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Münchner Zeitensprünge

10. 5 1933 - Die Bücherverbrennung auf dem Königsplatz

München-Maxvorstadt * Um 19:45 Uhr beginnt im Lichthof der Universität München eine „Feier der nationalen Revolution“ statt. Die Festrede hält Kultusminster Hans Schemm. Eingerahmt von der „Egmont-Ouvertüre“ folgt die Übergabe des neuen Studentenrechts, ein Treuegelöbnis, ein „Appell an die studentische Verantwortung“ und schließlich das Absingen des „Horst-Wessel-Liedes“. Im Anschluss an die Feier beginnt ein Großer Fackelzug. Dazu werden ab 20:30 Uhr am rückwärtigen Ausgang der Universität gegen Gutschein Fackeln ausgegeben.

Um 22:00 Uhr bewegt sich der Fackelzug in Richtung Königsplatz. Die freiwilligen und begeisterten Teilnehmer in Uniform oder dunklem Anzug ziehen an der mit einer roten Flammenkette geschmückten Feldherrnhalle vorbei zum mit Flaggen und Pylonen festlich ausgestatteten Königsplatz, wo um 23:30 Uhr circa 50.000 überwiegend akademisch gebildete Nationalsozialsten und ihre Sympathisanten einen großen „Verbrennungsakt“ beginnen.

Auf dem Rasen vor der heutigen Antikensammlung am Königsplatz ist ein riesiger Scheiterhaufen aus Holz und Stroh errichtet worden. Zunächst hält ein studentischer Funktionär eine Ansprache zur „Ausmerzung undeutscher Schriften“. Danach werfen uniformierte Studenten unter Verlesung von „Feuersprüchen“ die mitgeführten Bücher ins Feuer. In Anlehnung an das Wartburgfest verbrennen sie die „volkszersetzenden Schriften kommunistischer, marxistischer, pazifistischer Haltung (vielfach aus jüdischer Feder stammend) als Symbol der Abkehr vom undeutschen Geist“

5. 10 1830 - Glyptothek mit 9 Jahren Verspätung fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Endlich kann der Architekt der Glyptothek, Leo von Klenze, den Schlüssel für das Plastiken-Museum an König Ludwig I. übergeben. 

9. 5 1897 - Friedensfeier der Münchner Schuljugend am Königsplatz

München-Maxvorstadt * Am Vortag der Grundsteinlegung für das Friedensmonument findet die Friedensfeier der Münchner Schuljugend mit 20.000 beteiligten Kindern auf dem Königsplatz statt. 

27. 8 1922 - Der Deutsche Katholikentag in München wird eröffnet

München - München-Maxvorstadt * Der Deutsche Katholikentag in München wird eröffnet. Für die anreisenden Zehntausenden von Gläubigen wird ein großer Festgottesdienst auf dem Königsplatz abgehalten, bei dem sich die katholische Kirche mit eindrucksvollem Gepränge darstellt. Die Straßen der Stadt sind mit Fahnen geschmückt, nur das Schwarz-Rot-Gold der Weimarer Republik ist demonstrativ vergessen worden.

Kardinal Michael von Faulhaber enthält sich bei dieser zur politischen Kundgebung umgestalteten Veranstaltung weder politischer noch demokratiefeindlicher Äußerungen und ruft in seiner Ansprache zum Kampf der Kirche gegen den Staat auf:

„Wehe dem Staat,

  • der seine Rechtsordnung und Gesetzgebung nicht auf den Boden der Gebote Gottes stellt,
  • der eine Verfassung schafft ohne den Namen Gottes,
  • der die Rechte der Eltern in seinem Schulgesetz nicht kennt,
  • der die Theaterseuche und die Kinoseuche nicht fernhält von seinem Volk,
  • der Gesetze gibt, die die Ehescheidung erleichtern,
  • die die uneheliche Mutterschaft in Schutz nehmen“.

Diesem Satz folgt ein - von den dicht gedrängten Besuchern stürmisch bejubelter - rhetorischer Tiefschlag gegen die Republik und ihrer Gründer: „Die Revolution war Meineid und Hochverrat und bleibt in der Geschichte erblich belastet und mit dem Kainsmal gezeichnet“. Diese Worte wirken, wie Faulhaber später einmal recht zufrieden feststellt, wie eine Bombe. Der Kardinal versagt sich damit wieder einmal - mit seiner ganzen Autorität und in der Öffentlichkeit - der Weimarer Republik und bereitet damit - ohne das möglicherweise direkt zu beabsichtigen - Adolf Hitler den Weg.

Schon damals stellt die sozialdemokratische Münchener Post unter der Überschrift „Wohin des Wegs, Herr Kardinal?“ fest: „Seine Ansichten sind ein Beweis für den Machthunger der römischen Kirche und ihres Klerus, die nicht mit dem Staat in Frieden und Verträglichkeit zusammenleben, sondern ihn um jeden Preis beherrschen wollen.“  

Die in Anwesenheit der Spitzen von Kirche, Staat und Gesellschaft gemachten Aussagen des Kardinals führen allerdings auch zu einem „weltweit hallenden Eklat“ und veranlasst die - konservative - Reichsregierung, sich bei Papst Pius XI. zu beschweren. Damit, dass sich ein Widerstand derjenigen Katholiken formiert, die im neuen Staat ehrlich mitarbeiten wollen, hat Faulhaber nicht gerechnet. 

1846 - Der endgültige Auftrag für den Bau der Propyläen am Königsplatz

München-Maxvorstadt * Leo von Klenze erhält den endgültigen Auftrag für den Bau der Propyläen,am Königsplatz.

26. 8 1862 - Das Reiter-Standbild wird durch die Propyläen gezogen

München-Maxvorstadt * Das Reiter-Standbild, das Geschenk der Haupt- und Residenzstadt zum 70. Geburtstag des Ex-Königs Ludwig I., das sich heute am Odeonsplatz befindet, wird durch die Propyläen zu seinem Standort gezogen.

18. 8 1862 - Ex-König Ludwig I. übereignet die Propyläen der Stadt München

München-Maxvorstadt * Ex-König Ludwig I. übereignet die Propyläen am Königsplatz - ein „Denkmal erhabener Nutzlosigkeit“ - der Stadt München „zur Pflege und Bewahrung“.

23. 4 1816 - Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt. 

1846 - Der Historienmaler Heinrich Maria Heß erwirbt die Luisenstraße 33

München-Maxvorstadt * Der Historienmaler Heinrich Maria Heß erwirbt das heutige Anwesen Luisenstraße 33 und baut darauf ein Wohnhaus.

14. 7 1925 - Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli übersiedelt nach Berlin

München - Berlin * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli gibt nach dem erfolgreichen Abschluss des Bayerischen Konkordats sein Amt in München auf, um sich auf seine Aufgaben in Berlin zu konzentrieren. 

18. 8 1925 - Nuntius Eugenio Pacelli beendet seine Tätigkeit in München

München * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli beendet seine Tätigkeit in München. Seine Aufgabe übernimmt Alberto Vassallo di Torregrossa. 

31. 5 1934 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit

München * Der päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit in München. 

22. 8 1925 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa nimmt seine Tätigkeit auf

München-Maxvorstadt * Der päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa nimmt seine Tätigkeit in München auf.

30. 5 1934 - Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst

München-Maxvorstadt * Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst. 

9. 4 2014 - Die Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum muss verschoben werden

München-Maxvorstadt * Die bisher für den 9. November 2014 vorgesehene Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum als Lern- und Erinnerungsort muss auf den 30. April 2015 verschoben werden. 

30. 4 2015 - Das NS-Dokumentationszentrum wird eröffnet

<p><strong><em>München-Maxvorstadt</em></strong> * Das NS-Dokumentationszentrum&nbsp;an der Brienner Straße wird als Lern- und Erinnerungsort&nbsp;eröffnet. An diesem Tag jährt sich die <em>„Befreiung Münchens“</em> vom NS-Terror durch die US-Streitkräfte zum 70. Mal.&nbsp;</p>

8. 7 1938 - Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

München * Martin Bormann, Stabsleiter im Braunen Haus, verlangt die genaue

  • Erfassung jüdischer Hauseigentümer,
  • an Nicht-Juden vermietete Wohnungen von jüdischen Hauseigentümern,
  • an Juden vermietete Wohnungen,
  • eigenen Wohnraum und leerstehende Wohnungen,
     
  • um so eine planmäßige Lösung von Mietverhältnissen mit Juden möglich zu machen,
  • eine Einengung zu erreichen,
  • mehrere Familien in größere jüdische Wohnungen zusammenzulegen,
  • Juden von Nicht-Juden zu trennen und
  • dabei möglichst keine Ghettobildung zuzulassen“.

7. 8 1946 - Umbenennung in Staatliche Hochschule für Musik

München * Die Akademie der Tonkunst wird in Staatliche Hochschule für Musik umbenannt. 

12. 7 1948 - Im ehemaligen Führerbau wird das Amerikahaus eröffnet

München-Maxvorstadt * In der Arcisstraße 12, im ehemaligen sogenannten Führerbau, wird das Amerikahaus eröffnet. Nach dem am 27. Januar 1948 in den USA verabschiedeten „Smith-Mundt Act“ sollte auch den Deutschen die amerikanische Lebensweise und die damit verbundenen politischen Ideale näher gebracht werden.

Die Amerikahäuser sehen sich als Zentren der Positiven Propaganda und sollen dem Loslösen von nationalsozialistischen, später auch kommunistischen Leitbildern dienen und die Völkerverständigung fördern. 

12. 11 2002 - Der Leichnam der evangelischen Königin Therese wird umgebettet

München-Maxvorstadt * Der inzwischen stark beschädigte Zinksarg - der 1854 verstorbenen und 1857 in die Sankt-Bonifazius-Kirche überführten Königin Therese - wird aus der Gruft geholt und in einen eigens angefertigten Marmorsarkophag an der Rückseite des Königsgrabes abgestellt. 

19. 3 1857 - Der Sarg der Ex-Königin Therese wird in die Bonifaz-Kirche überführt

<p><strong><em>München-Kreuzviertel - München-Maxvorstadt</em> </strong>* Der Sarg der Ex-Königin Therese wird von der Theatiner-Kirche&nbsp;in die Sankt-Bonifaz-Kirche&nbsp;in eine eigene Gruft unter dem Königsgrab&nbsp;überführt.</p> <p>Der Katafalk der evangelischen Bayernkönigin darf nicht durch die Kirche an ihren Platz getragen werden, weshalb die Stufen am Kirchenportal abgetragen, ein großes Loch in die Außenmauer geschlagen und die sterblichen Überreste der Monarchin&nbsp;in die Gruft geschoben werden.&nbsp;</p>

1926 - Die Abbrucharbeiten an der Heß-Villa in der Luisenstraße 35 beginnen

<p><em><strong>München-Maxvorstadt</strong></em> * Die Abbrucharbeiten an der Heß-Villa&nbsp;in der Luisenstraße 35 beginnen.</p>

1890 - Franz von Lenbachs Residenz ist fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Franz von Lenbachs Residenz an der Luisenstraße 33 ist fertiggestellt.

24. 6 1892 - Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf

München - München-Maxvorstadt * Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf. Sie wohnen in der Künstlerresidenz Franz von Lenbachs.

7. 5 2013 - Das Lenbachhaus wird wieder eröffnet

München-Maxvorstadt * Das Lenbachhaus wird nach einem umfänglichen und aufwändigen Umbau wieder eröffnet.

1. 8 1865 - Richard Wagner erhält zusätzliche 1.200 Gulden

München * Richard Wagner erhält zusätzliche 1.200 Gulden für die Haltung einer Equipage.

13. 7 1957 - Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet

München-Maxvorstadt * Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet. 

1. 9 1994 - Die Isar-Amper-Werke werden von der Bayernwerk AG übernommen

München-Maxvorstadt * Die Isar-Amper-Werke werden von der Bayernwerk AG, die damals zur VIAG-Gruppe gehört, übernommen. Finanzanalysten schätzen den Wert auf weit über eine Milliarde DMark.

5. 8 1856 - Adolf Friedrich von Schack kauft ein Haus in der Brienner Straße

München-Maxvorstadt * Adolf Friedrich von Schack kauft ein Haus in der Brienner Straße 22, später 19. Es ist das „Pallavicini‘sche Haus, [...] ein artiges Gebäude mit großen Spiegelscheiben, aber jenseits der Propyläen“.

1912 - Hermann Heinemann erwirbt die Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41

München-Maxvorstadt * Die Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41 gehört dem Kunsthändler Hermann Heinemann.

3. 7 1869 - Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt

München-Maxvorstadt * Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt. Mit einem Teil des Geldes aus der Erbschaft kauft der Kunstmäzen die Grundstücke an der Brienner Straße 21 und 22.

Seit 1939 - Büros der Reichsleitung der NSDAP in der Klopfer-Villa

München-Maxvorstadt * In der Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41 befinden sich zusätzlich Büros der Reichsleitung der NSDAP.

7 1950 - Richard-Wagner-Straße 3 wird als Verwaltungsgebäude errichtet

München-Maxvorstadt * Das Gebäude in der Richard-Wagner-Straße 3 wird in Anlehnung an das Eckhaus an der Brienner Straße als Verwaltungsgebäude errichtet.

1960 - Das Ruinengrundstück der ehemaligen Villa Freundlich

München-Maxvorstadt * Das Ruinengrundstück der ehemaligen Villa Freundlich an der Brienner Straße 43 gehört der Süddeutschen Treuhandgesellschaft, von der es später an die Landeshauptstadt München übergeht.

1875 - Der Rentier Schäfer lässt ein Haus an der Brienner Straße 43 bauen

München-Maxvorstadt * Der Rentier Schäfer lässt ein Haus mit 15 Zimmern an der Brienner Straße 43 für sich und seine Frau Elise sowie zwei weiblichen und drei männlichen Dienstboten erbauen.

1. 7 1855 - Die Zeichnungs- und Modellierschule nimmt ihre Tätigkeit auf

München * Unter der Leitung des Malers Hermann Dyck nimmt die kunstvereinseigene Zeichnungs- und Modellierschule ihre Tätigkeit auf. Sie wird als Einrichtung des Kunstgewerbevereins gegründet und von der bayerischen Staatsregierung lediglich mit 1.600 Gulden unterstützt. 

6. 9 1909 - Die Familie Schülein bezieht ihr Haus in der Richard-Wagner-Straße 7

München-Maxvorstadt * Die Familie von Joseph Schülein bezieht ihr Haus in der Richard-Wagner-Straße 7. Das repräsentative Anwesen verfügt über zwölf Zimmer und fünf Kammern. Zum Haushalt gehören zudem zwei Dienstbotinnen, wie es in wohlhabenden Bürgerfamilien der Zeit üblich ist. Joseph Schülein lebt hier bis zu seinem Tod am 9. September 1938.

9. 9 1938 - Der Brauereiunternehmer Joseph Schülein stirbt

München-Maxvorstadt * Joseph Schülein, Gründer der Unionsbrauerei und einer der prägenden Münchner Brauereiunternehmer seiner Zeit, stirbt im Alter von 84 Jahren in München. Mit ihm verliert die Stadt eine Persönlichkeit, die die Entwicklung der Münchner Brauwirtschaft über Jahrzehnte maßgeblich mitgestaltet hat.

Nach 1946 - Die Richard-Wagner-Straße 7 wird an die Familie Schülein zurückgegeben

München-Maxvorstadt * Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 7 geht nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft wieder in den Besitz der Erbengemeinschaft Schülein über. Die Rückgabe ist Teil der Wiederherstellung von Eigentumsrechten, die der Familie durch die Verfolgungs- und Enteignungspolitik des NS-Regimes entzogen worden waren. 

1905 - Dem Ehepaar Hanfstängl gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

München-Maxvorstadt * Das „Rentier-Ehepaar“ Hanfstängl ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9.

18. 10 1833 - Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt. Er ist ein Denkmal für die im Russlandfeldzug Napoleons umgekommenen bayerischen Soldaten.

1904 - Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 9

München-Maxvorstadt * Dem Kaufmanns-Ehepaar Held gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9.

1986 - Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird generalsaniert

München-Maxvorstadt * Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird generalsaniert.

1956 - Die Richard-Wagner-Straße 11 geht an die rechtmäßigen Erben

München-Maxvorstadt * Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird an die rechtmäßigen Erben Dr. Walter und Nelly Zeckendorf zurückgegeben.

28. 8 1938 - Jenny Zeckendorf stirbt

München-Maxvorstadt * Jenny Zeckendorf, Eigentümerin des Anwesens Richard-Wagner-Straße 11, stirbt. Das Haus geht in den Besitz der Kinder Dr. Walter und Nelly Zeckendorf über, die aber bereits nach New York emigriert sind. Sie bleiben offizielle Besitzer bis zum Jahr 1941.

4. 5 1931 - Die Pfandleihanstalt in der Augustenstraße wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Die Pfandleihanstalt in der Augustenstraße 20/22 wird eröffnet. 

28. 4 1847 - Lola Montez kann ihr Palais an der Barer Straße beziehen

München-Maxvorstadt * Lola Montez kann das für sie vom König angekaufte, neu gestaltete und standesgemäße Palais an der Barer Straße 7 beziehen. 

12. 6 1944 - Eine Brandbombe zerstört das Haus Richard-Wagner-Straße 13

München-Maxvorstadt * Eine Brandbombe zerstört den Dachstuhl des Hauses Richard-Wagner-Straße 13.

14. 6 1838 - Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt

München-Maxvorstadt * Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt in seinem Haus am Karolinenplatz 2. 

Nach dem 7 1817 - Montgelas lässt sich ein Palais am Karolinenplatz 2 bauen

München-Maxvorstadt * Nach seiner Pensionierung lässt sich Graf Maximilian Joseph von Montgelas ein Palais am Karolinenplatz 2 nach den Plänen von Jean Baptiste Métivier erbauen. 

2000 - An der Richard-Wagner-Straße 16 entsteht ein Studentenwohnheim

München-Maxvorstadt * Auf dem Ruinengrundstück an der Richard-Wagner-Straße 16 entsteht ein sechsstöckiges Haus der Technischen Universität München. In dem Wohnheim finden heute bis zu 40 Studenten der TUM Unterkunft.

1913 - Dr. Hermann Schülein heiratet Luise „Fanny“ Levy

München-Maxvorstadt * Dr. Hermann Schülein heiratet Luise „Fanny“ Levy. 

1916 - Annemarie Schülein wird geboren

München-Maxvorstadt * Annemarie Schülein, die Tochter von Dr. Hermann und Luise „Fanny“ Schülein, kommt zur Welt. 

1914 - Dr. Hermann Schülein lebt in der Richard-Wagner-Straße 17

München-Maxvorstadt * Dr. Hermann Schülein wohnt in einem großzügigen Appartement in der Richard-Wagner-Straße 17. Damit bleibt die Familie Schülein auch weiterhin eng mit der Maxvorstadt verbunden, die zu den bevorzugten Wohnlagen des Münchner Bürgertums zählt. 

1854 - Ein Brunnen für den Münchner Glaspalast am Alten Botanischen Garten

München-Haidhausen - München-Maxvorstadt * Der Brunnen, der sich heute auf dem Weißenburger Platz befindet, wird eigens für den Münchner Glaspalast am Alten Botanischen Garten geschaffen. 

15. 7 1854 - Im Glaspalast wird die Industrie-Ausstellung von König Max II. eröffnet

München-Maxvorstadt * Die im Glaspalast stattfindende Industrie-Ausstellung wird von König Max II. feierlich eröffnet.

Nur wenige Tage später bricht die Cholera aus. Bei der Eröffnungsrede bricht ein Billeteur tot zusammen. Man glaubt an einen Schlaganfall, doch vermutlich handelt es sich um das erste Opfer der Cholera.

6. 5 2019 - Eine Gedenktafel für die ermordeten Kolpinggesellen

München-Maxvorstadt * Am Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5, dem Sitz des Sparkassenverbands Bayern, wird eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Ermordung von 21 Kolpinggesellen am 6. Mai 1919 enthüllt.

Das Andenken an die grausamen Vorgänge vor 100 Jahren kam aufgrund einer Initiative von Frau Dr. Hella Schlumberger zustande. Zur Realisierung des Denkmals trägt das Kolpingwerk, die Versicherungskammer Bayern, der Sparkassenverband Bayern und die Landeshauptstadt München bei. 

1922 - Gustav Probst gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

München-Maxvorstadt„Rechtsanwalt“ Gustav Probst ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9.

1910 - An der Richard-Wagner-Straße 19 entsteht eine Privatklinik

München-Maxvorstadt * Auf dem Grundstück Richard-Wagner-Straße 19, das zu Baubeginn noch Joseph Schülein gehört, lässt sein Schwiegersohn Dr. med. Alfred Haas eine Privatklinik errichten. Das Gebäude ist äußerlich als repräsentatives Wohnhaus gestaltet und fügt sich in das gehobene Umfeld der Maxvorstadt ein. Alfred Haas ist mit Elsa Schülein, einer Tochter Joseph Schüleins, verheiratet.

29. 4 1903 - Die Familie Schülein zieht in die Richard-Wagner-Straße 18

München-Maxvorstadt * Die Familie Schülein bezieht eine neue Wohnung in der Richard-Wagner-Straße 18. Mit dem Umzug verlegt die Unternehmerfamilie ihren Wohnsitz innerhalb der Maxvorstadt, einem der angesehenen Wohnviertel Münchens. 

1858 - Die Deutsche Allgemeine und Historische Kunstausstellung im Glaspalast

München-Maxvorstadt * Aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens hält die Akademie der Bildenden Künste die Deutsche Allgemeine und Historische Kunstausstellung im Glaspalast ab.

1. 10 1854 - Der Münchner Glaspalast wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Der Münchner Glaspalast wird mit der Allgemeinen Ausstellung deutscher Industrie- und Gewerbeerzeugnisse eröffnet.

16. 9 1882 - Die erste deutsche Elektrizitätsausstellung im Münchner Glaspalast

München-Maxvorstadt * Aufgrund einer Initiative Oskar von Millers, dem späteren Gründer des Deutschen Museums, findet im Münchner Glaspalast die erste deutsche Elektrizitätsausstellung statt.

Neben der Bogenlampe, der Glühlampe und der Anwendung des Dynamos können die Münchner das Telephon als weitere technische Errungenschaft bewundern. Dieses neuartige Kommunikationsmittel findet in München großen Anklang und zählt bald zu den wichtigsten Einrichtungen jeder werdenden Großstadt. 

6. 5 1919 - 21 Kolpinggesellen werden im Keller des Prinz-Georg-Palais ermordet

München-Maxvorstadt * Etwa dreißig Mit­glieder des Katholischen Gesellenvereins Sankt-Joseph treffen sich in ihrem Vereinslokal, dem Maxkasino, in der Augustenstraße 41. Dem preußischen Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier-Regiment war zuvor von einem Denunzianten mitgeteilt worden, dass dort am Abend eine Versammlung von Rotarmisten stattfindet.

Noch während sich im Kasino die Vereinsmitglieder unterhalten, wird das „Spartakistennest“ von Regierungssoldaten beobachtet und 25 Teilnehmer sowie der Wirt kurz vor 21 Uhr verhaftet.

Die Möglichkeit, gegenüber den Soldaten das Miss­verständnis aufzuklären und sich zu legitimieren, wird von diesen gewaltsam un­terbunden. Erste Gewehrkolbenhiebe gegen die Arretierten und Zurechtweisungen sind die Folge. Mit dem Abmarsch zum Quartier des Alexander-Regiments beginnt der weitere Leidensweg für die Gefangenen, denn bald geht die Begleit­mannschaft dazu über, die angeblichen Spartakisten nicht nur zu beschimpfen, sondern auch mit Pistolen und Gewehren auf sie einzuschlagen.

Nun werden die 26 katholischen Gefangenen in das Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5 gebracht. Im Hof beginnt das eigentliche Massaker. Sechs der Gesellen werden im hinteren Teil des Hofes gegen das Tor eines Schuppens gestoßen. Dann eröffnen die Soldaten mit Gewehren und Pistolen das Feuer, bis alle sechs tot sind. Die verbliebenen zwanzig Kolpinggesellen werden zum Eingang des Kellers geführt. Dort erwischt es einen siebten Gefangenen. Er wird auf den Boden geworfen und mit einem gezielten Pistolenschuss ermordet.

Die Übrigen werden jetzt zur Zielscheibe sadistischer Spiele ihrer Peiniger. Man stößt sie mit Flüchen und Beschimpfungen die Treppe zum Keller hinunter. Dort müssen sie sich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden legen. Dann beginnen die Erschießungen. Auf grauenhafte Weise werden 14 Kolpinggesellen ermordet. Wer nicht durch die Schüsse stirbt, wird mit dem Bajonett erstochen. Manche Gefangene stellen sich tot oder sind bewusstlos.

Nur durch das Eingreifen eines hohen Offiziers wird das Morden beendet. Nach dem Massaker werden 21 Tote in das Pathologische Institut gebracht. Unter den Erschossenen befinden sich zwei Brüderpaare, bei zwei weiteren wird jeweils einer getötet. Zwei Schwerverletzte werden in das Reservelazarett an der Zollstraße eingeliefert. Drei Opfer brauchen keine Krankenhausbehandlung.

Alle Ermordeten sind eingeschriebene Mitglieder der konservativen Bayerischen Volkspartei - BVP. Der Fall wird deshalb vor Gericht ausführlich untersucht. Man ist jedoch von Regierungsseite geneigt, nichts mehr über den Vorfall an die Presse zu geben. Die Folge davon ist, dass die von den Militärbehörden erstellten unwahren Berichte überall, auch im Ausland, Verbreitung finden.

 Ansonsten achten die Zensurbehörden streng darauf, dass keine publikumswirksame Veröffentlichung über das blutige Geschehen unter die Leute kommen können. So wird beispielsweise die Sondernummer der Süddeutschen Illustrierten Kriminal-Zeitung vom November 1919, die darüber berichtet, sofort nach ihrem Erscheinen beschlagnahmt. 

18. 6 1958 - Hannes König eröffnet die Karl-Valentingedächtnisausstellung

München-Maxvorstadt * „800 Jahre und 5 Tage nach der Gründung der Stadt München“ wird im Pavillon im Alten Botanischen Garten die „Karl-Valentingedächtnisausstellung“ eröffnet.

  • Gezeigt wird der Stummfilm „Der neue Schreibtisch“.  
  • Außerdem spielt Hannes König auf Karl Valentins Zither.  
  • Professor Carl Niessen, der im Jahr 1953 den Nachlass von Karl Valentin für das Institut Theaterwissenschaft der Universität Köln erworben hat, stellt Originale für die Ausstellung zur Verfügung. 

26. 7 1808 - König Max I. Joseph beauftragt den Alten Botanischen Garten

München-Maxvorstadt * König Max I. Joseph ordnet an, dass „die Aussteckung des botanischen Garten in einer Erweiterung der gegenwärtigen Herzogmax-Wiese ohne ferneren Aufschub vorgenommen werden solle“

6. 8 1877 - Die Polytechnische Schule wird zur Technischen Hochschule

München-Maxvorstadt * Die Polytechnische Schule wird in Technische Hochschule in München umbenannt. 

1910 - Das Kino in der Dachauer Straße 16 heißt jetzt Gabriels Tonbildtheater

München-Maxvorstadt * Aus Carl Gabriels The American Bio-Cie./Carl Gabriel's Thater lebender Bilder in der Dachauer Straße 16 wird Gabriels Tonbildtheater.

19. 11 2017 - Die 6. Benefiz-Matinée der SAUBANDE im Münchner Volkstheater

München-Maxvorstadt * Zum sechsten Mal veranstaltet die „SAUBANDE“, der Valentin-Karlstadt-Förderverein, eine Benefiz-Matinée im Münchner Volkstheater.

Es treten auf: Ilse Neubauer, Maria Peschek und Helmut Dauner, Mrs. Zwirbel, Hans Well und die Wellpappn, Bele Turba und Nadia Tamborrini, das „Fünferl“ mit Johanna Bittenbinder, Heinz Josef Braun, Sebi Tramontana und Andreas Koll, Veronika Bittenbinder mit Band, Stefan Noelle, Stephan Zinner, Arthur Senkrecht mit Bastian Pusch am Piano und Holger Paetz sowie die eine oder andere Überraschung.

Die namhaften Künstlerinnen und Künstler geben ihr Bestes, garniert mit valentinschen Spitzen.

21. 4 1907 - Carl Gabriel eröffnet in der Dachauer Straße 16 sein erstes Münchner Kino

<p><strong><em>München-Maxvorstadt</em></strong> * Carl Gabriel eröffnet in der Dachauer Straße 16 sein erstes Münchner Kino unter dem weltmännischen Namen <em>„The American Bio-Cie./Carl Gabriel's Theater lebender Bilder“</em> mit 145 Plätzen.&nbsp;Es ist Münchens viertes Kino.&nbsp;Es werden Stummfilme gezeigt, die von einem mehr oder weniger talentiertem Klavierspieler und einem Explikateur, einen Filmerklärer, begleitet werden.</p> <p>An den Lehnen der Vordersitze sind Drahtgestelle angebracht, in denen man seinen Masskrug abstellen kann.&nbsp;Statt Popkorn und Eis - wie heute - werden Schokolade und Wurstsemmeln verkauft.</p> <p>Nach 19 Uhr geht fast niemand mehr ins Kino, denn:&nbsp;<em>„Der Münchner geht im Gegensatz zum Berliner, soweit er es ermöglichen kann, lieber Nachmittags ins Kino, weil er den Abend gern im Bierrestaurant verbringt.“</em>Trotzdem suchen die <em>„Gebildeten“</em> das Kino erst im Schutz der Dunkelheit auf. Etwaige Bekannte begrüßen sich - wenn überhaupt - mit einem verlegenem Lächeln.&nbsp;Es gibt Logen&nbsp;mit einem Loch im Vorhang, von dem aus man zwar alles sehen kann, selbst aber nicht gesehen wird.</p> <p>Die Münchner Polizei besucht im Auftrag der Obrigkeit&nbsp;regelmäßig die Kinematographen.&nbsp;Sie muss sicherstellen, dass im dunklen Kinosaal alles <em>„sittlich“</em> und <em>„mit rechten Dingen“</em> zugeht.</p>

7. 6 1927 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Photoatelier“

München-Maxvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Photoatelier“ im Apollo-Theater in der Dachauer Straße 19. Das Stück wird 348 Mal gespielt.

28. 8 2022 - Klimaaktivisten kleben sich an Rubens-Gemälde

München-Maxvorstadt * Zwei Aktivisten der „Letzten Generation“ kleben sich in der Alten Pinakothek an das Gemälde „Der bethlehemitische Kindermord“ von Paul Rubens aus dem 17. Jahrhundert.

27. 9 1864 - Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

München-Maxvorstadt * Richard Wagner mietet für sich das Haus in der Brienner Straße 21, nahe der Propyläen. Bereits bei der ersten Audienz hat der Komponist dem Märchenkönig Ludwig II. erklärt, dass er sich in München nur dann „heimisch und zur Arbeit angeregt“ fühlen kann, wenn er „ein Häuschen in einem Garten allein bewohne“.

2. 5 1865 - Die Kabinettskasse kauft eine Wohnung für Richard Wagner

München-Maxvorstadt * Auf Wunsch König Ludwigs II. wird Richard Wagners Wohnhaus an der Brienner Straße 21 von der Kabinettskasse angekauft und dem Komponisten kostenlos zur Verfügung gestellt.

1811 - Das Eingangstor des Alten Botanischen Gartens

München-Maxvorstadt * Das Eingangstor des Alten Botanischen Gartens entsteht nach Plänen von Joseph Emanuel d‘Herigoyen. 

27. 4 1890 - Beinahe ein Unfall zwischen Dampftrambahn und Hofkutsche

München-Maxvorstadt * Prinzregent Luitpold ist schlecht auf die Dampftrambahn zu sprechen, da nur mit Mühe ein Zusammenprall mit einer Hofkutsche vermieden werden kann. 

1861 - Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

München-Maxvorstadt * Da die Gemälde Adolf Friedrich von Schacks an ihrem Aufstellungsort aufgrund der Feuchtigkeit „dem sicheren Verderben“ ausgesetzt sind, lässt der Kunstmäzen von Eduard Gerhardt ein neues Galeriegebäude im Garten seines Anwesens an der Brienner Straße 19 erbauen.

9. 6 1883 - Die erste Dampftrambahn Süddeutschlands fährt nach Nymphenburg

München-Maxvorstadt - Nymphenburg * Die erste Dampftrambahn Süddeutschlands fährt vom Stiglmaierplatz nach Nymphenburg.

  • Die mit schwefelfreiem Koks beheizte Lok rast mit acht Stundenkilometern bis zur Notburgastraße und endete vor Hoch‘s Sommerkeller. Der Fuhrpark umfasste sieben Lokomotiven. 
  • An Sonn- und Feiertagen fährt die Dampftramway alle 15 Minuten. 

18. 12 1905 - Prozess gegen antisemitische Verleumdungen 

München-Maxvorstadt * Gegen die diffamierenden Angriffe auf die Unionsbrauerei geht deren Eigentümer Joseph Schülein juristisch vor. Am 18. Dezember 1905 verhandelt das Amtsgericht München I im Justizpalast an der Prielmayerstraße die Klage gegen den verantwortlichen Redakteur der „Münchener Bier-Chronik“. 

Im Verlauf des Verfahrens zeigt sich, dass die gegen die Brauerei erhobenen Vorwürfe jeder sachlichen Grundlage entbehren. Gleichzeitig treten die antisemitischen Motive hinter den Angriffen deutlich zutage. Die Verhandlung macht sichtbar, dass sich die Kritik an der Unionsbrauerei weniger gegen deren Produkte richtet als gegen die jüdische Herkunft ihres Eigentümers. 

Die Redaktion der „Münchener Bier-Chronik“ wird zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt und muss die Urteilsverkündung veröffentlichen. Ungeachtet dessen reagiert sie mit einem polemischen Nachbericht, der erneut antisemitische Untertöne erkennen lässt.

12. 6 1895 - Der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht

München-Maxvorstadt * Der vom Bildhauer Adolf von Hildebrand entworfene Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht.

1891 - Der Lenbachplatz erhält seinen Namen

München-Kreuzviertel * Der Platz vor dem künftigen Künstlerhaus erhält zu Ehren des Malerfürsten Franz von Lenbach seinen Namen. 

15. 7 1900 - Die Dampftram stellt ihren Betrieb ein

München-Maxvorstadt - Nymphenburg * Die Dampftramway wird - noch kurz bevor die letzte Pferdetrambahn fährt - eingestellt. Die Elektrifizierung der Straßenbahn hat auch dieses Naherholungsgebiet erreicht.

1. 8 1914 - Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee

München - Berlin * Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee. König Ludwig III. telegraphiert an Kaiser Wilhelm II. die folgenden Zeilen: „Das bayerische Heer ist heute mit dem Beginn der Mobilisierung unter deinen Befehl als Bundesfeldherr getreten. [...] In dieser Erwartung heiße ich Bayerns Söhne, sich um ihre Fahnen zu scharen, und bitte zu Gott, er möge, wenn der Kampf entbrennt, den deutschen Waffen den Sieg verleihen“.

An die Armee richtete er das Manifest „An mein Heer!“ 

28. 4 1919 - Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais

München * Am Nachmittag besetzen Kommunisten das Wittelsbacher Palais, den Sitz des Aktionsausschusses. 

2. 8 1918 - König Ludwig III. will dem Reich die Treue beweisen

München-Maxvorstadt * Ludwig III. erklärt auf dem Balkon des Wittelsbacher-Palais„Niemand soll je sagen dürfen, Bayerns König habe auch nur einen Augenblick gezaudert, die Treue zum Reich durch die Tat zu beweisen“

Um den 8. 8 1914 - König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

München * Nur wenige Tage nach Kriegsbeginn fordert König Ludwig III. - im Falle eines deutschen Sieges - die Angliederung des Elsass an Bayern. In einem Brief an den Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg verlangt er ein Kriegsergebnis, das die schweren Blutopfer aufwiege.

21. 5 2014 - Eine Gedenktafel für jüdische Juristen

München-Maxvorstadt * Im Eingangsbereich des Justizgebäudes an der Prielmayersteaße 5 wird eine Gedenktafel für jüdische Juristen angebracht, die in der Zeit des nationalsozialistischen Unrechtsregimes zwangsweise aus dem Justizdienst entfernt worden sind. 

4. 8 1914 - Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

München * Gleichzeitig richtet die Königin Marie Therese einen „landesmütterlichen“ Aufruf an die Frauen und Jungfrauen Bayerns!, damit auch diese ihren solidarischen Beitrag leisten:  

„Euch aber, denen es nicht vergönnt ist, mit Blut und Leben für des Vaterlandes Ehre einzutreten, bitte ich innigst, nach Kräften mitzuwirken zur Linderung der Not jener Braven, welche das feindliche Geschoss oder die Beschwerden des Krieges verwunden oder sich zu Boden werfen. So stellt euch denn, die ihr wohl alle liebe Angehörige bei der Armee wisst, in den Dienst des Roten Kreuzes, gleich Meinen Töchtern Hildegard, Helmtrud und Gundelinde.  

Draußen fließt Blut, herinnen fließen Tränen, am bittersten da, wo zur Sorge der Seele die Not des Leidens kommt.
Auch hier muss und wird geholfen werden. Das Notwendige bereiten wir eben vor [...].  

Soldaten, die ihr ins Feld zieht, Ich, die Königin, sage euch, euere tapferen Frauen und eure lieben Kinder sollen nicht Not leiden; schaut voraus gegen den Feind, euren Lieben gehört nun unsere Sorge.“ 

4. 8 1918 - König Ludwig III. rudert zurück

München * Obwohl König Ludwig III. noch wenige Tage zuvor (28. Juli) „Voller Zuversicht“ in die Zukunft geschaut hatte, gesteht er am 4. August seinem Sohn Kronprinz Ruppert, dass er bisher zu optimistisch gewesen sei.

Deshalb „werden wir unsere militärischen und politischen Ziele erheblich begrenzen müssen, wenn wir, was auch nach meiner Ansicht dringend anzustreben ist, in nicht zu ferner Zeit zu einem annehmbaren Frieden kommen wollen“

4. 8 1914 - König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

München * König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein.  In seiner Bekanntmachung „An meine Bayern!“ wendet er sich nicht nur an die Soldaten, sondern vor allem an die Menschen in der Heimat:  

„Deutschland hat den Kampf nach zwei Fronten aufgenommen. Der Druck der Ungewissheit ist von uns gewichen, das deutsche Volk weiß, wer seine Gegner sind. In ruhigem Ernst, erfüllt von Gottvertrauen und Zuversicht, Scharen unsere wehrhaften Männer sich um die Fahnen. Es ist kein Haus, das nicht teil hätte an diesem uns frevelhaft aufgedrungenen Krieg.  

Bewegten Herzens sehen wir unsere Tapferen ins Feld ziehen. Der Kampf, der unser Heer erwartet, geht um die heiligsten Güter, um unsere Ehre und Existenz. Gott hat das deutsche Volk in vier Jahrzehnten rastloser Arbeit groß und stark gemacht, er hat unser Friedenswerk sichtbar gesegnet. Er wird mit unserer Sache sein, die gut und gerecht ist.  

Wie unsere tapferen Soldaten draußen vor dem Feind, so stelle auch zu Hause jeder seinen Mann. Wollen wir, jeder nach seiner Kraft, im eigenen Land Helfer sein für die, die hinausgezogen sind, um mit starker Hand den Herd der Väter zu verteidigen. Tu jeder freudig die Pflicht, die sein vaterländisches Empfinden ihn übernehmen heißt. [...]  

Bayern! Es gilt das Reich zu schützen, das wir in blutigen Kämpfen mit erstritten haben. Wir kennen unsere Soldaten und wissen, was wir von ihrem Mut, ihrer Manneszucht und Opferwilligkeit zu erwarten haben.  

Gott segne unser tapferes deutsches Heer, unsere machtvolle Flotte und unsere treuen österreichisch-ungarischen Waffenbrüder! Er Schütze den Kaiser, unser großes deutsches Vaterland, unser geliebtes Bayern!“. 

31. 7 1914 - König Ludwig III. verhängt den Kriegszustand

München-Maxvorstadt * Am Nachmittag wendet sich der 69-jährige König Ludwig III. am Nachmittag an die Kundgebungsteilnehmer vor dem Wittelsbacher Palais. Er bedankt sich zunächst für die Huldigungen, die er als „Ausdruck der Treue und der Vaterlandsliebe“ betrachtet.  

Im Wissen, auf welche Katastrophe das Deutsche Reich zusteuert, weist der Bayernherrscher auf die ernste und schwere Zukunft hin und erklärt: „Es sind [...] sehr schwere und ernste Zeiten, denen wir entgegen gehen. Aber ich vertraue darauf, dass das bayerische Volk wie seit vielen Jahrhunderten auch jetzt in Treue zu seinem Herrscherhaus stehen wird.“  Dann verhängt auch König Ludwig III. den Kriegszustand, verbunden mit der Anordnung des Standrechtes und den Übergang der vollziehenden Gewalt auf die Militärbehörden. 

Der Text seiner Verordnung lautete kurz und bündig: „Wir finden uns bewogen, auf Grund des Artikels I des Gesetzes über den Kriegszustand vom 5. November 1912 zu verordnen: Über das Gesamtgebiet des Königreichs wird der Kriegszustand verhängt.
Gegeben zu München, den 31. Juli 1914. Ludwig.“ 

28. 7 1918 - König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

München * König Ludwig III. verkündet in einem Aufruf: „Kein Deutscher denkt an einen schimpflichen Frieden. […] Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

1. 8 1914 - König Ludwig III. gibt die Mobilmachung bekannt

München-Maxvorstadt * Gegen 19:30 Uhr tritt der greise König Ludwig III. auf den Balkon des Wittelsbacher Palais und gibt die Mobilmachung bekannt. Jubelnd und hüteschwenkend versammeln sich begeisterte Bürger, die den Kriegsausbruch feiern.  

Der versammelten Menschenmenge ruft er zu, er sei zuversichtlich, dass sich seine Soldaten „im Verein mit ihren deutschen Bundesgenossen ebenso wie vor 44 Jahren tapfer schlagen werden und [er] hoffe zu Gott, er möge sie ehrenvoll mit Sieg gekrönt wieder in die Heimat zurückkehren lassen“.  

Als erster Mobilmachungstag wird der 2. August bestimmt. Die vollziehende Gewalt geht damit von den Zivilbehörden auf die kommandierenden Generale der drei bayerischen Armeekorps in München, Nürnberg und Würzburg über. In der Pfalz übernimmt der Kommandeur der 3. Division diese Aufgabe. Auch die öffentliche Sicherheit wird den Militärbefehlshabern anvertraut.  

Für die bayerische Regierung sind weitreichende Anordnungen der Militärs auch dann „statthaft, wenn sie im Widerspruch mit bestehenden Gesetzen stehen und sich nicht auf einen gesetzlichen Vorbehalt gründen“. Damit ist das öffentliche Leben weitgehend unter militärischer Kontrolle.

28. 8 1918 - Österreichs Kaiser Karl sieht den Krieg verloren

München * Der österreichisch-ungarische Kaiser Karl besucht König Ludwig III. und schildert diesem „die verzweifelte Lage unserer Mächtegruppe“, was der König mit den Worten „Also haben wir den Krieg verloren“ bestätigt. Der habsburgische Kaiser bittet den König „inständig, in seiner Eigenschaft als ältester und mächtigster deutscher Bundesfürst, Kaiser Wilhelm die Lage klipp und klar zu schildern und kategorisch auf einen möglichst baldigen Friedensschluss zu drängen“. Bayerns König Ludwig III. erklärt sich damit einverstanden. 

20. 11 1918 - Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

München * Ein aus Künstler- und Bürgerkreisen gebildeter Ausschuss berät im Künstlerhaus über die Empfangsfeierlichkeiten zu Ehren der nach München zurückkehrenden 60.000 bayerischen Soldaten. Die Stadt stellt dafür 50.000 Mark zur Verfügung. Damit sollen der Bahnhof und Ehrenpforten ausgeschmückt werden.

1850 - Der lange Weg zum Künstlerhaus

München * Die Idee eines eigenen Hauses für die Münchner Künstlerschaft begleitet die Kunstszene über viele Jahrzehnte. Zahlreiche Künstlervereinigungen – darunter die „Künstlergenossenschaft“, der „Künstlersängerverein“, „Jung-München“, „Fidelio“ und der „Künstlerunterstützungsverein“ - greifen die Vision eines gemeinsamen Künstlerhauses immer wieder auf und entwickeln dazu konkrete Pläne und Vorstellungen.

Erstmals werden diese Überlegungen bereits 1850 in einem Protokoll schriftlich festgehalten. Darin formulieren die Initiatoren das Ziel, „dem deutschen Künstler für alle Zeiten eine Heimat in München bereiten und zugleich der Wissenschaft eine Unterkunft bieten“.

1883 - Die Allotria schafft neue Perspektiven

München-Kreuzviertel * Die Künstlergesellschaft Allotria findet auf der Suche nach einem geeigneten Treffpunkt einen Ort an der ehemaligen Stadtmauer. Dort steht das historische Hofbrunnenhaus „Beim Leinfelder“, ein Relikt der früheren Hofleinwandkammer. Der Architekt und Kunsthandwerker Lorenz Gedon entwirft ein Vereinshaus, das ganz auf die Bedürfnisse der Künstler zugeschnitten ist – mit Ateliers, Gesellschaftsräumen und Raum für das gesellige Vereinsleben.

Durch die Initiative des langjährigen Allotria-Präsidenten und Malerfürsten Franz von Lenbach gewinnt auch das Projekt eines Münchner Künstlerhauses entscheidend an Dynamik. Die Stadt München und das Königshaus überlassen der Künstlerhauskommission ihre Grundstücke am Maximiliansplatz zu einem symbolischen Kaufpreis. Darüber hinaus stellt die Stadt einen Zuschuss zu den Baukosten bereit und schafft damit die finanzielle Grundlage für die weitere Planung. 

1897 - Der Rohbau des Münchner Künstlerhauses ist vollendet

München-Kreuzviertel * Vier Jahre nach der Grundsteinlegung ist der Rohbau des Münchner Künstlerhauses vollendet. 

19. 5 1901 - Das Künstlerhaus wird zum gesellschaftlichen Mittelpunkt 

München-Kreuzviertel * Mit dem „Münchner Frühlingsfest“ etabliert sich das Künstlerhaus als bedeutender Treffpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Die Berliner Zeitschrift „Moderne Kunst“ beschreibt die Münchner Künstlerschaft als „die Blüte des gesamten Lebens der Stadt“, die in allen Bevölkerungsschichten verwurzelt sei.

Prinzregent Luitpold zeigt großes Interesse am künstlerischen Leben und nimmt – trotz seines hohen Alters – nach Möglichkeit persönlich an den Künstlerfesten teil. Sein regelmäßiger Austausch mit etablierten Künstlern ebenso wie mit jungen Talenten unterstreicht seine enge Verbundenheit mit der Münchner Kunstszene.

Beim Frühlingsfest findet erstmals eine Versteigerung von Gemälden statt. Zu den Stiftern zählen namhafte Künstler wie Franz von Lenbach und Franz von Defregger. Die Auktion leitet der Volksschauspieler Konrad Dreher, Gründer des Schlierseer Bauerntheaters. Der Erlös kommt dem chronisch unterfinanzierten Künstlerhausverein zugute, der das Gebäude seit 1900 von der Künstlergenossenschaft gepachtet hat.

14. 4 1902 - Feier zum 70. Geburtstag von Wilhelm Busch

München-Kreuzviertel * Im großen Festsaal des Künstlerhauses wird der 70. Geburtstag von Wilhelm Busch gefeiert. 

1860 - Die Suche nach dem richtigen Standort für das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Der Münchner Künstlerschaft wird am Maximiliansplatz ein Grundstück für das geplante Künstlerhaus als Schenkung angeboten. Für diesen Standort entwickelt der Professor für Baukunst an der Königlichen Akademie der Künste, Ludwig Lange, einen Entwurf. Noch während der Kostenplan entsteht, scheitert das Vorhaben: König Max II. lehnt es ab, die Eschenanlage am Maximiliansplatz für den Bau des Künstlerhauses aufzugeben.

Daraufhin bietet der Münchner Magistrat ein Palais in der Sonnenstraße an, das damals als Gebärklinik genutzt wird und später das Postscheckamt beherbergt. Doch auch diese Lösung erweist sich letztlich als nicht realisierbar. 

4 1956 - Neue Finanzierung für den Wiederaufbau des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Mitte der 1950er-Jahre entsteht die Idee, den Wiederaufbau des Künstlerhauses durch ein eigenes Theater finanziell zu unterstützen. Geplant ist ein Theater im Festsaal mit rund 420 Plätzen. Für die künstlerische Leitung werden unter anderem Trude Kolman, Gerhard Metzner und Paul Verhoeven in Betracht gezogen. Im April 1956 erhält Trude Kolman den Zuschlag und gründet gemeinsam mit Paul Verhoeven die „Theater-im-Künstlerhaus GmbH“. Das Projekt stößt bei Presse und Publikum auf große Resonanz, scheitert jedoch bereits nach kurzer Zeit an der Finanzierung. 

1. 10 1961 - Wiedereröffnung des Münchner Künstlerhauses 

München-Kreuzviertel * Das Münchner Künstlerhaus wird nach seinem Wiederaufbau feierlich wiedereröffnet. Das Festspiel zur Eröffnung stammt - wie bereits 1900 - aus der Feder von Eugen Roth.

Ab 1967 - Wirtschaftliche Zwänge und Verlust der kulturellen Rolle 

München-Kreuzviertel * Die umfangreichen Bauarbeiten führen zu einer wachsenden Verschuldung des Künstlerhaus-Vereins. Zwar gelingt der Wiederaufbau des kriegszerstörten Gebäudes, doch dessen dauerhafte Finanzierung überfordert den Verein. 

Das Künstlerhaus wird deshalb an das Hotel Bayerischer Hof verpachtet. Hotelier Falk Volkhardt nutzt das Gebäude in den folgenden Jahrzehnten vor allem für gastronomische und wirtschaftliche Zwecke. Der Künstlerhaus-Verein bleibt zwar Eigentümer, tritt jedoch kaum noch öffentlich in Erscheinung. Das Künstlerhaus verliert seine Bedeutung als kultureller Treffpunkt und gerät für lange Zeit weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein.

Um 2020 - Zwischen Tradition und Zukunft

München-Kreuzviertel * Der Künstlerhaus-Verein zählt rund 180 Mitglieder, überwiegend aus der älteren Generation. Auch die traditionsreichen Vereinigungen mit Hausrecht - darunter die „Geselligen“, der Altertumsvereinund die „Freunde Alt-Münchens“ – nutzen das Künstlerhaus und prägen sein Vereinsleben.

Das Münchner Künstlerhaus blickt auf eine außergewöhnliche Geschichte zurück. Als gerettetes Baudenkmal und lebendiger Kulturort steht es heute vor der Aufgabe, seine historische Tradition zu bewahren und zugleich neue Impulse für die Zukunft zu setzen. 

1852 - Der Startschuss für das Bauprojekt Künstlerhaus

München * Ein Baukomitee gründet sich und legt damit den Grundstein für die eigentliche Baugeschichte des Münchner Künstlerhauses. Bis zur Verwirklichung des Projekts vergeht jedoch mehr als ein halbes Jahrhundert. Die Künstlerelite jener Zeit verfolgt das Ziel, ein repräsentatives Künstlerhaus an einem möglichst zentral gelegenen Standort zu errichten. 

Mehrere Standorte für das geplante Künstlerhaus werden geprüft. Zunächst fällt die Wahl auf ein Grundstück nahe der Harmlos-Statue am Englischen Garten, das jedoch nicht erworben werden kann. 

1887 - Die Allotria bekommt ein neues Vereinsheim

München-Maxvorstadt * Das Vereinshaus „Beim Leinfelder“ genügt den Anforderungen der Künstlergesellschaft Allotria nicht mehr. Gabriel von Seidl errichtet deshalb in der Barer Straße ein neues Vereinsheim, das als „Weißes Lamm“ bekannt wird.

3. 7 1893 - Grundsteinlegung für das Münchner Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * In Anwesenheit des Prinzregenten wird der Grundstein für das Münchner Künstlerhaus gelegt. In der eingemauerten Urkunde heißt es: „Das Haus soll allen Künstlern Münchens ein Sammelplatz sein, ein Mittelpunkt für Frohsinn, Rat und erste Tat.“ Gemeinsam mit Silber- und Schaumünzen wird sie im Fundament des Gebäudes hinterlegt. 

6. 2 1902 - Das „Don-Juan-Fest“ im Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Künstler und Münchner Bürgertum treffen sich erneut im großen Festsaal des Künstlerhauses - diesmal zum „Don-Juan-Fest“. 

15. 6 1902 - Gründung des „Vereins für Volkskunst und Volkskunde“ 

München-Kreuzviertel * Der „Verein für Volkskunst und Volkskunde“ wird im Künstlerhaus gegründet. Gabriel von Seidl soll zunächst den Vorsitz des neuen Vereins übernehmen, verzichtet jedoch wegen seiner bereits bestehenden Verpflichtungen beim Isartalverein. Den Vorsitz übernimmt schließlich der Architekt und Hochschullehrer August Thiersch. 

Ab 8 1914 - Krisenjahre und wirtschaftliche Herausforderungen

München-Kreuzviertel * Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs enden die glanzvollen Anfangsjahre des Münchner Künstlerhauses. Große Feste und gesellschaftliche Veranstaltungen bleiben aus, da es sowohl an den Anlässen als auch an den finanziellen Mitteln fehlt.

Nach 12 1918 - Das Künstlerhaus als bedeutender kultureller Treffpunkt

München-Kreuzviertel * Nach dem Ende der Monarchie verliert das Künstlerhaus zwar seine enge Verbindung zum Königshaus, behauptet jedoch seinen Platz als bedeutender kultureller Treffpunkt im republikanischen München. 

Ab 3 1933 - Das Künstlerhaus unter nationalsozialistischer Herrschaft

München-Kreuzviertel * Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 beginnt auch für das Münchner Künstlerhaus ein tiefgreifender Einschnitt. Im Zuge der sogenannten Gleichschaltung werden unabhängige Vereine und kulturelle Institutionen aufgelöst oder unter die Kontrolle des NS-Regimes gestellt.

Als freier Zusammenschluss von Künstlern und Kulturschaffenden entspricht der Künstlerhaus-Verein nicht den kulturpolitischen Vorstellungen der Nationalsozialisten. Sie verfolgen das Ziel, Kunst und Kultur vollständig in den Dienst ihrer Ideologie zu stellen. 

Das Künstlerhaus verliert seine Unabhängigkeit und wird für regimetreue Ausstellungen und propagandistische Veranstaltungen genutzt. Jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie politisch missliebige oder als „entartet“ diffamierte Kunstschaffende werden ausgeschlossen, verfolgt oder zur Emigration gezwungen. Damit endet der ursprünglich offene und pluralistische Charakter des Künstlerhauses.

16. 12 1948 - Neugründung des Künstlerhaus-Vereins

München-Kreuzviertel * Im Jahr 1948 gründet sich der Künstlerhaus-Verein unter der Leitung von Professor Julius Diez neu. Vorrangiges Ziel ist es, das Künstlerhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung als Ort der Kunst und Begegnung zuzuführen. 

Bis dieses Vorhaben verwirklicht werden kann, vergehen jedoch noch zehn Jahre, da das Künstlerhaus weiterhin von der amerikanischen Militärverwaltung genutzt wird. Im Westflügel befindet sich der Soldatenclub „The American Way“, der als Ort der Freizeitgestaltung und kulturellen Begegnung für US-amerikanische Soldaten dient und zugleich Teil der Demokratisierungs- und Kulturarbeit im Nachkriegs-München ist.

19. 4 1959 - Feierliche Eröffnung der restaurierten Gasträume

München-Kreuzviertel * Die restaurierten Gasträume im Künstlerhaus können feierlich wiedereröffnet werden. 

1963 - Präsentation der „Schießbilder“ von Niki de Saint Phalle

München-Kreuzviertel * Die neue Galerie im Obergeschoss des Künstlerhauses sorgt mit einer Ausstellung der „Nouveaux Réalistes“ für großes Aufsehen. Zu den Höhepunkten zählt auch die Präsentation der „Schießbilder“ von Niki de Saint Phalle, bei der die Künstlerin während der Vernissage ihre mit Farbbeuteln präparierten Reliefs durch gezielte Schüsse vollendet. 

2006 - Maja Grassinger übernimmt die Präsidentschaft

München-Kreuzviertel * Peter Grassinger, Gründer der Stiftung Münchner Künstlerhaus, beendet seine Präsidentschaft. Anschließend übernimmt Maja Grassinger dieses Amt. 

1554 - Die Stadt lässt ein zweites Brunnwerk errichten

München-Kreuzviertel * Die Stadt lässt nördlich des Neuhauser Tores ein zweites Brunnwerk errichten, das sogenannte Gasteiger Brunnhaus am heutigen Künstlerhaus. 

1851 - Erste Entwürfe und Standortsuche für das Künstlerhaus

München-Graggenau * Als einer der ersten ernsthaft geprüften Standorte für das Künstlerhaus rückt die Maximilianstraße in den Fokus. Ihr Architekt, Oberbaurat Friedrich Bürklein, legt einen ersten Entwurf für das geplante Künstlerhaus vor. Das Projekt wird jedoch nicht umgesetzt. Die veranschlagten Baukosten betragen rund 70.000 Gulden - für die damalige Zeit eine beachtliche Summe. 

In den folgenden Jahren steht die Suche nach einem geeigneten, repräsentativen Bauplatz im Mittelpunkt der Bemühungen der Münchner Künstlerschaft. 

2 1892 - Die Standortfrage für das Künstlerhauses ist geklärt

München-Kreuzviertel * Die Entscheidung als Standort „Beim Leinfelder“ als endgültigen Bauplatz des Münchner Künstlerhauses. Die Künstlergenossenschaft übernimmt selbst die Bauherrschaft. Mit der Planung wird der Architekt Gabriel von Seidl beauftragt. Er entwirft ein repräsentatives Gebäude im Stil der italienischen Renaissance – ein architektonisches Bekenntnis zum kulturellen Selbstverständnis und hohen Anspruch der Münchner Künstlerschaft.

Zur Finanzierung des Bauvorhabens leisten Veranstaltungen wie das „Winterfest der Münchner Künstler“ und das „Arkadienfest“ einen wichtigen Beitrag. Gemeinsam mit zahlreichen Spenden kommen rund 320.000 Mark zusammen. Den Vorsitz der Baukommission übernehmen Ferdinand von Miller und Franz von Lenbach.

1899 - Die Münchner Künstlergenossenschaft bezieht das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Die Münchner Künstlergenossenschaft kann ihre Büroräume im neuen Künstlerhaus beziehen.

Um 1900 - Die Künstlergenossenschaft pachtet das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Die Künstlergenossenschaft pachtet das Münchner Künstlerhaus. 

31. 3 1900 - Ein „Prunkfest“ im Münchner Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Im Münchner Künstlerhaus findet ein glanzvolles Festbankett statt, zu dem der Prinzregent seinen Enkel, Prinz Rupprecht, als offiziellen Vertreter entsendet. Fanfaren und eine festliche Illumination des Künstlerhauses sowie zahlreicher repräsentativer Gebäude prägen den festlichen Abend. 

Die Eröffnung gilt als eines der bedeutendsten gesellschaftlichen Ereignisse Münchens. Die „Münchner Neuesten Nachrichten“ würdigen das Fest als „Prunkfest“, das den Ruf der Münchner Künstlerschaft als Ausrichter glanzvoller Veranstaltungen eindrucksvoll bestätigt. 

Auch die künstlerische Gestaltung des Hauses findet große Anerkennung. Gabriel von Seidl entwirft das Gebäude im Stil der italienischen Hochrenaissance und stattet die Innenräume mit außergewöhnlicher Sorgfalt aus. Edle Materialien, kunstvolle Möbel, Wandmalereien, Spiegel, Gobelins und Stuckdecken verleihen dem Künstlerhaus seine repräsentative Ausstrahlung. 

Von der ursprünglichen Ausstattung sind bis heute das fünfjochige Foyer sowie das sogenannte Venezianische Zimmer – der ehemalige Muschelsaal des Restaurants – im Original erhalten geblieben.

1911 - Die Künstlergenossenschaft besitzt das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Das Münchner Künstlerhaus geht in den Besitz der Künstlergenossenschaft über. 

1937 - Umbau im Zeichen der NS-Architektur

München-Kreuzviertel * In den Jahren 1937 und 1938 wird das Künstlerhaus im Bereich des vorgelagerten Restaurantflügels nach Plänen des Architekten und Reichskultursenators Woldemar Brinkmann umgebaut. Die Neugestaltung der Innenräume orientiert sich am Deutschen Pavillon der Pariser Weltausstellung von 1937, den Albert Speer entworfen hat. Damit spiegelt der Umbau die architektonischen und ideologischen Vorstellungen des nationalsozialistischen Regimes wider.

14. 7 1944 - Zerstörung des Münchner Künstlerhauses 

München-Kreuzviertel * Bei einem Luftangriff am 14. Juli 1944 wird das Münchner Künstlerhaus schwer getroffen und brennt nahezu vollständig aus. Das Gebäude bleibt als Ruine zurück.

29. 3 1900 - Feierliche Eröffnung des Münchner Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Nach siebenjähriger Bauzeit eröffnet Prinzregent Luitpold das Münchner Künstlerhaus feierlich. 

2. 5 1902 - Der heutige „Isartalverein“ wird im Künstlerhaus gegründet

München-Kreuzviertel * Der „Verein zur Erhaltung landschaftlicher Schönheiten der Umgebung Münchens, besonders des Isarthales“, der heutige „Isartalverein“, wird im Künstlerhaus gegründet. Vorsitzender des Vereins wird der Architekt Gabriel von Seidl. 

1929 - Trotz Krise – Das Künstlerhaus bleibt bestehen 

München-Kreuzviertel * Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 und die vorausgehende Hyperinflation von 1923 verschärfen die finanzielle Lage erheblich. Einnahmen aus Vermietungen, Veranstaltungen und Mitgliedsbeiträgen reichen häufig nicht aus, den Betrieb zu sichern. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bleibt das Künstlerhaus bestehen. 

1938 - Gleichschaltung des Künstlerhauses

München * Der Münchner Künstlerverein im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung aufgelöst. Sein Vermögen geht auf die „Kameradschaft der Künstler e. V.“ über, die ausschließlich sogenannte „arische“ Kunstschaffende aus München und dem Umland aufnimmt. 

Die „Kameradschaft der Künstler“ ist Teil der nationalsozialistisch kontrollierten Reichskulturkammer. Für Künstlerinnen und Künstler ist die Mitgliedschaft in dieser Organisation Voraussetzung, um ihren Beruf weiterhin ausüben zu dürfen. 

Die Auflösung und Enteignung des Künstlerhaus-Vereins erfolgt aus politischen und ideologischen Gründen und ist Teil der umfassenden Gleichschaltung des kulturellen Lebens durch das NS-Regime.

27. 9 1955 - Rückgabe des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Die amerikanische Militärverwaltung gibt die seit zehn Jahren beschlagnahmten Räume des Künstlerhauses an die Eigentümer zurück. Die Rückgabe markiert einen wichtigen Schritt für den Wiederaufbau des kulturellen Lebens in München. 

Um weitere Schäden zu verhindern, lässt der Künstlerhaus-Verein zunächst ein Notdach über der Ruine des Hauptgebäudes errichten. Für den vollständigen Wiederaufbau fehlen jedoch die finanziellen Mittel. Als gemeinnütziger Verein verfügt er über kein eigenes Vermögen, sodass umfangreiche Baumaßnahmen zunächst nicht möglich sind. 

1958 - Spenden für den Wiederaufbau des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau leistet 1958 eine Spendenaktion im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Stadt München. Mit einem eindrucksvollen Aufruf wirbt der Künstlerhaus-Verein um Unterstützung der Münchner Bevölkerung - mit Erfolg. 

