<p>Die Straßenbahnhaltestelle Schwabinger Tor wurde 2023 im Zuge der städtebaulichen Entwicklung des gleichnamigen neuen Stadtquartiers an der Leopoldstraße errichtet. Sie befindet sich im Münchner Stadtteil Schwabing und ist Teil der Tramlinie 23, die das nördliche Schwabing mit der Innenstadt verbindet.</p><p>Gestaltet wurde die Haltestelle vom renommierten Architekturbüro Felix Fischer Architekten. Besonders auffällig ist das geschwungene, dynamisch wirkende Dach, das sich optisch elegant in die urbane Umgebung einfügt. Die Konstruktion wirkt leicht und zugleich futuristisch – ein architektonisches Highlight im öffentlichen Raum. Durch Materialwahl und Formgebung entsteht ein Spiel aus Licht und Transparenz, das tagsüber wie nachts visuelle Akzente setzt.</p><p>Die Haltestelle erfüllt nicht nur funktionale Anforderungen des Nahverkehrs, sondern ist zugleich ein gestalterisches Symbol für modernes, lebenswertes Stadtbild. Sie steht exemplarisch für die Verbindung von Architektur, Infrastruktur und urbanem Lebensgefühl im neuen Schwabinger Tor.</p>
Mietshaus
Architekt: Dorner Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Mietshaus, neubarock, mit Erkerturm an der Ecke und Stuckdekor, 1905-06 von Georg Dorner; am Parzivalplatz.
Wohnhaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1920
Wohnhaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit neuklassizistischer Fassadenzier, um 1920.
Wohnhaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Wohnhaus, zweigeschossiger historisierender Satteldachbau über hohem Kellergeschoss mit Eingangsvorbau und von Zwerchhaus bekröhntem Polygonalerker, bez. 1910.
Wohnhaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1920
Wohnhaus, zweigeschossiger Satteldachbau in neuklassizistischen Formen mit mittigem Kastenerker und Stuckdekor, um 1920.
Schenkensdorfstraße 6
447 m
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Villa, neuklassizistisch, um 1910.
Mottlstraße 9, 11, 13, 15; Malerische Reihenhausgruppe, Jugendstil, um 1910.
Repräsentative Villa, neuklassizistisch, um 1910/20.
Kinderkrankenhaus, 1926-28 von Richard Schachner als Erweiterung des Schwabinger Krankenhauses errichtet. Vgl. Kölner Platz 1.
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Villa, historisierend, 1911.
Wohnblock
Architekt: Deininger Franz
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Leopoldstraße 133/135/135 a; Wohnblock, barockisierend, 1911 von Franz Deininger; mit Tristanstraße 4.
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Mietshaus, historisierender Eckbau, 1911 von Franz Deininger; mit Leopoldstraße 133/135/135 a.
Gedenkbrunnen
Architekt: Gruber Max von, Knappe Karl
Erstellung: 1928
Max-von-Gruber-Straße 3
572 m
vor Max-von-Gruber-Straße 3; Gedenkbrunnen für Max von Gruber, Becken mit pfeilerartigem Nagelfluh-Aufbau, 1928 von Karl Knappe.
