Plattlinger Straße 32
720 m
Ehem. Bauernhaus, zweigeschossig, wohl um 1800.
Muttenthalerstraße 28
724 m
<p>Ateliergebäude für den Künstler Rupprecht Geiger, eingeschossiger Sichtziegelbau mit überstehendem Flachdach über trennender Glasfuge, abwechselnd geschlossenen Wandscheiben und geschosshohen Verglasungen, von Detlef Schreiber, 1974-76, 1987/88 erweitert; freistehend im Garten mit hohem Baumbestand.</p>
<p>Kleinhaus, erdgeschossig, wohl 1. Hälfte 19. Jh., mit Holzlaube, Ende 19. Jh.</p>
<p><i>Alte Kath. Kirche St. Johann Baptist, 15./17. Jh., Spitzhelmturm; mit Ausstattung; ringsum ehem. Friedhof. Im Ortskern von Solln.</i></p><p>Die alte Kirche Alte Sollner Kirche St. Johann Baptist im Münchner Stadtteil Solln zählt zu den ältesten erhaltenen Kirchengebäuden der Region. Ihre Ursprünge reichen vermutlich bis ins 12. Jahrhundert zurück, urkundlich belegt ist eine Kirche an dieser Stelle seit 1315. Das heutige Bauwerk entstand überwiegend in den letzten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts und prägt bis heute den historischen Dorfkern von Solln an der Herterichstraße.</p><p>Besonders bemerkenswert ist die Mischung verschiedener Baustile. Der spätgotische Chorraum und der massive Turmunterbau stammen noch aus der Entstehungszeit. Nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges wurde die Kirche erweitert und teilweise barock umgestaltet. Der achteckige Turmaufsatz mit Spitzhelm sowie das Langhaus erhielten damals ihr heutiges Erscheinungsbild.</p><p>Im Inneren befindet sich ein bedeutender Rokoko-Hochaltar aus dem Jahr 1760. Das Altarblatt zeigt Johannes den Täufer sowie mehrere Heilige und stammt von Balthasar Augustin Albrecht. Die kunstvollen Schnitzarbeiten schuf Johann Baptist Straub. Früher besaß die Kirche eine umfangreiche barocke Ausstattung, von der jedoch seit den 1950er Jahren vieles entfernt oder in die neue Pfarrkirche übertragen wurde. Erhalten blieben unter anderem eine Schwarze Madonna, eine Figur des heiligen Sebastian und historische Glocken aus den Jahren 1654 und 1925.</p><p>Mit dem starken Bevölkerungswachstum Sollns Ende des 19. Jahrhunderts wurde die kleine Dorfkirche zu eng. Deshalb entstand 1905 die neue Pfarrkirche St. Johann Baptist am Fellererplatz, die fortan die Hauptfunktion übernahm. Die alte Kirche blieb jedoch erhalten, wurde restauriert und dient heute vor allem in den Sommermonaten weiterhin als Gotteshaus und kulturelles Wahrzeichen des alten Solln.</p>
Ehem. Bauernhaus, 19. Jh., unweit der alten Sollner Kirche (Herterichstraße 54).
<p>Herterichstraße 63/65; Gaststätte Sollner Hof, zweigeschossiger Satteldachbau, ländlicher Typus, 2. Hälfte 19. Jh.</p>
Landhaus
Architekt: Magnin E.
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 1922
<p>Landhaus, Heimatstil, reiche Wandmalereien bez. 1922, von E. Magnin.</p>
Ehem. Bauernhaus, 2. Hälfte 19. Jh.
Muttenthalerstraße 6
849 m
Ländliches Wohnhaus, mit Satteldach, 1897-98 von Maurermeister Johann Fuchs.
Villa
Architekt: Jank Carl
Baustil: historisierend
Erstellung: 1908
Villa, historisierend, 1908 von Carl Jank für den Maler Carl Becker-Gundahl, im Kern älter.
Landhaus
Baustil: Schweizerstil
Erstellung: 1995
Landhaus, Schweizerstil, um 1895.
Villa
Architekt: Fuchs Josef
Erstellung: 1910
Villa, mit Mansarddach, bez. 1910, von Josef Fuchs.
Kath. Pfarrhaus, neubarock, 1906 von den Gebrüdern Rank.
Bauernhaus, im Kern 1874; vgl. auch Ensemble Forstenried.
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Muttenthalerstraße 5
888 m
Ehem. Bauernhof, 19. Jh., stark verändert.
Villa
Architekt: Fuchs Georg
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Villa, neuklassizistisch, 1913 von Georg Fuchs; Vorgartentor im Jugendstil.
Muttenthalerstraße 7
900 m
westlich Muttenthaler Straße 7; Brunnen neben Weiher, 1928.
Mansarddachvilla, 1922 von den Gebrüdern Ott.
Wohnhaus
Architekt: Ley Anton
Baustil: historisierend
Erstellung: 1906
Forstenrieder Allee 193
909 m
<p>Wohnhaus, mit Schopfwalm, historisierend, 1906 von Anton Ley (Baierbrunn).</p>
Forstenrieder Allee 191
917 m
Ehem. Bauernhaus, 19. Jh.
Wohnhaus, erdgeschossiges Satteldachhaus, bez. 1878.
