Johanneskirchner Straße 68
276 m
<p>O13 Oberföhring 65 .</p><p>Johanneskirchner Str. 68</p><p>Besitzer</p><ul><li>1895 Franz und Walburga Bräunlein</li><li>1897 Xaver und Josefa Bräunlein</li><li>1935 Stadt München</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1895 Ziegeleineubau, Rundbrennofen, 4 St.</li><li>1913 mit Kantine. Unterkunftshütte</li><li>Betriebsende Anfang 1920er-Jahre</li></ul>
An der Salzbrücke 39
456 m
<p>Ziegelei August Haid, mehrteilige Anlage; Ringofengebäude, 1899 errichtet, 1937 umgebaut und erweitert, breitgelagerter, zweigeschossiger Satteldachbau mit Kamin; westwärts anschließend sowie nördlich und südlich drei parallele Trockenstädel, um 1905/10; Wohngebäude, sog. Italienerhaus, um 1905/10, zweigeschossiger Satteldachbau; Stadel, 1912; Pressenhaus, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss verschalt, 1922; weitere Trockenstädel um 1920.</p>
<p>Die ehemalige Prinz-Eugen-Kaserne im Münchner Stadtteil Bogenhausen wurde 1938 als Nachrichtenkaserne der Luftwaffe erbaut und trug zunächst den Namen Lohengrinkaserne. Architekt der Anlage war Viktor Freymadl. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten die amerikanischen Besatzungstruppen das Gelände unter der Bezeichnung „Peterson Kaserne“, zeitweise auch als Unterkunft für Displaced Persons.</p><p>Mit der Gründung der Bundeswehr wurde die Anlage ab 1956 Standort der Ausbildungseinrichtungen der Pioniertruppe. Seit 1964 hieß sie Prinz-Eugen-Kaserne. Dort befanden sich die Pionierschule und später die Fachschule des Heeres für Bautechnik. Über Jahrzehnte wurden hier zahlreiche Angehörige der Bundeswehr ausgebildet. Nach der Verlagerung der Ausbildung nach Ingolstadt wurde der Standort 2009 aufgegeben.</p><p>Auf dem rund 30 Hektar großen Gelände entstand anschließend der moderne Prinz-Eugen-Park. Das neue Wohnquartier bietet heute etwa 1.800 Wohnungen für rund 5.000 Menschen. Neben freifinanzierten Wohnungen entstanden Sozialwohnungen, Genossenschaftsprojekte und Wohnformen für verschiedene Generationen. Schulen, Kindergärten, Grünflächen sowie kulturelle und soziale Einrichtungen ergänzen das Viertel.</p><p>Besonders bekannt wurde der Prinz-Eugen-Park durch seine ökologische Mustersiedlung. Mit rund 570 Wohnungen in Holz- und Holzhybridbauweise entstand hier die größte zusammenhängende Holzbausiedlung Deutschlands. Die nachhaltige Bauweise spart große Mengen Kohlendioxid ein und setzt verstärkt auf regionale sowie zertifizierte Baustoffe. Dadurch gilt das Quartier heute als Vorzeigeprojekt für modernes und umweltfreundliches Wohnen in München.</p>
<p>J3 Joki 20, Bichlhofweg 8 </p><p>Besitzer</p><ul><li>1889 Michael Leibenger</li><li>1903 Josef Leibenger</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1889: Bau der Ziegelei, Brennofen, 3 St.</li><li>1889: 1,2 Mio.</li><li>1897: 400.000</li><li>1903: 1 Mio.</li><li>Zi./p.a.</li></ul>
<p>J2 Joki 13 1/2</p><p>Bichlhofweg 3</p><p>Besitzer</p><ul><li>1876 Gottfried Graf</li><li>1898 Lorenz Spitzweg und Franz Weber</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1876 Kauf der Ziegelei, Wohnhausneubau</li><li>1898 Ringofen</li><li>1888, 700.000</li><li>1891 u. 1903: 1 Mio.</li><li>1897: 400.000 Zi./p.a.</li><li>Ende 1904</li></ul>