<p>Kölner Platz 1; Schwabinger Krankenhaus, weitläufiger Komplex nach barockisierendem Grundschema, reduziert historisierend, 1906-13 und 1926-28 von Richard Schachner. An der Südseite große Baugruppe aus dreigeschossigem Hauptgebäude mit Mittelrisalit und Arkadenvorbau (1906-07), aus der Kath. Heilig-Kreuz-Kirche mit Turm und Ausstattung, aus den östlich anschließenden Schwesternhäusern; westlich Verwaltungs- und Apothekengebäude, vormals mit Verbindungsgang. Nördlich in der Hauptachse des Eingangsbaus drei Mittelbauten (Operations-, Bad- und Kochhaus) mit beidseitig durch Gänge verbundene Seitenflügeln (Krankengebäude), gruppiert um kleine Gartenhöfe; mit Desinfektions- und Waschhaus, Kessel- und Maschinenhaus, sowie Sonderbauten und Nebengebäude. Direktorwohnung, in der Südwestecke (jetzt James-Loeb-Straße 2, vgl. dort). Kinderkrankenhaus, 1926-28, in der Südostecke (jetzt Parzivalstraße 16, vgl. dort). Mit zahlreichen Pavillons besetzte gemauerte Umfriedung an der Süd-, Ost- und Westseite. Vor dem Haupteingang zwei Säulen mit von Bronzeschlangen umwundenen Kelchen; den Vorplatz begrenzt östlich ein Brunnenpavillon, 1911 von Maximilian Schachner. Zugehörig Isoldenstraße 15, östlicher Eingang.</p>
Kath. Pfarrkirche und Kirche des Konvents der Augustiner- Eremiten Maria vom Guten Rat; hoher, schlichter Sichtziegelbau mit Satteldach, durch Freiraum von der Straße abgerückt und mit am Gehsteig errichtetem Glockenständer; Nordfassade mit Betonrosette und Außenkanzel; betont nüchterner Sakralbau, der alle konstruktiven Elemente sichtbar zeigt; im Inneren weite Längshalle; die durch Stahlbeton-Stützen ausgesteiften Längswände, mit verschlämmten Ziegeln ausgefacht, tragen die Hängekonstruktion des offenen Holzdachstuhls; 1956/57 von Josef Wiedemann; mit Ausstattung.
Max-Planck-Institut für Psychiatrie, ehem. Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie, Kaiser-Wilhelm-Institut, viergeschossiger Walmdachbau mit Mittelrisalit und Seitenrisaliten, 1927/28 von Carl Sattler.
Wohnhaus
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Theodor-Dombart-Straße 9
684 m
<p>Wohnhaus, barockisierend, mit Mansarddach, 1912-13 von Robert Rehlen; zum Straßenbahnbetriebshof 4 gehörig.</p>
Volksschule
Architekt: Bertsch Wilhelm
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
<p>Volksschule, historisierender Zweiflügelbau, mit malerischer Portalvorhalle, 1910-11 von Wilhelm Bertsch.</p>
Villa
Architekt: Schachner Richard
Erstellung: 1912
Villa, 1912-13 als Direktorwohnung von Richard Schachner für das Schwabinger Krankenhaus errichtet, vgl. Kölner Platz 1.
Zwei Wohnblöcke
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1926
Rheinstraße 23/25/27/29/31; Zwei Wohnblöcke, die Mündung der Mainzer Straße in die Rheinstraße symmetrisch flankierend und dementsprechend städtebaulich akzentuierend, von den Stilprinzipien der Neuen Sachlichkeit mitbestimmt, 1926-27 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert. Zugehörig: Mainzer Straße 1a/3/4.
Villa
Architekt: Carl Limburg
Erstellung: 1924
<p>Villa, zweigeschossiger Walmdachbau in Zollingerbauweise über hohem Sockel, barockisierend mit expressionistischen Einflüssen, Einfriedung mit Betonpfosten und-sockel; beides von Carl Limburg, 1923/24</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1900; Gruppe mit Ungererstraße 90 und 92.</p>
Mietshaus
Architekt: Vogl Rathard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Eckturm und reichem Stuckdekor, 1900-01 von Rathard Vogl; symmetrische Gruppe mit Nr. 92 und Stengelstraße 2.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Vogl Rathard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erkern und reichem Stuckdekor, bez. 1900, von Rathard Vogl; symmetrische Gruppe mit Nr. 90 und Stengelstraße 2.</p>
Mietshaus
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1900 von Paul Böhmer; Gruppe mit Helmtrudenstraße1.</p>
<p>Mietshaus, später Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900; Gruppe mit Ungererstraße 80.</p>
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Eckbau mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Mainzerstraße 1 a/3/4; Teil einer Wohnanlage, 1926-27 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert; siehe Rheinstraße 23/25/27/29/31.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.</p>
Karl-Theodor-Straße 48
891 m
Ehem. Villa Hermann Obrist, stattlicher, malerischer Gruppenbau im Burgenstil, mit Rundturm, 1895 von August Exter und Alfred Pinagel.
