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Münchner Zeitensprünge

1971 - An der Stelle der Tivoli-Kunstmühle steht jetzt das Hilton-Hotel

München-Englischer Garten - Tivoli * Dort, wo sich die Tivoli-Kunstmühle befand, steht jetzt das Hilton-Hotel. Von der ganzen ehemaligen Anlage blieb nur noch der Name „Tivoli“.

1970 - Gründung der Tivoli Handels- und Grundstücks AG

München-Englischer Garten - Tivoli * Aus der Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft geht die Tivoli Handels- und Grundstücks AG hervor.

Herbst 1837 - Ein Statutenentwurf zur Errichtung einer Walz-Getreidemühle

München-Englischer Garten - Tivoli * Christian August Erich legt König Ludwig I. einen Statutenentwurf zur Errichtung einer Walz-Getreidemühle vor, die von einer Aktiengesellschaft betrieben werden, an der sich vornehmlich die ansässigen Müller beteiligen sollten.

1923 - Die Isar hat sich weiter in den Untergrund eingegraben

Oberföhring - Englischer Garten * Trotz der Aufweitung ihres Flussbetts im Jahr 1889 hat sich die Isar weiter in den Untergrund eingegraben. Mit dem Bau des Stauwehrs Oberföhring steigt der Wasserspiegel zwar um vier Meter an, doch unterhalb des Stauwehrs befindet sich fast kein Wasser mehr, weil 92 Kubikmeter Isarwasser in der Sekunde in den. Isarkanal umgeleitet werden. In der Folge sinkt der Grundwasserspiegel im nördlichen Englischen Garten, weshalb die alten Bäume reihenweise absterben.

1874 - Die Kunstmühle Tivoli wird neu erbaut

München-Englischer Garten - Tivoli * Die Kunstmühle Tivoli wird neu erbaut und im Jahr darauf bereits erweitert.

1904 - Das Ausflugslokal Tivoli wird als „Ort der Mode“ beschrieben

München-Englischer Garten - Tivoli * Das am Ostrand des Englischen Garten gelegene Ausflugslokal Tivoli wird als „Ort der Mode“ beschrieben. „An schönen Sommerabenden war es mit zahlreichen Menschen angefüllt, die besonders dem Tanzvergnügen huldigten. An Werktagen fanden sich bis in unsere Zeit noch Beamte aus den höchsten Kreisen dort ein“.

1873 - Umbenennung in „Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft“

München-Englischer Garten - Tivoli * Die „Königlich Bayerische privilegierte Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft“ wird in „Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft“ umbenannt.

Damit hat sich der Name des „Ausflugslokals Tivoli“ endgültig auf die ehemalige „Neumühle“ übertragen.

1869 - Die Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft bittet um eine staatliche Finanzhilfe

München-Englischer Garten - Tivoli * Wegen Misswirtschaft und sinkenden Umsätzen muss die Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft um eine staatliche Finanzhilfe bitten. Diese wird nicht gewährt.

8. 10 1838 - König Ludwig I. genehmigt die Gründung einer Walz-Getreidemühle zu Tivoli

München-Englischer Garten - Tivoli * König Ludwig I. genehmigt die Gründung einer Walz-Getreidemühle zu Tivoli. Am Namen wird noch gefeilt und so wird aus der Neumühle die Königlich bayerische privilegierte Ludwigs-Walzmühle in München. 

Von den damals 13 ansässigen Münchner Müllermeistern wird nur Anton Huber von der Hofpfistermühle Aktionär. Die übrigen bekämpften Christian August Erich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Argumenten.

1839 - Christian August Ernst kauft die Gaststätte Zum Tivoli

München-Englischer Garten - Tivoli * Christian August Ernst kauft die Gaststätte Zum Tivoli und verpachtet sie an den bisherigen Besitzer.

21. 2 1872 - Ein Großbrand vernichtet die Kunstmühle von K. Kurlaender & Comp.

München-Englischer Garten - Tivoli * Ein Großbrand vernichtet die Kunstmühle Tivoli von K. Kurlaender & Comp.. Da die Gesellschaft gut versichert war, ist man eher „aufgebrannt“ statt abgebrannt.

1837 - Der Bankier Christian August Erich kauft Johann Gradl die Neumühle ab

München-Englischer Garten - Tivoli * Der aus dem Hessischen stammende Großhändler und Banquiers Christian August Erich kauft Johann Gradl die Neumühle um 41.000 Gulden ab. Erich war unter anderem Mitinhaber einer Walzmühle in Frauenfeld im Schweizer Kanton Thurgau.

5. 12 1870 - Die Auflösung der Ludwigs-Walzmühle am Tivoli beschlossen

München-Englischer Garten - Tivoli * Weil im Gebäude der Ludwigs-Walzmühle am Tivoli inzwischen weder Tische noch Stühle vorhanden sind, findet die Generalversammlung der Königlich bayerischen Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft im Nebenzimmer des Gasthauses Zum Tivoli statt. Diese beschließt die Auflösung der Gesellschaft.

1872 - Michael Rosipal kauft das Maillot-Schlösschen

München-Englischer Garten - Schwabing * Der Zoo am Westrand des Englischen Gartens schließt endgültig seine Pforten.

Der Münchner Textilgroßkaufmann  und Königlich Spanische Konsul Michael Rosipal kauft das Maillot-Schlösschen um 70.000 Gulden und macht es zur Villa Rosipal. Er nutzt es rein für private Zwecke und übergibt es seinen Sohn Carl Rosipal.

1923 - Das Ausflugslokal Tivoli schließt für immer seine Pforten

Englischer Garten - Tivoli * Das bei den Münchnern als Ausflugslokal beliebte Tivoli schließt für immer seine Pforten.

1826 - Der Schwabinger Wirt Johann Gradl kauft die „Neumühle“

München-Englischer Garten - Tivoli * Johann Jakob Schöttl junior verkauft die „Neumühle“ an den Schwabinger Wirt Johann Gradl.

1830 - Der Schwabinger Wirt Georg Ferstl kauft das Murat-Schlössl

München-Englischer Garten - Tivoli * Der Schwabinger Wirt Georg Ferstl kauft das Murat-Schlössl und eröffnet darin seine Gaststätte Zum Tivoli. 

  • Dort gibt es auch eine einfache Badeanstalt.
  • Im Winter wird die Wiese durch Spritzen zur beliebten Eislaufbahn.
  • Außerdem gibt es einen Kaffeepavillon und ein Kinderkarussell. 
  • Damit wird Georg Ferstl Tivoli ein beliebtes Ausflugslokal der Münchner.

Es besteht bis zum Jahr 1923. Bald heißt auch die ganze Gegend ums Wirtshaus Am Tivoli. 

1821 - Johann Jakob Schöttl übergibt die Neumühle an seinen Sohn

München-Englischer Garten - Tivoli * Johann Jakob Schöttl übergibt die Neumühle an seinen gleichnamigen Sohn.

13. 9 1808 - Adrian von Riedl erbittet den Bau einer Mühle mit vier Gängen

München-Englischer Garten - Tivoli * Adrian von Riedl erbittet bei Kurfürst Max IV. Joseph den Bau einer Mühle mit vier Gängen. Sie soll auf seinen Wiesen unterhalb der Bogenhausener Brücke, zwischen Isardamm und Schwabinger Bach entstehen. Zum Betrieb der Mahlmühle will er „mittels eines Kanals durch seine Wiesen das Wasser aus dem Eisbach hereinleiten und unterhalb der Mühle wieder in denselben einlassen“.

9. 3 1809 - Adrian von Riedl verkauft die Neumühle an den Müller Schöttl

München-Englischer Garten * Adrian von Riedl verkauft die sich im Rohbau befindliche Neumühle zu einem Schleuderpreis von 1.200 Gulden an den Münchner Bäcker und Müller Johann Jakob Schöttl. Auch der Mühlkanal ist bereits gegraben.

1852 - Turbulenzen bei der Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft

München-Englischer Garten - Tivoli * Es kommt zum Zerwürfnis zwischen Christian August Ernst und der Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft wegen nicht ausbezahlter Dividenden.

24. 9 1808 - Die Regierung steht Adrian von Riedls Mühlenplanungen positiv gegenüber

München-Englischer Garten - Tivoli * Die Königliche Regierung steht Adrian von Riedls Mühlenplanungen positiv gegenüber, da damit die anliegenden Dörfer Schwabing, Bogenhausen und Föhring eine Mahlmöglichkeit erhalten würden.
Bisher mussten die Bewohner dieser Dörfer zwei bis drei Stunden zur nächsten Mühle fahren.

Doch die Kgl. General Direction des Wasser-, Brücken- und Straßenbaus hat Bedenken, dass dadurch der Eisbach zurückgestaut und damit die Geschwindigkeit es Baches und somit der Abfluss des Eises vermindert werden würde. Der Eisbach nimmt nämlich im Winter die Schneemassen der Münchner Straßen auf. Daher der Name.

Doch zuletzt wird Riedl der Mühlenbau mit der Auflage genehmigt, dass er das Abeisen von seinem Grundbaum bis aufwärts zur Bogenhausener Brücke auf eigene Kosten zu besorgen hätte. Damit wird Adrian von Riedl zum Gründer der Neumühle am Eisbach.

5. 4 2001 - Abendzeitung: „Die Biber sind wieder zurück in München“

München-Isarvorstadt - Museumsinsel - München-Englischer Garten * Die Abendzeitung meldet: „Die Biber sind wieder zurück in München“. Nördlich der Zenneck-Brücke am Deutschen Museum und am Oberst-Jägermeister-Bach im Englischen Garten können die Tiere seither beobachtet werden.

1826 - Ein lange anhaltendes Provisorium

Bogenhausen * Eine ganz aus Holz hergestellte provisorische Isarbrücke bei Bogenhausen wird gebaut. Diese Interimsbrücke hält bis 1873.

1804 - Oberst Riedel baut die erste Isarbrücke bei Bogenhausen

Bogenhausen * Oberst Riedel baut die erste Isarbrücke bei Bogenhausen. Sie hält bis zum Jahr 1812.

1812 - Die Bogenhausener Isarbrücke muss wegen Baufälligkeit abgerissen werden

Bogenhausen * Die alte Isarbrücke bei Bogenhausen muss wegen Baufälligkeit abgerissen werden.

1790 - Der zwei Kilometer lange Isardamm ist fertig gestellt

München-Englischer Garten - Lehel * Der vom Geometer Adrian von Riedl geplante, etwa 2 Kilometer lange Isardamm ist fertig gestellt. Er schützt den Englischen Garten nicht nur vor Hochwasser, sondern ermöglicht auch die Entwässerung des Parkgeländes.

12. 9 1899 - Die Max-Joseph-Brücke wird ein Opfer der Fluten

München-Bogenhausen * Die Isar schwillt auf 1.290 Kubikmeter in der Sekunde an. Bei diesem sogenannten Jahrhunderthochwasser wird die Max-Joseph-Brücke von den Fluten des Gebirgsflusses weggerissen.

18. 1 1934 - Die Villa von Thomas Mann wird konfisziert

München-Bogenhausen * Die Bayerische Politische Polizei - BPP konfisziert die Villa von Thomas Mann in der Poschingerstraße 1, heute: Thomas-Mann-Allee 10.

3. 12 1936 - Das Deutsche Reich wird neuer Besitzer der Thomas-Mann-Villa

München-Bogenhausen * Im Zuge der Ausbürgerung von Thomas und Katia Mann wird das Deutsche Reich als neuer Besitzer der Mann-Villa in der Poschingerstraße 1 (heute: Thomas-Mann-Allee 10) eingetragen.

1913 - Das Karussell am Chinesischen Turm geht in Betrieb

München-Englischer Garten - Lehel * Das heutige Karussell am Chinesischen Turm, ein Gemeinschaftswerk des Schwabinger Bildhauers Joseph Erlacher und des Dekorationsmalers August Julier, geht in Betrieb und dreht noch heute seine Runden.

1912 - Nahe dem Chinesischen Turm wird ein neues Karussell errichtet

München-Englischer Garten - Lehel * Nahe dem Chinesischen Turm wird ein neues Kinder-Karussell errichtet. Es ersetzt das Alte aus dem Jahr 1856.

1856 - Das Karussell am Chinesischen Turm entsteht

München-Lehel * Das Karussell am Chinesischen Turm entsteht. (Nicht schon 1823!)

1793 - Im Englischen Garten entsteht ein Diana-Tempel

München-Englischer Garten - Lehel * Am östlichen Rand des Englischen Gartens entsteht ein Diana-Tempel. 

1818 - Die Tabakfabrik wird in ein Bad umgewandelt

München-Englischer Garten - Lehel * Die nahe dem Diana-Tempel am östlichen Rand des Englischen Gartens gelegene Tabakfabrik wird in ein Bad umgewandelt. Bald bürgert sich dafür der Name Diana-Bad ein.

1790 - Südlich des Chinesischen Turms entsteht die Chinesische Wirtschaft

München-Englischer Garten - Lehel * Die Aufbauarbeiten am Chinesischen Turm sind abgeschlossen. Südlich des China-Turms entsteht die Chinesische Wirtschaft.  Es ist ein Rechteckbau mit vier niedrigen Eckpavillons, sowie Haupt- und Nebengebäuden aus Holz mit den charakteristisch geschweiften Dächern. Im Inneren befindet sich sogar ein „Porcellain-Zimmer“.

Um 9 1789 - Der Chinesische Turm im Englischen Garten entsteht

München-Englischer Garten - Lehel * Nach Entwürfen des aus Mannheim stammenden Militärarchitekten Joseph Frey entsteht im Englischen Garten der Chinesische Turm. Die Initiative für den exotischen Turm geht von Sir Benjamin Thompson aus.

1912 - Die Gaststätte am Chinesischen Turm geht in Betrieb

München-Englischer Garten - Lehel * Die Chinesische Wirtschaft aus dem Jahr 1790 wird durch die noch heute stehende Gaststätte am Chinesischen Turm ersetzt.

13. 7 1944 - Der Chinesische Turm wird von Bomben getroffen

München-Englischer Garten - Lehel * Der Chinesische Turm im Englischen Garten wird von Bomben getroffen und brennt vollständig nieder.

1792 - Die Ökonomiegebäude bei der Schwaige werden erweitert

München-Englischer Garten - Lehel * Die Ökonomiegebäude bei der Schwaige im Englischen Garten werden erweitert.

1974 - Der Chinesische Turm erhält eine neue Schindelbedeckung

München-Lehel - Englischer Garten * Der Chinesische Turm erhält eine neue Schindelbedeckung.

1904 - Der Kocherlball wird aus Mangel an Sittlichkeit polizeilich verboten

München-Englischer Garten - Lehel * Der sogenannte Kocherlball am Chinesischen Turm im Englischen Garten wird aus „Mangel an Sittlichkeit“ polizeilich verboten. Bis dahin vergnügten sich sonntags ab fünf Uhr früh die Dienstboten.

6. 9 1952 - Der wiederhergestellte Chinesische Turm wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Englischer Garten - Lehel * Der wiederhergestellte Chinesische Turm im Englischen Garten wird der Öffentlichkeit übergeben. Er ist in seiner äußeren Erscheinung eine ziemlich genaue Rekonstruktion des ursprünglichen Bauwerks.

12. 7 1951 - Gründung des Vereins zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms

München - Englischer Garten * Gründung des „Vereins zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms“.

2013 - Am Chinesischen Turm befindet sich der zweitgrößte Biergarten

München-Englischer Garten - Lehel * Am Chinesischen Turm im Englischen Garten befindet sich der mit rund 7.000 Plätzen zweitgrößte Biergarten Münchens.

29. 3 1790 - Der Chinesische Turm bekommt seinen Abschlussknopf

München-Englischer Garten - Lehel * Auf den „kinesischen thurn“ im Englischen Garten wird vom Kupferschmied Michael Leithner der Knopf angebracht. 

Ab 1954 - Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms renoviert

München-Englischer Garten - Lehel * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms lässt den Monopteros, das Rumford-Denkmal und die Figur des Harmlos instandsetzen.

1960 - Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms löst sich auf

München-Englischer Garten * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms löst sich auf.

Bis 1973 - 38 Masttiere werden in den Ställen der Ökonomiegebäude gehalten

München-Englischer Garten - Lehel * 38 Masttiere werden in den Ställen der Ökonomiegebäude beim Chinesischen Turm gehalten.

1790 - Die Schwaige mit den Ökonomiegebäuden wird erbaut

München-Englischer Garten - Lehel * Zwischen 1790 und 1791 wird die Schwaige mit den Ökonomiegebäuden hinter dem Gasthaus am Chinesischen Turm nach Plänen von Johann Baptist Lechner erbaut. Sie sind „zur Errichtung einer sogenannten Schweizerey [Hornviehzucht] von wenigstens 60 Stücken bestimmt“.

16. 7 1989 - Wiederbelebung des Kocherlballs am Chinesischen Turm

München-Englischer Garten - Lehel * Zur 200-Jahr-Feier des Englischen Gartens wird die Tradition des Kocherlballs am Chinesischen Turm wiederbelebt. An jedem dritten Sonntag im Juli, um 6 Uhr früh, treffen sich Münchner Traditionalisten und sonstiges Partyvolk zum Tanz bei Volksmusikklängen. Um 10 Uhr endet die Veranstaltung.

1. 4 1792 - Die Gaststätte beim Chinesischen Turm wird eröffnet

München-Englischer Garten - Lehel * Die Gaststätte beim Chinesischen Turm wird eröffnet. Damit steht die Gartenanlage endlich der Öffentlichkeit zur Verfügung.

1790 - Der Gotische Pavillon im Englischen Garten entsteht

München-Englischer Garten - Lehel * In der Nähe der Wirtschaft des Chinesischen Turms entsteht der Gotische Pavillon. Der Holzbau wird von der Münchner Bevölkerung ebenso exotisch und bizarr betrachtet wie die chinesische Baukunst. Er verschwindet - wie die meisten Holzkostruktionen - bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

1900 - Das Bogenhausener Schulhaus am Kirchplatz 3 erhält einen Anbau

München-Bogenhausen * Das Bogenhausener Schulhaus am Kirchplatz 3 erhält einen Anbau, womit - vorübergehend - eine spürbare Verbesserung der Zustände eintritt.

Um 9 1789 - Ein Apollo-Tempel als Staffage-Bau im Englischen Garten

München-Englischer Garten - Lehel * Nach Planungen des Ingenieur-Lieutenants beim Hofkriegsrat, Johann Baptist Lechner, entsteht ein Apollo-Tempel als Staffage-Bau im Englischen Garten .

  • Das von spiegelnden Wassern umgebene Hein-Heiligtum befindet sich im alten Hirschangerwald auf einer Halbinsel.
  • Der Rundtempel mit Dorischer Ordnung ist im wesentlichen eine Holzkonstruktion.
  • Die Gebälkzone und das Kuppelinnere sind zum Teil gemauert, zum Teil aus stuckiertem Holz.
  • Die Kuppelabdeckung besteht aus Blech.
  • Seinen Standort nimmt heute die Steinerne Bank ein.

1791 - Der Apollo-Tempel erhält eine geschnitzte Statue

München-Englischer Garten - Lehel * Der Apollo-Tempel im Hirschangerwald erhält seine vom kurfürstlichen Hofbildhauer Josef Nepomuk Muxel geschnitzte Statue.

1807 - Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel abreißen lassen

München-Englischer Garten - München-Lehel * Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel wegen seiner missglückten Proportionen sowie der schlechten Bauweise abreißen lassen. Er wird aber noch vermutlich bis 1838 stehen bleiben.

1807 - Im Bogenhausener Brunnthal besteht ein Badebetrieb mit Wirtschaft

Bogenhausen * Der französische Emigrant Dumenyl betreibt im Bogenhausener Brunnthal einen Badebetrieb mit Wirtschaft.

1838 - Die Steinerne Bank wird statt des Apollo-Tempels errichtet

München-Englischer Garten - Lehel * Der im Hirschangerwald gelegene Apollo-Tempel wird wegen Baufälligkeit entfernt. Dafür entsteht an gleicher Stelle ein anderes Idyll: die Steinerne Bank, die Leo von Klenze nach Art einer griechischen „Exedra“ errichtet.

1807 - Die Badeanlage in Bad Brunnthal

Bogenhausen * Die aus Frankreich stammende Magdalena Dumenyl betreibt in Brunnthal bei Bogenhausen eine Badeanlage mit angeschlossener Gastwirtschaft. Das schlossähnliche Hauptgebäude der Anlage wird von einem markanten Türmchen geprägt. Die Badetradition in Bad Brunnthal lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Nun fließt das kohlensäurehaltige Quellwasser in die Badebecken von Frau Dumenyl.

29. 4 1791 - Das Rumford-Haus im Englischen Garten wird errichtet

<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Das Rumford-Haus&nbsp;im Englischen Garten, errichtet nach den Plänen des Baumeisters Johann Baptist Lechner, ist fertiggestellt. Im Hauptschloss befindet sich ein großer Speisesaal, denn das Bauwerk dient während der Militärübungen im Nordteil des Englischen Gartens&nbsp;als Offiziers-Casino. &nbsp;</p> <p>Dieser Militärsaal&nbsp;erhält später den Namen Rumfordsaal.&nbsp;</p>

10. 9 1319 - Bogenhausen wird zum Grenzort

Bogenhausen * Durch die Übertragung des Gerichtsbanns für die Grafschaft auf dem Yserrain wird das Gebiet ein eigenständiges Staatsgebilde. Damit wird das baierische Bauerndorf Bogenhausen zu einem Grenzort - denn nur wenige hundert Meter hinter dem heutigen Herkomerplatz beginnt nun das freisingische Ausland. 

1934 - Ausbau der Omnibusstraße durch den Englischen Garten

München-Englischer Garten - Lehel - Schwabing * Ausbau der Omnibusstraße durch den Englischen Garten zwischen Martiusbrücke und Oettingnstraße.

29. 6 1822 - Ein Luxusbad im Brunnthal

Bogenhausen * Die Münchner strömen nach Bad Brunnthal, sodass Dumenyls Nachfolger das Anwesen beträchtlich erweitern kann und das Badeschloss aus einem gemauertem Gebäude mit 17 Zimmern, einem Speisesaal, Küchen, Keller und einem Pferdestall besteht. 

Anlässlich der Wiederöffnung der Badeanstalt gibt der neue Besitzer in der Münchener Politischen Zeitung bekannt, „dass in jedem Zimmer eine kupferne und blecherne Badewanne stehe, dass jeder das warme und kalte Wasser in dem Bad selbst einlaufen lassen könne, dass in jedem Badzimmer 1 Leibtuch in der Wanne, 1 Einschlagtuch statt dem Bademantel, 1 Handtuch und 1 Bodentuch, nebst Seife, sich befinde, und dass die Titl. Badegäste auf Verlangen mit Coffee, Chocolade, Wein, Bier und Liqueurs, dann Schinken, Käs und Butter, gegen billige Preise, bedient werden“. 

1914 - Aus dem Bad Brunnthal werden neoklassizistische Villen

München-Bogenhausen * Auf dem ehemaligen Areal des Bades Brunnthal entstehen drei neoklassizistische Villen.  Nur noch die Adresse erinnert an den Badebetrieb.

1892 - Wirtschaftskonzession für Bad Brunnthal

Bogenhausen * Für den Bad- und Heilanstaltsbetrieb Bad Brunnthal wird letztmals eine Wirtschaftskonzession erteilt. 

1820 - Badbetrieb mit zahlreichen Erfrischungen

Bogenhausen *  Magdalena Dumenyl, die „Bad-Eigentümerin zu Brunnthal bei Bogenhausen“, preist in der Zeitung ihren Badebetrieb, „welcher eine ganz eigene unmittelbar aus dem Bogenhauser Berg abfließende Badquelle besitzt, [...] wo übrigens besonders zu zahlende Erfrischungen zu haben sind“. 

1858 - Die Dr. Steinbach Naturheilanstalt im Bogenhausener Brunnthal

Bogenhausen * Die „Leipziger Illustrierten“ loben die damalige „Dr. Steinbachs Naturheilanstalt“ im Brunnthal, die sich einen international bekannten Namen gemacht hat: „Auf mit weichen Teppichen belegtem Boden schreitet man in ein großes Viereck, an dessen Wänden, mit dunklem Farbgrund bedeckt, feenhafte Figuren schweben, von Künstlerhand gemalt; vom reichen Plafond herab beleuchtet ein magischer Lichtstrahl die Räume, wo Ruhebänke, Stühle und Tische mit kostbaren Stoffen umkleidet sind, und in sinnvoller Ordnung von schimmerndem Metall stehen reichlichst die verschiedenartigsten Apparate zum Heilbehelfe“. 

Die Heilbehandlung ist, „insbesondere wirksam bei Verstopfungen, wodurch die wurmartige Bewegung der Därme erreicht wird. Ferner in allen Fällen von Unterleibsschwäche und Impotenz, Muskellähmungen, Stimmlosigkeit, Schwerhörigkeit“. 

3. 11 1544 - Das Brunnhaus im Brunnthal erstmals genannt

Bogenhausen * Das unterhalb des Isarhanges von Bogenhausen gelegene Brunnhaus wird erstmals genannt. 

1860 - Ein vielgeliebter Bade- und Vergnügungsort

Bogenhausen * Die Zeitschrift „Heimgarten“ berichtet über das Bad Brunnthal: In diesem „vielgeliebten Bade- und Vergnügungsorte“ treffen sich „Menschen aller Nationen. Amerika schickt seine Söhne hier her, von der Wolga und von der Themse kommen Freunde und gehen wieder, um den Ungarn und dem Levantiner Platz zu machen. Und wie wundert sich nun der osmanische Kurgast, der hier im Schatten seinen Mocca schlürft, wenn er hört, daß einst der Besieger seiner Ahnen, der sarazenenschlagende Max Emanuel, diesen Ort zum Aufenthalte für die verwaisten Kinder seiner Helden bestimmt hatte“. 

1910 - Das Bad Brunnthal wird abgerissen

München-Bogenhausen * 1910 wird die Die Badeanstalt mit ihrem charakteristischen Türmchen im Bogenhausener Brunnthal wird abgerissen. 

um 800 - Ein Vorgängerbau der Georgskirche vermutet

Bogenhausen * Ein Vorgängerbau der Georgskirche muss hier gestanden haben. Es sind zwar keine Bauteile einer romanischen Kirche bekannt, dennoch dürfte dieser Kirchenbau ein im Grundriss langrechteckiges Langhaus mit flacher Holzdecke gewesen sein, dem sich ein eingezogener rechteckiger und eingewölbter Altarraum anschloss. Aber, alles Spekulation. 

14. 5 1770 - Graf und Künstler prägen das neue Kirchenzentrum

Bogenhausen * Johann Baptist Straub, der in München hoch angesehene Meister für Altarbauten, erhält den Auftrag für die Erstellung des Hauptaltars. Der damals 66-jährige Hofbildhauer konzipiert den Barockaltar als Mittelpunkt der Kirche. 

