Homerstraße 10 und 12; Wohnblock, Vgl. Baldurstraße 1-13 (ungerade).
Dietrichstraße 2-12 (gerade); Wohnblock, Vgl. Baldurstraße 1-13 (ungerade).
Wohnblock
Architekt: Bergthold Heinrich
Erstellung: 1926
Baldurstraße 1-13 (ungerade); Wohnblock, 1926-28 nach Entwurf von Heinrich Bergthold als Teil einer geplanten Großsiedlung errichtet; trapezförmige Anlage um engen Hof, der Kopfbau zur Dachauer Straße viergeschossig mit Gaststätte, die übrigen Flügel dreigeschossig, die langgestreckten Flanken rhythmisiert durch die Abfolge der steinmetzmäßig bearbeiteten Betonrahmungen der Hauseingänge; dazu gehörig Homerstraße 10 und 12, Dietrichstraße 2-12 (gerade).
Wohnblock
Architekt: Bergthold Heinrich
Erstellung: 1926
Dachauer Straße 275-287 (ungerade); Wohnblock, 1926-28 nach Entwurf von Heinrich Bergthold als Teil einer geplanten Großsiedlung errichtet; trapezförmig vierflügelige Anlage zu vier Geschossen, an der Längsfront zur Dachauer Straße zwei Treppenerker, an der Rückseite zur Walter-Flex-Straße Mittelturm und Eckrisalite, die Fronten zum weiträumigen und begrünten Hof durch zweiseitige Treppentürme und klinkergerahmte Achsen mit Doppelloggien blebt; dazu gehörig Dietrichstraße 1, 3 und 5, Walter-Flex-Straße 2-14 (gerade), Postillonstraße 2-10 (gerade).
Dachauer Straße 140/140 a/140 b/140 c/140 d/140 e/142/144/ 144 a/146; Hauptfront der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/.
Pickelstraße 1/3/5/7/9/9 a/11/13/15/17/19; Teil der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9.
Nürnberger Straße 54
283 m
<p>Kath. Pfarrkirche und Pfarrzentrum St. Laurentius, 1954/55 von Emil Steffan und Siegfried Östreicher; schlichter, rechteckiger Ziegelbau mit flachem Satteldach, Strebepfeilern und niedrigerem Seitenschiff, Konchenabschluß quer zum Langhaus, Glockenturm; mit Ausstattung; Verbindung zum Oratorium über zum Hof hin offenen Wandelgang. (Nymphenburg, 354/4)</p>
Voitstraße 1/2/3/4/5/6/7/8/9/10/12; Teil der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9.
Franz-Marc-Straße 1-13; Teil der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9.
Malerisches Eckhaus, neubarock, um 1905 von Konrad Böhm, samt Vorgarten-Pfeilerzaun; bildet mit Nr. 33 eine das Nordende der Straße flankierende Gruppe, die den Platz vor dem Westfriedhof südlich abschließt.
Lampadiusstraße 2/4/6/8/10; Teil der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9.
Hildebrandstraße 7/9/11/12/13/14/16; Teil der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9.
Malerisches Eckhaus, barockisierender Jugendstil, 1911, samt Vorgartenzaun und -tor; Gruppe mit Nr. 22, vgl. dort.
Reihenhausgruppe
Architekt: Boettger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Hofenfelsstraße 37/39/45/47/49/51/53/55/57; Reihenhausgruppe, historisierend, 1911 für die Münchner Boden-Aktiengesellschaft von Architekt Franz Boettger erbaut; mit Klugstraße 59.
Hengelerstraße 1/2/3/4/5/6/7/8/9; Teil der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9.
Borstei
Architekt: Borst Bernhard, Bieber Oswald
Baustil: historisierend
Erstellung: 1924
Bernhard-Borst-Straße 1
410 m
Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9; Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber erbaut; weitläufige, in sich geschlossene Wohnsiedlung aus langgestreckten, einheitlich gestalteten, sparsam historisierenden, mehrgeschossigen Mietshauszeilen, die sich um mit kunstvoll angelegten Gärten gefüllte Höfe und platzartig erweiterte Straßen gruppieren; in den Gärten eine große Zahl von Brunnen, Plastiken und Vasen; mehrere in Fassaden eingefügte Reliefs; verschiedentlich Fassadenmalerei. Mit Dachauer Str. 140, 140 a, 140 b, 140 c, 140 d, 140 e, 142, 144, 144 a, 146, Hengelerstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, Hildebrandstr. 7, 9, 11, 12, 13, 14, 16, Lampadiusstr. 2, 4, 6, 8, 10, Löfftzstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 10, Pickelstr. 1, 3, 5, 7, 9, 9 a, 11, 13, 15, 17, 19, Voitstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 12, Franz-Marc-Straße 1-13.
