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Münchner Zeitensprünge

24. 3 1816 - Die erste Bestattung auf dem jüdischen Friedhof

Thalkirchen * Die Israelitische Kultusgemeinde München hat eine Genehmigung zur Anlage eines jüdischen Friedhofs an der Thalkirchner Straße erhalten. Dieser kann am 24. März 1816 eingeweiht werden. Es ist der erste jüdische Friedhof Münchens seit der Vertreibung der Juden im Jahr 1442. 

Zuvor mussten Münchner Juden ihre Verstorbenen außerhalb der Stadt, etwa in Kriegshaber bei Augsburg, bestatten. 

18. 9 1904 - Die Thalkirchner Brücke wird dem Verkehr übergeben

München-Giesing * Die in Holz ausgeführte Thalkirchner Brücke, die mit fünfzehn unterschiedlich breiten Brückenjochen den Werkkanal und die Isar mitsamt dem Hochwasserbett überquert, kann eingeweiht werden. 

11 1902 - Proteste gegen die Eisenbrücke

München-Giesing * Gegen die Verschiebung der eisernen Wittelsbacher Brücke an die Stelle der heutigen Tierparkbrücke erheben sich - wegen der Zerstörung des Landschaftsbildes - erhebliche Widerstände. Als Alternative soll nun eine Betonbrücke mit fünf Bögen durch Professor Friedrich von Thiersch ausgeführt werden.

12 1902 - Proteste des Isartalvereins gegen die Brückenplanungen

München-Giesing * Der Isartalverein - unter seinem Vorsitzenden Gabriel von Seidl - will sowohl die Verlegung der eisernen Wittelsbacher Brücke verhindern, befürchtet aber zugleich die Zerstörung des Landschaftsbildes durch eine Betonbrücke. 

10 1903 - Die Thalkirchner Brücke soll in Holz gebaut werden

München-Giesing * Die Einwände des Isartalvereins und der Thalkirchner, vor allem aber finanzielle Überlegungen lassen den Münchner Magistrat in Fragen Flussübergang zwischen Giesing und Thalkirchen umdenken. Er beschließt den Bau einer Holzbrücke. 

1 1901 - Eine Brücke zwischen Giesing und Thalkirchen

München-Giesing * Die Münchner Gemeindevertreter beschließen, Thalkirchen und Giesing mit der bereits vorhandenen eisernen Wittelsbacher Brücke zu verbinden. Thalkirchen war am 1. Januar 1900 nach München eingemeindet worden. 

1. 8 1911 - Thalkirchner Brücke alias Tierparkbrücke

München-Giesing * Spätestens seit der Eröffnung des Tierparks Hellabrunn führt der Flussübergang über die Isar den Namen „Tierparkbrücke“, auch weil sie direkt zum Haupteingang des Zoos führt. 

1991 - Die Thalkirchner Brücke wird erneuert

München-Giesing * Die Thalkirchner Brücke wird abgerissen. Der verstärkt auftretende Verkehr hat der Tierparkbrücke zunehmend zu schaffen gemacht. Ihre Tragfähigkeit ist für den Autoverkehr einfach unterdimensioniert, weshalb der Flussübergang nur mit geringer Geschwindigkeit befahren werden darf. 

Anschließend entsteht ein 12,4 Millionen DMark teurer Brückenneubau in der parkähnlichen Landschaft des benachbarten Tierparks. 

1994 - Die Thalkirchner Brücke ist wieder befahrbar

München-Giesing * Die Thalkirchner Brücke ist wieder aufgebaut. Ihre rostrote Farbe erinnert außerdem an alte Brücken, da man diese in früher Zeit mit einem Anstrich aus Ochsenblut imprägnierte. 

30. 4 1945 - Die Elefantenkuh „Lelabati“ räumt die Thalkirchner Brücke

München-Giesing * Am Ende der Nazi-Herrschaft unternehmen Wehrmachtsangehörige den hilflosen Versuch, die amerikanischen Truppen am Weiterzug zu hindern, indem sie die Thalkirchner Brücke mit einem Trambahnwagen blockieren, um so den Vormarsch der amerikanischen Truppen zu verhindern. 

