Koordinaten: lat: 48.16795, lng: 11.60204

23. 12 1799 - Der Englischen Garten wird um 300 Tagwerk erweitert

München-Englischer Garten - Hirschau * Kurfürst Max IV. Joseph schlägt dem Englischen Garten 300 Tagwerk der unteren Hirschau zu. Die Erweiterung erstreckt sich vom Kleinhesseloher See bis zum heutigen Aumeister. 


Nach dem 29. 10 1825 - Die Königin-Witwe Caroline lebt im neuen Schloss Biederstein

Schwabing * König Ludwig I. teilt - ohne vorher mit der Betroffenen gesprochen zu haben - dem Magistrat von München mit, dass die Königin-Witwe Caroline künftig in Würzburg leben wird. Die Königin-Witwe wehrt sich dagegen und lebt bis zu ihrem Tod mit ihrem Hofstaat im neuen Schloss Biederstein. 


1924 - Schloss Biederstein wird von den wittelsbachischen Erben veräußert

München-Schwabing * Zur besseren wirtschaftlichen Verwertung wird die 250 Tagwerk [= ~53.000 Quadratmeter] große Immobilie um das Schloss Biederstein von den wittelsbachischen Erben veräußert. Die Firma Heilmann & Littmann“erhält den Auftrag zum Verkauf. 


1965 - Der Biedersteiner Tunnel entsteht bis 1966

München-Englischer Garten - Schwabing * Der Biedersteiner Tunnel im Gebiet des Biedersteiner Sees entsteht bis 1966.


12. 6 1893 - Herzog Max Emanuel in Bayern stirbt im Alter von 43 Jahren

München - München-Schwabing * Herzog Max Emanuel in Bayern stirbt im Alter von 43 Jahren. Schloss Biederstein erbt seine Gemahlin Amalie. 


1851 - Die Woll- und Lodenfabrik Frey am Dianabad wird gegründet

München-Englischer Garten - Hirschau * Am nordwestlichen Rand des Englischen Gartens wird die Woll- und Lodenfabrik Frey am Dianabad gegründet.


1901 - Das Ausflugslokal in der Hirschau soll erweitert werden

München-Englischer Garten - Hirschau * Der Pächter des Ausflugslokals in der Hirschau beantragt „einen Umbau vornehmen zu dürfen, da das Gastlokal zwar bis zum vorigen Jahr genügte, jetzt aber der Andrang zu dem Mittagstische so groß wird, besonders seitens der Arbeiter der Maffei'schen Fabrik, daß sich der Raum als unzureichend erweist“.


4 2013 - Wiggerl Hagn und Steffi Spendler eröffnen die Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Gastwirts- und Wiesnwirtefamilien Hagn und Spendler eröffnen die Hirschau im Englischen Garten.


Um 1962 - Vor dem Restaurant Hirschau entsteht eine Rollschuhbahn

München-Englischer Garten - Hirschau * Aus der „Parktanzfläche“ vor dem Restaurant Hirschau entsteht eine Rollschuhbahn.


Um 1946 - Aus dem Ausflugslokal Hirschau wird das Parkrestaurant Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Aus dem Ausflugslokal Hirschau wird das Parkrestaurant Hirschau. Auf der großen Wiese vor dem Lokal entsteht der „Luna-Park“, mit Schiffsschaukeln, Karussells und einem großen Tanzplatz.


Um 1860 - Die Münchner nutzen das Wirtshaus Zum Hasenstall als Ausflugslokal

München-Englischer Garten - Hirschau * Immer mehr Münchner nutzen das in der Hirschau gelegene Wirtshaus Zum Hasenstall als Ausflugslokal. In Stadtführern taucht deshalb auch der Name Hirschauer Ausflugslokal auf. Die Bezeichnung Zum Hasenstall gerät immer mehr in Vergessenheit.


1891 - Das Ausflugslokal in der Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Über das zur Schwabinger Brauerei gehörende Ausflugslokal in der Hirschau heißt es: „Diese Wirtschaft steht ganz abseits. Werktags kommen nur Maffei-Arbeiter zum Essen. Die Gassenschänke ist nur für diese da. Ohne Maffei wäre das Gasthaus nicht lebensfähig“.


1839 - Das Wirtshaus Zum Hasenstall entsteht

München-Englischer Garten - Hirschau * Ein Wirt, dessen Namen nicht mehr feststellbar ist, erwirbt ein kleines Waldgrundstück in der Hirschau und erstellt darauf ein einstöckiges Wirtshaus, das er Zum Hasenstall nennt. 


1894 - Zwei Kegelbahnen für das Ausflugslokal in der Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Der Pächter des Ausflugslokals in der Hirschau bittet den Magistrat um Genehmigung von zwei Kegelbahnen, „um auch Normalpublikum in mein Etablissement zu bekommen“. Sie werden genehmigt.


1902 - Die Schank- und Bierwirtschaft Hirschau ist erweitert worden

München-Englischer Garten - Hirschau * Durch einen ebenerdigen Anbau wird die Schank- und Bierwirtschaft Hirschau nebst Kegelbahnen und Gartenbetrieb erweitert.


Um 3 1840 - Das Gasthaus Zum Hasenstall in der Hirschau wird eröffnet

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Gasthaus Zum Hasenstall in der Hirschau wird eröffnet. Es wird zur Werkskantine der Maffei‘schen Maschinenbauanstalt. Seine Gäste sind ausschließlich Arbeiter aus der Maffei-Fabrik.


Um 1948 - Die Wiese vor dem Parkrestaurant Hirschau wird zubetoniert

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Wiese vor dem Parkrestaurant Hirschau wird zubetoniert und damit in eine riesige Parktanzfläche umgewandelt, wo Big-Bands aufspielten.


20. 8 1940 - Der 67 Hektar große Hirschauer Forst kommt zum Englischen Garten

München-Englischer Garten - Hirschau * Der 67 Hektar große Hirschauer Forst wird dem Englischen Garten gegen eine Bezahlung von 100.000 Mark übergeben.


6. 10 1919 - Die Hirschau wird parkartig bewirtschaftet

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Forstärarialische Hirschau wird parkartig bewirtschaftet.


24. 6 2014 - Franz Herzog von Bayern für den Tunnel unter dem Englischen Garten

München-Englischer Garten * Franz Herzog von Bayern, der Chef des Hauses Wittelsbach, spricht sich für den Tunnel unter dem Englischen Garten und die Wiedervereinigung des Parks aus: „Das ist ein Projekt von allergrößtem Interesse, nicht nur für München, sondern für ganz Bayern.“  70 Millionen Euro soll laut den Initiatoren Petra Lejeune und Hermann Grub das Projekt kosten. Auch die zuständigen Finanzminister Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann haben ihre Unterstützung bereits zugesagt. 


1967 - Eingliederung des restlichen Maffei-Geländes in den Englischen Garten

München-Englischer Garten - Hirschau * Eingliederung des restlichen Maffei-Geländes in den Englischen Garten.


Ab 1. 7 1886 - August Ungerers elektrische Bahn bringt Badegäste zum Würmbad

Schwabing * Der Ingenieur und Badbesitzer August Ungerer eröffnet eine private elektrische Straßenbahn. Er errichtet und finanziert die Verbindung auf eigene Kosten, um seinen Badegästen den Weg zum Schwabinger Würmbad, dem heutigen Ungererbad, zu erleichtern. 

