Koordinaten: lat: 48.10253, lng: 11.58066

19. 9 1919 - Die sechs zum Tode Verurteilten werden hingerichtet

München-Obergiesing * Die sechs zum Tode Verurteilten aus dem ersten Geiselmordprozess werden im Gefängnis Stadelheim durch Erschießen hingerichtet. 


12. 10 1943 - Das Todesurteil gegen Willi Graf wird vollstreckt

München-Obergiesing * Das Todesurteil gegen Willi Graf, einem Mitglied der „Weißen Rose“, wird durch den Scharfrichter Johann Reichhart im Gefängnis München-Stadelheim vollstreckt.


29. 3 1918 - Sarah Sonja Lerch hat sich in der Isolierzelle erhängt

München-Stadelheim * Dr. phil. Sarah Sonja Lerch, eine Aktivistin während der Münchner Januarstreiks, wird an diesem Karfreitag in einer Isolierzelle im Gefängnis Stadelheim in der Schlinge ihres Schals erhängt aufgefunden. Eine behördliche Untersuchung ihres Todes wird offensichtlich unterlassen. 


26. 5 1919 - Oskar Maria Graf wird aus der Haft entlassen

München * Der Schriftsteller Oskar Maria Graf wird nach 12 Tagen wieder aus der Haft entlassen. 


15. 10 1919 - Eine weitere Erschießung im Gefängnis Stadelheim

München-Obergiesing * Der zum Tode Verurteilte aus dem zweiten Geiselmordprozess wird im Gefängnis Stadelheim durch Erschießen hingerichtet. 


Nach dem 7. 6 1918 - Kurt Eisner wird von Neudeck nach Stadelheim verlegt

München-Au - München-Stadelheim * Ohne Mitteilung über eine Änderung in seinem Status als Untersuchungsgefangener wird Kurt Eisner - laut seinem Gefängnis-Tagebuch - zwischen dem 6. und 15. Juni 1918 vom Gerichtsgefängnis Neudeck in die staatliche Strafanstalt in Stadelheim verlegt.

Er wird in Stadelheim in der Zelle 70 untergebracht. In dieser Zelle sollte später auch der Eisner-Mörder Anton Graf von Arco auf Valley, ab 1923 der Putschist Adolf Hitler einsitzen. Der SA-Führer Ernst Röhm wird in der Nacht vom 30. Juni 1934 in der Zelle 70 erschossen. 


13. 7 1943 - Alexander Schmorell und Kurt Huber in Stadelheim hingerichtet

München-Obergiesing * Alexander Schmorell und Professor Kurt Huber, Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, sterben im Gefängnis München-Stadelheim unter der Guillotine von Johann Reichhart.


26. 8 1918 - Die Entlassungsanträge für Eisner & Co werden abgewiesen

Leipzig - München * Die Entlassungsanträge für Kurt Eisner, Albert Winter sen., Albert Winter jun. und Carl Kröpelin werden von dem in Leipzig sitzenden Reichsgericht, dem obersten Gerichtshof im Deutschen Reich, erneut abgewiesen. 


19. 7 1918 - Kurt Eisner beklagt sich bei Karl Kautsky

München-Stadelheim - Berlin * Kurt Eisner schreibt an den USPD-Mitbegründer Karl Kautsky und beschwert sich darin: „Jetzt sitze ich bald ein halbes Jahr. […] Die Voruntersuchung ist sachlich, aber noch nicht formell abgeschlossen“. Kurt Eisner beginnt merklich zu altern und leidet unter Anfällen von Depressionen. 


14. 6 1920 - Das Todesurteil aus dem dritten Geiselmordprozess wird vollstreckt

München-Obergiesing * Das Todesurteil aus dem dritten Geiselmordprozess wird im Gefängnis Stadelheim durch Erschießen vollstreckt. 


14. 9 1918 - Kurt Eisner wird zum USPD-Kandidaten zur Reichstagswahl nominiert

München * Auf einer Geheimversammlung der Münchner USPD wird der inhaftierte Kurt Eisner zum Kandidaten zur Reichstagsersatzwahl am 17. November nominiert.

Der ebenfalls in Haft befindliche Albert Winter senior wird als Kandidat zur Landtagsersatzwahl aufgestellt. 


27. 7 1918 - Keine Haftentlassung wegen Fluchtgefahr

Leipzig - München * Die Entlassungsanträge für die Mandantinnen und Mandanten der Rechtsanwälte

  • Dr. Benedikt Bernheim [für Kurt Eisner, Albert Winter sen., Albert Winter jun. und Carl Kröpelin],  
  • Albert Nussbaum [für Ernst Toller, Fritz Schröder, Hans Unterleitner, Franz Xaver Müller, Karl Mettler und Theobald Michler] und  
  • Dr. Maximilian Bernstein [für Emilie und Betty Landauer]

werden von den Leipziger Richtern abgelehnt. Die Begründung lautet: „Fluchtgefahr“. 