Forstenrieder Allee 187
921 m
<p>Gasthof Alter Wirt, stattlicher zweigeschossiger Halbwalmdachbau, um 1800.</p>
Der im frühen 11. Jahrhundert erstmals erwähnte Ort ist in seinem historischen Bestand auf zwei ursprünglich zusammenhängende Bereiche konzentriert; im Süden den Wilhelm-Leibl-Platz, die Bertele-, Bleibtreu-, Faustner- und Kurzbauerstraße, im Norden auf den Abschnitt der Herterichstraße zwischen Bleibtreu- und Kurzbauerstraße. Während im Süden bäuerliche Anwesen vom 18. bis zum mittleren 19. Jahrhundert vorherrschen, wird der nördliche Teil mit der alten Kirche St. Johann Baptist (15./17. Jahrhundert) zum Teil noch von ländlichen Wohngebäuden des späteren 19. und früheren 20. Jahrhunderts geprägt.
Villa in Ecklage, mit schiefergedecktem Mansarddach, 1911 von Franz Grothe, Fassadenpreisträger 2004.
Villa
Architekt: Bauer-Ulm Karl
Baustil: Heimatstil
Erstellung: 0
Villa, Heimatstil, 1906 von Karl Bauer-Ulm.
<p>bei Fellererplatz 8; Kriegerdenkmal, nach 1918; in Anlage bei der Kirche.</p>
Zweigeschossiges Haus, wohl um 1800, mit späterem Mansarddach; an Nr. 15 angebaut.
Forstenrieder Allee 192
951 m
<p>Gasthof zur Post, stattlich, im Landhausstil, .1897</p>
Liesl-Karlstadt-Straße 1
955 m
Wohn- und Geschäftshaus, barockisierend, mit Schweifgiebel, 1905 von Anton Häusler; vgl. auch Ensemble Forstenried.
Satteldachhaus, 1. Hälfte 19. Jh.; an Nr. 13 angebaut.
Erdgeschossiges Landhaus, mit Zwerchgiebel, 1. Hälfte 19. Jh.
Villa
Architekt: Wild Josef
Baustil: historisierend
Erstellung: 1924
Villa, historisierend, 1924 von Josef Wild.
Forstenrieder Allee 179
967 m
<p>Ehem. Bauernhaus (Derzbachhof), Wohnteil mit Blockbauobergeschoss, z. T. verschalt, Giebel vorkragend, 1751.</p>
Forstenrieder Allee 186
974 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus vom ländlichen Typ, im Kern 19. Jh.</p>
<p><i>Kath. Pfarrkirche St. Johann Baptist, barockisierender Bau mit hohem Zwiebelturm, 1904-06 von den Gebrüdern Rank; mit Ausstattung; von Mauern umgeben, an der Südseite Neurenaissance-Prunktor.</i></p><p>Die katholische Pfarrkirche St. Johann Baptist im Münchner Stadtteil Solln entstand zwischen 1904 und 1905 nach Plänen des Architekten Franz Rank. Sie wurde gebaut, weil die alte Sollner Dorfkirche für die rasch wachsende Bevölkerung zu klein geworden war. Besonders durch die Entwicklung der Villenkolonie Solln und die Anbindung an die Isartalbahn nahm die Einwohnerzahl Ende des 19. Jahrhunderts stark zu. Bereits 1893 gründete sich deshalb ein Kirchbauverein mit dem Ziel, eine neue größere Kirche zu errichten.</p><p>Die Kirche befindet sich am Fellererplatz und prägt mit ihrem mächtigen Dach, der barocken Zwiebelhaube und den zahlreichen Anbauten das Ortsbild Sollns. Stilistisch verbindet sie traditionelle bayerische Kirchenarchitektur mit Elementen des Jugendstils und des Neobarock. Rank reichte seinen Wettbewerbsentwurf unter dem Motto „Bodenständig“ ein, was die Verbindung von Heimatstil und moderner Architektur verdeutlicht. Besonders auffällig ist das monumentale Südportal, das eine Kopie eines manieristischen Kirchenportals des Klosters Tückelhausen darstellt.</p><p>Im Inneren wurde die Kirche 1966 grundlegend umgestaltet. Die ursprüngliche Jugendstil-Ausstattung wich einem moderneren Raumkonzept mit deutlich mehr Sitzplätzen. Dennoch blieben bedeutende Kunstwerke erhalten oder wurden später wieder integriert. Dazu zählen das große Jugendstil-Altarbild von Carl Johann Becker-Gundahl mit der Taufe Jesu sowie spätgotische Figuren aus der alten Sollner Kirche, darunter eine Rosenkranzmadonna und ein Gnadenstuhl aus dem frühen 16. Jahrhundert. Auch Werke von Balthasar Schmitt und Gebhard Fugel prägen die Ausstattung.</p><p>Heute bildet die Kirche gemeinsam mit dem benachbarten Pfarrhaus und der Schule ein denkmalgeschütztes Ensemble und ist Mittelpunkt des katholischen Gemeindelebens in Solln.</p>
Forstenrieder Allee 184
980 m
<p>vor Forstenrieder Allee 184; Kriegerdenkmal, 1922.</p>
Ehem. Bauernhaus, im Kern 1. Hälfte 19. Jh.
Wilhelm-Leibl-Platz; Kriegerdenkmal für 1870-71.
Forstenrieder Allee 182
983 m
<p>Forsthaus, kubischer, zweigeschossiger Bau mit Pyramidendach, 1725-26.</p>
Forstenrieder Allee 175
988 m
<p>Volksschule 1860, 1895 erweitert.</p>
Forstenrieder Allee 180
990 m
Klassizistisches Türblatt.
Villa
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 0
Villa, Landhausstil, Ende 19. Jh.
Forstenrieder Allee 226
999 m
<p>Bauernhaus, 2. Hälfte 19. Jh., 1999 verändert.</p>