Koordinaten: lat: 48.149616, lng: 11.57545

6. 9 1915 - Franz Josef Strauß wird in München geboren

München * Franz Josef Strauß, der spätere Bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende, wird in München, in der Schellingstraße 49, geboren. 


9. 8 1923 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Großfeuer“

München-Maxvorstadt * Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Großfeuer“ im Steinickesaal in der Adalbertstraße 15. Das Stück wird 67 Mal aufgeführt.


4 1971 - Das „KEKK“ bereichert die Kleinkunstszene

München-Maxvorstadt * Mit dem „KEKK“ [= Kabarett & Engagierte Kleinkunst] entsteht im Saal der legendären Gaststätte „Witwe Bolte“ in der Amalienstraße 87 eine neue Kleinkunstbühne. Initiator ist Helmut Wagner, genannt Helmuth von der Vogelweide. 

Junge Kabarettisten, Liedermacher und Schauspieler finden hier eine Auftrittsmöglichkeit abseits der etablierten Bühnen. Das KEKK entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Kleinkunstszene und bringt zahlreiche Künstler hervor, die später weit über München hinaus bekannt werden.


26. 7 1847 - Dem Korps Alemannia werden alle Rechte garantiert

München * Dem Korps Alemannia werden alle Rechte garantiert, die auch die anderen Korps haben. Die neue Studentenverbindung Alemannia steht unter dem Schutz der Lola Montez - und versteht sich umgekehrt als ihre Garde. Angeblich sind ihre roten Mützen aus den Unterröcken der Tänzerin geschneidert.  

Es wird nicht lange dauern, bis man die Alemannen als „Lolamannen“ diffamiert. Mehr wie achtzehn Mitglieder zählt die Verbindung nie. Wenn sie die Hörsäle betreten, ertönt ein gellendes Pfeifkonzert, weshalb sie sich bevorzugt im Kaffeehaus Rottmann treffen. Es befindet sich gegenüber dem Hofgartencafé von Luigi Tambosi, am anderen Ende des Bazargebäudes.  

Der 23-jährige Jurastudent Elias [genannt Fritz] Peißner aus Vilseck in der Oberpfalz ist der leitende Senior der Verbindung. Er hat eine Art Büro im Palais Montez eingerichtet und ist verdächtigt, Lolas Liebhaber zu sein. 


29. 7 1871 - Die Universität wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem Rektor

München-Maxvorstadt * Die Universität wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem Rektor.


19. 1 1988 - Verwaltungsgerichtshof erklärt Bebauungsplan für nichtig

München-Maxvorstadt * Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärt den Bebauungsplan „Westlicher Taxöldener Forst“ für nichtig. Die nuklearspezifischen Risiken der geplanten Wiederaufarbeitungsanlage sind zwar erkannt, aber nicht ausreichend in die bauleitplanerische Abwägung einbezogen worden. Nach Auffassung des Gerichts dürfen diese Fragen nicht vollständig in das parallele atomrechtliche Genehmigungsverfahren verlagert werden. 

Das Urteil bedeutet jedoch keinen automatischen vollständigen Baustopp. Die Arbeiten auf dem WAA-Gelände werden auf der Grundlage bereits erteilter Einzelgenehmigungen fortgesetzt. Dennoch erhöht die Entscheidung die rechtliche Unsicherheit des Projekts erheblich. 


2. 8 1914 - Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München

München * An den Münchner Hochschulen, wozu die Ludwig-Maximilians-Universität, die Technische Hochschule, die Königliche Akademie der Künste und die Königliche Akademie der Tonkünste gehören, sind

  • 412 Studierende aus Österreich-Ungarn,
  • 376 aus Russland und
  • 50 Studenten aus dem Königreich Serbien eingeschrieben.  

Diese verlassen die Stadt - aus unterschiedlichen Gründen - umgehend. 


5. 6 1962 - Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und rund 2.000 Personen

München-Maxvorstadt * Im Anschluss an ein Jazzkonzert kommt es an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und rund 2.000 Personen, als nach dem Ende des Konzerts in der Aula der Universität zahlreiche Konzertbesucher die Musiker auffordern, auf dem Geschwister-Scholl-Platz weiterzuspielen.

Als die mit Buhrufen begrüßte Polizei eintrifft, kommt es zu Rangeleien und zwei Festnahmen. Die Polizei wird von den Protestierern durch eine Blockade am Wegfahren gehindert. Dabei werden auch die Reifen des Einsatzwagens zerstochen. 

Die bedrängten Polizisten rufen Verstärkung, die mit zwei Funkstreifenwagen, dem Kleinen und Großen Überfallkommando sowie dem Bereitschaftszug der Stadtpolizeischule am Ort der Auseinandersetzung eintrifft. Der Polizeimacht gelingt es an diesem Abend die Menge zu zerstreuen. Es kommt zu weiteren sieben Festnahmen. Die so Festgesetzten werden alle wegen Auflauf und Landfriedensbruch angezeigt.

Dieses Geplänkel geht als „Unikrawall“ in die Geschichte ein.


29. 6 1962 - Das Studentenparlament missbilligt das Verhalten der Protestierer

München-Maxvorstadt * Das Studentenparlament der Ludwig-Maximilians-Universität missbilligt das „teilweise kriminelle Verhalten“ einzelner Protestierer. Es schreibt aber die Hauptschuld an den Ausschreitungen bei den Schwabinger Krawallen dem „unklugen und rücksichtslosen Vorgehen der Polizei“ zu.


29. 12 1830 - König Ludwig I. lässt die Universität schließen

München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die Universität schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer Randale von Münchner Studenten gekommen ist. 


18. 8 1853 - Kaiser Franz Joseph I. und Herzogin Elisabeth „Sisi“ verloben sich

Wien - München * An seinem 23. Geburtstag hält der österreichisch-ungarische Kaiser Franz Joseph I. um die Hand seiner Cousine Herzogin Elisabeth „Sisi“ in Bayern an. In der Überzeugung „einem Kaiser von Österreich gibt man keinen Korb“ stimmt das herzogliche Haus der Verlobung zu. Herzog Max in Bayern und die kaiserliche Administration einigen sich auf eine Mitgift in Höhe von 50.000 Gulden, dazu Kleider und Schmuck.


Ab 1941 - Professor Walther Wüst ist Rektors der Universität München

München-Maxvorstadt * Professor Walther Wüst bekleidet von 1941 bis 1945 das Amt des Rektors der Universität München.


1. 9 1962 - Der AStA veröffentlicht seinen Untersuchungsbericht zu den Krawallen

München-Maxvorstadt * Der Allgemeine Studenten-Ausschuss der Ludwig-Maximilians-Universität veröffentlicht seinen Untersuchungsbericht zu den Schwabinger Krawallen. Er stellt fest, dass es sich dabei insgesamt um keine Studentenunruhen gehandelt hat. Nur an den ersten Protestabenden waren Studenten führend beteiligt. Der Stadtpolizei wird ein „taktisch unkluges Vorgehen“ bescheinigt. 


31. 7 1888 - Die Elefanten-Katastrophe

München * Zum Höhepunkt der Centenarfeier, dem drei Kilometer langen Festzug, formieren sich tausende Menschen und Tiere. Der „Künstler- und Handwerkerzug“ beginnt am Karlsplatz-Stachus, führt zum Marienplatz und von da durch die Dienerstraße zum Max-Joseph-Platz. Von hier aus bewegte er sich über den Odeonsplatz zum Siegestor, wo der Zug wendet, um auf der westlichen Straßenseite wieder zurück zur Briennerstraße zu gelangen, von wo aus der Weg weiter zum Königsplatz führen soll. 

Die Festzugsgruppe der „Kauf- und Handelsleute“ präsentiert sich dabei mit einem Wagen, zu dem acht indische Elefanten gehören. Diese entstammen einer Leihgabe des Zirkusdirektors Carl Hagenbeck. Beim Umzug durch die Ludwigstraße trotteen die exotischen Tiere gelassen und brav einher. Als der Festzug jedoch am Siegestor eine Schleife macht, treffen die von Berbern berittenen Elefanten auf die als feuerspeienden Drachen dekorierte Straßenlokomotive in der Gruppe der Eisenindustrie. Die Elefanten erschrecken durch ein unachtsames Dampfablassen und von dem Rattern und Gezische des grotesken Vehikels derart, dass sie scheuten und wild trompetend davonrasen. Die aufgescheuchten Elefanten lösen wiederum eine Massenpanik unter den Besuchern aus. 

Den Anfang macht ein Elefantenbulle, der wild zu trompeten beginnt, durch die Ludwigstraße nach Norden trampelt und vor der Staatsbibliothek randaliert. Drei Tiere folgen ihm, Panik bricht aus, im Gedränge sterben Menschen. Die Zirkuswärter brauchen die Hilfe der schweren Reiterei, um die Elefanten zu bändigen. 

Vier weitere Elefanten nehmen in die entgegengesetzte Richtung Reißaus und verbreiten Angst und Schrecken. Im ungezügelten Galopp rennen sie über die Ludwig- in die Maximilianstraße, steuern den Hofgraben zu, wo sie an der Königlichen Münze das Hauptportal einrennen. Über den Alten Hof laufen sie weiter zum Viktualienmarkt und richten unter den Verkaufsständen verheerende Verwüstungen an. Ein Elefant soll sogar ins Hofbräuhaus gerannt sein, bei denen Münchner Wirtshausbrüder und Elefanten einander Rüssel an Nase begegnen. 

Ihr weiterer Weg führt zum Gärtnerplatztheater und von dort zur Auenstraße 46, wo sie sich im Hof einfangen und beruhigen lassen. Später bringt man einen an die Vorgänge erinnernden Gedenkstein an. Immerhin verlieren durch die „Elefanten-Katastrophe“ und der damit verbundenen Massenpanik zwei, nach anderer Quelle vier Menschen ihr Leben. Zudem verursacht sie 42 Verletzte. 


25. 8 1829 - Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt

München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die Ludwigskirche gelegt.


4. 11 1921 - Die sterblichen Überreste werden in die Ludwigskirche gebracht

München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht. 

Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.


1832 - Grundsteinlegung für die Bayerische Staatsbibliothek

München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende Bayerische Staatsbibliothek.


3 1943 - Phosphor- und Sprengbomben zerstören die Bayerische Staatsbibliothek

München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der Bayerischen Staatsbibliothek.


Um 10 2002 - Der Giftschrank in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet

München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet. Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.


1843 - Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek wird vollendet

München-Maxvorstadt * Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird vollendet. Er kostet 1,3 Millionen Gulden.


1966 - Die Bayerische Staatsbibliothek bekommt einen Erweiterungsbau

München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der Bayerischen Staatsbibliothek ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.


1827 - Friedrich von Gärtner soll die Bayerischen Staatsbibliothe bauen

München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der Bayerischen Staatsbibliothek, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.

Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die Staatsbibliothek eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.


8. 7 1832 - Der Grundstein für die Staatsbibliothek wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt. 


1837 - Die Staatsbibliothek wird bezogen

München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante Staatsbibliothek wird bezogen.


1842 - Die Staatsbibliothek ist endgültig fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Die Staatsbibliothek in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt. 


1960 - Die Volkshochschule in der Rheinbergerstraße

München-Maxvorstadt * Die Büros der Münchner Volkshochschule befinden sich im Neuen Rathaus, bis sie im Jahr 1960 in der Rheinbergerstraße in der Maxvorstadt eigene Räume beziehen kann. 


16. 10 1836 - Die Alte Pinakothek wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Die Alte Pinakothek an der Barer Straße wird eröffnet. Aus dem überreichen Gemäldebestand können nur 1.300 Bilder gezeigt werden. 


24. 1 1998 - Fußweg nach Walter Klingenbeck benannt

München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.


28. 8 2022 - Klimaaktivisten kleben sich an Rubens-Gemälde

München-Maxvorstadt * Zwei Aktivisten der „Letzten Generation“ kleben sich in der Alten Pinakothek an das Gemälde „Der bethlehemitische Kindermord“ von Paul Rubens aus dem 17. Jahrhundert.


Seit dem Jahr 1955 - Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt

München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.


15. 8 1829 - Grundsteinlegung für die Ludwigskirche

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt. 


8. 9 1844 - Die Ludwigskirche wird eingeweiht

München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird - nach 15-jähriger Bauzeit - durch Erzbischof Lothar Anselm von Gebsattel eingeweiht. Der ursprüngliche Weihetermin war für den 25. August 1844 vorgesehen, konnte aber nicht eingehalten werden, weshalb weder der sich inzwischen auf einer Badereise befindliche König Ludwig I., noch der Architekt Friedrich von Gärtner und der Innenminister Karl August von Abel daran teilnehmen können. 


21. 6 1831 - Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt. 


1841 - Das Georgianum zieht in den Neubau an der Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Das Georgianum, das weltweit einzige staatliche Priesterseminar, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.


1861 - Königin Marie gründet das Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern

München * Königin Marie von Bayern ruft das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“ ins Leben und wird in der Ludwigstraße 14 untergebracht. 


1. 10 1933 - Wilhelm Adam wird Kommandierender General im Wehrkreis VII

München * Kommandierender General im Wehrkreis VII wird Wilhelm Adam.


28. 9 1921 - Generalleutnant Otto Hermann von Lossow übernimmt die 7. Division

München * Generalleutnant Otto Hermann von Lossow übernimmt die Befehlsgewalt über die in Bayern stationierte 7. Division.


25. 8 1919 - Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der Reichswehr

Berlin - München * Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der Reichswehr.


1. 10 1935 - General Walter von Rückenau übernimmt den Wehrkreis VII

München * Nachfolger von Wilhelm Adam als Kommandierender General im Wehrkreis VII wird General Walter von Rückenau, der als einer der wenigen Vertrauten Adolf Hitlers im Generalstab gilt.


13. 10 1831 - Das Herzog-Max-Palais wird bezogen

München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße. 


1 1876 - Beginn der Baumaßnahmen für die Kunstakademie

München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen. 


Ab 1886 - Die „Raffael-Gobelins“ im neu erbauten Akademiegebäude

München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich. 


1825 - Friedrich Gärtner soll einen Neubau für die Akademie errichten

München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste. 


1873 - Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues

München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein. 


21. 7 1895 - Franz Stuck und die Königliche Akademie der bildenden Künste

München-Maxvorstadt * Franz Stuck wird an der Königlichen Akademie der bildenden Künste Nachfolger von Wilhelm von Lindenschmitt. 


1 1881 - Die ersten Künstler beziehen die Akademiegebäude

München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben. 


1885 - Der Umzug in die Kunstakademie ist abgeschlossen

München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen. 


1826 - Leo von Klenze durchkreuzt Gärtners Akademie-Pläne

München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.


1874 - Finanzmittel für den Neubau der Akademie bereitgestellt

München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt. 


3 1881 - 14 weitere Atelierräume beziehbar

München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben. 


18. 10 1875 - Erste Entwürfe für den Akademie-Neubau

München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein. 


14. 10 1872 - Die Kreislehrerinnenbildungsanstalt zieht in die Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Die Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern hat im Gebäude des Damenstifts an der Ludwigstraße ihre neue Unterkunft gefunden. Die Lehramtsaspirantinnen müssen eine höhere Erziehungs- und Unterrichtsanstalt besuchen und anschließend eine zweijährige Fachausbildung durchlaufen, werden aber nicht in den gleichen Fächern ausgebildet wie die Männer.

Behörden und Lehrer sehen die Frau in der Schule - zwar als einen hübschen, aber dennoch - als Ärgernis erregenden Fremdkörper an. Kritiker betonen, dass der Körper der Lehrerinnen „den Anstrengungen des Schulberufs weniger gewachsen ist als der der Männer. Wir Deutsche aber, die dem konzentrischen Drucke aller Völker Europas ausgesetzt sind, können die Verweiblichung am allerwenigsten brauchen. Wir können uns in unserer Stellung nur halten aufgrund jener harten Männertugenden, die das schönste Erbteil des deutschen Volkes sind.“

  • Die Lehrerinnen werden von ihrem männlichen Kollegen verteufelt, obwohl ihr Lohn sowieso schon geringer als der ihrer männlichen Kollegen ist.
  • Außerdem haben die meisten weiblichen Lehrkräfte keine feste Anstellung und kommen über die untersten Stufen der Hierarchie nicht hinaus.
  • Hinzu kommt noch ein strenges Zölibat, ein Heiratsverbot. 
  • Das verordnete Eheverbot für die Lehrerinnen ist ein wirksames Mittel, die Quote der weiblichen Lehrkräfte niedrig zu halten.  

Die Unvereinbarkeit zwischen Ehe und Lehrberuf wird begründet und verteidigt. So kommt der Bayerische Landtag zur Erkenntnis, dass das Eheverbot „einem dem Interesse der Schule schädlichen Widerstreit zwischen den Pflichten einer Frau als Lehrerin und als Ehefrau“ zuvorkomme. 


29. 5 1960 - Das Kavallerie-Denkmal vor dem Hauptstaatsarchiv wird enthüllt

München-Maxvorstadt * Das Kavallerie-Denkmal vor dem Hauptstaatsarchiv wird enthüllt. Der Wehrmachtsgeneral a.D. Dietrich von Saucken lobt dabei die Eigenschaft der „Deutschen Soldatenpferde“ und die sich daraus ergebenden Charaktereigenschaften: „Fromm, willig und ausdauernd bis zum letzten Atemzug“, lautet seine Analyse.

Der Entwurf zu dem überlebensgroßen, ungesattelten Bronzepferd stammt von dem Bildhauer Bernhard Bleeker, der schon den toten Soldaten im Kriegerdenkmal im Hofgarten geschaffen hat. 


22. 1 1875 - Neureuther wird mit dem Akademie-Neubau beauftragt

München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.


15. 10 1835 - Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Stift an der Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Stift an der Ludwigstraße.


24. 5 1965 - Der Brunnen im Hof des Hauses des Rechts

München-Maxvorstadt * Das Hauptwerk des Dichters Dante Alighieri heißt „La Divina Commedia - Die göttliche Komödie“. Den gleichen Namen trägt der neu gestaltete Brunnen im Hof des Hauses des Rechts in der Veterinärstraße 1.


6. 8 1877 - Die Polytechnische Schule wird zur Technischen Hochschule

München-Maxvorstadt * Die Polytechnische Schule wird in Technische Hochschule in München umbenannt. 


16. 7 1871 - Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen durchs Siegestor

Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.


1938 - Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.


7 1954 - Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.


11. 6 1999 - Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen.


1840 - Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zum Siegestor

München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.


1. 11 1852 - Ex-König Ludwig I. schenkt der Stadt München das Siegestor

München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.


1826 - Erste Planungsvorstellungen zum Bau des Siegestores

München-Maxvorstadt - Schwabing * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.


15. 10 1850 - Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht

München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.


Um 12 1945 - Der Abriss des Siegestores wird beschlossen

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.


21. 1 1975 - „Der lange Weg nach Sacramento“

München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata. 


16. 10 1852 - Nach dem Aufsetzen der Quadriga wird das Siegestor feierlich eröffnet

München-Maxvorstadt - Schwabing * Nach dem Aufsetzen der Quadriga wird das Siegestor feierlich eröffnet.


5. 10 1868 - Der Alte Nördliche Friedhof wird eingeweiht

Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein. 


1922 - Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli bewohnt das Seyssel-Palais

München-Maxvorstadt * Bis 1925 bewohnt der päpstliche Nuntius“Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., während des Umbaus der Nuntiatur in der Brienner Straße die Räume des Seyssel-Palais in der Kaulbachstraße 13.


8. 6 1945 - Der Soldatensender AFN nimmt seinen Betrieb auf

München-Maxvorstadt * Der Soldatensender American Forces Network - AFN nimmt von der Kaulbachstraße 15 aus seinen Betrieb auf. Die technischen Einrichtungen sind vorhanden, weil die Gauleiter Adolf Wagner und Paul Giesler ihre Informationen von hier aus über Kabel direkt zum Sender Ismaning übertragen haben.


1950 - Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13

München-Maxvorstadt * Ein Jahr nach der Gründung der BRD werden offizielle diplomatische Beziehungen mit Frankreich aufgenommen. Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13, die zuvor der NS-Ministerpräsident Ludwig Sieber bewohnt hat.

Das Französische Konsulat sieht ihre Hauptaufgabe in der Wiederbelebung der durch den Krieg zerrissenen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.


28. 4 1919 - Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais

München * Am Nachmittag besetzen Kommunisten das Wittelsbacher Palais, den Sitz des Aktionsausschusses. 


14. 9 1949 - Die Internationale Jugendbibliothek öffnet seine Pforten

München-Maxvorstadt * Die Internationale Jugendbibliothek in der Kaulbachstraße 11 öffnet seine Pforten. Sie ist das Werk der Kinderbuchautorin und Journalistin Jella Lepmann, die als Jüdin 1936 Deutschland verlassen muss.


8. 6 1933 - Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord

München-Maxvorstadt * Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung im Gartenhaus der Kaulbachstraße 12 Selbstmord. Nach den Reichstagswahlen im März 1933 wurden viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Schutzhaft genommen. Auch Toni Pfülf war vorübergehend wegen „Aufforderung der Arbeiterschaft zum Widerstand gegen das NS-Regimes“ verhaftet worden.


6. 10 1918 - König Ludwig III. ermutigt das bayerische Heer zum weiteren Kampf

München * König Ludwig III. ermutigt das Bayerische Heer zum weiteren Kampf. In den katholischen Kirchen der Stadt werden außerordentliche Kriegsandachten für einen „baldigen und ehrenvollen Frieden“ abgehalten.


17. 10 1918 - Drohungen und Drohbriefe an die königliche Familie

München * Prinzessin Wiltrud sieht der politischen Realität ganz bewusst ins Auge, als sie schreibt: „Die politische und militärische Lage ist seit einigen Wochen sehr beunruhigend für uns. […] Unsere Truppen sollen nicht mehr recht kämpfen mögen. Wenn der Geist von 1914 noch in ihnen wäre, würden sie dem Feind besser standhalten können. Die 18-jährigen halten eben viel weniger aus als die Männer von dazumal. […]

Man muss jetzt mit allem rechnen,

  • dass der Kaiser und der Kronprinz abdanken müssen,
  • dass vielleicht Papa und der Kaiser Karl abdanken müssen,
  • dass es Revolution gibt,
  • dass die gekrönten Häupter nur eine Rolle der Repräsentation spielen dürfen wie König Georg von England. […]  

Die Ungerechtigkeit wird diesmal wohl siegen. […] Deutschland wird sich demokratisieren, Österreich im besten Falle Staatenbund werden. […] Vielleicht ist die Demütigung Deutschlands zum Heil des Volkes, und wenn sich dies in dieser ernsten Zeit fängt, dann kann aus der Rückkehr zur Einfachheit viel Gutes entstehen.“

Vorausgegangen war eine erlebte Situation. Als sie mit ihrem Vater durch die Maximilianstraße fährt, schreit ein Arbeiter: „Dank ab!“. Eine neben ihm stehende Frau hält dem Rufer den Mund zu, um weitere Gefühlsausbrüche zu unterbinden. 


1. 8 1914 - Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee

München - Berlin * Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee. König Ludwig III. telegraphiert an Kaiser Wilhelm II. die folgenden Zeilen: „Das bayerische Heer ist heute mit dem Beginn der Mobilisierung unter deinen Befehl als Bundesfeldherr getreten. [...] In dieser Erwartung heiße ich Bayerns Söhne, sich um ihre Fahnen zu scharen, und bitte zu Gott, er möge, wenn der Kampf entbrennt, den deutschen Waffen den Sieg verleihen“.

An die Armee richtete er das Manifest „An mein Heer!“ 


18. 10 1918 - Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief

München * Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief ist an „Prinzessin Wiltrud oder Prinzessin Trudl“ adressiert. Wer auch immer den Brief verfasst hat, will der Prinzessin endlich einmal die Wahrheit sagen über ihren Vater König Ludwig III., „den alten Wucherer. Nicht das Land lebt von Euch, sondern ihr lebt vom Land. Gehängt gehört die alte Bande. Geht zu den Preißn […], da gehört ihr hin oder nach Ungarn, Mausefallen verkaufen.“ 

Prinzessin Wiltrud ist „erschüttert“. 


Um den 8. 8 1914 - König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

München * Nur wenige Tage nach Kriegsbeginn fordert König Ludwig III. - im Falle eines deutschen Sieges - die Angliederung des Elsass an Bayern. In einem Brief an den Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg verlangt er ein Kriegsergebnis, das die schweren Blutopfer aufwiege.


28. 7 1918 - König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

München * König Ludwig III. verkündet in einem Aufruf: „Kein Deutscher denkt an einen schimpflichen Frieden. […] Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“. 


4. 8 1914 - Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

München * Gleichzeitig richtet die Königin Marie Therese einen „landesmütterlichen“ Aufruf an die Frauen und Jungfrauen Bayerns!, damit auch diese ihren solidarischen Beitrag leisten:  

„Euch aber, denen es nicht vergönnt ist, mit Blut und Leben für des Vaterlandes Ehre einzutreten, bitte ich innigst, nach Kräften mitzuwirken zur Linderung der Not jener Braven, welche das feindliche Geschoss oder die Beschwerden des Krieges verwunden oder sich zu Boden werfen. So stellt euch denn, die ihr wohl alle liebe Angehörige bei der Armee wisst, in den Dienst des Roten Kreuzes, gleich Meinen Töchtern Hildegard, Helmtrud und Gundelinde.  

Draußen fließt Blut, herinnen fließen Tränen, am bittersten da, wo zur Sorge der Seele die Not des Leidens kommt.
Auch hier muss und wird geholfen werden. Das Notwendige bereiten wir eben vor [...].  

Soldaten, die ihr ins Feld zieht, Ich, die Königin, sage euch, euere tapferen Frauen und eure lieben Kinder sollen nicht Not leiden; schaut voraus gegen den Feind, euren Lieben gehört nun unsere Sorge.“ 


1. 8 1914 - König Ludwig III. gibt die Mobilmachung bekannt

München-Maxvorstadt * Gegen 19:30 Uhr tritt der greise König Ludwig III. auf den Balkon des Wittelsbacher Palais und gibt die Mobilmachung bekannt. Jubelnd und hüteschwenkend versammeln sich begeisterte Bürger, die den Kriegsausbruch feiern.  

Der versammelten Menschenmenge ruft er zu, er sei zuversichtlich, dass sich seine Soldaten „im Verein mit ihren deutschen Bundesgenossen ebenso wie vor 44 Jahren tapfer schlagen werden und [er] hoffe zu Gott, er möge sie ehrenvoll mit Sieg gekrönt wieder in die Heimat zurückkehren lassen“.  

Als erster Mobilmachungstag wird der 2. August bestimmt. Die vollziehende Gewalt geht damit von den Zivilbehörden auf die kommandierenden Generale der drei bayerischen Armeekorps in München, Nürnberg und Würzburg über. In der Pfalz übernimmt der Kommandeur der 3. Division diese Aufgabe. Auch die öffentliche Sicherheit wird den Militärbefehlshabern anvertraut.  

Für die bayerische Regierung sind weitreichende Anordnungen der Militärs auch dann „statthaft, wenn sie im Widerspruch mit bestehenden Gesetzen stehen und sich nicht auf einen gesetzlichen Vorbehalt gründen“. Damit ist das öffentliche Leben weitgehend unter militärischer Kontrolle.


4. 8 1918 - König Ludwig III. rudert zurück

München * Obwohl König Ludwig III. noch wenige Tage zuvor (28. Juli) „Voller Zuversicht“ in die Zukunft geschaut hatte, gesteht er am 4. August seinem Sohn Kronprinz Ruppert, dass er bisher zu optimistisch gewesen sei.

Deshalb „werden wir unsere militärischen und politischen Ziele erheblich begrenzen müssen, wenn wir, was auch nach meiner Ansicht dringend anzustreben ist, in nicht zu ferner Zeit zu einem annehmbaren Frieden kommen wollen“. 


2. 8 1918 - König Ludwig III. will dem Reich die Treue beweisen

München-Maxvorstadt * Ludwig III. erklärt auf dem Balkon des Wittelsbacher-Palais: „Niemand soll je sagen dürfen, Bayerns König habe auch nur einen Augenblick gezaudert, die Treue zum Reich durch die Tat zu beweisen“. 


28. 8 1918 - Österreichs Kaiser Karl sieht den Krieg verloren

München * Der österreichisch-ungarische Kaiser Karl besucht König Ludwig III. und schildert diesem „die verzweifelte Lage unserer Mächtegruppe“, was der König mit den Worten „Also haben wir den Krieg verloren“ bestätigt. Der habsburgische Kaiser bittet den König „inständig, in seiner Eigenschaft als ältester und mächtigster deutscher Bundesfürst, Kaiser Wilhelm die Lage klipp und klar zu schildern und kategorisch auf einen möglichst baldigen Friedensschluss zu drängen“. Bayerns König Ludwig III. erklärt sich damit einverstanden. 


4. 8 1914 - König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

München * König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein.  In seiner Bekanntmachung „An meine Bayern!“ wendet er sich nicht nur an die Soldaten, sondern vor allem an die Menschen in der Heimat:  

„Deutschland hat den Kampf nach zwei Fronten aufgenommen. Der Druck der Ungewissheit ist von uns gewichen, das deutsche Volk weiß, wer seine Gegner sind. In ruhigem Ernst, erfüllt von Gottvertrauen und Zuversicht, Scharen unsere wehrhaften Männer sich um die Fahnen. Es ist kein Haus, das nicht teil hätte an diesem uns frevelhaft aufgedrungenen Krieg.  

Bewegten Herzens sehen wir unsere Tapferen ins Feld ziehen. Der Kampf, der unser Heer erwartet, geht um die heiligsten Güter, um unsere Ehre und Existenz. Gott hat das deutsche Volk in vier Jahrzehnten rastloser Arbeit groß und stark gemacht, er hat unser Friedenswerk sichtbar gesegnet. Er wird mit unserer Sache sein, die gut und gerecht ist.  

Wie unsere tapferen Soldaten draußen vor dem Feind, so stelle auch zu Hause jeder seinen Mann. Wollen wir, jeder nach seiner Kraft, im eigenen Land Helfer sein für die, die hinausgezogen sind, um mit starker Hand den Herd der Väter zu verteidigen. Tu jeder freudig die Pflicht, die sein vaterländisches Empfinden ihn übernehmen heißt. [...]  

Bayern! Es gilt das Reich zu schützen, das wir in blutigen Kämpfen mit erstritten haben. Wir kennen unsere Soldaten und wissen, was wir von ihrem Mut, ihrer Manneszucht und Opferwilligkeit zu erwarten haben.  

Gott segne unser tapferes deutsches Heer, unsere machtvolle Flotte und unsere treuen österreichisch-ungarischen Waffenbrüder! Er Schütze den Kaiser, unser großes deutsches Vaterland, unser geliebtes Bayern!“. 


31. 7 1914 - König Ludwig III. verhängt den Kriegszustand

München-Maxvorstadt * Am Nachmittag wendet sich der 69-jährige König Ludwig III. am Nachmittag an die Kundgebungsteilnehmer vor dem Wittelsbacher Palais. Er bedankt sich zunächst für die Huldigungen, die er als „Ausdruck der Treue und der Vaterlandsliebe“ betrachtet.  

Im Wissen, auf welche Katastrophe das Deutsche Reich zusteuert, weist der Bayernherrscher auf die ernste und schwere Zukunft hin und erklärt: „Es sind [...] sehr schwere und ernste Zeiten, denen wir entgegen gehen. Aber ich vertraue darauf, dass das bayerische Volk wie seit vielen Jahrhunderten auch jetzt in Treue zu seinem Herrscherhaus stehen wird.“  Dann verhängt auch König Ludwig III. den Kriegszustand, verbunden mit der Anordnung des Standrechtes und den Übergang der vollziehenden Gewalt auf die Militärbehörden. 

Der Text seiner Verordnung lautete kurz und bündig: „Wir finden uns bewogen, auf Grund des Artikels I des Gesetzes über den Kriegszustand vom 5. November 1912 zu verordnen: Über das Gesamtgebiet des Königreichs wird der Kriegszustand verhängt.
Gegeben zu München, den 31. Juli 1914. Ludwig.“ 


6. 5 2019 - Eine Gedenktafel für die ermordeten Kolpinggesellen

München-Maxvorstadt * Am Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5, dem Sitz des Sparkassenverbands Bayern, wird eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Ermordung von 21 Kolpinggesellen am 6. Mai 1919 enthüllt.

Das Andenken an die grausamen Vorgänge vor 100 Jahren kam aufgrund einer Initiative von Frau Dr. Hella Schlumberger zustande. Zur Realisierung des Denkmals trägt das Kolpingwerk, die Versicherungskammer Bayern, der Sparkassenverband Bayern und die Landeshauptstadt München bei. 


31. 7 1914 - Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

München-Maxvorstadt * Voller Stolz beschreibt die Königstochter Wiltrud die Situation: „Wie herrlich sticht hervor, dass Bayern doch die größte Selbstständigkeit besitzt gegenüber anderen Staaten, denn im Reiche außer Bayern verhängte den Kriegszustand Kaiser Wilhelm II., hier aber Papa.“ 


1961 - Umzug des Cafés Guglhupf zum Monopteros

München-Maxvorstadt * Nach der Schließung des „Café Guglhupf“ verlegt Fritz Kreutzkamm den Cafébetrieb in einen Behelfsbau an der Königinstraße nahe dem Englischen Garten. Unter dem Namen „Café Monopteros“ entwickelt sich das Kaffeehaus zu einem beliebten Treffpunkt, insbesondere für Studierende. Nachdem für die Königinstraße ein Baustopp verhängt wird und der Fortbestand des Gebäudes gesichert ist, investiert Kreutzkamm in den Standort und führt das Café bis 1975.


28. 8 1658 - Ein Festumzug zu Ehren des neugekrönten Kaisers

München-Maxvorstadt * Kurfürst Ferdinand Maria veranstaltet zu Ehren des neu gekrönten Kaisers Leopold I. den Festumzug „Applausi festivi barriera“ mit anschließendem Turnier. Kaiser Leopold I. macht auf seiner Rückreise von den Krönungsfeierlichkeiten in Frankfurt vom 26. August bis 4. September in München Station. 


15. 5 1705 - München wird von den Kaiserlichen belagert

München * Feldmarschall Johann Franz Graf von Gronsfeld rückt mit rund 8.000 kaiserlichen und verbündeten Soldaten sowie Belagerungsgeschützen vor München. Er fordert die sofortige Übergabe und droht andernfalls mit der Beschießung der Stadt. Teile der Bürgerschaft wollen Widerstand leisten, doch Regierung und Stadtmagistrat erkennen die militärische Übermacht und nehmen Verhandlungen auf. 

Gronsfeld sichert schriftlich zu, die in München lebenden Söhne Kurfürst Max Emanuels nicht anzutasten und die Rechte der Bürgerschaft zu wahren. Außerdem sollen die Kosten der Einquartierung nicht allein den Bürgern auferlegt, sondern auch vom Hofpersonal, vom Adel und von der Geistlichkeit getragen werden. Daraufhin stimmt die Stadt der kampflosen Übergabe zu. 


16. 3 1919 - Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Minister Hans Unterleitner halten die Gedenkrede.

Heinrich Mann sagt: „Der verewigte Kurt Eisner wird beispielhaft in unserer Mitte weilen, seinen Tod überdauernd gewiss durch seine Taten, aber noch mehr durch das, was er war.

Wir danken ihm nicht einfach den Sturz eines verworfenen Regiments, sondern dass dieses Regiment, das selbst in seinen weniger schändlichen Zeiten nichts anderes gewesen war als geistlose Gewalt, unvermittelt und in sinnbildlicher Art abgelöst wurde von der Menschenart, die Geist will und Geist schafft“.

Dann folgen die berühmten Worte des Schriftstellers: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernuft, mehr Bewegung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher. Sein Glaube an die Kraft des Gedankens, sich in Wirklichkeit zu verwandeln, ergriff selbst Ungläubige.

In jeder Handlung sah er neben ihrer praktischen Wirkung ihr geistiges Gepräge. Achtstundentag, Demokratisierung des Heeres, eine befreite Schule, die wirtschaftliche Erfüllung der politischen Revolution: durch solche Taten dachte er, gleichwie in seinen Reden, die bis dahin verfemten Wahrheiten zu bezeugen. […]

In Bern, auf der Sozialistentagung, hatte, solange er sprach, Deutschland keinen Feind mehr. […]

Er ging aus einer Zeit des Wahnsinns und Verfalles mit ungebrochener Vernunft hervor. Er liebte die Menschen, traute ihnen die Kraft zur Wahrhaftigkeit zu und erwartete daher noch so viel von ihnen, dass er sich hütete, alles auf einmal zu verlangen. […]

Der erste wahrhaft geistige Mensch an der Spitze eines deutschen Staates erschien jenen, die über die zusammengebrochene Macht nicht hinwegkamen, als Fremdling und als schlecht. Dass er am Quell der Macht doch lauter blieb, widerstrebte ihren Begriffen. Seine Güte, die um keinen Preis, nicht einmal um den seines eigenen Lebens, Blut vergießen wollte, ihnen war sie Schwäche. […]

Bewahren wir sein unversehrtes Bild! Solange er da war, hatte die Revolution einen Sammelpunkt, in dem sie einig und ihrer frohen Zukunft gewiss war.“ 


1818 - Das Eichthal-Palais an der Brienner Straße 12 wird von Klenze erbaut

München-Maxvorstadt * Das Eichthal-Palais an der Brienner Straße 12 wird von Leo von Klenze erbaut.


10 1987 - Gauweilers RAF-Vergleich verschärft den Konflikt

München * Der bayerische Innenstaatssekretär Peter Gauweiler stellt öffentlich eine Verbindung zwischen militanten Teilen des Widerstands gegen die WAA und der terroristischen Roten Armee Fraktion (RAF) her. Vertreter der Bürgerinitiativen weisen den Vergleich zurück und betrachten ihn als Versuch, die Protestbewegung zu kriminalisieren. Die Äußerungen heizen die ohnehin angespannte Stimmung vor der Großdemonstration am 10. Oktober zusätzlich an und vertiefen die politische Konfrontation zwischen Staatsregierung und WAA-Gegnern.


1861 - Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

München-Maxvorstadt * Da die Gemälde Adolf Friedrich von Schacks an ihrem Aufstellungsort aufgrund der Feuchtigkeit „dem sicheren Verderben“ ausgesetzt sind, lässt der Kunstmäzen von Eduard Gerhardt ein neues Galeriegebäude im Garten seines Anwesens an der Brienner Straße 19 erbauen.


12. 7 1948 - Im ehemaligen Führerbau wird das Amerikahaus eröffnet

München-Maxvorstadt * In der Arcisstraße 12, im ehemaligen sogenannten Führerbau, wird das Amerikahaus eröffnet. Nach dem am 27. Januar 1948 in den USA verabschiedeten „Smith-Mundt Act“ sollte auch den Deutschen die amerikanische Lebensweise und die damit verbundenen politischen Ideale näher gebracht werden.

Die Amerikahäuser sehen sich als Zentren der Positiven Propaganda und sollen dem Loslösen von nationalsozialistischen, später auch kommunistischen Leitbildern dienen und die Völkerverständigung fördern. 


7. 8 1946 - Umbenennung in Staatliche Hochschule für Musik

München * Die Akademie der Tonkunst wird in Staatliche Hochschule für Musik umbenannt. 


27. 9 1864 - Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

München-Maxvorstadt * Richard Wagner mietet für sich das Haus in der Brienner Straße 21, nahe der Propyläen. Bereits bei der ersten Audienz hat der Komponist dem Märchenkönig Ludwig II. erklärt, dass er sich in München nur dann „heimisch und zur Arbeit angeregt“ fühlen kann, wenn er „ein Häuschen in einem Garten allein bewohne“.


16. 3 1919 - Heinrich Mann würdigt Kurt Eisner bei einer Trauerfeier im Odeon 

München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für den ermordeten Ministerpräsidenten Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Sozialminister Hans Unterleitner halten Gedenkreden. 

Heinrich Mann würdigt Eisner als einen Politiker, der geistige Freiheit, soziale Gerechtigkeit und Menschlichkeit miteinander verbindet. Seine Bedeutung liegt für ihn weit über dem Sturz der Monarchie: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernunft, mehr Belebung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher.“ 

Als Ausdruck dieses Aufbruchs nennt Mann den Achtstundentag, die Demokratisierung des Heeres, eine von obrigkeitlicher Bevormundung befreite Schule und das Streben nach einer wirtschaftlichen Ergänzung der politischen Revolution. 

Besonders hebt er Eisners Gewaltlosigkeit hervor: Was dessen Gegner als Schwäche betrachten, versteht Mann als menschliche Größe. Mit dem Appell „Bewahren wir sein unversehrtes Bild!“ fordert er dazu auf, Eisners humanistische Ziele und seine politische Leistung im Gedächtnis zu bewahren. 


2 1900 - Akku-Lokomotiven ziehen die Trambahn durch die Innenstadt 

München * Sechs Akku-Lokomotiven nehmen den Schleppbetrieb auf dem oberleitungsfreien Abschnitt vom Schillerdenkmal über den Odeonsplatz bis zur Ludwigstraße an der Galeriestraße auf. Weil der königliche Hof hier keine Fahrdrähte duldet, ziehen die batteriebetriebenen Loks die elektrischen Trambahnzüge über die Strecke. An beiden Endpunkten werden sie an- und abgekuppelt; während der Wartezeiten laden sie ihre Akkus über die Oberleitung. Der aufwändige Betrieb bleibt bis März 1906 bestehen. 


18. 10 1833 - Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt. Er ist ein Denkmal für die im Russlandfeldzug Napoleons umgekommenen bayerischen Soldaten.


1868 - Die Königlich-Ethnographische Sammlung wird öffentlich

München-Graggenau * Die Königlich-Ethnographische Sammlung zieht in das Galeriegebäude der Hofgartenarkaden und wird erstmals öffentlich zugänglich. Damit entwickelt sie sich zu einem Museum im heutigen Sinn. Fast sechs Jahrzehnte bleibt sie dort, doch die stetig wachsenden Bestände machen die Räume bald zu klein. Ein neuer Standort wird notwendig.


26. 3 1946 - Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus erhält seinen Namen

München-Kreuzviertel * Auf der 6. Sitzung des Münchner Stadtrats wird - knapp zehn Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des Zusammenbruchs des Dritten Reichs - für das Rondell zwischen Brienner Straße und Maximiliansplatz der Name „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ beschlossen.

Seine Lage inmitten der Stadt und „vor allem die Tatsache, dass  das Denkmal des großen deutschen Dichters Friedrich von Schiller trägt, der Freiheit und Menschenwürde in seinen Werken feierte“, lassen diesen Ort „als Erinnerungsstätte besonders geeignet erscheinen“. Der Standort wird bewusst gewählt, denn schräg gegenüber - im 1944 zerstörten ehemaligen Wittelsbacher Palais an der Brienner Straße 50 - befand sich das gefürchtete Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei - das Zentrum der politischen Verfolgung.

Die Länge des Platznamens macht sein Aussprechen zwar praktisch unmöglich. Doch das macht nichts, denn der Platz dient nicht als Adresse. Er ist einfach ein Verkehrsknoten mit Grünfläche. Der Form halber hat er aber trotzdem eine Postleitzahl erhalten: 80333. 


2. 5 1865 - Die Kabinettskasse kauft eine Wohnung für Richard Wagner

München-Maxvorstadt * Auf Wunsch König Ludwigs II. wird Richard Wagners Wohnhaus an der Brienner Straße 21 von der Kabinettskasse angekauft und dem Komponisten kostenlos zur Verfügung gestellt.


13. 1 1965 - Ein provisorisches Denkmal aus Flossenbürger Granit

München-Maxvorstadt * Nach einem Stadtrats-Beschluss soll auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus ein provisorisches Denkmal errichtet werden. Als Mahnmal wird ein 2,50 Meter hoher und 1,10 Meter breiter Findling aus Flossenbürger Granit aufgestellt, den der Bildhauer Karl Oppenrieder mit der Inschrift „Den Opfern des Nationalsozialismus“ versehen hat. 


20. 1 1890 - Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

München-Graggenau * In der Galeriestraße 15a eröffnet die Berliner Firma Siemens & Halsk" mit zwei Mitarbeitern seine erste Niederlassung außerhalb Preußens. Das Zwei-Personen-Büro teilen sich der Ingenieur Adalbert Planck, ein Bruder des späteren Nobelpreisträgers Max Planck, und eine Sekretärin. 


11 1986 - Die Ewige Flamme darf am Tag und in der Nacht brennen

München-Maxvorstadt * Der Stadtrat hebt die Sparmaßnahme, wonach die „Ewige Flamme“ im neuen Mahnmals auf dem Patz der Opfer des Nationalsozialismus nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll, wieder auf, weil damit die „wesentliche Symbolik des Mahnmals außer Kraft gesetzt“ würde. 

Damit wird eine mehr als peinlich zu bezeichnende Diskussion beendet. 


10. 4 1806 - Johann Peter von Langer wird Direktor der Kunstakademie

München * Johann Peter von Langer, der bis dahin die Akademie in Düsseldorf geleitet und gerade die Sicherstellung der Kunstschätze in Düsseldorf und in Schloss Bensberg überwacht hat, wird zum Direktor der neu zu gründenden Akademie der Bildenden Künste berufen und erhält zugleich den Auftrag, deren Verfassung auszuarbeiten.


1. 6 1808 - Gründung der Königlichen Akademie der Bildenden Künste

München * Die Königliche Akademie der Bildenden Künste wird in München gegründet. Als ihr erster Direktor wird der inzwischen in den Adelsstand erhobene und aus Düsseldorf stammende Johann Peter von Langer ernannt. 


Ab 1778 - Öffentliche Zugänglichkeit zur Kunst jetzt auch in München

München * Nach seinem Amtsantritt als pfalz-baierischer Kurfürst führt Carl Theodor sein Konzept zur Zugänglichkeit von Kunst für ein breiteres Publikum auch in München ein. 


12 1985 - Die „Ewige Flamme“ soll nur noch an besonderen Gedenktagen brennen

München-Maxvorstadt * Knapp drei Wochen nach der Einweihung des neuen Mahnmals auf dem Patz der Opfer des Nationalsozialismus beschließt der Münchner Stadtrat, dass die „Ewige Flamme“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll. 


14. 5 1808 - Konstitutionsurkunde für die Akademie der Bildenden Künste

München * König Max I. Joseph unterzeichnet die Konstitutionsurkunde, mit der die bestehende Akademie der Bildenden Künste [= Zeichnungsschule] reformiert werden soll.


12 2008 - Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus soll würdiger gestaltet werden

München * Der Ältestenrat des Münchner Stadtrats spricht sich einstimmig für eine würdigere Gestaltung des Platzes der Opfer des Nationalsozialismus aus. 

Es besteht Einvernehmen darüber, dass dieser Ort die zentrale Gedenkstätte bleiben müsse. 


4. 11 1788 - Erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie

München-Graggenau * Im Galeriegebäude am Hofgarten wird die erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie, einer Vorläuferin der späteren Kgl. Akademie der bildenden Künste, abgehalten. 


1783 - Eine öffentlich zugängliche Galerie

München-Graggenau * Die von Kurfürst Carl Theodor eingerichtete Gemäldegalerie im Galeriegebäude des Hofgarten bietet Platz für rund 700 Werke. Per Erlass legt er fest, dass die Sammlung frei zugänglich ist und damit allen Interessierten offen steht.


Um 3 1799 - Kurfürst Max IV. Joseph fördert die Künstlerausbildung

München-Graggenau * Kurz nach seinem Regierungsantritt beabsichtigt Kurfürst Max IV. Joseph die Neuordnung der Künstlerausbildung. 


2007 - Das Mahnmal für die Opfer der Sinti und Roma wird erneuert

München-Maxvorstadt * Das Mahnmal für die Opfer der Sinti und Roma auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus wird erneuert und erhöht.


Ab 1777 - Ein modernes Museumskonzept im 18. Jahrhundert

München-Graggenau * Der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor lässt für seine umfangreichen, aus baierischem und pfälzischem Besitz vereinten Gemäldesammlungen im mittleren Abschnitt der nördlichen Arkaden des Hofgarten ein Galeriegebäude errichten: die Hofgarten-Galerie, die als öffentliches Museum dient.

Der rund 175 Meter lange Bau ist schmal und funktional gehalten. Sein Architekt, Karl Albrecht von Lespilliez, konzipiert im Obergeschoss ausreichend tiefe Räume für die Präsentation der Gemälde. Anders als zuvor üblich entsteht hier kein einzelner, langgestreckter Saal, sondern eine Abfolge unterschiedlich großer Ausstellungsräume.

Auch bei der Beleuchtung geht Lespilliez neue Wege: Hoch an beiden Längsseiten angebrachte Fenster sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung und einen steilen Lichteinfall. Dadurch lassen sich die Bilder nahezu ohne störende Reflexionen betrachten.

Neben der Gemäldegalerie bietet das Gebäude Raum für einen Graphiksaal, Teile der kurfürstlichen Bibliothek sowie eine Mal- und Zeichenschule. So verwirklicht Carl Theodor sein Ziel, am Hofgarten einen zentralen Ort für Kunstförderung und öffentliche Bildung zu schaffen. 


30. 4 2015 - Das NS-Dokumentationszentrum wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Das NS-Dokumentationszentrum an der Brienner Straße wird als Lern- und Erinnerungsort eröffnet. An diesem Tag jährt sich die „Befreiung Münchens“ vom NS-Terror durch die US-Streitkräfte zum 70. Mal. 


3 1826 - Straßen nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenannt

München * König Ludwig I. lässt Straßen in München nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenennen. 

  • Aus der Karolinenstraße bzw. Wilhelminenstraße wird die Barer Straße,
  • aus der Ludwigstraße die Arcisstraße, die die heutige Katharina-von-Bora-Straße mit einschließt, die vor 1826 den Namen Amalienstraße trägt.
  • Die Königsstraße, die ab dem Königsplatz Kronprinzenstraße heißt und aus dem ehemaligen Fürstenweg nach Nymphenburg entstanden sind, wird zur Brienner Straße.

Diese Straßennamen erinnern an die in Frankreich gelegenen Orte Brienne-La-Rothiére, Arcis sur Aube sowie Bar sur Aube, bei denen das V. Armeekorps unter General Carl Philipp Wrede im Februar und März 1814 siegreich aus den Napoleonischen Befreiungskriegen hervorging.


8. 7 1938 - Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

München * Martin Bormann, Stabsleiter im Braunen Haus, verlangt die genaue

  • Erfassung jüdischer Hauseigentümer,
  • an Nicht-Juden vermietete Wohnungen von jüdischen Hauseigentümern,
  • an Juden vermietete Wohnungen,
  • eigenen Wohnraum und leerstehende Wohnungen,
     
  • um so eine planmäßige Lösung von Mietverhältnissen mit Juden möglich zu machen,
  • eine Einengung zu erreichen,
  • mehrere Familien in größere jüdische Wohnungen zusammenzulegen,
  • Juden von Nicht-Juden zu trennen und
  • dabei möglichst keine Ghettobildung zuzulassen“.


9. 4 2014 - Die Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum muss verschoben werden

München-Maxvorstadt * Die bisher für den 9. November 2014 vorgesehene Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum als Lern- und Erinnerungsort muss auf den 30. April 2015 verschoben werden. 


26. 9 1662 - Die Fortsetzung der Festtriologie mit einem Turnierspiel

München-Graggenau * Die Fortsetzung der Festtriologie findet mit dem Turnierspiel „Antiopa Giustificata“ statt, das im überdachten Brunnenhof der Residenz beginnt und am Nachmittag im Turnierhaus am Hofgarten fortgesetzt wird. Dort hat man zwei gegenüberliegende Bühnen aufgebaut:

  • Eine männliche mit dem baierischen Wappen und
  • eine weibliche mit dem Wappen von Savoyen.  

Eine Sphinx tritt mit einem Spiegel auf, in dem Kurfürst Ferdinand Maria die „herrlichen Taten“ seines Sohnes erkennen könne, mit denen Max Emanuel „die Welt überraschen“ werde: Die „Siege über die Barbaren“ und den „Triumph über die Türken“, der den „Untergang des Halbmondes“ zur Folge haben wird. 


1779 - Die Gemäldegalerie an der Nordseite des Hofgartens

München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des Hofgartens eine Gemäldegalerie anbringen. Davon hat die Galeriestraße ihren Namen. 


31. 8 1914 - Zum Patriotischen Abend erscheinen nur mehr 25 Leute

München-Maxvorstadt * Zu einem Patriotischen Abend ins Café Luitpold erscheinen nur mehr 25 Leute. 


8 1825 - Simon von Eichthal kauft das „Kaffeehaus an der Hofgartenmauer“

München-Maxvorstadt * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verkauft die an Luigi Tambosi verpachtete „reale Kaffeeschenk- und Traiteurgerechtigkeit“ an den Hofbankier Simon von Eichthal und an den Architekten und Unternehmer Ulrich Himbsel. 


1828 - Im Bazargebäude ist das Hofgarten-Café untergebracht

München-Graggenau * Das Bazargebäude wird eröffnet. 

  • Im Erdgeschoss befinden sich Ladengeschäfte.
  • Im südlichen Eckbau wird das von Luigi Tambosi betriebene Hofgarten-Café untergebracht. 


14. 6 1838 - Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt

München-Maxvorstadt * Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt in seinem Haus am Karolinenplatz 2. 


Nach dem 7 1817 - Montgelas lässt sich ein Palais am Karolinenplatz 2 bauen

München-Maxvorstadt * Nach seiner Pensionierung lässt sich Graf Maximilian Joseph von Montgelas ein Palais am Karolinenplatz 2 nach den Plänen von Jean Baptiste Métivier erbauen. 


Ab 1890 - Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München

München *  Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20. 


31. 5 1934 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit

München * Der päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit in München. 


30. 5 1934 - Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst

München-Maxvorstadt * Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst. 


24. 9 1662 - Der Auftakt einer Festtriologie im Opernhaus am Salvatorplatz

München * Auch das Volk darf sich an den Feierlichkeiten aus Anlass der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel beteiligen. Von Mittag bis zum Abend fließt aus eigens vor der Residenz aufgestellten Brunnen weißer und roter Wein. Brot wird verteilt. Und Hofleute werfen Geldstücke und Schaumünzen unters Volk. Das kurfürstliche Herrscherpaar verfolgt zeitgleich im Opernhaus am Salvatorplatz die Oper „Fedra Incoronata“. Sie bildet den Auftakt einer Festtriologie.  

Noch vor der eigentlichen Opernaufführung erscheinen Iris, Hebe sowie Lucina und verkünden, dass die Zeit der finsteren unwirtlichen Wetter zu Ende geht und jetzt heitere Tage anbrechen würden. Sie sind gekommen, um die Sorgen und Schmerzen, die sich mit der schweren Geburt des Prinzen eingestellt haben, zu vertreiben. Dem neuen Helden [Max Emanuel] wünschen sie alles Gute und dass er wachsam und Kühn das Schwert führen werde.

In dem folgenden Spektakel treten nahezu alle griechischen Götter und Helden auf und huldigen dem Kurprinzen. Selbst der Kriegsgott Mars prophezeit, dass die unbesiegbare Rechte Max Emanuels die „Türken zähmen und bezwingen“ werde. Dem drei Monate alten Kurprinzen wird von den Göttern eine großartige Zukunft vorausgesagt. 


