Koordinaten: lat: 48.21614, lng: 11.56002

U-Bahnhof Feldmoching
Erstellung: 1996

190 m Route
Evang.-Luth. Evangeliumskirche
Architekt: Werz Helmut von, Ottow Johann-Christoph, Müller Horst
Erstellung: 1962
Stanigplatz 11
457 m Route
<p>Evang.-Luth. Evangeliumskirche, schlichter, längsgerichteter Saalbau in Betonskelettweise mit Ziegelausfachung, Mittelteil der Decke mit längsgerichtete Betonrippen, raumhohe Eckfenster im Altarbereich in rautenförmigen Betonformelementen farbig verglast, von Helmut von Werz, Johann-Christoph Ottow und Horst Müller, bez. 1962; mit Ausstattung; Turm, freistehender Sichtziegelbau mit Schallöffnungen, gleichzeitig; Pfarrzentrum, zweigeschossiger Sichtziegelbau mit Flachsatteldach, gleichzeitig; Wohnhauszeile, zweigeschossiger Sichtziegelbau mit Betonbändern, gleichzeitig.</p>
Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus
Architekt: Lill Hansjakob
Erstellung: 1962
Stanigplatz 13
478 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus, sichtziegeliger Zentralbau aus vier kreuzförmig angelegten halbkreisförmigen Wandschalen mit raumhohen schräggestellten Fenstern, vier mächtigen Stahlbetonsäulen das zeltartige Dach tragen und Verbindungsgang zum nördlichen Spitzturm, von Hansjakob Lill, 1962/63; mit Ausstattung; Pfarrhof mit Pfarrzentrum, obergeschossig schwarz getünchter Sichtziegelbau mit flachem Walmdach, erdgeschossigem Anbau und Verbindungsgang zur Kirche, gleichzeitig, 1977-80 nördlich erweitert.</p>
Lager Frauenholz
Erstellung: 1937

783 m Route
<p>Das <strong>Lager Frauenholz</strong> im Münchner Norden, westlich der heutigen Schleißheimer Straße und im Bereich des heutigen <strong>Hasenbergl-Nord</strong>, hat eine wechselvolle Geschichte.</p><p><strong>1937–1945: Fliegertechnische Schule</strong><br>1937 wurden die Baracken als Unterkunft für die Lehrgangsteilnehmer der <strong>Fliegertechnischen Schule Schleißheim</strong> errichtet. Die Anlage gehörte zum Umfeld des Militärflugplatzes Schleißheim.</p><p><strong>1945–1953: DP-Lager Schleißheim</strong><br>Nach Kriegsende wurden die Baracken als <strong>DP-Lager</strong> (Displaced Persons) genutzt. Dort lebten vor allem Menschen aus Osteuropa und der Sowjetunion, die nach dem Krieg nicht in ihre Heimat zurückkehren konnten oder wollten. Das Lager wurde deshalb umgangssprachlich auch als <strong>„Russenlager“</strong> bezeichnet. Es bestanden unter anderem eine russisch-orthodoxe und eine katholische Kirche.</p><p><strong>1953–1964: Städtisches Wohnlager Frauenholz</strong><br>1953 kaufte die Stadt München das inzwischen geräumte Lager, um angesichts der großen Wohnungsnot <strong>obdachlose und wohnungslose Familien</strong> unterzubringen. Ab August 1953 wurden die ersten Familien eingewiesen. Zeitweise lebten in <strong>75 Baracken bis zu 4.000 Menschen</strong> – damit war Frauenholz eine der größten, wenn nicht die größte städtische Baracken-Wohnanlage dieser Art in der Bundesrepublik.</p><p>Das Leben war von schwierigen Wohn- und Versorgungsverhältnissen geprägt. Gleichzeitig entstand eine eigene Infrastruktur mit <strong>Kindergarten, Schule, Jugendheim, Gaststätte, Kirchen und zahlreichen Vereinen</strong>. Die Baracken wurden durch Straßen und Wege erschlossen, die 1954 Namen nach historischen Goldschmieden erhielten.</p><p><strong>1960er Jahre: Ende des Lagers</strong><br>Mit dem Bau der Großsiedlung <strong>Hasenbergl ab 1960</strong> begann der schrittweise Abbruch des Barackenlagers. Die Bewohner konnten nach und nach in neu errichtete Wohnungen umziehen. 1962 wurde das Gebiet offiziell von <strong>Oberschleißheim nach München eingemeindet</strong>. In den 1960er Jahren verschwanden die letzten Baracken; an ihrer Stelle entstand <strong>Hasenbergl-Nord</strong>.</p>

