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Münchner Zeitensprünge

2015 - Namensrechte an der „Münchner-Kindl-Brauerei“ erworben

München-Giesing * Der Traunsteiner Brauunternehmer Dietrich Sailer erwirbt - kostenfrei - die Namensrechte an der „Münchner-Kindl-Brauerei“. Sie liegen bei Löwenbräu, das zum internationalen Braukonzern AB-Inbev gehört. Doch weder in der deutschen Zentrale in Bremerhaven, noch in der europäischen in Belgien oder dem Firmenhauptquartier in Südamerika will irgendjemand etwas damit anfangen. Und so kehrt eine Münchner Traditionsmarke wieder nach München zurück. 

Um 1 2025 - Der tiefste Brauereibrunnen Münchens

München-Giesing * Die Münchner-Kindl-Brauerei muss für ihr Wasser tiefer bohren als jede andere Brauerei der Stadt. Rund zwei Monate dauerte die Bohrung. Erst in 234 Metern Tiefe - über 50 Meter tiefer als erwartet - wird eine ergiebige Wasserschicht erreicht. Damit verfügt Münchner Kindl nun über den tiefsten Brauereibrunnen Münchens.

Historisch spielt dabei auch das Oktoberfest eine Rolle: Dort darf nur Münchner Bier ausgeschenkt werden - und das setzt traditionell einen eigenen Tiefbrunnen im Stadtgebiet voraus.

6. 4 2022 - Von der Biotopfläche zum Brauereigelände

München-Giesing * Der Stadtrat beschließt, den Flächennutzungsplan von einer Biotopfläche in ein „Sondergebiet Brauerei“ zu ändern. Auf dem Gelände einer ehemaligen Tankstelle kann der Unternehmer Dietrich Sailer nun die Münchner-Kindl-Brauerei errichten. 

Die Fläche ist bereits versiegelt und wurde zuvor gewerblich als Tankstelle genutzt. Geplant ist eine Brauerei mit einer Jahresproduktion von bis zu 12.000 Hektolitern sowie eine Gastronomie mit 199 Sitzplätzen. 

Um 2023 - Ein Tiefbrunnen für die Münchner Kindl Brauerei

München-Giesing * Da ein Tiefbrunnen innerhalb der Stadtgrenzen Bedingung dafür ist, dass ein Bier sich ganz offiziell Münchner Bier nennen und auf dem Oktoberfest ausgeschenkt werden darf, wollen Dietrich Sailer und seine Söhne Luis und Leo auch diesen Schritt wagen. Immerhin kostet die Bohrung rund 700.000 Euro. 

Die Genehmigung ist aufwändig und dauert etwa zwei Jahre, da die Eingriffe ins Grundwasser strengen Auflagen unterliegen. Das Wasserwirtschaftsamt bewertet zusätzliche Tiefbrunnen kritisch, da das Münchner Tiefengrundwasser besonders geschützt ist. 

Die Stadt genehmigt das Projekt dennoch - unter anderem, weil für die Bierherstellung besonders reines Wasser erforderlich ist. Gleichzeitig bleibt klar: Neue Brunnen werden auch künftig nur sehr restriktiv erlaubt. 

12. 8 2022 - Grundsteinlegung in der Münchner Kindl Brauerei

München-Giesing * In der Münchner-Kindl-Brauerei an der Tegernseer Landstraße 337 findet die Grundsteinlegung statt. Den feierlichen Akt im acht Meter tiefen Rohbau überlässt die Familie Sailer zwei sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten: Prinz Luitpold von Bayern von der Schlossbrauerei Kaltenberg und Didi Schweiger, bekannt als Münchens prominentester Obsthändler.

Die Auswahl hatte Symbolcharakter: Hier bayerischer Hochadel aus dem Haus Wittelsbach, dort ein bodenständiger Münchner Geschäftsmann mit klarer Meinung. 

Auch historisch gibt es eine Verbindung. Die Brauerei Kaltenberg hat 1954 große gebrauchte Holzfässer von der Kindlbrauerei gekauft, 60 davon existieren noch – und vielleicht fällt ja eines an die achte Münchner Brauerei ab. 

