Koordinaten: lat: 48.135773, lng: 11.613334

1926 - Das Anwesen Friedenstraße 40 gehört der Firma L. Bernheimer oHG

München-Berg am Laim * Laut dem Adressbuch gehört das Grundstück am Standort des heutigen Technischen Rathauses an der Friedenstraße 40 der L. Bernheimer oHG, die „künstlerische und vornehme Wohnungseinrichtungen in historischen Stilarten“ anbietet.

Die jüdische Antiquitätenhändler-Familie betreibt ihr Hauptgeschäft am Lenbachplatz.


21. 9 1931 - Geli Raubal’s Leichnam überraschend freigegeben

München - Wien • Die Ermittlungsbehörden geben überraschend den Leichnam von Hitlers Nichte Geli Raubal zur Bestattung frei, ohne eine Obduktion anzuordnen. Ungewöhnlich rasch wird die Tote nach Wien überführt, wo sie bereits am 23. September auf dem Zentralfriedhof beerdigt wird.


18. 9 1931 - Angelika Maria „Geli“ Raubal begeht Selbstmord

München-Haidhausen * Die 23-jährige „Privatstudierende“ Angelika Maria „Geli“ Raubal begeht in Adolf Hitlers Wohnung am Prinzregentenplatz 16 Selbstmord durch Erschießen. Es handelt sich dabei um eine Tochter von Hitlers Halbschwester Angela Raubal.

Die schweren Verletzungen und die weitere Umstände, über die die Münchener Post berichtet, signalisieren der Öffentlichkeit den Verdacht auf ein Verbrechen. Die Staatsanwaltschaft beauftragt deshalb sofort den Polizeiarzt, die Leiche nochmals zu untersuchen.


1939 - Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16

München-Haidhausen * Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16.


9. 12 1997 - Richtfest am Technischen Rathaus an der Friedensstraße

München-Berg am Laim * Das Technische Rathaus an der Friedensstraße 40 kann sein Richtfest feiern. Dabei sagt Baureferent Horst Haffner: „Es entsteht kein protziger Verwaltungsbau, aber auch kein trauriger Behördensilo.“ Neben den 1.162 Büros, in denen rund 1.800 Beschäftigte arbeiten, befinden sich ein Kindergarten, eine Krippe, eine Kantine und eine Cafeteria. 

Auf dem Dach des 63 Meter hohen Turms wird ein Rotor mit einem Durchmesser von zwölf Metern angebracht. Er hat ein Gewicht von sechs Tonnen und erzeugt eine elektrische Energie von vierzig Kilowatt. Das Windrad kommuniziert mit einer sich drehenden Landschaft im Innenhof des Technischen Rathauses. In einer Stunde eine Runde. 

Das Windrad entsteht als Kunst am Bau und im öffentlichen Raum. Auch dazu wird ein internationaler Wettbewerb ausgelobt. Fünfzehn renommierte Künstler haben ihre Vorschläge eingereicht. Den Zuschlag hat der Entwurf des Studios Vito Acconci aus New York erhalten.


1991 - Die Abräumarbeiten für das Technische Rathauses beginnen

München-Berg am Laim * Die Abräumarbeiten für das Areal des heutigen Technischen Rathauses an der Friedenstraße 40 beginnen.


3. 10 1904 - Die Flurschule wird eröffnet

München-Haidhausen * Die Flurschule an der Flurstraße eröffnet als fünfte Schule Haidhausens und zugleich fünfte evangelische Bekenntnisschule Münchens. Der Neubau trägt dem starken Anstieg der Schülerzahlen Rechnung, für die die bestehenden Schulen nicht mehr ausreichen. 


16. 8 1777 - Anton Clemens von Toerring-Seefeld tritt den Jesuitengarten ab

Hofmark Haidhausen * Der Haidhauser Hofmarkherr Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld tritt an Franz Ferdinand von Setzger die Niedergerichtsbarkeit über den Jesuitengarten ab.


Um den 6. 6 1901 - Der Kirchenbauverein fordert ein evangelisches Schulhaus

München-Haidhausen * In Haidhausen gibt es vier evangelische Knaben- und fünf evangelische Mädchenklassen. Da aber die protestantischen Klassen in der Unterbringung gegenüber den katholischen Klassen wesentlich benachteiligt sind, fordert der evangelische Kirchenbauverein die Erbauung eines evangelischen Schulhauses in Haidhausen. 


20. 6 1901 - Der Antrag für ein evangelisches Schulhaus wird genehmigt

München-Haidhausen * Die Lokalschulkommission entspricht dem Antrag des evangelischen Kirchenbauvereins auf Errichtung einer evangelischen Schule in Haidhausen. 


19. 8 1831 - Der Farbenfabrikant Michael Huber kauft das Schlossgutes Haidenberg

Haidhausen * Der aus Haidhausen stammende Farbenfabrikant Michael Huber kauft das Anwesen des Schlossgutes Haidenberg in Haidhausen für seine Fertigung von Farbprodukten.


31. 5 1791 - Franz Ferdinand Edler von Setzger verkauft sein Schloss Haidenberg

Haidhausen * Hofrat Franz Ferdinand Edler von Setzger veräußert sein Schloss Haidenberg in Haidhausen an den bürgerlichen Salzburger Boten Anton Hiebl.


22. 8 1777 - Der ehemalige Jesuitengarten wird zum Edelsitz Haidenberg

Haidhausen * Der ehemalige Jesuitengarten in Haidhausen wird zu einem Edelsitz mit Niedergerichtsbarkeit erhoben und erhält den Namen Haidenberg.


1593 - Die Jurisdiktion über den Haidhauser Jesuitengarten

Haidhausen - Taufkirchen * Die Jurisdiktion über den Haidhauser Jesuitengarten wird von der Jesuiten-Hofmark Taufkirchen wahrgenommen.


Um 1300 - Haidhauser Lehm liefert Baustoff für Münchens Wachstum

München - Haidhausen * Die Erweiterung Münchens steigert den Bedarf an Ziegeln. Die Lehmvorkommen in Haidhausen bieten dafür einen wichtigen Rohstoff. Aus dem Lehm entstehen Mauerziegel und Dachziegel, die beim Ausbau der Stadtbefestigung sowie für Kirchen, öffentliche Gebäude und Wohnhäuser Verwendung finden. Lehmabbau und Ziegelherstellung gewinnen dadurch für Haidhausen an Bedeutung. 


3. 7 1901 - Cosima Wagner protestiert vor Gott und den Menschen

Bayreuth - Bogenhausen - Haidhausen * Cosima Wagner ist der zügig fortschreitende Baufortgang des Prinzregenten-Theaters ungeheuer. Protestierend legt sie „vor Gott und den Menschen“ einen schriftlichen Eid ab, in dem sie betont, dass es „des Meisters endgültiger Wille“ gewesen sei, dass „sein Theater einzig in Bayreuth stehe“.


30. 7 1901 - Die Öffentlichkeit kann das Prinzregententheater besichtigen

Bogenhausen - Haidhausen * Erstmals kann die Öffentlichkeit das neue Prinzregententheater am Prinzregentenplatz besichtigen.


20. 1 1901 - Beginn der Stuckarbeiten im Prinzregententheater

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Stuckarbeiten für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz beginnen. Sie werden bereits Mitte April vollendet sein.


3. 10 1899 - Die Pläne für das Prinzregententheater werden bekannt 

München-Bogenhausen * Die „Münchener Neuesten Nachrichten“ melden, dass Prinzregent Luitpold die Benennung des geplanten Theaters nach ihm genehmigt. An der Äußeren Prinzregentenstraße soll ein Haus nach Bayreuther Vorbild entstehen: mit ansteigendem Zuschauerraum und verdecktem Orchester. Vorgesehen sind klassische Schauspiele und Musikdramen Richard Wagners. Die Zeitung betont zugleich, das Programm solle den Bayreuther Festspielen keine Konkurrenz machen.


13. 9 1899 - Erste Nachrichten über ein geplantes Theater am Prinzregentenplatz

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Münchener Neuesten Nachrichten berichten von einem geplanten Theaterprojekt am Prinzregentenplatz.


27. 7 1901 - Prinzregent Luitpold besucht erstmals das seinen Namen tragende Theater

Bogenhausen - Haidhausen * Der fast 80-jährige Prinzregent Luitpold besucht erstmals das seinen Namen tragende Theater „Von der Galerie über der Haupteinfahrt tönten während der Auffahrt Fanfaren und der Einzug der Götter in Walhall aus Rheingold.“ Generalintendant Ernst von Possart hält eine Ansprache und der Prinzregent dankt ihm mit der Verleihung eines Ordens.


6. 8 1901 - Der Probenbetrieb für die Festspiele beginnt

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Auf der Bühne des neuen Festspielhauses am Prinzregentenplatz beginnt der Probenbetrieb für die Festspiele.


20. 8 1901 - Der Eröffnungs-Festakt des neuen Prinzregententheaters

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die gesamte Münchner Prominenz erscheint in feierlicher Garderobe zum Eröffnungs-Festakt des neuen Prinzregententheaters. Die Besucher erhalten „eine mit vielen Illustrationen geschmückte prächtige Festschrift, den Damen spendet die aufmerksame und galante Intendanz reizende Bouquets mit Bandschleifen in den bayerischen Farben“. Danach werden sie mit den Klängen der Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ verwöhnt.

Der einheitliche Eintrittspreis für den Theaterbesuch beträgt 20 Mark. Das entspricht dem durchschnittlichen Wochenlohn eines Arbeiters.


3. 11 1900 - Die Hebefeier für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Mit einem gewaltigen Personaleinsatz von fünfhundert Arbeitern kann - trotz aller Widrigkeiten - der Rohbau für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz mit der Hebefeier abgeschlossen werden.


24. 8 1901 - Die Süddeutsche Bauzeitung beschreibt das Prinzregenten-Theater

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Süddeutsche Bauzeitung schreibt über das Prinzregenten-Theater:

„Das Amphitheater des Prinzregenten-Festspielhauses umfaßt 1.028 Plätze gegen 1.345 des gleich großen Bayreuther Hauses. [...] Die Begeisterung für den hohen Kunstgenuß kann nur bis zu einer gewissen Grenze über die Unbilden eines Martersitzes nach dem Bayreuther Muster hinwegtäuschen und die Durchschnittskorpulenz jener Gesellschaftsklassen, welche sich zur Ausgabe von M. 20 für die Karte und M. 30 für ein Zimmer versteigen können, erfordert gewisse Rücksichtnahmen.“


15. 7 1739 - Ein Lattenzaun statt einer Mauer um den Friedhof?

Haidhausen * Maria Antonia von Pfitschenthal, die Haidhauser Hofmarkherrin, will für den Haidhauser Friedhof keine teuere Mauer, sondern nur ein Tüll, einen Lattenzaun. Dadurch würden die Kosten für sie, die Kirche und die Gemeinde massiv reduziert werden. 


27. 5 1739 - Kostenaufteilung für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs

Haidhausen * Die Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs wird dreigeteilt. Ein Drittel soll die Hofmarkherrschaft, ein Drittel die Gemeinde und ein Drittel die Kirche bezahlen. 


29. 8 1740 - Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs bleiben dreigeteilt

Haidhausen * Der Geistliche Rat bestätigt seine Auffassung, wonach die Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs dreigeteilt werden. 


26. 5 1739 - Ein Kreuzpartikel für die Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche

Haidhausen * Der aus Haidhausen stammende Augustiner-Eremiten-Laienbruder Jodok Zächerl schenkt der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche einen in einem silbernen Kreuz gefassten und mit einem Echtheitszertifikat versehenen Kreuzpartikel.


1789 - Haidhausen will eine eigenständige Pfarrei werden

Haidhausen - Bogenhausen * Mit ausdrücklicher Befürwortung des Hofmarkherrn wird ein Antrag auf Loslösung des bisherigen Pfarrverbandes mit Bogenhausen und die Errichtung einer eigenständigen Pfarrei Haidhausen gestellt.


17. 6 1493 - Haidhausen erhält einen Benefizianten

Haidhausen * Der Benefiziant erhält in Haidhausen eine eigene Wohnung und ist zum ständigen persönlichen Aufenthalt bei seiner Kirche verpflichtet. Das Patronatsrecht über den Haidhauser Kaplan übt der Bogenhausener Pfarrer aus.


19. 8 1895 - Widerstand gegen den Abriss der alten Haidhauser Johann-Baptist-Kirche

München-Haidhausen * Gegen den Abriss der alten Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche formiert sich der Widerstand. Dieser führt dazu, dass sich das Generalkonservatorium der Kunstdenkmäler und Altertümer Bayerns für die Erhaltung der Kirche aus „historischen und ästhetischen Gründen“ ausspricht. Damit wird das Gebetshaus renoviert und bleibt erhalten.


30. 7 1895 - Die Johann-Baptist-Dorfkirche muss geschlossen werden

München-Haidhausen * Die alte Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche ist wieder renovierungsbedürftig geworden und muss wegen Baufälligkeit umgehend geschlossen werden. Eine Restauration wird wegen der hohen Kosten abgelehnt. 


1524 - Johannes Baptist wird der Patron der Haidhauser Kirche

Haidhausen * Der Patron der Haidhauser Kirche wird Sankt Johannes Baptist. 


1638 - Ein Neubau für das Haidhauser Beinhaus

Haidhausen * Der alte Totenkercher, das Beinhaus, der Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche wird abgerissen und neu aufgebaut.


1642 - Die Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen erhält ein Satteldach

Haidhausen * Der romanische Turm der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen erhält ein Satteldach aus Ziegeln.


1651 - Ein neuer Glockenstuhl für die Johannes-Baptist-Dorfkirche

Haidhausen * Der Turm der Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche erhält einen neuen Glockenstuhl für drei Glocken.


1665 - Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche bekommt eine Zeig- und Schlaguhr

Haidhausen * Der Turm der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen bekommt eine Zeig- und Schlaguhr. Seither wissen die Haidhauser, wie viel es geschlagen hat.


1776 - Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche muss renoviert werden

Haidhausen * Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen muss renoviert werden.


24. 6 1852 - Hochaltar der Johann-Baptist-Dorfkirche eingeweiht

Haidhausen * Der erneuerte Hochaltar der Sankt-Johann-Baptist-Dorfkirche in Haidhausen wird eingeweiht. Da die neuen Seitenaltäre stilistisch veralter sind, müssen sie gleichzeitig dem neuen Stil des Hochaltars angepasst werden.

