1 1876 - Beginn der Baumaßnahmen für die Kunstakademie
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
Ab 1886 - Die „Raffael-Gobelins“ im neu erbauten Akademiegebäude
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
1825 - Friedrich Gärtner soll einen Neubau für die Akademie errichten
München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste.
21. 7 1895 - Franz Stuck und die Königliche Akademie der bildenden Künste
München-Maxvorstadt * Franz Stuck wird an der Königlichen Akademie der bildenden Künste Nachfolger von Wilhelm von Lindenschmitt.
1 1881 - Die ersten Künstler beziehen die Akademiegebäude
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
1885 - Der Umzug in die Kunstakademie ist abgeschlossen
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
1873 - Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues
München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein.
1826 - Leo von Klenze durchkreuzt Gärtners Akademie-Pläne
München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.
3 1881 - 14 weitere Atelierräume beziehbar
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
1874 - Finanzmittel für den Neubau der Akademie bereitgestellt
München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt.
18. 10 1875 - Erste Entwürfe für den Akademie-Neubau
München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein.
22. 1 1875 - Neureuther wird mit dem Akademie-Neubau beauftragt
München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.
4 1971 - Das „KEKK“ bereichert die Kleinkunstszene
München-Maxvorstadt * Mit dem „KEKK“ [= Kabarett & Engagierte Kleinkunst] entsteht im Saal der legendären Gaststätte „Witwe Bolte“ in der Amalienstraße 87 eine neue Kleinkunstbühne. Initiator ist Helmut Wagner, genannt Helmuth von der Vogelweide.
Junge Kabarettisten, Liedermacher und Schauspieler finden hier eine Auftrittsmöglichkeit abseits der etablierten Bühnen. Das KEKK entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Kleinkunstszene und bringt zahlreiche Künstler hervor, die später weit über München hinaus bekannt werden.
9. 8 1923 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Großfeuer“
München-Maxvorstadt * Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Großfeuer“ im Steinickesaal in der Adalbertstraße 15. Das Stück wird 67 Mal aufgeführt.
11. 6 1999 - Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen.
1840 - Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zum Siegestor
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
16. 7 1871 - Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen durchs Siegestor
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
1938 - Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
1. 11 1852 - Ex-König Ludwig I. schenkt der Stadt München das Siegestor
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
7 1954 - Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
1826 - Erste Planungsvorstellungen zum Bau des Siegestores
München-Maxvorstadt - Schwabing * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.
15. 10 1850 - Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
16. 10 1852 - Nach dem Aufsetzen der Quadriga wird das Siegestor feierlich eröffnet
München-Maxvorstadt - Schwabing * Nach dem Aufsetzen der Quadriga wird das Siegestor feierlich eröffnet.
Um 12 1945 - Der Abriss des Siegestores wird beschlossen
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
21. 1 1975 - „Der lange Weg nach Sacramento“
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
2. 8 1914 - Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München
München * An den Münchner Hochschulen, wozu die Ludwig-Maximilians-Universität, die Technische Hochschule, die Königliche Akademie der Künste und die Königliche Akademie der Tonkünste gehören, sind
- 412 Studierende aus Österreich-Ungarn,
- 376 aus Russland und
- 50 Studenten aus dem Königreich Serbien eingeschrieben.
Diese verlassen die Stadt - aus unterschiedlichen Gründen - umgehend.
26. 7 1847 - Dem Korps Alemannia werden alle Rechte garantiert
München * Dem Korps Alemannia werden alle Rechte garantiert, die auch die anderen Korps haben. Die neue Studentenverbindung Alemannia steht unter dem Schutz der Lola Montez - und versteht sich umgekehrt als ihre Garde. Angeblich sind ihre roten Mützen aus den Unterröcken der Tänzerin geschneidert.
Es wird nicht lange dauern, bis man die Alemannen als „Lolamannen“ diffamiert. Mehr wie achtzehn Mitglieder zählt die Verbindung nie. Wenn sie die Hörsäle betreten, ertönt ein gellendes Pfeifkonzert, weshalb sie sich bevorzugt im Kaffeehaus Rottmann treffen. Es befindet sich gegenüber dem Hofgartencafé von Luigi Tambosi, am anderen Ende des Bazargebäudes.
Der 23-jährige Jurastudent Elias [genannt Fritz] Peißner aus Vilseck in der Oberpfalz ist der leitende Senior der Verbindung. Er hat eine Art Büro im Palais Montez eingerichtet und ist verdächtigt, Lolas Liebhaber zu sein.
29. 7 1871 - Die Universität wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem Rektor
München-Maxvorstadt * Die Universität wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem Rektor.
Ab 1941 - Professor Walther Wüst ist Rektors der Universität München
München-Maxvorstadt * Professor Walther Wüst bekleidet von 1941 bis 1945 das Amt des Rektors der Universität München.
1. 9 1962 - Der AStA veröffentlicht seinen Untersuchungsbericht zu den Krawallen
München-Maxvorstadt * Der Allgemeine Studenten-Ausschuss der Ludwig-Maximilians-Universität veröffentlicht seinen Untersuchungsbericht zu den Schwabinger Krawallen. Er stellt fest, dass es sich dabei insgesamt um keine Studentenunruhen gehandelt hat. Nur an den ersten Protestabenden waren Studenten führend beteiligt. Der Stadtpolizei wird ein „taktisch unkluges Vorgehen“ bescheinigt.
29. 6 1962 - Das Studentenparlament missbilligt das Verhalten der Protestierer
München-Maxvorstadt * Das Studentenparlament der Ludwig-Maximilians-Universität missbilligt das „teilweise kriminelle Verhalten“ einzelner Protestierer. Es schreibt aber die Hauptschuld an den Ausschreitungen bei den Schwabinger Krawallen dem „unklugen und rücksichtslosen Vorgehen der Polizei“ zu.
29. 12 1830 - König Ludwig I. lässt die Universität schließen
München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die Universität schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer Randale von Münchner Studenten gekommen ist.
5. 6 1962 - Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und rund 2.000 Personen
München-Maxvorstadt * Im Anschluss an ein Jazzkonzert kommt es an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und rund 2.000 Personen, als nach dem Ende des Konzerts in der Aula der Universität zahlreiche Konzertbesucher die Musiker auffordern, auf dem Geschwister-Scholl-Platz weiterzuspielen.
Als die mit Buhrufen begrüßte Polizei eintrifft, kommt es zu Rangeleien und zwei Festnahmen. Die Polizei wird von den Protestierern durch eine Blockade am Wegfahren gehindert. Dabei werden auch die Reifen des Einsatzwagens zerstochen.
Die bedrängten Polizisten rufen Verstärkung, die mit zwei Funkstreifenwagen, dem Kleinen und Großen Überfallkommando sowie dem Bereitschaftszug der Stadtpolizeischule am Ort der Auseinandersetzung eintrifft. Der Polizeimacht gelingt es an diesem Abend die Menge zu zerstreuen. Es kommt zu weiteren sieben Festnahmen. Die so Festgesetzten werden alle wegen Auflauf und Landfriedensbruch angezeigt.
Dieses Geplänkel geht als „Unikrawall“ in die Geschichte ein.
24. 5 1965 - Der Brunnen im Hof des Hauses des Rechts
München-Maxvorstadt * Das Hauptwerk des Dichters Dante Alighieri heißt „La Divina Commedia - Die göttliche Komödie“. Den gleichen Namen trägt der neu gestaltete Brunnen im Hof des Hauses des Rechts in der Veterinärstraße 1.
15. 5 1705 - München wird von den Kaiserlichen belagert
München * Feldmarschall Johann Franz Graf von Gronsfeld rückt mit rund 8.000 kaiserlichen und verbündeten Soldaten sowie Belagerungsgeschützen vor München. Er fordert die sofortige Übergabe und droht andernfalls mit der Beschießung der Stadt. Teile der Bürgerschaft wollen Widerstand leisten, doch Regierung und Stadtmagistrat erkennen die militärische Übermacht und nehmen Verhandlungen auf.
Gronsfeld sichert schriftlich zu, die in München lebenden Söhne Kurfürst Max Emanuels nicht anzutasten und die Rechte der Bürgerschaft zu wahren. Außerdem sollen die Kosten der Einquartierung nicht allein den Bürgern auferlegt, sondern auch vom Hofpersonal, vom Adel und von der Geistlichkeit getragen werden. Daraufhin stimmt die Stadt der kampflosen Übergabe zu.
14. 10 1872 - Die Kreislehrerinnenbildungsanstalt zieht in die Ludwigstraße
München-Maxvorstadt * Die Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern hat im Gebäude des Damenstifts an der Ludwigstraße ihre neue Unterkunft gefunden. Die Lehramtsaspirantinnen müssen eine höhere Erziehungs- und Unterrichtsanstalt besuchen und anschließend eine zweijährige Fachausbildung durchlaufen, werden aber nicht in den gleichen Fächern ausgebildet wie die Männer.
Behörden und Lehrer sehen die Frau in der Schule - zwar als einen hübschen, aber dennoch - als Ärgernis erregenden Fremdkörper an. Kritiker betonen, dass der Körper der Lehrerinnen „den Anstrengungen des Schulberufs weniger gewachsen ist als der der Männer. Wir Deutsche aber, die dem konzentrischen Drucke aller Völker Europas ausgesetzt sind, können die Verweiblichung am allerwenigsten brauchen. Wir können uns in unserer Stellung nur halten aufgrund jener harten Männertugenden, die das schönste Erbteil des deutschen Volkes sind.“
- Die Lehrerinnen werden von ihrem männlichen Kollegen verteufelt, obwohl ihr Lohn sowieso schon geringer als der ihrer männlichen Kollegen ist.
- Außerdem haben die meisten weiblichen Lehrkräfte keine feste Anstellung und kommen über die untersten Stufen der Hierarchie nicht hinaus.
- Hinzu kommt noch ein strenges Zölibat, ein Heiratsverbot.
- Das verordnete Eheverbot für die Lehrerinnen ist ein wirksames Mittel, die Quote der weiblichen Lehrkräfte niedrig zu halten.
Die Unvereinbarkeit zwischen Ehe und Lehrberuf wird begründet und verteidigt. So kommt der Bayerische Landtag zur Erkenntnis, dass das Eheverbot „einem dem Interesse der Schule schädlichen Widerstreit zwischen den Pflichten einer Frau als Lehrerin und als Ehefrau“ zuvorkomme.
15. 10 1835 - Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Stift an der Ludwigstraße
München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Stift an der Ludwigstraße.
Ab 1890 - Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
1841 - Das Georgianum zieht in den Neubau an der Ludwigstraße
München-Maxvorstadt * Das Georgianum, das weltweit einzige staatliche Priesterseminar, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.
25. 8 1829 - Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt
München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die Ludwigskirche gelegt.
