Koordinaten: lat: 48.1493174, lng: 11.5717551

29. 10 1841 - Robert von Langer wird Direktor der Zentral-Gemälde-Galerie

München - Schleißheim * Robert von Langer wird Direktor der Zentral-Gemälde-Galerie. In dieser Funktion darf er die Alte Pinakothek einrichten und die Schleißheimer Galerie umordnen.


16. 10 1836 - Die Alte Pinakothek wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Die Alte Pinakothek an der Barer Straße wird eröffnet. Aus dem überreichen Gemäldebestand können nur 1.300 Bilder gezeigt werden. 


28. 8 2022 - Klimaaktivisten kleben sich an Rubens-Gemälde

München-Maxvorstadt * Zwei Aktivisten der „Letzten Generation“ kleben sich in der Alten Pinakothek an das Gemälde „Der bethlehemitische Kindermord“ von Paul Rubens aus dem 17. Jahrhundert.


6. 9 1915 - Franz Josef Strauß wird in München geboren

München * Franz Josef Strauß, der spätere Bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende, wird in München, in der Schellingstraße 49, geboren. 


6. 8 1877 - Die Polytechnische Schule wird zur Technischen Hochschule

München-Maxvorstadt * Die Polytechnische Schule wird in Technische Hochschule in München umbenannt. 


12. 7 1948 - Im ehemaligen Führerbau wird das Amerikahaus eröffnet

München-Maxvorstadt * In der Arcisstraße 12, im ehemaligen sogenannten Führerbau, wird das Amerikahaus eröffnet. Nach dem am 27. Januar 1948 in den USA verabschiedeten „Smith-Mundt Act“ sollte auch den Deutschen die amerikanische Lebensweise und die damit verbundenen politischen Ideale näher gebracht werden.

Die Amerikahäuser sehen sich als Zentren der Positiven Propaganda und sollen dem Loslösen von nationalsozialistischen, später auch kommunistischen Leitbildern dienen und die Völkerverständigung fördern. 


7. 8 1946 - Umbenennung in Staatliche Hochschule für Musik

München * Die Akademie der Tonkunst wird in Staatliche Hochschule für Musik umbenannt. 


4. 11 1919 - Husar Stefan Latosi zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt

München * Der ehemalige Husar Stefan Latosi, der in der Nacht vom 6. auf den 7. Mai blutbefleckt mit gestohlenen Uhren und Geldbörsen den Keller des Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5 verlassen hatte, wird in einem abgetrennten Verfahren vom Verbrechen des Totschlags freigesprochen. Er erhält aber wegen schweren Diebstahls zehn Jahre Zuchthaus. Latosi hat die zuvor ermordeten Kolpinggesellen ausgeraubt. 


5. 10 1868 - Der Alte Nördliche Friedhof wird eingeweiht

Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein. 


6. 5 2019 - Eine Gedenktafel für die ermordeten Kolpinggesellen

München-Maxvorstadt * Am Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5, dem Sitz des Sparkassenverbands Bayern, wird eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Ermordung von 21 Kolpinggesellen am 6. Mai 1919 enthüllt.

Das Andenken an die grausamen Vorgänge vor 100 Jahren kam aufgrund einer Initiative von Frau Dr. Hella Schlumberger zustande. Zur Realisierung des Denkmals trägt das Kolpingwerk, die Versicherungskammer Bayern, der Sparkassenverband Bayern und die Landeshauptstadt München bei. 


23. 4 1816 - Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt. 


30. 4 2015 - Das NS-Dokumentationszentrum wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Das NS-Dokumentationszentrum an der Brienner Straße wird als Lern- und Erinnerungsort eröffnet. An diesem Tag jährt sich die „Befreiung Münchens“ vom NS-Terror durch die US-Streitkräfte zum 70. Mal. 


9. 4 2014 - Die Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum muss verschoben werden

München-Maxvorstadt * Die bisher für den 9. November 2014 vorgesehene Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum als Lern- und Erinnerungsort muss auf den 30. April 2015 verschoben werden. 


8. 7 1938 - Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

München * Martin Bormann, Stabsleiter im Braunen Haus, verlangt die genaue

  • Erfassung jüdischer Hauseigentümer,
  • an Nicht-Juden vermietete Wohnungen von jüdischen Hauseigentümern,
  • an Juden vermietete Wohnungen,
  • eigenen Wohnraum und leerstehende Wohnungen,
     
  • um so eine planmäßige Lösung von Mietverhältnissen mit Juden möglich zu machen,
  • eine Einengung zu erreichen,
  • mehrere Familien in größere jüdische Wohnungen zusammenzulegen,
  • Juden von Nicht-Juden zu trennen und
  • dabei möglichst keine Ghettobildung zuzulassen“.


18. 10 1833 - Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt. Er ist ein Denkmal für die im Russlandfeldzug Napoleons umgekommenen bayerischen Soldaten.


1. 7 1855 - Die Zeichnungs- und Modellierschule nimmt ihre Tätigkeit auf

München * Unter der Leitung des Malers Hermann Dyck nimmt die kunstvereinseigene Zeichnungs- und Modellierschule ihre Tätigkeit auf. Sie wird als Einrichtung des Kunstgewerbevereins gegründet und von der bayerischen Staatsregierung lediglich mit 1.600 Gulden unterstützt. 


28. 4 1919 - Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais

München * Am Nachmittag besetzen Kommunisten das Wittelsbacher Palais, den Sitz des Aktionsausschusses. 


Ab dem 21. 10 1918 - Fluchtpläne für die königliche Familie werden erarbeitet

München * Fluchtpläne für die königliche Familie werden erarbeitet. Der Zufluchtsort für die königliche Familie soll Würzburg sein. Dorthin will sie sich begeben, falls die bayerische Haupt- und Residenzstadt München beschossen oder gar von Feinden besetzt werden sollte. Alle beweglichen Kostbarkeiten aus der Schatzkammer und der Reichen Kapelle der Residenz werden zum Abtransport verpackt. 

Bei einer Revolution könnte nach Einschätzung von Prinzessin Wiltrud alles verloren sein. Dann „sind wir sehr, sehr arm, denn Barvermögen ist wenig da“.


27. 8 1922 - Der Deutsche Katholikentag in München wird eröffnet

München - München-Maxvorstadt * Der Deutsche Katholikentag in München wird eröffnet. Für die anreisenden Zehntausenden von Gläubigen wird ein großer Festgottesdienst auf dem Königsplatz abgehalten, bei dem sich die katholische Kirche mit eindrucksvollem Gepränge darstellt. Die Straßen der Stadt sind mit Fahnen geschmückt, nur das Schwarz-Rot-Gold der Weimarer Republik ist demonstrativ vergessen worden.

Kardinal Michael von Faulhaber enthält sich bei dieser zur politischen Kundgebung umgestalteten Veranstaltung weder politischer noch demokratiefeindlicher Äußerungen und ruft in seiner Ansprache zum Kampf der Kirche gegen den Staat auf:

„Wehe dem Staat,

  • der seine Rechtsordnung und Gesetzgebung nicht auf den Boden der Gebote Gottes stellt,
  • der eine Verfassung schafft ohne den Namen Gottes,
  • der die Rechte der Eltern in seinem Schulgesetz nicht kennt,
  • der die Theaterseuche und die Kinoseuche nicht fernhält von seinem Volk,
  • der Gesetze gibt, die die Ehescheidung erleichtern,
  • die die uneheliche Mutterschaft in Schutz nehmen“.

Diesem Satz folgt ein - von den dicht gedrängten Besuchern stürmisch bejubelter - rhetorischer Tiefschlag gegen die Republik und ihrer Gründer: „Die Revolution war Meineid und Hochverrat und bleibt in der Geschichte erblich belastet und mit dem Kainsmal gezeichnet“. Diese Worte wirken, wie Faulhaber später einmal recht zufrieden feststellt, wie eine Bombe. Der Kardinal versagt sich damit wieder einmal - mit seiner ganzen Autorität und in der Öffentlichkeit - der Weimarer Republik und bereitet damit - ohne das möglicherweise direkt zu beabsichtigen - Adolf Hitler den Weg.

Schon damals stellt die sozialdemokratische Münchener Post unter der Überschrift „Wohin des Wegs, Herr Kardinal?“ fest: „Seine Ansichten sind ein Beweis für den Machthunger der römischen Kirche und ihres Klerus, die nicht mit dem Staat in Frieden und Verträglichkeit zusammenleben, sondern ihn um jeden Preis beherrschen wollen.“  

Die in Anwesenheit der Spitzen von Kirche, Staat und Gesellschaft gemachten Aussagen des Kardinals führen allerdings auch zu einem „weltweit hallenden Eklat“ und veranlasst die - konservative - Reichsregierung, sich bei Papst Pius XI. zu beschweren. Damit, dass sich ein Widerstand derjenigen Katholiken formiert, die im neuen Staat ehrlich mitarbeiten wollen, hat Faulhaber nicht gerechnet. 


31. 5 1934 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit

München * Der päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit in München. 


30. 5 1934 - Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst

München-Maxvorstadt * Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst. 


9. 8 1923 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Großfeuer“

München-Maxvorstadt * Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Großfeuer“ im Steinickesaal in der Adalbertstraße 15. Das Stück wird 67 Mal aufgeführt.


9. 11 1918 - Nuntius Pacelli berichtet dem Vatikan über die Revolution

München - Rom * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli informiert Kardinalstaatssekretär Pietro Gasparri über die revolutionären Ereignisse in Bayern. Auch für den 9. November sind Berichte an Gasparri überliefert. Die diplomatische Korrespondenz hält den Heiligen Stuhl über den politischen Umbruch auf dem Laufenden. 


29. 4 1903 - Die Familie Schülein zieht in die Richard-Wagner-Straße 18

München-Maxvorstadt * Die Familie Schülein bezieht eine neue Wohnung in der Richard-Wagner-Straße 18. Mit dem Umzug verlegt die Unternehmerfamilie ihren Wohnsitz innerhalb der Maxvorstadt, einem der angesehenen Wohnviertel Münchens. 


1900 - Otto Bohner lässt ein Wohn- und Geschäftshaus errichten 

München-Maxvorstadt * Otto Bohner, Inhaber eines Installationsgeschäfts, lässt an der Richard-Wagner-Straße 16/18 ein Wohn- und Geschäftshaus nach Plänen des Architekten Leonhard Romeis errichten. 


14. 7 1925 - Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli übersiedelt nach Berlin

München - Berlin * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli gibt nach dem erfolgreichen Abschluss des Bayerischen Konkordats sein Amt in München auf, um sich auf seine Aufgaben in Berlin zu konzentrieren. 


18. 10 1918 - Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief

München * Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief ist an „Prinzessin Wiltrud oder Prinzessin Trudl“ adressiert. Wer auch immer den Brief verfasst hat, will der Prinzessin endlich einmal die Wahrheit sagen über ihren Vater König Ludwig III., „den alten Wucherer. Nicht das Land lebt von Euch, sondern ihr lebt vom Land. Gehängt gehört die alte Bande. Geht zu den Preißn […], da gehört ihr hin oder nach Ungarn, Mausefallen verkaufen.“ 

Prinzessin Wiltrud ist „erschüttert“. 


2000 - Ein Studierendenwohnheim entsteht an der Richard-Wagner-Straße 

München-Maxvorstadt * Auf dem ehemaligen Ruinengrundstück an der Richard-Wagner-Straße 16 entsteht ein sechsgeschossiges Studierendenwohnheim der Ingeborg van Calker-Stiftung. Das Haus bietet 36 Wohnplätze. Nach dem Willen der Stifterin werden bevorzugt Schweizer Studierende aufgenommen; auch Studierende anderer Herkunft finden hier Unterkunft. 


25. 10 1918 - Die letzte Zahlung für die Zivilliste

München-Kreuzviertel * Die Staatskasse weist die Novemberrate für die Zivilliste an. Es wird die letzte derartige Zahlungsanweisung sein. 


17. 10 1918 - Drohungen und Drohbriefe an die königliche Familie

München * Prinzessin Wiltrud sieht der politischen Realität ganz bewusst ins Auge, als sie schreibt: „Die politische und militärische Lage ist seit einigen Wochen sehr beunruhigend für uns. […] Unsere Truppen sollen nicht mehr recht kämpfen mögen. Wenn der Geist von 1914 noch in ihnen wäre, würden sie dem Feind besser standhalten können. Die 18-jährigen halten eben viel weniger aus als die Männer von dazumal. […]

Man muss jetzt mit allem rechnen,

  • dass der Kaiser und der Kronprinz abdanken müssen,
  • dass vielleicht Papa und der Kaiser Karl abdanken müssen,
  • dass es Revolution gibt,
  • dass die gekrönten Häupter nur eine Rolle der Repräsentation spielen dürfen wie König Georg von England. […]  

Die Ungerechtigkeit wird diesmal wohl siegen. […] Deutschland wird sich demokratisieren, Österreich im besten Falle Staatenbund werden. […] Vielleicht ist die Demütigung Deutschlands zum Heil des Volkes, und wenn sich dies in dieser ernsten Zeit fängt, dann kann aus der Rückkehr zur Einfachheit viel Gutes entstehen.“

Vorausgegangen war eine erlebte Situation. Als sie mit ihrem Vater durch die Maximilianstraße fährt, schreit ein Arbeiter: „Dank ab!“. Eine neben ihm stehende Frau hält dem Rufer den Mund zu, um weitere Gefühlsausbrüche zu unterbinden. 


22. 8 1925 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa nimmt seine Tätigkeit auf

München-Maxvorstadt * Der päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa nimmt seine Tätigkeit in München auf.


23. 10 1936 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa verlässt München

München * Der ehemalige päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa verlässt München. 


1. 8 1914 - Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee

München - Berlin * Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee. König Ludwig III. telegraphiert an Kaiser Wilhelm II. die folgenden Zeilen: „Das bayerische Heer ist heute mit dem Beginn der Mobilisierung unter deinen Befehl als Bundesfeldherr getreten. [...] In dieser Erwartung heiße ich Bayerns Söhne, sich um ihre Fahnen zu scharen, und bitte zu Gott, er möge, wenn der Kampf entbrennt, den deutschen Waffen den Sieg verleihen“.

An die Armee richtete er das Manifest „An mein Heer!“ 


18. 8 1925 - Nuntius Eugenio Pacelli beendet seine Tätigkeit in München

München * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli beendet seine Tätigkeit in München. Seine Aufgabe übernimmt Alberto Vassallo di Torregrossa. 


6. 10 1918 - König Ludwig III. ermutigt das bayerische Heer zum weiteren Kampf

München * König Ludwig III. ermutigt das Bayerische Heer zum weiteren Kampf. In den katholischen Kirchen der Stadt werden außerordentliche Kriegsandachten für einen „baldigen und ehrenvollen Frieden“ abgehalten.


17. 10 1918 - Für Nuntius Eugenio Pacelli kommt die Revolution nicht überraschend

München - Vatikan * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli berichtet an den Kardinalsstaatssekretär Pietro Gasparri mit großer Sorge über „sozialistische Propaganda und Wühlarbeit“ in Deutschland und bei den Frontsoldaten. Die folgende Revolution ist für Pacelli deshalb nicht überraschend. 


Um den 8. 8 1914 - König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

München * Nur wenige Tage nach Kriegsbeginn fordert König Ludwig III. - im Falle eines deutschen Sieges - die Angliederung des Elsass an Bayern. In einem Brief an den Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg verlangt er ein Kriegsergebnis, das die schweren Blutopfer aufwiege.


3. 11 1939 - Pater Ruppert Mayer wird verhaftet und gefangen gehalten

München-Maxvorstadt * Pater Rupert Mayer wird wegen „Wahrung des Beichtgeheimnisses“ und dem Verdacht konspirativer Kontakte zur Widerstandsgruppe der Monarchistischen Bewegung verhaftet. Er wird zwei Monate im Wittelsbacher-Palais gefangen gehalten.


2. 8 1918 - König Ludwig III. will dem Reich die Treue beweisen

München-Maxvorstadt * Ludwig III. erklärt auf dem Balkon des Wittelsbacher-Palais: „Niemand soll je sagen dürfen, Bayerns König habe auch nur einen Augenblick gezaudert, die Treue zum Reich durch die Tat zu beweisen“. 


4. 8 1914 - Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

München * Gleichzeitig richtet die Königin Marie Therese einen „landesmütterlichen“ Aufruf an die Frauen und Jungfrauen Bayerns!, damit auch diese ihren solidarischen Beitrag leisten:  

„Euch aber, denen es nicht vergönnt ist, mit Blut und Leben für des Vaterlandes Ehre einzutreten, bitte ich innigst, nach Kräften mitzuwirken zur Linderung der Not jener Braven, welche das feindliche Geschoss oder die Beschwerden des Krieges verwunden oder sich zu Boden werfen. So stellt euch denn, die ihr wohl alle liebe Angehörige bei der Armee wisst, in den Dienst des Roten Kreuzes, gleich Meinen Töchtern Hildegard, Helmtrud und Gundelinde.  

Draußen fließt Blut, herinnen fließen Tränen, am bittersten da, wo zur Sorge der Seele die Not des Leidens kommt.
Auch hier muss und wird geholfen werden. Das Notwendige bereiten wir eben vor [...].  

Soldaten, die ihr ins Feld zieht, Ich, die Königin, sage euch, euere tapferen Frauen und eure lieben Kinder sollen nicht Not leiden; schaut voraus gegen den Feind, euren Lieben gehört nun unsere Sorge.“ 


28. 7 1918 - König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

München * König Ludwig III. verkündet in einem Aufruf: „Kein Deutscher denkt an einen schimpflichen Frieden. […] Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“. 


3. 11 1918 - Antimonarchische Parolen vor dem Wittelsbacher Palais

München-Maxvorstadt * Auch vor dem Wittelsbacher Palais, dem eigentlichen Münchner Wohnsitz der königlichen Familie, brüllen Menschen antimonarchische Parolen.

König Ludwigs III. Familie wohnt zwar zum Zeitpunkt der Protestaktion nicht in seinem Lieblingswohnsitz an der Brienner Straße, sondern in der Residenz. Doch seit dem Umsturz von 1848 hat es keine derartige direkte und ungehinderte Provakation gegen einen regierenden Monarchen in Deutschland mehr gegeben. 


4. 8 1918 - König Ludwig III. rudert zurück

München * Obwohl König Ludwig III. noch wenige Tage zuvor (28. Juli) „Voller Zuversicht“ in die Zukunft geschaut hatte, gesteht er am 4. August seinem Sohn Kronprinz Ruppert, dass er bisher zu optimistisch gewesen sei.

Deshalb „werden wir unsere militärischen und politischen Ziele erheblich begrenzen müssen, wenn wir, was auch nach meiner Ansicht dringend anzustreben ist, in nicht zu ferner Zeit zu einem annehmbaren Frieden kommen wollen“. 


9. 5 1897 - Friedensfeier der Münchner Schuljugend am Königsplatz

München-Maxvorstadt * Am Vortag der Grundsteinlegung für das Friedensmonument findet die Friedensfeier der Münchner Schuljugend mit 20.000 beteiligten Kindern auf dem Königsplatz statt. 


4. 8 1914 - König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

München * König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein.  In seiner Bekanntmachung „An meine Bayern!“ wendet er sich nicht nur an die Soldaten, sondern vor allem an die Menschen in der Heimat:  

„Deutschland hat den Kampf nach zwei Fronten aufgenommen. Der Druck der Ungewissheit ist von uns gewichen, das deutsche Volk weiß, wer seine Gegner sind. In ruhigem Ernst, erfüllt von Gottvertrauen und Zuversicht, Scharen unsere wehrhaften Männer sich um die Fahnen. Es ist kein Haus, das nicht teil hätte an diesem uns frevelhaft aufgedrungenen Krieg.  

Bewegten Herzens sehen wir unsere Tapferen ins Feld ziehen. Der Kampf, der unser Heer erwartet, geht um die heiligsten Güter, um unsere Ehre und Existenz. Gott hat das deutsche Volk in vier Jahrzehnten rastloser Arbeit groß und stark gemacht, er hat unser Friedenswerk sichtbar gesegnet. Er wird mit unserer Sache sein, die gut und gerecht ist.  

Wie unsere tapferen Soldaten draußen vor dem Feind, so stelle auch zu Hause jeder seinen Mann. Wollen wir, jeder nach seiner Kraft, im eigenen Land Helfer sein für die, die hinausgezogen sind, um mit starker Hand den Herd der Väter zu verteidigen. Tu jeder freudig die Pflicht, die sein vaterländisches Empfinden ihn übernehmen heißt. [...]  

Bayern! Es gilt das Reich zu schützen, das wir in blutigen Kämpfen mit erstritten haben. Wir kennen unsere Soldaten und wissen, was wir von ihrem Mut, ihrer Manneszucht und Opferwilligkeit zu erwarten haben.  

Gott segne unser tapferes deutsches Heer, unsere machtvolle Flotte und unsere treuen österreichisch-ungarischen Waffenbrüder! Er Schütze den Kaiser, unser großes deutsches Vaterland, unser geliebtes Bayern!“. 


6. 11 1980 - Bundeswehrgelöbnis auf dem Königsplatz löst Proteste aus 

München-Maxvorstadt * Zum 25-jährigen Bestehen der Bundeswehr legen rund 2.000 Rekruten auf dem Königsplatz ihr feierliches Gelöbnis ab. Generalmajor Wolfgang Kessler und Ministerpräsident Franz Josef Strauß betonen in ihren Ansprachen die Bedeutung der Bundeswehr für die Friedenssicherung. Den Abschluss bildet ein Großer Zapfenstreich. 

Die Wahl des historisch belasteten Veranstaltungsorts ist umstritten: Der Königsplatz dient während der NS-Zeit als Aufmarschplatz. Gegen das militärische Zeremoniell protestieren unter anderem Mitglieder der Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung. Transparente mit der Aufschrift „Auf Hitlers Plattenmeer gelobt nunmehr die Bundeswehr“ werden von den Demonstranten mitgetragen. Polizeisperren behindern den Zugang der Gegendemonstranten zum Platz. Auch innerhalb der Stadtpolitik stößt das öffentliche Gelöbnis auf Widerspruch. 


1960 - Die Volkshochschule in der Rheinbergerstraße

München-Maxvorstadt * Die Büros der Münchner Volkshochschule befinden sich im Neuen Rathaus, bis sie im Jahr 1960 in der Rheinbergerstraße in der Maxvorstadt eigene Räume beziehen kann. 


9. 11 1935 - NS-Totenkult am Königsplatz: Überführung in die „Ehrentempel“ 

München-Maxvorstadt * Die Nationalsozialisten überführen die sterblichen Überreste von 16 Männern, die beim Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 ums Leben kommen, in die neu errichteten „Ehrentempel“ am Königsplatz. In jedem der beiden offenen Säulenbauten werden acht Sarkophage aufgestellt. Das Regime verklärt die Toten als „Blutzeugen“ und inszeniert ihre Beisetzung als propagandistischen Märtyrerkult.  

Bereits am Abend des 8. November setzen sich drei Trauerzüge von Münchner Friedhöfen in Bewegung. Gegen 23 Uhr vereinigen sie sich am Siegestor. Die auf Geschützlafetten transportierten Särge gelangen anschließend durch die von Fackeln beleuchtete Ludwigstraße zur Feldherrnhalle, wo sie über Nacht aufgebahrt werden. Am folgenden Tag erfolgt die Überführung zum Königsplatz. 


31. 7 1914 - König Ludwig III. verhängt den Kriegszustand

München-Maxvorstadt * Am Nachmittag wendet sich der 69-jährige König Ludwig III. am Nachmittag an die Kundgebungsteilnehmer vor dem Wittelsbacher Palais. Er bedankt sich zunächst für die Huldigungen, die er als „Ausdruck der Treue und der Vaterlandsliebe“ betrachtet.  

Im Wissen, auf welche Katastrophe das Deutsche Reich zusteuert, weist der Bayernherrscher auf die ernste und schwere Zukunft hin und erklärt: „Es sind [...] sehr schwere und ernste Zeiten, denen wir entgegen gehen. Aber ich vertraue darauf, dass das bayerische Volk wie seit vielen Jahrhunderten auch jetzt in Treue zu seinem Herrscherhaus stehen wird.“  Dann verhängt auch König Ludwig III. den Kriegszustand, verbunden mit der Anordnung des Standrechtes und den Übergang der vollziehenden Gewalt auf die Militärbehörden. 

Der Text seiner Verordnung lautete kurz und bündig: „Wir finden uns bewogen, auf Grund des Artikels I des Gesetzes über den Kriegszustand vom 5. November 1912 zu verordnen: Über das Gesamtgebiet des Königreichs wird der Kriegszustand verhängt.
Gegeben zu München, den 31. Juli 1914. Ludwig.“ 


1. 8 1914 - König Ludwig III. gibt die Mobilmachung bekannt

München-Maxvorstadt * Gegen 19:30 Uhr tritt der greise König Ludwig III. auf den Balkon des Wittelsbacher Palais und gibt die Mobilmachung bekannt. Jubelnd und hüteschwenkend versammeln sich begeisterte Bürger, die den Kriegsausbruch feiern.  

Der versammelten Menschenmenge ruft er zu, er sei zuversichtlich, dass sich seine Soldaten „im Verein mit ihren deutschen Bundesgenossen ebenso wie vor 44 Jahren tapfer schlagen werden und [er] hoffe zu Gott, er möge sie ehrenvoll mit Sieg gekrönt wieder in die Heimat zurückkehren lassen“.  

Als erster Mobilmachungstag wird der 2. August bestimmt. Die vollziehende Gewalt geht damit von den Zivilbehörden auf die kommandierenden Generale der drei bayerischen Armeekorps in München, Nürnberg und Würzburg über. In der Pfalz übernimmt der Kommandeur der 3. Division diese Aufgabe. Auch die öffentliche Sicherheit wird den Militärbefehlshabern anvertraut.  

Für die bayerische Regierung sind weitreichende Anordnungen der Militärs auch dann „statthaft, wenn sie im Widerspruch mit bestehenden Gesetzen stehen und sich nicht auf einen gesetzlichen Vorbehalt gründen“. Damit ist das öffentliche Leben weitgehend unter militärischer Kontrolle.


1900 - Wohn- und Geschäftshaus an der Richard-Wagner-Straße fertiggestellt 

München-Maxvorstadt * Das Wohn- und Geschäftshaus in der Richard-Wagner-Straße 27 ist bezugsfertig. Eigentümer Clemens Schuster betreibt im Erdgeschoss eine Polsterei sowie ein Geschäft für Tapeten und Linoleum. 


18. 8 1853 - Kaiser Franz Joseph I. und Herzogin Elisabeth „Sisi“ verloben sich

Wien - München * An seinem 23. Geburtstag hält der österreichisch-ungarische Kaiser Franz Joseph I. um die Hand seiner Cousine Herzogin Elisabeth „Sisi“ in Bayern an. In der Überzeugung „einem Kaiser von Österreich gibt man keinen Korb“ stimmt das herzogliche Haus der Verlobung zu. Herzog Max in Bayern und die kaiserliche Administration einigen sich auf eine Mitgift in Höhe von 50.000 Gulden, dazu Kleider und Schmuck.


28. 8 1918 - Österreichs Kaiser Karl sieht den Krieg verloren

München * Der österreichisch-ungarische Kaiser Karl besucht König Ludwig III. und schildert diesem „die verzweifelte Lage unserer Mächtegruppe“, was der König mit den Worten „Also haben wir den Krieg verloren“ bestätigt. Der habsburgische Kaiser bittet den König „inständig, in seiner Eigenschaft als ältester und mächtigster deutscher Bundesfürst, Kaiser Wilhelm die Lage klipp und klar zu schildern und kategorisch auf einen möglichst baldigen Friedensschluss zu drängen“. Bayerns König Ludwig III. erklärt sich damit einverstanden. 


19. 1 1988 - Verwaltungsgerichtshof erklärt Bebauungsplan für nichtig

München-Maxvorstadt * Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärt den Bebauungsplan „Westlicher Taxöldener Forst“ für nichtig. Die nuklearspezifischen Risiken der geplanten Wiederaufarbeitungsanlage sind zwar erkannt, aber nicht ausreichend in die bauleitplanerische Abwägung einbezogen worden. Nach Auffassung des Gerichts dürfen diese Fragen nicht vollständig in das parallele atomrechtliche Genehmigungsverfahren verlagert werden. 

Das Urteil bedeutet jedoch keinen automatischen vollständigen Baustopp. Die Arbeiten auf dem WAA-Gelände werden auf der Grundlage bereits erteilter Einzelgenehmigungen fortgesetzt. Dennoch erhöht die Entscheidung die rechtliche Unsicherheit des Projekts erheblich. 


13. 7 1957 - Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet

München-Maxvorstadt * Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet. 


1926 - Die Abbrucharbeiten an der Heß-Villa in der Luisenstraße 35 beginnen

München-Maxvorstadt * Die Abbrucharbeiten an der Heß-Villa in der Luisenstraße 35 beginnen.


4 1971 - Das „KEKK“ bereichert die Kleinkunstszene

München-Maxvorstadt * Mit dem „KEKK“ [= Kabarett & Engagierte Kleinkunst] entsteht im Saal der legendären Gaststätte „Witwe Bolte“ in der Amalienstraße 87 eine neue Kleinkunstbühne. Initiator ist Helmut Wagner, genannt Helmuth von der Vogelweide. 

Junge Kabarettisten, Liedermacher und Schauspieler finden hier eine Auftrittsmöglichkeit abseits der etablierten Bühnen. Das KEKK entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Kleinkunstszene und bringt zahlreiche Künstler hervor, die später weit über München hinaus bekannt werden.


1913 - Die Münchner Theater GmbH entsteht

München-Maxvorstadt * Im Jahr 1913 gründen theaterbegeisterte jüdische Mäzene die „Münchner Theater GmbH“, um die künstlerische Arbeit der Münchner Kammerspiele langfristig zu sichern und deren wirtschaftliche Grundlage zu stärken. 

Mit ihrem finanziellen und persönlichen Engagement schaffen die Gesellschafter die Voraussetzungen dafür, dass sich die Münchner Kammerspiele als künstlerisch ambitionierte Bühne etablieren und weiterentwickeln können. Die Gründung der Gesellschaft markiert einen wichtigen Schritt in der institutionellen Absicherung des Theaters.


1916 - Otto Falckenberg prägt die Münchner Kammerspiele

München-Maxvorstadt * Der Regisseur und Theaterautor Otto Falckenberg kommt als Oberspielleiter und Dramaturg an die Münchner Kammerspiele. Bereits ein Jahr später übernimmt er die künstlerische Leitung des Hauses und prägt dessen Entwicklung über Jahrzehnte hinweg. Mit seinen modernen Inszenierungen und seiner konsequenten Ensemblearbeit macht er die Kammerspiele weit über München hinaus bekannt. 

Falckenberg fördert junge Autorinnen und Autoren, entdeckt zahlreiche Schauspieltalente und setzt auf zeitgenössische Dramatik. Später gelangen hier bedeutende Uraufführungen auf die Bühne, darunter Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“. 


9 2001 - Der Friedrich-Schiedel-Kindergarten nimmt den Betrieb auf 

München-Maxvorstadt * Die städtische Kindertagesstätte Friedrich Schiedel an der Richard-Wagner-Straße 14 nimmt die ersten Kinder auf. Der auf Initiative der Technischen Universität München errichtete und durch Friedrich Schiedel finanziell unterstützte Kindergarten bietet Platz für 50 Kinder. Er entsteht im ehemaligen Patientengarten der früheren Haas-Klinik und arbeitet nach den Grundsätzen der Montessori-Pädagogik. Die Betreuungsplätze stehen sowohl Münchner Familien als auch Angehörigen der TUM zur Verfügung. 


4 1913 - Das Ende der Ära Eugen Robert

München-Maxvorstadt * Die Intendanz von Eugen Robert an den „Münchner Kammerspielen“ in der Augustenstraße 89 endet bereits nach kurzer Zeit. Trotz künstlerischer Erfolge gelingt es ihm nicht, seine Position dauerhaft zu festigen. 

Zu den Höhepunkten seiner Amtszeit zählt die Uraufführung von Frank Wedekinds Schauspiel „Franziska“, das großes Aufsehen erregt und zu einem vielbeachteten Skandalerfolg wird. Dennoch scheidet Robert aus der Leitung des Theaters aus und macht den Weg für eine neue Phase in der Entwicklung der„Münchner Kammerspiele“ frei.


1922 - Gustav Probst gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

München-Maxvorstadt * „Rechtsanwalt“ Gustav Probst ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9.


1905 - Das Varieté „Universum“ eröffnet seinen Spielbetrieb

München-Maxvorstadt * Das Anwesen Augustenstraße 89, ein großbürgerliches Wohnhaus, wird für Theaterzwecke umgebaut. In dem Gebäude nimmt das Varietétheater „Universum“ seinen Spielbetrieb auf. Für die neue Nutzung werden das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zu Kassenhalle, Foyer und Balkon umgestaltet. Zuschauerraum und Bühne befinden sich in einem eigens errichteten Hofanbau. Das Theater bietet Platz für rund 500 Besucherinnen und Besucher. 

Über diese frühe Phase sind heute nur wenige Informationen überliefert. Das „Universum“ entspricht jedoch dem typischen Charakter eines Varietétheaters seiner Zeit und präsentiert wechselnde Programme mit Unterhaltung, Musik, Artistik und Kleinkunst.


11. 10 1912 - Die „Münchner Kammerspiele“ entstehen

München-Maxvorstadt * Nachdem die Bühne „Zum Großen Wurstel“ für kurze Zeit wieder unter dem Namen „Lustspielhaus“ firmiert, erhält sie zum 11. Oktober 1912 ihren endgültigen Namen: „Münchner Kammerspiele“. 

Die erste Inszenierung unter diesem Namen ist das expressionistische Stationendrama „Das Leben des Menschen“ des russischen Schriftstellers Leonid Nikolajewitsch Andrejew. Mit dieser Aufführung unterstreichen die Münchner Kammerspiele ihren Anspruch, zeitgenössische und künstlerisch anspruchsvolle Werke auf die Bühne zu bringen.


29. 9 1922 - Das Brecht-Bühnenstück „Trommeln in der Nacht“ wird uraufgeführt

München-Maxvorstadt * Das Theaterstück „Trommeln in der Nacht“ des 24-jährigen Bert Brecht, wird unter der Regie von Otto Falckenberg in den Münchner Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, uraufgeführt.

Das Stück spielt vor dem Hintergrund der revolutionären Kämpfe in Deutschland 1918/19. Bei der Uraufführung hängen im Zuschauerraum Plakate mit Aufschriften wie „Glotzt nicht so romantisch“.

Karl Valentin und Liesl Karlstadt sind bei der Premiere anwesend. Das Stück wird am nächsten Tag unter Mitwirkung von Karl Valentin und Liesl Karlstadt parodiert. 


5. 10 1922 - „Das Christbaumbrettl“ erobert die Kammerspiele 

München-Maxvorstadt * Nach dem Erfolg in der Kabarettrevue „Die rote Zibebe“ bleibt Karl Valentins und Liesl Karlstadts „Christbaumbrettl“ im Programm der Münchner Kammerspiele an der Augustenstraße 89. Zwischen dem 5. und dem 15. Oktober führt das Duo den als „einaktigen Scherz“ angekündigten Bühnensketch noch viermal in den beliebten Nachtvorstellungen auf. Die Auftritte festigen Valentins und Karlstadts Stellung im etablierten Münchner Theaterbetrieb. 


14. 6 1838 - Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt

München-Maxvorstadt * Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt in seinem Haus am Karolinenplatz 2. 


1906 - Umwandlung zum „Münchner Lustspielhaus“ 

München-Maxvorstadt * Das Varietétheater „Universum“ in der Augustenstraße 89 wird in das „Münchner Lustspielhaus“ umgewandelt. Damit verlagert sich der Schwerpunkt des Hauses von der Varieté-Unterhaltung auf Schauspiel- und Komödienaufführungen.


11 1910 - Das Ende des „Lustspielhauses“ und ein Neubeginn

München-Maxvorstadt * Das „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten und stellt seinen Spielbetrieb im November 1910 ein. Das Gebäude geht anschließend in den Besitz der Industrie-Werke München-Nord über. Die Übernahme erfolgt dabei weniger aus kulturellem Interesse als vielmehr als Kapital- und Immobilieninvestition.

Die neuen Eigentümer verpachten das Haus an den Juristen, Journalisten und Theaterunternehmer Eugen Robert, der die Bühne grundlegend neu ausrichtet. Mit seiner Übernahme beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses. Sie bildet den Ausgangspunkt für die spätere Gründung der Münchner Kammerspiele.


10. 5 1933 - Die Bücherverbrennung auf dem Königsplatz

München-Maxvorstadt * Um 19:45 Uhr beginnt im Lichthof der Universität München eine „Feier der nationalen Revolution“ statt. Die Festrede hält Kultusminster Hans Schemm. Eingerahmt von der „Egmont-Ouvertüre“ folgt die Übergabe des neuen Studentenrechts, ein Treuegelöbnis, ein „Appell an die studentische Verantwortung“ und schließlich das Absingen des „Horst-Wessel-Liedes“. Im Anschluss an die Feier beginnt ein Großer Fackelzug. Dazu werden ab 20:30 Uhr am rückwärtigen Ausgang der Universität gegen Gutschein Fackeln ausgegeben.

Um 22:00 Uhr bewegt sich der Fackelzug in Richtung Königsplatz. Die freiwilligen und begeisterten Teilnehmer in Uniform oder dunklem Anzug ziehen an der mit einer roten Flammenkette geschmückten Feldherrnhalle vorbei zum mit Flaggen und Pylonen festlich ausgestatteten Königsplatz, wo um 23:30 Uhr circa 50.000 überwiegend akademisch gebildete Nationalsozialsten und ihre Sympathisanten einen großen „Verbrennungsakt“ beginnen.

Auf dem Rasen vor der heutigen Antikensammlung am Königsplatz ist ein riesiger Scheiterhaufen aus Holz und Stroh errichtet worden. Zunächst hält ein studentischer Funktionär eine Ansprache zur „Ausmerzung undeutscher Schriften“. Danach werfen uniformierte Studenten unter Verlesung von „Feuersprüchen“ die mitgeführten Bücher ins Feuer. In Anlehnung an das Wartburgfest verbrennen sie die „volkszersetzenden Schriften kommunistischer, marxistischer, pazifistischer Haltung (vielfach aus jüdischer Feder stammend) als Symbol der Abkehr vom undeutschen Geist“. 


30. 9 1922 - Brecht holt Valentin und Karlstadt ins Theater 

München-Maxvorstadt * Einen Tag nach der Uraufführung von Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“ präsentieren die Münchner Kammerspiele in der Augustenstraße 89 die spätabendliche Kabarettrevue „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“. Der Titel erinnert an das gleichnamige Wirtshaus in Brechts Bühnenstück. 

Laut Programmzettel besteht das erste Bild aus Brechts „Der Abnormitätenwirt“. Unter dem Titel „Weihnachtsabend“ folgen eine Hochradnummer und der Einakter „Das Christbaumbrettl“ von Karl Valentin und Liesl Karlstadt. 

Für das bekannte Humoristenduo bedeutet der Auftritt den erstmaligen Schritt von den Münchner Varieté- und Kabarettbühnen auf die Bühne eines etablierten Theaters. An der experimentellen Revue wirken außerdem Künstler wie Klabund, Joachim Ringelnatz und Valeska Gert mit. 


1910 - An der Richard-Wagner-Straße 19 entsteht eine Privatklinik

München-Maxvorstadt * Auf dem Grundstück Richard-Wagner-Straße 19, das zu Baubeginn noch Joseph Schülein gehört, lässt sein Schwiegersohn Dr. med. Alfred Haas eine Privatklinik errichten. Das Gebäude ist äußerlich als repräsentatives Wohnhaus gestaltet und fügt sich in das gehobene Umfeld der Maxvorstadt ein. Alfred Haas ist mit Elsa Schülein, einer Tochter Joseph Schüleins, verheiratet.


1. 10 1922 - „Die rote Zibebe“ geht in die Verlängerung 

München-Maxvorstadt * Die Münchner Kammerspiele zeigen nach der Nachmittagsvorstellung des Dramas „Das Weib auf dem Tiere“ von Bruno Frank und schließlich nach der Abendvorstellung des Bühnenstücks „Helden“ von George Bernard Shaw wird jeweils „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“. Die Revue verbindet Brechts „Der Abnormitätenwirt“ mit einer Hochradnummer und dem Einakter „Das Christbaumbrettl“ von Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Auf diese Weise treffen das etablierte Theater und die groteske Münchner Volkssänger- und Kabarettkunst unmittelbar aufeinander.

 


1. 1 1911 - Eugen Robert übernimmt das Theater

München-Maxvorstadt * Der Berliner Theatermann Dr. Eugen Robert, ursprünglich Jurist und Journalist sowie zuvor Leiter des Hebbel-Theaters in Berlin, übernimmt das ehemalige „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 als Pächter. Zunächst trägt das Haus den Namen „Zum Großen Wurstel“, eine Anspielung auf den Wiener Wurstelprater.

Robert verfolgt das Ziel, ein modernes und künstlerisch anspruchsvolles Theater zu etablieren. Zur Eröffnung bringt er den Einakter „Varieté“ von Heinrich Mann auf die Bühne und setzt damit ein programmatisches Zeichen für die neue Ausrichtung des Hauses.


1. 4 1924 - Uraufführung der „Raubritter vor München“ in den Kammerspielen

München-Maxvorstadt * Das zweiaktige Bühnenstück „Raubritter vor München“ von Karl Valentin und Liesl Karlstadt erlebt in den Münchner Kammerspielen in der Augustenstraße 89 seine Uraufführung. Schauplatz der Komödie ist die Stadtmauer am Münchner Isartor. Mit insgesamt 284 Aufführungen entwickelt sich das Stück zu einem außergewöhnlichen Publikumserfolg und markiert den endgültigen Durchbruch des Komikerduos auf der großen Bühne. Zugleich bleibt es Valentins einziges abendfüllendes Theaterstück und gilt als sein bedeutendstes Werk als Bühnenautor.

Den Anstoß für die Entstehung geben die erfolgreichen Nachtvorstellungen des Duos in den Kammerspielen. Ihr großer Zuspruch führt zum Auftrag, eine abendfüllende Raubritter-Komödie zu schreiben. Inhaltlich knüpft das Stück an die damals äußerst beliebte Militärkomik an. Deren Humor entsteht aus den absurden Situationen und Regelverstößen innerhalb des streng geregelten Kasernen- und Manöveralltags. Besonders die Figur des „Schweren Reiters“ zählt zu den beliebtesten Charakteren der Volkssänger. Als unmittelbare Vorläufer von „Raubritter vor München“ gelten die frühen Valentin-Stücke „Der Herzog kommt“ und „Aus guter alter Zeit“.

Die Handlung ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Hinter Berg am Laim treiben Raubritter ihr Unwesen und bereiten einen Angriff auf München vor. Ein Milchfahrer bringt die alarmierende Nachricht in die Stadt und setzt damit die turbulente Komödie in Gang.


10. 5 1919 - Truppenaufzug im Film in den Kammerspielen

München-Maxvorstadt * Seit dem 10. Mai kann die Münchner Bevölkerung in den Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, täglich viermal den Film „Vorbeimarsch des Freikorps Faupel“ vom 6. Mai ansehen. 


Nach dem 7 1817 - Montgelas lässt sich ein Palais am Karolinenplatz 2 bauen

München-Maxvorstadt * Nach seiner Pensionierung lässt sich Graf Maximilian Joseph von Montgelas ein Palais am Karolinenplatz 2 nach den Plänen von Jean Baptiste Métivier erbauen. 


27. 9 1864 - Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

München-Maxvorstadt * Richard Wagner mietet für sich das Haus in der Brienner Straße 21, nahe der Propyläen. Bereits bei der ersten Audienz hat der Komponist dem Märchenkönig Ludwig II. erklärt, dass er sich in München nur dann „heimisch und zur Arbeit angeregt“ fühlen kann, wenn er „ein Häuschen in einem Garten allein bewohne“.


1861 - Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

München-Maxvorstadt * Da die Gemälde Adolf Friedrich von Schacks an ihrem Aufstellungsort aufgrund der Feuchtigkeit „dem sicheren Verderben“ ausgesetzt sind, lässt der Kunstmäzen von Eduard Gerhardt ein neues Galeriegebäude im Garten seines Anwesens an der Brienner Straße 19 erbauen.


31. 7 1914 - Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

München-Maxvorstadt * Voller Stolz beschreibt die Königstochter Wiltrud die Situation: „Wie herrlich sticht hervor, dass Bayern doch die größte Selbstständigkeit besitzt gegenüber anderen Staaten, denn im Reiche außer Bayern verhängte den Kriegszustand Kaiser Wilhelm II., hier aber Papa.“ 


1914 - Dr. Hermann Schülein lebt in der Richard-Wagner-Straße 17

München-Maxvorstadt * Dr. Hermann Schülein wohnt in einem großzügigen Appartement in der Richard-Wagner-Straße 17. Damit bleibt die Familie Schülein auch weiterhin eng mit der Maxvorstadt verbunden, die zu den bevorzugten Wohnlagen des Münchner Bürgertums zählt. 


1913 - Dr. Hermann Schülein heiratet Luise „Fanny“ Levy

München-Maxvorstadt * Dr. Hermann Schülein heiratet Luise „Fanny“ Levy. 


1916 - Annemarie Schülein wird geboren

München-Maxvorstadt * Annemarie Schülein, die Tochter von Dr. Hermann und Luise „Fanny“ Schülein, kommt zur Welt. 


6. 10 1911 - Das Heß‘sche Anwesen in der Luisenstraße 35 wird versteigert

München-Maxvorstadt * Das Heß‘sche Anwesen in der Luisenstraße 35 wird versteigert.


26. 7 1847 - Dem Korps Alemannia werden alle Rechte garantiert

München * Dem Korps Alemannia werden alle Rechte garantiert, die auch die anderen Korps haben. Die neue Studentenverbindung Alemannia steht unter dem Schutz der Lola Montez - und versteht sich umgekehrt als ihre Garde. Angeblich sind ihre roten Mützen aus den Unterröcken der Tänzerin geschneidert.  

Es wird nicht lange dauern, bis man die Alemannen als „Lolamannen“ diffamiert. Mehr wie achtzehn Mitglieder zählt die Verbindung nie. Wenn sie die Hörsäle betreten, ertönt ein gellendes Pfeifkonzert, weshalb sie sich bevorzugt im Kaffeehaus Rottmann treffen. Es befindet sich gegenüber dem Hofgartencafé von Luigi Tambosi, am anderen Ende des Bazargebäudes.  

Der 23-jährige Jurastudent Elias [genannt Fritz] Peißner aus Vilseck in der Oberpfalz ist der leitende Senior der Verbindung. Er hat eine Art Büro im Palais Montez eingerichtet und ist verdächtigt, Lolas Liebhaber zu sein. 


31. 7 1888 - Die Elefanten-Katastrophe

München * Zum Höhepunkt der Centenarfeier, dem drei Kilometer langen Festzug, formieren sich tausende Menschen und Tiere. Der „Künstler- und Handwerkerzug“ beginnt am Karlsplatz-Stachus, führt zum Marienplatz und von da durch die Dienerstraße zum Max-Joseph-Platz. Von hier aus bewegte er sich über den Odeonsplatz zum Siegestor, wo der Zug wendet, um auf der westlichen Straßenseite wieder zurück zur Briennerstraße zu gelangen, von wo aus der Weg weiter zum Königsplatz führen soll. 

Die Festzugsgruppe der „Kauf- und Handelsleute“ präsentiert sich dabei mit einem Wagen, zu dem acht indische Elefanten gehören. Diese entstammen einer Leihgabe des Zirkusdirektors Carl Hagenbeck. Beim Umzug durch die Ludwigstraße trotteen die exotischen Tiere gelassen und brav einher. Als der Festzug jedoch am Siegestor eine Schleife macht, treffen die von Berbern berittenen Elefanten auf die als feuerspeienden Drachen dekorierte Straßenlokomotive in der Gruppe der Eisenindustrie. Die Elefanten erschrecken durch ein unachtsames Dampfablassen und von dem Rattern und Gezische des grotesken Vehikels derart, dass sie scheuten und wild trompetend davonrasen. Die aufgescheuchten Elefanten lösen wiederum eine Massenpanik unter den Besuchern aus. 

Den Anfang macht ein Elefantenbulle, der wild zu trompeten beginnt, durch die Ludwigstraße nach Norden trampelt und vor der Staatsbibliothek randaliert. Drei Tiere folgen ihm, Panik bricht aus, im Gedränge sterben Menschen. Die Zirkuswärter brauchen die Hilfe der schweren Reiterei, um die Elefanten zu bändigen. 

Vier weitere Elefanten nehmen in die entgegengesetzte Richtung Reißaus und verbreiten Angst und Schrecken. Im ungezügelten Galopp rennen sie über die Ludwig- in die Maximilianstraße, steuern den Hofgraben zu, wo sie an der Königlichen Münze das Hauptportal einrennen. Über den Alten Hof laufen sie weiter zum Viktualienmarkt und richten unter den Verkaufsständen verheerende Verwüstungen an. Ein Elefant soll sogar ins Hofbräuhaus gerannt sein, bei denen Münchner Wirtshausbrüder und Elefanten einander Rüssel an Nase begegnen. 

Ihr weiterer Weg führt zum Gärtnerplatztheater und von dort zur Auenstraße 46, wo sie sich im Hof einfangen und beruhigen lassen. Später bringt man einen an die Vorgänge erinnernden Gedenkstein an. Immerhin verlieren durch die „Elefanten-Katastrophe“ und der damit verbundenen Massenpanik zwei, nach anderer Quelle vier Menschen ihr Leben. Zudem verursacht sie 42 Verletzte. 


21. 6 1831 - Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt. 


2. 5 1865 - Die Kabinettskasse kauft eine Wohnung für Richard Wagner

München-Maxvorstadt * Auf Wunsch König Ludwigs II. wird Richard Wagners Wohnhaus an der Brienner Straße 21 von der Kabinettskasse angekauft und dem Komponisten kostenlos zur Verfügung gestellt.


29. 7 1871 - Die Universität wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem Rektor

München-Maxvorstadt * Die Universität wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem Rektor.


2. 8 1914 - Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München

München * An den Münchner Hochschulen, wozu die Ludwig-Maximilians-Universität, die Technische Hochschule, die Königliche Akademie der Künste und die Königliche Akademie der Tonkünste gehören, sind

  • 412 Studierende aus Österreich-Ungarn,
  • 376 aus Russland und
  • 50 Studenten aus dem Königreich Serbien eingeschrieben.  

Diese verlassen die Stadt - aus unterschiedlichen Gründen - umgehend. 


12. 6 1944 - Eine Brandbombe zerstört das Haus Richard-Wagner-Straße 13

München-Maxvorstadt * Eine Brandbombe zerstört den Dachstuhl des Hauses Richard-Wagner-Straße 13.


13. 10 1831 - Das Herzog-Max-Palais wird bezogen

München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße. 


1832 - Grundsteinlegung für die Bayerische Staatsbibliothek

München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende Bayerische Staatsbibliothek.


7. 5 2013 - Das Lenbachhaus wird wieder eröffnet

München-Maxvorstadt * Das Lenbachhaus wird nach einem umfänglichen und aufwändigen Umbau wieder eröffnet.


1956 - Die Richard-Wagner-Straße 11 geht an die rechtmäßigen Erben

München-Maxvorstadt * Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird an die rechtmäßigen Erben Dr. Walter und Nelly Zeckendorf zurückgegeben.


3 1943 - Phosphor- und Sprengbomben zerstören die Bayerische Staatsbibliothek

München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der Bayerischen Staatsbibliothek.


Um 10 2002 - Der Giftschrank in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet

München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet. Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.


1843 - Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek wird vollendet

München-Maxvorstadt * Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird vollendet. Er kostet 1,3 Millionen Gulden.


1966 - Die Bayerische Staatsbibliothek bekommt einen Erweiterungsbau

München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der Bayerischen Staatsbibliothek ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.


1827 - Friedrich von Gärtner soll die Bayerischen Staatsbibliothe bauen

München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der Bayerischen Staatsbibliothek, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.

Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die Staatsbibliothek eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.


5. 6 1962 - „Unikrawall“ nach einem Jazzkonzert 

München-Maxvorstadt * Nach einem Jazzkonzert in der Aula der Ludwig-Maximilians-Universität bitten zahlreiche Konzertbesucher die Musiker, auf dem Geschwister-Scholl-Platz weiterzuspielen. Rund 2.000 Menschen versammeln sich vor der Universität. Als die Münchner Stadtpolizei eintrifft, empfängt die Menge die Beamten mit Buhrufen. Es kommt zu Rangeleien. Die Polizei nimmt zunächst zwei Personen fest.  

Ein Teil der Menge blockiert die Abfahrt des Polizeiwagens. Dabei werden Reifen des Wagens beschädigt. Die Beamten fordern Verstärkung an. Zwei Funkstreifenwagen, das Kleine und das Große Überfallkommando sowie der Bereitschaftszug der Stadtpolizeischule rücken an. Die Polizei zerstreut die Menge und nimmt sieben weitere Personen fest. Gegen alle neun Festgenommenen erstattet sie Anzeige wegen Auflaufs und Landfriedensbruchs.  

Die Auseinandersetzung wird als „Unikrawall“ bekannt und gilt als Vorläufer der Schwabinger Krawalle, die am 21. Juni 1962 beginnen. 


8. 7 1832 - Der Grundstein für die Staatsbibliothek wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt. 


1837 - Die Staatsbibliothek wird bezogen

München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante Staatsbibliothek wird bezogen.


1842 - Die Staatsbibliothek ist endgültig fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Die Staatsbibliothek in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt. 


24. 6 1892 - Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf

München - München-Maxvorstadt * Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf. Sie wohnen in der Künstlerresidenz Franz von Lenbachs.


1986 - Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird generalsaniert

München-Maxvorstadt * Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird generalsaniert.


18. 8 1862 - Ex-König Ludwig I. übereignet die Propyläen der Stadt München

München-Maxvorstadt * Ex-König Ludwig I. übereignet die Propyläen am Königsplatz - ein „Denkmal erhabener Nutzlosigkeit“ - der Stadt München „zur Pflege und Bewahrung“.


29. 6 1962 - Studentenparlament kritisiert Polizei und einzelne Protestierende 

München-Maxvorstadt * Nach den Schwabinger Krawallen missbilligt das Studentenparlament, die gewählte Vertretung der Studierenden an der Ludwig-Maximilians-Universität, das aus seiner Sicht „teilweise kriminelle Verhalten“ einzelner Protestierender. Die Hauptverantwortung für die Eskalation sieht es bei der Polizei. Deren Vorgehen bezeichnet es als „unklug und rücksichtslos“. 


29. 12 1830 - König Ludwig I. lässt die Universität schließen

München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die Universität schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer Randale von Münchner Studenten gekommen ist. 


30. 10 1862 - Die Propyläen am Königsplatz werden dem Publikumsverkehr übergeben

München-Maxvorstadt * Die Propyläen am Königsplatz werden für den Publikumsverkehr freigegeben. Das ist exakt eine Woche, nachdem König Otto von Griechenland abdanken musste. 


Ab 1941 - Professor Walther Wüst ist Rektors der Universität München

München-Maxvorstadt * Professor Walther Wüst bekleidet von 1941 bis 1945 das Amt des Rektors der Universität München.


28. 8 1938 - Jenny Zeckendorf stirbt

München-Maxvorstadt * Jenny Zeckendorf, Eigentümerin des Anwesens Richard-Wagner-Straße 11, stirbt. Das Haus geht in den Besitz der Kinder Dr. Walter und Nelly Zeckendorf über, die aber bereits nach New York emigriert sind. Sie bleiben offizielle Besitzer bis zum Jahr 1941.


1846 - Der endgültige Auftrag für den Bau der Propyläen am Königsplatz

München-Maxvorstadt * Leo von Klenze erhält den endgültigen Auftrag für den Bau der Propyläen,am Königsplatz.


26. 8 1862 - Das Reiter-Standbild wird durch die Propyläen gezogen

München-Maxvorstadt * Das Reiter-Standbild, das Geschenk der Haupt- und Residenzstadt zum 70. Geburtstag des Ex-Königs Ludwig I., das sich heute am Odeonsplatz befindet, wird durch die Propyläen zu seinem Standort gezogen.


1. 9 1962 - AStA legt Bericht zu den Schwabinger Krawallen vor 

München-Maxvorstadt * Der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) der Ludwig-Maximilians-Universität veröffentlicht seinen Untersuchungsbericht zu den Schwabinger Krawallen. Er kommt zu dem Schluss, dass Studierende nur an den ersten Protestabenden eine führende Rolle spielen. Deshalb stuft der AStA die Krawalle insgesamt nicht als Studentenunruhen ein. Der Münchner Stadtpolizei bescheinigt der Bericht ein „taktisch unkluges Vorgehen“. 


1905 - Dem Ehepaar Hanfstängl gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

München-Maxvorstadt * Das „Rentier-Ehepaar“ Hanfstängl ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9.


1904 - Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 9

München-Maxvorstadt * Dem Kaufmanns-Ehepaar Held gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9.


7. 11 1918 - Die königliche Regierung verliert ihre militärische Machtbasis

München-Maxvorstadt * Im Kriegsministerium beraten Vertreter der königlichen Regierung über die Lage. Kriegsminister Philipp von Hellingrath muss gegen 17 Uhr erkennen, dass die Münchner Garnison zur Niederschlagung des Aufstands nicht mehr zuverlässig zur Verfügung steht. Immer mehr Soldaten schließen sich den Revolutionären an. Damit verliert die Monarchie ihre entscheidende militärische Stütze.  

Hellingrath gibt einen militärischen Gegenschlag allerdings noch nicht endgültig auf: Nach Mitternacht begibt er sich nach Pasing, um außerhalb Münchens zusammengezogene Truppen gegen die Revolution einzusetzen. Auch dieser Versuch scheitert am folgenden Morgen, als die Soldaten auf die Seite der Revolutionäre übergehen. 

In München stellen nur noch die Gewerkschaften eine durchorganisierte Macht dar. Doch deren Mitglieder sind nun nicht mehr bereit, eine Dynastie zu retten, die sich seit Jahrhunderten auf ihre Klassenprivilegien stützte und erst weniger als eine Woche zuvor den parlamentarisch-demokratischen Reformen ihre Zustimmung gab.


1861 - Königin Marie gründet das Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern

München * Königin Marie von Bayern ruft das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“ ins Leben und wird in der Ludwigstraße 14 untergebracht. 


1. 10 1933 - Wilhelm Adam wird Kommandierender General im Wehrkreis VII

München * Kommandierender General im Wehrkreis VII wird Wilhelm Adam.


25. 8 1829 - Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt

München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die Ludwigskirche gelegt.


7 1950 - Richard-Wagner-Straße 3 wird als Verwaltungsgebäude errichtet

München-Maxvorstadt * Das Gebäude in der Richard-Wagner-Straße 3 wird in Anlehnung an das Eckhaus an der Brienner Straße als Verwaltungsgebäude errichtet.


6. 9 1909 - Die Familie Schülein bezieht ihr Haus in der Richard-Wagner-Straße 7

München-Maxvorstadt * Die Familie von Joseph Schülein bezieht ihr Haus in der Richard-Wagner-Straße 7. Das repräsentative Anwesen verfügt über zwölf Zimmer und fünf Kammern. Zum Haushalt gehören zudem zwei Dienstbotinnen, wie es in wohlhabenden Bürgerfamilien der Zeit üblich ist. Joseph Schülein lebt hier bis zu seinem Tod am 9. September 1938.


28. 9 1921 - Generalleutnant Otto Hermann von Lossow übernimmt die 7. Division

München * Generalleutnant Otto Hermann von Lossow übernimmt die Befehlsgewalt über die in Bayern stationierte 7. Division.


4. 11 1918 - Die Hoffnung auf einen baldigen Frieden

München - Königreich Bayern * Selbst von militärischer Seite wird festgestellt: „Die Stimmung der Bevölkerung ist kriegsmüder, niedergeschlagener und verdrossener denn je. Nur die Hoffnung auf baldigen Friedensschluss hebt die Gemüter.“ 


21. 10 1918 - Lieber ein Kapitulationsfriede als den Zusammenbruch

München - Königreich Bayern * Das Kriegsministerium erhält anonyme „Stimmen aus dem Mittelstande Bayerns“ zugeschickt. Darin wird unter der Berufung auf die allgemeine Volksmeinung gefordert: „Der Friede muss sobald als möglich herbei geführt werden, gleich ob günstig oder ungünstig.“ Ein Kapitulationsfriede sei immer noch besser als der unausweichliche Zusammenbruch. 


9. 9 1938 - Der Brauereiunternehmer Joseph Schülein stirbt

München-Maxvorstadt * Joseph Schülein, Gründer der Unionsbrauerei und einer der prägenden Münchner Brauereiunternehmer seiner Zeit, stirbt im Alter von 84 Jahren in München. Mit ihm verliert die Stadt eine Persönlichkeit, die die Entwicklung der Münchner Brauwirtschaft über Jahrzehnte maßgeblich mitgestaltet hat.


Nach 1946 - Die Richard-Wagner-Straße 7 wird an die Familie Schülein zurückgegeben

München-Maxvorstadt * Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 7 geht nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft wieder in den Besitz der Erbengemeinschaft Schülein über. Die Rückgabe ist Teil der Wiederherstellung von Eigentumsrechten, die der Familie durch die Verfolgungs- und Enteignungspolitik des NS-Regimes entzogen worden waren. 


1890 - Franz von Lenbachs Residenz ist fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Franz von Lenbachs Residenz an der Luisenstraße 33 ist fertiggestellt.


5. 10 1896 - Franz von Lenbach heiratet Charlotte von Hornstein

München * Franz von Lenbach heiratet Charlotte „Lolo“ von Hornstein.


1. 10 1935 - General Walter von Rückenau übernimmt den Wehrkreis VII

München * Nachfolger von Wilhelm Adam als Kommandierender General im Wehrkreis VII wird General Walter von Rückenau, der als einer der wenigen Vertrauten Adolf Hitlers im Generalstab gilt.


25. 8 1919 - Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der Reichswehr

Berlin - München * Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der Reichswehr.


24. 1 1998 - Fußweg nach Walter Klingenbeck benannt

München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.


4. 11 1921 - Die sterblichen Überreste werden in die Ludwigskirche gebracht

München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht. 

Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.


5. 10 1830 - Glyptothek mit 9 Jahren Verspätung fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Endlich kann der Architekt der Glyptothek, Leo von Klenze, den Schlüssel für das Plastiken-Museum an König Ludwig I. übergeben. 


1818 - Das Eichthal-Palais an der Brienner Straße 12 wird von Klenze erbaut

München-Maxvorstadt * Das Eichthal-Palais an der Brienner Straße 12 wird von Leo von Klenze erbaut.


26. 10 2005 - Der Erweiterungsbau für die Kunst-Akademie wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Der moderne Erweiterungsbau für die Akademie der Bildenden Künste der Architektengruppe „Coop Himmelb(l)au“ wird offiziell eröffnet.