Sie können aber nicht mit der Muskelkraft der Elefantenkuh „Lelabati“ aus dem Tierpark Hellabrunn rechnen. Die afrikanische Elefantendame zieht den Wagen ohne Probleme von der Brücke. Nach der Entfernung der Barriere können die Amis mit ihren Panzern und Militärfahrzeugen weiterziehen, ohne dass es dort kurz vor Kriegsende einen Schusswechsel gibt.

1993 - Die Thalkirchner Brücke brennt teilweise ab

München-Giesing * Obwohl an der 186 Meter langen und 12,5 Meter breiten Thalkirchner Brücke überall Hinweisschilder davor warnen, dass die Brücke auch einstürzen kann, ist bisher fast noch nie etwas passierte. Außer, dass die Brücke im Jahr 1993 durch Unachtsamkeit teilweise abbrennt. 

2013 - In Hellabrunn wird die Giraffen-Savanne eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird die Giraffen-Savanne eröffnet. 

2022 - Neu Tierpark-Anlagen für Löwen, Wölfe und Flamingo

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn werden die Löwen-Anlage, die Flamingo-Anlage und die Wolfs-Anlage eröffnet. 

18. 6 2020 - Corona lässt den Umsatz im Tierpark einbrechen

München-Giesing * Die Süddeutsche Zeitung titelt: „Der Tierpark macht wegen der Corona-Krise jeden Tag Zehntausende Euro Verlust – auch nach den neuesten Lockerungen. Bankrott gehen lassen wird die Stadt ihren Zoo aber nicht.“ 

Dem Münchner Zoologischen Garten fehlen fast vier Millionen Euro an Einnahmen.

3. 4 2022 - Besucherandrang nach Corona

München-Giesing * Nachdem die letzten coronabedingten Schutzmaßnahmen gefallen sind, stürmen die Besucher glücklicherweise den Tierpark Hellabrunn wieder. Der Normalbetrieb kann wieder aufgenommen werden. 

6 1950 - Flamingos aus Chile für den Tierpark Hellabrunn

München-Giesing * Per Flugzeug kommen innerhalb von 36 Stunden zehn Flamingos aus Chile. Das ist dem Tierpark Hellabrunn sogar eine Begrüßungsparty im provisorischen Restaurant mit Musik, Tanz und Illumination, wert.

1980 - Die Vogel-Voliere wird eröffnet

München-Giesing * Im Tierpark Hellabrunn wird die Vogel-Voliere eröffnet.

1899 - Die Floßlände wird nach Thalkirchen verlegt

München-Thalkirchen * Die Floßlände wird nach Thalkirchen verlegt, da die Kohleninsel in der Zwischenzeit in die Stadtplanung mit einbezogen worden ist.

Wohnanlage

Architekt: Hartl Hans, Schmidbauer Johann Baptist
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Pognerstraße 1
224 m
Pognerstraße 1/3/5; Wohnanlage, historisierend, mit gestaffelter Fassade und Mansarddach, 1912 von Hans Hartl und Johann Baptist Schmidbauer.

Mietshaus in Ecklage

Architekt: Heilmeyer Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Schäftlarnstraße 156
244 m
Mietshaus in Ecklage, Neurenaissance, 1898-99 von Josef Heilmeyer.

Mietshaus

Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Schäftlarnstraße 158
249 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Wolfgang Schreiner.

Langgestreckte Mietshausgruppe

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Thalkirchner Straße 272
333 m
Thalkirchner Straße 272/274/276/278/280/282/284/286/288; Langgestreckte Mietshausgruppe, neuklassizistisch, 1924 von Heilmann und Littmann; das Eckhaus Nr. 288 mit repräsentativer südlicher Seitenfront.

Teil einer Wohnanlage

Architekt: Bieber Oswald, Hollweck Wilhelm
Erstellung: 1927
Alfred-Schmidt-Straße 34
359 m
Alfred-Schmidt-Straße 34/36; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Oswald E. Bieber und Wilhelm Hollweck; siehe Pognerstraße 19/21/23/25.

Wohnhausgruppe

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Dietramszeller Straße 10
368 m
Dietramszeller Straße 10/12/14; Wohnhausgruppe, historisierend, 1912 von Heilmann und Littmann; mit Dietramszeller Platz 6/7.