Dabei lässt Pfarrer Johann Georg Walser den bislang unbekleideten Engel auf dem Josephsaltar mit einem Gewand übermalen.. Diese eigenmächtige und ohne Einverständnis der Gemeinde- und Kirchenverwaltung durchgeführte Maßnahme führt zu einem heftigen Streit und zur Abmahnung des Pfarrers.


Seit 1959 - Die Johann-Baptist-Dorfkirche ist ukrainische Bischofskirche

München-Haidhausen * Von 1959 bis 1963 ist die alte Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche sogar Bischofskirche und Sitz des Exarchen der unierten unkrainischen Katholiken.


1. 7 1690 - Ein Gewitter richtet mächtigen Schaden an

Haidhausen * Neben der Eingangstüre der alten Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche findet sich nachstehender Text. Das dazugehörige Votivbild hat sich nicht erhalten. „Im Jahr 1690 den 1. Juli entstand ein solches Hochgewitter, welches man sich beflissen mit läuten und Wettersegnen von dem Firmament zu vertreiben, verhoffend, solches ohne Schaden abzugehen.

Darauf augenblicklich ein solcher Donnerstreich geschah, daß sich Jedermann entsetzte, und wie zu sehen ein Donnerkeil in Kirchthurm geschlagen, auch an demselben abgefahren, und bey den Glockenseilern etlich Persohn niedergeschlagen und beschädiget, darunter eine ledige Weibspersohn der Strahl getroffen, daß sie des Todes verblieben, indem der Strahl so erschrecklich hin und wieder gefahren, dem Mesner unter den Füßen durch und einem Mann über dem Kopf.“


1624 - Feldherr Johann Tserclas Graf von Tilly spendet für eine Monstranz

Haidhausen * Der Feldherr Johann Tserclas Graf von Tilly spendet 100 Gulden für die Anschaffung einer Monstranz für die Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche. 


1619 - Die rechte Kinnlade Johannes des Täufers in Haidhausen

Haidhausen * Herzog Maximilian I. schenkt der Sankt-Johann-Baptist-Kirche die rechte Kinnlade des heiligen Johannes des Täufers um Haidhausen in den Status eines Wallfahrtsortes zu setzen. Die kostbare Reliquie stammt aus dem Benediktinerkloster Stablo-Malmedy, das in der Erzdiözese Köln liegt, das von dem jüngeren Bruder des Wittelsbachers, Kurfürst Ferdinand, regiert wird.  

Die Verehrung der heiligen Knochen bringt den Andachten in der Haidhauser Kirche einen noch größeren Zulauf.  

Die Kopfreliquie des heiligen Johannes des Täufers wird heute an mehreren Orten verehrt.  
Das bedeutet, dass der Heilige - vorsichtig gesagt - mindestens vier Köpfe haben musste. 


21. 5 1913 - Der Komponist Richard Wagner erhält ein Denkmal

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Einen Tag vor dem 100. Geburtstag Richard Wagners wird ihm zu Ehren eine Statue neben dem Prinzregententheater enthüllt. Heinrich Waderé hat das Monument gestaltet. Aus mehreren zur Verfügung stehenden Entwürfen wählt man denjenigen aus, der den Komponisten in ähnlicher Pose zeigt, wie das berühmte Porträt von Johann Wolfgang von Goethe in der Campagne.

Da die ruhende Darstellung des Künstlers extrem stark im Gegensatz zu dem unsteten Leben des Musikers steht, kommt bald Kritik hoch, in die sogar das städtische Kollegium der Gemeindebevollmächtigten einstimmt. Letztlich beruhigt aber ein einziges Argument alle Kritikerstimmen: Da Richard Wagner von Natur aus nur mit einer geringen Körpergröße ausgestattet war, hätte ein stehendes Denkmal die Öffentlichkeit nur wenig beeindruckt.

Der Marmor für die Figur stammt vom Untersberg. Er umfasst als Rohblock 14 Kubikmeter Inhalt und wiegt 600 Zentner. Über dreißig Pferde sind notwendig, um diese gewaltige Last vom Untersberger Steinbruch zur nächsten Eisenbahn zu schaffen, mit der er ab Berchtesgaden nach München gebracht wird. Bildhauer Heinrich Waderé hat sich am Ostbahnhof ein provisorisches Atelier eingerichtet.

Da die fertige Marmorfigur noch immer 450 Zentner wiegt gestaltet sich der Transport vom Atelier zum Aufstellungsort als besonders schwierig. Er nimmt mehr als zwei Tage in Anspruch. Die Statue muss mit einer Straßenlokomotive der Firma Maffei zum Ort seiner Aufstellung gebracht werden. Dort behindert vor allem der weiche Boden die Arbeiten, da sich die Räder des Transportwagens immer wieder eingraben.

Cosima und Siegfried Wagner lehnen ihre Teilnahme an der Denkmalenthüllung ab. Bei Cosima sind es gesundheitliche, bei Siegfried grundsätzliche Gründe. Die Konkurrenz der Münchner Festspiele für Bayreuth sind aber die wahren Beweggründe.

Das gesellschaftliche Ereignis an der Prinzregentenstraße wird durch Richard Wagners „Huldigungsmarsch“ eröffnet. Münchens erster Bürgermeister, Wilhelm von Borscht, hält eine Ansprache und Ernst von Possart, der Initiator des Denkmals, sagt in seiner Rede: „So grüßen wir Dich, Unsterblicher! Möge Dein Antlitz uns leuchten“. Prinzregent Ludwig III. enthüllt schließlich das Wagner-Denkmal.

Die sozialdemokratische Tageszeitung Münchener Post kommentiert das Ereignis mit den Worten: „Das Streben Münchens, die seiner Zeit an Bayreuth abgegebene Hegemonie im Reiche von Wagners Kunst an sich zu bringen - das heimliche Agens [die treibende Kraft] unserer Festspiele - hat uns nun endlich ein würdiges Denkmal des Meisters beschert.“

Gleichzeitig kritisiert das Blatt, dass der Eröffnungsakt nicht dem Festwiesenbild der Wagner'schen Meistersinger entsprach und auf den „Wach-auf-Chor“ kein spontaner Jubel des Volkes, sondern ein „hochoffiziell-eisernes Schweigen“ der „aristokratisch-bürgerlichen Festversammlung“ folgt. Den Abschluss der Einweihungsfeierlichkeiten für das Musiker-Standbild bildet der „Tannhäusermarsch“.


3. 3 1692 - Haidhausen scheidet aus dem Gericht ob der Au aus 

Haidhausen - Au * Mit der Erhebung Haidhausens zur geschlossenen Hofmark werden die zugehörigen Anwesen aus dem Gericht ob der Au ausgegliedert und wieder dem Pfleggericht Wolfratshausen zugeordnet. Die niedere Gerichtsbarkeit übt nun der Hofmarkherr aus. 

Später werden auch die Hofmarken beziehungsweise Edelsitze Falkenau, Siebenbrunn und Marquardskreuth aus dem Auer Gerichtsbezirk herausgelöst. 


6 1925 - Der Bau des neuen Trambahn-Betriebshofs 2 beginnt 

München-Haidhausen * Auf dem ehemaligen Gronimus-Anwesen zwischen Kirchenstraße, Seeriederstraße und Äußerer Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße, beginnt der Bau des neuen Straßenbahn-Betriebshofs 2. 

Die Anlage ersetzt das veraltete Depot an der Äußeren Wiener Straße 28. Nach Plänen von Fritz Beblo und Karl Meitinger entstehen eine dreischiffige Wagenhalle, eine Werkstatt und Wohnhäuser mit Verwaltungsräumen. Die Inbetriebnahme erfolgt am 1. Dezember 1926. 


1. 1 1900 - Neue Herbergsrechte können nicht mehr begründet werden 

Au - Giesing - Haidhausen * Mit dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuchs entfällt die Möglichkeit, neue Herbergsrechte als selbstständiges Eigentum an einzelnen Wohnungen, Gemächern oder Stockwerken zu begründen. Damit endet die rechtliche Grundlage für die weitere Ausbreitung dieser über Jahrhunderte gewachsenen Eigentumsform. 

Bestehende Rechte bleiben jedoch erhalten: Artikel 182 des Einführungsgesetzes zum BGB schützt ausdrücklich das bereits vorhandene Stockwerkseigentum. Die Herbergen verschwinden deshalb nicht mit dem Jahreswechsel. 


2. 5 1919 - Morgendliche Gefechte in Haidhausen

München-Haidhausen * Gegen 8 Uhr kommt es am Johannisplatz und beim Straßenbahndepot an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße, nahe der Seeriederstraße zu Gefechten.


17. 6 1933 - Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz geht in Betrieb

München-Bogenhausen * Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz in Bogenhausen geht in Betrieb.


21. 7 2013 - Eine Gedenktafel für die Widerstandsgruppe Weiße Rose angebracht

München-Haidhausen * Auf dem Gelände des Ostbahnhofs wird eine Gedenktafel auf Privatgrund für die Widerstandsgruppe Weiße Rose angebracht. Zehn Jahre hat der Kampf zwischen den Stadtteilpolitikern und einem Politikwissenschaftler und der Landeshauptstadt angedauert. 


10 2002 - Das Haidhausen Museum kann sein 25-jähriges Jubiläum feiern

München-Haidhausen * Das Haidhausen Museum in der Kirchenstraße kann sein 25-jähriges Jubiläum feiern. Aus diesem Anlass wird der Öffentlichkeit ein dreidimensionales Stück Stadtteilgeschichte zur Verfügung gestellt.

Das zwei mal einsvierzig Meter große Modell mehrerer Herbergsanwesen in der Grube wurde von den Hobby-Modellbauer Ruth und Hans Irlbacher, sowie Hermann Voßeler detailgetreu hergestellt und mit - aus historischen Fotos - ausgeschnittenen Papierfiguren ergänzt. Ein Rundhorizont mit ausgetüftelter Beleuchtung machte die ganze Szenerie überzeugend realitätsnah. 


4. 10 1905 - Das Urteil im „Dividendenwasser-Prozess“

München-Haidhausen * Mit dem Beitrag „Zur Abwehr und Aufklärung. Die Unionsbrauerei contra ,Münchener Bier-Chronik‘“ berichtete die „Münchener Bier-Chronik“ über den Ausgang des sogenannten „Dividendenwasser-Prozesses“. Joseph Schülein, Eigentümer der Unionsbrauerei, hat erfolgreich gegen die Zeitung geklagt, nachdem sein Bier als „Dividendenwasser“ verunglimpft und er wiederholt antisemitisch angegriffen worden ist. Der Prozess endet mit einem Sieg Schüleins. Nach einzelnen zeitgenössischen Angaben wird der verantwortliche Redakteur zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt. 

In der Folge stellt die „Münchener Bier-Chronik“ ihre Angriffe auf Schülein ein und berichtet in den folgenden Jahren überwiegend wohlwollend über die Unionsbrauerei. Der Prozess gilt als bedeutendes Beispiel für Schüleins erfolgreiche Gegenwehr gegen Verleumdung und antisemitische Hetze im Münchner Brauereiwesen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.


3 1943 - Bomben zerstören die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Bei den Bombenangriffen werden im März und September 1943 auch die Gebäude der Unionsbrauerei getroffen. Auf dem Gelände bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Fasshalle und Sudhaus, Maschinenhaus und Flaschenfüllerei sind nur noch ein Trümmerhaufen.


1974 - Die Julia vom Shakespeareplatz

München-Bogenhausen * Die bronzene Julia, die Kopie einer Statue von Nereo Constantini, kommt am Shakespeareplatz in Bogenhausen zur Aufstellung. Sie ist ein Geschenk der Veroneser Sparkasse, die gemeinsam mit der Münchner Stadtsparkasse das 150-jährige Bestehen feiert. Wegen des Doppeljubiläums überlässt sie München gleich zwei Julia-Kopien.

Beide kommen zur Aufstellung. Die eine am Turm des Alten Rathauses. Die andere am Shakespeareplatz. Verona ist seit 1960 Münchens norditalienische Partnerstadt. 


8. 6 1903 - Die Unionsbrauerei Schülein & Cie wird zur Aktiengesellschaft

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei Schülein & Cie wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. In den ersten Jahren liegt die Leitung des Unternehmens ausschließlich in den Händen von Joseph Schülein und seines ältesten Sohnes Julius Schülein, die bis 1912 den Vorstand der Gesellschaft bilden. 


1902 - Die Unionsbrauerei zählt 173 Beschäftigte

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei beschäftigt 173 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 168 Männer und 5 Frauen. Die Belegschaftsgröße verdeutlicht den erfolgreichen Ausbau des Unternehmens zu einem bedeutenden Arbeitgeber in Haidhausen.


5 1920 - Deutlich weniger Unionsbräu-Bier nach dem Krieg

München-Haidhausen * Der Bierausstoß der Unionsbrauerei liegt im Braujahr 1919/20 bei nur noch 176.000 Hektolitern – deutlich unter dem Niveau der Vorkriegszeit.


27. 9 1943 - Die Vermögenswerte der Familie Schülein werden eingezogen

München * Das Oberfinanzpräsidium München ordnet an, dass sämtliche Vermögenswerte der Familiengruppe Schülein gemäß einer Anweisung des Reichswirtschaftsministeriums an das Deutsche Reich abzuführen sind. Die Verfügung ist Teil der nationalsozialistischen Enteignungspolitik, mit der jüdischen Familien ihr Vermögen systematisch entzogen wird. 


Ab 1896 - Die Unionsbrauerei vervielfacht ihre Produktion

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei Schülein & Cie modernisiert ihren Betrieb umfassend. Die Investitionen zeigen rasch Wirkung: Innerhalb von zehn Jahren steigt der Bierausstoß von rund 16.000 Hektolitern auf das Fünfzehnfache. Damit entwickelt sich die Brauerei zu einem der erfolgreichsten Braubetriebe Münchens.


18. 4 1924 - Die Unionsbrauerei stellt den Braubetrieb ein

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße, wird geschlossen. Mit der Einstellung des Braubetriebs endet die Geschichte der traditionsreichen Braustätte als eigenständiger Produktionsstandort.