4. 7 1966 - Steine und Tintenfässer fliegen gegen das US-Generalkonsulat

München-Maxvorstadt * Am amerikanischen Unabhängigkeitstag demonstrieren Kriegsgegner gegen den Vietnamkrieg, in den Amerika 1963 militärisch eingegriffen hat. Steine und Tintenfässer fliegen gegen das Gebäude. Das Generalkonsulat in München wird zum Symbol eines US-Imperialismus und damit zur Zielscheibe zahlreicher Protestaktionen.


23. 4 1816 - Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt. 


14. 7 1925 - Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli übersiedelt nach Berlin

München - Berlin * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli gibt nach dem erfolgreichen Abschluss des Bayerischen Konkordats sein Amt in München auf, um sich auf seine Aufgaben in Berlin zu konzentrieren. 


22. 8 1925 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa nimmt seine Tätigkeit auf

München-Maxvorstadt * Der päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa nimmt seine Tätigkeit in München auf.


13. 7 1957 - Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet

München-Maxvorstadt * Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet. 


18. 8 1925 - Nuntius Eugenio Pacelli beendet seine Tätigkeit in München

München * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli beendet seine Tätigkeit in München. Seine Aufgabe übernimmt Alberto Vassallo di Torregrossa. 


17. 10 1918 - Für Nuntius Eugenio Pacelli kommt die Revolution nicht überraschend

München - Vatikan * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli berichtet an den Kardinalsstaatssekretär Pietro Gasparri mit großer Sorge über „sozialistische Propaganda und Wühlarbeit“ in Deutschland und bei den Frontsoldaten. Die folgende Revolution ist für Pacelli deshalb nicht überraschend. 


27. 8 1922 - Der Deutsche Katholikentag in München wird eröffnet

München - München-Maxvorstadt * Der Deutsche Katholikentag in München wird eröffnet. Für die anreisenden Zehntausenden von Gläubigen wird ein großer Festgottesdienst auf dem Königsplatz abgehalten, bei dem sich die katholische Kirche mit eindrucksvollem Gepränge darstellt. Die Straßen der Stadt sind mit Fahnen geschmückt, nur das Schwarz-Rot-Gold der Weimarer Republik ist demonstrativ vergessen worden.

Kardinal Michael von Faulhaber enthält sich bei dieser zur politischen Kundgebung umgestalteten Veranstaltung weder politischer noch demokratiefeindlicher Äußerungen und ruft in seiner Ansprache zum Kampf der Kirche gegen den Staat auf:

„Wehe dem Staat,

  • der seine Rechtsordnung und Gesetzgebung nicht auf den Boden der Gebote Gottes stellt,
  • der eine Verfassung schafft ohne den Namen Gottes,
  • der die Rechte der Eltern in seinem Schulgesetz nicht kennt,
  • der die Theaterseuche und die Kinoseuche nicht fernhält von seinem Volk,
  • der Gesetze gibt, die die Ehescheidung erleichtern,
  • die die uneheliche Mutterschaft in Schutz nehmen“.

Diesem Satz folgt ein - von den dicht gedrängten Besuchern stürmisch bejubelter - rhetorischer Tiefschlag gegen die Republik und ihrer Gründer: „Die Revolution war Meineid und Hochverrat und bleibt in der Geschichte erblich belastet und mit dem Kainsmal gezeichnet“. Diese Worte wirken, wie Faulhaber später einmal recht zufrieden feststellt, wie eine Bombe. Der Kardinal versagt sich damit wieder einmal - mit seiner ganzen Autorität und in der Öffentlichkeit - der Weimarer Republik und bereitet damit - ohne das möglicherweise direkt zu beabsichtigen - Adolf Hitler den Weg.

Schon damals stellt die sozialdemokratische Münchener Post unter der Überschrift „Wohin des Wegs, Herr Kardinal?“ fest: „Seine Ansichten sind ein Beweis für den Machthunger der römischen Kirche und ihres Klerus, die nicht mit dem Staat in Frieden und Verträglichkeit zusammenleben, sondern ihn um jeden Preis beherrschen wollen.“  

Die in Anwesenheit der Spitzen von Kirche, Staat und Gesellschaft gemachten Aussagen des Kardinals führen allerdings auch zu einem „weltweit hallenden Eklat“ und veranlasst die - konservative - Reichsregierung, sich bei Papst Pius XI. zu beschweren. Damit, dass sich ein Widerstand derjenigen Katholiken formiert, die im neuen Staat ehrlich mitarbeiten wollen, hat Faulhaber nicht gerechnet. 


1959 - Das Schiller-Denkmal kommt in die gegenüberliegende Grünanlage

München-Maxvorstadt * Das Schiller-Denkmal, das bis dahin auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus gestanden hat, kommt in die gegenüberliegende Grünanlage. 


1. 7 1855 - Die Zeichnungs- und Modellierschule nimmt ihre Tätigkeit auf

München * Unter der Leitung des Malers Hermann Dyck nimmt die kunstvereinseigene Zeichnungs- und Modellierschule ihre Tätigkeit auf. Sie wird als Einrichtung des Kunstgewerbevereins gegründet und von der bayerischen Staatsregierung lediglich mit 1.600 Gulden unterstützt. 


25. 8 1914 - In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird ausgestellt

München-Graggenau * In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird am Odeonsplatz ausgestellt. 


11 1799 - Die Militärgärten werden vom Englischen Garten abgetrennt

München-Englischer Garten * Die Militärgärten werden abgeschafft, dem Hoffuttermeisteramt unterstellt und vom Englischen Garten abgetrennt.


24. 5 1804 - Der Grundstein für das Palais Salabert wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das Palais Salabert, dem heutigen Prinz-Carl-Palais, wird gelegt. Das Gartenpalais wird nach Plänen von Carl von Fischer erbaut.


27. 9 1765 - François Cuvilliés legtden Plan für die Fassade der Theatinerkirche vor

München-Kreuzviertel * François Cuvilliés d.Ä. legt den Theatinern den Plan für die Fassade der Theatinerkirche vor. 


25. 8 1662 - Das erste Haus auf dem Bauplatz der Theatinerkirche gekauft

München-Kreuzviertel • Für das erste Haus auf dem künftigen Bauplatz für die Theatinerkirche zahlt Kurfürstin Henriette Adelaide 7.000 Gulden. 


13. 10 1766 - Don Ferdinand von Sterzinger hält Reden gegen den Hexenwahn

München * Der Theatiner-Pater Don Ferdinand von Sterzinger hält eine Rede gegen den Hexenwahn. Sein Vortrag befasst sich mit „dem gemeinen Vorurteil der wirkenden und tätigen Hexen“. Er geht als Vertreter der Aufklärung gegen Aberglauben und Unwissenheit vor.

Seine Schriften gegen Hexen sowie das Zauber- und Gespensterwesen bringen ihm grenzüberschreitende Achtung und Anerkennung ein. Der Theatinerpater bricht damit eine langwierige Diskussion vom Zaun, die als Baierischer Hexenkrieg bekannt wird. Im weiteren Verlauf streitet man in 28 Streitschriften um das Für und Wider.

Als besondere Gegner des Theatinerpaters offenbaren sich die Benediktiner von Scheyern, deren Kreuzreliquie angeblich gegen Verhexung wirksam ist und die in der Demontage des Zauberei-Tatbestands ihr Geschäft mit den von ihnen vertriebenen heiligen Gegenständen gefährdet sehen. 

Doch Dank der Stellungnahme der Akademie der Wissenschaften kommt es in Churbaiern zu keinen Hexenverfolgungen mehr. Auch in anderen süddeutschen Territorien erlahmen schließlich die Hexenverfolgungen. 


21. 9 1662 - Salzburg soll eine Kajetan-Kapelle erhalten

München • Aus Anlass der Taufe des Kurprinzen Max Emanuel äußert sich der Salzburger Fürstbischof Guidobald von Thun und Hohenstein gegenüber dem baierischen Kurfürsten Ferdinand Maria, dass er die Verehrung des seligen Kajetan von Thiene auch in Salzburg einführen und dazu dem Ordensgründer eine Kapelle in seiner Kathedrale weihen lassen wird. 


9. 5 1897 - Friedensfeier der Münchner Schuljugend am Königsplatz

München-Maxvorstadt * Am Vortag der Grundsteinlegung für das Friedensmonument findet die Friedensfeier der Münchner Schuljugend mit 20.000 beteiligten Kindern auf dem Königsplatz statt. 


7. 8 1671 - Das Heiligenfest für Kajetan von Thiene wird erstmals begangen

München • Das Heiligenfest für Kajetan von Thiene wird am Todestag des Heiligen in München erstmals begangen. 


Um den 12. 7 1662 - Der Kurfürst lässt ein Churbaierisches Freudenfest organisieren

München * Unverzüglich nach der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel befiehlt Kurfürst Ferdinand Maria die Vorbereitung „underschidlich herrliche[r] freuden- und jubel festiviteten mit ainer herrlich magnificenz und schöne niemahln vorher gesechnen inventionen ins werkh zubringen“. Die Konzeption des Festes, das Oper, Turnier und Feuerwerk erstmals zur thematischen Einheit verschmilzt, macht den kurbaierischen Hof zum Vorreiter europäischer Hofkultur. 


19. 7 1655 - Heiligsprechung des Ordensgründers Kajetan von Thiene unterstützt

München - Wien • In einem Brief der Kurfürstin Henriette Adelaide an Kaiser Ferdinand III. unterstützt sie die Bitte des Theatinerordens, die Heiligsprechung des Ordensmitbegründers Kajetan von Thiene zu unterstützen. 


4. 10 1803 - Das denkmalartige Standbild des „Harmlos“ wird enthüllt

München-Graggenau * Auf dem Weg vom Hofgarten in den Englischen Garten wird das denkmalartige Standbild des „Harmlos“ von Franz Jakob Schwanthaler d.Ä. enthüllt. Es ist eine Stiftung des Ministers Theodor Graf von Morawitzky.


1724 - Der Comte de Bavière heiratet die Gräfin von Hohenfels

München ??? * Maximilien Emmanuel François Joseph Comte de Bavière und Gräfin Maria Josepha von Hohenfels, der „natürlichen Tochter“ seines Halbbruders Carl Albrecht, heiraten. 


7. 8 1547 - Kajetan von Thiene stirbt in Neapel

Neapel • Kajetan von Thiene, der Mitbegründer des Theatinerordens, stirbt in Neapel. 


19. 11 1841 - Ein Trauergottesdienst für Königin Caroline in der Theatinerkirche

München-Kreuzviertel * Der Trauergottesdienst für die verstorbene evangelische Königin Caroline findet in der noch immer ungeschmückten Theatinerkirche statt. Erzbischof Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel untersagt auch hier Gebete, Gesang, Kerzen und geistliches Ornat.


6. 8 1955 - Ex-Kronprinz Rupprecht wird in der Theatinerkirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Der bayerische Ex-Kronprinz Rupprecht wird als letzter Wittelsbacher im Rahmen eines Staatsbegräbnisses - mit allen königlichen Ehren - in der Theatinerkirche beigesetzt.

Bis 1918 lautete sein vollständiger Titel: Seine Königliche Hoheit Rupprecht Maria Luitpold Ferdinand Kronprinz von Bayern, Herzog von Bayern, Franken und in Schwaben, Pfalzgraf bei Rhein. 


Ab dem 12. 7 1675 - Die Seitenaltäre der Theatinerkirche werden eingeweiht

München-Kreuzviertel • Zwischen dem 12. und dem 18. Juli 1675 werden die Seitenaltäre der Theatinerkirche eingeweiht. 


24. 7 1703 - Graf Ferdinand von Arco wird anstelle des Kurfürsten erschossen 

Martinsbühel bei Zirl * Während des Rückzugs der baierischen Truppen aus Tirol gerät Graf Ferdinand von Arco in einen Hinterhalt. Ein Tiroler Schütze hält den prächtig gekleideten Kammerherrn und Titularoberst offenbar für Kurfürst Max Emanuel und erschießt ihn. 

Arco ist seit 1694 mit Agnès Françoise Le Louchier verheiratet, der langjährigen Mätresse Max Emanuels und Mutter eines gemeinsamen Sohnes des Kurfürsten. Die Ehe besteht anscheinend nur zum Schein und soll vor allem Le Louchiers gesellschaftliche Stellung absichern. Sie nimmt nicht an Arcos Beisetzung in der Münchner Theatinerkirche teil; im dortigen Totenbuch wird er sogar als ledig bezeichnet. Diese Hinweise unterstreichen den formalen Charakter der Verbindung, beweisen ihn für sich genommen jedoch nicht.


Um 8 1662 - Agostino Barelli wird als Architekt für die Theatinerkirche verpflichtet

Bologna - München • Für den Bau der Theatinerkirche wird der Architekt Agostino Barelli - noch während in Bologna die Arbeiten an der Theatinerkirche Santi Bartolomeo e Gaetano in vollem Gange sind - nach München verpflichtet. Kurfürstin Henriette Adelaide lehnt einheimische Baumeister ab, da sie „piu idioti nell’ edificare una fabrica di tanta importanza“ oder freundlich gesagt: „zu unerfahren [seien], um auch nur eine Werkstätte von größerer Bedeutung zu bauen.“ 


3. 6 1989 - Letzte große Anti-WAA-Kundgebung in München

München-Graggenau * Auf dem Odeonsplatz findet wenige Tage nach dem Baustopp die letzte große Münchner Anti-WAA-Kundgebung statt. Bürgerinitiativen, Umweltverbände und langjährige Aktivisten feiern das Ende des Projekts in Wackersdorf. 

Zugleich warnen die Teilnehmer davor, das Problem lediglich ins Ausland zu verlagern. Der Protest richtet sich deshalb auch gegen die geplante Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im französischen La Hague und im britischen Sellafield. Die Kundgebung verbindet Siegesfeier und Forderung nach einem grundsätzlichen Ausstieg aus der Atomenergie.


7. 1 1800 - Aus den Militärgärten wird die Schönfeldwiese

München-Englischer Garten * Das Gelände der Militärgärten wird wieder mit dem Englischen Garten vereinigt und daraus eine ausgedehnte längliche Wiesenfläche, die Schönfeldwiese, angelegt.


11. 7 1675 - Die Theatinerkirche wird feierlich eingeweiht

München-Kreuzviertel • Die Theatinerkirche wird feierlich eingeweiht. Die Aufgabe übernimmt der Freisinger Weihbischof Johann Kaspar Kühner, weil der Fürstbischof Albrecht Sigismund kurzfristig erkrankt ist. 


2. 3 1775 - Dritte Aufführung von Mozarts Oper „La finta giardiniera“

München-Kreuzviertel * Die Oper „La finta giardiniera“ von Wolfgang Amadeus Mozart wird im Opernhaus am Salvatorplatz zum dritten Mal aufgeführt.


26. 7 1867 - König Otto von Griechenland stirbt in Bamberg

Bamberg - München-Kreuzviertel * Otto, der ehemalige König von Griechenland, stirbt in Bamberg. Er wird in der Fürstengruft der Theatinerkirche beigesetzt.

Prinz Ludwig, der spätere König Ludwig III. von Bayern, verzichtet auf den griechischen Thron. 


31. 8 1765 - Kurfürst Max III. Joseph will die Fassade der Theatinerkirche fertigstellen

München * Kurfürst Max III. Joseph informiert den Probst der Theatiner, Johannes Edlweckh, dass er die Fassade der Theatinerkirche fertigstellen möchte. 


31. 7 1960 - Der 37. Eucharistische Weltkongress tagt in München

München-Graggenau * Der 37. Eucharistische Weltkongress findet vom 31. Juli bis 7. August 1960 in München statt. Er wird mit einem feierlichen Pontifikalamt auf dem Odeonsplatz eröffnet, an dem rund 80.000 Gläubige teilnehmen.

Unter dem Leitwort „Pro Mundi Vita“ („Für das Leben der Welt“) versammelt der Kongress etwa eine Million Teilnehmer und ist damit das erste internationale Großereignis in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er gilt zugleich als wichtiger Impuls für die liturgische Erneuerung unmittelbar vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil. 


20. 8 1675 - Die Särge der Theatiner kommen in die neue Gruft

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste der bis dahin in der Kapelle des Palazzo Kurz in der Vorderen Schwabinger Gasse beigesetzen Theatinerpatres werden in die Theatinerkirche überführt. 


1. 7 1982 - Eine neue Nacktbadeverordnung für einen hüllenfreien Aufenthalt

München-Englischer Garten * Der Stadtrat beschließt die Nacktbadeverordnung. Ab sofort darf man legal auf der Schönfeldwiese [= „Poebene“] und in der Schwabinger Bucht komplett hüllenfrei liegen, sitzen und herumtollen.


5. 5 1688 - Die Heilige Treppe in der Theatinerkirche wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Heilige Treppe in der Theatinerkirche wird in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel von seinem Bruder, Joseph Clemens, dem Fürstbischof und Kurfürsten von Köln, feierlich eingeweiht. 


1913 - Die Münchner Theater GmbH entsteht

München-Maxvorstadt * Im Jahr 1913 gründen theaterbegeisterte jüdische Mäzene die „Münchner Theater GmbH“, um die künstlerische Arbeit der Münchner Kammerspiele langfristig zu sichern und deren wirtschaftliche Grundlage zu stärken. 

Mit ihrem finanziellen und persönlichen Engagement schaffen die Gesellschafter die Voraussetzungen dafür, dass sich die Münchner Kammerspiele als künstlerisch ambitionierte Bühne etablieren und weiterentwickeln können. Die Gründung der Gesellschaft markiert einen wichtigen Schritt in der institutionellen Absicherung des Theaters.


8. 7 1789 - Die ersten Pflanzungen werden im Militärgarten vorgenommen

München-Englischer Garten * Unter dem Kommando von Benjamin Thompson nehmen Soldaten die ersten Pflanzungen für den Militärgarten vor.


1916 - Otto Falckenberg prägt die Münchner Kammerspiele

München-Maxvorstadt * Der Regisseur und Theaterautor Otto Falckenberg kommt als Oberspielleiter und Dramaturg an die Münchner Kammerspiele. Bereits ein Jahr später übernimmt er die künstlerische Leitung des Hauses und prägt dessen Entwicklung über Jahrzehnte hinweg. Mit seinen modernen Inszenierungen und seiner konsequenten Ensemblearbeit macht er die Kammerspiele weit über München hinaus bekannt. 

Falckenberg fördert junge Autorinnen und Autoren, entdeckt zahlreiche Schauspieltalente und setzt auf zeitgenössische Dramatik. Später gelangen hier bedeutende Uraufführungen auf die Bühne, darunter Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“. 


29. 4 1903 - Die Familie Schülein zieht in die Richard-Wagner-Straße 18

München-Maxvorstadt * Die Familie Schülein bezieht eine neue Wohnung in der Richard-Wagner-Straße 18. Mit dem Umzug verlegt die Unternehmerfamilie ihren Wohnsitz innerhalb der Maxvorstadt, einem der angesehenen Wohnviertel Münchens. 


4 1913 - Das Ende der Ära Eugen Robert

München-Maxvorstadt * Die Intendanz von Eugen Robert an den „Münchner Kammerspielen“ in der Augustenstraße 89 endet bereits nach kurzer Zeit. Trotz künstlerischer Erfolge gelingt es ihm nicht, seine Position dauerhaft zu festigen. 

Zu den Höhepunkten seiner Amtszeit zählt die Uraufführung von Frank Wedekinds Schauspiel „Franziska“, das großes Aufsehen erregt und zu einem vielbeachteten Skandalerfolg wird. Dennoch scheidet Robert aus der Leitung des Theaters aus und macht den Weg für eine neue Phase in der Entwicklung der„Münchner Kammerspiele“ frei.


29. 9 1922 - Das Brecht-Bühnenstück „Trommeln in der Nacht“ wird uraufgeführt

München-Maxvorstadt * Das Theaterstück „Trommeln in der Nacht“ des 24-jährigen Bert Brecht, wird unter der Regie von Otto Falckenberg in den Münchner Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, uraufgeführt.

Das Stück spielt vor dem Hintergrund der revolutionären Kämpfe in Deutschland 1918/19. Bei der Uraufführung hängen im Zuschauerraum Plakate mit Aufschriften wie „Glotzt nicht so romantisch“.

Karl Valentin und Liesl Karlstadt sind bei der Premiere anwesend. Das Stück wird am nächsten Tag unter Mitwirkung von Karl Valentin und Liesl Karlstadt parodiert. 


5. 10 1922 - „Das Christbaumbrettl“ erobert die Kammerspiele 

München-Maxvorstadt * Nach dem Erfolg in der Kabarettrevue „Die rote Zibebe“ bleibt Karl Valentins und Liesl Karlstadts „Christbaumbrettl“ im Programm der Münchner Kammerspiele an der Augustenstraße 89. Zwischen dem 5. und dem 15. Oktober führt das Duo den als „einaktigen Scherz“ angekündigten Bühnensketch noch viermal in den beliebten Nachtvorstellungen auf. Die Auftritte festigen Valentins und Karlstadts Stellung im etablierten Münchner Theaterbetrieb. 


1905 - Das Varieté „Universum“ eröffnet seinen Spielbetrieb

München-Maxvorstadt * Das Anwesen Augustenstraße 89, ein großbürgerliches Wohnhaus, wird für Theaterzwecke umgebaut. In dem Gebäude nimmt das Varietétheater „Universum“ seinen Spielbetrieb auf. Für die neue Nutzung werden das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zu Kassenhalle, Foyer und Balkon umgestaltet. Zuschauerraum und Bühne befinden sich in einem eigens errichteten Hofanbau. Das Theater bietet Platz für rund 500 Besucherinnen und Besucher. 

Über diese frühe Phase sind heute nur wenige Informationen überliefert. Das „Universum“ entspricht jedoch dem typischen Charakter eines Varietétheaters seiner Zeit und präsentiert wechselnde Programme mit Unterhaltung, Musik, Artistik und Kleinkunst.


11 1910 - Das Ende des „Lustspielhauses“ und ein Neubeginn

München-Maxvorstadt * Das „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten und stellt seinen Spielbetrieb im November 1910 ein. Das Gebäude geht anschließend in den Besitz der Industrie-Werke München-Nord über. Die Übernahme erfolgt dabei weniger aus kulturellem Interesse als vielmehr als Kapital- und Immobilieninvestition.

Die neuen Eigentümer verpachten das Haus an den Juristen, Journalisten und Theaterunternehmer Eugen Robert, der die Bühne grundlegend neu ausrichtet. Mit seiner Übernahme beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses. Sie bildet den Ausgangspunkt für die spätere Gründung der Münchner Kammerspiele.


11. 10 1912 - Die „Münchner Kammerspiele“ entstehen

München-Maxvorstadt * Nachdem die Bühne „Zum Großen Wurstel“ für kurze Zeit wieder unter dem Namen „Lustspielhaus“ firmiert, erhält sie zum 11. Oktober 1912 ihren endgültigen Namen: „Münchner Kammerspiele“. 

Die erste Inszenierung unter diesem Namen ist das expressionistische Stationendrama „Das Leben des Menschen“ des russischen Schriftstellers Leonid Nikolajewitsch Andrejew. Mit dieser Aufführung unterstreichen die Münchner Kammerspiele ihren Anspruch, zeitgenössische und künstlerisch anspruchsvolle Werke auf die Bühne zu bringen.


10. 5 1933 - Die Bücherverbrennung auf dem Königsplatz

München-Maxvorstadt * Um 19:45 Uhr beginnt im Lichthof der Universität München eine „Feier der nationalen Revolution“ statt. Die Festrede hält Kultusminster Hans Schemm. Eingerahmt von der „Egmont-Ouvertüre“ folgt die Übergabe des neuen Studentenrechts, ein Treuegelöbnis, ein „Appell an die studentische Verantwortung“ und schließlich das Absingen des „Horst-Wessel-Liedes“. Im Anschluss an die Feier beginnt ein Großer Fackelzug. Dazu werden ab 20:30 Uhr am rückwärtigen Ausgang der Universität gegen Gutschein Fackeln ausgegeben.

Um 22:00 Uhr bewegt sich der Fackelzug in Richtung Königsplatz. Die freiwilligen und begeisterten Teilnehmer in Uniform oder dunklem Anzug ziehen an der mit einer roten Flammenkette geschmückten Feldherrnhalle vorbei zum mit Flaggen und Pylonen festlich ausgestatteten Königsplatz, wo um 23:30 Uhr circa 50.000 überwiegend akademisch gebildete Nationalsozialsten und ihre Sympathisanten einen großen „Verbrennungsakt“ beginnen.

Auf dem Rasen vor der heutigen Antikensammlung am Königsplatz ist ein riesiger Scheiterhaufen aus Holz und Stroh errichtet worden. Zunächst hält ein studentischer Funktionär eine Ansprache zur „Ausmerzung undeutscher Schriften“. Danach werfen uniformierte Studenten unter Verlesung von „Feuersprüchen“ die mitgeführten Bücher ins Feuer. In Anlehnung an das Wartburgfest verbrennen sie die „volkszersetzenden Schriften kommunistischer, marxistischer, pazifistischer Haltung (vielfach aus jüdischer Feder stammend) als Symbol der Abkehr vom undeutschen Geist“. 


Um 1979 - Das erste frei zugängliche innerstädtische Nacktbadegebiet der Welt

München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird für seine Nacktbadenden bekannt. Aus anfänglichen Verboten wird schnell eine offizielle Duldung – damit entsteht das erste frei zugängliche innerstädtische Nacktbadegebiet der Welt.


30. 9 1922 - Brecht holt Valentin und Karlstadt ins Theater 

München-Maxvorstadt * Einen Tag nach der Uraufführung von Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“ präsentieren die Münchner Kammerspiele in der Augustenstraße 89 die spätabendliche Kabarettrevue „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“. Der Titel erinnert an das gleichnamige Wirtshaus in Brechts Bühnenstück. 

Laut Programmzettel besteht das erste Bild aus Brechts „Der Abnormitätenwirt“. Unter dem Titel „Weihnachtsabend“ folgen eine Hochradnummer und der Einakter „Das Christbaumbrettl“ von Karl Valentin und Liesl Karlstadt. 

Für das bekannte Humoristenduo bedeutet der Auftritt den erstmaligen Schritt von den Münchner Varieté- und Kabarettbühnen auf die Bühne eines etablierten Theaters. An der experimentellen Revue wirken außerdem Künstler wie Klabund, Joachim Ringelnatz und Valeska Gert mit. 


1906 - Umwandlung zum „Münchner Lustspielhaus“ 

München-Maxvorstadt * Das Varietétheater „Universum“ in der Augustenstraße 89 wird in das „Münchner Lustspielhaus“ umgewandelt. Damit verlagert sich der Schwerpunkt des Hauses von der Varieté-Unterhaltung auf Schauspiel- und Komödienaufführungen.


2000 - An der Richard-Wagner-Straße 16 entsteht ein Studentenwohnheim

München-Maxvorstadt * Auf dem Ruinengrundstück an der Richard-Wagner-Straße 16 entsteht ein sechsstöckiges Haus der Technischen Universität München. In dem Wohnheim finden heute bis zu 40 Studenten der TUM Unterkunft.


1. 10 1922 - „Die rote Zibebe“ geht in die Verlängerung 

München-Maxvorstadt * Die Münchner Kammerspiele zeigen nach der Nachmittagsvorstellung des Dramas „Das Weib auf dem Tiere“ von Bruno Frank und schließlich nach der Abendvorstellung des Bühnenstücks „Helden“ von George Bernard Shaw wird jeweils „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“. Die Revue verbindet Brechts „Der Abnormitätenwirt“ mit einer Hochradnummer und dem Einakter „Das Christbaumbrettl“ von Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Auf diese Weise treffen das etablierte Theater und die groteske Münchner Volkssänger- und Kabarettkunst unmittelbar aufeinander.

 


1. 4 1924 - Uraufführung der „Raubritter vor München“ in den Kammerspielen

München-Maxvorstadt * Das zweiaktige Bühnenstück „Raubritter vor München“ von Karl Valentin und Liesl Karlstadt erlebt in den Münchner Kammerspielen in der Augustenstraße 89 seine Uraufführung. Schauplatz der Komödie ist die Stadtmauer am Münchner Isartor. Mit insgesamt 284 Aufführungen entwickelt sich das Stück zu einem außergewöhnlichen Publikumserfolg und markiert den endgültigen Durchbruch des Komikerduos auf der großen Bühne. Zugleich bleibt es Valentins einziges abendfüllendes Theaterstück und gilt als sein bedeutendstes Werk als Bühnenautor.

Den Anstoß für die Entstehung geben die erfolgreichen Nachtvorstellungen des Duos in den Kammerspielen. Ihr großer Zuspruch führt zum Auftrag, eine abendfüllende Raubritter-Komödie zu schreiben. Inhaltlich knüpft das Stück an die damals äußerst beliebte Militärkomik an. Deren Humor entsteht aus den absurden Situationen und Regelverstößen innerhalb des streng geregelten Kasernen- und Manöveralltags. Besonders die Figur des „Schweren Reiters“ zählt zu den beliebtesten Charakteren der Volkssänger. Als unmittelbare Vorläufer von „Raubritter vor München“ gelten die frühen Valentin-Stücke „Der Herzog kommt“ und „Aus guter alter Zeit“.

Die Handlung ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Hinter Berg am Laim treiben Raubritter ihr Unwesen und bereiten einen Angriff auf München vor. Ein Milchfahrer bringt die alarmierende Nachricht in die Stadt und setzt damit die turbulente Komödie in Gang.


1. 1 1911 - Eugen Robert übernimmt das Theater

München-Maxvorstadt * Der Berliner Theatermann Dr. Eugen Robert, ursprünglich Jurist und Journalist sowie zuvor Leiter des Hebbel-Theaters in Berlin, übernimmt das ehemalige „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 als Pächter. Zunächst trägt das Haus den Namen „Zum Großen Wurstel“, eine Anspielung auf den Wiener Wurstelprater.

Robert verfolgt das Ziel, ein modernes und künstlerisch anspruchsvolles Theater zu etablieren. Zur Eröffnung bringt er den Einakter „Varieté“ von Heinrich Mann auf die Bühne und setzt damit ein programmatisches Zeichen für die neue Ausrichtung des Hauses.


2009 - Ein Film über die Surfszene am Eisbach

München-Englischer Garten - Lehel * Bjoern Richie präsentiert seinen Dokumentarfilm „Keep surfing“ über die Surfszene am Eisbach. 


10. 5 1919 - Truppenaufzug im Film in den Kammerspielen

München-Maxvorstadt * Seit dem 10. Mai kann die Münchner Bevölkerung in den Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, täglich viermal den Film „Vorbeimarsch des Freikorps Faupel“ vom 6. Mai ansehen. 


19. 8 1677 - Die ersten Novizen beziehen das Theatinerkloster

München-Kreuzviertel * Die ersten Theatinernovizen können in das Obergeschoss des Westflügels des Klosters ziehen. 


7. 10 1867 - König Ludwig II. löst die Verlobung mit Herzogin Sophie Charlotte

München * König Ludwig II. löst in einem Schreiben die Verlobung mit seiner Großcousine Sophie Charlotte, Herzogin in Bayern. Er schreibt in sein Tagebuch: „Sophie ist abgeschrieben. Das düstere Bild verweht; nach Freiheit verlangt mich, nach Freiheit dürstet mich, nach Aufleben von qualvollem Alp.“ Das ist ein fast wortgleiches Zitat aus Richard Wagners „Thannhäuser“. 


5. 10 1864 - Wagners Huldigungsmarsch für den Märchenkönig

München-Graggenau * Unter den Fenstern der königlichen Wohnung in der Münchner Residenz wird der von Richard Wagner komponierte „Huldigungsmarsch“ zur Aufführung gebracht. Die Uraufführung dieses Werkes war ursprünglich am 25. August 1864, dem 19. Geburtstag des Märchenkönigs in Schloss Hohenschwangau geplant, musste dann aber aus verschiedenen Gründen vertagt werden.


10. 10 1867 - Die Auflösung der Verlobung wird bekannt

München * Die Auflösung der Verlobung zwischen König Ludwig II. und Sophie in Bayern vom 7. Oktober 1867 wird in München bekannt.  


16. 10 1865 - Richard Wagner fordert von König Ludwig II. 200.000 Gulden

München * Richard Wagner fordert von König Ludwig II. 200.000 Gulden. Davon 40.000 sofort und 160.000 Gulden als Anlage auf Lebenszeit bei einer jährlichen Verzinsung von fünf Prozent.


10. 9 1649 - Ferdinand Maria soll eine savoyische Prinzessin heiraten

München - Wien • In einem Brief informiert Kurfürst Maximilian I. den in Wien residierenden Kaiser Ferdinand III. über seine Absicht, seinen ältesten Sohn Ferdinand Maria mit einer Prinzessin von Savoyen zu verheiraten. Begründung: „Im Deutschland unserer Tage gibt es keine katholische Prinzessin mehr, die nicht nicht nur von ihrer Person, sondern auch von ihrem Haus her besser geeignet wäre, um das Ansehen [des Hauses Baiern] zu erhöhen.“ 


1926 - Die Abbrucharbeiten an der Heß-Villa in der Luisenstraße 35 beginnen

München-Maxvorstadt * Die Abbrucharbeiten an der Heß-Villa in der Luisenstraße 35 beginnen.


30. 9 1638 - Prinz Maximilian Philipp Hieronymus wird geboren

München • Herzog Maximilian Philipp Hieronymus, der zweitgeborene Sohn des Kurfürsten Maximilian I. und der Kaisertochter Maria Anna, wird in München geboren. 


11. 8 1790 - Der Friedhof an der Salatorkirche wird eine bequeme Zu- und Abfahrt

München-Kreuzviertel * Der vom Baierischen Staat aufgekaufte Friedhof an der Salatorkirche soll als bequemere Zu- und Abfahrt zum Nationaltheater im alten Opernhaus hergerichtet werden. 


10. 8 1662 - Kurfürst Ferdinand Maria lehnt die Bitten der Theatiner ab

München-Kreuzviertel • Da die Rochus-Kapelle seit ihrer Niederlassung den Augustiner-Eremiten anvertraut worden war, galten ihre Vorrechte auch noch, als die Theatinerpatres die Kirche für ihre Zwecke nutzen. Denn die Augustiner lesen hier wöchentlich zwei Messen. Dass das die Theatiner als störend empfinden, kann nachvollzogen werden. Entsprechend unzufrieden sind sie deshalb auch mit dieser Situation. Deshalb bitten sie den Ferdinand Maria um Erweiterung der Kirche und des Wohnhauses. Der Kurfürst verweigert in Anbetracht des geplanten Neubaus dieses Ansinnen. 


8. 10 1619 - Herzog Maximilian I. wird großzügig entschädigt

München * Herzog Maximilian I. von Baiern sichert Kaiser Ferdinand II. im Münchner Vertrag die Unterstützung der Liga - unter seinem Oberbefehl - gegen das aufständische Böhmen zu. Kaiser Friedrich II. sagt dem Baiernherrscher

  • das uneingeschränkte Direktorium über die katholische Liga zu 
  • und garantiert ihm Ersatz für alle Unkosten, die er beim Krieg gegen Böhmen haben würde. 
  • Bis zur endgültigen Abrechnung sind ihm pfandweise österreichische Länder zu übertragen.

Nur mündlich erhält Herzog Maximilian I. das kaiserliche Versprechen, dass Kurfürst Friedrich V. geächtet und die pfälzische Kurwürde nach Baiern verlagert wird.


28. 4 1847 - Lola Montez kann ihr Palais an der Barer Straße beziehen

München-Maxvorstadt * Lola Montez kann das für sie vom König angekaufte, neu gestaltete und standesgemäße Palais an der Barer Straße 7 beziehen. 


21. 6 1652 - Die savoyanische Prinzessin Henriette Adelaide trifft in München ein

München * Die savoyanische Prinzessin Henriette Adelaide trifft nach einer gut fünfwöchigen Reise in München ein, wo sie mit dem Donnern von 170 Geschützen begrüßt wird. 


5. 10 1869 - König Ludwig II. gibt erneuten Auftrag für einen Wintergarten

München-Graggenau * König Ludwig II. gibt Carl von Effner den Auftrag für einen neuen königlichen Wintergarten auf dem Dach des Festsaalbaus der Residenz, mit den Ausmaßen 69,50 x 17,20 x 9,50 Metern. Um der Längenausdehnung entgegen zu wirken, wird der Dachgarten im Süden durch einen Quertrakt erweitert. Dazu wird im Kaiserhof ein dreiachsiger Unterbau errichtet.  

Der für den neuen Wintergarten angefertigte Maurische Pavillon [Beauftragt im Herbst 1868] findet keine Verwendung. Er wird stattdessen im Park von Schloss Berg am Starnberger See aufgestellt. 


1492 - Die Salvatorkirche als Friedhofskirche für die Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Die Salvatorkirche wird als Friedhofskirche für die Frauenkirche von Lukas Rottaler erbaut.


16. 4 1803 - Die Salvatorkirche wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die Salvatorkirche wird gesperrt und wenig später in eine Wagen- und Salpeter-Remise umgewandelt. 


1922 - Gustav Probst gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

München-Maxvorstadt * „Rechtsanwalt“ Gustav Probst ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9.


11. 12 1806 - Die Protestanten erhalten die Salvatorkirche

München-Graggenau - München-Kreuzviertel * Nachdem die Hofkapelle in der Residenz für die inzwischen über 1.200 evangelischen Gemeindemitglieder zu klein geworden ist, übergibt König Max I. Joseph den Protestanten die Salvatorkirche.Da dieses Gotteshaus von Anfang an zu klein ist, wird es jedoch nie als evangelische Kirche benutzt. 


1910 - An der Richard-Wagner-Straße 19 entsteht eine Privatklinik

München-Maxvorstadt * Auf dem Grundstück Richard-Wagner-Straße 19, das zu Baubeginn noch Joseph Schülein gehört, lässt sein Schwiegersohn Dr. med. Alfred Haas eine Privatklinik errichten. Das Gebäude ist äußerlich als repräsentatives Wohnhaus gestaltet und fügt sich in das gehobene Umfeld der Maxvorstadt ein. Alfred Haas ist mit Elsa Schülein, einer Tochter Joseph Schüleins, verheiratet.


9. 11 1923 - Ein Maximilianeer beim Hitler-Ludendorff-Putsch

München-Graggenau * Ein Maximilianeer, der sich dem braunen System verschrieben hat und beim Hitler-Ludendorff-Putsch vor der Feldherrnhalle den Tod findet, ist Theodor von der Pfordten.


23. 9 1995 - Kardinal Wetter heizt die Stimmung gegen das Intoleranzedikt an

München-Graggenau • Bei der an der Feldherrnhalle stattfindenden Demonstration gegen das Karlsruher Kruzifix-Urteil unterzieht sich Kardinal Friedrich Wetter nicht der Mühe, die Debatte zu versachlichen. Im Gegenteil, er heizt die emotional eh schon aufgeheizte Stimmung gegen das vermeintliche Karlsruher Intoleranzedikt noch an. 


2. 1 1804 - Das Mobiliar des Theatiner-Klosters wird versteigert

München-Kreuzviertel * Im ehemaligen Theatiner-Kloster findet die erste öffentliche Versteigerung von Mobiliar des Klosters statt. 


12. 3 1892 - Das Bayerische Armeedenkmal in der Feldherrnhalle wird enthüllt 

München-Graggenau * An seinem 71. Geburtstag übergibt Prinzregent Luitpold um 11 Uhr das von ihm gestiftete Bayerische Armeedenkmal in der Feldherrnhalle. Die monumentale Bronzegruppe stammt vom Bildhauer und Erzgießer Ferdinand von Miller dem Jüngeren und erinnert an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. 

Auf einem hohen Sockel verbindet die Figurengruppe militärische Stärke mit dem Schutz des Friedens: Ein antikisierender Krieger hält mit der linken Hand eine Fahne empor und schützt mit seinem Schild eine, den Frieden darstellende weibliche  Figur. Palmzweig und Lorbeerkranz stehen für Frieden und Sieg. Ein liegender Löwe stellt den Bezug zu Bayern her. 

Die Sockelinschrift lautet: „Dem treuen tapferen bayerischen Heere in Dankbarkeit und Anerkennung / Luitpold Regent von Bayern / 1892.“ 

Die Übergabe findet als militärische Feier statt, Zivilpersonen werden nicht eingeladen. Mitglieder des Königshauses, Generäle, Truppen der Münchner Garnison sowie Abordnungen der bayerischen Armee und der Veteranen- und Kriegervereine nehmen teil. Unter Geschützsalut und den Klängen des Präsentiermarsches fällt die Hülle. Anschließend dankt der Kriegsminister dem Prinzregenten im Namen der Armee. Ein Vorbeimarsch der Truppen am Ludwigsdenkmal beschließt die Feier. 

Pazifistisch eingestellte Münchner deuteten das Standbild so um: „De Fahna könnt‘s ham, aba s’Madl lasst‘s ma!“ - oder eher militärverachtend: „Raffa bis d‘Fetzn fliagn, d´Fahna auf d’Höh, aba s’Mensch ned aus‘m Arm lassen!“  


18. 10 1864 - Wagners „Ring der Nibelungen“ wird Eigentum des Bayernkönigs

München * Richard Wagners „Ring der Nibelungen“ geht in das Eigentum des Bayernkönigs über.


1. 9 1895 - Sedan-Feier an der Feldherrnhalle

München-Graggenau * Mit der „Gedenkfeier an die ruhmreichen Jahre 1870/71 am Tage des 25-jährigen Jubiläums der Schlacht von Sedan“ nehmen die Gedenkfeiern an den Deutsch-Französischen Krieg ihren Anfang. 21 Veteranen- und Kriegervereine - unterstützt von einem großen Aufgebot an Männergesangsvereinen, Schützen- und Turnvereinen - organisieren die Feier bei der Feldherrnhalle.


6. 10 1911 - Das Heß‘sche Anwesen in der Luisenstraße 35 wird versteigert

München-Maxvorstadt * Das Heß‘sche Anwesen in der Luisenstraße 35 wird versteigert.


24. 8 1679 - Westflügel des Theatinerkloster fertiggestellt

München-Kreuzviertel * Der Westflügel des Theatinerkloster ist nun gänzlich vollendet. 


1913 - Dr. Hermann Schülein heiratet Luise „Fanny“ Levy

München-Maxvorstadt * Dr. Hermann Schülein heiratet Luise „Fanny“ Levy. 


26. 10 1801 - Der Theatiner-Konvent wird aufgehoben

München-Kreuzviertel * Das Theatinerkloster wird durch eine kurfürstliche Entschließung aufgehoben und das Vermögen eingezogen. Nach der Klosteraufhebung geht die Nutzung der Gebäude zunächst an das kurfürstliche Minsterial-Département und das Oberste Justiz-Kollegium über. 


1914 - Dr. Hermann Schülein lebt in der Richard-Wagner-Straße 17

München-Maxvorstadt * Dr. Hermann Schülein wohnt in einem großzügigen Appartement in der Richard-Wagner-Straße 17. Damit bleibt die Familie Schülein auch weiterhin eng mit der Maxvorstadt verbunden, die zu den bevorzugten Wohnlagen des Münchner Bürgertums zählt. 


17. 10 1626 - Kurfürst Maximilian I. ruft Wallenstein zu Hilfe in Oberösterreich

München - Oberösterreich * Kurfürst Maximilian I. schreibt an Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, genannt „Wallenstein“, er möge einen Teil seiner Armee „zur Stillung der Unruhen nach Oberösterreich“ senden. 


1916 - Annemarie Schülein wird geboren

München-Maxvorstadt * Annemarie Schülein, die Tochter von Dr. Hermann und Luise „Fanny“ Schülein, kommt zur Welt. 


27. 5 1866 - König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag

München-Graggenau * König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag im Thronsaal der Residenz. Er will zur Eröffnung des Landtags eine Rede zu halten, in der er  

  • Bayerns Eintreten für ein frei gewähltes Parlament befürwortet,  
  • die Volksbewaffnung anstelle eines stehenden Heeres empfiehlt und  
  • die Militärgerichtsbarkeit abschaffen will.  

Der Bayerische Ministerrat kann gerade noch rechtzeitig die eindeutig auf Richard Wagner zurückgehenden radikaldemokratischen Vorschläge aus der Thronrede streichen.


1890 - Der Eisbach vor dem Prinz-Carl-Palais wird überwölbt

München-Graggenau * Der Eisbach vor dem Prinz-Carl-Palais wird überwölbt.


4 1972 - Auf einer Insel im See entsteht das Japanische Teehaus

München-Englischer Garten - Lehel * Hinter dem Haus der Kunst entsteht auf einer Insel im See das Japanische Teehaus. 


22. 9 1621 - Herzog Maximilian I. erhält die pfälzische Kurwürde

Wien - München • Herzog Maximilian I. von Baiern erhält von Kaiser Ferdinand II. die pfälzische Kurwürde. Die Übertragung wird aber geheim gehalten. 


1972 - Dr. Soshitsu Sen stiftet das Japanische Teehaus

München-Englischer Garten - Lehel * Im Olympiajahr stiftet Dr. Soshitsu Sen, der Großmeister der Urasenke Teeschule aus Kyoto/Japan, das Japanische Teehaus, verbunden mit der Auflage, dass dort die japanische Teezeremonie unterrichtet und vorgeführt wird.


2. 8 1675 - Der Bau des Westflügels des Theatinerklosters beginnt

München-Kreuzviertel * Der Bau des Westtrakts des Theatinerklosters wird auf dem Gelände des ehemaligen Falkenhofs begonnen. 


24. 8 1657 - Kurfürst Ferdinand Maria verzichtet auf die Kaiserkrone

München - Wien • Der baierische Kurfürst Ferdinand Maria lässt - die Vor- und Nachteile der Kaiserkrone abwägend - die politische Vernunft siegen und erklärt gegenüber Wien, dass er die Krone zurückweisen und seine Stimme nur einem Habsburger geben werde. Die Begründung fasst er in einem Brief zusammen:

  • die „zur Erhaltung der Kays. Hochheit und Reputation“ unumgänglichen Kosten,
  • die heillosen Zustände im Reich,
  • die Verantwortung, die dabei auf den Kaiser falle und  die Gefahren für das eigene Land.
  • Den zu erwartenden Kampf mit Habsburg auf sich zu nehmen, lohnt sich nicht.

Das heißt allerdings nicht, dass man begeistert ist, dass wieder ein Habsburger die Krone bekommen soll und Österreich seine Macht behaupten oder gar erweitern kann. 


8. 9 1800 - Marschall Moreau kündigt den Waffenstillstand von Parsdorf

München * General Jean-Victor-Marie Moreau kündigt den Waffenstillstand von Parsdorf. Nun sammeln sich in München erneut die französischen Truppen. Da die Kasernen sofort voll sind, quartiert man die Mannschaften im kurfürstlichen Seidenhaus, im ehemaligen Jesuiten-Seminar und in den Klöstern der Franziskaner, Theatiner und Karmeliter ein.

Neben den Besatzungssoldaten bevölkern auch zunehmend immer mehr Deserteure der kaiserlichen Armee die Stadt. Auch pfalz-baierische Soldaten, die sich schlecht behandelt fühlen und aus diesem Grund nicht mehr unter österreichischem Befehl kämpfen wollen, laufen den Kaiserlichen reihenweise davon. Zeitweise halten sich etwa 500 dieser Fahnenflüchtigen in München auf. 


11. 6 1530 - Ein 70.000 Gulden teuerer Prunk und Glanz für den Kaiser

München-Graggenau * Danach gibt es im Lusthaus im Hofgarten ein Menü. „Um ein Uhr nachts“, nach dem 32. Gang, gibt der Kaiser das Zeichen zum Aufbrechen. Man verlässt den Hofgarten, um anschließend am Tanz im Rathaus teilzunehmen, wo „die schönsten Frauen des Landes bis gegen vier Uhr früh morgens im Reigen sich schwangen“.

Der 70.000 Gulden teuere Prunk und Glanz soll beim Habsburger Kaiser den Eindruck entstehen lassen, dass bei den Wittelsbachern kein Mangel besteht. Das dazu notwendige Geld hat der Baiernherzog Wilhelm IV. ein Jahr zuvor dem Volk als Türkenkriegssteuer abgepresst. 


21. 3 1868 - Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II.

Graggenau * Eduard von Riedel legt die Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II. auf dem Dach des Festsaalbaus vor. 


18. 8 1862 - Ex-König Ludwig I. übereignet die Propyläen der Stadt München

München-Maxvorstadt * Ex-König Ludwig I. übereignet die Propyläen am Königsplatz - ein „Denkmal erhabener Nutzlosigkeit“ - der Stadt München „zur Pflege und Bewahrung“.


1846 - Der endgültige Auftrag für den Bau der Propyläen am Königsplatz

München-Maxvorstadt * Leo von Klenze erhält den endgültigen Auftrag für den Bau der Propyläen,am Königsplatz.


26. 8 1862 - Das Reiter-Standbild wird durch die Propyläen gezogen

München-Maxvorstadt * Das Reiter-Standbild, das Geschenk der Haupt- und Residenzstadt zum 70. Geburtstag des Ex-Königs Ludwig I., das sich heute am Odeonsplatz befindet, wird durch die Propyläen zu seinem Standort gezogen.


10. 3 1790 - Gründung der Thier-Arzney-Schule

München-Englischer Garten - Schwabing * Kurfürst Carl Theodor ruft in einem Dekret die „Thier-Arzney-Schule“ ins Leben. Sie soll nicht nur Viehseuchen erforschen und bekämpfen, sondern auch Tierärzte und Schmiede für die Kavallerie ausbilden.


12. 6 1944 - Eine Brandbombe zerstört das Haus Richard-Wagner-Straße 13

München-Maxvorstadt * Eine Brandbombe zerstört den Dachstuhl des Hauses Richard-Wagner-Straße 13.


28. 5 1867 - Pläne für die Neugestaltung der Appartements und des Wintergartens

München-Graggenau * Der Hofbauinspektor Eduard von Riedel legt Pläne für die Neugestaltung der Appartements Ludwigs II. vor. Der König ist mit den Planungen nicht zufrieden und gibt die Aufgabe an Franz Seitz weiter.  

Riedel legt auch seine Pläne für die Herstellung eines Dachpavillons auf dem Dach des Festsaalbaus vor. Der Dachgarten ist nur ein kleines, zimmergroßes Häuschen aus Eisen und Glas mit einem rechteckigen Grundriss. 


7. 5 2013 - Das Lenbachhaus wird wieder eröffnet

München-Maxvorstadt * Das Lenbachhaus wird nach einem umfänglichen und aufwändigen Umbau wieder eröffnet.


1. 7 1834 - Die Ständeversammlung genehmigt den Ludwig-Main-Donau-Kanal

München-Kreuzviertel * Die bayerische Ständeversammlung genehmigt den Bau eines Kanals zwischen Main und Donau, den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 


24. 6 1892 - Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf

München - München-Maxvorstadt * Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf. Sie wohnen in der Künstlerresidenz Franz von Lenbachs.


Um den 10. 10 1863 - Eisenbahnstrecke über Mühldorf nach Österreich genehmigt

München-Kreuzviertel * Der Bayerische Landtag genehmigt die für die Stadtviertel des Münchner Ostens so wichtig werdende Eisenbahnstrecke über Mühldorf zur österreichischen Landesgrenze. Zeitgleich bewilligt er 15,4 Millionen Gulden für den Bau der Linie. Die genaue Streckenführung ist zu diesem Zeitpunkt allerdings an mindestens zwei Stellen noch offen.

  • Einmal, weil auf österreichischer Seite die rund fünfzig Kilometer lange Teilstrecke von der Grenze in Richtung Linz nicht von der Eisenbahnverwaltung, sondern von einem privaten Konsortium aus Großgrundbesitzern, Unternehmern und Bankiers finanziert wird und
  • sich als Alternativen der Grenzübergang bei Braunau oder das vierzig Kilometer innabwärts gelegene Schärding anbieten.
  • Von einem dieser Grenzübergänge soll die Eisenbahn das oberösterreichische Neumarkt und darüber hinaus Linz erreichen. 
  • Die zweite ungeklärte Streckenführung war gleich am Beginn der Bahnlinie.

Die Generaldirektion der Kgl. Bayerischen Staatseisenbahnen - als zuständige Planungsbehörde - will jedenfalls die Strecke unmittelbar nach der Großhesseloher Brücke - der seit dem Jahr 1858 bestehenden Hauptverkehrsstrecke München - Holzkirchen - Rosenheim - Salzburg - abzweigen lassen. In einem weiten Bogen soll die Bahntrasse dann durch den Perlacher Forst, weiter über das Obergiesinger Feld, südlich an Haidhausen vorbeiführend das Stadtgebiet in östlicher Richtung verlassen. So jedenfalls sieht die grobe Planung lange Zeit aus.

Nun ist aber in Obergiesing, östlich der Tegernseer Landstraße, ein großes Neubaugebiet geplant. Und um zu verhindern, dass die Bahnverwaltung baureife oder möglicherweise schon bebaute Grundstücke teuer erwerben muss, verweigert das Ministerium des Inneren, das bei allen Bauvorhaben in der Haupt- und Residenzstadt ein Planungs- und Einspruchsrecht besitzt, ihre Zustimmung zum Wohnungsbau so lange, bis eine detaillierte Bahnplanung vorliegt. Erst danach will das Innenministerium den künftigen Baulinien zustimmen. 


4. 6 1848 - Ein neues Wahlgesetz bringt entscheidende Verbesserungen

München-Kreuzviertel * Das Gesetz über die Wahl der Landtags-Abgeordneten bringt einige Neuerungen, die als „entscheidend“ bezeichnet werden müssen. Es beseitigt das ständische Element der Verfassungsurkunde von 1818. In diesem bestand die Kammer der Abgeordneten zu einem Achtel aus der Klasse der adeligen Großgrundbesitzer, ebenfalls ein Achtel aus der Geistlichkeit der christlichen Konfessionen, ein Viertel stellten die Vertreter der Städte und Märkte und die verbliebene Hälfte die Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.  

  • Im neuen Gesetz errechnet sich die Anzahl der Landtags-Abgeordneten nach dem Verhältnis von je Einem Abgeordneten auf 31.500 Seelen der Gesamtbevölkerung des Königreichs, die auf die „einzelnen Kreise vertheilt“ werden.  
  • Die Wahl ist indirekt. Das heißt, dass in einer Urwahl zunächst Wahlmänner gewählt werden, die dann in einem zweiten Wahlgang die Abgeordneten wählen.
  • Zum Abgeordneten kann jeder gewählt werden, der das 30. Lebensjahr vollendet hat.
  • Für das aktive Wahlrecht genügt die Zahlung einer direkten Steuer, und sei sie auch noch so klein.
  • Weder das aktive noch das passive Wahlrecht ist an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis“gebunden. Damit kommt auch die staatsbürgerliche Gleichberechtigung der Juden einen Schritt weiter.
  • Und die nicht an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis gebundenen Angehörigen nichtchristlicher Konfessionen dürfen den Verfassungseid unter Weglassung des Bezugs auf das Evangelium schwören.
  • Die Wahl der Landtags-Abgeordneten ist öffentlich, die Stimmzettel müssen jedoch noch vom Wähler unterschrieben werden. Die Geheime Wahl wird erst im Jahr 1881 eingeführt.
  • Außerdem werden noch keine amtlichen Stimmzettel ausgegeben. Diese gibt es erst - mit dem Frauenwahlrecht - im Januar 1919.
  • Das bisherige Ausschließungsrecht des Königs, mit dem er gewählten Abgeordneten den Urlaub für die Teilnahme am Landtag verweigern konnte, wird beseitigt.  

