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Münchner Zeitensprünge

21. 7 2013 - Eine Gedenktafel für die Widerstandsgruppe Weiße Rose angebracht

München-Haidhausen * Auf dem Gelände des Ostbahnhofs wird eine Gedenktafel auf Privatgrund für die Widerstandsgruppe Weiße Rose angebracht. Zehn Jahre hat der Kampf zwischen den Stadtteilpolitikern und einem Politikwissenschaftler und der Landeshauptstadt angedauert. 

1888 - Die Firma Franz Kathreiner‘s Nachfolger an der Mühldorfstraße 20

Berg am Laim * Die Fabrik und die Verwaltungsgebäude der Firma Franz Kathreiner‘s Nachfolger an der Mühldorfstraße 20 in Berg am Laim sind mit allen Maschinen, Aufzügen, Kraft-Anlagen und Beleuchtungen der Gebäude betriebsbereit.

1982 - Ein Schandfleck und Ärgernis verschwindet

München-Haidhausen * Die als „Schandfleck“ empfundenen Gebäudereste des Ostbahnhofs werden endgültig angebrochen. 

Auch der Orleansplatz erfährt eine völlige Neugestaltung. Ein Busbahnhof wird gebaut. 

1876 - Aus dem Braunauer Bahnhof wird der Ostbahnhof

München-Haidhausen * Erst jetzt erhält der im Neurenaissance-Stil errichtete Braunauer Bahnhof den Namen Ostbahnhof. 

1991 - Die Abräumarbeiten für das Technische Rathauses beginnen

München-Berg am Laim * Die Abräumarbeiten für das Areal des heutigen Technischen Rathauses an der Friedenstraße 40 beginnen.

1976 - Der Daphne-Brunnen wird am Orleansplatz aufgestellt

München-Haidhausen * Der Daphne-Brunnen, der Bildhauerin Marlene Neubauer, wird am Orleansplatz aufgestellt.

Die über drei Meter hohe Daphne-Skulptur stellt eine Gestalt aus der griechischen Mythologie dar. Sie, die alle Annäherungsversuche von Männern zurückweist, wird nun von Apollon verfolgt. Als sie ihm nicht mehr entkommen kann, fleht sie Ge um Hilfe an. Die Göttin der Erde verwandelt sie zum Schutz vor dem geilen Wüstling daraufhin in einen Lorbeerbaum. 

Der enttäuschte Apollon kann nur mehr einen Zweig davon abbrechen. Diesen trägt er seither auf seinem Haupt und hält den Lorbeer für heilig.

1926 - Das Anwesen Friedenstraße 40 gehört der Firma L. Bernheimer oHG

<p><em><strong>München-Berg am Laim</strong></em> * Laut dem Adressbuch gehört das Grundstück am Standort des heutigen Technischen Rathauses&nbsp;an der Friedenstraße 40 der L. Bernheimer oHG, die <em>„künstlerische und vornehme Wohnungseinrichtungen in historischen Stilarten“</em> anbietet.</p> <p>Die jüdische Antiquitätenhändler-Familie betreibt ihr Hauptgeschäft am Lenbachplatz.</p>

9. 12 1997 - Richtfest am Technischen Rathaus an der Friedensstraße

München-Berg am Laim * Das Technische Rathaus an der Friedensstraße 40 kann sein Richtfest feiern. Dabei sagt Baureferent Horst Haffner: „Es entsteht kein protziger Verwaltungsbau, aber auch kein trauriger Behördensilo.“ Neben den 1.162 Büros, in denen rund 1.800 Beschäftigte arbeiten, befinden sich ein Kindergarten, eine Krippe, eine Kantine und eine Cafeteria. 

Auf dem Dach des 63 Meter hohen Turms wird ein Rotor mit einem Durchmesser von zwölf Metern angebracht. Er hat ein Gewicht von sechs Tonnen und erzeugt eine elektrische Energie von vierzig Kilowatt. Das Windrad kommuniziert mit einer sich drehenden Landschaft im Innenhof des Technischen Rathauses. In einer Stunde eine Runde. 

Das Windrad entsteht als Kunst am Bau und im öffentlichen Raum. Auch dazu wird ein internationaler Wettbewerb ausgelobt. Fünfzehn renommierte Künstler haben ihre Vorschläge eingereicht. Den Zuschlag hat der Entwurf des Studios Vito Acconci aus New York erhalten.

1593 - Die Jurisdiktion über den Haidhauser Jesuitengarten

Haidhausen - Taufkirchen * Die Jurisdiktion über den Haidhauser Jesuitengarten wird von der Jesuiten-Hofmark Taufkirchen wahrgenommen.

16. 8 1777 - Anton Clemens von Toerring-Seefeld tritt den Jesuitengarten ab

Hofmark Haidhausen * Der Haidhauser Hofmarkherr Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld tritt an Franz Ferdinand von Setzger die Niedergerichtsbarkeit über den Jesuitengarten ab.

Um 4 1997 - Der Bordeauxplatz wird grundsaniert

München-Haidhausen * Der Zustand des Brunnens am Bordeauxplatz ist ein so erbärmlicher, dass das Becken abgebrochen und völlig neu aufgebaut werden muss. Da das Becken in seiner Entstehungszeit „in den Dreck gebaut” worden ist, versickern von den 15.000 Kubikmetern Wasser, die pro Saison hier verbraucht werden, gut die Hälfte im Erdreich. Ein Riss geht durch den Rehbock, dem zudem sein Geweih abhanden gekommen ist.  

