Koordinaten: lat:
48.13457, lng:
11.50044
1894 - Der „Velociped-Club-Wild-West“
München * Die Indianer- und Cowboy-Romantik geht eine Verbindung mit dem neu aufgekommenen Radsport ein. Der Fahrradpionier Heinrich Zierle gründet in einem Wirtshaus an der Landsberger Straße den „Velociped-Club-Wild-West“.
Die Fahrräder dienen den in Cowboy- und Indianerkostümen gekleideten Hobby-Westmänner als Mustang-Ersatz. Über das Parkett ihrer Minirennbahn jagen die Radfahrer lassoschwingend und peitschenknallend im Kreis. Das benutzte Holzrondell ist nicht viel größer als der Fischbrunnen am Marienplatz.
Laimer Platz 2/2 a/3/4/4 a/5; Teil eines neubarocken Mietshausblocks, 1900, von August Brüchle; siehe Camerloherstraße 82-88 (gerade Nrn.).
Guido-Schneble-Straße 2/4/6/8/10/12; Teil eines neubarocken Mietshausblocks, bez. 1900, von August Brüchle; siehe Camerloherstraße 82-88.
Teil eines Wohnblocks, Eckhaus in schlichter deutscher Renaissance, 1900; siehe Camerloherstraße 71.
Hausreihe
Architekt: Fischer Theodor
Architekt: Fischer Theodor
Joergstraße 34-56 (gerade Nrn.); Hausreihe, 1911 von Theodor Fischer, Teil einer Klein-Wohnhaus-Kolonie, siehe Gunzenlehstraße 1-19.
Gunzenlehstraße 1-19 (ungerade Nummern); Hausreihe (zehn Häuser) mit Mansarddach, zwei Giebeln, 1911 von Theodor Fischer; Teil einer Klein-Wohnhaus-Kolonie aus vier parallel stehenden, langgezogenen Häuserreihen mit Torhaus; dazu gehörig Gunzenlehstraße 2-28 (gerade Nummern), Guido-Schneble-Straße 17-41 (ungerade Nummern), Joergstraße 34-56 (gerade Nummern) und Lechfeldstraße 7 (Torbau), 8/9/10.
Gunzenlehstraße 2-18 (gerade Nummern); Hausreihe (neun Häuser), meist zweigeschossig, 1911 von Theodor Fischer; Teil einer Klein-Wohnhaus-Kolonie, siehe Gunzenlehstraße 1-19 (ungerade Nummern).
Guido-Schneble-Straße 17-41 (ungerade Nummern); Kleinhausreihe, bestehend aus 13 Häusern, Teil einer Klein-Wohnhaus-Kolonie, 1911 von Theodor Fischer; siehe Gunzenlehstraße.
Teil eines Wohnblocks, Eckbau in schlichter deutscher Renaissance, 1900; siehe Camerloherstraße 71.
Lanzstraße 1/3/5/7/9/11/13; Teil eines neubarocken Mietshausblocks, 1900, von August Brüchle; siehe Camerloherstraße 82-88 (gerade Nrn.).
Guido-Schneble-Straße 14-36 (gerade Nummern); Teil eines neubarocken Mietshausblocks, bez. 1900, von August Brüchle, siehe Camerloherstraße 85-91.
Wohnhaus, zweigeschossig, barockisierend, 1898 von Josef Schrank.
Camerloherstraße 82/82 a/84/86/86 a/88 und 85/85 a/87/89/89 a/91; Mietshausreihen, die Camerloherstraße flankierend, jede zu einem großen rechteckigen Block mit Binnenhof gehörig, laut Gedenktafel an Nr. 87 1900 erbaute Wohnanlage des Bau- und Sparvereins des Bayerischen Eisenbahnerverbandes; Architekt August Brüchle. Schlicht barockisierend, die längeren Ost- und Westseiten der beiden Gevierte durch höhere Mittel- und Eckrisalite mit Lisenen gegliedert; um die Haustüren barockisierende Ädikulen. Zum nördlichen Block gehören Lanzstraße 1-13 (ungerade Nrn.), Laimer Platz 2/2a/3/4/4a/5 und Guido-Schneble-Straße 2-12 (gerade Nrn.); zum südlichen Block Lanzstraße 15-35 (ungerade Nrn.), Aindorferstraße 104/106/106a/108 und Guido-Schneble-Straße 14-36 (gerade Nrn.).
