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Beschreibung des Brandes im königlich-baierischen großen Hof- und Nationaltheater

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tigten goldenen Tabatiere zu beehren, und Einheimische und Fremde haben die Zeit über nicht aufgehört, ihren Beyfall über den Kunstgenuß in diesem seltenen, und prächtigen Tempel auszudrücken.

Allein durch sein angestrengtes Studium, und durch seine rastlosen Bemühungen für sein Fach hatten sich die Kräfte seiner ohnehin keineswegs starken Natur erschöpft. Seit dem Jahre 1808 mit der Tochter des dem Münchner Publikum unvergesslichen Bayr. Hofschauspielers Meierle (Antonia) vermählt, hatte er bereits einen hoffnungsvollen Sohn verloren. Aber er sollte an der Seite seiner geliebten Gattin, und einer einzigen Tochter nicht länger die Freuden einer glücklichen Ehe, und eines stillen häuslichen Lebens genießen, und die gänzliche Vollendung seines begonnenen großen Theaterbaues nicht mehr erleben. Nach den Leiden mehrerer Monate löschte er in der Nacht vom 11. Februar 1820, so ruhig, als er selbst war, in christlicher Entschlossenheit für dieses Leben aus, geschätzt von dem Direktor der Akademie der bildenden Künste Ritter v. Langer, von seinen Kollegen, und von allen, die ihn kannten. Seine Eleven, die Herrn Joh. Anton Weiß von Bayreuth, und Anton Lang von München haben ihn bis zu diesem Momente in allen seinen Geschäften redlich beygestanden.¹

Sein trostloser Vater, ein Greis von 73 Jahren, welcher die ganze Zeit über nicht von seinem Bette …

Fußnote:

¹) Ihre treue Anhänglichkeit, und ihre Talente wurden belohnt, indem dieselben auf den besonderen Vorschlag des K. B. Hofbau-Intendanten Herrn von Klenze als K. Hofbau-Conducteurs angestellt worden sind.