Teil einer Mietshausanlage

Architekt: Bieber Oswald, Hollweck Wilhelm
Erstellung: 1927
Schäftlarnstraße 166
369 m
Schäftlarnstraße 166 a/168/170/172; Teil einer Mietshausanlage, 1927 von Oswald E. Bieber und Wilhelm Hollweck; siehe Pognerstraße 19/21/23/25.

Wohnhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1912
Dietramszeller Straße 8
373 m
Dietramszeller Straße 8/8a; Wohnhaus, ehemals zu einer Gruppe gehörig, 1912 von Heilmann und Littmann.

Mietshausanlage

Architekt: Bieber Oswald, Hollweck Wilhelm
Erstellung: 1927
Pognerstraße 19
380 m
Pognerstraße 19/21/23/25; Mietshausanlage, 1927 von Oswald E. Bieber und Wilhelm Hollweck; mit Alfred-Schmid-Straße 34/36 und Schäftlarnstraße 166 a/168/170/172.

Wohnhausgruppe

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Dietramszeller Platz 6
388 m
Dietramszeller Platz 6/7; Wohnhausgruppe, historisierend, 1912 von Heilmann und Littmann; mit Dietramszeller Straße 10/12/14.

Mietshaus

Architekt: Hermann Heinrich
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Emil-Geis-Straße 8
390 m
Mietshaus, später Jugendstil, mit Breiterker und geschweiftem Zwerchgiebel, 1909 von Heinrich Hermann.

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Emil-Geis-Straße 10
399 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Jugendstil-Stuckdekor, 1898 von Hans Thaler.

Mietshaus

Architekt: Moser Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Alfred-Schmidt-Straße 29
427 m
Mietshaus, neubarock, dreigeschossig, am Zwerchgiebel bez. 1902, von Hans Moser.

Thalkirchner Straße 240
435 m
<p>Alter Israelitischer Friedhof, angelegt 1816, später erweitert; umgebende Mauer von 1881, mit romanisierendem Rohbackstein-Tor im Osten; in gleicher Bauweise das Leichenhaus im Süden, 1882. Mit in der Regel klassizistischen Grabdenkmälern des 19. und 20. Jh.</p>

Thalkirchner Straße 240
488 m

Thalkirchner Straße 240
488 m

Mietshaus

Architekt: Koch Conradin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1903
Zennerstraße 3
491 m
Mietshaus, Neurenaissance, am Zwerchgiebel bez. 1903, von Conradin Koch.

Thalkirchner Straße 240
501 m

Mietshaus

Architekt: Braunschmid Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Emil-Geis-Straße 32
532 m
Mietshaus, neubarock, mit Turmerker an der Ecke und Stuckdekor, 1901 von Josef Braunschmid.

Mietshaus

Architekt: Schmid Wilhelm
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Zennerstraße 6
535 m
Mietshaus, neubarock, mit Zwerchgiebel über der risalitartig vorgezogenen Mittelachse, 1901 von Wilhelm Schmid, 1949 aufgestockt und Fassade z. T. vereinfacht.

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Alfred-Schmidt-Straße 1
581 m
Mietshaus, Neurenaissance, dreigeschossig, freistehend, bez. 1896, von Heilmann und Littmann; Ecke Münchner Straße.

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1903
Thalkirchner Straße 145
614 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1903 von R. Barbist.</p>

Ehem. Kleiderfabrik

Architekt: Thon Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Emil-Geis-Straße 39
619 m
Ehem. Kleiderfabrik Gebrüder Schmidt, Übergang vom Jugendstil zur Moderne, mit halbrunder, figurenbekrönter Pfeilervorhalle, 1911-12 von Eduard Thon.

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Thalkirchner Straße 143
638 m
<p>Mietshaus, historisierend, 1912; Gruppe mit Nr. 137, 139, 141, 143.</p>

Villa

Baustil: neugotisch
Erstellung: 1875
Plinganserstraße 114
648 m
Villa, neugotisch, um 1875.