Finanziert wird der Hochaltar von Graf August Joseph von Törring-Jettenbach, der sich zudem mit seinem Wappen im Abschlussbogen verewigen lässt. 

Der hoch zu Ross gegen den Drachen kämpfende Kirchenpatron wird auf Wunsch des Grafen geschaffen, da dieser zuvor Mitglied des anno 1729 von Kurfürst Carl Albrecht neu geschaffenen St.-Georgi-Ritterordens geworden war.

16. 6 1941 - Der Jesuitenpater Alfred Delp beginnt seine Tätigkeit als Seelsorger

München-Bogenhausen * Der Jesuitenpater Alfred Delp beginnt seine Tätigkeit als Seelsorger in der Bogenhausener Pfarrei Heilig Blut und als Kirchenrektor an der Sankt-Georgs-Kirche.

1802 - Epitaphien werden in die Georgskirche überführt

Bogenhausen * Graf August Joseph von Törring-Gutenzell lässt vier Epitaphien von wichtigen Repräsentanten seines gräflichen Hauses und einigen Angehörigen seiner engeren Familie in die Georgskirche bringen. 

Drei dieser Epitaphien standen auf dem einstigen Friedhof beim Franziskanerkloster - am heutigen Max-Joseph-Platz, der im Rahmen der Aufhebung der Bettelorden und nicht-ständischen Klöster aufgelassen wird. 

1556 - Georgskirche für den Laienkelch vorgesehen

Bogenhausen * Mit dem Auftauchen des protestantischen Gedankenguts im Herzogtum Baiern kommt die Bogenhausener Georgskirche kurzfristig in die engere Wahl für die Abgabe des sogenannten Laienkelchs, worunter man die Kommunion in beiderlei Gestalt - also Wein und Brot - versteht. 

Der Baiernherzog Albrecht V. musste auf dem Landtag im Jahr 1556 der Forderung der Stände nachgeben und den Laienkelch straffrei stellen.

1773 - Der Hochaltar der Georgskirche von Johann Baptist Straub ist vollendet

Bogenhausen * Der Hochaltar der Georgskirche von Johann Baptist Straub ist vollendet. 

1992 - Der Außenanstrich der Bogenhausener Georgskirche wird grau

München-Bogenhausen * Der Außenanstrich der Bogenhausener Georgskirche wird grau.

25. 4 1759 - Johann Michael Fischers Planungen für die Georgskirche

Bogenhausen * Der damals bedeutendste Kirchenarchitekt Baierns, der Churkölnische Hofbaumeister und Bürger von München, Johann Michael Fischer, legt einen Voranschlag für die Erhöhung des Langhauses der Georgskirche und eine neue Gewölbeanlage vor. 

22. 12 1315 - Die Diözesan-Beschreibung des Bischofs Konrad III.

Freising * Im Auftrag des Freisinger Bischofs Konrad III. dem Sendlinger wird eine Diözesan-Beschreibung gefertigt, die sogenannte Konradinische Matrikel. Sie beinhaltet sämtliche fürstbischöfliche Besitzungen und zählt gleichzeitig alle Einnahmen auf. Daneben enthält sie eine präzise Diözesanbeschreibung, die alle Kirchen, Kapellen, Klöster und Friedhöfe aufführt.  

  • Nach der Konradinischen Matrikel ist das Bistum Freising in 18 Dekanate eingeteilt, die insgesamt 233 Pfarreien, 564 Filialkirchen und 22 weitere Kapellen umfassen.
  • Das rechte Isarufer gehört bis hinunter zur Menterschwaige zur Pfarrei Bogenhausen, die wiederum dem Dekanat Ismaning unterstellt ist.
  • ​Die Pfarrei Bogenhausen umfasst die Filialkirchen mit Begräbnisstätten in Haidhausen, die Leprosenkirche am Gasteig, sowie die in Giesing, Trudering, Riem, Gronsdorf, Haar und Harthausen, einer im Dreißigjährigen Krieg untergegangenen Siedlung bei der heutigen Menterschwaige.
  • Aus der Konradinischen Matrikel geht auch hervor, dass die zum Dekanat Ismaning gehörende Pfarrkirche in Baumkirchen eine Filialkirche in Pachem besitzt.  
  • In dieser Matrikel findet sich erstmals eine farbige Abbildung des Hochstiftswappen, das den Freisinger Mohr enthält. 

30. 4 2000 - Die Georgskirche in Bogenhausen wird im neuen Glanz eröffnet

München-Bogenhausen * Die Sankt-Georgskirche kann - nach sechs Jahren und unter Einsatz von 3,8 Millionen DMark - im neuen Glanz wieder eröffnet werden. 

Selbst die im Jahr 1971 verschwundenen Engelsköpfe von Ignaz Günther kehren an ihren alten Platz auf dem rechten Seitenaltar zurück. Die Puttenköpfe sind bei einer Nachlassversteigerung in einem Auktionshaus unerwartet aufgetaucht und konnten dank einer großzügigen Spende zurückgekauft werden. Am linken Seitenaltar fehlt allerdings noch immer ein Engelsköpfchen. 

1909 - Planungen für einen Kirchenneubau der Georgskirche

München-Bogenhausen * Es entstehen Planungen für einen Kirchenneubau der Georgskirche nahe der heutigen Gebeleschule in Bogenhausen.

13. 4 1564 - Kommunion in beiden Gestalten nur außerhalb der Stadt

München - Bogenhausen * Nachdem Papst Pius IV. die Kommunion in beiden Gestalten bewilligt hat, zeigt Herzog Albrecht V. plötzlich nur noch wenig Interesse an der Ausführung. Und als der Rat der Stadt Druck auf den Herzog ausüben will, droht dieser sogar mit der Verlegung der Residenz aus München. 

In der Folgezeit kann der Rat lediglich erreichen, dass der Laienkelch außerhalb der Stadt gereicht werden darf. 

8. 5 1770 - Ausführung einer neuen Turmkuppel der Georgskirche genehmigt

Bogenhausen * Der Geistliche Rat genehmigt die Ausführung einer neuen Turmkuppel sowie die Reparatur der Turmuhr und der Orgel der Georgskirche.

1759 - Repräsentative Neugestaltung der Georgskirche angestrebt

Bogenhausen * In der Beschreibung des Bauzustands der Georgskirche ist die Rede von einem fast völlig verfaulten Dachstuhl und der Reparatur oder Neukonstruktion des Glockenstuhls. 

Doch der angestrebte Umbau steht unter einem völlig anderen Vorzeichen und bezweckt hauptsächlich die repräsentative Neugestaltung des Inneren der Kirche und einen modernen Turmabschluss. Der eigentliche Grund liegt in dem benachbarten Gut Neuberghausen, das Graf August Joseph von Törring-Jettenbach kaufen und repräsentativ neu gestalten will.

1771 - Der Turm der Georgskirche erhält seine charakteristische Kuppel

Bogenhausen * Der Turm der Georgskirche wird etwas erhöht und abschließend mit seiner charakteristischen Kuppel bekrönt. 

1905 - Die Georgskirche wird letztmals mit Schindeln gedeckt

München-Bogenhausen * Die Kuppel der Bogenhausener Georgskirche wird letztmals mit Schindeln gedeckt.

1563 - Herzog Albrecht V. verspricht die Zulassung des Laienkelchs

München - Bogenhausen * Herzog Albrecht V. verspricht die offizielle Zulassung des Laienkelchs, wenn aus Rom keine ablehnende Entscheidung in dieser Frage kommt. 

6. 5 1766 - Johann Michael Fischer stirbt im Alter von 75 Jahren

Bogenhausen * Hofbaumeister Johann Michael Fischer stirbt im Alter von 75 Jahren. 

Ob er zwischen Januar und seinem Tod genügend Zeit zur Ausarbeitung ausführungsreifer Entwürfe für die Georgskirche hatte, bleibt umstritten. Vermutlich wird daraufhin mit der Ausführung des Kirchenumbaus der Maurermeister Balthasar Trischberger beauftragt. 

1738 - Die Georgs-Kirche als eine der schöneren Landkirchen beschrieben

Bogenhausen *  Ein Visitationsbericht aus dem Jahr 1738 weist die Georgskirche als „eine der schöneren Landkirchen im guten Bauzustand“ aus. Es macht den Anschein, dass weder ein Umbau, noch eine Erweiterung der Kirche notwendig ist. 

1774 - Ignaz Günther beendet Arbeiten an der Kanzel der Georgskirche

Bogenhausen * Die Kanzel der Georgskirche, an der Ignaz Günther seit dem Jahr 1770 arbeitet, ist fertiggestellt. Graf August Joseph von Törring-Jettenbach hat - wie schon für den Hauptaltar - die Finanzierung übernommen. 

1565 - Markt Schwaben statt Bogenhausen

Bogenhausen - Markt Schwaben *  Die Georgskirche in Bogenhausen ist lange Zeit im Gespräch für die Abgabe des sogenannten Laienkelchs. Doch nun liegt sie Herzog Albrecht V. zu nahe an der Residenzstadt, weshalb die Kommunion in beiderlei Gestalt nur im über zwanzig Kilometer entfernten Ort Markt Schwaben gestattet wird. 

1957 - Neues Leben für den alten Friedhofsteil

München-Bogenhausen * Der um 1925 aufgelassene Teil des Bogenhausener Friedhofs bei der Georgskirche wird wieder für Bestattungen mit einbezogen.

 

3 1766 - Beginn der Umbauarbeiten an der Georgskirche

Bogenhausen * Wegen auftauchender Finanzierungsprobleme verzögert sich die Arbeiten an der Georgskirche, bis der Neuberghauser Schlossherr August Joseph Graf von Törring-Jettenbach in die Verwirklichung der Planungen eingreift. Es kommt Bewegung in die Angelegenheit, sodass im März 1766 mit den Umbau- und Erneuerungsarbeiten begonnen werden kann. 

1925 - Die Kuppel der Georgskirche wird mit Kupferblech überzogen

München-Bogenhausen * Die ursprünglich mit Schindeln eingedeckte Turmkuppel wird mit Kupferblech überzogen und wirkt - trotz großer Ähnlichkeit - wesentlich eleganter als die Turmbedeckung der Kirche von Maria Ramersdorf. 

Um 1925 - Protest gegen den Teilabriss der Bogenhausener Georgskirche

München-Bogenhausen * Die Georgskirche soll umgebaut und dazu das Gotteshaus teilweise abgerissen werden. Die Pläne lösen massive Proteste aus, an denen sich als prominente Mitstreiterin auch Liesl Karlstadt beteiligt.  Die Nationalsozialisten stellen sich den gläubigen Katholiken als Bewahrer und Helfer der Kirche dar und so entscheidet man sich bald darauf für den Neubau der Kirche Heilig Blut. 

Inzwischen ist aber schon der nördliche Teil des Friedhofs zur Schaffung des Erweiterungsbaues aufgelassen worden. 

1775 - Die Orgel der Georgskirche wird gefasst

Bogenhausen * Das neue Gehäuse der Orgel der Georgskirche wird gefasst.

1902 - Die Stadt übernimmt den Bogenhausener Friedhof

München-Bogenhausen * Obwohl Bogenhausen im Jahr 1892 eingemeindet wurde, übernimmt die Stadt München den Friedhof erst zehn Jahre später.

1777 - Die Innenausgestaltung der Georgskirche ist abgeschlossen

Bogenhausen * Die zwei Seitenaltäre der Georgskirche von Ignaz Günther sind fertiggestellt und damit die Ausstattung der Georgskirche abgeschlossen. 

8 1862 - König Max II. beabsichtigt seine provisorische Ruhestätte einzurichten

Bogenhausen * König Max II. beabsichtigt, im Garten von Neuberghausen für sich ein Mausoleum einzurichten und seine „provisorische Ruhestätte […] in die Pfarrkirche von Bogenhausen zu verlegen und diese dann auf eine würdige Weise auszustatten und zu verschönern“. Nach Rücksprache mit dem Bogenhausener Pfarrer findet der König die Georgskirche dann aber als „ein unschönes hors d’oevre“. König Max II. ist zur Überzeugung gekommen, dass es zweckmäßiger sei, eine eigene Grabkapelle zu bauen und mit der Relikten-Anstalt zu verbinden. 

Der Bogenhauser Pfarrer Lampart findet die Kirche nicht mehr zeitgemäß und schreibt: „Die Auszierung der Kirche fiel nicht glücklich aus. Die Altäre sind im reinsten Zopfstyle gefertiget und die Statuen Theaterprinzen oder idyllische Schäferinnen. Auch die Ausschmückung mit Frescomalereien kann nicht befriedigend genannt werden.“

1866 - Die Georgskirche wird dem Zeitgeschmack entsprechend renoviert

Bogenhausen * Die Georgskirche wird dem Zeitgeschmack entsprechend renoviert. Man versieht die Kanzel mit einem alles zukleisternden braun-marmorierten Anstrich, beizt die Bänke dunkel und streicht darüber hinaus die Wände grau. 

1959 - Neugestaltung des Friedhofs an der Georgskirche

München-Bogenhausen * Der Friedhof um der Georgskirche wird in aufgelockerter Form neu gestaltet. Die Grabstätten erhalten Denkmäler, die bei der Vergabe der Benutzungsrechte übernommen werden müssen. So entsteht ein Friedhofsbild, bei dem sich die einzelnen Grabdenkmäler in ihrer Wirksamkeit steigern. Auf dem Friedhof sind insgesamt 225 Grabplätze vorhanden.

 

1994 - Die Restaurierungsarbeiten an der Georgskirche im Inneren beginnen

München-Bogenhausen * Die Restaurierungsarbeiten an der Georgskirche im Inneren beginnen. Man will dabei den Originalzustand des 18. Jahrhunderts möglichst wieder herzustellen. 

1892 - Die Georgskirche wir zu klein

München-Bogenhausen * Mit der Eingemeindung nach München und dem damit verbundenen Bevölkerungszuwachs wird die Georgskirche schnell zu klein. 

Ab 1969 - Die Georgskirche in Bogenhausen wird renoviert

München-Bogenhausen * In den Jahren 1969/70 wird die Georgskirche renoviert und dabei Veränderungen aus dem Jahr 1866 zurückgenommen. Damit das Gesamtbild würdiger aussieht, verdunkelt man die Deckengemälde und überzieht die Figuren mit einer dunklen Wachsschicht. 

1981 - Ein Gedenkstein zur Erinnerung an Pater Alfred Delp

München-Bogenhausen * Die Vereinigung der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung stiftet einen Gedenkstein zur Erinnerung an Pater Alfred Delp. Die Bronzeplastik „Drei Jünglinge im Feuerofen“ befindet sich vor dem Pfarrhof. 

1. 7 1923 - Die Münchner Edelmesse GmbH wird eine Aktiengesellschaft

Bogenhausen * Die von Friedrich Lauer in seiner Villa in der Neuberghausener Straße 11 gegründete Münchner Edelmesse GmbH wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Sie wird als „Ständige Musterschau Deutscher Qualitätswaren mit Großhandelsvertretung für das In- und Ausland“ definiert. Nur geschultes, sprach- und warenkundiges Verkaufspersonal bedient die kaufkräftige, elitäre und vornehme Kundschaft. „Kein Schund, kein Kitsch, keine Ramschware wird zur Schau gestellt, sondern Gediegenes, Zweckentsprechendes, Echtes, mit einem Wort: ,Edles'."

1793 - Das Amphitheater im Englischen Garten entsteht

München-Englischer Garten - Schwabing * Nördlich des Rumford-Hauses im Englischen Garten - in der Umgebung der Martiusbrücke nahe der Königinstraße - entsteht das Amphitheater mit einem Durchmesser von 180 Fuß = ~ 60 Meter.

17. 6 1820 - Ernestine Rupertina Walburga Gräfin von Montgelas stirbt

Lucca * Ernestine Gräfin von Montgelas stirbt im Alter von 41 Jahren in Lucca. Ihr Mann Maximilian Joseph überlebt sie um 18 Jahre. 

1714 - Waisenkinder müssen einem Lustgarten weichen

Bogenhausen * Als die Gräfin Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld hier einen Lustgarten anlegen und ihr Bogenhausener Schloss ausbauen lassen will, treten Schwierigkeiten auf, da auf der Ramersdorfer Parzelle ein halber Hof steht, in dem sechs Waisenkinder hausen und die damit vertrieben worden wären. 

Um 1718 - Die Waisenkinder werden abgefunden

Bogenhausen * Nach seiner Freilassung bringt der Vormund die Angelegenheit vor das Salzburger Konsitorium, das dem Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck eine scharfe Rüge für seinen parteilichen Consens erteilte. 

Außerdem sollte der Verkauf nur dann gelten, wenn Graf Maximilian Cajetan von Törring-Seefeld den Kindern zusätzlich 1.050 Gulden zahlen und für deren Ausbildung aufkommen würde. Dem Grafen ist die Angelegenheit aus mehreren Gründen äußerst peinlich, weshalb er die aufgestellten Bedingungen akzeptiert.

 

1704 - Die Törring-Seefeld erwerben das Köglhof-Anwesen

Bogenhausen * In Geldnot verkauft Johann Antonio Gumpp das Bogenhauser Schloss an die Gräfin Adelheid Felicitas - eine geborene Marchesa de Canossa aus Verona - und deren Ehemann, den Grafen Maximilian Cajetan von Toerring-Seefeld, der den Besitz durch Zukauf der Zächerlhube von der Ramersdorfer Kirchenstiftung vergrößert.

18. 12 1963 - Isarring und John-F.-Kennedy-Brücke

München-Englischer Garten * Der Isarring und die John-F.-Kennedy-Brücke wird dem Verkehr übergeben. Die stark befahrene Straße zerteilt den Englischen Garten am Herzstück des Parks, dem Kleinhesseloher See und entwertet dadurch den Bereich entscheidend.

1697 - Johann Antonio Gumpp erhält des Köglhof

Bogenhausen * Aus dem Köglhof entsteht unter den Fittichen des Hofmalers Johann Antonio Gumpp ein Schlösschen. Gumpp, der als Dekorations- und Freskenmaler für Kurfürst Max Emanuel in der Residenz, in Schleißheim, Nymphenburg und Dachau arbeitet und der den Münchner Bürgersaal der „Marianischen Kongregation“ ausmalt, erhält den Besitz vom St.-Anna-Kloster für die Ausgestaltung der kleinen Sankt-Anna-Kapelle statt einer Bezahlung von 800 Gulden.

1717 - Die Waisenkinder kommen in die Au - ihr Vormund in den Kerker

Bogenhausen * Die Bogenhausener Schlossbesitzer Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld bleibt mit ihrer Forderung der Beseitigung des von sechs Waisenkinder bewohnten Bauernhofs hart und beharrlich, bis der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck schließlich nach drei Jahren zu dem Geschäft seinen Segen zu diesem Geschäftsabschluss gibt. Den Waisen werden die Fenster ausgehängt und die Möbel vor die Türe gestellt. Anschließend bringt man die Kinder in die Au. 

Ein verärgerter Vormund der nun heimatlos gewordenen Waisenkinder forderte daraufhin die Gräfin Törring-Seefeld für ihre Tat vor das Gericht Gottes. Das lässt sich Adelheid Felicitas nicht gefallen und bringt umgehend Kurfürst Max Emanuel die Bitte um Bestrafung des Vormunds vor. Der Vertreter der Waisenkinder hat womöglich nur emotional reagiert. Er muss dennoch schon bald darauf dafür mehrere Monate im Kerker büßen.

1737 - Caspar Gregor von Lachenmayr und sein Bogengausener Besitz

Bogenhausen *  Das gesamte Bogenhausener Gut kommt nach dem Tod der Gräfin Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld, in den Besitz des Hofkammerrats Caspar Gregor von Lachenmayr. 

1760 - Schloss Neuberghausen wird umgebaut und ausgestaltet

Bogenhausen * Nach mehrmaliger Umgestaltung des Wohnanwesens geht Neuberghausen an August Joseph Graf von Toerring-Jettenbach über. Der neue Besitzer lässt das Schlösschen in den Jahren von 1760 bis 1764 umbauen und ausgestalten. An der Planung wirkt der churfürstliche Hofbaumeister François Cuvilliés und der Stadtoberbaumeister Ignaz Gunetzrhainer mit. 

Im Garten werden Champignons, Spargel, Melonen und sogar Ananas gezüchtet. Achtzig Linden sind in der Gartenanlage untergebracht. 

Der auf der Anhöhe gelegene Bau wird von Lorenz Westenrieder in den höchsten Tönen gelobt. Er beschreibt das Schloss als „eine aristokratische Villa suburbana des späten Rokokos, die nach Westen hin Fernsicht und nachmittägliche Sonne“ genießt. 

1827 - Eine Ausflugswirtschaft im Schloss Neuberghausen

Bogenhausen * Im aus dem Edelsitz Neuberghausen hervorgegangene „Hompeschschlössl“ oder „Villa Hompesch“ wird eine Gastwirtschaft eingerichtet, die die „Wirtin vom Tivoli“ Maria Buchmayer kauft, betreibt und zu einem bekannten Vergnügungsort macht. 

Zusammen mit der Menterschwaige und der Waldwirtschaft Großhesselohe ist Neuberghausen das beliebteste Ausflugsziel der Münchner. Auch deshalb, weil es früher wesentlich billiger ist, seinen Bierdurst in den Ausflugslokalen zu stillen. Das kommt daher, weil außerhalb Münchens für den Bierausschank viel weniger Steuern bezahlt werden müssen. 

7 1741 - Edelsitz Neuberghausen mit Niedergerichtsbarkeit

Bogenhausen * Das Bogenhausener Anwesen des Hofkammerrats Caspar Gregor von Lachenmayer wird von Kurfürst Carl Albrecht zum zweiten Edelsitz mit Niedergerichtsbarkeit in Bogenhausen erhoben - 100 Jahre nach Schloss Steppberg.

Der Name Neuberghausen kommt vermutlich von Berghausen bei Abensberg, da dort die Familie Lachenmayr im 17. Jahrhundert Besitzungen hatte. Der Hofkammerrat lässt einen Neubau errichten, den er an Kurfürst Carl Albrecht verkaufen will. 

1827 - Heinrich Heine im Neuberghausener Biergarten

Bogenhausen * Der Düsseldorfer Heinrich Heine kommt nach. München, um hier Professor für deutsche Literatur zu werden. Da ihn König Ludwig I. nicht leiden kann, bezeichnet er München als „ein Meer von kleinen Seelen“. Nicht einmal die „liebenswürdigsten Aristokratinnen“ und die „wunderschönen Weiberverhältnisse“ wollen dem gekränkten Literaten mehr zusagen. Nur das Bier - „Es schmeckt ganz vortrefflich“ - versöhnte ihn. 

Die folgende Beschreibung des Neuberghausener Biergartens stammt aus seiner Feder: „Dass man aber die ganze Stadt ein neues Athen nennt, ist, unter uns gesagt, etwas ridikül, und es kostet mich viel Mühe, wenn ich sie in solcher Qualität vertreten soll. Dieses empfand ich aufs tiefste in einem Zwiegespräch mit dem Berliner Philister, der, obgleich er schon eine Weile mit mir gesprochen hatte, unhöflich genug war, alles attische Salz im neuen Athen zu vermissen. ‚Des‘, rief er ziemlich laut, ‚gibt es nur in Berlin. Da nur ist Witz und Ironie. Hier gibt es gutes Weißbier, aber wahrhaft keine Ironie‘. 

‚Ironie haben wir nicht‘ - rief Nannerl, die schlanke Kellnerin, die in diesem Augenblick vorbeisprang - ‚aber jedes andre Bier können Sie doch haben‘. Dass Nannerl die Ironie für eine Sorte Bier gehalten, vielleicht für das beste Stettiner, war mir sehr leid, und damit sie sich in der Folge wenigstens keine solche Blöße mehr gebe, begann ich folgendermaßen zu dozieren: ‚Schönes Nannerl, die Ironie is ka Bier, sondern eine Erfindung der Berliner‘. 

Ich hätte noch mehr gesagt, aber das schöne Nannerl, das ich unterdessen am Schürzenzipfel festhielt, riss sich gewaltsam los, als man von allen Seiten ‚A Bier! A Bier!‘ gar zu stürmisch forderte. [...] 

Der Ort, wo dieses Gespräch stattfand, heißt Bogenhausen oder Neuberghausen oder Villa Hompesch oder Montgelasgarten oder das Schlössl, ja man braucht ihn nicht einmal zu nennen, wenn man von München dort hinfahren will, der Kutscher versteht uns schon an einem gewissen durstigen Augenblinzeln, an einem gewissen vorseligen Kopfnicken und ähnlichen Bezeugungsgrimassen. 

Tausend Ausdrücke hat der Araber für ein Schwert, der Franzose für die Liebe, der Engländer für das Hängen, der Deutsche für das Trinken und der neuere Athener sogar für die Orte wo er trinkt. Das Bier ist an besagtem Orte wirklich sehr gut, selbst im Prytaneum, vulgo Bockkeller, ist es nicht besser, es schmeckt ganz vortrefflich, besonders auf jener Treppenterrasse, wo man die Tiroler Alpen vor Augen hat.“ 

1751 - Graf von Spreti kauft Neuberghausen

Bogenhausen * Da der Verkauf des Schlosses Neuberghausen an Kurfürsten Carl Theodor fehlschlägt, verkauft Hofkammerrat Caspar Gregor von Lachenmayer den durch weitere Grundstückszukäufe erweiterten Edelsitz an Hieronimo Graf von Spreti, der das Anwesen durch erneute Zukäufe wiederum vergrößert. 

1807 - Finanzminister Hompesch mietet Neuberghausen

Bogenhausen * Joseph August von Törring-Gutenzell vermietet den Edelsitz Neuberghausen an den baierischen Finanzminister Johann Wilhelm von Hompesch. 

10 1862 - König Max II. plant ein Mausoleum in Neuberghausen

Bogenhausen * König Max II. beabsichtigt darüber hinaus, sich im Garten von Neuberghausen,ein Mausoleum zu errichten. Zunächst gibt es Überlegungen, die Pfarrkirche von Bogenhausen zu diesem Zweck zu benutzen und diese „auf eine würdige Weise auszustatten und zu verschönern“, doch schon kurz darauf schreibt er: „Ich bin also zu der Ansicht gekommen, dass es zweckmäßiger ist, eine eigene Grabkapelle zu bauen und mit der Relikten-Anstalt zu verbinden. Wenn diese Kapelle auch nicht dem bestimmten Zwecke dereinst dienen sollte, so bliebe doch immer der Vorteil, dass sie zu einem Simultan-Gottesdienste dem Glaubens-Bekenntnisse der Beamten Relikten entsprechend verwendet werden könnte.“ 

Die Planungen Eduard Riedels sehen einen achteckigen Bau vor, in dem man den Sarkophag im Untergeschoss über eine Wendeltreppe erreichen kann. König Max II. lässt für sich eine ganze Reihe von Grablegen - auch außerhalb Münchens - planen, stirbt jedoch vor der Ausführung der Projekte. 