2 1900 - Akku-Lokomotiven ziehen die Trambahn durch die Innenstadt 

München * Sechs Akku-Lokomotiven nehmen den Schleppbetrieb auf dem oberleitungsfreien Abschnitt vom Schillerdenkmal über den Odeonsplatz bis zur Ludwigstraße an der Galeriestraße auf. Weil der königliche Hof hier keine Fahrdrähte duldet, ziehen die batteriebetriebenen Loks die elektrischen Trambahnzüge über die Strecke. An beiden Endpunkten werden sie an- und abgekuppelt; während der Wartezeiten laden sie ihre Akkus über die Oberleitung. Der aufwändige Betrieb bleibt bis März 1906 bestehen. 


1. 9 1994 - Die Isar-Amper-Werke werden von der Bayernwerk AG übernommen

München-Maxvorstadt * Die Isar-Amper-Werke werden von der Bayernwerk AG, die damals zur VIAG-Gruppe gehört, übernommen. Finanzanalysten schätzen den Wert auf weit über eine Milliarde DMark.


Seit dem Jahr 1955 - Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt

München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.


15. 8 1829 - Grundsteinlegung für die Ludwigskirche

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt. 


8. 9 1844 - Die Ludwigskirche wird eingeweiht

München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird - nach 15-jähriger Bauzeit - durch Erzbischof Lothar Anselm von Gebsattel eingeweiht. Der ursprüngliche Weihetermin war für den 25. August 1844 vorgesehen, konnte aber nicht eingehalten werden, weshalb weder der sich inzwischen auf einer Badereise befindliche König Ludwig I., noch der Architekt Friedrich von Gärtner und der Innenminister Karl August von Abel daran teilnehmen können. 


13. 1 1965 - Ein provisorisches Denkmal aus Flossenbürger Granit

München-Maxvorstadt * Nach einem Stadtrats-Beschluss soll auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus ein provisorisches Denkmal errichtet werden. Als Mahnmal wird ein 2,50 Meter hoher und 1,10 Meter breiter Findling aus Flossenbürger Granit aufgestellt, den der Bildhauer Karl Oppenrieder mit der Inschrift „Den Opfern des Nationalsozialismus“ versehen hat. 


26. 3 1946 - Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus erhält seinen Namen

München-Kreuzviertel * Auf der 6. Sitzung des Münchner Stadtrats wird - knapp zehn Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des Zusammenbruchs des Dritten Reichs - für das Rondell zwischen Brienner Straße und Maximiliansplatz der Name „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ beschlossen.

Seine Lage inmitten der Stadt und „vor allem die Tatsache, dass  das Denkmal des großen deutschen Dichters Friedrich von Schiller trägt, der Freiheit und Menschenwürde in seinen Werken feierte“, lassen diesen Ort „als Erinnerungsstätte besonders geeignet erscheinen“. Der Standort wird bewusst gewählt, denn schräg gegenüber - im 1944 zerstörten ehemaligen Wittelsbacher Palais an der Brienner Straße 50 - befand sich das gefürchtete Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei - das Zentrum der politischen Verfolgung.

Die Länge des Platznamens macht sein Aussprechen zwar praktisch unmöglich. Doch das macht nichts, denn der Platz dient nicht als Adresse. Er ist einfach ein Verkehrsknoten mit Grünfläche. Der Form halber hat er aber trotzdem eine Postleitzahl erhalten: 80333. 


11 1986 - Die Ewige Flamme darf am Tag und in der Nacht brennen

München-Maxvorstadt * Der Stadtrat hebt die Sparmaßnahme, wonach die „Ewige Flamme“ im neuen Mahnmals auf dem Patz der Opfer des Nationalsozialismus nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll, wieder auf, weil damit die „wesentliche Symbolik des Mahnmals außer Kraft gesetzt“ würde. 

Damit wird eine mehr als peinlich zu bezeichnende Diskussion beendet. 


28. 4 1847 - Lola Montez kann ihr Palais an der Barer Straße beziehen

München-Maxvorstadt * Lola Montez kann das für sie vom König angekaufte, neu gestaltete und standesgemäße Palais an der Barer Straße 7 beziehen. 


6. 5 1919 - 21 Kolpinggesellen werden im Keller des Prinz-Georg-Palais ermordet

München-Maxvorstadt * Etwa dreißig Mit­glieder des Katholischen Gesellenvereins Sankt-Joseph treffen sich in ihrem Vereinslokal, dem Maxkasino, in der Augustenstraße 41. Dem preußischen Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier-Regiment war zuvor von einem Denunzianten mitgeteilt worden, dass dort am Abend eine Versammlung von Rotarmisten stattfindet.

Noch während sich im Kasino die Vereinsmitglieder unterhalten, wird das „Spartakistennest“ von Regierungssoldaten beobachtet und 25 Teilnehmer sowie der Wirt kurz vor 21 Uhr verhaftet.

Die Möglichkeit, gegenüber den Soldaten das Miss­verständnis aufzuklären und sich zu legitimieren, wird von diesen gewaltsam un­terbunden. Erste Gewehrkolbenhiebe gegen die Arretierten und Zurechtweisungen sind die Folge. Mit dem Abmarsch zum Quartier des Alexander-Regiments beginnt der weitere Leidensweg für die Gefangenen, denn bald geht die Begleit­mannschaft dazu über, die angeblichen Spartakisten nicht nur zu beschimpfen, sondern auch mit Pistolen und Gewehren auf sie einzuschlagen.

Nun werden die 26 katholischen Gefangenen in das Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5 gebracht. Im Hof beginnt das eigentliche Massaker. Sechs der Gesellen werden im hinteren Teil des Hofes gegen das Tor eines Schuppens gestoßen. Dann eröffnen die Soldaten mit Gewehren und Pistolen das Feuer, bis alle sechs tot sind. Die verbliebenen zwanzig Kolpinggesellen werden zum Eingang des Kellers geführt. Dort erwischt es einen siebten Gefangenen. Er wird auf den Boden geworfen und mit einem gezielten Pistolenschuss ermordet.

Die Übrigen werden jetzt zur Zielscheibe sadistischer Spiele ihrer Peiniger. Man stößt sie mit Flüchen und Beschimpfungen die Treppe zum Keller hinunter. Dort müssen sie sich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden legen. Dann beginnen die Erschießungen. Auf grauenhafte Weise werden 14 Kolpinggesellen ermordet. Wer nicht durch die Schüsse stirbt, wird mit dem Bajonett erstochen. Manche Gefangene stellen sich tot oder sind bewusstlos.

Nur durch das Eingreifen eines hohen Offiziers wird das Morden beendet. Nach dem Massaker werden 21 Tote in das Pathologische Institut gebracht. Unter den Erschossenen befinden sich zwei Brüderpaare, bei zwei weiteren wird jeweils einer getötet. Zwei Schwerverletzte werden in das Reservelazarett an der Zollstraße eingeliefert. Drei Opfer brauchen keine Krankenhausbehandlung.

Alle Ermordeten sind eingeschriebene Mitglieder der konservativen Bayerischen Volkspartei - BVP. Der Fall wird deshalb vor Gericht ausführlich untersucht. Man ist jedoch von Regierungsseite geneigt, nichts mehr über den Vorfall an die Presse zu geben. Die Folge davon ist, dass die von den Militärbehörden erstellten unwahren Berichte überall, auch im Ausland, Verbreitung finden.

 Ansonsten achten die Zensurbehörden streng darauf, dass keine publikumswirksame Veröffentlichung über das blutige Geschehen unter die Leute kommen können. So wird beispielsweise die Sondernummer der Süddeutschen Illustrierten Kriminal-Zeitung vom November 1919, die darüber berichtet, sofort nach ihrem Erscheinen beschlagnahmt. 


16. 6 2000 - VIAG und VEBA fusionieren zur E.ON AG 

München-Maxvorstadt - Düsseldorf * Die Münchner VIAG und der Düsseldorfer VEBA-Konzern schließen sich zur E.ON AG mit Sitz in Düsseldorf zusammen. Mit der Eintragung ins Handelsregister wird die Fusion der beiden Industrie- und Energiekonzerne wirksam. 


2007 - Das Mahnmal für die Opfer der Sinti und Roma wird erneuert

München-Maxvorstadt * Das Mahnmal für die Opfer der Sinti und Roma auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus wird erneuert und erhöht.


12 1985 - Die „Ewige Flamme“ soll nur noch an besonderen Gedenktagen brennen

München-Maxvorstadt * Knapp drei Wochen nach der Einweihung des neuen Mahnmals auf dem Patz der Opfer des Nationalsozialismus beschließt der Münchner Stadtrat, dass die „Ewige Flamme“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll. 


12 2008 - Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus soll würdiger gestaltet werden

München * Der Ältestenrat des Münchner Stadtrats spricht sich einstimmig für eine würdigere Gestaltung des Platzes der Opfer des Nationalsozialismus aus. 

Es besteht Einvernehmen darüber, dass dieser Ort die zentrale Gedenkstätte bleiben müsse. 


6. 11 1918 - Das Kriegsministerium hält Angestellte für besonders radikal

München * Das bayerische Kriegsministerium berichtet unter Berufung auf Vertrauensleute, dass sich „die Arbeiter weit ruhiger als die Angestellten“ verhalten. Letztere seien „weit radikaler und unbelehrbarer, ja fast ausnahmslos Anhänger der USPD“. Die Formulierungen spiegeln die Einschätzung der militärischen Behörden wider. 

Historische Untersuchungen weisen tatsächlich auf eine Besonderheit der Münchner USPD hin: Unter ihren Mitgliedern sind gegen Kriegsende Angestellte, Kaufleute und Handwerker stärker vertreten als Arbeiter. Dieser Befund lässt sich jedoch nicht auf die USPD insgesamt übertragen. Ebenso wenig belegt er die Behauptung, die Partei wolle die Arbeiterschaft lediglich für eine Revolution des Mittelstands benutzen. 


14. 7 2000 - Die E.ON Energie AG entsteht in München 

München-Maxvorstadt * Die Bayernwerk AG und die PreussenElektra AG fusionieren zur E.ON Energie AG mit Sitz in München. Die bisherigen Stromversorgungstöchter von VIAG und VEBA bündeln damit ihr Energiegeschäft unter dem Dach des neu gebildeten E.ON-Konzerns. 


8. 11 1985 - Eine Ewige Flamme erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus 

München-Kreuzviertel * Oberbürgermeister Georg Kronawitter enthüllt auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus das neue Mahnmal des Bildhauers Andreas Sobeck. Es ersetzt den 1965 aufgestellten provisorischen Gedenkstein von Karl Oppenrieder.  

Das sechs Meter hohe Monument besteht aus einer Granitsäule mit einem vergitterten Bronzekubus, in dessen Innerem eine Ewige Flamme brennt. Der symbolische Kerker steht für Unterdrückung und Verfolgung unter der NS-Herrschaft; die Flamme verkörpert die Hoffnung und Sehnsucht nach Freiheit. Schräg gegenüber befindet sich der Standort des ehemaligen Wittelsbacher Palais, in dem die Gestapo ihre Münchner Zentrale und ein Gefängnis unterhält. 


1841 - Das Georgianum zieht in den Neubau an der Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Das Georgianum, das weltweit einzige staatliche Priesterseminar, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.


29. 5 1960 - Das Kavallerie-Denkmal vor dem Hauptstaatsarchiv wird enthüllt

München-Maxvorstadt * Das Kavallerie-Denkmal vor dem Hauptstaatsarchiv wird enthüllt. Der Wehrmachtsgeneral a.D. Dietrich von Saucken lobt dabei die Eigenschaft der „Deutschen Soldatenpferde“ und die sich daraus ergebenden Charaktereigenschaften: „Fromm, willig und ausdauernd bis zum letzten Atemzug“, lautet seine Analyse.

Der Entwurf zu dem überlebensgroßen, ungesattelten Bronzepferd stammt von dem Bildhauer Bernhard Bleeker, der schon den toten Soldaten im Kriegerdenkmal im Hofgarten geschaffen hat. 


1. 8 1865 - Richard Wagner erhält zusätzliche 1.200 Gulden

München * Richard Wagner erhält zusätzliche 1.200 Gulden für die Haltung einer Equipage.


16. 3 1919 - Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Minister Hans Unterleitner halten die Gedenkrede.

Heinrich Mann sagt: „Der verewigte Kurt Eisner wird beispielhaft in unserer Mitte weilen, seinen Tod überdauernd gewiss durch seine Taten, aber noch mehr durch das, was er war.

Wir danken ihm nicht einfach den Sturz eines verworfenen Regiments, sondern dass dieses Regiment, das selbst in seinen weniger schändlichen Zeiten nichts anderes gewesen war als geistlose Gewalt, unvermittelt und in sinnbildlicher Art abgelöst wurde von der Menschenart, die Geist will und Geist schafft“.

Dann folgen die berühmten Worte des Schriftstellers: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernuft, mehr Bewegung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher. Sein Glaube an die Kraft des Gedankens, sich in Wirklichkeit zu verwandeln, ergriff selbst Ungläubige.

In jeder Handlung sah er neben ihrer praktischen Wirkung ihr geistiges Gepräge. Achtstundentag, Demokratisierung des Heeres, eine befreite Schule, die wirtschaftliche Erfüllung der politischen Revolution: durch solche Taten dachte er, gleichwie in seinen Reden, die bis dahin verfemten Wahrheiten zu bezeugen. […]

In Bern, auf der Sozialistentagung, hatte, solange er sprach, Deutschland keinen Feind mehr. […]

Er ging aus einer Zeit des Wahnsinns und Verfalles mit ungebrochener Vernunft hervor. Er liebte die Menschen, traute ihnen die Kraft zur Wahrhaftigkeit zu und erwartete daher noch so viel von ihnen, dass er sich hütete, alles auf einmal zu verlangen. […]

Der erste wahrhaft geistige Mensch an der Spitze eines deutschen Staates erschien jenen, die über die zusammengebrochene Macht nicht hinwegkamen, als Fremdling und als schlecht. Dass er am Quell der Macht doch lauter blieb, widerstrebte ihren Begriffen. Seine Güte, die um keinen Preis, nicht einmal um den seines eigenen Lebens, Blut vergießen wollte, ihnen war sie Schwäche. […]

Bewahren wir sein unversehrtes Bild! Solange er da war, hatte die Revolution einen Sammelpunkt, in dem sie einig und ihrer frohen Zukunft gewiss war.“ 


10 1987 - Gauweilers RAF-Vergleich verschärft den Konflikt

München * Der bayerische Innenstaatssekretär Peter Gauweiler stellt öffentlich eine Verbindung zwischen militanten Teilen des Widerstands gegen die WAA und der terroristischen Roten Armee Fraktion (RAF) her. Vertreter der Bürgerinitiativen weisen den Vergleich zurück und betrachten ihn als Versuch, die Protestbewegung zu kriminalisieren. Die Äußerungen heizen die ohnehin angespannte Stimmung vor der Großdemonstration am 10. Oktober zusätzlich an und vertiefen die politische Konfrontation zwischen Staatsregierung und WAA-Gegnern.


1825 - Friedrich Gärtner soll einen Neubau für die Akademie errichten

München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste. 


1873 - Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues

München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein. 


1 1876 - Beginn der Baumaßnahmen für die Kunstakademie

München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen. 


Ab 1886 - Die „Raffael-Gobelins“ im neu erbauten Akademiegebäude

München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich. 


1912 - Hermann Heinemann erwirbt die Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41

München-Maxvorstadt * Die Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41 gehört dem Kunsthändler Hermann Heinemann.


21. 7 1895 - Franz Stuck und die Königliche Akademie der bildenden Künste

München-Maxvorstadt * Franz Stuck wird an der Königlichen Akademie der bildenden Künste Nachfolger von Wilhelm von Lindenschmitt. 


1846 - Der Historienmaler Heinrich Maria Heß erwirbt die Luisenstraße 33

München-Maxvorstadt * Der Historienmaler Heinrich Maria Heß erwirbt das heutige Anwesen Luisenstraße 33 und baut darauf ein Wohnhaus.


1885 - Der Umzug in die Kunstakademie ist abgeschlossen

München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen. 


1 1881 - Die ersten Künstler beziehen die Akademiegebäude

München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben. 


1959 - Das Schiller-Denkmal kommt in die gegenüberliegende Grünanlage

München-Maxvorstadt * Das Schiller-Denkmal, das bis dahin auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus gestanden hat, kommt in die gegenüberliegende Grünanlage. 


5. 8 1856 - Adolf Friedrich von Schack kauft ein Haus in der Brienner Straße

München-Maxvorstadt * Adolf Friedrich von Schack kauft ein Haus in der Brienner Straße 22, später 19. Es ist das „Pallavicini‘sche Haus, [...] ein artiges Gebäude mit großen Spiegelscheiben, aber jenseits der Propyläen“.


Seit 1939 - Büros der Reichsleitung der NSDAP in der Klopfer-Villa

München-Maxvorstadt * In der Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41 befinden sich zusätzlich Büros der Reichsleitung der NSDAP.


1826 - Leo von Klenze durchkreuzt Gärtners Akademie-Pläne

München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.


1874 - Finanzmittel für den Neubau der Akademie bereitgestellt

München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt. 


31. 8 1914 - Zum Patriotischen Abend erscheinen nur mehr 25 Leute

München-Maxvorstadt * Zu einem Patriotischen Abend ins Café Luitpold erscheinen nur mehr 25 Leute. 


18. 10 1875 - Erste Entwürfe für den Akademie-Neubau

München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein. 


3 1881 - 14 weitere Atelierräume beziehbar

München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben. 


16. 3 1919 - Heinrich Mann würdigt Kurt Eisner bei einer Trauerfeier im Odeon 

München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für den ermordeten Ministerpräsidenten Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Sozialminister Hans Unterleitner halten Gedenkreden. 

Heinrich Mann würdigt Eisner als einen Politiker, der geistige Freiheit, soziale Gerechtigkeit und Menschlichkeit miteinander verbindet. Seine Bedeutung liegt für ihn weit über dem Sturz der Monarchie: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernunft, mehr Belebung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher.“ 

Als Ausdruck dieses Aufbruchs nennt Mann den Achtstundentag, die Demokratisierung des Heeres, eine von obrigkeitlicher Bevormundung befreite Schule und das Streben nach einer wirtschaftlichen Ergänzung der politischen Revolution. 

Besonders hebt er Eisners Gewaltlosigkeit hervor: Was dessen Gegner als Schwäche betrachten, versteht Mann als menschliche Größe. Mit dem Appell „Bewahren wir sein unversehrtes Bild!“ fordert er dazu auf, Eisners humanistische Ziele und seine politische Leistung im Gedächtnis zu bewahren. 


3. 7 1869 - Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt

München-Maxvorstadt * Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt. Mit einem Teil des Geldes aus der Erbschaft kauft der Kunstmäzen die Grundstücke an der Brienner Straße 21 und 22.


22. 1 1875 - Neureuther wird mit dem Akademie-Neubau beauftragt

München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.


3 1826 - Straßen nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenannt

München * König Ludwig I. lässt Straßen in München nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenennen. 

  • Aus der Karolinenstraße bzw. Wilhelminenstraße wird die Barer Straße,
  • aus der Ludwigstraße die Arcisstraße, die die heutige Katharina-von-Bora-Straße mit einschließt, die vor 1826 den Namen Amalienstraße trägt.
  • Die Königsstraße, die ab dem Königsplatz Kronprinzenstraße heißt und aus dem ehemaligen Fürstenweg nach Nymphenburg entstanden sind, wird zur Brienner Straße.

Diese Straßennamen erinnern an die in Frankreich gelegenen Orte Brienne-La-Rothiére, Arcis sur Aube sowie Bar sur Aube, bei denen das V. Armeekorps unter General Carl Philipp Wrede im Februar und März 1814 siegreich aus den Napoleonischen Befreiungskriegen hervorging.


1960 - Das Ruinengrundstück der ehemaligen Villa Freundlich

München-Maxvorstadt * Das Ruinengrundstück der ehemaligen Villa Freundlich an der Brienner Straße 43 gehört der Süddeutschen Treuhandgesellschaft, von der es später an die Landeshauptstadt München übergeht.


1875 - Der Rentier Schäfer lässt ein Haus an der Brienner Straße 43 bauen

München-Maxvorstadt * Der Rentier Schäfer lässt ein Haus mit 15 Zimmern an der Brienner Straße 43 für sich und seine Frau Elise sowie zwei weiblichen und drei männlichen Dienstboten erbauen.


28. 8 1658 - Ein Festumzug zu Ehren des neugekrönten Kaisers

München-Maxvorstadt * Kurfürst Ferdinand Maria veranstaltet zu Ehren des neu gekrönten Kaisers Leopold I. den Festumzug „Applausi festivi barriera“ mit anschließendem Turnier. Kaiser Leopold I. macht auf seiner Rückreise von den Krönungsfeierlichkeiten in Frankfurt vom 26. August bis 4. September in München Station. 


24. 9 1662 - Der Auftakt einer Festtriologie im Opernhaus am Salvatorplatz

München * Auch das Volk darf sich an den Feierlichkeiten aus Anlass der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel beteiligen. Von Mittag bis zum Abend fließt aus eigens vor der Residenz aufgestellten Brunnen weißer und roter Wein. Brot wird verteilt. Und Hofleute werfen Geldstücke und Schaumünzen unters Volk. Das kurfürstliche Herrscherpaar verfolgt zeitgleich im Opernhaus am Salvatorplatz die Oper „Fedra Incoronata“. Sie bildet den Auftakt einer Festtriologie.  

Noch vor der eigentlichen Opernaufführung erscheinen Iris, Hebe sowie Lucina und verkünden, dass die Zeit der finsteren unwirtlichen Wetter zu Ende geht und jetzt heitere Tage anbrechen würden. Sie sind gekommen, um die Sorgen und Schmerzen, die sich mit der schweren Geburt des Prinzen eingestellt haben, zu vertreiben. Dem neuen Helden [Max Emanuel] wünschen sie alles Gute und dass er wachsam und Kühn das Schwert führen werde.

In dem folgenden Spektakel treten nahezu alle griechischen Götter und Helden auf und huldigen dem Kurprinzen. Selbst der Kriegsgott Mars prophezeit, dass die unbesiegbare Rechte Max Emanuels die „Türken zähmen und bezwingen“ werde. Dem drei Monate alten Kurprinzen wird von den Göttern eine großartige Zukunft vorausgesagt. 


12. 11 2002 - Der Leichnam der evangelischen Königin Therese wird umgebettet

München-Maxvorstadt * Der inzwischen stark beschädigte Zinksarg - der 1854 verstorbenen und 1857 in die Sankt-Bonifazius-Kirche überführten Königin Therese - wird aus der Gruft geholt und in einen eigens angefertigten Marmorsarkophag an der Rückseite des Königsgrabes abgestellt. 


14. 10 1872 - Die Kreislehrerinnenbildungsanstalt zieht in die Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Die Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern hat im Gebäude des Damenstifts an der Ludwigstraße ihre neue Unterkunft gefunden. Die Lehramtsaspirantinnen müssen eine höhere Erziehungs- und Unterrichtsanstalt besuchen und anschließend eine zweijährige Fachausbildung durchlaufen, werden aber nicht in den gleichen Fächern ausgebildet wie die Männer.

Behörden und Lehrer sehen die Frau in der Schule - zwar als einen hübschen, aber dennoch - als Ärgernis erregenden Fremdkörper an. Kritiker betonen, dass der Körper der Lehrerinnen „den Anstrengungen des Schulberufs weniger gewachsen ist als der der Männer. Wir Deutsche aber, die dem konzentrischen Drucke aller Völker Europas ausgesetzt sind, können die Verweiblichung am allerwenigsten brauchen. Wir können uns in unserer Stellung nur halten aufgrund jener harten Männertugenden, die das schönste Erbteil des deutschen Volkes sind.“

  • Die Lehrerinnen werden von ihrem männlichen Kollegen verteufelt, obwohl ihr Lohn sowieso schon geringer als der ihrer männlichen Kollegen ist.
  • Außerdem haben die meisten weiblichen Lehrkräfte keine feste Anstellung und kommen über die untersten Stufen der Hierarchie nicht hinaus.
  • Hinzu kommt noch ein strenges Zölibat, ein Heiratsverbot. 
  • Das verordnete Eheverbot für die Lehrerinnen ist ein wirksames Mittel, die Quote der weiblichen Lehrkräfte niedrig zu halten.  

Die Unvereinbarkeit zwischen Ehe und Lehrberuf wird begründet und verteidigt. So kommt der Bayerische Landtag zur Erkenntnis, dass das Eheverbot „einem dem Interesse der Schule schädlichen Widerstreit zwischen den Pflichten einer Frau als Lehrerin und als Ehefrau“ zuvorkomme. 


19. 3 1857 - Der Sarg der Ex-Königin Therese wird in die Bonifaz-Kirche überführt

München-Kreuzviertel - München-Maxvorstadt * Der Sarg der Ex-Königin Therese wird von der Theatiner-Kirche in die Sankt-Bonifaz-Kirche in eine eigene Gruft unter dem Königsgrab überführt.

Der Katafalk der evangelischen Bayernkönigin darf nicht durch die Kirche an ihren Platz getragen werden, weshalb die Stufen am Kirchenportal abgetragen, ein großes Loch in die Außenmauer geschlagen und die sterblichen Überreste der Monarchin in die Gruft geschoben werden. 


10. 8 1662 - Kurfürst Ferdinand Maria lehnt die Bitten der Theatiner ab

München-Kreuzviertel • Da die Rochus-Kapelle seit ihrer Niederlassung den Augustiner-Eremiten anvertraut worden war, galten ihre Vorrechte auch noch, als die Theatinerpatres die Kirche für ihre Zwecke nutzen. Denn die Augustiner lesen hier wöchentlich zwei Messen. Dass das die Theatiner als störend empfinden, kann nachvollzogen werden. Entsprechend unzufrieden sind sie deshalb auch mit dieser Situation. Deshalb bitten sie den Ferdinand Maria um Erweiterung der Kirche und des Wohnhauses. Der Kurfürst verweigert in Anbetracht des geplanten Neubaus dieses Ansinnen. 


15. 10 1835 - Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Stift an der Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Stift an der Ludwigstraße.


24. 5 1965 - Der Brunnen im Hof des Hauses des Rechts

München-Maxvorstadt * Das Hauptwerk des Dichters Dante Alighieri heißt „La Divina Commedia - Die göttliche Komödie“. Den gleichen Namen trägt der neu gestaltete Brunnen im Hof des Hauses des Rechts in der Veterinärstraße 1.


26. 9 1662 - Die Fortsetzung der Festtriologie mit einem Turnierspiel

München-Graggenau * Die Fortsetzung der Festtriologie findet mit dem Turnierspiel „Antiopa Giustificata“ statt, das im überdachten Brunnenhof der Residenz beginnt und am Nachmittag im Turnierhaus am Hofgarten fortgesetzt wird. Dort hat man zwei gegenüberliegende Bühnen aufgebaut:

  • Eine männliche mit dem baierischen Wappen und
  • eine weibliche mit dem Wappen von Savoyen.  

Eine Sphinx tritt mit einem Spiegel auf, in dem Kurfürst Ferdinand Maria die „herrlichen Taten“ seines Sohnes erkennen könne, mit denen Max Emanuel „die Welt überraschen“ werde: Die „Siege über die Barbaren“ und den „Triumph über die Türken“, der den „Untergang des Halbmondes“ zur Folge haben wird. 


7 1954 - Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.


11. 6 1999 - Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen.


1840 - Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zum Siegestor

München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.


16. 7 1871 - Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen durchs Siegestor

Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.


1938 - Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.


1. 11 1852 - Ex-König Ludwig I. schenkt der Stadt München das Siegestor

München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.


1826 - Erste Planungsvorstellungen zum Bau des Siegestores

München-Maxvorstadt - Schwabing * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.


15. 10 1850 - Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht

München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.


Um 12 1945 - Der Abriss des Siegestores wird beschlossen

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.


Um den 12. 7 1662 - Der Kurfürst lässt ein Churbaierisches Freudenfest organisieren

München * Unverzüglich nach der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel befiehlt Kurfürst Ferdinand Maria die Vorbereitung „underschidlich herrliche[r] freuden- und jubel festiviteten mit ainer herrlich magnificenz und schöne niemahln vorher gesechnen inventionen ins werkh zubringen“. Die Konzeption des Festes, das Oper, Turnier und Feuerwerk erstmals zur thematischen Einheit verschmilzt, macht den kurbaierischen Hof zum Vorreiter europäischer Hofkultur. 


21. 1 1975 - „Der lange Weg nach Sacramento“

München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata. 


19. 11 2017 - Die 6. Benefiz-Matinée der SAUBANDE im Münchner Volkstheater

München-Maxvorstadt * Zum sechsten Mal veranstaltet die „SAUBANDE“, der Valentin-Karlstadt-Förderverein, eine Benefiz-Matinée im Münchner Volkstheater.

Es treten auf: Ilse Neubauer, Maria Peschek und Helmut Dauner, Mrs. Zwirbel, Hans Well und die Wellpappn, Bele Turba und Nadia Tamborrini, das „Fünferl“ mit Johanna Bittenbinder, Heinz Josef Braun, Sebi Tramontana und Andreas Koll, Veronika Bittenbinder mit Band, Stefan Noelle, Stephan Zinner, Arthur Senkrecht mit Bastian Pusch am Piano und Holger Paetz sowie die eine oder andere Überraschung.

Die namhaften Künstlerinnen und Künstler geben ihr Bestes, garniert mit valentinschen Spitzen.


16. 10 1852 - Nach dem Aufsetzen der Quadriga wird das Siegestor feierlich eröffnet

München-Maxvorstadt - Schwabing * Nach dem Aufsetzen der Quadriga wird das Siegestor feierlich eröffnet.


26. 10 2022 - Aktivisten der „Letzten Generation“ blockieren die Brienner Straße

München-Kreuzviertel * Gegen Mittag blockieren Aktivisten der „Letzten Generation“ die Brienner Straße am Odeonsplatz; die meisten haben sich mit einer Hand auf den Asphalt geklebt. Die Polizei nimmt 18 Personen mit und hält sie über Nacht fest.


2. 3 1775 - Dritte Aufführung von Mozarts Oper „La finta giardiniera“

München-Kreuzviertel * Die Oper „La finta giardiniera“ von Wolfgang Amadeus Mozart wird im Opernhaus am Salvatorplatz zum dritten Mal aufgeführt.


30. 10 1810 - Luigi Tambosi pachtet das Kaffeehaus an der Hofgartenmauer

München-Graggenau * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verpachtet das Kaffeehaus an der Hofgartenmauer vor der Reitschule für 1.400 Gulden jährlichen Pachtschilling an den Italiener Luigi Tambosi.

Der bisherige Kaffeehaus-Besitzer Johann Nepomuk Schuster konnte zuvor die Zinsen für das von der Kurfürstin-Witwe geliehene Geld nicht mehr bezahlen. 


8 1825 - Simon von Eichthal kauft das „Kaffeehaus an der Hofgartenmauer“

München-Maxvorstadt * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verkauft die an Luigi Tambosi verpachtete „reale Kaffeeschenk- und Traiteurgerechtigkeit“ an den Hofbankier Simon von Eichthal und an den Architekten und Unternehmer Ulrich Himbsel. 


1828 - Im Bazargebäude ist das Hofgarten-Café untergebracht

München-Graggenau * Das Bazargebäude wird eröffnet. 

  • Im Erdgeschoss befinden sich Ladengeschäfte.
  • Im südlichen Eckbau wird das von Luigi Tambosi betriebene Hofgarten-Café untergebracht. 


1922 - Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli bewohnt das Seyssel-Palais

München-Maxvorstadt * Bis 1925 bewohnt der päpstliche Nuntius“Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., während des Umbaus der Nuntiatur in der Brienner Straße die Räume des Seyssel-Palais in der Kaulbachstraße 13.


1868 - Die Königlich-Ethnographische Sammlung wird öffentlich

München-Graggenau * Die Königlich-Ethnographische Sammlung zieht in das Galeriegebäude der Hofgartenarkaden und wird erstmals öffentlich zugänglich. Damit entwickelt sie sich zu einem Museum im heutigen Sinn. Fast sechs Jahrzehnte bleibt sie dort, doch die stetig wachsenden Bestände machen die Räume bald zu klein. Ein neuer Standort wird notwendig.


1950 - Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13

München-Maxvorstadt * Ein Jahr nach der Gründung der BRD werden offizielle diplomatische Beziehungen mit Frankreich aufgenommen. Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13, die zuvor der NS-Ministerpräsident Ludwig Sieber bewohnt hat.

Das Französische Konsulat sieht ihre Hauptaufgabe in der Wiederbelebung der durch den Krieg zerrissenen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.


14. 9 1949 - Die Internationale Jugendbibliothek öffnet seine Pforten

München-Maxvorstadt * Die Internationale Jugendbibliothek in der Kaulbachstraße 11 öffnet seine Pforten. Sie ist das Werk der Kinderbuchautorin und Journalistin Jella Lepmann, die als Jüdin 1936 Deutschland verlassen muss.


8. 6 1945 - Der Soldatensender AFN nimmt seinen Betrieb auf

München-Maxvorstadt * Der Soldatensender American Forces Network - AFN nimmt von der Kaulbachstraße 15 aus seinen Betrieb auf. Die technischen Einrichtungen sind vorhanden, weil die Gauleiter Adolf Wagner und Paul Giesler ihre Informationen von hier aus über Kabel direkt zum Sender Ismaning übertragen haben.


24. 10 1968 - Deutsche Uraufführung des Hippie-Musicals „Haare“

München-Maxvorstadt * Das Hippie-Musicals „Haare“ [= „Hair“] erlebt im Theater an der Brienner Straße seine deutsche Uraufführung. Für die jungen Schauspieler und Sänger Reiner Schöne, Ron Williams, Jürgen Marcus und die 19-jährige Donna Summer wird Haare zum Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere. 


25. 10 2022 - Wissenschaftler besetzen den Finanzinvestor Blackrock

München-Kreuzviertel * Unter Federführung von „Scientist Rebellion“, einer Gruppe von  Wissenschaftlern aus mehreren Ländern, beginnt eine Aktionswoche. Am Lenbachplatz demonstrieren rund zwei Dutzend Menschen vor den Büros des globalen Finanzinvestors Blackrock, 14 kleben sich im und am Gebäude fest. Sie werden vorläufig festgenommen und nach Feststellung ihrer Identität wieder freigelassen. 


11. 8 1790 - Der Friedhof an der Salatorkirche wird eine bequeme Zu- und Abfahrt

München-Kreuzviertel * Der vom Baierischen Staat aufgekaufte Friedhof an der Salatorkirche soll als bequemere Zu- und Abfahrt zum Nationaltheater im alten Opernhaus hergerichtet werden. 


20. 1 1890 - Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

München-Graggenau * In der Galeriestraße 15a eröffnet die Berliner Firma Siemens & Halsk" mit zwei Mitarbeitern seine erste Niederlassung außerhalb Preußens. Das Zwei-Personen-Büro teilen sich der Ingenieur Adalbert Planck, ein Bruder des späteren Nobelpreisträgers Max Planck, und eine Sekretärin. 


25. 8 1662 - Das erste Haus auf dem Bauplatz der Theatinerkirche gekauft

München-Kreuzviertel • Für das erste Haus auf dem künftigen Bauplatz für die Theatinerkirche zahlt Kurfürstin Henriette Adelaide 7.000 Gulden. 


13. 10 1766 - Don Ferdinand von Sterzinger hält Reden gegen den Hexenwahn

München * Der Theatiner-Pater Don Ferdinand von Sterzinger hält eine Rede gegen den Hexenwahn. Sein Vortrag befasst sich mit „dem gemeinen Vorurteil der wirkenden und tätigen Hexen“. Er geht als Vertreter der Aufklärung gegen Aberglauben und Unwissenheit vor.

Seine Schriften gegen Hexen sowie das Zauber- und Gespensterwesen bringen ihm grenzüberschreitende Achtung und Anerkennung ein. Der Theatinerpater bricht damit eine langwierige Diskussion vom Zaun, die als Baierischer Hexenkrieg bekannt wird. Im weiteren Verlauf streitet man in 28 Streitschriften um das Für und Wider.

Als besondere Gegner des Theatinerpaters offenbaren sich die Benediktiner von Scheyern, deren Kreuzreliquie angeblich gegen Verhexung wirksam ist und die in der Demontage des Zauberei-Tatbestands ihr Geschäft mit den von ihnen vertriebenen heiligen Gegenständen gefährdet sehen. 

Doch Dank der Stellungnahme der Akademie der Wissenschaften kommt es in Churbaiern zu keinen Hexenverfolgungen mehr. Auch in anderen süddeutschen Territorien erlahmen schließlich die Hexenverfolgungen. 


27. 9 1765 - François Cuvilliés legtden Plan für die Fassade der Theatinerkirche vor

München-Kreuzviertel * François Cuvilliés d.Ä. legt den Theatinern den Plan für die Fassade der Theatinerkirche vor. 


1. 6 1808 - Gründung der Königlichen Akademie der Bildenden Künste

München * Die Königliche Akademie der Bildenden Künste wird in München gegründet. Als ihr erster Direktor wird der inzwischen in den Adelsstand erhobene und aus Düsseldorf stammende Johann Peter von Langer ernannt. 


10. 4 1806 - Johann Peter von Langer wird Direktor der Kunstakademie

München * Johann Peter von Langer, der bis dahin die Akademie in Düsseldorf geleitet und gerade die Sicherstellung der Kunstschätze in Düsseldorf und in Schloss Bensberg überwacht hat, wird zum Direktor der neu zu gründenden Akademie der Bildenden Künste berufen und erhält zugleich den Auftrag, deren Verfassung auszuarbeiten.


21. 9 1662 - Salzburg soll eine Kajetan-Kapelle erhalten

München • Aus Anlass der Taufe des Kurprinzen Max Emanuel äußert sich der Salzburger Fürstbischof Guidobald von Thun und Hohenstein gegenüber dem baierischen Kurfürsten Ferdinand Maria, dass er die Verehrung des seligen Kajetan von Thiene auch in Salzburg einführen und dazu dem Ordensgründer eine Kapelle in seiner Kathedrale weihen lassen wird. 


Ab 1778 - Öffentliche Zugänglichkeit zur Kunst jetzt auch in München

München * Nach seinem Amtsantritt als pfalz-baierischer Kurfürst führt Carl Theodor sein Konzept zur Zugänglichkeit von Kunst für ein breiteres Publikum auch in München ein. 


7. 8 1671 - Das Heiligenfest für Kajetan von Thiene wird erstmals begangen

München • Das Heiligenfest für Kajetan von Thiene wird am Todestag des Heiligen in München erstmals begangen. 


31. 10 1854 - Die Ex-Königin Therese wird in der Theatinerkirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Die evangelische Ex-Königin Therese wird vorübergehend in der Gruft der Theatinerkirche beigesetzt.


19. 11 1841 - Ein Trauergottesdienst für Königin Caroline in der Theatinerkirche

München-Kreuzviertel * Der Trauergottesdienst für die verstorbene evangelische Königin Caroline findet in der noch immer ungeschmückten Theatinerkirche statt. Erzbischof Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel untersagt auch hier Gebete, Gesang, Kerzen und geistliches Ornat.


31. 10 1918 - Einigung über parlamentarische Reformen

München-Kreuzviertel * In interfraktionellen Verhandlungen zwischen der bayerischen Volksvertretung und der Regierung einigt man sich auf die Einführung der Verhältniswahl und der Reform der Reichsrätekammer.


4. 5 1931 - Die Pfandleihanstalt in der Augustenstraße wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Die Pfandleihanstalt in der Augustenstraße 20/22 wird eröffnet. 


14. 5 1808 - Konstitutionsurkunde für die Akademie der Bildenden Künste

München * König Max I. Joseph unterzeichnet die Konstitutionsurkunde, mit der die bestehende Akademie der Bildenden Künste [= Zeichnungsschule] reformiert werden soll.


7. 8 1547 - Kajetan von Thiene stirbt in Neapel

Neapel • Kajetan von Thiene, der Mitbegründer des Theatinerordens, stirbt in Neapel. 


28. 10 1854 - Bestattung ohne den Ex-König Ludwig I.

München - Darmstadt * Der Ex-König Ludwig I. reist in Begleitung seiner Tochter, der Großherzogin Mathilde von Hessen, und seinem Sohn Adalbert mit dem Eilzug nach Darmstadt. Er will scheinbar bei der Bestattung seiner evangelischen Frau Therese in der Theatinerkirche einen möglichen Eklat ausweichen, wie er sich 1841 bei Königin Caroline ereignet hat.


19. 7 1655 - Heiligsprechung des Ordensgründers Kajetan von Thiene unterstützt

München - Wien • In einem Brief der Kurfürstin Henriette Adelaide an Kaiser Ferdinand III. unterstützt sie die Bitte des Theatinerordens, die Heiligsprechung des Ordensmitbegründers Kajetan von Thiene zu unterstützen. 


1. 7 1834 - Die Ständeversammlung genehmigt den Ludwig-Main-Donau-Kanal

München-Kreuzviertel * Die bayerische Ständeversammlung genehmigt den Bau eines Kanals zwischen Main und Donau, den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 


7. 11 1918 - Der Arbeiter- und Soldatenrat wendet sich mit einem Flugblatt an München

München * Ein auf „Donnerstag, 7. November 1918, nachts 11 Uhr“ datiertes Flugblatt richtet sich an die Bevölkerung. Es gehört zu den frühesten gedruckten Bekanntmachungen der Münchner Revolution.  

Unter der Anrede „Bewohner Münchens!“ verkündet der Arbeiter- und Soldatenrat die Befreiung von der bisherigen Herrschaft und fordert die Bevölkerung zu Ruhe und Vertrauen auf. Der Aufruf schließt mit den Worten: „Es lebe der Frieden! Nieder mit der Dynastie!“ Als verantwortliches Gremium zeichnet der Arbeiter- und Soldatenrat; Kurt Eisner wird nicht namentlich genannt. 


Um den 10. 10 1863 - Eisenbahnstrecke über Mühldorf nach Österreich genehmigt

München-Kreuzviertel * Der Bayerische Landtag genehmigt die für die Stadtviertel des Münchner Ostens so wichtig werdende Eisenbahnstrecke über Mühldorf zur österreichischen Landesgrenze. Zeitgleich bewilligt er 15,4 Millionen Gulden für den Bau der Linie. Die genaue Streckenführung ist zu diesem Zeitpunkt allerdings an mindestens zwei Stellen noch offen.

  • Einmal, weil auf österreichischer Seite die rund fünfzig Kilometer lange Teilstrecke von der Grenze in Richtung Linz nicht von der Eisenbahnverwaltung, sondern von einem privaten Konsortium aus Großgrundbesitzern, Unternehmern und Bankiers finanziert wird und
  • sich als Alternativen der Grenzübergang bei Braunau oder das vierzig Kilometer innabwärts gelegene Schärding anbieten.
  • Von einem dieser Grenzübergänge soll die Eisenbahn das oberösterreichische Neumarkt und darüber hinaus Linz erreichen. 
  • Die zweite ungeklärte Streckenführung war gleich am Beginn der Bahnlinie.

Die Generaldirektion der Kgl. Bayerischen Staatseisenbahnen - als zuständige Planungsbehörde - will jedenfalls die Strecke unmittelbar nach der Großhesseloher Brücke - der seit dem Jahr 1858 bestehenden Hauptverkehrsstrecke München - Holzkirchen - Rosenheim - Salzburg - abzweigen lassen. In einem weiten Bogen soll die Bahntrasse dann durch den Perlacher Forst, weiter über das Obergiesinger Feld, südlich an Haidhausen vorbeiführend das Stadtgebiet in östlicher Richtung verlassen. So jedenfalls sieht die grobe Planung lange Zeit aus.

Nun ist aber in Obergiesing, östlich der Tegernseer Landstraße, ein großes Neubaugebiet geplant. Und um zu verhindern, dass die Bahnverwaltung baureife oder möglicherweise schon bebaute Grundstücke teuer erwerben muss, verweigert das Ministerium des Inneren, das bei allen Bauvorhaben in der Haupt- und Residenzstadt ein Planungs- und Einspruchsrecht besitzt, ihre Zustimmung zum Wohnungsbau so lange, bis eine detaillierte Bahnplanung vorliegt. Erst danach will das Innenministerium den künftigen Baulinien zustimmen. 


4. 11 1788 - Erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie

München-Graggenau * Im Galeriegebäude am Hofgarten wird die erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie, einer Vorläuferin der späteren Kgl. Akademie der bildenden Künste, abgehalten. 


16. 4 1803 - Die Salvatorkirche wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die Salvatorkirche wird gesperrt und wenig später in eine Wagen- und Salpeter-Remise umgewandelt. 


8. 11 1918 - Die „Münchner Neuesten Nachrichten“ veröffentlichen die Freistaatsproklamation

München * Auf der Titelseite ihrer Morgenausgabe veröffentlichen die „Münchner Neuesten Nachrichten“ den Aufruf „An die Bevölkerung Münchens!“. Die in der Umsturznacht verfasste Erklärung des Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrats verkündet: 

  • „Das furchtbare Schicksal, das über das deutsche Volk hereingebrochen, hat zu einer elementaren Bewegung der Arbeiter und Soldaten geführt. Ein provisorischer Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrat hat sich in der Nacht zum 8. November im Landtag konstituiert. 
  • Bayern ist fortan ein Freistaat. 
  • Eine Volksregierung, die von dem Vertrauen der Massen getragen wird, soll unverzüglich eingesetzt werden. 
  • Eine konstituierende Nationalversammlung, zu der alle mündigen Männer und Frauen das Wahlrecht haben, wird so schnell wie möglich einberufen werden. 
  • Eine neue Zeit hebt an! 
  • Bayern will Deutschland für den Völkerbund rüsten. 
  • Die demokratische und soziale Republik Bayern hat die moralische Kraft, für Deutschland einen Frieden zu erwirken, der es vor dem Schlimmsten bewahrt. Die jetzige Umwälzung war notwendig, um im letzten Augenblick durch die Selbstregierung des Volkes die Entwicklung der Zustände ohne allzu schwere Erschütterung zu ermöglichen, bevor die feindlichen Heere die Grenzen überfluten oder nach dem Waffenstillstand die demobilisierten Truppen das Chaos herbei führen. 
  • Der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrat wird strengste Ordnung sichern. Ausschreitungen werden rücksichtslos unterdrückt. Die Sicherheit der Person und des Eigentums wird verbürgt. 
  • Die Soldaten in den Kasernen werden durch Soldatenräte sich selbst regieren und Disziplin aufrecht erhalten. Offiziere, die sich den Forderungen der veränderten Zeit nicht widersetzen, sollen unangetastet ihren Dienst versehen. 
  • Wir rechnen auf die schaffende Mithilfe der gesamten Bevölkerung. Jeder Arbeiter an der neuen Freiheit ist willkommen! Alle Beamte bleiben in ihren Stellungen. Grundlegende soziale und politische Reformen werden unverzüglich ins Werk gesetzt. 
  • Die Bauern verbürgen sich für die Versorgung der Städte mit Lebensmitteln. Der alte Gegensatz zwischen Land und Stadt 
  • wird verschwinden. Der Austausch der Lebensmittel wird rationell organisiert werden. 
  • Arbeiter, Bürger Münchens! Vertraut dem Großen und Gewaltigen, das in diesen schicksalschweren Tagen sich vorbereitet! 
  • Helft alle mit, dass sich die unvermeidliche Umwandlung rasch, leicht und friedlich vollzieht. 
  • In dieser Zeit des sinnlos wilden Mordens verabscheuen wir alles Blutvergießen. Jedes Menschenleben soll heilig sein. 
  • Bewahrt die Ruhe und wirkt mit an dem Aufbau der neuen Welt! 
  • Der Bruderkrieg der Sozialisten ist für Bayern beendet. Auf der revolutionären Grundlage, die jetzt gegeben ist, werden die Arbeitermassen zur Einheit zurückgeführt. 
  • Es lebe die bayerische Republik! 
  • Es lebe der Frieden! 
  • Es lebe die schaffende Arbeit aller Werktätigen! 

München, Landtag, in der Nacht zum 8. November 1918.
Der Rat der Arbeiter, Soldaten und Bauern:
Der erste Vorsitzende: Kurt Eisner.“ 


Um 8 1662 - Agostino Barelli wird als Architekt für die Theatinerkirche verpflichtet

Bologna - München • Für den Bau der Theatinerkirche wird der Architekt Agostino Barelli - noch während in Bologna die Arbeiten an der Theatinerkirche Santi Bartolomeo e Gaetano in vollem Gange sind - nach München verpflichtet. Kurfürstin Henriette Adelaide lehnt einheimische Baumeister ab, da sie „piu idioti nell’ edificare una fabrica di tanta importanza“ oder freundlich gesagt: „zu unerfahren [seien], um auch nur eine Werkstätte von größerer Bedeutung zu bauen.“ 


1783 - Eine öffentlich zugängliche Galerie

München-Graggenau * Die von Kurfürst Carl Theodor eingerichtete Gemäldegalerie im Galeriegebäude des Hofgarten bietet Platz für rund 700 Werke. Per Erlass legt er fest, dass die Sammlung frei zugänglich ist und damit allen Interessierten offen steht.


Um 3 1799 - Kurfürst Max IV. Joseph fördert die Künstlerausbildung

München-Graggenau * Kurz nach seinem Regierungsantritt beabsichtigt Kurfürst Max IV. Joseph die Neuordnung der Künstlerausbildung. 


8. 11 1918 - Kurt Eisner fordert eine lebendige Demokratie durch Arbeiterräte

München-Kreuzviertel * Ministerpräsident Kurt Eisner versteht die Arbeiterräte als dauerhafte Einrichtungen demokratischer Beteiligung. Sie sollen auch nach der Wahl einer Nationalversammlung weiterbestehen und verhindern, dass sich die Politik auf die Tätigkeit der Abgeordneten beschränkt. 

Eisner bezeichnet die Räte als „Parlamente der körperlichen und geistigen Arbeiter“. Die Bevölkerung soll ihre politische Verantwortung zwischen den Wahlen weiter wahrnehmen, ihre Vertreter kontrollieren und selbst an der Gestaltung der neuen Ordnung mitarbeiten. 

Konkret sagt er: „Die Arbeiterräte sollen die Parlamente der körperlichen und geistigen Arbeiter sein, und, wenn man demgegenüber erklärt, dass die Nationalversammlung, der Landtag diese Arbeiterräte entbehrlich machen werde, so behaupte ich: Umgekehrt. 

Denn wenn die Nationalversammlung nicht wieder ausmünden soll in jenen leeren, hohlen Parlamentarismus, dann muss die lebendige Kraft der Arbeiterräte sich entfalten. Sie sind gleichsam die Organisation der Wähler. Diese Wähler […] sollen nicht ihren Parlamentariern überlassen, was Kluges oder Törichtes zu tun sie für gut befinden.“

 


11. 12 1806 - Die Protestanten erhalten die Salvatorkirche

München-Graggenau - München-Kreuzviertel * Nachdem die Hofkapelle in der Residenz für die inzwischen über 1.200 evangelischen Gemeindemitglieder zu klein geworden ist, übergibt König Max I. Joseph den Protestanten die Salvatorkirche.Da dieses Gotteshaus von Anfang an zu klein ist, wird es jedoch nie als evangelische Kirche benutzt. 


4. 6 1848 - Ein neues Wahlgesetz bringt entscheidende Verbesserungen

München-Kreuzviertel * Das Gesetz über die Wahl der Landtags-Abgeordneten bringt einige Neuerungen, die als „entscheidend“ bezeichnet werden müssen. Es beseitigt das ständische Element der Verfassungsurkunde von 1818. In diesem bestand die Kammer der Abgeordneten zu einem Achtel aus der Klasse der adeligen Großgrundbesitzer, ebenfalls ein Achtel aus der Geistlichkeit der christlichen Konfessionen, ein Viertel stellten die Vertreter der Städte und Märkte und die verbliebene Hälfte die Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.  

  • Im neuen Gesetz errechnet sich die Anzahl der Landtags-Abgeordneten nach dem Verhältnis von je Einem Abgeordneten auf 31.500 Seelen der Gesamtbevölkerung des Königreichs, die auf die „einzelnen Kreise vertheilt“ werden.  
  • Die Wahl ist indirekt. Das heißt, dass in einer Urwahl zunächst Wahlmänner gewählt werden, die dann in einem zweiten Wahlgang die Abgeordneten wählen.
  • Zum Abgeordneten kann jeder gewählt werden, der das 30. Lebensjahr vollendet hat.
  • Für das aktive Wahlrecht genügt die Zahlung einer direkten Steuer, und sei sie auch noch so klein.
  • Weder das aktive noch das passive Wahlrecht ist an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis“gebunden. Damit kommt auch die staatsbürgerliche Gleichberechtigung der Juden einen Schritt weiter.
  • Und die nicht an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis gebundenen Angehörigen nichtchristlicher Konfessionen dürfen den Verfassungseid unter Weglassung des Bezugs auf das Evangelium schwören.
  • Die Wahl der Landtags-Abgeordneten ist öffentlich, die Stimmzettel müssen jedoch noch vom Wähler unterschrieben werden. Die Geheime Wahl wird erst im Jahr 1881 eingeführt.
  • Außerdem werden noch keine amtlichen Stimmzettel ausgegeben. Diese gibt es erst - mit dem Frauenwahlrecht - im Januar 1919.
  • Das bisherige Ausschließungsrecht des Königs, mit dem er gewählten Abgeordneten den Urlaub für die Teilnahme am Landtag verweigern konnte, wird beseitigt.  

Das Gesetz, das als Bestandteil der Verfassungs-Urkunde angesehen wird, tritt mit der nächsten Wahl in Wirksamkeit. 


6. 11 1918 - Die Abgeordnetenkammer ebnet den Weg zur parlamentarischen Monarchie

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Abgeordneten nimmt einstimmig eine Änderung des Landtagswahlgesetzes an. Sie soll die bisherige Unvereinbarkeit von Abgeordnetenmandat und Ministeramt aufheben und damit parlamentarischen Vertretern den Eintritt in die Regierung ermöglichen. 

Der Beschluss dient der Umsetzung des Reformabkommens vom 2. November, dem König Ludwig III. bereits zugestimmt hat. Künftig soll der König nur noch Minister ernennen können, die das Vertrauen der Abgeordnetenkammer besitzen. Die Zustimmung der Reichsrätekammer ist für den 8. November vorgesehen. Doch die Revolution vom 7./8. November beendet die Monarchie, bevor die geplante Regierungsumbildung vollzogen werden kann. 


8. 11 1918 - Kurt Eisner stellt die neue Regierung zusammen

München-Kreuzviertel * Kurt Eisner verhandelt mit den Mehrheitssozialdemokraten über die Bildung einer gemeinsamen Regierung. Obwohl beide Parteien unterschiedliche Vorstellungen von der Revolution und der Rolle der Räte haben, verständigen sie sich auf ein Koalitionskabinett. 

Eisner übernimmt den Vorsitz der Regierung und das Außenministerium. Die Mehrheitssozialdemokraten erhalten vier Ministerien, darunter das Innenministerium unter Erhard Auer. Am Nachmittag legt Eisner die Kabinettsliste dem Provisorischen Nationalrat zur Bestätigung vor. 


11. 9 1825 - Das Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Mit dem Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung verfolgt der Staat vier Ziele:

  • Vermehrung der Bevölkerung,
  • Hebung des allgemeinen Wohlstands,
  • Verbesserung der Sittlichkeit und
  • Verringerung der Zahl der unehelichen Kinder.

Ansässigmachung ist ein Rechtsverhältnis, das zwischen einem (männlichen) Individuum und einer Gemeinde begründet wird. Voraussetzung für die Ansässigmachung ist

  • der Besitz eines Grundvermögens,
  • der Besitz eines realen, radizierten oder konzessionspflichtigen Gewerbes oder
  • die definitive Einstellung in einem öffentlichen Amt des Staates, der Kirche oder einer Gemeinde oder
  • ein anderweitig gesicherter Nahrungsstand.
  • Die Erfüllung der Bestimmungen des Militärkonskriptsionsgesetzes,
  • ein guter Leumund und
  • den vorschriftsmäßigen Besuch des Schul- und Religionsunterrichts.

Der Ansässigmachungstitel beinhaltet die Erlaubnis zur Verehelichung. Bei Wiederverehelichung oder wenn zwischen Ansässigmachung und dem Heiratsgesuch ein längerer Zeitraum verstrichen ist, wird überprüft, ob die Voraussetzungen für die erteilte Ansässigmachung noch gegeben sind. So ist es möglich, auch einen Ansässigen Bewerber die Heiratserlaubnis zu verweigern. 


27. 9 1907 - Der 35. Landtag will das Verhältniswahlrecht durchsetzen

München-Kreuzviertel * Der 35. Landtag dauert vom 27. September 1907 bis zum 14. November 1911. Die SPD will gemeinsam mit den Liberalen und dem Bauernbund das Verhältniswahlrecht durchsetzen. Doch so weit kommt es nicht. 


2. 11 1918 - Ein bayerisches Abkommen über parlamentarische Reformen

München-Kreuzviertel * Unter dem Eindruck der revolutionären Unruhen im Deutschen Reich schließt die bayerische Regierung mit Delegierten der im Landtag vertretenen Parteien ein Abkommen über parlamentarische Reformen, in der wesentliche Forderungen der SPD erfüllt werden. Sie beinhaltet:

  • Die Einführung der Verhältniswahl zur Kammer der Abgeordneten.
  • Eine ergiebige Verstärkung der Kammer der Reichsräte durch Vertreter der Gemeinden, der Hochschulen und der wichtigsten Berufs- und Erwerbsstände.
  • Von den Prinzen des Königlichen Hauses gehören nur noch der Kronprinz und fünf weitere der Reichsrätekammer an.
  • Keine weitere Ernennung erblicher Reichsräte.
  • Ein Veto der Reichsrätekammer gegen ein Gesetz kann durch dreimalige Abstimmung der Abgeordnetenkammer überstimmt werden. 
  • Die Einjährige Finanzperiode.
  • Als Minister können nur Personen berufen werden, die das Vertrauen der Kammern des Landtags besitzen.
  • Ein Ministerium für Soziale Fürsorge wird neu gebildet und mit einem Sozialdemokraten besetzt.
  • Ferner sollen vier Abgeordnete als Minister ohne Portefeuille [= Ressort, Ministerium] berufen werden, einer davon aus den Reihen der sozialdemokratischen Fraktion.

Die notwendige Kabinettsumbildung ist für den 8. November angekündigt.

Die Verhältniswahl zur Abgeordnetenkammer ist eine alte sozialdemokratische Forderung und die Vereinbarungen über die Kammer der Reichsräte laufen auf eine Demokratisierung der Kammer der Adeligen und des hohen Klerus hinaus. Dadurch hätte die Bayerische Verfassung zugleich parlamentarisiert werden sollen. Auch die Vorschrift aus dem Wahlgesetz von 1896, wonach kein Abgeordneter zum Minister berufen werden darf, würde durch diese Gesetzesvorlage abgeschafft werden.

Über den Königlichen Erlass über die Parlamentarisierung Bayerns soll am 6. November 1918 die Abgeordnetenkammer abstimmen und sich am 8. November die Kammer der Reichsräte mit dieser Vorlage befassen. Doch dazu wird es nicht mehr kommen. Obwohl die sozialdemokratische Münchener Post die Vereinbarung als „Beginn der Demokratisierung Bayerns“ feiert, stehen viele Sozis dieser Demokratisierung von oben sehr skeptisch gegenüber. 


1492 - Die Salvatorkirche als Friedhofskirche für die Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Die Salvatorkirche wird als Friedhofskirche für die Frauenkirche von Lukas Rottaler erbaut.


16. 10 1918 - Keine Hindernisse für eine fortschrittliche bayerische Verfassung

München-Kreuzviertel * Ministerpräsident Otto von Dandl legt in der Abgeordnetenkammer in seiner Programmrede dar, dass die Regierung und der König einer fortschrittlichen Entwicklung der bayerischen Verfassung keine Hindernisse in den Weg legen wollen. Der Fraktionsvorsitzende des Zentrums, Heinrich Held, unterstützt die Reformen, wenn sie die Monarchie erhalten und stärken. Auf die Anliegen der Beamtenschaft vom 5. Oktober geht der Ministerpräsident mit keinem Wort ein. 


Ab dem 12. 7 1675 - Die Seitenaltäre der Theatinerkirche werden eingeweiht

München-Kreuzviertel • Zwischen dem 12. und dem 18. Juli 1675 werden die Seitenaltäre der Theatinerkirche eingeweiht. 


9. 3 1923 - Vermögensausgleich mit dem Haus Wittelsbach 

München * Der Bayerische Landtag schafft mit dem „Gesetz über die vermögensrechtliche Auseinandersetzung des Bayerischen Staates mit dem vormaligen Bayerischen Königshause“ den Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF). Die Stiftung des öffentlichen Rechts übernimmt unter anderem Kunstsammlungen, Schlösser, land- und forstwirtschaftliche Flächen, Wohnrechte und Kapital. Das Vermögen geht damit nicht unmittelbar in das Privateigentum einzelner Familienmitglieder über und muss als Fondsvermögen erhalten bleiben. 

Die erwirtschafteten Erträge dienen der Bewahrung der Kulturgüter sowie der Versorgung anspruchsberechtigter Angehöriger des Hauses Wittelsbach. Im Gegenzug verzichtet das ehemalige Königshaus auf weitere vermögensrechtliche Forderungen und künftige Unterhaltszahlungen durch den Freistaat. 


8. 11 1918 - Eisner ruft die gesamte Bevölkerung zur Mitarbeit auf

München - Freistaat Bayern * Im Aufruf „An die Bevölkerung Münchens!“ wirbt Kurt Eisner um breite Unterstützung für den demokratischen Neubeginn: „Wir rechnen auf die schaffende Mithilfe der gesamten Bevölkerung. Jeder Arbeiter an der neuen Freiheit ist willkommen!“ 

Zugleich sichert er den Fortbestand der Verwaltung zu: „Alle Beamten bleiben in ihren Stellungen.“ Grundlegende soziale und politische Reformen sollen unverzüglich beginnen. Die neue Staatsordnung verbindet damit den Anspruch auf Veränderung mit der Weiterarbeit der bestehenden Behörden. 


8. 11 1918 - Eisner spricht mit Vertretern der Verkehrsverbände

München-Kreuzviertel * Vor der konstituierenden Sitzung des Provisorischen Nationalrats führt Kurt Eisner Gespräche mit Vertretern der Vereinigten Verbände des bayerischen Verkehrspersonals. Nach der vorliegenden Schilderung stellen sich die Verbandsvertreter rasch auf die neue politische Lage ein. Bereits die Kieler Matrosenrevolte lässt sie mit einem weiterreichenden Umbruch rechnen. 


2. 8 1918 - Durchhalteparolen von Kriegsminister Philipp von Hellingrath

München-Kreuzviertel * In einer Rede vor der Kammer der Reichsräte erklärt Kriegsminister Philipp von  Hellingrath: „Die schweren Kämpfe zwischen Aisne und Marne beweisen, daß der Kampf- und Siegeswille der Entente noch nicht gebrochen ist, dass wir ihm die Überlegenheit des härteren und stärkeren Willens entgegensetzen müssen, wenn wir die Friedensbereitschaft unserer Feinde erzwingen wollen.

Diesen einheitlichen unbeirrbaren Willen im ganzen deutschen Volk zu wecken und zu festigen, das ist die vornehmste Aufgabe, vor die das fünfte Kriegsjahr die Heimat stellt“. 


