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Münchner Zeitensprünge

Um den 6. 6 1901 - Der Kirchenbauverein fordert ein evangelisches Schulhaus

München-Haidhausen * In Haidhausen gibt es vier evangelische Knaben- und fünf evangelische Mädchenklassen. Da aber die protestantischen Klassen in der Unterbringung gegenüber den katholischen Klassen wesentlich benachteiligt sind, fordert der evangelische Kirchenbauverein die Erbauung eines evangelischen Schulhauses in Haidhausen. 

1939 - Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16

München-Haidhausen * Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16.

20. 6 1901 - Der Antrag für ein evangelisches Schulhaus wird genehmigt

München-Haidhausen * Die Lokalschulkommission entspricht dem Antrag des evangelischen Kirchenbauvereins auf Errichtung einer evangelischen Schule in Haidhausen. 

16. 8 1777 - Anton Clemens von Toerring-Seefeld tritt den Jesuitengarten ab

Hofmark Haidhausen * Der Haidhauser Hofmarkherr Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld tritt an Franz Ferdinand von Setzger die Niedergerichtsbarkeit über den Jesuitengarten ab.

31. 5 1791 - Franz Ferdinand Edler von Setzger verkauft sein Schloss Haidenberg

Haidhausen * Hofrat Franz Ferdinand Edler von Setzger veräußert sein Schloss Haidenberg in Haidhausen an den bürgerlichen Salzburger Boten Anton Hiebl.

1593 - Die Jurisdiktion über den Haidhauser Jesuitengarten

Haidhausen - Taufkirchen * Die Jurisdiktion über den Haidhauser Jesuitengarten wird von der Jesuiten-Hofmark Taufkirchen wahrgenommen.

15. 7 1739 - Ein Lattenzaun statt einer Mauer um den Friedhof?

Haidhausen * Maria Antonia von Pfitschenthal, die Haidhauser Hofmarkherrin, will für den Haidhauser Friedhof keine teuere Mauer, sondern nur ein Tüll, einen Lattenzaun. Dadurch würden die Kosten für sie, die Kirche und die Gemeinde massiv reduziert werden. 

27. 5 1739 - Kostenaufteilung für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs

Haidhausen * Die Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs wird dreigeteilt. Ein Drittel soll die Hofmarkherrschaft, ein Drittel die Gemeinde und ein Drittel die Kirche bezahlen. 

1926 - Das Anwesen Friedenstraße 40 gehört der Firma L. Bernheimer oHG

<p><em><strong>München-Berg am Laim</strong></em> * Laut dem Adressbuch gehört das Grundstück am Standort des heutigen Technischen Rathauses&nbsp;an der Friedenstraße 40 der L. Bernheimer oHG, die <em>„künstlerische und vornehme Wohnungseinrichtungen in historischen Stilarten“</em> anbietet.</p> <p>Die jüdische Antiquitätenhändler-Familie betreibt ihr Hauptgeschäft am Lenbachplatz.</p>

29. 8 1740 - Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs bleiben dreigeteilt

Haidhausen * Der Geistliche Rat bestätigt seine Auffassung, wonach die Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs dreigeteilt werden. 

3. 7 1901 - Cosima Wagner protestiert vor Gott und den Menschen

Bayreuth - Bogenhausen - Haidhausen * Cosima Wagner ist der zügig fortschreitende Baufortgang des Prinzregenten-Theaters ungeheuer. Protestierend legt sie „vor Gott und den Menschen“ einen schriftlichen Eid ab, in dem sie betont, dass es „des Meisters endgültiger Wille“ gewesen sei, dass „sein Theater einzig in Bayreuth stehe“.

30. 7 1901 - Die Öffentlichkeit kann das Prinzregententheater besichtigen

Bogenhausen - Haidhausen * Erstmals kann die Öffentlichkeit das neue Prinzregententheater am Prinzregentenplatz besichtigen.

20. 1 1901 - Beginn der Stuckarbeiten im Prinzregententheater

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Stuckarbeiten für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz beginnen. Sie werden bereits Mitte April vollendet sein.

3. 10 1899 - Das neue Theater soll Prinz-Regententheater heißen

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Münchener Neuesten Nachrichten berichten „mit aufrechter Freude“, dass der Prinzregent „das von einem Konsortium an der äußeren-Prinz-Regentenstraße zu erbauende Theater Prinz-Regententheater“ nennen wird. Außerdem teilt die Zeitung mit, „daß das neue Theater nach Bayreuther Vorbild mit amphitheatrischem Zuschauerraum und verdecktem Orchester gebaut“ werde.

Der Artikel betont ausdrücklich, dass das Theater „außer dem großen klassischen Drama auch das Wagner'sche Musikdrama“ pflegen will und „eine für Bayreuth nachtheilige Konkurrenz nach dem Programme der Intendanz ausgeschlossen“ sei.

26. 5 1739 - Ein Kreuzpartikel für die Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche

Haidhausen * Der aus Haidhausen stammende Augustiner-Eremiten-Laienbruder Jodok Zächerl schenkt der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche einen in einem silbernen Kreuz gefassten und mit einem Echtheitszertifikat versehenen Kreuzpartikel.

1789 - Haidhausen will eine eigenständige Pfarrei werden

Haidhausen - Bogenhausen * Mit ausdrücklicher Befürwortung des Hofmarkherrn wird ein Antrag auf Loslösung des bisherigen Pfarrverbandes mit Bogenhausen und die Errichtung einer eigenständigen Pfarrei Haidhausen gestellt.

17. 6 1493 - Haidhausen erhält einen Benefizianten

Haidhausen * Der Benefiziant erhält in Haidhausen eine eigene Wohnung und ist zum ständigen persönlichen Aufenthalt bei seiner Kirche verpflichtet. Das Patronatsrecht über den Haidhauser Kaplan übt der Bogenhausener Pfarrer aus.

19. 8 1895 - Widerstand gegen den Abriss der alten Haidhauser Johann-Baptist-Kirche

München-Haidhausen * Gegen den Abriss der alten Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche formiert sich der Widerstand. Dieser führt dazu, dass sich das Generalkonservatorium der Kunstdenkmäler und Altertümer Bayerns für die Erhaltung der Kirche aus „historischen und ästhetischen Gründen“ ausspricht. Damit wird das Gebetshaus renoviert und bleibt erhalten.

30. 7 1895 - Die Johann-Baptist-Dorfkirche muss geschlossen werden

München-Haidhausen * Die alte Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche ist wieder renovierungsbedürftig geworden und muss wegen Baufälligkeit umgehend geschlossen werden. Eine Restauration wird wegen der hohen Kosten abgelehnt. 

1524 - Johannes Baptist wird der Patron der Haidhauser Kirche

Haidhausen * Der Patron der Haidhauser Kirche wird Sankt Johannes Baptist. 

1638 - Ein Neubau für das Haidhauser Beinhaus

Haidhausen * Der alte Totenkercher, das Beinhaus, der Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche wird abgerissen und neu aufgebaut.

1642 - Die Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen erhält ein Satteldach

Haidhausen * Der romanische Turm der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen erhält ein Satteldach aus Ziegeln.

1651 - Ein neuer Glockenstuhl für die Johannes-Baptist-Dorfkirche

Haidhausen * Der Turm der Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche erhält einen neuen Glockenstuhl für drei Glocken.

1665 - Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche bekommt eine Zeig- und Schlaguhr

Haidhausen * Der Turm der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen bekommt eine Zeig- und Schlaguhr. Seither wissen die Haidhauser, wie viel es geschlagen hat.

1776 - Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche muss renoviert werden

Haidhausen * Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen muss renoviert werden.

24. 6 1852 - Hochaltar der Johann-Baptist-Dorfkirche eingeweiht

Haidhausen * Der erneuerte Hochaltar der Sankt-Johann-Baptist-Dorfkirche in Haidhausen wird eingeweiht. Da die neuen Seitenaltäre stilistisch veralter sind, müssen sie gleichzeitig dem neuen Stil des Hochaltars angepasst werden.

Dabei lässt Pfarrer Johann Georg Walser den bislang unbekleideten Engel auf dem Josephsaltar mit einem Gewand übermalen.. Diese eigenmächtige und ohne Einverständnis der Gemeinde- und Kirchenverwaltung durchgeführte Maßnahme führt zu einem heftigen Streit und zur Abmahnung des Pfarrers.

Seit 1959 - Die Johann-Baptist-Dorfkirche ist ukrainische Bischofskirche

München-Haidhausen * Von 1959 bis 1963 ist die alte Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche sogar Bischofskirche und Sitz des Exarchen der unierten unkrainischen Katholiken.

1. 7 1690 - Ein Gewitter richtet mächtigen Schaden an

Haidhausen * Neben der Eingangstüre der alten Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche findet sich nachstehender Text. Das dazugehörige Votivbild hat sich nicht erhalten. „Im Jahr 1690 den 1. Juli entstand ein solches Hochgewitter, welches man sich beflissen mit läuten und Wettersegnen von dem Firmament zu vertreiben, verhoffend, solches ohne Schaden abzugehen.

Darauf augenblicklich ein solcher Donnerstreich geschah, daß sich Jedermann entsetzte, und wie zu sehen ein Donnerkeil in Kirchthurm geschlagen, auch an demselben abgefahren, und bey den Glockenseilern etlich Persohn niedergeschlagen und beschädiget, darunter eine ledige Weibspersohn der Strahl getroffen, daß sie des Todes verblieben, indem der Strahl so erschrecklich hin und wieder gefahren, dem Mesner unter den Füßen durch und einem Mann über dem Kopf.“

1624 - Feldherr Johann Tserclas Graf von Tilly spendet für eine Monstranz

Haidhausen * Der Feldherr Johann Tserclas Graf von Tilly spendet 100 Gulden für die Anschaffung einer Monstranz für die Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche. 

1619 - Die rechte Kinnlade Johannes des Täufers in Haidhausen

Haidhausen * Herzog Maximilian I. schenkt der Sankt-Johann-Baptist-Kirche die rechte Kinnlade des heiligen Johannes des Täufers um Haidhausen in den Status eines Wallfahrtsortes zu setzen. Die kostbare Reliquie stammt aus dem Benediktinerkloster Stablo-Malmedy, das in der Erzdiözese Köln liegt, das von dem jüngeren Bruder des Wittelsbachers, Kurfürst Ferdinand, regiert wird.  

Die Verehrung der heiligen Knochen bringt den Andachten in der Haidhauser Kirche einen noch größeren Zulauf.  

Die Kopfreliquie des heiligen Johannes des Täufers wird heute an mehreren Orten verehrt.  
Das bedeutet, dass der Heilige - vorsichtig gesagt - mindestens vier Köpfe haben musste. 

3. 11 1900 - Die Hebefeier für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Mit einem gewaltigen Personaleinsatz von fünfhundert Arbeitern kann - trotz aller Widrigkeiten - der Rohbau für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz mit der Hebefeier abgeschlossen werden.

20. 8 1901 - Der Eröffnungs-Festakt des neuen Prinzregententheaters

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die gesamte Münchner Prominenz erscheint in feierlicher Garderobe zum Eröffnungs-Festakt des neuen Prinzregententheaters. Die Besucher erhalten „eine mit vielen Illustrationen geschmückte prächtige Festschrift, den Damen spendet die aufmerksame und galante Intendanz reizende Bouquets mit Bandschleifen in den bayerischen Farben“. Danach werden sie mit den Klängen der Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ verwöhnt.

Der einheitliche Eintrittspreis für den Theaterbesuch beträgt 20 Mark. Das entspricht dem durchschnittlichen Wochenlohn eines Arbeiters.

9. 12 1997 - Richtfest am Technischen Rathaus an der Friedensstraße

München-Berg am Laim * Das Technische Rathaus an der Friedensstraße 40 kann sein Richtfest feiern. Dabei sagt Baureferent Horst Haffner: „Es entsteht kein protziger Verwaltungsbau, aber auch kein trauriger Behördensilo.“ Neben den 1.162 Büros, in denen rund 1.800 Beschäftigte arbeiten, befinden sich ein Kindergarten, eine Krippe, eine Kantine und eine Cafeteria. 

Auf dem Dach des 63 Meter hohen Turms wird ein Rotor mit einem Durchmesser von zwölf Metern angebracht. Er hat ein Gewicht von sechs Tonnen und erzeugt eine elektrische Energie von vierzig Kilowatt. Das Windrad kommuniziert mit einer sich drehenden Landschaft im Innenhof des Technischen Rathauses. In einer Stunde eine Runde. 

Das Windrad entsteht als Kunst am Bau und im öffentlichen Raum. Auch dazu wird ein internationaler Wettbewerb ausgelobt. Fünfzehn renommierte Künstler haben ihre Vorschläge eingereicht. Den Zuschlag hat der Entwurf des Studios Vito Acconci aus New York erhalten.

1925 - Der Straßenbahn-Betriebshof 2 an der Seeriederstraße

München-Haidhausen * Auf dem alten Gronimus-Anwesen an der Kirchen-/Ecke Seeriederstraße entsteht der Straßenbahn-Betriebshof 2.

2. 5 1919 - Frühmorgentliche Gefechte in Haidhausen

München-Haidhausen * Um 8 Uhr früh kommt es Johannisplatz und am Straßenbahn-Depot an der Einstein-/Seeriederstraße zu Gefechten. 

1991 - Die Abräumarbeiten für das Technische Rathauses beginnen

München-Berg am Laim * Die Abräumarbeiten für das Areal des heutigen Technischen Rathauses an der Friedenstraße 40 beginnen.

21. 5 1913 - Der Komponist Richard Wagner erhält ein Denkmal

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Einen Tag vor dem 100. Geburtstag Richard Wagners wird ihm zu Ehren eine Statue neben dem Prinzregententheater enthüllt. Heinrich Waderé hat das Monument gestaltet. Aus mehreren zur Verfügung stehenden Entwürfen wählt man denjenigen aus, der den Komponisten in ähnlicher Pose zeigt, wie das berühmte Porträt von Johann Wolfgang von Goethe in der Campagne.

Da die ruhende Darstellung des Künstlers extrem stark im Gegensatz zu dem unsteten Leben des Musikers steht, kommt bald Kritik hoch, in die sogar das städtische Kollegium der Gemeindebevollmächtigten einstimmt. Letztlich beruhigt aber ein einziges Argument alle Kritikerstimmen: Da Richard Wagner von Natur aus nur mit einer geringen Körpergröße ausgestattet war, hätte ein stehendes Denkmal die Öffentlichkeit nur wenig beeindruckt.

Der Marmor für die Figur stammt vom Untersberg. Er umfasst als Rohblock 14 Kubikmeter Inhalt und wiegt 600 Zentner. Über dreißig Pferde sind notwendig, um diese gewaltige Last vom Untersberger Steinbruch zur nächsten Eisenbahn zu schaffen, mit der er ab Berchtesgaden nach München gebracht wird. Bildhauer Heinrich Waderé hat sich am Ostbahnhof ein provisorisches Atelier eingerichtet.

Da die fertige Marmorfigur noch immer 450 Zentner wiegt gestaltet sich der Transport vom Atelier zum Aufstellungsort als besonders schwierig. Er nimmt mehr als zwei Tage in Anspruch. Die Statue muss mit einer Straßenlokomotive der Firma Maffei zum Ort seiner Aufstellung gebracht werden. Dort behindert vor allem der weiche Boden die Arbeiten, da sich die Räder des Transportwagens immer wieder eingraben.

Cosima und Siegfried Wagner lehnen ihre Teilnahme an der Denkmalenthüllung ab. Bei Cosima sind es gesundheitliche, bei Siegfried grundsätzliche Gründe. Die Konkurrenz der Münchner Festspiele für Bayreuth sind aber die wahren Beweggründe.

Das gesellschaftliche Ereignis an der Prinzregentenstraße wird durch Richard Wagners „Huldigungsmarsch“ eröffnet. Münchens erster Bürgermeister, Wilhelm von Borscht, hält eine Ansprache und Ernst von Possart, der Initiator des Denkmals, sagt in seiner Rede: „So grüßen wir Dich, Unsterblicher! Möge Dein Antlitz uns leuchten“. Prinzregent Ludwig III. enthüllt schließlich das Wagner-Denkmal.

Die sozialdemokratische Tageszeitung Münchener Post kommentiert das Ereignis mit den Worten: „Das Streben Münchens, die seiner Zeit an Bayreuth abgegebene Hegemonie im Reiche von Wagners Kunst an sich zu bringen - das heimliche Agens [die treibende Kraft] unserer Festspiele - hat uns nun endlich ein würdiges Denkmal des Meisters beschert.“

Gleichzeitig kritisiert das Blatt, dass der Eröffnungsakt nicht dem Festwiesenbild der Wagner'schen Meistersinger entsprach und auf den „Wach-auf-Chor“ kein spontaner Jubel des Volkes, sondern ein „hochoffiziell-eisernes Schweigen“ der „aristokratisch-bürgerlichen Festversammlung“ folgt. Den Abschluss der Einweihungsfeierlichkeiten für das Musiker-Standbild bildet der „Tannhäusermarsch“.

10 2002 - Das Haidhausen Museum kann sein 25-jähriges Jubiläum feiern

München-Haidhausen * Das Haidhausen Museum in der Kirchenstraße kann sein 25-jähriges Jubiläum feiern. Aus diesem Anlass wird der Öffentlichkeit ein dreidimensionales Stück Stadtteilgeschichte zur Verfügung gestellt.

Das zwei mal einsvierzig Meter große Modell mehrerer Herbergsanwesen in der Grube wurde von den Hobby-Modellbauer Ruth und Hans Irlbacher, sowie Hermann Voßeler detailgetreu hergestellt und mit - aus historischen Fotos - ausgeschnittenen Papierfiguren ergänzt. Ein Rundhorizont mit ausgetüftelter Beleuchtung machte die ganze Szenerie überzeugend realitätsnah. 

4. 10 1905 - Das Urteil im „Dividendenwasser-Prozess“

München-Haidhausen * Mit dem Beitrag „Zur Abwehr und Aufklärung. Die Unionsbrauerei contra ,Münchener Bier-Chronik‘“ berichtete die „Münchener Bier-Chronik“ über den Ausgang des sogenannten „Dividendenwasser-Prozesses“. Joseph Schülein, Eigentümer der Unionsbrauerei, hat erfolgreich gegen die Zeitung geklagt, nachdem sein Bier als „Dividendenwasser“ verunglimpft und er wiederholt antisemitisch angegriffen worden ist. Der Prozess endet mit einem Sieg Schüleins. Nach einzelnen zeitgenössischen Angaben wird der verantwortliche Redakteur zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt. 

In der Folge stellt die „Münchener Bier-Chronik“ ihre Angriffe auf Schülein ein und berichtet in den folgenden Jahren überwiegend wohlwollend über die Unionsbrauerei. Der Prozess gilt als bedeutendes Beispiel für Schüleins erfolgreiche Gegenwehr gegen Verleumdung und antisemitische Hetze im Münchner Brauereiwesen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

3 1943 - Bomben zerstören die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Bei den Bombenangriffen werden im März und September 1943 auch die Gebäude der Unionsbrauerei getroffen. Auf dem Gelände bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Fasshalle und Sudhaus, Maschinenhaus und Flaschenfüllerei sind nur noch ein Trümmerhaufen.

8. 6 1903 - Die Unionsbrauerei Schülein & Cie wird zur Aktiengesellschaft

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei Schülein & Cie wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. In den ersten Jahren liegt die Leitung des Unternehmens ausschließlich in den Händen von Joseph Schülein und seines ältesten Sohnes Julius Schülein, die bis 1912 den Vorstand der Gesellschaft bilden. 

Ab 1896 - Die Unionsbrauerei vervielfacht ihre Produktion

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei Schülein & Cie modernisiert ihren Betrieb umfassend. Die Investitionen zeigen rasch Wirkung: Innerhalb von zehn Jahren steigt der Bierausstoß von rund 16.000 Hektolitern auf das Fünfzehnfache. Damit entwickelt sich die Brauerei zu einem der erfolgreichsten Braubetriebe Münchens.

1902 - Die Unionsbrauerei zählt 173 Beschäftigte

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei beschäftigt 173 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 168 Männer und 5 Frauen. Die Belegschaftsgröße verdeutlicht den erfolgreichen Ausbau des Unternehmens zu einem bedeutenden Arbeitgeber in Haidhausen.

Um 6 1969 - Aus „Danny’s Pan“ wird der „Song Parnass“

München-Haidhausen * Klaus Dützmann übernimmt das inzwischen weit über Haidhausen hinaus bekannte „Danny’s Pan“ im ehemaligen Unionsbräu und gibt ihm den neuen Namen „Song Parnass“. Unter seiner Leitung treten zahlreiche Künstler auf und prägen das kulturelle Kleinkunst-Leben der Stadt. Der „Song Parnass“ knüpft an die Tradition des „Danny’s Pan“ an und führt dessen Erfolg in noch größerem Maßstab fort. 

10. 8 1905 - Antisemitische Angriffe auf die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Auch die von jüdischen Unternehmern geführte Unionsbrauerei wird Ziel antisemitischer Kampagnen. In der „Münchener Bier-Chronik“ vom 10. August 1905 wird ihr Bier als die „letzte Brühe“ und als „Dividenden-Wasser“ verunglimpft. Hinter der vermeintlichen Kritik an der Qualität des Produkts stehen vielfach Ressentiments gegen jüdische Geschäftsinhaber und deren wirtschaftlichen Erfolg. 

