Koordinaten: lat: 48.096269, lng: 11.581215

26. 5 1919 - Oskar Maria Graf wird aus der Haft entlassen

München * Der Schriftsteller Oskar Maria Graf wird nach 12 Tagen wieder aus der Haft entlassen. 


Nach dem 7. 6 1918 - Kurt Eisner wird von Neudeck nach Stadelheim verlegt

München-Au - München-Stadelheim * Ohne Mitteilung über eine Änderung in seinem Status als Untersuchungsgefangener wird Kurt Eisner - laut seinem Gefängnis-Tagebuch - zwischen dem 6. und 15. Juni 1918 vom Gerichtsgefängnis Neudeck in die staatliche Strafanstalt in Stadelheim verlegt.

Er wird in Stadelheim in der Zelle 70 untergebracht. In dieser Zelle sollte später auch der Eisner-Mörder Anton Graf von Arco auf Valley, ab 1923 der Putschist Adolf Hitler einsitzen. Der SA-Führer Ernst Röhm wird in der Nacht vom 30. Juni 1934 in der Zelle 70 erschossen. 


13. 7 1943 - Alexander Schmorell und Kurt Huber in Stadelheim hingerichtet

München-Obergiesing * Alexander Schmorell und Professor Kurt Huber, Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, sterben im Gefängnis München-Stadelheim unter der Guillotine von Johann Reichhart.


14. 6 1920 - Das Todesurteil aus dem dritten Geiselmordprozess wird vollstreckt

München-Obergiesing * Das Todesurteil aus dem dritten Geiselmordprozess wird im Gefängnis Stadelheim durch Erschießen vollstreckt. 


15. 10 1919 - Eine weitere Erschießung im Gefängnis Stadelheim

München-Obergiesing * Der zum Tode Verurteilte aus dem zweiten Geiselmordprozess wird im Gefängnis Stadelheim durch Erschießen hingerichtet. 


5. 8 1943 - Walter Klingenbeck wird in Stadelheim hingerichtet

München-Obergiesing * Walter Klingenbeck wird im Alter von 19 Jahren im Gefängnis Stadelheim hingerichtet bzw. ermordet.


12. 10 1943 - Das Todesurteil gegen Willi Graf wird vollstreckt

München-Obergiesing * Das Todesurteil gegen Willi Graf, einem Mitglied der „Weißen Rose“, wird durch den Scharfrichter Johann Reichhart im Gefängnis München-Stadelheim vollstreckt.


29. 3 1918 - Sarah Sonja Lerch hat sich in der Isolierzelle erhängt

München-Stadelheim * Dr. phil. Sarah Sonja Lerch, eine Aktivistin während der Münchner Januarstreiks, wird an diesem Karfreitag in einer Isolierzelle im Gefängnis Stadelheim in der Schlinge ihres Schals erhängt aufgefunden. Eine behördliche Untersuchung ihres Todes wird offensichtlich unterlassen. 


14. 9 1918 - Kurt Eisner wird zum USPD-Kandidaten zur Reichstagswahl nominiert

München * Auf einer Geheimversammlung der Münchner USPD wird der inhaftierte Kurt Eisner zum Kandidaten zur Reichstagsersatzwahl am 17. November nominiert.

Der ebenfalls in Haft befindliche Albert Winter senior wird als Kandidat zur Landtagsersatzwahl aufgestellt. 


27. 7 1918 - Keine Haftentlassung wegen Fluchtgefahr

Leipzig - München * Die Entlassungsanträge für die Mandantinnen und Mandanten der Rechtsanwälte

  • Dr. Benedikt Bernheim [für Kurt Eisner, Albert Winter sen., Albert Winter jun. und Carl Kröpelin],  
  • Albert Nussbaum [für Ernst Toller, Fritz Schröder, Hans Unterleitner, Franz Xaver Müller, Karl Mettler und Theobald Michler] und  
  • Dr. Maximilian Bernstein [für Emilie und Betty Landauer]

werden von den Leipziger Richtern abgelehnt. Die Begründung lautet: „Fluchtgefahr“. 


26. 8 1918 - Die Entlassungsanträge für Eisner & Co werden abgewiesen

Leipzig - München * Die Entlassungsanträge für Kurt Eisner, Albert Winter sen., Albert Winter jun. und Carl Kröpelin werden von dem in Leipzig sitzenden Reichsgericht, dem obersten Gerichtshof im Deutschen Reich, erneut abgewiesen. 


19. 9 1919 - Die sechs zum Tode Verurteilten werden hingerichtet

München-Obergiesing * Die sechs zum Tode Verurteilten aus dem ersten Geiselmordprozess werden im Gefängnis Stadelheim durch Erschießen hingerichtet. 


7. 10 1918 - Die Haftentlassung für Kurt Eisner wird beantragt

München - Leipzig * Kurt Eisners Rechtsanwalt, Dr. Benedikt Bernheim, beantragt dessen Haftentlassung. Obwohl der Oberreichsanwalt in Leipzig diesem Begehren widerspricht, entscheidet der 1. Strafsenat des Reichsgerichts für die Freilassung.


