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Beschreibung des Brandes im königlich-baierischen großen Hof- und Nationaltheater

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der schrecklichen Brandfackel beleuchtet, und von dem gerötheten Himmel bedeckt, mit Hülfeleistenden aus den verschiedenen Ständen umgeben, und von allen Seiten wurden die Löschungs-Arbeiten begonnen. — Da der Königl. Baier. Herr Ministerial-Rath von Plank die Vollendung dieses Theater-Baues unter dem Befehle des Königl. Baier. Finanz-Ministers Hrn. Baron von Lerchenfeld Exz. als Königl. Kommissär geleitet, und die gänzliche Ausbaung desselben nach dem zu frühen Hinscheiden des hochverdienten Herrn von Fischers (den 11. Februar 1820. *) dem Königl. Baier. Hofbau-Intendanten Herrn von Klenze übertragen worden war, so vereinigten sich dieselben in der größten Schnelligkeit, um an Ort und Stelle die geeigneten Anordnungen zu treffen, und zu retten, was ihren besten Einsichten nach bey diesem außerordentlichen Andrang nur immer zu retten seyn mochte, obwohlen bey dem übergroßen Vorrathe der Vorhänge, Soffiten und brennbaren Materialien für die Rettung des Hauses selbst und aller darinn befindlichen Kunstschätze gleich im Anfange alle Hoffnung verloren schien. Es kam nunmehr hauptsächlich darauf an, dasjenige, was einmal rettungslos brannte, von dem alten Theater zu trennen, und auf diese Art alle Anzündungsgefahr abzuschneiden. — Es war im ersten Augenblicke der natürlichste, und von allen Anwesenden gemeinschaftlich gefaßte Gedanke, den vorderen Verbindungsgang mit dem alten Theater zu demolieren. Der Befehl hierzu ward auch von den obenangeführten HH. von Plank und von Klenze wirklich gegeben, und was das

 

Fußnote:

*) Siehe das von Baurath Baumgartner bey dem Gottes-Dienste des Verewigten ausgetheilte Ehren- Gedächtniß im Auszuge als Anhang!