Um 6 1969 - Aus „Danny’s Pan“ wird der „Song Parnass“

München-Haidhausen * Klaus Dützmann übernimmt das inzwischen weit über Haidhausen hinaus bekannte „Danny’s Pan“ im ehemaligen Unionsbräu und gibt ihm den neuen Namen „Song Parnass“. Unter seiner Leitung treten zahlreiche Künstler auf und prägen das kulturelle Kleinkunst-Leben der Stadt. Der „Song Parnass“ knüpft an die Tradition des „Danny’s Pan“ an und führt dessen Erfolg in noch größerem Maßstab fort. 


10. 8 1905 - Antisemitische Angriffe auf die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Auch die von jüdischen Unternehmern geführte Unionsbrauerei wird Ziel antisemitischer Kampagnen. In der „Münchener Bier-Chronik“ vom 10. August 1905 wird ihr Bier als die „letzte Brühe“ und als „Dividenden-Wasser“ verunglimpft. Hinter der vermeintlichen Kritik an der Qualität des Produkts stehen vielfach Ressentiments gegen jüdische Geschäftsinhaber und deren wirtschaftlichen Erfolg. 

Der Vorfall zeigt, wie antisemitische Vorurteile zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend auch im Wirtschaftsleben öffentlich verbreitet und zur Diffamierung jüdischer Unternehmen eingesetzt werden.


1896 - Das Gebäude der heutigen Unionsbräu-Gaststätte entsteht 

München-Haidhausen * Das Gebäude, in dem sich noch heute die Gaststätte des Unionsbräu befindet, wird errichtet.


Um 6 1905 - Polemik der „Münchener Bier-Chronik“ gegen die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Die wöchentlich erscheinende „Münchener Bier-Chronik“, eine Fach- und Werbezeitschrift der Münchner Brauereien, berichtet über das Brauwesen, wirtschaftliche Entwicklungen sowie die Münchner Bierkultur. Im Juni 1905 greift sie einen Rechtsstreit zwischen der Unionsbrauerei und einem Münchner Wirt auf. 

Anlass ist die Klage der Unionsbrauerei gegen den Wirt eines Gasthauses, das den geschützten Namen „Schützenlisl“ führt, obwohl dort Bier von Löwenbräu ausgeschenkt wird. Die Darstellung der Schützenlisl ist als Schutzmarke der Münchner Kindl Brauerei eingetragen und befindet sich nach deren Fusion im rechtlichen Besitz der Unionsbrauerei. Da der Wirt kein Bier der Unionsbrauerei ausschenken kann oder will, muss er den Namen seines Gasthauses ändern.

Die „Münchener Bier-Chronik“ nutzt den Fall für eine polemische Attacke auf die Unionsbrauerei und kommentiert: „Dieses Beispiel diene den anderen Herren Brauereibesitzern zum Spiegel, wie ,kollegialisch‘ die Unionsbrauerei auf die Hektoliterjagd geht.“ Anschließend schlägt die Berichterstattung in offenen Antisemitismus um. Die Zeitung behauptet, eine „jüdische Schützenlisl“ sei ohnehin nicht mehr von Interesse, „denn sobald das Weibsbild einmal ,jüdisch‘ geworden, beschnüffelt sie kein räudiger Hund mehr, viel weniger ein echter Bajuware.“ 

Die diffamierenden und antisemitischen Angriffe der „Münchener Bier-Chronik“ führen wenig später zum sogenannten „Dividendenwasser-Prozess“, in dem sich Joseph Schülein erfolgreich gegen die Zeitung zur Wehr setzt.


1845 - Die spätere Unionsbrauerei wird in Haidhausen gegründet

Haidhausen * Mit der Gründung der „Brauerei zur Schwaige“ entsteht der Ursprung der späteren Unionsbrauerei. Der Betrieb entwickelt sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer bedeutenden Braustätte und wird später von Joseph Schülein übernommen und erfolgreich ausgebaut. 


1888 - Die Gambrinusbrauerei erhält den Namen Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Die „Gambrinusbrauerei“ an der heutigen Einsteinstraße 42 wird in „Unionsbrauerei“ umbenannt. Der wirtschaftliche Erfolg bleibt jedoch aus: Unter dem Eigentümer Geyer gerät der Betrieb in Schwierigkeiten, die Brauerei verfällt zunehmend und muss schließlich stillgelegt werden. Damit wird der Weg für die spätere Übernahme durch Joseph Schülein und seine Geschäftspartner frei.


1895 - Die Schüleins übernehmen die Unionsbrauerei 

München-Haidhausen * Joseph Schülein erwirbt gemeinsam mit seinen Brüdern Gustav und Julius Schülein, zusammen mit dem Ehemann ihrer Schwester Amalie, dem Nürnberger Hopfenhändler Josef Aischberg, den konkursreifen und stillgelegten „Gambrinusbräu“ an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße. 

Mit dem Kauf legen die Unternehmer den Grundstein für den Wiederaufbau und die erfolgreiche Entwicklung des Brauereistandorts. 

Die Unionsbrauerei firmiert nun als „Unionsbrauerei Schülein & Compagnie“. Durch umfangreiche Investitionen und den konsequenten Ausbau entwickelt sich die Brauerei zu einem erfolgreichen und wirtschaftlich bedeutenden Braubetrieb. 

Nach den Erinnerungen von Werner Cahnmann, einem Neffen Joseph Schüleins, erfolgt die Übernahme ursprünglich, um eine festgefahrene Bankhypothek zu retten. Entscheidend für den späteren Erfolg sind jedoch weniger brautechnische Kenntnisse als vielmehr unternehmerisches Geschick sowie ein ausgeprägtes Verständnis wirtschaftlicher und industrieller Entwicklungen.


1899 - Joseph Schüleins Kampf mit dem Münchner Brauereibesitzerverein

München-Haidhausen * Die Haidhauser Unionsbrauerei, damals noch nicht Mitglied im Verein der Brauereibesitzer in München, hat - durch Unterbieten der Preise und Gewährung von Sonderkonditionen - mehrere unabhängige Wirte „an sich gerissen“. Das führt zu harten Auseinandersetzungen mit dem Münchner Brauereibesitzerverein.


1911 - Dr. Hermann Schülein übernimmt die Leitung der Brauereien

München-Haidhausen - München-Au * Dr. Hermann Schülein ist Direktor der Unionsbrauerei und der Münchner Kindl-Brauerei. Mit der Übernahme dieser Führungsaufgaben tritt die zweite Generation der Familie Schülein zunehmend in die Verantwortung für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens.


1919 - Unionsbrauerei unter wirtschaftlichem Druck

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei schließt das Braujahr 1918/19 mit einem Verlust von mehr als 340.000 Mark ab. Ein Teil der Schulden ist der Auszahlung der Dividende in Höhe von vier Prozent geschuldet. Um das Ergebnis auszugleichen, muss sie ihre Reserven weitgehend auflösen. Am Ende verbleibt ein Gewinn von lediglich 60.000 Mark. 

Zugleich fehlt der Brauerei ein größerer Immobilienbesitz, mit dessen Erträgen sich anhaltende Verluste im Biergeschäft längerfristig auffangen ließen.


1973 - Neue Pächter führen den „Song Parnass“ weiter

München-Haidhausen * Manfred Krischer und Thomas Naubur übernehmen die Pacht des „Song Parnass“ in der Einsteinstraße. Die bereits als feste Größe der Münchner Kleinkunst- und Liedermacherszene etablierte Bühne bleibt auch unter der neuen Leitung ein wichtiger Treffpunkt für Künstler und Publikum. 


1 1919 - Unionsbrauerei verfügt über 2,91 Millionen Mark Aktienkapital

München-Haidhausen * Das Aktienkapital der Unionsbrauerei beträgt 2.910.000 Mark.


1. 10 1919 - Fusion von Löwenbräu und Unionsbrauerei

München-Maxvorstadt - München-Haidhausen * Die Fusion von Löwenbräu und der Unionsbrauerei tritt rückwirkend zum 1. Oktober 1919 in Kraft. Die Aktionäre der Löwenbräu AG genehmigen den Zusammenschluss am 5. Januar 1921. Das neue Unternehmen zählt zu den größten Brauereibetrieben Münchens. 


23. 12 1904 - Die Münchner Kindl AG fusioniert mit der Unionsbrauerei

München-Haidhausen - München-Au * Die Generalversammlung der Aktionäre der Münchner Kindl AG beschließt die Fusion mit der Haidhauser Unionsbrauerei. 

Der Zusammenschluss bündelt die Stärken beider Unternehmen und stärkt die Position der Brauerei auf dem Münchner Biermarkt nachhaltig. Das Unternehmen wächst deutlich und zählt nun zu den fünf größten Brauereien Münchens. Die Fusion markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung der von Joseph Schülein geführten Brauerei. 

Mit der Übernahme der Münchner Kindl AG gewinnt die Unionsbrauerei einen wirtschaftlich gleichwertigen Betrieb, der neue Wachstumsmöglichkeiten eröffnet und das Geschäft nachhaltig stärkt. Gleichzeitig geht der Zusammenschluss mit einer erheblichen finanziellen Belastung einher: Die Brauerei übernimmt hohe Schulden, die ihre weitere Entwicklung maßgeblich prägen. 


5. 1 1921 - Löwenbräu und Unionsbrauerei schließen sich zusammen

München * Die Aktionäre der Löwenbräu AG stimmen der Fusion mit der Unionsbrauerei rückwirkend zum 1. Oktober 1919 zu. Durch den Zusammenschluss entsteht eines der größten Brauereiunternehmen Münchens. Den Vorstandsvorsitz übernimmt Friedrich Ritter von Mildner, während Dr. Hermann Schülein die operative Entwicklung des Unternehmens maßgeblich prägt. Joseph Schülein wird Mitglied des Aufsichtsrats. 

Auslöser für die Fusion ist der weitgehende Verlust der von Löwenbräu aufgebauten Auslandsmärkte infolge des verlorenen Ersten Weltkriegs. Für Löwenbräu sind daher insbesondere die umfangreichen Immobilien und Gaststätten der Unionsbrauerei von großem Wert. Zum Besitz gehören mehr als 30 Wirtschaftsanwesen, mehrere Bauplätze, ein Torfwerk in Deining sowie zwei weitere Torfwerke in Gemeinschaft mit einer Münchner Brauerei. 

Darüber hinaus verfügt die Unionsbrauerei über drei Doppelsudwerke, moderne Mälzereien, eine umfangreiche Flaschenfüllerei und Eisfabrikation, fünf Dampfmaschinen mit rund 800 PS sowie vollständig elektrifizierte Betriebsanlagen. Zum Unternehmen gehören außerdem umfangreiche Lager- und Transporteinrichtungen, 34 Eisenbahnwagen und ein gut ausgestatteter Fuhrpark. Die Brauerei bringt damit erhebliche Produktions- und Logistikkapazitäten in das neue Unternehmen ein.

Die Aktionäre der Löwenbräu AG stimmen der Fusion mit der Unionsbrauerei rückwirkend zum 1. Oktober 1919 zu. Durch den Zusammenschluss entsteht eines der größten Brauereiunternehmen Münchens. Den Vorsitz des Vorstands übernimmt offiziell Friedrich Ritter von Mildner, während Dr. Hermann Schülein die operative Leitung des Unternehmens maßgeblich prägt. 


5 1913 - Unionsbräu - Münchens drittgrößte Brauerei

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei zählt zu den führenden Brauereien ihrer Zeit: Nach Löwenbräu und Spaten ist sie die drittgrößte Brauerei Münchens und belegt im Deutschen Reich den neunten Rang. Ihr Bierabsatz erreicht 317.410 Hektoliter.


2 1967 - Das „Danny’s Pan“ bringt die Kleinkunst nach Haidhausen

München-Haidhausen * Mit dem „Danny’s Pan“ entsteht in der Gaststätte der ehemaligen Unionsbrauerei in der Einsteinstraße 42 eine der ersten Kleinkunstbühnen Münchens. Das Lokal erhält seinen ungewöhnlichen Namen von seinem aus Hamburg stammenden spanischen Besitzer Danny Marino, der bereits in Hamburg und Berlin Lokale gleichen Namens betreibt.

Auch in München schafft Marino eine Bühne für junge, noch unentdeckte Musik- und Showtalente. Das „Danny’s Pan“ bildet den Auftakt für eine Reihe weiterer Kleinkunstbühnen, die in den folgenden Jahren entstehen.

Das Lokal entwickelt sich schnell zu etwas Besonderem und zieht ein neues Publikum an: Menschen, die sich von Liedermachern sowie Künstlerinnen und Künstlern der Münchner und überregionalen Kleinkunstszene unterhalten lassen möchten. Damit wird das „Danny’s Pan“ zu einem wichtigen Treffpunkt für die aufstrebende Kleinkunstbewegung.


1991 - Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu

München-Haidhausen * Die Wirtsleute Ludwig Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu in der Einsteinstraße 42 in Haidhausen.


1886 - Aus dem Fügerbräu wird die Gambrinusbrauerei

München-Haidhausen * Herr Geyer überträgt den Namen „Gambrinusbrauerei“ auf den „Fügerbräu“. 


1881 - Übergang an einen neuen Eigentümer

München-Haidhausen * Der Brauer Balthasar Füger verkauft den mittlerweile in eine Aktiengesellschaft umgewandelten „Fügerbräu“ an seinen Nachfolger, einem Herrn Geyer. 


Ab 1851 - Ausbau der Brauerei zur Schwaige

Haidhausen * 1851 und 1852 erfährt die „Brauerei zur Schwaige“ ihre ersten größeren Erweiterungen. Weitere Betriebsgebäude entstehen und schaffen die Grundlage für das weitere Wachstum des Brauereibetriebs.


1865 - Von der Brauerei zur Schwaige zum Fügerbräu

München-Haidhausen * Mit dem Erwerb der „Brauerei zur Schwaige“ durch den Brauer Balthasar Füger beginnt ein neues Kapitel. Die Brauerei wird fortan als „Fügerbräu“ bekannt. Durch weitere Vergrößerungen und bauliche Maßnahmen stärkt Füger die Stellung des Unternehmens und schafft die Voraussetzungen für dessen weiteres Wachstum.


