5. 10 1868 - Der Alte Nördliche Friedhof wird eingeweiht
Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein.
6. 9 1915 - Franz Josef Strauß wird in München geboren
München * Franz Josef Strauß, der spätere Bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende, wird in München, in der Schellingstraße 49, geboren.
1913 - Die Münchner Theater GmbH entsteht
München-Maxvorstadt * Im Jahr 1913 gründen theaterbegeisterte jüdische Mäzene die „Münchner Theater GmbH“, um die künstlerische Arbeit der Münchner Kammerspiele langfristig zu sichern und deren wirtschaftliche Grundlage zu stärken.
Mit ihrem finanziellen und persönlichen Engagement schaffen die Gesellschafter die Voraussetzungen dafür, dass sich die Münchner Kammerspiele als künstlerisch ambitionierte Bühne etablieren und weiterentwickeln können. Die Gründung der Gesellschaft markiert einen wichtigen Schritt in der institutionellen Absicherung des Theaters.
1. 10 1922 - „Die rote Zibebe“ geht in die Verlängerung
München-Maxvorstadt * Die Münchner Kammerspiele zeigen nach der Nachmittagsvorstellung des Dramas „Das Weib auf dem Tiere“ von Bruno Frank und schließlich nach der Abendvorstellung des Bühnenstücks „Helden“ von George Bernard Shaw wird jeweils „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“. Die Revue verbindet Brechts „Der Abnormitätenwirt“ mit einer Hochradnummer und dem Einakter „Das Christbaumbrettl“ von Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Auf diese Weise treffen das etablierte Theater und die groteske Münchner Volkssänger- und Kabarettkunst unmittelbar aufeinander.
1916 - Otto Falckenberg prägt die Münchner Kammerspiele
München-Maxvorstadt * Der Regisseur und Theaterautor Otto Falckenberg kommt als Oberspielleiter und Dramaturg an die Münchner Kammerspiele. Bereits ein Jahr später übernimmt er die künstlerische Leitung des Hauses und prägt dessen Entwicklung über Jahrzehnte hinweg. Mit seinen modernen Inszenierungen und seiner konsequenten Ensemblearbeit macht er die Kammerspiele weit über München hinaus bekannt.
Falckenberg fördert junge Autorinnen und Autoren, entdeckt zahlreiche Schauspieltalente und setzt auf zeitgenössische Dramatik. Später gelangen hier bedeutende Uraufführungen auf die Bühne, darunter Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“.
1905 - Das Varieté „Universum“ eröffnet seinen Spielbetrieb
München-Maxvorstadt * Das Anwesen Augustenstraße 89, ein großbürgerliches Wohnhaus, wird für Theaterzwecke umgebaut. In dem Gebäude nimmt das Varietétheater „Universum“ seinen Spielbetrieb auf. Für die neue Nutzung werden das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zu Kassenhalle, Foyer und Balkon umgestaltet. Zuschauerraum und Bühne befinden sich in einem eigens errichteten Hofanbau. Das Theater bietet Platz für rund 500 Besucherinnen und Besucher.
Über diese frühe Phase sind heute nur wenige Informationen überliefert. Das „Universum“ entspricht jedoch dem typischen Charakter eines Varietétheaters seiner Zeit und präsentiert wechselnde Programme mit Unterhaltung, Musik, Artistik und Kleinkunst.
11 1910 - Das Ende des „Lustspielhauses“ und ein Neubeginn
München-Maxvorstadt * Das „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten und stellt seinen Spielbetrieb im November 1910 ein. Das Gebäude geht anschließend in den Besitz der Industrie-Werke München-Nord über. Die Übernahme erfolgt dabei weniger aus kulturellem Interesse als vielmehr als Kapital- und Immobilieninvestition.
Die neuen Eigentümer verpachten das Haus an den Juristen, Journalisten und Theaterunternehmer Eugen Robert, der die Bühne grundlegend neu ausrichtet. Mit seiner Übernahme beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses. Sie bildet den Ausgangspunkt für die spätere Gründung der Münchner Kammerspiele.
4 1913 - Das Ende der Ära Eugen Robert
München-Maxvorstadt * Die Intendanz von Eugen Robert an den „Münchner Kammerspielen“ in der Augustenstraße 89 endet bereits nach kurzer Zeit. Trotz künstlerischer Erfolge gelingt es ihm nicht, seine Position dauerhaft zu festigen.
Zu den Höhepunkten seiner Amtszeit zählt die Uraufführung von Frank Wedekinds Schauspiel „Franziska“, das großes Aufsehen erregt und zu einem vielbeachteten Skandalerfolg wird. Dennoch scheidet Robert aus der Leitung des Theaters aus und macht den Weg für eine neue Phase in der Entwicklung der„Münchner Kammerspiele“ frei.
29. 9 1922 - Das Brecht-Bühnenstück „Trommeln in der Nacht“ wird uraufgeführt
München-Maxvorstadt * Das Theaterstück „Trommeln in der Nacht“ des 24-jährigen Bert Brecht, wird unter der Regie von Otto Falckenberg in den Münchner Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, uraufgeführt.
Das Stück spielt vor dem Hintergrund der revolutionären Kämpfe in Deutschland 1918/19. Bei der Uraufführung hängen im Zuschauerraum Plakate mit Aufschriften wie „Glotzt nicht so romantisch“.
Karl Valentin und Liesl Karlstadt sind bei der Premiere anwesend. Das Stück wird am nächsten Tag unter Mitwirkung von Karl Valentin und Liesl Karlstadt parodiert.
5. 10 1922 - „Das Christbaumbrettl“ erobert die Kammerspiele
München-Maxvorstadt * Nach dem Erfolg in der Kabarettrevue „Die rote Zibebe“ bleibt Karl Valentins und Liesl Karlstadts „Christbaumbrettl“ im Programm der Münchner Kammerspiele an der Augustenstraße 89. Zwischen dem 5. und dem 15. Oktober führt das Duo den als „einaktigen Scherz“ angekündigten Bühnensketch noch viermal in den beliebten Nachtvorstellungen auf. Die Auftritte festigen Valentins und Karlstadts Stellung im etablierten Münchner Theaterbetrieb.
11. 10 1912 - Die „Münchner Kammerspiele“ entstehen
München-Maxvorstadt * Nachdem die Bühne „Zum Großen Wurstel“ für kurze Zeit wieder unter dem Namen „Lustspielhaus“ firmiert, erhält sie zum 11. Oktober 1912 ihren endgültigen Namen: „Münchner Kammerspiele“.
Die erste Inszenierung unter diesem Namen ist das expressionistische Stationendrama „Das Leben des Menschen“ des russischen Schriftstellers Leonid Nikolajewitsch Andrejew. Mit dieser Aufführung unterstreichen die Münchner Kammerspiele ihren Anspruch, zeitgenössische und künstlerisch anspruchsvolle Werke auf die Bühne zu bringen.
1. 4 1924 - Uraufführung der „Raubritter vor München“ in den Kammerspielen
München-Maxvorstadt * Das zweiaktige Bühnenstück „Raubritter vor München“ von Karl Valentin und Liesl Karlstadt erlebt in den Münchner Kammerspielen in der Augustenstraße 89 seine Uraufführung. Schauplatz der Komödie ist die Stadtmauer am Münchner Isartor. Mit insgesamt 284 Aufführungen entwickelt sich das Stück zu einem außergewöhnlichen Publikumserfolg und markiert den endgültigen Durchbruch des Komikerduos auf der großen Bühne. Zugleich bleibt es Valentins einziges abendfüllendes Theaterstück und gilt als sein bedeutendstes Werk als Bühnenautor.
Den Anstoß für die Entstehung geben die erfolgreichen Nachtvorstellungen des Duos in den Kammerspielen. Ihr großer Zuspruch führt zum Auftrag, eine abendfüllende Raubritter-Komödie zu schreiben. Inhaltlich knüpft das Stück an die damals äußerst beliebte Militärkomik an. Deren Humor entsteht aus den absurden Situationen und Regelverstößen innerhalb des streng geregelten Kasernen- und Manöveralltags. Besonders die Figur des „Schweren Reiters“ zählt zu den beliebtesten Charakteren der Volkssänger. Als unmittelbare Vorläufer von „Raubritter vor München“ gelten die frühen Valentin-Stücke „Der Herzog kommt“ und „Aus guter alter Zeit“.
Die Handlung ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Hinter Berg am Laim treiben Raubritter ihr Unwesen und bereiten einen Angriff auf München vor. Ein Milchfahrer bringt die alarmierende Nachricht in die Stadt und setzt damit die turbulente Komödie in Gang.
30. 9 1922 - Brecht holt Valentin und Karlstadt ins Theater
München-Maxvorstadt * Einen Tag nach der Uraufführung von Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“ präsentieren die Münchner Kammerspiele in der Augustenstraße 89 die spätabendliche Kabarettrevue „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“. Der Titel erinnert an das gleichnamige Wirtshaus in Brechts Bühnenstück.
Laut Programmzettel besteht das erste Bild aus Brechts „Der Abnormitätenwirt“. Unter dem Titel „Weihnachtsabend“ folgen eine Hochradnummer und der Einakter „Das Christbaumbrettl“ von Karl Valentin und Liesl Karlstadt.
Für das bekannte Humoristenduo bedeutet der Auftritt den erstmaligen Schritt von den Münchner Varieté- und Kabarettbühnen auf die Bühne eines etablierten Theaters. An der experimentellen Revue wirken außerdem Künstler wie Klabund, Joachim Ringelnatz und Valeska Gert mit.
1906 - Umwandlung zum „Münchner Lustspielhaus“
München-Maxvorstadt * Das Varietétheater „Universum“ in der Augustenstraße 89 wird in das „Münchner Lustspielhaus“ umgewandelt. Damit verlagert sich der Schwerpunkt des Hauses von der Varieté-Unterhaltung auf Schauspiel- und Komödienaufführungen.