Der Vorfall zeigt, wie antisemitische Vorurteile zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend auch im Wirtschaftsleben öffentlich verbreitet und zur Diffamierung jüdischer Unternehmen eingesetzt werden.

1896 - Das Gebäude der heutigen Unionsbräu-Gaststätte entsteht 

München-Haidhausen * Das Gebäude, in dem sich noch heute die Gaststätte des Unionsbräu befindet, wird errichtet.

Um 6 1905 - Polemik der „Münchener Bier-Chronik“ gegen die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Die wöchentlich erscheinende „Münchener Bier-Chronik“, eine Fach- und Werbezeitschrift der Münchner Brauereien, berichtet über das Brauwesen, wirtschaftliche Entwicklungen sowie die Münchner Bierkultur. Im Juni 1905 greift sie einen Rechtsstreit zwischen der Unionsbrauerei und einem Münchner Wirt auf. 

Anlass ist die Klage der Unionsbrauerei gegen den Wirt eines Gasthauses, das den geschützten Namen „Schützenlisl“ führt, obwohl dort Bier von Löwenbräu ausgeschenkt wird. Die Darstellung der Schützenlisl ist als Schutzmarke der Münchner Kindl Brauerei eingetragen und befindet sich nach deren Fusion im rechtlichen Besitz der Unionsbrauerei. Da der Wirt kein Bier der Unionsbrauerei ausschenken kann oder will, muss er den Namen seines Gasthauses ändern.

Die „Münchener Bier-Chronik“ nutzt den Fall für eine polemische Attacke auf die Unionsbrauerei und kommentiert: „Dieses Beispiel diene den anderen Herren Brauereibesitzern zum Spiegel, wie ,kollegialisch‘ die Unionsbrauerei auf die Hektoliterjagd geht.“ Anschließend schlägt die Berichterstattung in offenen Antisemitismus um. Die Zeitung behauptet, eine „jüdische Schützenlisl“ sei ohnehin nicht mehr von Interesse, „denn sobald das Weibsbild einmal ,jüdisch‘ geworden, beschnüffelt sie kein räudiger Hund mehr, viel weniger ein echter Bajuware.“ 

Die diffamierenden und antisemitischen Angriffe der „Münchener Bier-Chronik“ führen wenig später zum sogenannten „Dividendenwasser-Prozess“, in dem sich Joseph Schülein erfolgreich gegen die Zeitung zur Wehr setzt.

18. 4 1924 - Die Unionsbrauerei stellt den Braubetrieb ein

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße, wird geschlossen. Mit der Einstellung des Braubetriebs endet die Geschichte der traditionsreichen Braustätte als eigenständiger Produktionsstandort.

1973 - Neue Pächter führen den „Song Parnass“ weiter

München-Haidhausen * Manfred Krischer und Thomas Naubur übernehmen die Pacht des „Song Parnass“ in der Einsteinstraße. Die bereits als feste Größe der Münchner Kleinkunst- und Liedermacherszene etablierte Bühne bleibt auch unter der neuen Leitung ein wichtiger Treffpunkt für Künstler und Publikum. 

1845 - Die spätere Unionsbrauerei wird in Haidhausen gegründet

Haidhausen * Mit der Gründung der „Brauerei zur Schwaige“ entsteht der Ursprung der späteren Unionsbrauerei. Der Betrieb entwickelt sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer bedeutenden Braustätte und wird später von Joseph Schülein übernommen und erfolgreich ausgebaut. 

1888 - Die Gambrinusbrauerei erhält den Namen Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Die „Gambrinusbrauerei“ an der heutigen Einsteinstraße 42 wird in „Unionsbrauerei“ umbenannt. Der wirtschaftliche Erfolg bleibt jedoch aus: Unter dem Eigentümer Geyer gerät der Betrieb in Schwierigkeiten, die Brauerei verfällt zunehmend und muss schließlich stillgelegt werden. Damit wird der Weg für die spätere Übernahme durch Joseph Schülein und seine Geschäftspartner frei.

1895 - Die Schüleins übernehmen die Unionsbrauerei 

München-Haidhausen * Joseph Schülein erwirbt gemeinsam mit seinen Brüdern Gustav und Julius Schülein, zusammen mit dem Ehemann ihrer Schwester Amalie, dem Nürnberger Hopfenhändler Josef Aischberg, den konkursreifen und stillgelegten „Gambrinusbräu“ an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße. 

Mit dem Kauf legen die Unternehmer den Grundstein für den Wiederaufbau und die erfolgreiche Entwicklung des Brauereistandorts. 

Die Unionsbrauerei firmiert nun als „Unionsbrauerei Schülein & Compagnie“. Durch umfangreiche Investitionen und den konsequenten Ausbau entwickelt sich die Brauerei zu einem erfolgreichen und wirtschaftlich bedeutenden Braubetrieb. 

Nach den Erinnerungen von Werner Cahnmann, einem Neffen Joseph Schüleins, erfolgt die Übernahme ursprünglich, um eine festgefahrene Bankhypothek zu retten. Entscheidend für den späteren Erfolg sind jedoch weniger brautechnische Kenntnisse als vielmehr unternehmerisches Geschick sowie ein ausgeprägtes Verständnis wirtschaftlicher und industrieller Entwicklungen.

1899 - Joseph Schüleins Kampf mit dem Münchner Brauereibesitzerverein

München-Haidhausen * Die Haidhauser Unionsbrauerei, damals noch nicht Mitglied im Verein der Brauereibesitzer in München, hat - durch Unterbieten der Preise und Gewährung von Sonderkonditionen - mehrere unabhängige Wirte „an sich gerissen“. Das führt zu harten Auseinandersetzungen mit dem Münchner Brauereibesitzerverein.

23. 12 1904 - Die Münchner Kindl AG fusioniert mit der Unionsbrauerei

München-Haidhausen - München-Au * Die Generalversammlung der Aktionäre der Münchner Kindl AG beschließt die Fusion mit der Haidhauser Unionsbrauerei.

Durch den Zusammenschluss werden die Kräfte beider Unternehmen gebündelt und die Position der Brauerei auf dem Münchner Biermarkt weiter ausgebaut. Das Unternehmen erheblich und steigt zu einer der fünf größten Brauereien Münchens auf. Die Fusion markiert einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der von Joseph Schülein geführten Brauerei.

1911 - Dr. Hermann Schülein übernimmt die Leitung der Brauereien

München-Haidhausen - München-Au * Dr. Hermann Schülein ist Direktor der Unionsbrauerei und der Münchner Kindl-Brauerei. Mit der Übernahme dieser Führungsaufgaben tritt die zweite Generation der Familie Schülein zunehmend in die Verantwortung für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens.

2 1967 - Das „Danny’s Pan“ bringt die Kleinkunst nach Haidhausen

München-Haidhausen * Mit dem „Danny’s Pan“ entsteht in der Gaststätte der ehemaligen Unionsbrauerei in der Einsteinstraße 42 eine der ersten Kleinkunstbühnen Münchens. Das Lokal erhält seinen ungewöhnlichen Namen von seinem aus Hamburg stammenden spanischen Besitzer Danny Marino, der bereits in Hamburg und Berlin Lokale gleichen Namens betreibt.

Auch in München schafft Marino eine Bühne für junge, noch unentdeckte Musik- und Showtalente. Das „Danny’s Pan“ bildet den Auftakt für eine Reihe weiterer Kleinkunstbühnen, die in den folgenden Jahren entstehen.

Das Lokal entwickelt sich schnell zu etwas Besonderem und zieht ein neues Publikum an: Menschen, die sich von Liedermachern sowie Künstlerinnen und Künstlern der Münchner und überregionalen Kleinkunstszene unterhalten lassen möchten. Damit wird das „Danny’s Pan“ zu einem wichtigen Treffpunkt für die aufstrebende Kleinkunstbewegung.

1 1919 - Unionsbrauerei verfügt über 2,91 Millionen Mark Aktienkapital

München-Haidhausen * Das Aktienkapital der Unionsbrauerei beträgt 2.910.000 Mark.

1. 10 1919 - Fusion von Löwenbräu und Unionsbrauerei

München-Maxvorstadt - München-Haidhausen * Die Fusion von Löwenbräu und der Unionsbrauerei tritt rückwirkend zum 1. Oktober 1919 in Kraft. Die Aktionäre der Löwenbräu AG genehmigen den Zusammenschluss am 5. Januar 1921. Das neue Unternehmen zählt zu den größten Brauereibetrieben Münchens. 

1881 - Übergang an einen neuen Eigentümer

München-Haidhausen * Der Brauer Balthasar Füger verkauft den mittlerweile in eine Aktiengesellschaft umgewandelten „Fügerbräu“ an seinen Nachfolger, einem Herrn Geyer. 

5. 1 1921 - Löwenbräu und Unionsbrauerei schließen sich zusammen

München * Die Aktionäre der Löwenbräu AG stimmen der Fusion mit der Unionsbrauerei rückwirkend zum 1. Oktober 1919 zu. Durch den Zusammenschluss entsteht eines der größten Brauereiunternehmen Münchens. Den Vorstandsvorsitz übernimmt Friedrich Ritter von Mildner, während Dr. Hermann Schülein die operative Entwicklung des Unternehmens maßgeblich prägt. Joseph Schülein wird Mitglied des Aufsichtsrats. 

Auslöser für die Fusion ist der weitgehende Verlust der von Löwenbräu aufgebauten Auslandsmärkte infolge des verlorenen Ersten Weltkriegs. Für Löwenbräu sind daher insbesondere die umfangreichen Immobilien und Gaststätten der Unionsbrauerei von großem Wert. Zum Besitz gehören mehr als 30 Wirtschaftsanwesen, mehrere Bauplätze, ein Torfwerk in Deining sowie zwei weitere Torfwerke in Gemeinschaft mit einer Münchner Brauerei. 

Darüber hinaus verfügt die Unionsbrauerei über drei Doppelsudwerke, moderne Mälzereien, eine umfangreiche Flaschenfüllerei und Eisfabrikation, fünf Dampfmaschinen mit rund 800 PS sowie vollständig elektrifizierte Betriebsanlagen. Zum Unternehmen gehören außerdem umfangreiche Lager- und Transporteinrichtungen, 34 Eisenbahnwagen und ein gut ausgestatteter Fuhrpark. Die Brauerei bringt damit erhebliche Produktions- und Logistikkapazitäten in das neue Unternehmen ein.

Die Aktionäre der Löwenbräu AG stimmen der Fusion mit der Unionsbrauerei rückwirkend zum 1. Oktober 1919 zu. Durch den Zusammenschluss entsteht eines der größten Brauereiunternehmen Münchens. Den Vorsitz des Vorstands übernimmt offiziell Friedrich Ritter von Mildner, während Dr. Hermann Schülein die operative Leitung des Unternehmens maßgeblich prägt. 

1991 - Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu

München-Haidhausen * Die Wirtsleute Ludwig Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu in der Einsteinstraße 42 in Haidhausen.

Ab 1851 - Ausbau der Brauerei zur Schwaige

Haidhausen * 1851 und 1852 erfährt die „Brauerei zur Schwaige“ ihre ersten größeren Erweiterungen. Weitere Betriebsgebäude entstehen und schaffen die Grundlage für das weitere Wachstum des Brauereibetriebs.

1886 - Aus dem Fügerbräu wird die Gambrinusbrauerei

München-Haidhausen * Herr Geyer überträgt den Namen „Gambrinusbrauerei“ auf den „Fügerbräu“. 

1865 - Von der Brauerei zur Schwaige zum Fügerbräu

München-Haidhausen * Mit dem Erwerb der „Brauerei zur Schwaige“ durch den Brauer Balthasar Füger beginnt ein neues Kapitel. Die Brauerei wird fortan als „Fügerbräu“ bekannt. Durch weitere Vergrößerungen und bauliche Maßnahmen stärkt Füger die Stellung des Unternehmens und schafft die Voraussetzungen für dessen weiteres Wachstum.

31. 5 1993 - Im Blauen Engel findet der letzte Jodel-Strip statt

München-Haidhausen * Im Blauen Engel in der Wolfgangstraße in Haidhausen findet der letzte „Jodel-Striptease“ statt.

21. 7 2013 - Eine Gedenktafel für die Widerstandsgruppe Weiße Rose angebracht

München-Haidhausen * Auf dem Gelände des Ostbahnhofs wird eine Gedenktafel auf Privatgrund für die Widerstandsgruppe Weiße Rose angebracht. Zehn Jahre hat der Kampf zwischen den Stadtteilpolitikern und einem Politikwissenschaftler und der Landeshauptstadt angedauert. 

25. 4 1711 - Der neue Haidhauser Kleinwirt Kaspar Öttl erhält das Schankrecht

Haidhausen * Der neue Kleinwirt von Haidhausen, Kaspar Öttl, kann den Erhalt der Wirtschaft sichern, nachdem er von der Hofmarkherrin, der Gräfin Anna Maria von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn, das Schankrecht für Weiß-, Braunbier und Branntwein sowie das Recht zur Haltung von Spielleuten, Kegelplätzen und der Abhaltung von Kindsmählern erhalten hat.  

Der Kleinwirt und der Großwirt sind bis in das 19. Jahrhundert hinein die einzigen Wirte in Haidhausen, das heißt, nur die Beiden besitzen das Schankrecht, können also Getränke weitergeben. 

1. 6 1993 - Über die Ausziehtechniken im Blauen Engel

München-Haidhausen * Die Münchner Abendzeitung schreibt über den soeben geschlossenen Blauen Engel in der Wolfgangstraße in Haidhausen folgende Zeilen:  

„Die Ausziehtechniken im Blauen Engel (Marlene Dietrich dreht sich im Grabe um) waren selten ausgereifter als im ‚bumsfidelen Mädchenpensionat‘. Dafür kostete der Eintritt auch nur fünf Mark. Für drei Mark bekam man von der Kathie ein müdes Bier serviert, bevor sie zur Miß Kate mutiert auf der Bühne ihre Version vom Alpensex zeigte. Tja, nun nicht mehr. Gott sei Dank, werden die einen denken, die in der Prolo-Fleischbeschau nichts Lustiges finden konnten. Schade, so die anderen, die angereiste Bekannte mit dem Dirndl-Sex schocken konnten. 

Das Gebäude an der Wolfgangstraße wird anschließend saniert und darin eine andere Gastwirtschaft eröffnet: das Wasserwerk.

26. 6 1660 - Dem Haidhauser Kleinwirt wird das Weißbierschankrecht genommen

Haidhausen * Dem Haidhauser Mesner und Kleinwirt Georg Pockmayer wird das Weißbierschankrecht genommen. Damit verliert er vorübergehend seine Konkurrenzfähigkeit, da der Großwirt Weißbier, Braunbier und Branntwein ausschenken darf.

9. 11 2018 - Gedenktafeln erinnern an die Familie Schülein

München-Haidhausen * An der Fassade des Unionsbräu in der Einsteinstraße 42 sowie im Innenhof werden zwei Gedenktafeln zur Erinnerung an die jüdische Brauerfamilie Schülein enthüllt. Die vom Münchner Bildhauer Toni Preis gestalteten Tafeln würdigen die Bedeutung der Familie für die Geschichte der Unionsbrauerei, die Entwicklung Haidhausens und die Münchner Brauwirtschaft. 

An der Feierstunde nehmen unter anderem Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. Charlotte Knobloch, teil. Die Tafeln erinnern zugleich an die Verfolgung der Familie während der NS-Zeit, ihre Emigration sowie an ihren Beitrag zum Wiederaufbau Münchens nach dem Zweiten Weltkrieg.

1. 7 1960 - Die Pfarrkuratie St. Elisabeth wird zur Stadtpfarrei

München-Haidhausen * Kardinal Joseph Wendel erhebt die Pfarrkuratie zur Stadtpfarrei St. Elisabeth. 

1 2012 - Die Planungen für die Volkshochschule werden präsentiert

München-Haidhausen * Die Entwürfe der zwanzig am Wettbewerb für die Münchner Volkshochschule beteiligten Architekturbüros werden der Bevölkerung öffentlich zugänglich gemacht und diskutiert. 

Um 8 2014 - Abriss und Modernisierung für die Volkshochschule

München-Haidhausen * Die Sanierungsarbeiten an den historischen und denkmalgeschützten Gebäuden an der Einsteinstraße 28, die früher der Sitz der Direktion der Münchner Verkehrsbetriebe waren, beginnen. Die dahinter liegenden alten Gemäuer wurden abgerissen und durch einen modernen Neubau zur Schlossstraße hin ersetzt. 

Das Haus soll vor allem zweckmäßig sein und Platz für siebzig Unterrichtsräume und andere Einrichtungen bieten. 

4. 3 2017 - Das Bildungszentrum „Einstein 28“ wird eröffnet

München-Haidhausen * Das Bildungszentrum „Einstein 28“ in Haidhausen kann eröffnet werden. In den vier Gebäuden mit ihren 70 multifunktionalen Räumen findet seither der Unterricht statt. 

Da bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Bestandes immer wieder mit Überraschungen gerechnet werden muss, verzögert sich die ursprünglich geplante Fertigstellung des Gebäudekomplexes der Münchner Volkshochschule von Juli 2016 nach März 2017. 

6. 8 1824 - Johann Peter von Langer stirbt

Haidhausen * Johann Peter von Langer stirbt. Noch kurz vor seinem Tod äußert er sich vor seinen Studenten folgendermaßen: „Meine Herren, es gibt nur drei wahrhaft große Künstler: Der Erste war Raffael, der Zweite ist mein Sohn und den Dritten verbietet mir die Bescheidenheit, Ihnen zu nennen!“ Kritik nahm er nicht mehr wahr. Den Bestrebungen, ihn als Akademiedirektor abzusetzen, muss er sich nicht mehr stellen, da er das Zeitliche segnet. 

Robert von Langer erhält zwar das väterliche Adelsprädikat übertragen, doch für das Amt des Akademie-Direktors wird im gleichen Jahr Peter Cornelius berufen. 

6. 10 1846 - Robert von Langer stirbt zutiefst verbittert in Haidhausen

Haidhausen * Robert von Langer stirbt zutiefst verbittert - im Alter von 63 Jahren - in seinem Besitztum in Haidhausen an Lungenlähmung. Der Künstler sah sich als Maler als gescheitert an. Robert von Langer wird von seinen Zeitgenossen als „konservativer Zopfmaler“ verspottet und diffamiert. Kein Wunder, dass nach seinem Tod übersehen wurde, dass das Haus eine kunsthistorische Attraktion ersten Ranges darstellte.

Um 8 1826 - Robert von Langer malt seine Haidhauser Villa mit Fresken aus

Haidhausen * In den Sommermonaten 1826 bis 1828 malt Robert von Langer, gemeinsam mit seinem Schüler August Riedel, den ansehnlichsten Raum seiner Haidhauser Villa an der heutigen Einsteinstraße mit Fresken aus.

Mit der Erschaffung des Freskenzyklus in seiner Künstlerresidenz will Robert von Langer wieder künstlerische Anerkennung erlangen und ein persönliches, weithin sichtbares Zeichen setzen.

1922 - Die Inflation und die Straßenbahn

München * Die Inflation, die durch die Kriegsfinanzierungspolitik des Kaiserreichs verschuldet und von der Weimarer Republik zur Dämpfung der Arbeitslosigkeit fortgeführt worden ist, bringt das Münchner Verkehrsunternehmen an den Rand des Erträglichen. Weitere Streckenausbauten und dringend notwendige Neubeschaffungen im Wagenpark können nicht realisiert werden. 

Die Anpassung der Tarife hechelte der Geldentwertung hinterher. Alleine im Jahr 1922 gibt es 13 Tariferhöhungen. Kosten zwei Teilstrecken am 1. März noch 1,50 Mark, so erhöht sich der Preis bis zum 31. Dezember auf 70 Mark. Doch dann geht‘s erst richtig los. 

29. 6 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 1.500 Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bei 1.500 Mark. 

1918 - Schon bald ist der Betriebshof wieder zu klein

München-Haidhausen * Durch zwei weitere Verbindungsgänge in der Straßenbahn-Direktion kann man in jeden Gebäudeteil gelangen, ohne den ersten Stock verlassen zu müssen.  

Doch schon bald ist der Betriebshof, der inzwischen die Nummer „2“ erhalten hat, wieder zu klein und den technischen Anforderungen nicht mehr gewachsen. 

Um 6 2011 - Die Volkshochschule soll in die ehemalige Straßenbahn-Direktion

München-Haidhausen * Die Münchner Volkshochschule MVHS soll in der ehemaligen Straßenbahn-Direktion in der Einsteinstraße 28 ein zweites Standbein für die Aus- und Weiterbildung neben dem Gasteig und den bereits bestehenden Stadtteilzentren erhalten - die Künstler müssen dann halt ausziehen. 

In einem europaweiten Architektenwettbewerb werden Ideen entwickelt, wie die Münchner Volkshochschule das knapp 3.700 Quadratmeter große Gelände nahe dem Max-Weber-Platz am sinnvollsten nutzen kann. 