7. 10 1918 - Die Haftentlassung für Kurt Eisner wird beantragt

München - Leipzig * Kurt Eisners Rechtsanwalt, Dr. Benedikt Bernheim, beantragt dessen Haftentlassung. Obwohl der Oberreichsanwalt in Leipzig diesem Begehren widerspricht, entscheidet der 1. Strafsenat des Reichsgerichts für die Freilassung.


16. 10 1906 - Ludwig Thoma tritt eine sechswöchige Haftstrafe an

München-Obergiesing * Ludwig Thoma tritt eine sechswöchige Haftstrafe in der Strafvollzugsanstalt Stadelheim an. Er ist für schuldig befunden worden, mit seinem Gedicht „An die Sittlichkeitsprediger“ die Kirche beleidigt zu haben.


14. 10 1918 - Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

München-Obergiesing * Abends, um 20:30 Uhr, kann Kurt Eisner die Haftanstalt Stadelheim verlassen. Er wird auf Entscheidung des 1. Senats des Reichsgerichts Leipzig entlassen, damit er an der am 17. November stattfindenden Reichstagswahl teilnehmen kann. Und das, obwohl sich der Oberreichsanwalt gegen die Entlassung ausgesprochen hatte.

In der Begründung zu diesem Gerichtsbeschluss wird aufgeführt, dass eine Fluchtgefahr ausgeschlossen sei und eine Verdunkelungsgefahr nicht besteht. 


5. 8 1943 - Walter Klingenbeck wird in Stadelheim hingerichtet

München-Obergiesing * Walter Klingenbeck wird im Alter von 19 Jahren im Gefängnis Stadelheim hingerichtet bzw. ermordet.


Reichszeugmeisterei
Architekt: Hofer Paul, Fischer Karl Johann
Erstellung: 1938
Tegernseer Landstraße 210
199 m Route
Philippuskirche
Architekt: Lichtblau Franz
Erstellung: 1964
Chiengaustraße
354 m Route
Schwarzenbergstraße 1
651 m Route
Historisierendes Wohnhaus bei der Strafanstalt Stadelheim, wohl Aufseherwohnhaus von 1913-14; vgl. Stadelheimer Straße 12.
U-Bahnhof Mangfallplatz
Erstellung: 1997

739 m Route
Kath. Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln
Architekt: Lill Hansjakob
Erstellung: 1954
Weißenseestraße 35
745 m Route
Kath. Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln, Kirchenbau, auf dessen Flachdach zwei halbkreisförmige Tonnen sich kreuzförmig durchdringen, die im Innenraum in der Vierung über dem Altar einen kreuzgewölbten Baldachin bilden, der von vier schlanken Stahlsäulen getragen wird; Gewölbe holzverschalt; an den Enden der Tonnen raumhohe Glasfenster; mit Ausstattung; 1954/55 von Hansjakob Lill zusammen mit dem nördlich kampanileartig abgesetzten Glockenturm aus Stahlbeton und dem südlich angeschlossenen Pfarrzentrum auf freier Platzfläche, schräg versetzt zu den Straßenachsen, errichtet.
Teil einer Wohnanlage
Architekt: Freymuth Emil
Erstellung: 1922
Säbener Straße 2
780 m Route
Säbener Straße 2/4/6/8/10; Teil einer Wohnanlage, 1922 bis 1924 von Emil Freymuth; siehe Grünwalder Straße 17/19/21/23.
Wohnanlage
Architekt: Freymuth Emil
Baustil: barockisierende
Erstellung: 1924
Grünwalder Straße 17
790 m Route
<p>Grünwalder Straße 17/19/21/23; Wohnanlage, städtebaulich wirkungsvoll am Wettersteinplatz errichtete Vierflügelanlage, durch gotisierende und barockisierende Elemente der Tradition verbunden, mit Eckerkern, 1922-24 von Emil Freymuth für die Münchener Gemeindebeamten-Baugenossenschaft. Zugehörig: Säbener Straße 2/4/6/8/10.</p>
Wohn- und Ökonomieanwesen
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1889
Grünwalder Straße 40
838 m Route
<p>Wohn- und Ökonomieanwesen; Wohngebäude im Landhausstil, 1889, Scheune, 1884, beide Teile errichtet durch Korbinian Schmid; weitere Nebengebäude, wohl etwa gleichzeitig.</p>
Altbau der Strafanstalt
Architekt: Adelung Friedrich
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1894
Stadelheimer Straße 12
850 m Route
<p>Altbau der Strafanstalt Stadelheim, barockisierende Anlage mit Giebelrisalit und Eckpavillons, 1892-94 von Friedrich Adelung, erste Erweiterung mit Anstaltskirche 1898-1901; vgl. Schwarzenbergstraße 1.</p>
Frontkämpfersiedlung
Erstellung: 1936
Oberbiberger Straße
859 m Route
Bayerische Landesschule für Körperbehinderte
Architekt: Ullmann Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Kurzstraße 2
924 m Route
<p>Bayerische Landesschule für Körperbehinderte, barockisierender Mansarddachbau, 1911-13 von Ludwig Ullmann; zusammen mit Harlachinger Straße 51 Gruppenbau mit Pavillons, Turnhalle und Anstaltskirche; mit Ausstattung; mit Turm.</p>
Pinguinbrunnen
Erstellung: 1931
Perlacher Straße 53
976 m Route
Perlacher Straße 53/55; Pinguinbrunnen von Adolf Giesin, 1931; runde Beckenschale aus Kunststein, darauf Pinguin aus Bronze.

