Koordinaten: lat:
48.140556, lng:
11.620949
26. 7 1880 - Das Gas-Konsortium erwirbt Grund am Kirchstein
Bogenhausen * Das Gas-Konsortium erwirbt am Kirchstein von dem Ziegeleibesitzer Nicolaus Huber ein Areal von insgesamt 6,077 Hektar.
13. 8 1880 - Das Gas-Konsortium kauft weitere 2,976 Hektar an
München - Bogenhausen * Das Gas-Konsortium kauft weitere 2,976 Hektar am Kirchstein an.
<p>Evang.-Luth. Nazarethkirche (München), mit Gemeindezentrum; kubischer Baukörper auf Stützen mit sternförmigem Dach; fensterloser, mit Flossenbürger Granit verkleideter Unterbau, dessen Quadrat ein Oktogon umschließt; Kirchenraum mit acht im Kreis angeordneten Stützen, die die achteckige, filigranartige Laterne tragen; Ziegelhintermauerung im Innenraum geschlämmt; Kupferblechbedachung mit Knauf und Kreuz; mit Ausstattung; Freitreppe, in die ein Glockenträger aus Sichtbeton eingebunden ist, zur Terrasse vor dem Kircheneingang; auf tieferem Geländeniveau, im Erdgeschoss, das Gemeindezentrum; 1960-62 von Helmut von Werz und Johann-Christoph Ottow. Kirchturm, an der Hörselbergstraße 1</p>
<p>Kath. Pfarrkirche und Pfarrzentrum St. Johann von Capistran, 1955-60 von Sep Ruf; Kirchenbau in Sichtziegelmauerwerk über kreisrundem Grundriss mit sichelförmig einbeschriebenem Zwischenraum, vorkragendes Flachdach über Pendelstützen, Lichtkuppel, raumhohe Eingangsglaswand; mit Ausstattung; betonierter Glockenträger, freistehend; Pfarrzentrum, ursprünglich über quadratischem Grundriss, 1988 erweitert; Findling mit Flachrelief von Josef Henselmann.</p>
Parkstadt Bogenhausen
Architekt: Ruf Franz, Helmut von Werz, Matthä Schmölz, Johannes Ludwig, Hans Knapp-Schachleiter, Alfred Reich
Architekt: Ruf Franz, Helmut von Werz, Matthä Schmölz, Johannes Ludwig, Hans Knapp-Schachleiter, Alfred Reich
Die Parkstadt Bogenhausen ist als qualitätsvolles Beispiel des fortschrittlichen Siedlungsbaus der fünfziger Jahre ein Ensemble. Unstrittig ist ihre überregionale Bedeutung: Innerhalb der Architekturentwicklung zu einer zweiten Moderne im Nachkriegsdeutschland nimmt sie einen festen Platz ein. Unstrittig ist auch ihre Bedeutung für ganz Bayern und München. Sie stellt Mitte der fünfziger Jahre das umfangreichste Siedlungsprojekt dar. Nach einem Bebauungsplan des Architekten Franz Ruf ist die Parkstadt Bogenhausen in den Jahren 1955/56 innerhalb des Straßengevierts Richard-Strauß-Straße im Westen, Gotthelfstraße im Osten, Stuntzstraße im Süden und Schreberweg im Norden entstanden. Der Ensemblebereich ist mit der von Franz Ruf überplanten Fläche identisch. Gleichzeitig ist die Siedlung ein Gemeinschaftswerk mehrerer Architekten: Helmut von Werz, Matthä Schmölz, Johannes Ludwig und Hans Knapp-Schachleiter waren beteiligt, die Gestaltung der Grünflächen stammt von dem Gartenarchitekten Alfred Reich.
Parkstadt Bogenhausen (Johannes Ludwig/Franz Ruf)
Architekt: Ludwig Johannes, Ruf Franz
Erstellung: 1956
Architekt: Ludwig Johannes, Ruf Franz
Erstellung: 1956
Buschingstraße 2/4/6; Ladenzeile und Gaststätten der Parkstadt Bogenhausen, 1955/56 nach Plänen des Architekten Franz Ruf als zentrale Gemeinschaftseinrichtung im Westteil der gleichzeitig entstandenen Siedlung errichtet, unter Einbeziehung des Straßenraums und gärtnerischer Anlagen; die beiden flach konzipierten Gebäude, horizontal ausgerichtet und klar gegliedert, sind in ihrer städtebaulich weiträumigen und freien Anordnung durch die Arkaden zusammengebunden, die der rationalen Architektur die charakteristische Transparenz geben; zweiflügelige Ladenzeile rechtwinklig angeordnet, der Laubengang zu den Appartements im Obergeschoss über eine Freitreppe zugänglich; Parkgaststätte, mit niedrigem Seitenflügel stumpfwinklig zur Ladenzeile angeordnet, das höhere Obergeschoss raumhoch verglast, mit an den Frontseiten stark vorkragendem Dach und weit ausgreifenden Arkaden;
Bronzeplastik, zum Gedenken an Paul Busching (1877-1945), westlich der Ladenzeile.