Lechfeldstraße 7/8/9/10; Wohnhausgruppe einer Klein-Wohnhaus-Kolonie, mit zweischiffiger Durchfahrt, 1911 von Theodor Fischer; siehe Gunzenlehstraße 1-19.
Lanzstraße 15/17/19/21/23/25/27/29/31/33/35; Teil eines neubarocken Mietshausblocks, 1900, von August Brüchle, siehe Camerloherstraße 85-91 (ungerade Nrn.).
Wohnhaus, zweigeschossig, Neurokokodekor, mit Pyramidendach, 1900 von Emil Ludwig, mit Tekturen von Gempert.
Aindorferstraße 104/106/106 a/108; Teil einer Wohnanlage des Bau- und Sparvereins des Bayerischen Eisenbahnverbandes, 1900 von August Brüchle; siehe Camerloherstraße 85-91.
<p>Evang.- Luth. Paul-Gerhardt-Kirche mit Pfarr- und Gemeindezentrum, burgartige Anlage aus Sichtziegelmauerwerk auf parkartigem Grundstück; Zugang zur Kirche über den durch Randbebauung an der Nordseite ausgebildeten Vorhof; hoher, längsrechteckiger Sakralbau mit ausschwingendem Satteldach, Kampanile und Freitreppe; Gemeindesaal im Sockelgeschoß; auf schlanken Betonstützen in den Kirchenraum eingestellter Gewölbebaldachin mit Lichtführung oberhalb der geschlossenen Wand; 1955/ 56 von Johannes Ludwig; mit Ausstattung; nördliche Randbebauung an der Mathunistraße: Mesnerhaus (1955/56), Pfarrhaus und Kindergarten (1968); südwestlicher Bauteil an der Valpichlerstraße 82 a: Sakristei (1955/56) mit Jugend- und Gemeindehaus (1968 und 1998); dazu gehörig Mathunistraße 23, 25 27.</p>
Villa, mit barockisierenden Motiven, Stuckreliefs, 1895 von M. Seidl.
Malerische Villa, mit Fachwerk und Turm, 1898 von Franz Rank.
Mittelteil eines langgestreckten Wohnblocks der Königlichen Bayerischen Staatsbahn, schlichte deutsche Renaissance, bez. 1900; mit den Eckhäusern Joergstraße 21 und Flantinstraße 2.
<p>Schulhaus, barockisierender Bau mit Dachreiter, 1901-04 von Hans Grässel.</p>
<p>Ehem. Scheune, 1913 nach Plänen von Theodor Fischer zu einer Evang.-Luth. Notkirche umgebaut; eingeschossiger Saalbau mit Satteldach, an der Westseite barockisierendes Vorzeichen und Abbruchspur des Turmes.</p>
<p>Einfamilienhaus, 1926 von Franz Weber (Atelier für Architektur Bruno Paul, Köln); vgl. Agricolastraße 32.</p>
<p>Ehem. Wohnhaus, später Mesnerhaus von St. Ulrich, jetzt Pfarrbücherei, 1897 von Josef Lutz; mit Nischenfigur.</p>
<p>Sog. Pixis-Haus, zweigeschossiger Walmdachbau mit Gartenflügel, im Kern um 1720 (ehem. Nebengebäude des sog. Laimer Schlösschens), 1908 Umbau durch Oskar Pixis; mit Garten.</p>
Friedhof
Erstellung: 1900
Erstellung: 1900
bei Agnes-Bernauer-Straße 104; Friedhof mit einigen Grabsteinen der Zeit um 1900.
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, 1911 von Josef Ferchl.</p>
<p>Sog. Laimer Schlösschen, im Kern 1720, 1908 von Theodor Fischer zu seinem Wohnhaus umgebaut; mit Garten.</p>
<p>Wohnhaus, palastartig barockisierend, mit Mansarddach und Stuckrelief-Muttergottes, 1903 von Carl Baierle; Vorgarten mit Puttenbrunnen und abschließendem Zaun mit Obelisken und Tor.</p>
Kath. Pfarrkirche St. Ulrich
Architekt: Schmidt Friedrich von
Baustil: historisierend
Erstellung: 1914
Architekt: Schmidt Friedrich von
Baustil: historisierend
Erstellung: 1914
<p>Kath. Pfarrkirche St. Ulrich, historisierend, um 1912-14 von Friedrich von Schmidt; mit Ausstattung; südlich angrenzend spätgotische alte Dorfkirche von Laim.</p>
Mietshaus in Ecklage, 1909 von Theodor Fischer; Hausfigur von Bernhard Halbreiter; bildet mit Nr. 24 eine Gruppe.
