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Münchner Zeitensprünge

1878 - Ein „Ort der Halbwelt mit Prostituierten“ im Thalia-Theater

München-Ludwigsvorstadt * Der Schriftsteller Karl Theodor von Perfall entdeckt im Thalia-Theater im Grünen Hof in der Bayerstraße 16a einen „Ort der Halbwelt mit Lebemännern und Prostituierten in den Logen“, die sich an „leichtgeschürzten Offenbachiaden“ erfreuen.

26. 6 1918 - USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof

München * Bei der USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof in der Senefelderstraße 14 treten etwa 70 Mitglieder zusammen. 

1. 7 1922 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Das Christbaumbrettl“

München-Ludwigsvorstadt * Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Das Christbaumbrettl“ im Germania-Brettl in der Schwanthalerstraße 28. Das Stück wird 193 Mal aufgeführt.

9. 12 1922 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Stücks „Der Firmling“

München-Ludwigsvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Der Firmling“ im Germania-Brettl in der Schwanthalerstraße 28. Das Stück erlebt 395 Vorstellungen.

17. 12 1960 - Flugzeugabsturz an der Paulskirche

München-Ludwigsvorstadt * 52 Menschen sterben, nachdem eine amerikanische Militärmaschine die Turmspitze der Paulskirche nahe der Theresienwiese streift und an der Kreuzung Bayer-/Martin-Greif-Straße auf eine Straßenbahn fällt. 

1892 - Das Panorama an der Goethestraße 45 wird abgerissen

München-Ludwigsvorstadt * Das Panorama an der Goethestraße 45 wird abgerissen.

11. 12 2014 - Die Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat werden wieder aufgenommen

München * Generalbundesanwalt Harald Range nimmt - 34 Jahre nach dem Oktoberfest-Attentat - die Ermittlungen offiziell wieder auf. Eine neue Zeugin hatte sich bei dem Münchner Anwalt Werner Dietrich gemeldet. Ihre Aussage war ausschlaggebend für die Wiederaufnahme des Verfahrens.  

Dietrich hatte in den vergangenen Jahrzehnten mehrere Wiederaufnahme-Anträge gestellt. Der Dritte war jetzt erfolgreich. „Die Ermittlungen fangen jetzt wieder ganz am Anfang an“. Mit den Ermittlungen hat der Karlsruher Generalbundesanwalt das Bayerische Landeskriminalamt beauftragt. Ob das die richtige Entscheidung ist, muss die Zukunft klären.

25. 6 1966 - Die Beatles sind auf dem Weg nach Essen

München - Essen * Die Beatles verlassen um 8:25 Uhr auf Gleis 11 den Münchner Hauptbahnhof. Sie benutzen dazu den gleichen Vier-Waggon-Sonderzug, mit dem ein Jahr zuvor Königin Elisabeth und Prinz Philipp die Bundesrepublik bereist hatten. Beatles-Manager Brian Epstein hätte den Zug beinahe verpasst.

Rund dreihundert Fans haben sich hinter den Absperrungen im Bahnhof versammelt, um ihre „plüschhaarigen Lieblinge“ ein letztes Mal zu sehen. „Schaurig hallte das Kreischen der Teenager durch die Bahnhofshalle“ - und dann sind sie weg. Langsam kann die „Münchner Bierruhe“ wieder zurückkehren.

Um 16:32 Uhr sind die Beatles in Mülheim/Ruhr. Von dort fahren sie direkt zur Gruga-Halle in Essen, wo sie ebenfalls zwei Konzerte vor insgesamt 16.000 Fans geben sollen. 

2000 - Wie gehts mit dem Deutschen Theater weiter?

München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat will wissen, wie es um das Deutsche Theater steht. Rund zwei Dutzend Experten begutachten in der folgenden Zeit nahezu jeden Winkel des Gebäudes.

1. 7 1908 - Karl Valentin tritt erstmals im Frankfurter Hof auf

München-Ludwigsvorstadt * Josef Durmer, der Besitzer des Hotels Frankfurter Hof, Schillerstraße 49, besuchte eine Veranstaltung von Karl Valentin und engagiert ihn umgehend für ein dauerhaftes Engagement an seiner renommierten Volkssängerbühne. Am 1. Juli tritt der 26-jährige Künstler erstmals im Frankfurter Hof für eine Gage von 5.- Mark am Abend auf.

Zum gleichen Zeitpunkt meldet er sein Gewerbe als „Singen im Stadtbezirk“ an. Nun ist er „amtlich gemeldeter Volkssänger“.

26. 9 1896 - Eröffnung des „Deutschen Theaters“

München-Ludwigsvorstadt * Der Vorhang des „Deutschen Theaters“ in der Schwanthalerstraße öffnet sich fünf Jahre vor der Eröffnung des Prinzregententheaters. München erhält damit eine neue große Bühne für Schauspiel und Unterhaltung. 

Rund 2.400 Zuschauerinnen und Zuschauer erleben die feierliche Eröffnung, die mit Ludwig van Beethovens „Die Weihe des Hauses“ beginnt. Zeitgenössische Berichte schildern die besondere Atmosphäre des Abends: „Als die Musik geendet, erloschen die tausend elektrischen Lichter, der mächtige Saal, an dessen überreichen Prunk das Auge sich fast wund gesehen, wurde vom Dunkel verschluckt und langsam ging der Vorhang in die Höhe. Ein bedeutungsvoller Moment.“

25. 6 2014 - Großer Wasserschaden durch die Sprinkler-Anlage im Deutschen Theater

München-Ludwigsvorstadt * Nach der Vorstellung von „The Wiz“ löst sich die Sprinkleranlage in neu renovierten Deutschen Theater aus ungeklärten Gründen aus. Es entstehen große Schäden an der Bühnentechnik, weshalb die fünf Produktionen The Wiz, Ewig jung, Dylan, Alice und Der kleine Drache Kokosnuss ersatzlos gestrichen werden. 

9. 3 1943 - Bomben zerstören das Deutsche Theater nahezu vollständig

München-Ludwigsvorstadt * Bomben zerstören das Deutsche Theater nahezu vollständig. 

12 2003 - Die Verkaufspläne für das Deutsche Theater zerschlagen sich

München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat beschließt, vier Millionen Euro für die Notsanierung des Deutsche Theaters zur Verfügung zu stellen, um dort bis Ende 2007 spielen zu können und in der Zwischenzeit einen privaten Investor zu finden.

Doch alle Verkaufspläne zerschlagen sich. Es wird klar, die Stadt müsste ihre Bühne herschenken und einem Käufer für die Sanierung sogar noch 30 Millionen Euro drauflegen.

Ab 8 1914 - Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im Deutschen Theater

München-Ludwigsvorstadt * Mit Beginn des Ersten Weltkrieges treten im Deutschen Theater nur noch deutsche Unterhaltungskünstler auf. 

5 2008 - Die Sanierung für das Deutsche Theater soll 79,5 Millionen € kosten

München-Ludwigsvorstadt * Die vom Stadtrat gebilligte Mindestsanierung für das Deutsche Theater soll 79,5 Millionen Euro kosten, inklusive Risikoreserve.

Später wird das Budget wegen der Preisentwicklung auf 86 Millionen Euro aufgestockt. Bis zum Herbst 2011 soll alles fertig sein.

16. 7 2018 - Die Aufbauarbeiten für das 185. Oktoberfest beginnen

München-Theresienwiese * Die Aufbauarbeiten für das 185. Oktoberfest beginnen. Da das Betreten der Baustelle in dieser Zeit aus Sicherheitsgründen verboten ist, müssen lange Umwege in Kauf genommen werden. 

Nur das Schützenzelt ist von dieser Regel ausgenommen, da es an dem geplanten Fahrradweg steht, auf dem die Radler während des Aufbaus der anderen Festzelte und der Fahrgeschäfte die Wiesn queren können. 

14. 7 2014 - Der Aufbau der Wiesn 2014 beginnt

München-Theresienwiese * Der Aufbau der 181. Wiesn 2014 beginnt. Alleine der Auf- und Abbau einer Wiesn-Festhalle kostet rund eine Million Euro.  

Nach langer Zeit gibt es mit dem Marstall ein neues Festzelt. Es löst das Hippodrom ab. 

14. 8 1914 - Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

München-Ludwigsvorstadt * Zwei Wochen nach Kriegsbeginn kommen die ersten Verwundeten am Münchner Hauptbahnhof an. Von dort werden die verwundeten Soldaten mit umgebauten ehemaligen Sommerwagen der Trambahn in die verschiedenen Krankenhäuser und Lazarette gebracht. Die Lazarette sind über die ganze Stadt verteilt. 

1. 10 1849 - Der Centralbahnhof kann der Öffentlichkeit übergeben werden

München-Ludwigsvorstadt * Nach einer Bauzeit von 26 Monaten kann Friedrich Bürkleins Centralbahnhof der Öffentlichkeit übergeben werden. Der Architekt Friedrich Bürklein hat ein Zweckgebäude im sogenannten Rundbogenstil konzipiert, das Elemente der Romanik und der italienischen Renaissance verbindet.

Das der Stadt zugewandte Empfangsgebäude erinnert mit seiner Fensterrosette und der vorgelagerten Arkadenhalle fast an die Bonifazkirche. Die den Mittelbau flankierenden, zweigeschossigen Seitenbauten dienen dem Billettverkauf, der Post und als Wohnungen für Beamte.

Die Einsteighalle gilt als erstes großes Bauwerk der technisch-industriellen Ära in München, deren Kühnheit und Originalität weithin gerühmt wird. Halbrundförmig, rund 110 Meter lang, 29 Meter breit und bis zu 20 Meter hoch, überspannte sie fünf Gleise. Doch es ist noch eine hölzerne Konstruktion, die kurz vor der dann aus Eisen erbauten Schrannenhalle ausgeführt worden ist. Eine Fußbodenheizung erwärmt die Warte- und Restaurationsräume auf 17,5 bis 20 Grad Celsius.

25. 7 2014 - Der neue Krug der Wiesnwirte zeigt den Steyerer Hans

München * Der neue Krug der Wiesnwirte wird präsentiert. Ihn ziert das Konterfei eines ehemaligen Kollegen: den Steyrer Hans. 

18. 6 1918 - Soldaten lassen sich nicht mehr alles gefallen

München * Die Zentralpolizeistelle meldet einen militärischen Vorfall. Ein ungeordneter Haufen zieht von der Kaserne zum Hauptbahnhof. Als ein Major einen Soldaten zur Ordnung ruft, schreit dieser ihn an: „Was wollt Ihr Himmel-Herrgottsakramenter, ist‘s nicht genug, dass wir für Euch ins Feld gehen, schikanieren wollt ihr einen auch noch, anpacken tu ich dich, bei der Fotze nehm ich dich, du Blindgänger.“ Die übrigen Soldaten zollen ihm daraufhin Beifall. 

16. 9 2000 - Sepp Krätz, der Hippodrom-Wiesnwirt, führt das VIP-Bändchen ein

München-Theresienwiese * Sepp Krätz, der Wiesnwirt vom Hippodrom, führt das VIP-Bändchen für besondere Gäste ein.

Um den 30. 5 2014 - Die Wiesnwirte wollen Siegfried Able nicht in ihrem Kreis aufzunehmen

München * Die Wiesnwirte beschließen in ihrer Sitzung, den neuen Betreiber des Marstall, Siegfried Able, nicht in ihrem Kreis aufzunehmen. Das Verhältnis der Wiesnwirte zu Able ist seit längerem angespannt, nachdem er bereits im November 2013 ein neues großes Zelt in Auftrag gegeben hat und sich nicht mehr auf sein bisheriges kleines Wiesnzelt Kalbskuchl beworben hat. Dieses Vorgehen führte zu dem Vorwurf, dass Able eindeutige Absprachen mit der Stadt getroffen hätte.  

Noch mehr dürfte den Sprecher der Wiesnwirte, Toni Roiderer, und die anderen Festwirte ärgern, dass Siegfried Able für seinen Marstall eine abwechslungsreichere Speisenkarte wie in den anderen Zelten angekündigt hat.

Erst nach dem Oktoberfest 2014 wollen die Wiesnwirte über die Aufnahme Ables in ihren Kreis endgültig beschließen. Dieser Zusammenschluss der Wiesnwirte ist allerdings keine offizielle Vereinigung, sondern lediglich eine privater Club, die sich seit etwa 40 Jahren um seine eigenen Interessen kümmert und diese nach Außen vertritt. 

7. 4 1936 - Liesl Karlstadt wird als „arbeitsfähig“ entlassen

München • Liesl Karlstadt wird aus der Psychiatrischen Klinik in der Nußbaumstraße als „arbeitsfähig“ entlassen. Das Wort „geheilt“ ist mit einem Fragezeichen versehen. 

 

10. 5 1937 - Liesl Karlstadt lässt sich zur stationären Behandlung einweisen

München-Ludwigsvorstadt * Liesl Karlstadt lässt sich zur stationären Behandlung in die Psychiatrische Klinik an der Nussbaumstraße aufnehmen. Die Besserung tritt vergleichsweise schnell ein. Die Künstlerin verlässt das Krankenhaus, um auszugehen.

Ab 1905 - Antisemitische Kampagnen gegen das Kaufhaus Tietz

München * Die Firma Hermann Tietz, die seit 1899 das erste Kaufhaus Münchens betreibt, sieht sich wiederholt antisemitisch motivierten Anschuldigungen ausgesetzt. Gegner des Unternehmens behaupten öffentlich, die niedrigen Löhne zwängen Verkäuferinnen zur Prostitution. Gegen diese Verleumdungen geht die Firma mehrfach erfolgreich gerichtlich vor. 

Zwar werden die Urheber der Anschuldigungen zu hohen Geldstrafen verurteilt, doch die Kampagnen schaden dem Ansehen des Kaufhauses und wirken sich negativ auf dessen Geschäftsergebnis aus. Die Vorfälle zeigen, wie wirtschaftlicher Erfolg jüdischer Unternehmen zunehmend zum Ziel antisemitischer Angriffe wird.

1. 7 1937 - Liesl Karlstadt wird aus Psychiatrischen Klinik entlassen

 München-Ludwigsvorstadt - Lenggries • Liesl Karlstadt wird als „gebessert, aber arbeitsunfähig“ aus der Psychiatrischen Klinik an der Nussbaumstraße entlassen. Sie fährt mit ihrer Schwester Amalie zur Erholung nach Lenggries.

19. 4 1890 - „Buffalo Bills Wild West“ auf der Theresienwiese

München-Ludwigsvorstadt * Auf der Theresienwiese findet die Show „Buffalo Bills Wild West“ statt. München ist eine Station auf der Europatournee von William F. Cody, die bis zum 4. Mai in der Stadt gastiert. 

Der in München liebevoll „Ochsen-Willi“ genannte William Frederick Cody, besser bekannt als Buffalo Bill, hat sich vom Bisonjäger zu einem cleveren Showunternehmer gemausert, der mit seiner Show dem Publikum die eigentlich schon versunkene Welt der amerikanischen Pioniere und Ureinwohner präsentieren will. 

Er ist mit über 200 Cowboys und Indianern sowie 170 Pferden, Mauleseln und rund 20 Bisons unterwegs. In zwei Sonderzügen, die 300 Tiere und das Equipment transportieren, sind die exotischen Akteure angereist. Das Tross campiert samt Bisons und Pferden auf der Theresienwiese. Mit dabei ist auch die junge Kunstschützin Annie Oakley.

Bei der ersten Aufführung drängen sich 6.000 Zuschauer auf der Tribüne, darunter Prinz Ludwig von Bayern, der spätere König Ludwig III. 

7. 11 1918 - Es lebe die Revolution !

München-Theresienwiese * Kurt Eisner spricht zur gleichen Zeit am anderen Ende der Theresienwiese - unterhalb vom Hackerbräu. Die Demonstranten haben rote Fahnen, Tafeln und Plakate mitgebracht. Ihre Revolutionsbereitschaft demonstrieren die anwesenden Matrosen und Soldaten auch dadurch, dass sie die Reichskokarden von ihren Mützen genommen haben. 

Was nach dem Abmarsch der Mehrheitssozialisten und der Gewerkschafter passiert, schildert Felix Fechenbach so: „Drei Redner sprachen an dieser Stelle.

  • Zuerst Kurt Eisner, kurz und bündig. Es sei jahrelang geredet worden, man müsse jetzt handeln!
  • Der Bauernführer Ludwig Gandorfer verspricht, dass das Landvolk die Arbeiter nicht im Stiche lassen werde.
  • Dann trete ich vor in Uniform, die rote Fahne in der Hand, erinnere daran, dass die Soldaten in den Kasernen zurückgehalten werden.
  • Und dann: ‚Soldaten! Auf in die Kasernen! Befreien wir unsere Kameraden! Es lebe die Revolution‘. Das war das Signal.“

16. 7 2012 - Die Aufbauarbeiten für das 179. Oktoberfest beginnen

München-Theresienwiese * Die Aufbauarbeiten für das 179. Oktoberfest beginnen. Zunächst sind rund 150 Arbeiter mit dem Aufbau beschäftigt. Ihre Zahl steigert sich im Laufe der Zeit auf 800.

15. 6 2015 - Die Bierpreise für das Oktoberfest 2015 um über 3 Prozent erhöht

München - München-Theresienwiese * Die Brauereien und Wiesnwirte erhöhen die Bierpreise für das Oktoberfest 2015 um durchschnittlich 3,17 Prozent. Die Mass Wiesnbier kostet jetzt zwischen 10.- und 10,40 €uro. Begründet wird die Preiserhöhung - wie jedes Jahr - mit höheren Brauereikosten, gesetzliche Vorgaben und erhöhtem Personaleinsatz.  

Den Vogel schießt freilich der Sprecher der Wiesnwirte Toni Roiderer mit der Bemerkung ab: „Eigentlich müssten Sie fragen, wie wir es schaffen, so günstig zu bleiben“.    

Die Preise werden von den Betreibern der Wiesn-Festzelte und Unternehmungen festgelegt. Die Stadt München überprüft lediglich, ob die Preise angemessen sind. Zum Vergleich: Der Bierpreis für die Mass liegt in Münchens Großbetrieben - je nach Lage - zwischen 7,20 und 9,90 €uro.

9 1898 - Georg Lang ist der Erfinder der Bierzelt-Stimmung

München-Theresienwiese * Der Krokodilwirt Georg Lang gilt als Erfinder der Bierzelt-Stimmung. Er engagiert für sein Festzelt eine eigene, dreißigköpfige Festkapelle, die in der Tracht auftritt und als „Lang‘s Original Oberlandler“ bekannt wird. Die Blaskapelle ist in Tracht gekleidet und greift auf ein breites Spektrum beliebter Unterhaltungsmusik zurück. Die Polizeibehörde hat gegen den Einsatz einer Hauskapelle, die noch dazu vom Festwirt bezahlt wird, keinerlei Einwände, da dadurch das lästige Sammeln der Musiker mit dem Teller entfällt.

Die revolutionäre Tat Georg Langs folgt einer Mode jener Jahre. In vielen Bierpalästen, Singspielhallen und Volkssängerlokalen sind Musikkapellen in Oberländer oder Dachauer Tracht gang in gäbe. Mit der Musik steigert er den Bierumsatz. 

9 1951 - Die „Völkerschau Hawaii“

München-Ludwigsvorstadt * Die „Völkerschau Hawaii“ wird auf dem Oktoberfest gezeigt. 

10 1930 - „Lippen-Negerinnen“ werden auf der Wiesn ausgestellt

München-Ludwigsvorstadt * Carl Gabriel bringt die „Aussterbenden Lippen-Negerinnen vom Stamme der Sara-Kaba“ auf die Wiesn. 

Mit welcher Ungeniertheit man zu dieser Zeit die Zurschaustellung fremder Menschen betrieb und wie man über sie informierte, vermittelt eine Zeitungsankündigung: „Das zentralafrikanische Schönheitsideal wird sich in Reinkultur den Münchnern offenbaren und es ist zu hoffen, dass unsere Damenwelt nicht zu neidisch wird. Die schwarze Venus vom Stamme der Sara-Kaba gibt ein Gastspiel. Sie ist für unseren Geschmack sehr erotisch und gar wenn du einmal ans Küssen denkst, werden sich ungeahnte Schwierigkeiten einstellen. Denn schon den neugeborenen Mädchen dieses Stammes werden die Lippen durchgestoßen, und in die Wunde nach und nach Holzscheiben eingeführt, bis zur Größe eines richtiggehenden Kronfleischtellers.“

10 1904 - Besucherandrang bei der Völkerschau „Die Tunesen“

München-Ludwigsvorstadt * Eine äußerst erfolgreiche Ausstellung von „exotischen“ Menschen ist „Die Tunesen“. Diese „erfreuten sich bereits während der ersten zwei Tage des Oktoberfestes eines solch starken Besuchs, wie ihn bisher in München noch keine exotische Truppe zu verzeichnen hatte“. Es gibt ein tunesisches Café und Bauchtanz. Auch diese Schau besucht Prinz Ludwig [III.]. 

24. 7 1964 - Der Beatles-Film Yeah, Yeah, Yeah im City-Palast

München-Ludwigsvorstadt * Die Abendzeitung kauft alle Eintrittskarten für die Aufführung des Beatles-Filmes Yeah, Yeah, Yeah im City-Palast an der Sonnenstraße auf und verschenkt sie an Beatles-Fans. Dabei ist das Interesse so gewaltig, dass sich die ersten Liebhaber bereits in aller Frühe einfinden, obwohl die Kartenverteilung erst um zwölf Uhr Mittag beginnt.

Polizisten in Zivil mischen sich unter die Jugendlichen, um nötigenfalls ordnend einzugreifen. Das Verhalten der adrett und brav gekleideten weiblichen und der - mit den damals modischen, eng geknoteten Krawatten ausstaffierten - männlichen Jugendlichen macht dies aber nicht notwendig. Sollte es zu einem gefährlichen Gedränge kommen, würde ein Lautsprecherwagen bereitstehen, über den man - vom Stadtjugendamt ausgeliehene - Beatles-Platten abspielt, um die Fans vom Kinoeingang wegzulocken. Man will sie dann zur Theresienwiese lotsen, wo genügend Platz zur Umsetzung von Musik in Bewegung vorhanden wäre. So weit kommt es allerdings nicht. 

Doch als die Beatles schließlich auf der Leinwand erschienen, kennt die Begeisterung keine Grenzen; Tränen fließen, Schreie ertönen, es wird gestampft, geklatscht und mitgesungen. - Die Beatles sind einfach die Größten. 

23. 7 1964 - „A Hard Day‘s Night“ kommt in Deutschland in die Kinos

Bundesrepublik Deutschland * Der synchronisierte Beatles-Film „A Hard Day‘s Night“ kommt in Deutschland unter dem Titel „Yeah, Yeah, Yeah“ in die Kinos. 

4. 6 2014 - Die Mass Wiesnbier überschreitet erstmals die magische Grenze von 10 Euro

München-Theresienwiese * Der Preis für die Mass Wiesnbier überschreitet erstmals die magische Grenze von 10 Euro. Im Löwenbräu-Festzelt und beim Schottenhamel werden für den Liter Wiesnbier 10,10 Euro verlangt. 

10 1910 - Die Samoaner-Völkerschau beim Jubiläums-Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Auf dem Jubiläums-Oktoberfest sind die Samoaner*innen die Hauptattraktion. Unter der Führung des Schaustellers Carl Gabriel besucht Prinzregent Luitpold die Ausstellung. Prinz Ludwig, der spätere König Ludwig III., überreicht dem „Samoanerhäuptling Tamsese einen wertvollen Ring zum Geschenk, wofür der Fürst dem Prinzen schriftlich in samoanischer Sprache seinen Dank zum Ausdruck brachte“. 

9 1921 - Karl Valentin und Wiggerl Greiner begeistern mit der „Froschbahn“

München-Ludwigsvorstadt * Beim ersten Oktoberfest nach dem Ersten Weltkrieg und der Revolution sorgen Karl Valentin und Ludwig „Wiggerl“ Greiner für eine besondere Attraktion. Gemeinsam bauen sie die „Froschbahn“, die Valentin auf der Wiesn betreibt.

Das „neue Juxunternehmen auf der Festwiese“ wirbt mit dem Motto: „Alles zittert! Alles springt! Alles treppelt! Alles hüpft! Alles skit!“ Besucherinnen und Besucher können sich nicht nur an der ungewöhnlichen Bahn vergnügen, sondern auch zur „Frosch-Trott-Polka“ tanzen.

9 1959 - Die letzte Völkerschau auf dem Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Die „Völkerschau Hawaii“ wird auf dem Oktoberfest gezeigt. Es ist die letzte in München gezeigte Völkerschau. 

9 1950 - Der „Zauber des Wilden Westens“ auf dem Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Auf dem Oktoberfest wird die Völkerschau „Zauber des Wilden Westens“ gezeigt. 

1899 - Das Kaufhaus Hermann Tietz wird als erstes Kaufhaus eröffnet

München * Das Kaufhaus Hermann Tietz, der spätere Hertie, wird als erstes Kaufhaus in München eröffnet. Der Kaufhausbesitzer muss sich mehrmals vor Gericht den Anschuldigungen der Antisemiten erwehren, dass er durch ihre niedrigen Löhne die Verkäuferinnen zur Prostitution treiben würde. Das bringt zwar den Anschuldigern hohe Geldstrafen ein, hat aber auch Auswirkungen auf das Geschäft des Warenhauses Tietz. 

10 1901 - Drei Völkerschauen auf dem Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Carl Gabriels erste Völkerschau auf dem Oktoberfest ist ein „Beduinen-Lager“. Diese aufwändig gestaltete Schau ist aber nicht die einzige, denn parallel wird noch die „Negertruppe Dahomey“ und ein „Afrikaner Theater mit Gorilla-Negern aus dem Congo“ gezeigt. 

23. 6 2014 - Schärfere Regelungen für die etwa 1.000 Wiesn-Ordner

München-Theresienwiese * Das Kreisverwaltungsreferat - KVR will für die etwa 1.000 Wiesn-Ordner schärfere Regeln einführen. Jeder muss gut sichtbar einen Ausweis mit dem Namen des Ordners, Foto, Ordnernummer, Name der Sicherheitsfirma und dem amtlichen Siegel der Stadt tragen. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder.  

Außerdem werden die Security-Firmen verdonnert, nur Mitarbeiter auf die Wiesn zu schicken, „die in rechtlicher und fachlicher Hinsicht geschult, körperlich geeignet sowie der deutschen Sprache mächtig sind“. Die Schulungen müssen speziell auf den Wiesn-Einsatz zugeschnitten sein und ihren Schwerpunkt im Bereich Deeskalation und Gewaltprävention haben. 

1898 - Hermann Tietz eröffnet Münchens erstes Kaufhaus

München-Maxvorstadt * Als erstes Kaufhaus in München wird jenes von Hermann Tietz, der heutige Hertie, am Hauptbahnhof eröffnet.

10 1902 - Carl Gabriels „Beduinen-Lager“ auf dem Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Carl Gabriel präsentiert sein „Beduinen-Lager“ erneut. Allerdings hat er sich zuvor vom Magistrat der Stadt „Konkurrenzfreiheit“ zusichern lassen. 

10 1931 - Die Völkerschau „Kanaken der Südsee“

München-Ludwigsvorstadt * Carl Hagenbeck zeigt auf dem Oktoberfest die Völkerschau „Kanaken der Südsee“.

4. 7 1897 - Karl May begeistert die Münchner*innen

München-Ludwigsvorstadt * Der berühmte Schriftsteller und Verfasser von Wild-West-Romanen, Karl May, kommt mit seiner Ehefrau nach München und wohnt im noblen Hotel Trefler in der Sonnenstraße. 

Seine Vorträge, die er im Kleinen Saal hält, sind von der staunenden Zuhörerschaft gut besucht. Sie hängen an seinen Lippen, als er von seiner Freundschaft mit dem Apachenhäuptling Winnetou, von tapferen Westmännern wie Old Surehand, Old Firehand oder Sam Hawkens erzählt. Diese sind inzwischen alle in die Ewigen Jagdgründe eingegangen, nur er, Karl May alias Old Shatterhand, hat überlebt und ist „im Wilden Westen ein bekannter Mann“.

9 1934 - Der NS-Stadtrat führt die Pferderennen auf dem Oktoberfest wieder ein

München-Theresienwiese * Der NS-Stadtrat führt die Pferderennen auf dem Oktoberfest wieder ein - bis 1938.

1. 6 1915 - Valentin/Karlstadt übernehmen die Direktion des Kabarett Wien-München

München-Ludwigsvorstadt * Karl Valentin und Liesl Karlstadt übernehmen gemeinsam die Direktion des Kabarett Wien-München im Hotel Wagner in der Sonnenstraße. Das Engagement dauert bis 15. Dezember 1916. Das sind fast eineinhalb Jahre. 

10 1879 - Eine „Nubier-Karawane“ auf dem Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Eine „Nubier-Karawane“ ist auf dem Oktoberfest als Völkerschau zu sehen. 

10 1876 - Die Völkerschau „Lappländer Polarmenschen“ wird auf dem Oktoberfest gezeigt

München-Ludwigsvorstadt * Auf dem Oktoberfest werden „Lappländer Polarmenschen“ gezeigt. Da München noch über keinen zoologischen Garten verfügt, finden die Völkerschauen zumeist auf der Theresienwiese statt.

20. 4 1890 - Die Wild-West-Show des Buffalo Bill

München-Ludwigsvorstadt * In seiner Show zeigte der „Ochsen-Willi“ vor täglich ausverkauftem Haus den Wilden Westen, wie es ihn im Jahr 1868 noch gab. In Amerika wurde zu dieser Zeit die Eisenbahn gebaut. In der Prärie lebten Tausende Arbeiter, die Cody mit Fleisch versorgen musste. Für ein Gehalt von monatlich 500 Dollar dezimierte der Massenschlächter im Auftrag der amerikanischen Eisenbahngesellschaften ganze Bisonherden. Er brachte innerhalb von nur eineinhalb Jahren 4.280 dieser Rinder zur Strecke, weshalb ihn die Eisenbahnarbeiter bald schon „Buffalo Bill“ nannten. 

Auch wenn sich in seinem Gefolge unzählige Indianer befinden, besteht kein Zweifel daran, wer die eigentliche Hauptattraktion der Show ist. 

12. 6 1938 - Erster Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Am Abend findet ein Abschiedsgottesdienst der evangelischen Gesamtgemeinde in der Matthäuskirche statt. Der evangelische Landesbischof Dr. Hans Meiser hält die Predigt. 

13. 6 1938 - Zweiter Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Um 20 Uhr wird der Abschiedsgottesdienst für die evangelische Matthäus-Kirchengemeinde mit einer Predigt des Pfarrers Friedrich Loy abgehalten. Noch während des Gottesdienstes werden die Abbruchgerüste aufgebaut. 

1876 - Völkerschauen = Zoo mit Menschen und Tieren

München * „Völkerschauen“ bieten in München die Möglichkeit, nicht nur Menschen fremder und außereuropäischer Länder zu bestaunen, sondern auch Tiere, die in deren Umfeld vorkommen, zu besichtigen.

Da München noch keinen Tierpark hat, finden die Präsentationen fremder Völker im Rahmen des Oktoberfestes auf der Theresienwiese statt. 