1,00 km Route

Soyerhofstraße 2
117 m Route
Spielende Bären
Brunnen
1929
Resedenweg 56
217 m Route
Brunnenstele
Brunnen
1930
Hochvogelplatz
218 m Route
Tegernseer Landstraße
219 m Route
Tegernseer Landstraße 210
231 m Route
Rotbuchenstraße 36
290 m Route
Bodelschwinghstraße
355 m Route
Franz-Eigl-Weg
465 m Route
Peter-Auzinger-Straße 3
466 m Route
Roßtalerweg
493 m Route
Kurt-Landauer-Statue
Bronzestatue
2019

500 m Route
Rotbuchenstraße
642 m Route
Miesbacher Platz
706 m Route
Fromundstraße
731 m Route
Armer Schreiber
Brunnen
1927
Grünwalder Straße 17
804 m Route
Stadelheimer Straße
809 m Route
Untersbergstraße
820 m Route
Stadelheimer Straße 12
850 m Route
Perlacher Straße 80
950 m Route
Perlacherstraße 90
959 m Route
Pinguin-Brunnen
Brunnen
1931
Perlacher Straße 13
993 m Route

Koller, Alois
Erinnerungstafel
Rotbuchenstraße 33
146 m Route
Sternau, Theodor
Erinnerungstafel
Soyerhofstraße 24
177 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Reinhardt, Herbrecht Josef
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
832 m Route
Reinhardt, Anna
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
832 m Route
Reinhardt, Adolf
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
832 m Route
Reinhardt, Margarete
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
832 m Route
Reinhardt, Rigo
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
832 m Route
Reinhardt, Rudolf
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
832 m Route
Reinhardt, Siegfried
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
832 m Route
Reinhardt, Martin
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
867 m Route
Winter, Barbara
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
887 m Route
Winter, Josef
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
887 m Route
Winter, Julius
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
887 m Route
Winter, Barbara
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
887 m Route
Sicher, Richard
Erinnerungstafel
Perlacher Straße 51
986 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

AFN-Memorial-Pyramid
Kappl Karl Heinz
2001
Soyerhofstraße 2
117 m Route
AFN-Memorial-Pyramid
Spielende Bären
Panzer Hans
1929
Resedenweg 56
217 m Route
Spielende Bären
Brunnenstele
Lechner Andreas
1930
Hochvogelplatz
218 m Route
Brunnenstele
Tegernseer Landstraße
219 m Route
Gedenkort für McGraw
Mädchen im Frühling
Schlegel Helmut
1988
Rotbuchenstraße 36
290 m Route
Mädchen im Frühling
Philipus-Legende
Nida-Rümelin Rolf
1964
Bodelschwinghstraße
355 m Route
Philipus-Legende
Franz-Eigl-Weg
465 m Route
Wasserschlange
Peter Auzinger
Arduini Enzo
1996
Peter-Auzinger-Straße 3
466 m Route
Peter Auzinger
Fischer und Meerjungfrau
Rauch Ernst Andreas
1956
Roßtalerweg
493 m Route
Fischer und Meerjungfrau
Kurt-Landauer-Statue
Fron Karel
2019

500 m Route
Kurt-Landauer-Statue
Der Hund
Stadler junior Toni
1935
Rotbuchenstraße
642 m Route
Der Hund
Miesbacher Platz
706 m Route
Hasenbrunnen
Balgende Buben
Nida-Rümelin Rolf
1964
Fromundstraße
731 m Route
Balgende Buben
Armer Schreiber
Kroher Karl
1927
Grünwalder Straße 17
804 m Route
Armer Schreiber
Stadelheimer Straße
809 m Route
Mahnmal - JVA Stadelheim
Untersbergstraße
820 m Route
Skulptur
JVA Stadelheim - Gedenkraum
Breitsameter Wilhelm
1974
Stadelheimer Straße 12
850 m Route
JVA Stadelheim - Gedenkraum
Junge mit Panflöte
Franzen Werner
1987
Perlacher Straße 80
950 m Route
Junge mit Panflöte
Perlacherstraße 90
959 m Route
Besinnlicher Bub
Volckmerstraße
976 m Route
Reliefs am Stadion des TSV 1860 München
Pinguin-Brunnen
Giesin Adolf
1931
Perlacher Straße 13
993 m Route
Pinguin-Brunnen

Entfernung Straße Name Von Bis Route
264 m Tegernseer Landstraße 210 Reichszeugmeisterei 1938 1945