Dülferstraße
333 m Route
Blodigstraße 4
384 m Route
Blodigstraße 4
389 m Route
Aschenbrennerstraße 5
402 m Route
Skulptur
Skulptur
1963
Goldschmiedplatz
434 m Route
Hasenbrunnem
Brunnen
1971
Schleißheimer Straße
472 m Route
Nordhaideplatz
478 m Route
Fortnerstraße 11
587 m Route
Frauenmantelanger
611 m Route
Fingerkrautanger 4
612 m Route
Felsennelkenanger 20
618 m Route
Heinrich-Braun-Weg 5
632 m Route
Paulkestraße 10
659 m Route
Riemerschmidstraße 69
664 m Route
Fortnerstraße 33
681 m Route
Stösserstraße 18
713 m Route
Graslilienanger 4
714 m Route
Familie im Wind
Plastik
1973
Fortnerstraße
716 m Route
Stösserstraße 35
774 m Route
Gromannstraße
831 m Route
Hildegard-von-Bingen-Anger 4
972 m Route

Brunnen
Neubauer-Woerner Marlene
Dülferstraße
333 m Route
Brunnen
Pferd, sich beißend
Fischer Alexander
1965
Blodigstraße 4
384 m Route
Pferd, sich beißend
Blodigstraße 4
389 m Route
Zeitkapsel Hasenbergl
Auf Borg und Fund
Häussler Iris
2003
Aschenbrennerstraße 5
402 m Route
Auf Borg und Fund
Skulptur
Goebl Hanns
1963
Goldschmiedplatz
434 m Route
Skulptur
Hasenbrunnem
Scholl Ulla
1971
Schleißheimer Straße
472 m Route
Hasenbrunnem
Ab durch die Mitte
Laner Alexander
2008
Nordhaideplatz
478 m Route
Ab durch die Mitte
Hortus Parvulorum
Groh Wolfgang
2024
Fortnerstraße 11
587 m Route
Hortus Parvulorum
Venedig, ALITTLEMORELOVE
Das Änderungsatelier
2008
Frauenmantelanger
611 m Route
Venedig, ALITTLEMORELOVE
mutabor
Dellefant Lucia
2005
Fingerkrautanger 4
612 m Route
mutabor
Wünsch Dir was
Pittroff Susanne
2006
Felsennelkenanger 20
618 m Route
Wünsch Dir was
Heinrich-Braun-Weg 5
632 m Route
Kunstwerk
Knabe mit Hase
Friederichsen Roland
1961
Paulkestraße 10
659 m Route
Knabe mit Hase
Schnecke
Rucker Hans und Maria
2008
Riemerschmidstraße 69
664 m Route
Schnecke
Brunnenanlage
Scholl Ulla
1974
Fortnerstraße 33
681 m Route
Brunnenanlage
Stösserstraße 18
713 m Route
Kunstwerk
Aus dem Viereck wachsen,
Hauffen Michael
2005
Graslilienanger 4
714 m Route
Aus dem Viereck wachsen,
Familie im Wind
Berthold Joachim
1973
Fortnerstraße
716 m Route
Familie im Wind
Durchdringung zweier Balken
Wachter Rudolf
1978
Stösserstraße 35
774 m Route
Durchdringung zweier Balken
Der Sportler Fritzi
Lankes Erika Maria
1989
Gromannstraße
831 m Route
Der Sportler Fritzi
Hildegard-von-Bingen-Anger 4
972 m Route
Himmelsfarben/ Bodenfenster