10 1900 - Samoaner*innen gastieren erstmals auf dem Oktoberfest

München-Ludwigsvorstadt * Die Truppe der Samoaner*innen gastieren erstmals in München auf dem Oktoberfest. Die Hauptattraktion auf diesen von vielen Interessent*innen besuchten Veranstaltungen sind natürlich die schönen, jungen Samoanerinnen. Diese „Marzipanpüppchen mit Chocoladenüberzug“ begeistern freilich in erster Linie die Männerwelt. 

14. 6 1938 - Die Abrissarbeiten an der evangelischen Matthäuskirche beginnen

München-Ludwigsvorstadt * Die Kult- und Kunstgegenstände werden aus der evangelischen Matthäuskirche entfernt. Die Abrissarbeiten beginnen. 

11. 6 1938 - Landesbischof Meiser interveniert gegen den Abriss der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Der evangelische Landesbischof Dr. Hans Meiser interveniert am Vormittag gegen den Abriss der evangelischen Matthäuskirche. Da Meiser unter den gegebenen Umständen sich weiteren Verhandlungen verweigert, zieht das Innenministerium den Auftrag an die Baufirma vorläufig zurück. 

Um 16 Uhr erklärt sich Gauleiter Adolf Wagner bereit, auf die vom Landeskirchenrat erarbeiteten Forderungen einzugehen. Als vorläufiger Versammlungsraum wird der Matthäus-Kirchengemeinde der Weiße Saal in der ehemaligen Augustinerkirche, der inzwischen zum Polizeipräsidium gehört, zugesichert. 

4. 5 1890 - Buffalo Bills Wildwest-Truppe zieht weiter

München * Buffalo Bills Wildwest-Truppe zieht von München weiter durch die Länder des alten Europa. 

10. 6 1938 - Trotz Verhandlungen eine Abrissfirma beauftragt

München - München-Ludwigsvorstadt * Am Vormittag beschäftigt sich der Landeskirchenrat mit den Abrissplanungen der Matthäuskirche und bestätigt und ergänzt die Beschlüsse der Kirchenverwaltung der Matthäuskirche. In einer Besprechung im Innenministerium um 13 Uhr werden die Beschlüsse dargelegt.

Am Abend wird die evangelische Gemeinde benachrichtigt, dass das Innenministerium bereits eine Abrissfirma beauftragt hat. Die Abbrucharbeiten sollen am 13. Juni beginnen. 

3. 7 1938 - Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

München-Ludwigsvorstadt * Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt. 

6. 7 1938 - Die evangelische Matthäuskirche ist abgerissen

München-Ludwigsvorstadt * Die Abbrucharbeiten an der evangelischen Matthäuskirche sind beendet. Auf dem Gelände befindet sich jetzt ein Parkplatz.

1818 - Planungen für eine evangelische Kirche

München-Ludwigsvorstadt * Leo von Klenze hat Pläne für den Neubau einer evangelischen Kirche in München entwickelt. Da seine Planungen mindestens 280.000 Gulden gekostet hätten, einigt man sich auf auf eine günstigere Variante. Das betrifft auch den Bauplatz an der Sonnenstraße. 

9. 6 1938 - Die evangelische Matthäuskirche soll umgehend abgerissen werden

München - München-Ludwigsvorstadt * Gegen 18:00 Uhr wird auf einer Besprechung im Bayerischen Innenministerium dem Pfarrer Friedrich Loy mitgeteilt, dass die evangelische Matthäuskirche umgehend abgerissen werden soll.

Um 22:00 berät die Kirchenverwaltung der Matthäuskirche, unter welchen Bedingungen sie sich zum Abbruch der Kirche bereit erklären kann. 

27. 6 1938 - Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt

München-Ludwigsvorstadt * Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt. 

25. 8 1833 - Die evangelische Matthäuskirche wird eingeweiht

München-Ludwigsvorstadt * An König Ludwigs I. Geburtstag wird die evangelische Matthäuskirche in Anwesenheit der Königinmutter Caroline eingeweiht. Der katholische König selbst bleibt der Zeremonie allerdings fern. 

28. 10 1877 - Die evangelische Markuskirche wird eingeweiht

München * Es leben 25.000 Protestanten in München. Da die evangelische Matthäuskirche in der Sonnenstraße mit ihren 1.500 Plätzen für die stetig wachsende Gemeinde zu klein geworden ist, hat man ein zweites Gebetshaus, die Markuskirche gebaut und an diesem Tag eingeweiht.  

28. 6 1938 - Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

München-Ludwigsvorstadt * Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt. 

26. 6 1938 - Erste Planungen für eine neue Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Die evangelische Matthäus-Kirchengemeinde erfährt davon, dass der Architekt German Bestelmeyer mit Planungen für eine neue Matthäuskirche beauftragt worden ist. 

10. 6 1882 - Valentin Ludwig Fey wird getauft

München-Ludwigsvorstadt * Valentin Ludwig Fey wird in der Matthäuskirche nach evangelischem Ritus getauft.

17. 10 1810 - Das erste Oktoberfest beginnt mit einem Pferderennen

München * An diesem Mittwoch, es ist ein milder Herbstag mit hellblauem Himmel, wird nochmals eine breite Bevölkerungsschicht in die Feierlichkeiten um die Kronprinzenhochzeit einbezogen, nachdem die zuvor abgehaltenen Opernaufführungen und Bälle nur einem kleinen ausgesuchten Kreis geladener Gäste vorbehalten waren.

Diese Festveranstaltungen wurden vom Staat ausgerichtet und finanziert. Doch angesichts von Kriegszeiten und leeren Staatskassen hält sich der sonst bei Fürstenhochzeiten übliche Glanz und Glamour in Grenzen. Und da im Jahr 1808 die städtische Selbstverwaltung abgeschafft worden ist, verfügt München über kein Vermögen, aus dem sie einen eigenen Beitrag zu den Feierlichkeiten hätte leisten können.

Dankbar überlässt man deshalb die Ausrichtung der Feier der gehobenen Bürgerschaft, die dazu in der Lage ist und die die eigentliche Volksbelustigung, ein als Huldigung gedachtes Pferderennen, das in der Tradition des Scharlachrennens steht, durchführen kann.

Es ist der Kavallerie-Major der Nationalgarde 3. Klasse, der Bankier Andreas Michael Edler von Dall’Armi, der im Namen der Nationalgarde, also des Bürgermilitärs, ein Schreiben an den König richtet, in dem er bittet, eine solche Veranstaltung ausrichten zu dürfen. Das Pferderennen soll den Abschluss, aber zugleich auch den Höhepunkt der Feierlichkeiten um die Kronprinzenhochzeit bilden. 

1. 7 1840 - Auswärtige Mütter entbinden in der Münchner Gebäranstalt

München * In München werden in der Zeit von 1826 bis 1840 insgesamt 19.222 eheliche und 16.015 uneheliche Kinder geboren. Fast die Hälfte der unehelichen Geburten geht auf das Konto der von auswärts kommenden Mütter, die in der Münchner Gebäranstalt entbinden. 

1904 - Hans Wagner erwirbt das Hotel Treffler in der Sonnenstraße

München-Ludwigsvorstadt * Kommerzienrat Hans Wagner erwirbt das Hotel Treffler in der Sonnenstraße 23 und benennt es in Hotel Wagner um. 

4. 10 2015 - Das Oktoberfest 2015 endet

München-Theresienwiese * Das Oktoberfest 2015 endet. Das Fazit lautet:  

  • In 16 Tagen besuchten 5,9 (6,3) Millionen Besucher die Wiesn, davon kamen 535.000 (570.000) Gäste auf die Oide Wiesn. Der Konsum und damit die Umsätze waren zum Teil rückläufig. (Zahlen in Klammer = 2014.)  
  • 7,3 (7,7) Millionen Mass Wiesnbier wurden getrunken.
  • 114 (112) Ochsen wurden in der Ochsenbraterei verzehrt. 
     
  • Insgesamt wurden 1.191 (1.290) Straftaten bei der Polizei angezeigt.
  • 372 (398) Körperverletzungen wurden von der Polizei registriert.
  • Die Polizeistatistik weist 47 (36) Masskrugschlägereien aus.
  • 3.312 (3.617) Hilfeleistungen mussten die Sanitäter und Ärzte leisten.
  • 628 (681) Wiesn-Besucher mussten wegen Alkoholvergiftungen medizinisch überwacht werden. 
     
  • 121 (150) Mal musste der U-Bahnhof Theresienwiese gesperrt werden.
  • 110.000 (112.000) gestohlene Masskrüge werden den Besuchern wieder abgenommen.
  • 2.948 (3.646) Fundstücke wurden im Wiesn-Fundbüro abgegeben. 
     
  • Wasserverbrauch: 120.000 (115.000) Kubikmeter
  • Gasverbrauch: 220.000 (220.000) Kubikmeter
  • Stromverbrauch: 2,89 (2,98) Millionen Kilowattstunden

8. 10 1820 - Auf dem Oktoberfest ist das erste Feuerwerk zu sehen

München-Theresienwiese * Ein Augsburger Pyrotechniker brennt auf dem Oktoberfest das erste Feuerwerk ab.

21. 5 2014 - Eine Gedenktafel für jüdische Juristen

München-Maxvorstadt * Im Eingangsbereich des Justizgebäudes an der Prielmayersteaße 5 wird eine Gedenktafel für jüdische Juristen angebracht, die in der Zeit des nationalsozialistischen Unrechtsregimes zwangsweise aus dem Justizdienst entfernt worden sind. 

21. 4 1907 - Carl Gabriel eröffnet in der Dachauer Straße 16 sein erstes Münchner Kino

<p><strong><em>München-Maxvorstadt</em></strong> * Carl Gabriel eröffnet in der Dachauer Straße 16 sein erstes Münchner Kino unter dem weltmännischen Namen <em>„The American Bio-Cie./Carl Gabriel's Theater lebender Bilder“</em> mit 145 Plätzen.&nbsp;Es ist Münchens viertes Kino.&nbsp;Es werden Stummfilme gezeigt, die von einem mehr oder weniger talentiertem Klavierspieler und einem Explikateur, einen Filmerklärer, begleitet werden.</p> <p>An den Lehnen der Vordersitze sind Drahtgestelle angebracht, in denen man seinen Masskrug abstellen kann.&nbsp;Statt Popkorn und Eis - wie heute - werden Schokolade und Wurstsemmeln verkauft.</p> <p>Nach 19 Uhr geht fast niemand mehr ins Kino, denn:&nbsp;<em>„Der Münchner geht im Gegensatz zum Berliner, soweit er es ermöglichen kann, lieber Nachmittags ins Kino, weil er den Abend gern im Bierrestaurant verbringt.“</em>Trotzdem suchen die <em>„Gebildeten“</em> das Kino erst im Schutz der Dunkelheit auf. Etwaige Bekannte begrüßen sich - wenn überhaupt - mit einem verlegenem Lächeln.&nbsp;Es gibt Logen&nbsp;mit einem Loch im Vorhang, von dem aus man zwar alles sehen kann, selbst aber nicht gesehen wird.</p> <p>Die Münchner Polizei besucht im Auftrag der Obrigkeit&nbsp;regelmäßig die Kinematographen.&nbsp;Sie muss sicherstellen, dass im dunklen Kinosaal alles <em>„sittlich“</em> und <em>„mit rechten Dingen“</em> zugeht.</p>

1910 - Das Kino in der Dachauer Straße 16 heißt jetzt Gabriels Tonbildtheater

München-Maxvorstadt * Aus Carl Gabriels The American Bio-Cie./Carl Gabriel's Thater lebender Bilder in der Dachauer Straße 16 wird Gabriels Tonbildtheater.

18. 12 1905 - Prozess gegen antisemitische Verleumdungen 

München-Maxvorstadt * Gegen die diffamierenden Angriffe auf die Unionsbrauerei geht deren Eigentümer Joseph Schülein juristisch vor. Am 18. Dezember 1905 verhandelt das Amtsgericht München I im Justizpalast an der Prielmayerstraße die Klage gegen den verantwortlichen Redakteur der „Münchener Bier-Chronik“. 

Im Verlauf des Verfahrens zeigt sich, dass die gegen die Brauerei erhobenen Vorwürfe jeder sachlichen Grundlage entbehren. Gleichzeitig treten die antisemitischen Motive hinter den Angriffen deutlich zutage. Die Verhandlung macht sichtbar, dass sich die Kritik an der Unionsbrauerei weniger gegen deren Produkte richtet als gegen die jüdische Herkunft ihres Eigentümers. 

Die Redaktion der „Münchener Bier-Chronik“ wird zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt und muss die Urteilsverkündung veröffentlichen. Ungeachtet dessen reagiert sie mit einem polemischen Nachbericht, der erneut antisemitische Untertöne erkennen lässt.

9 1893 - Carl Gabriel zeigt seine Wachsfiguren auf dem Oktoberfest

München-Theresienwiese * Carl Gabriel zeigt erstmals seine Wachsfigurenausstellung auf dem Oktoberfest. 

1955 - Einweihung der neuen evangelischen Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Einweihung der neuen evangelischen Matthäuskirche am Sendlinger-Tor-Platz. 

30. 6 1972 - Die 199 Wasserstrahlen des Springbrunnens am Stachus

München-Kreuzviertel - München-Hackenviertel * Die 199 Wasserstrahlen des Springbrunnens am Stachus ergießen sich zum ersten Mal und schaffen an dem verkehrsgeplagten Platz an heißen Tagen eine Oase der Kühle.

7. 6 1927 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Photoatelier“

München-Maxvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Photoatelier“ im Apollo-Theater in der Dachauer Straße 19. Das Stück wird 348 Mal gespielt.

26. 7 1808 - König Max I. Joseph beauftragt den Alten Botanischen Garten

München-Maxvorstadt * König Max I. Joseph ordnet an, dass „die Aussteckung des botanischen Garten in einer Erweiterung der gegenwärtigen Herzogmax-Wiese ohne ferneren Aufschub vorgenommen werden solle“

16. 9 1882 - Die erste deutsche Elektrizitätsausstellung im Münchner Glaspalast

München-Maxvorstadt * Aufgrund einer Initiative Oskar von Millers, dem späteren Gründer des Deutschen Museums, findet im Münchner Glaspalast die erste deutsche Elektrizitätsausstellung statt.

Neben der Bogenlampe, der Glühlampe und der Anwendung des Dynamos können die Münchner das Telephon als weitere technische Errungenschaft bewundern. Dieses neuartige Kommunikationsmittel findet in München großen Anklang und zählt bald zu den wichtigsten Einrichtungen jeder werdenden Großstadt. 

16. 9 2000 - Stephan Kuffler wird offiziell Wiesnwirt im Weinzelt

München-Theresienwiese * Stephan Kuffler wird offiziell Wiesnwirt im Weinzelt seiner Eltern.

18. 3 1791 - Die Schleifung der Neuhauserbastion beginnt

<p><strong><em>München</em></strong> * Mit der angeordneten Schleifung der Neuhauser-Bastion&nbsp;bildet&nbsp;sich umgehend eine Initiativgruppe, die mit den Unterschriften mehrerer Hundert Münchner Bürger gegen die <em>„gänzliche Schleifung der Wallanlagen“</em> protestiert.&nbsp;Sie betrachten es nun als <em>„unverantwortlich, Wälle, welche fast eineinhalb Jahrhunderte stehen, und deren Herstellung mehr als drei Millionen gekostet hatte, ohne gewichtigen Nutzen, oder besondere Notwendigkeit einzuwerfen“</em>.&nbsp;</p>

5. 1 1302 - Erstmalige Nennung des Neuhauser Tors

München-Kreuzviertel - München-Hackenviertel * Das Neuhauser Tor wird erstmals in einer Urkunde genannt. 

10. 4 1715 - Max Emanuel zieht n aller Stille durch das Neuhauser Tor

<p><strong><em>München</em></strong> * Kurfürst Max Emanuel zieht nachts um 23 Uhr mit seiner Familie in aller Stille durch das Neuhauser Tor. Freudenbezeugungen sind zuvor verboten worden. &nbsp;</p> <p>Der erneut in seine Herrschaftsrechte eingesetzte Kurfürst Max Emanuel trifft damit wieder mit seiner Familie zusammen. Er hat Großes mit seinen Söhnen vor und in seinem Exil beschlossen, dass drei seiner fünf Söhne in der Reichskirche&nbsp;untergebracht werden sollen:&nbsp;Philipp Moritz, Clemens August und Johann Theodor.&nbsp;</p>

24. 10 1805 - Napoleon Bonaparte zieht triumphal in München ein

München * Napoleon zieht triumphal durch das Karlstor in München ein. Kurfürst Max IV. Joseph befindet sich noch in seinem Exil in Würzburg. Die Kurpfalzbaierische Staats-Zeitung von München berichtet am 25. Oktober 1805: „Endlich hatten wir gestern das sehnlich erwartete Vergnügen, Se. Majestät Napoleon Kaiser in Frankreich und König in Italien hier eintreffen zu sehen.

Se. Majestät kamen von Augsburg, fuhren in einem 6-spännigen Reisewagen, welchen der Herr Reichs-Marschall Bernadotte, nebst noch einigen H.H. Reichsmarschallen zu Pferde begleitete, unter dem Donner der Kanonen, und dem Zusammengeläute aller Glocken durch die Neuhauser-Kaufinger- über den Platz durch die Diener- in die Residenz-Gasse heran, und stiegen […] in der kurfürstl. Residenz ab.

Die ganze Stadt war zur Tageshelle beleuchtet, und die Mittags zuvor angekommenen kaiserl. königl. Garde-Regimenter hatten sich durch die ganze Einzugsstrecke à la haie aufgestellt. Es war ½ 8 Uhr Abends, und die Menge des hier befindlichen, zum Theile noch mit der Einquartierung beschäftigten Militärs nebst dem zusammenströmenden Volke zeigte das Bild eines durch Ströme aufgetriebenen Meeres, das sich schwer und langsam dahinwälzt.“ 

1. 10 1854 - Der Münchner Glaspalast wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Der Münchner Glaspalast wird mit der Allgemeinen Ausstellung deutscher Industrie- und Gewerbeerzeugnisse eröffnet.

1858 - Die Deutsche Allgemeine und Historische Kunstausstellung im Glaspalast

München-Maxvorstadt * Aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens hält die Akademie der Bildenden Künste die Deutsche Allgemeine und Historische Kunstausstellung im Glaspalast ab.

1854 - Ein Brunnen für den Münchner Glaspalast am Alten Botanischen Garten

München-Haidhausen - München-Maxvorstadt * Der Brunnen, der sich heute auf dem Weißenburger Platz befindet, wird eigens für den Münchner Glaspalast am Alten Botanischen Garten geschaffen. 

15. 7 1854 - Im Glaspalast wird die Industrie-Ausstellung von König Max II. eröffnet

München-Maxvorstadt * Die im Glaspalast stattfindende Industrie-Ausstellung wird von König Max II. feierlich eröffnet.

Nur wenige Tage später bricht die Cholera aus. Bei der Eröffnungsrede bricht ein Billeteur tot zusammen. Man glaubt an einen Schlaganfall, doch vermutlich handelt es sich um das erste Opfer der Cholera.

1937 - Planungen für die U-Bahn werden wieder aufgenommen

München * Die Hauptstadt der Bewegung wendet sich an die Siemens Bauunion GmbH, die bereits 1919 für ein Münchner U-Bahn-Projekt geworben hat. Die Berliner bekommen den Auftrag. 

1811 - Das Eingangstor des Alten Botanischen Gartens

München-Maxvorstadt * Das Eingangstor des Alten Botanischen Gartens entsteht nach Plänen von Joseph Emanuel d‘Herigoyen. 

22. 5 1938 - Die Bauarbeiten für die U-Bahn beginnen

München * Die Bauarbeiten für ein Münchner U-Bahn-Projekt beginnen in der Lindwurmstraße. 

 

1947 - Schwammerlzucht im U-Bahn-Schacht

München * Ein Herr Steiner pachtet den 4.000 Quadratmeter großen Rohbau des 1941 eingestellten U-Bahn-Bauprojekts. Nun werden hier Champignons gezüchtet. Später will man hier sogar ein mikrobiologisches Institut zur Gewinnung von Penicillin einrichten, doch ein Wassereinbruch vereitelt das Vorhaben. 

1941 - Die Bauarbeiten für die U-Bahn werden eingestellt

München * Der erste Bauabschnitt für das Münchner U-Bahn-Projekt ist fertiggestellt. Nun werden die Bauarbeiten wegen der Priorität kriegswichtiger Maßnahmen wieder eingestellt. Der Tunnel wird als Luftschutzkeller genutzt. 

10. 7 1936 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Straßenmusik“

München-Hackenviertel * Uraufführung des Films „Straßenmusik“ mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt im Ufa-Theater Sendlingertor-Lichtspiele.

26. 7 1914 - Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das Café Fahrig

München-Kreuzviertel * Am 25. Juli, nur wenige Stunden nachdem Serbien das Ultimatum für Österreich-Ungarns nicht ausreichend devot umgesetzt hat, berauschen sich im Café Fahrig, in der Neuhauser Straße, die Gäste an der Aussicht, dass jetzt Krieg droht. Die Menschen - im Café Fahrig und sonst wo - lassen Bayerns König Ludwig III. und Deutschlands Kaiser Wilhelm II. hochleben. Die Kapelle spielt die „Wacht am Rhein“, „Heil Dir im Siegerkranz“ und viele andere patriotische Lieder. Es wird viel gelacht, gefeiert, gesungen und natürlich getrunken.  

Weil der Sohn des Gaststättenhabers Franz Fahrig einen Streit unter Gästen schlichten will, lässt er die Musik kurz unterbrechen. Doch plötzlich fliegen Stühle durchs Lokal. Die Polizei wird angefordert und räumt das Café gegen zwei Uhr früh. Die sozialdemokratische Münchener Post schreibt über die Vorgänge: „Durch ungeschicktes Benehmen des Kapellmeisters wurde die betrunkene und fanatisierte Menge wild und demolierte das ganze Lokal“.  

Doch das ist noch nicht das Ende der Affäre. Wilde Gerüchte sind im Umlauf. Einer erzählt, eine serbische Kapelle hätte den Kaiser und das Reich geschmäht. Der andere hat Spione im Café Fahrig gesehen. Da ist es zu dem Schritt, der Café-Inhaber Franz Fahrig steht mit dem Feind im Bunde nicht mehr weit. Die Volksseele kocht. Um kurz vor drei Uhr fliegt der erste Pflasterstein in eine der Fensterscheiben des Lokals. Am Morgen ist das Café Fahrig innen und außen verwüstet. 

18. 6 1958 - Hannes König eröffnet die Karl-Valentingedächtnisausstellung

München-Maxvorstadt * „800 Jahre und 5 Tage nach der Gründung der Stadt München“ wird im Pavillon im Alten Botanischen Garten die „Karl-Valentingedächtnisausstellung“ eröffnet.

  • Gezeigt wird der Stummfilm „Der neue Schreibtisch“.  
  • Außerdem spielt Hannes König auf Karl Valentins Zither.  
  • Professor Carl Niessen, der im Jahr 1953 den Nachlass von Karl Valentin für das Institut Theaterwissenschaft der Universität Köln erworben hat, stellt Originale für die Ausstellung zur Verfügung. 

15. 2 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger ist fertiggestellt

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Das Kaufhaus Oberpollinger&nbsp;der hanseatischen Kaufmannsfamilie Emden &amp; Söhne&nbsp;ist fertiggestellt.</p>

14. 3 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger wird eröffnet

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Das Kaufhaus Oberpollinger&nbsp;wird <em>„früh 8 Uhr“</em> eröffnet.&nbsp;Die Menschen strömen in das neue Kaufhaus, <em>„durch das der Atem der großen weiten Welt weht“</em>.&nbsp;</p>

26. 6 1950 - Kardinal Faulhaber leitet die Seligsprechung von Rupert Mayer ein

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet den „Diözesanen Informationsprozess für die Seligsprechung“ von Pater Rupert Mayer.

28. 11 1921 - Pater Rupert Mayer wird Präses der Marianischen Männerkongregation

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird durch Kardinal Michael von Faulhaber zum Präses der Marianischen Männerkongregation am Bürgersaal in München ernannt. Unter seiner Leitung steigt die Mitgliederzahl auf 7.000 an. 

16. 7 1926 - Pater Rupert Mayer wird Präfekt am Bürgersaal in München

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird zum Präfekten und Kirchenvorstand am Bürgersaal in München ernannt. 

21. 7 1773 - Die Marianische Männerkongregation unter weltlicher Obhut

München-Kreuzviertel * Bis zur Auflösung der Gesellschaft Jesu durch Papst Clemens XIV. liegt die geistliche Leitung der Marianischen Männerkongregation unter jesuitischer Obhut. Die Betreuung geht nun auf Weltgeistliche über. 

1958 - Bayerischer Hof steigt im Künstlerhaus ein

München-Kreuzviertel * Der Künstlerverein-Präsident Theo Lechner gewinnt die Wirte Falk Volkhardt und Benno Spremberg vom Hotel Bayerischer Hof als Pächter für einen Gaststättenbetrieb im Künstlerhaus. Dank einer großzügigen Pachtvorauszahlung können die Restauranträume zügig instand gesetzt werden. 

1. 5 1782 - Papst Pius VI. besucht den Bürgersaal

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Mit Papst Pius VI. besucht erstmals ein Papst München.&nbsp;Er sucht den Bürgersaal&nbsp;zum Gebet auf.&nbsp;</p>

12 1904 - Bewahrung traditioneller Handwerkstechniken

München-Kreuzviertel * Der „Verein für Volkskunst und Volkskunde“ präsentiert im Rahmen des Christkindlmarkts im Hof des Künstlerhauses vor allem oberbayerische Handwerkskunst, darunter Arbeiten der Oberammergauer Schnitzer und der Berchtesgadener Schachtelmaler. Ziel ist es, traditionelle Handwerkstechniken zu bewahren und zu fördern - als bewusster Gegenpol zur industriellen Massenproduktion.

1911 - Die Künstlergenossenschaft besitzt das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Das Münchner Künstlerhaus geht in den Besitz der Künstlergenossenschaft über. 

4 1956 - Neue Finanzierung für den Wiederaufbau des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Mitte der 1950er-Jahre entsteht die Idee, den Wiederaufbau des Künstlerhauses durch ein eigenes Theater finanziell zu unterstützen. Geplant ist ein Theater im Festsaal mit rund 420 Plätzen. Für die künstlerische Leitung werden unter anderem Trude Kolman, Gerhard Metzner und Paul Verhoeven in Betracht gezogen. Im April 1956 erhält Trude Kolman den Zuschlag und gründet gemeinsam mit Paul Verhoeven die „Theater-im-Künstlerhaus GmbH“. Das Projekt stößt bei Presse und Publikum auf große Resonanz, scheitert jedoch bereits nach kurzer Zeit an der Finanzierung. 

1887 - Die Allotria bekommt ein neues Vereinsheim

München-Maxvorstadt * Das Vereinshaus „Beim Leinfelder“ genügt den Anforderungen der Künstlergesellschaft Allotria nicht mehr. Gabriel von Seidl errichtet deshalb in der Barer Straße ein neues Vereinsheim, das als „Weißes Lamm“ bekannt wird.

Nach 12 1918 - Das Künstlerhaus als bedeutender kultureller Treffpunkt

München-Kreuzviertel * Nach dem Ende der Monarchie verliert das Künstlerhaus zwar seine enge Verbindung zum Königshaus, behauptet jedoch seinen Platz als bedeutender kultureller Treffpunkt im republikanischen München. 

1997 - Ein Neuanfang für das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Peter und Maja Grassinger gelingt es, den langjährigen Dauernutzungsvertrag mit dem Hotel Bayerischer Hof aufzulösen. Damit schaffen sie die Voraussetzung, das Münchner Künstlerhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung als Ort der Kunst, Kultur und Begegnung zuzuführen. 

2001 - Das Künstlerhaus in der Verantwortung einer Stiftung

München-Kreuzviertel * Seit 2001 befindet sich das Münchner Künstlerhaus im Besitz einer Stiftung. Sie trägt den Betrieb und den Erhalt des denkmalgeschützten Hauses ohne öffentliche Zuschüsse. Mit seinen Restaurants, dem historischen Festsaal sowie den Club- und Veranstaltungsräumen verfügt das Künstlerhaus zwar über eine außergewöhnliche Immobilie in zentraler Münchner Lage. Gleichzeitig stellen hohe Verbindlichkeiten sowie erhebliche Kosten für Instandhaltung, Personal und den Kulturbetrieb die Stiftung vor große wirtschaftliche Herausforderungen.

Um 2020 - Zwischen Tradition und Zukunft

München-Kreuzviertel * Der Künstlerhaus-Verein zählt rund 180 Mitglieder, überwiegend aus der älteren Generation. Auch die traditionsreichen Vereinigungen mit Hausrecht - darunter die „Geselligen“, der Altertumsvereinund die „Freunde Alt-Münchens“ – nutzen das Künstlerhaus und prägen sein Vereinsleben.

Das Münchner Künstlerhaus blickt auf eine außergewöhnliche Geschichte zurück. Als gerettetes Baudenkmal und lebendiger Kulturort steht es heute vor der Aufgabe, seine historische Tradition zu bewahren und zugleich neue Impulse für die Zukunft zu setzen. 

1878 - Das Gasteiger-Brunnhaus wird aufgelassen

München-Kreuzviertel * Das Gasteiger-Brunnhaus nördlich des Neuhauser Tores wird aufgelassen. An seiner Stelle entsteht ab 1896 das Künstlerhaus.

1851 - Erste Entwürfe und Standortsuche für das Künstlerhaus

München-Graggenau * Als einer der ersten ernsthaft geprüften Standorte für das Künstlerhaus rückt die Maximilianstraße in den Fokus. Ihr Architekt, Oberbaurat Friedrich Bürklein, legt einen ersten Entwurf für das geplante Künstlerhaus vor. Das Projekt wird jedoch nicht umgesetzt. Die veranschlagten Baukosten betragen rund 70.000 Gulden - für die damalige Zeit eine beachtliche Summe. 

In den folgenden Jahren steht die Suche nach einem geeigneten, repräsentativen Bauplatz im Mittelpunkt der Bemühungen der Münchner Künstlerschaft. 

Ab 3 1933 - Das Künstlerhaus unter nationalsozialistischer Herrschaft

München-Kreuzviertel * Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 beginnt auch für das Münchner Künstlerhaus ein tiefgreifender Einschnitt. Im Zuge der sogenannten Gleichschaltung werden unabhängige Vereine und kulturelle Institutionen aufgelöst oder unter die Kontrolle des NS-Regimes gestellt.

Als freier Zusammenschluss von Künstlern und Kulturschaffenden entspricht der Künstlerhaus-Verein nicht den kulturpolitischen Vorstellungen der Nationalsozialisten. Sie verfolgen das Ziel, Kunst und Kultur vollständig in den Dienst ihrer Ideologie zu stellen. 

Das Künstlerhaus verliert seine Unabhängigkeit und wird für regimetreue Ausstellungen und propagandistische Veranstaltungen genutzt. Jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie politisch missliebige oder als „entartet“ diffamierte Kunstschaffende werden ausgeschlossen, verfolgt oder zur Emigration gezwungen. Damit endet der ursprünglich offene und pluralistische Charakter des Künstlerhauses.