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Thalkirchner Straße 143
654 m
<p>Mietshaus, historisierend, 1912-13; Gruppe mit Nr. 137, 139, 141, 143 a.</p>

St. Maria Thalkirchen

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1400
Fraunbergplatz 1
660 m
<p>Kath. Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Maria Thalkirchen, im Kern um 1400 mit romanischen Resten, 1692 umgebaut, 1907-08 von Gabriel von Seidl neubarock erweitert; mit Ausstattung; ringsum der ehem. Friedhof mit alter Mauer und alten Schmiedeeisenkreuzen.</p>

Mietshaus

Architekt: Dangl Georg
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Plinganserstraße 132
664 m
Mietshaus, historisierend, 1913 von Georg Dangl.

Villa

Architekt: Saliter Hans
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1878
Plinganserstraße 112
665 m
Villa, neugotisch, 1878 von Hans Saliter.

Mietshaus

Architekt: Deschl Max
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Thalkirchner Straße 141
667 m
<p>Mietshaus, historisierend, 1912 von Max Deschl; Gruppe mit Nr. 137, 139, 143, 143 a.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Thalkirchner Straße 139
681 m
<p>Mietshaus, historisierend, 1911-12 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 137, 141, 143, 143a.</p>

Mietshaus

Architekt: Schneider Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Plinganserstraße 140
696 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1897 von Georg Schneider.

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Thalkirchner Straße 137
700 m
<p>Mietshaus, historisierend, 1911-12 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 139, 141, 143, 143a.</p>

Kath. Pfarrhaus

Architekt: Weckbecker Ludwig von
Erstellung: 1926
Fraunbergplatz 5
712 m
Kath. Pfarrhaus, 1926-27 von Ludwig von Weckbecker.

Ehem. Bauernhaus

Erstellung: 1800
Fraunbergstraße 5
712 m
Ehem. Bauernhaus, mit Schopfwalm, wohl um 1800.

Villa

Architekt: Steidle Richard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1926
Plinganserstraße 142
724 m
Villa, neuklassizistisch, 1926 von Richard Steidle.

Flaucher-Gaststätte

Erstellung: 1846
Isarauen 8
728 m
Flaucher-Gaststätte, im Kern 1846, 1900 erweitert.

Wohnhaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Schäftlarnstraße 70
732 m
Wohnhaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit Mezzanin, Neurenaissance, um 1880.

Isarphilharmonie

Architekt: Gerkan Meinhard von, Schütz Stephan
Erstellung: 2021
Hans-Preißinger-Straße 8
744 m
<p>Die Isarphilharmonie ist seit ihrer Eröffnung im Oktober 2021 ein neues kulturelles Herzstück Münchens und zugleich ein ungewöhnlicher Vertreter moderner Konzertarchitektur. Sie entstand als provisorischer Konzertsaal auf dem Gelände des neu geschaffenen Kulturzentrums „Gasteig HP8“ in Sendling, weil der traditionelle Gasteig in Haidhausen bis in die 2030er Jahre saniert wird.&nbsp;</p><p>Im Inneren des Saals beeindruckt vor allem die akustische Gestaltung: Die fast vollständig aus vorgefertigten Holzmodulen bestehende innere Konstruktion sorgt zusammen mit der stählernen äußeren Hülle für einen warmen, klaren Klang, der sowohl klassische Orchesterwerke als auch andere Musikformen bestens zur Geltung bringt.&nbsp; Mit rund 1900 Sitzplätzen bietet die Isarphilharmonie viel Raum für Besucher und erfüllt alle Anforderungen an moderne Konzertbestuhlung und Sichtlinien.&nbsp;</p><p>Architektonisch verbindet sie Altes und Neues: die denkmalgeschützte Halle E, eine ehemalige Trafohalle, fungiert als Foyer und schafft so einen spannenden Dialog zwischen historischem Industriecharme und zeitgenössischem Konzertbau.&nbsp;</p><p>Seit ihrer Eröffnung ist die Isarphilharmonie Heimat für die Münchner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und zahlreiche andere Ensembles, die hier regelmäßig auftreten.&nbsp; Gleichzeitig dient der Saal als Ort für Jazz, Pop-Konzerte, Filmvorführungen oder besondere Eventformate, wodurch er sich schnell als lebendiger Treffpunkt für Kultur in München etabliert hat.&nbsp;</p><p>Nicht zuletzt hat die moderne Halle durch die gelungene Mischung aus hervorragender Akustik, beeindruckender Holzarchitektur und lebendigem Programm einen festen Platz im Musikleben der Stadt gewonnen.&nbsp;</p>

Ehem. Bauernhaus

Erstellung: 0
Fraunbergstraße 24
749 m
Ehem. Bauernhaus, 19. Jh.

