Kaiserin Elisabeth im Fokus der Fotografie
| Autor:in | Niesel Christian |
|---|---|
| Verlag (Details) | Allitera Verlag |
| Buchart | Gebundene Ausgabe |
| Erscheinung | April 2026 |
| Seiten | 144 S. |
| ISBN / B3Kat | 3962335307 (978-3962335304) |
| Verkaufspreis | 29,90 € |
| Schlagworte | LithografieFotografieKrönungsornatKameraTotenmaske |
| Personen | Kaiserin Elisabeth von Österreich Löcherer Alois Hanfstaengl Franz Rabending Emil Angerer Ludwig Rabending Emil Albert Joseph Holz Hermann Kramer Oscar Pietzner Carl |
| Bezirk | Oberbayern |
Beschreibung
Kaum eine historische Figur schwebt so zwischen Mythos und Realität wie Kaiserin Elisabeth von Österreich. Umgeben von romantischen Legenden, tragischen Erzählungen und anhaltender Faszination, war sie zugleich ein Kind ihrer Zeit und ihrer eigenen Widersprüche. Zwischen Hofzeremoniell und Freiheitsdrang, Schönheitspflege und Melancholie, Disziplin und Eskapismus war Sisi auch eine Frau, die sich intensiv mit dem Bild beschäftigte, das sie von sich zeigen oder lieber verbergen wollte. In diesem Spannungsfeld war die Fotografie ein noch junges und doch schon machtvolles Instrument der Inszenierung. Elisabeth, die öffentliche Zurschaustellung verabscheute, nutzte sie zunächst zögerlich, dann gezielt. Sie erkannte die Wirkung der Bilder, kontrollierte ihre Entstehung und strebte nach einer Form von Unsterblichkeit, die sich nicht über Porträts in Öl, sondern über Fotografien vermitteln ließ – flüchtig und doch bleibend. Ein faszinierender Blick auf eine Herrscherin, deren Abbild zur Ikone wurde – und deren wahres Gesicht bis heute im Schatten liegt.
- Widmung
- Prolog
- Stationen eines Lebens – Eine Kaiserin im Werden
- Kindheit und Jugend
- Verlobung
- Hochzeit
- Die kaiserliche Familie
- Kaiserin Elisabeth und die Fotografie
- Elisabeth – Königin von Ungarn
- Letzte Bilder und Elisabeths Ideal
- Die Dame in Schwarz – Ein Mythos entsteht
- Entstehungsgeschichte der Lithografie – Eine Revolution auf Stein
- Der Durchbruch – Verbreitung im 19. Jahrhundert
- Kunst und Kommerz
- Kaiserin Elisabeth und die Lithografie
- Die ersten Darstellungen
- Von der Lithografie zur Ikone
- Lithografien zwischen Reproduktion und Kontrolle
- Die Fotografie – Geburt eines neuen Bildzeitalters
- Die Anfänge – Licht zeichnet selbst
- Die Erfinder – Niépce, Daguerre und Talbot
- Die Frühzeit – Technik und Öffentlichkeit
- Kaiserin Elisabeth und die Fotografie
- Die erste fotografische Aufnahme von Alois Löcherer
- Franz Hanfstaengl: Lithografie und frühe Fotografie
- Die ersten Fotografien – Ein neues Bild der Kaiserin
- Kaiserin Elisabeths Bild zwischen Realität und Retusche
- Retusche als gestalterisches Mittel
- Die Idealfigur in Serie
- Rückzug und Kontrolle
- Der Pionier der Hoflichtbildnerei Ludwig Angerer
- Das Atelier als Bühne
- Das Buch als Bildsymbol
- Entwicklung der Fotografie zum Massenmedium und die Rolle der »Carte de Visite«
- Kaiserin Elisabeth vor der Kamera – Zwischen Hofzeremoniell und Selbstinszenierung
- Emil Rabending (1823–1886) – Die Schönheit als Inszenierung
- Joseph Albert (1825–1886) – Der Münchner Hoffotograf
- Hermann Holz (1821–1883) – Hofmaler und Fotograf des Hauses Wittelsbach
- Oscar Kramer (1835–1892) – Der feinfühlige Fotograf
- Carl Pietzner (1853–1927) – Der letzte Porträtist einer Unnahbaren
- Die privaten Fotoalben der Kaiserin
- Die Faszination des Exotischen
- Abwesenheit vom Hof und fotografische Zeugnisse
- Madeira – Insel der Freiheit
- Korfu und Venedig – Lange Abwesenheit vom Wiener Hof
- Die Bad Kissinger Fotografien
- Ein neuer fotografischer Rahmen – Bad Kissingen als Bühne
- Der arabische Burnus
Zwischen authentischer Jugend und erfundener Alterung- Die Verfremdung durch Carl Pietzner
- Das Fenster zur Welt – Kaiserin Elisabeth und Joseph Albert
- Ein seltenes Lächeln
- Fotografien mit Hunden statt Kindern
Nähe, Distanz und stille Botschaften- Hunde als emotionale Begleiter und Bildpartner
- Die Königin im Werden – Elisabeth und Ungarn
- Emil Rabendings Krönungsporträts
- Das Krönungsornat – Symbolik und Stofflichkeit
- Die Bedeutung der Krönungsfotos für die Öffentlichkeit
- Im Licht des Schönheitszenits – Fotografische Bildnisse
- Die Inszenierung von Schönheit und ewiger Jugend durch Malerei und Fotografie
- Die Kamera als Spiegel und Maske – Der Blick der Fotografen
- Retusche und Regie – Die Nachbearbeitung als Kunstform
- Schönheit, Disziplin und die Rastlosigkeit der Seele
- Radikale Diäten und Bewegung – Kontrolle und Befreiung
- Die Flucht vor dem Blick der Kamera
- Die Kamera als Bedrohung
- Die »unsichtbare« Kaiserin im Blick der Öffentlichkeit
- Letzte Fotografie des österreichischen Kaiserpaare
- Aufnahmen mit Vorlesern – Eine Kaiserin im Geistigen
- Irma Sztáray – Die letzte Begleiterin im Bild
- Die Ästhetik des Entzugs
- Das verweigerte Porträt
- Das letzte Bild
Die Totenmaske der Kaiserin Elisabeth- Die authentische Totenmaske – Abdruck der Wirklichkeit
- Die idealisierte Totenmaske von Franz von Matsch
- Das letzte Porträt
- Elisabeth heute – Ein vielstimmiges Echo
- Fotografie, Mythos und künstliche Imagination
- Was hätte Kaiserin Elisabeth von der KI gehalten?
- ANHANG
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis - DANKSAGUNG