Bavaria Towers
Architekt: Nieto Sobejano Arquitectos (Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano)
Erstellung: 2021
Architekt: Nieto Sobejano Arquitectos (Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano)
Erstellung: 2021
<p>Die Bavaria Towers sind ein markantes Büro- und Geschäftshausensemble an der Einsteinstraße im Münchner Osten. Der von Antonio Citterio Patricia Viel entworfene Komplex besteht aus vier unterschiedlich hohen Türmen, die durch einen gemeinsamen Sockel miteinander verbunden sind. Der höchste Turm erreicht rund 84 Meter. Prägend sind die klar gegliederten Glasfassaden und die unterschiedlich geneigten Dachabschlüsse. Das Ensemble bildet einen markanten städtebaulichen Akzent am Eingang zum Münchner Osten und verbindet Büroflächen mit Gastronomie und weiteren gewerblichen Nutzungen.</p>
Z1 - Streicher-Burgstaller- Ziegelstadel
Erstellung: 1816
Erstellung: 1816
<p>Z1 Zamdorf 1, ehem. Zamdorfer Str., heute Schwarzwaldstr. 2 (Wirtshaus)&nbsp;</p><p>Besitzer</p><ul><li>Streicher-Burgstaller- Ziegelstadel</li><li>1816: Johann Baptist Burgstaller</li><li>1848: Mathias, Maria Grundler</li><li>1868: Krescenz Brandner</li><li>1865: Georg Grundler&nbsp;</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>Ökonomie, 3 kl. B.öfen,&nbsp;</li><li>1879 Ringofen mit Bierhütte, Kegelbahn und Wirtsgarten</li><li>1862: Stilllegung,&nbsp;</li><li>1894 Abbruch,</li></ul>
<p>Haidhausen Einsteinstr. Wiener Stra.e / Am Kirchstein 3</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, Anfang 20. Jh.
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm und Giebeln, um 1900.</p>
Zentrale der Bayerischen Versorgungskammer (BVK)
Architekt: David Chipperfield Architects, Atelier Loidl Landschaftsarchitekten
Erstellung: 2027
Architekt: David Chipperfield Architects, Atelier Loidl Landschaftsarchitekten
Erstellung: 2027
<p>Der neue Bürokomplex an der Richard-Strauss-Straße 76 in Bogenhausen entsteht auf dem ehemaligen Siemens-Areal als Zentrale der Bayerischen Versorgungskammer. Der von David Chipperfield Architects entworfene Komplex besteht aus drei unterschiedlich hohen Baukörpern: zwei Türmen mit 16 und 25 Geschossen sowie einem 13-geschossigen Scheibenhochhaus. Die Holz-Hybrid-Bauweise verbindet Nachhaltigkeit mit moderner Arbeitswelt. Großzügige Freiflächen, Dachbegrünung und ein öffentlicher Durchgang schaffen eine Verbindung zum Denninger Anger. Der Komplex bildet zugleich eine markante städtebauliche Dominante am Mittleren Ring.&nbsp;</p><p><a href="https://stadt.muenchen.de/infos/buerokomplex-richard-strauss-strasse.html">https://stadt.muenchen.de/infos/buerokomplex-richard-strauss-strasse.html</a></p><p>&nbsp;</p>
<p>Kath. Pfarrkirche St. Gabriel, Rohbacksteinbau mit Turm, 1925-26 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; der Stil in Anlehnung an frühchristliche Vorbilder entwickelt, zugehörig Versailler Straße 20, siehe dort.</p>
Villa
Erstellung: 1910
Erstellung: 1910
<p>Schloßartige, neuklassizistische Villa, (Jugoslawisches Generalkonsulat), um 1910, samt Gartenmauer und nordwestlichem Eckpavillon.</p>
<p>Villa, barockisierend, 1922-23 von Hans Büttner bzw. Heilmann und Littmann; ursprünglich mit Mansarddach; samt Gartenportal.</p>
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Frigga-Relief, um 1910, samt Pfeilergitterzaun und Tierfiguren-Portal.</p>
Franziskanerkloster
Erstellung: 1926
Erstellung: 1926
<p>Franziskanerkloster, 1925-26; an die Gabrielskirche (siehe Prinzregentenstraße 102) angebaut, mit der es eine Gruppe bildet.</p>
<p>Villa, barockisierend, um 1920.</p>
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>
<p>Ausgedehnte Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch für den Beamtenwohnungsverein, in mehreren Flügeln um mehrere Höfe geschlossen, der Kopfbau der Gabrielkirche gegenüber von städtebaulicher Bedeutung, in reduziertem Historismus. Zugehörig: Prinzregentenstraße 92/94/96/98/100 und Schneckenburger Straße 33/35/37/37 a/39/39 a/41.</p>
Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, reich gegliedert, 1910 von Berthold Neubauer.