4. 6 1848 - Die Landtagsabgeordneten erhalten das Recht der Initiative

München-Kreuzviertel * Ein weiteres wichtiges Vorschriftenwerk ist das Gesetz über die ständische Initiative. Es gibt den Abgeordneten beider Kammern des Landtags das Recht der Initiative, also das Recht, Gesetzesentwürfe einzubringen.  

Immerhin wird damit aus der Stände-Versammlung eine wirkliche Volksvertretung. Und aus dem Ständehaus wird das Landtagsgebäude. 


18. 9 1917 - Die SPD bringt den Antrag Auer-Süßheim ein

München-Kreuzviertel * Ein von der SPD in der Bayerischen Abgeordnetenkammer eingebrachter Reformantrag, genannt  „Antrag Auer-Süßheim“, fordert:  

  1. Ersetzung des Zweikammersystems durch das Einkammersystem.
  2. Aufhebung der Kammer der Reichsräte.
  3. Einführung des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts zum Landtag für alle volljährigen Staatsangehörigen ohne Unterschied des Geschlechts nach den Grundsätzen der Verhältniswahl.
  4. Ausbau der Gesetzesinitiative des Landtags.
  5. Beseitigung des königlichen Sanktionsrechts.
  6. Ernennung der Minister und Bundesratsmitglieder nach Vorschlag des Landtags.
  7. Selbstbestimmungsrecht des Landtags in Bezug auf Zusammentritt und Vertagung.
  8. Einjähriger Staatshaushalt.
  9. Beseitigung aller Vorrechte der Geburt und des Standes, Aufhebung der bisherigen Privilegien der Standesherren, Abschaffung des Adels.
  10. Verbot der Bildung neuer und der Vergrößerung bisheriger Fideikommisse. Auflösung der bestehenden Fideikommisse.
  11. Aufhebung der bisherigen Privilegien des Königs und der Mitglieder der königlichen Familie, insbesondere der Steuer- und Portofreiheit, der Unverantwortlichkeit und des besonderen Gerichtsstandes.
  12. ​Trennung der Kirche vom Staat, Aufhebung der Privilegien der anerkannten Religionsgemeinschaften. Vollkommene Durchführung der Gewissens-, Religions- und Kultusfreiheit. 


23. 11 1870 - Reichsrecht stärkt den Schutz arbeitender Kinder 

Königreich Bayern * Bayern schließt mit dem Norddeutschen Bund einen Bündnisvertrag und schafft damit eine Grundlage für die Gründung des Deutschen Reichs. Mit dem Beitritt übernimmt das Königreich auch reichsweit geltende gewerberechtliche Schutzbestimmungen. 

  • Das Mindestalter für die regelmäßige Beschäftigung von Kindern in Fabriken steigt auf zwölf Jahre. 
  • Jugendliche unter 14 Jahren dürfen höchstens sechs Stunden täglich arbeiten und 
  • müssen mindestens drei Stunden Unterricht erhalten. 
  • An Sonn- und Feiertagen ist ihre Beschäftigung verboten. 

Gegenüber den bisherigen bayerischen Vorschriften bedeutet dies eine deutliche Verbesserung des gesetzlichen Kinderschutzes. 


29. 9 1885 - Bei den Konservativen besteht keine Neigung für eine Finanzhilfe

München-Kreuzviertel * Die Sitzungsperiode des Bayerischen Landtags beginnt.  

Nachdem Reichskanzler Otto von Bismarck die Übernahme der Schulden von König Ludwig II. durch den Landtag vorgeschlagen hat, entwickelt sich bei den Abgeordneten der Patriotenpartei eine für den König sehr ungünstige Stimmung. Pläne zur Erhöhung der Zivilliste, um König Ludwig II. - unter strengen Auflagen - die Abzahlung seiner Schulden zu ermöglichen, werden zwar diskutiert, aber nicht weiter verfolgt.  

Bei den Konservativen besteht keine Neigung für eine Finanzhilfe. „Wir halten fest zu unserem angestammten Fürstenhause, zu unserem Könige, aber was auch kommen möge, wir werden auch die Interessen des Volkes hoch halten, Wünschen gegenüber, die mit dem Volkswohl nicht im Einklang stehen“. Eine Diskussion des Themas im Landtag wird sogar als gefährlich bezeichnet, „denn die Stimmung im Lande sei der Art, daß jede Discussion die Aufregung bis zum Überlaufen steigern und Dinge ans Licht bringen könne, über die man sich entsetzen würde“. 


8. 11 1918 - Der Provisorische Nationalrat konstituiert sich

München-Kreuzviertel * Am Nachmittag tritt im Landtagsgebäude an der Prannerstraße der Provisorische Nationalrat des Volksstaates Bayern zusammen. Er übernimmt vorläufig die Funktion der bisherigen Abgeordnetenkammer und der Reichsratskammer. Seine Zusammensetzung verbindet Vertreter der revolutionären Räte mit Abgeordneten des bisherigen Landtags. 

Dem Gremium gehören Vertreter der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte, die bisherigen Landtagsfraktionen der Mehrheitssozialdemokraten und des Bayerischen Bauernbundes sowie drei liberale Abgeordnete an: Ludwig Quidde, Karl Hübsch und Karl Köhl. Zum Präsidenten wird der Mehrheitssozialdemokrat Franz Schmitt gewählt. Der Nationalrat bestätigt die neue Regierung unter Kurt Eisner. 

Die Zusammenarbeit mit der MSPD soll die neue Staatsordnung auf eine breitere politische Grundlage stellen. Obwohl Eisner und Auer unterschiedliche Vorstellungen vom Verlauf der Revolution haben, verständigen sie sich auf eine gemeinsame Regierung. 


11. 9 1825 - Jeder Staatsangehörige hat eine Heimat

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Bedeutete bis dahin der Begriff „Heimat“ im wesentlichen Haus- und Grundbesitz, so wird jetzt das Recht auf Heimat, also Angehöriger einer Gemeinde zu sein, einklagbar.

Der Heimatberechtigte hat Anspruch auf Unterstützung durch seine Heimatgemeinde, wenn er sich selbst nicht mehr unterhalten kann. Das Gesetz besagt: „Jeder Staatsangehörige soll eine bestimmte Heimat haben.“ Jedermann besitzt entweder eine erworbene, eine ursprüngliche oder eine angewiesene Heimat. Durch das Heimatgesetz soll die „Heimatlosigkeit“ und damit die Zahl der Nichtsesshaften, der Vaganten und der „Gauner“ beseitigt werden.

Gleichzeitig entfällt der Erwerb des Heimatrechts nach einem Aufenthalt von zehn Jahren an einem Ort. Diese Vorgabe hat oftmals dazu geführt, dass Anwärter nach neun Jahren abgeschoben wurden. Ebenso wird die Geburt als Rechtstitel des Heimatrechts abgeschafft. Dies hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass Schwangere abgeschoben wurden oder sogar kurz vor der Niederkunft aus dem Ort getrieben wurde. 


8. 11 1918 - Das Frauenwahlrecht gehört zum demokratischen Neubeginn

München - Freistaat Bayern * In seinem Aufruf zur Gründung des Freistaats kündigt Kurt Eisner eine verfassunggebende Nationalversammlung an, zu der alle mündigen Männer und Frauen das Wahlrecht erhalten sollen. Damit wird eine zentrale Forderung der Frauenbewegung Bestandteil des demokratischen Neubeginns. 

Die Frauenrechtlerinnen Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann verbinden mit der Revolution die Hoffnung auf gleichberechtigte politische Mitwirkung. Heymann erinnert sich später: „Nun begann ein neues Leben! Zurückdenkend erscheinen die folgenden Monate wie ein schöner Traum, so wunderbar herrlich waren sie. […] Endlich konnten Frauen aus dem Vollen schaffen. Frauenmitarbeit war auf allen politischen und sozialen Gebieten erwünscht.“ 


8. 11 1918 - Der „Bauerndoktor“ Georg Heim bietet Eisner Unterstützung an

München-Kreuzviertel * Dr. Georg Heim bietet Kurt Eisner bereits am Morgen nach dem Umsturz seine Unterstützung an. Der als „Bauerndoktor“ bekannte Zentrumspolitiker ist die führende Persönlichkeit des Bayerischen Christlichen Bauernvereins, einer bedeutenden Interessenvertretung der katholischen Landbevölkerung. Noch im November gehört er zu den Mitbegründern der Bayerischen Volkspartei. 


Ab 1777 - Ein modernes Museumskonzept im 18. Jahrhundert

München-Graggenau * Der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor lässt für seine umfangreichen, aus baierischem und pfälzischem Besitz vereinten Gemäldesammlungen im mittleren Abschnitt der nördlichen Arkaden des Hofgarten ein Galeriegebäude errichten: die Hofgarten-Galerie, die als öffentliches Museum dient.

Der rund 175 Meter lange Bau ist schmal und funktional gehalten. Sein Architekt, Karl Albrecht von Lespilliez, konzipiert im Obergeschoss ausreichend tiefe Räume für die Präsentation der Gemälde. Anders als zuvor üblich entsteht hier kein einzelner, langgestreckter Saal, sondern eine Abfolge unterschiedlich großer Ausstellungsräume.

Auch bei der Beleuchtung geht Lespilliez neue Wege: Hoch an beiden Längsseiten angebrachte Fenster sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung und einen steilen Lichteinfall. Dadurch lassen sich die Bilder nahezu ohne störende Reflexionen betrachten.

Neben der Gemäldegalerie bietet das Gebäude Raum für einen Graphiksaal, Teile der kurfürstlichen Bibliothek sowie eine Mal- und Zeichenschule. So verwirklicht Carl Theodor sein Ziel, am Hofgarten einen zentralen Ort für Kunstförderung und öffentliche Bildung zu schaffen. 


18. 9 1837 - König Ludwig I. legt sich mit der Stände-Versammlung an

München-Kreuzviertel * König Ludwig I. argumentiert vor der Stände-Versammlung so:

„Die Verfassungsurkunde räumt den Ständen keineswegs das Recht ein, die einzelnen Positionen der Einnahmen und Ausgaben unabänderlich mit verbindender Kraft für die Regierung festzustellen, nur zum Zwecke der Steuerbewilligung wird denselben das Budget vorgelegt; ein Finanzgesetz ist in der Verfassung nicht vorgeschrieben, sondern nur durch eine gezwungene Interpretation ist die bisherige Übung eingeführt worden. Zwingen lasse ich mich nicht, dafür meyne ich, sollte ich zu gut bekannt seyn. [...].“ 

Die Kammer der Abgeordneten wollte einen derartigen Angriff des Königs freilich nicht akzeptieren und selbst die Kammer der Reichsräte ist von den Argumenten des Innenministers Oettingen-Wallerstein überzeugt. Es kommt, was kommen musste: wer dem König nicht nach dem Mund spricht, hat mit Sanktionen zu rechnen, weshalb Ludwig I. seinen liberal geltenden Innenminister Ludwig Fürst zu Oettingen-Wallerstein am 4. November 1837 entlässt. 


21. 6 1918 - Der Landtag beschließt Bau des Walchensee-Kraftwerkes

München-Kreuzviertel * Der Landtag beschließt die von Oskar von Miller angestrebte landesweite staatliche Stromversorgung und den Bau des Walchenseewerkes. 


Ab 8. 11 1918 - Die Regierung Eisner erlässt Verordnungen mit Gesetzeskraft

München - Freistaat Bayern * Nach dem Umsturz übt die Regierung Eisner sowohl die vollziehende als auch die gesetzgebende Gewalt aus. Sie erlässt Verordnungen, Bekanntmachungen und weitere Bestimmungen, um die Verwaltung aufrechtzuerhalten und politische sowie soziale Reformen umzusetzen.  

Zu den weitreichenden Maßnahmen gehört die Verordnung über die Beaufsichtigung und Leitung der Volksschulen vom 16. Dezember 1918. Sie hebt die geistliche Schulaufsicht auf und überträgt deren Aufgaben staatlichen Stellen.  

Nach der vorliegenden Zusammenstellung entstehen während Eisners 105-tägiger Regierungszeit bis zum 21. Februar 1919 insgesamt 85 Erlasse unterschiedlicher Art. 


26. 5 1818 - Die Ständeversammlung hat über die Post mitzubestimmen

München * Seit der Verfassung vom 26. Mai 1818 sind im Königreich Baiern Fragen der Post nicht mehr alleine Angelegenheit des Landesherrn und seiner Regierung. Die Ständeversammlung hat das Recht über die Staatsausgaben und damit auch über die Post mitzubestimmen.

Zu den bevorzugt diskutierten Themen in der Ständeversammlung gehört unter anderem die Frage, ob die Post, als Öffentliche Anstalt die Bedürfnisse der Öffentlichkeit zu befriedigen hat oder ob sie vorwiegend Geld in die immer leeren Staatskassen bringen soll. Immer wieder prangern die Abgeordneten

  • die katastrophalen Dienstleistungen der Post,
  • die Grobheit der Postillione und
  • den miserablen Zustand der baierischen Straßen an.


8. 11 1918 - Die neue Regierung ruft zu Arbeit, Ruhe und Ordnung auf

München-Kreuzviertel * Nach dem erfolgreichen Umsturz fordert die provisorische Regierung die Bevölkerung auf, die Arbeit wieder aufzunehmen und die öffentliche Ordnung zu wahren. Die neue Staatsgewalt soll gefestigt, die Versorgung gesichert und weiteres Blutvergießen verhindert werden. Bereits der Aufruf zur Freistaatsgründung verbindet die Ankündigung grundlegender Reformen mit dem Schutz von Personen und Eigentum. 


4. 6 1848 - Eine Absichtserklärung zur Rechtspflege

München-Kreuzviertel * Im Artikel 1 des Grundlagengesetzes wird erklärt: „Die Rechtspflege soll von der Verwaltung, selbst in den untersten Behörden, gänzlich getrennt werden“.  Es dauert jedoch bis zum 10. November 1861, bis der verkündete Grundsatz verwirklicht wird.


4. 6 1848 - Das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur

München-Kreuzviertel * Außerdem tritt das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur in Kraft. In dem vom König erlassenen Edikt über die Freiheit der Presse und des Buchhandels ist festgelegt worden, dass das Erscheinen von Presseerzeugnissen nicht „von obrigkeitlicher Prüfung und Genehmigung des Inhalts oder überhaupt von irgend einer obrigkeitlichen Erlaubniß abhängig“ sei. „Die Strafgerichtsbarkeit [steht] nicht den Polizeibehörden, sondern den Gerichten zu.“ 


4. 6 1848 - Die ständischen Privilegien des Adels werden endgültig gebrochen

München-Kreuzviertel * Mit einem weiteren Reformgesetz werden auch die letzten Elemente der feudalen Grundherrschaft im Königreich Bayern beseitigt. Im I. Abschnitt des Gesetzes über die Aufhebung der standes- und gutsherrlichen Gerichtsbarkeit, dann die Aufhebung, Fixierung und Ablösung von Grundlasten hebt König Max II. die standes- und gutsherrliche Gerichtsbarkeit auf.

Das Gesetz entzieht den Gutsherren die Gerichtsbarkeit und die Polizeigewalt ohne Entschädigung und überträgt diese Befugnisse auf den Staat. Damit sind die letzten Reste des feudalen Staatsaufbaus abgeschafft worden. Dem Aufbau einer modernen einheitlichen Justizverwaltung steht nun nichts mehr im Weg. 


8. 6 1933 - Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord

München-Maxvorstadt * Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung im Gartenhaus der Kaulbachstraße 12 Selbstmord. Nach den Reichstagswahlen im März 1933 wurden viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Schutzhaft genommen. Auch Toni Pfülf war vorübergehend wegen „Aufforderung der Arbeiterschaft zum Widerstand gegen das NS-Regimes“ verhaftet worden.


21. 2 1919 - Generalstreik und Belagerungszustand in München

München * Nach der Ermordung Kurt Eisners bestätigt der Zentralrat den dreitägigen Generalstreik. Über München wird der Belagerungszustand verhängt; eine nächtliche Ausgangssperre soll weitere Gewalt verhindern. Geschäfte und Vergnügungsstätten müssen schließen, der Zug- und Straßenbahnverkehr wird eingestellt. 

Eine Bekanntmachung droht Menschen, die rauben, plündern oder stehlen, mit der Erschießung. Unterzeichnet ist sie von Vertretern der Arbeiter- und Soldatenräte, Polizeipräsident Josef Staimer und Stadtkommandant Oskar Dürr. Dennoch kommt es vereinzelt zu Schießereien und Plünderungen. 


10. 7 1819 - Ein Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung legt einen Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels vor. 


11. 9 1825 - Die Ständeversammlung verabschiedet drei Sozialgesetze

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Die Ständeversammlung verabschiedet drei Gesetze, die als die ersten von einer bayerischen Volksvertretung verabschiedeten Sozialgesetze angesehen werden:

  • Das Gesetz über die Heimat,
  • das Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung und
  • das Gesetz über das Gewerbewesen. 


15. 8 1908 - Das neue Bayerische Gemeindewahlrecht bringt die Verhältniswahl

München * Mit dem neuen Bayerischen Gemeindewahlrecht wird die Verhältniswahl eingeführt.


1. 7 1834 - Gesetzesvorlagezur Begrenzung des Bevölkerungswachstums

München-Kreuzviertel * Innenminister Ludwig Fürst von Oettingen-Wallerstein bringt in die Ständeversammlung einen Gesetzentwurf zur Revision des Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetzes ein.

Ziel der Gesetzesvorlage ist die Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch Verhinderung der Verehelichung und Familiengründung durch Besitzlose. Damit sollen gleichzeitig

  • die Lasten der Armenkasse gesenkt sowie
  • die Unzufriedenheit der sozialen Unterschichten und die damit verbundene Revolutionsbereitschaft unterbunden werden.

Der Innenminister kommt damit der überwältigenden Mehrheit der Abgeordnetenkammer entgegen, die bereits am 13. September 1831 derartige Schritte forderte. Fürst Ludwig von Oettingen-Wallenstein schafft mit diesem Deal auch die Zustimmung zu anderen Gesetzesvorlagen wie die Zivilliste, den Festungsbau in Ingolstadt und den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 


1. 7 1834 - Ein neues Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung beschließt ein Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz, in dem den Gemeinden ein „absolut hindernder Widerspruch (Vetorecht)“ zugestanden wird. Das gilt in all den Fällen, wo das Gesuch auf Ansässigmachung lediglich auf dem Nachweis eines „anderweitig gesicherter Nahrungsstandes“ gestützt ist.

Damit liegt das Schicksal der Bewerber, für die kein Anspruch auf Ansässigmachung besteht, ausschließlich in der Hand der Gemeinde. Davon betroffen sind in erster Linie besitzlose Lohnabhängige, die dadurch auch von der Verehelichung ausgeschlossen werden. 


6. 8 1955 - Ex-Kronprinz Rupprecht wird in der Theatinerkirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Der bayerische Ex-Kronprinz Rupprecht wird als letzter Wittelsbacher im Rahmen eines Staatsbegräbnisses - mit allen königlichen Ehren - in der Theatinerkirche beigesetzt.

Bis 1918 lautete sein vollständiger Titel: Seine Königliche Hoheit Rupprecht Maria Luitpold Ferdinand Kronprinz von Bayern, Herzog von Bayern, Franken und in Schwaben, Pfalzgraf bei Rhein. 


28. 7 1914 - Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

München-Kreuzviertel * Trotz der drohenden Kriegsgefahr wird im Bayerischen Landtag der bevorstehende Krieg nur indirekt zum Thema erhoben. Wenigstens der SPD-Abgeordnete Max Süßheim aus Nürnberg erklärt: „Wir Sozialdemokraten erwarten, dass der Friede erhalten und Europa vor den Gräueln und Schrecknissen eines Weltkriegs bewahrt werde“. Das war auch schon die einzige kritische und nachdenkliche Stimme im Bayerischen Landtag. 


8. 11 1918 - „Bayern ist fortan ein Freistaat“

München-Kreuzviertel * In der Nacht vom 7. auf den 8. November verkündet Kurt Eisner im Landtagsgebäude an der Prannerstraße das Ende der Wittelsbacherherrschaft und die Gründung der bayerischen Republik. Vor den versammelten Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräten übernimmt er die vorläufige Regierungsführung. 

Am Morgen veröffentlicht die Zeitung „Münchner Neueste Nachrichten“ auf ihrer Titelseite den Aufruf „An die Bevölkerung Münchens“. Darin steht der programmatische Satz: „Bayern ist fortan ein Freistaat.“ Die revolutionäre Staatsgründung wird damit öffentlich bekannt gemacht.  

„Freistaat“ ist eine bereits im 18. Jahrhundert gebräuchliche deutsche Entsprechung für „Republik“. Der Begriff bezeichnet hier vor allem den Bruch mit der Monarchie. Eine besondere staatliche Unabhängigkeit Bayerns lässt sich aus dem Wort allein nicht ableiten.  

Ein auf rotem Papier gedrucktes Plakat bringt den Machtwechsel besonders deutlich zum Ausdruck: „Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt! Hoch die Republik!“ 

 


8. 11 1918 - Der Soldatenrat ordnet die Wahl von Kasernenräten an

München * Der Soldatenrat weist die Soldaten an, an jedem militärischen Standort der Stadt einen Kasernenrat aus zehn Soldaten zu wählen. Das gewählte Gremium übernimmt die Leitung der jeweiligen Kaserne. Die Weisung bestimmt: „Dieser übernimmt die Leitung der Kaserne. Seinen Anordnungen ist unbedingt Folge zu leisten.“ Damit erhält die revolutionäre Selbstverwaltung der Soldaten eine organisatorische Grundlage. 


8. 11 1918 - Eisner und Gandorfer werben um die Unterstützung der Landbevölkerung

München - Freistaat Bayern * In den „Münchner Neuesten Nachrichten“ veröffentlichen Kurt Eisner und der Bauernführer Ludwig Gandorfer den Aufruf „An die ländliche Bevölkerung Bayerns!“. Darin begründen sie den revolutionären Machtwechsel und erklären die Beendigung des Krieges zur vordringlichen Aufgabe.  

Der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrat teilt mit, bereits Verbindung zu den Ententemächten aufgenommen zu haben, um Friedensverhandlungen einzuleiten. Zugleich verspricht er den Schutz der bayerischen Grenzen und eine geordnete Rückführung und Entlassung der Soldaten. Plünderungen und Zerstörungen, wie sie der Aufruf aus Österreich und Tirol schildert, sollen verhindert werden. 

Die Bauern werden aufgefordert, die Städte zuverlässig mit Lebensmitteln zu versorgen. Damit verbindet die revolutionäre Führung ihre Friedenspolitik mit dem Bemühen, Sicherheit und Versorgung aufrechtzuerhalten und die Landbevölkerung für die neue Republik zu gewinnen. 


20. 9 1847 - In der Stände-Versammlung werden weitreichende Forderungen erhoben

München-Kreuzviertel * Vom 20. September bis 30. November 1847 wird eine Außerordentliche Stände-Versammlung einberufen, bei der es im Grunde nur um eine Anleihe zur Finanzierung der Eisenbahn geht. 

In beiden Stände-Kammern werden lautstark liberale Forderungen wie die Ausweitung der Pressefreiheit und weitere Reformen, die die Märzforderungen des darauffolgenden Jahres vorwegnehmen, erhoben. 


9. 11 1918 - Eine Militärpolizei mit 140 Mann wird aufgestellt

München * Eine 140 Mann starke Militärpolizei wird zusammengestellt. Sie stützt sich auf die bestehenden Polizeikräfte, die Soldatenräte und die von ihnen vertretenen Truppenteile. Die Einheit soll nach dem revolutionären Umsturz zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung beitragen. 


24. 6 1922 - Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag vertagt

München-Kreuzviertel * Die ursprünglich geplante Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag wird wegen der Ermordung des Außenministers Walther Rathenau verschoben. Das Finanzministerium fürchtet um die erforderliche Mehrheit im Landtag. Die Delegationen nutzen die Zwangspause zu Vertragsveränderungen. Nun werden neben dem Kunstbesitz auch die ehemaligen kurfürstlichen Kunstsammlungen mit einbezogen. Dazu wird die „Wittelsbachische Landesstiftung für Kunst und Wissenschaft“ geschaffen. 


2. 8 1914 - SPD-Abgeordneten stimmen gegen die Haushaltsgesetze

München * Anfang August schließt die Münchner Börse kurzfristig, um Panikverkäufe zu verhindern. Und selbst das bayerische Finanzministerium zeigte sich alarmiert: Es warnt davor, dass die Bürger die Banknoten zum Teil nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren würden.  

Bei der Sitzung des Bayerischen Landtags stimmen die 21 anwesenden SPD-Abgeordneten gegen die Haushaltsgesetze. Das ist aber auch schon die einzige Reaktion gegen den Krieg.

Die beiden Kammern des Landtags befassen sich ebenfalls nicht mit dem Krieg sondern mit ungleich wichtigeren Fragen, wie beispielsweise dem Verbot des freireligiösen Unterrichts oder der Beschneidung des Streikrechts der Staatseisenbahner.


12. 7 1893 - In Bayern finden Landtagswahlen statt

Königreich Bayern * Bei der Neuwahl zum Bayerischen Landtag können zwei neue Parteien in die Abgeordnetenkammer einziehen.  

  • Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD erhält fünf Mandate,
  • der Bayerische Bauernbund - BBB stellt sogar neun Abgeordnete.  
  • Das Zentrum, das aus der Patriotischen Partei hervorgegangen ist, verfügt nur noch über 74 Mandate.  

Aufgrund der unterschiedlichen Bestimmungen in Reich, Land und Stadt sind

  • bei der Landtagswahl 56.100, hingegen
  • bei der Reichstagswahl 106.800, und
  • bei der Kommunalwahl aber nur 19.292 Münchner wahlberechtigt. 


4. 6 1848 - Die Ministerverantwortlichkeit wird Gesetz

München-Kreuzviertel * Ein weiteres Reformgesetz von König Max II. ist das Gesetz, die Verantwortlichkeit der Minister betreffend. Kernpunkt dieses Verfassungsgesetzes ist, dass Regierungsanordnungen des Königs nur durch die Gegenzeichnung des verantwortlichen Ressortministers Geltung erhalten. Damit ist der Spätabsolutismus eines König Ludwigs I. mit einem Gesetz beseitigt.  

Freilich verliert damit der König letztlich seine Verantwortlichkeit gegenüber der Bevölkerung, aber das Parlament hat immer jemanden, den es zur Verantwortung ziehen kann. 


26. 9 1870 - Eine Einigung mit Preußen liegt in der Luft

München * Die Münchner Konferenz, bestehend aus Vertretern Württembergs und Bayerns, erkennen die Bedingungen der Norddeutschen Bundesverfassung über Bundesoberhaupt, Bundesrat und Reichsrat als annehmbar an. Eine Einigung mit Preußen liegt in der Luft. 


1855 - Anton Riemerschmid wird Landtagsabgeordneter

München-Kreuzviertel * Anton Riemerschmid wird Mitglied der Zweiten Kammer des Bayerischen Landtags.


30. 10 1913 - Verfassungsänderung zur Beendigung der Regentschaft

München-Kreuzviertel * Die Abgeordnetenkammer beschließt ein verfassungsänderndes Gesetz mit 122 gegen 27 Stimmen der Sozialdemokraten. Mit diesem Gesetz kann der „Regent die Regentschaft für beendet und den Thron für erledigt erklären“, wenn „wegen eines körperlichen oder geistigen Gebrechens des Königs“ auch „nach Ablauf von zehn Jahren keine Aussicht auf Regierungsfähigkeit“ besteht. Damit hat der Prinzregent die Möglichkeit, seinen noch lebenden geisteskranken Cousin, den legitimen König Otto I., zu entthronen. 

Prinzregent Ludwig III. wollte politisch eine Veränderung herbeiführen und konnte mit dem Zentrum und den Liberalen auf eine breite parlamentarische Mehrheit bauen. Doch eine schlichte Proklamation Ludwigs III. zum König wurde von den Abgeordneten als nicht ratsam erachtet, da auch der Prinzregent eine Übertragung der Krone durch den Landtag ablehnte. Schließlich wollte Ludwig III. kein „König von Volkes Gnaden“, sondern ein „König von Gottes Gnaden“ sein.


4. 11 1913 - Prinzregent Ludwig III. erklärt die Regentschaft für beendet

München-Kreuzviertel * Auch die Kammer der Reichsräte billigt die Verfassungsänderung. Damit kann Prinzregent Ludwig III. die „Regentschaft für beendet und den Thron für erledigt“ erklären.


Um 1855 - Franz Joseph Völk fordert gesetzlichen Kinderschutz 

Königreich Bayern * Rund 15 Monate nach dem Inkrafttreten der zweiten bayerischen Kinderschutzverordnung fordert der Friedberger Abgeordnete Dr. Franz Joseph Völk in der Kammer der Abgeordneten, Kinderarbeit und Arbeitszeiten in Fabriken nicht länger nur durch eine Verordnung, sondern durch ein Gesetz zu regeln. Der selbst ernannte „Anwalt der Kinder“ erklärt: „Das Kind hat ein Recht auf seine Kindheit, auch seinen Eltern gegenüber; und dieses Recht hat der Staat zu schützen.“ 

Nach einer kontroversen Debatte lehnt die Mehrheit der Abgeordneten den Antrag ab. Die bestehenden Schutzbestimmungen seien ausreichend; zudem gehöre es zum „heiligsten Recht der Eltern“, über ihre Kinder zu verfügen. In dieser Haltung zeigt sich das damals verbreitete Verständnis elterlicher Verfügungsgewalt. Völks Forderung weist dagegen bereits auf die spätere Vorstellung hin, dass Kinder eigene Rechte besitzen, die der Staat auch gegenüber den Eltern schützen muss.


21. 2 1919 - Erhard Auer würdigt Kurt Eisner und mahnt zur Besonnenheit

München-Kreuzviertel * Nach der Wiedereröffnung der Landtagssitzung spricht Innenminister und MSPD-Vorsitzender Erhard Auer um 11:10 Uhr zum Gedenken an Kurt Eisner. Er verurteilt den Mord als feige Tat, die bei jedem anständigen Menschen tiefsten Abscheu hervorrufen müsse. 

Über seinen politischen Gegenspieler erklärt Auer: „Wir beklagen in dem Ermordeten den Führer der Revolution in Bayern und zugleich den vom reinsten Idealismus und von treuer Sorge für das Proletariat erfüllten Menschen.“ 

Zugleich warnt er vor weiterer Gewalt und Anarchie. Er fordert Besonnenheit und die Zusammenarbeit aller politischen Kräfte, um die anstehenden Aufgaben im Interesse der gesamten bayerischen Bevölkerung zu bewältigen. 


21. 2 1919 - Schüsse im Landtag – Auer schwer verletzt, zwei Menschen getötet

München-Kreuzviertel * Als sich der Landtag gegen 11 Uhr wieder versammelt, ergreift Erhard Auer das Wort zu einer Gedenkrede: 

„Damen und Herren!
Der provisorische Ministerpräsident Kurt Eisner hat soeben durch Mörderhand den Tod gefunden. [...] Die Tat wurde von ruchloser Hand in feiger Weise verübt [...]. Diese Handlung muss bei jedem anständigen Menschen tiefsten Abscheu hervorrufen. [...]  Wir beklagen in dem Ermordeten den Führer der Revolution in Bayern und zugleich den vom reinsten Idealismus und von treuer Sorge für das Proletariat erfüllten Menschen. 

Auf diesem Weg kann und darf nicht fortgefahren werden, wenn nicht vollkommene Anarchie eintreten soll. Angesichts dieser wahnsinnigen Mordtat, gegen deren Urheber mit rücksichtsloser Strenge vorgegangen wird, gilt es nunmehr, die Besonnenheit zu wahren und alle Kräfte zusammenzufassen, um die ungeheuere Aufgabe der nächsten Zeit so zu lösen, wie es das Interesse des gesamten bayerischen Volkes erfordert.“ 

Auer hatte seine Rede gerade beendet, da stürzt ein schnauzbärtiger junger Mann, bekleidet mit einem grauen Mantel und Hut, durch einen Seiteneingang in den Sitzungssaal, läuft direkt auf Auer zu, tituliert ihn mit „Du Lump!“, zieht eine Pistole aus seinem Mantel und drückt zweimal ab. Erhard Auer sinkt - in die Brust getroffen - zu Boden.  

Der Major Paul Ritter von Jahreiß, ein Referent des Ministeriums für militärische Angelegenheiten, stellt sich dem fliehenden Attentäter in den Weg und wird durch einen Schuss in den Hals tödlich getroffen. 

Der Täter ist der im Jahr 1887 in Kelheim geborene Metzger Alois Lindner. Er ist Mitglied in der USPD und im Revolutionären Arbeiterrat. Lindner ist von Auers Schuld an Eisners Ermordung überzeugt. 

Inzwischen betreten weitere Mitglieder des Revolutionären Arbeiterrats den Saal. Auch sie glauben an Auers Schuld und fordern „Rache für Eisner!“.  Es kommt zu einer wilden Schießerei, bei der einer der Mitbegründer der Bayerischen Volkspartei - BVP, Heinrich Osel, ums Leben kommt. In der allgemeinen Panik fliehen die übrigen Anwesenden. 

Auch Lindner gelingt die Flucht. Unterstützt durch Freunde geht er nach Ungarn.  


21. 2 1919 - Militärminister Albert Roßhaupter taucht unter

München * Nach der Ermordung Kurt Eisners und dem Attentat auf Innenminister Erhard Auer gerät die provisorische Staatsregierung in eine schwere Krise. Albert Roßhaupter, der mehrheitssozialdemokratische Minister für militärische Angelegenheiten, taucht unter. Auch Justizminister Johannes Timm entzieht sich der aufgeheizten Situation. 

Mit dem Tod des Ministerpräsidenten, der schweren Verwundung Auers und dem Ausfall weiterer Regierungsmitglieder verliert das Kabinett seine Handlungsfähigkeit. Einige Minister führen ihre Amtsgeschäfte jedoch weiter. In das entstandene politische Machtvakuum tritt der neu gebildete Zentralrat der Bayerischen Republik. 


17. 9 1831 - Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags beraten über das Budget

München-Kreuzviertel * Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags beraten über das Budget. Um die Abgeordneten zur Eile und damit zu nicht allzu gründlicher Beratung der Einzelposten zu zwingen, lässt König Ludwig I. - angesichts der herannahenden Cholera - verkünden, die Abgeordneten hätten so lange auszuharren, bis das Budget vereinbart ist.

  • Die Abgeordneten kürzen den Gesamtetat von 28 auf 26,8 Millionen Gulden,
  • die Zivilliste des Königs von 3,15 Millionen auf 2,5 Millionen Gulden 
  • und den Heeresetat von 6,7 auf 5 Millionen.  

Innerhalb dieser Kürzungen beschließen sie zahllose Umverteilungen von Ausgabeposten sowie neue Ausgaben. Gekürzt wird bei den königlichen Prestigeobjekten Alte Pinakothek, Staatsbibliothek und Odeon sowie den Ausgaben für die zahlreichen wiedererrichteten Klöster. Mehr Geld soll dagegen in die Rechtspflege, die innere Verwaltung und das Bildungswesen fließen.

Für den König bedeutet dieses Verhalten „Anmaßung und Eingriff in die Exekutive“. Zum Glück gibt es noch die Erste Kammer, die Kammer der Reichsräte, die umgehend ihr Veto gegen die Kürzungen und Umverteilungen einlegt - und damit die Regierung rettet.

Unter dem Druck der Regierung, die sogar mit der Auflösung der Abgeordnetenkammer droht, knicken viele Abgeordnete ein. Dabei werden die Kürzungen der königlichen Zivilliste weitestgehend zurückgenommen. Die anderen Etatkürzungen fallen nicht so extrem aus, sodass immerhin noch 2 Millionen Gulden eingespart werden. 


28. 9 1905 - Große Veränderung bringt die Landtags-Sitzungsperiode

München-Kreuzviertel * Große Veränderung bringt die Sitzungsperiode des 34. Landtags, der vom 28. September 1905 bis zum 23. März 1907 tagt. 


31. 5 1907 - Landtagswahlen mit dem neuen Mehrheitswahlrecht

Königreich Bayern * Die Wahlen werden erstmals nach dem neuen Wahlgesetz durchgeführt. Durch das Mehrheitswahlrecht erreicht  

  • das Zentrum mit 44 Prozent der Stimmen 60 Prozent der Mandate,  
  • die Liberalen erhalten 16 Prozent der Mandate bei 24 Prozent der Stimmen,  
  • die SPD benötigt für zwölf Prozent der Mandate 17,7 Prozent der Stimmen. 


15. 10 1918 - Die Liberale Fraktion stellt ihre Forderungen vor

München * Die Liberale Fraktion der Bayerischen Abgeordnetenkammer fordert

  • die Abschaffung des bisherigen Beamtenministeriums,
  • die Bildung einer Volksregierung auf parlamentarischer Grundlage unter Beschränkung der königlichen Gewalt und Beiziehung der Sozialdemokraten.
  • Die sofortige Beschlussfassung über die nötigen verfassungsrechtlichen Umgestaltungen und Verwaltungsreformen, insbesondere auch
  • die Einführung des Verhältniswahlrechts.


25. 8 1914 - In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird ausgestellt

München-Graggenau * In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird am Odeonsplatz ausgestellt. 


8. 11 1918 - Eisner wirbt um die Mitarbeit der Beamtenschaft

München-Kreuzviertel * Als Kurt Eisner am Nachmittag dem Provisorischen Nationalrat sein Kabinett zur Bestätigung vorstellt, begründet er die vorläufige Beibehaltung der bisherigen Ministerialstruktur: Den Beamten soll es erleichtert werden, sich auf die neuen politischen Verhältnisse einzustellen. 

Eisner setzt auf ihre „freudige, vielleicht erlöste Mitwirkung“. Die Demokratie stellt er ihnen als Aussicht auf eine veränderte Stellung im Staatsdienst vor. Der politische Neubeginn soll mit einer weiterhin arbeitsfähigen Verwaltung gelingen. 


14. 7 1849 - Die Landtagswahlen sollen andere Mehrheiten ermöglichen

Königreich Bayern * Die für diesen Tag angesetzten Landtagswahlen werden von der Staatsregierung sorgfältig vorbereitet. Sie setzt dabei vor allem auf den Einfluss der kirchlichen Oberhirten und Pfarrer sowie auf das Engagement der(höheren) Beamtenschaft. Der Regierung genehme Vereine werden gefördert; nach den Wahlen jedoch alle politischen Vereine wieder verboten.  

Die Wahlkreise werden erstmals von der Regierung nach wahltaktischen Gesichtspunkten gebildet. Eine Praxis, die die Regierung von nun an bis zur Wahlrechtsreform von 1906 beibehalten wird. Mit den so gewonnenen neuen Mehrheitsverhältnissen kann König Max II. eine Politik der Reaktion verfolgen und versuchen, die Änderungen der Bayerischen Verfassung wieder rückgängig zu machen. 


9. 6 1852 - König Max II. schafft die Vereidigung der Armee auf die Verfassung ab

München * König Max II. lässt die Vereidigung der Armee auf die Verfassung abschaffen. Diese hatte sein Vater König Ludwig I. mit Ausrufung der Proklamation am 6. März 1848 eingeführt. Im neuen Eid ist von der Verfassung keine Rede mehr. 


17. 8 1919 - Die Regierung und der Landtag sind in München zurück

Bamberg - München * Das Gesamtministerium und der Landtag kehren nach München zurück. 


21. 2 1919 - Der neue Landtag tritt im Schatten des Eisner-Mordes zusammen

München-Kreuzviertel * Alterspräsident Dr. Eugen Jäger eröffnet um 10:10 Uhr in der Prannerstraße die erste Sitzung des neu gewählten Bayerischen Landtags. Die Nachricht von der Ermordung Ministerpräsident Kurt Eisners prägt den Beginn der parlamentarischen Arbeit. 

Jäger verurteilt das Attentat aufs Schärfste und erhält Zustimmung aus allen Parteien. Zu diesem Zeitpunkt geht er irrtümlich davon aus, dass auch der Attentäter Anton Graf von Arco auf Valley getötet worden ist. 

Angesichts der Ereignisse wird die Sitzung unterbrochen und ihre Fortsetzung für elf Uhr angesetzt. 


21. 2 1919 - Münchner Kommunisten fordern die sofortige Ausrufung der Räterepublik

München * Nach der Ermordung Kurt Eisners und den Schüssen im Landtag entsteht ein politisches Machtvakuum. Die provisorische Regierung ist kaum noch handlungsfähig. Die Räte gewinnen an Einfluss, während der geplante Übergang zu einer parlamentarisch legitimierten Regierung zunächst blockiert ist. 

Die Münchner Kommunisten um Max Levien drängen darauf, die Situation für die sofortige Ausrufung einer Räterepublik zu nutzen. Eine Regierungsbildung unter Führung der Mehrheitssozialdemokraten lehnen sie ab. Stattdessen soll die politische Macht auf die Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte übergehen. 

Zugleich verändert sich ihr öffentliches Verhältnis zu Eisner. Obwohl sie seinen politischen Kurs zu Lebzeiten scharf bekämpfen, würdigen sie nach seiner Ermordung sein aufrichtiges Streben nach der Verwirklichung des Sozialismus. Sie beanspruchen, sein Vermächtnis durch die Fortführung der Revolution einzulösen. 

Die Forderung nach einer sofortigen Räterepublik setzt sich jedoch zunächst nicht durch. Auch innerhalb der Arbeiterbewegung bleiben die Vorstellungen über die künftige Staatsordnung umstritten. Die Mehrheitssozialdemokraten halten am parlamentarischen Weg fest; der neu gebildete Zentralrat versteht sich vorerst als Übergangsorgan. Die Räterepublik wird erst am 7. April 1919 ausgerufen. 


21. 6 1886 - Die Kammer der Reichsräte stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Reichsräte gibt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Prinzen Luitpold. 


31. 5 1907 - Ergebnis der bayerischen Landtagswahlen 1907

Königreich Bayern * Bei den bayerischen Landtagswahlen erhalten

  • das Zentrum 98 (- 4),
  • die Fortschrittspartei 25 (- 3) und
  • die Sozialdemokratische Partei 20 (+ 8) Mandate.


Um den 30. 9 1847 - Beschlüsse in der der Ständeversammlung gegen die Zensur

München-Kreuzviertel * Die willkürliche Verweigerung und Entziehung des Postdebits wird nun auch auf dem außerordentlichen Landtag vom September/November 1847 diskutiert. Die beiden Kammern der Ständeversammlung fassen dabei einen Beschluss, mit dem sie die Regierung auffordern, von der „Verweigerung bzw. Entziehung der Postbeförderung für Zeitungen“ Abstand zu nehmen.


13. 9 1831 - Überarbeitung des Ansässigkeitsgesetzes gefordert

München-Kreuzviertel * Eine überwältigende Mehrheit der Abgeordnetenkammer fordert, dass bei der Verleihung eines Gewerbes „nicht bloß der Nahrungsstand des Bewerbers, sondern auch jener der bereits Berechtigten berücksichtigt werde“. 


1724 - Der Comte de Bavière heiratet die Gräfin von Hohenfels

München ??? * Maximilien Emmanuel François Joseph Comte de Bavière und Gräfin Maria Josepha von Hohenfels, der „natürlichen Tochter“ seines Halbbruders Carl Albrecht, heiraten. 


8. 11 1918 - Eine Republikanische Schutztruppe sichert die neue Regierung

München * Nach dem Umsturz entsteht die Republikanische Schutztruppe als freiwilliger Verband zum Schutz der Regierung Eisner. Zu ihren Aufgaben gehört insbesondere die persönliche Sicherheit der Regierungsmitglieder. Sie untersteht dem Minister für militärische Angelegenheiten, Albert Roßhaupter. 


25. 7 1819 - Die erste Sitzungsperiode des Baierischen Landtags wird beendet

München-Kreuzviertel * Die erste Sitzungsperiode des Baierischen Landtags wird nach weniger als einem halben Jahr beendet. 


26. 2 1919 - Bayern nimmt am Landestrauertag Abschied von Kurt Eisner 

München * Der Zentralrat erklärt den Tag der Beisetzung Kurt Eisners zum „Landestrauertag“. Geschäfte und Betriebe bleiben geschlossen. Öffentliche Gebäude tragen Trauerbeflaggung; auch zahlreiche Privat- und Geschäftshäuser sind mit schwarzen und roten Fahnen geschmückt. Städtische Bedienstete sollen Gelegenheit erhalten, an den Trauerfeierlichkeiten teilzunehmen. 

Annähernd 100.000 Menschen nehmen Abschied vom ermordeten Ministerpräsidenten. Die Feierlichkeiten gehören damit zu den größten Massenkundgebungen, die München bis dahin erlebt. Ihre Gestaltung greift auf Formen zurück, die während der Monarchie für königliche Staatsbegräbnisse vorgesehen sind. 


Ab dem 22. 9 1870 - Bayern und Württemberg verhandeln auf der Münchner Konferenz

München • In der sogenannten Münchner Konferenz, die vom 22. bis zum 26. September 1870 in München stattfindet, besprechen die Vertreter Bayerns und Württembergs den von Rudolph von Delbrück vorgelegten Beitritts-Vorschlag zum Deutschen Reich. 


29. 10 1918 - Die Aussprache über die politische Lage wird abgesetzt

München-Kreuzviertel * Im letzten Augenblick wird in der Bayerischen Abgeordnetenkammer die Aussprache über die politische Lage und die Rede des Ministerpräsidenten Otto von Dandl von der Tagesordnung abgesetzt und auf die folgende Woche verschoben. 

Man erwartet, dass König Ludwig III. das bisherige Ministerium auflösen wird, um so die Volksvertretung unmittelbar an der Regierung beteiligen zu können.


12. 7 1808 - Staatliche Vorschriften zur Verehelichung

München - Königreich Baiern * In einer erlassenen Verordnung zur Beförderung der Heiraten auf dem Lande wird die Verehelichung von der Bewilligung der ordentlichen Polizeiobrigkeit des Ortes abhängig gemacht, wo die Heiratenden mit hinreichender Aussicht auf ihre Nahrung den Wohnsitz nehmen.  Damit wird den Gemeinden auch in Fragen der Verehelichung die Mitwirkung entzogen. 

Zusätzliche Haftungsbestimmungen gegenüber den entscheidenden Beamten schränken die Wirksamkeit der Verordnung stark ein. Sollte sich die Familie doch nicht selbst ernähren können, fällt der Unterhalt der genehmigenden Behörde zur Last.

Wenn Geistliche eine Eheschließung ohne die vorherige staatliche Heiratsbewilligung vornehmen, haften sie für Schäden und Kosten, welche hieraus irgendeiner Gemeinde zuwachsen.

Eheschließungen außerhalb Baierns werden für ungültig erachtet und sind strafbar. 


21. 2 1919 - Ein Zentralrat übernimmt unter Ernst Niekisch die politische Führung

München-Kreuzviertel * Nach der Ermordung Kurt Eisners und den Schüssen im Landtag bildet sich ein zunächst elfköpfiger „Zentralrat der Bayerischen Republik“. Ihm gehören Vertreter der Mehrheitssozialdemokraten, der USPD, der KPD und des Bayerischen Bauernbunds aus den verschiedenen Rätegremien an. 

Zum Vorsitzenden wird Ernst Niekisch gewählt. Der 29-jährige Volksschullehrer und Mehrheitssozialdemokrat ist als Vorsitzender des Augsburger Arbeiter- und Soldatenrats sowie als Mitglied des Landesarbeiterrats hervorgetreten. Trotz seiner Parteizugehörigkeit befürwortet er eine starke Stellung der Räte und soll zwischen den unterschiedlichen Strömungen vermitteln. 

Der auch als „Elfmännerausschuss“ bezeichnete Zentralrat versteht sich als Übergangsorgan. Er beansprucht, bis zur politischen Neuordnung die Regierungsgewalt auszuüben und die Errungenschaften der Revolution zu sichern. Zu seinen ersten Maßnahmen gehören ein dreitägiger Generalstreik, die Bewaffnung des Proletariats und die Einberufung eines bayernweiten Rätekongresses. 

Damit entsteht eine neue Machtzentrale neben den verbliebenen Ministerien. Über das künftige Verhältnis zwischen Räten und gewähltem Landtag ist jedoch noch nicht entschieden. Eine Räterepublik wird an diesem Tag noch nicht ausgerufen.


26. 6 1886 - Auch die Abgeordnetenkammer stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Abgeordneten erteilt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Bayernprinzen Luitpold. 


8. 11 1918 - Kurt Eisner kürzt sein eigenes Gehalt

München-Kreuzviertel * Kurt Eisner übernimmt als erster Ministerpräsident des Freistaats Bayern die Regierungsführung. In einer seiner ersten Amtshandlung kürzt er sein „hohes“ Gehalt. 

Seine Regierung besteht bis zu seiner Ermordung am 21. Februar 1919 – insgesamt 105 Tage. 


7. 11 1918 - Kurt Eisner erklärt Bayern zum Freistaat

München-Kreuzviertel * Gegen 22:30 Uhr eröffnet Kurt Eisner im Landtagsgebäude an der Prannerstraße die vorläufige konstituierende Versammlung der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte. Im Verlauf der Sitzung erklärt er die Herrschaft der Wittelsbacher für beendet und Bayern zur Republik - zum Freistaat.  

Eisner beansprucht zugleich die vorläufige Regierungsführung. Nach späterer Erinnerung des anwesenden Schriftstellers Wilhelm Herzog erklärt er: „Der, der in diesem Augenblick zu Ihnen spricht, setzt Ihr Einverständnis voraus, dass er als provisorischer Ministerpräsident fungiert.“ Die Versammelten antworten mit Jubel, den Eisner als Zustimmung versteht.  

Am folgenden Tag bestätigt der Provisorische Nationalrat die inzwischen vereinbarte Koalitionsregierung aus USPD und Mehrheitssozialdemokraten unter Eisners Führung. 


24. 7 1703 - Graf Ferdinand von Arco wird anstelle des Kurfürsten erschossen 

Martinsbühel bei Zirl * Während des Rückzugs der baierischen Truppen aus Tirol gerät Graf Ferdinand von Arco in einen Hinterhalt. Ein Tiroler Schütze hält den prächtig gekleideten Kammerherrn und Titularoberst offenbar für Kurfürst Max Emanuel und erschießt ihn. 

Arco ist seit 1694 mit Agnès Françoise Le Louchier verheiratet, der langjährigen Mätresse Max Emanuels und Mutter eines gemeinsamen Sohnes des Kurfürsten. Die Ehe besteht anscheinend nur zum Schein und soll vor allem Le Louchiers gesellschaftliche Stellung absichern. Sie nimmt nicht an Arcos Beisetzung in der Münchner Theatinerkirche teil; im dortigen Totenbuch wird er sogar als ledig bezeichnet. Diese Hinweise unterstreichen den formalen Charakter der Verbindung, beweisen ihn für sich genommen jedoch nicht.


26. 5 1818 - Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung

München * Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung. Baiern ist damit unter den großen deutschen Staaten der erste Verfassungsstaat. Baden erreicht diesen Status drei Monate und Württemberg ein Jahre später.  

Der König vereinigt alle Rechte der Staatsgewalt in seiner Person, unterliegt aber in der Ausübung seiner Rechte einigen Beschränkungen.

Es gibt ein Zweikammersystem.

  • Die Erste Kammer sind die Reichsräte,
  • die Zweite Kammer setzt sich zusammen zu je einem Achtel aus adeligen Gutsbesitzern und Geistlichen, ein Viertel kommt von Städten und Märkten, die restliche Hälfte sind Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.
  • Es gibt eine Legislaturperiode und
  • außerdem werden die Mitglieder der Abgeordnetenkammer gewählt.  

    Dennoch ist der Weg zu demokratischen Strukturen noch sehr, sehr weit!  
  • Die adeligen Gutsbesitzer stellen ein Achtel, die katholischen und evangelischen Geistlichen ebenfalls ein Achtel, die Städte, Märkte und Gemeinden ein Viertel und die übrigen Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit die Hälfte.  
  • Dazu kommen zusätzlich drei Vertreter der Universitäten.  
  • Es gibt keinen Parlamentarismus,  
  • die Mehrheitsverhältnisse in der Abgeordnetenkammer haben keinen Einfluss auf die Arbeit des Ministerrats,
  • die Abgeordneten haben kein Initiativrecht, dürfen also selbst keine Gesetzentwürfe einbringen und  dürfen nicht über ihren Zusammentritt selbstständig entscheiden.  

Im Vergleich zu den Vorgaben der Deutschen Bundesakte ist die Baierische Verfassung jedoch sehr modern ausgefallen. Sie legt das Fundament für das System einer konstitutionellen Monarchie.  

Erneut ist das neue Staatsgrundgesetz aber keine Vertragskonstruktion zwischen dem Fürsten und dem Volk, sondern ein einseitiger verfassungsgebender Akt des Königs. Man nennt das auch eine oktroyierte Verfassung, die vom König in freier Selbstbeschränkung erlassen wird und somit nicht das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Fürst und Volksvertretung darstellt.  

Im Gegenteil, der Baiernkönig begründet seine Herrschermacht mit der Verfassung nicht, sondern unterwirft sich vielmehr nur in bestimmten Punkten seinen selbst erlassenen Beschränkungen. 


11. 7 1675 - Die Theatinerkirche wird feierlich eingeweiht

München-Kreuzviertel • Die Theatinerkirche wird feierlich eingeweiht. Die Aufgabe übernimmt der Freisinger Weihbischof Johann Kaspar Kühner, weil der Fürstbischof Albrecht Sigismund kurzfristig erkrankt ist. 


26. 7 1867 - König Otto von Griechenland stirbt in Bamberg

Bamberg - München-Kreuzviertel * Otto, der ehemalige König von Griechenland, stirbt in Bamberg. Er wird in der Fürstengruft der Theatinerkirche beigesetzt.

Prinz Ludwig, der spätere König Ludwig III. von Bayern, verzichtet auf den griechischen Thron. 


22. 5 1849 - Pfälzischen Abgeordneten wird die Sitzungsteilnahme verboten

München-Kreuzviertel * Die Regierung verweigert den pfälzischen Abgeordneten die Teilnahme am Landtag, woraufhin die Linke geschlossen das Parlament verlässt. 


28. 9 1893 - Der 32. Landtag beginnt

München-Kreuzviertel * Der 32. Landtag dauert vom 28. September 1893 bis zum 10. Juni 1899. 


28. 9 1899 - Beginn der Sitzungsperiode des 33. Landtags

Kreuzviertel * Die Sitzungsperiode des 33. Landtags dauert vom 28. September 1899 bis zum 11. August 1904. Ein erneuter Versuch der Änderung des Wahlrechts scheitert in beiden Kammern. 


7. 11 1918 - Die Revolutionäre besetzen den Bayerischen Landtag

München-Kreuzviertel * Gegen 22 Uhr nehmen die Revolutionäre das Landtagsgebäude an der Prannerstraße in Besitz. Der Sitzungssaal der Abgeordnetenkammer wird zum politischen Zentrum des Umsturzes. Hier versammeln sich Vertreter der Arbeiter, Soldaten und Bauern unter Führung Kurt Eisners.  

Eisner eröffnet die vorläufige konstituierende Versammlung der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte und wird zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Diese Versammlung ist vom Provisorischen Nationalrat zu unterscheiden, der sich erst am folgenden Tag bildet und die neue Regierung bestätigt.


1779 - Die Gemäldegalerie an der Nordseite des Hofgartens

München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des Hofgartens eine Gemäldegalerie anbringen. Davon hat die Galeriestraße ihren Namen. 


11. 9 1825 - Das Gesetz über das Gewerbewesen

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Als drittes Gesetz wird zu den Bestimmungen über Heimat, Ansässigmachung und Verehelichung noch das Gesetz über das Gewerbewesen beschlossen, um „die Hindernisse des Kunstfleißes zu beseitigen“ und „die Ausbildung in den Gewerben zu befördern“. Während die Fabrikbesitzer die völlige Gewerbefreiheit fordern, wollen die Vertreter des Handwerks letztlich die bestehende Zunftverfassung behalten und sogar noch erweitern.

Die Ständeversammlung beschließt einen Kompromiss, in dem ein Konzessionssystem im Mittelpunkt steht. Danach ist die Ausübung eines Gewerbes von der Erteilung einer Gewerbekonzession abhängig. Diese wird von der staatlichen Polizeibehörde erstellt. Sie darf nicht versagt werden, wenn

  • der Bewerber die erforderlichen Fähigkeiten besitzt und
  • der Unterhalt der anderen Gewerbetreibenden durch die Erteilung der Konzession nicht gefährdet wird.

Die bestehenden Realrechte, worunter man die Verkäuflichkeit und Vererbbarkeit des Handwerks versteht, bleiben von dieser Reform ebenso wie die radizierten Gewerbe unberührt. 


19. 8 1677 - Die ersten Novizen beziehen das Theatinerkloster

München-Kreuzviertel * Die ersten Theatinernovizen können in das Obergeschoss des Westflügels des Klosters ziehen. 


11. 10 1918 - Forderung nach einem gerechten Wahlrecht

München * Der fortschrittliche Volksverein Münchens fordert die „Schaffung eines gerechten, die wahren Kräfteverhältnisse wiedergebenden Wahlrechts als unerlässliche Voraussetzung für die Bildung einer wahren Volksregierung“.


7. 11 1918 - Der Landtag berät, während die monarchische Staatsgewalt zerfällt

München-Kreuzviertel * Während die Abgeordnetenkammer des Bayerischen Landtags noch über die Kartoffelversorgung berät, gewinnt die Revolutionsbewegung auf den Straßen und in den Kasernen die Oberhand. Die parlamentarische Sitzung endet am späten Nachmittag.  

Die Anhänger Kurt Eisners stoßen auf keinen nennenswerten organisierten Widerstand. Zahlreiche Soldaten schließen sich ihnen an. Damit fehlen der königlichen Regierung die verlässlich einsetzbaren Truppen, um den Umsturz aufzuhalten. Hauptbahnhof, Telegrafenamt und weitere staatliche Einrichtungen gelangen im Laufe des Abends unter die Kontrolle der Revolutionäre. 

 


20. 8 1675 - Die Särge der Theatiner kommen in die neue Gruft

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste der bis dahin in der Kapelle des Palazzo Kurz in der Vorderen Schwabinger Gasse beigesetzen Theatinerpatres werden in die Theatinerkirche überführt. 


31. 8 1765 - Kurfürst Max III. Joseph will die Fassade der Theatinerkirche fertigstellen

München * Kurfürst Max III. Joseph informiert den Probst der Theatiner, Johannes Edlweckh, dass er die Fassade der Theatinerkirche fertigstellen möchte. 


5. 5 1688 - Die Heilige Treppe in der Theatinerkirche wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Heilige Treppe in der Theatinerkirche wird in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel von seinem Bruder, Joseph Clemens, dem Fürstbischof und Kurfürsten von Köln, feierlich eingeweiht. 


3. 6 1989 - Letzte große Anti-WAA-Kundgebung in München

München-Graggenau * Auf dem Odeonsplatz findet wenige Tage nach dem Baustopp die letzte große Münchner Anti-WAA-Kundgebung statt. Bürgerinitiativen, Umweltverbände und langjährige Aktivisten feiern das Ende des Projekts in Wackersdorf. 

Zugleich warnen die Teilnehmer davor, das Problem lediglich ins Ausland zu verlagern. Der Protest richtet sich deshalb auch gegen die geplante Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im französischen La Hague und im britischen Sellafield. Die Kundgebung verbindet Siegesfeier und Forderung nach einem grundsätzlichen Ausstieg aus der Atomenergie.


12. 6 1895 - Der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht

München-Maxvorstadt * Der vom Bildhauer Adolf von Hildebrand entworfene Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht.


Um 1900 - Die Georgenstraße 8 erhält ein neobarockes Palais 

München-Schwabing * Das Haus an der Georgenstraße 8 wird nach Plänen von Josef Hölzle umfassend umgestaltet. Es entsteht ein palastähnliches Wohngebäude im Bauwerk im Wiener Ringstraßen-Stil mit reich gegliederten Fassaden und Kuppeln. Im Osttrakt befindet sich eine Hauskapelle. 


31. 7 1960 - Der 37. Eucharistische Weltkongress tagt in München

München-Graggenau * Der 37. Eucharistische Weltkongress findet vom 31. Juli bis 7. August 1960 in München statt. Er wird mit einem feierlichen Pontifikalamt auf dem Odeonsplatz eröffnet, an dem rund 80.000 Gläubige teilnehmen.

Unter dem Leitwort „Pro Mundi Vita“ („Für das Leben der Welt“) versammelt der Kongress etwa eine Million Teilnehmer und ist damit das erste internationale Großereignis in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er gilt zugleich als wichtiger Impuls für die liturgische Erneuerung unmittelbar vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil. 


2. 1 1804 - Das Mobiliar des Theatiner-Klosters wird versteigert

München-Kreuzviertel * Im ehemaligen Theatiner-Kloster findet die erste öffentliche Versteigerung von Mobiliar des Klosters statt. 


2. 8 1675 - Der Bau des Westflügels des Theatinerklosters beginnt

München-Kreuzviertel * Der Bau des Westtrakts des Theatinerklosters wird auf dem Gelände des ehemaligen Falkenhofs begonnen. 


7. 10 1867 - König Ludwig II. löst die Verlobung mit Herzogin Sophie Charlotte

München * König Ludwig II. löst in einem Schreiben die Verlobung mit seiner Großcousine Sophie Charlotte, Herzogin in Bayern. Er schreibt in sein Tagebuch: „Sophie ist abgeschrieben. Das düstere Bild verweht; nach Freiheit verlangt mich, nach Freiheit dürstet mich, nach Aufleben von qualvollem Alp.“ Das ist ein fast wortgleiches Zitat aus Richard Wagners „Thannhäuser“. 


5. 10 1864 - Wagners Huldigungsmarsch für den Märchenkönig

München-Graggenau * Unter den Fenstern der königlichen Wohnung in der Münchner Residenz wird der von Richard Wagner komponierte „Huldigungsmarsch“ zur Aufführung gebracht. Die Uraufführung dieses Werkes war ursprünglich am 25. August 1864, dem 19. Geburtstag des Märchenkönigs in Schloss Hohenschwangau geplant, musste dann aber aus verschiedenen Gründen vertagt werden.


10. 10 1867 - Die Auflösung der Verlobung wird bekannt

München * Die Auflösung der Verlobung zwischen König Ludwig II. und Sophie in Bayern vom 7. Oktober 1867 wird in München bekannt.  


1891 - Der Lenbachplatz erhält seinen Namen

München-Kreuzviertel * Der Platz vor dem künftigen Künstlerhaus erhält zu Ehren des Malerfürsten Franz von Lenbach seinen Namen. 


24. 8 1679 - Westflügel des Theatinerkloster fertiggestellt

München-Kreuzviertel * Der Westflügel des Theatinerkloster ist nun gänzlich vollendet. 


26. 10 1801 - Der Theatiner-Konvent wird aufgehoben

München-Kreuzviertel * Das Theatinerkloster wird durch eine kurfürstliche Entschließung aufgehoben und das Vermögen eingezogen. Nach der Klosteraufhebung geht die Nutzung der Gebäude zunächst an das kurfürstliche Minsterial-Département und das Oberste Justiz-Kollegium über. 