9. 12 1920 - Unionsbrauerei und Löwenbräu planen Fusion

München * Die Vorstände von Unionsbrauerei und Löwenbräu unterzeichnen einen Fusionsvertrag und stellen damit die Weichen für den Zusammenschluss beider Unternehmen. Zugleich berufen sie außerordentliche Generalversammlungen ein, auf denen die Aktionäre beider Brauereien dem Vorhaben zustimmen sollen.


31. 5 1993 - Im Blauen Engel findet der letzte Jodel-Strip statt

München-Haidhausen * Im Blauen Engel in der Wolfgangstraße in Haidhausen findet der letzte „Jodel-Striptease“ statt.


25. 4 1711 - Kaspar Öttl erhält das Schankrecht für den Haidhauser Kleinwirt 

Haidhausen * Hofmarkherrin Anna Maria Gräfin von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn erteilt dem neuen Kleinwirt Kaspar Öttl das Recht, Weißbier, Braunbier und Branntwein auszuschenken. Er darf außerdem Spielleute auftreten lassen, Kegelplätze betreiben und Kindsmähler – Festessen anlässlich einer Taufe – ausrichten. Die Verleihung sichert den Betrieb seiner Wirtschaft. Neben dem Großwirt gehört Öttl damit zu den wenigen Wirten in Haidhausen mit Schankrecht. 


1. 6 1993 - Über die Ausziehtechniken im Blauen Engel

München-Haidhausen * Die Münchner Abendzeitung schreibt über den soeben geschlossenen Blauen Engel in der Wolfgangstraße in Haidhausen folgende Zeilen:  

„Die Ausziehtechniken im Blauen Engel (Marlene Dietrich dreht sich im Grabe um) waren selten ausgereifter als im ‚bumsfidelen Mädchenpensionat‘. Dafür kostete der Eintritt auch nur fünf Mark. Für drei Mark bekam man von der Kathie ein müdes Bier serviert, bevor sie zur Miß Kate mutiert auf der Bühne ihre Version vom Alpensex zeigte. Tja, nun nicht mehr. Gott sei Dank, werden die einen denken, die in der Prolo-Fleischbeschau nichts Lustiges finden konnten. Schade, so die anderen, die angereiste Bekannte mit dem Dirndl-Sex schocken konnten.“ 

Das Gebäude an der Wolfgangstraße wird anschließend saniert und darin eine andere Gastwirtschaft eröffnet: das Wasserwerk.


26. 6 1660 - Dem Haidhauser Kleinwirt wird das Weißbierschankrecht genommen

Haidhausen * Dem Haidhauser Mesner und Kleinwirt Georg Pockmayer wird das Weißbierschankrecht genommen. Damit verliert er vorübergehend seine Konkurrenzfähigkeit, da der Großwirt Weißbier, Braunbier und Branntwein ausschenken darf.


1. 7 1960 - Die Pfarrkuratie St. Elisabeth wird zur Stadtpfarrei

München-Haidhausen * Kardinal Joseph Wendel erhebt die Pfarrkuratie zur Stadtpfarrei St. Elisabeth. 


1888 - Die Firma Franz Kathreiner‘s Nachfolger an der Mühldorfstraße 20

Berg am Laim * Die Fabrik und die Verwaltungsgebäude der Firma Franz Kathreiner‘s Nachfolger an der Mühldorfstraße 20 in Berg am Laim sind mit allen Maschinen, Aufzügen, Kraft-Anlagen und Beleuchtungen der Gebäude betriebsbereit.


9. 11 2018 - Gedenktafeln erinnern an die Familie Schülein

München-Haidhausen * An der Fassade des Unionsbräu in der Einsteinstraße 42 sowie im Innenhof werden zwei Gedenktafeln zur Erinnerung an die jüdische Brauerfamilie Schülein enthüllt. Die vom Münchner Bildhauer Toni Preis gestalteten Tafeln würdigen die Bedeutung der Familie für die Geschichte der Unionsbrauerei, die Entwicklung Haidhausens und die Münchner Brauwirtschaft. 

An der Feierstunde nehmen unter anderem Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. Charlotte Knobloch, teil. Die Tafeln erinnern zugleich an die Verfolgung der Familie während der NS-Zeit, ihre Emigration sowie an ihren Beitrag zum Wiederaufbau Münchens nach dem Zweiten Weltkrieg.


25. 8 1832 - Umbenennung des Haidhauser Ridlerschlößls in Schloss Haidenau

Haidhausen * Das Innenministerium genehmigt die Umbenennung des Haidhauser Ridlerschlößls in Schloss Haidenau.


26. 7 1880 - Das Gas-Konsortium erwirbt Grund am Kirchstein

Bogenhausen * Das Gas-Konsortium erwirbt am Kirchstein von dem Ziegeleibesitzer Nicolaus Huber ein Areal von insgesamt 6,077 Hektar.


15. 8 1832 - Schloss Haidenau wird zum Edelsitz

Haidhausen * Das vom Landgerichts-Physikus Dr. Sieber im Jahr 1813 erworbene Ridler-Schlössl wird Edelsitz und erhält den Namen Schloss Haidenau.


1784 - Die Aufnahme von Handwerkern in Haidhausen wird begrenzt 

Haidhausen - München * Die Hofmarksherrschaft und der Münchner Magistrat schließen einen Vergleich: Über ein festgelegtes Kontingent hinaus darf Haidhausen keine weiteren „Professionisten“, also gewerblich tätigen Handwerker, aufnehmen. 


1. 8 1924 - Die Mobilmachung führt zu Einschränkungen bei der Münchner Trambahn 

Berlin - München * Kaiser Wilhelm II. ordnet die allgemeine Mobilmachung an, die gegen 17 Uhr verkündet wird. Als erster Mobilmachungstag gilt der 2. August. Noch am 1. August erklärt das Deutsche Reich Russland den Krieg und tritt damit in den bereits begonnenen Ersten Weltkrieg ein. 

Die Einberufungen treffen auch zahlreiche Mitarbeiter der Städtischen Straßenbahnen München. Durch den Personalmangel lässt sich der reguläre Fahrplan nicht mehr aufrechterhalten. Ein stark eingeschränkter Kriegsfahrplan ersetzt das bisherige Angebot. Für die Münchner Bevölkerung gehören die Einschränkungen im Nahverkehr zu den ersten unmittelbar spürbaren Folgen des Krieges. 


30. 9 1890 - Die Münchner Trambahn AG erhöht ihr Aktienkapital auf vier Millionen Mark 

München * Die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft erhöht ihr Aktienkapital erneut: Es steigt von 3,3 auf vier Millionen Mark. 


Um 8 2014 - Abriss und Modernisierung für die Volkshochschule

München-Haidhausen * Die Sanierungsarbeiten an den historischen und denkmalgeschützten Gebäuden an der Einsteinstraße 28, die früher der Sitz der Direktion der Münchner Verkehrsbetriebe waren, beginnen. Die dahinter liegenden alten Gemäuer wurden abgerissen und durch einen modernen Neubau zur Schlossstraße hin ersetzt. 

Das Haus soll vor allem zweckmäßig sein und Platz für siebzig Unterrichtsräume und andere Einrichtungen bieten. 


6. 8 1824 - Johann Peter von Langer stirbt

Haidhausen * Johann Peter von Langer stirbt. Noch kurz vor seinem Tod äußert er sich vor seinen Studenten folgendermaßen: „Meine Herren, es gibt nur drei wahrhaft große Künstler: Der Erste war Raffael, der Zweite ist mein Sohn und den Dritten verbietet mir die Bescheidenheit, Ihnen zu nennen!“ Kritik nahm er nicht mehr wahr. Den Bestrebungen, ihn als Akademiedirektor abzusetzen, muss er sich nicht mehr stellen, da er das Zeitliche segnet. 

Robert von Langer erhält zwar das väterliche Adelsprädikat übertragen, doch für das Amt des Akademie-Direktors wird im gleichen Jahr Peter Cornelius berufen. 


1 2012 - Die Planungen für die Volkshochschule werden präsentiert

München-Haidhausen * Die Entwürfe der zwanzig am Wettbewerb für die Münchner Volkshochschule beteiligten Architekturbüros werden der Bevölkerung öffentlich zugänglich gemacht und diskutiert. 


4. 3 2017 - Das Bildungszentrum „Einstein 28“ wird eröffnet

München-Haidhausen * Das Bildungszentrum „Einstein 28“ in Haidhausen kann eröffnet werden. In den vier Gebäuden mit ihren 70 multifunktionalen Räumen findet seither der Unterricht statt. 

Da bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Bestandes immer wieder mit Überraschungen gerechnet werden muss, verzögert sich die ursprünglich geplante Fertigstellung des Gebäudekomplexes der Münchner Volkshochschule von Juli 2016 nach März 2017. 


Um 8 1826 - Robert von Langer malt seine Haidhauser Villa mit Fresken aus

Haidhausen * In den Sommermonaten 1826 bis 1828 malt Robert von Langer, gemeinsam mit seinem Schüler August Riedel, den ansehnlichsten Raum seiner Haidhauser Villa an der heutigen Einsteinstraße mit Fresken aus.

Mit der Erschaffung des Freskenzyklus in seiner Künstlerresidenz will Robert von Langer wieder künstlerische Anerkennung erlangen und ein persönliches, weithin sichtbares Zeichen setzen.


1918 - Schon bald ist der Betriebshof wieder zu klein

München-Haidhausen * Durch zwei weitere Verbindungsgänge in der Straßenbahn-Direktion kann man in jeden Gebäudeteil gelangen, ohne den ersten Stock verlassen zu müssen. Doch schon bald ist der Betriebshof, der inzwischen die Nummer „2“ erhalten hat, wieder zu klein und den technischen Anforderungen nicht mehr gewachsen.


Um 6 2011 - Die Volkshochschule soll in die ehemalige Straßenbahn-Direktion

München-Haidhausen * Die Münchner Volkshochschule MVHS soll in der ehemaligen Straßenbahn-Direktion in der Einsteinstraße 28 ein zweites Standbein für die Aus- und Weiterbildung neben dem Gasteig und den bereits bestehenden Stadtteilzentren erhalten - die Künstler müssen dann halt ausziehen. 

In einem europaweiten Architektenwettbewerb werden Ideen entwickelt, wie die Münchner Volkshochschule das knapp 3.700 Quadratmeter große Gelände nahe dem Max-Weber-Platz am sinnvollsten nutzen kann. 


6. 10 1846 - Robert von Langer stirbt zutiefst verbittert in Haidhausen

Haidhausen * Robert von Langer stirbt zutiefst verbittert - im Alter von 63 Jahren - in seinem Besitztum in Haidhausen an Lungenlähmung. Der Künstler sah sich als Maler als gescheitert an. Robert von Langer wird von seinen Zeitgenossen als „konservativer Zopfmaler“ verspottet und diffamiert. Kein Wunder, dass nach seinem Tod übersehen wurde, dass das Haus eine kunsthistorische Attraktion ersten Ranges darstellte.


9 1915 - Die ersten Schaffnerinnen arbeiten bei der Münchner Trambahn 

München * Weil zahlreiche Mitarbeiter zum Kriegsdienst eingezogen sind, fehlt Personal. Die Städtischen Straßenbahnen stellen deshalb erstmals Frauen als Schaffnerinnen ein. Damit öffnet sich ihnen ein Beruf, der bislang Männern vorbehalten ist. 

Die Frauen verkaufen Fahrkarten, betreuen die Fahrgäste und tragen dazu bei, den Straßenbahnbetrieb aufrechtzuerhalten. Sie übernehmen Aufgaben, für die ihnen zuvor die Eignung abgesprochen wird. Ihr Einsatz stellt diese Vorurteile infrage und zeigt, dass Frauen auch in bisher männlich geprägten Berufen Verantwortung tragen können. Darin liegt ein Schritt zur beruflichen Emanzipation, auch wenn ihre Beschäftigung zunächst als kriegsbedingte Vertretung gilt. 

Mit ihren Dienstuniformen werden die Schaffnerinnen zu einem neuen, sichtbaren Bestandteil des Münchner Straßenbildes. 


1922 - Die Inflation bremst den Ausbau der Münchner Trambahn 

München * Die rasch fortschreitende Geldentwertung bringt die Städtischen Straßenbahnen in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten. Steigende Betriebskosten erschweren den Verkehr; weitere Streckenausbauten und dringend notwendige Anschaffungen für den Wagenpark müssen zurückgestellt werden. 

Die Inflation hat ihre Wurzeln in der überwiegend durch Schulden finanzierten Kriegführung des Kaiserreichs. Nach Kriegsende verschärfen Haushaltsdefizite, wirtschaftliche Belastungen und eine wachsende Geldmenge die Entwertung der Mark. 

Die Fahrpreiserhöhungen halten mit dieser Entwicklung kaum Schritt. Allein 1922 werden die Tarife dreizehnmal angehoben. Eine Fahrt über zwei Teilstrecken kostet am 1. März noch 1,50 Mark, zum Jahresende bereits 70 Mark. Im folgenden Jahr beschleunigt sich die Geldentwertung zur Hyperinflation. 


29. 6 1923 - Eine Trambahnfahrt kostet 1.500 Mark 

München * Der Fahrpreis für eine Fahrt über zwei Teilstrecken beträgt inzwischen 1.500 Mark. Die fortschreitende Inflation zwingt die Städtischen Straßenbahnen, ihre Tarife in immer kürzeren Abständen anzuheben. 


11 2012 - Das Haidhauser „Künstlerkollektiv 1Stein28“ verabschiedet sich

München-Haidhausen * Für das Haidhauser „Künstlerkollektiv 1Stein28“ endet das Gastspiel im Gebäude der ehemaligen Straßenbahn-Direktion in der Einsteinstraße 28. Mit einer letzten Ausstellung verabschieden sie sich von Haidhausen. Ausstellungen, Konzerte und Lesungen haben hier stattgefunden und belebten nicht nur das zuvor leer stehende Haus, sondern auch das ganze Viertel. 

Das alte Gebäude, das im Besitz des städtischen Referats für Bildung und Sport ist, soll im darauf folgenden Frühjahr abgerissen werden und Platz machen für einen Neubau. 