Die Inschrift des Grundsteins lautet:
„SEINE  KÖNIGLICHE  HOHEIT,
LUITPOLD  VON  BAYERN,
UND  DER  BÜRGERLICHE
OBSTSTANDLBESITZER
DIDI  SCHWEIGER
AUS  DER  LEOPOLDSTRASSE
HABEN  HEUTE  DIESEN
GRUNDSTEIN  GELEGT  ZUR
WIEDERERRICHTUNG  DER
MÜNCHNER  KINDL  BRAUEREI
XII  VIII  MMXXII“

Forsthaus Fasangarten

Baustil: spätklassizistischer
Erstellung: 1850
Fasangartenstraße 133
0.20 km 
<p>Forsthaus, spätklassizistischer Bau, Mitte 19. Jh.</p>

Heilige Maria

Architekt: Schaffner Frank
Erstellung: 2016
Fasangartenstraße 127
0.35 km 
<p><strong>Heilige Maria – Eine orthodoxe Holzkirche im Münchner Fasangarten</strong></p><p>Am südlichen Stadtrand Münchens, in der Fasangartenstraße 127 a, erhebt sich seit 2016 ein außergewöhnliches Gotteshaus: die rumänisch-orthodoxe Kirche „Heilige Maria“ (Buna Vestire / Verkündigung Marias). Mit ihrer vollständig aus Holz errichteten Architektur stellt sie ein bemerkenswertes Beispiel für sakralen Holzbau in der Tradition der rumänischen Region Maramureș dar – mitten in einem Münchner Wohngebiet.</p><p><strong>Ein sakrales Bauwerk aus Holz</strong></p><p>Die Kirche ist Teil eines größeren Gemeindezentrums, das neben dem Gotteshaus auch ein Kloster, ein Pfarrheim und Räumlichkeiten der rumänisch-orthodoxen Metropolie in Deutschland umfasst. Entworfen wurde der Komplex vom Architekten Frank Schaffner, der die traditionelle Formensprache rumänischer Holzkirchen mit funktionalen Anforderungen an einen modernen Sakralbau kombinierte.</p><p>Besonders auffällig ist die durchgängige Verwendung von Holz: Vom Fundament bis zum Glockenturm wurde auf konventionelle Baustoffe weitgehend verzichtet. Die aufwändigen Schnitzarbeiten an Säulen, Türen und Balken wurden von Kunsthandwerkern aus Rumänien gefertigt und spiegeln die jahrhundertealte religiöse Holzbaukunst der Karpaten wider.</p><p><strong>Einweihung und Bedeutung</strong></p><p>Nach mehrjähriger Planung und Bauzeit wurde die Kirche am 11. September 2016 feierlich geweiht. Sie dient seither nicht nur der rumänisch-orthodoxen Gemeinde Münchens als spirituelle Heimat, sondern gilt auch als Brücke zwischen Kulturen – als sichtbares Zeichen gelebter religiöser Vielfalt in der Stadt.</p>

Ehem. Bahnhof

Baustil: historisierend
Erstellung: 1900
Fasangartenstraße 127
0.37 km 
<p>Ehem. Bahnhof, zweigeschossiger Blankziegelbau mit Halbwalmdach, um 1900, historisierende Zierformen, anschließend eingeschossige Halle, auf der Bahnsteigseite Vordach.</p>

Gasthaus Försterhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Fasangartenstraße 124
0.41 km 
<p>Gasthaus Försterhaus, neubarocke Gliederungselemente und Reliefs, bez. 1901.</p>

Fasangartenstraße

0.34 km 

Büste - Mihai Eminescu

Kulmbacher Platz

0.61 km 

Sühnestein

Erinnerungsstele
Fasangartenstraße 124
0.41 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Fasangartenstraße 124
0.41 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Fasangartenstraße 124
0.41 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Fasangartenstraße 124
0.41 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Sgraffito Bundespatentamt
0.37 km
Braun von Stransky Edeltraut
1957

Cincinnatistraße 64 

Braun von Stransky Edeltraut - Sgraffito Bundespatentamt

Cincinnatistraße 64 

Goetz Guido - Stehende Figur mit ausgestreckten Armen

Mustang
0.47 km

0

Cicinnatistraße 63 

 - Mustang

Vertrauliches Gespräch
0.49 km
Franzen Werner
1997

Thirschenreuther Straße 19 

Franzen Werner - Vertrauliches Gespräch