Das Gesetz, das als Bestandteil der Verfassungs-Urkunde angesehen wird, tritt mit der nächsten Wahl in Wirksamkeit. 


4. 6 1848 - Die Landtagsabgeordneten erhalten das Recht der Initiative

München-Kreuzviertel * Ein weiteres wichtiges Vorschriftenwerk ist das Gesetz über die ständische Initiative. Es gibt den Abgeordneten beider Kammern des Landtags das Recht der Initiative, also das Recht, Gesetzesentwürfe einzubringen.  

Immerhin wird damit aus der Stände-Versammlung eine wirkliche Volksvertretung. Und aus dem Ständehaus wird das Landtagsgebäude. 


17. 8 1704 - Therese Kunigunde übernimmt die Regentschaft 

Baiern - München * Vier Tage nach der vernichtenden Niederlage bei Höchstädt überträgt Kurfürst Max Emanuel seiner Gemahlin Therese Kunigunde die politische und militärische Regierungsgewalt über das Kurfürstentum Baiern. Während sich der Kurfürst mit den Resten seiner Armee nach Westen zurückzieht und später ins Exil nach Brüssel geht, bleibt sie mit ihren Kindern in München. Damit wird Therese Kunigunde zur ersten Regentin des Kurfürstentums Baiern. 

Sie übernimmt die Herrschaft in einer nahezu aussichtslosen Lage: Die kurbaierische Armee ist geschlagen, die verbündeten französischen Truppen ziehen sich zurück und die siegreichen Kaiserlichen besetzen große Teile des Landes. Im Vertrag von Ilbesheim muss Therese Kunigunde am 7. November 1704 schließlich die Besetzung Baierns anerkennen; unter ihrer eingeschränkten Regierung verbleiben lediglich die Residenzstadt München und das Rentamt München. 


29. 9 1885 - Bei den Konservativen besteht keine Neigung für eine Finanzhilfe

München-Kreuzviertel * Die Sitzungsperiode des Bayerischen Landtags beginnt.  

Nachdem Reichskanzler Otto von Bismarck die Übernahme der Schulden von König Ludwig II. durch den Landtag vorgeschlagen hat, entwickelt sich bei den Abgeordneten der Patriotenpartei eine für den König sehr ungünstige Stimmung. Pläne zur Erhöhung der Zivilliste, um König Ludwig II. - unter strengen Auflagen - die Abzahlung seiner Schulden zu ermöglichen, werden zwar diskutiert, aber nicht weiter verfolgt.  

Bei den Konservativen besteht keine Neigung für eine Finanzhilfe. „Wir halten fest zu unserem angestammten Fürstenhause, zu unserem Könige, aber was auch kommen möge, wir werden auch die Interessen des Volkes hoch halten, Wünschen gegenüber, die mit dem Volkswohl nicht im Einklang stehen“. Eine Diskussion des Themas im Landtag wird sogar als gefährlich bezeichnet, „denn die Stimmung im Lande sei der Art, daß jede Discussion die Aufregung bis zum Überlaufen steigern und Dinge ans Licht bringen könne, über die man sich entsetzen würde“. 


9. 3 1923 - Vermögensausgleich mit dem Haus Wittelsbach 

München * Der Bayerische Landtag schafft mit dem „Gesetz über die vermögensrechtliche Auseinandersetzung des Bayerischen Staates mit dem vormaligen Bayerischen Königshause“ den Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF). Die Stiftung des öffentlichen Rechts übernimmt unter anderem Kunstsammlungen, Schlösser, land- und forstwirtschaftliche Flächen, Wohnrechte und Kapital. Das Vermögen geht damit nicht unmittelbar in das Privateigentum einzelner Familienmitglieder über und muss als Fondsvermögen erhalten bleiben. 

Die erwirtschafteten Erträge dienen der Bewahrung der Kulturgüter sowie der Versorgung anspruchsberechtigter Angehöriger des Hauses Wittelsbach. Im Gegenzug verzichtet das ehemalige Königshaus auf weitere vermögensrechtliche Forderungen und künftige Unterhaltszahlungen durch den Freistaat. 


26. 5 1818 - Die Ständeversammlung hat über die Post mitzubestimmen

München * Seit der Verfassung vom 26. Mai 1818 sind im Königreich Baiern Fragen der Post nicht mehr alleine Angelegenheit des Landesherrn und seiner Regierung. Die Ständeversammlung hat das Recht über die Staatsausgaben und damit auch über die Post mitzubestimmen.

Zu den bevorzugt diskutierten Themen in der Ständeversammlung gehört unter anderem die Frage, ob die Post, als Öffentliche Anstalt die Bedürfnisse der Öffentlichkeit zu befriedigen hat oder ob sie vorwiegend Geld in die immer leeren Staatskassen bringen soll. Immer wieder prangern die Abgeordneten

  • die katastrophalen Dienstleistungen der Post,
  • die Grobheit der Postillione und
  • den miserablen Zustand der baierischen Straßen an.


4. 6 1848 - Die ständischen Privilegien des Adels werden endgültig gebrochen

München-Kreuzviertel * Mit einem weiteren Reformgesetz werden auch die letzten Elemente der feudalen Grundherrschaft im Königreich Bayern beseitigt. Im I. Abschnitt des Gesetzes über die Aufhebung der standes- und gutsherrlichen Gerichtsbarkeit, dann die Aufhebung, Fixierung und Ablösung von Grundlasten hebt König Max II. die standes- und gutsherrliche Gerichtsbarkeit auf.

Das Gesetz entzieht den Gutsherren die Gerichtsbarkeit und die Polizeigewalt ohne Entschädigung und überträgt diese Befugnisse auf den Staat. Damit sind die letzten Reste des feudalen Staatsaufbaus abgeschafft worden. Dem Aufbau einer modernen einheitlichen Justizverwaltung steht nun nichts mehr im Weg. 


17. 9 1831 - Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags beraten über das Budget

München-Kreuzviertel * Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags beraten über das Budget. Um die Abgeordneten zur Eile und damit zu nicht allzu gründlicher Beratung der Einzelposten zu zwingen, lässt König Ludwig I. - angesichts der herannahenden Cholera - verkünden, die Abgeordneten hätten so lange auszuharren, bis das Budget vereinbart ist.

  • Die Abgeordneten kürzen den Gesamtetat von 28 auf 26,8 Millionen Gulden,
  • die Zivilliste des Königs von 3,15 Millionen auf 2,5 Millionen Gulden 
  • und den Heeresetat von 6,7 auf 5 Millionen.  

Innerhalb dieser Kürzungen beschließen sie zahllose Umverteilungen von Ausgabeposten sowie neue Ausgaben. Gekürzt wird bei den königlichen Prestigeobjekten Alte Pinakothek, Staatsbibliothek und Odeon sowie den Ausgaben für die zahlreichen wiedererrichteten Klöster. Mehr Geld soll dagegen in die Rechtspflege, die innere Verwaltung und das Bildungswesen fließen.

Für den König bedeutet dieses Verhalten „Anmaßung und Eingriff in die Exekutive“. Zum Glück gibt es noch die Erste Kammer, die Kammer der Reichsräte, die umgehend ihr Veto gegen die Kürzungen und Umverteilungen einlegt - und damit die Regierung rettet.

Unter dem Druck der Regierung, die sogar mit der Auflösung der Abgeordnetenkammer droht, knicken viele Abgeordnete ein. Dabei werden die Kürzungen der königlichen Zivilliste weitestgehend zurückgenommen. Die anderen Etatkürzungen fallen nicht so extrem aus, sodass immerhin noch 2 Millionen Gulden eingespart werden. 


11. 9 1825 - Das Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Mit dem Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung verfolgt der Staat vier Ziele:

  • Vermehrung der Bevölkerung,
  • Hebung des allgemeinen Wohlstands,
  • Verbesserung der Sittlichkeit und
  • Verringerung der Zahl der unehelichen Kinder.

Ansässigmachung ist ein Rechtsverhältnis, das zwischen einem (männlichen) Individuum und einer Gemeinde begründet wird. Voraussetzung für die Ansässigmachung ist

  • der Besitz eines Grundvermögens,
  • der Besitz eines realen, radizierten oder konzessionspflichtigen Gewerbes oder
  • die definitive Einstellung in einem öffentlichen Amt des Staates, der Kirche oder einer Gemeinde oder
  • ein anderweitig gesicherter Nahrungsstand.
  • Die Erfüllung der Bestimmungen des Militärkonskriptsionsgesetzes,
  • ein guter Leumund und
  • den vorschriftsmäßigen Besuch des Schul- und Religionsunterrichts.

Der Ansässigmachungstitel beinhaltet die Erlaubnis zur Verehelichung. Bei Wiederverehelichung oder wenn zwischen Ansässigmachung und dem Heiratsgesuch ein längerer Zeitraum verstrichen ist, wird überprüft, ob die Voraussetzungen für die erteilte Ansässigmachung noch gegeben sind. So ist es möglich, auch einen Ansässigen Bewerber die Heiratserlaubnis zu verweigern. 


15. 8 1908 - Das neue Bayerische Gemeindewahlrecht bringt die Verhältniswahl

München * Mit dem neuen Bayerischen Gemeindewahlrecht wird die Verhältniswahl eingeführt.


27. 9 1907 - Der 35. Landtag will das Verhältniswahlrecht durchsetzen

München-Kreuzviertel * Der 35. Landtag dauert vom 27. September 1907 bis zum 14. November 1911. Die SPD will gemeinsam mit den Liberalen und dem Bauernbund das Verhältniswahlrecht durchsetzen. Doch so weit kommt es nicht. 


5. 10 1830 - Glyptothek mit 9 Jahren Verspätung fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Endlich kann der Architekt der Glyptothek, Leo von Klenze, den Schlüssel für das Plastiken-Museum an König Ludwig I. übergeben. 


21. 6 1918 - Der Landtag beschließt Bau des Walchensee-Kraftwerkes

München-Kreuzviertel * Der Landtag beschließt die von Oskar von Miller angestrebte landesweite staatliche Stromversorgung und den Bau des Walchenseewerkes. 


16. 10 1918 - Keine Hindernisse für eine fortschrittliche bayerische Verfassung

München-Kreuzviertel * Ministerpräsident Otto von Dandl legt in der Abgeordnetenkammer in seiner Programmrede dar, dass die Regierung und der König einer fortschrittlichen Entwicklung der bayerischen Verfassung keine Hindernisse in den Weg legen wollen. Der Fraktionsvorsitzende des Zentrums, Heinrich Held, unterstützt die Reformen, wenn sie die Monarchie erhalten und stärken. Auf die Anliegen der Beamtenschaft vom 5. Oktober geht der Ministerpräsident mit keinem Wort ein. 


4. 6 1848 - Eine Absichtserklärung zur Rechtspflege

München-Kreuzviertel * Im Artikel 1 des Grundlagengesetzes wird erklärt: „Die Rechtspflege soll von der Verwaltung, selbst in den untersten Behörden, gänzlich getrennt werden“.  Es dauert jedoch bis zum 10. November 1861, bis der verkündete Grundsatz verwirklicht wird.


4. 6 1848 - Das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur

München-Kreuzviertel * Außerdem tritt das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur in Kraft. In dem vom König erlassenen Edikt über die Freiheit der Presse und des Buchhandels ist festgelegt worden, dass das Erscheinen von Presseerzeugnissen nicht „von obrigkeitlicher Prüfung und Genehmigung des Inhalts oder überhaupt von irgend einer obrigkeitlichen Erlaubniß abhängig“ sei. „Die Strafgerichtsbarkeit [steht] nicht den Polizeibehörden, sondern den Gerichten zu.“ 


18. 9 1917 - Die SPD bringt den Antrag Auer-Süßheim ein

München-Kreuzviertel * Ein von der SPD in der Bayerischen Abgeordnetenkammer eingebrachter Reformantrag, genannt  „Antrag Auer-Süßheim“, fordert:  

  1. Ersetzung des Zweikammersystems durch das Einkammersystem.
  2. Aufhebung der Kammer der Reichsräte.
  3. Einführung des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts zum Landtag für alle volljährigen Staatsangehörigen ohne Unterschied des Geschlechts nach den Grundsätzen der Verhältniswahl.
  4. Ausbau der Gesetzesinitiative des Landtags.
  5. Beseitigung des königlichen Sanktionsrechts.
  6. Ernennung der Minister und Bundesratsmitglieder nach Vorschlag des Landtags.
  7. Selbstbestimmungsrecht des Landtags in Bezug auf Zusammentritt und Vertagung.
  8. Einjähriger Staatshaushalt.
  9. Beseitigung aller Vorrechte der Geburt und des Standes, Aufhebung der bisherigen Privilegien der Standesherren, Abschaffung des Adels.
  10. Verbot der Bildung neuer und der Vergrößerung bisheriger Fideikommisse. Auflösung der bestehenden Fideikommisse.
  11. Aufhebung der bisherigen Privilegien des Königs und der Mitglieder der königlichen Familie, insbesondere der Steuer- und Portofreiheit, der Unverantwortlichkeit und des besonderen Gerichtsstandes.
  12. ​Trennung der Kirche vom Staat, Aufhebung der Privilegien der anerkannten Religionsgemeinschaften. Vollkommene Durchführung der Gewissens-, Religions- und Kultusfreiheit. 


22. 5 1849 - Pfälzischen Abgeordneten wird die Sitzungsteilnahme verboten

München-Kreuzviertel * Die Regierung verweigert den pfälzischen Abgeordneten die Teilnahme am Landtag, woraufhin die Linke geschlossen das Parlament verlässt. 


14. 7 1849 - Die Landtagswahlen sollen andere Mehrheiten ermöglichen

Königreich Bayern * Die für diesen Tag angesetzten Landtagswahlen werden von der Staatsregierung sorgfältig vorbereitet. Sie setzt dabei vor allem auf den Einfluss der kirchlichen Oberhirten und Pfarrer sowie auf das Engagement der(höheren) Beamtenschaft. Der Regierung genehme Vereine werden gefördert; nach den Wahlen jedoch alle politischen Vereine wieder verboten.  

Die Wahlkreise werden erstmals von der Regierung nach wahltaktischen Gesichtspunkten gebildet. Eine Praxis, die die Regierung von nun an bis zur Wahlrechtsreform von 1906 beibehalten wird. Mit den so gewonnenen neuen Mehrheitsverhältnissen kann König Max II. eine Politik der Reaktion verfolgen und versuchen, die Änderungen der Bayerischen Verfassung wieder rückgängig zu machen. 


23. 11 1870 - Reichsrecht stärkt den Schutz arbeitender Kinder 

Königreich Bayern * Bayern schließt mit dem Norddeutschen Bund einen Bündnisvertrag und schafft damit eine Grundlage für die Gründung des Deutschen Reichs. Mit dem Beitritt übernimmt das Königreich auch reichsweit geltende gewerberechtliche Schutzbestimmungen. 

  • Das Mindestalter für die regelmäßige Beschäftigung von Kindern in Fabriken steigt auf zwölf Jahre. 
  • Jugendliche unter 14 Jahren dürfen höchstens sechs Stunden täglich arbeiten und 
  • müssen mindestens drei Stunden Unterricht erhalten. 
  • An Sonn- und Feiertagen ist ihre Beschäftigung verboten. 

Gegenüber den bisherigen bayerischen Vorschriften bedeutet dies eine deutliche Verbesserung des gesetzlichen Kinderschutzes. 


10. 7 1819 - Ein Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung legt einen Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels vor. 


11. 9 1825 - Die Ständeversammlung verabschiedet drei Sozialgesetze

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Die Ständeversammlung verabschiedet drei Gesetze, die als die ersten von einer bayerischen Volksvertretung verabschiedeten Sozialgesetze angesehen werden:

  • Das Gesetz über die Heimat,
  • das Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung und
  • das Gesetz über das Gewerbewesen. 


11. 9 1825 - Jeder Staatsangehörige hat eine Heimat

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Bedeutete bis dahin der Begriff „Heimat“ im wesentlichen Haus- und Grundbesitz, so wird jetzt das Recht auf Heimat, also Angehöriger einer Gemeinde zu sein, einklagbar.

Der Heimatberechtigte hat Anspruch auf Unterstützung durch seine Heimatgemeinde, wenn er sich selbst nicht mehr unterhalten kann. Das Gesetz besagt: „Jeder Staatsangehörige soll eine bestimmte Heimat haben.“ Jedermann besitzt entweder eine erworbene, eine ursprüngliche oder eine angewiesene Heimat. Durch das Heimatgesetz soll die „Heimatlosigkeit“ und damit die Zahl der Nichtsesshaften, der Vaganten und der „Gauner“ beseitigt werden.

Gleichzeitig entfällt der Erwerb des Heimatrechts nach einem Aufenthalt von zehn Jahren an einem Ort. Diese Vorgabe hat oftmals dazu geführt, dass Anwärter nach neun Jahren abgeschoben wurden. Ebenso wird die Geburt als Rechtstitel des Heimatrechts abgeschafft. Dies hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass Schwangere abgeschoben wurden oder sogar kurz vor der Niederkunft aus dem Ort getrieben wurde. 


18. 3 1983 - Michael Käfer übernimmt das P1 im Haus der Kunst

München-Lehel * Michael Käfer übernimmt das „P1“ im Ostflügel des Hauses der Kunst. Er macht den Club durch eine außergewöhnliche Publikumsauswahl und extravaganten Partys zu Deutschlands Tanztempel Nr. One. 


7. 11 1918 - Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt - die bayerische Republik gegründet

München-Kreuzviertel * Gegen 22:30 Uhr steht Kurt Eisner am Präsidentenpodium und erklärt im Namen des Arbeiter- und Soldatenrats die Dynastie Wittelsbach für abgesetzt und die bayerische Republik für gegründet.

Er fährt fort: „Jetzt müssen wir zur Bildung einer Regierung fortschreiten. […] Der, der in diesem Augenblick zu Ihnen spricht, setzt Ihr Einverständnis voraus, dass er als provisorischer Ministerpräsident fungiert.“

Der anschließend einsetzende begeisterte Applaus bestätigt ihm die Annahme. Kurt Eisner ist damit bayerischer Ministerpräsident. 


1. 7 1834 - Gesetzesvorlagezur Begrenzung des Bevölkerungswachstums

München-Kreuzviertel * Innenminister Ludwig Fürst von Oettingen-Wallerstein bringt in die Ständeversammlung einen Gesetzentwurf zur Revision des Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetzes ein.

Ziel der Gesetzesvorlage ist die Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch Verhinderung der Verehelichung und Familiengründung durch Besitzlose. Damit sollen gleichzeitig

  • die Lasten der Armenkasse gesenkt sowie
  • die Unzufriedenheit der sozialen Unterschichten und die damit verbundene Revolutionsbereitschaft unterbunden werden.

Der Innenminister kommt damit der überwältigenden Mehrheit der Abgeordnetenkammer entgegen, die bereits am 13. September 1831 derartige Schritte forderte. Fürst Ludwig von Oettingen-Wallenstein schafft mit diesem Deal auch die Zustimmung zu anderen Gesetzesvorlagen wie die Zivilliste, den Festungsbau in Ingolstadt und den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 


28. 7 1914 - Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

München-Kreuzviertel * Trotz der drohenden Kriegsgefahr wird im Bayerischen Landtag der bevorstehende Krieg nur indirekt zum Thema erhoben. Wenigstens der SPD-Abgeordnete Max Süßheim aus Nürnberg erklärt: „Wir Sozialdemokraten erwarten, dass der Friede erhalten und Europa vor den Gräueln und Schrecknissen eines Weltkriegs bewahrt werde“. Das war auch schon die einzige kritische und nachdenkliche Stimme im Bayerischen Landtag. 


18. 9 1837 - König Ludwig I. legt sich mit der Stände-Versammlung an

München-Kreuzviertel * König Ludwig I. argumentiert vor der Stände-Versammlung so:

„Die Verfassungsurkunde räumt den Ständen keineswegs das Recht ein, die einzelnen Positionen der Einnahmen und Ausgaben unabänderlich mit verbindender Kraft für die Regierung festzustellen, nur zum Zwecke der Steuerbewilligung wird denselben das Budget vorgelegt; ein Finanzgesetz ist in der Verfassung nicht vorgeschrieben, sondern nur durch eine gezwungene Interpretation ist die bisherige Übung eingeführt worden. Zwingen lasse ich mich nicht, dafür meyne ich, sollte ich zu gut bekannt seyn. [...].“ 

Die Kammer der Abgeordneten wollte einen derartigen Angriff des Königs freilich nicht akzeptieren und selbst die Kammer der Reichsräte ist von den Argumenten des Innenministers Oettingen-Wallerstein überzeugt. Es kommt, was kommen musste: wer dem König nicht nach dem Mund spricht, hat mit Sanktionen zu rechnen, weshalb Ludwig I. seinen liberal geltenden Innenminister Ludwig Fürst zu Oettingen-Wallerstein am 4. November 1837 entlässt. 


20. 9 1847 - In der Stände-Versammlung werden weitreichende Forderungen erhoben

München-Kreuzviertel * Vom 20. September bis 30. November 1847 wird eine Außerordentliche Stände-Versammlung einberufen, bei der es im Grunde nur um eine Anleihe zur Finanzierung der Eisenbahn geht. 

In beiden Stände-Kammern werden lautstark liberale Forderungen wie die Ausweitung der Pressefreiheit und weitere Reformen, die die Märzforderungen des darauffolgenden Jahres vorwegnehmen, erhoben. 


2. 8 1914 - SPD-Abgeordneten stimmen gegen die Haushaltsgesetze

München * Anfang August schließt die Münchner Börse kurzfristig, um Panikverkäufe zu verhindern. Und selbst das bayerische Finanzministerium zeigte sich alarmiert: Es warnt davor, dass die Bürger die Banknoten zum Teil nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren würden.  

Bei der Sitzung des Bayerischen Landtags stimmen die 21 anwesenden SPD-Abgeordneten gegen die Haushaltsgesetze. Das ist aber auch schon die einzige Reaktion gegen den Krieg.

Die beiden Kammern des Landtags befassen sich ebenfalls nicht mit dem Krieg sondern mit ungleich wichtigeren Fragen, wie beispielsweise dem Verbot des freireligiösen Unterrichts oder der Beschneidung des Streikrechts der Staatseisenbahner.


2. 8 1918 - Durchhalteparolen von Kriegsminister Philipp von Hellingrath

München-Kreuzviertel * In einer Rede vor der Kammer der Reichsräte erklärt Kriegsminister Philipp von  Hellingrath: „Die schweren Kämpfe zwischen Aisne und Marne beweisen, daß der Kampf- und Siegeswille der Entente noch nicht gebrochen ist, dass wir ihm die Überlegenheit des härteren und stärkeren Willens entgegensetzen müssen, wenn wir die Friedensbereitschaft unserer Feinde erzwingen wollen.

Diesen einheitlichen unbeirrbaren Willen im ganzen deutschen Volk zu wecken und zu festigen, das ist die vornehmste Aufgabe, vor die das fünfte Kriegsjahr die Heimat stellt“. 


4. 6 1848 - Die Ministerverantwortlichkeit wird Gesetz

München-Kreuzviertel * Ein weiteres Reformgesetz von König Max II. ist das Gesetz, die Verantwortlichkeit der Minister betreffend. Kernpunkt dieses Verfassungsgesetzes ist, dass Regierungsanordnungen des Königs nur durch die Gegenzeichnung des verantwortlichen Ressortministers Geltung erhalten. Damit ist der Spätabsolutismus eines König Ludwigs I. mit einem Gesetz beseitigt.  

Freilich verliert damit der König letztlich seine Verantwortlichkeit gegenüber der Bevölkerung, aber das Parlament hat immer jemanden, den es zur Verantwortung ziehen kann. 


26. 9 1870 - Eine Einigung mit Preußen liegt in der Luft

München * Die Münchner Konferenz, bestehend aus Vertretern Württembergs und Bayerns, erkennen die Bedingungen der Norddeutschen Bundesverfassung über Bundesoberhaupt, Bundesrat und Reichsrat als annehmbar an. Eine Einigung mit Preußen liegt in der Luft. 


21. 6 1886 - Die Kammer der Reichsräte stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Reichsräte gibt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Prinzen Luitpold. 


21. 2 1919 - Generalstreik und Belagerungszustand in München

München * Nach der Ermordung Kurt Eisners bestätigt der Zentralrat den dreitägigen Generalstreik. Über München wird der Belagerungszustand verhängt; eine nächtliche Ausgangssperre soll weitere Gewalt verhindern. Geschäfte und Vergnügungsstätten müssen schließen, der Zug- und Straßenbahnverkehr wird eingestellt. 

Eine Bekanntmachung droht Menschen, die rauben, plündern oder stehlen, mit der Erschießung. Unterzeichnet ist sie von Vertretern der Arbeiter- und Soldatenräte, Polizeipräsident Josef Staimer und Stadtkommandant Oskar Dürr. Dennoch kommt es vereinzelt zu Schießereien und Plünderungen. 


31. 5 1907 - Landtagswahlen mit dem neuen Mehrheitswahlrecht

Königreich Bayern * Die Wahlen werden erstmals nach dem neuen Wahlgesetz durchgeführt. Durch das Mehrheitswahlrecht erreicht  

  • das Zentrum mit 44 Prozent der Stimmen 60 Prozent der Mandate,  
  • die Liberalen erhalten 16 Prozent der Mandate bei 24 Prozent der Stimmen,  
  • die SPD benötigt für zwölf Prozent der Mandate 17,7 Prozent der Stimmen. 


Um den 30. 9 1847 - Beschlüsse in der der Ständeversammlung gegen die Zensur

München-Kreuzviertel * Die willkürliche Verweigerung und Entziehung des Postdebits wird nun auch auf dem außerordentlichen Landtag vom September/November 1847 diskutiert. Die beiden Kammern der Ständeversammlung fassen dabei einen Beschluss, mit dem sie die Regierung auffordern, von der „Verweigerung bzw. Entziehung der Postbeförderung für Zeitungen“ Abstand zu nehmen.


1. 7 1834 - Ein neues Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung beschließt ein Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz, in dem den Gemeinden ein „absolut hindernder Widerspruch (Vetorecht)“ zugestanden wird. Das gilt in all den Fällen, wo das Gesuch auf Ansässigmachung lediglich auf dem Nachweis eines „anderweitig gesicherter Nahrungsstandes“ gestützt ist.

Damit liegt das Schicksal der Bewerber, für die kein Anspruch auf Ansässigmachung besteht, ausschließlich in der Hand der Gemeinde. Davon betroffen sind in erster Linie besitzlose Lohnabhängige, die dadurch auch von der Verehelichung ausgeschlossen werden. 


15. 10 1918 - Die Liberale Fraktion stellt ihre Forderungen vor

München * Die Liberale Fraktion der Bayerischen Abgeordnetenkammer fordert

  • die Abschaffung des bisherigen Beamtenministeriums,
  • die Bildung einer Volksregierung auf parlamentarischer Grundlage unter Beschränkung der königlichen Gewalt und Beiziehung der Sozialdemokraten.
  • Die sofortige Beschlussfassung über die nötigen verfassungsrechtlichen Umgestaltungen und Verwaltungsreformen, insbesondere auch
  • die Einführung des Verhältniswahlrechts.


3. 10 1662 - Das kurbayerische Freudenfest endet 

München * Mit der Abreise der Gäste endet das kurbayerische Freudenfest zur Geburt und Taufe des Erbprinzen Max Emanuel. Kurfürst Ferdinand Maria und seine Gemahlin Henriette Adelheid feiern den lang ersehnten Thronfolger mit aufwendigen höfischen Festlichkeiten. 


1956 - Die Richard-Wagner-Straße 11 geht an die rechtmäßigen Erben

München-Maxvorstadt * Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird an die rechtmäßigen Erben Dr. Walter und Nelly Zeckendorf zurückgegeben.


24. 6 1922 - Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag vertagt

München-Kreuzviertel * Die ursprünglich geplante Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag wird wegen der Ermordung des Außenministers Walther Rathenau verschoben. Das Finanzministerium fürchtet um die erforderliche Mehrheit im Landtag. Die Delegationen nutzen die Zwangspause zu Vertragsveränderungen. Nun werden neben dem Kunstbesitz auch die ehemaligen kurfürstlichen Kunstsammlungen mit einbezogen. Dazu wird die „Wittelsbachische Landesstiftung für Kunst und Wissenschaft“ geschaffen. 


19. 9 1918 - Die Gründe, warum Kurt Eisner als Kandidat aufgestellt wurde

München * Die Zentralpolizeistelle Bayern berichtet dem Kriegsministerium: 

„Die Gründe, warum Eisner als Kandidat aufgestellt werden soll, sind folgende:

1.) Man will erreichen, dass Eisner für die Zeit des Wahlkampfes, nachdem er noch nicht verurteilt ist, freigesprochen werde. Die Wahlversammlungen könnten nach Ansicht der Vereinsmitglieder [der USPD] vom Generalkommando nicht verboten werden.
Man werde Veranlassung nehmen, den Massen die Ziele der Unabhängigen klarzulegen; zu dem Zweck kämen als Redner von Berlin Leute, gegen welche die Polizei sich nicht vorzugehen traue, wie Haase,
[Adolph] Hoffmann, Ledebour, von Nürnberg der Gauvorsitzende Baier.

2.) Man will gegen die Mehrheitssozialisten opponieren. Diesbezüglich sei eine Weisung aus Berlin da.“ 


Ab dem 22. 9 1870 - Bayern und Württemberg verhandeln auf der Münchner Konferenz

München • In der sogenannten Münchner Konferenz, die vom 22. bis zum 26. September 1870 in München stattfindet, besprechen die Vertreter Bayerns und Württembergs den von Rudolph von Delbrück vorgelegten Beitritts-Vorschlag zum Deutschen Reich. 


1855 - Anton Riemerschmid wird Landtagsabgeordneter

München-Kreuzviertel * Anton Riemerschmid wird Mitglied der Zweiten Kammer des Bayerischen Landtags.


9. 6 1852 - König Max II. schafft die Vereidigung der Armee auf die Verfassung ab

München * König Max II. lässt die Vereidigung der Armee auf die Verfassung abschaffen. Diese hatte sein Vater König Ludwig I. mit Ausrufung der Proklamation am 6. März 1848 eingeführt. Im neuen Eid ist von der Verfassung keine Rede mehr. 


17. 8 1919 - Die Regierung und der Landtag sind in München zurück

Bamberg - München * Das Gesamtministerium und der Landtag kehren nach München zurück. 


21. 2 1919 - Erhard Auer würdigt Kurt Eisner und mahnt zur Besonnenheit

München-Kreuzviertel * Nach der Wiedereröffnung der Landtagssitzung spricht Innenminister und MSPD-Vorsitzender Erhard Auer um 11:10 Uhr zum Gedenken an Kurt Eisner. Er verurteilt den Mord als feige Tat, die bei jedem anständigen Menschen tiefsten Abscheu hervorrufen müsse. 

Über seinen politischen Gegenspieler erklärt Auer: „Wir beklagen in dem Ermordeten den Führer der Revolution in Bayern und zugleich den vom reinsten Idealismus und von treuer Sorge für das Proletariat erfüllten Menschen.“ 

Zugleich warnt er vor weiterer Gewalt und Anarchie. Er fordert Besonnenheit und die Zusammenarbeit aller politischen Kräfte, um die anstehenden Aufgaben im Interesse der gesamten bayerischen Bevölkerung zu bewältigen. 


21. 2 1919 - Militärminister Albert Roßhaupter taucht unter

München * Nach der Ermordung Kurt Eisners und dem Attentat auf Innenminister Erhard Auer gerät die provisorische Staatsregierung in eine schwere Krise. Albert Roßhaupter, der mehrheitssozialdemokratische Minister für militärische Angelegenheiten, taucht unter. Auch Justizminister Johannes Timm entzieht sich der aufgeheizten Situation. 

Mit dem Tod des Ministerpräsidenten, der schweren Verwundung Auers und dem Ausfall weiterer Regierungsmitglieder verliert das Kabinett seine Handlungsfähigkeit. Einige Minister führen ihre Amtsgeschäfte jedoch weiter. In das entstandene politische Machtvakuum tritt der neu gebildete Zentralrat der Bayerischen Republik. 


31. 5 1907 - Ergebnis der bayerischen Landtagswahlen 1907

Königreich Bayern * Bei den bayerischen Landtagswahlen erhalten

  • das Zentrum 98 (- 4),
  • die Fortschrittspartei 25 (- 3) und
  • die Sozialdemokratische Partei 20 (+ 8) Mandate.


28. 9 1905 - Große Veränderung bringt die Landtags-Sitzungsperiode

München-Kreuzviertel * Große Veränderung bringt die Sitzungsperiode des 34. Landtags, der vom 28. September 1905 bis zum 23. März 1907 tagt. 


13. 9 1831 - Überarbeitung des Ansässigkeitsgesetzes gefordert

München-Kreuzviertel * Eine überwältigende Mehrheit der Abgeordnetenkammer fordert, dass bei der Verleihung eines Gewerbes „nicht bloß der Nahrungsstand des Bewerbers, sondern auch jener der bereits Berechtigten berücksichtigt werde“. 


25. 7 1819 - Die erste Sitzungsperiode des Baierischen Landtags wird beendet

München-Kreuzviertel * Die erste Sitzungsperiode des Baierischen Landtags wird nach weniger als einem halben Jahr beendet. 


1986 - Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird generalsaniert

München-Maxvorstadt * Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird generalsaniert.


12. 7 1893 - In Bayern finden Landtagswahlen statt

Königreich Bayern * Bei der Neuwahl zum Bayerischen Landtag können zwei neue Parteien in die Abgeordnetenkammer einziehen.  

  • Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD erhält fünf Mandate,
  • der Bayerische Bauernbund - BBB stellt sogar neun Abgeordnete.  
  • Das Zentrum, das aus der Patriotischen Partei hervorgegangen ist, verfügt nur noch über 74 Mandate.  

Aufgrund der unterschiedlichen Bestimmungen in Reich, Land und Stadt sind

  • bei der Landtagswahl 56.100, hingegen
  • bei der Reichstagswahl 106.800, und
  • bei der Kommunalwahl aber nur 19.292 Münchner wahlberechtigt. 


26. 2 1919 - Bayern nimmt am Landestrauertag Abschied von Kurt Eisner 

München * Der Zentralrat erklärt den Tag der Beisetzung Kurt Eisners zum „Landestrauertag“. Geschäfte und Betriebe bleiben geschlossen. Öffentliche Gebäude tragen Trauerbeflaggung; auch zahlreiche Privat- und Geschäftshäuser sind mit schwarzen und roten Fahnen geschmückt. Städtische Bedienstete sollen Gelegenheit erhalten, an den Trauerfeierlichkeiten teilzunehmen. 

Annähernd 100.000 Menschen nehmen Abschied vom ermordeten Ministerpräsidenten. Die Feierlichkeiten gehören damit zu den größten Massenkundgebungen, die München bis dahin erlebt. Ihre Gestaltung greift auf Formen zurück, die während der Monarchie für königliche Staatsbegräbnisse vorgesehen sind. 


12. 7 1808 - Staatliche Vorschriften zur Verehelichung

München - Königreich Baiern * In einer erlassenen Verordnung zur Beförderung der Heiraten auf dem Lande wird die Verehelichung von der Bewilligung der ordentlichen Polizeiobrigkeit des Ortes abhängig gemacht, wo die Heiratenden mit hinreichender Aussicht auf ihre Nahrung den Wohnsitz nehmen.  Damit wird den Gemeinden auch in Fragen der Verehelichung die Mitwirkung entzogen. 

Zusätzliche Haftungsbestimmungen gegenüber den entscheidenden Beamten schränken die Wirksamkeit der Verordnung stark ein. Sollte sich die Familie doch nicht selbst ernähren können, fällt der Unterhalt der genehmigenden Behörde zur Last.

Wenn Geistliche eine Eheschließung ohne die vorherige staatliche Heiratsbewilligung vornehmen, haften sie für Schäden und Kosten, welche hieraus irgendeiner Gemeinde zuwachsen.

Eheschließungen außerhalb Baierns werden für ungültig erachtet und sind strafbar. 


Um 1855 - Franz Joseph Völk fordert gesetzlichen Kinderschutz 

Königreich Bayern * Rund 15 Monate nach dem Inkrafttreten der zweiten bayerischen Kinderschutzverordnung fordert der Friedberger Abgeordnete Dr. Franz Joseph Völk in der Kammer der Abgeordneten, Kinderarbeit und Arbeitszeiten in Fabriken nicht länger nur durch eine Verordnung, sondern durch ein Gesetz zu regeln. Der selbst ernannte „Anwalt der Kinder“ erklärt: „Das Kind hat ein Recht auf seine Kindheit, auch seinen Eltern gegenüber; und dieses Recht hat der Staat zu schützen.“ 

Nach einer kontroversen Debatte lehnt die Mehrheit der Abgeordneten den Antrag ab. Die bestehenden Schutzbestimmungen seien ausreichend; zudem gehöre es zum „heiligsten Recht der Eltern“, über ihre Kinder zu verfügen. In dieser Haltung zeigt sich das damals verbreitete Verständnis elterlicher Verfügungsgewalt. Völks Forderung weist dagegen bereits auf die spätere Vorstellung hin, dass Kinder eigene Rechte besitzen, die der Staat auch gegenüber den Eltern schützen muss.


21. 2 1919 - Der neue Landtag tritt im Schatten des Eisner-Mordes zusammen

München-Kreuzviertel * Alterspräsident Dr. Eugen Jäger eröffnet um 10:10 Uhr in der Prannerstraße die erste Sitzung des neu gewählten Bayerischen Landtags. Die Nachricht von der Ermordung Ministerpräsident Kurt Eisners prägt den Beginn der parlamentarischen Arbeit. 

Jäger verurteilt das Attentat aufs Schärfste und erhält Zustimmung aus allen Parteien. Zu diesem Zeitpunkt geht er irrtümlich davon aus, dass auch der Attentäter Anton Graf von Arco auf Valley getötet worden ist. 

Angesichts der Ereignisse wird die Sitzung unterbrochen und ihre Fortsetzung für elf Uhr angesetzt. 


21. 2 1919 - Schüsse im Landtag – Auer schwer verletzt, zwei Menschen getötet

München-Kreuzviertel * Als sich der Landtag gegen 11 Uhr wieder versammelt, ergreift Erhard Auer das Wort zu einer Gedenkrede: 

„Damen und Herren!
Der provisorische Ministerpräsident Kurt Eisner hat soeben durch Mörderhand den Tod gefunden. [...] Die Tat wurde von ruchloser Hand in feiger Weise verübt [...]. Diese Handlung muss bei jedem anständigen Menschen tiefsten Abscheu hervorrufen. [...]  Wir beklagen in dem Ermordeten den Führer der Revolution in Bayern und zugleich den vom reinsten Idealismus und von treuer Sorge für das Proletariat erfüllten Menschen. 

Auf diesem Weg kann und darf nicht fortgefahren werden, wenn nicht vollkommene Anarchie eintreten soll. Angesichts dieser wahnsinnigen Mordtat, gegen deren Urheber mit rücksichtsloser Strenge vorgegangen wird, gilt es nunmehr, die Besonnenheit zu wahren und alle Kräfte zusammenzufassen, um die ungeheuere Aufgabe der nächsten Zeit so zu lösen, wie es das Interesse des gesamten bayerischen Volkes erfordert.“ 

Auer hatte seine Rede gerade beendet, da stürzt ein schnauzbärtiger junger Mann, bekleidet mit einem grauen Mantel und Hut, durch einen Seiteneingang in den Sitzungssaal, läuft direkt auf Auer zu, tituliert ihn mit „Du Lump!“, zieht eine Pistole aus seinem Mantel und drückt zweimal ab. Erhard Auer sinkt - in die Brust getroffen - zu Boden.  

Der Major Paul Ritter von Jahreiß, ein Referent des Ministeriums für militärische Angelegenheiten, stellt sich dem fliehenden Attentäter in den Weg und wird durch einen Schuss in den Hals tödlich getroffen. 

Der Täter ist der im Jahr 1887 in Kelheim geborene Metzger Alois Lindner. Er ist Mitglied in der USPD und im Revolutionären Arbeiterrat. Lindner ist von Auers Schuld an Eisners Ermordung überzeugt. 

Inzwischen betreten weitere Mitglieder des Revolutionären Arbeiterrats den Saal. Auch sie glauben an Auers Schuld und fordern „Rache für Eisner!“.  Es kommt zu einer wilden Schießerei, bei der einer der Mitbegründer der Bayerischen Volkspartei - BVP, Heinrich Osel, ums Leben kommt. In der allgemeinen Panik fliehen die übrigen Anwesenden. 

Auch Lindner gelingt die Flucht. Unterstützt durch Freunde geht er nach Ungarn.  


26. 6 1886 - Auch die Abgeordnetenkammer stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Abgeordneten erteilt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Bayernprinzen Luitpold. 


26. 5 1818 - Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung

München * Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung. Baiern ist damit unter den großen deutschen Staaten der erste Verfassungsstaat. Baden erreicht diesen Status drei Monate und Württemberg ein Jahre später.  

Der König vereinigt alle Rechte der Staatsgewalt in seiner Person, unterliegt aber in der Ausübung seiner Rechte einigen Beschränkungen.

Es gibt ein Zweikammersystem.

  • Die Erste Kammer sind die Reichsräte,
  • die Zweite Kammer setzt sich zusammen zu je einem Achtel aus adeligen Gutsbesitzern und Geistlichen, ein Viertel kommt von Städten und Märkten, die restliche Hälfte sind Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.
  • Es gibt eine Legislaturperiode und
  • außerdem werden die Mitglieder der Abgeordnetenkammer gewählt.  

    Dennoch ist der Weg zu demokratischen Strukturen noch sehr, sehr weit!  
  • Die adeligen Gutsbesitzer stellen ein Achtel, die katholischen und evangelischen Geistlichen ebenfalls ein Achtel, die Städte, Märkte und Gemeinden ein Viertel und die übrigen Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit die Hälfte.  
  • Dazu kommen zusätzlich drei Vertreter der Universitäten.  
  • Es gibt keinen Parlamentarismus,  
  • die Mehrheitsverhältnisse in der Abgeordnetenkammer haben keinen Einfluss auf die Arbeit des Ministerrats,
  • die Abgeordneten haben kein Initiativrecht, dürfen also selbst keine Gesetzentwürfe einbringen und  dürfen nicht über ihren Zusammentritt selbstständig entscheiden.  

Im Vergleich zu den Vorgaben der Deutschen Bundesakte ist die Baierische Verfassung jedoch sehr modern ausgefallen. Sie legt das Fundament für das System einer konstitutionellen Monarchie.  

Erneut ist das neue Staatsgrundgesetz aber keine Vertragskonstruktion zwischen dem Fürsten und dem Volk, sondern ein einseitiger verfassungsgebender Akt des Königs. Man nennt das auch eine oktroyierte Verfassung, die vom König in freier Selbstbeschränkung erlassen wird und somit nicht das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Fürst und Volksvertretung darstellt.  

Im Gegenteil, der Baiernkönig begründet seine Herrschermacht mit der Verfassung nicht, sondern unterwirft sich vielmehr nur in bestimmten Punkten seinen selbst erlassenen Beschränkungen. 


21. 2 1919 - Münchner Kommunisten fordern die sofortige Ausrufung der Räterepublik

München * Nach der Ermordung Kurt Eisners und den Schüssen im Landtag entsteht ein politisches Machtvakuum. Die provisorische Regierung ist kaum noch handlungsfähig. Die Räte gewinnen an Einfluss, während der geplante Übergang zu einer parlamentarisch legitimierten Regierung zunächst blockiert ist. 

Die Münchner Kommunisten um Max Levien drängen darauf, die Situation für die sofortige Ausrufung einer Räterepublik zu nutzen. Eine Regierungsbildung unter Führung der Mehrheitssozialdemokraten lehnen sie ab. Stattdessen soll die politische Macht auf die Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte übergehen. 

Zugleich verändert sich ihr öffentliches Verhältnis zu Eisner. Obwohl sie seinen politischen Kurs zu Lebzeiten scharf bekämpfen, würdigen sie nach seiner Ermordung sein aufrichtiges Streben nach der Verwirklichung des Sozialismus. Sie beanspruchen, sein Vermächtnis durch die Fortführung der Revolution einzulösen. 

Die Forderung nach einer sofortigen Räterepublik setzt sich jedoch zunächst nicht durch. Auch innerhalb der Arbeiterbewegung bleiben die Vorstellungen über die künftige Staatsordnung umstritten. Die Mehrheitssozialdemokraten halten am parlamentarischen Weg fest; der neu gebildete Zentralrat versteht sich vorerst als Übergangsorgan. Die Räterepublik wird erst am 7. April 1919 ausgerufen. 


21. 2 1919 - Ein Zentralrat übernimmt unter Ernst Niekisch die politische Führung

München-Kreuzviertel * Nach der Ermordung Kurt Eisners und den Schüssen im Landtag bildet sich ein zunächst elfköpfiger „Zentralrat der Bayerischen Republik“. Ihm gehören Vertreter der Mehrheitssozialdemokraten, der USPD, der KPD und des Bayerischen Bauernbunds aus den verschiedenen Rätegremien an. 

Zum Vorsitzenden wird Ernst Niekisch gewählt. Der 29-jährige Volksschullehrer und Mehrheitssozialdemokrat ist als Vorsitzender des Augsburger Arbeiter- und Soldatenrats sowie als Mitglied des Landesarbeiterrats hervorgetreten. Trotz seiner Parteizugehörigkeit befürwortet er eine starke Stellung der Räte und soll zwischen den unterschiedlichen Strömungen vermitteln. 

Der auch als „Elfmännerausschuss“ bezeichnete Zentralrat versteht sich als Übergangsorgan. Er beansprucht, bis zur politischen Neuordnung die Regierungsgewalt auszuüben und die Errungenschaften der Revolution zu sichern. Zu seinen ersten Maßnahmen gehören ein dreitägiger Generalstreik, die Bewaffnung des Proletariats und die Einberufung eines bayernweiten Rätekongresses. 

Damit entsteht eine neue Machtzentrale neben den verbliebenen Ministerien. Über das künftige Verhältnis zwischen Räten und gewähltem Landtag ist jedoch noch nicht entschieden. Eine Räterepublik wird an diesem Tag noch nicht ausgerufen.


28. 9 1893 - Der 32. Landtag beginnt

München-Kreuzviertel * Der 32. Landtag dauert vom 28. September 1893 bis zum 10. Juni 1899. 


28. 8 1938 - Jenny Zeckendorf stirbt

München-Maxvorstadt * Jenny Zeckendorf, Eigentümerin des Anwesens Richard-Wagner-Straße 11, stirbt. Das Haus geht in den Besitz der Kinder Dr. Walter und Nelly Zeckendorf über, die aber bereits nach New York emigriert sind. Sie bleiben offizielle Besitzer bis zum Jahr 1941.


11. 9 1825 - Das Gesetz über das Gewerbewesen

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Als drittes Gesetz wird zu den Bestimmungen über Heimat, Ansässigmachung und Verehelichung noch das Gesetz über das Gewerbewesen beschlossen, um „die Hindernisse des Kunstfleißes zu beseitigen“ und „die Ausbildung in den Gewerben zu befördern“. Während die Fabrikbesitzer die völlige Gewerbefreiheit fordern, wollen die Vertreter des Handwerks letztlich die bestehende Zunftverfassung behalten und sogar noch erweitern.

Die Ständeversammlung beschließt einen Kompromiss, in dem ein Konzessionssystem im Mittelpunkt steht. Danach ist die Ausübung eines Gewerbes von der Erteilung einer Gewerbekonzession abhängig. Diese wird von der staatlichen Polizeibehörde erstellt. Sie darf nicht versagt werden, wenn

  • der Bewerber die erforderlichen Fähigkeiten besitzt und
  • der Unterhalt der anderen Gewerbetreibenden durch die Erteilung der Konzession nicht gefährdet wird.

Die bestehenden Realrechte, worunter man die Verkäuflichkeit und Vererbbarkeit des Handwerks versteht, bleiben von dieser Reform ebenso wie die radizierten Gewerbe unberührt. 


Nach dem 25. 8 1801 - Kurfürst Max IV. Joseph nimmt die Reform Baierns in Angriff

München * Mit tatkräftiger Unterstützung seines Ministers Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas nimmt Kurfürst Max IV. Joseph eine Reform seines Landes in Angriff. Zur dauerhaften Stabilisierung des Staates ist eine Umverteilung von Rechten, Pflichten und Chancen notwendig.

Zu dieser Revolution von oben gehört auch die revolutionäre Gleichbehandlung aller Baiern, mit dem Anspruch des Herrschers, „allen Untertanen, Reichen und Armen, Witwen und Waisen, Geistlichen und Weltlichen, gleiches Recht und Schirm zu verschaffen“.

Durch diese Reformen kann der Baiernregent einen Großteil der Kritik, die zu Beginn seiner Regierung die öffentliche Debatte geprägt hatte, den Boden entziehen. Vieles von dem wird beseitigt, was unter der Regentschaft des Kurfürsten Carl Theodor als willkürlich und korrupt angegriffen worden ist.

Gleichzeitig lässt er energisch eingreifen und setzt sich mit Militärgewalt durch, wenn seiner Politik offene Auflehnung entgegen schlägt. Beides, die umfangreichen und weitreichenden Reformen sowie das energische und harte Durchgreifen, lassen die heftige Kritik der Anfangsjahre und jedes Auflehnen gegen seine Politik allmählich verstummen.

Durch sein leutseliges Verhalten kann Kurfürst Max IV. Joseph sogar die Zuneigung der Münchnerinnen und Münchner erringen und sich so zu einer der beliebtesten Persönlichkeiten der Wittelsbacher hocharbeiten. Schon bald gehören die anfänglichen Differenzen zwischen dem Herrscher und dem baierischen Volk der Vergangenheit an. 


11. 10 1918 - Forderung nach einem gerechten Wahlrecht

München * Der fortschrittliche Volksverein Münchens fordert die „Schaffung eines gerechten, die wahren Kräfteverhältnisse wiedergebenden Wahlrechts als unerlässliche Voraussetzung für die Bildung einer wahren Volksregierung“.


28. 9 1899 - Beginn der Sitzungsperiode des 33. Landtags

Kreuzviertel * Die Sitzungsperiode des 33. Landtags dauert vom 28. September 1899 bis zum 11. August 1904. Ein erneuter Versuch der Änderung des Wahlrechts scheitert in beiden Kammern. 


1905 - Dem Ehepaar Hanfstängl gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

München-Maxvorstadt * Das „Rentier-Ehepaar“ Hanfstängl ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9.


1904 - Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 9

München-Maxvorstadt * Dem Kaufmanns-Ehepaar Held gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9.


1890 - Franz von Lenbachs Residenz ist fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Franz von Lenbachs Residenz an der Luisenstraße 33 ist fertiggestellt.


5. 10 1896 - Franz von Lenbach heiratet Charlotte von Hornstein

München * Franz von Lenbach heiratet Charlotte „Lolo“ von Hornstein.


7 1950 - Richard-Wagner-Straße 3 wird als Verwaltungsgebäude errichtet

München-Maxvorstadt * Das Gebäude in der Richard-Wagner-Straße 3 wird in Anlehnung an das Eckhaus an der Brienner Straße als Verwaltungsgebäude errichtet.


30. 6 2013 - Die Confiserie Rottenhöfer Café Hag schließt seine Pforten

München-Graggenau * Die Confiserie Rottenhöfer Café Hag in der Residenzstraße 26 schließt seine Pforten. 


6. 9 1909 - Die Familie Schülein bezieht ihr Haus in der Richard-Wagner-Straße 7

München-Maxvorstadt * Die Familie von Joseph Schülein bezieht ihr Haus in der Richard-Wagner-Straße 7. Das repräsentative Anwesen verfügt über zwölf Zimmer und fünf Kammern. Zum Haushalt gehören zudem zwei Dienstbotinnen, wie es in wohlhabenden Bürgerfamilien der Zeit üblich ist. Joseph Schülein lebt hier bis zu seinem Tod am 9. September 1938.


9. 9 1938 - Der Brauereiunternehmer Joseph Schülein stirbt

München-Maxvorstadt * Joseph Schülein, Gründer der Unionsbrauerei und einer der prägenden Münchner Brauereiunternehmer seiner Zeit, stirbt im Alter von 84 Jahren in München. Mit ihm verliert die Stadt eine Persönlichkeit, die die Entwicklung der Münchner Brauwirtschaft über Jahrzehnte maßgeblich mitgestaltet hat.


Nach 1946 - Die Richard-Wagner-Straße 7 wird an die Familie Schülein zurückgegeben

München-Maxvorstadt * Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 7 geht nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft wieder in den Besitz der Erbengemeinschaft Schülein über. Die Rückgabe ist Teil der Wiederherstellung von Eigentumsrechten, die der Familie durch die Verfolgungs- und Enteignungspolitik des NS-Regimes entzogen worden waren. 


1. 5 1790 - Die Thierartzney-Schule wird in der Gemeinde Schwabing eröffnet

München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Thierartzney-Schule“ wird unter der Leitung des Medizinalrats Professor Dr. med. Anton Will in der sogenannten Jesuitenwasch in der damals noch selbstständigen Gemeinde Schwabing eröffnet. 

Die Tierarzneischule beschäftigt sich mit der Bekämpfung einbrechender Viehseuchen sowie der Ausbildung geschickter Tierärzte und guter Huf- und Kurier-Schmiede für die Kavallerie-Regimenter. Der Lehrbetrieb wird aber erst am 1. November aufgenommen. 


29. 9 1616 - Das Landrecht stellt die Rechtseinheit in Baiern her

München * Mit dem Landrecht Herzog Maximilians I. wird die endgültige Rechtseinheit in Baiern hergestellt, die alle Rechtsgebiete umfasst. Damit ist Baiern eines der wenigen deutschsprachigen Territorien, das über eine systematisch erfasste und in allen Rechtsangelegenheiten abgestimmte Landesgesetzgebung verfügt.  

Die Landes- und Polizeiordnung enthält:  

  1. Eine Polizeiordnung.  
  2. Das Landrecht, das einheitlich für Ober- und Niederbaiern gültige Zivilrecht, das bis 1756 in Kraft bleibt. 
  3. Eine Gerichtsordnung, die den ordentlichen Prozess auf der Grundlage der Gerichtsordnung von 1520 regelt.  
  4. Die summarische Prozessordnung, die bis 1753 Gültigkeit hat.  
  • Sie schreibt unter anderem das Wandern der Handwerksgesellen als Grundlage für den Erwerb der Meisterschaft vor.  
  • Sie enthält eine allgemeine Fischordnung für Donau, Salzach, Isar und den Inn usw..  
  • Sie schafft in der Malefizordnung die Strafe des Ertränkens ab.


1893 - Wird München zur Kaffeestadt ?

München-Lehel * Aus Anlass der Eröffnung des Café Prinzregent in der Prinzregentenstraße 4 dichtete ein namentlich nicht überlieferter Münchner Volkssänger folgende Zeilen: 

„Jetzt werd, wohin man schaut,
Kaffeehaus um Kaffeehaus baut.
Den Ruf als Bierstadt büaß ma ein,
bald wern ma a Kaffeestadt sein!“


25. 5 1985 - Friedrich Wetter wird zum Kardinal erhoben

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Der München-Freisinger Erzbischof Friedrich Wetter wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 


3. 7 1961 - Kardinal Julius Döpfner wird 10. Erzbischof von München und Freising

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner wird zum 10. Erzbischof von München und Freising ernannt. 


