Koordinaten: lat:
48.091598, lng:
11.519322
Kath. Pfarrkirche St. Joachim, Kirchenraum über ovalem Grundriss, mit flacher Gewölbeschale, nierenförmig geschwungener Orgelempore und hohen Lamellenfenstern, 1955/56 von Franz Berberich und Oskar Haßlauer; Glockenturm mit hohem Spitzhelm, Eingang mit weit vorspringendem Dach; mit Ausstattung.
Aidenbachstraße 87, 87 a, 89-99 (ungerade); Wohnblock, Neue Sachlichkeit, 1928/29 vom Emil Freymuth; erster und einzig realisierter Bauabschnitt der ursprünglich größer geplanten Siedlung Freiland.
Hofmannstraße 51; Verwaltungs-Hochhaus der Firma Siemens, 23-geschossiger Stahlbetonskelettbau mit quadratisch gerasterter, an den Gebäudeecken nicht zusammenstoßender Aluminium-Glas-Vorhangfassade; mit Großraumbüros um inneren Erschließungs- und Funktionskern; Vollklimatisierung; 1961-64 nach Plänen des Architekten Hans Maurer und der Bauabteilung der Siemens AG als markanter Hochhausquader (75 M Höhe) nach amerikanischem Vorbild errichtet
Siemens-Siedlung, Werkswohnungen der Siemens Wohnungs-Gesellschaft m. b. H, erste Wohn-Hochhaus-Siedlung in Bayern und Süddeutschland, 1952-54 nach Plänen des Architekten Emil Freymuth errichtet an der Halske-, Leo-Graetz-, Schuckert- und Zielstattstraße. Seit 1950 geplante Großsiedlung, in der drei Wohnhochhäuser (zwei 17-geschossige Punkthochhäuser über sternförmigem Grundriss, sog. Sternhaus I und II, eine 12-geschossige Hochhausscheibe) mit zehn Wohnblocks in Zeilenbauweise (in sieben Varianten mit zwei, drei, vier und fünf Geschossen) sowie einer erdgeschossigen Ladenzone kombiniert wurden. Beispielhafte Verbindung von zweckorientiertem und landschaftsverbundenem Bauen mittels Anordnung von Baublöcken der verschiedensten Volumen in räumlicher Gliederung auf ausgiebiger Grünfläche unter Fernhaltung des Durchgangsverkehrs.
Ladenzeile, erdgeschossiger Trakt in Ostwest-Richtung mit rechtwinklig angesetzem Kopfteil an der Westseite.
Villa, historisierend, 1911 von Franz Xaver Huf.
<p>Schuckertstraße 1, 3, 5 (Block 5). Fünfgeschossiger Wohnblock in Nordsüd-Richtung bei geringer Schrägstellung, mit aus der Achse gerücktem Bauteil an der Südseite, geradlinige Fassade mit vorgezogenen Freisitzen.</p>
Villa in Ecklage, mit schiefergedecktem Mansarddach, 1911 von Franz Grothe, Fassadenpreisträger 2004.
Villa, neuklassizistisch, 1915-16 von Oscar Walther Funke.
<p>Schuckertstraße 2, 4, 6, 8 (Block 2). Fünfgeschossiger Wohnblock zu vier Hauseinheiten in Zeilenbauweise, in Nordsüd-Richtung orientiert bei geringer Schrägstellung, an der geradlinigen Fassade überwiegen die Wohnachsen gegenüber den Freisitzachsen.</p>
<p>Schuckertstraße 7, 9, 11 (Block 4). Dreigeschossiger Wohnblock in Ostwest-Richtung, mit in die Fassade schräg einbeschriebenen Balkonen an der Südseite.</p>
Villa, historisierend, 1913 von Krämer und Rixner.
Villa, historisierend, 1912 von Alois Jaufmann.
Villa, historisierend, 1910.
Villa in Ecklage, barockisierend, 1923 von Oskar Popp.
Villa, barockisierend, mit Mansarddach, 1923.
Mansarddachvilla, 1922 von den Gebrüdern Ott.
<p>Sternhaus II. Vgl. Stermhaus I, hier aber geringeres Volumen aufgrund unterschiedlicher Wohnungsgrößen, d. h. kürzere Flügel mit je drei 2 1/2 Zimmer-Wohnungen pro Geschoss.</p>
<p>Schuckertstraße 10, 12 (Block 3). Zweigeschossiger Wohnblock, östliche Eingangsseite mit Küchenloggien, Westfassade mit abgeschrägten Balkonen.</p>
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Pilastergliederung, 1900-01.
Villa, historisierend, 1912 von Georg Dangl.
Schieggstraße 13/15; Doppelvilla, historisierend, 1911 vom Villenbaugeschäft Boettge.
Villa, mit Mansarddach, barockisierend, um 1912 von Carl Ebert.
Villa, Neurenaissance, mit Schweifgiebel, 1901 von Georg Mayer.
<p>Sternhaus I. 17-geschossiges Punkthochhaus über sternförmigem Grundriss, 51 m hoch; um einen zentralen Erschließungskern mit Treppenhaus, Fahrstühlen und Müllabwurfschacht sind pro Geschoss drei Wohnungen so angeordnet, dass eine größtmögliche Abgeschlossenheit gewährleistet ist (Konzept von Emil Freymuth: Das Einfamilienhaus im Stockwerkbau), d. h. pro vorspringendem Trakt je eine Wohnung; Wohnungsgrößen : 3 1/2-Zimmer-Wohnungen bzw. 2 Zimmer und 3 Kammern; Stirnseite des Südflügels ganz in Loggien aufgelöst, die Südwest- bzw. Südostkanten der Ost- und Westflügel in ihrer ganzen Höhe lamellenartig aufgelöst durch die um die Hauskante herumgeführten Rundungen der Freisitzkragplatten und geschlossenen Brüstungen. Hohe gestalterische Qualität durch markant rhythmisierte Fenstergruppierungen, fast putzbündig in die Wände eingeschnittenen Fensteröffnungen ohne Putzrahmung, durch die schlanken Säulen, die die Loggien netzartig strukturieren, durch die Belichtungsöffnungen der Treppenhäuser als schmale vertikale Glasachsen; keine Sockelwirkung des Kellergeschosses (doppelte Unterkellerung), Flachdach.</p>
Villa, Fachwerkrenaissance, 1904 von Philipp Sturm.
| Entfernung | Straße | Name | Von | Bis | Route |
|---|---|---|---|---|---|
| 830 m | Hofbrunnstraße 50 | Lösche Karl | 0 | 0 |