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Beschreibung des Brandes im königlich-baierischen großen Hof- und Nationaltheater

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gewichen war, drückte ihm die Augen zu. — Es ist nur eine Stimme dafür, welch ein rechtlicher Mann er gewesen ist.

Jeder Künstler prägt sich durch sein Studium, durch das Anschauen fremder Kunstwerke, und durch die ruhige Beobachtung der Natur ein Ideal für sein Fach ein, welches ihn nicht mehr verläßt, welches ihn als das Heiligste mit einem unsterblichen Feuer belebt, und bey allen seinen Werken begleitet. Diese Ideale sind nach den Individualitäten der Künstler verschieden, und dadurch, daß ein jeder auf das seinige fest hält, sind die mannigfaltigen Meisterwerke entstanden, welche in allen Fächern der Kunst unsere Herzen beleben.

Unmittelbar damit sind verbunden ein hohes Ehrgefühl und ein rastloses Bestreben, einer gegen den andern in diesem ruhmvollen Wettkampfe nicht zurückzubleiben. Fischer vereinte damit Mäßigung und Schonung fremder Begriffe, wo es um Privatbauten zu thun war. Ungerne wollte er in dem höheren Reiche der Kunst über etwas absprechen, und was er nicht mit einigen wenigen klaren Worten bewirken konnte, darüber gieng er seinen Gang fort, ohne sich in zu weit führende Erklärungen einlassen zu wollen.

Die Aufgaben für den Baukünstler bleiben im Reiche der Kunst aus der Ursache die schwierigsten, weil seine Werke Jahrhunderte lang der Welt vor Augen dastehen, und weil Jedermann, der ein Haus bewohnt, befugt ist, darüber zu urtheilen, wie er es bewohnt. Jedem, der sich mit Einsicht und Geschmack in diese Schwierigkeiten hineinwagt, und ehrenvoll dabey besteht, gebührt der Künstlerkranz. Und so sinke denn hinunter in die stille Gruft! Alles, was verwest, keimt zum neuen Daseyn empor. Das Leben selbst