Koordinaten: lat:
48.11273, lng:
11.54912
24. 3 1816 - Die erste Bestattung auf dem jüdischen Friedhof
Thalkirchen * Die Israelitische Kultusgemeinde München hat eine Genehmigung zur Anlage eines jüdischen Friedhofs an der Thalkirchner Straße erhalten. Dieser kann am 24. März 1816 eingeweiht werden. Es ist der erste jüdische Friedhof Münchens seit der Vertreibung der Juden im Jahr 1442.
Zuvor mussten Münchner Juden ihre Verstorbenen außerhalb der Stadt, etwa in Kriegshaber bei Augsburg, bestatten.
1905 - Die alte Wittelsbacherbrücke an der Stelle der Brudermühlbrücke
München-Isarvorstadt * Die alte eiserne Wittelsbacherbrücke wird an der Stelle der Brudermühlbrücke neu montiert und dient bis zum Jahr 1905 - wegen fehlender Straßen - als Fußweg.
760 - Erstmalige Nennung von Sendling
Sendling * Erstmalige Nennung von Sendling.
<p>Mietshaus, historisierend, 1911-12 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 139, 141, 143, 143a.</p>
<p>Mietshaus, historisierend, 1911-12 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 137, 141, 143, 143a.</p>
Mietshaus, historisierend, 1912 von Franz Popp; symmetrische Gruppe mit Nr. 186.
<p>Mietshaus, historisierend, 1912 von Max Deschl; Gruppe mit Nr. 137, 139, 143, 143 a.</p>
Mietshaus, historisierend, 1912 von Franz Popp; symmetrische Gruppe mit Nr. 188.
<p>Mietshaus, historisierend, 1912-13; Gruppe mit Nr. 137, 139, 141, 143 a.</p>
<p>Mietshaus, historisierend, 1912; Gruppe mit Nr. 137, 139, 141, 143.</p>
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1903 von R. Barbist.</p>
Mietshaus, Neurenaissance, 1892–93.
Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Alois Barbist.
Mietshaus, Neurenaissance, 1893–94 von Ludwig Zwerger.
Rückgebäude, Neurenaissance, um 1880.
<p>Thalkirchner Straße 117/119/121/123; Hauptfront einer vierseitigen, historisierenden, malerischen Wohnanlage, 1910 von Robert Rehlen; mit Arzbacher Straße 2/4/6/8/10, Wackersberger Straße 7/9/11 und Würzstraße 6/8/10.</p>
Mietshaus, neubarock, 1893–94 von Alois Barbist.
Wohnhaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit Mezzanin, Neurenaissance, um 1880.
<p>Die Isarphilharmonie ist seit ihrer Eröffnung im Oktober 2021 ein neues kulturelles Herzstück Münchens und zugleich ein ungewöhnlicher Vertreter moderner Konzertarchitektur. Sie entstand als provisorischer Konzertsaal auf dem Gelände des neu geschaffenen Kulturzentrums „Gasteig HP8“ in Sendling, weil der traditionelle Gasteig in Haidhausen bis in die 2030er Jahre saniert wird.&nbsp;</p><p>Im Inneren des Saals beeindruckt vor allem die akustische Gestaltung: Die fast vollständig aus vorgefertigten Holzmodulen bestehende innere Konstruktion sorgt zusammen mit der stählernen äußeren Hülle für einen warmen, klaren Klang, der sowohl klassische Orchesterwerke als auch andere Musikformen bestens zur Geltung bringt.&nbsp; Mit rund 1900 Sitzplätzen bietet die Isarphilharmonie viel Raum für Besucher und erfüllt alle Anforderungen an moderne Konzertbestuhlung und Sichtlinien.&nbsp;</p><p>Architektonisch verbindet sie Altes und Neues: die denkmalgeschützte Halle E, eine ehemalige Trafohalle, fungiert als Foyer und schafft so einen spannenden Dialog zwischen historischem Industriecharme und zeitgenössischem Konzertbau.&nbsp;</p><p>Seit ihrer Eröffnung ist die Isarphilharmonie Heimat für die Münchner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und zahlreiche andere Ensembles, die hier regelmäßig auftreten.&nbsp; Gleichzeitig dient der Saal als Ort für Jazz, Pop-Konzerte, Filmvorführungen oder besondere Eventformate, wodurch er sich schnell als lebendiger Treffpunkt für Kultur in München etabliert hat.&nbsp;</p><p>Nicht zuletzt hat die moderne Halle durch die gelungene Mischung aus hervorragender Akustik, beeindruckender Holzarchitektur und lebendigem Programm einen festen Platz im Musikleben der Stadt gewonnen.&nbsp;</p>