Rückgebäude

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Brudermühlstraße 5
775 m
Rückgebäude, Neurenaissance, um 1880.

Wohnhaus

Architekt: Hennek Charles
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Maria-Einsiedel-Straße 14
779 m
Wohnhaus in Eck- und Hanglage, Neurenaissance, mit Stuckdekor, bez. 1899, von Charles Hennek.

HP8 - Halle E

Erstellung: 1926
Hans-Preißinger-Straße 8 8
782 m
<p><strong>HALLE E</strong></p><p><strong>1926–1929 - Bau als Lagerhalle</strong></p><p>Die Halle E wird als Lagerhalle für das benachbarte Elektrizitätswerk an der ehemaligen Isartalstraße errichtet. Die Pläne für die dreischiffige Halle in Eisenfachwerkkonstruktion stammen von Hermann Leitenstorfer und Fritz Beblo, beide Architekten im städtischen Hochbauamt. Ein Nebengleis der Isartalbahn führt direkt durch den westlichen Teil der Halle.</p><p><strong>1943–1948 - Zerstörung und Wiederaufbau</strong></p><p>Während des Zweiten Weltkriegs wird die Halle 1943 schwer beschädigt. Nach Kriegsende erfolgt ab 1948 der Wiederaufbau durch den Münchner Architekten Wilhelm Gumberz. Teile des Bauwerks bleiben original bestehen. Dach, Obergeschosse und Fenster werden verändert.</p><p><strong>1955–2000 - Lagerhalle für Transformatoren</strong></p><p>Bis Ende der 1990er Jahre dient die Halle überwiegend als Lagerhalle für Transformatoren der Vorgängerorganisation der Stadtwerke München. Zwei Tunnel verbinden die Halle mit dem benachbarten Kraftwerk.</p><p><strong>Ab 2005 - Zwischennutzung</strong></p><p>Wie ein Großteil des Geländes an der Hans-Preißinger-Str. 8 (HP8) wird auch die Halle E untervermietet. Hier haben verschiedene Zwischennutzer Lager, Ateliers oder Werkstätten.</p><p><strong>2014 - Denkmalschutz</strong></p><p>Als ein seltenes und deshalb schützenswertes Beispiel der Neuen Sachlichkeit in München wird die Halle auf Initiative des Bezirksausschusses Sendling unter Denkmalschutz gestellt.</p><p><strong>2018/19 - Umbau und Sanierung</strong></p><p>Der Münchner Stadtrat beschließt 2018 den Umbau der Halle E und des umliegenden Geländes zum Ausweichquartier für den Gasteig. Im März 2019 beginnt die Sanierung der Halle und der Bau der Isarphilharmonie.</p><p><strong>2021 - Eröffnung</strong></p><p>Nach nur 18 Monaten Bauzeit eröffnet der Gasteig HP8 in Sendling am 8. Oktober 2021 mit einem Festkonzert. Als „Zwillingsbau“ neben der neuen Isarphilharmonie ist die sanierte Halle E das Herzstück des neuen Kulturzentrums.</p><p>Quelle: Infotafel vor Ort</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Brudermühlstraße 16
786 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1892–93.

Hoeckhstraße 44
790 m
Vorstadthaus in Hanglage, 3. Viertel 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Brudermühlstraße 14
793 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Alois Barbist.

Mietshaus

Architekt: Zwerger Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Brudermühlstraße 12
797 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1893–94 von Ludwig Zwerger.

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Fallstraße 26
799 m
<p>Mietshaus, historisierender Eckbau, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Bader Anton
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Boschetsrieder Straße 4
809 m
Mietshaus, barockisierend, dreigeschossig, 1909 von Anton Bader.