1956 - Die Frankona-Rückversicherung auf historischem Gelände

München-Bogenhausen * Anstatt der Beamten-Relikten-Anstalt entsteht ein Bau der Frankona-Rückversicherungs AG.

 

 

1640 - Der Adelssitz Stepperg mit Niedergerichtsbarkeit

Bogenhausen * Georg Schobinger wird die Niedergerichtsbarkeit seines Sitzes Stepperg im Gericht Pfaffenhofen auf sein „gemauertes Haus“ und seinen Garten in Bogenhausen - „soweit die Dachtraufe reicht“ - übertragen. 

1862 - König Max II. kauft Schloss Neuberghausen

Bogenhausen * König Max II. kauft das Gelände des Schlosses Neuberghausen, um in dem Nachfolgebau das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“, die sogenannte „Beamten-Relikten-Anstalt“, einzurichten. Hinter dem etwas eigenartigen Namen verbirgt sich ein Königliches Damenwohnstift, in dem unversorgte Töchter von Staatsdienern aufgenommen werden konnten. 

1. 7 1802 - Maria Leopoldine kauft das Landsassengut zu Stepperg

Stepperg * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine kauft das Landsassengut zu Stepperg mit den dazugehörenden Bauernhöfen in Rennertshofen und Mauern um den Preis von 71.200 Gulden. 

1814 - Stepperg wird Sitz des Patrimonialgerichts Bogenhausen

Bogenhausen *  Auf sein Ansuchen hin erhält Graf Maximilian Joseph von Mont­gelas‘ Sitz Stepperg das Orts- und Patrimonialgericht für Bogenhausen, Denning, Zamdorf, Priel und Steinhausen mit insgesamt 53 Familien. 

2. 2 1817 - Montgelas nutzt den Edel­sitz Stepperg bis zu seinem Tod

Bogenhausen * Nach seiner Entlassung als Minister nutzt Graf Maximilian Joseph von Montgelas den Edel­sitz Stepperg bis zu seinem Tod am 14. Juni 1838 wei­terhin als Sommerresidenz - ein Ort, an dem sich private, öffentliche, wirtschaftliche und politische Interessen oftmals verbinden.

25. 8 1805 - Geheimverhandlungen im Bogenhausener Schloss Stepperg

Bogenhausen * Angesichts des heraufziehenden Dritten Koalitionskriegs erneuern Baiern und Frankreich ihr Bündnis im Vertrag von Bogenhausen. Ort der Verhandlungen ist Schloss Stepperg, das Minister Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas als Landsitz nutzt. 

Die Geheimverhandlungen zwischen dem französischen Abgesandten und Minister Montgelas werden mit einem baierischen Bündniswechsel zu Frankreich in einem vorläufigen Vertrag abgeschlossen. Er beendet die Koalition mit Österreich und Russland. Napoleon sagt Baiern weitere Gebietszuwächse im Falle eines Sieges zu. Dafür verpflichtet sich das Kurfürstentum Baiern zur Stellung von 20.000 Mann.

Neben Baiern schließt Napoleon Verträge mit weiteren süddeutschen Mitgliedern des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Seine Verbündeten werden Baiern, Württemberg, Baden und Hanau. Napoleon Bonaparte schließt mit diesen die Verträge von Bogenhausen, Baden-Baden und Ludwigsburg.

Die baierische Regierung erhofft sich nach den Erfahrungen der beiden letzten Kriege von Frankreich eine wesentlich bessere Behandlung als von den kaiserlichen Österreichern. Um aber die Österreicher nicht unnötig herauszufordern, wird das Bündnis mit Frankreich zunächst noch geheim gehalten. Die baierische Abneigung gegenüber Österreich soll sich jedoch bald bestätigen. 

1808 - Johann Wilhelm von Hompesch kauft Schloss Neuberghausen

Bogenhausen * Graf August Joseph von Törring-Jettenbach verkauft Schloss Neuberghausen an Johann Wilhelm von Hompesch, weshalb der Adelssitz später auch als Hompesch-Schlössl oder Villa Hompesch bezeichnet wird.

1453 - Der Köglhof gehört der Patrizierfamilie Astaller

Bogenhausen * Der Köglhof, ein ehemaliges Lehen der Bischöfe von Freising, kommt an die Münchner Patrizierfamilie Astaller. 

1773 - Aus Törring-Jettenbach wird Törring-Gronsfeld

Bogenhausen *  Maximilian Emanuel Reichsgraf von Törring-Gronsfeld stirbt erbenlos. Sein Bruder, der Hofratsvizepräsident August Joseph von Törring-Jettenbach ist sein Universalerbe und wird damit zum Reichgrafen von Törring-Gronsfeld.

12 1907 - Kaulbachs Lob für die Fleischer-Farben

München * Friedrich August von Kaulbach bestätigt Ernst Philipp Fleischer schriftlich, er habe in den vergangenen Jahren häufig mit den „Fleischer-Farben“ gearbeitet und sei von deren Unveränderlichkeit und Haltbarkeit vollständig überzeugt. Er könne sie daher allen Kollegen empfehlen. 

Fleischer vertrieb seine nach ihm benannten Malmaterialien mit großem kommerziellen Erfolg. Durch die Erlöse aus seinen Panoramagemälden sowie aus der Vermarktung der von ihm entwickelten Künstler-Ölfarben erlangte er - zusätzlich zu den Einkünften aus dem Familienunternehmen - ein beträchtliches Vermögen.

Ab 5 1909 - Fleischers repräsentative Künstlerresidenz

München-Bogenhausen * Der Panoramenmaler, königliche Professor und Farbenfabrikant Ernst Philipp Fleischer lässt sich auf dem Grund des ehemaligen Schlosses Stepperg eine repräsentative Künstlerresidenz errichten. Er will damit andere Künstlerfürsten in den Schatten stellen. 

Fleischers Domizil sollte - einschließlich des Ateliers - eine Länge von 86 Metern und eine Breite von 21 Metern aufweisen. Hinzu kamen großzügige Freitreppen und eine gedeckte Auffahrt. 

  • Für das Hochparterre war eine Wohnfläche von fast 1.600 Quadratmetern vorgesehen. 
  • Das Atelier, mit rund 150 Quadratmetern Grundfläche, war seitlich am Hauptbau angesetzt und mit diesem verbunden, jedoch so gestaltet, dass es nicht sofort als solches erkennbar war, sondern als effektvolle architektonische Beigabe erschien. 
  • Geplant waren außerdem Stall- und Remisegebäude, ein Gewächshaus sowie eine Portierwohnung an der Ismaninger Straße. 
  • Die Rohbaukosten des Schlosses wurden auf 802.000 Goldmark veranschlagt; 
  • für den Innenausbau rechnete man überschlägig mit weiteren 791.000 Goldmark - konkrete Ausführungspläne lagen jedoch noch nicht vor. 

Ab 10 1922 - Der Umbau des Fleischer-Schlössls zum Reichsfinanzhof

München-Bogenhausen * Der Umbau des Fleischer-Schlössls zum Reichsfinanzhof wird durchgeführt. Die strenge klassische Form des ursprünglichen Baus, der auf 77 Meter verkürzt wird, sowie die bereits vorhandene Hausteinfassade sind bei der Neuplanung bindend und bei den notwendigen Eingriffen in die Bausubstanz zu berücksichtigen.

1995 - Die Gebäudetrakte des Bundesfinanzhofs wieder vereint

München-Bogenhausen * Alle Beschäftigten des Bundesfinanzhofs in einem Gebäudekomplex vereint, nachdem der Anbau über einen verglasten Verbindungstrakt mit dem Altbau verbunden wird. 

1683 - Ventura Terzago gehört Schloss Stepperg

Bogenhausen * Schloss Stepperg befindet sich im Besitz des kurfürstli­chen Rats und Geheimsekretärs Ventura Terzago. 

Die weitere Ge­schichte des Anwesens ist bislang nur bruchstückhaft erforscht, doch steht fest, dass es mehrfach den Besitzer wechselte und zunehmend zum Spekulationsobjekt wird.

Nach dem 15. 6 1838 - Montgelas Sohn verkauft Stepperg an Herzog Max in Bayern

Bogenhausen * Kurz nach dem Tod von Graf Maximilian Joseph von Montgelas verkauft sein gleichnamiger Sohn den gesamten Bogenhausener Besitz an Herzog Max in Bayern, der auch „Zither-Maxl“ genannt wird. Dieser erwirbt zusätzlich weitere Grundstücke und vergrößert damit seinen Besitz. 

1950 - Kein Altersheim auf ehemaliger Beamtenanstalt

München-Bogenhausen * Ein geplantes Altersheim an Stelle der im Jahr 1944 durch Bomben zerstörten Beamten-Relikten-Anstalt wird nicht verwirklicht.

 

Um den 5. 5 1900 - Ernst Philipp Fleischer kauft das Stepperg-Grundstück

München-Bogenhausen * Der Panoramenmaler, königliche Professor und Farbenfabrikant Ernst Philipp Fleischer erwirbt das 2,38 Hektar große Grundstück an der Ismaninger Straße, das auf das Schloss Stepperg zurückgeht. 

Ab 10 1922 - Aus dem Fleischer-Schlössl wird der Reichsfinanzhof

München-Bogenhausen * Der Umbau des „Fleischer-Schlössls“ wird durchgeführt. Die strenge klassische Form des ursprünglichen Baus, der auf 77 Meter verkürzt wird, sowie die bereits vorhandene Hausteinfassade sind bei der Neuplanung bindend und bei den notwendigen Eingriffen in die Bausubstanz zu berücksichtigen.

Ab 1933 - Die Aufgaben des Reichsfinanzhofes ändern sich

München-Bogenhausen * Die Aufgabe des Reichsfinanzhofes bestand während der Jahre von 1933 bis 1945 im Wesentlichen in der Weiterentwicklung der Steuergesetze und der Entwicklung des Steuerrechts im Sinne der nationalsozialistischen Weltanschauung. Den Boykott jüdischer Geschäfte, die Entziehung der Berufszulassungen von jüdischen ärzten und die Entfernung jüdischer Beamten aus dem öffentlichen Dienst bezeichneten die Finanzrichter lediglich als „in steuerlicher Hinsicht irrelevante Belästigungen“.

Mit ihren Urteilen nahmen die „furchtbaren Juristen von der Ismaninger Straße“ entscheidenden Einfluss an der Arisierung jüdischen Vermögens. So mussten Juden, deren Wohnung von der Gestapo“versiegelt wurden, nachdem sie ins Ausland geflohen waren, ein Viertel ihres Vermögens als Reichsfluchtsteuer zahlen.

6 1944 - Eine Sprengbombe beschädigt den Westturm des Reichsfinanzhofs

München-Bogenhausen * Eine Sprengbombe beschädigt den Westturm des Reichsfinanzhofs an der Ismaninger Straße 109.

1935 - Der Reichsfinanzhof als Gehilfe des Finanzministeriums

Berlin - München-Bogenhausen * Der einflussreiche Staatssekretär Fritz Reinhardt fordert, der Reichsfinanzhof soll nur noch als Gehilfe des Finanzministeriums bei der Auslegung der Steuergesetze wirken. 

 

1950 - Der Bundesfinanzhof wird gegründet

München-Bogenhausen * Der Bundesfinanzhof wird als Nachfolgeinstitution des Reichsfinanzhofs gegründet. 

Bemerkenswert ist dabei, dass ehemalige Reichsfinanzhof-Juristen in der Ismaninger Straße 109 wieder Karriere machen, obwohl sie in der NS-Zeit das Unrechtssystem mitgetragen haben. 

Ab 1971 - Für den Bundesfinanzhof wird ein eigenes Bibliotheksgebäude errichtet

München-Bogenhausen * Zur Montgelasstraße hin wird für den Bundesfinanzhof ein eigenes Bibliotheksgebäude errichtet und damit zugleich Raum für einen dringend benötigten zweiten Sitzungssaal geschaffen. 

Die ursprüngliche, repräsentative Bibliothek wird aufgegeben; ihre Einbauten samt Empore und Treppe entfernt. Stattdessen erhält der Raum eine neue Wand- und Deckenvertäfelung, um einen Sitzungssaal zu schaffen.

1980 - Der Bundesfinanzhof in der Denkmalliste

München-Bogenhausen * Der Gebäudekomplex des Bundesfinanzhofs wird in die Denkmalliste aufgenommen.

1782 - Schloss Stepperg wechselt die Besitzer

Bogenhausen * Der Kriegsrat Freiherr von Wadenspann übergibt den Edelsitz Stepperg an seinen Schwiegersohn Joseph von Schmöger, der ihn für 3.000 Gulden an den Münchner Bürger Franz Anton Thaller veräußert. 

1802 - Franz Xaver Rupprecht erwirbt Stepperg

Bogenhausen * Über Jakob Nockher und Andreas Dall’Armi gelangt das Schloss Stepperg Anfang 1802 in den Besitz des Bogenhausener Handelsmanns Franz Xaver Rupprecht. 

Um 4 1912 - Beschwerden wegen der Bauruine

München-Bogenhausen * Zwei Gemeindebevollmächtigte wenden sich zum Zustand des Fleischer-Schlössls an den Magistrat der Stadt und fordern, alles zu unternehmen, „um diesem unästhetischen Zustand ein Ende zu machen“. Zwar haben die Bauhandwerker alles entfernt, was nicht niet- und nagelfest ist, doch häufen sich die Beschwerden über das Durcheinander auf dem verödeten Bauplatz.

 

Um 11 1912 - Zwangsversteigerungsverfahren der Bogenhauser Schlossruine

München-Bogenhausen * Für die Bauruine des Fleischer-Schlössls wird das Zwangsversteigerungsverfahren eingeleitet. Dies hindert jedoch niemanden daran, weiterhin Vorschläge für eine sinnvolle Nutzung der „Bogenhauser Schlossruine“ zu unterbreiten: als Museum, Bildergalerie, Bürogebäude einer Versicherung oder gar als Krankenanstalt - an ein Gericht denkt damals noch niemand.

Ab 1992 - Der Bundesfinanzhof bekommt einen Erweiterungsbau

München-Bogenhausen * Errichtung eines Erweiterungsbaues zur Unterbringung der Bibliothek und der Dokumentationsstelle des Bundesfinanzhofs in der Ismaninger Straße. 

1803 - Staatsminister Montgelas kauft Schloss Stepperg

Bogenhausen * Der Staats- und Konferenzminister Maximilian Joseph von Mont­gelas kauft Schloss Stepperg vom Bogenhausener Handelsmann Franz Xaver Rupprecht. Der nun „Montgelas-Schlössl“ genannte Adelssitz dient ihm als Sommerresidenz. 

1863 - Die Beamten-Relikten-Anstalt wird gebaut

Bogenhausen * König Max II. lässt in Neuberghausen durch Baurat Riedel die „Beamten-Relikten-Anstalt“ bauen. Das repräsentative - vom Volksmund auch despektierlich „Drachenburg“ genannte - Gebäude nahe der Bogenhauser Kirche enthält „außer den Sälen hundert Zimmer“ und bietet damit Platz für rund einhundert Personen. 

In ihm leben verwaiste oder alleinstehende Frauen, „namentlich Töchter des mittleren Beamtenstandes“, deren Pensionsansprüche für den Lebensunterhalt nicht ausreichend sind, für die aber wegen ihrer Herkunft und Erziehung - „als gebildete Frauenzimmer“ - nicht die damals übliche Arbeit als Dienstmädchen in Frage kommt. Ihre einzige Verdienstmöglichkeit bleibt daher „die geringe Einnahme weiblicher Handarbeiten, bei deren gewöhnlicher Unzulänglichkeit“ die betroffenen Frauen „einem kummervollen Leben“ ausgesetzt waren. König Max II. sorgt damit ebenso für den Abschluss der Laufbahn seiner Staatsdiener, wie er mit dem Maximilianeum den Beginn derselben gewidmet hat.

1913 - Bogenhauser Grundverwertungsgesellschaft erwirbt das Fleischer-Schlössl

München-Bogenhausen * Eine eigens zum Ankauf des Fleischer-Areals gegründete Bogenhauser Grundverwertungsgesellschaft erwirbt das Grundstück einschließlich Rohbau an der Ismaninger Straße. 

Mehrfach versucht sie in der Folgezeit vergeblich, das Anwesen als Ganzes zu verkaufen. Pläne des bayerischen Staats, das Gebäude in ein Museum umzuwandeln, werden im letzten Kriegsjahr 1918 aus finanziellen Gründen fallen gelassen.

26. 7 1918 - Der Reichsfinanzhof in die Bogenhauser Ruine

Berlin * Das Gesetz zur Errichtung des Reichsfinanzhofs und die förmliche Bewerbung der Stadt München als Sitz dieses Gerichts bringt eine Wende in der Frage, was aus der „Bogenhausener Ruine“ werden soll. Dass der Reichsfinanzhof nach München kommt, ist keineswegs selbstverständlich - Berlin wäre als 

  • Reichshauptstadt der „natürliche“ Standort gewesen. Ausschlaggebend ist, dass die Entscheidung nicht beim Reichstag, sondern beim Bundesrat, der Länderkammer des Kaiserreichs, liegt. Dieser bestimmt München zum Sitz des neuen Gerichts. Die Gründe für die Entscheidung zugunsten Münchens sind: 
  • Bayerische Eigeninteressen: Das Königreich drängt darauf, ein Reichsorgan auf seinem Territorium zu erhalten, nachdem Leipzig bereits das Reichsgericht und Berlin die meisten Reichsbehörden beherbergt. Als zweitmächtigster Bundesstaat nach Preußen will Bayern nicht leer ausgehen. 
  • Föderaler Ausgleich: Die Standortwahl ist ein Zugeständnis an Bayern und Ausdruck der Anerkennung seiner Bedeutung im Reich.
  • Politische Stabilität: Kurz vor Kriegsende soll Bayern als wichtiger Bundesstaat enger an das Reich gebunden werden. 
  • Praktische Voraussetzungen: München verfügt über die notwendige juristische und verwaltungstechnische Infrastruktur. 
  • Zudem steht mit dem „Fleischer-Schlössl“ ein geeignetes Gebäude zur Verfügung, das nach Ausbau als Dienstsitz des Reichsfinanzhofs genutzt werden konnte. 

28. 2 1908 - Ernst Philipp Fleischer wird wegen Ehebruchs geschieden

München * Ernst Philipp Fleischers Ehe wird „wegen Ehebruchs mit der früheren Modellsteherin Maria Reitmaier“ geschieden.

3. 1 1924 - Das Reichsfinanzhof-Gebäude ist fertiggestellt

München-Bogenhausen * Das Gebäude für den Reichsfinanzhof wird förmlich seiner Bestimmung übergeben. Nach der abschließenden Kassenrechnung belaufen sich die Kosten für Um- und Ausbau auf insgesamt 488.379,95 Goldmark. 

  • Das Gebäude ist im Inneren im Stil des Art déco ausgestattet. Der schönste Raum ist die eichengetäfelte Bibliothek, die jedoch in den 1970er-Jahren einer Modernisierung zum Opfer allen wird. 
  • Im zweiten Stock war die Dienstwohnung des Präsidenten des Reichsfinanzhofs eingerichtet worden.

Nach dem 8. 5 1945 - Der Reichsfinanzhof wird aufgelöst

München-Bogenhausen * Mit der Bedingungslosen Kapitulation wird der Reichsfinanzhof aufgelöst.

1992 - Der Bibliotheksanbau des Bundesfinanzhofs wird erweitert

München-Bogenhausen * Über dem ursprünglich eingeschossigen Bibliotheksanbau des Bundesfinanzhofs werden zwei weitere Stockwerke auf einer Stahlrahmenkonstruktion „aufgehängt“, da die Statik einen klassischen Aufbau nicht erlaubt.

2 1918 - Kleinwohnungen oder Villen

München-Bogenhausen * Die Baufirma Heilmann & Littmann bietet an, im sogenannten „Fleischerpalast“ 110 Kleinwohnungen zu errichten. Schließlich entschließt man sich jedoch, das Gebäude abzubrechen und das Gelände in dreißig Villengrundstücke zu parzellieren. 

Ein entsprechender Baulinienplan liegt vor, und die Verhandlungen mit dem königlich-bayerischen Pionierbataillon über die Sprengung des Rohbaus sind eingeleitet. 

1. 10 1918 - Der Reichsfinanzhof nimmt seine Tätigkeit auf

München-Bogenhausen * Der Reichsfinanzhof nimmt seine Tätigkeit auf.

5. 5 1900 - Herzog Carl Theodor in Bayern veräußert Stepperg

Bogenhausen * Herzog Carl Theodor in Bayern veräußert das inzwischen auf 389 Tagwerk angewachsene Bauerwartungsland für vier Millionen Mark an die Terrain-Aktiengesellschaft Herzogpark München-Gern, geführt von Jakob Heilmann und Max Littmann. 

Mit der Parzellierung der ehemaligen herzoglichen Ländereien in der Isarau zwischen Bogenhausen und dem Oberföhring-Grüntal beginnt die Bebauung des Areals mit repräsentativen Villen für wohlhabende Münchner Bürger - unter dem bis heute geläufigen Namen „Herzogpark“.

768 - Bogenhausen wird erstmals urkundlich benannt

Bogenhausen * Der Ort Bogenhausen wird erstmals im Jahr 768 unter der Bezeichnung „Pupinhusir“ urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet Haus/Häuser des Poapo/Poppo/Pubo.

Die Nennung erfolgt in einer Schenkungsurkunde im Zusammenhang mit dem Hochstift Freising, in der Besitzungen im Gebiet des heutigen Münchner Ostens aufgeführt werden. Damit zählt Bogenhausen zu den ältesten nachweisbaren Siedlungen im Raum München.

1802 - Aus Törring-Gronsfeld wird Törring-Gutenzell

Bogenhausen * Nach dem Tod seines Vaters erbt der Sohn Joseph August von Törring-Gronsfeld das linksrheinische Gronsfeld sowie die württembergische Reichsabtei Gutenzell. Er ändert seinen Namen daraufhin in Toerring-Gutenzell und ist mit den in seinem Besitz befindlichen 1.393 Anwesen der größte adelige Grundbesitzer im südbayerischen Raum.

4 1944 - Bomben zerstören die Beamten-Relikten-Anstalt

München-Bogenhausen * Die Beamten-Relikten-Anstalt fällt einem Bombenangriff zum Opfer und wird vollständig zerstört.

1820 - Das Karussell in der Betz‘schen Wirtschaft

Bogenhausen * Im Wirtsgarten des Betz‘schen Gasthauses in Bogenhausen befindet sich neben einer Hühnerbraterei auch ein  zwölfeckiger, schindelbedeckter Pavillon mit einem Karussell, das ein Dromedar, einen Steinbock, einen Widder und fünf Pferde, die Kutschen ziehen. Wenn sich jemand findet, der im Keller unter dem Karussell anschiebt, ist das für die Kinder eine Mords-Gaudi. Das Karussell ist die besondere Attraktion. 

1865 - Militärspital in der Beamten-Relikten-Anstalt

Bogenhausen *  Die im neugotischen Stil errichtete Beamten-Relikten-Anstalt ist fertiggestellt, kann aber erst 1871 seinem vorgesehenen Zweck zugeführt werden, da es nach seiner Fertigstellung - wegen der Kriege - zunächst als Militärspital benutzt wird.

7 1944 - Der Betz‘sche Tanzpavillon wird von Bomben zerstört

München-Bogenhausen * Der unter Denkmalschutz stehende Tanzpavillon aus der Biedermeierzeit im Wirtsgarten des Betz‘schen Gasthauses in Bogenhausen wird durch Bomben zerstört. 

1920 - Die weltweit ältest erhaltenen Karussell-Figuren

München-Bogenhausen * Die Figuren und Wagen des Karussells aus dem Betz‘schen Gasthaus in Bogenhausen kommen ins Münchner Stadtmuseum. Sie gelten als die weltweit ältest erhaltenen Teile eines volkstümlichen Ringelspiels. 

7. 7 1950 - Grundsteinlegung für ein Fabrikationsgebäude der Firma Togal

München-Bogenhausen * Der Grundstein für ein zusätzliches Fabrikationsgebäude der Firma Togal an der Ismaninger-/Törringstraße wird gelegt.

Ab dem 7. 9 1972 - Das olympische Bogenschießen auf der Werneckwiese

München-Englischer Garten - Schwabing * Auf der Werneckwiese im Englischen Garten finden zwischen dem 7. und dem 10. September 1972 die olympischen Wettbewerbe im Bogenschießen statt.

4 1943 - Lebensborn-Abteilungsleiter Günther Tetsch bezieht die Bürgermeistervilla

München-Bogenhausen * Günther Tetsch, der Abteilungsleiter Rechtswesen des Lebensborn e.V. bezieht die Bürgermeistervilla in Bogenhausen.

26. 6 1962 - 250 Demonstranten treffen sich am Monopteros

München-Lehel - Englischer Garten * Am Monopteros im Englischen Garten treffen sich rund 250 Protestierer zu einer vom Ortnungsamt verbotenen Kundgebung. Doch statt der Protestkundgebung wird über die Ereignisse der Schwabinger Krawalle diskutiert und in einer Resolution eine genaue Überprüfung der Vorfälle und die Kennzeichnung der Polizisten mit Dienstnummern gefordert. Die Versammlung wird aufmerksam von der Polizei beobachtet.

Der Allgemeine Studenten-Ausschuss der Ludwig-Maximilians-Universität distanziert sich per Flugblatt von den Protesten.

Um 12 1942 - Dienstwohnungen des Lebenborn e.V. in der „Bürgermeister-Villa“

München-Bogenhausen * Da in der Bürgermeister-Villa in der Ismaninger Straße 95 Dienstwohnungen des Lebenborn e.V. untergebracht werden, müssen die Büros in die Mathildenstraße 8/9 umziehen.

1832 - Ein künstlicher Hügel wird im Englischen Garten aufgeschüttet

München-Englischer Garten - Lehel * Ein künstlicher Hügel wird im Englischen Garten aufgeschüttet. Ziegelfundamente in fast gleicher Höhe wie der Monopteros selbst, geben dem Kunstberg den nötigen Halt. Der Hügel besteht aus Ziegelsteinen, Resten der Stadtbefestigung und angefallenem Erdreich.  

1836 - Die Bauarbeiten am Monopteros beginnen

München-Englischer Garten - Lehel * Die Bauarbeiten am Monopteros, auf dem durch Menschenhand künstlich aufgeschütteten Hügel, beginnen. Die Arbeiten dauern bis 1837.  Der Architekt ist Leo von Klenze.  

Heute geht hier der Blick geht über die „Po-Ebene“, weil sich hier das bevorzugte Revier der sich hüllenlos sonnenden Parkbesucher befindet. 

