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Münchner Zeitensprünge

1827 - Ein neues Futtermittel für Seidenraupen

Berg am Laim * In den Jahren von 1827 bis 1829 benutzt der Botaniker Alois Sterler in der ehemaligen Unterkunft des Franziskanzer-Hospiz neben der Berg am Laimer Michaelskirche einige Räume für seine „geheimnisumwitterten Experimente“.

Er soll ein neues Futtermittel für Seidenraupen entwickeln. Von den 300 Gulden, die er vom Fonds für Industrie als Unterstützung erhält, musste er jährlich 60 Gulden Miete an die Michael-Hofbruderschaft abführen. 

1767 - Die Ausstattung der Michaelskirche in Berg am Laim ist abgeschlossen

Berg am Laim * Die Ausstattung der Michaelskirche in Berg am Laim wird mit dem Einbau des Hochaltars abgeschlossen. Das Altargemälde „Michaels Triumpf über Lucifer“ aus dem Jahr 1694 wird erweitert und am Hochaltar eingesetzt.

26. 2 1802 - Die Säkularisation und die Michaels-Bruderschaft

Hofmark Berg am Laim * Die seit dem Jahr 1693 bestehende Zusammenarbeit zwischen der Michaels-Bruderschaft und dem Franziskaner-Orden dauerte bis zur Klosteraufhebung im Rahmen der Säkularisation an.

Bis diese staatlich verordnete Zwangsmaßnahme eintritt, verrichten die Münchner Franziskaner zum heiligen Antonius von Padua den Gottesdienst und die Seelsorge in den franziskanischen Frauenklöstern der Stadt und leiteten auch deren Wirtschaftsbetriebe. Bei den etwa sechzig Klarissen zu Sankt Jakob am Anger besitzen die Mönche eine ständige Niederlassung. Dieses Hospiz wird zumeist von zwei Patres und einigen Brüdern bewohnt.

29. 9 1693 - Fürstbischof Joseph Clemens gründet den Michaels-Ritterorden

Berg am Laim * Der Kölner Kurfürst Joseph Clemens gründet einen Ritterorden mit dem Titel „Hl. Ertzengel Michael, Beschützer der göttlichen Ehre“ in der Berg am Laimer Michaelskirche der Josephsburg. Er will damit den apostolischen Stuhl in Rom in der Auseinandersetzung um den Lütticher Bischofssitz wohlgesonnen stimmen. 

8. 5 1693 - Fürstbischof Joseph Clemens gründet die Michaels-Bruderschaft

Berg am Laim * Der Kölner Kurfürst Joseph Clemens gründet die „Bruderschaft des Hl. Ertzengel und Himmelsfürsten Michael“ in der Berg am Laimer Michaelskirche der Josephsburg. Auf die Idee kam er, weil die Vorbereitungen zum 100. Jahrestag der Einweihung der Michaelskirche in der Neuhauser Gasse am 6. Juli 1697 bevorstand. 

17. 6 1678 - Fürstbischof Albrecht Sigismund kauft die Hofmark Berg am Laim

Berg am Laim • Der Freisinger Fürstbischof Albrecht Sigismund, aus der wittelsbachischen Linie der Leuchtenberger, kauft um 29.300 Gulden vom Reichsfreiherrn Georg Konrad von Lerchenfeld die Hofmark Berg am Laim. Mit dem Besitzerwechsel unterstehen nun auch die Berg am Laimer Dorfbewohner einer geistlichen Grundherrschaft. Sie teilen damit das Schicksal der Hälfte der baierischen Untertanen nach dem Dreißigjährigen Krieg.

Der Freisinger Bischof lässt das Lerchenfeld‘sche Schlössl in ein repräsentatives Gebäude umgestalten. Dazu wird es um ein Stockwerk erhöht, mit einem Walmdach eingedeckt und an jeder Ecke mit einem Zwiebelturm ausgestattet. 

1620 - Die Hofmark Berg am Laim wird durch Zukäufe vergrößert

Berg am Laim * Der inzwischen zum Generalkriegskommissar aufgestiegene Albrecht von Lerchenfeld kauft den Großmeierhof und den Kleinmeierhof in Echarding und fügt beide in seine Hofmark Berg am Laim ein. Zudem erwirbt er die drei Schwaigen Harlaching, Geiselgasteig und Harthausen, die heutige Menterschwaige.

Noch im gleichen Jahr stirbt Albrecht von Lerchenfeld.

30. 12 1777 - Die Hofmark Berg am Laim fällt an den baierischen Staat

Berg am Laim * Mit dem Ableben des kinderlosen baierischen Kurfürsten Max III. Joseph fällt die Hofmark Berg am Laim an den baierischen Staat.

28. 8 1778 - Franz Carl von Hompesch wird Hofmarkherr

Berg am Laim * Die Hofmark Berg am Laim geht in das Eigentum von Franz Carl von Hompesch über. Hompesch ist im Gefolge des pfälzischen Kurfürsten Carl Theodor nach München gekommen und war zuvor Kanzler in Düsseldorf, der Hauptstadt der jetzt nach Baiern gehördenden Herzogtümer Cleve und Berg. In München wird er wegen seiner Verdienste zum Staats- und Konferenzminister der Finanzen ernannt. 