Damit der Bordeauxplatz seine auf alten Fotos verbürgte Ursprünglichkeit zurückgewinnt, beginnt man mit umfangreichen Umbauarbeiten. Die Grundstruktur des Platzes konnte über die Jahrzehnte im Wesentlichen erhalten werden. Nur die Wege waren breiter geworden und betongepflastert. Sie sollen wieder zu schmalen Sandwegen umgestaltet werden. Die Parkbänke waren nach innen gerückt, weg vom Straßenverkehr, dafür aber mit dem Rücken zu den Flaneuren. Auch sie sollten wieder an ihren ursprünglichen Platz rücken.  

Daneben muss der nach über 120 Jahren lückenhaft gewordene Baumbestand erneuert werden, wobei die ersten Ulmen schon seit dem Jahr 1989 einer Abholzaktion zum Opfer fielen, da die weltweit auftretenden Fäulnisbakterien auch vor diesem historischen Ensemble keinen Respekt hatten. Als Ersatz pflanzte man zunächst einreihig Linden nach, „damit der Platz nicht allzu stark unter dem Schattendruck leidet“. Spätestens seit der Entdeckung des Ozonlochs weiß man den Schatten wieder zu schätzen, weshalb die Linden aus den 1990er Jahren zusammen mit den neuen Bäumen eine doppelreihige Allee rings um den Platz ergeben haben.  

Der neu geschaffene Spielplatz entspricht zwar nicht dem ursprünglichen Erscheinungsbild - aber dem Bedürfnis der Eltern. 

29. 8 1740 - Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs bleiben dreigeteilt

Haidhausen * Der Geistliche Rat bestätigt seine Auffassung, wonach die Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs dreigeteilt werden. 

27. 5 1739 - Kostenaufteilung für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs

Haidhausen * Die Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs wird dreigeteilt. Ein Drittel soll die Hofmarkherrschaft, ein Drittel die Gemeinde und ein Drittel die Kirche bezahlen. 

1789 - Haidhausen will eine eigenständige Pfarrei werden

Haidhausen - Bogenhausen * Mit ausdrücklicher Befürwortung des Hofmarkherrn wird ein Antrag auf Loslösung des bisherigen Pfarrverbandes mit Bogenhausen und die Errichtung einer eigenständigen Pfarrei Haidhausen gestellt.

19. 8 1895 - Widerstand gegen den Abriss der alten Haidhauser Johann-Baptist-Kirche

München-Haidhausen * Gegen den Abriss der alten Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche formiert sich der Widerstand. Dieser führt dazu, dass sich das Generalkonservatorium der Kunstdenkmäler und Altertümer Bayerns für die Erhaltung der Kirche aus „historischen und ästhetischen Gründen“ ausspricht. Damit wird das Gebetshaus renoviert und bleibt erhalten.

1524 - Johannes Baptist wird der Patron der Haidhauser Kirche

Haidhausen * Der Patron der Haidhauser Kirche wird Sankt Johannes Baptist. 

1619 - Die rechte Kinnlade Johannes des Täufers in Haidhausen

Haidhausen * Herzog Maximilian I. schenkt der Sankt-Johann-Baptist-Kirche die rechte Kinnlade des heiligen Johannes des Täufers um Haidhausen in den Status eines Wallfahrtsortes zu setzen. Die kostbare Reliquie stammt aus dem Benediktinerkloster Stablo-Malmedy, das in der Erzdiözese Köln liegt, das von dem jüngeren Bruder des Wittelsbachers, Kurfürst Ferdinand, regiert wird.  

Die Verehrung der heiligen Knochen bringt den Andachten in der Haidhauser Kirche einen noch größeren Zulauf.  

Die Kopfreliquie des heiligen Johannes des Täufers wird heute an mehreren Orten verehrt.  
Das bedeutet, dass der Heilige - vorsichtig gesagt - mindestens vier Köpfe haben musste. 

1624 - Feldherr Johann Tserclas Graf von Tilly spendet für eine Monstranz

Haidhausen * Der Feldherr Johann Tserclas Graf von Tilly spendet 100 Gulden für die Anschaffung einer Monstranz für die Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche. 

1638 - Ein Neubau für das Haidhauser Beinhaus

Haidhausen * Der alte Totenkercher, das Beinhaus, der Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche wird abgerissen und neu aufgebaut.

1642 - Die Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen erhält ein Satteldach

Haidhausen * Der romanische Turm der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen erhält ein Satteldach aus Ziegeln.

1651 - Ein neuer Glockenstuhl für die Johannes-Baptist-Dorfkirche

Haidhausen * Der Turm der Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche erhält einen neuen Glockenstuhl für drei Glocken.

1. 7 1690 - Ein Gewitter richtet mächtigen Schaden an

Haidhausen * Neben der Eingangstüre der alten Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche findet sich nachstehender Text. Das dazugehörige Votivbild hat sich nicht erhalten. „Im Jahr 1690 den 1. Juli entstand ein solches Hochgewitter, welches man sich beflissen mit läuten und Wettersegnen von dem Firmament zu vertreiben, verhoffend, solches ohne Schaden abzugehen.

Darauf augenblicklich ein solcher Donnerstreich geschah, daß sich Jedermann entsetzte, und wie zu sehen ein Donnerkeil in Kirchthurm geschlagen, auch an demselben abgefahren, und bey den Glockenseilern etlich Persohn niedergeschlagen und beschädiget, darunter eine ledige Weibspersohn der Strahl getroffen, daß sie des Todes verblieben, indem der Strahl so erschrecklich hin und wieder gefahren, dem Mesner unter den Füßen durch und einem Mann über dem Kopf.“

1776 - Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche muss renoviert werden

Haidhausen * Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen muss renoviert werden.

24. 6 1852 - Hochaltar der Johann-Baptist-Dorfkirche eingeweiht

Haidhausen * Der erneuerte Hochaltar der Sankt-Johann-Baptist-Dorfkirche in Haidhausen wird eingeweiht. Da die neuen Seitenaltäre stilistisch veralter sind, müssen sie gleichzeitig dem neuen Stil des Hochaltars angepasst werden.