1898 - Die Bürgermeistervilla an der Ismaninger Straße 95

München-Bogenhausen * Die neubarocke, schlossartige Bürgermeistervilla an der Ismaninger Straße 95 wird für das Ehepaar Joseph und Pauline Selmayr auf dem Grund es ehemaligen Hansmarterhofs erbaut. Sie umgibt der Bürgermeistergarten.

3. 11 2000 - Die August-Everding Theater-Akademie in Bogenhausen

München-Bogenhausen * Die Studiengänge Musical, Dramaturgie sowie Theaterkritik der August-Everding Theater-Akademie beziehen die Bürgermeistervilla in Bogenhausen.

24. 6 1941 - Der Lebensborn e.V. erwirbt die Bürgermeister-Villa in Bogenhausen

München-Bogenhausen * Der Lebensborn e.V. erwirbt die Bürgermeister-Villa in der Ismaninger Straße 95 in Bogenhausen. Zu diesem Zweck genehmigt Heinrich Himmler die Aufnahme eines Kredits in Höhe von 750.000 RM. Die Villa wird zur Unterbringung von Lebensborn-Dienststellen gebraucht, die in der Herzog-Max-Straße 3-7 keinen Platz mehr haben. So zum Beispiel die Krankenkassenabteilung

In einem Rundschreiben vom 24. Juni 1941 wird die Eröffnung der Verwaltungsstellen als „Dienststelle Ismaningerstraße 95“ bekannt gegeben. Unter der Anschrift Ismaninger Straße 95 findet sich die einzige offizielle Eintragung des Lebensborn e.V. in einem Münchner Adressbuch.

11. 12 2005 - Die Trambahnhaltestelle Bundesfinanzhof

München-Bogenhausen * Die Trambahnhaltestelle Törringstraße wird in Bundesfinanzhof umbenannt. Damit wird ein in der Öffentlichkeit weitgehend unbekanntes höchstes Gericht Deutschlands zumindest örtlich sichtbar gemacht. 

Um 1861 - Die Arbeiten an der Maximilians-Anlage sind abgeschlossen

München-Haidhausen - Bogenhausen * Die Arbeiten an der Maximilians-Anlage sind weitgehend abgeschlossen. Carl Effners Hauptarbeit und Hauptleistung bestand zunächst darin, aus dem unansehnlichen, zum Teil unterspülten Steilhang eine künstlerisch geformte Landschaft zu bilden. Der Uferhang war stark erodiert. Der Höhenunterschied hinunter zur Isar lag bei fast fünfzehn Meter. Das Gelände fiel nahezu senkrecht zum Fluss ab. Den am Hangfuß gelegenen Uferbereich konnte Carl Effner zunächst gar nicht in seine Planungen einbeziehen, da die Isar zu diesem Zeitpunkt noch nicht hochwasserfrei verbaut und reguliert war. 

Dennoch erkannte Effner, welche Möglichkeiten ihm die Terraingewinnung durch die Isarregulierung bot und nutzte geschickt die Gegebenheiten am Fluss und am Steilufer aus. Er gestaltete aus der ganzen Wildnis und dem Geröllbett der Isar mit ihren Wassertümpeln eine künstliche Parkanlage im Stil eines englischen Parks. 

Effner ließ dazu mehrere hundert Fuhren Erde anschütten und mit großem Arbeitsaufwand die zerklüfteten Hangkanten abböschen, um die Schroffheit des Geländes durch eine sanft wellige Bodenmodellierung abzumildern. Die Auftragung des Bodens diente gleichzeitig auch dem Zweck, den zu pflanzenden Gehölzen auf dem kargen, wasserdurchlässigen Boden das Anwachsen zu erleichtern. 

Insgesamt lässt Carl Effner 740 Bäume und 445 Sträucher, überwiegend heimische Arten aus den Münchner und Schleißheimer Schlossgärten und dem Englischen Garten, hierher verpflanzen. Der Hofgärtner unternimmt dabei für seine Zeit etwas Revolutionäres: Er lässt große Bäume mit gefrorenen Wurzelballen dorthin verpflanzen - und „die Bäume waren so gütig einzuwurzeln und bald waren die Maximilians-Anlage die beliebteste Promenade der Münchner”. 

1937 - Eine Lastenstraße durchquert den Englischen Garten

München-Englischer Garten * Eine Lastenstraße zur Durchquerung des Englischen Gartens in Ost-West-Richtung wird gebaut. Daraus entwickelt sich der heutige Isarring. 

1899 - Eine Villa für Rudolf Diesel in Bogenhausen

München-Bogenhausen * Zwischen 1899 und 1901 entsteht an der heutigen Maria-Theresia-Straße 27 die neobarocke Villa für Rudolf Diesel. Sie kostet 900.000 Mark.

Um 1823 - Nikolaus Freiherr von Maillot de la Treille lässt sich ein Schlösschen erbauen

München-Englischer Garten - Schwabing * Der baierische Kriegsminister Nikolaus Freiherr von Maillot de la Treille lässt sich von dem Architekten Jean Baptiste Métivier am Westrand des Englischen Gartens ein Schlösschen im Stil der italienischen Renaissance erstellen.

Es befindet sich an der Stelle des heutigen Verwaltungsgebäude der Generaldirektion der Allianz-Versicherung. 

1939 - Das Sckell-Denkmal wird durch eine Kopie ersetzt

München-Englischer Garten - Schwabing * Das im Jahr 1932 beseitigte „Sckell-Denkmal“ am Südufer des „Kleinhesseloher Sees“ wird durch eine Kopie von Georg Petzold aus „Kalktuff“ ersetzt.

1932 - Das Sckell-Denkmal muss abgetragen werden

München-Englischer Garten - Schwabing * Das Sckell-Denkmal am Südufer des Kleinhesseloher Sees muss abgetragen werden. Das aus Grünkalkstein bestehende Denkmal ist schnell verwittert.

Ab 1902 - Professor Max Littmann baut für sich und seine Familie die Villa Lindenhof

München-Bogenhausen * Der Professor, Architekt und Bauunternehmer Max Littmann baut für sich und seine Familie in der Höchlstraße 2 die Villa Lindenhof. 

1824 - Ein Denkmal für Friedrich Ludwig von Sckell

München-Englischer Garten - Schwabing * König Max I. Joseph lässt am Südufer des Kleinhesseloher Sees durch den Bildhauer Ernst von Bendel für Friedrich Ludwig von Sckell ein Denkmal errichten.

Um 1800 - Auf einem Wiesengelände wird der Kleinhesseloher See angelegt

München-Englischer Garten * Auf einem Wiesengelände bei Schwabing wird der Kleinhesseloher See angelegt. Er wird zwischen 1807 und 1812 beträchtlich erweitert.

1. 5 1791 - Im Englischen Garten wird ein Manöver abgehalten

München-Englischer Garten * Im Englischen Garten wird ein Manöver abgehalten. Aus ganz Baiern beteiligen sich von jedem Regiment eine Kompanie. Das sind 1.500 Mann, davon 300 zu Pferd. Das Manöver dauert bis zum 29. Juni. 

14. 7 1789 - Der Sturm auf die Bastille fördert den Englischen Garten

Paris * Mit dem Sturm auf die Bastille beginnt in Paris die Französische Revolution. Durch dieses Ereignis wird das Militärgarten-Projekt in München [= Englischer Garten] zu einem Politikum, das in aller Eile realisiert werden muss.

25. 5 1790 - Die erste groß angelegte Besichtigungsfahrt durch den Englischen Garten

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor unternimmt eine erste groß angelegte Besichtigungsfahrt im offenen Gartenwagen durch den neu angelegten Englischen Garten. Doch noch ist der Park für die Öffentlichkeit gesperrt.

Der Bericht der ersten Spazierfahrt erwähnt eine Vieharzneyschule, eine Baumschule, eine Schweizerey, eine Schäferey und eine Ackerbauschule. Diese Einrichtungen sind als Lehr- und Musterbetriebe konzipiert und sollen die Landbevölkerung mit den neuesten Anbau- und Zuchtmethoden vertraut machen.

10. 8 1790 - Die Verwaltung und Benutzung des Englischen Gartens wird geregelt

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor erlässt eine „Spezialresolution“, die die Verwaltung und Benutzung des Englischen Gartens und aller darin befindlichen Grundstücke und Gebäude regelt. 

Um 1798 - Adrian von Riedl kauft ein trockengelegtes ödes Land

München-Englischer Garten - Lehel * Adrian von Riedl, der zuvor mit zwei Dämmen das weitverzweigte Wildflussbett der reißenden Isar zwischen Lehel und Ismaning gebändigt hatte, kauft einen Teil des von ihm trockengelegten ehemaliges Isarbetts, das als ödes Land von Kurfürst Carl Theodor freigegeben wurde.

Zunächst lässt er sich zwischen Eisbach und Schmiedbach, am Rande des Englischen Gartens ein stattliches Palais erbauen, das er mit einem kleinen Englischen Garten mit allerlei Zubehör umgibt. Sogar eine Brunnquelle, eine Gloriette, und ein kleiner Chinesischer Turm dürfen nicht fehlen. Aus dieser Anlage entsteht später der Paradiesgarten, ein beliebtes Ausflugslokal.

Um das Jahr 1798 - Adam Freiherr von Aretin kauft ein ödes Grundstück

München-Englischer Garten - Lehel * Vizekanzler Adam Freiherr von Aretin kauft ein ödes Grundstück an der Ostseite des Englischen Gartens und baut dort einen Sommersitz mit zwei kleinen Häusern und einem Lustgarten im französischen Stil.

1810 - Freiherr Adam von Aretin verkauft sein Grundstück an Raphael Kaula

München-Englischer Garten * Freiherr Adam von Aretin verkauft sein Grundstück am Ostrand des Englischen Gartens an den Großhändler und Bankier Raphael Kaula. In der Folgezeit lässt Kaula kleinere Gebäude seines Vorbesitzers Aretin abreißen und durch das elegantere Kaula-Schlössl ersetzen. Nach seiner Erhebung in den Adelsstand heißt das Kaula-Schlössl nun Murat-Schlössl. 

Seine im Jahr 1812 als jüngstes Kind geborene Tochter Nanette wächst zu einer so auffallenden Schönheit heran, dass sie unter dem Titel „Münchens schönste Jüdin“ weithin bekannt ist.

1790 - Ein Bierausschank für die im Englischen Garten beschäftigten Arbeiter

München-Englischer Garten - Schwabing * An der ursprünglichen nördlichen Grenze des Englischen Gartens befinden sich zwei kleine Holländische Bauernhäuser, die dem Parkwächter Josef Tax als Wohnung dienen. 

Er hält Kühe und Esel und betreibt außerdem einen Bierausschank für die im Englischen Garten beschäftigten Arbeiter und Tagelöhner. Damit legt er den Grundstein für das später so beliebte Ausflugslokal Kleinhesselohe, das anfangs im Volksmund auch Kleines Eselsloch genannt wird.

1. 11 1790 - Der Lehrbetrieb in der Veterinärschule wird aufgenommen

München-Englischer Garten - Schwabing * Der Lehrbetrieb in der Veterinärschule wird durch den Professor der Tierarzneikunst und Medizinalrat Anton Joseph Will aufgenommen. 

18. 5 1814 - Errichtung einer Stahlfabrik am Eisbach in der Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Der Hofhammerschmied Lindauer erhält - gegen den erbitterten Widerstand des Hofgartenintendanten Friedrich Ludwig von Sckell - die Erlaubnis zur Errichtung einer Stahlfabrik am Eisbach in der Hirschau.

1 1863 - Zukäufe für den Zoologischen Garten

München-Englischer Garten - Schwabing * Der Großhandelsaufmann Benedikt Benedikt vergrößert durch Zukäufe sein für einen Zoologischen Garten vorgesehenes Grundstück am Westrand des Englischen Gartens. Es hat jetzt die Größe von sechs Fußballfeldern und ist damit etwa ein Zehntel des heutigen Tierparks Hellabrunn.

Die landschaftliche Anlage des Zoologischen Gartens übernimmt der königliche Hofgärtner August Klein. Die Bauten erstellt der Münchner Architekt Carl Schönhammer. Als nächstes werden Tiere angeschafft, die das Münchner Klima vertragen müssten.

1970 - Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird wegen Baufälligkeit abgerissen

<p><strong><em>München-Englischer Garten - Schwabing</em></strong> * Das Seehaus am Kleinhesseloher See&nbsp;wird wegen Baufälligkeit abgerissen. Danach richtet man sich in provisorischen Holzhütten ein.</p>

1. 5 1790 - Die Thierartzney-Schule wird in der Gemeinde Schwabing eröffnet

München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Thierartzney-Schule“ wird unter der Leitung des Medizinalrats Professor Dr. med. Anton Will in der sogenannten Jesuitenwasch in der damals noch selbstständigen Gemeinde Schwabing eröffnet. 

Die Tierarzneischule beschäftigt sich mit der Bekämpfung einbrechender Viehseuchen sowie der Ausbildung geschickter Tierärzte und guter Huf- und Kurier-Schmiede für die Kavallerie-Regimenter. Der Lehrbetrieb wird aber erst am 1. November aufgenommen. 

1935 - Das baufällig gewordene See-Restaurant Kleinhesselohe wird abgerissen

München-Schwabing - Englischer Garten * Das baufällig gewordene See-Restaurant Kleinhesselohe wird abgerissen und durch einen etwas größeren hölzernen Neubau von Professor Rudolf Esterer ersetzt.

2013 - Das Seehaus ist im Sommer ein stark frequentierter Biergarten

München-Englischer Garten - Schwabing * Mit 2.500 Sitzplätzen ist das Seehaus im Sommer ein stark frequentierter Biergarten.

1955 - Das Seehaus wird wieder eröffnet

München-Englischer Garten - Schwabing * Nach der Behebung der Kriegsschäden wird das Seehaus wieder eröffnet.

23. 7 1863 - Der erste - öffentliche - Zoo Münchens wird eröffnet

München-Schwabing * Der erste - öffentliche - Zoo in München wird eröffnet. Er ist auf Initiative des Münchner Großhändlers Benedikt Benedikt in einem von ihm erstandenen Gelände am Englischen Garten entstanden. 

Die Münchner Presse feiert den neuen Zoologischen Garten: „Während andere Weltstädte, wie London, Paris, Brüssel, Amsterdam, Wien, Berlin, Frankfurt und Dresden längst ihre Tiergärten hatten, war der Münchner darauf angewiesen, zu warten, bis irgend ein Menageriebesitzer seine hölzerne Baracke vor dem Karlstor aufgeschlagen hat, und wo man im Gedränge meist bei großer Hitze und höchst unangenehmen Gerüchen nur vorübergehend die seltenen ausländischen Tiere beschauen konnte. Dieses ist nun anders geworden; auch München hat nun einen Tiergarten ganz eigener Art erhalten, es hat einen neuen Vergnügungsort gewonnen, der allgemeine Anerkennung verdient, denn er verbindet Belehrung und Unterhaltung, wie keiner in der ganzen Stadt, und wird mit Recht ein Lieblingsplatz der intelligenten Bevölkerung werden.“

1883 - Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird als Bootshaus errichtet

München-Englischer Garten - Schwabing * Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird von Gabriel von Seidl als Bootshaus errichtet. Später nimmt es das See-Restaurant Kleinhesselohe auf.

1985 - Das heutige Seehaus am Kleinhesseloher See wird errichtet

München-Englischer Garten - Schwabing * Das heutige Seehaus am Kleinhesseloher See wird von den Architekten Ernst Hürlimann und Ludwig Wiedemann errichtet.

1900 - Die 2.000. Lokomotive verlässt das Maffei‘sche Werk

München-Englischer Garten - Hirschau * Die 2.000. Lokomotive verlässt das Maffei‘sche Werk und wird an die Kgl. Bay. Staatsbahn geliefert.

1845 - Die Königliche Bayerische Staatsbahn kauft den „Münchner“

München-Englischer Garten - Hirschau * Da Joseph Anton von Maffei seine erste, im Eisenwerk Hirschau gefertigte Lokomotive immer noch nicht verkauft hat, greift er zur Feder und schreibt an König Ludwig I. folgende Zeilen:

„Es sind sechs Jahre, seitdem der „Münchner“ zu bauen angefangen wurde. Die Durchschnittszahl der in dieser Fabrik allein seither Beschäftigten Arbeiter beläuft sich für ein Jahr auf 230. Jeder derselben, gering gerechnet, gebraucht zur Stillung seines Durstes des Tages drei Maaß Bier, was in sechs Jahren 1.511.100 Maaß betrug. Bekanntlich entrichtet die Maaß Bier beiläufig 1 Kreuzer ärarialischen Aufschlag, so entziffert sich an diesem einzigen Gefälle schon seither eine Staatseinnahme von ohngefähr 25.000 Gulden“.

Daraufhin kauft die Königliche Bayerische Staatsbahn den „Münchner“ für 24.000 Gulden und reiht ihn unter der Nummer 25 in ihren Lokomotivenpark ein.

1935 - Mit dem Abbruch der Maffei'schen Maschinenfabrik wird begonnen

München-Englischer Garten - Hirschau * Mit dem Abbruch der Maffei'schen Maschinenbaufabrik wird begonnen.

1837 - Josef Anton Ritter von Maffei kauft den Lindauer'schen Hammer

München-Englischer Garten - Hirschau * Der vielseitige Unternehmer Josef Anton Ritter von Maffei, einer der Mitbegründer der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank erwirbt in der Hirschau für 57.000 Gulden den mit Wasserkraft betriebenen ehemaligen Lindauer'schen Hammer mit einer kleinen Eisengießerei. Er baut ihn zu einer der leistungsfähigsten Lokomotiven- und Maschinenfabriken Bayerns aus.

3. 9 1860 - Der eiserne Dachstuhl für die Befreiungshalle

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei liefert den von ihr gefertigten eisernen Dachstuhl für die Befreiungshalle bei Kehlheim und beginnt vor Ort mit den Arbeiten. Innerhalb von 14 Tagen ist die Bedachung des kolossalen Gebäudes vollendet.

1838 - Joseph Anton Ritter von Maffei kauft die Hofhammerschmiede

München-Englischer Garten - Hirschau * Der aus einem italienischen Adelsgeschlecht stammende Joseph Anton Ritter von Maffei kauft von der Witwe Lindauer die weit außerhalb der Stadtgrenze Münchens gelegene Hofhammerschmiede in der Hirschau ab.

1. 5 1850 - Die Maffei'sche Maschinenfabrik präsentiert ihr erstes Dampfschiff

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Maffei'sche Maschinenfabrik präsentiert ihr erstes Dampfschiff. Über dem zu den Werkstätten in der Hirschau führenden Isarkanal fährt der Raddampfer Stadt Donauwörth über die Isar bis zur Praterinsel.

Die Fabrikarbeiter haben den Dampfer, der eine Länge von etwa 40 Metern bei 3 ½ Meter Breite und einen sehr geringen Tiefgang besitzt, reich verziert und an der Landspitze nahe der Praterinsel eine große, mit maschinentechnischen Emblemen geschmückte Pyramide aufgebaut.

Eine große Schar Neugieriger beobachtet die Fahrt des Schiffes, das mit einer Leistung von 43 Pferdestärken gegen den Strom der Isar hinauf fährt; später dann flussabwärts bis zur Donau.

1851 - Der bei Maffei gebaute Dampfer Maximilian läuft in Starnberg vom Stapel

München-Englischer Garten - Hirschau - Starnberg * Der bei Maffei gebaute Raddampfer Maximilian läuft in Starnberg vom Stapel. Er hat eine genietete eiserne Schiffsschale mit Holzaufbauten.

1853 - Die Lokomotive „Die Pfalz“ erreicht bereits 120 km/h

München-Hirschau * Die im Maffei-Werk Hirschau gebaute Lokomotive „Die Pfalz“ für die Bayerische Pfalzbahn erreicht bereits 120 km/h.

1912 - Der Mitarbeiterstamm bei Maffei hat sich auf 2.026 Personen erhöht

München-Englischer Garten - Hirschau * Der Mitarbeiterstamm bei Maffei hat sich auf 2.026 Personen erhöht.

1835 - Joseph Anton von Maffei investiert in den Schiffs- und Lokomotivenbau

München-Englischer Garten - Hirschau * Joseph Anton von Maffei investiert in einen riskanten Zukunftsmarkt: dem Schiffs- und Lokomotivenbau. Um den Ausbau des bayerischen Eisenbahnnetzes zu forcieren, beteiligt er sich - als einer der Initiatoren und Hauptaktionäre von Münchner und Augsburger Bank- und Kaufleuten - an der Gründung einer Aktiengesellschaft zum Bau der Eisenbahn München - Augsburg.

1. 10 1874 - Die 1.000. Lokomotive verlässt das Maffei-Werk

München-Englischer Garten - Hirschau * Die 1.000. Lokomotive verlässt das Maffei-Werk in der Hirschau.

1857 - Joseph Hall verlässt das Eisenwerk Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Joseph Hall verlässt das Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei. Sein Nachfolger wird George Jon Ashton.

1848 - Maffei beschäftigt 500 Mitarbeiter

München-Englischer Garten - Hirschau * Maffei beschäftigt 500 Mitarbeiter in der Hirschau.

1839 - Die Maffei'sche Fabrik beschäftigt bereits 160 Arbeiter und Tagelöhner

München-Englischer Garten - Hirschau * Angeblich beschäftigt die Maffei'sche Fabrik bereits 160 Arbeiter und Tagelöhner. Doch diese Angabe scheint weit überzogen.

Das Münchner Kunst- und Gewerbeblatt vom Juni 1852 beziffert die von Maffei im Jahr 1839 bezahlten Wochenlöhne auf 12.500 Gulden. Davon kann er unmöglich 160 Arbeiter bezahlt haben. Das wären lediglich 1 ½ Gulden in der Woche.

1844 - Die Maffei'sche Maschinenfabrik beschäftigt 150 Arbeiter

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Maffei'sche Maschinenfabrik in der Hirschau beschäftigt 150 Arbeiter.

1908 - Der von der Maffei-Maschinenfabrik entwickelte neue Lokomotiventyp

München-Englischer Garten - Hirschau * Der von der Maffei'schen Maschinenfabrik entwickelte neue Lokomotiventyp S3/6 ist mit einer Heißdampfmaschine ausgerüstet. Sie kommt mit wesentlich weniger Kohle aus als vergleichbare Lokomotiven mit Nassdampfmaschinen und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 140 Stundenkilometern.

7. 10 1841 - Die „Münchner“ wird zum Bahnhof auf dem Marsfeld gebracht

München-Englischer Garten - Hirschau * Die „Münchner“ genannte Lokomotive wird von „zehn Pferden gezogen und aufs Schönste mit Blumen und Girlanden geschmückt“ zum Bahnhof auf dem Marsfeld gebracht.

Denn in der Zwischenzeit hatte Joseph Anton von Maffei, der Vorsitzende der München-Augsburger-Eisenbahngesellschaft, im Maffeischen Eisenwerk in der Hirschau, mit dem Bau von Lokomotiven begonnen. Das erforderliche technische Know-how brachte der Engländer Joseph Hall in das Unternehmen ein. 

1843 - Auftrag über die Lieferung von acht Lokomotiven des Typs „Bavaria“

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Kgl. Bay. Staatsbahn erteilt dem Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei einen Auftrag über die Lieferung von acht Lokomotiven des Typs „Bavaria“. Sie sollen auf der Strecke Nürnberg - Bamberg eingesetzt werden. Um den Auftrag zu erhalten, muss Maffei die väterliche Tabakfabrik als Kaution einbringen.

Der Auftrag geht aber nicht nur an Maffei, sondern auch an Kessler & Martiensen in Karlsruhe und Meyer & Comp. im elsässischen Mühlhausen. Sie müssen sich den Auftrag zu je acht Lokomotiven teilen. Die wichtigste Auflage für die drei Firmen lautet: „Alle Teile an den 24 Lokomotiven müssen untereinander austauschbar sein.“

Seine erste Lokomotive, den „Münchner“, hat Maffei aber noch immer nicht verkauft.

Bis 1926 - In der Maffei'schen Fabrik sind 44 Dampfschiffe entstanden

München-Englischer Garten - Hirschau * In der Maffei'schen Fabrik in der Hirschau sind 44 Dampfschiffe für deutsche Seen und Flüsse entstanden.

1908 - De Maffei'sche Maschinenbaufabrik hat 8.165 Lokomotiven produziert

München-Englischer Garten - Hirschau * Bisher hat die Maffei'sche Maschinenbaufabrik in der Hirschau insgesamt 8.165 Lokomotiven produziert.

1885 - Der Raddampfer Maximilian kommt zum Ammersee

Starnberger See - Ammersee * Der im Jahr 1851 im Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei produzierte Raddampfer Maximilian wird nach 34 Dienstjahren auf dem Starnberger See in zwei Teile zerlegt und zum Ammersee transportiert. Dort ist er weitere zehn Jahre im Einsatz.

10. 3 1790 - Gründung der Thier-Arzney-Schule

München-Englischer Garten - Schwabing * Kurfürst Carl Theodor ruft in einem Dekret die „Thier-Arzney-Schule“ ins Leben. Sie soll nicht nur Viehseuchen erforschen und bekämpfen, sondern auch Tierärzte und Schmiede für die Kavallerie ausbilden.

1844 - Die Maffei'sche Fabrik liefert die ersten acht Lokomotiven aus

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Maffei'sche Fabrik liefert die ersten acht Lokomotiven an die Bayerische Staatsbahn aus, die bald einen Großteil ihres Lokomotivenbedarfs bei Maffei deckt. Die „Suevia“, eine technisch verbesserte Lokomotive, fährt die Strecke Augsburg - Donauwörth. 

Daneben stellt Maffei auch Dampfschiffe, Dampfmaschinen, Walz- und Mühlwerke, Werkzeugmaschinen und sonstige Maschinen her.

13. 10 1841 - „Der Münchner“ erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 59 km/h

München-Englischer Garten - Hirschau * „Der Münchner“, die von dem englischen Ingenieur Joseph Hall in der Münchner Hirschau gefertigte Lokomotive absolviert erfolgreich ihre Probefahrt auf der Strecke München - Augsburg. Die Lokomotive ist noch vollständig einem englischen Vorbild nachgebaut.

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 32 km/h auf der Horizontalen bei 161 Tonnen Anhängelast übertrifft sie jedoch die Leistung der englischen Vorbilder. „Der Münchner“ erreicht bei Probefahrten sogar eine Spitzengeschwindigkeit von 59 Stundenkilometern. 

1910 - Die Staatsregierung bremst die Elektrifizierung

München-Englischer Garten - Hirschau * Aufgrund der zur Serienreife entwickelten neuen Maffei'schen Lokomotive mit Heißdampfmaschine verfolgt das Bayerische Verkehrsministerium die Elektrifizierung der Bahn mit wesentlich geringerem Nachdruck.