1. 2 2017 - Die Volkshochschule ist offiziell Mieter in der Einsteinstraße

München-Haidhausen * Das Areal in der Einsteinstraße 28 geht offiziell vom Vermieter an die Münchner Volkshochschule übergeben. Die Volkshochschule ist Mieter bei der Landeshauptstadt. Die Mietlaufzeit beträgt 29 Jahre. 


1889 - Die Stadt München kauft das ehemalige Langer-Schlössl

München-Haidhausen * Die Stadt München kauft das ehemalige Langer-Schlössl und lässt es abreißen, um dafür ein Verwaltungsgebäude, Stallungen, Wagenhallen sowie Werkstätten für Trambahnzwecke zu erstellen.

In letzter Minute erkennt der Chemiker Adolf Keim den Wert und die Unersetzbarkeit der Wandgemälde von Robert von Langer. Da aber die Stadt kein Geld zur Abnahme und Übertragung der Gemälde an einen geeigneteren Ort hat, finanziert Adolf Keim die Verlagerung der Fresken aus seiner eigenen Tasche. Selbst die Zusage der Landeshauptstadt München, die Finanzierung von fotografischen Aufnahmen der Fresken für Dokumentationszwecke zu übernehmen, lassen die Verantwortlichen auch wieder fallen.

So werden die Wandgemälde - privat finanziert - in die Städtische Handelsschule an der Herrnstraße übertragen, wo sie im Zweiten Weltkrieg endgültig zerstört werden.


1. 8 1914 - Ein radikal eingeschränkter Kriegsfahrplan

Berlin * Nachdem Kaiser Wilhelm II. am 1. August 1914 um 17 Uhr für den nächsten Tag die Mobilmachung ausgerufen hat, bedeutet das den Beginn des Ersten Weltkriegs.

Die Folge sind Masseneinberufungen, die natürlich auch das männliche Personal der Städtischen Straßenbahnen betreffen. Dadurch ist ein planmäßiger Fahrbetrieb nicht mehr aufrecht zu erhalten. Ein radikal eingeschränkter Kriegsfahrplan ist das Ergebnis und zugleich der erste spürbare Einschnitt für die Zivilbevölkerung.


23. 7 1847 - Verkauf des Langer-Schlösschens

Haidhausen * Robert von Langers Cousine Josepha verkauft das Schlösschen an den Wirt Johann Baptist Riemer, der die Künstlervilla an der heutigen Einsteinstraße in eine Gastwirtschaft mit dem Namen Schlosswirtschaft oder Riemerwirt umwandelt.

Das Anwesen kommt nach mehreren Weiterverkäufen in den Besitz der Münchner-Kindl-Brauerei, die unter den Wandbildern durchreisende Handwerksburschen übernachten lässt.


1904 - Die Trambahnfahrt belastet das Budget vieler Arbeiterfamilien

München * Eine Fahrt mit der Straßenbahn kostet nach dem Teilstreckentarif je nach Entfernung zehn bis zwanzig Pfennig. Für den täglichen Hin- und Rückweg zur Arbeit fallen damit zwanzig bis vierzig Pfennig an. Für viele Arbeiterinnen und Arbeiter ist das eine erhebliche Ausgabe. Sie müssen deshalb abwägen, ob sie die Trambahn nutzen oder den Arbeitsweg zu Fuß zurücklegen. 


3 1919 - 770 Schaffnerinnen – eine berufliche Öffnung auf Zeit 

München * Seit ihrem ersten Einsatz im September 1915 steigt die Zahl der Trambahn-Schaffnerinnen auf 770. Während des Krieges übernehmen sie die Aufgaben eingezogener Männer und tragen wesentlich dazu bei, den Straßenbahnbetrieb aufrechtzuerhalten. Ihre Tätigkeit zeigt, dass Frauen einen bislang Männern vorbehaltenen Beruf ausüben können. 


22. 9 1923 - Eine Trambahnfahrt kostet eine Million Mark 

München * Der Fahrpreis für die Trambahn beträgt inzwischen eine Million Mark. Die Hyperinflation lässt den Wert des Geldes rasant sinken und zwingt die Städtischen Straßenbahnen zu immer neuen Tariferhöhungen. 


1. 7 1907 - Die Straßenbahn-Direktion braucht neue Büroräume

München-Haidhausen * Die Straßenbahn-Direktion braucht neue Büroräume, die in der ehemaligen Lackiererei - im ersten Stock des Werkstättengebäudes - eingerichtet werden. 


2016 - Die Einsteinstraße 28 geht an die Landeshauptstadt

München-Haidhausen * Das Areal in der Einsteinstraße 28 geht aus dem Besitz der Stadtwerke München an die Landeshauptstadt über. Mehr als 20 Millionen Euro kostete das erste eigene große Bildungszentrum. 


Um 1890 - Die Pferdetrambahn bleibt für viele Arbeiter schwer zugänglich

München * Die Pferdetrambahn erleichtert die Fortbewegung in der wachsenden Stadt. Für viele Arbeiterfamilien ist die regelmäßige Nutzung jedoch zu teuer. Beim Ausbau des Netzes berücksichtigt die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft deshalb auch, ob die Bewohner der erschlossenen Viertel als zahlende Fahrgäste infrage kommen. 

Das zeigt sich bei den Verhandlungen über eine Strecke durch die Arnulfstraße: Die Gesellschaft äußert wenig Interesse, weil sie erwartet, dass die dort wohnenden Arbeiter die Trambahn nicht nutzen. 

Die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft lehnt die Einführung einer Arbeiterfahrkarte mit der Argumentation ab, dass die Trambahn nicht für den Massenbetrieb eingerichtet ist. 

Damit wächst das Netz unter ungleichen sozialen Voraussetzungen. Die Bedürfnisse der Bevölkerung und die wirtschaftlichen Erwartungen des privaten Verkehrsunternehmens stimmen nicht immer überein. 


1906 - Weitere Umbauarbeiten im Haidhauser Straßenbahn-Betriebshof

München-Haidhausen * Das erhöhte Verkehrsaufkommen erfordert weitere Umbauarbeiten im Haidhauser Straßenbahn-Betriebshof. So muss die Beiwagenhalle verkleinert werden, um Platz für die Automobil-Omnibusse der Linie Marienplatz - Odeonsplatz zu schaffen. 


22. 8 1914 - Überfüllte Trambahnen – der Magistrat lehnt Schaffnerinnen ab 

München * Der kriegsbedingt eingeschränkte Straßenbahnbetrieb macht sich im Alltag deutlich bemerkbar. Wie der „Münchner Stadtanzeiger“ berichtet, führen die größeren Abstände zwischen den Fahrten auch tagsüber zu überfüllten Wagen. 

Den Einsatz von Frauen als Schaffnerinnen lehnt der Magistrat dennoch ab. Zur Begründung verweist er auf die große Zahl arbeitsloser Männer, die für diese Tätigkeit zur Verfügung stehen. Das ist freilich noch zu einer Zeit, als die deutsche Bevölkerung ernsthaft daran glaubt, dass der Krieg bis Weihnachten 1914 beendet ist. 


23. 1 1923 - Eine Trambahnfahrt kostet 100 Mark 

München * Inflation: Der Fahrpreis für die Trambahn beträgt 100 Mark. Die fortschreitende Geldentwertung zwingt die Städtischen Straßenbahnen zu immer neuen Tariferhöhungen. Die steigenden Fahrpreise spiegeln den raschen Kaufkraftverlust der Mark wider. 


3. 7 1889 - Die Stadt kauft das Gelände für einen Pferdetrambahn-Betriebshof 

 München-Haidhausen * Die Stadt München kauft von der Münchner-Kindl-Brauerei das Anwesen des Schlosswirts an der Stelle des ehemaligen Langerschlössls. Nach dem Abbruch der Wirtschaft entsteht auf dem rund 4.800 Quadratmeter großen Grundstück ein Pferdestraßenbahn-Betriebshof, im Münchner Sprachgebrauch „Depot“ genannt. 

Die Anlage umfasst ein dreigeschossiges Wohn- und Verwaltungsgebäude sowie einen zweigeschossigen Stall für 180 Pferde. Eine Rampe führt die Tiere ins Obergeschoss. Die Wagenhalle bietet auf 18 Gleisen Platz für 54 Trambahnwagen; darüber liegen die Vorräte an Hafer, Heu und Stroh. 

Im zweigeschossigen Werkstattgebäude befinden sich im Erdgeschoss eine Schreinerei und eine Schlosserei, im Obergeschoss eine Lackiererei und eine Sattlerei. Ein Aufzug befördert die Wagen zu den oberen Werkstätten. Eine Durchfahrt ermöglicht die Ein- und Ausfahrt der Trambahnen. 


1917 - Schon wieder neue Büroräume für die Straßenbahn-Direktion

München-Haidhausen * Die Lagerräume im ersten Stock der Straßenbahn-Direktion werden in Büroräume umgebaut. Das Lager kommt in das Erdgeschoss und verkleinert dadurch die Beiwagenhalle erneut. 


3. 12 1918 - Kohlenmangel legt die Münchner Trambahn still 

München * Wegen Kohlenknappheit wird der Straßenbahnbetrieb eingestellt. Der Brennstoffmangel beeinträchtigt die Stromerzeugung und damit auch die Versorgung der elektrischen Trambahn. 


3. 7 1889 - Adolf Keim rettet Robert von Langers Wandgemälde vor dem Abbruch 

München-Haidhausen * Kurz vor dem Abbruch des ehemaligen Langerschlössls an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße 28, setzt sich der Chemiker Adolf Keim für die Erhaltung der Wandgemälde von Robert von Langer ein. 

Da die Stadt München keine Mittel für die Abnahme und Übertragung der Gemälde bereitstellt, finanziert Keim die Rettung aus eigener Tasche. Auch die zunächst zugesagte Finanzierung fotografischer Dokumentationsaufnahmen zieht die Stadt zurück. 

Die Wandgemälde werden in die Städtische Handelsschule an der Herrnstraße übertragen. Dort bleiben sie zunächst erhalten, werden jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört. 


11. 12 1906 - 14 Trambahnlinien verkehren in München

München * Ein völlig neuer Trambahn-Netzfahrplan tritt in Kraft. Er umfasst insgesamt vierzehn, ausschließlich mit elektrischer Energie betriebener Linien. Weitere Teilstrecken kommen noch hinzu. 


1. 4 1919 - Heimkehrende Männer verdrängen die Schaffnerinnen 

München * Die während des Krieges eingestellten Trambahn-Schaffnerinnen werden entlassen. Ihre Stellen übernehmen die aus dem Heeresdienst zurückgekehrten männlichen Mitarbeiter. Die bewährte Arbeit der Frauen sichert ihnen damit keinen dauerhaften Zugang zum Beruf. Die kriegsbedingte Öffnung endet mit der Rückkehr zur bisherigen Rollenverteilung. 


1913 - Zusätzliche Direktionsbüros statt Dienstwohnungen

München-Haidhausen * Um zusätzliche Direktionsbüros in der Straßenbahn-Direktion zu schaffen, müssen die Dienstwohnungen im Wohngebäude umgebaut werden. 


Einsteinstraße
124 m Route
<p>Haidhausen Einsteinstr. Wiener Stra.e / Am Kirchstein 3</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 143
157 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm und Giebeln, um 1900.</p>
Volksschule
Architekt: Bertsch Wilhelm
Baustil: historisierend
Erstellung: 1899
Ernst-Reuter-Straße 4
160 m Route
<p>Volksschule, historisierender Gruppenbau, mit skulptiertem Steinportal, 1899-1901 von Wilhelm Bertsch.</p>
Ziegelei - 06
Erstellung: 1858

190 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 135
224 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Braystraße 22
270 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 131
284 m Route
<p>Mietshaus, stattliche Neurenaissance, mit Eckaufsatz, um 1900.</p>
Ziegelei - 05
Erstellung: 1858

314 m Route
Ziegelei - 07
Erstellung: 1858

325 m Route
St. Gabriel
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Erstellung: 1926
Prinzregentenstraße 102
326 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche St. Gabriel, Rohbacksteinbau mit Turm, 1925-26 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; der Stil in Anlehnung an frühchristliche Vorbilder entwickelt, zugehörig Versailler Straße 20, siehe dort.</p>
Franziskanerkloster
Erstellung: 1926
Versailler Straße 20
341 m Route
<p>Franziskanerkloster, 1925-26; an die Gabrielskirche (siehe Prinzregentenstraße 102) angebaut, mit der es eine Gruppe bildet.</p>
Mietshaus
Architekt: Aigner Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 127
343 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1900 von Andreas Aigner.</p>
Mietshaus
Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schneckenburger Straße 44
356 m Route
Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, reich gegliedert, 1910 von Berthold Neubauer.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Grillparzerstraße 35
358 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, bez. 1901/02.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 125
371 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 123
377 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Wohnanlage
Architekt: Dreisch Eugen
Baustil: Historismus
Erstellung: 1927
Versailler Straße 21
382 m Route
<p>Ausgedehnte Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch für den Beamtenwohnungsverein, in mehreren Flügeln um mehrere Höfe geschlossen, der Kopfbau der Gabrielkirche gegenüber von städtebaulicher Bedeutung, in reduziertem Historismus. Zugehörig: Prinzregentenstraße 92/94/96/98/100 und Schneckenburger Straße 33/35/37/37 a/39/39 a/41.</p>
Ziegelei - 08
Erstellung: 1858

