Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
München-Maxvorstadt * Das Georgianum, das weltweit einzige staatliche Priesterseminar, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.
München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die Universität schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer Randale von Münchner Studenten gekommen ist.
München-Maxvorstadt * Professor Walther Wüst bekleidet von 1941 bis 1945 das Amt des Rektors der Universität München.
München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.
München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht.
Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.
München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die Ludwigskirche gelegt.
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
<p><em><strong>München-Maxvorstadt - Schwabing</strong></em> * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.</p>
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.
München-Maxvorstadt * Der Soldatensender American Forces Network - AFN nimmt von der Kaulbachstraße 15 aus seinen Betrieb auf. Die technischen Einrichtungen sind vorhanden, weil die Gauleiter Adolf Wagner und Paul Giesler ihre Informationen von hier aus über Kabel direkt zum Sender Ismaning übertragen haben.
München-Maxvorstadt * Ein Jahr nach der Gründung der BRD werden offizielle diplomatische Beziehungen mit Frankreich aufgenommen. Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13, die zuvor der NS-Ministerpräsident Ludwig Sieber bewohnt hat.
Das Französische Konsulat sieht ihre Hauptaufgabe in der Wiederbelebung der durch den Krieg zerrissenen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.
München-Maxvorstadt * Bis 1925 bewohnt der päpstliche Nuntius“Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., während des Umbaus der Nuntiatur in der Brienner Straße die Räume des Seyssel-Palais in der Kaulbachstraße 13.
München-Maxvorstadt * Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung im Gartenhaus der Kaulbachstraße 12 Selbstmord. Nach den Reichstagswahlen im März 1933 wurden viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Schutzhaft genommen. Auch Toni Pfülf war vorübergehend wegen „Aufforderung der Arbeiterschaft zum Widerstand gegen das NS-Regimes“ verhaftet worden.
München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende Bayerische Staatsbibliothek.
München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der Bayerischen Staatsbibliothek, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.
Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die Staatsbibliothek eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.
München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt.
München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante Staatsbibliothek wird bezogen.
München-Maxvorstadt * Die Staatsbibliothek in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt.
München-Maxvorstadt * Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird vollendet. Er kostet 1,3 Millionen Gulden.
München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der Bayerischen Staatsbibliothek.
München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der Bayerischen Staatsbibliothek ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.
München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet. Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
München * Königin Marie von Bayern ruft das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“ ins Leben und wird in der Ludwigstraße 14 untergebracht.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Bauarbeiten am Monopteros, auf dem durch Menschenhand künstlich aufgeschütteten Hügel, beginnen. Die Arbeiten dauern bis 1837. Der Architekt ist Leo von Klenze.
Heute geht hier der Blick geht über die „Po-Ebene“, weil sich hier das bevorzugte Revier der sich hüllenlos sonnenden Parkbesucher befindet.
München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße.
München-Englischer Garten - Lehel * Der Große Wasserfall an der Kreuzung des Schwabinger Bachs und des Eisbachs wird geschaffen. Seither stürzen die durch ein Stauwehr zurückgehaltenen Wassermassen über von Menschenhand platzierte Felsen. Die Szenerie erinnert an ein romantisches Landschaftsgemälde.
<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Michael Käfer übernimmt das <em>„P1“</em> im Ostflügel des Hauses der Kunst. Er macht den Club durch eine außergewöhnliche Publikumsauswahl und extravaganten Partys zu Deutschlands Tanztempel Nr. One. </p>
München-Englischer Garten - München-Lehel * Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel wegen seiner missglückten Proportionen sowie der schlechten Bauweise abreißen lassen. Er wird aber noch vermutlich bis 1838 stehen bleiben.
München-Englischer Garten - Lehel * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms lässt den Monopteros, das Rumford-Denkmal und die Figur des Harmlos instandsetzen.
München-Englischer Garten * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms löst sich auf.
München-Englischer Garten - Lehel * Am Chinesischen Turm im Englischen Garten befindet sich der mit rund 7.000 Plätzen zweitgrößte Biergarten Münchens.
München-Englischer Garten - Lehel * Der wiederhergestellte Chinesische Turm im Englischen Garten wird der Öffentlichkeit übergeben. Er ist in seiner äußeren Erscheinung eine ziemlich genaue Rekonstruktion des ursprünglichen Bauwerks.
München-Englischer Garten - Lehel * Nach Entwürfen des aus Mannheim stammenden Militärarchitekten Joseph Frey entsteht im Englischen Garten der Chinesische Turm. Die Initiative für den exotischen Turm geht von Sir Benjamin Thompson aus.