U-Bahnhof Michaelibad

Erstellung: 1988

0.47 km 

U-Bahnhof Quiddestraße

Erstellung: 1988

0.49 km 

Kloster der Barmherzigen Schwestern

Architekt: Berlinger Georg
Erstellung: 1750
St.-Michael-Straße 16
0.72 km 
Kloster der Barmherzigen Schwestern, die Kirche St. Michael symmetrisch flankierende Bauten, 1750, Südflügel 1919 von Georg Berlinger.

Ehem. Hofkirche St. Michael

Architekt: Fischer Johann Michael
Erstellung: 1738
Johann-Michael-Fischer-Platz 2
0.78 km 
<p>Ehem. Hofkirche St. Michael, jetzt Kath. Pfarrkirche, beherrschender Bau von Johann Michael Fischer, mit Zweiturmfassade, innen Folge von drei Kuppelräumen, 1738 begonnen, Weihe 1751; mit Ausstattung.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Clemens-August-Straße 10
0.81 km 
Kleinhaus, erdgeschossig, 1. Hälfte 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Berlinger Joseph
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
St.-Michael-Straße 4
0.82 km 
Mietshaus, Stilmotive der deutschen Renaissance und des Jugendstils, bez. 1900, von Joseph Berlinger.

Langgestreckter Bau

Erstellung: 1800
Clemens-August-Straße 3
0.83 km 
Langgestreckter Bau, erdgeschossig, mit Schopfwalm, um 1800.

Hochbunker

Architekt: Meitinger Karl
Erstellung: 1941
Sonnwendjochstraße 54
0.86 km 
Hochbunker, viergeschossiger Turm über achteckigem Grundriss mit Zeltdach und monumentaler Freitreppe, 1941 nach Plänen des städtischen Hochbauamtes (Stadtbaurat Karl Meitinger) als Luftschutzbau Nr. 7 errichtet; freistehend.

Josephsburgstraße 29
0.92 km 
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, wohl um 1800.</p>


0.95 km 

Lorettokirche

Erstellung: 1851
Josephsburgstraße
0.96 km 
<p>Die Loretokapelle in München wurde 1626 erstmals in der Berg-am-Laim-Straße 131 erbaut und dort 1850 abgerissen. Bereits 1851/1852 entstand beim Institut der Englischen Fräulein in der Josephsburgstraße 24 ein Neubau im romanisierend Stil.<br>Ursprünglich als katholische Kapelle errichtet, wird sie heute von der koptisch-orthodoxen Gemeinde St. Mina genutzt. Das schlichte, jedoch bedeutungsvolle Gotteshaus verbindet historische Architektur mit moderner Nutzung und dient als spirituelles Zentrum für die Gemeinde. Es steht als Beispiel für den Wandel religiöser Gebäude über die Jahrhunderte hinweg.</p>

Satteldachhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Josephsburgstraße 20
0.97 km 
<p>Satteldachhaus, klassizistisch, mit südlich anschließendem Wirtschaftsgebäude; dem Institut der Englischen Fräulein (Josephsburgstraße 22/24) zugehörig.</p>

Clemens-August-Straße 5

0.79 km 

Mahnmal - Sammellager Berg am Laim

Krokodil im Michaelibad
0.16 km
Neubauer-Woerner Marlene
1955

 

Neubauer-Woerner Marlene - Krokodil im Michaelibad

Eisernes Paar
0.28 km
Rucker Hans
1976

Heinrich-Wieland-Straße 24 

Rucker Hans - Eisernes Paar

Schneckenhaus
0.38 km
Baureferat - Gartenbau
1980

 

Baureferat - Gartenbau - Schneckenhaus

Catch the light
0.39 km
Kunz Dieter
2008

St.-Michael-Straße 77 

Kunz Dieter - Catch the light

Geburt der Athene
0.42 km
Bakker Jits
1992

Feichtstraße 

Bakker Jits - Geburt der Athene

Rotorbabys
0.49 km
Veit Veronika
2000

Rahel-Straus-Weg 28 

Veit Veronika - Rotorbabys

Ohne Titel
0.51 km
Kapfer Monika
2006

Bad-Schachener-Straße 94 

Kapfer Monika - Ohne Titel

St. Michael
0.76 km
Muxel Franz Joseph
1986

St. Michael-Straße 

Muxel Franz Joseph - St. Michael

Scharfe Kufen
0.80 km
Neustifter Joseph Michael
1982

Staudinger Straße 17 

Neustifter Joseph Michael - Scharfe Kufen

Josephsburgstraße 

 - Kreuzweg - Berg am Laim

Kunstwerk
0.87 km

0

Bad-Schachner-Straße 65 

 - Kunstwerk

Kindergruppe
0.99 km
Neubauer-Woerner Marlene
0

Innsbrucker Ring 

Neubauer-Woerner Marlene - Kindergruppe