400 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Haidenauplatz 2
402 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; bildet eine Gruppe mit Kirchenstraße 97.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 121
404 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 38
418 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kirchenstraße 97
420 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Haidenauplatz 2.</p>
Mietshaus
Architekt: Wenbauer Berthold
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1914
Grillparzerstraße 43
422 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, 1914 von Berthold Wenbauer.</p>
Wohnanlage
Architekt: Dreisch Eugen
Erstellung: 1927
Schneckenburger Straße 33
424 m Route
Schneckenburger Straße 33/35/37/37 a/39/39a/41; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch; siehe Versailler Straße 21.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lucile-Grahn-Straße 25
461 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Kirchenstraße 94
475 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, erbaut 1894, 1901 um zwei Achsen nach Westen erweitert.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Einsteinstraße 113
480 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1901.</p>
Wohnanlage
Architekt: Dreisch Eugen
Erstellung: 1927
Prinzregentenstraße 92
485 m Route
<p>Prinzregentenstraße 92/94/96/98/100; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch; siehe Versailler Straße 21.</p>
Mietshaus
Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 95
501 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1911 von Geissler & Co.; bildet mit Nr. 91 und 93 eine symmetrisch komponierte Wohnhausgruppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 51
511 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern und reich dekoriertem Portal, 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 46
517 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, durch Balkone, Erker und Loggien reich gegliederter Eckbau, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 93
524 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1911 von Geissler & Co.; Mittelbau einer symmetrisch komponierten Wohnhausgruppe mit Nr. 91 und 95.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Lucile-Grahn-Straße 40
524 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Grillparzerstraße 53
530 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit reicher Dekoration (Masken), 1908 von Franz Popp.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 42
533 m Route
<p>Mietshaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 39
537 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau mit späten Jugendstilanklängen, um 1910.</p>
Mietshaus
Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Prinzregentenstraße 91
547 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, 1911-12 von Geissler & Co.; bildet mit Nr. 93 und 95 eine symmetrisch komponierte Wohnhausgruppe.</p>
Rückgebäude
Erstellung: 1896
Flurstraße 18
549 m Route
<p>Rückgebäude. Zweigeschossiges Wohnhaus, erbaut 1896; zugehörig zu Vordergebäude Flurstraße 14, vgl. dort.</p>
Mietshaus
Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Lucile-Grahn-Straße 44
549 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, 1909-11 von Berthold Neubauer.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Lucile-Grahn-Straße 41
551 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Doppelerker-Balkon-Gruppe, Anfang 20. Jh.; vereinfacht.</p>
Mietshäuser
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Einsteinstraße 101
552 m Route
<p>Einsteinstraße 101, 103, 105, 107, 109; Gruppe gleichartiger Mietshäuser, schlicht spätklassizistisch, um 1860/70; Nr. 109 etwas vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Flurstraße 34
556 m Route
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1870.
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Lucile-Grahn-Straße 46
558 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1908-09 von Franz Popp.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 43
560 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, kräftig gegliederte Fassade, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Einsteinstraße 99
563 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.</p>
Eckhaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 16
565 m Route
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, um 1908-09 von Franz Popp; bildet Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 14.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Lucile-Grahn-Straße 45
568 m Route
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Lucile-Grahn-Straße 48
569 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1907-08 von Franz Popp.</p>
Eckhaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prinzregentenplatz 23
580 m Route
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, mit Kuppelaufsatz und Stuckdekor, um 1900 wohl von Carl Vent; Gruppe mit Nr. 21.</p>
Mietshaus
Architekt: Evora Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Schneckenburger Straße 20
580 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Giebel, Putz- und Stuckdekor, 1904 von Carl Evora.
Eckhaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 14
581 m Route
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, um 1908-09 von Franz Popp; bildet Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 16.</p>
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Schneckenburger Straße 19
584 m Route
Mietshaus, neubarock, 1903 von Georg Guinin.
Mietshaus
Architekt: Zitter Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Lucile-Grahn-Straße 47
585 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau mit sehr reichem floralem Jugendstildekor, 1901 von Johann Zitter; im Vestibül zwei große Stuckreliefs.</p>
Mietshaus
Architekt: Hartl Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenplatz 21
586 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1901 von Hans Hartl; Gruppe mit Nr. 23.</p>
Mietshaus
Architekt: Volk Julius
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schneckenburger Straße 17
590 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit schlichtem Putzdekor, 1910 von Julius Volk; Gruppe mit Nr. 15.
Mietshaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Prinzregentenplatz 19
597 m Route
<p>Mietshaus, malerischer, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1902-03 von Carl Vent.</p>
Mietshaus
Baustil: klassizisierend
Flurstraße 20
602 m Route
<p>Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 3 und 5.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Trogerstraße 20
603 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.</p>
Evang.-Luth. Nazarethkirche
Architekt: Werz Helmut von, Ottow Johann-Christoph
Erstellung: 1962
Barbarossastraße 3
604 m Route
<p>Evang.-Luth. Nazarethkirche (München), mit Gemeindezentrum; kubischer Baukörper auf Stützen mit sternförmigem Dach; fensterloser, mit Flossenbürger Granit verkleideter Unterbau, dessen Quadrat ein Oktogon umschließt; Kirchenraum mit acht im Kreis angeordneten Stützen, die die achteckige, filigranartige Laterne tragen; Ziegelhintermauerung im Innenraum geschlämmt; Kupferblechbedachung mit Knauf und Kreuz; mit Ausstattung; Freitreppe, in die ein Glockenträger aus Sichtbeton eingebunden ist, zur Terrasse vor dem Kircheneingang; auf tieferem Geländeniveau, im Erdgeschoss, das Gemeindezentrum; 1960-62 von Helmut von Werz und Johann-Christoph Ottow. Kirchturm, an der Hörselbergstraße 1</p>
Mietshaus
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Mühlbaurstraße 2
605 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Eckkuppel und Stuckdekor, bez. 1902, von Adolf Seiffhart.</p>
Mietshaus
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1850
Flurstraße 14
606 m Route
<p>Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 4 und 5.</p>
Mietshaus
Baustil: klassizisierend
Flurstraße 247
606 m Route
Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 3 und 4.
Mietshaus
Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Schneckenburger Straße 15
613 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit schlichtem Putzdekor, 1912 von Adolf Ziebland; Gruppe mit Nr. 17.</p>
Wohnhausgruppe
Architekt: Mund Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Zumpestraße 4
621 m Route
Zumpestraße 4/6/8/10; Symmetrische, zweigiebelige Wohnhausgruppe im späten Jugendstil, 1911 von Johann Mund.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Kuglerstraße 15
622 m Route
<p>Kuglerstraße 15/17; Mietshaus, barockisierend, um 1920; zur Baugruppe Schneckenburger Straße 14 und 16 gehörig.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Kirchenstraße 69
627 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, bez. 1902, von R. Barbist.</p>

628 m Route
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar.; Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Karl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.
Volksschule
Architekt: Bertsch Wilhelm
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Flurstraße 4
631 m Route
<p>Volksschule, historisierender Gruppenbau mit reichem Putzdekor, 1903-05 von Wilhelm Bertsch.</p>
Malerisches Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Mühlbaurstraße 1
633 m Route
<p>Malerisches Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckdekor, bez. 1911, von Franz Popp.</p>
Eckhaus
Architekt: Hartl Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenplatz 17
633 m Route
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich stuckiert, 1901 von Hans Hartl; Gruppe mit Nr. 15.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Nigerstraße 2
636 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm, um 1900; vereinfacht; vgl. auch Ensemble Bogenhausen sowie Ensemble Prinzregentenstraße.
Mietshausgruppe
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Schneckenburger Straße 16
636 m Route
Teil einer Mietshausgruppe (mit Nr. 14 und Kuglerstraße 17), barockisierend, mit Erker, um 1920.
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Mühlbaurstraße 3
639 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit asymmetrischer Gliederung und Stuckdekor (u. a. figürlicher Fries), 1910-12 von Franz Popp.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 67
641 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Spätbiedermeier
Kirchenstraße 72
642 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger freistehender Mansardwalmdachbau in spätbiedermeierlichen Formen mit Putzgliederung, 3. Viertel 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Nigerstraße 4
644 m Route
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1911-13 von Geissler & Co.
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Keplerstraße 1
644 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, mit z. T. figürlichem Stuckdekor, 1910-11 von Franz Popp.</p>
Eckhaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenplatz 15
648 m Route
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert mit Stuckdekor, 1902 wohl von Carl Vent; an der Possartstraße Vorgarten mit Gitterzaun; Gruppe mit Nr. 17.</p>
Mietshausgruppe
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Schneckenburger Straße 14
657 m Route
<p>Teil einer Mietshausgruppe (mit Nr. 16 und Kuglerstraße 17), barockisierend, mit Erker, um 1920; städtebaulicher Abschluss des vorgelagerten Platzes.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Flurstraße 2
665 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Giebel und Eckturmerker, um 1900; vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: Neo-Louis-XVI-Stil
Erstellung: 1901
Possartstraße 2
666 m Route
<p>Mietshaus, Neo-Louis-XVI-Stil, sehr reich gegliedert und stuckiert, mit fünf Reliefporträts, 1901; samt zugehörigem Jugendstil-Vorgartengitterzaun.</p>
Mietshausgruppe
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Friedenstraße 34
667 m Route
Friedenstraße 34 a / 36; Mietshausgruppe, historisierend, mit Zwerchgiebeln, um 1910.
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Friedenstraße 34
669 m Route
Mietshaus, historisierend, mit Erkern und Mansarddach, um 1910/20; Einheit mit Burggrafenstraße 1.
Prinzregententheater
Architekt: Littmann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prinzregentenplatz 12
674 m Route
<p>Prinzregententheater, klassizistischer Jugendstil, freistehender Komplex mit östlich angefügtem (erneuertem) Foyertrakt, 1900-1901 von Max Littmann; mit Innenräumen. Südöstlich zugehöriger Garten mit Pergola auf der Brüstung und Jugendstilbrunnen.</p>
Mietshaus
Baustil: Spätbiedermeier
Kirchenstraße 68
677 m Route
Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit Mansarddach, 3. Viertel 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Possartstraße 4
688 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Bodenerker, Anfang 20. Jh.; samt Vorgartenzaun.</p>
Postamt
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Elsässer Straße 5
690 m Route
Postamt, ehem. Farbenfabrik Michael Huber, stattlicher historisierender Bau, 1911 von Robert Graschberger.
Eckhaus
Architekt: Günther August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 13
692 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger klassizisierender Jugendstil-Eckbau mit Putzgliederung, übergiebeltem Eckrisalit, Balkons und Stuckdekor, von August Günther, 1908.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
700 m Route
<p>Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 a, b, c.</p>
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Possartstraße 6
701 m Route
<p>Stattliches, malerisches Mietshaus, Jugendstil, sehr reich gegliedert, mit z. T. figürlichem Stuckdekor, 1909-10 von Franz Popp; samt Vorgartenzaun.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
705 m Route
<p>Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 und 64 b, c.</p>
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Burggrafenstraße 1
707 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, historisierend, um 1910/20; Einheit mit Friedenstraße 34.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
708 m Route
<p>Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 und 64 a, c.</p>
Mietshaus
Architekt: Rupp & Fuchs
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenplatz 11
712 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger barockisierender Jugendstil-Eckbau mit überkuppeltem Vorsprung, Balkons, Zwerchgiebel und reichem Stuckdekor, vom Büro "Rupp & Fuchs, nunmehr Hans Hartl", 1901/02, 1977/78 rekonstruierend umgebaut.</p>
Kirchenstraße 64
712 m Route
Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64, 64 a, b.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 62
718 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 60
724 m Route
<p>Kleinhaus, um 1830; Gruppe mit Nr. 54, 56 und 58.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Spicherenstraße 6
724 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Spicherenstraße 12
726 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit in Form von drei Erkern angeordnetem Dekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Spicherenstraße 14
726 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und Stuck, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Spicherenstraße 8
727 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 58
730 m Route
<p>Kleinhaus, um 1830; Gruppe mit Nr. 54, 56 und 60.</p>
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Kopernikusstraße 11
732 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, 1911 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 9
735 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 69
735 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Eckturm, reich gegliedert, bez. 1900.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
742 m Route
<p>Kleinhaus, etwa 1830; Gruppe mit Nr. 56, 58 und 60.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 67
747 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Bavaria Towers
Architekt: Nieto Sobejano Arquitectos (Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano)
Erstellung: 2021
Einsteinstraße
748 m Route
<p>Die Bavaria Towers sind ein markantes Büro- und Geschäftshausensemble an der Einsteinstraße im Münchner Osten. Der von Antonio Citterio Patricia Viel entworfene Komplex besteht aus vier unterschiedlich hohen Türmen, die durch einen gemeinsamen Sockel miteinander verbunden sind. Der höchste Turm erreicht rund 84 Meter. Prägend sind die klar gegliederten Glasfassaden und die unterschiedlich geneigten Dachabschlüsse. Das Ensemble bildet einen markanten städtebaulichen Akzent am Eingang zum Münchner Osten und verbindet Büroflächen mit Gastronomie und weiteren gewerblichen Nutzungen.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
751 m Route
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 50
755 m Route
<p>Kleinhaus, erdgeschossiger schmaler Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Eckhaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 52
755 m Route
<p>Eckhaus, schlicht biedermeierlich, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Elsässer Straße 11
757 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1896-97.</p>
Alte Kath. Pfarrkirche - St. Johann Baptist
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1350
Kirchenstraße 39
757 m Route
<p>Alte Kath. Pfarrkirche St. Johann Baptist, einschiffiger barocker Saalraum mit eingezogenem Chor, Westturm und Grabdenkmäler an der Außenseite, im Kern romanisch, 1493 spätgotisch verändert, 1698-1700 Umbau, 1712 Turm nach Brand erneuert, Spitzhelm 1864; mit Ausstattung; Friedhof, ältester Teil erstmals 1315 erwähnt, im 19./20. Jh. mehrfach nach Norden erweitert; Friedhofsmauer, rohbacksteinerne Umfassungsmauer mit ostseitigem Torbogen und Freitreppenanlage vor der Kirche, Treppenanlage 1776, Mauer 2. Hälfte 19. Jh.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
757 m Route
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 48
760 m Route
<p>Kleinhaus, erdgeschossiger Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
761 m Route
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 26
761 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 22 und 24.</p>
Wohnhausgruppe
Architekt: Beblo Fritz, Meitinger Karl
Baustil: historisierend
Erstellung: 1925
Einsteinstraße 54
764 m Route
<p>Einsteinstraße 54/58/60/62; Wohnhausgruppe vor Straßenbahnhof, mit historisierenden Anklängen, 1925-26 von Fritz Beblo und Karl Meitinger; mit Seeriederstraße 1.</p>
Richard-Wagner-Denkmal
Architekt: Waderé Heinrich
Erstellung: 1913
Prinzregentenplatz
765 m Route
<p>Richard-Wagner-Denkmal, Marmorsitzbild, 1913 von Heinrich Waderé; westlich von Nr. 12 in kleiner Anlage.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kirchenstraße 46
766 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Walmdach-Eckbau in schlichten Neurenaissanceformen mit Zwerchhaus, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 13
767 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890.</p>
Mietshaus
Architekt: Buchinger Andreas
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Possartstraße 9
767 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, 1911 von Andreas Buchinger; bauliche Einheit mit Kopernikusstraße 10.</p>
Malerische Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Berg-am-Laim-Straße 81
773 m Route
<p>Malerische Villa, deutsche Renaissance, um 1900; Vorgarten mit Vorgartenzaun.</p>
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Possartstraße 12
775 m Route
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, 1911-12 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; symmetrische Gruppe mit Nr. 14.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Kirchenstraße 44
778 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Mansarddachbau in Neurenaissanceformen mit Zwerchhaus über flachem Mittelrisalit, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 23
780 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900.</p>
Kath.Pfarrhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1890
Kirchenstraße 37
783 m Route
<p>Kath.Pfarrhaus St. Johann Baptist, freistehend, spätklassizistisch, 1890.</p>
Eckbau
Architekt: Beblo Fritz, Meitinger Karl
Erstellung: 1926
Seeriederstraße 1
788 m Route
<p>Eckbau einer Wohnanlage, 1925-26 von Fritz Beblo und Karl Meitinger; siehe Einsteinstraße 54/56/58/60/62.</p>
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Possartstraße 14
790 m Route
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, 1911-12 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; symmetrische Gruppe mit Nr. 12.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Trogerstraße 6
791 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkerturm, um 1880; Gruppe mit Nr. 8.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 15
792 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 24
794 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 22 und 26.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Orleansstraße 65
795 m Route
<p>Mietshaus, neubarock mit reichem Stuckdekor und neugotischer Marienfigur, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Elsässer Straße 17
805 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Sturm Philipp
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Orleansstraße 63
810 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1893 von Philipp Sturm erbaut.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Trogerstraße 8
812 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880; Gruppe mit Nr. 6.</p>
Villa
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Possartstraße 13
814 m Route
<p>Villa, neuklassizistisch, bez. 1922, von Heilmann und Littmann.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Breisacher Straße 22
814 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1901 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 24 und 26.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Trogerstraße 12
818 m Route
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, 1880; nebst Rückgebäude.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kirchenstraße 42
818 m Route
<p>Kirchenstraße 42; Mietshaus, viergeschossiger stuckgegliederter Neurenaissancebau, 1889.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Trogerstraße 14
823 m Route
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Elsässer Straße 22
823 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Jugendstilbau, mit zwei Erkern, Giebel und sehr reicher Dekoration, 1903 von R. Barbist.</p>
Villa in Ecklage
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 16
825 m Route
<p>Villa in Ecklage am Shakespeareplatz, neuklassizistisch, reich gegliedert, um 1910; samt hölzernem Gartenhäuschen.</p>
Ehem. Gaststätte
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1860
Kirchenstraße 38
826 m Route
<p>Ehem. Gaststätte zur Alten Kirche, fünfgeschossiger putzgegliederter Mansarddachbau in biedermeierlichen Formen, um 1860/70.</p>
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Delpstraße 2
828 m Route
<p>Villa, barockisierend, um 1920.</p>
Berg-am-Laim Straße
832 m Route
<p>Freisinger Str., BaL 60 .</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 61
833 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1880.</p>
Barockisierende Villa
Architekt: Roth Max
Erstellung: 1921
Keplerstraße 18
833 m Route
<p>Barockisierende Villa, 1921 von Max Roth, samt Kugelpfeilerzaun; am Shakespeareplatz.</p>
Synagoge
Erstellung: 1970
Possartstraße 15
841 m Route
<p>Die Synagoge in der Possartstraße 15 ist eine der drei Stadtteilsynagogen der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Sie entstand in den 1970er Jahren, nachdem in der benachbarten Lauer-Villa bereits kurz nach 1945 ein Betsaal eingerichtet worden war. Mit dem Einbau einer <strong>Mikwe</strong> im Jahr 1970 erhielt das Gebäude eine zentrale Einrichtung für die rituelle Reinheit und wurde dauerhaft zum religiösen Zentrum der orthodoxen Gemeinde. 1988 wurde die Synagoge unter Rabbiner Israel Diskin als erstes <strong>Chabad-Haus Deutschlands</strong> offiziell eingeweiht.</p><p><strong>Architektur</strong></p><p>Das Gebäude ist nach außen hin unscheinbar und fügt sich in die Wohnbebauung der Possartstraße ein. Auf eine repräsentative Sakralarchitektur wurde verzichtet, teils aus Sicherheitsgründen, teils um sich in das Viertel einzupassen.</p><p>Im Inneren entspricht der Aufbau den halachischen Vorschriften:</p><ul><li>Aron ha-Kodesch (Toraschrein) an der Ostwand,</li><li>Bima (Vorlesepult) in der Mitte,</li><li>getrennter Männer- und Frauenbereich durch eine Mechitza.</li></ul><p>Die Ausstattung ist bewusst schlicht und funktional.</p><p><strong>Nutzung und Bedeutung</strong></p><p>Die Synagoge dient der <strong>orthodoxen Chabad-Lubawitsch-Gemeinde</strong> als Ort für tägliche Gebete, Schabbat- und Feiertagsgottesdienste sowie für Tora-Unterricht und Erwachsenenbildung. Sie markiert den <strong>Wiederaufbau orthodox-jüdischen Lebens</strong> in München nach der Shoah und ergänzt das Spektrum der Münchner Synagogen: Neben der repräsentativen Ohel-Jakob-Synagoge am Jakobsplatz und der traditionsreichen Synagoge in der Reichenbachstraße ist sie das Zentrum des chassidisch-orthodoxen Lebens der Stadt.</p><p><strong>Literatur / Quellen</strong></p><ul><li>Haus der Bayerischen Geschichte (HDBG): <i>Synagoge Possartstraße 15 (Chabad-Synagoge)</i>, <a href="https://hdbg.eu/juedisches_leben/synagoge/muenchen-8-stadtteil-synagogen/1440">hdbg.eu</a></li><li>Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern: <i>Stadtteilsynagogen</i>, <a href="https://www.ikg-m.de/kultus-und-religion/synagogen/stadtteilsynagogen/">ikg-m.de</a></li><li>Munich Art To Go: <i>Synagoge Possartstraße</i>, zikg.eu</li></ul>
Unionsbräu
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Einsteinstraße 42
842 m Route
<p>Unionsbräu, stattlicher Bau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern und Giebeln, 1896.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Elsässer Straße 23
848 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, Eckbau mit Erkern, bez. 1902.</p>
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Delpstraße 4
848 m Route
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Frigga-Relief, um 1910, samt Pfeilergitterzaun und Tierfiguren-Portal.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Trogerstraße 22
851 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Trogerstraße 26
853 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1905.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 59
853 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 48
855 m Route
<p>Einsteinstraße 48; Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Elsässer Straße 25
855 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1902 von Heilmann und Littmann.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Trogerstraße 24
857 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, um 1900.</p>
Parkstadt Bogenhausen (Hans Knapp-Schachleuter)
Architekt: Knapp-Schachleuter Hans
Erstellung: 1956