15. 6 1802 - Die Karmelitinnen werden nach Neuburg an der Donau gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh wird ein Teil der zwanzig Karmelitinnen und zwei Novizinnen auf Wägen gesetzt und in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht, wo sie am späten Abend ankommen. Zu Protesten der Bevölkerung kommt es nicht. 


16. 10 1865 - Richard Wagner fordert von König Ludwig II. 200.000 Gulden

München * Richard Wagner fordert von König Ludwig II. 200.000 Gulden. Davon 40.000 sofort und 160.000 Gulden als Anlage auf Lebenszeit bei einer jährlichen Verzinsung von fünf Prozent.


19. 6 1802 - Die restlichen Karmelitinnen werden ins Zentralkloster gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh werden die restlichen Karmelitinnen in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht. 


10. 9 1649 - Ferdinand Maria soll eine savoyische Prinzessin heiraten

München - Wien • In einem Brief informiert Kurfürst Maximilian I. den in Wien residierenden Kaiser Ferdinand III. über seine Absicht, seinen ältesten Sohn Ferdinand Maria mit einer Prinzessin von Savoyen zu verheiraten. Begründung: „Im Deutschland unserer Tage gibt es keine katholische Prinzessin mehr, die nicht nicht nur von ihrer Person, sondern auch von ihrem Haus her besser geeignet wäre, um das Ansehen [des Hauses Baiern] zu erhöhen.“ 


15. 10 1691 - Maria Anna Lindmayr wird Tertiarin

München * Maria Anna Lindmayr wird am Fest der großen Theresia von Avila, vom Prior des Karmeliterklosters als Tertiarin in die Ordensgemeinschaft aufgenommen. Sie erhält das Drittordenskleid und führt fortan für sich ein strenges Büßerleben. 


9. 11 1923 - Der ehemalige Maximilianeer Theodor von der Pfordten stirbt als Putschist 

München-Graggenau * Theodor von der Pfordten, ehemaliger Stipendiat der Stiftung Maximilianeum und Richter am Bayerischen Obersten Landesgericht, beteiligt sich am Hitler-Ludendorff-Putsch. Beim Zusammenstoß der Putschisten mit der Bayerischen Landespolizei vor der Feldherrnhalle wird er erschossen.  

In seiner Manteltasche findet sich der Entwurf einer „Notverfassung“ für die geplante Diktatur, an dessen Ausarbeitung er mitwirkt. Die Nationalsozialisten verklären ihn später als sogenannten „Blutzeugen“ ihrer Bewegung. 


23. 9 1995 - Kardinal Wetter heizt die Stimmung gegen das Intoleranzedikt an

München-Graggenau • Bei der an der Feldherrnhalle stattfindenden Demonstration gegen das Karlsruher Kruzifix-Urteil unterzieht sich Kardinal Friedrich Wetter nicht der Mühe, die Debatte zu versachlichen. Im Gegenteil, er heizt die emotional eh schon aufgeheizte Stimmung gegen das vermeintliche Karlsruher Intoleranzedikt noch an. 


18. 5 1704 - Lindmayrs Prophezeiungen beunruhigen die Stadt 

München * Die Berichte über Maria Anna Lindmayrs Visionen und ihre Warnung vor einem göttlichen Strafgericht verbreiten sich in München. Am Dreifaltigkeitssonntag führen die Kriegsangst und zahlreiche Gerüchte zu einem größeren Volksauflauf. 

Der Kurfürstliche Geheime Rat weist daraufhin die Prediger an, den „Ausstreuungen einer gewissen Person“ entgegenzutreten und die Bevölkerung stattdessen zu „Buße, Tugend und Frömmigkeit“ aufzurufen. Lindmayr wendet sich an den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck, der ihre Aussagen durch eine Kommission angesehener Geistlicher prüfen lässt. Diese gelangt zu dem zeittypisch formulierten Urteil, Lindmayr besitze „in etlichen Sachen eine mehr als natürliche Erkenntnis“. 

Das Gutachten stärkt Lindmayrs Ansehen in München. Sie erklärt, Gott werde die Stadt nur dann vor den schlimmsten Kriegsfolgen bewahren, wenn ihm der Bau einer Kirche zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit gelobt werde. Ihre Forderung bereitet das feierliche Gelübde vor, das die baierischen Landstände und die Münchner Bürgerschaft am 17. Juli 1704 ablegen. 


12. 3 1892 - Das Bayerische Armeedenkmal in der Feldherrnhalle wird enthüllt 

München-Graggenau * An seinem 71. Geburtstag übergibt Prinzregent Luitpold um 11 Uhr das von ihm gestiftete Bayerische Armeedenkmal in der Feldherrnhalle. Die monumentale Bronzegruppe stammt vom Bildhauer und Erzgießer Ferdinand von Miller dem Jüngeren und erinnert an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. 

Auf einem hohen Sockel verbindet die Figurengruppe militärische Stärke mit dem Schutz des Friedens: Ein antikisierender Krieger hält mit der linken Hand eine Fahne empor und schützt mit seinem Schild eine, den Frieden darstellende weibliche  Figur. Palmzweig und Lorbeerkranz stehen für Frieden und Sieg. Ein liegender Löwe stellt den Bezug zu Bayern her. 

Die Sockelinschrift lautet: „Dem treuen tapferen bayerischen Heere in Dankbarkeit und Anerkennung / Luitpold Regent von Bayern / 1892.“ 

Die Übergabe findet als militärische Feier statt, Zivilpersonen werden nicht eingeladen. Mitglieder des Königshauses, Generäle, Truppen der Münchner Garnison sowie Abordnungen der bayerischen Armee und der Veteranen- und Kriegervereine nehmen teil. Unter Geschützsalut und den Klängen des Präsentiermarsches fällt die Hülle. Anschließend dankt der Kriegsminister dem Prinzregenten im Namen der Armee. Ein Vorbeimarsch der Truppen am Ludwigsdenkmal beschließt die Feier. 

Pazifistisch eingestellte Münchner deuteten das Standbild so um: „De Fahna könnt‘s ham, aba s’Madl lasst‘s ma!“ - oder eher militärverachtend: „Raffa bis d‘Fetzn fliagn, d´Fahna auf d’Höh, aba s’Mensch ned aus‘m Arm lassen!“  


14. 10 1711 - Maria Anna Lindmayr schließt sich den Karmelitinnen an 

München-Kreuzviertel * Maria Anna Lindmayr wird in die junge Gemeinschaft der Unbeschuhten Karmelitinnen aufgenommen. Sie lebt zunächst als Terziarin in der vorläufigen Unterkunft nahe dem heutigen Promenadeplatz. Erst 1712 beginnt sie ihr Noviziat.


8. 10 1714 - Die Karmelitinnen beziehen ihr neues Kloster 

München-Kreuzviertel * Vierzehn Karmelitinnen ziehen in einer feierlichen Prozession vom Palais Perusa in ihr neues Kloster an der Dreifaltigkeitskirche. Dort leben sie künftig als Konvent der Unbeschuhten Karmelitinnen. 


9 1714 - Cosmas Damian Asam beginnt die Fresken der Dreifaltigkeitskirche 

München-Kreuzviertel * Der 28-jährige Cosmas Damian Asam beginnt mit der Ausmalung der noch im Bau befindlichen Dreifaltigkeitskirche. Er gestaltet die Deckenfresken, während Johann Georg Bader an den Stuckarbeiten arbeitet. Für Asam ist es einer seiner ersten eigenständigen Freskenaufträge nach seiner Rückkehr aus Italien. 


12. 2 1704 - Lindmayr deutet den Tod eines Prinzen als göttliche Strafe 

München * Prinz Wilhelm, ein Sohn des Kurfürsten Max Emanuel und der Kurfürstin Therese Kunigunde, stirbt im Alter von zweieinhalb Jahren. Die Münchner Mystikerin Maria Anna Lindmayr, im Volksmund die „fromme Jungfer Marianndl“ genannt, deutet den Tod des Kindes als göttliche Strafe für die ausgelassenen Faschingsfeiern am kurfürstlichen Hof. Ihre religiöse Auslegung verstärkt die angespannte Stimmung in der von Krieg und Zukunftsängsten geprägten Stadt.


11. 5 1711 - Zustimmung zum Bau des Karmelitinnenklosters 

Wien - München * Kaiserinwitwe Eleonore Magdalena Theresia stimmt der Gründung eines Münchner Klosters für zwanzig Unbeschuhte Karmelitinnen zu. Es soll mit der 1704 gelobten Dreifaltigkeitskirche verbunden werden. Für die Planung ist Giovanni Antonio Viscardi vorgesehen; noch 1711 beginnen die Bauarbeiten. 


27. 9 1713 - Giovanni Antonio Viscardi stirbt

München * Giovanni Antonio Viscardi stirbt.

Den Bau der Dreifaltigkeitskirche beenden sein Palier Johann Georg Ettenhofer und der neue Hofbaumeister Enrico Zucalli. 


5. 8 1714 - Maria Anna Lindmayr hält ihre Vision schriftlich fest 

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr beschreibt schriftlich ihre Vision zur Rettung Münchens durch den Bau einer Dreifaltigkeitskirche. Eine von ihr verfasste Darstellung der Entstehungsgeschichte ist aus dem Jahr 1714 überliefert. Im Gelübde der drei Stände vom 17. Juli 1704 wird ihre Vision dagegen nicht erwähnt.  

Ob Lindmayr das Gelübde von 1704 angeregt hat, lässt sich aus dessen Wortlaut allein weder belegen noch widerlegen. Die spätere Überlieferung schreibt ihr diese Rolle zu; der zeitliche Abstand ihrer schriftlichen Darstellung zum Gelübde sollte dabei kenntlich bleiben. 


16. 9 1711 - Die ersten Karmelitinnen treffen in München ein 

München * Vier Unbeschuhte Karmelitinnen kommen aus Prag nach München und werden feierlich empfangen. Sie beziehen zunächst eine vorläufige Unterkunft. Das geplante Kloster neben der Dreifaltigkeitskirche können die Schwestern erst 1714 beziehen. 


15. 5 1705 - München wird von den Kaiserlichen belagert

München * Feldmarschall Johann Franz Graf von Gronsfeld rückt mit rund 8.000 kaiserlichen und verbündeten Soldaten sowie Belagerungsgeschützen vor München. Er fordert die sofortige Übergabe und droht andernfalls mit der Beschießung der Stadt. Teile der Bürgerschaft wollen Widerstand leisten, doch Regierung und Stadtmagistrat erkennen die militärische Übermacht und nehmen Verhandlungen auf. 

Gronsfeld sichert schriftlich zu, die in München lebenden Söhne Kurfürst Max Emanuels nicht anzutasten und die Rechte der Bürgerschaft zu wahren. Außerdem sollen die Kosten der Einquartierung nicht allein den Bürgern auferlegt, sondern auch vom Hofpersonal, vom Adel und von der Geistlichkeit getragen werden. Daraufhin stimmt die Stadt der kampflosen Übergabe zu. 


1. 9 1895 - Sedan-Feier an der Feldherrnhalle

München-Graggenau * Mit der „Gedenkfeier an die ruhmreichen Jahre 1870/71 am Tage des 25-jährigen Jubiläums der Schlacht von Sedan“ nehmen die Gedenkfeiern an den Deutsch-Französischen Krieg ihren Anfang. 21 Veteranen- und Kriegervereine - unterstützt von einem großen Aufgebot an Männergesangsvereinen, Schützen- und Turnvereinen - organisieren die Feier bei der Feldherrnhalle.


8. 9 1800 - Marschall Moreau kündigt den Waffenstillstand von Parsdorf

München * General Jean-Victor-Marie Moreau kündigt den Waffenstillstand von Parsdorf. Nun sammeln sich in München erneut die französischen Truppen. Da die Kasernen sofort voll sind, quartiert man die Mannschaften im kurfürstlichen Seidenhaus, im ehemaligen Jesuiten-Seminar und in den Klöstern der Franziskaner, Theatiner und Karmeliter ein.

Neben den Besatzungssoldaten bevölkern auch zunehmend immer mehr Deserteure der kaiserlichen Armee die Stadt. Auch pfalz-baierische Soldaten, die sich schlecht behandelt fühlen und aus diesem Grund nicht mehr unter österreichischem Befehl kämpfen wollen, laufen den Kaiserlichen reihenweise davon. Zeitweise halten sich etwa 500 dieser Fahnenflüchtigen in München auf. 


17. 9 1711 - Das Münchner Karmelitinnenkloster wird gegründet 

München * Das Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen nimmt seine Gründungsgeschichte auf. Bis zur Fertigstellung des Klosterbaus leben die Schwestern in einer vorläufigen Unterkunft. Der Neubau neben der geplanten Dreifaltigkeitskirche wird erst 1714 bezogen. 


22. 5 1712 - Maria Anna Lindmayr beginnt ihr Noviziat 

München-Kreuzviertel * Am Dreifaltigkeitssonntag wird Maria Anna Lindmayr im Konvent der Unbeschuhten Karmelitinnen eingekleidet und zum Noviziat zugelassen. Damit beginnt für sie die Probezeit vor der endgültigen Aufnahme in den Orden. 


30. 9 1638 - Prinz Maximilian Philipp Hieronymus wird geboren

München • Herzog Maximilian Philipp Hieronymus, der zweitgeborene Sohn des Kurfürsten Maximilian I. und der Kaisertochter Maria Anna, wird in München geboren. 


10. 7 1934 - Kardinal Faulhaber traut den Eisner-Mörder

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber traut den Kurt-Eisner-Mörder Anton Graf von Arco auf Valley mit Gabrielle Gräfin von Arco-Zinneberg in der Dreifaltigkeitskirche.

Arco hatte den Gründer des Freistaats Bayern am 21. Februar 1919 hinterrücks ermordet, war zunächst zum Tode verurteilt, aber am nächsten Tag zu lebenslänglicher Festungshaft begnadigt worden. Nach fünf Jahren wurde er aus der Haft entlassen. Anton Graf von Arco auf Valley war durch seine Tat in monarchistischen und konservativen Kreisen hoch angesehen. Deshalb ist es dem Münchner Erzbischof und Kardinal ein persönliches Anliegen, die Trauung durchzuführen. 


8. 10 1619 - Herzog Maximilian I. wird großzügig entschädigt

München * Herzog Maximilian I. von Baiern sichert Kaiser Ferdinand II. im Münchner Vertrag die Unterstützung der Liga - unter seinem Oberbefehl - gegen das aufständische Böhmen zu. Kaiser Friedrich II. sagt dem Baiernherrscher

  • das uneingeschränkte Direktorium über die katholische Liga zu 
  • und garantiert ihm Ersatz für alle Unkosten, die er beim Krieg gegen Böhmen haben würde. 
  • Bis zur endgültigen Abrechnung sind ihm pfandweise österreichische Länder zu übertragen.

Nur mündlich erhält Herzog Maximilian I. das kaiserliche Versprechen, dass Kurfürst Friedrich V. geächtet und die pfälzische Kurwürde nach Baiern verlagert wird.


22. 5 1713 - Maria Anna Lindmayr legt ihre Ordensgelübde ab

München * Maria Anna Lindmayr legt im Karmelitinnenkloster an der entstehenden Dreifaltigkeitskirche ihre feierliche Profess ab. Als Schwester Maria Anna Josepha a Jesu gehört sie nun dauerhaft dem Konvent an.


4. 1 1710 - Die Münchner bitten um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche 

München-Kreuzviertel * In München wird die Kaiserliche Administration um Erlaubnis gebeten, eine Dreifaltigkeitskirche zu errichten. Damit soll das Gelübde eingelöst werden, das Vertreter von Adel, Geistlichkeit und Bürgerschaft 1704 angesichts des Spanischen Erbfolgekriegs abgelegt haben. Über den Antrag und die weiteren Schritte zum Kirchenbau müssen sich die Münchner nun mit der kaiserlichen Verwaltung verständigen. Der Bau beginnt 1711.


8. 1 1710 - Kaiser Joseph I. unterstützt den geplanten Kirchenbau 

München - Wien * Die Kaiserliche Administration unterrichtet Kaiser Joseph I. über den Wunsch der Münchner, die gelobte Dreifaltigkeitskirche zu bauen. Der Kaiser zeigt Interesse an dem Vorhaben, stellt die Entsendung von Vertretern zu den Beratungen in Aussicht und kündigt finanzielle sowie materielle Unterstützung an. Die in München ansässige Administration übernimmt die Abstimmung zwischen dem kaiserlichen Hof, der Stadt, der Landschaft und den kirchlichen Stellen. 


21. 10 1711 - Grundsteinlegung für die Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Dreifaltigkeitskirche wird gelegt. Mit dem Bau beginnen die Münchner Stände, ihr Gelübde von 1704 einzulösen: Sie haben eine Kirche zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit versprochen, als sie während des Spanischen Erbfolgekriegs um die Verschonung der Stadt fürchteten. Giovanni Antonio Viscardi entwirft das Gotteshaus, das mit dem neuen Karmelitinnenkloster verbunden wird. 


8 1714 - Stuckarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche beginnen 

München-Kreuzviertel * Der Stuckateur Johann Georg Baader beginnt mit der plastischen Ausschmückung des Innenraums der Dreifaltigkeitskirche. Seine Stuckarbeiten gehören zur barocken Ausstattung des seit 1711 errichteten Gotteshauses. 


6. 10 1714 - Die Dreifaltigkeitskirche wird gesegnet 

München-Kreuzviertel * Dekan Johann Martin Constante von Vestenburg segnet die Dreifaltigkeitskirche. Ihre Ausstattung ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollendet: Altäre, Kanzel und Abschlussgitter entstehen in den folgenden Jahren. Die feierliche Kirchweihe findet erst 1718 statt. 


29. 5 1718 - Die Einweihung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die offizielle Weihe der Dreifaltigkeitskirche vollzieht der Freisinger Fürstbischof Franz von Eckher von Kapfenberg und Lichteneck. Das Gelöbnis der „drey Stände, Der Bürger, Edelleith, und gesamter Geistlichkeit“ vom 17. Juli 1704 ist damit endgültig erfüllt worden. Vierzehn Jahre hat es gedauert, wobei alleine die Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Dreifaltigkeitskirche über sieben Jahre in Anspruch nahm. Dabei standen insgesamt zwölf Bauplätze zur Diskussion. 


28. 9 1946 - Nur leichte Kriegsbeschädigungen bei der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche bleibt tatsächlich als einzige Kirche der Münchner Innenstadt von der Wucht der Bomben des Zweiten Weltkriegs weitestgehend verschont.

Der Bericht des Dompfarrers K. Abenthum vom 28. September 1946 führt folgende Beschädigungen auf: „Dach über dem Querschiff abgebrannt; Sakristeianbauten größtenteils zerstört. […] Kleinere Splitterschäden und Beschädigungen an der Putzarchitektur. Im Inneren: […] Altargemälde ernsthaft beschädigt.“ 


9. 11 1923 - Die Putschisten wollen Röhms besetztes Wehrkreiskommando erreichen 

München-Graggenau - Maxvorstadt * Hitler und Ludendorff ziehen mit rund 2.000 teilweise bewaffneten Anhängern vom Bürgerbräukeller durch die Innenstadt in Richtung Ludwigstraße. Der Marsch soll den bereits gescheiterten Putsch wenden und Ernst Röhm mit seinen Männern aus der Einschließung befreien. 

Röhms Verband hält seit dem Vorabend das ehemalige bayerische Kriegsministerium besetzt, in dem inzwischen das Wehrkreiskommando VII untergebracht ist. Vor der Feldherrnhalle stoppt die Bayerische Landespolizei den Demonstrationszug. Nach dem Schusswechsel bricht der Marsch zusammen; das Wehrkreiskommando erreichen die Putschisten nicht. 


21. 6 1652 - Die savoyanische Prinzessin Henriette Adelaide trifft in München ein

München * Die savoyanische Prinzessin Henriette Adelaide trifft nach einer gut fünfwöchigen Reise in München ein, wo sie mit dem Donnern von 170 Geschützen begrüßt wird. 


25. 5 1985 - Friedrich Wetter wird zum Kardinal erhoben

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Der München-Freisinger Erzbischof Friedrich Wetter wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 


3. 7 1961 - Kardinal Julius Döpfner wird 10. Erzbischof von München und Freising

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner wird zum 10. Erzbischof von München und Freising ernannt. 


26. 2 1919 - Bewaffnete Männer erzwingen die Trauerbeflaggung am Erzbischöflichen Palais 

München-Kreuzviertel * Am Landestrauertag für Kurt Eisner bleibt das Erzbischöfliche Palais zunächst ohne Trauerbeflaggung. Erzbischof Michael von Faulhaber betrachtet sein Wohnhaus als Privatgebäude, das von der Anordnung für öffentliche Gebäude nicht betroffen ist. 

Nach seinem Tagebuchbericht dringen gegen 11 Uhr sechs Männer, darunter vier Soldaten mit Gewehren, in das Palais ein und verlangen die Beflaggung. Sie halten sich in den Räumen auf und treten bewaffnet an die Fenster. Schließlich werden zwei Fahnen angebracht. 

Faulhaber erlebt den Tag als Bedrohung. Den politischen Mord lehnt er nach eigener Aussage ab, hält eine öffentliche Erklärung jedoch für überflüssig: „Daß der Erzbischof einen politischen Mord verabscheut, das braucht er doch nicht zu beteuern, das wird man hoffentlich wissen.“ 


1704 - Maria Anna Lindmayr warnt vor einem Strafgericht 

München * Die Münchner Mystikerin Maria Anna Lindmayr leidet unter rätselhaften körperlichen Beschwerden und berichtet wiederholt von religiösen Visionen. Unter dem Eindruck des Spanischen Erbfolgekriegs und der militärischen Bedrohung Baierns verstärken sich diese Erfahrungen. 

Im Jahr 1704 erreichen ihre prophetischen Warnungen einen vorläufigen Höhepunkt. Lindmayr kündigt ein göttliches „Strafgericht“ an, falls die Menschen – insbesondere die Angehörigen des kurfürstlichen Hofes – ihr Leben nicht bessern und sich nicht erneut dem Glauben zuwenden. Ihre Botschaften finden in der verunsicherten Bevölkerung und bis in höfische Kreise hinein Beachtung.


9 1712 - Richtfest für die Dreifaltigkeitskirche 

München-Kreuzviertel * Knapp ein Jahr nach der Grundsteinlegung steht der Rohbau der Dreifaltigkeitskirche unter Dach. Die Zimmerleute haben die Dachkonstruktion errichtet; nun kann Richtfest gefeiert werden. Die Kuppel und die Ausstattung der Kirche folgen in den nächsten Jahren. 


30. 8 1922 - Konrad Adenauer widerspricht Kardinal Michael von Faulhaber

München * Der Präsident des Katholikentages, der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer, widerspricht Kardinal Michael von Faulhaber zwar erst drei Tage später, verwahrt sich aber immerhin öffentlich gegen diese Aussagen: „Es sind hie und da Äußerungen gefallen, die man sich aus Verhältnissen örtlicher Natur erklären kann, hinter denen aber die Gesamtheit der deutschen Katholiken nicht steht. [...] Es verrät Mangel an historischem Blick, die heutige Verfassung verantwortlich zu machen für die heutigen Zustände“. 

Denn, so Adenauer weiter: „Wenn im Herbste der Wind die Blätter von den Bäumen fegt, so ist der Wind nur der Anstoß, denn die Blätter waren alt und müde, und wenn der Sturm Äste und Bäume bricht, so war der Sturm bloß der Anstoß, denn die Bäume und Äste waren alt, denn wären sie nicht morsch und lebensschwach gewesen, so hätten sie den Sturm überdauert.“  Und der Rheinländer setzte noch einen drauf, als er sagte: „Wie ich an das Walten einer Gerechtigkeit glaube, so glaube ich auch daran, daß etwas, was gut und stark ist, nicht untergehen kann“.  

Jetzt wird Kardinal Faulhaber richtig zornig. „Herr Oberbürgermeister“, herrscht der Münchner Erzbischof den späteren Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wie einen Schuljungen an: „Sie haben unserem König nicht die schuldige Achtung erwiesen“.  

In einer Denkschrift hält Konrad Adenauer die Gefährlichkeit der Haltung und Auffassung des Kardinals in aller Deutlichkeit fest: „Die Haltung des Kardinals Faulhaber ist unverträglich mit den Interessen des deutschen Katholizismus. Er muß entweder eine grundsätzliche Schwenkung einnehmen oder dazu angehalten werden, sich jeder politischen Betätigung auf das Strikteste zu enthalten“. 


28. 7 1917 - Offene Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen

München - Berlin * Der Feldprobst der bayerischen Armee, der Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber, schreibt an Kaiser Wilhelm II., dass „auch die Seelsorge mit dem Schwert des Geistes, das ist mit dem Wort Gottes, das heilige Recht unseres treuen Vaterlandes zu verteidigen und die Seelen zum höchsten Kraftaufgebot zu wecken bemüht war“.

Der deutsche Klerus hat sich damit in die Kriegsrhetorik eingefügt und betreibt offen Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen. Faulhaber predigt den bayerischen Truppen. Und diese Rhetorik geht so: „Ein Mann nach dem Herzen Gottes handelt nach dem Willen Gottes. Hat man einmal klar erkannt: ‚Das ist Gottes Wille, das ist meine Pflicht, bei dieser Fahne ist mein Platz‘, dann bleibt‘s dabei, heute und morgen und übermorgen.“ 


30. 9 1961 - Kardinal Julius Döpfner wird inthronisiert

München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner wird als Erzbischof von München und Freising inthronisiert. Er gehört - neben Papst Johannes XXIII. - zu den vier leitenden Persönlichkeiten des Zweiten Vatikanischen Konzils und bemüht sich um eine Annäherung an die SPD. 


24. 7 1934 - Faulhaber: „Gott erhalte unseren Reichskanzler“

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber schreibt an Adolf Hitler:

„Was die alten Parlamente und Parteien in sechzig Jahren nicht fertigbrachten, hat Ihr staatsmännischer Weitblick in sechs Monaten weltgeschichtlich verwirklicht. […] 
Uns kommt es aufrichtig aus der Seele: Gott erhalte unseren Reichskanzler“. 


9. 9 1930 - Brandbrief an Kardinal Faulhaber und die Bischofskonferenz

München * Pater Rupert Mayer schreibt einen Brief an Kardinal Michael Faulhaber und die Bischofskonferenz, in dem sich der Jesuit wiefolgt äußert: 

„Die völkischen Hetzereien können wir uns nicht groß genug vorstellen. So herrscht in unserem katholischen Volk eine beispielslose Verwirrung. Unbegreiflich, aber wahr ist es, daß der Hitlerschwindel wieder die weitesten, auch katholischen Volkskreise erfasst hat“.


12. 6 1952 - Kardinal Michael von Faulhaber stirbt

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber stirbt. Der Tod der nicht unumstrittenen Persönlichkeit ruft bei den Gläubigen Münchens nicht nur Bestürzung hervor.


Nach dem 12. 6 1952 - Die Münchner Jüdische Zeitung würdigt Faulhabers Eintreten

München * Es ist und bleibt ein ewiges Rätsel, warum ausgerechnet die Münchner Jüdische Zeitung zum Schluss kommt, dass Kardinal Michael von Faulhaber an dem denkwürdigen 3. Dezember 1933 „gegen den Rassenwahn der nationalsozialistischen Machthaber so furchtlos Stellung nahm“.


Nach dem 26. 8 1944 - Faulhabers Treueverhältnis gegenüber dem Führer

München-Kreuzviertel * Das Attentat vom 20. Juli 1944 bezeichnet Kardinal Michael von Faulhaber als „furchtbares Verbrechen“. In seiner Vernehmung vom 26. August „überschlug er sich geradezu in der Ablehnung und Verurteilung des Anschlags [...] und in seinem Treueverhältnis gegenüber dem Führer“.


9. 11 1939 - Kardinal Faulhaber beglückwünscht Hitler zu seiner „glücklichen Rettung“ 

München-Kreuzviertel * Einen Tag nach Georg Elsers Bombenattentat im Bürgerbräukeller sendet Kardinal Michael von Faulhaber ein Telegramm an Adolf Hitler. Als Münchner Erzbischof und im Namen der bayerischen Bischöfe gratuliert er ihm zum Überleben des Anschlags. Diesen bezeichnet er als „verabscheuungswürdiges Verbrechen“. Zugleich bittet er Gott, „er möge auch ferner seinen schützenden Arm über Sie halten“.  

Hitler bedankt sich am 12. November für die Glückwünsche. 


27. 2 1919 - Faulhaber reagiert mit einem antijudaistischen Vorwurf auf Landauers Trauerrede 

München-Kreuzviertel * Erzbischof Michael von Faulhaber weist Gustav Landauers Würdigung Kurt Eisners zurück. Landauer vergleicht den Ermordeten in seiner Trauerrede mit Jesus und Jan Hus – Menschen, die wegen ihrer Überzeugungen verfolgt und getötet werden. 

Faulhaber empfindet diesen Vergleich als Gotteslästerung. In seinem Tagebuch schreibt er über Eisner, dieser „war ein Teil von jener Kraft, die Jesus gekreuzigt hat, nicht aber von Jesus selber“. 

Damit greift Faulhaber auf den traditionellen antijudaistischen Vorwurf einer kollektiven jüdischen Schuld am Tod Jesu zurück und richtet ihn gegen den ermordeten Ministerpräsidenten jüdischer Herkunft. Seine Reaktion verdeutlicht, wie eng sich seine Ablehnung der Revolution mit religiös begründeten judenfeindlichen Vorstellungen verbindet. 


26. 5 1917 - Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

München * Die Ernennung Michael von Faulhabers zum Kandidaten für das Amt des Erzbischofs von München und Freising wird amtlich verkündet. 


19. 9 1922 - Faulhaber verhindert Ordensverleihung an Adenauer

München-Kreuzviertel - Rom-Vatikan * Kardinal Michael von Faulhaber schreibt an den Unterstaatssekretär im Vatikan, Giuseppe Pizzardo, über die öffentliche Auseinandersetzung mit Konrad Adenauer: 

„Er behauptete, die Revolution sei organisch geworden, die gestürzten Herrscherhäuser seinen morsche Bäume gewesen, der deutsche Katholizismus sei auf das deutsche Vaterland angewiesen. [...] Ich bitte darum Eure Exzellenz, es möge keine päpstliche Kundgebung erfolgen, die von den Katholiken als Zustimmung zur Politik des Zentrums und zu einer Koalition mit der Sozialdemokratie ausgelegt werden könnte. Präsident Adenauer wird die päpstliche Auszeichnung, die früher für den Präsidenten üblich war, nicht erhalten können“.  

Damit verhindert Kardinal Faulhaber, dass Konrad Adenauer den sonst üblichen päpstlichen Orden bekommt.  

In einer eigenwilligen Rechtfertigung gegenüber dem bayerischen Gesandten beim Vatikan schreibt Faulhaber am selben Tag: „[...] Damit habe ich nicht die Verfassung von Weimar und die republikanische Staatsform an sich verurteilt; denn eine Verfassung kann rechtmäßig zustandegekommen sein, ohne daß dadurch die vorausgehende Revolution legitimiert wird. Ein unehelich Geborener kann ein ordentlicher Mensch werden, ohne daß damit die uneheliche Mutterschaft als solche Rechtsdasein erhält.“ 


27. 6 1977 - Joseph Ratzinger wird Kardinal

Vatikan * Münchens Erzbischof Joseph Ratzinger wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 


28. 10 1982 - Friedrich Wetter wird 12. Erzbischof von München und Freising

Rom-Vatikan - München * Friedrich Wetter wird von Papst Johannes Paul II. zum 12. Erzbischof von München und Freising ernannt, nachdem Kardinal Joseph Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation nach Rom berufen worden war. 


7. 11 1918 - Faulhaber erlebt den Umsturz als „schrecklichste Nacht meines Lebens“

München-Kreuzviertel * Erzbischof Michael von Faulhaber hält die revolutionären Ereignisse in seinem Tagebuch fest. Die Kundgebung auf der Theresienwiese deutet er zunächst als Versuch der Mehrheitssozialdemokraten, die Bevölkerung zu beruhigen und den Unabhängigen den politischen Einfluss zu nehmen. Den Demonstrationszug beschreibt er als überwiegend ruhig. Die entscheidende Rolle beim Umsturz schreibt er den Soldaten zu, die zu den Kasernen ziehen. 

Gegen 23 Uhr nimmt Faulhaber zunehmenden Straßenlärm wahr. Bewaffnete Soldaten bewegen sich zunächst zu Fuß, später auf Lastwagen durch die Stadt. Die Fahrzeuge mit Maschinengewehren empfindet er als bedrohlich; ihre Fahrten deutet er als Einschüchterung der Bevölkerung. 

Seine persönliche Erschütterung fasst er in den Worten zusammen: „Die schrecklichste Nacht meines Lebens.“ Der Tagebucheintrag dokumentiert damit vor allem Faulhabers Angst und seine Wahrnehmung des Zusammenbruchs der monarchischen Ordnung. 


4. 11 1920 - Erzbischof Michael von Faulhaber soll Kardinal werden

München - Vatikan * Führende Politiker der Bayerischen Volkspartei richten ein Schreiben an die Regierung des Freistaats Bayern, in dem sie sich für die Ernennung des Erzbischofs von München und Freising zum Kardinal aussprechen. Ministerpräsident Gustav von Kahr übermittelt das Schreiben nach Rom. 


27. 4 1890 - Beinahe ein Unfall zwischen Dampftrambahn und Hofkutsche

München-Maxvorstadt * Prinzregent Luitpold ist schlecht auf die Dampftrambahn zu sprechen, da nur mit Mühe ein Zusammenprall mit einer Hofkutsche vermieden werden kann. 


30. 8 1917 - Michael von Faulhaber trifft in München ein

München * Der designierte Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber trifft - von Speyer kommend - in München ein. 


24. 7 1976 - Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet

München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet im Pförtnerzimmer des Erzbischöflichen Palais an einem Herzinfarkt. 


Um den 5. 9 1919 - Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung ab

München * Alle acht bayerischen Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung mit der Begründung ab: „Halte sich wenigsten der Priesterstand das Gewissen rein und frei gegenüber einer Republik und ihrer Verfassung, die aus der Sünde der Revolution und damit aus dem Fluche geboren sind und diesen Fluch bis in das dritte und vierte Geschlecht vererben werden“. 


18. 6 1958 - Hannes König eröffnet die Karl-Valentingedächtnisausstellung

München-Maxvorstadt * „800 Jahre und 5 Tage nach der Gründung der Stadt München“ wird im Pavillon im Alten Botanischen Garten die „Karl-Valentingedächtnisausstellung“ eröffnet.

  • Gezeigt wird der Stummfilm „Der neue Schreibtisch“.  
  • Außerdem spielt Hannes König auf Karl Valentins Zither.  
  • Professor Carl Niessen, der im Jahr 1953 den Nachlass von Karl Valentin für das Institut Theaterwissenschaft der Universität Köln erworben hat, stellt Originale für die Ausstellung zur Verfügung. 


Nach dem 4. 8 1914 - Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

München * Als an allen Fronten Katholiken auf Katholiken schießen und ihre Stoßgebete an den gleichen Gott schicken, ist es Michael von Faulhaber, der mit „Durchhalteparolen“ und „Hurra-Patriotismus“ den deutschen Soldaten in den Schützengräben den „Kampfesmut“ vorbetet.


24. 7 1917 - Michael von Faulhaber wird 8. Erzbischof von München und Freising

Vatikan * Der Bischof von Speyer, Michael von Faulhaber, wird durch Papst Benedikt XV. zum 8. Erzbischof von München und Freising ernannt. Zuvor hat Nuntius Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., die Eignung und Würdigkeit des Kandidaten festgestellt. 


2. 9 1754 - Münchens erstes Pfandhaus wird eröffnet

München * Das erste Münchner Pfandleihhaus wird eröffnet, nachdem Kurfürst Max III. Joseph seinem Kammerdiener Sebastian Hueber die Erlaubnis erteilt, Geld gegen Pfänder auszuborgen. Es befindet sich in der Hofstetterschen Behausung an der Rosengasse.

Es ist noch keine städtische Einrichtung, sondern untersteht der kurfürstlichen Verwaltung. Später zieht das Versatzamt in das Haus in der Löwengasse 6, bis der Standort im Jahr 1803 aufgelöst und an die Rochusstraße verlegt wird. 


30. 9 1830 - Die Leihanstalt in städtischer Verwaltung

München * Die Leihanstalt wird dem Magistrat der Stadt München zur eigenen Verwaltung übergeben. 


1961 - Umzug des Cafés Guglhupf zum Monopteros

München-Maxvorstadt * Nach der Schließung des „Café Guglhupf“ verlegt Fritz Kreutzkamm den Cafébetrieb in einen Behelfsbau an der Königinstraße nahe dem Englischen Garten. Unter dem Namen „Café Monopteros“ entwickelt sich das Kaffeehaus zu einem beliebten Treffpunkt, insbesondere für Studierende. Nachdem für die Königinstraße ein Baustopp verhängt wird und der Fortbestand des Gebäudes gesichert ist, investiert Kreutzkamm in den Standort und führt das Café bis 1975.


15. 7 1854 - Im Glaspalast wird die Industrie-Ausstellung von König Max II. eröffnet

München-Maxvorstadt * Die im Glaspalast stattfindende Industrie-Ausstellung wird von König Max II. feierlich eröffnet.

Nur wenige Tage später bricht die Cholera aus. Bei der Eröffnungsrede bricht ein Billeteur tot zusammen. Man glaubt an einen Schlaganfall, doch vermutlich handelt es sich um das erste Opfer der Cholera.


18. 10 1864 - Wagners „Ring der Nibelungen“ wird Eigentum des Bayernkönigs

München * Richard Wagners „Ring der Nibelungen“ geht in das Eigentum des Bayernkönigs über.


1854 - Ein Brunnen für den Münchner Glaspalast am Alten Botanischen Garten

München-Haidhausen - München-Maxvorstadt * Der Brunnen, der sich heute auf dem Weißenburger Platz befindet, wird eigens für den Münchner Glaspalast am Alten Botanischen Garten geschaffen. 


5. 10 1869 - König Ludwig II. gibt erneuten Auftrag für einen Wintergarten

München-Graggenau * König Ludwig II. gibt Carl von Effner den Auftrag für einen neuen königlichen Wintergarten auf dem Dach des Festsaalbaus der Residenz, mit den Ausmaßen 69,50 x 17,20 x 9,50 Metern. Um der Längenausdehnung entgegen zu wirken, wird der Dachgarten im Süden durch einen Quertrakt erweitert. Dazu wird im Kaiserhof ein dreiachsiger Unterbau errichtet.  

Der für den neuen Wintergarten angefertigte Maurische Pavillon [Beauftragt im Herbst 1868] findet keine Verwendung. Er wird stattdessen im Park von Schloss Berg am Starnberger See aufgestellt. 


17. 10 1626 - Kurfürst Maximilian I. ruft Wallenstein zu Hilfe in Oberösterreich

München - Oberösterreich * Kurfürst Maximilian I. schreibt an Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, genannt „Wallenstein“, er möge einen Teil seiner Armee „zur Stillung der Unruhen nach Oberösterreich“ senden. 


1. 9 1870 - Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren

München * Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren. Sein Neffe Hugo Alois von Maffei führt die Firma weiter.


19. 9 1918 - Die Gründe, warum Kurt Eisner als Kandidat aufgestellt wurde

München * Die Zentralpolizeistelle Bayern berichtet dem Kriegsministerium: 

„Die Gründe, warum Eisner als Kandidat aufgestellt werden soll, sind folgende:

1.) Man will erreichen, dass Eisner für die Zeit des Wahlkampfes, nachdem er noch nicht verurteilt ist, freigesprochen werde. Die Wahlversammlungen könnten nach Ansicht der Vereinsmitglieder [der USPD] vom Generalkommando nicht verboten werden.
Man werde Veranlassung nehmen, den Massen die Ziele der Unabhängigen klarzulegen; zu dem Zweck kämen als Redner von Berlin Leute, gegen welche die Polizei sich nicht vorzugehen traue, wie Haase,
[Adolph] Hoffmann, Ledebour, von Nürnberg der Gauvorsitzende Baier.

2.) Man will gegen die Mehrheitssozialisten opponieren. Diesbezüglich sei eine Weisung aus Berlin da.“ 


9. 6 1883 - Die erste Dampftrambahn Süddeutschlands fährt nach Nymphenburg 

München-Maxvorstadt - Nymphenburg * Die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft eröffnet die erste Dampftrambahn Süddeutschlands. Die Strecke beginnt am Stiglmaierplatz, mit der Endhaltestelle am Anfang der Brienner Straße, und führt durch die Nymphenburger Straße nach Nymphenburg. Dort endet sie im Bereich des heutigen Romanplatzes nahe der Notburgastraße. 

  • Zum Betriebsbeginn stehen vier kleine Dampflokomotiven der Münchner Firma Krauß & Co. bereit. Sie ziehen jeweils bis zu fünf Personenwagen. 
  • Als Brennstoff dient schwefelfreier Koks, der die Rauchbelästigung möglichst gering halten soll. 
  • Mit sechs bis acht Stundenkilometern „rast“ die Dampftrambahn dahin. 
  • An Sonn- und Feiertagen fährt die Dampftramway alle 15 Minuten. 
  • Die neue Verbindung erleichtert den Ausflugsverkehr nach Nymphenburg. 


1981 - Friederike Kreutzkamm übernimmt die Geschäftsführung

München-Kreuzviertel * Nach dem Tod von Fritz Kreutzkamm übernimmt seine Frau Friederike die Geschäftsführung des Familienunternehmens. In der Maxburg an der Pacellistraße eröffnet sie zudem eine kleine Confiserie, die sich erfolgreich etabliert.


4. 11 1790 - Mozarts Oper „Entführung aus dem Serail“ wird im Kaisersaal aufgeführt

München-Graggenau * Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Entführung aus dem Serail“ wird auf Einladung des Kurfürsten Carl Theodor in einer festlichen Hofakademie im Kaisersaal der Residenz aufgeführt. Der Musiker und Komponist freut sich, wie „stark das Gereiß“ um ihn ist.  

Anwesend sind auch König Ferdinand IV. von Neapel und Sizilien mit seiner Gemahlin Maria Caroline von Österreich, einerSchwester des neugekürten Kaisers Leopold II..


22. 9 1621 - Herzog Maximilian I. erhält die pfälzische Kurwürde

Wien - München • Herzog Maximilian I. von Baiern erhält von Kaiser Ferdinand II. die pfälzische Kurwürde. Die Übertragung wird aber geheim gehalten. 


1858 - Die Deutsche Allgemeine und Historische Kunstausstellung im Glaspalast

München-Maxvorstadt * Aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens hält die Akademie der Bildenden Künste die Deutsche Allgemeine und Historische Kunstausstellung im Glaspalast ab.


1. 10 1854 - Der Münchner Glaspalast wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Der Münchner Glaspalast wird mit der Allgemeinen Ausstellung deutscher Industrie- und Gewerbeerzeugnisse eröffnet.


24. 8 1657 - Kurfürst Ferdinand Maria verzichtet auf die Kaiserkrone

München - Wien • Der baierische Kurfürst Ferdinand Maria lässt - die Vor- und Nachteile der Kaiserkrone abwägend - die politische Vernunft siegen und erklärt gegenüber Wien, dass er die Krone zurückweisen und seine Stimme nur einem Habsburger geben werde. Die Begründung fasst er in einem Brief zusammen:

  • die „zur Erhaltung der Kays. Hochheit und Reputation“ unumgänglichen Kosten,
  • die heillosen Zustände im Reich,
  • die Verantwortung, die dabei auf den Kaiser falle und  die Gefahren für das eigene Land.
  • Den zu erwartenden Kampf mit Habsburg auf sich zu nehmen, lohnt sich nicht.

Das heißt allerdings nicht, dass man begeistert ist, dass wieder ein Habsburger die Krone bekommen soll und Österreich seine Macht behaupten oder gar erweitern kann. 


16. 5 1705 - München gerät unter kaiserliche Besatzung und Verwaltung

München * Kaiserliche Truppen ziehen vor München auf und drohen mit Beschuss. Die Stadt gibt nach und lässt die Besatzung ein. Mit dem zugehörigen Rentamt fällt damit auch der letzte der Kurfürstin verbliebene Herrschaftsbereich unter unmittelbare kaiserliche Kontrolle. Als Rechtfertigung dient unter anderem der Vorwurf, die im Ilbesheimer Vertrag vereinbarten Abrüstungsmaßnahmen würden nicht ausreichend umgesetzt. 

Die Kaiserliche Administration unter Reichsgraf Maximilian Carl von Löwenstein-Wertheim-Rochefort übernimmt die zivile Verwaltung. Sie verlegt ihren Sitz anschließend von Landshut in die Münchner Herzog-Max-Burg. Von dort aus organisiert sie die Landesverwaltung und die Erhebung von Abgaben. 


Ab 3. 10 1864 - Richard Wagner wohnt vorübergehend im Bayerischen Hof 

München-Kreuzviertel * Richard Wagner wohnt vorübergehend im Hotel Bayerischer Hof, während seine Villa in der Maxvorstadt nach seinen Wünschen eingerichtet wird. Das Haus trägt damals die Adresse Brienner Straße 21. 


19. 12 1705 - Die kaiserliche Verwaltung droht mit kollektiver Bestrafung

München * Die kaiserliche Administration fordert die Aufständischen zur Niederlegung ihrer Waffen und zur Anzeige ihrer Anführer auf. 

Wer weiter bewaffnet Widerstand leistet, muss mit Hinrichtung und dem Verlust seines Besitzes rechnen. Auch die Zerstörung von Dörfern, Höfen und Häusern wird angedroht. Die Drohungen richten sich ausdrücklich gegen Angehörige der Aufständischen. Selbst eine unter Zwang erfolgte Teilnahme soll nicht als Entschuldigung gelten. 

Das Mandat soll die Bevölkerung einschüchtern und den Aufstand von seiner Unterstützung in den Gemeinden abschneiden.


Um den 16. 5 1705 - Der Kurfürstin wird die Rückkehr nach Baiern verweigert

Venedig - München * Die kaiserliche Seite verweigert Kurfürstin Therese Kunigunde die Rückkehr aus Italien nach Baiern. Damit kann sie ihre im Ilbesheimer Vertrag von 1704 zugesicherte Regierungsgewalt über das Rentamt München nicht mehr ausüben. 

Ihre Kinder bleiben in München zurück. Aus der vorübergehend geplanten Reise zur Begegnung mit ihrer Mutter wird ein langjähriges Exil. 


15. 10 1841 - Das Hotel Bayerischer Hof wird eröffnet

München-Kreuzviertel * Das Hotel Bayerischer Hof kann seine Eröffnung feierlich begehen. Zu den ersten Gästen gehört die Großherzogin Stephanie von Baden, die unter dem Namen einer Gräfin von Malberg aus Karlsruhe absteigt.


25. 5 1705 - Eine neue Kriegssteuer verschärft die Not 

München - Baiern * Aus Geldnot erhebt die Kaiserliche Administration eine weitere außerordentliche Kriegssteuer. Sie kommt zu einer bereits von jedem Hof geforderten Kriegsanleihe von 43 Gulden hinzu und muss innerhalb von acht Tagen entrichtet werden. 

Obwohl viele Untertanen durch Einquartierungen, Truppendurchzüge und frühere Abgaben bereits weitgehend ausgezehrt sind, wird die Zahlung vielfach mit Gewalt eingetrieben. Missbrauch und überhöhte Forderungen örtlicher Amtsträger können die Belastung zusätzlich verschärfen. Die wachsende Steuerlast verstärkt die Unzufriedenheit mit der kaiserlichen Herrschaft. 


24. 7 1705 - Der Rekrutierungsdruck auf ledige Bauernburschen wächst 

München - Baiern * Da die Anordnung vom 16. Juni kaum Rekruten einbringt, ändert die Kaiserliche Administration das Verfahren. Statt vier müssen nun jeweils zwölf Höfe gemeinsam bis zum 10. August einen wehrfähigen Mann stellen. Gelingt dies nicht, werden 16 Gulden Ersatzgeld fällig; unter mehreren geeigneten Männern soll notfalls das Los entscheiden. 

Ledige und umherziehende Bauernburschen geraten dabei besonders ins Visier der Behörden und können zum Militärdienst eingezogen werden. Trotz der herabgesetzten Quote bleibt die Zwangsrekrutierung eine schwere Belastung für die Landbevölkerung. 


28. 11 1705 - Die Administration stellt ein Ende der Zwangsrekrutierungen in Aussicht

München * Auf Drängen der Landschaftsverordnung, der ständigen Vertretung der baierischen Landstände, sagt die Kaiserliche Administration zu, die Zwangsrekrutierungen einzustellen. Die Landschaftsverordnung distanziert sich zwar ausdrücklich vom Aufstand der Bauern, erkennt deren Beschwerden über Abgaben, Einquartierungen und gewaltsame Aushebungen jedoch als berechtigt an. 

Gegenüber dem Kaiser beklagt sie das seit Langem auf dem Land lastende Elend und wirbt für eine Verständigung zwischen der Obrigkeit und den Aufständischen. Die Zusage beruhigt die Lage allerdings nicht: Die Rekrutierungen enden vorerst nicht vollständig, und der bewaffnete Aufstand breitet sich weiter aus. 


18. 10 1590 - Der Alchemist Marco Bragadino trifft in München ein

München-Kreuzviertel * Der Alchemist Marco Bragadino trifft in München ein. Vermutlich wohnt der Goldmacher mit seinem Gefolge wie sein Auftraggeber in der Wilhelminischen Veste, der heutigen Herzog-Max-Burg. Dadurch kann der Herzog viele Stunden mit seinem neuen Günstling verbringen, ohne dass dies großes Aufsehen erregt. 


16. 1 1706 - Löwenstein meldet die Niederschlagung des Aufstands

München - Wien * Der kaiserliche Landesadministrator Maximilian Carl von Löwenstein-Wertheim-Rochefort berichtet Kaiser Joseph I. über die Niederschlagung des baierischen Aufstands. Bei Sendling und Aidenbach, bei der Rückeroberung von Kelheim und Vilshofen sowie in weiteren Kämpfen seien nach seiner Darstellung „gegen 10.000 Mann massakriert worden“. Die Aufständischen hätten nun kein kampffähiges Heer mehr. 

Die Zahl von 10.000 ist Löwensteins Angabe, keine gesicherte Zahl der Getöteten. Das Wort „massakriert“ stammt aus seinem Bericht und macht deutlich, wie er selbst die Gewalt beschreibt.


Um den 2. 10 1705 - Die Zwangsaushebungen treiben das Land zum Widerstand 

München - Baiern * Da sich zahlreiche junge Männer der Einberufung durch Flucht oder Verstecken entziehen, verschärft die Kaiserliche Administration ihre Rekrutierungspolitik. Verwaltungsbeamte und militärische Kommandos erhalten den Auftrag, wehrfähige Männer aufzuspüren und zur Auffüllung der kaiserlichen Regimenter einzuziehen. 

Bauernsöhne und Knechte werden bei der Arbeit oder in ihren Häusern festgenommen und teilweise gefesselt abtransportiert. Dadurch verlieren viele Höfe dringend benötigte Arbeitskräfte. Die gewaltsamen Aushebungen verschärfen die Not und den Unmut der Landbevölkerung. Aus Beschwerden und passiver Verweigerung entwickelt sich zunehmend offener Widerstand – eine entscheidende Voraussetzung für die wenige Wochen später beginnende baierische Volkserhebung.


23. 6 1966 - Die Beatles kommen nach München

London - München * Um 11:20 Uhr heben die Beatles mit dem Flug BE502 mit der BEA-Linienmaschine Comet IV vom Londoner Flughafen ab, um um 12:56 Uhr in München-Riem zu landen. Endlich sind sie da. George Harrison, Paul McCartney, John Lennon und Ringo Starr treffen erstmals und höchstpersönlich in München ein.

Und als „die vier Sängerknaben mit der Mädchenfrisur“ das Flugzeug verlassen, werden sie „von lustigen Teenagern zumeist“ begeistert empfangen. Man hat sie bis zur Landung des Flugzeugs mit Beatmusik bei Laune gehalten. Die Mädchen tragen Pony, die Haare hochtoupiert, sowie bonbonfarbene, schenkelkurze Op-Art-Kleidchen und Pumps. Die Burschen bekleiden sich mit hautengen Jeans und schwarzen T-Shirts oder geblümten Hemden. Ihre Haare bedecken zwar die Ohren, reichen aber noch nicht bis zur Schulter. Dazwischen sind auch „einige wüstere Typen mit verfilztem, schulterlangem Haar, im obligatorischen Snow Coat mit aufgemalten Atomwaffengegner-Abzeichen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Die Mädchen halten bemalte Schilder hoch und alles sieht friedlich aus. Doch es muss schon ein sehr trügerischer Friede sein, denn auf je fünf Fans kommt ein Polizist. 200 Staatliche Ordnungskräfte sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Außerdem ist die Straße rechts vom Hauptgebäude auf einer Länge von fast einhundert Metern abgesperrt worden.  

Noch auf der Rolltreppe werden die Fab Four mit extrem saublöden Fragen interviewt. Ringo Starr antwortet auf dem Flughafen auf die Frage eines Reporters: „Warum stehen Sie immer so spät auf?“ mit der Gegenfrage: „Wollen Sie schon in aller Frühe unseren Lärm hören?“ Total unverständlich findet der Münchner Merkur die Popularität der Beatles, da die Vier doch nur Nachteile vorzuweisen hätten: „Der kurzsichtige John Lennon, der Linkshänder Paul McCartney, George Harrison mit den abstehenden Ohren und Ringo Starr mit der übergroßen Nase.“ 

Außerdem überreicht man ihnen Lederhosen mit Hirschknöpfen und weiße leinene Trachtenhemden. Schon während des Flugs hat man ihnen einen Tirolerhut übergeben, den der „großnasige“ Ringo beim Verlassen des Flugzeugs zu seiner braunen Lederjacke trägt.  

„Machen Sie Platz für die Beatles!“. Die Ampeln sind für die vier Musiker auf Grün gestellt. So fahren sie über die Prinzregentenstraße, vorbei an den Vieltausenden, Fähnchen schwenkenden, „Yeah-yeah-yeah!“ kreischenden Münchner Beatles-Fans. Es herrscht einfach eine freundliche Stimmung an diesem 23. Juni 1966. 

In dem Auto mit dem Kennzeichen M-TX 107 sitzen die Beatles. Um den wartenden Fans zu entkommen, fährt der Mercedes die Tiefgarage von hinten an, sodass die Gruppe um 13:45 Uhr das Hotel durch den Lieferanteneingang betreten kann. Während die Musiker durch den Hintereingang verschwinden, warten auf dem Promenadeplatz etwa 3.000 Fans und Neugierige mit Transparenten. Neun Hausdiener und eine Handvoll Polizisten sollen den Bayerischen Hof gegen den Ansturm der Beatles-Fans verteidigen. „Die Scheiben sind vorsorglich beim Glaser bestellt“, diktiert Hotelchef Falk Volkhardt einem Reporter in den Block. 

Nichts passiert. Nur junge Frauen und Männer warten auf dem Promenadeplatz sehnsüchtig auf den Augenblick, dass sich ihre Idole an einem der Fenster zeigen. Oben im fünften Stock tun diese den Fans ein einziges Mal den Gefallen und treten ans Fenster, um ein paar Autogramme auf die Straße zu werfen.  

Für 16:00 Uhr ist im Nachtclub des Hotels Bayerischer Hof eine Pressekonferenz anberaumt. Diese beginnt 20 Minuten später, weil der Fahrstuhl stecken bleibt. Statt der erlaubten 10 haben sich 15 Personen in den Aufzug gequetscht. Zuerst werden Fotos der Fab Four geschossen, danach dürfen die Journalisten die Beatles 13 Minuten befragen. Dazwischen bekommen sie noch den „Goldenen BRAVO Otto“ in der Kategorie Beste Beatband überreicht.  

Zur gleichen Zeit tagt im Polizeipräsidium an der Ettstraße ein Krisenstab, denn den deutschen Behörden und der Polizei waren Popstars samt den kreischenden Fans ausgesprochen befremdlich. Aus Anlass des Beatles-Gastspiels richtet man in München einen Krisenstab ein, dem der Polizeipräsident, zwei Einsatzleiter und ein erst kurz zuvor installierter psychologischer Fachmann angehören. Deeskalation fordert der Psychologe, was natürlich umfangreiche polizeiliche Vorbereitungen notwendig macht, um Massenaufläufe möglichst zu verhindern oder zumindest unter Kontrolle zu halten. 

So bekommen die Beatles die Kehrseite ihres Ruhmes zu spüren. Ihnen wird ein abendlicher Schwabing-Bummel aus Sicherheitsgründen verboten, weshalb sie die ganze Zeit ihres München-Aufenthaltes im Bayerischen Hof verbringen müssen. Die Abendzeitung schreibt beschwichtigend: „Die Herren tragen zwar unorthodoxe Haartracht und veranstalten einen für musikalische Ohren beschwerlichen Lärm, aber im Grunde sind sie harmlos und übermütig, und in ihren Liedern kommt nichts Unanständiges vor.“ Die Polizei hat eine Fälscherbande hochgenommen, die 125 gefälschte Eintrittskarten für die Beatles-Konzerte zu Horror-Preisen verkauft hat.  

Am frühen Abend machen die Beatles eine Generalprobe auf ihrem Zimmer, da sie bis zum 21. Juni 1966 jeden Tag mit den Aufnahmen zur LP „Revolver“ beschäftigt waren. Gegen 21:30 Uhr betreten die vier Beatmusiker das 16 Meter lange Schwimmbad auf dem Dach des Hotels Bayerischer Hof, das extra für die Beatles reserviert und eigens für diesen Zweck mit neuem Wasser gefüllt worden war. Der einzige Schwimmer ist Paul, der sich mit einer geliehenen Badehose in die Fluten stürzt, während die drei anderen „kühles Nass aus Whiskeyflaschen“ vorziehen. 

Fortsetzung folgt !


1871 - Das Hotel Bayerischer Hof wird an die Vereinsbank verkauft

München-Kreuzviertel * Nach Joseph Anton Ritter von Maffei's Tod wird das Anwesen des Hotels zum Bayerischen Hof für 580.000 Gulden an die Bayerische Vereinsbank verkauft.


31. 1 2014 - Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz

München-Kreuzviertel * Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz.


9. 9 1705 - Jeder dritte Mann der Landfahnen soll einrücken 

München - Baiern * Die Kaiserliche Administration verschärft die Zwangsrekrutierungen: Jeder dritte Mann der baierischen Landfahnen soll zum Militärdienst eingezogen werden. Diese örtlichen Aufgebote sind ursprünglich zur Verteidigung des eigenen Landes aufgestellt worden und nicht für den Einsatz in der kaiserlichen Armee vorgesehen. 

Die Anordnung greift tief in das Leben der Landbevölkerung ein und verstärkt den Widerstand gegen das Besatzungsregime. Viele der betroffenen Männer entziehen sich der Einberufung durch Flucht oder schließen sich später dem Aufstand an. 


18. 1 1715 - Die letzten kaiserlichen Truppen verlassen München 

München * Die letzten kaiserlichen Besatzungstruppen ziehen aus der bayerischen Haupt- und Residenzstadt ab. Damit endet die militärische Besetzung Münchens nach dem Spanischen Erbfolgekrieg. Kurfürst Max Emanuel kehrt erst später im Jahr 1715 zurück. 


7. 11 1918 - Revolutionäre verlangen im Bayerischen Hof das Stillhalten der Offiziere

München-Kreuzviertel * Soldaten und Zivilisten dringen in das Hotel Bayerischer Hof am Promenadeplatz ein. Nach der vorliegenden Schilderung nehmen sie den dort einquartierten Offizieren das Ehrenwort ab, nichts gegen den Arbeiter- und Soldatenrat zu unternehmen. 


28. 12 1705 - Gnadenzusage für fast alle Aufständischen 

München * Die kaiserliche Administration sagt den Teilnehmern des Aufstands Gnade zu. Ausgenommen bleiben die als „Rädelsführer“ bezeichneten Anführer, gegen die die Verfolgung fortgesetzt wird. Die Zusage soll die übrigen Beteiligten zur Aufgabe des Widerstands bewegen.


12. 12 1705 - De Wendt wird Stadtkommandant von München

Wasserburg - Burghausen - München * Die Kaiserliche Administration verstärkt die Besatzung Wasserburgs auf rund 1.700 Mann und überträgt Generalwachtmeister Georg Friedrich Freiherr von Kriechbaum den Oberbefehl. Mit den bisherigen Operationen des Obersten Johann Baptist de Wendt gegen die Aufständischen im Raum Burghausen ist die Verwaltung unzufrieden. 

De Wendt wird deshalb nach München zurückbeordert und zum Stadtkommandanten ernannt. Wenige Tage später übernimmt er eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung der Hauptstadt gegen die anrückenden Oberländer. 


15. 7 1900 - Die letzte Münchner Dampftrambahn fährt 

München-Maxvorstadt - Nymphenburg * Die Dampftrambahn nach Nymphenburg stellt ihren Betrieb ein. Seit 1883 verbindet sie die Stadt mit dem beliebten Ausflugsziel und bringt insbesondere an Wochenenden zahlreiche Fahrgäste zum Volksgarten. Nun übernimmt die elektrische Trambahn die Verbindung. Damit endet der Dampfbetrieb auf Münchens Straßen; die letzten Pferdebahnwagen verkehren noch bis zum 1. November 1900. 


3. 10 1662 - Das kurbayerische Freudenfest endet 

München * Mit der Abreise der Gäste endet das kurbayerische Freudenfest zur Geburt und Taufe des Erbprinzen Max Emanuel. Kurfürst Ferdinand Maria und seine Gemahlin Henriette Adelheid feiern den lang ersehnten Thronfolger mit aufwendigen höfischen Festlichkeiten. 


Um den 1. 12 1705 - De Wendt verstärkt sein Korps 

München * Oberst Freiherr Johann Baptist de Wendt verfügt inzwischen über rund 1.300 Soldaten, darunter etwa 400 Reiter. Mit diesem beweglichen und militärisch erfahrenen Verband kann die Kaiserliche Administration rasch gegen die nur unzureichend ausgebildeten und bewaffneten Aufständischen vorgehen. 

De Wendts Korps wird damit zu einem der wichtigsten Instrumente bei der militärischen Bekämpfung der baierischen Volkserhebung. 


16. 9 1882 - Die erste deutsche Elektrizitätsausstellung im Münchner Glaspalast

München-Maxvorstadt * Aufgrund einer Initiative Oskar von Millers, dem späteren Gründer des Deutschen Museums, findet im Münchner Glaspalast die erste deutsche Elektrizitätsausstellung statt.

Neben der Bogenlampe, der Glühlampe und der Anwendung des Dynamos können die Münchner das Telephon als weitere technische Errungenschaft bewundern. Dieses neuartige Kommunikationsmittel findet in München großen Anklang und zählt bald zu den wichtigsten Einrichtungen jeder werdenden Großstadt. 