1. 1 1911 - Eugen Robert übernimmt das Theater
München-Maxvorstadt * Der Berliner Theatermann Dr. Eugen Robert, ursprünglich Jurist und Journalist sowie zuvor Leiter des Hebbel-Theaters in Berlin, übernimmt das ehemalige „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 als Pächter. Zunächst trägt das Haus den Namen „Zum Großen Wurstel“, eine Anspielung auf den Wiener Wurstelprater.
Robert verfolgt das Ziel, ein modernes und künstlerisch anspruchsvolles Theater zu etablieren. Zur Eröffnung bringt er den Einakter „Varieté“ von Heinrich Mann auf die Bühne und setzt damit ein programmatisches Zeichen für die neue Ausrichtung des Hauses.
10. 5 1919 - Truppenaufzug im Film in den Kammerspielen
München-Maxvorstadt * Seit dem 10. Mai kann die Münchner Bevölkerung in den Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, täglich viermal den Film „Vorbeimarsch des Freikorps Faupel“ vom 6. Mai ansehen.
6. 8 1877 - Die Polytechnische Schule wird zur Technischen Hochschule
München-Maxvorstadt * Die Polytechnische Schule wird in Technische Hochschule in München umbenannt.
28. 8 2022 - Klimaaktivisten kleben sich an Rubens-Gemälde
München-Maxvorstadt * Zwei Aktivisten der „Letzten Generation“ kleben sich in der Alten Pinakothek an das Gemälde „Der bethlehemitische Kindermord“ von Paul Rubens aus dem 17. Jahrhundert.
29. 10 1841 - Robert von Langer wird Direktor der Zentral-Gemälde-Galerie
München - Schleißheim * Robert von Langer wird Direktor der Zentral-Gemälde-Galerie. In dieser Funktion darf er die Alte Pinakothek einrichten und die Schleißheimer Galerie umordnen.
16. 10 1836 - Die Alte Pinakothek wird eröffnet
München-Maxvorstadt * Die Alte Pinakothek an der Barer Straße wird eröffnet. Aus dem überreichen Gemäldebestand können nur 1.300 Bilder gezeigt werden.
9. 8 1923 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Großfeuer“
München-Maxvorstadt * Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Großfeuer“ im Steinickesaal in der Adalbertstraße 15. Das Stück wird 67 Mal aufgeführt.
26. 10 2005 - Der Erweiterungsbau für die Kunst-Akademie wird eröffnet
München-Maxvorstadt * Der moderne Erweiterungsbau für die Akademie der Bildenden Künste der Architektengruppe „Coop Himmelb(l)au“ wird offiziell eröffnet.
29. 4 1903 - Die Familie Schülein zieht in die Richard-Wagner-Straße 18
München-Maxvorstadt * Die Familie Schülein bezieht eine neue Wohnung in der Richard-Wagner-Straße 18. Mit dem Umzug verlegt die Unternehmerfamilie ihren Wohnsitz innerhalb der Maxvorstadt, einem der angesehenen Wohnviertel Münchens.
1900 - Otto Bohner lässt ein Wohn- und Geschäftshaus errichten
München-Maxvorstadt * Otto Bohner, Inhaber eines Installationsgeschäfts, lässt an der Richard-Wagner-Straße 16/18 ein Wohn- und Geschäftshaus nach Plänen des Architekten Leonhard Romeis errichten.
1900 - Wohn- und Geschäftshaus an der Richard-Wagner-Straße fertiggestellt
München-Maxvorstadt * Das Wohn- und Geschäftshaus in der Richard-Wagner-Straße 27 ist bezugsfertig. Eigentümer Clemens Schuster betreibt im Erdgeschoss eine Polsterei sowie ein Geschäft für Tapeten und Linoleum.
4 1971 - Das „KEKK“ bereichert die Kleinkunstszene
München-Maxvorstadt * Mit dem „KEKK“ [= Kabarett & Engagierte Kleinkunst] entsteht im Saal der legendären Gaststätte „Witwe Bolte“ in der Amalienstraße 87 eine neue Kleinkunstbühne. Initiator ist Helmut Wagner, genannt Helmuth von der Vogelweide.
Junge Kabarettisten, Liedermacher und Schauspieler finden hier eine Auftrittsmöglichkeit abseits der etablierten Bühnen. Das KEKK entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Kleinkunstszene und bringt zahlreiche Künstler hervor, die später weit über München hinaus bekannt werden.
2000 - Ein Studierendenwohnheim entsteht an der Richard-Wagner-Straße
München-Maxvorstadt * Auf dem ehemaligen Ruinengrundstück an der Richard-Wagner-Straße 16 entsteht ein sechsgeschossiges Studierendenwohnheim der Ingeborg van Calker-Stiftung. Das Haus bietet 36 Wohnplätze. Nach dem Willen der Stifterin werden bevorzugt Schweizer Studierende aufgenommen; auch Studierende anderer Herkunft finden hier Unterkunft.
1. 7 1855 - Die Zeichnungs- und Modellierschule nimmt ihre Tätigkeit auf
München * Unter der Leitung des Malers Hermann Dyck nimmt die kunstvereinseigene Zeichnungs- und Modellierschule ihre Tätigkeit auf. Sie wird als Einrichtung des Kunstgewerbevereins gegründet und von der bayerischen Staatsregierung lediglich mit 1.600 Gulden unterstützt.
1910 - An der Richard-Wagner-Straße 19 entsteht eine Privatklinik
München-Maxvorstadt * Auf dem Grundstück Richard-Wagner-Straße 19, das zu Baubeginn noch Joseph Schülein gehört, lässt sein Schwiegersohn Dr. med. Alfred Haas eine Privatklinik errichten. Das Gebäude ist äußerlich als repräsentatives Wohnhaus gestaltet und fügt sich in das gehobene Umfeld der Maxvorstadt ein. Alfred Haas ist mit Elsa Schülein, einer Tochter Joseph Schüleins, verheiratet.
1922 - Gustav Probst gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9
München-Maxvorstadt * „Rechtsanwalt“ Gustav Probst ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9.
1914 - Dr. Hermann Schülein lebt in der Richard-Wagner-Straße 17
München-Maxvorstadt * Dr. Hermann Schülein wohnt in einem großzügigen Appartement in der Richard-Wagner-Straße 17. Damit bleibt die Familie Schülein auch weiterhin eng mit der Maxvorstadt verbunden, die zu den bevorzugten Wohnlagen des Münchner Bürgertums zählt.
9 2001 - Der Friedrich-Schiedel-Kindergarten nimmt den Betrieb auf
München-Maxvorstadt * Die städtische Kindertagesstätte Friedrich Schiedel an der Richard-Wagner-Straße 14 nimmt die ersten Kinder auf. Der auf Initiative der Technischen Universität München errichtete und durch Friedrich Schiedel finanziell unterstützte Kindergarten bietet Platz für 50 Kinder. Er entsteht im ehemaligen Patientengarten der früheren Haas-Klinik und arbeitet nach den Grundsätzen der Montessori-Pädagogik. Die Betreuungsplätze stehen sowohl Münchner Familien als auch Angehörigen der TUM zur Verfügung.
1913 - Dr. Hermann Schülein heiratet Luise „Fanny“ Levy
München-Maxvorstadt * Dr. Hermann Schülein heiratet Luise „Fanny“ Levy.
1916 - Annemarie Schülein wird geboren
München-Maxvorstadt * Annemarie Schülein, die Tochter von Dr. Hermann und Luise „Fanny“ Schülein, kommt zur Welt.
1873 - Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues
München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein.
1825 - Friedrich Gärtner soll einen Neubau für die Akademie errichten
München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste.
1885 - Der Umzug in die Kunstakademie ist abgeschlossen
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
1 1881 - Die ersten Künstler beziehen die Akademiegebäude
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
Ab 1886 - Die „Raffael-Gobelins“ im neu erbauten Akademiegebäude
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
1826 - Leo von Klenze durchkreuzt Gärtners Akademie-Pläne
München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.
1874 - Finanzmittel für den Neubau der Akademie bereitgestellt
München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt.
21. 7 1895 - Franz Stuck und die Königliche Akademie der bildenden Künste
München-Maxvorstadt * Franz Stuck wird an der Königlichen Akademie der bildenden Künste Nachfolger von Wilhelm von Lindenschmitt.
1 1876 - Beginn der Baumaßnahmen für die Kunstakademie
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
18. 10 1875 - Erste Entwürfe für den Akademie-Neubau
München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein.
26. 7 1847 - Dem Korps Alemannia werden alle Rechte garantiert
München * Dem Korps Alemannia werden alle Rechte garantiert, die auch die anderen Korps haben. Die neue Studentenverbindung Alemannia steht unter dem Schutz der Lola Montez - und versteht sich umgekehrt als ihre Garde. Angeblich sind ihre roten Mützen aus den Unterröcken der Tänzerin geschneidert.
Es wird nicht lange dauern, bis man die Alemannen als „Lolamannen“ diffamiert. Mehr wie achtzehn Mitglieder zählt die Verbindung nie. Wenn sie die Hörsäle betreten, ertönt ein gellendes Pfeifkonzert, weshalb sie sich bevorzugt im Kaffeehaus Rottmann treffen. Es befindet sich gegenüber dem Hofgartencafé von Luigi Tambosi, am anderen Ende des Bazargebäudes.
Der 23-jährige Jurastudent Elias [genannt Fritz] Peißner aus Vilseck in der Oberpfalz ist der leitende Senior der Verbindung. Er hat eine Art Büro im Palais Montez eingerichtet und ist verdächtigt, Lolas Liebhaber zu sein.
3 1881 - 14 weitere Atelierräume beziehbar
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
2. 8 1914 - Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München
München * An den Münchner Hochschulen, wozu die Ludwig-Maximilians-Universität, die Technische Hochschule, die Königliche Akademie der Künste und die Königliche Akademie der Tonkünste gehören, sind
- 412 Studierende aus Österreich-Ungarn,
- 376 aus Russland und
- 50 Studenten aus dem Königreich Serbien eingeschrieben.
Diese verlassen die Stadt - aus unterschiedlichen Gründen - umgehend.
22. 1 1875 - Neureuther wird mit dem Akademie-Neubau beauftragt
München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.