864 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 46
868 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 46.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 19
870 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 57
873 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Villa
Architekt: Büttner Hans, Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1922
Delpstraße 6
874 m Route
<p>Villa, barockisierend, 1922-23 von Hans Büttner bzw. Heilmann und Littmann; ursprünglich mit Mansarddach; samt Gartenportal.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Breisacher Straße 18
875 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau, 1896.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 26
882 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 46
883 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1900; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 46 a.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Kirchenstraße 27
885 m Route
<p>Mietshaus, schlicht Neurenaissance, mit Doppelbalkon an der Ecke, um 1870; am Westrand des Kirchplatzes.</p>
Parkstadt Bogenhausen (Helmut von Werz)
Architekt: Werz Helmut von
Erstellung: 1956

889 m Route
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Elsässer Straße 33
893 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1894 von Fritz Schönmann.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 31
894 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Wolfgangstraße 22
897 m Route
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Einsteinstraße 44
902 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1876 erbaut, Fassade etwas vereinfacht.</p>
Eckhaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 26
902 m Route
<p>Eckhaus, biedermeierlich, um 1850/60.</p>
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Possartstraße 21
906 m Route
<p>Villa, historisierend, um 1910.</p>
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 25
906 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 21 und 23.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Elsässer Straße 28
907 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung, Anfang 20. Jh.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1862
Kirchenstraße 24
909 m Route
<p>Vorstadthaus, klassizistisch, 1862 von Maurermeister Heuberger und Zimmermeister Joh. Sedlmair.</p>
Ladenzeile
Architekt: Ruf Franz
Erstellung: 1955
Buschingstraße 2
910 m Route
Buschingstraße 2/4/6; Ladenzeile und Gaststätten der Parkstadt Bogenhausen, 1955/56 nach Plänen des Architekten Franz Ruf als zentrale Gemeinschaftseinrichtung im Westteil der gleichzeitig entstandenen Siedlung errichtet, unter Einbeziehung des Straßenraums und gärtnerischer Anlagen; die beiden flach konzipierten Gebäude, horizontal ausgerichtet und klar gegliedert, sind in ihrer städtebaulich weiträumigen und freien Anordnung durch die Arkaden zusammengebunden, die der rationalen Architektur die charakteristische Transparenz geben; zweiflügelige Ladenzeile rechtwinklig angeordnet, der Laubengang zu den Appartements im Obergeschoss über eine Freitreppe zugänglich; Parkgaststätte, mit niedrigem Seitenflügel stumpfwinklig zur Ladenzeile angeordnet, das höhere Obergeschoss raumhoch verglast, mit an den Frontseiten stark vorkragendem Dach und weit ausgreifenden Arkaden; Bronzeplastik, zum Gedenken an Paul Busching (1877-1945), westlich der Ladenzeile.
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 23
912 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 21 und 25.</p>
Villa
Erstellung: 1910
Böhmerwaldplatz 2
913 m Route
<p>Schloßartige, neuklassizistische Villa, (Jugoslawisches Generalkonsulat), um 1910, samt Gartenmauer und nordwestlichem Eckpavillon.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 14
913 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 30
916 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Elsässer Straße 32
920 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1901.</p>
Wohnanlage
Architekt: Wolff Helmuth
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Prinzregentenstraße 75
921 m Route
<p>Prinzregentenstraße 75/77/79/81/83/85/87/89; Wohnanlage, Neue Sachlichkeit, 1927-28 von Helmuth Wolff; mit Geibelstraße 8, Lamontstraße 1/3 und Schumannstraße 2/4/6/8/10, Fassadenpreisträger 2005.</p>
St. Johann von Capistran
Architekt: Ruf Sep, Henselmann Josef
Erstellung: 1955
Gotthelfstraße 3
921 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche und Pfarrzentrum St. Johann von Capistran, 1955-60 von Sep Ruf; Kirchenbau in Sichtziegelmauerwerk über kreisrundem Grundriss mit sichelförmig einbeschriebenem Zwischenraum, vorkragendes Flachdach über Pendelstützen, Lichtkuppel, raumhohe Eingangsglaswand; mit Ausstattung; betonierter Glockenträger, freistehend; Pfarrzentrum, ursprünglich über quadratischem Grundriss, 1988 erweitert; Findling mit Flachrelief von Josef Henselmann.</p>
Villa
Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: historisierend
Erstellung: 1921
Possartstraße 23
925 m Route
<p>Villa, historisierend, 1921 von Gustav Ludwig.</p>
Ismaninger Straße
925 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 12
926 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.</p>
Ziegelei - 04
Erstellung: 1858

928 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 34
929 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 36.</p>
Parkstadt Bogenhausen (Franz Ruf)
Architekt: Ruf Franz
Erstellung: 1956

