Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein.
München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein.
München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt.
München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein.
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste.
München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
München-Maxvorstadt * Mit dem „KEKK“ [= Kabarett & Engagierte Kleinkunst] entsteht im Saal der legendären Gaststätte „Witwe Bolte“ in der Amalienstraße 87 eine neue Kleinkunstbühne. Initiator ist Helmut Wagner, genannt Helmuth von der Vogelweide.
Junge Kabarettisten, Liedermacher und Schauspieler finden hier eine Auftrittsmöglichkeit abseits der etablierten Bühnen. Das KEKK entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Kleinkunstszene und bringt zahlreiche Künstler hervor, die später weit über München hinaus bekannt werden.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
<p><em><strong>München-Maxvorstadt - Schwabing</strong></em> * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.</p>
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
München-Maxvorstadt * Professor Walther Wüst bekleidet von 1941 bis 1945 das Amt des Rektors der Universität München.
München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die Universität schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer Randale von Münchner Studenten gekommen ist.
München-Maxvorstadt * Im Anschluss an ein Jazzkonzert kommt es an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und rund 2.000 Personen, als nach dem Ende des Konzerts in der Aula der Universität zahlreiche Konzertbesucher die Musiker auffordern, auf dem Geschwister-Scholl-Platz weiterzuspielen.
Als die mit Buhrufen begrüßte Polizei eintrifft, kommt es zu Rangeleien und zwei Festnahmen. Die Polizei wird von den Protestierern durch eine Blockade am Wegfahren gehindert. Dabei werden auch die Reifen des Einsatzwagens zerstochen.
Die bedrängten Polizisten rufen Verstärkung, die mit zwei Funkstreifenwagen, dem Kleinen und Großen Überfallkommando sowie dem Bereitschaftszug der Stadtpolizeischule am Ort der Auseinandersetzung eintrifft. Der Polizeimacht gelingt es an diesem Abend die Menge zu zerstreuen. Es kommt zu weiteren sieben Festnahmen. Die so Festgesetzten werden alle wegen Auflauf und Landfriedensbruch angezeigt.
Dieses Geplänkel geht als „Unikrawall“ in die Geschichte ein.
München-Maxvorstadt * Das Hauptwerk des Dichters Dante Alighieri heißt „La Divina Commedia - Die göttliche Komödie“. Den gleichen Namen trägt der neu gestaltete Brunnen im Hof des Hauses des Rechts in der Veterinärstraße 1.
München-Maxvorstadt * Das Georgianum, das weltweit einzige staatliche Priesterseminar, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.
München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die Ludwigskirche gelegt.
München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht.
Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.
München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.
München-Maxvorstadt * Im Jahr 1913 gründen theaterbegeisterte jüdische Mäzene die „Münchner Theater GmbH“, um die künstlerische Arbeit der Münchner Kammerspiele langfristig zu sichern und deren wirtschaftliche Grundlage zu stärken.
Mit ihrem finanziellen und persönlichen Engagement schaffen die Gesellschafter die Voraussetzungen dafür, dass sich die Münchner Kammerspiele als künstlerisch ambitionierte Bühne etablieren und weiterentwickeln können. Die Gründung der Gesellschaft markiert einen wichtigen Schritt in der institutionellen Absicherung des Theaters.
München-Maxvorstadt * Der Regisseur und Theaterautor Otto Falckenberg kommt als Oberspielleiter und Dramaturg an die Münchner Kammerspiele. Bereits ein Jahr später übernimmt er die künstlerische Leitung des Hauses und prägt dessen Entwicklung über Jahrzehnte hinweg. Mit seinen modernen Inszenierungen und seiner konsequenten Ensemblearbeit macht er die Kammerspiele weit über München hinaus bekannt.
Falckenberg fördert junge Autorinnen und Autoren, entdeckt zahlreiche Schauspieltalente und setzt auf zeitgenössische Dramatik. Später gelangen hier bedeutende Uraufführungen auf die Bühne, darunter Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“.