4. 11 1921 - Die sterblichen Überreste werden in die Ludwigskirche gebracht
München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht.
Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.
1961 - Umzug des Cafés Guglhupf zum Monopteros
München-Maxvorstadt * Nach der Schließung des „Café Guglhupf“ verlegt Fritz Kreutzkamm den Cafébetrieb in einen Behelfsbau an der Königinstraße nahe dem Englischen Garten. Unter dem Namen „Café Monopteros“ entwickelt sich das Kaffeehaus zu einem beliebten Treffpunkt, insbesondere für Studierende. Nachdem für die Königinstraße ein Baustopp verhängt wird und der Fortbestand des Gebäudes gesichert ist, investiert Kreutzkamm in den Standort und führt das Café bis 1975.
Seit dem Jahr 1955 - Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt
München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.
8. 9 1844 - Die Ludwigskirche wird eingeweiht
München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird - nach 15-jähriger Bauzeit - durch Erzbischof Lothar Anselm von Gebsattel eingeweiht. Der ursprüngliche Weihetermin war für den 25. August 1844 vorgesehen, konnte aber nicht eingehalten werden, weshalb weder der sich inzwischen auf einer Badereise befindliche König Ludwig I., noch der Architekt Friedrich von Gärtner und der Innenminister Karl August von Abel daran teilnehmen können.
15. 8 1829 - Grundsteinlegung für die Ludwigskirche
München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt.
6. 9 1915 - Franz Josef Strauß wird in München geboren
München * Franz Josef Strauß, der spätere Bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende, wird in München, in der Schellingstraße 49, geboren.
24. 1 1998 - Fußweg nach Walter Klingenbeck benannt
München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.
19. 1 1988 - Verwaltungsgerichtshof erklärt Bebauungsplan für nichtig
München-Maxvorstadt * Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärt den Bebauungsplan „Westlicher Taxöldener Forst“ für nichtig. Die nuklearspezifischen Risiken der geplanten Wiederaufarbeitungsanlage sind zwar erkannt, aber nicht ausreichend in die bauleitplanerische Abwägung einbezogen worden. Nach Auffassung des Gerichts dürfen diese Fragen nicht vollständig in das parallele atomrechtliche Genehmigungsverfahren verlagert werden.
Das Urteil bedeutet jedoch keinen automatischen vollständigen Baustopp. Die Arbeiten auf dem WAA-Gelände werden auf der Grundlage bereits erteilter Einzelgenehmigungen fortgesetzt. Dennoch erhöht die Entscheidung die rechtliche Unsicherheit des Projekts erheblich.
10. 3 1790 - Gründung der Thier-Arzney-Schule
München-Englischer Garten - Schwabing * Kurfürst Carl Theodor ruft in einem Dekret die „Thier-Arzney-Schule“ ins Leben. Sie soll nicht nur Viehseuchen erforschen und bekämpfen, sondern auch Tierärzte und Schmiede für die Kavallerie ausbilden.
1. 5 1790 - Die Thierartzney-Schule wird in der Gemeinde Schwabing eröffnet
München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Thierartzney-Schule“ wird unter der Leitung des Medizinalrats Professor Dr. med. Anton Will in der sogenannten Jesuitenwasch in der damals noch selbstständigen Gemeinde Schwabing eröffnet.
Die Tierarzneischule beschäftigt sich mit der Bekämpfung einbrechender Viehseuchen sowie der Ausbildung geschickter Tierärzte und guter Huf- und Kurier-Schmiede für die Kavallerie-Regimenter. Der Lehrbetrieb wird aber erst am 1. November aufgenommen.
1. 11 1790 - Der Lehrbetrieb in der Veterinärschule wird aufgenommen
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Lehrbetrieb in der Veterinärschule wird durch den Professor der Tierarzneikunst und Medizinalrat Anton Joseph Will aufgenommen.
1832 - Grundsteinlegung für die Bayerische Staatsbibliothek
München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende Bayerische Staatsbibliothek.
31. 7 1888 - Die Elefanten-Katastrophe
München * Zum Höhepunkt der Centenarfeier, dem drei Kilometer langen Festzug, formieren sich tausende Menschen und Tiere. Der „Künstler- und Handwerkerzug“ beginnt am Karlsplatz-Stachus, führt zum Marienplatz und von da durch die Dienerstraße zum Max-Joseph-Platz. Von hier aus bewegte er sich über den Odeonsplatz zum Siegestor, wo der Zug wendet, um auf der westlichen Straßenseite wieder zurück zur Briennerstraße zu gelangen, von wo aus der Weg weiter zum Königsplatz führen soll.
Die Festzugsgruppe der „Kauf- und Handelsleute“ präsentiert sich dabei mit einem Wagen, zu dem acht indische Elefanten gehören. Diese entstammen einer Leihgabe des Zirkusdirektors Carl Hagenbeck. Beim Umzug durch die Ludwigstraße trotteen die exotischen Tiere gelassen und brav einher. Als der Festzug jedoch am Siegestor eine Schleife macht, treffen die von Berbern berittenen Elefanten auf die als feuerspeienden Drachen dekorierte Straßenlokomotive in der Gruppe der Eisenindustrie. Die Elefanten erschrecken durch ein unachtsames Dampfablassen und von dem Rattern und Gezische des grotesken Vehikels derart, dass sie scheuten und wild trompetend davonrasen. Die aufgescheuchten Elefanten lösen wiederum eine Massenpanik unter den Besuchern aus.
Den Anfang macht ein Elefantenbulle, der wild zu trompeten beginnt, durch die Ludwigstraße nach Norden trampelt und vor der Staatsbibliothek randaliert. Drei Tiere folgen ihm, Panik bricht aus, im Gedränge sterben Menschen. Die Zirkuswärter brauchen die Hilfe der schweren Reiterei, um die Elefanten zu bändigen.
Vier weitere Elefanten nehmen in die entgegengesetzte Richtung Reißaus und verbreiten Angst und Schrecken. Im ungezügelten Galopp rennen sie über die Ludwig- in die Maximilianstraße, steuern den Hofgraben zu, wo sie an der Königlichen Münze das Hauptportal einrennen. Über den Alten Hof laufen sie weiter zum Viktualienmarkt und richten unter den Verkaufsständen verheerende Verwüstungen an. Ein Elefant soll sogar ins Hofbräuhaus gerannt sein, bei denen Münchner Wirtshausbrüder und Elefanten einander Rüssel an Nase begegnen.
Ihr weiterer Weg führt zum Gärtnerplatztheater und von dort zur Auenstraße 46, wo sie sich im Hof einfangen und beruhigen lassen. Später bringt man einen an die Vorgänge erinnernden Gedenkstein an. Immerhin verlieren durch die „Elefanten-Katastrophe“ und der damit verbundenen Massenpanik zwei, nach anderer Quelle vier Menschen ihr Leben. Zudem verursacht sie 42 Verletzte.
3 1943 - Phosphor- und Sprengbomben zerstören die Bayerische Staatsbibliothek
München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der Bayerischen Staatsbibliothek.
Um 10 2002 - Der Giftschrank in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet
München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet. Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.
1843 - Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek wird vollendet
München-Maxvorstadt * Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird vollendet. Er kostet 1,3 Millionen Gulden.
1966 - Die Bayerische Staatsbibliothek bekommt einen Erweiterungsbau
München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der Bayerischen Staatsbibliothek ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.
1827 - Friedrich von Gärtner soll die Bayerischen Staatsbibliothe bauen
München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der Bayerischen Staatsbibliothek, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.
Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die Staatsbibliothek eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.
8. 7 1832 - Der Grundstein für die Staatsbibliothek wird gelegt
München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt.
1837 - Die Staatsbibliothek wird bezogen
München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante Staatsbibliothek wird bezogen.
1842 - Die Staatsbibliothek ist endgültig fertiggestellt
München-Maxvorstadt * Die Staatsbibliothek in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt.
21. 6 1962 - Die Schwabinger Krawalle beginnen
München-Schwabing * An Fronleichnam, einem katholischen Feiertag in Bayern, beginnen die sogenannten „Schwabinger Krawalle“. Das erste Aufeinandertreffen zwischen Polizei und etwa 50 Zuhörern von drei Gitarrenspielern erfolgt gegen 21:45 Uhr - weit weg von jedem Wohnblock - im Englischen Garten am Monopteros. Doch es läuft glimpflich ab, denn die Jugendlichen folgen der Aufforderung der Polizei und gehen auseinander.
Eine knappe halbe Stunde später löst am Wedekindplatz eine andere Streifenwagenbesatzung - ebenfalls ohne größere Probleme - eine aus etwa 150 Personen bestehende Ansammlung auf, die sich um drei Gitarristen gruppiert hat.
Um 22:35 Uhr kommt es an der Leopold-/Ecke Martiusstraße zum dritten Polizeieinsatz und daraus resultierend zur tätlichen Auseinandersetzung zwischen der Polizei und einer aus etwa 200 Personen bestehenden Gruppe, die sich um fünf Gitarristen gebildet hat. Die Band besteht aus den Gymnasiasten Michael Erber und Klaus Olbrich, den Lehrlingen Wolfram Kunkel und Hans (Sitka) Wunderlich und dem jungen Schreiner Rüdiger Herzfeldt. Sie singen und spielen russische Volkslieder.
Nachdem sich einige Anwohner über die Störung der Nachtruhe bei der Polizei beschwert haben, treffen zwei Beamte am „Tatort“ ein und fordern die jungen Gitarrespieler zum Einsteigen in den Funkstreifenwagen auf. Das Einschreiten der Polizei gegen die Musiker wird von den Zuhörern - „spontan und ohne vorherige Planung“ - als Festnahme gedeutet.
Diese artikulieren daraufhin ihren Unmut ziemlich laut und unmissverständlich. Es kommt zu Rangeleien mit den Ordnungshütern, die nun ihrerseits Verstärkung anfordern, nachdem die Randalierer die Luft aus den Reifen des Polizeiautos lassen. Mit einem ersten Gummiknüppeleinsatz kann die Polizei die auf mehrere hundert Menschen angewachsenen Protestierer vom Schauplatz abdrängen. Kaum dass die Polizisten abgerückt sind, läuft eine noch größere Menschenmenge als zuvor (Schätzungen sprechen von 5.000 Personen) auf die Leopoldstraße und blockiert den Auto- und Straßenbahn-Verkehr mit Stühlen und indem sie sich selbst auf der Straße niederlassen.
Erst nach der zweimaligen Räumung der Straße und der Festnahme von 41 Personen erklärt die Polizei um 1:40 Uhr den Einsatz für beendet. Laut Polizeibericht kommen 90 Beamte zum Einsatz. Zwei Protestierer werden nachträglich zur Anzeige gebracht.