1839 - Joseph Hall wird Direktor im Eisenwerk Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Joseph Anton von Maffei engagiert Joseph Hall, einen englischen Ingenieur, als Direktor für das Eisenwerk Hirschau. Joseph Hall ist zur Montage der sechs in England gefertigten Lokomotiven nach München gekommen. Die Zugmaschinen sollen auf der Strecke München - Augsburg eingesetzt werden.

1848 - Joseph Anton von Maffei' Werk fertigt die Lokomotive Behaim

München-Englischer Garten - Hirschau * Die im Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei gefertigte Lokomotive Behaim wird auf der Steilrampe zwischen Neuenmarkt-Wirsberg und Marktschorgast eingesetzt. Die Behaim ist die erste dreifach gekuppelte Lokomotive für die Königlich Bayerische Staatsbahn. 

Bis 31. 12 1860 - Im Eisenwerk Hirschau sind 465 Lokomotiven entstanden

München-Englischer Garten - Hirschau * Im Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei sind 465 Lokomotiven entstanden. Davon fanden 129 einen Käufer im Ausland.

1846 - Das Eisenwerk Hirschau fertigt eine 200-PS-Dampfmaschine

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei fertigt eine 200-PS-Dampfmaschine für die Mechanische Fabrik Augsburg.

25. 8 1844 - Die Eisenbahnlinie von Nürnberg nach Bamberg wird eröffnet

Nürnberg - Bamberg * Die Eisenbahnlinie von Nürnberg nach Bamberg wird eröffnet. Dabei kommt erstmals eine bayerische Lokomotive - die Bavaria der Firma Maffei in der Hirschau - zum Einsatz.

20. 3 1838 - Der Kaufvertrag für den Lindauer'schen Hammer wird unterschrieben

München-Englischer Garten - Hirschau * Der Kaufvertrag für die Hofhammerschmiede, auch Lindauer'scher Hammer genannt, wird von Franziska Lindauer und Joseph Anton von Maffei unterschrieben. Das Unternehmen firmiert zunächst viele Jahre unter Eisenwerk Hirschau.

Weil Maffei gegenüber seinen Konkurrenten Emil Keßler in Karlsruhe und August Borsig in Berlin nicht als Nachzügler erscheinen will, gibt er immer 1837 als Gründungsjahr seines Unternehmens an.

11. 9 1841 - Maffei's Lokomotive heißt „Der Münchner“

München - Berchtesdaden * Das von Joseph Anton von Maffei aufgesetzte Schreiben zur Namensgebung seiner in der Hirschau gefertigten Lokomotive erhält der Verfasser mit einem von König Ludwig I. ausgeführten handschriftlichen Vermerk aus Berchtesgaden zurück: 

„Mit vielem Vergnügen erfuhr des Dampfwagens Erbauung aus München und dem ausgesprochenen Wunsche gemäß, daß ich ihm einen Namen geben möchte, soll er der „Münchner“ heißen“. Von einem Kaufangebot für die Lokomotive ist nichts zu lesen. Das wird bis noch 1845 dauern.

Überhaupt muss Joseph Anton von Maffei seine erste Lokomotive wie Sauerbier anbieten, denn „Der Münchner“ war keine Auftragsarbeit, sondern eher ein Gesellenstück, mit dem er die Leistungsfähigkeit seines Unternehmens unter Beweis stellen will. Räder, Treibachse, Kesselbleche und einige feinmechanische Teile mussten noch aus England bezogen werden. Und die München - Augsburger Eisenbahngesellschaft hat sich schon mit acht Lokomotiven eingedeckt und ist damit überversorgt.

1843 - George Jon Ashton kommt an das Eisenwerk Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Für das Eisenwerk Hirschau von Joseph Anton von Maffei wird mit George Jon Ashton ein zweiter Engländer angeworben.

1807 - Der Kleinhesseloher See wird auf seine heutige Größe gebracht

München-Englischer Garten - Schwabing * Der künstlich auf einer Wiese angelegte Kleinhesseloher See wird unter der Leitung von Friedrich Ludwig Sckell auf seine heutige Größe von acht Hektar gebracht. Die Arbeiten dauern bis 1812.

1846 - Die Maffei'sche Maschinenbauanstalt beschäftigt 372 Arbeiter

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Maffei'sche Maschinenbauanstalt in der Hirschau beschäftigt 372 Arbeiter. Das ist eine für das damalige München „gewaltige“ Zahl.

23. 7 1952 - Das Maffei-Gelände wird in den Englischen Garten einbezogen

München-Englischer Garten - Hirschau * Das 30 Hektar große Maffei-Gelände wird in den Englischen Garten einbezogen.

1901 - Das Maffei'sche Eisenwerk in der Hirschau erhält einen Gleisanschluss

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Maffei'sche Eisenwerk in der Hirschau erhält einen vom Prinzregenten Luitpold genehmigten Gleisanschluss zum Schwabinger Güterbahnhof.  

Bis dahin mussten über 2.000 Lokomotiven auf Straßenfahrzeuge verladen werden. Anfangs wurden die Maschinen von vielen Pferden, später von einer Lokomobile durch die ganze Stadt zur Zentralwerkstätte der Eisenbahn gezogen und dort mit den separat transportierten Radsätzen erneut zusammengebaut.

1931 - Die Firmen Krauss und Maffei fusionieren

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Firmen Krauss und Maffei fusionieren. Das Werk in der Hirschau wird stillgelegt nach Allach verlegt.

9. 9 1841 - Ritter Maffei bittet den König zur Namensgebung seiner Lokomotive

München * Joseph Anton von Maffei vertritt gegenüber König Ludwig I. die Auffassung, dass es notwendig ist, „alles Eisenbahnmaterial im eigenen Land herzustellen, um unabhängig vom Ausland zu werden“. Er habe zu diesem Zweck das Lindauer'sche Hammerwerk, eine Eisenschmiede mit kleinem Walzwerk, erworben und zu einer Maschinenfabrik mit Gießerei und Kesselschmiede umgestaltet. Dort, in der Hirschau, stünde seine erste, mit eigenen Mitteln erbaute Lokomotive vor der Vollendung. Und weil er die Maschine auch verkaufen will, bittet er den König - in einer peinlich unterwürfigen Sprache - zur Namengebung der Lokomotive:

„Euer Königliche Majestät wollen den in meiner Werkstätte erbauten ersten Bayerischen Dampfwagen den Namen Allergnädigst zu bestimmen geruhen.
Indem ich der Gewährung dieses allerunterthänigsten Gesuchs von Eurer Königlichen Majestät Huld und Gnade entgegenharre, erstrebe ich allertiefster Ehrfurcht Euer Königlichen Majestät
allerunterthänigst treugehorsamster Joseph Anton von Maffei“
.

1847 - Die Maffei'sche Fabrik in der Hirschau liefert ihre Lokomotive Donau

München-Englischer Garten - Hirschau * Die Maffei'sche Fabrik in der Hirschau liefert ihre Lokomotive Donau an die Kgl. Bay. Staatsbahn. Sie ist bis 1895 im Einsatz.

1864 - Die 500. Lokomotive aus der Hirschau

München-Englischer Garten - Hirschau * Die 500. Lokomotive mit dem Namen „Hirschau“ (?) verlässt die Maffei'sche Lokomotiven-Fabrik. 

1895 - Die Villa des Freiherrn von Bechtolsheim

Bogenhausen * Der Ingenieur und Erfinder Clemens Wenzeslaus Nikodemus Alexander Maria Freiherr von Mauchenheim genannt Bechtolsheim lässt sich an der Maria-Theresia-Straße 27 durch Martin Dülfer eine Villa errichten. Das 3.940 Quadratmeter große Grundstück erwirbt er im Jahr 1895 von der Stadt München. Der Preis für den Baugrund beträgt 136.381 Mark. 

Die Lage ist auch deshalb reizvoll, weil auf der gegenüberliegenden Straßenseite keine Häuser entstehen konnten. Statt dessen geht der Blick auf die Baumpracht der inzwischen üppig gewachsenen Maximilians-Anlage. 

2. 7 1907 - Die Maffei-Lokomotive „S 2/6“ erreicht einen Weltrekord

München-Englischer Garten - Hirschau * Die „S 2/6“, eine speziell für Schnellfahrversuche bei Maffei in der Hirschau gebaute Lokomotive erreicht mit einer Geschwindigkeit von 154,5 km/h einen Weltrekord, der bis 1936 Bestand hat.

19. 11 1943 - Der Staat erwirbt das circa 30 Hektar große Maffei-Gelände

München-Englischer Garten - Hirschau * Der Staat erwirbt auf Druck der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen das circa 30 Hektar große Maffei-Gelände um 2,5 Millionen Mark.

1919 - Ein Revolutionsweg zur Maffei-Fabrik wird angelegt

München-Schwabing - Hirschau * Ein Revolutionsweg von der Martiusbrücke zur Maffei-Fabrik quer durch die Seewiese (= Werneck-Wiese) wird angelegt.

1838 - Das Werneck-Denkmal am Kleinhesseloher See

München-Englischer Garten - Schwabing * In Erinnerung an Freiherr Reinhard von Wernecks „verdienstvolle Tätigkeit“ als Direktor des Englischen Gartens veranlasst König Ludwig I. die Errichtung des Werneck-Denkmals auf einer kleinen Anhöhe in der Nähe des Ostufers des Kleinhesseloher Sees. Architekt ist Leo von Klenze.

13. 8 1789 - Der Auftrag zur umgehenden Verwirklichung des Englischer Gartens

München-Englischer Garten - Hirschanger * Kurfürst Carl Theodor unterzeichnet ein Dekret, wonach er „den hiesigen Hirsch-Anger [...] zur allgemeinen Ergötzung für Dero Residenzstadt München herstellen zu lassen, und diese schönste Anlage der Natur dem Publikum in ihrem Erholungs-Stunden nicht länger vor zu enthalten gnädigst gesonnen“ sei. 

Sir Benjamin Thompson erhält den Auftrag, den Landschaftspark unverzüglich zu verwirklichen. Der geplante Volksgarten wird zunächst Theodors-Park, später Englischer Garten genannt.

1794 - Großes Fest im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Widerwillig kehrt Sir Benjamin Thompson Graf von Rumford von seinem Erholungsurlaub von Italien nach München zurück. Da ihn eine - hauptsächlich aus Bettlern bestehende - Menschenmenge freundlich empfängt, organisiert er zum Dank eine großes Fest im Englischen Garten. 30.000 Besucher kommen. Ochsen werden gebraten und Bierfässer angezapft, Musikkapellen spielen und Lampions brennen.

Um das Jahr 1820 - „Hier will das Volk gesehen, gefallen und bewundert werden“

München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig von Sckell schreibt über den Englischen Garten: „Hier will das Volk gesehen, gefallen und bewundert werden, alle Stände müssen sich also da versammeln und in langen bunten Reihen bewegen und die frohe Jugend unter ihnen hüpfen können“

1793 - Der erste Führer des neu angelegten Englischen Gartens erscheint

München-Englischer Garten * Der erste Führer des neu angelegten englischen Gartens oder Theodors Park zu München erscheint.

Um 7 1986 - Das Tivoli-Kraftwerk wird wieder in Betrieb genommen

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Tivoli-Kraftwerk wird in technisch modernisierter Form wieder in Betrieb genommen.

9. 8 1795 - Eine festliche Veranstaltung im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Aus Anlass der Vermählung des 70-jährigen pfalz-baierischen Kurfürsten Carl Theodor mit der 18-jährigen Erzherzogin Maria Leopoldine aus dem Hause Österreich-Este hält der kurfürstliche Hof im Englischen Garten eine festliche Veranstaltung ab. Ausgerichtet wird das Fest vom Reichsgrafen von Rumford.

Es gibt Lustfahrten auf dem See, einen „Tanz der neun Musen“ im Apollotempel, die „Vorstellung einer baierisch-ländlichen Nationalhochzeit“, Musik und Tanz und viele andere Vergnügungen. Zum Ausklang wird der ganze Park mit tausenden Lampions beleuchtet. Außerdem hält ein „Chinese im Nationalkostüm“ eine Huldigungsrede für das Kurfürstenpaar.

Die jugendliche „Landesmutter“ ist jedoch durch „eine Unpässlichkeit an der Teilnahme verhindert“.

9. 12 1799 - Der Wirtschaftsbetrieb Englischer Garten

München-Englischer Garten * Die beiden im Jahr 1798 errichteten Säge- und Mahlmühlen werden ebenfalls dem Wirtschaftsbetrieb Englischer Garten einverleibt.

1809 - Pläne für eine Walhalla im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Pläne für eine zum Andenken der „großen Teutschen“, einer Walhalla im Englischen Garten entstehen.

9. 1 1948 - Verhandlungen zur Übernahme des Maffei-Kraftwerks am Eisbach

München-Englischer Garten - Tivoli - Hirschau * Philipp Mathes, der Direktor der Kunstmühle Tivoli beginnt mit der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen über die Übernahme des Kraftwerks des ehemaligen Maffei-Kraftwerks am Eisbach zu verhandeln.

Nach 6 1945 - Der Englische Garten wird intensiv landwirtschaftlich genutzt

München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird noch lange Zeit nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs intensiv landwirtschaftlich genutzt.

  • Auf dem Hirschanger werden 93.000 Kubikmeter Schutt gelagert.
  • Die Schönfeldwiese ist von Splitterschutzgräben durchzogen.
  • 680 Bombentrichter hat der Bombenkrieg alleine im Englischen Garten hinterlassen.

1972 - Erneute Erweiterung des Englischen Gartens

München-Englischer Garten * Das 3,6 Hektar große Rattenhuber-Grundstück wird als Parkfläche im Englischen Garten angelegt.

1901 - Das Wasser- und Dampfkraftwerk der Maffei-Eisenwerke wird erweitert

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Wasser- und Dampfkraftwerk der Maffei-Eisenwerke wird erweitert. Dazu werden die das Fabrikgelände durchziehenden Wasserläufe zum Eisbach vereinigt.

In der neuen Kraftzentrale kommen drei Francis-Turbinen mit einer Leistung von 1.000 PS zum Einsatz. 

24. 7 1988 - Ein bisher noch nie erlebter Verlust von Altbäumen

München-Englischer Garten * Ein Gewittersturm und das große Ulmen-Sterben fordert im Englischen Garten einen bisher noch nie erlebten Verlust von Altbäumen. Die Abendzeitung ruft anschließend zu einer Baumspendeaktion auf. Damit können über 4.000 Bäume gepflanzt werden. 

Um 1965 - Eine eigene Kuh für die Beschäftigten des Englischen Gartens

München-Englischer Garten * Bis zur Mitte der 1960er Jahre wird für die Milchversorgung der Beschäftigten des Englischen Gartens eine eigene Kuh gehalten.

1803 - Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die Oberaufsicht über das Gartenwesen

München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig Sckell wird die Oberaufsicht über das gesamte Gartenwesen übertragen. Der von Rumford angelegte Theodor-Park war - wenn auch dem allgemeinen Publikum gestiftet - in seiner Ausstattung doch auf eine Gesellschaft abgestimmt, die eher im höfischen Leben beheimatet ist.

1889 - Das Fahren mit dem Rad ist im Englischen Garten verboten

München-Englischer Garten - München-Graggenau - München-Haidhausen - Bogenhausen * Das Rad fahren im Englischen Garten, in den Maximiliansanlagen und im Hofgarten ist untersagt. Auch viele Straßen der Innenstadt sind für Velocipedisten tagsüber nur zu Fuß zu benutzen, das Rad muss geschoben werden.

31. 12 1893 - Der Englische Garten umfasst 272,40 Hektar

München-Englischer Garten * Der Englische Garten umfasst 272,40 Hektar.

1985 - Das Tivoli-Kraftwerk wird in die Denkmalschutzliste aufgenommen

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Maffei-Kraftwerk am Eisbach, heute Tivoli-Kraftwerk, wird in die Denkmalschutzliste der Stadt München aufgenommen.

1989 - Das Tivoli-Kraftwerk speist in das öffentliche Stromnetz ein

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Tivoli-Kraftwerk speist 690 Kilowattstunden in das öffentliche Stromnetz ein.

Herbst 1948 - Die Turbine im wieder instandgesetzten Maffei-Kraftwerk geht in Betrieb

München-Englischer Garten - Hirschau * Die erste Turbine im wieder instandgesetzten Maffei-Kraftwerk geht in Betrieb und liefert Strom für die Getreidemühlen der Kunstmühle Tivoli. Langsam überträgt sich der Name Tivoli auf das ehemalige Maffei-Kraftwerk.

8 1964 - Ein Sturm entwurzelt 450 alte Bäume im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Ein Sturm entwurzelt 450 alte Bäume im Englischen Garten.

Bis 1982 - Pferdehaltung zur Bewirtschaftung der Baumschule

München-Englischer Garten * Zur Bewirtschaftung der Baumschule und zum Einsammeln von Abfällen werden im Englischen Garten Pferde gehalten.

1895 - Das Maffei-Kraftwerk am Eisbach wird erbaut

München-Englischer Garten - Hirschau * Das Maffei-Kraftwerk am Eisbach, das heutige Tivoli-Kraftwerk, wird zur Stromerzeugung für das Maffei-Lokomotivenwerk erbaut. Es dient der Firma zur Deckung des eigenen Strombedarfs.

1947 - Eine Ulmen-Krankheit vernichtet 6.000 Bäume

München-Englischer Garten * Eine Ulmen-Krankheit vernichtet im Englischen Garten 6.000 Bäume.

10. 8 1807 - Friedrich Ludwig Sckell ist unzufrieden mit dem Englischen Garten

München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig Sckell fertigt für den Englischen Garten einen Plan B, den er gemeinsam mit Plan A samt einer erläuternden Denkschrift dem König überreicht. Darin drückt er seine Unzufriedenheit mit der Art der Bepflanzung, der er das Fehlen von „pittoresken Ansichten“ vorwirft, und der architektonischen Gestaltung der zumeist aus Holz errichteten Parkbautenaus. Diese sind nach seiner Meinung weder stabil genug gebaut, noch entsprechen sie der „reinen Baukunst“.

Den Chinesischen Turm will er sofort abreißen lassen, da „der Chinesische Geschmack der Baukunst keine Nachahmung verdienet, und wenn einst dieser ganz faul seyn wird, und abgebrochen werden muß, Kein anderer mehr erbauet werden dürfte“.

1797 - Freiherr Werneck wird die Intendanz des Englischen Gartens übertragen

München-Englischer Garten * „Zur Ausfüllung seiner Mußestunden“ erhält Reinhard Freiherr von Werneck die Intendanz des Englischen Gartens übertragen.

31. 12 1825 - Der Englische Garten hat eine Größe von 231 Hektar

München-Englischer Garten * Der Englische Garten hat eine Größe von 231 Hektar.

24. 6 2014 - Franz Herzog von Bayern für den Tunnel unter dem Englischen Garten

München-Englischer Garten * Franz Herzog von Bayern, der Chef des Hauses Wittelsbach, spricht sich für den Tunnel unter dem Englischen Garten und die Wiedervereinigung des Parks aus: „Das ist ein Projekt von allergrößtem Interesse, nicht nur für München, sondern für ganz Bayern.“  70 Millionen Euro soll laut den Initiatoren Petra Lejeune und Hermann Grub das Projekt kosten. Auch die zuständigen Finanzminister Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann haben ihre Unterstützung bereits zugesagt. 

7. 3 1793 - Der Englische Garten wird offiziell eröffnet

München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird für die Bevölkerung offiziell zum allgemeinen Besuch geöffnet.

3 1799 - Der Englische Garten ist dem kurfürstlichen Kabinett unterstellt

München-Englischer Garten * Der Englische Garten ist inzwischen nicht mehr der Militärbehörde, sondern dem kurfürstlichen Kabinett unterstellt.

  • Reinhard Freiherr von Werneck ist hauptamtlicher Direktor des 375 Morgen großen Englischen Gartens.
  • Er untersteht aber dem zum Gartenbaudirektor für die Rheinpfalz und ganz Baiern ernannten Friedrich Ludwig Sckell. 

Werneck achtet hauptsächlich auf die wirtschaftliche Rentabilität der Gartenanlage. Durch landwirtschaftliche Einrichtungen soll sich das Gartenprojekt selbst tragen - und möglichst sogar einen Gewinn erwirtschaften.

Dies will Werneck durch die Erweiterung der Wiesen- und Waldflächen, durch eine Vergrößerung des Viehbestandes und den Ausbau der Ökonomie und der Mühlen erreichen. Die Ökonomie und die Schweizerey wird dem Englischen Garten einverleibt.

31. 12 1988 - Der Englische Garten hat eine Größe von 373,44 Hektar

München-Englischer Garten * Der Englische Garten hat eine Größe von 373,44 Hektar. Zum Vergleich: 

  • Central-Park in New York = 335 Hektar,
  • Hyde-Park in London = 125 Hektar.

28. 2 1990 - Der Orkan Wiebke wütet über Deutschland

Deutschland - Schweiz - Österreich - München-Englischer Garten * Der Orkan „Wiebke“ wütet über Deutschland, Teilen der Schweiz und Österreichs. In der Folge fallen rund 70 Millionen Festmeter Sturmholz an, was ungefähr der doppelten Holzmenge entspricht, die üblicher Weise im normalen Holzeinschlag erarbeitet wird. Auch der Baumbestand im Englischen Garten ist stark betroffen. 

19. 5 2014 - Markus Söder eröffnet das Jubiläum des Englischen Gartens

München-Englischer Garten - Lehel * Heimatminister Markus Söder eröffnet am Chinesischen Turm - als Chef der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen - an diesem absolut unhistorischen Datum - die Feierlichkeiten zum 225. Jubiläum des Englischen Gartens.  

26. 7 1792 - Kaiser Franz II. besichtigt den neu angelegten Englischen Garten

München-Englischer Garten * Kaiser Franz II. besichtigt den neu angelegten Englischen Garten.

1387 - Das Jagdrevier des baierischen Herrscherhauses wird erstmals erwähnt

München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Aw vor dem Schwäbinger Tor“, das unmittelbar an die Münchner Residenz anschließende Jagdrevier des baierischen Herrscherhauses, wird erstmals erwähnt.

  • Der stadtnahe Teil führt den Namen Hirschanger mit dem Hirschangerwald.
  • Flussabwärts, auf der Höhe von Schwabing, schließt sich die Hirschau an.

3. 6 1913 - Ludwig Peter Ritter von Klug stirbt

München *  Ludwig Peter Ritter von Klug stirbt an einem schweren Nervenleiden

20. 6 1789 - Kurfürst Carl Theodor ordnet die Verwirklichung der Militärgärten an

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor beauftragt Sir Benjamin Thompson mit der Verwirklichung der Militärgärten. Er soll den Platz bestimmen, ausstecken, unter die Regimenter aufteilen und von ihnen bearbeiten lassen. Die Grundstückseigentümer werden finanziell entschädigt. 

2011 - Der Englische Garten, eine der weltweit größten Parkanlagen

München-Englischer Garten * Wenn man die Maximiliansanlage, den Hofgarten und den Finanzgarten hinzu zählt, umfasst der Englische Garten eine Fläche von über 417 Hektar.

  • Die drei Bäche (Schwabinger Bach, Eisbach und Oberstjägermeisterbach) haben eine Länge von 8,5 Kilometern.
  • Von den 16 Hektar Wasserflächen ist der Kleinhesseloher See mit acht Hektar das größte Gewässer.
  • Das 78 Kilometer lange Wegenetz (davon 12 Kilometer Reitwege) beinhaltet auch über 100 Brücken und Stege.

15. 1 1893 - Presseberichte zum Grundstückskauf von 1887

München * Die Münchner Neuesten Nachrichten berichten über den am 24. September 1887 erfolgten Grundstückskauf von Ludwig Peter von Klug in Bogenhausen - zu einem extrem günstigen Preis. Die Zeitung informiert zudem darüber, dass Klug nur neun Tage vor dem Kauf der Immobilie das dort bestehende Bauverbot aufheben hat lassen. Den Verkäufern ist dieser Vorgang allerdings nicht bekannt gewesen. 

Um 2 1893 - Zeitungsbericht löst aufsehenerregenden Prozess um Ritter von Klug aus

München * Sofort, nachdem der Bericht in den Münchner Neuesten Nachrichten über die geschäftlichen Machenschaften von Ludwig Peter Ritter von Klug erschienen ist, verklagt dieser den verantwortlichen Journalisten, Wilhelm Bogler, wegen verleumderischer Beleidigung.

Der Prozess erregt großes Interesse in der Öffentlichkeit - auch weil einige für Klug äußerst unangenehme Dinge zur Sprache kommen. Und obwohl Wilhelm Bogler vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 1.000 Mark verurteilt wird, hat Ritter von Klug mit dieser Anzeige einen entscheidenden Fehler begangen. Denn der Journalist geht in die Berufung, weshalb das Landgericht München I den Sachverhalt nun neu verhandeln muss. 

Um 9 1893 - Berufungsprozess enthüllt Machtmissbrauch

München * Im Berufungsprozess zwischen Hofrat Ludwig Peter Ritter von Klug und dem Journalisten Wilhelm Bogler stellt das Gericht fest, dass der Kauf, obwohl er durch die „Ausbeutung der Notlage der Verkäufer“ und durch „Vorspiegelung falscher Tatsachen“ zustande kam, rechtlich nicht zu beanstanden sei. 

Dennoch erhärtet sich der Vorwurf gegenüber Ritter von Klug, dass er bei Ankauf des Grundstücks - durch Missbrauch seiner amtlichen Stellung - privaten Nutzen gezogen hat. Deshalb wird die Strafe für Wilhelm Bogler wegen Beleidigung auf 300 Mark verringert, vom Vorwurf der verleumderischen Beleidigung wird er freigesprochen. 

Weitere Details, die den Tatbestand der Vorteilsnahme im Amt erfüllen, kommen im Verlauf der Gerichtsverhandlung ebenso zur Sprache wie das Hinwegsetzen des Klägers über vorhandene Bauvorschriften. 

Ritter von Klug will vor dem Oberlandesgericht seine Niederlage revidieren - doch dort wird der Fall nicht angenommen. So erlangt das Urteil des Landgerichts München I Rechtskraft. 

Aufgrund der zeitlichen Abläufe und personellen Verflechtungen muss hier von einer frühen Amigo-Affäre gesprochen werden.

1. 3 1913 - Ludwig Peter Ritter von Klug wird in den Ruhestand versetzt

München *  Ludwig Peter Ritter von Klug wird in den Ruhestand versetzt. 

1891 - Pfarrer Ettmayr macht einen satten Gewinn

München-Bogenhausen * Das Grundstück, das Hofrat Ludwig Peter Ritter von Klug gemeinsam mit dem Bogenhauser Pfarrer Konrad Ettmayr um 5.800 Mark erworben hat, erfährt innerhalb kürzester Zeit erfuhr eine erhebliche Wertsteigerung. Der Pfarrer kann seinen Grundstücksanteil mit einem satten Reingewinn von rund 40.000 Mark weiter verkaufen. 

