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Beschreibung des Brandes im königlich-baierischen großen Hof- und Nationaltheater

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Ruinen stehen auch als ein Monument der edelsten Anhänglichkeit da, welche sich bey dieser Gelegenheit für unsern geliebtesten König ausgesprochen hat. — Ehrenvoll und hochermunternd ist das allergnädigste Zufriedenheits-Rescript, womit Sr. Königl. Majestät die Königl. Baier. Hofbau-Intendanz mit ihrem ganzen Personale auszuzeichnen geruht haben. — Die Anstrengung mit welcher das Königl. Linien-Militär vom Offizier abwärts von allen Seiten unermüdet zur Rettung beygetragen hat, und die körperliche Beschädigung, welche sich mehrere dadurch zugezogen haben, wird der Stadt München unvergeßlich seyn. Der Tagesbefehl, wodurch Sr. Königl. Majestät allerhöchste Zufriedenheit mit den Anstrengungen des Militärs in diesen gefahrvollen Tagen und Nächten auszudrücken geruht haben, wird in der Panzerbrust eines jeden braven Soldaten unvergänglich eingegraben bleiben. Verschiedene bedeutende Männer wurden durch Krankheit verhindert, an der Rettung Theil zu nehmen, andere hatten genug zu thun, um ihre Dächer gegen den Flammenregen zu versichern. — Mehrere Königl. Staatsdiener, die hiesigen Studierenden aus allen Ständen, die Königl. Pagnen, die Königl. Militär-Akademie, die Magistrats-Personen, welche die Löschordnung leiteten, die Herrn Distrikts-Kommissärs und mehrere würdige Mitbürger haben sich bey dieser großen Gefahr durch ihre rastlose Arbeit ausgezeichnet. Unter den letztern werden besonders genannt die HH. Kaufleute von Maffei, Schindler, und Riegler, der Gastgeber Hapard, Silberarbeiter Wollenweber, Wagenfabrikant Grundner, Hutmacher Neunkäufer, und Leinenstüler Schlosser, welchen auf Aller-