18. 8 1853 - Kaiser Franz Joseph I. und Herzogin Elisabeth „Sisi“ verloben sich
Wien - München * An seinem 23. Geburtstag hält der österreichisch-ungarische Kaiser Franz Joseph I. um die Hand seiner Cousine Herzogin Elisabeth „Sisi“ in Bayern an. In der Überzeugung „einem Kaiser von Österreich gibt man keinen Korb“ stimmt das herzogliche Haus der Verlobung zu. Herzog Max in Bayern und die kaiserliche Administration einigen sich auf eine Mitgift in Höhe von 50.000 Gulden, dazu Kleider und Schmuck.
8. 6 1945 - Der Soldatensender AFN nimmt seinen Betrieb auf
München-Maxvorstadt * Der Soldatensender American Forces Network - AFN nimmt von der Kaulbachstraße 15 aus seinen Betrieb auf. Die technischen Einrichtungen sind vorhanden, weil die Gauleiter Adolf Wagner und Paul Giesler ihre Informationen von hier aus über Kabel direkt zum Sender Ismaning übertragen haben.
1922 - Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli bewohnt das Seyssel-Palais
München-Maxvorstadt * Bis 1925 bewohnt der päpstliche Nuntius“Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., während des Umbaus der Nuntiatur in der Brienner Straße die Räume des Seyssel-Palais in der Kaulbachstraße 13.
1950 - Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13
München-Maxvorstadt * Ein Jahr nach der Gründung der BRD werden offizielle diplomatische Beziehungen mit Frankreich aufgenommen. Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13, die zuvor der NS-Ministerpräsident Ludwig Sieber bewohnt hat.
Das Französische Konsulat sieht ihre Hauptaufgabe in der Wiederbelebung der durch den Krieg zerrissenen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.
8. 6 1933 - Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord
München-Maxvorstadt * Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung im Gartenhaus der Kaulbachstraße 12 Selbstmord. Nach den Reichstagswahlen im März 1933 wurden viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Schutzhaft genommen. Auch Toni Pfülf war vorübergehend wegen „Aufforderung der Arbeiterschaft zum Widerstand gegen das NS-Regimes“ verhaftet worden.
1861 - Königin Marie gründet das Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern
München * Königin Marie von Bayern ruft das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“ ins Leben und wird in der Ludwigstraße 14 untergebracht.
14. 9 1949 - Die Internationale Jugendbibliothek öffnet seine Pforten
München-Maxvorstadt * Die Internationale Jugendbibliothek in der Kaulbachstraße 11 öffnet seine Pforten. Sie ist das Werk der Kinderbuchautorin und Journalistin Jella Lepmann, die als Jüdin 1936 Deutschland verlassen muss.
Um 1823 - Nikolaus Freiherr von Maillot de la Treille lässt sich ein Schlösschen erbauen
München-Englischer Garten - Schwabing * Der baierische Kriegsminister Nikolaus Freiherr von Maillot de la Treille lässt sich von dem Architekten Jean Baptiste Métivier am Westrand des Englischen Gartens ein Schlösschen im Stil der italienischen Renaissance erstellen.
Es befindet sich an der Stelle des heutigen Verwaltungsgebäude der Generaldirektion der Allianz-Versicherung.
11 1799 - Die Militärgärten werden vom Englischen Garten abgetrennt
München-Englischer Garten * Die Militärgärten werden abgeschafft, dem Hoffuttermeisteramt unterstellt und vom Englischen Garten abgetrennt.
28. 9 1921 - Generalleutnant Otto Hermann von Lossow übernimmt die 7. Division
München * Generalleutnant Otto Hermann von Lossow übernimmt die Befehlsgewalt über die in Bayern stationierte 7. Division.
25. 8 1919 - Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der Reichswehr
Berlin - München * Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der Reichswehr.
8. 7 1789 - Die ersten Pflanzungen werden im Militärgarten vorgenommen
München-Englischer Garten * Unter dem Kommando von Benjamin Thompson nehmen Soldaten die ersten Pflanzungen für den Militärgarten vor.
1. 10 1933 - Wilhelm Adam wird Kommandierender General im Wehrkreis VII
München * Kommandierender General im Wehrkreis VII wird Wilhelm Adam.
1960 - Die Volkshochschule in der Rheinbergerstraße
München-Maxvorstadt * Die Büros der Münchner Volkshochschule befinden sich im Neuen Rathaus, bis sie im Jahr 1960 in der Rheinbergerstraße in der Maxvorstadt eigene Räume beziehen kann.
1. 10 1935 - General Walter von Rückenau übernimmt den Wehrkreis VII
München * Nachfolger von Wilhelm Adam als Kommandierender General im Wehrkreis VII wird General Walter von Rückenau, der als einer der wenigen Vertrauten Adolf Hitlers im Generalstab gilt.
5. 10 1868 - Der Alte Nördliche Friedhof wird eingeweiht
Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein.
10. 8 1790 - Die Verwaltung und Benutzung des Englischen Gartens wird geregelt
München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor erlässt eine „Spezialresolution“, die die Verwaltung und Benutzung des Englischen Gartens und aller darin befindlichen Grundstücke und Gebäude regelt.
21. 6 1831 - Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt
München-Maxvorstadt * Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt.
14. 7 1789 - Der Sturm auf die Bastille fördert den Englischen Garten
Paris * Mit dem Sturm auf die Bastille beginnt in Paris die Französische Revolution. Durch dieses Ereignis wird das Militärgarten-Projekt in München [= Englischer Garten] zu einem Politikum, das in aller Eile realisiert werden muss.
7. 1 1800 - Aus den Militärgärten wird die Schönfeldwiese
München-Englischer Garten * Das Gelände der Militärgärten wird wieder mit dem Englischen Garten vereinigt und daraus eine ausgedehnte längliche Wiesenfläche, die Schönfeldwiese, angelegt.
Um 1979 - Das erste frei zugängliche innerstädtische Nacktbadegebiet der Welt
München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird für seine Nacktbadenden bekannt. Aus anfänglichen Verboten wird schnell eine offizielle Duldung – damit entsteht das erste frei zugängliche innerstädtische Nacktbadegebiet der Welt.
1. 5 1791 - Im Englischen Garten wird ein Manöver abgehalten
München-Englischer Garten * Im Englischen Garten wird ein Manöver abgehalten. Aus ganz Baiern beteiligen sich von jedem Regiment eine Kompanie. Das sind 1.500 Mann, davon 300 zu Pferd. Das Manöver dauert bis zum 29. Juni.
23. 7 1863 - Der erste - öffentliche - Zoo Münchens wird eröffnet
München-Schwabing * Der erste - öffentliche - Zoo in München wird eröffnet. Er ist auf Initiative des Münchner Großhändlers Benedikt Benedikt in einem von ihm erstandenen Gelände am Englischen Garten entstanden.
Die Münchner Presse feiert den neuen Zoologischen Garten: „Während andere Weltstädte, wie London, Paris, Brüssel, Amsterdam, Wien, Berlin, Frankfurt und Dresden längst ihre Tiergärten hatten, war der Münchner darauf angewiesen, zu warten, bis irgend ein Menageriebesitzer seine hölzerne Baracke vor dem Karlstor aufgeschlagen hat, und wo man im Gedränge meist bei großer Hitze und höchst unangenehmen Gerüchen nur vorübergehend die seltenen ausländischen Tiere beschauen konnte. Dieses ist nun anders geworden; auch München hat nun einen Tiergarten ganz eigener Art erhalten, es hat einen neuen Vergnügungsort gewonnen, der allgemeine Anerkennung verdient, denn er verbindet Belehrung und Unterhaltung, wie keiner in der ganzen Stadt, und wird mit Recht ein Lieblingsplatz der intelligenten Bevölkerung werden.“
1 1863 - Zukäufe für den Zoologischen Garten
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Großhandelsaufmann Benedikt Benedikt vergrößert durch Zukäufe sein für einen Zoologischen Garten vorgesehenes Grundstück am Westrand des Englischen Gartens. Es hat jetzt die Größe von sechs Fußballfeldern und ist damit etwa ein Zehntel des heutigen Tierparks Hellabrunn.
Die landschaftliche Anlage des Zoologischen Gartens übernimmt der königliche Hofgärtner August Klein. Die Bauten erstellt der Münchner Architekt Carl Schönhammer. Als nächstes werden Tiere angeschafft, die das Münchner Klima vertragen müssten.
29. 5 1960 - Das Kavallerie-Denkmal vor dem Hauptstaatsarchiv wird enthüllt
München-Maxvorstadt * Das Kavallerie-Denkmal vor dem Hauptstaatsarchiv wird enthüllt. Der Wehrmachtsgeneral a.D. Dietrich von Saucken lobt dabei die Eigenschaft der „Deutschen Soldatenpferde“ und die sich daraus ergebenden Charaktereigenschaften: „Fromm, willig und ausdauernd bis zum letzten Atemzug“, lautet seine Analyse.
Der Entwurf zu dem überlebensgroßen, ungesattelten Bronzepferd stammt von dem Bildhauer Bernhard Bleeker, der schon den toten Soldaten im Kriegerdenkmal im Hofgarten geschaffen hat.
1. 7 1982 - Eine neue Nacktbadeverordnung für einen hüllenfreien Aufenthalt
München-Englischer Garten * Der Stadtrat beschließt die Nacktbadeverordnung. Ab sofort darf man legal auf der Schönfeldwiese [= „Poebene“] und in der Schwabinger Bucht komplett hüllenfrei liegen, sitzen und herumtollen.
25. 5 1790 - Die erste groß angelegte Besichtigungsfahrt durch den Englischen Garten
München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor unternimmt eine erste groß angelegte Besichtigungsfahrt im offenen Gartenwagen durch den neu angelegten Englischen Garten. Doch noch ist der Park für die Öffentlichkeit gesperrt.
Der Bericht der ersten Spazierfahrt erwähnt eine Vieharzneyschule, eine Baumschule, eine Schweizerey, eine Schäferey und eine Ackerbauschule. Diese Einrichtungen sind als Lehr- und Musterbetriebe konzipiert und sollen die Landbevölkerung mit den neuesten Anbau- und Zuchtmethoden vertraut machen.
21. 8 1866 - Der Zoo des Kaufmanns Benedikt Benedikt ist bankrott
München-Englischer Garten * Der Zoo des Kaufmanns Benedikt Benedikt am Westrand des Englischen Gartens ist nach drei Jahren schon wieder bankrott. Die Versteigerung des auf 118.000 Gulden geschätzten Geländes wird anberaumt, doch es findet sich kein Käufer. Das Gelände übernimmt die Stadt, die Wirtschaftsgebäude werden für den Betrieb eines Kaffeehauses verpachtet.
13. 10 1831 - Das Herzog-Max-Palais wird bezogen
München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße.
11. 10 1725 - Die neue Münchner Burgfriedensgrenze
München * Eine Hofkommission und Vertreter der Stadt umreiten die neue Münchner Burgfriedensgrenze.