München-Maxvorstadt * Das Anwesen Augustenstraße 89, ein großbürgerliches Wohnhaus, wird für Theaterzwecke umgebaut. In dem Gebäude nimmt das Varietétheater „Universum“ seinen Spielbetrieb auf. Für die neue Nutzung werden das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zu Kassenhalle, Foyer und Balkon umgestaltet. Zuschauerraum und Bühne befinden sich in einem eigens errichteten Hofanbau. Das Theater bietet Platz für rund 500 Besucherinnen und Besucher.
Über diese frühe Phase sind heute nur wenige Informationen überliefert. Das „Universum“ entspricht jedoch dem typischen Charakter eines Varietétheaters seiner Zeit und präsentiert wechselnde Programme mit Unterhaltung, Musik, Artistik und Kleinkunst.
München-Maxvorstadt * Das „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten und stellt seinen Spielbetrieb im November 1910 ein. Das Gebäude geht anschließend in den Besitz der Industrie-Werke München-Nord über. Die Übernahme erfolgt dabei weniger aus kulturellem Interesse als vielmehr als Kapital- und Immobilieninvestition.
Die neuen Eigentümer verpachten das Haus an den Juristen, Journalisten und Theaterunternehmer Eugen Robert, der die Bühne grundlegend neu ausrichtet. Mit seiner Übernahme beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses. Sie bildet den Ausgangspunkt für die spätere Gründung der Münchner Kammerspiele.
München-Maxvorstadt * Die Intendanz von Eugen Robert an den „Münchner Kammerspielen“ in der Augustenstraße 89 endet bereits nach kurzer Zeit. Trotz künstlerischer Erfolge gelingt es ihm nicht, seine Position dauerhaft zu festigen.
Zu den Höhepunkten seiner Amtszeit zählt die Uraufführung von Frank Wedekinds Schauspiel „Franziska“, das großes Aufsehen erregt und zu einem vielbeachteten Skandalerfolg wird. Dennoch scheidet Robert aus der Leitung des Theaters aus und macht den Weg für eine neue Phase in der Entwicklung der„Münchner Kammerspiele“ frei.
München-Maxvorstadt * Nach der Aufführung des Bert-Brecht-Bühnenstücks „Trommeln in der Nacht“ wird in den Münchener Kammerspielen in der Augustenstraße 89 in der Nachtvorstellung zwischen 22:00 und 23:30 Uhr die Uraufführung von „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“ gezeigt.
Die „Improvisationen“ bestehen laut Programmzettel im ersten Bild aus dem Bert-Brecht-Stück „Der Abnormitätenwirt“ und dem zweiten Teil „Weihnachtsabend“, der sich aus einer „Hochradnummer“ und dem Valentin-Karlstadt-Einakter „Das Christbaumbrettl“ zusammensetzt.
Für das Humoristenpaar Valentin-Karlstadt stellen die Auftritte in „Die rote Zibebe“ zugleich ihr Debüt auf einer Theaterbühne dar, womit ihnen erstmals der Sprung ins „richtige Theater“ gelingt.
München-Maxvorstadt * Das Valentin-Karlstadt-Bühnenstück „Das Christbaumbrettl“ bleibt als „einaktiger Scherz“ weiterhin im Programm der Münchener Kammerspiele in der Augustenstraße 89 und wird zwischen dem 5. und 15. Oktober 1922 noch viermal in den legendären Nachtvorstellungen aufgeführt.
München-Maxvorstadt • Nach der Aufführung des Bert-Brecht-Bühnenstücks „Trommeln in der Nacht“ wird in den Münchener Kammerspielen in der Augustenstraße 89 in der Nachtvorstellung zwischen 22:00 und 23:30 Uhr die Uraufführung von „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“ gezeigt.
München-Maxvorstadt * Das Theaterstück „Trommeln in der Nacht“ des 24-jährigen Bert Brecht, wird unter der Regie von Otto Falckenberg in den Münchner Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, uraufgeführt.
Das Stück spielt vor dem Hintergrund der revolutionären Kämpfe in Deutschland 1918/19. Bei der Uraufführung hängen im Zuschauerraum Plakate mit Aufschriften wie „Glotzt nicht so romantisch“.
Karl Valentin und Liesl Karlstadt sind bei der Premiere anwesend. Das Stück wird am nächsten Tag unter Mitwirkung von Karl Valentin und Liesl Karlstadt parodiert.