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit Stuckdekor, Anfang 20. Jh.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, Anfang 20. Jh.</p>
Villa
Architekt: Vogt Eugen, Neuhoff Eduard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Karl-Theodor-Straße 30
898 m
Villa, deutsche Renaissance, um 1890 von Eugen Vogt und Eduard Neuhoff; umgebaut 1898 und 1902; Gruppe mit Nr. 26 und 28.
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Karl-Theodor-Straße 32
899 m
Villa, neuklassizistisch, um 1910.
Villa
Architekt: Vogt Eugen, Neuhoff Eduard, Liebergesell und Lehmann
Erstellung: 1889
Karl-Theodor-Straße 28
903 m
Villa, um 1889 von Eugen Vogt und Eduard Neuhoff erbaut, um 1910 von Liebergesell und Lehmann umgebaut und aufgestockt, 1952 erneuert; Gruppe mit Nr. 26 und 30.
Villa
Architekt: Neuhoff Eduard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Karl-Theodor-Straße 26
906 m
Villa, deutsche Renaissance, um 1896 von Eduard Neuhoff; Gruppe mit Nr. 28 und 30.
Mietshaus
Architekt: Geißler Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
<p>Mietshaus, neubarock mit Erkerturm, 1899 von Baumeister Josef Geißler; Gruppe mit Nr. 66.</p>
Mansarddachvilla
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1923
<p>Mansarddachvilla, barockisierend, 1923-24 von Heilmann und Littmann; mit neubarockem Vorgartenzaun.</p>
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1900; Gruppe mit Nr. 68.</p>
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, reich gegliedert, um 1910.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1907 von Berthold Neubauer.</p>
Karl-Theodor-Straße 16
930 m
Villa, frühes 20. Jh., mit barocker Hausfigur.
Villa
Architekt: Bestelmeyer German
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Karl-Theodor-Straße 25
932 m
Villa, neuklassizistisch, bez. 1911, von German Bestelmeyer; etwas erhöhter Mittelbau einer Gruppe mit Nr. 23 und 27.
Villa
Architekt: Bestelmeyer German
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Karl-Theodor-Straße 27
932 m
Villa, neuklassizistisch, 1911-12 von German Bestelmeyer; westlich daneben Gartentor mit zwei Figuren; Gruppe mit Nr. 23 und 25.
Villa
Architekt: Bestelmeyer German
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Karl-Theodor-Straße 23
935 m
Villa, neuklassizistisch, mit Stuckdekor im Giebel und Fenstergittern, 1911-12 von German Bestelmeyer; bildet mit Nr. 25 und 27 eine im Großen symmetrische, zusammenhängende Gruppe.
Villa
Architekt: Wollmann Stefan
Baustil: historisierend
Erstellung: 1923
<p>Villa, historisierend, 1923 von Stefan Wollmann.</p>
Mansarddachvilla
Architekt: Bestelmeyer German
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Karl-Theodor-Straße 19
943 m
Mansarddachvilla, neuklassizistisch, 1907 von German Bestelmeyer; Gruppe mit Siegfriedstraße 27.
Mansarddachvilla
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
<p>Mansarddachvilla, neuklassizistisch, 1924 von Ludwig Grothe.</p>
<p>Mietshaus in Ecklage, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Schneider Ch.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, erbaut 1900 von Ch. Schneider.</p>
Villa
Architekt: Neumann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
<p>Villa, neuklassizistisch, 1924 von Max Neumann.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, Anfang 20. Jh.</p>
Volksschule
Architekt: Grässel Hans
Baustil: historisierend
Erstellung: 1926
Fröttmaninger Straße 21
960 m
Volksschule, reduziert historisierend, mit hohem Walmdach und Dachreiter, 1926-27 von Hans Grässel.
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
Wohnhaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
<p>Wohnhaus, neuklassizistisch, zweigeschossig, um 1910/20.</p>
Walmdachvilla, barockisierend, um 1910/20.