9 1915 - Frauen als Trambahn-Schaffnerinnen eingestellt

München *  Erstmals werden Frauen als Trambahn-Schaffnerinnen eingestellt. Die jungen, in fesche Uniformen gekleideten Damen heitern das Straßenbild während der Kriegszeiten noch eher auf. 

11 2012 - Das Haidhauser „Künstlerkollektiv 1Stein28“ verabschiedet sich

München-Haidhausen * Für das Haidhauser „Künstlerkollektiv 1Stein28“ endet das Gastspiel im Gebäude der ehemaligen Straßenbahn-Direktion in der Einsteinstraße 28. Mit einer letzten Ausstellung verabschieden sie sich von Haidhausen. Ausstellungen, Konzerte und Lesungen haben hier stattgefunden und belebten nicht nur das zuvor leer stehende Haus, sondern auch das ganze Viertel. 

Das alte Gebäude, das im Besitz des städtischen Referats für Bildung und Sport ist, soll im darauf folgenden Frühjahr abgerissen werden und Platz machen für einen Neubau. 

1. 2 2017 - Die Volkshochschule ist offiziell Mieter in der Einsteinstraße

München-Haidhausen * Das Areal in der Einsteinstraße 28 geht offiziell vom Vermieter an die Münchner Volkshochschule übergeben. Die Volkshochschule ist Mieter bei der Landeshauptstadt. Die Mietlaufzeit beträgt 29 Jahre. 

1889 - Die Stadt München kauft das ehemalige Langer-Schlössl

München-Haidhausen * Die Stadt München kauft das ehemalige Langer-Schlössl und lässt es abreißen, um dafür ein Verwaltungsgebäude, Stallungen, Wagenhallen sowie Werkstätten für Trambahnzwecke zu erstellen.

In letzter Minute erkennt der Chemiker Adolf Keim den Wert und die Unersetzbarkeit der Wandgemälde von Robert von Langer. Da aber die Stadt kein Geld zur Abnahme und Übertragung der Gemälde an einen geeigneteren Ort hat, finanziert Adolf Keim die Verlagerung der Fresken aus seiner eigenen Tasche. Selbst die Zusage der Landeshauptstadt München, die Finanzierung von fotografischen Aufnahmen der Fresken für Dokumentationszwecke zu übernehmen, lassen die Verantwortlichen auch wieder fallen.

So werden die Wandgemälde - privat finanziert - in die Städtische Handelsschule an der Herrnstraße übertragen, wo sie im Zweiten Weltkrieg endgültig zerstört werden.

1904 - Billig ist die Fahrt mit der Straßenbahn nicht

München * Ein billiges Vergnügen ist die Fahrt mit der Straßenbahn nicht. Mit dem eingeführten Teilstreckentarif kostet die Fahrt zwischen zehn und zwanzig Pfennigen. Das lässt viele Arbeiterinnen und Arbeiter überlegen, ob sie dieses Verkehrsmittel auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit überhaupt benutzen sollten. 

1. 8 1914 - Ein radikal eingeschränkter Kriegsfahrplan

Berlin * Nachdem Kaiser Wilhelm II. am 1. August 1914 um 17 Uhr für den nächsten Tag die Mobilmachung ausgerufen hat, bedeutet das den Beginn des Ersten Weltkriegs.

Die Folge sind Masseneinberufungen, die natürlich auch das männliche Personal der Städtischen Straßenbahnen betreffen. Dadurch ist ein planmäßiger Fahrbetrieb nicht mehr aufrecht zu erhalten. Ein radikal eingeschränkter Kriegsfahrplan ist das Ergebnis und zugleich der erste spürbare Einschnitt für die Zivilbevölkerung.

22. 9 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet eine Million

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bereits bei einer Million. 

2016 - Die Einsteinstraße 28 geht an die Landeshauptstadt

München-Haidhausen * Das Areal in der Einsteinstraße 28 geht aus dem Besitz der Stadtwerke München an die Landeshauptstadt über. Mehr als 20 Millionen Euro kostete das erste eigene große Bildungszentrum. 

1890 - Die Trambahn ist ein Beförderungsmittel für das Bürgertum

München * Die Trambahn ein Beförderungsmittel für das Bürgertum und noch kein Massenverkehrsmittel. Und das liegt nicht nur an den Verkehrszeiten der Pferdebahnen, die erst ab sieben Uhr fahren, während die Arbeiter in den Fabriken bereits seit sechs Uhr früh schuften. 

Die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft lehnt die Einführung einer Arbeiterfahrkarte mit der Argumentation ab, dass die Trambahn nicht für den Massenbetrieb eingerichtet ist. 

Ein Blick auf die Netzstruktur der Pferdebahn von 1890 zeigt folgendes Bild: 

  • Die vorwiegend bürgerlichen Stadtviertel Maxvorstadt, die Nymphenburger Straße, der Süden Schwabings und das Lehel weisen ein dichtes Netz mit drei Linien auf. 
  • In die Proletenviertel im Westend, Untersendling, Au sowie Giesing führt jeweils nur eine Stichstrecke. Der Ostbahnhof - und damit Haidhausen - ist mit zwei Linien erschlossen. 

23. 7 1847 - Verkauf des Langer-Schlösschens

Haidhausen * Robert von Langers Cousine Josepha verkauft das Schlösschen an den Wirt Johann Baptist Riemer, der die Künstlervilla an der heutigen Einsteinstraße in eine Gastwirtschaft mit dem Namen Schlosswirtschaft oder Riemerwirt umwandelt.

Das Anwesen kommt nach mehreren Weiterverkäufen in den Besitz der Münchner-Kindl-Brauerei, die unter den Wandbildern durchreisende Handwerksburschen übernachten lässt.

22. 8 1914 - Stets überfüllte Straßenbahnwagons

München *  Der „Münchner Stadtanzeiger“ berichtet Folgendes: „Der verkürzte Straßenbahnbetrieb macht sich stark fühlbar. Auch tagsüber sind infolge der größeren Wagenabstände die Wagen stets überfüllt. Das Einstellen von Frauen als Schaffner wurde seitens des Magistrats abgelehnt, weil man ein Überangebot an arbeitslosen Männern hat.“ 

Das ist freilich noch zu einer Zeit, als die deutsche Bevölkerung ernsthaft daran glaubt, dass der Krieg bis Weihnachten 1914 beendet ist.

3 1919 - 770 Straßenbahn-Schaffnerinnen

München *  Die Zahl der Straßenbahn-Schaffnerinnen erhöht sich bis März 1919 auf 770. Doch das war‘s dann auch.

23. 1 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 100 Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bei 100 Mark. 

3. 7 1889 - Ein Pferdestraßenbahn-Betriebshof wird errichtet

München-Haidhausen * Die Verwaltung der Landeshauptstadt München kauft von der Münchner-Kindl-Brauerei das Anwesen des Schloßwirths, das an der Stelle des ehemaligen Langerschlößls steht. Die Wirtschaft wird abgerissen und an seiner Stelle ein Pferdestraßenbahn-Betriebshof errichtet. Der im Münchner Volksmund seit altersher als Depot bezeichnete Betriebshof entsteht auf einem 4.800 Quadratmeter großen Areal. Es beherbergt ein

  • dreistöckiges Wohngebäude mit Bureaux,
  • eine zweistöckige Etagenstallung für 180 Pferde mit einer Rampe zum Obergeschoss,
  • eine achtzehngleisige Wagenhalle für vierundfünfzig Trambahnwagen mit dem
  • darüber befindlichen Hafer-, Heu- und Strohmagazin und 
  • ein zweistöckiges Werkstättengebäude
  • mit einer Schreinerei und
  • einer Schlosserei im Parterre sowie
  • einer Lackiererei und
  • einer Sattlerei im ersten Stock.  

Die Wagen können mit einem Aufzug in die letztgenannten Werkstätten hochgezogen werden. Außerdem ermöglicht eine besondere Durchfahrt im Werkstättengebäude das Ein- und Ausrücken der Trambahnwagen. 

1. 7 1907 - Die Straßenbahn-Direktion braucht neue Büroräume

München-Haidhausen * Die Straßenbahn-Direktion braucht neue Büroräume, die in der ehemaligen Lackiererei - im ersten Stock des Werkstättengebäudes - eingerichtet werden. 

1917 - Schon wieder neue Büroräume für die Straßenbahn-Direktion

München-Haidhausen * Die Lagerräume im ersten Stock der Straßenbahn-Direktion werden in Büroräume umgebaut. Das Lager kommt in das Erdgeschoss und verkleinert dadurch die Beiwagenhalle erneut. 

3. 12 1918 - Der Straßenbahnbetrieb wird eingestellt

München * Wegen der Kohlenknappheit wird der Straßenbahnbetrieb eingestellt. 

19. 4 1919 - Der Straßenbahnbetrieb wird wieder aufgenommen

München * Karsamstag: Die Stadtverwaltung darf nach über fünftägiger zwangsweiser Stilllegung den Straßenbahnbetrieb wieder aufnehmen. Damit sollen Einnahmen sichergestellt werden.

3. 7 1889 - Die Wandgemälde von Robert von Langer werden in letzter Minute gerettet

München-Haidhausen * Kurz vor dem Abriss des ehemaligen Langer-Schlössls in der Äußeren-Wiener-Straße (heute Einsteinstraße 28) erkennt der Chemiker Adolf Keim den Wert und die Unersetzbarkeit der Wandgemälde von Robert von Langer. Da aber die Stadt kein Geld zur Abnahme und Übertragung der Gemälde an einen geeigneteren Ort hat, finanziert Adolf Keim die Verlagerung der Fresken aus seiner eigenen Tasche. 

Selbst die Zusage der Landeshauptstadt München, die Finanzierung von fotografischen Aufnahmen der Fresken für Dokumentationszwecke zu übernehmen, lassen die Verantwortlichen auch wieder fallen. So werden die Wandgemälde - privat finanziert - in die Städtische Handelsschule an der Herrnstraße übertragen, wo sie im Zweiten Weltkrieg endgültig zerstört werden. 

6 1898 - Der Straßenbahnbetrieb wird auf Elektrizität umgestellt

München-Haidhausen * Der gesamte Straßenbahnbetrieb wird auf Elektrizität umgestellt. Umbauarbeiten werden notwendig, die sich aber beim Depot an der Äußeren-Wiener-Straße [= Einsteinstraße 28] - im Gegensatz zu anderen Betriebshöfen - in Grenzen halten. Die Arbeiten beginnen im Juni 1898. 

1906 - Weitere Umbauarbeiten im Haidhauser Straßenbahn-Betriebshof

München-Haidhausen * Das erhöhte Verkehrsaufkommen erfordert weitere Umbauarbeiten im Haidhauser Straßenbahn-Betriebshof. So muss die Beiwagenhalle verkleinert werden, um Platz für die Automobil-Omnibusse der Linie Marienplatz - Odeonsplatz zu schaffen. 

11. 12 1906 - 14 Trambahnlinien verkehren in München

München * Ein völlig neuer Trambahn-Netzfahrplan tritt in Kraft. Er umfasst insgesamt vierzehn, ausschließlich mit elektrischer Energie betriebener Linien. Weitere Teilstrecken kommen noch hinzu. 

1. 4 1919 - Die Straßenbahn-Schaffnerinnen werden wieder ausgestellt

München *  Die Straßenbahn-Schaffnerinnen werden wieder ausgestellt, da die vom Heeresdienst entlassenen Fahrbeamten zurückgekehrt sind. 

1. 12 1926 - Der Betriebshof bei der Straßenbahn-Direktion wird aufgelassen

München-Haidhausen * Die ab dem Jahr 1925 beschafften Trambahn-Wagen haben auf dem Gelände der Straßenbahn-Direktion in Haidhausen überhaupt keinen Platz mehr. Die Folge sind unwirtschaftliche Leerfahrten zu anderen Betriebshöfen. Man lässt deshalb den Betriebshof auf und beginnt sofort mit dem Einbau von Büroräumen für die Direktion und einer neuen Fahrerschule in der Motorwagenhalle.

1913 - Zusätzliche Direktionsbüros statt Dienstwohnungen

München-Haidhausen * Um zusätzliche Direktionsbüros in der Straßenbahn-Direktion zu schaffen, müssen die Dienstwohnungen im Wohngebäude umgebaut werden. 

15. 8 1900 - Der Pferdebahn-Betrieb wird eingestellt

München * Die Pferdebahn wird mit einer Feier der Münchner Künstler- und Bürgerschaft in den Ruhestand verabschiedet. 

Damit ist die Elektrifizierung der Münchner Trambahn abgeschlossen. Doch eine Maschine, die weder von Pferden noch mit Dampf betrieben wird, ist vielen Münchnern unheimlich. 

10. 11 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 8 Milliarden Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt, einen Tag nach der Niederschlagung des Hitler-Putsches, bei 8 Milliarden Mark. 

29. 11 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 200 Milliarden Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bei 200 Milliarden Mark. Da die Taschen der Schaffner die Papiergeldstöße nicht mehr fassen können, stellt man auf die Plattformen Körbe, in denen die im Tagesverlauf schon wieder abgewerteten Papiergeldpacken untergebracht werden. 

Ab 2 1933 - Die Straßenbahn wird vernachlässigt

München * Die Zeit des Nationalsozialismus bringt für die Münchner Straßenbahn keine allzu großen Zuwächse, da die Nazis mehr auf das Auto und weniger auf den städtischen Nahverkehr setzen. Selbst die von den braunen Machthabern geförderten Reichskleinhaussiedlungen und GWG-Bauten bleiben ohne Straßenbahnanbindung. 

  • Dafür stehen Prachtstraßen-Planungen im Mittelpunkt.
  • Untergrundbahnen sollen die Innenstadt mit dem Hauptbahnhof und dem Umland verknüpfen. 

Um 7 1899 - Die Arbeiten für die Elektrifizierung sind abgeschlossen

München-Haidhausen * Die Arbeiten für die Elektrifizierung des Straßenbahn-Betriebs sind abgeschlossen. 

  • Die ehemalige Wagenhalle dient jetzt als Motorwagenhalle. Auf jedem der achtzehn Gleise ist Platz für zwei Motorwagen. 
  • Im Werkstättengebäude baut man die Schmiede zu einer Anhängewagenhalle um, in der vierzehn Wagen untergebracht werden können. 
  • Die Schreinerei ist in zwei Räume aufgeteilt worden. In dem einen findet die neue Betriebshofwerkstätte ihre Unterkunft, in dem auf einem Gleis drei Motorwagen für Reparaturarbeiten stehen können. 
  • Der andere Raum dient als heizbare Abteilung zum Trocknen von drei Motorwagen. 
  • Das Erdgeschoss des Stallgebäudes wird zu einer Anhängewagenhalle umgebaut, in der dreißig Tramwagen untergebracht werden können. Sie hat über die Schlossstraße eine eigene Zufahrt. 
  • Über eine neu erbaute Schiebebühne im Hof können die Wagen auf zwölf Hallengleise verteilt werden.  
  • Das Trambahn-Depot in der Thierschstraße wird aufgelassen und das Areal zum Bau von Wohnhäusern an der Liebherrstraße verwendet. 

Mit der Elektrifizierung wird die Straßenbahn zum innerstädtischen Massenverkehrsmittel, das die Entstehung dezentraler Wohngebiete und damit das Flächenwachstum der Stadt fördert. Das erhöht andererseits das Verkehrsaufkommen und fordert den weiteren Linienausbau. 

17. 9 1899 - Die neuen Büros der Straßenbahn-Direktion können bezogen werden

München-Haidhausen * Die neuen Bureau-Lokalitäten für die Straßenbahn-Direktion im ehemaligen Hafer- und Heumagazin können bezogen werden. 

Ab 2002 - Die Münchner Verkehrsgesellschaft mbH - MVG zieht nach Moosach

München-Haidhausen - München-Moosach * Die ehemalige Direktion der Münchner Verkehrsbetriebe, die spätere Münchner Verkehrsgesellschaft mbH - MVG, residiert in den Räumen der Einsteinstraße 28 von 1927 bis zu ihrem Umzug nach Moosach in den Jahren 2002/03. Danach steht der Gebäudekomplex leer. 

Anno 1813 - Johann Peter von Langer erwirbt das Toerring-Seefeld‘sche Salettl

Haidhausen * Johann Peter von Langer, Akademiedirektor, erwirbt das Toerring-Seefeld‘sche Salettl und baut es zum Langer-Schlössl um.

4 1899 - Aus dem Hafer- und Heumagazin werden Büros

München-Haidhausen * Das künftig überflüssig werdende Hafer- und Heumagazin über der Motorwagenhalle wird zu neuen Bureau-Lokalitäten für die Straßenbahn-Direktion umgebaut.

3. 11 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 1,5 Milliarden Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bei 1,5 Milliarden Mark. 

2007 - Kunst in der ehemaligen Straßenbahn-Direktion

2007: 

München-Haidhausen * In die Räume des ehemaligen Trambahndepots in der Einsteinstraße 28 werden für das Haidhauser Künstlerprojekt „OBACHT!“ einige Tage lang genutzt. Daraus entsteht die Idee, die Räume des Hauses nicht nur für eine vorübergehende Ausstellung, sondern für Künstler-Ateliers einzurichten. 

Ebenso schnell finden sich einige Kunstschaffende, die in den noch brauchbaren Zimmern ohne Heizung und Wasser ihre Künstlerwerkstätten einrichten. So gründet sich das 19-köpfige „Künstlerkollektiv 1Stein28“. 

Einige Bürogemeinschaften, aber auch Start-up-Unternehmen kommen schließlich noch hinzu. 

2906 - München hat die geringste Straßenbahn-Verkehrsdichte

München * Die Zeit der Münchner Trambahn Aktiengesellschaft nähert sich langsam ihrem Ende, da die Stadt - aufgrund der sich abzeichnenden veränderten politischen Verhältnisse - eine Verlängerung des Vertrages ablehnt. 

Das aber auch deshalb, weil München im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten die geringste Straßenbahn-Verkehrsdichte aufweist. So treffen hier im Jahr 1904 auf 10.000 Einwohner lediglich 0,97 Kilometer Tramstrecke, während es in Hamburg 1,89 und in Dresden sogar 3,09 Kilometer sind. 

17. 12 1923 - Der Inflations-Spuk ist vorbei

München * Der Inflations-Spuk ist vorbei. Die Streckenkarte für zwei Teilstrecken der Straßenbahn kostet nur mehr 20 Rentenpfennig. Das bedeutet, dass der Tarif alleine im Jahr 1923 32 Mal erhöht worden ist, wobei auf die Monate Oktober und November dreizehn Erhöhungen fielen. 

Da die Inflation gerade den Mittelstand verarmen lässt, der aber zugleich die klassische Nutzerschicht der Trambahn darstellt, gehen die Fahrgastzahlen zurück. Viele Münchner können sich die Straßenbahn einfach nicht mehr leisten. 

1. 7 1907 - Die Straßenbahn wird ein städtisches Unternehmen

München * Der Vertrag zwischen der Stadt und der Münchner Trambahn Aktiengesellschaft läuft endgültig aus. Das Unternehmen wird nun als Städtische Straßenbahn von der Gemeinde selbst betrieben.

1916 - Eine Fahrerschule wird in der Straßenbahn-Direktion eingerichtet

München-Haidhausen * Die Anhängewagenhalle in der Straßenbahn-Direktion wird nochmals verkleinert, da man den Platz für eine Fahrerschule braucht. 

18. 8 1812 - Johann Peter von Langer erwirbt ein Grundstück in Haidhausen

Haidhausen * Johann Peter von Langer kauft vom Grafen Anton Clemens von Toerring-Seefeld - um 4.400 Gulden - ein Grundstück. Er lässt das an der Wiener Straße gelegene Salettl des ehemaligen Haidhauser Hofmarksitzes für seine Familiezu einer repräsentativen Künstlerresidenz umbauen. 

Die Planungen erstellt der Professor für Architektur an der Münchner Kunstakademie, Carl von Fischer. Die Haidhauser bezeichnen das Anwesen als Langer-Schlössl. 

17. 6 1933 - Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz geht in Betrieb

München-Bogenhausen * Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz in Bogenhausen geht in Betrieb.

21. 7 1824 - Graf Toerring-Seefeld verkauft das Patrimonialgericht Haidhausen

Haidhausen * Graf Clemens Anton von Toerring-Seefeld verkauft das Patrimonialgericht Haidhausen um 70.000 Gulden an die Stadt München. Der Verkauf muss rückgängig gemacht werden, da er nicht die Billigung der Regierung findet.

1. 10 1890 - Das Pferdestraßenbahn-Depot wird eingeweiht

München-Haidhausen * Das Pferdestraßenbahn-Depot an der Äußeren-Wiener-Straße (heute: Einsteinstraße 28) kann feierlich eingeweiht werden.

Um 12 1684 - Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten noch nicht zufrieden

Haidhausen * Freiherr Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten allerdings noch lange nicht zufrieden, weshalb er sich nur wenige Monate später erneut an Max Emanuel wendet und darstellt, dass die vom Regenten erwiesene Gnade „von gar geringer Ergiebigkeit“ sei und er deshalb für sich die „ganze Dorfschaft Haidhausen“ - mitsamt dem „Kirchenschutz“ - als „geschlossene Hofmark“ erbittet.  