Die rund 750 Meter lange Strecke führt vom Schwabinger Großwirt nahe der Endhaltestelle der Pferdetrambahn durch die damalige Freisinger Landstraße, die heutige Ungererstraße, zum Bad. Die Fahrt dauert etwa zweieinhalb Minuten. 

Die Ungererbahn ist die erste elektrische Straßenbahn im heutigen Münchner Stadtgebiet. Eine Oberleitung benötigt sie nicht: Die Stromzufuhr erfolgt über die Schienen.

Schwabing ist eine eigenständige Stadt und noch nicht nach München eingemeindet. 


1838 - Das Werneck-Denkmal am Kleinhesseloher See

München-Englischer Garten - Schwabing * In Erinnerung an Freiherr Reinhard von Wernecks „verdienstvolle Tätigkeit“ als Direktor des Englischen Gartens veranlasst König Ludwig I. die Errichtung des Werneck-Denkmals auf einer kleinen Anhöhe in der Nähe des Ostufers des Kleinhesseloher Sees. Architekt ist Leo von Klenze.


1985 - Das heutige Seehaus am Kleinhesseloher See wird errichtet

München-Englischer Garten - Schwabing * Das heutige Seehaus am Kleinhesseloher See wird von den Architekten Ernst Hürlimann und Ludwig Wiedemann errichtet.


1955 - Das Seehaus wird wieder eröffnet

München-Englischer Garten - Schwabing * Nach der Behebung der Kriegsschäden wird das Seehaus wieder eröffnet.


1883 - Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird als Bootshaus errichtet

München-Englischer Garten - Schwabing * Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird von Gabriel von Seidl als Bootshaus errichtet. Später nimmt es das See-Restaurant Kleinhesselohe auf.


2013 - Das Seehaus ist im Sommer ein stark frequentierter Biergarten

München-Englischer Garten - Schwabing * Mit 2.500 Sitzplätzen ist das Seehaus im Sommer ein stark frequentierter Biergarten.


1935 - Das baufällig gewordene See-Restaurant Kleinhesselohe wird abgerissen

München-Schwabing - Englischer Garten * Das baufällig gewordene See-Restaurant Kleinhesselohe wird abgerissen und durch einen etwas größeren hölzernen Neubau von Professor Rudolf Esterer ersetzt.


1970 - Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird wegen Baufälligkeit abgerissen

München-Englischer Garten - Schwabing * Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird wegen Baufälligkeit abgerissen. Danach richtet man sich in provisorischen Holzhütten ein.


1919 - Ein Revolutionsweg zur Maffei-Fabrik wird angelegt

München-Schwabing - Hirschau * Ein Revolutionsweg von der Martiusbrücke zur Maffei-Fabrik quer durch die Seewiese (= Werneck-Wiese) wird angelegt.


1790 - Ein Bierausschank für die im Englischen Garten beschäftigten Arbeiter

München-Englischer Garten - Schwabing * An der ursprünglichen nördlichen Grenze des Englischen Gartens befinden sich zwei kleine Holländische Bauernhäuser, die dem Parkwächter Josef Tax als Wohnung dienen. 

Er hält Kühe und Esel und betreibt außerdem einen Bierausschank für die im Englischen Garten beschäftigten Arbeiter und Tagelöhner. Damit legt er den Grundstein für das später so beliebte Ausflugslokal Kleinhesselohe, das anfangs im Volksmund auch Kleines Eselsloch genannt wird.


19. 11 1943 - Der Staat erwirbt das circa 30 Hektar große Maffei-Gelände

München-Englischer Garten - Hirschau * Der Staat erwirbt auf Druck der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen das circa 30 Hektar große Maffei-Gelände um 2,5 Millionen Mark.


23. 7 1952 - Das Maffei-Gelände wird in den Englischen Garten einbezogen

München-Englischer Garten - Hirschau * Das 30 Hektar große Maffei-Gelände wird in den Englischen Garten einbezogen.


2. 7 1907 - Die Maffei-Lokomotive „S 2/6“ erreicht einen Weltrekord

München-Englischer Garten - Hirschau * Die „S 2/6“, eine speziell für Schnellfahrversuche bei Maffei in der Hirschau gebaute Lokomotive erreicht mit einer Geschwindigkeit von 154,5 km/h einen Weltrekord, der bis 1936 Bestand hat.


1864 - Die 500. Lokomotive aus der Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Die 500. Lokomotive mit dem Namen „Hirschau“ (?) verlässt die Maffei'sche Lokomotiven-Fabrik. 


1908 - De Maffei'sche Maschinenbaufabrik hat 8.165 Lokomotiven produziert

München-Englischer Garten - Hirschau * Bisher hat die Maffei'sche Maschinenbaufabrik in der Hirschau insgesamt 8.165 Lokomotiven produziert.


1847 - Die Maffei'sche Fabrik in der Hirschau liefert ihre Lokomotive Donau

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Maffei'sche Fabrik in der Hirschau liefert ihre Lokomotive Donau an die Kgl. Bay. Staatsbahn. Sie ist bis 1895 im Einsatz.


1846 - Das Eisenwerk Hirschau fertigt eine 200-PS-Dampfmaschine

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei fertigt eine 200-PS-Dampfmaschine für die Mechanische Fabrik Augsburg.


1837 - Josef Anton Ritter von Maffei kauft den Lindauer'schen Hammer

München-Englischer Garten - Hirschau * Der vielseitige Unternehmer Josef Anton Ritter von Maffei, einer der Mitbegründer der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank erwirbt in der Hirschau für 57.000 Gulden den mit Wasserkraft betriebenen ehemaligen Lindauer'schen Hammer mit einer kleinen Eisengießerei. Er baut ihn zu einer der leistungsfähigsten Lokomotiven- und Maschinenfabriken Bayerns aus.


1910 - Die Staatsregierung bremst die Elektrifizierung

München-Englischer Garten - Hirschau * Aufgrund der zur Serienreife entwickelten neuen Maffei'schen Lokomotive mit Heißdampfmaschine verfolgt das Bayerische Verkehrsministerium die Elektrifizierung der Bahn mit wesentlich geringerem Nachdruck.


Bis 1926 - In der Maffei'schen Fabrik sind 44 Dampfschiffe entstanden

München-Englischer Garten - Hirschau * In der Maffei'schen Fabrik in der Hirschau sind 44 Dampfschiffe für deutsche Seen und Flüsse entstanden.


1848 - Joseph Anton von Maffei' Werk fertigt die Lokomotive Behaim

München-Englischer Garten - Hirschau * Die im Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei gefertigte Lokomotive Behaim wird auf der Steilrampe zwischen Neuenmarkt-Wirsberg und Marktschorgast eingesetzt. Die Behaim ist die erste dreifach gekuppelte Lokomotive für die Königlich Bayerische Staatsbahn. 


25. 8 1844 - Die Eisenbahnlinie von Nürnberg nach Bamberg wird eröffnet

Nürnberg - Bamberg * Die Eisenbahnlinie von Nürnberg nach Bamberg wird eröffnet. Dabei kommt erstmals eine bayerische Lokomotive - die Bavaria der Firma Maffei in der Hirschau - zum Einsatz.


1931 - Die Firmen Krauss und Maffei fusionieren

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Firmen Krauss und Maffei fusionieren. Das Werk in der Hirschau wird stillgelegt nach Allach verlegt.


Bis 31. 12 1860 - Im Eisenwerk Hirschau sind 465 Lokomotiven entstanden

München-Englischer Garten - Hirschau * Im Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei sind 465 Lokomotiven entstanden. Davon fanden 129 einen Käufer im Ausland.