Dabei lässt Pfarrer Johann Georg Walser den bislang unbekleideten Engel auf dem Josephsaltar mit einem Gewand übermalen.. Diese eigenmächtige und ohne Einverständnis der Gemeinde- und Kirchenverwaltung durchgeführte Maßnahme führt zu einem heftigen Streit und zur Abmahnung des Pfarrers.

30. 7 1895 - Die Johann-Baptist-Dorfkirche muss geschlossen werden

München-Haidhausen * Die alte Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche ist wieder renovierungsbedürftig geworden und muss wegen Baufälligkeit umgehend geschlossen werden. Eine Restauration wird wegen der hohen Kosten abgelehnt. 

Seit 1959 - Die Johann-Baptist-Dorfkirche ist ukrainische Bischofskirche

München-Haidhausen * Von 1959 bis 1963 ist die alte Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche sogar Bischofskirche und Sitz des Exarchen der unierten unkrainischen Katholiken.

1665 - Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche bekommt eine Zeig- und Schlaguhr

Haidhausen * Der Turm der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen bekommt eine Zeig- und Schlaguhr. Seither wissen die Haidhauser, wie viel es geschlagen hat.

15. 7 1739 - Ein Lattenzaun statt einer Mauer um den Friedhof?

Haidhausen * Maria Antonia von Pfitschenthal, die Haidhauser Hofmarkherrin, will für den Haidhauser Friedhof keine teuere Mauer, sondern nur ein Tüll, einen Lattenzaun. Dadurch würden die Kosten für sie, die Kirche und die Gemeinde massiv reduziert werden. 

31. 5 1993 - Im Blauen Engel findet der letzte Jodel-Strip statt

München-Haidhausen * Im Blauen Engel in der Wolfgangstraße in Haidhausen findet der letzte „Jodel-Striptease“ statt.

25. 4 1711 - Der neue Haidhauser Kleinwirt Kaspar Öttl erhält das Schankrecht

Haidhausen * Der neue Kleinwirt von Haidhausen, Kaspar Öttl, kann den Erhalt der Wirtschaft sichern, nachdem er von der Hofmarkherrin, der Gräfin Anna Maria von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn, das Schankrecht für Weiß-, Braunbier und Branntwein sowie das Recht zur Haltung von Spielleuten, Kegelplätzen und der Abhaltung von Kindsmählern erhalten hat.  

Der Kleinwirt und der Großwirt sind bis in das 19. Jahrhundert hinein die einzigen Wirte in Haidhausen, das heißt, nur die Beiden besitzen das Schankrecht, können also Getränke weitergeben. 

Ab 1925 - Der Straßenbahn-Betriebshof 2 an der Seeriederstraße

<p><em><strong>München-Haidhausen</strong></em> * Auf dem alten Gronimus-Anwesen&nbsp;an der Kirchen-/Ecke Seeriederstraße entsteht der Straßenbahn-Betriebshof 2.</p>

Um 1980 - Das Üblackerhäusl wird trockengelegt und restauriert

<p><em><strong>München-Haidhausen</strong></em> * Nach einem Jahrzehnt Leerstand wird das <em>„Üblackerhäusl“</em> an der Preysingstraße von der Stadt mit einem Kostenaufwand von 580.000 DM schließlich trockengelegt und restauriert. &nbsp;</p> <p>Im Inneren des Üblackerhäusls&nbsp;ist ein kleines Herbergenmuseum&nbsp;als Abteilung des Münchner Stadtmuseums untergebracht. Dort wird ein einfacher Wohn- und Schlafraum mit der originalgetreuen Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert in seiner ursprünglichen Umgebung gezeigt. Durch die museale Einrichtung kann ein wenig die Enge damaliger Wohnverhältnisse und die Lebensart der Tagelöhner nachvollzogen werden. &nbsp;</p> <p>Gerade die ach so traditionsbewussten Münchner, die immer noch ihre scheinbar bäuerliche Abstammung durch eine Verkleidung mit Lederhosen und Dirndl nachzuspielen versuchen, hätten hier die einmalige Möglichkeit ihre eigenen proletarischen Wurzeln zu finden. &nbsp;</p> <p>Im ehemaligen Ziegenstall der ausgebauten Herberge finden laufend Ausstellungen und Dichterlesungen statt.&nbsp;</p>

10 2002 - Das Haidhausen Museum kann sein 25-jähriges Jubiläum feiern

München-Haidhausen * Das Haidhausen Museum in der Kirchenstraße kann sein 25-jähriges Jubiläum feiern. Aus diesem Anlass wird der Öffentlichkeit ein dreidimensionales Stück Stadtteilgeschichte zur Verfügung gestellt.

Das zwei mal einsvierzig Meter große Modell mehrerer Herbergsanwesen in der Grube wurde von den Hobby-Modellbauer Ruth und Hans Irlbacher, sowie Hermann Voßeler detailgetreu hergestellt und mit - aus historischen Fotos - ausgeschnittenen Papierfiguren ergänzt. Ein Rundhorizont mit ausgetüftelter Beleuchtung machte die ganze Szenerie überzeugend realitätsnah. 

1859 - Die Gastwirtschaft zum Roten Turm

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Im nördlichen Anbau des ehemaligen Roten Turms wird die Gastwirtschaft zum Roten Turm eingerichtet. Sie erhält die Taferngerechtsame des Heiliggeistspitals. Die Gäste dieses Lokals sind hauptsächlich Soldaten der nahen Schwere-Reiter-Kaserne.