Um seinen Anspruch zu unterstreichen, hebt er die „in 27 Jahren geleisteten treuen und untertänigst geleisteten Dienste“ hervor. Daraufhin forderte der Baiernherrscher vom „Gericht ob der Au negst München“ eine Stellungnahme. 

20. 10 1685 - Haidhausen wird ungeschlossene Hofmark

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel verleiht - trotz der von seiner Hofkammer dargelegten Einwände mit einem 2. Gnadenbrief dem Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing die Jurisdiktion über die übrigen Häuser und Gründe in Haidhausen, als ungeschlossene Hofmark.  

Max Emanuel behält sich wiederum das Jagdscharwerk vor und verlangt außerdem für sich und seine Nachkommen das Recht, die Abtretung der Hofmark gegen ein anderes Aquivalent, ein gleichwertiges Objekt, zu verlangen. 

15. 5 1632 - Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt

München * Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt und nimmt Einquartierungen in den „Klöstern und Häusern der Vornehmen in München, deren Insassen meist nach Tirol oder Italien geflohen waren“.

Die innerhalb der Stadtummauerung lebenden Münchner kommen wieder einmal glimpflich davon. Die Soldateska plündert, verwüstet, drangsaliert und vergewaltigt dafür um so stärker in den Vororten - besonders in der bevölkerungsreichen Au und in Haidhausen.

10. 7 1699 - Kurfürst Max Emanuel verzichtet auf sein Einlösungsrecht

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel verzichtet in einem Dekret zugunsten des Grafen Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn - „auf dessen Lebenszeit“ - auf sein Einlösungsrecht der Hofmark Haidhausen. 

6. 3 1706 - Marchesa Anna Maria Katharina besitzt die Hofmark Haidhausen

Hofmark Haidhausen * Erst nach einer gerichtlichen Auseinandersetzungen mit einem Sohn Fuggers aus erster Ehe und durch einen Vergleich kommt Anna Maria Katharina Gräfin von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn in den vollständigen Besitz der Hofmark Haidhausen.  

Doch noch immer steht das vom Kurfürsten Max Emanuel beanspruchte Einlösungsrecht im Raum. Die clevere Witwe nutzt jedoch die Zeichen der Zeit. 

16. 2 1697 - Franz Pongraz von Leiblfing stirbt

München-Graggenau * Reichsgraf Franz Pongraz von Leiblfing, der Haidhauser Hofmarkherr, wird im Franziskaner-Friedhof beerdigt.

9 1697 - Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn kauft die Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Die Erben des Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing verkaufen die Hofmark Haidhausen an den Obristhofmeister Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn.

31. 12 1822 - 798 Familien bevölkern die Hofmark Haidhausen

Haidhausen * 798 Familien, das entspricht rund 4.000 Menschen, bevölkern die Hofmark Haidhausen.

20. 6 1685 - Die Hofkammer spricht sich gegen eine geschlossene Hofmark aus

Haidhausen * Auch die Hofkammer spricht sich in ihrer Stellungnahme gegen die Bitte des Haidhauser Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing aus, Haidhausen in eine geschlossene Hofmark umzuwandeln. Die Errichtung einer Leiblfing‘schen Hofmark bedeutet nämlich die Ausgliederung aus dem Gericht ob der Au. 

12. 3 1686 - Die Dorfgemeinde Haidhausen fühlt sich in ihren Rechten verletzt

Haidhausen * Die Dorfgemeinde Haidhausen fühlt sich durch die Ausdehnung der Hofmarkgerechtigkeit für den Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing auf alle Häuser und Gründe in ihren Rechten verletzt und schreibt dies dem Kurfürsten.

1696 - Veräußerungsverbot der Jurisdiktion und des Scharwerks

München - Haidhausen * Einen kurfürstlicher Erlass verfügt, dass in einer Entfernung von vier bis fünf Meilen um die Hauptstadt keine weitere Jurisdiktion und kein Scharwerk veräußert werden darf und die bereits veräußerten wieder einzuziehen sind. Dies trifft freilich auch auf die Hofmark Haidhausen zu. 

17. 3 1802 - Aufforderung zur Gründung einer Kleinkinderbewahranstalt

München - München-Lehel - Au * Die Polizeidirektion wird mit der Gründung einer Einrichtung beauftragt, die dann als Kleinkinderbewahranstalt und heute - in der Weiterentwicklung - als Kindergarten oder Kinderhort bezeichnet wird. 

Im Focus stehen „unbemittelte Eltern, die sich außer Haus begeben müssen, um sich vom täglichen Handlohn zu ernähren“. Denn diese „müssen häufig ihre kleinen Kinder einsperren oder unbesorgten Nachbarn anvertrauen, sie auch gar frei herumlaufen lassen, wodurch Unglücksfälle entstehen und die sittliche Erziehung benachteiligt wird“.  

Eine solche Einrichtung soll in der Stadt und im Lehel eingerichtet werden. Auch das Gericht ob der Au und das Hofmarkgericht Haidhausen können Vorschläge einreichen. 

30. 5 1768 - Alois Reichl wird Hofmarkuntertan, Schulmeister und Gerichtszeuge

Haidhausen * Alois Reichl wird vom Haidhauser Hofmarksherrn als Hofmarkuntertan, Schulmeister und Gerichtszeuge aufgenommen.

6. 2 1812 - Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld stirbt

Haidhausen * Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld, der Haidhauser Hofmarksherr, stirbt im Alter von 91 Jahren.

18. 4 1685 - Schwere Bedenken gegen eine geschlossene Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Der Auer Gerichtsherr, Dr. Georg Jobst, äußert schwere Bedenken gegen das Leiblfing‘sche Ansinnen, Haidhausen in eine geschlossene Hofmark umzuwandeln. Das Ausscheiden Haidhausens aus dem Verband des Gerichts ob der Au würde zu einem Einnahmeausfall führen, der dem eh schon so kleinen und armen Gericht durch den Entzug von 77 Einwohnern entstehen würde und dass dadurch die Bewohner der Au und Niedergiesings für die gesamten Kosten aufkommen müssten. 

3. 3 1692 - Kurfürst Max Emanuel erklärt Haidhausen zur geschlossenen Hofmark

Haidhausen * Da Graf Franz Pongraz von Leiblfing in seinem Bestreben, die Erhöhung seines Besitzes in Haidhausen zur geschlossenen Hofmark, nicht nachlässt, erklärt Kurfürst Max Emanuel schließlich die Hofmark des Geheimen und Conferenzrates, Kämmerers, Revisionsrates und Pflegers von Waldmünchen, des inzwischen in den Reichsstand erhobenen Reichsgrafen von Leiblfing - wegen der „vill vnd lange Jar trew geleisteter Dienst vnd aus absonderlichen gnaden“ - mitsamt dem Brunnthal für geschlossen. Damit ist der Haidhauser Schlossbesitzer endlich am Ziel seiner langjährigen Bemühungen.  

In seiner geschlossenen Hofmark unterstehen ihm nun alle dem „Hofkastenamte zinsbaren Unterthanen zu Haidhausen“ und nicht nur die Bauern und Dienstboten, die seine Güter bearbeiteten. Neben riesigen landwirtschaftlichen Flächen besitzt der Graf auch das Recht Scharwerke, Bodenzins und sonstige Steuern und Abgaben - also die gesamten Einkünfte aus Haidhausen - einzutreiben. Selbst die Vergabe der Gerechtsamkeiten“ also die Erlaubnis innerhalb der Hofmark ein bestimmtes Handwerk oder Gewerbe ausüben zu dürfen, unterliegen nun ausschließlich seiner Entscheidung.  

  • Dem Hofmarkherrn unterstehen „im Dorfe 85 Hausbesitzer, die Scharwerkgeld zu entrichten haben.  
  • In der Schwaige nimmt er von 42 Untertanen Scharwerkgeld und Bodenzins ein.  
  • Der Großwirt hat Stift und Gilt zu entrichten und Melber, Metzger, Schmid, Hufschmid und Schneider haben unterschiedliche Beträge abzuführen.  
  • Der jährliche Ertrag der Hofmark beläuft sich auf 188 Gulden 11 Kreuzer“.
  • Die Konsequenz aus der Erhebung Haidhausens zur geschlossenen Hofmark ist der Austritt aus dem Verband des Gerichts ob der Au.  

Während der Leiblfing‘schen Hofmarkszeit wird die Ansiedlung minderbemittelter Leute stark begünstigt. Jeder, der die Gebühren entrichten und eine Herberge erwerben kann, darf sich niederlassen und heiraten. Zeitgenossen merken kritisch an, dass der Hofmarkherr nur auf seinen Vorteil bedacht ist und sein Streben einzig der Erhöhung seiner Einnahmen gilt. Er ergreift „jede Gelegenheit Geld aus den Untertanen zu pressen, z.B. durch offenbare Begünstigung der Herbergskäufe und Ansässigmachungen und Verehelichungen, wegen der anfallenden Laudemien, Verbriefungs- und anderer Taxen und Sporteln“

12. 3 1729 - Graf Max Cajetan von Törring-Seefeld erbt die Hofmark Haidhausen

München * Die Gräfin Anna Maria Katharina von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt. Sie wird in der Gruft der Münchener Damenstiftskirche begraben, wo man ihr „auf das Grab selbsten eine weiße Steinplatten“ errichtet.

  • Ihr Palais hat sie ihrem jüngeren Sohn aus erster Ehe, Philipp Josef von Törring-Seefeld, vermacht,  
  • die Hofmark Haidhausen erhält Max Cajetan Graf von Törring-Seefeld.

30. 6 1812 - Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Haidhauser Hofmarkschloss

Haidhausen * Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Lustgebäud und einen Gartenanteil des Haidhauser Hofmarkschlosses zur Linderung der Schulraumnot. Der auch für Haidhausen zuständige Bogenhausener Pfarrer übt gleichzeitig das Amt des Lokalschulinspektors aus. 

18. 8 1796 - München wird von allen Seiten belagert

München * Die französischen Revolutionstruppen unter Jean-Victor Moreau nehmen München ein und besetzten das linke Isarufer. Der französische Befehlshaber Moreau gibt der Münchner Stadtbevölkerung die Zusage, dass die Stadt verschont bleibt. Zum Ausgleich plündern sie allerdings die umliegenden Dörfer.  

Als Verteidiger belagern die Kaiserlichen und die Condéer das rechtsseitige Isarhochufer. Die Kämpfe dauern bis zum 8. September. Durch einen - von den Österreichern verursachten - Brand wird die Häuserzeile in der Kirchenstraße, vom Hofmarkschloss bis zum Mesmerhaus, in Schutt und Asche gelegt. Den geschundenen Vorstädtern ist es freilich vollkommen egal, ob sie ein Condéer terrorisiert, ein Österreicher drangsaliert oder ein Franzose ausplündert. 

27. 4 1701 - Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt

Haidhausen * Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn, der Hofmarkherr von Haidhausen, Reichshofrat und kurbaierischer Obersthofmeister, stirbt in München. Er wird in der Pfarrkirche von Mickhausen begraben.

Die Hofmark Haidhausen erbt seine Ehefrau Anna Maria Katherina de Saint German, eine verwitwete Gräfin Törring-Seefeld. 

1760 - 279 Familien leben in der Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Die Hofmark Haidhausen umfasst 279 Familien, die in 138 Häusern leben.

31. 12 1803 - Beschreibung der Hofmark Haidhausen

Haidhausen * In der Hofmark Haidhausen befinden sich 201 Häuser und 526 Familien.

1805 - Unhaltbare Zustände in Haidhausen

Haidhausen * Die Baierische Landesregierung gibt der Hofmarkverwaltung die Schuld an den unhaltbaren Zuständen in Haidhausen, da sie „ständig ganz unvermögenden Leuten die Ansiedlung und Verehelichung genehmige, sich aber dann nicht mehr um sie bekümmere, so daß sie in Armut gerieten und zum Bettel ihre Zuflucht nehmen müßten, um ihren Lebensunterhalt zu gewinnen“.

1706 - Die Hofmark Haidhausen umfasst 233 Familien

Hofmark Haidhausen * Die Fugger‘sche Hofmark in Haidhausen umfasst 233 Familien.

9. 9 1685 - Empfang für das Kurfürsten-Paar in Haidhausen

Haidhausen * „Nachmittags um drei Uhr hatten sich auf dem Anger vor dem Besitztum des Grafen Leiblfing die Kavaliere mit Kutschen und Handpferden versammelt. Auch die kurfürstliche Leibgarde zu Pferd und eine Kompagnie der Bürgerschaft zu Pferde waren angetreten.“ Das Kurfürsten-Paar Max Emanuel und Maria Antonia werden am Haidhauser Schlossanger von den dort versammelten Anwesenden feierlich empfangen. 

Nach einer ausführlichen Huldigung des jungen Ehepaares erfolgte schließlich der triumphale Einzug in die nahe Residenzstadt München. 

Für die erwiesene Gastfreundschaft wird Kurfürst Max Emanuel dem Haidhauser Schlossbesitzer wieder ein kleines Stück entgegenkommen. Der Landesherr akzeptiert zwar die von seiner Hofkammer gemachten Einschränkungen, wonach Haidhausen nicht zur geschlossenen Hofmark ernannt werden darf, weil dort auch andere die Jurisdiktion ausüben, nämlich:  

  • das Leprosenhaus am Gasteig über den Kotterhof,  
  • Graf Preysing, die Ridler und die Jesuiten über ihre Gartengüter sowie  
  • der Kurfürst selbst über das Brunnhaus und den Jäger im Brunntal.  

Außerdem, so die Hofkammer weiter, darf der Kurfürst die Jurisdiktion für eine so große Ortschaft nahe der Landeshauptstadt nie vergeben, da er sich sonst bei auftretenden Unregelmäßigkeiten zuerst an den Hofmarkherren wenden muss, statt sofort selbst einzuschreiten. Dies könnte besonders beim Ausbrechen der Pest oder bei der unerwünschten Ansiedelung von Bettlern und vagierendem Gesindel nötig sein. 

22. 12 1813 - Die Haidhauser Schlossstraße entsteht

Haidhausen * Der Direktor der Akademie der Bildenden Künste, Johann Peter von Langer, kauft vom Haidhauser Hofmarkherrn Anton Clemens von Toerring-Seefeld noch weitere Grundstücke aus dem westlichen Teil des ehemaligen Schlossgartens als Bauplätze für Wohnhäuser an der neu angelegten Schlossstraße.

1909 - Die Post am Ostbahnhof wird erbaut

München-Haidhausen * Das „Postgebäude München-Ostbahnhof mit automatischer Telephonzentrale” wird erbaut. 

1910 - Post und Telefon am Orleansplatz

München-Haidhausen * Das Postgebäude am Orleansplatz und die Telefon-Vermittlungsstelle nehmen ihren Betrieb auf. 

1974 - Die Julia vom Shakespeareplatz

München-Bogenhausen * Die bronzene Julia, die Kopie einer Statue von Nereo Constantini, kommt am Shakespeareplatz in Bogenhausen zur Aufstellung. Sie ist ein Geschenk der Veroneser Sparkasse, die gemeinsam mit der Münchner Stadtsparkasse das 150-jährige Bestehen feiert. Wegen des Doppeljubiläums überlässt sie München gleich zwei Julia-Kopien.

Beide kommen zur Aufstellung. Die eine am Turm des Alten Rathauses. Die andere am Shakespeareplatz. Verona ist seit 1960 Münchens norditalienische Partnerstadt. 

Um 1980 - Das Üblackerhäusl wird trockengelegt und restauriert

<p><em><strong>München-Haidhausen</strong></em> * Nach einem Jahrzehnt Leerstand wird das <em>„Üblackerhäusl“</em> an der Preysingstraße von der Stadt mit einem Kostenaufwand von 580.000 DM schließlich trockengelegt und restauriert. &nbsp;</p> <p>Im Inneren des Üblackerhäusls&nbsp;ist ein kleines Herbergenmuseum&nbsp;als Abteilung des Münchner Stadtmuseums untergebracht. Dort wird ein einfacher Wohn- und Schlafraum mit der originalgetreuen Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert in seiner ursprünglichen Umgebung gezeigt. Durch die museale Einrichtung kann ein wenig die Enge damaliger Wohnverhältnisse und die Lebensart der Tagelöhner nachvollzogen werden. &nbsp;</p> <p>Gerade die ach so traditionsbewussten Münchner, die immer noch ihre scheinbar bäuerliche Abstammung durch eine Verkleidung mit Lederhosen und Dirndl nachzuspielen versuchen, hätten hier die einmalige Möglichkeit ihre eigenen proletarischen Wurzeln zu finden. &nbsp;</p> <p>Im ehemaligen Ziegenstall der ausgebauten Herberge finden laufend Ausstellungen und Dichterlesungen statt.&nbsp;</p>

1888 - Die Firma Franz Kathreiner‘s Nachfolger an der Mühldorfstraße 20

Berg am Laim * Die Fabrik und die Verwaltungsgebäude der Firma Franz Kathreiner‘s Nachfolger an der Mühldorfstraße 20 in Berg am Laim sind mit allen Maschinen, Aufzügen, Kraft-Anlagen und Beleuchtungen der Gebäude betriebsbereit.

15. 7 1849 - Haidhausen will ein neues Gotteshaus

Haidhausen * Die Gemeinde Haidhausen beschließt den Neubau der Sankt-Johann-Baptist-Kirche am heutigen Johannisplatz.

27. 10 1988 - Die Strecke für die U 4/5 wird eröffnet

München-Haidhausen * Die Strecke für die U 4/5 wird eröffnet. Gleichzeitig wird der U-Bahnhof Max-Weber-Platz in Betrieb genommen. Im Untergeschoss wird ein nachgebauter Pferdetrambahnwagen aufgestellt. 

21. 4 1864 - Max Weber kommt in Erfurt zur Welt

Erfurt * Der Soziologe Max Weber kommt in Erfurt zur Welt. 

Der Begründer der deutschen Soziologie wird durch seine Forderung nach Wertfreiheit der Wissenschaft bekannt, die jede Wertung aus den Hörsälen und Laboratorien verbannt: „Ein Wissenschaftler kann nie sagen, was sein soll, sondern immer nur beschreiben, was ist.“ 

17. 1 1920 - Der Soziologe Max Weber wird aus dem Hörsaal gejagt

München-Maxvorstadt * Als Anfang 1920 der nationalistische Eisner-Mörder, Anton Graf Arco-Valley, aufgrund eines Antrags der Münchner Studentenschaft begnadigt, und damit vor der Hinrichtung bewahrt wurde, tobten die Studenten vor Begeisterung. Professor Max Weber kommentiert dies so: 

„Die politischen Morde werden Schule machen. […] Sie haben den Grafen Arco gefeiert, weil dieser, wie es auch meine Überzeugung ist, vor Gericht ritterlich und in jeder Beziehung mannhaft aufgetreten ist. Seine Tat ging aus der Überzeugung hervor, dass Kurt Eisner Schande auf Schande über Deutschland gebracht hat. Dieser Meinung bin ich auch.
Trotzdem ist es eine schlimme Schwäche, ihn zu begnadigen, solange das Gesetz gilt, und ich als Ministerpräsident hätte ihn erschießen lassen. Aber das Ministerium ist vor ihnen zurückgewichen.”

Nach diesen Ausführungen wird der Soziologe aus dem Hörsaal gejagt. 

17. 10 1852 - Grundsteinlegung für die Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche

Haidhausen * Der Grundstein für die neue Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche wird gelegt.

3. 7 1998 - Der Max-Weber-Platz wird in Max-Weber-Platz umbenannt

München-Haidhausen * Am Vormittag versammeln sich unter einem Straßenschild der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, einige Lokalpolitiker und Soziologiestudenten, um bei strömenden Regen auf dem ehemaligen Max-Weber-Platz feierlich eine Tafel zu enthüllen, die kundtat, dass dieser Platz ab sofort Max-Weber-Platz heißt.
Was hier um 11:17 Uhr vollzogen wird, hätte Karl Valentin nicht besser erfinden können. 

7. 6 1823 - Max Weber wird in Haidhausen geboren

Haidhausen * Der spätere Magistratsrat Max Weber wird als Sohn eines Haidhauser Bürgers geboren. 

1849 - Max Weber wird Gemeindeschreiber von Haidhausen

Haidhausen * Nach seinem Jurastudium erhält Max Weber eine Anstellung am Landgericht Au und wird 1849 Gemeindeschreiber von Haidhausen. 

1. 10 1854 - Magistratsrat Max Weber und die bauliche Entwicklung der Stadt

München * Nach der Eingemeindung Haidhausens übernahm ihn die Stadtverwaltung Münchens erst als Magistratssekretär, dann als Magistratsrat. In seiner Funktion als Vorsitzender der Lokalbaukommission engagierte er sich für die bauliche Entwicklung der Stadt und besonders den Münchner Osten.

1996 - Der Max-Weber-Platz soll dem Soziologen gewidmet werden

München-Haidhausen * Bei der Verleihung des Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München an den Münchner Soziologen Ulrich Beck im Alten Rathaus, fordert dieser, dass der Max-Weber-Platz endlich nach dem Soziologen Max Weber benannt werden soll. 

Das ist ein Hinweis auf die bis dahin wenig bekannte Tatsache, dass der Platz in Haidhausen nach einem Magistratsrat aus dem 19. Jahrhundert benannt ist, der mit dem Begründer der deutschen Soziologie nur den Namen gemein hat. 

