Koordinaten: lat: 48.13251, lng: 11.5728

13. 4 1919 - Das Luitpold-Gymnasium als Putschisten-Versteck

München-Isarvorstadt * Ein weiterer Teil der Putschisten versteckt sich im Luitpold-Gymnasium an der Müllerstraße. Sie werden von bewaffneten Arbeitern unter der Leitung von Ernst Toller zum aufgeben gezwungen. 


4. 2 1881 - Joseph Schülein heiratete Ida Baer

München-Isarvorstadt * Joseph Schülein heiratete Ida Baer. Aus der Ehe gehen sechs Kinder hervor. Die Familie lebt in der Müllerstraße 8 und gehört zu den prägenden jüdischen Unternehmerfamilien der Stadt.


1812 - Wenn Unterricht zur Kinderarbeit wird

München-Angerviertel * Zum Industrieunterricht in der Armen- und Spinnschule des Münchner Beschäftigungshauses am Anger kommt noch eine Strohhutmacherei dazu. Kinder mit „feinem Gefühl in den Fingern“ werden hier besonders gerne beschäftigt. Die Bedingungen, unter denen die Kinder in die industrielle Produktion einbezogen werden, sind katastrophal.


1808 - Unterricht und Kinderarbeit am Anger

München-Angerviertel * Bis zum Jahr 1808 erhalten Knaben und Mädchen in der Armen- und Spinnschule des Münchner Beschäftigungshauses am Anger denselben Industrieunterricht. Um Fleiß, Lernbereitschaft und den sogenannten „Industriegeist“ zu fördern, werden die Kinder regelmäßig mit kleinen Geschenken und Prämien belohnt. Die Mittel hierfür stammen aus dem Münchner Armenfonds.

Praktische Beschäftigung finden die Schülerinnen und Schüler in den Flachs-, Werg- und Hanfabteilungen des Beschäftigungshauses. Ab 1808 kommt zudem die Kartätschenmacherei hinzu, also die Herstellung von Kartätschen – einer damals gebräuchlichen Art von Artilleriemunition, die mit zahlreichen kleinen Metallkugeln gefüllt war.

Die Verbindung von schulischer Bildung und produktiver Arbeit entspricht dem damaligen pädagogischen Leitbild, durch Arbeitserziehung sowohl die wirtschaftliche Selbstständigkeit als auch die sittliche Entwicklung der Kinder zu fördern.


1805 - Zwischen Fürsorge und Zwang

München-Angerviertel * Auf Veranlassung des General-Schul- und Studiendirektors wird im Münchner Beschäftigungshaus am Anger eine Armen- und Spinnschule eingerichtet. Anlass hierfür ist die Befürchtung der Schulbehörden, „dass die Sittenlosigkeit der im Beschäftigungshause auf dem Anger arbeitenden Kinder sehr zunehme, und dass die Hauptquelle davon die Gesellschaft schlechter Weibspersonen sei, an derer Seite die ersteren arbeiten müssen“. 

Die Schule richtet sich an Kinder armer Familien, deren Eltern von der Stadt München unterstützt werden. Für diese Kinder ist die Teilnahme am Elementar- und Industrieunterricht verpflichtend. Die Einrichtung soll auf ihre besonderen sozialen und wirtschaftlichen Lebensumstände eingehen und ihnen Bildung sowie praktische Fertigkeiten vermitteln. Verweigern die Eltern den Schulbesuch ihrer Kinder, kann ihnen die städtische Unterstützung entzogen werden. Kinder aus wohlhabenden Familien sind von diesem Unterricht ausdrücklich ausgeschlossen. 

Zum Lehrplan gehören die Fächer Lesen, Schreiben, Rechnen und Religion. Ergänzt wird der Unterricht durch praktische Ausbildung in handwerklichen Tätigkeiten wie Spinnen, Nähen und Stricken. Die Schule verbindet damit schulische Bildung mit dem Ziel, die Kinder auf ein arbeitsames und selbstständiges Leben vorzubereiten.


16. 11 1306 - Die Klarissinnen am Anger erhalten ein Brauprivileg 

München-Angerviertel * Die Herzöge Rudolf I. und Ludwig IV. verleihen dem Klarissinnenkloster St. Jakob am Anger das Recht, Bier zu brauen. Das Privileg stärkt die wirtschaftliche Grundlage des Klosters, dessen Brauerei zu den frühen klösterlichen Braustätten Münchens gehört. 


1 1908 - Wiggerl und Therese Greiner übernehmen das „Feuerhaus“

München-Angerviertel * Ludwig „Wiggerl“ Greiner und seine Ehefrau Therese übernehmen das Gasthaus „Zum Feuerhaus“ am Oberanger. Das Wirtshaus liegt unmittelbar neben der Hauptfeuerwache und entwickelt sich unter ihrer Leitung zu einem beliebten Treffpunkt.


8. 2 1908 - Ludwig und Therese Greiner erfinden den „Skelett-Gigerl“

München-Angerviertel * Auf der Suche nach einer Unterkunft klopft Karl Valentin auch an die Tür der Gastwirtschaft „Zum Feuerhaus“. „Mit an Stösser am Kopf, an Schirm am Arm und mit a großen Ledermappen“ erscheint der Volkssänger bei Ludwig „Wiggerl“ und Therese Greiner.

Die Wirtsleute haben noch ein kleines Kammerl frei. Es ist allerdings nur über das Schlafzimmer des frisch verheirateten Ehepaars zu erreichen. Therese Greiner fragt Valentin, ob ihn das störe. Ihn kümmert es nicht – noch am selben Tag zieht er als „Zimmerherr“ bei den Greiners ein und bleibt dort bis zum 5. Mai 1908.

Wiggerl und Therese bringen Karl Valentin auf die Straße des Erfolgs. Sie erfinden die neue Bühnenfigur, den „Skelett-Gigerl“; Therese Greiner näht ihm die hautengen und viel zu kurzen Klamotten, die sein ausgezehrtes, klapperdürres Gestell in unnachahmlicher Weise zur Geltung bringen. 

Da Wiggerl Greiner Klavier spielt und Karl Valentin musikalisch begleiten kann, entwickelt sich rasch eine enge Freundschaft. Sie hält über Jahrzehnte hinweg.


1284 - Zwei Franziskaner-Klöster auf Münchner Stadtgebiet

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die beginnende Erweiterung Münchens auf den sechsfachen Umfang des befestigten Marktes Heinrichs des Löwen führt zur Verlegung des Franziskanerklosters nördlich der herzoglichen Burg.

Besondere Unterstützung findet der Neubau des Franziskaner-Klosters durch die Familie der Sendlinger, die eigentlich an der Errichtung eines Klarissenklosters interessiert ist. Sie kauft den Barfüßern deshalb das bestehende Angerkloster weit über seinen Wert um 800 Pfund Pfennigen.

Damit können die Klarissen aus dem Kloster Söflingen, also Nonnen des Zweiten Ordensmder Franziskaner, das verlassene Kloster St. Jakob am Anger übernehmen.


7. 10 1881 - Joseph und Ida Schülein beziehen ihre Wohnung Am Einlaß 4

München-Angerviertel * Joseph und Ida Schülein beziehen ihre gemeinsame Wohnung in der noblen Adresse Am Einlaß 4 im Münchner Angerviertel. Mit dem Einzug beginnt ein neuer Lebensabschnitt des Ehepaars in der bayerischen Landeshauptstadt. 


24. 1 1884 - Hermann Schülein wird in München geboren

München-Angerviertel * Hermann Schülein wird in München geboren. Als Sohn von Joseph und Ida Schülein gehört er zur zweiten Generation der Unternehmerfamilie und übernimmt später verantwortungsvolle Aufgaben im Familienunternehmen. 


1915 - Kriegsdienst unterbricht die Zusammenarbeit mit Karl Valentin

München-Angerviertel * Ludwig „Wiggerl“ Greiner wird zum Kriegsdienst einberufen. Mit seiner Einberufung endet die enge künstlerische Zusammenarbeit mit Karl Valentin zunächst. Erst nach dem Krieg stehen beide wieder gemeinsam auf der Bühne.


9. 11 2006 - Einweihung der neuen Hauptsynagoge Ohel Jakob 

München-Angerviertel * Am 9. November 2006 wird die neue Hauptsynagoge Ohel Jakob im Jüdischen Zentrum am St.-Jakobs-Platz feierlich eingeweiht. Mit ihr kehrt der Name „Ohel Jakob“ nach München zurück, den bereits die 1938 zerstörte orthodoxe Synagoge in der Herzog-Rudolf-Straße getragen hatte. Wenig später wird auch das unmittelbar angrenzende Gemeindehaus eröffnet, das heute Sitz der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist. 

Das neue Jüdische Zentrum mit Hauptsynagoge, Gemeindehaus, Jüdischem Museum und Kulturzentrum markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des jüdischen Lebens in München. Erstmals seit der nationalsozialistischen Verfolgung erhält die jüdische Gemeinde wieder ein sichtbares und repräsentatives Zentrum im Herzen der Stadt. Ein unterirdischer „Gang der Erinnerung“ verbindet Synagoge und Gemeindehaus und erinnert an die rund 4.500 Münchner Jüdinnen und Juden, die zwischen 1933 und 1945 Opfer des Nationalsozialismus wurden. 

Mit dem Jüdischen Zentrum entsteht zugleich ein Ort religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Die Israelitische Kultusgemeinde verfügt heute über zahlreiche Einrichtungen, darunter Synagogen, rituelle Tauchbäder, Bildungs- und Kultureinrichtungen, soziale Dienste sowie jüdische Friedhöfe. Als Einheitsgemeinde vereint sie Mitglieder unterschiedlicher religiöser Prägungen und bildet das Zentrum des jüdischen Lebens in München und Oberbayern.


3 1894 - Die Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller wird gegründet

München-Isarvorstadt * Die Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller wird gegründet. In der Colosseumstraße 1 in München richten sie ihre erste Werkstätte ein.


26. 9 1911 - Die Berufsfeuerwehr wird Automobilisiert

München * Der Münchner Magistrat beschließt die Automobilisierung der Berufsfeuerwehr.


1. 10 1920 - Das Rettungswesen geht auf die Berufsfeuerwehr über

München * Das Rettungswesen, das von der Münchner Freiwilligen Rettungsgesellschaft und der Freiwilligen Sanitätskolonne des Roten Kreuzes betrieben wurde, geht jetzt auf die Berufsfeuerwehr über.


11. 7 1904 - Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr ist bezugsfertig

München-Angerviertel * Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr an der Blumenstraße 34 ist bezugsfertig.


1782 - Beliebtes Freizeitvergnügen aller bürgerlichen Stände

München * In seinen „Beschreibungen der Haupt- und Residenzstadt München“ bezeichnet Lorenz von Westenrieder das Buden- und Wandertheater als ein beliebtes Freizeitvergnügen aller bürgerlichen Stände. Besonders das einfache Volk findet Gefallen an den derben Späßen und Spektakelstücken.

Der Schauspieldirektor des Dulttheaters, Lorenz Lorenzini, macht mit seiner Kreuzerkomödie - so genannt, weil der Eintritt nur einen Kreuzer kostet - Furore. Pathos und Rührung, Zoten und „Hanswurstiaden“ beherrschen das Stück. 


1310 - Die Jakobidult am Anger wird erstmals schriftlich erwähnt 

München-Angerviertel * Die Jakobidult am Anger, dem heutigen Sankt-Jakobs-Platz, ist erstmals schriftlich belegt. Der Markt findet im Zusammenhang mit dem Fest des heiligen Jakobus am 25. Juli statt. Eine Bestimmung im Münchner Ratsbuch erlaubt auswärtigen Kaufleuten, während der drei Tage um das Fest ihre Waren in der Stadt anzubieten. 


Nach dem 4. 8 1914 - Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

München * Mit Beginn des Ersten Weltkriegs ziehen 90 Münchner Berufsfeuerwehrmänner auf die Schlachtfelder. Zur Aufrechterhaltung des Löschwesens werden jetzt die noch nicht eingezogenen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr herangezogen.


1998 - Wo ist Klenze ?

München-Isarvorstadt * Der Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel entdeckt im Steinlager das Gipsmodell vom Klenze-Denkmal am Gärtnerplatz. Die Gusskosten der Klenze-Statue, damals immerhin 40.000 Mark, trägt ebenfalls die Deutsche Eiche. 


25. 7 1495 - Die Jakobi-Dult fällt wegen der Pest aus

München * Es herrscht immer noch Pest. In Abstimmung mit dem Stadtrat ordnet Herzog Albrecht IV. an, dass die Jakobi-Dult nicht abgehalten werden soll. 


Um den 25. 7 1496 - Die Jakobi-Dult findet trotz der Pest statt

München-Angerviertel * Die Jakobi-Dult findet trotz der noch anhaltenden Pest statt. 


29. 5 1433 - Verordnung über das Spielen und den Bau eines Frauenhauses

München-Angerviertel * Die Herzogbrüder Ernst und Wilhelm III. erlassen - auf Bitte des Rats der Stadt - eine ausführliche Verordnung über das Spielen und den Bau eines Frauenhauses (Stadtbordell), „daz dadurch vil ybels an frawen und jugkfrawen understannden [verhindert] werde“. Die Stadt erwirbt dafür vom Heiliggeist-Spital ein Anwesen an der Mühlgasse am Anger.


Anno 1257 - Die Wurzeln der Jakobi-Dult

München-Angerviertel * Die Wurzeln der Jakobi-Dult gehen auf dieses Jahr zurück. 


Ab dem 11. 6 1939 - Karl Valentin als Radfahrer im Gärtnerplatz-Theater

München-Isarvorstadt * Karl Valentin tritt in Eduard Künneckes „Glückliche Reise“ im Theater am Gärtnerplatz als Radfahrer auf. 


25. 8 1864 - Grundsteinlegung für das spätere Gärtnerplatz-Theater

München-Isarvorstadt * Der Grundstein für das Münchner Volkstheater, dem späteren Gärtnerplatz-Theater wird gelegt.


19. 8 1498 - Randalierende Handwerksgesellen stürmen das Frauenhaus

München-Angerviertel * Randalierende Handwerksgesellen stürmen das Frauenhaus (Stadtbordell) und wollen dem Frauenmeister ans Leben, weil sie ihn für die Einschleppung der Syphilis verantwortlich machen. 35 bewaffnete Soldaten müssen daraufhin 46 Tage und Nächte das Frauenhaus bewachen.


Ab 1971 - Die Homosexuelle Aktionsgruppe trifft sich in der Deutschen Eiche

München-Isarvorstadt * Die Homosexuelle Aktionsgruppe trifft sich in der Deutschen Eiche.


23. 8 1928 - Premiere des Valentin-Stücks „Der Flug zum Mond im Rakentenflugzeug“

München-Isarvorstadt * Uraufführung des als technische Bühnenneuheit angepriesen Karl-Valentin-Stücks „Der Flug zum Mond im Rakentenflugzeug“ im Kolosseum, Kolosseumstraße 4. Das Stück erlebt 64 Vorstellungen.


Um 1986 - Der - vorläufige - Abstieg der Deutschen Eiche beginnt

München-Isarvorstadt * Der - vorläufige - Abstieg der Deutschen Eiche in der Reichenbachstraße 13 beginnt.


4. 3 1848 - Die Stürmung des Zeughauses

München * An diesem Faschingssamstag kommt es zur Stürmung des Zeughauses. Mehrere Gerüchte machten in München die Runde.

  • Ein Gerücht lautet: „Der König hat alles zurückgenommen. Er will von den Bürgern nichts mehr wissen“.  
  • Ein anderes spricht von bewaffneten Bauern, die vor den Stadttoren lauern. Sie „wollen die Regierung stürzen und in der Stadt sengen und brennen“.  

Um 14 Uhr wird bekannt, dass die Landwehr mit dem sogenannten Generalmarsch mobilisiert worden ist. Damit ist faktisch der Ausnahmezustand ausgerufen. In dieser Stimmung aus Angst vor einem militärischen Übergriff oder vor anarchischen Zuständen durch Vorstädter aus der Au oder Haidhausen, kommt es an zur Stürmung des Zeughauses.

Das Korn- und Geschützhaus am Jakobsplatz, dem heutigen Stadtmuseum, wird ohne Blutvergießen gestürmt und die Waffen aller Gattungen ausgegeben. Der mehrere Tausend Menschen umfassende und bewaffnete Demonstrationszug zieht bis zum Promenadeplatz, wo sich das bewaffnete Bürgertum mit der dort versammelten Landwehr vereinigen will. Doch zwischen den beiden Lagern hat inzwischen das Militär mit schwerer Ausrüstung und vier Kanonen Stellung bezogen. In dieser angespannten Situation erscheint rechtzeitig Prinz Carl, der Bruder des Königs und seit 1841 bayerischer Feldmarschall. Er kann die Situation mit der Aussage beruhigen, dass die Stände bereits zum 16. März einberufen werden.  

Erstaunlicherweise reicht den Münchnern diese - eigentlich lächerliche - Zusage. Sie legen die Waffen nieder und bringen das Kriegszeug brav wieder zurück ins Korn- und Geschützhaus. 


1. 3 1938 - Fasching mit dem „Goldenen Pierrot“ 

München-Isarvorstadt * Am Faschingsdienstag feiert die Revue „Der goldene Pierrot – Faschingsoperette in 33 Bildern“ im Theater am Gärtnerplatz Premiere. Die rund vierstündige Aufführung beruht auf Walter Goetzes 1934 uraufgeführter Operette, erweitert sie jedoch zu einem farbenprächtigen Münchner Bilderbogen. Die Handlung wechselt zwischen den Jahren 1934 und 1943. Das Publikum soll maskiert erscheinen, mitsingen, mittanzen und mitschunkeln. 