1962 - Aufbruch in die Moderne

München-Kreuzviertel * In den folgenden Jahren entwickelt sich das Künstlerhaus erneut zu einem bedeutenden Ort zeitgenössischer Kunst. 1962 findet im Gewölbekeller die deutsche Erstaufführung von Pablo Picassos einzigem Theaterstück „Wie man Wünsche beim Schwanz packt“ statt. 

1997 - Ein Neuanfang für das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Peter und Maja Grassinger gelingt es, den langjährigen Dauernutzungsvertrag mit dem Hotel Bayerischer Hof aufzulösen. Damit schaffen sie die Voraussetzung, das Münchner Künstlerhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung als Ort der Kunst, Kultur und Begegnung zuzuführen. 

1878 - Das Gasteiger-Brunnhaus wird aufgelassen

München-Kreuzviertel * Das Gasteiger-Brunnhaus nördlich des Neuhauser Tores wird aufgelassen. An seiner Stelle entsteht ab 1896 das Künstlerhaus.

Ab 6 1945 - Ein amerikanisches Offizierskasino im Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmt die amerikanische Militärverwaltung den gesamten Gebäudekomplex. Im weitgehend erhaltenen Westflügel richtet sie ein Offizierskasino ein, während im Keller mit der historischen Kegelbahn eine Snackbar entsteht. 

1958 - Bayerischer Hof steigt im Künstlerhaus ein

München-Kreuzviertel * Der Künstlerverein-Präsident Theo Lechner gewinnt die Wirte Falk Volkhardt und Benno Spremberg vom Hotel Bayerischer Hof als Pächter für einen Gaststättenbetrieb im Künstlerhaus. Dank einer großzügigen Pachtvorauszahlung können die Restauranträume zügig instand gesetzt werden. 

12 1904 - Bewahrung traditioneller Handwerkstechniken

München-Kreuzviertel * Der „Verein für Volkskunst und Volkskunde“ präsentiert im Rahmen des Christkindlmarkts im Hof des Künstlerhauses vor allem oberbayerische Handwerkskunst, darunter Arbeiten der Oberammergauer Schnitzer und der Berchtesgadener Schachtelmaler. Ziel ist es, traditionelle Handwerkstechniken zu bewahren und zu fördern - als bewusster Gegenpol zur industriellen Massenproduktion.

2001 - Das Künstlerhaus in der Verantwortung einer Stiftung

München-Kreuzviertel * Seit 2001 befindet sich das Münchner Künstlerhaus im Besitz einer Stiftung. Sie trägt den Betrieb und den Erhalt des denkmalgeschützten Hauses ohne öffentliche Zuschüsse. Mit seinen Restaurants, dem historischen Festsaal sowie den Club- und Veranstaltungsräumen verfügt das Künstlerhaus zwar über eine außergewöhnliche Immobilie in zentraler Münchner Lage. Gleichzeitig stellen hohe Verbindlichkeiten sowie erhebliche Kosten für Instandhaltung, Personal und den Kulturbetrieb die Stiftung vor große wirtschaftliche Herausforderungen.

1981 - Friederike Kreutzkamm übernimmt die Geschäftsführung

München-Kreuzviertel * Nach dem Tod von Fritz Kreutzkamm übernimmt seine Frau Friederike die Geschäftsführung des Familienunternehmens. In der Maxburg an der Pacellistraße eröffnet sie zudem eine kleine Confiserie, die sich erfolgreich etabliert.

31. 7 1914 - Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

München-Maxvorstadt * Voller Stolz beschreibt die Königstochter Wiltrud die Situation: „Wie herrlich sticht hervor, dass Bayern doch die größte Selbstständigkeit besitzt gegenüber anderen Staaten, denn im Reiche außer Bayern verhängte den Kriegszustand Kaiser Wilhelm II., hier aber Papa.“ 

1898 - Hermann Tietz eröffnet Münchens erstes Kaufhaus

München-Maxvorstadt * Als erstes Kaufhaus in München wird jenes von Hermann Tietz, der heutige Hertie, am Hauptbahnhof eröffnet.

3 1885 - Auch Löwenbräu verbietet das Zylinder-Eintreiben

München-Maxvorstadt * Dieses sogenannte „Zylinder-Eintreiben“ scheint verbreitet zu sein. Bereits 1885 warnt ein Plakat im Löwenbräukeller: „Zylinder-Eintreiben, Bierfilzlwerfen, Pfeifen durch die Finger sowie Klopfen mit Spazierstöcken auf die Tischplatte ist polizeilich verboten!“

24. 7 1705 - Alle ledigen Bauernburschen sind dem Militärdienst zuzuführen

München * Die Kaiserliche Administration befiehlt, alle ledigen und herumziehenden Bauernburschen aufzugreifen und dem Militärdienst zuzuführen.

Nach 8 1914 - Export im Zeichen des Krieges

München * Löwenbräu kann seinen Absatz zu Beginn des Ersten Weltkriegs durch Bierlieferungen an das Militär zunächst steigern. Der internationale Export ist dagegen stark von den politischen Beziehungen abhängig. Zölle und Frachtkosten, aber auch die Beliebtheit des Biers auf den jeweiligen Märkten bestimmen den Absatz.

Im weiteren Verlauf des Krieges können die Brauereien nur noch befreundete oder neutrale Länder beliefern. Für den Großexporteur Löwenbräu hat das gravierende Folgen: Da das Unternehmen in den Jahren zuvor stark auf den Export gesetzt und den heimischen Markt vernachlässigt hat, bricht der Absatz deutlich ein. 

11. 5 1933 - Nationalsozialistischer Druck verändert die Führung der Löwenbräu AG

München-Maxvorstadt * Im Vorstand der Löwenbräu AG werden die zunehmenden Angriffe der nationalsozialistischen Machthaber auf das Unternehmen erörtert. Befürchtet werden der Verlust städtischer und staatlicher Lieferaufträge sowie mögliche Boykottmaßnahmen.

Infolge des politischen Drucks stellen mehrere jüdische Vorstandsmitglieder ihre Mandate zur Verfügung. Joseph Schülein zieht sich auf sein Gut Kaltenberg zurück. Dr. Hermann Schülein bleibt aufgrund seiner herausragenden fachlichen Bedeutung zunächst Mitglied des Vorstands, muss jedoch den Vorsitz des Unternehmens aufgeben. 

15. 5 1705 - Kurfürstin Therese Kunigunde wird die Rückreise verweigert

München * Die Kaiserliche Administration verweigert der Kurfürstin Therese Kunigunde die Rückreise nach München.

8.000 Soldaten marschieren um 7 Uhr vor den Stadttoren auf und drohen mit Bombardierung. Die Münchner kapitulieren. Nun ist die baierische Hauptstadt München, das Rentamt München und damit ganz Baiern besetzt. In der Folge verlegt man den Sitz der Kaiserlichen Administration in die Herzog-Max-Burg.

Nach dem 17. 1 1920 - Prohibition erschwert den Export von Löwenbräu

München - USA * Die Prohibition in den USA schränkt die Exportmöglichkeiten von Löwenbräu nach Übersee erheblich ein. Das staatliche Alkoholverbot und hohe Einfuhrzölle erschweren den Absatz in den Vereinigten Staaten zusätzlich. Beträgt der Einfuhrzoll im Jahr 1913 noch 6,10 Dollar je Hektoliter, steigt er bis 1932 auf 27 Dollar beziehungsweise rund 113 Reichsmark.

1899 - Das Kaufhaus Hermann Tietz wird als erstes Kaufhaus eröffnet

München * Das Kaufhaus Hermann Tietz, der spätere Hertie, wird als erstes Kaufhaus in München eröffnet. Der Kaufhausbesitzer muss sich mehrmals vor Gericht den Anschuldigungen der Antisemiten erwehren, dass er durch ihre niedrigen Löhne die Verkäuferinnen zur Prostitution treiben würde. Das bringt zwar den Anschuldigern hohe Geldstrafen ein, hat aber auch Auswirkungen auf das Geschäft des Warenhauses Tietz. 

11 1935 - Dr. Hermann Schülein scheidet aus der Löwenbräu AG aus

München-Maxvorstadt * Dr. Hermann Schülein beendet seine Tätigkeit bei der Löwenbräu AG. Offiziell erfolgt sein Ausscheiden auf eigenen Wunsch unter Hinweis auf seinen Gesundheitszustand. Der Rückzug fällt in eine Zeit zunehmenden politischen Drucks auf jüdische Unternehmer und Führungskräfte im nationalsozialistischen Deutschland.

16. 8 1932 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die verkaufte Braut“

München * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die verkaufte Braut“ im Phoebus-Palast und im Gloria-Filmpalast. 

26. 3 1924 - Dr. Hermann Schülein wird Generaldirektor der Löwenbräu AG

München-Maxvorstadt * Nach dem Tod von Friedrich Ritter von Mildner übernimmt Dr. Hermann Schülein dessen Nachfolge als Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Löwenbräu AG. Damit steht er an der Spitze eines der bedeutendsten Brauereiunternehmen Deutschlands und prägt dessen weitere Entwicklung maßgeblich.

1968 - Wettbewerb für das Synagogen-Denkmal

München-Kreuzviertel * Für das geplante Denkmal auf dem Gelände der 1938 zerstörten Hauptsynagoge schreibt die Stadt München Anfang 1968 einen Künstlerwettbewerb aus. Den mit 6.000 D-Mark dotierten ersten Preis erhält der Münchner Bildhauer Herbert Peters. Sein Entwurf bildet die Grundlage für das künftige Mahnmal, das an die Zerstörung der Hauptsynagoge und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in München erinnern soll.

9. 11 1969 - Enthüllung des Synagogen-Denkmals

München-Kreuzviertel * Münchens Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel enthüllt im Rahmen einer feierlichen Zeremonie den Gedenkstein auf dem ehemaligen Gelände der Hauptsynagoge. Das Denkmal erinnert an die 1938 zerstörte Synagoge an der Herzog-Max-Straße sowie an die Verfolgung und Ermordung der Münchner Jüdinnen und Juden während der Zeit des Nationalsozialismus. 

Mit der Einweihung des Mahnmals erhält der historische Ort erstmals eine sichtbare Form des öffentlichen Gedenkens. Der Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 verleiht der Zeremonie dabei eine besondere symbolische Bedeutung.

15. 6 1802 - Die Karmelitinnen werden nach Neuburg an der Donau gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh wird ein Teil der zwanzig Karmelitinnen und zwei Novizinnen auf Wägen gesetzt und in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht, wo sie am späten Abend ankommen. Zu Protesten der Bevölkerung kommt es nicht. 

1959 - Das Schiller-Denkmal kommt in die gegenüberliegende Grünanlage

München-Maxvorstadt * Das Schiller-Denkmal, das bis dahin auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus gestanden hat, kommt in die gegenüberliegende Grünanlage. 

19. 6 1802 - Die restlichen Karmelitinnen werden ins Zentralkloster gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh werden die restlichen Karmelitinnen in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht. 

Um 8 1887 - Münchens neue Hauptsynagoge prägt das Stadtbild

München-Kreuzviertel * Im Sommer 1887 können die Außen- und Innenarbeiten an der Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7 abgeschlossen und der Sakralbau seiner Bestimmung übergeben werden. 

Die zeitgenössischen Kritiker würdigen den Bau als „ein völlig selbstständiges Werk von ausgeprägter Eigenart, ein Denkmal, nicht nur des Meisters, der es geschaffen hat, sondern auch der Zeit, in der es entstand“. 

Das „Münchener Tagblatt“ vermerkt überschwänglich, dass das „architektonische Schmückkästchen München“ nun wieder „um eine köstliche Perle reicher geworden“ sei. „Besonders markant und in die Augen springend ist der Turm, der an der westlichen Front über der Vorhalle des Männerraumes und einem Teile der Frauen-Empore errichtet ist. Den Hauptteil der Synagoge bildet der dreischiffige, in 5 Joche gegliederte Hallenbau, der bei einer Länge von 50 Metern rund 30 Metern Breite hat. Das Mittelschiff hat eine Höhe von 18 Metern, die Seitenschiffe von 15 Metern.“

Über die Ausgestaltung im Inneren schreibt der Rabbiner Leo Baerwald: Sie ist „von wohtuender Harmonie in Farbe und Proportionen und wirkt, ohne überladen zu sein, prächtig, da die Synagoge sonst Schlichtheit ausweist“. Und tatsächlich entstand mit der neuen Synagoge ein Bauwerk, das das gewachsene Selbstverständnis der jüdischen Gemeinde Münchens für jedermann weithin sichtbar macht. Das imposante Bauwerk an prominenter Stelle ist ein Symbol und die stolze Demonstration der Zugehörigkeit der jüdischen Mitbürger zur Münchner Stadtgesellschaft. 

Die nichtjüdische Gesellschaft hat die jüdische Religiosität und Kultur inzwischen weitgehend respektiert. Bis zur Akzeptanz ist es allerdings noch ein weiter Weg. Das zeigt auch die Formensprache der Synagoge. War schon das Gebäude an der Westenriederstraße äußerlich ein schlichtes, architektonisch unauffälliges Gotteshaus, so lehnt sich auch der Neubau in seiner gestalterischen Orientierung stark an christliche Sakralbauten an. Selbst wenn das Bauwerk beeindruckender ausfiel, so musste die Israelitische Kultusgemeinde dennoch weitgehend auf eine eigenständige architektonische Ausdrucksweise verzichten. 

9. 6 1938 - Beginn des Abrisses der Hauptsynagoge 

München-Kreuzviertel * Die Abbrucharbeiten an der Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße beginnen. Mit den Arbeiten wird die Baufirma Leonhard Moll beauftragt. Der Abriss erfolgt auf Anordnung des NS-Regimes und markiert die erste gezielte Zerstörung einer Synagoge in Deutschland durch die Nationalsozialisten noch vor den Novemberpogromen von 1938. 

Für die jüdische Gemeinde Münchens bedeutet der Verlust ihres bedeutendsten Gotteshauses einen schweren Einschnitt. Die Zerstörung der Synagoge wird öffentlich inszeniert und macht die zunehmende Entrechtung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.

5. 9 1801 - Die Kurfürsten-Witwe Maria Leopoldine kehrt nach München zurück

Laibach * Die inzwischen 24-jährige Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine kehrt aus ihrem Exil in Laibach nach München zurück. 

30. 1 1866 - Mittelersuchen für einen Synagogen-Neubau

München * Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde bittet den Münchner Stadtmagistrat um finanzielle Unterstützung für den Neubau einer größeren Synagoge. Doch erst muss ein geeigneter Bauplatz gefunden werden, wobei sich diese Suche sich als ebenso schwierig gestaltet wie die weitere Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Die Verhandlungen ziehen sich in die Länge.

10. 7 1934 - Kardinal Faulhaber traut den Eisner-Mörder

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber traut den Kurt-Eisner-Mörder Anton Graf von Arco auf Valley mit Gabrielle Gräfin von Arco-Zinneberg in der Dreifaltigkeitskirche.

Arco hatte den Gründer des Freistaats Bayern am 21. Februar 1919 hinterrücks ermordet, war zunächst zum Tode verurteilt, aber am nächsten Tag zu lebenslänglicher Festungshaft begnadigt worden. Nach fünf Jahren wurde er aus der Haft entlassen. Anton Graf von Arco auf Valley war durch seine Tat in monarchistischen und konservativen Kreisen hoch angesehen. Deshalb ist es dem Münchner Erzbischof und Kardinal ein persönliches Anliegen, die Trauung durchzuführen. 

14. 2 1884 - Die Bauarbeiten an der Hauptsynagoge beginnen

München-Kreuzviertel * Die Bauarbeiten an der neuen Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7 beginnen und lassen das jüdische Gotteshaus in die Höhe wachsen.

Zwischenzeitlich hat die Israelitische Kultusgemeinde den Beschluss gefasst, die nahezu sechzig Jahre alte Synagoge an der Westenriederstraße nicht zu erhalten und statt dessen die finanziellen Mittel für die erforderlichen Sanierungsarbeiten in den Bau der neuen Haupt-Synagoge zu investieren. 

8. 7 1938 - Abriss der Hauptsynagoge unter Zeitdruck 

München-Kreuzviertel * Die Abbrucharbeiten an der Hauptsynagoge erfolgen unter erheblichem Zeitdruck. Adolf Hitler verlangt, dass sie spätestens bis zum „Tag der Deutschen Kunst“ am 8. Juli 1938 vollständig beseitigt ist. Die Zerstörung des Gotteshauses soll rechtzeitig vor den repräsentativen Feierlichkeiten des NS-Regimes abgeschlossen sein und aus dem Stadtbild verschwinden. 

Der beschleunigte Abriss unterstreicht den symbolischen Charakter der Maßnahme, mit der die Nationalsozialisten die jüdische Präsenz im Zentrum Münchens demonstrativ tilgen wollen.

16. 9 1887 - Die neue Hauptsynagoge wird feierlich eingeweiht

München-Kreuzviertel * Um 17 Uhr erfolgt - unter interessierter Beteiligung der Münchner Öffentlichkeit und der offiziellen Repräsentanten von Stadt und Staat - die feierliche Einweihung der neuen, nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellten Münchner Haupt-Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7. Ausgestattet mit 1.000 Männer- und 800 Frauen-Betstühlen ist sie - nach der Berliner und der Breslauer Synagoge - das drittgrößte deutsche jüdische Gotteshaus. 

Architekt der Münchner Synagoge ist Albert Schmidt, der zuvor schon die Planungen für die protestantische Lukas-Kirche, die Deutsche Bank und den Löwenbräukeller ausgeführt hat. 

Der gesamte Kostenaufwand von über 1,5 Millionen Mark für die Kirche und das danebenstehende Gemeindehaus hat die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Jüdischen Kultusgemeinde bis an die Grenzen des 

Erträglichen belastet. Die Finanzierung des ehrgeizigen Bauvorhabens erfolgt in erster Linie durch Geld- und Sachspenden, aber auch durch den Verkauf von Betstühlen, die zwischen 200 und 1.700 Mark kosten. Der Preis richtet sich nach seinem Platz innerhalb des Sakralraums und der Nähe zur Heiligen Lade. 

Die neue Haupt-Synagoge entwickelte sich rasch zu einem Mittelpunkt des religiösen und kulturellen Lebens der Münchner Juden. Neben den Gottesdiensten wird das Haus auch für Konzerte und Vorträge genutzt. Das Anwachsen der Kultusgemeinde und der damit verbundene erhöhte Verwaltungsaufwand macht den Bau eines neuen Gemeindehauses notwendig. 

7. 6 1938 - Hitler ordnet den Abriss der Hauptsynagoge an

München-Kreuzviertel * Nach dem Besuch einer Veranstaltung im benachbarten Künstlerhaus ordnet Reichskanzler und NSDAP-Führer Adolf Hitler persönlich den Abriss der Münchner Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße an. Die Nationalsozialisten begründen die Maßnahme offiziell mit „städtebaulichen und verkehrstechnischen Gründen“. Tatsächlich handelt es sich um einen ideologisch motivierten Akt gegen die jüdische Gemeinde und eines der frühesten sichtbaren Zeichen der verschärften Verfolgungspolitik des NS-Regimes. 

Mit der Zerstörung der Hauptsynagoge verliert die Israelitische Kultusgemeinde ihr bedeutendstes religiöses und repräsentatives Zentrum. Der Abriss markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg zur vollständigen Entrechtung und Verdrängung der jüdischen Bevölkerung aus dem öffentlichen Leben.

26. 6 1938 - Öffentliche Zustimmung und weitere Nutzung des Synagogen-Geländes

München-Kreuzviertel * Während der Abriss der Hauptsynagoge voranschreitet, feiert die nationalsozialistische Propaganda die Zerstörung des Gotteshauses. Die NS-Zeitung „Der Stürmer“ kommentiert den Vorgang am 26. Juni 1938 mit den Worten: „Ein Schandfleck verschwindet.“ 

Anders als beim wenige Tage später beginnenden Abriss der evangelischen Matthäuskirche regt sich gegen die Zerstörung der Synagoge in der Öffentlichkeit kein nennenswerter Protest. Die Beseitigung des jüdischen Sakralbaus zur Schaffung neuer Verkehrs- und Freiflächen wird weitgehend widerspruchslos hingenommen. 

Der ebenfalls vorgesehene Abriss des jüdischen Gemeindehauses in der Herzog-Max-Straße 3–5 wird jedoch nicht umgesetzt. Stattdessen übernimmt das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS die Gebäude. Ab 1940 befindet sich dort eine Dienststelle des Lebensborn e. V., einer nationalsozialistischen Organisation zur Förderung der bevölkerungspolitischen Ziele des Regimes.

4. 1 1710 - Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche erbeten

München * Die Kaiserliche Administration wird um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche gebeten. 

8. 1 1710 - Der Kaiser unterstützt den Bau der Dreifaltigkeitskirche

München - Wien * Die Kaiserliche Administration informiert Kaiser Joseph I. in Wien von dem Wunsch der Münchner, um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche. Der Kaiser 

  • zeigt starkes Interesse an diesem Bau,
  • will mit einer Abordnung sogar an der Konferenz zum Bau der Dreifaltigkeitskirche teilnehmen und
  • kündigt die finanzielle und materielle Unterstützung der Besatzungsmacht an.

In der Folge und während der gesamten Bauzeit tritt die in der Münchner Herzog-Max-Burg stationierte Kaiserliche Administration als Korrespodenzpartner auf, denn es waren Verhandlungen mit der Landschaft, dem Rat der Stadt, der Baudeputation, dem Geistlichen Rat und dem Kaiserhaus in Wien zu führen. 

21. 10 1711 - Grundsteinlegung für die Dreifaltigkeitskirche

Wien - München * Die kaiserliche Familie kommt zur Grundsteinlegung der Dreifaltigkeitskirche nach München. 

22. 5 1712 - Einkleidung der Maria Anna Lindmayr

München * Am Dreifaltigkeitsfest erhält Maria Anna Lindmayr die Zulassung zum Noviziat, verbunden mit der Einkleidung. 

8 1714 - Stuckarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Der Stuckateur Johann Georg Baader beginnt mit der plastischen Kirchenausschmückung der Dreifaltigkeitskirche. 

5. 8 1714 - Die Vision der Maria Anna Lindmayr

München * Die erste schriftliche Niederlegung der Vision der Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr stammt von diesem Tag und wird von der Lindmayrin selbst verfasst. Im „Gelübde der drei Stände“ vom 17. Juli 1704 wird die Vision nicht einmal erwähnt.

Das zeigt wie falsch es ist, dass auch in der aktuellen Literatur immer wieder darauf hingewiesen wird, dass der Bau der Dreifaltigkeitskirche und das damit verbundene Gelöbnis der drei Münchner Stände „zur Abwehr der Zerstörung Münchens im Spanischen Erbfolgekrieg“ auf Veranlassung der Maria Anna Lindmayr erfolgt sei. 

6. 10 1714 - Segnung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche kann vom Dekan Johann Martin Constante von Vestenburg benediziert [= gesegnet] werden. Die Altäre, die Kanzel und das Abschlussgitter werden in den folgenden beiden Jahren geschaffen. 

29. 5 1718 - Die Einweihung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die offizielle Weihe der Dreifaltigkeitskirche vollzieht der Freisinger Fürstbischof Franz von Eckher von Kapfenberg und Lichteneck. Das Gelöbnis der „drey Stände, Der Bürger, Edelleith, und gesamter Geistlichkeit“ vom 17. Juli 1704 ist damit endgültig erfüllt worden. Vierzehn Jahre hat es gedauert, wobei alleine die Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Dreifaltigkeitskirche über sieben Jahre in Anspruch nahm. Dabei standen insgesamt zwölf Bauplätze zur Diskussion. 

28. 9 1946 - Nur leichte Kriegsbeschädigungen bei der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche bleibt tatsächlich als einzige Kirche der Münchner Innenstadt von der Wucht der Bomben des Zweiten Weltkriegs weitestgehend verschont.

Der Bericht des Dompfarrers K. Abenthum vom 28. September 1946 führt folgende Beschädigungen auf: „Dach über dem Querschiff abgebrannt; Sakristeianbauten größtenteils zerstört. […] Kleinere Splitterschäden und Beschädigungen an der Putzarchitektur. Im Inneren: […] Altargemälde ernsthaft beschädigt.“ 

5. 9 1937 - Letztes Jubiläum der Hauptsynagoge 

München-Kreuzviertel * Die Israelitische Kultusgemeinde München begeht den 50. Jahrestag der Einweihung der Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Damit jährt sich die feierliche Eröffnung des Gotteshauses von 1887 zum letzten Mal. 

Die bei der Einweihung geäußerte Hoffnung, die Synagoge möge „vor widrigen Schicksalen bewahrt bis in ferne Jahrhunderte übergehen“, erfüllt sich nicht. Bereits wenige Monate später wird das Gebäude auf Anordnung des NS-Regimes abgebrochen. Offiziell erfolgt die Maßnahme aus „städtebaulichen und verkehrstechnischen Gründen“, tatsächlich wird die Hauptsynagoge als erste Synagoge Deutschlands gezielt von den Nationalsozialisten zerstört. Ihr Abriss markiert einen weiteren Schritt der systematischen Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung.

8. 6 1938 - Die jüdische Gemeinde wird vor vollendete Tatsachen gestellt

München-Kreuzviertel * Am Tag nach Hitlers Befehl setzt die Stadt die Repräsentanten der Israelitischen Kultusgemeinde von der Entscheidung zum Abriss der Hauptsynagoge in Kenntnis. Zugleich erfahren sie, dass das Grundstück an der Herzog-Max-Straße 3–7 für 185.000 Reichsmark an die Stadt zu veräußern ist. Ein Einspruch gegen die Maßnahme oder gar Widerstand kommen unter den politischen Bedingungen des NS-Regimes nicht in Betracht. 

Noch am selben Abend organisiert die Gemeinde einen letzten Gottesdienst in der Synagoge. Zahlreiche Gemeindemitglieder nehmen Abschied von ihrem religiösen und kulturellen Zentrum, dessen bevorstehende Zerstörung das Ende einer Epoche jüdischen Lebens in München symbolisiert.

9 1712 - Richtfest der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dachstühle der Dreifaltigkeitskirche sind gesetzt. Damit kann das Richtfest begangen werden. 

1889 - Gemeindezentrum an der Herzog-Max-Straße 3 eröffnet

München-Kreuzviertel * Der Bau des Gebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 ist fertiggestellt. Er beherbergt - bis zur Enteignung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1938 - neben Wohnungen und zwei Betsälen das Wohlfahrts- und Jugendamt sowie die Israelitische Armenpflege, das Rabbinat und die Kanzlei der Münchner Kultusgemeinde.

1888 - Die Nebengebäude der Hauptsynagoge entstehen

München-Kreuzviertel * Der Bau des Verwaltungs- und Wohnungsgebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 und 5 - neben der Hauptsynagoge - beginnt. 

1955 - Rückgabe des Synagogengrundstücks 

München-Kreuzviertel * Das ehemalige Grundstück der Hauptsynagoge wird 1955 an die Israelitische Kultusgemeinde zurückgegeben. Da ein Wiederaufbau oder Neubau einer Synagoge an dieser Stelle aus verschiedenen Gründen nicht realisierbar erscheint, veräußert die Gemeinde Teile des Areals an den Karstadt-Konzern. 

Den Bereich, auf dem sich die Hauptsynagoge befunden hat, erwirbt die Stadt München. Dort entsteht eine Grünanlage. Zugleich vereinbaren die Stadt und die Israelitische Kultusgemeinde, an dem historischen Ort ein Denkmal zur Erinnerung an die zerstörte Synagoge und die Verfolgung der Münchner Juden zu errichten.

15. 4 1799 - Maria Leopoldine erhält die Herzog-Max-Burg als Witwensitz

<p><strong><em>München</em></strong> * In einem Zusatzvertrag zum Ehevertrag&nbsp;wird von&nbsp;Kurfürst Max IV. Joseph festgelegt,&nbsp;dass die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine</p> <ul> <li>die Herzog-Max-Burg&nbsp;als Witwensitz&nbsp;nutzen kann.&nbsp;</li> <li>Als Sommersitz&nbsp;erhält sie Schloss Berg&nbsp;am Starnberger See mit dem dazugehörigem Garten, Grund und Gebäude sowie die kurfürstlichen Fahrzeuge <em>„zur Lustfahrt auf dem See“</em>.&nbsp;</li> <li>Außerdem bekommt sie einen jährlichen Unterhalt von 100.000 Gulden, bezahlbar in Monatsraten von 8.333 Gulden 20 Kreuzern.&nbsp;</li> </ul>

1882 - Grundstück für die neue Hauptsynagoge gesichert

München-Kreuzviertel * Die Bauplatzsuche für die neue Synagoge ist von Erfolg gekrönt. Auf persönliche Intervention von König Ludwig II. stellt die Königliche Krongutsverwaltung eines der begehrtesten Grundstücke im innerstädtischen Bereich der Haupt- und Residenzstadt dafür zur Verfügung. Es kostet 348.000 Mark und ermöglicht den Bau eines freistehenden und repräsentativen Sakralbaus.

Damit hat die jüdische Gemeinde erreicht, was den protestantischen Gläubigen bis zum heutigen Tag verwehrt blieb: Ein Gotteshaus innerhalb der alten Stadtmauern. 

1967 - Nachnutzung des ehemaligen Synagogengeländes 

München-Kreuzviertel * Unter Teilen des ehemaligen Grundstücks der 1938 zerstörten Hauptsynagoge wird eine Tiefgarage für den Karstadt-Konzern errichtet. Die kommerzielle Nutzung des Areals steht exemplarisch für den lange Zeit zurückhaltenden Umgang mit den Erinnerungsorten jüdischen Lebens in München. Erst allmählich rückt die historische Bedeutung des Geländes wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein.

2. 9 1754 - Münchens erstes Pfandhaus wird eröffnet

München * Das erste Münchner Pfandleihhaus wird eröffnet, nachdem Kurfürst Max III. Joseph seinem Kammerdiener Sebastian Hueber die Erlaubnis erteilt, Geld gegen Pfänder auszuborgen. Es befindet sich in der Hofstetterschen Behausung an der Rosengasse.

Es ist noch keine städtische Einrichtung, sondern untersteht der kurfürstlichen Verwaltung. Später zieht das Versatzamt in das Haus in der Löwengasse 6, bis der Standort im Jahr 1803 aufgelöst und an die Rochusstraße verlegt wird. 

18. 6 1918 - Soldaten lassen sich nicht mehr alles gefallen

München * Die Zentralpolizeistelle meldet einen militärischen Vorfall. Ein ungeordneter Haufen zieht von der Kaserne zum Hauptbahnhof. Als ein Major einen Soldaten zur Ordnung ruft, schreit dieser ihn an: „Was wollt Ihr Himmel-Herrgottsakramenter, ist‘s nicht genug, dass wir für Euch ins Feld gehen, schikanieren wollt ihr einen auch noch, anpacken tu ich dich, bei der Fotze nehm ich dich, du Blindgänger.“ Die übrigen Soldaten zollen ihm daraufhin Beifall. 

1. 8 1914 - München wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung

München * München, das nach Berlin die zweitgrößte Garnison im Deutschen Reich besitzt, wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung. Einberufene und Kriegsfreiwillige strömen hier zusammen.

Auf den Münchner Bahnhöfen, die unter militärische Kontrolle stehen, herrscht riesiger Trubel; alleine am Hauptbahnhof verkehren täglich bis zu 700 Züge.

15. 8 1925 - Pater Rupert Mayer führt die Bahnhofsgottesdienste in München ein

München * Pater Rupert Mayer führt die Bahnhofsgottesdienste in München ein.

4. 8 1914 - Die bayerischen Truppentransporte mit der Eisenbahn beginnen

München * Die bayerischen Truppentransporte mit der Eisenbahn beginnen. 

1. 10 1849 - Der Centralbahnhof kann der Öffentlichkeit übergeben werden

München-Ludwigsvorstadt * Nach einer Bauzeit von 26 Monaten kann Friedrich Bürkleins Centralbahnhof der Öffentlichkeit übergeben werden. Der Architekt Friedrich Bürklein hat ein Zweckgebäude im sogenannten Rundbogenstil konzipiert, das Elemente der Romanik und der italienischen Renaissance verbindet.

Das der Stadt zugewandte Empfangsgebäude erinnert mit seiner Fensterrosette und der vorgelagerten Arkadenhalle fast an die Bonifazkirche. Die den Mittelbau flankierenden, zweigeschossigen Seitenbauten dienen dem Billettverkauf, der Post und als Wohnungen für Beamte.

Die Einsteighalle gilt als erstes großes Bauwerk der technisch-industriellen Ära in München, deren Kühnheit und Originalität weithin gerühmt wird. Halbrundförmig, rund 110 Meter lang, 29 Meter breit und bis zu 20 Meter hoch, überspannte sie fünf Gleise. Doch es ist noch eine hölzerne Konstruktion, die kurz vor der dann aus Eisen erbauten Schrannenhalle ausgeführt worden ist. Eine Fußbodenheizung erwärmt die Warte- und Restaurationsräume auf 17,5 bis 20 Grad Celsius.

5. 8 1914 - Freudig begrüßte Nachwuchs-Soldaten

München * In den Münchner Neuesten Nachrichten ist zu lesen: „Heute Abend kam ein ganzer Zug von Gebirglern an. Wie der über den Bahnhof marschierte, da gab es ein Rufen und Winken; an allen Fenstern im Kaufhaus Tietz [später Hertie, heute Karstadt am Bahnhofsplatz] würde es lebendig, alle Verkäuferinnen winkten mit Tüchern. [...]  

Und wenn man sie alle sieht, diese Prachtkerle, dann mischt sich in die ersten Erwägungen, was werden kann und werden mag, das Gefühl tröstlicher Zuversicht. Wo so viele Arme zugreifen, so viele Herzen fürs Vaterland schlagen, da kann es nicht gefehlt sein.“ 

5. 9 1660 - Die Karmeliten-Kirche wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Karmeliten-Kirche neben der Wilhelminischen Veste wird eingeweiht. Die von Kurfürst Maximilian I. noch zu seinen Lebzeiten gestiftete Votivkirche ist die erste baierische Barockkirche.

2007 - Das Mahnmal für die Opfer der Sinti und Roma wird erneuert

München-Maxvorstadt * Das Mahnmal für die Opfer der Sinti und Roma auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus wird erneuert und erhöht.

11 1986 - Die Ewige Flamme darf am Tag und in der Nacht brennen

München-Maxvorstadt * Der Stadtrat hebt die Sparmaßnahme, wonach die „Ewige Flamme“ im neuen Mahnmals auf dem Patz der Opfer des Nationalsozialismus nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll, wieder auf, weil damit die „wesentliche Symbolik des Mahnmals außer Kraft gesetzt“ würde. 

Damit wird eine mehr als peinlich zu bezeichnende Diskussion beendet. 

30. 6 1972 - Die 199 Wasserstrahlen des Springbrunnens am Stachus

München-Kreuzviertel - München-Hackenviertel * Die 199 Wasserstrahlen des Springbrunnens am Stachus ergießen sich zum ersten Mal und schaffen an dem verkehrsgeplagten Platz an heißen Tagen eine Oase der Kühle.

16. 8 1914 - 5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen für die Truppentransporte

Königreich Bayern * 5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen sind seit Beginn der Truppentransporte am 4. August auf dem bayerischen Eisenbahnnetz abgefertigt worden. Ebenso viele Züge kommen leer wieder zurück. 

13. 1 1965 - Ein provisorisches Denkmal aus Flossenbürger Granit

München-Maxvorstadt * Nach einem Stadtrats-Beschluss soll auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus ein provisorisches Denkmal errichtet werden. Als Mahnmal wird ein 2,50 Meter hoher und 1,10 Meter breiter Findling aus Flossenbürger Granit aufgestellt, den der Bildhauer Karl Oppenrieder mit der Inschrift „Den Opfern des Nationalsozialismus“ versehen hat. 

2 1900 - Sechs Akku-Loks werden angeschafft

München * Im Jahr 1899 werden sechs Akku-Loks angeschafft, die ab Februar 1900 bis März 1906 zwischen dem Schiller-Denkmal und dem Odeonsplatz ihre Schleppdienste verrichteten.

14. 8 1914 - Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

München-Ludwigsvorstadt * Zwei Wochen nach Kriegsbeginn kommen die ersten Verwundeten am Münchner Hauptbahnhof an. Von dort werden die verwundeten Soldaten mit umgebauten ehemaligen Sommerwagen der Trambahn in die verschiedenen Krankenhäuser und Lazarette gebracht. Die Lazarette sind über die ganze Stadt verteilt. 

10. 8 1662 - Kurfürst Ferdinand Maria lehnt die Bitten der Theatiner ab

München-Kreuzviertel • Da die Rochus-Kapelle seit ihrer Niederlassung den Augustiner-Eremiten anvertraut worden war, galten ihre Vorrechte auch noch, als die Theatinerpatres die Kirche für ihre Zwecke nutzen. Denn die Augustiner lesen hier wöchentlich zwei Messen. Dass das die Theatiner als störend empfinden, kann nachvollzogen werden. Entsprechend unzufrieden sind sie deshalb auch mit dieser Situation. Deshalb bitten sie den Ferdinand Maria um Erweiterung der Kirche und des Wohnhauses. Der Kurfürst verweigert in Anbetracht des geplanten Neubaus dieses Ansinnen. 

Ab 1905 - Antisemitische Kampagnen gegen das Kaufhaus Tietz

München * Die Firma Hermann Tietz, die seit 1899 das erste Kaufhaus Münchens betreibt, sieht sich wiederholt antisemitisch motivierten Anschuldigungen ausgesetzt. Gegner des Unternehmens behaupten öffentlich, die niedrigen Löhne zwängen Verkäuferinnen zur Prostitution. Gegen diese Verleumdungen geht die Firma mehrfach erfolgreich gerichtlich vor. 

Zwar werden die Urheber der Anschuldigungen zu hohen Geldstrafen verurteilt, doch die Kampagnen schaden dem Ansehen des Kaufhauses und wirken sich negativ auf dessen Geschäftsergebnis aus. Die Vorfälle zeigen, wie wirtschaftlicher Erfolg jüdischer Unternehmen zunehmend zum Ziel antisemitischer Angriffe wird.

12 1985 - Die „Ewige Flamme“ soll nur noch an besonderen Gedenktagen brennen

München-Maxvorstadt * Knapp drei Wochen nach der Einweihung des neuen Mahnmals auf dem Patz der Opfer des Nationalsozialismus beschließt der Münchner Stadtrat, dass die „Ewige Flamme“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll. 

12 2008 - Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus soll würdiger gestaltet werden

München * Der Ältestenrat des Münchner Stadtrats spricht sich einstimmig für eine würdigere Gestaltung des Platzes der Opfer des Nationalsozialismus aus. 

Es besteht Einvernehmen darüber, dass dieser Ort die zentrale Gedenkstätte bleiben müsse. 

23. 7 1802 - Die Karmeliten werden nach Straubing gebracht

München-Kreuzviertel * Dreißig Karmeliten und vier Laienbrüder werden in das ehemalige Franziskaner-Kloster nach Straubing gebracht. 

26. 3 1946 - Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus erhält seinen Namen

München-Kreuzviertel * Auf der 6. Sitzung des Münchner Stadtrats wird - knapp zehn Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des Zusammenbruchs des Dritten Reichs - für das Rondell zwischen Brienner Straße und Maximiliansplatz der Name „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ beschlossen.

Seine Lage inmitten der Stadt und „vor allem die Tatsache, dass  das Denkmal des großen deutschen Dichters Friedrich von Schiller trägt, der Freiheit und Menschenwürde in seinen Werken feierte“, lassen diesen Ort „als Erinnerungsstätte besonders geeignet erscheinen“. Der Standort wird bewusst gewählt, denn schräg gegenüber - im 1944 zerstörten ehemaligen Wittelsbacher Palais an der Brienner Straße 50 - befand sich das gefürchtete Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei - das Zentrum der politischen Verfolgung.

Die Länge des Platznamens macht sein Aussprechen zwar praktisch unmöglich. Doch das macht nichts, denn der Platz dient nicht als Adresse. Er ist einfach ein Verkehrsknoten mit Grünfläche. Der Form halber hat er aber trotzdem eine Postleitzahl erhalten: 80333. 

10. 9 1918 - Das Ordinariat erlässt einen Aufruf zum Kauf der 9. Kriegsanleihe

München * Das Ordinariat des Erzbistums München und Freising erlässt im Amtsblatt einen Aufruf in dem es den Seelsorgeklerus zur kräftigen Werbetätigkeit für die 9. Kriegsanleihe auffordert. Sie selbst sollen aus Pfründen- und Stiftungsmitteln zeichnen.

4 1913 - Das Ende der Ära Eugen Robert

München-Maxvorstadt * Die Intendanz von Eugen Robert an den „Münchner Kammerspielen“ in der Augustenstraße 89 endet bereits nach kurzer Zeit. Trotz künstlerischer Erfolge gelingt es ihm nicht, seine Position dauerhaft zu festigen. 

Zu den Höhepunkten seiner Amtszeit zählt die Uraufführung von Frank Wedekinds Schauspiel „Franziska“, das großes Aufsehen erregt und zu einem vielbeachteten Skandalerfolg wird. Dennoch scheidet Robert aus der Leitung des Theaters aus und macht den Weg für eine neue Phase in der Entwicklung der„Münchner Kammerspiele“ frei.

10. 5 1919 - Truppenaufzug im Film in den Kammerspielen

München-Maxvorstadt * Seit dem 10. Mai kann die Münchner Bevölkerung in den Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, täglich viermal den Film „Vorbeimarsch des Freikorps Faupel“ vom 6. Mai ansehen. 

11. 10 1912 - Die „Münchner Kammerspiele“ entstehen

München-Maxvorstadt * Nachdem die Bühne „Zum Großen Wurstel“ für kurze Zeit wieder unter dem Namen „Lustspielhaus“ firmiert, erhält sie zum 11. Oktober 1912 ihren endgültigen Namen: „Münchner Kammerspiele“. 

Die erste Inszenierung unter diesem Namen ist das expressionistische Stationendrama „Das Leben des Menschen“ des russischen Schriftstellers Leonid Nikolajewitsch Andrejew. Mit dieser Aufführung unterstreichen die Münchner Kammerspiele ihren Anspruch, zeitgenössische und künstlerisch anspruchsvolle Werke auf die Bühne zu bringen.

1913 - Die Münchner Theater GmbH entsteht

München-Maxvorstadt * Im Jahr 1913 gründen theaterbegeisterte jüdische Mäzene die „Münchner Theater GmbH“, um die künstlerische Arbeit der Münchner Kammerspiele langfristig zu sichern und deren wirtschaftliche Grundlage zu stärken. 

Mit ihrem finanziellen und persönlichen Engagement schaffen die Gesellschafter die Voraussetzungen dafür, dass sich die Münchner Kammerspiele als künstlerisch ambitionierte Bühne etablieren und weiterentwickeln können. Die Gründung der Gesellschaft markiert einen wichtigen Schritt in der institutionellen Absicherung des Theaters.

1916 - Otto Falckenberg prägt die Münchner Kammerspiele

München-Maxvorstadt * Der Regisseur und Theaterautor Otto Falckenberg kommt als Oberspielleiter und Dramaturg an die Münchner Kammerspiele. Bereits ein Jahr später übernimmt er die künstlerische Leitung des Hauses und prägt dessen Entwicklung über Jahrzehnte hinweg. Mit seinen modernen Inszenierungen und seiner konsequenten Ensemblearbeit macht er die Kammerspiele weit über München hinaus bekannt. 

Falckenberg fördert junge Autorinnen und Autoren, entdeckt zahlreiche Schauspieltalente und setzt auf zeitgenössische Dramatik. Später gelangen hier bedeutende Uraufführungen auf die Bühne, darunter Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“. 

30. 9 1922 - Gemeinsamer Auftritt Valentin-Karlstadt mit Berthold Brecht

München-Maxvorstadt * Nach der Aufführung des Bert-Brecht-Bühnenstücks „Trommeln in der Nacht“ wird in den Münchener Kammerspielen in der Augustenstraße 89 in der Nachtvorstellung zwischen 22:00 und 23:30 Uhr die Uraufführung von „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“ gezeigt.

Die  „Improvisationen“ bestehen laut Programmzettel im ersten Bild aus dem Bert-Brecht-Stück „Der Abnormitätenwirt“ und dem zweiten Teil „Weihnachtsabend“, der sich aus einer „Hochradnummer“ und dem Valentin-Karlstadt-Einakter „Das Christbaumbrettl“ zusammensetzt.

Für das Humoristenpaar Valentin-Karlstadt stellen die Auftritte in „Die rote Zibebe“ zugleich ihr Debüt auf einer Theaterbühne dar, womit ihnen erstmals der Sprung ins „richtige Theater“ gelingt. 

29. 9 1922 - Das Brecht-Bühnenstück „Trommeln in der Nacht“ wird uraufgeführt

München-Maxvorstadt * Das Theaterstück „Trommeln in der Nacht“ des 24-jährigen Bert Brecht, wird unter der Regie von Otto Falckenberg in den Münchner Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, uraufgeführt.

Das Stück spielt vor dem Hintergrund der revolutionären Kämpfe in Deutschland 1918/19. Bei der Uraufführung hängen im Zuschauerraum Plakate mit Aufschriften wie „Glotzt nicht so romantisch“.

Karl Valentin und Liesl Karlstadt sind bei der Premiere anwesend. Das Stück wird am nächsten Tag unter Mitwirkung von Karl Valentin und Liesl Karlstadt parodiert. 

5. 10 1922 - „Das Christbaumbrettl“ weiterhin in den Münchener Kammerspielen

München-Maxvorstadt * Das Valentin-Karlstadt-Bühnenstück „Das Christbaumbrettl“ bleibt als „einaktiger Scherz“ weiterhin im Programm der Münchener Kammerspiele in der Augustenstraße 89 und wird zwischen dem 5. und 15. Oktober 1922 noch viermal in den legendären Nachtvorstellungen aufgeführt. 

18. 7 1802 - Aufhebung des Karmelitenklosters

München-Kreuzviertel * Die Regierung Montgelas ordnet die Aufhebung des Karmelitenklosters an. Anfangs bezieht das Militär die aufgelassenen und leerstehenden Klosterräume, bis Teile für das Neue Gymnasium, das spätere Ludwigs-Gymnasium, eingerichtet und andere Teile zum Königlichen Erziehungsinstitut für Studierende, dem sogenannten Hollandeum, ausgebaut werden können.

1906 - Umwandlung zum „Münchner Lustspielhaus“ 

München-Maxvorstadt * Das Varietétheater „Universum“ in der Augustenstraße 89 wird in das „Münchner Lustspielhaus“ umgewandelt. Damit verlagert sich der Schwerpunkt des Hauses von der Varieté-Unterhaltung auf Schauspiel- und Komödienaufführungen.

30. 9 1922 - Uraufführung: „Die rote Zibebe“ und „Weihnachtsabend“

München-Maxvorstadt • Nach der Aufführung des Bert-Brecht-Bühnenstücks „Trommeln in der Nacht“ wird in den Münchener Kammerspielen in der Augustenstraße 89 in der Nachtvorstellung zwischen 22:00 und 23:30 Uhr die Uraufführung von „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“ gezeigt.

  • Die  „Improvisationen“ bestehen laut Programmzettel im ersten Bild aus dem Bert-Brecht-Stück „Der Abnormitätenwirt“ und dem zweiten Teil „Weihnachtsabend“, der sich aus einer „Hochradnummer“ und dem Valentin-Karlstadt-Einakter „Das Christbaumbrettl“ zusammensetzt.
  • Für das Humoristenpaar Valentin-Karlstadt stellen die Auftritte in „Die rote Zibebe“ zugleich ihr Debüt auf einer Theaterbühne dar, womit ihnen erstmals der Sprung ins „richtige Theater“ gelingt. 

1905 - Das Varieté „Universum“ eröffnet seinen Spielbetrieb

München-Maxvorstadt * Das Anwesen Augustenstraße 89, ein großbürgerliches Wohnhaus, wird für Theaterzwecke umgebaut. In dem Gebäude nimmt das Varietétheater „Universum“ seinen Spielbetrieb auf. Für die neue Nutzung werden das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zu Kassenhalle, Foyer und Balkon umgestaltet. Zuschauerraum und Bühne befinden sich in einem eigens errichteten Hofanbau. Das Theater bietet Platz für rund 500 Besucherinnen und Besucher. 

Über diese frühe Phase sind heute nur wenige Informationen überliefert. Das „Universum“ entspricht jedoch dem typischen Charakter eines Varietétheaters seiner Zeit und präsentiert wechselnde Programme mit Unterhaltung, Musik, Artistik und Kleinkunst.

11 1910 - Das Ende des „Lustspielhauses“ und ein Neubeginn

München-Maxvorstadt * Das „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten und stellt seinen Spielbetrieb im November 1910 ein. Das Gebäude geht anschließend in den Besitz der Industrie-Werke München-Nord über. Die Übernahme erfolgt dabei weniger aus kulturellem Interesse als vielmehr als Kapital- und Immobilieninvestition.

Die neuen Eigentümer verpachten das Haus an den Juristen, Journalisten und Theaterunternehmer Eugen Robert, der die Bühne grundlegend neu ausrichtet. Mit seiner Übernahme beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses. Sie bildet den Ausgangspunkt für die spätere Gründung der Münchner Kammerspiele.

1. 1 1911 - Eugen Robert übernimmt das Theater

München-Maxvorstadt * Der Berliner Theatermann Dr. Eugen Robert, ursprünglich Jurist und Journalist sowie zuvor Leiter des Hebbel-Theaters in Berlin, übernimmt das ehemalige „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 als Pächter. Zunächst trägt das Haus den Namen „Zum Großen Wurstel“, eine Anspielung auf den Wiener Wurstelprater.

Robert verfolgt das Ziel, ein modernes und künstlerisch anspruchsvolles Theater zu etablieren. Zur Eröffnung bringt er den Einakter „Varieté“ von Heinrich Mann auf die Bühne und setzt damit ein programmatisches Zeichen für die neue Ausrichtung des Hauses.

1. 4 1924 - Uraufführung der „Raubritter vor München“ in den Kammerspielen

München-Maxvorstadt * Das zweiaktige Bühnenstück „Raubritter vor München“ von Karl Valentin und Liesl Karlstadt erlebt in den Münchner Kammerspielen in der Augustenstraße 89 seine Uraufführung. Schauplatz der Komödie ist die Stadtmauer am Münchner Isartor. Mit insgesamt 284 Aufführungen entwickelt sich das Stück zu einem außergewöhnlichen Publikumserfolg und markiert den endgültigen Durchbruch des Komikerduos auf der großen Bühne. Zugleich bleibt es Valentins einziges abendfüllendes Theaterstück und gilt als sein bedeutendstes Werk als Bühnenautor.

Den Anstoß für die Entstehung geben die erfolgreichen Nachtvorstellungen des Duos in den Kammerspielen. Ihr großer Zuspruch führt zum Auftrag, eine abendfüllende Raubritter-Komödie zu schreiben. Inhaltlich knüpft das Stück an die damals äußerst beliebte Militärkomik an. Deren Humor entsteht aus den absurden Situationen und Regelverstößen innerhalb des streng geregelten Kasernen- und Manöveralltags. Besonders die Figur des „Schweren Reiters“ zählt zu den beliebtesten Charakteren der Volkssänger. Als unmittelbare Vorläufer von „Raubritter vor München“ gelten die frühen Valentin-Stücke „Der Herzog kommt“ und „Aus guter alter Zeit“.

Die Handlung ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Hinter Berg am Laim treiben Raubritter ihr Unwesen und bereiten einen Angriff auf München vor. Ein Milchfahrer bringt die alarmierende Nachricht in die Stadt und setzt damit die turbulente Komödie in Gang.

18. 3 1791 - Die Schleifung der Neuhauserbastion beginnt

<p><strong><em>München</em></strong> * Mit der angeordneten Schleifung der Neuhauser-Bastion&nbsp;bildet&nbsp;sich umgehend eine Initiativgruppe, die mit den Unterschriften mehrerer Hundert Münchner Bürger gegen die <em>„gänzliche Schleifung der Wallanlagen“</em> protestiert.&nbsp;Sie betrachten es nun als <em>„unverantwortlich, Wälle, welche fast eineinhalb Jahrhunderte stehen, und deren Herstellung mehr als drei Millionen gekostet hatte, ohne gewichtigen Nutzen, oder besondere Notwendigkeit einzuwerfen“</em>.&nbsp;</p>

5. 1 1302 - Erstmalige Nennung des Neuhauser Tors

München-Kreuzviertel - München-Hackenviertel * Das Neuhauser Tor wird erstmals in einer Urkunde genannt. 

10. 4 1715 - Max Emanuel zieht n aller Stille durch das Neuhauser Tor

<p><strong><em>München</em></strong> * Kurfürst Max Emanuel zieht nachts um 23 Uhr mit seiner Familie in aller Stille durch das Neuhauser Tor. Freudenbezeugungen sind zuvor verboten worden. &nbsp;</p> <p>Der erneut in seine Herrschaftsrechte eingesetzte Kurfürst Max Emanuel trifft damit wieder mit seiner Familie zusammen. Er hat Großes mit seinen Söhnen vor und in seinem Exil beschlossen, dass drei seiner fünf Söhne in der Reichskirche&nbsp;untergebracht werden sollen:&nbsp;Philipp Moritz, Clemens August und Johann Theodor.&nbsp;</p>

3 1716 - Maria Anna Lindmayr wird Priorin

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr wird für drei Jahre zur Priorin des Karmelitinnenklosters gewählt. 

24. 10 1805 - Napoleon Bonaparte zieht triumphal in München ein

München * Napoleon zieht triumphal durch das Karlstor in München ein. Kurfürst Max IV. Joseph befindet sich noch in seinem Exil in Würzburg. Die Kurpfalzbaierische Staats-Zeitung von München berichtet am 25. Oktober 1805: „Endlich hatten wir gestern das sehnlich erwartete Vergnügen, Se. Majestät Napoleon Kaiser in Frankreich und König in Italien hier eintreffen zu sehen.

Se. Majestät kamen von Augsburg, fuhren in einem 6-spännigen Reisewagen, welchen der Herr Reichs-Marschall Bernadotte, nebst noch einigen H.H. Reichsmarschallen zu Pferde begleitete, unter dem Donner der Kanonen, und dem Zusammengeläute aller Glocken durch die Neuhauser-Kaufinger- über den Platz durch die Diener- in die Residenz-Gasse heran, und stiegen […] in der kurfürstl. Residenz ab.

Die ganze Stadt war zur Tageshelle beleuchtet, und die Mittags zuvor angekommenen kaiserl. königl. Garde-Regimenter hatten sich durch die ganze Einzugsstrecke à la haie aufgestellt. Es war ½ 8 Uhr Abends, und die Menge des hier befindlichen, zum Theile noch mit der Einquartierung beschäftigten Militärs nebst dem zusammenströmenden Volke zeigte das Bild eines durch Ströme aufgetriebenen Meeres, das sich schwer und langsam dahinwälzt.“ 

1818 - Das Eichthal-Palais an der Brienner Straße 12 wird von Klenze erbaut

München-Maxvorstadt * Das Eichthal-Palais an der Brienner Straße 12 wird von Leo von Klenze erbaut.

30. 10 1802 - Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Die Klostergebäude an der Rochusstraße sind für den 30. Oktober 1802 zur öffentlichen Versteigerung ausgeschrieben, werden dann aber um 34.000 Gulden dem Staat als Pfand- und Leihhaus überlassen. Lediglich das Nutzungsrecht der Dreifaltigkeitskirche erhält die Lateinische Kongregation, von der das Muttergottes-Gnadenbild stammt. 

1. 7 1834 - Die Ständeversammlung genehmigt den Ludwig-Main-Donau-Kanal

München-Kreuzviertel * Die bayerische Ständeversammlung genehmigt den Bau eines Kanals zwischen Main und Donau, den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 

22. 6 1657 - Ferdinand Maria legt den Grundstein für die Karmelitenkirche

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Kirche des Karmelitenklosters neben der Wilhelminischen Veste wird vom jugendlichen Kurfürsten Ferdinand Maria gelegt.

28. 7 1914 - Der Kaffeehaus-Besitzer Franz Fahrig verteidigt sich im Staatsanzeiger

München-Kreuzviertel * Im Bayerischen Staatsanzeiger erklärt der Kaffeehaus-Besitzer Franz Fahrig,  

  • dass er kein Ausländer sei,  
  • dass es im Café Fahrig keinen Serbenstammtisch gibt und  
  • dass er kein Verbot ausgesprochen hat, patriotische Lieder zu spielen.  

Der Café-Betreiber wird dennoch auch weiterhin von den Patrioten angefeindet. 

22. 2 1802 - Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Der Aufhebungskommissär Bernmiller begibt sich zur Bestandsaufnahme ins Karmelitinnenkloster. Im Konvent leben zwanzig Schwestern vom regulierten Dritten Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen und zwei Novizinnen. 

12. 7 1893 - In Bayern finden Landtagswahlen statt

Königreich Bayern * Bei der Neuwahl zum Bayerischen Landtag können zwei neue Parteien in die Abgeordnetenkammer einziehen.  

  • Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD erhält fünf Mandate,
  • der Bayerische Bauernbund - BBB stellt sogar neun Abgeordnete.  
  • Das Zentrum, das aus der Patriotischen Partei hervorgegangen ist, verfügt nur noch über 74 Mandate.  

Aufgrund der unterschiedlichen Bestimmungen in Reich, Land und Stadt sind

  • bei der Landtagswahl 56.100, hingegen
  • bei der Reichstagswahl 106.800, und
  • bei der Kommunalwahl aber nur 19.292 Münchner wahlberechtigt. 

2. 8 1918 - Durchhalteparolen von Kriegsminister Philipp von Hellingrath

München-Kreuzviertel * In einer Rede vor der Kammer der Reichsräte erklärt Kriegsminister Philipp von  Hellingrath: „Die schweren Kämpfe zwischen Aisne und Marne beweisen, daß der Kampf- und Siegeswille der Entente noch nicht gebrochen ist, dass wir ihm die Überlegenheit des härteren und stärkeren Willens entgegensetzen müssen, wenn wir die Friedensbereitschaft unserer Feinde erzwingen wollen.

Diesen einheitlichen unbeirrbaren Willen im ganzen deutschen Volk zu wecken und zu festigen, das ist die vornehmste Aufgabe, vor die das fünfte Kriegsjahr die Heimat stellt“

1808 - Die Gruft unterhalb der Karmeliten-Kirche wird geräumt

München-Kreuzviertel * Die Gruft unterhalb der Karmeliten-Kirche wird geräumt. Das Gebäude wird klassizistisch überarbeitet und dient als Studienkirche. Der Teil des Klosters hin zur heutigen Pacellistraße dient dem Erzbischöflichen Ordinariat. 

24. 6 1922 - Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag vertagt

München-Kreuzviertel * Die ursprünglich geplante Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag wird wegen der Ermordung des Außenministers Walther Rathenau verschoben. Das Finanzministerium fürchtet um die erforderliche Mehrheit im Landtag. Die Delegationen nutzen die Zwangspause zu Vertragsveränderungen. Nun werden neben dem Kunstbesitz auch die ehemaligen kurfürstlichen Kunstsammlungen mit einbezogen. Dazu wird die „Wittelsbachische Landesstiftung für Kunst und Wissenschaft“ geschaffen. 

26. 7 1914 - Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das Café Fahrig

München-Kreuzviertel * Am 25. Juli, nur wenige Stunden nachdem Serbien das Ultimatum für Österreich-Ungarns nicht ausreichend devot umgesetzt hat, berauschen sich im Café Fahrig, in der Neuhauser Straße, die Gäste an der Aussicht, dass jetzt Krieg droht. Die Menschen - im Café Fahrig und sonst wo - lassen Bayerns König Ludwig III. und Deutschlands Kaiser Wilhelm II. hochleben. Die Kapelle spielt die „Wacht am Rhein“, „Heil Dir im Siegerkranz“ und viele andere patriotische Lieder. Es wird viel gelacht, gefeiert, gesungen und natürlich getrunken.  

Weil der Sohn des Gaststättenhabers Franz Fahrig einen Streit unter Gästen schlichten will, lässt er die Musik kurz unterbrechen. Doch plötzlich fliegen Stühle durchs Lokal. Die Polizei wird angefordert und räumt das Café gegen zwei Uhr früh. Die sozialdemokratische Münchener Post schreibt über die Vorgänge: „Durch ungeschicktes Benehmen des Kapellmeisters wurde die betrunkene und fanatisierte Menge wild und demolierte das ganze Lokal“.  

Doch das ist noch nicht das Ende der Affäre. Wilde Gerüchte sind im Umlauf. Einer erzählt, eine serbische Kapelle hätte den Kaiser und das Reich geschmäht. Der andere hat Spione im Café Fahrig gesehen. Da ist es zu dem Schritt, der Café-Inhaber Franz Fahrig steht mit dem Feind im Bunde nicht mehr weit. Die Volksseele kocht. Um kurz vor drei Uhr fliegt der erste Pflasterstein in eine der Fensterscheiben des Lokals. Am Morgen ist das Café Fahrig innen und außen verwüstet. 

1855 - Anton Riemerschmid wird Landtagsabgeordneter

München-Kreuzviertel * Anton Riemerschmid wird Mitglied der Zweiten Kammer des Bayerischen Landtags.

11. 9 1825 - Jeder Staatsangehörige hat eine Heimat

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Bedeutete bis dahin der Begriff „Heimat“ im wesentlichen Haus- und Grundbesitz, so wird jetzt das Recht auf Heimat, also Angehöriger einer Gemeinde zu sein, einklagbar.

Der Heimatberechtigte hat Anspruch auf Unterstützung durch seine Heimatgemeinde, wenn er sich selbst nicht mehr unterhalten kann. Das Gesetz besagt: „Jeder Staatsangehörige soll eine bestimmte Heimat haben.“ Jedermann besitzt entweder eine erworbene, eine ursprüngliche oder eine angewiesene Heimat. Durch das Heimatgesetz soll die „Heimatlosigkeit“ und damit die Zahl der Nichtsesshaften, der Vaganten und der „Gauner“ beseitigt werden.

Gleichzeitig entfällt der Erwerb des Heimatrechts nach einem Aufenthalt von zehn Jahren an einem Ort. Diese Vorgabe hat oftmals dazu geführt, dass Anwärter nach neun Jahren abgeschoben wurden. Ebenso wird die Geburt als Rechtstitel des Heimatrechts abgeschafft. Dies hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass Schwangere abgeschoben wurden oder sogar kurz vor der Niederkunft aus dem Ort getrieben wurde. 

1. 7 1834 - Ein neues Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung beschließt ein Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz, in dem den Gemeinden ein „absolut hindernder Widerspruch (Vetorecht)“ zugestanden wird. Das gilt in all den Fällen, wo das Gesuch auf Ansässigmachung lediglich auf dem Nachweis eines „anderweitig gesicherter Nahrungsstandes“ gestützt ist.

Damit liegt das Schicksal der Bewerber, für die kein Anspruch auf Ansässigmachung besteht, ausschließlich in der Hand der Gemeinde. Davon betroffen sind in erster Linie besitzlose Lohnabhängige, die dadurch auch von der Verehelichung ausgeschlossen werden. 

21. 6 1918 - Der Landtag beschließt Bau des Walchensee-Kraftwerkes

München-Kreuzviertel * Der Landtag beschließt die von Oskar von Miller angestrebte landesweite staatliche Stromversorgung und den Bau des Walchenseewerkes. 

11. 9 1825 - Das Gesetz über das Gewerbewesen

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Als drittes Gesetz wird zu den Bestimmungen über Heimat, Ansässigmachung und Verehelichung noch das Gesetz über das Gewerbewesen beschlossen, um „die Hindernisse des Kunstfleißes zu beseitigen“ und „die Ausbildung in den Gewerben zu befördern“. Während die Fabrikbesitzer die völlige Gewerbefreiheit fordern, wollen die Vertreter des Handwerks letztlich die bestehende Zunftverfassung behalten und sogar noch erweitern.