20. 4 1893 - Der Magistratsrat Max Weber stirbt

München-Haidhausen * Kurz nach Eintritt in seinen wohlverdienten Ruhestand, verstirbt der Magistratsrat Max Weber. 

1905 - Max Weber erhält einen Platz in Haidhausen

München-Haidhausen * Nach dem Magistratsrat Max Weber wird in Haidhausen ein Platz benannt. 

1917 - Max Weber auf Vortragsreisen

München * In München hielt Max Weber viele Vorträge, den berühmtesten anno 1917 vor dem studentischen Freikorps: „Politik als Beruf.” 

1919 - Der Soziologe Max Weber siedelt nach München über

München * An die Isar übersiedelt Max Weber, wo er an der Ludwig-Maximilians-Universität den Lehrstuhl des berühmten Nationalökologen Lujo Brentano übernimmt. 

1906 - Eine Bedürfnisanstalt am Max-Weber-Platz

München-Haidhausen * Das heute als Zugang über Rolltreppen zur U-Bahn dienende Gebäude wird als Bedürfnisanstalt errichtet und wie folgt beschrieben:

„Es enthält eine Bedürfnisanstalt mit Wärterinzimmer, eine Männerabteilung mit 2 Aborten, eine Frauenabteilung mit 3 Aborten, einen Pißort mit 12 Standplätzen, einen Stationsmeister - und einen Warteraum der Straßenbahn, einen Zeitungsladen und eine geräumige offene Vorhalle.
Das Gebäude ist nur zu einem kleinen Teil unterkellert. Die überbaute Fläche beträgt 128 Quadratmeter. Das aus Backsteinmauer-werk hergestellte Bauwerk ist verputzt, die Dachung mit roten Ziegeln eingedeckt.”

Von den Anwohnern und Hausbesitzern wird Einspruch gegen die Bedürfnisanstalten erhoben und dabei Bedenken in „ästhetischer und sittlicher Beziehung“ ins Feld geführt. 

12 1918 - Der Soziologe Max Weber und die Revolution

Heidelberg * Drei Wochen nach der Revolution schreibt der Soziologe Max Weber: „Die Münchner sind ja völlig verrückt und würdelos”. […] „Wie lange dieser Karneval wohl noch dauert?” Den ersten demokratischen bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner nennt Weber den „Hanswursten des blutigen Karnevals”. 

27. 10 1946 - Wie aus Trambahnfrust ein Klassiker entsteht

München * Ferdinand Weisheitinger, besser bekannt als Weiß Ferdl, wird im Rahmen seines Entnazifizierungsverfahrens von einer Spruchkammer in München als „Mitläufer“ eingestuft und muss einen Sühnebetrag von 2.000 Reichsmark zahlen. 

Auch sein Auto wird konfisziert. Dadurch ist er gezwungen, von seinem Wohnort Solln zum Platzl mit der Straßenbahn zu fahren. Die Enge und die Leute sind ihm ein Gräuel, weshalb ihm in einem ärztlichen Attest „eine gewisse Angstneurose im öffentlichen Verkehr“ diagnostiziert, und „die Zuteilung eines Pkws dringend befürwortet“ wird. 

In dieser Zeit entsteht „Ein Wagen von der Linie 8“, als eine Erinnerung an seine leidigen Trambahnfahrten. 

30. 5 1964 - München geht eine Städtepartnerschaft mit Bordeaux ein

München - München-Haidhausen - Bordeaux * München geht eine Städtepartnerschaft mit der südwestfranzösischen Stadt Bordeaux ein. Beide Städte widmen im Laufe ihrer Beziehungen der jeweiligen Partnerstadt eine Straße oder einen Platz.

Bordeaux benennt an der repräsentativen Esplanade des Quinconces in zentraler Lage die Allée de Munich. Bayerns Landeshauptstadt München wählt einen völlig anderen Weg und stellt im Jahr 1976 am Forum der Wörthstraße einfach neue Tafeln mit dem Namen Bordeauxplatz auf.  

Mit dem Forum wird ganz bestimmt einer der ansprechendsten Plätze in Haidhausen gefunden, auch wenn die Wörthstraße an eine der blutigsten Schlachten erinnert. Ob es aber amtliche Befürchtungen sind, die den Münchnern die möglicherweise schwierige Schreibweise der Partnerstadt nicht zutrauen oder nur einfach die Angst vor allzu viel Veränderung, ist nicht überliefert.  

Jedenfalls besitzt der Bordeauxplatz bis heute keine Hausnummer, weshalb auch an eine solche Anschrift kein Brief zugestellt werden kann. Die den Platz säumenden Häuser führen auch weiterhin die fortlaufenden Hausnummern der Wörthstraße. 

Um 4 1997 - Der Bordeauxplatz wird grundsaniert

München-Haidhausen * Der Zustand des Brunnens am Bordeauxplatz ist ein so erbärmlicher, dass das Becken abgebrochen und völlig neu aufgebaut werden muss. Da das Becken in seiner Entstehungszeit „in den Dreck gebaut” worden ist, versickern von den 15.000 Kubikmetern Wasser, die pro Saison hier verbraucht werden, gut die Hälfte im Erdreich. Ein Riss geht durch den Rehbock, dem zudem sein Geweih abhanden gekommen ist.  

Damit der Bordeauxplatz seine auf alten Fotos verbürgte Ursprünglichkeit zurückgewinnt, beginnt man mit umfangreichen Umbauarbeiten. Die Grundstruktur des Platzes konnte über die Jahrzehnte im Wesentlichen erhalten werden. Nur die Wege waren breiter geworden und betongepflastert. Sie sollen wieder zu schmalen Sandwegen umgestaltet werden. Die Parkbänke waren nach innen gerückt, weg vom Straßenverkehr, dafür aber mit dem Rücken zu den Flaneuren. Auch sie sollten wieder an ihren ursprünglichen Platz rücken.  

Daneben muss der nach über 120 Jahren lückenhaft gewordene Baumbestand erneuert werden, wobei die ersten Ulmen schon seit dem Jahr 1989 einer Abholzaktion zum Opfer fielen, da die weltweit auftretenden Fäulnisbakterien auch vor diesem historischen Ensemble keinen Respekt hatten. Als Ersatz pflanzte man zunächst einreihig Linden nach, „damit der Platz nicht allzu stark unter dem Schattendruck leidet“. Spätestens seit der Entdeckung des Ozonlochs weiß man den Schatten wieder zu schätzen, weshalb die Linden aus den 1990er Jahren zusammen mit den neuen Bäumen eine doppelreihige Allee rings um den Platz ergeben haben.  

Der neu geschaffene Spielplatz entspricht zwar nicht dem ursprünglichen Erscheinungsbild - aber dem Bedürfnis der Eltern. 

15. 7 1901 - Der Glaspalast-Brunnen wird vor dem Ostbahnhof aufgebaut

München-Haidhausen * Der aufwändige, mit romanischen und gotischen Ornamenten geschmückte Schalenbrunnen aus dem Münchner Glaspalast wird vor dem Ostbahnhof neu aufgestellt und in Betrieb genommen. 

Der Glaspalastbrunnen war 1879 abgebaut und in der Zwischenzeit in einem Bauhof einglagert worden. 

1976 - Der Daphne-Brunnen wird am Orleansplatz aufgestellt

München-Haidhausen * Der Daphne-Brunnen, der Bildhauerin Marlene Neubauer, wird am Orleansplatz aufgestellt.

Die über drei Meter hohe Daphne-Skulptur stellt eine Gestalt aus der griechischen Mythologie dar. Sie, die alle Annäherungsversuche von Männern zurückweist, wird nun von Apollon verfolgt. Als sie ihm nicht mehr entkommen kann, fleht sie Ge um Hilfe an. Die Göttin der Erde verwandelt sie zum Schutz vor dem geilen Wüstling daraufhin in einen Lorbeerbaum. 

Der enttäuschte Apollon kann nur mehr einen Zweig davon abbrechen. Diesen trägt er seither auf seinem Haupt und hält den Lorbeer für heilig.

2. 8 1859 - Die Jakobi-Dult wird an den Haidhauser Johannisplatz verlegt

München-Haidhausen * Die Jakobi-Dult wird provisorisch auf den Haidhauser Johannisplatz verlegt.

21. 7 1914 - Baubeginn für Franz Stucks Atelierbau

München-Haidhausen * Die Bauarbeiten für den neuen Atelierbau an der Villa von Franz von Stuck beginnen. Den dafür erforderlichen Grund hat er zuvor von seinem Freund, dem kgl. Bayerischen Hofschauspieler und Dichter Konrad Dreher abgekauft. 

31. 10 1919 - Anna Bertha Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Anna Bertha Röntgen stirbt in München.

1876 - Aus dem Braunauer Bahnhof wird der Ostbahnhof

München-Haidhausen * Erst jetzt erhält der im Neurenaissance-Stil errichtete Braunauer Bahnhof den Namen Ostbahnhof. 

10. 2 1923 - Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München. 

8. 1 1965 - Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa

München-Haidhausen * Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa um 1,1 Millionen DMark und verpflichten sich, in den Räumen der ehemaligen Künstler-Residenz ein Museum einzurichten. Die Landeshauptstadt München gewährt im Gegenzug einen einmaligen Zuschuss von 500.000 DMark. 

1943 - Die Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen

München-Haidhausen * Die verwaiste Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen. 

13. 9 2000 - Der Ateliertrakt der Villa Stuck wird feierlich eröffnet

München-Haidhausen * Der renovierte Ateliertrakt der Villa Stuck wird feierlich eröffnet. 

10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen zieht in die Maria-Theresia-Straße 11

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen findet in der Maria-Theresia-Straße 11 ein neues Zuhause, nachdem ihm seine Wohnung in der Villa an der Prinzregentenstraße 61 wegen Eigenbedarfs gekündigt worden ist. Dort lebt Röntgen bis zu seinem Tod im Jahr 1923.

1982 - Ein Schandfleck und Ärgernis verschwindet

München-Haidhausen * Die als „Schandfleck“ empfundenen Gebäudereste des Ostbahnhofs werden endgültig angebrochen. 

Auch der Orleansplatz erfährt eine völlige Neugestaltung. Ein Busbahnhof wird gebaut. 

1897 - Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße

München-Haidhausen * Der 34-jährige Akademieprofessor Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße“und beginnt umgehend mit den Planungsarbeiten für seine Künstler-Residenz.

27. 7 1897 - Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais ein

München-Haidhausen * Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais bei der Lokalbaukommission in München zur Genehmigung ein. Die Überprüfung der Planungen führen zur umgehenden Ablehnung und der Aufforderung zur Überarbeitung.

9. 10 1897 - Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck beginnen

München-Haidhausen * Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck an der Prinzregentenstraße beginnen. 

1930 - Die Familie Heilmann-Stuck bezieht kurzfristig die Villa Stuck

München-Haidhausen * Die Familie Heilmann-Stuck bezieht die Villa Stuck, muss aber bald feststellen, dass die ehemalige Künstler-Residenz für die besonderen Bedürfnisse einer Familie mit vier Kindern nur wenig geeignet ist. Aus diesem Grund legen die Heilmanns die Villa Stuck bald still. Mary Heilmann-Stuck geht mit ihren Kindern nach Marqurtstein, Albert Heilmann ist beruflich strak in Berlin engagiert. 

30. 4 1945 - Die Villa Stuck wird von den US-Militärbehörden beschlagnahmt

München-Haidhausen * Mit dem Einmarsch der Amerikaner wird die Villa Stuck umgehend von den US-Militärbehörden beschlagnahmt. Da die unteren Räume für Bürozwecke zu dunkel sind, wollen die Amis die Wände weiß übertünchen.Diese Maßnahme kann gerade noch verhindert werden. Auch deshalb, weil die Besatzer ins Nachbarhaus umziehen. 

1. 1 1992 - Das Museum Villa Stuck wird wiedereröffnet

München-Haidhausen * Unter dem Wortungetüm Museum Villa Stuck - Eine Stiftung der Landeshauptstadt München mit Schenkung Hans Joachim Ziersch kann die Künstler-Villa wieder eröffnet werden. 

1913 - Stuck gestaltet seine „Amazone“ in Lebensgröße

München-Haidhausen * Franz von Stuck erhält vom „Kölner Kunstverein“ den Auftrag, seine „Amazone“ in Lebensgröße zu gestalten. 

6 1946 - Die Akademie der Tonkunst soll in die Villa Stuck

München-Haidhausen * Nach einem kurzen Intermezzo im Maximilianeum wird der Akademie der Tonkunst die Villa Stuck als neue Wirkungsstätte für ihren Unterrichtsbetrieb zugewiesen. 

Volksschule

Architekt: Bertsch Wilhelm
Baustil: historisierend
Erstellung: 1899
Ernst-Reuter-Straße 4
78 m
<p>Volksschule, historisierender Gruppenbau, mit skulptiertem Steinportal, 1899-1901 von Wilhelm Bertsch.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 131
126 m
<p>Mietshaus, stattliche Neurenaissance, mit Eckaufsatz, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 135
141 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Ziegelei - 06

Erstellung: 1858

144 m

Mietshaus

Architekt: Aigner Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 127
148 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1900 von Andreas Aigner.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 125
167 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 123
170 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Grillparzerstraße 35
175 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, bez. 1901/02.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 121
192 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 143
205 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm und Giebeln, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lucile-Grahn-Straße 25
242 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Einsteinstraße 113
258 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1901.</p>

Mietshaus

Architekt: Wenbauer Berthold
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1914
Grillparzerstraße 43
258 m
<p>Mietshaus, barockisierend, 1914 von Berthold Wenbauer.</p>

Mietshaus

Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schneckenburger Straße 44
269 m
Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, reich gegliedert, 1910 von Berthold Neubauer.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 38
274 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert, Anfang 20. Jh.</p>

Franziskanerkloster

Erstellung: 1926
Versailler Straße 20
287 m
<p>Franziskanerkloster, 1925-26; an die Gabrielskirche (siehe Prinzregentenstraße 102) angebaut, mit der es eine Gruppe bildet.</p>

Ziegelei - 07

Erstellung: 1858

287 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Haidenauplatz 2
290 m
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; bildet eine Gruppe mit Kirchenstraße 97.

Wohnanlage

Architekt: Dreisch Eugen
Erstellung: 1927
Schneckenburger Straße 33
298 m
Schneckenburger Straße 33/35/37/37 a/39/39a/41; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch; siehe Versailler Straße 21.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kirchenstraße 97
303 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Haidenauplatz 2.</p>

St. Gabriel

Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Erstellung: 1926
Prinzregentenstraße 102
303 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Gabriel, Rohbacksteinbau mit Turm, 1925-26 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; der Stil in Anlehnung an frühchristliche Vorbilder entwickelt, zugehörig Versailler Straße 20, siehe dort.</p>

Wohnanlage

Architekt: Dreisch Eugen
Baustil: Historismus
Erstellung: 1927
Versailler Straße 21
303 m
<p>Ausgedehnte Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch für den Beamtenwohnungsverein, in mehreren Flügeln um mehrere Höfe geschlossen, der Kopfbau der Gabrielkirche gegenüber von städtebaulicher Bedeutung, in reduziertem Historismus. Zugehörig: Prinzregentenstraße 92/94/96/98/100 und Schneckenburger Straße 33/35/37/37 a/39/39 a/41.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Braystraße 22
308 m
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, Anfang 20. Jh.

Einsteinstraße
317 m
<p>Haidhausen Einsteinstr. Wiener Stra.e / Am Kirchstein 3</p>

Rückgebäude

Erstellung: 1896
Flurstraße 18
325 m
<p>Rückgebäude. Zweigeschossiges Wohnhaus, erbaut 1896; zugehörig zu Vordergebäude Flurstraße 14, vgl. dort.</p>

Mietshäuser

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Einsteinstraße 101
327 m
<p>Einsteinstraße 101, 103, 105, 107, 109; Gruppe gleichartiger Mietshäuser, schlicht spätklassizistisch, um 1860/70; Nr. 109 etwas vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Flurstraße 34
329 m
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1870.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Einsteinstraße 99
338 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Kirchenstraße 94
340 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, erbaut 1894, 1901 um zwei Achsen nach Westen erweitert.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 39
354 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit späten Jugendstilanklängen, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Lucile-Grahn-Straße 40
354 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 42
367 m
<p>Mietshaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Lucile-Grahn-Straße 41
372 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Doppelerker-Balkon-Gruppe, Anfang 20. Jh.; vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 51
373 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern und reich dekoriertem Portal, 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>

Mietshaus

Baustil: klassizisierend
Erstellung: 0
Flurstraße 20
375 m
<p>Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 3 und 5.</p>

Mietshaus

Baustil: klassizisierend
Erstellung: 0
Flurstraße 247
379 m
Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 3 und 4.

Mietshaus

Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1850
Flurstraße 14
380 m
<p>Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 4 und 5.</p>

Wohnanlage

Architekt: Dreisch Eugen
Erstellung: 1927
Prinzregentenstraße 92
380 m
<p>Prinzregentenstraße 92/94/96/98/100; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch; siehe Versailler Straße 21.</p>

Mietshaus

Architekt: Evora Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Schneckenburger Straße 20
381 m
Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Giebel, Putz- und Stuckdekor, 1904 von Carl Evora.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 43
388 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, kräftig gegliederte Fassade, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Lucile-Grahn-Straße 44
391 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, 1909-11 von Berthold Neubauer.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Schneckenburger Straße 19
391 m
Mietshaus, neubarock, 1903 von Georg Guinin.

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Grillparzerstraße 53
394 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit reicher Dekoration (Masken), 1908 von Franz Popp.</p>

Mietshaus

Architekt: Volk Julius
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schneckenburger Straße 17
396 m
Mietshaus, später Jugendstil, mit schlichtem Putzdekor, 1910 von Julius Volk; Gruppe mit Nr. 15.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 46
398 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, durch Balkone, Erker und Loggien reich gegliederter Eckbau, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Trogerstraße 20
398 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Lucile-Grahn-Straße 45
401 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Lucile-Grahn-Straße 46
406 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1908-09 von Franz Popp.</p>

Mietshaus

Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 95
408 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1911 von Geissler &amp; Co.; bildet mit Nr. 91 und 93 eine symmetrisch komponierte Wohnhausgruppe.</p>

Volksschule

Architekt: Bertsch Wilhelm
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Flurstraße 4
410 m
<p>Volksschule, historisierender Gruppenbau mit reichem Putzdekor, 1903-05 von Wilhelm Bertsch.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Kuglerstraße 15
410 m
Kuglerstraße 15/17; Mietshaus, barockisierend, um 1920; zur Baugruppe Schneckenburger Straße 14 und 16 gehörig.

Ziegelei - 05

Erstellung: 1858

414 m

Mietshaus

Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Schneckenburger Straße 15
417 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit schlichtem Putzdekor, 1912 von Adolf Ziebland; Gruppe mit Nr. 17.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Kirchenstraße 69
418 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, bez. 1902, von R. Barbist.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Lucile-Grahn-Straße 48
420 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1907-08 von Franz Popp.</p>

Mietshaus

Architekt: Zitter Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Lucile-Grahn-Straße 47
425 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit sehr reichem floralem Jugendstildekor, 1901 von Johann Zitter; im Vestibül zwei große Stuckreliefs.</p>

Mietshaus

Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 93
425 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1911 von Geissler &amp; Co.; Mittelbau einer symmetrisch komponierten Wohnhausgruppe mit Nr. 91 und 95.</p>

Mietshausgruppe

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Schneckenburger Straße 16
427 m
Teil einer Mietshausgruppe (mit Nr. 14 und Kuglerstraße 17), barockisierend, mit Erker, um 1920.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 67
431 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.</p>

Eckhaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 16
432 m
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, um 1908-09 von Franz Popp; bildet Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 14.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Nigerstraße 2
438 m
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm, um 1900; vereinfacht; vgl. auch Ensemble Bogenhausen sowie Ensemble Prinzregentenstraße.

Mietshaus

Baustil: Spätbiedermeier
Erstellung: 0
Kirchenstraße 72
439 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger freistehender Mansardwalmdachbau in spätbiedermeierlichen Formen mit Putzgliederung, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Prinzregentenstraße 91
440 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, 1911-12 von Geissler &amp; Co.; bildet mit Nr. 93 und 95 eine symmetrisch komponierte Wohnhausgruppe.</p>

Eckhaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 14
441 m
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, um 1908-09 von Franz Popp; bildet Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 16.</p>

Wohnhausgruppe

Architekt: Mund Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Zumpestraße 4
442 m
Zumpestraße 4/6/8/10; Symmetrische, zweigiebelige Wohnhausgruppe im späten Jugendstil, 1911 von Johann Mund.

Mietshausgruppe

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Schneckenburger Straße 14
447 m
<p>Teil einer Mietshausgruppe (mit Nr. 16 und Kuglerstraße 17), barockisierend, mit Erker, um 1920; städtebaulicher Abschluss des vorgelagerten Platzes.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Flurstraße 2
451 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Giebel und Eckturmerker, um 1900; vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Nigerstraße 4
454 m
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1911-13 von Geissler & Co.