1892 - Die Doppelvilla Klug-Possart ist fertiggestellt

München-Bogenhausen * Die Doppelvilla des Hofrats Ludwig Peter Ritter von Klug und des  Hoftheaterintendantens Ernst Possart an der Maria-Theresia-Straße 24 und 25 ist fertiggestellt. 

15. 9 1887 - Ludwig Peter Ritter von Klug befürwortet die Aufhebung des Bauverbots

München * Ludwig Peter Ritter von Klug befürwortet als Vorstand der königlichen Hof- und Kabinettskasse - Kraft seines Amtes - die Freigabe des bis dahin der Bautätigkeit verschlossenen Grundstückkomplexes und gibt als Vorstand der Privat-Fidei-Kommiß-Verwaltung und Angehöriger des Stiftungsrats der königlichen Relikten-Anstalt Neuberghausen selbst seine Zustimmung zur Aufhebung des Bauverbots. 

1891 - Grundstücksverkauf an den Hoftheaterintendanten Ernst Possart

München-Bogenhausen * Ludwig Peter Ritter von Klug verkauft einen Teil seines Grundstücks - es handelt sich dabei um die Maria-Theresia-Straße Nr. 24 und 25 - an den Hoftheaterintendanten Ernst Possart. 

Die beiden lassen sich darauf die Doppelvilla Klug-Possart erbauen. 

24. 9 1887 - Ahnungslosen Bauern den Grund abgeluxt

München-Bogenhausen * Der Königlich geheime Hofrat Ludwig Ritter von Klug und der Bogenhauser Pfarrer Konrad Ettmayr erwerben um 5.800 Mark Acker und Wiesen mit einem Teil einer aufgelassenen Kiesgrube bei den Maximilians-Anlagen.

Da dort ein Bauverbot herrscht, kann es um diesen geringen Betrag von den eingesessenen, aber ahnungslosen Bauersleuten Reischl, die sich zudem in einer finanziellen Notlage befinden, erwerben. 

Die Verhandlungen führt der Pfarrer, der nichts zugunsten der unerfahrenen Bäuerin unternimmt, ihr kein Angebot macht, sondern auf ihren Vorschlag wartet. Die total überforderte Frau, die hauptsächlich mit der Pflege ihres todkranken Mannes beschäftigt ist und in dem Pfarrer den Garanten eines gerechten Preises sieht, wird von dem cleveren Verhandlungsführer gnadenlos über den Tisch gezogen. Hofrat Klug agiert inzwischen unbemerkt im Hintergrund.

Auf dem Grundstück wird die Doppelvilla des Hofrats und des Hofintendanten Ernst von Possart entstehen. Die Adresse lautet: Maria-Theresia-Straße 24/25. 

24. 3 1789 - Platzsuche für den geplanten Militärgarten

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor fordert den Münchner Magistrat auf, für die Verwirklichung eines Militärgartens einen geschützten Platz ausfindig zu machen. Da es der Stadtverwaltung mit der Durchführung des von Thompson vorgelegten Planes nicht eilig ist, schreitet der Minister selbst zur Tat. 

Er hält die Gegend um den Hirschanger vor dem Schwabinger Tor, ein bisher lediglich zur kurfürstlichen Jagd genutztes Stück Land, das zum Teil außerhalb des Münchner Burgfriedens liegt und damit dem Einfluss und der Polizeigewalt des Münchner Magistrats entzogen ist, als am besten geeignet.

776 - Bogenhausen wird erstmals genannt

<p><strong><em>Bogenhausen</em></strong> *&nbsp;<em>„Pubenhusen“</em>, das heutige Bogenhausen, wird erstmals in einer Urkunde des Klosters Schäftlarn&nbsp;genannt.</p>

11. 8 1816 - Der erste Spatenstich für den Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen

Bogenhausen * Der erste Spatenstich für den Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen wird getan. Der Bogenhausener Grund kam teils durch Kauf, teils durch Tausch mit dem Ramersdorfer Grundstück in den Besitz der Baierischen Akademie der Wissenschaften. 

15. 11 1817 - Die Sternwarte in Bogenhausen geht in Betrieb

Bogenhausen * Die  Sternwarte in Bogenhausen geht in Betrieb. Sie hat knapp 50.000 Gulden gekostet. 

Hilton Munich Park Hotel

Architekt: Goltz Hubertus von der
Erstellung: 1972
Am Tucherpark
56 m

Tucherpark

Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1972
Am Tucherpark
73 m
<p>Der Tucherpark in München war ursprünglich das Gelände der Tivoli-Kunstmühle, die 1969 stillgelegt und abgerissen wurde. Die Bayerische Vereinsbank, die einen neuen Standort für ihre stark gewachsene Verwaltung suchte, startete das Projekt Tucherpark und begann im gleichen Jahr mit dem Bau der Verwaltungsgebäude. Die Pläne für das Projekt sowie die Gebäude stammen von Sep Ruf, lediglich zwei spätere Gebäude wurden von anderen Architekten entworfen.</p> <p>Der Park ist nach Hans Christoph Freiherr von Tucher benannt, der von 1958 bis 1968 Vorstandssprecher der Bank war. Ende 2019 verkaufte die Unicredit Bank das Tucherpark-Areal an Commerz Real und den Projektentwickler Hines. Das Gelände ist nun Teil des offenen Immobilienfonds Hausinvest. Trotz geplanter Umbauten und Modernisierungen unter Denkmalschutz stehen die Nachverdichtungsmaßnahmen aufgrund des Denkmalschutzes unter kritischer Betrachtung.</p> <ul> <li><a title='' href='../sehenswert/d_objekt.php?objekt=Skulpturengarten%20Tucherpark' >Skulpturenpark Tucherpark</a></li> </ul>

U-Bahnhof Arabellapark

Erstellung: 1988

221 m

Klinik Dr. Geisenhofer

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1923
Hirschauer Straße 6
228 m
Klinik Dr. Geisenhofer, Altbau, herrenhausartige, neuklassizistische Villa, erbaut 1923 für Fürst v. Hohenzollern-Sigmaringen; an der Südseite Garten, begrenzt durch Mauer mit Pfeilertor und Pavillon.

Villa

Architekt: Bücklers Paul
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 0
Hirschauer Straße 8
247 m
Villa, neuklassizistisch, 1924 von Paul Bücklers.

Ifflandstraße 2
302 m

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Pienzenauerstraße 10
316 m
Mietshaus, barockisierend, um 1910; durch Arkaden mit Nr. 12 verbunden.

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Pienzenauerstraße 15
321 m
<p>Villa, barockisierend, Anfang 20. Jh., langjähriger Sitz der Ukrainischen Freien Universität</p>

Schlösschenartige Villa

Architekt: Troost Paul Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Pienzenauerstraße 17
325 m
<p>Schlösschenartige Villa, neuklassizistisch, 1912-13 von Paul Ludwig Troost.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietze Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Pienzenauerstraße 6
326 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, bez. 1909, von Paul Dietze; mit Nr. 2 und 4 Teil einer reich gegliederten Gruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietze Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Pienzenauerstraße 4
328 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1909 von Paul Dietze; bildet mit Nr. 2 (mit dem es durch zwei Arkaden verbunden ist) und Nr. 6 eine reich gegliederte Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Pienzenauerstraße 12
330 m
<p>Mietshaus, barockisierend, um 1910; durch Arkaden mit Nr. 10 verbunden.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietze Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Pienzenauerstraße 2
332 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1909 von Paul Dietze; bildet mit Nr. 4 (mit dem es durch zwei Arkaden verbunden ist) und Nr. 6 eine reich gegliederte Gruppe.</p>

Villa von Gumppenberg

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Poschingerstraße 2
362 m
<p>Villa von Gumppenberg, barockisierender Jugendstil, 1907-08 von Eugen Drollinger.</p>

Dianabrunnen

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1908
Kufsteiner Platz
363 m
Dianabrunnen, barockisierende Anlage mit Figuren, 1908 von Matthias Gasteiger.

villenartiger Block

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Pienzenauerstraße 22
363 m
<p>Zusammengeschlossener, villenartiger Block mit Nr. 22 und 24, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Walmdachhaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Mauerkircherstraße 1
368 m
<p>Villenartiges Walmdachhaus, neuklassizistisch, 1921-22 von Ludwig Grothe.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 3
368 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1910 von Max Neumann.</p>

villenartiger Block

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Pienzenauerstraße 22
368 m
<p>Zusammengeschlossener, villenartiger Block mit Nr. 22 a und 24, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 5
373 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1910 von Max Neumann.</p>

villenartiger Block

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Pienzenauerstraße 24
373 m
<p>Zusammengeschlossener, villenartiger Block mit Nr. 22 und 22 a, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Mauerkircherstraße 7
378 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1908 von Max Neumann.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 12
379 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Tivolistraße 1
380 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1910; Gruppe mit Widenmayerstraße 46-50; vgl. auch Ensemble Widenmayerstraße.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Max, Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Mauerkircherstraße 10
384 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, um 1909-10, von Max Neumann mit Tekturplänen von Franz Popp.</p>


Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 9
385 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 52
388 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reich dekorierten Erkern, 1899 von Wilhelm Spannagel.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Mauerkircherstraße 8
389 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1909 von Franz Popp.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 11
391 m
<p>Mauerkircherstraße 11; Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Max-Joseph-Brücke

Architekt: Fischer Theodor, Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmeyer Alexander, Floßmann Josef
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Max-Joseph-Brücke
395 m
<p>Max-Joseph-Brücke (Bogenhauser Brücke); Steinerne Dreigelenkbogen-Brücke, 1901-02 von Theodor Fischer; Jugendstil-Steingeländer mit figürlichem Dekor von Heinrich Düll, Georg Pezold, Alexander Heilmeyer und Josef Floßmann.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 13
398 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1910 von Max Neumann.</p>

Villa in Ecklage

Baustil: französischer Barockstil
Erstellung: 0
Poschingerstraße 6
404 m
Villa in Ecklage, französischer Barockstil, Anfang 20. Jh.

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Kufsteiner Straße 2
406 m
Mietshaus, Jugendstil, 1908 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 6
406 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Eckhaus

Architekt: Langheinrich Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Mauerkircherstraße 2
410 m
<p>Eckhaus, barockisierender Jugendstil, mit Jagdszenen-Reliefs, bez. 1906, von Max Langheinrich.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 51
415 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; als Pendant zu Nr. 46 a nördlicher, vorspringender Eckflügel der einheitlichen Baugruppe Nr. 46, 46 a, 47, 48, 49 und 50.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 4
416 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit reichem Putzdekor, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 16
416 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, 1910 von Eugen Drollinger; Gruppe mit Herzogparkstraße 1, 2 und 3.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 20
419 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Thomas-Mann-Villa

Erstellung: 0
Poschingerstraße 10
425 m
<p>Nachfolgebau der ehemaligen Thomas-Mann-Villa</p>

Poschingerstraße 10
425 m
<p>Nachfolgebau der ehemaligen Thomas-Mann-Villa</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 22
426 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 24
432 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 50
433 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 48, 49 und 51.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Herzogparkstraße 3
437 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit plastischem Dekor, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 1 und 2.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 26
438 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 28
448 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910.</p>

Villa

Architekt: Heymel Alfred Walther von, Stöhr Karl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Poschingerstraße 5
455 m
<p>Villa des Schriftstellers Alfred Walther von Heymel, jetzt IFO-Institut, neuklassizistisches Mansarddachhaus, 1910 von Karl Stöhr.</p>

Ehem. Verwaltungsgebäude

Architekt: Jäger Carl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 0
Mauerkircherstraße 31
456 m
<p>Ehem. Verwaltungsgebäude der Mittlere Isar AG, neuklassizistisch, mit Säulenportal, 1921 von Carl Jäger; samt Rückgebäude.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 49
457 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 48, 50 und 51.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Herzogparkstraße 2
458 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit plastischem Dekor, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 1 und 3.</p>

Walmdachvilla

Architekt: Niggl Max
Baustil: historisierend
Erstellung: 1924
Kolbergerstraße 5
464 m
<p>Walmdachvilla, historisierend, 1924 von Max Niggl.</p>

Englischer Garten

Architekt: Rumford Graf von, Sckell Friedrich Ludwig von
Erstellung: 1789
Englischer Garten
465 m
Englischer Garten. ab 1789 in den Isarauen durch Benjamin Thompson Graf von Rumford und Friedrich Ludwig von Sckell angelegter Volksgarten (bis 1799 mit Militärgärten verbunden), 1792 eröffnet, ab 1799 von Reinhard Freiherr von Werneck weiterentwickelt (Anlage des Sees), 1799 um die Hirschau nach Norden erweitert, ab 1804 von Friedrich Ludwig von Sckell gartenkünstlerisch umgestaltet. Klassischer Landschaftsgarten, sich über fünf Kilometer in den Isarauen erstreckend, mit geschwungenen Wasserläufen und Wegen sowie weiten Sichtflächen zwischen dem Baumbestand; Nordteil (Hirschau) rein landschaftlich, Südteil (zwischen Prinzregentenstraße und Isarring) mit Parkbauten und Denkmälern; Brücken in großer Zahl über die Bachläufe, vielfach mit Eisen- oder Steingeländern vor allem des späten Historismus;

Mietshaus

Erstellung: 1905
Montgelasstraße 8
476 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Erkern, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Steinbacherstraße 2.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Herzogparkstraße 1
477 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; bauliche Einheit mit Montgelasstraße 43, Gruppe mit Nr. 2, 3 und Mauerkircher Straße 16.</p>

Karussell

Architekt: Erlacher Joseph
Baustil: neobiedermeierlich
Erstellung: 1913
Englischer Garten
478 m
<p>Karussell, neobiedermeierlicher Holzbau, nach Entwurf von Bildhauer Joseph Erlacher, 1913;</p>

Mietshaus

Architekt: Kalb
Baustil: neubarock
Erstellung: 1925
Montgelasstraße 2
479 m
<p>Mietshaus, palastartiger, neubarocker Eckbau, 1924-25 von Kalb.</p>

Mietshaus

Architekt: Eyrenschmalz Josef
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Kolbergerstraße 7
480 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, 1911 von Josef Eyrenschmalz.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Mietshaus
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 48
486 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 49, 50 und 51.</p>

Villa

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1924
Mauerkircherstraße 35
486 m
<p>Villa, barockisierend, 1924 von Karl Stöhr.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Steinbacherstraße 2
491 m
<p>Mietshaus, später, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Montgelasstraße 8.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Montgelasstraße 39
493 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit Erker, wohl um 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 41 und 43.</p>

Mietshaus

Architekt: Metzger Julius
Erstellung: 1929
Mauerkircherstraße 38
493 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Traufseitbau mit betontem Treppenhausmittelrisalit und expressionistischer Putzgliederung, von Julius Metzger, 1929, nach Kriegsschäden 1955 wiederhergestellt.</p>

Ökonomie- und Verwaltungsgebäude

Architekt: Lechner Johann Baptist
Erstellung: 1790
Englischer Garten 2
495 m
Ökonomie- und Verwaltungsgebäude (Englischer Garten 2), niedriger Gebäudekomplex mit offenem und dahinter einem geschlossenem Hof, mit stark erneuerten Nebengebäuden, von Johann Baptist Lechner, 1790/93;

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Montgelasstraße 41
500 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit Erker und plastischem Dekor, wohl um 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 39 und 43.</p>

Villa

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 37
504 m
<p>Villa, neubarock, Anfang 20. Jh., von Karl Stöhr.</p>

Eckbau

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Montgelasstraße 43
506 m
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, mit Erker und seitlichen Balkonen, 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; bauliche Einheit mit Herzogparkstraße 1, Gruppe mit Montgelasstraße 39 und 41.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Mauerkircherstraße 40
508 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, um 1900.</p>

Gaststätte Chinesischer Turm

Architekt: Lechner Johann Baptist, Gebrüder Rank
Erstellung: 1789
Englischer Garten 3
510 m
Gaststätte Chinesischer Turm (Englischer Garten 3), von den Gebrüdern Rank als Nachbildung des Vorgängerbaues von Johann Baptist Lechner (1789/90) 1912 errichtet;

Mietshaus

Architekt: Löwenstein Emil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Kolbergerstraße 11
510 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1912 von Emil Löwenstein; Gruppe mit Nr. 13.</p>

Landhaus

Erstellung: 0
Steinbacherstraße 10
512 m
<p>Steinbacherstraße 10; Landhaus des mittleren 19. Jh. in romantisierenden Formen.</p>

Treppenanlage

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Herzogparkstraße 1
514 m
<p>neben Herzogparkstraße 1; Treppenanlage, barockisierend, Quadermauerwerk, Anfang 20. Jh.; am Hang.</p>

Mietshaus

Architekt: Löwenstein Emil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Kolbergerstraße 13
515 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1912 von Emil Löwenstein; Gruppe mit Nr. 11.</p>

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann, Waldau Gustl
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Mauerkircherstraße 39
515 m
<p>Villa, barockisierend, 1911 von Heilmann und Littmann erbaut; Wohnhaus von Gustl Waldau; mit Nr. 41 und 43 zu einem Block zusammengeschlossen.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 47
516 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; rückwärtige Teile am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 48, 49, 50 und 51.</p>

Chinesischer Turm

Architekt: Frey Joseph
Erstellung: 1790
Englischer Garten
517 m
<p>Chinesischer Turm, Holzkonstruktion, ursprünglich nach Entwurf von Joseph Frey, 1789/90, 1944 abgebrannt, 1952 rekonstruiert;</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Kolbergerstraße 12
521 m
<p>Villa, barockisierend, Anfang 20. Jh., samt Pfeilerzaun.</p>

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann, Frank Bruno
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Mauerkircherstraße 41
523 m
<p>Villa, barockisierend, 1911 von Heilmann und Littmann erbaut; Wohnhaus von Bruno Frank; mit Nr. 39 und 43 zu einem Block zusammengeschlossen.</p>

Villa

Architekt: Veil Theodor, Herms Gerhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Pienzenauerstraße 38
525 m
<p>Villa, neuklassizistisch, 1910-11 von Theodor Veil und Gerhard Herms.</p>

Mietshaus

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Karolinenstraße 4
531 m
Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1911-12 von Otto Prollius; zur Baugruppe Widenmayerstraße 46-50 gehörig; vgl. auch Ensemble Widenmayerstraße.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 46
531 m
<p>Mietshaus, Erkerfront mit Jugendstil-Anklängen, um 1911-12 von Otto Prollius; bildet als Pendant zu Nr. 51 den vorspringenden Eckflügel einer einheitlichen Baugruppe, die noch die Nrn. 46, 47, 48, 49, 50 und 51 umfasst.</p>

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann, Walter Bruno
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Mauerkircherstraße 43
531 m
<p>Villa, barockisierend, 1911 von Heilmann und Littmann erbaut; Wohnhaus von Bruno Walter; mit Nr. 39 und 41 zu einem Block zusammengeschlossen.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 45
542 m
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Stuckdekor, Anfang 20. Jh.</p>

Walmdachvilla

Architekt: Fabricius Eugen, Hahn Arthur
Baustil: historisierend
Erstellung: 1920
Pienzenauerstraße 40
543 m
<p>Walmdachvilla, historisierend, um 1920.</p>

Mietshaus Aufgang I

Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 46
545 m
<p>Aufgang I; Mietshaus, späte Jugendstilformen, 1911-12 von Otto Prollius; zur Baugruppe Nr. 46 a-51 gehörig; Seitenflügel an der Karolinenstraße.</p>

Steinerne Ruhebank

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1838
Englischer Garten
546 m
Steinerne Ruhebank (Exedra), auf dem Stufenunterbau des ehemaligen Apollotempels von 1790, von Leo von Klenze, 1838;

Walmdachvilla

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 46
547 m
<p>Walmdachvilla, barockisierend, um 1910.</p>

Villa

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: historisierend
Erstellung: 1922
Pienzenauerstraße 31
551 m
<p>Villa, historisierend, 1922 von Karl Stöhr.</p>

Villa

Architekt: Jäger Carl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1908
Kolbergerstraße 16
553 m
<p>Villa, neuklassizistisch, 1907-08 von Carl Jäger.</p>

Rumford-Haus

Architekt: Lechner Johann Baptist
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1791
Englischer Garten 5
559 m
<p>Rumford-Haus (Englischer Garten 5), ehemaliges Casino, jetzt Kinderfreizeitstätte, klassizistischer Bau mit Portiken an den Längsseiten, von Johann Baptist Lechner, 1790/91;</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 0
Kolbergerstraße 18
564 m
<p>Villa, historisierend, mit Eckturm, Anfang 20. Jh.</p>

Malerische Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 48
569 m
<p>Malerische Villa, barockisierend, um 1910.</p>

Pfarrhaus von St. Georg

Baustil: Barock
Erstellung: 1705
Neuberghauser Straße 9
574 m
<p>Pfarrhaus der Kath. Kirche St. Georg in Bogenhausen, barocker Satteldachbau, bez. 1705; in Garten am Hang westlich der Kirche (Bogenhauser Kirchplatz 1).</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Kolbergerstraße 21
577 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>

Alte kath. Kirche St. Georg

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1510
Alter St.-Georgs-Platz 6
585 m
<p>Alte kath. Kirche St. Georg, spätgotischer Bau um 1510 mit Sattelturm, nach Kriegszerstörung zur Kapelle ausgebaut; mit Ausstattung; umgeben von ehem. Friedhof. Im Ortskern von Milbertshofen.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 4
594 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910, symmetrische Gruppe mit Nr. 2.</p>

Bogenhauser Kirchplatz 1
596 m
<p>Ehem. Kath. Pfarrkirche St. Georg, 1766-71 aus dem weiteren Umkreis Johann Michael Fischers, mit spätgotischem Chor und hohem Turm; mit Ausstattung.</p>

Villa

Architekt: Scherer Wilhelm, Lauer Friedrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1912
Neuberghauser Straße 11
607 m
<p>Neuberghauser Straße 11; Villa. Malerischer Gruppenbau in abgewandelter deutscher Renaissance, 1912 von Wilhelm Scherer für den Maler Friedrich Lauer erbaut, mit südlich vorgelagertem Garten; östlicher Abschluss des Bogenhauser Kirchplatzes.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 2
609 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910; symmetrische Gruppe mit Nr. 4.</p>

Villa

Architekt: Götz Ferdinand
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Pienzenauerstraße 44
614 m
<p>Villa, neuklassizistisch, 1921 von Ferdinand Götz, nach Kriegszerstörung (1944) mit neuem Dach wiederhergestellt.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Vilshofener Straße 8
622 m
<p>Villa, barockisierend, mit Eckkuppeln, Anfang 20. Jh.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 3
633 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910; Abschluss der Straße.</p>

Schlossartige Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Schönbergstraße 9
635 m
Schlossartige Villa, neubarock, Anfang 20. Jh.; jetzt Apostolische Exarchie der ukrainischen Katholiken.

Monumentalbau mit Ecktürmen

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1923
Ismaninger Straße 109
636 m
<p>Schlossartiger, neubarocker Monumentalbau mit Ecktürmen, Hausteinfassaden, begonnen 1909 von Heilmann und Littmann als Privatbau, 1921-23 vollendet; jetzt Bundesfinanzhof; in großem Garten gelegen.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 55
653 m
Villa, barockisierend, um 1910.

Vilshofener Straße 8
661 m
gegenüber Vilshofener Straße 8; Steinfigur eines Jägers mit Hund, 1. Hälfte 20. Jh.; in der Herzog-Albrecht-Anlage.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 45
662 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert und dekoriert, um 1910; Gruppe mit Nr. 42, 43 und 44.</p>

Seestadl

Erstellung: 0

663 m

Wohnhausgruppe

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1922
Ismaninger Straße 111
675 m
Ismaninger Straße 111/113/115; Trapezförmige, einen Hof umschließende Wohnhausgruppe, barockisierend, 1922-23; mit Montgelasstraße 20/22.

Mansarddachvilla

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 59
675 m
<p>Mansarddachvilla, Generalkonsulat der Iranischen Republik, barockisierend, um 1910.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Pienzenauerstraße 50
675 m
<p>Villa, historisierend, um 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Emil-Riedel-Straße 17
681 m
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.</p>

Villa

Architekt: Danzer Peter
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Kolbergerstraße 29
681 m
<p>Villa, später Jugendstil, um 1909 von Peter Danzer.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Emil-Riedel-Straße 18
682 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1910-11 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.</p>

TOGAL-Werk

Architekt: Pfann Paul
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 105
685 m
TOGAL-Werk, neubarocker Hauptbau (ursprünglich Gasthaus) an der Törringstraße, 1899-1900 von Paul Pfann.

Villa in Ecklage

Architekt: Romeis Leonhard, Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 43
685 m
<p>Villa in Ecklage am Bogenhauser Kirchplatz, im Kern deutsche Renaissance, 1897 von Leonhard Romeis, 1929 von Karl Stöhr umgebaut; zugehörig der niedrigere westliche Nebenflügel, malerisch mit Fachwerk-Obergeschoss.</p>

Monopteros

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1837
Englischer Garten 1
687 m
<p>Monopteros, ionischer Rundtempel auf künstlichem Hügel, von Leo von Klenze, 1832-37;</p>

Schlossartige Neubarock-Villa

Architekt: Hartl Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Ismaninger Straße 95
687 m
<p>Schlossartige Neubarock-Villa, 1898 von Hans Hartl, in großem Garten; Portalgitter an der Ismaninger Straße, gegliederte Gartenmauer an der Händelstraße, Terrassenmauer an der Ecke Weberstraße und Eisenzaun, sowie Tor an der Weberstraße.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 44
688 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 42, 43 und 45.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Emil-Riedel-Straße 16
696 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Böhmer Paul
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1908
Kolbergerstraße 31
697 m
<p>Kolbergerstraße 31/33; Doppelhausblock, barockisierend, 1908 von Paul Böhmer.</p>

Malerische Doppelvilla

Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 41
698 m
<p>Malerische Doppelvilla mit Nr. 39, deutsche Renaissance mit gotischen Anklängen, 1897 von Leonhard Romeis.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 43
708 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 42, 44 und 45.</p>

Eckhaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Riedlstraße 2
709 m
Eckhaus, deutsche Renaissance, um 1900.

Malerische Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Schönbergstraße 12
709 m
Malerische Villa in Ecklage, neubarock, Anfang 20. Jh.; samt Gartenmauer und -pavillon.