Reihenhaus in Ecklage, historisierend, um 1910; zur Gruppe Hofenfelsstraße 37-57 (ungerade Nrn.) gehörig.
Eckhaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 0
Eckhaus, historisierend, Anfang 20. Jh.; zur Reihenhausgruppe Klugstraße 120/122/124/126/128 gehörig.
Klugstraße 120/122/124/126/128; Reihenhausgruppe, historisierend, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Architekt: Kössler Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1904
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1904 von Josef Kössler; malerische Gruppe mit Nr. 63, 67 und Klugstraße 53.</p>
Mietshaus
Architekt: Kössler Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1913
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1913 von Josef Kössler; malerische Gruppe mit Nr. 63, 65 und Klugstraße 53.</p>
Mietshaus
Architekt: Kössler Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1904
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1904 von Josef Kössler; Vorgartenzaun; malerische Gruppe mit Nr. 65, 67 und Klugstraße 53.</p>
Kindermannstraße 1/3/5/7/9/11/13; Reihenhausgruppe, historisierend, Anfang 20. Jh.; mit Rolandstraße 1.
Kindermannstraße 2/4; Reihenhäuser, historisierend, um 1910.
Mietshaus
Architekt: Kössler Josef
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1907 von Josef Kössler; Gruppe mit Klugstraße 47 a/49/51 und Waisenhausstraße 63.
Teil einer historisierenden Reihenhausgruppe, Anfang 20. Jh.; siehe Kindermannstraße 1/3/5/7/9/11/13.
Taxisstraße; Gedenkbrunnen, barockisierend, 1921; im Park für Kriegsbeschädigte.
<p>Hofenfelsstraße 26/28/30/32/34/36/38/40; Reihenhausgruppe, historisierend, um 1910.</p>
Löfftzstraße 1/2/3/4/5/6/8/10; Teil der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9.
Rolandstraße 2/4/6/8/10/12; Reihenhausgruppe, 1912 von Franz Böttge; Nr. 12 mit datierter Büste.
Klugstraße 84/86/88/90/92/94/96/98/100; Reihenhausgruppe, historisierend, um 1910.
Agnes-Poklets-Boggen
577 m
Reihenhaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.
Wasserturm
Architekt: Ries Hans, Rehlen Robert
Baustil: Reduktionsstil
Erstellung: 1906
Emmy-Noether-Straße 10
584 m
<p>Wasserturm, quadratischer Unterbau mit oktogonalem Aufbau und Zeltdach, errichtet im Reduktionsstil von Hans Ries und Robert Rehlen, 1906-09;<br>ehem. Gaszählerwerkstatt, ein- bzw. zweigeschossiger Gruppenbau mit Walmdach im Reduktionsstil, von Hans Ries und Robert Rehlen, 1906-09;<br>Einfriedung, mit kleinem Pavillonbau, gleichzeitig; auf dem Gelände des Gaswerkes.</p>
Reihenhaus, Jugendstil, mit Madonnenrelief, Anfang 20. Jh.
<p>Magdalenenstraße 20/22/24/26/28/30/32/34/36/38/40; Reihenhausgruppe, historisierend, um 1910-11 von Franz Böttge.</p>
Wilhelm-Düll-Straße 18
622 m
<p>Wilhelm-Düll-Straße 18/20/22; Reihenhausgruppe, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
Villa
Baustil: Historismus
Erstellung: 1900
Villa, später Historismus, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Boettger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
<p>Waisenhausstraße 43; Mietshaus, historisierender Eckbau, 1910 von Franz Boettge.</p>
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Villa, deutsche Renaissance, mit Fachwerk, um 1900.