Die Ständeversammlung beschließt einen Kompromiss, in dem ein Konzessionssystem im Mittelpunkt steht. Danach ist die Ausübung eines Gewerbes von der Erteilung einer Gewerbekonzession abhängig. Diese wird von der staatlichen Polizeibehörde erstellt. Sie darf nicht versagt werden, wenn

  • der Bewerber die erforderlichen Fähigkeiten besitzt und
  • der Unterhalt der anderen Gewerbetreibenden durch die Erteilung der Konzession nicht gefährdet wird.

Die bestehenden Realrechte, worunter man die Verkäuflichkeit und Vererbbarkeit des Handwerks versteht, bleiben von dieser Reform ebenso wie die radizierten Gewerbe unberührt. 

4. 6 1848 - Eine Absichtserklärung zur Rechtspflege

München-Kreuzviertel * Im Artikel 1 des Grundlagengesetzes wird erklärt: „Die Rechtspflege soll von der Verwaltung, selbst in den untersten Behörden, gänzlich getrennt werden“.  Es dauert jedoch bis zum 10. November 1861, bis der verkündete Grundsatz verwirklicht wird.

10. 7 1819 - Ein Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung legt einen Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels vor. 

11. 9 1825 - Das Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Mit dem Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung verfolgt der Staat vier Ziele:

  • Vermehrung der Bevölkerung,
  • Hebung des allgemeinen Wohlstands,
  • Verbesserung der Sittlichkeit und
  • Verringerung der Zahl der unehelichen Kinder.

Ansässigmachung ist ein Rechtsverhältnis, das zwischen einem (männlichen) Individuum und einer Gemeinde begründet wird. Voraussetzung für die Ansässigmachung ist

  • der Besitz eines Grundvermögens,
  • der Besitz eines realen, radizierten oder konzessionspflichtigen Gewerbes oder
  • die definitive Einstellung in einem öffentlichen Amt des Staates, der Kirche oder einer Gemeinde oder
  • ein anderweitig gesicherter Nahrungsstand.
  • Die Erfüllung der Bestimmungen des Militärkonskriptsionsgesetzes,
  • ein guter Leumund und
  • den vorschriftsmäßigen Besuch des Schul- und Religionsunterrichts.

Der Ansässigmachungstitel beinhaltet die Erlaubnis zur Verehelichung. Bei Wiederverehelichung oder wenn zwischen Ansässigmachung und dem Heiratsgesuch ein längerer Zeitraum verstrichen ist, wird überprüft, ob die Voraussetzungen für die erteilte Ansässigmachung noch gegeben sind. So ist es möglich, auch einen Ansässigen Bewerber die Heiratserlaubnis zu verweigern. 

1. 7 1631 - Der Gründungsbrief für den Karmeliter-Orden

München * Kurfürst Maximilian I. erlässt einen Gründungsbrief für die Niederlassung des Karmeliter-Ordens in München. Sie sollen für ihren Klosterbau ein Gelände außerhalb der Stadtmauern erhalten, gelegen zwischen Angertor und Schiffertor. Doch diese Pläne zerschlagen sich im Verlauf des Krieges.

1. 6 1915 - Valentin/Karlstadt übernehmen die Direktion des Kabarett Wien-München

München-Ludwigsvorstadt * Karl Valentin und Liesl Karlstadt übernehmen gemeinsam die Direktion des Kabarett Wien-München im Hotel Wagner in der Sonnenstraße. Das Engagement dauert bis 15. Dezember 1916. Das sind fast eineinhalb Jahre. 

11. 9 1825 - Die Ständeversammlung verabschiedet drei Sozialgesetze

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Die Ständeversammlung verabschiedet drei Gesetze, die als die ersten von einer bayerischen Volksvertretung verabschiedeten Sozialgesetze angesehen werden:

  • Das Gesetz über die Heimat,
  • das Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung und
  • das Gesetz über das Gewerbewesen. 

31. 5 1907 - Landtagswahlen mit dem neuen Mehrheitswahlrecht

Königreich Bayern * Die Wahlen werden erstmals nach dem neuen Wahlgesetz durchgeführt. Durch das Mehrheitswahlrecht erreicht  

  • das Zentrum mit 44 Prozent der Stimmen 60 Prozent der Mandate,  
  • die Liberalen erhalten 16 Prozent der Mandate bei 24 Prozent der Stimmen,  
  • die SPD benötigt für zwölf Prozent der Mandate 17,7 Prozent der Stimmen. 

1. 7 1834 - Gesetzesvorlagezur Begrenzung des Bevölkerungswachstums

München-Kreuzviertel * Innenminister Ludwig Fürst von Oettingen-Wallerstein bringt in die Ständeversammlung einen Gesetzentwurf zur Revision des Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetzes ein.

Ziel der Gesetzesvorlage ist die Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch Verhinderung der Verehelichung und Familiengründung durch Besitzlose. Damit sollen gleichzeitig

  • die Lasten der Armenkasse gesenkt sowie
  • die Unzufriedenheit der sozialen Unterschichten und die damit verbundene Revolutionsbereitschaft unterbunden werden.

Der Innenminister kommt damit der überwältigenden Mehrheit der Abgeordnetenkammer entgegen, die bereits am 13. September 1831 derartige Schritte forderte. Fürst Ludwig von Oettingen-Wallenstein schafft mit diesem Deal auch die Zustimmung zu anderen Gesetzesvorlagen wie die Zivilliste, den Festungsbau in Ingolstadt und den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 

28. 7 1914 - Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

München-Kreuzviertel * Trotz der drohenden Kriegsgefahr wird im Bayerischen Landtag der bevorstehende Krieg nur indirekt zum Thema erhoben. Wenigstens der SPD-Abgeordnete Max Süßheim aus Nürnberg erklärt: „Wir Sozialdemokraten erwarten, dass der Friede erhalten und Europa vor den Gräueln und Schrecknissen eines Weltkriegs bewahrt werde“. Das war auch schon die einzige kritische und nachdenkliche Stimme im Bayerischen Landtag. 

4. 6 1848 - Ein neues Wahlgesetz bringt entscheidende Verbesserungen

München-Kreuzviertel * Das Gesetz über die Wahl der Landtags-Abgeordneten bringt einige Neuerungen, die als „entscheidend“ bezeichnet werden müssen. Es beseitigt das ständische Element der Verfassungsurkunde von 1818. In diesem bestand die Kammer der Abgeordneten zu einem Achtel aus der Klasse der adeligen Großgrundbesitzer, ebenfalls ein Achtel aus der Geistlichkeit der christlichen Konfessionen, ein Viertel stellten die Vertreter der Städte und Märkte und die verbliebene Hälfte die Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.  

  • Im neuen Gesetz errechnet sich die Anzahl der Landtags-Abgeordneten nach dem Verhältnis von je Einem Abgeordneten auf 31.500 Seelen der Gesamtbevölkerung des Königreichs, die auf die „einzelnen Kreise vertheilt“ werden.  
  • Die Wahl ist indirekt. Das heißt, dass in einer Urwahl zunächst Wahlmänner gewählt werden, die dann in einem zweiten Wahlgang die Abgeordneten wählen.
  • Zum Abgeordneten kann jeder gewählt werden, der das 30. Lebensjahr vollendet hat.
  • Für das aktive Wahlrecht genügt die Zahlung einer direkten Steuer, und sei sie auch noch so klein.
  • Weder das aktive noch das passive Wahlrecht ist an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis“gebunden. Damit kommt auch die staatsbürgerliche Gleichberechtigung der Juden einen Schritt weiter.
  • Und die nicht an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis gebundenen Angehörigen nichtchristlicher Konfessionen dürfen den Verfassungseid unter Weglassung des Bezugs auf das Evangelium schwören.
  • Die Wahl der Landtags-Abgeordneten ist öffentlich, die Stimmzettel müssen jedoch noch vom Wähler unterschrieben werden. Die Geheime Wahl wird erst im Jahr 1881 eingeführt.
  • Außerdem werden noch keine amtlichen Stimmzettel ausgegeben. Diese gibt es erst - mit dem Frauenwahlrecht - im Januar 1919.
  • Das bisherige Ausschließungsrecht des Königs, mit dem er gewählten Abgeordneten den Urlaub für die Teilnahme am Landtag verweigern konnte, wird beseitigt.  

Das Gesetz, das als Bestandteil der Verfassungs-Urkunde angesehen wird, tritt mit der nächsten Wahl in Wirksamkeit. 

4. 6 1848 - Das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur

München-Kreuzviertel * Außerdem tritt das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur in Kraft. In dem vom König erlassenen Edikt über die Freiheit der Presse und des Buchhandels ist festgelegt worden, dass das Erscheinen von Presseerzeugnissen nicht „von obrigkeitlicher Prüfung und Genehmigung des Inhalts oder überhaupt von irgend einer obrigkeitlichen Erlaubniß abhängig“ sei. „Die Strafgerichtsbarkeit [steht] nicht den Polizeibehörden, sondern den Gerichten zu.“ 

17. 8 1919 - Die Regierung und der Landtag sind in München zurück

Bamberg - München * Das Gesamtministerium und der Landtag kehren nach München zurück. 

2. 8 1914 - SPD-Abgeordneten stimmen gegen die Haushaltsgesetze

München * Anfang August schließt die Münchner Börse kurzfristig, um Panikverkäufe zu verhindern. Und selbst das bayerische Finanzministerium zeigte sich alarmiert: Es warnt davor, dass die Bürger die Banknoten zum Teil nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren würden.  

Bei der Sitzung des Bayerischen Landtags stimmen die 21 anwesenden SPD-Abgeordneten gegen die Haushaltsgesetze. Das ist aber auch schon die einzige Reaktion gegen den Krieg.

Die beiden Kammern des Landtags befassen sich ebenfalls nicht mit dem Krieg sondern mit ungleich wichtigeren Fragen, wie beispielsweise dem Verbot des freireligiösen Unterrichts oder der Beschneidung des Streikrechts der Staatseisenbahner.

4. 6 1848 - Die Ministerverantwortlichkeit wird Gesetz

München-Kreuzviertel * Ein weiteres Reformgesetz von König Max II. ist das Gesetz, die Verantwortlichkeit der Minister betreffend. Kernpunkt dieses Verfassungsgesetzes ist, dass Regierungsanordnungen des Königs nur durch die Gegenzeichnung des verantwortlichen Ressortministers Geltung erhalten. Damit ist der Spätabsolutismus eines König Ludwigs I. mit einem Gesetz beseitigt.  

Freilich verliert damit der König letztlich seine Verantwortlichkeit gegenüber der Bevölkerung, aber das Parlament hat immer jemanden, den es zur Verantwortung ziehen kann. 

4. 6 1848 - Die ständischen Privilegien des Adels werden endgültig gebrochen

München-Kreuzviertel * Mit einem weiteren Reformgesetz werden auch die letzten Elemente der feudalen Grundherrschaft im Königreich Bayern beseitigt. Im I. Abschnitt des Gesetzes über die Aufhebung der standes- und gutsherrlichen Gerichtsbarkeit, dann die Aufhebung, Fixierung und Ablösung von Grundlasten hebt König Max II. die standes- und gutsherrliche Gerichtsbarkeit auf.

Das Gesetz entzieht den Gutsherren die Gerichtsbarkeit und die Polizeigewalt ohne Entschädigung und überträgt diese Befugnisse auf den Staat. Damit sind die letzten Reste des feudalen Staatsaufbaus abgeschafft worden. Dem Aufbau einer modernen einheitlichen Justizverwaltung steht nun nichts mehr im Weg. 

31. 5 1907 - Ergebnis der bayerischen Landtagswahlen 1907

Königreich Bayern * Bei den bayerischen Landtagswahlen erhalten

  • das Zentrum 98 (- 4),
  • die Fortschrittspartei 25 (- 3) und
  • die Sozialdemokratische Partei 20 (+ 8) Mandate.

15. 8 1908 - Das neue Bayerische Gemeindewahlrecht bringt die Verhältniswahl

München * Mit dem neuen Bayerischen Gemeindewahlrecht wird die Verhältniswahl eingeführt.

13. 9 1831 - Überarbeitung des Ansässigkeitsgesetzes gefordert

München-Kreuzviertel * Eine überwältigende Mehrheit der Abgeordnetenkammer fordert, dass bei der Verleihung eines Gewerbes „nicht bloß der Nahrungsstand des Bewerbers, sondern auch jener der bereits Berechtigten berücksichtigt werde“

25. 7 1819 - Die erste Sitzungsperiode des Baierischen Landtags wird beendet

München-Kreuzviertel * Die erste Sitzungsperiode des Baierischen Landtags wird nach weniger als einem halben Jahr beendet. 

26. 5 1818 - Die Ständeversammlung hat über die Post mitzubestimmen

München * Seit der Verfassung vom 26. Mai 1818 sind im Königreich Baiern Fragen der Post nicht mehr alleine Angelegenheit des Landesherrn und seiner Regierung. Die Ständeversammlung hat das Recht über die Staatsausgaben und damit auch über die Post mitzubestimmen.

Zu den bevorzugt diskutierten Themen in der Ständeversammlung gehört unter anderem die Frage, ob die Post, als Öffentliche Anstalt die Bedürfnisse der Öffentlichkeit zu befriedigen hat oder ob sie vorwiegend Geld in die immer leeren Staatskassen bringen soll. Immer wieder prangern die Abgeordneten

  • die katastrophalen Dienstleistungen der Post,
  • die Grobheit der Postillione und
  • den miserablen Zustand der baierischen Straßen an.

4. 6 1848 - Die Landtagsabgeordneten erhalten das Recht der Initiative

München-Kreuzviertel * Ein weiteres wichtiges Vorschriftenwerk ist das Gesetz über die ständische Initiative. Es gibt den Abgeordneten beider Kammern des Landtags das Recht der Initiative, also das Recht, Gesetzesentwürfe einzubringen.  

Immerhin wird damit aus der Stände-Versammlung eine wirkliche Volksvertretung. Und aus dem Ständehaus wird das Landtagsgebäude. 

12. 7 1808 - Staatliche Vorschriften zur Verehelichung

München - Königreich Baiern * In einer erlassenen Verordnung zur Beförderung der Heiraten auf dem Lande wird die Verehelichung von der Bewilligung der ordentlichen Polizeiobrigkeit des Ortes abhängig gemacht, wo die Heiratenden mit hinreichender Aussicht auf ihre Nahrung den Wohnsitz nehmen.  Damit wird den Gemeinden auch in Fragen der Verehelichung die Mitwirkung entzogen. 

Zusätzliche Haftungsbestimmungen gegenüber den entscheidenden Beamten schränken die Wirksamkeit der Verordnung stark ein. Sollte sich die Familie doch nicht selbst ernähren können, fällt der Unterhalt der genehmigenden Behörde zur Last.

Wenn Geistliche eine Eheschließung ohne die vorherige staatliche Heiratsbewilligung vornehmen, haften sie für Schäden und Kosten, welche hieraus irgendeiner Gemeinde zuwachsen.

Eheschließungen außerhalb Baierns werden für ungültig erachtet und sind strafbar. 

26. 6 1886 - Auch die Abgeordnetenkammer stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Abgeordneten erteilt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Bayernprinzen Luitpold. 

26. 5 1818 - Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung

München * Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung. Baiern ist damit unter den großen deutschen Staaten der erste Verfassungsstaat. Baden erreicht diesen Status drei Monate und Württemberg ein Jahre später.  

Der König vereinigt alle Rechte der Staatsgewalt in seiner Person, unterliegt aber in der Ausübung seiner Rechte einigen Beschränkungen.

Es gibt ein Zweikammersystem.

  • Die Erste Kammer sind die Reichsräte,
  • die Zweite Kammer setzt sich zusammen zu je einem Achtel aus adeligen Gutsbesitzern und Geistlichen, ein Viertel kommt von Städten und Märkten, die restliche Hälfte sind Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.
  • Es gibt eine Legislaturperiode und
  • außerdem werden die Mitglieder der Abgeordnetenkammer gewählt.  

    Dennoch ist der Weg zu demokratischen Strukturen noch sehr, sehr weit!  
  • Die adeligen Gutsbesitzer stellen ein Achtel, die katholischen und evangelischen Geistlichen ebenfalls ein Achtel, die Städte, Märkte und Gemeinden ein Viertel und die übrigen Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit die Hälfte.  
  • Dazu kommen zusätzlich drei Vertreter der Universitäten.  
  • Es gibt keinen Parlamentarismus,  
  • die Mehrheitsverhältnisse in der Abgeordnetenkammer haben keinen Einfluss auf die Arbeit des Ministerrats,
  • die Abgeordneten haben kein Initiativrecht, dürfen also selbst keine Gesetzentwürfe einbringen und  dürfen nicht über ihren Zusammentritt selbstständig entscheiden.  

Im Vergleich zu den Vorgaben der Deutschen Bundesakte ist die Baierische Verfassung jedoch sehr modern ausgefallen. Sie legt das Fundament für das System einer konstitutionellen Monarchie.  

Erneut ist das neue Staatsgrundgesetz aber keine Vertragskonstruktion zwischen dem Fürsten und dem Volk, sondern ein einseitiger verfassungsgebender Akt des Königs. Man nennt das auch eine oktroyierte Verfassung, die vom König in freier Selbstbeschränkung erlassen wird und somit nicht das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Fürst und Volksvertretung darstellt.  

Im Gegenteil, der Baiernkönig begründet seine Herrschermacht mit der Verfassung nicht, sondern unterwirft sich vielmehr nur in bestimmten Punkten seinen selbst erlassenen Beschränkungen. 

15. 2 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger ist fertiggestellt

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Das Kaufhaus Oberpollinger&nbsp;der hanseatischen Kaufmannsfamilie Emden &amp; Söhne&nbsp;ist fertiggestellt.</p>

25. 6 1966 - Die Beatles sind auf dem Weg nach Essen

München - Essen * Die Beatles verlassen um 8:25 Uhr auf Gleis 11 den Münchner Hauptbahnhof. Sie benutzen dazu den gleichen Vier-Waggon-Sonderzug, mit dem ein Jahr zuvor Königin Elisabeth und Prinz Philipp die Bundesrepublik bereist hatten. Beatles-Manager Brian Epstein hätte den Zug beinahe verpasst.

Rund dreihundert Fans haben sich hinter den Absperrungen im Bahnhof versammelt, um ihre „plüschhaarigen Lieblinge“ ein letztes Mal zu sehen. „Schaurig hallte das Kreischen der Teenager durch die Bahnhofshalle“ - und dann sind sie weg. Langsam kann die „Münchner Bierruhe“ wieder zurückkehren.

Um 16:32 Uhr sind die Beatles in Mülheim/Ruhr. Von dort fahren sie direkt zur Gruga-Halle in Essen, wo sie ebenfalls zwei Konzerte vor insgesamt 16.000 Fans geben sollen. 

9. 6 1852 - König Max II. schafft die Vereidigung der Armee auf die Verfassung ab

München * König Max II. lässt die Vereidigung der Armee auf die Verfassung abschaffen. Diese hatte sein Vater König Ludwig I. mit Ausrufung der Proklamation am 6. März 1848 eingeführt. Im neuen Eid ist von der Verfassung keine Rede mehr. 

21. 6 1886 - Die Kammer der Reichsräte stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Reichsräte gibt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Prinzen Luitpold. 

14. 3 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger wird eröffnet

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Das Kaufhaus Oberpollinger&nbsp;wird <em>„früh 8 Uhr“</em> eröffnet.&nbsp;Die Menschen strömen in das neue Kaufhaus, <em>„durch das der Atem der großen weiten Welt weht“</em>.&nbsp;</p>

7. 11 1918 - Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt - die bayerische Republik gegründet

München-Kreuzviertel * Gegen 22:30 Uhr steht Kurt Eisner am Präsidentenpodium und erklärt im Namen des Arbeiter- und Soldatenrats die Dynastie Wittelsbach für abgesetzt und die bayerische Republik für gegründet.

Er fährt fort: „Jetzt müssen wir zur Bildung einer Regierung fortschreiten. […] Der, der in diesem Augenblick zu Ihnen spricht, setzt Ihr Einverständnis voraus, dass er als provisorischer Ministerpräsident fungiert.“

Der anschließend einsetzende begeisterte Applaus bestätigt ihm die Annahme. Kurt Eisner ist damit bayerischer Ministerpräsident. 

14. 7 1849 - Die Landtagswahlen sollen andere Mehrheiten ermöglichen

Königreich Bayern * Die für diesen Tag angesetzten Landtagswahlen werden von der Staatsregierung sorgfältig vorbereitet. Sie setzt dabei vor allem auf den Einfluss der kirchlichen Oberhirten und Pfarrer sowie auf das Engagement der(höheren) Beamtenschaft. Der Regierung genehme Vereine werden gefördert; nach den Wahlen jedoch alle politischen Vereine wieder verboten.  

Die Wahlkreise werden erstmals von der Regierung nach wahltaktischen Gesichtspunkten gebildet. Eine Praxis, die die Regierung von nun an bis zur Wahlrechtsreform von 1906 beibehalten wird. Mit den so gewonnenen neuen Mehrheitsverhältnissen kann König Max II. eine Politik der Reaktion verfolgen und versuchen, die Änderungen der Bayerischen Verfassung wieder rückgängig zu machen. 

22. 5 1849 - Pfälzischen Abgeordneten wird die Sitzungsteilnahme verboten

München-Kreuzviertel * Die Regierung verweigert den pfälzischen Abgeordneten die Teilnahme am Landtag, woraufhin die Linke geschlossen das Parlament verlässt. 

1. 5 1782 - Papst Pius VI. besucht den Bürgersaal

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Mit Papst Pius VI. besucht erstmals ein Papst München.&nbsp;Er sucht den Bürgersaal&nbsp;zum Gebet auf.&nbsp;</p>

16. 7 1926 - Pater Rupert Mayer wird Präfekt am Bürgersaal in München

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird zum Präfekten und Kirchenvorstand am Bürgersaal in München ernannt. 

6. 8 1628 - Die Feuermadonna der Marianischen Männerkongregation

Köln - München-Kreuzviertel * Der Kölner Kurfürst und Erzbischof Ferdinand, ein Bruder des baierischen Kurfürsten Maximilian I., schenkt der Münchner Marianischen Männerkongregation ein Stück jener Eiche, in deren Inneren im Jahr 1609 im flandrischen Foy eine Marienfigur gefunden worden war.

Der Hofbildhauer Hans Krumper formt daraus die sogenannte „Feuermadonna“, die noch heute von der Marianischen Männerkongregation in Ehren gehalten wird. 

1. 9 1870 - Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren

München * Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren. Sein Neffe Hugo Alois von Maffei führt die Firma weiter.

21. 7 1773 - Die Marianische Männerkongregation unter weltlicher Obhut

München-Kreuzviertel * Bis zur Auflösung der Gesellschaft Jesu durch Papst Clemens XIV. liegt die geistliche Leitung der Marianischen Männerkongregation unter jesuitischer Obhut. Die Betreuung geht nun auf Weltgeistliche über. 

28. 11 1921 - Pater Rupert Mayer wird Präses der Marianischen Männerkongregation

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird durch Kardinal Michael von Faulhaber zum Präses der Marianischen Männerkongregation am Bürgersaal in München ernannt. Unter seiner Leitung steigt die Mitgliederzahl auf 7.000 an. 

26. 6 1950 - Kardinal Faulhaber leitet die Seligsprechung von Rupert Mayer ein

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet den „Diözesanen Informationsprozess für die Seligsprechung“ von Pater Rupert Mayer.

1871 - Das Hotel Bayerischer Hof wird an die Vereinsbank verkauft

München-Kreuzviertel * Nach Joseph Anton Ritter von Maffei's Tod wird das Anwesen des Hotels zum Bayerischen Hof für 580.000 Gulden an die Bayerische Vereinsbank verkauft.

31. 1 2014 - Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz

München-Kreuzviertel * Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz.

7. 11 1918 - Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

München-Kreuzviertel * Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein. Sie nehmen den dort einquartierten Offizieren des Oberkommandos Süd das Ehrenwort ab, nichts gegen den Arbeiter- und Soldatenrat zu unternehmen. 

13. 6 1953 - Kundgebung für den Samstag-Nachmittag-Ladenschluss

München * Die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen - HBV und die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft - DAG haben zur Kundgebung für den Samstag-Nachmittag-Ladenschluss aufgerufen.

Der Protestmarsch bewegt sich vom Arbeitsamt in der Maistraße über den Sendlinger-Tor-Platz zum Stachus und von dort weiter in die Altstadt, wo er sich in der Kaufingerstraße vor C&A Brenninkmeyer staut. Demonstranten blockieren im Inneren des Geschäfts die neumodernen Rolltreppen.

1866 - Ausbau und neue Standorte entlasten die Akademie

München-Kreuzviertel * Um der anhaltenden Raumnot der Akademie der Bildenden Künste zu begegnen, wird am Chor der Michaelskirche ein Querbau errichtet. Zusätzlich werden externe Räume angemietet und mehrere Ateliers in den 1854 erbauten Glaspalast verlegt. 

24. 3 1864 - Richard Wagner hält sich in München auf

München-Kreuzviertel * Richard Wagner hält sich bis 26. März in München auf und wohnt im Hotel Bayerischer Hof. Er ist wieder auf der Flucht, da er in Österreich wegen seiner hohen Schulden täglich mit Inhaftierung rechnen muss.

Ab 1813 - Zulassung zur Kunstakademie

München-Kreuzviertel * Die Konstitution der Akademie der Bildenden Künste von 1808 regelt auch die Aufnahme der Studierenden: Bewerber („Eleven“) müssen mindestens 13 Jahre alt sein. Frauen werden dabei nicht erwähnt. 

Dennoch zeigen die Matrikelbücher, dass zwischen 1813 und 1841 knapp fünfzig Kunstschülerinnen an der Akademie eingeschrieben sind - ein deutlicher Hinweis auf eine Praxis, die über die offiziellen Bestimmungen hinausgehen. 

23. 6 1966 - Die Beatles kommen nach München

London - München * Um 11:20 Uhr heben die Beatles mit dem Flug BE502 mit der BEA-Linienmaschine Comet IV vom Londoner Flughafen ab, um um 12:56 Uhr in München-Riem zu landen. Endlich sind sie da. George Harrison, Paul McCartney, John Lennon und Ringo Starr treffen erstmals und höchstpersönlich in München ein.

Und als „die vier Sängerknaben mit der Mädchenfrisur“ das Flugzeug verlassen, werden sie „von lustigen Teenagern zumeist“ begeistert empfangen. Man hat sie bis zur Landung des Flugzeugs mit Beatmusik bei Laune gehalten. Die Mädchen tragen Pony, die Haare hochtoupiert, sowie bonbonfarbene, schenkelkurze Op-Art-Kleidchen und Pumps. Die Burschen bekleiden sich mit hautengen Jeans und schwarzen T-Shirts oder geblümten Hemden. Ihre Haare bedecken zwar die Ohren, reichen aber noch nicht bis zur Schulter. Dazwischen sind auch „einige wüstere Typen mit verfilztem, schulterlangem Haar, im obligatorischen Snow Coat mit aufgemalten Atomwaffengegner-Abzeichen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Die Mädchen halten bemalte Schilder hoch und alles sieht friedlich aus. Doch es muss schon ein sehr trügerischer Friede sein, denn auf je fünf Fans kommt ein Polizist. 200 Staatliche Ordnungskräfte sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Außerdem ist die Straße rechts vom Hauptgebäude auf einer Länge von fast einhundert Metern abgesperrt worden.  

Noch auf der Rolltreppe werden die Fab Four mit extrem saublöden Fragen interviewt. Ringo Starr antwortet auf dem Flughafen auf die Frage eines Reporters: „Warum stehen Sie immer so spät auf?“ mit der Gegenfrage: „Wollen Sie schon in aller Frühe unseren Lärm hören?“ Total unverständlich findet der Münchner Merkur die Popularität der Beatles, da die Vier doch nur Nachteile vorzuweisen hätten: „Der kurzsichtige John Lennon, der Linkshänder Paul McCartney, George Harrison mit den abstehenden Ohren und Ringo Starr mit der übergroßen Nase.“ 

Außerdem überreicht man ihnen Lederhosen mit Hirschknöpfen und weiße leinene Trachtenhemden. Schon während des Flugs hat man ihnen einen Tirolerhut übergeben, den der „großnasige“ Ringo beim Verlassen des Flugzeugs zu seiner braunen Lederjacke trägt.  

„Machen Sie Platz für die Beatles!“. Die Ampeln sind für die vier Musiker auf Grün gestellt. So fahren sie über die Prinzregentenstraße, vorbei an den Vieltausenden, Fähnchen schwenkenden, „Yeah-yeah-yeah!“ kreischenden Münchner Beatles-Fans. Es herrscht einfach eine freundliche Stimmung an diesem 23. Juni 1966. 

In dem Auto mit dem Kennzeichen M-TX 107 sitzen die Beatles. Um den wartenden Fans zu entkommen, fährt der Mercedes die Tiefgarage von hinten an, sodass die Gruppe um 13:45 Uhr das Hotel durch den Lieferanteneingang betreten kann. Während die Musiker durch den Hintereingang verschwinden, warten auf dem Promenadeplatz etwa 3.000 Fans und Neugierige mit Transparenten. Neun Hausdiener und eine Handvoll Polizisten sollen den Bayerischen Hof gegen den Ansturm der Beatles-Fans verteidigen. „Die Scheiben sind vorsorglich beim Glaser bestellt“, diktiert Hotelchef Falk Volkhardt einem Reporter in den Block. 

Nichts passiert. Nur junge Frauen und Männer warten auf dem Promenadeplatz sehnsüchtig auf den Augenblick, dass sich ihre Idole an einem der Fenster zeigen. Oben im fünften Stock tun diese den Fans ein einziges Mal den Gefallen und treten ans Fenster, um ein paar Autogramme auf die Straße zu werfen.  

Für 16:00 Uhr ist im Nachtclub des Hotels Bayerischer Hof eine Pressekonferenz anberaumt. Diese beginnt 20 Minuten später, weil der Fahrstuhl stecken bleibt. Statt der erlaubten 10 haben sich 15 Personen in den Aufzug gequetscht. Zuerst werden Fotos der Fab Four geschossen, danach dürfen die Journalisten die Beatles 13 Minuten befragen. Dazwischen bekommen sie noch den „Goldenen BRAVO Otto“ in der Kategorie Beste Beatband überreicht.  

Zur gleichen Zeit tagt im Polizeipräsidium an der Ettstraße ein Krisenstab, denn den deutschen Behörden und der Polizei waren Popstars samt den kreischenden Fans ausgesprochen befremdlich. Aus Anlass des Beatles-Gastspiels richtet man in München einen Krisenstab ein, dem der Polizeipräsident, zwei Einsatzleiter und ein erst kurz zuvor installierter psychologischer Fachmann angehören. Deeskalation fordert der Psychologe, was natürlich umfangreiche polizeiliche Vorbereitungen notwendig macht, um Massenaufläufe möglichst zu verhindern oder zumindest unter Kontrolle zu halten. 

So bekommen die Beatles die Kehrseite ihres Ruhmes zu spüren. Ihnen wird ein abendlicher Schwabing-Bummel aus Sicherheitsgründen verboten, weshalb sie die ganze Zeit ihres München-Aufenthaltes im Bayerischen Hof verbringen müssen. Die Abendzeitung schreibt beschwichtigend: „Die Herren tragen zwar unorthodoxe Haartracht und veranstalten einen für musikalische Ohren beschwerlichen Lärm, aber im Grunde sind sie harmlos und übermütig, und in ihren Liedern kommt nichts Unanständiges vor.“ Die Polizei hat eine Fälscherbande hochgenommen, die 125 gefälschte Eintrittskarten für die Beatles-Konzerte zu Horror-Preisen verkauft hat.  

Am frühen Abend machen die Beatles eine Generalprobe auf ihrem Zimmer, da sie bis zum 21. Juni 1966 jeden Tag mit den Aufnahmen zur LP „Revolver“ beschäftigt waren. Gegen 21:30 Uhr betreten die vier Beatmusiker das 16 Meter lange Schwimmbad auf dem Dach des Hotels Bayerischer Hof, das extra für die Beatles reserviert und eigens für diesen Zweck mit neuem Wasser gefüllt worden war. Der einzige Schwimmer ist Paul, der sich mit einer geliehenen Badehose in die Fluten stürzt, während die drei anderen „kühles Nass aus Whiskeyflaschen“ vorziehen. 

Fortsetzung folgt !

20. 6 1953 - 10.000 Münchner protestieren gegen die Samstagsöffnung

München * Die Firmen C&A Brenninkmeyer und Salamander halten ihre Geschäfte - wie angekündigt - auch an diesem Samstag bis 17:00 Uhr offen. Etwa 10.000 Münchner protestieren gegen diese Maßnahme. Es kommt zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen.

Vier Hundertschaften der Bayerischen Bereitschaftspolizei - wieder mit Stahlhelm und Karabiner bewaffnet - versuchen unter Zuhilfenahme eines Wasserwerfers die Aufständischen zu vertreiben. Die Protestierer flüchten zwar beim Anblick des Wasserwerfers, doch wenn dieser nach fünf Minuten wieder zum Befüllen der Wassertanks in die Ettstraße fahren muss, sind die Demonstranten schon wieder da.

Nach Auffassung der Polizei ist der Wasserwerfer „das humanste Zwangsmittel der Polizei, er schafft keine Märtyrer, wie das vielleicht beim Gebrauch des Gummiknüppels der Fall wäre, sondern er macht lächerliche Gestalten aus den Demonstranten“

1862 - Die Kunstakademie platzt aus allen Nähten

München-Kreuzviertel * Der Nordflügel des ehemaligen Jesuitenkollegs wird zur Unterbringung weiterer Räume für die Kunstakademie aufgestockt. 

14. 10 1916 - König Otto I. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste König Ottos I. werden in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.

1809 - Der Lehrbetrieb der Kunstakademie startet

München-Kreuzviertel * Die Akademie der Bildenden Künste nimmt ihren Lehrbetrieb in den neu gestalteten Räumen des ehemaligen Jesuitenkollegs auf. Gleichzeitig wird im Hof ein neuer Bau errichtet. 

 

1781 - Die „Münchner Zeichnungsschule“ zieht in das Jesuitenkolleg

München-Kreuzviertel * Die „Münchner Zeichnungsschule“ zieht vom „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 in das ehemalige Jesuitenkolleg an der heutigen Neuhauser Straße um.

1816 - Die „Raffael-Gobelins“ werden in der Alten Akademie aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die „Raffael-Gobelins“ werden in der Alten Akademie - in der heutigen Neuhauser Straße - in den Antikensälen aufgehängt

1811 - Neue Säle für die Kunstakademie

München-Kreuzviertel * Die neuen Säle im Hof der Kunstakademie werden eröffnet. Später wird hier auch die Sammlung der Gipsabgüsse hier untergebracht. 

6 1811 - Erste Kunstausstellung der Münchner Akademie

München-Kreuzviertel * Johann Peter von Langer, Direktor der Akademie der Bildenden Künste, kündigt die erste Ausstellung der neu gegründeten Institution an. Die Erwartungen sind hoch, können jedoch nicht erfüllt werden. Zwar listet ein 24-seitiger Katalog 402 Werke auf, doch stammen diese überwiegend von Studierenden und Lehrenden der Münchner Akademie.

Mangelnde Ausstellungsräume und fehlende finanzielle Mittel - etwa für den Transport externer Werke - führen dazu, dass diese Ausstellung wie auch die folgenden zunächst lokal geprägt blieb. Dennoch zieht die Akademie eine positive Bilanz und berichtet von großem Publikumsinteresse sowie anerkennendem Feedback.

Zugleich wird beschlossen, künftig alle zwei Jahre eine „allgemeine baierische Kunstausstellung“ auszurichten, die ausschließlich an der Akademie stattfinden soll.

16. 10 1815 - Die Raffael-Gobelins gehen an die Akademie

München * Da die Teppiche nur einen vergleichsweise unbedeutenden Teil des höfischen Kunstbesitzes darstellen und ihr Verlust für die Krone kaum ins Gewicht fällt, stimmt König Max I. Joseph der Übereignung der „Raffael-Gobelins“ an die Akademie der Bildenden Künste zu.

19. 10 1815 - Der Erhalt der „Raffael-Gobelins“ wird quittiert

München-Kreuzviertel * Johann Peter von Langer quittiert dem Obersthofmeisterstab den Erhalt der „Raffael-Gobelins“. 

18. 7 1815 - Bitte um die „Raffael-Gobelins“ für die Kunst-Akademie

München * Johann Peter von Langer, der Direktor der Akademie der Bildenden Künste, richtet an König Max I. Joseph ein Schreiben, in dem er um die Übereignung der „Raffael-Gobelins“ an die Akademie bittet. Er begründet den Antrag damit, dass deren „höchster Wert in der Komposition und dichterischen Erfindung ganz unschätzbar für das Kunststudium und den Unterricht“ sein würden. 

Die „Raffael-Gobelins“ sind im Alten Rathaus gelagert. Dort sind sie weder für die Öffentlichkeit sichtbar, noch ihre Erhaltung gesichert. Da sie keine Gold- und Silberfäden enthalten, ist ihr materieller Wert als gering einzuschätzen. 

27. 7 1813 - Maria Ellenrieder, erste Münchner Kunststudentin an der Akademie

München-Kreuzviertel * Maria Ellenrieder schreibt sich als erste Münchner Kunststudentin an der Akademie ein. Bis 1841 weisen die Matrikelbücher insgesamt 47 Kunststudentinnen aus.

2. 3 1775 - Dritte Aufführung von Mozarts Oper „La finta giardiniera“

München-Kreuzviertel * Die Oper „La finta giardiniera“ von Wolfgang Amadeus Mozart wird im Opernhaus am Salvatorplatz zum dritten Mal aufgeführt.

Um den 12. 7 1662 - Der Kurfürst lässt ein Churbaierisches Freudenfest organisieren

München * Unverzüglich nach der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel befiehlt Kurfürst Ferdinand Maria die Vorbereitung „underschidlich herrliche[r] freuden- und jubel festiviteten mit ainer herrlich magnificenz und schöne niemahln vorher gesechnen inventionen ins werkh zubringen“. Die Konzeption des Festes, das Oper, Turnier und Feuerwerk erstmals zur thematischen Einheit verschmilzt, macht den kurbaierischen Hof zum Vorreiter europäischer Hofkultur. 

11. 8 1790 - Der Friedhof an der Salatorkirche wird eine bequeme Zu- und Abfahrt

München-Kreuzviertel * Der vom Baierischen Staat aufgekaufte Friedhof an der Salatorkirche soll als bequemere Zu- und Abfahrt zum Nationaltheater im alten Opernhaus hergerichtet werden. 

10. 5 1590 - Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein

München-Kreuzviertel * Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein. Für die Jesuiten ist es eindeutig und naheliegend, dass das Unglück von den Hexen beeinflusst ist: „Ist vergangene Tage so ein grewlich wetter abgegangen, dem Thurm und gebew nitt wenig befürderung mechte geben haben; dann vill die meinung, daß sollich ungewonliche gewütter von den maledeutten bösen Weibern gemacht werden.“ 

6. 7 1597 - Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht. 

3. 12 1933 - Michael von Faulhabers Adventspredigt in der Michaelskirche

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber hält seine Adventspredigt in der Michaelskirche. Darin weist er darauf hin, dass sich in der deutschen Kultur seit dem frühen Mittelalter zahlreiche Einflüsse aus dem Alten Testament, also aus der jüdischen Kultur, finden:

„Im Besonderen verdanken die menschliche Kultur und christliche Religion dem Alten Testament einen reinen und erhabenen Gottesgedanken.“ Und weiter: „Wir müßten unsere deutschen Klassiker Lügen strafen, wollten wir das Alte Testament mißachten und aus den Schulen und Volksbüchereien verbannen. Wir müßten die Geistesgeschichte unseres Volkes verleugnen.“

Über die Juden sagt er: „Bei keinem anderen Volk findet sich eine solche Schriftenreihe, worin so klar, so bestimmt, so einheitlich die Grundwahrheiten des religiösen Lebens dargeboten werden.“  

Diese und noch andere Worte des Respekts machte er zunichte mit den dann kommenden Sätzen: „Nach dem Tode Christi wurde Israel aus der Offenbarung entlassen. Sie hatten die Stunde der Heimsuchung nicht erkannt. Sie hatten den Gesalbten des Herrn verleugnet und verworfen, zur Stadt hinausgeführt und ans Kreuz geschlagen. Damals zerriß der Vorhang im Tempel auf Sion und damit der Bund zwischen dem Herrn und seinem Volk. Die Tochter Sion erhielt den Scheidebrief, und seitdem wandert der ewige Ahasver ruhelos über die Erde.“ 

Mit solchen Schuldzuweisungen und Verleumdungen geht es weiter. Faulhaber spricht immer wieder von den Israeliten, auf denen der Zorn Gottes ruhe. Solche Worte sind in normalen Zeiten schon bedenklich. In Zeiten, in denen staatlich verordnete „Judenschelte“ und Boykottmaßnahmen an der Tagesordnung, in denen Verhaftungen, Beschimpfungen, ja sogar Morde nichts Außergewöhnliches sind, verschlimmern solche Worte die Situation nur noch. 

1597 - Die Bauarbeiten an der Michaelskirche sind vollendet

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong> * Die Bauarbeiten an der Michaelskirche&nbsp;sind vollendet. Es ist das erste Jesuiten-Colleg&nbsp;mit einer Kirche nördlich der Alpen.</p>

21. 8 1773 - Papst Clemens XIV. hebt den Jesuitenorden auf

Rom-Vatikan * Papst Clemens XIV. hebt - auf Drängen mehrerer katholischer Monarchien - den Jesuitenorden auf.

31. 8 1914 - Zum Patriotischen Abend erscheinen nur mehr 25 Leute

München-Maxvorstadt * Zu einem Patriotischen Abend ins Café Luitpold erscheinen nur mehr 25 Leute. 

1634 - Die Paulaner-Mönchen dürfen in der Lärchlbrauerei ihren Haustrunk brauen

München-Angerviertel * Die Paulaner-Mönche aus der Au dürfen mit kurfürstlicher Genehmigung in der Lärchlbrauerei in der Neuhauser Gasse ihren Haustrunk brauen. Daraus resultieren Auseinandersetzungen mit den Münchner Brauern.

Es wundert nicht, dass ausgerechnet ein mehrseitiger Beschwerdebrief der Münchner Brauer - mit der Bitte um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens - als Geburtsurkunde der Paulaner-Brauerei gilt. 

19. 6 1886 - Der Leichnam König Ludwigs II. wird beigesetzt

München-Kreuzviertel * Der Leichnam König Ludwigs II. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.

17. 9 1633 - Die Paulanermönche kommen in den Besitz der Lärchlbrauerei

München-Hackenviertel * Zum Bier kommen die Paulanermönche durch das Erbe einer dankbaren Brauerwitwe aus der Neuhauser Gasse.

Die Besitzerin der Lärchlbrauerei hat ihren schwachsinnigen Sohn Andreas, der „ein toreter Tropf“ ist, in die Obhut der Paulanerpatres gegeben. Und da sie nach dem Tod ihres Mannes nichts mit dem Braurecht anfangen kann, überträgt sie es - mit Dreingabe einiger Grundstücke, 1.450 Gulden Barvermögen, Schmuckstücken, einer Wohnungseinrichtung sowie Brauereiutensilien und Vorräten - an die Eremiten vom Heiligen Francesco di Paola. 

11. 12 1806 - Die Protestanten erhalten die Salvatorkirche

München-Graggenau - München-Kreuzviertel * Nachdem die Hofkapelle in der Residenz für die inzwischen über 1.200 evangelischen Gemeindemitglieder zu klein geworden ist, übergibt König Max I. Joseph den Protestanten die Salvatorkirche.Da dieses Gotteshaus von Anfang an zu klein ist, wird es jedoch nie als evangelische Kirche benutzt. 

16. 4 1803 - Die Salvatorkirche wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die Salvatorkirche wird gesperrt und wenig später in eine Wagen- und Salpeter-Remise umgewandelt. 

1634 - Die Paulaner erhalten die Brauerlaubnis und Protest

München-Hackenviertel * Mit kurfürstlicher Genehmigung dürfen die Paulaner-Mönche ihren Haustrunk brauen und - nach jährlich neu einzuholender Erlaubnis - am Namenstag ihres Ordensgründers den Klosterbesuchern ihr Bier anbieten.

„Allein es wurde dies nicht so genau genommen: Die Paulaner schenkten das ganze Jahr hindurch aus purer Charitative und gratis Bier aus. Selbstverständlich auch an die die Religiosen besuchenden Verwandten und vielen Freunde aus Pflicht der Höflichkeit!“

So viel [un]christliche Konkurrenz der Paulanerpatres bringt die Münchner Brauer in Rage. Sie wenden sich an den Bürgermeister und die Räte der kurfürstlichen Hauptstadt, mit der Bitte um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens. Also keine Gründungsurkunde, sondern dieser Protestbrief gegen die „pfäffische Konkurrenz“ gilt als Geburtsurkunde der Paulaner-Brauerei. 

21. 10 1876 - Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie wird eröffnet

München * Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie kann eröffnet werden. Schon am ersten Tag wird die Münchner Tramway Ed. Otlet von 5.092 Fahrgäste genutzt. Das sind weit mehr Straßenbahnbenutzer, als die Betreiberfirma zuvor erwartet hat. Damit beginnt der Siegeszug der Straßenbahn. 

22. 10 1876 - Das neue Verkehrsmittel wird positiv angenommen

München * „Auf dem Promenadeplatz hatte sich eine speziell geladene Gesellschaft eingefunden. Es rollten sieben mit sehr hübschen, mutigen Pferden bespannte elegante Waggons heran. Signalpfeifen der sechs in blauer Uniform gekleideten Kondukteurs ertönten und die Fahrt begann. In ca. 20 Minuten hatte der Zug sein Ziel, die Endstation Burgfrieden an der Nymphenburgerstraße, erreicht“, heißt es im Bericht der „Münchner Neuesten Nachrichten“. 

Trotz anfänglicher Probleme wird das neue Verkehrsmittel von den Münchner äußerst positiv angenommen. Edouard Otlets Unternehmen schafft für München 49 „geschlossene Waggons mit zwei offenen Plattformen an jeder Seite“ an. 

  • Gebremst wird das Gefährt vom Wagenführer per Fuß mit einer einfachen Hebelbremse. Als jedoch bei einer Probefahrt ein Wagen auf dem abschüssigen Rosenheimer Berg beim Gasteig nicht zum Stehen kommt, sondern einfach weiter rutscht, wird die Fertigungsfirma zum Einbau einer Spindelbremse verpflichtet. 
  • Die weiß-blau gestrichenen Trambahnwagen sind mit bequem gepolsterten Sitzen ausgestattet. 
  • Für Kinder ist in den Waggons eigens eine Messlatte angebracht, da sie bei einer Körpergröße unter einem Meter - in Begleitung eines Erwachsenen - kostenlos mitfahren können. 
  • Haltestellen gibt es zwar, aber jeder steigt ein und aus, wo es ihm passt. Eine Münchner Zeitung berichtet: „Ein weiterer Übelstand ist das leider viel zu wenig kontrollierte Absteigen. Es wird vielen Mitfahrenden geradezu angst und bange, wenn jemand Anstalten zum Absteigen macht. Ohne große Ausnahme geschieht dies immer in entgegengesetzter Fahrtrichtung, und ... bums, da liegen sie im Kot.“

10. 8 1797 - Franz Xaver Zacherl heiratet Maria Elisabeth Schmederer

München * Franz Xaver Zacherl heiratet Maria Elisabeth Schmederer. Durch diese „vorteilhafte Eheschließung” erhält er die Voraussetzung für eine Münchner Braugerechtsame - und mit der Aussteuer der Braut von 7.000 und seiner eigenen in Höhe von 3.000 Gulden steht der geplanten Übernahme der Hallerbrauerei in der Neuhauser Gasse - gleich gegenüber der Michaelskirche - noch im Jahr der Hochzeit nichts mehr im Wege. 

21. 7 1773 - Das Aufhebungsdokument für den Jesuitenorden

Rom-Vatikan * Papst Clemens XIV. stellt das Aufhebungsdokument für den Jesuitenorden aus. Es tritt einen Monat später in Kraft.

7 1876 - Die Gleisbauarbeiten für die Pferdetrambahnlinie beginnen

München-Kreuzviertel - München-Maxvorstadt * Die Gleisbauarbeiten für die erste Versuchsteilstrecke für Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie - vom Promenadeplatz über den Stachus zur Nymphenburger Straße - beginnen. Sie endet an der Burgfriedensgrenze an der Maillingerstraße. 

25. 9 1799 - Franz Xaver Zacherl ist Braumeister und Münchner Bürger

München * Franz Xaver Zacherl ist berechtigt, seine Briefe mit dem Zusatz „Münchner Bürger und Hallerbräu allhier” zu unterzeichnen. Er hat an diesem Tag den Brauerbrief und gleichzeitig das Münchner Bürgerrecht übertragen bekommen. Bei der Übernahme der Hallerbrauerei durfte er noch nicht brauen. Er musste erst die Gesellenprüfung auch die Meisterprüfung im Brauerhandwerk ablegen. 

4. 2 1800 - Das Kind der Familie Zacherl

Vorstadt Au * In ihrer 42 Jahre bestehenden Ehe haben Maria Elisabeth und Franz Xaver Zacherl nur ein einziges Kind, das aber nur vierzehn Monate - bis zum 10. April 1801 - lebt. Aus diesem Grund nehmen die Eheleute zwei ihrer Neffen - Ludwig und Heinrich Schmederer an Leibesstatt an. 

1492 - Die Salvatorkirche als Friedhofskirche für die Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Die Salvatorkirche wird als Friedhofskirche für die Frauenkirche von Lukas Rottaler erbaut.

24. 9 1662 - Der Auftakt einer Festtriologie im Opernhaus am Salvatorplatz

München * Auch das Volk darf sich an den Feierlichkeiten aus Anlass der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel beteiligen. Von Mittag bis zum Abend fließt aus eigens vor der Residenz aufgestellten Brunnen weißer und roter Wein. Brot wird verteilt. Und Hofleute werfen Geldstücke und Schaumünzen unters Volk. Das kurfürstliche Herrscherpaar verfolgt zeitgleich im Opernhaus am Salvatorplatz die Oper „Fedra Incoronata“. Sie bildet den Auftakt einer Festtriologie.  

Noch vor der eigentlichen Opernaufführung erscheinen Iris, Hebe sowie Lucina und verkünden, dass die Zeit der finsteren unwirtlichen Wetter zu Ende geht und jetzt heitere Tage anbrechen würden. Sie sind gekommen, um die Sorgen und Schmerzen, die sich mit der schweren Geburt des Prinzen eingestellt haben, zu vertreiben. Dem neuen Helden [Max Emanuel] wünschen sie alles Gute und dass er wachsam und Kühn das Schwert führen werde.

In dem folgenden Spektakel treten nahezu alle griechischen Götter und Helden auf und huldigen dem Kurprinzen. Selbst der Kriegsgott Mars prophezeit, dass die unbesiegbare Rechte Max Emanuels die „Türken zähmen und bezwingen“ werde. Dem drei Monate alten Kurprinzen wird von den Göttern eine großartige Zukunft vorausgesagt. 

4 1886 - Die Orthodoxen ziehen in die Hartmannstraße um

München-Kreuzviertel * Der Verein Ohel Jakob zieht in die Hartmannstraße 3 um. Dort befindet sich ein Betsaal für die Gottesdienste. Da die bestehenden Betsäle zu klein und nur eine Übergangslösung darstellen, bemühen sich die Orthodoxen um eine eigene Synagoge. 

12 1918 - Die revolutionäre Regierung versucht einen Neuaufbau des Straßenbahnbetriebs

München * Nach dem kriegsbedingten Verfall der Münchner Straßenbahn versucht die neue revolutionäre Regierung einen Neuaufbau. Doch der Kohle- und Strommangel zwingt immer wieder zu empfindlichen Einschränkungen. 

7. 6 1886 - Die entscheidenden Schritte zur Entmündigung werden eingeleitet

München * In den Ministerrats-Sitzungen vom 7., 8. und 9.Juni 1886 werden - unter dem Vorsitz des Bayernprinzen Luitpold - die entscheidenden Schritte zur Entmündigung von König Ludwig II. und der Übernahme der Regentschaft durch Prinz Luitpold in die Wege geleitet. 

25. 4 1811 - Das Bierregulativ von 1811

München * Unter Minister Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas entwickelt die Regierung eine Formel, mit der sich der Bierpreis jederzeit und für jedermann nachvollziehbar berechnen lassen soll: das sogenannte „Bierregulativ“. Als Grundlage dient die Braubilanz des Königlichen Hofbräuhauses in München. 

Aus dieser Bilanz leitet die Regierung drei feste Kostenbestandteile ab. Sie geht davon aus, dass sich diese über Jahrzehnte hinweg nicht verändern werden. Alle drei fließen in den Bierpreis ein. 

Die erste feste Größe ist die sogenannte „Mannsnahrung“. Darunter versteht man den Unternehmergewinn je Mass Bier. Die Regierung setzt diesen auf 1,47 bayerische Pfennige fest. Der Betrag bildet eine Obergrenze, die keinesfalls überschritten werden darf. Den Brauern steht es jedoch frei, teilweise auf diesen Gewinn zu verzichten. Nach dem Willen der Regierung darf ihr Unternehmergewinn bei steigenden Bierpreisen nicht ebenfalls zunehmen. 

Als zweite feste Größe berücksichtigt das Bierregulativ die laufenden Ausgaben der Brauer. Dazu zählen die Instandhaltung der Brauereigebäude und Sudanlagen, die Personalkosten, die Verzinsung des Grundkapitals sowie das für den Betrieb der Brauerei erforderliche Verlagskapital. Für diese Aufwendungen setzt die Regierung insgesamt 4,53 bayerische Pfennige je Mass Bier an. 

Hinzu kommt als dritter Bestandteil ein „Malzaufschlag“ von vier Pfennigen je Mass, der die Kosten des Rechnungswesens der Brauereien decken soll. 

Damit belaufen sich die festen Kosten über Jahrzehnte hinweg auf insgesamt zehn baierische Pfennige beziehungsweise zweieinhalb Kreuzer je Mass Bier. 

25. 4 1811 - Zweifel am staatlichen Bierregulativ

München * Das königlich-baierische Bierregulativ von 1811 erweist sich in der Praxis als wenig realitätsnah. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es eine bestimmte Menge Malz einem daraus herzustellenden Bierertrag gegenüberstellt. Die Qualität des Malzes ist dabei nicht näher definiert; vorgeschrieben ist lediglich, dass es trocken sein muss. 

Malzmenge und Bierertrag lassen sich jedoch nicht gleichzeitig überprüfen, sondern nur vor beziehungsweise nach dem Brauvorgang. Sind aus einem Scheffel Malz erst einmal sieben Eimer Sommerbier gebraut, ist das Malz aufgebraucht. Fehlt anschließend auch noch ein Teil des Bieres – etwa aufgrund des Durstes der Brauer und ihrer Knechte –, ist für die „Ausmittelung der tarifmäßigen Zusammenhänge“ kaum noch eine verlässliche Grundlage vorhanden. 

Trotz des staatlichen Bierregulativs bleibt die durstige Bevölkerung misstrauisch. Viele Menschen verdächtigen die Brauer, bei der Herstellung zu betrügen und für ihr „Gwasch“, also vermeintlich dünnes oder minderwertiges Bier, einen zu hohen Preis zu verlangen. Die Obrigkeit beteuert zwar immer wieder, das Bierregulativ sei von „kristallener Klarheit“. Die Bevölkerung teilt diese Auffassung jedoch nur bedingt. Das Misstrauen der Biertrinker gegenüber den Brauern bleibt deshalb auch im 19. Jahrhundert stark ausgeprägt. 

Bier gilt in dieser Zeit vor allem als Nahrungs- und Alltagsgetränk, nicht als Luxusgut. Selbst Gegner des Branntwein- und Kaffeekonsums empfehlen es als Alternative zu hochprozentigem Alkohol und bekämpfen den „Fusel“ gewissermaßen mit Bier. 

8. 8 1914 - Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft

München * Das bayerische Außenministerium beauftragt die Kreisregierungen, innerhalb von sechs Wochen über die Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft zu berichtigen. 

26. 5 1922 - Der Ministerrat befasst sich erstmals mit der Fürstenabfindung

München-Kreuzviertel * Der Entwurf der Fürstenabfindung wird dem Ministerrat vorgelegt. 

10. 1 1919 - Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

München-Kreuzviertel * Gegen 15 Uhr beginnen die entsetzten Versammelten einen Demonstrationszug zum Montgelas-Palais, in dem Ministerpräsident Kurt Eisner residiert, und fordert die Freilassung der Verhafteten. Eisner erklärt sich zum Empfang einer Abordnung am nächsten Tag bereit, wenn sie ruhig und ohne Massendemonstration käme. Die Demonstranten werden immer erregter. 

Oskar Maria Graf berichtet: „Hin und her drängte sich alles. Hinter dem verschlossenen Tor, hieß es, stünden schussbereite Maschinengewehrschützen. Man ratschlagte einige Minuten. Auf einmal kletterte ein Matrose auf dem Kandelaber zum Balkon empor, schwang sich drüber und verschwand unter lautem Jubel in der Tür.  
Kurz darauf erschien er mit Eisner, der fürchterregt auf uns herunter schrie: ‚So holt sie euch, in Gottes Namen! Sie sind enthaftet!‘“
  Daraufhin ziehen sich die Demonstranten zurück. 

13. 9 1817 - Eine Verordnung über den Getreidehandel und Notmagazine

München-Kreuzviertel * Die Regierung erlässt eine Verordnung über den Getreidehandel, in der alle Vorschriften zusammengefasst werden. Außerdem wird die Anlegung von Notmagazinen mit einem Sechstel des Jahresbedarfs für die Städte angeordnet. 

25. 4 1811 - Staatliche Festsetzung des Bierpreises

München * König Max I. Joseph erlässt eine Verordnung über die künftige Regulierung des Biersatzes im Königreich Bayern. Das sogenannte Bierregulativ ist somit eine königliche Verordnung und kein vom Landtag verabschiedetes Gesetz. 

Bis zur Aufhebung des Bierregulativs im Jahr 1865 bestimmen die Obrigkeit und die Regierung maßgeblich über den bayerischen Bierpreis. Dieser richtet sich daher nicht nach den Grundsätzen des freien Marktes und kann auch von den Brauern nicht eigenständig festgesetzt werden. 

8. 9 1808 - Die Bestrafung der einfachen Unzucht wird abgeschafft

München - Königreich Baiern * Mit dem organischen Edikt wird die Fornikationsstrafe, die Bestrafung der einfachen Unzucht, abgeschafft. Dadurch sollen vor allem Abtreibungen und Kindermorde verhindert werden. 

Um 15. 8 1918 - Ludwig III. befürwortet einen möglichst schnellen Friedensschluss

München * Bayernkönig Ludwig III. bevollmächtigt Ministerpräsident Otto von Dandl zu Verhandlungen mit den deutschen Bundesfürsten über ein gemeinsames Vorgehen bei der Reichsregierung. Ludwig III. befürwortet nach der verheerenden Niederlage der deutschen Militärs bei Amiens einen möglichst schnellen Friedensschluss. 

28. 2 1809 - Eine einheitliche Mass für Bayern 

München * Durch die territorialen Erweiterungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts wächst Bayern zu einem Königreich aus Regionen mit unterschiedlichen Traditionen und Wirtschaftssystemen zusammen. Besonders unübersichtlich ist das Maßwesen: Schätzungen zufolge bestehen bis zu 93 verschiedene Flüssigkeitsmaße. Zwar heißen sie fast überall „Maß“, doch ihr Inhalt unterscheidet sich erheblich. Im oberfränkischen Lauenstein fasst eine Maß knapp einen halben Liter, im ehemals salzburgischen Laufen dagegen rund 1,6 Liter. 

Diese Unterschiede erschweren Handel, Besteuerung und Preiskontrolle. Am 28. Februar 1809 erlässt König Max I. Joseph auf maßgebliche Initiative seines Reformministers Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas eine Verordnung zur Vereinheitlichung der bayerischen Maße und Gewichte. Als verbindliche Norm für Flüssigkeiten dient künftig die Münchner Maß mit einem Inhalt von rund 1,069 Litern. 

Zur Durchsetzung der neuen Regelung lässt die Regierung kupferne Messzylinder mit dem bayerischen Staatswappen und der Aufschrift „BAIER. MAAS. 1809“ an Landgerichte, Rentämter, Städte und Märkte versenden. Diese sogenannten Muttermaße sind amtliche Vergleichs- und Eichgefäße. Als Trinkgefäße dürfen sie ausdrücklich nicht verwendet werden. Mithilfe der Muttermaße stellen die örtlichen Behörden weitere geprüfte Gefäße her und verbreiten sie in ihren Amtsbezirken. 

Eine allgemeine Eichpflicht für die Trinkkrüge besteht zunächst jedoch nicht. Viele Gäste bringen ihre eigenen Gefäße mit in das Wirtshaus. Neben Holzkannen und Zinngefäßen kommen zunehmend große Krüge aus Steinzeug auf. Um 1820 entwickelt sich daraus die charakteristische Form des bayerischen Masskrugs. 

Die neue Maß setzt sich allmählich im gesamten Königreich durch. Sie vereinheitlicht nicht nur den Ausschank, sondern wird auch zu einem sichtbaren Zeichen für das Zusammenwachsen von Altbayern, Franken und Schwaben. Obwohl die alte Maßeinheit 1872 durch den Liter ersetzt wird, bleibt ihr Name erhalten: Bis heute bezeichnet die „Mass“ einen Liter Bier und gilt als Symbol bayerischer Lebensart.

25. 4 1811 - Festgelegte Mengen und Brauerträge

München * Das Bierregulativ bestimmt außerdem, welche Biermenge ein bayerischer Brauer aus einem Scheffel trockenem Malz herstellen muss. Ein Scheffel entspricht 222,34 Litern. Daraus sind sieben Eimer Sommerbier oder acht Eimer Winterbier zu brauen. 

Ein baierischer Eimer umfasst 60 Mass. Bei einem Inhalt von 1,069 Litern je Mass entspricht dies rund 64 Litern. Für jeden Scheffel Malz sind zudem drei Pfund Hopfen vorgesehen. Aus 225 Scheffeln Malz müssen demnach 1.800 Eimer Winterbier oder 1.575 Eimer Sommerbier entstehen. Umgerechnet sind dies 108.000 Mass Winterbier beziehungsweise 94.500 Mass Sommerbier. 

16. 6 1919 - Erste Verhandlungen zur Fürstenabfindung

München-Kreuzviertel * Bei der ersten Zusammenkunft der Verhandlungsführer fordert die Kommission zur Fürstenabfindung einen Katalog der Wittelsbachischen Gesamtforderungen. 

8. 9 1914 - Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

München * Auf Druck der betroffenen Wirtschaftskreise, insbesondere des Baugewerbes, verlässt die bayerische Staatsregierung ihren Sparkurs und ordnet eine Fortführung der Staatsbaumaßnahmen an. Mit Kriegsbeginn hatte der Staat - zur Schonung des von kriegsbedingten Einnahmeausfällen Betroffenen Haushalts - seine Aufträge weitestgehend storniert. 

3 1826 - Straßen nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenannt

München * König Ludwig I. lässt Straßen in München nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenennen. 

  • Aus der Karolinenstraße bzw. Wilhelminenstraße wird die Barer Straße,
  • aus der Ludwigstraße die Arcisstraße, die die heutige Katharina-von-Bora-Straße mit einschließt, die vor 1826 den Namen Amalienstraße trägt.
  • Die Königsstraße, die ab dem Königsplatz Kronprinzenstraße heißt und aus dem ehemaligen Fürstenweg nach Nymphenburg entstanden sind, wird zur Brienner Straße.

Diese Straßennamen erinnern an die in Frankreich gelegenen Orte Brienne-La-Rothiére, Arcis sur Aube sowie Bar sur Aube, bei denen das V. Armeekorps unter General Carl Philipp Wrede im Februar und März 1814 siegreich aus den Napoleonischen Befreiungskriegen hervorging.