HP8 - Halle E
Erstellung: 1926
Erstellung: 1926
<p><strong>HALLE E</strong></p><p><strong>1926–1929 - Bau als Lagerhalle</strong></p><p>Die Halle E wird als Lagerhalle für das benachbarte Elektrizitätswerk an der ehemaligen Isartalstraße errichtet. Die Pläne für die dreischiffige Halle in Eisenfachwerkkonstruktion stammen von Hermann Leitenstorfer und Fritz Beblo, beide Architekten im städtischen Hochbauamt. Ein Nebengleis der Isartalbahn führt direkt durch den westlichen Teil der Halle.</p><p><strong>1943–1948 - Zerstörung und Wiederaufbau</strong></p><p>Während des Zweiten Weltkriegs wird die Halle 1943 schwer beschädigt. Nach Kriegsende erfolgt ab 1948 der Wiederaufbau durch den Münchner Architekten Wilhelm Gumberz. Teile des Bauwerks bleiben original bestehen. Dach, Obergeschosse und Fenster werden verändert.</p><p><strong>1955–2000 - Lagerhalle für Transformatoren</strong></p><p>Bis Ende der 1990er Jahre dient die Halle überwiegend als Lagerhalle für Transformatoren der Vorgängerorganisation der Stadtwerke München. Zwei Tunnel verbinden die Halle mit dem benachbarten Kraftwerk.</p><p><strong>Ab 2005 - Zwischennutzung</strong></p><p>Wie ein Großteil des Geländes an der Hans-Preißinger-Str. 8 (HP8) wird auch die Halle E untervermietet. Hier haben verschiedene Zwischennutzer Lager, Ateliers oder Werkstätten.</p><p><strong>2014 - Denkmalschutz</strong></p><p>Als ein seltenes und deshalb schützenswertes Beispiel der Neuen Sachlichkeit in München wird die Halle auf Initiative des Bezirksausschusses Sendling unter Denkmalschutz gestellt.</p><p><strong>2018/19 - Umbau und Sanierung</strong></p><p>Der Münchner Stadtrat beschließt 2018 den Umbau der Halle E und des umliegenden Geländes zum Ausweichquartier für den Gasteig. Im März 2019 beginnt die Sanierung der Halle und der Bau der Isarphilharmonie.</p><p><strong>2021 - Eröffnung</strong></p><p>Nach nur 18 Monaten Bauzeit eröffnet der Gasteig HP8 in Sendling am 8. Oktober 2021 mit einem Festkonzert. Als „Zwillingsbau“ neben der neuen Isarphilharmonie ist die sanierte Halle E das Herzstück des neuen Kulturzentrums.</p><p>Quelle: Infotafel vor Ort</p>
Dietramszeller Platz 6/7; Wohnhausgruppe, historisierend, 1912 von Heilmann und Littmann; mit Dietramszeller Straße 10/12/14.
Dietramszeller Straße 8/8a; Wohnhaus, ehemals zu einer Gruppe gehörig, 1912 von Heilmann und Littmann.
Dietramszeller Straße 10/12/14; Wohnhausgruppe, historisierend, 1912 von Heilmann und Littmann; mit Dietramszeller Platz 6/7.
<p>Implerstraße 58/60; Wohnanlage, in gemäßigt-modernen Bauformen, 1924-26 von Franz Deininger; mit Implerplatz 1, 2 und Danklstraße 37.</p>
Implerplatz 1, 2; Teil einer Wohnanlage, 1924–26; in gemäßigt-modernen Bauformen, 1924–26 von Franz Deininger
Alter Israelitischer Friedhof - Trauerhalle
Erstellung: 1882
Erstellung: 1882
<p>Alter Israelitischer Friedhof, angelegt 1816, später erweitert; umgebende Mauer von 1881, mit romanisierendem Rohbackstein-Tor im Osten; in gleicher Bauweise das Leichenhaus im Süden, 1882. Mit in der Regel klassizistischen Grabdenkmälern des 19. und 20. Jh.</p>
<p>Implerstraße 54/56; Teil einer Mietshausgruppe, historisierend, um 1910-12 von Heilmann und Littmann; siehe Valleystraße 21/23/25/27.</p>
Mietshaus, historisierend, 1913–14 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 105.