Ab 6 1945 - Ein amerikanisches Offizierskasino im Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmt die amerikanische Militärverwaltung den gesamten Gebäudekomplex. Im weitgehend erhaltenen Westflügel richtet sie ein Offizierskasino ein, während im Keller mit der historischen Kegelbahn eine Snackbar entsteht. 

16. 12 1948 - Neugründung des Künstlerhaus-Vereins

München-Kreuzviertel * Im Jahr 1948 gründet sich der Künstlerhaus-Verein unter der Leitung von Professor Julius Diez neu. Vorrangiges Ziel ist es, das Künstlerhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung als Ort der Kunst und Begegnung zuzuführen. 

Bis dieses Vorhaben verwirklicht werden kann, vergehen jedoch noch zehn Jahre, da das Künstlerhaus weiterhin von der amerikanischen Militärverwaltung genutzt wird. Im Westflügel befindet sich der Soldatenclub „The American Way“, der als Ort der Freizeitgestaltung und kulturellen Begegnung für US-amerikanische Soldaten dient und zugleich Teil der Demokratisierungs- und Kulturarbeit im Nachkriegs-München ist.

Ab 1967 - Wirtschaftliche Zwänge und Verlust der kulturellen Rolle 

München-Kreuzviertel * Die umfangreichen Bauarbeiten führen zu einer wachsenden Verschuldung des Künstlerhaus-Vereins. Zwar gelingt der Wiederaufbau des kriegszerstörten Gebäudes, doch dessen dauerhafte Finanzierung überfordert den Verein. 

Das Künstlerhaus wird deshalb an das Hotel Bayerischer Hof verpachtet. Hotelier Falk Volkhardt nutzt das Gebäude in den folgenden Jahrzehnten vor allem für gastronomische und wirtschaftliche Zwecke. Der Künstlerhaus-Verein bleibt zwar Eigentümer, tritt jedoch kaum noch öffentlich in Erscheinung. Das Künstlerhaus verliert seine Bedeutung als kultureller Treffpunkt und gerät für lange Zeit weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein.

1883 - Die Allotria schafft neue Perspektiven

München-Kreuzviertel * Die Künstlergesellschaft Allotria findet auf der Suche nach einem geeigneten Treffpunkt einen Ort an der ehemaligen Stadtmauer. Dort steht das historische Hofbrunnenhaus „Beim Leinfelder“, ein Relikt der früheren Hofleinwandkammer. Der Architekt und Kunsthandwerker Lorenz Gedon entwirft ein Vereinshaus, das ganz auf die Bedürfnisse der Künstler zugeschnitten ist – mit Ateliers, Gesellschaftsräumen und Raum für das gesellige Vereinsleben.

Durch die Initiative des langjährigen Allotria-Präsidenten und Malerfürsten Franz von Lenbach gewinnt auch das Projekt eines Münchner Künstlerhauses entscheidend an Dynamik. Die Stadt München und das Königshaus überlassen der Künstlerhauskommission ihre Grundstücke am Maximiliansplatz zu einem symbolischen Kaufpreis. Darüber hinaus stellt die Stadt einen Zuschuss zu den Baukosten bereit und schafft damit die finanzielle Grundlage für die weitere Planung. 

1899 - Die Münchner Künstlergenossenschaft bezieht das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Die Münchner Künstlergenossenschaft kann ihre Büroräume im neuen Künstlerhaus beziehen.

Um 1900 - Die Künstlergenossenschaft pachtet das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Die Künstlergenossenschaft pachtet das Münchner Künstlerhaus. 

6. 2 1902 - Das „Don-Juan-Fest“ im Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Künstler und Münchner Bürgertum treffen sich erneut im großen Festsaal des Künstlerhauses - diesmal zum „Don-Juan-Fest“. 

2. 5 1902 - Der heutige „Isartalverein“ wird im Künstlerhaus gegründet

München-Kreuzviertel * Der „Verein zur Erhaltung landschaftlicher Schönheiten der Umgebung Münchens, besonders des Isarthales“, der heutige „Isartalverein“, wird im Künstlerhaus gegründet. Vorsitzender des Vereins wird der Architekt Gabriel von Seidl. 

15. 6 1902 - Gründung des „Vereins für Volkskunst und Volkskunde“ 

München-Kreuzviertel * Der „Verein für Volkskunst und Volkskunde“ wird im Künstlerhaus gegründet. Gabriel von Seidl soll zunächst den Vorsitz des neuen Vereins übernehmen, verzichtet jedoch wegen seiner bereits bestehenden Verpflichtungen beim Isartalverein. Den Vorsitz übernimmt schließlich der Architekt und Hochschullehrer August Thiersch. 

27. 9 1955 - Rückgabe des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Die amerikanische Militärverwaltung gibt die seit zehn Jahren beschlagnahmten Räume des Künstlerhauses an die Eigentümer zurück. Die Rückgabe markiert einen wichtigen Schritt für den Wiederaufbau des kulturellen Lebens in München. 

Um weitere Schäden zu verhindern, lässt der Künstlerhaus-Verein zunächst ein Notdach über der Ruine des Hauptgebäudes errichten. Für den vollständigen Wiederaufbau fehlen jedoch die finanziellen Mittel. Als gemeinnütziger Verein verfügt er über kein eigenes Vermögen, sodass umfangreiche Baumaßnahmen zunächst nicht möglich sind. 

1958 - Spenden für den Wiederaufbau des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau leistet 1958 eine Spendenaktion im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Stadt München. Mit einem eindrucksvollen Aufruf wirbt der Künstlerhaus-Verein um Unterstützung der Münchner Bevölkerung - mit Erfolg. 

1. 10 1961 - Wiedereröffnung des Münchner Künstlerhauses 

München-Kreuzviertel * Das Münchner Künstlerhaus wird nach seinem Wiederaufbau feierlich wiedereröffnet. Das Festspiel zur Eröffnung stammt - wie bereits 1900 - aus der Feder von Eugen Roth.

1962 - Aufbruch in die Moderne

München-Kreuzviertel * In den folgenden Jahren entwickelt sich das Künstlerhaus erneut zu einem bedeutenden Ort zeitgenössischer Kunst. 1962 findet im Gewölbekeller die deutsche Erstaufführung von Pablo Picassos einzigem Theaterstück „Wie man Wünsche beim Schwanz packt“ statt. 

2006 - Maja Grassinger übernimmt die Präsidentschaft

München-Kreuzviertel * Peter Grassinger, Gründer der Stiftung Münchner Künstlerhaus, beendet seine Präsidentschaft. Anschließend übernimmt Maja Grassinger dieses Amt. 

1852 - Der Startschuss für das Bauprojekt Künstlerhaus

München * Ein Baukomitee gründet sich und legt damit den Grundstein für die eigentliche Baugeschichte des Münchner Künstlerhauses. Bis zur Verwirklichung des Projekts vergeht jedoch mehr als ein halbes Jahrhundert. Die Künstlerelite jener Zeit verfolgt das Ziel, ein repräsentatives Künstlerhaus an einem möglichst zentral gelegenen Standort zu errichten. 

Mehrere Standorte für das geplante Künstlerhaus werden geprüft. Zunächst fällt die Wahl auf ein Grundstück nahe der Harmlos-Statue am Englischen Garten, das jedoch nicht erworben werden kann. 

1860 - Die Suche nach dem richtigen Standort für das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Der Münchner Künstlerschaft wird am Maximiliansplatz ein Grundstück für das geplante Künstlerhaus als Schenkung angeboten. Für diesen Standort entwickelt der Professor für Baukunst an der Königlichen Akademie der Künste, Ludwig Lange, einen Entwurf. Noch während der Kostenplan entsteht, scheitert das Vorhaben: König Max II. lehnt es ab, die Eschenanlage am Maximiliansplatz für den Bau des Künstlerhauses aufzugeben.

Daraufhin bietet der Münchner Magistrat ein Palais in der Sonnenstraße an, das damals als Gebärklinik genutzt wird und später das Postscheckamt beherbergt. Doch auch diese Lösung erweist sich letztlich als nicht realisierbar. 

2 1892 - Die Standortfrage für das Künstlerhauses ist geklärt

München-Kreuzviertel * Die Entscheidung als Standort „Beim Leinfelder“ als endgültigen Bauplatz des Münchner Künstlerhauses. Die Künstlergenossenschaft übernimmt selbst die Bauherrschaft. Mit der Planung wird der Architekt Gabriel von Seidl beauftragt. Er entwirft ein repräsentatives Gebäude im Stil der italienischen Renaissance – ein architektonisches Bekenntnis zum kulturellen Selbstverständnis und hohen Anspruch der Münchner Künstlerschaft.

Zur Finanzierung des Bauvorhabens leisten Veranstaltungen wie das „Winterfest der Münchner Künstler“ und das „Arkadienfest“ einen wichtigen Beitrag. Gemeinsam mit zahlreichen Spenden kommen rund 320.000 Mark zusammen. Den Vorsitz der Baukommission übernehmen Ferdinand von Miller und Franz von Lenbach.

3. 7 1893 - Grundsteinlegung für das Münchner Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * In Anwesenheit des Prinzregenten wird der Grundstein für das Münchner Künstlerhaus gelegt. In der eingemauerten Urkunde heißt es: „Das Haus soll allen Künstlern Münchens ein Sammelplatz sein, ein Mittelpunkt für Frohsinn, Rat und erste Tat.“ Gemeinsam mit Silber- und Schaumünzen wird sie im Fundament des Gebäudes hinterlegt. 

14. 7 1944 - Zerstörung des Münchner Künstlerhauses 

München-Kreuzviertel * Bei einem Luftangriff am 14. Juli 1944 wird das Münchner Künstlerhaus schwer getroffen und brennt nahezu vollständig aus. Das Gebäude bleibt als Ruine zurück.

29. 3 1900 - Feierliche Eröffnung des Münchner Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Nach siebenjähriger Bauzeit eröffnet Prinzregent Luitpold das Münchner Künstlerhaus feierlich. 

1929 - Trotz Krise – Das Künstlerhaus bleibt bestehen 

München-Kreuzviertel * Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 und die vorausgehende Hyperinflation von 1923 verschärfen die finanzielle Lage erheblich. Einnahmen aus Vermietungen, Veranstaltungen und Mitgliedsbeiträgen reichen häufig nicht aus, den Betrieb zu sichern. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bleibt das Künstlerhaus bestehen. 

1937 - Umbau im Zeichen der NS-Architektur

München-Kreuzviertel * In den Jahren 1937 und 1938 wird das Künstlerhaus im Bereich des vorgelagerten Restaurantflügels nach Plänen des Architekten und Reichskultursenators Woldemar Brinkmann umgebaut. Die Neugestaltung der Innenräume orientiert sich am Deutschen Pavillon der Pariser Weltausstellung von 1937, den Albert Speer entworfen hat. Damit spiegelt der Umbau die architektonischen und ideologischen Vorstellungen des nationalsozialistischen Regimes wider.

1554 - Die Stadt lässt ein zweites Brunnwerk errichten

München-Kreuzviertel * Die Stadt lässt nördlich des Neuhauser Tores ein zweites Brunnwerk errichten, das sogenannte Gasteiger Brunnhaus am heutigen Künstlerhaus. 

20. 11 1918 - Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

München * Ein aus Künstler- und Bürgerkreisen gebildeter Ausschuss berät im Künstlerhaus über die Empfangsfeierlichkeiten zu Ehren der nach München zurückkehrenden 60.000 bayerischen Soldaten. Die Stadt stellt dafür 50.000 Mark zur Verfügung. Damit sollen der Bahnhof und Ehrenpforten ausgeschmückt werden.

1897 - Der Rohbau des Münchner Künstlerhauses ist vollendet

München-Kreuzviertel * Vier Jahre nach der Grundsteinlegung ist der Rohbau des Münchner Künstlerhauses vollendet. 

31. 3 1900 - Ein „Prunkfest“ im Münchner Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Im Münchner Künstlerhaus findet ein glanzvolles Festbankett statt, zu dem der Prinzregent seinen Enkel, Prinz Rupprecht, als offiziellen Vertreter entsendet. Fanfaren und eine festliche Illumination des Künstlerhauses sowie zahlreicher repräsentativer Gebäude prägen den festlichen Abend. 

Die Eröffnung gilt als eines der bedeutendsten gesellschaftlichen Ereignisse Münchens. Die „Münchner Neuesten Nachrichten“ würdigen das Fest als „Prunkfest“, das den Ruf der Münchner Künstlerschaft als Ausrichter glanzvoller Veranstaltungen eindrucksvoll bestätigt. 

Auch die künstlerische Gestaltung des Hauses findet große Anerkennung. Gabriel von Seidl entwirft das Gebäude im Stil der italienischen Hochrenaissance und stattet die Innenräume mit außergewöhnlicher Sorgfalt aus. Edle Materialien, kunstvolle Möbel, Wandmalereien, Spiegel, Gobelins und Stuckdecken verleihen dem Künstlerhaus seine repräsentative Ausstrahlung. 

Von der ursprünglichen Ausstattung sind bis heute das fünfjochige Foyer sowie das sogenannte Venezianische Zimmer – der ehemalige Muschelsaal des Restaurants – im Original erhalten geblieben.

Ab 8 1914 - Krisenjahre und wirtschaftliche Herausforderungen

München-Kreuzviertel * Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs enden die glanzvollen Anfangsjahre des Münchner Künstlerhauses. Große Feste und gesellschaftliche Veranstaltungen bleiben aus, da es sowohl an den Anlässen als auch an den finanziellen Mitteln fehlt.

1938 - Gleichschaltung des Künstlerhauses

München * Der Münchner Künstlerverein im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung aufgelöst. Sein Vermögen geht auf die „Kameradschaft der Künstler e. V.“ über, die ausschließlich sogenannte „arische“ Kunstschaffende aus München und dem Umland aufnimmt. 

Die „Kameradschaft der Künstler“ ist Teil der nationalsozialistisch kontrollierten Reichskulturkammer. Für Künstlerinnen und Künstler ist die Mitgliedschaft in dieser Organisation Voraussetzung, um ihren Beruf weiterhin ausüben zu dürfen. 

Die Auflösung und Enteignung des Künstlerhaus-Vereins erfolgt aus politischen und ideologischen Gründen und ist Teil der umfassenden Gleichschaltung des kulturellen Lebens durch das NS-Regime.

1850 - Der lange Weg zum Künstlerhaus

München * Die Idee eines eigenen Hauses für die Münchner Künstlerschaft begleitet die Kunstszene über viele Jahrzehnte. Zahlreiche Künstlervereinigungen – darunter die „Künstlergenossenschaft“, der „Künstlersängerverein“, „Jung-München“, „Fidelio“ und der „Künstlerunterstützungsverein“ - greifen die Vision eines gemeinsamen Künstlerhauses immer wieder auf und entwickeln dazu konkrete Pläne und Vorstellungen.

Erstmals werden diese Überlegungen bereits 1850 in einem Protokoll schriftlich festgehalten. Darin formulieren die Initiatoren das Ziel, „dem deutschen Künstler für alle Zeiten eine Heimat in München bereiten und zugleich der Wissenschaft eine Unterkunft bieten“.

19. 5 1901 - Das Künstlerhaus wird zum gesellschaftlichen Mittelpunkt 

München-Kreuzviertel * Mit dem „Münchner Frühlingsfest“ etabliert sich das Künstlerhaus als bedeutender Treffpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Die Berliner Zeitschrift „Moderne Kunst“ beschreibt die Münchner Künstlerschaft als „die Blüte des gesamten Lebens der Stadt“, die in allen Bevölkerungsschichten verwurzelt sei.

Prinzregent Luitpold zeigt großes Interesse am künstlerischen Leben und nimmt – trotz seines hohen Alters – nach Möglichkeit persönlich an den Künstlerfesten teil. Sein regelmäßiger Austausch mit etablierten Künstlern ebenso wie mit jungen Talenten unterstreicht seine enge Verbundenheit mit der Münchner Kunstszene.

Beim Frühlingsfest findet erstmals eine Versteigerung von Gemälden statt. Zu den Stiftern zählen namhafte Künstler wie Franz von Lenbach und Franz von Defregger. Die Auktion leitet der Volksschauspieler Konrad Dreher, Gründer des Schlierseer Bauerntheaters. Der Erlös kommt dem chronisch unterfinanzierten Künstlerhausverein zugute, der das Gebäude seit 1900 von der Künstlergenossenschaft gepachtet hat.

19. 4 1959 - Feierliche Eröffnung der restaurierten Gasträume

München-Kreuzviertel * Die restaurierten Gasträume im Künstlerhaus können feierlich wiedereröffnet werden. 

1963 - Präsentation der „Schießbilder“ von Niki de Saint Phalle

München-Kreuzviertel * Die neue Galerie im Obergeschoss des Künstlerhauses sorgt mit einer Ausstellung der „Nouveaux Réalistes“ für großes Aufsehen. Zu den Höhepunkten zählt auch die Präsentation der „Schießbilder“ von Niki de Saint Phalle, bei der die Künstlerin während der Vernissage ihre mit Farbbeuteln präparierten Reliefs durch gezielte Schüsse vollendet. 

14. 4 1902 - Feier zum 70. Geburtstag von Wilhelm Busch

München-Kreuzviertel * Im großen Festsaal des Künstlerhauses wird der 70. Geburtstag von Wilhelm Busch gefeiert. 

21. 10 1825 - Der Bauplatz für die Ruhmeshalle steht fest

München-Ludwigsvorstadt * Der neu gekrönte König besichtigt den Jahre zuvor für die Walhalla vorgesehenen Standort, auf dem nun die Ruhmeshalle entstehen soll. 

Nur kurze Zeit später erwirbt  der Bayernmonarch den Bauplatz am Westabhang der Sendlinger Höhe. Damit können die Planungen beginnen. 

9. 2 1834 - Klenze verzögert die Abgabe der Planung aus taktischen Gründen

München-Ludwigsvorstadt * Leo von Klenze verzögert die Abgabe seiner Planungen zur Ruhmeshalle bewusst bis zum 9. Februar 1834. Neben seinem „griechischen“ Entwurf reicht er vorsichtshalber noch drei Alternativen ein, davon zwei im Rundbogenstil, wovon einer eine verblüffende Ähnlichkeit mit Gärtners Entwürfen aufzeigt. 

1809 - Ein Verzeichnis aller großen Baiern erstellen

München * Kronprinz Ludwig [I.] beauftragt den Historiker Lorenz Westenrieder, ein Verzeichnis aller großen Baiern aus allen Ständen und allen Berufen anfertigen zu lassen. Eine Auswahl soll in der Ruhmeshalle geehrt werden. 

4. 9 1828 - Georg Friedrich Ziebland prescht vor

München-Ludwigsvorstadt * Der junge Georg Friedrich Ziebland präsentiert die ersten Entwürfe für die Ruhmeshalle. Es werden aber noch weitere fünf Jahre vergehen, bis das Projekt wieder aufgegriffen und eine Ausschreibung gestartet wird. 

8. 3 1834 - klenze gewinnt den Wettbewerb zur Ruhmeshalle

München-Ludwigsvorstadt * Die Entscheidung für den griechischen Hauptentwurf zur Ruhmeshalle mit der Kolossalstatue fällt zugunsten von Leo von Klenze aus. Ausschlaggebend für die Annahme und Umsetzung von Klenzes Planungen ist sicherlich auch der Kostenvoranschlag, der sich mit 600.000 Gulden auf weniger als ein Drittel von Gärtners Summe beläuft. 

Auf dem Entwurf zur Ruhmeshalle ist bereits der erste Entwurf Leo von Klenzes zur „Bavaria“ überliefert. Sein Entwurf der Erzdame weicht jedoch noch stark von der Gestalt der späteren Ausführung ab.

1. 2 1834 - Die Einreichungsfrist für die Ruhmeshalle endet

München-Ludwigsvorstadt * Die Einreichungsfrist für die Planungsentwürfe zur Ruhmeshalle samt eines Kostenvoranschlags ist abgelaufen. 

1944 - Bomben treffen die Ruhmeshalle

München-Ludwigsvorstadt * Bomben treffen die Ruhmeshalle und beschädigen sie schwer. Glimpflich kommt dagegen die Bavaria davon. 

1853 - Die Ruhmeshalle wird eingeweiht

München-Ludwigsvorstadt * Die Ruhmeshalle wird eingeweiht. 

1807 - Die Idee für eine Ruhmeshalle

München * Die Ruhmeshalle-Idee geht auf den Hofgartenintendant Friedrich Ludwig von Sckell zurück, als er dem Kronprinzen Ludwig [I.] den Vorschlag macht, ein baierisches „Pantheon“ [= tempelähnliche Gedächtnis- und Begräbnisstätte nationaler Persönlichkeiten] auf einem Hügel im Englischen Garten als nationale Ruhmeshalle zu errichten. 

26. 2 1833 - Der Architektur-Wettbewerb für die Ruhmeshalle

München-Ludwigsvorstadt * Die Ausschreibung für den Bau der Ruhmeshalle wird an Georg Friedrich Ziebland, Friedrich von Gärtner, Joseph Daniel Ohlmüller und Leo von Klenze versandt. Darin sind die groben Vorstellungen des bayerischen Monarchen niedergelegt. 

Fest steht nur der Standort an der Sendlinger Anhöhe und die Unterbringung von etwa 200 Büsten. Bis auf eine Einschränkung sind alle Architekturstile zugelassen: „Kopie Walhalla darf dieses Gebäude nicht werden, sind ja auch, so viele dorische Tempel es auch gab, keine Kopie des Pantheons gewesen.“

1824 - Ein Gebäude auf der Höhe der Theresienwiese

München-Ludwigsvorstadt * Noch vor seiner Thronbesteigung schreibt  Kronprinz Ludwig [I.] an Leo von Klenze: „Vielleicht auf der Höhe der Theresienwiese wird künftig ein Gebäude aufgeführt werden, ich dachte bereits welches.“ Klenze bemerkt dazu: „Ich habe keine Ahnung, was es sein mag.“ Angedacht ist die Ruhmeshalle. 

15. 10 1843 - Die Grundsteinlegung für die Ruhmeshalle

München-Ludwigsvorstadt * Die Grundsteinlegung für die Ruhmeshalle findet am „Theresientag“ statt.

1935 - Eine riesige Kongresshalle statt der Ruhmeshalle und der Bavaria

München-Theresienwiese * Georg W. Buchner plant die Beseitigung der Ruhmeshalle und der Bavaria. Statt dessen hätte sich an der Theresienhöhe eine riesige Kongresshalle erhoben.

Ab 1841 - Die Figur der Bavaria wird in Gips abgeformt

München-Neuhausen * Die ganze Figur der Bavaria wird in Gips abgeformt. 

3 1900 - Antisemitische Ausschreitungen bei einer politischen Versammlung 

München-Hackenviertel * Bei einer Veranstaltung des Liberalen Demokratischen Vereins im Münchner Kreuzbräu kommt es zu schweren Störungen und einer Massenschlägerei. Der Wiener Gemeinderat Lucian Brunner soll dort im Auftrag des Historikers und Pazifisten Ludwig Quidde einen Vortrag halten. Anhänger der Christlich-Sozialen Vereinigung versuchen jedoch, die Veranstaltung zu verhindern. 

Als Ludwig Quidde das Rednerpult betritt, wird er mit lautem Gejohle, Pfeifkonzerten und antisemitischen Rufen empfangen. Vor dem Veranstaltungslokal bringen die Störer zudem ein Plakat mit der Aufschrift „Hier werden wegen Kohlemangels Juden verbrannt“ an. Der Vorfall verdeutlicht die zunehmende öffentliche Präsenz und Radikalisierung antisemitischer Agitation in München zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

3. 10 1850 - Enthüllung der Bavaria wegen Regen verschoben

München-Ludwigsvorstadt * Die Feierlichkeiten zur Enthüllung der Bavaria werden verschoben. Weil es an diesem Tag aber regnet, wird mit der Enthüllung so lange gewartet, bis strahlender Sonnenschein die Zeremonie ins rechte Licht rückt. „Majestät brauchen Sonne!“

7. 8 1850 - Der Kopf der Bavaria

München-Ludwigsvorstadt * Der Transport des riesigen Kopfes der Bavaria zur Theresienwiese sowie dessen Aufsetzen auf den Rumpf gaben Anlass zu ersten Feierlichkeiten. In einem Triumphzug wird er von zwölf Pferden zum Festplatz gezogen. Im Zuge führt man auch eine geschmückte Büste des verstorbenen Ludwig von Schwanthaler mit.

  • König Ludwig I., Königin Therese sowie die Königin von Griechenland sind bei der Vollendung des Standbildes zugegen. 
  • Vor einer begeisterten Zuschauermenge wird das Schauspiel der dem Kopfe entsteigenden Arbeiter nochmals aufgeführt. 

1843 - Die Bavaria in Originalgröße aus Gips geformt

München-Neuhausen * Alle Teile der Bavaria in Originalgröße in Gips sind vollendet. Nun kann man mit den Vorbereitungen zum Guss beginnen.

11. 9 1844 - Der Kopf der Bavaria wird gegossen

München-Neuhausen * Der Kopf der Bavaria wird gegossen.

„Bei dem Herausziehen aus der Dammgrube war große Feierlichkeit im Gießhaus, es war die königliche Familie eingeladen und sehr viele hohe Herrschaften, ist das ganze Gießhaus dekoriert gewesen. 25 Arbeiter haben sich in dem Kopf versteckt und sich aus der Grube herausziehen lassen. […]
Wie der Kopf herausgezogen war […] stiegen die 25 Arbeiter einer nach dem andern aus dem Kopf heraus, jeder solle ein Kompliment gegen den König machen. Viel Spaß machte es den König und der ganzen Gesellschaft.“

1889 - Gemeindezentrum an der Herzog-Max-Straße 3 eröffnet

München-Kreuzviertel * Der Bau des Gebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 ist fertiggestellt. Er beherbergt - bis zur Enteignung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1938 - neben Wohnungen und zwei Betsälen das Wohlfahrts- und Jugendamt sowie die Israelitische Armenpflege, das Rabbinat und die Kanzlei der Münchner Kultusgemeinde.

22. 6 1850 - Die Bavaria wird auf den Sockel gesetzt

München-Ludwigsvorstadt * Das Fußstück der Bavaria wird auf den hohen steinernen Sockel gesetzt. Weitere Teile folgen. 

Um 4 1837 - Ludwig von Schwanthaler wird am Ruhmeshallen-Projekt beteiligt

München-Ludwigsvorstadt * Der Bildhauer Ludwig von Schwanthaler wird offiziell in das Projekt Ruhmeshalle und Bavaria einbezogen. 

Um 11 1839 - Die vorbereitenden Arbeiten an der Bavaria beginnen

München-Neuhausen * Die vorbereitenden Arbeiten an der Bavaria beginnen. Um das Modell im Maßstab 1:1 vorzubereiten, errichtet man der Gießerei ein 80 Fuß hohes, sich nach oben verjüngendes Holzgehäuse, bei dem man alle Wände abnehmen kann. In dieser „Bavariahütte“ erleichtern mehrgeschossige Gerüste und Aufzüge das Arbeiten.

2. 3 1844 - Der Erzgießer Johann Baptist Stiglmaier stirbt

München-Neuhausen * Bevor mit dem Gießen der Bavaria begonnen werden kann, stirbt Johann Baptist Stiglmaier.

20. 3 1848 - Geldnöte verzögern die Arbeiten an der Bavaria

München-Neuhausen * Die überraschende Thronentsagung König Ludwigs I. hat auch gravierende Auswirkungen auf die Arbeiten an der Bavaria. Sein Sohn und Nachfolger Max II. verpflichtet sich zwar zu deren Fortführung, sieht dafür aber nur einen Betrag von jährlich 9.000 Gulden vor, der völlig unzureichend ist. 

Miller gerät in ernste Geldnöte, und erst als der einstige König aus seinen „privaten“ Mitteln die Finanzierung wieder übernimmt, ist die Vollendung des großen Werks gesichert. 

1888 - Die Nebengebäude der Hauptsynagoge entstehen

München-Kreuzviertel * Der Bau des Verwaltungs- und Wohnungsgebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 und 5 - neben der Hauptsynagoge - beginnt. 

9. 10 1850 - Bei strahlendem Sonnenschein wird die Bavaria enthüllt

München-Ludwigsvorstadt * Noch während des Oktoberfests und bei strahlendem Sonnenschein kann die Bavaria enthüllt werden. 

In der ganzen Stadt aufgehängte Plakate künden von einem „Festprogramm zur Feier der Kunsttätigkeit König Ludwigs bei Gelegenheit der Enthüllung des Bayern-Standbildes“. Ein schier endloser Festzug mit geschmückten Wagen der Künstlerschaft und der Handwerker bewegt sich vom Maximiliansplatz zur Theresienwiese.

Endlich kann die Bavaria vor den königlichen Gästen und weiteren Tausenden von Zuschauern enthüllt werden. Unter der extra dafür errichteten überdachten Tribüne haben sich das Ex-Königspaar Ludwig I. und Therese eingefunden, begleitet sind sie von König Otto von Griechenland und der Gemahlin des Prinzen Luitpold. 

Nach dem Fall der Bretterverschalung fallen die großen Worte des abgedankten Königs Ludwig I.: „Ich bin 64 Jahre alt, hab‘ viel Schönes gesehen, so Schönes noch nie, ich habe viele Freuden erlebt, eine solche Freude noch nie.“ Voller Bewunderung und in Erinnerung an Kaiser Neros Kolossalstatue, die dem Colosseum in Rom den Namen gab, sprach er: „Nero und ich sind die einzigen, die so großes gemacht haben, seit Nero keiner mehr.“

Das Standbild ist als Personifikation des Landes Bayern gedacht. Von der Sohle zum Scheitel misst die Bavaria 15,78 Meter, bis zum Kranz 18,1 Meter, und vom Sockel sind es gar 30 Meter. Es ist seinerzeit das größte erzene Standbild der Welt. Allein das Erzgewicht beträgt 1.438,66 Zentner. 

Über eine Treppe von 126 Stufen kann man innen bis in den Kopf steigen.

4 1844 - Ferdinand Miller wird mit dem Guss der Bavaria betraut

München-Neuhausen * Ferdinand Miller wird als Nachfolger von Johann Baptist Stiglmaier mit der Aufgabe des Gusses der Bavaria betraut.

1 1845 - Die Arme der Bavaria werden gegossen

München-Neuhausen * Im Januar und März 1845 werden die Arme der Bavaria gegossen.

11. 10 1845 - Das Bruststück der Bavaria wird gegossen

München-Neuhausen * Das riesige Bruststück der Bavaria wird gegossen. Durch die Hitze des 360 Zentner glühenden Metalls gerät der Dachstuhl in Brand. Dennoch gehen die Arbeiten planmäßig weiter. 

7 1848 - Das gesamte Oberteil der Bavaria ist vollendet

München-Neuhausen * Das gesamte Oberteil der Bavaria ist vollendet. Daraufhin bereitet man den Guss der unteren Hälfte sowie das Modell für den Löwen vor. Alle fertigen Stücke werden einstweilen im Freien neben der Erzgießerei aufgestellt. 

14. 11 1848 - Der Bildhauer Ludwig von Schwanthaler stirbt

München * Der Bildhauer Ludwig von Schwanthaler stirbt im Alter von 46 Jahren. 

1. 12 1849 - Die Bavaria ist gegossen

München-Neuhausen * Der letzte Guss der Riesendame erfolgt.  