Im Mittelpunkt steht Edith Sander, die von ihrem strengen Vater während des Faschings eingesperrt wird. Sie entkommt jedoch und zieht, als goldener Pierrot verkleidet, durch die Ballsäle der Stadt. Liesl Karlstadt spielt das Dienstmädchen Minna, das Edith in der Maske des damaligen Kinderstars Shirley Temple begleitet. Der „Völkische Beobachter“, die Parteizeitung der NSDAP, schreibt: „Liesl Karlstadt ist als Shirley Temple zum Totlachen und als Dienstmädchen Minna überzeugend ‚gschert‘.“ 

Karl Valentin erscheint in einer futuristischen Szene als düsterer „Radfahrer“ des Jahres 1943, Weiß Ferdl als erster „Münchner Untergrundschaffner“ – mehr als drei Jahrzehnte vor der Eröffnung der Münchner U-Bahn. 


5. 10 1878 - Das Kil's Colosseum erhält die Konzession für Singspielhallen

München-Isarvorstadt * Die Singspielhalle Kil's Colosseum erhält die Konzession für Singspielhallen und Café chantants. Sie wird in Bezug zum Bayerischen Polizei-Strafgesetzbuch vom 16. Dezember 1871 gestellt, in dem festgelegt ist: „das sogenannte Chansonetten-Kostüm selbst in der abgeschwächten Form des kurzen ausgeschnittenen Kleides mit kurzen Ärmeln und mit Trikot ist verboten.

Die Chansonetten und Coupletsängerinnen dürfen nur in langem Gesellschaftskleide auftreten. Nur das National-Costüm von echten National-Sängern ist von den Bestimmungen [...] ausgenommen“.


3. 9 1533 - Gnadenersuchen für einen Rumor im Frauenhaus

München * Vor dem Münchner Rat erscheint „das gantz hantwerck“ und bittet für Hans Walts, der seit drei Tagen wegen eines „rumors“ im Frauenhaus in Arrest sitzt, um Gnade. Hans Walts wird ermahnt und freigelassen. Im Gegenzug gelobten die Gesellen, „frid gegen [den] frauenwirt und den [= die] seinen“ zu halten. 


Ab 1921 - Adolf Hitler ist häufig Gast in der Deutschen Eiche

München-Isarvorstadt * Zwischen 1921 und 1923 ist Adolf Hitler häufig Gast in der Deutschen Eiche. Die Parteizentrale der Nazis befindet sich in der Corneliusstraße.


1999 - Das Hotel Deutsche Eiche erhält 3 Sterne

München-Isarvorstadt * Das Hotel Deutsche Eiche erhält 3 Sterne. 


1900 - München hat 499.959 Einwohner

München * München hat 499.959 Einwohner. 


14. 10 2017 - Das Gärtnerplatz-Theater wird wiedereröffnet

München-Isarvorstadt * Das Gärtnerplatz-Theater wird mit einer Eröffnungsgala nach fünfjähriger Sanierung wieder in Betrieb genommen. 


5. 9 2024 - Freddie Mercury erhält ein Mosaik an der Deutschen Eiche

München-Isarvorstadt * An der Fassade des Hotels Deutsche Eiche in der Reichenbachstraße 13 wird ein Mosaik des Queen-Sängers und Songschreibers Freddie Mercury enthüllt. Mercury hatte zwischen 1979 und 1985 seinen Hauptwohnsitz in München. Hier konnte er in den „Musicland Studios“ Alben aufnehmen und seine damals noch nicht öffentlich gemachte Homosexualität ausleben.


12. 8 2006 - Mit dem Papa-Mobil zum Christopher-Steet-Day

München-Isarvorstadt * Dietmar Holzapfel, der Wirt der Deutschen Eiche nimmt mit einem provokant-politischen Wagen am Christopher-Steet-Day teil. Mit seinem Papa-Mobil sorgt er dabei für einen Skandal.


31. 5 2025 - Rainer Werner Fassbinder erhält ein Mosaik

München-Isarvorstadt * Das Mosaik für Rainer Werner Fassbinder an der Fassade des Hotels Deutsche Eiche wird enthüllt. Der Regisseur und Filmemacher hätte an diesem Tag seinen 80. Geburtstag gefeiert. 


14. 6 1928 - Erste Schallplattenaufnahmen der Monologe und Couplets von Karl Valentin

München-Isarvorstadt * Erste Schallplattenaufnahmen der Monologe und Couplets von Karl Valentin im Auftrag der Carl Lindström AG im kleinen Saal des Varietés Kolosseum. 


8. 4 1932 - Ein Großbrand zerstört weite Teile der Schrannenhalle

München-Angerviertel * Ein Großbrand zerstört in der Nacht auf den 8. April 1932 weite Teile der verbliebenen nördlichen Schrannenhalle. Die Reste werden abgetragen, nur der nördliche Kopfbau (heute „Der Pschorr“) bleibt erhalten - und dient später für Jahrzehnte als „Freibank“. 


25. 6 2008 - Der Stadtrat beschließt einen Kunstwettbewerb für ein neues Eisner-Denkmal 

München * Mit Blick auf den bevorstehenden 90. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners am 21. Februar 2009 beschließt der Stadtrat, dem Gründer des Freistaats Bayern und dessen erstem demokratischen Ministerpräsidenten ein neues Denkmal zu setzen. Das Baureferat erhält den Auftrag, einen Kunstwettbewerb durchzuführen. 

Gesucht ist eine Skulptur oder ein Kunstobjekt, das Eisners Persönlichkeit und seiner historischen Bedeutung gerecht wird und ihm einen würdigen Erinnerungsort im öffentlichen Raum schafft. 


30. 4 2009 - Zwölf Kunstschaffende werden zum Wettbewerb für das Eisner-Denkmal eingeladen 

München * Die Landeshauptstadt München lädt zwölf Künstlerinnen und Künstler zu einem nichtöffentlichen Wettbewerb für ein neues Kurt-Eisner-Denkmal ein. Es soll den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten würdigen. 

Gesucht ist eine Skulptur oder ein Kunstobjekt, das Eisners Persönlichkeit und seiner historischen Bedeutung gerecht wird. Der Wettbewerb setzt den Stadtratsbeschluss vom Juni 2008 um. 


30. 5 2011 - Das neue Kurt-Eisner-Denkmal am Oberanger wird eingeweiht 

München-Angerviertel * Oberbürgermeister Christian Ude weiht am Oberanger das von Rotraut Fischer gestaltete Kurt-Eisner-Denkmal ein. Es würdigt den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten. 

Die begehbare Skulptur besteht aus mehreren aufrecht stehenden, grünlich schimmernden Glasscheiben. Ihre Anordnung und Spiegelungen schaffen einen offenen Raum des Gedenkens. Nachts hebt eine Beleuchtung die Inschrift hervor: „Jedes Menschenleben soll heilig sein“. 

Der Satz stammt aus Eisners Aufruf „An die Bevölkerung Münchens!“, der am 8. November 1918 in den „Münchner Neuesten Nachrichten“ erscheint. Er bringt Eisners pazifistische Überzeugung und seine Forderung nach einer friedlichen revolutionären Umgestaltung zum Ausdruck. 


1927 - Die Moriskentänzer kommen in das Stadtmuseum

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die Moriskentänzer von Erasmus Grasser aus dem Alten Rathaus kommen in das Stadtmuseum.


13. 2 1970 - Brandanschlag auf das jüdische Altersheim an der Reichenbachstraße

München-Isarvorstadt * Bei einem Brandanschlag auf das jüdische Altersheim an der Reichenbachstraße 27 kommen zwei Frauen und fünf Männer, darunter zwei Holocaust-Überlebende zu Tode. 


20. 10 1934 - Die erste deutschlandweite Razzia der Nazis gegen Homosexuelle

München-Angerviertel * Die deutschlandweit erste, groß angelegte Razzia der Nazis gegen Homosexuelle. Im Zentrum dieser Maßnahme steht der Gasthof Schwarzfischer in der Dultstraße, zusammen mit dem Arndthof am Glockenbach und diversen einschlägig bekannten Parks, Bedürfnisanstalten und Privatwohnungen.  

Insgesamt werden bei dieser Aktion 145 Männer festgenommen und in die Ettstraße gebracht. Dort wird abgeglichen, ob es sich um Wiederholungstäter handelt, die sich anschließend Umerziehungsmaßnahmen unterziehen müssen. 39 Festgenommene kommen ins KZ Dachau, viele werden auch nach ihrer Freilassung noch jahrelang schikaniert. Wiederholungstäter ist, wer in der berüchtigten Rosa Liste verzeichnet ist. Dieses Verzeichnis der Homosexuellen besteht bereits seit der Kaiserzeit. 


5. 9 1931 - Letzte Synagogeneinweihung vor der NS-Zeit 

München-Isarvorstadt * Mit der feierlichen Einweihung der Synagoge an der Reichenbachstraße am 5. September 1931 erhält die orthodoxe jüdische Gemeinde Münchens ein neues religiöses Zentrum. Das Gotteshaus ist die letzte Synagoge, die in Deutschland vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten neu eingeweiht wird. Nur wenige Jahre später setzt das NS-Regime der Entfaltung jüdischen Gemeindelebens ein gewaltsames Ende.


9. 10 1918 - Eine revolutionäre USPD-Versammlung

München-Isarvorstadt * Die USPD-Mitgliederversammlung wird im Restaurant Müllerbad in der Hans-Sachs-Straße von über 200 Personen besucht. Die Polizei berichtet darüber: „Die Stimmung der Versammlung muss als durchaus revolutionär bezeichnet werden und erinnerte im allgemeinen an die Zeit kurz vor Ausbruch des letzten Massenstreiks.“ 

Die im Reich inzwischen eingeleitete formale Parlamentarisierung beeindruckt bei den Unabhängigen niemanden mehr. Alfred Gärtner stellte fest: „Unsere ehemaligen Führer Scheidemann und Genossen sind in die bankerotte Firma eingetreten. […]

Es wird eine Zeit kommen, und die ist nicht mehr ferne, wo Männer wie Scheidemann ganz von der Bildfläche verschwinden müssen. Sie werden dann dort Unterschlupf finden, wohin sie gehören, nämlich in der bürgerlichen Partei, der sie die ganze Arbeiterschaft ausgeliefert haben. […]

Aber es wird nicht mehr lange dauern und die Kerker werden sich öffnen und alle unsere lieben Kämpfer werden wir dann in unseren Reihen begrüssen können.“ 


9. 11 1938 - Verwüstung der Synagoge an der Reichenbachstraße

München-Isarvorstadt * In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wird auch die erst 1931 eingeweihte Synagoge an der Reichenbachstraße Ziel der nationalsozialistischen Pogrome. SA-Angehörige dringen in das Gebäude ein, verwüsten die Inneneinrichtung und schänden das Gotteshaus. Die Synagoge wird zwar in Brand gesetzt, die Feuerwehr löscht das Feuer jedoch, da ein Übergreifen der Flammen auf die dicht bebauten Nachbarhäuser im Gärtnerplatzviertel befürchtet wird. Dadurch bleibt das Gebäude als einzige Münchner Synagoge baulich erhalten. 

Mit der bereits im Juni zerstörten Hauptsynagoge und der in derselben Nacht niedergebrannten Ohel-Jakob-Synagoge verliert die jüdische Gemeinde dennoch nahezu alle ihre religiösen Zentren. Die schwer beschädigte Synagoge an der Reichenbachstraße wird in den folgenden Jahren zweckentfremdet und kann erst nach dem Ende des Nationalsozialismus wieder als Gotteshaus genutzt werden. 


18. 10 1953 - Der Karl-Valentin-Brunnen wird enthüllt

München-Angerviertel * Der Karl-Valentin-Brunnen am Viktualienmarkt wird in Anwesenheit von Liesl Karlstadt enthüllt.


28. 7 1961 - Der Liesl-Karlstadt-Brunnen am Viktualienmarkt wird aufgedreht

München-Angerviertel * Der Liesl-Karlstadt-Brunnen am Viktualienmarkt wird erstmals aufgedreht. Hans Osel formte die Bronzefigur der langjährigen Partnerin von Karl Valentin.


1972 - Das „MUH“ eröffnet in der Altstadt

München-Hackenviertel * Mit dem „MUH“ [= Musikalisches Unterholz] entsteht in der Münchner Altstadt eine neue Kleinkunstbühne. In den Gewölberäumen an der Sendlinger-/Hackenstraße bietet die offene Bühne jungen Liedermachern, Kabarettisten, Musikern und Schauspielern die Möglichkeit, vor Publikum aufzutreten und neue Programme auszuprobieren.

Das MUH entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Münchner Kleinkunstszene. Die ungezwungene Atmosphäre und das vielfältige Programm ziehen Künstler und Publikum gleichermaßen an. Zahlreiche Nachwuchstalente sammeln hier ihre ersten Bühnenerfahrungen und tragen dazu bei, das MUH zu einer festen Größe im kulturellen Leben der Stadt zu machen.


18. 10 1953 - Der Weiß-Ferdl-Brunnen wird in Betrieb genommen

München-Angerviertel * Der Weiß-Ferdl-Brunnen am Viktualienmarkt wird in Betrieb genommen.


31. 5 1920 - Die Münchner Neuesten Nachrichten werden aufgekauft

München * Ein „Konsertium von Münchner und auswärtigen Vaterlandsfreunden“ kauft Bayerns einzige weltweit beachtete Tageszeitung auf: die Münchner Neuesten Nachrichten. Die Mehrheit hält die Gutehoffnunghütte. Sie will die Zeitung für die Propagierung ihrer Ziele benutzen und macht sie zu einem „Bollwerk für nationale Erneuerung gegen Sozialismus und republikanische Politik“.

Das besondere Interesse der Redaktion gilt der Dolchstoß-Theorie, nach der das siegreiche deutsche Heer im Ersten Weltkrieg von den Umstürzlern in der Heimat zur Kapitulation gezwungen worden sein soll. Diese „Schmach“ soll durch die Wiederaufrüstung getilgt und Deutschland zu einer Weltmacht gemacht werden. Finanziert durch die deutsche Schwerindustrie und einflussreiche politische Kreise spielen die Münchner Neuesten Nachrichten eine wichtige Rolle bei der Entstehung der rechtsradikalen „Ordnungszelle Bayern“. Professor Paul Nicolaus Cossmann wird politischer Leiter der Zeitung.


1. 7 1920 - Fritz Gerlich wird Chefredakteur der Münchener Neuesten Nachrichten

München * Paul Nicolaus Cossmann verpflichtet den fanatischen Nationalisten und Sozialistenhasser Dr. Fritz Gerlich als Chefredakteur der Münchener Neuesten Nachrichten. Gerlich unterstützt damit indirekt Adolf Hitlers Aufstieg.


6. 10 1945 - Die Süddeutsche Zeitung erscheint zum ersten Mal

München * Die Süddeutsche Zeitung erscheint zum ersten Mal, als erste Zeitung im Nachkriegs-Bayern. Sie umfasst acht Seiten und kostet 20 Pfennige. 


31. 7 1932 - Die Konsequenzen einer Naziherrschaft für das ganze Land

München * Dr. Fritz Gerlich beschreibt in der Zeitschrift „Der gerade Weg“ die Konsequenzen einer Naziherrschaft für das ganze Land: „Nationalismus bedeutet: Feindschaft mit den benachbarten Nationen, Gewaltherrschaft im Inneren, Bürgerkrieg, Völkerkrieg. Nationalsozialismus heißt auch: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.“


10. 7 1936 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Straßenmusik“

München-Hackenviertel * Uraufführung des Films „Straßenmusik“ mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt im Ufa-Theater Sendlingertor-Lichtspiele.


18. 10 1913 - Eröffnung der Sendlingertor-Lichtspiele

München-Hackenviertel * Carl Gabriel eröffnet die Sendlingertor-Lichtspiele mit 680 Plätzen. Der Neubau wird von Jacob Heilmann und Max Littmann geplant und ausgeführt. Es ist das erste Münchner Großkino und das erste Kino mit Balkon.


18. 2 1882 - Der Niedergang des „Münchener Aquariums“ beginnt

18. Februar 1882: 

München-Hackenviertel * Der Niedergang des „Münchener Aquariums“ beginnt, als bei der Polizeidirektion Anzeige erstattet wird, dass seit geraumer Zeit eine Brillenschlange aus ihrem Terrarium entwichen sei. Die Polizeibehörde lässt das Gebäude umgehend schließen und ordnet die Räumung und Durchsuchung des Hauses an.


Ab dem 1. 10 1918 - Die Münchener Post steigert ihre Auflage um 15.000 Exemplare

München - Königreich Bayern * Die SPD-Zeitung Münchener Post wird auf der ersten Seite Artikel unter der Überschrift „Fort mit dem Militarismus!“, „Ein Systemwechsel notwendig!“, „Eine neue Politik“ oder „Für ein neues freies Vaterland“ abdrucken. Alleine zwischen dem 1. und 15. Oktober 1918 kann die Zeitschrift damit ihre Auflage um 15.000 Exemplare steigern. 


7. 3 1882 - Die Brillenschlange im „Münchner Aquarium“ ist tot

München-Hackenviertel * Das im „Münchener Aquarium“ entwichene Gift-Reptil wird in dem Raum, in dem sich auch sein Terrarium befindet, tot aufgefunden. Professor Dr. Max von Pettenkofer bestätigt, dass die Schlange bis zur Ausräucherung mit Schwefeldämpfen noch am Leben war. 