933 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 11
933 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Mittelgiebel, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 36
936 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkerturm an der Ecke und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 34.</p>
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 20
939 m Route
<p>Vorstadthaus, klassizistisch, Mitte 19. Jh, Fassadenpreisträger 2004.</p>
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 21
939 m Route
<p>Kirchenstraße 21; Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 23 und 25.</p>
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Keplerstraße 15
941 m Route
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910, samt Pfeilergitterzaun und Remisengebäude im gleichen Stil; an der Nordseite des Shakespeareplatzes.</p>
Kirchenstraße 18
943 m Route
<p>Satteldachhaus vorstädtischen Charakters, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Belfortstraße 14
945 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 34
948 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Leonhardstraße
948 m Route
<p>Ehem. Kloster zum Guten Hirten, siehe Preysingstraße 83.</p>
Krankenhaus rechts der Isar
Architekt: Rettig Wilhelm
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ismaninger Straße 22
949 m Route
<p>Krankenhaus rechts der Isar, Verwaltungsbau-Trakt entlang der Ismaninger Straße, neubarocke Palastform, 1892-93 von Wilhelm Rettig.</p><p>https://www.mri.tum.de/de/%C3%BCber-uns/das-Universit%C3%A4tsklinikum/Historie-des-Klinikums</p><p> </p>
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Kirchenstraße 16
954 m Route
<p>Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Ismaninger Straße
955 m Route
Wohnhaus
Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Cuvilliesstraße 24
957 m Route
<p>Wohnhaus, im Stil der Neuen Sachlichkeit mit Anklängen an den Heimatstil, 1928 von Gustav Ludwig.</p>
Grund- und Mittelschule an der Stuntzstraße
Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1957
Stuntzstraße 55
959 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 55
959 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900; Gruppe mit Nr. 51 und 53.</p>
Mansarddachvilla
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 18
959 m Route
<p>Mansarddachvilla in Ecklage am Shakespeareplatz, neuklassizistisch, um 1910; samt zwei Gartenpavillons.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Belfortstraße 12
963 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit sehr reicher Gliederung, 1897-98.</p>
Mietshaus
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenstraße 74
964 m Route
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit zwei Erkern und Balkongittern, um 1902-04 von Robert Graschberger.</p>
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Innstraße 16
966 m Route
<p>Villa, neuklassizistisch, bez. 1922.</p>
Villa
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1910
Röntgenstraße 5
967 m Route
<p>Historisierende Villa, 1910-11 von Heilmann und Littmann, zeitweise Haus der katholischen Kirchengemeinde des slawischen Ritus, ab 2005 Polnisches Generalkonsulat</p>
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Trogerstraße 42
968 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, Putzdekor und figürlichem Stuckfries, 1911-12 von Franz Popp.</p>
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 22
968 m Route
<p>Villa, barockisierend, um 1910/20.</p>
ehem. Frauenkloster
Architekt: Preysing
Preysingstraße 83
968 m Route
Ehem. Frauenkloster zum Guten Hirten, ursprünglich Schlösschen und Garten der Freiherren von Leublfing bzw. Grafen Preysing, jetzt Kirchliches Zentrum der Erzdiözese. Z. T. historische Gebäudegruppe in weitem Gartengelände. An der Leonhardstraße Mauer, der Nordteil 18. Jh. mit Blenden und Portalsäulen an der Innenseite; der Südteil mit Einfahrtstor um 1908 zugleich mit Bau A (siehe unten). In der Mitte das ehem. Kloster, romanisierend/gotisierender Komplex mit zwei Flügeln zu Seiten der netzgewölbten Kirche, 1841-43. Südlich davon Bau A, Edith-Stein-Gymnasium der Dominikanerinnen, hochragender, historisierender Dreiflügelbau, 1908 von Korbinian Schmid. Aus vorklösterlicher Zeit stammen wohl Bau C (jetzt Deutscher Katechetenverein), Walmdachbau vielleicht noch des 18. Jh.; und der freistehende, langgestreckte, schlicht klassizistische Bau nordöstlich davon, 1. Hälfte 19. Jh., jetzt Referat AV-Medien.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Leonhardstraße 1
969 m Route
Leonhardstraße 1 1/4; Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans, Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Belfortstraße 10
971 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1897-98 von Hans Thaler und Georg Müller.</p>
Zweigeschossige Villa
Architekt: Lutz Ludwig C.
Erstellung: 1898
Mühldorfstraße 28
973 m Route
<p>Zweigeschossige Villa in reduziert barockisierenden Formen, 1898 von Ludwig C. Lutz, in Ecklage mit Mansarddach.</p>
Wohnanlage
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
974 m Route
<p>Trogerstraße 15/17; Wohnanlage, barockisierend, mit zwei Breiterkern und zwei Höfen, bez. 1911, von Robert Graschberger.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 44
974 m Route
<p>Trogerstraße 44; Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
Schlichtes Vorstadthaus
Erstellung: 1810
Kirchenstraße 12
974 m Route
<p>Schlichtes Vorstadthaus, etwa Anfang 19. Jh.</p>
Mansarddachvilla
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Ebersberger Straße 5
976 m Route
<p>Ebersberger Straße 5; Mansarddachvilla, barockisierend, um 1910/20.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Breisacher Straße 10
976 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau, 1896-97 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 8.</p>
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Cuvilliesstraße 20
979 m Route
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Freitreppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 72
979 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1901 von Ludwig Grothe.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Kirchenstraße 15
979 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 46
982 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
Ismaninger Straße
982 m Route
Eckhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 81
983 m Route
Eckhaus, spätklassizistisch, um 1860.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 53
984 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 51 und 55.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 32
985 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.
Villa
Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Lamontstraße 26
986 m Route
<p>Villa, barockisierend, 1913 von den Gebrüdern Ludwig.</p>
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 31
988 m Route
<p>Villa, historisierend, um 1910; in Ecklage an Possartstraße bzw. Shakespeareplatz; bildet Block mit Possartstraße 27.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 9
989 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit zierlichem, barockisierendem Stuck, 1890/1900.</p>
Wohnanlage
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
989 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 7
992 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1900.</p>
Ismaninger Straße
992 m Route
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Preysingstraße 79
997 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Wolfgangstraße 10
999 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 8.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Breisacher Straße 8
999 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich stuckiert, 1897 von Hans Thaler; vgl. Nr. 10.</p>
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Possartstraße 27
1,00 km Route
<p>Villa, historisierend, um 1910; Gruppe mit Cuvilliesstraße 31.</p>

St. Antonius
Plastik
1939
Versailler Straße 20
319 m Route
Prinzregentenstraße
332 m Route
Versaillerstraße 20
340 m Route
Versaillerstraße 20
357 m Route
Prinzregentenstraße
357 m Route
Prinzregentenstraße
466 m Route
Haidhauser Straße
468 m Route
Lucile-Grahn-Straße
483 m Route
Lucile-Grahn-Straße
486 m Route
Truderinger Straße 6
540 m Route
Kuglerstraße 10
594 m Route
Prinzregentenplatz
616 m Route
Friedenstraße 40
619 m Route
Prinzregentenplatz
623 m Route
Prinzregentenplatz 12
624 m Route
Prinzregentenplatz
633 m Route
Neumarkter Straße 35
650 m Route
Neumarkter Straße 35
650 m Route
Neumarkter Straße 35
650 m Route
Neumarrkter Straße 35
666 m Route
Altöttinger Straße 18
667 m Route
Einsteinstraße
677 m Route
Prinzregentenplatz 13
690 m Route
Prinzregentenplatz 13
690 m Route
Musik

1901
Prinzregentenplatz
692 m Route
Gesang
Skulptur
1901
Prinzregentenplatz
697 m Route
Prinzregentenplatz
703 m Route
Komödie
Skulptur
1901
Prinzregentenplatz
706 m Route
Nigerstraße
720 m Route
Einsteinstraße 62
720 m Route
Kirchenstraße
730 m Route
Kirchenstraße
736 m Route
Kirchenstraße
747 m Route
Prinzregentenplatz 9
748 m Route
Kirchenstraße 37
749 m Route
Holbeinstraße 36
752 m Route
Kirchenstraße
762 m Route
Kirchenstraße
763 m Route
Schneckenburgerstraße
768 m Route
Prinzregentenplatz
770 m Route
Hypo-Park
Gedenktafel
1971
Elsässer Straße 6
770 m Route
Denkmal
Bronze
Kirchenstraße
771 m Route
Seeriederstraße 1
795 m Route
Orleansstraße
812 m Route
Prinzregentenstraße
835 m Route
Shakespeareplatz
849 m Route
Friedrich Krantz
Gedenktafel
1963
Prinzregentenstraße 80
857 m Route
Isareckstraße
879 m Route
Gotthelfstraße 3
906 m Route
Einsteinstraße 18
908 m Route
Seeriederstraße 18
914 m Route
Shakespeare Platz
918 m Route
Turmspringerin
Skullptur
2019
Friedenstraße 25
921 m Route
Der Pfau
Brunnen
Stuntzstraße 55
942 m Route
Zirkusszene
Wandmalerei

952 m Route
Böhmerwaldplatz
954 m Route
Gotthelfstraße 3
956 m Route
Röntgenstraße
958 m Route
Röntenstraße 5
958 m Route
Bauklötze
Skullptur
1995
Isareckstraße 40
960 m Route
Belfortstraße 8
976 m Route
Quartiersglocken
Glocken
2024
Berg-am-Laim-Straße
979 m Route
Böhmerwaldplatz
985 m Route
Lehmzunge
Al
2025
Berg-Laim-Straße
992 m Route

Heilbronner, Ernst
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 19
882 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heilbronner, Josef
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 19
888 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lau, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Ismaninger Straße 22
901 m Route
Neustätter, Kitty
Erinnerungsstele
Prinzregentenstraße 83
908 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neustätter, Rupprecht Felix
Erinnerungsstele
Prinzregentenstraße 83
908 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Johanna
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 17
939 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neustätter, Kitty
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 17
939 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neustätter, Rupprecht Felix
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 17
939 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Spatz, Cäcilie
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
967 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holzer, Alfred
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
967 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holzer, Benno
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
967 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holzer, Hedwig
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
967 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Benno
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
979 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Trogerstraße 44
980 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Benno
Biographisches Gedenkbuch
Trogerstraße 44
980 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Anna
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
980 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

St. Antonius
Friederichsen Michael
1939
Versailler Straße 20
319 m Route
St. Antonius
Fresco - Kreuzwegfries
Cothen-Orla Friedrich
1936
Prinzregentenstraße
332 m Route
Fresco - Kreuzwegfries
Versaillerstraße 20
340 m Route
Kriegerdenkmal
Versaillerstraße 20
357 m Route
Verkündigungsgruppe
Prinzregentenstraße
357 m Route
Pfeilerfigur des Heiligen Franziskus
Kommunikation
Backmund Klaus
Prinzregentenstraße
466 m Route
Kommunikation
Haidhauser Straße
468 m Route
Stilisierte Eule
Lucile-Grahn-Straße
483 m Route
Stilisierter Wal
Lucile-Grahn-Straße
486 m Route
Stilisierter Frosch
Truderinger Straße 6
540 m Route
Woher Kollege - Wohin Kollege
Kuglerstraße 10
594 m Route
1899-1924 Wohnungsverein
Springbrunnen - Prinzregentenplatz
verschiedene Planer
1989
Prinzregentenplatz
606 m Route
Springbrunnen - Prinzregentenplatz
Prinzregentenplatz
616 m Route
Theatermasken
Courtyard in the wind
Acconci Vito
2000
Friedenstraße 40
619 m Route
Courtyard in the wind
Prinzregentenplatz
623 m Route
Brunnenanlage
Prinzregentenplatz 12
624 m Route
Brunnen
Gabenkarren, Laudemium - Fische
Lechner Ute, Thurner Hans
2000
Neumarkter Straße 35
650 m Route
Gabenkarren, Laudemium - Fische
Gabenkarren, Laudemium - Geweih
Lechner Ute, Thurner Hans
2000
Neumarkter Straße 35
650 m Route
Gabenkarren, Laudemium - Geweih
Gabenkarren, Laudemium - Äpfel
Lechner Ute, Thurner Hans
2000
Neumarkter Straße 35
650 m Route
Gabenkarren, Laudemium - Äpfel
Neumarrkter Straße 35
666 m Route
Vogelfrau
Altöttinger Straße 18
667 m Route
Bauherrnpreis
Einsteinstraße
677 m Route
Kunstwerk
Prinzregentenplatz 13
690 m Route
Relief - Richard Wagner
Prinzregentenplatz 13
690 m Route
Relief - Possart
Musik
Wadere Heinrich
1901
Prinzregentenplatz
692 m Route
Musik
Gesang
Wadere Heinrich
1901
Prinzregentenplatz
697 m Route
Gesang
Tragödie
Wadere Heinrich
1901
Prinzregentenplatz
703 m Route
Tragödie
Komödie
Wadere Heinrich
1901
Prinzregentenplatz
706 m Route
Komödie
Nigerstraße
720 m Route
???
Einsteinstraße 62
720 m Route
Straßenbahnschaffner
Kirchenstraße
730 m Route
Kriegerdenkmal
Maria mit Kind
Friederichsen Roland
Kirchenstraße
736 m Route
Maria mit Kind
Kirchenstraße
747 m Route
Altes Turmkreuz
Prinzregentenplatz 9
748 m Route
Gisela-Brunnen (Kinderbrunnen)
Kirchenstraße 37
749 m Route
Kriegerdenkmal
Holbeinstraße 36
752 m Route
Hans Holbein
Kirchenstraße
762 m Route
Arme Seelen
Kreuz für die Opfer der Corona-Pandemie
Larasser-Bergmeister Matthias
2024
Kirchenstraßr
767 m Route
Kreuz für die Opfer der Corona-Pandemie
Gelber und blauer Turm
Pfahler Heinz
1996
Schneckenburgerstraße
768 m Route
Gelber und blauer Turm
Denkmal für Richard Wagner
Waderé Heinrich
1913
Prinzregentenplatz
770 m Route
Denkmal für Richard Wagner
Elsässer Straße 6
770 m Route
Hypo-Park
Kirchenstraße
771 m Route
Denkmal
Seeriederstraße 1
795 m Route
Trambahnritzenreinigungsfrau
Orleansstraße 61
805 m Route
Gedenktafel - Weiße Rose
Orleansstraße
812 m Route
Geschwister Scholl
Schlafender Jungbär
Nida-Rümelin Rolf
1963
Prinzregentenstraße
835 m Route
Schlafender Jungbär
Shakespeareplatz
849 m Route
Brunnen am Shakespeareplatz
Buschingstraße
855 m Route
Denkmal für Dr. Paul Busching
Friedrich Krantz
Döllgast Hans
1963
Prinzregentenstraße 80
857 m Route
Friedrich Krantz
Aud der Welle
Schuster Steffen
2014
Isareckstraße
879 m Route
Aud der Welle
Jonas mit dem Walfisch
Friederichsen Roland
1992
Gotthelfstraße 3
906 m Route
Jonas mit dem Walfisch
Gotthelfstraße
906 m Route
Eingangstür am Westportal
Einsteinstraße 18
908 m Route
Gedenktafel - Josef Schülein
Seeriederstraße 18
914 m Route
Unionsbrauerei
Bildnis der Julia
Costantini Nereo
1974
Shakespeare Platz
918 m Route
Bildnis der Julia
Turmspringerin
Herz Jörg
2019
Friedenstraße 25
921 m Route
Turmspringerin
Einsteinstraße 42
941 m Route
Gedenktafel - Josef Schülein
Der Pfau
Knappe Karl
Stuntzstraße 55
942 m Route
Der Pfau
Einsteinstraße
942 m Route
Einstein-Kulturzentrum
Zirkusszene
Lacher Max

952 m Route
Zirkusszene
Adalbert-Stifter-Denkmal
Hafner Leopold
1982
Böhmerwaldplatz
954 m Route
Adalbert-Stifter-Denkmal
St. Johannes von Capistran
Henselmann Josef
1959
Gotthelfstraße 3
956 m Route
St. Johannes von Capistran
Röntenstraße 5
958 m Route
Gedenktafel - Józef Mackiewicz
Preysingstraße 105
958 m Route
Gedenkstätte im Edith-Stein-Gymnasium der Erzdiözese München und Freising
Bauklötze
Kappl Karl Heinz
1995
Isareckstraße 40
960 m Route
Bauklötze
Belfortstraße 8
976 m Route
Brunnen Belfortstraße
Quartiersglocken
Engl Beate
2024
Berg-am-Laim-Straße
979 m Route
Quartiersglocken
Lehmzunge
Wakil Mitra, Hesse Fabian
2025
Berg-Laim-Straße
992 m Route
Lehmzunge

Entfernung Straße Name Von Bis Route
523 m Prinzregentenplatz 16 Hitler Adolf 1929 1945
684 m Possartstraße 4 Schäfer Anny 0 0