1908 - Der von der Maffei-Maschinenfabrik entwickelte neue Lokomotiventyp

München-Englischer Garten - Hirschau * Der von der Maffei'schen Maschinenfabrik entwickelte neue Lokomotiventyp S3/6 ist mit einer Heißdampfmaschine ausgerüstet. Sie kommt mit wesentlich weniger Kohle aus als vergleichbare Lokomotiven mit Nassdampfmaschinen und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 140 Stundenkilometern.


1846 - Die Maffei'sche Maschinenbauanstalt beschäftigt 372 Arbeiter

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Maffei'sche Maschinenbauanstalt in der Hirschau beschäftigt 372 Arbeiter. Das ist eine für das damalige München „gewaltige“ Zahl.


1843 - George Jon Ashton kommt an das Eisenwerk Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Für das Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei wird mit George Jon Ashton ein zweiter Engländer angeworben.


1848 - Maffei beschäftigt 500 Mitarbeiter

München-Englischer Garten - Hirschau * Maffei beschäftigt 500 Mitarbeiter in der Hirschau.


1901 - Das Maffei'sche Eisenwerk in der Hirschau erhält einen Gleisanschluss

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Maffei'sche Eisenwerk in der Hirschau erhält einen vom Prinzregenten Luitpold genehmigten Gleisanschluss zum Schwabinger Güterbahnhof.  

Bis dahin mussten über 2.000 Lokomotiven auf Straßenfahrzeuge verladen werden. Anfangs wurden die Maschinen von vielen Pferden, später von einer Lokomobile durch die ganze Stadt zur Zentralwerkstätte der Eisenbahn gezogen und dort mit den separat transportierten Radsätzen erneut zusammengebaut.


20. 3 1838 - Der Kaufvertrag für den Lindauer'schen Hammer wird unterschrieben

München-Englischer Garten - Hirschau * Der Kaufvertrag für die Hofhammerschmiede, auch Lindauer'scher Hammer genannt, wird von Franziska Lindauer und Joseph Anton von Maffei unterschrieben. Das Unternehmen firmiert zunächst viele Jahre unter Eisenwerk Hirschau.

Weil Maffei gegenüber seinen Konkurrenten Emil Keßler in Karlsruhe und August Borsig in Berlin nicht als Nachzügler erscheinen will, gibt er immer 1837 als Gründungsjahr seines Unternehmens an.


11. 9 1841 - Maffei's Lokomotive heißt „Der Münchner“

München - Berchtesdaden * Das von Joseph Anton von Maffei aufgesetzte Schreiben zur Namensgebung seiner in der Hirschau gefertigten Lokomotive erhält der Verfasser mit einem von König Ludwig I. ausgeführten handschriftlichen Vermerk aus Berchtesgaden zurück: 

„Mit vielem Vergnügen erfuhr des Dampfwagens Erbauung aus München und dem ausgesprochenen Wunsche gemäß, daß ich ihm einen Namen geben möchte, soll er der „Münchner“ heißen“. Von einem Kaufangebot für die Lokomotive ist nichts zu lesen. Das wird bis noch 1845 dauern.

Überhaupt muss Joseph Anton von Maffei seine erste Lokomotive wie Sauerbier anbieten, denn „Der Münchner“ war keine Auftragsarbeit, sondern eher ein Gesellenstück, mit dem er die Leistungsfähigkeit seines Unternehmens unter Beweis stellen will. Räder, Treibachse, Kesselbleche und einige feinmechanische Teile mussten noch aus England bezogen werden. Und die München - Augsburger Eisenbahngesellschaft hat sich schon mit acht Lokomotiven eingedeckt und ist damit überversorgt.


1885 - Der Raddampfer Maximilian kommt zum Ammersee

Starnberger See - Ammersee * Der im Jahr 1851 im Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei produzierte Raddampfer Maximilian wird nach 34 Dienstjahren auf dem Starnberger See in zwei Teile zerlegt und zum Ammersee transportiert. Dort ist er weitere zehn Jahre im Einsatz.


1844 - Die Maffei'sche Maschinenfabrik beschäftigt 150 Arbeiter

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Maffei'sche Maschinenfabrik in der Hirschau beschäftigt 150 Arbeiter.


9. 9 1841 - Ritter Maffei bittet den König zur Namensgebung seiner Lokomotive

München * Joseph Anton von Maffei vertritt gegenüber König Ludwig I. die Auffassung, dass es notwendig ist, „alles Eisenbahnmaterial im eigenen Land herzustellen, um unabhängig vom Ausland zu werden“. Er habe zu diesem Zweck das Lindauer'sche Hammerwerk, eine Eisenschmiede mit kleinem Walzwerk, erworben und zu einer Maschinenfabrik mit Gießerei und Kesselschmiede umgestaltet. Dort, in der Hirschau, stünde seine erste, mit eigenen Mitteln erbaute Lokomotive vor der Vollendung. Und weil er die Maschine auch verkaufen will, bittet er den König - in einer peinlich unterwürfigen Sprache - zur Namengebung der Lokomotive:

„Euer Königliche Majestät wollen den in meiner Werkstätte erbauten ersten Bayerischen Dampfwagen den Namen Allergnädigst zu bestimmen geruhen.
Indem ich der Gewährung dieses allerunterthänigsten Gesuchs von Eurer Königlichen Majestät Huld und Gnade entgegenharre, erstrebe ich allertiefster Ehrfurcht Euer Königlichen Majestät
allerunterthänigst treugehorsamster Joseph Anton von Maffei“
.


3. 9 1860 - Der eiserne Dachstuhl für die Befreiungshalle

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei liefert den von ihr gefertigten eisernen Dachstuhl für die Befreiungshalle bei Kehlheim und beginnt vor Ort mit den Arbeiten. Innerhalb von 14 Tagen ist die Bedachung des kolossalen Gebäudes vollendet.


1935 - Mit dem Abbruch der Maffei'schen Maschinenfabrik wird begonnen

München-Englischer Garten - Hirschau * Mit dem Abbruch der Maffei'schen Maschinenbaufabrik wird begonnen.


1839 - Joseph Hall wird Direktor im Eisenwerk Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Joseph Anton von Maffei engagiert Joseph Hall, einen englischen Ingenieur, als Direktor für das Eisenwerk Hirschau. Joseph Hall ist zur Montage der sechs in England gefertigten Lokomotiven nach München gekommen. Die Zugmaschinen sollen auf der Strecke München - Augsburg eingesetzt werden.


1844 - Die Maffei'sche Fabrik liefert die ersten acht Lokomotiven aus

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Maffei'sche Fabrik liefert die ersten acht Lokomotiven an die Bayerische Staatsbahn aus, die bald einen Großteil ihres Lokomotivenbedarfs bei Maffei deckt. Die „Suevia“, eine technisch verbesserte Lokomotive, fährt die Strecke Augsburg - Donauwörth. 

Daneben stellt Maffei auch Dampfschiffe, Dampfmaschinen, Walz- und Mühlwerke, Werkzeugmaschinen und sonstige Maschinen her.


13. 10 1841 - „Der Münchner“ erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 59 km/h

München-Englischer Garten - Hirschau * „Der Münchner“, die von dem englischen Ingenieur Joseph Hall in der Münchner Hirschau gefertigte Lokomotive absolviert erfolgreich ihre Probefahrt auf der Strecke München - Augsburg. Die Lokomotive ist noch vollständig einem englischen Vorbild nachgebaut.