Reutberger Straße 4/6/8; Mietshausgruppe mit zugehörigen Rückgebäuden, historisierend, 1910–11 von Emil Löwenstein.
Mietshaus, historisierender Eckbau, 1910 von Berthold Neubauer; samt Vorgartentor.
Mietshaus, historisierend, 1913–14 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 107.
<p>Valleystraße 21/23/25/27; Mietshausgruppe, historisierend, um 1910-12 von Heilmann und Littmann; mit Implerstraße 54/56.</p>
<p>Mietshaus, historisierender Eckbau, um 1910.</p>
<p>Mietshaus, historisierender Eckbau, 1909 von Berthold Neubauer.</p>
<p>Valleystraße 15/17; Mietshausgruppe, historisierend, 1910 von Heilmann und Littmann.</p>
<p>Volksschule, barockisierender Komplex, bez. 1906, von Hans Grässel.</p>
<p>Valleystraße 28/30/32; Mietshausgruppe, neuklassizistisch, 1910 von Heilmann und Littmann.</p>
<p>Danklstraße 29; Mietshaus, Eckbau mit neuklassizistischem Dekor, 1908-09 von Berthold Neubauer.</p>
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischem Jugendstil, 1910 von Heilmann und Littmann; zur Gruppe Valleystraße 34/36/38/40/42 gehörig.</p>
Valleyplatz; Genoveva-Brunnen, mit Liegefigur, 1933 von Hermann Geibel; in den Anlagen.
<p>Kath. Pfarrkirche St. Korbinian, monumentaler, zweitürmiger Neubarockbau, bez. 1926, von Hermann Buchert.</p>
<p>Katholisches Pfarrhaus St. Korbinian, 1936-37 von Richard Steidle im Stil von ca. 1800.</p>
Mietshaus, neuklassizistisch, 1913 von Lorenz Krieg; Gruppe mit Nr. 3; vgl. auch Ensemble Gotzinger Platz.
<p>Valleystraße 34/36/38/40/42; Wohnanlage, klassizistischer Jugendstil, 1910-11 von Heilmann und Littmann; begrenzt von den Eckhäusern Nr. 42 und Danklstraße 32; Nr. 36 und 38 mit gemeinsamem Dreiecksgiebel.</p>
Städtisches Kontorhaus der Großmarkthalle, siehe Thalkirchner Straße 81.
Mietshaus, neuklassizistisch, 1913 von Lorenz Krieg; Gruppe mit Nr. 1; vgl. auch Ensemble Gotzinger Platz.
Gotzinger Platz. Der Gotzinger Platz gehört zu den malerischen Plätzen des späten Historismus, die vom Münchener Stadtbauamt unter Leitung Theodor Fischers auf der Grundlage des Stadterweiterungswettbewerbs von 1892/93 konzipiert wurden. Obwohl dieser Platz erst relativ spät bebaut wurde und auf der Ostseite bis heute noch keinen vollständigen Abschluss erhielt, zeigt er mit dem Schulhaus von Hans Grässel (1906), der Pfarrkirche St. Korbinian von Hermann Buchert (1926) und der in den späten 20er Jahren im Anschluss an die Kirche errichteten Mietshauszeile den stadtentwicklungsplanerischen und künstlerischen Kerngedanken des Henricischen Stadterweiterungsplanes von 1893. Dieser Gedanke beinhaltet eine polyzentrische Stadtstruktur und eine künstlerische Akzentuierung der Bezirkszentren durch eine aufeinander abgestimmte Gruppierung öffentlicher Gebäude und anderer größerer Gebäudekomplexe – hier der Fruchthof – an einem unregelmäßig gestalteten, zentralen Platz. Die Verbindung zur übergeordneten Verkehrsstraße – der Implerstraße – wird durch die Fortführung der Bebauung über die Valleystraße hergestellt.
<p>Mietshaus, historisierender Eckbau, bez. 1909</p>
<p>Valleystraße 44/46/48; Mietshausgruppe, historisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann.</p>
Gotzinger Platz 3/4/5/6; Mietshausgruppe, barocke Anklänge, 1925–26 von Hans Steiner; im Anschluss an die Kirche sowie nördliche Platzbegrenzung; mit Thalkirchner Straße 130.