München-Maxvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Raubritter vor München“ in den Kammerspielen in der Augustenstraße 89. Das Stück erlebt 284 Vorstellungen.
München-Maxvorstadt * Nachdem die Bühne „Zum Großen Wurstel“ für kurze Zeit wieder unter dem Namen „Lustspielhaus“ firmiert, erhält sie zum 11. Oktober 1912 ihren endgültigen Namen: „Münchner Kammerspiele“.
Die erste Inszenierung unter diesem Namen ist das expressionistische Stationendrama „Das Leben des Menschen“ des russischen Schriftstellers Leonid Nikolajewitsch Andrejew. Mit dieser Aufführung unterstreichen die Münchner Kammerspiele ihren Anspruch, zeitgenössische und künstlerisch anspruchsvolle Werke auf die Bühne zu bringen.
München-Maxvorstadt * Das Varietétheater „Universum“ in der Augustenstraße 89 wird in das „Münchner Lustspielhaus“ umgewandelt. Damit verlagert sich der Schwerpunkt des Hauses von der Varieté-Unterhaltung auf Schauspiel- und Komödienaufführungen.
München-Maxvorstadt * Der Berliner Theatermann Dr. Eugen Robert, ursprünglich Jurist und Journalist sowie zuvor Leiter des Hebbel-Theaters in Berlin, übernimmt das ehemalige „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 als Pächter. Zunächst trägt das Haus den Namen „Zum Großen Wurstel“, eine Anspielung auf den Wiener Wurstelprater.
Robert verfolgt das Ziel, ein modernes und künstlerisch anspruchsvolles Theater zu etablieren. Zur Eröffnung bringt er den Einakter „Varieté“ von Heinrich Mann auf die Bühne und setzt damit ein programmatisches Zeichen für die neue Ausrichtung des Hauses.
München-Maxvorstadt * Seit dem 10. Mai kann die Münchner Bevölkerung in den Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, täglich viermal den Film „Vorbeimarsch des Freikorps Faupel“ vom 6. Mai ansehen.
München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.
München-Englischer Garten - Schwabing * Kurfürst Carl Theodor ruft in einem Dekret die „Thier-Arzney-Schule“ ins Leben. Sie soll nicht nur Viehseuchen erforschen und bekämpfen, sondern auch Tierärzte und Schmiede für die Kavallerie ausbilden.
München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende Bayerische Staatsbibliothek.
München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der Bayerischen Staatsbibliothek, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.
Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die Staatsbibliothek eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.
München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt.
München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante Staatsbibliothek wird bezogen.
München-Maxvorstadt * Die Staatsbibliothek in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt.
München-Maxvorstadt * Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird vollendet. Er kostet 1,3 Millionen Gulden.
München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der Bayerischen Staatsbibliothek.
München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der Bayerischen Staatsbibliothek ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.
München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet. Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.
München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Thierartzney-Schule“ wird unter der Leitung des Medizinalrats Professor Dr. med. Anton Will in der sogenannten Jesuitenwasch in der damals noch selbstständigen Gemeinde Schwabing eröffnet.
Die Tierarzneischule beschäftigt sich mit der Bekämpfung einbrechender Viehseuchen sowie der Ausbildung geschickter Tierärzte und guter Huf- und Kurier-Schmiede für die Kavallerie-Regimenter. Der Lehrbetrieb wird aber erst am 1. November aufgenommen.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Lehrbetrieb in der Veterinärschule wird durch den Professor der Tierarzneikunst und Medizinalrat Anton Joseph Will aufgenommen.
München-Schwabing * Der erste - öffentliche - Zoo in München wird eröffnet. Er ist auf Initiative des Münchner Großhändlers Benedikt Benedikt in einem von ihm erstandenen Gelände am Englischen Garten entstanden.