Magdalenenstraße 2/4/6/8/10/12/14/16/18; Reihenhausgruppe, historisierend, 1910.
Wilhelm-Düll-Straße 8
655 m
<p>Wilhelm-Düll-Straße 8/10; Reihenhäuser, historisierend, Anfang 20. Jh.; im Anschluss an die Gruppe Nr. 2/4/6.</p>
Wilhelm-Düll-Straße 11
661 m
<p>Wilhelm-Düll-Straße 11/15/17/19/21/23; Malerische Reihenhausgruppe, Jugendstil, Nr. 21 bez. 1906, von Rudolf Hofmann</p>
<p>Dreigeschossiges Eckhaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>
<p>Zweigeschossiges Wohnhaus, historisierend, Anfang 20. Jh.; bildet eine Gruppe mit Nr. 47 und 51.</p>
Reihenhaus
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: historisierend
Erstellung: 1924
<p>Reihenhaus, historisierend, um 1924 von Paul Böhmer; an die Reihenhausgruppe Nr. 42-60 (gerade Nrn.) anschließend.</p>
<p>Zweigeschossiges Wohnhaus, historisierend, Anfang 20. Jh.; bildet eine Gruppe mit Nr. 49 und 51.</p>
Wilhelm-Düll-Straße 1
675 m
Wilhelm-Düll-Straße 2/4/6; Reihenhausgruppe, deutsche Renaissance, um 1900; vgl. Nr. 8/10.
Villa
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1898
Villa, reduzierter Heimatstil, 1898 als Wohn- und Atelierhaus des Bildhauers Rudolf Maison erbaut.
<p>Zweigeschossiges Wohnhaus, historisierend, Anfang 20. Jh.; bildet eine Gruppe mit Nr. 47 und 49.</p>
Reihenhausgruppe
Architekt: Hofmann Rudolf
Baustil: historisierend
Erstellung: 1902
Wilhelm-Düll-Straße 1
690 m
<p>Wilhelm-Düll-Straße 1/3/5/7/9; Reihenhausgruppe, historisierend, 1900-02 von Rudolf Hofmann; Nr. 3 und 5 mit gemeinsamem Jugendstil-Eisenbalkon und Datum 1902.</p>
<p>Böcklinstraße 42/44/46/48/50/52/54/56/58/60; Reihenhausgruppe, historisierend, um 1902-04 von Paul Böhmer.</p>
<p>Tizianstraße 55/57/59; Reihenhausgruppe, historisierend, Anfang 20. Jh.</p>
<p>Malerische Fachwerkvilla, 1892 von Heilmann und Littmann.</p>
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Villa, barockisierend, mit Eckturm, um 1900; Block mit Nr. 22.
Doppelvilla
Architekt: Hofmann Rudolf
Baustil: historisierend
Erstellung: 1907
<p>Böcklinstraße 40/40 a; Doppelvilla, historisierend, 1907 von Rudolf Hofmann.</p>
<p>Villa in Ecklage, historisierend, Anfang 20. Jh.</p>
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Villa, barockisierend, um 1900; Block mit Nr. 20.
SAP Garden
Architekt: 3XN Architects (Kopenhagen)
Erstellung: 2024
<p>Der SAP Garden ist eine moderne Multifunktionsarena im Münchner Olympiapark und stellt einen wichtigen Neubau innerhalb eines historisch und denkmalpflegerisch sensiblen Areals dar. Er befindet sich am nördlichen Rand des Olympiaparks auf dem Gelände des ehemaligen Olympia-Radstadions, das für die Olympischen Spiele 1972 errichtet worden war. Nach jahrzehntelanger Nutzung, Leerstand und baulichem Verfall wurde das Radstadion im Jahr 2015 abgebrochen, um Platz für einen zeitgemäßen Neubau zu schaffen.</p><p>Die Planung des SAP Garden zielte darauf ab, eine Arena zu errichten, die den Anforderungen des professionellen Eishockey- und Basketballsports entspricht und sich zugleich möglichst zurückhaltend in die bestehende Parklandschaft einfügt. Den architektonischen Entwurf erarbeiteten 3XN Architects (Kopenhagen) in Zusammenarbeit mit CSMM – architecture matters (München). Ein zentrales Gestaltungselement ist die teilweise Absenkung des Baukörpers in das Gelände, wodurch die visuelle Präsenz der Arena reduziert wird. Das Dach ist als begrüntes Landschaftsdach ausgebildet und begehbar.</p><p>Der Baubeginn erfolgte 2019. Die Bauarbeiten verzögerten sich unter anderem durch die COVID-19-Pandemie sowie durch die komplexen baulichen Anforderungen im denkmalgeschützten Olympiapark. 2024 wurde der SAP Garden fertiggestellt und in Betrieb genommen.</p><p>Heute dient die Arena als Heimspielstätte des EHC Red Bull München und des FC Bayern Basketball und ergänzt den Olympiapark um eine zeitgenössische Sport- und Veranstaltungsinfrastruktur</p>
Villa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Villa, Jugendstil, Anfang 20. Jh.