Eckhaus

Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prinzregentenplatz 23
465 m
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, mit Kuppelaufsatz und Stuckdekor, um 1900 wohl von Carl Vent; Gruppe mit Nr. 21.</p>

Mietshaus

Baustil: Spätbiedermeier
Erstellung: 0
Kirchenstraße 68
474 m
Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit Mansarddach, 3. Viertel 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Hartl Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenplatz 21
478 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1901 von Hans Hartl; Gruppe mit Nr. 23.</p>


485 m
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar.; Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Karl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.

Postamt

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Elsässer Straße 5
488 m
Postamt, ehem. Farbenfabrik Michael Huber, stattlicher historisierender Bau, 1911 von Robert Graschberger.

Kleinhaus

Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
490 m
<p>Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 a, b, c.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
497 m
<p>Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 und 64 b, c.</p>

Mietshaus

Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Prinzregentenplatz 19
497 m
<p>Mietshaus, malerischer, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1902-03 von Carl Vent.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Kirchenstraße 64
498 m
Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64, 64 a, b.

Kleinhaus

Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
501 m
<p>Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 und 64 a, c.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 62
506 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.</p>

Ziegelei - 08

Erstellung: 1858

509 m

Mietshaus

Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Mühlbaurstraße 2
510 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Eckkuppel und Stuckdekor, bez. 1902, von Adolf Seiffhart.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Kirchenstraße 60
511 m
<p>Kleinhaus, um 1830; Gruppe mit Nr. 54, 56 und 58.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Kirchenstraße 58
516 m
<p>Kleinhaus, um 1830; Gruppe mit Nr. 54, 56 und 60.</p>


516 m

Prinzregententheater

Architekt: Littmann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prinzregentenplatz 12
518 m
<p>Prinzregententheater, klassizistischer Jugendstil, freistehender Komplex mit östlich angefügtem (erneuertem) Foyertrakt, 1900-1901 von Max Littmann; mit Innenräumen. Südöstlich zugehöriger Garten mit Pergola auf der Brüstung und Jugendstilbrunnen.</p>

Eckhaus

Architekt: Hartl Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenplatz 17
523 m
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich stuckiert, 1901 von Hans Hartl; Gruppe mit Nr. 15.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
526 m
<p>Kleinhaus, etwa 1830; Gruppe mit Nr. 56, 58 und 60.</p>

Malerisches Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Mühlbaurstraße 1
532 m
<p>Malerisches Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckdekor, bez. 1911, von Franz Popp.</p>

Eckhaus

Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenplatz 15
533 m
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert mit Stuckdekor, 1902 wohl von Carl Vent; an der Possartstraße Vorgarten mit Gitterzaun; Gruppe mit Nr. 17.</p>

Alte Kath. Pfarrkirche - St. Johann Baptist

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1350
Kirchenstraße 39
536 m
<p>Alte Kath. Pfarrkirche St. Johann Baptist, einschiffiger barocker Saalraum mit eingezogenem Chor, Westturm und Grabdenkmäler an der Außenseite, im Kern romanisch, 1493 spätgotisch verändert, 1698-1700 Umbau, 1712 Turm nach Brand erneuert, Spitzhelm 1864; mit Ausstattung; Friedhof, ältester Teil erstmals 1315 erwähnt, im 19./20. Jh. mehrfach nach Norden erweitert; Friedhofsmauer, rohbacksteinerne Umfassungsmauer mit ostseitigem Torbogen und Freitreppenanlage vor der Kirche, Treppenanlage 1776, Mauer 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Wohnhausgruppe

Architekt: Beblo Fritz, Meitinger Karl
Baustil: historisierend
Erstellung: 1925
Einsteinstraße 54
538 m
<p>Einsteinstraße 54/58/60/62; Wohnhausgruppe vor Straßenbahnhof, mit historisierenden Anklängen, 1925-26 von Fritz Beblo und Karl Meitinger; mit Seeriederstraße 1.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Kirchenstraße 50
538 m
<p>Kleinhaus, erdgeschossiger schmaler Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
538 m
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.</p>

Eckhaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 52
539 m
<p>Eckhaus, schlicht biedermeierlich, Mitte 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Kirchenstraße 48
543 m
<p>Kleinhaus, erdgeschossiger Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
544 m
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Spicherenstraße 6
545 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Mühlbaurstraße 3
546 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit asymmetrischer Gliederung und Stuckdekor (u. a. figürlicher Fries), 1910-12 von Franz Popp.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 9
547 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kirchenstraße 46
549 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Walmdach-Eckbau in schlichten Neurenaissanceformen mit Zwerchhaus, Ende 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
550 m
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Spicherenstraße 8
551 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neo-Louis-XVI-Stil
Erstellung: 1901
Possartstraße 2
555 m
<p>Mietshaus, Neo-Louis-XVI-Stil, sehr reich gegliedert und stuckiert, mit fünf Reliefporträts, 1901; samt zugehörigem Jugendstil-Vorgartengitterzaun.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Keplerstraße 1
559 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, mit z. T. figürlichem Stuckdekor, 1910-11 von Franz Popp.</p>

Kath.Pfarrhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1890
Kirchenstraße 37
560 m
<p>Kath.Pfarrhaus St. Johann Baptist, freistehend, spätklassizistisch, 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Kirchenstraße 44
560 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Mansarddachbau in Neurenaissanceformen mit Zwerchhaus über flachem Mittelrisalit, Ende 19. Jh.</p>

Eckbau

Architekt: Beblo Fritz, Meitinger Karl
Erstellung: 1926
Seeriederstraße 1
562 m
<p>Eckbau einer Wohnanlage, 1925-26 von Fritz Beblo und Karl Meitinger; siehe Einsteinstraße 54/56/58/60/62.</p>

Eckhaus

Architekt: Günther August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 13
567 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger klassizisierender Jugendstil-Eckbau mit Putzgliederung, übergiebeltem Eckrisalit, Balkons und Stuckdekor, von August Günther, 1908.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Trogerstraße 6
569 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkerturm, um 1880; Gruppe mit Nr. 8.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Spicherenstraße 12
571 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit in Form von drei Erkern angeordnetem Dekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Elsässer Straße 11
572 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1896-97.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Spicherenstraße 14
573 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und Stuck, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Rupp & Fuchs
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenplatz 11
579 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger barockisierender Jugendstil-Eckbau mit überkuppeltem Vorsprung, Balkons, Zwerchgiebel und reichem Stuckdekor, vom Büro "Rupp &amp; Fuchs, nunmehr Hans Hartl", 1901/02, 1977/78 rekonstruierend umgebaut.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Possartstraße 4
581 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Bodenerker, Anfang 20. Jh.; samt Vorgartenzaun.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 13
585 m
Mietshaus, neubarock, um 1890.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 69
591 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Eckturm, reich gegliedert, bez. 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Trogerstraße 8
591 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880; Gruppe mit Nr. 6.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kirchenstraße 42
596 m
<p>Kirchenstraße 42; Mietshaus, viergeschossiger stuckgegliederter Neurenaissancebau, 1889.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Possartstraße 6
598 m
<p>Stattliches, malerisches Mietshaus, Jugendstil, sehr reich gegliedert, mit z. T. figürlichem Stuckdekor, 1909-10 von Franz Popp; samt Vorgartenzaun.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 26
599 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 22 und 24.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Trogerstraße 12
600 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, 1880; nebst Rückgebäude.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 67
603 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Ehem. Gaststätte

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1860
Kirchenstraße 38
604 m
<p>Ehem. Gaststätte zur Alten Kirche, fünfgeschossiger putzgegliederter Mansarddachbau in biedermeierlichen Formen, um 1860/70.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Trogerstraße 14
607 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 23
609 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900.</p>

Mietshausgruppe

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Friedenstraße 34
611 m
Friedenstraße 34 a / 36; Mietshausgruppe, historisierend, mit Zwerchgiebeln, um 1910.

Richard-Wagner-Denkmal

Architekt: Waderé Heinrich
Erstellung: 1913
Prinzregentenplatz
612 m
<p>Richard-Wagner-Denkmal, Marmorsitzbild, 1913 von Heinrich Waderé; westlich von Nr. 12 in kleiner Anlage.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 15
613 m
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890.

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Friedenstraße 34
613 m
Mietshaus, historisierend, mit Erkern und Mansarddach, um 1910/20; Einheit mit Burggrafenstraße 1.

Unionsbräu

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Einsteinstraße 42
616 m
<p>Unionsbräu, stattlicher Bau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern und Giebeln, 1896.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 48
629 m
<p>Einsteinstraße 48; Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Elsässer Straße 17
629 m
Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 24
630 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 22 und 26.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 46
641 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 46.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Elsässer Straße 22
642 m
<p>Mietshaus, stattlicher Jugendstilbau, mit zwei Erkern, Giebel und sehr reicher Dekoration, 1903 von R. Barbist.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Trogerstraße 22
643 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Burggrafenstraße 1
645 m
<p>Mietshaus in Ecklage, historisierend, um 1910/20; Einheit mit Friedenstraße 34.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Orleansstraße 65
648 m
<p>Mietshaus, neubarock mit reichem Stuckdekor und neugotischer Marienfigur, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Trogerstraße 26
649 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1905.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Breisacher Straße 22
650 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1901 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 24 und 26.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Trogerstraße 24
651 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Kopernikusstraße 11
651 m
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, 1911 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 46
657 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1900; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 46 a.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Kirchenstraße 27
659 m
<p>Mietshaus, schlicht Neurenaissance, mit Doppelbalkon an der Ecke, um 1870; am Westrand des Kirchplatzes.</p>

Mietshaus

Architekt: Buchinger Andreas
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Possartstraße 9
659 m
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, 1911 von Andreas Buchinger; bauliche Einheit mit Kopernikusstraße 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Sturm Philipp
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Orleansstraße 63
662 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1893 von Philipp Sturm erbaut.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Wolfgangstraße 22
673 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Einsteinstraße 44
676 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1876 erbaut, Fassade etwas vereinfacht.</p>

Eckhaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 26
676 m
<p>Eckhaus, biedermeierlich, um 1850/60.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 25
679 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 21 und 23.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Elsässer Straße 23
681 m
Mietshaus, neubarock, Eckbau mit Erkern, bez. 1902.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 61
682 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1880.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1862
Kirchenstraße 24
683 m
<p>Vorstadthaus, klassizistisch, 1862 von Maurermeister Heuberger und Zimmermeister Joh. Sedlmair.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 23
685 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 21 und 25.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Possartstraße 12
688 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, 1911-12 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; symmetrische Gruppe mit Nr. 14.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Elsässer Straße 25
692 m
Mietshaus, neubarock, 1902 von Heilmann und Littmann.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 19
693 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 59
702 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Possartstraße 14
703 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, 1911-12 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; symmetrische Gruppe mit Nr. 12.</p>


703 m

Ismaninger Straße
704 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Breisacher Straße 18
705 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau, 1896.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 21
712 m
<p>Kirchenstraße 21; Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 23 und 25.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 20
713 m
<p>Vorstadthaus, klassizistisch, Mitte 19. Jh, Fassadenpreisträger 2004.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 26
715 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1900.

Satteldachhaus

Erstellung: 0
Kirchenstraße 18
716 m
<p>Satteldachhaus vorstädtischen Charakters, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 34
721 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 57
721 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Possartstraße 13
721 m
<p>Villa, neuklassizistisch, bez. 1922, von Heilmann und Littmann.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Kirchenstraße 16
727 m
<p>Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Leonhardstraße
728 m
<p>Ehem. Kloster zum Guten Hirten, siehe Preysingstraße 83.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 14
736 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 31
736 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>

Ismaninger Straße
738 m

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Elsässer Straße 33
740 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1894 von Fritz Schönmann.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Elsässer Straße 28
741 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung, Anfang 20. Jh.</p>

Krankenhaus rechts der Isar

Architekt: Rettig Wilhelm
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ismaninger Straße 22
745 m
<p>Krankenhaus rechts der Isar, Verwaltungsbau-Trakt entlang der Ismaninger Straße, neubarocke Palastform, 1892-93 von Wilhelm Rettig.</p><p>https://www.mri.tum.de/de/%C3%BCber-uns/das-Universit%C3%A4tsklinikum/Historie-des-Klinikums</p><p>&nbsp;</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 11
747 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Mittelgiebel, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 12
747 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.</p>

Schlichtes Vorstadthaus

Erstellung: 1810
Kirchenstraße 12
747 m
<p>Schlichtes Vorstadthaus, etwa Anfang 19. Jh.</p>

Villa in Ecklage

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 16
749 m
<p>Villa in Ecklage am Shakespeareplatz, neuklassizistisch, reich gegliedert, um 1910; samt hölzernem Gartenhäuschen.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Kirchenstraße 15
751 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Leonhardstraße 1
752 m
Leonhardstraße 1 1/4; Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.

Synagoge

Erstellung: 1970
Possartstraße 15
752 m
<p>Die Synagoge in der Possartstraße 15 ist eine der drei Stadtteilsynagogen der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Sie entstand in den 1970er Jahren, nachdem in der benachbarten Lauer-Villa bereits kurz nach 1945 ein Betsaal eingerichtet worden war. Mit dem Einbau einer <strong>Mikwe</strong> im Jahr 1970 erhielt das Gebäude eine zentrale Einrichtung für die rituelle Reinheit und wurde dauerhaft zum religiösen Zentrum der orthodoxen Gemeinde. 1988 wurde die Synagoge unter Rabbiner Israel Diskin als erstes <strong>Chabad-Haus Deutschlands</strong> offiziell eingeweiht.</p><p><strong>Architektur</strong></p><p>Das Gebäude ist nach außen hin unscheinbar und fügt sich in die Wohnbebauung der Possartstraße ein. Auf eine repräsentative Sakralarchitektur wurde verzichtet, teils aus Sicherheitsgründen, teils um sich in das Viertel einzupassen.</p><p>Im Inneren entspricht der Aufbau den halachischen Vorschriften:</p><ul><li>Aron ha-Kodesch (Toraschrein) an der Ostwand,</li><li>Bima (Vorlesepult) in der Mitte,</li><li>getrennter Männer- und Frauenbereich durch eine Mechitza.</li></ul><p>Die Ausstattung ist bewusst schlicht und funktional.</p><p><strong>Nutzung und Bedeutung</strong></p><p>Die Synagoge dient der <strong>orthodoxen Chabad-Lubawitsch-Gemeinde</strong> als Ort für tägliche Gebete, Schabbat- und Feiertagsgottesdienste sowie für Tora-Unterricht und Erwachsenenbildung. Sie markiert den <strong>Wiederaufbau orthodox-jüdischen Lebens</strong> in München nach der Shoah und ergänzt das Spektrum der Münchner Synagogen: Neben der repräsentativen Ohel-Jakob-Synagoge am Jakobsplatz und der traditionsreichen Synagoge in der Reichenbachstraße ist sie das Zentrum des chassidisch-orthodoxen Lebens der Stadt.</p><p><strong>Literatur / Quellen</strong></p><ul><li>Haus der Bayerischen Geschichte (HDBG): <i>Synagoge Possartstraße 15 (Chabad-Synagoge)</i>, <a href="https://hdbg.eu/juedisches_leben/synagoge/muenchen-8-stadtteil-synagogen/1440">hdbg.eu</a></li><li>Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern: <i>Stadtteilsynagogen</i>, <a href="https://www.ikg-m.de/kultus-und-religion/synagogen/stadtteilsynagogen/">ikg-m.de</a></li><li>Munich Art To Go: <i>Synagoge Possartstraße</i>, zikg.eu</li></ul>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 30
753 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

ehem. Frauenkloster

Architekt: Preysing
Erstellung: 0
Preysingstraße 83
755 m
Ehem. Frauenkloster zum Guten Hirten, ursprünglich Schlösschen und Garten der Freiherren von Leublfing bzw. Grafen Preysing, jetzt Kirchliches Zentrum der Erzdiözese. Z. T. historische Gebäudegruppe in weitem Gartengelände. An der Leonhardstraße Mauer, der Nordteil 18. Jh. mit Blenden und Portalsäulen an der Innenseite; der Südteil mit Einfahrtstor um 1908 zugleich mit Bau A (siehe unten). In der Mitte das ehem. Kloster, romanisierend/gotisierender Komplex mit zwei Flügeln zu Seiten der netzgewölbten Kirche, 1841-43. Südlich davon Bau A, Edith-Stein-Gymnasium der Dominikanerinnen, hochragender, historisierender Dreiflügelbau, 1908 von Korbinian Schmid. Aus vorklösterlicher Zeit stammen wohl Bau C (jetzt Deutscher Katechetenverein), Walmdachbau vielleicht noch des 18. Jh.; und der freistehende, langgestreckte, schlicht klassizistische Bau nordöstlich davon, 1. Hälfte 19. Jh., jetzt Referat AV-Medien.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 32
758 m
Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Elsässer Straße 32
760 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1901.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Belfortstraße 14
763 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau, Ende 19. Jh.</p>

Eckhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 81
767 m
Eckhaus, spätklassizistisch, um 1860.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 34
772 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 36.</p>

Wohnanlage

Architekt: Wolff Helmuth
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Prinzregentenstraße 75
773 m
<p>Prinzregentenstraße 75/77/79/81/83/85/87/89; Wohnanlage, Neue Sachlichkeit, 1927-28 von Helmuth Wolff; mit Geibelstraße 8, Lamontstraße 1/3 und Schumannstraße 2/4/6/8/10, Fassadenpreisträger 2005.</p>

Ismaninger Straße
774 m

Evang.-Luth. Nazarethkirche

Architekt: Werz Helmut von, Ottow Johann-Christoph
Erstellung: 1962
Barbarossastraße 3
776 m
<p>Evang.-Luth. Nazarethkirche (München), mit Gemeindezentrum; kubischer Baukörper auf Stützen mit sternförmigem Dach; fensterloser, mit Flossenbürger Granit verkleideter Unterbau, dessen Quadrat ein Oktogon umschließt; Kirchenraum mit acht im Kreis angeordneten Stützen, die die achteckige, filigranartige Laterne tragen; Ziegelhintermauerung im Innenraum geschlämmt; Kupferblechbedachung mit Knauf und Kreuz; mit Ausstattung; Freitreppe, in die ein Glockenträger aus Sichtbeton eingebunden ist, zur Terrasse vor dem Kircheneingang; auf tieferem Geländeniveau, im Erdgeschoss, das Gemeindezentrum; 1960-62 von Helmut von Werz und Johann-Christoph Ottow. Kirchturm, an der Hörselbergstraße 1</p>

MVHS - Einstein

Erstellung: 0
Einsteinstraße 42
776 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kirchenstraße 8
778 m
Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, um 1860.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Wolfgangstraße 10
778 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 8.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Preysingstraße 79
780 m
<p>Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 36
781 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkerturm an der Ecke und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 34.</p>

Kolpinghaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 6
781 m
<p>Kolpinghaus Haidhausen, deutsche Renaissance, mit Erker und zwei Figuren, um 1900.</p>

Stadtwerke-Verkehrsbetriebe

Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1890
Einsteinstraße 28
783 m
Stadtwerke-Verkehrsbetriebe, malerischer Gruppenbau in nordischer Renaissance, 1890-91.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Belfortstraße 12
784 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit sehr reicher Gliederung, 1897-98.</p>

Barockisierende Villa

Architekt: Roth Max
Erstellung: 1921
Keplerstraße 18
786 m
<p>Barockisierende Villa, 1921 von Max Roth, samt Kugelpfeilerzaun; am Shakespeareplatz.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Metzstraße 37
787 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliederter und stuckierter Eckbau mit zwei Erkern, Anfang 20. Jh.</p>

Wohnanlage

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
787 m
<p>Trogerstraße 15/17; Wohnanlage, barockisierend, mit zwei Breiterkern und zwei Höfen, bez. 1911, von Robert Graschberger.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Wolfgangstraße 8
788 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 10.</p>

Ismaninger Straße
788 m

Ismaninger Straße
788 m

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 14
790 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8, 10 und 12.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 42
790 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Eckerker in Fachwerk, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Trogerstraße 42
790 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, Putzdekor und figürlichem Stuckfries, 1911-12 von Franz Popp.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 77
791 m
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Breisacher Straße 10
792 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau, 1896-97 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 8.</p>

Ismaninger Straße
792 m

Ismaninger Straße
792 m

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans, Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Belfortstraße 10
794 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1897-98 von Hans Thaler und Georg Müller.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 12
794 m
<p>Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8, 10 und 14.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 76
794 m
Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 74 einen Walmdachblock und mit Nr. 70 und 72 eine Gruppe.