Pfarrhaus von St. Achaz

Architekt: Lenz Albert
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1891
Fallstraße 11
818 m
<p>Villa, Landhausstil, 1891 von Albert Lenz; seit 1939 Pfarrhaus von St. Achaz.</p>

Mietshaus

Architekt: Breitsameter Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Fallstraße 24
821 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, bez. 1909, von Paul Breitsameter.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Brudermühlstraße 6
823 m
Mietshaus, neubarock, 1893–94 von Alois Barbist.

Mietshaus

Architekt: Woock Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1912
Wolfratshauser Straße 26
826 m
Mietshaus, freistehender Bau in reichen Neubarockformen, 1912-13 von Hans Woock.

Wohnhaus

Baustil: neugotisch
Erstellung: 0
Plinganserstraße 92
832 m
Wohnhaus, villenartiger Bau in historischen Formen, 1861, 1869 und 1887 neugotisch umgebaut; nach Kriegsschäden 1949 verändert wiederaufgebaut; in Garten neben dem Chor von St. Achaz (siehe Fallstraße 7).

Produktionshalle Friedrich Deckel

Architekt: Henn Walter
Erstellung: 1958
Tölzer Straße 5
832 m
Produktionshalle der ehem. Fabrik für Präzisionsmechanik und Maschinenbau Friedrich Deckel, 1958-60 von dem Architekten Walter Henn als zweigeschossiger Flachbau innerhalb des Werksgeländes errichtet; Hallenkomplex in der Größe von 72 auf 82 Meter; über dem Erdgeschoss (Materiallager mit Werkstätten) die stützenfreie, 60 Meter weit gespannte Produktionshalle mit dem leicht gewölbten Sheddach in Stahlfachwerkkonstruktion; vorgehängte Fassade aus eloxiertem Leichtmetall.

Mietshaus

Architekt: Zehetmayr Isidor
Erstellung: 1926
Fallstraße 11
848 m
<p>Mietshaus, jetzt Mesnerhaus und Kindergarten von Nr. 7, mit Schopfwalm, 1926–27 von Isidor Zehetmayr.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Fallstraße 9
854 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau in Backstein, 1888.</p>

Gasthaus zur Sendlinger Ratsstube

Architekt: Lechleiter Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Schöttlstraße 10
855 m
Gasthaus zur Sendlinger Ratsstube, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, Eckerker und Türmchen, 1901 von Alois Lechleiter.

Kath. Pfarrkirche St. Achaz

Architekt: Steidle Richard
Erstellung: 1927
Fallstraße 7
865 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Achaz, in Anlehnung an den barocken Vorgängerbau 1927–28 von Richard Steidle; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Architekt: Böhm Konrad, Lechleiter Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Fallstraße 20
868 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1901-02 von Konrad Böhm, Fassadentektur von Alois Lechleiter.</p>

Mietshaus

Architekt: Böhm Konrad
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Schöttlstraße 12
869 m
Mietshaus, neubarock, mit Lisenengliederung, 1901 von Konrad Böhm.

Mietshaus

Architekt: Lechleiter Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Fallstraße 18
879 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Ecktürmchen, stuckiert, bez. 1902, von Alois Lechleiter.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Schöttlstraße 14
883 m

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Schöttlstraße 9
892 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1902 von Franz Hammel.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Thalkirchner Straße 188
892 m
Mietshaus, historisierend, 1912 von Franz Popp; symmetrische Gruppe mit Nr. 186.

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1898
Boschetsrieder Straße 12
897 m
Villa, Landhausstil, 1898 von Heilmann und Littmann.

Mietshaus

Architekt: Fendt Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Boschetsrieder Straße 11
898 m
Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau mit reichem Stuckdekor, 1905 von Karl Fendt.

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Leipartstraße 21
899 m
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1901–02 von R. Barbist.

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Schöttlstraße 16
903 m
Mietshaus, Jugendstil, 1902–04 von Georg Müller, vereinfacht.

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Thalkirchner Straße 186
903 m
Mietshaus, historisierend, 1912 von Franz Popp; symmetrische Gruppe mit Nr. 188.

Villa

Architekt: Dix Otto
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Wolfratshauser Straße 42
936 m
Villa, neubarock, mit Belvedere, 1899 von Otto Dix.

