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Beschreibung des Brandes im königlich-baierischen großen Hof- und Nationaltheater

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der Spritzenmeister Kirchmaier, der Korp. Nep. Burger, Füsilier Leon. Carl, und Kürassier Erdt, nebst mehreren Kaminfegergesellen betragen. Der unermüdete Hofbrunnenmeisters-Sohn Franz Paul Maier erleichterte die Löschungsanstalten besonders dadurch, weil er am Brunnhause zunächst der Kön. Residenz Zubringer anschraubte, um die Wasser- Fässer desto schneller zu füllen. Wirklich hals- brechend war das Wagestück, womit die Königl. Hofwasserbau-Arbeiter auf das Eis der schuh- breiten Mäuerln des abgebrannten Kassierganges Leitern hinaufbrachten, um die glimmenden Vor- köpfe ganz abzulöschen.

So war denn das alte Hoftheater um so si- cherer gerettet, als in der Zwischenzeit das Feuer in der großen Holzniederlage des großen Theaters durch die Anordnung des ununterbrochen daselbst anwesenden königl. baier. Oberst-Küchenmeisters Hrn. Marquis von Montperny gelöscht, und durch die Aufreißung des Bodens daselbst alle Communi- kation abgeschnitten worden war. Was nur immer an den Thüren bedenklich schien, welche von jenseits zu dem alten Hoftheater herüberführ- ten, wurde entweder zugemauert, oder mit Dünger verstopft, und der schwierige Punkt an der kleinen Stiege dieser Kommunikations-Gallerie durch die größte Anstrengung ebenfalls gehoben, wobey Herr Bürgermeister von Utzschneider durch die auf mehreren Punkten, besonders auch hier gemachten zweckmäßigen Anordnungen auf das gemeinnützig- ste mitgewirkt hat. — Um nach allen diesen Vor- kehrungen die kön. Residenz selbst desto gewisser zu versichern, wurde auf Anordnung des königl. baier. Hofbau-Intendanten Hrn. v. Klenze das Dach der Treppe, welche das alte Theater mit der Residenz