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenstraße 74
796 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit zwei Erkern und Balkongittern, um 1902-04 von Robert Graschberger.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 44
797 m
<p>Trogerstraße 44; Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>

Doppelmietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Wolfgangstraße 11
801 m
<p>Doppelmietshaus mit Nr. 9, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 7
802 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1900.</p>

Ismaninger Straße
802 m

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 55
804 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900; Gruppe mit Nr. 51 und 53.</p>

Kleinhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Preysingstraße 74
805 m
<p>Kleinhaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 76 einen Walmdachblock und mit Nr. 70 und 72 eine Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 10
806 m
<p>Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8, 12 und 14.</p>

Wohnanlage

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
806 m

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 46
807 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 9
808 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit zierlichem, barockisierendem Stuck, 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 75
809 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 72
809 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1901 von Ludwig Grothe.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1800
Wolfgangstraße 6
811 m
<p>Vorstadthaus vom Herbergen-Typus, wohl um 1800.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingstraße 6
812 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, 1910 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit Nr. 4.</p>

Doppelmietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Wolfgangstraße 9
812 m
<p>Doppelmietshaus mit Nr. 11, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 8
813 m
<p>Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 10, 12 und 14.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Breisacher Straße 8
814 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich stuckiert, 1897 von Hans Thaler; vgl. Nr. 10.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 72
814 m
Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 70 einen Walmdachblock und mit Nr. 74 und 76 eine Gruppe.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Metzstraße 35
815 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Mittelerker und -giebel sowie Maßwerkdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingstraße 4
819 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, 1910 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit Nr. 6.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1800
Wolfgangstraße 4
819 m
<p>Vorstadthaus, dreigeschossiger Satteldachbau mit Zwerchhäusern, wohl um 1800.</p>

Ismaninger Straße
819 m

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Jugendstraße 6
821 m
<p>Kleinhaus, Eckbau mit Schopfwalm, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Delpstraße 2
826 m
<p>Villa, barockisierend, um 1920.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Preysingstraße 66
828 m
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1800.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Preysingstraße 68
828 m
<p>Kleinhaus, Mitte 19. Jh.; hinter Nr. 66.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Possartstraße 21
828 m
<p>Villa, historisierend, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 53
829 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 51 und 55.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1915
Prinzregentenstraße 70
830 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit Wappenrelief im Giebel, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wolfgangstraße 5
830 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit Zwerchhaus und reicher Stuckgliederung, um 1890.</p>

Mietshaus

Architekt: Elste Feodor
Baustil: gotisierend
Erstellung: 1895
Preysingstraße 5
832 m
<p>Mietshaus, gotisierend, mit Wappen und Zierfriesen, 1895 von Feodor Elste.</p>

Kleinhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Preysingstraße 70
833 m
Kleinhaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 72 einen Walmdachblock und mit Nr. 74 und 76 eine Gruppe.

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1897
Metzstraße 33
834 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Mittelerker, 1897 von Korbinian Schmid.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Preysingstraße 7
836 m
<p>Mietshaus, schlicht in deutscher Renaissance, mit Erkern, um 1900.</p>

Ziegelei - 04

Erstellung: 1858

836 m

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Walserstraße 4
838 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit Putzgliederungen, um 1900.</p>

Kriechbaumhof

Erstellung: 0
Preysingstraße
838 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Belfortstraße 4
840 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Historismus
Erstellung: 1873
Max-Weber-Platz 8
844 m
<p>Mietshaus, malerischer, gotisierender Eckbau in Rohbackstein mit Hausteinerkern und plastischem Dekor, 1873.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Breisacher Straße 3
845 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1899.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Preysingstraße 64
845 m
<p>Ebenerdiges, sehr niedriges Kleinhaus mit Zwerchhaus, um 1800.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Preysingstraße 3
846 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, bez. 1894.</p>

Bezirksinspektion/Feuerhaus/Städtisches Wannen- und Brausebad

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Kirchenstraße 9
847 m
<p>Kirchenstraße 9; 14. Bezirksinspektion/Feuerhaus/Städtisches Wannen- und Brausebad, malerischer, neubarocker Gruppenbau, 1894-95 von Karl Hocheder d. Ä.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 51
847 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 53 und 55.</p>

Ismaninger Straße
848 m

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 5
849 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, um 1890/1900.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Schloßstraße 11
849 m
<p>Kleinhaus, wohl um 1800.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Walserstraße 7
849 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.</p>

Villa

Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: historisierend
Erstellung: 1921
Possartstraße 23
851 m
<p>Villa, historisierend, 1921 von Gustav Ludwig.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Delpstraße 4
852 m
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Frigga-Relief, um 1910, samt Pfeilergitterzaun und Tierfiguren-Portal.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Walserstraße 3
853 m
<p>Vorstadthaus, klassizistischer Eckbau mit Schopfwalm, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Ismaninger Straße
853 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schloßstraße 9
854 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Hotel Stadt Rosenheim

Architekt: Ludwig Emil
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Orleansplatz 6
855 m
Hotel Stadt Rosenheim, Neurenaissance-Eckhaus mit Turm, reich dekoriert, 1890 von Emil Ludwig.

Vorstadthaus

Erstellung: 1850
Schloßstraße 7
855 m
<p>Vorstadthaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 4
856 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900.</p>


857 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Metzstraße 31
858 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor im Zwerchgiebel (Madonna), um 1890.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Schloßstraße 5
858 m
<p>Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Krieg Lorenz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Prinzregentenstraße 73
858 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reicher Gliederung und Dekoration, 1904 von Lorenz Krieg; Gruppe mit Trogerstraße 48.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Schloßstraße 3
859 m
<p>Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Untere Johannisstraße 2
859 m
<p>Vorstadthaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, um 1870.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 3
860 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistischer
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 68
860 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, mit Säulenstellung am Eckportal, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 66.</p>

Mietshaus

Architekt: Lutz Ludwig C.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 8
861 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1898 von Ludwig C. Lutz, Ausführung Korbinian Schmid.</p>

Mietshaus

Architekt: Flaschenträger Heinrich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Metzstraße 36
861 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederung und Marienbild, 1900 von Heinrich Flaschenträger.</p>

Ismaninger Straße
861 m

Niedriges Kleinhaus

Erstellung: 1800
Preysingstraße 58
862 m
<p>Niedriges Kleinhaus, wohl um 1800.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Walserstraße 2
866 m
<p>Vorstadthaus, langgestreckter, klassizistischer Eckbau, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Baierle Carl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Trogerstraße 48
866 m
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert und dekoriert, mit drei Erkern, bez. 1902, von Carl Baierle; Gruppe mit Prinzregentenstraße 73.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 60
867 m
<p>Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1850
Walserstraße 9
867 m
<p>Schlichtes Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.</p>

Kirchenstraße 7
868 m
<p>Kleinstädtisches Eckhaus, wohl Mitte 19. Jh., im Kern vielleicht älter. Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh. (Letzteres vormals Schloßstraße 1)</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Untere Johannisstraße 3
870 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; ursprünglich nur mit 1. Obergeschoss, 1873 nach Osten erweitert und aufgestockt.</p>

Postgebäude

Architekt: Wicklein
Erstellung: 1910
Orleansstraße
871 m

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 9
874 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert, 1897-98 von Korbinian Schmid.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1825
Preysingstraße 54
878 m
<p>Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 50
880 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit St. Benno-Relief und floralem Dekor, 1904-05 von Max Kirschner; bildet mit Nr. 52 eine symmetrische Gruppe.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Untere Johannisstraße 4
882 m
<p>Vorstadthaus, Neurenaissance, um 1870.</p>

Mietshaus

Architekt: Flaschenträger Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Metzstraße 34
884 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1896 von Heinrich Flaschenträger.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1905
Preysingstraße 52
884 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.</p>

Wohnhaus

Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Cuvilliesstraße 24
884 m
<p>Wohnhaus, im Stil der Neuen Sachlichkeit mit Anklängen an den Heimatstil, 1928 von Gustav Ludwig.</p>

Villa

Architekt: Büttner Hans, Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1922
Delpstraße 6
885 m
<p>Villa, barockisierend, 1922-23 von Hans Büttner bzw. Heilmann und Littmann; ursprünglich mit Mansarddach; samt Gartenportal.</p>

Ismaninger Straße
885 m

Mietshaus

Architekt: Schnetzler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Wörthstraße 29
886 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Masken und Giebel, bez. 1896, von Ernst Schnetzler; Gruppe mit Nr. 27.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Preysingstraße 69
887 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 35
889 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1890 von Jakob Freundorfer.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Kirchenstraße 5
890 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1885 von Michael Reifenstuel.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 22
890 m
<p>Villa, barockisierend, um 1910/20.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Obere Johannisstraße 2
891 m
<p>Vorstädtisches Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Wörthstraße 27
891 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1896; z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 29.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Wörthstraße 39
891 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern und reichem Stuckdekor, 1897.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 52
891 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit Erker, Balkonen, Giebel und sehr reichem figürlichem Reliefdekor, bez. 1905, von Max Kirschner und Sigmund Waidenschlager; bildet mit Nr. 50 eine symmetrische Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 31
893 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Keplerstraße 15
893 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910, samt Pfeilergitterzaun und Remisengebäude im gleichen Stil; an der Nordseite des Shakespeareplatzes.</p>

Villa

Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Lamontstraße 26
893 m
<p>Villa, barockisierend, 1913 von den Gebrüdern Ludwig.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Johannisplatz 6
894 m
<p>Mietshaus, Eckbau in spätklassizistischer Tradition, 1875, aufgestockt 1898.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 60
895 m
<p>Tiefgelegenes, niedriges Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 23
895 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1905 von Robert Graschberger; Einheit mit Prinzregentenstraße 71.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 0
Cuvilliesstraße 20
896 m
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Freitreppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 66
897 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 68.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 18
898 m
<p>Mansarddachvilla in Ecklage am Shakespeareplatz, neuklassizistisch, um 1910; samt zwei Gartenpavillons.</p>

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Prinzregentenstraße 71
898 m
<p>Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger, asymmetrisch gegliederter Satteldachbau mit Eckerker, Eckbalkon, Flacherkern und Zwerchgiebeln, Jugendstil, von Robert Graschberger, 1905. 13Einheit mit Trogerstraße 23.</p>

Doppelhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 2
903 m
<p>Doppelhaus (mit Nr. 4), barockisierender Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1900.</p>

Brunnen

Erstellung: 1888
Max-Weber-Platz
903 m
Brunnen, Steinbecken mit Gusseisensäule, 1888; östlich von Nr. 12.

Straßenbahn-Stationshaus

Architekt: Schachner Richard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Max-Weber-Platz 12
904 m
<p>Straßenbahn-Stationshaus, Jugendstil, 1906 von Richard Schachner; in Platzmitte; beim U-Bahnbau abgetragen, Wiederaufbau geplant.</p>

Mietshaus

Architekt: Dreier Hugo
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Preysingstraße 67
906 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888 von Hugo Dreier.</p>

Doppelhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 4
907 m
<p>Doppelhaus (mit Nr. 2), barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Orleansplatz

Architekt: Grässel Hans, Miller Ferdinand von d. J.
Erstellung: 1873
Orleansplatz
907 m

Grünanlage von 1873-74. Orleansbrunnen, 1974 auf den Weißenburger Platz versetzt, siehe dort. Zwei große Fahnenmasten nach Entwurf von Hans Grässel, gegossen von Ferdinand von Miller d. J., 1928; derzeit deponiert.


Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Obere Johannisstraße 3
908 m
<p>Vorstädtisches Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Prinzregentenstraße
910 m
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar. Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Carl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Wörthstraße 49
910 m
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 54
911 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Balkonen, Giebel und Putzdekor, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 2
912 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern und Schweifgiebeln, um 1900.</p>

St. Johannes Baptist

Architekt: Berger Matthias
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1852
Johannisplatz 22
913 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist, neugotisch mit hohem Westturm und zwei Türmen am Chor, 1852-74 von Matthias Berger; mit Ausstattung; freistehend inmitten des Platzes.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 11
913 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, bez. 1898.</p>

Doppelvilla

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 16
915 m
<p>Cuvilliesstraße 16/18; Doppelvilla, barockisierend, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Ismaninger Straße 11
916 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Johannisplatz 23
917 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Giebelrelief, um 1900.</p>

Richard-Strauß-Konservatorium

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 29
918 m
<p>Richard-Strauß-Konservatorium, Erdgeschoss und zwei Balkone Neurenaissance, Ende 19. Jh.; sonst verändert.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 69
918 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger. traufseitiger Satteldachbau mit Erker und Zwerchgiebel, Jugendstil, Anfang 20. Jh.; z. T. vereinfacht.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 31
919 m
<p>Villa, historisierend, um 1910; in Ecklage an Possartstraße bzw. Shakespeareplatz; bildet Block mit Possartstraße 27.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 65
920 m
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 61 und 63.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Trogerstraße 56
920 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 64
921 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 66 und 68.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 63
922 m
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 61 und 65.</p>

Malerische Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Berg-am-Laim-Straße 81
923 m
<p>Malerische Villa, deutsche Renaissance, um 1900; Vorgarten mit Vorgartenzaun.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 3
925 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Wörthstraße 15
925 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897-98.</p>

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 27
926 m
<p>Villa, neubarock, 1899, umgestaltet 1954.</p>

Atelierhaus der Villa Stuck

Architekt: Stuck Franz von
Erstellung: 1913
Prinzregentenstraße 62
926 m
Atelierhaus der Villa Stuck, 1913-14 von Franz von Stuck; im Stil von Nr. 60, mit dem es eine kompositorische Einheit bildet; zugehörig Ismaninger Straße 39.

Mietshaus

Architekt: Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Holbeinstraße 14
926 m
<p>Holbeinstraße 14; Mietshaus, viergeschossiger durch Balkons, Loggien und Erker reich gegliederter Jugendstil-Eckbau mit Eckaufsatz, Stuck- und Putzdekor, von Sigmund Waidenschlager, 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 12
927 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, 1873 von Albert Bruckmaier.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 17
928 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern, am Rustika-Erdgeschoss Scheitelmasken, um 1890; vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 60
930 m
<p>Mietshaus, neubarock, Eckbau mit Kuppel und Erkern, 1900 von Korbinian Schmid erbaut.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Ismaninger Straße 5
931 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistischer Eckbau, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 1
932 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Preysingstraße 61
932 m
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 63 und 65.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Possartstraße 27
933 m
<p>Villa, historisierend, um 1910; Gruppe mit Cuvilliesstraße 31.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 50
934 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, 1899.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 13
934 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor (Masken), um 1890.</p>

Villa

Erstellung: 1910
Böhmerwaldplatz 2
934 m
<p>Schloßartige, neuklassizistische Villa, (Jugoslawisches Generalkonsulat), um 1910, samt Gartenmauer und nordwestlichem Eckpavillon.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße 67
935 m
<p>Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger Mansarddachbau mit Erkern und reicher Gliederung, Neurenaissance, 1897-99; bauliche Gruppe mit Ismaninger Straße 52.</p>

Mietshaus

Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Max-Weber-Platz 2
936 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879-80 von Sigmund Aichinger.</p>

Villa

Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Cuvilliesstraße 29
936 m
<p>Villa, barockisierend, 1913 von den Gebrüdern Ludwig.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Preysingstraße 46
937 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 40
937 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Zahnklinik

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Langerstraße 3
939 m
Zahnklinik der Technischen Universität, neubarockes Eckhaus, um 1900, oberer Abschluss verändert.

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1910
Röntgenstraße 5
939 m
<p>Historisierende Villa, 1910-11 von Heilmann und Littmann, zeitweise Haus der katholischen Kirchengemeinde des slawischen Ritus, ab 2005 Polnisches Generalkonsulat</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1810
Preysingstraße 57
940 m
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 59, 61, 63 und 65.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 59
940 m
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.: Gruppe mit Nr. 57, 61, 63 und 65.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Wörthstraße 36
940 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1895 von Georg Müller.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Bogenstraße 1
943 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Johannisplatz 9
944 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, um 1860.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 1
944 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1898, von Ludwig Grothe.</p>

Villa

Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1907
Cuvilliesstraße 27
947 m
<p>Villa, barockisierend, samt Gartenpavillon, 1907 von Gebrüder Ludwig; Gruppe mit Lamontstraße 30.</p>

Ehem. Landesversicherungsanstalt

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
Holbeinstraße 9
947 m
<p>Ehem. Landesversicherungsanstalt von Oberbayern, dreigeschossiger reich gegliederter Gruppenbau in barockisierenden Formen mit Risaliten, Zwerchgiebeln, Dachreitern und plastischem Dekor an beiden steinernen Portalvorbauten, bez. 1905, von Heilmann und Littmann, östlicher Erweiterungsbau modern.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Holbeinstraße 12
947 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstil-Satteldachbau mit Flacherkern, Zwerchhaus und Loggien am Seitenrisalit, von Lorenz Kirschner, 1911.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 38
948 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Johannisplatz 9
949 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Wörthstraße 42
950 m
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Johannisplatz 20
952 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 10
952 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 8.</p>

Ismaninger Straße 39
954 m

Teil der Stuck-Villa, siehe Prinzregentenstraße 60 und 62.


Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Ismaninger Straße 52
954 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897 von Korbinian Schmid; Gruppe mit Prinzregentenstraße 67; vgl. auch Ensemble Prinzregentenstraße.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1910
Preysingstraße 55
955 m
<p>Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 53 einen Schopfwalmdach-Block.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietz Alois jun.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Wörthstraße 30
955 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Alois Dietz jun.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietz Alois, König Ludwig II.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Wörthstraße 32
955 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888-89 von Alois Dietz; mit Büste Ludwigs II. in Nische.</p>

Mietshaus

Architekt: Paravicini Paul Vincent
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Holbeinstraße 10
957 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger durch Erker und Loggien gegliederter Jugendstil-Satteldachbau mit Putzgliederung, von Paul Vincent Paravicini, 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 5
958 m
<p>Mietshaus, neubarock mit Lisenen und Segmentgiebel, um 1890; z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Wörthstraße 26
958 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1889; vgl. Nr. 24.</p>

Ehem. Landesversicherungsanstalt

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
Cuvilliesstraße 14
958 m
Ehem. Landesversicherungsanstalt von Oberbayern, dreigeschossiger reich gegliederter Gruppenbau in barockisierenden Formen mit Risaliten, Zwerchgiebeln, Dachreitern und plastischem Dekor an beiden steinernen Portalvorbauten, bez. 1905, von Heilmann und Littmann, östlicher Erweiterungsbau modern.

Vorstadthaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 2
959 m
<p>Bogenstraße 2/3; Langgestrecktes Vorstadthaus, biedermeierlich, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1856
Innere Wiener Straße 61
961 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit reicher Gliederung, 1856, Aufstockung 1894 in angepaßten Formen durch Korbinian Schmid.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1825
Preysingstraße 53
961 m
<p>Kleinhaus mit zwei Zwerchgiebeln, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 55 einen Schopfwalmdach-Block.</p>

Vorstadthäuser

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 10
962 m
<p>Bogenstraße 10, 11; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 50
962 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Villa Stuck

Architekt: Stuck Franz von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Prinzregentenstraße 60
962 m
<p>Villa Stuck, neuklassizistischer Jugendstil, 1897-98 nach Entwurf von Franz von Stuck; mit Innenräumen, lobende Erwähnung beim Fassadenpreis 2004. Vor dem Eingang Bronzereiterbild - Amazone - von Franz von Stuck und Brunnen. Im Garten Pergola und Plastiken.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Ebersberger Straße 5
962 m
<p>Ebersberger Straße 5; Mansarddachvilla, barockisierend, um 1910/20.</p>

Malerische Villa

Architekt: Röntgen Wilhelm Conrad
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 11
963 m
<p>Villa, zweigeschossiger natursteingegliederter Rohbacksteinbau in deutschen Renaissanceformen mit Erkern, Zeltdachturm, Loggia und Zierfachwerk, bez. 1896, mit Gedenktafel für Wilhelm Conrad Röntgen; Einfriedung, Pfeilergitterzaun, um 1896.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Wörthstraße 24
964 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889; vgl. Nr. 26.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1926
Röntgenstraße 2
964 m
<p>Villa, historisierend, bez. 1926.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Chorherrstraße 6
966 m
<p>Mietshaus, schlichter Neurenaissance-Eckbau, wohl um 1870.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 22
966 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Innere Wiener Straße 59
967 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Erker und reichem Stuckrelief im Schweifgiebel, um 1895 von Korbinian Schmid nach Entwurf von Carl Hocheder d. Ä.</p>

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 8
967 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Kalb Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Wörthstraße 3
967 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1895 von Josef Kalb.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ismaninger Straße 56
967 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.</p>

Rohbacksteinhäuser

Erstellung: 1881
Ismaninger Straße 58
968 m
<p>Ismaninger Straße 58/60; Block aus zwei kleinen Rohbacksteinhäusern mit Zinnengiebeln, 1881.</p>

Zweigeschossige Villa

Architekt: Lutz Ludwig C.
Erstellung: 1898
Mühldorfstraße 28
969 m
<p>Zweigeschossige Villa in reduziert barockisierenden Formen, 1898 von Ludwig C. Lutz, in Ecklage mit Mansarddach.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Innstraße 16
969 m
<p>Villa, neuklassizistisch, bez. 1922.</p>

Haidhauser Bahnhof

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 0
Orleansplatz
970 m

Berg-am-Laim Straße
971 m
<p>Freisinger Str., BaL 60 .</p>

Mietshausfassade

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 5
972 m
<p>Mietshausfassade, spätklassizistisch, reich gegliedert und stuckiert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.</p>

Villa

Architekt: Kultsch Richard
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 5
973 m
<p>Villa, barockisierend, erbaut 1921/22 für Architekt Richard Kultsch wohl nach eigenen Plänen.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 12
973 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Stattliche Villa

Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1907
Lamontstraße 30
975 m
<p>Stattliche Villa, barockisierend, 1907 von den Gebrüdern Ludwig; samt Pergolazaun und Eckpavillon; Gruppe mit Cuvilli¿sstraße 27.</p>

Bavaria Towers

Architekt: Nieto Sobejano Arquitectos (Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano)
Erstellung: 2018
Einsteinstraße
975 m

