Beschreibung des Brandes im königlich-baierischen großen Hof- und Nationaltheater
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bey Feuersgefahren in der Folge für die praktische Hülfleistung die nützlichste Anwendung erwarten läßt, damit das Hülfspersonale am rechten Orte stehe, damit zur Erreichung der zweckmäßigen Feuerlöschung, und zur Sicherung der umstehenden Gebäude das Nächste, und Rechte geschehe, ohne daß etwas, außer im Drange der größten Nothwendigkeit, und dieses nur nach der Anordnung der Kunstverständigen, niedergerissen werde. Wirklich arbeitet man in Vereinigung mit kenntnißreichen und erfahrenen Männern auf das sorgfältigste daran, die Revision der bestehenden Feuerordnung vorzunehmen, um sie in das praktische Leben gehörig einzupassen, mehr Spritzen, Leitern und Schläuche, dann für die Hof- und Stadt-Feuerlöschgeräthschaften gleiche Gewinde anzuschaffen, damit im Falle der Noth eine Anstalt der andern leicht aushelfen kann. Zugleich werden Anstalten gemacht, von den hiesigen Schlauchmeistern des Webermeisters André, Hopfl in Sommerzhausen, (einem ächt baierischen National-Fabrikate) mehrere beyzulegen, und von den leichten und bequemen Pforzheimer Handspritzen (von dem dortigen Kupferschmid Zammal erfunden), mehrere anzuschaffen. Herr Apotheker Linzmeß ist damit beschäftigt, das Feuerlösch-Pulver, womit in dem ersten Augenblicke so vieles geleistet werden kann, (nach vorheriger Prüfung durch den Königl. baier. Herrn Akademicus Vogel im chemischen Laboratorium) in das Leben zurückzurufen, und einen dem ersten Eindrücke des Feuers widerstehenden Anstrich für das Holz zu raffinieren. — Eine große schauerliche Begebenheit bleibt immer eine Schule für die Zukunft, theils, weil man sich selbst in die Lage derjenigen setzt, welche das