Malerische Doppelvilla

Architekt: Romeis Leonhard, Kerschensteiner Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 39
710 m
<p>Malerische Doppelvilla mit Nr. 41, deutsche Renaissance mit gotischen Anklängen, 1897 von Leonhard Romeis für Georg Kerschensteiner.</p>

Wohnhausgruppe

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1927
Ismaninger Straße 152
718 m
<p>Ismaninger Straße 152, 154, 156, 158.; Wohnhausgruppe, zu einer städtebaulich wirkungsvollen Einheit zusammengefasste und um die Ecke zur Pixisstraße geführte, stattliche Mietshausanlage, 1927 nach Plänen der Baufirma Heilmann und Littmann für die Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft München-Ost errichtet; Eingangsportale barockisierend; mit Pixisstraße 1,3.</p>

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 37
719 m
<p>Villa, neubarock, um 1900; bildet mit dem anstoßenden Nr. 35 eine Gruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Beggel Benedikt
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Ismaninger Straße 126
726 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Blendmaßwerkdekor, bez. 1901, von Benedikt Beggel.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 124
730 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit großer, steinerner Michaelsgruppe, um 1900; erneuert.</p>

Villa

Architekt: Grässel Adam und Johann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Möhlstraße 35
733 m
<p>Villa, neubarock, 1894 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel und Max Krauss; bildet mit dem anstoßenden Nr. 37 eine Gruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Ismaninger Straße 122
734 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Michael Reifenstuel, 1901 aufgestockt.


739 m

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Laplacestraße 1
742 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Ecke Ismaninger Straße.</p>

Milchhäußl

Erstellung: 0
Milchhäußlstraße
742 m

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 42
744 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 43, 44 und 45.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Lerchenfeldstraße 16
749 m
<p>Vorstadthaus, Neurenaissance, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 15
753 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Hölzernes Landhaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1905
Oettingenstraße 39
753 m
<p>Hölzernes Landhaus, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit gleichartigem Nebengebäude (Torbau) an der Straße.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 91
754 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 48
756 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900, z. T. vereinfacht.</p>

Repräsentative Villa

Architekt: Heilmann und Littmann, Diesel Rudolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Höchlstraße 2
763 m
<p>Repräsentative Villa, neubarock, 1899-1901 von Heilmann und Littmann für Rudolf Diesel erbaut; Gartengitter mit Torpfeilern.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 13
766 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 46
766 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Villa

Architekt: Krieg Lorenz, Seidl Emanuel von
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Oberföhringer Straße 4
766 m
<p>Villa, barockisierend, 1910 von Lorenz Krieg, Fassadengestaltung von Emanuel von Seidl; Block mit Nr. 6 und 8.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Emil-Riedel-Straße 9
767 m
<p>Mietshaus, schlichter Neurenaissance-Eckbau, um 1900.</p>

Dianabad

Erstellung: 0
Himmelreichstraße
771 m

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Oberföhringer Straße 6
774 m
<p>Villa, barockisierend, um 1920; symmetrische Gruppe mit Nr. 8, Block mit Nr. 4 und 8.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 41
775 m
<p>Mietshaus, Seitenfassade an der Paradiesstraße Jugendstil, 1912 von Franz Popp; Ostfassade modern.</p>

Sckell-Denkmal

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Englischer Garten
776 m
Sckell-Denkmal, kubischer Unterbau mit Säule, von Ernst von Bandel, nach Entwurf von Leo von Klenze, 1824, 1939 erneuert; am Ostufer des Kleinhesseloher Sees;

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Paradiesstraße 9
777 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1900.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Oberföhringer Straße 8
782 m
<p>Villa, barockisierend, um 1920; symmetrische Gruppe mit Nr. 6; Block mit Nr. 4 und 6.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Paradiesstraße 10
784 m
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil; Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Emil-Riedel-Straße 6 und 8.</p>

Englischer Garten
787 m
Burgfriedenssäule Nr. 12/13, von 1724; südwestlich des Monopteros;

Haus Lindenhof

Architekt: Littmann Max, Waderé Heinrich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1903
Höchlstraße 4
788 m
<p>Haus Lindenhof, malerisch in historisierenden Formen, 1903-04 von Max Littmann als eigenes Wohnhaus erbaut; reicher plastischer Dekor von Heinrich Waderé; an der Rückseite Garten mit Brunnen, Freitreppe und Pavillon.</p>

Gaststätte Bogenhauser Hof

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Ismaninger Straße 85
789 m
Gaststätte Bogenhauser Hof, freistehendes Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit reichgeschweiftem Südgiebel, um 1850.

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Oettingenstraße 35
792 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, um 1910.</p>

Doppelvilla

Architekt: Weimer Alfred
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1927
Merzstraße 16
792 m
<p>Doppelvilla mit Nr. 18, neuklassizistisch, um 1927 von Alfred Weimer.</p>

Ziegelei - 01

Erstellung: 1858

793 m

Eckhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Hompeschstraße 1
799 m
<p>Eckhaus, neubarock, mit Reliefporträt des Prinzregenten Luitpold, Ende 19. Jh.</p>

Kleinhesseloher See

Erstellung: 1799
Englischer Garten
799 m
Kleinhesseloher See, angelegt ab 1799;

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 11
800 m
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, um 1900.

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Menzelstraße 2
802 m
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Säulenvorbau, 1924 von Heilmann und Littmann.</p>

Universitäts-Reitschule

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Carl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1927
Königinstraße 34
802 m
<p>Universitäts-Reitschule, schlichter, neuklassizistischer, herrenhausartiger Flügelbau mit den Vorhof begrenzender Balustrade, 1927 von Eugen Hönig und Carl Söldner.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Emil-Riedel-Straße 8
805 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 6 und Paradiesstraße 10.</p>

Wohngebäude

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 0
Kleinhesselohe 1
810 m
Wohngebäude, klassizistisches Walmdachhaus, 1. Hälfte 19. Jh.; an der Ostseite des Kleinhesseloher Sees im Englischen Garten.

Villa

Architekt: Sattler Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1922
Maria-Theresia-Straße 30
812 m
<p>Villa, neubarock, 1922 von Carl Sattler.</p>

Herrenhausartige Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1925
Mauerkircherstraße 67
814 m
<p>Herrenhausartige Villa, mit historischen Anklängen, 1. Viertel 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 75
815 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkerturm, um 1900.</p>

Stattliche Villa

Architekt: Brüder Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1908
Himmelreichstraße 4
816 m
Stattliche Villa, neubarock, 1908 von Brüder Ludwig; an Straßengabelung.

Allianz-Versicherungs-AG

Architekt: Wiedemann Josef
Erstellung: 0
Königinstraße 28
819 m
<p>Generaldirektion der Allianz-Versicherungs-AG, repräsentativer, großzügig angelegter mehrflügeliger Bürokomplex, durch Vorgartenzone von der Straße abgerückt und sich nach Osten über eine Gartenanlage zum Englischen Garten hin öffnend, 1953-55 von Josef Wiedemann; fünf unterschiedlich große, verputzte Pavillons, mit verglasten Verbindungsbauten; Hauptbau fünfgeschossig, Sockelwand mit Travertin-Verkleidung, Vordach über Stahlstützen, Obergeschoss z.T. durch Pfeilerstellung aufgelöst; innen Halle mit Umgang, Freitreppe und Galerie; Bürogebäude, südlich an den Hauptbau anschließend, dazu versetzt, das Hollerith-Haus; Kasinobau mit Küchentrakt, nordöstlich; Hausmeisterhaus, nordwestlich; mit Ausstattung.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Schiller Oswald
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Ismaninger Straße 102
822 m
<p>Ismaninger Straße 102/106; Stattlicher Doppelhausblock, später, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit reichem plastischem und Stuckdekor, 1910-11 von Oswald Schiller.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Emil-Riedel-Straße 6
823 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8 und Paradiesstraße 10.</p>

Villa

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Menzelstraße 1
831 m
Villa, historisierend, 1910 von Emanuel von Seidl; malerische Gruppe mit Nr. 3 und Oberföhringer Straße 12.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Giselastraße 28
831 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Erkern, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1914
Widenmayerstraße 38
832 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, mit ionischen Kolossalpilastern und Flacherkern, bez. 1914, von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ismaninger Straße 98
832 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Erkern und Stuckdekor, bez. 1910.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Königinstraße 99
832 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, Ende 19. Jh.

Mauerkircherstraße 54
835 m
<p>Villa mit Mansardsatteldach, um 1910.</p>

Villa

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Menzelstraße 3
839 m
Villa, historisierend, 1909 von Emanuel von Seidl; malerische Gruppe mit Nr. 1 und Oberföhringer Straße 12.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ismaninger Straße 96
840 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 94.</p>

Doppelvillenblock

Architekt: Neumann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1923
Merzstraße 8
840 m
<p>Merzstraße 8/10; Doppelvillenblock, neuklassizistisch, 1923 von Max Neumann.</p>

Villa

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Oberföhringer Straße 12
842 m
<p>Villa, barockisierend, um 1910 von Emanuel von Seidl; Teil einer Gruppe mit Menzelstraße 1 und 3.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Emil-Riedel-Straße 4
845 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1908; Gruppe mit Nr. 2.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Scheinerstraße 11
845 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Königinstraße 85
846 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, mit abgerundeter Ecke, 1906 von Martin Dülfer; Gruppe mit Ohmstraße 13, 15 und 17; vgl. auch Ensemble Ohmstraße.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ismaninger Straße 94
849 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 96.</p>

Kleinhesselohe

Erstellung: 0
Kleinhesselohe
849 m

Mietshaus

Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Ismaninger Straße 92
851 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, 1898 von Leonhard Romeis.</p>

Bayerisches Apothekerhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Maria-Theresia-Straße 28
851 m
<p>Bayerisches Apothekerhaus, Neubarockvilla, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Giselastraße 29
851 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1892.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Sternwartstraße 2
853 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger durch Erker und Balkons reich gegliederter Jugendstilbau mit Eckaufsatz und Stuckdekor, von Franz Popp, 1909; Tor, Pfeilergittertor, um 1909.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Möhlstraße 25
856 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Block von zwei Villen

Architekt: Wahl Alfred, Bluhm Alexander
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1893
Mandlstraße 10
856 m
<p>Block von zwei Villen (Mit Nr. 8), deutsche Renaissance, 1893 von Alfred Wahl und Alexander Bluhm.</p>

Standesamt I

Architekt: Hoffmann Ed.
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Mandlstraße 14
856 m
<p>Standesamt I, neuklassizistische Portikusvilla, 1922-23 von Ed. Hoffmann.</p>

Block von zwei Villen

Architekt: Wahl Alfred, Bluhm Alexander
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1893
Mandlstraße 8
859 m
<p>Block von zwei Villen (mit Nr. 10), deutsche Renaissance, 1893 von Alfred Wahl und Alexander Bluhm, Umbau 1910 durch Carl Sattler.</p>

Seehaus

Erstellung: 0
Kleinhesselohe 3
859 m

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 71
860 m
<p>Villa, historisierend, um 1910/20.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Giselastraße 26
861 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, um 1894.</p>

Villenartiger Bau

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Königinstraße 24
865 m
Villenartiger Bau, Neurenaissance, Rohbackstein, Ende 19. Jh.; Block mit dem gleichartigen Nr. 22.

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 37
866 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1911 von Franz Popp; z. T. vereinfacht.</p>

Villa

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Königinstraße 44
866 m
<p>Villa, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880; vgl. auch Ensemble Altschwabing.</p>

Mietshaus

Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Rauchstraße 1
868 m
Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern, 1898 von Leonhard Romeis.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Giselastraße 27
869 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1892.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Emil-Riedel-Straße 1
870 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, bez. 1907.</p>

Heilig Blut Kirche

Architekt: Döllgast Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1934
Scheinerstraße 12
872 m
<p>Die katholische Pfarrkirche Heilig Blut in der Scheinerstraße wurde 1932–1934 nach Plänen von Hans Döllgast errichtet. Der schlichte Backsteinbau im Stil der Neuen Sachlichkeit ersetzte eine Notkirche aus dem Jahr 1919. Der turmartige Fassadenteil prägt das Straßenbild, während im Inneren ein klar gegliederter Saalraum mit Sichtziegelwänden und reduzierter Ausstattung dominiert. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, erfolgte der Wiederaufbau 1947–1949. Heute gehört die Kirche zur Pfarrei Mariahilf – St. Franziskus im Pfarrverband Haidhausen.</p>

Freistehendes Wohnhaus

Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Mandlstraße 5
873 m
<p>Freistehendes Wohnhaus, Jugendstil, mit Eckerkern, Büste und Stuckdekor, 1906-07 von Friedrich Thiersch.</p>

Englischer Garten

Erstellung: 1789
Englischer Garten
875 m
Englischer Garten. ab 1789 in den Isarauen durch Benjamin Thompson Graf von Rumford und Friedrich Ludwig von Sckell angelegter Volksgarten (bis 1799 mit Militärgärten verbunden), 1792 eröffnet, ab 1799 von Reinhard Freiherr von Werneck weiterentwickelt (Anlage des Sees), 1799 um die Hirschau nach Norden erweitert, ab 1804 von Friedrich Ludwig von Sckell gartenkünstlerisch umgestaltet. Klassischer Landschaftsgarten, sich über fünf Kilometer in den Isarauen erstreckend, mit geschwungenen Wasserläufen und Wegen sowie weiten Sichtflächen zwischen dem Baumbestand; Nordteil (Hirschau) rein landschaftlich, Südteil (zwischen Prinzregentenstraße und Isarring) mit Parkbauten und Denkmälern; Brücken in großer Zahl über die Bachläufe, vielfach mit Eisen- oder Steingeländern vor allem des späten Historismus;

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1920
Merzstraße 2
877 m
<p>Villa, neuklassizistisch, mit Säulenbalkon, um 1920.</p>

Palais Crailsheim

Architekt: Vasek Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Seestraße 20
878 m
Palais Crailsheim, freistehender Eckbau in Neurenaissance, 1891-92 von Josef Vasek; mit Bronzefigur Merkurs und Schweifgiebel. Südlich im Garten Remise mit Schweifgiebel, 1902-03.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Emil-Riedel-Straße 2
879 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1908; Gruppe mit Nr. 4.</p>

Mietshausgruppe mit Flacherkern

Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Erstellung: 1923
Rosenbuschstraße 1
880 m
Rosenbuschstraße 1/3/5; Mietshausgruppe mit Flacherkern, 1923 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz.

Stattliche Villa

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Möhlstraße 23
881 m
<p>Stattliche, malerische Villa, Jugendstil, mit Turm, 1908 von Emanuel von Seidl.</p>

Villa

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Sternwartstraße 4
881 m
<p>Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Mansardwalmdachbau in barockisierenden Formen mit durch Altane, Balkon und Zwerchhaus betonter Mittelachse, um 1910/20.</p>

Villenartiges Corpshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1910
Giselastraße 24
883 m
<p>Villenartiges Corpshaus, abgewandelte deutsche Renaissance, Anfang 20. Jh.</p>

Villenartiger Bau

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Königinstraße 22
884 m
<p>Villenartiger Bau, Neurenaissance, Rohbackstein, Ende 19. Jh.; Block mit dem gleichartigen Nr. 24.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1882
Königinstraße 81
884 m
Mietshaus, spätklassizistisch, reich dekoriert mit Stuck und Eisenbalkonen, 1882.

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 73
885 m
<p>Villa, historisierend, um 1910/20.</p>

Transformatorenhäuschen

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 73
885 m
<p>bei Mauerkircherstraße 73; Transformatorenhäuschen, historisierend, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ohmstraße 17
887 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1905-07 von Martin Dülfer; bildet mit Nr. 13 und 15 sowie dem Eckhaus Königinstraße 85 eine durch Torbauten verbundene Gruppe von Jugendstilhäusern.</p>

Villa

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Maria-Theresia-Straße 27
888 m
<p>Villa, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1897-98 von Martin Dülfer; Garten- und Torgitter Jugendstil.</p>

Gärtnerhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Kleinhesselohe 2
888 m
ärtnerhaus, klassizistisch, mit herausragendem Mittelbau, 19. Jh., umgebaut; hinter dem Werneckdenkmal im Englischen Garten.

Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft

Architekt: Bieber Oswald, Hollweck Wilhelm
Erstellung: 1913
Königinstraße 107
891 m
<p>Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft, monumentaler, schlossartiger Komplex mit Säulenhof, zwei weiteren Höfen, Vestibülen, Treppenhaus und Repräsentationsräumen, 1912-13 von Oswald E. Bieber und Wilhelm Hollweck; an der Westseite Garten mit umgebender Mauer und zentralem Pavillon.</p>

Privatklinik Carolinum

Architekt: Kracher Ludwig
Erstellung: 1905
Mandlstraße 20
891 m
<p>Privatklinik Carolinum, im Kern barockisierend, mit Ecktürmen und Giebelaufsatz, 1904-05 von Ludwig Kracher.</p>

Villa

Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1886
Seestraße 18
892 m
<p>Villa, nordische Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, Eckturm, 1886; Block mit Nr. 16.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Rauchstraße 2
893 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1901 von Heilmann und Littmann.</p>

Mietshaus

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Oettingenstraße 36
895 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, reich gegliedert und stuckiert, 1894-95; an Straßengabelung.</p>

Werneck-Denkmal

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Englischer Garten
895 m
Werneck-Denkmal, von Steinbänken flankierte Marmor-Ädikula mit Inschrifttafel, von Leo von Klenze, 1838; erhöht nahe dem Nordufer des Kleinhesseloher Sees;

U-Bahnhof Giselastraße

Erstellung: 1971

896 m

Villa

Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1886
Seestraße 16
897 m
<p>Villa, nordische Renaissance, 1886, z. T. vereinfacht; Block mit Nr. 18.</p>

Volksschule

Architekt: Bertsch Wilhelm
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Gebelestraße 2
899 m
Volksschule, barockisierend, mit Dachreiter, 1913-14 von Wilhelm Bertsch; in der Südostecke des Schulhofs Pavillon.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Mandlstraße 22
899 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 36
901 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1910-11 von Ludwig Grothe.</p>

Kleinhaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 0
Mandlstraße 11
903 m
<p>Kleinhaus, neuklassizistisch, 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Malerische Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 21
907 m
<p>Möhlstraße 21; Malerische Villa, neubarock, um 1900.</p>

Villa

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Mandlstraße 13
907 m
<p>Villa, Rohbackstein-Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 88
908 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Ziergiebel, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ohmstraße 22
908 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Jugendstil, um 1910 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert; Gruppe mit Nr. 20.</p>

Wohnblock

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 33
909 m
<p>Wohnblock mit Nr. 31, mit gemeinsamem Dreiecksgiebel in der Mitte, neubarock, um 1900.</p>

Villa Benno Becker

Architekt: Becker Benno, Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1905
Maria-Theresia-Straße 26
909 m
<p>Von der ehemaligen Villa des Malers Benno Becker (1903-05 von Paul Ludwig Troost) ist nur die Gartenmauer mit Pergolapfeilern und Brunnennische im Osten erhalten.</p><p>1938 kam die Villa in den Besitz des NS-Funktionärs und Sekretärs Hitlers, Martin Bormann (bis 1945),</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 86
912 m
<p>Ismaninger Straße 86; Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor am Erker, um 1900.</p>

Villenartiges Doppelhaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Maria-Josepha-Straße 16
912 m
<p>Villenartiges Doppelhaus (mit Nr. 14), Neurenaissance, 1886.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Rosenbuschstraße 2
913 m
Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1897 von Georg Müller.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Mandlstraße 24
913 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1901.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 4
914 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Doppelhaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1906
Rauchstraße 5
915 m
<p>Teil eines schlösschenartigen Doppelhauses (mit Nr. 7), neubarock, mit Mansarddach, Anfang 20. Jh.</p>

Block von zwei Villen

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Mandlstraße 15
916 m
<p>Block von zwei Villen (mit Nr. 17), Rohbackstein-Neurenaissance, 1883, mit Veränderungen 1909.</p>

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Sternwartstraße 6
917 m
<p>Villa, zweigeschossiger putzgegliederter Mansardwalmdachbau in neuklassizistischen Formen mit übergiebeltem Mittelrisalit, Altane und Stuckdekor, von Heilmann und Littmann, 1924.</p>

Gyßlingstraße 12
918 m
Ehem. Wasser- und Dampfkraftwerk der Maffei-Eisenwerke (Tivoli-Kraftwerk), 1896 errichtet, um 1900 ausgebaut. Blankziegelbau, die zweigiebelige Turbinenhalle den Eisbach überbrückend, anliegend die Kesselhalle; die ursprüngliche Maschineneinrichtung teilweise erhalten.

Villa

Architekt: Herbert Eduard, Höhne
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1923
Oberföhringer Straße 18
919 m
Villa, neuklassizistisch, 1923 von Eduard Herbert und Höhne.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 6
919 m
<p>Rauchstraße 6; Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilformen, um 1900.</p>

Block von zwei Villen

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Mandlstraße 17
920 m
Block von zwei Villen (mit Nr. 15), Rohbackstein-Neurenaissance, 1883.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Reitmorstraße 53
921 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit Erker, Anfang 20. Jh.</p>

Polizeirevier

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Rauchstraße 7
921 m
Polizeirevier, Teil eines schlösschenartigen Doppelhauses (mit Nr. 5), neubarock, mit Mansarddach, Anfang 20. Jh.

Villenartiges Doppelhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1886
Maria-Josepha-Straße 14
922 m
<p>Villenartiges Doppelhaus (mit der original erhaltenen Nr. 16), erbaut 1886, 1906 barockisierend verändert durch Heilmann und Littmann.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ohmstraße 15
922 m
<p>Mietshaus, breit-blockförmiger, reich gegliederter und stuckierter Jugendstilbau, 1905-07 von Martin Dülfer; bildet mit Nr. 13 und 17 sowie dem Eckhaus Königinstraße 85 eine durch Torbauten verbundene Gruppe von Jugendstilhäusern.</p>

Wohnblock

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 31
923 m
<p>Wohnblock mit Nr. 33, mit gemeinsamem Dreiecksgiebel in der Mitte, neubarock, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ohmstraße 20
923 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, um 1910 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert; Gruppe mit Nr. 22.</p>

Villa

Architekt: Lechner Theodor, Norkauer Fritz
Erstellung: 1925
Mandlstraße 9
924 m
<p>Villa, zweigeschossiger Walmdachbau, 1925 von Theodor Lechner und Fritz Norkauer.</p>

Schlossartige Villa

Architekt: Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Baustil: neubarock
Erstellung: 1922
Felix-Dahn-Straße 8
927 m
<p>Schlossartige Villa, neubarock, 1922 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann, in größerem Garten; an der Felix-Dahn-Straße Nebengebäude, durch barockisierendes Tor mit demjenigen von Nr. 10 verbunden; Baugruppe mit Nr. 10.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 84
927 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit reichem Stuckdekor am Erker, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Liebergesell Paul
Erstellung: 1898
Oettingenstraße 34
929 m
<p>Mietshaus, reich stuckiert in einer Mischung aus deutscher Renaissance und Jugendstil, 1897/98 von Paul Liebergesell.</p>

Mietshaus

Architekt: Alz Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Reitmorstraße 51
938 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Erkerhaus, 1911 von Johann Alz.</p>

Kubische Villa

Erstellung: 1925
Friedrich-Herschel-Straße 27
938 m
<p>Kubische Villa mit Walmdach, um 1925.</p>

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 0
Maria-Josepha-Straße 12
939 m
<p>Villa, neuklassizistisch-sachlich, Rohbackstein, Anfang 20. Jh.; in Garten abseits gelegen.</p>

Villa

Architekt: Hering Alphons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 26
943 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, 1897 von Alphons Hering.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 8
943 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilformen, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 29
944 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Schlossartige Villa

Architekt: Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Baustil: neubarock
Erstellung: 1922
Felix-Dahn-Straße 10
944 m
<p>Schlossartige Villa, neubarock, 1922 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann, in größerem Garten; Nebengebäude durch barockisierendes Tor mit demjenigen von Nr. 8 verbunden; Baugruppe mit Nr. 8.</p>

Kleinhaus mit Walmdach

Erstellung: 1800
Maria-Josepha-Straße 10
944 m
<p>Kleinhaus mit Walmdach, um 1800.</p>

Klinik Dr. Decker

Architekt: Lang Heinrich, Liebergesell und Lehmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Seestraße 12
944 m
<p>Klinik Dr. Decker, reich gegliederter Jugendstilbau mit Stuckdekor, 1905 von Heinrich Lang, Liebergesell und Lehmann.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 82
945 m
<p>Mietshaus, mit Jugendstil-Stuck am Erker, um 1900.</p>

Wohnhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Rauchstraße 10
946 m
<p>Wohnhaus, barockisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 12, vgl. dort.</p>

Wohnhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 24
947 m
Wohnhaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910; Gruppe mit Nr. 18, 20 und 22.

Mietshausblock

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Gedonstraße 4
947 m
<p>Gedonstraße 4, 6; Mietshausblock, Jugendstil, mit zwei Erkern und reicher Stuck- und Putzdekoration, 1904 von Martin Dülfer; stilistisch Ohmstraße 13, 15 und 17 ähnlich.</p>

Universitäts-Sternwarte

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1819
Scheinerstraße 1
949 m
<p>Universitäts-Sternwarte, Altbau klassizistisch, 1817. In der Südwestecke des Gartengeländes einzelstehende dorische Säule.</p><p>Die Universitäts‑Sternwarte München (USM) befindet sich im Stadtteil Bogenhausen, etwa sechs Kilometer nordöstlich des Münchner Zentrums. Sie wurde 1816 als Königliche Sternwarte gegründet und gehört seit 1938 zur Ludwig‑Maximilians‑Universität München (LMU)&nbsp; .</p><p>Heute widmet sich die USM einer Reihe von Forschungsschwerpunkten: darunter die Entstehung, Population und Atmosphären von Exoplaneten, Kosmologie mit Fokus auf Dunkle Energie, extragalaktische Astronomie, Computersimulation astrophysikalischer Systeme, heiße Sterne und Sternwinde sowie Plasma-Astrophysik&nbsp; .</p><p>Aufgrund zunehmender Lichtverschmutzung sind städtische Beobachtungen kaum noch möglich. Deshalb nutzt die Sternwarte entfernte Observatorien: das von der Universität betriebene Fraunhofer‑Teleskop auf dem Wendelstein (in Oberbayern), das Paranal‑Observatorium in Chile und das Hobby‑Eberly‑Teleskop in Texas&nbsp; . Die Forschenden entwickeln dafür auch Beobachtungsinstrumente und beteiligen sich an bedeutenden Projekten wie dem Dark Energy Survey, dem Euclid‑Weltraumteleskop und dem Vera C. Rubin Observatory &nbsp;</p>

Malerischer Eckbau

Baustil: gotisierend
Erstellung: 1900
Mandlstraße 28
949 m
<p>Malerischer Eckbau, gotisierend, mit Erkern und Giebeln, um 1900.</p>

Villenartiger Bau

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 69
951 m
<p>Villenartiger, barockisierender Bau, Anfang 20. Jh.</p>

Wohnhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 22
952 m
<p>Wohnhaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910; Gruppe mit Nr. 18, 20 und 24.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig, Köpf Joseph
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 34
953 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1911 von Ludwig Grothe; Bauplastik von Joseph Köpf.</p>

Wohnhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 20
956 m
<p>Wohnhaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910; Gruppe mit Nr. 18, 22 und 24.</p>

Ehem. Wohnanlage

Architekt: Branca Alexander von
Erstellung: 0
Thiemestraße 3
956 m
Ehem. Wohnanlage für US-Diplomaten, jetzt Wittelsbacher Ausgleichsfonds, großzügig angelegte Gebäudegruppe auf von drei Straßen begrenztem Parkgrundstück in moderner Architekturauffassung mit Rhythmisierung der Fassaden durch Befensterung, Loggien und Flugdächer, bestehend aus drei unterschiedlich hohen Zeilenbauten und einem Wohnhochhaus, von Alexander von Branca, 1954-56; Skulpturen, zwei lagernde Kühe, von Fritz König, 1956.