12. 12 1705 - Die Administration bedroht auch die Familien der Aufständischen

München * Die Kaiserliche Administration erlässt ein Abmahnungsmandat gegen die Aufstandsbewegung. Es droht nicht nur den Aufständischen selbst, sondern auch ihren Familien mit staatlichen Strafen. Selbst Angehörige, die nicht persönlich an der Erhebung beteiligt sind, sollen damit für das Verhalten ihrer Verwandten haftbar gemacht werden. 

Durch diese Form der Kollektivhaftung versucht die Verwaltung, die Bevölkerung einzuschüchtern, den Aufständischen jede Unterstützung zu entziehen und ihre Bewegung gesellschaftlich zu isolieren. Am 19. Dezember werden die Drohungen in einem weiteren Mandat noch erheblich verschärft. 


Um den 10. 12 1705 - Gerüchte über eine Verschleppung der Kurprinzen

München * In der Stadt verbreitet sich zunehmend das Gerücht, die in der Residenz lebenden Söhne des im Exil befindlichen Kurfürsten Max Emanuel sollten nach Österreich gebracht werden. Ein unmittelbar bevorstehender Abtransport lässt sich nicht belegen; Überlegungen zu einer Verlegung der Prinzen hat es innerhalb der Kaiserlichen Administration jedoch bereits gegeben. 

Die Nachricht verstärkt die Angst vor einem endgültigen Ende der wittelsbachischen Herrschaft. Die Aufstandsführung greift das Gerücht auf und nutzt es in den folgenden Tagen, um weitere Unterstützer für den geplanten Marsch auf München zu gewinnen. 


23. 7 1802 - Die Karmeliten werden nach Straubing gebracht

München-Kreuzviertel * Dreißig Karmeliten und vier Laienbrüder werden in das ehemalige Franziskaner-Kloster nach Straubing gebracht. 


24. 3 1864 - Richard Wagner hält sich in München auf

München-Kreuzviertel * Richard Wagner hält sich bis 26. März in München auf und wohnt im Hotel Bayerischer Hof. Er ist wieder auf der Flucht, da er in Österreich wegen seiner hohen Schulden täglich mit Inhaftierung rechnen muss.


4. 11 1629 - Die Niederlassung der Karmeliter wird bewilligt

Freising * Bischof Veit Adam von Freising bewilligt die erste Niederlassung der Karmeliter und weist ihnen die Nikolauskapelle in unmittelbarer Nähe der Wilhelminischen Veste [= Herzog-Max-Burg] als vorläufige Unterkunft zu.


5. 10 1846 - Lola Montez trifft in München ein

München * Die Spanische Tänzerin Lola Montez trifft im biedermeierlichen München ein. Die 25-jährige Künstlerin, die in ganz Europa für ihre zahlreichen Skandale und stürmischen Affären berühmt ist, steigt in Münchens erster Adresse - dem Hotel Bayerischer Hof am Promenadeplatz - ab und bemüht sich umgehend um ein Engagement.  

Vom Intendanten des Theaters wird ihr mitgeteilt, dass für ihre Tanzaufführungen das Hof- und Nationaltheater nicht infrage kommt, weil dafür ihr Können nicht ausreichend gut sei. 


30. 6 2013 - Die Confiserie Rottenhöfer Café Hag schließt seine Pforten

München-Graggenau * Die Confiserie Rottenhöfer Café Hag in der Residenzstraße 26 schließt seine Pforten. 


4. 7 1966 - Steine und Tintenfässer fliegen gegen das US-Generalkonsulat

München-Maxvorstadt * Am amerikanischen Unabhängigkeitstag demonstrieren Kriegsgegner gegen den Vietnamkrieg, in den Amerika 1963 militärisch eingegriffen hat. Steine und Tintenfässer fliegen gegen das Gebäude. Das Generalkonsulat in München wird zum Symbol eines US-Imperialismus und damit zur Zielscheibe zahlreicher Protestaktionen.


1. 11 1629 - Die ersten vier Karmeliten treffen in München ein

München-Kreuzviertel * Die ersten vier Mönche des Ordens der Brüder der Seligen Jungfrau Maria vom Berge Karmel treffen aus Prag kommend in München ein.


27. 5 1866 - König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag

München-Graggenau * König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag im Thronsaal der Residenz. Er will zur Eröffnung des Landtags eine Rede zu halten, in der er  

  • Bayerns Eintreten für ein frei gewähltes Parlament befürwortet,  
  • die Volksbewaffnung anstelle eines stehenden Heeres empfiehlt und  
  • die Militärgerichtsbarkeit abschaffen will.  

Der Bayerische Ministerrat kann gerade noch rechtzeitig die eindeutig auf Richard Wagner zurückgehenden radikaldemokratischen Vorschläge aus der Thronrede streichen.


18. 7 1802 - Aufhebung des Karmelitenklosters

München-Kreuzviertel * Die Regierung Montgelas ordnet die Aufhebung des Karmelitenklosters an. Anfangs bezieht das Militär die aufgelassenen und leerstehenden Klosterräume, bis Teile für das Neue Gymnasium, das spätere Ludwigs-Gymnasium, eingerichtet und andere Teile zum Königlichen Erziehungsinstitut für Studierende, dem sogenannten Hollandeum, ausgebaut werden können.


29. 3 1416 - Die jüdische Gemeinde erhält einen Friedhof bei München 

München * Die Herzöge Ernst und Wilhelm überlassen der jüdischen Gemeinde ein Grundstück „bei dem perg zwischen Moosach und dem Rennweg“ als Begräbnisstätte. Dafür ist jährlich ein Zins von vier ungarischen Gulden zu entrichten. Die Gemeinde kann ihre Verstorbenen nun vor Ort bestatten; zuvor bringt sie sie zur Beisetzung nach Regensburg.  

Die genaue Lage des mittelalterlichen Friedhofs ist nicht gesichert. Das Haus der Bayerischen Geschichte vermutet ihn im Bereich des heutigen Maßmannparks; sichtbare Spuren sind nicht erhalten.


10. 9 1918 - Das Ordinariat erlässt einen Aufruf zum Kauf der 9. Kriegsanleihe

München * Das Ordinariat des Erzbistums München und Freising erlässt im Amtsblatt einen Aufruf in dem es den Seelsorgeklerus zur kräftigen Werbetätigkeit für die 9. Kriegsanleihe auffordert. Sie selbst sollen aus Pfründen- und Stiftungsmitteln zeichnen.


17. 8 1704 - Therese Kunigunde übernimmt die Regentschaft 

Baiern - München * Vier Tage nach der vernichtenden Niederlage bei Höchstädt überträgt Kurfürst Max Emanuel seiner Gemahlin Therese Kunigunde die politische und militärische Regierungsgewalt über das Kurfürstentum Baiern. Während sich der Kurfürst mit den Resten seiner Armee nach Westen zurückzieht und später ins Exil nach Brüssel geht, bleibt sie mit ihren Kindern in München. Damit wird Therese Kunigunde zur ersten Regentin des Kurfürstentums Baiern. 

Sie übernimmt die Herrschaft in einer nahezu aussichtslosen Lage: Die kurbaierische Armee ist geschlagen, die verbündeten französischen Truppen ziehen sich zurück und die siegreichen Kaiserlichen besetzen große Teile des Landes. Im Vertrag von Ilbesheim muss Therese Kunigunde am 7. November 1704 schließlich die Besetzung Baierns anerkennen; unter ihrer eingeschränkten Regierung verbleiben lediglich die Residenzstadt München und das Rentamt München. 


Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 72
49 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit Terrakotta-Platten verkleideter Fassade, um 1860/70, 1889 aufgestockt.</p>
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Erstellung: 1865
Barer Straße 46
55 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossig, ursprünglich in den Formen des späten Maximilansstil errichtet, von Johann Widmann, 1864/65, aufgestockt 1876 durch Martin Vornehm, 1909 Fassadenerneuerung und Madonnenrelief, nach 1945 Vereinfachung der Fassade; Rückgebäude, dreigeschossiges traufseitiges Wohnhaus mit Satteldach, von Johann Widmann, 1864/65.</p>
Neue Pinakothek
Architekt: Branca von
Erstellung: 1975
Barer Straße 29
70 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 68
76 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Satteldachbau mit Terrakotta-Platten verkleideter Neurenaissancefassade, um 1860/70, 1885 und danach um je ein Geschosse erhöht.</p>
Neue Pinakothek (Alt)
Erstellung: 1836
Theresienstraße
90 m Route
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Barer Straße 33
140 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1875 von Johann Thomas.</p>
Barer Straße
161 m Route
Mietshaus
Architekt: Stützel Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Barer Straße 37
165 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 von Kilian Stützel.</p>
Mietshaus
Architekt: Stützel Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Barer Straße 39
184 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 von Kilian Stützel.</p>
Alte Pinakothek
Architekt: Döllgast Hans, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1836
Barer Straße 27
188 m Route
<p>Alte Pinakothek, repräsentativer Galeriebau mit Eckrisaliten in Formen der italienischen Hochrenaissance, von Leo von Klenze, 1826-36, nach Kriegsschäden von Hans Döllgast 1952-57 wiederhergestellt bzw. in schlichter Form ergänzt; mit Ausstattung; ringsum (erneuerte) Gartenanlage</p>
Technische Universität
Architekt: Eichberg Werner, Hart Franz
Erstellung: 1957
Theresienstraße 90
216 m Route
(N2) Institut für Hochspannungs-und Anlagentechnik der Technischen Universität, sog. Hochvolthaus, kubischer Gebäudeblock aus Hochspannungshalle im südlichen und Institutsräumen im nördlichen Teil, 1957-63 von Werner Eichberg und Franz Hart; Experimentierhalle mit geschlossener Sichtmauerwerksfläche zur Theresienstraße, an der Ost-und Westseite sägezahnförmig angeordnete Sichtmauerwerksscheiben mit senkrechten Fensterschlitzen und freistehende Treppentürme; Institutsräume in Stahlbetonskelettbauweise mit Sichtmauerwerksausfachungen; Bau aus Sicherheitsgründen durch einen Kiesgraben von der Straße abgesetzt.
Wohnhochhaus
Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1952
Theresienstraße 46
218 m Route
<p>Wohnhochhaus, achtgeschossiger zurückgesetzter Stahlbetonbau in Schottenbauweise mit zurücktretendem Ostteil und erdgeschossiger Ladenzone, Flachdachüberstand auf Metallstützen in Blockhöhe, durchgehende Balkonzonen und raumhohen Fensterelementen, von Sep Ruf, 1950-52; mit Garagen.</p>
Hauskapelle des kath. Mädchenschutzverein
Architekt: Ruf Sep, Leukert Erich
Erstellung: 1953
Schellingstraße 47
222 m Route
<p>Hauskapelle für den kath. Mädchenschutzverein e.V., eingeschossiger, flach gedeckter Bau mit weitem Dachüberstand auf hufeinsenförmigem Grundriss, aufgeglaste Westwand und Fensterband unterhalb der Decke, Umgang mit Natursteinplatten, von Sep Ruf unter Mitarbeit von Erich Leukert, 1953/54; über Vordach mit dem Wohnheim verbunden; mit Ausstattung.</p>
Mietshaus
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Türkenstraße 23
229 m Route
<p>Mietshaus, bewegte Neubarockfassade, mit Erker, um 1900.</p>
Museum Brandhorst
Architekt: Architektenbüro Sauerbruch Hutton
Erstellung: 2009

236 m Route
Schelling-Salon
Architekt: Grübel Johann, Grübel Lorenz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Schellingstraße 54
236 m Route
<p>Schelling-Salon, neubarock, reich stuckiert, mit Eckturm, um 1898 von Johann und Lorenz Grübel; vgl. Barerstraße 43.</p>
Mietshaus
Architekt: Wintergerst Martin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schellingstraße 58
237 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Erkerfassade, reich gegliedert, 1887 von Martin Wintergerst.</p>
Mietshaus
Architekt: Wintergerst Martin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schellingstraße 60
239 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1887 von Martin Wintergerst.</p>
Mietshaus
Architekt: Lihm Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schellingstraße 62
242 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit Stuckfassade, polygonalem Eckerkerturm und Zwerchhaus, von Johann Lihm, 1889/90.</p>
Pinakothek der Moderne
Architekt: Braunfels Stephan
Erstellung: 2002
Barer Straße 40
245 m Route
Ehem. Technische Hochschule
Architekt: Neureuthers Gottfried von, Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1865
Arcisstraße 21
251 m Route
<p>Ehem. Technische Hochschule, jetzt Technische Universität; ein großes Geviert ausfüllender Komplex aus verschiedenen Bauzeiten. Vom ursprünglichen Bau Gottfried von Neureuthers (1865-68, Neurenaissance) nur das Rustika-Erdgeschoss an zwei Seiten des Südblocks (südlich an der Gabelsbergerstraße, östlich zum Hof) erhalten; der restliche Südtrakt an der Gabelsbergerstraße (mit Ausnahme des Ostendes) samt dem plastisch reich ausgestalteten Mittelbau mit Turm, 1910-16 von Friedrich von Thiersch, in frei historisierenden Formen; Fortsetzung westlich an der Luisenstraße (Südhälfte); Maschinenhalle im Hof, 1912; die palastartigen Blöcke im Nordosten und Südosten nebst westlich anschließenden Fortsetzungen 1923-28 von German Bestelmeyer; Mitte des Nordtraktes an der Theresienstraße Neurenaissance (1898/99); übrige Teile modern; im Vorhof des Neubaus nördlich der Theresienstraße Ohm-Denkmal, siehe Theresienstraße.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Türkenstraße 33
254 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit genutetem Erdgeschoss, Mitte 19. Jh.</p>
Rosselenker
Erstellung: 1931
Arcisstraße
256 m Route
Rosselenker, ursprünglich zwei Bronzefigurengruppen im ehem. Ehrenhof der Technischen Universität (vgl. Arcisstraße 21), 1931 aufgestellt; daselbst an der Westseite der Straße die allein erhaltene männliche Figur der einen Gruppe von Bernhard Bleeker (Pferd kriegszerstört); östlich der Straße bei der Alten Pinakothek die Gruppe von Hermann Hahn.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Barer Straße 43
256 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880/90; mit Schellingstraße 54 verbunden.</p>
Türkenkaserne
Architekt: Roche Friedrich von
Erstellung: 1823
Türkenstraße 17
257 m Route
<p>Ehem. Türkenkaserne, 1823-26 von Friedrich von La Roche; erhalten nur ein Rest des Mittelrisalits, mit dem einstigen Hauptportal, einer neubarocken Gedenktafel des Kgl. bayerischen Infanterie-Leibregiments darüber und viersäuligem Vestibül.</p>
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1842
Türkenstraße 34
259 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, 1842 von Maurermeister Karl Deiglmayr.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 35
260 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.</p>
Sog. Aenaniahaus
Architekt: Gebrüder Rank
Erstellung: 1912
Schellingstraße 44
261 m Route
<p>Sog. Aenaniahaus, ehem. Verbindungshaus, in barockisierenden Formen, 1912 von den Gebrüdern Rank; Rückgebäude zu Schellingstraße 44.</p>
Mietshaus
Architekt: Kreuter Franz Jakob
Erstellung: 1845
Türkenstraße 30
264 m Route
<p>Mietshaus, in weißen und roten Ziegeln, reich gegliedert mit Lisenen, Rundbogenfenstern und Terrakottaornamenten, um 1845 wohl nach Entwurf von Franz Jakob Kreuter; vgl. Nr. 4.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Barer Straße 45
268 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit reicher Gliederung, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Türkenstraße 37
276 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1880.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Herrmann Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Theresienstraße 40
283 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor und Eisenbalkon, 1899-1900 von Ludwig Herrmann.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 43
283 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 52
283 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 45
285 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Barer Straße 66
287 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit Lisenengliederung, um 1860.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Theresienstraße 33
290 m Route
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, Mitte 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 54
293 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 47
295 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Schellingstraße 32
304 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch mit ionischen Kolossalpilastern und Stuckdekor, um 1910/20</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Schellingstraße 32
304 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch mit ionischen Kolossalpilastern und Stuckdekor, um 1910/20</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 60
311 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Gabelsbergerstraße 19
311 m Route
Mietshaus, stattliche, spätklassizistische Fassade, reich gegliedert und stuckiert, um 1870.
Ohm-Denkmal
Architekt: Rümann Wilhelm von, Ohm Gerorg Simon
Erstellung: 1895
Theresienstraße
311 m Route
Ohm-Denkmal, Marmorsitzbild, 1895 von Wilhelm von Rümann; im Vorhof des Neubaus der Technischen Universität; vor Nr. 90.
Wohnhaus
Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1952
Heßstraße 28
316 m Route
<p>Wohnhaus, fünfgeschossiges Laubenganghaus, nach Plänen von 1952 von Sep Ruf für eine Miteigentümergemeinschaft errichtet, Schotten als Teilungselement für die durchgehenden Balkonzonen, davor Stahlsäulen.</p>
Mietshaus
Architekt: Wintergerst J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Schraudolphstraße 14
327 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1884 von J. Wintergerst, 1914 z. T. vereinfacht.
Mietshausgruppe
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 11
346 m Route
<p>Gabelsbergerstraße 11, 13, 15; Mietshausgruppe, biedermeierlich, zu Walmdachblock zusammengefasst, mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, um 1850/60.</p>
Ehem. öffentl. Bedürfnisanstalt
Architekt: Schwiening Adolf, Eggers Hartwig
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1901
Schellingstraße 28
347 m Route
<p>Ehem. öffentl. Bedürfnisanstalt, kleiner pavillonartiger Neubarockbau, 1901 von Adolf Schwiening und Hartwig Eggers in städtebaulich wichtiger Ecklage errichtet; 1950 nach Osten erweitert.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Arcisstraße 19
349 m Route
Mietshaus, freistehender, spätklassizistischer Eckbau, um 1850/60.
Institut für Elektrotechnik
Architekt: Eichberg Werner, Hart Franz
Erstellung: 1963
Theresienstraße 90
357 m Route
<p>(N3) Institut für Elektrotechnik der Technischen Universität, mit Maschinenhalle entlang der Luisenstraße, 1959-64 von Gustav Hassenpflug; sechsgeschossiger, kubischer Institutsbau mit zurückgesetztem Dachgeschoss und gelber Klinkerausmauerung zwischen sichtbaren Betonfertigteilen; langgestreckte, fensterlose Maschinenhalle, Rasterfassade mit Klinkerverkleidung im Sockelbereich.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1881
Türkenstraße 55
358 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1881.</p>
Barer Straße 19
363 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Gabelsbergerstraße 9
364 m Route
<p>Mietshaus, stattliche Neurenaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1880.</p>
Mietshaus
Architekt: Kuppelmayr Max, Dülfer Martin
Erstellung: 1844
Schellingstraße 23
364 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Mansarddachbau mit reich stuckierter, neuklassizistisch anklingender Jugendstilfassade, im Kern von Max Kuppelmayr, 1844, umgebaut und neugestaltet von Martin Dülfer, 1896.</p>
Alter Simpl
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Türkenstraße 57
368 m Route
<p>Mietshaus mit Gaststätte Alter Simpl (seit 1903 Künstlerlokal Simplizissimus), Neubarockbau mit Stuckdekor, 1894.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 17
370 m Route
<p>Mietshaus, mit Lisenen und Stichbogenfenstern, um 1860.</p>
Volksschule
Architekt: Frauenholz Hermann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Türkenstraße 68
375 m Route
<p>Volksschule, Nordflügel neubarock, 1900-01 von Hermann Frauenholz; 1951 Hauptbau von 1871 stark erneuert.</p>
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Seybold Ambrosius, Neureuther Gottfried von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Luisenstraße 22
375 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus des Dichters Paul Heyse, villenartiger Neurenaissancebau in Garten, 1872-74 von Gottfried von Neureuther; nach Kriegsschäden z. T. vereinfacht aufgebaut.</p> <ul> <li>1830 - erbaut durch A.&nbsp;Seybold</li> <li>1872-74 - Umbau durch&nbsp;Gottfried von&nbsp;Neureuther</li> <li>1874-1914 - Wohnort des Dichters Paul Heyse</li> <li>1946 - Wiederaufbau</li> </ul> <p>&nbsp;</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Türkenstraße 59
380 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Erstellung: 1894
Schellingstraße 21
380 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich stuckierte Fassade mit Louis-Seize-Dekor auf älterem Bau, 1894-95 von Martin Dülfer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kuppelmayr Max
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1853
Schellingstraße 19
383 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger spätbiedermeierlicher Satteldachbau, von Max Kuppelmayr, 1853.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1863
Schellingstraße 17
398 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Satteldachbau mit schlichter Stuckfassade und kräftigem Kranzgesims, errichtet 1862/63, Ladeneinbau 1886.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Fatz Michael
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Amalienstraße 39
406 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1873 von Michael Fatz.&lt;/p&gt;
Markuskirche
Architekt: Gottgetreu Rudolf, Gsaenger Gustav
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1873
Gabelsbergerstraße 6
406 m Route
&lt;p&gt;Evang.-Luth. Markuskirche, neugotisch mit Fassadenturm, 1873-77 von Rudolf Gottgetreu, vollendet von Eberlein; 1955-57 von Gustav Gsaenger umgestaltet.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Türkenstraße 63
407 m Route
Mietshaus, neubarock, mit flächiger Gliederung, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Schellingstraße 26
407 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Doppelerkerfront und sehr reichem Jugendstil-Stuckdekor, 1897-1900 von Martin Dülfer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 43
412 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 41
416 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Häuserblock
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 45
416 m Route
&lt;p&gt;Gabelsbergerstraße 45, 47; Häuserblock, klassizisierend, mit eisernen Fensterbrüstungen, Mitte 19. Jh.; westlich an Nr. 47 anschließend Tor mit prächtigem Gitter.&lt;/p&gt;
Palais Dürckheim
Architekt: Kreuter Franz Jakob
Erstellung: 1843
Türkenstraße 4
417 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Dürckheim, später Preußische Gesandtschaft, freistehender, kubischer Bau in italianisierender Neurenaissance, Fassade in verschiedenfarbigem Backstein mit Sandsteingliederungen und Reliefs, 1843-44 von Franz Jakob Kreuter.&lt;/p&gt;
Büro- und Verwaltungsgebäude
Architekt: Berberich Franz
Erstellung: 1955
Prinz-Ludwig-Straße 11
418 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Verwaltungsgebäude des Bayerischen Gemeinde-Unfall-Versicherungsverbandes, u-förmige Anlage, fünfgeschossiger Betonbau mit weitüberstehendem Dach, mit zurückversetztem Geschoss mit Walmdach, Rasterfassade mit Betonpfeilern und figürlichen Zierformen, von Franz Berberich, 1954/55; Unterstand, erdgeschossig mit sechs Tonnendächern und segmentbogigen Kragarmen, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Maurer Jordan
Baustil: Historismus
Erstellung: 1853
Amalienstraße 11
421 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Maximilianstil, 1853 von Jordan Maurer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Berger Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1853
Amalienstraße 15
423 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, mit Kolossallisenen am Mittelrisalit, 1853 von Matthias Berger, beim Wiederaufbau 1949 z. T. verändert. Freistehendes Rückgebäude, zweigeschossig mit Mezzanin und Erker, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seemüller Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Amalienstraße 45
424 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1894 von Ludwig Seemüller.&lt;/p&gt;
Schulhaus
Architekt: Loewel Friedrich
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1886
Amalienstraße 36
427 m Route
&lt;p&gt;Schulhaus, jetzt Fremdspracheninstitut der Landeshauptstadt München, deutsche Backstein-Renaissance, 1886-87 von Friedrich Loewel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Prinz-Ludwig-Straße 9
429 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Blütenstraße 1
430 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger Neurenaissancebau, von Nikolaus Debold 1889/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Burkhard H.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Gabelsbergerstraße 49
430 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance mit klassizistischen Anklängen, 1872 von Berger und H. Burkhard; gleich Nr. 51.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Liebergesell, Lehmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Türkenstraße 76
431 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern und sehr reichem Stuckdekor, 1901 von Liebergesell und Lehmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus mit Gaststätte
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1852
Amalienstraße 26
432 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus mit Gaststätte Schwarzer Adler, spätbiedermeierlich, mit Lisenengliederung, 1852 von Gottfried Fischer, 1895 aufgestockt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1851
Amalienstraße 24
433 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1851 wohl nach Entwurf von Baumeister Johann Ulrich Himbsel, 1956 z. T. verändert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Prinz-Ludwig-Straße 7
433 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erkern und reichem Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Gabelsbergerstraße 51
436 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance mit klassizistischen Anklängen, 1872 von Berger und H. Burkhard; gleich Nr. 49.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Türkenstraße 72
437 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, um 1870; in sackgassenartiger Erweiterung.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Architekt: Kuppelmayr Max
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1864
Türkenstraße 78
437 m Route
Dreigeschossiges, langgestrecktes Wohnhaus, schlicht klassizistisch, Mitte 19.Jh.; nördliches Rückgebäude, 1864 von Max Kuppelmayr.
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr, Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Erstellung: 1844
Amalienstraße 22
437 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, 1844 von Maurermeister Deiglmayr, Umbau, Aufstockung und Fassadenneugestaltung 1899 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann.&lt;/p&gt;
Palais Holnstein
Architekt: Mayr Franz Xaver sen., Himbsel Johann Heinrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Amalienstraße 38
437 m Route
&lt;p&gt;Sog. Palais Holnstein, klassizistisches Mietshaus mit palastartiger Fassade, 1827 von Franz Xaver Mayr sen. (und Johann Heinrich Himbsel ?); 1990-93 im Inneren weitgehend umgebaut und erneuert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 51
438 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Amalienstraße 40
443 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Amalienstraße 53
443 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Brienner Straße 18
444 m Route
Mietshaus in Ecklage
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1890
Amalienstraße 55
448 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, Backstein-Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erkern, um 1890.&lt;/p&gt;
Gabelsbergerstraße 53
451 m Route
Mietshaus, mit Konsolgesims, 3. Viertel 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Amalienstraße 44
452 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus in Ecklage
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1864
Amalienstraße 57
459 m Route
&lt;p&gt;Amalienstraße 57/59; Mietshaus in Ecklage, im Kern klassizistisch, 1864 aufgestockt, neubarocke Stuckdekoration bez. 1924.&lt;/p&gt;

461 m Route
Die Brienner Straße ist die erste der großen Straßenanlagen des 19. Jahrhunderts in München und innerhalb der rationalen Schematik der Maximilians-Vorstadt als Ost-West-Achse mit besonderer Absicht angelegt, erstmalige residenzstädtische Planungs-Aktion und radikale Neubebauung auf freiem Gelände. Vorgegeben war dem Verlauf der Brienner Straße eine als Fürstenweg bezeichnete Chaussee, welche die Residenz mit Nymphenburg verband; die Gestaltung blieb auf die Strecke vom Odeonsplatz bis zum Königsplatz beschränkt. Die in einem ersten Abschnitt zwischen 1808 und 1824 entstehende Max-Vorstadt sucht man durch ein System von Achsen an die Altstadt zu binden. Die Brienner Straße geht vom Hofgarten aus. Senkrecht zu ihr steht die Arcisstraße, ausgerichtet auf den 1813/14 angelegten Alten Botanischen Garten. Ihre östliche Parallele ist die Barerstraße. Im Schnitt von Barer- und Brienner Straße ist der kreisrunde Karolinenplatz angelegt. Dieser nimmt eine Schräglinie auf, die Max-Joseph-Straße, die als Anschlussachse zur Altstadt bereits besteht. Das Ensemble umfasst sowohl die gesamte Brienner Straße zwischen Odeons- und Königsplatz als auch das Grundsätzliche des Achsensystems (wobei die Max-Joseph-Straße als dem Ensemble Maxvorstadt I zugehörig behandelt wird).
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Barer Straße 67
464 m Route
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Giebelaufsatz und reichem Stuckdekor, um 1860/70.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Steinheilstraße 1
467 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistische Fassade, reich gegliedert, mit zwei Flachrisaliten und geschnitzter Tür, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1847
Amalienstraße 10
474 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in frühem Maximilianstil, 1847 von Friedrich Bürklein.&lt;/p&gt;
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Sauermann Johann
Erstellung: 1853
Schellingstraße 9
474 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage zur Amalienstraße, 1853 für den Schreinermeister Johann Sauermann errichtet, Fassade im Rundbogenstil (vereinfacht), in der Nachfolge Friedrich von Gärtners; 1893 Ladeneinbau an der Amalienstraße; 1925 Gaststätteneinbau; Baugruppe mit Nr. 5 und 7.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kuppelmayr Max, Petzmayr Johann
Erstellung: 1862
Fürstenstraße 10
477 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, breite Fassade, schlicht mit eingeritzter Quaderung und Gurtgesimsen, 1862 von Max Kuppelmayr; gotisierender Hof; der Zithervirtuose Johann Petzmayr starb hier 1884 (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 71
480 m Route
Mietshaus, stattlicher, breitgelagerter Eckbau, neubarock mit reicher Gliederung und Stuckdekor, um 1890/1900.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Amalienstraße 63
480 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1899
Adalbertstraße 49
487 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus mit Doppelerkerfassade, Neurenaissance, um 1899; vgl. Nr. 51 und 64.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Adalbertstraße 51
487 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus mit Doppelerkerfassade, Neurenaissance, um 1899 von Johann Widmann; vgl. Nr. 49 und 64.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Amalienstraße 65
489 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich stuckiert, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Amalienstraße 67
489 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Erker, bez. 1897.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Erstellung: 1883
Adalbertstraße 53
490 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit Erkerturm, 1883 von Johann Widmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Theresienstraße 16
491 m Route
Mietshaus, klassizistisch, um 1828; Erdgeschoss 1891 umgebaut, sonst gleich Nr. 14.
Staatliche Lottoverwaltung
Architekt: Kergl Carl
Erstellung: 1954
Karolinenplatz 4
492 m Route
&lt;p&gt;Staatliche Lottoverwaltung, Neubau 1953/54 von Carl Kergl in Anlehnung an das ehemalige Törring-Palais Karl von Fischers von 1812. Zugehörig zwei freistehende Nebengebäude, das linke an der Brienner Straße noch klassizistisch, das rechte an der Barer Straße um 1954 um erneuert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1853
Schellingstraße 7
492 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, wohl 1853 errichtet; Fassade vereinfacht; Baugruppe mit Nr. 5 und 9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Türkenstraße 90
493 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.
Mietshaus
Architekt: Rheinberger Joseph
Baustil: romanisierend
Erstellung: 1850
Fürstenstraße 6
496 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher, romanisierender Eckbau, reich gegliedert, gegen 1850; 1867-1901 Wohnhaus des Komponisten Joseph Rheinberger (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Amalienstraße 71
497 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliederte Doppelerkerfront, um 1900.
Häusergruppe
Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 9
497 m Route
&lt;p&gt;Fürstenstraße 9/11/15/17; Häusergruppe, schlicht biedermeierlich, mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.; Nr. 11 1843 von Joseph Höchl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Theresienstraße 14
497 m Route
Mietshaus, klassizistisch im Klenze-Stil, um 1828; Gruppe mit Nr. 16.
Alter Nördlicher Friedhof
Architekt: Zenetti Arnold, Döllgast Hans
Erstellung: 1866
Arcisstraße 45
498 m Route
&lt;p&gt;Alter Nördlicher Friedhof. Angelegt 1866-69 von Arnold Zenetti, Rechteck, umschlossen von Rohbacksteinmauern. An der nördlichen Längsmauer innen zwei, an der südlichen nur noch ein Brunnen mit jeweils ein Relief umschließender Ädikula (Sandstein) darüber. Von den Gebäuden nur noch Reste: Südteil der Arkadenhalle an der Westseite und niedriges Haus südlich des Osteingangs (Rohbacksteinbauten). Nach Kriegsschäden ergänzende Instandsetzung der Mauern, Tore und Rest-Arkaden in bewusst schlichter Haltung 1955 durch Hans Döllgast. Zahlreiche künstlerisch und historisch wertvolle Grabsteine; seit 1939 nicht mehr benützt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Amalienstraße 69
501 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Weiß Friedrich, Stuck Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1856
Schellingstraße 5
501 m Route
&lt;p&gt;Schellingstraße 5; errichtet, mit vereinfachter spätklassizistischer Fassade, hofseitiger Flügel 1895; 1896-98 Wohnung von Franz Stuck; Baugruppe mit Nr. 7 und 9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1850
Theresienstraße 15
501 m Route
Mietshaus, mit Gurtgesimsen und Stichbogen-Verdachungen, um 1850/60.
Ehemaliges Prinz-Georg-Palais
Architekt: Deiglmayr Ludwig sen.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Karolinenplatz 5
502 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais, jetzt Sparkassenverband Bayern, in klassizistischen Neurenaissanceformen, 1895/96 von Ludwig Deiglmayr sen.&lt;/p&gt;
Tonhalle Kaim
Architekt: Dülfer Martin
Erstellung: 1895
Türkenstraße 5
504 m Route
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 70
507 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung und Erkerturm, um 1884-87 von Johann Widmann; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 72, 76, 78 und 80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 72
507 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung und Flacherker, um 1884-87 von Johann Widmann; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 70, 76, 78 und 80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Türkenstraße 92
508 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 80
508 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in nordischer Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung, Turm- und Flacherker, um 1884-87 von Johann Widmann; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 70, 72, 76 und 78.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 76
509 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung und Flacherker, um 1884-87 von Johann Widmann; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 70, 72, 78 und 80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Enhuberstraße 9
509 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adalbertstraße 62
510 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Adalbertstraße 64
510 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Flacherker, um 1899; vereinfacht; vgl. Nr. 49 und 51.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 78
510 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung und Erker, um 1884-87 von Johann Widmann; seit dem Wiederaufbau veränderte Stockwerkseinteilung; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 70, 72, 76 und 80.&lt;/p&gt;
Forstliche Forschungsanstalt
Architekt: Schulze Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Amalienstraße 52
510 m Route
&lt;p&gt;Forstliche Forschungsanstalt, monumentaler Institutsbau, 1898/99 in neubarocken Formen nach Entwurf von Adolf Schulze durch das Landesbauamt errichtet, Fassade kräftig gegliedert, z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Ehem. Führerbau der NSDAP
Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1933
Arcisstraße 12
510 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Führerbau der NSDAP, jetzt Staatliche Hochschule für Musik, repräsentativer, neuklassizistischer Bau, 1933-37 nach Plänen von Paul Ludwig Troost; mit Sockel (Torso) des ehem. nördlichen Ehrentempels, erbaut 1935, gesprengt 1947; Pendant zu Katharina-von-Bora-Straße 10.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Freyberg
Architekt: Helbig und Haiger
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Karolinenplatz 5
512 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Freyberg, jetzt Müllerhaus, klassizistischer Jugendstil, 1901/02 von Helbig und Haiger als Umbau eines klassizistischen Nebengebäudes von Nr. 5; samt Vorgarten-Pfeilerzaun.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Historismus
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 5
521 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Adalbertstraße 31
526 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Hausteingliederung und Balkon, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1887
Barer Straße 69
526 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Backstein-Renaissance, mit Putzgliederungen und Erkerturm, um 1884-87 von Johann Widmann; Gruppe mit Adalbertstraße 70/72/76/78/80.&lt;/p&gt;
Glyptothek
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1816
Königsplatz 3
532 m Route
&lt;p&gt;Glyptothek, klassizistische Vierflügelanlage mit ionischem Säulen-Portikus und Skulpturenschmuck, Ziegelmauerwerk mit teilweiser Marmorverkleidung, von Leo von Klenze, 1816-30, am Entwurf des Skulpturenschmucks waren eine Vielzahl von Künstlern beteiligt, darunter Johann Martin Wagner, Johann Nepomuk Haller, Ludwig Schwanthaler, Joseph Ernst von Bandel, Johann Leeb, Ernst Mayer, Ernst Rietschel und Francesco Sanguinetti, 1836-1862, nach Kriegszerstörung sukzessiver Wiederaufbau, 1945-53; Innenkonzeption und Gestaltung des Hofraums, nach Plänen von Josef Wiedemann, 1967-72; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.&lt;/p&gt;
Max-Mannheimer-Platz 1
534 m Route
&lt;p&gt;Das NS-Dokumentationszentrum München ist ein Erinnerungs- und Lernort zur Geschichte des Nationalsozialismus. Es dokumentiert den Aufstieg der NSDAP, die Rolle Münchens als „Hauptstadt der Bewegung“ und die Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich München zu einem Zentrum nationalistischer, völkischer und antisemitischer Bewegungen. 1920 entstand hier die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). Während der NS-Herrschaft von 1933 bis 1945 wurde München zu einem bedeutenden Zentrum der nationalsozialistischen Parteiorganisation. Am heutigen Standort des Dokumentationszentrums befand sich das sogenannte Braune Haus, die Parteizentrale der NSDAP. Rund um den Königsplatz entstanden weitere repräsentative Gebäude des Regimes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach 1945 wurde die nationalsozialistische Vergangenheit der Stadt zunächst nur zögerlich aufgearbeitet. Bürgerinitiativen und Historiker setzten sich später verstärkt für einen zentralen Erinnerungsort ein. 2001/2002 beschloss der Münchner Stadtrat den Bau des Dokumentationszentrums. Am 1. Mai 2015 wurde es eröffnet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Dauerausstellung „München und der Nationalsozialismus“ vermittelt anhand von Fotografien, Dokumenten, Filmen und digitalen Medien die Entstehung der NS-Bewegung, ihre Herrschaft, die Verfolgung ihrer Opfer und die Folgen der Diktatur.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Zentrum verbindet historische Forschung, Erinnerungskultur und politische Bildung. Es regt zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung an und verdeutlicht die Bedeutung einer kritischen Erinnerung an die nationalsozialistische Vergangenheit für die demokratische Gesellschaft.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1865
Amalienstraße 81
534 m Route
Mietshaus, biedermeierlich, schlichte Putzgliederung, 1865; bauliche Einheit mit Nr. 83; Gruppe mit Nr. 77, 79 und 83. Ateliergebäude im Hof, 1888.
Reaktorhalle
Erstellung: 1959
Luisenstraße
534 m Route
&lt;p&gt;Hinter dem Königsplatz steht mit der Luisenstraße 37a ein Bauwerk, dessen Geschichte zwei scheinbar völlig unterschiedliche Welten verbindet: die frühe Atomforschung und das heutige Musik- und Theaterleben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ende der 1950er Jahre errichtete die Technische Hochschule München hier ihr neues Institut für Technische Physik. Der Bau entstand 1957–1959 nach Plänen der Architekten Josef Wiedemann und Franz Hart und wurde in enger Abstimmung mit dem Physiker Heinz Maier-Leibnitz geplant. München wollte sich damals als führender Standort der deutschen Atomforschung etablieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der sachliche, kubische Bau war Ausdruck des wissenschaftlichen Aufbruchs der jungen Bundesrepublik. Im Inneren befanden sich Laboratorien, Lehr- und Forschungsräume sowie eine große, besonders geschützte Experimentierhalle. Sie wurde später als „Reaktorhalle“ bekannt. Der Name ist allerdings etwas irreführend: Der geplante Forschungsreaktor wurde hier letztlich nicht betrieben. Der eigentliche Forschungsreaktor entstand in Garching, wo das berühmte „Atomei“ gebaut wurde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Geschichte des Gebäudes nahm Ende des 20. Jahrhunderts eine überraschende Wendung. 1999 übernahm die Hochschule für Musik und Theater München das ehemalige Physikinstitut. Die Räume wurden für Musik, Lehre und Theater umgenutzt. Der frühere Hörsaal wurde zum Carl-Orff-Auditorium, während die große fensterlose Experimentierhalle als ungewöhnlicher Theater- und Konzertsaal erhalten blieb. Bis 2008 wurde das Gebäude umfassend saniert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute erinnert kaum noch etwas an die ursprüngliche wissenschaftliche Nutzung. In der Reaktorhalle finden Konzerte, Opern, Theateraufführungen und experimentelle Produktionen statt. Bis zu 199 Besucher können hier Platz finden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So steht die Luisenstraße 37a heute beispielhaft für den Wandel Münchens: Aus einem Zentrum der jungen deutschen Atomforschung wurde ein Ort für Musik und Theater – und aus einem Labor der Wissenschaft eine Bühne für die Kunst.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Historismus
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 3
537 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schraudolphstraße 30
537 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1889.
Börse München
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Karolinenplatz 6
539 m Route
&lt;p&gt;Börse München, ehemaliges Wohnhaus, neubarock, mit gerundeter Ecke, 1894-95 von Ludwig Deiglmayr sen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heuberger M., Bleibinhaus Georg
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1865
Amalienstraße 77
539 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit schlichter Putzgliederung, 1865 von M. Heuberger und Zimmermeister Georg Bleibinhaus, 1879 aufgestockt; Gruppe mit Nr. 79, 81 und 83; Rückgebäude spätklassizistisch mit reicher Gliederung.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Steinheilstraße 12
539 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisches Eckhaus, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Palais Barlow
Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1828
Brienner Straße 34
542 m Route
Mietshaus
Architekt: Heuberger M., Bleibinhaus Georg
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1865
Amalienstraße 79
543 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1865 von M. Heuberger und Zimmermeister Georg Bleibinhaus; Rückgebäude Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 77, 81 und 83.&lt;/p&gt;
Palastartiger Bau
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Brienner Straße 28
543 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Matuschka, viergeschossiger Walmdachbau mit palastartiger barockisierender Fassade, im Kern 1812, 1872 mehrfach verändert, grundlegende Überformung 1895/96 durch Emanuel von Seidl, z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Büro- und Verwaltungsgebäude
Architekt: Lippe Eduard von der, Maurer Hans
Erstellung: 1956
Jägerstraße 8
549 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Verwaltungsgebäude der Siemens AG, Stahlbetonskelettbau mit zurückgesetztem fünftem Obergeschoss und konkav geschwungenem Dach in städtebaulicher Ecklage am neu angelegten Osakr-von-Miller-Ring, über quadratischem Grundriss um einen Innenhof errichtet, mit Arkadengänge zur Straße, Fassadengliederung durch vor die Fensterflucht gestellte Stahlbetonpfeiler und in diese sichtbar eingespannte Geschossdecken, Fassadenflächen aus Sichtbeton und weißer Glasmosaikverkleidung, von Eduard von der Lippe und Hans Maurer, 1954-56.&lt;/p&gt;
Ehem. Bayerische Versicherungsbank
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Ludwigstraße 21
550 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerische Versicherungsbank, jetzt Bürogebäude, viergeschossiges Vieflügelanlage in Ecklage mit rustizierter Fassade und Attikageschoss, neuklassizistisch, erbaut von Jakob Heilmann und Max Littmann, 1910/11; Erweiterungsbau, vgl. Theresienstraße 2/4/6.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Cube Gustav von
Erstellung: 1911
Brienner Straße 26
550 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger, palastartiger Walmdachbau mit neuklassizistischer Fassadengestaltung, von Gustav von Cube 1910/11.&lt;/p&gt;
Obelisk
Erstellung: 1833
Obelisk
551 m Route
Ehem. Institut für Technische Physik
Architekt: Wiedemann Josef, Hart Franz
Erstellung: 1959
Luisenstraße 37
551 m Route
Ehem. Institut für Technische Physik der Technischen Universität, jetzt Musiklabor der Hochschule für Musik und Theater München, kubischer Baukörper, Stahlbetonskelettbau, mit gelbem Ziegelmauerwerk und Aluminium-Glas-Elementen ausgefacht, 1959 von Josef Wiedemann und Franz Hart; hinter der aufgeglasten östlichen Stirnwand großräumige Eingangshalle; von der Gabelsbergerstraße zurückgesetzt, freistehend.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Türkenstraße 85
558 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit reicher, flächiger Gliederung, um 1860/70.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Adalbertstraße 90
566 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Holzloggia und Muttergottes-Stuckrelief, um 1900.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Berchem
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neoklassizismus
Erstellung: 1898
Brienner Straße 22
567 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Berchem, jetzt Verwaltungsgebäude der Bayerischen Landesbank, 1897-98 von Gabriel von Seidl; vereinfachte Wiederherstellung nach Kriegsschäden; Treppenhaus mit Stuckdekor erhalten; 1927 und 1933 erweitert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1865
Amalienstraße 83
572 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, biedermeierlich, schlichte Putzgliederung, 1865-66; bauliche Einheit mit Nr. 81, Gruppe mit Nr. 77, 79 und 81.&lt;/p&gt;
Ehrentempel
Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1935
Katharina-von-Bora-Straße
573 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kurfürstenstraße 4
574 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Palais Pappenheim
Architekt: Fischer Karl
Brienner Straße
574 m Route
Jägerstraße
576 m Route
Bayer. Landesbausparkasse
Architekt: Wiedemann Josef
Erstellung: 1956
Karolinenplatz 1
576 m Route
&lt;p&gt;Bayer. Landesbausparkasse, kubischer, fünfgeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, symmetrischer Platzfassade mit ädikulaartiger Travertinrahmung der Fenster über betontem Sockelgeschoss und Rundfenstern im obersten Geschoss, von Josef Wiedemann, 1955/56.&lt;/p&gt;
Wittelsbacher Palais
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1848
Brienner Straße 50
576 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Nordendstraße 12
576 m Route
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1896; vgl. Kurfürstenstraße 7.
Adalbertstraße 15
582 m Route
Ehem. Nebengebäude
Architekt: Fischer Karl von
Erstellung: 1809
Karolinenplatz 3
586 m Route
Ehem. Nebengebäude des abgebrochenen Asbeck- (Lotzbeck-) Palais (siehe Nr. 3), später Lotzbeck-Galerie, 1809/10 von Karl von Fischer.
Anthropologische Staatssammlung
Architekt: Fischer Karl von, Lippe Eduard von der
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Karolinenplatz 2
587 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Stall- und Remisengebäude des nicht erhaltenen Asbeck-Palais (siehe Nr. 3), jetzt Anthropologische Staatssammlung, Satteldachbau bestehend aus erhöhtem Mittelteil mit Dreiecksgiebeln und eingezogenen Flügelbauten mit Quergiebeln, Eckquaderung, klassizistisch, von Karl von Fischer, 1809/10, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung mit starken Veränderungen im Inneren, von Georg Alexander Roemmich und Eduard von der Lippe, 1947/48.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Gabelsbergerstraße 36
590 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus in Rohbackstein, mit Hausteingliederung, bez. 1897.
Denkmäler vor der Universität
Architekt: Hahn Hermann
Erstellung: 1908
Amalienstraße
593 m Route
Amalienstraße vor der Universität; Denkmäler, auf hohen Pfeilern zwei allegorische Figuren, 1908 von Hermann Hahn; zur Universitätsanlage gehörig, siehe Geschwister-Scholl-Platz 1.
Ehem. Galerie Böhler
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1905
Brienner Straße 25
593 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Galerie Böhler, viergeschossiger freistehender Walmdachbau mit palastartiger, italianisierender Fassade, von Gabriel von Seidl 1904/05, 1905-09 rückseitig um Ausstellungshallen und Ateliergebäude erweitert, sowie Umbauten 1914 durch Karl Stöhr, nach Kriegsschäden 1946 durch Max Ott wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Adalbertstraße 96
595 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit halbrundem Erkervorbau, 1911 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schreyer Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Kurfürstenstraße 7
597 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896-97 von Josef Schreyer; vgl. Nordendstraße 12.&lt;/p&gt;
Universität Erweiterungsbau
Architekt: Bestelmeyer German
Erstellung: 1906
Amalienstraße 58
599 m Route
Erweiterungsbau
Architekt: Bergthold Heinrich
Erstellung: 1937
Theresienstraße 2
603 m Route
Theresienstraße 2/4/6; Erweiterungsbau der Bayerischen Versicherungsbank, 1937-38 von Heinrich Bergthold; dem Altbau (siehe Ludwigstraße 21) angepasst.
Amerika-Haus
Architekt: Fischer Karl, Simm Franz
Erstellung: 1955
Karolinenplatz 3
605 m Route
&lt;p&gt;Amerika-Haus, freistehender, viergeschossiger Baublock über quadratischem Grundriss, mit trommelförmig kupferverschalter Flachkuppel über kreisförmigem Lichthof, flächige, orthogonal verputzte Fassade mit rasterartiger Durchfensterung, das Erdgeschoss mit Kelheimer Muschelkalk verkleidet, die Fenster des ersten Obergeschosses durch ädikulaartige Rahmung betont, zur Gartenseite hin niedriger Saalbau, von Karl Fischer und Franz Simm, 1955-57.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: historisierend
Erstellung: 1898
Adalbertstraße 98
606 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, mit Eckkuppel und Josephsfigur, 1898 von Martin Dülfer.&lt;/p&gt;
Bayerische Landesbank
Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Brienner Straße 16
607 m Route
Ehem. Disconto-Gesellschaft, jetzt Bayerische Landesbank (Altbau), palastartiger neuklassizistischer Bau, 1922-23 von Max Littmann.
Reichsrevisionsamt
Erstellung: 1933
Karolinenplatz 3
608 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tengstraße 1
608 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Königsplatz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Königsplatz
611 m Route
&lt;p&gt;Königsplatz in München ist ein prägnantes Beispiel des europäischen Klassizismus und wurde ab 1815 auf Geheiß von König Ludwig I. nach Entwürfen von Karl von Fischer und Leo von Klenze errichtet&amp;nbsp; . Der rechteckige Platz im Maxvorstadt-Stadtteil bildet das architektonische Herzstück der Brienner Straße und verkörpert das Konzept des „Isar-Athen“, bei dem Kultur, Verwaltung, Religion und Grünflächen harmonisch verschmelzen&amp;nbsp; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Markante Bauwerke definieren das Ensemble: Auf der Nordseite steht die Glyptothek, ein Tempel für antike Skulpturen, entworfen von Leo von Klenze und 1830 eröffnet&amp;nbsp; . Der Südseite gegenüber befindet sich das korinthische Gebäude der Staatlichen Antikensammlungen, das 1848 erbaut wurde&amp;nbsp; . Die Westseite wird von den monumentalen Propyläen dominiert, einem Torbau im dorischen Stil, der als Denkmal für die griechische Unabhängigkeit diente und zwischen 1846 und 1862 ebenfalls von Klenze umgesetzt wurde&amp;nbsp; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute ist der Königsplatz ein lebendiger Treffpunkt im Kunstareal – ein Museumshof offen zur Stadt. Die weiten Freiflächen und die stufenförmigen Gliederung ermöglichen regelmäßige Großveranstaltungen wie Konzerte, Festivals oder Sportevents in beeindruckendem Ambiente&amp;nbsp; . Der Platz repräsentiert Münchens klassizistische Architektur und fasziniert durch seine klare Linienführung, die antiken Vorbilder und die harmonische Stadtsilhouette – ein blendendes Zeugnis für Ludwig I.s kulturelle Vision.&lt;/p&gt;
Ehem. Haus der Deutschen Ärzte
Architekt: Fick Roderich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1936
Brienner Straße 23
612 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Haus der Deutschen Ärzte, jetzt Oberösterreichhaus (Bank), dreigeschossiger historisierender Walmdachbau, die niedrigeren, zweigeschossigen Nebenflügel umschließen einen unregelmäßig fünfeckigen Hof, von Roderich Fick, 1935/36; im Hof Brunnen &quot;Windspiele&quot;, von Bernhard Bleeker, 1935..&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adalbertstraße 9
614 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60; Gruppe mit Nr. 7.&lt;/p&gt;
Ehem. Damenstift
Architekt: Gärtner Friedrich von, Gießl Franz
Baustil: Rundbogenstil
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 23
615 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Damenstift, jetzt Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, langgestreckter dreigeschossiger Putzbau mit erhöhten Mittel- und Seitenpavillons, im nüchternen Rundbogenstil, von Friedrich von Gärtner, 1835-39, Wiederherstellung nach Kriegsbeschädigung durch das Landbauamt München, 1953; ehem. Wohnhaus, jetzt Bürogebäude, nördlich im Hof freistehender, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, klassizistisch, erbaut von Franz Gießl, 1823/24.&lt;/p&gt;
Karolinenplatz 2
615 m Route
LMU - Erweiterungsbau Bestelmeyer
Architekt: Bestelmeyer German
Erstellung: 1909
Amalienstraße
616 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Adalbertstraße 7
618 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60; Gruppe mit Nr. 9.
Krippen-Anstalt
Architekt: Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Adalbertstraße 106
619 m Route
Krippen-Anstalt, Jugendstil, mit Balkongittern, Relief und Vorgartentor, 1903 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann.
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Ludwigstraße 17
620 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Wohnhaus, jetzt Teil des Bayer. Landessozialgerichts, viergeschossiger Putzbau mit reicher klassizistischer Gestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1829, umgebaut zusammen mit Nr. 15 vom Landbauamt München, 1979; betonter Mittelteil der symmetrischen palastartigen Baugruppe mit Nr. 15 und 19.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 38
621 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Lisenen und Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Adalbertstraße 100
622 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, um 1911 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Lamplgarten
Architekt: Spannagel W.
Erstellung: 1900
Glückstraße 3
622 m Route
&lt;p&gt;Glückstraße 3 und Iägerstratze 16&lt;/p&gt;
Herzog-Max-Palais
Erstellung: 1830
Ludwigstraße
624 m Route
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1836
Ludwigstraße 19
627 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Wohnhaus, jetzt Bürogebäude, dreigeschossiger Eckbau mit Attikageschoss, klassizistische Fassadengestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, um 1836; Teil der symmetrischen palastartigen Baugruppe mit Nr. 17 als betontem Mittelteil und Nr. 15 als Pendant.&lt;/p&gt;
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von, Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 15
630 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Wohnhaus, jetzt Teil des Bayer. Landessozialgerichts, dreigeschossiger Eckbau mit Attikageschoss, klassizistische Fassadengestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Joseph Höchl, 1830, umgebaut zusammen mit Nr. 17 vom Landbauamt München, 1979; symmetrische palastartige Baugruppe mit Nr. 17 als betontem Mittelteil und Nr. 19 als Pendant.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Volk Julius
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Neureutherstraße 21
631 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit schlichter Neurenaissance Gliederung, von Julius Voltz, 1895/96.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Aumiller Xaver
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Neureutherstraße 14
635 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit reicher Gliederung in Formen der Neurenaissance, von Xaver Aumiller, 1895/96.&lt;/p&gt;
Ehem. Blindeninstitut
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1835
Ludwigstraße 25
636 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Blindeninstitut, jetzt Institute der Ludwig-Maximilians-Universität, 1833-35 von Friedrich von Gärtner; Inneres und Mittelteil der Rückseite 1967-69.&lt;/p&gt;
Staatliche Antikensammlung
Architekt: Ziebland Georg Friedrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Königsplatz 1
645 m Route
&lt;p&gt;Königsplatz 1/1a; Ehem. Kunst- und Industrie-Ausstellungsgebäude, jetzt Staatliche Antikensammlungen, Mittelrisalit mit korinthischem Säulenportikus und Freitreppe flankiert von Seitenflügeln mit Lisenengliederung, von Georg Friedrich Ziebland, 1838-45, Reliefs nach Entwurf von Ludwig Schwanthaler, 1836-1844, Wiederaufbau nach Plänen von Johannes Ludwig, 1963-67; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Sturm Philipp
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Neureutherstraße 23
645 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit kolossaler Lisenengliederung und breitem mittigem Zwerchhaus, reicher Stuckdekor, Neurenaissance, von Philipp Sturm, 1896.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Augustenstraße 107
647 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Natursteingliederung, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Nordendstraße 15
648 m Route
Mietshaus, neubarockes Erkerhaus, mit Putzdekor, um 1890.
Ehem. Palais Schrenck-Notzing
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1904
Max-Joseph-Straße 9
650 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Schrenck-Notzing, jetzt Bayerischer Bauernverband, 1904-06 von Gabriel von Seidl in italienischen Neurenaissanceformen, mit plastischem Dekor von Anton Pruska; innen Vestibül und Treppe erhalten; Vorgartenzaun.&lt;/p&gt;
Ehem. Landeszentralbank
Architekt: Wolf Heinrich, Sattler Carl
Erstellung: 1941
Ludwigstraße 13
652 m Route
&lt;p&gt;Rheinbergerstraße 2; Rheinbergerstraße 4; Ehem. Landeszentralbank von Bayern, jetzt Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank, dreigeschossiger monumentaler Vierflügelbau, teils mit zusätzlichem Attikageschoss, neuklassizistisch dem Straßenbild angepasst, nach revidierten Plänen von Heinrich Wolf begonnen, 1938-41, von Carl Sattler vollendet, 1948-51; mit Ausstattungsdetails des Vorgängerbaues, u. a. Schwanthaler-Reliefs von 1828/29.&lt;/p&gt;
Ehem. Bergwerks- und Salinen-Administration
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1843
Ludwigstraße 27
652 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bergwerks- und Salinen-Administration, jetzt Teil der Ludwig-Maximilians-Universität, dreigeschossiger, langgestreckter Eckbau mit farbiger, Terrakotta verblendeter Fassade, ein Hauptwerk von Friedrich von Gärtner, 1838-43, Wiederaufbau 1949-59; anschließend Mauer an der Schellingstraße, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmid Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Neureutherstraße 25
652 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit angedeutetem Eckrisalit und Zwerchhaus, in Formen der Neurenaissance, von Wilhelm Schmid, 1897-1898.&lt;/p&gt;
Lenbachvilla
Architekt: Lenbach Franz von, Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Luisenstraße 33
653 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Villa und Atelier des Malers Franz von Lenbach, jetzt Städtische Galerie im Lenbachhaus, Dreiflügelanlage bestehend aus dreigeschossigem kubischen Mittelteil mit flachem Zeltdach und Belvedere sowie zweigeschossigem Atelierbau, Neurenaissance, von Gabriel von Seidl, 1887-91, Erweiterungsbauten, 1. Viertel 20. Jh. (siehe Richard-Wagner-Straße 2), Nordflügel, zweigeschossiger Galeriebau, von Hans Grässel und Heinrich Volbehr, 1927-28, Erweiterungsbauten im Südwesten, von Heinrich Volbehr und Rudolf Thönessen, 1969-72; zugehörig Vorgarten mit Brunnen und Plastiken samt Gartenmauer und Pergola in der Südostecke; vgl. auch Ensemble Richard-Wagner-Straße.&lt;/p&gt;
Kardinal-Döpfner-Straße
656 m Route
LMU - Friedrich von Gärtner
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1840

656 m Route
Palais Eichthal
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Brienner Straße 12
656 m Route
&lt;p&gt;Palastartiges Mietsgebäude, später Palais Eichthal, jetzt Büro- und Geschäftshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; erhalten lediglich die Fassade in florentinischen Frührenaissanceformen.&lt;/p&gt;
Ludwig-Maximilians-Universität
Architekt: Gärtner Friedrich von, Bestelmeyer German
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1840
Geschwister-Scholl-Platz 1
656 m Route
&lt;p&gt;Ludwig-Maximilians-Universität, Dreiflügelbau im sog. Rundbogenstil, von Friedrich von Gärtner 1835-40; Erweiterungsbau nach Westen mit Vorhof in reduziert historisierenden Formen, von German Bestelmeyer, 1906-09; mit Lichthof, Vestibüle, Aula, Auditorium Maximum; nach Kriegsschäden Wiederaufbau bis 1955, nicht mehr erhalten ist der Nordtrakt von 1897/98 an der Adalbertstraße; - Pavillon mit Eulenbrunnen, von Eduard Beyrer 1915; im Südhof.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Sommer Th.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Neureutherstraße 22
657 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit zwei Kastenerkern, Zwerchhaus und reichem Stuckdekor, Fassadengestaltung in neubarocken Formen, von Th. Sommer, 1896.&lt;/p&gt;
Gaststätte Regensburger Hof
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Augustenstraße 53
660 m Route
&lt;p&gt;Gaststätte Regensburger Hof, deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1906-07 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Palais Almeida
Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Brienner Straße 14
663 m Route
&lt;p&gt;Das Palais Almeida in der Brienner Straße wurde 1824 von Jean Baptiste Métivier im Stil des französischen Klassizismus erbaut. Es entstand an der Stelle der ehemaligen Georgskirche und folgt der traditionellen Fassadengestaltung mit drei Geschossen, neun Fensterachsen und einem rustizierten Erdgeschoss. Die Fassade ist durch Pilaster und prunkvolle Kandelaber neben dem Haupteingang verziert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erbaut von Baronin Sophie von Bayrstorff, gelangte es durch ihre Tochter Sophie und deren Ehemann, Graf Paolo d’Almeida, zu seinem Namen. Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude 1952/53 mit vereinfachtem Dach wiederaufgebaut. Heute dient es als Büro- und Geschäftshaus, dessen Innenhof seit 2013 für die Öffentlichkeit zugänglich ist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Walch Leonhard
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Neureutherstraße 27
664 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit kolossalen seitlichen Pilastern, Fassadengestaltung in Formen der Neurenaissance, von Leonhard Walch, 1896.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Avril Philipp
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Neureutherstraße 24
666 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit Stuckdekor, polygonalem Erker und Zwerchhaus, in Formen der deutschen Renaissance, von Philipp Avril, 1901.&lt;/p&gt;
Propyläen
Architekt: Klenze Leo von, Schwanthaler Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1862
Königsplatz 2
670 m Route
&lt;p&gt;Königsplatz 2; Propyläen, dorischer Torbau, offener Säulen-Mitteltrakt und seitliche Türme mit Durchfahrten in marmorverkleideter Ziegelbauweise mit reichem Reliefschmuck, als Denkmal für Befreiung und Wiederaufblühen Griechenlands, von Leo von Klenze, mit Reliefs nach Entwurf von Ludwig Schwanthaler, 1848-62, Gesamtinstandsetzung nach Kriegsschäden durch Erwin Schleich, 1964-66; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.&lt;/p&gt;
ehem. Kriegsministerium
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Frührenaissanceform
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 14
672 m Route
&lt;p&gt;ehem. Kriegsministerium, jetzt Staatsarchiv, dreigeschossiger Mittelbau mit Arkadenhalle und zweigeschossigen Seitenflügeln, in italienischen Frührenaissanceformen, von Leo von Klenze, 1823-30, nach schwerer Kriegszerstörung nur Außenmauern und Vestibül erhalten, Wiederaufbau als Archivgebäude durch das Landbauamt München, 1964-67; Ostflügel, einen Ehrenhof umschließender zweigeschossiger Trakt mit Attikageschoss und Säulenportal, von Leo von Klenze, 1823-30, weitgehende Rekonstruktion nach Kriegszerstörung, 1976/77. (Geschütztes Kulturgut)&lt;/p&gt;
Wohnhaus Friedrich von Gärtner
Architekt: Gärtner Friedrich von, Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 18
673 m Route
&lt;p&gt;Walter-Klingenbeck-Weg 1; Rekonstruktion des Wohnhauses von Friedrich von Gärtner als Universitätsbauamt, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, nach Friedrich von Gärtner und Rudolf Röschenauer (1839) in veränderter Form errichtet, 1960-62; Pendant zu Nr. 22, Baugruppe mit diesem und der Kirche (Nr. 20) samt den verbindenden Arkaden; südlich entlang der Straße verputzte Mauer mit Durchfahrt bis Nr. 16.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Aumiller Xaver
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Neureutherstraße 29
676 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Eckbau mit kolossalem Eckpilaster und Zwerchhaus, in z. T. vereinfachten Formen der Neurenaissance, von Xaver Aumiller, 1896.&lt;/p&gt;
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 11
678 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, klassizistisch, Entwurf 1823 von Leo von Klenze, ausgeführt 1829/30; nach Kriegszerstörung des nördlichen Nachbarhauses (Eckhaus von Klenze) und Straßenverbreiterung in gleicher Form nach Norden erweitert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Avril Philipp
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Neureutherstraße 26
678 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit Kastenerker und Stuckdekor, in Formen der deutschen Renaissance, von Philipp Avril, 1901/02.&lt;/p&gt;
Pfalz-Gedenkstein
Architekt: Bleeker Bernhard
Erstellung: 1924
Maximiliansplatz
680 m Route
&lt;p&gt;Pfalz-Gedenkstein, Granit Kubus mit Reliefs und Inschrift am Rande der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8, von Bernhard Bleeker, 1924, vom Odeonsplatz versetzt, 1934;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Jäger Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Adalbertstraße 108
681 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Balkongitter, 1904 von Carl Jäger.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Kurfürstenstraße 19
681 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Erweiterungsbau Akademie der Bildenden Künste
Architekt: coopHimmelb(l)au, Wien
Erstellung: 2005

