Strafjustizzentrum
Architekt: Architekturbüro Frick Krüger Nusser plan2 GmbH
Erstellung: 2026
<p>Das neue Strafjustizzentrum München ist ein zentraler Neubau der bayerischen Justiz und zählt zu den größten Hochbauprojekten des Freistaats. Es entsteht am Leonrodplatz in Neuhausen-Nymphenburg und ersetzt das bisherige, stark sanierungsbedürftige Strafjustizzentrum aus den 1970er-Jahren an der Nymphenburger Straße. Ziel des Neubaus ist es, die bislang auf mehrere Standorte verteilten Einrichtungen der Strafjustiz räumlich zu bündeln und zeitgemäße Arbeitsbedingungen zu schaffen.</p><p>In dem Gebäudekomplex werden künftig die Strafabteilungen des Amtsgerichts München, die Strafkammern der Landgerichte München I und II, die Staatsanwaltschaften sowie Teile des Oberlandesgerichts untergebracht. Rund 1.300 Beschäftigte sollen hier arbeiten. Der Neubau umfasst etwa 54 moderne Sitzungssäle, darunter große Säle für umfangreiche oder öffentlich stark beachtete Strafverfahren.</p><p>Architektonisch präsentiert sich das Strafjustizzentrum als großvolumiger, klar gegliederter Baukörper mit mehreren Innenhöfen, die Tageslicht in das Innere bringen und zur Orientierung beitragen. Die Fassade ist sachlich und funktional gestaltet und spiegelt den staatlichen, rechtlichen Charakter des Gebäudes wider. Ein großzügiger Eingangsbereich markiert den öffentlichen Zugang.</p><p>Besonderes Gewicht wurde auf Sicherheit, Barrierefreiheit und moderne Technik gelegt. Gleichzeitig erfüllt das Gebäude hohe energetische Standards, unter anderem durch ein nachhaltiges Energiekonzept.</p>
Mietshaus
Architekt: Weinmayer J.
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1914
Mietshaus, barockisierender Eckbau, 1914 von J. Weinmayer.
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans, Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Mietshaus, historisierend, 1910-11 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans, Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Mietshaus, historisierend, 1910-11 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 0
Mietshaus, historisierend, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 0
Mietshaus, historisierender Eckbau zum Leonrodplatz, Anfang 20. Jh.
Mietshaus, abgerundeter Jugendstil-Eckbau am Leonrodplatz, Anfang 20. Jh.
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau am Leonrodplatz, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1908
Mietshaus, Eckbau am Leonrodplatz, deutsche Renaissance, mit Eckturm und Stuckdekor, 1908 von R. Barbist.
Wohnanlage
Architekt: Mund Johann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Dachauer Straße 217/219; Wohnanlage des Gemeinnützigen Wohnungsvereins, historisierend, 1909-11 von Johann Mund; mit Erhard-Auer-Straße 2/4/6/8/10/12 und Heideckstraße 1/3/5/7/9/11.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.
Heideckstraße 1/3/5/7/9/11; Teil einer Wohnanlage, historisierend, 1909-11 von Johann Mund; siehe Dachauer Straße 217/219.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.
Dom-Pedro-Straße 25/27/29/31/33/35/37; Wohnhausanlage, barockisierend, um 1910/20; mit Fuetererstraße 20/22/24/26/28.
Hedwig-Dransfeld-Allee 7
344 m
Ehem. Militärgebäude, Teil des ehem. Kasernements des Eisenbahn-Bataillons, fünfgeschossiger risalitartiger Mittelteil zu 10 Achsen, flankiert von viergeschossigen Flügelbauten mit Satteldach, errichtet in spätklassizistischen Formen, Ende 19. Jh.
Wohnanlage
Architekt: Mund Johann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Erhard-Auer-Straße 2
348 m
Erhard-Auer-Straße 2/4/6/8/10/12; Teil einer historisierenden Wohnanlage, von Johann Mund; an Nr. 2 Gedenktafel an die Vollendung 1911; siehe Dachauer Straße 217/219.
Maximilian-Wetzger-Straße 2
352 m
Südöstlicher Teil des Hotels Hollandhof (siehe Leonrodstraße 79), neubarock, um 1890/1900.