12. 6 1944 - Eine Brandbombe zerstört das Haus Richard-Wagner-Straße 13
München-Maxvorstadt * Eine Brandbombe zerstört den Dachstuhl des Hauses Richard-Wagner-Straße 13.
29. 7 1871 - Die Universität wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem Rektor
München-Maxvorstadt * Die Universität wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem Rektor.
23. 4 1816 - Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt
München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt.
29. 3 1416 - Die jüdische Gemeinde erhält einen Friedhof bei München
München * Die Herzöge Ernst und Wilhelm überlassen der jüdischen Gemeinde ein Grundstück „bei dem perg zwischen Moosach und dem Rennweg“ als Begräbnisstätte. Dafür ist jährlich ein Zins von vier ungarischen Gulden zu entrichten. Die Gemeinde kann ihre Verstorbenen nun vor Ort bestatten; zuvor bringt sie sie zur Beisetzung nach Regensburg.
Die genaue Lage des mittelalterlichen Friedhofs ist nicht gesichert. Das Haus der Bayerischen Geschichte vermutet ihn im Bereich des heutigen Maßmannparks; sichtbare Spuren sind nicht erhalten.
6. 5 1919 - 21 Kolpinggesellen werden im Keller des Prinz-Georg-Palais ermordet
München-Maxvorstadt * Etwa dreißig Mitglieder des Katholischen Gesellenvereins Sankt-Joseph treffen sich in ihrem Vereinslokal, dem Maxkasino, in der Augustenstraße 41. Dem preußischen Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier-Regiment war zuvor von einem Denunzianten mitgeteilt worden, dass dort am Abend eine Versammlung von Rotarmisten stattfindet.
Noch während sich im Kasino die Vereinsmitglieder unterhalten, wird das „Spartakistennest“ von Regierungssoldaten beobachtet und 25 Teilnehmer sowie der Wirt kurz vor 21 Uhr verhaftet.
Die Möglichkeit, gegenüber den Soldaten das Missverständnis aufzuklären und sich zu legitimieren, wird von diesen gewaltsam unterbunden. Erste Gewehrkolbenhiebe gegen die Arretierten und Zurechtweisungen sind die Folge. Mit dem Abmarsch zum Quartier des Alexander-Regiments beginnt der weitere Leidensweg für die Gefangenen, denn bald geht die Begleitmannschaft dazu über, die angeblichen Spartakisten nicht nur zu beschimpfen, sondern auch mit Pistolen und Gewehren auf sie einzuschlagen.
Nun werden die 26 katholischen Gefangenen in das Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5 gebracht. Im Hof beginnt das eigentliche Massaker. Sechs der Gesellen werden im hinteren Teil des Hofes gegen das Tor eines Schuppens gestoßen. Dann eröffnen die Soldaten mit Gewehren und Pistolen das Feuer, bis alle sechs tot sind. Die verbliebenen zwanzig Kolpinggesellen werden zum Eingang des Kellers geführt. Dort erwischt es einen siebten Gefangenen. Er wird auf den Boden geworfen und mit einem gezielten Pistolenschuss ermordet.
Die Übrigen werden jetzt zur Zielscheibe sadistischer Spiele ihrer Peiniger. Man stößt sie mit Flüchen und Beschimpfungen die Treppe zum Keller hinunter. Dort müssen sie sich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden legen. Dann beginnen die Erschießungen. Auf grauenhafte Weise werden 14 Kolpinggesellen ermordet. Wer nicht durch die Schüsse stirbt, wird mit dem Bajonett erstochen. Manche Gefangene stellen sich tot oder sind bewusstlos.
Nur durch das Eingreifen eines hohen Offiziers wird das Morden beendet. Nach dem Massaker werden 21 Tote in das Pathologische Institut gebracht. Unter den Erschossenen befinden sich zwei Brüderpaare, bei zwei weiteren wird jeweils einer getötet. Zwei Schwerverletzte werden in das Reservelazarett an der Zollstraße eingeliefert. Drei Opfer brauchen keine Krankenhausbehandlung.
Alle Ermordeten sind eingeschriebene Mitglieder der konservativen Bayerischen Volkspartei - BVP. Der Fall wird deshalb vor Gericht ausführlich untersucht. Man ist jedoch von Regierungsseite geneigt, nichts mehr über den Vorfall an die Presse zu geben. Die Folge davon ist, dass die von den Militärbehörden erstellten unwahren Berichte überall, auch im Ausland, Verbreitung finden.
Ansonsten achten die Zensurbehörden streng darauf, dass keine publikumswirksame Veröffentlichung über das blutige Geschehen unter die Leute kommen können. So wird beispielsweise die Sondernummer der Süddeutschen Illustrierten Kriminal-Zeitung vom November 1919, die darüber berichtet, sofort nach ihrem Erscheinen beschlagnahmt.
1956 - Die Richard-Wagner-Straße 11 geht an die rechtmäßigen Erben
München-Maxvorstadt * Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird an die rechtmäßigen Erben Dr. Walter und Nelly Zeckendorf zurückgegeben.
28. 8 1938 - Jenny Zeckendorf stirbt
München-Maxvorstadt * Jenny Zeckendorf, Eigentümerin des Anwesens Richard-Wagner-Straße 11, stirbt. Das Haus geht in den Besitz der Kinder Dr. Walter und Nelly Zeckendorf über, die aber bereits nach New York emigriert sind. Sie bleiben offizielle Besitzer bis zum Jahr 1941.
1986 - Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird generalsaniert
München-Maxvorstadt * Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird generalsaniert.
1926 - Die Abbrucharbeiten an der Heß-Villa in der Luisenstraße 35 beginnen
München-Maxvorstadt * Die Abbrucharbeiten an der Heß-Villa in der Luisenstraße 35 beginnen.
12. 7 1948 - Im ehemaligen Führerbau wird das Amerikahaus eröffnet
München-Maxvorstadt * In der Arcisstraße 12, im ehemaligen sogenannten Führerbau, wird das Amerikahaus eröffnet. Nach dem am 27. Januar 1948 in den USA verabschiedeten „Smith-Mundt Act“ sollte auch den Deutschen die amerikanische Lebensweise und die damit verbundenen politischen Ideale näher gebracht werden.
Die Amerikahäuser sehen sich als Zentren der Positiven Propaganda und sollen dem Loslösen von nationalsozialistischen, später auch kommunistischen Leitbildern dienen und die Völkerverständigung fördern.
1905 - Dem Ehepaar Hanfstängl gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9
München-Maxvorstadt * Das „Rentier-Ehepaar“ Hanfstängl ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9.
1904 - Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 9
München-Maxvorstadt * Dem Kaufmanns-Ehepaar Held gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9.
Ab 1941 - Professor Walther Wüst ist Rektors der Universität München
München-Maxvorstadt * Professor Walther Wüst bekleidet von 1941 bis 1945 das Amt des Rektors der Universität München.
29. 6 1962 - Studentenparlament kritisiert Polizei und einzelne Protestierende
München-Maxvorstadt * Nach den Schwabinger Krawallen missbilligt das Studentenparlament, die gewählte Vertretung der Studierenden an der Ludwig-Maximilians-Universität, das aus seiner Sicht „teilweise kriminelle Verhalten“ einzelner Protestierender. Die Hauptverantwortung für die Eskalation sieht es bei der Polizei. Deren Vorgehen bezeichnet es als „unklug und rücksichtslos“.
29. 12 1830 - König Ludwig I. lässt die Universität schließen
München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die Universität schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer Randale von Münchner Studenten gekommen ist.
5. 6 1962 - „Unikrawall“ nach einem Jazzkonzert
München-Maxvorstadt * Nach einem Jazzkonzert in der Aula der Ludwig-Maximilians-Universität bitten zahlreiche Konzertbesucher die Musiker, auf dem Geschwister-Scholl-Platz weiterzuspielen. Rund 2.000 Menschen versammeln sich vor der Universität. Als die Münchner Stadtpolizei eintrifft, empfängt die Menge die Beamten mit Buhrufen. Es kommt zu Rangeleien. Die Polizei nimmt zunächst zwei Personen fest.
Ein Teil der Menge blockiert die Abfahrt des Polizeiwagens. Dabei werden Reifen des Wagens beschädigt. Die Beamten fordern Verstärkung an. Zwei Funkstreifenwagen, das Kleine und das Große Überfallkommando sowie der Bereitschaftszug der Stadtpolizeischule rücken an. Die Polizei zerstreut die Menge und nimmt sieben weitere Personen fest. Gegen alle neun Festgenommenen erstattet sie Anzeige wegen Auflaufs und Landfriedensbruchs.
Die Auseinandersetzung wird als „Unikrawall“ bekannt und gilt als Vorläufer der Schwabinger Krawalle, die am 21. Juni 1962 beginnen.
1. 9 1962 - AStA legt Bericht zu den Schwabinger Krawallen vor
München-Maxvorstadt * Der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) der Ludwig-Maximilians-Universität veröffentlicht seinen Untersuchungsbericht zu den Schwabinger Krawallen. Er kommt zu dem Schluss, dass Studierende nur an den ersten Protestabenden eine führende Rolle spielen. Deshalb stuft der AStA die Krawalle insgesamt nicht als Studentenunruhen ein. Der Münchner Stadtpolizei bescheinigt der Bericht ein „taktisch unkluges Vorgehen“.
6. 10 1911 - Das Heß‘sche Anwesen in der Luisenstraße 35 wird versteigert
München-Maxvorstadt * Das Heß‘sche Anwesen in der Luisenstraße 35 wird versteigert.
7. 8 1946 - Umbenennung in Staatliche Hochschule für Musik
München * Die Akademie der Tonkunst wird in Staatliche Hochschule für Musik umbenannt.
9. 9 1938 - Der Brauereiunternehmer Joseph Schülein stirbt
München-Maxvorstadt * Joseph Schülein, Gründer der Unionsbrauerei und einer der prägenden Münchner Brauereiunternehmer seiner Zeit, stirbt im Alter von 84 Jahren in München. Mit ihm verliert die Stadt eine Persönlichkeit, die die Entwicklung der Münchner Brauwirtschaft über Jahrzehnte maßgeblich mitgestaltet hat.