<p>Volksschule, historisierender Gruppenbau, mit skulptiertem Steinportal, 1899-1901 von Wilhelm Bertsch.</p>
<p>Villa, neuklassizistisch, bez. 1922.</p>
<p>Villa, neuklassizistisch, 1921 von Martin Mendler.</p>
<p>B 9 Denninger Weg 131&nbsp;</p><p>Josef Hönig, Maurermeister Ziegelei Ende?</p>
<p>B 7 Denninger Weg 59 Georg Selmayer, Rothenziegeleianwesen</p><p>Ende?</p>
<p>B 11 Denninger Weg 163 Therese Schwankhart Ziegelei Ende?</p>
<p>Neufahrner Straße 10-24 (gerade); Atriumsiedlung von Ulrich Seek, 1931 vollendet; flach eingeschossige Bebauung eines Gevierts, bei der 16 L-förmige Hauseinheiten so angeordnet sind, dass sich drei geschlossene Atriumshöfe und am Abschluss gegen Westen und Osten je ein offener Gartenhof bilden. Die Wohnungen richten sich gegen die Gartenhöfe, die Längsseiten der Anlage sind weitgehend geschlossen durch Vor- und Rücksprünge gegliedert; zugehörig: Tittmoninger Straße 1-15 (ungerade).</p>
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1911 von Geissler &amp; Co.; bildet mit Nr. 91 und 93 eine symmetrisch komponierte Wohnhausgruppe.</p>
<p>Villa, barockisierend, 1923 von Max Roth als zweigeschossige langgestreckte Mansarddachvilla erbaut; 1926 Gartenpavillon im Vorgarten; 1951 veränderter Wiederaufbau mit Walmdach.</p>
<p>Mietshaus, stattliche Neurenaissance, mit Eckaufsatz, um 1900.</p>
<p>Prinzregentenstraße 92/94/96/98/100; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch; siehe Versailler Straße 21.</p>
<p>Ebersberger Straße 5; Mansarddachvilla, barockisierend, um 1910/20.</p>
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1911 von Geissler &amp; Co.; Mittelbau einer symmetrisch komponierten Wohnhausgruppe mit Nr. 91 und 95.</p>
<p>B 10 Denninger Weg 140&nbsp;</p><p>Besitzer</p><ul><li>Albert Schmidt, Architekt&nbsp;</li></ul><p>Ziegelei Ende?</p>
<p>Z2 Zamdorf 1, ehem. Zamdorfer/Riemer Str., 2007 Eggenfelder Str. 54</p><p>Neuer Obermaier</p><p>Besitzer</p><ul><li>1879:Maria Obermaier</li><li>1880: Sohn Josef Oberm.</li></ul><p>Bauwerke</p><ul><li>1874: Ringofen</li><li>1888: 2. Ringofen, 2 Mio. Zi./p.a.,</li><li>1894: 57 A,&nbsp;</li><li>1900: 87 A,&nbsp;</li><li>1905: 25 A</li><li>Betrieb bis ca. 1931</li></ul>
Schneckenburger Straße 33/35/37/37 a/39/39a/41; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch; siehe Versailler Straße 21.
Atriumsiedlung
Architekt: Seek Ulrich
Architekt: Seek Ulrich
Tittmoninger Straße 1-15 (ungerade); Atriumsiedlung von Ulrich Seek, vgl. Neufahrner Straße 10-24 (gerade).
<p>Barockisierende Villa, 1921 von Max Roth, samt Kugelpfeilerzaun; am Shakespeareplatz.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, mit z. T. figürlichem Stuckdekor, 1910-11 von Franz Popp.</p>
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, 1911-12 von Geissler &amp; Co.; bildet mit Nr. 93 und 95 eine symmetrisch komponierte Wohnhausgruppe.</p>
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Eckkuppel und Stuckdekor, bez. 1902, von Adolf Seiffhart.</p>
<p>Mansarddachvilla, barockisierend, um 1910.</p>
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert, Anfang 20. Jh.</p>
<p>Mietshaus, malerischer, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1902-03 von Carl Vent.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, durch Balkone, Erker und Loggien reich gegliederter Eckbau, Anfang 20. Jh.</p>
<p>Historisierende Villa, 1910-11 von Heilmann und Littmann, zeitweise Haus der katholischen Kirchengemeinde des slawischen Ritus, ab 2005 Polnisches Generalkonsulat</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit asymmetrischer Gliederung und Stuckdekor (u. a. figürlicher Fries), 1910-12 von Franz Popp.</p>
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1901 von Hans Hartl; Gruppe mit Nr. 23.</p>
| Entfernung | Straße | Name | Von | Bis | Route |
|---|---|---|---|---|---|
| 869 m | Delpstraße 12 | Braun Eva | 1936 | 1945 | |
| 882 m | Denninger Straße 100 | Friedl Loni von | 0 | 0 | |
| 991 m | Prinzregentenplatz 16 | Hitler Adolf | 1929 | 1945 |