<p>Böcklinstraße 41/43/45/47/49/51/53/55; Symmetrische Reihenhausgruppe, historisierend, die Eckhäuser Nr. 41 und 55 mit Fachwerk-Giebeln, 1893 von Heilmann und Littmann.</p>
Hanauer Straße 10, 10 a, 12, 12 a, 14, 14 a, Richthofenstraße 11; Lehrkolonie Moosach, Versuchsbauten zur Erprobung von Ersatzbaustoffen, 1919 als Einfamilien-Kleinhausbauten im Landhausstil für die Bayerische Landessiedlung erbaut. Vier (vormals fünf) erdgeschossige Doppelhäuser, die Nrn. 10, 10 a, 12, 12 a, 14, 14 a traufständig an der Hanauer Straße durch das Baugeschäft Karl Stöhr, Richthofenstraße 11 giebelständig auf den rückwärtigen Grundstücken durch die Gebrüder Rank errichtet.
Reihenhausgruppe
Architekt: Hofmann Rudolf
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
<p>Böcklinstraße 34/36/38; Reihenhausgruppe, historisierend, 1904-05 von Rudolf Hofmann; hinter platzartiger Straßenerweiterung.</p>
Reihenhaus, historisierend, um 1900.
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Villa, deutsche Renaissance, um 1900; mit Nr. 71 sowie Nr. 73 und 75 zu einer Reihenhausgruppe verbunden.
Reihenhausgruppe
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1901
<p>Böcklinstraße 33/35/37; Reihenhausgruppe, historisierend, um 1894-1901 von Heilmann und Littmann; im Anschluss an Nr. 31.</p>
Villa in Ecklage
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
<p>Villa in Ecklage, neubarock, um 1895 von Heilmann und Littmann; vgl. Nr. 33/35/37.</p>
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Villa, deutsche Renaissance, um 1900; mit Nr. 69 sowie Nr. 73 und 75 zu einer Reihenhausgruppe verbunden.
Villa
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1905
Villa, Heimatstil, 1905 von Paul Böhmer; mit Nr. 75 sowie Nr. 69 und 71 zu einer Reihenhausgruppe verbunden.
Villa
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1905
Villa, Heimatstil, 1905 von Paul Böhmer, mit Nr. 73 sowie Nr. 69 und 71 zu einer Reihenhausgruppe verbunden.
Reihenhausgruppe
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1895
Tizianstraße 24/26/28/30/32/34/36; Reihenhausgruppe, historisierend, 1895 von Heilmann und Littmann; mit Kratzerstraße 18.
Reihenhausgruppe
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1897
Kratzerstraße 26 - 30, 34 - 40 (gerade Nrn.); Reihenhausgruppe, historisierend, um 1897 von Heilmann und Littmann.
Der bebaute Bereich nördlich des Nymphenburger Kanals zwischen Klug-, Waisenhaus- und Gerner Straße (den südöstlichen Bereich ausgeklammert) ist ein Ensemble. Es umschreibt im wesentlichen den Umfang der ältesten Münchner Reihenhaussiedlung im Villentypus und ist von wohnungsbaugeschichtlicher Bedeutung. Mit der Projektierung und Realisierung der sogenannten Villenkolonie Nymphenburg-Gern Ende des 19. Jahrhunderts wird innerhalb der städtebaulichen Entwicklung Münchens eine neue baupolitische Phase eingeleitet: Als sogenannte Terraingesellschaften gegründete Privatfirmen beginnen einen wichtigen Einfluss auf den Immobilienmarkt zu nehmen. Sie erwerben größere Mengen von Grundbesitz, parzellieren das Gelände, erschließen es in bautechnischer Hinsicht, planen die Bebauung, führen sie aus und bieten die Objekte zum Kauf an.