6. 9 1909 - Die Familie Schülein bezieht ihr Haus in der Richard-Wagner-Straße 7
München-Maxvorstadt * Die Familie von Joseph Schülein bezieht ihr Haus in der Richard-Wagner-Straße 7. Das repräsentative Anwesen verfügt über zwölf Zimmer und fünf Kammern. Zum Haushalt gehören zudem zwei Dienstbotinnen, wie es in wohlhabenden Bürgerfamilien der Zeit üblich ist. Joseph Schülein lebt hier bis zu seinem Tod am 9. September 1938.
Nach 1946 - Die Richard-Wagner-Straße 7 wird an die Familie Schülein zurückgegeben
München-Maxvorstadt * Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 7 geht nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft wieder in den Besitz der Erbengemeinschaft Schülein über. Die Rückgabe ist Teil der Wiederherstellung von Eigentumsrechten, die der Familie durch die Verfolgungs- und Enteignungspolitik des NS-Regimes entzogen worden waren.
7 1950 - Richard-Wagner-Straße 3 wird als Verwaltungsgebäude errichtet
München-Maxvorstadt * Das Gebäude in der Richard-Wagner-Straße 3 wird in Anlehnung an das Eckhaus an der Brienner Straße als Verwaltungsgebäude errichtet.
7. 5 2013 - Das Lenbachhaus wird wieder eröffnet
München-Maxvorstadt * Das Lenbachhaus wird nach einem umfänglichen und aufwändigen Umbau wieder eröffnet.
24. 6 1892 - Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf
München - München-Maxvorstadt * Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf. Sie wohnen in der Künstlerresidenz Franz von Lenbachs.
27. 8 1922 - Der Deutsche Katholikentag in München wird eröffnet
München - München-Maxvorstadt * Der Deutsche Katholikentag in München wird eröffnet. Für die anreisenden Zehntausenden von Gläubigen wird ein großer Festgottesdienst auf dem Königsplatz abgehalten, bei dem sich die katholische Kirche mit eindrucksvollem Gepränge darstellt. Die Straßen der Stadt sind mit Fahnen geschmückt, nur das Schwarz-Rot-Gold der Weimarer Republik ist demonstrativ vergessen worden.
Kardinal Michael von Faulhaber enthält sich bei dieser zur politischen Kundgebung umgestalteten Veranstaltung weder politischer noch demokratiefeindlicher Äußerungen und ruft in seiner Ansprache zum Kampf der Kirche gegen den Staat auf:
„Wehe dem Staat,
- der seine Rechtsordnung und Gesetzgebung nicht auf den Boden der Gebote Gottes stellt,
- der eine Verfassung schafft ohne den Namen Gottes,
- der die Rechte der Eltern in seinem Schulgesetz nicht kennt,
- der die Theaterseuche und die Kinoseuche nicht fernhält von seinem Volk,
- der Gesetze gibt, die die Ehescheidung erleichtern,
- die die uneheliche Mutterschaft in Schutz nehmen“.
Diesem Satz folgt ein - von den dicht gedrängten Besuchern stürmisch bejubelter - rhetorischer Tiefschlag gegen die Republik und ihrer Gründer: „Die Revolution war Meineid und Hochverrat und bleibt in der Geschichte erblich belastet und mit dem Kainsmal gezeichnet“. Diese Worte wirken, wie Faulhaber später einmal recht zufrieden feststellt, wie eine Bombe. Der Kardinal versagt sich damit wieder einmal - mit seiner ganzen Autorität und in der Öffentlichkeit - der Weimarer Republik und bereitet damit - ohne das möglicherweise direkt zu beabsichtigen - Adolf Hitler den Weg.
Schon damals stellt die sozialdemokratische Münchener Post unter der Überschrift „Wohin des Wegs, Herr Kardinal?“ fest: „Seine Ansichten sind ein Beweis für den Machthunger der römischen Kirche und ihres Klerus, die nicht mit dem Staat in Frieden und Verträglichkeit zusammenleben, sondern ihn um jeden Preis beherrschen wollen.“
Die in Anwesenheit der Spitzen von Kirche, Staat und Gesellschaft gemachten Aussagen des Kardinals führen allerdings auch zu einem „weltweit hallenden Eklat“ und veranlasst die - konservative - Reichsregierung, sich bei Papst Pius XI. zu beschweren. Damit, dass sich ein Widerstand derjenigen Katholiken formiert, die im neuen Staat ehrlich mitarbeiten wollen, hat Faulhaber nicht gerechnet.
Um 1900 - Die Georgenstraße 8 erhält ein neobarockes Palais
München-Schwabing * Das Haus an der Georgenstraße 8 wird nach Plänen von Josef Hölzle umfassend umgestaltet. Es entsteht ein palastähnliches Wohngebäude im Bauwerk im Wiener Ringstraßen-Stil mit reich gegliederten Fassaden und Kuppeln. Im Osttrakt befindet sich eine Hauskapelle.
1890 - Franz von Lenbachs Residenz ist fertiggestellt
München-Maxvorstadt * Franz von Lenbachs Residenz an der Luisenstraße 33 ist fertiggestellt.
5. 10 1896 - Franz von Lenbach heiratet Charlotte von Hornstein
München * Franz von Lenbach heiratet Charlotte „Lolo“ von Hornstein.
6. 11 1980 - Bundeswehrgelöbnis auf dem Königsplatz löst Proteste aus
München-Maxvorstadt * Zum 25-jährigen Bestehen der Bundeswehr legen rund 2.000 Rekruten auf dem Königsplatz ihr feierliches Gelöbnis ab. Generalmajor Wolfgang Kessler und Ministerpräsident Franz Josef Strauß betonen in ihren Ansprachen die Bedeutung der Bundeswehr für die Friedenssicherung. Den Abschluss bildet ein Großer Zapfenstreich.
Die Wahl des historisch belasteten Veranstaltungsorts ist umstritten: Der Königsplatz dient während der NS-Zeit als Aufmarschplatz. Gegen das militärische Zeremoniell protestieren unter anderem Mitglieder der Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung. Transparente mit der Aufschrift „Auf Hitlers Plattenmeer gelobt nunmehr die Bundeswehr“ werden von den Demonstranten mitgetragen. Polizeisperren behindern den Zugang der Gegendemonstranten zum Platz. Auch innerhalb der Stadtpolitik stößt das öffentliche Gelöbnis auf Widerspruch.
1. 9 1994 - Die Isar-Amper-Werke werden von der Bayernwerk AG übernommen
München-Maxvorstadt * Die Isar-Amper-Werke werden von der Bayernwerk AG, die damals zur VIAG-Gruppe gehört, übernommen. Finanzanalysten schätzen den Wert auf weit über eine Milliarde DMark.
9. 5 1897 - Friedensfeier der Münchner Schuljugend am Königsplatz
München-Maxvorstadt * Am Vortag der Grundsteinlegung für das Friedensmonument findet die Friedensfeier der Münchner Schuljugend mit 20.000 beteiligten Kindern auf dem Königsplatz statt.
30. 4 2015 - Das NS-Dokumentationszentrum wird eröffnet
München-Maxvorstadt * Das NS-Dokumentationszentrum an der Brienner Straße wird als Lern- und Erinnerungsort eröffnet. An diesem Tag jährt sich die „Befreiung Münchens“ vom NS-Terror durch die US-Streitkräfte zum 70. Mal.
9. 4 2014 - Die Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum muss verschoben werden
München-Maxvorstadt * Die bisher für den 9. November 2014 vorgesehene Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum als Lern- und Erinnerungsort muss auf den 30. April 2015 verschoben werden.
8. 7 1938 - Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen
München * Martin Bormann, Stabsleiter im Braunen Haus, verlangt die genaue
- Erfassung jüdischer Hauseigentümer,
- an Nicht-Juden vermietete Wohnungen von jüdischen Hauseigentümern,
- an Juden vermietete Wohnungen,
- eigenen Wohnraum und leerstehende Wohnungen,
- um so eine planmäßige Lösung von Mietverhältnissen mit Juden möglich zu machen,
- eine Einengung zu erreichen,
- mehrere Familien in größere jüdische Wohnungen zusammenzulegen,
- Juden von Nicht-Juden zu trennen und
- dabei möglichst keine Ghettobildung zuzulassen“.
16. 6 2000 - VIAG und VEBA fusionieren zur E.ON AG
München-Maxvorstadt - Düsseldorf * Die Münchner VIAG und der Düsseldorfer VEBA-Konzern schließen sich zur E.ON AG mit Sitz in Düsseldorf zusammen. Mit der Eintragung ins Handelsregister wird die Fusion der beiden Industrie- und Energiekonzerne wirksam.
10. 5 1933 - Die Bücherverbrennung auf dem Königsplatz
München-Maxvorstadt * Um 19:45 Uhr beginnt im Lichthof der Universität München eine „Feier der nationalen Revolution“ statt. Die Festrede hält Kultusminster Hans Schemm. Eingerahmt von der „Egmont-Ouvertüre“ folgt die Übergabe des neuen Studentenrechts, ein Treuegelöbnis, ein „Appell an die studentische Verantwortung“ und schließlich das Absingen des „Horst-Wessel-Liedes“. Im Anschluss an die Feier beginnt ein Großer Fackelzug. Dazu werden ab 20:30 Uhr am rückwärtigen Ausgang der Universität gegen Gutschein Fackeln ausgegeben.
Um 22:00 Uhr bewegt sich der Fackelzug in Richtung Königsplatz. Die freiwilligen und begeisterten Teilnehmer in Uniform oder dunklem Anzug ziehen an der mit einer roten Flammenkette geschmückten Feldherrnhalle vorbei zum mit Flaggen und Pylonen festlich ausgestatteten Königsplatz, wo um 23:30 Uhr circa 50.000 überwiegend akademisch gebildete Nationalsozialsten und ihre Sympathisanten einen großen „Verbrennungsakt“ beginnen.