Hotel Hollandhof, neubarocker Eckbau, mit reichem Stuckdekor, um 1890/1900; zugehörig Maximilian-Wetzger-Straße 2 (südöstlicher Teil).
Hedwig-Dransfeld-Allee 11
354 m
Ehem. Militärgebäude, Teil des ehem. Kasernements des Eisenbahn-Bataillons, dreigeschossiger kubusartiger Block mit flachem Walmdach, errichtet in spätklassizistischen Formen, Ende 19. Jh.
Hedwig-Dransfeld-Allee 11
354 m
Ehem. Militärgebäude, dreigeschossiger barockisierender Dreiflügelbau mit Walmdach, nördlich mit vorspringendem Treppenhaus, die Südfront als Risalit mit Mansardwalmdach ausgebildet, 1914.
Hedwig-Dransfeld-Allee 11
354 m
Ehem. Militärgebäude, dreigeschossiger barockisierender Walmdachbau mit Erkern und Zwerchgiebeln, die östlichen Achsen gegen Norden als Risalit vorspringend, um 1913/14; gegen Westen moderne Erweiterung.
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890/1900.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, um 1890.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 0
Mietshaus, viergeschossiger historisierender Eckbau mit geschweiften Zwerchhäusern, Loggien, Erker und Putzgliederung, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 23.
Mietshaus mit Gaststätte, viergeschossiger abgeknickter Mansardwalmdachbau in historisierenden Formen mit geschweiftem Zwerchhaus, Erker und Putzgliederung, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 25.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Treppengiebel am Mittelrisalit und Stuckdekor, bez. 1903.
Hedwig-Dransfeld-Allee 21
495 m
Hedwig-Dransfeld-Allee 21/23/25; Ehem. Militärgebäude, dreigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Putzgliederung und beidseitigem Mittelrisalit, errichtet in barockisierenden Formen, um 1913/14.
<p>Luitpoldkaserne, ehem. Luftschifferkaserne, freistehender Block aus gelben und roten Ziegeln, mit Dachreiter, um 1900.</p><p>Die Luitpold-Kaserne in der Infanteriestraße 19 in München wurde ab 1896 für die Luftschifferabteilung der bayerischen Armee errichtet. Die Kaserne war Teil der Garnison München, die mit zahlreichen Kasernen das Oberwiesenfeld prägte. 1931/32 wurde die Anlage um 5,5 Hektar erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die US Army die sanierten Gebäude, bevor 1955 die Bundeswehr einzog.</p><p>1957 wurde hier die Sanitätstruppenschule des Heeres angesiedelt, die 1959 zur „Sanitätsschule der Bundeswehr“ und 1963 zur „Akademie des Sanitäts- und Gesundheitswesens der Bundeswehr“ umbenannt wurde. Diese zog 1980 in die Ernst-von-Bergmann-Kaserne. 2005 verlegte die Bundeswehrfachschule München ihren Standort.</p><p>1999 gab die Bundeswehr die Luitpold-Kaserne auf. Seitdem wurde die Nutzung schrittweise geändert. Unternehmen der Neuen Medien und Werbung siedelten sich an, und die Landeshauptstadt München plante ab 2004 eine Wohn- und Gewerbenutzung. Ein Konzept für die „Werkbundsiedlung Wiesenfeld“ scheiterte 2007, jedoch wurde 2010 ein städtebaulicher Wettbewerb beschlossen.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Zwerchgiebel und sehr reichem Dekor, 1903.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1903-04.</p>
Nebengebäude des Kriegsarchivs (siehe Leonrodstraße 57), Rohbackstein mit Lisenen, um 1890.
<p>Zwei Lagerhallen der städtischen Wasserwerke:</p>
<p>Mietshaus, neubarock, mit Lisenen und Zwerchgiebel, um 1900; Gruppe mit Nr. 66.</p>
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller und Böhm
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
<p>Mietshaus, neubarock, mit Lisenen, Zwerchgiebel und Stuck, 1901 von Müller und Böhm; Gruppe mit Nr. 68.</p>
Kriegsarchiv, zweigeschossiger Rohbacksteinbau, 1927-28; vgl. Fasaneriestraße 2.