26. 2 1919 - Bewaffnete Männer erzwingen die Trauerbeflaggung am Erzbischöflichen Palais 

München-Kreuzviertel * Am Landestrauertag für Kurt Eisner bleibt das Erzbischöfliche Palais zunächst ohne Trauerbeflaggung. Erzbischof Michael von Faulhaber betrachtet sein Wohnhaus als Privatgebäude, das von der Anordnung für öffentliche Gebäude nicht betroffen ist. 

Nach seinem Tagebuchbericht dringen gegen 11 Uhr sechs Männer, darunter vier Soldaten mit Gewehren, in das Palais ein und verlangen die Beflaggung. Sie halten sich in den Räumen auf und treten bewaffnet an die Fenster. Schließlich werden zwei Fahnen angebracht. 

Faulhaber erlebt den Tag als Bedrohung. Den politischen Mord lehnt er nach eigener Aussage ab, hält eine öffentliche Erklärung jedoch für überflüssig: „Daß der Erzbischof einen politischen Mord verabscheut, das braucht er doch nicht zu beteuern, das wird man hoffentlich wissen.“ 


30. 8 1922 - Konrad Adenauer widerspricht Kardinal Michael von Faulhaber

München * Der Präsident des Katholikentages, der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer, widerspricht Kardinal Michael von Faulhaber zwar erst drei Tage später, verwahrt sich aber immerhin öffentlich gegen diese Aussagen: „Es sind hie und da Äußerungen gefallen, die man sich aus Verhältnissen örtlicher Natur erklären kann, hinter denen aber die Gesamtheit der deutschen Katholiken nicht steht. [...] Es verrät Mangel an historischem Blick, die heutige Verfassung verantwortlich zu machen für die heutigen Zustände“. 

Denn, so Adenauer weiter: „Wenn im Herbste der Wind die Blätter von den Bäumen fegt, so ist der Wind nur der Anstoß, denn die Blätter waren alt und müde, und wenn der Sturm Äste und Bäume bricht, so war der Sturm bloß der Anstoß, denn die Bäume und Äste waren alt, denn wären sie nicht morsch und lebensschwach gewesen, so hätten sie den Sturm überdauert.“  Und der Rheinländer setzte noch einen drauf, als er sagte: „Wie ich an das Walten einer Gerechtigkeit glaube, so glaube ich auch daran, daß etwas, was gut und stark ist, nicht untergehen kann“.  

Jetzt wird Kardinal Faulhaber richtig zornig. „Herr Oberbürgermeister“, herrscht der Münchner Erzbischof den späteren Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wie einen Schuljungen an: „Sie haben unserem König nicht die schuldige Achtung erwiesen“.  

In einer Denkschrift hält Konrad Adenauer die Gefährlichkeit der Haltung und Auffassung des Kardinals in aller Deutlichkeit fest: „Die Haltung des Kardinals Faulhaber ist unverträglich mit den Interessen des deutschen Katholizismus. Er muß entweder eine grundsätzliche Schwenkung einnehmen oder dazu angehalten werden, sich jeder politischen Betätigung auf das Strikteste zu enthalten“. 


28. 7 1917 - Offene Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen

München - Berlin * Der Feldprobst der bayerischen Armee, der Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber, schreibt an Kaiser Wilhelm II., dass „auch die Seelsorge mit dem Schwert des Geistes, das ist mit dem Wort Gottes, das heilige Recht unseres treuen Vaterlandes zu verteidigen und die Seelen zum höchsten Kraftaufgebot zu wecken bemüht war“.

Der deutsche Klerus hat sich damit in die Kriegsrhetorik eingefügt und betreibt offen Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen. Faulhaber predigt den bayerischen Truppen. Und diese Rhetorik geht so: „Ein Mann nach dem Herzen Gottes handelt nach dem Willen Gottes. Hat man einmal klar erkannt: ‚Das ist Gottes Wille, das ist meine Pflicht, bei dieser Fahne ist mein Platz‘, dann bleibt‘s dabei, heute und morgen und übermorgen.“ 


30. 9 1961 - Kardinal Julius Döpfner wird inthronisiert

München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner wird als Erzbischof von München und Freising inthronisiert. Er gehört - neben Papst Johannes XXIII. - zu den vier leitenden Persönlichkeiten des Zweiten Vatikanischen Konzils und bemüht sich um eine Annäherung an die SPD. 


1. 11 1790 - Der Lehrbetrieb in der Veterinärschule wird aufgenommen

München-Englischer Garten - Schwabing * Der Lehrbetrieb in der Veterinärschule wird durch den Professor der Tierarzneikunst und Medizinalrat Anton Joseph Will aufgenommen. 


24. 7 1934 - Faulhaber: „Gott erhalte unseren Reichskanzler“

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber schreibt an Adolf Hitler:

„Was die alten Parlamente und Parteien in sechzig Jahren nicht fertigbrachten, hat Ihr staatsmännischer Weitblick in sechs Monaten weltgeschichtlich verwirklicht. […] 
Uns kommt es aufrichtig aus der Seele: Gott erhalte unseren Reichskanzler“. 


9. 9 1930 - Brandbrief an Kardinal Faulhaber und die Bischofskonferenz

München * Pater Rupert Mayer schreibt einen Brief an Kardinal Michael Faulhaber und die Bischofskonferenz, in dem sich der Jesuit wiefolgt äußert: 

„Die völkischen Hetzereien können wir uns nicht groß genug vorstellen. So herrscht in unserem katholischen Volk eine beispielslose Verwirrung. Unbegreiflich, aber wahr ist es, daß der Hitlerschwindel wieder die weitesten, auch katholischen Volkskreise erfasst hat“.


12. 6 1952 - Kardinal Michael von Faulhaber stirbt

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber stirbt. Der Tod der nicht unumstrittenen Persönlichkeit ruft bei den Gläubigen Münchens nicht nur Bestürzung hervor.


Nach dem 12. 6 1952 - Die Münchner Jüdische Zeitung würdigt Faulhabers Eintreten

München * Es ist und bleibt ein ewiges Rätsel, warum ausgerechnet die Münchner Jüdische Zeitung zum Schluss kommt, dass Kardinal Michael von Faulhaber an dem denkwürdigen 3. Dezember 1933 „gegen den Rassenwahn der nationalsozialistischen Machthaber so furchtlos Stellung nahm“.


27. 5 1993 - Ministerpräsident Max Streibl muss wegen der Amigo-Affäre zurücktreten

München-Graggenau * Ministerpräsident Max Streibl muss wegen der sogenannten „Amigo-Affäre“ zurücktreten. Den Ministerpräsidenten-Sessel übernimmt sein Parteifreund Edmund Stoiber.


Nach dem 26. 8 1944 - Faulhabers Treueverhältnis gegenüber dem Führer

München-Kreuzviertel * Das Attentat vom 20. Juli 1944 bezeichnet Kardinal Michael von Faulhaber als „furchtbares Verbrechen“. In seiner Vernehmung vom 26. August „überschlug er sich geradezu in der Ablehnung und Verurteilung des Anschlags [...] und in seinem Treueverhältnis gegenüber dem Führer“.


26. 5 1917 - Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

München * Die Ernennung Michael von Faulhabers zum Kandidaten für das Amt des Erzbischofs von München und Freising wird amtlich verkündet. 


19. 9 1922 - Faulhaber verhindert Ordensverleihung an Adenauer

München-Kreuzviertel - Rom-Vatikan * Kardinal Michael von Faulhaber schreibt an den Unterstaatssekretär im Vatikan, Giuseppe Pizzardo, über die öffentliche Auseinandersetzung mit Konrad Adenauer: 

„Er behauptete, die Revolution sei organisch geworden, die gestürzten Herrscherhäuser seinen morsche Bäume gewesen, der deutsche Katholizismus sei auf das deutsche Vaterland angewiesen. [...] Ich bitte darum Eure Exzellenz, es möge keine päpstliche Kundgebung erfolgen, die von den Katholiken als Zustimmung zur Politik des Zentrums und zu einer Koalition mit der Sozialdemokratie ausgelegt werden könnte. Präsident Adenauer wird die päpstliche Auszeichnung, die früher für den Präsidenten üblich war, nicht erhalten können“.  

Damit verhindert Kardinal Faulhaber, dass Konrad Adenauer den sonst üblichen päpstlichen Orden bekommt.  

In einer eigenwilligen Rechtfertigung gegenüber dem bayerischen Gesandten beim Vatikan schreibt Faulhaber am selben Tag: „[...] Damit habe ich nicht die Verfassung von Weimar und die republikanische Staatsform an sich verurteilt; denn eine Verfassung kann rechtmäßig zustandegekommen sein, ohne daß dadurch die vorausgehende Revolution legitimiert wird. Ein unehelich Geborener kann ein ordentlicher Mensch werden, ohne daß damit die uneheliche Mutterschaft als solche Rechtsdasein erhält.“ 


27. 6 1977 - Joseph Ratzinger wird Kardinal

Vatikan * Münchens Erzbischof Joseph Ratzinger wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 


Um den 5. 9 1919 - Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung ab

München * Alle acht bayerischen Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung mit der Begründung ab: „Halte sich wenigsten der Priesterstand das Gewissen rein und frei gegenüber einer Republik und ihrer Verfassung, die aus der Sünde der Revolution und damit aus dem Fluche geboren sind und diesen Fluch bis in das dritte und vierte Geschlecht vererben werden“. 


27. 2 1919 - Faulhaber reagiert mit einem antijudaistischen Vorwurf auf Landauers Trauerrede 

München-Kreuzviertel * Erzbischof Michael von Faulhaber weist Gustav Landauers Würdigung Kurt Eisners zurück. Landauer vergleicht den Ermordeten in seiner Trauerrede mit Jesus und Jan Hus – Menschen, die wegen ihrer Überzeugungen verfolgt und getötet werden. 

Faulhaber empfindet diesen Vergleich als Gotteslästerung. In seinem Tagebuch schreibt er über Eisner, dieser „war ein Teil von jener Kraft, die Jesus gekreuzigt hat, nicht aber von Jesus selber“. 

Damit greift Faulhaber auf den traditionellen antijudaistischen Vorwurf einer kollektiven jüdischen Schuld am Tod Jesu zurück und richtet ihn gegen den ermordeten Ministerpräsidenten jüdischer Herkunft. Seine Reaktion verdeutlicht, wie eng sich seine Ablehnung der Revolution mit religiös begründeten judenfeindlichen Vorstellungen verbindet. 


30. 8 1917 - Michael von Faulhaber trifft in München ein

München * Der designierte Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber trifft - von Speyer kommend - in München ein. 


24. 7 1976 - Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet

München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet im Pförtnerzimmer des Erzbischöflichen Palais an einem Herzinfarkt. 


Nach dem 4. 8 1914 - Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

München * Als an allen Fronten Katholiken auf Katholiken schießen und ihre Stoßgebete an den gleichen Gott schicken, ist es Michael von Faulhaber, der mit „Durchhalteparolen“ und „Hurra-Patriotismus“ den deutschen Soldaten in den Schützengräben den „Kampfesmut“ vorbetet.


7. 4 1701 - Max Emanuel kehrt nach Baiern zurück 

Brüssel - München * Kurfürst Max Emanuel verlässt Brüssel und kehrt mit seiner Familie und einem Teil des Hofstaats nach Baiern zurück. Am 15. April hält er seinen feierlichen Einzug in München. Sein Amt als Generalstatthalter der Spanischen Niederlande behält er zunächst bei. 

Die Rückkehr erfolgt wenige Wochen nach seinem geheimen Bündnis mit Frankreich. Von München aus will Max Emanuel seine Armee stärken, die süddeutschen Reichsstände zur Neutralität bewegen und seine dynastischen Ziele im beginnenden Spanischen Erbfolgekrieg verfolgen. Damit wird die baierische Hauptstadt wieder zum Mittelpunkt seiner Politik. 


24. 7 1917 - Michael von Faulhaber wird 8. Erzbischof von München und Freising

Vatikan * Der Bischof von Speyer, Michael von Faulhaber, wird durch Papst Benedikt XV. zum 8. Erzbischof von München und Freising ernannt. Zuvor hat Nuntius Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., die Eignung und Würdigkeit des Kandidaten festgestellt. 


21. 2 2009 - Ein Kurt-Eisner-Porträt für die Bayerische Staatskanzlei 

München-Lehel * Am 90. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners übergeben Wolfram P. Kastner, Frieder Köllmayr und weitere Mitglieder des Vereins „Das andere Bayern e. V.“ der Bayerischen Staatskanzlei ein Porträt des Freistaatsgründers und ersten demokratischen Ministerpräsidenten als Geschenk. 

Der Pförtner nimmt das Bild entgegen. Eine Aufhängung folgt jedoch nicht. In einem anschließenden Schreiben an Ministerpräsident Horst Seehofer kritisieren die Initiatoren, dass die Staatskanzlei nur die Ministerpräsidenten seit 1945 mit Porträts würdigt. Sie fordern, auch Eisner sichtbar zu ehren und die gesamte Geschichte der bayerischen Regierungschefs mit den notwendigen historischen Erläuterungen darzustellen. 


8. 9 2014 - Uli Hoeneß gibt den Bayerischen Verdienstorden zurück

München * Die Frau und die Kinder von dem in der Strafvollzugsanstalt Landsberg wegen Steuerhinterziehung zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe einsitzenden Ex-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß geben seinen Bayerischen Verdienstorden persönlich bei Ministerpräsident Horst Seehofer zurück.  

Die Bayerische Staatskanzlei soll Hoeneß zu diesem Schritt bedrängt haben. Es sei ein ungeschriebenes Gesetz, dass zu einer Strafe ohne Bewährung Verurteilte den Orden zurückgeben müssen. Der Bayerische Verdienstorden wurde Uli Hoeneß im Jahr 2002 verliehen. 


1. 9 1994 - Die Isar-Amper-Werke werden von der Bayernwerk AG übernommen

München-Maxvorstadt * Die Isar-Amper-Werke werden von der Bayernwerk AG, die damals zur VIAG-Gruppe gehört, übernommen. Finanzanalysten schätzen den Wert auf weit über eine Milliarde DMark.


1. 7 2014 - Sensationeller Fund im Apothekenhof der Münchner Residenz

München-Graggenau * Die Süddeutsche Zeitung berichtet über einen sensationellen Fund im Apothekenhof der Münchner Residenz. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um das fast unversehrte Grab einer 40- bis 60-jährigen Frau, die nach ihrem Tod an anderer Stelle verbrannt und im späteren Apothekenhof beigesetzt wurde.  

Die Archäologen fanden einen stattlichen Scherbenhaufen an Feinkeramik, die zum Teil kunstvoll mit in den Ton geritzten Schraffuren, Bändern und Zickzack-Mustern. Auch verschiedene Bronzeutensilien haben die Forscher entdeckt, darunter zwei Vasenknopfnadeln. Die Ur-Münchnerin hat vor mehr als 3.000 Jahren in der späten Bronzezeit (1350 bis 1200 vor Christi) nahe der Isar und ihren Seitenarmen gelebt. Nach der wissenschaftlichen Auswertung sollen die schönsten Fundstücke in der Residenz ausgestellt werden. 


24. 5 1705 - Die Entfernung der kurbaierischen Prinzen wird geplant 

München - Wien * Landesadministrator Maximilian Karl von Löwenstein-Wertheim-Rochefort schlägt Kaiser Joseph I. vor, die Söhne Kurfürst Max Emanuels aus München in die österreichischen Erblande zu bringen. Als Begründung nennt er die „Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung“ in Baiern. 

Durch ihre Entfernung soll verhindert werden, dass die jungen Wittelsbacher zu Symbolfiguren des Widerstands gegen die kaiserliche Besatzung werden. Der Vorschlag wird zunächst nicht umgesetzt. Erst im Mai 1706 werden Kurprinz Carl Albrecht und drei seiner Brüder unter kaiserlicher Aufsicht nach Klagenfurt gebracht; ihre Schwester und die jüngeren Brüder bleiben in München. 


Ab 2. 11 1700 - Die spanische Erbfolge bringt Max Emanuel in Bedrängnis 

Brüssel - München * Nach dem Tod Carls II. und der Bekanntgabe seines Testaments befindet sich der baierische Kurfürst Max Emanuel in einer schwierigen Lage. Der zum spanischen König bestimmte Philipp von Anjou ist zwar sein Neffe, wird aber von Kaiser Leopold I. und anderen europäischen Mächten nicht als rechtmäßiger Erbe anerkannt. 

Als Generalstatthalter der Spanischen Niederlande muss Max Emanuel entscheiden, ob er dem neuen bourbonischen König dient oder sich auf die Seite seiner bisherigen habsburgischen Verbündeten stellt. Zugleich hofft er weiterhin auf eine Königskrone, territoriale Gewinne und eine dauerhafte Sicherung seiner Statthalterschaft. Der Tod seines Sohnes Joseph Ferdinand, der zeitweise als Erbe Spaniens vorgesehen war, hat seine ursprünglichen Aufstiegspläne bereits 1699 zunichtegemacht. 

In den folgenden Monaten nähert sich Max Emanuel Frankreich an. Im März 1701 schließt er schließlich ein geheimes Militärbündnis mit Ludwig XIV. und stellt Baiern damit auf die Seite der Bourbonen. 


13. 10 1832 - Eine griechische Delegation huldigt dem künftigen König

München * Eine zwölfköpfige Delegation trifft in München ein, um dem künftigen König die Huldigung der Griechen darzubringen und ihn anschließend nach Griechenland zu begleiten. 


1861 - Exotische Tiere von König Max II. abgelehnt

München * Graf Emil von Bentheim bietet dem Bayernkönig Max II. eine Sammlung an, die er unter anderem auf Java und Borneo zusammengetragen hat. Zur Sammlung gehören neben Kartenmaterial, Mineralien, getrockneten Pflanzen und ausgestopften auch lebende Tiere, nämlich ein Orang-Utan, ein Affe, zwei Sumpfhirsche und eine Boa. 

Nach der erfolgten Ablehnung schreibt der Graf, „dass dieselben in Deutschland nirgends fruchtbarer für die Wissenschaft werden könnten, als in der Hauptstadt eines Königreiches, dessen erhabener Herrscher im Ruhm eines hochherzigen Protektors der Wissenschaften glänzt“. 

Zu dieser Zeit ist in München das wissenschaftliche Interesse der Zoologie eben mehr auf tote als auf lebende Tiere ausgerichtet.


5. 10 1796 - Kurfürst Carl Theodor wieder in München

München * Kurfürst Carl Theodor kehrt von seiner Flucht nach Pillnitz wieder in seine baierische Haupt- und Residenzstadt zurück und wird von einer großen Menschenmenge - aber ohne jeden Beifall und Jubel - begrüßt.


6. 10 1577 - Ferdinand, der spätere Kurfürst von Köln, wird in München geboren

München * Ferdinand, der spätere Kurfürst und Erzbischof von Köln, wird in München geboren. Er ist ein Sohn von Herzog Wilhelm V. und dessen Ehefrau Renata von Lothringen. Sein Onkel ist der Kölner Erzbischof Ernst. Sein ältester Brüder ist der spätere Kurfürst Maximilian I.. 


6. 10 1796 - Das Landesdirektorium wird vom Kurfürsten wieder entlassen

München * Kurfürst Carl Theodor entlässt das Landesdirektorium, das in seiner Abwesenheit die Regierungsgeschäfte führte, wieder aus seiner Verantwortung.


18. 7 1937 - Der Festumzug Zweitausend Jahre deutsche Kultur

München-Lehel - München * Knapp vier Jahre nach der Grundsteinlegung wird das Haus der Deutschen Kunst mit der ersten Großen Deutschen Kunstausstellung eröffnet. Höhepunkt des drei Tage währenden „Tages der Deutschen Kunst“ ist der Festumzug „Zweitausend Jahre deutsche Kultur“.


11. 7 1715 - Die kurfürstliche Familie hält feierlichen Einzug in München 

München * An seinem 53. Geburtstag zieht Kurfürst Max Emanuel mit seiner Frau Therese Kunigunde und ihren Kindern feierlich in München ein. Die Stadt empfängt die Familie mit Triumphbögen, Glockengeläut und Salutschüssen. Den offiziellen Festzug veranstalten der Münchner Magistrat und die Landstände: Die Familie ist bereits am 10. April ohne große Feierlichkeiten zurückgekehrt. 


1. 6 2018 - Ein Kreuz im Eingangsbereich der bayerischen Dienstgebäude

Freistaat Bayern * In jedem Dienstgebäude des Freistaats Bayern muss ein Kreuz angebracht werden. Das löst Proteste und deutschlandweit eine kontroverse Diskussion aus. Selbst Vertreter der christlichen Kirchen widersprechen dem Beschluss. Auch deshalb, weil Ministerpräsident Markus Söder erklärt: „Das Kreuz ist nicht ein Zeichen einer Religion.“ Im Kreuz spiegle sich vielmehr „unsere bayerische Identität und Lebensart“. 


15. 10 1597 - Das Herzogtum Baiern steht vor dem Staatsbankrott

München * Herzog Wilhelm V. verzichtet zugunsten seines Sohnes Maximilian I. auf die Regierung des Herzogtums. Der Grund ist hauptsächlich in der Verschuldung Baierns zu suchen. Das Land steht kurz vor dem Generalanstand, also dem Staatsbankrott.


13. 10 1810 - Zahnweh in der Hochzeitsnacht

München * Die Kronprinzessin ist durch die Aufregungen der letzten Tage erschöpft und will den Ball frühestmöglich verlassen. Das liegt aber nicht nur an den anstrengenden Festivitäten, sondern vor allem an ihren seit Tagen anhaltenden Zahnschmerzen, die ihr schon die Hochzeitsnacht verleidet hatten.

Therese verlässt den Hofball sehr zeitig. Ludwig begleitet seine Frau in die Residenz, kehrt aber alleine noch einmal zu den Tanzenden zurück. Seinem Tagebuch vertraut der Bayernprinz am Morgen danach seine entlarvenden und berechnenden Gedanken an, indem er schreibt: „Mir machte es wenig Vergnügen, aber ich tat es, um meine Freiheit zu zeigen und damit meine Frau nicht glaube, ich müsse, weil sie es getan, wegbleiben. […] So tue ich schon jetzt so viel möglich, bei Nacht schlafe ich in meinem Zimmer, nur zu Besuch zu meiner Frau kommend. […]  Man muß sich gleich anfangs auf den Thron setzen, wie man ihn für die Folge will. So schicke ich mich in den Ehestand, fühle mich nicht unglücklich“.

Und seiner Lieblingsschwester Charlotte bekennt Ludwig: „Ausgezeichnet ist Therese durch ihr Herz, durch Vernunft, Schönheit, keine bessere Frau würde ich mir wünschen, aber leidenschaftslos verehelichte ich mich, es mag vorteilhafter sein für die Zukunft.“

Vertraute Kreise sehen die Zukunft der Ehe weniger rosig und trauen ihr - ganz im Gegenteil - nur sehr wenig Bestand zu. 


1856 - König Max II. lehnt die Gründung eines zoologischen Gartens ab

München * König Max II. lehnt die Gründung eines zoologischen Gartens ab, da „die Gründung einer solchen Anstalt als zu kostspielig und von wenig Nutzen für die Wissenschaft nicht zu befürworten ist“.


1704 - Die ersten Kaffeesieder schenken in München aus 

München * Der französische Schauspieler Brieder gilt als erster namentlich bekannter Kaffeesieder Münchens. Er bietet das in der Stadt noch weitgehend unbekannte dunkle Getränk an und bringt damit französische Kaffeehauskultur an die Isar. 

Aus derselben Zeit stammt die älteste bekannte Darstellung eines Münchner Kaffeehauses. Das abgebildete Lokal liegt in der damaligen Schwabinger Gasse, der heutigen Residenzstraße, und gehört dem Hofzuckerbäcker Claudi Surat. Dieser ist ab 1708 ausdrücklich als Kaffeeschenk belegt.


7. 3 1389 - Erstmals wird die Neuveste genannt

München-Graggenau * Erstmals wird die „neue veste“, die künftige Residenz, genannt. 


21. 12 1704 - Therese Kunigunde verpflichtet sich zur Neutralität 

München * In einem ergänzenden Revers zum Vertrag von Ilbesheim verpflichtet sich Regentin Therese Kunigunde, in dem ihr verbliebenen Herrschaftsgebiet keine gegen Kaiser Leopold I. oder das Heilige Römische Reich gerichteten Handlungen zu dulden oder zu unterstützen. 

Damit bekräftigt sie die Neutralität des Rentamts München und erkennt die im Ilbesheimer Vertrag festgelegte neue Machtordnung an. Die Erklärung schränkt ihren politischen Handlungsspielraum weiter ein und trennt ihre Regierung endgültig von der anhaltenden Kriegspolitik ihres im Exil lebenden Gemahls Max Emanuel.


Anfang 5 1701 - Therese Kunigunde und der Hofstaat kehren nach München zurück 

Brüssel - München * Kurfürstin Therese Kunigunde folgt ihrem Gemahl Max Emanuel nach Baiern und kehrt mit ihren Kindern sowie dem umfangreichen kurfürstlichen Hofstaat aus Brüssel nach München zurück. Damit wird die baierische Hauptstadt nach beinahe einem Jahrzehnt wieder zum dauerhaften Mittelpunkt der Hofhaltung. 

Die Rückkehr steht im Zusammenhang mit der sich zuspitzenden europäischen Krise um die spanische Erbfolge. Max Emanuel richtet seine politische und militärische Aufmerksamkeit nun verstärkt auf Baiern, während Therese Kunigunde am Münchner Hof zunehmend öffentlich hervortritt.


1933 - Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

München-Englischer Garten - Lehel * Durch den Bau des Hauses der Deutschen Kunst verliert der Englische Garten an seiner Südseite erneut Grund und Boden.


6. 5 1919 - 21 Kolpinggesellen werden im Keller des Prinz-Georg-Palais ermordet

München-Maxvorstadt * Etwa dreißig Mit­glieder des Katholischen Gesellenvereins Sankt-Joseph treffen sich in ihrem Vereinslokal, dem Maxkasino, in der Augustenstraße 41. Dem preußischen Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier-Regiment war zuvor von einem Denunzianten mitgeteilt worden, dass dort am Abend eine Versammlung von Rotarmisten stattfindet.

Noch während sich im Kasino die Vereinsmitglieder unterhalten, wird das „Spartakistennest“ von Regierungssoldaten beobachtet und 25 Teilnehmer sowie der Wirt kurz vor 21 Uhr verhaftet.

Die Möglichkeit, gegenüber den Soldaten das Miss­verständnis aufzuklären und sich zu legitimieren, wird von diesen gewaltsam un­terbunden. Erste Gewehrkolbenhiebe gegen die Arretierten und Zurechtweisungen sind die Folge. Mit dem Abmarsch zum Quartier des Alexander-Regiments beginnt der weitere Leidensweg für die Gefangenen, denn bald geht die Begleit­mannschaft dazu über, die angeblichen Spartakisten nicht nur zu beschimpfen, sondern auch mit Pistolen und Gewehren auf sie einzuschlagen.

Nun werden die 26 katholischen Gefangenen in das Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5 gebracht. Im Hof beginnt das eigentliche Massaker. Sechs der Gesellen werden im hinteren Teil des Hofes gegen das Tor eines Schuppens gestoßen. Dann eröffnen die Soldaten mit Gewehren und Pistolen das Feuer, bis alle sechs tot sind. Die verbliebenen zwanzig Kolpinggesellen werden zum Eingang des Kellers geführt. Dort erwischt es einen siebten Gefangenen. Er wird auf den Boden geworfen und mit einem gezielten Pistolenschuss ermordet.

Die Übrigen werden jetzt zur Zielscheibe sadistischer Spiele ihrer Peiniger. Man stößt sie mit Flüchen und Beschimpfungen die Treppe zum Keller hinunter. Dort müssen sie sich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden legen. Dann beginnen die Erschießungen. Auf grauenhafte Weise werden 14 Kolpinggesellen ermordet. Wer nicht durch die Schüsse stirbt, wird mit dem Bajonett erstochen. Manche Gefangene stellen sich tot oder sind bewusstlos.

Nur durch das Eingreifen eines hohen Offiziers wird das Morden beendet. Nach dem Massaker werden 21 Tote in das Pathologische Institut gebracht. Unter den Erschossenen befinden sich zwei Brüderpaare, bei zwei weiteren wird jeweils einer getötet. Zwei Schwerverletzte werden in das Reservelazarett an der Zollstraße eingeliefert. Drei Opfer brauchen keine Krankenhausbehandlung.

Alle Ermordeten sind eingeschriebene Mitglieder der konservativen Bayerischen Volkspartei - BVP. Der Fall wird deshalb vor Gericht ausführlich untersucht. Man ist jedoch von Regierungsseite geneigt, nichts mehr über den Vorfall an die Presse zu geben. Die Folge davon ist, dass die von den Militärbehörden erstellten unwahren Berichte überall, auch im Ausland, Verbreitung finden.

 Ansonsten achten die Zensurbehörden streng darauf, dass keine publikumswirksame Veröffentlichung über das blutige Geschehen unter die Leute kommen können. So wird beispielsweise die Sondernummer der Süddeutschen Illustrierten Kriminal-Zeitung vom November 1919, die darüber berichtet, sofort nach ihrem Erscheinen beschlagnahmt. 


19. 9 1805 - Erzherzog Ferdinand trifft in München ein

München * Erzherzog Ferdinand, der den Oberbefehl über die österreichischen Truppen hat, trifft in München ein und nimmt im Gasthof Zum Goldenen Hirsch in der Theatinerstraße Quartier. 


9. 2 1915 - Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

München-Lehel * Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6. 


24. 3 1789 - Platzsuche für den geplanten Militärgarten

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor fordert den Münchner Magistrat auf, für die Verwirklichung eines Militärgartens einen geschützten Platz ausfindig zu machen. Da es der Stadtverwaltung mit der Durchführung des von Thompson vorgelegten Planes nicht eilig ist, schreitet der Minister selbst zur Tat. 

Er hält die Gegend um den Hirschanger vor dem Schwabinger Tor, ein bisher lediglich zur kurfürstlichen Jagd genutztes Stück Land, das zum Teil außerhalb des Münchner Burgfriedens liegt und damit dem Einfluss und der Polizeigewalt des Münchner Magistrats entzogen ist, als am besten geeignet.


20. 6 1789 - Kurfürst Carl Theodor ordnet die Verwirklichung der Militärgärten an

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor beauftragt Sir Benjamin Thompson mit der Verwirklichung der Militärgärten. Er soll den Platz bestimmen, ausstecken, unter die Regimenter aufteilen und von ihnen bearbeiten lassen. Die Grundstückseigentümer werden finanziell entschädigt. 


31. 12 1988 - Der Englische Garten hat eine Größe von 373,44 Hektar

München-Englischer Garten * Der Englische Garten hat eine Größe von 373,44 Hektar. Zum Vergleich: 

  • Central-Park in New York = 335 Hektar,
  • Hyde-Park in London = 125 Hektar.


24. 4 1729 - Kurfürst Carl Albrecht gründet den Georgi-Ritterorden neu

München-Graggenau * Kurfürst Carl Albrecht gründet in einer feierlichen Zeremonie mit dem ersten Ritterschlag den „Georgi-Ritterorden“ neu.


1387 - Das Jagdrevier des baierischen Herrscherhauses wird erstmals erwähnt

München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Aw vor dem Schwäbinger Tor“, das unmittelbar an die Münchner Residenz anschließende Jagdrevier des baierischen Herrscherhauses, wird erstmals erwähnt.

  • Der stadtnahe Teil führt den Namen Hirschanger mit dem Hirschangerwald.
  • Flussabwärts, auf der Höhe von Schwabing, schließt sich die Hirschau an.


11. 10 1933 - Adolf Hitler legt den Grundstein für das Haus der Deutschen Kunst

München-Lehel * Reichskanzler Adolf Hitler legt, begleitet vom Geläute sämtlicher Münchner Kirchenglocken, den Grundstein für das Haus der Deutschen Kunst. Dabei bricht der Zeremonienhammer in zwei Teile. Ein böses Omen.

Zugleich verleiht der „Führer“ der bayerischen Hauptstadt den Ehrentitel Hauptstadt der Deutschen Kunst.


Nach dem 11. 4 1715 - Max Emanuel ordnet die Ausweisung von Juden an 

München - Kurfürstentum Baiern * Nach seiner Rückkehr nach München ordnet Kurfürst Max Emanuel an, die im Land lebenden Juden auszuweisen. Er knüpft damit an eine seit dem 15. Jahrhundert betriebene Politik der Vertreibung und Ausgrenzung an. Die Anordnung steht im Widerspruch zu Aufenthaltszusagen, die Vertreter der baierischen Landstände nach einer Münchner Chronik jüdischen Geldgebern während der kaiserlichen Besatzung bis zur Rückzahlung ihrer Darlehen gemacht haben. Für einzelne jüdische Hoffaktoren, die den Hof mit Krediten und Waren versorgen, gelten später Ausnahmen vom Aufenthaltsverbot. 


1803 - Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die Oberaufsicht über das Gartenwesen

München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig Sckell wird die Oberaufsicht über das gesamte Gartenwesen übertragen. Der von Rumford angelegte Theodor-Park war - wenn auch dem allgemeinen Publikum gestiftet - in seiner Ausstattung doch auf eine Gesellschaft abgestimmt, die eher im höfischen Leben beheimatet ist.


Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Türkenstraße 37
1 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1880.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 43
13 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 35
18 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 54
18 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 52
23 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 45
30 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Türkenstraße 33
31 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit genutetem Erdgeschoss, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 60
42 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 47
44 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Kuppelmayr Max, Dülfer Martin
Erstellung: 1844
Schellingstraße 23
92 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Mansarddachbau mit reich stuckierter, neuklassizistisch anklingender Jugendstilfassade, im Kern von Max Kuppelmayr, 1844, umgebaut und neugestaltet von Martin Dülfer, 1896.</p>
Ehem. öffentl. Bedürfnisanstalt
Architekt: Schwiening Adolf, Eggers Hartwig
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1901
Schellingstraße 28
94 m Route
<p>Ehem. öffentl. Bedürfnisanstalt, kleiner pavillonartiger Neubarockbau, 1901 von Adolf Schwiening und Hartwig Eggers in städtebaulich wichtiger Ecklage errichtet; 1950 nach Osten erweitert.</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Schellingstraße 32
101 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch mit ionischen Kolossalpilastern und Stuckdekor, um 1910/20</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Schellingstraße 32
104 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch mit ionischen Kolossalpilastern und Stuckdekor, um 1910/20</p>
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Erstellung: 1894
Schellingstraße 21
106 m Route
<p>Mietshaus, reich stuckierte Fassade mit Louis-Seize-Dekor auf älterem Bau, 1894-95 von Martin Dülfer.</p>
Mietshaus
Architekt: Kuppelmayr Max
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1853
Schellingstraße 19
108 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger spätbiedermeierlicher Satteldachbau, von Max Kuppelmayr, 1853.</p>
Mietshaus
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Türkenstraße 23
118 m Route
<p>Mietshaus, bewegte Neubarockfassade, mit Erker, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1863
Schellingstraße 17
122 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Satteldachbau mit schlichter Stuckfassade und kräftigem Kranzgesims, errichtet 1862/63, Ladeneinbau 1886.</p>
Volksschule
Architekt: Frauenholz Hermann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Türkenstraße 68
129 m Route
<p>Volksschule, Nordflügel neubarock, 1900-01 von Hermann Frauenholz; 1951 Hauptbau von 1871 stark erneuert.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1881
Türkenstraße 55
134 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1881.</p>
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Schellingstraße 26
135 m Route
<p>Mietshaus, mit Doppelerkerfront und sehr reichem Jugendstil-Stuckdekor, 1897-1900 von Martin Dülfer.</p>
Wohnhochhaus
Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1952
Theresienstraße 46
147 m Route
<p>Wohnhochhaus, achtgeschossiger zurückgesetzter Stahlbetonbau in Schottenbauweise mit zurücktretendem Ostteil und erdgeschossiger Ladenzone, Flachdachüberstand auf Metallstützen in Blockhöhe, durchgehende Balkonzonen und raumhohen Fensterelementen, von Sep Ruf, 1950-52; mit Garagen.</p>
Alter Simpl
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Türkenstraße 57
148 m Route
<p>Mietshaus mit Gaststätte Alter Simpl (seit 1903 Künstlerlokal Simplizissimus), Neubarockbau mit Stuckdekor, 1894.</p>
Sog. Aenaniahaus
Architekt: Gebrüder Rank
Erstellung: 1912
Schellingstraße 44
156 m Route
<p>Sog. Aenaniahaus, ehem. Verbindungshaus, in barockisierenden Formen, 1912 von den Gebrüdern Rank; Rückgebäude zu Schellingstraße 44.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Türkenstraße 59
159 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 43
160 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Herrmann Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Theresienstraße 40
161 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor und Eisenbalkon, 1899-1900 von Ludwig Herrmann.
Mietshaus
Architekt: Seemüller Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Amalienstraße 45
162 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1894 von Ludwig Seemüller.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 51
167 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>
Hauskapelle des kath. Mädchenschutzverein
Architekt: Ruf Sep, Leukert Erich
Erstellung: 1953
Schellingstraße 47
167 m Route
<p>Hauskapelle für den kath. Mädchenschutzverein e.V., eingeschossiger, flach gedeckter Bau mit weitem Dachüberstand auf hufeinsenförmigem Grundriss, aufgeglaste Westwand und Fensterband unterhalb der Decke, Umgang mit Natursteinplatten, von Sep Ruf unter Mitarbeit von Erich Leukert, 1953/54; über Vordach mit dem Wohnheim verbunden; mit Ausstattung.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 41
169 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Amalienstraße 53
169 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Fatz Michael
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Amalienstraße 39
172 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1873 von Michael Fatz.</p>
Mietshaus in Ecklage
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1890
Amalienstraße 55
173 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, Backstein-Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erkern, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Theresienstraße 33
179 m Route
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, Mitte 19. Jh.
Mietshaus in Ecklage
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1864
Amalienstraße 57
183 m Route
<p>Amalienstraße 57/59; Mietshaus in Ecklage, im Kern klassizistisch, 1864 aufgestockt, neubarocke Stuckdekoration bez. 1924.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Amalienstraße 40
188 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Amalienstraße 44
188 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Türkenstraße 63
190 m Route
Mietshaus, neubarock, mit flächiger Gliederung, um 1900.
Palais Holnstein
Architekt: Mayr Franz Xaver sen., Himbsel Johann Heinrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Amalienstraße 38
192 m Route
<p>Sog. Palais Holnstein, klassizistisches Mietshaus mit palastartiger Fassade, 1827 von Franz Xaver Mayr sen. (und Johann Heinrich Himbsel ?); 1990-93 im Inneren weitgehend umgebaut und erneuert.</p>
Schulhaus
Architekt: Loewel Friedrich
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1886
Amalienstraße 36
196 m Route
<p>Schulhaus, jetzt Fremdspracheninstitut der Landeshauptstadt München, deutsche Backstein-Renaissance, 1886-87 von Friedrich Loewel.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Türkenstraße 72
197 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, um 1870; in sackgassenartiger Erweiterung.</p>
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Sauermann Johann
Erstellung: 1853
Schellingstraße 9
200 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage zur Amalienstraße, 1853 für den Schreinermeister Johann Sauermann errichtet, Fassade im Rundbogenstil (vereinfacht), in der Nachfolge Friedrich von Gärtners; 1893 Ladeneinbau an der Amalienstraße; 1925 Gaststätteneinbau; Baugruppe mit Nr. 5 und 7.</p>
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1842
Türkenstraße 34
205 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, 1842 von Maurermeister Karl Deiglmayr.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Amalienstraße 63
206 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 3. Viertel 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Liebergesell, Lehmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Türkenstraße 76
208 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern und sehr reichem Stuckdekor, 1901 von Liebergesell und Lehmann.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Amalienstraße 65
215 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich stuckiert, Ende 19. Jh.</p>
Wohnhaus
Architekt: Kuppelmayr Max
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1864
Türkenstraße 78
216 m Route
Dreigeschossiges, langgestrecktes Wohnhaus, schlicht klassizistisch, Mitte 19.Jh.; nördliches Rückgebäude, 1864 von Max Kuppelmayr.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Amalienstraße 67
216 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Erker, bez. 1897.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1853
Schellingstraße 7
219 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, wohl 1853 errichtet; Fassade vereinfacht; Baugruppe mit Nr. 5 und 9.</p>
Mietshaus
Architekt: Kreuter Franz Jakob
Erstellung: 1845
Türkenstraße 30
220 m Route
<p>Mietshaus, in weißen und roten Ziegeln, reich gegliedert mit Lisenen, Rundbogenfenstern und Terrakottaornamenten, um 1845 wohl nach Entwurf von Franz Jakob Kreuter; vgl. Nr. 4.</p>
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Barer Straße 33
220 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1875 von Johann Thomas.</p>
Mietshaus
Architekt: Stützel Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Barer Straße 37
225 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 von Kilian Stützel.</p>
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Erstellung: 1865
Barer Straße 46
225 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossig, ursprünglich in den Formen des späten Maximilansstil errichtet, von Johann Widmann, 1864/65, aufgestockt 1876 durch Martin Vornehm, 1909 Fassadenerneuerung und Madonnenrelief, nach 1945 Vereinfachung der Fassade; Rückgebäude, dreigeschossiges traufseitiges Wohnhaus mit Satteldach, von Johann Widmann, 1864/65.</p>
Mietshaus
Architekt: Stützel Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Barer Straße 39
226 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 von Kilian Stützel.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Amalienstraße 69
228 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 68
229 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Satteldachbau mit Terrakotta-Platten verkleideter Neurenaissancefassade, um 1860/70, 1885 und danach um je ein Geschosse erhöht.</p>
Mietshaus
Architekt: Weiß Friedrich, Stuck Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1856
Schellingstraße 5
229 m Route
<p>Schellingstraße 5; errichtet, mit vereinfachter spätklassizistischer Fassade, hofseitiger Flügel 1895; 1896-98 Wohnung von Franz Stuck; Baugruppe mit Nr. 7 und 9.</p>
Museum Brandhorst
Architekt: Architektenbüro Sauerbruch Hutton
Erstellung: 2009

231 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Amalienstraße 71
232 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliederte Doppelerkerfront, um 1900.
Forstliche Forschungsanstalt
Architekt: Schulze Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Amalienstraße 52
235 m Route
<p>Forstliche Forschungsanstalt, monumentaler Institutsbau, 1898/99 in neubarocken Formen nach Entwurf von Adolf Schulze durch das Landesbauamt errichtet, Fassade kräftig gegliedert, z. T. vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Blütenstraße 1
236 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Neurenaissancebau, von Nikolaus Debold 1889/90.</p>
Schelling-Salon
Architekt: Grübel Johann, Grübel Lorenz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Schellingstraße 54
242 m Route
<p>Schelling-Salon, neubarock, reich stuckiert, mit Eckturm, um 1898 von Johann und Lorenz Grübel; vgl. Barerstraße 43.</p>
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Barer Straße 66
244 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit Lisenengliederung, um 1860.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Barer Straße 43
249 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880/90; mit Schellingstraße 54 verbunden.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Barer Straße 45
257 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit reicher Gliederung, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 72
259 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit Terrakotta-Platten verkleideter Fassade, um 1860/70, 1889 aufgestockt.</p>
Mietshaus
Architekt: Heuberger M., Bleibinhaus Georg
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1865
Amalienstraße 77
275 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit schlichter Putzgliederung, 1865 von M. Heuberger und Zimmermeister Georg Bleibinhaus, 1879 aufgestockt; Gruppe mit Nr. 79, 81 und 83; Rückgebäude spätklassizistisch mit reicher Gliederung.</p>
Mietshaus mit Gaststätte
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1852
Amalienstraße 26
276 m Route
<p>Mietshaus mit Gaststätte Schwarzer Adler, spätbiedermeierlich, mit Lisenengliederung, 1852 von Gottfried Fischer, 1895 aufgestockt.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 71
278 m Route
Mietshaus, stattlicher, breitgelagerter Eckbau, neubarock mit reicher Gliederung und Stuckdekor, um 1890/1900.
Mietshaus
Architekt: Heuberger M., Bleibinhaus Georg
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1865
Amalienstraße 79
281 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1865 von M. Heuberger und Zimmermeister Georg Bleibinhaus; Rückgebäude Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 77, 81 und 83.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Türkenstraße 90
282 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.
Türkenkaserne
Architekt: Roche Friedrich von
Erstellung: 1823
Türkenstraße 17
288 m Route
<p>Ehem. Türkenkaserne, 1823-26 von Friedrich von La Roche; erhalten nur ein Rest des Mittelrisalits, mit dem einstigen Hauptportal, einer neubarocken Gedenktafel des Kgl. bayerischen Infanterie-Leibregiments darüber und viersäuligem Vestibül.</p>
Mietshaus
Architekt: Wintergerst Martin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schellingstraße 58
288 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Erkerfassade, reich gegliedert, 1887 von Martin Wintergerst.</p>
Mietshaus
Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1851
Amalienstraße 24
290 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1851 wohl nach Entwurf von Baumeister Johann Ulrich Himbsel, 1956 z. T. verändert.</p>
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1865
Amalienstraße 81
290 m Route
Mietshaus, biedermeierlich, schlichte Putzgliederung, 1865; bauliche Einheit mit Nr. 83; Gruppe mit Nr. 77, 79 und 83. Ateliergebäude im Hof, 1888.
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Theresienstraße 16
295 m Route
Mietshaus, klassizistisch, um 1828; Erdgeschoss 1891 umgebaut, sonst gleich Nr. 14.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Türkenstraße 92
300 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Theresienstraße 14
301 m Route
Mietshaus, klassizistisch im Klenze-Stil, um 1828; Gruppe mit Nr. 16.
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr, Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Erstellung: 1844
Amalienstraße 22
302 m Route
<p>Mietshaus, 1844 von Maurermeister Deiglmayr, Umbau, Aufstockung und Fassadenneugestaltung 1899 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann.</p>
Mietshaus
Architekt: Wintergerst Martin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schellingstraße 60
302 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1887 von Martin Wintergerst.</p>
Mietshaus
Architekt: Kuppelmayr Max, Petzmayr Johann
Erstellung: 1862
Fürstenstraße 10
309 m Route
<p>Mietshaus, breite Fassade, schlicht mit eingeritzter Quaderung und Gurtgesimsen, 1862 von Max Kuppelmayr; gotisierender Hof; der Zithervirtuose Johann Petzmayr starb hier 1884 (Gedenktafel).</p>
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1865
Amalienstraße 83
315 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, schlichte Putzgliederung, 1865-66; bauliche Einheit mit Nr. 81, Gruppe mit Nr. 77, 79 und 81.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1850
Theresienstraße 15
316 m Route
Mietshaus, mit Gurtgesimsen und Stichbogen-Verdachungen, um 1850/60.
Mietshaus
Architekt: Berger Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1853
Amalienstraße 15
318 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, mit Kolossallisenen am Mittelrisalit, 1853 von Matthias Berger, beim Wiederaufbau 1949 z. T. verändert. Freistehendes Rückgebäude, zweigeschossig mit Mezzanin und Erker, um 1870.</p>
Mietshaus
Architekt: Lihm Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schellingstraße 62
320 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit Stuckfassade, polygonalem Eckerkerturm und Zwerchhaus, von Johann Lihm, 1889/90.</p>
Mietshaus
Architekt: Maurer Jordan
Baustil: Historismus
Erstellung: 1853
Amalienstraße 11
322 m Route
<p>Mietshaus, Maximilianstil, 1853 von Jordan Maurer.</p>
Denkmäler vor der Universität
Architekt: Hahn Hermann
Erstellung: 1908
Amalienstraße
330 m Route
Amalienstraße vor der Universität; Denkmäler, auf hohen Pfeilern zwei allegorische Figuren, 1908 von Hermann Hahn; zur Universitätsanlage gehörig, siehe Geschwister-Scholl-Platz 1.
Universität Erweiterungsbau
Architekt: Bestelmeyer German
Erstellung: 1906
Amalienstraße 58
334 m Route
Neue Pinakothek (Alt)
Erstellung: 1836
Theresienstraße
335 m Route
Neue Pinakothek
Architekt: Branca von
Erstellung: 1975
Barer Straße 29
343 m Route
Ehem. Bayerische Versicherungsbank
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Ludwigstraße 21
345 m Route
<p>Ehem. Bayerische Versicherungsbank, jetzt Bürogebäude, viergeschossiges Vieflügelanlage in Ecklage mit rustizierter Fassade und Attikageschoss, neuklassizistisch, erbaut von Jakob Heilmann und Max Littmann, 1910/11; Erweiterungsbau, vgl. Theresienstraße 2/4/6.</p>
Mietshaus
Architekt: Rheinberger Joseph
Baustil: romanisierend
Erstellung: 1850
Fürstenstraße 6
345 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher, romanisierender Eckbau, reich gegliedert, gegen 1850; 1867-1901 Wohnhaus des Komponisten Joseph Rheinberger (Gedenktafel).</p>
LMU - Erweiterungsbau Bestelmeyer
Architekt: Bestelmeyer German
Erstellung: 1909
Amalienstraße
348 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Adalbertstraße 31
351 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Hausteingliederung und Balkon, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Architekt: Wintergerst J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Schraudolphstraße 14
355 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1884 von J. Wintergerst, 1914 z. T. vereinfacht.
Barer Straße
355 m Route
Adalbertstraße 15
356 m Route
Häusergruppe
Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 9
359 m Route
<p>Fürstenstraße 9/11/15/17; Häusergruppe, schlicht biedermeierlich, mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.; Nr. 11 1843 von Joseph Höchl.</p>
Pinakothek der Moderne
Architekt: Braunfels Stephan
Erstellung: 2002
Barer Straße 40
362 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Türkenstraße 85
368 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit reicher, flächiger Gliederung, um 1860/70.
Ehem. Blindeninstitut
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1835
Ludwigstraße 25
369 m Route
<p>Ehem. Blindeninstitut, jetzt Institute der Ludwig-Maximilians-Universität, 1833-35 von Friedrich von Gärtner; Inneres und Mittelteil der Rückseite 1967-69.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adalbertstraße 9
373 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60; Gruppe mit Nr. 7.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Adalbertstraße 7
374 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60; Gruppe mit Nr. 9.
Ehem. Damenstift
Architekt: Gärtner Friedrich von, Gießl Franz
Baustil: Rundbogenstil
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 23
374 m Route
<p>Ehem. Damenstift, jetzt Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, langgestreckter dreigeschossiger Putzbau mit erhöhten Mittel- und Seitenpavillons, im nüchternen Rundbogenstil, von Friedrich von Gärtner, 1835-39, Wiederherstellung nach Kriegsbeschädigung durch das Landbauamt München, 1953; ehem. Wohnhaus, jetzt Bürogebäude, nördlich im Hof freistehender, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, klassizistisch, erbaut von Franz Gießl, 1823/24.</p>
Ehem. Bergwerks- und Salinen-Administration
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1843
Ludwigstraße 27
380 m Route
<p>Ehem. Bergwerks- und Salinen-Administration, jetzt Teil der Ludwig-Maximilians-Universität, dreigeschossiger, langgestreckter Eckbau mit farbiger, Terrakotta verblendeter Fassade, ein Hauptwerk von Friedrich von Gärtner, 1838-43, Wiederaufbau 1949-59; anschließend Mauer an der Schellingstraße, gleichzeitig.</p>
LMU - Friedrich von Gärtner
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1840

383 m Route
Ludwig-Maximilians-Universität
Architekt: Gärtner Friedrich von, Bestelmeyer German
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1840
Geschwister-Scholl-Platz 1
383 m Route
<p>Ludwig-Maximilians-Universität, Dreiflügelbau im sog. Rundbogenstil, von Friedrich von Gärtner 1835-40; Erweiterungsbau nach Westen mit Vorhof in reduziert historisierenden Formen, von German Bestelmeyer, 1906-09; mit Lichthof, Vestibüle, Aula, Auditorium Maximum; nach Kriegsschäden Wiederaufbau bis 1955, nicht mehr erhalten ist der Nordtrakt von 1897/98 an der Adalbertstraße; - Pavillon mit Eulenbrunnen, von Eduard Beyrer 1915; im Südhof.</p>
Erweiterungsbau
Architekt: Bergthold Heinrich
Erstellung: 1937
Theresienstraße 2
385 m Route
Theresienstraße 2/4/6; Erweiterungsbau der Bayerischen Versicherungsbank, 1937-38 von Heinrich Bergthold; dem Altbau (siehe Ludwigstraße 21) angepasst.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Barer Straße 67
393 m Route
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Giebelaufsatz und reichem Stuckdekor, um 1860/70.
Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1847
Amalienstraße 10
394 m Route
<p>Mietshaus, in frühem Maximilianstil, 1847 von Friedrich Bürklein.</p>
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Historismus
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 5
395 m Route
<p>Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 3.</p>
Markuskirche
Architekt: Gottgetreu Rudolf, Gsaenger Gustav
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1873
Gabelsbergerstraße 6
398 m Route
<p>Evang.-Luth. Markuskirche, neugotisch mit Fassadenturm, 1873-77 von Rudolf Gottgetreu, vollendet von Eberlein; 1955-57 von Gustav Gsaenger umgestaltet.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adalbertstraße 62
404 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880/90.</p>
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Historismus
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 3
409 m Route
<p>Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 5.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Adalbertstraße 64
413 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Flacherker, um 1899; vereinfacht; vgl. Nr. 49 und 51.</p>
Wohnhaus Friedrich von Gärtner
Architekt: Gärtner Friedrich von, Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 18
413 m Route
<p>Walter-Klingenbeck-Weg 1; Rekonstruktion des Wohnhauses von Friedrich von Gärtner als Universitätsbauamt, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, nach Friedrich von Gärtner und Rudolf Röschenauer (1839) in veränderter Form errichtet, 1960-62; Pendant zu Nr. 22, Baugruppe mit diesem und der Kirche (Nr. 20) samt den verbindenden Arkaden; südlich entlang der Straße verputzte Mauer mit Durchfahrt bis Nr. 16.</p>
Herzogliches Georgianum
Architekt: Gärtner Friedrich von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1840
Ludwigstraße 24
420 m Route
<p>Professor-Huber-Platz 1; Herzogliches Georgianum (Priesterseminar), Komplex aus dreigeschossigem Zweiflügelbau und erhöhtem Kopfbau, von Friedrich von Gärtner, 1835-40, Wiederaufbau, 1948/49; südlich anschließende Mauer bis Ludwigstraße 22, vgl. dort.</p>
Pfarrhaus der Ludwigskirche
Architekt: Gärtner Friedrich von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Ludwigstraße 22
423 m Route
<p>Professor-Huber-Platz 1; Pfarrhaus der Ludwigskirche, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, von Friedrich von Gärtner, 1829-44; Pendant zu Nr. 18, Baugruppe mit diesem und der Kirche (Nr. 20) samt den verbindenden Arkaden; nördlich entlang der Straße verputzte Mauer mit Tordurchfahrt bis Professor-Huber-Platz 1</p>
Römische Brunnen
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1840
Ludwigstraße 14
424 m Route
<p>Brunnen römischen Typs, momunentaler Doppelschalenbrunnen aus Eisen gegossen, Becken aus Hauzenberger Granit, von Friedrich von Gärtner 1840-44;</p>
U-Bahnhof Universität
Erstellung: 1971

