Beschreibung des Brandes im königlich-baierischen großen Hof- und Nationaltheater
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schen erblicken. — Die vielen Hunderttausende, welche künftig auf diese Wiederherstellung verwendet werden, verwandeln sich in unzählige Lebensmittel, Stücke Fleisch und Käse, Rumfordsche Suppenportionen, Bazenlaibe, Groschenwecken und Kreuzersemmln, in viele Tausend Maaß Bier und Mechterln Branntwein, in Rauch- und Schnupf-Tabak, u. in viele Hundert Paar Handschuhe, Schuhe und Strümpfe etc., als wodurch das Geld wieder in einen wohlthätigen Kreislauf gesetzt wird.
Den bildenden Künstlern wird ein neuer Wettstreit eröffnet, und so wird denn dieses unrettbare Unglück ein Band mehr werden, welches Maximilian Joseph mit seinem Volke verbindet. Wie glücklich werden wir uns schätzen, den freudenvollen Tag zu erleben, Ihn bey der bevorstehenden Wiedereröffnung heiter und von Gott wohl erhalten in der Mitte seiner durchlauchtigsten Familie wieder zu sehen, und mit seinen väterlichen Segen beglückend.
Mit diesen Wünschen stiegen bey dem durch den Magistrat am 27. Jänner in der St. Peters-Pfarrkirche angeordneten Dankamte unsere Gebethe zum Himmel, — und diese Wünsche vereinigten sich mit dem Glockengeläute und mit der Harmonie der Militär-Musik, als der Kanonendonner am 28. Jänner das feierliche Namensfest unserer allergnädigsten Königin Karoline verkündete. Gott wird uns erhören! Bürger und Soldaten, alle reichen sich einander die Hand, daß Er mitten in der größten Gefahr ruhig mit den Seinen in seinem Hause schlafen kann.