682 m Route
Ehem. Verwaltungsbau der NSDAP
Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1934
Katharina-von-Bora-Straße 10
683 m Route
&lt;p&gt;(vormals Meiserstraße 10); Ehem. Verwaltungsbau der NSDAP, jetzt Haus der Kulturinstitute, repräsentativer, neuklassizistischer Bau, 1934-37 nach Plänen von Paul Ludwig Troost; mit Sockel (Torso) des ehem. südlichen Ehrentempels, erbaut 1935, gesprengt 1947; Gegenstück zu Arcisstraße 12.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schindler Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Neureutherstraße 28
684 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit rustiziertem Erdgeschoss und Eckquaderung, in Formen der Neurenaissance, von Georg Schindler, 1897/98; mit Gartenmauer an östlicher und nördlicher Grundstücksgrenze und Einfahrtstor mit Pfosten, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Palais Pringsheim
Baustil: Neorenaissance
Erstellung: 1889
Arcisstraße
686 m Route
Mietshaus
Architekt: Schöpke Friedrich
Erstellung: 1830
Adalbertstraße 14
689 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossig, um 1827/30 von Friedrich Schöpke, die ursprünglich klassizistische Fassade vereinfacht; Bestandteil der frühen Maxvorstadt-Bebauung in ihrer Begrenzung nach Norden.&lt;/p&gt;
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Höchl Joseph, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 9
689 m Route
Haus Pronath
Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Augustenstraße 54
689 m Route
&lt;p&gt;Haus Pronath, Jugendstil, reich gegliedert, mit Balkongittern, 1904 von Gebrüder Rank.&lt;/p&gt;
Freistehender kubischer Bau
Architekt: Klumpp Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Ottostraße 17
689 m Route
Freistehender kubischer Bau, im Kern klassizistisch, 1812-13 von Karl Klumpp, 1889 in klassischen Renaissanceformen umgestaltet.
Evang.-Luth. Landeskirchenrat,
Architekt: Bieber Oswald, Stöhr Karl
Erstellung: 1928
Katharina-von-Bora-Straße 13
692 m Route
(vormals Meiserstraße 13); Evang.-Luth. Landeskirchenrat, in Form eines italianisierenden Palazzo, 1928-29 von Oswald Edaurd Bieber und Karl Stöhr.
Herzog Karl Theodor-Palais
Architekt: Klenze Leo von
Ludwigstraße 8
694 m Route
Herzogliches Georgianum
Architekt: Gärtner Friedrich von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1840
Ludwigstraße 24
694 m Route
&lt;p&gt;Professor-Huber-Platz 1; Herzogliches Georgianum (Priesterseminar), Komplex aus dreigeschossigem Zweiflügelbau und erhöhtem Kopfbau, von Friedrich von Gärtner, 1835-40, Wiederaufbau, 1948/49; südlich anschließende Mauer bis Ludwigstraße 22, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Kleines Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Augustenstraße 45
694 m Route
&lt;p&gt;Kleines Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Röschenauer Rudolf, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1823
Ludwigstraße 7
696 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, viergeschossiger Bau mit klassizistischer Rustikafassade, erbaut durch Rudolf Röschenauer nach Plänen von Leo von Klenze, 1823.&lt;/p&gt;
Pfarrhaus der Ludwigskirche
Architekt: Gärtner Friedrich von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Ludwigstraße 22
696 m Route
&lt;p&gt;Professor-Huber-Platz 1; Pfarrhaus der Ludwigskirche, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, von Friedrich von Gärtner, 1829-44; Pendant zu Nr. 18, Baugruppe mit diesem und der Kirche (Nr. 20) samt den verbindenden Arkaden; nördlich entlang der Straße verputzte Mauer mit Tordurchfahrt bis Professor-Huber-Platz 1&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 40
696 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, mit geohrten Fensterrahmungen, um 1850/60, 1879 um zwei Geschosse aufgestockt.&lt;/p&gt;
U-Bahnhof Universität
Erstellung: 1971

698 m Route
Römische Brunnen
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1840
Ludwigstraße 14
698 m Route
&lt;p&gt;Brunnen römischen Typs, momunentaler Doppelschalenbrunnen aus Eisen gegossen, Becken aus Hauzenberger Granit, von Friedrich von Gärtner 1840-44;&lt;/p&gt;
Bayerische Staatsbibliothek
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 16
699 m Route
&lt;p&gt;Bayerische Staatsbibliothek, 1832-39 von Friedrich von Gärtner; Vestibül, Treppenhaus und gewölbte Säle an den Enden des Westflügels. (Geschütztes Kulturgut)&lt;/p&gt;
Haslauer-Block
Architekt: Schleich Erwin
Erstellung: 1968
Ludwigstraße 6
702 m Route
&lt;p&gt;Ludwigstraße 6/8/10; Haslauer-Block, zu einheitlicher Palastfront zusammengezogene Reihe klassizistischer Häuser, 1960-68 von Erwin Schleich errichtete Rekonstruktion eines kriegszerstörten Komplexes von Leo von Klenze (1827/28).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1828
Ludwigstraße 6
702 m Route
&lt;p&gt;Ludwigstraße 6/8/10; Haslauer-Block, zu einheitlicher Palastfront zusammengezogene Reihe klassizistischer Häuser, 1960-68 von Erwin Schleich errichtete Rekonstruktion eines kriegszerstörten Komplexes von Leo von Klenze (1827/28).&lt;/p&gt;
St. Ludwig
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1844
Ludwigstraße 20
705 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrkirche St. Ludwig, ein Hauptwerk der romantischen Sakralbaukunst, mit zweitürmiger Fassade, 1829-44 von Friedrich von Gärtner; mit Ausstattung; durch offene Arkaden mit den benachbarten Häusern Nr. 20 und 22 verbunden; in den Arkadengängen neue Denkmalbrunnen samt Bildnisplaketten für die Architekten Klenze und Gärtner (1964).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Augustenstraße 50
708 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Isabellastraße 4
709 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichter Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Wittelsbacherplatz 4
709 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais (Alfonspalais), jetzt Verwaltung der Siemens AG, 1825/26 von Leo von Klenze, der 25 Jahre lang im Hause wohnte; um 1850 um drei Achsen nach Westen verlängert. Eingangsfassade im Osten an der Kardinal-Döpfner-Straße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seemüller G.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Adalbertstraße 12
710 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reich dekoriertem Erker, bez. 1899, von G. Seemüller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hüther Heinrich
Erstellung: 1927
Neureutherstraße 31
711 m Route
&lt;p&gt;Wohnanlage, viergeschossige Mansarddachbauten als einheitlich gestaltete Gebäudegruppe, die mittigen Treppenhäuser durch Pilaster und Zwerchhäuser betont, Eingänge und Dekor in expressionistischen Stilformen, unter Verwendung von Sichtziegelmauerwerk, Nr. 31 mit spitzbogigem Ladeneinbau, von Heinrich Hüther, 1925-27; in städtebaulicher Ecklage mit Isabellastraße 1, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Palais Leuchtenberg
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1832
Odeonsplatz 4
712 m Route
&lt;p&gt;Odeonsplatz 4; Palais Leuchtenberg&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 73
713 m Route
Mietshaus, klassizistische Neurenaissance, reich gegliedert, um 1870/80.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Gabelsbergerstraße 71
713 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.
Mietshaus
Architekt: Bürkel Andreas
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1889
Arcisstraße 59
714 m Route
Mietshaus in Ecklage, repräsentiver, palastartiger Neubarockbau mit Stuckdekor, 1889-90 von Andreas Bürkel.
Union-Hotel
Architekt: Berndl Richard
Barer Straße 7
714 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Augustenstraße 39
716 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, Neurenaissanceformen mit Jugendstileinfluß, Rohbackstein, um 1900.&lt;/p&gt;
Palastartiges Doppelmietshaus
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Brienner Straße 10
719 m Route
Palastartiges Doppelmietshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; nach Kriegszerstörungen in ähnlicher Form, doch mit starken Veränderungen wiederaufgebaut.
Säulenportal
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Schönfeldstraße 3
720 m Route
&lt;p&gt;Säulenportal des ehem. Kriegsministeriums (vgl. Ludwigstraße 14), jetzt Staatsarchiv, 1823-26/30 von Leo von Klenze; sonst Wiederaufbau mit Teilrekonstruktion nach Kriegszerstörung.&lt;/p&gt;

721 m Route
Das Ensemble umfasst den nordwestlichen Altstadtrand und die erste aus der Altstadt herausführende Straßenachse, die Max-Joseph-Straße. Sowohl Maximiliansplatz wie auch Lenbachplatz sind aus dem Gelände der ehemaligen Wallbefestigung hervorgegangen. Mit der Anlage beider Plätze wurde um 1800 - nach den Entfestigungsmaßnahmen - begonnen. Der Maximiliansplatz wurde in seiner ersten Entstehungsphase zwischen 1802 und 1805 dem rationalen Gestaltungskonzept der Maxvorstadt unterworfen. Die Max-Joseph-Straße - vom Karolinenplatz aus mit Blickbezug auf die Türme der Frauenkirche - ist als rechtwinklige Achse zur Basislinie des Platzes angesetzt, die sich aus dem Verlauf der alten Stadtmauer ergibt. Als Symmetriekonzeption erfolgte die Platzgestaltung: Das aus der Altstadt führende Max-Tor ist direkt auf die Max-Joseph-Straße als Achse bezogen. Die Eingangssituation zur neuen Maxvorstadt wurde durch zwei flankierende Bauten mit Grünbepflanzung am Anfang der Max-Joseph-Straße betont. Diese annähernd quadratischen Grundstücke sind mit der heutigen Bebauung von Maximiliansplatz 5 und dem Doppelbaublock Maximiliansstraße 8/Max-Joseph-Straße 2 annähernd identisch. Von den zwei weiteren, ebenfalls symmetrisch, dabei schräg in die Platzecken gesetzten Baublöcken ist der westliche in die Bebauung am Lenbachplatz eingegangen, der östliche als Neubau in eine Linie mit der nordöstlichen Grünanlage gerückt worden. Beidseitig des Max-Tors wurden Mietshauszeilen erstellt, deren rückwärtige Grundstücksgrenzen dem Verlauf der alten Stadtmauer folgten. Diese Grenze ist gegenwärtig noch ablesbar. 1841 war die Auffüllung des einstigen Stadtgrabens in der Gesamtlänge beendet und man begann mit einer gärtnerischen Ausgestaltung, die 1876-78 von Karl Effner zum Abschluss gebracht wurde. 1881 entstand in diesen Anlagen Michael Wagmüllers Liebig-Denkmal, als Randbebauung des Platzes 1899-1901 die Neue Börse von Friedrich Thiersch. Überleitend zum Lenbachplatz ist der Wittelsbacherbrunnen situiert. Der unregelmäßig und auf malerische Wirkung hin angelegte Lenbachplatz ist geprägt durch den wirkungsvollen Neurenaissancebau des Künstlerhauses, mehr noch durch die Reihe monumentaler Geschäftshäuser des späten 19. Jahrhunderts an seiner Nordwestseite.
Mietshaus
Architekt: Steffan Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Türkenstraße 99
722 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit überkuppeltem Eckrisalit, reicher Gliederung und Stuckdekor, 1886-87 von Friedrich Steffan; einheitlicher Block mit Nr. 101.
Ehem. Wohnhaus Gampenrieder
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Ludwigstraße 5
722 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Wohnhaus Gampenrieder, klassizistisch, 1821/22 von Leo von Klenze; jetzt Teil des Finanzministeriums.&lt;/p&gt;
Ehem. Haus für Handel und Gewerbe
Architekt: Thiersch Friedrich von, Taschner Ignatius
Baustil: historisierend
Erstellung: 1899
Maximiliansplatz 8
722 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Haus für Handel und Gewerbe und Börse, jetzt Industrie- und Handelskammer, dreiseitig freistehender, reich gestalteter Bau in frei historisierenden Formen mit polychromer Fassade, 1899-1901 von Friedrich Thiersch; erhaltene Innenräume, u.a.: Treppe mit Relief von Ignatius Taschner, Haupttreppe, vertäfelter Sitzungssaal; bildet einen Block mit Max-Joseph-Straße 2.&lt;/p&gt;
Ehem. Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Ludwigstraße 3
724 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Wohn- und Geschäftshaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiger Bau mit nordseitigem Rückflügel, Fassadengestaltung klassizistisch, von Leo von Klenze, 1825/26, Umbau des Rückflügels durch Karl Stöhr, 1912, Behebung von Kriegsschäden, nach 1945.&lt;/p&gt;
Barockisierende Wohnanlage
Architekt: Steidle Richard, Sepp
Erstellung: 1928
Georgenstraße 55
724 m Route
&lt;p&gt;Georgenstraße 55/57; Barockisierende Wohnanlage, einen tiefen, offenen Vorhof einschließend, 1927-28 von Steidle und Sepp.&lt;/p&gt;
Neurenaissance-Eckhaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Georgenstraße 48
724 m Route
&lt;p&gt;Neurenaissance-Eckhaus, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schwindstraße 4
724 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1890.
Akademie der bildenden Künste
Architekt: Neureuther Gottfried von, Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1874
Akademiestraße 2
726 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zieblandstraße 41
729 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Risalit, Rohbackstein mit reicher Putzgliederung, um 1890.&lt;/p&gt;
Ehem. Schule
Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1829
Von-der-Tann-Straße 2
730 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Schule, dreigeschossiger, klassizistischer, stuckierter Walmdachbau mit rustizierten Erdgeschossarkaden, Rundbogenfenstergruppen und kräftigem Kranzgesims, von Johann Ulrich Himbsel, 1827-29, nach Kriegsschäden 1950/51 weitgehend erneuert, 1962 umgebaut.&lt;/p&gt;
Jugendstil-Eckhaus
Baustil: Jugendstil
Georgenstraße 46
730 m Route
Jugendstil-Eckhaus, mit asymmetrisch angeordneten Erkern, Balkonen und Laubwerkstuck, Anfang 20. Jh.
Ehem. Doppelwohnhaus
Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef, Stöhr Karl
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 1
731 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Doppelwohnhaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiges Eckhaus mit rustiziertem Erdgeschoss, Eckrustika und Gurtgesimsen, in französisch-klassizistischer Stilisierung, nach Plänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1817/18, Umbau als Bürogebäude durch Karl Stöhr, 1912, Wiederherstellung nach Kriegsschäden, nach 1945.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Georgenstraße 53
731 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erkerturm an der Ecke, um 1900.
Arcisstraße 11
732 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Isabellastraße 8
733 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Augustenstraße 37
733 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, barockisierender Jugendstil, mit Erkern, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Steffan Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Türkenstraße 101
736 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit überkuppeltem Eckrisalit, reicher Gliederung und Stuckdekor, 1886-87 von Friedrich Steffan; einheitlicher Block mit Nr. 99.
Mietshaus
Architekt: Brüchle August, Dinglreiter Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Tengstraße 4
738 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit zwei Erkern, 1903 von August Brüchle, Tektur 1904 von Ludwig Dinglreiter.&lt;/p&gt;
Palais Arco-Zinneberg
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Wittelsbacherplatz 1
739 m Route
Benediktinerabtei- und Pfarrkirche St. Bonifatius
Architekt: Ziebland Georg Friedrich
Baustil: frühchristlicher Stil
Erstellung: 1850
Karlstraße 34
744 m Route
Ehem. Zentralministerium
Architekt: Gablonsky Fritz
Erstellung: 1939
Ludwigstraße 2
745 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Zentralministerium des Landes Bayern, jetzt Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, palastartiger viergeschossiger Bau mit zwei unregelmäßig großen Höfen, in Anpassung an das klassizistische Straßenbild, von Fritz Gablonsky, 1938/39, Behebung von Kriegsschäden, 1946-52, Umfassende Adaptierungs- und Instandsetzungsarbeiten bei der Übergabe des Gebäudes von der US-Militärregierung an das Land, 1959/60; Brunnen im südlichen sog. Schmuckhof, Schalenbrunnen aus Bronze, nach Entwurf von Ernst Andreas Rau, gegossen von Hans Mayr, 1961.&lt;/p&gt;
Café Luitpold
Architekt: Lasne Otto
Erstellung: 1888
Brienner Straße 8
745 m Route
Mietshaus
Erstellung: 1900
Georgenstraße 59
745 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Erker und Putzgliederung, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus mit Gastwirtschaft
Architekt: Dinglreiter Ludwig, Brüchle August
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Neureutherstraße 39
746 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus mit Gastwirtschaft, viergeschossiger Putzbau mit geschwungenem Ziergiebel über mittigem Flacherker, in Formen der deutschen Renaissance mit Jugendstilelementen, erbaut von August Brüchle nach Tekturplänen von Ludwig Dinglreiter, 1903-05; Gruppe mit Tengstraße 4, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Kath. Pfarrkirche St. Joseph
Architekt: Schurr Hans
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1898
Josephsplatz 1
748 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrkirche St. Joseph, monumentaler Neubarockbau, 1898-1902 von Hans Schurr; nach Kriegsschäden im Dekorativen vereinfacht; nördlich mächtiger, unbeschädigter Turm, der den Nordostabschluss der Augustenstraße bildet; am Turm-Unterbau neubarockes Kriegerdenkmal.&lt;/p&gt;
Ehem. Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Seidl Gabriel von, Naager Franz, Düll Heinrich, Pezold Georg
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Max-Joseph-Straße 2
749 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Wohn- und Geschäftshaus A. S. Drey, jetzt Industrie-und Handelskammer, dreiseitig freistehender historisierender Bau, 1911-12 von Gabriel von Seidl; mit reichem plastischem Dekor (Terrakottafriese von Franz Naager, Figuren von Heinrich Düll und Georg Pezold); bildet mit Maximiliansplatz 8 (siehe dort) einen Block.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heinefetter Johann Baptist
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Akademiestraße 5
755 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance in der Art von Ludwigstraße 29/31/33, 1878 von Johann Baptist Heinefetter; Gruppe mit Nr. 1 und 3.&lt;/p&gt;
Odeon
Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1928
Odeonsplatz
758 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 79
758 m Route
Gabelsbergerstraße 79 a; vorher 79. Mietshaus, stattliche, spätklassizistische Fassade, mit Seitenrisaliten, wohl um 1860, 1879 aufgestockt und nach Osten um eine Achse erweitert; Fassade z. T. vereinfacht.
Villenartiger Bau
Baustil: klassizistischer Renaissance
Erstellung: 1870
Katharina-von-Bora-Straße 9
761 m Route
(vormals Meiserstraße 9); Villenartiger Bau in klassizistischer Renaissance, um 1870/80.
Mietshaus
Architekt: Seemüller S.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Türkenstraße 104
762 m Route
Mietshaus, neubarock, 1895 von S. Seemüller; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 106 und Georgenstraße 19.
Ehem. Mietshaus
Architekt: Herrmann Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Ludwigstraße 29
762 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Mietshaus, jetzt Institut der Ludwig-Maximilians-Universität, fünfgeschossiger Eckbau mit flachem Mittelrisalit und breitem Balkon über Säulen, aufwändige Fassadengestaltung in Formen der Neurenaissance, erbaut von Ludwig Herrmann, um 1889; Gruppe mit Nr. 31 und 33 und Akademiestraße 1, 3 und 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1915
Isabellastraße 11
765 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in späten Jugendstilformen, mit Putzgliederungen, 1915 von Georg Guinin.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Georgenstraße 65
766 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Schiller-Denkmal
Architekt: Widnmann Max von, Miller Ferdinand von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1863
Maximiliansplatz
768 m Route
&lt;p&gt;Schiller-Denkmal, Bronzefigur auf Granitsockel mit Kalksteinstufen, am Ostende der Anlagen, von Max Widnmann entworfen und Ferdinand von Miller gegossen, 1863;&lt;/p&gt;
Kithan-Haus
Erstellung: 1953
Maximiliansplatz 12
769 m Route
<p>Sog. Kithan-Haus, repräsentatives Geschäfts-und Bürogebäude mit filigraner Fassade zum Maximiliansplatz, vollständig verglaster, siebengeschossiger Stahlbetonskelettbau mit nach Osten abgeknickter Fassadenachse, durch zweigeschossige Ladenzone, darüber umlaufenden Balkon und durch zurückgesetztes Terrassengeschoss mit einschwingendem Flachdach strukturiert, 1953 von Georg Brenninger.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Schwindstraße 13
769 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, wohl 1884 von Ferdinand Hönig.
Mietshaus
Architekt: Heinefetter Johann Baptist
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Akademiestraße 3
771 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1877-78 von Johann Baptist Heinefetter; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 1 und 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Türkenstraße 103
772 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, in farbigen Backsteinschichten, mit Eckerker, 1889 (Dachzone reduziert).
Zugehöriges Gartenhaus
Architekt: Bleeker Bernhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Kaulbachstraße 29
772 m Route
&lt;p&gt;Zugehöriges Gartenhaus, 1922 durch Ausbau eines erdgeschossigen Remisen- und Stallgebäudes in neuklassizistischen Formen entstanden; Aufstockung der Seitenflügel nachträglich; u. a. bewohnt durch den Bildhauer Bernhard Bleeker.&lt;/p&gt;
Reiterstandbild Ludwigs I.
Architekt: Widmann Max
Erstellung: 1862
Odeonsplatz
772 m Route
&lt;p&gt;Reiterstandbild Ludwigs I., 1862 von Max Widmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zieblandstraße 34
773 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkern an den beiden Risaliten, Rohbackstein mit sehr reichen Putzgliederungen, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Georgenstraße 67
777 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckturmerker, reicher Gliederung und Stuck, um 1890/1900.
Ehem. Staatsbauschule
Architekt: Seifert Adolf Peter, Haerst Rolfter, Ruf Franz
Erstellung: 1956
Karlstraße 6
778 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Staatsbauschule, jetzt Fachhochschule, nach Plänen der Architektenarbeitsgemeinschaft Adolf Peter Seifert, Rolfter Haerst und Franz Ruf in zwei Bauabschnitten 1954-56 und 1968-70 erstellt; mehrflügelige Anlage unterschiedlicher hoher Gebäudetrakte in offener Anordnung, mit zwei Kopfbauten an der Karlstraße; Stahlskelettbauten, z.T. mit Naturstein verkleidet; erster Bauabschnitt mit fünfgeschossigem Kopfbau an der Karl-/Barer Straße, annähernd quadratisch, mit großem Lichthof und umlaufenden Galeriefluren; von der Barer Straße zurückgesetzter dreigeschossiger Trakt, an die Barer Straße vorgerückt das Aulagebäude, straßenseitig ausgefacht, zum Hof hin verglast; der zweite Bauabschnitt (Ecke Karl/Ottostraße) in der äußeren Erscheinung dem ersten angepasst.&lt;/p&gt;
Ehern. Bürogebäude Deutsche Lloyd-Lebens- versicherungs-AG
Architekt: Zieseniß Fritz
Erstellung: 1956
Karlstraße
778 m Route
Mietshaus
Architekt: Seemüller S.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Türkenstraße 106
778 m Route
Mietshaus, neubarocker Eckbau, 1895 von S. Seemüller; z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 104 und Georgenstraße 19.
Ehem. Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Ludwigstraße 31
778 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Mietshaus, jetzt Institute der Ludwig-Maximilians-Universität, Neurenaissance, um 1881; Mittelteil der Baugruppe mit Nr. 29 und 33.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1814
Von-der-Tann-Straße 3
780 m Route
&lt;p&gt;Kleines, freistehendes Vorstadthaus des Klassizismus, 1814 von Rudolf Röschenauer; hinter Vorgarten weit von der Straße zurückgesetzt.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten
Architekt: Seitz Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1938
Amiraplatz 1
780 m Route
Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten, neuklassizistischer Eckbau, nördlicher Bauteil als palastartiger Rechteckblock ausgebildet, westlich langgestreckter Seitentrakt, im Erdgeschoss große Schaufensterarkaden mit Natursteinverblendung, von Robert Seitz, 1938-40.
Mietshaus
Architekt: Vasek Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Akademiestraße 1
781 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1878 erbaut, 1897 von Josef Vasek aufgestockt; Einheit mit dem Haus Ludwigstraße 33, Teil einer Baugruppe mit Nr. 3, 5 und Ludwigstraße 29/31/33.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Isabellastraße 13
782 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mit Erkern, Balkonen und Giebeln, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Georgenstraße 71.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 18
782 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; einheitliche, symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 20 und 22.&lt;/p&gt;
Ludwigstraße
Baustil: Klassizismus
Ludwigstraße
782 m Route
Die klassizistische Monumentalstraße, mit der die aus dem Ring der mittelalterlichen Befestigung befreite Stadt an der Stelle des ehemaligen Schwabinger Tors sich nach Norden öffnet, ist als städtebaulich spektakulärste Straßenschöpfung des neuen Königreichs ein Ensemble. Die Idee dieser Monumentalstraße ist zweifellos eigenste Leistung Ludwig I., der sie als Kronprinz 1816 beginnt und als nachmaliger König 1850 beendet; sie trägt seinen Namen.
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 20
783 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; bildet den breiteren, reicher gegliederten Mittelteil einer Gruppe mit Nr. 18 und 22.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Völkl Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Tengstraße 6
783 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit drei Erkern, Madonnenrelief und Stuckdekor, 1903 von Georg Völkl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann, Stark Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Heßstraße 72
784 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1877 von Johann Grübel, Dachgeschoss 1902 von Josef Stark.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Gabelsbergerstraße 81
785 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 22
786 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; einheitliche, symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 18 und 20.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reinhart Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Josephsplatz 2
787 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erker, Madonnenrelief am Zwerchgiebel und reichem Stuckdekor, 1902-03 von Andreas Reinhart.
Mansarddachhaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Kaulbachstraße 11
790 m Route
&lt;p&gt;Mansarddachhaus, barockisierend, mit Mittelrisalit, um 1900.&lt;/p&gt;
Palais Mejan
Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Brienner Straße 6
790 m Route
Rückgebäude
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: englischer Landhausstil
Erstellung: 1897
Georgenstraße 30
791 m Route
Rückgebäude, Villa im englischen Landhausstil, mit Fachwerk, 1897-98 von Martin Dülfer.
U-Bahnhof Odeonsplatz
Erstellung: 1971

793 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Josephsplatz 3
794 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1890/1900.
Ehem. Mietshaus
Architekt: Weideneder Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Ludwigstraße 33
795 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Mietshaus, jetzt Institut der Ludwig-Maximilians-Universität, fünfgeschossiger Eckbau mit flachem Mittelrisalit und breitem Balkon über Pfeilern, aufwändige Fassadengestaltung in Formen der Neurenaissance, von Franz Weideneder, 1877/78; Gruppe mit Nr. 29 und 31, gestalterische Einheit mit Akademiestraße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Tengstraße 11
798 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich stuckiert, bez. 1907.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Georgenstraße 71
801 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit halbrundem Erker und Giebel; Gruppe mit Isabellastraße 13.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Gabelsbergerstraße 83
802 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Giebelbau, mit zwei Erkern und reichem Stuckdekor, bez. 1904.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seemüller S.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Georgenstraße 19
803 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von S. Seemüller, gehört zur Wohnhausgruppe Türkenstraße 104 und 106.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Jugendstil
Brienner Straße 7
806 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, neuklassizistischer Jugendstil, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Architekt: Huber Josef
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Konradstraße 4
807 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1906-07 von Josef Huber; malerischer Block mit Nr. 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schwindstraße 28
807 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1910.
Mietshaus
Architekt: Schurr Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Adelheidstraße 6
808 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Balkon-Erker-Gruppe und Giebel, 1907 von Hans Schurr.&lt;/p&gt;
Bazar
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Odeonsplatz 6
808 m Route
Odeonsplatz 6–18; Bazar, langgestreckte, zweigeschossige Ladenzeile mit erhöhten Eckpavillons und Mittelrisalit, im Erdgeschoss Integration der Hofgartenarkaden und zum Odeonsplatz Bogenstellungen mit Schaufenstern, in klassizistischen Formen gestaltet, von Leo von Klenze, 1825/26, Erhöhung der Eckpavillons, nach Plänen von Eduard Riedel, 1855, Wiederaufbau nach starker Kriegszerstörung, bis 1956.
Ehem. Max-Joseph-Stift
Architekt: Gärtner Friedrich von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1840
Ludwigstraße 28
808 m Route
&lt;p&gt;Professor-Huber-Platz 2; Ehem. Max-Joseph-Stift, jetzt zur Ludwig-Maximilians-Universität gehörig, Komplex aus dreigeschossigem Zweiflügelbau und erhöhtem kubischem Kopfbau, von Friedrich von Gärtner, 1837-40, nach Kriegszerstörung durch das Universitätsbauamt verändert wiederaufgebaut, 1961; nördlich Verbindungsbau mit Ludwigstraße 28, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Witzel Heinrich
Baustil: Neo-Louis-XVI-Stil
Erstellung: 1898
Kurfürstenstraße 29
809 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in Neo-Louis-XVI-Formen, reich stuckiert, mit Erker, 1897-98 von Heinrich Witzel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Heßstraße 59
809 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Karlstraße 21
810 m Route
Ehem. stattliches Mietshaus mit Frohsinns-Saal, jetzt Finanzamt für Körperschaften, klassizistisches Eckgebäude, 1829 von Joseph Höchl; nur die (z.T. veränderte) Fassade original; mit Katharina-von-Bora-Straße 4.
Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Brienner Straße 5
810 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Karlstraße 32
Architekt: Röschenauer Rudolf
Karlstraße 32
811 m Route
Rest der ehemaligen inneren Stadtmauer
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1300
Jungfernturmstraße
814 m Route
&lt;p&gt;Jungfernturmstraße; An der Südseite der letzte oberirdisch anschauliche Rest der ehem. inneren Stadtmauer; Rohziegelbau, um 1300 / 15. Jh., mit stadtseitiger Wand des ehem. Jungfernturmes aus dem späten 15. Jh. und an diesen erinnernde Gedenktafel der 2. Hälfte des 19. Jhs.&lt;/p&gt;
Josephsplatz
Erstellung: 1900
Josephsplatz
815 m Route
Maximiliansplatz
Architekt: Effner Carl von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1802
Maximiliansplatz
815 m Route
Maximiliansplatz; Freifläche, städtebauliche Schöpfung des Klassizismus auf dem Gelände der ehem. Wallbefestigung, 1802-05 angelegt, zusammen mit der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8 und dem Abschnitt westlich von Maximiliansplatz 5 als Park gestaltet, durch Carl Joseph von Effner, 1876-78;
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Georgenstraße 17
816 m Route
&lt;p&gt;Villa, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Jungfernturmstraße
817 m Route
Privatklinik Josefinum
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Schönfeldstraße 16
817 m Route
&lt;p&gt;Privatklinik Josefinum, barockisierender Jugendstil, 1902-03 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Huber Josef
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Konradstraße 6
818 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1906-07 von Josef Huber; malerischer Block mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Isabellastraße 17
820 m Route
Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mit Erker, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Architekt: Mayrhofer Ernst
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Tengstraße 15
823 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, 1907 wohl von Baumeister Ernst Mayrhofer.&lt;/p&gt;
Kaulbachstraße 31
824 m Route
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Adelheidstraße 8
824 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit drei flachen Polygonalerkern, um 1910 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Konradstraße 3
825 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und sparsamem Stuckdekor, um 1900; Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 5.
Pettenkofer-Denkmal
Erstellung: 1909
Maximiliansplatz
825 m Route
&lt;p&gt;Pettenkofer-Denkmal, als Gegenstück zum Liebig-Denkmal, von Wilhelm von Rümann, 1909;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Kurfürstenstraße 31
826 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1891.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1882
Heßstraße 61
827 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1882/88; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 63 und 65.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Georgenstraße 86
828 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Breiterker, Anfang 20. Jh.
Karlstraße
829 m Route
Stattliches Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Von-der-Tann-Straße 7
830 m Route
&lt;p&gt;Stattliches Mietshaus, klassizistisch, mit reich gegliederter Fassade, 1829 von Rudolf Röschenauer.&lt;/p&gt;
Effner-Denkmal
Architekt: Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von, Effner Joseph
Erstellung: 1886
Maximiliansplatz
830 m Route
&lt;p&gt;Effner-Denkmal, für den Schöpfer der Anlagen, Weißmarmorbank und -büste, nahe dem Ostende der Anlage, von Wilhelm von Rümann und Friedrich Thiersch, 1886;&lt;/p&gt;
Ehem. Fritz-Beck-Studentenhaus
Architekt: Beck Fritz, Faller Max
Erstellung: 1952
Veterinärstraße 1
831 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Fritz-Beck-Studentenhaus, jetzt Institute der Ludwig-Maximilians-Universität, 1952/53 von Harald Roth unter Zurücknahme der Bauflucht und Verwendung von Trümmerziegeln errichtet; Fassaden aus geschlämmtem Sichtziegelmauerwerk, gewölbtes Vordach auf Eisenstützen; Gedenktafel an Fritz Beck, der 1934 den Nationalsozialisten zum Opfer fiel, im Foyer. Brunnenskulptur, reliefierte Bronzesäule mit Szenen aus Dante Alighieri&#039;s Göttlicher Komödie, 1965 von Max Faller; im Gartenhof.&lt;/p&gt;
Denkmal für Franz Xaver Gabelsberger
Architekt: Gabelsberger Franz Xaver, Eberle Syrius
Erstellung: 1890
Ottostraße
831 m Route
Denkmal für Franz Xaver Gabelsberger, Bronze-Sitzbild, 1890 von Syrius Eberle; auf platzartiger Erweiterung am Südwestende der Straße.
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Odeonsplatz 1
832 m Route
Ehem. Wohnhaus, jetzt Miets- und Geschäftshaus, klassizistisch, 1828/29 von Leo von Klenze, nach Kriegsschäden 1952 wiederaufgebaut; mit Nr. 2 zu einem palastartigen, symmetrischen Block zusammengefasst.
Gisela-Gymnasium
Architekt: Pacher Cajetan
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Arcisstraße 65
833 m Route
&lt;p&gt;Gisela-Gymnasium, 1903-04 von Cajetan Pacher, 1911 erweitert; der hochragende, in Anlehnung an Formen der deutschen Renaissance und des Frühbarock errichtete Bau mit seinem Dachreiter auch städtebaulich wichtig als Gegenstück zur Volks- und Gewerbeschule am Elisabethplatz.&lt;/p&gt;
Neurenaissancehaus
Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Georgenstraße 15
833 m Route
&lt;p&gt;Neurenaissancehaus, mit zwei Erkern, 1892 von Nikolaus Debold.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Heßstraße 78
834 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und rustiziert, 1888.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Kurfürstenstraße 16
835 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Liebig-Denkmal
Architekt: Wagmüller Max, Liebig Justus von
Erstellung: 1883
Maximiliansplatz
835 m Route
&lt;p&gt;Liebig-Denkmal, Sitzfigur aus Carraramarmor auf Granitsockel über Treppen-Rampen-Anlage, flankiert die den Park in der Mitte durchschneidende Fortsetzung der Max-Joseph-Straße, von Max Wagmüller, 1883;&lt;/p&gt;
Schlichter klassizistischer Bau
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Maximiliansplatz 15
835 m Route
Maximiliansplatz 15; Schlichter klassizistischer Bau, um 1812, modern aufgestockt; Rest der ursprünglichen Bebauung des Platzes.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Heßstraße 63
836 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1879-80; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 61 und 65.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Konradstraße 5
838 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und sparsamem Stuckdekor, 1902 von Georg Guinin; Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 3.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Moy
Architekt: Klenze Leo von, Winkler Georg Helmut
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Brienner Straße 1
842 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Moy, jetzt Geschäftshaus, klassizistischer Vierflügelbau (Doppelhaus) mit Innenhof, 1824/25 von Leo von Klenze, nach Kriegsschäden um 1950/52 von Georg Helmut Winkler äußerlich annähernd wiederaufgebaut; mit Theatinerstraße 23.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Theresienstraße 154
845 m Route
Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Konsolgesims, Mitte 19. Jh.
Siegestor
Architekt: Gärtner Friedrich von, Metzger Eduard, Roth Otto, Wiedemann Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Leopoldstraße 2
845 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Gabelsbergerstraße 89
845 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, im Kern um Mitte 19. Jh., 1888 um zwei Geschosse erhöht.&lt;/p&gt;
Eckbau
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schönfeldstraße 22
846 m Route
&lt;p&gt;Eckbau, Neurenaissance, 1889; mit Südflügel an der Hahnenstraße, erbaut 1926 von Paul Böhmer für das Corps Arminia.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Neurenaissance
Georgenstraße 24
847 m Route
Neurenaissance-Eckhaus, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Isabellastraße 19
848 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit zwei Flacherkern, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Adelheidstraße 10
849 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Putzgliederung und zwei Puttenreliefs, Anfang 20. Jh.; z. T. modifiziert.
Bürohaus und Parkgarage
Architekt: Hart Franz
Erstellung: 1965
Salvatorplatz 3
849 m Route
&lt;p&gt;Bürohaus und Parkgarage für die ehem. Bayer. Staatsbank, jetzt Hypo-Vereinsbank, Baugruppe aus schmalem Bürotrakt und nach Westen anschließendem Parkhaus, Stahlbetonskelettbauten, mit dunklem Klinkermauerwerk verkleidet, 1964/65 von Franz Hart; Ostfront des Bürotraktes durch kräftig vortretende Pfeiler gegliedert, Parkhaus mit Lüftungsschlitzen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1880
Heßstraße 80
850 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit reichen Putzgliederungen, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 91
850 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Bayer. Notarkasse
Architekt: Freymuth Emil, Lippl L. R.
Erstellung: 1951
Ottostraße 10
851 m Route
&lt;p&gt;Bayer. Notarkasse, repräsentatives Verwaltungs-, Geschäfts- und Wohngebäude, dreiteiliger, sechs- bis achtgeschossiger Baukomplex in städtebaulich wichtiger Ecklage, Stahlbetonskelettbau mit Werksteinverkleidung (Marchinger Kalkstein), 1951 nach Plänen von Emil Freymuth; Hauptblock hervorgehoben durch Balkone und auf zarten Stützen vorkragendes Flachdach; Fassadenrelief von L. R. Lippl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Schellingstraße 133
851 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880; Gegenstück zu Nr. 135.&lt;/p&gt;
Postgebäude
Architekt: Vorhoelzer Robert, Holzhammer Franz
Erstellung: 1925
Agnesstraße 1
852 m Route
Agnesstraße 1/3/5; Postgebäude mit Postamt München 43, Block mit Anklängen an den Expressionismus und reichem Steinfigurenschmuck, 1925-26 von Robert Vorhoelzer und Franz Holzhammer; mit Isabellastraße 16.
Kaulbach-Villa
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1887
Kaulbachstraße 15
853 m Route
&lt;p&gt;Villa des Malers Friedrich August von Kaulbach, im Stil italienischer Renaissancevillen, 1887-89 von Gabriel von Seidl; an der Rückseite Garten.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Konradstraße 12
853 m Route
&lt;p&gt;, Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Straßenfront nach Kriegseinwirkung vereinfacht.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Georgenstraße 11
854 m Route
&lt;p&gt;Villa, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederungen, 1882; Block mit dem gleichartigen Nr. 9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Georgenstraße 98
854 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Erker und reichem Stuckdekor, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1882
Heßstraße 65
854 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1882/88; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 61 und 63.&lt;/p&gt;
Ehem. Haus des deutschen Rechts
Architekt: Bieber Oswald
Erstellung: 1939
Ludwigstraße 28
857 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Haus des deutschen Rechts, jetzt Institut der Ludwig-Maximilians-Universität, Komplex bestehend aus langgestrecktem dreigeschossigem Walmdachbau und zweigeschossigem, zurückliegendem Verbindungsbau zum ehem. Max-Joseph-Stift Professor-Huber-Platz Nr. 2, im Stil der Ludwigstraße angepasst, von Oswald Eduard Bieber, 1936-39; Einfriedung, im Hof nordseitig Sichtbacksteinmauer mit Stichbogennischen, um 1840.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Georgenstraße 22
857 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh. Rückgebäude neuklassizistisch, um 1900.&lt;/p&gt;
Institut Francais
Architekt: Gebrüder Rank
Erstellung: 1914
Kaulbachstraße 13
858 m Route
&lt;p&gt;Kaulbachstraße 13; Institut Francais, Villa im Stil eines französischen Rokoko-Palais, bez. 1914, von Gebrüder Rank für Graf E. von Seyssel d&#039;Aix; flankiert von Gittertoren; im Hof Remisen gleichen Stils; an der Rückseite Garten.&lt;/p&gt;
Ehem. Salvatorschule
Architekt: Loewel Friedrich, Kiessler Uwe
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Salvatorplatz 1
858 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Salvatorschule, jetzt Literaturhaus, freistehender dreigeschossiger Neurenaissancebau mit Seitenrisaliten, von Friedrich Loewel 1886/87, nach Kriegsschäden in reduzierter Höhe wiederaufgebaut, von Uwe Kiessler 1995-97 Wiederaufstockung in moderner Form.&lt;/p&gt;
Westteil des ehem. Theatinerklosters
Architekt: Perti Lorenzo, Palais Minucci
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1675
Salvatorplatz 2
858 m Route
Salvatorplatz 2/2 a; Westteil des ehem. Theatinerklosters (siehe Theatinerstraße 20/21), jetzt Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst, langgestreckter Frühbarockbau, um 1675/76 von Lorenzo Perti, 1938-41 aufgestock und umgebaut; südlich anschließend spätbarocker Eckbau von ca. 1731, Teil des ehem. Palais Minucci, um 1939 umgebaut.
Mietshaus
Architekt: Wintergerst Martin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Habsburgerstraße 1
858 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Erkern, Stuckdekor und Vorgarten-Gitter, 1898-99 von Martin Wintergerst.
Geschäftshaus
Architekt: Herrmann Ludwig
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1890
Brienner Straße 53
859 m Route
Geschäftshaus, Neurokokofassade, reich stuckiert, 1890 von Ludwig Herrmann.
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Veterinärstraße 6
862 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, Fassadengestaltung um 1828 von Karl Deiglmayr; vgl. Nr. 8.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Heßstraße 67
863 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, im Kern spätklassizistisch, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Von-der-Tann-Straße 9
864 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, um 1910.&lt;/p&gt;
Maxtor
Architekt: Schedel von Greiffenstein Nikolaus, Schleich Erwin
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1804
Maximiliansplatz 18
864 m Route
&lt;p&gt;bei Maximiliansplatz 18; Maxtor, mit Vasen bekrönte Torpfeiler und seitliche Durchgänge zwischen Nr. 17 und Nr. 18, zugehörig in den Winkel zwischen Nr. 18 und Nr. 19 eingefügte Blendarchitektur mit Brunnennische, von Nikolaus Schedel von Greiffenstein, 1804-05, Rekonstruktion des östlichen Torteils, durch Erwin Schleich, 1983-85.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Georgenstraße 9
864 m Route
&lt;p&gt;Villa, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederungen, 1882; bildet mit dem gleichartigen Nr. 11 einen Block.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Konradstraße 14
866 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit reichem Stuck- und Putzdekor und Balkongittern, 1902-03 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann; zwischen Nr. 14 und 16 zwei Jugendstil-Gittertore.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Adelheidstraße 12
867 m Route
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1909; z. T. vereinfacht.
Geschäftshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1905
Lenbachplatz 6
867 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, Eckbau mit barockisierender Natursteinfassade und reichem plastischem Dekor, 1904-05 von Emanuel von Seidl.&lt;/p&gt;
Mehrfamilienhaus
Architekt: Wirsing Grete, Wirsing Werner
Erstellung: 1954
Heßstraße 82
868 m Route
&lt;p&gt;Mehrfamilienhaus mit Läden, betonierter, loggienausbildender Rasterfassade und raumhohen Verglasungen, 1952-54 von Grete und Werner Wirsing; Dachgeschoss mit Flugdach, Loggien mit filigranen Verstrebungen, Schaufenster mit Vordachplatten.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Theresienstraße 93
868 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor an den Erkern, bez. 1897; am Westrand des Massmannplatzes.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Schellingstraße 135
868 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880; Gegenstück zu Nr. 133.&lt;/p&gt;
Doppelhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Hahnenstraße 1
868 m Route
Hahnenstraße 1/3; Doppelhaus, schlicht klassizistisch, um 1800.
Gabelsbergerstraße 95
869 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, in klassizistischer Tradition, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: historisierend
Erstellung: 1907
Isabellastraße 23
871 m Route
Mietshaus, malerischer historisierender Eckbau, um 1907 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.
Mietshaus
Architekt: Böhm Konrad
Erstellung: 1906
Tengstraße 14
871 m Route
Mietshaus, mit zwei Erkern und Eckkuppel, 1906 von Konrad Böhm; z. T. vereinfacht.
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Veterinärstraße 8
872 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, Fassadengestaltung um 1828 von Karl Deiglmayr, neuklassizistisch aufgestockt; vgl. Nr. 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Konradstraße 7
872 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm an der Ecke, um 1900, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmitz H.
Baustil: Nürnberger Renaissance
Erstellung: 1897
Prannerstraße 10
873 m Route
Mietshaus viergeschossiges Eckhaus mit polygonalem Eckerker und Kastenerkern über erdgeschossiger Arkadenzone, in sog. Nürnberger Renaissance, von H. Schmitz, 1897-99.
Heilige Stiege
Erstellung: 1688
Theatinerstraße
874 m Route
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;5. Mai 1688 - Einweihung durch Fürstbischof Joseph Clemens in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;8. Juni 1820 - Abbruch&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Rank Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Maximiliansplatz 18
875 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, dreiseitig freistehender Bau mit dezentralem Mittelrisalit, Bronzereliefs, Neurenaissance, von Franz Rank, um 1897.
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Gabelsbergerstraße 68
875 m Route
Mietshaus, schlicht biedermeierlich, Mitte 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
Adelheidstraße 9
876 m Route
Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern und geschweiftem Zwerchgiebel, bez. 1905.
Rochuskirchlein
Erstellung: 1589
Rochusstraße
876 m Route
&lt;p&gt;Erbaut von Herzog Wilhelm V.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Schönfeldstraße 24
876 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau mit Satteldach, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Klassizistisches Wohnhaus
Baustil: Klassizismus
Theatinerstraße 23
876 m Route
Theatinerstraße 23; Klassizistisches Wohnhaus, jetzt Geschäftshaus, bildet eine Einheit mit dem Eckhaus, ehem. Nr. 25, jetzt Brienner Straße 1/ehem. Palais Graf Moy, siehe dort.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Maximiliansplatz 19
877 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Mansarddachbau in Ecklage, Gliederung in Formen der Neurenaissance mit Türeinfassungen in Naturstein, von Karl Stöhr, 1896; Grabplatte, über der Tür an der Rückseite (Rochusstraße 2), wohl 1647.
Neurenaissancebau
Architekt: Riemerschmid Richard
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Georgenstraße 7
877 m Route
&lt;p&gt;Villenartiger Neurenaissancebau, Rohbackstein mit Putzgliederungen, spätes 19. Jh.; innen u. a. Vestibül, Raum mit Jugendstil-Vertäfelung von Richard Riemerschmid.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: Neurenaissance
Schleißheimer Straße 48
877 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Nikolaus Debold.
Mietshaus
Architekt: Weyrather Joseph, Busch Wilhelm, Petz Johann
Erstellung: 1861
Karlstraße 36
878 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Teil eines ehem. Doppelhauses, mit Lisenengliederung, 1861 von Joseph Weyrather für den Bildhauer Johann Petz; im Rückgebäude Atelier (u. a. bewohnt von Wilhelm Busch)&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Friedrichstraße 2
878 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Lisenen und Balkongittern, Ende 19. Jh.; Hauptfassade z. T. vereinfacht.
Karlstraße
878 m Route
Ecke Luisenstraße
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Veterinärstraße 7
879 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel und Hofer
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Agnesstraße 6
879 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1910 von Stengel und Hofer; Gruppe mit Nr. 4.
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Prannerstraße 13
879 m Route
Mietshaus, viergeschossiger, schmaler Putzbau mit schlichter, biedermeierlicher Fassadengestaltung, 1850.
Mietshaus
Architekt: Stengel und Hofer
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Agnesstraße 4
881 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1910 von Stengel und Hofer; Gruppe mit Nr. 6.
Odeonsplatz
881 m Route
Wohnhaus
Architekt: Weyrather Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Brienner Straße 54
882 m Route
Wohnhaus, spätklassizistisch, 1865 von Josef Weyrather.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Heßstraße 69
882 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, im Kern spätklassizistisch, um 1880, bei Wiederaufbau verändert.&lt;/p&gt;
Hofgartenarkaden, Nordtrakt
Architekt: Lespilliez Karl Albert von, Wiedemann Josef
Erstellung: 1779
Galeriestraße 2
883 m Route
Galeriestraße 2/2 a/2 b/4/4 a/6/6 a; Hofgartenarkaden, Nordtrakt (vgl. Hofgarten) nebst darübergebautem, langgestrecktem Gebäude (der ehem. Gemäldegalerie), 1779-83 von Karl Albert von Lespilliez; nach dem 2. Weltkrieg Wiederaufbau 1952 nach Plänen von Josef Wiedemann (u. a. Kunstverein, Nr. 4, Deutsches Theatermuseum, Nr. 4 a)
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schellingstraße 122
883 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1889-90 von Heinrich Hilgert.&lt;/p&gt;
Salvatorkirche
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1492
Salvatorstraße 17
883 m Route
&lt;p&gt;Salvatorkirche, ehem. Friedhofskirche, seit 1829 Griechisch-orthodoxe Kirche, spätgotischer Saalbau mit polygonalem Chor aus Backstein mit Turm, 1492-94; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Kaulbachstraße
884 m Route
Mietshaus
Baustil: Louis-XVI-Jugendstil
Erstellung: 1900
Schleißheimer Straße 60
884 m Route
Mietshaus, Louis-XVI-Jugendstil, um 1900.
Theatinerkirche St. Cajetan
Architekt: Barelli Agostino, Zuccali Enrico, Cuvilliés Francois d. Ä.
Erstellung: 1663
Theatinerstraße 22
884 m Route
&lt;p&gt;Theatinerkirche St. Cajetan, kreuzförmig-basilikale Anlage mit Zweiturmfront und Vierungskuppel, 1663-68 von Agostino Barelli und Enrico Zuccali, Fassade 1765-68 von Francois Cuvilliés d. Ä. vollendet; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Hohenstaufenstraße 1
885 m Route
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, Anfang 20. Jh.
Mietshäuser
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kaulbachstraße 22
885 m Route
&lt;p&gt;Kaulbachstraße 22/22 a/24; Zusammenhängende Gruppe von drei Mietshäusern, Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900 von Martin Dülfer; Nr. 22 a bez. 1900; beiderseits am Ende anschließender Torbogen.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstilklassizismus
Erstellung: 1904
Lenbachplatz 5
885 m Route
&lt;p&gt;Fassade der ehem. Galerie Heinemann, jetzt Geschäftshaus, sechsgeschossige Gliederung als erhöhter Mittelrisalit zu den angrenzenden Eckhäusern, historisierende Formgebung mit Anklängen an den Jugendstilklassizismus, von Emanuel von Seidl, 1903-04, Wiederherstellung der im wesentlichen unzerstörten Fassade, nach 1945, Abriss und Neubau des Gebäudes unter Erhalt der Fassade, 1997.&lt;/p&gt;
Galeriestraße
885 m Route
Galeriestraße 4
885 m Route
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Kaulbachstraße 1
886 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus mit Walmdach, klassizistisch, um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1914
Agnesstraße 9
886 m Route
Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, bez. 1914.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Konradstraße 16
886 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh., z. T. vereinfacht; Gittertore, siehe Konradstraße 14.&lt;/p&gt;
Stattliches Eckhaus
Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Barer Straße 3
886 m Route
&lt;p&gt;Stattliches Eckhaus, spätklassizistisch, mit reicher Gliederung, 1860-62 von Reinhold Hirschberg; mit Arcostraße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schleißheimer Straße 62
886 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zentnerstraße 3
888 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1890.
Miets- und Geschäftshaus
Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Arcostraße 1
888 m Route
Miets- und Geschäftshaus, spätklassizistisch, 1862-63 von Reinhold Hirschberg; Block mit Ottostraße 3.
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 70
888 m Route
Mietshaus, biedermeierlich, Eckbau mit Gurtgesimsen, um 1860.
Prannerstraße 20
889 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Veterinärstraße 9
890 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Städtisches Leihamt
Architekt: Beblo Fritz, Leitenstorfer Hermann
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1931
Augustenstraße 20
890 m Route
&lt;p&gt;Augustenstraße 20/22; Städtisches Leihamt, Neue Sachlichkeit, Rohbacksteinbau, 1929-31 von Fritz Beblo und Hermann Leitenstorfer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schleißheimer Straße 32
891 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Ferdinand Hönig.
Ehem. Oberfinanzpräsidium
Architekt: Stadler Franz
Baustil: Monumentalstil
Erstellung: 1942
Sophienstraße 6
891 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Oberfinanzpräsidium, jetzt Oberfinanzdirektion, in klassizisierendem Monumentalstil, 1938-42 (bez) von Franz Stadler; mit Arkadenhalle als Durchgang zum östlichen Hof und mit Festsaal; mit Katharina-von-Bora-Straße 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Konradstraße 9
892 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, 1899.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Friedrichstraße 3
892 m Route
Mietshaus, malerischer Jugendstil-Eckbau, mit reicher Putz- und Stuckornamentik, bez. 1904, von Hans Thaler.
Künstlerwohnhaus Defregger
Architekt: Defregger Hans, Pixis Oskar
Baustil: Historismus
Erstellung: 1924
Kaulbachstraße 26
893 m Route
&lt;p&gt;Kaulbachstraße 26 a/b; Künstlerwohnhaus des Bildhauers Hans Defregger, 1924 von Oskar Pixis, mit Ateliertrakt, beide in Formen des reduzierten Historismus; zugehörig Garten mit Ateliergebäude des Malers Franz Defregger, Ende 19. Jh. von Georg von Hauberrisser unter Verwendung einer aus Südtirol übertragenen Vertäfelung.&lt;/p&gt;
Bronzebüste Moritz von Schwind
Architekt: Hähnel Ernst, Schwind Moritz von
Erstellung: 1890
Zentnerstraße 2
893 m Route
Bronzebüste Moritz von Schwind, 1890 von Ernst Hähnel; im Schulhof.
Landtagsgebäude
Architekt: Siebert
Baustil: Deutsch-Renaissancestil
Erstellung: 1823
Prannerstraße 20
893 m Route
&lt;p&gt;1885 umgebaut durch Siebert&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Gedon Lorenz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1877
Schleißheimer Straße 29
894 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Runderker an der Ecke, 1877 von Lorenz Gedon; z. T. verändert.
Hofgartentor
Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1818
Hofgarten
894 m Route
&lt;p&gt;Das Hofgartentor am Odeonsplatz in München, erbaut von 1816 bis 1818 unter König Ludwig I., wurde von Leo von Klenze im Stil eines römischen Triumphbogens gestaltet. Es ehrt König Max Joseph, Ludwigs Vater, mit Medaillons an den Säulen, die von Lorbeerkränzen und bayerischen Löwen geschmückt sind. Ursprünglich waren Skulpturen für die Nischen geplant, die jedoch nie umgesetzt wurden. Auf dem Dach des Tors befinden sich Bleitrophäen von Ernst Mayer und an der Fassade Genienreliefs zu Kunst, Landwirtschaft, Wissenschaft und Kriegswesen. Das Tor markiert den Eingang zur Hofgartenstraße und den Beginn der klassizistischen Umgestaltung Münchens. Heute ist die Hofgartenstraße größtenteils Fußgängerzone, mit begrenztem Verkehr ab der Alfons-Goppel-Straße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Heßstraße 86
896 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schleißheimer Straße 21
896 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1887 wohl von Karl Schmidt.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Schackstraße 2
897 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, mit polygonalem Risalit an der Leopoldstraße und plastischem Dekor, 1896/97 von Leonhard Romeis.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Habsburgerstraße 2
898 m Route
Mietshaus, mit Nachklängen klassizistischen Jugendstils, um 1911 von Max Neumann.
Mietshaus
Architekt: Brandl Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Schleißheimer Straße 25
900 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich gegliederte Neurenaissancefassade französischen Charakters, prächtig stuckierte Durchfahrt mit Karyatiden, Treppe, 1879-80 für Bauunternehmer Josef Brandl, wohl nach eigenem Plan. Am Rückgebäude reiche Bauplastik.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Schleißheimer Straße 68
901 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1886.
Friedrichstraße 8
901 m Route
Friedrichstraße 8-16; Rest des Gartens des ehem. Prinz-Leopold-Palais; siehe Leopoldstraße 11/13a.
vorstädtisches Haus
Erstellung: 1800
Kaulbachstraße 41
902 m Route
&lt;p&gt;Niedriges, ländlich-vorstädtisches Haus, um 1800; Block mit dem Eckhaus Veterinärstraße 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Adelheidstraße 14
902 m Route
Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mit Erkern und Balkonen, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Adelheidstraße 14
902 m Route
Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mit Erkern und Balkonen, Anfang 20. Jh.
Volksschule
Architekt: Fischer Theodor
Baustil: historisierend
Erstellung: 1902
Elisabethplatz 4
902 m Route
&lt;p&gt;Volksschule, zweiflügeliger Gruppenbau in historisierenden Formen mit Turm, reichem Putzdekor und plastisch ausgestalteten Portalen, 1901-02 von Theodor Fischer; städtebaulich eine Gruppe mit Arcisstraße 65 (Gisela-Gymnasium).&lt;/p&gt;
langgestreckter Bau
Erstellung: 1800
Veterinärstraße 10
903 m Route
Niedriger, langgestreckter Bau ländlich- vorstädtischen Charakters, um 1800; bildet eine Einheit mit Kaulbachstraße 41.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 34
903 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schellingstraße 124
903 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1890 von Michael Reifenstuel.&lt;/p&gt;
Palais Arco bzw. Giese
Architekt: Lespilliez Carl Albert von, Uecker Hans
Baustil: Spätrokoko
Erstellung: 1760
Prannerstraße 9
903 m Route
Palais Arco bzw. Giese, jetzt Teil des Erzbischöflichen Ordinariats, viergeschossiger Satteldachbau mit reich stuckierter Spätrokoko-Fassade, wohl von Carl Albert von Lespilliez, um 1760, nach schwerer Kriegszerstörung insbesondere im Inneren Wiederaufbau durch Hans Uecker, 1949.
Mietshaus
Architekt: Lottermann Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Schleißheimer Straße 23
903 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1888 von Maurermeister Anton Lottermann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Schleißheimer Straße 28
903 m Route
Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, um 1870.
Eckhaus
Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Schackstraße 1
903 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, neubarock, reich gegliedert mit Säulenbalkon an der Leopoldstraße und reichem Stuckdekor, bez. 1897, von Leonhard Romeis; Gruppe mit Leopoldstraße 4 und 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Konradstraße 11
904 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Wittelsbacherbrunnen
Architekt: Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor
Erstellung: 1891
Maximiliansplatz
904 m Route
&lt;p&gt;Wittelsbacherbrunnen, breitgelagerter Doppelschalenbrunnen aus Muschelkalkstein mit zwei seitlichen Figurengruppen in Marmor, am Westende des Parks, spätklassizistisch, von Adolf von Hildebrand, 1891-1895, Wiederherstellung der kriegsbeschädigten linken Figurengruppe, durch Theodor Georgii, 1951/52;.&lt;/p&gt;
Georgenstraße 14
905 m Route
Rest des Gartens des ehem. Prinz-Leopold-Palais; siehe Leopoldstraße 11/13a.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Veterinärstraße 11
907 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Elisabethplatz
907 m Route
Burgfriedensstein Nr. 9 von 1460, 1728 überarbeitet, 1958 hier aufgestellt.
Mietshaus
Erstellung: 1899
Habsburgerstraße 3
907 m Route
Mietshaus, Eckbau, mit Erkern, um 1899; vereinfacht.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schleißheimer Straße 18
908 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Flacherker, um 1900.&lt;/p&gt;
Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters
Architekt: Köglsperger Philipp Jakob, Schorn Georg
Erstellung: 1711
Rochusstraße 5
908 m Route
Rochusstraße 5, 7; Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters, jetzt Erzbischöfliches Ordinariat, weitläufiger Komplex mit gewölbten Gängen und stattlicher Haupttreppe, 1711-14 von Frater Domenicus a S. Euphrosina (Georg Schorn), ausgeführt von Philipp Jakob Köglsperger; ab 1724 nach Osten erweitert. Im Haupthof (ehem. Garten) Reste barocker Mauern mit Brunnenaufbauten und Büste des Herzogs Maximilian Philipp. Vgl. Pacellistraße 12 (Dreifaltigkeitskirche).
Bärenbrunnen
Architekt: Müller Georg
Erstellung: 1936
Elisabethplatz
909 m Route
Bärenbrunnen, 1936 von Georg Müller; in der Anlage.
Rückgebäude im Hof
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Augustenstraße 16
910 m Route
&lt;p&gt;Rückgebäude im Hof, mit Jugendstilreliefs (sich küssendes Paar, Tiere), um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Georgenstraße 93
910 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Troost Paul Ludwig, Rath Felix von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Georgenstraße 3
911 m Route
&lt;p&gt;Villa von 1885; 1905-06 im Jugendstil-Klassizismus von Paul Ludwig Troost für den Komponisten Felix von Rath völlig umgebaut; mit Säulenvorbau und Madonnenrelief nach Michelangelo.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Langheinrich Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Isabellastraße 25
912 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, durch Erker und lange Balkone malerisch gegliederter Eckbau, 1907 von Max Langheinrich.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Kurfürstenstraße 18
912 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Stuckdekor und Balkongittern, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Schleißheimer Straße 74
912 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1885; Gruppe mit Eckhaus Heßstraße 71.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Schleißheimer Straße 13
913 m Route
Mietshaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Schönfeldstraße 28
913 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, mit reichem Stuckdekor in den Bogenfeldern der Fenster, 2. Viertel 19. Jh., wohl von Rudolf Röschenauer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Heßstraße 71
913 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau, mit Konsolgesims, um 1885; Gruppe mit Schleißheimer Straße 74.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Rose Max
Erstellung: 1912
Hohenstaufenstraße 7
914 m Route
Mietshaus, mit Erker, 1912 von Max Rose; vereinfacht.
Bayerische Bank
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Lenbachplatz 4
914 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerische Bank, jetzt Geschäftshaus, repräsentativer, fünfgeschossiger Eckbau mit kolossaler Pilastergliederung, Eckachsen mit kolossalen Säulen und Segmentbogengiebeln als flacher Eckpavillon ausgebildet, Sandsteinfassaden mit reichem plastischem Dekor in neubarocken Formen, von Albert Schmidt, 1898-1901, Wiederaufbau nach Kriegsschäden, Wilhelm Linder, 1946-51.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Heßstraße 88
915 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Konsolgesims, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Schleißheimer Straße 11
915 m Route
Mietshaus, reich gegliedert in klassizistischer Neurenaissance, um 1870; gleichartig wie Nr. 9.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Georgenstraße 110
915 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Putzdekor, Anfang 20. Jh.; bildet mit Nr. 112 und 114 eine Gruppe.
Gartenhaus
Baustil: Neurenaissance
Friedrichstraße 4
915 m Route
Gartenhaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Wohnhaus des Philosophen Theodor Lipps 1894-1908 und des Malers Franz Marc 1907-08.
Mietshaus
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1911
Agnesstraße 12
916 m Route
Mietshaus, barockisierend, mit Loggien in den beiden Unter- und Erkern in den beiden Obergeschossen, 1911 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Kurfürstenstraße 20
916 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 45
917 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Graf Seinsheim
Architekt: Höchl Josef, Landauer Herbert
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1764
Prannerstraße 7
918 m Route
Ehem. Palais Graf Seinsheim, jetzt Bayerischer Städteverband, dreigeschossiger Satteldachbau mit reicher Stuckgliederung in frühklassizistischen Formen, ehem. zwei Häuser, um 1764/70 um- oder neugebaut, Umbau beider Häuser, von Josef Höchl, 1809, nach Kriegszerstörung Wiederaufbau mit einheitlich nach Westen verlängerter Palastfassade, durch Herbert Landauer, 1949.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Georgenstraße 112
918 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Putzdekor, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 110 und 114.
Renaissancevilla
Architekt: Thiersch August
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Georgenstraße 4
918 m Route
&lt;p&gt;Freistehender Bau in Art einer italienischen Renaissancevilla, 1892-93 von August Thiersch.&lt;/p&gt;
Rückgebäude
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Erstellung: 1911
Agnesstraße 10
919 m Route
Rückgebäude, viergeschossiger Flügel, rechtwinklig an das (im Krieg zerstörte) Vordergebäude anschließend, 1911 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert; bildet mit Agnesstraße 12 eine geschlossene Hofsituation.
Salvatorstraße
919 m Route
Theatinerkloster
Erstellung: 1690
Theatinerstraße 20
920 m Route
Eckhaus
Architekt: Kobinger Xaver, Berger Matthias
Baustil: Historismus
Erstellung: 1847
Sophienstraße 5
920 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, in Frühformen des Maximilianstils, 1847 von Matthias Berger, ausgeführt von Maurermeister Franz Xaver Kobinger; zum Teil vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Schleißheimer Straße 9
921 m Route
Mietshaus, reich gegliedert in klassizistischer Neurenaissance, um 1870; gleichartig wie Nr. 11.
Palais Berchem
Erstellung: 1677
Theatinerstraße 20
923 m Route
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Hiltenspergerstraße 15
924 m Route
Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mit Erkern, Balkonen und Stuck, um 1904 von Hans Thaler.
Cafe Schöberl
Architekt: Rose Max
Baustil: neuklassizistisch
Elisabethplatz 4
924 m Route
Cafe Schöberl, neuklassizistischer Pavillon mit Portikus, 1909 von Max Rose.
Finanzgarten
Architekt: Stadler Toni
Franz-Josef-Strauß-Ring 5
925 m Route
hinter Franz-Josef-Strauß-Ring 5; Zugehöriger Garten, als Finanzgarten öffentlich zugänglich; darin Rest der Wallbefestigung der 1. Hälfte des 17. Jh., deren grottenartiger Gewölberaum 1962 als Heinrich-Heine-Gedenkstätte eingerichtet mit Bronzeplastik (1957/58) von Toni Stadler.
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Friedrichstraße 9
925 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Kaulbachstraße 36
926 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1882.&lt;/p&gt;
Ehem. herrschaftliches Wohnhaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Leopoldstraße 4
927 m Route
&lt;p&gt;Ehem. herrschaftliches Wohnhaus, jetzt Kanzlei für Patentanwälte, palastartiger Bau im klassizistischen Jugendstil, mit Stuckdekor und mächtigem Portikus, 1896-97 von Martin Dülfer; Mittelteil einer durch niedrige Zwischenbauten verbundenen Häusergruppe, siehe Nr. 6 und Schackstraße 1.&lt;/p&gt;
Bayerische Staatsbank (ehem. königliche Filialbank)
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
927 m Route
&lt;p&gt;Ehem. königliche Filialbank, ab 1918 Bayerische Staatsbank, dann Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, monumentaler Neubarockbau, 1893-94 (Südteil) und 1907-08 von Albert Schmidt; zugehörig Salvatorstraße 11, siehe auch Prannerstraße 2.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1892 - Kauf der Grundstücke durch die Königlich Bayerische Bank&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1893/1894 - Neubau nach Plänen des Architekten Albert Schmidt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1907/1908 - Erweiterung des Gebäudes in Fortschreibung des Baustils. Anlage eines neuen Haupteingangs.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1956-1958 - Wiederaufbau nach Entwürfen des Münchner Architekten Erwin Schleich.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1952 - Wiederaufbau nach Kriegszerstörung und Neugestaltung im Inneren durch den Münchner Architekten Sep Ruf.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1971 - Fusion der Bayerischen Staatsbank mit der Bayerischen Vereinsbank&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1998 - Fusionierung der Bayerischen Vereinsbank mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank&lt;/li&gt;&lt;li&gt;2000-2005 - Entfernung und Erneuerung des Gesamten Baukomplexes nach Plönen der Architekten Guido Canali und Gilberto Botti.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Info auf Bauzaun vor Ort&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Schleißheimer Straße 5
927 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.
Eckhaus
Architekt: Strelin Oskar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kardinal-Faulhaber-Straße 5
928 m Route
Eckhaus, Neurenaissance, 1889 von Oskar Strelin; nur z. T. erhalten.
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Kurfürstenstraße 45
929 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Putz- und Stuckdekor, 1899 von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Schackstraße 4
929 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1895-96 von Leonhard Romeis.&lt;/p&gt;
Dreifaltigkeitskirche
Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Erstellung: 1718
Pacellistraße 12
929 m Route
&lt;p&gt;Die katholische Dreifaltigkeitskirche in der Münchner Altstadt wurde 1711–1718 im bayerischen Barockstil nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi als Votivkirche der Münchner Stände erbaut. Sie war Klosterkirche der Karmelitinnen und ist heute eine Nebenkirche der Metropolitanpfarrei zu Unserer Lieben Frau. Das Patrozinium wird am Dreifaltigkeitssonntag nach Pfingsten gefeiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kirche ist Münchens erster spätbarocker Zentralbau mit oktogonalem Grundriss, Kuppel und prächtiger Südfassade. Die Figur des Erzengels Michael und das „Allsehende Auge“ prägen die Ikonografie. Während des Zweiten Weltkriegs blieb sie unzerstört. Das angrenzende, säkularisierte Kloster beherbergt heute das Erzbischöfliche Ordinariat. Die Kirche markiert den Beginn des Spätbarocks in München.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Georgenstraße 114
929 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Putzdekor, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 110 und 112.
Ehemaliges Palais Bissing
Architekt: Fiechter R.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Georgenstraße 10
929 m Route
&lt;p&gt;Ehemaliges Palais Bissing, im Kern neubarock, 1902-03 von R. Riechter umgebaut; bildet mit Nr. 8 einen Block.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Isabellastraße 20
931 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, reich gegliedert, um 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1901
Agnesstraße 14
931 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, mit Pilastern, Erkern und hohem Giebel, 1901 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.&lt;/p&gt;
Eckbau
Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Brienner Straße 56
932 m Route
Eckbau einer im Kern noch spätklassizistischen Rondellgruppe, um 1875 von Max Steinmetz; vgl. Stiglmaierplatz 2 und Schleißheimer Straße 2.
Ehem. Palais Neuhaus-Preysing
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1750
Prannerstraße 2
933 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Neuhaus-Preysing, jetzt Teil der Bayerischen Vereinsbank (vgl. Kardinal-Faulhaber-Straße 1), prächtig stuckierte, streng gegliederte Rokokofassade, um 1740/50, Francois de Cuvilliés d. Ä. zugeschrieben; nur Fassade original&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Schönfeldstraße 17
933 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance mit Stuckdekor, um 1900.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Isabellastraße 27
934 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Zwerchhaus und abgerundeten Balkonen, um 1907.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1901
Agnesstraße 16
934 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, mit Pilastergliederung, 1901 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.&lt;/p&gt;
Residenzstraße 1
934 m Route
&lt;p&gt;Residenzstraße 1; Residenz, ausgedehntes Stadtschloß, ab 1348 über Jahrhunderte gewachsen, acht Höfe umschließend. Der mittelalterliche Kern (Neuveste) in Resten unter dem Nordostpavillon des Festsaalbaues und dem umgebenden Bereich verborgen. Kern der bestehenden Anlage die westlich an die Residenzstraße grenzende Alte oder Maximilianische Residenz des frühen 17. Jh. mit der Hofkapelle (1601) und älteren Teilen des 16. Jh. (Grottenhof mit Perseusbrunnen, 1595 von Hubert Gerhard; Antiquarium, 1569-71). Im Brunnenhof Wittelsbacherbrunnen, um 1600. Zu Nr. 1 gehört das Alte Residenztheater, Rokokobau, 1751-53 von Fran¿ois de Cuvilli¿s, 1956 an neuer Stelle (Apothekenflügel) wiederaufgebaut; mit Ausstattung; Königsbau, siehe Max-Joseph-Platz 3, Festsaalbau siehe Hofgartenstraße 2 und Marstallplatz 8, Allerheiligen-Hofkirche siehe Marstallplatz. Vgl. auch Hofgarten.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Isabellastraße 22
935 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, geschweiften Balkonen, 1907-08 von Adolf Wentzel.&lt;/p&gt;
Feldherrnhalle
Architekt: Miller d. J. Ferdinand von, Rümann Wilhelm von, Gärtner Friedrich von, Schwanthaler Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1844
Residenzstraße
936 m Route
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Loggia mit dreiseitig offenen Rundbogenarkaden und großer Freitreppe im Norden, Kalksteinquaderbau mit reichem bauplastischem Dekor, von Friedrich von Gärtner, 1841-44,&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Behebung der Kriegsschäden, 1950-1962;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bronzestandbilder auf Granitpostamenten der Heerführer Johann Tzerklas Graf von Tilly und Carl Philipp Fürst von Wrede, nach Entwürfen von Ludwig Schwanthaler, gegossen von Ferdinand von Miller d. Ä., enthüllt 1844;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bayerisches Armeedenkmal, Bronzefigurengruppe auf Granitsockel, von Ferdinand von Miller d. J., bez. 1892;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;zwei Löwen, neuklassizistische Tierplastiken in Marmor, von Wilhelm von Rümann, 1906.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;h4&gt;Restaurierung 2025&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;TAFEL 1: Geschichte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Feldherrnhalle wurde 1841 bis 1844 im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern (er regierte 1825–1848) nach Plänen des Architekten Friedrich von Gärtner (1791–1847) errichtet. Den Bauschmuck – die bekrönenden Waffentrophäen, die Königswappen über den mittleren Pfeilern der Hauptfassade sowie die Standbilder der Frontseite – entwarf der Bildhauer Ludwig von Schwanthaler (1802–1848). Architektonisches Vorbild ist die „Loggia dei Lanzi“ aus dem 14. Jahrhundert in Florenz, die den zentralen Platz der Stadt schmückt und für öffentliche Zeremonien genutzt wurde. Später diente die Halle als Aufstellungsort für Skulpturen und als Wachlokal.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dem Bau der Münchner Feldherrnhalle setzte Ludwig I. der bayerischen Armee und ihren siegreichen Heeresführern ein Denkmal. Ihre Bestimmung reiht sie in die bayerisch-deutschen Nationaldenkmäler des Königs ein, zu denen auch die Münchner Ruhmeshalle, die Walhalla bei Regensburg sowie die Befreiungshalle über Kelheim zählen. Zugleich bildet die Halle den Blickpunkt der Ludwigstraße, die durch das ebenfalls von Gärtner geplante Siegestor verläuft und mit ihren klassizistischen Monumentalbauten symbolträchtig auf die Königliche Residenz sowie die benachbarte Theaterkirche zuführt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die bronzenen Feldherren-Standbilder des Grafen Tilly (1559–1632) und des Fürsten Wrede (1767–1838) wurden durch Ferdinand von Miller in der königlichen Erzgießerei gegossen und dienten der Inszenierung der bayerischen Nation. Tillys Statue verweist auf Bayern als Verteidiger des katholischen Glaubens im Dreißigjährigen Krieg, Wredes Standbild auf die Teilnahme an der siegreichen nationalen Erhebung gegen Napoleon in den deutschen Befreiungskriegen. Anstatt weiterer Feldherren, wie noch von Ludwig I. gewünscht, ließ später Prinzregent Luitpold in der Halle 1892 zusätzlich das Denkmal der bayerischen Armee aufstellen. Seit 1905 bewachen die beiden Marmorlöwen des Bildhauers Wilhelm von Rümann den zentralen Treppenaufgang.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 9. November 1923 war hier der Marsch von Adolf Hitler und seinen Anhängern, die den Sturz der Demokratie beabsichtigten, auf dem Weg zum Kriegsministerium von der Landpolizei aufgehalten worden. Auf beiden Seiten gab es Tote und Verletzte. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde die Feldherrnhalle zu einem Kultort der „Bewegung“. Ein 1933 in der Halle errichtetes Mahnmal für die Putschisten und regelmäßige „Gedenkfeiern“ dienten der Selbstdarstellung des Regimes. Heute erinnert eine Gedenktafel an der benachbarten Residenzfassade an die vier bei der Abwehr des Putschversuchs von 1923 getöteten Landpolizisten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;---&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;TAFEL 2: Architektur&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Podium der Feldherrnhalle enthält mehrere niedrige gewölbte Räume, die in der Raumnot nach dem Zweiten Weltkrieg genutzt wurden. Zuletzt war hier eine Veranstaltungszone eingerichtet, die 2019 geschlossen hat. Die Kellerräume werden deshalb auf ihre ursprüngliche Form zurückgebaut und dienen künftig Lagerzwecken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Dach der Feldherrnhalle war im Zweiten Weltkrieg abgebrannt und nur in einfacher Form erneuert worden. Die Eindeckung in verzinktem Eisenblech ist durch Witterung und Ausführung an den Anschlüssen als Unfallschwachstelle. Wasserschäden in den kaum zugänglichen Gewölberäumen schließen. Neben einer praktikablen Erschließung dieser Räume und Dachflächen zu Revisionszwecken wird eine neue Dacheindeckung aus dauerhaftem Kupferblech geschaffen. Ihre Tragsubkonstruktion aus Holz wird ebenfalls geprüft und ertüchtigt. Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten ist auf dem Dach der Feldherrnhalle auch die Montage einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung vorgesehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Statik der Feldherrnhalle ist kompliziert, da die weitgespannten Bögen sich mit dem Fiorentiner Vorbilds mit Hilfe robuster Zugstangen aus Eisen im Gleichgewicht gehalten werden. Deutliche Rostausblühungen und Risse deuten auf Verfallsspuren hin. Erst durch vertiefte Schadenskarte und baustatischen Untersuchungen können Aussagen getroffen werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die dauerhafte Standsicherheit von Gewölbe und Pfeiler ist daher eine statische Ertüchtigung der Eisenkonstruktion durch Einbau eines Stahlträgersystems im Dachraum erforderlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Feldherrnhalle ist heute ein attraktiver Treffpunkt für die Münchner und Touristen. Das Hallenpodium bietet eindrucksvolle Perspektiven auf einige der schönsten Stadträume der Landeshauptstadt an Odeonsplatz und Ludwigstraße. Dennoch war dieser Ort bisher nicht ohne jedes Risiko auf den etwa 3 Meter hohen Hallenpodium begehbar. Nachdem wirkungsarme und abgehende Warnhinweise keine nachhaltige Wirkung gezeigt haben, wird im Zuge der Restaurierungsmaßnahme eine denkmalverträgliche Absturzsicherung erarbeitet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Denkmalpodium, das derzeit nur provisorisch abgedichtet ist, erhält wieder in Anlehnung an den historischen Asphaltbelag einen neuen, dichten Belag aus geschliffenem Gussasphaltestrich. Der historische Boden war von dem Architekten F. J. Kreuter als einer der ersten Terdecken Bayerns gestaltet worden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;---&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;TAFEL 3: Restaurierung – Oberflächen aus Naturstein und Putz&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Hauptwirkung der Feldherrnhalle ist auf die beim Bau verwendeten Natursteine zurückzuführen. Für den Sockel fand ein Muschelkalk, für das aufgehende Mauerwerk ein Kalkstein aus Kelheim Verwendung. Die beiden Löwen selbst sowie das Auflagerungsmassiv wurden aus weißem Laaser Marmor gefertigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Natursteinoberflächen werden gereinigt, Verschwartungen und Rostfahnen reduziert, morbide Bereiche wieder gefestigt. Kleinere Ausbrüche werden in originalgetreuen Ergänzungen geschlossen, zerstörte Bereiche und schadhafte Betonganzierungen in der vorgegebenen Form von Steinmetz nachgearbeitet oder abgegossen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch der selten feine Fugenschnitt zwischen Werksteinen müssen auf Fehlstellen untersucht und mit dem gleichen Mörteln dauerhaft verschlossen werden. Häufig wird eine Steinersatzierung mit der Aufbringung einer Opferschicht an Orten belasteten, leicht zu entfernenden „Schale-Schlämmen“ bestehen aus ähnlichem Grundstoff wie der originale Stein, bleiben jedoch bewusst weicher und werden mit einem gegenüberliegenden Farbwert aufgebracht, um Unterscheidbarkeit und die Ablesbarkeit des Regenwassers verbessern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Pfeiler der Feldherrnhalle waren schon immer größtenteils weiß gestrichen, die Putzflächen der Loggia-Rückwand durch eine aufgemalte, farblich dezent voneinander abgesetzte graue Quadergliederung gestaltet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Architekten der Erbauungszeit – Friedrich von Gärtner und auch Leo von Klenze – haben solche Lösungen immer wieder verwendet, wenn die Ausführung von echten Natursteinen zu aufwendig erschien (wie an den meisten Fassaden der Residenz).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Durch Alterung und eindringende Feuchtigkeit sind die Putzoberflächen jedoch geschädigt. Es ist zu klären, welche und an welchen Stellen noch Putzteile historisch sind und erhalten bleiben können. Soweit möglich, sollen die Schadenspotenziale durch angereicherte Schadsalze im Vorfeld eines Neuauftrags neutralisiert werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei stellt die Hallenrückwand besondere Anforderungen, da sie die eigentliche Schaufand in der Nachsicht vom Odeonsplatz aus bildet. Sie soll mit den übrigen Kunstwerken harmonisieren und muss mit ruhiger, aber zugleich moderner Farbenspiel den eigentlichen einfarbig grauen Naturstein imitieren soll.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;---&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;TAFEL 4: Restaurierung – Bildwerke aus Bronze&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die in der Feldherrnhalle aufgestellten Bronzedenkmäler weisen unterschiedliche Erhaltungszustände auf. Während die oben auf dem Podium aufgestellten übergroßen Standbilder der bayerischen Heerführer der Witterung ausgesetzt sind, sind das an der Hallenrückwand positionierte Denkmal für das Bayerische Heer und die seitlich angebrachten Schrifttafeln durch ihre Lage besser geschützt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Standbilder werden gereinigt und Korrosionsprodukte reduziert. Mögliche Schadstellen wie Risse oder Löcher werden mit traditionellen Mitteln der Metallbearbeitung geschlossen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Durch pflegende Schutzüberzüge, meist Spezialwachse, wird das Gesamterscheinungsbild vereinheitlicht und die weitere Oxidation der Oberflächen verlangsamt. Die Standfestigkeit der Figuren wird geprüft und gegebenenfalls das Innengerüst verstärkt. Schließlich muss speziell an der rückwärtigen Monumentalgruppe – ein wirkungsvoller und dabei möglichst wenig sichtbarer Tauchschutz angebracht werden, um einer Verschmutzung der wertvollen Oberflächen vorzubeugen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Quelle: Infotafeln am Bauzaum vor Ort&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Doppelmietshausblock
Architekt: Svoboda Felix
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Kaulbachstraße 38
936 m Route
&lt;p&gt;Kaulbachstraße 38/38 a; Doppelmietshausblock, Neurenaissance, 1883 von Felix Svoboda.&lt;/p&gt;
Hofgartentempel
Architekt: Schön Heinrich d. Ä.
Erstellung: 1615