Die Münchner Presse feiert den neuen Zoologischen Garten: „Während andere Weltstädte, wie London, Paris, Brüssel, Amsterdam, Wien, Berlin, Frankfurt und Dresden längst ihre Tiergärten hatten, war der Münchner darauf angewiesen, zu warten, bis irgend ein Menageriebesitzer seine hölzerne Baracke vor dem Karlstor aufgeschlagen hat, und wo man im Gedränge meist bei großer Hitze und höchst unangenehmen Gerüchen nur vorübergehend die seltenen ausländischen Tiere beschauen konnte. Dieses ist nun anders geworden; auch München hat nun einen Tiergarten ganz eigener Art erhalten, es hat einen neuen Vergnügungsort gewonnen, der allgemeine Anerkennung verdient, denn er verbindet Belehrung und Unterhaltung, wie keiner in der ganzen Stadt, und wird mit Recht ein Lieblingsplatz der intelligenten Bevölkerung werden.“
| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.12 | Schraudolphstraße 36 München 36 | Graf Oskar Maria | |||
| 0.13 | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 0.18 | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.18 | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 0.22 | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | |||
| 0.26 | Agnesstraße 2 | Fauser Jörg | |||
| 0.26 | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.26 | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 0.27 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.29 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.29 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 0.31 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.31 | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 0.32 | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 1904 | ||
| 0.33 | Elisabethstraße 8 | Elsner Gisela | |||
| 0.33 | Elisabethstraße 5 | Heß Rudolf | |||
| 0.34 | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | |||
| 0.34 | Isabellastraße 20 | Lempp Albert | |||
| 0.35 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 0.35 | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | ||
| 0.35 | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | ||
| 0.36 | Kurfürstenstraße 30 | Kieselbach Luise | 1912 | 1929 | |
| 0.37 | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | |||
| 0.38 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.38 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.40 | Türkenstraße 81 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.40 | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 0.41 | Blütenstraße 8 | Rilke Rainer Maria | |||
| 0.42 | Türkenstraße 94 | Elser Georg | |||
| 0.44 | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | |||
| 0.45 | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | ||
| 0.45 | Elisabethstraße 13 | Kruk Gregor | |||
| 0.45 | Zieblandstraße 1 | May Karl | |||
| 0.46 | Türkenstraße 69 | Wedekind Frank | |||
| 0.46 | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank | |||
| 0.47 | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 0.47 | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | ||
| 0.47 | Arcisstraße 46 | Ringelnatz Joachim | |||
| 0.48 | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | |||
| 0.49 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.49 | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | |||
| 0.49 | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 0.49 | Arcisstraße 44 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1895 | |
| 0.50 | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 0.50 | Zieblandstraße 11 | Karlstadt Liesl | 1892 | ||
| 0.50 | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 0.50 | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 0.50 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.51 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 0.51 | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | |||
| 0.51 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.51 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.51 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.51 | Schellingstraße 62 | Osteria Bavaria | |||
| 0.52 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.52 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.52 | Tengstraße 26 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.52 | Tengstraße 26 | Hausenstein Wilhelm | 1913 | 1914 | |