7. 11 1724 - Münchens Burgfriedensgrenze wird neu geregelt
München * Kurfürst Max Emanuel bestätigt den Münchner Burgfrieden mit veränderten Grenzen.
Ursprünglich reicht der zum Hoheitsgebiet der Stadt zugerechnete Burgfrieden im Norden bis unmittelbar vor das Dorf Schwabing. Das Leprosenhaus am heutigen Nicolaiplatz gehörte noch zum Stadtgebiet. Von dort aus zieht sich die Stadtgrenze etwas südöstlich zur heutigen Veterinärstraße, überquert hier den Schwabinger Bach und in schnurgerader Richtung die Hirschau bis zur Isar. Da aber Kurfürst Max Emanuel souverän über die Hirschau als Jagdgebiet verfügen will, klammert er das Gebiet aus dem Münchner Burgfrieden aus und erklärt: „Wür aber ersagte Hirschau Uns zu Unseren fürstlichen Jagden und Lust specialiter gnädigst reserviert haben.“
Mit der Ausgemeindung der Hirschau aus dem Burgfrieden der Stadt verläuft nun die Stadtgrenze vom Schwabinger Bach aus stark südöstlich bis etwa an die Stelle des heutigen Monopteros, in dessen Nähe sich heute auch die Burgfriedenssäule mit der Nummer 12/13 befindet. Für die Ausgemeindung der Hirschau aus dem Stadtgebiet Münchens wird die Stadt durch die Eingemeindung der drei Mühlen am Dreimühlenbach, der Schwalbensteinmühle, der Au- oder Papiermühle und der Brudermühle entschädigt. Gleichzeitig wird das Lehel der städtischen Gewalt unterstellt. Eine schriftliche Fixierung des Münchner Burgfriedens erfolgt aber erst zwölf Jahre später.
13. 8 1789 - Der Auftrag zur umgehenden Verwirklichung des Englischer Gartens
München-Englischer Garten - Hirschanger * Kurfürst Carl Theodor unterzeichnet ein Dekret, wonach er „den hiesigen Hirsch-Anger [...] zur allgemeinen Ergötzung für Dero Residenzstadt München herstellen zu lassen, und diese schönste Anlage der Natur dem Publikum in ihrem Erholungs-Stunden nicht länger vor zu enthalten gnädigst gesonnen“ sei.
Sir Benjamin Thompson erhält den Auftrag, den Landschaftspark unverzüglich zu verwirklichen. Der geplante Volksgarten wird zunächst Theodors-Park, später Englischer Garten genannt.
1803 - Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die Oberaufsicht über das Gartenwesen
München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig Sckell wird die Oberaufsicht über das gesamte Gartenwesen übertragen. Der von Rumford angelegte Theodor-Park war - wenn auch dem allgemeinen Publikum gestiftet - in seiner Ausstattung doch auf eine Gesellschaft abgestimmt, die eher im höfischen Leben beheimatet ist.
31. 12 1988 - Der Englische Garten hat eine Größe von 373,44 Hektar
München-Englischer Garten * Der Englische Garten hat eine Größe von 373,44 Hektar. Zum Vergleich:
- Central-Park in New York = 335 Hektar,
- Hyde-Park in London = 125 Hektar.
1793 - Der erste Führer des neu angelegten Englischen Gartens erscheint
München-Englischer Garten * Der erste Führer des neu angelegten englischen Gartens oder Theodors Park zu München erscheint.
19. 8 1798 - Rumford wird Bevollmächtigter Minister Baierns am Großbritannischen Hof
München - London * Sir Benjamin Thompson Reichsgraf von Rumford wird zum Bevollmächtigten Minister Baierns am Kgl. Großbritannischen Hofe ernannt und verlässt deshalb Baiern. Die Oberaufsicht über den Ausbau des Englischen Gartens gibt er gleichzeitig an seinen Nachfolger Reinhard Freiherr von Werneck ab.
Bis 1982 - Pferdehaltung zur Bewirtschaftung der Baumschule
München-Englischer Garten * Zur Bewirtschaftung der Baumschule und zum Einsammeln von Abfällen werden im Englischen Garten Pferde gehalten.
24. 7 1988 - Ein bisher noch nie erlebter Verlust von Altbäumen
München-Englischer Garten * Ein Gewittersturm und das große Ulmen-Sterben fordert im Englischen Garten einen bisher noch nie erlebten Verlust von Altbäumen. Die Abendzeitung ruft anschließend zu einer Baumspendeaktion auf. Damit können über 4.000 Bäume gepflanzt werden.
1947 - Eine Ulmen-Krankheit vernichtet 6.000 Bäume
München-Englischer Garten * Eine Ulmen-Krankheit vernichtet im Englischen Garten 6.000 Bäume.
1387 - Das Jagdrevier des baierischen Herrscherhauses wird erstmals erwähnt
München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Aw vor dem Schwäbinger Tor“, das unmittelbar an die Münchner Residenz anschließende Jagdrevier des baierischen Herrscherhauses, wird erstmals erwähnt.
- Der stadtnahe Teil führt den Namen Hirschanger mit dem Hirschangerwald.
- Flussabwärts, auf der Höhe von Schwabing, schließt sich die Hirschau an.
20. 6 1789 - Kurfürst Carl Theodor ordnet die Verwirklichung der Militärgärten an
München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor beauftragt Sir Benjamin Thompson mit der Verwirklichung der Militärgärten. Er soll den Platz bestimmen, ausstecken, unter die Regimenter aufteilen und von ihnen bearbeiten lassen. Die Grundstückseigentümer werden finanziell entschädigt.
9. 8 1795 - Eine festliche Veranstaltung im Englischen Garten
München-Englischer Garten * Aus Anlass der Vermählung des 70-jährigen pfalz-baierischen Kurfürsten Carl Theodor mit der 18-jährigen Erzherzogin Maria Leopoldine aus dem Hause Österreich-Este hält der kurfürstliche Hof im Englischen Garten eine festliche Veranstaltung ab. Ausgerichtet wird das Fest vom Reichsgrafen von Rumford.
Es gibt Lustfahrten auf dem See, einen „Tanz der neun Musen“ im Apollotempel, die „Vorstellung einer baierisch-ländlichen Nationalhochzeit“, Musik und Tanz und viele andere Vergnügungen. Zum Ausklang wird der ganze Park mit tausenden Lampions beleuchtet. Außerdem hält ein „Chinese im Nationalkostüm“ eine Huldigungsrede für das Kurfürstenpaar.
Die jugendliche „Landesmutter“ ist jedoch durch „eine Unpässlichkeit an der Teilnahme verhindert“.
1809 - Pläne für eine Walhalla im Englischen Garten
München-Englischer Garten * Pläne für eine zum Andenken der „großen Teutschen“, einer Walhalla im Englischen Garten entstehen.
Um das Jahr 1820 - „Hier will das Volk gesehen, gefallen und bewundert werden“
München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig von Sckell schreibt über den Englischen Garten: „Hier will das Volk gesehen, gefallen und bewundert werden, alle Stände müssen sich also da versammeln und in langen bunten Reihen bewegen und die frohe Jugend unter ihnen hüpfen können“.
1794 - Großes Fest im Englischen Garten
München-Englischer Garten * Widerwillig kehrt Sir Benjamin Thompson Graf von Rumford von seinem Erholungsurlaub von Italien nach München zurück. Da ihn eine - hauptsächlich aus Bettlern bestehende - Menschenmenge freundlich empfängt, organisiert er zum Dank eine großes Fest im Englischen Garten. 30.000 Besucher kommen. Ochsen werden gebraten und Bierfässer angezapft, Musikkapellen spielen und Lampions brennen.
28. 2 1990 - Der Orkan Wiebke wütet über Deutschland
Deutschland - Schweiz - Österreich - München-Englischer Garten * Der Orkan „Wiebke“ wütet über Deutschland, Teilen der Schweiz und Österreichs. In der Folge fallen rund 70 Millionen Festmeter Sturmholz an, was ungefähr der doppelten Holzmenge entspricht, die üblicher Weise im normalen Holzeinschlag erarbeitet wird. Auch der Baumbestand im Englischen Garten ist stark betroffen.
9. 12 1799 - Der Wirtschaftsbetrieb Englischer Garten
München-Englischer Garten * Die beiden im Jahr 1798 errichteten Säge- und Mahlmühlen werden ebenfalls dem Wirtschaftsbetrieb Englischer Garten einverleibt.
Nach 6 1945 - Der Englische Garten wird intensiv landwirtschaftlich genutzt
München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird noch lange Zeit nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs intensiv landwirtschaftlich genutzt.
- Auf dem Hirschanger werden 93.000 Kubikmeter Schutt gelagert.
- Die Schönfeldwiese ist von Splitterschutzgräben durchzogen.
- 680 Bombentrichter hat der Bombenkrieg alleine im Englischen Garten hinterlassen.
1972 - Erneute Erweiterung des Englischen Gartens
München-Englischer Garten * Das 3,6 Hektar große Rattenhuber-Grundstück wird als Parkfläche im Englischen Garten angelegt.
1797 - Freiherr Werneck wird die Intendanz des Englischen Gartens übertragen
München-Englischer Garten * „Zur Ausfüllung seiner Mußestunden“ erhält Reinhard Freiherr von Werneck die Intendanz des Englischen Gartens übertragen.
7. 3 1793 - Der Englische Garten wird offiziell eröffnet
München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird für die Bevölkerung offiziell zum allgemeinen Besuch geöffnet.
3 1799 - Der Englische Garten ist dem kurfürstlichen Kabinett unterstellt
München-Englischer Garten * Der Englische Garten ist inzwischen nicht mehr der Militärbehörde, sondern dem kurfürstlichen Kabinett unterstellt.
- Reinhard Freiherr von Werneck ist hauptamtlicher Direktor des 375 Morgen großen Englischen Gartens.
- Er untersteht aber dem zum Gartenbaudirektor für die Rheinpfalz und ganz Baiern ernannten Friedrich Ludwig Sckell.
Werneck achtet hauptsächlich auf die wirtschaftliche Rentabilität der Gartenanlage. Durch landwirtschaftliche Einrichtungen soll sich das Gartenprojekt selbst tragen - und möglichst sogar einen Gewinn erwirtschaften.
Dies will Werneck durch die Erweiterung der Wiesen- und Waldflächen, durch eine Vergrößerung des Viehbestandes und den Ausbau der Ökonomie und der Mühlen erreichen. Die Ökonomie und die Schweizerey wird dem Englischen Garten einverleibt.
19. 5 2014 - Markus Söder eröffnet das Jubiläum des Englischen Gartens
München-Englischer Garten - Lehel * Heimatminister Markus Söder eröffnet am Chinesischen Turm - als Chef der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen - an diesem absolut unhistorischen Datum - die Feierlichkeiten zum 225. Jubiläum des Englischen Gartens.