14. 10 1918 - Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

München-Obergiesing * Abends, um 20:30 Uhr, kann Kurt Eisner die Haftanstalt Stadelheim verlassen. Er wird auf Entscheidung des 1. Senats des Reichsgerichts Leipzig entlassen, damit er an der am 17. November stattfindenden Reichstagswahl teilnehmen kann. Und das, obwohl sich der Oberreichsanwalt gegen die Entlassung ausgesprochen hatte.

In der Begründung zu diesem Gerichtsbeschluss wird aufgeführt, dass eine Fluchtgefahr ausgeschlossen sei und eine Verdunkelungsgefahr nicht besteht. 


19. 7 1918 - Kurt Eisner beklagt sich bei Karl Kautsky

München-Stadelheim - Berlin * Kurt Eisner schreibt an den USPD-Mitbegründer Karl Kautsky und beschwert sich darin: „Jetzt sitze ich bald ein halbes Jahr. […] Die Voruntersuchung ist sachlich, aber noch nicht formell abgeschlossen“. Kurt Eisner beginnt merklich zu altern und leidet unter Anfällen von Depressionen. 


16. 10 1906 - Ludwig Thoma tritt eine sechswöchige Haftstrafe an

München-Obergiesing * Ludwig Thoma tritt eine sechswöchige Haftstrafe in der Strafvollzugsanstalt Stadelheim an. Er ist für schuldig befunden worden, mit seinem Gedicht „An die Sittlichkeitsprediger“ die Kirche beleidigt zu haben.


Frontkämpfersiedlung
Erstellung: 1936
Oberbiberger Straße
209 m Route
Reichszeugmeisterei
Architekt: Hofer Paul, Fischer Karl Johann
Erstellung: 1938
Tegernseer Landstraße 210
612 m Route
Schwarzenbergstraße 1
726 m Route
Historisierendes Wohnhaus bei der Strafanstalt Stadelheim, wohl Aufseherwohnhaus von 1913-14; vgl. Stadelheimer Straße 12.
Altbau der Strafanstalt
Architekt: Adelung Friedrich
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1894
Stadelheimer Straße 12
950 m Route
<p>Altbau der Strafanstalt Stadelheim, barockisierende Anlage mit Giebelrisalit und Eckpavillons, 1892-94 von Friedrich Adelung, erste Erweiterung mit Anstaltskirche 1898-1901; vgl. Schwarzenbergstraße 1.</p>
Philippuskirche
Architekt: Lichtblau Franz
Erstellung: 1964
Chiengaustraße
988 m Route

Miesbacher Platz
125 m Route
Peter-Auzinger-Straße 3
371 m Route
Brunnenstele
Brunnen
1930
Hochvogelplatz
490 m Route
Spielende Bären
Brunnen
1929
Resedenweg 56
491 m Route
Rotbuchenstraße
522 m Route
Rotbuchenstraße 36
575 m Route
Tegernseer Landstraße 210
642 m Route
Tegernseer Landstraße
642 m Route
Soyerhofstraße 2
765 m Route
Kurt-Landauer-Statue
Bronzestatue
2019

793 m Route
Roßtalerweg
862 m Route
Holztrogbrunnen
Brunnen
1904
Säbener Platz
916 m Route
Stadelheimer Straße
921 m Route
Bruggspergerstraße 43
925 m Route
Stadelheimer Straße 12
950 m Route
Bodelschwinghstraße
987 m Route

Sternau, Theodor
Erinnerungstafel
Soyerhofstraße 24
537 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koller, Alois
Erinnerungstafel
Rotbuchenstraße 33
624 m Route

Miesbacher Platz
125 m Route
Hasenbrunnen
Peter Auzinger
Arduini Enzo
1996
Peter-Auzinger-Straße 3
371 m Route
Peter Auzinger
Brunnenstele
Lechner Andreas
1930
Hochvogelplatz
490 m Route
Brunnenstele
Spielende Bären
Panzer Hans
1929
Resedenweg 56
491 m Route
Spielende Bären
Der Hund
Stadler junior Toni
1935
Rotbuchenstraße
522 m Route
Der Hund
Mädchen im Frühling
Schlegel Helmut
1988
Rotbuchenstraße 36
575 m Route
Mädchen im Frühling
Tegernseer Landstraße
642 m Route
Gedenkort für McGraw
AFN-Memorial-Pyramid
Kappl Karl Heinz
2001
Soyerhofstraße 2
765 m Route
AFN-Memorial-Pyramid
Kurt-Landauer-Statue
Fron Karel
2019

793 m Route
Kurt-Landauer-Statue
Fischer und Meerjungfrau
Rauch Ernst Andreas
1956
Roßtalerweg
862 m Route
Fischer und Meerjungfrau
Holztrogbrunnen
Ostenrieder Max, Preis Toni
1904
Säbener Platz
916 m Route
Holztrogbrunnen
Stadelheimer Straße
921 m Route
Mahnmal - JVA Stadelheim
Thomas Wimmer
Preis Toni
2008
Bruggspergerstraße 43
925 m Route
Thomas Wimmer
JVA Stadelheim - Gedenkraum
Breitsameter Wilhelm
1974
Stadelheimer Straße 12
950 m Route
JVA Stadelheim - Gedenkraum
Philipus-Legende
Nida-Rümelin Rolf
1964
Bodelschwinghstraße
987 m Route
Philipus-Legende

Entfernung Straße Name Von Bis Route
598 m Tegernseer Landstraße 210 Reichszeugmeisterei 1938 1945