Koordinaten: lat:
48.177876, lng:
11.597957
Ab 1. 7 1886 - August Ungerers elektrische Bahn bringt Badegäste zum Würmbad
Schwabing * Der Ingenieur und Badbesitzer August Ungerer eröffnet eine private elektrische Straßenbahn. Er errichtet und finanziert die Verbindung auf eigene Kosten, um seinen Badegästen den Weg zum Schwabinger Würmbad, dem heutigen Ungererbad, zu erleichtern.
Die rund 750 Meter lange Strecke führt vom Schwabinger Großwirt nahe der Endhaltestelle der Pferdetrambahn durch die damalige Freisinger Landstraße, die heutige Ungererstraße, zum Bad. Die Fahrt dauert etwa zweieinhalb Minuten.
Die Ungererbahn ist die erste elektrische Straßenbahn im heutigen Münchner Stadtgebiet. Eine Oberleitung benötigt sie nicht: Die Stromzufuhr erfolgt über die Schienen.
Schwabing ist eine eigenständige Stadt und noch nicht nach München eingemeindet.
Verwaltungsgebäude der Alte Heide Gemeinnützigen Baugesellschaft m.b.H., malerischer Gruppenbau im Zentrum der Siedlung Alte Heide, 1921-22 von Theodor Fischer. Südlich im Garten Brunnenbecken mit Knabenfigur sowie (am Nebenbau) Gedenktafel für Ernst L. Eppner (1879-1924).
Volksschule, reduziert historisierend, mit hohem Walmdach und Dachreiter, 1926-27 von Hans Grässel.
Konsumgebäude der Siedlung Alte Heide, mit Kratzputzdekor, bez. 1920, von Theodor Fischer; das platzartige Westende der Straße abschließend.
<p><strong>Denkmalliste:</strong> D-1-62-000-7293</p><p>Die russisch-orthodoxe Allerheiligenkirche wurde 1926–1927 für die aus Russland emigrierte Gemeinde errichtet. Der Ziegelbau im neobyzantinischen Stil mit seiner vergoldeten Zwiebelturmkuppel ist das älteste orthodoxe Gotteshaus Bayerns. Architekt Karl Meitinger verband traditionelle russische Formen mit moderner Münchner Bauweise. Die Kirche wurde 1927 geweiht und gehört zur Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA). Ihr Bau markiert ein frühes Zeugnis der russischen Emigration in München nach der Revolution von 1917.</p>
<p>Nordfriedhof, angelegt 1884, mehrfach erweitert, 1897-1910 Neugestaltung durch Hans Grässel. Friedhofsgebäude mit mittlerem Kuppelbau neubyzantinisch, 1897-99 von Grässel. Östlich gegenüber zwei Arkadenhallen (Urnenhalle). Zahlreiche Gruftkapellen, Denkmäler und Brunnen. Friedhofsmauer um den älteren Teil (Gräberfelder 1-91).</p>
<p>The M. Pire befindet sich in der Parkstadt Schwabing</p>
<h3>Daten</h3>
<ul>
<li>23 Stockwerke</li>
<li>Höhe: 84 m</li>
<li>zwei Campusgebäude mit 7 Stockwerken</li>
<li>Grundstück: 13.800 qm</li>
<li>Geschossfläche: 44.100 qm</li>
<li>Kosten: 220 Mill. Euro</li>
<li>Baubeginn: Juni 2008</li>
<li>Fertigstellung: Dezember 2010</li>
</ul>
<p>Israelitischer Friedhof, 1906/08 von Hans Grässel; begrenzt von barockisierender Mauer; im Südosten neubarockes Portal; nahebei Walmdachhaus; an der Südseite das Friedhofsgebäude, ein historisierender Gruppenbau. Gärtnerische Gestaltung; zahlreiche Grabsteine und Denkmäler.</p>
<p>Wohnhaus, barockisierend, mit Mansarddach, 1912-13 von Robert Rehlen; zum Straßenbahnbetriebshof 4 gehörig.</p>
<p>Atelierhaus Hermann Rosa, strenger kubischer Baukörper mit bündigem Satteldach in den Materialien Beton, Glas und Stahl durch den Bildhauer H. Rosa in den Jahren 1960-65 nach eigenem Entwurf und in Eigenarbeit errichtet; jeweils freistehend: Sanitärblock und hoher Kamin (1968), in Sichtbeton.</p>
<p>Villa, ehem. Wohnhaus von Prof. Ludwig Biermann, zweigeschossiger Flachdachbau mit weit überstehendem Dach und filigranen Balkonen, eingeschossiger Nebenflügel mit Freisitz, in geschlämmtem Sichtziegelmauerwerk mit raumhohen Fensteröffnungen, von Sep Ruf, 1956-59.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1900; Gruppe mit Ungererstraße 90 und 92.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erkern und reichem Stuckdekor, bez. 1900, von Rathard Vogl; symmetrische Gruppe mit Nr. 90 und Stengelstraße 2.</p>
<p>Gaststätte Brunnwart, barockisierender Bau, erdgeschossig, um 1900.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Eckturm und reichem Stuckdekor, 1900-01 von Rathard Vogl; symmetrische Gruppe mit Nr. 92 und Stengelstraße 2.</p>
| Entfernung | Straße | Name | Von | Bis | Route |
|---|---|---|---|---|---|
| 808 m | Osterwaldstraße 89 | Rosa Hermann | 0 | 0 |