Auf dem Rasen vor der heutigen Antikensammlung am Königsplatz ist ein riesiger Scheiterhaufen aus Holz und Stroh errichtet worden. Zunächst hält ein studentischer Funktionär eine Ansprache zur „Ausmerzung undeutscher Schriften“. Danach werfen uniformierte Studenten unter Verlesung von „Feuersprüchen“ die mitgeführten Bücher ins Feuer. In Anlehnung an das Wartburgfest verbrennen sie die „volkszersetzenden Schriften kommunistischer, marxistischer, pazifistischer Haltung (vielfach aus jüdischer Feder stammend) als Symbol der Abkehr vom undeutschen Geist“.
18. 8 1862 - Ex-König Ludwig I. übereignet die Propyläen der Stadt München
München-Maxvorstadt * Ex-König Ludwig I. übereignet die Propyläen am Königsplatz - ein „Denkmal erhabener Nutzlosigkeit“ - der Stadt München „zur Pflege und Bewahrung“.
30. 10 1862 - Die Propyläen am Königsplatz werden dem Publikumsverkehr übergeben
München-Maxvorstadt * Die Propyläen am Königsplatz werden für den Publikumsverkehr freigegeben. Das ist exakt eine Woche, nachdem König Otto von Griechenland abdanken musste.
1846 - Der endgültige Auftrag für den Bau der Propyläen am Königsplatz
München-Maxvorstadt * Leo von Klenze erhält den endgültigen Auftrag für den Bau der Propyläen,am Königsplatz.
14. 7 2000 - Die E.ON Energie AG entsteht in München
München-Maxvorstadt * Die Bayernwerk AG und die PreussenElektra AG fusionieren zur E.ON Energie AG mit Sitz in München. Die bisherigen Stromversorgungstöchter von VIAG und VEBA bündeln damit ihr Energiegeschäft unter dem Dach des neu gebildeten E.ON-Konzerns.
26. 8 1862 - Das Reiter-Standbild wird durch die Propyläen gezogen
München-Maxvorstadt * Das Reiter-Standbild, das Geschenk der Haupt- und Residenzstadt zum 70. Geburtstag des Ex-Königs Ludwig I., das sich heute am Odeonsplatz befindet, wird durch die Propyläen zu seinem Standort gezogen.
4. 11 1919 - Husar Stefan Latosi zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt
München * Der ehemalige Husar Stefan Latosi, der in der Nacht vom 6. auf den 7. Mai blutbefleckt mit gestohlenen Uhren und Geldbörsen den Keller des Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5 verlassen hatte, wird in einem abgetrennten Verfahren vom Verbrechen des Totschlags freigesprochen. Er erhält aber wegen schweren Diebstahls zehn Jahre Zuchthaus. Latosi hat die zuvor ermordeten Kolpinggesellen ausgeraubt.
6. 5 2019 - Eine Gedenktafel für die ermordeten Kolpinggesellen
München-Maxvorstadt * Am Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5, dem Sitz des Sparkassenverbands Bayern, wird eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Ermordung von 21 Kolpinggesellen am 6. Mai 1919 enthüllt.
Das Andenken an die grausamen Vorgänge vor 100 Jahren kam aufgrund einer Initiative von Frau Dr. Hella Schlumberger zustande. Zur Realisierung des Denkmals trägt das Kolpingwerk, die Versicherungskammer Bayern, der Sparkassenverband Bayern und die Landeshauptstadt München bei.
7 1954 - Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
11. 6 1999 - Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen.
1840 - Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zum Siegestor
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
16. 7 1871 - Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen durchs Siegestor
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
1938 - Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
1. 11 1852 - Ex-König Ludwig I. schenkt der Stadt München das Siegestor
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
Um 12 1945 - Der Abriss des Siegestores wird beschlossen
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
21. 1 1975 - „Der lange Weg nach Sacramento“
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
1826 - Erste Planungsvorstellungen zum Bau des Siegestores
München-Maxvorstadt - Schwabing * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.
15. 10 1850 - Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
16. 10 1852 - Nach dem Aufsetzen der Quadriga wird das Siegestor feierlich eröffnet
München-Maxvorstadt - Schwabing * Nach dem Aufsetzen der Quadriga wird das Siegestor feierlich eröffnet.
19. 1 1988 - Verwaltungsgerichtshof erklärt Bebauungsplan für nichtig
München-Maxvorstadt * Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärt den Bebauungsplan „Westlicher Taxöldener Forst“ für nichtig. Die nuklearspezifischen Risiken der geplanten Wiederaufarbeitungsanlage sind zwar erkannt, aber nicht ausreichend in die bauleitplanerische Abwägung einbezogen worden. Nach Auffassung des Gerichts dürfen diese Fragen nicht vollständig in das parallele atomrechtliche Genehmigungsverfahren verlagert werden.
Das Urteil bedeutet jedoch keinen automatischen vollständigen Baustopp. Die Arbeiten auf dem WAA-Gelände werden auf der Grundlage bereits erteilter Einzelgenehmigungen fortgesetzt. Dennoch erhöht die Entscheidung die rechtliche Unsicherheit des Projekts erheblich.
31. 5 1934 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit
München * Der päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit in München.
9. 11 1935 - NS-Totenkult am Königsplatz: Überführung in die „Ehrentempel“
München-Maxvorstadt * Die Nationalsozialisten überführen die sterblichen Überreste von 16 Männern, die beim Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 ums Leben kommen, in die neu errichteten „Ehrentempel“ am Königsplatz. In jedem der beiden offenen Säulenbauten werden acht Sarkophage aufgestellt. Das Regime verklärt die Toten als „Blutzeugen“ und inszeniert ihre Beisetzung als propagandistischen Märtyrerkult.
Bereits am Abend des 8. November setzen sich drei Trauerzüge von Münchner Friedhöfen in Bewegung. Gegen 23 Uhr vereinigen sie sich am Siegestor. Die auf Geschützlafetten transportierten Särge gelangen anschließend durch die von Fackeln beleuchtete Ludwigstraße zur Feldherrnhalle, wo sie über Nacht aufgebahrt werden. Am folgenden Tag erfolgt die Überführung zum Königsplatz.
25. 8 1829 - Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt
München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die Ludwigskirche gelegt.
30. 5 1934 - Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst
München-Maxvorstadt * Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst.
23. 10 1936 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa verlässt München
München * Der ehemalige päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa verlässt München.
14. 7 1925 - Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli übersiedelt nach Berlin
München - Berlin * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli gibt nach dem erfolgreichen Abschluss des Bayerischen Konkordats sein Amt in München auf, um sich auf seine Aufgaben in Berlin zu konzentrieren.
9. 11 1918 - Nuntius Pacelli berichtet dem Vatikan über die Revolution
München - Rom * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli informiert Kardinalstaatssekretär Pietro Gasparri über die revolutionären Ereignisse in Bayern. Auch für den 9. November sind Berichte an Gasparri überliefert. Die diplomatische Korrespondenz hält den Heiligen Stuhl über den politischen Umbruch auf dem Laufenden.
19. 11 2017 - Die 6. Benefiz-Matinée der SAUBANDE im Münchner Volkstheater
München-Maxvorstadt * Zum sechsten Mal veranstaltet die „SAUBANDE“, der Valentin-Karlstadt-Förderverein, eine Benefiz-Matinée im Münchner Volkstheater.
Es treten auf: Ilse Neubauer, Maria Peschek und Helmut Dauner, Mrs. Zwirbel, Hans Well und die Wellpappn, Bele Turba und Nadia Tamborrini, das „Fünferl“ mit Johanna Bittenbinder, Heinz Josef Braun, Sebi Tramontana und Andreas Koll, Veronika Bittenbinder mit Band, Stefan Noelle, Stephan Zinner, Arthur Senkrecht mit Bastian Pusch am Piano und Holger Paetz sowie die eine oder andere Überraschung.
Die namhaften Künstlerinnen und Künstler geben ihr Bestes, garniert mit valentinschen Spitzen.
22. 8 1925 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa nimmt seine Tätigkeit auf
München-Maxvorstadt * Der päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa nimmt seine Tätigkeit in München auf.
17. 10 1918 - Für Nuntius Eugenio Pacelli kommt die Revolution nicht überraschend
München - Vatikan * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli berichtet an den Kardinalsstaatssekretär Pietro Gasparri mit großer Sorge über „sozialistische Propaganda und Wühlarbeit“ in Deutschland und bei den Frontsoldaten. Die folgende Revolution ist für Pacelli deshalb nicht überraschend.
18. 8 1925 - Nuntius Eugenio Pacelli beendet seine Tätigkeit in München
München * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli beendet seine Tätigkeit in München. Seine Aufgabe übernimmt Alberto Vassallo di Torregrossa.
18. 10 1833 - Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt
München-Maxvorstadt * Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt. Er ist ein Denkmal für die im Russlandfeldzug Napoleons umgekommenen bayerischen Soldaten.
1841 - Das Georgianum zieht in den Neubau an der Ludwigstraße
München-Maxvorstadt * Das Georgianum, das weltweit einzige staatliche Priesterseminar, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.
4. 11 1921 - Die sterblichen Überreste werden in die Ludwigskirche gebracht
München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht.
Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.
1. 8 1865 - Richard Wagner erhält zusätzliche 1.200 Gulden
München * Richard Wagner erhält zusätzliche 1.200 Gulden für die Haltung einer Equipage.
18. 8 1853 - Kaiser Franz Joseph I. und Herzogin Elisabeth „Sisi“ verloben sich
Wien - München * An seinem 23. Geburtstag hält der österreichisch-ungarische Kaiser Franz Joseph I. um die Hand seiner Cousine Herzogin Elisabeth „Sisi“ in Bayern an. In der Überzeugung „einem Kaiser von Österreich gibt man keinen Korb“ stimmt das herzogliche Haus der Verlobung zu. Herzog Max in Bayern und die kaiserliche Administration einigen sich auf eine Mitgift in Höhe von 50.000 Gulden, dazu Kleider und Schmuck.
1912 - Hermann Heinemann erwirbt die Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41
München-Maxvorstadt * Die Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41 gehört dem Kunsthändler Hermann Heinemann.
Seit 1939 - Büros der Reichsleitung der NSDAP in der Klopfer-Villa
München-Maxvorstadt * In der Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41 befinden sich zusätzlich Büros der Reichsleitung der NSDAP.