Brunnen

Erstellung: 1957
Thiemestraße 3
956 m
Brunnen, flaches Becken mit Steinbank und Bronzefigur auf Nagelfluh-Sockel, von Augustin Lohr, 1957/58.

Mietshaus

Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 1
957 m
<p>Mietshaus in Ecklage, mit Erkern, im Kern um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Aumiller Xaver
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Giselastraße 17
959 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1887 von Xaver Aumiller, vereinfacht; Gruppe mit dem Pendant 13 und 15.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 27
961 m
<p>Oettingenstraße 27; Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Wohnhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Rauchstraße 12
961 m
<p>Wohnhaus, barockisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 10, im Anschluss an Friedrich-Herschel-Straße 9-25 (ungerade Nrn.).</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ohmstraße 13
963 m
<p>Mietshaus, breit-blockförmiger, reich gegliederter und stuckierter Jugendstilbau, 1905-07 von Martin Dülfer; bildet mit Nr. 15 und 17 sowie dem Eckhaus Königinstraße 85 eine durch Torbauten verbundene Gruppe von Jugendstilhäusern.</p>

Wohnhaus

Architekt: Langheinrich Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 18
964 m
<p>Wohnhaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910; Gruppe mit Nr. 20, 22 und 24.</p>

stattlicher Villenbau

Architekt: Sattler Carl
Erstellung: 1909
Maria-Josepha-Straße 8
968 m
<p>Ursprünglich Haus des Kunstsammlers James Loeb, jetzt Bayerischer Adreßbuchverlag, stattlicher Villenbau in Rohbackstein mit Tonreliefs, im Stil eines norddeutschen barocken Herrenhauses, ab 1909 von Carl Sattler; der ehem. Park z. T. modern verbaut.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Giselastraße 15
969 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; erhöhter Mittelrisalit der Gruppe 13, 15 und 17. Thomas Mann vollendete hier 1898-1901 den Roman Buddenbrooks (Gedenktafel).</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Giselastraße 14
972 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890/1900, z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Drachinger Lukas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Gedonstraße 2
974 m
<p>Mietshaus, reicher Neubarockbau, 1898 von Lukas Drachinger.</p>

Eckhaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1902
Siebertstraße 5
976 m
<p>Eckhaus, Neurenaissance, mit Jugendstil-Balkongittern und -stuck, 1902.</p>

Villa

Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 67
978 m
<p>Villa, neubarock, bez. 1903, von Josef Wölker.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Siebertstraße 3
978 m
<p>Mansarddachvilla, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900, Fassadenpreisträger 2004.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1920
Sternwartstraße 21
978 m
<p>Villa, zweigeschossiger putzgegliederter Walmdachbau in historisierenden Formen mit Altanen, um 1920.</p>

Villa mit Säulenbalkon

Architekt: Schenk Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1923
Seestraße 7
978 m
<p>Neuklassizistische Villa mit Säulenbalkon, Walmdach und niedrigem Remisentrakt, 1923 von Hans Schenk; Gartenmauer entlang der Straße mit barockisierender Einfahrt und Pavillon.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 28
983 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900; Baugruppe mit Nr. 30.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig, Köpf Joseph
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 32
983 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, um 1912 von Ludwig Grothe; Bauplastik von Joseph Köpf.</p>

Zweigeschossige Villa

Architekt: Jäger Carl
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1924
Pienzenauerstraße 53
984 m
<p>Zweigeschossige Villa, in zurückhaltend barockisierenden Formen, 1924 von Carl Jäger; mit kleinem, umfriedetem Park.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ohmstraße 16
984 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Reihenhausgruppe

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 1
985 m
<p>Cuvilliesstraße 1a/3/5/7/9/11/13/15; Reihenhausgruppe, historisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann.</p>

Satteldachhaus

Erstellung: 1860
Gunezrainerstraße 6
986 m
Schmales, zweigeschossiges Satteldachhaus ländlichen Typs, bez. 1860.

Mietshaus

Architekt: Lasne Otto
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1903
Königinstraße 69
991 m
<p>Mietshaus, mit barockisierenden Anklängen, 1903 von Otto Lasne, mit Annex im Hof.</p>

Mietshaus

Architekt: Böhmer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Seestraße 8
991 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit drei Erkern, 1912 von Paul Böhmer.</p>

Wohnblock

Architekt: Schnetzler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Oettingenstraße 23
992 m
<p>Oettingenstraße 23/25; Wohnblock, neubarock, 1895-97 von Ernst Schnetzler.</p>

Villa

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Sternwartstraße 20
995 m
<p>Villa, zweigeschossiger historisierender Walmdachbau mit rundem Eckerker und Stuckdekor, um 1910; Gruppe mit Lamontstraße 29.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Giselastraße 13
995 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; bildet eine symmetrische Gruppe mit Nr. 15 und 17.</p>

Mansarddachvilla

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Siebertstraße 7
996 m
<p>Mansarddachvilla, neubarock, um 1900; an der Gartenmauerecke große Vase.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kaulbachstraße 96
997 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau, mit Erkern und Balkonen, um 1880/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Giselastraße 12
998 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kaulbachstraße 88
999 m
<p>Mietshaus, schlicht neubarock, in Hof gelegen, um 1900.</p>


Am Tucherpark

78 m 

Die Last

Am Tucherpark

118 m 

Zeichen 74

Am Tucherpark

142 m 

Zwillingsplastik

Am Sederanger 5

160 m 

Ying-Yang-Brunnen

Tucherpark

161 m 

Junge mit Schwan

Tucherpark

162 m 

Windhunde

Vittoria

Plastik
1968
Am Tucherpark

165 m 

Vittoria

Ägäis

Plastik
0

169 m 

Ägäis

Tucherpark

175 m 

Große Torfigur

Activa

Skulptur
0
Am Eisbach

298 m 

Activa

Tivolistraße 4

337 m 

Abendmahl

Mauerkircherstraße

355 m 

Ungarische Künstler

Diana-Brunnen

Brunnen
1908
Kufsteiner-Platz

359 m 

Diana-Brunnen

Thomas-Mann-Allee

387 m 

Gedenktafel - Wohnhaus Thomas Mann

Mauerkircherstraße 13

402 m 

Thomas Mann


Max-Joseph-Brücke

404 m 

Max-Joseph-Brücke

Max-Joseph-Brücke

416 m 

Münchner Kindl

Max-Joseph-Brücke

417 m 

Max-Joseph-Brücke - Feuer

Max-Joseph-Brücke

417 m 

Max-Joseph-Brücke - Erde

Max-Joseph-Brücke

417 m 

Max-Joseph-Brücke - Wasser

Max-Joseph-Brücke

417 m 

Max-Joseph-Brücke - Luft

Oettingenstraße

465 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße

465 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße

465 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße

465 m 

Gedenktafel - Radio Freies Europa

Englischer Garten

515 m 

Hemmer - Blitzableiter


Englischer Garten

546 m 

Apollotempel

Englischer Garten

546 m 

Steinerne Bank


Annette Kolb

Gedenktafel
1985
Händelstraße 1

571 m 

Annette Kolb

Gedenktafel für Alfred Delp

Gedenkstein und Gedenktafel
0
Kirchplatz 1

578 m 

Gedenktafel für Alfred Delp

Gedenktafel für Franz Sperr

Gedenkstein und Gedenktafel
1946
Kirchplatz 1

578 m 

Gedenktafel für Franz Sperr

Kirchplatz 1

578 m 

Gedenktafel für Ludwig Freiherr von Leopold

Gedenktafel für Hermann Josef Wehrle

Gedenkstein und Gedenktafel
0
Kirchplatz 1

579 m 

Gedenktafel für Hermann Josef Wehrle



Bogenhauser Kirchplatz

591 m 

Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen

Bogenhauser Kirchplatz

592 m 

Opfer des Nationalsozialismus

Bogenhausener Kirchplatz 1

597 m 

Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen

Bogenhausener Kirchplatz 1

597 m 

Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen


Gustl-Waldau-Steg

633 m 

Denkmal für Gustl Waldau

Mauerkircherstraße

635 m 

Jäger mit Hund

Ismaninger Straße 109

671 m 

Guernica

Ismaninger Straße 109

681 m 

St. Georgi-Brunnen


685 m 

Monopterus

Händelstraße 7

689 m 

Georg Friedrich Händel

Ismaninger Straße 124

718 m 

Hl. Michael

Ismaningerstraße 95

731 m 

Vogelwolke

Werneckwiese

735 m 

15. Bogenschießen im Englischen Garten

Höchlstraße 4

779 m 

Elch und Hirsch

Bachlauf

Brunnen
1962
Königinstraße 28

779 m 

Bachlauf




786 m 

Sckell-Denkmal

Hompeschstraße 1

794 m 

Prinzregent Luitpold

Königinstraße

800 m 

Wasserbecken

Königinstraße 28

802 m 

Rosipol-Schlöschen

Königinstraße 38

817 m 

Konkav gerundet

Königinstraße 38

828 m 

Felsenbrunnen

Bäume sind Leben

Bodendenkmal
0

842 m 

Bäume sind Leben

Königinstraße 85

852 m 

Adolf Erbslöh

Englischer Garten

857 m 

Männliche Figur

Scheinerstraße 12

857 m 

Büste für Alfred Delp

Scheinerstraße 12

862 m 

Glas-Bronze-Portal „Deus Caritas Est“

Scheinerstraße 12

862 m 

Büste Pater Alfred Delp

Scheinerstraße 12

863 m 

Gedenktafel - Franz Kobler

Königinstraße 107

867 m 

Große Brunnenschale

Scheinerstraße 12

868 m 

Reliefbogen mit Agnus Dei

Thiemestraße 3

868 m 

Quellenbrunnen

Kriegerdenkmal

Kriegerdenkmal
0
Scheinerstraße 12

870 m 

Kriegerdenkmal

Seestraße 20

876 m 

Merkur

Mandlstraße 3

885 m 

Discrepancy

Englischer Garten

890 m 

Denkmal für Reinhard Freiherr von Werneck

Widenmayerstraße 36

892 m 

Hans Knappertsbusch

Maria-Josepha-Straße 17

894 m 

Zwei Figuren

Seestraße 16

895 m 

Gedenktafel - Max Weber


897 m 

Figur


Scheinerstraße 3

930 m 

Noah und die Heilende Kraft des Wassers

Gedonstraße

933 m 

Ohne Titel (Meteorit)

Mandlstraße 26

934 m 

Wohnort Alfred Kubin

Denningerstraße 3

938 m 

Beweg dich, dann bewegt sich was

Gedonstraße 4

946 m 

Gedenktafel - Ludwig Quidde

Mandlstraße 28

949 m 

Gedenktafel - Graf Willi

Mandlstraße 23

958 m 

Sitzfigur eines Löwen

Thiemestraße 3

967 m 

Zwei Rinder

Maria-Josepha-Straße 8

968 m 

Gedenktafel - James Loeb

Gunezrainerstraße

969 m 

Fritz Gerlich

Thomas Mann

Gedenktafel
1969
Gieselastraße 15

974 m 

Thomas Mann

Schlangenbrunnen

Brunnen
1958
Königinstraße 12

977 m 

Schlangenbrunnen

Mandelstraße 23

979 m 

Vom Chaos zur Ordnung

Gebelestraße 2

986 m 

Tanzende Stühle

Gunezrainerstraße

990 m 

Büste - Kardinal Wendel

Gunezrainerstraße

1,00 km 

Löwe (Swapo)

3
Pienzenauerstraße 24
370 m


4
Neuberghauser Straße 9
586 m


4
Schönbergstraße 12
700 m


2
Ismaninger Straße 77
807 m


4
Königinstraße 34
816 m


4
Giselastraße 28
839 m


1
Gedonstraße 10
892 m


3
Reitmorstraße 53
901 m


3
Reitmorstraße 53
901 m


3
Reitmorstraße 53
905 m


3
Reitmorstraße 53
905 m


3
Reimorstraße 54
918 m


3
Reimorstraße 54
918 m


5
Rauchstraße 10
926 m


5
Rauchstraße 10
926 m


1
Mandlstraße 21
934 m


3
Mandlstraße 21
934 m


3
Seestraße 8
989 m


3
Seestraße 8
989 m


3
Seestraße 8
989 m


5
Ismaninger Straße 76
998 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege


Die Last
78 m
Gerhart Elfe
0

Am Tucherpark 

Gerhart Elfe  - Die Last

Zeichen 74
118 m
Heiliger Bernhard
1975

Am Tucherpark 

Heiliger Bernhard  - Zeichen 74

Zwillingsplastik
142 m
Noguchi Isamu
1972

Am Tucherpark 

Noguchi Isamu  - Zwillingsplastik

Ying-Yang-Brunnen
160 m
Wesendonck Otto
1985

Am Sederanger 5 

Wesendonck Otto  - Ying-Yang-Brunnen

Junge mit Schwan
161 m
Dietz Lothar
1953

Tucherpark 

Dietz Lothar - Junge mit Schwan

Windhunde
162 m
Galliard-Sansonetti
1897

Tucherpark 

Galliard-Sansonetti - Windhunde

Vittoria
165 m
Mascherini Marcello
1968

Am Tucherpark 

Mascherini Marcello - Vittoria

Ägäis
169 m
Stadler junior Toni
0

 

Stadler junior Toni - Ägäis

Große Torfigur
175 m
Koenig Fritz
1986

Tucherpark 

Koenig Fritz - Große Torfigur

Activa
298 m
Hollweck Hermann
0

Am Eisbach 

Hollweck Hermann - Activa

Abendmahl
337 m
Nida-Rümelin Rolf
1958

Tivolistraße 4 

Nida-Rümelin Rolf - Abendmahl

Mauerkircherstraße 

 - Ungarische Künstler

Diana-Brunnen
359 m
Gasteiger Mathias
1908

Kufsteiner-Platz 

Gasteiger Mathias - Diana-Brunnen

Thomas-Mann-Allee 

Barta Robert - Gedenktafel - Wohnhaus Thomas Mann

Thomas Mann
402 m

2010

Mauerkircherstraße 13 

 - Thomas Mann

Friedrich Ludwig von Sckell
403 m
Bandel Ernst von, Klenze Leo von
1824

 

Bandel Ernst von, Klenze Leo von - Friedrich Ludwig von Sckell

Max-Joseph-Brücke 

 - Max-Joseph-Brücke

Münchner Kindl
416 m
Bradl Jakob
0

Max-Joseph-Brücke 

Bradl Jakob - Münchner Kindl

Max-Joseph-Brücke - Feuer
417 m
Heilmann Max
1901

Max-Joseph-Brücke 

Heilmann Max - Max-Joseph-Brücke - Feuer

Max-Joseph-Brücke - Erde
417 m
Flossmann Josef
1901

Max-Joseph-Brücke 

Flossmann Josef - Max-Joseph-Brücke - Erde

Max-Joseph-Brücke 

 - Max-Joseph-Brücke - Wasser

Max-Joseph-Brücke 

 - Max-Joseph-Brücke - Luft

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Oettingenstraße 

 - Gedenktafel - Radio Freies Europa

Englischer Garten 

 - Hemmer - Blitzableiter

Törringstraße 

Weidl Peter - Maximilian von Montgelas/Friedrich Ludwig von Sckell

Englischer Garten 

 - Apollotempel

Steinerne Bank
546 m
Klenze Leo von
1838

Englischer Garten 

Klenze Leo von - Steinerne Bank

Die Kartoffel
552 m
Stadtbäumer Alix
0

 

Stadtbäumer Alix - Die Kartoffel

Annette Kolb
571 m
Auer Horst
1985

Händelstraße 1 

Auer Horst - Annette Kolb

Gedenktafel für Alfred Delp
578 m
Lill Hansjakob
0

Kirchplatz 1 

Lill Hansjakob - Gedenktafel für Alfred Delp

Gedenktafel für Franz Sperr
578 m
Lill Hansjakob
1946

Kirchplatz 1 

Lill Hansjakob - Gedenktafel für Franz Sperr

Kirchplatz 1 

Lill Hansjakob - Gedenktafel für Ludwig Freiherr von Leopold

Kirchplatz 1 

Lill Hansjakob - Gedenktafel für Hermann Josef Wehrle

Neuberghauser Straße 

Backmund Klaus - Denkmal für Delp, Wehrle, Sperr, Leonrod und Quirnheim


Bogenhauser Kirchplatz 

 - Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen

Bogenhauser Kirchplatz 

 - Opfer des Nationalsozialismus

Bogenhausener Kirchplatz 1 

 - Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen

Bogenhausener Kirchplatz 1 

 - Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen

Friedrich Ludwig Jan
629 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
1920

 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Friedrich Ludwig Jan

Gustl-Waldau-Steg 

 - Denkmal für Gustl Waldau

Jäger mit Hund
635 m
Rothenburger Adolf
1931

Mauerkircherstraße 

Rothenburger Adolf - Jäger mit Hund

Guernica
671 m
Tress Norbert
1987

Ismaninger Straße 109 

Tress Norbert - Guernica

St. Georgi-Brunnen
681 m
Düll Heinrich
1901

Ismaninger Straße 109 

Düll Heinrich - St. Georgi-Brunnen

Monopterus
685 m
Klenze leo von
1837

 

Klenze leo von - Monopterus

Händelstraße 7 

 - Georg Friedrich Händel

Hl. Michael
718 m

1900

Ismaninger Straße 124 

 - Hl. Michael

Vogelwolke
731 m
Ströbel Nele
1998

Ismaningerstraße 95 

Ströbel Nele - Vogelwolke


Elch und Hirsch
779 m
Pezold Georg
0

Höchlstraße 4 

Pezold Georg - Elch und Hirsch

Bachlauf
779 m
Gerg Blasius, Wiedemann Josef
1962

Königinstraße 28 

Gerg Blasius, Wiedemann Josef - Bachlauf



Sckell-Denkmal
786 m
Klenze Leo von, Bandel Ernst von
1824

 

Klenze Leo von, Bandel Ernst von - Sckell-Denkmal

Hompeschstraße 1 

 - Prinzregent Luitpold

Wasserbecken
800 m
Mauer Hans, Denk Ernst
1965

Königinstraße 

Mauer Hans, Denk Ernst - Wasserbecken

Königinstraße 28 

 - Rosipol-Schlöschen

Konkav gerundet
817 m
Geiger Rupprecht
1973

Königinstraße 38 

Geiger Rupprecht - Konkav gerundet

Felsenbrunnen
828 m
Brenninger Georg
1965

Königinstraße 38 

Brenninger Georg  - Felsenbrunnen


Königinstraße 85 

 - Adolf Erbslöh

Männliche Figur
857 m
Osel Hans
0

Englischer Garten 

Osel Hans - Männliche Figur

Büste für Alfred Delp
857 m
Henselmann Josef Alexander
0

Scheinerstraße 12 

Henselmann Josef Alexander - Büste für Alfred Delp

Glas-Bronze-Portal „Deus Caritas Est“
862 m
Henselmann Josef Alexander
2009

Scheinerstraße 12 

Henselmann Josef Alexander - Glas-Bronze-Portal „Deus Caritas Est“

Büste Pater Alfred Delp
862 m
Henselmann Josef Alexander
0

Scheinerstraße 12 

Henselmann Josef Alexander - Büste Pater Alfred Delp

Scheinerstraße 12 

 - Gedenktafel - Franz Kobler

Große Brunnenschale
867 m
Römer Georg
1913

Königinstraße 107 

Römer Georg - Große Brunnenschale

Reliefbogen mit Agnus Dei
868 m
Pezold Georg
0

Scheinerstraße 12 

Pezold Georg - Reliefbogen mit Agnus Dei

Quellenbrunnen
868 m
Lohr Augustin
1956

Thiemestraße 3 

Lohr Augustin  - Quellenbrunnen

Scheinerstraße 12 

 - Kriegerdenkmal

Merkur
876 m

0

Seestraße 20 

 - Merkur

Discrepancy
885 m
Paine Roxy
2011

Mandlstraße 3 

Paine Roxy  - Discrepancy

Englischer Garten 

Klenze Leo von - Denkmal für Reinhard Freiherr von Werneck

Widenmayerstraße 36 

 - Hans Knappertsbusch

Zwei Figuren
894 m
Gasteiger Mathias
1912

Maria-Josepha-Straße 17 

Gasteiger Mathias - Zwei Figuren

Gedenktafel - Max Weber
895 m
Weiß Eugen
1976

Seestraße 16 

Weiß Eugen - Gedenktafel - Max Weber

Figur
897 m

0

 

 - Figur

Gebelestraße 2 

Sigurdsson Sigrid - WELTENWUNDERLAND - Die Bibliothek der Kinder, 365 und 1 Tag

Noah und die Heilende Kraft des Wassers
930 m
Schwalbach Karl Jakob
1987

Scheinerstraße 3 

Schwalbach Karl Jakob - Noah und die Heilende Kraft des Wassers

Ohne Titel (Meteorit)
933 m
Kleinknecht Hermann
1988

Gedonstraße 

Kleinknecht Hermann - Ohne Titel (Meteorit)

Wohnort Alfred Kubin
934 m
Weiß Eugen
1977

Mandlstraße 26 

Weiß Eugen - Wohnort Alfred Kubin

Denningerstraße 3 

Schwarz Jens - Beweg dich, dann bewegt sich was

Gedonstraße 4 

 - Gedenktafel - Ludwig Quidde

Gedenktafel - Graf Willi
949 m
Hart Franz
1985

Mandlstraße 28 

Hart Franz - Gedenktafel - Graf Willi

Sitzfigur eines Löwen
958 m
Halbig Johann von
0

Mandlstraße 23 

Halbig Johann von - Sitzfigur eines Löwen

Zwei Rinder
967 m
Koenig Fritz
1956

Thiemestraße 3 

Koenig Fritz - Zwei Rinder

Gedenktafel - James Loeb
968 m
Preis Toni
90

Maria-Josepha-Straße 8 

Preis Toni - Gedenktafel - James Loeb

Fritz Gerlich
969 m
Faller Maximilian Andreas
1994

Gunezrainerstraße  

Faller Maximilian Andreas - Fritz Gerlich

Thomas Mann
974 m
Zilken Hans
1969

Gieselastraße 15 

Zilken Hans - Thomas Mann

Schlangenbrunnen
977 m
Dietz Lothar
1958

Königinstraße 12 

Dietz Lothar - Schlangenbrunnen

Vom Chaos zur Ordnung
979 m
Gerg Blasius
0

Mandelstraße 23 

Gerg Blasius - Vom Chaos zur Ordnung

Tanzende Stühle
986 m
Golz Dorothee
2007

Gebelestraße 2 

Golz Dorothee - Tanzende Stühle

Büste - Kardinal Wendel
990 m
Georgii Theodor
1962

Gunezrainerstraße  

Georgii Theodor - Büste - Kardinal Wendel

Gunezrainerstraße 

 - Löwe (Swapo)

StraßeNamevonbis
317 mPienzenauerstraße 15Hallgarten Constanze 1933
378 mMauerkircherstraße 12Müller Karl Alexander von
378 mMauerkircherstraße 12Hanfstaengl Erna
381 mKufsteiner Platz 4Hildesheimer Wolfgang
402 mMauerkircherstraße 13Mann Thomas19101914
428 mThomas-Mann-Allee 10Mann Thomas19141933
561 mHändelstraße 1Kolb Annette19611967
606 mNeuberghauser Straße 11Lauer Friedrich19111925
606 mNeuberghazser Straße 11Studentencorps Suevia 19251939
606 mNeuberghauser Straße 11Zentralkomitee der befreiten Juden 1946
606 mNeuberghauser Straße 11Gastwirtschaft Neuberghausen 18601911
656 mWidenmayerstraße 45Koeppen Wolfgang
709 mMöhlstraße 39Kerschensteiner Georg1896
729 mMöhlstraße 37Möhl Jakob18951900
736 mWidenmayerstraße 41Braun Eva19351936
738 mMöhlstraße 35Judenhaus19601975
768 mHöchlstraße 2Diesel Rudolf19011913
778 mHöchlstraße 4Littmann Max1903
809 mMaria-Theresia-Straße 30Röchling (Familie)
811 mMöhlstraße 29Willstädter Richard1939
833 mMöhlstraße 27Fink August von
851 mMandlstraße 8Langen Albert19061909
851 mMaria-Theresia-Straße 28Ruderer Joseph1907
851 mMaria-Theresia-Straße 28Ruederer Joseph
851 mMandlstraße 10Nonnenbruch Max1902
852 mKönigin Straße 85Erbslöh Adolf19161934
854 mMandlstraße 8Gulbransson Olaf19051909
866 mKöniginstraße 24Althaus Peter Paul
876 mSeestraße 20Crailsheim Friedrich Krafft von1926
880 mMöhlstraße 23Pschorr Georg Theodor
895 mSeestraße 16Weber Max19191920
896 mGiselastraße 23Jawlensky Alexel von
897 mSeestraße 16Böhlau Helene
909 mGiselastraße 23Werefkin Marianne von18961914
910 mGedonstraße 8Troendle Hugo
910 mGedonstraße 8Hoerschelmann Rolf von
918 mMandlstraße 24Eliasberg Alexander
924 mMandlstraße 9Breitbach Joseph
926 mMöhlstraße 19Himmler Heinrich
934 mMandlstraße 26Kubin Alfred19041906
940 mReitmorstraße 54Thule-Gesellschaft Pöhner Ernst Dr.19121925
946 mGedonstraße 4Quidde Ludwig
946 mMaria-Theresia-Straße 25Possart Ernst von
946 mMaria-Theresia-Straße 25Knappertsbusch Hans
949 mMandlstraße 28Graf Willi1943
968 mMaria-Josepha-Straße 8Loeb James
974 mOettingenstraße 25Ben-Chorin Schalom
975 mGiselastraße 15Bleeker Bernhard
975 mGiselastraße 15Mann Thomas18981901
979 mKeferstraße 2Huch Friedrich
979 mKeferstraße 2Reventlow Franziska zu19021902
979 mKeferstraße 2Rilke Rainer Maria19151917
979 mKeferstraße 2Bleeker Bernhard19071911
981 mMaria-Theresia-Straße 24Steyrer Fritz
981 mMaria-Theresia-Straße 24Steyrer Klemens
988 mKöniginstraße 69Althaus Peter Paul
990 mSternwartstraße 20Feder Gottfried
992 mOettingenstraße 23Rosental Fritz1935