<p>Dom-Pedro-Platz 6; Heiliggeistspital (städtisches Altersheim), weitläufiger, klosterartiger Neubarock-Komplex mit geschlossenem Innenhof und nach Osten offenem Außenhof, 1904-07, von Hans Grässel. In der Mitte des Westflügels reich ausgestattete Kath. Kirche mit Turm; mit Ausstattung; vor dem Kircheneingang und dem Hauptportal im Süden steinerne Balkonvorbauten. Im Süden, Westen und Norden Vorgartenzäune mit Vasenpfeilern an den Ecken und zu Seiten der Mitteleingänge. Im Osten Garten mit mehreren Steinfiguren, Brunnen und Balustraden. An seiner Nordseite (entlang der Hanebergstraße) das gutshofartige Wirtschaftsgebäude. In der Mauer an der Hanebergstraße und Paschstraße barockisierende Tore. Erweiterungsbau im Südosten (Braganzastraße 8) modern.</p>
<p>Böcklinstraße 24/26/28/30; Reihenhausgruppe, historisierend, 1905 von Paul Böhmer; vgl. Nachbargruppe Tizianstraße 73/75.</p>
Kratzerstraße 20/22/24; Reihenhausgruppe, Landhausstil mit Fachwerk, um 1900.
Malerische Villa, deutsche Renaissance, mit Fachwerk-Obergeschoss, um 1900.
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1907
<p>Villa, historisierend, um 1907.</p>
Eckhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1895
Eckhaus, historisierend, 1895 von Heilmann und Littmann; zur Reihenhausgruppe Tizianstraße 24-36 (gerade Nrn.) gehörig.
Kratzerstraße 23-43 (ungerade Nrn.); Reihenhausgruppe, historisierend, um 1903 von Paul Böhmer; schließt an Eckhaus Klugstraße 46 an.
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Villa, neubarock, um 1900.
Im Sinne des Vorschlags Karl Henricis, die Stadtlandschaft durch sinnvoll gesetzte Zentren zu strukturieren, hat Hans Grässel durch eine Gruppe von öffentlichen Bauten für Neuhausen ein solches Zentrum geschaffen, welches dem Schlossensemble Nymphenburg gegenübergestellt ist und in welchem dementsprechend der heimische Barock den Stil bestimmt. Altersheim (1904-1907 von Hans Grässel), Schule (1899-1900 von Hans Grässel) und Kirche (1899-1901 von Heilmann und Littmann) umgeben nicht nur einen begrünten Platz, sondern setzen, insbesondere durch ihre Turmbauten, Ziele. Durch das Waisenhaus (1896-1899 von Hans Grässel) wird zur weiterführenden Verkehrsstraße vermittelt.
Klugstraße 32/34/36/38/40/42/44/46; Reihenhausgruppe, historisierend, um 1910; vgl. Kratzerstraße 23-43 (ungerade Nrn.).
Eckvilla
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Eckvilla, Neurenaissance mit Fachwerk, um 1900; zur Reihenhausgruppe Tizianstraße 38-48 (gerade Nrn.) gehörig.
<p>Villa mit Eckerker, um 1892 von Heilmann und Littmann.</p>
Reihenhäuser
Architekt: Hofmann Rudolf
Baustil: historisierend
Erstellung: 1908
<p>Böcklinstraße 16/18/20; Reihenhäuser, historisierend, 1908 von Rudolf Hofmann; Gruppe mit Nr. 14.</p>
Gemeindezentrum der Christuskirche, neuklassizistischer Walmdachbau mit Säulenbalkon am Portal, 1925-26 von Eugen Hönig und Karl Söldner.
Tizianstraße 38/40/42/44/46/48; Reihenhausgruppe, Neurenaissance, z. T. mit Fachwerk, um 1900; mit Kratzerstraße 21.