Bei der Schlussabrechnung ergibt sich für Miller ein Defizit in Höhe von 15.994 Gulden. Die Gesamtaufwendungen der Gießerei belaufen sich auf 218.886 Gulden. 

Nach dem Guss bringt man die fertigen Teile der Statue unter großen Transportschwierigkeiten zur Theresienwiese, wo sich die Ruhmeshalle noch hinter Gerüsten und Verschlägen im Bau befindet. 

6. 6 1864 - Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins

München-Hackenviertel * Im Kreuzbräu an der Brunnstraße findet eine Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins, also eines Vereins zur möglichst billigen Beschaffung von Lebensmitteln, statt. Man diskutiert dort die Erfahrungen aus anderen Städten und schlägt die Schaffung eines Gründungskomitees vor. 

17. 9 1633 - Die Paulanermönche kommen in den Besitz der Lärchlbrauerei

München-Hackenviertel * Zum Bier kommen die Paulanermönche durch das Erbe einer dankbaren Brauerwitwe aus der Neuhauser Gasse.

Die Besitzerin der Lärchlbrauerei hat ihren schwachsinnigen Sohn Andreas, der „ein toreter Tropf“ ist, in die Obhut der Paulanerpatres gegeben. Und da sie nach dem Tod ihres Mannes nichts mit dem Braurecht anfangen kann, überträgt sie es - mit Dreingabe einiger Grundstücke, 1.450 Gulden Barvermögen, Schmuckstücken, einer Wohnungseinrichtung sowie Brauereiutensilien und Vorräten - an die Eremiten vom Heiligen Francesco di Paola. 

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Paul-Heyse-Straße 14
27 m
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1872.

Geschäftshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Paul-Heyse-Straße 20
29 m
Geschäftshaus, historisierend, mit zwei Erkern, 1912 von Heilmann und Littmann.

Eckbau

Architekt: Konyves J., Konyves M.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Paul-Heyse-Straße 23
58 m
Eckbau, Neurenaissance, mit Erkern und reichem plastischem Dekor (u. a. Puttenreliefs und Kaiserbüsten), 1900 von J. und M. Konyves; Baugruppe mit Landwehrstraße 58.

Mietshaus

Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Landwehrstraße 58
81 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, vor allem Puttenreliefs und Kaiserbüsten, 1899–1900 von J. und M. Könyves; bildet eine Baugruppe mit Paul-Heyse-Straße 23.</p>

Mietshaus

Architekt: Zeh August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1899
Landwehrstraße 67
103 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit reichem Reliefdekor am Erker, bez. 1899, von August Zeh.</p>

Jagdzeugstadel

Erstellung: 0
Heustraße 16
104 m

Bürohaus

Architekt: Stöhr Karl
Erstellung: 1912
Schwanthalerstraße 57
109 m
<p>Bürohaus, mit Putzgliederung und Halbkreisgiebel, 1912 von Karl Stöhr; nach Kriegseinwirkung Fassade vereinfacht wiederhergestellt.</p>

Mietshaus

Architekt: Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schwanthalerstraße 77
117 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1899-1900 von Carl Vent.</p>

Ehem. Geschäftshaus

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1908
Paul-Heyse-Straße 10
124 m
<p>Ehem. Geschäftshaus, historisierend mit sachlich reduzierter Gliederung, 1907-08 von Eugen Hönig und Karl Söldner.</p>

Geschäftshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Schwanthalerstraße 55
126 m
<p>Geschäftshaus, neuklassizistisch, mit Kolossalsäulenordnung, um 1910/15.</p>

Mietshaus

Architekt: Zeh August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Schwanthalerstraße 79
130 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reiche Fassade mit mehrfarbigem Putz- und Reliefdekor sowie prächtigem Balkongitter, 1905 von August Zeh.</p>

Mietshaus

Baustil: italienische Spätrenaissance
Erstellung: 1885
Schwanthalerstraße 68
131 m
<p>Mietshaus, italienische Spätrenaissance, reich gegliedert, um 1885.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1865
St.-Paul-Straße 1
156 m
Mietshaus, im Kern 1865, 1891 aufgestockt, 1898 neubarock umgestaltet.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
St.-Paul-Straße 4
159 m
Mietshaus, schlichte Neurenaissance, 1874–75.

Mietshaus

Architekt: Weyrather Josef
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1862
Schwanthalerstraße 85
160 m
Mietshaus, schlichter, biedermeierlich-klassizistischer Eckbau, 1862 von Josef Weyrather.

Pressehaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Paul-Heyse-Straße 4
166 m
Pressehaus, reich gegliederte Natursteinfassade im Jugendstil, mit figürlichen und dekorativen Reliefs, 1912 von Heilmann und Littmann.

Kath. Pfarrhaus

Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1904
St.-Pauls-Platz 10
184 m
Kath. Pfarrhaus, malerischer Neurenaissancebau, 1904 von Georg von Hauberrisser.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
St.-Paul-Straße 8
187 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1875.

Mietshaus

Architekt: Rieperdinger Johann B.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
St.-Paul-Straße 9
189 m
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1892 von Johann B. Rieperdinger; im Oberteil vereinfacht.

Ehem. Volksschule

Architekt: Voit August d. J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1871
Schwanthalerstraße 87
193 m
<p>Ehem. Volksschule, jetzt Wirtschaftsaufbauschule, Neurenaissance, 1871–73 von August Voit d. J.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Landwehrstraße 49
197 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Flacherker mit Reliefs, 1898 von R. Barbist.</p>

Mietshaus

Architekt: Kracher Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1891
Pettenkoferstraße 46
218 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, 1891 von Ludwig Kracher.

Mietshaus

Architekt: Felber G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schwanthalerstraße 80
218 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von G. Felber.</p>

St. Paul

Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: Kathedralgotik
Erstellung: 1906
St.-Pauls-Platz 11
227 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Paul, dreitürmiger Bau im Stil der Kathedralgotik, 1892-1906 von Georg von Hauberrisser; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Pettenkoferstraße 29
237 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Jakob Heilmann; aufgestockt.</p>

Mietshaus

Architekt: Brüchle August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Pettenkoferstraße 33
237 m
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor und turmartigem Aufsatz an der Ecke, 1891–92 von August Brüchle; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 35 eine symmetrische Gruppe.

Mietshaus

Architekt: Kracher Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pettenkoferstraße 48
239 m
Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1890–91 von Ludwig Kracher.

Mietshaus

Architekt: Hefele J.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
St.-Paul-Straße 11
239 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Bodenerkern, 1897–99 (bez. 1898) von J. Hefele, Fassadentektur von R. Barbist.

Pressehaus Bayerstraße

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Bayerstraße 57
241 m
<p>Bayerstraße 57/59; Pressehaus Bayerstraße, Jugendstil-Geschäftshaus, 1901 von Martin Dülfer; Ornamente 1929 beseitigt.</p>

Schulhaus

Architekt: Schwiening Adolf, Rehlen Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Schwanthalerstraße 89
241 m
<p>Schulhaus, barockisierend, bez. 1909, von Adolf Schwiening und Robert Rehlen.</p>

Mietshaus

Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Pettenkoferstraße 27
245 m
<p>Mietshaus, reich gegliederter Gruppenbau in deutscher Renaissance, 1896 von Wilhelm Spannagel; den Georg-Hirth-Platz im Westen begrenzend; Gruppe mit Uhlandstraße 2.</p>

Mietshaus

Architekt: Brüchle August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Pettenkoferstraße 35
248 m
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1891–92 von August Brüchle; aufgestockt; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 33 eine symmetrische Gruppe.

Rückgebäude

Architekt: Lang Josef
Erstellung: 1924
Schwanthalerstraße 86
250 m
<p>Zugehörig zweigeschossiges Rückgebäude, 1924 als Büro- und Ausstellungshaus der Neuen Münchener Kunstwerkstätten AG (Firma ENEMKA) von dem Architekten Josef Lang, Pasing, errichtet, Fassadengestaltung mit Art-Deco-Motiven, Eingangstreppe mit zwei Skulpturen.</p>

Mietshaus

Architekt: Batz Ignatz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Goethestraße 36
257 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Ignatz Batz.</p>

Mietshaus

Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Uhlandstraße 2
268 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1896 von Wilhelm Spannagel; Gruppe mit Pettenkoferstraße 27 a.</p>

Eckpavillon

Architekt: Haßlauer Karl
Erstellung: 1913
Bayerstraße 14
270 m
Eckpavillon des Holzkirchner Bahnhofs, barockisierend, 1913–14 und 1920–22 von Karl Haßlauer.

Mietshaus

Architekt: Loew Julius
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
St.-Pauls-Platz 9
273 m
Mietshaus, Eckbau in Formen der Spätgotik und deutschen Renaissance, 1897–98 von Julius Loew, vereinfacht.

Malerisches Eckhaus

Architekt: Beggel Benedikt
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Bavariaring 15
277 m
<p>Malerisches Eckhaus, deutsche Renaissance, mit reichem plastischem Dekor (u. a. Reliefbüsten Ludwig I., Ludwig II., Prinzregent), bez. 1896, von Benedikt Beggel.</p>

Mietshaus

Architekt: Eisele Joseph
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Bayerstraße 77
278 m
Mietshaus, neubarock, 1891/92 von Joseph Eisele; mit Nr. 77 a symmetrische Baugruppe.

Terminus-Hotel

Architekt: Dülfer Martin
Erstellung: 0
Bayerstraße 43
279 m

Mietshaus

Architekt: Eisele Joseph
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Bayerstraße 77
282 m
Mietshaus, neubarock, 1891/92 von Joseph Eisele; mit Nr. 77 symmetrische Baugruppe.

Schwanthaler Museum

Erstellung: 0
Schwanthalerstraße 90
289 m

Mietshaus

Architekt: Bischoff Alois
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Bayerstraße 79
293 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, Rohbackstein, 1886 von Alois Bischoff.

Mietshaus

Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Pettenkoferstraße 20
297 m
<p>Pettenkoferstraße 20/22; Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Johann Thomas, 1999-2001 saniert und mit zweigeschossigem Aufbau versehen.</p>

Postamt

Architekt: Fischer Wilhelm
Erstellung: 1900
Bayerstraße 12
306 m
<p>Postamt, Monumentalbau in italienischer Hochrenaissance mit Hausteingliederungen und plastischem Dekor, 1896-1900 von Wilhelm Fischer.</p>

Hotel Uhland

Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Uhlandstraße 1
306 m
<p>Hotel Uhland, Neurenaissance, reich gegliedert, 1889 von Franz Kil.</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl Gabriel von, Zeh August
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1888
Bavariaring 17
314 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1888 von Gabriel von Seidl; Vorbau mit reichem Reliefdekor (u. a. Ansicht von München im 17. Jh.), 1900 von August Zeh.</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Bavariaring 11
320 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckhaus, reich gegliedert, bez. 1903, von Emanuel von Seidl; mit gotischen und Renaissance-Anklängen und figürlich-plastischem Dekor; auch städtebaulich wichtig.</p>

Villa

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1888
Bavariaring 18
324 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, 1887-88 von Emanuel von Seidl.</p>

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Uhlandstraße 3
329 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1889 von Franz Kil; Gruppe mit Nr. 5; malerisches Gartenhaus, Fachwerkstil, spätes 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Pettenkoferstraße 19
330 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, palastartig proportionierter Eckbau, 1890-91; vgl. Goethestraße 50.</p>

Mietshaus

Architekt: Sautter Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1888
Herzog-Heinrich-Straße 2
337 m
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, 1888 von Max Sautter; aufgestockt.

Villa in Ecklage

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1888
Bavariaring 19
338 m
<p>Villa in Ecklage, deutsche Renaissance, 1887-88 von Emanuel von Seidl.</p>

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Uhlandstraße 5
339 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1889 von Franz Kil; Gruppe mit Nr. 3.</p>

Ehem. Wohnhaus von Emanuel von Seidl

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Bavariaring 10
342 m
<p>Ehem. Wohnhaus von Emanuel von Seidl, von ihm selbst 1897-98 erbaut. Reich gegliederter Gruppenbau in Ecklage, deutsche Renaissance, mit reichem plastischem Dekor. Am südlichen Vorgartentor Ziergitter mit Namen des Erbauers zwischen Hermen, am östlichen, bogenförmigen Gartentor Georgsfigur nach Donatello. Städtebaulich im Zusammenhang mit der Paulskirche.</p>

Mietshaus

Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Lessingstraße 9
359 m
<p>Mietshaus, palastartiger Neurenaissancebau, 1896 von Hermann Berthold.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Goethestraße 50
364 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, palastartig proportionierter Eckbau, 1890-91; trägt auch die Nr. Pettenkoferstraße 19.</p>

Altes Hauptzollamt

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1960
Bayerstraße
376 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Herzog-Heinrich-Straße 9
378 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1888; Innenbau 1950 erneuert.</p>

Mietshaus

Architekt: Thiersch August
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1891
Uhlandstraße 7
381 m
<p>Mietshaus, freistehender Bau in Formen der spätbarocken Schloßarchitektur, um 1891 von August Thiersch; Hauptfront zum Bavariaring.</p>

Mietshaus

Architekt: Mack Jakob jr.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Goethestraße 41
382 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern, 1897 von Jakob Mack jr.; bildet eine Baugruppe mit Pettenkoferstraße 17.</p>

Mietshaus

Architekt: Zeh August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Schillerstraße 20
382 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1905 von August Zeh.</p>

Mietshaus

Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1895
Lessingstraße 4
384 m
<p>Mietshaus, italienische Renaissance, um 1890/95.</p>

Eckhaus

Erstellung: 1880
Schwanthalerstraße 24
386 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit Fensterrahmungen, Gesimsen und Putzdekor, um 1870/80, Fassade wohl in den 1920er Jahren verändert.</p>

Wohnhaus

Architekt: Hönig Joseph, Steinheil Adolf
Baustil: spätbiedermeier
Erstellung: 1860
Landwehrstraße 31
387 m
<p>Wohnhaus in Ecklage, spätbiedermeierlich, 1860 von Joseph Hönig; Gedenktafel von 1894 für den Optiker Adolf Steinheil.</p>

Unterstation Schillerstraße

Architekt: Uppenborn
Erstellung: 1899
Schillerstraße 24
390 m

Mietshaus

Architekt: Zeh August
Baustil: deutsche Renaissance, Jugensti
Erstellung: 1902
Bavariaring 6
401 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reichem plastischem und ornamentalem Dekor, 1901/02 von August Zeh; an der Ostseite geschnitzte Galerien; siehe Nr. 4.</p><p>Fassadenpreis 2021</p>

Mietshaus

Architekt: Mack Jakob
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Pettenkoferstraße 17
403 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1897 von J. Mack; Gruppe mit Goethestraße 41.

Mietshaus

Architekt: Behles Eugen
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1910
Schillerstraße 36
406 m
<p>Mietshaus, reduzierte deutsche Renaissance, 1910 von Eugen Behles.</p>

Mietshaus

Architekt: Zeh August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Bavariaring 4
407 m
<p>Mietshaus, malerischer Jugendstil, mit dichter Putzornamentik, um 1907/08 von August Zeh.</p>

Brakls Kunsthaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lessingstraße 2
411 m
<p>Ehemals Brakls Kunsthaus (Wohnhaus und Galerie), Jugendstil, 1909-10 (Nordteil) bzw. 191-13 von Emanuel von Seidl; samt Gartenzaun mit Pfeilern und Gittern sowie Gartenplastiken; Einheit mit Beethovenplatz 1.</p>

Mietshaus in Ecklage

Architekt: Barbist Alois
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Bavariaring 20
414 m
<p>Mietshaus in Ecklage, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1895–96 von Alois Barbist.</p>

Mietshaus

Architekt: Hering Alphons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Rückertstraße 5
415 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1896 von Alphons Hering.</p>

Mietshaus

Architekt: Weber Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Rückertstraße 4
421 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1895 von Hans Weber.</p>

Öffentliche Bedürfnisanstalt

Architekt: Grässel Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1894
Bavariaring 5
428 m
<p>Öffentliche Bedürfnisanstalt und Straßenbahnschaffnerhaus, ehem. Brausebad; Zentralbau in neuklassizistisch-palladianischen Formen mit Portikus, 1894 von Hans Grässel.</p>

Mietshaus

Architekt: Ostenrieder Max
Erstellung: 1895
Lessingstraße 1
430 m
<p>Mietshaus, mit neugotischem Erker, 1895 von Max Ostenrieder, stark vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Goethestraße 47
431 m
<p>Mietshaus, Oberteil und Giebel in deutscher Renaissance, 1897 von Heinrich Hilgert.</p>

Brakls Kunsthaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1912
Beethovenplatz 1
434 m
Brakls Kunsthaus, siehe Lessingstraße 2.

Mietshaus

Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Rückertstraße 9
435 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1896 von Wilhelm Spannagel; bildet mit Nr. 7 einen Block.</p>

Doppelhausblock

Erstellung: 1891
Zollstraße 2
436 m
Zollstraße 2 b; Doppelhausblock mit Nr. 4, in klassizistischer Tradition, 1891.

Mietshaus

Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Goethestraße 49
437 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1897 von Heinrich Hilgert.</p>

Anatomie (Anatomisches Theater)

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Schillerstraße 24
437 m

Mietshaus

Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Bayerstraße 103
444 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1882 von Ludwig Bayer.

Mietshaus

Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Bavariaring 21
445 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1895 von Wilhelm Spannagel, Baugruppe mit Nr. 22.</p>

Mietshaus

Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Rückertstraße 1
445 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1896 von Wilhelm Spannagel; bildet mit Nr. 9 einen Block.

Mietshaus

Architekt: Bädecker Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Herzog-Heinrich-Straße 15
451 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, 1892-93 von Karl Bädecker; Gruppe mit Kaiser-Ludwig-Platz 1.</p>

Ehem. Hotel Stadt Wien

Architekt: Roeder Wilhelm R., Catharinus Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1915
Bayerstraße 27
459 m
Ehem. Hotel Stadt Wien, neubarock, mit reichem plastischem Dekor, 1915–16, von Wilhelm R. Roeder und Ludwig Catharinus.

Schießstätte

Erstellung: 1450

459 m

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann, Heininger Xaver
Erstellung: 1880
Bayerstraße 107
461 m
Mietshaus, mit von Zwiebeltürmchen bekröntem Eckerker, 1880 von Johann Grübel, 1898 durch Xaver Heininger aufgestockt, jetzt vereinfacht; städtebaulicher Abschluss der Landsberger Straße.

Fischer-Vroni

Erstellung: 0

463 m
<p>&nbsp;</p><p>siehe auch: <a href="https://stadtgeschichte-muenchen.de/geschichte/oktoberfest/index.php">Oktoberfest in München</a></p>

Mietshaus

Architekt: Thunig Anton, Pabst Andreas
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Goethestraße 51
464 m
<p>Mietshaus, Hausteinfassade in Mischform aus Spätgotik und deutscher Renaissance, bez. 1899, von Anton Thunig und Andreas Pabst; Baugruppe mit Nr. 53 und Nußbaumstraße 30.</p>

Königliche Anatomie

Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Pettenkoferstraße 11
465 m
<p>Königliche Anatomie, neuklassizistischer Flügelbau, in der Mitte kuppelgekrönte Zentralanlage, 1905-08 von Max Littmann. Als erster Eisenbetonbau in München war er richtungsweisend für das moderne Bauen.</p>

Ehem. Doppelwohnhaus

Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Beethovenplatz 2
466 m
Ehem. Doppelwohnhaus (jetzt Neurochirurgische Klinik), deutsche Renaissance, reich gegliedert mit Stuckdekor, bez. 1894, von Wilhelm Spannagel.

Doppelhausblock

Erstellung: 1891
Zollstraße 4
466 m
Doppelhausblock mit Nr. 2 b, in klassizistischer Tradition, mit Dreiecksgiebel, 1891.

Mietshaus

Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Bavariaring 22
467 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1894–95 von Wilhelm Spannagel, Baugruppe mit Nr. 21.</p>

Hochgericht

Erstellung: 0

470 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Kaiser-Ludwig-Platz 1
474 m
Mietshaus, Eckbau, im Kern neubarock, 1893–94; neubarockes Portal an der Ecke; Block mit Herzog-Heinrich-Straße 15.

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1866
Schwanthalerstraße 19
475 m

Mietshaus

Architekt: Thunig Anton, Pabst Andreas
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Goethestraße 53
479 m
<p>Mietshaus, Hausteinfassade in Mischform aus Spätgotik und deutscher Renaissance, 1897-98 von Anton Thunig und Andreas Pabst; Baugruppe mit Nr. 51 und Nußbaumstraße 30.</p>

Mietshaus

Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1879
Schwanthalerstraße 106
479 m
<p>Mietshaus, malerischer Rohbacksteinbau in deutscher Renaissance, 1878-79 von Georg von Hauberrisser für sich selbst erbaut.</p>

Hauptbahnhof

Erstellung: 0
Bahnhofplatz 2
484 m

Mietshaus

Architekt: Stulberger Franz Paul
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Bavariaring 23
486 m
<p>Mietshaus, im Kern neubarock, 1896 von Franz Paul Stulberger.</p>

Malerisches Mietshaus

Architekt: Graser Johann Baptist
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Rückertstraße 1
492 m
<p>Malerisches Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1889-90 von Johann Baptist Graser.</p>

Mietshaus

Architekt: Bluhm Alexander
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Landwehrstraße 20
502 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1895-96 von Alexander Bluhm als Teil der Schwanthaler-Passage; siehe Schwanthalerstraße 13.</p>

Bürklein-Bahnhof

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1849
Bahnhofsplatz
506 m
<p>Der alte Bürklein‑Bahnhof in München (1847–1849) war der erste repräsentative Hauptbahnhof der Stadt. Entworfen von Friedrich Bürklein im Rundbogenstil mit Merkmalen der Romanik und italienischen Renaissance, bestand das Gebäude aus gelbem und rotem Backstein sowie Sand‑ und Kalkstein für Säulen und Bögen. Der kompakte, basilikaartige Mittelbau mit fünf Gleisen war 110 m lang, 29 m breit und 20 m hoch. Eine große hölzerne Rundbogendecke ruhte auf 24 Bögen, durch fünf Torbögen führte der Zugverkehr&nbsp; . Ausgestattet war der Bahnhof mit Gasbeleuchtung ab 1851, Heißwasserheizung und einer zentralen Schlag‑Uhr. Nach nur etwa 30 Jahren reichte die Kapazität nicht mehr aus. Das Gebäude wurde abgerissen (1950) und diente später als Lager, bis es modern restauriert wurde.</p>

Städtisches Magazin

Erstellung: 1850
Nußbaumstraße
509 m

Mietshaus

Architekt: Dietrich Oskar, Voigt Martin H.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Beethovenstraße 12
510 m
Mietshaus, neubarock, 1893 von Oskar Dietrich und Martin H. Voigt.

Mietshaus in Ecklage

Architekt: Seidl Gabriel von, Pruska Anton
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1888
Bavariaring 24
512 m
<p>Mietshaus in Ecklage, repräsentativer Neubarock, reich gegliedert, 1888 von Gabriel von Seidl, mit plastischem Dekor von Anton Pruska; Pavillon an der Ecke des Vorgartens.</p>

Mietshaus

Architekt: Thunig Anton, Pabst Andreas
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Nußbaumstraße 30
513 m
Mietshaus, Natursteinfassade in Mischformen aus Spätgotik und deutscher Renaissance, 1899 von Anton Thunig und Andreas Pabst; Baugruppe mit Goethestraße 51 und 53; vgl. auch Ensemble Wiesenviertel.

Ehem. elektrische Unterstation

Architekt: Hocheder Carl
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1899
Schillerstraße 53
513 m
<p>Ehem. elektrische Unterstation, barockisierend, 1899 von Carl Hocheder (Nebengebäude der Chirurgischen Klinik (Nußbaumstraße 20)).</p>

Marstall Festzelt

Erstellung: 0

513 m

Symmetrische Mietshäuser

Architekt: Grässel Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Beethovenstraße 1
518 m
<p>Beethovenstraße 1/3; Symmetrische Mietshäuser, deutsche Renaissance, reich gegliedert und dekoriert, 1896/97 von Hans Grässel (Nr. 1 bez. 1896); im Erdgeschoss von Nr. 3 Balkendecke des 15. Jh.</p>

Ochsenbraterei

Erstellung: 0

518 m
<p>Die Ochsenbraterei ist eines der ältesten und traditionsreichsten Festzelte auf dem Münchner Oktoberfest und hat eine lange und interessante Geschichte. Die Anfänge der Ochsenbraterei reichen bis ins Jahr 1881 zurück, als der Metzger Johann Rössler erstmals einen ganzen Ochsen am Spieß auf dem Oktoberfest grillte. Diese spektakuläre Zubereitungsmethode wurde schnell zur Attraktion und legte den Grundstein für die Ochsenbraterei, wie wir sie heute kennen.</p><p>Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Ochsenbraterei zu einem festen Bestandteil des Oktoberfests und erlangte weit über die Grenzen Münchens hinaus Berühmtheit. Das Festzelt, das heute von der Familie Haberl geführt wird, bietet Platz für etwa 7.500 Gäste und ist bekannt für seine gemütliche Atmosphäre, die traditionelle bayerische Gastfreundschaft und natürlich die köstlichen Ochsenspezialitäten. Jährlich werden im Zelt rund 100 Ochsen verzehrt, die auf einem riesigen Drehspieß gegrillt werden – eine Tradition, die seit über einem Jahrhundert gepflegt wird.</p>

Arnulfstraße 1
520 m
Gleishalle des Hauptbahnhofs.

Deutsches Theater

Architekt: Bluhm Alexander, Rank Josef
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Schwanthalerstraße 13
520 m
<p>Deutsches Theater, mehrteiliger Gebäudekomplex mit Schwanthaler-Passage; Vordergebäude, Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Traufseitbau, Straßen- und Hoffassade in reichen Neubarockformen, mit Pilastern, Lisenen, Balkonen und gebändertem Erdgeschoss mit hohen Rundbogenöffnungen, mit breiter, korbbogiger Tordurchfahrt; Rückgebäude, Theater, drei- und viergeschossiger Saalbau mit Querbau mit Durchfahrt, mit reicher neubarocker Fassadengliederung, mit repräsentativer, neubarocker Treppe, mit Silbersaal in prächtigem Neurokoko; von Alexander Bluhm und Josef Rank, 1895/96, nach Schäden im Zweiten Weltkrieg vereinfacht wiederaufgebaut, von Willy und Ludwig Reiber, 1951; im Hof neubarocker Wandbrunnen mit Faungruppe, von Carl Fischer, 1896; vgl. Landwehrstraße 20.</p>

Wandbrunnen mit Faungruppe

Architekt: Fischer Carl
Erstellung: 1896
Schwanthalerstraße 13
525 m
<p>Im Hof neubarocker Wandbrunnen mit Faungruppe, 1896 von Carl Fischer.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Beethovenplatz 4
528 m
Mietshaus, neubarocker Eckbau, 1896 von Albin Lincke und Carl Vent; Baugruppe mit Goethestraße 64.

Telegraphenamt

Architekt: Dollmann Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1869
Bahnhofplatz 1
530 m
<p>Telegraphenamt, im Kern Neurenaissance, 1869-71 von Georg Dollmann.</p>

Hotel Kronprinz

Architekt: Bauer Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Zweigstraße 10
531 m
Hotel Kronprinz, reich gegliederte und dekorierte Neurenaissancefassade, 1881–82 von Lorenz Bauer.

Mietshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Goethestraße 64
541 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Eckturm, 1895 von Emanuel von Seidl; zum Rondell des Beethovenplatzes gehörig.</p>

Reiterdenkmal Kaiser Ludwigs

Architekt: Drumm August, Dittler Emil, Miller Ferdinand von
Erstellung: 1903
Kaiser-Ludwig-Platz
542 m

Arnulfstraße 3
549 m
Starnberger Flügelbahnhof

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1895
Schwanthalerstraße 11
549 m
<p>Mietshaus, Backstein-Renaissance, 1895 von Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 9.</p>

Psychiatrische Klinik

Architekt: Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1904
Nußbaumstraße 7
554 m
<p>Psychiatrische Klinik der Universität (Nervenklinik), neubarocker Risalitbau, am Mittelrisalit Stuckdekor und steinerner Balkonvorbau, 1902-04 von Max Littmann; Prunktreppenhaus; vgl. auch Ensemble Wiesenviertel.</p>

Ehem. Mietshaus

Architekt: Zeh Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Beethovenstraße 5
555 m
Ehem. Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1894 von Carl Zeh; jetzt Polizeiinspektion.

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1897
Schwanthalerstraße 9
565 m
<p>Mietshaus, Backstein-Renaissance, 1897 von Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 11.</p>


568 m
<p>&nbsp;</p><p>siehe auch: <a href="https://stadtgeschichte-muenchen.de/geschichte/oktoberfest/index.php">Oktoberfest in München</a></p>

Pschorrkeller

Erstellung: 0

574 m

Salzstadelkaserne

Erstellung: 0
Arnulfstraße
575 m
<ul> <li>1883 - Abbruch der Kaserne</li> </ul>

Salzstadel

Erstellung: 0
Arnulfstraße
579 m

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1850
Mathildenstraße 6
580 m
Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1850.

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1850
Mathildenstraße 6
580 m
Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1850.

Elisabeth-Spital

Erstellung: 1760
Mathildenstraße
584 m

Mietshaus

Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Goethestraße 68
585 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, bez. 1896, von Heinrich Volbehr.</p>

Ehem. Warenhaus Tietz

Architekt: Littmann Max, Seidler Julius
Erstellung: 1904
Bahnhofplatz 7
589 m
Ehem. Warenhaus Tietz (Altbau Kaufhaus Hertie), historisierende Formen, 1904–05 von Max Littmann; mit plastischem Dekor von Julius Seidler.

Ehem. Schwesternhaus

Architekt: Eggers Hartwig, Meitinger Karl
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1902
Pettenkoferstraße 9
589 m
Ehem. Schwesternhaus der Chirurgischen Klinik (siehe Nußbaumstraße 20), langgestreckter Trakt in Neubarockformen, 1902 von Hartwig Eggers, 1936 von Karl Meitinger nach Westen erweitert.