Mietshaus, mit Erker, 1910 von Liebergesell und Lehmann; bildet mit Nr. 26 eine Gruppe.
<p>Villa, historisierend, 1899-1900.</p>
<p>Ehemaliges Pfarrhaus St. Ulrich, barockisierend, mit Halbmansarddach, 1929 von Josef Schormüller; unmittelbar nördlich der Laimer Kirche.</p>
Fürstenrieder Straße 134-152 (gerade); Wohnblock von Roderich Fick 1929 in Fortführung der von Bruno Biehler geplanten Siedlung Friedenheim, die er gegen die Fürstenrieder Straße abschirmt; langgestreckter, viergeschossiger Zeilenbau mit flachem Walmdach; als Schmuck lediglich die hochgezogenen, skulptierten Schlußsteine von Fritz Schmoll gen. Eisenwerth; am Südende gegen die Straße vorspringender, eingeschossiger Ladenbau; am Nordende gegen Westen kurzer, zweigeschossiger Flügel; zugehörig Inderstorfer Straße 1.
<p>Villa, 1912 von Theodor Fischer.</p>
<p>Agnes-Bernauer-Straße 124/126; Doppelhaus der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; erneuert; vgl. Nr. 128/130/132/134 und Vohburger Straße.</p>
Mietshaus, barockisierend, mit Eckturm, 1905-06 von Karl Fendt; Gruppe mit Fürstenrieder Straße 12/14/16.
<p>Villa, neuklassizistisch, Rohbackstein, 1911 von Theodor Fischer.</p>
<p>Agnes-Bernauer-Straße 128/130/132/134; Reihenhäuser der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; vgl. Nr. 124/126 und Vohburger Straße.</p>
Stadtlohner Straße 1-10, 12, 14, 16; Zwei einander zugeordnete Wohnhausreihen mit platzartiger Erweiterung, 1910-11 von Theodor Fischer; zu der geschlossenen Baugruppe in der Art einer süddeutschen Kleinstadt gehören auch Perhamerstraße 1 und 4/6.
Vohburger Straße 13/15/17/19/21/23; Reihenhausgruppe der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; siehe Vohburger Straße 2/4/6/8.
<p>Eckhaus, 1910-11 von Theodor Fischer; Teil einer Wohnhausgruppe, vgl. Stadtlohnerstraße.</p>
Fürstenrieder Straße 12/14/16; Symmetrisch gruppierte Wohn- und Geschäftshäuser, 1905-06 von Karl Fendt; Nr. 14 und 16 vereinfacht; Gruppe mit Helmpertstraße 2.
<p>Villa, mit Mansarddach, barockisierend, um 1912 von Theodor Fischer.</p>
<p>Wohnhaus, historisierend, 1911 von Theodor Fischer; schließt an Stadtlohnerstraße 2 in ähnlichen Formen an.</p>
Vohburger Straße 9/11; Doppelhaus der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; siehe Vohburger Straße 2/4/6/8.
Einzelhaus in der Villenkolonie Schlosspark Laim, um 1912, wohl von Hans Brühl; siehe Nr. 2/4/6/8.
<p>Wohnhaus, neuklassizistisch, 1924 von Alwin Seifert.</p>
Villa, historisierend, mit Erker, 1914.
Brunnen mit Figurengruppe (Mutter mit Kindern), bez. Emil Epple 1931; Ostseite der Straße, Ecke Saherrstraße.
<p>Villa im Schweizer Landhausstil mit reichem Schnitz- und Fachwerk, 1906 von Paul Fuchs und Gustav Rühl.</p>
Vohburger Straße 10/12/14/16; Reihenhausgruppe der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; siehe Vohburger Straße 2/4/6/8.