Königsdorfer Straße 15/17; Ehem. Zolldienstwohnungen, repräsentativer, neuklassizistischer Wohnblock, bez. 1910, von Robert Rehlen
Teil einer Wohnhausgruppe, barockisierend, 1924–25 von Hans Steiner; siehe Gotzinger Platz 3/4/5/6.
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1908–09 von Berthold Neubauer.</p>
<p>Mietshaus, später Jugendstil, 1910–11.</p>
Postdienstgebäude mit Postamt München 75, historisierend, 1911 von Richard Schachner; bildet eine rechtwinklige Gruppe mit Nr. 13.
Gotzinger Straße 52/54; Fruchthof bei der Großmarkthalle, barockisierend, 1911 von Karl Stöhr, lobende Erwähnung beim Fassadenpreis 2004.
Gaststätte Großmarkthalle, 1911 von Richard Schachner, Gruppe mit Nr. 11.
Langgestreckte Mietshausgruppe
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Thalkirchner Straße 272/274/276/278/280/282/284/286/288; Langgestreckte Mietshausgruppe, neuklassizistisch, 1924 von Heilmann und Littmann; das Eckhaus Nr. 288 mit repräsentativer südlicher Seitenfront.
<p>Mietshaus, historisierend, 1911 von Anton Hatzl; Gruppe mit Lindenschmitstraße 21.</p>
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, 1910.</p>
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, 1909-10 von August Brüchle; Teil einer einheitlichen Wohnanlage mit Oberländerstraße 5, 5a, 5b, 5c und Danklstraße 13.</p>
<p>Oberländerstraße 5/5 a/5 b/5 c; Wohnanlage, historisierend, um 1910 von August Brüchle; mit den Eckbauten Danklstraße 13 und Implerstraße 38.</p>
Mietshaus, neubarock, mit Eckturm und Schweifgiebeln, 1899 von Leonhard Grimmeis.
<p>Mietshaus, historisierender Eckbau, 1909-1910 von August Brüchle; Teil einer einheitlichen Wohnanlage mit Oberländerstraße 5/5 a/5 b/5 c und Implerstraße 38.</p>
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1902-03 von Michael Stumpf; Gruppe mit Nr. 59.</p>
Mietshaus, historisierender Eckbau, 1911–12 von Anton Hatzl; Gruppe mit Daiserstraße 40.
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1900–03 von Michael Stumpf; Gruppe mit Nr. 61.</p>
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, 1907–08 von Erwin Böck.</p>
<p>Mietshaus, historisierend, bez. 1908, von August Brüchle; Gruppe mit Nr. 9 und 11.</p>
<p>Mietshaus, barockisierend, 1906–07 von Erwin Böck.</p>
Mietshaus, barockisierend, 1906 von Erwin Böck.
Mietshaus, historisierend, 1911 von Lorenz Krieg.
<p>Mietshaus, historisierend, 1905-6 von August Brüchle; Gruppe mit Nr. 7 und 11.</p>
Mietshaus, historisierend, 1912 von Heilmann und Littmann.
Mietshaus, historisierend, 1905 von August Brüchle.
<p>Villa, Neurenaissance, 1890 von Andreas Ostler.</p>
Flaucher-Gaststätte
Erstellung: 1846
Erstellung: 1846
Flaucher-Gaststätte, im Kern 1846, 1900 erweitert.
<p>Mietshaus, historisierend, 1905-06 von August Brüchle; Gruppe mit Nr. 7 und 9.</p>
Wohnhaus
Baustil: neugotisch
Baustil: neugotisch
Wohnhaus, villenartiger Bau in historischen Formen, 1861, 1869 und 1887 neugotisch umgebaut; nach Kriegsschäden 1949 verändert wiederaufgebaut; in Garten neben dem Chor von St. Achaz (siehe Fallstraße 7).
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reich dekoriertem Eckerker mit Turmspitze, bez. 1902.
Landhaus
Baustil: biedermeier
Baustil: biedermeier
Landhaus in biedermeierlicher Tradition, 3. Viertel 19. Jh.
Mietshaus, barockisierender Eckbau, 1906 von Erwin Böck.
Mietshaus, historisierend, von Ludwig Lehn.