Villa in Ecklage

Architekt: Gasteiger Josef
Baustil: Schweizer Landhausstil
Erstellung: 1893
Bavariaring 25
590 m
<p>Villa in Ecklage, Schweizer Landhausstil, um 1893 von Josef Gasteiger.</p>

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeier
Erstellung: 1850
Landwehrstraße 8
591 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1850.</p>

Chirurgische Klinik

Architekt: Zenetti Arnold Fischer, Theodor, Kollmann Theodor
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Nußbaumstraße 20
594 m
<p>Chirurgische Klinik, der Altbau Neurenaissance, 1889–91 von Arnold Zenetti, der Eingangsbau neubarock, 1894 von Theodor Fischer, der Westtrakt 1914–15 und 1920–21 von Theodor Kollmann. Vgl. Schillerstraße 53.</p>

Universitäts-Augenklinik

Architekt: Stempel Ludwig von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1908
Mathildenstraße 8
595 m
<p>Universitäts-Augenklinik, neubarock, 1905–08 von Ludwig von Stempel.</p>

Theresiengymnasium

Architekt: Grünewald Benno, Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Kaiser-Ludwig-Platz 3
596 m
<p>Theresiengymnasium, Monumentalbau in vom barocken Schloßbau abgeleiteten Formen, 1895-97 von Bauassessor Benno Grünewald, Fassadengestaltung von Emanuel von Seidl; den Platz an der Ostseite abschließend.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schubertstraße 2
601 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau am Kaiser-Ludwig-Platz, 1890 von Georg Guinin.</p>

Warenhaus Tietz

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1905
Bahnhofplatz
607 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Bavariaring 26
608 m
<p>Mietshaus, im Kern neubarock, Ende 19. Jh.</p>

Kath. Elisabethkirche

Architekt: Gießl Leonhard Matthäus
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1758
Mathildenstraße 10
611 m
<p>Kath. Elisabethkirche, Rokoko-Zentralbau, 1758â-60 wahrscheinlich von Leonhard Matthäus Gießl, nach Kriegszerstörung 1963-65 wiederaufgebaut; mit Ausstattung.</p>


612 m
<p>&nbsp;</p><p>siehe auch: <a href="https://stadtgeschichte-muenchen.de/geschichte/oktoberfest/index.php">Oktoberfest in München</a></p>

Hotel Rosengarten

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1915
Schützenstraße 7
613 m
Hotel Rosengarten, neubarock, mit Hausteingliederungen, bez. 1915, von Karl Stöhr.

Hofbräu-Festzelt

Erstellung: 0

621 m

Altenheim Mathildenstift

Architekt: Loewel Friedrich, Grässel Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Mathildenstraße 3
635 m
<p>Altenheim Mathildenstift (Städtisches Pensionat), Neurenaissance-Komplex, Nordteil 1881–82 von Friedrich Loewel, Südteil (an der Ost und Südseite des Ehrenhofes) 1895–96 von Hans Grässel.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Schwanthalerstraße 124
636 m
<p>c, in spätklassizistischer Tradition, 1875.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch Tradition
Erstellung: 1875
Westendstraße 17
639 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1875.</p>

Mietshaus

Architekt: Naumann Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Bavariaring 27
643 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1886, von Heinrich Naumann; Baugruppe mit Nr. 28.</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Kaiser-Ludwig-Platz 5
644 m
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1895 von Emanuel von Seidl.

Mietshaus

Architekt: Zwisler Josef, Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Landsberger Straße 1
648 m
Mietshaus, in Formen nordischer Neurenaissance, Rohbackstein mit Stein- und Putzgliederungen, 1890 von Josef Zwisler, 1898 durch Karl Stöhr erhöht und erweitert.

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Erstellung: 1899
Westendstraße 16
651 m
<p>Mietshaus, mit Putzgliederung, 1898-99 von Karl Stöhr, vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Naumann Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Bavariaring 28
655 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1886 von Heinrich Naumann, Baugruppe mit Nr. 27.</p>

Malerisches Mietshaus

Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Schubertstraße 8
656 m
<p>Malerisches Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert und dekoriert, 1894-95 von Wilhelm Spannagel.</p>

Mietshaus

Architekt: Böhm Konrad
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Schubertstraße 1
657 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1895 von Konrad Böhm, bildet mit Nr. 3 eine Gruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Batz Ignatz
Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Gollierstraße 3
658 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1897 von Ignatz Batz; rechts anschließend rundbogiges Gittertor; Gruppe mit Theresienhöhe 8.</p>

Mietshaus

Architekt: Heininger Xaver
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1896
Landsberger Straße 3
660 m
Mietshaus, barockisierend, mit Erker und Lisenen, 1896 von Xaver Heininger; vereinfacht.

Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern

Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1839
Nußbaumstraße 5
662 m
<p>Nußbaumstraße 5; Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern mit Klosterkirche St. Vinzenz von Paul, Vierflügelbau, 1837-39 nach Plänen von Friedrich von Gärtner, um 1949 verändert wiederaufgebaut; im Hof hinter Ziemssenstraße 1; mit Ausstattung; drei neubarocke Portale mit plastischem Dekor, um 1900, in der Vorgartenmauer an der Nußbaumstraße.</p>

Neues Justizgebäude

Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: historisierend
Erstellung: 1908
Prielmayerstraße 5
663 m
<p>Neues Justizgebäude, heute Bayer. Verwaltungsgerichtshof und Oberlandesgericht, Rohbacksteinbau in spätgotischen bis Renaissanceformen, mit in Resten erhaltener Bemalung, 1903-05 von Friedrich von Thiersch.</p>

Mietshaus

Architekt: Böhm Konrad
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Schubertstraße 3
666 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1895 von Konrad Böhm; bildet mit Nr. 1 eine Gruppe.</p>

ehem. Verkehrsministerium

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1911
Arnulfstraße 9
667 m
<p>Arnulfstraße 9/11/13; Teil des ehem. Verkehrsministeriums, jetzt zur Bundesbahndirektion gehörig; langgestreckter, leicht konkaver neubarocker Tuffsteinbau mit plastischer Gliederung, um 1911-16 von Carl Hocheder d.Ä.; siehe Hopfenstraße 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Herzog-Heinrich-Straße 16
671 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von Ernst Dressler; Block mit Nr. 18.</p>

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Herzog-Heinrich-Straße 18
677 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von Ernst Dressler; Block mit Nr. 16.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Grasserstraße 7
678 m
Mietshaus, palazzoähnlicher Neurenaissancebau, 1897.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Grasserstraße 5
685 m
Mietshaus, palazzoähnlicher Neurenaissancebau, 1897.

Mietshaus

Architekt: Lenz Albert Theodor
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Schubertstraße 10
691 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit reichem Stuckdekor und Reliefbüsten an beiden Seitenfronten, 1895 von Albert Theodor Lenz.</p>

Malerisches Mietshaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Marsstraße 26
692 m
Malerisches Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1899, von Gabriel von Seidl im Anschluss an sein ehem. Wohnhaus (Nr. 28, zerstört) erbaut; vgl. Seidlstraße 18.

Malerisches Mietshaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Marsstraße 28
692 m
<p>ehem. Wohnhaus&nbsp;von Gabriel von Seidl (Kriegszerstörung)</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Pettenkoferstraße 6
695 m
<p>Mietshaus, Ostseite in deutscher Renaissance mit Steinportal, um 1900.</p>

Hacker-Festzelt

Erstellung: 0

695 m

Mietshaus

Architekt: Kleinschmidt Willhelm
Baustil: spätklassizistischer Traditio
Erstellung: 1874
Westendstraße 25
697 m
<p>Mietshaus, 1874 von Wi­lhelm Kleinschmidt, ursprünglich in spätklassizistischer Tradition, 1905 barockisierend verändert.</p>


698 m
<p>Das Pschorr-Festzelt „Bräurosl“ ist eines der bekanntesten und traditionsreichsten Zelte auf dem Münchner Oktoberfest. Benannt ist das Zelt nach der Tochter des legendären Brauereibesitzers Franz Xaver Pschorr, Rosl, die wegen ihrer Schönheit und ihrer Rolle als „Brauer-Rosl“ (Bräurosl) berühmt war. Die Geschichte des Festzelts reicht bis ins Jahr 1901 zurück, als die Pschorr-Brauerei das erste Zelt unter diesem Namen errichtete. Seitdem ist das Bräurosl-Festzelt ein fester Bestandteil der Wiesn und steht für bayerische Tradition und Gastfreundschaft.</p><p>Das Zelt zeichnet sich durch seine besondere Atmosphäre aus, die durch das Zusammenspiel von traditioneller bayerischer Dekoration und lebhafter Stimmung geprägt ist. Mit einer Kapazität von rund 8.000 Sitzplätzen gehört es zu den größeren Zelten auf der Wiesn. Besonders bekannt ist das Bräurosl für seine tägliche musikalische Unterhaltung durch die eigene Festzeltkapelle sowie für den traditionellen Auftritt einer Jodlerin, eine Hommage an die namensgebende Bräurosl.</p><p>Im Jahr 2020 wurde das Zelt umfassend renoviert, um den modernen Anforderungen gerecht zu werden, ohne dabei den traditionellen Charakter zu verlieren.</p><p>siehe auch: <a href="https://stadtgeschichte-muenchen.de/geschichte/oktoberfest/index.php">Oktoberfest in München</a></p>

Mietshaus

Architekt: Batz Ignatz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Alter Messeplatz 2
699 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern, 1897–98 von Ignatz Batz.</p>

Gasthaus Lindauer Hof

Architekt: Heininger Xaver
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Landsberger Straße 4
700 m
Gasthaus Lindauer Hof, reich gegliedertes und stuckiertes Neubarockhaus mit Eckerker, 1895 von Xaver Heininger; bildet Einheit mit dem gleichartigen Haus Grasserstraße 1.

Mietshaus

Architekt: Kleinschmidt Wilhelm
Baustil: spätklassizistisch Tradition
Erstellung: 1874
Westendstraße 27
702 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1874 von Wilhelm Kleinschmidt, 1898 aufgestockt.</p>

Bayerischer Rundfunk

Architekt: Riemerschmid Richard
Erstellung: 0
Hopfenstraße 1
702 m

Kaufhaus Kaufhof

Architekt: Pabst Theo
Erstellung: 1951
Karlsplatz 21
705 m
<p>Kaufhaus <strong>„</strong>Kaufhof<strong>“</strong>, Stahlskelettbau mit Werksteinverkleidung, achtgeschossiger kubischer Haupttrakt mit aufgeglaster Rasterfassade und gestelztem Flachdach entlang der Sonnenstraße, und niedrigerer, der Geschoßhöhe der Bayerstraße angeglichener walmdachgedeckter Eingangsbau, die unterschiedlichen Baublöcke durch geschwungenen flachen Vorbau verklammert, erster Münchner Kaufhausneubau der Nachkriegszeit in städtebaulich markanter Ecklage am Rande der Altstadt, von Theo Pabst, 1950/51; Erweiterung nach Westen, sechsgeschossiger Frackdachbau mit Dachüberstand, Natursteinfassade und auskragendem Vordach zwischen dem vollständig verglasten Erd- und Obergeschoss, darüber aus der Fassade hervortretende Fensterbänder, von Franz Ried, 1956.</p>

Hotel Königshof

Erstellung: 1818
Karlsplatz 25
705 m
1818 erbaut, 1862 Umbau als Hotel

Mietshaus

Architekt: Pfann Paul, Blumentritt Günther
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Schubertstraße 7
710 m
<p>Mietshaus, neubarock, bez. 1896, von Paul Pfann und Günther Blumentritt.</p>

Mietshaus

Architekt: Armellini Lino
Baustil: spätklassizistisch Tradition
Erstellung: 1877
Westendstraße 26
710 m
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, palastartig proportioniert mit Mittelrisalit, 1877 von Lino Armellini.

Matthäuskirche (Alte)

Architekt: Pertsch Johann Nepomuk
Erstellung: 1835
Sonnenstraße
710 m

Mietshaus

Architekt: Ried Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Pettenkoferstraße 5
712 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1902 von Franz Ried.</p>

Neue Schießstätte

Erstellung: 0
Theresienhöhe
713 m

Krankenhaus links der Isar

Architekt: Schedel von Greifenstein Nikolaus, Fischer Karl von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1809
Ziemssenstraße 1
715 m
<p>Krankenhaus links der Isar, im Kern klassizistische Anlage um zwei Höfe, erbaut 1809–13 von Nikolaus Schedel von Greifenstein und Karl von Fischer durch Umbau des Klosters der Barmherzigen Brüder von 1751 bis 54; Vestibül und Gänge (mit Gedenktafeln) noch original. Beim Umbau von 1896 bis 1902 Fassade neubarock umgestaltet; neubarocke Hauskapelle mit Ausstattung. Westlich anschließend (im Hof) Kloster und Kirche der Barmherzigen Schwestern, siehe Nußbaumstraße 5.</p>

Richtplatz 1861

Erstellung: 1772

716 m

Ehem. Hebammenschule

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Pettenkoferstraße 4
717 m
<p>Ehem. Hebammenschule, jetzt HNO-Klinik der Universität, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Denkmalbrunnen für Friedrich Bezold

Architekt: Bezold Friedrich, Hoepf Karl, Mattes Georg
Erstellung: 1914
Nußbaumstraße
725 m
Denkmalbrunnen für Friedrich Bezold, 1914 von Karl Hoepf, Büste von Georg Mattes.

Schmales Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Landsberger Straße 13
728 m
Schmales Mietshaus, Neurenaissance, 1875 von Franz Kil.

ZOB/Zentraler Omnibusbahnhof

Architekt: Auer + Weber + Architekten
Erstellung: 2009

728 m

Postscheckamt

Architekt: Muffat Karl, Bürklein Friedrich, Vorhoelzer Robert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Sonnenstraße 26
732 m
<p>Ehem. Frauenklinik, jetzt Postscheckamt, 1853-56 von Karl Muffat; Fassade von Friedrich Bürklein im Maximilianstil; 1920-22 von Robert Vorhoelzer umgestaltet.</p>

Bellevue-Hotel

Architekt: Müller-Erkelenz
Erstellung: 1912
Karlsplatz
732 m

Hotel Königshof (Marriott)

Architekt: Nieto Fuensanta, Sobejano Enrique
Erstellung: 2024
Karlsplatz
734 m

Mietshaus

Architekt: Heininger Xaver
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Grasserstraße 1
740 m
Mietshaus, neubarock, 1895 von Xaver Heininger; Fortsetzung von Landsberger Straße 4.

Ehem. Mietshaus

Architekt: Zeh Carl, Zeh August
Baustil: renaissancisierend
Erstellung: 1896
Mozartstraße 16
742 m
Ehem. Mietshaus, jetzt Klinik, renaissancisierend, mit Bodenerker, Giebel und Marienfigur, bez. 1896, von Carl und August Zeh.

Mietshaus

Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Nußbaumstraße 8
742 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1901, von Heinrich Volbehr.

Ehem. Mietshaus

Architekt: Vent Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Mozartstraße 14
745 m
Ehem. Mietshaus, jetzt Klinik, Neurenaissance, an der Hauptfront Erker mit antikisierenden Büsten und ornamentalem Dekor, 1897 von Carl Vent.

Mietshaus

Architekt: Lenz Albert Theodor
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Mozartstraße 18
745 m
Mietshaus, neubarock, 1896 von Albert Theodor Lenz; an der Ostseite Stuckreliefbildnis Mozarts in Rocaillekartusche; mit Nr. 23 die Einmündung in den halbrunden Esperanto-Platz flankierend.

Mietshaus

Architekt: Vent Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Mozartstraße 14
746 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Loggia an der Hauptfront, 1897 von Carl Vent; stark vereinfacht.

Nußbaumanlagen

Erstellung: 0
Nußbaumstraße
749 m
Im 19. Jh. angelegter Park, begrenzt von Sendlinger-Tor-Platz und Lindwurmstraße, Ziemssenstraße und Nußbaumstraße.

Ehem. Höhere Töchterschule

Architekt: Fischer Theodor
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Luisenstraße 7
749 m
<p>Ehem. Höhere Töchterschule, jetzt Städtisches Luisen-Gymnasium, in frei abgewandelten Formen der deutschen Renaissance, 1900-01 von Theodor Fischer; vgl. Nr. 9.</p>

Kreuzkaserne

Erstellung: 1670
Herzogspitalstraße
749 m

Mietshaus

Architekt: Graser Johann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1888
Schießstättstraße 10
750 m
<p>Mietshaus, Zwerchgiebel in deutscher Renaissance dekoriert, 1888 von Johann Graser.</p>

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Holzapfelstraße 8
752 m
Mietshaus, spätklassizistisch, mit reichem Stuckdekor und Konsolgesims, 1875–76 von Johann Grübel.

Wiesenviertel

Erstellung: 0
Theresienwiese
753 m
Die Theresienwiese mit Bavaria und Ruhmeshalle, an die sich westlich der Ausstellungspark anschließt, und die ihr östlich angelegte Villenbebauung bilden zusammen ein Ensemble. In der Reihe der Stadterweiterungen Münchens aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Bebauung des Wiesenviertels das jüngste Beispiel für eine geometrische Auffassung im Städtebau, gleichzeitig aber das älteste Villenquartier, in welchem die in den 80er Jahren propagierte offene Bauweise erstmals exemplarisch angewandt wurde. Als Spätform einer geometrischen Stadterweiterung, in der eine vornehme, villenartige Miets- und Wohnhausbebauung in offener Bauweise mit einem dreieckigen Blocksystem kombiniert wurde und als Villenquartier, das in konsequenter Weise auf den Freibereich einer traditionsreichen Fest-Wiese bezogen ist, bildet das Wiesenviertel eine städtebauliche Besonderheit.

Mietshaus

Architekt: Gustapfel K.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schießstättstraße 2
753 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und im Rollwerkstil dekoriert, 1887 von K. Gustapfel.</p>

Mietshaus

Architekt: Zeh Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schießstättstraße 14
753 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, Erker und Zwerchgiebel, 1889 von Carl Zeh; Gruppe mit Nr. 16.</p>

Mietshaus

Architekt: Batz Ignatz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Schießstättstraße 25
753 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1891 von Ignatz Batz.</p>

Ehem. Bundesbahn-Zentralamt

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Arnulfstraße 19
754 m
Ehem. Bundesbahn-Zentralamt, neubarocker Risalitbau, 1900–02.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Westendstraße 33
754 m
<p>Mietshaus, Eckbau in spätklassizistischer Tradition, um 1875.</p>

Hackerbrücke

Erstellung: 1894
Hackerbrücke
755 m
<p>Hackerbrücke, Fachwerk-Bogen-Konstruktion aus Eisen mit aufgehängter Fahrbahn auf Natursteinpylonen, der Maschinenbau-Actien-Gesellschaft Nürnberg, 1890-94, nach Schäden im Zweiten Weltkrieg ein Bogen 1953 ersetzt.</p>

Mietshaus

Architekt: Zeh Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schießstättstraße 16
755 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1889 von Carl Zeh; Gruppe mit Nr. 14.</p>

Postdienstgebäude

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1905
Hopfenstraße 10
756 m
Postdienstgebäude, Westhälfte des ehem. Verkehrsministeriums (vgl. Arnulfstraße 9/11), monumentaler Neubarockbau, 1905 -12 von Carl Hocheder d. Ä.; 1972 als Putzbau in barockisierenden Formen renoviert.

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Schießstättstraße 20
757 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1886 von Johann Grübel.</p>

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Schießstättstraße 22
757 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1888 von Johann Grübel.</p>

Mietshaus

Architekt: Liebergesell und Lehmann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Schießstättstraße 24
758 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Gesimsen und Eisenbalkon, 1875; Tür bez. 1912; Werkstatt-Rückgebäude von 1888, um 1900 durch das Büro Liebergesell und Lehmann umgebaut.</p>

Mietshaus

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Nußbaumstraße 6
761 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, geschnitzten Holzteilen und Fachwerkgiebel, 1900–01 von Eugen Drollinger.

Vorstadthaus

Architekt: Weyrather Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Holzapfelstraße 4
762 m
Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit profilierten Gesimsen, 1865 von Josef Weyrather.

Wohnhaus in Ecklage

Architekt: Dürr G.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Schwanthalerstraße 119
763 m
<p>Wohnhaus in Ecklage, spätklassizistisch, dreigeschossig, mit Konsolgesims, 1864 von Maurermeister G. Dürr.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Alter Messeplatz 6
766 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Georg Guinin; mit 1911 datiertem Marienfresko.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Gollierstraße 10
766 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1889/90 von Georg Müller.</p>

Mietshaus

Architekt: Höchl Josef
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1827
Pettenkoferstraße 1
767 m
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1827 von Josef Höchl, 1877 Fassade vom Besitzer, dem Stuckateur Karl Huber, reich dekoriert.</p>

Mietshaus

Architekt: Batz Ignaz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schießstättstraße 26
768 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Rohbackstein, in Putz reich gegliedert, 1890 von Ignaz Batz.</p>

Augustinerkeller

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Arnulfstraße 52
772 m
Augustinerkeller, entstanden Anfang 19. Jh., niedriger Gruppenbau von 1895/96 in deutscher Renaissance, umgeben von weitläufigem Biergarten; mit tonnengewölbten Kelleranlagen der 1. Hälfte des 19. Jhs.

Royal Filmpalast

Architekt: Ruf Sep
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1957
Goetheplatz
772 m
<p>Der Royal Filmpalast am Goetheplatz in München wurde 1957 nach Plänen des Architekten Sep Ruf errichtet und gilt als herausragendes Beispiel der Nachkriegsmoderne. Charakteristisch sind seine klare, sachliche Formensprache und die transparente Gestaltung. Das Gebäude basiert auf einem Stahlskelettbau, der es ermöglicht, den großen Kinosaal mit rund 1000 Sitzplätzen über einem gläsernen Erdgeschoss schweben zu lassen. Dort befinden sich weitere Nutzflächen, darunter ein kleinerer Saal, Läden und eine Bank. Die Fassade ist mit Keramikplatten verkleidet und wird durch markante Stahlstützen gegliedert. Der Royal Filmpalast war eines der ersten Kinos in Europa mit Todd-AO-Technik – einem hochwertigen 70-mm-Filmverfahren. In den späten 1990er Jahren wurde die Süd- und Westseite verglast. Das Kino ist ein bedeutendes Zeugnis moderner Architektur in München.</p>

Frauenklinik der Universität

Architekt: Schachner Richard
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1915
Lindwurmstraße 2
773 m
II. Frauenklinik der Universität, Neubarockbau mit Risaliten, 1915–16 von Richard Schachner; auf der neubarocken Gartenmauer an der Straße nordöstlich von Nr. 2 a große Barockfigur mit Amor, 18. Jh.

Mietshaus

Architekt: Weber Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Mozartstraße 23
776 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1896 von Hans Weber; mit Nr. 18 die Einmündung in den halbrunden Esperanto-Platz flankierend.

Josephspitalstraße

Erstellung: 0
Josephspitalstraße
777 m

Wohnhaus

Erstellung: 1865
Landsberger Straße 19
778 m
Landsberger Straße 19; Wohnhaus in Ecklage, 1865, 1946 vereinfacht.

Mietshaus

Architekt: Lindner Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Mozartstraße 19
779 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit dekoriertem Eckerker, 1896 von Georg Lindner, Fassadentektur von Hans Weber.


782 m

Justizpalast

Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Elisenstraße 1
786 m
<p>Elisenstraße 1a/1b, Prielmayerstraße 7; Justizpalast, neubarocker viergeschossiger Monumentalbau mit zwei Innenhöfen, anspruchsvoller Gliederung und Glas-Eisen-Kuppel, von Friedrich von Thiersch, 1891/97; mit Prielmayerstraße 7.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Dachauer Straße 15
788 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1889.</p>

Ehem. Gewerbeschule

Architekt: Fischer Theodor
Erstellung: 1900
Luisenstraße 9
788 m
<p>Ehem. Gewerbeschule, jetzt Berufsschule für Bau- und Kunsthandwerker/Berufsbildungszentrum (Rückgebäude von Nr. 7, vgl. dort), 1899-1900 von Theodor Fischer; vgl. Nr. 7.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Herzog-Heinrich-Straße 24
791 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Eckerker, 1891 von Albin Lincke und Max Littmann; verändert.</p>

Mietshaus

Architekt: Batz Ignatz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Alter Messeplatz 8
793 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkerturm an der Ecke, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1890 von Ignatz Batz.</p>

U-Bahnhof Goetheplatz

Erstellung: 1971

794 m


795 m

Mietshaus

Architekt: Fink Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Schwanthalerstraße 144
798 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und stuckiert, 1884 von Franz Fink.

Standortkommandantur

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Seidlstraße 7
799 m
Standortkommandantur, bildet mit Nr. 9 und 11 einen langgestreckten, reich gegliederten neubarocken Risalitbau; laut Inschrift am Balkongitter des Figurenportals erbaut 1901 von Emanuel von Seidl.

Cafe-Pavillon

Architekt: Nestle Paolo
Erstellung: 1970
Herzog-Wilhelm-Straße 8
801 m

St. Matthäus

Architekt: Gsaenger Gustav
Erstellung: 1953
Nußbaumstraße 1
802 m
<p>Nußbaumstraße 1; Evang.-Luth. Bischofskirche St. Matthäus, in städtebaulich hervorragender Lage am Sendlinger-Tor-Platz, 1953–55 von Gustav Gsaenger über asymmetrischem, stark gekurvtem Grundriss aufgeführter Baukörper, dessen geschwungenes Dach Kirchenraum, Gemeindesaal, Brauthalle und Mesnerwohnung gemeinsam überspannt, Stahlbetonkonstruktion: Geschlossene Mauerpartien (Sichtbeton und gemauerte Teile mit rot gefärbtem Putz) im Wechsel zu großflächigen Fenstern mit Betonlamellen; kampanilartiger Glockenturm an der Südostseite, Glockenwand nördlich; Innenraum über sechs Stützen, Marmormosaik der Apsis von Angela Gsaenger, Kruzifix von Andreas Schwarzkopf.</p>

Haunersches Kinderspital

Architekt: Geiger Franz
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1923
Lindwurmstraße 4
804 m
<p>Haunersches Kinderspital, klassizisierend, 1923-24 von Franz Geiger; am Gartentor Bronzeplastiken; vgl. auch Ensemble Wiesenviertel.</p>

Mietshaus

Architekt: Wolf Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1874
Westendstraße 45
805 m
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1874 von Josef Wolf; gleicht Nr. 47.

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Gollierstraße 14
807 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1889 von Johann Grübel.</p>

Mietshaus

Architekt: Wolf Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1874
Westendstraße 47
811 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1874 von Josef Wolf; gleicht Nr. 45.</p>

Trakt Augustiner Bräu

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Landsberger Straße 21
812 m
Niedriger, zweigeschossiger Trakt an der Straße, zur Augustiner-Brauerei gehörig, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1891.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Lindwurmstraße 55
813 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1898 von Müller und Kollmus.</p>

Postgebäude

Architekt: Vorhoelzer Robert, Holzhammer Franz, Schmidt Walter
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1932
Goetheplatz 1
813 m
<p>Das Postamt am Goetheplatz in München, errichtet 1932 nach Entwürfen von Robert Vorhoelzer, Walther Schmidt und Franz Holzhammer, ist ein prägnantes Beispiel der Neuen Sachlichkeit. Als Teil der Bayerischen Postbauschule verbindet der Bau funktionale Gestaltung mit klaren, modernen Formen. Besonders auffällig ist die geschwungene Straßenfront mit abgerundeten Ecken und Flachdach, die dem Goetheplatz ein markantes Gepräge verleiht. Das Gebäude beherbergt im Erdgeschoss eine Postfiliale, in den oberen Etagen Wohnungen und Büros. Trotz mehrfacher Umgestaltungen im Inneren blieb das äußere Erscheinungsbild weitgehend erhalten. Gemeinsam mit dem Nachbarhaus Lindwurmstraße 6 steht es unter Denkmalschutz. Der Bau verkörpert den Geist der späten Weimarer Republik, in der öffentliche Architektur einen hohen Anspruch an Zweckmäßigkeit und gestalterische Klarheit verfolgte – ein frühes Beispiel modernen städtischen Bauens in München.</p>

Mietshaus

Architekt: Perger Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Lindwurmstraße 51
814 m
<p>Mietshaus, neubarock, bez. 1896, von Georg Perger.</p>

Mietshaus in Ecklage

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1868
Lindwurmstraße 57
817 m
<p>Mietshaus in Ecklage, spätklassizistisch-biedermeierlich, 1868, 1885 verändert.</p>

Karlsplatz-Rondell

Architekt: Seidl Gabriel von, Strelin Oscar
Baustil: Neubarock
Erstellung: 0
Karlsplatz 10
819 m
Karlsplatz 7/8/10/11/12; Karlsplatz-Rondell, etwa halbkreisförmige Folge von Geschäftshäusern beiderseits des Karlstores (siehe Karlstor), an Stelle der klassizistischen Vorgängerbauten von 1792-96 neu erbaut 1899-1901 von Gabriel von Seidl (Fassaden) und Oscar Strelin in repräsentativem Neubarock; Mittelteil einer wesentlich längeren Baugruppe.

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Lindwurmstraße 49
819 m
<p>Mietshaus, Doppelerkerfront in Neurenaissance-Formen, 1899 von Heilmann und Littmann.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1864
Schwanthalerstraße 127
819 m
Vorstadthaus, 1864, mit späterer Neurenaissance-Gliederung.

Karlsplatz

Erstellung: 0
Karlsplatz
819 m

Kadettenkorps

Erstellung: 1826
Elisenstraße
819 m

Teil eines Mietshauses

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lindwurmstraße 19
820 m
Teil eines Mietshauses, Jugendstil, mit Erker, bez. 1910, über Kern von 1831.

Seidl-Schlösschen

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1890
Seidlstraße 18
827 m
<p>Im Volksmund Seidl-Schlösschen, malerischer, mit Plastiken und Reliefs gezierter Bau, erbaut Anfang der 1890er Jahre von Gabriel von Seidl als eigenes Bürohaus im Hof des (zerstörten) eigenen Wohnhauses; vgl. Marsstraße 26.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1926
Heimeranstraße 6
827 m
Mietshaus, malerischer, historisierender Eckbau, mit Erker, bez. 1926, von Franz Deininger.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Herzog-Wilhelm-Straße 7
828 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Kracher Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Augsburgerstraße 23
828 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, 1899 von Ludwig Kracher, über Kern von 1831.</p>

Mietshaus in Ecklage

Architekt: Kil Franz, Freundorfer Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Lindwurmstraße 17
831 m
Mietshaus in Ecklage, Neurenaissance, 1881-82 von Franz Kil, Fassadentektur von Jakob Freundorfer, 1913 aufgestockt.

Mietshaus

Architekt: Büchold Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Lindwurmstraße 15
833 m
Mietshaus, reiche Neurenaissancefassade, 1883 von Franz Büchold, 1898 aufgestockt.

Mietshaus

Architekt: Albert Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Westendstraße 51
835 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit erhöhtem Eckrisalit, um 1893-94 von Karl Albert.</p>

Stadtsteueramt

Architekt: Delisle Karl, Panitz Max, Rauch Ernst Andreas, Hoffmann Erich
Erstellung: 1953
Herzog-Wilhelm-Straße 11
836 m
<p>Stadtsteueramt, Verwaltungsbau, 1953/54 vom Stadtbauamt nach Plänen von Karl Delisle und Max Panitz in städtebaulich wichtiger Altstadtrandlage als mehrflügelige, fünf- bis siebengeschossige Anlage in Stahlbetonkonstruktion mit in Backstein ausgefachten Rasterfassaden errichtet; Haupttrakt mit vorkragendem Flachdach über eingezogenem Obergeschoss, Portalgestaltung mit Figurenfries von Andreas Rauch; großer Gartenhof, mit umlaufender verglaster Schalterhalle; Tierplastik von Hoffmann.</p>

The Charles Hotel

Architekt: Architektenbüro Hilmer & Sattler und Albrecht
Baustil: Art déco
Erstellung: 2007
Sophienstraße 7
836 m

Mietshaus

Architekt: Schretzmayr J., Hering Alphons
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Ringseisstraße 1
838 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1885 von J. Schretzmayr und Alphons Hering.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Parkstraße 25
838 m
Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Konsolgesims, 1885; vgl. Gollierstraße 14 a.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1874
Schwanthalerstraße 129
838 m
Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1874.