| 0.52 | Schellingstraße 50 | Fotoatelier Heinrich Hoffmann | |||
| 0.52 | Tengstraße 26 | Frank Leonhard | 1950 | ||
| 0.53 | Schellingstraße 50 | Parteizentrale der NSDAP | 1925 | 1931 | |
| 0.53 | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | ||
| 0.53 | Adalbertstraße 4 | Brenninger Georg | |||
| 0.53 | Türkenstraße 57 | Simplicissimus | 1903 | 1913 | |
| 0.53 | Schellingstraße 44 | Strauss Franz Josef | 1931 | ||
| 0.54 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.54 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.54 | Hohenzollernstraße 61 | Gildo Rex | |||
| 0.54 | Schellingstraße 49 | Strauss Franz Josef | 1915 | 1931 | |
| 0.54 | Schellingstraße 53 | Ibsen Henrik | |||
| 0.55 | Amalienstraße 81 | Dietz Elmar | 1923 | ||
| 0.56 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.56 | Schellingstraße 39 | Druckerei des Völkischen Beobachters | |||
| 0.56 | Hohenzollernstraße 31 | Ringelnatz Joachim | 1920 | 1930 | |
| 0.56 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.57 | Hohenzollernstraße 56 | May Karl | |||
| 0.58 | Schellingstraße 33 | Marc Franz | |||
| 0.58 | Barer Straße 37 | Graf Oskar Maria | 1919 | 1931 | |
| 0.61 | Schellingstraße 43 | Walser Robert | 1901 | 1902 | |
| 0.61 | Schellingstraße 27 | Wedekind Frank | |||
| 0.61 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.62 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.62 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.63 | Schellingstraße 23 | Ringelnatz Joachim | 1909 | ||
| 0.63 | Kaiserstraße 54 | Althaus Peter Paul | 1937 | 1939 | |
| 0.64 | Heßstraße 5 | Nietsche Friedrich | |||
| 0.64 | Heßstraße 9 | George Stefan | 1893 | 1894 | |
| 0.64 | Hohenzollernstraße 23 | Pieper Reinhard | |||
| 0.65 | Hohenzollernstraße 110 | Heisenberg Werner | |||
| 0.65 | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | |||
| 0.65 | Schellingstraße 92 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.66 | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 0.66 | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | |||
| 0.66 | Kaiserstraße 46 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1900 | 1901 | |
| 0.66 | Hohenzollernstraße 21 | Obrist Hermann | |||
| 0.66 | Hohenzollernstraße 21 | Münter Gabriele | |||
| 0.66 | Luisenstraße 62 | May Karl | |||
| 0.67 | Leopoldstraße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1919 | 1919 | |
| 0.67 | Heßstraße 34 | Pension Fuchs | |||
| 0.68 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.68 | Heßstraße 34 | Klages Ludwig | 1893 | ||
| 0.68 | Friedrichstraße 34 | Hoffmann Heinrich | 1945 | ||
| 0.68 | Türkenstraße 35 | Mann Heinrich | |||
| 0.68 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.68 | Hohenzollernstraße 83 | Hausenstein Wilhelm | 1915 | 1919 | |
| 0.68 | Leopoldstraße 10 | Herzog Wilhelm | |||
| 0.68 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.68 | Türkenstraße 52 | Endell August | |||
| 0.69 | Friedrichstraße 34 | Langheinrich Max | |||
| 0.69 | Leopoldstraße 4 | Die Insel | |||
| 0.69 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.71 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.71 | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 | ||
| 0.71 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.72 | Amalienstraße 48 | Walser Robert | 1900 | 1901 | |
| 0.72 | Zieblandstraße 23 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.72 | Leopoldstraße 4 | Heymel Alfred Walter | |||
| 0.72 | Leopoldstraße 4 | Schröder Rudolf Alexander | |||
| 0.73 | Heßstraße 46 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.73 | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | |||
| 0.73 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Reger Max | 1907 | 1907 | |
| 0.73 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1910 | 1911 | |
| 0.74 | Luwigstraße 28 | Haus des Deutschen Rechts | 1945 | ||
| 0.74 | Kaulbachstraße 69 | Defregger Franz von | |||
| 0.75 | Amalienstraße 44 | Klingenbeck Walter | 1924 | 1942 | |
| 0.75 | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 0.75 | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | ||
| 0.75 | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | |||
| 0.76 | Hohenzollernstraße 93 | Braun Eva | 1925 | 1935 | |
