Ziehrerstraße

Carl Michael Ziehrer (* 2. Mai 1843 in Wien; † 14. November 1922 ebenda) war ein österreichischer Komponist. Er schrieb rund 600 Tänze und 23 Operetten.

Im Jahre 1885 erhielt Ziehrer den Posten als Kapellmeister des berühmten K.u.k. Infanterie-Regiment Hoch- und Deutschmeister Nr. 4, nachdem der im selben Jahr ernannte Heinrich Strobl (1839–1885) unerwartet verstorben war. Damit erlangte er auch in Wien Anerkennung, wo sich die Strauss-Ära dem Ende zuneigte. Carl Michael Ziehrer gab Konzerte in ganz Europa und auch 1893 in Chicago im Rahmen der Weltausstellung.

Das Ziehrerdenkmal im Wiener Prater, 1959 gestaltet von Robert Ullmann (Welt-Icon) Als Höhepunkt in seiner Laufbahn kann man Ziehrers Ernennung zum vierten und letzten k.k. Hofballmusikdirektor (nach Johann Strauss (Vater), Johann Strauss (Sohn) und Eduard Strauß) im Jahre 1907 bezeichnen. Carl Michael Ziehrer verlor während des Ersten Weltkrieges sein Vermögen und starb verarmt 1922. Sein Leichnam wurde am 17. November 1922 vom Trauerhaus, Erdbergstraße 1, Wien-Erdberg, zur Einsegnung in die Rochuskirche gebracht[4] und danach auf dem Wiener Zentralfriedhof in einem Ehrengrab (Gruppe 32 C, Nummer 1) zur letzten Ruhe bestattet.

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Ziehrer Karl Michael
Karl Michael Ziehrer
Bildrechte: Unknown, Ziehrer, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
Straßenname Ziehrerstraße
Benennung 1947 Erstnennung
Plz 81477
Stadtbezirk 19. Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln | Obersendling
RubrikPersonen
Kategorie Komponist  Kapellmeister  Hofballmusikdirektor  
Lat/Lng 48.08737 11.51338   
Straßenlänge 268 m
Person Ziehrer Karl Michael
Geboren 2.5.1843 [Wien]
Gestorben 14.11.1922 [Wien]
Kategorie Komponist Kapellmeister Hofballmusikdirektor
Nation Österreich
GND118636812
Leben
Karl Michael Ziehrer

Carl Michael Ziehrer (* 2. Mai 1843 in Wien; † 14. November 1922 ebenda) war ein österreichischer Komponist. Er schrieb rund 600 Tänze und 23 Operetten.

Im Jahre 1885 erhielt Ziehrer den Posten als Kapellmeister des berühmten K.u.k. Infanterie-Regiment Hoch- und Deutschmeister Nr. 4, nachdem der im selben Jahr ernannte Heinrich Strobl (1839–1885) unerwartet verstorben war. Damit erlangte er auch in Wien Anerkennung, wo sich die Strauss-Ära dem Ende zuneigte. Carl Michael Ziehrer gab Konzerte in ganz Europa und auch 1893 in Chicago im Rahmen der Weltausstellung.

Das Ziehrerdenkmal im Wiener Prater, 1959 gestaltet von Robert Ullmann (Welt-Icon) Als Höhepunkt in seiner Laufbahn kann man Ziehrers Ernennung zum vierten und letzten k.k. Hofballmusikdirektor (nach Johann Strauss (Vater), Johann Strauss (Sohn) und Eduard Strauß) im Jahre 1907 bezeichnen. Carl Michael Ziehrer verlor während des Ersten Weltkrieges sein Vermögen und starb verarmt 1922. Sein Leichnam wurde am 17. November 1922 vom Trauerhaus, Erdbergstraße 1, Wien-Erdberg, zur Einsegnung in die Rochuskirche gebracht[4] und danach auf dem Wiener Zentralfriedhof in einem Ehrengrab (Gruppe 32 C, Nummer 1) zur letzten Ruhe bestattet.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche Nationalbibliothek
1965 Baureferat
Ziehrerstraße: Karl Michael Ziehrer (1843-1922), österr. Komponist, Kapellmeister und Hofballmusikdirektor in Wien, bekannt durch zahlreiche Operetten und Walzer. *1947

Straßenbenennungen

Straße Von Grund Bis Grund
Ziehrerstraße 1947 Erstnennung
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