Die Aufregung über das Malheur und die vorübergehende Schließung des Panoptikum-Gebäudes bedeuten für das Unternehmen einen schweren Vertrauensverlust, weshalb das Publikum mit Zurückhaltung reagiert. 

J. B. Gassner ermäßigt daraufhin den für Erwachsene bei einer Mark, für Kinder und Militär bei 50 Pfennig und Abonnenten bei 30 Pfennig liegenden Eintritt, und inseriert in den Zeitungen, dass die wiedergefundene tote Brillenschlange als die „teuerste Schlange der Welt“ ausgestellt wird. Es hilft alles nichts.


4. 11 1883 - „Das Aquarium“ am Färbergraben schließt seine Pforten

München-Hackenviertel * Das „Münchener Aquarium“ muss unwiderruflich geschlossen werden.


26. 4 1880 - Die Bauarbeiten für das „Münchener Aquarium“ beginnen

München-Hackenviertel * Die Bauarbeiten für das „Münchener Aquarium“ am Färbergraben 24 beginnen. Johann Baptist Gassner hat dafür das Schäffler-Strobel‘sche Haus gekauft, es abbrechen und einen „Kolossalbau“ von drei Stockwerken an dessen Stelle zum Zwecke der Unterbringung seiner Kunstsammlungen und der Aquarien errichten lassen. Nach einem guten Jahr ist das Etablissement fertiggestellt. Selbst die Straße wurde durch eine neue Pflasterung aufgewertet.


21. 4 1826 - Die Synagoge in der Westenriederstraße wird eingeweiht

München-Angerviertel * König Ludwig I. und Königin Therese nehmen an der Einweihung der Münchner Synagoge in der Theaterstraße teil. Auch höchste Hof- und Staatsbeamte nehmen an der Zeremonie teil und machen die Einweihung zu einem außergewöhnlichen gesellschaftlichen Ereignis. Der klassizistische Synagogenbau hat 160 Männer- und Frauenplätze. 

Mit der Eröffnung des Gotteshauses erreicht die jüdische Gemeinde nach Jahrhunderten der Rechtlosigkeit, Ausgrenzung und Verfolgung eine erste wichtige Etappe auf dem langen Weg zur angestrebten Gleichstellung mit den christlichen Bürgerinnen und Bürgern Münchens. 

Trotz dieses Fortschritts gelten Juden weiterhin nicht als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft. Sie unterliegen nach wie vor zahlreichen Einschränkungen – etwa im Berufsleben oder durch Niederlassungsbeschränkungen für ihre Kinder. Zudem werden sie von den staatlichen Behörden misstrauisch beobachtet und von vielen Mitbürgern noch immer als fremd und unerwünscht wahrgenommen.

Das Ereignis des Tages führt auch dazu, dass die israelitische Gemeine an hundert christliche Mitbürger je zwei Pfund Fleisch, zwei Mass Bier und Brot spendet. 


16. 9 1887 - Abschied von der alten Synagoge

München-Angerviertel * In den Morgenstunden begehen die jüdischen Gläubigen Münchens in der alten Münchner Synagoge an der Westenriederstraße den letzten Gottesdienst und überführen anschließend die Thora-Rollen in das neue israelitische Gebetshaus, der Haupt-Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7.

Dort angekommen legen sie den Schlussstein der Kirche, der eine Kapsel mit einer Urkunde über den feierlichen Akt sowie sämtliche Tageszeitungen und die in Umlauf befindlichen Münzen enthält.


Um 10 1887 - Keine orthodoxe Synagoge in der Theaterstraße

München-Angerviertel * Mit der Fertigstellung der neuen Hauptsynagoge wird das Gesuch gestellt, die bisherige Synagoge an der Westenriederstraße den Orthodoxen mietweise zur Verfügung zu stellen. 

Teils um die Spaltung der Gemeinde nicht zu vertiefen, teils aus finanziellen Gründen wird die Bitte abgelehnt, die alte Synagoge stattdessen verkauft. Eine Restaurierung des baufälligen Hauses wäre teuer gewesen, der Erlös aus dem wertvollen Grundstück wurde von der Kultusgemeinde dringend benötigt. 


4. 3 1882 - Das „Münchener Aquarium“ wird ausgeräuchert

München-Hackenviertel * Nach der vollständigen Räumung des „Münchener Aquariums“ von lebendem Inventar wird eine Ausräuchung vorgenommen. 

Die Schließung des Ausstellungsgebäudes stützt sich auf ein Sachverständigen-Gutachten, wonach der Biss der Brillenschlange in höchstem Grade gefährlich sei und das entkommene Exemplar sich aller wahrscheinlich noch in den Räumen des Etablissements versteckt halte.


1816 - Debatte über den Bauplatz der Münchner Synagoge

München * Bei der Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Synagoge bevorzugen die Behörden zunächst einen Neubau außerhalb des Stadtzentrums. Ihr Vorschlag, die Synagoge „nahe dem Theater am Isartor“ zu errichten, stößt bei der Kultusgemeinde jedoch auf wenig Zustimmung. 

Das Grundstück wird nicht nur wegen seiner abgelegenen Lage abgelehnt; auch die unmittelbare Nähe zum Theater sowie zu mehreren Schlachthöfen erscheint der Gemeinde für eine religiöse Einrichtung als unangemessen und unwürdig. Stattdessen bringt die Gemeinde ein brachliegendes Grundstück ins Gespräch, das sich im Besitz der Stadt befindet und hinter dem Polizeigebäude an der Lederergasse liegt. Der Stadtmagistrat wird daraufhin um die Überlassung dieses Grundstücks gebeten.


1822 - Streit um den Standort der Synagoge

München * Innerhalb der Israelitischen Kultusgemeine ist es zu einem Streit über den Standort der Synagoge gekommen. 

  • Die eine Gruppierung tritt für einen Standort in der Innenstadt an der Lederergasse ein. 
  • Die andere Gruppe schlägt aus pragmatischen Gründen die Theaterstraße vor - ein Bauplatz, der im Bereich des ehemaligen Zwingers und damit ebenfalls in der Innenstadt liegt. 


16. 11 1861 - Dankgottesdienst zur Aufhebung des Matrikelzwangs

München-Angerviertel * In der Synagoge wird „ein feierlicher Dankgottesdienst aus Anlass der neuen zur Tatsache gewordenen Aufhebung der Ausnahmebestimmungen, welche bisher noch auf den Israeliten geruht hatten, abgehalten“. 


8 1822 - Die Israelitische Kultusgemeinde erwirbt einen Bauplatz

München-Angerviertel * Nach langen Auseinandersetzungen mit den staatlichen und städtischen Behörden erwirbt die pragmatische Gruppe der Israelitischen Kultusgemeinde vom königlichen Irrenarzt Dr. Johann Baptist Sax das Haus Nr. 492b in der Theaterstraße als Bauplatz. 


9. 4 1876 - Erstmals Orgelbegleitung in der Synagoge

München-Kreuzviertel * Am 50. Jahrestag der Synagoge an der Westenriederstraße findet erstmals ein Gottesdienst statt, in dem die Gesänge von einer Orgel begleitet werden. 


21. 5 1881 - „Das Münchener Aquarium“, Münchens erstes Panoptikum, wird eröffnet

München-Hackenviertel * Mit dem „Münchener Aquarium“ öffnet das erste stationäre „Panoptikum“ Münchens. Das Etablissement befindet sich am Färbergraben 24 und wird von Johann Baptist Gassner geführt. 

Vom  Vestibül führen Treppen in die einzelnen Sammlungen. Die namengebende Attraktion - das Aquarium - befindet sich im Untergeschoss des Anwesens. Der Raum ist als Tropfstein-Grotte gestaltet und kühl, „wie wenn man zur Sommerzeit in des Tannenwaldes Schatten tritt“. Im Vorderteil befinden sich die Süßwasserbecken, im Mittelbau folgen die Meerwasser-Aquarien. 

Im Kontrast zum Unterwassererlebnis des Aquariums bietet dem Besucher der Ausstellungssaal im Erdgeschoss ein ganz anderes Ambiente. Der Saal ist salonartig mit Kronleuchtern eingerichtet. An der Wand entlang und zwischen den Fenstern sind Affen- und Vogelkäfige aufgestellt, die jeder für sich in Architektur und Dekoration ein separates Schauereignis bieten. In einem mit Maschendraht verkleideten Rundtempel sind auf einem dekorativen blätterlosen Baum exotische Vögel zu besichtigen. 

Im großen Saal im ersten Obergeschoss sind „raffinierte und spektakuläre Produkte menschlicher Kunstfertigkeit“ untergebracht. Das Angebot reicht von alten chinesischen Skulpturen, historischen Waffen, ausgestopften Tieren, Spieluhren bis hin zu mechanischen und automatischen Maschinen. Eine besondere Attraktion ist ein Telefon, das in Zeitungsinseraten von J. B. Gassner extra beworben wird. Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist ein elektrisches Harmonium, das verschiedene, über den Raum verteilte Instrumente und Geräuschquellen in Gang setzen kann. Gassner will damit „Eine Reise um die Welt“ inszenieren. Und gefühlt dann noch Hunderte andere Ausstellungsstücke, auf die an dieser Stelle nicht eingegangen werden kann. 

In der zweiten Etage befindet sich zur Unterhaltung und zum Zeitvertreib das Panoptikum. Neben anderen Ausstellungsstücken wie den Zauberspiegeln, sind hier humorvolle, aber auch märchenhafte Szenen mit Wachsfiguren aufgebaut. So beispielsweise das „Rotkäppchen und der böse Wolf“, „Drei Polizeiwidrige Gestalten“ oder „Die Klatschweiber“. Hier sind zwei Frauen wegen „Klatschereien“ in eine Geige gelegt worden. Damit sie sich gegenseitig nicht kratzen konnten, werden ihre Hände in besondere Löcher gesteckt und mit einem Schloss versperrt. Zum Abschluss gibt es noch eine Sammlung von „Totenmasken berühmter Persönlichkeiten“ zu sehen. Das Angebot reicht von Napoleon I. bis Martin Luther, von Isaac Newton bis Ludwig van Beethoven. 

Im Erdgeschoss ist das Restaurant untergebracht, in dem man „noch ein Stündchen in trautem Gespräch bei einem Glas Spatenbier das Gesehene am Geistesauge vorbeiziehen lassen.“ Hier befindet sich auch der Ausgang. Zurück in die Sammlung ist nicht mehr möglich. 


27. 5 1825 - Statuten für die innere Ordnung der Synagoge in München

München * Noch während des Baues der Synagoge erlässt die Administration der Israelitischen Kultusgemeinde „Statuten für die innere Ordnung der Synagoge in München“. 


1947 - Schwammerlzucht im U-Bahn-Schacht

München * Ein Herr Steiner pachtet den 4.000 Quadratmeter großen Rohbau des 1941 eingestellten U-Bahn-Bauprojekts. Nun werden hier Champignons gezüchtet. Später will man hier sogar ein mikrobiologisches Institut zur Gewinnung von Penicillin einrichten, doch ein Wassereinbruch vereitelt das Vorhaben. 


1941 - Der Krieg stoppt den Schnellbahnbau in der Lindwurmstraße 

München-Ludwigsvorstadt * Die Bauarbeiten an der geplanten unterirdischen Nord-Süd-Schnellbahn werden eingestellt. Kriegswichtige Vorhaben haben Vorrang und beanspruchen Arbeitskräfte sowie Baumaterial. 

Der seit 1938 errichtete Tunnelabschnitt zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz bleibt im Rohbau bestehen. Jahrzehnte später wird er in das Münchner U-Bahn-Netz einbezogen. 


26. 7 1824 - Grundsteinlegung für die Synagoge an der Theaterstraße

München-Angerviertel * Der Grundstein für das jüdische Gebetshaus in der Westenriederstraße, damals noch Theaterstraße genannt, wird gelegt. Eine im Grundstein eingelassene Münze trägt die Inschrift:
„Mit allergnädigster Erlaubnis Seiner Majestät des Königs wurde der Grundstein zur Synagoge gelegt am zweyten Tag der Woche am ersten Monatstag Ab 5585.“

Die Pläne für das Bauwerk stammen vom königlichen Baurat Jean Baptiste Métivier. Er steht vor der Herausforderung, dass die Lage des Grundstücks mitten in einer geschlossenen Häuserzeile die traditionelle Anordnung der Eingänge erschwert. Der Thoraschrein muss stets nach Osten, in Richtung Jerusalem, ausgerichtet sein. Da sich unmittelbar an der Ost- und Westseite Nachbarhäuser befinden, können die Zugänge für Frauen und Männer dort nicht angelegt werden.

Métivier löst dieses Problem, indem er die Eingänge seitlich in die Straßenfassade integriert. 

  • Die Synagoge verfügt daher über zwei getrennte Portale mit jeweils eigenen Zugängen für Männer und Frauen. 
  • Kleine vorgelagerte Eingangsrisalite mit klassizistischen Dreiecksgiebeln betonen die Eingangsbereiche. 
  • Von dort führt eine Vorhalle in den eigentlichen Betsaal.

Bemerkenswert ist zudem die bewusst zurückhaltende Gestaltung der Fassade. Das Gebäude soll sich möglichst unauffällig in die Häuserzeile der damaligen Theaterstraße einfügen und auf den ersten Blick nicht als Synagoge erkennbar sein. Diese Architektur spiegelt die gesellschaftliche Situation der jüdischen Gemeinde im frühen 19. Jahrhundert wider.


22. 5 1938 - Der Tunnelbau in der Lindwurmstraße beginnt 

München-Ludwigsvorstadt * Mit einem von Adolf Hitler inszenierten ersten Spatenstich beginnen in der Lindwurmstraße die Arbeiten für eine unterirdische Nord-Süd-Schnellbahn. Die Strecke ist als Teil eines mit den Vorortbahnen verbundenen Netzes der Deutschen Reichsbahn vorgesehen. 

Der entstehende Tunnel zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz wird später in das Münchner U-Bahn-Netz einbezogen. 

 


6. 6 1864 - Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins

München-Hackenviertel * Im Kreuzbräu an der Brunnstraße findet eine Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins, also eines Vereins zur möglichst billigen Beschaffung von Lebensmitteln, statt. Man diskutiert dort die Erfahrungen aus anderen Städten und schlägt die Schaffung eines Gründungskomitees vor. 


20. 6 1614 - Geld für den Wiederaufbau des Turms der Peterskirche

München-Angerviertel * Für den Wiederaufbau des im Jahr 1607 durch Blitzschlag abgebrannten Turm der Peterskirche genehmigt der Stadtrat 1.000 Gulden Bausteuer. Weitere städtische Zuschüsse werden folgen. 


3 1900 - Antisemitische Ausschreitungen bei einer politischen Versammlung 

München-Hackenviertel * Bei einer Veranstaltung des Liberalen Demokratischen Vereins im Münchner Kreuzbräu kommt es zu schweren Störungen und einer Massenschlägerei. Der Wiener Gemeinderat Lucian Brunner soll dort im Auftrag des Historikers und Pazifisten Ludwig Quidde einen Vortrag halten. Anhänger der Christlich-Sozialen Vereinigung versuchen jedoch, die Veranstaltung zu verhindern. 

Als Ludwig Quidde das Rednerpult betritt, wird er mit lautem Gejohle, Pfeifkonzerten und antisemitischen Rufen empfangen. Vor dem Veranstaltungslokal bringen die Störer zudem ein Plakat mit der Aufschrift „Hier werden wegen Kohlemangels Juden verbrannt“ an. Der Vorfall verdeutlicht die zunehmende öffentliche Präsenz und Radikalisierung antisemitischer Agitation in München zu Beginn des 20. Jahrhunderts.


Ab 9. 3 1933 - Die Eisner-Gedenktafel im Gewerkschaftshaus verschwindet 

München-Isarvorstadt * Nach der Erstürmung des Gewerkschaftshauses an der Pestalozzistraße am 9. März entfernen die Nationalsozialisten die dort seit 1920 angebrachte Gedenktafel für Kurt Eisner. Damit beseitigen sie eine weitere Erinnerungsstätte für den ermordeten Freistaatgründer. Der Verbleib der Tafel ist unbekannt. 


15. 4 1937 - Siemens erhält den Auftrag zur Planung einer Münchner U-Bahn 

München * Die Stadt München beauftragt die Siemens-Bauunion GmbH mit der baureifen Planung einer städtischen Untergrundbahn. Das Unternehmen richtet dafür ein Planungsbüro in München ein. Das Vorhaben gehört zu den umfassenden Verkehrs- und Stadtumbauplänen der nationalsozialistischen „Hauptstadt der Bewegung“.


1225 - Erstmals wird die Peterskirche urkundlich erwähnt

München-Angerviertel * Erstmals wird die Peterskirche urkundlich erwähnt. 


1879 - Kraftsport-Pioniere gründen den ersten Athletenclub Deutschlands

München-Isarvorstadt * Johann Greiner gilt als außergewöhnlicher Kraftathlet. Er kann ein 60-Liter-Bierfass über den Kopf stemmen und zieht damit regelmäßig die stärksten Männer Münchens an. Jeden Dienstag treffen sie sich bei ihm, um gemeinsam Gewichte zu stemmen und ihre Kräfte zu messen. 

1879 gründen sie im „Gasthaus zum Rheingold“ den ersten Athletenclub Deutschlands. Zu den regelmäßigen Teilnehmern gehört auch der Steyrer Hans, bekannt als der „Bayerische Herkules“. Der Kraftsportler ist zugleich Wiesnwirt und Wirt des „Metzger Bräu“ im Tal. 