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Villa, neuklassizistisch, mit reichem Skulpturenschmuck, um 1910.
Gerner Straße 60/62; Villengruppe, historisierend, Anfang 20. Jh.
<p>Westfriedhof. Angelegt von Hans Grässel 1897 ff., mehrfach erweitert. Friedhofsgebäude im frühchristlichen Stil, 1897-1902 von Grässel: östlich Verwaltungsgebäude, in der Mitte Versammlungshalle (Kuppelbau mit wohlerhaltener Innenraumgestaltung), westlich Leichenhaus in Form einer Basilika mit Turm und Annexen; die drei Teile durch Arkadengänge verbunden. Nördlich Terrasse, mit steinerner Ölberggruppe unter Baldachin; am Abgang zum zentralen, von Vasenpfeilern umgebenen Gartenparterre östlich hoher Pfeiler mit Feuerschale; im Parterrezentrum steinerne Kreuzgruppe. Westlich an der großen Ostwestallee großer Brunnen, bez. 1911; unweit westlich Platz mit zwei gleichartigen Brunnen von 1901 bzw. 1911. Am Ostende von Gräberfeld 101 Gehäuse mit großer geschnitzter Kreuzgruppe. Gartenkünstlerisch bedeutende Anlage mit zahlreichen Grabdenkmälern seit der Jahrhundertwende.</p>
Eckvilla
Baustil: historisierend
Erstellung: 0
Eckvilla, historisierend, Anfang 20. Jh.; zur Reihenhausgruppe Tizianstraße 89/91/93 gehörig.
Reihenhaus
Architekt: Krieg Lorenz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
<p>Reihenhaus, historisierend, um 1912 von Lorenz Krieg; Gruppe mit Nr. 16, 18 und 20.</p>
<p>Reihenhaus in Ecklage, neubarock, um 1893 von Heilmann und Littmann.</p>
<p>Malsenstraße 56/58; Reihenhäuser, historisierend, um 1900; Gruppe mit Böcklinstraße 12.</p>
Tizianstraße 89/91/93; Reihenhausgruppe, historisierend, Anfang 20. Jh.; mit Kratzerstraße 19.
Villa in Ecklage
Architekt: Heilmann und Littmann, Neubauer Berthold
Baustil: historisierend
Erstellung: 1895
<p>Villa in Ecklage, historisierend, um 1895 von Heilmann und Littmann, 1923 Anbau von Berthold Neubauer; Gruppe mit Malsenstraße 56/58.</p>
Gerner Straße 52/54; Doppelvilla, Jugendstil, Anfang 20. Jh., samt Vorgartenzäunen.
Kratzerstraße 13/15/17; Symmetrische Reihenhausgruppe, Anfang 20. Jh.
illa in Ecklage, Neurenaissance, um 1900.
Villa
Architekt: Schmucker Max
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1901
Villa, neuromanisch, 1901 von Ingenieur Max Schmucker für sich selbst.
Eckhaus ländlichen Typs, mit holzverschaltem Obergeschoss, wohl 3. Viertel 19. Jh.
Kratzerstraße 2/4/6/8/10/12/14; Reihenhausgruppe, Landhausstil, um 1900; Nr. 10 erneuert.
Malsenstraße 21/21a/23; Reihenhausgruppe, historisierend, 1906 von Paul Böhmer, mit Kratzputzdekor von Siegmund von Suchodolski, Nr.21a Fassadenpreisträger 2004.
Evang.-Luth. Pfarrhaus der Christuskirche, deutsche Renaissance, 1899-1900 von Heilmann und Littmann, bildet mit der Kirche eine Gruppe.
Kratzerstraße 7/9/11/11a; Reihenhausgruppe, um 1912; Nr. 11 a 1935.
<p>Evang.-Luth. Christuskirche, neugotischer flachgedeckter Saalbau mit südlichen Emporen und Spitzturm, von Max Littmann unter Mitarbeit von Erich Goebel, 1899-1901; Gruppe mit Nr. 3.</p>
Reihenhaus
Architekt: Weideneder Albrecht, Weideneder Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1903
<p>Reihenhaus, historisierend, um 1903 von Albrecht und Franz Weideneder; Gruppe mit Nr. 2 a, 2, 4, 4 a (Neubau), 6 und 8 (Neubau).</p>
Villa in Ecklage, historisierend, z. T. Fachwerk, 1899 erbaut.
