Leibnizplatz
† vor 310

Gottfried Wilhelm Leibniz (* 21. Juni in Leipzig; † 14. November 1716 in Hannover) war ein deutscher Philosoph, Mathematiker, Diplomat, Historiker und politischer Berater der frühen Aufklärung. Er gilt als der universale Geist seiner Zeit und war einer der bedeutendsten Philosophen des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts sowie einer der wichtigsten Vordenker der Aufklärung. Im 18. Jahrhundert wird er vielfach als Freiherr bezeichnet; doch bislang fehlt eine Beurkundung über eine Nobilitierung.

Leibniz hat sein Denken kontinuierlich revidiert. Eine komprimierte Darstellung wichtiger Ideen zur Metaphysik findet sich in seiner Monadologie (1714) – eine Monadentheorie.

Auch das Problem der „Essai de Théodicée“ (1710) erscheint bei Leibniz gelöst. Unsere Welt ist die beste aller möglichen Welten, sie besitzt einen maximalen Reichtum von Momenten und in diesem Sinne die größtmögliche Mannigfaltigkeit.

In seiner Begriffslehre geht Leibniz davon aus, dass sich alle Begriffe auf einfache, atomare Konzepte zurückführen lassen. Er beschäftigte sich damit, wie man diesen Konzepten Zeichen zuordnen könnte und so wiederum daraus alle Begriffe ableiten könnte. So ließe sich eine ideale Sprache aufbauen. Neben anderen haben die Philosophen Russell und Wittgenstein diese Idee aufgegriffen und weitergeführt. Mit der Ars combinatoria (1666) versuchte Leibniz eine Wiederaufnahme des Projektes der Heuristik.

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Leibniz Gottfried Wilhelm Walhalla
Gottfried Wilhelm Leibniz
Bildrechte: Christoph Bernhard Francke, Christoph Bernhard Francke - Bildnis des Philosophen Leibniz (ca. 1695), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
Straßenname Leibnizplatz
Benennung 1927 Erstnennung
RubrikPersonen
Kategorie Mathematiker  Philosoph  Diplomat  
Suchen Walhalla
Person Leibniz Gottfried Wilhelm
Gestorben 14.11.1716 [Hannover]
Kategorie Mathematiker Philosoph Diplomat
Nation Deutschland
Konfessionevangelisch
GND118571249
Leben
Gottfried Wilhelm Leibniz

Gottfried Wilhelm Leibniz (* 21. Juni in Leipzig; † 14. November 1716 in Hannover) war ein deutscher Philosoph, Mathematiker, Diplomat, Historiker und politischer Berater der frühen Aufklärung. Er gilt als der universale Geist seiner Zeit und war einer der bedeutendsten Philosophen des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts sowie einer der wichtigsten Vordenker der Aufklärung. Im 18. Jahrhundert wird er vielfach als Freiherr bezeichnet; doch bislang fehlt eine Beurkundung über eine Nobilitierung.

Leibniz hat sein Denken kontinuierlich revidiert. Eine komprimierte Darstellung wichtiger Ideen zur Metaphysik findet sich in seiner Monadologie (1714) – eine Monadentheorie.

Auch das Problem der „Essai de Théodicée“ (1710) erscheint bei Leibniz gelöst. Unsere Welt ist die beste aller möglichen Welten, sie besitzt einen maximalen Reichtum von Momenten und in diesem Sinne die größtmögliche Mannigfaltigkeit.

In seiner Begriffslehre geht Leibniz davon aus, dass sich alle Begriffe auf einfache, atomare Konzepte zurückführen lassen. Er beschäftigte sich damit, wie man diesen Konzepten Zeichen zuordnen könnte und so wiederum daraus alle Begriffe ableiten könnte. So ließe sich eine ideale Sprache aufbauen. Neben anderen haben die Philosophen Russell und Wittgenstein diese Idee aufgegriffen und weitergeführt. Mit der Ars combinatoria (1666) versuchte Leibniz eine Wiederaufnahme des Projektes der Heuristik.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche Nationalbibliothek

Benennung 1927 Erstnennung
Straßenverlauf südöstlich der Kreuzung der Leibniz- und Euckenstrasse
Änderung Straßenverlauf
Datum Alter Verlauf Neuer Verlauf Bemerkung
21.10.1937 Jodlstr. – Leibnizstr. Änderung der Baulinie
Datum Quelle A

Straßenbenennungen

Straße Von Grund Bis Grund
Leibnizplatz 1927 Erstnennung Kein Grund angegeben
Wikipedia