25. 12 1705 - Der Unterhändler wird abgewiesen

München - Untersendling * Die Anführer der Aufständischen schicken gegen 6 Uhr einen Tambour [= Trommler] als Unterhändler vor das Sendlinger Tor. Er soll die kaiserliche Verwaltung zur Übergabe Münchens auffordern. Die Verteidiger verweigern ihm jedoch das Gehör, sodass er unverrichteter Dinge zurückkehrt. 

Die führenden Beamten im Hauptquartier Untersendling betrachten das Unternehmen daraufhin als gescheitert und ziehen ab. Auch Hauptmann Jean Philipp Gauthier, Leutnant Johann Houis und der Tölzer Pflegskommissär Joseph Ferdinand Dänkel verlassen mit der gesamten Reiterei das Aufgebot. 

Von der in Untersendling versammelten Führung bleiben nur der Münchner Jägerwirt Johann Jäger, der Student Anton Passauer, Hauptmann Matthias Mayer und Landleutnant Heller bei den Oberländern zurück.


24. 9 1657 - Maria Anna Lindmayr wird geboren

München-Angerviertel * Maria Anna Lindmayr wird als Tochter eines betuchten Münchner Bürgers unweit der Heilig-Geist-Kirche geboren und noch am selben Tag in der zuständigen Pfarrkirche St.-Peter getauft. 


1633 - Dr. Hannemann wird Pfarrer und Dechant in der Peterskirche

München-Graggenau * Dr. Georg Hannemann, der nach seinem Weggang von der Pfarrei Neudeck, zunächst das Amt eines Kanonikus in der Landshuter Martinskirche ausübt, wird nun Pfarrer und Dechant in der Münchner Peterskirche.


25. 12 1705 - Die Oberländer geraten zwischen zwei Angriffe

München - Untersendling * Oberst Johann Baptist de Wendt lässt gegen 8:30 Uhr die am Sendlinger Tor bereitstehende Kavallerie gegen die Abteilung Johann Clanzes vorgehen. Gleichzeitig verfolgt die Kompanie Lüttig vom Isartor aus die fliehenden Aufständischen vom Roten Turm. Die Oberländer werden dadurch von zwei Seiten angegriffen. 

Zusammen mit den Flüchtenden umfasst ihre Gruppe etwa 900 Mann. Nach den überlieferten Zahlen werden  

  • rund 200 getötet und 
  • weitere 200 gefangen genommen. 
  • Ungefähr 300 erreichen mit Clanze Untersendling; 
  • etwa 200 entkommen in Richtung Forstenrieder Wald und Thalkirchen. Diese Einzelzahlen sind als Näherungswerte zu verstehen. 

Inzwischen überquert auch die Reiterei unter Oberst Johann Graf von Eckh von der Au aus die Isar und verfolgt die Aufständischen nach Untersendling. Als die kaiserliche Führung von deren dortiger Stellung erfährt, rücken Generalwachtmeister Georg Friedrich von Kriechbaum und Oberst de Wendt mit fünf Infanteriebataillonen durch das Sendlinger Tor gegen das Dorf vor.


1727 - Der Brezenreiter im Asam-Fresko

München-Graggenau * Der Barockmaler Cosmas Damian Asam verewigt den „Brezenreiter“ im Deckenfresko der Heiliggeistkirche. Das monumentale Fresko zeigt die Gründung des Heilig-Geist-Spitals sowie die Werke der Barmherzigkeit. Als Sinnbild für das Speisen der Hungrigen ist auch der Brezenreiter dargestellt. So bleibt die jahrhundertealte Tradition der Wadlerspende bis heute in einem der bedeutendsten Münchner Barockkunstwerke erhalten. 


24. 6 1801 - Das Ende des Brezenritts

München * Der jahrhundertealte Brauch des Brezenreiters endet. Als dem Reiter während der Brezenausgabe das Laugengebäck ausgeht, wird er von der enttäuschten Menschenmenge bedrängt und übel zugerichtet. Die Vorfälle veranlassen die Münchner Obrigkeit, den Brezenritt noch im selben Jahr zu verbieten. Damit endet eine fast 500 Jahre währende Tradition. 


16. 6 2007 - Der Brezenreiter kehrt zurück

München * Beim 848. Münchner Stadtgeburtstag reitet der „Brezenreiter“ nach mehr als 200 Jahren erstmals wieder durch die Münchner Altstadt. Die historische Figur erinnert an die mittelalterliche Wadlerspende und die jährliche Brezenausgabe des Heiliggeist-Spitals. Mit der Wiederbelebung des fast vergessenen Brauchs kehrt ein Stück Münchner Stadtgeschichte ins öffentliche Bewusstsein zurück und wird seither regelmäßig beim Stadtgründungsfest und anderen traditionellen Veranstaltungen gezeigt. 


12. 7 1318 - Die Wadlerspende und der Brezenreiter

München * Der wohlhabende Kaufmann und Münchner Bürger Burkhard Wadler und seine Frau Heilwig gründen mit der Wadlerspende eine der ältesten namentlich überlieferten weltlichen Stiftungen Münchens. Ihren Wohlstand verdankt die Familie vor allem dem Salzhandel. Aus den Erträgen ihrer Saline in Hall in Tirol sowie den Pachteinnahmen ihrer Münchner Münze stiftet das Ehepaar dem Heiliggeist-Spital 63 Pfund Pfennige. Mit den Erträgen dieser auf Dauer angelegten Stiftung können die Armen des Spitals fortan einmal pro Woche zusätzlich gespeist werden.

Damit auch die übrigen Münchner an der Stiftung teilhaben, kündigt jedes Jahr am Fest des Evangelisten Johannes der „Brezenreiter“ die traditionelle Brezenausgabe an. In der Nacht reitet er auf einem weißen Schimmel durch die Straßen der Stadt. Das helle Pferd ist im Dunkeln gut zu erkennen. Damit die Menschen sein Kommen schon von Weitem hören, werden dem Schimmel drei Hufeisen gelockert. 

Während seines Ritts ruft der Brezenreiter: „Ihr jung und alte Leut, geht’s hin zum Heiligen Geist, wo’s die Wadler Pretzen geit!“ Anschließend werden im Heiliggeist-Spital rund 3.000 Brezen an die Münchner Bevölkerung verteilt. 


1744 - Von Harlaching zur Heiliggeist-Kirche

München-Graggenau * Die Gottesdienste des St.-Anna-Bündnisses werden wegen der weiten Entfernung Harlachings auf dem St.-Anna-Altar in der Heiliggeist-Kirche gehalten.


19. 10 1944 - Der „Rasende Gauleiter“ nimmt den Betrieb auf 

München * Die erste Hilfsbahn auf provisorisch verlegten Feldbahngleisen nimmt den Betrieb auf. Sie dient als Ersatz für den durch Bombenschäden stark eingeschränkten Trambahnverkehr. Die Münchner Bevölkerung gibt dem ungewöhnlichen Verkehrsmittel den spöttischen Namen „Rasender Gauleiter“. 


6. 10 1880 - Wiggerl Greiner wird im „Gasthaus zum Rheingold“ geboren

München-Isarvorstadt * Ludwig „Wiggerl“ Greiner wird in München geboren. Seine Eltern, Johann und Katharina Greiner, führen im „Henkergassl“, der heutigen Pestalozzistraße, das „Gasthaus zum Rheingold“. Dort wächst Wiggerl inmitten des lebhaften Wirtshausbetriebs auf.


30. 6 1972 - Hans-Jochen Vogel eröffnet die Münchner Fußgängerzone 

München-Altstadt * Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel eröffnet am letzten Tag seiner Amtszeit die Münchner Fußgängerzone zwischen Karlsplatz und Marienplatz. Rechtzeitig vor den Olympischen Sommerspielen werden Neuhauser Straße und Kaufingerstraße zum autofreien Einkaufs- und Aufenthaltsbereich.  

Tausende Menschen feiern die Eröffnung. Zur Bewirtung stehen 2.100 Maß Freibier und 10.000 kostenlose Brezn bereit. 


3. 10 1854 - Dankandacht an der Mariensäule nach der Cholera-Epidemie 

München-Graggenau * Zahlreiche Gläubige aller Gesellschaftsschichten und Altersgruppen versammeln sich an der festlich mit Blumen geschmückten Mariensäule auf dem Schrannenplatz. Sie danken Gott für ihre Errettung aus der Cholera-Epidemie. Ein „Verein hiesiger Bürger“ lädt bereits am 29. September zu der gemeinsamen Dankandacht ein. 


8. 11 1945 - Kardinal Faulhaber weiht die Mariensäule neu ein

München-Graggenau * Kardinal Michael von Faulhaber weiht die Mariensäule am Marienplatz neu ein. 


1974 - Die Julia am Turm des Alten Rathauses

München-Graggenau * Die Veroneser Sparkasse schenkt München zwei Kopien der bronzenen Julia-Statue von Nereo Constantini. Die Veroner und die Münchner Stadtsparkasse wurden 1824 gegründet und können nun ein Doppeljubiläum des 150-jährigen Bestehens feiern. Das ist auch der Grund für die zwei Statuen.

Beide Plastiken kommen zur Aufstellung. Die eine im beschaulichen Shakespeareplatz in Bogenhausen. Die andere am Turm des Alten Rathauses. Verona ist seit 1960 Münchens norditalienische Partnerstadt.


1901 - Die Städtische Riemerschmid Handelsschule an der Westenriederstraße

München-Angerviertel * Die Stadt München verlegt die Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer als Städtische Riemerschmid Handelsschule an die Westenriederstraße. 


27. 7 1790 - Die Huldigungsadresse der Münchner Bürgerschaft wird veröffentlicht

München * Die vermutlich von Sir Benjamin Thompson verfasste - aber anonym unter dem Datum vom 14. Juli 1790 erschienene - allgemeine „Dank- und Huldigungsadresse der Münchner Bürgerschaft“ an den Kurfürsten, kommt in der Stadt in Umlauf.  

Außerdem sieht sich der Magistrat mit einer weiteren von Thompson veranlassten Druckschrift konfrontiert, in der er den „Undank“ der Stadträte anprangert. 


16. 6 1861 - Mit dem „Groschenwagen“ beginnt Münchens öffentlicher Nahverkehr 

München * Der Lohnkutscher Michael Zechmeister eröffnet einen privaten Linienverkehr mit Pferdeomnibussen. Seine drei „Groschenwagen“ fahren nach festem Fahrplan und benötigen keine Schienen. Damit möchte er, wie er selbst erklärt, „einem längst gefühlten Bedürfnis unserer Residenzstadt“ nachkommen. 

Die Wagen verkehren fünfmal täglich vom Zentralbahnhof über den Marienplatz, das Tal und die Lilienstraße zum Mariahilfplatz in der Au. Giesing und Haidhausen bleiben zunächst ohne Anschluss. Der Erfolg bleibt jedoch aus. 

  • Die Pferdeomnibusse sind kaum schneller als Fußgänger und bieten vor allem eine bequemere Fahrt. 
  • Der Fahrpreis von sechs Kreuzern ist für Menschen mit geringem Einkommen schwer erschwinglich: Eine Fahrt kostet sechs Kreuzer und damit etwa doppelt so viel wie ein Brot. Für die ärmeren Bevölkerungsschichten ist der Omnibus deshalb kaum erschwinglich.
  • Wohlhabende Münchner bevorzugen dagegen weiterhin Mietkutschen oder eigene Gespanne. 

Bereits 1863 stellt Zechmeister den Betrieb wegen zu geringer Nachfrage ein. 1868 wagt er einen zweiten Anlauf: Seine Pferdeomnibusse verkehren nun bis 1882, bevor sie der Pferdetrambahn weichen. 


10. 5 1641 - Die Bronzeputti auf dem Säulensockel der Mariensäule werden aufgestellt

München-Graggenau * Durch einen Erlass will Kurfürst Maximilian I. sicherstellen, dass die Mariensäule „in gebierender veneration, und respect erhalten, Insonderheit alle unsauberkheiten und verunehrungen verhietet und abgestelt werden“. Die Mariensäule wird deshalb mit einem Marmorgeländer mit den vier Bronze-Laternen umgeben.  

Auf dem Sockel der Mariensäule kommen im gleichen Jahr vier bronzene Heldenputti zur Aufstellung, die für Maria als „ecclesia militans“ [= „die in der Welt kämpfenden Kirche“] oder als Apokalyptisches Weib für die im Kampf der Konfessionen siegreiche katholische Kirche instrumentalisiert werden. Sie stellen eine Umsetzung des Psalm 91, Vers 13 dar: „Über die Schlange und den Basilisken wirst du schreiten, und den Löwen und den Drachen wirst du zertreten.“  

In nahezu allen Veröffentlichungen über die Mariensäule verkörpert der Drache den Hunger, der Löwe den Krieg, der Basilisk die Pest und die Schlange den Unglauben oder falschen Glauben. Sie sollen, so die populäre Auffassung, die großen Plagen der Zeit veranschaulichen. Nach einer anderen Definition, die dem Programm des - im Jahr 1674 ausgebrannten - Zimmers der Religion in der Residenz entspricht, steht der Drache  für die Häretiker [= Ketzer], der Löwe für die Heiden, die Schlange für die Juden und der Basilisk für die Schismatiker [= Protestanten, Kirchenspalter].  

Aus einem Monument der persönlichen Frömmigkeit des Kurfürsten ist durch die Hinzufügung der Heldenputti zugleich ein „Denkmal des Triumphes des katholischen Glaubens über die Übel der damaligen Zeit“ geworden. Da Maximilian I. sowohl den Tag der Denkmalsweihe als auch das Datum für die alljährliche Dankprozession auf den Jahrestag der „Schlacht am Weißen Berg“ orientiert, macht er die Mariensäule auch zu einem unübersehbaren Symbol für den bisher größten Triumph baierischer Waffen über die protestantischen Feinde. Und damit macht er aus der Mariensäule eine Siegessäule. 


28. 8 1854 - Ein großer Cholera-Bittgottesdienst an der Mariensäule

München-Graggenau * Um die Abwendung der Cholera-Epidemie zu erflehen und die Ausbreitung künftig möglichst zu unterbinden, wird ein großer Bittgottesdienst an der Mariensäule auf dem Schrannenplatz zelebriert. 25.000 Menschen sollen sich dort eingefunden haben.


Um den 20. 8 1917 - Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt

München-Graggenau * Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt. Die Polizei kann die Rädelsführerin nicht festnehmen, weil sie ein Baby auf dem Arm trägt.


4. 5 1315 - Die Freiung des Münchner Marktplatzes wird verbrieft

München * Die Freiung des Münchner Marktplatzes wird von König Ludwig IV. dem Baiern verbrieft. Der Gunstbrie“ bezieht sich nur auf den Marktplatz. Eine generelle Regelung für alle Bausachen erhält die Stadt erst am 8. Mai 1342. Die Freiung bedeutet,  

  • dass die Stadt das alleinige Recht in Bauangelegenheiten auf diesem Platz hat, und  
  • dass die Kommune das Nutzeigentum der Immobilie Marktplatz besitzt. Damit kann die zunehmende Verengung des Areals gestoppt werden.  

Die ersten Betroffenen sind die Metzger, die ihre Fleischbänke vor das Talburgtor [= Alter Rathausturm] verlegen müssen. Dabei spielten hauptsächlich die unhaltbaren hygienischen Zustände eine Rolle. 


29. 1 1706 - Vier Anführer des Aufstands werden hingerichtet 

München * Auf einer eigens errichteten Bühne am Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz, werden vier Beteiligte an der baierischen Volkserhebung mit dem Schwert enthauptet: 

  • der Eisenhändler Sebastian Senser, 
  • der Weinwirt Johann Georg Kidler – auch Küttler genannt – 
  • Leutnant Johann Clanze und 
  • Leutnant Johann Georg Aberle. 

Kidlers Leichnam wird anschließend gevierteilt. Seine Leichenteile werden zur Abschreckung an den Stadttoren ausgestellt. 


10. 5 1706 - Die Reichsacht über Max Emanuel wird in München verkündet 

München * Ein kaiserlicher Herold verkündet auf dem Schrannenmarkt öffentlich die Reichsacht über Kurfürst Max Emanuel. Das Achtpatent erklärt ihn für friedlos und entzieht ihm den Schutz des Reiches. Der Kaiser hat die Acht bereits am 29. April in Wien verhängt; nun wird sie auch in der baierischen Hauptstadt bekannt gemacht. 


29. 9 1854 - Gottesdienst für die Errettung aus dieser großen Drangsal

München-Graggenau * Ein „Verein hiesiger Bürger“ lädt für den 3. Oktober zu einem feierlichen Dankamt zur Mariensäule am Schrannenplatz ein, „um Gott den Herrn für die Errettung aus dieser großen Drangsal die innigsten Dankgebete darzubringen“. In dieser Einladung wird die Cholera schon für beendet erklärt.


28. 7 1790 - Der Magistrat greift die verfehlte Regierungspolitik des Landesherrn an

München * Der Magistrat, den man bei der Formulierung der „allgemeinen Dank- und Huldigungsadresse der Münchner Bürgerschaft an den Kurfürsten“ übergangen hat, sieht sich in seiner verfassungsrechtlichen Position als Sprecher der Bürger verletzt und distanziert sich von dem ganzen Vorgang.

Der Magistrat verbreitet eine Rechtfertigungsschrift, in welcher er die Intrige Sir Benjamin Thompsons aufdeckt und eine „Verbindung zwischen einer verfehlten Regierungspolitik und den revolutionären Vorgängen in Frankreich“ herstellt. 