5. 8 1856 - Adolf Friedrich von Schack kauft ein Haus in der Brienner Straße
München-Maxvorstadt * Adolf Friedrich von Schack kauft ein Haus in der Brienner Straße 22, später 19. Es ist das „Pallavicini‘sche Haus, [...] ein artiges Gebäude mit großen Spiegelscheiben, aber jenseits der Propyläen“.
24. 5 1965 - Der Brunnen im Hof des Hauses des Rechts
München-Maxvorstadt * Das Hauptwerk des Dichters Dante Alighieri heißt „La Divina Commedia - Die göttliche Komödie“. Den gleichen Namen trägt der neu gestaltete Brunnen im Hof des Hauses des Rechts in der Veterinärstraße 1.
Seit dem Jahr 1955 - Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt
München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.
24. 10 1968 - Deutsche Uraufführung des Hippie-Musicals „Haare“
München-Maxvorstadt * Das Hippie-Musicals „Haare“ [= „Hair“] erlebt im Theater an der Brienner Straße seine deutsche Uraufführung. Für die jungen Schauspieler und Sänger Reiner Schöne, Ron Williams, Jürgen Marcus und die 19-jährige Donna Summer wird Haare zum Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere.
31. 7 1888 - Die Elefanten-Katastrophe
München * Zum Höhepunkt der Centenarfeier, dem drei Kilometer langen Festzug, formieren sich tausende Menschen und Tiere. Der „Künstler- und Handwerkerzug“ beginnt am Karlsplatz-Stachus, führt zum Marienplatz und von da durch die Dienerstraße zum Max-Joseph-Platz. Von hier aus bewegte er sich über den Odeonsplatz zum Siegestor, wo der Zug wendet, um auf der westlichen Straßenseite wieder zurück zur Briennerstraße zu gelangen, von wo aus der Weg weiter zum Königsplatz führen soll.
Die Festzugsgruppe der „Kauf- und Handelsleute“ präsentiert sich dabei mit einem Wagen, zu dem acht indische Elefanten gehören. Diese entstammen einer Leihgabe des Zirkusdirektors Carl Hagenbeck. Beim Umzug durch die Ludwigstraße trotteen die exotischen Tiere gelassen und brav einher. Als der Festzug jedoch am Siegestor eine Schleife macht, treffen die von Berbern berittenen Elefanten auf die als feuerspeienden Drachen dekorierte Straßenlokomotive in der Gruppe der Eisenindustrie. Die Elefanten erschrecken durch ein unachtsames Dampfablassen und von dem Rattern und Gezische des grotesken Vehikels derart, dass sie scheuten und wild trompetend davonrasen. Die aufgescheuchten Elefanten lösen wiederum eine Massenpanik unter den Besuchern aus.
Den Anfang macht ein Elefantenbulle, der wild zu trompeten beginnt, durch die Ludwigstraße nach Norden trampelt und vor der Staatsbibliothek randaliert. Drei Tiere folgen ihm, Panik bricht aus, im Gedränge sterben Menschen. Die Zirkuswärter brauchen die Hilfe der schweren Reiterei, um die Elefanten zu bändigen.
Vier weitere Elefanten nehmen in die entgegengesetzte Richtung Reißaus und verbreiten Angst und Schrecken. Im ungezügelten Galopp rennen sie über die Ludwig- in die Maximilianstraße, steuern den Hofgraben zu, wo sie an der Königlichen Münze das Hauptportal einrennen. Über den Alten Hof laufen sie weiter zum Viktualienmarkt und richten unter den Verkaufsständen verheerende Verwüstungen an. Ein Elefant soll sogar ins Hofbräuhaus gerannt sein, bei denen Münchner Wirtshausbrüder und Elefanten einander Rüssel an Nase begegnen.
Ihr weiterer Weg führt zum Gärtnerplatztheater und von dort zur Auenstraße 46, wo sie sich im Hof einfangen und beruhigen lassen. Später bringt man einen an die Vorgänge erinnernden Gedenkstein an. Immerhin verlieren durch die „Elefanten-Katastrophe“ und der damit verbundenen Massenpanik zwei, nach anderer Quelle vier Menschen ihr Leben. Zudem verursacht sie 42 Verletzte.
8. 9 1844 - Die Ludwigskirche wird eingeweiht
München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird - nach 15-jähriger Bauzeit - durch Erzbischof Lothar Anselm von Gebsattel eingeweiht. Der ursprüngliche Weihetermin war für den 25. August 1844 vorgesehen, konnte aber nicht eingehalten werden, weshalb weder der sich inzwischen auf einer Badereise befindliche König Ludwig I., noch der Architekt Friedrich von Gärtner und der Innenminister Karl August von Abel daran teilnehmen können.
15. 8 1829 - Grundsteinlegung für die Ludwigskirche
München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt.
3. 7 1869 - Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt
München-Maxvorstadt * Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt. Mit einem Teil des Geldes aus der Erbschaft kauft der Kunstmäzen die Grundstücke an der Brienner Straße 21 und 22.
14. 10 1872 - Die Kreislehrerinnenbildungsanstalt zieht in die Ludwigstraße
München-Maxvorstadt * Die Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern hat im Gebäude des Damenstifts an der Ludwigstraße ihre neue Unterkunft gefunden. Die Lehramtsaspirantinnen müssen eine höhere Erziehungs- und Unterrichtsanstalt besuchen und anschließend eine zweijährige Fachausbildung durchlaufen, werden aber nicht in den gleichen Fächern ausgebildet wie die Männer.
Behörden und Lehrer sehen die Frau in der Schule - zwar als einen hübschen, aber dennoch - als Ärgernis erregenden Fremdkörper an. Kritiker betonen, dass der Körper der Lehrerinnen „den Anstrengungen des Schulberufs weniger gewachsen ist als der der Männer. Wir Deutsche aber, die dem konzentrischen Drucke aller Völker Europas ausgesetzt sind, können die Verweiblichung am allerwenigsten brauchen. Wir können uns in unserer Stellung nur halten aufgrund jener harten Männertugenden, die das schönste Erbteil des deutschen Volkes sind.“
- Die Lehrerinnen werden von ihrem männlichen Kollegen verteufelt, obwohl ihr Lohn sowieso schon geringer als der ihrer männlichen Kollegen ist.
- Außerdem haben die meisten weiblichen Lehrkräfte keine feste Anstellung und kommen über die untersten Stufen der Hierarchie nicht hinaus.
- Hinzu kommt noch ein strenges Zölibat, ein Heiratsverbot.
- Das verordnete Eheverbot für die Lehrerinnen ist ein wirksames Mittel, die Quote der weiblichen Lehrkräfte niedrig zu halten.
Die Unvereinbarkeit zwischen Ehe und Lehrberuf wird begründet und verteidigt. So kommt der Bayerische Landtag zur Erkenntnis, dass das Eheverbot „einem dem Interesse der Schule schädlichen Widerstreit zwischen den Pflichten einer Frau als Lehrerin und als Ehefrau“ zuvorkomme.
1875 - Der Rentier Schäfer lässt ein Haus an der Brienner Straße 43 bauen
München-Maxvorstadt * Der Rentier Schäfer lässt ein Haus mit 15 Zimmern an der Brienner Straße 43 für sich und seine Frau Elise sowie zwei weiblichen und drei männlichen Dienstboten erbauen.
1960 - Das Ruinengrundstück der ehemaligen Villa Freundlich
München-Maxvorstadt * Das Ruinengrundstück der ehemaligen Villa Freundlich an der Brienner Straße 43 gehört der Süddeutschen Treuhandgesellschaft, von der es später an die Landeshauptstadt München übergeht.
24. 1 1998 - Fußweg nach Walter Klingenbeck benannt
München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.
5. 10 1830 - Glyptothek mit 9 Jahren Verspätung fertiggestellt
München-Maxvorstadt * Endlich kann der Architekt der Glyptothek, Leo von Klenze, den Schlüssel für das Plastiken-Museum an König Ludwig I. übergeben.
1832 - Grundsteinlegung für die Bayerische Staatsbibliothek
München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende Bayerische Staatsbibliothek.
15. 10 1835 - Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Stift an der Ludwigstraße
München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Stift an der Ludwigstraße.
1960 - Die Volkshochschule in der Rheinbergerstraße
München-Maxvorstadt * Die Büros der Münchner Volkshochschule befinden sich im Neuen Rathaus, bis sie im Jahr 1960 in der Rheinbergerstraße in der Maxvorstadt eigene Räume beziehen kann.
13. 7 1957 - Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet
München-Maxvorstadt * Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet.
3 1943 - Phosphor- und Sprengbomben zerstören die Bayerische Staatsbibliothek
München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der Bayerischen Staatsbibliothek.
Um 10 2002 - Der Giftschrank in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet
München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet. Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.
1843 - Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek wird vollendet
München-Maxvorstadt * Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird vollendet. Er kostet 1,3 Millionen Gulden.
1966 - Die Bayerische Staatsbibliothek bekommt einen Erweiterungsbau
München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der Bayerischen Staatsbibliothek ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.
1827 - Friedrich von Gärtner soll die Bayerischen Staatsbibliothe bauen
München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der Bayerischen Staatsbibliothek, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.
Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die Staatsbibliothek eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.
8. 7 1832 - Der Grundstein für die Staatsbibliothek wird gelegt
München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt.
1837 - Die Staatsbibliothek wird bezogen
München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante Staatsbibliothek wird bezogen.
1842 - Die Staatsbibliothek ist endgültig fertiggestellt
München-Maxvorstadt * Die Staatsbibliothek in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt.
28. 4 1919 - Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais
München * Am Nachmittag besetzen Kommunisten das Wittelsbacher Palais, den Sitz des Aktionsausschusses.
15. 5 1705 - München wird von den Kaiserlichen belagert
München * Feldmarschall Johann Franz Graf von Gronsfeld rückt mit rund 8.000 kaiserlichen und verbündeten Soldaten sowie Belagerungsgeschützen vor München. Er fordert die sofortige Übergabe und droht andernfalls mit der Beschießung der Stadt. Teile der Bürgerschaft wollen Widerstand leisten, doch Regierung und Stadtmagistrat erkennen die militärische Übermacht und nehmen Verhandlungen auf.