| 0.76 | Kaulbachstraße 63 | Reventlow Franziska zu | 1903 | 1906 | |
| 0.77 | Theresienstraße 66 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.77 | Schackstraße 4 | Münter Gabriele | |||
| 0.77 | Schellingstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1900 | 1900 | |
| 0.78 | Kaulbachstraße 63 | Brecht Bertold | 1918 | ||
| 0.78 | Kaulbachstraße 90 | Ende Michael | 1935 | 1944 | |
| 0.79 | Belgradstraße 16 | Ball Hugo | |||
| 0.79 | Kaulbachstraße 68 | Klabund | 1904 | 1904 | |
| 0.79 | Kaulbachstraße 68 | Marc Franz | 1905 | 1907 | |
| 0.79 | Herzogstraße 55 | Brachvogel Carry | 1910 | 1942 | |
| 0.79 | Kaulbachstraße 77 | Kutscher Arthur | 1916 | 1920 | |
| 0.79 | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 0.79 | Kaulbachstraße 68 | Fassbinder Rainer Werner | |||
| 0.80 | Hohenzollernstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1898 | 1899 | |
| 0.80 | Theresienstraße 46 | Carossa Hans | 1914 | 1929 | |
| 0.80 | Kaulbachstraße 62 | Schaumann Ruth | |||
| 0.81 | Georgenstraße 105 | Mühsam Erich | 1915 | 1919 | |
| 0.81 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | |||
| 0.81 | Türkenstraße 36 | Thoma Ludwig | |||
| 0.81 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 1936 | 1944 | |
| 0.81 | Pündterplatz 1 | Oehl Erwin | 1931 | ||
| 0.82 | Heßstraße 35 | Drexler Franz | 1899 | ||
| 0.82 | Agnesstraße 48 | Holthusen Hans Egon | 1950 | ||
| 0.82 | Agnesstraße 48 | Leitl Ludwig | |||
| 0.83 | Hohenzollernstraße 12 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.84 | Giselastraße 15 | Bleeker Bernhard | |||
| 0.84 | Giselastraße 15 | Mann Thomas | 1898 | 1901 | |
| 0.85 | Herzogstraße 52 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.86 | Trautenwolfstraße 6 | Becher Johannes R. | |||
| 0.86 | Königinstraße 69 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.86 | Theresienstraße 106 | Kubin Alfred | |||
| 0.86 | Theresienstraße 106 | Heuss Theodor | |||
| 0.87 | Türkenstraße 30 | Wedekind Frank | |||
| 0.87 | Nikolaiplatz 1 | Seidl Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.88 | Theresienstraße 23 | Morgenstern Christian | |||
| 0.88 | Trautenwolfstraße 8 | Organisation Consul (O. C.) | |||
| 0.88 | Leopoldstraße 41 | Reventlow Franziska zu | 1910 | 1910 | |
| 0.88 | Nikolaiplatz 1 | Mann Julia | 1901 | 1903 | |
| 0.89 | Nikolaiplatz 1 | Seidel Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.89 | Ludwigstraße 18 | Scheffel Joseph Viktor | |||
| 0.90 | Gedonstraße 4 | Quidde Ludwig | |||
| 0.90 | Amalienstraße 25 | Café Stefanie | |||
| 0.90 | Giselastraße 23 | Werefkin Marianne von | 1896 | 1914 | |
| 0.90 | Kaulbachstraße 41 | Bierbaum Otto Julius | |||
| 0.91 | Agnesstraße 54 | Spengler Oswald | 1914 | 1925 | |
| 0.91 | Ludwigstraße 18 | Gärtner Friedrich von | 1914 | ||
| 0.92 | Gedonstraße 8 | Hoerschelmann Rolf von | |||
| 0.92 | Gedonstraße 8 | Troendle Hugo | |||
| 0.92 | Giselastraße 23 | Jawlensky Alexel von | |||
| 0.92 | Maria-Josepha-Straße 26 | Friedenthal Richard | |||
| 0.94 | Herzogstraße 28 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.95 | Bismarkstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.95 | Viktoriastraße 11 | Falkenberg Otto | 1916 | 1937 | |
| 0.95 | Wilhelmstraße 28 | Bleeker Bernhard | 1906 | 1907 | |
| 0.95 | Kaulbachstraße 35 | Huch Ricarda | |||
| 0.95 | Kaulbachstraße 35 | Dauthendey Max | |||
| 0.95 | Leopoldstraße 51 | George Stefan | 1900 | 1903 | |
| 0.96 | Königinstraße 24 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.96 | Schleißheimer Straße 106 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1901 | 1901 | |
| 0.96 | Königin Straße 85 | Erbslöh Adolf | 1916 | 1934 | |
| 0.96 | Clemensstraße 84 | Traven B. | 1915 | 1919 | |
| 0.97 | Theresienstraße 63 | Diefenbach Karl Wilhelm | |||
| 0.97 | Clemensstraße 76 | Fassbinder Rainer Werner | 1978 | 1982 | |
| 0.97 | Herzogstraße 18 | Huch Friedrich | |||
| 0.97 | Leopoldstraße 51 | Wolfskehl Karl | 1900 | 1904 | |
| 0.97 | Theresienstraße 9 | Schmeller Johann Andreas | 1836 | 1852 | |
| 0.98 | Siegesstraße 4 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.99 | Augustenstraße 75 | Georg Busch | 1891 | 1909 | |
| 1.00 | Maria-Josepha-Straße 5 | Simm Franz | 1882 | 1918 | |
| 1.00 | Herzogstraße 7 | Reventlow Franziska zu | 1907 | 1908 |