1891 - Italienische Sammelklassen in der Haidhauser Wörthschule

München-Haidhausen * Insgesamt 80 Italiener werden in einer Sammelklasse in der Haidhauser Wörthschule unterrichtet. „Einer allgemeinen Fortbildungsschule konnte man sie nicht zuführen, da sie der deutschen Sprache nicht mächtig waren. Für sie bildete man eine eigene Klasse an der Wörthschule und erteilte ihnen abends und an Sonntagen acht Stunden wöchentlich Unterricht.“

In München gab es - im Gegensatz zu den meisten anderen Großstädten im Reich - diese äußerst fortschrittliche Einrichtung, in der italienisch-kundige bayerische Lehrer zwei- bis dreimal in der Woche in den Fächern Geographie, Kalligraphie, Rechnen, Deutsch und Religion unterrichteten.

Durch das Erlernen der deutschen Sprache sollte eine Integration hierzulande erleichtert werden, durch das Fach Geographie, in dem ausschließlich italienische Landeskunde gelehrt wurde, die Bindung zur Heimat gewahrt bleiben.
Da ein Mann in Italien erst dann als vollberechtigter Staatsbürger galt, wenn er vor einem Notar seinen Namen schreiben konnte, war der Schreibunterricht für eine Wiedereingliederung in der Heimat von besonders großer Wichtigkeit.

Da die Schule von den weit außerhalb gelegenen Ziegeleien jedoch oft nur in mehrstündigen Fußmärschen zu erreichen war, und auch die Akkordanten nicht einmal für die Zeit der Schulstunden auf ihre billigsten Arbeitskräfte verzichten wollten, konnte nur eine begrenzte Anzahl der italienischen Kinder die Schule an der Wörthstraße besuchen.

1. 3 1894 - Friedensmonument am Weißenburger Platz

München-Haidhausen * Der Antrag des Haidhauser Gemeindebevollmächtigte und Wachsfabrikant Anton Forster zur Errichtung eines monumentalen Brunnens am heutigen Weißenburger Platz wird genehmigt. 

Im Verlauf der Planungen nimmt man vom Standort Wörthplatz [= Weißenburger Platz] Abstand, da abzusehen war, dass sich die Weißenburger Straße zu einer Hauptverkehrsader entwickeln würde und entscheidet sich für das Forum in der Wörthstraße, dem heutigen Bordeauxplatz. 

Weitere Vorschläge folgen. Universitätsprofessor Johann Nepomuk Sepp konkretisiert die Planungen, indem er der Abgeordnetenkammer in einem „leidenschaftlichen Appell an das deutsche Nationalgefühl“ ein Thema aus der Siegfried-Sage vorschlägt. Als Hauptfigur soll Siegfried in dem Augenblick dargestellt werden, als er aus der Quelle Wasser schöpft und Hagen nach seiner einzigen verwundbaren Stelle Ausschau hält. 

9. 11 1893 - Ein monumentaler Brunnen am Weißenburger Platz als Sieges-Monument

München-Haidhausen * Der Haidhauser Gemeindebevollmächtigte und Wachsfabrikant Anton Forster schlägt „Zum Gedenken an die 25. Wiederkehr der glorreichen Siege von 1870/71“ dem Kollegium der Gemeindebevollmächtigten einen monumentalen Brunnen am Wörthplatz, dem heutigen Weißenburger Platz, vor.

 

1975 - Der „Glaspalast-Brunnen“ kommt am Weißenburger Platz zur Aufstellung

<p><strong><em>München-Haidhausen</em></strong> * Der <em>„Glaspalast-Brunnen“</em> kommt in der Mitte des Weißenburger Platzes zur Aufstellung. Die ihn umgebende kleine Parkanlage erfreut sich - in dieser <em>„grünlosen Umgebung“</em> - großer Beliebtheit, seit mit einer kleinen Fußgängerzone auch eine Verkehrsberuhigung eingetreten ist.</p> <p>Der Weißenburger Platz ist der prächtigste und größte der symmetrischen Plätze des Franzosenviertels.&nbsp;</p>

17. 10 1852 - Grundsteinlegung für die Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche

Haidhausen * Der Grundstein für die neue Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche wird gelegt.

1991 - Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu

München-Haidhausen * Die Wirtsleute Ludwig Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu in der Einsteinstraße 42 in Haidhausen.

16. 2 1697 - Franz Pongraz von Leiblfing stirbt

München-Graggenau * Reichsgraf Franz Pongraz von Leiblfing, der Haidhauser Hofmarkherr, wird im Franziskaner-Friedhof beerdigt.

3. 3 1692 - Kurfürst Max Emanuel erklärt Haidhausen zur geschlossenen Hofmark

Haidhausen * Da Graf Franz Pongraz von Leiblfing in seinem Bestreben, die Erhöhung seines Besitzes in Haidhausen zur geschlossenen Hofmark, nicht nachlässt, erklärt Kurfürst Max Emanuel schließlich die Hofmark des Geheimen und Conferenzrates, Kämmerers, Revisionsrates und Pflegers von Waldmünchen, des inzwischen in den Reichsstand erhobenen Reichsgrafen von Leiblfing - wegen der „vill vnd lange Jar trew geleisteter Dienst vnd aus absonderlichen gnaden“ - mitsamt dem Brunnthal für geschlossen. Damit ist der Haidhauser Schlossbesitzer endlich am Ziel seiner langjährigen Bemühungen.  

In seiner geschlossenen Hofmark unterstehen ihm nun alle dem „Hofkastenamte zinsbaren Unterthanen zu Haidhausen“ und nicht nur die Bauern und Dienstboten, die seine Güter bearbeiteten. Neben riesigen landwirtschaftlichen Flächen besitzt der Graf auch das Recht Scharwerke, Bodenzins und sonstige Steuern und Abgaben - also die gesamten Einkünfte aus Haidhausen - einzutreiben. Selbst die Vergabe der Gerechtsamkeiten“ also die Erlaubnis innerhalb der Hofmark ein bestimmtes Handwerk oder Gewerbe ausüben zu dürfen, unterliegen nun ausschließlich seiner Entscheidung.  