425 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kurfürstenstraße 4
427 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>
Mietshaus
Architekt: Schöpke Friedrich
Erstellung: 1830
Adalbertstraße 14
432 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossig, um 1827/30 von Friedrich Schöpke, die ursprünglich klassizistische Fassade vereinfacht; Bestandteil der frühen Maxvorstadt-Bebauung in ihrer Begrenzung nach Norden.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Gabelsbergerstraße 9
432 m Route
<p>Mietshaus, stattliche Neurenaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1880.</p>
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1836
Ludwigstraße 19
433 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Bürogebäude, dreigeschossiger Eckbau mit Attikageschoss, klassizistische Fassadengestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, um 1836; Teil der symmetrischen palastartigen Baugruppe mit Nr. 17 als betontem Mittelteil und Nr. 15 als Pendant.</p>
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 70
436 m Route
<p>Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung und Erkerturm, um 1884-87 von Johann Widmann; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 72, 76, 78 und 80.</p>
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Ludwigstraße 17
437 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Teil des Bayer. Landessozialgerichts, viergeschossiger Putzbau mit reicher klassizistischer Gestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1829, umgebaut zusammen mit Nr. 15 vom Landbauamt München, 1979; betonter Mittelteil der symmetrischen palastartigen Baugruppe mit Nr. 15 und 19.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1899
Adalbertstraße 49
438 m Route
<p>Mietshaus mit Doppelerkerfassade, Neurenaissance, um 1899; vgl. Nr. 51 und 64.</p>
St. Ludwig
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1844
Ludwigstraße 20
438 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche St. Ludwig, ein Hauptwerk der romantischen Sakralbaukunst, mit zweitürmiger Fassade, 1829-44 von Friedrich von Gärtner; mit Ausstattung; durch offene Arkaden mit den benachbarten Häusern Nr. 20 und 22 verbunden; in den Arkadengängen neue Denkmalbrunnen samt Bildnisplaketten für die Architekten Klenze und Gärtner (1964).</p>
Mietshausgruppe
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 11
438 m Route
<p>Gabelsbergerstraße 11, 13, 15; Mietshausgruppe, biedermeierlich, zu Walmdachblock zusammengefasst, mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, um 1850/60.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Gabelsbergerstraße 19
443 m Route
Mietshaus, stattliche, spätklassizistische Fassade, reich gegliedert und stuckiert, um 1870.
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 72
444 m Route
<p>Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung und Flacherker, um 1884-87 von Johann Widmann; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 70, 76, 78 und 80.</p>
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1887
Barer Straße 69
446 m Route
<p>Mietshaus, Backstein-Renaissance, mit Putzgliederungen und Erkerturm, um 1884-87 von Johann Widmann; Gruppe mit Adalbertstraße 70/72/76/78/80.</p>
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Adalbertstraße 51
448 m Route
<p>Mietshaus mit Doppelerkerfassade, Neurenaissance, um 1899 von Johann Widmann; vgl. Nr. 49 und 64.</p>
Mietshaus
Architekt: Seemüller G.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Adalbertstraße 12
451 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reich dekoriertem Erker, bez. 1899, von G. Seemüller.</p>
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von, Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 15
455 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Teil des Bayer. Landessozialgerichts, dreigeschossiger Eckbau mit Attikageschoss, klassizistische Fassadengestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Joseph Höchl, 1830, umgebaut zusammen mit Nr. 17 vom Landbauamt München, 1979; symmetrische palastartige Baugruppe mit Nr. 17 als betontem Mittelteil und Nr. 19 als Pendant.</p>
Alte Pinakothek
Architekt: Döllgast Hans, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1836
Barer Straße 27
456 m Route
<p>Alte Pinakothek, repräsentativer Galeriebau mit Eckrisaliten in Formen der italienischen Hochrenaissance, von Leo von Klenze, 1826-36, nach Kriegsschäden von Hans Döllgast 1952-57 wiederhergestellt bzw. in schlichter Form ergänzt; mit Ausstattung; ringsum (erneuerte) Gartenanlage</p>
Bayerische Staatsbibliothek
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 16
457 m Route
<p>Bayerische Staatsbibliothek, 1832-39 von Friedrich von Gärtner; Vestibül, Treppenhaus und gewölbte Säle an den Enden des Westflügels. (Geschütztes Kulturgut)</p>
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 76
460 m Route
<p>Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung und Flacherker, um 1884-87 von Johann Widmann; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 70, 72, 78 und 80.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Nordendstraße 12
461 m Route
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1896; vgl. Kurfürstenstraße 7.
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Erstellung: 1883
Adalbertstraße 53
463 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau mit Erkerturm, 1883 von Johann Widmann.</p>
Palais Dürckheim
Architekt: Kreuter Franz Jakob
Erstellung: 1843
Türkenstraße 4
465 m Route
<p>Ehem. Palais Dürckheim, später Preußische Gesandtschaft, freistehender, kubischer Bau in italianisierender Neurenaissance, Fassade in verschiedenfarbigem Backstein mit Sandsteingliederungen und Reliefs, 1843-44 von Franz Jakob Kreuter.</p>
Mietshaus
Architekt: Schreyer Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Kurfürstenstraße 7
466 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896-97 von Josef Schreyer; vgl. Nordendstraße 12.</p>
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 78
469 m Route
<p>Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung und Erker, um 1884-87 von Johann Widmann; seit dem Wiederaufbau veränderte Stockwerkseinteilung; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 70, 72, 76 und 80.</p>
Herzog-Max-Palais
Erstellung: 1830
Ludwigstraße
472 m Route
ehem. Kriegsministerium
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Frührenaissanceform
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 14
477 m Route
<p>ehem. Kriegsministerium, jetzt Staatsarchiv, dreigeschossiger Mittelbau mit Arkadenhalle und zweigeschossigen Seitenflügeln, in italienischen Frührenaissanceformen, von Leo von Klenze, 1823-30, nach schwerer Kriegszerstörung nur Außenmauern und Vestibül erhalten, Wiederaufbau als Archivgebäude durch das Landbauamt München, 1964-67; Ostflügel, einen Ehrenhof umschließender zweigeschossiger Trakt mit Attikageschoss und Säulenportal, von Leo von Klenze, 1823-30, weitgehende Rekonstruktion nach Kriegszerstörung, 1976/77. (Geschütztes Kulturgut)</p>
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 80
479 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in nordischer Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung, Turm- und Flacherker, um 1884-87 von Johann Widmann; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 70, 72, 76 und 78.</p>
Technische Universität
Architekt: Eichberg Werner, Hart Franz
Erstellung: 1957
Theresienstraße 90
480 m Route
(N2) Institut für Hochspannungs-und Anlagentechnik der Technischen Universität, sog. Hochvolthaus, kubischer Gebäudeblock aus Hochspannungshalle im südlichen und Institutsräumen im nördlichen Teil, 1957-63 von Werner Eichberg und Franz Hart; Experimentierhalle mit geschlossener Sichtmauerwerksfläche zur Theresienstraße, an der Ost-und Westseite sägezahnförmig angeordnete Sichtmauerwerksscheiben mit senkrechten Fensterschlitzen und freistehende Treppentürme; Institutsräume in Stahlbetonskelettbauweise mit Sichtmauerwerksausfachungen; Bau aus Sicherheitsgründen durch einen Kiesgraben von der Straße abgesetzt.
Erweiterungsbau Akademie der Bildenden Künste
Architekt: coopHimmelb(l)au, Wien
Erstellung: 2005

484 m Route
Akademie der bildenden Künste
Architekt: Neureuther Gottfried von, Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1874
Akademiestraße 2
487 m Route
Mietshaus
Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 17
492 m Route
<p>Mietshaus, mit Lisenen und Stichbogenfenstern, um 1860.</p>
Ehem. Mietshaus
Architekt: Herrmann Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Ludwigstraße 29
496 m Route
<p>Ehem. Mietshaus, jetzt Institut der Ludwig-Maximilians-Universität, fünfgeschossiger Eckbau mit flachem Mittelrisalit und breitem Balkon über Säulen, aufwändige Fassadengestaltung in Formen der Neurenaissance, erbaut von Ludwig Herrmann, um 1889; Gruppe mit Nr. 31 und 33 und Akademiestraße 1, 3 und 5.</p>
Ehem. Landeszentralbank
Architekt: Wolf Heinrich, Sattler Carl
Erstellung: 1941
Ludwigstraße 13
498 m Route
<p>Rheinbergerstraße 2; Rheinbergerstraße 4; Ehem. Landeszentralbank von Bayern, jetzt Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank, dreigeschossiger monumentaler Vierflügelbau, teils mit zusätzlichem Attikageschoss, neuklassizistisch dem Straßenbild angepasst, nach revidierten Plänen von Heinrich Wolf begonnen, 1938-41, von Carl Sattler vollendet, 1948-51; mit Ausstattungsdetails des Vorgängerbaues, u. a. Schwanthaler-Reliefs von 1828/29.</p>
Brienner Straße 18
499 m Route
Mietshaus
Architekt: Heinefetter Johann Baptist
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Akademiestraße 5
503 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance in der Art von Ludwigstraße 29/31/33, 1878 von Johann Baptist Heinefetter; Gruppe mit Nr. 1 und 3.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schraudolphstraße 30
503 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1889.
Zugehöriges Gartenhaus
Architekt: Bleeker Bernhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Kaulbachstraße 29
504 m Route
<p>Zugehöriges Gartenhaus, 1922 durch Ausbau eines erdgeschossigen Remisen- und Stallgebäudes in neuklassizistischen Formen entstanden; Aufstockung der Seitenflügel nachträglich; u. a. bewohnt durch den Bildhauer Bernhard Bleeker.</p>
Ehem. Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Ludwigstraße 31
515 m Route
<p>Ehem. Mietshaus, jetzt Institute der Ludwig-Maximilians-Universität, Neurenaissance, um 1881; Mittelteil der Baugruppe mit Nr. 29 und 33.</p>
Mietshaus
Architekt: Heinefetter Johann Baptist
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Akademiestraße 3
516 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1877-78 von Johann Baptist Heinefetter; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 1 und 5.</p>
Säulenportal
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Schönfeldstraße 3
518 m Route
<p>Säulenportal des ehem. Kriegsministeriums (vgl. Ludwigstraße 14), jetzt Staatsarchiv, 1823-26/30 von Leo von Klenze; sonst Wiederaufbau mit Teilrekonstruktion nach Kriegszerstörung.</p>
Mietshaus
Architekt: Vasek Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Akademiestraße 1
523 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1878 erbaut, 1897 von Josef Vasek aufgestockt; Einheit mit dem Haus Ludwigstraße 33, Teil einer Baugruppe mit Nr. 3, 5 und Ludwigstraße 29/31/33.
Büro- und Verwaltungsgebäude
Architekt: Lippe Eduard von der, Maurer Hans
Erstellung: 1956
Jägerstraße 8
525 m Route
<p>Ehem. Verwaltungsgebäude der Siemens AG, Stahlbetonskelettbau mit zurückgesetztem fünftem Obergeschoss und konkav geschwungenem Dach in städtebaulicher Ecklage am neu angelegten Osakr-von-Miller-Ring, über quadratischem Grundriss um einen Innenhof errichtet, mit Arkadengänge zur Straße, Fassadengliederung durch vor die Fensterflucht gestellte Stahlbetonpfeiler und in diese sichtbar eingespannte Geschossdecken, Fassadenflächen aus Sichtbeton und weißer Glasmosaikverkleidung, von Eduard von der Lippe und Hans Maurer, 1954-56.</p>
Ehem. Technische Hochschule
Architekt: Neureuthers Gottfried von, Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1865
Arcisstraße 21
525 m Route
<p>Ehem. Technische Hochschule, jetzt Technische Universität; ein großes Geviert ausfüllender Komplex aus verschiedenen Bauzeiten. Vom ursprünglichen Bau Gottfried von Neureuthers (1865-68, Neurenaissance) nur das Rustika-Erdgeschoss an zwei Seiten des Südblocks (südlich an der Gabelsbergerstraße, östlich zum Hof) erhalten; der restliche Südtrakt an der Gabelsbergerstraße (mit Ausnahme des Ostendes) samt dem plastisch reich ausgestalteten Mittelbau mit Turm, 1910-16 von Friedrich von Thiersch, in frei historisierenden Formen; Fortsetzung westlich an der Luisenstraße (Südhälfte); Maschinenhalle im Hof, 1912; die palastartigen Blöcke im Nordosten und Südosten nebst westlich anschließenden Fortsetzungen 1923-28 von German Bestelmeyer; Mitte des Nordtraktes an der Theresienstraße Neurenaissance (1898/99); übrige Teile modern; im Vorhof des Neubaus nördlich der Theresienstraße Ohm-Denkmal, siehe Theresienstraße.</p>
Herzog Karl Theodor-Palais
Architekt: Klenze Leo von
Ludwigstraße 8
526 m Route
Rosselenker
Erstellung: 1931
Arcisstraße
526 m Route
Rosselenker, ursprünglich zwei Bronzefigurengruppen im ehem. Ehrenhof der Technischen Universität (vgl. Arcisstraße 21), 1931 aufgestellt; daselbst an der Westseite der Straße die allein erhaltene männliche Figur der einen Gruppe von Bernhard Bleeker (Pferd kriegszerstört); östlich der Straße bei der Alten Pinakothek die Gruppe von Hermann Hahn.
Ehem. Max-Joseph-Stift
Architekt: Gärtner Friedrich von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1840
Ludwigstraße 28
534 m Route
<p>Professor-Huber-Platz 2; Ehem. Max-Joseph-Stift, jetzt zur Ludwig-Maximilians-Universität gehörig, Komplex aus dreigeschossigem Zweiflügelbau und erhöhtem kubischem Kopfbau, von Friedrich von Gärtner, 1837-40, nach Kriegszerstörung durch das Universitätsbauamt verändert wiederaufgebaut, 1961; nördlich Verbindungsbau mit Ludwigstraße 28, vgl. dort.</p>
Ehem. Mietshaus
Architekt: Weideneder Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Ludwigstraße 33
535 m Route
<p>Ehem. Mietshaus, jetzt Institut der Ludwig-Maximilians-Universität, fünfgeschossiger Eckbau mit flachem Mittelrisalit und breitem Balkon über Pfeilern, aufwändige Fassadengestaltung in Formen der Neurenaissance, von Franz Weideneder, 1877/78; Gruppe mit Nr. 29 und 31, gestalterische Einheit mit Akademiestraße 1.</p>
Wohnhaus
Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1952
Heßstraße 28
535 m Route
<p>Wohnhaus, fünfgeschossiges Laubenganghaus, nach Plänen von 1952 von Sep Ruf für eine Miteigentümergemeinschaft errichtet, Schotten als Teilungselement für die durchgehenden Balkonzonen, davor Stahlsäulen.</p>
Lamplgarten
Architekt: Spannagel W.
Erstellung: 1900
Glückstraße 3
541 m Route
<p>Glückstraße 3 und Iägerstratze 16</p>
Haslauer-Block
Architekt: Schleich Erwin
Erstellung: 1968
Ludwigstraße 6
542 m Route
<p>Ludwigstraße 6/8/10; Haslauer-Block, zu einheitlicher Palastfront zusammengezogene Reihe klassizistischer Häuser, 1960-68 von Erwin Schleich errichtete Rekonstruktion eines kriegszerstörten Komplexes von Leo von Klenze (1827/28).</p>
Mietshaus
Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1828
Ludwigstraße 6
542 m Route
<p>Ludwigstraße 6/8/10; Haslauer-Block, zu einheitlicher Palastfront zusammengezogene Reihe klassizistischer Häuser, 1960-68 von Erwin Schleich errichtete Rekonstruktion eines kriegszerstörten Komplexes von Leo von Klenze (1827/28).</p>
Mietshaus
Architekt: Steffan Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Türkenstraße 99
543 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit überkuppeltem Eckrisalit, reicher Gliederung und Stuckdekor, 1886-87 von Friedrich Steffan; einheitlicher Block mit Nr. 101.
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 11
544 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, klassizistisch, Entwurf 1823 von Leo von Klenze, ausgeführt 1829/30; nach Kriegszerstörung des nördlichen Nachbarhauses (Eckhaus von Klenze) und Straßenverbreiterung in gleicher Form nach Norden erweitert.</p>
Mansarddachhaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Kaulbachstraße 11
551 m Route
<p>Mansarddachhaus, barockisierend, mit Mittelrisalit, um 1900.</p>
Kaulbachstraße 31
555 m Route
Ehem. Fritz-Beck-Studentenhaus
Architekt: Beck Fritz, Faller Max
Erstellung: 1952
Veterinärstraße 1
555 m Route
<p>Ehem. Fritz-Beck-Studentenhaus, jetzt Institute der Ludwig-Maximilians-Universität, 1952/53 von Harald Roth unter Zurücknahme der Bauflucht und Verwendung von Trümmerziegeln errichtet; Fassaden aus geschlämmtem Sichtziegelmauerwerk, gewölbtes Vordach auf Eisenstützen; Gedenktafel an Fritz Beck, der 1934 den Nationalsozialisten zum Opfer fiel, im Foyer. Brunnenskulptur, reliefierte Bronzesäule mit Szenen aus Dante Alighieri's Göttlicher Komödie, 1965 von Max Faller; im Gartenhof.</p>
Barer Straße 19
555 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Nordendstraße 15
556 m Route
Mietshaus, neubarockes Erkerhaus, mit Putzdekor, um 1890.
Jägerstraße
558 m Route
Mietshaus
Architekt: Steffan Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Türkenstraße 101
559 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit überkuppeltem Eckrisalit, reicher Gliederung und Stuckdekor, 1886-87 von Friedrich Steffan; einheitlicher Block mit Nr. 99.
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Höchl Joseph, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 9
563 m Route
Ehem. Schule
Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1829
Von-der-Tann-Straße 2
568 m Route
<p>Ehem. Schule, dreigeschossiger, klassizistischer, stuckierter Walmdachbau mit rustizierten Erdgeschossarkaden, Rundbogenfenstergruppen und kräftigem Kranzgesims, von Johann Ulrich Himbsel, 1827-29, nach Kriegsschäden 1950/51 weitgehend erneuert, 1962 umgebaut.</p>
Kardinal-Döpfner-Straße
571 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Kurfürstenstraße 19
571 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Ohm-Denkmal
Architekt: Rümann Wilhelm von, Ohm Gerorg Simon
Erstellung: 1895
Theresienstraße
571 m Route
Ohm-Denkmal, Marmorsitzbild, 1895 von Wilhelm von Rümann; im Vorhof des Neubaus der Technischen Universität; vor Nr. 90.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Prinz-Ludwig-Straße 7
572 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erkern und reichem Stuckdekor, um 1900.</p>

575 m Route
Die Brienner Straße ist die erste der großen Straßenanlagen des 19. Jahrhunderts in München und innerhalb der rationalen Schematik der Maximilians-Vorstadt als Ost-West-Achse mit besonderer Absicht angelegt, erstmalige residenzstädtische Planungs-Aktion und radikale Neubebauung auf freiem Gelände. Vorgegeben war dem Verlauf der Brienner Straße eine als Fürstenweg bezeichnete Chaussee, welche die Residenz mit Nymphenburg verband; die Gestaltung blieb auf die Strecke vom Odeonsplatz bis zum Königsplatz beschränkt. Die in einem ersten Abschnitt zwischen 1808 und 1824 entstehende Max-Vorstadt sucht man durch ein System von Achsen an die Altstadt zu binden. Die Brienner Straße geht vom Hofgarten aus. Senkrecht zu ihr steht die Arcisstraße, ausgerichtet auf den 1813/14 angelegten Alten Botanischen Garten. Ihre östliche Parallele ist die Barerstraße. Im Schnitt von Barer- und Brienner Straße ist der kreisrunde Karolinenplatz angelegt. Dieser nimmt eine Schräglinie auf, die Max-Joseph-Straße, die als Anschlussachse zur Altstadt bereits besteht. Das Ensemble umfasst sowohl die gesamte Brienner Straße zwischen Odeons- und Königsplatz als auch das Grundsätzliche des Achsensystems (wobei die Max-Joseph-Straße als dem Ensemble Maxvorstadt I zugehörig behandelt wird).
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Röschenauer Rudolf, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1823
Ludwigstraße 7
575 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, viergeschossiger Bau mit klassizistischer Rustikafassade, erbaut durch Rudolf Röschenauer nach Plänen von Leo von Klenze, 1823.</p>
Mietshaus
Architekt: Seemüller S.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Türkenstraße 104
580 m Route
Mietshaus, neubarock, 1895 von S. Seemüller; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 106 und Georgenstraße 19.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Prinz-Ludwig-Straße 9
580 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1900.</p>
Siegestor
Architekt: Gärtner Friedrich von, Metzger Eduard, Roth Otto, Wiedemann Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Leopoldstraße 2
585 m Route
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Veterinärstraße 6
586 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, Fassadengestaltung um 1828 von Karl Deiglmayr; vgl. Nr. 8.</p>
Ehem. Haus des deutschen Rechts
Architekt: Bieber Oswald
Erstellung: 1939
Ludwigstraße 28
586 m Route
<p>Ehem. Haus des deutschen Rechts, jetzt Institut der Ludwig-Maximilians-Universität, Komplex bestehend aus langgestrecktem dreigeschossigem Walmdachbau und zweigeschossigem, zurückliegendem Verbindungsbau zum ehem. Max-Joseph-Stift Professor-Huber-Platz Nr. 2, im Stil der Ludwigstraße angepasst, von Oswald Eduard Bieber, 1936-39; Einfriedung, im Hof nordseitig Sichtbacksteinmauer mit Stichbogennischen, um 1840.</p>
Büro- und Verwaltungsgebäude
Architekt: Berberich Franz
Erstellung: 1955
Prinz-Ludwig-Straße 11
586 m Route
<p>Ehem. Verwaltungsgebäude des Bayerischen Gemeinde-Unfall-Versicherungsverbandes, u-förmige Anlage, fünfgeschossiger Betonbau mit weitüberstehendem Dach, mit zurückversetztem Geschoss mit Walmdach, Rasterfassade mit Betonpfeilern und figürlichen Zierformen, von Franz Berberich, 1954/55; Unterstand, erdgeschossig mit sechs Tonnendächern und segmentbogigen Kragarmen, gleichzeitig.</p>
Ehem. Zentralministerium
Architekt: Gablonsky Fritz
Erstellung: 1939
Ludwigstraße 2
590 m Route
<p>Ehem. Zentralministerium des Landes Bayern, jetzt Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, palastartiger viergeschossiger Bau mit zwei unregelmäßig großen Höfen, in Anpassung an das klassizistische Straßenbild, von Fritz Gablonsky, 1938/39, Behebung von Kriegsschäden, 1946-52, Umfassende Adaptierungs- und Instandsetzungsarbeiten bei der Übergabe des Gebäudes von der US-Militärregierung an das Land, 1959/60; Brunnen im südlichen sog. Schmuckhof, Schalenbrunnen aus Bronze, nach Entwurf von Ernst Andreas Rau, gegossen von Hans Mayr, 1961.</p>
Tonhalle Kaim
Architekt: Dülfer Martin
Erstellung: 1895
Türkenstraße 5
590 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Türkenstraße 103
596 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, in farbigen Backsteinschichten, mit Eckerker, 1889 (Dachzone reduziert).
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Veterinärstraße 8
596 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, Fassadengestaltung um 1828 von Karl Deiglmayr, neuklassizistisch aufgestockt; vgl. Nr. 6.</p>
Mietshaus
Architekt: Seemüller S.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Türkenstraße 106
597 m Route
Mietshaus, neubarocker Eckbau, 1895 von S. Seemüller; z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 104 und Georgenstraße 19.
Alter Nördlicher Friedhof
Architekt: Zenetti Arnold, Döllgast Hans
Erstellung: 1866
Arcisstraße 45
597 m Route
<p>Alter Nördlicher Friedhof. Angelegt 1866-69 von Arnold Zenetti, Rechteck, umschlossen von Rohbacksteinmauern. An der nördlichen Längsmauer innen zwei, an der südlichen nur noch ein Brunnen mit jeweils ein Relief umschließender Ädikula (Sandstein) darüber. Von den Gebäuden nur noch Reste: Südteil der Arkadenhalle an der Westseite und niedriges Haus südlich des Osteingangs (Rohbacksteinbauten). Nach Kriegsschäden ergänzende Instandsetzung der Mauern, Tore und Rest-Arkaden in bewusst schlichter Haltung 1955 durch Hans Döllgast. Zahlreiche künstlerisch und historisch wertvolle Grabsteine; seit 1939 nicht mehr benützt.</p>
Ehem. Wohnhaus Gampenrieder
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Ludwigstraße 5
601 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus Gampenrieder, klassizistisch, 1821/22 von Leo von Klenze; jetzt Teil des Finanzministeriums.</p>
Kaulbach-Villa
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1887
Kaulbachstraße 15
602 m Route
<p>Villa des Malers Friedrich August von Kaulbach, im Stil italienischer Renaissancevillen, 1887-89 von Gabriel von Seidl; an der Rückseite Garten.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Veterinärstraße 7
602 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>
Vorstadthaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1814
Von-der-Tann-Straße 3
603 m Route
<p>Kleines, freistehendes Vorstadthaus des Klassizismus, 1814 von Rudolf Röschenauer; hinter Vorgarten weit von der Straße zurückgesetzt.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Adalbertstraße 90
604 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Holzloggia und Muttergottes-Stuckrelief, um 1900.</p>
Ehem. Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Ludwigstraße 3
608 m Route
<p>Ehem. Wohn- und Geschäftshaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiger Bau mit nordseitigem Rückflügel, Fassadengestaltung klassizistisch, von Leo von Klenze, 1825/26, Umbau des Rückflügels durch Karl Stöhr, 1912, Behebung von Kriegsschäden, nach 1945.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Arcisstraße 19
608 m Route
Mietshaus, freistehender, spätklassizistischer Eckbau, um 1850/60.
Kaulbachstraße
612 m Route
Institut Francais
Architekt: Gebrüder Rank
Erstellung: 1914
Kaulbachstraße 13
612 m Route
<p>Kaulbachstraße 13; Institut Francais, Villa im Stil eines französischen Rokoko-Palais, bez. 1914, von Gebrüder Rank für Graf E. von Seyssel d'Aix; flankiert von Gittertoren; im Hof Remisen gleichen Stils; an der Rückseite Garten.</p>
Institut für Elektrotechnik
Architekt: Eichberg Werner, Hart Franz
Erstellung: 1963
Theresienstraße 90
613 m Route
<p>(N3) Institut für Elektrotechnik der Technischen Universität, mit Maschinenhalle entlang der Luisenstraße, 1959-64 von Gustav Hassenpflug; sechsgeschossiger, kubischer Institutsbau mit zurückgesetztem Dachgeschoss und gelber Klinkerausmauerung zwischen sichtbaren Betonfertigteilen; langgestreckte, fensterlose Maschinenhalle, Rasterfassade mit Klinkerverkleidung im Sockelbereich.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Veterinärstraße 9
614 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Jugendstil-Eckhaus
Baustil: Jugendstil
Georgenstraße 46
614 m Route
Jugendstil-Eckhaus, mit asymmetrisch angeordneten Erkern, Balkonen und Laubwerkstuck, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Architekt: Seemüller S.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Georgenstraße 19
615 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von S. Seemüller, gehört zur Wohnhausgruppe Türkenstraße 104 und 106.</p>
Privatklinik Josefinum
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Schönfeldstraße 16
617 m Route
<p>Privatklinik Josefinum, barockisierender Jugendstil, 1902-03 von Heilmann und Littmann.</p>
Mietshäuser
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kaulbachstraße 22
619 m Route
<p>Kaulbachstraße 22/22 a/24; Zusammenhängende Gruppe von drei Mietshäusern, Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900 von Martin Dülfer; Nr. 22 a bez. 1900; beiderseits am Ende anschließender Torbogen.</p>
Künstlerwohnhaus Defregger
Architekt: Defregger Hans, Pixis Oskar
Baustil: Historismus
Erstellung: 1924
Kaulbachstraße 26
622 m Route
<p>Kaulbachstraße 26 a/b; Künstlerwohnhaus des Bildhauers Hans Defregger, 1924 von Oskar Pixis, mit Ateliertrakt, beide in Formen des reduzierten Historismus; zugehörig Garten mit Ateliergebäude des Malers Franz Defregger, Ende 19. Jh. von Georg von Hauberrisser unter Verwendung einer aus Südtirol übertragenen Vertäfelung.</p>
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Georgenstraße 17
622 m Route
<p>Villa, neubarock, um 1900.</p>
Neurenaissance-Eckhaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Georgenstraße 48
623 m Route
<p>Neurenaissance-Eckhaus, um 1890.</p>
vorstädtisches Haus
Erstellung: 1800
Kaulbachstraße 41
626 m Route
<p>Niedriges, ländlich-vorstädtisches Haus, um 1800; Block mit dem Eckhaus Veterinärstraße 10.</p>
langgestreckter Bau
Erstellung: 1800
Veterinärstraße 10
627 m Route
Niedriger, langgestreckter Bau ländlich- vorstädtischen Charakters, um 1800; bildet eine Einheit mit Kaulbachstraße 41.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 34
629 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Rückgebäude
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: englischer Landhausstil
Erstellung: 1897
Georgenstraße 30
629 m Route
Rückgebäude, Villa im englischen Landhausstil, mit Fachwerk, 1897-98 von Martin Dülfer.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Veterinärstraße 11
630 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>
Ehem. Doppelwohnhaus
Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef, Stöhr Karl
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 1
630 m Route
<p>Ehem. Doppelwohnhaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiges Eckhaus mit rustiziertem Erdgeschoss, Eckrustika und Gurtgesimsen, in französisch-klassizistischer Stilisierung, nach Plänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1817/18, Umbau als Bürogebäude durch Karl Stöhr, 1912, Wiederherstellung nach Kriegsschäden, nach 1945.</p>
Wittelsbacher Palais
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1848
Brienner Straße 50
630 m Route
Eckhaus
Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Schackstraße 2
630 m Route
<p>Eckhaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, mit polygonalem Risalit an der Leopoldstraße und plastischem Dekor, 1896/97 von Leonhard Romeis.</p>
Palais Leuchtenberg
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1832
Odeonsplatz 4
631 m Route
<p>Odeonsplatz 4; Palais Leuchtenberg</p>
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Seybold Ambrosius, Neureuther Gottfried von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Luisenstraße 22
633 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus des Dichters Paul Heyse, villenartiger Neurenaissancebau in Garten, 1872-74 von Gottfried von Neureuther; nach Kriegsschäden z. T. vereinfacht aufgebaut.</p> <ul> <li>1830 - erbaut durch A.&nbsp;Seybold</li> <li>1872-74 - Umbau durch&nbsp;Gottfried von&nbsp;Neureuther</li> <li>1874-1914 - Wohnort des Dichters Paul Heyse</li> <li>1946 - Wiederaufbau</li> </ul> <p>&nbsp;</p>
Neurenaissancehaus
Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Georgenstraße 15
633 m Route
&lt;p&gt;Neurenaissancehaus, mit zwei Erkern, 1892 von Nikolaus Debold.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Schackstraße 1
638 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, neubarock, reich gegliedert mit Säulenbalkon an der Leopoldstraße und reichem Stuckdekor, bez. 1897, von Leonhard Romeis; Gruppe mit Leopoldstraße 4 und 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 45
641 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Eckbau
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schönfeldstraße 22
642 m Route
&lt;p&gt;Eckbau, Neurenaissance, 1889; mit Südflügel an der Hahnenstraße, erbaut 1926 von Paul Böhmer für das Corps Arminia.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Georgenstraße 11
644 m Route
&lt;p&gt;Villa, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederungen, 1882; Block mit dem gleichartigen Nr. 9.&lt;/p&gt;
Stattliches Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Von-der-Tann-Straße 7
649 m Route
&lt;p&gt;Stattliches Mietshaus, klassizistisch, mit reich gegliederter Fassade, 1829 von Rudolf Röschenauer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Aumiller Xaver
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Neureutherstraße 14
649 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit reicher Gliederung in Formen der Neurenaissance, von Xaver Aumiller, 1895/96.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Kaulbachstraße 36
650 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1882.&lt;/p&gt;
Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Wittelsbacherplatz 4
650 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais (Alfonspalais), jetzt Verwaltung der Siemens AG, 1825/26 von Leo von Klenze, der 25 Jahre lang im Hause wohnte; um 1850 um drei Achsen nach Westen verlängert. Eingangsfassade im Osten an der Kardinal-Döpfner-Straße 1.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Georgenstraße 9
651 m Route
&lt;p&gt;Villa, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederungen, 1882; bildet mit dem gleichartigen Nr. 11 einen Block.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Adalbertstraße 96
653 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit halbrundem Erkervorbau, 1911 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Palais Eichthal
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Brienner Straße 12
653 m Route
&lt;p&gt;Palastartiges Mietsgebäude, später Palais Eichthal, jetzt Büro- und Geschäftshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; erhalten lediglich die Fassade in florentinischen Frührenaissanceformen.&lt;/p&gt;
Ehemaliges Prinz-Georg-Palais
Architekt: Deiglmayr Ludwig sen.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Karolinenplatz 5
654 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais, jetzt Sparkassenverband Bayern, in klassizistischen Neurenaissanceformen, 1895/96 von Ludwig Deiglmayr sen.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Neurenaissance
Georgenstraße 24
658 m Route
Neurenaissance-Eckhaus, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Schackstraße 4
659 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1895-96 von Leonhard Romeis.&lt;/p&gt;
Doppelmietshausblock
Architekt: Svoboda Felix
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Kaulbachstraße 38
660 m Route
&lt;p&gt;Kaulbachstraße 38/38 a; Doppelmietshausblock, Neurenaissance, 1883 von Felix Svoboda.&lt;/p&gt;
Neurenaissancebau
Architekt: Riemerschmid Richard
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Georgenstraße 7
660 m Route
&lt;p&gt;Villenartiger Neurenaissancebau, Rohbackstein mit Putzgliederungen, spätes 19. Jh.; innen u. a. Vestibül, Raum mit Jugendstil-Vertäfelung von Richard Riemerschmid.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Freyberg
Architekt: Helbig und Haiger
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Karolinenplatz 5
661 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Freyberg, jetzt Müllerhaus, klassizistischer Jugendstil, 1901/02 von Helbig und Haiger als Umbau eines klassizistischen Nebengebäudes von Nr. 5; samt Vorgarten-Pfeilerzaun.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Georgenstraße 22
662 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh. Rückgebäude neuklassizistisch, um 1900.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Berchem
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neoklassizismus
Erstellung: 1898
Brienner Straße 22
663 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Berchem, jetzt Verwaltungsgebäude der Bayerischen Landesbank, 1897-98 von Gabriel von Seidl; vereinfachte Wiederherstellung nach Kriegsschäden; Treppenhaus mit Stuckdekor erhalten; 1927 und 1933 erweitert.&lt;/p&gt;
Bayerische Landesbank
Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Brienner Straße 16
666 m Route
Ehem. Disconto-Gesellschaft, jetzt Bayerische Landesbank (Altbau), palastartiger neuklassizistischer Bau, 1922-23 von Max Littmann.
Ehem. herrschaftliches Wohnhaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Leopoldstraße 4
666 m Route
&lt;p&gt;Ehem. herrschaftliches Wohnhaus, jetzt Kanzlei für Patentanwälte, palastartiger Bau im klassizistischen Jugendstil, mit Stuckdekor und mächtigem Portikus, 1896-97 von Martin Dülfer; Mittelteil einer durch niedrige Zwischenbauten verbundenen Häusergruppe, siehe Nr. 6 und Schackstraße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Schönfeldstraße 24
668 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau mit Satteldach, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Volk Julius
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Neureutherstraße 21
669 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit schlichter Neurenaissance Gliederung, von Julius Voltz, 1895/96.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: historisierend
Erstellung: 1898
Adalbertstraße 98
671 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, mit Eckkuppel und Josephsfigur, 1898 von Martin Dülfer.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Cube Gustav von
Erstellung: 1911
Brienner Straße 26
671 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger, palastartiger Walmdachbau mit neuklassizistischer Fassadengestaltung, von Gustav von Cube 1910/11.&lt;/p&gt;
Palastartiger Bau
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Brienner Straße 28
672 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Matuschka, viergeschossiger Walmdachbau mit palastartiger barockisierender Fassade, im Kern 1812, 1872 mehrfach verändert, grundlegende Überformung 1895/96 durch Emanuel von Seidl, z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Kaulbachstraße 1
674 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus mit Walmdach, klassizistisch, um 1800.&lt;/p&gt;
Wohnhausblock
Architekt: Neumeyer Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Königinstraße 35
674 m Route
&lt;p&gt;Königinstraße 35/35 a; Wohnhausblock, Neurenaissance, mit zwei Bodenerkern, Ende 19. Jh.; Nr. 35 a Anfang 20. Jh. nach Norden erweitert. Gedenktafel für Karl und Anna Neumeyer.&lt;/p&gt;
Ludwigstraße
Baustil: Klassizismus
Ludwigstraße
674 m Route
Die klassizistische Monumentalstraße, mit der die aus dem Ring der mittelalterlichen Befestigung befreite Stadt an der Stelle des ehemaligen Schwabinger Tors sich nach Norden öffnet, ist als städtebaulich spektakulärste Straßenschöpfung des neuen Königreichs ein Ensemble. Die Idee dieser Monumentalstraße ist zweifellos eigenste Leistung Ludwig I., der sie als Kronprinz 1816 beginnt und als nachmaliger König 1850 beendet; sie trägt seinen Namen.
Mietshaus
Erstellung: 1897
Schackstraße 3
674 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Baukörper neubarock, um 1897, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Doppelhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Hahnenstraße 1
677 m Route
Hahnenstraße 1/3; Doppelhaus, schlicht klassizistisch, um 1800.
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Von-der-Tann-Straße 9
679 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, um 1910.&lt;/p&gt;
Palais Almeida
Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Brienner Straße 14
683 m Route
&lt;p&gt;Das Palais Almeida in der Brienner Straße wurde 1824 von Jean Baptiste Métivier im Stil des französischen Klassizismus erbaut. Es entstand an der Stelle der ehemaligen Georgskirche und folgt der traditionellen Fassadengestaltung mit drei Geschossen, neun Fensterachsen und einem rustizierten Erdgeschoss. Die Fassade ist durch Pilaster und prunkvolle Kandelaber neben dem Haupteingang verziert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erbaut von Baronin Sophie von Bayrstorff, gelangte es durch ihre Tochter Sophie und deren Ehemann, Graf Paolo d’Almeida, zu seinem Namen. Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude 1952/53 mit vereinfachtem Dach wiederaufgebaut. Heute dient es als Büro- und Geschäftshaus, dessen Innenhof seit 2013 für die Öffentlichkeit zugänglich ist.&lt;/p&gt;
Börse München
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Karolinenplatz 6
685 m Route
&lt;p&gt;Börse München, ehemaliges Wohnhaus, neubarock, mit gerundeter Ecke, 1894-95 von Ludwig Deiglmayr sen.&lt;/p&gt;
Staatliche Lottoverwaltung
Architekt: Kergl Carl
Erstellung: 1954
Karolinenplatz 4
686 m Route
&lt;p&gt;Staatliche Lottoverwaltung, Neubau 1953/54 von Carl Kergl in Anlehnung an das ehemalige Törring-Palais Karl von Fischers von 1812. Zugehörig zwei freistehende Nebengebäude, das linke an der Brienner Straße noch klassizistisch, das rechte an der Barer Straße um 1954 um erneuert.&lt;/p&gt;
Häuserblock
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 45
686 m Route
&lt;p&gt;Gabelsbergerstraße 45, 47; Häuserblock, klassizisierend, mit eisernen Fensterbrüstungen, Mitte 19. Jh.; westlich an Nr. 47 anschließend Tor mit prächtigem Gitter.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Troost Paul Ludwig, Rath Felix von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Georgenstraße 3
686 m Route
&lt;p&gt;Villa von 1885; 1905-06 im Jugendstil-Klassizismus von Paul Ludwig Troost für den Komponisten Felix von Rath völlig umgebaut; mit Säulenvorbau und Madonnenrelief nach Michelangelo.&lt;/p&gt;
Reiterstandbild Ludwigs I.
Architekt: Widmann Max
Erstellung: 1862
Odeonsplatz
687 m Route
&lt;p&gt;Reiterstandbild Ludwigs I., 1862 von Max Widmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Huber Josef
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Konradstraße 4
688 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1906-07 von Josef Huber; malerischer Block mit Nr. 6.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Erstellung: 1882
Königinstraße 31
689 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 44
690 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kaulbachstraße 46
692 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, schlichte Neurenaissance, späteres 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Huber Josef
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Konradstraße 6
692 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1906-07 von Josef Huber; malerischer Block mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Sturm Philipp
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Neureutherstraße 23
692 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit kolossaler Lisenengliederung und breitem mittigem Zwerchhaus, reicher Stuckdekor, Neurenaissance, von Philipp Sturm, 1896.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Adalbertstraße 100
693 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, um 1911 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Ehem. herrschaftliches Wohnhaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Leopoldstraße 6
693 m Route
&lt;p&gt;Ehem. herrschaftliches Wohnhaus, jetzt Allianz-Versicherungs-AG, 1896-97 von Martin Dülfer in klassizistischem Jugendstil errichtet; nach vereinfachendem Wiederaufbau (1950/51) Fassaden- und Dachrekonstruktion (Sanierung von 1998); siehe Nr. 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Friedrichstraße 2
695 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Lisenen und Balkongittern, Ende 19. Jh.; Hauptfassade z. T. vereinfacht.
Mietshaus
Architekt: Bürkel Andreas
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1889
Arcisstraße 59
697 m Route
Mietshaus in Ecklage, repräsentiver, palastartiger Neubarockbau mit Stuckdekor, 1889-90 von Andreas Bürkel.
Mietshaus
Architekt: Sommer Th.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Neureutherstraße 22
697 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit zwei Kastenerkern, Zwerchhaus und reichem Stuckdekor, Fassadengestaltung in neubarocken Formen, von Th. Sommer, 1896.&lt;/p&gt;
Odeon
Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1928
Odeonsplatz
698 m Route
Defregger-Haus
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Königinstraße 27
700 m Route
&lt;p&gt;Defregger-Haus, deutsche Renaissance, malerischer Rohbacksteinbau mit reichen Kalksteingliederungen, 1893-94 von Georg von Hauberrisser.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmid Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Neureutherstraße 25
701 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit angedeutetem Eckrisalit und Zwerchhaus, in Formen der Neurenaissance, von Wilhelm Schmid, 1897-1898.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Burkhard H.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Gabelsbergerstraße 49
701 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance mit klassizistischen Anklängen, 1872 von Berger und H. Burkhard; gleich Nr. 51.&lt;/p&gt;
Renaissancevilla
Architekt: Thiersch August
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Georgenstraße 4
701 m Route
&lt;p&gt;Freistehender Bau in Art einer italienischen Renaissancevilla, 1892-93 von August Thiersch.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Schönfeldstraße 28
703 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, mit reichem Stuckdekor in den Bogenfeldern der Fenster, 2. Viertel 19. Jh., wohl von Rudolf Röschenauer.&lt;/p&gt;
Ehem. Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1904
Königinstraße 23
704 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Mietshaus, jetzt Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1903-04 von Ludwig Grothe.&lt;/p&gt;
Georgenstraße 14
705 m Route
Rest des Gartens des ehem. Prinz-Leopold-Palais; siehe Leopoldstraße 11/13a.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Konradstraße 12
706 m Route
&lt;p&gt;, Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Straßenfront nach Kriegseinwirkung vereinfacht.&lt;/p&gt;
Palastartiges Doppelmietshaus
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Brienner Straße 10
707 m Route
Palastartiges Doppelmietshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; nach Kriegszerstörungen in ähnlicher Form, doch mit starken Veränderungen wiederaufgebaut.
Ehem. Galerie Böhler
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1905
Brienner Straße 25
708 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Galerie Böhler, viergeschossiger freistehender Walmdachbau mit palastartiger, italianisierender Fassade, von Gabriel von Seidl 1904/05, 1905-09 rückseitig um Ausstellungshallen und Ateliergebäude erweitert, sowie Umbauten 1914 durch Karl Stöhr, nach Kriegsschäden 1946 durch Max Ott wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Gabelsbergerstraße 51
709 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance mit klassizistischen Anklängen, 1872 von Berger und H. Burkhard; gleich Nr. 49.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Konradstraße 3
710 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und sparsamem Stuckdekor, um 1900; Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 5.
Ehem. Haus der Deutschen Ärzte
Architekt: Fick Roderich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1936
Brienner Straße 23
710 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Haus der Deutschen Ärzte, jetzt Oberösterreichhaus (Bank), dreigeschossiger historisierender Walmdachbau, die niedrigeren, zweigeschossigen Nebenflügel umschließen einen unregelmäßig fünfeckigen Hof, von Roderich Fick, 1935/36; im Hof Brunnen &quot;Windspiele&quot;, von Bernhard Bleeker, 1935..&lt;/p&gt;
Bazar
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Odeonsplatz 6
711 m Route
Odeonsplatz 6–18; Bazar, langgestreckte, zweigeschossige Ladenzeile mit erhöhten Eckpavillons und Mittelrisalit, im Erdgeschoss Integration der Hofgartenarkaden und zum Odeonsplatz Bogenstellungen mit Schaufenstern, in klassizistischen Formen gestaltet, von Leo von Klenze, 1825/26, Erhöhung der Eckpavillons, nach Plänen von Eduard Riedel, 1855, Wiederaufbau nach starker Kriegszerstörung, bis 1956.
Mietshaus
Architekt: Avril Philipp
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Neureutherstraße 24
712 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit Stuckdekor, polygonalem Erker und Zwerchhaus, in Formen der deutschen Renaissance, von Philipp Avril, 1901.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Konradstraße 14
713 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit reichem Stuck- und Putzdekor und Balkongittern, 1902-03 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann; zwischen Nr. 14 und 16 zwei Jugendstil-Gittertore.&lt;/p&gt;
Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt
Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Leopoldstraße 8
714 m Route
&lt;p&gt;Leopoldstraße 8/10; Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt, neuklassizistisch, um 1909-11 von Friedrich Thiersch; Nr. 8 bildet mit Nr. 10 einen hakenförmigen Komplex; Nr. 10 mit Kolossalpilastern und mit plastischem Dekor an den Zaunpfeilern, Fassadenpreisträger 2005.&lt;/p&gt;
Tor der Tierärztlichen Fakultät
Architekt: Thurn Franz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1790
Veterinärstraße 13
717 m Route
&lt;p&gt;Tor am südlichen Ende des Komplexes der Tierärztlichen Fakultät, klassizistisch, 1790 von Franz Thurn vielleicht nach Entwurf von Friedrich Ludwig Sckell.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Königinstraße 51
717 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh., bei Wiederaufbau stark erneuert.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Schönfeldstraße 17
717 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance mit Stuckdekor, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Friedrichstraße 3
718 m Route
Mietshaus, malerischer Jugendstil-Eckbau, mit reicher Putz- und Stuckornamentik, bez. 1904, von Hans Thaler.
Palais Arco-Zinneberg
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Wittelsbacherplatz 1
719 m Route
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Konradstraße 5
719 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und sparsamem Stuckdekor, 1902 von Georg Guinin; Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Witzel Heinrich
Baustil: Neo-Louis-XVI-Stil
Erstellung: 1898
Kurfürstenstraße 29
719 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in Neo-Louis-XVI-Formen, reich stuckiert, mit Erker, 1897-98 von Heinrich Witzel.&lt;/p&gt;
Bayer. Landesbausparkasse
Architekt: Wiedemann Josef
Erstellung: 1956
Karolinenplatz 1
720 m Route
&lt;p&gt;Bayer. Landesbausparkasse, kubischer, fünfgeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, symmetrischer Platzfassade mit ädikulaartiger Travertinrahmung der Fenster über betontem Sockelgeschoss und Rundfenstern im obersten Geschoss, von Josef Wiedemann, 1955/56.&lt;/p&gt;
Obelisk
Erstellung: 1833
Obelisk
721 m Route
Ehemaliges Palais Bissing
Architekt: Fiechter R.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Georgenstraße 10
721 m Route
&lt;p&gt;Ehemaliges Palais Bissing, im Kern neubarock, 1902-03 von R. Riechter umgebaut; bildet mit Nr. 8 einen Block.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Konradstraße 16
722 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh., z. T. vereinfacht; Gittertore, siehe Konradstraße 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Walch Leonhard
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Neureutherstraße 27
722 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit kolossalen seitlichen Pilastern, Fassadengestaltung in Formen der Neurenaissance, von Leonhard Walch, 1896.&lt;/p&gt;
Barockisierende Wohnanlage
Architekt: Steidle Richard, Sepp
Erstellung: 1928
Georgenstraße 55
724 m Route
&lt;p&gt;Georgenstraße 55/57; Barockisierende Wohnanlage, einen tiefen, offenen Vorhof einschließend, 1927-28 von Steidle und Sepp.&lt;/p&gt;
Friedrichstraße 8
724 m Route
Friedrichstraße 8-16; Rest des Gartens des ehem. Prinz-Leopold-Palais; siehe Leopoldstraße 11/13a.
Gabelsbergerstraße 53
725 m Route
Mietshaus, mit Konsolgesims, 3. Viertel 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Georgenstraße 53
726 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erkerturm an der Ecke, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Avril Philipp
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Neureutherstraße 26
727 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit Kastenerker und Stuckdekor, in Formen der deutschen Renaissance, von Philipp Avril, 1901/02.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wintergerst Martin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Habsburgerstraße 1
727 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Erkern, Stuckdekor und Vorgarten-Gitter, 1898-99 von Martin Wintergerst.
Gartenhaus
Baustil: Neurenaissance
Friedrichstraße 4
728 m Route
Gartenhaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Wohnhaus des Philosophen Theodor Lipps 1894-1908 und des Malers Franz Marc 1907-08.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Konradstraße 7
729 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm an der Ecke, um 1900, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Abgegangenes Haus Schwann
Architekt: Brüder Ludwig
Erstellung: 1911
Königinstraße 19
733 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Kurfürstenstraße 16
734 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Pacelli-Palais
Architekt: Hölzle Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1880
Georgenstraße 8
735 m Route
&lt;p&gt;Pacelli-Palais, malerische, reich gegliederte Neubarockvilla, mit Kuppeln, 1880-81 von Josef Hölzle, 1900-01 von demselben umgebaut; in der Loggia Mosaiken, Plastiken von H. Schneider.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Kurfürstenstraße 31
737 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1891.&lt;/p&gt;
Hofgartenarkaden, Nordtrakt
Architekt: Lespilliez Karl Albert von, Wiedemann Josef
Erstellung: 1779
Galeriestraße 2
740 m Route
Galeriestraße 2/2 a/2 b/4/4 a/6/6 a; Hofgartenarkaden, Nordtrakt (vgl. Hofgarten) nebst darübergebautem, langgestrecktem Gebäude (der ehem. Gemäldegalerie), 1779-83 von Karl Albert von Lespilliez; nach dem 2. Weltkrieg Wiederaufbau 1952 nach Plänen von Josef Wiedemann (u. a. Kunstverein, Nr. 4, Deutsches Theatermuseum, Nr. 4 a)
Ehem. Führerbau der NSDAP
Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1933
Arcisstraße 12
740 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Führerbau der NSDAP, jetzt Staatliche Hochschule für Musik, repräsentativer, neuklassizistischer Bau, 1933-37 nach Plänen von Paul Ludwig Troost; mit Sockel (Torso) des ehem. nördlichen Ehrentempels, erbaut 1935, gesprengt 1947; Pendant zu Katharina-von-Bora-Straße 10.&lt;/p&gt;
Café Luitpold
Architekt: Lasne Otto
Erstellung: 1888
Brienner Straße 8
740 m Route
Mietshaus
Architekt: Aumiller Xaver
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Neureutherstraße 29
740 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Eckbau mit kolossalem Eckpilaster und Zwerchhaus, in z. T. vereinfachten Formen der Neurenaissance, von Xaver Aumiller, 1896.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Konradstraße 9
741 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, 1899.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schindler Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Neureutherstraße 28
741 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Putzbau mit rustiziertem Erdgeschoss und Eckquaderung, in Formen der Neurenaissance, von Georg Schindler, 1897/98; mit Gartenmauer an östlicher und nördlicher Grundstücksgrenze und Einfahrtstor mit Pfosten, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Steinheilstraße 1
742 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistische Fassade, reich gegliedert, mit zwei Flachrisaliten und geschnitzter Tür, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Leopoldstraße
743 m Route
Leopoldstraße (Forum) mit Schackstraße. Der Beginn der Leopoldstraße hinter dem Siegestor bildet ein verbreitertes Forum, dessen Westseite von der Akademie der bildenden Künste eingenommen und dessen Ostseite mit einer einheitlich konzipierten Gruppe palastartiger Gebäude - ehemals herrschaftlichen Mietshäusern - begrenzt wird, die in den Jahren um 1900 von namhaften Architekten (Friedrich Thiersch, Martin Dülfer, Leonhard Romeis) entworfen wurden. Die beiden südlichen Häuser der Gruppe flankieren die völlig einheitlich von Romeis gestaltete kurze Schackstraße. Typisch für den Bereich ist die freistehende Bauweise samt Vorgärten. Zusammen mit der Akademie bildet das Siegestor zusammen mit dem Forum eine städtebaulich bedeutende Gelenkstelle zwischen Ludwigstraße und Leopoldstraße.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Konradstraße 11
743 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Palais Mejan
Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Brienner Straße 6
744 m Route
Galeriestraße
744 m Route
Galeriestraße 4
744 m Route
Palaisartiger Bau
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Königinstraße 11
745 m Route
Palaisartiger Bau, im Kern klassizistisch, 1913-14 von Heilmann und Littmann neuklassizistisch umgebaut.
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: historisierend
Erstellung: 1902
Kaulbachstraße 61
745 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, mit dekoriertem Erker und Laubenhof, 1901-02 von Wilhelm Spannagel.&lt;/p&gt;
Max-Mannheimer-Platz 1
746 m Route
Ehem. herrschaftliche Villa
Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Königinstraße 17
746 m Route
&lt;p&gt;Ehem. herrschaftliche Villa, jetzt Bayer. Landesanstalt für Aufbaufinanzierung (LfA), stattlicher, palaisartiger Bau mit Natursteinfassade und großem Säulenbalkon, neuklassizistisch, 1907-09 von Franz Deininger.&lt;/p&gt;
Krippen-Anstalt
Architekt: Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Adalbertstraße 106
748 m Route
Krippen-Anstalt, Jugendstil, mit Balkongittern, Relief und Vorgartentor, 1903 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann.
Pfalz-Gedenkstein
Architekt: Bleeker Bernhard
Erstellung: 1924
Maximiliansplatz
753 m Route
&lt;p&gt;Pfalz-Gedenkstein, Granit Kubus mit Reliefs und Inschrift am Rande der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8, von Bernhard Bleeker, 1924, vom Odeonsplatz versetzt, 1934;&lt;/p&gt;
Palais Barlow
Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1828
Brienner Straße 34
755 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Kaulbachstraße 60
757 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1882.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Georgenstraße 59
757 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Erker und Putzgliederung, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Friedrichstraße 9
757 m Route
U-Bahnhof Odeonsplatz
Erstellung: 1971