München-Englischer Garten - Lehel * Der Chinesische Turm im Englischen Garten wird von Bomben getroffen und brennt vollständig nieder.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Aufbauarbeiten am Chinesischen Turm sind abgeschlossen. Südlich des China-Turms entsteht die Chinesische Wirtschaft. Es ist ein Rechteckbau mit vier niedrigen Eckpavillons, sowie Haupt- und Nebengebäuden aus Holz mit den charakteristisch geschweiften Dächern. Im Inneren befindet sich sogar ein „Porcellain-Zimmer“.
München-Graggenau * Der Eisbach vor dem Prinz-Carl-Palais wird überwölbt.
<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Das Rumford-Haus im Englischen Garten, errichtet nach den Plänen des Baumeisters Johann Baptist Lechner, ist fertiggestellt. Im Hauptschloss befindet sich ein großer Speisesaal, denn das Bauwerk dient während der Militärübungen im Nordteil des Englischen Gartens als Offiziers-Casino. </p> <p>Dieser Militärsaal erhält später den Namen Rumfordsaal. </p>
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Großhandelsaufmann Benedikt Benedikt vergrößert durch Zukäufe sein für einen Zoologischen Garten vorgesehenes Grundstück am Westrand des Englischen Gartens. Es hat jetzt die Größe von sechs Fußballfeldern und ist damit etwa ein Zehntel des heutigen Tierparks Hellabrunn.
Die landschaftliche Anlage des Zoologischen Gartens übernimmt der königliche Hofgärtner August Klein. Die Bauten erstellt der Münchner Architekt Carl Schönhammer. Als nächstes werden Tiere angeschafft, die das Münchner Klima vertragen müssten.
München-Schwabing * Der erste - öffentliche - Zoo in München wird eröffnet. Er ist auf Initiative des Münchner Großhändlers Benedikt Benedikt in einem von ihm erstandenen Gelände am Englischen Garten entstanden.
Die Münchner Presse feiert den neuen Zoologischen Garten: „Während andere Weltstädte, wie London, Paris, Brüssel, Amsterdam, Wien, Berlin, Frankfurt und Dresden längst ihre Tiergärten hatten, war der Münchner darauf angewiesen, zu warten, bis irgend ein Menageriebesitzer seine hölzerne Baracke vor dem Karlstor aufgeschlagen hat, und wo man im Gedränge meist bei großer Hitze und höchst unangenehmen Gerüchen nur vorübergehend die seltenen ausländischen Tiere beschauen konnte. Dieses ist nun anders geworden; auch München hat nun einen Tiergarten ganz eigener Art erhalten, es hat einen neuen Vergnügungsort gewonnen, der allgemeine Anerkennung verdient, denn er verbindet Belehrung und Unterhaltung, wie keiner in der ganzen Stadt, und wird mit Recht ein Lieblingsplatz der intelligenten Bevölkerung werden.“
München-Graggenau * In der Galeriestraße 15a eröffnet die Berliner Firma Siemens & Halsk" mit zwei Mitarbeitern seine erste Niederlassung außerhalb Preußens. Das Zwei-Personen-Büro teilen sich der Ingenieur Adalbert Planck, ein Bruder des späteren Nobelpreisträgers Max Planck, und eine Sekretärin.
München-Lehel * Aus Anlass der Eröffnung des Café Prinzregent in der Prinzregentenstraße 4 dichtete ein namentlich nicht überlieferter Münchner Volkssänger folgende Zeilen:
„Jetzt werd, wohin man schaut,
Kaffeehaus um Kaffeehaus baut.
Den Ruf als Bierstadt büaß ma ein,
bald wern ma a Kaffeestadt sein!“
München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des Hofgartens eine Gemäldegalerie anbringen. Davon hat die Galeriestraße ihren Namen.
München-Lehel * Das Karussell am Chinesischen Turm entsteht. (Nicht schon 1823!)
München-Englischer Garten - Lehel * Nahe dem Chinesischen Turm wird ein neues Kinder-Karussell errichtet. Es ersetzt das Alte aus dem Jahr 1856.
München-Graggenau * Im Galeriegebäude am Hofgarten wird die erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie, einer Vorläuferin der späteren Kgl. Akademie der bildenden Künste, abgehalten.
<p><em><strong>München-Lehel</strong></em> * Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6. </p>
München-Englischer Garten - Lehel * In München wird das Fluss-Surfen erfunden.
München-Englischer Garten - Lehel * Das Eisbach-Surfen auf der stehenden Welle beim Eintritt des Eisbachs an der Prinzregentenstraße in den Englischen Garten ist offiziell erlaubt. Das Baden ist dagegen verboten!