937 m Route
&lt;p&gt;Hofgartentempel, auch sog. Dianatempel, auf der Kuppel Kopie der &quot;Tellus Bavaria&quot; (Bronze, um 1590 von Hubert Gerhard mit Putten und Attributen des frühen 17. Jh.), wohl von Heinrich Schön d. Ä. 1615&lt;/p&gt;
Hofgarten
Erstellung: 1617
Hofgarten
938 m Route
&lt;p&gt;Hofgarten, rechteckiges Areal nördlich der Residenz mit geometrischer, auf den Hofgartentempel in der Mitte bezogenem Wegesystem, angelegt 1613-17, nach Entwürfen von Kurt Hentzen erfolgte 1948-57 eine durchgreifende Neugestaltung des oberen Hofgartens, die weitgehend Elemente der originalen Konzeption von 1613 ff. aufnimmt, Schalenbrunnen aus dieser Zeit. - Hofgartentempel, auch sog. Dianatempel, auf der Kuppel Kopie der &quot;Tellus Bavaria&quot; (Bronze, um 1590 von Hubert Gerhard mit Putten und Attributen des frühen 17. Jh.), wohl von Heinrich Schön d. Ä. 1615; - Reiterstandbild Herzog Ottos von Wittelsbach (Bronze), Entwurf und Guss von Ferdinand von Miller, 1911; - Kriegerdenkmal, von Karl Knappe, Thomas Wechs und Eberhard Finsterwalder, 1924-26; mit Gruftraum, darin Liegefigur, ehem. aus Rotmarmor, von Bernhard Bleeker, 1972 durch Bronzekopie von Hans Wimmer ersetzt. - Brunnen, fälschlich auch als Loreleybrunnen bezeichnet, mit Bronzereplik einer Wassernymphe (&quot;Nymphe von Anif&quot;), von Ludwig Schwanthaler, 1852; - Ägyptischer Obelisk, 1./2. Jh. n. Chr., 1972 vor dem Eingang der Ägyptischen Staatssammlung (Hofgartenstraße 2) aufgestellt; - Begrenzungen: südliche Begrenzung, Festsaalbau der Residenz, siehe Hofgartenstraße 2; östliche Begrenzung, Bayerische Staatskanzlei (ehem. Armeemuseum), siehe Franz-Josef-Strauß-Ring 1; westliche und nördliche Begrenzung, Hofgartenarkaden und Hofgartentor, siehe Odeonsplatz 6-18, Galeriestraße 2/2 a/2 b/4/4 a/6/6 a und 8/10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zentnerstraße 13
938 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.
Bernheimer-Haus
Architekt: Thiersch Friedrich von, Dülfer Martin
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Lenbachplatz 3
938 m Route
&lt;p&gt;Bernheimer-Haus, Geschäftshaus, fünfgeschossiger, natursteinverkleideter Skelettbau, Fassade durch drei Risalite mit Kolossalordnung gegliedert, in repräsentativen neubarocken Formen, von Friedrich von Thiersch und Martin Dülfer, 1887-89, teilrekonstruiert, 1993; Erweiterungsbau, über Arkaden dreigeschossiger, langgestreckter Putzbau mit erhöhtem Mittelrisalit in Kolossalordnung, den reich dekorierten sog. Italienischen Hof einfassend, neubarocke Fassadengestaltung, von Friedrich von Thiersch, 1909/10; mit Innenausstattung, u. a. Gobelinsaal.&lt;/p&gt;
Ehem. palastartiges Wohnhaus
Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pacellistraße 16
941 m Route
1616; Ehem. palastartiges Wohnhaus, jetzt Bank, klassizistisch, um 1827 von Johann Ulrich Himbsel; nur Fassade original; mit Gedenktafel an das ehem. Ballhaus (Haus für Ballspiele).
Kunstausstellungspavillon
Architekt: Bieber Oswald
Erstellung: 1937
Sophienstraße 7
941 m Route
&lt;p&gt;Der Kunstpavillon München im Alten Botanischen Garten gehört zum Kunstareal München und entstand 1936 nach Plänen von Oswald Bieber am Standort des 1931 abgebrannten Glaspalasts. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er schwer beschädigt wurde, bauten Künstler unter Hannes König den Pavillon bis 1950 als Ausstellungsraum wieder auf. Seit den 1980er Jahren dient er als Plattform für internationale und auswärtige Künstler. Heute schmückt die Front des Gebäudes die Neonschrift „Kunst ist kein Luxus“, die den Pavillon als wichtigen Teil der Münchner Kunstszene betont.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1935-37 - Erbaut von&amp;nbsp; Oswald Eduard Biber&amp;nbsp;als&amp;nbsp;Kunstausstellungspavillon&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ausstellungsraum für Architekturmodelle&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Joseph Thorak nutzte den Pavillon als Atelier&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Erlitt schwere Schäden im Zweiten Weltkrieg&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1948 - Hannes König sammelte für die Wiederaufbau&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Verpachtung an den&amp;nbsp;Schutzverband bildender Künstler&lt;/li&gt;&lt;li&gt;9. 9.1950 - Eröffnung des Ausstellungsgebäudes&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Vier Reliefs von Joseph Wackerle&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1897
Schackstraße 3
941 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Baukörper neubarock, um 1897, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Spreti
Baustil: Barock
Erstellung: 1730
Kardinal-Faulhaber-Straße 6
942 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Spreti, jetzt Bankgebäude, spätbarock, wohl um 1730, mit reicher Stuckgliederung im ersten Stock, sonst stark verändert.&lt;/p&gt;
Erweiterungsbau Bernheimer-Haus
Architekt: Thiersch Friedrich von, Dülfer Martin
Erstellung: 1889
Ottostraße 4
942 m Route
&lt;p&gt;Ottostraße 4/6/8; Rückwärtiger Trakt (Erweiterungsbau, sog. Neubau) des Bernheimer-Hauses (siehe Lenbachplatz 3), stuckierte Neubarockfassade, 1909-10 von Friedrich von Thiersch; mit Innenräumen, u.a. Gobelinsaal.&lt;/p&gt;
Pacelli-Palais
Architekt: Hölzle Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1880
Georgenstraße 8
942 m Route
&lt;p&gt;Pacelli-Palais, malerische, reich gegliederte Neubarockvilla, mit Kuppeln, 1880-81 von Josef Hölzle, 1900-01 von demselben umgebaut; in der Loggia Mosaiken, Plastiken von H. Schneider.&lt;/p&gt;
Rondellgruppe
Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873

943 m Route
Risalitartig erhöhter Mittelbau einer im Kern noch spätklassizistischen Rondellgruppe, 1873-76 von Max Steinmetz; vgl. Brienner Straße 56 und Schleißheimer Straße 2.
Park-Cafe
Architekt: Bieber Oswald
Erstellung: 1937
Sophienstraße 7
944 m Route
&lt;p&gt;Das Parkcafé in München liegt im Alten Botanischen Garten an der Südseite der Sophienstraße 7. Das denkmalgeschützte Gebäude (D-1-62-000-6588) wurde 1935–1937 von Oswald Bieber erbaut und ist ein Beispiel nationalsozialistischer Architektur. Es bildet den südlichen Abschluss der ehemaligen Arcisstraße (heute Katharina-von-Bora-Straße). Nach dem Brand des Glaspalasts 1931 und der Neugestaltung des Alten Botanischen Gartens ab 1936 entstand neben dem Neptunbrunnen auch das Parkcafé. Nach Kriegszerstörungen wurde es restauriert und entwickelte sich seit den 1980er Jahren zu einem beliebten Treffpunkt und Club.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Agnesstraße 20
945 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit polygonalen Eckrisaliten und Erdgeschoßloggia, 1901 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.&lt;/p&gt;
Luisenstraße
946 m Route
Glaspalast
Architekt: Voit August von
Erstellung: 1853
Elisenstraße
947 m Route
Eckbau
Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Schleißheimer Straße 2
947 m Route
Eckbau einer im Kern noch spätklassizistischen Rondellgruppe, um 1875 von Max Steinmetz; vgl. Stiglmaierplatz 2 und Brienner Straße 56.
Wohnhausblock
Architekt: Neumeyer Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Königinstraße 35
948 m Route
&lt;p&gt;Königinstraße 35/35 a; Wohnhausblock, Neurenaissance, mit zwei Bodenerkern, Ende 19. Jh.; Nr. 35 a Anfang 20. Jh. nach Norden erweitert. Gedenktafel für Karl und Anna Neumeyer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Memminger Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Elisabethstraße 3
949 m Route
Mietshaus, Jugendstil, malerisch gegliedert und sehr reich dekoriert, 1907-08 von Hans Memminger; symmetrische Gruppe mit Nr. 5.
Palais Perusa
Architekt: Unbekannt
Erstellung: 1685
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
949 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Isabellastraße 29
951 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1900.&lt;/p&gt;
Ehem. herrschaftliches Wohnhaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Leopoldstraße 6
952 m Route
&lt;p&gt;Ehem. herrschaftliches Wohnhaus, jetzt Allianz-Versicherungs-AG, 1896-97 von Martin Dülfer in klassizistischem Jugendstil errichtet; nach vereinfachendem Wiederaufbau (1950/51) Fassaden- und Dachrekonstruktion (Sanierung von 1998); siehe Nr. 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Memminger Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Elisabethstraße 5
952 m Route
Mietshaus, Jugendstil, malerisch gegliedert und sehr reich dekoriert, 1907-08 von Hans Memminger; symmetrische Gruppe mit Nr. 3.
Mietshaus
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Tengstraße 22
953 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im klassizistischen Jugendstil, 1912 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hessemer Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Schleißheimer Straße 43
954 m Route
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1898 von Fritz Hessemer; Giebel verändert.
Galeriestraße 8
957 m Route
Galeriestraße 8/10; Nördliche Randbebauung des Unteren Hofgartens; mehrere Bauphasen seit der 2. Hälfte des 16. Jhs., zuletzt (1866) vom Neurenaissancebau des Kunstvereins überbaut, nach dessen Kriegszerstörung nur in Teilen überliefert. Vom Lusthaus Albrecht V. (Baumaßnahmen seit ca. 1560) Teile samt westlichem Eckturm und gewölbtem Gang mit Säulenarkaden erhalten; mit Resten von Rollwerkmalerei. Darüber Pfeilerarkadenreihe der ehemaligen Hofgartenarkaden (später in den ehem. Kunstverein integriert). An das Untergeschoss anschließend in unteren Partien erhaltenes Brunnhaus Maximilian I. (1613-17) samt Erweiterung Leo von Klenzes von 1847/48 (u. a. gewölbter Turbinenraum mit Kolbenpumpen und Turbinen).;
Parcus-Haus
Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Promenadeplatz 12
957 m Route
&lt;p&gt;Parcus-Haus, stattlicher fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit einspringender Ecke und (reduzierter) Kuppel, 1887-88 von Friedrich von Thiersch; Hausteinfassade z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Ehem. Preysing-Palais
Architekt: Effner Joseph
Baustil: Regence-Stil
Erstellung: 1728
Residenzstraße 27
958 m Route
Ehem. Palais Holnstein
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1737
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
959 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Holnstein, ursprünglich Adelswohnsitz, seit 1818 Erzbischöfliches Palais, mit um einen Innenhof gruppierten Flügeln, dreigeschossiger Bau mit reicher Rokokogliederung und Dreiecksgiebel, von Francois de Cuvilliés d. Ä., 1735/37; mit Innenausstattung. (Geschütztes Kulturgut)&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;März 2012 - Kardinal Reinhard Marx zieht in das renovierte Palais ein&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prannerstraße 1
959 m Route
Wohn- und Geschäftshaus 2, ehem. Rückgebäude von Promenadeplatz 2, schmaler viergeschossiger Satteldachbau mit Stuckdekor, in Formen des Jugendstils, um 1900.
Wohnhaus
Erstellung: 1882
Königinstraße 31
960 m Route
Palais Preysing
Erstellung: 1681
Promenadeplatz 12
962 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Georgenstraße 118
962 m Route
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit Eckturm und Erkern, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 120 und Hiltenspergerstraße 17.
Ehem. Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1904
Königinstraße 23
963 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Mietshaus, jetzt Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1903-04 von Ludwig Grothe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 44
965 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Defregger-Haus
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Königinstraße 27
965 m Route
&lt;p&gt;Defregger-Haus, deutsche Renaissance, malerischer Rohbacksteinbau mit reichen Kalksteingliederungen, 1893-94 von Georg von Hauberrisser.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Elisabethstraße 9
965 m Route
Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mir reichem Putz- und Stuckdekor, 1906-07 von Georg Guinin.
Vorstadthaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kaulbachstraße 46
966 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, schlichte Neurenaissance, späteres 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshausgruppe
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Georgenstraße 99
966 m Route
&lt;p&gt;Georgenstraße 99/101; Mietshausgruppe, später Jugendstil, mit Stuckdekor, durch erhöhten Mittelteil zusammengeschlossen, um 1908 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.&lt;/p&gt;
Palais Hörwarth
Architekt: Feichtmayr Caspar
Erstellung: 1650
Promenadeplatz 12
966 m Route
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Habsburgerstraße 7
967 m Route
Mietshaus, neuklassizistisch, mit Pilastern, Flacherkern und nördlichem Terrassenvorbau, 1911 von Max Neumann.
Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt
Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Leopoldstraße 8
969 m Route
&lt;p&gt;Leopoldstraße 8/10; Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt, neuklassizistisch, um 1909-11 von Friedrich Thiersch; Nr. 8 bildet mit Nr. 10 einen hakenförmigen Komplex; Nr. 10 mit Kolossalpilastern und mit plastischem Dekor an den Zaunpfeilern, Fassadenpreisträger 2005.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Georgenstraße 120
969 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Erker-Balkon-Gruppe, Anfang 20. Jh., z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 118.
Börse München
Architekt: Schmidt Albert, Lehner Jac
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Lenbachplatz 2
970 m Route
&lt;p&gt;Lenbachplatz 2/2a; Bankgebäude, auch Börse München, freistehender, viergeschossiger Block mit gerundeten Eckrisaliten, reich gegliederte Sandsteinfassade und plastischer Dekor in neubarocken Formen, von Albert Schmidt, 1896-98, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung durch Jac Lehner, 1948/49.&lt;/p&gt;
Lenbachplatz
970 m Route
Mietshaus
Architekt: Strelin Oscar
Baustil: neubarock
Massmannstraße 4
971 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erkern, Stuckdekor und großer Immaculatafigur, 1900 von Oscar Strelin; aufgestockt; Mittelteil eines einheitlichen Blocks mit Nr. 2 und 6.
Mietshaus
Architekt: Wacker Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Elisabethstraße 7
971 m Route
Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mit Erkern und reicher Gliederung, 1907 von Johann Wacker.
Mietshaus
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Tengstraße 24
974 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit zwei Erkern und hohem Giebel, 1911 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 26.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Hiltenspergerstraße 17
975 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Loggien und Gitterbrüstungen, 1907 von Berthold Neubauer; Gruppe mit Georgenstraße 118.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Zentnerstraße 15
975 m Route
Mietshaus, Mischform Jugendstil-Renaissance mit Stuckdekor, um 1900.
Palaisartiger Bau
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Königinstraße 11
977 m Route
Palaisartiger Bau, im Kern klassizistisch, 1913-14 von Heilmann und Littmann neuklassizistisch umgebaut.
Palais Maffei
Architekt: Gunezrhainer Martin
Baustil: Barock
Erstellung: 1685
Promenadeplatz 8
977 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
978 m Route
Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank
Architekt: Schmidt Emil, Kaufmann Hugo
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Kardinal-Faulhaber-Straße 10
978 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, jetzt HypoVereinsbank, Westflügel, monumentaler Neubarockbau, 1895-96 von Emil Schmidt, mit reichem plastischem Schmuck von Hugo Kaufmann (Ostbau siehe Theatinerstraße 11).&lt;/p&gt;
Pacellistraße 5
978 m Route
Pacellistraße 5; Turm der in den 1590er Jahren erbauten Herzog-Max-Burg; einziger Rest der weitläufigen Schloßanlage (an deren Stelle jetzt Neubauten, vgl. Pacellistraße 1, 5).
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Maurer Jordan, Hirschberg Reinhold, Demmer Wilhelm
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
979 m Route
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger Eckbau, errichtet im Maximilianstil nach Plänen von Jordan Maurer (†1854) und Reinhold Hirschberg, 1855-57, nach Kriegsschäden Wiederaufbau durch Wilhelm Demmer, 1948-50.
Villa
Architekt: Liebergesell und Lehmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Hohenstaufenstraße 11
980 m Route
Villa, klassizistischer Jugendstil, um 1908 von Liebergesell und Lehmann.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Dachauer Straße 42
981 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilanklängen, malerisch gegliedert und reich dekoriert, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schiller Oswald
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1915
Dachauer Straße 44
981 m Route
Dachauer Straße 44 a/46; Mietshaus, Jugendstil, mit reichem plastischem Dekor im Erdgeschoss (Atlanten), 1915-16 von Oswald Schiller.
Abgegangenes Haus Schwann
Architekt: Brüder Ludwig
Erstellung: 1911
Königinstraße 19
982 m Route
Mietshaus
Architekt: Strelin Oscar
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Massmannstraße 2
982 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erker, 1900 von Oscar Strelin; aufgestockt; einheitlicher Block mit Nr. 4 und 6.
Mietshaus
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Franz-Joseph-Straße 48
983 m Route
Mietshaus, stattlicher Neubarockblock, mit Erkertürmen an den beiden Ecken und Wandbildern im Vestibül, um 1900; vereinfacht.
Fotostudio Elvira
Architekt: Endell August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1887
Von-der-Tann-Straße 22
984 m Route
Leopoldstraße
984 m Route
Leopoldstraße (Forum) mit Schackstraße. Der Beginn der Leopoldstraße hinter dem Siegestor bildet ein verbreitertes Forum, dessen Westseite von der Akademie der bildenden Künste eingenommen und dessen Ostseite mit einer einheitlich konzipierten Gruppe palastartiger Gebäude - ehemals herrschaftlichen Mietshäusern - begrenzt wird, die in den Jahren um 1900 von namhaften Architekten (Friedrich Thiersch, Martin Dülfer, Leonhard Romeis) entworfen wurden. Die beiden südlichen Häuser der Gruppe flankieren die völlig einheitlich von Romeis gestaltete kurze Schackstraße. Typisch für den Bereich ist die freistehende Bauweise samt Vorgärten. Zusammen mit der Akademie bildet das Siegestor zusammen mit dem Forum eine städtebaulich bedeutende Gelenkstelle zwischen Ludwigstraße und Leopoldstraße.
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Elisabethstraße 11
985 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1907-08 von Georg Guinin.
Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1898
Promenadeplatz 6
985 m Route
&lt;p&gt;Promenadeplatz 6; Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck, 1897-98, aus dem Vorgängerbau in den Neubau des Hotels Bayerischer Hof integriert.&lt;/p&gt;
Ehem. herrschaftliche Villa
Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Königinstraße 17
988 m Route
&lt;p&gt;Ehem. herrschaftliche Villa, jetzt Bayer. Landesanstalt für Aufbaufinanzierung (LfA), stattlicher, palaisartiger Bau mit Natursteinfassade und großem Säulenbalkon, neuklassizistisch, 1907-09 von Franz Deininger.&lt;/p&gt;
Kaiserhoftrakt
Erstellung: 1616

990 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Zentnerstraße 17
992 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Schweifgiebel und Putzgliederungen, bez. 1907.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Königinstraße 51
992 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh., bei Wiederaufbau stark erneuert.
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Elisabethstraße 13
992 m Route
Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit Erker-Balkon-Gruppen, 1907-08 von Franz Popp.
Tor der Tierärztlichen Fakultät
Architekt: Thurn Franz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1790
Veterinärstraße 13
993 m Route
&lt;p&gt;Tor am südlichen Ende des Komplexes der Tierärztlichen Fakultät, klassizistisch, 1790 von Franz Thurn vielleicht nach Entwurf von Friedrich Ludwig Sckell.&lt;/p&gt;
Jugendstil
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Tengstraße 25
994 m Route
Eckhaus
Architekt: Reifenstuel N.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Residenzstraße 26
994 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, in klassizistischen Neurenaissanceformen, 1872 von N. Reifenstuel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Dachauer Straße 38
995 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Dachauer Straße 61
995 m Route
Wohnhaus, spätklassizistisch, mit Mittelrisalit, um 1860.
Mietshaus
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Tengstraße 26
996 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit zwei Erkern und hohem Giebel, 1911 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 24.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Karlstraße 52
997 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 3. Viertel 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Schleißheimer Straße 92
997 m Route
Mietshaus, schlichte Neurenaissance, mit Eckrisaliten, Ende 19. Jh.
The Charles Hotel
Architekt: Architektenbüro Hilmer &amp; Sattler und Albrecht
Baustil: Art déco
Erstellung: 2007
Sophienstraße 7
998 m Route
Deutsches Haus
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1879
Sophienstraße 1
998 m Route
Löwenbräukeller
Architekt: Schmidt Albert, Thiersch Friedrich von, Rümann Wilhelm von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Nymphenburger Straße 2
999 m Route
&lt;p&gt;Löwenbräukeller, malerischer Neurenaissance-Gruppenbau (z. T. erneuert) mit vorgelegter Terrasse im Süden; Hauptteil (mit Saal) 1883 von Albert Schmidt; Erweiterungsbau nach Südosten mit Eckturm und neubarocker Pfeilervorhalle 1893-94 von Friedrich Thiersch; auf der Vorhalle Steinlöwe von Wilhelm von Rümann; mit historischen Kelleranlagen seit 1820; siehe auch Nr. 4 und Dachauer Straße 61.&lt;/p&gt;

Barer Straße 29
0 m Route
Theresienstraße
26 m Route
Barer Straße 29
38 m Route
Barer Straße 27
70 m Route
Theresienstraße
78 m Route
Barer Straße
90 m Route
Heßstraße 3
104 m Route
Heßstraße 3
104 m Route
Barer Straße 29
105 m Route
Niobe

1974
Barer Straße 27
118 m Route
Theresienstraße
132 m Route
Mariane-von-Werefkin-Weg
144 m Route
Theresienstraße
145 m Route
Barer Straße 27
154 m Route
Barer Straße
157 m Route
Schraudolphstraße 1
163 m Route
Barer Straße 37
166 m Route
Arcisstraße
168 m Route
Barer Straße 27
220 m Route
Ellen Ammann
Gedenktafel
2023
Schellingstraße 47
226 m Route
Theresienstraße 46
235 m Route
Arcisstraße 21
249 m Route
Türkenstraße 17
256 m Route
Arcisstraße
262 m Route
Arcisstraße
262 m Route
Arcisstraße 21
264 m Route
Theresienstraße 46
265 m Route
Arcisstraße
273 m Route
Türkenstraße
275 m Route
Türkenstraße 17
280 m Route
Theresienstraße
292 m Route
Theresienstraße
307 m Route
Heßstraße 26
313 m Route
Gabelsbergerstraße 25
316 m Route
Bernd-Eichinger-Platz
322 m Route
Bernd-Eichinger-Platz
322 m Route
Bernd-Eichinger-Platz
322 m Route
Gabelsbergerstraße
323 m Route
Arcisstraße 21
334 m Route
Arcisstraße
348 m Route
Heßstraße
364 m Route
Türkenstraße 57
370 m Route
Gaberlsbergerstraße
374 m Route
Heßstraße
374 m Route
Schellingstraße 79
378 m Route
Hermann Frieb
Gedenktafel
1987
Schellingstraße 79
378 m Route
Arcisstraße
388 m Route
Never Ever
Installation
2012
Barer Straße 21
395 m Route
Arcisstraße 17
397 m Route
Gabelsbergerstraße
406 m Route
Georg Elser - „8. November 1939“
Fassadeninstallation
2009
Georg-Elser-Platz
406 m Route
Arcisstraße
407 m Route
Blütenstraße 10
409 m Route
Barer Straße 21
410 m Route
Arcisstraße
411 m Route
Künstlergrab - Detail
Bronzerelief
1878
Arcisstraße
411 m Route
Türkenstraße 68
416 m Route
Arcisstraße
419 m Route
Wandgrafik
Grafik
2015
Barer Straße 19
437 m Route
Gabelsbergerstraße
446 m Route
Arcisstraße
456 m Route
Gabelsbergerstraße 1
465 m Route
Fürstenstraße 13
479 m Route
Johann Petzmayer
Gedenktafel
1903
Fürstenstraße 10
480 m Route
Arcisstraße 12
482 m Route
Türkenstraße 78
486 m Route
Rheinberger Josef
Gedenktafel
1909
Fürstenstraße 6
496 m Route
Gustav Landauer
Gedenktafel
1997
Amalienstraße 52
499 m Route
Luisenstraße 37
501 m Route
Türkenstraße
501 m Route
Steinickeweg 7
503 m Route
Türkenstraße 86
515 m Route
Glasbrunnen
Brunnen
1985
Brienner Straße 18
516 m Route
Steinbrunnen 2
Brunnen
1977
Adalbertstraße
517 m Route
Königsplatz
521 m Route
Oskar-von-Miller-Ring 18
535 m Route
Schellingstraße 3
536 m Route
Arcisstraße 45
537 m Route
Theresienstraße 9
538 m Route
Türkenstraße 7
539 m Route
Königsplatz
543 m Route
Königsplatz
543 m Route
Königsplatz
545 m Route
Türkenstraße
547 m Route
Schutt &amp; Ehre
Installation
2022
Königsplatz
549 m Route
Obelisk
Obelisk
1833
Karolinenplatz
551 m Route
Amalienstraße
553 m Route
Löwenbrunnen
Brunnen
1977
Adalbertstraße 12
553 m Route
Amalienstraße
555 m Route
Schellingstraße 3
555 m Route
Amalienstraße
556 m Route
Amalienstraße
559 m Route
Amalienstraße
560 m Route
Brienner Straße 26
561 m Route
Kugelbrunnen
Brunnen
1977
Adalbertstraße 12
562 m Route
Max-Mannheimer-Platz
562 m Route
Brunnen
Brunnen
1999
Schellingstraße 4
564 m Route
Brienner Straße
566 m Route
Brienner Straße
566 m Route
Südgiebel
Giebelfeld
1836
Königsplatz
568 m Route
Mut
Relief
Amalienstraße
570 m Route
Amalienstraße
573 m Route
Amalienstraße
575 m Route
Luisenstraße
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Königsplatz
579 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Amalienstraße
580 m Route
Amalienstraße
581 m Route
Amalienstraße 58
581 m Route
Amalienstraße
582 m Route
Steinbrunnen 1
Brunnen
1977
Adalbertstraße 12
583 m Route
Amalienstraße 58
585 m Route
Weisheit
Relief
Amalienstraße
588 m Route
Amalienstraße
588 m Route
Amalienstraße
588 m Route
Brienner Straße
589 m Route
Schellingstraße 3
590 m Route
Amalienstraße 58
591 m Route
Schellingstraße
591 m Route
Inschrift 2
Texttafel
Amalienstraße
592 m Route
Amalienstraße
597 m Route
Richard-Wagner-Straße 27
597 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
597 m Route
Amalienstraße
601 m Route
Amalienstraße
603 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
604 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
605 m Route
Windspiel
Brunnen
1935
Brienner Straße 23
606 m Route
Schellingstraße 3
606 m Route
Oscar-von-Miller-Ring 3
607 m Route
Brienner Straße 20
607 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
608 m Route
Amalienstraße
610 m Route
Amalienstraße
611 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
611 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
611 m Route
Werner-von-Siemens-Straße
611 m Route
Carl Georg Steinicke
Gedenktafel
1972
Adalbertstraße 15
613 m Route
Stärke
Relief
Amalienstraße
616 m Route
Amalienstraße
616 m Route
Amalienstraße
616 m Route
Eulenbrunnen
Brunnen
1915
Ludwigstraße
617 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
618 m Route
Königsplatz
619 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
621 m Route
Geschwister-Scholl-Platz 1
621 m Route
Briennerstraße 23
622 m Route
Ludwigstraße
622 m Route
Ludwigstraße
622 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
622 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
622 m Route
Brienner Straße 19
623 m Route
Luisenstraße 33
623 m Route
Luisenstraße
625 m Route
Luisenstraße
629 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Palladio
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
629 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Bartolo
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
629 m Route
Ludwigstraße 17
629 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Bramante
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
629 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Tiepolo
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
629 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Michelangelo
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
629 m Route
Geschwister-Scholl-Platz 1
629 m Route
Luisenstraße 33
630 m Route
St. Luzia
Statue
1835
Ludwigstraße
632 m Route
Luisenstraße
632 m Route
Oskar-von-Miller-Ring
632 m Route
Ludwigstraße
633 m Route
Kardinal-Döpfner-Straße 2
635 m Route
Luisenstraße
638 m Route
Luisenstraße
638 m Route
Luisenstraße
638 m Route
Akademiestraße 4
640 m Route
Luisenstraße
641 m Route
Glasfenster LMU
Glasfenster
Geschwister-Scholl-Platz
642 m Route
Relief
Relief

643 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
643 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
643 m Route
Luisenstraße
644 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
645 m Route
Luisenstraße
646 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
647 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
648 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
648 m Route
Prometheus
Pfeilerfigur
Geschwister-Scholl-Platz
649 m Route
Herakles
Pfeilerfigur
Geschwister-Scholl-Platz
649 m Route
Thukydides
Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29
649 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
649 m Route
Hippokrates
Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29
650 m Route
Aristoteles
Sitzstatue
1966
Ludwigstraße
650 m Route
Homer
Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29
650 m Route
Luisenstraße
651 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
652 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
652 m Route
Richard-Wagner-Straße
653 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
653 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
653 m Route
Luisenstraße 33
655 m Route
Gedenktafel für Sissy
Gedenktafel
2001
Ludwigstraße 13
656 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
656 m Route
Rambergstraße 2
657 m Route
Luisenstraße
658 m Route
Königsplatz
660 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
660 m Route
Luisenstraße
661 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
664 m Route
Doryphoros
Statue
1912
Geschwister-Scholl-Platz
665 m Route
Ludwigstraße 22
668 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
668 m Route
Ludwigstraße 20
670 m Route
Luisenstraße 37
671 m Route
Königsplatz
671 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
677 m Route
Königsplatz 1
680 m Route
Brienner Straße 12
680 m Route
Brienner Straße
680 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
682 m Route
Ludwigstraße 20
682 m Route
Ludwigstraße 20
685 m Route
Luisenstraße 33
688 m Route
Ottostraße
692 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
702 m Route
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
703 m Route
Karlstraße 6
704 m Route
Ludwigstraße 14
705 m Route
Odeonsplatz 4
708 m Route
Adalbertstraße 23
709 m Route
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
710 m Route
Luisenstraße 33
712 m Route
Max-Joseph-Straße 2
715 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
723 m Route
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
723 m Route
Wittelsbacherplatz 1
724 m Route
Brienner Straße 13
729 m Route
Isar-Amper-Werke
Gedenktafel
1952
Brienner Straße 40
736 m Route
Brienner Straße 37
736 m Route
Wittelsbacherplatz
738 m Route
Nornenbrunnen
Brunnen
1907
Maximiliansplatz
740 m Route
Sebastian Kneipp
Gedenktafel
1969
Professor-Huber-Platz
742 m Route
Nordendstraße 25
742 m Route
Wittelsbacherplatz
742 m Route
Gedenktafel - Odeon
Gedenktafel
1952
Odeonsplatz
743 m Route
Ludwigstraße 2
744 m Route
Brienner Straße 11
744 m Route
Karlstraße
746 m Route
Castor
Reiterstandbild
1868
Akademiestraße
748 m Route
Pollux
Reiterstandbild
1858

748 m Route
Wittelsbacherplatz
749 m Route
Königsplatz
751 m Route
Castor und Pollux
Reiterstandbild
1886
Akademiestraße
752 m Route
Akademiestraße
755 m Route
Ludwigstraße 29
758 m Route
Maximiliansplatz
759 m Route
Karlstraße 34
761 m Route
Ludwigstraße
761 m Route
Wandmalerei
Wandmalerei
Heßstraße 70
762 m Route
Akademiestraße
768 m Route
Maximiliansplatz
769 m Route
Odeonsplatz
770 m Route
Karlstraße 34
772 m Route
Odeonsplatz
773 m Route
Walter-Klingenbeck-Weg
774 m Route
Odeonsplatz
775 m Route
Odeonsplatz
775 m Route
Odeonsplatz
775 m Route
Odeonsplatz
775 m Route
Karlstraße 34
781 m Route
Pietá
Skullptur
Karlstraße 34
781 m Route
Karlstraße 14
782 m Route
Josephsplatz 1
785 m Route
Karlstraße 34
793 m Route
Altar

1974
Karlstraße 34
794 m Route
Josephplatz
802 m Route
Odeonsplatz 2
808 m Route
Ottostraße 8
809 m Route
Böcklin Arnold
Gedenktafel
Karlstraße 32
809 m Route
Brienner Straße 39
812 m Route
Maximiliansplatz
812 m Route
Schönfeldstraße 16
813 m Route
Ludwigstraße 28
817 m Route
Maximiliansplatz 13
817 m Route
Jungfernturmstraße
817 m Route
Luisenstraße 27
823 m Route
Relief
Relief
Maximiliansplatz 13
823 m Route
Georg Friedrich Ziebland
Büste Schlußstein
Karlstraße
825 m Route
Brunnenskulptur
Brunnen
1964
Karlstraße
825 m Route
Maximiliansplatz
831 m Route
Veterinärstraße 1
832 m Route
Leopoldstraße
840 m Route
Leopoldstraße
840 m Route
Ludwigstraße
840 m Route
Leopoldstraße
840 m Route
Leopoldstraße
840 m Route
Leopoldstraße
840 m Route
Ludwigstraße
842 m Route
Ludwigstraße
843 m Route
Salvatorplatz
844 m Route
Hofgarten
845 m Route
Frederic Chopin
Standbild
2010

849 m Route
Augustenstraße 21
851 m Route
Schalenbrunnen
Brunnen
1951
Brienner Straße 1
852 m Route
Veterinärstraße 5
854 m Route
Karlstraße 27
855 m Route
Kaulbachstraße 15
862 m Route
Kaulbachstraße 25
863 m Route
Kaulbachstraße 15
866 m Route
Salvatorplatz 1
868 m Route
Rochusstraße 19
868 m Route
Galeriestraße
869 m Route
Kaulbachstraße 11
870 m Route
Maximiliansplatz
870 m Route
Kaulbachstraße 31
874 m Route
Odeonsplatz
874 m Route
Kaulbachstraße 7
875 m Route
Salvatorplatz
878 m Route
Denker
Bronze Statue
1958
Karlstraße
879 m Route
Prannerstraße 15
880 m Route
Kaulbachstraße
880 m Route
Theatinerstraße
882 m Route
Barer Straße
883 m Route
Hofgarten
886 m Route
Prannerstraße 8
887 m Route
Schleißheimer Straße 34
887 m Route
Salvatorkirche
Gedenktafel
Salvatorplatz
891 m Route
Hofgartenstraße
893 m Route
Hofgartenstraße
893 m Route
Hofgartenstraße
893 m Route
Hofgartenstraße
893 m Route
Kunst

1818
Hofgartenstraße
893 m Route
Hofgartenstraße
893 m Route
Salvatorplatz 17
895 m Route
Elisabethplatz 4
896 m Route
Theatinerstraße
898 m Route
Von-der-Tann-Straße 11
899 m Route
Salvatorstraße
901 m Route
Maßmannstraße
902 m Route
Elisabethplatz
902 m Route
Konradstraße 11
902 m Route
Lenbachplatz
903 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
905 m Route
Residenzstraße
907 m Route
Hofgartenstraße
907 m Route
Theatinerstraße
912 m Route
Galeriestraße
912 m Route
Hofgartenstraße
912 m Route
Hofgartenstraße
912 m Route
Hofgartenstraße
912 m Route
Hofgartenstraße
912 m Route
Hofgartenstraße
912 m Route
Hofgartenstraße
912 m Route
Hofgartenstraße
912 m Route
Hofgartenstraße
912 m Route
Hofgartenstraße
912 m Route
Hofgartenstraße
912 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
912 m Route
Theatinerstraße
912 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
913 m Route
Theatinerstraße 22
917 m Route
Odeonsplatz
917 m Route
Odeonsplatz
933 m Route
Pacellistraße
937 m Route
Galeriestraße
939 m Route
Odeonsplatz
941 m Route
Residenzstraße
942 m Route
Residenzstraße
942 m Route
Odeonsplatz
944 m Route
Rudi-Hierl-Platz

945 m Route
Odeonsplatz
945 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
947 m Route
Industrie
Skulptur
Kardinal-Faulhaber-Straße
949 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
949 m Route
Königinstraße 35
949 m Route
Feldherr Tilly
Statue
1844
Odeonsplatz
950 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
951 m Route
Pacellistraße 14
952 m Route
Pacellistraße
956 m Route
Juden kehrt zurück
Gedenktafel
1990
Residenzstraße
956 m Route
Relief - Malerei
Relief
1937
Sophienstraße 7
958 m Route
Relief - Musik
Relief
1937
Sophienstraße 7
958 m Route
Sophienstraße 7
958 m Route
Sophienstraße 7
958 m Route
Pacellistraße 6
961 m Route
Pacellistraße
961 m Route
Georg Lankensperger
Gedenktafel
1982
Pacellistraße 8
966 m Route
Residenzstraße
969 m Route
Residenzstraße
969 m Route
Residenzstraße
969 m Route
Residenzstraße
969 m Route
Residenstraße
969 m Route
Residenzstraße
969 m Route
Ferdinand Maßmann
Gedenktafel
1828
Maßmannplatz
972 m Route
Salvatorstraße 3
973 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
973 m Route
Residenzstraße
976 m Route
Argumente (Drückebergergasse)
Bodeninstallation aus Bronze
1995
Viscardigasse
977 m Route
Leopoldstraße 10
978 m Route
Syntopian Vagabond
Konfiguration
2025
Sophienstraße 7
979 m Route
Kaulbachstraße 48
980 m Route
Residenzstraße
981 m Route
Residenzstraße
981 m Route
Residenzstraße
981 m Route
Residenzstraße
981 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
982 m Route
Theatinerstraße 16
987 m Route
Promenadeplatz
993 m Route
Residenzstraße
996 m Route
Residenzstraße
996 m Route
Residenzstraße
996 m Route
Residenzstraße
996 m Route
Residenzstraße
998 m Route