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 32 km/h auf der Horizontalen bei 161 Tonnen Anhängelast übertrifft sie jedoch die Leistung der englischen Vorbilder. „Der Münchner“ erreicht bei Probefahrten sogar eine Spitzengeschwindigkeit von 59 Stundenkilometern. 


1912 - Der Mitarbeiterstamm bei Maffei hat sich auf 2.026 Personen erhöht

München-Englischer Garten - Hirschau * Der Mitarbeiterstamm bei Maffei hat sich auf 2.026 Personen erhöht.


7. 10 1841 - Die „Münchner“ wird zum Bahnhof auf dem Marsfeld gebracht

München-Englischer Garten - Hirschau * Die „Münchner“ genannte Lokomotive wird von „zehn Pferden gezogen und aufs Schönste mit Blumen und Girlanden geschmückt“ zum Bahnhof auf dem Marsfeld gebracht.

Denn in der Zwischenzeit hatte Joseph Anton von Maffei, der Vorsitzende der München-Augsburger-Eisenbahngesellschaft, im Maffeischen Eisenwerk in der Hirschau, mit dem Bau von Lokomotiven begonnen. Das erforderliche technische Know-how brachte der Engländer Joseph Hall in das Unternehmen ein. 


1835 - Joseph Anton von Maffei investiert in den Schiffs- und Lokomotivenbau

München-Englischer Garten - Hirschau * Joseph Anton von Maffei investiert in einen riskanten Zukunftsmarkt: dem Schiffs- und Lokomotivenbau. Um den Ausbau des bayerischen Eisenbahnnetzes zu forcieren, beteiligt er sich - als einer der Initiatoren und Hauptaktionäre von Münchner und Augsburger Bank- und Kaufleuten - an der Gründung einer Aktiengesellschaft zum Bau der Eisenbahn München - Augsburg.


1843 - Auftrag über die Lieferung von acht Lokomotiven des Typs „Bavaria“

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Kgl. Bay. Staatsbahn erteilt dem Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei einen Auftrag über die Lieferung von acht Lokomotiven des Typs „Bavaria“. Sie sollen auf der Strecke Nürnberg - Bamberg eingesetzt werden. Um den Auftrag zu erhalten, muss Maffei die väterliche Tabakfabrik als Kaution einbringen.

Der Auftrag geht aber nicht nur an Maffei, sondern auch an Kessler & Martiensen in Karlsruhe und Meyer & Comp. im elsässischen Mühlhausen. Sie müssen sich den Auftrag zu je acht Lokomotiven teilen. Die wichtigste Auflage für die drei Firmen lautet: „Alle Teile an den 24 Lokomotiven müssen untereinander austauschbar sein.“

Seine erste Lokomotive, den „Münchner“, hat Maffei aber noch immer nicht verkauft.


1. 5 1850 - Die Maffei'sche Maschinenfabrik präsentiert ihr erstes Dampfschiff

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Maffei'sche Maschinenfabrik präsentiert ihr erstes Dampfschiff. Über dem zu den Werkstätten in der Hirschau führenden Isarkanal fährt der Raddampfer Stadt Donauwörth über die Isar bis zur Praterinsel.

Die Fabrikarbeiter haben den Dampfer, der eine Länge von etwa 40 Metern bei 3 ½ Meter Breite und einen sehr geringen Tiefgang besitzt, reich verziert und an der Landspitze nahe der Praterinsel eine große, mit maschinentechnischen Emblemen geschmückte Pyramide aufgebaut.

Eine große Schar Neugieriger beobachtet die Fahrt des Schiffes, das mit einer Leistung von 43 Pferdestärken gegen den Strom der Isar hinauf fährt; später dann flussabwärts bis zur Donau.


1. 10 1874 - Die 1.000. Lokomotive verlässt das Maffei-Werk

München-Englischer Garten - Hirschau * Die 1.000. Lokomotive verlässt das Maffei-Werk in der Hirschau.


1857 - Joseph Hall verlässt das Eisenwerk Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Joseph Hall verlässt das Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei. Sein Nachfolger wird George Jon Ashton.


1853 - Die Lokomotive „Die Pfalz“ erreicht bereits 120 km/h

München-Hirschau * Die im Maffei-Werk Hirschau gebaute Lokomotive „Die Pfalz“ für die Bayerische Pfalzbahn erreicht bereits 120 km/h.


1839 - Die Maffei'sche Fabrik beschäftigt bereits 160 Arbeiter und Tagelöhner

München-Englischer Garten - Hirschau * Angeblich beschäftigt die Maffei'sche Fabrik bereits 160 Arbeiter und Tagelöhner. Doch diese Angabe scheint weit überzogen.

Das Münchner Kunst- und Gewerbeblatt vom Juni 1852 beziffert die von Maffei im Jahr 1839 bezahlten Wochenlöhne auf 12.500 Gulden. Davon kann er unmöglich 160 Arbeiter bezahlt haben. Das wären lediglich 1 ½ Gulden in der Woche.


1851 - Der bei Maffei gebaute Dampfer Maximilian läuft in Starnberg vom Stapel

München-Englischer Garten - Hirschau - Starnberg * Der bei Maffei gebaute Raddampfer Maximilian läuft in Starnberg vom Stapel. Er hat eine genietete eiserne Schiffsschale mit Holzaufbauten.


1845 - Die Königliche Bayerische Staatsbahn kauft den „Münchner“

München-Englischer Garten - Hirschau * Da Joseph Anton von Maffei seine erste, im Eisenwerk Hirschau gefertigte Lokomotive immer noch nicht verkauft hat, greift er zur Feder und schreibt an König Ludwig I. folgende Zeilen:

„Es sind sechs Jahre, seitdem der „Münchner“ zu bauen angefangen wurde. Die Durchschnittszahl der in dieser Fabrik allein seither Beschäftigten Arbeiter beläuft sich für ein Jahr auf 230. Jeder derselben, gering gerechnet, gebraucht zur Stillung seines Durstes des Tages drei Maaß Bier, was in sechs Jahren 1.511.100 Maaß betrug. Bekanntlich entrichtet die Maaß Bier beiläufig 1 Kreuzer ärarialischen Aufschlag, so entziffert sich an diesem einzigen Gefälle schon seither eine Staatseinnahme von ohngefähr 25.000 Gulden“.

Daraufhin kauft die Königliche Bayerische Staatsbahn den „Münchner“ für 24.000 Gulden und reiht ihn unter der Nummer 25 in ihren Lokomotivenpark ein.


1838 - Joseph Anton Ritter von Maffei kauft die Hofhammerschmiede

München-Englischer Garten - Hirschau * Der aus einem italienischen Adelsgeschlecht stammende Joseph Anton Ritter von Maffei kauft von der Witwe Lindauer die weit außerhalb der Stadtgrenze Münchens gelegene Hofhammerschmiede in der Hirschau ab.


1900 - Die 2.000. Lokomotive verlässt das Maffei‘sche Werk

München-Englischer Garten - Hirschau * Die 2.000. Lokomotive verlässt das Maffei‘sche Werk und wird an die Kgl. Bay. Staatsbahn geliefert.


18. 5 1814 - Errichtung einer Stahlfabrik am Eisbach in der Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Der Hofhammerschmied Lindauer erhält - gegen den erbitterten Widerstand des Hofgartenintendanten Friedrich Ludwig von Sckell - die Erlaubnis zur Errichtung einer Stahlfabrik am Eisbach in der Hirschau.