Mietshaus, Jugendstil, mit Loggien, 1909–10 von Anton Hatzl; Gruppe mit Nr. 29 a und Kidlerstraße 37.
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1909 von Anton Hatzl; Gruppe mit Nr. 29 und Kidlerstraße 37.
Mietshaus, deutsche Renaissance, 1902 von Valentin Wolff.
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor und Erker, 1900 von R. Barbist.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, um 1909-10 von Anton Hatzl; Gruppe mit Lindenschmitstraße 29 und 29 a.</p>
<p>Plinganserstraße 44/46/48; Teil eines sachlichen Postwohngebäudes, 1932 von Robert Vorhoelzer und Robert Schnetzer; siehe Am Harras 2–9.</p>
<p>Mietshaus, historisierend, 1907-08 von Erwin Böck.</p>
Ehem. Isartalbahnhof, Neurenaissance-Rohbacksteinbau mit kräftiger Risalitgliederung, um 1892.
<p>Mietshaus, barockisierend, um 1910.</p>
<p>Mietshaus, barockisierend, 1914 von Hans Thaler.</p>
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, bez. 1899, von Albin Lincke.</p>
<p>Mietshaus, historisierend, 1907–08 von Erwin Böck.</p>
Städtischer Bauhof
Erstellung: 1900
Erstellung: 1900
Engelhardstraße 26/28; Wohl ehem. Bauernhof, jetzt Städtischer Bauhof, Mitte 19. Jh.; Straßeneinfriedung: rustizierte Steinpfeiler mit reich geschmiedetem Tor und Gittern, um 1900.
<p>Villa, Landhausstil, 1891 von Albert Lenz; seit 1939 Pfarrhaus von St. Achaz.</p>
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, 1902–03 von Philipp Avril.
Oberländerstraße 26/28/30; Teil einer Wohnanlage, historisierend, um 1901–05 von Gebrüder Rank; siehe Daiserstraße 17–25 (ungerade Nrn.).
<p>Kath. Pfarrkirche St. Achaz, in Anlehnung an den barocken Vorgängerbau 1927–28 von Richard Steidle; mit Ausstattung.</p>
<p>Mietshaus, barockisierend, 1914 von Carl Evora.</p>
<p>Mietshausblock, historisierend, 1913 von Hans Thaler; samt Vorgartenzaun; Block mit Nr. 6.</p>
<p>Mietshaus, historisierend, 1913 von Hans Thaler; samt Vorgartenzaun; Block mit Nr. 4.</p>
<p>Kyreinstraße 15; Mietshaus, historisierend, mit Doppelerkergruppe, 1914, Tektur von Carl Evora.</p>
<p>Großmarkthalle, 1910-11, erweitert und ergänzt 1924-27, nach Schäden im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut, davon die folgenden vier baulichen Anlagen:</p><ul><li>Großmarkthalle, Eisenbeton-Hallenkonstruktion als basilikal überhöhtes, spitzbogiges Mittelschiff zwischen niedrigen Nebenräumen, von Richard Schachner, 1910–11, nach Kriegszerstörung nur Halle 1 im Süden des Komplexes noch original erhalten, und Verwaltungsflügel, über Betonbrücken erschlossen, zweigeschossig, mit Erkern und Turm gegliedert, von Richard Schachner, 1910-11, südwestlich der Halle 1 vorgelagert.</li><li>Ehem. Kartoffelhalle mit Dienstwohnungen, langgestreckter eingeschossiger Bau mit dreigeschossigen Kopfbauten, von Richard Schachner, 1912, 1924 Kopfbauten aufgestockt. Städtisches Kontorhaus der Großmarkthalle, fünfgeschossiger Satteldachbau, in sachlich reduzierten Formen mit kräftiger horizontaler Gliederung aus rohem Waschbeton, von Karl Meitinger, 1926-27, Attikageschoss, 1950 aufgesetzt.</li><li>Neues Kontorhaus und Zollverwaltungsgebäude der Großmarkthalle, fünfgeschossiger Rasterbau mit weitem Dachüberstand und Vordach, von Philipp Zametzer und Albert Heichlinger, 1952-3, erweitert von Albert Heichlinger, 1958/59; Treppenhaus mit Ausmalung.</li></ul>
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, mit Loggiengruppe und Vorgartenzaunpfeilern im Süden, 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>
<p>Mietshaus, historisierend, 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>
Mietshausgruppe
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Engelhardstraße 30/32/34; Mietshausgruppe, historisierend, um 1913 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz.