19. 2 1919 - Erste Pläne für eine U-Bahn-Linie

München * Zwei Tage vor der Ermordung des Freistaat-Bayern-Gründers Kurt Eisner, legt ein Dr. Helmreich im Namen der Berliner Siemenswerke der Münchner Öffentlichkeit den Plan einer Nord-Süd- und einer Ost-West-U-Bahnlinie vor. Doch es ist noch zu früh. Der Plan wird erst im Jahr 1937 wieder aufgegriffen. 

1891 - Elektrischer Probebetrieb auf den Gemeindelinien

München * Nach Verhandlungen beschließt der Magistrat die probeweise Einführung eines elektrischen Trambahn-Betriebs auf den beiden Gemeindelinien. Dem Beschluss folgen langwierige Verhandlungen mit allen einschlägigen Behörden sowie den Haus- und Grundbesitzern und auch dem Kgl. Staatsministerium des Kgl. Hauses und des Äußeren. Diese geben ihre „Allerhöchste Genehmigung“ nur mit dem Vorbehalt, dass sie jederzeit die „Umstellung des Oberleitungs- auf Akkumulatorenbetrieb“ verlangen dürfen. 

8. 11 1976 - Die Gedenktafel für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz enthüllt

München-Kreuzviertel * Die Gedenktafel für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz, einige Meter vom Tatort entfernt, auf einer vorwiegend von Hundehaltern beachteten Fläche zwischen den Trambahngleisen und dem Bürgersteig, in den Rasen einzulassen und an diesem Tag enthüllt. Die Stelle wird von vielen als skandalös empfunden, da die Gedenkplatte an dieser Stelle ganz stark an ein „Marterl“ für ein Unfallopfer der Straßenbahnlinie 19 erinnert.

Die Inschrift der Gedenkplatte lautet: „Zur Erinnerung an den Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, der am 21. Februar 1919 vor dem Montgelas-Palais ermordet wurde.“  Sie liegt bis zum 25. April 2005 an dieser Stelle. 

1. 8 1914 - Der Bundesrat stimmt für die Kriegserklärung an Russland

München-Kreuzviertel - Berlin * Der Bayerische Ministerrat führt einen einstimmigen Beschluss zur Frage herbei, wie sich Bayern im Bundesrat zur Kriegserklärung an Russland verhalten soll. Entsprechend ermächtigt stimmt der Bundesratsbevollmächtigte - wie alle anderen deutschen Länder - der Kriegserklärung an Russland ohne jede Diskussion zu.

Die dazu notwendigen Gesetze und Verordnungen nimmt der Ministerrat sogar ohne nähere Kenntnis der Inhalte an. 

22. 2 1989 - Der Streit um die „richtige Inschrift“ am Eisner-Bodendenkmal

München-Graggenau * Bei der Stadtrats-Sitzung stehen zwei Vorschläge für die „richtige Inschrift“ am Bodendenkmal für Kurt Eisner zur Auswahl. Während die Vertreter der verschiedenen Parteien rasch überein kommmen, das ursprünglich vorgesehene „erschossen“ durch „ermordet“ zu ersetzen, entwickelt sich um die Verwendung der Begriffe „Freistaat“ und „Volksstaat“ eine scharf geführte Auseinandersetzung.

Soll man nun Kurt Eisner als den Begründer des Freistaates Bayern bezeichnen oder gründete er bloß den Volksstaat Bayern? Beide Begriffe wurden im Jahr 1918 gleichzeitig und synonym verwendet und sollten nichts anderes als Republik bedeuten. Aber im Rückblick will man den heute so geschätzten Begriff Freistaat nicht ausgerechnet einem linken Politiker zuschreiben. Dagegen denkt man bei Volksstaat eher an die Sprache des Dritten Reiches und der damaligen DDR.

Der SPD-Vorschlag für die Gedenkplatte lautet: „Kurt Eisner. 1867 - 1919. Begründer des Freistaats Bayern und Ministerpräsident wurde am 21. Februar 1919 hier vor seinem Amtssitz ermordet.“

Es soll aber derjenige die Mehrheit erhalten, der das Reizwort Freistaat vermeidet. Der Vorschlag von Bürgermeister Dr. Winfried Zehetmeier [CSU] setzt sich bei der Abstimmung mit einer Mehrheit aus CSU, FDP und Grüne/ALM gegen die Stimmen der SPD durch. Die Inschrift auf der Gedenktafel - als die „offizielle Wahrheit“ - lautet deshalb:  

„KURT EISNER, DER AM 8. NOVEMBER 1918 
DIE BAYERISCHE REPUBLIK AUSRIEF,
NACHMALIGER MINISTERPRÄSIDENT
DES VOLKSSTAATES BAYERN, WURDE

AN DIESER STELLE AM 21. FEBRUAR 1919
ERMORDET.“

21. 2 1919 - Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

München * Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile. Von überall her strömen die Massen an den Tatort. Aus dem stark angefeindeten USPD-Politiker ist ein „Märtyrer der Revolution“ geworden, dem alle noch einmal huldigen wollen.

Die Schriftstellerin Richarda Huch erinnert sich an die Schüsse: „Jedermann verdammte und beklagte nun die verhängnisvolle Kugel des jungen Arco. Es war gerade, als ob sie nur gefallen, um der stockenden Revolution einen neuen Auftrieb zu geben.“  

  • Dabei wäre mit dem Rücktritt Kurt Eisners und der Konstituierenden Sitzung des Bayerischen Landtags vermutlich die Revolution in Bayern beendet gewesen. 
  • Eine gesetzmäßig gewählte Regierung - angeführt von den Mehrheitssozialisten und Demokraten - hätte ihr Amt übernommen.
  • Da sich die neue Regierung rechtlich und politisch in einer starken Position befand, wäre sie nur unter ganz außergewöhnlich schwierigen Umständen zu stürzen gewesen.
  • Doch mit der verbrecherischen Tat und der politischen Dummheit des Grafen Anton von Arco auf Valley wird die Zweite Revolution eingeleitet. 

Um 1896 - Die ältesten Münchner Filmaufnahmen entstehen

München-Kreuzviertel * Die ältesten Münchner Filmaufnahmen entstehen. Sie zeigen die Fahrt einer Pferdetrambahn am Promenadeplatz und am Maximiliansplatz. 

20. 8 1985 - Ein Antrag für eine würdige Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner

München-Graggenau * Der SPD-Stadtrat Alfred Lottmann stellt - aus Anlass des drei Jahre später bevorstehenden 70. Jahrestage der Revolution und der Ermordung Kurt Eisners - an Oberbürgermeister Georg Kronawitter den Antrag für eine „Würdige Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner“ und kritisiert dabei entschieden die im Jahr 1976 gefundene Lösung. Lottmann regt eine Veränderung der Straßenführung in der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße an, um dort den Platz für eine „Säule oder ähnliches“ zu schaffen. 

25. 5 1985 - Friedrich Wetter wird zum Kardinal erhoben

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Der München-Freisinger Erzbischof Friedrich Wetter wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 

3. 7 1961 - Kardinal Julius Döpfner wird 10. Erzbischof von München und Freising

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner wird zum 10. Erzbischof von München und Freising ernannt. 

30. 8 1922 - Konrad Adenauer widerspricht Kardinal Michael von Faulhaber

München * Der Präsident des Katholikentages, der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer, widerspricht Kardinal Michael von Faulhaber zwar erst drei Tage später, verwahrt sich aber immerhin öffentlich gegen diese Aussagen: „Es sind hie und da Äußerungen gefallen, die man sich aus Verhältnissen örtlicher Natur erklären kann, hinter denen aber die Gesamtheit der deutschen Katholiken nicht steht. [...] Es verrät Mangel an historischem Blick, die heutige Verfassung verantwortlich zu machen für die heutigen Zustände“

Denn, so Adenauer weiter: „Wenn im Herbste der Wind die Blätter von den Bäumen fegt, so ist der Wind nur der Anstoß, denn die Blätter waren alt und müde, und wenn der Sturm Äste und Bäume bricht, so war der Sturm bloß der Anstoß, denn die Bäume und Äste waren alt, denn wären sie nicht morsch und lebensschwach gewesen, so hätten sie den Sturm überdauert.“  Und der Rheinländer setzte noch einen drauf, als er sagte: „Wie ich an das Walten einer Gerechtigkeit glaube, so glaube ich auch daran, daß etwas, was gut und stark ist, nicht untergehen kann“.  

Jetzt wird Kardinal Faulhaber richtig zornig. „Herr Oberbürgermeister“, herrscht der Münchner Erzbischof den späteren Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wie einen Schuljungen an: „Sie haben unserem König nicht die schuldige Achtung erwiesen“.  

In einer Denkschrift hält Konrad Adenauer die Gefährlichkeit der Haltung und Auffassung des Kardinals in aller Deutlichkeit fest: „Die Haltung des Kardinals Faulhaber ist unverträglich mit den Interessen des deutschen Katholizismus. Er muß entweder eine grundsätzliche Schwenkung einnehmen oder dazu angehalten werden, sich jeder politischen Betätigung auf das Strikteste zu enthalten“

28. 7 1917 - Offene Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen

München - Berlin * Der Feldprobst der bayerischen Armee, der Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber, schreibt an Kaiser Wilhelm II., dass „auch die Seelsorge mit dem Schwert des Geistes, das ist mit dem Wort Gottes, das heilige Recht unseres treuen Vaterlandes zu verteidigen und die Seelen zum höchsten Kraftaufgebot zu wecken bemüht war“.

Der deutsche Klerus hat sich damit in die Kriegsrhetorik eingefügt und betreibt offen Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen. Faulhaber predigt den bayerischen Truppen. Und diese Rhetorik geht so: „Ein Mann nach dem Herzen Gottes handelt nach dem Willen Gottes. Hat man einmal klar erkannt: ‚Das ist Gottes Wille, das ist meine Pflicht, bei dieser Fahne ist mein Platz‘, dann bleibt‘s dabei, heute und morgen und übermorgen.“ 

6. 9 1915 - Franz Josef Strauß wird in München geboren

München * Franz Josef Strauß, der spätere Bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende, wird in München, in der Schellingstraße 49, geboren. 

24. 7 1917 - Michael von Faulhaber wird 8. Erzbischof von München und Freising

Vatikan * Der Bischof von Speyer, Michael von Faulhaber, wird durch Papst Benedikt XV. zum 8. Erzbischof von München und Freising ernannt. Zuvor hat Nuntius Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., die Eignung und Würdigkeit des Kandidaten festgestellt. 

27. 6 1977 - Joseph Ratzinger wird Kardinal

Vatikan * Münchens Erzbischof Joseph Ratzinger wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 

Nach dem 26. 8 1944 - Faulhabers Treueverhältnis gegenüber dem Führer

München-Kreuzviertel * Das Attentat vom 20. Juli 1944 bezeichnet Kardinal Michael von Faulhaber als „furchtbares Verbrechen“. In seiner Vernehmung vom 26. August „überschlug er sich geradezu in der Ablehnung und Verurteilung des Anschlags [...] und in seinem Treueverhältnis gegenüber dem Führer“.

Nach dem 4. 8 1914 - Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

München * Als an allen Fronten Katholiken auf Katholiken schießen und ihre Stoßgebete an den gleichen Gott schicken, ist es Michael von Faulhaber, der mit „Durchhalteparolen“ und „Hurra-Patriotismus“ den deutschen Soldaten in den Schützengräben den „Kampfesmut“ vorbetet.

30. 8 1917 - Michael von Faulhaber trifft in München ein

München * Der designierte Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber trifft - von Speyer kommend - in München ein. 

9. 9 1930 - Brandbrief an Kardinal Faulhaber und die Bischofskonferenz

München * Pater Rupert Mayer schreibt einen Brief an Kardinal Michael Faulhaber und die Bischofskonferenz, in dem sich der Jesuit wiefolgt äußert: 

„Die völkischen Hetzereien können wir uns nicht groß genug vorstellen. So herrscht in unserem katholischen Volk eine beispielslose Verwirrung. Unbegreiflich, aber wahr ist es, daß der Hitlerschwindel wieder die weitesten, auch katholischen Volkskreise erfasst hat“.

Nach dem 12. 6 1952 - Die Münchner Jüdische Zeitung würdigt Faulhabers Eintreten

München * Es ist und bleibt ein ewiges Rätsel, warum ausgerechnet die Münchner Jüdische Zeitung zum Schluss kommt, dass Kardinal Michael von Faulhaber an dem denkwürdigen 3. Dezember 1933 „gegen den Rassenwahn der nationalsozialistischen Machthaber so furchtlos Stellung nahm“.

26. 5 1917 - Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

München * Die Ernennung Michael von Faulhabers zum Kandidaten für das Amt des Erzbischofs von München und Freising wird amtlich verkündet. 

24. 7 1976 - Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet

München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet im Pförtnerzimmer des Erzbischöflichen Palais an einem Herzinfarkt. 

12. 6 1952 - Kardinal Michael von Faulhaber stirbt

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber stirbt. Der Tod der nicht unumstrittenen Persönlichkeit ruft bei den Gläubigen Münchens nicht nur Bestürzung hervor.

24. 7 1934 - Faulhaber: „Gott erhalte unseren Reichskanzler“

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber schreibt an Adolf Hitler:

„Was die alten Parlamente und Parteien in sechzig Jahren nicht fertigbrachten, hat Ihr staatsmännischer Weitblick in sechs Monaten weltgeschichtlich verwirklicht. […] 
Uns kommt es aufrichtig aus der Seele: Gott erhalte unseren Reichskanzler“

Um den 5. 9 1919 - Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung ab

München * Alle acht bayerischen Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung mit der Begründung ab: „Halte sich wenigsten der Priesterstand das Gewissen rein und frei gegenüber einer Republik und ihrer Verfassung, die aus der Sünde der Revolution und damit aus dem Fluche geboren sind und diesen Fluch bis in das dritte und vierte Geschlecht vererben werden“

27. 6 1938 - Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt

München-Ludwigsvorstadt * Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt. 

1. 7 1869 - Die Bayerische Vereinsbank wird eröffnet

München * Die Bayerische Vereinsbank öffnet erstmals ihre Schalterhalle. Die ersten Geschäfte werden noch in Bayerischen Gulden abgewickelt. 

26. 6 1938 - Erste Planungen für eine neue Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Die evangelische Matthäus-Kirchengemeinde erfährt davon, dass der Architekt German Bestelmeyer mit Planungen für eine neue Matthäuskirche beauftragt worden ist. 

10 1987 - Gauweilers RAF-Vergleich verschärft den Konflikt

München * Der bayerische Innenstaatssekretär Peter Gauweiler stellt öffentlich eine Verbindung zwischen militanten Teilen des Widerstands gegen die WAA und der terroristischen Roten Armee Fraktion (RAF) her. Vertreter der Bürgerinitiativen weisen den Vergleich zurück und betrachten ihn als Versuch, die Protestbewegung zu kriminalisieren. Die Äußerungen heizen die ohnehin angespannte Stimmung vor der Großdemonstration am 10. Oktober zusätzlich an und vertiefen die politische Konfrontation zwischen Staatsregierung und WAA-Gegnern.

16. 3 1919 - Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Minister Hans Unterleitner halten die Gedenkrede.

Heinrich Mann sagt: „Der verewigte Kurt Eisner wird beispielhaft in unserer Mitte weilen, seinen Tod überdauernd gewiss durch seine Taten, aber noch mehr durch das, was er war.

Wir danken ihm nicht einfach den Sturz eines verworfenen Regiments, sondern dass dieses Regiment, das selbst in seinen weniger schändlichen Zeiten nichts anderes gewesen war als geistlose Gewalt, unvermittelt und in sinnbildlicher Art abgelöst wurde von der Menschenart, die Geist will und Geist schafft“.

Dann folgen die berühmten Worte des Schriftstellers: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernuft, mehr Bewegung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher. Sein Glaube an die Kraft des Gedankens, sich in Wirklichkeit zu verwandeln, ergriff selbst Ungläubige.

In jeder Handlung sah er neben ihrer praktischen Wirkung ihr geistiges Gepräge. Achtstundentag, Demokratisierung des Heeres, eine befreite Schule, die wirtschaftliche Erfüllung der politischen Revolution: durch solche Taten dachte er, gleichwie in seinen Reden, die bis dahin verfemten Wahrheiten zu bezeugen. […]

In Bern, auf der Sozialistentagung, hatte, solange er sprach, Deutschland keinen Feind mehr. […]

Er ging aus einer Zeit des Wahnsinns und Verfalles mit ungebrochener Vernunft hervor. Er liebte die Menschen, traute ihnen die Kraft zur Wahrhaftigkeit zu und erwartete daher noch so viel von ihnen, dass er sich hütete, alles auf einmal zu verlangen. […]

Der erste wahrhaft geistige Mensch an der Spitze eines deutschen Staates erschien jenen, die über die zusammengebrochene Macht nicht hinwegkamen, als Fremdling und als schlecht. Dass er am Quell der Macht doch lauter blieb, widerstrebte ihren Begriffen. Seine Güte, die um keinen Preis, nicht einmal um den seines eigenen Lebens, Blut vergießen wollte, ihnen war sie Schwäche. […]

Bewahren wir sein unversehrtes Bild! Solange er da war, hatte die Revolution einen Sammelpunkt, in dem sie einig und ihrer frohen Zukunft gewiss war.“ 

13. 9 1803 - Das Augustiner-Kloster wird säkularisiert

München-Kreuzviertel * Durch ein kurfürstliches Reskript wird das Augustiner-Kloster säkularisiert. 

20. 10 1803 - Altäre und Gerätschaften der Augustiner-Kirche werden versteigert

München-Kreuzviertel * Die Altäre und Gerätschaften der Augustiner-Kirche werden öffentlich versteigert. 

13. 10 1559 - Die ersten zwei Jesuitenpater kommen in München an

München - Au * Die ersten zwei Jesuitenpater treffen in München ein, um hier im Auftrag von Herzog Albrecht V. eine Schule zu eröffnen. Sie bewohnen zunächst einen Teil des Augustinerklosters. 

Albrecht V. möchte den Jesuiten die Mönchsunterkunft ganz überlassen und die drei verbliebenen Augustinermönche in ein neues Kloster in der Au umsiedeln. Doch Papst Pius IV. untersagt dem Herzog in einer päpstlichen Bulle die Vertreibung der Augustiner außerhalb der Münchner Stadtmauern. So muss alles beim Alten bleiben, weshalb die Jesuiten - ab dem Jahr 1591 - ein eigenes, durch Herzog Wilhelm V. erbautes, repräsentatives Kloster bekommen werden. 

Aber die Idee eines Klosters in der Au war geboren. 

11. 9 1789 - Schriften mit revolutionären Inhalten

München * Kurfürst Carl Theodor verbietet alle Schriften mit möglicherweise revolutionären Inhalten. Ein im Herzogspital gefundenes Flugblatt in Form eines Gebetes wünscht sich sogar die französische Revolutionsarmee herbei.

8. 8 1691 - Kurfürst Max Emanuel bricht zu einem Feldzug nach Savoyen auf

München-Hackenviertel - Turin * Nach einem Gottesdienst in der Herzogspitalkirche bricht Kurfürst Max Emanuel zu einem kaiserlichen Feldzug nach Savoyen auf. 

19. 8 1677 - Die ersten Novizen beziehen das Theatinerkloster

München-Kreuzviertel * Die ersten Theatinernovizen können in das Obergeschoss des Westflügels des Klosters ziehen. 

22. 5 1986 - Der Bayerische Rundfunk blendet den „Scheibenwischer“ aus

München * Nur wenige Tage nach den schweren Pfingstausschreitungen in Wackersdorf verweigert der Bayerische Rundfunk die Ausstrahlung einer atomkritischen Ausgabe der ARD-Kabarettsendung „Scheibenwischer“. Die Sendung unter der Leitung von Dieter Hildebrandt reagiert auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und setzt sich satirisch mit Kernenergie, radioaktiver Belastung und der Informationspolitik der Behörden auseinander. Besondere Kritik der BR-Führung richtet sich gegen den von Lisa Fitz vorgetragenen Sketch „Der verstrahlte Großvater“. 

BR-Fernsehdirektor Helmut Oeller fordert zunächst vergeblich, die Ausgabe im gesamten ARD-Programm abzusetzen. Nachdem sich die übrigen Rundfunkanstalten weigern, koppelt der Bayerische Rundfunk sein Fernsehprogramm für die gesamte Dauer der Sendung aus dem ARD-Gemeinschaftsprogramm aus. Die „Scheibenwischer“-Ausgabe ist deshalb in Bayern nicht zu sehen. 

Die Entscheidung löst heftige Proteste aus. Zahlreiche Zuschauer beschweren sich telefonisch beim Sender; zeitweise sind die Leitungen überlastet. Videokopien der Sendung werden in Bayern verbreitet und bei öffentlichen Veranstaltungen vorgeführt. Medien, Künstler und Oppositionspolitiker bewerten das Vorgehen als Zensur und werfen dem Bayerischen Rundfunk politische Rücksichtnahme auf die atomkraftfreundliche Staatsregierung vor. Der BR weist diesen Vorwurf zurück und begründet die Nichtausstrahlung mit Inhalt und Form der satirischen Beiträge. 

Der Vorgang verstärkt bei vielen WAA-Gegnern den Eindruck, dass nicht nur um ein Industrieprojekt, sondern auch um Meinungsfreiheit, unabhängige Berichterstattung und die demokratische Kontrolle staatlicher Entscheidungen gestritten wird. 

2. 8 1675 - Der Bau des Westflügels des Theatinerklosters beginnt

München-Kreuzviertel * Der Bau des Westtrakts des Theatinerklosters wird auf dem Gelände des ehemaligen Falkenhofs begonnen. 

25. 8 1662 - Das erste Haus auf dem Bauplatz der Theatinerkirche gekauft

München-Kreuzviertel • Für das erste Haus auf dem künftigen Bauplatz für die Theatinerkirche zahlt Kurfürstin Henriette Adelaide 7.000 Gulden. 

19. 11 1841 - Ein Trauergottesdienst für Königin Caroline in der Theatinerkirche

München-Kreuzviertel * Der Trauergottesdienst für die verstorbene evangelische Königin Caroline findet in der noch immer ungeschmückten Theatinerkirche statt. Erzbischof Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel untersagt auch hier Gebete, Gesang, Kerzen und geistliches Ornat.

7. 8 1671 - Das Heiligenfest für Kajetan von Thiene wird erstmals begangen

München • Das Heiligenfest für Kajetan von Thiene wird am Todestag des Heiligen in München erstmals begangen. 

7. 8 1547 - Kajetan von Thiene stirbt in Neapel

Neapel • Kajetan von Thiene, der Mitbegründer des Theatinerordens, stirbt in Neapel. 

Um 8 1662 - Agostino Barelli wird als Architekt für die Theatinerkirche verpflichtet

Bologna - München • Für den Bau der Theatinerkirche wird der Architekt Agostino Barelli - noch während in Bologna die Arbeiten an der Theatinerkirche Santi Bartolomeo e Gaetano in vollem Gange sind - nach München verpflichtet. Kurfürstin Henriette Adelaide lehnt einheimische Baumeister ab, da sie „piu idioti nell’ edificare una fabrica di tanta importanza“ oder freundlich gesagt: „zu unerfahren [seien], um auch nur eine Werkstätte von größerer Bedeutung zu bauen.“ 

30. 6 1972 - Zwei neue Brunnen vor der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Ein Brunnen mit der technokratischen Bezeichnung „Schwerer Granit und zarte Wasserglocken“ wird im Schatten der Türme der Frauenkirche in Betrieb genommen. Die Wasserglocken werden 1980 durch Bronzepilze ersetzt. 

Gleichzeitig wird auch der Bennobrunnen aufgestellt und angeschlossen.

19. 7 1655 - Heiligsprechung des Ordensgründers Kajetan von Thiene unterstützt

München - Wien • In einem Brief der Kurfürstin Henriette Adelaide an Kaiser Ferdinand III. unterstützt sie die Bitte des Theatinerordens, die Heiligsprechung des Ordensmitbegründers Kajetan von Thiene zu unterstützen. 

2. 1 1804 - Das Mobiliar des Theatiner-Klosters wird versteigert

München-Kreuzviertel * Im ehemaligen Theatiner-Kloster findet die erste öffentliche Versteigerung von Mobiliar des Klosters statt. 

Sommer 1902 - Im Internationalen Handels-Panoptikum bricht ein Brand aus

München-Hackenviertel * Im Internationalen Handels-Panoptikum in der Neuhauser Straße 1 bricht im 4. Stock ein Brand aus. Die städtische Feuerwehr schließt daraufhin seine Pforten.

1899 - „Echte“ Sioux-Indianer im Handels-Panoptikum

München-Hackenviertel * Emil Eduard Hammer und sein Geschäftsfreund Carl Gabriel inszenieren im „Internationale Handels-Panoptikum“ an der Ecke Neuhauser Straße / Färbergraben eine umjubelte Sioux-Schau mit „echten“ Indianern. 

Ab dem 12. 7 1675 - Die Seitenaltäre der Theatinerkirche werden eingeweiht

München-Kreuzviertel • Zwischen dem 12. und dem 18. Juli 1675 werden die Seitenaltäre der Theatinerkirche eingeweiht. 

11. 7 1896 - Im Panoptikum werden erstmals lebende Bilder gezeigt

München-Hackenviertel * In der bayerischen Haupt- und Residenzstadt werden erstmals „lebende Bilder“ gezeigt. Die Aufführung findet - „unter lebhafter Anteilnahme des Münchner Publikums“ - in Carl Gabriels und Emil Eduard Hammers Panoptikum statt. Der Vorführapparat wird mit Theaterkulissen umspannt und dann „drauflos gekurbelt“. Die Vorführungen richtet Carl Gabriel nach französischem Vorbild ein.

Das ganze Programm ist circa 100 Meter lang und läuft innerhalb von einer Viertelstunde ab. Drei bis fünf kleine Filme werden gezeigt:

  • Ein heranbrausener Eisenbahnzug,
  • Eine Schlangendomteuse,
  • Ein Kettensprenger und
  • Das Aufziehen der Hauptwache.

Schon einer der ersten Filme verursacht einen Skandal. Er heißt „Endlich allein“ und zeigt ein Brautpaar am Hochzeitstag. Die Schlussszene wird umgehend zensiert.

11. 7 1864 - Einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands

München * Die I. Ordentliche Generalversammlung des Konsumvereins von 1864 findet statt. Er ist einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands. Der Mitgliedsbeitrag wird auf 4 Gulden festgesetzt. Das erste Lager eröffnen die Gründungsmitglieder am Frauenplatz. 

10. 3 1894 - Das Internationale Handels-Panoptikum wird eröffnet

<p><strong><em>München-Hackenviertel</em></strong> * Der Schausteller&nbsp;Carl Gabriel eröffnet gemeinsam mit dem Wachsplastiker&nbsp;Emil Eduard Hammer im ehemaligen Vogl'schen Kaufhaus&nbsp;in der Neuhauser Straße 1/Ecke Färbergraben das <em>„I. Internationale Handels-Panoptikum“</em>.&nbsp;Es ist das größte und bedeutendste Panoptikum&nbsp;Münchens und wird als <em>„ein Bedürfnis der werdenden Großstadt“</em> bezeichnet.&nbsp;</p> <p>Es gibt rund 2.000 Exponate zu betrachten, davon etwa 500 Wachsfiguren und Wachspräparate.&nbsp;Der Eintrittspreis beträgt 50 Pfennig, Kinder und Soldaten zahlen die Hälfte.&nbsp;Das Panoptikum&nbsp;ist täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.</p> <p>Als besondere Attraktion befindet sich in der dritten Etage das Anatomische Museum&nbsp;und ein Extrakabinett&nbsp;mit über 600 Exponaten.&nbsp;Das Extrakabinett&nbsp;dürfen nur Personen über 18 Jahren betreten.&nbsp;Personen beiderlei Geschlechts ist die gemeinsame Besichtigung polizeilich verboten.&nbsp;Am Dienstag und Freitag ist die Anatomische Abteilung&nbsp;ab 14 Uhr nur für Damen geöffnet.</p> <p>Im Keller befindet sich die Inquisitionsabteilung&nbsp;mit einer Sammlung von Folterwerkzeugen, deren Anwendung an lebensgroßen Wachsfiguren dargestellt werden.&nbsp;In der angeschlossenen Verbrecher-Galerie&nbsp;werden hauptsächlich zeitgenössische Massenmörder&nbsp;als Wachsimitate gezeigt.</p>

6. 8 1955 - Ex-Kronprinz Rupprecht wird in der Theatinerkirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Der bayerische Ex-Kronprinz Rupprecht wird als letzter Wittelsbacher im Rahmen eines Staatsbegräbnisses - mit allen königlichen Ehren - in der Theatinerkirche beigesetzt.

Bis 1918 lautete sein vollständiger Titel: Seine Königliche Hoheit Rupprecht Maria Luitpold Ferdinand Kronprinz von Bayern, Herzog von Bayern, Franken und in Schwaben, Pfalzgraf bei Rhein

26. 7 1867 - König Otto von Griechenland stirbt in Bamberg

Bamberg - München-Kreuzviertel * Otto, der ehemalige König von Griechenland, stirbt in Bamberg. Er wird in der Fürstengruft der Theatinerkirche beigesetzt.

Prinz Ludwig, der spätere König Ludwig III. von Bayern, verzichtet auf den griechischen Thron. 

1773 - Der Frauenfriedhof wird aufgelöst

München-Kreuzviertel - München * Der Frauenfriedhof wird - wie alle anderen innerstädtischen Gottesäcker - offiziell aufgelöst.

11. 7 1675 - Die Theatinerkirche wird feierlich eingeweiht

München-Kreuzviertel • Die Theatinerkirche wird feierlich eingeweiht. Die Aufgabe übernimmt der Freisinger Weihbischof Johann Kaspar Kühner, weil der Fürstbischof Albrecht Sigismund kurzfristig erkrankt ist. 

20. 8 1675 - Die Särge der Theatiner kommen in die neue Gruft

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste der bis dahin in der Kapelle des Palazzo Kurz in der Vorderen Schwabinger Gasse beigesetzen Theatinerpatres werden in die Theatinerkirche überführt. 

1703 - Graf Ferdinand von Arco wird erschossen

Zirl * Graf Ferdinand von Arco, Kammerherr und „aggregierter Oberst zu Pferde“, wird bei Zirl aus einem Hinterhalt heraus erschossen. Dass er nur der Titulargatte der Agnès Françoise Le Louchier ist, lässt sich auch daran ablesen, dass sie an seiner Beisetzung in der Theatinerkirche nicht teilnimmt. Im Totenbuch ist Arco als ledig eingetragen. 

26. 6 1918 - USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof

München * Bei der USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof in der Senefelderstraße 14 treten etwa 70 Mitglieder zusammen. 

1724 - Der Comte de Bavière heiratet die Gräfin von Hohenfels

München ??? * Maximilien Emmanuel François Joseph Comte de Bavière und Gräfin Maria Josepha von Hohenfels, der „natürlichen Tochter“ seines Halbbruders Carl Albrecht, heiraten. 

6. 9 1786 - Johann Wolfgang von Goethe besteigt den Turm der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Johann Wolfgang von Goethe stillt seine Neugierde durch die Besteigung des nördlichen Turms der Frauenkirche, von wo aus neun Monate zuvor die 16-jährige Fanny von Ickstatt in den Tod gestürzt ist. Goethe hat auf der Durchreise nach Italien im Hotel Schwarzer Adler in der Kaufingergasse Quartier genommen. 

1490 - Die Salveglocke wird im Nordturm der Frauenkirche aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die Salveglocke wird im Nordturm der Frauenkirche aufgehängt.

31. 8 1765 - Kurfürst Max III. Joseph will die Fassade der Theatinerkirche fertigstellen

München * Kurfürst Max III. Joseph informiert den Probst der Theatiner, Johannes Edlweckh, dass er die Fassade der Theatinerkirche fertigstellen möchte. 

5. 5 1688 - Die Heilige Treppe in der Theatinerkirche wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Heilige Treppe in der Theatinerkirche wird in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel von seinem Bruder, Joseph Clemens, dem Fürstbischof und Kurfürsten von Köln, feierlich eingeweiht. 

24. 8 1679 - Westflügel des Theatinerkloster fertiggestellt

München-Kreuzviertel * Der Westflügel des Theatinerkloster ist nun gänzlich vollendet. 

26. 10 1801 - Der Theatiner-Konvent wird aufgehoben

München-Kreuzviertel * Das Theatinerkloster wird durch eine kurfürstliche Entschließung aufgehoben und das Vermögen eingezogen. Nach der Klosteraufhebung geht die Nutzung der Gebäude zunächst an das kurfürstliche Minsterial-Département und das Oberste Justiz-Kollegium über. 

1. 7 1922 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Das Christbaumbrettl“

München-Ludwigsvorstadt * Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Das Christbaumbrettl“ im Germania-Brettl in der Schwanthalerstraße 28. Das Stück wird 193 Mal aufgeführt.

8. 9 1800 - Marschall Moreau kündigt den Waffenstillstand von Parsdorf

München * General Jean-Victor-Marie Moreau kündigt den Waffenstillstand von Parsdorf. Nun sammeln sich in München erneut die französischen Truppen. Da die Kasernen sofort voll sind, quartiert man die Mannschaften im kurfürstlichen Seidenhaus, im ehemaligen Jesuiten-Seminar und in den Klöstern der Franziskaner, Theatiner und Karmeliter ein.

Neben den Besatzungssoldaten bevölkern auch zunehmend immer mehr Deserteure der kaiserlichen Armee die Stadt. Auch pfalz-baierische Soldaten, die sich schlecht behandelt fühlen und aus diesem Grund nicht mehr unter österreichischem Befehl kämpfen wollen, laufen den Kaiserlichen reihenweise davon. Zeitweise halten sich etwa 500 dieser Fahnenflüchtigen in München auf. 

18. 10 1848 - Das Gerücht von drei getöteten Soldaten

München * Am Nachmittag des 18. Oktober 1848 verbreitet sich das Gerücht, Bräuknechte der Pschorrbrauerei in der Neuhauser Gasse hätten drei Soldaten erschlagen. Ob die Meldung zutrifft, ist zu diesem Zeitpunkt unklar. Dennoch heizt sie die Stimmung weiter an. Aus allen Richtungen strömen Menschen zum Pschorrschen Bräuhaus in der Neuhauser Straße. 

4. 7 1897 - Karl May begeistert die Münchner*innen

München-Ludwigsvorstadt * Der berühmte Schriftsteller und Verfasser von Wild-West-Romanen, Karl May, kommt mit seiner Ehefrau nach München und wohnt im noblen Hotel Trefler in der Sonnenstraße. 

Seine Vorträge, die er im Kleinen Saal hält, sind von der staunenden Zuhörerschaft gut besucht. Sie hängen an seinen Lippen, als er von seiner Freundschaft mit dem Apachenhäuptling Winnetou, von tapferen Westmännern wie Old Surehand, Old Firehand oder Sam Hawkens erzählt. Diese sind inzwischen alle in die Ewigen Jagdgründe eingegangen, nur er, Karl May alias Old Shatterhand, hat überlebt und ist „im Wilden Westen ein bekannter Mann“.

9. 12 1922 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Stücks „Der Firmling“

München-Ludwigsvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Der Firmling“ im Germania-Brettl in der Schwanthalerstraße 28. Das Stück erlebt 395 Vorstellungen.

18. 10 1848 - Plünderung und Verwüstung der Pschorrbrauerei

München-Hackenviertel * Die Aufständischen verwüsten Pschorrs Wirtshaus, die Brauerei und den Fuhrpark. Während aus geöffneten Fässern Freibier fließt, dringen kleinere Gruppen in die oberen Stockwerke ein und plündern die Privatwohnung des über München hinaus bekannten Brauers. 

Aus acht aufgerissenen Fenstern werfen sie Geschäftsbücher, Schmuck, Bilder und nahezu den gesamten biedermeierlichen Hausrat auf die Straße: eine Wiege, eine Standuhr, Tische, Stühle, ein Kanapee, einen Flügel, Bücher und Bettzeug. Auf der Straße kommt es zu Kämpfen um das Plündergut. Alles, was sich noch verwenden oder verkaufen lässt, wird fortgetragen. Etwa eine Stunde lang können die Plünderer nahezu ungehindert vorgehen. Auf der zeitgenössischen Darstellung ist die Familie Pschorr nicht zu sehen. Sie versteckt sich noch vor dem ersten Ansturm unter einer Treppe und entgeht so den Angreifern. 

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite, nahe dem Karlstor, steht währenddessen Leutnant Moritz Freyschlag mit 25 bewaffneten Liniensoldaten. Die Einheit greift nicht ein. Der Offizier erklärt später, es sei „kein anderweitiger Befehl vorhanden“ gewesen. Ähnlich zurückhaltend verhalten sich die fünf in München stationierten Linienregimenter sowie Tausende Angehörige der Bürgerwehr und der Freikorps. Auch sie erhalten nach eigener Aussage „keinerlei diesbezügliche Befehle“. 

Erst eine entschlossen vorrückende Einheit der Landwehr beendet die Plünderung. Dabei widersetzt sich ein Schuhmachergeselle gewaltsam dem Eingreifen der Soldaten. Ein Kopfschuss trifft ihn tödlich; er stirbt noch am Ort des Geschehens.

Pschorr beziffert den entstandenen Schaden auf 23.000 Gulden. Nach einer groben Kaufkraftschätzung entspricht dies heute einem Betrag von mehr als einer halben Million Euro. Infolge der schweren Verwüstungen verliert die Pschorrbrauerei ihre führende Stellung unter den Münchner Brauereien.

24. 7 1964 - Der Beatles-Film Yeah, Yeah, Yeah im City-Palast

München-Ludwigsvorstadt * Die Abendzeitung kauft alle Eintrittskarten für die Aufführung des Beatles-Filmes Yeah, Yeah, Yeah im City-Palast an der Sonnenstraße auf und verschenkt sie an Beatles-Fans. Dabei ist das Interesse so gewaltig, dass sich die ersten Liebhaber bereits in aller Frühe einfinden, obwohl die Kartenverteilung erst um zwölf Uhr Mittag beginnt.

Polizisten in Zivil mischen sich unter die Jugendlichen, um nötigenfalls ordnend einzugreifen. Das Verhalten der adrett und brav gekleideten weiblichen und der - mit den damals modischen, eng geknoteten Krawatten ausstaffierten - männlichen Jugendlichen macht dies aber nicht notwendig. Sollte es zu einem gefährlichen Gedränge kommen, würde ein Lautsprecherwagen bereitstehen, über den man - vom Stadtjugendamt ausgeliehene - Beatles-Platten abspielt, um die Fans vom Kinoeingang wegzulocken. Man will sie dann zur Theresienwiese lotsen, wo genügend Platz zur Umsetzung von Musik in Bewegung vorhanden wäre. So weit kommt es allerdings nicht. 

Doch als die Beatles schließlich auf der Leinwand erschienen, kennt die Begeisterung keine Grenzen; Tränen fließen, Schreie ertönen, es wird gestampft, geklatscht und mitgesungen. - Die Beatles sind einfach die Größten. 

25. 8 1914 - In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird ausgestellt

München-Graggenau * In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird am Odeonsplatz ausgestellt. 

Vor 1910 - Der Hundemarkt befindet sich am Altheimer Eck

München-Hackenviertel * Der Hundemarkt befindet sich im Hof des Gasthofs zum Mohrenköpfl am Altheimer Eck. 

1770 - Die „Münchner Zeichnungsschule“ wird gegründet

München-Kreuzviertel * Die „Münchner Zeichnungsschule“ wird gegründet. Diese Maler- und Bildhauer-Akademie ist im „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 untergebracht. Interessanterweise erhält diese Unterkunft nach dem Auszug der Zeichungsschule im Jahr 1781 den Namen „Alte Akademie“. 

23. 7 1964 - „A Hard Day‘s Night“ kommt in Deutschland in die Kinos

Bundesrepublik Deutschland * Der synchronisierte Beatles-Film „A Hard Day‘s Night“ kommt in Deutschland unter dem Titel „Yeah, Yeah, Yeah“ in die Kinos. 

1759 - Das „Cottahaus“ von François Cuvilliés

München-Kreuzviertel * Das „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 wird von François Cuvilliés erbaut. 

1. 9 1926 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Senderaum“

München-Ludwigsvorstadt * Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Rundfunkszene“, später „Der Antennendraht/Im Senderaum“ im Deutschen Theater in der Schwanthalerstraße 13. Das Stück wird insgesamt 498 Mal aufgeführt.

26. 9 1896 - Eröffnung des „Deutschen Theaters“

München-Ludwigsvorstadt * Der Vorhang des „Deutschen Theaters“ in der Schwanthalerstraße öffnet sich fünf Jahre vor der Eröffnung des Prinzregententheaters. München erhält damit eine neue große Bühne für Schauspiel und Unterhaltung. 

Rund 2.400 Zuschauerinnen und Zuschauer erleben die feierliche Eröffnung, die mit Ludwig van Beethovens „Die Weihe des Hauses“ beginnt. Zeitgenössische Berichte schildern die besondere Atmosphäre des Abends: „Als die Musik geendet, erloschen die tausend elektrischen Lichter, der mächtige Saal, an dessen überreichen Prunk das Auge sich fast wund gesehen, wurde vom Dunkel verschluckt und langsam ging der Vorhang in die Höhe. Ein bedeutungsvoller Moment.“

29. 7 2014 - Nach Wasserschaden: Das Deutsche Theater wieder eröffnet

München-Ludwigsvorstadt * Das nach einem Wasserschaden geschlossene Deutsche Theater wird mit dem „Alvin Ailey American Dance Theater“ wiedereröffnet. 

3. 6 1989 - Letzte große Anti-WAA-Kundgebung in München

München-Graggenau * Auf dem Odeonsplatz findet wenige Tage nach dem Baustopp die letzte große Münchner Anti-WAA-Kundgebung statt. Bürgerinitiativen, Umweltverbände und langjährige Aktivisten feiern das Ende des Projekts in Wackersdorf. 

Zugleich warnen die Teilnehmer davor, das Problem lediglich ins Ausland zu verlagern. Der Protest richtet sich deshalb auch gegen die geplante Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im französischen La Hague und im britischen Sellafield. Die Kundgebung verbindet Siegesfeier und Forderung nach einem grundsätzlichen Ausstieg aus der Atomenergie.

2000 - Wie gehts mit dem Deutschen Theater weiter?

München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat will wissen, wie es um das Deutsche Theater steht. Rund zwei Dutzend Experten begutachten in der folgenden Zeit nahezu jeden Winkel des Gebäudes.

1 1942 - Die „Ritterspelunke“ wird an einen Herrn Reintjes vermietet

München-Hackenviertel * Die „Ritterspelunke“ von Karl,Valentin wird an einen Herrn Reintjes vermietet.

1960 - Die Volkshochschule in der Rheinbergerstraße

München-Maxvorstadt * Die Büros der Münchner Volkshochschule befinden sich im Neuen Rathaus, bis sie im Jahr 1960 in der Rheinbergerstraße in der Maxvorstadt eigene Räume beziehen kann. 

17. 7 1939 - Die Beziehung Valentin - Karlstadt verändert sich grundlegend

München • Zwei Ereignisse im Jahr 1939 haben die Beziehung Valentin-Karlstadt grundlegend verändert. Mit der Schließung des „Kabarett Benz“ gibt es für die beiden in München keine Möglichkeit mehr regelmäßig aufzutreten.

  • Liesl Karlstadt kann Engagements im sogenannten „normalen“ Theater annehmen, für Valentin kommt das nicht in Frage.
  • Da es für ihn kein Theater mehr gibt, wo er hätte spielen können, eröffnet er am 17. Juli 1939 sein eigenes, die „Ritterspelunke“.
  • Da seine gewohnte Partnerin Liesl Karlstadt aufgrund ihrer Blutvergiftung für Monate nicht zur Verfügung steht, braucht er neue Mitspieler.
  • Valentin greift hierbei auch nicht auf bewährte klassische Valentinstücke zurück, wofür er Liesl Karlstadt gebraucht hätte, sondern entwickelt etwas völlig neues, den „Ritter Unkenstein“

5 2008 - Die Sanierung für das Deutsche Theater soll 79,5 Millionen € kosten

München-Ludwigsvorstadt * Die vom Stadtrat gebilligte Mindestsanierung für das Deutsche Theater soll 79,5 Millionen Euro kosten, inklusive Risikoreserve.

Später wird das Budget wegen der Preisentwicklung auf 86 Millionen Euro aufgestockt. Bis zum Herbst 2011 soll alles fertig sein.

Ab 8 1914 - Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im Deutschen Theater

München-Ludwigsvorstadt * Mit Beginn des Ersten Weltkrieges treten im Deutschen Theater nur noch deutsche Unterhaltungskünstler auf. 

30. 11 1940 - Karl Valentins Panoptikum in der Ritterspelunke schließt für immer

München-Hackenviertel * Karl Valentins Panoptikum in der Ritterspelunke am Färbergraben 33 schließt für immer. 

17. 10 1854 - Dankgottesdienst zur Überwindung der Cholera

München-Kreuzviertel * Nachdem König Max II. mit seiner Familie wieder nach München zurückgekehrt war, musste auf seinen Befehl hin nochmals ein Dankgottesdienst zur Überwindung der Cholera in der Frauenkirche abgehalten werden. Hierzu haben alle Beamten in ihrer Uniform zu erscheinen.

25. 6 2014 - Großer Wasserschaden durch die Sprinkler-Anlage im Deutschen Theater

München-Ludwigsvorstadt * Nach der Vorstellung von „The Wiz“ löst sich die Sprinkleranlage in neu renovierten Deutschen Theater aus ungeklärten Gründen aus. Es entstehen große Schäden an der Bühnentechnik, weshalb die fünf Produktionen The Wiz, Ewig jung, Dylan, Alice und Der kleine Drache Kokosnuss ersatzlos gestrichen werden. 

5. 6 1940 - Karl Valentins Ritterspelunke wird geschlossen

München-Hackenviertel * Die letzte Aufführung des „Ritter Unkenstein“ findet statt. An diesem Abend ereignet sich in der „Ritterspelunke“ ein Vorfall, der dazu führt, dass Karl Valentin seine Tätigkeit als Komiker einstellt.

Im „Lachkeller“ am Färbergraben spielt der Volkssänger vor einem Publikum, in dem viele Soldaten anwesend sind. Einen am Arm verletzter Offizier muss während der Vorstellung so lachen, dass die Wunde aufgeht und das Blut durch den Verband tropft. Der Wehrmachtsangehörige wird ohnmächtig und muss aus dem Saal getragen werden. 

Zwar kehrt im Publikum sehr schnell wieder Ruhe ein, doch Karl Valentin zittert am ganzen Körper und kann gerade noch sagen „Aufhören“. In der Garderobe erklärt er: „Es ist eine Schand, wir tuan daheim Kasperlspielen und draußen verliern die Leut eahna Leben! Schluss is - aus is - ich kann nicht mehr.“ Und weiter: „Schmiede, sagen Sie zum Personal, sie sollen morgen Vormittag ins Geschäft kommen. Es kriegt jedes für vier Wochen seinen Lohn oder sei Gage. Wann der Krieg wieder vorbei ist, dann spielen wir wieder!“ 

Karl Valentin hält Wort und tritt den ganzen Krieg über nicht mehr auf. Mehrere tausend Mark muss er zahlen und hat außerdem den ganzen Krieg über nahezu keinen Verdienst.

11. 9 1896 - Der Kunstsaustall der Schwanthaler Bagage

München-Ludwigsvorstadt * Gut zwei Wochen vor der Eröffnung des Deutschen Theaters und der Schwanthaler Passage steht das Unternehmen am Rande des Bankrotts. Eine Gläubigerversammlung mit rund 120 Handwerkern und Lieferanten mahnt ihre ausstehenden Zahlungen an. Theaterdirektor Alexander Bluhm schafft es gerade noch, die Gläubiger zu einem Stillhaltabkommen zu überreden und sie für sechs Monate von Pfändungen abzuhalten.

Denn wenn der Theaterbetrieb erst einmal laufen würde, so argumentiert der optimistische Theaterdirektor, dann wären auch alle finanziellen Probleme gelöst. Doch nur wenige Stunden vor der Premiere muss er eine größere Summe Geld auftreiben, weil der Lieferant der roten Teppiche im Foyer ansonsten mit einem Skandal droht.

Zum Glück gibt es aber im Hintergrund noch den reichen Kommerzienrat Friedrich Haenle, der für sechzig Prozent aller offen stehenden Forderungen eintreten will. Dieses Angebot führt allerdings in der Familie des Unternehmers zu Überlegungen, den Patriarchen „entmündigen“ zu lassen, um dadurch weiteres Unheil zu verhindern.

Aber nicht nur die verschwenderische Ausgestaltung der Schwanthaler Passage bringt die Unternehmung an den Rand des Desasters. Theaterdirektor Alexander Bluhm hat auch beim Künstlerpersonal kräftig hingelangt. Neben dem üppig besetzten Schauspieler-Ensemble leistet er sich ein mit fünfzig Musikern besetztes Orchester und ein stattliches Ballett: 36 Tänzerinnen, 16 Tänzer, 48 Figuranten und 60 Komparsen gehören zum festengagierten Stammpersonal.  
Weil aber Direktor Bluhm schon zwei Monate vor der Premiere kein Geld mehr für Gagen besitzt, müssen die Proben abgesagt werden.

In München machen die Probleme des neuen Theaters schnell die Runde. Für die hiesigen Lästermäuler wird aus der Schwanthaler Passage ganz schnell die „Schwanthaler Blamage“, während man die Betreiber des Etablissements als „Schwanthaler Bagage“ verhöhnt.

Die erzkonservative Zeitung Das Bayerische Vaterland blickt sowieso mit Schaudern auf die Programmankündigung des Unterhaltungstempels an der Schwanthalerstraße und sieht schon dadurch die „moralischen Grundsätze des christlichen Abendlands“ als gefährdet an. Die Zeitung befürchtet, dass es sich bei dem neuen Theater um ein „Institut für moralische Schweinezüchterei“, ja sogar um einen „Kunstsaustall“ handelt.  

Neben der veröffentlichten Meinung bereiten aber auch die genehmigenden staatlichen Behörden dem Theaterdirektor Alexander Bluhm große Probleme, indem sie ihm zunächst „die ortspolizeiliche Productionsbewilligung für theatralische Vorstellungen“ verweigern. Im Hintergrund agiert hier der einflussreiche Münchner Hoftheaterdirektor Ritter Ernst von Possart, der in dem neuen Theater in der Schwanthaler Passage eine „dauernde schwere Schädigung der materiellen Interessen der königlichen Hofbühne“ sieht.  

Aber nicht nur die Angst vor einer unliebsamen Konkurrenz, die den Hoftheatern die Zuschauer abspenstig machen könnten, sondern auch eine tief empfundene Abneigung gegen alles Moderne bringen Ritter Ernst von Possart gegen das neue Theater in Rage. Der den Traditionalisten angehörende Hoftheaterintendant pflegt auf seinen Hofbühnen einen antiquierten, stark verstaubten Stil, der kaum mit dem zeitgenössischen Theater der Naturalisten zu vereinbaren ist.

24. 8 1322 - Königin Beatrix von Baiern stirbt in München

München - München-Kreuzviertel * Königin Beatrix von Baiern, die erste Ehefrau von König Ludwig IV. dem Baiern, stirbt in München. Ihre Grabstätte befindet sich in der heutigen Münchner Frauenkirche. Mit ihrer Bestattung wird die Marienkapelle zur Hofkirche erhöht. 

12 2003 - Die Verkaufspläne für das Deutsche Theater zerschlagen sich

München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat beschließt, vier Millionen Euro für die Notsanierung des Deutsche Theaters zur Verfügung zu stellen, um dort bis Ende 2007 spielen zu können und in der Zwischenzeit einen privaten Investor zu finden.

Doch alle Verkaufspläne zerschlagen sich. Es wird klar, die Stadt müsste ihre Bühne herschenken und einem Käufer für die Sanierung sogar noch 30 Millionen Euro drauflegen.

31. 7 1960 - Der 37. Eucharistische Weltkongress tagt in München

München-Graggenau * Der 37. Eucharistische Weltkongress findet vom 31. Juli bis 7. August 1960 in München statt. Er wird mit einem feierlichen Pontifikalamt auf dem Odeonsplatz eröffnet, an dem rund 80.000 Gläubige teilnehmen.

Unter dem Leitwort „Pro Mundi Vita“ („Für das Leben der Welt“) versammelt der Kongress etwa eine Million Teilnehmer und ist damit das erste internationale Großereignis in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er gilt zugleich als wichtiger Impuls für die liturgische Erneuerung unmittelbar vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil. 

17. 7 1704 - Ein Gelöbnis zur Abwehr der Zerstörung Münchens

München * Die drei Stände - Adel, Klerus und die Bürgerschaft Münchens - legen in der Frauenkirche ein „Gelöbnis zur Abwehr der Zerstörung Münchens im Spanischen Erbfolgekrieg“ ab.

Die Vision der Maria Anna Lindmayr, wonach Gott die schlimmsten Gefahren nur dann von der Stadt abwende würde, wenn man ihm eine „Kirche zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit“ baut, wird im „Gelübde der drei Stände“ nicht einmal erwähnt. 

17. 7 1939 - Karl Valentin eröffnet die Ritterspelunke am Färbergraben

München-Hackenviertel * Karl Valentin eröffnet mit Martin Wegmann „im einzigartigen Luftschutzkeller mit Restauration und Vorstellung“ im Färbergraben 33 seine „Ritterspelunke“. Das Lokal ist eine Mischung aus Theater, Kneipe und Kuriositätenkabinett. „Es ist nicht mehr das alte Panoptikum, sondern eine Neufassung dieser Schmunzel- und Gruselschau, die nicht ihresgleichen hat.“ 

Das Konzept bleibt das alte, da im Wesentlichen die Objekte des Panoptikums aus dem Hotel Wagner in der Sonnenstraße hier wieder zur Aufstellung kommen. Die Verbindung von Kellerraum, Dämmerlicht, schaurige Szenen und akustischer Überhöhung löst beim Publikum eine Art Panik aus, die sich in Schreckensschreie entladen. Zusätzlich verändert Valentin fast täglich die Beschriftung und den Standort der Exponate.

So zweifelhaft der Bildungsanspruch des Panoptikums ist, so groß ist sein Unterhaltungswert. Einige Exponate, darunter beispielsweise „Mr. Roll - Erfinder der Rollgerstensuppe“ befinden sich noch heute in dem von Hannes König im Isartor ins Leben gerufenen Valentin-Karlstadt-Musäum. 

„Zum Verlassen des Panoptikums kann der Ausgang kostenlos genützt werden, dagegen ist der Eintritt von 60 Rpf. am Eingang zu bezahlen.“ 

9. 3 1943 - Bomben zerstören das Deutsche Theater nahezu vollständig

München-Ludwigsvorstadt * Bomben zerstören das Deutsche Theater nahezu vollständig. 

2019 - Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller übernimmt die Unternehmensleitung

München-Kreuzviertel * Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller übernimmt die Leitung der Conditorei Kreutzkamm in fünfter Generation. Gemeinsam mit ihrem Team führt sie die traditionsreiche Familien-Conditorei in München und Dresden in die Zukunft.

9. 11 1923 - Ein Maximilianeer beim Hitler-Ludendorff-Putsch

München-Graggenau * Ein Maximilianeer, der sich dem braunen System verschrieben hat und beim Hitler-Ludendorff-Putsch vor der Feldherrnhalle den Tod findet, ist Theodor von der Pfordten.

1. 9 1895 - Sedan-Feier an der Feldherrnhalle

München-Graggenau * Mit der „Gedenkfeier an die ruhmreichen Jahre 1870/71 am Tage des 25-jährigen Jubiläums der Schlacht von Sedan“ nehmen die Gedenkfeiern an den Deutsch-Französischen Krieg ihren Anfang. 21 Veteranen- und Kriegervereine - unterstützt von einem großen Aufgebot an Männergesangsvereinen, Schützen- und Turnvereinen - organisieren die Feier bei der Feldherrnhalle.

7. 6 1936 - Ein Vaterunser für das Leben des Führers

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber schließt seine Predigt in der Münchner Frauenkirche mit den Worten „Katholische Männer, wir beten jetzt zusammen ein Vaterunser für das Leben des Führers.“  

4. 11 1939 - Der „Ritter Unkenstein“ feiert in der Ritterspelunke Premiere

München-Hackenviertel * Die Szenenfolge „Ritter Unkenstein“ feiert in der „Ritterspelunke“ Premiere. Karl Valentins neue Partnerin ist die 21-jährige Soubrette Annemarie Fischer. Sie spielt Unkensteins [= Karl Valentins] Tochter Kunigunde. Das Stück wird über einhundert Mal aufgeführt.

Nach jeder Aufführung führt Karl Valentin sein Publikum durch die Räume des Panoptikums und erschreckt seine Gäste im „Gruselkeller“ zusätzlich, indem er durch Kettenrasseln und anderen derartigen Geräusche den Effekt des Schreckens forciert. 

12. 3 1892 - Denkmal für den 70er-Krieg in der Feldherrnhalle

München-Graggenau *  Aus Anlass des 71. Geburtstags des Prinzregenten Luitpold wird ein Mahnmal an der Rückwand der Feldherrnhalle beauftragt und vom Erzgießer Ferdinand von Miller ausgeführt. Die auf einem hohen Sockel stehende Figurengruppe aus Bronze symbolisiert Krieg und Frieden. 

  • Ein Krieger, der mit der linken Hand triumphierend die Fahne schwingt, schützt mit seinem rechten Arm und einem Schild eine Frauengestalt - den Frieden.
  • Sie trägt in ihren Händen einen Palmzweig und einen Lorbeerkranz, die Zeichen des Friedens und des Sieges. Den Bezug zu Bayern stellte ein liegender Löwe her. 
  • Die Sockelinschrift lautet: „Dem treuen tapferen bayerischen Heere in Dankbarkeit und Anerkennung / Luitpold Regent von Bayern / 1892.“ 

Die Enthüllungsfeierlichkeiten finden ausschließlich im militärischen Rahmen statt, Zivilpersonen werden nicht eingeladen. Ebenfalls anwesend sind freilich die Vorstandschaften der Münchner Veteranen- und Kriegervereine. 

Der eigentlichen Enthüllung folgte eine Geschützsalve von 36 Kanonenschüssen und eine Ansprache des bayerischen Kriegsministers. 

Pazifistisch eingestellte Münchner deuteten das Standbild so um: „De Fahna könnt‘s ham, aba des Madl lasst‘s ma!“ - oder eher militärverachtend: „Raffa bis d‘Fetzn fliagn, d´Fahna auf‘d Höh, abas Mensch ned aus‘m Arm lassen!“ 

1891 - Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

München-Kreuzviertel * Der Kenotaph für Kaiser Ludwig dem Baiern wird in das Eingangsjoch der Frauenkirche verlegt.

6. 7 1938 - Die evangelische Matthäuskirche ist abgerissen

München-Ludwigsvorstadt * Die Abbrucharbeiten an der evangelischen Matthäuskirche sind beendet. Auf dem Gelände befindet sich jetzt ein Parkplatz.

Ab 17. 3 1392 - Das erste Gnadenjahr außerhalb Roms ist in München

Rom-Vatikan - München * Papst Bonifaz IX. gewährt für die Zeit vom 17. März bis zum 1. August 1392 einen auf München und seinen Burgfriedensbezirk beschränkten Ablass. Er gilt für alle Sünden, außer für vorsätzliche Tötungen. Es war das erste Gnadenjahr außerhalb Roms. Die Ablasserbitter müssen in dieser Zeit  

  • nach München pilgern,  
  • dort sieben Tage verweilen,  
  • je dreimal die Frauenkirche,  
  • die Peterskirche,  
  • die Jakobskirche am Anger und  
  • die Spitalskapelle besuchen und  
  • mindestens einmal die ausgestellten Reliquien verehren,  
  • beichten und  
  • ein vom Beichtvater festgelegtes Almosen spenden.  

Die ganze Aktion ist nur darauf angelegt, dieses Almosen, eine versteckte Steuer, den Gläubigen aus der Tasche zu ziehen. Der Zugang zum Himmel muss mit barem Geld erkauft werden. Der Kirche ist es höchst effektvoll gelungen, den um ihre arme Seele fürchtenden Gläubigen einzureden, sie könnten sich durch Beichte und milde Gabe von der Strafe des Fegefeuers loszukaufen: „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!“  

Nonnen wollen trotz Klausur nach München. Ihre Kirchenoberen können es ihnen nur unter Androhung der Exkommunikation und des Kerkers verbieten. Damit die Pilger ihr Geld nur an die vorbestimmte Stelle bringen, wird eine eigene Straßenpolizei gegründet.  

Die Masse der kleinen Leute ist es, die das Geld nach München bringt. Die Geschäftsleute Münchens machen einen enormen Schnitt. Auch die Jakobidult erlebt ab dem Gnadenjahr einen ungeheueren Aufschwung.  

Ursprünglich hat man geplant, die Einnahmen je zur Hälfte den genannten Kirchen und dem Papst zuzugestehen. Später wird auch Herzog Stephan ein Viertel zugesprochen. Da die Münchner einen Teil der Einnahmen abzweigen und der Papst dadurch leer ausgeht, werden über die „ruchlose Stadt“ die höchsten Kirchenstrafen verhängt: Bann und Interdikt. Das gesamte kirchliche Leben der Stadt muss solange ruhen, bis die Gelder zurückerstattet werden. 

27. 5 1875 - Prinz Otto I. entkommt seinen Bewachern

Schloss Nymphenburg - München-Kreuzviertel * Prinz Otto ist seinen Bewachern auf Schloss Nymphenburg entkommen. Er durcheilt die Frauenkirche bis zum Altar, wirft sich auf die Knie und bittet laut schreiend um Vergebung seiner Sünden. 

1. 8 1883 - Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird eingeweiht

Mangfalltal - München * Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird - mit den üblichen Gottesdiensten in der katholischen Frauenkirche, der evangelischen Matthäuskirche und in der Synagoge - offiziell eingeweiht.

14. 6 1938 - Die Abrissarbeiten an der evangelischen Matthäuskirche beginnen

München-Ludwigsvorstadt * Die Kult- und Kunstgegenstände werden aus der evangelischen Matthäuskirche entfernt. Die Abrissarbeiten beginnen. 

14. 6 1985 - Die Hypo-Kunsthalle wird eröffnet

München-Kreuzviertel * Mit einer Präsentationsfläche von 600 Quadratmetern wird die Hypo-Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in der Theatinerstraße mit der Ausstellung „Deutsche Romantiker – Bildthemen der Zeit von 1800 bis 1850“ eröffnet. 

15. 10 1954 - Eröffnung des Café Eyerich und Ausbau der Produktion

München-Kreuzviertel * Fritz Kreutzkamm übernimmt das Café Eyerich in der Maffeistraße.

1878 - Ein „Ort der Halbwelt mit Prostituierten“ im Thalia-Theater

München-Ludwigsvorstadt * Der Schriftsteller Karl Theodor von Perfall entdeckt im Thalia-Theater im Grünen Hof in der Bayerstraße 16a einen „Ort der Halbwelt mit Lebemännern und Prostituierten in den Logen“, die sich an „leichtgeschürzten Offenbachiaden“ erfreuen.

29. 3 1416 - Die Münchner Juden erhalten einen Friedhof

München * Die Herzöge Ernst und Wilhelm stellen den Münchner Juden einen Friedhof „bei dem Berg zwischen Moosach und dem Rennweg“ zur Verfügung. Dafür ist jährlich ein Zins von vier ungarischen Gulden zu entrichten. 

Für die jüdische Gemeinde bedeutet dies eine große Erleichterung: Bis dahin mussten Verstorbene in Regensburg oder anderen Orten mit jüdischen Friedhöfen bestattet werden.

10. 6 1938 - Trotz Verhandlungen eine Abrissfirma beauftragt

München - München-Ludwigsvorstadt * Am Vormittag beschäftigt sich der Landeskirchenrat mit den Abrissplanungen der Matthäuskirche und bestätigt und ergänzt die Beschlüsse der Kirchenverwaltung der Matthäuskirche. In einer Besprechung im Innenministerium um 13 Uhr werden die Beschlüsse dargelegt.