1937 - Eine Lastenstraße durchquert den Englischen Garten

München-Englischer Garten * Eine Lastenstraße zur Durchquerung des Englischen Gartens in Ost-West-Richtung wird gebaut. Daraus entwickelt sich der heutige Isarring. 


1807 - Der Kleinhesseloher See wird auf seine heutige Größe gebracht

München-Englischer Garten - Schwabing * Der künstlich auf einer Wiese angelegte Kleinhesseloher See wird unter der Leitung von Friedrich Ludwig Sckell auf seine heutige Größe von acht Hektar gebracht. Die Arbeiten dauern bis 1812.


1824 - Ein Denkmal für Friedrich Ludwig von Sckell

München-Englischer Garten - Schwabing * König Max I. Joseph lässt am Südufer des Kleinhesseloher Sees durch den Bildhauer Ernst von Bendel für Friedrich Ludwig von Sckell ein Denkmal errichten.


1932 - Das Sckell-Denkmal muss abgetragen werden

München-Englischer Garten - Schwabing * Das Sckell-Denkmal am Südufer des Kleinhesseloher Sees muss abgetragen werden. Das aus Grünkalkstein bestehende Denkmal ist schnell verwittert.


1939 - Das Sckell-Denkmal wird durch eine Kopie ersetzt

München-Englischer Garten - Schwabing * Das im Jahr 1932 beseitigte „Sckell-Denkmal“ am Südufer des „Kleinhesseloher Sees“ wird durch eine Kopie von Georg Petzold aus „Kalktuff“ ersetzt.


Herbst 1948 - Die Turbine im wieder instandgesetzten Maffei-Kraftwerk geht in Betrieb

München-Englischer Garten - Hirschau * Die erste Turbine im wieder instandgesetzten Maffei-Kraftwerk geht in Betrieb und liefert Strom für die Getreidemühlen der Kunstmühle Tivoli. Langsam überträgt sich der Name Tivoli auf das ehemalige Maffei-Kraftwerk.


1985 - Das Tivoli-Kraftwerk wird in die Denkmalschutzliste aufgenommen

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Maffei-Kraftwerk am Eisbach, heute Tivoli-Kraftwerk, wird in die Denkmalschutzliste der Stadt München aufgenommen.


1895 - Das Maffei-Kraftwerk am Eisbach wird erbaut

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Maffei-Kraftwerk am Eisbach, das heutige Tivoli-Kraftwerk, wird zur Stromerzeugung für das Maffei-Lokomotivenwerk erbaut. Es dient der Firma zur Deckung des eigenen Strombedarfs.


1989 - Das Tivoli-Kraftwerk speist in das öffentliche Stromnetz ein

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Tivoli-Kraftwerk speist 690 Kilowattstunden in das öffentliche Stromnetz ein.


1901 - Das Wasser- und Dampfkraftwerk der Maffei-Eisenwerke wird erweitert

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Wasser- und Dampfkraftwerk der Maffei-Eisenwerke wird erweitert. Dazu werden die das Fabrikgelände durchziehenden Wasserläufe zum Eisbach vereinigt.

In der neuen Kraftzentrale kommen drei Francis-Turbinen mit einer Leistung von 1.000 PS zum Einsatz. 


9. 1 1948 - Verhandlungen zur Übernahme des Maffei-Kraftwerks am Eisbach

München-Englischer Garten - Tivoli - Hirschau * Philipp Mathes, der Direktor der Kunstmühle Tivoli beginnt mit der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen über die Übernahme des Kraftwerks des ehemaligen Maffei-Kraftwerks am Eisbach zu verhandeln.


Um 7 1986 - Das Tivoli-Kraftwerk wird wieder in Betrieb genommen

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Tivoli-Kraftwerk wird in technisch modernisierter Form wieder in Betrieb genommen.


Wohnhaus Schmitthenner
Architekt: Schmitthenner Paul
Erstellung: 1953
Schwedenstraße 46
118 m Route
Schwedenstraße 46/46a; Doppelhaus, sog. Wohnhaus Schmitthenner, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau in klaren Proportionen mit asymmetrischen Freitreppen-Eingängen und schlichter Putzfassade mit sparsamen Schmuckformen, von Paul Schmitthenner, 1953/54; mit Vorgarten und rückseitigem Gartengrundstück.
U-Bahnhof Nordfriedhof
Erstellung: 1971

