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Beschreibung des Brandes im königlich-baierischen großen Hof- und Nationaltheater

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in Verbindung steht, abgebrochen. Der königl. H. Hofbau-Inspector Thurn hatte den Auftrag, an diesem Posten mit den gehörigen Löschgeräthschaften ununterbrochen zu wachen, um augenblicklich bereit zu seyn, wenn das Feuer das Hauptdach des alten Theaters ergriffen hätte. Die lodernde Flamme daselbst wäre sein Signal gewesen.

Auf das Dach der Verbindungs-Gallerie des sogenannten schwarzen Saales, und über den Zimmern der Frau Kronprinzessin K. Hoh. waren die königl. baier. H.H. Hofbau-Conducteurs Weiß und Hylmüller mit den nöthigen Arbeitern und Löschgeräthschaften mit der Weisung beschäftigt, diese Dächer auf der Stelle zu demolieren, sobald das Feuer gegen alle Erwartung das alte Opernhaus ergreifen sollte. Auf das Dach des letzteren war der k. b. H. Hofbau-Inspector Schauß beordert.

Durch die thätige Zusammenwirkung aller dieser wohlinstruierten Individuen würde man aber bis Donnerstag den 16. Jänner sowohl in Hinsicht des alten Opernhauses, als der königl. Residenz außer aller Besorgniß gesetzt, so daß es zum Glücke nicht dahin gekommen ist, die bereits, nebst mehreren Kostbarkeiten, eingepackten Schätze der Schatzkammer flüchten zu müssen.

Nun erst, nachdem das eingestürzte Dach im Grunde des von der Flamme zerstörten Theater-Gebäudes größtentheils abgebrannt war, überzeugte man sich aus den freydastehenden Mauern auf das vollständigste, daß zwischen dem Dachzimmerwerke des Bühnen-Hauses und des Logen-Hauses keine Brandmauer angebracht war, indem der Wasser-Reserve der Platz auf dem obern Kehlgebälke angewiesen wurde, um die nach ihrer ganzen Höhe aufgezogenen Vorhänge im Falle der