Am Abend wird die evangelische Gemeinde benachrichtigt, dass das Innenministerium bereits eine Abrissfirma beauftragt hat. Die Abbrucharbeiten sollen am 13. Juni beginnen. 

3. 9 1917 - Michael von Faulhaber besetzt den Münchner Erzbischofsstuhl

München-Kreuzviertel * Die Inthronisation des neuen Erzbischofs von München-Freising, also die liturgische Einführung in sein Amt und die rechtliche Besitzergreifung seiner Diözese, erfolgt. Angesichts des Krieges verzichtet Michael von Faulhaber auf die sonst üblichen großen Feierlichkeiten sowie den Festzug durch die Stadt. Stattdessen fährt er direkt vom Palais Holnstein zum Dom. Äußeres Zeichen für die Besitzergreifung der Erzdiözese durch den Oberhirten ist die Übernahme der Kathetra und des Bischofsstabes. 

Als Faulhaber seinen Münchner Bischofsstuhl besetzt, ist er 48 Jahre alt. Dreieinhalb turbulente Jahrzehnte übt er das Amt des Erzbischofs von München und Freising aus. Sie bringen das Ende der Monarchie durch eine unblutige Revolution und führen von der Räterepublik über die Weimarer Republik zur nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und schließlich zum mühsamen Wiederaufbau nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg. 

13. 10 1831 - Das Herzog-Max-Palais wird bezogen

München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße. 

28. 5 1977 - Joseph Ratzinger empfängt die Bischofsweihe

München-Kreuzviertel * Joseph Ratzinger empfängt die Bischofsweihe durch den Bischof von Würzburg, Josef Stangl, in der Münchner Frauenkirche. 

1960 - Erweiterung des Münchner Stammhauses 

München-Kreuzviertel * Das Münchner Kreutzkamm-Stammhaus in der Maffeistraße wird erweitert und mit einer neuen Inneneinrichtung ausgestattet. Die Gestaltung knüpft bewusst an das ehemalige Stammhaus in Dresden an und erinnert an dessen traditionsreiche Geschichte. Auch die beim Luftangriff auf Dresden verlorenen Canaletto-Stiche werden nach und nach auf dem Antiquitätenmarkt wiederbeschafft.

11. 6 1938 - Landesbischof Meiser interveniert gegen den Abriss der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Der evangelische Landesbischof Dr. Hans Meiser interveniert am Vormittag gegen den Abriss der evangelischen Matthäuskirche. Da Meiser unter den gegebenen Umständen sich weiteren Verhandlungen verweigert, zieht das Innenministerium den Auftrag an die Baufirma vorläufig zurück. 

Um 16 Uhr erklärt sich Gauleiter Adolf Wagner bereit, auf die vom Landeskirchenrat erarbeiteten Forderungen einzugehen. Als vorläufiger Versammlungsraum wird der Matthäus-Kirchengemeinde der Weiße Saal in der ehemaligen Augustinerkirche, der inzwischen zum Polizeipräsidium gehört, zugesichert. 

12. 6 1938 - Erster Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Am Abend findet ein Abschiedsgottesdienst der evangelischen Gesamtgemeinde in der Matthäuskirche statt. Der evangelische Landesbischof Dr. Hans Meiser hält die Predigt. 

1607 - Neugestaltung des Chorraumes der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Der alte Drei­flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert wird im Rahmen der Neugestaltung des Chorraumes der Frauenkirche abgerissen. An seine Stelle tritt ein Provisorium, für das die von Hubert Gerhard geschaffene Madonna mit dem Kind, die sich heute auf der Mariensäule befindet, verwendet wird. Allerdings fehlt dieser Lösung die absolut nötige Monumentalität für den Chorabschluss der Frauenkirche. 

8 1825 - Simon von Eichthal kauft das „Kaffeehaus an der Hofgartenmauer“

<p><strong><em>München-Maxvorstadt</em></strong>&nbsp;* Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verkauft die an Luigi Tambosi verpachtete <em>„reale Kaffeeschenk- und Traiteurgerechtigkeit“ </em>an den Hofbankier&nbsp;Simon von Eichthal und an den Architekten&nbsp;und Unternehmer Ulrich Himbsel.&nbsp;</p>

1828 - Im Bazargebäude ist das Hofgarten-Café untergebracht

München-Graggenau * Das Bazargebäude wird eröffnet. 

  • Im Erdgeschoss befinden sich Ladengeschäfte.
  • Im südlichen Eckbau wird das von Luigi Tambosi betriebene Hofgarten-Café untergebracht. 

28. 10 1877 - Die evangelische Markuskirche wird eingeweiht

München * Es leben 25.000 Protestanten in München. Da die evangelische Matthäuskirche in der Sonnenstraße mit ihren 1.500 Plätzen für die stetig wachsende Gemeinde zu klein geworden ist, hat man ein zweites Gebetshaus, die Markuskirche gebaut und an diesem Tag eingeweiht.  

13. 6 1938 - Zweiter Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Um 20 Uhr wird der Abschiedsgottesdienst für die evangelische Matthäus-Kirchengemeinde mit einer Predigt des Pfarrers Friedrich Loy abgehalten. Noch während des Gottesdienstes werden die Abbruchgerüste aufgebaut. 

5. 8 1827 - Grundsteinlegung für die evangelische Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Der Grundstein für die evangelische Matthäuskirche in der Sonnenstraße, der ersten protestantischen Kirche Münchens, wird gelegt. 

9. 6 1938 - Die evangelische Matthäuskirche soll umgehend abgerissen werden

München - München-Ludwigsvorstadt * Gegen 18:00 Uhr wird auf einer Besprechung im Bayerischen Innenministerium dem Pfarrer Friedrich Loy mitgeteilt, dass die evangelische Matthäuskirche umgehend abgerissen werden soll.

Um 22:00 berät die Kirchenverwaltung der Matthäuskirche, unter welchen Bedingungen sie sich zum Abbruch der Kirche bereit erklären kann. 

25. 8 1833 - Die evangelische Matthäuskirche wird eingeweiht

München-Ludwigsvorstadt * An König Ludwigs I. Geburtstag wird die evangelische Matthäuskirche in Anwesenheit der Königinmutter Caroline eingeweiht. Der katholische König selbst bleibt der Zeremonie allerdings fern. 

3. 8 1871 - Vorlesungsverbot für Münchner Theologiestudenten

München * Das Münchner Ordinariat untersagt den Theologiestudenten den Besuch der Vorlesungen von Ignaz von Döllinger.

5. 10 1868 - Der Alte Nördliche Friedhof wird eingeweiht

Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein. 

Staatliche Antikensammlung

Architekt: Ziebland Georg Friedrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Königsplatz 1
0 m
<p>Königsplatz 1/1a; Ehem. Kunst- und Industrie-Ausstellungsgebäude, jetzt Staatliche Antikensammlungen, Mittelrisalit mit korinthischem Säulenportikus und Freitreppe flankiert von Seitenflügeln mit Lisenengliederung, von Georg Friedrich Ziebland, 1838-45, Reliefs nach Entwurf von Ludwig Schwanthaler, 1836-1844, Wiederaufbau nach Plänen von Johannes Ludwig, 1963-67; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.</p>

Königsplatz

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Königsplatz
46 m
<p>Königsplatz in München ist ein prägnantes Beispiel des europäischen Klassizismus und wurde ab 1815 auf Geheiß von König Ludwig I. nach Entwürfen von Karl von Fischer und Leo von Klenze errichtet&nbsp; . Der rechteckige Platz im Maxvorstadt-Stadtteil bildet das architektonische Herzstück der Brienner Straße und verkörpert das Konzept des „Isar-Athen“, bei dem Kultur, Verwaltung, Religion und Grünflächen harmonisch verschmelzen&nbsp; .</p><p>Markante Bauwerke definieren das Ensemble: Auf der Nordseite steht die Glyptothek, ein Tempel für antike Skulpturen, entworfen von Leo von Klenze und 1830 eröffnet&nbsp; . Der Südseite gegenüber befindet sich das korinthische Gebäude der Staatlichen Antikensammlungen, das 1848 erbaut wurde&nbsp; . Die Westseite wird von den monumentalen Propyläen dominiert, einem Torbau im dorischen Stil, der als Denkmal für die griechische Unabhängigkeit diente und zwischen 1846 und 1862 ebenfalls von Klenze umgesetzt wurde&nbsp; .</p><p>Heute ist der Königsplatz ein lebendiger Treffpunkt im Kunstareal – ein Museumshof offen zur Stadt. Die weiten Freiflächen und die stufenförmigen Gliederung ermöglichen regelmäßige Großveranstaltungen wie Konzerte, Festivals oder Sportevents in beeindruckendem Ambiente&nbsp; . Der Platz repräsentiert Münchens klassizistische Architektur und fasziniert durch seine klare Linienführung, die antiken Vorbilder und die harmonische Stadtsilhouette – ein blendendes Zeugnis für Ludwig I.s kulturelle Vision.</p>

Benediktinerabtei- und Pfarrkirche St. Bonifatius

Architekt: Ziebland Georg Friedrich
Baustil: frühchristlicher Stil
Erstellung: 1850
Karlstraße 34
103 m

Evang.-Luth. Landeskirchenrat,

Architekt: Bieber Oswald, Stöhr Karl
Erstellung: 1928
Katharina-von-Bora-Straße 13
105 m
(vormals Meiserstraße 13); Evang.-Luth. Landeskirchenrat, in Form eines italianisierenden Palazzo, 1928-29 von Oswald Edaurd Bieber und Karl Stöhr.

Ehrentempel

Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1935
Katharina-von-Bora-Straße
113 m

Propyläen

Architekt: Klenze Leo von, Schwanthaler Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1862
Königsplatz 2
116 m
<p>Königsplatz 2; Propyläen, dorischer Torbau, offener Säulen-Mitteltrakt und seitliche Türme mit Durchfahrten in marmorverkleideter Ziegelbauweise mit reichem Reliefschmuck, als Denkmal für Befreiung und Wiederaufblühen Griechenlands, von Leo von Klenze, mit Reliefs nach Entwurf von Ludwig Schwanthaler, 1848-62, Gesamtinstandsetzung nach Kriegsschäden durch Erwin Schleich, 1964-66; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.</p>

Glyptothek

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1816
Königsplatz 3
131 m
<p>Glyptothek, klassizistische Vierflügelanlage mit ionischem Säulen-Portikus und Skulpturenschmuck, Ziegelmauerwerk mit teilweiser Marmorverkleidung, von Leo von Klenze, 1816-30, am Entwurf des Skulpturenschmucks waren eine Vielzahl von Künstlern beteiligt, darunter Johann Martin Wagner, Johann Nepomuk Haller, Ludwig Schwanthaler, Joseph Ernst von Bandel, Johann Leeb, Ernst Mayer, Ernst Rietschel und Francesco Sanguinetti, 1836-1862, nach Kriegszerstörung sukzessiver Wiederaufbau, 1945-53; Innenkonzeption und Gestaltung des Hofraums, nach Plänen von Josef Wiedemann, 1967-72; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.</p>

Kanzlei Rudolf Hess

Erstellung: 0
Arcisstraße 11
131 m

Palais Pringsheim

Baustil: Neorenaissance
Erstellung: 1889
Arcisstraße
134 m

Ehem. Verwaltungsbau der NSDAP

Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1934
Katharina-von-Bora-Straße 10
138 m
<p>(vormals Meiserstraße 10); Ehem. Verwaltungsbau der NSDAP, jetzt Haus der Kulturinstitute, repräsentativer, neuklassizistischer Bau, 1934-37 nach Plänen von Paul Ludwig Troost; mit Sockel (Torso) des ehem. südlichen Ehrentempels, erbaut 1935, gesprengt 1947; Gegenstück zu Arcisstraße 12.</p>

Ehem. Führerbau der NSDAP

Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1933
Arcisstraße 12
148 m
<p>Ehem. Führerbau der NSDAP, jetzt Staatliche Hochschule für Musik, repräsentativer, neuklassizistischer Bau, 1933-37 nach Plänen von Paul Ludwig Troost; mit Sockel (Torso) des ehem. nördlichen Ehrentempels, erbaut 1935, gesprengt 1947; Pendant zu Katharina-von-Bora-Straße 10.</p>

Palais Barlow

Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1828
Brienner Straße 34
163 m

Villenartiger Bau

Baustil: klassizistischer Renaissance
Erstellung: 1870
Katharina-von-Bora-Straße 9
165 m
(vormals Meiserstraße 9); Villenartiger Bau in klassizistischer Renaissance, um 1870/80.

Palais Pappenheim

Architekt: Fischer Karl
Erstellung: 0
Brienner Straße
165 m

NS-Dokumentationszentrum

Erstellung: 2015
Max-Mannheimer-Platz 1
174 m

Karlstraße 32

Architekt: Röschenauer Rudolf
Erstellung: 0
Karlstraße 32
191 m

Karlstraße

Erstellung: 0
Karlstraße
203 m

Mietshaus

Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Karlstraße 21
226 m
Ehem. stattliches Mietshaus mit Frohsinns-Saal, jetzt Finanzamt für Körperschaften, klassizistisches Eckgebäude, 1829 von Joseph Höchl; nur die (z.T. veränderte) Fassade original; mit Katharina-von-Bora-Straße 4.

Ehem. Nebengebäude

Architekt: Fischer Karl von
Erstellung: 1809
Karolinenplatz 3
233 m
Ehem. Nebengebäude des abgebrochenen Asbeck- (Lotzbeck-) Palais (siehe Nr. 3), später Lotzbeck-Galerie, 1809/10 von Karl von Fischer.

Reichsrevisionsamt

Erstellung: 1933
Karolinenplatz 3
235 m

Mietshaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 22
236 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; einheitliche, symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 18 und 20.</p>

Karlstraße
237 m
Ecke Luisenstraße

Lenbachvilla

Architekt: Lenbach Franz von, Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Luisenstraße 33
242 m
<p>Ehem. Villa und Atelier des Malers Franz von Lenbach, jetzt Städtische Galerie im Lenbachhaus, Dreiflügelanlage bestehend aus dreigeschossigem kubischen Mittelteil mit flachem Zeltdach und Belvedere sowie zweigeschossigem Atelierbau, Neurenaissance, von Gabriel von Seidl, 1887-91, Erweiterungsbauten, 1. Viertel 20. Jh. (siehe Richard-Wagner-Straße 2), Nordflügel, zweigeschossiger Galeriebau, von Hans Grässel und Heinrich Volbehr, 1927-28, Erweiterungsbauten im Südwesten, von Heinrich Volbehr und Rudolf Thönessen, 1969-72; zugehörig Vorgarten mit Brunnen und Plastiken samt Gartenmauer und Pergola in der Südostecke; vgl. auch Ensemble Richard-Wagner-Straße.</p>

Mietshaus

Architekt: Weyrather Joseph, Busch Wilhelm, Petz Johann
Erstellung: 1861
Karlstraße 36
243 m
<p>Mietshaus, Teil eines ehem. Doppelhauses, mit Lisenengliederung, 1861 von Joseph Weyrather für den Bildhauer Johann Petz; im Rückgebäude Atelier (u. a. bewohnt von Wilhelm Busch)</p>

Amerika-Haus

Architekt: Fischer Karl, Simm Franz
Erstellung: 1955
Karolinenplatz 3
244 m
<p>Amerika-Haus, freistehender, viergeschossiger Baublock über quadratischem Grundriss, mit trommelförmig kupferverschalter Flachkuppel über kreisförmigem Lichthof, flächige, orthogonal verputzte Fassade mit rasterartiger Durchfensterung, das Erdgeschoss mit Kelheimer Muschelkalk verkleidet, die Fenster des ersten Obergeschosses durch ädikulaartige Rahmung betont, zur Gartenseite hin niedriger Saalbau, von Karl Fischer und Franz Simm, 1955-57.</p>

Mietshaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 20
250 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; bildet den breiteren, reicher gegliederten Mittelteil einer Gruppe mit Nr. 18 und 22.</p>

Staatliche Lottoverwaltung

Architekt: Kergl Carl
Erstellung: 1954
Karolinenplatz 4
251 m
<p>Staatliche Lottoverwaltung, Neubau 1953/54 von Carl Kergl in Anlehnung an das ehemalige Törring-Palais Karl von Fischers von 1812. Zugehörig zwei freistehende Nebengebäude, das linke an der Brienner Straße noch klassizistisch, das rechte an der Barer Straße um 1954 um erneuert.</p>

Mietshaus

Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 18
261 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; einheitliche, symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 20 und 22.</p>

Anthropologische Staatssammlung

Architekt: Fischer Karl von, Lippe Eduard von der
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Karolinenplatz 2
273 m
<p>Ehem. Stall- und Remisengebäude des nicht erhaltenen Asbeck-Palais (siehe Nr. 3), jetzt Anthropologische Staatssammlung, Satteldachbau bestehend aus erhöhtem Mittelteil mit Dreiecksgiebeln und eingezogenen Flügelbauten mit Quergiebeln, Eckquaderung, klassizistisch, von Karl von Fischer, 1809/10, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung mit starken Veränderungen im Inneren, von Georg Alexander Roemmich und Eduard von der Lippe, 1947/48.</p>

Ehem. Institut für Technische Physik

Architekt: Wiedemann Josef, Hart Franz
Erstellung: 1959
Luisenstraße 37
284 m
Ehem. Institut für Technische Physik der Technischen Universität, jetzt Musiklabor der Hochschule für Musik und Theater München, kubischer Baukörper, Stahlbetonskelettbau, mit gelbem Ziegelmauerwerk und Aluminium-Glas-Elementen ausgefacht, 1959 von Josef Wiedemann und Franz Hart; hinter der aufgeglasten östlichen Stirnwand großräumige Eingangshalle; von der Gabelsbergerstraße zurückgesetzt, freistehend.

Häuserblock

Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 45
287 m
<p>Gabelsbergerstraße 45, 47; Häuserblock, klassizisierend, mit eisernen Fensterbrüstungen, Mitte 19. Jh.; westlich an Nr. 47 anschließend Tor mit prächtigem Gitter.</p>

Mietshaus

Architekt: Burkhard H.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Gabelsbergerstraße 49
292 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance mit klassizistischen Anklängen, 1872 von Berger und H. Burkhard; gleich Nr. 51.</p>

Obelisk

Erstellung: 1833
Obelisk
294 m

Union-Hotel

Architekt: Berndl Richard
Erstellung: 0
Barer Straße 7
300 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Gabelsbergerstraße 51
301 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance mit klassizistischen Anklängen, 1872 von Berger und H. Burkhard; gleich Nr. 49.</p>

Glasmalereianstalt

Erstellung: 0
Luisenstraße
301 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Arcisstraße 19
303 m
Mietshaus, freistehender, spätklassizistischer Eckbau, um 1850/60.

Mietshaus

Erstellung: 0
Gabelsbergerstraße 53
306 m
Mietshaus, mit Konsolgesims, 3. Viertel 19. Jh.

Karolinenplatz

Erstellung: 0
Karolinenplatz 2
312 m

Reaktorhalle

Erstellung: 1959
Luisenstraße
319 m
<p>Hinter dem Königsplatz steht mit der Luisenstraße 37a ein Bauwerk, dessen Geschichte zwei scheinbar völlig unterschiedliche Welten verbindet: die frühe Atomforschung und das heutige Musik- und Theaterleben.</p><p>Ende der 1950er Jahre errichtete die Technische Hochschule München hier ihr neues Institut für Technische Physik. Der Bau entstand 1957–1959 nach Plänen der Architekten Josef Wiedemann und Franz Hart und wurde in enger Abstimmung mit dem Physiker Heinz Maier-Leibnitz geplant. München wollte sich damals als führender Standort der deutschen Atomforschung etablieren.</p><p>Der sachliche, kubische Bau war Ausdruck des wissenschaftlichen Aufbruchs der jungen Bundesrepublik. Im Inneren befanden sich Laboratorien, Lehr- und Forschungsräume sowie eine große, besonders geschützte Experimentierhalle. Sie wurde später als „Reaktorhalle“ bekannt. Der Name ist allerdings etwas irreführend: Der geplante Forschungsreaktor wurde hier letztlich nicht betrieben. Der eigentliche Forschungsreaktor entstand in Garching, wo das berühmte „Atomei“ gebaut wurde.</p><p>Die Geschichte des Gebäudes nahm Ende des 20. Jahrhunderts eine überraschende Wendung. 1999 übernahm die Hochschule für Musik und Theater München das ehemalige Physikinstitut. Die Räume wurden für Musik, Lehre und Theater umgenutzt. Der frühere Hörsaal wurde zum Carl-Orff-Auditorium, während die große fensterlose Experimentierhalle als ungewöhnlicher Theater- und Konzertsaal erhalten blieb. Bis 2008 wurde das Gebäude umfassend saniert.</p><p>Heute erinnert kaum noch etwas an die ursprüngliche wissenschaftliche Nutzung. In der Reaktorhalle finden Konzerte, Opern, Theateraufführungen und experimentelle Produktionen statt. Bis zu 199 Besucher können hier Platz finden.</p><p>So steht die Luisenstraße 37a heute beispielhaft für den Wandel Münchens: Aus einem Zentrum der jungen deutschen Atomforschung wurde ein Ort für Musik und Theater – und aus einem Labor der Wissenschaft eine Bühne für die Kunst.</p>

Städtisches Leihamt

Architekt: Beblo Fritz, Leitenstorfer Hermann
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1931
Augustenstraße 20
327 m
<p>Augustenstraße 20/22; Städtisches Leihamt, Neue Sachlichkeit, Rohbacksteinbau, 1929-31 von Fritz Beblo und Hermann Leitenstorfer.</p>

Ehem. Oberfinanzpräsidium

Architekt: Stadler Franz
Baustil: Monumentalstil
Erstellung: 1942
Sophienstraße 6
327 m
<p>Ehem. Oberfinanzpräsidium, jetzt Oberfinanzdirektion, in klassizisierendem Monumentalstil, 1938-42 (bez) von Franz Stadler; mit Arkadenhalle als Durchgang zum östlichen Hof und mit Festsaal; mit Katharina-von-Bora-Straße 2.</p>

Ehern. Bürogebäude Deutsche Lloyd-Lebens- versicherungs-AG

Architekt: Zieseniß Fritz
Erstellung: 1956
Karlstraße
328 m

Rückgebäude im Hof

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Augustenstraße 16
338 m
<p>Rückgebäude im Hof, mit Jugendstilreliefs (sich küssendes Paar, Tiere), um 1900.</p>

Park-Cafe

Architekt: Bieber Oswald
Erstellung: 1937
Sophienstraße 7
349 m
<p>Das Parkcafé in München liegt im Alten Botanischen Garten an der Südseite der Sophienstraße 7. Das denkmalgeschützte Gebäude (D-1-62-000-6588) wurde 1935–1937 von Oswald Bieber erbaut und ist ein Beispiel nationalsozialistischer Architektur. Es bildet den südlichen Abschluss der ehemaligen Arcisstraße (heute Katharina-von-Bora-Straße). Nach dem Brand des Glaspalasts 1931 und der Neugestaltung des Alten Botanischen Gartens ab 1936 entstand neben dem Neptunbrunnen auch das Parkcafé. Nach Kriegszerstörungen wurde es restauriert und entwickelte sich seit den 1980er Jahren zu einem beliebten Treffpunkt und Club.</p>

Barer Straße 19
350 m

Glaspalast

Architekt: Voit August von
Erstellung: 1853
Elisenstraße
351 m

Ehem. Palais Schrenck-Notzing

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1904
Max-Joseph-Straße 9
351 m
<p>Ehem. Palais Schrenck-Notzing, jetzt Bayerischer Bauernverband, 1904-06 von Gabriel von Seidl in italienischen Neurenaissanceformen, mit plastischem Dekor von Anton Pruska; innen Vestibül und Treppe erhalten; Vorgartenzaun.</p>

The Charles Hotel

Architekt: Architektenbüro Hilmer & Sattler und Albrecht
Baustil: Art déco
Erstellung: 2007
Sophienstraße 7
355 m

Ehemaliges Prinz-Georg-Palais

Architekt: Deiglmayr Ludwig sen.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Karolinenplatz 5
358 m
<p>Ehem. Palais, jetzt Sparkassenverband Bayern, in klassizistischen Neurenaissanceformen, 1895/96 von Ludwig Deiglmayr sen.</p>

Büro- und Verwaltungsgebäude

Architekt: Berberich Franz
Erstellung: 1955
Prinz-Ludwig-Straße 11
359 m
<p>Ehem. Verwaltungsgebäude des Bayerischen Gemeinde-Unfall-Versicherungsverbandes, u-förmige Anlage, fünfgeschossiger Betonbau mit weitüberstehendem Dach, mit zurückversetztem Geschoss mit Walmdach, Rasterfassade mit Betonpfeilern und figürlichen Zierformen, von Franz Berberich, 1954/55; Unterstand, erdgeschossig mit sechs Tonnendächern und segmentbogigen Kragarmen, gleichzeitig.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Augustenstraße 50
361 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.</p>

Ehem. Palais Freyberg

Architekt: Helbig und Haiger
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Karolinenplatz 5
362 m
<p>Ehem. Palais Freyberg, jetzt Müllerhaus, klassizistischer Jugendstil, 1901/02 von Helbig und Haiger als Umbau eines klassizistischen Nebengebäudes von Nr. 5; samt Vorgarten-Pfeilerzaun.</p>

Börse München

Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Karolinenplatz 6
363 m
<p>Börse München, ehemaliges Wohnhaus, neubarock, mit gerundeter Ecke, 1894-95 von Ludwig Deiglmayr sen.</p>

Bayer. Landesbausparkasse

Architekt: Wiedemann Josef
Erstellung: 1956
Karolinenplatz 1
365 m
<p>Bayer. Landesbausparkasse, kubischer, fünfgeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, symmetrischer Platzfassade mit ädikulaartiger Travertinrahmung der Fenster über betontem Sockelgeschoss und Rundfenstern im obersten Geschoss, von Josef Wiedemann, 1955/56.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Augustenstraße 37
373 m
<p>Mietshaus in Ecklage, barockisierender Jugendstil, mit Erkern, um 1900.</p>

Ehem. Staatsbauschule

Architekt: Seifert Adolf Peter, Haerst Rolfter, Ruf Franz
Erstellung: 1956
Karlstraße 6
375 m
<p>Ehem. Staatsbauschule, jetzt Fachhochschule, nach Plänen der Architektenarbeitsgemeinschaft Adolf Peter Seifert, Rolfter Haerst und Franz Ruf in zwei Bauabschnitten 1954-56 und 1968-70 erstellt; mehrflügelige Anlage unterschiedlicher hoher Gebäudetrakte in offener Anordnung, mit zwei Kopfbauten an der Karlstraße; Stahlskelettbauten, z.T. mit Naturstein verkleidet; erster Bauabschnitt mit fünfgeschossigem Kopfbau an der Karl-/Barer Straße, annähernd quadratisch, mit großem Lichthof und umlaufenden Galeriefluren; von der Barer Straße zurückgesetzter dreigeschossiger Trakt, an die Barer Straße vorgerückt das Aulagebäude, straßenseitig ausgefacht, zum Hof hin verglast; der zweite Bauabschnitt (Ecke Karl/Ottostraße) in der äußeren Erscheinung dem ersten angepasst.</p>

Kunstausstellungspavillon

Architekt: Bieber Oswald
Erstellung: 1937
Sophienstraße 7
381 m
<p>Der Kunstpavillon München im Alten Botanischen Garten gehört zum Kunstareal München und entstand 1936 nach Plänen von Oswald Bieber am Standort des 1931 abgebrannten Glaspalasts. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er schwer beschädigt wurde, bauten Künstler unter Hannes König den Pavillon bis 1950 als Ausstellungsraum wieder auf. Seit den 1980er Jahren dient er als Plattform für internationale und auswärtige Künstler. Heute schmückt die Front des Gebäudes die Neonschrift „Kunst ist kein Luxus“, die den Pavillon als wichtigen Teil der Münchner Kunstszene betont.</p><ul><li>1935-37 - Erbaut von&nbsp; Oswald Eduard Biber&nbsp;als&nbsp;Kunstausstellungspavillon</li><li>Ausstellungsraum für Architekturmodelle</li><li>Joseph Thorak nutzte den Pavillon als Atelier&nbsp;</li><li>Erlitt schwere Schäden im Zweiten Weltkrieg</li><li>1948 - Hannes König sammelte für die Wiederaufbau</li><li>Verpachtung an den&nbsp;Schutzverband bildender Künstler</li><li>9. 9.1950 - Eröffnung des Ausstellungsgebäudes</li><li>Vier Reliefs von Joseph Wackerle</li></ul>

Haus Pronath

Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Augustenstraße 54
382 m
<p>Haus Pronath, Jugendstil, reich gegliedert, mit Balkongittern, 1904 von Gebrüder Rank.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Herrmann Ludwig
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1890
Brienner Straße 53
382 m
Geschäftshaus, Neurokokofassade, reich stuckiert, 1890 von Ludwig Herrmann.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Augustenstraße 39
386 m
<p>Mietshaus in Ecklage, Neurenaissanceformen mit Jugendstileinfluß, Rohbackstein, um 1900.</p>

Eckhaus

Architekt: Kobinger Xaver, Berger Matthias
Baustil: Historismus
Erstellung: 1847
Sophienstraße 5
386 m
<p>Eckhaus, in Frühformen des Maximilianstils, 1847 von Matthias Berger, ausgeführt von Maurermeister Franz Xaver Kobinger; zum Teil vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Prinz-Ludwig-Straße 9
389 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Karlstraße 52
405 m
Mietshaus, Neurenaissance, 3. Viertel 19. Jh.

Miets- und Geschäftshaus

Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Arcostraße 1
406 m
Miets- und Geschäftshaus, spätklassizistisch, 1862-63 von Reinhold Hirschberg; Block mit Ottostraße 3.

Palastartiger Bau

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Brienner Straße 28
406 m
<p>Ehem. Palais Matuschka, viergeschossiger Walmdachbau mit palastartiger barockisierender Fassade, im Kern 1812, 1872 mehrfach verändert, grundlegende Überformung 1895/96 durch Emanuel von Seidl, z. T. vereinfacht.</p>

Unterstation Karlstraße

Architekt: Uppenborn
Erstellung: 1899
Karlstraße 47
408 m

Rosselenker

Erstellung: 1931
Arcisstraße
410 m
Rosselenker, ursprünglich zwei Bronzefigurengruppen im ehem. Ehrenhof der Technischen Universität (vgl. Arcisstraße 21), 1931 aufgestellt; daselbst an der Westseite der Straße die allein erhaltene männliche Figur der einen Gruppe von Bernhard Bleeker (Pferd kriegszerstört); östlich der Straße bei der Alten Pinakothek die Gruppe von Hermann Hahn.

Alter Botanischer Garten

Architekt: Sckell Friedrich Ludwig von
Erstellung: 1808
Alter Botanischer Garten
411 m
<p>Alter Botanischer Garten, angelegt 1808-14 von Friedrich Ludwig von Sckell, 1935-37 Umgestaltung zu städtischem Park. Im Nordteil stand 1854-1931 der Glaspalast, an der Stelle jetzt Park-Café und Ausstellungspavillon; siehe Sophienstraße 7 und 7 a.</p>

Kleines Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Augustenstraße 45
411 m
<p>Kleines Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Prinz-Ludwig-Straße 7
412 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erkern und reichem Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Karlstraße 54
414 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.

Ehem. Gewerbeschule

Architekt: Fischer Theodor
Erstellung: 1900
Luisenstraße 9
416 m
<p>Ehem. Gewerbeschule, jetzt Berufsschule für Bau- und Kunsthandwerker/Berufsbildungszentrum (Rückgebäude von Nr. 7, vgl. dort), 1899-1900 von Theodor Fischer; vgl. Nr. 7.</p>

Delphinbrunnen

Architekt: Storch Arthur
Erstellung: 1902
Dachauer Straße
418 m
Delphinbrunnen, Bronzegruppe 1902 von Arthur Storch, 1933 verändert aufgestellt; an der Gabelung Augustenstraße.

Stattliches Eckhaus

Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Barer Straße 3
420 m
<p>Stattliches Eckhaus, spätklassizistisch, mit reicher Gliederung, 1860-62 von Reinhold Hirschberg; mit Arcostraße 1.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1829
Dachauer Straße 26
422 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, ursprünglich 1829 als Doppelanwesen erbaut, 1870 aufgestockt und erweitert.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Cube Gustav von
Erstellung: 1911
Brienner Straße 26
427 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger, palastartiger Walmdachbau mit neuklassizistischer Fassadengestaltung, von Gustav von Cube 1910/11.</p>

Denkmal für Franz Xaver Gabelsberger

Architekt: Gabelsberger Franz Xaver, Eberle Syrius
Erstellung: 1890
Ottostraße
429 m
Denkmal für Franz Xaver Gabelsberger, Bronze-Sitzbild, 1890 von Syrius Eberle; auf platzartiger Erweiterung am Südwestende der Straße.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Dachauer Straße 28
430 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Dachauer Straße 42
430 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilanklängen, malerisch gegliedert und reich dekoriert, um 1900.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 38
430 m
<p>Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Lisenen und Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.</p>

Ehem. Technische Hochschule

Architekt: Neureuthers Gottfried von, Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1865
Arcisstraße 21
432 m
<p>Ehem. Technische Hochschule, jetzt Technische Universität; ein großes Geviert ausfüllender Komplex aus verschiedenen Bauzeiten. Vom ursprünglichen Bau Gottfried von Neureuthers (1865-68, Neurenaissance) nur das Rustika-Erdgeschoss an zwei Seiten des Südblocks (südlich an der Gabelsbergerstraße, östlich zum Hof) erhalten; der restliche Südtrakt an der Gabelsbergerstraße (mit Ausnahme des Ostendes) samt dem plastisch reich ausgestalteten Mittelbau mit Turm, 1910-16 von Friedrich von Thiersch, in frei historisierenden Formen; Fortsetzung westlich an der Luisenstraße (Südhälfte); Maschinenhalle im Hof, 1912; die palastartigen Blöcke im Nordosten und Südosten nebst westlich anschließenden Fortsetzungen 1923-28 von German Bestelmeyer; Mitte des Nordtraktes an der Theresienstraße Neurenaissance (1898/99); übrige Teile modern; im Vorhof des Neubaus nördlich der Theresienstraße Ohm-Denkmal, siehe Theresienstraße.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Dachauer Straße 38
432 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Schiller Oswald
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1915
Dachauer Straße 44
434 m
Dachauer Straße 44 a/46; Mietshaus, Jugendstil, mit reichem plastischem Dekor im Erdgeschoss (Atlanten), 1915-16 von Oswald Schiller.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Steinheilstraße 1
437 m
<p>Mietshaus, spätklassizistische Fassade, reich gegliedert, mit zwei Flachrisaliten und geschnitzter Tür, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Ehem. Galerie Böhler

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1905
Brienner Straße 25
442 m
<p>Ehem. Galerie Böhler, viergeschossiger freistehender Walmdachbau mit palastartiger, italianisierender Fassade, von Gabriel von Seidl 1904/05, 1905-09 rückseitig um Ausstellungshallen und Ateliergebäude erweitert, sowie Umbauten 1914 durch Karl Stöhr, nach Kriegsschäden 1946 durch Max Ott wiederhergestellt.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Dachauer Straße 25
442 m
<p>Dachauer Straße 25/25 a; Mietshaus, langgestreckte Neurenaissancefassade, reich gegliedert, 1887-89 von Michael Reifenstuel.</p>

Mietshaus

Architekt: Schratz Ferdinand
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Karlstraße 49
443 m
Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, mit in Stuck reich dekorierten Erkern, 1897-98 von Ferdinand Schratz.

Bayer. Notarkasse

Architekt: Freymuth Emil, Lippl L. R.
Erstellung: 1951
Ottostraße 10
447 m
<p>Bayer. Notarkasse, repräsentatives Verwaltungs-, Geschäfts- und Wohngebäude, dreiteiliger, sechs- bis achtgeschossiger Baukomplex in städtebaulich wichtiger Ecklage, Stahlbetonskelettbau mit Werksteinverkleidung (Marchinger Kalkstein), 1951 nach Plänen von Emil Freymuth; Hauptblock hervorgehoben durch Balkone und auf zarten Stützen vorkragendes Flachdach; Fassadenrelief von L. R. Lippl.</p>

Mietshaus

Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Dachauer Straße 29
449 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Nikolaus Debold.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Gabelsbergerstraße 36
451 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus in Rohbackstein, mit Hausteingliederung, bez. 1897.

Maxvorstadt II

Erstellung: 0

455 m
Die Brienner Straße ist die erste der großen Straßenanlagen des 19. Jahrhunderts in München und innerhalb der rationalen Schematik der Maximilians-Vorstadt als Ost-West-Achse mit besonderer Absicht angelegt, erstmalige residenzstädtische Planungs-Aktion und radikale Neubebauung auf freiem Gelände. Vorgegeben war dem Verlauf der Brienner Straße eine als Fürstenweg bezeichnete Chaussee, welche die Residenz mit Nymphenburg verband; die Gestaltung blieb auf die Strecke vom Odeonsplatz bis zum Königsplatz beschränkt. Die in einem ersten Abschnitt zwischen 1808 und 1824 entstehende Max-Vorstadt sucht man durch ein System von Achsen an die Altstadt zu binden. Die Brienner Straße geht vom Hofgarten aus. Senkrecht zu ihr steht die Arcisstraße, ausgerichtet auf den 1813/14 angelegten Alten Botanischen Garten. Ihre östliche Parallele ist die Barerstraße. Im Schnitt von Barer- und Brienner Straße ist der kreisrunde Karolinenplatz angelegt. Dieser nimmt eine Schräglinie auf, die Max-Joseph-Straße, die als Anschlussachse zur Altstadt bereits besteht. Das Ensemble umfasst sowohl die gesamte Brienner Straße zwischen Odeons- und Königsplatz als auch das Grundsätzliche des Achsensystems (wobei die Max-Joseph-Straße als dem Ensemble Maxvorstadt I zugehörig behandelt wird).

Gaststätte Regensburger Hof

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Augustenstraße 53
456 m
<p>Gaststätte Regensburger Hof, deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1906-07 von Heilmann und Littmann.</p>

Neptunbrunnen

Architekt: Wackerle Joseph
Erstellung: 1937
Alter Botanischer Garten
463 m
<p>Neptunbrunnen, in der Tradition barocker Monumentalbrunnen, mit Kolossalfigur in Becken, 1937 von Joseph Wackerle.</p>

Alte Pinakothek

Architekt: Döllgast Hans, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1836
Barer Straße 27
464 m
<p>Alte Pinakothek, repräsentativer Galeriebau mit Eckrisaliten in Formen der italienischen Hochrenaissance, von Leo von Klenze, 1826-36, nach Kriegsschäden von Hans Döllgast 1952-57 wiederhergestellt bzw. in schlichter Form ergänzt; mit Ausstattung; ringsum (erneuerte) Gartenanlage</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Dachauer Straße 15
465 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1889.</p>

Ehem. Höhere Töchterschule

Architekt: Fischer Theodor
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Luisenstraße 7
467 m
<p>Ehem. Höhere Töchterschule, jetzt Städtisches Luisen-Gymnasium, in frei abgewandelten Formen der deutschen Renaissance, 1900-01 von Theodor Fischer; vgl. Nr. 9.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 17
473 m
<p>Mietshaus, mit Lisenen und Stichbogenfenstern, um 1860.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Gabelsbergerstraße 71
473 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.

Mietshaus

Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 40
483 m
<p>Mietshaus, schlicht, mit geohrten Fensterrahmungen, um 1850/60, 1879 um zwei Geschosse aufgestockt.</p>

Ehem. Haus der Deutschen Ärzte

Architekt: Fick Roderich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1936
Brienner Straße 23
485 m
<p>Ehem. Haus der Deutschen Ärzte, jetzt Oberösterreichhaus (Bank), dreigeschossiger historisierender Walmdachbau, die niedrigeren, zweigeschossigen Nebenflügel umschließen einen unregelmäßig fünfeckigen Hof, von Roderich Fick, 1935/36; im Hof Brunnen "Windspiele", von Bernhard Bleeker, 1935..</p>

Ehem. Palais Berchem

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neoklassizismus
Erstellung: 1898
Brienner Straße 22
486 m
<p>Ehem. Palais Berchem, jetzt Verwaltungsgebäude der Bayerischen Landesbank, 1897-98 von Gabriel von Seidl; vereinfachte Wiederherstellung nach Kriegsschäden; Treppenhaus mit Stuckdekor erhalten; 1927 und 1933 erweitert.</p>

Deutsches Haus

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1879
Sophienstraße 1
487 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Gabelsbergerstraße 19
488 m
Mietshaus, stattliche, spätklassizistische Fassade, reich gegliedert und stuckiert, um 1870.

Geschäftshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1905
Lenbachplatz 6
489 m
<p>Geschäftshaus, Eckbau mit barockisierender Natursteinfassade und reichem plastischem Dekor, 1904-05 von Emanuel von Seidl.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Enhuberstraße 9
492 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Steinheilstraße 12
492 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisches Eckhaus, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Wohnhaus

Architekt: Weyrather Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Brienner Straße 54
494 m
Wohnhaus, spätklassizistisch, 1865 von Josef Weyrather.

Erweiterungsbau Bernheimer-Haus

Architekt: Thiersch Friedrich von, Dülfer Martin
Erstellung: 1889
Ottostraße 4
494 m
<p>Ottostraße 4/6/8; Rückwärtiger Trakt (Erweiterungsbau, sog. Neubau) des Bernheimer-Hauses (siehe Lenbachplatz 3), stuckierte Neubarockfassade, 1909-10 von Friedrich von Thiersch; mit Innenräumen, u.a. Gobelinsaal.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstilklassizismus
Erstellung: 1904
Lenbachplatz 5
496 m
<p>Fassade der ehem. Galerie Heinemann, jetzt Geschäftshaus, sechsgeschossige Gliederung als erhöhter Mittelrisalit zu den angrenzenden Eckhäusern, historisierende Formgebung mit Anklängen an den Jugendstilklassizismus, von Emanuel von Seidl, 1903-04, Wiederherstellung der im wesentlichen unzerstörten Fassade, nach 1945, Abriss und Neubau des Gebäudes unter Erhalt der Fassade, 1997.</p>

Eckbau

Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Brienner Straße 56
496 m
Eckbau einer im Kern noch spätklassizistischen Rondellgruppe, um 1875 von Max Steinmetz; vgl. Stiglmaierplatz 2 und Schleißheimer Straße 2.


500 m

Freistehender kubischer Bau

Architekt: Klumpp Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Ottostraße 17
501 m
Freistehender kubischer Bau, im Kern klassizistisch, 1812-13 von Karl Klumpp, 1889 in klassischen Renaissanceformen umgestaltet.

Kadettenkorps

Erstellung: 1826
Elisenstraße
509 m

Tonhalle Kaim

Architekt: Dülfer Martin
Erstellung: 1895
Türkenstraße 5
509 m

Maxvorstadt I

Erstellung: 0

510 m
Das Ensemble umfasst den nordwestlichen Altstadtrand und die erste aus der Altstadt herausführende Straßenachse, die Max-Joseph-Straße. Sowohl Maximiliansplatz wie auch Lenbachplatz sind aus dem Gelände der ehemaligen Wallbefestigung hervorgegangen. Mit der Anlage beider Plätze wurde um 1800 - nach den Entfestigungsmaßnahmen - begonnen. Der Maximiliansplatz wurde in seiner ersten Entstehungsphase zwischen 1802 und 1805 dem rationalen Gestaltungskonzept der Maxvorstadt unterworfen. Die Max-Joseph-Straße - vom Karolinenplatz aus mit Blickbezug auf die Türme der Frauenkirche - ist als rechtwinklige Achse zur Basislinie des Platzes angesetzt, die sich aus dem Verlauf der alten Stadtmauer ergibt. Als Symmetriekonzeption erfolgte die Platzgestaltung: Das aus der Altstadt führende Max-Tor ist direkt auf die Max-Joseph-Straße als Achse bezogen. Die Eingangssituation zur neuen Maxvorstadt wurde durch zwei flankierende Bauten mit Grünbepflanzung am Anfang der Max-Joseph-Straße betont. Diese annähernd quadratischen Grundstücke sind mit der heutigen Bebauung von Maximiliansplatz 5 und dem Doppelbaublock Maximiliansstraße 8/Max-Joseph-Straße 2 annähernd identisch. Von den zwei weiteren, ebenfalls symmetrisch, dabei schräg in die Platzecken gesetzten Baublöcken ist der westliche in die Bebauung am Lenbachplatz eingegangen, der östliche als Neubau in eine Linie mit der nordöstlichen Grünanlage gerückt worden. Beidseitig des Max-Tors wurden Mietshauszeilen erstellt, deren rückwärtige Grundstücksgrenzen dem Verlauf der alten Stadtmauer folgten. Diese Grenze ist gegenwärtig noch ablesbar. 1841 war die Auffüllung des einstigen Stadtgrabens in der Gesamtlänge beendet und man begann mit einer gärtnerischen Ausgestaltung, die 1876-78 von Karl Effner zum Abschluss gebracht wurde. 1881 entstand in diesen Anlagen Michael Wagmüllers Liebig-Denkmal, als Randbebauung des Platzes 1899-1901 die Neue Börse von Friedrich Thiersch. Überleitend zum Lenbachplatz ist der Wittelsbacherbrunnen situiert. Der unregelmäßig und auf malerische Wirkung hin angelegte Lenbachplatz ist geprägt durch den wirkungsvollen Neurenaissancebau des Künstlerhauses, mehr noch durch die Reihe monumentaler Geschäftshäuser des späten 19. Jahrhunderts an seiner Nordwestseite.

Bernheimer-Haus

Architekt: Thiersch Friedrich von, Dülfer Martin
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Lenbachplatz 3
511 m
<p>Bernheimer-Haus, Geschäftshaus, fünfgeschossiger, natursteinverkleideter Skelettbau, Fassade durch drei Risalite mit Kolossalordnung gegliedert, in repräsentativen neubarocken Formen, von Friedrich von Thiersch und Martin Dülfer, 1887-89, teilrekonstruiert, 1993; Erweiterungsbau, über Arkaden dreigeschossiger, langgestreckter Putzbau mit erhöhtem Mittelrisalit in Kolossalordnung, den reich dekorierten sog. Italienischen Hof einfassend, neubarocke Fassadengestaltung, von Friedrich von Thiersch, 1909/10; mit Innenausstattung, u. a. Gobelinsaal.</p>

Bayerische Bank

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Lenbachplatz 4
512 m
<p>Ehem. Bayerische Bank, jetzt Geschäftshaus, repräsentativer, fünfgeschossiger Eckbau mit kolossaler Pilastergliederung, Eckachsen mit kolossalen Säulen und Segmentbogengiebeln als flacher Eckpavillon ausgebildet, Sandsteinfassaden mit reichem plastischem Dekor in neubarocken Formen, von Albert Schmidt, 1898-1901, Wiederaufbau nach Kriegsschäden, Wilhelm Linder, 1946-51.</p>

Tor zum Alten Botanischen Garten

Architekt: Herigoyen Joseph Emanuel
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Alter Botanischer Garten
512 m
<p>Alter Botanischer Garten; Tor, klassizistisches Propylon, 1812 von Joseph Emanuel d'Herigoyen, mit von Goethe verfasster Inschrift; am Ostende zum Karlsplatz/Lenbachplatz.</p><p>Inschrift:</p><p>FLORVM DAEDALAE TELLVRIS GENTES DISSITAE<br>MAXIMILIANI IOS. R. NVMINE CONSOCIATAE MDCCCXII</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 79
514 m
Gabelsbergerstraße 79 a; vorher 79. Mietshaus, stattliche, spätklassizistische Fassade, mit Seitenrisaliten, wohl um 1860, 1879 aufgestockt und nach Osten um eine Achse erweitert; Fassade z. T. vereinfacht.

Börse München

Architekt: Schmidt Albert, Lehner Jac
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Lenbachplatz 2
516 m
<p>Lenbachplatz 2/2a; Bankgebäude, auch Börse München, freistehender, viergeschossiger Block mit gerundeten Eckrisaliten, reich gegliederte Sandsteinfassade und plastischer Dekor in neubarocken Formen, von Albert Schmidt, 1896-98, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung durch Jac Lehner, 1948/49.</p>

Ehem. Haus für Handel und Gewerbe

Architekt: Thiersch Friedrich von, Taschner Ignatius
Baustil: historisierend
Erstellung: 1899
Maximiliansplatz 8
516 m
<p>Ehem. Haus für Handel und Gewerbe und Börse, jetzt Industrie- und Handelskammer, dreiseitig freistehender, reich gestalteter Bau in frei historisierenden Formen mit polychromer Fassade, 1899-1901 von Friedrich Thiersch; erhaltene Innenräume, u.a.: Treppe mit Relief von Ignatius Taschner, Haupttreppe, vertäfelter Sitzungssaal; bildet einen Block mit Max-Joseph-Straße 2.</p>

Lenbachplatz

Erstellung: 0
Lenbachplatz
516 m

Ehem. Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Seidl Gabriel von, Naager Franz, Düll Heinrich, Pezold Georg
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Max-Joseph-Straße 2
519 m
<p>Ehem. Wohn- und Geschäftshaus A. S. Drey, jetzt Industrie-und Handelskammer, dreiseitig freistehender historisierender Bau, 1911-12 von Gabriel von Seidl; mit reichem plastischem Dekor (Terrakottafriese von Franz Naager, Figuren von Heinrich Düll und Georg Pezold); bildet mit Maximiliansplatz 8 (siehe dort) einen Block.</p>

Rondellgruppe

Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873

522 m
Risalitartig erhöhter Mittelbau einer im Kern noch spätklassizistischen Rondellgruppe, 1873-76 von Max Steinmetz; vgl. Brienner Straße 56 und Schleißheimer Straße 2.

Kunstareal München

Erstellung: 0
Barer Straße
530 m

Mayer'sche Hofkunstanstalt

Architekt: Fischer Theodor
Erstellung: 1922
Seidlstraße 25
532 m
<p>Mayer'sche Hofkunstanstalt, barockisierender Bau mit reichem plastischem Schmuck am Erker, 1922 von Theodor Fischer.</p>

Mietshausgruppe

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 11
534 m
<p>Gabelsbergerstraße 11, 13, 15; Mietshausgruppe, biedermeierlich, zu Walmdachblock zusammengefasst, mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, um 1850/60.</p>

Wittelsbacherbrunnen

Architekt: Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor
Erstellung: 1891
Maximiliansplatz
535 m
<p>Wittelsbacherbrunnen, breitgelagerter Doppelschalenbrunnen aus Muschelkalkstein mit zwei seitlichen Figurengruppen in Marmor, am Westende des Parks, spätklassizistisch, von Adolf von Hildebrand, 1891-1895, Wiederherstellung der kriegsbeschädigten linken Figurengruppe, durch Theodor Georgii, 1951/52;.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Gabelsbergerstraße 81
542 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Eckbau

Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Schleißheimer Straße 2
543 m
Eckbau einer im Kern noch spätklassizistischen Rondellgruppe, um 1875 von Max Steinmetz; vgl. Stiglmaierplatz 2 und Brienner Straße 56.

Justizpalast

Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Elisenstraße 1
546 m
<p>Elisenstraße 1a/1b, Prielmayerstraße 7; Justizpalast, neubarocker viergeschossiger Monumentalbau mit zwei Innenhöfen, anspruchsvoller Gliederung und Glas-Eisen-Kuppel, von Friedrich von Thiersch, 1891/97; mit Prielmayerstraße 7.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>

Pinakothek der Moderne

Architekt: Braunfels Stephan
Erstellung: 2002
Barer Straße 40
551 m

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Gabelsbergerstraße 83
555 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Giebelbau, mit zwei Erkern und reichem Stuckdekor, bez. 1904.</p>

Pfalz-Gedenkstein

Architekt: Bleeker Bernhard
Erstellung: 1924
Maximiliansplatz
562 m
<p>Pfalz-Gedenkstein, Granit Kubus mit Reliefs und Inschrift am Rande der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8, von Bernhard Bleeker, 1924, vom Odeonsplatz versetzt, 1934;</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Gabelsbergerstraße 9
565 m
<p>Mietshaus, stattliche Neurenaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1880.</p>

Ohm-Denkmal

Architekt: Rümann Wilhelm von, Ohm Gerorg Simon
Erstellung: 1895
Theresienstraße
572 m
Ohm-Denkmal, Marmorsitzbild, 1895 von Wilhelm von Rümann; im Vorhof des Neubaus der Technischen Universität; vor Nr. 90.

Technische Universität

Architekt: Eichberg Werner, Hart Franz
Erstellung: 1957
Theresienstraße 90
573 m
(N2) Institut für Hochspannungs-und Anlagentechnik der Technischen Universität, sog. Hochvolthaus, kubischer Gebäudeblock aus Hochspannungshalle im südlichen und Institutsräumen im nördlichen Teil, 1957-63 von Werner Eichberg und Franz Hart; Experimentierhalle mit geschlossener Sichtmauerwerksfläche zur Theresienstraße, an der Ost-und Westseite sägezahnförmig angeordnete Sichtmauerwerksscheiben mit senkrechten Fensterschlitzen und freistehende Treppentürme; Institutsräume in Stahlbetonskelettbauweise mit Sichtmauerwerksausfachungen; Bau aus Sicherheitsgründen durch einen Kiesgraben von der Straße abgesetzt.

Maximiliansplatz

Architekt: Effner Carl von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1802
Maximiliansplatz
573 m
Maximiliansplatz; Freifläche, städtebauliche Schöpfung des Klassizismus auf dem Gelände der ehem. Wallbefestigung, 1802-05 angelegt, zusammen mit der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8 und dem Abschnitt westlich von Maximiliansplatz 5 als Park gestaltet, durch Carl Joseph von Effner, 1876-78;

Liebig-Denkmal

Architekt: Wagmüller Max, Liebig Justus von
Erstellung: 1883
Maximiliansplatz
573 m
<p>Liebig-Denkmal, Sitzfigur aus Carraramarmor auf Granitsockel über Treppen-Rampen-Anlage, flankiert die den Park in der Mitte durchschneidende Fortsetzung der Max-Joseph-Straße, von Max Wagmüller, 1883;</p>

Brienner Straße 18
574 m

Bayerische Landesbank

Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Brienner Straße 16
577 m
Ehem. Disconto-Gesellschaft, jetzt Bayerische Landesbank (Altbau), palastartiger neuklassizistischer Bau, 1922-23 von Max Littmann.

Pettenkofer-Denkmal

Erstellung: 1909
Maximiliansplatz
578 m
<p>Pettenkofer-Denkmal, als Gegenstück zum Liebig-Denkmal, von Wilhelm von Rümann, 1909;</p>

Wittelsbacher Palais

Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1848
Brienner Straße 50
579 m

Neues Justizgebäude

Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: historisierend
Erstellung: 1908
Prielmayerstraße 5
579 m
<p>Neues Justizgebäude, heute Bayer. Verwaltungsgerichtshof und Oberlandesgericht, Rohbacksteinbau in spätgotischen bis Renaissanceformen, mit in Resten erhaltener Bemalung, 1903-05 von Friedrich von Thiersch.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Seybold Ambrosius, Neureuther Gottfried von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Luisenstraße 22
581 m

Ehem. Wohnhaus des Dichters Paul Heyse, villenartiger Neurenaissancebau in Garten, 1872-74 von Gottfried von Neureuther; nach Kriegsschäden z. T. vereinfacht aufgebaut.

  • 1830 - erbaut durch A. Seybold
  • 1872-74 - Umbau durch Gottfried von Neureuther
  • 1874-1914 - Wohnort des Dichters Paul Heyse
  • 1946 - Wiederaufbau

 


Thersienstraße
584 m

Effner-Denkmal

Architekt: Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von, Effner Joseph
Erstellung: 1886
Maximiliansplatz
586 m
<p>Effner-Denkmal, für den Schöpfer der Anlagen, Weißmarmorbank und -büste, nahe dem Ostende der Anlage, von Wilhelm von Rümann und Friedrich Thiersch, 1886;</p>

Palais Dürckheim

Architekt: Kreuter Franz Jakob
Erstellung: 1843
Türkenstraße 4
587 m
<p>Ehem. Palais Dürckheim, später Preußische Gesandtschaft, freistehender, kubischer Bau in italianisierender Neurenaissance, Fassade in verschiedenfarbigem Backstein mit Sandsteingliederungen und Reliefs, 1843-44 von Franz Jakob Kreuter.</p>

Institut für Elektrotechnik

Architekt: Eichberg Werner, Hart Franz
Erstellung: 1963
Theresienstraße 90
590 m
<p>(N3) Institut für Elektrotechnik der Technischen Universität, mit Maschinenhalle entlang der Luisenstraße, 1959-64 von Gustav Hassenpflug; sechsgeschossiger, kubischer Institutsbau mit zurückgesetztem Dachgeschoss und gelber Klinkerausmauerung zwischen sichtbaren Betonfertigteilen; langgestreckte, fensterlose Maschinenhalle, Rasterfassade mit Klinkerverkleidung im Sockelbereich.</p>

Löwenbräukeller

Architekt: Schmidt Albert, Thiersch Friedrich von, Rümann Wilhelm von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Nymphenburger Straße 2
595 m
<p>Löwenbräukeller, malerischer Neurenaissance-Gruppenbau (z. T. erneuert) mit vorgelegter Terrasse im Süden; Hauptteil (mit Saal) 1883 von Albert Schmidt; Erweiterungsbau nach Südosten mit Eckturm und neubarocker Pfeilervorhalle 1893-94 von Friedrich Thiersch; auf der Vorhalle Steinlöwe von Wilhelm von Rümann; mit historischen Kelleranlagen seit 1820; siehe auch Nr. 4 und Dachauer Straße 61.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Gabelsbergerstraße 89
595 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, im Kern um Mitte 19. Jh., 1888 um zwei Geschosse erhöht.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schleißheimer Straße 18
595 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Flacherker, um 1900.</p>

Ehem. palastartiges Wohnhaus

Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pacellistraße 16
599 m
1616; Ehem. palastartiges Wohnhaus, jetzt Bank, klassizistisch, um 1827 von Johann Ulrich Himbsel; nur Fassade original; mit Gedenktafel an das ehem. Ballhaus (Haus für Ballspiele).

Seidl-Schlösschen

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1890
Seidlstraße 18
600 m
<p>Im Volksmund Seidl-Schlösschen, malerischer, mit Plastiken und Reliefs gezierter Bau, erbaut Anfang der 1890er Jahre von Gabriel von Seidl als eigenes Bürohaus im Hof des (zerstörten) eigenen Wohnhauses; vgl. Marsstraße 26.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 91
604 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>

Neue Pinakothek

Architekt: Branca von
Erstellung: 1975
Barer Straße 29
606 m

Justizgebäude Herzog-Max-Burg

Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 0
Lenbachplatz 7
607 m

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Maximiliansplatz 19
609 m
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Mansarddachbau in Ecklage, Gliederung in Formen der Neurenaissance mit Türeinfassungen in Naturstein, von Karl Stöhr, 1896; Grabplatte, über der Tür an der Rückseite (Rochusstraße 2), wohl 1647.

Wohnhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Dachauer Straße 61
610 m
Wohnhaus, spätklassizistisch, mit Mittelrisalit, um 1860.

Herzog-Max-Burg

Erstellung: 1590
Maxburgstraße 2
610 m
<p>Maxburgstraße 2/4; Neue Maxburg, siehe Pacellistraße 1, 5.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Schleißheimer Straße 5
610 m
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Künstlerhaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Lenbachplatz 8
611 m
<p>Künstlerhaus, malerischer, städtebaulich wirkungsvoller Neurenaissancebau, 1896-1900 von Gabriel von Seidl; besteht aus dem hohen, zurückgesetzten Hauptbau und niedrigem Vorbau mit Restaurant; dazwischen malerischer Hof; Innenräume nur z. T. original erhalten, u. a. Treppenhaus sowie das Venezianische Zimmer im Nordpavillon des Restaurants.</p>

Warenhaus Tietz

Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1905
Bahnhofplatz
611 m

Turm der Herzog-Max-Burg

Erstellung: 1590
Pacellistraße 5
616 m
Pacellistraße 5; Turm der in den 1590er Jahren erbauten Herzog-Max-Burg; einziger Rest der weitläufigen Schloßanlage (an deren Stelle jetzt Neubauten, vgl. Pacellistraße 1, 5).

Mietshaus

Erstellung: 0
Gabelsbergerstraße 95
619 m
<p>Mietshaus, schlicht, in klassizistischer Tradition, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Autobahndirektion

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Seidlstraße 9
620 m
<p>Seidlstraße 9/11; Autobahndirektion, bildet mit Nr. 7 einen langgestreckten, reich gegliederten neubarocken Risalitbau, um 1901 von Emanuel von Seidl.</p>

Ehem. Warenhaus Tietz

Architekt: Littmann Max, Seidler Julius
Erstellung: 1904
Bahnhofplatz 7
623 m
Ehem. Warenhaus Tietz (Altbau Kaufhaus Hertie), historisierende Formen, 1904–05 von Max Littmann; mit plastischem Dekor von Julius Seidler.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Schleißheimer Straße 28
623 m
Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, um 1870.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Rank Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Maximiliansplatz 18
626 m
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, dreiseitig freistehender Bau mit dezentralem Mittelrisalit, Bronzereliefs, Neurenaissance, von Franz Rank, um 1897.

Salzstadel

Erstellung: 0
Arnulfstraße
628 m

Rochuskirchlein

Erstellung: 1589
Rochusstraße
629 m
<p>Erbaut von Herzog Wilhelm V.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Schleißheimer Straße 11
629 m
Mietshaus, reich gegliedert in klassizistischer Neurenaissance, um 1870; gleichartig wie Nr. 9.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Schleißheimer Straße 9
632 m
Mietshaus, reich gegliedert in klassizistischer Neurenaissance, um 1870; gleichartig wie Nr. 11.

Maxtor

Architekt: Schedel von Greiffenstein Nikolaus, Schleich Erwin
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1804
Maximiliansplatz 18
636 m
<p>bei Maximiliansplatz 18; Maxtor, mit Vasen bekrönte Torpfeiler und seitliche Durchgänge zwischen Nr. 17 und Nr. 18, zugehörig in den Winkel zwischen Nr. 18 und Nr. 19 eingefügte Blendarchitektur mit Brunnennische, von Nikolaus Schedel von Greiffenstein, 1804-05, Rekonstruktion des östlichen Torteils, durch Erwin Schleich, 1983-85.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Schleißheimer Straße 13
636 m
Mietshaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.

Herzog-Max-Burg

Erstellung: 1597
Maxburgstraße
637 m

Alte Hauptsynagoge

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1887
Herzog Maxstraße 7
638 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 72
639 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit Terrakotta-Platten verkleideter Fassade, um 1860/70, 1889 aufgestockt.</p>

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 0
Gabelsbergerstraße 68
639 m
Mietshaus, schlicht biedermeierlich, Mitte 19. Jh.

Ziviljustizzentrum

Architekt: Dohle + Lohse Architekten BDA, Braunschweig
Erstellung: 0
Seidlstraße
640 m

Dreifaltigkeitskirche

Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Erstellung: 1718
Pacellistraße 12
640 m
<p>Die katholische Dreifaltigkeitskirche in der Münchner Altstadt wurde 1711–1718 im bayerischen Barockstil nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi als Votivkirche der Münchner Stände erbaut. Sie war Klosterkirche der Karmelitinnen und ist heute eine Nebenkirche der Metropolitanpfarrei zu Unserer Lieben Frau. Das Patrozinium wird am Dreifaltigkeitssonntag nach Pfingsten gefeiert.</p><p>Die Kirche ist Münchens erster spätbarocker Zentralbau mit oktogonalem Grundriss, Kuppel und prächtiger Südfassade. Die Figur des Erzengels Michael und das „Allsehende Auge“ prägen die Ikonografie. Während des Zweiten Weltkriegs blieb sie unzerstört. Das angrenzende, säkularisierte Kloster beherbergt heute das Erzbischöfliche Ordinariat. Die Kirche markiert den Beginn des Spätbarocks in München.</p>

Salzstadelkaserne

Erstellung: 0
Arnulfstraße
640 m
<ul> <li>1883 - Abbruch der Kaserne</li> </ul>

Hotel Königshof (Marriott)

Architekt: Nieto Fuensanta, Sobejano Enrique
Erstellung: 2024
Karlsplatz
641 m

Schiller-Denkmal

Architekt: Widnmann Max von, Miller Ferdinand von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1863
Maximiliansplatz
643 m
<p>Schiller-Denkmal, Bronzefigur auf Granitsockel mit Kalksteinstufen, am Ostende der Anlagen, von Max Widnmann entworfen und Ferdinand von Miller gegossen, 1863;</p>

Standortkommandantur

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Seidlstraße 7
646 m
Standortkommandantur, bildet mit Nr. 9 und 11 einen langgestreckten, reich gegliederten neubarocken Risalitbau; laut Inschrift am Balkongitter des Figurenportals erbaut 1901 von Emanuel von Seidl.

