Rheinbergerstraße
† vor 125

Josef Gabriel Rheinberger (* 17. März 1839 in Vaduz, getauft auf den Namen Gabriel Joseph; † 25. November 1901 in München) war ein in Liechtenstein geborener Komponist und Musikpädagoge. Mit zwölf Jahren kam er zur musikalischen Ausbildung nach München und wirkte dort sein Leben lang, so dass er häufig als deutscher Komponist bezeichnet wird. 1895 wurde er geadelt (Josef Gabriel Ritter von Rheinberger). Er war der Onkel des Liechtensteiner Künstlers Egon Rheinberger.

Rheinberger gehörte zu den erfolgreichen Komponisten seiner Zeit. Verleger, Musiker und Chöre traten mit Kompositionsaufträgen an ihn heran. 1877 wurde er Nachfolger von Franz Wüllner als Hofkapellmeister des bayerischen Königs Ludwig II. Damit nahm er eine zentrale Position in der katholischen Kirchenmusik in Deutschland ein. Er komponierte lateinische Messen und Motetten, die in ihrer Unabhängigkeit von den einengenden Vorschriften der cäcilianischen Kirchenmusikreformer seiner Zeit wegweisend waren: „… kein einziges der 160 Werke geistlicher Vokalmusik wurde von den deutschen Cäcilianern würdig befunden, in den Katalog der von den Cäcilianern approbierten Kirchenwerke aufgenommen zu werden.“[1] Als Kompositionslehrer an der Münchner Musikschule und der Akademie der Tonkunst an 1893 war Rheinberger eine Kapazität von internationalem Rang. Zahlreiche Auszeichnungen spiegeln seinen Erfolg wider, darunter das Ritterkreuz des päpstlichen Gregoriusordens (1879), das Komturkreuz des Bayerischen Kronenordens (1895, verbunden mit dem persönlichen Adel) und der Ehrendoktor der Universität München (1899).

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Rheinberger Joseph Gabriel von Josef Gabriel Rheinberger (* 17. März 1839 in Vaduz, getauft auf den Namen Gabriel Joseph; † 25. Nov
Joseph Gabriel von Rheinberger
Bildrechte: Unknown, Rheinberger, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
Straßenname Rheinbergerstraße
Benennung 1906 Erstnennung
Plz 80333
Stadtbezirk 3. Maxvorstadt | Universität
RubrikPersonen
Kategorie Komponist  
Suchen Josef Gabriel Rheinberger (* 17. März 1839 in Vaduz, getauft auf den Namen Gabriel Joseph; † 25. Nov
Lat/Lng 48.14622 11.57818   
Straßenlänge 182 m
Person Rheinberger Joseph Gabriel von
Geboren 17.3.1839 [Vaduz]
Gestorben 25.11.1901 [München]
Kategorie Komponist
Nation Deutschland
Konfessionkatholisch
GND118744828
Leben
Joseph Gabriel von Rheinberger

Josef Gabriel Rheinberger (* 17. März 1839 in Vaduz, getauft auf den Namen Gabriel Joseph; † 25. November 1901 in München) war ein in Liechtenstein geborener Komponist und Musikpädagoge. Mit zwölf Jahren kam er zur musikalischen Ausbildung nach München und wirkte dort sein Leben lang, so dass er häufig als deutscher Komponist bezeichnet wird. 1895 wurde er geadelt (Josef Gabriel Ritter von Rheinberger). Er war der Onkel des Liechtensteiner Künstlers Egon Rheinberger.

Rheinberger gehörte zu den erfolgreichen Komponisten seiner Zeit. Verleger, Musiker und Chöre traten mit Kompositionsaufträgen an ihn heran. 1877 wurde er Nachfolger von Franz Wüllner als Hofkapellmeister des bayerischen Königs Ludwig II. Damit nahm er eine zentrale Position in der katholischen Kirchenmusik in Deutschland ein. Er komponierte lateinische Messen und Motetten, die in ihrer Unabhängigkeit von den einengenden Vorschriften der cäcilianischen Kirchenmusikreformer seiner Zeit wegweisend waren: „… kein einziges der 160 Werke geistlicher Vokalmusik wurde von den deutschen Cäcilianern würdig befunden, in den Katalog der von den Cäcilianern approbierten Kirchenwerke aufgenommen zu werden.“[1] Als Kompositionslehrer an der Münchner Musikschule und der Akademie der Tonkunst an 1893 war Rheinberger eine Kapazität von internationalem Rang. Zahlreiche Auszeichnungen spiegeln seinen Erfolg wider, darunter das Ritterkreuz des päpstlichen Gregoriusordens (1879), das Komturkreuz des Bayerischen Kronenordens (1895, verbunden mit dem persönlichen Adel) und der Ehrendoktor der Universität München (1899).

Grabstätte
Grabstätte
Alter Südlicher Friedhof

<a href='/friedhof/d_grab.php?id=1203'>Sektion: N Reihe: A Nummer: 101</a>
Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche Nationalbibliothek
1965 Baureferat
Rheinbergerstraße: Dr. Joseph von Rheinberger (1839-1901), Geheimrat, Komponist, Lehrer an der Akademie der Tonkunst (nunmehr Staatl. Hochschule für Musik) in München, Hofkapellmeister für Kirchenmusik. *1906

Straßenbenennungen

Straße Von Grund Bis Grund
Rheinbergerstraße 1906 Erstnennung
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