Weßlinger Straße 1-16; Drei geschlossene Wohnhauszeilen, 1929 von Alwin Seifert in Fortführung der von Bruno Biehler geplanten Siedlung Friedenheim errichtet; die zweigeschossigen Zeilen von Häusern zu je vier Wohnungen wirken durch stumpfwinklige Brechungen leicht geschwungen. Die Sachlichkeit der Gesamtauffassung ist gemildert durch die rundbogigen Türen und die allerdings nur in der Stürzerstraße erhaltenen Wandmalereien von Franz Reinhart und Luise Klempt. Mit dem Haus Weßlinger Straße 16 ist die Einpassung eines Neubaues versucht; zwischen der Stürzerstraße und der Weßlinger Straße sowie westwärts der Weßlinger Straße Grünanlagen; dazu gehörig Stürzerstraße 40-52 (gerade).
<p>Perhamerstraße 4/6; Wohnhaus, schlichter Dreiflügelbau mit Mittelgiebel, historisierend, 1909 von Theodor Fischer; nördlicher Abschluss der Stadtlohnerstraße, vgl. dort.</p>
<p>Wohnhaus, in Formen der Neuen Sachlichkeit mit Anklängen an den Expressionismus, um 1928 von Helmuth Wolff; Nachbildung eines 1926 vom Architekturbüro Bruno Paul errichteten Baues, vgl. Agnes-Bernauer-Straße 101.</p>
<p>Villa, barockisierender Jugendstil, 1907 von Ulrich Merk; Block mit Von-der-Pfordten-Straße 15.</p>
<p>Villa, historisierend, 1900 von Emil Ludwig.</p>
Vohburger Straße 2/4/6/8; Reihenhausgruppe der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; mit Nr. 7, Nr. 9/11, Nr. 10/12/14/16 und Nr. 13/15/17/19/21/23 sowie Stöberlstraße 17-57 (ungerade Nrn.), Perhamer Straße 45-63 (ungerade Nrn.) und Agnes-Bernauer-Straße 124-134 (gerade Nrn.).
<p>Perhamerstraße 45-63 (ungerade Nrn.); Reihenhäuser, 1912 von Hans Brühl; Teil der Villenkolonie Schlosspark Laim, siehe Vohburger Straße.</p>
<p>Villa, mit Mansarddach, barockisierend, mit Pilastergliederung, 1923 von Johann Schalk.</p>
Fürstenrieder Straße 156, 158, 160; Wohnblock von Roderich Fick 1929 in Fortführung der von Bruno Biehler geplanten Siedlung Friedenheim, die er gegen die Fürstenrieder Straße abschirmt; viergeschossiger Zeilenbau mit flachem Walmdach, an der Front zur Fürstenrieder Straße zwei monumentale Fassadenfiguren von Fritz Schmoll gen. Eisenwerth, an der südlichen Stirnseite Sonnenuhr von Kosics, am Südende eingeschossiger Ladenvorbau, am Südabschnitt gegen Westen Stumpf eines dreigeschossigen Flügels mit Toreinfahrt; zugehörig Schulmeierweg 2.
Stöberlstraße 17-57 (ungerade Nrn.); Langgezogene Reihenhausgruppe der Villenkolonie Schlosspark Laim, 1912 von Hans Brühl; charakteristisch das Torhaus bei Nr. 31; siehe Vohburger Straße.
<p>Agnes-Bernauer-Straße 148/150; Wohnanlage des Vereins für Wohnungskultur, im Geviert angeordnete Zeilen in sachlich-heimatstiligen Formen, 1922-25 vom Emil Freymuth; mit Agricolastraße 18-24 (gerade), Rappstraße 1/3, Stögerstraße 1-11 (ungerade).</p>
Teil eines Wohnblocks von Roderich Fick 1929, Vgl. Fürstenrieder Straße 156, 158, 160.
<p>Agnes-Bernauer-Straße 152-158 (gerade).; Wohnanlage des Vereins für Wohnungskultur, in symmetrischer Anordnung zweier geschlossener Blöcke beiderseits einer Mittelstraße, mit zusammenfassender Hauptfront zur Agnes-Bernauer-Straße, in sachlichen Formen, 1927-30 und 1934-35 von Emil Freymuth; mit Ettenhueberstraße 1-8, Rappstraße 5/7, Reutterstraße 27-39 (ungerade), Stögerstraße 2-10 (gerade).</p>
| Entfernung | Straße | Name | Von | Bis | Route |
|---|---|---|---|---|---|
| 809 m | Perhamerstraße 31 | Schnetz Joseph | 0 | 1946 |