Schlichter klassizistischer Bau

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Maximiliansplatz 15
647 m
Maximiliansplatz 15; Schlichter klassizistischer Bau, um 1812, modern aufgestockt; Rest der ursprünglichen Bebauung des Platzes.

Bellevue-Hotel

Architekt: Müller-Erkelenz
Erstellung: 1912
Karlsplatz
648 m

Hotel Königshof

Erstellung: 1818
Karlsplatz 25
648 m
1818 erbaut, 1862 Umbau als Hotel

Türkenkaserne

Architekt: Roche Friedrich von
Erstellung: 1823
Türkenstraße 17
649 m
<p>Ehem. Türkenkaserne, 1823-26 von Friedrich von La Roche; erhalten nur ein Rest des Mittelrisalits, mit dem einstigen Hauptportal, einer neubarocken Gedenktafel des Kgl. bayerischen Infanterie-Leibregiments darüber und viersäuligem Vestibül.</p>

Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters

Architekt: Köglsperger Philipp Jakob, Schorn Georg
Erstellung: 1711
Rochusstraße 5
650 m
Rochusstraße 5, 7; Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters, jetzt Erzbischöfliches Ordinariat, weitläufiger Komplex mit gewölbten Gängen und stattlicher Haupttreppe, 1711-14 von Frater Domenicus a S. Euphrosina (Georg Schorn), ausgeführt von Philipp Jakob Köglsperger; ab 1724 nach Osten erweitert. Im Haupthof (ehem. Garten) Reste barocker Mauern mit Brunnenaufbauten und Büste des Herzogs Maximilian Philipp. Vgl. Pacellistraße 12 (Dreifaltigkeitskirche).

Neue Pinakothek (Alt)

Erstellung: 1836
Theresienstraße
654 m

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 70
657 m
Mietshaus, biedermeierlich, Eckbau mit Gurtgesimsen, um 1860.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 68
661 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Satteldachbau mit Terrakotta-Platten verkleideter Neurenaissancefassade, um 1860/70, 1885 und danach um je ein Geschosse erhöht.</p>

Mietshaus

Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schleißheimer Straße 32
662 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Ferdinand Hönig.

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Prannerstraße 13
663 m
Mietshaus, viergeschossiger, schmaler Putzbau mit schlichter, biedermeierlicher Fassadengestaltung, 1850.

Hotel Rosengarten

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1915
Schützenstraße 7
666 m
Hotel Rosengarten, neubarock, mit Hausteingliederungen, bez. 1915, von Karl Stöhr.

Malerisches Mietshaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Marsstraße 28
670 m
<p>ehem. Wohnhaus&nbsp;von Gabriel von Seidl (Kriegszerstörung)</p>

Malerisches Mietshaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Marsstraße 26
670 m
Malerisches Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1899, von Gabriel von Seidl im Anschluss an sein ehem. Wohnhaus (Nr. 28, zerstört) erbaut; vgl. Seidlstraße 18.

Arnulfstraße 1
673 m
Gleishalle des Hauptbahnhofs.

Markuskirche

Architekt: Gottgetreu Rudolf, Gsaenger Gustav
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1873
Gabelsbergerstraße 6
675 m
<p>Evang.-Luth. Markuskirche, neugotisch mit Fassadenturm, 1873-77 von Rudolf Gottgetreu, vollendet von Eberlein; 1955-57 von Gustav Gsaenger umgestaltet.</p>

Palais Almeida

Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Brienner Straße 14
677 m
<p>Das Palais Almeida in der Brienner Straße wurde 1824 von Jean Baptiste Métivier im Stil des französischen Klassizismus erbaut. Es entstand an der Stelle der ehemaligen Georgskirche und folgt der traditionellen Fassadengestaltung mit drei Geschossen, neun Fensterachsen und einem rustizierten Erdgeschoss. Die Fassade ist durch Pilaster und prunkvolle Kandelaber neben dem Haupteingang verziert.</p><p>Erbaut von Baronin Sophie von Bayrstorff, gelangte es durch ihre Tochter Sophie und deren Ehemann, Graf Paolo d’Almeida, zu seinem Namen. Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude 1952/53 mit vereinfachtem Dach wiederaufgebaut. Heute dient es als Büro- und Geschäftshaus, dessen Innenhof seit 2013 für die Öffentlichkeit zugänglich ist.</p>

Karlsplatz-Rondell

Architekt: Seidl Gabriel von, Strelin Oscar
Baustil: Neubarock
Erstellung: 0
Karlsplatz 10
688 m
Karlsplatz 7/8/10/11/12; Karlsplatz-Rondell, etwa halbkreisförmige Folge von Geschäftshäusern beiderseits des Karlstores (siehe Karlstor), an Stelle der klassizistischen Vorgängerbauten von 1792-96 neu erbaut 1899-1901 von Gabriel von Seidl (Fassaden) und Oscar Strelin in repräsentativem Neubarock; Mittelteil einer wesentlich längeren Baugruppe.

Bürklein-Bahnhof

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1849
Bahnhofsplatz
689 m
<p>Der alte Bürklein‑Bahnhof in München (1847–1849) war der erste repräsentative Hauptbahnhof der Stadt. Entworfen von Friedrich Bürklein im Rundbogenstil mit Merkmalen der Romanik und italienischen Renaissance, bestand das Gebäude aus gelbem und rotem Backstein sowie Sand‑ und Kalkstein für Säulen und Bögen. Der kompakte, basilikaartige Mittelbau mit fünf Gleisen war 110 m lang, 29 m breit und 20 m hoch. Eine große hölzerne Rundbogendecke ruhte auf 24 Bögen, durch fünf Torbögen führte der Zugverkehr&nbsp; . Ausgestattet war der Bahnhof mit Gasbeleuchtung ab 1851, Heißwasserheizung und einer zentralen Schlag‑Uhr. Nach nur etwa 30 Jahren reichte die Kapazität nicht mehr aus. Das Gebäude wurde abgerissen (1950) und diente später als Lager, bis es modern restauriert wurde.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmitz H.
Baustil: Nürnberger Renaissance
Erstellung: 1897
Prannerstraße 10
689 m
Mietshaus viergeschossiges Eckhaus mit polygonalem Eckerker und Kastenerkern über erdgeschossiger Arkadenzone, in sog. Nürnberger Renaissance, von H. Schmitz, 1897-99.

Karlsplatz

Erstellung: 0
Karlsplatz
689 m

Museum Brandhorst

Architekt: Architektenbüro Sauerbruch Hutton
Erstellung: 2009

693 m

Arnulfstraße 3
696 m
Starnberger Flügelbahnhof

Mietshaus

Architekt: Widmann Johann
Erstellung: 1865
Barer Straße 46
698 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossig, ursprünglich in den Formen des späten Maximilansstil errichtet, von Johann Widmann, 1864/65, aufgestockt 1876 durch Martin Vornehm, 1909 Fassadenerneuerung und Madonnenrelief, nach 1945 Vereinfachung der Fassade; Rückgebäude, dreigeschossiges traufseitiges Wohnhaus mit Satteldach, von Johann Widmann, 1864/65.</p>

Telegraphenamt

Architekt: Dollmann Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1869
Bahnhofplatz 1
699 m
<p>Telegraphenamt, im Kern Neurenaissance, 1869-71 von Georg Dollmann.</p>

Wohnhaus

Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1952
Heßstraße 28
699 m
<p>Wohnhaus, fünfgeschossiges Laubenganghaus, nach Plänen von 1952 von Sep Ruf für eine Miteigentümergemeinschaft errichtet, Schotten als Teilungselement für die durchgehenden Balkonzonen, davor Stahlsäulen.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 73
700 m
Mietshaus, klassizistische Neurenaissance, reich gegliedert, um 1870/80.

Kithan-Haus

Erstellung: 1953
Maximiliansplatz 12
701 m

Sog. Kithan-Haus, repräsentatives Geschäfts-und Bürogebäude mit filigraner Fassade zum Maximiliansplatz, vollständig verglaster, siebengeschossiger Stahlbetonskelettbau mit nach Osten abgeknickter Fassadenachse, durch zweigeschossige Ladenzone, darüber umlaufenden Balkon und durch zurückgesetztes Terrassengeschoss mit einschwingendem Flachdach strukturiert, 1953 von Georg Brenninger.


Parcus-Haus

Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Promenadeplatz 12
703 m
<p>Parcus-Haus, stattlicher fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit einspringender Ecke und (reduzierter) Kuppel, 1887-88 von Friedrich von Thiersch; Hausteinfassade z. T. vereinfacht.</p>

Kapellenstraße

Erstellung: 0
Kapellenstraße
706 m

Palais Hörwarth

Architekt: Feichtmayr Caspar
Erstellung: 1650
Promenadeplatz 12
707 m

Palais Arco bzw. Giese

Architekt: Lespilliez Carl Albert von, Uecker Hans
Baustil: Spätrokoko
Erstellung: 1760
Prannerstraße 9
708 m
Palais Arco bzw. Giese, jetzt Teil des Erzbischöflichen Ordinariats, viergeschossiger Satteldachbau mit reich stuckierter Spätrokoko-Fassade, wohl von Carl Albert von Lespilliez, um 1760, nach schwerer Kriegszerstörung insbesondere im Inneren Wiederaufbau durch Hans Uecker, 1949.

Hauptbahnhof

Erstellung: 0
Bahnhofplatz 2
708 m

Karlstor

Architekt: Zenetti Arnold
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1300
Karlsplatz
718 m
<p>Karlstor (München), bis 1791 Neuhauser Tor, im Kern um 1300, nach Abtragung des Hauptturmes von Arnold Zenetti neugotisch 1861/62 umgestaltet; in der mittleren Durchfahrt rechts jetzt drei Bronzefiguren vom ehem. Fischbrunnen am Marienplatz, 1866 (vgl. dort).</p>

Neue Maxburg

Architekt: Pabst Theo, Ruf Sep
Erstellung: 1954
Pacellistraße 1
718 m
Pacellistraße 1, 5; Neue Maxburg, Verwaltungszentrum der Justizbehörden zwischen Lenbachplatz, Pacelli- und Maxburgstraße, sowie erzbischöfliches Ordinariat als östlich bis zur Karmeliterstraße anschließende Baugruppe, 1954-57 nach Entwurf von Theo Pabst und Sep Ruf auf dem Gelände der kriegszerstörten Herzog-Max-Burg nach modern städtebaulischen Prinzipien errichteter weitläufiger Komplex aus freistehenden, unterschiedlich großen kubischen Flachdachbauten in offener Anordnung

Palais Preysing

Erstellung: 1681
Promenadeplatz 12
718 m

Palais Eichthal

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Brienner Straße 12
720 m
<p>Palastartiges Mietsgebäude, später Palais Eichthal, jetzt Büro- und Geschäftshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; erhalten lediglich die Fassade in florentinischen Frührenaissanceformen.</p>

Jägerstraße

Erstellung: 0
Jägerstraße
721 m

Mietshaus

Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schleißheimer Straße 21
721 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1887 wohl von Karl Schmidt.</p>

Büro- und Verwaltungsgebäude

Architekt: Lippe Eduard von der, Maurer Hans
Erstellung: 1956
Jägerstraße 8
723 m
<p>Ehem. Verwaltungsgebäude der Siemens AG, Stahlbetonskelettbau mit zurückgesetztem fünftem Obergeschoss und konkav geschwungenem Dach in städtebaulicher Ecklage am neu angelegten Osakr-von-Miller-Ring, über quadratischem Grundriss um einen Innenhof errichtet, mit Arkadengänge zur Straße, Fassadengliederung durch vor die Fensterflucht gestellte Stahlbetonpfeiler und in diese sichtbar eingespannte Geschossdecken, Fassadenflächen aus Sichtbeton und weißer Glasmosaikverkleidung, von Eduard von der Lippe und Hans Maurer, 1954-56.</p>

Prannerstraße 20
723 m

Mietshaus

Architekt: Kreuter Franz Jakob
Erstellung: 1845
Türkenstraße 30
724 m
<p>Mietshaus, in weißen und roten Ziegeln, reich gegliedert mit Lisenen, Rundbogenfenstern und Terrakottaornamenten, um 1845 wohl nach Entwurf von Franz Jakob Kreuter; vgl. Nr. 4.</p>

Kaufhaus Oberpollinger

Architekt: Littmann Max, Düll Heinrich, Pezold Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Neuhauser Straße 18
724 m
<p>Kaufhaus Oberpollinger (Karstadt), früher Warenhausbau, Eisenbeton mit Natursteinfassaden in abgewandelter deutscher Renaissance, 1904-05 von Max Littmann; plastischer Dekor von Heinrich Düll und Georg Pezold.</p>

Landtagsgebäude

Architekt: Siebert
Baustil: Deutsch-Renaissancestil
Erstellung: 1823
Prannerstraße 20
725 m
<p>1885 umgebaut durch Siebert</p>

Karmeliterkloster

Erstellung: 0
Karmeliterstraße
729 m

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1842
Türkenstraße 34
734 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, 1842 von Maurermeister Karl Deiglmayr.</p>

Schießstätte

Erstellung: 1450

735 m

Ehem. Palais Graf Seinsheim

Architekt: Höchl Josef, Landauer Herbert
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1764
Prannerstraße 7
735 m
Ehem. Palais Graf Seinsheim, jetzt Bayerischer Städteverband, dreigeschossiger Satteldachbau mit reicher Stuckgliederung in frühklassizistischen Formen, ehem. zwei Häuser, um 1764/70 um- oder neugebaut, Umbau beider Häuser, von Josef Höchl, 1809, nach Kriegszerstörung Wiederaufbau mit einheitlich nach Westen verlängerter Palastfassade, durch Herbert Landauer, 1949.

Mietshaus

Architekt: Lottermann Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Schleißheimer Straße 23
736 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1888 von Maurermeister Anton Lottermann.</p>

Mietshaus

Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Schleißheimer Straße 48
739 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Nikolaus Debold.

Kaufhaus Kaufhof

Architekt: Pabst Theo
Erstellung: 1951
Karlsplatz 21
740 m
<p>Kaufhaus <strong>„</strong>Kaufhof<strong>“</strong>, Stahlskelettbau mit Werksteinverkleidung, achtgeschossiger kubischer Haupttrakt mit aufgeglaster Rasterfassade und gestelztem Flachdach entlang der Sonnenstraße, und niedrigerer, der Geschoßhöhe der Bayerstraße angeglichener walmdachgedeckter Eingangsbau, die unterschiedlichen Baublöcke durch geschwungenen flachen Vorbau verklammert, erster Münchner Kaufhausneubau der Nachkriegszeit in städtebaulich markanter Ecklage am Rande der Altstadt, von Theo Pabst, 1950/51; Erweiterung nach Westen, sechsgeschossiger Frackdachbau mit Dachüberstand, Natursteinfassade und auskragendem Vordach zwischen dem vollständig verglasten Erd- und Obergeschoss, darüber aus der Fassade hervortretende Fensterbänder, von Franz Ried, 1956.</p>

Kapellenstraße 2
741 m

Rest der ehemaligen inneren Stadtmauer

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1300
Jungfernturmstraße
745 m
<p>Jungfernturmstraße; An der Südseite der letzte oberirdisch anschauliche Rest der ehem. inneren Stadtmauer; Rohziegelbau, um 1300 / 15. Jh., mit stadtseitiger Wand des ehem. Jungfernturmes aus dem späten 15. Jh. und an diesen erinnernde Gedenktafel der 2. Hälfte des 19. Jhs.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1865
Neuhauser Straße 20
745 m
Geschäftshaus, ehem. Hotel, neugotisch, mit Eckerker und hohem Ostgiebel, um 1865, umgebaut und erweitert 1882, 1897 und 1901-03, nach 1945 verändert wiederaufgebaut; nördlich an das Karlstor (siehe Karlstor) anschließend; Nordflügel an der Herzog-Max-Straße neubarock, 1907-08 von Heilmann und Littmann.

Mietshaus

Architekt: Brandl Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Schleißheimer Straße 25
745 m
<p>Mietshaus, reich gegliederte Neurenaissancefassade französischen Charakters, prächtig stuckierte Durchfahrt mit Karyatiden, Treppe, 1879-80 für Bauunternehmer Josef Brandl, wohl nach eigenem Plan. Am Rückgebäude reiche Bauplastik.</p>

Jungfernturm

Erstellung: 0
Jungfernturmstraße
748 m

Wohnhaus

Erstellung: 1710
Neuhauser Straße 16
749 m
Neuhauser Straße 16; Wohnhaus, viergeschossiger Putzbau um 1710, erneuert 1892; Fassade nach 1945 verändert; zum Bürgersaal (siehe Nr. 14) zugehörig.

Maxburgstraße 1
752 m
Restteil des ehem. Jesuitenkollegiums aus dem späten 16. Jh., östlich an den fragmentarisch (ohne Oberteil) erhaltenen Turm von St. Michael an die Ecke der Ettstraße grenzend; siehe Neuhauser Straße 6 (St. Michael) und 8 (ehem. Kollegium/Alte Akademie).

Ehem. Karmeliterkirche St. Nikolaus

Architekt: Schedel von Greifenstein Nikolaus, Ruf Sep
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1660
Karmeliterstraße 1
753 m
<p>Ehem. Karmeliterkirche St. Nikolaus (profaniert), Frühbarockbau 1657-60 von Marx Schinnagl, Äußeres 1802 von Nikolaus Schedel von Greifenstein klassizistisch umgestaltet; Inneres 1955-57 durch Sep Ruf umgebaut und unterteilt; vgl. auch Ensemble Altstadt, Platzbild Promenadeplatz.</p>

Wohnhochhaus

Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1952
Theresienstraße 46
756 m
<p>Wohnhochhaus, achtgeschossiger zurückgesetzter Stahlbetonbau in Schottenbauweise mit zurücktretendem Ostteil und erdgeschossiger Ladenzone, Flachdachüberstand auf Metallstützen in Blockhöhe, durchgehende Balkonzonen und raumhohen Fensterelementen, von Sep Ruf, 1950-52; mit Garagen.</p>

Palais Maffei

Architekt: Gunezrhainer Martin
Baustil: Barock
Erstellung: 1685
Promenadeplatz 8
756 m

Bürgersaalkirche

Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Baustil: Barock
Erstellung: 1709
Neuhauser Straße 14
757 m
<p>Bürgersaal (Kath. Bürgersaalkirche), zweigeschossiger, barocker Sakralbau, 1709-10 nach Entwurf von Giovanni Antonio Viscardi; Fassade in der Häuserreihe; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Architekt: Gedon Lorenz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1877
Schleißheimer Straße 29
761 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Runderker an der Ecke, 1877 von Lorenz Gedon; z. T. verändert.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schwindstraße 4
762 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1890.

Café Luitpold

Architekt: Lasne Otto
Erstellung: 1888
Brienner Straße 8
764 m

Palastartiges Doppelmietshaus

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Brienner Straße 10
765 m
Palastartiges Doppelmietshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; nach Kriegszerstörungen in ähnlicher Form, doch mit starken Veränderungen wiederaufgebaut.

Ehem. Hotel Stadt Wien

Architekt: Roeder Wilhelm R., Catharinus Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1915
Bayerstraße 27
770 m
Ehem. Hotel Stadt Wien, neubarock, mit reichem plastischem Dekor, 1915–16, von Wilhelm R. Roeder und Ludwig Catharinus.

Mietshaus

Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Barer Straße 33
780 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1875 von Johann Thomas.</p>

Bürohaus und Parkgarage

Architekt: Hart Franz
Erstellung: 1965
Salvatorplatz 3
781 m
<p>Bürohaus und Parkgarage für die ehem. Bayer. Staatsbank, jetzt Hypo-Vereinsbank, Baugruppe aus schmalem Bürotrakt und nach Westen anschließendem Parkhaus, Stahlbetonskelettbauten, mit dunklem Klinkermauerwerk verkleidet, 1964/65 von Franz Hart; Ostfront des Bürotraktes durch kräftig vortretende Pfeiler gegliedert, Parkhaus mit Lüftungsschlitzen.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Theresienstraße 33
783 m
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, Mitte 19. Jh.

Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck

Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1898
Promenadeplatz 6
783 m
<p>Promenadeplatz 6; Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck, 1897-98, aus dem Vorgängerbau in den Neubau des Hotels Bayerischer Hof integriert.</p>

Mietshaus

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Türkenstraße 23
784 m
<p>Mietshaus, bewegte Neubarockfassade, mit Erker, um 1900.</p>

Neuhausergasse 51
786 m

Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus

Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Erstellung: 1730
Promenadeplatz 15
788 m
<p>Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus, reich stuckierte Fassade, um 1730 von Johann Baptist Gunetzrhainer als eigenes Wohnhaus erbaut; nach Kriegszerstörung rekonstruiert; jetzt zur Deutschen Bank gehörig.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1847
Amalienstraße 10
789 m
<p>Mietshaus, in frühem Maximilianstil, 1847 von Friedrich Bürklein.</p>

Fischmarktbrunnen

Erstellung: 1831
Dachauer Straße
790 m
Fischmarktbrunnen, mit polygonalem Becken und Achteckpfeiler, ca. 1831-1896 auf dem Viktualienmarkt; seit 1961 gegenüber Einmündung Gabelsbergerstraße.

Ehem. Jesuitenkolleg (Alte Akademie)

Architekt: Sustris Friedrich
Baustil: Renaissance
Erstellung: 1585
Neuhauser Straße 8
790 m
<p>Ehem. Jesuitenkolleg (sog. Alte Akademie), 1585-90 (und später) wohl nach Entwurf von Friedrich Sustris; von dem weitläufigen Renaissance-Komplex nur Teile erhalten: die westlich an die Michaelskirche (siehe Neuhauser Straße 6) anschließende Fassade (1953-57 mit dem Statistischen Landesamt hinterbaut), der im rechten Winkel westlich daneben vorspringende Trakt mit hohem Südgiebel sowie die nordöstlichen Bauteile Maxburgstraße 1 (siehe dort) mit Turmstumpf; auf dem übrigen Gelände des ehem. Kollegs Neubauten, u.a. Kaufhaus Hettlage (siehe Neuhauser Straße 10).</p>

Promenadeplatz

Erstellung: 1780
Promenadeplatz
791 m
Promenadeplatz, 1780 durch Abbruch der Salzstädel freigelegt. In der Mitte Grünanlage von 1901 mit ursprünglich fünf (jetzt noch vier) Bronzestandbildern: (von Westen) Lorenz Westenrieder, 1854 von Max Widmann; Christoph Willibald Gluck, 1848 von Friedrich Brugger; Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger; Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann; ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.

Mietshaus

Baustil: Louis-XVI-Jugendstil
Erstellung: 1900
Schleißheimer Straße 60
791 m
Mietshaus, Louis-XVI-Jugendstil, um 1900.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Herrmann Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Theresienstraße 40
792 m
Wohn- und Geschäftshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor und Eisenbalkon, 1899-1900 von Ludwig Herrmann.

Hotel Kronprinz

Architekt: Bauer Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Zweigstraße 10
793 m
Hotel Kronprinz, reich gegliederte und dekorierte Neurenaissancefassade, 1881–82 von Lorenz Bauer.

Palais Arco-Zinneberg

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Wittelsbacherplatz 1
793 m

Geschäftshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Neuhauser Straße 35
796 m
<p>Geschäftshaus, schmale Spätjugendstilfassade in Naturstein, 1911/12.</p>

Altmünchner Bürgerhaus

Architekt: Matthias Martin
Erstellung: 1570
Promenadeplatz 13
796 m
<p>Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger, schmaler Satteldachbau mit Putzgliederung in barocker Tradition, im Kern vor 1570, Aufstockung wohl im letzten Viertel des 18. Jh., Wiederherstellung nach Kriegsschäden durch Matthias Martin, 1952.</p>

Bronzestandbild von Kurfürst Max II. Emanuel

Architekt: Brugger Friedrich, Kurfürst Max II. Emanuel
Erstellung: 1861
Promenadeplatz
797 m
<p>Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger</p>

Mietshaus

Architekt: Maurer Jordan
Baustil: Historismus
Erstellung: 1853
Amalienstraße 11
798 m
<p>Mietshaus, Maximilianstil, 1853 von Jordan Maurer.</p>

Nikolauskapelle

Erstellung: 1302

798 m

ehemals Bronzestatue des Wiguläus Kreittmayr

Architekt: Schwanthaler Ludwig, Kreittmayr Wiguläus
Erstellung: 1845
Promenadeplatz
798 m
ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.

Mietshaus

Architekt: Simon Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Sandstraße 35
799 m
Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit reicher Putzgliederung und Erker, 1888/89 von Josef Simon.

Kreuzkaserne

Erstellung: 1670
Herzogspitalstraße
802 m

Ehemaliges Café Fürstenhof

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 33
803 m
<p>Ehem. Café Fürstenhof, jetzt Geschäftshaus, neuklassizistische Natursteinfassade, 1911/12 von Karl Stöhr; z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Stützel Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Barer Straße 37
803 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 von Kilian Stützel.</p>

Postdienstgebäude

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1905
Hopfenstraße 10
804 m
Postdienstgebäude, Westhälfte des ehem. Verkehrsministeriums (vgl. Arnulfstraße 9/11), monumentaler Neubarockbau, 1905 -12 von Carl Hocheder d. Ä.; 1972 als Putzbau in barockisierenden Formen renoviert.

Ehem. Palais Neuhaus-Preysing

Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1750
Prannerstraße 2
804 m
<p>Ehem. Palais Neuhaus-Preysing, jetzt Teil der Bayerischen Vereinsbank (vgl. Kardinal-Faulhaber-Straße 1), prächtig stuckierte, streng gegliederte Rokokofassade, um 1740/50, Francois de Cuvilliés d. Ä. zugeschrieben; nur Fassade original</p>

Jesuitenkirche St. Michael

Architekt: Sustris Friedrich, Miller Wolfgang, Dietrich Wendel
Erstellung: 1597
Neuhauser Straße 6
805 m
<p>Jesuitenkirche St. Michael, kath. Filialkirche, mächtiger, tonnengewölbter Saalbau, dreigeschossige Südfassade mit Volutengiebel, Seitenkapellen zwischen Wandpfeilern, Emporen, Querschiff und nach Norden gerichteter Chor, von Friedrich Sustris, Wolfgang Miller und Wendel Dietrich, 1583-1589, mehrfache Renovierungen, durch Johannes Hörmann, 1697/98, Friedrich Bürklein, 1852-57 u. a., Wiederaufbau nach schweren Kriegsschäden, 1946-53; Erweiterung um nordwestlich angrenzende Kreuzkapelle, Kollegstrakt und Turm an der Ecke Ettstraße/Maxburgstraße, 1593-97; mit Ausstattung der Kirche und Kreuzkapelle; ehem. Kollegium vgl. Neuhauser Straße 8/10 und Maxburgstraße 1.</p>

Mietshaus

Architekt: Berger Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1853
Amalienstraße 15
806 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, mit Kolossallisenen am Mittelrisalit, 1853 von Matthias Berger, beim Wiederaufbau 1949 z. T. verändert. Freistehendes Rückgebäude, zweigeschossig mit Mezzanin und Erker, um 1870.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schleißheimer Straße 62
807 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Theresienstraße 154
808 m
Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Konsolgesims, Mitte 19. Jh.

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Rank Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 31
808 m
Wohn- und Geschäftshaus, schmale Jugendstilfassade in Naturstein, 1910-12 von Franz Rank.


808 m

Kaufhaus Hettlage

Architekt: Wiedemann Josef, Kaspar Hermann
Erstellung: 1953
Neuhauser Straße 10
808 m
Kaufhaus Hettlage, schlichter, fünfgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit weiträumiger Erdgeschossarkade, anstelle des kriegszerstörten Westflügels der sog. Alten Akademie (vgl. Neuhauser Straße 8) 1953-55 von Josef Wiedemann errichtet; Baukubus mit verputzter Lochfassade, deren lineare Fassadenbemalung durch Hermann Kaspar mit dem historischen Giebelbau der Alten Akademie korrespondiert; Fußgängerarkade mit der Erdgeschosshalle dieses Giebelbaus verbunden.

Ehem. Salvatorschule

Architekt: Loewel Friedrich, Kiessler Uwe
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Salvatorplatz 1
808 m
<p>Ehem. Salvatorschule, jetzt Literaturhaus, freistehender dreigeschossiger Neurenaissancebau mit Seitenrisaliten, von Friedrich Loewel 1886/87, nach Kriegsschäden in reduzierter Höhe wiederaufgebaut, von Uwe Kiessler 1995-97 Wiederaufstockung in moderner Form.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Theresienstraße 93
809 m
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor an den Erkern, bez. 1897; am Westrand des Massmannplatzes.</p>

Mietshaus

Architekt: Strelin Oscar
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Massmannstraße 2
812 m
Mietshaus, neubarock, mit Erker, 1900 von Oscar Strelin; aufgestockt; einheitlicher Block mit Nr. 4 und 6.

ehem. Verkehrsministerium

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1911
Arnulfstraße 9
813 m
<p>Arnulfstraße 9/11/13; Teil des ehem. Verkehrsministeriums, jetzt zur Bundesbahndirektion gehörig; langgestreckter, leicht konkaver neubarocker Tuffsteinbau mit plastischer Gliederung, um 1911-16 von Carl Hocheder d.Ä.; siehe Hopfenstraße 10.</p>

Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten

Architekt: Seitz Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1938
Amiraplatz 1
814 m
Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten, neuklassizistischer Eckbau, nördlicher Bauteil als palastartiger Rechteckblock ausgebildet, westlich langgestreckter Seitentrakt, im Erdgeschoss große Schaufensterarkaden mit Natursteinverblendung, von Robert Seitz, 1938-40.

Mietshaus

Architekt: Strelin Oscar
Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Massmannstraße 4
814 m
Mietshaus, neubarock, mit Erkern, Stuckdekor und großer Immaculatafigur, 1900 von Oscar Strelin; aufgestockt; Mittelteil eines einheitlichen Blocks mit Nr. 2 und 6.

Ehem. Ballin-Haus

Architekt: Cube Gustav von, Stöhr Karl, Düll Heinrich, Pezold Georg
Erstellung: 1910
Promenadeplatz 9
819 m
<p>Ehem. Ballin-Haus, jetzt Bankhaus, Geschäftshaus in Ecklage, mit reich gegliederter Natursteinfassade in barockisierenden Formen, 1909-10 von Gustav von Cube und Karl Stöhr; Portalplastik von Heinrich Düll und Georg Pezold.</p>

Augustinerbräu

Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1896
Neuhauser Straße 27
821 m
<p>Augustinerbräu, malerisches Neurenaissance-Doppelhaus, reich gegliedert, 1896-97 von Emanuel von Seidl; im Erdgeschoss Gaststätte mit historistischer Ausstattung.</p>

Mietshaus

Architekt: Stützel Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Barer Straße 39
822 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 von Kilian Stützel.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Rank Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Neuhauser Straße 25
827 m
<p>Geschäftshaus, historisierend, mit Skulpturen am Erker, bez. 1909, von Franz Rank.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prannerstraße 1
827 m
Wohn- und Geschäftshaus 2, ehem. Rückgebäude von Promenadeplatz 2, schmaler viergeschossiger Satteldachbau mit Stuckdekor, in Formen des Jugendstils, um 1900.

Salvatorkirche

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1492
Salvatorstraße 17
829 m
<p>Salvatorkirche, ehem. Friedhofskirche, seit 1829 Griechisch-orthodoxe Kirche, spätgotischer Saalbau mit polygonalem Chor aus Backstein mit Turm, 1492-94; mit Ausstattung.</p>

Bayerische Staatsbank (ehem. königliche Filialbank)

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
830 m
<p>Ehem. königliche Filialbank, ab 1918 Bayerische Staatsbank, dann Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, monumentaler Neubarockbau, 1893-94 (Südteil) und 1907-08 von Albert Schmidt; zugehörig Salvatorstraße 11, siehe auch Prannerstraße 2.</p><ul><li>1892 - Kauf der Grundstücke durch die Königlich Bayerische Bank</li><li>1893/1894 - Neubau nach Plänen des Architekten Albert Schmidt</li><li>1907/1908 - Erweiterung des Gebäudes in Fortschreibung des Baustils. Anlage eines neuen Haupteingangs.</li><li>1956-1958 - Wiederaufbau nach Entwürfen des Münchner Architekten Erwin Schleich.</li><li>1952 - Wiederaufbau nach Kriegszerstörung und Neugestaltung im Inneren durch den Münchner Architekten Sep Ruf.</li><li>1971 - Fusion der Bayerischen Staatsbank mit der Bayerischen Vereinsbank</li><li>1998 - Fusionierung der Bayerischen Vereinsbank mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank</li><li>2000-2005 - Entfernung und Erneuerung des Gesamten Baukomplexes nach Plönen der Architekten Guido Canali und Gilberto Botti.</li></ul><p><i>Info auf Bauzaun vor Ort</i></p>

Burgfriedenssäule

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1652
Marsstraße 46
832 m

Bronzestatue von Orlando di Lasso

Architekt: Widmann Max, Lasso Orlando di
Erstellung: 1849
Promenadeplatz
833 m
Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann

Ehem. Palais Montgelas

Architekt: Herigoyen Emanuel Joseph von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Promenadeplatz 2
835 m
<p>Ehem. Palais Montgelas, jetzt Teil des Hotels Bayerischer Hof, stattlicher, klassizistischer Eckbau, 1810-13 von Emanuel Joseph von Herigoyen, innen von Jean Baptiste Métivier ausgestaltet; im 2. Stock Repräsentationsräume der Bauzeit (sog. Königssaal u. a.); 1876 aufgestockt. Zugehörig Kardinal-Faulhaber-Straße 14 a, Rückgebäude Prannerstraße 1, siehe dort.</p>

Geschäfts- und Wohnhaus

Architekt: Ilg Franz Xaver
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Herzogspitalstraße 20
838 m
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, neubarock, mit zwei Erkern, Stuckdekor und Madonnenrelief, 1899 für Baumeister Franz Xaver Ilg, wohl nach eigenem Entwurf.</p>

Altmünchner Bürgerhaus

Architekt: Strelin Oscar
Erstellung: 0
Hartmannstraße 1
838 m
Altmünchner Bürgerhaus, vielleicht 17. Jh., Fassade 1893 von Oscar Strelin historisierend übergangen (vor allem Dachausbauten).

Palais Perusa

Architekt: Unbekannt
Erstellung: 1685
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
838 m

Westteil des ehem. Theatinerklosters

Architekt: Perti Lorenzo, Palais Minucci
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1675
Salvatorplatz 2
838 m
Salvatorplatz 2/2 a; Westteil des ehem. Theatinerklosters (siehe Theatinerstraße 20/21), jetzt Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst, langgestreckter Frühbarockbau, um 1675/76 von Lorenzo Perti, 1938-41 aufgestock und umgebaut; südlich anschließend spätbarocker Eckbau von ca. 1731, Teil des ehem. Palais Minucci, um 1939 umgebaut.

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Nymphenburger Straße 19
842 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Jugendstil, 1912-13 von Heilmann und Littmann.</p>

Polizeipräsidium

Architekt: Fischer Theodor, Bleeker Bernhard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1913
Ettstraße 2
845 m
<p>Polizeipräsidium, weitläufiger, historisierender Komplex, mit Anklängen an Altmünchner Bauformen, von Theodor Fischer, 1910-13; mit Ausstattung; an der Ettstraße Einfriedung und Portal mit liegenden Löwenfiguren von Bernhard Bleeker, bauzeitlich; baulich im Zusammenhang mit der ehem. Augustinerkirche (Neuhauser Straße 2).</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Maurer Jordan, Hirschberg Reinhold, Demmer Wilhelm
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
845 m
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger Eckbau, errichtet im Maximilianstil nach Plänen von Jordan Maurer (†1854) und Reinhold Hirschberg, 1855-57, nach Kriegsschäden Wiederaufbau durch Wilhelm Demmer, 1948-50.

Mietshaus

Architekt: Lihm Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schellingstraße 62
845 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit Stuckfassade, polygonalem Eckerkerturm und Zwerchhaus, von Johann Lihm, 1889/90.</p>

Arzberger Keller

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1882
Nymphenburger Straße 10
847 m

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr, Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Erstellung: 1844
Amalienstraße 22
848 m
<p>Mietshaus, 1844 von Maurermeister Deiglmayr, Umbau, Aufstockung und Fassadenneugestaltung 1899 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann.</p>

Mietshaus

Architekt: Widmann Xaver
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1821
Herzogspitalstraße 18
848 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1821 von Xaver Widmann; Erdgeschoss und 1. Stock modernisiert.</p>

Ehem. Schlößl- oder Gschlößlbräu

Architekt: Grübel Johann
Erstellung: 0
Hartmannstraße 8
848 m
Ehem. Schlößl- oder Gschlößlbräu, 1846 zu Wohnhaus umgebaut, Aufstockung und neubarocke Fassadengestaltung 1891-92 von Johann Grübel.

U-Bahnhof Odeonsplatz

Erstellung: 1971

849 m

Lamplgarten

Architekt: Spannagel W.
Erstellung: 1900
Glückstraße 3
849 m
<p>Glückstraße 3 und Iägerstratze 16</p>

Mietshaus

Architekt: Wintergerst Martin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schellingstraße 60
850 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1887 von Martin Wintergerst.</p>

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 0
Herzogspitalstraße 16
851 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Dresdner Bank

Architekt: Heilmann und Littmann, Wiedemann Josef
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Promenadeplatz 7
852 m
<p>Dresdner Bank, stattlicher, vierflügeliger Eckkomplex mit überhöhtem Eckrisalit, viergeschossige Stahlbetonkonstruktion mit Kalksteinverkleidung in neuklassizistischer Formgebung, 1906/07 von Max Littmann und Jakob Heilmann, Umbau und Modernisierung durch Josef Wiedemann, 1960-62.</p>

Kardinal-Faulhaber-Straße
853 m

Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Wittelsbacherplatz 4
853 m
<p>Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais (Alfonspalais), jetzt Verwaltung der Siemens AG, 1825/26 von Leo von Klenze, der 25 Jahre lang im Hause wohnte; um 1850 um drei Achsen nach Westen verlängert. Eingangsfassade im Osten an der Kardinal-Döpfner-Straße 1.</p>

Matthäuskirche (Alte)

Architekt: Pertsch Johann Nepomuk
Erstellung: 1835
Sonnenstraße
853 m

Bayerischer Rundfunk

Architekt: Riemerschmid Richard
Erstellung: 0
Hopfenstraße 1
854 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Türkenstraße 33
855 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit genutetem Erdgeschoss, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 0
Herzogspitalstraße 14
855 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., im unteren Teil mittelalterlich.</p>

Mietshaus

Architekt: Wintergerst Martin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schellingstraße 58
855 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Erkerfassade, reich gegliedert, 1887 von Martin Wintergerst.</p>

Mietshaus

Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1851
Amalienstraße 24
856 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1851 wohl nach Entwurf von Baumeister Johann Ulrich Himbsel, 1956 z. T. verändert.</p>

Augustinerkloster

Erstellung: 0
Augustinerstraße
858 m

Kühbogen

Erstellung: 0
Salvatorstraße
859 m

Ehem. Palais Holnstein

Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1737
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
859 m
<p>Ehem. Palais Holnstein, ursprünglich Adelswohnsitz, seit 1818 Erzbischöfliches Palais, mit um einen Innenhof gruppierten Flügeln, dreigeschossiger Bau mit reicher Rokokogliederung und Dreiecksgiebel, von Francois de Cuvilliés d. Ä., 1735/37; mit Innenausstattung. (Geschütztes Kulturgut)</p><ul><li>März 2012 - Kardinal Reinhard Marx zieht in das renovierte Palais ein</li></ul>

Ehem. Palais Spreti

Baustil: Barock
Erstellung: 1730
Kardinal-Faulhaber-Straße 6
860 m
<p>Ehem. Palais Spreti, jetzt Bankgebäude, spätbarock, wohl um 1730, mit reicher Stuckgliederung im ersten Stock, sonst stark verändert.</p>

Ehem. Gesandtenhaus, sog. Palais Woronzow

Architekt: Kirchgrabner Franz Ignaz
Erstellung: 1808
Herzogspitalstraße 12
861 m
<p>Ehem. Gesandtenhaus, sog. Palais Woronzow, 1830-1877 Gymnasium, jetzt Verwaltungsgebäude, Zweiflügelanlage mit schmalen Hof an der Westseite, dreigeschossiges klassizistisches Hauptgebäude von Franz Ignaz Kirchgrabner 1807/08, Fassade später leicht vereinfacht.</p>

Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank

Architekt: Schmidt Emil, Kaufmann Hugo
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Kardinal-Faulhaber-Straße 10
861 m
<p>Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, jetzt HypoVereinsbank, Westflügel, monumentaler Neubarockbau, 1895-96 von Emil Schmidt, mit reichem plastischem Schmuck von Hugo Kaufmann (Ostbau siehe Theatinerstraße 11).</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Joseph, Edlinger Josef Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1807
Herzogspitalstraße 11
863 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, um 1807 von Joseph Deiglmayr; vereinfacht; Sterbehaus des Malers Josef Georg Edlinger 1819, (Gedenktafel); vgl. Nr. 9.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Heßstraße 59
863 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, um 1880.</p>

Kardinal-Faulhaber-Straße 14
864 m
Teil des Palais Montgelas, siehe Promenadeplatz 2.

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann, Stark Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Heßstraße 72
864 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1877 von Johann Grübel, Dachgeschoss 1902 von Josef Stark.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 35
867 m
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Brienner Straße 7
867 m
Wohn- und Geschäftshaus, neuklassizistischer Jugendstil, Anfang 20. Jh.

Hauskapelle des kath. Mädchenschutzverein

Architekt: Ruf Sep, Leukert Erich
Erstellung: 1953
Schellingstraße 47
867 m
<p>Hauskapelle für den kath. Mädchenschutzverein e.V., eingeschossiger, flach gedeckter Bau mit weitem Dachüberstand auf hufeinsenförmigem Grundriss, aufgeglaste Westwand und Fensterband unterhalb der Decke, Umgang mit Natursteinplatten, von Sep Ruf unter Mitarbeit von Erich Leukert, 1953/54; über Vordach mit dem Wohnheim verbunden; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus mit Gaststätte

Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1852
Amalienstraße 26
869 m
<p>Mietshaus mit Gaststätte Schwarzer Adler, spätbiedermeierlich, mit Lisenengliederung, 1852 von Gottfried Fischer, 1895 aufgestockt.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Joseph
Erstellung: 1807
Herzogspitalstraße 9
869 m
<p>Mietshaus, erbaut 1807 von Hofmaurermeister Joseph Deiglmayr; Fassade später z. T. verändert; vgl. Nr. 11.</p>

Eckhaus

Architekt: Strelin Oskar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kardinal-Faulhaber-Straße 5
869 m
Eckhaus, Neurenaissance, 1889 von Oskar Strelin; nur z. T. erhalten.

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Herzogspitalstraße 10
870 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1806; Fassade z. T. leicht verändert.</p>

Herzogspital

Erstellung: 0
Herzogspitalstraße
870 m

Schelling-Salon

Architekt: Grübel Johann, Grübel Lorenz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Schellingstraße 54
870 m
<p>Schelling-Salon, neubarock, reich stuckiert, mit Eckturm, um 1898 von Johann und Lorenz Grübel; vgl. Barerstraße 43.</p>

Cafe-Pavillon

Architekt: Nestle Paolo
Erstellung: 1970
Herzog-Wilhelm-Straße 8
870 m

Mietshaus

Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Historismus
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 5
871 m
<p>Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 3.</p>

ehem. Palais (Fugger-) Portia

Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Barock
Erstellung: 1694
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
872 m
<p>Fassade des ehem. Palais (Fugger-) Portia, reich gegliederte und stuckierte Barockfassade, von Philipp Zwerger nach Entwurf von Enrico Zuccali, 1693/94, umgestaltet von François de Cuvilliés der Ältere, 1737.</p>

Kardinal-Döpfner-Straße
873 m

Palais Mejan

Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Brienner Straße 6
873 m

Herzogspitalkirche St. Elisabeth

Architekt: Branca Alexander von, Groethuysen Herbert
Erstellung: 1955
Herzogspitalstraße 9
873 m
<p>Ehem. Kath. Herzogspitalkirche, im Hof barocker Turm von Johann Andrea Trubillio erhalten, 1727/28, sonst Neubau von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55; mit Ausstattung; Klostergebäude mit ehem. Mädchenwohnheim, fünfgeschossiger Backsteinbau mit Turm, von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1882
Heßstraße 61
873 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1882/88; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 63 und 65.</p>

Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Brienner Straße 5
874 m
<p>Geschäftshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Ehem. Geschäftshaus Dr. H. Ehrlicher

Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1963
Neuhauser Straße 17
875 m
<p>Ehem. Geschäftshaus Dr. H. Ehrlicher, jetzt Kaufhaus Zweiflers, schmaler, sechsgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit vollständig verglaster, zweischaliger Fassade, 1961-63 von Sep Ruf; horizontale Bänder der Geschossdecken durch feingliedrige Verstäbung vernetzt; Dachausbau mit Terrassen unter Aluminiumträger-Lamellen in Dachschrägenimitation.</p>

Häusergruppe

Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 9
878 m
<p>Fürstenstraße 9/11/15/17; Häusergruppe, schlicht biedermeierlich, mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.; Nr. 11 1843 von Joseph Höchl.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 52
880 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus mit klassizistischer Fassade

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Herzogspitalstraße 8
880 m
<p>Mietshaus mit klassizistischer Fassade von 1806, im Kern z.T. älter, Gaststätte 1898 neugotisch ausgestattet.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Heßstraße 63
880 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1879-80; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 61 und 65.</p>

Turm der Kath. Herzogspitalkirche

Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Erstellung: 0
Herzogspitalstraße 7
881 m
<p>Turm der Kath. Herzogspitalkirche, nach Kriegszerstörung der Kirche moderner Neubau, vom alten Bau ist nur der im Hof stehende barocke Turm erhalten, 1727 von Johann Baptist Gunezrainer; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Schleißheimer Straße 68
881 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1886.

Odeon

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1928
Odeonsplatz
883 m

Mietshaus

Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Historismus
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 3
883 m
<p>Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 5.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Türkenstraße 37
884 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1880.

Ehem. Bayerische Vereinsbank

Architekt: Thiersch Friedrich von, Martens Wilhelm, Sattler Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
885 m
Ehem. Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1885-86 von Wilhelm Martens, 1891-93 in gleichen Formen nach Norden erweitert; 1948-52 Wiederaufbau durch Carl Sattler, 1977 umgestaltet; an der Südseite die Maffeistraße überspannender Maffeibogen, 1923 von Friedrich Thiersch, mit Dekoration von Wilhelm Nida-Rümelin

Palais Au

Architekt: Zuccalli Henrico
Erstellung: 1678
Herzogspitalstraße 7
887 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Herzog-Wilhelm-Straße 7
889 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1882
Heßstraße 65
889 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1882/88; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 61 und 63.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Barer Straße 43
890 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880/90; mit Schellingstraße 54 verbunden.</p>

Ehem. Augustinerkirche St. Johannes

Architekt: Schmidt Veit, Fischer Theodor
Baustil: Gotik
Erstellung: 1328
Neuhauser Straße 2
892 m
<p>Ehem. Augustinerkirche St. Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist, gotische Basilika (Ende 13.-15. Jh.), 1619/20 von Veit Schmidt frühbarock umgestaltet, 1803 profaniert (sog. Augustinerstock), 1914/15 von Theodor Fischer verändert und umgebaut; enthält das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum, Läden und Amtsräume des Polizeipräsidiums (siehe Ettstraße 2/4, ehem. Augsutinerkloster).</p>

Mietshaus

Architekt: Rheinberger Joseph
Baustil: romanisierend
Erstellung: 1850
Fürstenstraße 6
893 m
<p>Mietshaus, stattlicher, romanisierender Eckbau, reich gegliedert, gegen 1850; 1867-1901 Wohnhaus des Komponisten Joseph Rheinberger (Gedenktafel).</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Heßstraße 78
894 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und rustiziert, 1888.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 43
895 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 54
896 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Palais Leuchtenberg

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1832
Odeonsplatz 4
896 m
<p>Odeonsplatz 4; Palais Leuchtenberg</p>

Mietshaus

Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Schwindstraße 13
898 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, wohl 1884 von Ferdinand Hönig.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Heßstraße 67
898 m
<p>Mietshaus, im Kern spätklassizistisch, um 1880.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Barer Straße 45
901 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit reicher Gliederung, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Augustenstraße 107
902 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Natursteingliederung, Ende 19. Jh.</p>

Doppelhaus des mittleren 19. Jh.

Architekt: Barth Gabriel
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1855
Herzogspitalstraße 5
903 m
<p>Doppelhaus des mittleren 19. Jh., Westhälfte neugotisch von 1855, Osthälfte Neurenaissance, mit Gedenktafel für Gabriel Barth.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 45
904 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1880
Heßstraße 80
905 m
<p>Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit reichen Putzgliederungen, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Architekt: Kuppelmayr Max, Petzmayr Johann
Erstellung: 1862
Fürstenstraße 10
906 m
<p>Mietshaus, breite Fassade, schlicht mit eingeritzter Quaderung und Gurtgesimsen, 1862 von Max Kuppelmayr; gotisierender Hof; der Zithervirtuose Johann Petzmayr starb hier 1884 (Gedenktafel).</p>

Sog. Aenaniahaus

Architekt: Gebrüder Rank
Erstellung: 1912
Schellingstraße 44
906 m
<p>Sog. Aenaniahaus, ehem. Verbindungshaus, in barockisierenden Formen, 1912 von den Gebrüdern Rank; Rückgebäude zu Schellingstraße 44.</p>

Postamt

Architekt: Fischer Wilhelm
Erstellung: 1900
Bayerstraße 12
909 m
<p>Postamt, Monumentalbau in italienischer Hochrenaissance mit Hausteingliederungen und plastischem Dekor, 1896-1900 von Wilhelm Fischer.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Heßstraße 69
910 m
<p>Mietshaus, im Kern spätklassizistisch, um 1880, bei Wiederaufbau verändert.</p>

Terminus-Hotel

Architekt: Dülfer Martin
Erstellung: 0
Bayerstraße 43
914 m

Theatinerkirche St. Cajetan

Architekt: Barelli Agostino, Zuccali Enrico, Cuvilliés Francois d. Ä.
Erstellung: 1663
Theatinerstraße 22
915 m
<p>Theatinerkirche St. Cajetan, kreuzförmig-basilikale Anlage mit Zweiturmfront und Vierungskuppel, 1663-68 von Agostino Barelli und Enrico Zuccali, Fassade 1765-68 von Francois Cuvilliés d. Ä. vollendet; mit Ausstattung.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Metzger Julius
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Löwengrube 18
916 m
Geschäftshaus, im Kern Neurenaissance von 1899, umgebaut 1923 von Julius Metzger (von damals der stuckierte Neurokoko-Erker), nach Kriegsschäden um 1950 ausgebaut.

Mehrfamilienhaus

Architekt: Wirsing Grete, Wirsing Werner
Erstellung: 1954
Heßstraße 82
917 m
<p>Mehrfamilienhaus mit Läden, betonierter, loggienausbildender Rasterfassade und raumhohen Verglasungen, 1952-54 von Grete und Werner Wirsing; Dachgeschoss mit Flugdach, Loggien mit filigranen Verstrebungen, Schaufenster mit Vordachplatten.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 47
917 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, Ende 19. Jh.</p>

Geschäfts- und Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Herzogspitalstraße 1
918 m
<p>Geschäfts- und Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, bez. 1893.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Schleißheimer Straße 74
918 m
Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1885; Gruppe mit Eckhaus Heßstraße 71.

k. Turnschule

Erstellung: 0

919 m

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1895
Schwanthalerstraße 11
921 m
<p>Mietshaus, Backstein-Renaissance, 1895 von Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 9.</p>

Theatinerkloster

Erstellung: 1690
Theatinerstraße 20
921 m

Heilige Stiege

Erstellung: 1688
Theatinerstraße
924 m
<ul><li>5. Mai 1688 - Einweihung durch Fürstbischof Joseph Clemens in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel</li><li>8. Juni 1820 - Abbruch</li></ul>

Deutsches Theater

Architekt: Bluhm Alexander, Rank Josef
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Schwanthalerstraße 13
925 m
<p>Deutsches Theater, mehrteiliger Gebäudekomplex mit Schwanthaler-Passage; Vordergebäude, Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Traufseitbau, Straßen- und Hoffassade in reichen Neubarockformen, mit Pilastern, Lisenen, Balkonen und gebändertem Erdgeschoss mit hohen Rundbogenöffnungen, mit breiter, korbbogiger Tordurchfahrt; Rückgebäude, Theater, drei- und viergeschossiger Saalbau mit Querbau mit Durchfahrt, mit reicher neubarocker Fassadengliederung, mit repräsentativer, neubarocker Treppe, mit Silbersaal in prächtigem Neurokoko; von Alexander Bluhm und Josef Rank, 1895/96, nach Schäden im Zweiten Weltkrieg vereinfacht wiederaufgebaut, von Willy und Ludwig Reiber, 1951; im Hof neubarocker Wandbrunnen mit Faungruppe, von Carl Fischer, 1896; vgl. Landwehrstraße 20.</p>

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Barer Straße 66
925 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit Lisenengliederung, um 1860.</p>

Ehem. Palais Moy

Architekt: Klenze Leo von, Winkler Georg Helmut
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Brienner Straße 1
925 m
<p>Ehem. Palais Moy, jetzt Geschäftshaus, klassizistischer Vierflügelbau (Doppelhaus) mit Innenhof, 1824/25 von Leo von Klenze, nach Kriegsschäden um 1950/52 von Georg Helmut Winkler äußerlich annähernd wiederaufgebaut; mit Theatinerstraße 23.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 60
926 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Heßstraße 71
929 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau, mit Konsolgesims, um 1885; Gruppe mit Schleißheimer Straße 74.</p>

Wandbrunnen mit Faungruppe

Architekt: Fischer Carl
Erstellung: 1896
Schwanthalerstraße 13
930 m
<p>Im Hof neubarocker Wandbrunnen mit Faungruppe, 1896 von Carl Fischer.</p>

Mietshaus

Architekt: Wintergerst J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Schraudolphstraße 14
930 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1884 von J. Wintergerst, 1914 z. T. vereinfacht.

Damenstiftskirche St. Anna

Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1735
Damenstiftstraße 1
931 m
<p>Kath. Damenstiftskirche St. Anna, im Innern kräftig gegliederter, überkuppelter Spätbarockbau, 1732-35 von Johann Baptist Gunetzrhainer; mit Ausstattung; vgl. Nr. 3 und Altheimer Eck 15.</p><p>Die römisch-katholische Damenstiftskirche St. Anna ist eine Filialkirche der Stadtpfarrkirche St. Peter in München. Sie befindet sich im Hackenviertel der Altstadt an der Damenstiftstraße 1. 1671 gründete Henriette Adelheid von Savoyen das Kloster, das später durch Kurfürst Karl Albrecht gefördert wurde. Die heutige spätbarocke Kirche wurde zwischen 1732 und 1735 nach Plänen von Johann Baptist Gunetzrhainer errichtet, die Ausstattung übernahmen die Brüder Asam. 1783 übersiedelten die Salesianerinnen nach Indersdorf, und das Kloster wurde säkularisiert.</p><p>Während der Luftangriffe 1944 wurde die Kirche weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau unter Erwin Schleich dauerte bis 1980. Da nur Schwarzweißfotos als Vorlagen existierten, entschied man sich für Sepiatöne bei der Gestaltung der Deckenfresken und Altarbilder. Auffällig ist die Darstellung des Abendmahls in figürlicher Form, eine Seltenheit in Bayern. Heute ist die Kirche ein Beispiel für den behutsamen Umgang mit barocker Architektur im 20. Jahrhundert.</p>

Klassizistisches Wohnhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Theatinerstraße 23
932 m
Theatinerstraße 23; Klassizistisches Wohnhaus, jetzt Geschäftshaus, bildet eine Einheit mit dem Eckhaus, ehem. Nr. 25, jetzt Brienner Straße 1/ehem. Palais Graf Moy, siehe dort.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Heßstraße 86
933 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Stadtsteueramt

Architekt: Delisle Karl, Panitz Max, Rauch Ernst Andreas, Hoffmann Erich
Erstellung: 1953
Herzog-Wilhelm-Straße 11
934 m
<p>Stadtsteueramt, Verwaltungsbau, 1953/54 vom Stadtbauamt nach Plänen von Karl Delisle und Max Panitz in städtebaulich wichtiger Altstadtrandlage als mehrflügelige, fünf- bis siebengeschossige Anlage in Stahlbetonkonstruktion mit in Backstein ausgefachten Rasterfassaden errichtet; Haupttrakt mit vorkragendem Flachdach über eingezogenem Obergeschoss, Portalgestaltung mit Figurenfries von Andreas Rauch; großer Gartenhof, mit umlaufender verglaster Schalterhalle; Tierplastik von Hoffmann.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Odeonsplatz 1
934 m
Ehem. Wohnhaus, jetzt Miets- und Geschäftshaus, klassizistisch, 1828/29 von Leo von Klenze, nach Kriegsschäden 1952 wiederaufgebaut; mit Nr. 2 zu einem palastartigen, symmetrischen Block zusammengefasst.

Reiterstandbild Ludwigs I.

Architekt: Widmann Max
Erstellung: 1862
Odeonsplatz
937 m
<p>Reiterstandbild Ludwigs I., 1862 von Max Widmann.</p>

Mietshaus

Architekt: Fatz Michael
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Amalienstraße 39
939 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1873 von Michael Fatz.</p>

Palais Berchem

Erstellung: 1677
Theatinerstraße 20
939 m

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1866
Schwanthalerstraße 19
940 m

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Schellingstraße 32
940 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch mit ionischen Kolossalpilastern und Stuckdekor, um 1910/20</p>

Mietshaus

Erstellung: 1850
Theresienstraße 15
940 m
Mietshaus, mit Gurtgesimsen und Stichbogen-Verdachungen, um 1850/60.

Eckhaus

Erstellung: 1880
Schwanthalerstraße 24
941 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit Fensterrahmungen, Gesimsen und Putzdekor, um 1870/80, Fassade wohl in den 1920er Jahren verändert.</p>

Bürgerhaus

Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1775
Damenstiftstraße 4
942 m
<p>Bürgerhaus, frühklassizistisch, reich gegliederte Fassade mit Stuckdekor, letztes Viertel des 18. Jahrhunderts.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Schellingstraße 32
942 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch mit ionischen Kolossalpilastern und Stuckdekor, um 1910/20</p>

Ehem. Doppelwohnhaus

Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef, Stöhr Karl
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 1
944 m
<p>Ehem. Doppelwohnhaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiges Eckhaus mit rustiziertem Erdgeschoss, Eckrustika und Gurtgesimsen, in französisch-klassizistischer Stilisierung, nach Plänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1817/18, Umbau als Bürogebäude durch Karl Stöhr, 1912, Wiederherstellung nach Kriegsschäden, nach 1945.</p>

Geschäftshaus Zum Schönen Turm

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl, Seidler Julius
Baustil: Historismus
Erstellung: 1914
Kaufingerstraße 28
944 m
<p>Geschäftshaus Zum Schönen Turm, jetzt Hirmer-Haus, stattlicher historisierender Eckbau, bez. 1914, von Eugen Hönig und Karl Söldner mit Bildhauerarbeiten von Julius Seidler; an der Ecke Modell des ehemals hier stehenden Schönen Turms.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Heßstraße 88
946 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Konsolgesims, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1897
Schwanthalerstraße 9
946 m
<p>Mietshaus, Backstein-Renaissance, 1897 von Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 11.</p>

Frauenplatz

Erstellung: 0
Frauenplatz
946 m

Geschäfts- und Mietshaus

Architekt: Reifenstuel, M.
Erstellung: 0
Altheimer Eck 6
948 m
Geschäfts- und Mietshaus, ursprünglich dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, 1861 von M. Reifenstuel aufgestockt und spätklassizistisch umgestaltet.

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Theresienstraße 16
949 m
Mietshaus, klassizistisch, um 1828; Erdgeschoss 1891 umgebaut, sonst gleich Nr. 14.

Schulhaus

Architekt: Loewel Friedrich
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1886
Amalienstraße 36
950 m
<p>Schulhaus, jetzt Fremdspracheninstitut der Landeshauptstadt München, deutsche Backstein-Renaissance, 1886-87 von Friedrich Loewel.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Damenstiftstraße 6
953 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, mit klassizistischem Stuckdekor, um 1800; Ladeneinbau und Mittelerker um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Theresienstraße 14
953 m
Mietshaus, klassizistisch im Klenze-Stil, um 1828; Gruppe mit Nr. 16.

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Röschenauer Rudolf, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1823
Ludwigstraße 7
957 m
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, viergeschossiger Bau mit klassizistischer Rustikafassade, erbaut durch Rudolf Röschenauer nach Plänen von Leo von Klenze, 1823.</p>

Schöner Turm

Erstellung: 1239
Neuhauser Straße 28
958 m
<p>Das Obere Tor in der heutigen Kaufingerstraße 28, vor dem Geschäftshaus der Firma Hirmer, war neben dem Unteren Tor eines der wichtigsten Zolltore Münchens. Nach dem Bau der äußeren Stadtmauer verlor es seine Funktion und wurde 1479/84 neu gebaut, mit einem Spitzhelm und aufwendiger Bemalung, die ihm den Namen „Schöner Turm“ einbrachte. 1508/10 wurde die dritte öffentliche Uhr Münchens installiert. Nach schweren Schäden durch eine französische Granate wurde das Tor 1807 abgerissen. Heute erinnert eine Pflastermarkierung und eine Statue am Geschäftshaus an den Standort und die Geschichte des Tors.</p>

Nordflügel des Damenstiftes

Architekt: Böhm Theobald
Baustil: spätbarock
Erstellung: 0
Altheimer Eck 15
960 m
<p>Nordflügel des Damenstiftes zu St. Anna (vgl. Damenstiftstraße 3), langgestreckter Spätbarockbau des 18. Jh.; Wohnhaus des Musikinstrumentenbauers Theobald Böhm (Gedenktafel); Gedenktafel zur Baugeschichte.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 41
960 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Kaufingerstraße 15
963 m

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Höchl Joseph, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 9
964 m

Josephspital

Erstellung: 0
Josephspitalstraße
964 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 43
965 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Herzog-Max-Palais

Erstellung: 1830
Ludwigstraße
966 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Schellingstraße 133
966 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880; Gegenstück zu Nr. 135.</p>

Ehem. Wohn- und Geschäftshaus

Architekt: Stöhr Karl, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Ludwigstraße 3
967 m
<p>Ehem. Wohn- und Geschäftshaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiger Bau mit nordseitigem Rückflügel, Fassadengestaltung klassizistisch, von Leo von Klenze, 1825/26, Umbau des Rückflügels durch Karl Stöhr, 1912, Behebung von Kriegsschäden, nach 1945.</p>

Ehem. Damenstift

Architekt: Widmann Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1784
Damenstiftstraße 3
968 m
<p>Ehem. Damenstift, jetzt Schulgebäude, langgestreckte, reich gegliederte frühklassizistische Fassade, 1784-85 von Matthias Widmann; vgl. Altheimer Eck 15.</p>

Ehem. Wohnhaus

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 11
969 m
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, klassizistisch, Entwurf 1823 von Leo von Klenze, ausgeführt 1829/30; nach Kriegszerstörung des nördlichen Nachbarhauses (Eckhaus von Klenze) und Straßenverbreiterung in gleicher Form nach Norden erweitert.</p>


969 m

Damenstiftstraße
969 m

Mietshaus

Architekt: Albert Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Karlstraße 118
970 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zieblandstraße 41
970 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Risalit, Rohbackstein mit reicher Putzgliederung, um 1890.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Altheimer Eck 13
971 m
<p>Geschäftshaus, Jugendstil, Südteil mit Tor und Giebel von Heilmann und Littmann, 1908; Nordteil 1913.</p>

Palais Lerchenfeld

Architekt: Gunetzrhainer Ignaz Anton
Baustil: Barock
Erstellung: 1726
Damenstiftstraße 8
971 m
<p>Palais Lerchenfeld, jetzt Städtisches Bestattungsamt, Barockfassade mit reichem Stuckdekor, nach 1726 wohl von Ignaz Anton Gunetzrhainer, nach Kriegszerstörung neu hinterbaut 1957.</p>

Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau

Architekt: Halsbach Jörg von
Baustil: Gotik
Erstellung: 1488
Frauenplatz 1
971 m
<p>Kath. Metropolitan- und Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau (Dom, Frauenkirche), mächtige backsteingotische Hallenkirche mit Umgangschor, von Jörg von Halsbach 1468-88, mit zwei Westtürmen, deren charakteristische Kuppelhauben 1524/25 aufgesetzt wurden; mit Ausstattung.</p><ul><li><a href="https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/geschichte/baugeschichte/">Baugeschichte</a></li></ul>

Stadtsteueramt

Erstellung: 1953
Josephspitalstraße 8
972 m
<p>Stadtsteueramt, siehe Herzog-Wilhelm-Straße 11</p>

Ehem. öffentl. Bedürfnisanstalt

Architekt: Schwiening Adolf, Eggers Hartwig
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1901
Schellingstraße 28
972 m
<p>Ehem. öffentl. Bedürfnisanstalt, kleiner pavillonartiger Neubarockbau, 1901 von Adolf Schwiening und Hartwig Eggers in städtebaulich wichtiger Ecklage errichtet; 1950 nach Osten erweitert.</p>

Geschäfts- und Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Altheimer Eck 9
973 m
Altheimer Eck 9; Geschäfts- und Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1890.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Karlstraße 120
974 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.

