Erzgießereistraße
Bildrechte: Dettenhöfer (?)., München Königl Erzgießerei 1845 (IZ 04-345), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
Historische Informationen, Lage und Entwicklung der Straße Erzgießereistraße in München.
| Straßenname | Erzgießereistraße |
|---|---|
| Benennung | 1840 Erstnennung |
| Plz | 80335 |
| Stadtbezirk | 3. Maxvorstadt | St. Benno |
| Rubrik | Bauwerke |
| Kategorie | Gewerbe |
| Suchen | Erzgießerei |
| Lat/Lng | 48.15204 - 11.55505 b |
| Straßenlänge | 509 m |
| Benennung | 1840 Erstnennung |
|---|
1879 Fernberg
ERZGIESSEREISTRASSE. Der unvergeßliche König Ludwig I. brachte durch reichliche Aufträge und anderweitige Unterstützung die Kunst des E r z g u ß e s in Bayern zu hoher Blüthe. Im Jahre 1826 ließ er ein großes Gußhaus in der Gegend der Erzgießereistraße erbauen, und am 16. Oktober desselben Jahres stieß Stiglmayer zum ersten Guße den Zapfen ein. ( s. Stiglmayerplatz. )1880 Adressbuch
Nach der berühmten, 1824 durch den Kronprinzen, dann späteren König Ludwig I. begründeten und 12., resp. 16. Okt. eröffneten Anstalt für Erzguß benannt (S. Stiglmaierplatz). Sie hieß früher „Feldstraße“, „Heuweg“ und „Triebstraße“.
Zweigt von der Nymphenburgerstraße, unfern der Nordostecke des Marsfeldes, in norlicher Richtung ab und verbindet jene, die Linprunnstraße schneidend mit der Dachauerstraße.
1894 Rambaldi
152. Erzgießereistraße.Zweigt von der Nymphenburgerstraße, unfern der Nordostecke des Marsfeldes, in nördlicher Richtung ab und verbindet jene, die Linprunstraße schneidend, mit der Dachauerstraße. Der unvergeßliche König Ludwig I. brachte durch reichliche Aufträge und anderweitige Unterstützung die Kunst des Erzgusses in Bayern zu hoher Blüte. Im Jahre 1824 ließ er ein großes Gußhaus in der Gegend der Erzgießereistraße erbauen, und am 16. Oktober 1826 stieß Stiglmayer (s. Stiglmayerplatz) zum ersten Guße den Zapfen ein. Die Straße hieß früher »Feldstraße«, »Heuweg« und »Triebstraße.«<1943 Adressbuch
Nach der durch den Kronprinzen und späteren König Ludwig I. 1824 gegründeten und im Oktober 1826 eröffneten Erzgießerei.Verbindet die Nymphenburger Straße, die Linprun- und Kreittmayrstraße kreuzend, mit der Dachauerstraße.
1965 Baureferat
Erzgießereistraße: Nach dem „Gußhous ", einer Werkstätte für Eisenguß , die König Ludwig 1. an dieser Straße errichten ließ und die 1826 durch den Erzgießer und Bildhauer Johann Bapt ist Stiglmaier in Betrieb genommen wurde . •um 1840Straßenbenennungen
| Straße | Von | Grund | Bis | Grund |
|---|---|---|---|---|
| Erzgießereistraße | 1840 | Erstnennung |
| Straße | Name | Architekt | Baustil | Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Erzgießereistraße 41 | Vorstadthaus | spätklassizistisch | 1860 | |
| Erzgießereistraße 43 | Vorstadthaus | spätklassizistisch | 1860 | |
| Erzgießereistraße 47 | Vorstadthaus | spätklassizistisch | 1860 | |
| Erzgießereistraße 48 | Eckhaus | spätklassizistisch | 1864 | |
| Erzgießereistraße 49 | Mietshaus | neubarock | 1890 |