Mietshaus

Architekt: Büchold Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1885
Gollierstraße 14
840 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, 1885 von Franz Büchold; Gruppe mit Parkstraße 23; Kreuzung Gollier-/Parkstraße begrenzt von vier gleichzeitigen Häusern mit breit abgeschrägten Ecken; vgl. Gollierstraße 16 sowie Parkstraße 22 und 25.</p>

Josephspital

Erstellung: 0
Josephspitalstraße
841 m

Mietshaus

Architekt: Büchold Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1885
Parkstraße 23
843 m
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1885 von Franz Büchold; Fortsetzung von Gollierstraße 14 a in gleicher Form.

Mietshaus

Architekt: Böhmer Paul, Loew Julius, Müller Georg
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1897
Kobellstraße 5
844 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, 1897 von Julius Loew, Fassadentektur von Georg Müller; teilweise vereinfacht; bildet eine Gruppe mit Nr. 10.</p>

Mietshaus

Architekt: Hubinger Johann
Erstellung: 1878
Lindwurmstraße 77
846 m
<p>Mietshaus, in klassischen Renaissanceformen, 1878-79 von Johann Hubinger.</p>

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1878
Schwanthalerstraße 152
846 m
Mietshaus, in klassizistischer Tradition, 1878 von Johann Grübel.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1829
Dachauer Straße 26
847 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, ursprünglich 1829 als Doppelanwesen erbaut, 1870 aufgestockt und erweitert.</p>

Alter Botanischer Garten

Architekt: Sckell Friedrich Ludwig von
Erstellung: 1808
Alter Botanischer Garten
848 m
<p>Alter Botanischer Garten, angelegt 1808-14 von Friedrich Ludwig von Sckell, 1935-37 Umgestaltung zu städtischem Park. Im Nordteil stand 1854-1931 der Glaspalast, an der Stelle jetzt Park-Café und Ausstellungspavillon; siehe Sophienstraße 7 und 7 a.</p>

Mietshaus

Architekt: Rasch Sebastian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Rothmundstraße 3
849 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1896 von Sebastian Rasch.

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Kobellstraße 15
849 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, 1897 von Georg Müller; bildet mit Nr. 13 eine Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Parkstraße 29
850 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1885.

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1914
Heimeranstraße 2
852 m
Mietshaus, später Jugendstil, stattlicher, malerischer Bau mit Erkern, Loggien, reicher Putzgliederung und plastischem Dekor, 1914 von Franz Deininger; Südseite z. T. neu; den Alten Messeplatz westlich abschließend.

Teil eines Postgebäudes

Architekt: Holzhammer Franz, Schmidt Walter
Erstellung: 1931
Lindwurmstraße 6
853 m
Teil eines Postgebäudes, 1931–32 von Franz Holzhammer und Walter Schmidt; siehe Goetheplatz 1.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Dachauer Straße 28
853 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Parkstraße 1
854 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1886.

Kleinhaus

Erstellung: 1875
Westendstraße 55
854 m
<p>Kleinhaus, wohl um 1875.</p>

Mietshaus

Architekt: Hessemer Fritz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1915
Herzog-Wilhelm-Straße 17
857 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Erkern und Balkonen, errichtet in den Formen des späten Jugendstils, mit angeschlossenem Rückflügel, von Fritz Hessemer, bez. 1915.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Rothmundstraße 6
858 m
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und (z. T. figürlichem) Stuckdekor, 1897 von Franz Hammel.

Mietshaus

Architekt: Schrank Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Schwanthalerstraße 154
859 m
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, mit Madonnenrelief, 1901 von Josef Schrank.

Autobahndirektion

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Seidlstraße 9
860 m
<p>Seidlstraße 9/11; Autobahndirektion, bildet mit Nr. 7 einen langgestreckten, reich gegliederten neubarocken Risalitbau, um 1901 von Emanuel von Seidl.</p>

Mietshaus

Architekt: Schrank Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1902
Westendstraße 57
862 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Giebel und Stuckdekor, 1902 von Josef Schrank.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Joseph, Edlinger Josef Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1807
Herzogspitalstraße 11
864 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, um 1807 von Joseph Deiglmayr; vereinfacht; Sterbehaus des Malers Josef Georg Edlinger 1819, (Gedenktafel); vgl. Nr. 9.</p>

Mietshaus

Architekt: Büchold Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Gollierstraße 16
864 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Stuck am Traufgebälk, 1886 von Franz Büchold; vgl. Gollierstraße 14 a.</p>


864 m
<p>Das Paulaner-Festzelt, auch bekannt als “Winzerer Fähndl”, ist eines der bekanntesten Festzelte auf dem Münchner Oktoberfest und hat eine lange Tradition. Der Name „Winzerer Fähndl“ leitet sich von dem Bayerischen Schützenverein „Winzerer Fähndl“ ab, dessen Mitglieder bereits seit dem 19. Jahrhundert das Oktoberfest besuchen. Das Festzelt selbst existiert in seiner heutigen Form seit den 1950er Jahren und ist bekannt für das ikonische, drehbare Paulaner-Bierkrug-Logo auf dem Zeltdach, das weithin sichtbar ist.</p><p>&nbsp;</p><p>Das Zelt bietet Platz für rund 8.450 Gäste und zählt zu den größten auf der Wiesn. Hier wird das berühmte Paulaner Bier ausgeschenkt, das speziell für das Oktoberfest gebraut wird. Neben dem Biergenuss bietet das Winzerer Fähndl eine stimmungsvolle Atmosphäre mit traditioneller bayerischer Musik, die sowohl von Einheimischen als auch von Touristen geschätzt wird.</p>

Mietshaus

Architekt: Tausend Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Parkstraße 20
865 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1886 von Josef Tausend.

Geschäftshausfassade in deutscher Renaissance

Architekt: Wölker Josef
Baustil: Deutsche Renaissance
Erstellung: 1809
Josephspitalstraße 11
865 m

Karlstor

Architekt: Zenetti Arnold
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1300
Karlsplatz
866 m
<p>Karlstor (München), bis 1791 Neuhauser Tor, im Kern um 1300, nach Abtragung des Hauptturmes von Arnold Zenetti neugotisch 1861/62 umgestaltet; in der mittleren Durchfahrt rechts jetzt drei Bronzefiguren vom ehem. Fischbrunnen am Marienplatz, 1866 (vgl. dort).</p>

Mietshaus

Architekt: Rasch Sebastian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Maistraße 8
866 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von Sebastian Rasch.</p>

Mietshaus

Architekt: Fink Franz Xaver
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Parkstraße 22
867 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Stuckdekor, 1887–88 von Franz Xaver Fink.

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois, Spenger Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Parkstraße 24
868 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckaufsatz, reich gegliedert, 1887 von Alois Barbist und Anton Spenger, Fassadentektur von Georg Müller.

Kufflers Weinzelt

Erstellung: 0

868 m
<p>Kufflers Weinzelt wurde 1984 von der Familie Kuffler gegründet und hat sich seitdem zu einem festen Bestandteil des Münchner Oktoberfests entwickelt. Die Idee, ein Weinzelt auf der Wiesn zu etablieren, entstand aus dem Wunsch, eine Alternative zu den traditionellen Bierzelten zu bieten und gleichzeitig die bayerische Weinkultur zu feiern. Das Zelt erfreut sich großer Beliebtheit bei Besuchern, die eine gemütliche und stilvolle Atmosphäre suchen. Über die Jahre hinweg hat sich Kufflers Weinzelt durch seine hohe Qualität und den hervorragenden Service einen erstklassigen Ruf erworben und ist ein Anziehungspunkt für Weinliebhaber und Wiesn-Freunde gleichermaßen.</p>

Neptunbrunnen

Architekt: Wackerle Joseph
Erstellung: 1937
Alter Botanischer Garten
870 m
<p>Neptunbrunnen, in der Tradition barocker Monumentalbrunnen, mit Kolossalfigur in Becken, 1937 von Joseph Wackerle.</p>

Mietshaus

Architekt: Grässel Hans
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Heimeranstraße 4
870 m
Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, 1911–12 von Hans Grässel; mit Kazmairstraße 19.

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Parkstraße 26
870 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1887 von Johann Grübel.

Josephspitalkirche

Erstellung: 0
Josephspitalstraße 11
870 m

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Kobellstraße 13
872 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1897 von Georg Müller; bildet mit Nr. 15 eine Gruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Rothmundstraße 8
875 m
Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Stuckdekor, bez. 1897, von Georg Müller.

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Parkstraße 6
875 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Georg Guinin.

Geschäfts- und Wohnhaus

Architekt: Ilg Franz Xaver
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Herzogspitalstraße 20
876 m
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, neubarock, mit zwei Erkern, Stuckdekor und Madonnenrelief, 1899 für Baumeister Franz Xaver Ilg, wohl nach eigenem Entwurf.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Parkstraße 4
876 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1899 über Kern von 1875.

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1903
Schwanthalerstraße 158
877 m
Mietshaus, barockisierend, mit Giebel, 1903 von R. Barbist; Gruppe mit Nr. 160.

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Westendstraße 59
877 m
<p>Vorstadthaus, in spätklassizistischer Tradition, 1864.</p>

Stadtsteueramt

Erstellung: 1953
Josephspitalstraße 8
878 m
<p>Stadtsteueramt, siehe Herzog-Wilhelm-Straße 11</p>

U-Bahnhof Sendlinger Tor

Erstellung: 1971

880 m

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Joseph
Erstellung: 1807
Herzogspitalstraße 9
883 m
<p>Mietshaus, erbaut 1807 von Hofmaurermeister Joseph Deiglmayr; Fassade später z. T. verändert; vgl. Nr. 11.</p>

Stattlicher Geschäftshausblock

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Sendlinger-Tor-Platz 10
883 m
Sendlinger-Tor-Platz 10/11; Stattlicher Geschäftshausblock, Jugendstil, 1913-14 von Heilmann und Littmann.

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Dachauer Straße 25
886 m
<p>Dachauer Straße 25/25 a; Mietshaus, langgestreckte Neurenaissancefassade, reich gegliedert, 1887-89 von Michael Reifenstuel.</p>

Wohnhaus - Polizeirevier

Architekt: Grässel Hans
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Kazmairstraße 19
886 m
<p>Wohnhaus mit 24. Polizeirevier, barockisierend, mit zwei Erkern, 1911–12 von Hans Grässel; mit Heimeranstraße 4.</p>

Mietshaus

Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Maistraße 3
888 m
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Balkongittern, 1901 von J. und M. Könyves; bildet mit Nr. 5 eine malerische Gruppe.

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
Schwanthalerstraße 160
888 m
Mietshaus, barockisierend, mit Giebel, 1905 von R. Barbist; Gruppe mit Nr. 158.

Burgfriedenssäule

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1652
Marsstraße 46
889 m

Mietshaus

Architekt: Huber Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Kobellstraße 11
890 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1899 von Josef Huber.</p>

Mietshaus

Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Augsburgerstraße 15
891 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, bez. 1882, von Heinrich Hilgert.</p>

Oberpostdirektion

Architekt: Vorhoelzer Robert, Werner Georg
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1922
Arnulfstraße 60
891 m
Oberpostdirektion, Frühwerk der Neuen Sachlichkeit in München, Monumentalbau mit vier erhöhten Eckrisaliten, 1922-24 von Robert Vorhoelzer und Georg Werner.

Herzogspital

Erstellung: 0
Herzogspitalstraße
891 m

Mietshaus

Architekt: Heilmann Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Herzog-Heinrich-Straße 36
894 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1881-82 von Jakob Heilmann; Gruppe mit Nr. 38.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Herzog-Heinrich-Straße 39
894 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, bez. 1899, von Albin Lincke.</p>

Mietshaus

Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Maistraße 5
895 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit zwei Erkern, 1901 von J. und M. Könyves; Gruppe mit Nr. 3.</p>

Augustiner-Brauerei

Architekt: Renner Xaver
Erstellung: 1884
Landsberger Straße 31
896 m
Landsberger Straße 31/33; Augustiner-Brauerei, entlang der Landsberger Straße drei Rohbacksteinbauten mit romanisierender Blendengliederung in Putz, um 1884/90 von Xaver Renner.

Mietshaus

Architekt: Schillinger Georg
Erstellung: 1882
Tulbeckstraße 3
897 m
<p>Mietshaus, mit Mittelrisalit, 1882 von Georg Schillinger, 1898 aufgestockt, vereinfacht.</p>

Glaspalast

Architekt: Voit August von
Erstellung: 1853
Elisenstraße
897 m

Mietshaus

Architekt: Widmann Xaver
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1821
Herzogspitalstraße 18
898 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1821 von Xaver Widmann; Erdgeschoss und 1. Stock modernisiert.</p>

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Parkstraße 30
898 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Johann Grübel.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Reisingerstraße 9
899 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878.</p>

Park-Cafe

Architekt: Bieber Oswald
Erstellung: 1937
Sophienstraße 7
900 m
<p>Das Parkcafé in München liegt im Alten Botanischen Garten an der Südseite der Sophienstraße 7. Das denkmalgeschützte Gebäude (D-1-62-000-6588) wurde 1935–1937 von Oswald Bieber erbaut und ist ein Beispiel nationalsozialistischer Architektur. Es bildet den südlichen Abschluss der ehemaligen Arcisstraße (heute Katharina-von-Bora-Straße). Nach dem Brand des Glaspalasts 1931 und der Neugestaltung des Alten Botanischen Gartens ab 1936 entstand neben dem Neptunbrunnen auch das Parkcafé. Nach Kriegszerstörungen wurde es restauriert und entwickelte sich seit den 1980er Jahren zu einem beliebten Treffpunkt und Club.</p>

Mietshaus

Architekt: Tausend Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Gollierstraße 19
902 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1887 von Josef Tausend.

Mietshaus

Architekt: Binderberger Kastulus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Tulbeckstraße 2
902 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, 1884 von Kastulus Binderberger, 1896 aufgestockt.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1903
Westendstraße 63
902 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit erhöhtem Eckrisalit, 1903 von R. Rosa.</p>

Herzogspitalkirche St. Elisabeth

Architekt: Branca Alexander von, Groethuysen Herbert
Erstellung: 1955
Herzogspitalstraße 9
902 m
<p>Ehem. Kath. Herzogspitalkirche, im Hof barocker Turm von Johann Andrea Trubillio erhalten, 1727/28, sonst Neubau von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55; mit Ausstattung; Klostergebäude mit ehem. Mädchenwohnheim, fünfgeschossiger Backsteinbau mit Turm, von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55.</p>

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 0
Herzogspitalstraße 16
903 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Glasmalereianstalt

Erstellung: 0
Luisenstraße
903 m

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1916
Maistraße 9
904 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Relief, um 1913-16; zur Frauenklinik (Nr. 11) gehörig.</p>

Tor zum Alten Botanischen Garten

Architekt: Herigoyen Joseph Emanuel
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Alter Botanischer Garten
904 m
<p>Alter Botanischer Garten; Tor, klassizistisches Propylon, 1812 von Joseph Emanuel d'Herigoyen, mit von Goethe verfasster Inschrift; am Ostende zum Karlsplatz/Lenbachplatz.</p><p>Inschrift:</p><p>FLORVM DAEDALAE TELLVRIS GENTES DISSITAE<br>MAXIMILIANI IOS. R. NVMINE CONSOCIATAE MDCCCXII</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1914
Kazmairstraße 21
904 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit Erkern und reichem Kratzputzdekor, 1914 von Franz Deininger.</p>

Schützen-Festzelt

Erstellung: 0

904 m
<p>Das Schützen-Festzelt ist eines der traditionellen Festzelte auf dem Münchner Oktoberfest, das eine lange Geschichte und enge Verbindung zur bayerischen Schützentradition hat. Es liegt an der Wirtsbudenstraße und gehört zu den größeren Zelten auf der Wiesn. Das Zelt wird vom Verein der Münchner Schützen betrieben und bietet eine besondere Atmosphäre, die sowohl Einheimische als auch Touristen anzieht.</p><p>Mit einer Kapazität von rund 5.500 Sitzplätzen im Innenbereich und zusätzlichen 1.400 Plätzen im Biergarten gehört es zu den mittelgroßen Zelten auf dem Fest. Das Schützen-Festzelt ist bekannt für seine gemütliche und familiäre Atmosphäre, die vor allem durch die Holzdekor und traditionelle bayerische Einrichtung geprägt wird. Eine besondere Attraktion ist die Schießhalle, in der Besucher ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen können.</p><p>Das Festzelt ist berühmt für seine hervorragende Küche, die klassische bayerische Gerichte wie Hendl, Schweinshaxe und Brezen anbietet. Dazu wird das berühmte Löwenbräu-Bier ausgeschenkt. Die Musik im Zelt wird von traditionellen Blaskapellen gespielt, was für eine authentische Oktoberfeststimmung sorgt.</p><p>Insgesamt ist das Schützen-Festzelt ein fester Bestandteil des Münchner Oktoberfests und bietet den Besuchern eine Mischung aus Tradition, Geselligkeit und kulinarischen Genüssen in einer unverwechselbaren Umgebung.</p><p>siehe auch: <a href="https://stadtgeschichte-muenchen.de/geschichte/oktoberfest/index.php">Oktoberfest in München</a></p>

Mietshaus

Architekt: Eisele Joseph
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Fliegenstraße 6
905 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit flachem, rustiziertem Mittelrisalit, von Joseph Eisele, 1889.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Herzog-Heinrich-Straße 38
907 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1881-82 von Jakob Heilmann; Gruppe mit Nr. 36.</p>

Allerheiligenkirche am Kreuz

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1485
Kreuzstraße 10
909 m
<p>Kath. Allerheiligenkirche am Kreuz, dreijochiger spätgotischer Saalbau mit hohem Chorturm in schlichtem Sichtziegelmauerwerk, um 1485, Chorturm, nach 1493, An- und Umbau, 17. und 18. Jh., Wiederaufbau in reduzierten Formen, 1947-49; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kazmairstraße 16
911 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889.</p>

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 0
Herzogspitalstraße 14
913 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., im unteren Teil mittelalterlich.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1890
Waltherstraße 32
913 m
<p>Mietshaus, Fassade mit Putzgliederung in barockisierenden Formen, um 1890/1900; Ladengeschäft mit Fliesenwandverkleidung der Stilstufe 1915/20.</p>

Delphinbrunnen

Architekt: Storch Arthur
Erstellung: 1902
Dachauer Straße
913 m
Delphinbrunnen, Bronzegruppe 1902 von Arthur Storch, 1933 verändert aufgestellt; an der Gabelung Augustenstraße.

Mietshaus

Architekt: Grimm Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Tulbeckstraße 5
914 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1887-88 von Johann Grimm.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Augsburgerstraße 11
917 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879 von Michael Reifenstuel d.J..</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock, Jugendstil
Erstellung: 1900
Fliegenstraße 3
917 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Traufseitbau im barockisierenden Jugendstil, mit Lisenen, Gaube mit geschweiftem Dach und Stuckdekor, um 1900.</p>

Eckhaus

Architekt: Kaltenthaler Emil, Dinglreiter Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Platenstraße 1
918 m
Eckhaus, Jugendstil, mit Erkerturm an der Ecke, Pläne 1907 von Emil Kaltenthaler und Ludwig Dinglreiter, Tektur 1908 von Berthold Neubauer; Gruppe mit Kobellstraße 5.

Doppelhaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Platenstraße 4
923 m
Doppelhaus mit Nr. 6, deutsche Renaissance, um 1905.

U-Bahnhof Theresienwiese

Erstellung: 1984

923 m

Ehem. Gesandtenhaus, sog. Palais Woronzow

Architekt: Kirchgrabner Franz Ignaz
Erstellung: 1808
Herzogspitalstraße 12
924 m
<p>Ehem. Gesandtenhaus, sog. Palais Woronzow, 1830-1877 Gymnasium, jetzt Verwaltungsgebäude, Zweiflügelanlage mit schmalen Hof an der Westseite, dreigeschossiges klassizistisches Hauptgebäude von Franz Ignaz Kirchgrabner 1807/08, Fassade später leicht vereinfacht.</p>

Kunstausstellungspavillon

Architekt: Bieber Oswald
Erstellung: 1937
Sophienstraße 7
925 m
<p>Der Kunstpavillon München im Alten Botanischen Garten gehört zum Kunstareal München und entstand 1936 nach Plänen von Oswald Bieber am Standort des 1931 abgebrannten Glaspalasts. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er schwer beschädigt wurde, bauten Künstler unter Hannes König den Pavillon bis 1950 als Ausstellungsraum wieder auf. Seit den 1980er Jahren dient er als Plattform für internationale und auswärtige Künstler. Heute schmückt die Front des Gebäudes die Neonschrift „Kunst ist kein Luxus“, die den Pavillon als wichtigen Teil der Münchner Kunstszene betont.</p><ul><li>1935-37 - Erbaut von&nbsp; Oswald Eduard Biber&nbsp;als&nbsp;Kunstausstellungspavillon</li><li>Ausstellungsraum für Architekturmodelle</li><li>Joseph Thorak nutzte den Pavillon als Atelier&nbsp;</li><li>Erlitt schwere Schäden im Zweiten Weltkrieg</li><li>1948 - Hannes König sammelte für die Wiederaufbau</li><li>Verpachtung an den&nbsp;Schutzverband bildender Künstler</li><li>9. 9.1950 - Eröffnung des Ausstellungsgebäudes</li><li>Vier Reliefs von Joseph Wackerle</li></ul>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1874
Westendstraße 67
926 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1874.</p>

Frauenklinik der Universität

Architekt: Kollmann Theodor
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1916
Maistraße 11
927 m
<p>Maistraße 11/19; Frauenklinik der Universität, stattlicher, neuklassizistischer Risalitbau, 1913-16 von Theodor Kollmann; bildet mit Nr. 9 und Frauenlobstraße 20 einen Vierflügelkomplex.</p>

Mietshaus

Architekt: Büchold Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Tulbeckstraße 6
927 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1886 von Franz Büchold; einheitlicher Block mit Nr. 8; zweigeschossiges Rückgebäude mit Mansarddach, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Turm der Kath. Herzogspitalkirche

Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Erstellung: 0
Herzogspitalstraße 7
929 m
<p>Turm der Kath. Herzogspitalkirche, nach Kriegszerstörung der Kirche moderner Neubau, vom alten Bau ist nur der im Hof stehende barocke Turm erhalten, 1727 von Johann Baptist Gunezrainer; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Architekt: Ried Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Kobellstraße 1
930 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1905 von Franz Ried.</p>

Palais Au

Architekt: Zuccalli Henrico
Erstellung: 1678
Herzogspitalstraße 7
930 m

Kreuzstraße 23
931 m
Kreuzstraße 23; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Satteldachbau mit schlichter klassizistischer Fassadengestaltung, im Kern etwa um 1600, Aufstockung 1812; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 25, 27 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.

Mietshaus

Architekt: Avril Philipp
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Häberlstraße 6
931 m
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1895 von Philipp Avril.

Deutsches Haus

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1879
Sophienstraße 1
931 m

Kreuzstraße 15
932 m
Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Putzbau mit schlichter spätklassizistischer Fassadengestaltung, im Kern vor 1570, Umbau, 1701, doppelte Aufstockung und Fassadenredaktion, durch A. Huber, 1863, Aufstockung, 2005.

Kreuzstraße 27
932 m
Kreuzstraße 27; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger schlichter Putzbau, im Kern wohl 17. Jh., nach Kriegsschäden zum Teil erneuert, nach 1945; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 23, 25 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.

Kreuzstraße 27
932 m
Kreuzstraße 27; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger schlichter Putzbau, im Kern wohl 17. Jh., nach Kriegsschäden zum Teil erneuert, nach 1945; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 23, 25 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.

Mietshaus

Architekt: Albert Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Tulbeckstraße 7
933 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance mit Elementen des Maximilianstils, reich gegliedert, mit Stuckrosetten, 1884 von Karl Albert, 1896 aufgestockt.</p>

Schmales Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Josephspitalstraße 4
935 m
Schmales Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.

Kaufhaus Oberpollinger

Architekt: Littmann Max, Düll Heinrich, Pezold Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Neuhauser Straße 18
935 m
<p>Kaufhaus Oberpollinger (Karstadt), früher Warenhausbau, Eisenbeton mit Natursteinfassaden in abgewandelter deutscher Renaissance, 1904-05 von Max Littmann; plastischer Dekor von Heinrich Düll und Georg Pezold.</p>

Fünfgeschossiges Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Erstellung: 1894
Häberlstraße 8
935 m
Fünfgeschossiges Mietshaus nach Plan von 1894 durch Alois Barbist erbaut, Fassadendekoration 1964 entfernt, Neurokokostuck in der Durchfahrt und Treppengeländer erhalten; Rückgebäude zweigeschossig, in barockisierenden Formen, gleichzeitig vom gleichen Architekten.


935 m
<p>Die Käfer Wiesn-Schänke ist eines der exklusivsten und bekanntesten Festzelte auf dem Münchner Oktoberfest. Die Geschichte der Wiesn-Schänke beginnt 1971, als der Münchner Feinkostunternehmer Gerd Käfer und sein Partner Roland Kuffler die Idee hatten, eine gehobene Alternative zu den traditionellen Bierzelten auf der Wiesn zu schaffen. Sie wollten ein Zelt bieten, das sich durch erstklassige Gastronomie und eine besondere Atmosphäre auszeichnet.</p><p>Die Käfer Wiesn-Schänke wurde schnell zum Anziehungspunkt für Prominente, Geschäftsleute und alle, die das Besondere suchen. Das Zelt bietet im Vergleich zu den großen Festzelten eine eher intime Atmosphäre mit etwa 1.000 Sitzplätzen im Innenbereich und weiteren Plätzen im angrenzenden Garten. Bekannt ist die Käfer Wiesn-Schänke vor allem für ihre exzellente Küche, die weit über die klassischen Wiesn-Schmankerln hinausgeht und feinste bayerische und internationale Spezialitäten anbietet.</p><p>Das Zelt ist liebevoll im Stil eines bayerischen Bauernhauses eingerichtet, was zu seinem besonderen Charme beiträgt. Trotz des exklusiven Ambientes bleibt die Käfer Wiesn-Schänke ein Ort der bayerischen Gemütlichkeit und Gastfreundschaft, wo sich Tradition und Moderne perfekt vereinen.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1570
Herzog-Wilhelm-Straße 29
936 m
Kleinhaus, dreigeschossiger Bau, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl vor 1570, um 1857 aufgestockt, Erdgeschoss 1926 zum Konditorei-Café grundlegend umgebaut, Umbau und Erweiterung 1984, baulich mit Nr. 31 verbunden; Gruppe mit Nr. 31 und Kreuzstraße 23/25/27.

Mietshaus

Baustil: Historismus
Erstellung: 1893
Waltherstraße 28
936 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker und Stuck, 1893.</p>

Unterstation Karlstraße

Architekt: Uppenborn
Erstellung: 1899
Karlstraße 47
936 m

Bürgerhaus

Erstellung: 1780
Josephspitalstraße 2
940 m
Bürgerhaus mit Putzrahmen um die Fenster, vor 1780; Erdgeschoss verändert; an der Ecke Sebastiansfigur.

Doppelhaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Platenstraße 6
940 m
Doppelhaus mit Nr. 4, deutsche Renaissance, um 1905.

Zirkus Krone

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1920
Zirkus-Krone-Straße 8
943 m
Zirkus Krone, Verwaltungsbau, neuklassizistische, palaisähnliche Villa mit Säulenbalkon und plastischem Dekor, um 1920.

Mietshaus

Architekt: Büchold Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Tulbeckstraße 8
943 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1886 von Franz Büchold; einheitlicher Block mit Nr. 6.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Herzog-Wilhelm-Straße 31
944 m
<p>Kleinhaus, im dreigeschossiger Bau mit konvex abgerundeter Südfassade, im Kern wohl 17. Jh., um 1984 wurde das Erdgeschoss dem Café Nachbarhaus Nr. 29 angeschlossen; Rückgebäude, dreigeschossiger Bau mit trapezförmigem Grundriss, umgebaut 1865, im Kern älter; Gruppe mit Nr. 29 und Kreuzstraße 23/25/27.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1865
Neuhauser Straße 20
945 m
Geschäftshaus, ehem. Hotel, neugotisch, mit Eckerker und hohem Ostgiebel, um 1865, umgebaut und erweitert 1882, 1897 und 1901-03, nach 1945 verändert wiederaufgebaut; nördlich an das Karlstor (siehe Karlstor) anschließend; Nordflügel an der Herzog-Max-Straße neubarock, 1907-08 von Heilmann und Littmann.

Mietshaus

Architekt: Böhmer Paul
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platenstraße 3
948 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, 1899–1900 von Paul Böhmer; bildet mit Nr. 5 eine malerische Doppelgruppe.

Mietshaus

Architekt: Schratz Ferdinand
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Karlstraße 49
948 m
Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, mit in Stuck reich dekorierten Erkern, 1897-98 von Ferdinand Schratz.

Ziviljustizzentrum

Architekt: Dohle + Lohse Architekten BDA, Braunschweig
Erstellung: 0
Seidlstraße
948 m

Mietshaus

Architekt: Gustapfel K.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Gollierstraße 25
949 m
<p>Gollierstraße 25; Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckfries am Eckrisalit, 1890 von K. Gustapfel.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Herzogspitalstraße 10
950 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1806; Fassade z. T. leicht verändert.</p>

Geschäftshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Neuhauser Straße 35
951 m
<p>Geschäftshaus, schmale Spätjugendstilfassade in Naturstein, 1911/12.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Frauenlobstraße 2
951 m
Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1914 von der Baugesellschaft J. Burger und Co.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Damenstiftstraße 16
952 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Doppelhaus des mittleren 19. Jh.

Architekt: Barth Gabriel
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1855
Herzogspitalstraße 5
952 m
<p>Doppelhaus des mittleren 19. Jh., Westhälfte neugotisch von 1855, Osthälfte Neurenaissance, mit Gedenktafel für Gabriel Barth.</p>

Mietshaus

Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Fliegenstraße 16
952 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit gebändertem Erdgeschoss, von Ludwig Bayer, 1875, Fassadendekoration 1956 reduziert.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1572
Damenstiftstraße 18
954 m
<p>Mietshaus, schlichte Fassade mit Kern wohl barock.</p>

Wohnhaus

Erstellung: 1710
Neuhauser Straße 16
954 m
Neuhauser Straße 16; Wohnhaus, viergeschossiger Putzbau um 1710, erneuert 1892; Fassade nach 1945 verändert; zum Bürgersaal (siehe Nr. 14) zugehörig.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Platenstraße 5
954 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; bildet mit Nr. 3 eine malerische Doppelgruppe.

Mietshaus

Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1895
Häberlstraße 5
955 m
Mietshaus, neugotisch, mit Erker und reichem Blendmaßwerkdekor, 1895 von Wolfgang Schreiner.

Roiger-Haus

Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Kreuzstraße 1
956 m
Wohn- und Geschäftshaus, sog. Roiger-Haus, über in Muschelkalk verkleideter Ladenzone viergeschossiger, langgestreckter Eckbau, mit turmbekröntem polygonalem Eckerker, darunter Baumskulptur mit Madonna, in Formen der Deutschen Renaissance mit spätgotischen Anklängen, von Max Ostenrieder mit Bauplastik von Anton Pruska, 1904/05, vereinfachter Wiederaufbau, nach 1945; vgl. auch Ensemble Altstadt, Straßenbild Kreuzstraße (s. o.) sowie Straßenbildfolge Hackenstraße-Brunnstraße.

