Rupprecht von Bayern (* 18. Mai 1869 in München; † 2. August 1955 in Schloss Leutstetten bei Starnberg) war der letzte bayerische Kronprinz und Heerführer in der deutschen Armee im Ersten Weltkrieg. Sein vollständiger Titel lautete bis 1918 Seine Königliche Hoheit Rupprecht Maria Luitpold Ferdinand Kronprinz von Bayern, Herzog von Bayern, Franken und in Schwaben, Pfalzgraf bei Rhein.
Mit der Novemberrevolution 1918 endete am 8. November die Königsherrschaft der Wittelsbacher in Bayern, und Rupprecht verlor seine Anwartschaft auf den Thron.
Im Winter 1932/33 nahmen Bayerns Ministerpräsident Heinrich Held und der Vorsitzende der regierenden Bayerischen Volkspartei Fritz Schäffer mit Zustimmung der SPD Kontakt zu ihm auf, um ihn im Falle der Regierungsübernahme der NSDAP nach Artikel 64 der Bayerischen Verfassung zum Generalstaatskommissar zu ernennen. Rupprecht hielt sich bereit, doch als es dann wirklich zur Machtergreifung Hitlers kam, zögerte er ebenso wie die bayerische Staatsregierung.
Rupprecht war ein Gegner des Nationalsozialismus und hielt geheimen Kontakt zu Oppositionsgruppen.[4] Er musste 1939 nach Italien ins Exil gehen. Dort (meistens in Florenz) blieb er während des Zweiten Weltkriegs. Er setzte sich hier seit 1943 bei den westlichen Alliierten für einen ausgeprägten Föderalismus mit möglicher Wiederherstellung der einzelstaatlichen Monarchien ein.
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| Straßenname | Rupprechtstraße |
|---|---|
| Benennung | 13.11.1889 Umbenennung |
| Plz | 80636 |
| Stadtbezirk | 9. Neuhausen-Nymphenburg | Vinzenzviertel |
| Rubrik | Personen |
| Kategorie | Generalfeldmarschall Kronprinz |
| Gruppe | Bayerische Akademie der Wissenschaften Wittelsbacher |
| Lat/Lng | 48.14821 11.54149 |
| Straßenlänge | 422 m |
| Person | Bayern Rupprecht von |
|---|---|
| Geboren | 18.5.1869 [München] |
| Gestorben | 2.8.1955 [Starnberg] |
| Kategorie | Generalfeldmarschall Kronprinz |
| Gruppe | Bayerische Akademie der Wissenschaften Wittelsbacher |
| Nation | Deutschland |
| Konfession | katholisch |
| GND | 118791605 |
| Leben |
Rupprecht von Bayern (* 18. Mai 1869 in München; † 2. August 1955 in Schloss Leutstetten bei Starnberg) war der letzte bayerische Kronprinz und Heerführer in der deutschen Armee im Ersten Weltkrieg. Sein vollständiger Titel lautete bis 1918 Seine Königliche Hoheit Rupprecht Maria Luitpold Ferdinand Kronprinz von Bayern, Herzog von Bayern, Franken und in Schwaben, Pfalzgraf bei Rhein. Mit der Novemberrevolution 1918 endete am 8. November die Königsherrschaft der Wittelsbacher in Bayern, und Rupprecht verlor seine Anwartschaft auf den Thron. Im Winter 1932/33 nahmen Bayerns Ministerpräsident Heinrich Held und der Vorsitzende der regierenden Bayerischen Volkspartei Fritz Schäffer mit Zustimmung der SPD Kontakt zu ihm auf, um ihn im Falle der Regierungsübernahme der NSDAP nach Artikel 64 der Bayerischen Verfassung zum Generalstaatskommissar zu ernennen. Rupprecht hielt sich bereit, doch als es dann wirklich zur Machtergreifung Hitlers kam, zögerte er ebenso wie die bayerische Staatsregierung. Rupprecht war ein Gegner des Nationalsozialismus und hielt geheimen Kontakt zu Oppositionsgruppen.[4] Er musste 1939 nach Italien ins Exil gehen. Dort (meistens in Florenz) blieb er während des Zweiten Weltkriegs. Er setzte sich hier seit 1943 bei den westlichen Alliierten für einen ausgeprägten Föderalismus mit möglicher Wiederherstellung der einzelstaatlichen Monarchien ein. |
| Grabstätte |
<a href='/friedhof/d_grab.php?id=2276'></a> |
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1894 Rambaldi
556. Rupprechstraße. Zweigt in Neuhausen von der Maillingerstraße westlich ab und geht zur Klarastraße. Zur Ehrung Sr. Kgl. Hoheit des Prinzen Rupprecht Maria Luitpold Ferdinand von Bayern, ältesten Sohnes des Prinzen Ludwig, geb. 18. Mai 1869 zu München, Rittermeister im k. l. schweren Reiterregiment.1965 Baureferat
Rupprechtstraße: Kronprinz Rupprecht von Bayern (1869—1955), Sohn König Ludwigs III. von Bayern, im 1. Weltkrieg Generalfeldmarschall, Kunstsammler und Förderer der Künste, Ehrenmitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, Verfolgter des Nationalsozialismus. *1897Straßenbenennungen
| Straße | Von | Grund | Bis | Grund |
|---|---|---|---|---|
| Rupprechtstraße | 13.11.1889 | Umbenennung |