16. 7 1315 - München das Recht, schädliche Leute im Herzogtum zu fangen

München * König Ludwig IV. der Baier erteilt der Stadt München das Recht, „schädliche Leute“ im ganzen Herzogtum Baiern zu fangen und vor dem Stadtgericht zu verurteilen, nicht jedoch hinzurichten. 


30. 10 1854 - Der Schrannenplatz wird in Marienplatz umbenannt

München-Graggenau * Der Schrannenplatz wird in Marienplatz umbenannt. 


Seit 1991 - Die Heldenputti werden durch Abgüsse ersetzt

München-Graggenau * Die seit dem Jahr 1991 in den Werkstätten des Bayerischen Landesamtes­ für Denkmalpflege restaurierten Heldenputti an der Mariensäule werden zwischen 1994 und 1998 durch Abgüsse ersetzt. Die Originale befinden sich seither im Münchner Stadtmuseum. 


28. 5 1854 - Ein Bittgottesdienst zur Abwendung der Cholera-Epidemie

München-Graggenau * Ein großer Bittgottesdienst zur Abwendung der Cholera-Epidemie wird an der Mariensäule auf dem Schrannenmarkt zelebriert. 25.000 Menschen beteiligen sich.


1877 - Eine Straßendurchfahrt entsteht im Alten Rathaus 

München-Graggenau * Im südlichen Teil des Erdgeschosses des Alten Rathauses wird eine Durchfahrt zwischen Marienplatz und Tal geschaffen. Dafür weichen der Pranger, das ehemalige Brothaus und die als „Himmelsleiter“ bezeichnete Treppe zum Festsaal. Diese führt ohne Zwischenpodest und ohne Richtungswechsel nach oben. 

Der Umbau öffnet das historische Rathausgebäude für den Straßenverkehr. 


26. 6 1789 - Friedhof vor dem Sendlinger Tor für Bestattungen freigegeben

München-Isarvorstadt * Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der neue Teil des Friedhofs vor dem Sendlinger Tor für Bestattungen freigegeben. 


10. 4 1782 - Ein Hundemarkt auf dem Schrannenplatz

München-Graggenau * In München lässt sich ein Hundemarkt auf dem heutigen Marienplatz nachweisen. Er findet Sonn- und Feiertags zwischen zehn und zwölf Uhr statt. Der private Hundehandel wird verboten. 


4. 11 1939 - Der „Ritter Unkenstein“ feiert in der Ritterspelunke Premiere

München-Hackenviertel * Die Szenenfolge „Ritter Unkenstein“ feiert in der „Ritterspelunke“ Premiere. Karl Valentins neue Partnerin ist die 21-jährige Soubrette Annemarie Fischer. Sie spielt Unkensteins [= Karl Valentins] Tochter Kunigunde. Das Stück wird über einhundert Mal aufgeführt.

Nach jeder Aufführung führt Karl Valentin sein Publikum durch die Räume des Panoptikums und erschreckt seine Gäste im „Gruselkeller“ zusätzlich, indem er durch Kettenrasseln und anderen derartigen Geräusche den Effekt des Schreckens forciert. 


10. 5 1986 - Anti-Atom-Protest auf dem Marienplatz

München-Graggenau * Auf dem Münchner Marienplatz demonstrieren zahlreiche Menschen gegen die Nutzung der Kernenergie und die geplante Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erhält die Anti-Atom-Bewegung starken zusätzlichen Zulauf. 


1802 - Geringe Wertschätzung für Meisterwerke

Mannheim - München * Die „Raffael-Gobelins“ werden von Mannheim nach München überführt. Dort stoßen die Tapisserien jedoch auf nur geringes Interesse und erfahren wenig Wertschätzung. 

Berichten zufolge sollen sie vor ihrer Einlagerung im Alten Rathaus sogar in der Residenz zweckentfremdet worden sein - angeblich nutzt man sie, um nach der Reinigung die Parkettböden zu trocknen. 


26. 7 1790 - Der Magistrat verwahrt sich gegen die Rechtsverletzung

München * Der Magistrat verwahrt sich in einer Resolution gegen die Rechtsverletzung durch die von Sir Benjamin Thompson veranlasste „öffentliche Dank- und Huldigungsadresse“ an den Kurfürsten. 


20. 10 1854 - Der Schrannenplatz wird in Marienplatz umbenannt

München-Graggenau * Der Stadtmagistrat teilt der Öffentlichkeit mit, dass „der bisherige Schrannenplatz dahier fernerhin 'Marienplatz' genannt werden dürfe“.


12. 9 1615 - Das Münchner Stadtgericht kommt unverhofft zu einem Hexenprozess

München-Graggenau * Ohne eigenes Zutun kommt das Münchner Stadtgericht zu einem Hexenprozess. Eine Bettlerin wird nach einem Selbstmordversuch festgenommen und diese erklärt dazu völlig unerwartet, dass sie, Barbara „Bärbl“ Schwerzin, „vom Teufel besessen“ und sie, ihre Schwester Elisabeth „Elsl“ und besonders ihre Mutter Katharina Hexen seien. An diesem 12. September beginnt der Hexenprozess. 


13. 10 1887 - Die vier Moriskentänzer werden zurückgekauft

München-Graggenau * Die vier Moriskentänzer aus dem Besitz des Conte Palavicini-Barrocco werden um 8.000 Francs wieder zurückgekauft. 


23. 9 1795 - Einige Hundert verärgerte Münchner fordern eine Getreide-Ausfuhrsperre

München • Nachdem zwei Tage zuvor das Gerücht in Umlauf gesetzt worden war, dass mehrere Tausend Scheffel Getreide ausgeführt werden sollen, versammeln sich einige Hundert verärgerte Menschen vor dem Rathaus und fordern vom Magistrat das energische Eintreten für eine Getreide-Ausfuhrsperre. 

Eine Delegation begibt sich zum Kurfürsten, der wegen der Vorgänge einen Theaterbesuch absagen muss und schon deshalb zu hartem Vorgehen entschlossen ist. Er lässt seine Truppen in Alarmbereitschaft versetzen, die Stadttore verschließen und in den Straßen berittenes Militär patroullieren. 

Auf Vermittlung der Kurfürstin-Witwe Maria Anna empfängt Carl Theodor die Delegation.
Obwohl der Kurfürst die Verhandlungen verzögern möchte, können die Bürgervertreter dennoch Sofortmaßnahmen durchsetzen.


18. 6 1916 - Mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz

München-Graggenau * Die mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz von den an den Hunger-Demonstrationen beteiligten Münchnern.  Stadtschulrat Dr. Georg Kerschensteiner muss sich später für die „mangelnde staatsbürgerliche Erziehung der gerade entlassenen Schuljugend“ rechtfertigen. 


17. 3 1706 - Der Jägerwirt wird hingerichtet 

München * Johann Jäger, als „Jägerwirt“ einer der Münchner Beteiligten am Aufstand von 1705, wird mit dem Schwert hingerichtet. Anschließend wird sein Leichnam gevierteilt. Zur Abschreckung werden die Leichenteile an vier Stadttoren aufgehängt.


8. 8 1615 - Der Magistrat gibt seine Zustimmung zum Ausbau der Festungsanlagen

München * Das ständige Drängen Herzog Maximilians I. zeigt Erfolg. Der Magistrat der Stadt gibt seine Zustimmung zum Ausbau der Festungsanlagen.


29. 7 1600 - Die Delinquenten werden in Ketten zum Schrannenplatz geführt

München-Graggenau * Am Morgen führt eine Delegation von berittenen Amtmännern, zwei Priestern und bewaffneten Soldaten die Delinquenten in Ketten vom Falkenturm zum Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz, zum „Malefizrechtstag“. Der gerade elf Jahre alt gewordene Hansel muss beim Bußamtmann der Stadt München auf dem Pferd mitreiten und alles mit ansehen.

Eine geifernde Menschenmenge wartet vor dem Rathaus und hofft auf eine spektakuläre Hinrichtung der Pämbs und ihrer Leidensgenossen. Obwohl der Herzog den Prozess führt, muss die Stadt München den Schauprozess und die Hinrichtung ausrichten. Als der Bannrichter Christoph Neuchinger schließlich die Todesurteile verkündet, wollen die Jubelschreie der Münchner kein Ende nehmen. 


3. 10 1433 - Der Münchner Rat erneuert die Bußordnung 

München * Der Rat erlässt eine neue Bußordnung. Sie regelt unter anderem die Bewirtung von Gästen bei Hochzeiten und Taufen. Die Sperrstunde liegt im Sommer bei neun Uhr abends, im Winter bei acht Uhr. Zugleich lockert der Rat die Vorschriften gegen übermäßigen Aufwand bei der Kleidung. 


29. 7 1801 - Einbürgerungsbefehl an den Stadtmagistrat

München - Mannheim * Verärgert und sehr deutlich im Ton schreibt Kurfürst Max IV. Joseph nach der Ablehnung des Münchner Bürgerrechts an den Pfälzer Weinwirt Johann Balthasar Michel aus Mannheim dem Stadtrat:

„Nach reifer Überlegung und mit der Gewißheit, daß das Recht auf meiner Seite ist, befehle ich hiermit dem meinen Stadtmagistrat, spätestens morgen Abends 6 Uhr, dem Handelsmann Michel von Mannheim, das Bürgerrecht zu ertheilen, widrigenfalls ich mich genöthigt sehen würde, die strengsten Mittel zu ergreifen.
Für den geringsten Exceß haftet jedes Magistratsglied persönlich“
.


1460 - Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm denkt man an einen Neubau

München-Graggenau * Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm und dem anschließenden Brand ist der Gebäudekomplex des Rathauses stark in Mitleidenschaft gezogen, weshalb man über einen Neubau nachdenkt. 


29. 7 1600 - Die herzogliche Justiz demonstriert ihre unvorstellbare Bestialität

München * Nun demonstriert die herzogliche Justiz ihre unvorstellbare Bestialität. Noch auf der Freitreppe des Rathauses reißen der Henker und seine Helfer den Männern mit glühenden Zangen jeweils sechs Fleischstücke aus den Armen und dem Oberkörper. Danach schneidet man Anna Pämb die Brüste ab und schmiert sie ihr und den beiden Söhnen dreimal „umb das Maul“, mit dem Hinweis, dass aus diesen Brüsten solche abscheuliche Bubenstücke „gesogen“ wurden.

Schließlich verfrachtet man die Schwerstverwundeten auf zwei Schandkarren, um sie zum Galgenberg zu bringen, der vor den Toren der Stadt liegt, etwa an der Stelle, an der heute die Hackerbrücke auf die Landsberger Straße trifft. Tausende Schaulustige begleiten die Wagen, Hansel Pämb reitet auf dem Pferd des Bußamtmanns mit. 


17. 7 1939 - Karl Valentin eröffnet die Ritterspelunke am Färbergraben

München-Hackenviertel * Karl Valentin eröffnet mit Martin Wegmann „im einzigartigen Luftschutzkeller mit Restauration und Vorstellung“ im Färbergraben 33 seine „Ritterspelunke“. Das Lokal ist eine Mischung aus Theater, Kneipe und Kuriositätenkabinett. „Es ist nicht mehr das alte Panoptikum, sondern eine Neufassung dieser Schmunzel- und Gruselschau, die nicht ihresgleichen hat.“ 

Das Konzept bleibt das alte, da im Wesentlichen die Objekte des Panoptikums aus dem Hotel Wagner in der Sonnenstraße hier wieder zur Aufstellung kommen. Die Verbindung von Kellerraum, Dämmerlicht, schaurige Szenen und akustischer Überhöhung löst beim Publikum eine Art Panik aus, die sich in Schreckensschreie entladen. Zusätzlich verändert Valentin fast täglich die Beschriftung und den Standort der Exponate.

So zweifelhaft der Bildungsanspruch des Panoptikums ist, so groß ist sein Unterhaltungswert. Einige Exponate, darunter beispielsweise „Mr. Roll - Erfinder der Rollgerstensuppe“ befinden sich noch heute in dem von Hannes König im Isartor ins Leben gerufenen Valentin-Karlstadt-Musäum. 

„Zum Verlassen des Panoptikums kann der Ausgang kostenlos genützt werden, dagegen ist der Eintritt von 60 Rpf. am Eingang zu bezahlen.“ 


10. 9 1853 - Die letzte Schranne auf dem Schrannenplatz

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die letzte Schranne auf dem Schrannenplatz. Sie wird seither in der neu errichteten Schrannenhalle an der Blumenstraße abgehalten.


11. 5 1986 - Die „Mütter gegen Atomkraft“ organisieren sich

München * Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl schließen sich Frauen aus München, Starnberg und dem Umland zur Initiative „Mütter gegen Atomkraft“ zusammen. Ausgangspunkt ist eine Muttertagsaktion auf dem Münchner Marienplatz, bei der Frauen symbolisch möglicherweise radioaktiv belastete Blumen niederlegen und ein großes Strahlenzeichen bilden. 

Die Initiative informiert über radioaktive Belastungen, veröffentlicht unabhängige Messergebnisse und gibt Empfehlungen zum Schutz von Kindern und Familien. Zugleich fordert sie den Ausstieg aus der Kernenergie und wendet sich gegen die geplante Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Die „Mütter gegen Atomkraft“ entwickeln sich zu einem wichtigen, überparteilichen Teil des bürgerlichen Anti-Atom-Widerstands. 


Um das Jahr 1200 - München wächst bis zum Kaltenbach 

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die Münchner Stadtumfassung wird bis zum Kaltenbach, auch Katzenbach genannt, erweitert. An dieser Stelle entsteht vorübergehend das Kaltenbachtor, ein zur Isar hin gelegenes Stadttor.


17. 6 1916 - Auf dem Marienplatz kommt es zu Hungerrevolten

München-Graggenau * Es kommt auf dem Marienplatz zu Hungerrevolten, bei denen von Frauen und Jugendlichen Fenster des Rathauses eingeworfen werden. Den erschrockenen Stadtvätern fällt dabei auf, dass neben den hauptsächlich randalierenden Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren sich auch Frauen und Soldaten angeschlossen haben. 


21. 8 1403 - Die künftige Machtverteilung wird neu festgelegt

München * Nach heftigen Bürgerunruhen in München werden im sogenannten Wahlbrief die Grundlagen für die künftige Machtverteilung und des bürgerlichen Mitspracherechts neu festgelegt. 

Einungen bezeihungsweise Zünfte werden verboten, Bestehende aufgelöst. Die Münchner Handwerkerverbände nehmen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts keine politischen Funktionen mehr wahr. Durch eine straffe Gewerbeorganisation und -kontrolle stabilisiert der Rat seine Position.


31. 7 1790 - Kurfürst Carl Theodor setzt den Magistrat ab

München * Kurfürst Carl Theodor empfindet die Rechtfertigungsschrift des Magistrats vom 28. Juli und die darin enthaltenen Angriffe auf die „verfehlte Regierungspolitik des Landesherrn“ als Majestätsbeleidigung und Hochverrat. Er lässt ein Exempel statuieren, den gesamten Inneren- und Äußeren Rat vor eine kurfürstliche Spezialkommission bringen und einzeln verhören. Bis zur nächsten Stadtratswahl überträgt er die Geschäfte einer kurfürstlichen Stadtadministrationskommission. 


Vor 1910 - Der Hundemarkt befindet sich am Altheimer Eck

München-Hackenviertel * Der Hundemarkt befindet sich im Hof des Gasthofs zum Mohrenköpfl am Altheimer Eck. 


17. 12 1944 - Der Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses durch Bomben zerstört

München-Graggenau * Durch Bomben wird der Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses zerstört. 


14. 6 1158 - Der Augsburger Schied - Münchens Geburtsurkunde

Augsburg - München * Ein vergilbtes Pergament im Format 34 × 44 Zentimeter gilt als die Geburtsurkunde der bayerischen Landeshauptstadt. Die von Kaiser Friedrich I. Barbarossa auf dem Reichstag in Augsburg unterzeichnete Urkunde ging als „Augsburger Schied“ in die Geschichte ein. In dem Kaiserdiplom, das als „conventio“ – also als Übereinkunft – bezeichnet wird, werden die Streitpunkte verbindlich geregelt. 

„Mit Zustimmung und Willen der beiden streitenden Parteien“ wird festgelegt:

  • Der Markt, der bislang in Föhring abgehalten wurde, ebenso die Zollbrücke und die Münzstätte, werden dort künftig nicht mehr bestehen.
  • Als Ersatz hat Herzog Heinrich der Kirche von Freising ein Drittel des Gesamteinkommens aus seinem Marktzoll zu München übertragen, sei es aus Abgaben für Salz, sei es für andere dort ein- und ausgehende Groß- und Kleinstückwaren.  
  • Bezüglich des Zöllners wird vereinbart, dass jede Partei einen eigenen einsetzen kann oder – falls gewünscht – beide gemeinsam einen bestimmen, der beiden verantwortlich ist.
  • Ähnlich verhält es sich mit der Münze: Ein Drittel der Einkünfte erhält der Bischof, zwei Drittel stehen dem Herzog zu. Eine Münzstätte soll nach Ermessen des Herzogs errichtet werden. Zudem darf auch der Bischof von Freising eine eigene Münzstätte gründen, wenn er es wünscht. Von deren Erträgen erhält der Herzog lediglich ein Drittel, das er – unabhängig von dessen Höhe – nach dem Willen des Bischofs als Lehen weitergeben soll, wie es offenbar bereits geschehen ist.