Ehemaliges Café Fürstenhof

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 33
956 m
<p>Ehem. Café Fürstenhof, jetzt Geschäftshaus, neuklassizistische Natursteinfassade, 1911/12 von Karl Stöhr; z. T. vereinfacht.</p>

Sendlinger Tor

Architekt: Zenetti Arnold, Bertsch Wilhelm
Baustil: Gotik
Erstellung: 1319
Sendlinger Straße 49
958 m
<p>Sendlinger Tor, Stadttor, Toranlage mit zwei sechseckig vorgeschobenen Flankentürme, großem Durchfahrtsbogen in der Schildmauer sowie seitlichen Zwingermauern in z. T. neugotischer Gliederung, im Kern 15. Jh., durch Arnold Zenetti 1860 restauriert, von Wilhelm Bertsch 1906 Durchfahrtsbogen und -gänge, nach Kriegsschäden teilerneuert.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Kazmairstraße 22
958 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1891 von Georg Müller.</p>

Mietshaus

Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kazmairstraße 27
958 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1889, von Heinrich Hilgert; mit Nischenfigur, wohl Ceres.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Kroneder Josef , Bayer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Sendlinger Straße 62
959 m
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, stattlicher Neurenaissance-Eckbau mit prächtiger Stuckfassade und abgeschrägter, durch polygonalen Erker akzentuierter Ecke, von Josef Kroneder, 1884, und Ludwig Bayer, 1884-86.

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Maistraße 25
960 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Neo-Louis-XVI-Stuckdekor und zwei Erkern, bez. 1908, von Franz Hammel.</p>

Mietshaus mit klassizistischer Fassade

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Herzogspitalstraße 8
961 m
<p>Mietshaus mit klassizistischer Fassade von 1806, im Kern z.T. älter, Gaststätte 1898 neugotisch ausgestattet.</p>

Eckhaus

Architekt: Kobinger Xaver, Berger Matthias
Baustil: Historismus
Erstellung: 1847
Sophienstraße 5
962 m
<p>Eckhaus, in Frühformen des Maximilianstils, 1847 von Matthias Berger, ausgeführt von Maurermeister Franz Xaver Kobinger; zum Teil vereinfacht.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Damenstiftstraße 12
963 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, um 1880; mit Madonnenrelief.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Häberlstraße 7
963 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit zwei Erkern, 1893.

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Maistraße 20
964 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker und reichem Stuckdekor, 1889 von Franz Hammel.</p>

Bürgersaalkirche

Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Baustil: Barock
Erstellung: 1709
Neuhauser Straße 14
965 m
<p>Bürgersaal (Kath. Bürgersaalkirche), zweigeschossiger, barocker Sakralbau, 1709-10 nach Entwurf von Giovanni Antonio Viscardi; Fassade in der Häuserreihe; mit Ausstattung.</p>

Ehem. Oberfinanzpräsidium

Architekt: Stadler Franz
Baustil: Monumentalstil
Erstellung: 1942
Sophienstraße 6
965 m
<p>Ehem. Oberfinanzpräsidium, jetzt Oberfinanzdirektion, in klassizisierendem Monumentalstil, 1938-42 (bez) von Franz Stadler; mit Arkadenhalle als Durchgang zum östlichen Hof und mit Festsaal; mit Katharina-von-Bora-Straße 2.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Karlstraße 52
966 m
Mietshaus, Neurenaissance, 3. Viertel 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Hermann Heinrich
Baustil: spätklassizistisch Tradition
Erstellung: 1886
Tulbeckstraße 11
966 m
<p>Mietshaus, Eckbau in spätklassizistischer Tradition, 1886 von Heinrich Hermann.</p>

Mietshaus

Architekt: Brüchle August
Baustil: Historismus
Erstellung: 1894
Waltherstraße 29
967 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1894 von August Brüchle.</p>

Bürgerhaus

Erstellung: 1750
Brunnstraße 11
968 m
<p>Bürgerhaus, fünfgeschossiger tiefer Bau mit Madonnenrelief, straßenseitig vor dem Zweiten Weltkrieg aufgestockt, Fassade z. T. vereinfacht, 18./19. Jh.</p>

Palais Lerchenfeld

Architekt: Gunetzrhainer Ignaz Anton
Baustil: Barock
Erstellung: 1726
Damenstiftstraße 8
968 m
<p>Palais Lerchenfeld, jetzt Städtisches Bestattungsamt, Barockfassade mit reichem Stuckdekor, nach 1726 wohl von Ignaz Anton Gunetzrhainer, nach Kriegszerstörung neu hinterbaut 1957.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Damenstiftstraße 11
969 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; an der Ecke Marienfigur; Fortsetzung vgl. Brunnstraße 6.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Färbergraben 11
969 m
Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1876.

Mietshaus

Architekt: Fink Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Ligsalzstraße 15
969 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckfries, 1886–87 von Franz Fink.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Karlstraße 54
972 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.

Spätbarockes Bürgerhaus

Baustil: spätbarock
Erstellung: 1782
Brunnstraße 9
973 m
<p>Spätbarockes Bürgerhaus, tiefer viergeschossiger spätbarocker Bau, errichtet 1782 unter Verwendung mittelalterlicher Bestandteile; Rückgebäude, zweigeschossiger Mansarddachbau von 1788.</p>

Künstlerhaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Lenbachplatz 8
973 m
<p>Künstlerhaus, malerischer, städtebaulich wirkungsvoller Neurenaissancebau, 1896-1900 von Gabriel von Seidl; besteht aus dem hohen, zurückgesetzten Hauptbau und niedrigem Vorbau mit Restaurant; dazwischen malerischer Hof; Innenräume nur z. T. original erhalten, u. a. Treppenhaus sowie das Venezianische Zimmer im Nordpavillon des Restaurants.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Ligsalzstraße 29
973 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1888.

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Ligsalzstraße 31
976 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckaufsatz, reich gegliedert, 1889–90 von Georg Müller, Fassadentektur von Richard Kinn.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Rank Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 31
977 m
Wohn- und Geschäftshaus, schmale Jugendstilfassade in Naturstein, 1910-12 von Franz Rank.

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sendlinger Straße 60
977 m
Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit sandsteinverkleideter Fassade, geplant von Georg Müller, 1896.

Bürgerhaus

Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1775
Damenstiftstraße 4
978 m
<p>Bürgerhaus, frühklassizistisch, reich gegliederte Fassade mit Stuckdekor, letztes Viertel des 18. Jahrhunderts.</p>

Geschäfts- und Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Herzogspitalstraße 1
978 m
<p>Geschäfts- und Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, bez. 1893.</p>

Karlstraße
978 m
Ecke Luisenstraße

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Damenstiftstraße 6
979 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, mit klassizistischem Stuckdekor, um 1800; Ladeneinbau und Mittelerker um 1900.</p>

Reisingerstraße 10
980 m
<p>Städtisches Sozialreferat, Eckbau, mit sehr reichem plastischem Dekor in den Portalachsen beider Seiten, bez. 1927, vom Architekturbüro des Bayer. Bauvereinskartells (Regierungsbaumeister Stärk).</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Brunnstraße 7
981 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau, Neubau von 1898/99, auf spätmittelalterlicher Grundlage (Kelleranlagen).</p>

Mietshaus

Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Maistraße 29
983 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zahlreichen Balkonen, Ziergiebel und Stuckdekor, 1901 von J. und M. Könyves.</p>

Villa in Ecklage

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Bavariaring 37
983 m
<p>Villa in Ecklage, neuklassizistisch, mit vorgebauter Arkadenloggia im Norden, 1912-13 von Heilmann und Littmann nach Vorentwürfen von G. und C. Gause (Berlin).</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Brunnstraße 6
984 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, neubarock, mit Erker, bez. 1894; vgl. Damenstiftstraße 11.</p>

Ehem. Damenstift

Architekt: Widmann Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1784
Damenstiftstraße 3
986 m
<p>Ehem. Damenstift, jetzt Schulgebäude, langgestreckte, reich gegliederte frühklassizistische Fassade, 1784-85 von Matthias Widmann; vgl. Altheimer Eck 15.</p>

Wohn- und Geschäftshaus Krafft

Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1899
Sendlinger Straße 56
986 m
Wohn- und Geschäftshaus Krafft, fünfgeschossiger, schmaler, neugotischer Walmdachbau mit reicher Natursteingliederung und rippengewölbter Loggia in prächtigem Erker, von Max Ostenrieder, 1899.

Mietshaus

Architekt: Könyves Emerich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Ringseisstraße 14
986 m
Mietshaus, neubarock, mit Eckerker und reichem Stuckdekor, 1895 von Emerich Könyves; Gruppe mit Maistraße 22.

Mietshaus

Architekt: Weyrather Joseph, Busch Wilhelm, Petz Johann
Erstellung: 1861
Karlstraße 36
988 m
<p>Mietshaus, Teil eines ehem. Doppelhauses, mit Lisenengliederung, 1861 von Joseph Weyrather für den Bildhauer Johann Petz; im Rückgebäude Atelier (u. a. bewohnt von Wilhelm Busch)</p>

Wohnhaus mit Friedenskirche

Architekt: Moll Leonhard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1914
Frauenlobstraße 5
989 m
<p>Wohnhaus mit evang.-methodistischer Friedenskirche, klassizistischer Jugendstil, 1914 von Leonhard Moll.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Waltherstraße 19
989 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, reich gegliedert und stuckiert, 1895 von Alois Barbist.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: Historismus
Erstellung: 1892
Waltherstraße 20
989 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Alois Barbist; vgl. Nr. 18.</p>

Geschäfts- und Wohnhaus

Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1899
Sendlinger Straße 45
990 m
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, fünfgeschossiger stattlicher Satteldachbau des Historismus mit asymmetrischer Fassade, zwei Natursteinerkern und Mittelloggia, von Heinrich Volbehr, 1898/99, 1973 Erdgeschoss modernisiert.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Thalkirchner Straße 14
991 m
<p>Mietshaus, neubarock, stuckierte Doppelerkerfassade, 1899 von R. Barbist.</p>

Mietshaus

Architekt: Schick Bernhard
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Ligsalzstraße 26
991 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1886 von Bernhard Schick.

Mietshaus

Architekt: Tausend Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Ligsalzstraße 24
992 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1887–88 von Josef Tausend.

Mietshaus

Architekt: Schick Bernhard
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Ligsalzstraße 28
992 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit z. T. vereinfachter Gliederung, 1887–88 von Bernhard Schick.

Mietshaus

Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Brunnstraße 5
993 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Bau mit Neurenaissancefassade, Umbau Ende 19. Jh. durch Johann Thomas, im Kern wohl älter.</p>

Mietshaus

Architekt: Bischoff Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Sendlinger Straße 54
993 m
Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit Stuckfassade und zwei Achsen breitem Mittelerker, von Alois Bischoff, 1884.

Pathologisches Institut

Architekt: Kollmann Theodor
Erstellung: 1927
Frauenlobstraße 7
993 m
Frauenlobstraße 7/7 a; Pathologisches Institut, Westflügel, 1927-29 von Theodor Kollmann; siehe Thalkirchner Straße 36.

Mietshaus

Architekt: Büchold Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Ligsalzstraße 30
993 m
Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Konsolgesims, 1887 von Franz Büchold.

Geschäfts- und Mietshaus

Architekt: Strelin Oscar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Sendlinger Straße 43
995 m
<p>Geschäfts- und Mietshaus, fünfgeschossiger schmaler Neurenaissancebau mit reich gegliederter Klinkerfassade und polygonalem Mittelerker, von Oscar Strelin, 1884/85.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Ligsalzstraße 34
995 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1888–89 von Georg Müller.

Bavaria

Architekt: Schwanthaler Ludwig, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1843
Theresienhöhe 16
996 m
<p>Bavaria und Ruhmeshalle, über mächtiger Freitreppe Kolossalfigur der Bavaria (Bronze, auf hohem Unterbau), 1843–50 nach Entwurf von Ludwig Schwanthaler; dahinter dreiflügelige, dorische Ruhmeshalle mit Büsten verdienter Bayern, 1843–53 von Leo von Klenze. Die umgebenden gärtnerischen Anlagen zur originalen Konzeption gehörig.</p>

Ehem. Bierbrauerhaus

Architekt: Meister Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1834
Sendlinger Straße 50
997 m
Sendlinger Straße 50-52; Ehem. Bierbrauerhaus, Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger klassizistischer Satteldachbau mit stuckierten Fensterrahmungen und langgestreckter viergeschossiger Hofbebauung, von Georg Meister, bez. 1834, 1912/13 Um-, Aus-, bzw. Neubau der Rückgebäude.

Mietshaus

Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Dachauer Straße 29
997 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Nikolaus Debold.</p>

Mietshaus

Architekt: Büchold Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Ligsalzstraße 32
997 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, 1888 von Franz Büchold.

Damenstiftskirche St. Anna

Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1735
Damenstiftstraße 1
998 m
<p>Kath. Damenstiftskirche St. Anna, im Innern kräftig gegliederter, überkuppelter Spätbarockbau, 1732-35 von Johann Baptist Gunetzrhainer; mit Ausstattung; vgl. Nr. 3 und Altheimer Eck 15.</p><p>Die römisch-katholische Damenstiftskirche St. Anna ist eine Filialkirche der Stadtpfarrkirche St. Peter in München. Sie befindet sich im Hackenviertel der Altstadt an der Damenstiftstraße 1. 1671 gründete Henriette Adelheid von Savoyen das Kloster, das später durch Kurfürst Karl Albrecht gefördert wurde. Die heutige spätbarocke Kirche wurde zwischen 1732 und 1735 nach Plänen von Johann Baptist Gunetzrhainer errichtet, die Ausstattung übernahmen die Brüder Asam. 1783 übersiedelten die Salesianerinnen nach Indersdorf, und das Kloster wurde säkularisiert.</p><p>Während der Luftangriffe 1944 wurde die Kirche weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau unter Erwin Schleich dauerte bis 1980. Da nur Schwarzweißfotos als Vorlagen existierten, entschied man sich für Sepiatöne bei der Gestaltung der Deckenfresken und Altarbilder. Auffällig ist die Darstellung des Abendmahls in figürlicher Form, eine Seltenheit in Bayern. Heute ist die Kirche ein Beispiel für den behutsamen Umgang mit barocker Architektur im 20. Jahrhundert.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Waltherstraße 18
998 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Alois Barbist; vgl. Nr. 20.</p>

Augustinerbräu

Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1896
Neuhauser Straße 27
999 m
<p>Augustinerbräu, malerisches Neurenaissance-Doppelhaus, reich gegliedert, 1896-97 von Emanuel von Seidl; im Erdgeschoss Gaststätte mit historistischer Ausstattung.</p>

Mietshaus

Architekt: Könyves Emerich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Maistraße 22
1,00 km
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1894 von Emerich Könyves; bildet eine Gruppe mit Ringseisstraße 14.</p>

Schwanthalerstraße 55

129 m 

Marc Franz - Geburtshaus

Franz Marc

Gedenktafel
1989
Schwanthalerstraße 55

129 m 

Franz Marc

Paul-Heyse-Straße 38

205 m 

Sitzende Frau

Goethestraße 24

217 m 

Mural - Grüße von Gleis 11

Wirbel


1978
Goethestraße 12

240 m 

Wirbel

Bayerstraße

247 m 

Graffito-Denkmal für Georg Elser

Pettenkoferstraße 22

252 m 

Große Sinnende

St. Pauls Platz 11

281 m 

Kriegerdenkmal

Bayerstraße

282 m 

Brunnen

Sankt-Pauls-Platz 11

288 m 

Paulskirche - Gedenktafel

St. Pauls-Platz

288 m 

Gedenktafel - St. Paul

Bayerstraße

291 m 

Geöffnete Granite II

Ziele


2001
Pettenkoferstraße

297 m 

Ziele

Goethestraße

300 m 

Rosselenker

Pettenkoferstraße

305 m 

Bewegung

Bavariaring 16

307 m 

Brunnen Bavariaring

St.-Pauls-Platz

316 m 

St.-Pauls-Brunnen

Bayerpostbrunnen

Brunnen
2004
Bayerstraße 12

327 m 

Bayerpostbrunnen

Pettenkoferstraße

327 m 

Begegnung

Herzog-Heinrich-Straße 4

338 m 

Der Blutstropfen

Pettenkoferstraße

341 m 

Austausch

Gleis 11

Gedenktafel
2011
Bayerstraße

343 m 

Gleis 11

Schwanthalerstraße 96

363 m 

Osterei von Herzen – Pisanica od srca

Chmielowski Adam

Gedenktafel
1986
Schwanthalerstraße 28

376 m 

Chmielowski Adam

Schwanthalerstraße 96

377 m 

Statue - Blaženi Alojzije Stepinac

Bayerstraße 10

381 m 

5. München ist Einwanderungsstadt

Schillerstraße

386 m 

Franziskus Brunnen

Landwehrstraße 31

391 m 

Hugo Adolph Steinheil

Schillerstraße 36

405 m 

Büste - Friedrich von Schiller


Schillerstraße 11

428 m 

Gedenkstele für Corinna Tartarotti

Schillerstraße 35

430 m 

Franz Marc



Beethovenplatz 1

434 m 

Medizinische Universitäts-Lesehalle

Bayerstraße

443 m 

Da un Evelpiuma


Beethovenplatz 1

450 m 

Schnitterinnen

Bäuerin

Plastik
0
Beethovenplatz 1

450 m 

Bäuerin

Pettenkoferstraße

455 m 

Kampf eines Jünglings mit zwei Sphingen

Pettenkoferstraße

455 m 

Gedenktafel Prinzregent Luitpold

Pettenkoferstraße

455 m 

Sphinx - Neue Anatomie

Schillerstraße 29

456 m 

Vom Kubus zur Kugel

Theresienhöhe 6

460 m 

Brunnen (Zirkuswiese)

Schwanthalerstraße 106

470 m 

Rudi Stephan

Bayerstraße 34

485 m 

ohne Titel

Schwanthalerstraße 106

486 m 

Georg von Hauberrisser


Alois Alzheimer

Gedenktafel
0
Rückertstraße 1

490 m 

Alois Alzheimer

Martin-Greif-Straße

502 m 

Flugzeugabsturz am 17.12.1960

Faunbrunnen

Brunnen
1896
Schwanthalerstraße 13

505 m 

Faunbrunnen

Bayerstraße 21

509 m 

Rheinhof

Bahnhofsplatz

511 m 

Gedenkhalle - Bahnsteighalle

Bahnhofsplatz 1

518 m 

Heinrich Gerber

Bahnhofplatz

528 m 

Plattenmosaik

Bayerstraße 15

533 m 

Mathäser-Bräu

Hackerkeller

Glasurkeramik und Glasmalerei
0

534 m 

Hackerkeller

Bayerstraße 34

544 m 

ohne Titel

Kaiser-Ludwig-Platz

545 m 

Jedem ein Ey, dem fromen Schweppermann zwey

Kaiser-Ludwig-Platz

545 m 

Kaiser Ludwig der Bayer - Reiterstandbild

Kaiser-Ludwig-Platz

545 m 

Die Bäcker stritten wahrer Ritter gleich

Kaiser-Ludwig-Platz

557 m 

Adler (Theresiengymnasium)

Bayerstraße 34

570 m 

ohne Titel

Adler mit Reiher

Baupalstik
0
Schützenstraße

579 m 

Adler mit Reiher

Pettenkoferstraße

582 m 

Brunnen

Bayerstraße 34

586 m 

Zwischen Sonnentor und Mondplatz

Theresienhöhe 5

590 m 

Brunnenanlage mit zwei Pflastersteinhügeln

Pettenkoferstraße 8

594 m 

Poliklinik - Relief Cosimas und Damian


Mathildenstraße 8

595 m 

Augenklinik

Pettenkoferstraße

597 m 

Kampf des Herkules gegen die Hydria

Nussbaumstraße 20

597 m 

Engel, einen Kranken aufrichtend

Schützenstraße 12

599 m 

Myrthenbrunnen

Schützenstraße

601 m 

Relief Fuhrwerk

Kunstwerk

Sitzflächen
0
Nußbaumstraße

613 m 

Kunstwerk

Bayerstraße 34

618 m 

Rhythmus im Raum

Mathildenstraße 10

620 m 

Elisabeth-Kirche - Kriegerdenkmal

Hadynstraße 6

640 m 

Kranich-Brunnen

Florentina

Plastik
2022
Ziemssenstraße 5

643 m 

Florentina

Bayerstraße

660 m 

Gedenktafel - Kurt Eisner

Pettenkoferstraße 9

661 m 

Hygieia

Barer Straße 34

670 m 

Lichtsignale. „Schraube ohne Ende

Ziemssenstraße

670 m 

einander

Bulle und Bär

Bronzeskulptur
0
Hopfenstraße

675 m 

Bulle und Bär

Hackerbrücke

683 m 

Brücken-Lagersockel

Schlosserstraße 2

685 m 

Rodenstock

Haydnstraße 6

687 m 

Zwei Menschen

Ziemssenstraße 1

687 m 

Hl. Elisabeth

Hopfenstraße

688 m 

Würfelbrunnen


Hopfenstraße

697 m 

Ehemalige Königliches Verkehrsministerium

Ziemssenstraße 1

709 m 

Allgemeines Krankenhaus

Ziemsenstraße 1

711 m 

Gedenktafel - Barmherzige Schwestern

Seidlstraße

714 m 

Kunstwerk

Prielmayerstraße

715 m 

Strafe

Ziemssenstraße 1

715 m 

Allgemeines Krankenhaus



Ziemsenstraße 1

719 m 

Gedenktafel für Franz Xaver Häberl

Prielmayerstraße

721 m 

Freispruch

Nußbaumstraße

726 m 

Bezold-Brunnen

Schießstättstraße 2

726 m 

Röhrenbrunnen

Ziemssenstraße 1

727 m 

Allgemeines Krankenhaus

Theresienwiese

730 m 

Brunnen mit Kaskadenanlage

Marsstraße

735 m 

Kunstwerk

Prielmayerstraße

735 m 

Roland

Lindwurmstraße

736 m 

Kunstobjekt

Prielmayerstraße

750 m 

Protokoll eines Justizversagens

Prielmayerstraße

751 m 

Rechtshilfe

Zwei weibliche Figuren

Architekturplastik
0
Prielmayerstraße

753 m 

Zwei weibliche Figuren

Prielmayerstraße

754 m 

Kronos

Prielmayerstraße

757 m 

Zwei weibliche Figuren mit den zehn Geboten

Prielmyerstraße

759 m 

Justitia - Gerechtigkeit

Kriegerdenkmal

Gedenktafel
0
Luisenstraße 29

763 m 

Kriegerdenkmal

Sendlinger-Tor-Platz

763 m 

Ernst von Grossi

Nußbaumstraße

764 m 

tetrARENA

Prielmayerstraße

765 m 

Zwei weibliche Figuren mit Buch

Karl-Stützel-Platz

765 m 

Der Ring

Prielmayerstraße

766 m 

Saal 253 - Willkür im Namen des Deutschen Volkes

Prielmayerstraße

766 m 

Pater Rupert Mayer

Prielmayerstraße

767 m 

Gedenktafel - Pater Rupert Mayer SJ

Prielmayerstraße

767 m 

Gedenktafel - Weiße Rose

Prielmayerstraße

767 m 

Merkur

Prielmayerstraße

767 m 

Standfigur - Prinzregent Liutpold

Lindwurmstraße 4

767 m 

Wandbild

Rundfunkplatz

767 m 

Brunnenanlage am Rundfunkplatz

Prielmayerstraße

768 m 

Rechtschutz

Brunnen

Brunnen
0
Herzog-Wilhelm-Straße

770 m 

Brunnen


August von Hauner

Gedenktafel
0
Lindwurmstraße 4

770 m 

August von Hauner

Prielmayerstraße

773 m 

Geschwister Scholl

Lindwurmstraße

778 m 

Rotkäppchen und der Wolf

Sonnenstraße 21

780 m 

Springbrunnen

Prielmayerstraße

781 m 

Justizpalast

Lindwurmstraße 2

781 m 

Der gestiefelte Kater

Prielmeierstrasse

782 m 

Gedenktafel - Jüdische Rechtsanwälte

Sonnenstraße 23

784 m 

Kristalline Komposition



Prielmayerstraße

787 m 

Freier Wille

Prielmayerstraße

787 m 

Freies Recht

Prielmayerstraße

789 m 

Hinterlist

Brunnen

Brunnen
0
Seidlstraße 18

789 m 

Brunnen


Lindwurmstraße 4

796 m 

Almond

Lindwurmstraße 4

796 m 

Annast

Lindwurmstraße 4

796 m 

Almond und Annast

Brunnen

Brunnen
0
Seidlstraße 18

797 m 

Brunnen

Seidlstraße 18

798 m 

Ateliergebäude Gabriel von Seidl

Karlsplatz

801 m 

Schalen-Brunnen

Tür


1985
Rundfunkplatz

804 m 

Tür


Prielmayerstraße

807 m 

Rechtsstärke

Herzog-Wilhelm-Straße

809 m 

ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht

Prielmayerstraße

809 m 

Rechtsmacht

SUUM CUIQUE TRIBUE

Architekturplastik
0
Elisenstraße

809 m 

SUUM CUIQUE TRIBUE

NEMINEM LAEDE

Architekturplastik
0
Elisenstraße

816 m 

NEMINEM LAEDE

Herzogspitalstraße

818 m 

Großer sitzender weiblicher Torso

Karlsplatz

818 m 

Springbrunnen am Stachus

Prielmayerstraße

818 m 

Beweis

Theresienhöhe

818 m 

Bayerische Kraftfahrtruppe

Prielmayerstraße

819 m 

Wahrheit

HONESTE VIVE

Architekturplastik
0
Elisenstraße

821 m 

HONESTE VIVE

Prielmayerstraße

822 m 

Forschung

Prielmayerstraße

822 m 

Milderung

Karlsplatz

825 m 

Johann Wolfgang von Goethe

Legislative

Architekturplastik
0
Karlsplatz

827 m 

Legislative

Prielmayerstraße

831 m 

Selbsterkenntnis

Prielmayerstraße

832 m 

Friedfertigkeit

Exekutive

Architekturplastik
0
Karlsplatz

833 m 

Exekutive

Prielmayerstraße

834 m 

Schreibkunst

Herzogspitalstraße 13

834 m 

Inschrift - Clemens Brentano

Herzog-Wilhelm-Straße 24

836 m 

Springende Pferde

Prielmyerstraße

838 m 

Redekunst

Herzogspitalstraße 13

838 m 

Gedenktafel - Clemens Brentano

Herzog-Wilhelm-Straße 13

839 m 

Gockel, Hinkel und Gackeleia

Prielmayerstraße

850 m 

Verteidigung

Sendlinger-Tor-Platz

853 m 

Brunnen am Sendlinger-Tor-Platz

Baum


2005
Herzog-Wilhelm-Straße 15

853 m 

Baum

Elisenstraße 1

856 m 

Gedenktafel - Clemensschlössl

Neuhauser Straße

857 m 

Karls-Thor

Prielmayerstraße

857 m 

Anklage


Neuhauser Straße

859 m 

Hofnarr Prangerl

Ringseistraße 6

860 m 

Nasenschild - Stiefel

Herzogspitalstraße 11

862 m 

Johann Georg Edlinger

Neuhauser Straße

864 m 

Herbert Jensen

Neuhauser Straße

865 m 

Kapellmeister Sulzbeck

Karlsplatz

866 m 

Neuhauser-Thor


Elisenstraße

867 m 

Neptunbrunnen

Elisenstraße

867 m 

Maria Luiko, Trauernde, 1938

Neuhauser Straße

868 m 

Franz Xaver Krenkl

Theresienhöhe

871 m 

Tallokomotive Nr. 3


Bernhard-Wicki-Straße 7

886 m 

Brunnen Bernhard-Wicki-Straße 7

Syntopian Vagabound

Konfiguration
2025
Sophienstraße 7

887 m 

Syntopian Vagabound

Brunnenbuberl

Brunnen
1895
Neuhauser Straße 20

887 m 

Brunnenbuberl

Totem


2024
Elisenstraße

887 m 

Totem

Herzogspitalstraße 7

889 m 

Glasgemälde mit Kreuzmotiv

Marsstraße 46

894 m 

Burgfriedensäule - Marsstraße


Augustenstraße

905 m 

Bacchant auf dem Delphin

Bernhard-Wicki-Straße 3

907 m 

Brunnen Bernhard-Wicki-Straße 3

Herzogspitalstraße 7

907 m 

Eisengitter mit den apokalyptischen Engeln

Liegendes Kreuz

Brunnen
1955
Herzogspitalstraße 7

909 m 

Liegendes Kreuz

Kreuzstraße

911 m 

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn


Heimeranstraße 10

914 m 

Stahlplastik

Maistraße

916 m 

Jungbrunnen für Körper und Seele

Sophienstraße 7

917 m 

Relief - Malerei

Relief - Musik

Relief
1937
Sophienstraße 7

917 m 

Relief - Musik

Sophienstraße 7

917 m 

Relief - Bildhauerei

Sophienstraße 7

917 m 

Relief - Architektur

Kreuzstraße 10

921 m 

Epitaph für Philipp Götz

Neuhauser Straße 18

922 m 

Giebelbekrönung Kaufhaus Oberpollinger

Josephspitalstraße 6

922 m 

Knabe mit Murmeltier

Neuhauser Straße

926 m 

Harmonia


Herzogspitalstraße 12

927 m 

Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew

Kreuzstraße 29

929 m 

Kreuzstraße

Neuhauser Straße 18

931 m 

Hammonia

Neuhauser Straße 18

931 m 

Hanse-Koggen

Am Bavariapark

932 m 

Carl-Benz-Stele

Herzog-Wilhelm-Straße 30

933 m 

Auffliegende Vögel

Sendlinger-Tor-Platz

935 m 

Trinkwasserbrunnen

Sendlinger Tor

942 m 

AIDS-Memorial



Alois Senefelder

Gedenktafel
1862
Sendlinger-Tor-Platz 5

952 m 

Alois Senefelder

Karlstraße 49

954 m 

Gedenktafel - Franz Xaver Baader

Neuhauser Straße

955 m 

Schutzengel

Herzogspitalstraße 5

955 m 

Barthsches Seelhaus

Damenstiftstraße 18

956 m 

Gedenktafel Bergerhaus

Marsstraße 37

958 m 

Kindersterne

Kreuzstraße

959 m 

Madonna im Birnbaum

Sendlinger Straße 89

960 m 

Schloßer-Eck

Neuhauser Straße 33

963 m 

Gottfried Keller

Bildwand

Glasurkeramik
0

965 m 

Bildwand

Neuhauser Straße

965 m 

Pater Rupert Mayer

Kaufingerstraße

966 m 

Archäologie München - Tafel 12

Damenstiftstraße 8

968 m 

St.-Georgs-Brunnen

Theresienhöhe

973 m 

Giebel -Ruhmeshalle - Franken/Schwaben

Karlstraße 27

976 m 

Panta rhei - Brunnen

Denker

Bronze Statue
1958
Karlstraße

981 m 

Denker

Frauenlobstraße 5

981 m 

Der Weg nach Emmaus

Maxburgstraße

985 m 

Konrad-Dreher-Brunnen

Damenstiftstraße 3

986 m 

Tauben-Brunnen

Theresienhöhe 15

993 m 

Brunnen (Kongresszentrum)