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1927
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Mansarddach, 1927 von Karl Stöhr.</p>
Hübnerstraße 13, 15, 17, 19, 21; Wohnanlage, viergeschossiger historisierender Mansardwalmdachblock mit Flacherkern, Zwerchhäusern und Putzdekor, um 1910.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Mietshaus, barockisierender Eckbau, um 1910/20; siehe Nr. 20, 22, 24, 26.
Teil des ehem. Barackenkasernements, jetzt Autobahnamt/Straßenmeisterschule, Neurenaissance-Rohbacksteinbau, mit Mittelrisalit und Hausteingliederungen, Ende 19. Jh.
Fuetererstraße 20, 22, 24, 26.; Mietshausreihe, barockisierend, mit Putzgliederung und Mansarddach, um 1910/20; Gruppe mit Nr. 28 und Dom-Pedro-Straße 25-37 (ungerade Nrn.).
Mietshaus, viergeschossiger später Jugendstil-Eckbau mit Erker, Balkons und Putz- bzw. Stuckgliederung, Anfang 20. Jh.
Fuetererstraße 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16; Symmetrische Mietshausgruppe, historisierend, mit einzelnen Erkern und Giebeln, 1893 erbaut.
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>
Fuetererstraße 11, 13, 15, 17; Zweigeschossiger Mietshausblock, Neurenaissance-Mansarddachhäuser, 1893 für den Münchner Bau- und Sparverein erbaut; Pendant zur Gruppe 3, 5, 7, 9.
Fuetererstraße 3, 5, 7, 9; Zweigeschossiger Mietshausblock, Neurenaissance-Mansarddachhäuser, Ende 19. Jh.; Pendant zur Gruppe 11, 13, 15, 17.
Mietshaus, viergeschossiger später Jugendstil-Eckbau mit Eckaufsatz, Doppelerker-Balkon-Gruppe und Putzgliederung, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Architekt: Merz Georg
Erstellung: 1892
<p>Mietshaus, zweigeschossig mit Mansarddach, 1892 von Georg Merz; Gruppe mit Nr. 54.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Mietshaus, zweigeschossiger Mansarddachbau mit Stuckdekor in Neurenaissanceformen, um 1893; Gruppe mit Nr. 4.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Mietshaus, Neurenaissance-Rohbacksteinbau, 1890.
Mietshaus, viergeschossiger später Jugendstilbau mit Loggien, Zwerchhaus und Putzdekor, um 1910.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Mietshaus, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Stuckdekor in Neurenaissanceformen, 1893; Gruppe mit Nr. 6.
<p>Mietshaus, zweigeschossig mit Mansarddach und Eckgiebel, spätes 19. Jh.; Gruppe mit Volkartstraße 56.</p>
<p>Dom-Pedro-Straße 39/41; Kath. Pfarrkirche St. Theresia, neubarock, 1922-24; mit Ausstattung; Gruppe mit dem neubarocken Karmeliterkloster St. Theresia, bez. 1922; beide von Franz Xaver Boemmel.</p>
Die Kleinwohnungssiedlung auf dem dreieckigen Grundstücksareal zwischen Barbarastraße, Infanteriestraße und Schwere-Reiter-Straße ist als frühestes und einziges siedlungsgeschichtliches Beispiel ihrer Art ein Ensemble. Sie ist Dokument nicht nur allgemein für den in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg besonders geförderten Kleinwohnungsbau in München, sondern speziell auch für den durch die Bayerische Armee geförderten sozialen Wohnungsbau. Gleichzeitig sind hier unmittelbar die Prinzipien Theodor Fischers angewendet, wobei auch Elemente der Gartenstadtidee und des Heimatschutzgedankens in die Planung miteingegangen sind.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Mietshaus, Neurenaissance, zweigeschossig mit Mansarddach, spätes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 26 und den vereinfachten Häusern Nr. 22, 24.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
<p>Mietshaus, Neurenaissance, zweigeschossig mit Mansarddach, spätes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 28 und den vereinfachten Häusern Nr. 22, 24.</p>
Mietshaus, zweigeschossig mit Mansarddach, mit Erker und Schweifgiebel an der abgeschrägten Ecke, um 1890/1900.