Die Surfer reisen aus der ganzen Welt an. Und die Passanten können das ganze Jahr von der Brücke aus dem nassen Vergnügen zusehen.
München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Minister Hans Unterleitner halten die Gedenkrede.
Heinrich Mann sagt: „Der verewigte Kurt Eisner wird beispielhaft in unserer Mitte weilen, seinen Tod überdauernd gewiss durch seine Taten, aber noch mehr durch das, was er war.
Wir danken ihm nicht einfach den Sturz eines verworfenen Regiments, sondern dass dieses Regiment, das selbst in seinen weniger schändlichen Zeiten nichts anderes gewesen war als geistlose Gewalt, unvermittelt und in sinnbildlicher Art abgelöst wurde von der Menschenart, die Geist will und Geist schafft“.
Dann folgen die berühmten Worte des Schriftstellers: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernuft, mehr Bewegung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher. Sein Glaube an die Kraft des Gedankens, sich in Wirklichkeit zu verwandeln, ergriff selbst Ungläubige.
In jeder Handlung sah er neben ihrer praktischen Wirkung ihr geistiges Gepräge. Achtstundentag, Demokratisierung des Heeres, eine befreite Schule, die wirtschaftliche Erfüllung der politischen Revolution: durch solche Taten dachte er, gleichwie in seinen Reden, die bis dahin verfemten Wahrheiten zu bezeugen. […]
In Bern, auf der Sozialistentagung, hatte, solange er sprach, Deutschland keinen Feind mehr. […]
Er ging aus einer Zeit des Wahnsinns und Verfalles mit ungebrochener Vernunft hervor. Er liebte die Menschen, traute ihnen die Kraft zur Wahrhaftigkeit zu und erwartete daher noch so viel von ihnen, dass er sich hütete, alles auf einmal zu verlangen. […]
Der erste wahrhaft geistige Mensch an der Spitze eines deutschen Staates erschien jenen, die über die zusammengebrochene Macht nicht hinwegkamen, als Fremdling und als schlecht. Dass er am Quell der Macht doch lauter blieb, widerstrebte ihren Begriffen. Seine Güte, die um keinen Preis, nicht einmal um den seines eigenen Lebens, Blut vergießen wollte, ihnen war sie Schwäche. […]
Bewahren wir sein unversehrtes Bild! Solange er da war, hatte die Revolution einen Sammelpunkt, in dem sie einig und ihrer frohen Zukunft gewiss war.“
München-Graggenau * Das Bazargebäude wird eröffnet.
<p><strong><em>München-Maxvorstadt</em></strong> * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verkauft die an Luigi Tambosi verpachtete <em>„reale Kaffeeschenk- und Traiteurgerechtigkeit“ </em>an den Hofbankier Simon von Eichthal und an den Architekten und Unternehmer Ulrich Himbsel. </p>
München * König Ludwig I. lässt Straßen in München nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenennen.
Diese Straßennamen erinnern an die in Frankreich gelegenen Orte Brienne-La-Rothiére, Arcis sur Aube sowie Bar sur Aube, bei denen das V. Armeekorps unter General Carl Philipp Wrede im Februar und März 1814 siegreich aus den Napoleonischen Befreiungskriegen hervorging.
München-Lehel * Maria Elisabeth Schmederer kommt als zehntes und jüngstes Kind ihrer Eltern zur Welt. Sie stammt aus einer Münchner Müller-Dynastie, die sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt.
München-Lehel * Andreas Schmederer, der Vater von Maria Elisabeth, ist Inhaber der Köglmühle im Lehel.
München-Lehel * Heinrich Schmederer wird geboren.
Graggenau * Eduard von Riedel legt die Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II. auf dem Dach des Festsaalbaus vor.



| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.06 | Kaulbachstraße 41 | Bierbaum Otto Julius | |||
| 0.13 | Kaulbachstraße 35 | Huch Ricarda | |||
| 0.13 | Luwigstraße 28 | Haus des Deutschen Rechts | 1945 | ||
| 0.13 | Kaulbachstraße 35 | Dauthendey Max | |||
| 0.17 | Schackstraße 4 | Münter Gabriele | |||
| 0.24 | Leopoldstraße 4 | Heymel Alfred Walter | |||
| 0.24 | Leopoldstraße 4 | Schröder Rudolf Alexander | |||
| 0.25 | Leopoldstraße 4 | Die Insel | |||
| 0.28 | Ludwigstraße 18 | Gärtner Friedrich von | 1914 | ||
| 0.28 | Kaulbachstraße 63 | Reventlow Franziska zu | 1903 | 1906 | |
| 0.28 | Königinstraße 25 | Ziegler Klara | |||
| 0.28 | Ludwigstraße 18 | Scheffel Joseph Viktor | |||
| 0.29 | Kaulbachstraße 63 | Brecht Bertold | 1918 | ||
| 0.29 | Kaulbachstraße 62 | Schaumann Ruth | |||
| 0.29 | Kaulbachstraße 15 | Kaulbach Friedrich August von | |||
| 0.29 | Kaulbachstraße 15 | Wagner Adolf | |||
| 0.31 | Königinstraße 69 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.31 | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | ||
| 0.31 | Schellingstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1900 | 1900 | |
| 0.32 | Adalbertstraße 4 | Brenninger Georg | |||
| 0.32 | Leopoldstraße 10 | Herzog Wilhelm | |||
| 0.34 | Leopoldstraße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1919 | 1919 | |
| 0.34 | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | |||
| 0.35 | Kaulbachstraße 69 | Defregger Franz von | |||
| 0.36 | Amalienstraße 81 | Dietz Elmar | 1923 | ||
| 0.36 | Kaulbachstraße 68 | Marc Franz | 1905 | 1907 | |
| 0.36 | Kaulbachstraße 68 | Klabund | 1904 | 1904 | |
| 0.36 | Kaulbachstraße 12 | Augsburg Anita | |||
| 0.36 | Kaulbachstraße 12 | Pfülf Toni | 1933 | ||
| 0.37 | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | ||
| 0.37 | Kaulbachstraße 68 | Fassbinder Rainer Werner | |||
| 0.38 | Kaulbachstraße 10 | Troost Paul Ludwig | 1912 | 1934 | |
| 0.38 | Kaulbachstraße 10 | Kaulbach Wilhelm von | |||
| 0.39 | Amalienstraße 48 | Walser Robert | 1900 | 1901 | |
| 0.39 | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank | |||
| 0.40 | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | ||
| 0.40 | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | |||
| 0.42 | Amalienstraße 44 | Klingenbeck Walter | 1924 | 1942 | |
| 0.42 | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | |||
| 0.42 | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 0.44 | Königinstraße 24 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.44 | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 | ||
| 0.45 | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | |||
| 0.47 | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | |||
| 0.47 | Königin Straße 85 | Erbslöh Adolf | 1916 | 1934 | |
| 0.48 | Türkenstraße 94 | Elser Georg | |||
| 0.49 | Kaulbachstraße 77 | Kutscher Arthur | 1916 | 1920 | |
| 0.49 | Schellingstraße 23 | Ringelnatz Joachim | 1909 | ||
| 0.50 | Türkenstraße 81 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.51 | Türkenstraße 69 | Wedekind Frank | |||
| 0.51 | Theresienstraße 9 | Schmeller Johann Andreas | 1836 | 1852 | |
| 0.52 | Schellingstraße 27 | Wedekind Frank | |||
| 0.52 | Schönfeldstraße 17 | Ibsen Hendrik | |||
| 0.52 | Schönfeldstraße 17 | Ibsen Henrik | 1875 | ||
| 0.52 | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 0.52 | Schönfeldstraße 9 | Spitzeder Adele | 1871 | ||
| 0.52 | Türkenstraße 57 | Simplicissimus | 1903 | 1913 | |
| 0.53 | Schönfeldstraße 4 | Dülfer Martin | |||
| 0.53 | Kaulbachstraße 90 | Ende Michael | 1935 | 1944 | |
| 0.56 | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | ||
| 0.56 | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | ||
| 0.57 | Türkenstraße 52 | Endell August | |||
| 0.57 | Blütenstraße 8 | Rilke Rainer Maria | |||
| 0.58 | Giselastraße 15 | Bleeker Bernhard | |||
| 0.58 | Giselastraße 15 | Mann Thomas | 1898 | 1901 | |
| 0.58 | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 1904 | ||
| 0.58 | Türkenstraße 35 | Mann Heinrich | |||
| 0.58 | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 0.59 | Amalienstraße 25 | Café Stefanie | |||
| 0.59 | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 0.59 | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.59 | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | ||
| 0.59 | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 0.59 | Theresienstraße 23 | Morgenstern Christian | |||
| 0.60 | Giselastraße 23 | Werefkin Marianne von | 1896 | 1914 | |
| 0.60 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.60 | Schellingstraße 33 | Marc Franz | |||
| 0.60 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.60 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.60 | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | |||
| 0.60 | Ludwigstraße 13 | Elisabeth von Österreich-Ungarn | 1837 | 1854 | |