24. 3 1789 - Platzsuche für den geplanten Militärgarten
München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor fordert den Münchner Magistrat auf, für die Verwirklichung eines Militärgartens einen geschützten Platz ausfindig zu machen. Da es der Stadtverwaltung mit der Durchführung des von Thompson vorgelegten Planes nicht eilig ist, schreitet der Minister selbst zur Tat.
Er hält die Gegend um den Hirschanger vor dem Schwabinger Tor, ein bisher lediglich zur kurfürstlichen Jagd genutztes Stück Land, das zum Teil außerhalb des Münchner Burgfriedens liegt und damit dem Einfluss und der Polizeigewalt des Münchner Magistrats entzogen ist, als am besten geeignet.
10. 8 1807 - Friedrich Ludwig Sckell ist unzufrieden mit dem Englischen Garten
München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig Sckell fertigt für den Englischen Garten einen Plan B, den er gemeinsam mit Plan A samt einer erläuternden Denkschrift dem König überreicht. Darin drückt er seine Unzufriedenheit mit der Art der Bepflanzung, der er das Fehlen von „pittoresken Ansichten“ vorwirft, und der architektonischen Gestaltung der zumeist aus Holz errichteten Parkbautenaus. Diese sind nach seiner Meinung weder stabil genug gebaut, noch entsprechen sie der „reinen Baukunst“.
Den Chinesischen Turm will er sofort abreißen lassen, da „der Chinesische Geschmack der Baukunst keine Nachahmung verdienet, und wenn einst dieser ganz faul seyn wird, und abgebrochen werden muß, Kein anderer mehr erbauet werden dürfte“.
31. 12 1825 - Der Englische Garten hat eine Größe von 231 Hektar
München-Englischer Garten * Der Englische Garten hat eine Größe von 231 Hektar.
Um 1965 - Eine eigene Kuh für die Beschäftigten des Englischen Gartens
München-Englischer Garten * Bis zur Mitte der 1960er Jahre wird für die Milchversorgung der Beschäftigten des Englischen Gartens eine eigene Kuh gehalten.
1889 - Das Fahren mit dem Rad ist im Englischen Garten verboten
München-Englischer Garten - München-Graggenau - München-Haidhausen - Bogenhausen * Das Rad fahren im Englischen Garten, in den Maximiliansanlagen und im Hofgarten ist untersagt. Auch viele Straßen der Innenstadt sind für Velocipedisten tagsüber nur zu Fuß zu benutzen, das Rad muss geschoben werden.
7. 8 1789 - Hofgärtner Friedrich Ludwig Sckell wird nach München berufen
München * Der Schwetzinger Hofgärtner Friedrich Ludwig Sckell wird von Kurfürst Carl Theodor nach München berufen, um unter der Oberaufsicht von Sir Benjamin Thompson Entwürfe zur Anlage des Englischen Gartens zu entwerfen. Sckell zeichnet „gleich in der Natur selbst“ den Verlauf des ersten Weges und steckt die Grenzen der Ehren Pflanzungen aus.
8 1964 - Ein Sturm entwurzelt 450 alte Bäume im Englischen Garten
München-Englischer Garten * Ein Sturm entwurzelt 450 alte Bäume im Englischen Garten.
31. 12 1893 - Der Englische Garten umfasst 272,40 Hektar
München-Englischer Garten * Der Englische Garten umfasst 272,40 Hektar.
26. 7 1792 - Kaiser Franz II. besichtigt den neu angelegten Englischen Garten
München-Englischer Garten * Kaiser Franz II. besichtigt den neu angelegten Englischen Garten.
2011 - Der Englische Garten, eine der weltweit größten Parkanlagen
München-Englischer Garten * Wenn man die Maximiliansanlage, den Hofgarten und den Finanzgarten hinzu zählt, umfasst der Englische Garten eine Fläche von über 417 Hektar.
- Die drei Bäche (Schwabinger Bach, Eisbach und Oberstjägermeisterbach) haben eine Länge von 8,5 Kilometern.
- Von den 16 Hektar Wasserflächen ist der Kleinhesseloher See mit acht Hektar das größte Gewässer.
- Das 78 Kilometer lange Wegenetz (davon 12 Kilometer Reitwege) beinhaltet auch über 100 Brücken und Stege.
1793 - Das Amphitheater im Englischen Garten entsteht
München-Englischer Garten - Schwabing * Nördlich des Rumford-Hauses im Englischen Garten - in der Umgebung der Martiusbrücke nahe der Königinstraße - entsteht das Amphitheater mit einem Durchmesser von 180 Fuß = ~ 60 Meter.
22. 6 1962 - Die Schwabinger Krawalle gehen weiter
München-Schwabing * Freitag. Die Schwabinger Krawalle gehen weiter. Ab 21 Uhr laufen „unzählige junge Leute [...] immer weiter in die Fahrbahn hinein“ und blockieren damit die Leopoldstraße. Nach Beschwerdeanrufen trifft die Polizei ein.
Der Münchner Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel und der Polizeipräsident Manfred Schreiber sprechen mit den Protestierenden. Letztlich werden sie aber von den 10.000 Anwesenden niedergeschrieen und ausgepfiffen, weshalb es zur zweiten gewaltsamen Räumung der Leopoldstraße kommt.
Die Auseinandersetzungen dauern bis in die frühen Morgenstunden an. Laut Polizeibericht kommen über 100 Polizisten zum Einsatz, die 24 Protestierer festnehmen und vier weitere nachträglich zur Anzeige bringen.
26. 6 1962 - 250 Demonstranten treffen sich am Monopteros
München-Lehel - Englischer Garten * Am Monopteros im Englischen Garten treffen sich rund 250 Protestierer zu einer vom Ortnungsamt verbotenen Kundgebung. Doch statt der Protestkundgebung wird über die Ereignisse der Schwabinger Krawalle diskutiert und in einer Resolution eine genaue Überprüfung der Vorfälle und die Kennzeichnung der Polizisten mit Dienstnummern gefordert. Die Versammlung wird aufmerksam von der Polizei beobachtet.
Der Allgemeine Studenten-Ausschuss der Ludwig-Maximilians-Universität distanziert sich per Flugblatt von den Protesten.
1832 - Ein künstlicher Hügel wird im Englischen Garten aufgeschüttet
München-Englischer Garten - Lehel * Ein künstlicher Hügel wird im Englischen Garten aufgeschüttet. Ziegelfundamente in fast gleicher Höhe wie der Monopteros selbst, geben dem Kunstberg den nötigen Halt. Der Hügel besteht aus Ziegelsteinen, Resten der Stadtbefestigung und angefallenem Erdreich.
1836 - Die Bauarbeiten am Monopteros beginnen
München-Englischer Garten - Lehel * Die Bauarbeiten am Monopteros, auf dem durch Menschenhand künstlich aufgeschütteten Hügel, beginnen. Die Arbeiten dauern bis 1837. Der Architekt ist Leo von Klenze.
Heute geht hier der Blick geht über die „Po-Ebene“, weil sich hier das bevorzugte Revier der sich hüllenlos sonnenden Parkbesucher befindet.
29. 4 1791 - Das Rumford-Haus im Englischen Garten wird errichtet
München-Lehel * Das Rumford-Haus im Englischen Garten, errichtet nach den Plänen des Baumeisters Johann Baptist Lechner, ist fertiggestellt. Im Hauptschloss befindet sich ein großer Speisesaal, denn das Bauwerk dient während der Militärübungen im Nordteil des Englischen Gartens als Offiziers-Casino.
Dieser Militärsaal erhält später den Namen Rumfordsaal.
16. 10 1836 - Die Alte Pinakothek wird eröffnet
München-Maxvorstadt * Die Alte Pinakothek an der Barer Straße wird eröffnet. Aus dem überreichen Gemäldebestand können nur 1.300 Bilder gezeigt werden.
4. 7 1966 - Steine und Tintenfässer fliegen gegen das US-Generalkonsulat
München-Maxvorstadt * Am amerikanischen Unabhängigkeitstag demonstrieren Kriegsgegner gegen den Vietnamkrieg, in den Amerika 1963 militärisch eingegriffen hat. Steine und Tintenfässer fliegen gegen das Gebäude. Das Generalkonsulat in München wird zum Symbol eines US-Imperialismus und damit zur Zielscheibe zahlreicher Protestaktionen.
28. 8 2022 - Klimaaktivisten kleben sich an Rubens-Gemälde
München-Maxvorstadt * Zwei Aktivisten der „Letzten Generation“ kleben sich in der Alten Pinakothek an das Gemälde „Der bethlehemitische Kindermord“ von Paul Rubens aus dem 17. Jahrhundert.
1790 - Der Gotische Pavillon im Englischen Garten entsteht
München-Englischer Garten - Lehel * In der Nähe der Wirtschaft des Chinesischen Turms entsteht der Gotische Pavillon. Der Holzbau wird von der Münchner Bevölkerung ebenso exotisch und bizarr betrachtet wie die chinesische Baukunst. Er verschwindet - wie die meisten Holzkostruktionen - bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
16. 7 1989 - Wiederbelebung des Kocherlballs am Chinesischen Turm
München-Englischer Garten - Lehel * Zur 200-Jahr-Feier des Englischen Gartens wird die Tradition des Kocherlballs am Chinesischen Turm wiederbelebt. An jedem dritten Sonntag im Juli, um 6 Uhr früh, treffen sich Münchner Traditionalisten und sonstiges Partyvolk zum Tanz bei Volksmusikklängen. Um 10 Uhr endet die Veranstaltung.
Ab 1954 - Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms renoviert
München-Englischer Garten - Lehel * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms lässt den Monopteros, das Rumford-Denkmal und die Figur des Harmlos instandsetzen.
1960 - Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms löst sich auf
München-Englischer Garten * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms löst sich auf.
12. 7 1951 - Gründung des Vereins zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms
München - Englischer Garten * Gründung des „Vereins zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms“.
2013 - Am Chinesischen Turm befindet sich der zweitgrößte Biergarten
München-Englischer Garten - Lehel * Am Chinesischen Turm im Englischen Garten befindet sich der mit rund 7.000 Plätzen zweitgrößte Biergarten Münchens.
29. 3 1790 - Der Chinesische Turm bekommt seinen Abschlussknopf
München-Englischer Garten - Lehel * Auf den „kinesischen thurn“ im Englischen Garten wird vom Kupferschmied Michael Leithner der Knopf angebracht.
1974 - Der Chinesische Turm erhält eine neue Schindelbedeckung
München-Lehel - Englischer Garten * Der Chinesische Turm erhält eine neue Schindelbedeckung.