<p>O10 Oberföhring 59<br>Cosimastr. 125</p><p>Besitzer</p><ul><li>1894 Paul und Anna Sedlmair</li><li>1919 Heilmann & Littmann</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1894 Ziegeleineubau mit Br.ofen, 3 St.</li><li>1900 Schankerlaubnis für 90 Arbeiter</li><li>Ende 1935 ?</li><li>2013 Bestand Wohnhaus: An der Salzbrücke 30</li></ul>
<p>O5 Oberföhring 46b / Oberföhring Str. 204</p><p>Zur Alten Ziegelei</p><p>Besitzer</p><ul><li>1899 Friedrich Pfeifer</li><li>19.. (?) Alfed Model</li><li>1914 Josef Haid^</li><li>1963 Maria Deck</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1899 Ziegeleineubau mit Br.ofen, St., Italienerwohnheim</li><li>Ende1963</li><li>2007 Baugebiet „Alte Ziegelei Oberföhring“</li><li>2013 Wohnungsneubau</li></ul>
Freischützstraße 76
762 m
<p>J4 Joki 21, Freischützstr. 76/78</p><p>Besitzer</p><ul><li>1889 Michael Seeholzer,</li><li>1902 Josef Ellwanger</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1889 Bau der Ziegelei, Brennofen, 3 St.</li><li>1894 Neubau</li><li>1889: 800.000, </li><li>1886: 1 Mio., </li><li>1898: 1,5 Mio.,</li><li>1902: 2 Mio. Zi./p.a., </li><li>Ende 1910</li></ul>
Oberföhringer Straße 188
812 m
Stattliches Bauernhaus, bez. 1870.
<p>J5 Joki 26, Freischützstr. (Tennisplatz)</p><p>Besitzer</p><ul><li>1898 Franz und Karolina Rattenhuber, </li><li>1912 Söhne Ernst u. Walter Rattenhuber</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1898 Bau der Ziegelei</li><li>Ende 1950 ?</li></ul>
<p>O3 Oberföhring 44 / Oberföhringer Str. 186a</p><p>2013: An der Salzbrücke</p><p>August Haid </p><p>Gebäude</p><ul><li>1899 Ziegeleineubau mit Ringofen, St.,</li><li>1905 Italienerwohnhaus</li><li>1922 Pressenhaus, weitere St.</li><li>Ende</li><li>1994 in Denkmalschutzliste D-1-62-000-1684</li><li>1985 Plan für Ziegeleimuseum scheitert</li></ul>
Oberföhringer Straße 156
856 m
<p>O14 Oberföhring 68</p><p>Oberföhring Str. 156</p><p>Besitzer</p><ul><li>1894 Fritz und Maria Grünwald</li><li>1939 Luftwaffe</li><li>1946 Stadt München</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1898 Ziegelei, Ringofen, Trockenstadl, Kantine,</li><li>Ende: 1920, danach Abbruch</li><li>1939 Luftwaffenlazarett</li><li>1984 Bürgerpark</li></ul>
Oberföhringer Straße 123
870 m
<p>Malerische Villa mit Fachwerk, um 1900.</p>
<p>O4 Oberföhring 46 / Oberföhringer Str. 188a</p><ul><li>1899 Franz Welsch</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1899 Ziegeleineubau mit Br.ofen, St., Italienerwohnheim</li><li>1942 St.-Abbruch</li><li>1963 Br.ofen-Sprengung</li></ul>
Oberföhringer Straße 216
913 m
<p>Stattliches Bauernhaus, barockisierend, um 1900.</p>
Johanneskirchner Straße 145
919 m
<p>Feuer- und Leichenhaus, bauernhausartiger Satteldachbau, 1873.</p>
<p>Kath. Pfarrkirche St. Lorenz, Saalbau, Neubau 1680 von Wolfgang Zwerger, Sattelturm 1893; mit Ausstattung; Friedhof um die Kirche mit Kirchhofmauer und Grabsteinen (unter anderem Grabmal Adolf von Hildebrand, gest. 1921).</p>