Villa, mit Erker, Schweifgiebel und dekorativer, 1893 bez. Türumrahmung; an Nr. 18 anstoßend.
Mietshaus
Architekt: Reinhart Andreas
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit reichem Putzdekor, 1903 von Andreas Reinhart; Gruppe mit Nr. 21.
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit reichem Putzdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 19.
Dachauer Straße 106/108; Symmetrische Wohnblöcke, historisierend, mit Erker, Mittelgiebeln und Eckzwiebeltürmchen, um 1910.
Mietshaus, viergeschossiger Jugendstilbau mit Mansarddach, Zwerchhaus und klassizistischem Putzdekor, um 1910.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Mietshaus, Neurenaissance, mit Lisenen, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Lang Johann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1898 von Johann Lang; Gruppe mit Nr. 7.
Mietshaus
Architekt: Lang Johann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert und stuckiert, 1897-98 von Johann Lang; Gruppe mit Nr. 5.
Teil des ehem. Barackenkasernements, Reithalle mit offenem Dachstuhl, außen romanisierend, Ende 19. Jh.
Teil des ehem. Barackenkasernements, neuklassizistisch, mit Blendportikus im Süden, um 1913.
Dreiflügeliges, dreigeschossiges Militärgebäude, um 1914, in barockisierenden Formen, gegen den Hof im Norden vorspringender Treppenhausbau, die Mittelachsen der Südfront als Risalit mit Mansarddach ausgebildet.
Teil des ehem. Barackenkasernements, neuklassizistischer Monumentalbau, um 1913; Pendant zu Infanteriestraße 7 a.
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit reichem Dekor, um 1900.</p>
Teil des ehem. Barackenkasernements, jetzt Deutsches Jugendinstitut, Neurenaissance, Backsteinrohbau mit Mittelrisalit, um 1900.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.</p>
Langgestrecktes, dreigeschossiges Militärgebäude, um 1913/14, in schlicht barockisierenden Formen mit Mansarddach, der Mittelabschnitt beidseitig als Risalit vorgezogen.
Ehem. Bekleidungsamt des I. Armeekorps am Oberwiesenfeld, großräumiger, um Innenhof angelegter Baukomplex in Sichtziegelbauweise, im Stil der Industriearchitektur des späten 19. Jh. als Teil des ehem. Barackenkasernements 1896-98 errichtet, Sanierung 1994-97: ehem. Schneider-Werkstatt, nach Osten erweitert, zwei- bzw. dreigeschossiger langgestreckter Baukörper mit Mezzanin und Ziegelgliederung; ehem. Schuhmacher-Werkstatt, um Schlosserei nach Osten erweitert, zwei- bzw. dreigeschossiger langgestreckter Baukörper mit Mezzanin und Ziegelgliederung; ehem. Verheirateten-Wohnhaus, dreigeschossiger Flachwalmdachbau; ehem. Trafohäuschen, eingeschossiger Zeltdachbau mit Treppengiebel; ehem. Lagerhaus, dreigeschossiger langgestreckter Baukörper; ehem. Schreinerei, eingeschossiger gegliederter Satteldachbau mit Giebel.
<p>Dreigeschossiges Militärgebäude mit Walmdach, um 1913/14 in schlicht barockisierenden Formen, die östlichen Achsen gegen Norden als Risalit vorspringend, auf der Südseite Obergeschosserker und Zwerchhäuser; gegen Westen moderne Erweiterung</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, um 1890/1900.
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit reichem Dekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 40.</p>
<p>Mietshaus, mit Blendengliederung und Eckkuppel, um 1900.</p>
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker und reichem Dekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 42.</p>
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
<p>Mietshaus, viergeschossiger Traufseitbau mit Walmdach, zentralem Zwerchhaus mit Schweifgiebel und Erkern, Putzfassade im Reformstil, um 1910.</p>
Willi-Gebhardt-Ufer 32
837 m
<p>Teil des ehem. Barackenkasernements, jetzt Stadtbibliothek, neuklassizistischer Monumentalbau, um 1913; Pendant zu Heßstraße 130 a.</p>
Evang.-Luth. Pfarrhaus der Christuskirche, deutsche Renaissance, 1899-1900 von Heilmann und Littmann, bildet mit der Kirche eine Gruppe.