1904 - Der Kocherlball wird aus Mangel an Sittlichkeit polizeilich verboten
München-Englischer Garten - Lehel * Der sogenannte Kocherlball am Chinesischen Turm im Englischen Garten wird aus „Mangel an Sittlichkeit“ polizeilich verboten. Bis dahin vergnügten sich sonntags ab fünf Uhr früh die Dienstboten.
6. 9 1952 - Der wiederhergestellte Chinesische Turm wird der Öffentlichkeit übergeben
München-Englischer Garten - Lehel * Der wiederhergestellte Chinesische Turm im Englischen Garten wird der Öffentlichkeit übergeben. Er ist in seiner äußeren Erscheinung eine ziemlich genaue Rekonstruktion des ursprünglichen Bauwerks.
Um 9 1789 - Der Chinesische Turm im Englischen Garten entsteht
München-Englischer Garten - Lehel * Nach Entwürfen des aus Mannheim stammenden Militärarchitekten Joseph Frey entsteht im Englischen Garten der Chinesische Turm. Die Initiative für den exotischen Turm geht von Sir Benjamin Thompson aus.
13. 7 1944 - Der Chinesische Turm wird von Bomben getroffen
München-Englischer Garten - Lehel * Der Chinesische Turm im Englischen Garten wird von Bomben getroffen und brennt vollständig nieder.
1. 4 1792 - Die Gaststätte beim Chinesischen Turm wird eröffnet
München-Englischer Garten - Lehel * Die Gaststätte beim Chinesischen Turm wird eröffnet. Damit steht die Gartenanlage endlich der Öffentlichkeit zur Verfügung.
1912 - Die Gaststätte am Chinesischen Turm geht in Betrieb
München-Englischer Garten - Lehel * Die Chinesische Wirtschaft aus dem Jahr 1790 wird durch die noch heute stehende Gaststätte am Chinesischen Turm ersetzt.
4 1972 - Auf einer Insel im See entsteht das Japanische Teehaus
München-Englischer Garten - Lehel * Hinter dem Haus der Kunst entsteht auf einer Insel im See das Japanische Teehaus.
1972 - Dr. Soshitsu Sen stiftet das Japanische Teehaus
München-Englischer Garten - Lehel * Im Olympiajahr stiftet Dr. Soshitsu Sen, der Großmeister der Urasenke Teeschule aus Kyoto/Japan, das Japanische Teehaus, verbunden mit der Auflage, dass dort die japanische Teezeremonie unterrichtet und vorgeführt wird.
1790 - Südlich des Chinesischen Turms entsteht die Chinesische Wirtschaft
München-Englischer Garten - Lehel * Die Aufbauarbeiten am Chinesischen Turm sind abgeschlossen. Südlich des China-Turms entsteht die Chinesische Wirtschaft. Es ist ein Rechteckbau mit vier niedrigen Eckpavillons, sowie Haupt- und Nebengebäuden aus Holz mit den charakteristisch geschweiften Dächern. Im Inneren befindet sich sogar ein „Porcellain-Zimmer“.
1856 - Das Karussell am Chinesischen Turm entsteht
München-Lehel * Das Karussell am Chinesischen Turm entsteht. (Nicht schon 1823!)
Bis 1973 - 38 Masttiere werden in den Ställen der Ökonomiegebäude gehalten
München-Englischer Garten - Lehel * 38 Masttiere werden in den Ställen der Ökonomiegebäude beim Chinesischen Turm gehalten.
1912 - Nahe dem Chinesischen Turm wird ein neues Karussell errichtet
München-Englischer Garten - Lehel * Nahe dem Chinesischen Turm wird ein neues Kinder-Karussell errichtet. Es ersetzt das Alte aus dem Jahr 1856.
1790 - Die Schwaige mit den Ökonomiegebäuden wird erbaut
München-Englischer Garten - Lehel * Zwischen 1790 und 1791 wird die Schwaige mit den Ökonomiegebäuden hinter dem Gasthaus am Chinesischen Turm nach Plänen von Johann Baptist Lechner erbaut. Sie sind „zur Errichtung einer sogenannten Schweizerey [Hornviehzucht] von wenigstens 60 Stücken bestimmt“.
1934 - Ausbau der Omnibusstraße durch den Englischen Garten
München-Englischer Garten - Lehel - Schwabing * Ausbau der Omnibusstraße durch den Englischen Garten zwischen Martiusbrücke und Oettingnstraße.
1913 - Das Karussell am Chinesischen Turm geht in Betrieb
München-Englischer Garten - Lehel * Das heutige Karussell am Chinesischen Turm, ein Gemeinschaftswerk des Schwabinger Bildhauers Joseph Erlacher und des Dekorationsmalers August Julier, geht in Betrieb und dreht noch heute seine Runden.
1792 - Die Ökonomiegebäude bei der Schwaige werden erweitert
München-Englischer Garten - Lehel * Die Ökonomiegebäude bei der Schwaige im Englischen Garten werden erweitert.
1797 - Ein Weiher in der Nähe des heutigen Wasserfalls
München-Englischer Garten - Lehel * In der Nähe des heutigen Wasserfalls im Englischen Garten wird ein Weiher angelegt.
2009 - Ein Film über die Surfszene am Eisbach
München-Englischer Garten - Lehel * Bjoern Richie präsentiert seinen Dokumentarfilm „Keep surfing“ über die Surfszene am Eisbach.
1791 - Der Apollo-Tempel erhält eine geschnitzte Statue
München-Englischer Garten - Lehel * Der Apollo-Tempel im Hirschangerwald erhält seine vom kurfürstlichen Hofbildhauer Josef Nepomuk Muxel geschnitzte Statue.
Um 9 1789 - Ein Apollo-Tempel als Staffage-Bau im Englischen Garten
München-Englischer Garten - Lehel * Nach Planungen des Ingenieur-Lieutenants beim Hofkriegsrat, Johann Baptist Lechner, entsteht ein Apollo-Tempel als Staffage-Bau im Englischen Garten .
- Das von spiegelnden Wassern umgebene Hein-Heiligtum befindet sich im alten Hirschangerwald auf einer Halbinsel.
- Der Rundtempel mit Dorischer Ordnung ist im wesentlichen eine Holzkonstruktion.
- Die Gebälkzone und das Kuppelinnere sind zum Teil gemauert, zum Teil aus stuckiertem Holz.
- Die Kuppelabdeckung besteht aus Blech.
- Seinen Standort nimmt heute die Steinerne Bank ein.
25. 6 1962 - Rund 2.500 Protestierer versammeln sich an der Leopoldstraße
München-Schwabing * Montag. Rund 2.500 Protestierer versammeln sich an der Leopoldstraße. Mehrere hundert Jugendliche blockieren erneut den Verkehrauf dem Boulevard. Gegen 1 Uhr räumt die Polizei die Straße. Rund 200 Protestierer werden „eingekesselt“ und anschließend festgenommen, darunter auch der spätere RAF-Terrorist Andreas Baader. Damit enden die Schwabinger Krawalle. Laut Polizeibericht kommen an diesem Tag rund 360 Polizisten zum Einsatz. 35 Protestierer werden festgenommen, sieben nachträglich zur Anzeige gebracht. Darüber hinaus werden über 200 Anwesende zur Personalienfeststellung kurzfristig in Gewahrsam genommen.
Dass die Stadtpolizei an allen Tagen keine Wasserwerfer einsetzt, liegt an der in der Leopoldstraße verkehrenden Straßenbahn. Man hätte nämlich aus Sicherheitsgründen die Strom führenden Oberleitungen außer Betrieb nehmen müssen. Außerdem befürchtet man angesichts der sommerlichen Temperaturen, dass ein Wasserwerfer zur weiteren „Erheiterung“ der Protestierenden beigetragen hätte.
Fazit: Gegen 248 Personen werden Ermittlungen wegen der Beteiligung an den Schwabinger Krawallen aufgenommen. Darunter finden sich lediglich 13 Frauen. Fast drei Viertel der Verfahren werden eingestellt. 54 Angeklagte werden verurteilt; es gibt 13 Freisprüche. Das Durchschnittsalter der Verurteilten liegt bei 22 Jahren.
Von den jungen Berufstätigen werden auffällig viele verurteilt. Während aus dem akademischen Nachwuchs nur jeder Zehnte eine Strafe erhält, ist es bei den Nichtakademikern nahezu jeder Zweite. Es werden sechs Gefängnisstrafen zwischen drei und dreizehn Monaten ausgesprochen, wovon fünf auf Nichtakademikern fallen. Die Geldstrafen liegen zwischen 40 und 1.000 DMark. Die Jungakademiker kommen mit Geldbußen und Strafen auf Bewährung davon.
Gegen Angehörige der Stadtpolizei werden 143 Verfahren eröffnet. Lediglich 14 Polizisten werden aber mit Anklagen konfrontiert. Vier Ordnungshüter werden rechtskräftig verurteilt. Darunter ist nur ein Stadtpolizist, der an den Einsätzen vor Ort beteiligt war. Die drei Anderen sind als Aufseher in der Polizeihaftanstalt tätig.
Der Bezirksausschuss Schwabing-Freimann protestiert in einer Resolution gegen die Ausschreitungen, die das „Machwerk verantwortungsloser, ortsfremder Elemente“ gewesen sei und bedankt sich ausdrücklich bei der Münchner Polizei für das mutige und tatkräftige Einschreiten.
1838 - Die Steinerne Bank wird statt des Apollo-Tempels errichtet
München-Englischer Garten - Lehel * Der im Hirschangerwald gelegene Apollo-Tempel wird wegen Baufälligkeit entfernt. Dafür entsteht an gleicher Stelle ein anderes Idyll: die Steinerne Bank, die Leo von Klenze nach Art einer griechischen „Exedra“ errichtet.
1807 - Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel abreißen lassen
München-Englischer Garten - München-Lehel * Friedrich Ludwig Sckell will den Apollo-Tempel wegen seiner missglückten Proportionen sowie der schlechten Bauweise abreißen lassen. Er wird aber noch vermutlich bis 1838 stehen bleiben.
24. 5 1804 - Der Grundstein für das Palais Salabert wird gelegt
München-Graggenau * Der Grundstein für das Palais Salabert, dem heutigen Prinz-Carl-Palais, wird gelegt. Das Gartenpalais wird nach Plänen von Carl von Fischer erbaut.
10. 4 1806 - Johann Peter von Langer wird Direktor der Kunstakademie
München * Johann Peter von Langer, der bis dahin die Akademie in Düsseldorf geleitet und gerade die Sicherstellung der Kunstschätze in Düsseldorf und in Schloss Bensberg überwacht hat, wird zum Direktor der neu zu gründenden Akademie der Bildenden Künste berufen und erhält zugleich den Auftrag, deren Verfassung auszuarbeiten.