Von einem Unrecht oder gar einer Freveltat des Welfenherzogs findet sich in dieser kaiserlichen Urkunde kein Wort. Als Zeugen für die Richtigkeit des Rechtsspruchs werden vier hohe geistliche Würdenträger und vier weltliche Herrscher benannt. 

Doch auch wenn die Kaiserurkunde den Charakter einer gütlichen Einigung in sich trägt, so ist sie in ihrem Kern doch ein regalienrechtlicher Spruch des Kaisers. Mit diesem Kompromiss kann Kaiser Friedrich I. Barbarossa einen Interessenausgleich zwischen dem Bischof von Freising und dem baierischen Herzog erzielen und damit beide zufrieden stellen.  


Um den 10. 8 1800 - Weitere Flugschriften werden baiernweit verteilt

München * Eine Flugschrift mit dem Titel „Wahrer Überblick der Geschichte der baierischen Nation, oder das Erwachen der Nationen nach einem Jahrtausend“ wirft Kurfürst Max IV. Joseph vor, „durch seinen Menschenverkauf, durch seine Verschwendung, durch die immerwährende Aushebung und gänzliche Entvölkerung des Landes, durch die volle Verwirrung, die er stiftete, alle Achtung, alles Zutrauen verloren“ zu haben.

Gleichzeitig formuliert die Schrift ein in die Zukunft gerichtetes politisches Programm einer Republik in Süddeutschland:  

  • „Baiern, vereint mit Schwaben, wird das österreichische Joch abschütteln [...] und [...] vereinigt mit einem Teile Frankens [...] sich eine auf Unabhängigkeit, Freiheit und Gleichheit gegründete Verfassung geben“.  
  • Zur Umsetzung dieses Zieles erhofft sich die „Flugschrift“ die Unterstützung der „Republik Frankreich“.  

Diese Flugschriften finden nicht nur in der Stadt ihre Leser. Da sie auf der Schranne meist heimlich in die Säcke gesteckt wird, verbreitet sich der revolutionäre Inhalt auch auf dem Land. Durch die bloße Anwesenheit der Franzosen wagen sich die Zensurbehörden nicht, entschlossen gegen die Flugschriften vorzugehen. 


17. 5 1818 - München wird zu einer eigenständigen politischen Gemeinde

München * Nach dem Gemeindeedikt von 1818 wird München in den Grenzen des Burgfriedens zu einer eigenständigen politischen Gemeinde.


23. 9 1980 - Franz Josef Strauß lässt Demonstranten umzingeln

München-Graggenau • Der Kanzlerkandidat der CDU/CSU, Franz Josef Strauß, will vor seiner Rede auf dem Marienplatz von der Polizei Demonstranten entfernen lassen, die auf Transparenten Stoppt Strauß fordern und durch Sprechchöre auf sich aufmerksam machen.

Da der Einsatzleiter dazu keine rechtliche Grundlage sieht, wird er auf der Stelle von Strauß (jetzt in seiner Eigenschaft als bayerischer Ministerpräsident) abgesetzt. Die Demonstranten sehen sich kurz darauf von einem großen Polizeiaufgebot umzingelt. 


9. 11 1938 - Propagandaminister Goebbels hält eine antisemitische Hassrede

München-Graggenau * Nach Bekanntwerden des Todes von Ernst vom Rath hält Reichspropagandaminister Joseph Goebbels umgehend eine antisemitische Hasstirade in der er zur Rache und zur Vergeltung am Weltjudentum aufruft.

Die Nationalsozialisten sind bestens vorbereitet, denn noch kurz vor Mitternacht ergeht ein Fernschreiben an alle deutschen Polizeistellen. Darin heißt es:

  • „Es werden in kürzester Frist in ganz Deutschland Aktionen gegen Juden, insbesondere gegen deren Synagogen stattfinden.
  • Sofern sich in Synagogen wichtiges Archivmaterial befindet, ist dieses durch eine sofortige Maßnahme sicherzustellen.
  • Es ist vorzubereiten die Festnahme von etwa 20.000 bis 30.000 Juden im Reiche. Es sind auszuwählen vor allem vermögende Juden.“

Der SS-Gruppenführer und Chef der Sicherheitspolizei, Reinhard Heydrich, präzisiert die Befehle in einem weiteren Fernschreiben.

  • Dort ist zu lesen, dass die Polizei und die Dienststellen der NSDAP gemeinsam die Demonstrationen leiten sollen.
  • Und: „Es dürfen nur solche Maßnahmen getroffen werden, die eine Gefährdung deutschen Lebens oder Eigentums nicht mit sich bringen. Zum Beispiel Synagogenbrände nur, wenn keine Brandgefahr für die Umgebung ist“.

Durch ein im Jahr 1937 angefertigtes Verzeichnis der Münchner jüdischen Gewerbebetriebe wissen die NS-Parteiorgane und Schlägertrupps genau wo sie zuschlagen und so die „verbrecherische Tat des jüdischen Mordbuben“ rächen müssen.


17. 9 1701 - Maria Theresia Käser wird als „Hexe“ hingerichtet 

München * Die erst 17-jährige Maria Theresia Käser aus Pfaffenhofen wird auf der Münchner Richtstätte enthauptet und ihr Leichnam anschließend verbrannt. Ihre Hinrichtung gilt als die letzte sicher belegte Vollstreckung eines Todesurteils wegen angeblicher Hexerei in München. Die Prozessakten befinden sich heute im Stadtarchiv. 

Die früh verwaiste Tochter eines kurbaierischen Wachtmeisters lebt in großer Armut und hält sich zeitweise durch Betteln und Diebstähle über Wasser. Nach einer Denunziation gerät die gesellschaftlich weitgehend schutzlose Jugendliche in die Hände der Justiz. Unter der Folter gesteht sie einen Bund mit dem Teufel und die Teilnahme an einem Hexensabbat – Vorstellungen, die zum feststehenden Fragenkatalog frühneuzeitlicher Hexenprozesse gehören. 

Der Fall zeigt, dass der Hexenglaube und die darauf beruhende Strafjustiz in Baiern selbst zu Beginn des 18. Jahrhunderts noch Menschenleben fordern. Maria Theresia Käser wird zum Opfer von Aberglauben, sozialer Ausgrenzung und eines Rechtssystems, das durch Folter erzwungene Aussagen als Beweise anerkennt. 


5. 6 1940 - Karl Valentins Ritterspelunke wird geschlossen

München-Hackenviertel * Die letzte Aufführung des „Ritter Unkenstein“ findet statt. An diesem Abend ereignet sich in der „Ritterspelunke“ ein Vorfall, der dazu führt, dass Karl Valentin seine Tätigkeit als Komiker einstellt.

Im „Lachkeller“ am Färbergraben spielt der Volkssänger vor einem Publikum, in dem viele Soldaten anwesend sind. Einen am Arm verletzter Offizier muss während der Vorstellung so lachen, dass die Wunde aufgeht und das Blut durch den Verband tropft. Der Wehrmachtsangehörige wird ohnmächtig und muss aus dem Saal getragen werden. 

Zwar kehrt im Publikum sehr schnell wieder Ruhe ein, doch Karl Valentin zittert am ganzen Körper und kann gerade noch sagen „Aufhören“. In der Garderobe erklärt er: „Es ist eine Schand, wir tuan daheim Kasperlspielen und draußen verliern die Leut eahna Leben! Schluss is - aus is - ich kann nicht mehr.“ Und weiter: „Schmiede, sagen Sie zum Personal, sie sollen morgen Vormittag ins Geschäft kommen. Es kriegt jedes für vier Wochen seinen Lohn oder sei Gage. Wann der Krieg wieder vorbei ist, dann spielen wir wieder!“ 

Karl Valentin hält Wort und tritt den ganzen Krieg über nicht mehr auf. Mehrere tausend Mark muss er zahlen und hat außerdem den ganzen Krieg über nahezu keinen Verdienst.


30. 7 1801 - Münchens erster Protestant wird eingebürgert

München - Mannheim * Zähneknirschend wird der Kaufmann Johann Baltasar Michel in die Münchner Bürgerschaft „gnädigst großgünstig an- und aufgenommen“. Gleichzeitig gibt der Magistrat der Stadt seine Zustimmung zum geplanten Kauf der Rasp’schen Gastwirtsgerechtsame an Johann B. Michel. Die zu entrichtende Aufnahmegebühr ist mit 470 Gulden allerdings deutlich überhöht.


1822 - Der Münchner Bierpfennig 

München-Graggenau * Die Münchner Obrigkeit erkennt, dass sich das in der Stadt gebraute Bier zugunsten der kommunalen Finanzen besteuern lässt. Sie führt deshalb den sogenannten Lokalmalzaufschlag ein, der im Volksmund bald als „Bierpfennig“ bezeichnet wird. Für die Stadtverwaltung entwickelt sich diese Abgabe zu einer äußerst einträglichen Einnahmequelle. 


16. 9 1454 - Johann von Capistran predigt auf dem Schrannenplatz

München-Graggenau * Der Franziskaner-Pater Johann von Capistran predigt auf dem Schrannenplatz so eindringlich, dass sich angeblich „gemeine Töchter“ [= Prostituierte] zum Besseren bekehren und Münchner ihre Spielbretter und Karten verbrennen. Der Asket erhält dafür von der Stadt ein üppiges Gastgeschenk in Form von Wein, Fischen und Fleisch [!] und reist am selben Tag wieder ab. Doch kaum eine Woche später geben sich die Stadtbewohner wieder den Lustbarkeiten hin. 


25. 9 1641 - Befehl zur Beteiligung an den kirchlichen Prozessionen

München * Die Mitglieder des Äußeren Rats wird bei Strafandrohung befohlen, den „wöchentlichen Umgang“ [= Prozession] fleißig zu besuchen und „den Himmel zu tragen“.


1842 - Acht vergoldete Gipsmodelle werden im Alten Rathaus aufgestellt

München-Graggenau * Mindestens acht vergoldete Gipsmodelle aus Ludwig von Schwanthalers Zyklus der Wittelsbacher Ahnen kommen im Festsaal des Alten Rathauses zur Aufstellung. 


30. 11 1940 - Karl Valentins Panoptikum in der Ritterspelunke schließt für immer

München-Hackenviertel * Karl Valentins Panoptikum in der Ritterspelunke am Färbergraben 33 schließt für immer. 


17. 7 1939 - Die Beziehung Valentin - Karlstadt verändert sich grundlegend

München • Zwei Ereignisse im Jahr 1939 haben die Beziehung Valentin-Karlstadt grundlegend verändert. Mit der Schließung des „Kabarett Benz“ gibt es für die beiden in München keine Möglichkeit mehr regelmäßig aufzutreten.

  • Liesl Karlstadt kann Engagements im sogenannten „normalen“ Theater annehmen, für Valentin kommt das nicht in Frage.
  • Da es für ihn kein Theater mehr gibt, wo er hätte spielen können, eröffnet er am 17. Juli 1939 sein eigenes, die „Ritterspelunke“.
  • Da seine gewohnte Partnerin Liesl Karlstadt aufgrund ihrer Blutvergiftung für Monate nicht zur Verfügung steht, braucht er neue Mitspieler.
  • Valentin greift hierbei auch nicht auf bewährte klassische Valentinstücke zurück, wofür er Liesl Karlstadt gebraucht hätte, sondern entwickelt etwas völlig neues, den „Ritter Unkenstein“. 


7. 11 1920 - Eine Gedenktafel für Kurt Eisner im Gewerkschaftshaus 

München-Isarvorstadt * Am zweiten Jahrestag der Revolution wird im Lichthof des Gewerkschaftshauses an der Pestalozzistraße eine Gedenktafel für Kurt Eisner angebracht. Sie erinnert an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten. Der Standort im Gebäude erreicht allerdings nur einen begrenzten Teil der Öffentlichkeit. 


1 1942 - Die „Ritterspelunke“ wird an einen Herrn Reintjes vermietet

München-Hackenviertel * Die „Ritterspelunke“ von Karl,Valentin wird an einen Herrn Reintjes vermietet.


12. 8 1918 - Über 400 Frauen demonstrieren gegen den Hunger

München-Graggenau * Über 400 Frauen demonstrieren auf dem Marienplatz gegen die „ungünstigen Ernährungsverhältnisse“.


18. 4 1371 - Hohe Aufnahmegebühren erschweren den Erwerb des Münchner Bürgerrechts

München * Der Münchner Rat setzt die Aufnahmegebühr für das Bürgerrecht auf fünf Pfund Pfennig fest. Für mittellose Zugezogene, darunter viele Tagelöhner, Kleinhandwerker und Dienstboten, stellt diese Summe eine kaum überwindbare Hürde dar. Die Stadt bevorzugt vermögende Neubürger und will eine zusätzliche Belastung der Stadtkasse durch die Versorgung armer Menschen vermeiden. 

Die Stände- und Zunftordnung sowie der begrenzte Wohnraum innerhalb der Stadtmauern erschweren mittellosen Fremden zudem eine dauerhafte Ansiedlung. Fehlendes Bürgerrecht bedeutet jedoch nicht grundsätzlich, dass jemand außerhalb Münchens wohnen muss: Gesellen, Knechte und Mägde leben und arbeiten auch in städtischen Haushalten. 

Für zahlreiche Zugezogene werden die außerhalb des Münchner Burgfriedens gelegenen Orte Au und Haidhausen zu Wohnorten. Die Arbeitsmöglichkeiten in München tragen in den folgenden Jahrhunderten zum Wachstum dieser Ansiedlungen bei.


18. 9 1895 - Der Verein gegen den Missbrauch geistiger Getränke tagt

München-Graggenau * Im Großen Saal des Alten Rathauses veranstaltet der „Verein gegen den Missbrauch geistiger Getränke“ unter der Leitung von Geheimrat von Pettenkofer eine öffentliche Veranstaltung.


1310 - Münchens Rathaus wird erstmals schriftlich erwähnt 

München-Graggenau * Im Ratsbuch der Stadt wird erstmals ein Münchner Rathaus genannt. Das als „Haus der Stadt“ beziehungsweise „Haus der Bürger“ bezeichnete Gebäude steht an der Ostseite des Marktplatzes, des heutigen Marienplatzes, nahe dem Talburgtor. Über seine ursprüngliche Raumaufteilung ist nichts Sicheres bekannt. Es ist der Vorgängerbau des heutigen Alten Rathauses. 


1477 - Die heraldische Ausschmückung des Festsaals im Alten Rathaus

München-Graggenau * Die heraldische Ausschmückung des Fest- und Tanzsaales im Alten Rathaus ist fertiggestellt. 


Ab 1861 - Das Alte Rathaus wird regotisiert

München-Graggenau * Bis 1864 wird das Alte Rathaus vom Städtischen Baurat Arnold Zenetti regotisiert.


14. 8 1480 - Erasmus Grassers Moriskentanzfiguren werden bezahlt

München * Die Stadt zahlt 150 Pfund 4 Schilling an Meister Erasmus Grasser für die Herstellung von 16 Moriskentanzfiguren für den Festsaal im Alten Rathaus. 


10. 6 1530 - Ein gewaltiges Feuerwerk auf dem Schrannenplatz

München-Graggenau * Am Abend brennen die Münchner Gastgeber auf dem Schrannenplatz noch ein gewaltiges Feuerwerk ab, wobei man am Schluss ein aus Pappe und Stoff zusammengezimmertes, schlossähnliches Bauwerk den Flammen übereignet. 


1861 - Kopien der verschenkten Moriskentänzer werden aufgestellt

München-Graggenau * Kopien der verschenkten Moriskentänzer werden im Festsaal des Alten Rathauses zur Aufstellung gebracht. 


7. 8 1918 - Eine Frauendelegation im Innenministerium

München * Eine Frauendelegation erscheint im Innenministerium. Am Nachmittag demonstrieren sie vor dem Rathaus. Daraufhin beschließt das Innenministerium, die angekündigte Reduzierung der Fleischration für München außer Kraft zu setzen.


26. 4 1591 - Marco Bragadino wird hingerichtet

München-Graggenau * Der Alchemist und Goldmacher Marco Bragadino wird vor einer großen Menschenmenge auf dem Münchner Schrannenmarkt enthauptet. Die Hinrichtung gerät zum Desaster, weil es dem Scharfrichter erst beim dritten Schlag gelingt, den Kopf vom Rumpf zu trennen. Die Menge tobt und will nun ihrerseits den Henker wegen seiner schlechten Vorstellung lynchen. Nur ganz knapp und mithilfe bewaffneter Soldaten entgeht er der wütenden Menge. 


2. 9 1971 - Der Fischbrunnen wird wieder ganzjährig laufender Brunnen

München-Graggenau * Der Fischbrunnen am Marienplatz wird wieder als ganzjährig laufender Brunnen in Betrieb genommen.


29. 7 1884 - Der Fischbrunnen geht wieder in Betrieb

Graggenau * Der umgestaltete Fischbrunnen wird wieder in Betrieb genommen.


14. 8 1918 - Wieder Demonstrationen wegen der Lebensmittelversorgung

München * Arbeiterinnen, Hausfrauen und Soldaten demonstrieren. Wieder stehen Kriegsinvaliden in den ersten Reihen. Auch das erschwert der Polizei einen massiveren Einsatz. Auf Kriegsinvaliden und Frauen mit Kindern im Arm kann man nicht so ohne Weiteres einprügeln. 


7. 1 1944 - Der Fischbrunnen wird weitgehend zerstört

München-Graggenau * Der Fischbrunnen auf dem Marienplatz wird in der Bombennacht weitgehend zerstört.