Satteldachbau mit Walmdachquerbau, 1926 von German Bestelmeyer, mit Relief hl. Georg.
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
<p>Mietshaus, später Jugendstil-Eckbau, 1908 von Georg Guinin; modern aufgestockt.</p>
Viktoriastraße 23/25; Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Mansarddachbau mit Eckturm und Erkern, im barockisierenden Heimatstil, von Otto Steinbüchel, 1927-1932; mit Einfriedung bei Nr. 23, bauzeitlich.
Unertlstraße 1-8; Wohnanlagen an der Unertlstraße im Abschnitt zwischen Moltke- und Viktoriastraße, geschlossene Straßenrandbebauung von Mietshäusern mit Vorgärten und städtebaulich hervorgehobenen Eckbauten, Mitte der zwanziger Jahre für die Mittelstandsbaugenossenschaft Schwabing (Südseite) und die Bayer. Wohnhausbau- und Eigenheimgesellschaft (Nordseite) in zwei Bauabschnitten errichtet, stilistisch aber angeglichen. Südseite: Einheitliche Baugruppe an der Unertlstraße 1 und 3 mit Moltkestraße 11, viergeschossig, mit Mansardwalmdach, abgestaffelten Treppenhaustürmen und Sichtziegeldekor in Art-Deco-Manier an Erkern und Türgewänden, nach Plänen von Hanns Atzenbeck von 1925 mit Tekturen von 1928 (Gustav von Cube und G. Persch); Unertlstraße 5, 7 und Viktoriastraße 30 gleichartig, mit geputzten Art-Deco-Motiven und nach unten spitz zulaufenden Flacherkern, nach Plänen von Hanns Atzenbeck von 1925. Nordseite: Einheitliche Baugruppe an der Unertlstraße 2, 4, 6, 8 mit Viktoriastraße 32, 34, dreigeschossig, mit Mansardwalmdach, turmartigen Erkervorbauten und geputzten Art-Deco-Motiven, nach Plänen von 1925 durch das Baugeschäft Heilmann und Littmann. Zugehörig: Moltkestraße 11, Viktoriastraße 30, 32, 34 (vgl. dort).
Teil einer Wohnanlage. Vgl. Unertlstraße 1-8.
Malerische Kleinvilla, 1898 von Josef Rank.
Eckhaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Eckhaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.
<p>bauz. Landshuter Str.</p>
<p>Zweigeschossiges Satteldachhaus, barockisierend, 1923 von Peter Birkenholz; Gruppe mit Nr. 62.</p>
<p>Zweigeschossiges Satteldachhaus, barockisierend, 1923 von Peter Birkenholz; Gruppe mit Nr. 64.</p>
<p>Mansarddachvilla, um 1910; Gruppe mit Karl-Theodor-Straße 19.</p>
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1913 von Franz Deininger; Gruppe mit Destouchesstraße 14; vgl. Viktoriastraße 24.
Karl-Theodor-Straße 9
997 m
Maximiliansgymnasium, historisierender Gruppenbau mit plastischem Schmuck, 1911-12 von Karl Hoepfel; bildet ein großes Geviert mit dem Oskar-von-Miller-Gymnasium (siehe Siegfriedstraße 22); im Hof Jugendstilbrunnen; den Hof schließt nördlich eine Arkadenmauer mit Tor, darauf Figur der römischen Wölfin.
<p><strong>Denkmalliste:</strong> D-1-62-000-7293</p><p>Die russisch-orthodoxe Allerheiligenkirche wurde 1926–1927 für die aus Russland emigrierte Gemeinde errichtet. Der Ziegelbau im neobyzantinischen Stil mit seiner vergoldeten Zwiebelturmkuppel ist das älteste orthodoxe Gotteshaus Bayerns. Architekt Karl Meitinger verband traditionelle russische Formen mit moderner Münchner Bauweise. Die Kirche wurde 1927 geweiht und gehört zur Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA). Ihr Bau markiert ein frühes Zeugnis der russischen Emigration in München nach der Revolution von 1917.</p>