1868 - Die Königlich-Ethnographische Sammlung wird öffentlich
München-Graggenau * Die Königlich-Ethnographische Sammlung zieht in das Galeriegebäude der Hofgartenarkaden und wird erstmals öffentlich zugänglich. Damit entwickelt sie sich zu einem Museum im heutigen Sinn. Fast sechs Jahrzehnte bleibt sie dort, doch die stetig wachsenden Bestände machen die Räume bald zu klein. Ein neuer Standort wird notwendig.
20. 1 1890 - Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München
München-Graggenau * In der Galeriestraße 15a eröffnet die Berliner Firma Siemens & Halsk" mit zwei Mitarbeitern seine erste Niederlassung außerhalb Preußens. Das Zwei-Personen-Büro teilen sich der Ingenieur Adalbert Planck, ein Bruder des späteren Nobelpreisträgers Max Planck, und eine Sekretärin.
7. 10 1918 - In der Schwabinger Ursulakirche werden drei große Glocken abgenommen
München-Schwabing * In der Schwabinger Ursulakirche werden drei große Glocken zur Verwendung als Kriegsmaterial abgenommen.
6. 8 1877 - Die Polytechnische Schule wird zur Technischen Hochschule
München-Maxvorstadt * Die Polytechnische Schule wird in Technische Hochschule in München umbenannt.
Ab 1778 - Öffentliche Zugänglichkeit zur Kunst jetzt auch in München
München * Nach seinem Amtsantritt als pfalz-baierischer Kurfürst führt Carl Theodor sein Konzept zur Zugänglichkeit von Kunst für ein breiteres Publikum auch in München ein.
1. 6 1808 - Gründung der Königlichen Akademie der Bildenden Künste
München * Die Königliche Akademie der Bildenden Künste wird in München gegründet. Als ihr erster Direktor wird der inzwischen in den Adelsstand erhobene und aus Düsseldorf stammende Johann Peter von Langer ernannt.
1783 - Eine öffentlich zugängliche Galerie
München-Graggenau * Die von Kurfürst Carl Theodor eingerichtete Gemäldegalerie im Galeriegebäude des Hofgarten bietet Platz für rund 700 Werke. Per Erlass legt er fest, dass die Sammlung frei zugänglich ist und damit allen Interessierten offen steht.
4. 11 1788 - Erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie
München-Graggenau * Im Galeriegebäude am Hofgarten wird die erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie, einer Vorläuferin der späteren Kgl. Akademie der bildenden Künste, abgehalten.
14. 5 1808 - Konstitutionsurkunde für die Akademie der Bildenden Künste
München * König Max I. Joseph unterzeichnet die Konstitutionsurkunde, mit der die bestehende Akademie der Bildenden Künste [= Zeichnungsschule] reformiert werden soll.
Um 3 1799 - Kurfürst Max IV. Joseph fördert die Künstlerausbildung
München-Graggenau * Kurz nach seinem Regierungsantritt beabsichtigt Kurfürst Max IV. Joseph die Neuordnung der Künstlerausbildung.
Ab 1777 - Ein modernes Museumskonzept im 18. Jahrhundert
München-Graggenau * Der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor lässt für seine umfangreichen, aus baierischem und pfälzischem Besitz vereinten Gemäldesammlungen im mittleren Abschnitt der nördlichen Arkaden des Hofgarten ein Galeriegebäude errichten: die Hofgarten-Galerie, die als öffentliches Museum dient.
Der rund 175 Meter lange Bau ist schmal und funktional gehalten. Sein Architekt, Karl Albrecht von Lespilliez, konzipiert im Obergeschoss ausreichend tiefe Räume für die Präsentation der Gemälde. Anders als zuvor üblich entsteht hier kein einzelner, langgestreckter Saal, sondern eine Abfolge unterschiedlich großer Ausstellungsräume.
Auch bei der Beleuchtung geht Lespilliez neue Wege: Hoch an beiden Längsseiten angebrachte Fenster sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung und einen steilen Lichteinfall. Dadurch lassen sich die Bilder nahezu ohne störende Reflexionen betrachten.
Neben der Gemäldegalerie bietet das Gebäude Raum für einen Graphiksaal, Teile der kurfürstlichen Bibliothek sowie eine Mal- und Zeichenschule. So verwirklicht Carl Theodor sein Ziel, am Hofgarten einen zentralen Ort für Kunstförderung und öffentliche Bildung zu schaffen.
28. 8 1658 - Ein Festumzug zu Ehren des neugekrönten Kaisers
München-Maxvorstadt * Kurfürst Ferdinand Maria veranstaltet zu Ehren des neu gekrönten Kaisers Leopold I. den Festumzug „Applausi festivi barriera“ mit anschließendem Turnier. Kaiser Leopold I. macht auf seiner Rückreise von den Krönungsfeierlichkeiten in Frankfurt vom 26. August bis 4. September in München Station.
1779 - Die Gemäldegalerie an der Nordseite des Hofgartens
München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des Hofgartens eine Gemäldegalerie anbringen. Davon hat die Galeriestraße ihren Namen.
1815 - Der Große Wasserfall wird von Menschenhand erschaffen
München-Englischer Garten - Lehel * Der Große Wasserfall an der Kreuzung des Schwabinger Bachs und des Eisbachs wird geschaffen. Seither stürzen die durch ein Stauwehr zurückgehaltenen Wassermassen über von Menschenhand platzierte Felsen. Die Szenerie erinnert an ein romantisches Landschaftsgemälde.
Architekt: Neureuther Gottfried von, Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1874
Architekt: Gärtner Friedrich von, Metzger Eduard, Roth Otto, Wiedemann Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Baustil: Neurenaissance
Architekt: Gärtner Friedrich von, Bestelmeyer German
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1840
Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Baustil: Neurenaissance
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Architekt: Schwiening Adolf, Eggers Hartwig
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1901
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1800
Erstellung: 1800
Erstellung: 1899
Erstellung: 1899
Baustil: Neurenaissance
Architekt: Gärtner Friedrich von, Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1839
Architekt: Mayr Franz Xaver sen., Himbsel Johann Heinrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Baustil: Neurenaissance
Architekt: Defregger Hans, Pixis Oskar
Baustil: Historismus
Erstellung: 1924
Baustil: Neurenaissance
Baustil: Jugendstil
Architekt: Gärtner Friedrich von, Gießl Franz
Baustil: Rundbogenstil
Erstellung: 1839
Baustil: Neurenaissance
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Erstellung: 1850
Baustil: Neurenaissance
Architekt: Wiedemann Josef
Erstellung: 1900
Erstellung: 1724
Baustil: Jugendstil
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Carl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1927
Architekt: Branca Alexander von
Erstellung: 1957
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Baustil: Neurenaissance
Architekt: Wentzel Adolf, Wolfskehl Karl, George Stefan
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Baustil: neuklassizistisch
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1929
Erstellung: 1860
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1800
Erstellung: 1789
Erstellung: 1800
Erstellung: 1901
Baustil: Jugendstil
Architekt: Dinglreiter Ludwig, Brüchle August
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Baustil: Biedermeier
Architekt: Brüchle August, Dinglreiter Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Baustil: Neurenaissance
Baustil: spätklassizistisch
Baustil: Jugendstil
Baustil: Neurenaissance
Architekt: Stöhr Karl, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Baustil: Jugendstil
Baustil: Jugendstil
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1897
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1800
Erstellung: 1875
Baustil: Neurenaissance
Architekt: Neureuthers Gottfried von, Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1865
Architekt: Wahl Alfred, Bluhm Alexander
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1893
Erstellung: 1860
Architekt: Stadler Toni
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Erstellung: 1931
Baustil: Jugendstil
Architekt: Fischer Karl von, Gablonsky Fritz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Erstellung: 1800
Baustil: Klassizismus
Architekt: Wahl Alfred, Bluhm Alexander
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1893
Architekt: Lang Heinrich, Liebergesell und Lehmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Architekt: Seybold Ambrosius, Neureuther Gottfried von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
| Entfernung | Straße | Name | Von | Bis | Route |
|---|---|---|---|---|---|
| 29 m | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | 0 | |
| 44 m | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | 0 | |
| 60 m | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | 0 | 0 | |
| 62 m | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | 0 | |
| 89 m | Adalbertstraße 4 | Brenninger Georg | 0 | 0 | |
| 102 m | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank | 0 | 0 | |
| 130 m | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | 0 | 0 | |
| 193 m | Amalienstraße 81 | Dietz Elmar | 1923 | 0 | |
| 196 m | Türkenstraße 94 | Elser Georg | 0 | 0 | |
| 210 m | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | 0 | 0 | |
| 210 m | Türkenstraße 81 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 | |
| 214 m | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 234 m | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | 0 | |
| 235 m | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | 0 | |
| 236 m | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 237 m | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | 0 | 0 | |
| 245 m | Leopoldstraße 4 | Die Insel | 0 | 0 | |
| 247 m | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 0 | 1904 | |
| 248 m | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 253 m | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | 0 | 0 | |
| 257 m | Luwigstraße 28 | Haus des Deutschen Rechts | 0 | 1945 | |
| 268 m | Türkenstraße 69 | Wedekind Frank | 0 | 0 | |
| 272 m | Leopoldstraße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1919 | 1919 | |
| 273 m | Leopoldstraße 4 | Schröder Rudolf Alexander | 0 | 0 | |
| 273 m | Leopoldstraße 4 | Heymel Alfred Walter | 0 | 0 | |
| 275 m | Leopoldstraße 10 | Herzog Wilhelm | 0 | 0 | |
| 282 m | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | 0 | 0 | |
| 295 m | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | 0 | 0 | |
| 296 m | Schackstraße 4 | Münter Gabriele | 0 | 0 | |