Mietshaus
Architekt: Schrank Josef
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit Erkern und Giebeln, 1905 von Josef Schrank; Gruppe mit Nr. 40.
Gemeindezentrum der Christuskirche, neuklassizistischer Walmdachbau mit Säulenbalkon am Portal, 1925-26 von Eugen Hönig und Karl Söldner.
Mietshaus
Architekt: Fendt Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Zwerchgiebel und seitlichem Relief, bez. 1907, von Karl Fendt.</p>
Mietshaus, später Jugendstil, mit Erker und Segment-Zwerchgiebel, um 1910; Gruppe mit Nr. 39.
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Putzdekor und Zwerchgiebel, Anfang 20. Jh., Gruppe mit Horemansstraße 31.</p>
<p>Evang.-Luth. Christuskirche, neugotischer flachgedeckter Saalbau mit südlichen Emporen und Spitzturm, von Max Littmann unter Mitarbeit von Erich Goebel, 1899-1901; Gruppe mit Nr. 3.</p>
Mietshaus, Jugendstil, mit Marienfigur am Breiterker und Zwerchgiebel, um 1905; Gruppe mit Nr. 42.
Mietshaus, später Jugendstil, mit Erkern und Segment-Zwerchgiebeln, um 1910; Gruppe mit Nr. 41.
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, Anfang 20. Jh.; Dach kriegszerstört; Gruppe mit Albrechtstraße 45 und 47.
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa, Heckenstaller Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Runderker, 1900-01 von R. Barbist und Fritz Heckenstaller.
Mietshaus, Jugendstil, mit Schweifgiebel und reichem Dekor, bez. 1906.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 41.</p>
Der um die Jahrhundertwende angelegte und meist von dreigeschossigen Mietshäusern in offener Bauweise bebaute Südabschnitt der Orffstraße ist sowohl durch seine bauliche Einheitlichkeit (Staffel 8 der Staffelbauordnung) wie auch durch seine architektonisch-stilistische Vielfalt und seine Vorgartenanlagen mit reich verzierten Einfriedungen ausgezeichnet.
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit flachem Bodenerker, 1903 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 20.</p>
Mietshaus
Architekt: Catharinus Ludwig
Baustil: Neo-Louis-XVI-Stil
Erstellung: 1908
Mietshaus, Eckbau im Neo-Louis-XVI-Stil, reich gegliedert und dekoriert, 1908-09 von Ludwig Catharinus.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit flachem Bodenerker, um 1900; Gruppe mit Nr. 18.</p>
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Putzgliederung, an Ecke Loggien und Schweifgiebel, Anfang 20. Jh.
Eckhaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Eckhaus, neubarock, mit Stuckreliefs, um 1900; vgl. auch Ensemble Orffstraße.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 43.</p>
Eckhaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Eckhaus, später, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, um 1910.
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker-Loggien-Gruppen, Anfang 20. Jh.
Volksschule
Architekt: Grässel Hans
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
<p>Volksschule, barockisierender, reich gegliederter Gruppenbau, 1899-1900 von Hans Grässel; Hofmauer, mit Kugeln besetzt.</p>
Im Sinne des Vorschlags Karl Henricis, die Stadtlandschaft durch sinnvoll gesetzte Zentren zu strukturieren, hat Hans Grässel durch eine Gruppe von öffentlichen Bauten für Neuhausen ein solches Zentrum geschaffen, welches dem Schlossensemble Nymphenburg gegenübergestellt ist und in welchem dementsprechend der heimische Barock den Stil bestimmt. Altersheim (1904-1907 von Hans Grässel), Schule (1899-1900 von Hans Grässel) und Kirche (1899-1901 von Heilmann und Littmann) umgeben nicht nur einen begrünten Platz, sondern setzen, insbesondere durch ihre Turmbauten, Ziele. Durch das Waisenhaus (1896-1899 von Hans Grässel) wird zur weiterführenden Verkehrsstraße vermittelt.
Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1890.
Schachenmeierstraße 35
928 m
<p>Teil der ehem. Nachrichtenkaserne, monumentaler Bau in modern-klassizistischen Formen, um 1910.</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, reich gegliedert, mit Erker, um 1900; Gruppe mit Nr. 10.</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, reich gegliedert, mit Erker, um 1900; Gruppe mit Nr. 8 und 12.</p>
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker-Balkon-Loggien-Gruppe, Anfang 20. Jh.
<p>Mietshaus, neubarock, mit Bodenerker an der Ecke, reich gegliedert und stuckiert, um 1900; Gruppe mit Nr. 23.</p>
<p>Mietshaus, mit Bodenerkerturm an der Ecke, im Kern um 1900; Gruppe mit Nr. 10 und 12.</p>
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 21.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckaufsatz, 1899/1900 von Alois Barbist; Gruppe mit Nr. 35.</p>
Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, bez. 1910.
Mietshaus
Architekt: Berndl Richard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Bodenerker und Stuckrelief, 1902-03 von Richard Berndl.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckaufsatz, um 1900; Gruppe mit Nr. 37.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckaufsatz, um 1900; Gruppe mit Nr. 37.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit polygonalem Bodenerker und reichem Dekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 2 und 4.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Erker und Bodenerker-Ecktürmchen, um 1900; Block mit Nr. 11.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1890.
Mietshaus, Jugendstil, mit Balkon-Erker-Gruppe, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Bodenerker und reichem Dekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 2 und 6.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit polygonalem Bodenerker und reichem Dekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 4 und 6.</p>
<p>Nordostflügel des ehem. Militärlazarett, jetzt Teil des Deutschen Herzzentrums, langgestreckter, dreigeschossiger Flachsatteldachbau mit vier flachen Risaliten und Eckpavillon im Nordosten, romanisierende Sichtziegelbauweise, von Arnold Zenetti, 1868-71; Einfriedung, Sichtziegelmauer mit Lisenen und erhöhter Pfeilergliederung; Pergola, Eisenkonstruktion.</p><p>--</p><p>Nach einer Choleraepidemie im Jahr 1858 genehmigte König Ludwig II. den Bau eines neuen Lazaretts. Die Bauarbeiten begannen 1868 an der heutigen Lazarettstraße, die damals teils auf Neuhausener, teils auf Münchner Gebiet lag. Der Entwurf von Arnold Zenetti sah einen 330 Meter langen Ziegelbau vor, bestehend aus zwei Bettenflügeln, einem zentralen Gebäude mit Haupteingang und einem angebundenen Verwaltungsgebäude. Bereits während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 konnte der nördliche Bettenflügel teilweise genutzt werden. Der Bau des südlichen Flügels wurde 1872 begonnen, das gesamte Lazarett 1890 fertiggestellt.</p><p>Im Ersten Weltkrieg beherbergte es das größte Münchner Lazarett, das Reservelazarett München A. Nach dem Krieg nutzten Reichswehr und Wehrmacht die Einrichtung weiter. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude größtenteils zerstört. Heute ist der erhaltene Nordflügel Teil des Deutschen Herzzentrums München.</p>
Mietshaus, Jugendstil, mit Balkon-Erker-Gruppe und Giebel, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Erker und Bodenerker-Ecktürmchen, um 1900; Block mit Nr. 13.</p>
Villa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
<p>Villa, Neurenaissance, mit schrägem Eckturm-Erker, Ende 19. Jh.</p>