759 m Route
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Habsburgerstraße 2
759 m Route
Mietshaus, mit Nachklängen klassizistischen Jugendstils, um 1911 von Max Neumann.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tengstraße 1
759 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten
Architekt: Seitz Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1938
Amiraplatz 1
760 m Route
Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten, neuklassizistischer Eckbau, nördlicher Bauteil als palastartiger Rechteckblock ausgebildet, westlich langgestreckter Seitentrakt, im Erdgeschoss große Schaufensterarkaden mit Natursteinverblendung, von Robert Seitz, 1938-40.
Finanzgarten
Architekt: Stadler Toni
Franz-Josef-Strauß-Ring 5
761 m Route
hinter Franz-Josef-Strauß-Ring 5; Zugehöriger Garten, als Finanzgarten öffentlich zugänglich; darin Rest der Wallbefestigung der 1. Hälfte des 17. Jh., deren grottenartiger Gewölberaum 1962 als Heinrich-Heine-Gedenkstätte eingerichtet mit Bronzeplastik (1957/58) von Toni Stadler.
Anthropologische Staatssammlung
Architekt: Fischer Karl von, Lippe Eduard von der
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Karolinenplatz 2
762 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Stall- und Remisengebäude des nicht erhaltenen Asbeck-Palais (siehe Nr. 3), jetzt Anthropologische Staatssammlung, Satteldachbau bestehend aus erhöhtem Mittelteil mit Dreiecksgiebeln und eingezogenen Flügelbauten mit Quergiebeln, Eckquaderung, klassizistisch, von Karl von Fischer, 1809/10, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung mit starken Veränderungen im Inneren, von Georg Alexander Roemmich und Eduard von der Lippe, 1947/48.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Leopoldstraße 18
764 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1899-1900; Vorgartenzaun mit Hermenpfeilern und Gittertor.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Isabellastraße 4
765 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichter Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Jugendstil
Brienner Straße 7
767 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, neuklassizistischer Jugendstil, Anfang 20. Jh.
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Odeonsplatz 1
768 m Route
Ehem. Wohnhaus, jetzt Miets- und Geschäftshaus, klassizistisch, 1828/29 von Leo von Klenze, nach Kriegsschäden 1952 wiederaufgebaut; mit Nr. 2 zu einem palastartigen, symmetrischen Block zusammengefasst.
Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Brienner Straße 5
769 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Ehem. Nebengebäude
Architekt: Fischer Karl von
Erstellung: 1809
Karolinenplatz 3
773 m Route
Ehem. Nebengebäude des abgebrochenen Asbeck- (Lotzbeck-) Palais (siehe Nr. 3), später Lotzbeck-Galerie, 1809/10 von Karl von Fischer.
Karolinenplatz 2
776 m Route
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Kaulbachstraße 62
779 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1878-79 von Johann Grübel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Jäger Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Adalbertstraße 108
780 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Balkongitter, 1904 von Carl Jäger.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Enhuberstraße 9
780 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.
Palais Pappenheim
Architekt: Fischer Karl
Brienner Straße
782 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Isabellastraße 8
784 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.
Mietshaus
Erstellung: 1899
Habsburgerstraße 3
784 m Route
Mietshaus, Eckbau, mit Erkern, um 1899; vereinfacht.
Glyptothek
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1816
Königsplatz 3
785 m Route
&lt;p&gt;Glyptothek, klassizistische Vierflügelanlage mit ionischem Säulen-Portikus und Skulpturenschmuck, Ziegelmauerwerk mit teilweiser Marmorverkleidung, von Leo von Klenze, 1816-30, am Entwurf des Skulpturenschmucks waren eine Vielzahl von Künstlern beteiligt, darunter Johann Martin Wagner, Johann Nepomuk Haller, Ludwig Schwanthaler, Joseph Ernst von Bandel, Johann Leeb, Ernst Mayer, Ernst Rietschel und Francesco Sanguinetti, 1836-1862, nach Kriegszerstörung sukzessiver Wiederaufbau, 1945-53; Innenkonzeption und Gestaltung des Hofraums, nach Plänen von Josef Wiedemann, 1967-72; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Moy
Architekt: Klenze Leo von, Winkler Georg Helmut
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Brienner Straße 1
785 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Moy, jetzt Geschäftshaus, klassizistischer Vierflügelbau (Doppelhaus) mit Innenhof, 1824/25 von Leo von Klenze, nach Kriegsschäden um 1950/52 von Georg Helmut Winkler äußerlich annähernd wiederaufgebaut; mit Theatinerstraße 23.&lt;/p&gt;
Fotostudio Elvira
Architekt: Endell August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1887
Von-der-Tann-Straße 22
787 m Route
Amerika-Haus
Architekt: Fischer Karl, Simm Franz
Erstellung: 1955
Karolinenplatz 3
787 m Route
&lt;p&gt;Amerika-Haus, freistehender, viergeschossiger Baublock über quadratischem Grundriss, mit trommelförmig kupferverschalter Flachkuppel über kreisförmigem Lichthof, flächige, orthogonal verputzte Fassade mit rasterartiger Durchfensterung, das Erdgeschoss mit Kelheimer Muschelkalk verkleidet, die Fenster des ersten Obergeschosses durch ädikulaartige Rahmung betont, zur Gartenseite hin niedriger Saalbau, von Karl Fischer und Franz Simm, 1955-57.&lt;/p&gt;
Freistehender kubischer Bau
Architekt: Klumpp Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Ottostraße 17
788 m Route
Freistehender kubischer Bau, im Kern klassizistisch, 1812-13 von Karl Klumpp, 1889 in klassischen Renaissanceformen umgestaltet.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Hohenstaufenstraße 1
791 m Route
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Architekt: Hüther Heinrich
Erstellung: 1927
Neureutherstraße 31
793 m Route
&lt;p&gt;Wohnanlage, viergeschossige Mansarddachbauten als einheitlich gestaltete Gebäudegruppe, die mittigen Treppenhäuser durch Pilaster und Zwerchhäuser betont, Eingänge und Dekor in expressionistischen Stilformen, unter Verwendung von Sichtziegelmauerwerk, Nr. 31 mit spitzbogigem Ladeneinbau, von Heinrich Hüther, 1925-27; in städtebaulicher Ecklage mit Isabellastraße 1, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Reichsrevisionsamt
Erstellung: 1933
Karolinenplatz 3
793 m Route
Ehrentempel
Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1935
Katharina-von-Bora-Straße
796 m Route
Kithan-Haus
Erstellung: 1953
Maximiliansplatz 12
798 m Route
<p>Sog. Kithan-Haus, repräsentatives Geschäfts-und Bürogebäude mit filigraner Fassade zum Maximiliansplatz, vollständig verglaster, siebengeschossiger Stahlbetonskelettbau mit nach Osten abgeknickter Fassadenachse, durch zweigeschossige Ladenzone, darüber umlaufenden Balkon und durch zurückgesetztes Terrassengeschoss mit einschwingendem Flachdach strukturiert, 1953 von Georg Brenninger.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Georgenstraße 65
798 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Schrenck-Notzing
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1904
Max-Joseph-Straße 9
799 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Schrenck-Notzing, jetzt Bayerischer Bauernverband, 1904-06 von Gabriel von Seidl in italienischen Neurenaissanceformen, mit plastischem Dekor von Anton Pruska; innen Vestibül und Treppe erhalten; Vorgartenzaun.&lt;/p&gt;
Odeonsplatz
799 m Route
Galeriestraße 8
801 m Route
Galeriestraße 8/10; Nördliche Randbebauung des Unteren Hofgartens; mehrere Bauphasen seit der 2. Hälfte des 16. Jhs., zuletzt (1866) vom Neurenaissancebau des Kunstvereins überbaut, nach dessen Kriegszerstörung nur in Teilen überliefert. Vom Lusthaus Albrecht V. (Baumaßnahmen seit ca. 1560) Teile samt westlichem Eckturm und gewölbtem Gang mit Säulenarkaden erhalten; mit Resten von Rollwerkmalerei. Darüber Pfeilerarkadenreihe der ehemaligen Hofgartenarkaden (später in den ehem. Kunstverein integriert). An das Untergeschoss anschließend in unteren Partien erhaltenes Brunnhaus Maximilian I. (1613-17) samt Erweiterung Leo von Klenzes von 1847/48 (u. a. gewölbter Turbinenraum mit Kolbenpumpen und Turbinen).;
Mietshaus
Architekt: Rose Max
Erstellung: 1912
Hohenstaufenstraße 7
802 m Route
Mietshaus, mit Erker, 1912 von Max Rose; vereinfacht.
Gisela-Gymnasium
Architekt: Pacher Cajetan
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Arcisstraße 65
804 m Route
&lt;p&gt;Gisela-Gymnasium, 1903-04 von Cajetan Pacher, 1911 erweitert; der hochragende, in Anlehnung an Formen der deutschen Renaissance und des Frühbarock errichtete Bau mit seinem Dachreiter auch städtebaulich wichtig als Gegenstück zur Volks- und Gewerbeschule am Elisabethplatz.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Kaulbachstraße 69
808 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit erhöhtem Mittelteil und Stuckdekor, bez. 1901.&lt;/p&gt;
Reaktorhalle
Erstellung: 1959
Luisenstraße
809 m Route
&lt;p&gt;Hinter dem Königsplatz steht mit der Luisenstraße 37a ein Bauwerk, dessen Geschichte zwei scheinbar völlig unterschiedliche Welten verbindet: die frühe Atomforschung und das heutige Musik- und Theaterleben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ende der 1950er Jahre errichtete die Technische Hochschule München hier ihr neues Institut für Technische Physik. Der Bau entstand 1957–1959 nach Plänen der Architekten Josef Wiedemann und Franz Hart und wurde in enger Abstimmung mit dem Physiker Heinz Maier-Leibnitz geplant. München wollte sich damals als führender Standort der deutschen Atomforschung etablieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der sachliche, kubische Bau war Ausdruck des wissenschaftlichen Aufbruchs der jungen Bundesrepublik. Im Inneren befanden sich Laboratorien, Lehr- und Forschungsräume sowie eine große, besonders geschützte Experimentierhalle. Sie wurde später als „Reaktorhalle“ bekannt. Der Name ist allerdings etwas irreführend: Der geplante Forschungsreaktor wurde hier letztlich nicht betrieben. Der eigentliche Forschungsreaktor entstand in Garching, wo das berühmte „Atomei“ gebaut wurde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Geschichte des Gebäudes nahm Ende des 20. Jahrhunderts eine überraschende Wendung. 1999 übernahm die Hochschule für Musik und Theater München das ehemalige Physikinstitut. Die Räume wurden für Musik, Lehre und Theater umgenutzt. Der frühere Hörsaal wurde zum Carl-Orff-Auditorium, während die große fensterlose Experimentierhalle als ungewöhnlicher Theater- und Konzertsaal erhalten blieb. Bis 2008 wurde das Gebäude umfassend saniert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute erinnert kaum noch etwas an die ursprüngliche wissenschaftliche Nutzung. In der Reaktorhalle finden Konzerte, Opern, Theateraufführungen und experimentelle Produktionen statt. Bis zu 199 Besucher können hier Platz finden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So steht die Luisenstraße 37a heute beispielhaft für den Wandel Münchens: Aus einem Zentrum der jungen deutschen Atomforschung wurde ein Ort für Musik und Theater – und aus einem Labor der Wissenschaft eine Bühne für die Kunst.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Georgenstraße 67
811 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckturmerker, reicher Gliederung und Stuck, um 1890/1900.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Steinheilstraße 12
811 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisches Eckhaus, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Hofgarten
Erstellung: 1617
Hofgarten
814 m Route
&lt;p&gt;Hofgarten, rechteckiges Areal nördlich der Residenz mit geometrischer, auf den Hofgartentempel in der Mitte bezogenem Wegesystem, angelegt 1613-17, nach Entwürfen von Kurt Hentzen erfolgte 1948-57 eine durchgreifende Neugestaltung des oberen Hofgartens, die weitgehend Elemente der originalen Konzeption von 1613 ff. aufnimmt, Schalenbrunnen aus dieser Zeit. - Hofgartentempel, auch sog. Dianatempel, auf der Kuppel Kopie der &quot;Tellus Bavaria&quot; (Bronze, um 1590 von Hubert Gerhard mit Putten und Attributen des frühen 17. Jh.), wohl von Heinrich Schön d. Ä. 1615; - Reiterstandbild Herzog Ottos von Wittelsbach (Bronze), Entwurf und Guss von Ferdinand von Miller, 1911; - Kriegerdenkmal, von Karl Knappe, Thomas Wechs und Eberhard Finsterwalder, 1924-26; mit Gruftraum, darin Liegefigur, ehem. aus Rotmarmor, von Bernhard Bleeker, 1972 durch Bronzekopie von Hans Wimmer ersetzt. - Brunnen, fälschlich auch als Loreleybrunnen bezeichnet, mit Bronzereplik einer Wassernymphe (&quot;Nymphe von Anif&quot;), von Ludwig Schwanthaler, 1852; - Ägyptischer Obelisk, 1./2. Jh. n. Chr., 1972 vor dem Eingang der Ägyptischen Staatssammlung (Hofgartenstraße 2) aufgestellt; - Begrenzungen: südliche Begrenzung, Festsaalbau der Residenz, siehe Hofgartenstraße 2; östliche Begrenzung, Bayerische Staatskanzlei (ehem. Armeemuseum), siehe Franz-Josef-Strauß-Ring 1; westliche und nördliche Begrenzung, Hofgartenarkaden und Hofgartentor, siehe Odeonsplatz 6-18, Galeriestraße 2/2 a/2 b/4/4 a/6/6 a und 8/10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Sprenger Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Kaulbachstraße 64
814 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1875 von Jakob Sprenger.&lt;/p&gt;
Hofgartentempel
Architekt: Schön Heinrich d. Ä.
Erstellung: 1615

815 m Route
&lt;p&gt;Hofgartentempel, auch sog. Dianatempel, auf der Kuppel Kopie der &quot;Tellus Bavaria&quot; (Bronze, um 1590 von Hubert Gerhard mit Putten und Attributen des frühen 17. Jh.), wohl von Heinrich Schön d. Ä. 1615&lt;/p&gt;
Leopoldstraße 11
817 m Route
Leopoldstraße 11/13 a; Rest des ehem. Gartenareals der nicht erhaltenen königlichen Villa (Prinz-Leopold-Palais, 1845), jetzt z. T. neu bebaut; mit Friedrichstraße zwischen Nr. 8 und 16 und mit Georgenstraße 14.
Hofgartentor
Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1818
Hofgarten
818 m Route
&lt;p&gt;Das Hofgartentor am Odeonsplatz in München, erbaut von 1816 bis 1818 unter König Ludwig I., wurde von Leo von Klenze im Stil eines römischen Triumphbogens gestaltet. Es ehrt König Max Joseph, Ludwigs Vater, mit Medaillons an den Säulen, die von Lorbeerkränzen und bayerischen Löwen geschmückt sind. Ursprünglich waren Skulpturen für die Nischen geplant, die jedoch nie umgesetzt wurden. Auf dem Dach des Tors befinden sich Bleitrophäen von Ernst Mayer und an der Fassade Genienreliefs zu Kunst, Landwirtschaft, Wissenschaft und Kriegswesen. Das Tor markiert den Eingang zur Hofgartenstraße und den Beginn der klassizistischen Umgestaltung Münchens. Heute ist die Hofgartenstraße größtenteils Fußgängerzone, mit begrenztem Verkehr ab der Alfons-Goppel-Straße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1915
Isabellastraße 11
819 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in späten Jugendstilformen, mit Putzgliederungen, 1915 von Georg Guinin.&lt;/p&gt;
Ehem. Haus für Handel und Gewerbe
Architekt: Thiersch Friedrich von, Taschner Ignatius
Baustil: historisierend
Erstellung: 1899
Maximiliansplatz 8
819 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Haus für Handel und Gewerbe und Börse, jetzt Industrie- und Handelskammer, dreiseitig freistehender, reich gestalteter Bau in frei historisierenden Formen mit polychromer Fassade, 1899-1901 von Friedrich Thiersch; erhaltene Innenräume, u.a.: Treppe mit Relief von Ignatius Taschner, Haupttreppe, vertäfelter Sitzungssaal; bildet einen Block mit Max-Joseph-Straße 2.&lt;/p&gt;

820 m Route
Das Ensemble umfasst den nordwestlichen Altstadtrand und die erste aus der Altstadt herausführende Straßenachse, die Max-Joseph-Straße. Sowohl Maximiliansplatz wie auch Lenbachplatz sind aus dem Gelände der ehemaligen Wallbefestigung hervorgegangen. Mit der Anlage beider Plätze wurde um 1800 - nach den Entfestigungsmaßnahmen - begonnen. Der Maximiliansplatz wurde in seiner ersten Entstehungsphase zwischen 1802 und 1805 dem rationalen Gestaltungskonzept der Maxvorstadt unterworfen. Die Max-Joseph-Straße - vom Karolinenplatz aus mit Blickbezug auf die Türme der Frauenkirche - ist als rechtwinklige Achse zur Basislinie des Platzes angesetzt, die sich aus dem Verlauf der alten Stadtmauer ergibt. Als Symmetriekonzeption erfolgte die Platzgestaltung: Das aus der Altstadt führende Max-Tor ist direkt auf die Max-Joseph-Straße als Achse bezogen. Die Eingangssituation zur neuen Maxvorstadt wurde durch zwei flankierende Bauten mit Grünbepflanzung am Anfang der Max-Joseph-Straße betont. Diese annähernd quadratischen Grundstücke sind mit der heutigen Bebauung von Maximiliansplatz 5 und dem Doppelbaublock Maximiliansstraße 8/Max-Joseph-Straße 2 annähernd identisch. Von den zwei weiteren, ebenfalls symmetrisch, dabei schräg in die Platzecken gesetzten Baublöcken ist der westliche in die Bebauung am Lenbachplatz eingegangen, der östliche als Neubau in eine Linie mit der nordöstlichen Grünanlage gerückt worden. Beidseitig des Max-Tors wurden Mietshauszeilen erstellt, deren rückwärtige Grundstücksgrenzen dem Verlauf der alten Stadtmauer folgten. Diese Grenze ist gegenwärtig noch ablesbar. 1841 war die Auffüllung des einstigen Stadtgrabens in der Gesamtlänge beendet und man begann mit einer gärtnerischen Ausgestaltung, die 1876-78 von Karl Effner zum Abschluss gebracht wurde. 1881 entstand in diesen Anlagen Michael Wagmüllers Liebig-Denkmal, als Randbebauung des Platzes 1899-1901 die Neue Börse von Friedrich Thiersch. Überleitend zum Lenbachplatz ist der Wittelsbacherbrunnen situiert. Der unregelmäßig und auf malerische Wirkung hin angelegte Lenbachplatz ist geprägt durch den wirkungsvollen Neurenaissancebau des Künstlerhauses, mehr noch durch die Reihe monumentaler Geschäftshäuser des späten 19. Jahrhunderts an seiner Nordwestseite.
Schiller-Denkmal
Architekt: Widnmann Max von, Miller Ferdinand von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1863
Maximiliansplatz
821 m Route
&lt;p&gt;Schiller-Denkmal, Bronzefigur auf Granitsockel mit Kalksteinstufen, am Ostende der Anlagen, von Max Widnmann entworfen und Ferdinand von Miller gegossen, 1863;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Kurfürstenstraße 18
822 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Stuckdekor und Balkongittern, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Ehem. Institut für Technische Physik
Architekt: Wiedemann Josef, Hart Franz
Erstellung: 1959
Luisenstraße 37
824 m Route
Ehem. Institut für Technische Physik der Technischen Universität, jetzt Musiklabor der Hochschule für Musik und Theater München, kubischer Baukörper, Stahlbetonskelettbau, mit gelbem Ziegelmauerwerk und Aluminium-Glas-Elementen ausgefacht, 1959 von Josef Wiedemann und Franz Hart; hinter der aufgeglasten östlichen Stirnwand großräumige Eingangshalle; von der Gabelsbergerstraße zurückgesetzt, freistehend.
Mietshaus
Architekt: Lasne Otto
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1903
Königinstraße 69
825 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit barockisierenden Anklängen, 1903 von Otto Lasne, mit Annex im Hof.&lt;/p&gt;
Klassizistisches Wohnhaus
Baustil: Klassizismus
Theatinerstraße 23
826 m Route
Theatinerstraße 23; Klassizistisches Wohnhaus, jetzt Geschäftshaus, bildet eine Einheit mit dem Eckhaus, ehem. Nr. 25, jetzt Brienner Straße 1/ehem. Palais Graf Moy, siehe dort.
Heilige Stiege
Erstellung: 1688
Theatinerstraße
828 m Route
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;5. Mai 1688 - Einweihung durch Fürstbischof Joseph Clemens in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;8. Juni 1820 - Abbruch&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Kurfürstenstraße 20
830 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Isabellastraße 13
831 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mit Erkern, Balkonen und Giebeln, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Georgenstraße 71.&lt;/p&gt;
Rest der ehemaligen inneren Stadtmauer
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1300
Jungfernturmstraße
834 m Route
&lt;p&gt;Jungfernturmstraße; An der Südseite der letzte oberirdisch anschauliche Rest der ehem. inneren Stadtmauer; Rohziegelbau, um 1300 / 15. Jh., mit stadtseitiger Wand des ehem. Jungfernturmes aus dem späten 15. Jh. und an diesen erinnernde Gedenktafel der 2. Hälfte des 19. Jhs.&lt;/p&gt;
Rückgebäude
Erstellung: 1896
Kaulbachstraße 68
836 m Route
Rückgebäude, dreigeschossiges Atelierhaus, erbaut 1896; u.a. bewohnt und genutzt durch den Dichter Klabund (1904), den Maler Franz Marc (1905-07) und den Regisseur Rainer Werner Fassbinder.
Jungfernturmstraße
836 m Route
Prinz-Carl-Palais
Architekt: Fischer Karl von, Gablonsky Fritz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Franz-Josef-Strauß-Ring 5
836 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Adelspalais, sog. Prinz-Carl-Palais, klassizistischer Walmdachbau mit Portikus und Dreiecksgiebel, erbaut für Abbé Pierre de Salabert von Karl von Fischer, 1804-06, von Fritz Gablonsky 1937 nach Westen erweitert, 1971-75 durch das Landbauamt München zum Dienstsitz des Bayerischen Ministerpräsidenten umgebaut; mit Ausstattung; westlicher Abschluss der Prinzregentenstraße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Brüchle August, Dinglreiter Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Tengstraße 4
837 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit zwei Erkern, 1903 von August Brüchle, Tektur 1904 von Ludwig Dinglreiter.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Liebergesell und Lehmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Hohenstaufenstraße 11
838 m Route
Villa, klassizistischer Jugendstil, um 1908 von Liebergesell und Lehmann.
Mietshaus mit Gastwirtschaft
Architekt: Dinglreiter Ludwig, Brüchle August
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Neureutherstraße 39
838 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus mit Gastwirtschaft, viergeschossiger Putzbau mit geschwungenem Ziergiebel über mittigem Flacherker, in Formen der deutschen Renaissance mit Jugendstilelementen, erbaut von August Brüchle nach Tekturplänen von Ludwig Dinglreiter, 1903-05; Gruppe mit Tengstraße 4, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Augustenstraße 107
843 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Natursteingliederung, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Theatinerkirche St. Cajetan
Architekt: Barelli Agostino, Zuccali Enrico, Cuvilliés Francois d. Ä.
Erstellung: 1663
Theatinerstraße 22
846 m Route
&lt;p&gt;Theatinerkirche St. Cajetan, kreuzförmig-basilikale Anlage mit Zweiturmfront und Vierungskuppel, 1663-68 von Agostino Barelli und Enrico Zuccali, Fassade 1765-68 von Francois Cuvilliés d. Ä. vollendet; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Westteil des ehem. Theatinerklosters
Architekt: Perti Lorenzo, Palais Minucci
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1675
Salvatorplatz 2
847 m Route
Salvatorplatz 2/2 a; Westteil des ehem. Theatinerklosters (siehe Theatinerstraße 20/21), jetzt Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst, langgestreckter Frühbarockbau, um 1675/76 von Lorenzo Perti, 1938-41 aufgestock und umgebaut; südlich anschließend spätbarocker Eckbau von ca. 1731, Teil des ehem. Palais Minucci, um 1939 umgebaut.
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Habsburgerstraße 7
847 m Route
Mietshaus, neuklassizistisch, mit Pilastern, Flacherkern und nördlichem Terrassenvorbau, 1911 von Max Neumann.
Ehem. Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Seidl Gabriel von, Naager Franz, Düll Heinrich, Pezold Georg
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Max-Joseph-Straße 2
849 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Wohn- und Geschäftshaus A. S. Drey, jetzt Industrie-und Handelskammer, dreiseitig freistehender historisierender Bau, 1911-12 von Gabriel von Seidl; mit reichem plastischem Dekor (Terrakottafriese von Franz Naager, Figuren von Heinrich Düll und Georg Pezold); bildet mit Maximiliansplatz 8 (siehe dort) einen Block.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Kurfürstenstraße 45
851 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Putz- und Stuckdekor, 1899 von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Postgebäude
Architekt: Vorhoelzer Robert, Holzhammer Franz
Erstellung: 1925
Agnesstraße 1
855 m Route
Agnesstraße 1/3/5; Postgebäude mit Postamt München 43, Block mit Anklängen an den Expressionismus und reichem Steinfigurenschmuck, 1925-26 von Robert Vorhoelzer und Franz Holzhammer; mit Isabellastraße 16.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Georgenstraße 71
855 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit halbrundem Erker und Giebel; Gruppe mit Isabellastraße 13.&lt;/p&gt;
Elisabethplatz
857 m Route
Burgfriedensstein Nr. 9 von 1460, 1728 überarbeitet, 1958 hier aufgestellt.
Königsplatz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Königsplatz
857 m Route
&lt;p&gt;Königsplatz in München ist ein prägnantes Beispiel des europäischen Klassizismus und wurde ab 1815 auf Geheiß von König Ludwig I. nach Entwürfen von Karl von Fischer und Leo von Klenze errichtet&amp;nbsp; . Der rechteckige Platz im Maxvorstadt-Stadtteil bildet das architektonische Herzstück der Brienner Straße und verkörpert das Konzept des „Isar-Athen“, bei dem Kultur, Verwaltung, Religion und Grünflächen harmonisch verschmelzen&amp;nbsp; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Markante Bauwerke definieren das Ensemble: Auf der Nordseite steht die Glyptothek, ein Tempel für antike Skulpturen, entworfen von Leo von Klenze und 1830 eröffnet&amp;nbsp; . Der Südseite gegenüber befindet sich das korinthische Gebäude der Staatlichen Antikensammlungen, das 1848 erbaut wurde&amp;nbsp; . Die Westseite wird von den monumentalen Propyläen dominiert, einem Torbau im dorischen Stil, der als Denkmal für die griechische Unabhängigkeit diente und zwischen 1846 und 1862 ebenfalls von Klenze umgesetzt wurde&amp;nbsp; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute ist der Königsplatz ein lebendiger Treffpunkt im Kunstareal – ein Museumshof offen zur Stadt. Die weiten Freiflächen und die stufenförmigen Gliederung ermöglichen regelmäßige Großveranstaltungen wie Konzerte, Festivals oder Sportevents in beeindruckendem Ambiente&amp;nbsp; . Der Platz repräsentiert Münchens klassizistische Architektur und fasziniert durch seine klare Linienführung, die antiken Vorbilder und die harmonische Stadtsilhouette – ein blendendes Zeugnis für Ludwig I.s kulturelle Vision.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Isabellastraße 17
859 m Route
Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mit Erker, Anfang 20. Jh.
Verwaltungsgebäude
Architekt: Pfaller Jakob
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Leopoldstraße 28
859 m Route
&lt;p&gt;Verwaltungsgebäude, kubischer Block; ein Hauptwerk der Neuen Sachlichkeit in München, 1928-29 von Jakob Pfaller.&lt;/p&gt;
Ehem. Salvatorschule
Architekt: Loewel Friedrich, Kiessler Uwe
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Salvatorplatz 1
860 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Salvatorschule, jetzt Literaturhaus, freistehender dreigeschossiger Neurenaissancebau mit Seitenrisaliten, von Friedrich Loewel 1886/87, nach Kriegsschäden in reduzierter Höhe wiederaufgebaut, von Uwe Kiessler 1995-97 Wiederaufstockung in moderner Form.&lt;/p&gt;
Prinz Leopold-Palais
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1843
Leopoldstraße
861 m Route
&lt;p&gt;ehemals&amp;nbsp;Königin-Therese-Villa&lt;/p&gt;
Bürohaus und Parkgarage
Architekt: Hart Franz
Erstellung: 1965
Salvatorplatz 3
861 m Route
&lt;p&gt;Bürohaus und Parkgarage für die ehem. Bayer. Staatsbank, jetzt Hypo-Vereinsbank, Baugruppe aus schmalem Bürotrakt und nach Westen anschließendem Parkhaus, Stahlbetonskelettbauten, mit dunklem Klinkermauerwerk verkleidet, 1964/65 von Franz Hart; Ostfront des Bürotraktes durch kräftig vortretende Pfeiler gegliedert, Parkhaus mit Lüftungsschlitzen.&lt;/p&gt;
Bärenbrunnen
Architekt: Müller Georg
Erstellung: 1936
Elisabethplatz
865 m Route
Bärenbrunnen, 1936 von Georg Müller; in der Anlage.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Gabelsbergerstraße 36
865 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus in Rohbackstein, mit Hausteingliederung, bez. 1897.
Cafe Schöberl
Architekt: Rose Max
Baustil: neuklassizistisch
Elisabethplatz 4
865 m Route
Cafe Schöberl, neuklassizistischer Pavillon mit Portikus, 1909 von Max Rose.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ohmstraße 7
866 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, um 1900; bildet eine Gruppe mit Kaulbachstraße 75.&lt;/p&gt;
Residenzstraße 1
867 m Route
&lt;p&gt;Residenzstraße 1; Residenz, ausgedehntes Stadtschloß, ab 1348 über Jahrhunderte gewachsen, acht Höfe umschließend. Der mittelalterliche Kern (Neuveste) in Resten unter dem Nordostpavillon des Festsaalbaues und dem umgebenden Bereich verborgen. Kern der bestehenden Anlage die westlich an die Residenzstraße grenzende Alte oder Maximilianische Residenz des frühen 17. Jh. mit der Hofkapelle (1601) und älteren Teilen des 16. Jh. (Grottenhof mit Perseusbrunnen, 1595 von Hubert Gerhard; Antiquarium, 1569-71). Im Brunnenhof Wittelsbacherbrunnen, um 1600. Zu Nr. 1 gehört das Alte Residenztheater, Rokokobau, 1751-53 von Fran¿ois de Cuvilli¿s, 1956 an neuer Stelle (Apothekenflügel) wiederaufgebaut; mit Ausstattung; Königsbau, siehe Max-Joseph-Platz 3, Festsaalbau siehe Hofgartenstraße 2 und Marstallplatz 8, Allerheiligen-Hofkirche siehe Marstallplatz. Vgl. auch Hofgarten.&lt;/p&gt;
Volksschule
Architekt: Fischer Theodor
Baustil: historisierend
Erstellung: 1902
Elisabethplatz 4
868 m Route
&lt;p&gt;Volksschule, zweiflügeliger Gruppenbau in historisierenden Formen mit Turm, reichem Putzdekor und plastisch ausgestalteten Portalen, 1901-02 von Theodor Fischer; städtebaulich eine Gruppe mit Arcisstraße 65 (Gisela-Gymnasium).&lt;/p&gt;
Kath. Pfarrkirche St. Joseph
Architekt: Schurr Hans
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1898
Josephsplatz 1
871 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrkirche St. Joseph, monumentaler Neubarockbau, 1898-1902 von Hans Schurr; nach Kriegsschäden im Dekorativen vereinfacht; nördlich mächtiger, unbeschädigter Turm, der den Nordostabschluss der Augustenstraße bildet; am Turm-Unterbau neubarockes Kriegerdenkmal.&lt;/p&gt;
Prinz-Luitpold-Palais
Erstellung: 1873
Leopoldstraße
873 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Georgenstraße 86
874 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Breiterker, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Architekt: Völkl Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Tengstraße 6
874 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit drei Erkern, Madonnenrelief und Stuckdekor, 1903 von Georg Völkl.&lt;/p&gt;
Hofgartenarkaden
Erstellung: 1560
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
877 m Route
nördliche Randbebauung des Unteren Hofgartens, vom Lusthaus Albrecht V. Teile samt westlichem Eckturm und gewölbtem Gang mit Säulenarkaden erhalten, mit Resten von Rollwerkmalerei, um 1560; darüber Pfeilerarkadenreihe der ehemaligen Hofgartenarkaden, 1866 vom Neurenaissancebau des Kunstvereins überbaut; nach dessen Kriegszerstörung nur in Teilen überliefert; an das Untergeschoss anschließend in unteren Partien erhaltenes Brunnhaus Maximilian I., 1613-17, Erweiterung von Leo von Klenze, 1847/48; mit technischer Ausstattung.
Mietshaus
Architekt: Stengel und Hofer
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Agnesstraße 4
877 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1910 von Stengel und Hofer; Gruppe mit Nr. 6.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Isabellastraße 19
880 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit zwei Flacherkern, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Kaulbachstraße 75
881 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, um 1900; Gruppe mit dem anschließenden Eckhaus Ohmstraße 7.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel und Hofer
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Agnesstraße 6
882 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1910 von Stengel und Hofer; Gruppe mit Nr. 4.
Salvatorkirche
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1492
Salvatorstraße 17
883 m Route
&lt;p&gt;Salvatorkirche, ehem. Friedhofskirche, seit 1829 Griechisch-orthodoxe Kirche, spätgotischer Saalbau mit polygonalem Chor aus Backstein mit Turm, 1492-94; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Feldherrnhalle
Architekt: Miller d. J. Ferdinand von, Rümann Wilhelm von, Gärtner Friedrich von, Schwanthaler Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1844
Residenzstraße
884 m Route
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Loggia mit dreiseitig offenen Rundbogenarkaden und großer Freitreppe im Norden, Kalksteinquaderbau mit reichem bauplastischem Dekor, von Friedrich von Gärtner, 1841-44,&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Behebung der Kriegsschäden, 1950-1962;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bronzestandbilder auf Granitpostamenten der Heerführer Johann Tzerklas Graf von Tilly und Carl Philipp Fürst von Wrede, nach Entwürfen von Ludwig Schwanthaler, gegossen von Ferdinand von Miller d. Ä., enthüllt 1844;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bayerisches Armeedenkmal, Bronzefigurengruppe auf Granitsockel, von Ferdinand von Miller d. J., bez. 1892;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;zwei Löwen, neuklassizistische Tierplastiken in Marmor, von Wilhelm von Rümann, 1906.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;h4&gt;Restaurierung 2025&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;TAFEL 1: Geschichte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Feldherrnhalle wurde 1841 bis 1844 im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern (er regierte 1825–1848) nach Plänen des Architekten Friedrich von Gärtner (1791–1847) errichtet. Den Bauschmuck – die bekrönenden Waffentrophäen, die Königswappen über den mittleren Pfeilern der Hauptfassade sowie die Standbilder der Frontseite – entwarf der Bildhauer Ludwig von Schwanthaler (1802–1848). Architektonisches Vorbild ist die „Loggia dei Lanzi“ aus dem 14. Jahrhundert in Florenz, die den zentralen Platz der Stadt schmückt und für öffentliche Zeremonien genutzt wurde. Später diente die Halle als Aufstellungsort für Skulpturen und als Wachlokal.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dem Bau der Münchner Feldherrnhalle setzte Ludwig I. der bayerischen Armee und ihren siegreichen Heeresführern ein Denkmal. Ihre Bestimmung reiht sie in die bayerisch-deutschen Nationaldenkmäler des Königs ein, zu denen auch die Münchner Ruhmeshalle, die Walhalla bei Regensburg sowie die Befreiungshalle über Kelheim zählen. Zugleich bildet die Halle den Blickpunkt der Ludwigstraße, die durch das ebenfalls von Gärtner geplante Siegestor verläuft und mit ihren klassizistischen Monumentalbauten symbolträchtig auf die Königliche Residenz sowie die benachbarte Theaterkirche zuführt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die bronzenen Feldherren-Standbilder des Grafen Tilly (1559–1632) und des Fürsten Wrede (1767–1838) wurden durch Ferdinand von Miller in der königlichen Erzgießerei gegossen und dienten der Inszenierung der bayerischen Nation. Tillys Statue verweist auf Bayern als Verteidiger des katholischen Glaubens im Dreißigjährigen Krieg, Wredes Standbild auf die Teilnahme an der siegreichen nationalen Erhebung gegen Napoleon in den deutschen Befreiungskriegen. Anstatt weiterer Feldherren, wie noch von Ludwig I. gewünscht, ließ später Prinzregent Luitpold in der Halle 1892 zusätzlich das Denkmal der bayerischen Armee aufstellen. Seit 1905 bewachen die beiden Marmorlöwen des Bildhauers Wilhelm von Rümann den zentralen Treppenaufgang.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 9. November 1923 war hier der Marsch von Adolf Hitler und seinen Anhängern, die den Sturz der Demokratie beabsichtigten, auf dem Weg zum Kriegsministerium von der Landpolizei aufgehalten worden. Auf beiden Seiten gab es Tote und Verletzte. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde die Feldherrnhalle zu einem Kultort der „Bewegung“. Ein 1933 in der Halle errichtetes Mahnmal für die Putschisten und regelmäßige „Gedenkfeiern“ dienten der Selbstdarstellung des Regimes. Heute erinnert eine Gedenktafel an der benachbarten Residenzfassade an die vier bei der Abwehr des Putschversuchs von 1923 getöteten Landpolizisten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;---&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;TAFEL 2: Architektur&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Podium der Feldherrnhalle enthält mehrere niedrige gewölbte Räume, die in der Raumnot nach dem Zweiten Weltkrieg genutzt wurden. Zuletzt war hier eine Veranstaltungszone eingerichtet, die 2019 geschlossen hat. Die Kellerräume werden deshalb auf ihre ursprüngliche Form zurückgebaut und dienen künftig Lagerzwecken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Dach der Feldherrnhalle war im Zweiten Weltkrieg abgebrannt und nur in einfacher Form erneuert worden. Die Eindeckung in verzinktem Eisenblech ist durch Witterung und Ausführung an den Anschlüssen als Unfallschwachstelle. Wasserschäden in den kaum zugänglichen Gewölberäumen schließen. Neben einer praktikablen Erschließung dieser Räume und Dachflächen zu Revisionszwecken wird eine neue Dacheindeckung aus dauerhaftem Kupferblech geschaffen. Ihre Tragsubkonstruktion aus Holz wird ebenfalls geprüft und ertüchtigt. Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten ist auf dem Dach der Feldherrnhalle auch die Montage einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung vorgesehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Statik der Feldherrnhalle ist kompliziert, da die weitgespannten Bögen sich mit dem Fiorentiner Vorbilds mit Hilfe robuster Zugstangen aus Eisen im Gleichgewicht gehalten werden. Deutliche Rostausblühungen und Risse deuten auf Verfallsspuren hin. Erst durch vertiefte Schadenskarte und baustatischen Untersuchungen können Aussagen getroffen werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die dauerhafte Standsicherheit von Gewölbe und Pfeiler ist daher eine statische Ertüchtigung der Eisenkonstruktion durch Einbau eines Stahlträgersystems im Dachraum erforderlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Feldherrnhalle ist heute ein attraktiver Treffpunkt für die Münchner und Touristen. Das Hallenpodium bietet eindrucksvolle Perspektiven auf einige der schönsten Stadträume der Landeshauptstadt an Odeonsplatz und Ludwigstraße. Dennoch war dieser Ort bisher nicht ohne jedes Risiko auf den etwa 3 Meter hohen Hallenpodium begehbar. Nachdem wirkungsarme und abgehende Warnhinweise keine nachhaltige Wirkung gezeigt haben, wird im Zuge der Restaurierungsmaßnahme eine denkmalverträgliche Absturzsicherung erarbeitet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Denkmalpodium, das derzeit nur provisorisch abgedichtet ist, erhält wieder in Anlehnung an den historischen Asphaltbelag einen neuen, dichten Belag aus geschliffenem Gussasphaltestrich. Der historische Boden war von dem Architekten F. J. Kreuter als einer der ersten Terdecken Bayerns gestaltet worden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;---&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;TAFEL 3: Restaurierung – Oberflächen aus Naturstein und Putz&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Hauptwirkung der Feldherrnhalle ist auf die beim Bau verwendeten Natursteine zurückzuführen. Für den Sockel fand ein Muschelkalk, für das aufgehende Mauerwerk ein Kalkstein aus Kelheim Verwendung. Die beiden Löwen selbst sowie das Auflagerungsmassiv wurden aus weißem Laaser Marmor gefertigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Natursteinoberflächen werden gereinigt, Verschwartungen und Rostfahnen reduziert, morbide Bereiche wieder gefestigt. Kleinere Ausbrüche werden in originalgetreuen Ergänzungen geschlossen, zerstörte Bereiche und schadhafte Betonganzierungen in der vorgegebenen Form von Steinmetz nachgearbeitet oder abgegossen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch der selten feine Fugenschnitt zwischen Werksteinen müssen auf Fehlstellen untersucht und mit dem gleichen Mörteln dauerhaft verschlossen werden. Häufig wird eine Steinersatzierung mit der Aufbringung einer Opferschicht an Orten belasteten, leicht zu entfernenden „Schale-Schlämmen“ bestehen aus ähnlichem Grundstoff wie der originale Stein, bleiben jedoch bewusst weicher und werden mit einem gegenüberliegenden Farbwert aufgebracht, um Unterscheidbarkeit und die Ablesbarkeit des Regenwassers verbessern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Pfeiler der Feldherrnhalle waren schon immer größtenteils weiß gestrichen, die Putzflächen der Loggia-Rückwand durch eine aufgemalte, farblich dezent voneinander abgesetzte graue Quadergliederung gestaltet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Architekten der Erbauungszeit – Friedrich von Gärtner und auch Leo von Klenze – haben solche Lösungen immer wieder verwendet, wenn die Ausführung von echten Natursteinen zu aufwendig erschien (wie an den meisten Fassaden der Residenz).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Durch Alterung und eindringende Feuchtigkeit sind die Putzoberflächen jedoch geschädigt. Es ist zu klären, welche und an welchen Stellen noch Putzteile historisch sind und erhalten bleiben können. Soweit möglich, sollen die Schadenspotenziale durch angereicherte Schadsalze im Vorfeld eines Neuauftrags neutralisiert werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei stellt die Hallenrückwand besondere Anforderungen, da sie die eigentliche Schaufand in der Nachsicht vom Odeonsplatz aus bildet. Sie soll mit den übrigen Kunstwerken harmonisieren und muss mit ruhiger, aber zugleich moderner Farbenspiel den eigentlichen einfarbig grauen Naturstein imitieren soll.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;---&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;TAFEL 4: Restaurierung – Bildwerke aus Bronze&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die in der Feldherrnhalle aufgestellten Bronzedenkmäler weisen unterschiedliche Erhaltungszustände auf. Während die oben auf dem Podium aufgestellten übergroßen Standbilder der bayerischen Heerführer der Witterung ausgesetzt sind, sind das an der Hallenrückwand positionierte Denkmal für das Bayerische Heer und die seitlich angebrachten Schrifttafeln durch ihre Lage besser geschützt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Standbilder werden gereinigt und Korrosionsprodukte reduziert. Mögliche Schadstellen wie Risse oder Löcher werden mit traditionellen Mitteln der Metallbearbeitung geschlossen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Durch pflegende Schutzüberzüge, meist Spezialwachse, wird das Gesamterscheinungsbild vereinheitlicht und die weitere Oxidation der Oberflächen verlangsamt. Die Standfestigkeit der Figuren wird geprüft und gegebenenfalls das Innengerüst verstärkt. Schließlich muss speziell an der rückwärtigen Monumentalgruppe – ein wirkungsvoller und dabei möglichst wenig sichtbarer Tauchschutz angebracht werden, um einer Verschmutzung der wertvollen Oberflächen vorzubeugen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Quelle: Infotafeln am Bauzaum vor Ort&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Union-Hotel
Architekt: Berndl Richard
Barer Straße 7
884 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Friedrichstraße 17
884 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerkern und Vorgarten-Pfeilerzaun, Ende 19. Jh.
Palais Berchem
Erstellung: 1677
Theatinerstraße 20
884 m Route
Staatliche Antikensammlung
Architekt: Ziebland Georg Friedrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Königsplatz 1
885 m Route
&lt;p&gt;Königsplatz 1/1a; Ehem. Kunst- und Industrie-Ausstellungsgebäude, jetzt Staatliche Antikensammlungen, Mittelrisalit mit korinthischem Säulenportikus und Freitreppe flankiert von Seitenflügeln mit Lisenengliederung, von Georg Friedrich Ziebland, 1838-45, Reliefs nach Entwurf von Ludwig Schwanthaler, 1836-1844, Wiederaufbau nach Plänen von Johannes Ludwig, 1963-67; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ohmstraße 16
887 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.&lt;/p&gt;
Theatinerkloster
Erstellung: 1690
Theatinerstraße 20
889 m Route
Ehem. Verwaltungsbau der NSDAP
Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1934
Katharina-von-Bora-Straße 10
894 m Route
&lt;p&gt;(vormals Meiserstraße 10); Ehem. Verwaltungsbau der NSDAP, jetzt Haus der Kulturinstitute, repräsentativer, neuklassizistischer Bau, 1934-37 nach Plänen von Paul Ludwig Troost; mit Sockel (Torso) des ehem. südlichen Ehrentempels, erbaut 1935, gesprengt 1947; Gegenstück zu Arcisstraße 12.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 38
896 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Lisenen und Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Palais Pringsheim
Baustil: Neorenaissance
Erstellung: 1889
Arcisstraße
899 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Tengstraße 11
899 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich stuckiert, bez. 1907.
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: historisierend
Erstellung: 1907
Isabellastraße 23
900 m Route
Mietshaus, malerischer historisierender Eckbau, um 1907 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.
Schlichter klassizistischer Bau
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Maximiliansplatz 15
901 m Route
Maximiliansplatz 15; Schlichter klassizistischer Bau, um 1812, modern aufgestockt; Rest der ursprünglichen Bebauung des Platzes.
Maximiliansplatz
Architekt: Effner Carl von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1802
Maximiliansplatz
905 m Route
Maximiliansplatz; Freifläche, städtebauliche Schöpfung des Klassizismus auf dem Gelände der ehem. Wallbefestigung, 1802-05 angelegt, zusammen mit der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8 und dem Abschnitt westlich von Maximiliansplatz 5 als Park gestaltet, durch Carl Joseph von Effner, 1876-78;
Ehem. Preysing-Palais
Architekt: Effner Joseph
Baustil: Regence-Stil
Erstellung: 1728
Residenzstraße 27
909 m Route
Evang.-Luth. Landeskirchenrat,
Architekt: Bieber Oswald, Stöhr Karl
Erstellung: 1928
Katharina-von-Bora-Straße 13
912 m Route
(vormals Meiserstraße 13); Evang.-Luth. Landeskirchenrat, in Form eines italianisierenden Palazzo, 1928-29 von Oswald Edaurd Bieber und Karl Stöhr.
Mietshaus
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Franz-Joseph-Straße 48
912 m Route
Mietshaus, stattlicher Neubarockblock, mit Erkertürmen an den beiden Ecken und Wandbildern im Vestibül, um 1900; vereinfacht.
Pettenkofer-Denkmal
Erstellung: 1909
Maximiliansplatz
915 m Route
&lt;p&gt;Pettenkofer-Denkmal, als Gegenstück zum Liebig-Denkmal, von Wilhelm von Rümann, 1909;&lt;/p&gt;
Salvatorstraße
916 m Route
Mietshaus
Architekt: Mayrhofer Ernst
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Tengstraße 15
916 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, 1907 wohl von Baumeister Ernst Mayrhofer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Franz-Joseph-Straße 40
917 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkerturm an der Ecke, 1898 von Barbist Rosa&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ohmstraße 13
918 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, breit-blockförmiger, reich gegliederter und stuckierter Jugendstilbau, 1905-07 von Martin Dülfer; bildet mit Nr. 15 und 17 sowie dem Eckhaus Königinstraße 85 eine durch Torbauten verbundene Gruppe von Jugendstilhäusern.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zieblandstraße 41
919 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Risalit, Rohbackstein mit reicher Putzgliederung, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1914
Agnesstraße 9
919 m Route
Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, bez. 1914.
Kaiserhoftrakt
Erstellung: 1616