Postgebäude
Architekt: Vorhoelzer Robert, Schnetzer Robert
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1932
Architekt: Vorhoelzer Robert, Schnetzer Robert
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1932
Am Harras 2–9; Postgebäude mit Postamt München 701 und Wohnblock. Neue Sachlichkeit, 1932 von Robert Vorhoelzer und Robert Schnetzer; zugehörig Plinganserstraße 44/46/48.
Mietshaus, neubarock, mit Eckturm, reich gegliedert und stuckiert, bez. 1898, von Leonhard Grimmeis.
<p>Mietshaus, jetzt Mesnerhaus und Kindergarten von Nr. 7, mit Schopfwalm, 1926–27 von Isidor Zehetmayr.</p>
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau in Backstein, 1888.</p>
<p>Mietshaus, historisierend, 1909-10 von Georg Schuller.</p>
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1898 von Leonhard Grimmeis.
<p>Mietshaus, historisierend, 1913 von Martin Esterl.</p>
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, bez. 1900, von R. Barbist.</p>
<p>Mietshaus, historisierender Eckbau, mit Vorgartenzaun im Süden, 1909-10 von Berthold Neubauer, Fassadentektur vor Georg Schuller.</p>
Mietshaus, schlichte Neurenaissance, 1892–94.
Mietshaus in Ecklage, mit reicher Jugendstilornamentik, 1903 von Michael Utschneider; mit Plinganserstraße 42.
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1896.
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1903 von Alois Lechleiter.
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Ecktürmchen, stuckiert, bez. 1902, von Alois Lechleiter.</p>
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1909 von Hans Thaler, Fassadentektur von Berthold Neubauer</p>
<p>Mietshaus, neubarock, 1901-02 von Konrad Böhm, Fassadentektur von Alois Lechleiter.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit großförmiger Stuckornamentik, 1905.</p>
<p>Plinganserstraße 38/38a; Mietshaus in Ecklage, mit reichem Figurenschmuck, 1928–29 von Ludwig Naneder.</p>
Wohnanlage
Architekt: Hartl Hans, Schmidbauer Johann Baptist
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Architekt: Hartl Hans, Schmidbauer Johann Baptist
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Pognerstraße 1/3/5; Wohnanlage, historisierend, mit gestaffelter Fassade und Mansarddach, 1912 von Hans Hartl und Johann Baptist Schmidbauer.
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1896 von Josef Geißler.</p>
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1904 von Eugen Zink; über dem Portal Marienstatue (Kopie der Figur auf der Münchner Mariensäule).
<p>Mietshaus, barockisierend, 1908–09 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; Gruppe mit Nr. 17</p>
Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Heinrich Wildanger; z. T. vereinfacht.
<p>Gasthaus zur Sendlinger Ratsstube, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, Eckerker und Türmchen, 1901 von Alois Lechleiter.</p>
<p>Aberlestraße 20/22/22 a/b/c/d/e/f/g/24/26/28; Teil einer Wohnanlage, um 1901-05 von den Gebrüdern Rank; siehe Daiserstraße 17/19/21/23/25</p>
<p>Mietshaus, historisierender Eckbau, 1909 von Carl Evora.</p>
Evang.-Luth. Gemeindehaus, neugotisch, mit Erker an Vorder- und Rückfront, 1896–97 von Albin Lincke und Carl Vent.
<p>Mietshaus, Jugendstil, bez. 1909, von Paul Breitsameter.</p>
<p>Mietshaus, historisierender Eckbau, um 1910.</p>
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1892 von Heinrich Wildanger.
<p>Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 13.</p>
<p>Mietshaus, historisierend, 1909-10 von Georg Schuller.</p>
<p>Ehem. Volksschule, jetzt Städtische Maria-Probst-Realschule, 1911 von Hans Grässel; an der Fassade großes Muschelkalksteinrelief mit Stadtwappen und Baudatum.</p>
<p>Mietshaus, strenger Jugendstil, 1908 von Hans Lehmann, Fassadentektur von Gerhard Welzel</p>
<p>Mietshaus, neubarock, mit Lisenengliederung, 1901 von Konrad Böhm.</p>
<p>Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 11.</p>
Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1902 von Julius Loew.