  • Dem Hofmarkherrn unterstehen „im Dorfe 85 Hausbesitzer, die Scharwerkgeld zu entrichten haben.  
  • In der Schwaige nimmt er von 42 Untertanen Scharwerkgeld und Bodenzins ein.  
  • Der Großwirt hat Stift und Gilt zu entrichten und Melber, Metzger, Schmid, Hufschmid und Schneider haben unterschiedliche Beträge abzuführen.  
  • Der jährliche Ertrag der Hofmark beläuft sich auf 188 Gulden 11 Kreuzer“.
  • Die Konsequenz aus der Erhebung Haidhausens zur geschlossenen Hofmark ist der Austritt aus dem Verband des Gerichts ob der Au.  

Während der Leiblfing‘schen Hofmarkszeit wird die Ansiedlung minderbemittelter Leute stark begünstigt. Jeder, der die Gebühren entrichten und eine Herberge erwerben kann, darf sich niederlassen und heiraten. Zeitgenossen merken kritisch an, dass der Hofmarkherr nur auf seinen Vorteil bedacht ist und sein Streben einzig der Erhöhung seiner Einnahmen gilt. Er ergreift „jede Gelegenheit Geld aus den Untertanen zu pressen, z.B. durch offenbare Begünstigung der Herbergskäufe und Ansässigmachungen und Verehelichungen, wegen der anfallenden Laudemien, Verbriefungs- und anderer Taxen und Sporteln“

12. 3 1729 - Graf Max Cajetan von Törring-Seefeld erbt die Hofmark Haidhausen

München * Die Gräfin Anna Maria Katharina von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt. Sie wird in der Gruft der Münchener Damenstiftskirche begraben, wo man ihr „auf das Grab selbsten eine weiße Steinplatten“ errichtet.

  • Ihr Palais hat sie ihrem jüngeren Sohn aus erster Ehe, Philipp Josef von Törring-Seefeld, vermacht,  
  • die Hofmark Haidhausen erhält Max Cajetan Graf von Törring-Seefeld.

6. 2 1812 - Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld stirbt

Haidhausen * Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld, der Haidhauser Hofmarksherr, stirbt im Alter von 91 Jahren.

6. 3 1706 - Marchesa Anna Maria Katharina besitzt die Hofmark Haidhausen

Hofmark Haidhausen * Erst nach einer gerichtlichen Auseinandersetzungen mit einem Sohn Fuggers aus erster Ehe und durch einen Vergleich kommt Anna Maria Katharina Gräfin von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn in den vollständigen Besitz der Hofmark Haidhausen.  

Doch noch immer steht das vom Kurfürsten Max Emanuel beanspruchte Einlösungsrecht im Raum. Die clevere Witwe nutzt jedoch die Zeichen der Zeit. 

9 1697 - Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn kauft die Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Die Erben des Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing verkaufen die Hofmark Haidhausen an den Obristhofmeister Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn.

20. 10 1685 - Haidhausen wird ungeschlossene Hofmark

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel verleiht - trotz der von seiner Hofkammer dargelegten Einwände mit einem 2. Gnadenbrief dem Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing die Jurisdiktion über die übrigen Häuser und Gründe in Haidhausen, als ungeschlossene Hofmark.  

Max Emanuel behält sich wiederum das Jagdscharwerk vor und verlangt außerdem für sich und seine Nachkommen das Recht, die Abtretung der Hofmark gegen ein anderes Aquivalent, ein gleichwertiges Objekt, zu verlangen. 

12. 3 1686 - Die Dorfgemeinde Haidhausen fühlt sich in ihren Rechten verletzt

Haidhausen * Die Dorfgemeinde Haidhausen fühlt sich durch die Ausdehnung der Hofmarkgerechtigkeit für den Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing auf alle Häuser und Gründe in ihren Rechten verletzt und schreibt dies dem Kurfürsten.

18. 4 1685 - Schwere Bedenken gegen eine geschlossene Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Der Auer Gerichtsherr, Dr. Georg Jobst, äußert schwere Bedenken gegen das Leiblfing‘sche Ansinnen, Haidhausen in eine geschlossene Hofmark umzuwandeln. Das Ausscheiden Haidhausens aus dem Verband des Gerichts ob der Au würde zu einem Einnahmeausfall führen, der dem eh schon so kleinen und armen Gericht durch den Entzug von 77 Einwohnern entstehen würde und dass dadurch die Bewohner der Au und Niedergiesings für die gesamten Kosten aufkommen müssten. 

1696 - Veräußerungsverbot der Jurisdiktion und des Scharwerks

München - Haidhausen * Einen kurfürstlicher Erlass verfügt, dass in einer Entfernung von vier bis fünf Meilen um die Hauptstadt keine weitere Jurisdiktion und kein Scharwerk veräußert werden darf und die bereits veräußerten wieder einzuziehen sind. Dies trifft freilich auch auf die Hofmark Haidhausen zu. 

1805 - Unhaltbare Zustände in Haidhausen

Haidhausen * Die Baierische Landesregierung gibt der Hofmarkverwaltung die Schuld an den unhaltbaren Zuständen in Haidhausen, da sie „ständig ganz unvermögenden Leuten die Ansiedlung und Verehelichung genehmige, sich aber dann nicht mehr um sie bekümmere, so daß sie in Armut gerieten und zum Bettel ihre Zuflucht nehmen müßten, um ihren Lebensunterhalt zu gewinnen“.

Um 12 1684 - Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten noch nicht zufrieden

Haidhausen * Freiherr Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten allerdings noch lange nicht zufrieden, weshalb er sich nur wenige Monate später erneut an Max Emanuel wendet und darstellt, dass die vom Regenten erwiesene Gnade „von gar geringer Ergiebigkeit“ sei und er deshalb für sich die „ganze Dorfschaft Haidhausen“ - mitsamt dem „Kirchenschutz“ - als „geschlossene Hofmark“ erbittet.  