18. 8 1918 - Demonstrierende Verwundete, Kriegsinvaliden und Kriegsurlauber

München * In einem Schreiben des Innenministers Dr. Friedrich Ritter von Brettreich an den Kriegsminister Philipp von Hellingrath hebt dieser hervor: „Es ist wohl ohne weiteres klar, dass schon die bloße Anwesenheit Verwundeter das Einschreiten der Polizei [bei Aufläufen] erschwert und unter Umständen hindert. Ich brauche nur an den Fall zu denken, welche Folgen es haben könnte, wenn etwa ein Verwundeter überritten oder eine Beschädigung erleiden würde“.

Der Kriegsminister hat jedoch keine Überwachungsmöglichkeiten. Verwundete, Kriegsinvaliden und Kriegsurlauber nehmen meist in Uniform an den zahlreichen Demonstrationen teil. Sie sind nicht kaserniert und so dem disziplinären Zugriff der Militärbehörden entzogen. 


11. 3 1209 - München wirdals „burgus“ bezeichnet

München - Hagenau * König Otto IV. bestätigt in Hagenau einen Vergleich zwischen Herzog Ludwig I. von Baiern und Bischof Otto II. von Freising über ihre Anteile an den Einkünften aus München. Die Urkunde bezeichnet München als „burgus“, also als Siedlung. Der Begriff allein erlaubt keine sichere Aussage darüber, ob der Ort bereits befestigt oder ummauert ist. 


11. 7 1954 - Der im Krieg schwer zerstörte Fischbrunnen sprudelt wieder

München-Graggenau * Der im Krieg schwer zerstörte Fischbrunnen wird unter Verwendung erhaltener Figuren neu gestaltet und wieder zum Fließen gebracht.


15. 9 2014 - Alt-Oberbürgermeister Christian Ude wird Ehrenbürger

München * Alt-Oberbürgermeister Christian Ude wird zum Ehrenbürger ernannt. 


8. 6 1865 - Im Isar-Vorstadt-Theater wird „Triftanderl und Süßholde“ aufgeführt

München-Isarvorstadt * Im Isar-Vorstadt-Theater wird eine Parodie auf Tristan und Isolde unter dem Titel „Triftanderl und Süßholde“ aufgeführt. Die Titelfigur Triftanderl ist ein Floßknecht von Ammerland, Süßholde eine reiche Bäckerstochter aus Wolfratshausen. Schwerpunkte bei diesem Stück sind:

„Dramatische Verslein mit Worten ohne Melodie, gegenwärtige Parodie von einer Zukunfts-Oper in 3 Aufzügen, wo darüber viel losgezogen wird, und einem Vorspiel des Vorspielers, von Richard, Wagnermeister und Stückschreiber, sowie musikalischen Dramatisirer.“


1904 - Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein Glockenspiel am Neuen Rathaus

München-Graggenau * Karl Rosipal, ein vermögender und exzentrischer Münchner Kaufmann, spendet aus Anlass des hundertjährigen Bestehens seiner Modewarenfirma der Stadt München über 30.000 Mark für ein Glockenspiel am Neuen Rathaus. Er trägt damit zu einer der bekanntesten und meistfotografiertesten Sehenswürdigkeit Münchens bei.


1870 - Der Mittelbereich des Neuen Rathauses wird von Bildhauern gestaltet

München-Graggenau * Der Mittelbereich des Neuen Rathauses wird von Bildhauern gestaltet. Er zeigt in Standbildern die bürgerlichen Tugenden: Gewerbefleiß, Häuslichkeit, Wehrhaftigkeit und Mildtätigkeit.


1955 - Einweihung der neuen evangelischen Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Einweihung der neuen evangelischen Matthäuskirche am Sendlinger-Tor-Platz. 


1865 - An der Stelle des Landschaftsgebäudes entsteht das Neue Rathaus

München-Graggenau * Die Stadt München kauft das ehemalige Landschaftsgebäude, um an seiner Stelle den ersten Bauabschnitt des Neuen Rathauses zu errichten.


18. 2 1909 - Das Glockenspiel des Neuen Rathauses nimmt seinen Betrieb auf 

München-Graggenau * Das Glockenspiel im Turm des Neuen Rathauses ist erstmals vollständig öffentlich zu hören und wird von der Stadt offiziell in Betrieb genommen. Seine 43 Glocken begleiten 32 nahezu lebensgroße Figuren, die zwei Szenen aus der Münchner Stadtgeschichte darstellen: die Hochzeit Herzog Wilhelms V. mit Renata von Lothringen im Jahr 1568 und den traditionellen Schäfflertanz. Das Glockenspiel entwickelt sich zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Münchens. 


Um den 3. 6 1962 - Der Slogan: „München - Weltstadt mit Herz“

München * Das Ergebnis eines vom Münchner Verkehrsverein ausgeschriebenen Wettbewerbs für ein neues München-Image steht fest. Der Slogan lautet: „München - Weltstadt mit Herz.“


6. 6 1946 - Der erste frei gewählte Münchner Stadtrat der Nachkriegszeit

München-Graggenau * Der erste frei gewählte Münchner Stadtrat der Nachkriegszeit kommt im provisorisch eingerichteten Großen Sitzungssaal zusammen.


18. 9 1989 - Münchens Städtepartnerschaft mit Cincinnati

München - Cincinnati * Die amerikanische Stadt Cincinnati wird zur Münchner Partnerstadt erwählt. In Cincinnati findet jährlich rund um den Davidson-Brunnen das größte Oktoberfest der Vereinigten Staaten statt. 


26. 6 1919 - Eduard Schmid (SPD) wird Erster Bürgermeister von München

München * Wahl von Eduard Schmid (SPD) zum Ersten Bürgermeister von München. 


11. 6 1972 - Georg Kronawitter [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister

München • Georg Kronawitter [SPD] wird erstmals Münchner Oberbürgermeister. 


11. 6 1992 - Antrag zu den zur Sanierung anstehenden Herbergshäuser

München-Haidhausen - München-Au - München-Giesing * Die Haidhauser Bezirksausschussvorsitzende und Münchner Stadträtin, Adelheid Dietz-Will, stellt den Antrag, dass die zur Sanierung anstehenden Herbergshäuser bevorzugt an Haidhauser Handwerker vergeben werden. Oberbürgermeister Christian Ude setzt den sogenannten Herbergen-Beschluss im Jahr 1994 um.


1. 7 1948 - Thomas „Dammerl“ Wimmer [SPD] wird Oberbürgermeister

München • Thomas „Dammerl“ Wimmer [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister. 


7. 9 1874 - Der Münchner Stadtmagistrat tagt erstmals im Neuen Rathaus

München-Graggenau * Erstmals tagt der Münchner Stadtmagistrat in einem provisorisch ausgestatteten Saal im 3. Stock des Neuen Rathauses. 


25. 7 1933 - Die Machtergreifung der Nazis in München ist abgeschlossen

München * Durch das Verbot der KPD und SPD sowie der Auflösung der BVP wird das Stadtratsgremium auf 40 Sitze reduziert. Aus dem Kreis der NSDAP rücken 17 Stadträte in den nun rein nationalsozialistischen Stadtrat nach. Damit ist die Machtergreifung der Nazis in München abgeschlossen. 


16. 6 2003 - Kolonalgeschichte in den Münchner Straßennamen

München-Graggenau * Stadtrat Siegfried Benker forderte im Namen der Fraktion der GRÜNEN in einem Antrag, sich mit der Kolonalgeschichte in den Münchner Straßennamen und dem Umang mit diesem Erbe verstärkt zu befassen: 

  • Dem Stadtrat wird dargestellt, welche Straßennamen nach Personen, Ereignissen und Orten aus der Geschichte der ehemaligen deutschen Kolonien benannt sind.
  • Dem Stadtrat wird ein Vorschlag unterbreitet, wie mit diesem Kolonialerbe umgegangen werden soll.

Die Diskussion drehte sich im Vorfeld um die Von-Trotha-Straße, die Von-Gravenreuth-Straße, die Dominikstraße und die Wißmannstraße.


8. 9 1891 - Kaiser Wilhelm II. besucht die Stadt München

München-Graggenau * Kaiser Wilhelm II. besucht - verkleidet in der Uniform seines bayerischen Ulanenregiments - die Stadt München. Im Neuen Rathaus trägt er sich mit den Worten „Suprema lex regis voluntas“ [= Das höchste Gesetz ist der Wille des Königs] ins Goldene Buch der Stadt ein. Der mit einer Adlerfeder geschriebene - völlig unzeitgemäße - Satz erregt bei vielen Bayern Ärger. 


18. 7 1911 - Lion Feuchtwanger zieht in die Burgstraße 10

München-Graggenau * Lion Feuchtwanger zieht in die Burgstraße 10. 


10. 6 1972 - Hans-Jochen Vogel [SPD] beenddet seine Amtszeit als Münchner OB

München • Die Amtszeit von Hans-Jochen Vogel [SPD] als Münchner Oberbürgermeister endet. 


25. 2 1905 - Der „Verein Zoologischer Garten“ wird gegründet

München-Graggenau * Im Ratskeller wird der „Verein Zoologischer Garten“ von einflussreichen Honoratioren gegründet. Dringendste Aufgabe des Clubs ist es, „die erforderlichen Mittel zu beschaffen und dann an die praktische Durchführung des Projektes heranzutreten“. 

Da der zoologische Garten in sehr fortschrittlichen Überlegungen als gemeinnütziges Unternehmen betrachtet wird, bei dem es in erster Linie nicht um die Gewinnmaximierung gehen soll, wird - im Gegensatz zu anderen Städten in Deutschland - auf die Gründung einer Aktiengesellschaft verzichtet. 


25. 8 1867 - Der Grundstein für das Neue Rathaus wird gelegt

München-Graggenau * In Vertretung König Ludwigs II. wird im Beisein von Prinz Adalbert der Grundstein für das Neue Rathaus gelegt.


1. 5 2026 - Erster Arbeitstag von Oberbürgermeister Dominik Krause

München * Die sechsjährige Amtszeit des neu gewählten Münchner Oberbürgermeisters Dominik Krause von den GRÜNEN beginnt.


30. 6 1993 - Die zweite Amtszeit von Georg Kronawitter [SPD] als OB endet

München • Die zweite Amtszeit von Georg Kronawitter [SPD] als Münchner Oberbürgermeister endet. 


12. 9 1993 - Christian Ude [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister

München • Christian Ude [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister. 


9. 10 1996 - München beschließt ein Taubenfütterungsverbot 

München * Der Stadtrat beschließt ein Fütterungsverbot für verwilderte Tauben im gesamten Stadtgebiet. Auch das Auslegen von Lebensmitteln, die Tauben gewöhnlich aufnehmen, ist untersagt. Die Verordnung tritt am 1. November in Kraft. 


25. 9 2003 - 29 Straßennamen werden gutachterlich überprüft

München * Mit den Stimmen der SPD und der GRÜNEN beschließt der Stadtrat, dass 29 Straßennamen gutachterlich überprüft werden, die einen unmittelbaren Zusammenhang mit der Kolonialzeit haben. 

Noch am gleichen Tag spricht die CSU von einem „Entkolonisierungs-Feldzug“ und davon, dass „es überhaupt keine Notwendigkeit gibt [...] die Straßenumbenennungen aus der Kolonialzeit [...] intensiver zu durchleuchten“. 


1. 6 1867 - Die Arbeiten am Neuen Rathaus beginnen

München-Graggenau * Die Arbeiten am Neuen Rathaus beginnen. Der erste Bauabschnitt ist bis 1874 fertig gestellt.


20. 9 2004 - Die Allegorie Monachia im Großen Rathaussaal wird wieder eingeweiht

München-Graggenau * Carl von Pilotys Monumentalgemälde „Allegorie Monachia“ im Großen Rathaussaal wird wieder eingeweiht. Das überdimensionierte Bild entstand 1879 und misst 15,30 mal 4,60 Meter. Es zeigt 128 Personen der Münchner Stadtgeschichte, unter deutlicher Vernachlässigung des Wittelsbacher Herrscherhauses. Das Bild ruhte viele Jahre im Depot. 


11. 9 1796 - Enteignungsmaßnahmen für die Rumfordstraße

München * Noch vor dem Abzug der französischen Revolutionsarmee und dem Kaiserlichen Heer lässt sich Reichsgraf von Rumford vom Landesdirektorium für die notwendigen Gegenmaßnahmen für rasche Truppendurchzüge ermächtigen. Gleichzeitig wird eine Kommission zur finanziellen Entschädigung der enteigneten Grundstücksbesitzer gebildet.


14. 1 1969 - Der Stadtrat beschließt die Kurt-Eisner-Straße nach heftiger Debatte 

München * Die geplante Benennung einer Straße in Neuperlach nach Kurt Eisner löst im Stadtrat eine heftige Auseinandersetzung aus. Während die CSU einer Ehrung von Karl Marx weitgehend zustimmt, bestehen gegen den Gründer des Freistaats Bayern erhebliche Vorbehalte. 

CSU-Stadtrat Franz Josef Delonge fordert Rücksicht auf die noch lebende Witwe des Eisner-Mörders Anton Graf von Arco auf Valley. Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel hält dagegen: Arco ermordet Eisner, nicht umgekehrt. 

Centa Haas von der CSU bezeichnet Eisner als Kommunisten und macht ihn auch für Ereignisse nach seinem Tod verantwortlich. Vogel widerspricht ihrer Gleichsetzung von Eisners Revolutionsregierung mit der erst nach seiner Ermordung ausgerufenen Räterepublik. SPD-Stadtrat Hans Fried kritisiert das Fortwirken älterer Geschichtsverfälschungen. Auch Eisners Angehörige hätten Anspruch darauf, dass München den Ermordeten endlich öffentlich würdigt. 

Schließlich stimmt die CSU-Fraktion mehrheitlich zu. Ihr Sprecher Hans Stützle erklärt: „Mit der Namensnennung erfolgt keine Wertung der Revolution, sondern nur eine Würdigung der Persönlichkeit Eisners, der humanitäre Ziele verfolgte.“ 

Die Benennung der Kurt-Eisner-Straße wird gegen die Stimmen von Centa Haas und Ludwig Schmid vom Münchener Block beschlossen. 


30. 6 1948 - Die Amtszeit von OB Karl Scharnagel [CSU] endet

München • Die Amtszeit von Karl Scharnagel [CSU] als Münchner Oberbürgermeister endet. 


23. 8 2005 - Die „wilde Karwendel-Königin“ zeigt ihre Macht

München * Ein Isarhochwasser zwischen dem 21. und 24. August 2005 erreicht am 23. August ihren Scheitelpunkt. 1.060 Kubikmeter Isarwasser durchfluten die Stadt. Die „wilde Karwendel-Königin“ zeigt wieder einmal ihre Macht und was in ihr steckt. Zum Glück ist der Sylvensteinsee als Speicher und Rückhaltebecken vorhanden, da sonst 1.800 Kubikmeter in der Sekunde ungehindert durch München gedonnert wären. 


1851 - Der Maderbräu steigt zur Großbrauerei auf 

München-Graggenau * Unter der Leitung Joseph Lochners wächst der Maderbräu innerhalb weniger Jahre erheblich. Gemessen am Malzverbrauch erreicht die Brauerei im Sudjahr 1850/51 bereits den sechsten Platz unter den Münchner Brauereien. Damit zählt sie zu den bedeutenden Braubetrieben der Stadt. 


1. 5 1844 - Der Ausbruch der Münchner Bierrevolution 

München-Graggenau * Eigentlich soll dieser Tag für die Stadt ein besonderer Festtag werden: In der Allerheiligen-Hofkirche vermählt Erzbischof Lothar Anselm von Gebsattel den österreichischen Erzherzog Albrecht mit Prinzessin Hildegard von Bayern. 

Noch während der Trauungszeremonie wächst im „Maderbräu“ im Tal der Unmut über den erhöhten Bierpreis. Dort sitzende Artilleriesoldaten und Fuhrleute beginnen zu protestieren. Ein zeitgenössischer Bericht vermerkt, es seien „über den hohen Bierpreis verschiedene Aeußerungen“ gefallen, ohne diese näher zu beschreiben. Anschließend heißt es: „Sie weigerten sich, mehr als sechs Kreutzer für die Maaß zu bezahlen.“ 

Die Erklärungsversuche des Wirtes bleiben wirkungslos und heizen die Stimmung weiter an. Die Aufständischen beginnen, „einige steinerne Maaßkrüge zu zerschlagen“. Innerhalb kürzester Zeit schließen sich ihnen weitere Angehörige der arbeitenden Bevölkerung an. Der Bericht schildert die Eskalation: „Es verging keine Viertelstunde, so waren in genanntem Bräuhause alle Fenster und Krüge zerschlagen, Thüren und Kreutzstöcke aus den Mauern gerissen und eine allgemeine Zerstörung aller Meublen in den Gastzimmern angerichtet.“ 

Aus dem anfänglichen Streit über den Bierpreis entwickelt sich ein offener Aufruhr. Der zeitgenössische Bericht stellt fest: „Nun wurde die Sache ernsthafter und nahm einen weit schlimmeren Charakter als ein gewöhnlicher Bierexzeß an.“ 

Mit Steinen und Knüppeln bewaffnet zieht die Menge zu weiteren Brauhäusern im Tal. Dort setzt sich die Zerstörung fort: „Man zog, mit Steinen und Prügeln versehen, nach den anderen Bräuhäusern im Thal, und auch hier wurde alles zerschlagen. Zum Einsprengen der geschlossenen Thüren bediente sich die tobende Menge der Wagendeichsel – das Pflaster wurde aufgerissen, die stärksten Thorflügel eingeschlagen. […] In der Zeit von ein und einer halben Stunde waren in sämtlichen Bräuhäusern der Stadt alle Fenster eingeschlagen, Thüren und Kreutzstöcke zertrümmert, Meubel und Geräthschaften zerschlagen.“ 

Die herbeigerufenen Gendarmen sind nicht in der Lage, die Ausschreitungen unter Kontrolle zu bringen.