| 0.61 | Ludwigstraße 13 | Reichsbank-Hauptstelle | 1945 | ||
| 0.61 | Giselastraße 23 | Jawlensky Alexel von | |||
| 0.62 | Von-der-Tann-Straße 15 | Fotostudio Elvira | 1897 | 1944 | |
| 0.63 | Fürstenstraße 6 | Rheinberger Joseph | 1867 | 1901 | |
| 0.64 | Schellingstraße 43 | Walser Robert | 1901 | 1902 | |
| 0.64 | Schellingstraße 39 | Druckerei des Völkischen Beobachters | |||
| 0.65 | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | |||
| 0.65 | Gedonstraße 8 | Hoerschelmann Rolf von | |||
| 0.65 | Gedonstraße 8 | Troendle Hugo | |||
| 0.66 | Türkenstraße 36 | Thoma Ludwig | |||
| 0.66 | Schellingstraße 44 | Strauss Franz Josef | 1931 | ||
| 0.66 | Ludwigstraße 2 | Zentralministerium | 1945 | ||
| 0.67 | Theresienstraße 46 | Carossa Hans | 1914 | 1929 | |
| 0.67 | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 0.67 | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.69 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 0.69 | Schellingstraße 50 | Parteizentrale der NSDAP | 1925 | 1931 | |
| 0.69 | Gedonstraße 4 | Quidde Ludwig | |||
| 0.69 | Schellingstraße 50 | Fotoatelier Heinrich Hoffmann | |||
| 0.70 | Schellingstraße 49 | Strauss Franz Josef | 1915 | 1931 | |
| 0.71 | Türkenstraße 30 | Wedekind Frank | |||
| 0.71 | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 0.73 | Prinzregentenstraße 1 | Haus der Deutschen Kunst | 1945 | ||
| 0.73 | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | |||
| 0.74 | Schellingstraße 53 | Ibsen Henrik | |||
| 0.74 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | |||
| 0.75 | Galeriestraße 4 | Ausstellung Entartete Kunst | |||
| 0.75 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 1936 | 1944 | |
| 0.76 | Galeriestraße 15 | Feuchtwanger Lion | 1908 | 1908 | |
| 0.76 | Galeriestraße 15 | Feuchtwanger Lion | 1900 | 1908 | |
| 0.76 | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 0.76 | Zieblandstraße 1 | May Karl | |||
| 0.77 | Barer Straße 37 | Graf Oskar Maria | 1919 | 1931 | |
| 0.77 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.79 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.80 | Theresienstraße 66 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.80 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.81 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.82 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.82 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.82 | Schraudolphstraße 36 München 36 | Graf Oskar Maria | |||
| 0.83 | Schellingstraße 62 | Osteria Bavaria | |||
| 0.84 | Heßstraße 5 | Nietsche Friedrich | |||
| 0.84 | Trautenwolfstraße 6 | Becher Johannes R. | |||
| 0.85 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.85 | Trautenwolfstraße 8 | Organisation Consul (O. C.) | |||
| 0.85 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.86 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.86 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.86 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.86 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.87 | Bruderstraße 12 | Lamm Heinrich | 1937 | ||
| 0.87 | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | |||
| 0.89 | Heßstraße 9 | George Stefan | 1893 | 1894 | |
| 0.89 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.91 | Arcisstraße 46 | Ringelnatz Joachim | |||
| 0.91 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.91 | Arcisstraße 44 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1895 | |
| 0.91 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.92 | Maria-Josepha-Straße 8 | Loeb James | |||
| 0.93 | Nikolaiplatz 1 | Seidl Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.93 | Maria-Josepha-Straße 26 | Friedenthal Richard | |||
| 0.94 | Nikolaiplatz 1 | Mann Julia | 1901 | 1903 | |
| 0.95 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.95 | Nikolaiplatz 1 | Seidel Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.95 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.96 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.96 | Maria-Josepha-Straße 5 | Simm Franz | 1882 | 1918 | |
| 0.96 | Oettingenstraße 25 | Ben-Chorin Schalom | |||
| 0.96 | Oettingenstraße 23 | Rosental Fritz | 1935 | ||
| 0.97 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.98 | Widenmayerstraße 45 | Koeppen Wolfgang | |||
| 0.98 | Briener Straße 8 | Rosenberg Alfred | 1918 | 1919 | |
| 0.99 | Zieblandstraße 11 | Karlstadt Liesl | 1892 | ||
| 0.99 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.99 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.99 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.99 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 1.00 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 1.00 | Mandlstraße 8 | Langen Albert | 1906 | 1909 | |
| 1.00 | Mandlstraße 8 | Gulbransson Olaf | 1905 | 1909 |