Um seinen Anspruch zu unterstreichen, hebt er die „in 27 Jahren geleisteten treuen und untertänigst geleisteten Dienste“ hervor. Daraufhin forderte der Baiernherrscher vom „Gericht ob der Au negst München“ eine Stellungnahme. 

20. 6 1685 - Die Hofkammer spricht sich gegen eine geschlossene Hofmark aus

Haidhausen * Auch die Hofkammer spricht sich in ihrer Stellungnahme gegen die Bitte des Haidhauser Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing aus, Haidhausen in eine geschlossene Hofmark umzuwandeln. Die Errichtung einer Leiblfing‘schen Hofmark bedeutet nämlich die Ausgliederung aus dem Gericht ob der Au. 

31. 12 1822 - 798 Familien bevölkern die Hofmark Haidhausen

Haidhausen * 798 Familien, das entspricht rund 4.000 Menschen, bevölkern die Hofmark Haidhausen.

10. 7 1699 - Kurfürst Max Emanuel verzichtet auf sein Einlösungsrecht

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel verzichtet in einem Dekret zugunsten des Grafen Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn - „auf dessen Lebenszeit“ - auf sein Einlösungsrecht der Hofmark Haidhausen. 

31. 12 1803 - Beschreibung der Hofmark Haidhausen

Haidhausen * In der Hofmark Haidhausen befinden sich 201 Häuser und 526 Familien.

1760 - 279 Familien leben in der Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Die Hofmark Haidhausen umfasst 279 Familien, die in 138 Häusern leben.

30. 5 1768 - Alois Reichl wird Hofmarkuntertan, Schulmeister und Gerichtszeuge

Haidhausen * Alois Reichl wird vom Haidhauser Hofmarksherrn als Hofmarkuntertan, Schulmeister und Gerichtszeuge aufgenommen.

18. 8 1796 - München wird von allen Seiten belagert

München * Die französischen Revolutionstruppen unter Jean-Victor Moreau nehmen München ein und besetzten das linke Isarufer. Der französische Befehlshaber Moreau gibt der Münchner Stadtbevölkerung die Zusage, dass die Stadt verschont bleibt. Zum Ausgleich plündern sie allerdings die umliegenden Dörfer.  

Als Verteidiger belagern die Kaiserlichen und die Condéer das rechtsseitige Isarhochufer. Die Kämpfe dauern bis zum 8. September. Durch einen - von den Österreichern verursachten - Brand wird die Häuserzeile in der Kirchenstraße, vom Hofmarkschloss bis zum Mesmerhaus, in Schutt und Asche gelegt. Den geschundenen Vorstädtern ist es freilich vollkommen egal, ob sie ein Condéer terrorisiert, ein Österreicher drangsaliert oder ein Franzose ausplündert. 

27. 4 1701 - Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt

Haidhausen * Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn, der Hofmarkherr von Haidhausen, Reichshofrat und kurbaierischer Obersthofmeister, stirbt in München. Er wird in der Pfarrkirche von Mickhausen begraben.

Die Hofmark Haidhausen erbt seine Ehefrau Anna Maria Katherina de Saint German, eine verwitwete Gräfin Törring-Seefeld. 

1894 - Die Firma Andreas Schärfl zieht in die Kellerstraße 27/Steinstraße 50

München-Haidhausen * Die Firma Andreas Schärfl zieht in die Gebäude der ehemaligen Brückenwaagenfabrik Greiner in der Kellerstraße 27 und Steinstraße 50.

17. 3 1802 - Aufforderung zur Gründung einer Kleinkinderbewahranstalt

München - München-Lehel - Au * Die Polizeidirektion wird mit der Gründung einer Einrichtung beauftragt, die dann als Kleinkinderbewahranstalt und heute - in der Weiterentwicklung - als Kindergarten oder Kinderhort bezeichnet wird. 

Im Focus stehen „unbemittelte Eltern, die sich außer Haus begeben müssen, um sich vom täglichen Handlohn zu ernähren“. Denn diese „müssen häufig ihre kleinen Kinder einsperren oder unbesorgten Nachbarn anvertrauen, sie auch gar frei herumlaufen lassen, wodurch Unglücksfälle entstehen und die sittliche Erziehung benachteiligt wird“.  

Eine solche Einrichtung soll in der Stadt und im Lehel eingerichtet werden. Auch das Gericht ob der Au und das Hofmarkgericht Haidhausen können Vorschläge einreichen. 

9. 9 1685 - Haidhausen erlebt erneut ein aufwändiges Fest

Haidhausen * Aus Anlass der Hochzeit des Kurfürsten Max Emanuels mit der österreichischen Kaisertochter Maria Antonia erlebt Haidhausen erneut ein aufwändiges Fest. Nachmittags um drei Uhr versammeln sich auf dem Anger vor dem Besitztum des Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing die Kavaliere mit Kutschen und Handpferden. Auch die kurfürstliche Leibgarde zu Pferd und eine Kompagnie der Bürgerschaft zu Pferd ist angetreten.  

Nach dem Eintreffen der frisch vermählten Eheleute, die zuvor ihr Mittagsmahl in Schloss Berg am Laim eingenommen haben, werden sie nun am Haidhauser Schlossanger von den dort versammelten Anwesenden feierlich empfangen. Nach einer ausführlichen Huldigung des jungen Ehepaares erfolgte der triumphale Einzug in die nahe Residenzstadt München.  

