Hans Ferdinand Maßmann (* 15. August 1797 in Berlin; † 3. August 1874 in Muskau in der Oberlausitz) war ein mediävistischer Philologe, der in München einen der ersten Lehrstühle für Germanistik innehatte. Auch als Aktivist der Turnbewegung und Dichter wurde Maßmann bekannt.
Als Hochschullehrer veröffentlichte Maßmann zahlreiche Bücher und Editionen insbesondere zur Literatur- und Kulturgeschichte, die in stilistisch-wissenschaftlicher Hinsicht bereits von den Zeitgenossen bemängelt wurden. Seine Schriften tragen häufig den Charakter ausgedehnter und daher teilweise heute noch wertvoller Stoffsammlungen. Dies gilt etwa für seine Darstellung des mittelalterlichen Schachspiels.
Maßmann stellte für Heinrich Heine den Prototyp eines germanenbegeisterten Turners dar. In dem Gedicht Verkehrte Welt, das unmögliche Dinge aufzählen soll, verspottete ihn der Dichter mit den Zeilen „Der Maßmann hat sich jüngst gekämmt, wie deutsche Blätter melden“.Dieser Text basiert auf dem Artikel Hans_Ferdinand_Maßmann aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz CC-BY-SA 3.0 .
Bildrechte: Unknown, Hans Ferdinand Maßmann (Detail), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
| Straßenname | Maßmannstraße |
|---|---|
| Benennung | 1894 Erstnennung |
| Plz | 80333 |
| Stadtbezirk | 3. Maxvorstadt | Augustenstraße |
| Rubrik | Personen |
| Kategorie | Germanist Turner Philologe |
| Gruppe | LMU |
| Lat/Lng | 48.15147 11.55942 |
| Straßenlänge | 245 m |
| Person | Maßmann Hans Ferdinand |
|---|---|
| Geboren | 15.8.1797 [Berlin] |
| Gestorben | 3.8.1874 [Muskau in der Oberlausitz] |
| Kategorie | Germanist Turner Philologe |
| Gruppe | LMU |
| Nation | Deutschland |
| Konfession | evangelisch |
| GND | 119059193 |
| Leben |
Hans Ferdinand Maßmann (* 15. August 1797 in Berlin; † 3. August 1874 in Muskau in der Oberlausitz) war ein mediävistischer Philologe, der in München einen der ersten Lehrstühle für Germanistik innehatte. Auch als Aktivist der Turnbewegung und Dichter wurde Maßmann bekannt. Als Hochschullehrer veröffentlichte Maßmann zahlreiche Bücher und Editionen insbesondere zur Literatur- und Kulturgeschichte, die in stilistisch-wissenschaftlicher Hinsicht bereits von den Zeitgenossen bemängelt wurden. Seine Schriften tragen häufig den Charakter ausgedehnter und daher teilweise heute noch wertvoller Stoffsammlungen. Dies gilt etwa für seine Darstellung des mittelalterlichen Schachspiels. Maßmann stellte für Heinrich Heine den Prototyp eines germanenbegeisterten Turners dar. In dem Gedicht Verkehrte Welt, das unmögliche Dinge aufzählen soll, verspottete ihn der Dichter mit den Zeilen „Der Maßmann hat sich jüngst gekämmt, wie deutsche Blätter melden“. |
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1894 Rambaldi
417. Maßmannstraße.Verbindet die Theresien- mit der Dachauerstraße (s. Maßmännplatz.).1943 Adressbuch
Hans Ferdinand Maßmann, * 15.8.1797 Berlin, † 3.8.1874, Professor der altdeutschen Literatur.Zieht von der Dachauer Straße nächst der Sandstraße über den Maßmannplatz zur Schleißheimer Straße.
1965 Baureferat
Maßmannstraße: Hans Ferdinand Maßmann (1797-1874), Germanist und Turnlehrer, wirkte ab 1828 als Leiter der Kgl. Turnanstalt und später als Professor der Literatur in München. *1894Straßenbenennungen
| Straße | Von | Grund | Bis | Grund |
|---|---|---|---|---|
| Maßmannstraße | 1894 | Erstnennung |
| Straße | Name | Art | Jahr | Bild |
|---|---|---|---|---|
| Maßmannstraße | Oberwiesenfeld | 0 |
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