273 m Route
Gaststätte Brunnwart
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Biedersteiner Straße 78
374 m Route
<p>Gaststätte Brunnwart, barockisierender Bau, erdgeschossig, um 1900.</p>
Biedersteiner Straße 32
455 m Route
Gemauerte Torpfeiler-Einfahrt und Fußgängertor, 19. Jh., Rest des abgebrochenen Schlosses Biederstein; an die Nordwestecke des Verwalterhauses der Studenten-Wohnsiedlung am Biederstein anschließend; vgl. Biedersteiner Straße 22,24,26,30,30 a,b,32 und Biedersteiner Straße 26.
Atelierhaus Hermann Rosa
Architekt: Rosa Hermann
Erstellung: 1960
Osterwaldstraße 89
512 m Route
<p>Atelierhaus Hermann Rosa, strenger kubischer Baukörper mit bündigem Satteldach in den Materialien Beton, Glas und Stahl durch den Bildhauer H. Rosa in den Jahren 1960-65 nach eigenem Entwurf und in Eigenarbeit errichtet; jeweils freistehend: Sanitärblock und hoher Kamin (1968), in Sichtbeton.</p>
Schlossartige Villa
Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1892
Osterwaldstraße 14
525 m Route
<p>Schlossartige Villa, deutsche Renaissance, 1892 von Leonhard Romeis, samt Gartenmauer, mit Pavillon, Tor und Pfeilereinfahrt an der Straße.</p>
Biedersteiner Straße 26
560 m Route
<p>Schlosstor des abgebrochenen Schlosses Biederstein, zwei steinerne klassizistische Torpfeiler mit neubarocken schmiedeeisernen Torflügeln, vgl. Biedersteiner Straße 22,24,26,30,30 a,b,32 und Biedersteiner Straße 32.</p>
Zweigeschossiges Satteldachhaus
Architekt: Birkenholz Peter
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1923
Kunigundenstraße 64
568 m Route
<p>Zweigeschossiges Satteldachhaus, barockisierend, 1923 von Peter Birkenholz; Gruppe mit Nr. 62.</p>
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Kunigundenstraße 60
570 m Route
<p>Villa, barockisierend, langgestreckter Bau mit Satteldach, um 1920; mit Klementinenstraße 13.</p>
Zweigeschossiges Satteldachhaus
Architekt: Birkenholz Peter
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1923
Kunigundenstraße 62
573 m Route
<p>Zweigeschossiges Satteldachhaus, barockisierend, 1923 von Peter Birkenholz; Gruppe mit Nr. 64.</p>
Mietshaus in Ecklage
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Gundelindenstraße 5
574 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Kunigundenstraße 59
574 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
Wohnhaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Kunigundenstraße 57
577 m Route
<p>Wohnhaus, neuklassizistisch, zweigeschossig, um 1910/20.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Gundelindenstraße 3
593 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.</p>
Studenten-Wohnsiedlung
Architekt: Roth Harald, Roth Otto
Erstellung: 1951
Biedersteiner Straße 22
594 m Route
Biedersteiner Straße 22,24,26,30,30 a,b,32; Studenten-Wohnsiedlung am Biederstein, 1951-55 von Harald und Otto Roth als Gebäudegruppe mit Verwalterhaus in parkähnlichem Gelände (Rest des ehemaligen Biedersteiner Schlossparks) für 300 Studenten errichtet; Kombination von leicht versetzt angeordneten Satteldachbauten mit Gebäudekubus (mit Lichthof, umlaufenden Galerien, turmartiger Freitreppe), und zur Gartenseite hin verglastem ebenerdigem Aufenthaltsraum. Reste des abgebrochenen Schlosses Biederstein: Gittertor mit Pfeilern, 2.Hälfte 19, Jh.; westlich von Nr.26 (vgl. dort); gemauerte Torpfeiler-Einfahrt mit Fußgängertor daneben, 19.Jh.; an Nr.32 (Verwalterhaus) nordwestlich anschließend (vgl. dort).
Einfamilienhaus
Architekt: Hanauer Ernst
Erstellung: 1930
Kunigundenstraße 56
615 m Route
<p>Einfamilienhaus, 1929/30 von Ernst Hanauer, Klinkerbau mit Walmdach; Gartenanlage gleichzeitig.</p>
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Helmtrudenstraße 11
617 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil-Eckbau, 1908 von Georg Guinin; modern aufgestockt.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Helmtrudenstraße 9
631 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, Anfang 20. Jh.</p>
Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Architekt: Fick Roderich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1938
Klementinenstraße 8
631 m Route
Mehrteilige Gruppe von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, in Gestalt eines spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Ansitzes, 1938 von Roderich Fick, mit Garten.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Stengelstraße 2
637 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1900; Gruppe mit Ungererstraße 90 und 92.</p>
Mietshaus
Architekt: Vogl Rathard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ungererstraße 92
637 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erkern und reichem Stuckdekor, bez. 1900, von Rathard Vogl; symmetrische Gruppe mit Nr. 90 und Stengelstraße 2.</p>
Mietshaus
Architekt: Vogl Rathard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Ungererstraße 90
644 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Eckturm und reichem Stuckdekor, 1900-01 von Rathard Vogl; symmetrische Gruppe mit Nr. 92 und Stengelstraße 2.</p>
Mietshaus
Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Helmtrudenstraße 5
657 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1907 von Berthold Neubauer.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ungererstraße 86
662 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ungererstraße 84
667 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
Villenartiges Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Kunigundenstraße 46
675 m Route
<p>Villenartiges Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>
Wohnhaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1900
Kunigundenstraße 44
684 m Route
<p>Wohnhaus, historisierend, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ungererstraße 80
694 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1900 von Paul Böhmer; Gruppe mit Helmtrudenstraße1.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Helmtrudenstraße 1
698 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900; Gruppe mit Ungererstraße 80.</p>
Gaststätte Hirschau
Erstellung: 1874
Gyßlingstraße 15
700 m Route
<p>Gaststätte Hirschau im Englischen Garten, kubischer, klassizistischer Walmdachbau, 1874.</p>
Gohren-Schlösschen
Baustil: Barock
Biedersteiner Straße 29
704 m Route
Villa, sogenannte Gohren-Schlösschen und Rittersitz Neufelden, dreigeschossiger barocker Walmdachbau mit ausladendem Traufgesims, Ende 18. Jahrhunderts; Nebengebäude, erdgeschossiger hakenförmiger Mansarddachbau, Ende 18. Jahrhunderts, westlich modern ausgebaut.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Helmtrudenstraße 2
713 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Eckbau mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Eckhaus
Baustil: barockisierend
Wiltrudenstraße 5
720 m Route
Eckhaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Ungererstraße 76
725 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.</p>
Walmdachvilla
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Wiltrudenstraße 3
730 m Route
Walmdachvilla, barockisierend, um 1910/20.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ungererstraße 74
731 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit Stuckdekor, Anfang 20. Jh.</p>
Ungererstraße
733 m Route
Mansarddachbauten
Erstellung: 1924
Dietlindenstraße 28
736 m Route
Dietlindenstraße 28/30/32/34; Mansarddachbauten, zum städtischen Krankenhaus gehörig (siehe Biedersteiner Straße 29), 1924-25; Nr. 32 und 34 durch Zwischentrakt verbunden.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Ungererstraße 70
745 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kunigundenstraße 32
759 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900, Gruppe mit Nr. 30.</p>
Mietshaus
Architekt: Geißler Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ungererstraße 68
760 m Route
<p>Mietshaus, neubarock mit Erkerturm, 1899 von Baumeister Josef Geißler; Gruppe mit Nr. 66.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Kunigundenstraße 29
763 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger reich gegliederter Mansardwalmdachbau in Jugendstilformen mit durch Doppelerker, Längsbalkon und Zwerchhaus betonter Mittelachse, um 1910; mit Einfriedung, wohl bauzeitlich.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Ungererstraße 66
773 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1900; Gruppe mit Nr. 68.</p>
Aussegnungshalle Nordfriedhof
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1899
Ungererstraße 130
777 m Route
Nordfriedhof
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1884
Ungererstraße 130
787 m Route
<p>Nordfriedhof, angelegt 1884, mehrfach erweitert, 1897-1910 Neugestaltung durch Hans Grässel. Friedhofsgebäude mit mittlerem Kuppelbau neubyzantinisch, 1897-99 von Grässel. Östlich gegenüber zwei Arkadenhallen (Urnenhalle). Zahlreiche Gruftkapellen, Denkmäler und Brunnen. Friedhofsmauer um den älteren Teil (Gräberfelder 1-91).</p>
Wohnhaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Liebergesellstraße 15
787 m Route
Wohnhaus, malerischer, zweigeschossiger Neurenaissancebau, mit Mansarddach und Zwiebelturm, um 1880.
Villa - Harrach-Schlösschen