Für die erwiesene Gastfreundschaft wird Kurfürst Max Emanuel dem Haidhauser Schlossbesitzer wieder ein kleines Stück entgegenkommen. Der Landesherr akzeptiert zwar die von seiner Hofkammer gemachten Einschränkungen, wonach Haidhausen nicht zur geschlossenen Hofmark ernannt werden darf, weil dort auch andere die Jurisdiktion ausüben, nämlich:  

  • das Leprosenhaus am Gasteig über den Kotterhof,  
  • Graf Preysing, die Ridler und die Jesuiten über ihre Gartengüter sowie  
  • der Kurfürst selbst über das Brunnhaus und den Jäger im Brunntal.  

Außerdem, so die Hofkammer weiter, darf der Kurfürst die Jurisdiktion für eine so große Ortschaft nahe der Landeshauptstadt nie vergeben, da er sich sonst bei auftretenden Unregelmäßigkeiten zuerst an den Hofmarkherren wenden muss, statt sofort selbst einzuschreiten. Dies könnte besonders beim Ausbrechen der Pest oder bei der unerwünschten Ansiedelung von Bettlern und vagierendem Gesindel nötig sein. 

1706 - Die Hofmark Haidhausen umfasst 233 Familien

Hofmark Haidhausen * Die Fugger‘sche Hofmark in Haidhausen umfasst 233 Familien.

30. 6 1812 - Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Haidhauser Hofmarkschloss

Haidhausen * Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Lustgebäud und einen Gartenanteil des Haidhauser Hofmarkschlosses zur Linderung der Schulraumnot. Der auch für Haidhausen zuständige Bogenhausener Pfarrer übt gleichzeitig das Amt des Lokalschulinspektors aus. 

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Burggrafenstraße 1
0.23 km 
<p>Mietshaus in Ecklage, historisierend, um 1910/20; Einheit mit Friedenstraße 34.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 57
0.26 km 
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 59
0.26 km 
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Sturm Philipp
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Orleansstraße 63
0.26 km 
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1893 von Philipp Sturm erbaut.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 61
0.26 km 
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Elsässer Straße 33
0.26 km 
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1894 von Fritz Schönmann.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Orleansstraße 65
0.26 km 
<p>Mietshaus, neubarock mit reichem Stuckdekor und neugotischer Marienfigur, Ende 19. Jh.</p>

Postgebäude

Architekt: Wicklein
Erstellung: 1910
Orleansstraße
0.27 km 

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 36
0.27 km 
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkerturm an der Ecke und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 34.</p>

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Friedenstraße 34
0.27 km 
Mietshaus, historisierend, mit Erkern und Mansarddach, um 1910/20; Einheit mit Burggrafenstraße 1.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 55
0.27 km 
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900; Gruppe mit Nr. 51 und 53.</p>

Orleansplatz

Architekt: Grässel Hans, Miller Ferdinand von d. J.
Erstellung: 1873
Orleansplatz
0.27 km 

Grünanlage von 1873-74. Orleansbrunnen, 1974 auf den Weißenburger Platz versetzt, siehe dort. Zwei große Fahnenmasten nach Entwurf von Hans Grässel, gegossen von Ferdinand von Miller d. J., 1928; derzeit deponiert.


Mietshausgruppe

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Friedenstraße 34
0.27 km 
Friedenstraße 34 a / 36; Mietshausgruppe, historisierend, mit Zwerchgiebeln, um 1910.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 53
0.27 km 
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 51 und 55.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 67
0.28 km 
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 31
0.28 km 
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 69
0.28 km 
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Eckturm, reich gegliedert, bez. 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 34
0.28 km 
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 36.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 51
0.29 km 
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 53 und 55.</p>

Haidhauser Bahnhof

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 0
Orleansplatz
0.29 km 

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Elsässer Straße 32
0.30 km 
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1901.</p>

Hotel Stadt Rosenheim

Architekt: Ludwig Emil
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Orleansplatz 6
0.31 km 
Hotel Stadt Rosenheim, Neurenaissance-Eckhaus mit Turm, reich dekoriert, 1890 von Emil Ludwig.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 30
0.31 km 
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Elsässer Straße 25
0.31 km 
Mietshaus, neubarock, 1902 von Heilmann und Littmann.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Spicherenstraße 14
0.32 km 
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und Stuck, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Elsässer Straße 28
0.32 km 
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Breisacher Straße 22
0.32 km 
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1901 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 24 und 26.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Spicherenstraße 12
0.33 km 
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit in Form von drei Erkern angeordnetem Dekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 24
0.33 km 
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 22 und 26.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 26
0.33 km 
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1900.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Elsässer Straße 23
0.33 km 
Mietshaus, neubarock, Eckbau mit Erkern, bez. 1902.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 26
0.34 km 
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 22 und 24.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Breisacher Straße 18
0.34 km 
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau, 1896.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 23
0.36 km 
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Belfortstraße 4
0.37 km 
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 19
0.38 km 
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Elsässer Straße 17
0.38 km 
Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 14
0.38 km 
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 3
0.39 km 
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.</p>

Zweigeschossige Villa

Architekt: Lutz Ludwig C.
Erstellung: 1898
Mühldorfstraße 28
0.39 km 
<p>Zweigeschossige Villa in reduziert barockisierenden Formen, 1898 von Ludwig C. Lutz, in Ecklage mit Mansarddach.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans, Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Belfortstraße 10
0.40 km 
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1897-98 von Hans Thaler und Georg Müller.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 12
0.40 km 
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 15
0.40 km 
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Belfortstraße 12
0.40 km 
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit sehr reicher Gliederung, 1897-98.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Spicherenstraße 8
0.41 km 
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Elsässer Straße 22
0.41 km 
<p>Mietshaus, stattlicher Jugendstilbau, mit zwei Erkern, Giebel und sehr reicher Dekoration, 1903 von R. Barbist.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Orleansstraße 47
0.41 km 
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Eckaufsatz, 1893-94 von Georg Müller; Eckbau des Rondells am Orleansplatz.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Orleansplatz 2
0.41 km 
Mietshaus, Neurenaissance, mit zwei Erkern, 1895.