Reihenhausgruppe
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1893
<p>Gerner Straße 22/24/26/28/30/32/34/36/38/40/42/44/46/48; Reihenhausgruppe, historisierend, 1892-93 von Heilmann und Littmann.</p>
<p>Reihenhaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Teil einer sonst erneuerten Gruppe.</p>
<p>Malsenstraße 76/78; Kleine Reihenhäuser, Anfang 20. Jh.; Teil einer sonst erneuerten Gruppe.</p>
Volksschule
Architekt: Grässel Hans
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
<p>Volksschule, barockisierender, reich gegliederter Gruppenbau, 1899-1900 von Hans Grässel; Hofmauer, mit Kugeln besetzt.</p>
<p>Städtisches Waisenhaus, Dreiflügelbau, 1896-99 von Hans Grässel; in der originalen Neubarockform nur der Nordflügel entlang der St.-Galler-Straße erhalten, mit prächtigem Westgiebel; die Auffahrtsallee am Nymphenburger Kanal im Osten abschließend; vgl. auch Ensemble Dom-Pedro-Platz.</p>
Reihenhaus
Architekt: Hofmann Rudolf
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
<p>Reihenhaus, historisierend, um 1910 von Rudolf Hofmann; Gruppe mit Nr. 3 und 5.</p>
Hedwig-Dransfeld-Allee 7
957 m
Ehem. Militärgebäude, Teil des ehem. Kasernements des Eisenbahn-Bataillons, fünfgeschossiger risalitartiger Mittelteil zu 10 Achsen, flankiert von viergeschossigen Flügelbauten mit Satteldach, errichtet in spätklassizistischen Formen, Ende 19. Jh.
Hedwig-Dransfeld-Allee 11
967 m
Ehem. Militärgebäude, Teil des ehem. Kasernements des Eisenbahn-Bataillons, dreigeschossiger kubusartiger Block mit flachem Walmdach, errichtet in spätklassizistischen Formen, Ende 19. Jh.
Hedwig-Dransfeld-Allee 11
967 m
Ehem. Militärgebäude, dreigeschossiger barockisierender Dreiflügelbau mit Walmdach, nördlich mit vorspringendem Treppenhaus, die Südfront als Risalit mit Mansardwalmdach ausgebildet, 1914.
Hedwig-Dransfeld-Allee 11
967 m
Ehem. Militärgebäude, dreigeschossiger barockisierender Walmdachbau mit Erkern und Zwerchgiebeln, die östlichen Achsen gegen Norden als Risalit vorspringend, um 1913/14; gegen Westen moderne Erweiterung.
Heideckstraße 1/3/5/7/9/11; Teil einer Wohnanlage, historisierend, 1909-11 von Johann Mund; siehe Dachauer Straße 217/219.
<p>Hubertusbrunnen, Brunnentempel mit Figuren außen und innen, 1907 vollendet, von Adolf von Hildebrand; bis 1937 vor dem Bayerischen Nationalmuseum in der Prinzregentenstraße, 1954 am Ostende des Nymphenburger Kanals wiedererrichtet.</p>
<p>Schlichte Villa in Ecklage, gotisierend, um 1900; Block mit Nr. 10.</p>
<p>Malerische Villa, barockisierend, um 1900, samt Gartenzaun; Block mit Nr. 12.</p>
Hedwig-Dransfeld-Allee 21
984 m
Hedwig-Dransfeld-Allee 21/23/25; Ehem. Militärgebäude, dreigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Putzgliederung und beidseitigem Mittelrisalit, errichtet in barockisierenden Formen, um 1913/14.
<p>Gerner Straße 6/8; Malerische Doppelvilla, barockisierender Jugendstil, um 1900, samt Vorgartenzaun.</p>
Wohnanlage
Architekt: Mund Johann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Dachauer Straße 217/219; Wohnanlage des Gemeinnützigen Wohnungsvereins, historisierend, 1909-11 von Johann Mund; mit Erhard-Auer-Straße 2/4/6/8/10/12 und Heideckstraße 1/3/5/7/9/11.