Stiebel, Amalie
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 72
42 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sterr, Peter
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 60
108 m Route
Eberstadt, Hermine
Biographisches Gedenkbuch
Heßstraße 8
132 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Farnbacher, Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
172 m Route
Loeb, Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
172 m Route
Loeb, Gertrud
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
172 m Route
Farnbacher, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
172 m Route
Wolf, Minna
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
172 m Route
Herrmann, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
172 m Route
Raff, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
172 m Route
,
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
172 m Route
Herrmann, Margot
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
172 m Route
Einstein, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
172 m Route
Grohe, Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Arcisstraße 31
218 m Route
Pregler, Franz
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 17
271 m Route
Bamberger, Adelheid
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 28
274 m Route
Bamberger, Adolf
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 28
274 m Route
Bamberger, Sylvia
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 28
274 m Route
Heymann, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 52
287 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Müller, Hans Karl Max
Biographisches Gedenkbuch
Schellingstraße 36
290 m Route
Heymann, Moritz
Erinnerungstafel
Türkenstraße 52
290 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ambrunn, Dorothea
Stolperstein
Türkenstraße 26
293 m Route
Ambrunn, Joseph
Stolperstein
Türkenstraße 26
293 m Route
Goldmann, Ruth
Stolperstein
Türkenstraße 26
293 m Route
Rosenberger, Hedwig
Stolperstein
Türkenstraße 26
294 m Route
Buki, Margarete
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 50
324 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bach, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
325 m Route
Bernheim, Marie
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
325 m Route
Bernheim, Wolfgang
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
325 m Route
Bingen, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
325 m Route
Bollack, Josefine
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
325 m Route
Bollack, Pauline
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
325 m Route
Einstein, Isak
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
325 m Route
Einstein, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
325 m Route
Einstein, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
325 m Route
Einstein, Lydia
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
325 m Route
Dobriner, Georg Hermann
Stolperstein
Gabelsbergerstraße 35
348 m Route
Dobriner, Konrad
Stolperstein
Gabelsbergerstraße 35
348 m Route
Bonfig, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Blütenstraße 19
356 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cohen, Rosa
Stolperstein
Arcisstraße 12
367 m Route
Cohen, Heinrich
Stolperstein
Arcisstraße 12
367 m Route
Schmid, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Blütenstraße 20
373 m Route
Bein, Flora
Gedenkort
Theresienstraße 30
379 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bein, Hugo
Gedenkort
Theresienstraße 30
379 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mendle, Elsa
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 10
388 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mendle, Theodor Hugo
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 10
388 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mauch, Theodora von
Biographisches Gedenkbuch
Schellingstraße 24
399 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ursell, Herbert (Jakob Josef H.)
Biographisches Gedenkbuch
Schellingstraße 24
399 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Menges, Walter
Biographisches Gedenkbuch
Arcisstraße 50
401 m Route
Maurus, Johanna
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 6
410 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Badenschneider, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Prinz-Ludwig-Straße 9
421 m Route
Billinger, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Prinz-Ludwig-Straße 9
421 m Route
Pulfer, Valentin
Biographisches Gedenkbuch
Prinz-Ludwig-Straße 9
421 m Route
Thannhauser, Josepha
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 6
429 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kitzinger, Emma
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 6
429 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ascheneller, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Amalienstraße 18
441 m Route
Klingenbeck, Walter
Erinnerungstafel
Amalienstraße 44
446 m Route
Klingenbeck, Walter Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Amalienstraße 44
448 m Route
Fellner, Franz
Erinnerungsstele
Barer Straße 86
474 m Route
Netzer, Georg Gedalia
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 16
489 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Camnitzer, David
Stolperstein
Theresienstraße 116
506 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Elser, Georg
Erinnerungstafel
Türkenstraße 94
516 m Route
Bautler, Georg
Erinnerungsstele
Oskar-von-Miller-Ring 18
518 m Route
Gollner, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Max-Mannheimer-Platz 1
532 m Route
Niedermeier, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Max-Mannheimer-Platz 1
532 m Route
Katzenstein, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Adalbertstraße 54
543 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Auburger, Emma
Biographisches Gedenkbuch
Steinheilstraße 17
575 m Route
Seiler, Richard
Biographisches Gedenkbuch
Heßstraße 37
579 m Route
Goldmann, Felix
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 3
581 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sulzbacher, Louise
Gedenkort
Steinheilstraße 20
590 m Route
Sulzbacher, Hans
Gedenkort
Steinheilstraße 20
590 m Route
Sulzbacher, Grete
Gedenkort
Steinheilstraße 20
590 m Route
Herz, Hermann
Gedenkort
Steinheilstraße 20
590 m Route
Herz, Josef
Gedenkort
Steinheilstraße 20
590 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Herz, Max
Gedenkort
Steinheilstraße 20
590 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Herzberg, Siegfried
Gedenkort
Steinheilstraße 20
590 m Route
Lindner, Arthur
Gedenkort
Steinheilstraße 20
590 m Route
Sulzbacher, Julius
Gedenkort
Steinheilstraße 20
590 m Route
Herz, Helene
Biographisches Gedenkbuch
Steinheilstraße 20
597 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Herz, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Steinheilstraße 20
597 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gerlich, Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Richard-Wagner-Straße 27
598 m Route
Olschewski, Wilhelm
Stolperstein
Augustenstraße 98
603 m Route
Olschewski, Willy
Stolperstein
Augustenstraße 98
603 m Route
Binder, Otto
Stolperstein
Augustenstraße 100
604 m Route
Olschewski, Wilhelm sen.
Biographisches Gedenkbuch
Augustenstraße 98
604 m Route
Buisson, Willi
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 18
604 m Route
Walter, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 23
608 m Route
Nöll, Elise
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 23
608 m Route
Schöpflich, Max
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 128
627 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Nußbaum, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Ludwigstraße 19
628 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marcuse, Julian
Biographisches Gedenkbuch
Ludwigstraße 17
632 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gerig, Anna (Anni)
Biographisches Gedenkbuch
Akademiestraße 21
637 m Route
Alster, Alfred (Freddy)
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 130
647 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Alster, Jackie (Jakes)
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 130
647 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Blum, Meta (Mela, Malia, Amalie)
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 130
647 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Meixner, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 95
648 m Route
Porsche, Malwine Emilie Katharina
Biographisches Gedenkbuch
Akademiestraße 19
652 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Abramowitz, Jakob
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Adler, Leopoldine
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Rosa
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Wilhelm
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ernst, Lotte
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frank, Alice
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frank, Maria
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fränkel, Robert
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gold, Julius
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gold, Selma
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Groshut, Elsa
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heß, Frieda
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heß, Thekla
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hesselberger, Pauline
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Kohn, Berta (Bertha)
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Krowarz, Stephan
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Lemle, Bella (Isabella)
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Lemle, Albert
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Sara
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Meyer, Henriette
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Meyer, Herbert
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Springer, Emma
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Springer, Jakob
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wien, Agathe van
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Vogel, Rudolf
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Vollweiler, Emma
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weil, Emma
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolf, Bertha (Berta)
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Jenny, Zeckendorf
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Zeckendort, Walter
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Zeckendorf, Nelly
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Zeckendorf, Emil
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Spiegelberg, Erich Ephraim
Biographisches Gedenkbuch
Max-Joseph-Straße 6
655 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schimmel, Isaak
Biographisches Gedenkbuch
Augustenstraße 50
668 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwabacher, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Neureutherstraße 24
669 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Klingenbeck, Walter
Stolperstein
Ludwigstraße 22
672 m Route
Früh, Gottlieb
Biographisches Gedenkbuch
Schellingstraße 106
673 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gambel, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 14
678 m Route
Stimmer, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 14
678 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Nemec, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 14
678 m Route
Rosenbaum, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Tengstraße 5
681 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Graf, Willi
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Platz 1
684 m Route
Scholl, Hans
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Platz 1
684 m Route
Weinstein, Joseph
Biographisches Gedenkbuch
Adalbertstraße 16
684 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Probst, Christoph
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Pl. 1
684 m Route
Schmorell, Alexander
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Pl. 1
684 m Route
Scholl, Sophie
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Pl. 1
684 m Route
Halmos, Josef
Stolperstein
Theresienstraße 71
688 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dünkelsbühler, Alexander Ludwig
Erinnerungsstele
Katharina-von-Bora-Straße 10
690 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Caspari, Aniela (Anna)
Erinnerungsstele
Brienner Straße 12
692 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bodenheimer, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Georgenstraße 27
733 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Luigi, Alberto
Biographisches Gedenkbuch
Augustenstraße 40
735 m Route
Slusar, Wassily
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 3
750 m Route
Meister, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 3
750 m Route
Obermeier, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 3
750 m Route
Boxhorn, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplazu 3
750 m Route
Ruf, Katharina
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 3
750 m Route
Sandlein, Wolfgang
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 3
750 m Route
Höllenreiner, Alma Notschga
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Höllenreiner, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Höllenreiner, Anna Weichsla
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Höllenreiner, Christoph Thomas
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Höllenreiner, Emil Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Höllenreiner, Friedrich Friedla
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Höllenreiner, Georg
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Höllenreiner, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Höllenreiner, Katharina
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Höllenreiner, Maria Lolitschai
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Höllenreiner, Pauline Paulina
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Höllenreiner, Pauline Paulina
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Höllenreiner, Philippine
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Höllenreiner, Werna Musla
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
754 m Route
Drey, Luise
Biographisches Gedenkbuch
Max-Joseph-Straße 2
754 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Huber, Kurt Ivo Theodor
Biographisches Gedenkbuch
Professor-Huber-Platz 2
756 m Route
Stern, Rudolf Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Karlstraße 14
780 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Burian, Anna Kathinka
Biographisches Gedenkbuch
Tengstraße 6
781 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Burian, Emil
Biographisches Gedenkbuch
Tengstraße 6
781 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ries, Hans
Biographisches Gedenkbuch
Josephspl. 2
786 m Route
Fuld, Stephan Salomon
Biographisches Gedenkbuch
Isabellastraße 13
788 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bamberger, Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 146
790 m Route
Segall, Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Konradstraße 2
793 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Masser, Gertrude
Biographisches Gedenkbuch
Georgenstraße 26
801 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lichtwitz-Düren, Marta Maria
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 35
807 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Drunkenpolz, Max
Biographisches Gedenkbuch
Josephsplatz 4
807 m Route
Kalb, Bella (Isabella)
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 4
809 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schönfeld, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 4
809 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Haimann, Eugenie
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 2
810 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Alfred
Biographisches Gedenkbuch
Kurfürstenstraße 29
812 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Paula
Biographisches Gedenkbuch
Kurfürstenstraße 29
812 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Hans Albert
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 1
831 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sax, Max
Stolperstein
Von-der-Tann-Straße 7
837 m Route
Brück, Hilde
Stolperstein
Isabellastraße 17
839 m Route
Brück, Max
Stolperstein
Isabellastraße 17
839 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Brück, Else
Stolperstein
Isabellastraße 17
839 m Route
Brück, Werner (Sender)
Stolperstein
Isabellastraße 17
839 m Route
Oettinger, Max
Stolperstein
Isabellastraße 17
839 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Paula
Stolperstein
Isabellastraße 17
839 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Nathan, Hilde
Stolperstein
Isabellastraße 17
839 m Route
Oettinger, Max
Biographisches Gedenkbuch
Isabellastraße 17
839 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Botzenhart, Georg
Biographisches Gedenkbuch
Görresstraße 20
845 m Route
Mannheimer, Gustav Theodor Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 18
871 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mannheimer, Theodora
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 18
871 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolfsthal, Marga (Gretchen)
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 18
871 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cahnmann, Sigwart
Biographisches Gedenkbuch
Georgenstraße 83
871 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cahnmann, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Georgenstraße 83
871 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Agathe
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 33
872 m Route
van Wien, Anneliese Nora
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 33
872 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wien, Agathe van
Erinnerungsstele
Kaulbachstraße 33
872 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Jaffé, Alice
Erinnerungsstele
Kaulbachstraße 33
872 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cosmann, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 33
872 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirschbühl, Annette
Biographisches Gedenkbuch
Rottmannstraße 20
873 m Route
Tischmacher, Thekla
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 23
879 m Route
Volke, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 23
879 m Route
Buttermilch, Else
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 33
879 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Erhardt, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 23
879 m Route
Pfülf, Antonie
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 12
880 m Route
Maier, Olga
Erinnerungstafel
Arcostraße 1
889 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Finkelscherer, Israel
Biographisches Gedenkbuch
Arcostraße 3
895 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Caspari, Aniela (Anna)
Biographisches Gedenkbuch
Ottostraße 6
902 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 21
903 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weil, Elisabetha
Biographisches Gedenkbuch
Kurfürstenstraße 18
904 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weil, Otto (Karl Otto, Carl Otto)
Biographisches Gedenkbuch
Kurfürstenstraße 18
904 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mayer, Berta (Bella B.)
Biographisches Gedenkbuch
Schwarzmannstraße 2
905 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Harnier, Adolf von
Biographisches Gedenkbuch
Hohenstaufenstraße 5
909 m Route
Hanstein, Elisabeth Jofie
Biographisches Gedenkbuch
Augustenstraße 11
912 m Route
Hanstein, Ferdinand Karl Vergenia
Biographisches Gedenkbuch
Augustenstraße 11
912 m Route
Breisacher, Ludwig
Stolperstein
Agnesstraße 10
913 m Route
Lewin, Rudolf
Stolperstein
Agnesstraße 10
913 m Route
Samson, Else
Stolperstein
Agnesstraße 10
913 m Route
Weiner, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Görresstraße 26
917 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frankenburger, Selma
Biographisches Gedenkbuch
Agnesstraße 14
920 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Klur, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Agnesstraße 16
922 m Route
Fromm, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 54
927 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Billmann, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Schackstraße 4
933 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Silberschmidt, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Isabellastraße 22
934 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumeyer, Karl
Erinnerungsstele
Königinstraße 35
949 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frieb, Hermann
Stolperstein
Sophienstraße 7
949 m Route
Pfülf, Antonia
Stolperstein
Sophienstraße 7
949 m Route
Klingenbeck, Walter
Stolperstein
Sophienstraße 7
949 m Route
Neumeyer, Anna Louise
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 35
951 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumeyer, Karl Alexander
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 35
951 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hitzelsberger, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 59
956 m Route
Hitzelsberger, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 59
956 m Route
Blum, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Georgenstraße 99
959 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Krieger, Benno
Biographisches Gedenkbuch
Von-der-Tann-Straße 14
963 m Route
Strauß, Adele
Biographisches Gedenkbuch
Karlstraße 45
963 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Haunschild, Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Schackstraße 6
967 m Route
Salzer, Elsa
Biographisches Gedenkbuch
Agnesstraße 26
970 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Salzer, Isidor
Biographisches Gedenkbuch
Agnesstraße 26
970 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mosbacher, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 30
975 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Niederheimer, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Agnesstraße 28
977 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Laupheimer, Walter Ernst
Stolperstein
Georgenstraße 118
979 m Route
Röschlein, Sidonie Toni
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 21
980 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schick, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 49
985 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fromm, Flora
Biographisches Gedenkbuch
Franz-Joseph-Straße 41
993 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bergmann, Nathan
Biographisches Gedenkbuch
Tengstraße 25
993 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bergmann, Mina (Minna)
Biographisches Gedenkbuch
Tengstraße 25
993 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bergmann, Helene
Biographisches Gedenkbuch
Tengstraße 25
993 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fromm, Flora
Erinnerungsstele
Franz-Joseph-Straße 41
993 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Landauer, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Tengstraße 25
994 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Landauer, Rosa
Erinnerungsstele
Tengstraße 25
994 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppel, Annemarie Rosalie
Biographisches Gedenkbuch
Elisabethstraße 13
998 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

Kontinente
Brenninger Georg
1984
Barer Straße 29
0 m Route
Kontinente
Aglaia
Stadler junior Toni
1961
Theresienstraße
26 m Route
Aglaia
Große Zwei V
Koenig Fritz
1973
Barer Straße 29
38 m Route
Große Zwei V
Miracolo
Marini Marino
1960
Barer Straße 27
70 m Route
Miracolo
Zueinander
Lechner Alf
1996
Theresienstraße
78 m Route
Zueinander
Synagoge
Szymansky Rolf
1963
Barer Straße
90 m Route
Synagoge
Sockelobjekt
Gutbub Edgar
1990
Heßstraße 3
104 m Route
Sockelobjekt
Fassadenskulptur
Kern Stephan
1990
Heßstraße 3
104 m Route
Fassadenskulptur
Barer Straße 29
105 m Route
Zweiteilige liegende Figur
Niobe
Guerrini Lorenzo
1974
Barer Straße 27
118 m Route
Niobe
Grosse Liegende
Moore Henry
1957
Theresienstraße
132 m Route
Grosse Liegende
Mariane-von-Werefkin-Weg
144 m Route
Münchner Kugel
Doppelsäule 23/70
Hauser Erich
1970
Theresienstraße
145 m Route
Doppelsäule 23/70
Große Biga
Koenig Fritz
2000
Barer Straße 27
154 m Route
Große Biga
Buscando la Luz
Chillida Eduardo
1997
Barer Straße
157 m Route
Buscando la Luz
Schraudolphstraße 1
163 m Route
Gedenktafel - Ellen Ammann
Oskar Maria Graf
Preis Toni
1988
Barer Straße 37
166 m Route
Oskar Maria Graf
Arcisstraße
168 m Route
Alte Pinakothek
Futuro-Haus
Suuronen Matti

198 m Route
Futuro-Haus
Trojanisches Pferd
Wimmer Hans
1978
Barer Straße 27
220 m Route
Trojanisches Pferd
Schellingstraße 47
226 m Route
Ellen Ammann
Theresienstraße 46
235 m Route
Gedenktafel - Hans Carossa
Rossebändiger
Hahn Hermann
1928
Arcisstraße 21
249 m Route
Rossebändiger
Wunder der Erinnerung - »Rosselenker«
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von, Hahn Hermann
1993
Arcisstraße
253 m Route
Wunder der Erinnerung - »Rosselenker«
Türkenstraße 17
256 m Route
Wappenkartusche am Türkentor
For Leonardo
Paolozzi Eduardo
1986
Arcisstraße
262 m Route
For Leonardo
Vitruvius
Nida-Rümelin Rolf
1985
Arcisstraße
262 m Route
Vitruvius
Arcisstraße 21
264 m Route
Brunnen
Theresienstraße 46
265 m Route
Wilhelm Bauer
Rossebändiger
Bleeker Bernhard
1931
Arcisstraße
273 m Route
Rossebändiger
Large Red Sphere
Maria Walter De
2010
Türkenstraße
275 m Route
Large Red Sphere
Türkentor
Thurn Franz von
Türkenstraße 17
280 m Route
Türkentor
DIVENIRE
Mangiarotti Angelo
1995
Theresienstraße
292 m Route
DIVENIRE
Georg Simon Ohm
Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von
1895
Theresienstraße
307 m Route
Georg Simon Ohm
Heßstraße 26
313 m Route
Brunnen Diakoniewerk
Gabelsbergerstraße 25
316 m Route
Franz Xaver Gabelsberger
Steinprisma und Steinriegel
Peters Herbert
1990
Heßstraße
320 m Route
Steinprisma und Steinriegel
Bernd-Eichinger-Platz
322 m Route
Stern für Helmut Jedele
Bernd-Eichinger-Platz
322 m Route
Stern für Helmut Oeller
Bernd-Eichinger-Platz
322 m Route
Stern für Albert Scharf
Present Continuous
Visch Henk
2011
Gabelsbergerstraße
323 m Route
Present Continuous
Große Blattfigur
Koenig Fritz
1996
Arcisstraße 21
334 m Route
Große Blattfigur
Gabelsbergerstrße
336 m Route
Perspektivwechsel - Das nackte Leben
Schellingstraße
344 m Route
Fenster zur Erinnerung an den Türkengraben
Arcisstraße
348 m Route
Luminous Link
Heßstraße
364 m Route
Kunstwerk
Türkenstraße 57
370 m Route
Gedenktafel - Künstlerkneipe Simplicissimus
Gaberlsbergerstraße
374 m Route
Fliegender Mann
Zierbrunnen aus Nagelfluh
Blasius Gerg
1967
Heßstraße
374 m Route
Zierbrunnen aus Nagelfluh
Gedenktafel - Frieb
Preis Toni
2009
Schellingstraße 79
378 m Route
Gedenktafel - Frieb
Hermann Frieb
Scharf Dietmar
1987
Schellingstraße 79
378 m Route
Hermann Frieb
Trauernde
Knecht E.
1894
Arcisstraße
388 m Route
Trauernde
Never Ever
Bergmann Benjamin
2012
Barer Straße 21
395 m Route
Never Ever
Große Landschaft I
Koenig Fritz
1964
Arcisstraße 17
397 m Route
Große Landschaft I
Gabelsbergerstraße
406 m Route
Gedenktafel - Karl Richter
Georg-Elser-Platz
406 m Route
Georg Elser - „8. November 1939“
Trauernde
Waderé Heinrich
Arcisstraße
407 m Route
Trauernde
Blütenstraße 10
409 m Route
Maximilian Dasio
Steinerner Baum
Knappe Karl
1968
Barer Straße 21
410 m Route
Steinerner Baum
Künstlergrab - Detail
Dennerlein Thomas
1878
Arcisstraße
411 m Route
Künstlergrab - Detail
Künstlergrab - Detail
Dennerlein Thomas
1878
Arcisstraße
411 m Route
Künstlergrab - Detail
5.02 /9.03
Dörner Michael
2003
Türkenstraße 68
416 m Route
5.02 /9.03
Arcisstraße
419 m Route
Medaillion - Grab von Julius Braun
Barer Straße 19
437 m Route
Wandgrafik
Der Goldene Engel
Dasio Ludwig
Gabelsbergerstraße
446 m Route
Der Goldene Engel
Löwe
Görig Alfred
Gabelsbergerstraße 1
465 m Route
Löwe
Vögel-Brunnens
Frick Konstantin
Fürstenstraße 13
479 m Route
Vögel-Brunnens
Fürstenstraße 10
480 m Route
Johann Petzmayer
Arcisstraße 12
482 m Route
Büste - Max Reger
Türkenstraße 78
486 m Route
Pumpbrunnen mit Trog
Fürstenstraße 6
496 m Route
Rheinberger Josef
Gustav Landauer
Fromm Josef
1997
Amalienstraße 52
499 m Route
Gustav Landauer
Nuklidentür
Virl Hermann
Luisenstraße 37
501 m Route
Nuklidentür
Türkenstraße
501 m Route
Zierbrunnen
Geschwister Scholl
Stadler Christine
1962
Steinickeweg 7
503 m Route
Geschwister Scholl
Türkenstraße 86
515 m Route
Brunnen
Glasbrunnen
Lechner Florian
1985
Brienner Straße 18
516 m Route
Glasbrunnen
Adalbertstraße
517 m Route
Steinbrunnen 2
Königsplatz
521 m Route
Martin von Wagner
Archimedes
Neubauer-Woerner Marlene
1955

530 m Route
Archimedes
Lichtpartitur
Kowanz Brigitte
2000
Oskar-von-Miller-Ring 18
535 m Route
Lichtpartitur
Liegende Form
Saalmann Karin
1979
Schellingstraße 3
536 m Route
Liegende Form
Theresienstraße 9
538 m Route
Schmeller Johann Andreas
Kaims Tonhalle
Wankmüller Eugen
1969
Türkenstraße 7
539 m Route
Kaims Tonhalle
Benvenuto Cellini
Brugger Friedrich
1839
Königsplatz
543 m Route
Benvenuto Cellini
Glypthotek
Klenze Leo von
1830
Königsplatz
543 m Route
Glypthotek
Canova Antonio
Widnmann Max von
Königsplatz
545 m Route
Canova Antonio
Türkenstraße
547 m Route
3 Löwenköpfe
Schutt &amp; Ehre
Springer Christian
2022
Königsplatz
549 m Route
Schutt &amp; Ehre
Obelisk
Klenze Leo von
1833
Karolinenplatz
551 m Route
Obelisk
Giovanni da Bologna
Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
552 m Route
Giovanni da Bologna
Magdeburger Halbkugeln
Neubauer-Woerner Marlene
1955
Amalienstraße
553 m Route
Magdeburger Halbkugeln
Löwenbrunnen
Kagerer Karl
1977
Adalbertstraße 12
553 m Route
Löwenbrunnen
Feuer (Vier Elemente - LMU)
Seidler Julius
1909
Amalienstraße
555 m Route
Feuer (Vier Elemente - LMU)
Exzentrische Pyramide
Lechner Alf
1978
Schellingstraße 3
555 m Route
Exzentrische Pyramide
Wasser (Vier Elemente - LMU)
Seidler Julius
1909
Amalienstraße
556 m Route
Wasser (Vier Elemente - LMU)
Luft (Vier Elemente - LMU)
Seidler Julius
1909
Amalienstraße
559 m Route
Luft (Vier Elemente - LMU)
Erde (Vier Elemente - LMU)
Seidler Julius
1909
Amalienstraße
560 m Route
Erde (Vier Elemente - LMU)
Globus-Brunnen
Kraus Werner
1956
Brienner Straße 26
561 m Route
Globus-Brunnen
Adalbertstraße 12
562 m Route
Kugelbrunnen
Max-Mannheimer-Platz
562 m Route
Das Biotop auf dem Nazisockel
Fürstenstraße
564 m Route
Bronzerelief - ehemaliges Herzog-Max-Palais
PS (Horsepower)
Bircken Alexandra
2024

564 m Route
PS (Horsepower)
Brunnen
Peters Heerbert
1999
Schellingstraße 4
564 m Route
Brunnen
Brienner Straße
566 m Route
Infotafel
Brienner Straße
566 m Route
Infotafel
Südgiebel
Wagner Johann Martin von
1836
Königsplatz
568 m Route
Südgiebel
Mut
Albertshofer Georg
Amalienstraße
570 m Route
Mut
Amalienstraße
573 m Route
Archimedes
Wissensdurst
Albertshofer Georg
Amalienstraße
575 m Route
Wissensdurst
Hephaistos
Schöpf Peter
Königsplatz
579 m Route
Hephaistos
Phidias
Schaller Ludwig
Königsplatz
579 m Route
Phidias
Perikles
Lazzarini Guiseppe, Leeb Johannes, Faltermeier Heinrich
Königsplatz
579 m Route
Perikles
Kaiser Hadrian
Haller, Leeb Johannes
Königsplatz
579 m Route
Kaiser Hadrian
Prometheus
Schaller Ludwig
Königsplatz
579 m Route
Prometheus
Daedalus
Lazzarini Guiseppe
Königsplatz
579 m Route
Daedalus
Ghiberti
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
579 m Route
Ghiberti
Donatello
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
579 m Route
Donatello
Peter Vischer
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
579 m Route
Peter Vischer
Michelangelo
Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
579 m Route
Michelangelo
Thorwaldsen Bertel
Widnmann Max von
Königsplatz
579 m Route
Thorwaldsen Bertel
Rauch Daniel
Widnmann Max von
Königsplatz
579 m Route
Rauch Daniel
Tenerani
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
579 m Route
Tenerani
Gibson
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
579 m Route
Gibson
Ludwig von Schwanthaler
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
579 m Route
Ludwig von Schwanthaler
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Maximilian I. Joseph König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Ludwig I. König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Maximilian II. König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Ludwig II. König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Otto I. König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Prinzregent Luitpold
Ludwig III. König von Bayern
Barry-Bossin Jenny von
Geschwister-Scholl-Platz
579 m Route
Ludwig III. König von Bayern
Amalienstraße
580 m Route
Hippokrates
Amalienstraße
581 m Route
Aristoteles
Amalienstraße 58
581 m Route
Reiterfigur Ludwig der Reiche
Folgsamkeit
Albertshofer Georg
Amalienstraße
582 m Route
Folgsamkeit
Adalbertstraße 12
583 m Route
Steinbrunnen 1
Sieg der Wahrheit
Hahn Hermann
1907
Amalienstraße 58
585 m Route
Sieg der Wahrheit
Weisheit
Albertshofer Georg
Amalienstraße
588 m Route
Weisheit
Amalienstraße
588 m Route
???
Amalienstraße
588 m Route
???
Brienner Straße
589 m Route
Wittelsbacher Palais
Brunnenplastik
Münz Thomas Otto
1972
Schellingstraße 3
590 m Route
Brunnenplastik
Sieg der Wissenschaft
Hahn Hermann
1907
Amalienstraße 58
591 m Route
Sieg der Wissenschaft
Schellingstraße
591 m Route
Karl Gayer
Amalienstraße
592 m Route
Inschrift 2
Lebensfreude
Albertshofer Georg
Amalienstraße
597 m Route
Lebensfreude
Gedenktafel - Fritz Gerlich
Hirtreiter Wolfgang
1984
Richard-Wagner-Straße 27
597 m Route
Gedenktafel - Fritz Gerlich
Ingolstädter Gnad
Mikorey Franz
1955
Geschwister-Scholl-Platz
597 m Route
Ingolstädter Gnad
Amalienstraße
601 m Route
Solon
Amalienstraße
603 m Route
Inschrift 1
Geschwister-Scholl-Platz
604 m Route
Gedenktafel - Röntgenstrahlen
Geschwister-Scholl-Platz
605 m Route
Helios mit dem Sonnenwagen
Windspiel
Bleeker Bernhard
1935
Brienner Straße 23
606 m Route
Windspiel
Bronzeplastik
Saalmann Karin
1972
Schellingstraße 3
606 m Route
Bronzeplastik
Oscar-von-Miller-Ring 3
607 m Route
Relief - Haus des Bieres - Gilgamesh
Brienner Straße 20
607 m Route
Ein Ort. Seine Geschichte
Geschwister-Scholl-Platz
608 m Route
Abwurfstelle der Flugblätter - Weiße Rose
Amalienstraße
610 m Route
Papinian
Idealismus
Albertshofer Georg
Amalienstraße
611 m Route
Idealismus
Büste von Sophie Scholl
Tregor Nikolai
2005
Geschwister-Scholl-Platz
611 m Route
Büste von Sophie Scholl
Freiheitsdenkmal
Dietz Lothar
1958
Geschwister-Scholl-Platz
611 m Route
Freiheitsdenkmal
The Wings
Libeskind Daniel
2016
Werner-von-Siemens-Straße
611 m Route
The Wings
Carl Georg Steinicke
Luttner Eberhard
1972
Adalbertstraße 15
613 m Route
Carl Georg Steinicke
Stärke
Albertshofer Georg
Amalienstraße
616 m Route
Stärke
Amalienstraße
616 m Route
Augustinus
Amalienstraße
616 m Route
Die Säende
Eulenbrunnen
Beyrer Eduard
1915
Ludwigstraße
617 m Route
Eulenbrunnen
Geschwister-Scholl-Platz
618 m Route
Büste - Otto von Bismarck
Never Again
Kuhn Walter
Königsplatz
619 m Route
Never Again
Geschwister-Scholl-Platz
621 m Route
Eingangstüre zur Großen Aula
Geschwister-Scholl-Platz 1
621 m Route
Bayerische Verfassung
Windspiele-Brunnen
Bleeker Bernhard
1936
Briennerstraße 23
622 m Route
Windspiele-Brunnen
Hl. Benno
Eberhard Konrad
1835
Ludwigstraße
622 m Route
Hl. Benno
Hl. Raspo
Eberhard Konrad
1835
Ludwigstraße
622 m Route
Hl. Raspo
Geschwister-Scholl-Platz
622 m Route
Astronomische Uhr
Geschwister-Scholl-Platz
622 m Route
alma mater monacencis
Brienner Straße 19
623 m Route
Schack-Galerie
Lenbachbrunnen
Seidl Gabriel von
1887
Luisenstraße 33
623 m Route
Lenbachbrunnen
Torso I
Kirkeby Per
1983
Luisenstraße
625 m Route
Torso I
Wunden der Erinnerung - Ehemaliges Salinengebäude
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von
1993
Schellingstraße
627 m Route
Wunden der Erinnerung - Ehemaliges Salinengebäude
Lichtaktion im Kunstareal
Mü Betty, Kurig Raphael, Gasteiger Christian, Zeser Yul, Eding Helmut
2020

627 m Route
Lichtaktion im Kunstareal
Stehender Jüngling
Wimmer Hans
1951
Luisenstraße
629 m Route
Stehender Jüngling
Geschwister-Scholl-Platz 1
629 m Route
Gedenkplatte  - Hörsaal
Herkulesknabe mit Keule
Miller d.J. Ferdinand von
1890
Luisenstraße 33
630 m Route
Herkulesknabe mit Keule
St. Luzia
Eberhard Konrad, Sanguinetti Francesco
1835
Ludwigstraße
632 m Route
St. Luzia
Gehende
Hiller Anton
1943
Luisenstraße
632 m Route
Gehende
Bierbrunnen
Berthold Joachim
1958
Oskar-von-Miller-Ring
632 m Route
Bierbrunnen
Hl. Otilie
Eberhard Konrad, Sanguinetti Francesco
1835
Ludwigstraße
633 m Route
Hl. Otilie
Hockende
Uhlig Wilhelm
1980
Kardinal-Döpfner-Straße 2
635 m Route
Hockende
Der Frosch
Ernst Max
1967
Luisenstraße
638 m Route
Der Frosch
Die Schildkröte
Ernst Max
1967
Luisenstraße
638 m Route
Die Schildkröte
Der Assistent
Ernst Max
1967
Luisenstraße
638 m Route
Der Assistent
Akademiestraße 4
640 m Route
Kanalmuseum München
Grosses Windspiel
Wimmer Hans
1960
Luisenstraße
641 m Route
Grosses Windspiel
Geschwister-Scholl-Platz
642 m Route
Glasfenster LMU
Geschwister-Scholl-Platz
643 m Route
Sitzfigur - König Ludwig I.
Lichthoflampen
Bestelmeyer German
Geschwister-Scholl-Platz
643 m Route
Lichthoflampen
Rosebud
Kummer Raimund
1991
Luisenstraße
644 m Route
Rosebud
Geschwister-Scholl-Platz
645 m Route
Weiße-Rose-Orgel
Badende Frauen
Hildebrand Adolf von
1885
Luisenstraße
646 m Route
Badende Frauen
Römische Wölfin
Janssen Ulfert

646 m Route
Römische Wölfin
Gedenktafel - Weiße Rose
Georgii Theodor
1957
Geschwister-Scholl-Platz
647 m Route
Gedenktafel - Weiße Rose
Geschwister-Scholl-Platz
648 m Route
Medusa
Göttin Minerva
Janssen Ulfert
Geschwister-Scholl-Platz
648 m Route
Göttin Minerva
Kampfszene aus dem Bürgerkrieg
Schwanthaler Ludwig von
Königsplatz
648 m Route
Kampfszene aus dem Bürgerkrieg
Prometheus
Janssen Ulfert
Geschwister-Scholl-Platz
649 m Route
Prometheus
Herakles
Janssen Ulfert
Geschwister-Scholl-Platz
649 m Route
Herakles
Thukydides
Vogl Hans, Bohr Roland
1966
Ludwigstraße 29
649 m Route
Thukydides
Geschwister-Scholl-Platz
649 m Route
Bronzebüste - Josep Görres
Hippokrates
Kroher Karl
1966
Ludwigstraße 29
650 m Route
Hippokrates
Aristoteles
Bohr
1966
Ludwigstraße
650 m Route
Aristoteles
Homer
Mayer J. E.
1966
Ludwigstraße 29
650 m Route
Homer
Herbst
Hildebrand Adolf von
1886
Luisenstraße
651 m Route
Herbst
Karyatidenreliefs
Janssen Ulfert

651 m Route
Karyatidenreliefs
Geschwister-Scholl-Platz
652 m Route
Büste - Heinrich Wölfflin
Geschwister-Scholl-Platz
652 m Route
Mosaik - Herkules
Richard-Wagner-Straße
653 m Route
Gedenktafel - Wohnhaus Anton Hess
Geschwister-Scholl-Platz
653 m Route
Kraft ohne Weisheit
Geschwister-Scholl-Platz
653 m Route
Erkenne Dich selbst
Königsplatz
654 m Route
Früchte des Friedens unter König Otto
Große Kugelkopf Säule
Koenig Fritz
1969
Luisenstraße 33
655 m Route
Große Kugelkopf Säule
Gedenktafel für Sissy
Fromm Josef
2001
Ludwigstraße 13
656 m Route
Gedenktafel für Sissy
Sitzfigur - Luitpold von Bayern
Bleeker Bernhard
1911
Geschwister-Scholl-Platz
656 m Route
Sitzfigur - Luitpold von Bayern
Rambergstraße 2
657 m Route
Wohnort Thomas Mann
Hochzeit
Hildebrand Adolf von
1885
Luisenstraße
658 m Route
Hochzeit
Königsplatz
660 m Route
The Blacklist / Die Schwarze Liste
Geschwister-Scholl-Platz
660 m Route
Ein Mahnmal treuen Gedenkens
Königsplatz
663 m Route
Seekampf zwischen Griechen und Türken
Geschwister-Scholl-Platz
664 m Route
Bild - Wissenschaften
Doryphoros
Polyklet
1912
Geschwister-Scholl-Platz
665 m Route
Doryphoros
Königsplatz
665 m Route
Versammlung und Schwur der Griechen
Ludwigstraße 22
668 m Route
Friedrich-von-Gärtner-Brunnen
Geschwister-Scholl-Platz
668 m Route
Wappenmosaik
Ludwigstraße 20
669 m Route
Gedenkrelief für Leo von Klenze
Leo-von-Klenze-Brunnen
Mikorey Franz
1964
Ludwigstraße 20
670 m Route
Leo-von-Klenze-Brunnen
Großes Votiv K
Koenig Fritz
1963
Luisenstraße 37
671 m Route
Großes Votiv K
Griechenlands Befreiung
Schwanthaler Ludwig von
Königsplatz
671 m Route
Griechenlands Befreiung
Geschwister-Scholl-Platz
677 m Route
Büste - Karl Vossler
Königsplatz
678 m Route
Kampfszenze zwischen Griechen und Türken
Brienner Straße 12
680 m Route
Quardersteinbrunnen Brienner Straße
Fliegen und Ratten
Huber Stephan
Brienner Straße
680 m Route
Fliegen und Ratten
Geschwister-Scholl-Platz
682 m Route
Flugblattaktion der „Weißen Rose“
Ludwigstraße 20
685 m Route
Gedenkrelief für Friedrich von Gärtner
Luisenstraße 33
688 m Route
Figuren von Max Ernst
Pfalzstein
Bleeker Bernhard
1924
Ottostraße
692 m Route
Pfalzstein
Büste von Thomas Mann
Fischer Gottfried Bermann
1970
Geschwister-Scholl-Platz
702 m Route
Büste von Thomas Mann
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
703 m Route
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
Martius
Fries Hermann
1968
Karlstraße 6
704 m Route
Martius
Ludwigstraße 14
705 m Route
Gedenktafel - Romano Guardini
Ludwigstraße 20
705 m Route
Gesellschaft der Münchner Landeshistoriker e.V.
Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)
Rauch Ernst Andreas
1968
Odeonsplatz 4
708 m Route
Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)
Adalbertstraße 23
709 m Route
Brunnen Adalbertstraße
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
710 m Route
Denkmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft
Wieherndes Pferd
Fischer Alexander
1950
Luisenstraße 33
712 m Route
Wieherndes Pferd
Vernetzungen
Bergmeister Manfred
1993
Max-Joseph-Straße 2
715 m Route
Vernetzungen
Zwei Schalenbrunnen
Gärtner Friedrich von
1840
Geschwister-Scholl-Platz
723 m Route
Zwei Schalenbrunnen
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
723 m Route
Mahnmal - Sinti und Roma
Wittelsbacherplatz 1
724 m Route
Arcor-Palais
Prinzregent-Luitpold-Brunnen
Henselmann Josef
1983
Brienner Straße 13
729 m Route
Prinzregent-Luitpold-Brunnen
Isar-Amper-Werke
Hauk Ferdinand
1952
Brienner Straße 40
736 m Route
Isar-Amper-Werke
Gedenktafel - Richard Wagner
Oppenrieder Karl
1964
Brienner Straße 37
736 m Route
Gedenktafel - Richard Wagner
4th Plinth Munich
Hall Stephen , Ren Li Li
2013
Wittelsbacherplatz
738 m Route
4th Plinth Munich
Nornenbrunnen
Netzer Hubert
1907
Maximiliansplatz
740 m Route
Nornenbrunnen
Sebastian Kneipp
Reidel Karl
1969
Professor-Huber-Platz
742 m Route
Sebastian Kneipp
ohne Titel
Kornbrust Leo
1987
Nordendstraße 25
742 m Route
ohne Titel
Wittelsbacherplatz
742 m Route
Reiterdenkmal für Kurfürst Maximilian I.
Odeonsplatz
743 m Route
Gedenktafel - Odeon
Ludwigstraße 2
744 m Route
Gedenktafel für die letzten Opfer der Nazis
Brienner Straße 11
744 m Route
Brunnen fürs Leben
Schönfeldstraße
746 m Route
Denkmal der deutschen Kavallerie
Homeless Jesus
Schmalz Timothy
Karlstraße
746 m Route
Homeless Jesus
Castor
Wiedemann Josef
1868
Akademiestraße
748 m Route
Castor
Pollux
Wiedemann Josef
1858

748 m Route
Pollux
Schönfeldstraße 3
748 m Route
Pferdestandbild für die deutsche Kavallerie
Schöner Wohnen
Laner Alexander
2013
Wittelsbacherplatz
749 m Route
Schöner Wohnen
Königsplatz
751 m Route
Hier wohnte …
Castor und Pollux
Widnmann Max von
1886
Akademiestraße
752 m Route
Castor und Pollux
Akademiestraße
755 m Route
Prinzregent Luitpold
Odeonsplatz
758 m Route
Zehn Büsten berühmter Tonsetzer
Brunnen im Hof des Innenministeriums
Krieger Emil, Kolb Anton
1952
Odeonsplatz 3
758 m Route
Brunnen im Hof des Innenministeriums
Bodenbrunnen in Sitzform
Schwalbach Karl Jakob
1977
Ludwigstraße 29
758 m Route
Bodenbrunnen in Sitzform
Karl von Effner
Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von
1886
Maximiliansplatz
759 m Route
Karl von Effner
Karlstraße 34
761 m Route
Benediktinerbrunnen
Akanthusblüten-Brunnen
Rauch Ernst Andreas
1961
Ludwigstraße
761 m Route
Akanthusblüten-Brunnen
Heßstraße 70
762 m Route
Wandmalerei
Akademiestraße
768 m Route
Kriegergedenktafel
Schiller-Denkmal
Widnmann Max von
1863
Maximiliansplatz
769 m Route
Schiller-Denkmal
Odeonsplatz
770 m Route
Reiterstandbild König Ludwig I.
Odeonsplatz
773 m Route
Gedenktafel - Odeon
???
???
Walter-Klingenbeck-Weg
774 m Route
???
Akademie der Bildenden Künste
Neureuther Gottfried von
1885

774 m Route
Akademie der Bildenden Künste
Allegorie - Religion
Widnmann Max von
1862
Odeonsplatz
775 m Route
Allegorie - Religion
Allegorie - Kunst
Widnmann Max von
1862
Odeonsplatz
775 m Route
Allegorie - Kunst
Allegorie - Poesie
Widnmann Max von
1862
Odeonsplatz
775 m Route
Allegorie - Poesie
Allegorie - Industrie
Widnmann Max von
1862
Odeonsplatz
775 m Route
Allegorie - Industrie
Apokalyptische Frau
Stadler Christine
Karlstraße 34
781 m Route
Apokalyptische Frau
Pietá
Stadler Christine
Karlstraße 34
781 m Route
Pietá
Karlstraße 14
782 m Route
Franz von Kobell
Josephsplatz 1
783 m Route
Kgl. Bayer. Nachrichtentruppe
Josephsplatz 1
785 m Route
Kriegerdenkmal
St. Benedikt
Busch Georg
Karlstraße 34
793 m Route
St. Benedikt
Altar
Gerg Blasius
1974
Karlstraße 34
794 m Route
Altar
Franziskus-Brunnen
Erber Josef
1961
Josephplatz
802 m Route
Franziskus-Brunnen
Z-Antl-Brunnen
Hacker Walter
1985
Odeonsplatz 2
808 m Route
Z-Antl-Brunnen
Mädchen mit Krug
Nida-Rümelin Rolf
1956
Ottostraße 8
809 m Route
Mädchen mit Krug
Karlstraße 32
809 m Route
Böcklin Arnold
Maximiliansplatz
810 m Route
Karl-Amadeus-Hartmann-Gedächtnisbrunnen
Büste - Fritz Gerlich
Prucker Andreas
Brienner Straße 39
812 m Route
Büste - Fritz Gerlich
Justus von Liebig
Wagmüller Michael, Rümann Wilhelm von
1883
Maximiliansplatz
812 m Route
Justus von Liebig
Schönfeldstraße 16
813 m Route
Joseph von Görres
Ludwigstraße 28
817 m Route
Figur (ehem. Haus des deutschen Rechts)
Maximiliansplatz 13
817 m Route
Relief am Haus Maximiliansplatz 13
Jungfernturmstraße
817 m Route
Gedenktafel - Jungfernturm
Salvatorplatz
821 m Route
Gedenktafel - Schulhaus/Markthalle
Gedenktafel - Katholischer Widerstand
Faller Maximilian Andreas
1996
Kaulbachstraße 31
823 m Route
Gedenktafel - Katholischer Widerstand
Relief
Mikorey Franz
Maximiliansplatz 13
823 m Route
Relief
Brunnenskulptur
Peters Herbert
1964
Karlstraße
825 m Route
Brunnenskulptur
Maximiliansplatz
831 m Route
Johann Wolfgang von Goethe
Dante-Brunnen
Faller Max
1965
Veterinärstraße 1
832 m Route
Dante-Brunnen
Gefecht zwischen Fußvolk
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
840 m Route
Gefecht zwischen Fußvolk
Gefecht zwischen Reitern
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
840 m Route
Gefecht zwischen Reitern
Denkmal für Max von Pettenkofer
Rümann Wilhelm von
1909
Maximiliansplatz
840 m Route
Denkmal für Max von Pettenkofer
Siegestor
Gärtner Friedrich von
1850
Ludwigstraße
840 m Route
Siegestor
Kampfszene
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
840 m Route
Kampfszene
Bezwingung einer Feste
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
840 m Route
Bezwingung einer Feste
Leopoldstraße
840 m Route
Gefecht zwischen Reitern und Fußvolk
Eroberung einer Anhöhe
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
840 m Route
Eroberung einer Anhöhe
Victory Spikes
Steinbrener, Dempf &amp; Huber
2022
Ludwigstraße
842 m Route
Victory Spikes
Quadriga
Brugger Friedrich, Halbig Johann von
1852
Ludwigstraße
843 m Route
Quadriga
Strassen Namen Leuchten
Coers Albert
2025
Salvatorplatz
844 m Route
Strassen Namen Leuchten
Nymphe (Loreley-Brunnen)
Schwanthaler Ludwig von
1853
Hofgarten
845 m Route
Nymphe (Loreley-Brunnen)
Frederic Chopin
Nowak Józek
2010

849 m Route
Frederic Chopin
Augustenstraße 21
851 m Route
Geburtshaus Eugen Roth
Schalenbrunnen
Winkler Georg Hellmuth
1951
Brienner Straße 1
852 m Route
Schalenbrunnen
Veterinärstraße 5
854 m Route
Neumeyer Karl
Karlstraße 27
855 m Route
Panta rhei - Brunnen
Kaulbachstraße 15
862 m Route
Kaulbach-Villa
Der kleine Bär
Nida-Rümelin Rolf
1958
Kaulbachstraße 25
863 m Route
Der kleine Bär
Kaulbachstraße 15
866 m Route
Friedrich August von Kaulbach
Oskar Maria Graf-Denkmal
Holzer Jenny
1997
Salvatorplatz 1
868 m Route
Oskar Maria Graf-Denkmal
Rochusstraße 19
868 m Route
Sebastian Sedelmair
Galeriestraße
869 m Route
Konfuzius
Kaulbachstraße 11
870 m Route
Jella Lepman
Grottenbrunnen
Lallinger Adolf
1886
Maximiliansplatz
870 m Route
Grottenbrunnen
Faun-Brunnen
Unbekannt
1897
Kaulbachstraße 31
874 m Route
Faun-Brunnen
Odeonsplatz
874 m Route
Mosaik im U-Bahnhof Odeonsplatz
Delphin-Brunnen
Hoffmann Erich
1962
Kaulbachstraße 7
875 m Route
Delphin-Brunnen
Denker
Berthold Joachim
1958
Karlstraße
879 m Route
Denker
Prannerstraße 15
880 m Route
Gedenktafel - Lauffinger Haus
Die Traumstadt
Malura Oswald
1983
Kaulbachstraße
880 m Route
Die Traumstadt
Theatinerstraße
882 m Route
Theatinerkirche
Franz Xaver Gabelsberger
Eberle Syrius
1890
Barer Straße
883 m Route
Franz Xaver Gabelsberger
Vier Schalenbrunnen
Klenze Leo von
1822
Hofgarten
886 m Route
Vier Schalenbrunnen
Prannerstraße 8
887 m Route
Gedenktafel ehemaliger Landtag
Schleißheimer Straße 34
887 m Route
Gedenktafel - Wohnort Adolf Hitler
Salvatorplatz
891 m Route
Salvatorkirche
Hofgartenstraße
893 m Route
Genien - Hofgartentor
Hofgartenstraße
893 m Route
Genien - Hofgartentor
Kriegswesen
Stiglmaier Johann Baptist
1818
Hofgartenstraße
893 m Route
Kriegswesen
Landwirtschaft
Stiglmaier Johann Baptist
1818
Hofgartenstraße
893 m Route
Landwirtschaft
Kunst
Stiglmaier Johann Baptist
1818
Hofgartenstraße
893 m Route
Kunst
Wissenschaft
Stiglmaier Johann Baptist
1818
Hofgartenstraße
893 m Route
Wissenschaft
Salvatorplatz 17
895 m Route
Gedenktafel - Salvatorkirche
Bären-Brunnen
Müller Georg
1936
Elisabethplatz 4
896 m Route
Bären-Brunnen
It's Never Too Late To Say Sorry
Elmgreen &amp; Dragset
2013
Odeonsplatz
897 m Route
It's Never Too Late To Say Sorry
Theatinerstraße
897 m Route
Kurfürst Ferdinand Maria
St. Maximilian
Boos Roman Anton
1767
Theatinerstraße
898 m Route
St. Maximilian
Von-der-Tann-Straße 11
899 m Route
Johann Ignaz von Döllinger
Salvatorstraße
901 m Route
Relief - König Otto
Maßmannstraße
902 m Route
Oberwiesenfeld
Zeichen der Maschine
Neustifter Joseph Michael
1979
Elisabethplatz
902 m Route
Zeichen der Maschine
Konradstraße 11
902 m Route
Thomas Mann
Wittelsbacher Brunnen
Hildebrand Adolf von
1895
Lenbachplatz
903 m Route
Wittelsbacher Brunnen
Tugend &amp; Fleiß
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
905 m Route
Tugend &amp; Fleiß
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
907 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3
Rochusstraße 7
909 m Route
Büste von Herzog Maximilian Philipp
Hl. Adelheid von Burgund
Boos Roman Anton
1767
Theatinerstraße
912 m Route
Hl. Adelheid von Burgund
Galeriestraße
912 m Route
Fjodor Tjuttschew
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15
Hofgartenstraße
912 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16
Kardinal-Faulhaber-Straße
912 m Route
Relief - Maximilian II. König von Bayern
St. Kajetan
Boos Roman Anton
1767
Theatinerstraße
912 m Route
St. Kajetan
Landwirtschaft
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
913 m Route
Landwirtschaft
Theatinerstraße 22
917 m Route
Konkave und konvexe Form
Odeonsplatz
917 m Route
Fahnenstangen
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
928 m Route
Prinzregent in der ehemaligen königlichen Filialbank
Carl Philipp von Wrede
Schwanthaler Ludwig von
1844
Odeonsplatz
933 m Route
Carl Philipp von Wrede
Schalenbrunnen
Hentrich Helmuth
1984
Pacellistraße
937 m Route
Schalenbrunnen
Tellus Bavarica
Gerhard Hubert, Krumpper Hans
1590

937 m Route
Tellus Bavarica
Heinrich-Heine-Brunnen
Stadler junior Toni
1962
Galeriestraße
939 m Route
Heinrich-Heine-Brunnen
Zwei Löwen
Rümann Wilhelm von
1906

940 m Route
Zwei Löwen
Kriegerdenkmal
Wackerle Joseph
1931
Odeonsplatz
941 m Route
Kriegerdenkmal
Feldherrnhalle - Wappen
Schwanthaler Ludwig von
1843
Residenzstraße
942 m Route
Feldherrnhalle - Wappen
Feldherrnhalle - Wappen
Schwanthaler Ludwig von
1843
Residenzstraße
942 m Route
Feldherrnhalle - Wappen
Odeonsplatz
944 m Route
Feldherrnhalle
Gondel Brunnen
Laner Alexander
2012
Rudi-Hierl-Platz

945 m Route
Gondel Brunnen
Odeonsplatz
945 m Route
Feldzug 1870/71
Pacellistraße
947 m Route
Hochaltarbild - Dreifaltigkeitskirche
Kardinal-Faulhaber-Straße
947 m Route
Relief - Ludwig I. König von Bayern
Bayerisches Armeedenkmal
Miller Ferdinand von
1892
Odeonsplatz
948 m Route
Bayerisches Armeedenkmal
Industrie
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
949 m Route
Industrie
Hermes
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
949 m Route
Hermes
Königinstraße 35
949 m Route
Neumeyer Karl und Anna
Feldherr Tilly
Schwanthaler Ludwig von
1844
Odeonsplatz
950 m Route
Feldherr Tilly
Erzengel Gabriel mit Madonna
Zimmermann Johann Baptist
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
951 m Route
Erzengel Gabriel mit Madonna
Dachauer Straße
952 m Route
SUV - Vermatschen &amp; Gsundwerdn
Pacellistraße 14
952 m Route
Gedenktafel
Pacellistraße
956 m Route
Kriegerdenkmal
Odeonsplatz
956 m Route
Kriegerdenkmal 1870/71
Juden kehrt zurück
Herz Rudolf, Lehnerer Thomas
1990
Residenzstraße
956 m Route
Juden kehrt zurück
Relief - Malerei
Wackerle Joseph
1937
Sophienstraße 7
958 m Route
Relief - Malerei
Relief - Musik
Wackerle Joseph
1937
Sophienstraße 7
958 m Route
Relief - Musik
Relief - Bildhauerei
Wackerle Joseph
1937
Sophienstraße 7
958 m Route
Relief - Bildhauerei
Relief - Architektur
Wackerle Joseph
1937
Sophienstraße 7
958 m Route
Relief - Architektur
Neptun
Hubert Gerhard
1584

959 m Route
Neptun
Pacellistraße 6
961 m Route
Dreifaltigkeitskirche
Hl. Michael
Fichtl Josef
Pacellistraße
961 m Route
Hl. Michael
Georg Lankensperger
Weiß Eugen
1982
Pacellistraße 8
966 m Route
Georg Lankensperger
Residenzstraße
969 m Route
Wappenschild - Löwe
Residenzstraße
969 m Route
Wappenschild - Löwe
Residenzstraße
969 m Route
Wappenschild - Löwe
Residenzstraße
969 m Route
Wappenschild - Residenzportal
Residenzstraße
969 m Route
Wappenschild - Löwe
Ferdinand Maßmann
Gruber Konstantin, Rehm Hans
1828
Maßmannplatz
972 m Route
Ferdinand Maßmann
Tauben-Marie-Brunnen
Henselmann Josef
1958
Salvatorstraße 3
973 m Route
Tauben-Marie-Brunnen
Kardinal-Faulhaber-Straße
973 m Route
Relief - Prinregent Luitpold
Gedenkstein - Hans Ferdinand Massmann
Gruber Konstantin, Rehm Hans
1828
Maßmannplatz
975 m Route
Gedenkstein - Hans Ferdinand Massmann
Luisenstraße 11
975 m Route
Städtisches Berufliches Schulzentrum Thomas Wimmer
Patrona Bavariae
Krumpper Hans
1615
Residenzstraße
976 m Route
Patrona Bavariae
Viscardigasse
977 m Route
Argumente (Drückebergergasse)
Syntopian Vagabond
Rotsch Michaela, Fadhel Kadir
2025
Sophienstraße 7
979 m Route
Syntopian Vagabond
Kaulbachstraße 48
980 m Route
Gedenktafel - James Loeb
Liegefigur - Prudentia
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
981 m Route
Liegefigur - Prudentia
Liegefigur - Justitia
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
981 m Route
Liegefigur - Justitia
Liegefigur - Fortitudo
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
981 m Route
Liegefigur - Fortitudo
Liegefigur - Temperantia
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
981 m Route
Liegefigur - Temperantia
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
982 m Route
Pfründhaus
Stiegelmaierplatz
986 m Route
Löwe auf der Terrasse des Löwenbräukellers
Sphere
Elíasson Ólafur
2003
Theatinerstraße 16
987 m Route
Sphere
Promenadeplatz
993 m Route
Wiguläus Kreittmayr
Portal-Löwe 2 - Justitia
Krumpper Hans
1595
Residenzstraße
996 m Route
Portal-Löwe 2 - Justitia
Portal-Löwe 3 - Fortitudo
Pallagio Carlo
1595
Residenzstraße
996 m Route
Portal-Löwe 3 - Fortitudo
Portal-Löwe 4 - Mäßigung
Pallagio Carlo
1595
Residenzstraße
996 m Route
Portal-Löwe 4 - Mäßigung
Portal-Löwe 1 - Prudentia
Krumpper Hans
1595
Residenzstraße
996 m Route
Portal-Löwe 1 - Prudentia
Residenzstraße
998 m Route
Residenz - Portal

Entfernung Straße Name Von Bis Route
81 m Theresienstraße 66 Reventlow Franziska zu 0 0
110 m Heßstraße 5 Nietsche Friedrich 0 0
137 m Heßstraße 9 George Stefan 1893 1894
164 m Barer Straße 37 Graf Oskar Maria 1919 1931
206 m Schellingstraße 53 Ibsen Henrik 0 0
226 m Schellingstraße 49 Strauss Franz Josef 1915 1931
232 m Schellingstraße 43 Walser Robert 1901 1902
235 m Theresienstraße 46 Carossa Hans 1914 1929
238 m Schellingstraße 62 Osteria Bavaria 0 0
241 m Schellingstraße 50 Fotoatelier Heinrich Hoffmann 0 0
241 m Schellingstraße 50 Parteizentrale der NSDAP 1925 1931
255 m Schellingstraße 39 Druckerei des Völkischen Beobachters 0 0
255 m Schellingstraße 44 Strauss Franz Josef 1931 0
255 m Türkenstraße 36 Thoma Ludwig 0 0
264 m Türkenstraße 30 Wedekind Frank 0 0
270 m Türkenstraße 35 Mann Heinrich 0 0
277 m Schellingstraße 33 Marc Franz 0 0
286 m Türkenstraße 52 Endell August 0 0
289 m Zieblandstraße 1 May Karl 0 0
304 m Arcisstraße 44 Keyserling Eduard von 1895 1895
320 m Arcisstraße 46 Ringelnatz Joachim 0 0
338 m Barer Straße 19 Montez Lola 1847 1848
343 m Schellingstraße 27 Wedekind Frank 0 0
362 m Schellingstraße 23 Ringelnatz Joachim 1909 0
366 m Heßstraße 34 Pension Fuchs 0 0
369 m Theresienstraße 23 Morgenstern Christian 0 0
370 m Zieblandstraße 11 Karlstadt Liesl 1892 0
372 m Heßstraße 34 Klages Ludwig 1893 0
372 m Türkenstraße 57 Simplicissimus 1903 1913
399 m Amalienstraße 25 Café Stefanie 0 0
402 m Luisenstraße 62 May Karl 0 0
424 m Blütenstraße 8 Rilke Rainer Maria 0 0
436 m Gabelsbergerstraße 51 Lenin Iljitsch Uljanow 0 0
447 m Türkenstraße 69 Wedekind Frank 0 0
447 m Amalienstraße 44 Klingenbeck Walter 1924 1942
451 m Theresienstraße 106 Kubin Alfred 0 0
451 m Theresienstraße 106 Heuss Theodor 0 0
467 m Amalienstraße 48 Walser Robert 1900 1901
478 m Heßstraße 46 Reventlow Franziska zu 0 0
494 m Arcisstraße 12 Führerbau 1933 1945
501 m Arcisstrasse 4 Böcklin Arnold 0 0
503 m Luisenstraße 22 Heyse Paul von 1874 1914
517 m Schellingstraße 92 Reventlow Franziska zu 0 0
522 m Türkenstraße 81 Reventlow Franziska zu 0 0
525 m Türkenstraße 94 Elser Georg 0 0
525 m Fürstenstraße 6 Rheinberger Joseph 1867 1901
538 m Theresienstraße 9 Schmeller Johann Andreas 1836 1852
546 m Amalienstraße 81 Dietz Elmar 1923 0
558 m Schellingstraße 3 Keyserling Eduard von 1900 1900
562 m Heßstraße 35 Drexler Franz 1899 0
568 m Karolinenplatz 1 Tjutschews Fjodor Iwanowitsch 1832 1835
573 m Karolinenplatz 1 Kirchmaier Joseph 1812 0
591 m Brienner Straße 18 Wittelsbacher Palais 0 0
599 m Richard-Wagner-Straße 27 Gerlich Fritz 0 1934
604 m Briennerstraße 22 Wagner Richard 1864 1965
611 m Adalbertstraße 34 Wedekind Frank 0 0
612 m Briennerstraße 23 Haus der Deutschen Ärzte 0 1945
618 m Theresienstraße 63 Diefenbach Karl Wilhelm 0 0
624 m Schraudolphstraße 36 München 36 Graf Oskar Maria 0 0
636 m Rambergstraße 3 Keyserling Eduard von 1895 1899
637 m Rambergstraße 3 Althaus Peter Paul 0 0
637 m Akademiestraße 9 Mühsam Erich 0 0
639 m Augustenstraße 75 Georg Busch 1891 1909
639 m Katharina-von-Bora-Straße 10 Verwaltungsbau der NSDAP 0 1945
650 m Adalbertstraße 4 Brenninger Georg 0 0
653 m Ludwigstraße 13 Reichsbank-Hauptstelle 0 1945
655 m Luisenstraße 33 Lenbach Franz von 0 0
656 m Arcisstraße 12 Pringsheim Alfred 0 1933
656 m Ludwigstraße 13 Elisabeth von Österreich-Ungarn 1837 1854
659 m Akademiestraße 15 Brecht Bertold 1923 0
662 m Ludwigstraße 18 Scheffel Joseph Viktor 0 0
665 m Akademiestraße 15 Zuckmayer Carl 0 0
672 m Richard-Wagner-Straße 7 Schülein Joseph 0 0
682 m Ludwigstraße 18 Gärtner Friedrich von 1914 0
686 m Akademiestraße 11 Toller Ernst 1917 0
688 m Zieblandstraße 23 Reventlow Franziska zu 0 0
694 m Georgenstraße 35 Kandinsky Wassily 1898 1901
715 m Barer Straße 7 Montez Lola 1847 0
728 m Akademiestraße 7 Toller Ernst 1918 0
729 m Briener Straße 8 Rosenberg Alfred 1918 1919
731 m Georgenstraße 27 Reventlow Franziska zu 0 0
731 m Georgenstraße 29 Reventlow Franziska zu 1897 1898
734 m Brienner Straße 40 Görres Joseph 0 0
750 m Schönfeldstraße 4 Dülfer Martin 0 0
755 m Gabelsbergerstraße 77 Corinth Lovis 1897 0
758 m Ludwigstraße 2 Zentralministerium 0 1945
772 m Georgenstraße 34 Heymann Werner Richard 0 0
785 m Karlstraße 20 Roth Eugen 1933 0
789 m Briennerstraße 45 Braunes Haus 0 0
807 m Galeriestraße 4 Ausstellung Entartete Kunst 0 0
819 m Karlstraße 32 Böcklin Arnold 1872 1874
822 m Schönfeldstraße 9 Spitzeder Adele 1871 0
823 m Friedrichstraße 1 Kandinsky Wassily 1901 1904
824 m Friedrichstraße 1 Münter Gabriele 0 1904
840 m Georgenstraße 24 Brecht Bertold 1920 0
840 m Georgenstraße 24 Feuchtwanger Lion 1917 0
845 m Theresienstraße 148 Heine Thomas Theodor 1894 1901
846 m Briennerstraße 48 Rilke Rainer Maria 0 0
849 m Augustenstraße 21 Roth Eugen 1895 0
857 m Luwigstraße 28 Haus des Deutschen Rechts 0 1945
861 m Luisenstraße 25 Romeis Leonhard 0 0
864 m Georgenstraße 16 Thiersch Friedrich von 1889 1921
867 m Kaulbachstraße 15 Kaulbach Friedrich August von 0 0
867 m Kaulbachstraße 15 Wagner Adolf 0 0
872 m Kaulbachstraße 35 Dauthendey Max 0 0
876 m Kaulbachstraße 35 Huch Ricarda 0 0
876 m Agnesstraße 2 Fauser Jörg 0 0
878 m Friedrichstraße 2 Holm Korfix 0 0
881 m Kaulbachstraße 12 Augsburg Anita 0 0
882 m Kaulbachstraße 10 Kaulbach Wilhelm von 0 0
882 m Kaulbachstraße 12 Pfülf Toni 0 1933
883 m Schleißheimer Straße 34 Hitler Adolf 1912 1914
885 m Kaulbachstraße 10 Troost Paul Ludwig 1912 1934
891 m Barerstraße 3 Gregorovius Ferdinand 0 0
900 m Kaulbachstraße 41 Bierbaum Otto Julius 0 0
902 m Konradstraße 11 Mann Thomas 1902 1904
910 m Georgenstraße 3 Brenninger Georg 0 0
916 m Friedrichstraße 4 Marc Franz 1907 1908
916 m Friedrichstraße 4 Lipps Theodor 1894 1908
927 m Leopoldstraße 4 Die Insel 0 0
929 m Isabellastraße 20 Lempp Albert 0 0
929 m Schackstraße 4 Münter Gabriele 0 0
932 m Von-der-Tann-Straße 15 Fotostudio Elvira 1897 1944
933 m Schönfeldstraße 17 Ibsen Henrik 1875 0
933 m Schönfeldstraße 17 Ibsen Henrik 0 0
945 m Leopoldstraße 4 Schröder Rudolf Alexander 0 0
945 m Leopoldstraße 4 Heymel Alfred Walter 0 0
952 m Elisabethstraße 5 Heß Rudolf 0 0
953 m Galeriestraße 15 Feuchtwanger Lion 1900 1908
953 m Galeriestraße 15 Feuchtwanger Lion 1908 1908
960 m Leopoldstraße 10 Nemes Marzell 0 0
969 m Königinstraße 25 Ziegler Klara 0 0
977 m Leopoldstraße 10 Hausenstein Wilhelm 1919 1919
977 m Leopoldstraße 10 Herzog Wilhelm 0 0
978 m Elisabethstraße 8 Elsner Gisela 0 0
991 m Georgenstraße 105 Mühsam Erich 1915 1919