919 m Route
Effner-Denkmal
Architekt: Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von, Effner Joseph
Erstellung: 1886
Maximiliansplatz
919 m Route
&lt;p&gt;Effner-Denkmal, für den Schöpfer der Anlagen, Weißmarmorbank und -büste, nahe dem Ostende der Anlage, von Wilhelm von Rümann und Friedrich Thiersch, 1886;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Franz-Joseph-Straße 44
920 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Doppelerkerhaus in deutscher Renaissance, mit Maßwerkdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wedekind Frank
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Franz-Joseph-Straße 42
921 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Giebelbau im barockisierenden Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, um 1900; 1900-1906 Wohnhaus von Frank Wedekind.&lt;/p&gt;
Festsaalbau der Residenz
Architekt: Schwanthaler Ludwig, Klenze Leo von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1842
Hofgartenstraße 2
922 m Route
&lt;p&gt;(siehe Residenzstraße 1 und Marstallplatz 8), langgestreckter Neurenaissancebau, 1832-42 von Leo von Klenze, im Westteil unter Verwendung des Vorgängerbaues (Kaisersaaltrakt) des frühen 17. Jh. Vor dem Mittelrisalit Loggia mit Figuren von Ludwig Schwanthaler, vgl. Hofgarten.&lt;/p&gt;
Lenbachvilla
Architekt: Lenbach Franz von, Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Luisenstraße 33
923 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Villa und Atelier des Malers Franz von Lenbach, jetzt Städtische Galerie im Lenbachhaus, Dreiflügelanlage bestehend aus dreigeschossigem kubischen Mittelteil mit flachem Zeltdach und Belvedere sowie zweigeschossigem Atelierbau, Neurenaissance, von Gabriel von Seidl, 1887-91, Erweiterungsbauten, 1. Viertel 20. Jh. (siehe Richard-Wagner-Straße 2), Nordflügel, zweigeschossiger Galeriebau, von Hans Grässel und Heinrich Volbehr, 1927-28, Erweiterungsbauten im Südwesten, von Heinrich Volbehr und Rudolf Thönessen, 1969-72; zugehörig Vorgarten mit Brunnen und Plastiken samt Gartenmauer und Pergola in der Südostecke; vgl. auch Ensemble Richard-Wagner-Straße.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Strelin Oskar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kardinal-Faulhaber-Straße 5
923 m Route
Eckhaus, Neurenaissance, 1889 von Oskar Strelin; nur z. T. erhalten.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Georgenstraße 98
924 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Erker und reichem Stuckdekor, Anfang 20. Jh.
Propyläen
Architekt: Klenze Leo von, Schwanthaler Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1862
Königsplatz 2
926 m Route
&lt;p&gt;Königsplatz 2; Propyläen, dorischer Torbau, offener Säulen-Mitteltrakt und seitliche Türme mit Durchfahrten in marmorverkleideter Ziegelbauweise mit reichem Reliefschmuck, als Denkmal für Befreiung und Wiederaufblühen Griechenlands, von Leo von Klenze, mit Reliefs nach Entwurf von Ludwig Schwanthaler, 1848-62, Gesamtinstandsetzung nach Kriegsschäden durch Erwin Schleich, 1964-66; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schurr Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Adelheidstraße 6
926 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Balkon-Erker-Gruppe und Giebel, 1907 von Hans Schurr.&lt;/p&gt;
Liebig-Denkmal
Architekt: Wagmüller Max, Liebig Justus von
Erstellung: 1883
Maximiliansplatz
929 m Route
&lt;p&gt;Liebig-Denkmal, Sitzfigur aus Carraramarmor auf Granitsockel über Treppen-Rampen-Anlage, flankiert die den Park in der Mitte durchschneidende Fortsetzung der Max-Joseph-Straße, von Max Wagmüller, 1883;&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Giselastraße 4
929 m Route
&lt;p&gt;Villa, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmitz H.
Baustil: Nürnberger Renaissance
Erstellung: 1897
Prannerstraße 10
930 m Route
Mietshaus viergeschossiges Eckhaus mit polygonalem Eckerker und Kastenerkern über erdgeschossiger Arkadenzone, in sog. Nürnberger Renaissance, von H. Schmitz, 1897-99.
Ehem. Staatsbauschule
Architekt: Seifert Adolf Peter, Haerst Rolfter, Ruf Franz
Erstellung: 1956
Karlstraße 6
931 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Staatsbauschule, jetzt Fachhochschule, nach Plänen der Architektenarbeitsgemeinschaft Adolf Peter Seifert, Rolfter Haerst und Franz Ruf in zwei Bauabschnitten 1954-56 und 1968-70 erstellt; mehrflügelige Anlage unterschiedlicher hoher Gebäudetrakte in offener Anordnung, mit zwei Kopfbauten an der Karlstraße; Stahlskelettbauten, z.T. mit Naturstein verkleidet; erster Bauabschnitt mit fünfgeschossigem Kopfbau an der Karl-/Barer Straße, annähernd quadratisch, mit großem Lichthof und umlaufenden Galeriefluren; von der Barer Straße zurückgesetzter dreigeschossiger Trakt, an die Barer Straße vorgerückt das Aulagebäude, straßenseitig ausgefacht, zum Hof hin verglast; der zweite Bauabschnitt (Ecke Karl/Ottostraße) in der äußeren Erscheinung dem ersten angepasst.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ohmstraße 20
931 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, um 1910 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert; Gruppe mit Nr. 22.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reinhart Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Josephsplatz 2
933 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erker, Madonnenrelief am Zwerchgiebel und reichem Stuckdekor, 1902-03 von Andreas Reinhart.
Mietshaus
Architekt: Langheinrich Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Isabellastraße 25
934 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, durch Erker und lange Balkone malerisch gegliederter Eckbau, 1907 von Max Langheinrich.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Langheinrich Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Franz-Joseph-Straße 38
934 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, kräftig gegliederter Eckbau mit Erkern, Balkonen und sehr reichem Stuckdekor (z. T. figürlich) sowie seitlichem Vorgartengitter, 1903 von Max Langheinrich.&lt;/p&gt;
Gaststätte Regensburger Hof
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Augustenstraße 53
935 m Route
&lt;p&gt;Gaststätte Regensburger Hof, deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1906-07 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Langheinrich Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Friedrichstraße 18
935 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliederter und stuckierter Eckbau mit Portalplastik, 1903-04 von Max Langheinrich; Längsseite dem Leopoldpark zugewendet; Baugruppe mit Franz-Joseph-Straße 21 und 23.
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Adelheidstraße 8
936 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit drei flachen Polygonalerkern, um 1910 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Prannerstraße 20
936 m Route
Bayerische Staatsbank (ehem. königliche Filialbank)
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
938 m Route
&lt;p&gt;Ehem. königliche Filialbank, ab 1918 Bayerische Staatsbank, dann Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, monumentaler Neubarockbau, 1893-94 (Südteil) und 1907-08 von Albert Schmidt; zugehörig Salvatorstraße 11, siehe auch Prannerstraße 2.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1892 - Kauf der Grundstücke durch die Königlich Bayerische Bank&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1893/1894 - Neubau nach Plänen des Architekten Albert Schmidt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1907/1908 - Erweiterung des Gebäudes in Fortschreibung des Baustils. Anlage eines neuen Haupteingangs.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1956-1958 - Wiederaufbau nach Entwürfen des Münchner Architekten Erwin Schleich.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1952 - Wiederaufbau nach Kriegszerstörung und Neugestaltung im Inneren durch den Münchner Architekten Sep Ruf.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1971 - Fusion der Bayerischen Staatsbank mit der Bayerischen Vereinsbank&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1998 - Fusionierung der Bayerischen Vereinsbank mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank&lt;/li&gt;&lt;li&gt;2000-2005 - Entfernung und Erneuerung des Gesamten Baukomplexes nach Plönen der Architekten Guido Canali und Gilberto Botti.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Info auf Bauzaun vor Ort&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Memminger Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Elisabethstraße 3
938 m Route
Mietshaus, Jugendstil, malerisch gegliedert und sehr reich dekoriert, 1907-08 von Hans Memminger; symmetrische Gruppe mit Nr. 5.
Landtagsgebäude
Architekt: Siebert
Baustil: Deutsch-Renaissancestil
Erstellung: 1823
Prannerstraße 20
939 m Route
&lt;p&gt;1885 umgebaut durch Siebert&lt;/p&gt;
Villenartiger Bau
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Königinstraße 22
940 m Route
&lt;p&gt;Villenartiger Bau, Neurenaissance, Rohbackstein, Ende 19. Jh.; Block mit dem gleichartigen Nr. 24.&lt;/p&gt;
Maxtor
Architekt: Schedel von Greiffenstein Nikolaus, Schleich Erwin
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1804
Maximiliansplatz 18
940 m Route
&lt;p&gt;bei Maximiliansplatz 18; Maxtor, mit Vasen bekrönte Torpfeiler und seitliche Durchgänge zwischen Nr. 17 und Nr. 18, zugehörig in den Winkel zwischen Nr. 18 und Nr. 19 eingefügte Blendarchitektur mit Brunnennische, von Nikolaus Schedel von Greiffenstein, 1804-05, Rekonstruktion des östlichen Torteils, durch Erwin Schleich, 1983-85.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Josephsplatz 3
941 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1890/1900.
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Isabellastraße 20
941 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, reich gegliedert, um 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ohmstraße 22
941 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistischer Jugendstil, um 1910 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert; Gruppe mit Nr. 20.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Isabellastraße 22
944 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, geschweiften Balkonen, 1907-08 von Adolf Wentzel.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Spreti
Baustil: Barock
Erstellung: 1730
Kardinal-Faulhaber-Straße 6
944 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Spreti, jetzt Bankgebäude, spätbarock, wohl um 1730, mit reicher Stuckgliederung im ersten Stock, sonst stark verändert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ohmstraße 15
944 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, breit-blockförmiger, reich gegliederter und stuckierter Jugendstilbau, 1905-07 von Martin Dülfer; bildet mit Nr. 13 und 17 sowie dem Eckhaus Königinstraße 85 eine durch Torbauten verbundene Gruppe von Jugendstilhäusern.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Reifenstuel N.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Residenzstraße 26
946 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, in klassizistischen Neurenaissanceformen, 1872 von N. Reifenstuel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Böhm Konrad
Erstellung: 1906
Tengstraße 14
946 m Route
Mietshaus, mit zwei Erkern und Eckkuppel, 1906 von Konrad Böhm; z. T. vereinfacht.
Mietshaus
Architekt: Memminger Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Elisabethstraße 5
946 m Route
Mietshaus, Jugendstil, malerisch gegliedert und sehr reich dekoriert, 1907-08 von Hans Memminger; symmetrische Gruppe mit Nr. 3.
Ehern. Bürogebäude Deutsche Lloyd-Lebens- versicherungs-AG
Architekt: Zieseniß Fritz
Erstellung: 1956
Karlstraße
947 m Route
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Prannerstraße 13
948 m Route
Mietshaus, viergeschossiger, schmaler Putzbau mit schlichter, biedermeierlicher Fassadengestaltung, 1850.
Rückgebäude
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Erstellung: 1911
Agnesstraße 10
950 m Route
Rückgebäude, viergeschossiger Flügel, rechtwinklig an das (im Krieg zerstörte) Vordergebäude anschließend, 1911 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert; bildet mit Agnesstraße 12 eine geschlossene Hofsituation.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Isabellastraße 27
951 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Zwerchhaus und abgerundeten Balkonen, um 1907.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1911
Agnesstraße 12
951 m Route
Mietshaus, barockisierend, mit Loggien in den beiden Unter- und Erkern in den beiden Obergeschossen, 1911 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
49
951 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1882
Königinstraße 81
951 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, reich dekoriert mit Stuck und Eisenbalkonen, 1882.
Arcisstraße 11
951 m Route
Mietshaus
Architekt: Evora Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Kurfürstenstraße 22
953 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Giebel, Stuckdekor und Balkongittern, 1911-12 von Carl Evora.&lt;/p&gt;
Josephsplatz
Erstellung: 1900
Josephsplatz
955 m Route
Rochuskirchlein
Erstellung: 1589
Rochusstraße
957 m Route
&lt;p&gt;Erbaut von Herzog Wilhelm V.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Rank Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Maximiliansplatz 18
957 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, dreiseitig freistehender Bau mit dezentralem Mittelrisalit, Bronzereliefs, Neurenaissance, von Franz Rank, um 1897.
Ehem. Palais Neuhaus-Preysing
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1750
Prannerstraße 2
957 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Neuhaus-Preysing, jetzt Teil der Bayerischen Vereinsbank (vgl. Kardinal-Faulhaber-Straße 1), prächtig stuckierte, streng gegliederte Rokokofassade, um 1740/50, Francois de Cuvilliés d. Ä. zugeschrieben; nur Fassade original&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Adelheidstraße 10
958 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Putzgliederung und zwei Puttenreliefs, Anfang 20. Jh.; z. T. modifiziert.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kaulbachstraße 88
958 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht neubarock, in Hof gelegen, um 1900.&lt;/p&gt;
Palais Arco bzw. Giese
Architekt: Lespilliez Carl Albert von, Uecker Hans
Baustil: Spätrokoko
Erstellung: 1760
Prannerstraße 9
959 m Route
Palais Arco bzw. Giese, jetzt Teil des Erzbischöflichen Ordinariats, viergeschossiger Satteldachbau mit reich stuckierter Spätrokoko-Fassade, wohl von Carl Albert von Lespilliez, um 1760, nach schwerer Kriegszerstörung insbesondere im Inneren Wiederaufbau durch Hans Uecker, 1949.
Mietshaus
Architekt: Langheinrich Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Franz-Joseph-Straße 23
959 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliederter Eckbau mit Erkern und Balkonen, um 1904 von Max Langheinrich; Gruppe mit Nr. 21 und Friedrichstraße 18.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zieblandstraße 34
960 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkern an den beiden Risaliten, Rohbackstein mit sehr reichen Putzgliederungen, um 1890.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Residenzstraße 25
961 m Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Wohnhaus, neubarock, mit Stuckdekor am Erker, 1899-1900 von Eugen Drollinger.&lt;/p&gt;
Villenartiger Bau
Baustil: Neurenaissance
Königinstraße 24
962 m Route
Villenartiger Bau, Neurenaissance, Rohbackstein, Ende 19. Jh.; Block mit dem gleichartigen Nr. 22.
Doppelhausblock
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Giselastraße 5
962 m Route
&lt;p&gt;Giselastraße 5/7; Doppelhausblock, reiche deutsche Renaissance, um 1890; Nr. 7 1891-97 Wohnhaus Lovis Corinths (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Palais Perusa
Architekt: Unbekannt
Erstellung: 1685
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
963 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Isabellastraße 29
965 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1900.&lt;/p&gt;
Haus Pronath
Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Augustenstraße 54
965 m Route
&lt;p&gt;Haus Pronath, Jugendstil, reich gegliedert, mit Balkongittern, 1904 von Gebrüder Rank.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Maximiliansplatz 19
966 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Mansarddachbau in Ecklage, Gliederung in Formen der Neurenaissance mit Türeinfassungen in Naturstein, von Karl Stöhr, 1896; Grabplatte, über der Tür an der Rückseite (Rochusstraße 2), wohl 1647.
ehem. Bayerischen Armeemuseums
Architekt: Mellinger Ludwig von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1905
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
967 m Route
&lt;p&gt;Mittelteil des ehem. Bayerischen Armeemuseums (Torso nach Kriegszerstörung), 1900-1905 von Ludwig von Mellinger, Neurenaissance, mit Portikus im Westen und mit Kuppel (einbezogen in den Neubau der Bayerischen Staatskanzlei von 1990-93); vom nördlichen Kopfbau z. T. die Reste der Hofgartenarkaden überfangen, siehe Galeriestraße 8/10.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Residenzstraße 24
967 m Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Wohnhaus, neuklassizistisch mit Jugendstilanklängen, reich gegliedert, 1906-07 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Holnstein
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1737
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
967 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Holnstein, ursprünglich Adelswohnsitz, seit 1818 Erzbischöfliches Palais, mit um einen Innenhof gruppierten Flügeln, dreigeschossiger Bau mit reicher Rokokogliederung und Dreiecksgiebel, von Francois de Cuvilliés d. Ä., 1735/37; mit Innenausstattung. (Geschütztes Kulturgut)&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;März 2012 - Kardinal Reinhard Marx zieht in das renovierte Palais ein&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Ehem. Palais Graf Seinsheim
Architekt: Höchl Josef, Landauer Herbert
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1764
Prannerstraße 7
967 m Route
Ehem. Palais Graf Seinsheim, jetzt Bayerischer Städteverband, dreigeschossiger Satteldachbau mit reicher Stuckgliederung in frühklassizistischen Formen, ehem. zwei Häuser, um 1764/70 um- oder neugebaut, Umbau beider Häuser, von Josef Höchl, 1809, nach Kriegszerstörung Wiederaufbau mit einheitlich nach Westen verlängerter Palastfassade, durch Herbert Landauer, 1949.
Mietshaus
Architekt: Langheinrich Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Franz-Joseph-Straße 21
967 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit Erker und Balkonen, um 1904 von Max Langheinrich; bildet mit Nr. 23 und Friedrichstraße 18 eine Jugendstil-Baugruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 73
968 m Route
Mietshaus, klassizistische Neurenaissance, reich gegliedert, um 1870/80.
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ohmstraße 17
968 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, 1905-07 von Martin Dülfer; bildet mit Nr. 13 und 15 sowie dem Eckhaus Königinstraße 85 eine durch Torbauten verbundene Gruppe von Jugendstilhäusern.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schwindstraße 4
969 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1890.
Kleines Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Augustenstraße 45
970 m Route
&lt;p&gt;Kleines Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 40
970 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht, mit geohrten Fensterrahmungen, um 1850/60, 1879 um zwei Geschosse aufgestockt.&lt;/p&gt;
Hofkapelle
Erstellung: 1603

971 m Route
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 18
972 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; einheitliche, symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 20 und 22.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1901
Agnesstraße 14
972 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, mit Pilastern, Erkern und hohem Giebel, 1901 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Nyilas Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Franz-Joseph-Straße 19
972 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich stuckiert, mit Erker und Balkongittern, 1903 von Franz Nyilas. Rückgebäude zum Leopoldpark gleichzeitig, im barockisierenden Jugendstil mit Stuckdekor.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Adelheidstraße 12
973 m Route
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1909; z. T. vereinfacht.
Hofgartenkaserne
Erstellung: 1808

973 m Route
&lt;p&gt;Die Hofgartenkaserne – auch als Max‑Joseph‑Kaserne bekannt – wurde von 1801 bis 1808 am östlichen Rand des Münchner Hofgartens errichtet. Der klassizistische Riegelbau mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen bot Platz für bis zu 2 150 Soldaten&amp;nbsp; . Entworfen von Joseph Frey, stand die Kaserne auf feuchtem Boden – früher ein Zierteich und Teil des Köglmühlbach-Sammlers. Diese nasse Lage förderte Krankheiten wie Typhus, was ab den 1850er Jahren zu immer heftigeren Epidemien führte. Erst 1893 bewog eine besonders schwere Typhusepidemie zur Schließung, 1899 folgte der Abriss&amp;nbsp; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf dem Gelände entstand bis 1905 das Bayerische Armeemuseum. Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurden die Ruinen in den Neubau der Bayerischen Staatskanzlei integriert, der 1993 fertiggestellt wurde&amp;nbsp; . Heute markiert die Kuppel der Staatskanzlei die historische Position der Kaserne, nahe dem Eingang zum Hofgarten.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wacker Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Elisabethstraße 7
973 m Route
Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mit Erkern und reicher Gliederung, 1907 von Johann Wacker.
Bayerische Staatskanzlei
Architekt: Diethard J. Siegert und Reto Gansser
Erstellung: 1993
Franz-Josef-Strauß-Ring
974 m Route
Villenartiger Bau
Baustil: klassizistischer Renaissance
Erstellung: 1870
Katharina-von-Bora-Straße 9
975 m Route
(vormals Meiserstraße 9); Villenartiger Bau in klassizistischer Renaissance, um 1870/80.
Neuveste
Erstellung: 1385

975 m Route
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 20
976 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; bildet den breiteren, reicher gegliederten Mittelteil einer Gruppe mit Nr. 18 und 22.&lt;/p&gt;
Benediktinerabtei- und Pfarrkirche St. Bonifatius
Architekt: Ziebland Georg Friedrich
Baustil: frühchristlicher Stil
Erstellung: 1850
Karlstraße 34
976 m Route
Denkmal für Franz Xaver Gabelsberger
Architekt: Gabelsberger Franz Xaver, Eberle Syrius
Erstellung: 1890
Ottostraße
976 m Route
Denkmal für Franz Xaver Gabelsberger, Bronze-Sitzbild, 1890 von Syrius Eberle; auf platzartiger Erweiterung am Südwestende der Straße.
Mietshaus
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1901
Agnesstraße 16
978 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, mit Pilastergliederung, 1901 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Elisabethstraße 9
978 m Route
Mietshaus, Jugendstil, Eckbau mir reichem Putz- und Stuckdekor, 1906-07 von Georg Guinin.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Römerstraße 3
979 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900; Block mit Nr. 5 und 7.&lt;/p&gt;
Theatinerstraße 32
980 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, mit (zur Residenzstraße verbindender) sog. Theatiner-Passage, 1954/55 von Jean Ehrhard, und mit Theatiner-Filmkunst-Lichtspieltheater, 1956 von Hanns Atzenbeck
Neufeste
Erstellung: 1385

980 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Franz-Joseph-Straße 17
980 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus (Rückgebäude zum Leopoldpark), barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kurfürstenstraße 53
981 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1880.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prannerstraße 1
981 m Route
Wohn- und Geschäftshaus 2, ehem. Rückgebäude von Promenadeplatz 2, schmaler viergeschossiger Satteldachbau mit Stuckdekor, in Formen des Jugendstils, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Franz-Joseph-Straße 15
981 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus (Rückgebäude zum Leopoldpark), Jugendstil, 1905 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Giselastraße 12
982 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Augustenstraße 50
983 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 22
984 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; einheitliche, symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 18 und 20.&lt;/p&gt;
Zugehöriges Rückgebäude
Architekt: Dülfer Martin
Erstellung: 1903
Franz-Joseph-Straße 13
987 m Route
&lt;p&gt;Zugehöriges Rückgebäude, 1903 von Martin Dülfer; letzte Wohnung von Hans und Sophie Scholl&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
Adelheidstraße 9
988 m Route
Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern und geschweiftem Zwerchgiebel, bez. 1905.
Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters
Architekt: Köglsperger Philipp Jakob, Schorn Georg
Erstellung: 1711
Rochusstraße 5
988 m Route
Rochusstraße 5, 7; Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters, jetzt Erzbischöfliches Ordinariat, weitläufiger Komplex mit gewölbten Gängen und stattlicher Haupttreppe, 1711-14 von Frater Domenicus a S. Euphrosina (Georg Schorn), ausgeführt von Philipp Jakob Köglsperger; ab 1724 nach Osten erweitert. Im Haupthof (ehem. Garten) Reste barocker Mauern mit Brunnenaufbauten und Büste des Herzogs Maximilian Philipp. Vgl. Pacellistraße 12 (Dreifaltigkeitskirche).
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Gabelsbergerstraße 71
989 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.
Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank
Architekt: Schmidt Emil, Kaufmann Hugo
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Kardinal-Faulhaber-Straße 10
990 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, jetzt HypoVereinsbank, Westflügel, monumentaler Neubarockbau, 1895-96 von Emil Schmidt, mit reichem plastischem Schmuck von Hugo Kaufmann (Ostbau siehe Theatinerstraße 11).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Schwindstraße 13
990 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, wohl 1884 von Ferdinand Hönig.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Augustenstraße 39
992 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, Neurenaissanceformen mit Jugendstileinfluß, Rohbackstein, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Franz-Joseph-Straße 11
992 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit asymmetrisch geschweiftem Giebel, 1903 von Martin Dülfer; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schwindstraße 28
992 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1910.
Bayer. Notarkasse
Architekt: Freymuth Emil, Lippl L. R.
Erstellung: 1951
Ottostraße 10
993 m Route
&lt;p&gt;Bayer. Notarkasse, repräsentatives Verwaltungs-, Geschäfts- und Wohngebäude, dreiteiliger, sechs- bis achtgeschossiger Baukomplex in städtebaulich wichtiger Ecklage, Stahlbetonskelettbau mit Werksteinverkleidung (Marchinger Kalkstein), 1951 nach Plänen von Emil Freymuth; Hauptblock hervorgehoben durch Balkone und auf zarten Stützen vorkragendes Flachdach; Fassadenrelief von L. R. Lippl.&lt;/p&gt;
Kardinal-Faulhaber-Straße
994 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Römerstraße 5
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900; Block mit Nr. 3 und 7.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Giselastraße 14
995 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1890/1900, z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1905
Lenbachplatz 6
998 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, Eckbau mit barockisierender Natursteinfassade und reichem plastischem Dekor, 1904-05 von Emanuel von Seidl.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Maurer Jordan, Hirschberg Reinhold, Demmer Wilhelm
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
999 m Route
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger Eckbau, errichtet im Maximilianstil nach Plänen von Jordan Maurer (†1854) und Reinhold Hirschberg, 1855-57, nach Kriegsschäden Wiederaufbau durch Wilhelm Demmer, 1948-50.
Haus der Kunst
Architekt: Troost Paul Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1933
Prinzregentenstraße 1
1,00 km Route
&lt;p&gt;Haus der Kunst, ehem. Haus der Deutschen Kunst, monumentaler, neuklassizistischer Ausstellungsbau, 1933-37 von Paul Ludwig Troost; Freitreppe 1971 abgetragen.&lt;/p&gt;

Theresienstraße 46
144 m Route
Türkenstraße 57
149 m Route
Theresienstraße 46
161 m Route
Georg Elser - „8. November 1939“
Fassadeninstallation
2009
Georg-Elser-Platz
170 m Route
Türkenstraße 68
170 m Route
Ellen Ammann
Gedenktafel
2023
Schellingstraße 47
171 m Route
Gustav Landauer
Gedenktafel
1997
Amalienstraße 52
223 m Route
Barer Straße 37
228 m Route
Türkenstraße 78
240 m Route
Barer Straße 29
248 m Route
Heßstraße 3
255 m Route
Heßstraße 3
255 m Route
Blütenstraße 10
264 m Route
Schellingstraße 3
271 m Route
Türkenstraße
271 m Route
Türkenstraße 17
274 m Route
Barer Straße 29
276 m Route
Amalienstraße
283 m Route
Amalienstraße
288 m Route
Mariane-von-Werefkin-Weg
288 m Route
Brunnen
Brunnen
1999
Schellingstraße 4
288 m Route
Amalienstraße
290 m Route
Türkenstraße 86
290 m Route
Amalienstraße
292 m Route
Amalienstraße
292 m Route
Schellingstraße 3
292 m Route
Türkenstraße
295 m Route
Steinbrunnen 2
Brunnen
1977
Adalbertstraße
296 m Route
Türkenstraße 17
296 m Route
Theresienstraße
299 m Route
Mut
Relief
Amalienstraße
302 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Amalienstraße
306 m Route
Amalienstraße
308 m Route
Türkenstraße
312 m Route
Amalienstraße
315 m Route
Schellingstraße
315 m Route
Amalienstraße
316 m Route
Amalienstraße
317 m Route
Löwenbrunnen
Brunnen
1977
Adalbertstraße 12
318 m Route
Amalienstraße 58
318 m Route
Johann Petzmayer
Gedenktafel
1903
Fürstenstraße 10
319 m Route
Amalienstraße 58
322 m Route
Weisheit
Relief
Amalienstraße
323 m Route
Schellingstraße 3
324 m Route
Amalienstraße
325 m Route
Amalienstraße
325 m Route
Inschrift 2
Texttafel
Amalienstraße
325 m Route
Schraudolphstraße 1
327 m Route
Amalienstraße 58
329 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
330 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
332 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
333 m Route
Kugelbrunnen
Brunnen
1977
Adalbertstraße 12
334 m Route
Amalienstraße
335 m Route
Fürstenstraße 13
336 m Route
Steinbrunnen 1
Brunnen
1977
Adalbertstraße 12
337 m Route
Barer Straße 27
337 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
338 m Route
Amalienstraße
339 m Route
Amalienstraße
339 m Route
Schellingstraße 3
340 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
342 m Route
Eulenbrunnen
Brunnen
1915
Ludwigstraße
342 m Route
Theresienstraße
344 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
344 m Route
Theresienstraße 9
344 m Route
Rheinberger Josef
Gedenktafel
1909
Fürstenstraße 6
345 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
345 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
346 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
346 m Route
Amalienstraße
348 m Route
Amalienstraße
349 m Route
Barer Straße
350 m Route
Amalienstraße
351 m Route
Geschwister-Scholl-Platz 1
352 m Route
Stärke
Relief
Amalienstraße
356 m Route
Amalienstraße
356 m Route
Geschwister-Scholl-Platz 1
359 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
361 m Route
Ludwigstraße
364 m Route
Ludwigstraße
364 m Route
St. Luzia
Statue
1835
Ludwigstraße
365 m Route
Ludwigstraße
366 m Route
Barer Straße
366 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
372 m Route
Glasfenster LMU
Glasfenster
Geschwister-Scholl-Platz
372 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
373 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
374 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
374 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
376 m Route
Prometheus
Pfeilerfigur
Geschwister-Scholl-Platz
376 m Route
Herakles
Pfeilerfigur
Geschwister-Scholl-Platz
376 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
376 m Route
Barer Straße 29
376 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
378 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
378 m Route
Carl Georg Steinicke
Gedenktafel
1972
Adalbertstraße 15
380 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
380 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
381 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
381 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
384 m Route
Niobe

1974
Barer Straße 27
387 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
388 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
392 m Route
Doryphoros
Statue
1912
Geschwister-Scholl-Platz
393 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
395 m Route
Gabelsbergerstraße
397 m Route
Theresienstraße
401 m Route
Ludwigstraße 22
404 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
406 m Route
Ludwigstraße 20
406 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
408 m Route
Thukydides
Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29
413 m Route
Ludwigstraße 20
413 m Route
Ludwigstraße 20
413 m Route
Homer
Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29
414 m Route
Aristoteles
Sitzstatue
1966
Ludwigstraße
417 m Route
Hippokrates
Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29
418 m Route
Theresienstraße
421 m Route
Barer Straße 27
427 m Route
Arcisstraße
429 m Route
Gaberlsbergerstraße
433 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
436 m Route
Barer Straße 27
436 m Route
Ludwigstraße 14
439 m Route
Akademiestraße 4
443 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Palladio
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
443 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Bartolo
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
443 m Route
Ludwigstraße 17
443 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Bramante
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
443 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Tiepolo
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
443 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Michelangelo
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
443 m Route
Gabelsbergerstraße 25
445 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
448 m Route
Adalbertstraße 23
452 m Route
Sebastian Kneipp
Gedenktafel
1969
Professor-Huber-Platz
466 m Route
Gabelsbergerstraße 1
473 m Route
Arcisstraße
487 m Route
Ludwigstraße 29
497 m Route
Rambergstraße 2
499 m Route
Gedenktafel für Sissy
Gedenktafel
2001
Ludwigstraße 13
503 m Route
Castor
Reiterstandbild
1868
Akademiestraße
515 m Route
Pollux
Reiterstandbild
1858

515 m Route
Arcisstraße
517 m Route
Heßstraße 26
519 m Route
Castor und Pollux
Reiterstandbild
1886
Akademiestraße
519 m Route
Arcisstraße 21
519 m Route
Oskar-von-Miller-Ring 18
520 m Route
Walter-Klingenbeck-Weg
521 m Route
Arcisstraße
524 m Route
Akademiestraße
524 m Route
Arcisstraße
527 m Route
Arcisstraße
531 m Route
Künstlergrab - Detail
Bronzerelief
1878
Arcisstraße
531 m Route
Bernd-Eichinger-Platz
533 m Route
Bernd-Eichinger-Platz
533 m Route
Bernd-Eichinger-Platz
533 m Route
Arcisstraße
537 m Route
Akademiestraße
539 m Route
Arcisstraße 21
540 m Route
Kardinal-Döpfner-Straße 2
543 m Route
Arcisstraße
544 m Route
Schellingstraße 79
544 m Route
Hermann Frieb
Gedenktafel
1987
Schellingstraße 79
544 m Route
Glasbrunnen
Brunnen
1985
Brienner Straße 18
548 m Route
Ludwigstraße 28
549 m Route
Veterinärstraße 1
557 m Route
Gabelsbergerstraße
562 m Route
Theresienstraße
566 m Route
Theresienstraße
567 m Route
Veterinärstraße 5
578 m Route
Leopoldstraße
581 m Route
Leopoldstraße
581 m Route
Ludwigstraße
581 m Route
Leopoldstraße
581 m Route
Leopoldstraße
581 m Route
Leopoldstraße
581 m Route
Never Ever
Installation
2012
Barer Straße 21
582 m Route
Ludwigstraße
583 m Route
Ludwigstraße
584 m Route
Heßstraße
595 m Route
Barer Straße 21
596 m Route
Werner-von-Siemens-Straße
598 m Route
Arcisstraße
599 m Route
Kaulbachstraße 25
600 m Route
Kaulbachstraße 31
604 m Route
Heßstraße
606 m Route
Ludwigstraße 2
609 m Route
Arcisstraße 21
610 m Route
Kaulbachstraße 15
610 m Route
Kaulbachstraße 15
615 m Route
Schönfeldstraße 16
615 m Route
Ludwigstraße
623 m Route
Türkenstraße 7
625 m Route
Odeonsplatz 4
628 m Route
Arcisstraße 45
633 m Route
Kaulbachstraße 11
633 m Route
Kaulbachstraße
636 m Route
Wandgrafik
Grafik
2015
Barer Straße 19
640 m Route
Oscar-von-Miller-Ring 3
643 m Route
Kaulbachstraße 7
645 m Route
Arcisstraße 17
658 m Route
Nordendstraße 25
667 m Route
Oskar-von-Miller-Ring
667 m Route
Brienner Straße
671 m Route
Brienner Straße 20
672 m Route
Königinstraße 35
674 m Route
Gedenktafel - Odeon
Gedenktafel
1952
Odeonsplatz
676 m Route
Brienner Straße 12
681 m Route
Brienner Straße 26
682 m Route
Odeonsplatz
685 m Route
Odeonsplatz
690 m Route
Odeonsplatz
690 m Route
Odeonsplatz
690 m Route
Odeonsplatz
690 m Route
Windspiel
Brunnen
1935
Brienner Straße 23
694 m Route
Arcisstraße
694 m Route
Wittelsbacherplatz 1
697 m Route
Frederic Chopin
Standbild
2010

698 m Route
Wittelsbacherplatz
702 m Route
Wittelsbacherplatz
702 m Route
Brienner Straße 19
704 m Route
Arcisstraße 12
704 m Route
Odeonsplatz
704 m Route
Kaulbachstraße 48
707 m Route
Von-der-Tann-Straße 11
712 m Route
Galeriestraße
717 m Route
Wittelsbacherplatz
719 m Route
Obelisk
Obelisk
1833
Karolinenplatz
720 m Route
Gabelsbergerstraße
722 m Route
Briennerstraße 23
725 m Route
Leopoldstraße 10
726 m Route
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
731 m Route
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
733 m Route
Brienner Straße 13
734 m Route
Konradstraße 11
740 m Route
Brienner Straße 11
745 m Route
Odeonsplatz 2
746 m Route
Hofgarten
747 m Route
Steinickeweg 7
749 m Route
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
752 m Route
Galeriestraße
753 m Route
Ottostraße
764 m Route
Hofgarten
766 m Route
Galeriestraße
768 m Route
Schutt &amp; Ehre
Installation
2022
Königsplatz
774 m Route
Luisenstraße 37
776 m Route
Königsplatz
777 m Route
Max-Mannheimer-Platz
787 m Route
Königsplatz
790 m Route
Kaulbachstraße 62
790 m Route
Brienner Straße
792 m Route
Brienner Straße
792 m Route
Königsplatz
792 m Route
Königsplatz
797 m Route
Odeonsplatz
802 m Route
Schalenbrunnen
Brunnen
1951
Brienner Straße 1
803 m Route
Königinstraße
816 m Route
Hofgartenstraße
817 m Route
Hofgartenstraße
817 m Route
Kunst

1818
Hofgartenstraße
817 m Route
Hofgartenstraße
817 m Route
Nornenbrunnen
Brunnen
1907
Maximiliansplatz
818 m Route
Hofgartenstraße
818 m Route
Hofgartenstraße
818 m Route
Südgiebel
Giebelfeld
1836
Königsplatz
819 m Route
Maximiliansplatz
820 m Route
Maximiliansplatz
822 m Route
Max-Joseph-Straße 2
827 m Route
Schlangenbrunnen
Brunnen
1958
Königinstraße 12
829 m Route
Jungfernturmstraße
832 m Route
Königsplatz
834 m Route
Königsplatz
834 m Route
Königsplatz
834 m Route
Königsplatz
834 m Route
Königsplatz
834 m Route
Königsplatz
834 m Route
Königsplatz
834 m Route
Königsplatz
834 m Route
Königsplatz
834 m Route
Königsplatz
834 m Route
Königsplatz
834 m Route
Königsplatz
834 m Route
Königsplatz
834 m Route
Königsplatz
834 m Route
Hofgartenstraße
836 m Route
Residenzstraße
838 m Route
Galeriestraße
841 m Route
Hofgartenstraße
842 m Route
Hofgartenstraße
842 m Route
Hofgartenstraße
842 m Route
Hofgartenstraße
842 m Route
Hofgartenstraße
842 m Route
Hofgartenstraße
842 m Route
Hofgartenstraße
842 m Route
Hofgartenstraße
842 m Route
Hofgartenstraße
842 m Route
Hofgartenstraße
842 m Route
Theatinerstraße
843 m Route
Theatinerstraße
848 m Route
Luisenstraße
849 m Route
Faun

1990
Leopoldstraße 11
849 m Route
Elisabethplatz 4
850 m Route
Salvatorplatz
851 m Route
Odeonsplatz
861 m Route
Maximiliansplatz 13
862 m Route
Karlstraße 6
865 m Route
Theatinerstraße
865 m Route
Theatinerstraße
865 m Route
Königsplatz
865 m Route
Salvatorplatz 1
868 m Route
Relief
Relief
Maximiliansplatz 13
872 m Route
Richard-Wagner-Straße 27
873 m Route
Elisabethplatz
879 m Route
Brunnenanlage
Brunnen
1986
Leopoldstraße 13
880 m Route
Odeonsplatz
884 m Route
Theatinerstraße 22
885 m Route
Salvatorplatz
885 m Route
xxx

1984
Leopoldstraße 8
886 m Route
Leopoldstraße 8
886 m Route
Leopoldstraße 8
886 m Route
Leopoldstraße 8
886 m Route
Residenzstraße
889 m Route
Residenzstraße
889 m Route
Luisenstraße 33
889 m Route
Luisenstraße
892 m Route
Salvatorkirche
Gedenktafel
Salvatorplatz
892 m Route
Odeonsplatz
893 m Route
Odeonsplatz
894 m Route
Maximiliansplatz
894 m Route
Odeonsplatz
894 m Route
Feldherr Tilly
Statue
1844
Odeonsplatz
895 m Route
Luisenstraße
897 m Route
Salvatorplatz 17
897 m Route
Luisenstraße 33
897 m Route
Leopoldstraße
898 m Route
Luisenstraße
898 m Route
Juden kehrt zurück
Gedenktafel
1990
Residenzstraße
900 m Route
Leopoldstraße
901 m Route
Königsplatz
901 m Route
Luisenstraße
902 m Route
Luisenstraße
902 m Route
Luisenstraße
902 m Route
Leopoldstraße
902 m Route
Am Hirschanger
904 m Route
Leopoldstraße
905 m Route
Hofgartenstraße
906 m Route
Luitpolds Tod
Stuckrelief
Hofgartenstraße
906 m Route
Hofgartenstraße
906 m Route
Luisenstraße
907 m Route
Relief
Relief

907 m Route
Salvatorstraße
907 m Route
Luisenstraße
909 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
910 m Route
Josephsplatz 1
911 m Route
Residenzstraße
911 m Route
Residenzstraße
911 m Route
Residenzstraße
911 m Route
Residenzstraße
911 m Route
Residenstraße
911 m Route
Residenzstraße
911 m Route
Hofgartenstraße
913 m Route
Hofgartenstraße
913 m Route
Hofgartenstraße
913 m Route
Hofgartenstraße
913 m Route
Hofgartenstraße
913 m Route
Luisenstraße
914 m Route
Luisenstraße
917 m Route
Königsplatz 1
917 m Route
Hofgartenstraße
917 m Route
Residenzstraße
917 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
918 m Route
Luisenstraße 33
919 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
920 m Route
Otto der Erlauchte
Standbild
1837

922 m Route
Gieselastraße
922 m Route
Richard-Wagner-Straße
923 m Route
Residenzstraße
924 m Route
Residenzstraße
924 m Route
Residenzstraße
924 m Route
Residenzstraße
924 m Route
Luisenstraße
925 m Route
Luisenstraße
928 m Route
Königsplatz
928 m Route
Argumente (Drückebergergasse)
Bodeninstallation aus Bronze
1995
Viscardigasse
933 m Route
Prinzregentenstraße 1
934 m Route
Prannerstraße 8
937 m Route
Luisenstraße 37
937 m Route
Josephplatz
939 m Route
Residenzstraße
942 m Route
Residenzstraße
942 m Route
Residenzstraße
942 m Route
Residenzstraße
942 m Route
Hofgarten
944 m Route
Residenzstraße
944 m Route
Brienner Straße
947 m Route
Rochusstraße 19
950 m Route
Luisenstraße 33
953 m Route
Prannerstraße 15
953 m Route
Franz-Josef-Strauß-Ring
953 m Route
Prinzregentenstraße 28
954 m Route
Maximiliansplatz
954 m Route
Ottostraße 8
957 m Route
Salvatorstraße 3
957 m Route
Karlstraße 14
958 m Route
Maximiliansplatz
958 m Route
Franz-Josef-Strauß-Ring
958 m Route
Krieg
Mosaik
Franz-Josef-Strauß-Ring
958 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
958 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
958 m Route
Franz-Josef-Strauß-Ring
960 m Route
Industrie
Skulptur
Kardinal-Faulhaber-Straße
963 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
963 m Route
Franz-Josef-Strauß-Ring
963 m Route
Neptun
Bronzefigur
1555

964 m Route
Friede
Mosaik
Franz-Josef-Strauß-Ring
964 m Route
Theatinerstraße 16
967 m Route
Franz-Josef-Strauß-Ring
973 m Route
Alfons-Goppel-Straße 11
973 m Route
Luisenstraße 33
973 m Route
Residenzstraße 1
974 m Route
Giselastraße 7
974 m Route
Karlstraße
980 m Route
Residenzstraße 23
Gedenktafel
1958
Residenzstraße 23
982 m Route
Prinzregentenstraße 1
983 m Route
Franz-Josef-Ring 1
984 m Route
Franz-Joseph-Straße 13
992 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
993 m Route
Wandmalerei
Wandmalerei
Heßstraße 70
994 m Route
Königinstraße 85
994 m Route
Karlstraße 34
997 m Route
Franz-Joseph-Straße 20
999 m Route
Alfons-Goppel-Straße
1,00 km Route

Heymann, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 52
14 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Buki, Margarete
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 50
79 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Müller, Hans Karl Max
Biographisches Gedenkbuch
Schellingstraße 36
118 m Route
Mauch, Theodora von
Biographisches Gedenkbuch
Schellingstraße 24
126 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ursell, Herbert (Jakob Josef H.)
Biographisches Gedenkbuch
Schellingstraße 24
126 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Klingenbeck, Walter
Erinnerungstafel
Amalienstraße 44
181 m Route
Klingenbeck, Walter Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Amalienstraße 44
183 m Route
Bein, Flora
Gedenkort
Theresienstraße 30
204 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bein, Hugo
Gedenkort
Theresienstraße 30
204 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sterr, Peter
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 60
207 m Route
Bonfig, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Blütenstraße 19
243 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenberger, Hedwig
Stolperstein
Türkenstraße 26
246 m Route
Ambrunn, Dorothea
Stolperstein
Türkenstraße 26
246 m Route
Ambrunn, Joseph
Stolperstein
Türkenstraße 26
246 m Route
Goldmann, Ruth
Stolperstein
Türkenstraße 26
246 m Route
Bamberger, Adelheid
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 28
247 m Route
Bamberger, Adolf
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 28
247 m Route
Bamberger, Sylvia
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 28
247 m Route
Stiebel, Amalie
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 72
260 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pregler, Franz
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 17
295 m Route
Netzer, Georg Gedalia
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 16
296 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eberstadt, Hermine
Biographisches Gedenkbuch
Heßstraße 8
303 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schmid, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Blütenstraße 20
310 m Route
Elser, Georg
Erinnerungstafel
Türkenstraße 94
312 m Route
Ascheneller, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Amalienstraße 18
324 m Route
Farnbacher, Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
368 m Route
Loeb, Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
368 m Route
Loeb, Gertrud
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
368 m Route
Farnbacher, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
368 m Route
Wolf, Minna
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
368 m Route
Herrmann, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
368 m Route
Raff, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
368 m Route
,
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
368 m Route
Herrmann, Margot
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
368 m Route
Einstein, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
368 m Route
Goldmann, Felix
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 3
385 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fellner, Franz
Erinnerungsstele
Barer Straße 86
392 m Route
Katzenstein, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Adalbertstraße 54
395 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Klingenbeck, Walter
Stolperstein
Ludwigstraße 22
404 m Route
Graf, Willi
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Platz 1
410 m Route
Scholl, Hans
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Platz 1
410 m Route
Probst, Christoph
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Pl. 1
410 m Route
Schmorell, Alexander
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Pl. 1
410 m Route
Scholl, Sophie
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Pl. 1
410 m Route
Gerig, Anna (Anni)
Biographisches Gedenkbuch
Akademiestraße 21
425 m Route
Grohe, Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Arcisstraße 31
428 m Route
Weinstein, Joseph
Biographisches Gedenkbuch
Adalbertstraße 16
428 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Porsche, Malwine Emilie Katharina
Biographisches Gedenkbuch
Akademiestraße 19
433 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Nußbaum, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Ludwigstraße 19
434 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Menges, Walter
Biographisches Gedenkbuch
Arcisstraße 50
444 m Route
Marcuse, Julian
Biographisches Gedenkbuch
Ludwigstraße 17
445 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Meixner, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 95
464 m Route
Huber, Kurt Ivo Theodor
Biographisches Gedenkbuch
Professor-Huber-Platz 2
481 m Route
Bautler, Georg
Erinnerungsstele
Oskar-von-Miller-Ring 18
486 m Route
Lichtwitz-Düren, Marta Maria
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 35
533 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Thannhauser, Josepha
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 6
533 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kitzinger, Emma
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 6
533 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
, Charlotte
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 6
533 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mendle, Elsa
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 10
537 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mendle, Theodor Hugo
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 10
537 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maurus, Johanna
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 6
540 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Badenschneider, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Prinz-Ludwig-Straße 9
569 m Route
Billinger, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Prinz-Ludwig-Straße 9
569 m Route
Pulfer, Valentin
Biographisches Gedenkbuch
Prinz-Ludwig-Straße 9
569 m Route
Bach, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
577 m Route
Bernheim, Marie
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
577 m Route
Bernheim, Wolfgang
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
577 m Route
Bingen, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
577 m Route
Bollack, Josefine
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
577 m Route
Bollack, Pauline
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
577 m Route
Einstein, Isak
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
577 m Route
Einstein, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
577 m Route
Einstein, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
577 m Route
Einstein, Lydia
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
577 m Route
Bodenheimer, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Georgenstraße 27
593 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dobriner, Georg Hermann
Stolperstein
Gabelsbergerstraße 35
595 m Route
Dobriner, Konrad
Stolperstein
Gabelsbergerstraße 35
595 m Route
van Wien, Agathe
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 33
601 m Route
van Wien, Anneliese Nora
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 33
601 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wien, Agathe van
Erinnerungsstele
Kaulbachstraße 33
601 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Jaffé, Alice
Erinnerungsstele
Kaulbachstraße 33
601 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cosmann, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 33
601 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Buttermilch, Else
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 33
608 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cohen, Rosa
Stolperstein
Arcisstraße 12
618 m Route
Cohen, Heinrich
Stolperstein
Arcisstraße 12
619 m Route
Masser, Gertrude
Biographisches Gedenkbuch
Georgenstraße 26
628 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pfülf, Antonie
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 12
637 m Route
Sax, Max
Stolperstein
Von-der-Tann-Straße 7
657 m Route
Buisson, Willi
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 18
662 m Route
Billmann, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Schackstraße 4
664 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumeyer, Karl
Erinnerungsstele
Königinstraße 35
676 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumeyer, Anna Louise
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 35
678 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumeyer, Karl Alexander
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 35
678 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Segall, Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Konradstraße 2
686 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Slusar, Wassily
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 3
686 m Route
Meister, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 3
686 m Route
Obermeier, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 3
686 m Route
Boxhorn, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplazu 3
686 m Route
Ruf, Katharina
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 3
686 m Route
Sandlein, Wolfgang
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 3
686 m Route
Gambel, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 14
696 m Route
Stimmer, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 14
696 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Nemec, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 14
696 m Route
Haunschild, Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Schackstraße 6
696 m Route
Caspari, Aniela (Anna)
Erinnerungsstele
Brienner Straße 12
696 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Walter, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 23
709 m Route
Nöll, Elise
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 23
709 m Route
Schick, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 49
710 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwabacher, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Neureutherstraße 24
714 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Alfred
Biographisches Gedenkbuch
Kurfürstenstraße 29
721 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Paula
Biographisches Gedenkbuch
Kurfürstenstraße 29
721 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Röschlein, Sidonie Toni
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 21
726 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Haimann, Eugenie
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 2
741 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gollner, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Max-Mannheimer-Platz 1
743 m Route
Niedermeier, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Max-Mannheimer-Platz 1
743 m Route
Lewin, Else
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 61
744 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lewin, Gertrud Fanny
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 61
744 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kalb, Bella (Isabella)
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 4
758 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schönfeld, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 4
758 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Camnitzer, David
Stolperstein
Theresienstraße 116
759 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Krieger, Benno
Biographisches Gedenkbuch
Von-der-Tann-Straße 14
770 m Route
Bloch, Hans Albert
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 1
771 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Höllenreiner, Alma Notschga
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Höllenreiner, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Höllenreiner, Anna Weichsla
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Höllenreiner, Christoph Thomas
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Höllenreiner, Emil Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Höllenreiner, Friedrich Friedla
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Höllenreiner, Georg
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Höllenreiner, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Höllenreiner, Katharina
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Höllenreiner, Maria Lolitschai
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Höllenreiner, Pauline Paulina
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Höllenreiner, Pauline Paulina
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Höllenreiner, Philippine
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Höllenreiner, Werna Musla
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
771 m Route
Steinberg, Rudolf
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 62
782 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Spiegelberg, Erich Ephraim
Biographisches Gedenkbuch
Max-Joseph-Straße 6
784 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Harnier, Adolf von
Biographisches Gedenkbuch
Hohenstaufenstraße 5
798 m Route
Rosenbaum, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Tengstraße 5
803 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Seiler, Richard
Biographisches Gedenkbuch
Heßstraße 37
814 m Route
Weil, Elisabetha
Biographisches Gedenkbuch
Kurfürstenstraße 18
816 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weil, Otto (Karl Otto, Carl Otto)
Biographisches Gedenkbuch
Kurfürstenstraße 18
816 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Robinet, Lysiane
Erinnerungsstele
Ohmstraße 1
817 m Route
Coulaud, André Abel
Erinnerungsstele
Ohmstraße 1
817 m Route
Liebmann, Alexander
Biographisches Gedenkbuch
Ohmstraße 1
819 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Olschewski, Wilhelm
Stolperstein
Augustenstraße 98
821 m Route
Olschewski, Willy
Stolperstein
Augustenstraße 98
821 m Route
Binder, Otto
Stolperstein
Augustenstraße 100
822 m Route
Olschewski, Wilhelm sen.
Biographisches Gedenkbuch
Augustenstraße 98
823 m Route
Tischmacher, Thekla
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 23
824 m Route
Volke, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 23
824 m Route
Erhardt, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 23
824 m Route
Perutz, Samson Felix
Erinnerungstafel
Königinstraße 69
830 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Münzesheimer, Margit
Biographisches Gedenkbuch
Ohmstraße 8
831 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fuld, Stephan Salomon
Biographisches Gedenkbuch
Isabellastraße 13
835 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Auburger, Emma
Biographisches Gedenkbuch
Steinheilstraße 17
847 m Route
Drey, Luise
Biographisches Gedenkbuch
Max-Joseph-Straße 2
853 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sulzbacher, Louise
Gedenkort
Steinheilstraße 20
861 m Route
Sulzbacher, Hans
Gedenkort
Steinheilstraße 20
861 m Route
Sulzbacher, Grete
Gedenkort
Steinheilstraße 20
861 m Route
Herz, Hermann
Gedenkort
Steinheilstraße 20
861 m Route
Herz, Josef
Gedenkort
Steinheilstraße 20
861 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Herz, Max
Gedenkort
Steinheilstraße 20
861 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Herzberg, Siegfried
Gedenkort
Steinheilstraße 20
861 m Route
Lindner, Arthur
Gedenkort
Steinheilstraße 20
861 m Route
Sulzbacher, Julius
Gedenkort
Steinheilstraße 20
861 m Route
Herz, Helene
Biographisches Gedenkbuch
Steinheilstraße 20
867 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Herz, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Steinheilstraße 20
867 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gerlich, Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Richard-Wagner-Straße 27
874 m Route
Burian, Anna Kathinka
Biographisches Gedenkbuch
Tengstraße 6
874 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Burian, Emil
Biographisches Gedenkbuch
Tengstraße 6
874 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Früh, Gottlieb
Biographisches Gedenkbuch
Schellingstraße 106
875 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Brück, Hilde
Stolperstein
Isabellastraße 17
877 m Route
Brück, Max
Stolperstein
Isabellastraße 17
877 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Brück, Else
Stolperstein
Isabellastraße 17
877 m Route
Brück, Werner (Sender)
Stolperstein
Isabellastraße 17
877 m Route
Oettinger, Max
Stolperstein
Isabellastraße 17
877 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Paula
Stolperstein
Isabellastraße 17
877 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Nathan, Hilde
Stolperstein
Isabellastraße 17
877 m Route
Oettinger, Max
Biographisches Gedenkbuch
Isabellastraße 17
877 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schöpflich, Max
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 128
880 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Legat, Olga
Biographisches Gedenkbuch
Ohmstraße 11
883 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fromm, Flora
Biographisches Gedenkbuch
Franz-Joseph-Straße 41
893 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fromm, Flora
Erinnerungsstele
Franz-Joseph-Straße 41
893 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Alster, Alfred (Freddy)
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 130
900 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Alster, Jackie (Jakes)
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 130
900 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Blum, Meta (Mela, Malia, Amalie)
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 130
900 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dünkelsbühler, Alexander Ludwig
Erinnerungsstele
Katharina-von-Bora-Straße 10
904 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Abramowitz, Jakob
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Adler, Leopoldine
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Rosa
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Wilhelm
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ernst, Lotte
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frank, Alice
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frank, Maria
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fränkel, Robert
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gold, Julius
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gold, Selma
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Groshut, Elsa
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heß, Frieda
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heß, Thekla
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hesselberger, Pauline
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Kohn, Berta (Bertha)
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Krowarz, Stephan
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Lemle, Bella (Isabella)
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Lemle, Albert
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Sara
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Meyer, Henriette
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Meyer, Herbert
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Springer, Emma
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Springer, Jakob
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wien, Agathe van
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Vogel, Rudolf
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Vollweiler, Emma
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weil, Emma
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolf, Bertha (Berta)
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Jenny, Zeckendorf
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Zeckendort, Walter
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Zeckendorf, Nelly
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Zeckendorf, Emil
Gedenkort
Richard-Wagner-Straße 11
928 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Raff, Hermann
Erinnerungstafel
Ohmstraße 13
931 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Raff, Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Ohmstraße 13
931 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ries, Hans
Biographisches Gedenkbuch
Josephspl. 2
932 m Route
Huber, Horace
Biographisches Gedenkbuch
Franz-Joseph-Straße 29
932 m Route
Mosbacher, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 30
937 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Halmos, Josef
Stolperstein
Theresienstraße 71
942 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Silberschmidt, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Isabellastraße 22
944 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schimmel, Isaak
Biographisches Gedenkbuch
Augustenstraße 50
944 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Breisacher, Ludwig
Stolperstein
Agnesstraße 10
945 m Route
Lewin, Rudolf
Stolperstein
Agnesstraße 10
945 m Route
Samson, Else
Stolperstein
Agnesstraße 10
945 m Route
Adler, Karoline
Biographisches Gedenkbuch
Giselastraße 6
947 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mannheimer, Gustav Theodor Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 18
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mannheimer, Theodora
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 18
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolfsthal, Marga (Gretchen)
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 18
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mainzer, Hermann
Stolperstein
Franz-Joseph-Straße 32
955 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ascher, Benno
Stolperstein
Franz-Joseph-Straße 32
955 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schäffer, Leopold
Stolperstein
Franz-Joseph-Straße 32
955 m Route
Stern, Rudolf Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Karlstraße 14
956 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ballin, Bella
Biographisches Gedenkbuch
Residenzstraße 25
957 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Drunkenpolz, Max
Biographisches Gedenkbuch
Josephsplatz 4
957 m Route
Springer, Emma
Erinnerungsstele
Franz-Joseph-Straße 15
957 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Springer, Jakob
Erinnerungsstele
Franz-Joseph-Straße 15
957 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fränkel, Benedikt Elkan
Biographisches Gedenkbuch
Giselastraße 8
959 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cahnmann, Sigwart
Biographisches Gedenkbuch
Georgenstraße 83
959 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cahnmann, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Georgenstraße 83
959 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Spitzauer, Amalie Mathilde
Erinnerungsstele
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
959 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hermann, Marx
Biographisches Gedenkbuch
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
960 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Hermann
Erinnerungsstele
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
960 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frankenburger, Selma
Biographisches Gedenkbuch
Agnesstraße 14
963 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wallach, Emma
Erinnerungsstele
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
963 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Konn, Berta
Erinnerungsstele
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
964 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Klur, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Agnesstraße 16
967 m Route
Carney, Charlotte (Lotte)
Erinnerungsstele
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
970 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schuster, Amalie
Stolperstein
Franz-Joseph-Straße 19
976 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schuster, Joseph
Stolperstein
Franz-Joseph-Straße 19
976 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Auguste
Erinnerungsstele
Königinstraße 85
978 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Paul
Erinnerungsstele
Königinstraße 85
978 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Carney, Charlotte Luise
Biographisches Gedenkbuch
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
983 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sänger, Alfred
Biographisches Gedenkbuch
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
983 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Held, Stephanie Pauline
Biographisches Gedenkbuch
Giselastraße 12
989 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Landauer, Franz
Erinnerungstafel
Königinstraße 85
991 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Landauer, Tilly
Erinnerungstafel
Königinstraße 85
991 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Landauer, Franz
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 85
991 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hofeller, Alfred
Gedenkort
Franz-Joseph-Straße 15
995 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hofeller, Leonore
Gedenkort
Franz-Joseph-Straße 15
995 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Rosa
Gedenkort
Franz-Joseph-Straße 15
995 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gröger, Frieda
Gedenkort
Franz-Joseph-Straße 15
995 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gutmann, Emma
Gedenkort
Franz-Joseph-Straße 15
995 m Route
Gutmann, Heinz
Gedenkort
Franz-Joseph-Straße 15
995 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heimann, Emma
Gedenkort
Franz-Joseph-Straße 15
995 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kitzinger, Emma
Gedenkort
Franz-Joseph-Straße 15
995 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Selz, Sophie
Gedenkort
Franz-Joseph-Straße 15
995 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Springer, Emma
Gedenkort
Franz-Joseph-Straße 15
995 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Springer, Jakob
Gedenkort
Franz-Joseph-Straße 15
995 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Trautmann, Anneliese
Gedenkort
Franz-Joseph-Straße 15
995 m Route
Weil, Karoline (Lina)
Gedenkort
Franz-Joseph-Straße 15
995 m Route
Horwitz, Richard Max
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 85
998 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

Schellingstraße
92 m Route
Fenster zur Erinnerung an den Türkengraben
Theresienstraße 46
144 m Route
Gedenktafel - Hans Carossa
Türkenstraße 57
149 m Route
Gedenktafel - Künstlerkneipe Simplicissimus
Theresienstraße 46
161 m Route
Wilhelm Bauer
Georg-Elser-Platz
170 m Route
Georg Elser - „8. November 1939“
5.02 /9.03
Dörner Michael
2003
Türkenstraße 68
170 m Route
5.02 /9.03
Schellingstraße 47
171 m Route
Ellen Ammann
Gustav Landauer
Fromm Josef
1997
Amalienstraße 52
223 m Route
Gustav Landauer
Oskar Maria Graf
Preis Toni
1988
Barer Straße 37
228 m Route
Oskar Maria Graf
Türkenstraße 78
240 m Route
Pumpbrunnen mit Trog
Große Zwei V
Koenig Fritz
1973
Barer Straße 29
248 m Route
Große Zwei V
Sockelobjekt
Gutbub Edgar
1990
Heßstraße 3
255 m Route
Sockelobjekt
Fassadenskulptur
Kern Stephan
1990
Heßstraße 3
255 m Route
Fassadenskulptur
Archimedes
Neubauer-Woerner Marlene
1955