Gronsfeld sichert schriftlich zu, die in München lebenden Söhne Kurfürst Max Emanuels nicht anzutasten und die Rechte der Bürgerschaft zu wahren. Außerdem sollen die Kosten der Einquartierung nicht allein den Bürgern auferlegt, sondern auch vom Hofpersonal, vom Adel und von der Geistlichkeit getragen werden. Daraufhin stimmt die Stadt der kampflosen Übergabe zu.
Ab dem 21. 10 1918 - Fluchtpläne für die königliche Familie werden erarbeitet
München * Fluchtpläne für die königliche Familie werden erarbeitet. Der Zufluchtsort für die königliche Familie soll Würzburg sein. Dorthin will sie sich begeben, falls die bayerische Haupt- und Residenzstadt München beschossen oder gar von Feinden besetzt werden sollte. Alle beweglichen Kostbarkeiten aus der Schatzkammer und der Reichen Kapelle der Residenz werden zum Abtransport verpackt.
Bei einer Revolution könnte nach Einschätzung von Prinzessin Wiltrud alles verloren sein. Dann „sind wir sehr, sehr arm, denn Barvermögen ist wenig da“.
7. 11 1918 - Die königliche Regierung verliert ihre militärische Machtbasis
München-Maxvorstadt * Im Kriegsministerium beraten Vertreter der königlichen Regierung über die Lage. Kriegsminister Philipp von Hellingrath muss gegen 17 Uhr erkennen, dass die Münchner Garnison zur Niederschlagung des Aufstands nicht mehr zuverlässig zur Verfügung steht. Immer mehr Soldaten schließen sich den Revolutionären an. Damit verliert die Monarchie ihre entscheidende militärische Stütze.
Hellingrath gibt einen militärischen Gegenschlag allerdings noch nicht endgültig auf: Nach Mitternacht begibt er sich nach Pasing, um außerhalb Münchens zusammengezogene Truppen gegen die Revolution einzusetzen. Auch dieser Versuch scheitert am folgenden Morgen, als die Soldaten auf die Seite der Revolutionäre übergehen.
In München stellen nur noch die Gewerkschaften eine durchorganisierte Macht dar. Doch deren Mitglieder sind nun nicht mehr bereit, eine Dynastie zu retten, die sich seit Jahrhunderten auf ihre Klassenprivilegien stützte und erst weniger als eine Woche zuvor den parlamentarisch-demokratischen Reformen ihre Zustimmung gab.
14. 6 1838 - Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt
München-Maxvorstadt * Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt in seinem Haus am Karolinenplatz 2.
1846 - Der Historienmaler Heinrich Maria Heß erwirbt die Luisenstraße 33
München-Maxvorstadt * Der Historienmaler Heinrich Maria Heß erwirbt das heutige Anwesen Luisenstraße 33 und baut darauf ein Wohnhaus.
Nach dem 7 1817 - Montgelas lässt sich ein Palais am Karolinenplatz 2 bauen
München-Maxvorstadt * Nach seiner Pensionierung lässt sich Graf Maximilian Joseph von Montgelas ein Palais am Karolinenplatz 2 nach den Plänen von Jean Baptiste Métivier erbauen.
21. 6 1831 - Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt
München-Maxvorstadt * Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt.
18. 10 1918 - Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief
München * Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief ist an „Prinzessin Wiltrud oder Prinzessin Trudl“ adressiert. Wer auch immer den Brief verfasst hat, will der Prinzessin endlich einmal die Wahrheit sagen über ihren Vater König Ludwig III., „den alten Wucherer. Nicht das Land lebt von Euch, sondern ihr lebt vom Land. Gehängt gehört die alte Bande. Geht zu den Preißn […], da gehört ihr hin oder nach Ungarn, Mausefallen verkaufen.“
Prinzessin Wiltrud ist „erschüttert“.
25. 10 1918 - Die letzte Zahlung für die Zivilliste
München-Kreuzviertel * Die Staatskasse weist die Novemberrate für die Zivilliste an. Es wird die letzte derartige Zahlungsanweisung sein.
17. 10 1918 - Drohungen und Drohbriefe an die königliche Familie
München * Prinzessin Wiltrud sieht der politischen Realität ganz bewusst ins Auge, als sie schreibt: „Die politische und militärische Lage ist seit einigen Wochen sehr beunruhigend für uns. […] Unsere Truppen sollen nicht mehr recht kämpfen mögen. Wenn der Geist von 1914 noch in ihnen wäre, würden sie dem Feind besser standhalten können. Die 18-jährigen halten eben viel weniger aus als die Männer von dazumal. […]
Man muss jetzt mit allem rechnen,
- dass der Kaiser und der Kronprinz abdanken müssen,
- dass vielleicht Papa und der Kaiser Karl abdanken müssen,
- dass es Revolution gibt,
- dass die gekrönten Häupter nur eine Rolle der Repräsentation spielen dürfen wie König Georg von England. […]
Die Ungerechtigkeit wird diesmal wohl siegen. […] Deutschland wird sich demokratisieren, Österreich im besten Falle Staatenbund werden. […] Vielleicht ist die Demütigung Deutschlands zum Heil des Volkes, und wenn sich dies in dieser ernsten Zeit fängt, dann kann aus der Rückkehr zur Einfachheit viel Gutes entstehen.“
Vorausgegangen war eine erlebte Situation. Als sie mit ihrem Vater durch die Maximilianstraße fährt, schreit ein Arbeiter: „Dank ab!“. Eine neben ihm stehende Frau hält dem Rufer den Mund zu, um weitere Gefühlsausbrüche zu unterbinden.
1. 8 1914 - Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee
München - Berlin * Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee. König Ludwig III. telegraphiert an Kaiser Wilhelm II. die folgenden Zeilen: „Das bayerische Heer ist heute mit dem Beginn der Mobilisierung unter deinen Befehl als Bundesfeldherr getreten. [...] In dieser Erwartung heiße ich Bayerns Söhne, sich um ihre Fahnen zu scharen, und bitte zu Gott, er möge, wenn der Kampf entbrennt, den deutschen Waffen den Sieg verleihen“.
An die Armee richtete er das Manifest „An mein Heer!“
1861 - Königin Marie gründet das Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern
München * Königin Marie von Bayern ruft das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“ ins Leben und wird in der Ludwigstraße 14 untergebracht.
Ab 1890 - Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
6. 10 1918 - König Ludwig III. ermutigt das bayerische Heer zum weiteren Kampf
München * König Ludwig III. ermutigt das Bayerische Heer zum weiteren Kampf. In den katholischen Kirchen der Stadt werden außerordentliche Kriegsandachten für einen „baldigen und ehrenvollen Frieden“ abgehalten.
Um den 8. 8 1914 - König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern
München * Nur wenige Tage nach Kriegsbeginn fordert König Ludwig III. - im Falle eines deutschen Sieges - die Angliederung des Elsass an Bayern. In einem Brief an den Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg verlangt er ein Kriegsergebnis, das die schweren Blutopfer aufwiege.
3. 11 1939 - Pater Ruppert Mayer wird verhaftet und gefangen gehalten
München-Maxvorstadt * Pater Rupert Mayer wird wegen „Wahrung des Beichtgeheimnisses“ und dem Verdacht konspirativer Kontakte zur Widerstandsgruppe der Monarchistischen Bewegung verhaftet. Er wird zwei Monate im Wittelsbacher-Palais gefangen gehalten.