Palais Holnstein

Architekt: Mayr Franz Xaver sen., Himbsel Johann Heinrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Amalienstraße 38
974 m
<p>Sog. Palais Holnstein, klassizistisches Mietshaus mit palastartiger Fassade, 1827 von Franz Xaver Mayr sen. (und Johann Heinrich Himbsel ?); 1990-93 im Inneren weitgehend umgebaut und erneuert.</p>

Ehem. Wohnhaus Gampenrieder

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Ludwigstraße 5
974 m
<p>Ehem. Wohnhaus Gampenrieder, klassizistisch, 1821/22 von Leo von Klenze; jetzt Teil des Finanzministeriums.</p>

Mietshaus

Architekt: Kuppelmayr Max, Dülfer Martin
Erstellung: 1844
Schellingstraße 23
976 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Mansarddachbau mit reich stuckierter, neuklassizistisch anklingender Jugendstilfassade, im Kern von Max Kuppelmayr, 1844, umgebaut und neugestaltet von Martin Dülfer, 1896.</p>

Mietshaus

Architekt: Zeh August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Schillerstraße 20
978 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1905 von August Zeh.</p>

Feldherrnhalle

Architekt: Miller d. J. Ferdinand von, Rümann Wilhelm von, Gärtner Friedrich von, Schwanthaler Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1844
Residenzstraße
978 m
<ul><li>Loggia mit dreiseitig offenen Rundbogenarkaden und großer Freitreppe im Norden, Kalksteinquaderbau mit reichem bauplastischem Dekor, von Friedrich von Gärtner, 1841-44,</li><li>Behebung der Kriegsschäden, 1950-1962;</li><li>Bronzestandbilder auf Granitpostamenten der Heerführer Johann Tzerklas Graf von Tilly und Carl Philipp Fürst von Wrede, nach Entwürfen von Ludwig Schwanthaler, gegossen von Ferdinand von Miller d. Ä., enthüllt 1844;</li><li>Bayerisches Armeedenkmal, Bronzefigurengruppe auf Granitsockel, von Ferdinand von Miller d. J., bez. 1892;</li><li>zwei Löwen, neuklassizistische Tierplastiken in Marmor, von Wilhelm von Rümann, 1906.<br><br>&nbsp;</li></ul><h4>Restaurierung 2025</h4><p><strong>TAFEL 1: Geschichte</strong></p><p>Die Feldherrnhalle wurde 1841 bis 1844 im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern (er regierte 1825–1848) nach Plänen des Architekten Friedrich von Gärtner (1791–1847) errichtet. Den Bauschmuck – die bekrönenden Waffentrophäen, die Königswappen über den mittleren Pfeilern der Hauptfassade sowie die Standbilder der Frontseite – entwarf der Bildhauer Ludwig von Schwanthaler (1802–1848). Architektonisches Vorbild ist die „Loggia dei Lanzi“ aus dem 14. Jahrhundert in Florenz, die den zentralen Platz der Stadt schmückt und für öffentliche Zeremonien genutzt wurde. Später diente die Halle als Aufstellungsort für Skulpturen und als Wachlokal.</p><p>Mit dem Bau der Münchner Feldherrnhalle setzte Ludwig I. der bayerischen Armee und ihren siegreichen Heeresführern ein Denkmal. Ihre Bestimmung reiht sie in die bayerisch-deutschen Nationaldenkmäler des Königs ein, zu denen auch die Münchner Ruhmeshalle, die Walhalla bei Regensburg sowie die Befreiungshalle über Kelheim zählen. Zugleich bildet die Halle den Blickpunkt der Ludwigstraße, die durch das ebenfalls von Gärtner geplante Siegestor verläuft und mit ihren klassizistischen Monumentalbauten symbolträchtig auf die Königliche Residenz sowie die benachbarte Theaterkirche zuführt.</p><p>Die bronzenen Feldherren-Standbilder des Grafen Tilly (1559–1632) und des Fürsten Wrede (1767–1838) wurden durch Ferdinand von Miller in der königlichen Erzgießerei gegossen und dienten der Inszenierung der bayerischen Nation. Tillys Statue verweist auf Bayern als Verteidiger des katholischen Glaubens im Dreißigjährigen Krieg, Wredes Standbild auf die Teilnahme an der siegreichen nationalen Erhebung gegen Napoleon in den deutschen Befreiungskriegen. Anstatt weiterer Feldherren, wie noch von Ludwig I. gewünscht, ließ später Prinzregent Luitpold in der Halle 1892 zusätzlich das Denkmal der bayerischen Armee aufstellen. Seit 1905 bewachen die beiden Marmorlöwen des Bildhauers Wilhelm von Rümann den zentralen Treppenaufgang.</p><p>Am 9. November 1923 war hier der Marsch von Adolf Hitler und seinen Anhängern, die den Sturz der Demokratie beabsichtigten, auf dem Weg zum Kriegsministerium von der Landpolizei aufgehalten worden. Auf beiden Seiten gab es Tote und Verletzte. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde die Feldherrnhalle zu einem Kultort der „Bewegung“. Ein 1933 in der Halle errichtetes Mahnmal für die Putschisten und regelmäßige „Gedenkfeiern“ dienten der Selbstdarstellung des Regimes. Heute erinnert eine Gedenktafel an der benachbarten Residenzfassade an die vier bei der Abwehr des Putschversuchs von 1923 getöteten Landpolizisten.</p><p>---</p><p><strong>TAFEL 2: Architektur</strong></p><p>Das Podium der Feldherrnhalle enthält mehrere niedrige gewölbte Räume, die in der Raumnot nach dem Zweiten Weltkrieg genutzt wurden. Zuletzt war hier eine Veranstaltungszone eingerichtet, die 2019 geschlossen hat. Die Kellerräume werden deshalb auf ihre ursprüngliche Form zurückgebaut und dienen künftig Lagerzwecken.</p><p>Das Dach der Feldherrnhalle war im Zweiten Weltkrieg abgebrannt und nur in einfacher Form erneuert worden. Die Eindeckung in verzinktem Eisenblech ist durch Witterung und Ausführung an den Anschlüssen als Unfallschwachstelle. Wasserschäden in den kaum zugänglichen Gewölberäumen schließen. Neben einer praktikablen Erschließung dieser Räume und Dachflächen zu Revisionszwecken wird eine neue Dacheindeckung aus dauerhaftem Kupferblech geschaffen. Ihre Tragsubkonstruktion aus Holz wird ebenfalls geprüft und ertüchtigt. Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten ist auf dem Dach der Feldherrnhalle auch die Montage einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung vorgesehen.</p><p>Die Statik der Feldherrnhalle ist kompliziert, da die weitgespannten Bögen sich mit dem Fiorentiner Vorbilds mit Hilfe robuster Zugstangen aus Eisen im Gleichgewicht gehalten werden. Deutliche Rostausblühungen und Risse deuten auf Verfallsspuren hin. Erst durch vertiefte Schadenskarte und baustatischen Untersuchungen können Aussagen getroffen werden.</p><p>Für die dauerhafte Standsicherheit von Gewölbe und Pfeiler ist daher eine statische Ertüchtigung der Eisenkonstruktion durch Einbau eines Stahlträgersystems im Dachraum erforderlich.</p><p>Die Feldherrnhalle ist heute ein attraktiver Treffpunkt für die Münchner und Touristen. Das Hallenpodium bietet eindrucksvolle Perspektiven auf einige der schönsten Stadträume der Landeshauptstadt an Odeonsplatz und Ludwigstraße. Dennoch war dieser Ort bisher nicht ohne jedes Risiko auf den etwa 3 Meter hohen Hallenpodium begehbar. Nachdem wirkungsarme und abgehende Warnhinweise keine nachhaltige Wirkung gezeigt haben, wird im Zuge der Restaurierungsmaßnahme eine denkmalverträgliche Absturzsicherung erarbeitet.</p><p>Das Denkmalpodium, das derzeit nur provisorisch abgedichtet ist, erhält wieder in Anlehnung an den historischen Asphaltbelag einen neuen, dichten Belag aus geschliffenem Gussasphaltestrich. Der historische Boden war von dem Architekten F. J. Kreuter als einer der ersten Terdecken Bayerns gestaltet worden.</p><p>---</p><p><strong>TAFEL 3: Restaurierung – Oberflächen aus Naturstein und Putz</strong></p><p>Die Hauptwirkung der Feldherrnhalle ist auf die beim Bau verwendeten Natursteine zurückzuführen. Für den Sockel fand ein Muschelkalk, für das aufgehende Mauerwerk ein Kalkstein aus Kelheim Verwendung. Die beiden Löwen selbst sowie das Auflagerungsmassiv wurden aus weißem Laaser Marmor gefertigt.</p><p>Die Natursteinoberflächen werden gereinigt, Verschwartungen und Rostfahnen reduziert, morbide Bereiche wieder gefestigt. Kleinere Ausbrüche werden in originalgetreuen Ergänzungen geschlossen, zerstörte Bereiche und schadhafte Betonganzierungen in der vorgegebenen Form von Steinmetz nachgearbeitet oder abgegossen.</p><p>Auch der selten feine Fugenschnitt zwischen Werksteinen müssen auf Fehlstellen untersucht und mit dem gleichen Mörteln dauerhaft verschlossen werden. Häufig wird eine Steinersatzierung mit der Aufbringung einer Opferschicht an Orten belasteten, leicht zu entfernenden „Schale-Schlämmen“ bestehen aus ähnlichem Grundstoff wie der originale Stein, bleiben jedoch bewusst weicher und werden mit einem gegenüberliegenden Farbwert aufgebracht, um Unterscheidbarkeit und die Ablesbarkeit des Regenwassers verbessern.</p><p>Die Pfeiler der Feldherrnhalle waren schon immer größtenteils weiß gestrichen, die Putzflächen der Loggia-Rückwand durch eine aufgemalte, farblich dezent voneinander abgesetzte graue Quadergliederung gestaltet.</p><p>Die Architekten der Erbauungszeit – Friedrich von Gärtner und auch Leo von Klenze – haben solche Lösungen immer wieder verwendet, wenn die Ausführung von echten Natursteinen zu aufwendig erschien (wie an den meisten Fassaden der Residenz).</p><p>Durch Alterung und eindringende Feuchtigkeit sind die Putzoberflächen jedoch geschädigt. Es ist zu klären, welche und an welchen Stellen noch Putzteile historisch sind und erhalten bleiben können. Soweit möglich, sollen die Schadenspotenziale durch angereicherte Schadsalze im Vorfeld eines Neuauftrags neutralisiert werden.</p><p>Dabei stellt die Hallenrückwand besondere Anforderungen, da sie die eigentliche Schaufand in der Nachsicht vom Odeonsplatz aus bildet. Sie soll mit den übrigen Kunstwerken harmonisieren und muss mit ruhiger, aber zugleich moderner Farbenspiel den eigentlichen einfarbig grauen Naturstein imitieren soll.</p><p>---</p><p><strong>TAFEL 4: Restaurierung – Bildwerke aus Bronze</strong></p><p>Die in der Feldherrnhalle aufgestellten Bronzedenkmäler weisen unterschiedliche Erhaltungszustände auf. Während die oben auf dem Podium aufgestellten übergroßen Standbilder der bayerischen Heerführer der Witterung ausgesetzt sind, sind das an der Hallenrückwand positionierte Denkmal für das Bayerische Heer und die seitlich angebrachten Schrifttafeln durch ihre Lage besser geschützt.</p><p>Die Standbilder werden gereinigt und Korrosionsprodukte reduziert. Mögliche Schadstellen wie Risse oder Löcher werden mit traditionellen Mitteln der Metallbearbeitung geschlossen.</p><p>Durch pflegende Schutzüberzüge, meist Spezialwachse, wird das Gesamterscheinungsbild vereinheitlicht und die weitere Oxidation der Oberflächen verlangsamt. Die Standfestigkeit der Figuren wird geprüft und gegebenenfalls das Innengerüst verstärkt. Schließlich muss speziell an der rückwärtigen Monumentalgruppe – ein wirkungsvoller und dabei möglichst wenig sichtbarer Tauchschutz angebracht werden, um einer Verschmutzung der wertvollen Oberflächen vorzubeugen.</p><p><i>Quelle: Infotafeln am Bauzaum vor Ort</i></p><p>&nbsp;</p>

Mietshaus

Architekt: Wimmer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Liebfrauenstraße 2
978 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Natursteinfassade, 1888-90 von Ludwig Wimmer.

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Erstellung: 1893
Kreittmayrstraße 18
979 m

Frauenkirche (12.Jhd. - 1468)

Baustil: romanisch
Erstellung: 1250
Frauenplatz
979 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tengstraße 1
980 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.</p>

Josephspitalstraße

Erstellung: 0
Josephspitalstraße
981 m

Doppelerkermietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pappenheimstraße 3
983 m
<p>Doppelerkermietshaus, Neurenaissance, um 1890.</p>

Geschäfts- und Mietshaus

Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Altheimer Eck 5
984 m
<p>Geschäfts- und Mietshaus, deutsche Renaissance, mit geschnitztem Erker, bez. 1899, von Max Ostenrieder.</p>

Mietshaus

Architekt: Seemüller Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Amalienstraße 45
985 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1894 von Ludwig Seemüller.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Schellingstraße 135
985 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880; Gegenstück zu Nr. 133.</p>

Bazar

Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Odeonsplatz 6
986 m
Odeonsplatz 6–18; Bazar, langgestreckte, zweigeschossige Ladenzeile mit erhöhten Eckpavillons und Mittelrisalit, im Erdgeschoss Integration der Hofgartenarkaden und zum Odeonsplatz Bogenstellungen mit Schaufenstern, in klassizistischen Formen gestaltet, von Leo von Klenze, 1825/26, Erhöhung der Eckpavillons, nach Plänen von Eduard Riedel, 1855, Wiederaufbau nach starker Kriegszerstörung, bis 1956.

Ehem. Preysing-Palais

Architekt: Effner Joseph
Baustil: Regence-Stil
Erstellung: 1728
Residenzstraße 27
986 m

Ludwigstraße

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Ludwigstraße
987 m
Die klassizistische Monumentalstraße, mit der die aus dem Ring der mittelalterlichen Befestigung befreite Stadt an der Stelle des ehemaligen Schwabinger Tors sich nach Norden öffnet, ist als städtebaulich spektakulärste Straßenschöpfung des neuen Königreichs ein Ensemble. Die Idee dieser Monumentalstraße ist zweifellos eigenste Leistung Ludwig I., der sie als Kronprinz 1816 beginnt und als nachmaliger König 1850 beendet; sie trägt seinen Namen.

Ehem. Landeszentralbank

Architekt: Wolf Heinrich, Sattler Carl
Erstellung: 1941
Ludwigstraße 13
987 m
<p>Rheinbergerstraße 2; Rheinbergerstraße 4; Ehem. Landeszentralbank von Bayern, jetzt Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank, dreigeschossiger monumentaler Vierflügelbau, teils mit zusätzlichem Attikageschoss, neuklassizistisch dem Straßenbild angepasst, nach revidierten Plänen von Heinrich Wolf begonnen, 1938-41, von Carl Sattler vollendet, 1948-51; mit Ausstattungsdetails des Vorgängerbaues, u. a. Schwanthaler-Reliefs von 1828/29.</p>

Alter Nördlicher Friedhof

Architekt: Zenetti Arnold, Döllgast Hans
Erstellung: 1866
Arcisstraße 45
987 m
<p>Alter Nördlicher Friedhof. Angelegt 1866-69 von Arnold Zenetti, Rechteck, umschlossen von Rohbacksteinmauern. An der nördlichen Längsmauer innen zwei, an der südlichen nur noch ein Brunnen mit jeweils ein Relief umschließender Ädikula (Sandstein) darüber. Von den Gebäuden nur noch Reste: Südteil der Arkadenhalle an der Westseite und niedriges Haus südlich des Osteingangs (Rohbacksteinbauten). Nach Kriegsschäden ergänzende Instandsetzung der Mauern, Tore und Rest-Arkaden in bewusst schlichter Haltung 1955 durch Hans Döllgast. Zahlreiche künstlerisch und historisch wertvolle Grabsteine; seit 1939 nicht mehr benützt.</p>

Josephspitalkirche

Erstellung: 0
Josephspitalstraße 11
988 m

Mietshaus

Architekt: Kuppelmayr Max
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1853
Schellingstraße 19
988 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger spätbiedermeierlicher Satteldachbau, von Max Kuppelmayr, 1853.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Erstellung: 1894
Schellingstraße 21
988 m
<p>Mietshaus, reich stuckierte Fassade mit Louis-Seize-Dekor auf älterem Bau, 1894-95 von Martin Dülfer.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Amalienstraße 40
990 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1881
Türkenstraße 55
994 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1881.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1896
Kreittmayrstraße 19
994 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pappenheimstraße 11
994 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Tunierhaus

Erstellung: 0

995 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pappenheimstraße 13
996 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Theatinerstraße 32
997 m
Wohn- und Geschäftshaus, mit (zur Residenzstraße verbindender) sog. Theatiner-Passage, 1954/55 von Jean Ehrhard, und mit Theatiner-Filmkunst-Lichtspieltheater, 1956 von Hanns Atzenbeck

Hofgartentor

Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1818
Hofgarten
998 m
<p>Das Hofgartentor am Odeonsplatz in München, erbaut von 1816 bis 1818 unter König Ludwig I., wurde von Leo von Klenze im Stil eines römischen Triumphbogens gestaltet. Es ehrt König Max Joseph, Ludwigs Vater, mit Medaillons an den Säulen, die von Lorbeerkränzen und bayerischen Löwen geschmückt sind. Ursprünglich waren Skulpturen für die Nischen geplant, die jedoch nie umgesetzt wurden. Auf dem Dach des Tors befinden sich Bleitrophäen von Ernst Mayer und an der Fassade Genienreliefs zu Kunst, Landwirtschaft, Wissenschaft und Kriegswesen. Das Tor markiert den Eingang zur Hofgartenstraße und den Beginn der klassizistischen Umgestaltung Münchens. Heute ist die Hofgartenstraße größtenteils Fußgängerzone, mit begrenztem Verkehr ab der Alfons-Goppel-Straße.</p>

Wohn- und Geschäftshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Damenstiftstraße 12
999 m
<p>Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, um 1880; mit Madonnenrelief.</p>

Königsplatz

19 m 

The Blacklist / Die Schwarze Liste


21 m 

Lichtaktion im Kunstareal

Königsplatz 1

37 m 

Kronprinz Rupprecht von Bayern

Königsplatz

41 m 

Never Again


Südgiebel

Giebelfeld
1836
Königsplatz

97 m 

Südgiebel


Königsplatz

100 m 

Giovanni da Bologna

Königsplatz

100 m 

Kampfszene aus dem Bürgerkrieg

Karlstraße

102 m 

Homeless Jesus

Brienner Straße

106 m 

Infotafel

Brienner Straße

106 m 

Infotafel

Königsplatz

106 m 

Canova Antonio

Königsplatz

107 m 

Benvenuto Cellini

Königsplatz

108 m 

Hephaistos

Königsplatz

108 m 

Phidias

Königsplatz

108 m 

Perikles

Königsplatz

108 m 

Kaiser Hadrian

Königsplatz

108 m 

Prometheus

Königsplatz

108 m 

Daedalus

Königsplatz

111 m 

Ghiberti

Königsplatz

111 m 

Donatello

Königsplatz

111 m 

Peter Vischer

Königsplatz

111 m 

Michelangelo

Königsplatz

111 m 

Thorwaldsen Bertel

Königsplatz

111 m 

Rauch Daniel

Königsplatz

111 m 

Tenerani

Königsplatz

111 m 

Gibson

Königsplatz

111 m 

Ludwig von Schwanthaler

Max-Mannheimer-Platz

114 m 

Das Biotop auf dem Nazisockel

Karlstraße 34

116 m 

Benediktinerbrunnen


Königsplatz

123 m 

Griechenlands Befreiung

Schutt & Ehre

Installation
2022
Königsplatz

124 m 

Schutt & Ehre

Königsplatz

125 m 

Versammlung und Schwur der Griechen

Karlstraße 34

127 m 

Gedenktafel - Daniel Bonifatius Haneberg

Königsplatz

127 m 

Glypthotek

Karlstraße 34

139 m 

Apokalyptische Frau

Pietá

Skullptur
0
Karlstraße 34

139 m 

Pietá

Königsplatz

152 m 

Martin von Wagner

Karlstraße 34

154 m 

St. Benedikt

Altar


1974
Karlstraße 34

155 m 

Altar

Luisenstraße

166 m 

Der Frosch

Luisenstraße

166 m 

Die Schildkröte

Luisenstraße

166 m 

Der Assistent

Luisenstraße

167 m 

OEZ-Anschlag - München erinnern!


Luisenstraße 33

172 m 

Wieherndes Pferd

Relief

Relief
0

173 m 

Relief

Luisenstraße 33

173 m 

Große Kugelkopf Säule

Luisenstraße

175 m 

Rosebud

Luisenstraße 33

182 m 

Lenbachbrunnen

Luisenstraße

186 m 

Finnischer Granit, gespalten

Georg Friedrich Ziebland

Büste Schlußstein
0
Karlstraße

187 m 

Georg Friedrich Ziebland

Böcklin Arnold

Gedenktafel
0
Karlstraße 32

188 m 

Böcklin Arnold

Luisenstraße 33

189 m 

Figuren von Max Ernst

Arcisstraße 12

189 m 

Büste - Max Reger

Königsplatz

189 m 

Hier wohnte …

Arcisstraße

191 m 

Gedenktafel - Münchner Abkommen

Herbst


1886
Luisenstraße

192 m 

Herbst

Luisenstraße 27

192 m 

Rhaetenhaus - Kurfürst Maximilian I.

Luisenstraße

192 m 

Gedenktafel - Lenbachhaus

Luisenstraße

193 m 

Grosses Windspiel

Luisenstraße 33

193 m 

Herkulesknabe mit Keule

Luisenstraße

195 m 

Torso I

Luisenstraße

196 m 

Skulpturen - Lenbachgarten

Luisenstraße 37

196 m 

Großes Votiv K

Luisenstraße

196 m 

Gehende

Luisenstraße

204 m 

Stehender Jüngling

Luisenstraße

210 m 

Büste - Lenbachgarten

Luisenstraße

210 m 

Hochzeit

Luisenstraße

211 m 

Brunnen - Lenbachgarten

Brienner Straße

213 m 

Fliegen und Ratten

Luisenstraße

219 m 

Badende Frauen

Karlstraße 27

219 m 

Panta rhei - Brunnen

Brienner Straße 37

224 m 

Gedenktafel - Richard Wagner

Luisenstraße

238 m 

Büste - Albert Maucher

Denker

Bronze Statue
1958
Karlstraße

240 m 

Denker

Brienner Straße 39

242 m 

Büste - Fritz Gerlich

Isar-Amper-Werke

Gedenktafel
1952
Brienner Straße 40

245 m 

Isar-Amper-Werke

Richard-Wagner-Straße

248 m 

Gedenktafel - Wohnhaus Anton Hess

Arcisstraße 17

264 m 

Große Landschaft I

Wandgrafik

Grafik
2015
Barer Straße 19

268 m 

Wandgrafik

Brunnenskulptur

Brunnen
1964
Karlstraße

288 m 

Brunnenskulptur

Obelisk

Obelisk
1833
Karolinenplatz

296 m 

Obelisk

Arcisstraße

297 m 

Luminous Link

Karlstraße 14

306 m 

Franz von Kobell

Gabelsbergerstrße

310 m 

Perspektivwechsel - Das nackte Leben

Barer Straße 21

324 m 

Steinerner Baum

Karlstraße 6

325 m 

Martius

Gabelsbergerstraße

325 m 

Present Continuous


Never Ever

Installation
2012
Barer Straße 21

334 m 

Never Ever

Luisenstraße 37

334 m 

Nuklidentür

Augustenstraße 21

338 m 

Geburtshaus Eugen Roth

Gabelsbergerstraße

343 m 

Der Goldene Engel


Bernd-Eichinger-Platz

355 m 

Stern für Helmut Jedele

Bernd-Eichinger-Platz

355 m 

Stern für Helmut Oeller

Bernd-Eichinger-Platz

355 m 

Stern für Albert Scharf

Richard-Wagner-Straße 27

371 m 

Gedenktafel - Fritz Gerlich

Arcisstraße

388 m 

For Leonardo


390 m 

Kunstwerk


Arcisstraße

398 m 

Rossebändiger

Sophienstraße 7

405 m 

Relief - Malerei

Relief - Musik

Relief
1937
Sophienstraße 7

405 m 

Relief - Musik

Sophienstraße 7

405 m 

Relief - Bildhauerei

Sophienstraße 7

405 m 

Relief - Architektur

Syntopian Vagabond

Konfiguration
2025
Sophienstraße 7

409 m 

Syntopian Vagabond

Ottostraße 8

409 m 

Mädchen mit Krug


Arcisstraße 21

415 m 

Rossebändiger

Arcisstraße 21

417 m 

Große Blattfigur

Augustenstraße

421 m 

Bacchant auf dem Delphin

Brienner Straße 26

426 m 

Globus-Brunnen

Karl-Stützel-Platz

426 m 

Der Ring

Arcisstraße

429 m 

Vitruvius

Arcisstraße 21

436 m 

Brunnen

Kriegerdenkmal

Gedenktafel
0
Luisenstraße 29

438 m 

Kriegerdenkmal

Barer Straße

439 m 

Franz Xaver Gabelsberger

Karlstraße 49

443 m 

Gedenktafel - Franz Xaver Baader

Barer Straße 27

449 m 

Trojanisches Pferd

Elisenstraße

457 m 

Neptunbrunnen

Elisenstraße

458 m 

Maria Luiko, Trauernde, 1938


470 m 

Kunstwerk

Totem


2024
Elisenstraße

472 m 

Totem

Max-Joseph-Straße 2

475 m 

Vernetzungen

Briennerstraße 23

475 m 

Windspiele-Brunnen

Arcisstraße

478 m 

Alte Pinakothek

Maximiliansplatz

482 m 

Johann Wolfgang von Goethe

Theresienstraße

486 m 

DIVENIRE

Gabelsbergerstraße 25

489 m 

Franz Xaver Gabelsberger

Prielmayerstraße

495 m 

Freier Wille

Prielmayerstraße

495 m 

Freies Recht

Barer Straße 27

505 m 

Große Biga

Windspiel

Brunnen
1935
Brienner Straße 23

509 m 

Windspiel

SUUM CUIQUE TRIBUE

Architekturplastik
0
Elisenstraße

509 m 

SUUM CUIQUE TRIBUE

Türkenstraße 7

509 m 

Kaims Tonhalle

Prielmayerstraße

510 m 

Rechtsstärke

Prielmayerstraße

513 m 

Rechtsmacht

Prielmayerstraße

513 m 

Standfigur - Prinzregent Liutpold

Prielmayerstraße

514 m 

Saal 253 - Willkür im Namen des Deutschen Volkes

NEMINEM LAEDE

Architekturplastik
0
Elisenstraße

514 m 

NEMINEM LAEDE


Prielmayerstraße

518 m 

Beweis

HONESTE VIVE

Architekturplastik
0
Elisenstraße

518 m 

HONESTE VIVE

Prielmayerstraße

520 m 

Milderung

Brienner Straße

522 m 

Wittelsbacher Palais

Prielmayerstraße

524 m 

Roland

Brienner Straße 19

528 m 

Schack-Galerie

Niobe


1974
Barer Straße 27

531 m 

Niobe

Prielmayerstraße

534 m 

Verteidigung

Barer Straße

535 m 

Buscando la Luz

Theresienstraße

536 m 

Doppelsäule 23/70

Lenbachplatz

538 m 

Wittelsbacher Brunnen

Prielmayerstraße

539 m 

Anklage



Barer Straße 29

546 m 

Zweiteilige liegende Figur

Elisenstraße 1

550 m 

Gedenktafel - Clemensschlössl

Prielmeierstrasse

553 m 

Gedenktafel - Jüdische Rechtsanwälte

Prielmayerstraße

558 m 

Justizpalast

Brienner Straße 20

562 m 

Ein Ort. Seine Geschichte

Prielmyerstraße

563 m 

Redekunst

Dachauer Straße

565 m 

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn

Stiegelmaierplatz

566 m 

Löwe auf der Terrasse des Löwenbräukellers

Theresienstraße

567 m 

Zueinander

Prielmayerstraße

567 m 

Schreibkunst

Maximiliansplatz

568 m 

Denkmal für Max von Pettenkofer

Prielmayerstraße

569 m 

Gedenktafel - Pater Rupert Mayer SJ

Prielmayerstraße

569 m 

Gedenktafel - Weiße Rose

Prielmayerstraße

569 m 

Strafe

Prielmayerstraße

569 m 

Freispruch

Ottostraße

569 m 

Pfalzstein

Nornenbrunnen

Brunnen
1907
Maximiliansplatz

570 m 

Nornenbrunnen

Prielmayerstraße

570 m 

Geschwister Scholl

Barer Straße

570 m 

Synagoge

Prielmayerstraße

572 m 

Pater Rupert Mayer


Prielmayerstraße

574 m 

Rechtshilfe

Theresienstraße

574 m 

Georg Simon Ohm

Exekutive

Architekturplastik
0
Karlsplatz

575 m 

Exekutive

Prielmayerstraße

576 m 

Kronos

Gaberlsbergerstraße

576 m 

Fliegender Mann

Prielmayerstraße

576 m 

Selbsterkenntnis

Prielmayerstraße

576 m 

Friedfertigkeit

Zwei weibliche Figuren

Architekturplastik
0
Prielmayerstraße

578 m 

Zwei weibliche Figuren

Prielmyerstraße

579 m 

Justitia - Gerechtigkeit


580 m 

Futuro-Haus

Prielmayerstraße

581 m 

Zwei weibliche Figuren mit den zehn Geboten

Legislative

Architekturplastik
0
Karlsplatz

581 m 

Legislative

Prielmayerstraße

582 m 

Merkur

Prielmayerstraße

582 m 

Forschung

Brunnen

Brunnen
0
Seidlstraße 18

582 m 

Brunnen

Prielmayerstraße

583 m 

Protokoll eines Justizversagens

Prielmayerstraße

584 m 

Rechtschutz

Stier als Sitzplastik

Sitzplastik
1957
Lenbachplatz 7

584 m 

Stier als Sitzplastik

Prielmayerstraße

584 m 

Zwei weibliche Figuren mit Buch

Prielmayerstraße

586 m 

Wahrheit

Theresienstraße

588 m 

Grosse Liegende

Maximiliansplatz

592 m 

Justus von Liebig

Seidlstraße 18

594 m 

Ateliergebäude Gabriel von Seidl

Mariane-von-Werefkin-Weg

597 m 

Münchner Kugel

Rudi-Hierl-Platz


600 m 

Gondel Brunnen

Maximiliansplatz

601 m 

Karl-Amadeus-Hartmann-Gedächtnisbrunnen

Prielmayerstraße

606 m 

Hinterlist

Brunnen

Brunnen
0
Seidlstraße 18

606 m 

Brunnen


Glasbrunnen

Brunnen
1985
Brienner Straße 18

616 m 

Glasbrunnen

Maxburgstraße

618 m 

Konrad-Dreher-Brunnen

Maximiliansplatz

619 m 

Grottenbrunnen

Maximiliansplatz

620 m 

Karl von Effner

Barer Straße 27

621 m 

Miracolo

Pacellistraße 14

623 m 

Gedenktafel

Rochusstraße 19

623 m 

Sebastian Sedelmair

Karlsplatz

624 m 

Johann Wolfgang von Goethe

Oscar-von-Miller-Ring 3

625 m 

Relief - Haus des Bieres - Gilgamesh

Rochusstraße

633 m 

Gedenktafel - Rochusspital

Oskar-von-Miller-Ring

633 m 

Bierbrunnen

Schützenstraße

634 m 

Relief Fuhrwerk

Aglaia


1961
Theresienstraße

635 m 

Aglaia

Herzog-Max-Straße

635 m 

Gedenkstein - Hauptsynagoge

Marsstraße

636 m 

Kunstwerk

Maxburgstraße 4

639 m 

Engel mit Weltkugel

Nymphenburger Straße 3

642 m 

Daniel in der Löwengrube

Maxburgstraße

643 m 

Das Paar

Maximiliansplatz

644 m 

Schiller-Denkmal


Barer Straße 29

645 m 

Kontinente


Schützenstraße 12

649 m 

Myrthenbrunnen

Adler mit Reiher

Baupalstik
0
Schützenstraße

650 m 

Adler mit Reiher

Prannerstraße 15

653 m 

Gedenktafel - Lauffinger Haus

Türkenstraße

654 m 

Large Red Sphere

Gabelsbergerstraße 1

654 m 

Löwe

Pacellistraße 6

655 m 

Dreifaltigkeitskirche - Gedenktafel

Pacellistraße 6

655 m 

Dreifaltigkeitskirche - Gedenktafel


Pacellistraße 6

657 m 

Dreifaltigkeitskirche

Türkenstraße 17

658 m 

Türkentor

Pacellistraße 12

658 m 

Gedenktafel  - Maria Anna Lindmayr

Pacellistraße

658 m 

Hl. Michael

Heßstraße

658 m 

Steinprisma und Steinriegel

Pacellistraße

659 m 

Kriegerdenkmal

Seidlstraße

660 m 

Kunstwerk

Pacellistraße

662 m 

Schalenbrunnen

Türkenstraße 17

663 m 

Wappenkartusche am Türkentor

Steinickeweg 7

663 m 

Geschwister Scholl

Rochusstraße 7

667 m 

Büste von Herzog Maximilian Philipp

Lenbachplatz 7

672 m 

Moses-Brunnen

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

673 m 

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

Bahnhofplatz

675 m 

Plattenmosaik

Gabelsbergerstraße

677 m 

Gedenktafel - Karl Richter

Schleißheimer Straße 34

678 m 

Gedenktafel - Wohnort Adolf Hitler

Heßstraße

678 m 

Zierbrunnen aus Nagelfluh

Heßstraße

679 m 

Kunstwerk

Relief

Relief
0
Maximiliansplatz 13

680 m 

Relief

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

682 m 

Mahnmal - Sinti und Roma

Bahnhofsplatz 1

682 m 

Heinrich Gerber

Barer Straße 29

683 m 

Große Zwei V

Georg Lankensperger

Gedenktafel
1982
Pacellistraße 8

684 m 

Georg Lankensperger

Bahnhofsplatz

685 m 

Gedenkhalle - Bahnsteighalle

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

686 m 

Denkmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft

Maximiliansplatz 13

687 m 

Relief am Haus Maximiliansplatz 13

Karlsplatz

688 m 

Springbrunnen am Stachus

Oskar-von-Miller-Ring 18

703 m 

Lichtpartitur



Karlsplatz

711 m 

Neuhauser-Thor

Prannerstraße 8

712 m 

Orte der Demokratie - Prannerstraße

Bayerstraße

712 m 

Gedenktafel - Kurt Eisner

Neuhauser Straße

714 m 

Kapellmeister Sulzbeck


Prannerstraße 8

715 m 

Gedenktafel ehemaliger Landtag

Karlsplatz

716 m 

Schalen-Brunnen

Neuhauser Straße

717 m 

Franz Xaver Krenkl

Brunnenbuberl

Brunnen
1895
Neuhauser Straße 20

718 m 

Brunnenbuberl

Neuhauser Straße

720 m 

Herbert Jensen

Neuhauser Straße

721 m 

Hofnarr Prangerl

Maxburgstraße 2

721 m 

Heiliger Korbinian

Werner-von-Siemens-Straße

723 m 

The Wings

Neuhauser Straße

724 m 

Karls-Thor

Brienner Straße 12

724 m 

Quardersteinbrunnen Brienner Straße

Neuhauser Straße 18

725 m 

Giebelbekrönung Kaufhaus Oberpollinger

Heßstraße 26

728 m 

Brunnen Diakoniewerk

Bayerstraße 15

733 m 

Mathäser-Bräu

Neuhauser Straße

735 m 

Harmonia

Brienner Straße 13

735 m 

Prinzregent-Luitpold-Brunnen

Heßstraße 3

735 m 

Sockelobjekt

Heßstraße 3

735 m 

Fassadenskulptur

Neuhauser Straße 18

738 m 

Hammonia

Neuhauser Straße 18

738 m 

Hanse-Koggen

Bayerstraße 21

744 m 

Rheinhof

Schraudolphstraße 1

746 m 

Gedenktafel - Ellen Ammann

Neuhauser Straße

746 m 

Pater Rupert Mayer

Rundfunkplatz

746 m 

Brunnenanlage am Rundfunkplatz

Promenadeplatz

748 m 

Wiguläus Kreittmayr

Brienner Straße 11

751 m 

Brunnen fürs Leben

Neuhauser Straße

752 m 

Schutzengel

Promenadeplatz 21

752 m 

Kalteneggerbräu

Maxburgstraße 1

754 m 

Rupert Mayer

Jungfernturmstraße

756 m 

Gedenktafel - Jungfernturm


Promenadeplatz

762 m 

Tafeln zur Geschichte des Geldes


Promenadeplatz

762 m 

Augustalis - Goldmünze 1215-1250

Promenadeplatz

762 m 

Keltisch 2. Jhr. v. Chr.

Promenadeplatz

762 m 

China - Pu Münze / Tao Messermunze

Promenadeplatz

762 m 

Azteken / Inka


Promenadeplatz

762 m 

Goldgewichte der Aschanti

Promenadeplatz

762 m 

Kaiser Friedrich - 1152 / 1190

Promenadeplatz

762 m 

Jacob Fugger

Promenadeplatz

762 m 

naturalwirtschaft ägypten



1961


1960
Promenadeplatz

762 m 

1961

Theresienstraße 46

768 m 

Gedenktafel - Hans Carossa

Kaufingerstraße

771 m 

Archäologie München - Tafel 12

Promenadeplatz

771 m 

Lorenz von Westenrieder

Tür


1985
Rundfunkplatz

772 m 

Tür

Maxburgstraße

772 m 

Gedenktafel - Maltheser

Maxburgstraße

773 m 

Theodovalde (Agilofinger)

Promenadeplatz

774 m 

Christoph Willibald Gluck

Maxburgstraße

776 m 

Theodo (Agilofinger)

Theresienstraße 46

776 m 

Wilhelm Bauer

Maxburgstraße

777 m 

Otto (Agilofinger)

Schlosserstraße 2

779 m 

Rodenstock

Maxburgstraße

780 m 

Kaiser Maximilian I. von Habsburg

Maxburgstraße

782 m 

Ruprecht von der Pfalz

Promenadeplatz 15

784 m 

Johann Baptist Gunetzrhainer

Neuhauser Straße

787 m 

Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais

Neuhauser Straße 23

788 m 

Kandelaber

Salvatorplatz

789 m 

Strassen Namen Leuchten

Salvatorplatz

789 m 

Gedenktafel - Schulhaus/Markthalle

Sandstraße

789 m 

Fischmarktbrunnen

Maria Magdalena

Skulptur
1595
Neuhauser Straße 23

792 m 

Maria Magdalena

Salvatorplatz

793 m 

Gottesacker Frauenkirche

Neuhauser Straße 8

793 m 

Alte Akademie Gedenktafel III

Neuhauser Straße 33

794 m 

Gottfried Keller

Löwengrube 1

798 m 

Raff Anton

Wittelsbacherplatz 1

799 m 

Arcor-Palais

Neuhauser Straße 52

800 m 

Wolfgang Miller

Promenadeplatz

800 m 

 Bubblesplatz

Neuhauser Straße 51

800 m 

Max von Pettenkofer

Promenadeplatz 9

801 m 

Bronzestandbild für Kurfürst Maximilian II. Emanuel

Neuhauser Straße 51

801 m 

Akademie der Wissenschaften

Barer Straße 37

803 m 

Oskar Maria Graf

Salvatorplatz

808 m 

Gedenktafel - Salvatorkirche

Salvatorplatz

809 m 

Gedenktafel - Salvatorkirche

Ettstraße 2

810 m 

19. Heitere Spiele auf Kosten der Sicherheit?

Neuhauser Straße 8

811 m 

Alte Akademie - Gedenktafel 1

Neuhauser Straße 8

811 m 

Alte Akademie - Gedenktafel 2

Neuhauser Straße

812 m 

Richard-Strauss-Brunnen

Neuhauser Straße 23

812 m 

Gruftplatte Herzog Wilhelm V.

Bayerstraße 10

813 m 

5. München ist Einwanderungsstadt

Wittelsbacherplatz

815 m 

Schöner Wohnen


Neuhauser Straße

817 m 

St. Michael

Promenadeplatz 9

818 m 

Aufsteigendes Pferd mit Reiter

Promenadeplatz 4

819 m 

Franz Graf von Pocci

Sandstraße 45

819 m 

Gedenktafel - Lena Christ

Salvatorplatz 1

821 m 

Oskar Maria Graf-Denkmal

Schellingstraße 79

822 m 

Gedenktafel - Frieb

Hermann Frieb

Gedenktafel
1987
Schellingstraße 79

822 m 

Hermann Frieb

Wittelsbacherplatz

824 m 

4th Plinth Munich

Nymphenburger Straße

824 m 

Grundgesetz

Salvatorstraße

825 m 

Relief - Otto I. König von Bayern

Salvatorstraße

826 m 

Relief - König Otto

Herzogspitalstraße

827 m 

Großer sitzender weiblicher Torso

Löwengrube

827 m 

Relief - Salus Puploa

Orlando di Lasso

Bronzestandbild
1849
Promenadeplatz

828 m 

Orlando di Lasso

Neuhauser Straße 52

829 m 

Christus Salvator

Neuhauser Straße 52

829 m 

Otto (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52

829 m 

Theodo (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52

829 m 

Theodovalde (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52

829 m 

Tassilo (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52

829 m 

Otto I. von Wittelsbach

Neuhauser Straße 52

829 m 

Kaiser Karl der Große

Neuhauser Straße 52

829 m 

Christoph von Dänemark und Norwegen

Neuhauser Straße 52

829 m 

Herzog Albrecht IV. der Weise

Neuhauser Straße 52

829 m 

Rupprecht von der Pfalz

Neuhauser Straße 52

829 m 

Kaiser Maximilian I. von Habsburg

Neuhauser Straße 52

829 m 

Kaiser Ludwig der Bayer

Neuhauser Straße 52

829 m 

Herzog Albrecht V.

Neuhauser Straße 52

829 m 

Herzog Wilhelm V.

Neuhauser Straße 52

829 m 

Kaiser Karl V. von Habsburg

Neuhauser Straße 52

829 m 

Kaiser Ferdinand I. von Habsburg

Neuhauser Straße 52

829 m 

Erzengel Michael

Neuhauser Straße 52

829 m 

Infantrie-Regiment Nr. 1

Herzog-Wilhelm-Straße

830 m 

ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht

Kardinal-Faulhaber-Straße

830 m 

Relief - Maximilian II. König von Bayern

Kardinal-Faulhaber-Straße

831 m 

Tugend & Fleiß

Salvatorplatz 17

832 m 

Gedenktafel - Salvatorkirche

Löwengrube

832 m 

Die sechs Todsünden der Polizei

Salvatorkirche

Gedenktafel
0
Salvatorplatz

833 m 

Salvatorkirche

Neuhauser Straße 52

834 m 

Infantrie-Regiment Nr. 1

Neuhauser Straße

834 m 

Kriegerdenkmal

Maßmannstraße

834 m 

Oberwiesenfeld

Wittelsbacherplatz

834 m 

Reiterdenkmal für Kurfürst Maximilian I.

Neuhauser Straße

834 m 

Weihwasserengel

Neuhauser Straße

834 m 

Kantelaber

Kardinal-Faulhaber-Straße 1

834 m 

Prinzregent in der ehemaligen königlichen Filialbank

Prannerstraße

835 m 

Relief - König Ludwig II. von Bayern

Kardinal-Faulhaber-Straße

835 m 

Landwirtschaft

Marsstraße 46

837 m 

Burgfriedensäule - Marsstraße

Kardinal-Faulhaber-Straße

838 m 

Relief - Prinregent Luitpold

Nymphenburger Straße

838 m 

»künstlerische Intervention«

Industrie

Skulptur
0
Kardinal-Faulhaber-Straße

839 m 

Industrie

Kardinal-Faulhaber-Straße

839 m 

Hermes

Neuhauser Straße 6

839 m 

Ahnentafel des Hauses Wittelsbach

Neuhauser Straße 23

841 m 

Bayerisches Wappen

Löwengrube

842 m 

Gedenktafel - Johann Jäger

Kardinal-Faulhaber-Straße

842 m 

Relief - Ludwig I. König von Bayern

Hopfenstraße

843 m 

Würfelbrunnen

Augustinerstock

Gedenktafel
1913
Ettstraße 2

844 m 

Augustinerstock

Herzogspitalstraße 13

844 m 

Inschrift - Clemens Brentano

Herzogspitalstraße 13

845 m 

Gedenktafel - Clemens Brentano

Kardinal-Faulhaber-Straße 15

846 m 

Pfründhaus

Hopfenstraße

848 m 

Ehemalige Königliches Verkehrsministerium

Wandmalerei

Wandmalerei
0
Heßstraße 70

849 m 

Wandmalerei

Bulle und Bär

Bronzeskulptur
0
Hopfenstraße

852 m 

Bulle und Bär

Promenadeplatz

853 m 

Standbild von Maximilan von Montgelas


Kardinal-Faulhaber-Straße 7

855 m 

Erzengel Gabriel mit Madonna

Herzogspitalstraße 11

856 m 

Johann Georg Edlinger

Promenadeplatz

858 m 

Maximilian von Montgelas

Kurt Eisner

Bodenplatte
1989
Kardinal-Faulhaber-Straße 14

859 m 

Kurt Eisner

Eisner Kurt

Gedenktafel
1976
Promenadeplatz

860 m 

Eisner Kurt

Löwengrube 25

862 m 

Johann Jäger


863 m 

PS (Horsepower)

Kardinal-Faulhaber-Straße 12

866 m 

Portia-Palais

Bayerpostbrunnen

Brunnen
2004
Bayerstraße 12

869 m 

Bayerpostbrunnen

Herzogspitalstraße 12

869 m 

Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew

Ellen Ammann

Gedenktafel
2023
Schellingstraße 47

871 m 

Ellen Ammann

Kardinal-Döpfner-Straße 2

874 m 

Hockende

Herzogspitalstraße 7

875 m 

Eisengitter mit den apokalyptischen Engeln

Fürstenstraße 13

876 m 

Vögel-Brunnens


Neuhauser Straße 11

885 m 

Pschorr-Bräu

Neuhauser Straße 11

885 m 

Pschorr-Bräu

Odeonsplatz 3

886 m 

Brunnen im Hof des Innenministeriums



Odeonsplatz 4

893 m 

Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)

Rheinberger Josef

Gedenktafel
1909
Fürstenstraße 6

894 m 

Rheinberger Josef

Liegendes Kreuz

Brunnen
1955
Herzogspitalstraße 7

898 m 

Liegendes Kreuz

Johann Petzmayer

Gedenktafel
1903
Fürstenstraße 10

899 m 

Johann Petzmayer

Ferdinand Maßmann

Gedenktafel
1828
Maßmannplatz

900 m 

Ferdinand Maßmann

Herzogspitalstraße 5

902 m 

Barthsches Seelhaus

Herzogspitalstraße 7

902 m 

Glasgemälde mit Kreuzmotiv

Arcisstraße

903 m 

Trauernde

Denkmal Sinti und Roma

Bodendenkmal
2023
Frauenplatz

904 m 

Denkmal Sinti und Roma

Augustinerstraße

904 m 

Vier Wasserbecken

Arcisstraße

906 m 

Künstlergrab - Detail

Künstlergrab - Detail

Bronzerelief
1878
Arcisstraße

906 m 

Künstlergrab - Detail


Odeonsplatz

907 m 

Gedenktafel - Odeon


Schillerstraße 11

909 m 

Gedenkstele für Corinna Tartarotti

Maffeistraße

910 m 

Gedenktafel - Loden-Frey (mit Gedächtnislücken)

Theatinerstraße

914 m 

Theatinerkirche

Neuhauser Straße 2

915 m 

Gedenktafel - Augustinerkirche

Frauenplatz

915 m 

Bronzemodell Altstadt

Arcisstraße

916 m 

Trauernde

Odeonsplatz 2

916 m 

Z-Antl-Brunnen

Schalenbrunnen

Brunnen
1951
Brienner Straße 1

916 m 

Schalenbrunnen

Waller


1982
Neuhauser Straße 2

917 m 

Waller

Neuhauser Straße 2

920 m 

Sitzender Keiler

Theatinerstraße 22

921 m 

Konkave und konvexe Form

Salvatorstraße 3

922 m 

Tauben-Marie-Brunnen

Frauenplatz

922 m 

Wasserpilze-Brunnen



Bayerstraße

931 m 

Geöffnete Granite II

Frauenplatz

932 m 

Bronzerelief - Ratzinger

Richard Strauss

Gedenktafel
1963
Altheimer Eck 16

933 m 

Richard Strauss

Altheimer Eck

933 m 

Richard Strauss

Frauenplatz

934 m 

St.-Benno-Brunnen

Windenmacherstraße

934 m 

Joseph Anton von Destouches

Frauenplatz 1

934 m 

Thronender Papst Pius X



Windenmacherstraße

936 m 

Gedenktafel - Jörg von Halsbach (Ganghofer)

Arcisstraße

937 m 

Medaillion - Grab von Julius Braun

Odeonsplatz

938 m 

Reiterstandbild König Ludwig I.

Chmielowski Adam

Gedenktafel
1986
Schwanthalerstraße 28

938 m 

Chmielowski Adam

Odeonsplatz

941 m 

Allegorie - Religion

Odeonsplatz

941 m 

Allegorie - Kunst

Odeonsplatz

941 m 

Allegorie - Poesie

Odeonsplatz

941 m 

Allegorie - Industrie

Kaufingerstraße

942 m 

Kaufingertor

Sphere


2003
Theatinerstraße 16

942 m 

Sphere

Frauenplatz

946 m 

Ölbergszene - Frauenkirche


947 m 

Domfenster

Theatinerstraße

947 m 

Hl. Ferdinand III. Kastilien

Theatinerstraße

947 m 

Weiheinschrift - Theatinerkirche

Maffeistraße 3

947 m 

Jeder Ort ist heterotopisch

Frauenplatz

947 m 

Teufelstritt

Theatinerstraße

947 m 

Kurfürst Ferdinand Maria

Theatinerstraße

947 m 

St. Maximilian

Windenmacherstraße

948 m 

Joseph Anton von Destouches



Windenmacherstraße

949 m 

Gedenktafel - Ludwig von Schwanthaler


Supraporte

Glasurkeramik
0

950 m 

Supraporte

Theatinerstraße

950 m 

Hl. Adelheid von Burgund

Theatinerstraße

950 m 

St. Kajetan

Kaufingerstraße 28

951 m 

Gedenktafel - Schöner Turm

Frauenplatz 1

952 m 

Papst Johannes Pauls II.

Theobald Böhm

Gedenktafel
1964
Altheimer Eck 15

953 m 

Theobald Böhm

Altheimer Eck 15

953 m 

Damenstift

Frauenplatz

954 m 

Gedenktafel - Martin Frey

Frauenkirche

954 m 

Paumann Conrad

Frauenplatz

955 m 

Grabmal für Erzbischof Antonius von Thoma

Frauenplatz

955 m 

Jörg von Halspach



Frauenplatz

957 m 

Kriegerdenkmal

Faunbrunnen

Brunnen
1896
Schwanthalerstraße 13

957 m 

Faunbrunnen


Frauenplatz

958 m 

Kenotaph - Kaiser Ludwig der Bayer




Frauenplatz

958 m 

Wappenschild Herzog Albrecht V.

Frauenplatz

958 m 

Wappenschild Herzog Wilhelm IV.


Schäfflerstraße 2

958 m 

Börse

Frauenplatz

959 m 

Herzog Albrecht V.

Frauenplatz

959 m 

Grabwächter 1

Frauenplatz

959 m 

Grabwächter 2

Frauenplatz

959 m 

Grabwächter 3

Frauenplatz

959 m 

Grabwächter 4

Altheimer Eck 15

960 m 

Altheimer Eck

Frauenplatz

960 m 

Kriegerdenkmal

Frauenplatz

962 m 

Kriegerdenkmal

Apokalypse-Fenster

Glasfenster
0

962 m 

Apokalypse-Fenster

Frauenplatz

963 m 

Grabstein von Johann Tulbeck

Frauenplatz

963 m 

Herzog Albrecht V.

Frauenplatz

963 m 

Herzog Wilhelm IV. von Bayern

Nymphenburger Straße

966 m 

Löwe

Damenstiftstraße 3

967 m 

Tauben-Brunnen

Frauenplatz

967 m 

Frauenkirche - Votivtafel Herzog Sigmund

Kaufingerstraße 15

967 m 

Ettaler Klosterhof

Frauenplatz

967 m 

Ludwig Berberich

Odeonsplatz

968 m 

Carl Philipp von Wrede

Frauenplatz

968 m 

Kenotaph Döpfner


Odeonsplatz

970 m 

Kriegerdenkmal

Frauenplatz

971 m 

Frauenkirche - Kriegerdenkmal

Damenstiftstraße 8

971 m 

St.-Georgs-Brunnen

Odeonsplatz

972 m 

It


Odeonsplatz

974 m 

Fahnenstangen

Frauenplatz

974 m 

Frauenkirche

Theresienstraße 9

975 m 

Schmeller Johann Andreas


Wirbel


1978
Goethestraße 12

976 m 

Wirbel

Frauenplatz 13

977 m 

Wolfgang Amadeus Mozart

Odeonsplatz

978 m 

Mosaik im U-Bahnhof Odeonsplatz

Odeonsplatz

980 m 

Feldherrnhalle

Odeonsplatz

980 m 

Feldzug 1870/71

Odeonsplatz

981 m 

Bayerisches Armeedenkmal

Theatinerstraße 12

982 m 

Johann Ulrich Loth


982 m 

Zwei Löwen

Residenzstraße

983 m 

Feldherrnhalle - Wappen

Residenzstraße

983 m 

Feldherrnhalle - Wappen

Bayerstraße

983 m 

Brunnen

Theatinerstraße 10

985 m 

Gedenktafel - Hans Mielich


Liebfrauengasse

988 m 

Liebfrauengäßchen

Argumente (Drückebergergasse)

Bodeninstallation aus Bronze
1995
Viscardigasse

988 m 

Argumente (Drückebergergasse)

Gedenktafel für Sissy

Gedenktafel
2001
Ludwigstraße 13

989 m 

Gedenktafel für Sissy

St. Benno

Büste
1602
Frauenplatz

989 m 

St. Benno

Odeonsplatz

991 m 

Bodenplatte für die getöteten Landespolizisten

Odeonsplatz

992 m 

Kriegerdenkmal 1870/71


Feldherr Tilly

Statue
1844
Odeonsplatz

992 m 

Feldherr Tilly

Odeonsplatz

993 m 

22. „Olympischer Sommer“

Residenzstraße

994 m 

Archäologie München - Tafel 1

Hofgartenstraße

996 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3


Hofgartenstraße

997 m 

Genien - Hofgartentor

Hofgartenstraße

997 m 

Genien - Hofgartentor

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15

Hofgartenstraße

997 m 

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16

Juden kehrt zurück

Gedenktafel
1990
Residenzstraße

997 m 

Juden kehrt zurück

Marsstraße 37

998 m 

Kindersterne

Josephspitalstraße 6

998 m 

Knabe mit Murmeltier

Hofgartenstraße

998 m 

Kriegswesen

Hofgartenstraße

998 m 

Landwirtschaft

Kunst


1818
Hofgartenstraße

998 m 

Kunst

Hofgartenstraße

998 m 

Wissenschaft

Frauenplatz 1

999 m 

Ephitaph - Franz Joseph von Stein


Residenzstraße 27

1,00 km 

Gedenktafel - Residenzstraße 27

Frauenplatz

1,00 km 

Heart - Durchlöchertes Herz

4
Max-Mannheimer-Platz 1
176 m


4
Max-Mannheimer-Platz 1
176 m


3
Arcisstraße 12
280 m


3
Arcisstraße 12
280 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m


5
Richard-Wagner-Straße 11
296 m


3
Gabelsbergerstraße 35
297 m


3
Gabelsbergerstraße 35
297 m


4
Gabelsbergerstraße 35
320 m


4
Gabelsbergerstraße 35
320 m


4
Gabelsbergerstraße 35
320 m


4
Gabelsbergerstraße 35
320 m


4
Gabelsbergerstraße 35
320 m


4
Gabelsbergerstraße 35
320 m


4
Gabelsbergerstraße 35
320 m


4
Gabelsbergerstraße 35
320 m


4
Gabelsbergerstraße 35
320 m


4
Gabelsbergerstraße 35
320 m


4
Augustenstraße 40
328 m


4
Augustenstraße 11
355 m


4
Augustenstraße 11
355 m


4
Richard-Wagner-Straße 27
371 m


3
Sophienstraße 7
396 m


3
Sophienstraße 7
396 m


3
Sophienstraße 7
396 m


4
Prinz-Ludwig-Straße 9
397 m


4
Prinz-Ludwig-Straße 9
397 m


4
Prinz-Ludwig-Straße 9
397 m


5
Karlstraße 49
447 m


5
Karlstraße 49
447 m


5
Karlstraße 49
447 m


5
Karlstraße 49
447 m


5
Karlstraße 49
447 m


5
Karlstraße 49
447 m


2
Luisenstraße 7
453 m


4
Brienner Straße 23
477 m


4
Brienner Straße 23
477 m


4
Steinheilstraße 17
490 m


4
Brienner Straße 59
500 m


4
Brienner Straße 59
500 m


4
Elisenstraße 5
505 m


4
Barerstraße 27
517 m


4
Barerstraße 27
517 m


4
Barerstraße 27
517 m


4
Barerstraße 27
517 m


4
Barerstraße 27
517 m


4
Barerstraße 27
517 m


4
Barerstraße 27
517 m


4
Barerstraße 27
517 m


4
Barerstraße 27
517 m


4
Barerstraße 27
517 m


5
Steinheilstraße 20
519 m


5
Steinheilstraße 20
519 m


5
Steinheilstraße 20
519 m


5
Steinheilstraße 20
519 m


5
Steinheilstraße 20
519 m


5
Steinheilstraße 20
519 m


5
Steinheilstraße 20
519 m


4
Rottmannstraße 20
549 m


4
Brienner Straße 18
577 m


4
Prielmayerstraße 7
592 m


4
Prielmayerstraße 7
592 m


4
Prielmayerstraße 7
592 m


4
Prielmayerstraße 7
592 m


4
Bahnhofplatz 7
592 m


4
Prielmayerstraße 7
592 m


4
Prielmayerstraße 7
592 m


4
Seidlstraße 9
619 m


4
Seidlstraße 9
619 m


4
Türkenstraße 17
651 m


4
Theresienstraße 60
679 m


4
Brienner Straße 14
686 m


4
Brienner Straße 14
686 m


4
Bahnhofpl. 1
694 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Karlsplatz 9
697 m


4
Arcisstraße 31
701 m


4
Türkenstraße 28
706 m


4
Türkenstraße 28
706 m


4
Türkenstraße 28
706 m


4
Arnulfstraße 32
715 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


4
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
721 m


3
Türkenstraße 26
723 m


3
Türkenstraße 26
723 m


3
Türkenstraße 26
723 m


3
Türkenstraße 26
725 m


1
Oskar-von-Miller-Ring 18
728 m


4
Heßstraße 37
738 m


4
Theresienstraße 146
769 m


3
Augustenstraße 98
810 m


3
Augustenstraße 98
810 m


4
Augustenstraße 98
810 m


3
Augustenstraße 100
813 m


4
Adolf-Kolping-Straße 10
818 m


4
Amalienstraße 18
826 m


4
Ettstraße 2
828 m


4
Ettstraße 2
828 m


4
Ettstraße 2
828 m


4
Ettstraße 2
828 m


4
Ettstraße 2
828 m


4
Ettstraße 2
828 m


4
Ettstraße 2
828 m


4
Ettstraße 2
828 m


4
Ettstraße 2
828 m


4
Ettstraße 2
828 m


4
Ettstraße 2
828 m


4
Ettstraße 2
828 m


3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
856 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
856 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
856 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
856 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

3
Herzog-Wilhelm-Straße 5
856 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Schillerstraße 14
883 m


4
Marienplatz 3
886 m


4
Odeonsplatz 3
886 m


4
Odeonsplatz 3
886 m


4
Odeonsplazu 3
886 m


4
Odeonsplatz 3
886 m


4
Odeonsplatz 3
886 m


4
Ettstraße 2
908 m


4
Ettstraße 2
908 m


4
Ettstraße 2
908 m


4
Ettstraße 2
908 m


4
Ettstraße 2
908 m


4
Ettstraße 2
908 m


4
Goethestraße 7
923 m


4
Schellingstraße 36
931 m


4
Linprunstraße 22
937 m


4
Theatinerstraße 23
945 m


4
Theatinerstraße 23
945 m


4
Karlstraße 114
945 m


4
Theatinerstraße 23
945 m


4
Arcisstraße 50
975 m


4
Josephspitalstraße 12
983 m


4
Färbergraben 5
998 m


4
Pappenheimstraße 11
998 m


4
Schwanthalerstraße 37
999 m


The Blacklist / Die Schwarze Liste
19 m
Dreyblatt Arnold
2021

Königsplatz 

Dreyblatt Arnold - The Blacklist / Die Schwarze Liste

Lichtaktion im Kunstareal
21 m
Mü Betty, Kurig Raphael, Gasteiger Christian, Zeser Yul, Eding Helmut
2020

 

Mü Betty, Kurig Raphael, Gasteiger Christian, Zeser Yul, Eding Helmut - Lichtaktion im Kunstareal

Königsplatz 1 

 - Kronprinz Rupprecht von Bayern

Never Again
41 m
Kuhn Walter
0

Königsplatz 

Kuhn Walter - Never Again

Seekampf zwischen Griechen und Türken
94 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Königsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Seekampf zwischen Griechen und Türken

Südgiebel
97 m
Wagner Johann Martin von
1836

Königsplatz 

Wagner Johann Martin von - Südgiebel

Früchte des Friedens unter König Otto
97 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Königsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Früchte des Friedens unter König Otto

Giovanni da Bologna
100 m
Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann - Giovanni da Bologna

Kampfszene aus dem Bürgerkrieg
100 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Königsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Kampfszene aus dem Bürgerkrieg

Homeless Jesus
102 m
Schmalz Timothy
0

Karlstraße 

Schmalz Timothy - Homeless Jesus

Infotafel
106 m

1995

Brienner Straße 

 - Infotafel

Infotafel
106 m

1995

Brienner Straße 

 - Infotafel

Canova Antonio
106 m
Widnmann Max von
0

Königsplatz 

Widnmann Max von - Canova Antonio

Benvenuto Cellini
107 m
Brugger Friedrich
1839

Königsplatz 

Brugger Friedrich - Benvenuto Cellini

Hephaistos
108 m
Schöpf Peter
0

Königsplatz 

Schöpf Peter - Hephaistos

Phidias
108 m
Schaller Ludwig
0

Königsplatz 

Schaller Ludwig - Phidias

Perikles
108 m
Lazzarini Guiseppe, Leeb Johannes, Faltermeier Heinrich
0

Königsplatz 

Lazzarini Guiseppe, Leeb Johannes, Faltermeier Heinrich - Perikles

Kaiser Hadrian
108 m
Haller, Leeb Johannes
0

Königsplatz 

Haller, Leeb Johannes - Kaiser Hadrian

Prometheus
108 m
Schaller Ludwig
0

Königsplatz 

Schaller Ludwig - Prometheus

Daedalus
108 m
Lazzarini Guiseppe
0

Königsplatz 

Lazzarini Guiseppe - Daedalus

Ghiberti
111 m
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann - Ghiberti

Donatello
111 m
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann - Donatello

Peter Vischer
111 m
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann - Peter Vischer

Michelangelo
111 m
Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann - Michelangelo

Thorwaldsen Bertel
111 m
Widnmann Max von
0

Königsplatz 

Widnmann Max von - Thorwaldsen Bertel

Rauch Daniel
111 m
Widnmann Max von
0

Königsplatz 

Widnmann Max von - Rauch Daniel

Tenerani
111 m
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann - Tenerani

Gibson
111 m
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann - Gibson

Ludwig von Schwanthaler
111 m
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
0

Königsplatz 

Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann - Ludwig von Schwanthaler

Max-Mannheimer-Platz 

 - Das Biotop auf dem Nazisockel

Karlstraße 34 

 - Benediktinerbrunnen

Kampfszenze zwischen Griechen und Türken
119 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Königsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Kampfszenze zwischen Griechen und Türken

Griechenlands Befreiung
123 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Königsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Griechenlands Befreiung

Schutt & Ehre
124 m
Springer Christian
2022

Königsplatz 

Springer Christian - Schutt & Ehre

Versammlung und Schwur der Griechen
125 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Königsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Versammlung und Schwur der Griechen


Glypthotek
127 m
Klenze Leo von
1830

Königsplatz 

Klenze Leo von - Glypthotek

Apokalyptische Frau
139 m
Stadler Christine
0

Karlstraße 34 

Stadler Christine - Apokalyptische Frau

Pietá
139 m
Stadler Christine
0

Karlstraße 34 

Stadler Christine - Pietá

Königsplatz 

 - Martin von Wagner

St. Benedikt
154 m
Busch Georg
0

Karlstraße 34 

Busch Georg - St. Benedikt

Altar
155 m
Gerg Blasius
1974

Karlstraße 34 

Gerg Blasius - Altar

Der Frosch
166 m
Ernst Max
1967

Luisenstraße 

Ernst Max - Der Frosch

Die Schildkröte
166 m
Ernst Max
1967

Luisenstraße 

Ernst Max - Die Schildkröte

Der Assistent
166 m
Ernst Max
1967

Luisenstraße 

Ernst Max - Der Assistent

Luisenstraße 

 - OEZ-Anschlag - München erinnern!


