Beschreibung des Brandes im königlich-baierischen großen Hof- und Nationaltheater
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Dach selbst betrifft, in Ausführung gebracht. Die unausstehliche Hitze, und herabregnende Gluth machte es aber den Arbeitern unmöglich, an dem Mauerwerke selbst damit fortzufahren, dessen Ein- reißung, wenn sie auch wirklich erfolgt wäre, den für die Arbeiter so nöthigen Platz von Außen mit Trümmern überdeckt, und Jeden, der da stand, der herausströmenden verzehrenden Gluth ausge- setzt haben würde. Indessen ist auch diese Verbin- dungsgallerie von dem alten Hoftheater durch eine bis zur Dachspitze geführte starke Brandmauer ge- trennt, deren Thüren und Oeffnungen leichter zu vertheidigen waren, wie sie denn auch wirklich dergestalten vertheidiget worden sind, daß weder am Dache noch an irgend einem Stockwerke das Feuer hindurch gedrungen ist.
Während dieses geschah, wurde in der ganzen Umgebung durch alle zu Geboth stehenden Lösch- maschinen auf das rastloseste in das Feuer hinein- gearbeitet. Von dem Königl. Baier. Hofbräu- hause, von sämmtlichen bürgerl. Bierbräuern und Branntweinern wurde fortwährend warmes Wasser zugeführt, und man beeilte sich, an der Südseite des Theaters das hölzerne Reserve-Ma- gazin zu entleeren, welches mit einer großen Menge Dekorationen angefüllt war, deren Entzündung eine Gefahr herbeigeführt haben würde, die gar nicht zu berechnen ist. Dieses geschah unter der Leitung des Veteran’s der hiesigen Hofschauspiele- ler, Herrn Reinhard unter Hülfeleistung mehrerer HH. Officiere der Garde, des Königl. Baier. ersten Linien-Regiments, und des Genie-Corps, mit eben so viel Einsicht, als Beharrlichkeit. Alle eben so viel Einsicht, als Beharrlichkeit. Alle eben so viel Einsicht, als Beharrlichkeit. Alle Plätze waren daher mit geretteten Scenen und Theatergeräthschaften überfüllt, von Schilfwa