Architekt: Bieber Oswald
Baustil: neubarock
Erstellung: 1927
Biedersteiner Straße 19
789 m Route
Biedersteiner Straße 19; Villa, sog. Harrach-Schlösschen, zweigeschossiger neubarocker Walmdachbau mit Putzgliederung und südlicher Terrasse, von Oswald E. Bieber, 1927; Villengarten, Anlage um 1927; Brunnen, antikisierende weibliche Figur mit seitlichen Säulen vor rundem Steinbassin, um 1927.
Orthodoxe Allerheiligenkirche
Architekt: Meitinger Karl
Erstellung: 1927
Ungererstraße 131
797 m Route
<p><strong>Denkmalliste:</strong> D-1-62-000-7293</p><p>Die russisch-orthodoxe Allerheiligenkirche wurde 1926–1927 für die aus Russland emigrierte Gemeinde errichtet. Der Ziegelbau im neobyzantinischen Stil mit seiner vergoldeten Zwiebelturmkuppel ist das älteste orthodoxe Gotteshaus Bayerns. Architekt Karl Meitinger verband traditionelle russische Formen mit moderner Münchner Bauweise. Die Kirche wurde 1927 geweiht und gehört zur Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA). Ihr Bau markiert ein frühes Zeugnis der russischen Emigration in München nach der Revolution von 1917.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ungererstraße 64
799 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, reich gegliedert, um 1910.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Dietlindenstraße 7
801 m Route
Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, mit Stuckdekor, um 1900.
Gärtnerhaus
Baustil: Klassizismus
Kleinhesselohe 2
818 m Route
ärtnerhaus, klassizistisch, mit herausragendem Mittelbau, 19. Jh., umgebaut; hinter dem Werneckdenkmal im Englischen Garten.
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Dietlindenstraße 16
823 m Route
Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 8, 10, 12, 14, 18.
Werneck-Denkmal
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Englischer Garten
825 m Route
Werneck-Denkmal, von Steinbänken flankierte Marmor-Ädikula mit Inschrifttafel, von Leo von Klenze, 1838; erhöht nahe dem Nordufer des Kleinhesseloher Sees;
Doppelmietshaus
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Dietlindenstraße 12
827 m Route
Dietlindenstraße 12/14; Doppelmietshaus, historisierend, 1910 von Paul Böhmer; Gruppe mit Nr. 8, 10, 16, 18.
Wohnhaus
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Theodor-Dombart-Straße 9
828 m Route
<p>Wohnhaus, barockisierend, mit Mansarddach, 1912-13 von Robert Rehlen; zum Straßenbahnbetriebshof 4 gehörig.</p>
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Dietlindenstraße 18
832 m Route
Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 8, 10, 12, 14, 16.
Biedersteiner Straße
837 m Route
<p><strong>Schloss Biederstein – ein verborgenes Stück Münchner Adelsgeschichte</strong></p><p>Unweit des Englischen Gartens, im Stadtteil Schwabing, liegt das Schloss Biederstein – ein heute eher unscheinbares Bauwerk, das auf eine bewegte Geschichte zurückblickt. Ursprünglich im 17. Jahrhundert als ländlicher Adelssitz errichtet, war das Gelände Teil des Biederstein-Anwesens, das später den Wittelsbachern diente. Es wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet und erweitert.</p><p>Besonders geprägt wurde das Schloss im frühen 20. Jahrhundert, als es im Besitz von Herzog Siegfried in Bayern war. Er ließ es umfassend renovieren und als Sommerresidenz nutzen. In dieser Zeit erhielt das Ensemble seine heutige Form – ein zweigeschossiger Bau mit Satteldach und klassizistisch geprägten Elementen. Das Schloss war von einem weitläufigen Park umgeben, der heute zum Teil in städtischer Nutzung steht.</p><p>Nach dem Ende der Monarchie ging das Anwesen in den Besitz des Freistaats Bayern über. Die militärische Nutzung während des Nationalsozialismus und im Zweiten Weltkrieg hinterließ Spuren, ebenso wie der spätere Umbau durch die Bundeswehr und später durch Studentenverbindungen. Heute ist das Schloss in privater Nutzung und nicht öffentlich zugänglich, was dazu beiträgt, dass es im Stadtbild kaum wahrgenommen wird.</p><p>Trotz seiner Abgeschlossenheit bleibt Schloss Biederstein ein bedeutendes Zeugnis für die Geschichte der Wittelsbacher in München und ein stiller Zeitzeuge des Wandels von Herrschaftsarchitektur zu urbaner Nachnutzung. Der Name lebt unter anderem im nahe gelegenen Studentenwohnheim „Am Biederstein“ und in der gleichnamigen Straße weiter, die noch heute auf die historische Bedeutung des Ortes verweist.</p>
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Dietlindenstraße 10
838 m Route
Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 8, 12, 14, 16, 18.
Wohnhaus
Architekt: Neumann Max
Erstellung: 1928
Kunigundenstraße 22
840 m Route
<p>Wohnhaus, zweigeschossiger Satteldachbau in vom Expressionismus beeinflussten Formen mit Balkon, Blankziegel-Lisenen und Terrakottafigur, von Max Neumann, 1928.</p>
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Dietlindenstraße 8
843 m Route
Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 10, 12, 14, 16, 18.
Mietshaus
Architekt: Schneider Ch.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ungererstraße 58
845 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, erbaut 1900 von Ch. Schneider.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ungererstraße 56
855 m Route
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>
Keferstraße 12
856 m Route
Gasthaus Osterwald-Garten, dreigeschossiges, freistehendes Satteldachhaus mit niedrigem, östlichem Anbau, Mitte 19. Jh.
Kleinhesselohe 3
868 m Route
Kleinhesselohe
876 m Route
Kunigundenstraße 23
876 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Kastenerker, Balkons und jugendstiligem Putzdekor, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Liebergesellstraße 17
880 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.
Villa
Architekt: Carl Limburg
Erstellung: 1924
Virchowstraße 5
882 m Route
<p>Villa, zweigeschossiger Walmdachbau in Zollingerbauweise über hohem Sockel, barockisierend mit expressionistischen Einflüssen, Einfriedung mit Betonpfosten und-sockel; beides von Carl Limburg, 1923/24</p>
Wohngebäude
Baustil: neuklassizistisch
Kleinhesselohe 1
905 m Route
Wohngebäude, klassizistisches Walmdachhaus, 1. Hälfte 19. Jh.; an der Ostseite des Kleinhesseloher Sees im Englischen Garten.
Liebergesellstraße 8
911 m Route
<p>Ehem. Wasserturm des Gohren-Schlösschens (vgl. Biedersteinerstraße 29) zum Gästehaus am Englischen Garten umgebaut; im Kern wohl Ende 18. Jh.</p>
Malerische Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Biedersteiner Straße 12
931 m Route
Malerische Villa, neubarock, um 1900.
Mansarddachvilla
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1923
Potsdamer Straße 1
934 m Route
<p>Mansarddachvilla, barockisierend, 1923-24 von Heilmann und Littmann; mit neubarockem Vorgartenzaun.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Ungererstraße 44
940 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederung, um 1900; samt gleichzeitigem Rückgebäude.</p>
Villa
Architekt: Wollmann Stefan
Baustil: historisierend
Erstellung: 1923
Ungererstraße 25
950 m Route
<p>Villa, historisierend, 1923 von Stefan Wollmann.</p>
Milchhäußlstraße
955 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ungererstraße 42
958 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, um 1910; gleichzeitig mit Nr. 40.</p>
Sckell-Denkmal
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Englischer Garten
962 m Route
Sckell-Denkmal, kubischer Unterbau mit Säule, von Ernst von Bandel, nach Entwurf von Leo von Klenze, 1824, 1939 erneuert; am Ostufer des Kleinhesseloher Sees;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Biedersteiner Straße 8
963 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Schweifgiebel, um 1900, Fassadenpreisträger 2005; Block mit Nr. 6.</p>
Mietshaus
Architekt: Rose Max
Baustil: historisierend
Erstellung: 1914
Antonienstraße 3
966 m Route
Mietshaus, historisierend, mit Blendengliederung, 1914 von Max Rose; Dach verändert.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Biedersteiner Straße 4
972 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger freistehender Walmdachbau in späten Jugendstilformen mit abgerundeten Ecken, Loggien und Putzgliederung, um 1910.</p>
Gyßlingstraße 12
974 m Route
<p>Ehem. Wasser- und Dampfkraftwerk der Maffei-Eisenwerke (Tivoli-Kraftwerk), 1896 errichtet, um 1900 ausgebaut. Blankziegelbau, die zweigiebelige Turbinenhalle den Eisbach überbrückend, anliegend die Kesselhalle; die ursprüngliche Maschineneinrichtung teilweise erhalten.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Biedersteiner Straße 6
977 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Runderkern, Anfang 20. Jh.; Block mit Nr. 8.</p>
Villa
Architekt: Neumann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Ungererstraße 23
980 m Route
<p>Villa, neuklassizistisch, 1924 von Max Neumann.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ungererstraße 40
980 m Route
<p>Ungererstraße 40; Mietshaus, später Jugendstil, um 1910; Gruppe mit Antonienstraße 1, gleichzeitig mit Ungererstraße 42.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Antonienstraße 1
994 m Route
Mietshaus, malerischer, später Jugendstil-Eckbau, um 1910; Gruppe mit Ungererstraße 40.