Wieherndes Pferd
172 m
Fischer Alexander
1950

Luisenstraße 33 

Fischer Alexander - Wieherndes Pferd

Relief
173 m

0

 

 - Relief

Große Kugelkopf Säule
173 m
Koenig Fritz
1969

Luisenstraße 33 

Koenig Fritz - Große Kugelkopf Säule

Rosebud
175 m
Kummer Raimund
1991

Luisenstraße 

Kummer Raimund - Rosebud

Lenbachbrunnen
182 m
Seidl Gabriel von
1887

Luisenstraße 33 

Seidl Gabriel von - Lenbachbrunnen

Luisenstraße 

 - Finnischer Granit, gespalten

Karlstraße 

 - Georg Friedrich Ziebland

Karlstraße 32 

 - Böcklin Arnold

Figuren von Max Ernst
189 m
Ernst Max
1990

Luisenstraße 33 

Ernst Max  - Figuren von Max Ernst

Arcisstraße 12 

 - Büste - Max Reger

Königsplatz 

 - Hier wohnte …

Arcisstraße 

 - Gedenktafel - Münchner Abkommen

Herbst
192 m
Hildebrand Adolf von
1886

Luisenstraße 

Hildebrand Adolf von - Herbst

Luisenstraße 27 

 - Rhaetenhaus - Kurfürst Maximilian I.

Luisenstraße 

 - Gedenktafel - Lenbachhaus

Grosses Windspiel
193 m
Wimmer Hans
1960

Luisenstraße 

Wimmer Hans - Grosses Windspiel

Herkulesknabe mit Keule
193 m
Miller d.J. Ferdinand von
1890

Luisenstraße 33 

Miller d.J. Ferdinand  von - Herkulesknabe mit Keule

Torso I
195 m
Kirkeby Per
1983

Luisenstraße 

Kirkeby Per - Torso I

Luisenstraße 

 - Skulpturen - Lenbachgarten

Großes Votiv K
196 m
Koenig Fritz
1963

Luisenstraße 37 

Koenig Fritz - Großes Votiv K

Gehende
196 m
Hiller Anton
1943

Luisenstraße  

Hiller Anton - Gehende

Stehender Jüngling
204 m
Wimmer Hans
1951

Luisenstraße 

Wimmer Hans - Stehender Jüngling

Luisenstraße 

 - Büste - Lenbachgarten

Hochzeit
210 m
Hildebrand Adolf von
1885

Luisenstraße 

Hildebrand Adolf von - Hochzeit

Luisenstraße 

 - Brunnen - Lenbachgarten

Fliegen und Ratten
213 m
Huber Stephan
0

Brienner Straße 

Huber Stephan - Fliegen und Ratten

Badende Frauen
219 m
Hildebrand Adolf von
1885

Luisenstraße 

Hildebrand Adolf von - Badende Frauen

Karlstraße 27 

 - Panta rhei - Brunnen

Gedenktafel - Richard Wagner
224 m
Oppenrieder Karl
1964

Brienner Straße 37 

Oppenrieder Karl - Gedenktafel - Richard Wagner

Luisenstraße 

 - Büste - Albert Maucher

Denker
240 m
Berthold Joachim
1958

Karlstraße 

Berthold Joachim - Denker

Büste - Fritz Gerlich
242 m
Prucker Andreas
0

Brienner Straße 39 

Prucker Andreas - Büste - Fritz Gerlich

Isar-Amper-Werke
245 m
Hauk Ferdinand
1952

Brienner Straße 40 

Hauk Ferdinand - Isar-Amper-Werke

Richard-Wagner-Straße 

 - Gedenktafel - Wohnhaus Anton Hess

Große Landschaft I
264 m
Koenig Fritz
1964

Arcisstraße 17 

Koenig Fritz - Große Landschaft I

Wandgrafik
268 m

2015

Barer Straße 19 

 - Wandgrafik

Brunnenskulptur
288 m
Peters Herbert
1964

Karlstraße 

Peters Herbert - Brunnenskulptur

Obelisk
296 m
Klenze Leo von
1833

Karolinenplatz 

Klenze Leo von - Obelisk

Luminous Link
297 m

2019

Arcisstraße 

 - Luminous Link

Karlstraße 14 

 - Franz von Kobell

Perspektivwechsel - Das nackte Leben
310 m
Kreitmeier Martina
2016

Gabelsbergerstrße 

Kreitmeier Martina - Perspektivwechsel - Das nackte Leben

Steinerner Baum
324 m
Knappe Karl
1968

Barer Straße 21 

Knappe Karl - Steinerner Baum

Martius
325 m
Fries Hermann
1968

Karlstraße 6 

Fries Hermann - Martius

Present Continuous
325 m
Visch Henk
2011

Gabelsbergerstraße 

Visch Henk - Present Continuous

Luisenstraße 11 

Lippert Antonia - Städtisches Berufliches Schulzentrum Thomas Wimmer

Never Ever
334 m
Bergmann Benjamin
2012

Barer Straße 21 

Bergmann Benjamin - Never Ever

Nuklidentür
334 m
Virl Hermann
0

Luisenstraße 37 

Virl Hermann - Nuklidentür

Augustenstraße 21 

 - Geburtshaus Eugen Roth

Der Goldene Engel
343 m
Dasio Ludwig
0

Gabelsbergerstraße 

Dasio Ludwig - Der Goldene Engel


Bernd-Eichinger-Platz 

 - Stern für Helmut Jedele

Bernd-Eichinger-Platz 

 - Stern für Helmut Oeller

Bernd-Eichinger-Platz 

 - Stern für Albert Scharf

Gedenktafel - Fritz Gerlich
371 m
Hirtreiter Wolfgang
1984

Richard-Wagner-Straße 27 

Hirtreiter Wolfgang - Gedenktafel - Fritz Gerlich

For Leonardo
388 m
Paolozzi Eduardo
1986

Arcisstraße 

Paolozzi Eduardo - For Leonardo

Kunstwerk
390 m

0

 

 - Kunstwerk


Rossebändiger
398 m
Bleeker Bernhard
1931

Arcisstraße 

Bleeker Bernhard - Rossebändiger

Relief - Malerei
405 m
Wackerle Joseph
1937

Sophienstraße 7 

Wackerle Joseph - Relief - Malerei

Relief - Musik
405 m
Wackerle Joseph
1937

Sophienstraße 7 

Wackerle Joseph - Relief - Musik

Relief - Bildhauerei
405 m
Wackerle Joseph
1937

Sophienstraße 7 

Wackerle Joseph - Relief - Bildhauerei

Relief - Architektur
405 m
Wackerle Joseph
1937

Sophienstraße 7 

Wackerle Joseph - Relief - Architektur

Syntopian Vagabond
409 m
Rotsch Michaela, Fadhel Kadir
2025

Sophienstraße 7 

Rotsch Michaela, Fadhel Kadir - Syntopian Vagabond

Mädchen mit Krug
409 m
Nida-Rümelin Rolf
1956

Ottostraße 8 

Nida-Rümelin Rolf - Mädchen mit Krug

Wunder der Erinnerung - »Rosselenker«
411 m
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von, Hahn Hermann
1993

Arcisstraße 

Passow Beate, Weizsäcker Andreas von, Hahn Hermann - Wunder der Erinnerung - »Rosselenker«

Rossebändiger
415 m
Hahn Hermann
1928

Arcisstraße 21 

Hahn Hermann - Rossebändiger

Große Blattfigur
417 m
Koenig Fritz
1996

Arcisstraße 21 

Koenig Fritz - Große Blattfigur

Bacchant auf dem Delphin
421 m
Storch Arthur
1903

Augustenstraße 

Storch Arthur - Bacchant auf dem Delphin

Globus-Brunnen
426 m
Kraus Werner
1956

Brienner Straße 26 

Kraus Werner - Globus-Brunnen

Der Ring
426 m
Staccioli Mauro
1996

Karl-Stützel-Platz 

Staccioli Mauro - Der Ring

Vitruvius
429 m
Nida-Rümelin Rolf
1985

Arcisstraße 

Nida-Rümelin Rolf - Vitruvius

Brunnen
436 m

1998

Arcisstraße 21 

 - Brunnen

Luisenstraße 29 

 - Kriegerdenkmal

Franz Xaver Gabelsberger
439 m
Eberle Syrius
1890

Barer Straße 

Eberle Syrius - Franz Xaver Gabelsberger

Karlstraße 49 

 - Gedenktafel - Franz Xaver Baader

Trojanisches Pferd
449 m
Wimmer Hans
1978

Barer Straße 27 

Wimmer Hans - Trojanisches Pferd

Neptunbrunnen
457 m
Wackerle Joseph, Meinert Josef
1937

Elisenstraße 

Wackerle Joseph, Meinert Josef - Neptunbrunnen

Maria Luiko, Trauernde, 1938
458 m
Melián Michaela
2022

Elisenstraße 

Melián Michaela - Maria Luiko, Trauernde, 1938

Kunstwerk
470 m

0

 

 - Kunstwerk

Totem
472 m
Fischer Frank
2024

Elisenstraße 

Fischer Frank - Totem

Vernetzungen
475 m
Bergmeister Manfred
1993

Max-Joseph-Straße 2 

Bergmeister Manfred - Vernetzungen

Windspiele-Brunnen
475 m
Bleeker Bernhard
1936

Briennerstraße 23 

Bleeker Bernhard - Windspiele-Brunnen

Arcisstraße 

 - Alte Pinakothek

Johann Wolfgang von Goethe
482 m
Dietz Elmar
1962

Maximiliansplatz 

Dietz Elmar - Johann Wolfgang von Goethe

DIVENIRE
486 m
Mangiarotti Angelo
1995

Theresienstraße 

Mangiarotti Angelo - DIVENIRE

Gabelsbergerstraße 25 

 - Franz Xaver Gabelsberger

Prielmayerstraße 

 - Freier Wille

Freies Recht
495 m
Bernauer Franz Xaver
0

Prielmayerstraße 

Bernauer Franz Xaver - Freies Recht

Große Biga
505 m
Koenig Fritz
2000

Barer Straße 27 

Koenig Fritz - Große Biga

Windspiel
509 m
Bleeker Bernhard
1935

Brienner Straße 23 

Bleeker Bernhard - Windspiel

SUUM CUIQUE TRIBUE
509 m
Gasteiger Mathias
0

Elisenstraße 

Gasteiger Mathias - SUUM CUIQUE TRIBUE

Kaims Tonhalle
509 m
Wankmüller Eugen
1969

Türkenstraße 7 

Wankmüller Eugen - Kaims Tonhalle

Rechtsstärke
510 m
Lang O.
0

Prielmayerstraße 

Lang O. - Rechtsstärke

Prielmayerstraße 

 - Rechtsmacht

Standfigur - Prinzregent Liutpold
513 m
Rümann Wilhelm von
1897

Prielmayerstraße 

Rümann Wilhelm von - Standfigur - Prinzregent Liutpold


NEMINEM LAEDE
514 m
Christ F.
0

Elisenstraße 

Christ F. - NEMINEM LAEDE

Eingangsportal zum Alten Botanischen Garten
516 m
Herigoyen Emanuel Joseph von
1812

Sophienstraße 

Herigoyen Emanuel Joseph von - Eingangsportal zum Alten Botanischen Garten

Beweis
518 m
Gamp Ludwig
0

Prielmayerstraße 

Gamp Ludwig - Beweis

HONESTE VIVE
518 m
Hautmann
0

Elisenstraße 

Hautmann - HONESTE VIVE

Milderung
520 m
Gamp Ludwig
0

Prielmayerstraße 

Gamp Ludwig - Milderung

Brienner Straße 

 - Wittelsbacher Palais

Roland
524 m
Flossmann Josef
0

Prielmayerstraße 

Flossmann Josef - Roland

Brienner Straße 19 

 - Schack-Galerie

Niobe
531 m
Guerrini Lorenzo
1974

Barer Straße 27 

Guerrini Lorenzo - Niobe

Verteidigung
534 m
Hess Anton
0

Prielmayerstraße 

Hess Anton - Verteidigung

Buscando la Luz
535 m
Chillida Eduardo
1997

Barer Straße 

Chillida Eduardo  - Buscando la Luz

Doppelsäule 23/70
536 m
Hauser Erich
1970

Theresienstraße 

Hauser Erich - Doppelsäule 23/70

Wittelsbacher Brunnen
538 m
Hildebrand Adolf von
1895

Lenbachplatz 

Hildebrand Adolf von - Wittelsbacher Brunnen

Anklage
539 m

0

Prielmayerstraße 

 - Anklage



Zweiteilige liegende Figur
546 m
Moore Henry
1969

Barer Straße 29 

Moore Henry - Zweiteilige liegende Figur

Gedenktafel - Clemensschlössl
550 m
Hüls Arthur von
1906

Elisenstraße 1 

Hüls Arthur von - Gedenktafel - Clemensschlössl


Prielmayerstraße 

 - Justizpalast

Brienner Straße 20 

 - Ein Ort. Seine Geschichte

Redekunst
563 m
Hirt Johann Christian
0

Prielmyerstraße 

Hirt Johann Christian - Redekunst

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn
565 m
Köbberling Folke
2024

Dachauer Straße 

Köbberling Folke - SUV - Vermatschen & Gsundwerdn

Stiegelmaierplatz 

Rümann Wilhelm von - Löwe auf der Terrasse des Löwenbräukellers

Zueinander
567 m
Lechner Alf
1996

Theresienstraße 

Lechner Alf - Zueinander

Prielmayerstraße 

 - Schreibkunst

Denkmal für Max von Pettenkofer
568 m
Rümann Wilhelm von
1909

Maximiliansplatz 

Rümann Wilhelm von - Denkmal für Max von Pettenkofer

Prielmayerstraße 

 - Gedenktafel - Pater Rupert Mayer SJ

Prielmayerstraße 

 - Gedenktafel - Weiße Rose

Strafe
569 m
Zumbusch Julius
0

Prielmayerstraße 

Zumbusch Julius - Strafe

Freispruch
569 m
Zumbusch Julius
0

Prielmayerstraße 

Zumbusch Julius - Freispruch

Pfalzstein
569 m
Bleeker Bernhard
1924

Ottostraße 

Bleeker Bernhard - Pfalzstein

Nornenbrunnen
570 m
Netzer Hubert
1907

Maximiliansplatz 

Netzer Hubert  - Nornenbrunnen

Prielmayerstraße 

 - Geschwister Scholl

Synagoge
570 m
Szymansky Rolf
1963

Barer Straße 

Szymansky Rolf  - Synagoge

Prielmayerstraße 

 - Pater Rupert Mayer


Rechtshilfe
574 m
Rümann Wilhelm von
0

Prielmayerstraße 

Rümann Wilhelm von - Rechtshilfe

Georg Simon Ohm
574 m
Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von
1895

Theresienstraße 

Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von - Georg Simon Ohm

Exekutive
575 m
Waderé Heinrich
0

Karlsplatz 

Waderé Heinrich - Exekutive

Kronos
576 m
Rümann Wilhelm von
0

Prielmayerstraße 

Rümann Wilhelm von - Kronos

Gaberlsbergerstraße 

 - Fliegender Mann

Prielmayerstraße 

 - Selbsterkenntnis

Friedfertigkeit
576 m
Weissenfels Edwin
0

Prielmayerstraße 

Weissenfels Edwin - Friedfertigkeit

Prielmayerstraße 

Netzer - Zwei weibliche Figuren

Justitia - Gerechtigkeit
579 m
Pfeifer Ernst
0

Prielmyerstraße 

Pfeifer Ernst - Justitia - Gerechtigkeit

Futuro-Haus
580 m
Suuronen Matti
0

 

Suuronen Matti - Futuro-Haus

Prielmayerstraße 

Kuhn Friedrich - Zwei weibliche Figuren mit den zehn Geboten

Legislative
581 m
Waderé Heinrich
0

Karlsplatz 

Waderé Heinrich - Legislative

Merkur
582 m
Ungerer Jakob
0

Prielmayerstraße 

Ungerer Jakob - Merkur

Forschung
582 m
Dennerlein Thomas
0

Prielmayerstraße 

Dennerlein Thomas - Forschung

Brunnen
582 m

0

Seidlstraße 18 

 - Brunnen

Prielmayerstraße 

 - Protokoll eines Justizversagens

Prielmayerstraße 

 - Rechtschutz

Stier als Sitzplastik
584 m
Hiller Anton
1957

Lenbachplatz 7 

Hiller Anton - Stier als Sitzplastik

Prielmayerstraße 

Raindl - Zwei weibliche Figuren mit Buch

Wahrheit
586 m

0

Prielmayerstraße 

 - Wahrheit

Grosse Liegende
588 m
Moore Henry
1957

Theresienstraße 

Moore Henry - Grosse Liegende

Justus von Liebig
592 m
Wagmüller Michael, Rümann Wilhelm von
1883

Maximiliansplatz 

Wagmüller Michael, Rümann Wilhelm von - Justus von Liebig

Seidlstraße 18 

 - Ateliergebäude Gabriel von Seidl

Mariane-von-Werefkin-Weg 

 - Münchner Kugel

Gondel Brunnen
600 m
Laner Alexander
2012

Rudi-Hierl-Platz
 

Laner Alexander - Gondel Brunnen

Karl-Amadeus-Hartmann-Gedächtnisbrunnen
601 m
Stadler Toni junior
1971

Maximiliansplatz 

Stadler Toni junior - Karl-Amadeus-Hartmann-Gedächtnisbrunnen

Prielmayerstraße 

 - Hinterlist

Brunnen
606 m

0

Seidlstraße 18 

 - Brunnen


Glasbrunnen
616 m
Lechner Florian
1985

Brienner Straße 18 

Lechner Florian - Glasbrunnen

Konrad-Dreher-Brunnen
618 m
Waderé Heinrich
1994

Maxburgstraße 

Waderé Heinrich - Konrad-Dreher-Brunnen

Grottenbrunnen
619 m
Lallinger Adolf
1886

Maximiliansplatz 

Lallinger Adolf - Grottenbrunnen

Karl von Effner
620 m
Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von
1886

Maximiliansplatz 

Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von  - Karl von Effner

Miracolo
621 m
Marini Marino
1960

Barer Straße 27 

Marini Marino - Miracolo

Pacellistraße 14 

 - Gedenktafel

Rochusstraße 19 

 - Sebastian Sedelmair

Johann Wolfgang von Goethe
624 m
Widnmann Max von
1869

Karlsplatz 

Widnmann Max von - Johann Wolfgang von Goethe

Oscar-von-Miller-Ring 3 

Backmund Klaus - Relief - Haus des Bieres - Gilgamesh

Rochusstraße 

 - Gedenktafel - Rochusspital

Bierbrunnen
633 m
Berthold Joachim
1958

Oskar-von-Miller-Ring 

Berthold Joachim - Bierbrunnen

Relief Fuhrwerk
634 m
Seidler Julius
0

Schützenstraße 

Seidler Julius - Relief Fuhrwerk

Aglaia
635 m
Stadler junior Toni
1961

Theresienstraße 

Stadler junior Toni - Aglaia

Gedenkstein - Hauptsynagoge
635 m
Peters Herbert
1969

Herzog-Max-Straße 

Peters Herbert - Gedenkstein - Hauptsynagoge

Kunstwerk
636 m

0

Marsstraße 

 - Kunstwerk

Engel mit Weltkugel
639 m
Knappe Karl
0

Maxburgstraße 4 

Knappe Karl - Engel mit Weltkugel

Daniel in der Löwengrube
642 m
Backmund Klaus
1972

Nymphenburger Straße 3 

Backmund Klaus - Daniel in der Löwengrube

Das Paar
643 m
Henselmann Josef Alexander
0

Maxburgstraße 

Henselmann Josef Alexander - Das Paar

Schiller-Denkmal
644 m
Widnmann Max von
1863

Maximiliansplatz 

Widnmann Max von - Schiller-Denkmal


Kontinente
645 m
Brenninger Georg
1984

Barer Straße 29 

Brenninger Georg - Kontinente

Hochaltarbild - Dreifaltigkeitskirche
649 m
Wolff Johann Andreas
0

Pacellistraße 

Wolff Johann Andreas - Hochaltarbild - Dreifaltigkeitskirche

Myrthenbrunnen
649 m
Elsässer Hubert
1983

Schützenstraße 12 

Elsässer Hubert - Myrthenbrunnen

Adler mit Reiher
650 m
Seidler Julius
0

Schützenstraße 

Seidler Julius - Adler mit Reiher

Prannerstraße 15 

 - Gedenktafel - Lauffinger Haus

Large Red Sphere
654 m
Maria Walter De
2010

Türkenstraße 

Maria Walter De - Large Red Sphere

Löwe
654 m
Görig Alfred
0

Gabelsbergerstraße 1 

Görig Alfred - Löwe

Pacellistraße 6 

 - Dreifaltigkeitskirche - Gedenktafel

Pacellistraße 6 

 - Dreifaltigkeitskirche - Gedenktafel


Pacellistraße 6 

 - Dreifaltigkeitskirche

Türkentor
658 m
Thurn Franz von
0

Türkenstraße 17 

Thurn Franz von - Türkentor

Pacellistraße 12 

 - Gedenktafel  - Maria Anna Lindmayr

Hl. Michael
658 m
Fichtl Josef
0

Pacellistraße 

Fichtl Josef - Hl. Michael

Steinprisma und Steinriegel
658 m
Peters Herbert
1990

Heßstraße 

Peters Herbert - Steinprisma und Steinriegel

Pacellistraße 

 - Kriegerdenkmal

Kunstwerk
660 m

0

Seidlstraße 

 - Kunstwerk

Schalenbrunnen
662 m
Hentrich Helmuth
1984

Pacellistraße  

Hentrich Helmuth - Schalenbrunnen

Wappenkartusche am Türkentor
663 m
Pfeifer Ernst
1920

Türkenstraße 17 

Pfeifer Ernst - Wappenkartusche am Türkentor

Geschwister Scholl
663 m
Stadler Christine
1962

Steinickeweg 7 

Stadler Christine - Geschwister Scholl

Büste von Herzog Maximilian Philipp
667 m
Volpini Guiseppe
1713

Rochusstraße 7 

Volpini Guiseppe - Büste von Herzog Maximilian Philipp

Moses-Brunnen
672 m
Henselmann Josef
1954

Lenbachplatz 7 

Henselmann Josef - Moses-Brunnen

Platz der Opfer des Nationalsozialismus 

 - Platz der Opfer des Nationalsozialismus

Plattenmosaik
675 m
Geiger Rupprecht
1951

Bahnhofplatz 

Geiger Rupprecht - Plattenmosaik

Gabelsbergerstraße 

 - Gedenktafel - Karl Richter

Schleißheimer Straße 34 

 - Gedenktafel - Wohnort Adolf Hitler

Zierbrunnen aus Nagelfluh
678 m
Blasius Gerg
1967

Heßstraße 

Blasius Gerg - Zierbrunnen aus Nagelfluh

Kunstwerk
679 m

0

Heßstraße 

 - Kunstwerk

Relief
680 m
Mikorey Franz
0

Maximiliansplatz 13 

Mikorey Franz - Relief

Mahnmal - Sinti und Roma
682 m
Preis Toni
1995

Platz der Opfer des Nationalsozialismus 

Preis Toni - Mahnmal - Sinti und Roma

Bahnhofsplatz 1 

 - Heinrich Gerber

Große Zwei V
683 m
Koenig Fritz
1973

Barer Straße 29 

Koenig Fritz - Große Zwei V

Georg Lankensperger
684 m
Weiß Eugen
1982

Pacellistraße 8 

Weiß Eugen - Georg Lankensperger

Bahnhofsplatz 

 - Gedenkhalle - Bahnsteighalle

Platz der Opfer des Nationalsozialismus 

Sobeck Andreas - Denkmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft

Maximiliansplatz 13 

Mikorey Franz - Relief am Haus Maximiliansplatz 13

Springbrunnen am Stachus
688 m
Winkler Bernhard
1972

Karlsplatz 

Winkler Bernhard - Springbrunnen am Stachus

Lichtpartitur
703 m
Kowanz Brigitte
2000

Oskar-von-Miller-Ring 18 

Kowanz Brigitte - Lichtpartitur



Karlsplatz 

 - Neuhauser-Thor

Prannerstraße 8 

 - Orte der Demokratie - Prannerstraße

Bayerstraße 

 - Gedenktafel - Kurt Eisner

Neuhauser Straße 

 - Kapellmeister Sulzbeck

Fischbrunnen-Figuren
715 m
Knoll Konrad
1865

 

Knoll Konrad - Fischbrunnen-Figuren

Prannerstraße 8 

 - Gedenktafel ehemaliger Landtag

Schalen-Brunnen
716 m
Friederichsen Roland
1970

Karlsplatz 

Friederichsen Roland - Schalen-Brunnen

Neuhauser Straße 

 - Franz Xaver Krenkl

Brunnenbuberl
718 m
Gasteiger Mathias
1895

Neuhauser Straße 20 

Gasteiger Mathias - Brunnenbuberl

Herbert Jensen
720 m
Oppenrieder Karl
1972

Neuhauser Straße 

Oppenrieder Karl - Herbert Jensen

Neuhauser Straße 

 - Hofnarr Prangerl

Heiliger Korbinian
721 m
Backmund Klaus
1989

Maxburgstraße 2 

Backmund Klaus - Heiliger Korbinian

The Wings
723 m
Libeskind Daniel
2016

Werner-von-Siemens-Straße 

Libeskind Daniel - The Wings

Neuhauser Straße 

 - Karls-Thor

Brienner Straße 12 

 - Quardersteinbrunnen Brienner Straße

Neuhauser Straße 18 

Pezold Georg - Giebelbekrönung Kaufhaus Oberpollinger

Heßstraße 26 

 - Brunnen Diakoniewerk

Bayerstraße 15 

 - Mathäser-Bräu

Harmonia
735 m
Rümann Wilhelm von, Schmitt Balthasar
1905

Neuhauser Straße 

Rümann Wilhelm von, Schmitt Balthasar - Harmonia

Prinzregent-Luitpold-Brunnen
735 m
Henselmann Josef
1983

Brienner Straße 13 

Henselmann Josef - Prinzregent-Luitpold-Brunnen

Sockelobjekt
735 m
Gutbub Edgar
1990

Heßstraße 3 

Gutbub Edgar - Sockelobjekt

Fassadenskulptur
735 m
Kern Stephan
1990

Heßstraße 3 

Kern Stephan - Fassadenskulptur

Hammonia
738 m
Düll Heinrich
1904

Neuhauser Straße 18 

Düll Heinrich - Hammonia

Hanse-Koggen
738 m
Düll Heinrich
1904

Neuhauser Straße 18 

Düll Heinrich - Hanse-Koggen

Rheinhof
744 m

0

Bayerstraße 21 

 - Rheinhof

Gedenktafel - Ellen Ammann
746 m
Preis Toni
1991

Schraudolphstraße 1 

Preis Toni - Gedenktafel - Ellen Ammann

Neuhauser Straße 

 - Pater Rupert Mayer

Rundfunkplatz 

 - Brunnenanlage am Rundfunkplatz

Promenadeplatz 

 - Wiguläus Kreittmayr

Brienner Straße 11 

 - Brunnen fürs Leben

Schutzengel
752 m
Günther Ignaz
0

Neuhauser Straße 

Günther Ignaz - Schutzengel

Promenadeplatz 21 

 - Kalteneggerbräu

Rupert Mayer
754 m
Beck Lisa
1989

Maxburgstraße 1 

Beck Lisa - Rupert Mayer

Jungfernturmstraße 

 - Gedenktafel - Jungfernturm


Tafeln zur Geschichte des Geldes
762 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Tafeln zur Geschichte des Geldes

Römischer Denar - 45 v. Chr - 14 n. Chr.
762 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Römischer Denar - 45 v. Chr - 14 n. Chr.

Augustalis - Goldmünze 1215-1250
762 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Augustalis - Goldmünze 1215-1250

Keltisch 2. Jhr. v. Chr.
762 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Keltisch 2. Jhr. v. Chr.

China - Pu Münze / Tao Messermunze
762 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - China - Pu Münze / Tao Messermunze

Azteken / Inka
762 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Azteken / Inka

Joachimstaler -- Böhmen / 16. Jahrhundert
762 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Joachimstaler -- Böhmen / 16. Jahrhundert

Goldgewichte der Aschanti
762 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Goldgewichte der Aschanti

Kaiser Friedrich - 1152 / 1190
762 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Kaiser Friedrich - 1152 / 1190

Jacob Fugger
762 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Jacob Fugger

naturalwirtschaft ägypten
762 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - naturalwirtschaft ägypten

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - Perspectiv des Churfurstl. Schlosses zu Nymphenburg

wittenpfennig 1379 -- hamburg wismar lübeck
762 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - wittenpfennig 1379 -- hamburg wismar lübeck

1961
762 m
Miller Peter Ferdinand
1960

Promenadeplatz 

Miller Peter Ferdinand - 1961

Gedenktafel - Hans Carossa
768 m
Weiß Eugen
1978

Theresienstraße 46 

Weiß Eugen - Gedenktafel - Hans Carossa

Kaufingerstraße 

 - Archäologie München - Tafel 12

Lorenz von Westenrieder
771 m
Widnmann Max von
1854

Promenadeplatz 

Widnmann Max von - Lorenz von Westenrieder

Tür
772 m
Sailstorfer Josef
1985

Rundfunkplatz 

Sailstorfer Josef - Tür

Maxburgstraße 

 - Gedenktafel - Maltheser

Maxburgstraße 

 - Theodovalde (Agilofinger)

Christoph Willibald Gluck
774 m
Brugger Friedrich
1848

Promenadeplatz 

Brugger Friedrich - Christoph Willibald Gluck

Maxburgstraße 

 - Theodo (Agilofinger)

Theresienstraße 46 

 - Wilhelm Bauer

Maxburgstraße 

 - Otto (Agilofinger)

Schlosserstraße 2 

 - Rodenstock

Maxburgstraße 

 - Kaiser Maximilian I. von Habsburg

Maxburgstraße 

 - Ruprecht von der Pfalz

Promenadeplatz 15 

 - Johann Baptist Gunetzrhainer

Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais
787 m
Thorwaldsen Bertel, Tenerani Pietro, Mayer Ernst, Klenze Leo von
1830

Neuhauser Straße 

Thorwaldsen Bertel, Tenerani Pietro, Mayer Ernst,  Klenze Leo von - Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais

Kandelaber
788 m
Palagio Carlo die Cesare del
1597

Neuhauser Straße 23 

Palagio Carlo die Cesare del - Kandelaber

Strassen Namen Leuchten
789 m
Coers Albert
2025

Salvatorplatz 

Coers Albert - Strassen Namen Leuchten

Gedenktafel - Schulhaus/Markthalle
789 m
Loewel Friedrich
1887

Salvatorplatz 

Loewel Friedrich - Gedenktafel - Schulhaus/Markthalle

Fischmarktbrunnen
789 m
Oppenrieder Karl
1896

Sandstraße 

Oppenrieder Karl - Fischmarktbrunnen

Maria Magdalena
792 m
Reichle Hans
1595

Neuhauser Straße 23 

Reichle Hans - Maria Magdalena

Salvatorplatz 

 - Gottesacker Frauenkirche

Alte Akademie Gedenktafel III
793 m
Weiß Eugen
1955

Neuhauser Straße 8 

Weiß Eugen - Alte Akademie Gedenktafel III

Neuhauser Straße 33 

 - Gottfried Keller

Löwengrube 1 

 - Raff Anton

Wittelsbacherplatz 1 

 - Arcor-Palais

Neuhauser Straße 52 

 - Wolfgang Miller

Bubblesplatz
800 m
Shrigley David
2013

Promenadeplatz 

Shrigley David -  Bubblesplatz

Max von Pettenkofer
800 m
Stuhlberger Franz Paul, Hildebrand Adolf von
1899

Neuhauser Straße 51 

Stuhlberger Franz Paul, Hildebrand Adolf von - Max von Pettenkofer

Promenadeplatz 9 

Brugger Friedrich - Bronzestandbild für Kurfürst Maximilian II. Emanuel

Neuhauser Straße 51 

 - Akademie der Wissenschaften

Oskar Maria Graf
803 m
Preis Toni
1988

Barer Straße 37 

Preis Toni - Oskar Maria Graf

Salvatorplatz 

 - Gedenktafel - Salvatorkirche

Salvatorplatz 

 - Gedenktafel - Salvatorkirche


Neuhauser Straße 8 

 - Alte Akademie - Gedenktafel 1

Neuhauser Straße 8 

 - Alte Akademie - Gedenktafel 2

Richard-Strauss-Brunnen
812 m
Wimmer Hans
1962

Neuhauser Straße 

Wimmer Hans - Richard-Strauss-Brunnen

Neuhauser Straße 23 

 - Gruftplatte Herzog Wilhelm V.

Bayerstraße 10 

 - 5. München ist Einwanderungsstadt

Schöner Wohnen
815 m
Laner Alexander
2013

Wittelsbacherplatz 

Laner Alexander - Schöner Wohnen


Neuhauser Straße 

 - St. Michael

Aufsteigendes Pferd mit Reiter
818 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
1909

Promenadeplatz 9 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Aufsteigendes Pferd mit Reiter

Promenadeplatz 4 

 - Franz Graf von Pocci

Gedenktafel - Lena Christ
819 m
Hirtreiter Wolfgang
1970

Sandstraße 45 

Hirtreiter Wolfgang - Gedenktafel - Lena Christ

Oskar Maria Graf-Denkmal
821 m
Holzer Jenny
1997

Salvatorplatz 1 

Holzer Jenny - Oskar Maria Graf-Denkmal

Gedenktafel - Frieb
822 m
Preis Toni
2009

Schellingstraße 79 

Preis Toni - Gedenktafel - Frieb

Hermann Frieb
822 m
Scharf Dietmar
1987

Schellingstraße 79 

Scharf Dietmar - Hermann Frieb

4th Plinth Munich
824 m
Hall Stephen , Ren Li Li
2013

Wittelsbacherplatz 

Hall Stephen , Ren Li Li - 4th Plinth Munich

Grundgesetz
824 m

2020

Nymphenburger Straße 

 - Grundgesetz

Salvatorstraße 

 - Relief - Otto I. König von Bayern

Salvatorstraße 

 - Relief - König Otto

Großer sitzender weiblicher Torso
827 m
Fischer Lothar
1978

Herzogspitalstraße 

Fischer Lothar - Großer sitzender weiblicher Torso

Relief - Salus Puploa
827 m
Bradl Jakob
0

Löwengrube 

Bradl Jakob - Relief - Salus Puploa

Orlando di Lasso
828 m
Widnmann Max von
1849

Promenadeplatz 

Widnmann Max von - Orlando di Lasso

Christus Salvator
829 m
Gerhard Hubert
0

Neuhauser Straße 52 

Gerhard Hubert - Christus Salvator

Neuhauser Straße 52 

 - Otto (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52 

 - Theodo (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52 

 - Theodovalde (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52 

 - Tassilo (Agilofinger)

Neuhauser Straße 52 

 - Otto I. von Wittelsbach

Neuhauser Straße 52 

 - Kaiser Karl der Große

Neuhauser Straße 52 

 - Christoph von Dänemark und Norwegen

Herzog Albrecht IV. der Weise
829 m
Gerhard Hubert, Faltermeier Heinrich
0

Neuhauser Straße 52 

Gerhard Hubert, Faltermeier Heinrich - Herzog Albrecht IV. der Weise

Neuhauser Straße 52 

 - Rupprecht von der Pfalz

Neuhauser Straße 52 

 - Kaiser Maximilian I. von Habsburg

Neuhauser Straße 52 

 - Kaiser Ludwig der Bayer

Herzog Albrecht V.
829 m
Gerhard Hubert
0

Neuhauser Straße 52 

Gerhard Hubert - Herzog Albrecht V.

Herzog Wilhelm V.
829 m
Gerhard Hubert
0

Neuhauser Straße 52 

Gerhard Hubert - Herzog Wilhelm V.

Neuhauser Straße 52 

 - Kaiser Karl V. von Habsburg

Neuhauser Straße 52 

 - Kaiser Ferdinand I. von Habsburg

Erzengel Michael
829 m
Gerhard Hubert
1588

Neuhauser Straße 52 

Gerhard Hubert - Erzengel Michael

Neuhauser Straße 52 

 - Infantrie-Regiment Nr. 1

ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht
830 m
Fruhtrunk Günter
1971

Herzog-Wilhelm-Straße 

Fruhtrunk Günter - ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Relief - Maximilian II. König von Bayern

Tugend & Fleiß
831 m
Waderé Heinrich
0

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Tugend & Fleiß

Salvatorplatz 17 

 - Gedenktafel - Salvatorkirche

Die sechs Todsünden der Polizei
832 m
Goldschmitt Bruno
0

Löwengrube 

Goldschmitt Bruno - Die sechs Todsünden der Polizei

Salvatorplatz 

 - Salvatorkirche

Neuhauser Straße 52 

 - Infantrie-Regiment Nr. 1

Neuhauser Straße 

 - Kriegerdenkmal

Maßmannstraße 

 - Oberwiesenfeld

Wittelsbacherplatz 

Thorwaldsen Bertel - Reiterdenkmal für Kurfürst Maximilian I.

Weihwasserengel
834 m
Gerhard Hubert
1593

Neuhauser Straße 

Gerhard Hubert - Weihwasserengel

Neuhauser Straße 

 - Kantelaber

Kardinal-Faulhaber-Straße 1 

Waderé Heinrich - Prinzregent in der ehemaligen königlichen Filialbank


Landwirtschaft
835 m
Waderé Heinrich
0

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Landwirtschaft

Marsstraße 46 

 - Burgfriedensäule - Marsstraße

Kardinal-Faulhaber-Straße 

 - Relief - Prinregent Luitpold

»künstlerische Intervention«
838 m
Jung Serbastian
2020

Nymphenburger Straße 

Jung Serbastian - »künstlerische Intervention«

Industrie
839 m
Waderé Heinrich
0

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Industrie

Hermes
839 m
Waderé Heinrich
0

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Hermes

Neuhauser Straße 6 

 - Ahnentafel des Hauses Wittelsbach

Bayerisches Wappen
841 m
Pallago Carlo
1599

Neuhauser Straße 23 

Pallago Carlo - Bayerisches Wappen

Löwengrube 

 - Gedenktafel - Johann Jäger

Kardinal-Faulhaber-Straße 

Waderé Heinrich - Relief - Ludwig I. König von Bayern

Hopfenstraße 

 - Würfelbrunnen

Augustinerstock
844 m
Fischer Theodor
1913

Ettstraße 2 

Fischer Theodor - Augustinerstock

Herzogspitalstraße 13 

Wirth Max - Inschrift - Clemens Brentano

Herzogspitalstraße 13 

 - Gedenktafel - Clemens Brentano

Kardinal-Faulhaber-Straße 15 

 - Pfründhaus

Hopfenstraße 

Rosenbusch Mathias - Ehemalige Königliches Verkehrsministerium

Heßstraße 70 

 - Wandmalerei

Hopfenstraße 

 - Bulle und Bär

Promenadeplatz  

Sander Karin - Standbild von Maximilan von Montgelas


Erzengel Gabriel mit Madonna
855 m
Zimmermann Johann Baptist
0

Kardinal-Faulhaber-Straße 7 

Zimmermann Johann Baptist - Erzengel Gabriel mit Madonna

Herzogspitalstraße 11 

 - Johann Georg Edlinger

Promenadeplatz 

 - Maximilian von Montgelas

Kurt Eisner
859 m
Lankes Erika Maria
1989

Kardinal-Faulhaber-Straße 14 

Lankes Erika Maria - Kurt Eisner

Eisner Kurt
860 m
Weiß Eugen
1976

Promenadeplatz 

Weiß Eugen - Eisner Kurt

Löwengrube 25 

 - Johann Jäger

PS (Horsepower)
863 m
Bircken Alexandra
2024

 

Bircken Alexandra - PS (Horsepower)

Kardinal-Faulhaber-Straße 12 

 - Portia-Palais

Bayerstraße 12 

 - Bayerpostbrunnen

Herzogspitalstraße 12 

 - Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew

Ellen Ammann
871 m

2023

Schellingstraße 47 

 - Ellen Ammann

Hockende
874 m
Uhlig Wilhelm
1980

Kardinal-Döpfner-Straße 2 

Uhlig Wilhelm - Hockende

Herzogspitalstraße 7 

Altmann Herbert - Eisengitter mit den apokalyptischen Engeln

Vögel-Brunnens
876 m
Frick Konstantin
0

Fürstenstraße 13 

Frick Konstantin - Vögel-Brunnens

Odeonsplatz 

Leeb Johannes - Zehn Büsten berühmter Tonsetzer

Neuhauser Straße 11 

 - Pschorr-Bräu

Pschorr-Bräu
885 m

1923

Neuhauser Straße 11 

 - Pschorr-Bräu

Brunnen im Hof des Innenministeriums
886 m
Krieger Emil, Kolb Anton
1952

Odeonsplatz 3 

Krieger Emil, Kolb Anton - Brunnen im Hof des Innenministeriums



Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)
893 m
Rauch Ernst Andreas
1968

Odeonsplatz 4 

Rauch Ernst Andreas - Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)

Fürstenstraße 6 

 - Rheinberger Josef

Liegendes Kreuz
898 m
Gerg Blasius
1955

Herzogspitalstraße 7 

Gerg Blasius - Liegendes Kreuz

Fürstenstraße 10 

 - Johann Petzmayer

Ferdinand Maßmann
900 m
Gruber Konstantin, Rehm Hans
1828

Maßmannplatz 

Gruber Konstantin, Rehm Hans - Ferdinand Maßmann

Herzogspitalstraße 5 

 - Barthsches Seelhaus

Herzogspitalstraße 7 

Knappe Karl - Glasgemälde mit Kreuzmotiv

Trauernde
903 m
Waderé Heinrich
0

Arcisstraße 

Waderé Heinrich - Trauernde

Denkmal Sinti und Roma
904 m
Gažiová Ladislava
2023

Frauenplatz 

Gažiová Ladislava - Denkmal Sinti und Roma

Vier Wasserbecken
904 m
Winkler Bernhard
2022

Augustinerstraße 

Winkler Bernhard - Vier Wasserbecken

Künstlergrab - Detail
906 m
Dennerlein Thomas
1878

Arcisstraße 

Dennerlein Thomas - Künstlergrab - Detail

Künstlergrab - Detail
906 m
Dennerlein Thomas
1878

Arcisstraße 

Dennerlein Thomas - Künstlergrab - Detail

Gedenkstein - Hans Ferdinand Massmann
907 m
Gruber Konstantin, Rehm Hans
1828

Maßmannplatz 

Gruber Konstantin, Rehm Hans - Gedenkstein - Hans Ferdinand Massmann

Odeonsplatz 

 - Gedenktafel - Odeon

Theatinerstraße 

Eberhard Konrad - Grabmal - Prinzessin Maximiliane Josepha Karoline von Bayern

Schillerstraße 11 

 - Gedenkstele für Corinna Tartarotti


Theatinerstraße 

 - Theatinerkirche

Gedenktafel - Augustinerkirche
915 m
Weiss Eugen
1965

Neuhauser Straße 2 

Weiss Eugen - Gedenktafel - Augustinerkirche

Bronzemodell Altstadt
915 m
Broerken Egbert
2005

Frauenplatz 

Broerken Egbert - Bronzemodell Altstadt

Trauernde
916 m
Knecht E.
1894

Arcisstraße 

Knecht E. - Trauernde

Z-Antl-Brunnen
916 m
Hacker Walter
1985

Odeonsplatz 2 

Hacker Walter - Z-Antl-Brunnen

Schalenbrunnen
916 m
Winkler Georg Hellmuth
1951

Brienner Straße 1 

Winkler Georg Hellmuth - Schalenbrunnen

Waller
917 m
Nageler Claus
1982

Neuhauser Straße 2 

Nageler Claus - Waller

Sitzender Keiler
920 m
Mayer Martin
1960

Neuhauser Straße 2 

Mayer Martin - Sitzender Keiler

Konkave und konvexe Form
921 m
Rucker Hans
1973

Theatinerstraße 22 

Rucker Hans - Konkave und konvexe Form

Tauben-Marie-Brunnen
922 m
Henselmann Josef
1958

Salvatorstraße 3 

Henselmann Josef  - Tauben-Marie-Brunnen

Wasserpilze-Brunnen
922 m
Winkler Bernhard
1972

Frauenplatz 

Winkler Bernhard - Wasserpilze-Brunnen

Bronzerelief - ehemaliges Herzog-Max-Palais
923 m
Schwanthaler Ludwig von
0

Fürstenstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Bronzerelief - ehemaliges Herzog-Max-Palais


Geöffnete Granite II
931 m
Gerhart Nikolaus
1992

Bayerstraße  

Gerhart Nikolaus - Geöffnete Granite II

Bronzerelief - Ratzinger
932 m
Henselmann Josef Alexander
0

Frauenplatz 

Henselmann Josef Alexander - Bronzerelief - Ratzinger

Richard Strauss
933 m
Hart Franz
1963

Altheimer Eck 16 

Hart Franz - Richard Strauss

Altheimer Eck 

 - Richard Strauss

St.-Benno-Brunnen
934 m
Henselmann Josef
1972

Frauenplatz 

Henselmann Josef - St.-Benno-Brunnen

Windenmacherstraße 

 - Joseph Anton von Destouches

Thronender Papst Pius X
934 m
Frank Sepp
0

Frauenplatz 1 

Frank Sepp - Thronender Papst Pius X



Windenmacherstraße 

 - Gedenktafel - Jörg von Halsbach (Ganghofer)

Arcisstraße 

Knoll Konrad - Medaillion - Grab von Julius Braun

Reiterstandbild König Ludwig I.
938 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Reiterstandbild König Ludwig I.

Schwanthalerstraße 28 

 - Chmielowski Adam

Allegorie - Religion
941 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Religion

Allegorie - Kunst
941 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Kunst

Allegorie - Poesie
941 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Poesie

Allegorie - Industrie
941 m
Widnmann Max von
1862

Odeonsplatz 

Widnmann Max von - Allegorie - Industrie

Kaufingerstraße 

 - Kaufingertor

Sphere
942 m
Elíasson Ólafur
2003

Theatinerstraße 16 

Elíasson Ólafur - Sphere

Frauenplatz 

 - Ölbergszene - Frauenkirche

Domfenster
947 m
Lacher Max
1963

 

Lacher Max - Domfenster

Theatinerstraße 

 - Hl. Ferdinand III. Kastilien

Theatinerstraße 

 - Weiheinschrift - Theatinerkirche

Jeder Ort ist heterotopisch
947 m
Weibel Peter
0

Maffeistraße 3 

Weibel Peter - Jeder Ort ist heterotopisch

Frauenplatz 

 - Teufelstritt

Kurfürst Ferdinand Maria
947 m
Boos Roman Anton
0

Theatinerstraße 

Boos Roman Anton - Kurfürst Ferdinand Maria

St. Maximilian
947 m
Boos Roman Anton
1767

Theatinerstraße 

Boos Roman Anton - St. Maximilian

Windenmacherstraße 

 - Joseph Anton von Destouches


Grabmal von Michael Wagmüller
949 m
Wagmüller Michael
0

 

Wagmüller Michael - Grabmal von Michael Wagmüller

Windenmacherstraße 

 - Gedenktafel - Ludwig von Schwanthaler


Supraporte
950 m
Lacher Max
0

 

Lacher Max - Supraporte

Hl. Adelheid von Burgund
950 m
Boos Roman Anton
1767

Theatinerstraße 

Boos Roman Anton - Hl. Adelheid von Burgund

St. Kajetan
950 m
Boos Roman Anton
1767

Theatinerstraße 

Boos Roman Anton - St. Kajetan

Gedenktafel - Schöner Turm
951 m
Vezerfi-Clemm Carl
1983

Kaufingerstraße 28 

Vezerfi-Clemm Carl - Gedenktafel - Schöner Turm

Papst Johannes Pauls II.
952 m
Backmund Klaus
0

Frauenplatz 1 

Backmund Klaus - Papst Johannes Pauls II.

Altheimer Eck 15 

 - Theobald Böhm

Altheimer Eck 15 

 - Damenstift

Frauenplatz 

 - Gedenktafel - Martin Frey

Frauenkirche 

 - Paumann Conrad

Frauenplatz 

Waderé Heinrich - Grabmal für Erzbischof Antonius von Thoma

Frauenplatz 

 - Jörg von Halspach



Frauenplatz 

 - Kriegerdenkmal

Faunbrunnen
957 m
Blum Alexander, Rank Josef, Fischer Carl
1896

Schwanthalerstraße 13 

Blum Alexander, Rank Josef, Fischer Carl - Faunbrunnen


Frauenplatz 

Krumpper Hans - Kenotaph - Kaiser Ludwig der Bayer

Frauenplatz 

Krumpper Hans - Genius der guten Herrschaft im Frieden


Frauenplatz 

Krumpper Hans - Wappenschild Herzogin Anna von Habsburg

Wappenschild Herzog Albrecht V.
958 m
Krumpper Hans
1619

Frauenplatz 

Krumpper Hans - Wappenschild Herzog Albrecht V.

Wappenschild Herzog Wilhelm IV.
958 m
Krumpper Hans
1619

Frauenplatz 

Krumpper Hans - Wappenschild Herzog Wilhelm IV.

Frauenplatz 

Krumpper Hans - Wappenschild Maria Jacobäa von Baden

Börse
958 m

0

Schäfflerstraße 2 

 - Börse

Frauenplatz 

 - Herzog Albrecht V.

Frauenplatz 

 - Grabwächter 1

Frauenplatz 

 - Grabwächter 2

Frauenplatz 

 - Grabwächter 3

Frauenplatz 

 - Grabwächter 4

Altheimer Eck 15 

 - Altheimer Eck

Frauenplatz 

 - Kriegerdenkmal

Frauenplatz 

 - Kriegerdenkmal

Apokalypse-Fenster
962 m
Lacher Max
0

 

Lacher Max - Apokalypse-Fenster

Frauenplatz 

 - Grabstein von Johann Tulbeck

Frauenplatz 

 - Herzog Albrecht V.

Herzog Wilhelm IV. von Bayern
963 m
Krumpper Hans
1619

Frauenplatz 

Krumpper Hans - Herzog Wilhelm IV. von Bayern

Löwe
966 m

0

Nymphenburger Straße 

 - Löwe

Tauben-Brunnen
967 m
Nida-Rümelin Rolf
1964

Damenstiftstraße 3 

Nida-Rümelin Rolf - Tauben-Brunnen


Kaufingerstraße 15 

 - Ettaler Klosterhof

Frauenplatz 

 - Ludwig Berberich

Carl Philipp von Wrede
968 m
Schwanthaler Ludwig von
1844

Odeonsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Carl Philipp von Wrede

Kenotaph Döpfner
968 m
Wimmer Hans
1980

Frauenplatz 

Wimmer Hans - Kenotaph Döpfner

Schellingstraße 

Jung Joachim - Fenster zur Erinnerung an den Türkengraben

Kriegerdenkmal
970 m
Wackerle Joseph
1931

Odeonsplatz 

Wackerle Joseph - Kriegerdenkmal

Frauenplatz 

 - Frauenkirche - Kriegerdenkmal

St.-Georgs-Brunnen
971 m
Laurenty Ernst
1958

Damenstiftstraße 8 

Laurenty Ernst - St.-Georgs-Brunnen

It's Never Too Late To Say Sorry
972 m
Elmgreen & Dragset
2013

Odeonsplatz 

Elmgreen & Dragset - It


Odeonsplatz 

 - Fahnenstangen

Frauenplatz 

 - Frauenkirche

Schmeller Johann Andreas
975 m
Preis Toni
1986

Theresienstraße 9 

Preis Toni - Schmeller Johann Andreas

Sonnenstraße 

Pfeifer Ernst - Kriegerdenkmal (Alte Matthäuskirche)

Wirbel
976 m
Nida-Rümelin Rolf
1978

Goethestraße 12 

Nida-Rümelin Rolf - Wirbel

Frauenplatz 13 

 - Wolfgang Amadeus Mozart

Odeonsplatz 

Knappe Karl - Mosaik im U-Bahnhof Odeonsplatz

Odeonsplatz 

 - Feldherrnhalle

Odeonsplatz 

 - Feldzug 1870/71

Bayerisches Armeedenkmal
981 m
Miller Ferdinand von
1892

Odeonsplatz 

Miller Ferdinand von - Bayerisches Armeedenkmal

Theatinerstraße 12 

 - Johann Ulrich Loth

Zwei Löwen
982 m
Rümann Wilhelm von
1906

 

Rümann Wilhelm von - Zwei Löwen

Feldherrnhalle - Wappen
983 m
Schwanthaler Ludwig von
1843

Residenzstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Feldherrnhalle - Wappen

Feldherrnhalle - Wappen
983 m
Schwanthaler Ludwig von
1843

Residenzstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Feldherrnhalle - Wappen

Brunnen
983 m

0

Bayerstraße 

 - Brunnen

Theatinerstraße 10 

 - Gedenktafel - Hans Mielich


Liebfrauengasse 

 - Liebfrauengäßchen

Viscardigasse 

Wank Bruno - Argumente (Drückebergergasse)

Gedenktafel für Sissy
989 m
Fromm Josef
2001

Ludwigstraße 13 

Fromm Josef - Gedenktafel für Sissy

St. Benno
989 m

1602

Frauenplatz 

 - St. Benno

Odeonsplatz 

Preis Toni - Bodenplatte für die getöteten Landespolizisten

Odeonsplatz 

 - Kriegerdenkmal 1870/71


Feldherr Tilly
992 m
Schwanthaler Ludwig von
1844

Odeonsplatz 

Schwanthaler Ludwig von - Feldherr Tilly

Odeonsplatz 

 - 22. „Olympischer Sommer“

Residenzstraße 

 - Archäologie München - Tafel 1

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3
996 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3


Hofgartenstraße 

 - Genien - Hofgartentor

Hofgartenstraße 

 - Genien - Hofgartentor

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12
997 m
Stürmer Karl
1829

Hofgartenstraße 

Stürmer Karl - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15

Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16
997 m
Monten Dietrich
1829

Hofgartenstraße 

Monten Dietrich - Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16

Juden kehrt zurück
997 m
Herz Rudolf, Lehnerer Thomas
1990

Residenzstraße 

Herz Rudolf, Lehnerer Thomas - Juden kehrt zurück

Kindersterne
998 m
Knoebel Imi
1998

Marsstraße 37 

Knoebel Imi - Kindersterne

Josephspitalstraße 6 

 - Knabe mit Murmeltier

Kriegswesen
998 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Kriegswesen

Landwirtschaft
998 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Landwirtschaft

Kunst
998 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Kunst

Wissenschaft
998 m
Stiglmaier Johann Baptist
1818

Hofgartenstraße 

Stiglmaier Johann Baptist - Wissenschaft

Frauenplatz 1 

Busch Georg - Ephitaph - Franz Joseph von Stein


Residenzstraße 27 

 - Gedenktafel - Residenzstraße 27

Heart - Durchlöchertes Herz
1,00 km
Pendry. Michael
2025

Frauenplatz 

Pendry. Michael - Heart - Durchlöchertes Herz

StraßeNamevonbis
105 mKatharina-von-Bora-Straße 10Verwaltungsbau der NSDAP 1945
121 mArcisstraße 12Pringsheim Alfred1933
148 mArcisstrasse 4Böcklin Arnold
161 mArcisstraße 12Führerbau19331945
190 mLuisenstraße 33Lenbach Franz von
198 mKarlstraße 32Böcklin Arnold18721874
222 mLuisenstraße 25Romeis Leonhard
246 mBrienner Straße 40Görres Joseph
252 mKarlstraße 20Roth Eugen1933
278 mLuisenstraße 22Heyse Paul von18741914
281 mBriennerstraße 45Braunes Haus
286 mRichard-Wagner-Straße 7Schülein Joseph
302 mGabelsbergerstraße 51Lenin Iljitsch Uljanow
302 mBarer Straße 7Montez Lola1847
337 mAugustenstraße 21Roth Eugen1895
356 mKarolinenplatz 1Tjutschews Fjodor Iwanowitsch18321835
357 mKarolinenplatz 1Kirchmaier Joseph1812
376 mBarer Straße 19Montez Lola18471848
384 mRichard-Wagner-Straße 27Gerlich Fritz1934
420 mBriennerstraße 48Rilke Rainer Maria
427 mBarerstraße 3Gregorovius Ferdinand
485 mBriennerstraße 23Haus der Deutschen Ärzte 1945
498 mBriennerstraße 22Wagner Richard18641965
513 mGabelsbergerstraße 77Corinth Lovis1897
548 mArcisstraße 41Reventlow Franziska zu
548 mHohenzollernstraße 1Reventlow Franziska zu
548 mVictoriastraße 3Reventlow Franziska zu
560 mBrienner Straße 18Wittelsbacher Palais
568 mMarsstraße 14Schmidt Albert
569 mPrielmayerstraße 10Feuchtwanger Lion19141915
591 mTheresienstraße 106Kubin Alfred
591 mTheresienstraße 106Heuss Theodor
620 mMarsstraße 28Seidl Gabriel von
625 mLuitpoldstraße 3Hebbel Friedrich18361836
643 mAugustenstraße 75Georg Busch18911909
648 mTheresienstraße 63Diefenbach Karl Wilhelm
668 mTheresienstraße 66Reventlow Franziska zu
674 mSchleißheimer Straße 34Hitler Adolf19121914
714 mHeßstraße 9George Stefan18931894
725 mTürkenstraße 30Wedekind Frank
726 mHeßstraße 34Klages Ludwig1893
727 mHeßstraße 34Pension Fuchs
730 mHeßstraße 5Nietsche Friedrich
737 mHeßstraße 35Drexler Franz1899
752 mHeßstraße 46Reventlow Franziska zu
753 mLuisenstraße 62May Karl
766 mPromenadeplatz 15Gunetzrhainer Johann Baptist
768 mTheresienstraße 46Carossa Hans19141929
777 mTürkenstraße 36Thoma Ludwig
778 mBriener Straße 8Rosenberg Alfred19181919
784 mPromenadeplatz 15Thoma Ludwig1899
803 mBarer Straße 37Graf Oskar Maria19191931
830 mHerzogspitalstraße 18Sustris Friedrich
833 mSandstraße 45Christ Lena19011905
840 mSchellingstraße 62Osteria Bavaria
842 mTheresienstraße 23Morgenstern Christian
844 mSchellingstraße 92Reventlow Franziska zu
845 mHerzogspitalstraße 13Brentano Clemens18401842
846 mTheresienstraße 148Heine Thomas Theodor 18941901
847 mSchellingstraße 53Ibsen Henrik
854 mArcisstraße 44Keyserling Eduard von18951895
858 mAmalienstraße 25Café Stefanie
869 mSchellingstraße 43Walser Robert19011902
869 mZieblandstraße 11Karlstadt Liesl1892
870 mSchellingstraße 49Strauss Franz Josef19151931
873 mArcisstraße 46Ringelnatz Joachim
874 mKardinal-Faulhaber-StraßeSchelling Friedrich Wilhelm Joseph
875 mTürkenstraße 35Mann Heinrich
885 mSchellingstraße 50Fotoatelier Heinrich Hoffmann
886 mSchellingstraße 50Parteizentrale der NSDAP 19251931
886 mTürkenstraße 52Endell August
888 mFürstenstraße 6Rheinberger Joseph18671901
899 mSchellingstraße 39Druckerei des Völkischen Beobachters
901 mSchellingstraße 44Strauss Franz Josef1931
914 mZieblandstraße 1May Karl
915 mSchellingstraße 33Marc Franz
948 mAltheimer Eck 15Böhm Theobald
959 mZieblandstraße 23Reventlow Franziska zu
964 mSchellingstraße 27Wedekind Frank
975 mTheresienstraße 9Schmeller Johann Andreas18361852
976 mSchellingstraße 23Ringelnatz Joachim 1909
977 mSchwanthalerstraße 35Kunsthandel Maurer
979 mKaufingerstraße 26Landauer Kurt
995 mLudwigstraße 13Reichsbank-Hauptstelle 1945
997 mTheatinerstraße 38Faistenberger Andreas16841735
997 mLudwigstraße 13Elisabeth von Österreich-Ungarn 18371854