Mietshaus

Architekt: Ganzenmüller und Schmidt
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Boschetsrieder Straße 16
942 m
Mietshaus, historisierend, 1911-12 von Ganzenmüller und Schmidt.

Villa

Architekt: Braunschmid Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Boschetsrieder Straße 14
953 m
Villa, Neurenaissance, mit Eckerker und Türmchen, 1900 von Josef Braunschmid.

Malerische Wohnhausgruppe

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Schönstraße 118
966 m
Schönstraße 118/120/122/124; Malerische Wohnhausgruppe, barockisierend, Anfang 20. Jh.

Mietshausgruppe

Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Engelhardstraße 30
988 m
Engelhardstraße 30/32/34; Mietshausgruppe, historisierend, um 1913 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz.

Thalkirchner Straße 240

431 m 

Alter Israelischer Friedhof


Thalkirchnerstraße

442 m 

Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus

Tierparkstraße

615 m 

Steinböcke

Alois-Lippl-Weg

619 m 

Isis, auf den Wellen schwimmend

Bleyerstraße 6

623 m 

Ohne Titel

Fraunbergplatz 

676 m 

Kriegerdenkmal Thalkirchen

Alois-Johannes-Lippl-Weg

701 m 

Denkmal Luftkriegsopfer – Neuhofener Schuttberg

Alois-Johannes-Lippl-Weg

701 m 

Tempelbrunnen auf dem Neuhofener Schuttberg

Plinganserstraße 142

727 m 

Friedhof der Sippe des Sentilo

Bridge


2008
Fallstraße 34

751 m 

Bridge

Brudermühlstraße

763 m 

Stadtverweiszeichen

Thalkirchener Straße

774 m 

Schriftsäule

Brehmstraße 26

799 m 

Hirte


Brudermühlstraße

839 m 

Torkonstruktion


Fallstraße 11

864 m 

Luftkriegsopfer - Mosaik

Fallstraße 11

864 m 

Kriegerdenkmal

Zentralländstraße

873 m 

Die gebändigte Kraft


Thalkirchner Straße 240 

 - Alter Israelischer Friedhof


Thalkirchnerstraße 

Gerhart Nikolaus - Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus

Tierparkstraße 

 - Steinböcke

Isis, auf den Wellen schwimmend
619 m
Krieger Emil
1932

Alois-Lippl-Weg 

Krieger Emil - Isis, auf den Wellen schwimmend

Ohne Titel
623 m
Lachauer Alfons
2002

Bleyerstraße 6 

Lachauer Alfons - Ohne Titel

Fraunbergplatz  

 - Kriegerdenkmal Thalkirchen

Alois-Johannes-Lippl-Weg 

Gerg Blasius - Denkmal Luftkriegsopfer – Neuhofener Schuttberg

Tempelbrunnen auf dem Neuhofener Schuttberg
701 m
Wiedemann Josef, Wimmer Hans
1956

Alois-Johannes-Lippl-Weg 

Wiedemann Josef, Wimmer Hans - Tempelbrunnen auf dem Neuhofener Schuttberg

Plinganserstraße 142 

 - Friedhof der Sippe des Sentilo

Bridge
751 m
Hinz Christian
2008

Fallstraße 34 

Hinz Christian - Bridge

Stadtverweiszeichen
763 m
Wewerka Stefan
1989

Brudermühlstraße 

Wewerka Stefan - Stadtverweiszeichen

Schriftsäule
774 m
Kornbrust Leo
1989

Thalkirchener Straße 

Kornbrust Leo - Schriftsäule

Hirte
799 m

0

Brehmstraße 26 

 - Hirte


Torkonstruktion
839 m
Leismüller Johannes
1989

Brudermühlstraße 

Leismüller Johannes - Torkonstruktion

Brunnen - Junge mit Fisch
857 m
Faltermeier Heinrich
0

 

Faltermeier Heinrich - Brunnen - Junge mit Fisch

Fallstraße 11 

 - Luftkriegsopfer - Mosaik

Fallstraße 11 

 - Kriegerdenkmal

Die gebändigte Kraft
873 m
Winter-Heidingsfeld Peter
1920

Zentralländstraße 

Winter-Heidingsfeld Peter - Die gebändigte Kraft