Plastik
Bronue
1958
Osterwaldstraße 73
397 m Route
Ungererstraße
592 m Route
Ungererstraße
592 m Route
Ungererstraße
596 m Route
Ungererstraße
635 m Route
Ungererstraße
664 m Route
Ungererstraße 75
674 m Route
Ungererstraße
682 m Route
Niebuhrstraße
710 m Route
Ungererstraße
710 m Route
Fritz-Hommel-Weg
742 m Route
Ungererstraße
771 m Route
Ungererstraße 130
775 m Route
Ungererstraße 31
781 m Route
Traubestraße 3
785 m Route
Ungererstraße
800 m Route
Biedersteiner Straße 27
806 m Route
Fohlen
Skulptur
1935
Ungererstraße
816 m Route
Fohlen-Brunnen
Brunnen
1934
Ungererstraße
820 m Route
Englischer Garten
827 m Route
Rosenfrau
Skulptur
1907

836 m Route
Todesengel
Medaillion
Ungererstraße
873 m Route
Englischer Garten
881 m Route
Berliner Straße 2
941 m Route
Berliner Straße
951 m Route
Berliner Straße 95
953 m Route
Berliner StraßeAlica
958 m Route
Antonienstraße 7
960 m Route
Artur-Kutscher-Platz 2
962 m Route
Johann-Fichte-Straße 14
969 m Route
Berliner Straße 85
981 m Route

Freundlich, Leo
Biographisches Gedenkbuch
Kunigundenstraße 57
581 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bach, Senta (Centa)
Biographisches Gedenkbuch
Kunigundenstraße 33
730 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Batschis, Olga
Biographisches Gedenkbuch
Kunigundenstraße 33
730 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schachno, Joseph
Biographisches Gedenkbuch
Kunigundenstraße 31
748 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolff, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Ungererstraße 60
817 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Biedersteiner Straße 7
941 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Obermayer, Jenny
Biographisches Gedenkbuch
Kunigundenstraße 13
943 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Falk, Ilse
Biographisches Gedenkbuch
Antonienstraße 7
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stettner, Joseph (Peppi)
Biographisches Gedenkbuch
Antonienstraße 7
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gaber, Merry
Biographisches Gedenkbuch
Antonienstraße 7
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mayer, Klara (Clara)
Biographisches Gedenkbuch
Antonienstraße 7
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldstein, Betty
Biographisches Gedenkbuch
Antonienstraße 7
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Güttner, Ruth Gisela Esther
Biographisches Gedenkbuch
Antonienstraße 7
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weinstock, Blanka
Biographisches Gedenkbuch
Antonienstraße 7
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weißblüth, Judis
Biographisches Gedenkbuch
Antonienstraße 7
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bendix, Alice
Biographisches Gedenkbuch
Antonienstraße 7
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Zimmer, Ilse
Biographisches Gedenkbuch
Antonienstraße 7
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Brückner, Walter Norbert
Biographisches Gedenkbuch
Antonienstraße 7
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cohn, Esther Lore
Biographisches Gedenkbuch
Antonienstraße 7
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Korn, Manfred Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Antonienstraße 7
952 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

Plastik
Ratnowsky Raoul
1958
Osterwaldstraße 73
397 m Route
Plastik
Hollandstraße 15
476 m Route
Holländisches Mädchen mit Klompen
Trauernde
Stehle Alois
Ungererstraße
592 m Route
Trauernde
Ungererstraße
592 m Route
Trauernde mit Kranz
Ungererstraße
596 m Route
Frau mit Fackel
Trauernde mit Harfe
Drexler Franz

614 m Route
Trauernde mit Harfe
Ungererstraße
635 m Route
Zwei Engel
Trauernder Genius
Wadere Heinrich
1931
Ungererstraße
664 m Route
Trauernder Genius
Ungererstraße 75
674 m Route
Baubeginn der Münchner U-Bahn
Ungererstraße
682 m Route
Brunnen - Nordfriedhof
Niebuhrstraße
710 m Route
Gedenkstein Salzstraße
Polygraphia nova
Paolozzi Eduardo
1989
Fritz-Hommel-Weg
742 m Route
Polygraphia nova
Ungererstraße
771 m Route
Bauinschrift Nordfriedhof
Ungererstraße 130
775 m Route
Brunnen in der Urnenhalle des Nordfriedhofs
Orpheus und Eurydike
Neubauer-Woerner Marlene

779 m Route
Orpheus und Eurydike
Walrösser
Nida-Rümelin Rolf
1954
Traubestraße 3
785 m Route
Walrösser
Ungererstraße
800 m Route
Sphinx - Nordfriedhof
Biedersteiner Straße 27
806 m Route
Denkmal - Friedrich Schiedel
Brunnen mit Löwenköpfen
Neubauer-Woerner Marlene

809 m Route
Brunnen mit Löwenköpfen
Fohlen
Zeh Oskar
1935
Ungererstraße
816 m Route
Fohlen
Fohlen-Brunnen
Zeh Oskar
1934
Ungererstraße
820 m Route
Fohlen-Brunnen
Englischer Garten
827 m Route
Denkmal für Reinhard Freiherr von Werneck
Rosenfrau
Waderé Heinrich
1907

836 m Route
Rosenfrau
Todesengel
Beyrer Eduard
Ungererstraße
873 m Route
Todesengel
Englischer Garten
881 m Route
Männliche Figur
Hockende
Uhlig Wilhelm
1980
Berliner Straße 2
941 m Route
Hockende
Berliner Straße
951 m Route
Kunstwerk
Sckell-Denkmal
Klenze Leo von, Bandel Ernst von
1824

953 m Route
Sckell-Denkmal
Vierteiliger Kubus
Görig Alfred
1985
Berliner Straße 95
953 m Route
Vierteiliger Kubus
Vierteiliger Kubus
Görig Alfred
1985
Berliner StraßeAlica
958 m Route
Vierteiliger Kubus
Antonienheim
Kleinknecht Hermann
2002
Antonienstraße 7
960 m Route
Antonienheim
ohne Titel
Ratnowsky Raoul
1960
Artur-Kutscher-Platz 2
962 m Route
ohne Titel
Berolina-Brunnen
Rauch Ernst Andreas
1980
Johann-Fichte-Straße 14
969 m Route
Berolina-Brunnen
Findling
Tobin Christian
2005
Berliner Straße 85
981 m Route
Findling
Ungererstraße 130
994 m Route
Gedenkstele für die Luftkriegsopfer

Entfernung Straße Name Von Bis Route
110 m Schwedenstraße 46 Schmitthenner Paul 0 0
175 m Schwedenstraße 40 Dietz Lother 1936 0
512 m Osterwaldstraße 89 Rosa Hermann 0 0
597 m Kunigundenstraße 51 Guardini Romano 0 0
656 m Helmtrudenstraße 5 Kutscher Artur 1913 1916
661 m Helmtrudenstraße 5 Reventlow Franziska zu 1908 1909
827 m Dietlindenstraße 14 Heimeran Ernst 0 0
833 m Dietlindenstraße 1 Reventlow Franziska zu 0 0
868 m Keferstraße 12 Puchner Edmund 0 2014
944 m Ungererstraße 24 Mann Thomas 1902 1902
955 m Antonienstraße 7 Jüdisches Kinderheim 1926 1942
957 m Keferstraße 10 Gulbransson Olaf 1906 1920