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Geibelstraße 3
976 m
<p>Mietshaus, in neuklassizistischen Formen, bez. 1924.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Johannisplatz 18
977 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 12
977 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, Eckturm, um 1890; neubarockes Gartentor, Block mit Nr. 13.</p>

Mietshaus

Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 6
977 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit reichem Stuckdekor, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 8
977 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger durch Quergiebel, Erker, Loggien und Balkons reich gegliederter Jugendstilbau mit Stuck-, Putz und Mosaikdekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, bez. 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 10
978 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 62
978 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Figurenportal und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Geibelstraße 1.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 52
979 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Erkerturm, um 1900, vereinfacht.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 13
980 m
<p>Doppelvillenhälfte, zweigeschossiger putz- und stuckgegliederter Walmdachbau in deutschen Renaissanceformen mit Hauben-Eckturm, um 1890, Dachausbau modern; Einfriedung, neubarockes Gartentor mit Pfeilergitterzaun, um 1890; gestalterischer Einheit mit Nr. 12.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Innere Wiener Straße 57
983 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, bez. 1901.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Wörthstraße 8
984 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit reichem Stuckdekor, 1894 von Franz Hammel.</p>

Vorstadthäuser

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 8
985 m
<p>Bogenstraße 8, 9; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Johannisplatz 11
985 m
<p>Mietshaus, schlichter, spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
An der Kreppe 5
986 m
<p>Kleinhaus, Ende 18. oder Anfang 19. Jh., an Nr. 1 anschließend.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Chorherrstraße 2
986 m
Malerisch wirkendes Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Eckerker, Mitte 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Preysingstraße 41
987 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 3
992 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.</p>

Gartentor

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 14
993 m
<p>Neubarockes Gartentor, 1896.</p>

Mietshaus

Architekt: Kuen J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Metzstraße 25
993 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889-90 von J. Kuen.</p>

Mietshaus

Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 4
994 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.</p>

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Preysingstraße 39
994 m
<p>Mietshaus, malerischer, historisierender Eckbau, stark vertikal entwickelt, Anfang 20. Jh.</p>

Stattlicher Eckbau

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Geibelstraße 1
994 m
<p>Mietshaus, neubarock, stattlicher Eckbau mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Ismaninger Straße 62 a.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Johannisplatz 15
998 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, bez. 1901.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
An der Kreppe 3
999 m
<p>An der Kreppe 3; Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Wohnhaus

Architekt: Neumann Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Maria-Theresia-Straße 3
1,00 km
<p>Freistehendes Wohnhaus, Neurenaissance, 1889-90 von Max Neumann.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Cuvilliesstraße 25
1,00 km
<p>Villa, neuklassizistisch, reich gegliedert, bez. 1911, samt Pfeilergitterzaun und Eckpavillon.</p>

Haidhauser Straße

269 m 

Stilisierte Eule

Lucile-Grahn-Straße

280 m 

Stilisierter Wal

Lucile-Grahn-Straße

284 m 

Stilisierter Frosch

Versaillerstraße 20

302 m 

Kriegerdenkmal

St. Antonius

Plastik
1939
Versailler Straße 20

307 m 

St. Antonius

Versaillerstraße 20

309 m 

Verkündigungsgruppe

Prinzregentenstraße

309 m 

Pfeilerfigur des Heiligen Franziskus

Prinzregentenstraße

310 m 

Fresco - Kreuzwegfries


Kuglerstraße 10

376 m 

1899-1924 Wohnungsverein


Prinzregentenstraße

426 m 

Kommunikation

Einsteinstraße

452 m 

Kunstwerk

Prinzregentenplatz

456 m 

Theatermasken


465 m 

? - Brunnen

Prinzregentenplatz 12

472 m 

Brunnen

Prinzregentenplatz

472 m 

Brunnenanlage

Prinzregentenplatz

474 m 

Springbrunnen - Prinzregentenplatz

Einsteinstraße 62

493 m 

Straßenbahnschaffner

Prinzregentenplatz

499 m 

Die Kulturlinden am Prinzregentenplatz

Kirchenstraße

512 m 

Kriegerdenkmal

Kirchenstraße

515 m 

Maria mit Kind

Kirchenstraße

528 m 

Altes Turmkreuz

Kirchenstraße 37

529 m 

Kriegerdenkmal

Kirchenstraße

540 m 

Arme Seelen

Kirchenstraße

541 m 

Denkmal - Alter Friedhof


Kirchenstraßr

545 m 

Kreuz für die Opfer der Corona-Pandemie

Denkmal

Bronze
0
Kirchenstraße

549 m 

Denkmal

Musik


1901
Prinzregentenplatz

553 m 

Musik

Gesang

Skulptur
1901
Prinzregentenplatz

556 m 

Gesang

Nigerstraße

557 m 

???


557 m 

Kunstwerk

Schneckenburgerstraße

558 m 

Gelber und blauer Turm

Prinzregentenplatz

561 m 

Tragödie

Prinzregentenplatz 13

563 m 

Relief - Richard Wagner

Prinzregentenplatz 13

563 m 

Relief - Possart

Komödie

Skulptur
1901
Prinzregentenplatz

564 m 

Komödie

Seeriederstraße 1

568 m 

Trambahnritzenreinigungsfrau

Hypo-Park

Gedenktafel
1971
Elsässer Straße 6

570 m 

Hypo-Park

Friedenstraße 40

578 m 

Courtyard in the wind

Prinzregentenplatz 9

612 m 

Gisela-Brunnen (Kinderbrunnen)


Prinzregentenplatz

618 m 

Denkmal für Richard Wagner

Prinzregentenstraße

660 m 

Schlafender Jungbär

Orleansstraße 61

660 m 

Gedenktafel - Weiße Rose

Orleansstraße

668 m 

Geschwister Scholl

Einsteinstraße 18

681 m 

Gedenktafel - Josef Schülein


685 m 

Weiße Rose

Seeriederstraße 18

687 m 

Unionsbrauerei

Friedrich Krantz

Gedenktafel
1963
Prinzregentenstraße 80

697 m 

Friedrich Krantz

Holbeinstraße 36

711 m 

Hans Holbein

Einsteinstraße

715 m 

Einstein-Kulturzentrum

Einsteinstraße 42

715 m 

Gedenktafel - Josef Schülein


Zirkusszene

Wandmalerei
0

743 m 

Zirkusszene


Truderinger Straße 6

768 m 

Woher Kollege - Wohin Kollege

Shakespeareplatz

785 m 

Brunnen am Shakespeareplatz

Belfortstraße 8

805 m 

Brunnen Belfortstraße

Einsteinstraße 28

813 m 

Common Wall

Turmspringerin

Skullptur
2019
Friedenstraße 25

825 m 

Turmspringerin

Ziegenherde

Skulptur
1979

838 m 

Ziegenherde

Neumarkter Straße 35

849 m 

Gabenkarren, Laudemium - Fische

Neumarkter Straße 35

849 m 

Gabenkarren, Laudemium - Geweih

Neumarkter Straße 35

849 m 

Gabenkarren, Laudemium - Äpfel

Shakespeare Platz

855 m 

Bildnis der Julia

Preysingstraße 58

860 m 

Haferl-Brunnen

Neumarrkter Straße 35

863 m 

Vogelfrau

Isamninger Straße 22

864 m 

Jeder trägt des Anderen Last

Altöttinger Straße 18

864 m 

Bauherrnpreis

Entfalung IV

Holzskulptur
1986
Ismaninger Straße 22

877 m 

Entfalung IV

Max-Weber-Platz

878 m 

Nasenschild - Blumen, die leben

Max-Weber-Platz

901 m 

Brunnen - Max-Weber-Platz

Max-Weber-Platz

911 m 

Bronzeplatte - Re/Place

Johannisplatz

919 m 

Kriegergedächtniskapelle



Johannisplatz

920 m 

Kriegerdenkmal Haidhausen

Johannisplatz

922 m 

Grabdenkmal - Georg Walser

Johannisplatz 23

924 m 

Giebelrelief - Johannis der Täufer

Bordeauxplatz

925 m 

Brunnen mit jagdbaren Tieren

Röntgenstraße

926 m 

Gedenktafel - Aleksander Ładoś

Röntenstraße 5

926 m 

Gedenktafel - Józef Mackiewicz

Orleansplatz

933 m 

Trinkwasserspender

Johannisplatz

938 m 

Papst Gregor - St. Johannes Baptist

Johannisplatz

938 m 

Johannes Nepomuk - St. Johannes Baptist

Melchisedech

Skulptur
0
Johannisplatz

938 m 

Melchisedech

Johannisplatz

938 m 

Antonius von Padua - St. Johannes Baptist

Orleansplatz

947 m 

Brunnen am Orleansplatz

Wörthstraße 32

951 m 

Büste König Ludwig II.

Wörthstraße 20

960 m 

Reger Max

Carlamaria Heim

Gedenktafel
0
Johannisplatz 10

960 m 

Carlamaria Heim

An der Kreppe

974 m 

Pumpbrunnen An der Kreppe

Prinzregentenstraße

976 m 

Amazone

Prinzregentenstraße

976 m 

Schamhaftigkeit/Sittsamkeit

Prinzregentenstraße

976 m 

Ares

Prinzregentenstraße

976 m 

Herkules

Prinzregentenstraße

976 m 

Götterzug

Prinzregentenstraße

976 m 

Götterzug

Buschingstraße

978 m 

Denkmal für Dr. Paul Busching

Maria-Theresia-Straße 11

980 m 

Wilhelm Conrad Röntgen

Isareckstraße

984 m 

Aud der Welle

Wörthstraße

987 m 

Schauer Genoveva

Prinzregentenstraße 60

988 m 

Relief an der Villas Stuck

Prinzregentenstraße 60

996 m 

Relief an der Villas Stuck

Prinzregentenstraße 60

996 m 

Amazone

Böhmerwaldplatz

1,00 km 

Adalbert-Stifter-Denkmal

4
Ismaninger Straße 22
696 m


5
Äußere Prinzregentenstraße 19
732 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 19
738 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 17
781 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 17
781 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Kirchenstraße 11
800 m


5
Äußere Prinzregentenstraße 14
870 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 14
870 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
944 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
944 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
944 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
944 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Bogenstraße 3
978 m


5
Ismaninger Straße 52
980 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Ismaninger Straße 52
980 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Haidhauser Straße 

 - Stilisierte Eule

Lucile-Grahn-Straße 

 - Stilisierter Wal

Lucile-Grahn-Straße 

 - Stilisierter Frosch

Versaillerstraße 20 

 - Kriegerdenkmal

St. Antonius
307 m
Friederichsen Michael
1939

Versailler Straße 20 

Friederichsen Michael - St. Antonius

Verkündigungsgruppe
309 m
Kurz Erwin
0

Versaillerstraße 20 

Kurz Erwin - Verkündigungsgruppe

Pfeilerfigur des Heiligen Franziskus
309 m
Henselmann Josef
1929

Prinzregentenstraße 

Henselmann Josef - Pfeilerfigur des Heiligen Franziskus

Fresco - Kreuzwegfries
310 m
Cothen-Orla Friedrich
1936

Prinzregentenstraße 

Cothen-Orla Friedrich - Fresco - Kreuzwegfries


Kuglerstraße 10 

 - 1899-1924 Wohnungsverein


Kommunikation
426 m
Backmund Klaus
0

Prinzregentenstraße 

Backmund Klaus  - Kommunikation

Kunstwerk
452 m

0

Einsteinstraße 

 - Kunstwerk

Prinzregentenplatz 

 - Theatermasken

 

 - ? - Brunnen

Brunnen
472 m

0

Prinzregentenplatz 12 

 - Brunnen

Brunnenanlage
472 m

1901

Prinzregentenplatz 

 - Brunnenanlage

Springbrunnen - Prinzregentenplatz
474 m
verschiedene Planer
1989

Prinzregentenplatz 

verschiedene Planer - Springbrunnen - Prinzregentenplatz

Einsteinstraße 62 

 - Straßenbahnschaffner

Prinzregentenplatz 

 - Die Kulturlinden am Prinzregentenplatz

Kirchenstraße 

 - Kriegerdenkmal

Maria mit Kind
515 m
Friederichsen Roland
0

Kirchenstraße 

Friederichsen Roland - Maria mit Kind

Kirchenstraße 

 - Altes Turmkreuz

Kirchenstraße 37 

 - Kriegerdenkmal

Kirchenstraße 

 - Arme Seelen

Kirchenstraße 

 - Denkmal - Alter Friedhof


Kreuz für die Opfer der Corona-Pandemie
545 m
Larasser-Bergmeister Matthias
2024

Kirchenstraßr 

Larasser-Bergmeister Matthias - Kreuz für die Opfer der Corona-Pandemie

Denkmal
549 m

0

Kirchenstraße 

 - Denkmal

Musik
553 m
Wadere Heinrich
1901

Prinzregentenplatz 

Wadere Heinrich - Musik

Gesang
556 m
Wadere Heinrich
1901

Prinzregentenplatz 

Wadere Heinrich - Gesang

???
557 m

0

Nigerstraße 

 - ???

Kunstwerk
557 m

0

 

 - Kunstwerk

Gelber und blauer Turm
558 m
Pfahler Heinz
1996

Schneckenburgerstraße 

Pfahler Heinz - Gelber und blauer Turm

Tragödie
561 m
Wadere Heinrich
1901

Prinzregentenplatz 

Wadere Heinrich - Tragödie

Prinzregentenplatz 13 

 - Relief - Richard Wagner

Prinzregentenplatz 13 

 - Relief - Possart

Komödie
564 m
Wadere Heinrich
1901

Prinzregentenplatz 

Wadere Heinrich - Komödie

Seeriederstraße 1 

 - Trambahnritzenreinigungsfrau

Hypo-Park
570 m

1971

Elsässer Straße 6 

 - Hypo-Park

Courtyard in the wind
578 m
Acconci Vito
2000

Friedenstraße 40 

Acconci Vito - Courtyard in the wind

Gisela-Brunnen (Kinderbrunnen)
612 m
Backmund Klaus
1978

Prinzregentenplatz 9 

Backmund Klaus - Gisela-Brunnen (Kinderbrunnen)


Denkmal für Richard Wagner
618 m
Waderé Heinrich
1913

Prinzregentenplatz 

Waderé Heinrich - Denkmal für Richard Wagner

Schlafender Jungbär
660 m
Nida-Rümelin Rolf
1963

Prinzregentenstraße 

Nida-Rümelin Rolf - Schlafender Jungbär

Orleansstraße 61 

 - Gedenktafel - Weiße Rose

Orleansstraße 

 - Geschwister Scholl

Einsteinstraße 18 

Preis Toni - Gedenktafel - Josef Schülein

 

 - Weiße Rose

Seeriederstraße 18 

 - Unionsbrauerei

Friedrich Krantz
697 m
Döllgast Hans
1963

Prinzregentenstraße 80 

Döllgast Hans - Friedrich Krantz

Holbeinstraße 36 

 - Hans Holbein

Einsteinstraße 

 - Einstein-Kulturzentrum

Einsteinstraße 42 

Preis Toni - Gedenktafel - Josef Schülein


Zirkusszene
743 m
Lacher Max
0

 

Lacher Max - Zirkusszene

Preysingstraße 105 

Braun Edeltraud von Stransky - Gedenkstätte im Edith-Stein-Gymnasium der Erzdiözese München und Freising

Truderinger Straße 6 

 - Woher Kollege - Wohin Kollege

Brunnen am Shakespeareplatz
785 m
Müller Georg
1933

Shakespeareplatz 

Müller Georg - Brunnen am Shakespeareplatz

Belfortstraße 8 

 - Brunnen Belfortstraße

Common Wall
813 m
Man Daniel, Kapitola Ina, Giussani Sebastian
2017

Einsteinstraße 28 

Man Daniel, Kapitola Ina, Giussani Sebastian - Common Wall

Turmspringerin
825 m
Herz Jörg
2019

Friedenstraße 25 

Herz Jörg - Turmspringerin

Ziegenherde
838 m
Nageler Claus
1979

 

Nageler Claus - Ziegenherde

Gabenkarren, Laudemium - Fische
849 m
Lechner Ute, Thurner Hans
2000

Neumarkter Straße 35 

Lechner Ute, Thurner Hans - Gabenkarren, Laudemium - Fische

Gabenkarren, Laudemium - Geweih
849 m
Lechner Ute, Thurner Hans
2000

Neumarkter Straße 35 

Lechner Ute, Thurner Hans - Gabenkarren, Laudemium - Geweih

Gabenkarren, Laudemium - Äpfel
849 m
Lechner Ute, Thurner Hans
2000

Neumarkter Straße 35 

Lechner Ute, Thurner Hans - Gabenkarren, Laudemium - Äpfel

Bildnis der Julia
855 m
Costantini Nereo
1974

Shakespeare Platz 

Costantini Nereo - Bildnis der Julia

Haferl-Brunnen
860 m
Stadtbäumer Alix
1990

Preysingstraße 58 

Stadtbäumer Alix - Haferl-Brunnen

Vogelfrau
863 m

0

Neumarrkter Straße 35 

 - Vogelfrau

Jeder trägt des Anderen Last
864 m
Stadler Christine
0

Isamninger Straße 22 

Stadler Christine - Jeder trägt des Anderen Last

Altöttinger Straße 18 

 - Bauherrnpreis

Entfalung IV
877 m
Lüttwitz Lidy von
1986

Ismaninger Straße 22 

Lüttwitz Lidy von - Entfalung IV

Nasenschild - Blumen, die leben
878 m
Schmiede an der Kreppe
0

Max-Weber-Platz 

Schmiede an der Kreppe - Nasenschild - Blumen, die leben

Brunnen - Max-Weber-Platz
901 m
Kustermann F. S.
0

Max-Weber-Platz 

Kustermann F. S. - Brunnen - Max-Weber-Platz

Bronzeplatte - Re/Place
911 m
Sal Jack
2005

Max-Weber-Platz 

Sal Jack - Bronzeplatte - Re/Place

Johannisplatz 

 - Kriegergedächtniskapelle


Orleansplatz 

Kurz Joachim - Najade - Brunnen am Orleansplatz

Johannisplatz 

 - Kriegerdenkmal Haidhausen

Grabdenkmal - Georg Walser
922 m
Westermayer Franz Xaver
0

Johannisplatz 

Westermayer Franz Xaver - Grabdenkmal - Georg Walser

Johannisplatz 23 

 - Giebelrelief - Johannis der Täufer

Brunnen mit jagdbaren Tieren
925 m
Seibl Hans, Keller Anton
1929

Bordeauxplatz 

Seibl Hans, Keller Anton - Brunnen mit jagdbaren Tieren

Röntgenstraße 

 - Gedenktafel - Aleksander Ładoś

Röntenstraße 5 

 - Gedenktafel - Józef Mackiewicz

Orleansplatz 

 - Trinkwasserspender

Johannisplatz 

Knabl Joseph - Papst Gregor - St. Johannes Baptist

Johannisplatz 

Knabl Joseph - Johannes Nepomuk - St. Johannes Baptist

Melchisedech
938 m
Knabl Joseph
0

Johannisplatz 

Knabl Joseph - Melchisedech

Johannisplatz 

Knabl Joseph - Antonius von Padua - St. Johannes Baptist

Brunnen am Orleansplatz
947 m
Kurz Joachim
1904

Orleansplatz 

Kurz Joachim - Brunnen am Orleansplatz

Wörthstraße 32 

 - Büste König Ludwig II.

Reger Max
960 m
Oppenrieder Karl
1967

Wörthstraße 20 

Oppenrieder Karl - Reger Max

Johannisplatz 10 

 - Carlamaria Heim

Pumpbrunnen An der Kreppe
974 m
Schörg Franz
1929

An der Kreppe 

Schörg Franz - Pumpbrunnen An der Kreppe

Amazone
976 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Amazone

Schamhaftigkeit/Sittsamkeit
976 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Schamhaftigkeit/Sittsamkeit

Ares
976 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Ares

Herkules
976 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Herkules

Götterzug
976 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Götterzug

Götterzug
976 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Götterzug

Buschingstraße 

Weidl Seff - Denkmal für Dr. Paul Busching

Wilhelm Conrad Röntgen
980 m
Rothenburger Adolf
1959

Maria-Theresia-Straße 11 

Rothenburger Adolf - Wilhelm Conrad Röntgen

Aud der Welle
984 m
Schuster Steffen
2014

Isareckstraße 

Schuster Steffen - Aud der Welle

Wörthstraße 

 - Schauer Genoveva

Relief an der Villas Stuck
988 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Relief an der Villas Stuck

Relief an der Villas Stuck
996 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Relief an der Villas Stuck

Amazone
996 m
Stuck Franz von
1897

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Amazone

Adalbert-Stifter-Denkmal
1,00 km
Hafner Leopold
1982

Böhmerwaldplatz 

Hafner Leopold - Adalbert-Stifter-Denkmal

StraßeNamevonbis
404 mPrinzregentenplatz 16Hitler Adolf19291945
577 mPossartstraße 4Schäfer Anny
893 mPrinzregentenstraße 66Gürtner Franz
957 mWörthstraße 20Reger Max19021903
963 mMaria-Theresia-Straße 11Röntgen Wilhelm Conrad19191923
967 mJohannisplatz 10Heim Carlamaria19321984
977 mPrinzregentenstraße 60Stuck Franz von18981928