Supraporte

Glasurkeramik
0

993 m 

Supraporte

Theresienhöhe

995 m 

Gedenktafel Bavaria (Innen)

Theresienhöhe

995 m 

Bavaria

Hermann-Schmid-Straße

997 m 

Israelitisches Kranken- und Schwesternheim

4
Schwanthalerstraße 48
115 m


3
Goethestraße 23
246 m


3
Goethestraße 23
246 m


3
Goethestraße 23
246 m


3
Goethestraße 23
246 m


3
Goethestraße 23
246 m


4
Goethestraße 40
279 m


4
Pettenkoferstraße 22
280 m


4
Goethestraße 7
288 m


4
Schwanthalerstraße 37
294 m


4
St.-Pauls-Platz 7
329 m


4
St.-Pauls-Platz 7
329 m


3
Herzog-Heinrich-Straße 5
345 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Heinrich-Straße 8
365 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Heinrich-Straße 8
365 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Herzog-Heinrich-Straße 8
381 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Herzog-Heinrich-Straße 8
381 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Schillerstraße 24
395 m


4
Bavariaring 20
412 m


4
Schillerstraße 14
420 m


8
Beethovenstraße 8
481 m


4
Bahnhofpl. 1
539 m


4
Nußbaumstraße 7
541 m


4
Nußbaumstraße 7
552 m


4
Nußbaumstraße 7
552 m


4
Nußbaumstraße 7
552 m


4
Adolf-Kolping-Straße 10
570 m


4
Bahnhofplatz 7
610 m


3
Haydnstraße 12
615 m


3
Haydnstraße 12
615 m


4
Arnulfstraße 32
685 m


4
Elisenstraße 5
687 m


4
Westendstraße 27
705 m


4
Westendstraße 27
705 m


4
Holzapfelstraße 10
752 m


2
Luisenstraße 7
754 m


4
Schießstättstraße 12
757 m


4
Prielmayerstraße 7
764 m


4
Prielmayerstraße 7
764 m


4
Prielmayerstraße 7
764 m


4
Prielmayerstraße 7
764 m


4
Prielmayerstraße 7
764 m


4
Prielmayerstraße 7
764 m


4
Lindwurmstraße 4
784 m


4
Lindwurmstraße 4
784 m


4
Nußbaumstraße 1
789 m


4
Herzog-Wilhelm-Straße 18
802 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Lindwurmstraße 33
806 m


4
Lindwurmstraße 33
806 m


4
Goetheplatz 1
831 m


3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
832 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
832 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
832 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
832 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
832 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Karlsplatz 9
838 m


4
Josephspitalstraße 12
840 m


4
Seidlstraße 9
868 m


4
Seidlstraße 9
868 m


4
Lindwurmstraße 16
872 m


4
Kobellstraße 11
886 m


4
Waltherstraße 31
920 m


3
Sophienstraße 7
925 m


3
Sophienstraße 7
925 m


3
Sophienstraße 7
925 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


4
Sendlinger-Tor-Platz 1
941 m


5
Karlstraße 49
954 m


5
Karlstraße 49
954 m


5
Karlstraße 49
954 m


5
Karlstraße 49
954 m


5
Karlstraße 49
954 m


5
Karlstraße 49
954 m


4
Lindwurmstraße 36
957 m


4
Ligsalzstraße 9
980 m


2
Maistraße 31
984 m


4
Augsburgerstraße 2
996 m


Schwanthalerstraße 55 

 - Marc Franz - Geburtshaus

Franz Marc
129 m
Hirschmann Albert
1989

Schwanthalerstraße 55 

Hirschmann Albert - Franz Marc

Sitzende Frau
205 m
Backmund Klaus
0

Paul-Heyse-Straße 38 

Backmund Klaus  - Sitzende Frau

Mural - Grüße von Gleis 11
217 m
Kerpel Melike
2026

Goethestraße 24 

Kerpel Melike - Mural - Grüße von Gleis 11

Wirbel
240 m
Nida-Rümelin Rolf
1978

Goethestraße 12 

Nida-Rümelin Rolf - Wirbel

Graffito-Denkmal für Georg Elser
247 m
Köhler Mathias, Müller Markus
0

Bayerstraße 

Köhler Mathias, Müller Markus - Graffito-Denkmal für Georg Elser

Große Sinnende
252 m
Speidel Ruth
1959

Pettenkoferstraße 22 

Speidel Ruth - Große Sinnende

St. Pauls Platz 11 

 - Kriegerdenkmal

Brunnen
282 m

0

Bayerstraße 

 - Brunnen

Sankt-Pauls-Platz 11 

 - Paulskirche - Gedenktafel

St. Pauls-Platz 

 - Gedenktafel - St. Paul

Geöffnete Granite II
291 m
Gerhart Nikolaus
1992

Bayerstraße  

Gerhart Nikolaus - Geöffnete Granite II

Ziele
297 m
Hesse Ernst
2001

Pettenkoferstraße 

Hesse Ernst - Ziele

Rosselenker
300 m
Mikorey Franz
0

Goethestraße 

Mikorey Franz - Rosselenker

Bewegung
305 m
Hesse Ernst
2001

Pettenkoferstraße 

Hesse Ernst - Bewegung

Brunnen Bavariaring
307 m
Köhlmann Horst
1970

Bavariaring 16 

Köhlmann Horst - Brunnen Bavariaring

St.-Pauls-Brunnen
316 m
Nageler Claus
1989

St.-Pauls-Platz 

Nageler Claus - St.-Pauls-Brunnen

Bayerstraße 12 

 - Bayerpostbrunnen

Begegnung
327 m
Hesse Ernst
2001

Pettenkoferstraße 

Hesse Ernst - Begegnung

Der Blutstropfen
338 m
Schmiedel-Schulin Agnes
1985

Herzog-Heinrich-Straße 4 

Schmiedel-Schulin Agnes - Der Blutstropfen

Austausch
341 m
Hesse Ernst
2001

Pettenkoferstraße 

Hesse Ernst - Austausch

Gleis 11
343 m
Turna Gülcan
2011

Bayerstraße 

Turna Gülcan - Gleis 11

Osterei von Herzen – Pisanica od srca
363 m
Gregurić Josip, Jaković Đuro, Pongrac Stjepan, Štrfiček Zlatko
2016

Schwanthalerstraße 96 

Gregurić Josip, Jaković Đuro, Pongrac Stjepan, Štrfiček Zlatko - Osterei von Herzen – Pisanica od srca

Schwanthalerstraße 28 

 - Chmielowski Adam

Schwanthalerstraße 96 

 - Statue - Blaženi Alojzije Stepinac

Bayerstraße 10 

 - 5. München ist Einwanderungsstadt

Franziskus Brunnen
386 m
Neubauer-Woerner Marlene
1981

Schillerstraße 

Neubauer-Woerner Marlene - Franziskus Brunnen

Landwehrstraße 31 

 - Hugo Adolph Steinheil

Schillerstraße 36 

 - Büste - Friedrich von Schiller

Dokumentation Oktoberfest-Attentat
427 m
Büro Müller-Rieger
2020

Bavariaring 

Büro Müller-Rieger - Dokumentation Oktoberfest-Attentat

Schillerstraße 11 

 - Gedenkstele für Corinna Tartarotti

Schillerstraße 35 

 - Franz Marc



Beethovenplatz 1 

 - Medizinische Universitäts-Lesehalle

Da un Evelpiuma
443 m
Monachesi Sante
1970

Bayerstraße 

Monachesi Sante - Da un Evelpiuma

Bavariaring 

Koller Friedrich - Denkmal für die Opfer des Oktoberfestattentats

Schnitterinnen
450 m
Gärtner Fritz
0

Beethovenplatz 1 

Gärtner Fritz - Schnitterinnen

Bäuerin
450 m
Gärtner Fritz
0

Beethovenplatz 1 

Gärtner Fritz - Bäuerin

Kampf eines Jünglings mit zwei Sphingen
455 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Pettenkoferstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Kampf eines Jünglings mit zwei Sphingen

Pettenkoferstraße 

 - Gedenktafel Prinzregent Luitpold

Pettenkoferstraße 

 - Sphinx - Neue Anatomie

Vom Kubus zur Kugel
456 m
Kornbrust Leo
1978

Schillerstraße 29 

Kornbrust Leo - Vom Kubus zur Kugel

Brunnen (Zirkuswiese)
460 m
Friederichsen Roland
1972

Theresienhöhe 6 

Friederichsen Roland - Brunnen (Zirkuswiese)

Rudi Stephan
470 m
Weiß Eugen
1979

Schwanthalerstraße 106 

Weiß Eugen - Rudi Stephan

ohne Titel
485 m
Hinz Christian
0

Bayerstraße 34 

Hinz Christian - ohne Titel

Schwanthalerstraße 106 

 - Georg von Hauberrisser


Rückertstraße 1 

 - Alois Alzheimer

Flugzeugabsturz am 17.12.1960
502 m
Oppenrieder Karl
1961

Martin-Greif-Straße 

Oppenrieder Karl - Flugzeugabsturz am 17.12.1960

Faunbrunnen
505 m
Blum Alexander, Rank Josef, Fischer Carl
1896

Schwanthalerstraße 13 

Blum Alexander, Rank Josef, Fischer Carl - Faunbrunnen

Rheinhof
509 m

0

Bayerstraße 21 

 - Rheinhof

Bahnhofsplatz 

 - Gedenkhalle - Bahnsteighalle

Bahnhofsplatz 1 

 - Heinrich Gerber

Plattenmosaik
528 m
Geiger Rupprecht
1951

Bahnhofplatz 

Geiger Rupprecht - Plattenmosaik

Bayerstraße 15 

 - Mathäser-Bräu

Hackerkeller
534 m
Lacher Max
0

 

Lacher Max - Hackerkeller

ohne Titel
544 m
Stangl Markus
1993

Bayerstraße 34 

Stangl Markus - ohne Titel

Jedem ein Ey, dem fromen Schweppermann zwey
545 m
Dittler Emil, Drumm August
1905

Kaiser-Ludwig-Platz 

Dittler Emil, Drumm August - Jedem ein Ey, dem fromen Schweppermann zwey

Kaiser Ludwig der Bayer - Reiterstandbild
545 m
Dittler Emil, Drumm August, Miller d.J. Ferdinand Freiherr von
1905

Kaiser-Ludwig-Platz 

Dittler Emil, Drumm August, Miller d.J. Ferdinand Freiherr von - Kaiser Ludwig der Bayer - Reiterstandbild

Die Bäcker stritten wahrer Ritter gleich
545 m
Dittler Emil, Drumm August
1905

Kaiser-Ludwig-Platz 

Dittler Emil, Drumm August - Die Bäcker stritten wahrer Ritter gleich

Kaiser-Ludwig-Platz 

 - Adler (Theresiengymnasium)

ohne Titel
570 m
Gerhart Nikolaus
1992

Bayerstraße 34 

Gerhart Nikolaus - ohne Titel

Adler mit Reiher
579 m
Seidler Julius
0

Schützenstraße 

Seidler Julius - Adler mit Reiher

Brunnen
582 m
Gollwitzer Josef
1961

Pettenkoferstraße 

Gollwitzer Josef - Brunnen

Zwischen Sonnentor und Mondplatz
586 m
Voth Hannsjörg
1991

Bayerstraße 34 

Voth Hannsjörg - Zwischen Sonnentor und Mondplatz

Theresienhöhe 5 

Krivcevic Ivo - Brunnenanlage mit zwei Pflastersteinhügeln

Pettenkoferstraße 8 

Seidler Julius - Poliklinik - Relief Cosimas und Damian

Pettenkoferstraße 8 

Seidler Julius - Poliklinik - Relief Aeskulap und Hippokrates

Mathildenstraße 8 

 - Augenklinik

Pettenkoferstraße 

Seidler Julius - Kampf des Herkules gegen die Hydria

Nussbaumstraße 20 

Volz Wilhelm - Engel, einen Kranken aufrichtend

Myrthenbrunnen
599 m
Elsässer Hubert
1983

Schützenstraße 12 

Elsässer Hubert - Myrthenbrunnen

Relief Fuhrwerk
601 m
Seidler Julius
0

Schützenstraße 

Seidler Julius - Relief Fuhrwerk

Kunstwerk
613 m

0

Nußbaumstraße 

 - Kunstwerk

Rhythmus im Raum
618 m
Bill Max
1994

Bayerstraße 34 

Bill Max - Rhythmus im Raum

Mathildenstraße 10 

 - Elisabeth-Kirche - Kriegerdenkmal

Kranich-Brunnen
640 m
Goetz Guido
0

Hadynstraße 6 

Goetz Guido - Kranich-Brunnen

Florentina
643 m
Pittroff Susanne
2022

Ziemssenstraße 5 

Pittroff Susanne - Florentina

Bayerstraße 

 - Gedenktafel - Kurt Eisner

Hygieia
661 m

1961

Pettenkoferstraße 9 

 - Hygieia

Barer Straße 34 

Takis - Lichtsignale. „Schraube ohne Ende

einander
670 m
Weis Albert
2021

Ziemssenstraße 

Weis Albert - einander

Hopfenstraße 

 - Bulle und Bär

Hackerbrücke 

 - Brücken-Lagersockel

Schlosserstraße 2 

 - Rodenstock

Zwei Menschen
687 m
Lüdicke Marianne
1985

Haydnstraße 6 

Lüdicke Marianne - Zwei Menschen

Hl. Elisabeth
687 m
Knecht Richard
0

Ziemssenstraße 1 

Knecht Richard - Hl. Elisabeth

Hopfenstraße 

 - Würfelbrunnen

Sonnenstraße 

Pfeifer Ernst - Kriegerdenkmal (Alte Matthäuskirche)

Hopfenstraße 

Rosenbusch Mathias - Ehemalige Königliches Verkehrsministerium

Ziemssenstraße 1 

 - Allgemeines Krankenhaus

Ziemsenstraße 1 

 - Gedenktafel - Barmherzige Schwestern

Kunstwerk
714 m

0

Seidlstraße 

 - Kunstwerk

Strafe
715 m
Zumbusch Julius
0

Prielmayerstraße 

Zumbusch Julius - Strafe

Ziemssenstraße 1 

 - Allgemeines Krankenhaus



Ziemsenstraße 1 

Leeb Johannes - Gedenktafel für Franz Xaver Häberl

Freispruch
721 m
Zumbusch Julius
0

Prielmayerstraße 

Zumbusch Julius - Freispruch

Bezold-Brunnen
726 m
Hoepf Karl, Mattes Georg
1914

Nußbaumstraße 

Hoepf Karl, Mattes Georg - Bezold-Brunnen

Röhrenbrunnen
726 m
Sobeck Andreas
1986

Schießstättstraße 2 

Sobeck Andreas - Röhrenbrunnen

Ziemssenstraße 1 

 - Allgemeines Krankenhaus

Brunnen mit Kaskadenanlage
730 m
Friederichsen Roland
1972

Theresienwiese 

Friederichsen Roland - Brunnen mit Kaskadenanlage

Kunstwerk
735 m

0

Marsstraße 

 - Kunstwerk

Roland
735 m
Flossmann Josef
0

Prielmayerstraße 

Flossmann Josef - Roland

Lindwurmstraße 

 - Kunstobjekt

Prielmayerstraße 

 - Protokoll eines Justizversagens

Rechtshilfe
751 m
Rümann Wilhelm von
0

Prielmayerstraße 

Rümann Wilhelm von - Rechtshilfe

Prielmayerstraße 

Netzer - Zwei weibliche Figuren

Kronos
754 m
Rümann Wilhelm von
0

Prielmayerstraße 

Rümann Wilhelm von - Kronos

Prielmayerstraße 

Kuhn Friedrich - Zwei weibliche Figuren mit den zehn Geboten

Justitia - Gerechtigkeit
759 m
Pfeifer Ernst
0

Prielmyerstraße 

Pfeifer Ernst - Justitia - Gerechtigkeit

Luisenstraße 29 

 - Kriegerdenkmal

Ernst von Grossi
763 m
Schwanthaler Ludwig von
1831

Sendlinger-Tor-Platz 

Schwanthaler Ludwig von - Ernst von Grossi

tetrARENA
764 m
Scheuerer Robert
2024

Nußbaumstraße 

Scheuerer Robert - tetrARENA

Prielmayerstraße 

Raindl - Zwei weibliche Figuren mit Buch

Der Ring
765 m
Staccioli Mauro
1996

Karl-Stützel-Platz 

Staccioli Mauro - Der Ring


Prielmayerstraße 

 - Pater Rupert Mayer

Prielmayerstraße 

 - Gedenktafel - Pater Rupert Mayer SJ

Prielmayerstraße 

 - Gedenktafel - Weiße Rose

Merkur
767 m
Ungerer Jakob
0

Prielmayerstraße 

Ungerer Jakob - Merkur

Standfigur - Prinzregent Liutpold
767 m
Rümann Wilhelm von
1897

Prielmayerstraße 

Rümann Wilhelm von - Standfigur - Prinzregent Liutpold

Wandbild
767 m
Lacher Max
1960

Lindwurmstraße 4 

Lacher Max - Wandbild

Rundfunkplatz 

 - Brunnenanlage am Rundfunkplatz

Prielmayerstraße 

 - Rechtschutz

Brunnen
770 m

0

Herzog-Wilhelm-Straße 

 - Brunnen


Lindwurmstraße 4 

 - August von Hauner

Prielmayerstraße 

 - Geschwister Scholl

Rotkäppchen und der Wolf
778 m
Spengler Ingram
1934

Lindwurmstraße 

Spengler Ingram - Rotkäppchen und der Wolf

Springbrunnen
780 m
Reich Alfred
1959

Sonnenstraße 21 

Reich Alfred - Springbrunnen

Prielmayerstraße 

 - Justizpalast

Der gestiefelte Kater
781 m
Spengler Ingram
1934

Lindwurmstraße 2 

Spengler Ingram - Der gestiefelte Kater


Kristalline Komposition
784 m
Spreng Blasius
1964

Sonnenstraße 23 

Spreng Blasius - Kristalline Komposition



Prielmayerstraße 

 - Freier Wille

Freies Recht
787 m
Bernauer Franz Xaver
0

Prielmayerstraße 

Bernauer Franz Xaver - Freies Recht

Prielmayerstraße 

 - Hinterlist

Brunnen
789 m

0

Seidlstraße 18 

 - Brunnen


Almond
796 m

0

Lindwurmstraße 4 

 - Almond

Annast
796 m

0

Lindwurmstraße 4 

 - Annast

Lindwurmstraße 4 

 - Almond und Annast

Brunnen
797 m

0

Seidlstraße 18 

 - Brunnen

Seidlstraße 18 

 - Ateliergebäude Gabriel von Seidl

Schalen-Brunnen
801 m
Friederichsen Roland
1970

Karlsplatz 

Friederichsen Roland - Schalen-Brunnen

Tür
804 m
Sailstorfer Josef
1985

Rundfunkplatz 

Sailstorfer Josef - Tür


Rechtsstärke
807 m
Lang O.
0

Prielmayerstraße 

Lang O. - Rechtsstärke

ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht
809 m
Fruhtrunk Günter
1971

Herzog-Wilhelm-Straße 

Fruhtrunk Günter - ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht

Prielmayerstraße 

 - Rechtsmacht

SUUM CUIQUE TRIBUE
809 m
Gasteiger Mathias
0

Elisenstraße 

Gasteiger Mathias - SUUM CUIQUE TRIBUE

NEMINEM LAEDE
816 m
Christ F.
0

Elisenstraße 

Christ F. - NEMINEM LAEDE

Großer sitzender weiblicher Torso
818 m
Fischer Lothar
1978

Herzogspitalstraße 

Fischer Lothar - Großer sitzender weiblicher Torso

Springbrunnen am Stachus
818 m
Winkler Bernhard
1972

Karlsplatz 

Winkler Bernhard - Springbrunnen am Stachus

Beweis
818 m
Gamp Ludwig
0

Prielmayerstraße 

Gamp Ludwig - Beweis

Bayerische Kraftfahrtruppe
818 m
Kurz Otho Orlando
1925

Theresienhöhe 

Kurz Otho Orlando - Bayerische Kraftfahrtruppe

Wahrheit
819 m

0

Prielmayerstraße 

 - Wahrheit

HONESTE VIVE
821 m
Hautmann
0

Elisenstraße 

Hautmann - HONESTE VIVE

Forschung
822 m
Dennerlein Thomas
0

Prielmayerstraße 

Dennerlein Thomas - Forschung

Milderung
822 m
Gamp Ludwig
0

Prielmayerstraße 

Gamp Ludwig - Milderung

Johann Wolfgang von Goethe
825 m
Widnmann Max von
1869

Karlsplatz 

Widnmann Max von - Johann Wolfgang von Goethe

Legislative
827 m
Waderé Heinrich
0

Karlsplatz 

Waderé Heinrich - Legislative

Prielmayerstraße 

 - Selbsterkenntnis

Friedfertigkeit
832 m
Weissenfels Edwin
0

Prielmayerstraße 

Weissenfels Edwin - Friedfertigkeit

Exekutive
833 m
Waderé Heinrich
0

Karlsplatz 

Waderé Heinrich - Exekutive

Prielmayerstraße 

 - Schreibkunst

Herzogspitalstraße 13 

Wirth Max - Inschrift - Clemens Brentano

Springende Pferde
836 m
Mikorey Franz
1974

Herzog-Wilhelm-Straße 24 

Mikorey Franz - Springende Pferde

Redekunst
838 m
Hirt Johann Christian
0

Prielmyerstraße 

Hirt Johann Christian - Redekunst

Herzogspitalstraße 13 

 - Gedenktafel - Clemens Brentano

Gockel, Hinkel und Gackeleia
839 m
Fazekas Angelika
1981

Herzog-Wilhelm-Straße 13 

Fazekas Angelika - Gockel, Hinkel und Gackeleia

Verteidigung
850 m
Hess Anton
0

Prielmayerstraße 

Hess Anton - Verteidigung

Brunnen am Sendlinger-Tor-Platz
853 m
Schumann Heiner
1972

Sendlinger-Tor-Platz 

Schumann Heiner - Brunnen am Sendlinger-Tor-Platz

Baum
853 m
Rösel Peter
2005

Herzog-Wilhelm-Straße 15 

Rösel Peter - Baum

Gedenktafel - Clemensschlössl
856 m
Hüls Arthur von
1906

Elisenstraße 1 

Hüls Arthur von - Gedenktafel - Clemensschlössl

Neuhauser Straße 

 - Karls-Thor

Anklage
857 m

0

Prielmayerstraße 

 - Anklage


Neuhauser Straße 

 - Hofnarr Prangerl

Ringseistraße 6 

 - Nasenschild - Stiefel

Herzogspitalstraße 11 

 - Johann Georg Edlinger

Herbert Jensen
864 m
Oppenrieder Karl
1972

Neuhauser Straße 

Oppenrieder Karl - Herbert Jensen

Neuhauser Straße 

 - Kapellmeister Sulzbeck

Karlsplatz 

 - Neuhauser-Thor

Fischbrunnen-Figuren
867 m
Knoll Konrad
1865

 

Knoll Konrad - Fischbrunnen-Figuren

Neptunbrunnen
867 m
Wackerle Joseph, Meinert Josef
1937

Elisenstraße 

Wackerle Joseph, Meinert Josef - Neptunbrunnen

Maria Luiko, Trauernde, 1938
867 m
Melián Michaela
2022

Elisenstraße 

Melián Michaela - Maria Luiko, Trauernde, 1938

Neuhauser Straße 

 - Franz Xaver Krenkl

Theresienhöhe 

 - Tallokomotive Nr. 3

Luisenstraße 11 

Lippert Antonia - Städtisches Berufliches Schulzentrum Thomas Wimmer

Bernhard-Wicki-Straße 7 

 - Brunnen Bernhard-Wicki-Straße 7

Syntopian Vagabound
887 m
Rotsch Michaela, Fadhel Kadir
2025

Sophienstraße 7 

Rotsch Michaela, Fadhel Kadir - Syntopian Vagabound

Brunnenbuberl
887 m
Gasteiger Mathias
1895

Neuhauser Straße 20 

Gasteiger Mathias - Brunnenbuberl

Totem
887 m
Fischer Frank
2024

Elisenstraße 

Fischer Frank - Totem

Herzogspitalstraße 7 

Knappe Karl - Glasgemälde mit Kreuzmotiv

Marsstraße 46 

 - Burgfriedensäule - Marsstraße

Eingangsportal zum Alten Botanischen Garten
897 m
Herigoyen Emanuel Joseph von
1812

Sophienstraße 

Herigoyen Emanuel Joseph von - Eingangsportal zum Alten Botanischen Garten

Bacchant auf dem Delphin
905 m
Storch Arthur
1903

Augustenstraße 

Storch Arthur - Bacchant auf dem Delphin

Bernhard-Wicki-Straße 3 

 - Brunnen Bernhard-Wicki-Straße 3

Herzogspitalstraße 7 

Altmann Herbert - Eisengitter mit den apokalyptischen Engeln

Liegendes Kreuz
909 m
Gerg Blasius
1955

Herzogspitalstraße 7 

Gerg Blasius - Liegendes Kreuz

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn
911 m
Köbberling Folke
2024

Kreuzstraße 

Köbberling Folke - SUV - Vermatschen & Gsundwerdn


Stahlplastik
914 m
Luyken Alfredo
1985

Heimeranstraße 10 

Luyken Alfredo - Stahlplastik

Maistraße 

Bachmann H. - Jungbrunnen für Körper und Seele

Relief - Malerei
917 m
Wackerle Joseph
1937

Sophienstraße 7 

Wackerle Joseph - Relief - Malerei

Relief - Musik
917 m
Wackerle Joseph
1937

Sophienstraße 7 

Wackerle Joseph - Relief - Musik

Relief - Bildhauerei
917 m
Wackerle Joseph
1937

Sophienstraße 7 

Wackerle Joseph - Relief - Bildhauerei

Relief - Architektur
917 m
Wackerle Joseph
1937

Sophienstraße 7 

Wackerle Joseph - Relief - Architektur

Epitaph für Philipp Götz
921 m
Krumpper Hans
1627

Kreuzstraße 10 

Krumpper Hans - Epitaph für Philipp Götz

Neuhauser Straße 18 

Pezold Georg - Giebelbekrönung Kaufhaus Oberpollinger

Josephspitalstraße 6 

 - Knabe mit Murmeltier

Harmonia
926 m
Rümann Wilhelm von, Schmitt Balthasar
1905

Neuhauser Straße 

Rümann Wilhelm von, Schmitt Balthasar - Harmonia

Maistraße 

Römer Georg - Gedenktafel - Erbauung Frauenklink

Herzogspitalstraße 12 

 - Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew

Kreuzstraße 29 

 - Kreuzstraße

Hammonia
931 m
Düll Heinrich
1904

Neuhauser Straße 18 

Düll Heinrich - Hammonia

Hanse-Koggen
931 m
Düll Heinrich
1904

Neuhauser Straße 18 

Düll Heinrich - Hanse-Koggen

Carl-Benz-Stele
932 m
Nida-Rümelin Rolf
1958

Am Bavariapark 

Nida-Rümelin Rolf  - Carl-Benz-Stele

Auffliegende Vögel
933 m
Potzler Karl
1967

Herzog-Wilhelm-Straße 30 

Potzler Karl - Auffliegende Vögel

Sendlinger-Tor-Platz 

 - Trinkwasserbrunnen

AIDS-Memorial
942 m
Tillmans Wolfgang
2001

Sendlinger Tor 

Tillmans Wolfgang - AIDS-Memorial



Alois Senefelder
952 m
Zumbusch Julius
1862

Sendlinger-Tor-Platz 5 

Zumbusch Julius - Alois Senefelder

Karlstraße 49 

 - Gedenktafel - Franz Xaver Baader

Schutzengel
955 m
Günther Ignaz
0

Neuhauser Straße 

Günther Ignaz - Schutzengel

Herzogspitalstraße 5 

 - Barthsches Seelhaus

Damenstiftstraße 18 

 - Gedenktafel Bergerhaus

Kindersterne
958 m
Knoebel Imi
1998

Marsstraße 37 

Knoebel Imi - Kindersterne

Madonna im Birnbaum
959 m
Ostenrieder
0

Kreuzstraße 

Ostenrieder - Madonna im Birnbaum

Sendlinger Straße 89 

 - Schloßer-Eck

Neuhauser Straße 33 

 - Gottfried Keller

Bildwand
965 m
Lacher Max
0

 

Lacher Max - Bildwand

Neuhauser Straße 

 - Pater Rupert Mayer

Kaufingerstraße 

 - Archäologie München - Tafel 12

St.-Georgs-Brunnen
968 m
Laurenty Ernst
1958

Damenstiftstraße 8 

Laurenty Ernst - St.-Georgs-Brunnen


Karlstraße 27 

 - Panta rhei - Brunnen

Denker
981 m
Berthold Joachim
1958

Karlstraße 

Berthold Joachim - Denker

Der Weg nach Emmaus
981 m
Schuster Steffen
0

Frauenlobstraße 5 

Schuster Steffen - Der Weg nach Emmaus

Konrad-Dreher-Brunnen
985 m
Waderé Heinrich
1994

Maxburgstraße 

Waderé Heinrich - Konrad-Dreher-Brunnen

Tauben-Brunnen
986 m
Nida-Rümelin Rolf
1964

Damenstiftstraße 3 

Nida-Rümelin Rolf - Tauben-Brunnen

Theresienhöhe 15 

 - Brunnen (Kongresszentrum)

Supraporte
993 m
Lacher Max
0

 

Lacher Max - Supraporte

Theresienhöhe 

 - Gedenktafel Bavaria (Innen)

Bavaria
995 m
Schwanthaler Ludwig von
1850

Theresienhöhe 

Schwanthaler Ludwig von - Bavaria

Hermann-Schmid-Straße 

Auer Horst - Israelitisches Kranken- und Schwesternheim

StraßeNamevonbis
96 mLandwehrstraße 77Strathmann Carl
188 mMittererstraße 6Maurer Karl1906
316 mSchwanthalerstraße 35Kunsthandel Maurer
321 mSchlitt Heinrich
356 mBavariaring 10Seidl Emanuel von
421 mSchillerstraße 31Graf Oskar Maria1911
430 mSchillerstraße 35Marc Franz1880
473 mSchwanthalerstraße 106Hauberrisser Georg von
478 mBeethovenstraße 8Utz Jenny19141925
575 mLandwehrstraße 10Hebbel Friedrich19381939
602 mMathildenstraße 8Lebensborn e.V. 1944
608 mLuitpoldstraße 3Hebbel Friedrich18361836
628 mKaiser-Ludwig-Platz 5Utz Jenny19331934
666 mPrielmayerstraße 10Feuchtwanger Lion19141915
739 mMarsstraße 14Schmidt Albert
750 mMarsstraße 28Seidl Gabriel von
838 mHerzogspitalstraße 13Brentano Clemens18401842
901 mArcisstraße 41Reventlow Franziska zu
901 mHohenzollernstraße 1Reventlow Franziska zu
901 mVictoriastraße 3Reventlow Franziska zu
911 mHerzogspitalstraße 18Sustris Friedrich
957 mSendlingerstraße 76Faberbräu
973 mSendlinger Straße 75Pschorr (Familie)
995 mLuisenstraße 25Romeis Leonhard