<p>Mietshaus, barockisierend, bez. 1908, von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; Gruppe mit Nr. 19</p>
<p>Mietshaus, Eckbau im klassizistischen Jugendstil, 1909 von Eduard Herbert.</p>
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1898 von Ludwig Späth.</p>
<p>Mietshaus, mit Jugendstilstuck, 1903–04 von Philipp Avril</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau mit Flacherkern und Stuckdekor, 1909-10 von Adam Nicklaus.</p>
<p>Daiserstraße 17/19/21/23/25; Wohnanlage, schlichte historisierende Formen mit Giebelaufsätzen, um 1901 von Gebrüder Rank für den Verein für Verbesserung der Wohnungsverhältnisse in München e.V., mit Aberlestraße 20/22/22 a/b/c/d/e/f/g/24/26/28 und Oberländerstraße 26/28/30; in der Hofpassage Gedenkstein für den Mitbegründer des Wohnungsvereins Dr. Carl Singer, 1899.</p>
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1901 (bez.) von Rosa Barbist.</p>
<p>Mietshaus in Ecklage, barockisierender Jugendstil, 1907–08 von Eduard Herbert</p>
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1904–05 von Eduard Herbert; an der Fassade zwei Stuckreliefs (Sendling und Sendlinger Bauernschlacht 1705).</p>
Thomassteg
Erstellung: 1900
Erstellung: 1900
<p>Thomassteg, Fußgängerbrücke, schlichte Stahlfachwerkkonstruktion, um 1900; überbrückt den Großen Stadtbach zwischen Hefner-Alteneck- und Isartalstraße.</p>
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1892-93 von Alois Barbist, samt Rückgebäude von 1896; bildet mit Nr. 22 einen Block.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1902-04 von Georg Müller, vereinfacht.</p>
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance mit Jugendstildekor, bez. 1904, von Philipp Avril.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1902 von Franz Hammel.</p>
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstildekor, 1903-04 von Philipp Avril; bildet mit den Nrn. 23 und 25 eine Gruppe.</p>
<p>Mietshaus, neubarocker Doppelerkerbau, 1899-1900 von Hans Thaler.</p>
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1901-02 von R. Barbist.</p>
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1892-93 von Alois Barbist; bildet mit Nr. 24 einen Block; samt Rückgebäude.</p>
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstildekor, 1903-04 von Philipp Avril; bildet mit den Nrn. 21 und 25 eine Gruppe.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit stuckierten Pfauen an der Ecke, 1905–06 von Hans Thaler, Fassadentektur von Max Deschl</p>
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1901–02 von R. Barbist.
Lindenschmitstraße 52/52 a/54/56; Vierflügelige Wohnanlage, bei barockisierender Gesamtform dekorative Einzelformen im Zeitstil, um 1927 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert. Zugehörig: Meindlstraße 11/11 a/11 b/11 c/13/15.
Himmelfahrtskirche
Erstellung: 1917
Erstellung: 1917
<p>Die Himmelfahrtskirche in München-Sendling, Kidlerstraße 15, ist ein evangelisch-lutherisches Kirchengebäude mit guter Akustik, das auch für Tonaufnahmen genutzt wird. Sie entstand 1917 durch den Umbau des ehemaligen Vergnügungszentrums „Elysium“ unter Leitung von Hans Meiser und Georg Zeitler. Der Kirchenraum wurde 1920 eingeweiht, der Glockenturm folgte 1920. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche stark beschädigt und 1944 zerstört. Zwischen 1950 und 1953 erfolgte der Wiederaufbau mit Trümmersteinen, inklusive eines neuen Glockenturms zur Straßenseite hin.</p>
<p>Mietshaus, historisierend,1908 von Karl Fendt.</p>
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1900 von Friedrich Kroher; im Vestibül reicher Jugendstildekor; Gruppe mit Nr. 24. * Plinganserstraße 28; Volksschule (Altbau), in Garten leicht erhöht liegender, kubischer Bau in klassizistischer Tradition, erbaut 1873-74, aufgestockt 1879-80.</p>
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1892-93 von Alois Barbist.</p>
Mietshaus, neubarock, 1903 von Carl Rawer.
<p>Daiserstraße 12/14; Doppelmietshaus, mit ornamentierten Portalgesimsen, 1926-27 von Emil Wolf.</p>