| 297 m | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 297 m | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 313 m | Blütenstraße 8 | Rilke Rainer Maria | 0 | 0 | |
| 317 m | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 | |
| 317 m | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 320 m | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 320 m | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | 0 | 0 | |
| 328 m | Kaulbachstraße 63 | Reventlow Franziska zu | 1903 | 1906 | |
| 342 m | Türkenstraße 57 | Simplicissimus | 1903 | 1913 | |
| 347 m | Kaulbachstraße 69 | Defregger Franz von | 0 | 0 | |
| 352 m | Kaulbachstraße 63 | Brecht Bertold | 1918 | 0 | |
| 359 m | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 360 m | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 367 m | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 | 0 | |
| 369 m | Kaulbachstraße 62 | Schaumann Ruth | 0 | 0 | |
| 380 m | Amalienstraße 48 | Walser Robert | 1900 | 1901 | |
| 386 m | Schellingstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1900 | 1900 | |
| 388 m | Schellingstraße 23 | Ringelnatz Joachim | 1909 | 0 | |
| 389 m | Kaulbachstraße 68 | Klabund | 1904 | 1904 | |
| 389 m | Kaulbachstraße 68 | Marc Franz | 1905 | 1907 | |
| 390 m | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | 0 | 0 | |
| 394 m | Schellingstraße 27 | Wedekind Frank | 0 | 0 | |
| 398 m | Kaulbachstraße 68 | Fassbinder Rainer Werner | 0 | 0 | |
| 417 m | Kaulbachstraße 41 | Bierbaum Otto Julius | 0 | 0 | |
| 429 m | Amalienstraße 44 | Klingenbeck Walter | 1924 | 1942 | |
| 430 m | Königinstraße 69 | Althaus Peter Paul | 0 | 0 | |
| 437 m | Schellingstraße 33 | Marc Franz | 0 | 0 | |
| 458 m | Schellingstraße 39 | Druckerei des Völkischen Beobachters | 0 | 0 | |
| 458 m | Kaulbachstraße 77 | Kutscher Arthur | 1916 | 1920 | |
| 463 m | Schellingstraße 44 | Strauss Franz Josef | 1931 | 0 | |
| 469 m | Kaulbachstraße 35 | Huch Ricarda | 0 | 0 | |
| 471 m | Kaulbachstraße 35 | Dauthendey Max | 0 | 0 | |
| 472 m | Ludwigstraße 18 | Scheffel Joseph Viktor | 0 | 0 | |
| 480 m | Türkenstraße 52 | Endell August | 0 | 0 | |
| 481 m | Schraudolphstraße 36 München 36 | Graf Oskar Maria | 0 | 0 | |
| 482 m | Ludwigstraße 18 | Gärtner Friedrich von | 1914 | 0 | |
| 483 m | Schellingstraße 43 | Walser Robert | 1901 | 1902 | |
| 484 m | Kaulbachstraße 90 | Ende Michael | 1935 | 1944 | |
| 487 m | Schellingstraße 50 | Parteizentrale der NSDAP | 1925 | 1931 | |
| 487 m | Türkenstraße 35 | Mann Heinrich | 0 | 0 | |
| 489 m | Schellingstraße 50 | Fotoatelier Heinrich Hoffmann | 0 | 0 | |
| 498 m | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 498 m | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | 0 | |
| 499 m | Schellingstraße 49 | Strauss Franz Josef | 1915 | 1931 | |
| 511 m | Zieblandstraße 1 | May Karl | 0 | 0 | |
| 524 m | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 533 m | Schellingstraße 53 | Ibsen Henrik | 0 | 0 | |
| 546 m | Giselastraße 15 | Bleeker Bernhard | 0 | 0 | |
| 546 m | Giselastraße 15 | Mann Thomas | 1898 | 1901 | |
| 553 m | Königinstraße 24 | Althaus Peter Paul | 0 | 0 | |
| 557 m | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 557 m | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 561 m | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 573 m | Königin Straße 85 | Erbslöh Adolf | 1916 | 1934 | |
| 573 m | Barer Straße 37 | Graf Oskar Maria | 1919 | 1931 | |
| 578 m | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | 0 | 0 | |
| 583 m | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | 0 | 0 | |
| 584 m | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | 0 | 0 | |
| 585 m | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | 0 | 0 | |
| 585 m | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | 0 | 0 | |
| 585 m | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | 0 | 0 | |
| 594 m | Schellingstraße 62 | Osteria Bavaria | 0 | 0 | |
| 596 m | Giselastraße 23 | Werefkin Marianne von | 1896 | 1914 | |
| 606 m | Kaulbachstraße 15 | Kaulbach Friedrich August von | 0 | 0 | |
| 606 m | Kaulbachstraße 15 | Wagner Adolf | 0 | 0 | |
| 608 m | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 610 m | Giselastraße 23 | Jawlensky Alexel von | 0 | 0 | |
| 613 m | Theresienstraße 46 | Carossa Hans | 1914 | 1929 | |
| 613 m | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 614 m | Türkenstraße 36 | Thoma Ludwig | 0 | 0 | |
| 616 m | Theresienstraße 23 | Morgenstern Christian | 0 | 0 | |
| 620 m | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | 0 | 0 | |
| 624 m | Amalienstraße 25 | Café Stefanie | 0 | 0 | |
| 627 m | Königinstraße 25 | Ziegler Klara | 0 | 0 | |
| 628 m | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | 0 | 0 | |
| 629 m | Theresienstraße 9 | Schmeller Johann Andreas | 1836 | 1852 | |
| 630 m | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 631 m | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 0 | 0 | |
| 636 m | Gedonstraße 8 | Troendle Hugo | 0 | 0 | |
| 636 m | Gedonstraße 8 | Hoerschelmann Rolf von | 0 | 0 | |
| 639 m | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 1936 | 1944 | |
| 644 m | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 645 m | Arcisstraße 46 | Ringelnatz Joachim | 0 | 0 | |
| 647 m | Gedonstraße 4 | Quidde Ludwig | 0 | 0 | |
| 651 m | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | 0 | 0 | |
| 653 m | Heßstraße 5 | Nietsche Friedrich | 0 | 0 | |
| 655 m | Arcisstraße 44 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1895 | |
| 662 m | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | 0 | 0 | |
| 669 m | Kaulbachstraße 12 | Augsburg Anita | 0 | 0 | |
| 669 m | Kaulbachstraße 12 | Pfülf Toni | 0 | 1933 | |
| 671 m | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 681 m | Türkenstraße 30 | Wedekind Frank | 0 | 0 | |
| 683 m | Kaulbachstraße 10 | Troost Paul Ludwig | 1912 | 1934 | |
| 683 m | Kaulbachstraße 10 | Kaulbach Wilhelm von | 0 | 0 | |
| 684 m | Theresienstraße 66 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 | |
| 688 m | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | 0 | 0 | |
| 688 m | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 | |
| 692 m | Heßstraße 9 | George Stefan | 1893 | 1894 | |
| 695 m | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | 0 | 0 | |
| 697 m | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | 0 | 0 | |
| 700 m | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | 0 | 0 | |
| 700 m | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 701 m | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 704 m | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 706 m | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | 0 | 0 | |
| 712 m | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 718 m | Zieblandstraße 11 | Karlstadt Liesl | 1892 | 0 | |
| 722 m | Trautenwolfstraße 6 | Becher Johannes R. | 0 | 0 | |
| 734 m | Fürstenstraße 6 | Rheinberger Joseph | 1867 | 1901 | |
| 735 m | Trautenwolfstraße 8 | Organisation Consul (O. C.) | 0 | 0 | |
| 742 m | Agnesstraße 2 | Fauser Jörg | 0 | 0 | |
| 751 m | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | 0 | 0 | |
| 751 m | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 753 m | Kurfürstenstraße 30 | Kieselbach Luise | 1912 | 1929 | |
| 754 m | Schönfeldstraße 4 | Dülfer Martin | 0 | 0 | |
| 757 m | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 0 | 1944 | |
| 776 m | Ludwigstraße 13 | Reichsbank-Hauptstelle | 0 | 1945 | |
| 776 m | Schönfeldstraße 9 | Spitzeder Adele | 1871 | 0 | |
| 777 m | Ludwigstraße 13 | Elisabeth von Österreich-Ungarn | 1837 | 1854 | |
| 784 m | Nikolaiplatz 1 | Seidl Ina | 1903 | 1907 | |
| 791 m | Hohenzollernstraße 23 | Pieper Reinhard | 0 | 0 | |
| 796 m | Hohenzollernstraße 21 | Münter Gabriele | 0 | 0 | |
| 796 m | Hohenzollernstraße 21 | Obrist Hermann | 0 | 0 | |
| 797 m | Nikolaiplatz 1 | Mann Julia | 1901 | 1903 | |
| 804 m | Elisabethstraße 8 | Elsner Gisela | 0 | 0 | |
| 807 m | Nikolaiplatz 1 | Seidel Ina | 1903 | 1907 | |
| 809 m | Maria-Josepha-Straße 26 | Friedenthal Richard | 0 | 0 | |
| 810 m | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 810 m | Elisabethstraße 5 | Heß Rudolf | 0 | 0 | |
| 811 m | Hohenzollernstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1898 | 1899 | |
| 813 m | Hohenzollernstraße 31 | Ringelnatz Joachim | 1920 | 1930 | |
| 813 m | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 815 m | Schönfeldstraße 17 | Ibsen Henrik | 1875 | 0 | |
| 815 m | Schönfeldstraße 17 | Ibsen Henrik | 0 | 0 | |
| 829 m | Isabellastraße 20 | Lempp Albert | 0 | 0 | |
| 838 m | Hohenzollernstraße 56 | May Karl | 0 | 0 | |
| 850 m | Maria-Josepha-Straße 8 | Loeb James | 0 | 0 | |
| 862 m | Hohenzollernstraße 12 | Bonsels Waldemar | 0 | 0 | |
| 863 m | Maria-Josepha-Straße 5 | Simm Franz | 1882 | 1918 | |
| 868 m | Ludwigstraße 2 | Zentralministerium | 0 | 1945 | |
| 872 m | Friedrichstraße 34 | Hoffmann Heinrich | 0 | 1945 | |
| 874 m | Heßstraße 34 | Pension Fuchs | 0 | 0 | |
| 876 m | Friedrichstraße 34 | Langheinrich Max | 0 | 0 | |
| 877 m | Leopoldstraße 41 | Reventlow Franziska zu | 1910 | 1910 | |
| 881 m | Heßstraße 34 | Klages Ludwig | 1893 | 0 | |
| 889 m | Luisenstraße 62 | May Karl | 0 | 0 | |
| 899 m | Von-der-Tann-Straße 15 | Fotostudio Elvira | 1897 | 1944 | |
| 903 m | Siegesstraße 4 | Bonsels Waldemar | 0 | 0 | |
| 933 m | Elisabethstraße 13 | Kruk Gregor | 0 | 0 | |
| 940 m | Schellingstraße 92 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 | |
| 956 m | Fendstraße 6 | Ullmann Regina | 1902 | 1923 | |
| 957 m | Galeriestraße 4 | Ausstellung Entartete Kunst | 0 | 0 | |
| 968 m | Leopoldstraße 51 | George Stefan | 1900 | 1903 | |
| 969 m | Mandlstraße 8 | Gulbransson Olaf | 1905 | 1909 | |
| 969 m | Mandlstraße 8 | Langen Albert | 1906 | 1909 | |
| 975 m | Hohenzollernstraße 61 | Gildo Rex | 0 | 0 | |
| 975 m | Heßstraße 46 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 | |
| 981 m | Mandlstraße 10 | Nonnenbruch Max | 1902 | 0 | |
| 985 m | Leopoldstraße 51 | Wolfskehl Karl | 1900 | 1904 | |
| 988 m | Kaiserstraße 46 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1900 | 1901 | |
| 1,00 km | Werneckstraße 19 | Reventlow Franziska zu | 1899 | 1901 |