256 m Route
Archimedes
Blütenstraße 10
264 m Route
Maximilian Dasio
Liegende Form
Saalmann Karin
1979
Schellingstraße 3
271 m Route
Liegende Form
Türkenstraße
271 m Route
Zierbrunnen
Türkenstraße 17
274 m Route
Wappenkartusche am Türkentor
Kontinente
Brenninger Georg
1984
Barer Straße 29
276 m Route
Kontinente
Magdeburger Halbkugeln
Neubauer-Woerner Marlene
1955
Amalienstraße
283 m Route
Magdeburger Halbkugeln
Wasser (Vier Elemente - LMU)
Seidler Julius
1909
Amalienstraße
288 m Route
Wasser (Vier Elemente - LMU)
Mariane-von-Werefkin-Weg
288 m Route
Münchner Kugel
Brunnen
Peters Heerbert
1999
Schellingstraße 4
288 m Route
Brunnen
Feuer (Vier Elemente - LMU)
Seidler Julius
1909
Amalienstraße
290 m Route
Feuer (Vier Elemente - LMU)
Türkenstraße 86
290 m Route
Brunnen
Erde (Vier Elemente - LMU)
Seidler Julius
1909
Amalienstraße
292 m Route
Erde (Vier Elemente - LMU)
Luft (Vier Elemente - LMU)
Seidler Julius
1909
Amalienstraße
292 m Route
Luft (Vier Elemente - LMU)
Exzentrische Pyramide
Lechner Alf
1978
Schellingstraße 3
292 m Route
Exzentrische Pyramide
Large Red Sphere
Maria Walter De
2010
Türkenstraße
295 m Route
Large Red Sphere
Adalbertstraße
296 m Route
Steinbrunnen 2
Türkentor
Thurn Franz von
Türkenstraße 17
296 m Route
Türkentor
Aglaia
Stadler junior Toni
1961
Theresienstraße
299 m Route
Aglaia
Mut
Albertshofer Georg
Amalienstraße
302 m Route
Mut
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Maximilian I. Joseph König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Ludwig I. König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Maximilian II. König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Ludwig II. König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Otto I. König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Prinzregent Luitpold
Ludwig III. König von Bayern
Barry-Bossin Jenny von
Geschwister-Scholl-Platz
304 m Route
Ludwig III. König von Bayern
Amalienstraße
306 m Route
Archimedes
Wissensdurst
Albertshofer Georg
Amalienstraße
308 m Route
Wissensdurst
Türkenstraße
312 m Route
3 Löwenköpfe
Amalienstraße
315 m Route
Aristoteles
Schellingstraße
315 m Route
Karl Gayer
Folgsamkeit
Albertshofer Georg
Amalienstraße
316 m Route
Folgsamkeit
Amalienstraße
317 m Route
Hippokrates
Futuro-Haus
Suuronen Matti

317 m Route
Futuro-Haus
Löwenbrunnen
Kagerer Karl
1977
Adalbertstraße 12
318 m Route
Löwenbrunnen
Amalienstraße 58
318 m Route
Reiterfigur Ludwig der Reiche
Fürstenstraße 10
319 m Route
Johann Petzmayer
Sieg der Wahrheit
Hahn Hermann
1907
Amalienstraße 58
322 m Route
Sieg der Wahrheit
Weisheit
Albertshofer Georg
Amalienstraße
323 m Route
Weisheit
Brunnenplastik
Münz Thomas Otto
1972
Schellingstraße 3
324 m Route
Brunnenplastik
Amalienstraße
325 m Route
???
Amalienstraße
325 m Route
???
Amalienstraße
325 m Route
Inschrift 2
Schraudolphstraße 1
327 m Route
Gedenktafel - Ellen Ammann
Sieg der Wissenschaft
Hahn Hermann
1907
Amalienstraße 58
329 m Route
Sieg der Wissenschaft
Geschwister-Scholl-Platz
330 m Route
Helios mit dem Sonnenwagen
Ingolstädter Gnad
Mikorey Franz
1955
Geschwister-Scholl-Platz
332 m Route
Ingolstädter Gnad
Geschwister-Scholl-Platz
333 m Route
Gedenktafel - Röntgenstrahlen
Adalbertstraße 12
334 m Route
Kugelbrunnen
Lebensfreude
Albertshofer Georg
Amalienstraße
335 m Route
Lebensfreude
Vögel-Brunnens
Frick Konstantin
Fürstenstraße 13
336 m Route
Vögel-Brunnens
Adalbertstraße 12
337 m Route
Steinbrunnen 1
Miracolo
Marini Marino
1960
Barer Straße 27
337 m Route
Miracolo
Geschwister-Scholl-Platz
338 m Route
Abwurfstelle der Flugblätter - Weiße Rose
Amalienstraße
339 m Route
Solon
Amalienstraße
339 m Route
Inschrift 1
Bronzeplastik
Saalmann Karin
1972
Schellingstraße 3
340 m Route
Bronzeplastik
Büste von Sophie Scholl
Tregor Nikolai
2005
Geschwister-Scholl-Platz
342 m Route
Büste von Sophie Scholl
Eulenbrunnen
Beyrer Eduard
1915
Ludwigstraße
342 m Route
Eulenbrunnen
Zueinander
Lechner Alf
1996
Theresienstraße
344 m Route
Zueinander
Freiheitsdenkmal
Dietz Lothar
1958
Geschwister-Scholl-Platz
344 m Route
Freiheitsdenkmal
Theresienstraße 9
344 m Route
Schmeller Johann Andreas
Fürstenstraße 6
345 m Route
Rheinberger Josef
Geschwister-Scholl-Platz
345 m Route
Eingangstüre zur Großen Aula
Geschwister-Scholl-Platz
346 m Route
Astronomische Uhr
Geschwister-Scholl-Platz
346 m Route
alma mater monacencis
Amalienstraße
348 m Route
Die Säende
Amalienstraße
349 m Route
Papinian
Buscando la Luz
Chillida Eduardo
1997
Barer Straße
350 m Route
Buscando la Luz
Idealismus
Albertshofer Georg
Amalienstraße
351 m Route
Idealismus
Geschwister-Scholl-Platz 1
352 m Route
Bayerische Verfassung
Stärke
Albertshofer Georg
Amalienstraße
356 m Route
Stärke
Amalienstraße
356 m Route
Augustinus
Wunden der Erinnerung - Ehemaliges Salinengebäude
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von
1993
Schellingstraße
357 m Route
Wunden der Erinnerung - Ehemaliges Salinengebäude
Geschwister-Scholl-Platz 1
359 m Route
Gedenkplatte  - Hörsaal
Geschwister-Scholl-Platz
361 m Route
Büste - Otto von Bismarck
Hl. Benno
Eberhard Konrad
1835
Ludwigstraße
364 m Route
Hl. Benno
Hl. Raspo
Eberhard Konrad
1835
Ludwigstraße
364 m Route
Hl. Raspo
St. Luzia
Eberhard Konrad, Sanguinetti Francesco
1835
Ludwigstraße
365 m Route
St. Luzia
Hl. Otilie
Eberhard Konrad, Sanguinetti Francesco
1835
Ludwigstraße
366 m Route
Hl. Otilie
Synagoge
Szymansky Rolf
1963
Barer Straße
366 m Route
Synagoge
Lichthoflampen
Bestelmeyer German
Geschwister-Scholl-Platz
372 m Route
Lichthoflampen
Geschwister-Scholl-Platz
372 m Route
Glasfenster LMU
Römische Wölfin
Janssen Ulfert

373 m Route
Römische Wölfin
Geschwister-Scholl-Platz
373 m Route
Sitzfigur - König Ludwig I.
Geschwister-Scholl-Platz
374 m Route
Weiße-Rose-Orgel
Göttin Minerva
Janssen Ulfert
Geschwister-Scholl-Platz
374 m Route
Göttin Minerva
Gedenktafel - Weiße Rose
Georgii Theodor
1957
Geschwister-Scholl-Platz
376 m Route
Gedenktafel - Weiße Rose
Prometheus
Janssen Ulfert
Geschwister-Scholl-Platz
376 m Route
Prometheus
Herakles
Janssen Ulfert
Geschwister-Scholl-Platz
376 m Route
Herakles
Geschwister-Scholl-Platz
376 m Route
Medusa
Barer Straße 29
376 m Route
Zweiteilige liegende Figur
Karyatidenreliefs
Janssen Ulfert

377 m Route
Karyatidenreliefs
Geschwister-Scholl-Platz
378 m Route
Büste - Heinrich Wölfflin
Geschwister-Scholl-Platz
378 m Route
Bronzebüste - Josep Görres
Carl Georg Steinicke
Luttner Eberhard
1972
Adalbertstraße 15
380 m Route
Carl Georg Steinicke
Geschwister-Scholl-Platz
380 m Route
Mosaik - Herkules
Geschwister-Scholl-Platz
381 m Route
Kraft ohne Weisheit
Geschwister-Scholl-Platz
381 m Route
Erkenne Dich selbst
Sitzfigur - Luitpold von Bayern
Bleeker Bernhard
1911
Geschwister-Scholl-Platz
384 m Route
Sitzfigur - Luitpold von Bayern
Niobe
Guerrini Lorenzo
1974
Barer Straße 27
387 m Route
Niobe
Geschwister-Scholl-Platz
388 m Route
Ein Mahnmal treuen Gedenkens
Geschwister-Scholl-Platz
392 m Route
Bild - Wissenschaften
Doryphoros
Polyklet
1912
Geschwister-Scholl-Platz
393 m Route
Doryphoros
Geschwister-Scholl-Platz
395 m Route
Wappenmosaik
Gabelsbergerstraße
397 m Route
Gedenktafel - Karl Richter
Grosse Liegende
Moore Henry
1957
Theresienstraße
401 m Route
Grosse Liegende
Ludwigstraße 22
404 m Route
Friedrich-von-Gärtner-Brunnen
Geschwister-Scholl-Platz
406 m Route
Büste - Karl Vossler
Leo-von-Klenze-Brunnen
Mikorey Franz
1964
Ludwigstraße 20
406 m Route
Leo-von-Klenze-Brunnen
Ludwigstraße 20
406 m Route
Gedenkrelief für Leo von Klenze
Geschwister-Scholl-Platz
408 m Route
Flugblattaktion der „Weißen Rose“
Thukydides
Vogl Hans, Bohr Roland
1966
Ludwigstraße 29
413 m Route
Thukydides
Ludwigstraße 20
413 m Route
Gedenkrelief für Friedrich von Gärtner
Homer
Mayer J. E.
1966
Ludwigstraße 29
414 m Route
Homer
Aristoteles
Bohr
1966
Ludwigstraße
417 m Route
Aristoteles
Hippokrates
Kroher Karl
1966
Ludwigstraße 29
418 m Route
Hippokrates
Fürstenstraße
418 m Route
Bronzerelief - ehemaliges Herzog-Max-Palais
Doppelsäule 23/70
Hauser Erich
1970
Theresienstraße
421 m Route
Doppelsäule 23/70
Große Biga
Koenig Fritz
2000
Barer Straße 27
427 m Route
Große Biga
Arcisstraße
429 m Route
Alte Pinakothek
Gaberlsbergerstraße
433 m Route
Fliegender Mann
Büste von Thomas Mann
Fischer Gottfried Bermann
1970
Geschwister-Scholl-Platz
436 m Route
Büste von Thomas Mann
Trojanisches Pferd
Wimmer Hans
1978
Barer Straße 27
436 m Route
Trojanisches Pferd
Ludwigstraße 20
438 m Route
Gesellschaft der Münchner Landeshistoriker e.V.
Ludwigstraße 14
439 m Route
Gedenktafel - Romano Guardini
Akademiestraße 4
443 m Route
Kanalmuseum München
Gabelsbergerstraße 25
445 m Route
Franz Xaver Gabelsberger
Zwei Schalenbrunnen
Gärtner Friedrich von
1840
Geschwister-Scholl-Platz
448 m Route
Zwei Schalenbrunnen
Adalbertstraße 23
452 m Route
Brunnen Adalbertstraße
PS (Horsepower)
Bircken Alexandra
2024

458 m Route
PS (Horsepower)
Sebastian Kneipp
Reidel Karl
1969
Professor-Huber-Platz
466 m Route
Sebastian Kneipp
Löwe
Görig Alfred
Gabelsbergerstraße 1
473 m Route
Löwe
Trauernde
Knecht E.
1894
Arcisstraße
487 m Route
Trauernde
Bodenbrunnen in Sitzform
Schwalbach Karl Jakob
1977
Ludwigstraße 29
497 m Route
Bodenbrunnen in Sitzform
Rambergstraße 2
499 m Route
Wohnort Thomas Mann
Gedenktafel für Sissy
Fromm Josef
2001
Ludwigstraße 13
503 m Route
Gedenktafel für Sissy
Castor
Wiedemann Josef
1868
Akademiestraße
515 m Route
Castor
Pollux
Wiedemann Josef
1858

515 m Route
Pollux
Arcisstraße
517 m Route
Medaillion - Grab von Julius Braun
Heßstraße 26
519 m Route
Brunnen Diakoniewerk
Castor und Pollux
Widnmann Max von
1886
Akademiestraße
519 m Route
Castor und Pollux
Rossebändiger
Hahn Hermann
1928
Arcisstraße 21
519 m Route
Rossebändiger
Lichtpartitur
Kowanz Brigitte
2000
Oskar-von-Miller-Ring 18
520 m Route
Lichtpartitur
???
???
Walter-Klingenbeck-Weg
521 m Route
???
Wunder der Erinnerung - »Rosselenker«
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von, Hahn Hermann
1993
Arcisstraße
522 m Route
Wunder der Erinnerung - »Rosselenker«
For Leonardo
Paolozzi Eduardo
1986
Arcisstraße
524 m Route
For Leonardo
Akademiestraße
524 m Route
Prinzregent Luitpold
Trauernde
Waderé Heinrich
Arcisstraße
527 m Route
Trauernde
Künstlergrab - Detail
Dennerlein Thomas
1878
Arcisstraße
531 m Route
Künstlergrab - Detail
Künstlergrab - Detail
Dennerlein Thomas
1878
Arcisstraße
531 m Route
Künstlergrab - Detail
Bernd-Eichinger-Platz
533 m Route
Stern für Helmut Jedele
Bernd-Eichinger-Platz
533 m Route
Stern für Helmut Oeller
Bernd-Eichinger-Platz
533 m Route
Stern für Albert Scharf
Vitruvius
Nida-Rümelin Rolf
1985
Arcisstraße
537 m Route
Vitruvius
Akademiestraße
539 m Route
Kriegergedenktafel
Arcisstraße 21
540 m Route
Brunnen
Hockende
Uhlig Wilhelm
1980
Kardinal-Döpfner-Straße 2
543 m Route
Hockende
Rossebändiger
Bleeker Bernhard
1931
Arcisstraße
544 m Route
Rossebändiger
Gedenktafel - Frieb
Preis Toni
2009
Schellingstraße 79
544 m Route
Gedenktafel - Frieb
Hermann Frieb
Scharf Dietmar
1987
Schellingstraße 79
544 m Route
Hermann Frieb
Akademie der Bildenden Künste
Neureuther Gottfried von
1885

546 m Route
Akademie der Bildenden Künste
Glasbrunnen
Lechner Florian
1985
Brienner Straße 18
548 m Route
Glasbrunnen
Ludwigstraße 28
549 m Route
Figur (ehem. Haus des deutschen Rechts)
Schönfeldstraße
549 m Route
Denkmal der deutschen Kavallerie
Schönfeldstraße 3
551 m Route
Pferdestandbild für die deutsche Kavallerie
Gedenktafel - Katholischer Widerstand
Faller Maximilian Andreas
1996
Kaulbachstraße 31
555 m Route
Gedenktafel - Katholischer Widerstand
Steinprisma und Steinriegel
Peters Herbert
1990
Heßstraße
556 m Route
Steinprisma und Steinriegel
Dante-Brunnen
Faller Max
1965
Veterinärstraße 1
557 m Route
Dante-Brunnen
Present Continuous
Visch Henk
2011
Gabelsbergerstraße
562 m Route
Present Continuous
DIVENIRE
Mangiarotti Angelo
1995
Theresienstraße
566 m Route
DIVENIRE
Georg Simon Ohm
Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von
1895
Theresienstraße
567 m Route
Georg Simon Ohm
Veterinärstraße 5
578 m Route
Neumeyer Karl
Gefecht zwischen Fußvolk
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
581 m Route
Gefecht zwischen Fußvolk
Gefecht zwischen Reitern
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
581 m Route
Gefecht zwischen Reitern
Siegestor
Gärtner Friedrich von
1850
Ludwigstraße
581 m Route
Siegestor
Kampfszene
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
581 m Route
Kampfszene
Bezwingung einer Feste
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
581 m Route
Bezwingung einer Feste
Leopoldstraße
581 m Route
Gefecht zwischen Reitern und Fußvolk
Eroberung einer Anhöhe
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
581 m Route
Eroberung einer Anhöhe
Never Ever
Bergmann Benjamin
2012
Barer Straße 21
582 m Route
Never Ever
Victory Spikes
Steinbrener, Dempf &amp; Huber
2022
Ludwigstraße
583 m Route
Victory Spikes
Quadriga
Brugger Friedrich, Halbig Johann von
1852
Ludwigstraße
584 m Route
Quadriga
Gabelsbergerstrße
588 m Route
Perspektivwechsel - Das nackte Leben
Heßstraße
595 m Route
Kunstwerk
Steinerner Baum
Knappe Karl
1968
Barer Straße 21
596 m Route
Steinerner Baum
The Wings
Libeskind Daniel
2016
Werner-von-Siemens-Straße
598 m Route
The Wings
Arcisstraße
599 m Route
Luminous Link
Der kleine Bär
Nida-Rümelin Rolf
1958
Kaulbachstraße 25
600 m Route
Der kleine Bär
Faun-Brunnen
Unbekannt
1897
Kaulbachstraße 31
604 m Route
Faun-Brunnen
Zierbrunnen aus Nagelfluh
Blasius Gerg
1967
Heßstraße
606 m Route
Zierbrunnen aus Nagelfluh
Ludwigstraße 2
609 m Route
Gedenktafel für die letzten Opfer der Nazis
Große Blattfigur
Koenig Fritz
1996
Arcisstraße 21
610 m Route
Große Blattfigur
Kaulbachstraße 15
610 m Route
Kaulbach-Villa
Kaulbachstraße 15
615 m Route
Friedrich August von Kaulbach
Schönfeldstraße 16
615 m Route
Joseph von Görres
Akanthusblüten-Brunnen
Rauch Ernst Andreas
1961
Ludwigstraße
623 m Route
Akanthusblüten-Brunnen
Kaims Tonhalle
Wankmüller Eugen
1969
Türkenstraße 7
625 m Route
Kaims Tonhalle
Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)
Rauch Ernst Andreas
1968
Odeonsplatz 4
628 m Route
Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)
Kaulbachstraße 11
633 m Route
Jella Lepman
Die Traumstadt
Malura Oswald
1983
Kaulbachstraße
636 m Route
Die Traumstadt
Barer Straße 19
640 m Route
Wandgrafik
Oscar-von-Miller-Ring 3
643 m Route
Relief - Haus des Bieres - Gilgamesh
Delphin-Brunnen
Hoffmann Erich
1962
Kaulbachstraße 7
645 m Route
Delphin-Brunnen
Große Landschaft I
Koenig Fritz
1964
Arcisstraße 17
658 m Route
Große Landschaft I
ohne Titel
Kornbrust Leo
1987
Nordendstraße 25
667 m Route
ohne Titel
Bierbrunnen
Berthold Joachim
1958
Oskar-von-Miller-Ring
667 m Route
Bierbrunnen
Brienner Straße
671 m Route
Wittelsbacher Palais
Brienner Straße 20
672 m Route
Ein Ort. Seine Geschichte
Königinstraße 35
674 m Route
Neumeyer Karl und Anna
Odeonsplatz
676 m Route
Gedenktafel - Odeon
Brienner Straße 12
681 m Route
Quardersteinbrunnen Brienner Straße
Globus-Brunnen
Kraus Werner
1956
Brienner Straße 26
682 m Route
Globus-Brunnen
Odeonsplatz
685 m Route
Reiterstandbild König Ludwig I.
Allegorie - Religion
Widnmann Max von
1862
Odeonsplatz
690 m Route
Allegorie - Religion
Allegorie - Kunst
Widnmann Max von
1862
Odeonsplatz
690 m Route
Allegorie - Kunst
Allegorie - Poesie
Widnmann Max von
1862
Odeonsplatz
690 m Route
Allegorie - Poesie
Allegorie - Industrie
Widnmann Max von
1862
Odeonsplatz
690 m Route
Allegorie - Industrie
Windspiel
Bleeker Bernhard
1935
Brienner Straße 23
694 m Route
Windspiel
Brunnen im Hof des Innenministeriums
Krieger Emil, Kolb Anton
1952
Odeonsplatz 3
696 m Route
Brunnen im Hof des Innenministeriums
Odeonsplatz
697 m Route
Zehn Büsten berühmter Tonsetzer
Wittelsbacherplatz 1
697 m Route
Arcor-Palais
Frederic Chopin
Nowak Józek
2010

698 m Route
Frederic Chopin
4th Plinth Munich
Hall Stephen , Ren Li Li
2013
Wittelsbacherplatz
702 m Route
4th Plinth Munich
Wittelsbacherplatz
702 m Route
Reiterdenkmal für Kurfürst Maximilian I.
Brienner Straße 19
704 m Route
Schack-Galerie
Arcisstraße 12
704 m Route
Büste - Max Reger
Odeonsplatz
704 m Route
Gedenktafel - Odeon
Kaulbachstraße 48
707 m Route
Gedenktafel - James Loeb
Von-der-Tann-Straße 11
712 m Route
Johann Ignaz von Döllinger
Galeriestraße
717 m Route
Konfuzius
Schöner Wohnen
Laner Alexander
2013
Wittelsbacherplatz
719 m Route
Schöner Wohnen
Obelisk
Klenze Leo von
1833
Karolinenplatz
720 m Route
Obelisk
Der Goldene Engel
Dasio Ludwig
Gabelsbergerstraße
722 m Route
Der Goldene Engel
Windspiele-Brunnen
Bleeker Bernhard
1936
Briennerstraße 23
725 m Route
Windspiele-Brunnen
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
731 m Route
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
733 m Route
Denkmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft
Prinzregent-Luitpold-Brunnen
Henselmann Josef
1983
Brienner Straße 13
734 m Route
Prinzregent-Luitpold-Brunnen
Konradstraße 11
740 m Route
Thomas Mann
Brienner Straße 11
745 m Route
Brunnen fürs Leben
Z-Antl-Brunnen
Hacker Walter
1985
Odeonsplatz 2
746 m Route
Z-Antl-Brunnen
Nymphe (Loreley-Brunnen)
Schwanthaler Ludwig von
1853
Hofgarten
747 m Route
Nymphe (Loreley-Brunnen)
Geschwister Scholl
Stadler Christine
1962
Steinickeweg 7
749 m Route
Geschwister Scholl
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
752 m Route
Mahnmal - Sinti und Roma
Galeriestraße
753 m Route
Fjodor Tjuttschew
Pfalzstein
Bleeker Bernhard
1924
Ottostraße
764 m Route
Pfalzstein
Vier Schalenbrunnen
Klenze Leo von
1822
Hofgarten
766 m Route
Vier Schalenbrunnen
Heinrich-Heine-Brunnen
Stadler junior Toni
1962
Galeriestraße
768 m Route
Heinrich-Heine-Brunnen
Schutt &amp; Ehre
Springer Christian
2022
Königsplatz
774 m Route
Schutt &amp; Ehre
Nuklidentür
Virl Hermann
Luisenstraße 37
776 m Route
Nuklidentür
Königsplatz
777 m Route
Martin von Wagner
Max-Mannheimer-Platz
787 m Route
Das Biotop auf dem Nazisockel
Benvenuto Cellini
Brugger Friedrich
1839
Königsplatz
790 m Route
Benvenuto Cellini
Kaulbachstraße 62
790 m Route
Ruth Schaumann
Brienner Straße
792 m Route
Infotafel
Brienner Straße
792 m Route
Infotafel
Canova Antonio
Widnmann Max von
Königsplatz
792 m Route
Canova Antonio
Glypthotek
Klenze Leo von
1830
Königsplatz
797 m Route
Glypthotek
Giovanni da Bologna
Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
799 m Route
Giovanni da Bologna
Odeonsplatz
802 m Route
Mosaik im U-Bahnhof Odeonsplatz
Schalenbrunnen
Winkler Georg Hellmuth
1951
Brienner Straße 1
803 m Route
Schalenbrunnen
Berliner Mauer
Hoppe Joachim Maria, Karpat Berkan, Ludwig Rainer
1996
Königinstraße
816 m Route
Berliner Mauer
Tellus Bavarica
Gerhard Hubert, Krumpper Hans
1590

816 m Route
Tellus Bavarica
Kriegswesen
Stiglmaier Johann Baptist
1818
Hofgartenstraße
817 m Route
Kriegswesen
Landwirtschaft
Stiglmaier Johann Baptist
1818
Hofgartenstraße
817 m Route
Landwirtschaft
Kunst
Stiglmaier Johann Baptist
1818
Hofgartenstraße
817 m Route
Kunst
Wissenschaft
Stiglmaier Johann Baptist
1818
Hofgartenstraße
817 m Route
Wissenschaft
Nornenbrunnen
Netzer Hubert
1907
Maximiliansplatz
818 m Route
Nornenbrunnen
Hofgartenstraße
818 m Route
Genien - Hofgartentor
Hofgartenstraße
818 m Route
Genien - Hofgartentor
Südgiebel
Wagner Johann Martin von
1836
Königsplatz
819 m Route
Südgiebel
Karl von Effner
Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von
1886
Maximiliansplatz
820 m Route
Karl von Effner
Schiller-Denkmal
Widnmann Max von
1863
Maximiliansplatz
822 m Route
Schiller-Denkmal
Salvatorplatz
822 m Route
Gedenktafel - Schulhaus/Markthalle
Vernetzungen
Bergmeister Manfred
1993
Max-Joseph-Straße 2
827 m Route
Vernetzungen
Schlangenbrunnen
Dietz Lothar
1958
Königinstraße 12
829 m Route
Schlangenbrunnen
Jungfernturmstraße
832 m Route
Gedenktafel - Jungfernturm
Hephaistos
Schöpf Peter
Königsplatz
834 m Route
Hephaistos
Phidias
Schaller Ludwig
Königsplatz
834 m Route
Phidias
Perikles
Lazzarini Guiseppe, Leeb Johannes, Faltermeier Heinrich
Königsplatz
834 m Route
Perikles
Kaiser Hadrian
Haller, Leeb Johannes
Königsplatz
834 m Route
Kaiser Hadrian
Prometheus
Schaller Ludwig
Königsplatz
834 m Route
Prometheus
Daedalus
Lazzarini Guiseppe
Königsplatz
834 m Route
Daedalus
Ghiberti
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
834 m Route
Ghiberti
Donatello
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
834 m Route
Donatello
Peter Vischer
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
834 m Route
Peter Vischer
Michelangelo
Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
834 m Route
Michelangelo
Thorwaldsen Bertel
Widnmann Max von
Königsplatz
834 m Route
Thorwaldsen Bertel
Rauch Daniel
Widnmann Max von
Königsplatz
834 m Route
Rauch Daniel
Tenerani
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
834 m Route
Tenerani
Gibson
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
834 m Route
Gibson
Ludwig von Schwanthaler
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
834 m Route
Ludwig von Schwanthaler
It's Never Too Late To Say Sorry
Elmgreen &amp; Dragset
2013
Odeonsplatz
835 m Route
It's Never Too Late To Say Sorry
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
836 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3
Harmlos
Schwanthaler Franz Jakob
1803
Galeriestraße
841 m Route
Harmlos
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15
Hofgartenstraße
842 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16
Theatinerstraße
843 m Route
Theatinerkirche
Theatinerstraße
847 m Route
Kurfürst Ferdinand Maria
St. Maximilian
Boos Roman Anton
1767
Theatinerstraße
848 m Route
St. Maximilian
Faun
Elsässer Hubert
1990
Leopoldstraße 11
849 m Route
Faun
Bären-Brunnen
Müller Georg
1936
Elisabethplatz 4
850 m Route
Bären-Brunnen
Strassen Namen Leuchten
Coers Albert
2025
Salvatorplatz
851 m Route
Strassen Namen Leuchten
Odeonsplatz
861 m Route
Fahnenstangen
Maximiliansplatz 13
862 m Route
Relief am Haus Maximiliansplatz 13
Martius
Fries Hermann
1968
Karlstraße 6
865 m Route
Martius
Hl. Adelheid von Burgund
Boos Roman Anton
1767
Theatinerstraße
865 m Route
Hl. Adelheid von Burgund
St. Kajetan
Boos Roman Anton
1767
Theatinerstraße
865 m Route
St. Kajetan
Never Again
Kuhn Walter
Königsplatz
865 m Route
Never Again
Oskar Maria Graf-Denkmal
Holzer Jenny
1997
Salvatorplatz 1
868 m Route
Oskar Maria Graf-Denkmal
Lichtaktion im Kunstareal
Mü Betty, Kurig Raphael, Gasteiger Christian, Zeser Yul, Eding Helmut
2020

869 m Route
Lichtaktion im Kunstareal
Relief
Mikorey Franz
Maximiliansplatz 13
872 m Route
Relief
Gedenktafel - Fritz Gerlich
Hirtreiter Wolfgang
1984
Richard-Wagner-Straße 27
873 m Route
Gedenktafel - Fritz Gerlich
Zeichen der Maschine
Neustifter Joseph Michael
1979
Elisabethplatz
879 m Route
Zeichen der Maschine
Brunnenanlage
Rucker Hans
1986
Leopoldstraße 13
880 m Route
Brunnenanlage
Neptun
Hubert Gerhard
1584

881 m Route
Neptun
Carl Philipp von Wrede
Schwanthaler Ludwig von
1844
Odeonsplatz
884 m Route
Carl Philipp von Wrede
Hofgarten
884 m Route
Bayerischer Ehrenweg
Theatinerstraße 22
885 m Route
Konkave und konvexe Form
xxx
Goertz Jürgen
1984
Leopoldstraße 8
886 m Route
xxx
Kopfgeburt
Goertz Jürgen
1984
Leopoldstraße 8
886 m Route
Kopfgeburt
Zwei Löwen
Rümann Wilhelm von
1906

886 m Route
Zwei Löwen
Allegorie der Lehre
Goertz Jürgen
1984
Leopoldstraße 8
886 m Route
Allegorie der Lehre
Allegorie der Lehre
Goertz Jürgen
1984
Leopoldstraße 8
886 m Route
Allegorie der Lehre
Maximiliansplatz
888 m Route
Karl-Amadeus-Hartmann-Gedächtnisbrunnen
Feldherrnhalle - Wappen
Schwanthaler Ludwig von
1843
Residenzstraße
889 m Route
Feldherrnhalle - Wappen
Feldherrnhalle - Wappen
Schwanthaler Ludwig von
1843
Residenzstraße
889 m Route
Feldherrnhalle - Wappen
Lenbachbrunnen
Seidl Gabriel von
1887
Luisenstraße 33
889 m Route
Lenbachbrunnen
Torso I
Kirkeby Per
1983
Luisenstraße
892 m Route
Torso I
Salvatorplatz
892 m Route
Salvatorkirche
Odeonsplatz
893 m Route
Feldherrnhalle
Kriegerdenkmal
Wackerle Joseph
1931
Odeonsplatz
894 m Route
Kriegerdenkmal
Justus von Liebig
Wagmüller Michael, Rümann Wilhelm von
1883
Maximiliansplatz
894 m Route
Justus von Liebig
Odeonsplatz
894 m Route
Feldzug 1870/71
Prof. Georg Kerschensteiner
Goertz Jürgen
1984
Leopoldstraße
895 m Route
Prof. Georg Kerschensteiner
Feldherr Tilly
Schwanthaler Ludwig von
1844
Odeonsplatz
895 m Route
Feldherr Tilly
Stehender Jüngling
Wimmer Hans
1951
Luisenstraße
897 m Route
Stehender Jüngling
Salvatorplatz 17
897 m Route
Gedenktafel - Salvatorkirche
Bayerisches Armeedenkmal
Miller Ferdinand von
1892
Odeonsplatz
897 m Route
Bayerisches Armeedenkmal
Herkulesknabe mit Keule
Miller d.J. Ferdinand von
1890
Luisenstraße 33
897 m Route
Herkulesknabe mit Keule
Prof. Aloys Fischer
Goertz Jürgen
1984
Leopoldstraße
898 m Route
Prof. Aloys Fischer
Gehende
Hiller Anton
1943
Luisenstraße
898 m Route
Gehende
Juden kehrt zurück
Herz Rudolf, Lehnerer Thomas
1990
Residenzstraße
900 m Route
Juden kehrt zurück
Prof. Carl Stumpf
Goertz Jürgen
1984
Leopoldstraße
901 m Route
Prof. Carl Stumpf
Königsplatz
901 m Route
The Blacklist / Die Schwarze Liste
Der Frosch
Ernst Max
1967
Luisenstraße
902 m Route
Der Frosch
Die Schildkröte
Ernst Max
1967
Luisenstraße
902 m Route
Die Schildkröte
Der Assistent
Ernst Max
1967
Luisenstraße
902 m Route
Der Assistent
Prof. Kurt Huber
Goertz Jürgen
1984
Leopoldstraße
902 m Route
Prof. Kurt Huber
Odeonsplatz
903 m Route
Kriegerdenkmal 1870/71
Kampfszene aus dem Bürgerkrieg
Schwanthaler Ludwig von
Königsplatz
903 m Route
Kampfszene aus dem Bürgerkrieg
Am Hirschanger
904 m Route
Japanisches Teehaus
Leopoldstraße
905 m Route
Johann Michael Sailer
Hofgartenstraße
906 m Route
Skulpturen Festsaalbau
Hofgartenstraße
906 m Route
Vermählung des Langobardenkönigs Auhari mit Theodolinde
Hofgartenstraße
906 m Route
Herzog Theodo läßt sein Volk taufen
Hofgartenstraße
906 m Route
Die Kirchenordnung unter Herzog Odilo (739)
Hofgartenstraße
906 m Route
Luitpolds Einsetzung als Markgraf der Ostmark
Luitpolds Tod
Schwanthaler Ludwig von
Hofgartenstraße
906 m Route
Luitpolds Tod
Hofgartenstraße
906 m Route
Otto von Wittelsbach wird mit Bayern belehnt
Krönung Kaiser Ludwig von Bayern
Schwanthaler Ludwig von
Hofgartenstraße
906 m Route
Krönung Kaiser Ludwig von Bayern
Grosses Windspiel
Wimmer Hans
1960
Luisenstraße
907 m Route
Grosses Windspiel
Josephsplatz 1
907 m Route
Kgl. Bayer. Nachrichtentruppe
Salvatorstraße
907 m Route
Relief - König Otto
Rosebud
Kummer Raimund
1991
Luisenstraße
909 m Route
Rosebud
Königsplatz
909 m Route
Früchte des Friedens unter König Otto
Tugend &amp; Fleiß
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
910 m Route
Tugend &amp; Fleiß
Josephsplatz 1
911 m Route
Kriegerdenkmal
Residenzstraße
911 m Route
Wappenschild - Löwe
Residenzstraße
911 m Route
Wappenschild - Löwe
Residenzstraße
911 m Route
Wappenschild - Löwe
Residenzstraße
911 m Route
Wappenschild - Residenzportal
Residenzstraße
911 m Route
Wappenschild - Löwe
Allegorie für Schwaben (Weber)
Schwanthaler Ludwig von
1837
Hofgartenstraße
913 m Route
Allegorie für Schwaben (Weber)
Hofgartenstraße
913 m Route
Allegorie für Niederbayern (Bauernmädchen)
Allegorie für Oberpfalz (Schmid)
Schwanthaler Ludwig von
1837
Hofgartenstraße
913 m Route
Allegorie für Oberpfalz (Schmid)
Hofgartenstraße
913 m Route
Allegorie für Mittelfranken (Ährenträgerin)
Allegorie für Oberfranken (Bergknappe)
Schwanthaler Ludwig von
1837
Hofgartenstraße
913 m Route
Allegorie für Oberfranken (Bergknappe)
Allegorie für Unterfranken (Winzerin)
Schwanthaler Ludwig von
1837
Hofgartenstraße
913 m Route
Allegorie für Unterfranken (Winzerin)
Allegorie für Rheinpfalz (Winzerin)
Schwanthaler Ludwig von
1837
Hofgartenstraße
913 m Route
Allegorie für Rheinpfalz (Winzerin)
Badende Frauen
Hildebrand Adolf von
1885
Luisenstraße
914 m Route
Badende Frauen
Herbst
Hildebrand Adolf von
1886
Luisenstraße
917 m Route
Herbst
Allegorie für Oberbayern (Schäferin)
Schwanthaler Ludwig von
1837
Hofgartenstraße
917 m Route
Allegorie für Oberbayern (Schäferin)
Patrona Bavariae
Krumpper Hans
1615
Residenzstraße
917 m Route
Patrona Bavariae
Königsplatz
917 m Route
Seekampf zwischen Griechen und Türken
Landwirtschaft
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
918 m Route
Landwirtschaft
Große Kugelkopf Säule
Koenig Fritz
1969
Luisenstraße 33
919 m Route
Große Kugelkopf Säule
Kardinal-Faulhaber-Straße
920 m Route
Relief - Maximilian II. König von Bayern
Otto der Erlauchte
Schwanthaler Ludwig von
1837

922 m Route
Otto der Erlauchte
Ludwig IV. der Bayer,
Schwanthaler Ludwig von
1837

922 m Route
Ludwig IV. der Bayer,
König Ruprecht von der Pfalz I.
Schwanthaler Ludwig von
1837

922 m Route
König Ruprecht von der Pfalz I.
Friedrich der Siegreiche
Schwanthaler Ludwig von
1837

922 m Route
Friedrich der Siegreiche

922 m Route
Herzog Albrecht IV. der Weise von Bayern
Friedrich von der Pfalz Kurfürst II.
Schwanthaler Ludwig von
1837

922 m Route
Friedrich von der Pfalz Kurfürst II.
Albrecht V. von Bayern
Schwanthaler Ludwig von

922 m Route
Albrecht V. von Bayern
Maximilian I. Kurfürst Bayern
Schwanthaler Ludwig von
1837

922 m Route
Maximilian I. Kurfürst Bayern
König Karl XI. von Schweden
Schwanthaler Ludwig von
1837

922 m Route
König Karl XI. von Schweden
Johann Wilhelm Kurfürst Pfalz
Schwanthaler Ludwig von
1837

922 m Route
Johann Wilhelm Kurfürst Pfalz
König Karl XII. von Schweden
Schwanthaler Ludwig von
1837

922 m Route
König Karl XII. von Schweden
Wasserrutsche
Rucker Hans
Gieselastraße
922 m Route
Wasserrutsche
Richard-Wagner-Straße
923 m Route
Gedenktafel - Wohnhaus Anton Hess
Königsplatz
923 m Route
Versammlung und Schwur der Griechen
Liegefigur - Prudentia
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
924 m Route
Liegefigur - Prudentia
Liegefigur - Justitia
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
924 m Route
Liegefigur - Justitia
Liegefigur - Fortitudo
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
924 m Route
Liegefigur - Fortitudo
Liegefigur - Temperantia
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
924 m Route
Liegefigur - Temperantia
Hochzeit
Hildebrand Adolf von
1885
Luisenstraße
925 m Route
Hochzeit
Der Gefallene Soldat
Bleeker Bernhard
1924

927 m Route
Der Gefallene Soldat
Kriegerdenkmal im Hofgarten
Bleeker Bernhard, Knappe Karl, Wechs Thomas, Finst
1924
Hofgarten
928 m Route
Kriegerdenkmal im Hofgarten
Griechenlands Befreiung
Schwanthaler Ludwig von
Königsplatz
928 m Route
Griechenlands Befreiung
Viscardigasse
933 m Route
Argumente (Drückebergergasse)
Prinzregentenstraße 1
934 m Route
17. „Weltkulturen und moderne Kunst“
Königsplatz
935 m Route
Kampfszenze zwischen Griechen und Türken
Prannerstraße 8
937 m Route
Gedenktafel ehemaliger Landtag
Großes Votiv K
Koenig Fritz
1963
Luisenstraße 37
937 m Route
Großes Votiv K
Denkmal für Max von Pettenkofer
Rümann Wilhelm von
1909
Maximiliansplatz
937 m Route
Denkmal für Max von Pettenkofer
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
938 m Route
Prinzregent in der ehemaligen königlichen Filialbank
Franziskus-Brunnen
Erber Josef
1961
Josephplatz
939 m Route
Franziskus-Brunnen
Portal-Löwe 2 - Justitia
Krumpper Hans
1595
Residenzstraße
942 m Route
Portal-Löwe 2 - Justitia
Portal-Löwe 3 - Fortitudo
Pallagio Carlo
1595
Residenzstraße
942 m Route
Portal-Löwe 3 - Fortitudo
Portal-Löwe 4 - Mäßigung
Pallagio Carlo
1595
Residenzstraße
942 m Route
Portal-Löwe 4 - Mäßigung
Portal-Löwe 1 - Prudentia
Krumpper Hans
1595
Residenzstraße
942 m Route
Portal-Löwe 1 - Prudentia
Reiterdenkmal Otto I.von Wittelsbach
Miller d.J. Ferdinand Freiherr von
1911
Hofgarten
944 m Route
Reiterdenkmal Otto I.von Wittelsbach
Residenzstraße
944 m Route
Residenz - Portal
Fliegen und Ratten
Huber Stephan
Brienner Straße
947 m Route
Fliegen und Ratten
Rochusstraße 19
950 m Route
Sebastian Sedelmair
Luisenstraße 33
953 m Route
Figuren von Max Ernst
Prannerstraße 15
953 m Route
Gedenktafel - Lauffinger Haus
Zehnflammiger Leuchter
Brenninger Georg
1969
Franz-Josef-Strauß-Ring
953 m Route
Zehnflammiger Leuchter
Prinzregentenstraße 28
954 m Route
Haus der Kunst - Hackenkreuzmosaik
Grottenbrunnen
Lallinger Adolf
1886
Maximiliansplatz
954 m Route
Grottenbrunnen
Mädchen mit Krug
Nida-Rümelin Rolf
1956
Ottostraße 8
957 m Route
Mädchen mit Krug
Tauben-Marie-Brunnen
Henselmann Josef
1958
Salvatorstraße 3
957 m Route
Tauben-Marie-Brunnen
Karlstraße 14
958 m Route
Franz von Kobell
Maximiliansplatz
958 m Route
Johann Wolfgang von Goethe
Eintracht
Kaufmann Hugo
Franz-Josef-Strauß-Ring
958 m Route
Eintracht
Krieg
Marr Carl von
Franz-Josef-Strauß-Ring
958 m Route
Krieg
Kardinal-Faulhaber-Straße
958 m Route
Relief - Ludwig I. König von Bayern
Erzengel Gabriel mit Madonna
Zimmermann Johann Baptist
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
958 m Route
Erzengel Gabriel mit Madonna
Bayerischer Löwe
Marr Carl von
Franz-Josef-Strauß-Ring
960 m Route
Bayerischer Löwe
Industrie
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
963 m Route
Industrie
Hermes
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
963 m Route
Hermes
Stärke
Kaufmann Hugo
Franz-Josef-Strauß-Ring
963 m Route
Stärke
Neptun
Petel Georg
1555

964 m Route
Neptun
Friede
Marr Carl von
Franz-Josef-Strauß-Ring
964 m Route
Friede
Sphere
Elíasson Ólafur
2003
Theatinerstraße 16
967 m Route
Sphere
Franz-Josef-Strauß-Ring
973 m Route
Ehemaliges Armee-Museum
Alfons-Goppel-Straße 11
973 m Route
Büste der Therese von Bayern
Wieherndes Pferd
Fischer Alexander
1950
Luisenstraße 33
973 m Route
Wieherndes Pferd
Gedenktafel - Louis Corinth
Oppenrieder Karl
1967
Giselastraße 7
974 m Route
Gedenktafel - Louis Corinth
Homeless Jesus
Schmalz Timothy
Karlstraße
980 m Route
Homeless Jesus
Residenzstraße 23
Hoene Max
1958
Residenzstraße 23
982 m Route
Residenzstraße 23
Franz-Josef-Ring 1
984 m Route
Den deutschen Vertriebenen
Rochusstraße 7
984 m Route
Büste von Herzog Maximilian Philipp
Perseus-Brunnen
Gerhard Hubert
1585

986 m Route
Perseus-Brunnen
Franz-Joseph-Straße 13
992 m Route
Gedenktafel - Hans und Sophie Scholl
Kardinal-Faulhaber-Straße
993 m Route
Relief - Prinregent Luitpold
Heßstraße 70
994 m Route
Wandmalerei
Königinstraße 85
994 m Route
Adolf Erbslöh
Merkur
Palagio Carlo die Cesare del
1587

995 m Route
Merkur
Karlstraße 34
997 m Route
Benediktinerbrunnen
Franz-Joseph-Straße 20
999 m Route
Gedenktafel für Karl Amadeus Hartmann
Alfons-Goppel-Straße
1,00 km Route
Archäologie München - Tafel 3

Entfernung Straße Name Von Bis Route
12 m Türkenstraße 35 Mann Heinrich 0 0
20 m Türkenstraße 52 Endell August 0 0
82 m Schellingstraße 27 Wedekind Frank 0 0
88 m Schellingstraße 43 Walser Robert 1901 1902
92 m Schellingstraße 23 Ringelnatz Joachim 1909 0
94 m Schellingstraße 33 Marc Franz 0 0
128 m Schellingstraße 39 Druckerei des Völkischen Beobachters 0 0
144 m Theresienstraße 46 Carossa Hans 1914 1929
150 m Türkenstraße 57 Simplicissimus 1903 1913
151 m Türkenstraße 36 Thoma Ludwig 0 0
158 m Schellingstraße 44 Strauss Franz Josef 1931 0
180 m Schellingstraße 49 Strauss Franz Josef 1915 1931
182 m Amalienstraße 44 Klingenbeck Walter 1924 1942
188 m Schellingstraße 50 Parteizentrale der NSDAP 1925 1931
191 m Schellingstraße 50 Fotoatelier Heinrich Hoffmann 0 0
193 m Amalienstraße 48 Walser Robert 1900 1901
213 m Schellingstraße 53 Ibsen Henrik 0 0
214 m Theresienstraße 23 Morgenstern Christian 0 0
219 m Türkenstraße 30 Wedekind Frank 0 0
221 m Barer Straße 37 Graf Oskar Maria 1919 1931
222 m Theresienstraße 66 Reventlow Franziska zu 0 0
240 m Amalienstraße 25 Café Stefanie 0 0
243 m Türkenstraße 69 Wedekind Frank 0 0
265 m Blütenstraße 8 Rilke Rainer Maria 0 0
275 m Heßstraße 5 Nietsche Friedrich 0 0
287 m Schellingstraße 3 Keyserling Eduard von 1900 1900
289 m Zieblandstraße 1 May Karl 0 0
290 m Amalienstraße 81 Dietz Elmar 1923 0
318 m Schellingstraße 62 Osteria Bavaria 0 0
319 m Türkenstraße 94 Elser Georg 0 0
327 m Türkenstraße 81 Reventlow Franziska zu 0 0
330 m Heßstraße 9 George Stefan 1893 1894
344 m Theresienstraße 9 Schmeller Johann Andreas 1836 1852
380 m Adalbertstraße 34 Wedekind Frank 0 0
390 m Fürstenstraße 6 Rheinberger Joseph 1867 1901
400 m Adalbertstraße 4 Brenninger Georg 0 0
402 m Ludwigstraße 18 Scheffel Joseph Viktor 0 0
415 m Arcisstraße 44 Keyserling Eduard von 1895 1895
421 m Arcisstraße 46 Ringelnatz Joachim 0 0
423 m Ludwigstraße 18 Gärtner Friedrich von 1914 0
432 m Akademiestraße 15 Brecht Bertold 1923 0
435 m Akademiestraße 9 Mühsam Erich 0 0
439 m Akademiestraße 15 Zuckmayer Carl 0 0
452 m Akademiestraße 11 Toller Ernst 1917 0
477 m Rambergstraße 3 Althaus Peter Paul 0 0
477 m Rambergstraße 3 Keyserling Eduard von 1895 1899
482 m Akademiestraße 7 Toller Ernst 1918 0
495 m Ludwigstraße 13 Reichsbank-Hauptstelle 0 1945
497 m Ludwigstraße 13 Elisabeth von Österreich-Ungarn 1837 1854
500 m Zieblandstraße 11 Karlstadt Liesl 1892 0
526 m Barer Straße 19 Montez Lola 1847 1848
557 m Schönfeldstraße 4 Dülfer Martin 0 0
572 m Schraudolphstraße 36 München 36 Graf Oskar Maria 0 0
577 m Georgenstraße 35 Kandinsky Wassily 1898 1901
579 m Heßstraße 34 Pension Fuchs 0 0
586 m Heßstraße 34 Klages Ludwig 1893 0
586 m Luwigstraße 28 Haus des Deutschen Rechts 0 1945
592 m Georgenstraße 27 Reventlow Franziska zu 0 0
592 m Georgenstraße 29 Reventlow Franziska zu 1897 1898
600 m Kaulbachstraße 35 Dauthendey Max 0 0
603 m Kaulbachstraße 35 Huch Ricarda 0 0
607 m Ludwigstraße 2 Zentralministerium 0 1945
609 m Luisenstraße 62 May Karl 0 0
613 m Kaulbachstraße 15 Kaulbach Friedrich August von 0 0
613 m Kaulbachstraße 15 Wagner Adolf 0 0
619 m Georgenstraße 34 Heymann Werner Richard 0 0
619 m Schönfeldstraße 9 Spitzeder Adele 1871 0
624 m Kaulbachstraße 41 Bierbaum Otto Julius 0 0
638 m Kaulbachstraße 12 Augsburg Anita 0 0
638 m Kaulbachstraße 12 Pfülf Toni 0 1933
641 m Kaulbachstraße 10 Kaulbach Wilhelm von 0 0
642 m Friedrichstraße 1 Kandinsky Wassily 1901 1904
643 m Friedrichstraße 1 Münter Gabriele 0 1904
644 m Kaulbachstraße 10 Troost Paul Ludwig 1912 1934
650 m Georgenstraße 24 Feuchtwanger Lion 1917 0
651 m Georgenstraße 24 Brecht Bertold 1920 0
656 m Brienner Straße 18 Wittelsbacher Palais 0 0
660 m Schackstraße 4 Münter Gabriele 0 0
660 m Georgenstraße 16 Thiersch Friedrich von 1889 1921
666 m Leopoldstraße 4 Die Insel 0 0
679 m Galeriestraße 4 Ausstellung Entartete Kunst 0 0
682 m Leopoldstraße 4 Schröder Rudolf Alexander 0 0
682 m Leopoldstraße 4 Heymel Alfred Walter 0 0
684 m Georgenstraße 3 Brenninger Georg 0 0
695 m Friedrichstraße 2 Holm Korfix 0 0
696 m Heßstraße 46 Reventlow Franziska zu 0 0
697 m Briennerstraße 22 Wagner Richard 1864 1965
707 m Königinstraße 25 Ziegler Klara 0 0
707 m Schellingstraße 92 Reventlow Franziska zu 0 0
708 m Theresienstraße 106 Kubin Alfred 0 0
708 m Gabelsbergerstraße 51 Lenin Iljitsch Uljanow 0 0
708 m Theresienstraße 106 Heuss Theodor 0 0
709 m Leopoldstraße 10 Nemes Marzell 0 0
710 m Briennerstraße 23 Haus der Deutschen Ärzte 0 1945
714 m Briener Straße 8 Rosenberg Alfred 1918 1919
716 m Karolinenplatz 1 Tjutschews Fjodor Iwanowitsch 1832 1835
717 m Schönfeldstraße 17 Ibsen Henrik 1875 0
717 m Schönfeldstraße 17 Ibsen Henrik 0 0
720 m Karolinenplatz 1 Kirchmaier Joseph 1812 0
722 m Leopoldstraße 10 Herzog Wilhelm 0 0
725 m Leopoldstraße 10 Hausenstein Wilhelm 1919 1919
725 m Arcisstraße 12 Führerbau 1933 1945
726 m Friedrichstraße 4 Marc Franz 1907 1908
726 m Friedrichstraße 4 Lipps Theodor 1894 1908
737 m Arcisstrasse 4 Böcklin Arnold 0 0
740 m Konradstraße 11 Mann Thomas 1902 1904
742 m Von-der-Tann-Straße 15 Fotostudio Elvira 1897 1944
743 m Kaulbachstraße 63 Reventlow Franziska zu 1903 1906
765 m Kaulbachstraße 63 Brecht Bertold 1918 0
775 m Luisenstraße 22 Heyse Paul von 1874 1914
781 m Kaulbachstraße 62 Schaumann Ruth 0 0
789 m Ohmstraße 20 Hausenstein Wilhelm 1926 1932
789 m Leopoldstraße 20 Moshammer Rudolph 0 0
790 m Kaulbachstraße 69 Defregger Franz von 0 0
795 m Heßstraße 35 Drexler Franz 1899 0
797 m Galeriestraße 15 Feuchtwanger Lion 1900 1908
797 m Galeriestraße 15 Feuchtwanger Lion 1908 1908
825 m Kaulbachstraße 68 Klabund 1904 1904
825 m Kaulbachstraße 68 Marc Franz 1905 1907
827 m Königinstraße 69 Althaus Peter Paul 0 0
832 m Ohmstraße 3 Brecht Bertold 1922 0
836 m Kaulbachstraße 68 Fassbinder Rainer Werner 0 0
857 m Katharina-von-Bora-Straße 10 Verwaltungsbau der NSDAP 0 1945
859 m Leopoldstraße 13 Leopold Prinz von Bayern 0 0
868 m Agnesstraße 2 Fauser Jörg 0 0
871 m Arcisstraße 12 Pringsheim Alfred 0 1933
872 m Zieblandstraße 23 Reventlow Franziska zu 0 0
875 m Richard-Wagner-Straße 27 Gerlich Fritz 0 1934
875 m Theresienstraße 63 Diefenbach Karl Wilhelm 0 0
884 m Barer Straße 7 Montez Lola 1847 0
897 m Augustenstraße 75 Georg Busch 1891 1909
902 m Franz-Joseph-Straße 37 Igelhoff Peter 0 0
918 m Franz-Joseph-Straße 42 Wedekind Frank 0 0
918 m Kaulbachstraße 77 Kutscher Arthur 1916 1920
921 m Luisenstraße 33 Lenbach Franz von 0 0
939 m Isabellastraße 20 Lempp Albert 0 0
945 m Richard-Wagner-Straße 7 Schülein Joseph 0 0
947 m Elisabethstraße 5 Heß Rudolf 0 0
950 m Kaulbachstraße 90 Ende Michael 1935 1944
952 m Römerstraße 1 Pieper Reinhard 0 0
963 m Königinstraße 24 Althaus Peter Paul 0 0
963 m Elisabethstraße 8 Elsner Gisela 0 0
970 m Franz-Joseph-Straße 9 Bachmann Ingeborg 1958 1958
972 m Giselastraße 7 Corinth Lovis 1891 1897
972 m Giselastraße 7 Ruederer Joseph 1888 0
978 m Karlstraße 20 Roth Eugen 1933 0
981 m Römerstraße 4 Hoegner Wilhelm 0 0
991 m Franz-Joseph-Straße 13 Scholl Hans 1942 1943
991 m Franz-Joseph-Straße 13 Scholl Sophie 1942 1943
994 m Königin Straße 85 Erbslöh Adolf 1916 1934
995 m Prinzregentenstraße 1 Haus der Deutschen Kunst 0 1945
999 m Franz-Joseph-Straße 20 Hartmann Karl Amadeus 0 0