Orleansstraße

0.24 km 

Geschwister Scholl

Orleansstraße 61

0.25 km 

Gedenktafel - Weiße Rose


0.25 km 

Weiße Rose

Grafinger Straße

0.36 km 

München Erinnern - OEZ Attentat

Wörthstraße 32

0.56 km 

Büste König Ludwig II.

Kirchenstraße

0.66 km 

Altes Turmkreuz

Denkmal

Bronze
0
Kirchenstraße

0.69 km 

Denkmal

Kirchenstraßr

0.70 km 

Kreuz für die Opfer der Corona-Pandemie


Wörthstraße

0.81 km 

Schauer Genoveva

Einsteinstraße 62

0.89 km 

Straßenbahnschaffner

Seeriederstraße 1

0.92 km 

Trambahnritzenreinigungsfrau

Seeriederstraße 18

0.95 km 

Unionsbrauerei

Johannisplatz

0.99 km 

Kriegerdenkmal 1870 - Haidhausen

Einsteinstraße 42

0.99 km 

Gedenktafel - Josef Schülein

Johannisplatz

0.99 km 

Grabdenkmal - Georg Walser

Erinnerungstafel
Rosenheimer Straße 126
0.78 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungstafel
Rimstinger Straße 15
0.91 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Biographisches Gedenkbuch
Kirchenstraße 11
0.96 km  


Turmspringerin
0.00 km
Herz Jörg
2019

Friedenstraße 25 

Herz Jörg - Turmspringerin

Courtyard in the wind
0.33 km
Acconci Vito
2000

Friedenstraße 40 

Acconci Vito - Courtyard in the wind

Orleansplatz 

Kurz Joachim - Najade - Brunnen am Orleansplatz

Brunnen am Orleansplatz
0.36 km
Kurz Joachim
1904

Orleansplatz 

Kurz Joachim - Brunnen am Orleansplatz

Grafinger Straße 

 - München Erinnern - OEZ Attentat

Kunstwerk
0.48 km

0

Orleansstraße 

 - Kunstwerk

Brunnen mit jagdbaren Tieren
0.60 km
Seibl Hans, Keller Anton
1929

Bordeauxplatz 

Seibl Hans, Keller Anton - Brunnen mit jagdbaren Tieren


Haidhauser Straße 

 - Stilisierte Eule

Lucile-Grahn-Straße 

 - Stilisierter Frosch

Lucile-Grahn-Straße 

 - Stilisierter Wal

T_PAL
0.62 km
Jiri
2024

Helmut-Dietl-Straße 

Jiri - T_PAL

Die endlose Schiene mit gehendem Menschenpaar
0.66 km
Schwalbach Karl Jakob
1990

Orleansstraße 34 

Schwalbach Karl Jakob - Die endlose Schiene mit gehendem Menschenpaar

Denkmal
0.69 km

0

Kirchenstraße 

 - Denkmal

Arme Seelen
0.69 km

0

Kirchenstraße 

 - Arme Seelen

Kunstwerk
0.70 km

0

 

 - Kunstwerk

Mutter mit Kindern
0.70 km
Weinmann Turi
1931

Aßlingerstraße 10 

Weinmann Turi - Mutter mit Kindern

Kreativ spielen
0.74 km
Schuster Steffen
2013

Piusplatz 

Schuster Steffen - Kreativ spielen

Ziegenherde
0.75 km
Nageler Claus
1979

 

Nageler Claus - Ziegenherde

Haferl-Brunnen
0.79 km
Stadtbäumer Alix
1990

Preysingstraße 58 

Stadtbäumer Alix - Haferl-Brunnen

Aud der Welle
0.80 km
Schuster Steffen
2014

Isareckstraße 

Schuster Steffen - Aud der Welle

Bauklötze
0.81 km
Kappl Karl Heinz
1995

Isareckstraße 40 

Kappl Karl Heinz - Bauklötze

Anzinger Straße 41 

Dietz Elmar - Relief »Schutz für die Stadt«

? - Brunnen
0.87 km

0

 

 - ? - Brunnen

Kunstwerk
0.88 km

0

Grafinger Straße 

 - Kunstwerk

Enten-Brunnen
0.88 km
Krautheimer F.A.
1931

Lalidererstraße 20 

Krautheimer F.A.  - Enten-Brunnen

Panther
0.89 km
Kastler Hans
0

Rosenheimer-Straße 130 

Kastler Hans - Panther

Glaspalast-Brunnen, Schöner Brunnen
0.90 km
Voit August von
1853

Weißenburger Platz 

Voit August von - Glaspalast-Brunnen, Schöner Brunnen

Kunstwerk
0.90 km

0

Einsteinstraße 

 - Kunstwerk

Fisch-Brunnen
0.94 km
Hoene Max
1931

Rimstinger Straße 13 

Hoene Max - Fisch-Brunnen

Kunstwerk
0.97 km
Behr Klaus
0

Schlüsselbergstraße 

Behr Klaus - Kunstwerk

Frischwasserbrunnen
0.97 km
Bertsch Wilhelm
1998

Steinstraße 

Bertsch Wilhelm - Frischwasserbrunnen

Schmolchkinder beim Ballspielen
0.98 km
Schuster Steffen
0

Achentalstraße 25 

Schuster Steffen - Schmolchkinder beim Ballspielen

Fischer-Brunnen
0.99 km
Kroher Karl
1927

Karl-Preis-Platz 4 

Kroher Karl - Fischer-Brunnen

StraßeNamevonbis
0.66Wörthstraße 20Reger Max19021903
0.93Johannisplatz 10Heim Carlamaria19321984