<p>Dom-Pedro-Platz 6; Heiliggeistspital (städtisches Altersheim), weitläufiger, klosterartiger Neubarock-Komplex mit geschlossenem Innenhof und nach Osten offenem Außenhof, 1904-07, von Hans Grässel. In der Mitte des Westflügels reich ausgestattete Kath. Kirche mit Turm; mit Ausstattung; vor dem Kircheneingang und dem Hauptportal im Süden steinerne Balkonvorbauten. Im Süden, Westen und Norden Vorgartenzäune mit Vasenpfeilern an den Ecken und zu Seiten der Mitteleingänge. Im Osten Garten mit mehreren Steinfiguren, Brunnen und Balustraden. An seiner Nordseite (entlang der Hanebergstraße) das gutshofartige Wirtschaftsgebäude. In der Mauer an der Hanebergstraße und Paschstraße barockisierende Tore. Erweiterungsbau im Südosten (Braganzastraße 8) modern.</p>
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900; Gruppe mit Nr. 7.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
<p>Mietshaus, Eckbau im Übergang Neurenaissance/Jugendstil, mit Eckkuppel und Erker, reich gegliedert und stuckiert, um 1900; samt Vorgartenzaun; vgl. auch Ensemble Orffstraße.</p>
<p>Ehem. Staatliche Chemische Untersuchungsanstalt, jetzt Hochschule, zweigeschossiger Satteldachbau mit vorgelagertem erdgeschossigem Flachdachbau, massive Ziegellochfassaden und Stahlbetonkonstruktion mit Ziegelausfachung, mit Satteldach in Stahlbeton und Fensterrahmungen durch Betonelemente, 1952/53.</p>
Mietshaus
Architekt: Böhm Konrad
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
<p>Mietshaus, später Jugendstil, reich durch Erker und Loggien gegliedert, 1912 von Konrad Böhm.</p>
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900; Gruppe mit Nr. 9.</p>
<p>Ehemaliges Zeughaus, jetzt Institute der Technischen Universität, symmetrische Mehrflügelanlage, Rohbackstein mit Zinnentürmchen, 1863-65 von Matthias Glaeser.</p>
<p>Mietshaus, mit Erker und Zwerchgiebel, um 1900; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 3.</p>
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, um 1900; vgl. auch Ensemble Orffstraße.</p>
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit polygonalem Bodenerker-Turm an der Ecke und figürlichem Stuck, um 1900; Gruppe mit Nr. 1.</p>
Frundsbergstraße 34/36/38/40; Zweigeschossige Wohnhausgruppe, deutsche Renaissance, um 1896; Nr. 34 und das vereinfachte Haus Nr. 40 mit Eckaufsätzen.
SAP Garden
Architekt: 3XN Architects (Kopenhagen)
Erstellung: 2024
<p>Der SAP Garden ist eine moderne Multifunktionsarena im Münchner Olympiapark und stellt einen wichtigen Neubau innerhalb eines historisch und denkmalpflegerisch sensiblen Areals dar. Er befindet sich am nördlichen Rand des Olympiaparks auf dem Gelände des ehemaligen Olympia-Radstadions, das für die Olympischen Spiele 1972 errichtet worden war. Nach jahrzehntelanger Nutzung, Leerstand und baulichem Verfall wurde das Radstadion im Jahr 2015 abgebrochen, um Platz für einen zeitgemäßen Neubau zu schaffen.</p><p>Die Planung des SAP Garden zielte darauf ab, eine Arena zu errichten, die den Anforderungen des professionellen Eishockey- und Basketballsports entspricht und sich zugleich möglichst zurückhaltend in die bestehende Parklandschaft einfügt. Den architektonischen Entwurf erarbeiteten 3XN Architects (Kopenhagen) in Zusammenarbeit mit CSMM – architecture matters (München). Ein zentrales Gestaltungselement ist die teilweise Absenkung des Baukörpers in das Gelände, wodurch die visuelle Präsenz der Arena reduziert wird. Das Dach ist als begrüntes Landschaftsdach ausgebildet und begehbar.</p><p>Der Baubeginn erfolgte 2019. Die Bauarbeiten verzögerten sich unter anderem durch die COVID-19-Pandemie sowie durch die komplexen baulichen Anforderungen im denkmalgeschützten Olympiapark. 2024 wurde der SAP Garden fertiggestellt und in Betrieb genommen.</p><p>Heute dient die Arena als Heimspielstätte des EHC Red Bull München und des FC Bayern Basketball und ergänzt den Olympiapark um eine zeitgenössische Sport- und Veranstaltungsinfrastruktur</p>