Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Nahezu 500 Juden waren 1941 bis 1943 vom Internierungslager für Juden im Kloster der Barmherzigen Schwestern in Berg am Laim in die NS‐Vernichtungslager deportiert worden. Zum letzten Transport nach Auschwitz gehörten auch die jüdischen Heimkinder aus der Münchner Antonienstraße. Die rassistische Verfolgung machte damals auch vor Kindern und Jugendlichen nicht halt. Nur wenige konnten 1938/39 im Rahmen der Kindertransporte nach Großbritannien gerettet werden. Fast alle sahen ihre Eltern nie wieder. Auch heute verlassen junge Menschen ihre Eltern und Familien, um sich vor Gewalt und Not in ihren Heimatländern in Sicherheit zu bringen. Einige davon fanden in Berg amLaim ein neues Zuhause. Was verbindet und was unterscheidet die Not der jungen Menschen, die damals und heute von ihren Familien getrennt wurden? Lebenswege im Gespräch, anschließend Lichtergang zum Mahnmal.
In Zusammenarbeit mit der Friedensgemeinschaft Berg am Laim und Pax Christi, Gruppe St. Michael, der Evangelischen Offenbarungskirche sowie mit Unterstützung des Bezirksausschusses 14 Berg am Laim.
| Veranstalter | MVHS München Ost |
| Datum | 12.11.2015 |
| Uhrzeit | 19:00 - 21:30 |
| Referent/in | Erich Kasberger |
| Treffpunkt | Alten- und Pflegeheim St. Michael < St-MichaeI-Str. 16 |
| Anmeldung | Anmeldung erbeten |
| Preis | Eintritt frei |
| Kursnummer | B123301 |
| Suchbegriffe | Holocaust |