2. 8 1918 - König Ludwig III. will dem Reich die Treue beweisen
München-Maxvorstadt * Ludwig III. erklärt auf dem Balkon des Wittelsbacher-Palais: „Niemand soll je sagen dürfen, Bayerns König habe auch nur einen Augenblick gezaudert, die Treue zum Reich durch die Tat zu beweisen“.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Architekt: Brüchle August, Dinglreiter Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Architekt: Dinglreiter Ludwig, Brüchle August
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Baustil: Neurenaissance
Architekt: Seybold Ambrosius, Neureuther Gottfried von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Erstellung: 1900
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Architekt: Neureuthers Gottfried von, Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1865
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1931
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Architekt: Schwiening Adolf, Eggers Hartwig
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1901
Baustil: Neurenaissance
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Baustil: Neurenaissance
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1959
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1899
Baustil: spätklassizistisch
Baustil: Jugendstil
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Baustil: Neurenaissance
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1850
Baustil: Jugendstil
Architekt: Mayr Franz Xaver sen., Himbsel Johann Heinrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Architekt: Neureuther Gottfried von, Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1874
Baustil: neubarock
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Baustil: Jugendstil
Baustil: Neurenaissance
Architekt: Gärtner Friedrich von, Bestelmeyer German
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1840
Baustil: Jugendstil
Architekt: Lenbach Franz von, Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Baustil: Neurenaissance
Baustil: Biedermeier
Baustil: Neurenaissance
Architekt: Wirsing Werner, Braun Erik, Ludwig Gordon, Semmler Jakob, Fuchs Wolfgang, Groethuysen Herbert
Erstellung: 1951
Baustil: historisierend
Erstellung: 1850
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 2015
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Architekt: Deiglmayr Ludwig sen.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Architekt: Gärtner Friedrich von, Metzger Eduard, Roth Otto, Wiedemann Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Baustil: Jugendstil
Architekt: Gärtner Friedrich von, Gießl Franz
Baustil: Rundbogenstil
Erstellung: 1839
Architekt: Ziebland Georg Friedrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Baustil: Jugendstil
Baustil: Neurenaissance
Architekt: Gärtner Friedrich von, Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1839
Architekt: Fischer Karl von, Lippe Eduard von der
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Architekt: Wentzel Adolf, Wolfskehl Karl, George Stefan
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Erstellung: 1831
Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Mü Betty, Kurig Raphael, Gasteiger Christian, Zeser Yul, Eding Helmut
2020
| Entfernung | Straße | Name | Von | Bis | Route |
|---|---|---|---|---|---|
| 42 m | Zieblandstraße 11 | Karlstadt Liesl | 1892 | 0 | |
| 109 m | Arcisstraße 46 | Ringelnatz Joachim | 0 | 0 | |
| 118 m | Arcisstraße 44 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1895 | |
| 194 m | Luisenstraße 62 | May Karl | 0 | 0 | |
| 200 m | Heßstraße 34 | Pension Fuchs | 0 | 0 | |
| 204 m | Heßstraße 34 | Klages Ludwig | 1893 | 0 | |
| 214 m | Schellingstraße 62 | Osteria Bavaria | 0 | 0 | |
| 218 m | Schellingstraße 92 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 | |
| 254 m | Zieblandstraße 1 | May Karl | 0 | 0 | |
| 266 m | Heßstraße 46 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 | |
| 274 m | Heßstraße 9 | George Stefan | 1893 | 1894 | |
| 311 m | Heßstraße 5 | Nietsche Friedrich | 0 | 0 | |
| 318 m | Schellingstraße 53 | Ibsen Henrik | 0 | 0 | |
| 319 m | Barer Straße 37 | Graf Oskar Maria | 1919 | 1931 | |
| 344 m | Schellingstraße 50 | Fotoatelier Heinrich Hoffmann | 0 | 0 | |
| 347 m | Schellingstraße 50 | Parteizentrale der NSDAP | 1925 | 1931 | |
| 352 m | Schellingstraße 49 | Strauss Franz Josef | 1915 | 1931 | |
| 357 m | Zieblandstraße 23 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 | |
| 358 m | Schraudolphstraße 36 München 36 | Graf Oskar Maria | 0 | 0 | |
| 372 m | Heßstraße 35 | Drexler Franz | 1899 | 0 | |
| 381 m | Schellingstraße 44 | Strauss Franz Josef | 1931 | 0 | |
| 393 m | Theresienstraße 106 | Kubin Alfred | 0 | 0 | |
| 393 m | Theresienstraße 106 | Heuss Theodor | 0 | 0 | |
| 410 m | Schellingstraße 39 | Druckerei des Völkischen Beobachters | 0 | 0 | |
| 429 m | Blütenstraße 8 | Rilke Rainer Maria | 0 | 0 | |
| 443 m | Schellingstraße 43 | Walser Robert | 1901 | 1902 | |
| 453 m | Schellingstraße 33 | Marc Franz | 0 | 0 | |
| 476 m | Theresienstraße 66 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 | |
| 496 m | Türkenstraße 57 | Simplicissimus | 1903 | 1913 | |
| 497 m | Türkenstraße 69 | Wedekind Frank | 0 | 0 | |
| 497 m | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 508 m | Theresienstraße 63 | Diefenbach Karl Wilhelm | 0 | 0 | |
| 510 m | Agnesstraße 2 | Fauser Jörg | 0 | 0 | |
| 518 m | Türkenstraße 81 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 | |
| 526 m | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | 0 | 0 | |
| 527 m | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 534 m | Augustenstraße 75 | Georg Busch | 1891 | 1909 | |
| 535 m | Türkenstraße 35 | Mann Heinrich | 0 | 0 | |
| 537 m | Schellingstraße 27 | Wedekind Frank | 0 | 0 | |
| 538 m | Türkenstraße 94 | Elser Georg | 0 | 0 | |
| 544 m | Isabellastraße 20 | Lempp Albert | 0 | 0 | |
| 550 m | Türkenstraße 52 | Endell August | 0 | 0 | |
| 557 m | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 | |
| 557 m | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 564 m | Schellingstraße 23 | Ringelnatz Joachim | 1909 | 0 | |
| 577 m | Elisabethstraße 5 | Heß Rudolf | 0 | 0 | |
| 592 m | Theresienstraße 46 | Carossa Hans | 1914 | 1929 | |
| 594 m | Tengstraße 26 | Frank Leonhard | 1950 | 0 | |
| 595 m | Tengstraße 26 | Althaus Peter Paul | 0 | 0 | |
| 595 m | Tengstraße 26 | Hausenstein Wilhelm | 1913 | 1914 | |
| 598 m | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | 0 | 0 | |
| 603 m | Elisabethstraße 13 | Kruk Gregor | 0 | 0 | |
| 610 m | Elisabethstraße 8 | Elsner Gisela | 0 | 0 | |
| 612 m | Türkenstraße 36 | Thoma Ludwig | 0 | 0 | |
| 612 m | Georgenstraße 105 | Mühsam Erich | 1915 | 1919 | |
| 612 m | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | 0 | 0 | |
| 613 m | Gabelsbergerstraße 51 | Lenin Iljitsch Uljanow | 0 | 0 | |
| 634 m | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank | 0 | 0 | |
| 644 m | Amalienstraße 81 | Dietz Elmar | 1923 | 0 | |
| 648 m | Türkenstraße 30 | Wedekind Frank | 0 | 0 | |
| 652 m | Theresienstraße 148 | Heine Thomas Theodor | 1894 | 1901 | |
| 660 m | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | 0 | |
| 661 m | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | 0 | 0 | |
| 661 m | Luisenstraße 22 | Heyse Paul von | 1874 | 1914 | |
| 669 m | Richard-Wagner-Straße 27 | Gerlich Fritz | 0 | 1934 | |
| 692 m | Amalienstraße 48 | Walser Robert | 1900 | 1901 | |
| 693 m | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | 0 | |
| 698 m | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 699 m | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 0 | 1904 | |
| 700 m | Amalienstraße 44 | Klingenbeck Walter | 1924 | 1942 | |
| 705 m | Adalbertstraße 4 | Brenninger Georg | 0 | 0 | |
| 711 m | Barer Straße 19 | Montez Lola | 1847 | 1848 | |
| 714 m | Agnesstraße 48 | Leitl Ludwig | 0 | 0 | |
| 714 m | Agnesstraße 48 | Holthusen Hans Egon | 1950 | 0 | |
| 719 m | Theresienstraße 23 | Morgenstern Christian | 0 | 0 | |
| 724 m | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | 0 | 0 | |
| 727 m | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | 0 | |
| 728 m | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | 0 | |
| 729 m | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 744 m | Schleißheimer Straße 106 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1901 | 1901 | |
| 746 m | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | 0 | 0 | |
| 749 m | Amalienstraße 25 | Café Stefanie | 0 | 0 | |
| 755 m | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | 0 | 0 | |
| 756 m | Gabelsbergerstraße 77 | Corinth Lovis | 1897 | 0 | |
| 757 m | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | 0 | |
| 761 m | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | 0 | 0 | |
| 770 m | Kurfürstenstraße 30 | Kieselbach Luise | 1912 | 1929 | |
| 773 m | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 784 m | Agnesstraße 54 | Spengler Oswald | 1914 | 1925 | |
| 784 m | Schellingstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1900 | 1900 | |
| 788 m | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 788 m | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 790 m | Arcisstrasse 4 | Böcklin Arnold | 0 | 0 | |
| 793 m | Arcisstraße 12 | Führerbau | 1933 | 1945 | |
| 797 m | Richard-Wagner-Straße 7 | Schülein Joseph | 0 | 0 | |
| 803 m | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | 0 | 0 | |
| 815 m | Schleißheimer Straße 34 | Hitler Adolf | 1912 | 1914 | |
| 830 m | Luisenstraße 33 | Lenbach Franz von | 0 | 0 | |
| 857 m | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | 0 | 0 | |
| 871 m | Theresienstraße 9 | Schmeller Johann Andreas | 1836 | 1852 | |
| 877 m | Hohenzollernstraße 61 | Gildo Rex | 0 | 0 | |
| 881 m | Hohenzollernstraße 83 | Hausenstein Wilhelm | 1915 | 1919 | |
| 885 m | Brienner Straße 40 | Görres Joseph | 0 | 0 | |
| 890 m | Hohenzollernstraße 110 | Heisenberg Werner | 0 | 0 | |
| 895 m | Fürstenstraße 6 | Rheinberger Joseph | 1867 | 1901 | |
| 912 m | Ludwigstraße 18 | Scheffel Joseph Viktor | 0 | 0 | |
| 922 m | Hohenzollernstraße 93 | Braun Eva | 1925 | 1935 | |
| 924 m | Briennerstraße 48 | Rilke Rainer Maria | 0 | 0 | |
| 931 m | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 932 m | Briennerstraße 45 | Braunes Haus | 0 | 0 | |
| 933 m | Ludwigstraße 18 | Gärtner Friedrich von | 1914 | 0 | |
| 940 m | Katharina-von-Bora-Straße 10 | Verwaltungsbau der NSDAP | 0 | 1945 | |
| 943 m | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 943 m | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | 0 | 0 | |
| 944 m | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 946 m | Karolinenplatz 1 | Tjutschews Fjodor Iwanowitsch | 1832 | 1835 | |
| 949 m | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | 0 | 0 | |
| 949 m | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 951 m | Luwigstraße 28 | Haus des Deutschen Rechts | 0 | 1945 | |
| 951 m | Karolinenplatz 1 | Kirchmaier Joseph | 1812 | 0 | |
| 956 m | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | 0 | 0 | |
| 961 m | Arcisstraße 12 | Pringsheim Alfred | 0 | 1933 | |
| 964 m | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | 0 | 0 | |
| 966 m | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 966 m | Leopoldstraße 4 | Die Insel | 0 | 0 | |
| 973 m | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | 0 | 0 | |
| 973 m | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | 0 | 0 | |
| 978 m | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | 0 | 0 | |
| 978 m | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | 0 | 0 | |
| 978 m | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | 0 | 0 | |
| 978 m | Augustenstraße 21 | Roth Eugen | 1895 | 0 | |
| 978 m | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 984 m | Leopoldstraße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1919 | 1919 | |
| 986 m | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 986 m | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 990 m | Leopoldstraße 10 | Herzog Wilhelm | 0 | 0 | |
| 991 m | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 994 m | Leopoldstraße 4 | Schröder Rudolf Alexander | 0 | 0 | |
| 994 m | Leopoldstraße 4 | Heymel Alfred Walter | 0 | 0 | |
| 999 m | Brienner Straße 18 | Wittelsbacher Palais | 0 | 0 |