18. 10 1848 - Plünderung und Verwüstung der Pschorrbrauerei

München-Hackenviertel * Die Aufständischen verwüsten Pschorrs Wirtshaus, die Brauerei und den Fuhrpark. Während aus geöffneten Fässern Freibier fließt, dringen kleinere Gruppen in die oberen Stockwerke ein und plündern die Privatwohnung des über München hinaus bekannten Brauers. 

Aus acht aufgerissenen Fenstern werfen sie Geschäftsbücher, Schmuck, Bilder und nahezu den gesamten biedermeierlichen Hausrat auf die Straße: eine Wiege, eine Standuhr, Tische, Stühle, ein Kanapee, einen Flügel, Bücher und Bettzeug. Auf der Straße kommt es zu Kämpfen um das Plündergut. Alles, was sich noch verwenden oder verkaufen lässt, wird fortgetragen. Etwa eine Stunde lang können die Plünderer nahezu ungehindert vorgehen. Auf der zeitgenössischen Darstellung ist die Familie Pschorr nicht zu sehen. Sie versteckt sich noch vor dem ersten Ansturm unter einer Treppe und entgeht so den Angreifern. 

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite, nahe dem Karlstor, steht währenddessen Leutnant Moritz Freyschlag mit 25 bewaffneten Liniensoldaten. Die Einheit greift nicht ein. Der Offizier erklärt später, es sei „kein anderweitiger Befehl vorhanden“ gewesen. Ähnlich zurückhaltend verhalten sich die fünf in München stationierten Linienregimenter sowie Tausende Angehörige der Bürgerwehr und der Freikorps. Auch sie erhalten nach eigener Aussage „keinerlei diesbezügliche Befehle“. 

Erst eine entschlossen vorrückende Einheit der Landwehr beendet die Plünderung. Dabei widersetzt sich ein Schuhmachergeselle gewaltsam dem Eingreifen der Soldaten. Ein Kopfschuss trifft ihn tödlich; er stirbt noch am Ort des Geschehens.

Pschorr beziffert den entstandenen Schaden auf 23.000 Gulden. Nach einer groben Kaufkraftschätzung entspricht dies heute einem Betrag von mehr als einer halben Million Euro. Infolge der schweren Verwüstungen verliert die Pschorrbrauerei ihre führende Stellung unter den Münchner Brauereien.


Nach 1851 - Ein Großbrand trifft den Maderbräu

München-Graggenau * Nach seinem Aufstieg zu einer der größten Münchner Brauereien erleidet der Maderbräu einen schweren Brandschaden. Die Verluste belaufen sich auf mehr als 11.000 Gulden – für die damalige Zeit eine außergewöhnlich hohe Summe. Joseph Lochner gibt den Betrieb jedoch nicht auf und baut die Brauerei wieder auf. 


1865 - Finanzielle Schwierigkeiten beenden Lochners Tätigkeit 

München-Graggenau * Noch zwischen August 1864 und April 1865 verarbeitet Joseph Lochner im Maderbräu 4.689 Schäffel Gerste. Zum Vergleich: Georg Schneider verbraut im selben Zeitraum 1.473 Schäffel Weizen im Königlichen Weißen Hofbräuhaus. 

Trotz dieser beachtlichen Produktionsmenge gerät Lochner in finanzielle Schwierigkeiten. Sein gesamter Besitz kommt 1865 auf die Gant, wird also zwangsversteigert. Vermutlich gehört auch das Maderbräuschlössl zur Konkursmasse. 

Zunächst übernimmt die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank den Besitz. Anschließend verkauft sie die Anlagen an den Ingenieur Carl del Bondio. Weder die Bank noch der neue Eigentümer führen den Braubetrieb fort. Damit endet vorläufig die Geschichte einer bedeutenden Münchner Brauerei, deren Ursprünge bis in die 1540er-Jahre zurückreichen. 


1890 - Georg III. Schneider übernimmt die Brauerei 

München-Graggenau * Nach 18 Jahren erfolgreicher Tätigkeit stirbt Georg I. Schneider im Jahr 1890. Auch sein Sohn und vorgesehener Nachfolger Georg II. stirbt noch im selben Jahr. 

Damit geht die Verantwortung unerwartet auf die nächste Generation über: Der erst 20-jährige Georg III. Schneider übernimmt die Leitung der Brauerei und führt das Familienunternehmen fort. 


2. 5 1844 - Die Unruhen greifen auf die Stadt über

München * Die Unruhen setzen sich unvermindert fort. Erneut nehmen sie ihren Ausgang beim „Maderbräu“ im Tal. Schon bald gehen auch beim Löwenbräu Fenster und Mobiliar zu Bruch. Anschließend ziehen die Aufständischen zu den Brauereien Pschorr und Augustiner. Zeitgenössischen Berichten zufolge werden während der mehrtägigen Unruhen insgesamt 33 Brauereien und Brauhäuser verwüstet. Die Obrigkeit ruft das Militär zu Hilfe. Ein Reiterregiment, das den Befehl zum Aufsitzen erhält, verweigert jedoch den Einsatz. Die in der Bevölkerung verhassten Polizisten und Gendarmen werden von den Aufständischen angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Das Militär hält sich zunächst zurück und sieht weitgehend untätig zu. 

Auf den Wachstationen ersetzen Soldaten die dort gewöhnlich eingesetzten Polizeikräfte. Wegen ihres besseren Verhältnisses zur Bevölkerung gelten sie als weniger feindselig, zeigen jedoch kaum Bereitschaft zum Einschreiten. Erst als die königliche Residenz angegriffen wird, greifen die Soldaten ein. Selbst dann gehen sie so zurückhaltend vor, dass sie die Randalierer kaum ernsthaft aufhalten. 

Die Tumulte dauern an. Mobiliar fliegt auf die Straßen, Bilderrahmen und Porträts wohlhabender Münchner Brauereibesitzer prallen gegen die Hauswände, Fensterstöcke und Türrahmen zersplittern. Gleichzeitig zapfen die Aufständischen das frische Sommerbier direkt aus den geöffneten Fässern und füllen damit kostenlos ihre Krüge. Erst der zunehmende Rausch lässt selbst die wildesten Teilnehmer vorübergehend ermüden. 


1864 - Der Maderbräu fällt auf den neunten Rang zurück 

München-Graggenau * Im wechselhaften Münchner Brauereigeschäft verliert der Maderbräu an Boden. Gemessen am Malzverbrauch belegt die Brauerei im Sudjahr 1863/64 unter den zehn größten Betrieben der Stadt nur noch den neunten Platz. Sie liegt damit jedoch weiterhin vor dem Königlichen Hofbräuhaus.


18. 10 1848 - Das Gerücht von drei getöteten Soldaten

München * Am Nachmittag des 18. Oktober 1848 verbreitet sich das Gerücht, Bräuknechte der Pschorrbrauerei in der Neuhauser Gasse hätten drei Soldaten erschlagen. Ob die Meldung zutrifft, ist zu diesem Zeitpunkt unklar. Dennoch heizt sie die Stimmung weiter an. Aus allen Richtungen strömen Menschen zum Pschorrschen Bräuhaus in der Neuhauser Straße. 


20. 9 1872 - Das erste Schneider-Weißbier im Maderbräu

München-Graggenau * Georg I. Schneider braut erstmals Weißbier im Sudhaus des Anwesens Maderbräugasse 4. Damit nimmt der seit 1865 stillgelegte Braubetrieb seine Arbeit wieder auf. Zugleich beginnt die Geschichte der privaten Weißbierbrauerei „G. Schneider & Sohn“. 


13. 7 1848 - Barrikadenkampf vor dem Maderbräu 

München-Graggenau * Vor dem Maderbräu im Tal, dem heutigen Weissen Bräuhaus im Tal, kommt es zu einem ersten gewaltsamen Zusammenstoß zwischen den Bierrebellen und den Linientruppen. Die Aufständischen errichten eine Barrikade und liefern sich ein Gefecht mit den Ordnungskräften. 

Zu den Schwerverletzten gehören zwei Soldaten, Angehörige der Gendarmerie und vierzehn Aufständische. Der Kampf vor dem Maderbräu bildet jedoch nur den Auftakt zu weiteren, noch blutigeren Auseinandersetzungen.


1846 - Joseph Lochner übernimmt den Maderbräu

München-Graggenau * Nicht bereits im Münchner Krawalljahr 1844, sondern erst im Sudjahr 1845/46 geht der Maderbräu an Joseph Lochner über. Der neue Besitzer verfolgt ehrgeizige Pläne: Er will den Betrieb erweitern und unter den Münchner Großbrauereien etablieren.


27. 8 1872 - Georg Schneider erwirbt den Maderbräu 

München-Graggenau * Nach siebenjähriger Unterbrechung erhält der stillgelegte Maderbräu einen neuen Eigentümer. Georg I. Schneider und sein Sohn Georg II. kaufen die Brauerei am 27. August 1872 für 127.000 Gulden und gründen die Firma „G. Schneider & Sohn“. 

Mit dem Erwerb des alten Maderbräus erhält die Familie Schneider eine eigene Produktionsstätte für ihr Weißbier.


1. 8 1874 - Der Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Graggenau * Der im Neubau des Münchner Ratshauses eingebaute Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben. Die Weinkarte umfasst 231 Weine aus aller Welt. Die Stadtgemeinde wird zum größten Weinwirt Münchens. Der Pächter wird verpflichtet, bis zu 6 Sorten Regiewein zu einem vom Stadtmagistrat festgelegten Preis abzugeben.


30. 8 1811 - Genehmigung zum Bau des Volkstheaters am Isartor

München * König Max I. Joseph genehmigt das Projekt eines Volkstheaters am Isartor und stellt dafür eine Summe vom 30.000 Gulden zur Verfügung. Dadurch kann er einerseits gerade den Zuschauern aus den unteren Einkommensschichten ihr privates Vergnügen erhalten und gleichzeitig in die Programmgestaltung steuernd und kontrollierend eingreifen. 


24. 9 1777 - Mozart logiert im Gasthof Zum schwarzen Adler

München-Kreuzviertel * Wolfgang Amadeus Mozart und seine Mutter kommen in München an und logieren im Gasthof Zum schwarzen Adler des Weinschenks Franz Joseph Albert in der Kaufingergasse.


7. 8 1954 - Das Isar-Hochwasser vom 7. bis 9. August 1954

München - Oberbayern * Das Isar-Hochwasser vom 7. bis 9. August 1954 ist eines der prägendsten Naturereignisse für Bayern und hat große Auswirkungen auf den späteren Hochwasserschutz Münchens. 

Mehrere Faktoren treffen gleichzeitig zusammen: Eine stationäre Tiefdrucklage über den Alpen mit zusätzlicher Schneeschmelze in höheren Lagen. Der über mehrere Tage andauernde Regen trifft auf bereits stark durchnässte Böden. Die Isar und viele Nebenflüsse führen gleichzeitig extremes Hochwasser. Besonders kritisch ist, dass das Wasser schnell und mit großer Geschiebemenge aus den Alpen kommt. 

Man erkannte, dass Flussverbauung alleine nicht reicht und dass das Hochwasser bereits im Gebirge zurückgehalten werden muss. Dadurch verändert das Hochwasser die Strategie. 


22. 5 1999 - Das Pfingsthochwasser der Isar

München * Das sogenannte Pfingshochwasser wird durch starke Regenfälle vom 20. bis 22. Mai 1999 im Alpenraum ausgelöst. Der Hochwasserscheitel ist am 23. Mai mit 830 Kubikmeter in der Sekunde erreicht. Die Auswirkungen in München sind 

  • die gewollte vollständige Überflutung der Isarauen. 
  • Die starke Strömung bringt viel Treibholz mit. 
  • Dank des Sylvensteinspeichers kommt es zu keiner großflächigen Stadtüberflutung. 


1805 - Josef Stegmayr übernimmt die verschuldete Zengerbrauerei

München-Graggenau * Die inzwischen verschuldete Zengerbrauerei geht an den aus Hohenwart stammenden Brauer Josef Stegmayr über. Damit beginnt für den Zengerbräu ein neuer Abschnitt unter einem neuen Eigentümer.


1872 - Walburga Hierl erwirbt das Anwesen Burgstraße 16

München-Graggenau * Bei einer Versteigerung erwirbt Walburga Hierl das Anwesen Burgstraße 16 und wird damit Eigentümerin des ehemaligen Zengerbräu-Anwesens.


22. 3 2026 - Dominik Krause wird Oberbürgermeister von München

München * Bei der Stichwahl der Oberbürgermeisterkandidaten erhält

  • Dieter Reiter [SPD] 43,7 Prozent. 
  • Sein Kontrahent Dominik Krause [GRÜNE] kommt auf 56,3 Prozent der Stimmen.

Gewählter neuer Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München ist damit der 35-jährige Dominik Krause. 


4. 10 1777 - Weinwirt Franz Joseph Albert will Mozart an München binden

München-Kreuzviertel * Im Weingasthof Zum schwarzen Adler kommen unter Wolfgang Amadeus Mozarts Leitung mehrere Werke zur Aufführung. Mit einem vorgetragenen Violinsolo beeindruckt Mozart ganz besonders: „Da schaute alles groß drein, ich spielte, als wenn ich der größte Geiger in ganz Europa wäre.“ Mozart und Albert sind zufrieden.

Der Musik liebende Weinwirt Franz Joseph Albert hat schon lange erkannt, welcher Gewinn Mozart für München wäre und entwickelt ein interessantes Projekt, das er dem stellenlosen Musiker unterbreitet:

  • Er solle in München bleiben und von guten Freunden monatlich mit 50 Gulden unterstützt werden.
  • Wenn er für Kompositionen vom Hofintendanten Graf Joseph Anton von von Seeau nur 200 Gulden bekäme, so wären das 800 Gulden im Jahr.

Wolfgang Amadé ist begeistert, nur sein Vater nicht einverstanden, da er seinen Sohn in einer gesicherten Stellung wissen will.


1584 - Verlagerung des Braubetriebs und Verpachtung des Zengerbräu

München-Graggenau * Bis 1584 braut Georg Hainmiller sein Bier im Haus A der Burgstraße 16, dem Zengerbräu [A]. Anschließend verlegt er seinen Braubetrieb in das benachbarte Haus B, den Kempterbräu [B], wo er bis 1608 braut. 

Gleichzeitig führt Simon Päl den Braubetrieb im Zengerbräu [A] als Pächter weiter. Dort braut er bis 1597, als Wolf Hainmiller, der Sohn des Hauseigentümers, den Betrieb übernimmt.


22. 2 1859 - Xaver Hierl heiratet Walburga Hagn

München-Graggenau  * Im Alter von dreißig Jahren ist Franz Xaver Hierl bereits zweimal verwitwet. Am 22. Februar 1859 heiratet er in dritter Ehe die gleichaltrige Witwe Walburga Hagn, geborene Veitl. 

Mit Walburga Hierl tritt eine ausgesprochen geschäftstüchtige Frau an seine Seite, die für die weitere Entwicklung der Brauerei eine bedeutende Rolle spielen wird.


1799 - Kreszentia Freytag führt den Zengerbräu weiter

München-Graggenau * Nach dem Tod des Zengerbräus Franz Xaver Freytag übernimmt seine Witwe Kreszentia Freytag die Leitung der Brauerei. Sie führt den Zengerbräu bis zum Jahr 1805 weiter.


1864 - Stillstand des Braubetriebs

München-Graggenau  * In der Folge des Streits mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank kommt der Braubetrieb des Zengerbräu zum Erliegen und ruht für die nächsten vier Jahre.


Um 1489 - Die Brauerei zieht in die Burgstraße

München-Graggenau * Nach dem Tod von Andre Hafner wird die Brauerei von der Weinstraße in die Burgstraße 16 [B] verlegt. Am bisherigen Standort finden sich danach keine Hinweise mehr auf eine Braustätte. 

In der Burgstraße, am späteren Standort des Kempterbräus, braut nun Jörg Hafner. In welchem verwandtschaftlichen Verhältnis er zu Andre Hafner steht – möglicherweise ist er dessen Sohn oder Neffe –, ist nicht überliefert. Jörg Hafner betreibt die Brauerei hier bis 1522. 


1754 - Ende der Ära Zenger

München-Graggenau * Magdalena Zenger verkauft die beiden Brauhäuser in der Burgstraße 16 an den Brauer Franz Xaver Bernhard Grandauer. Damit endet die Ära der Familie Zenger, und beide Braustätten gehen gemeinsam in den Besitz Grandauers über.


1786 - Franz Xaver Freytag übernimmt die Zengerbrauerei

München-Graggenau * Nach dem Tod des Brauers und Miteigentümers Gabriel Zistl erwirbt Franz Xaver Freytag die Zengerbrauerei mit ihren beiden Brauhäusern in der Burgstraße 16.


1825 - Anna Maria Stegmayr übernimmt den Zengerbräu

München-Graggenau * Nach dem Tod von Josef Stegmayr übernimmt seine Witwe Anna Maria Stegmayr die Leitung des Zengerbräu und führt den Braubetrieb weiter.


1840 - Die Brauerfamilie Hierl übernimmt den Zengerbräu

München-Graggenau * Das Brauerehepaar Josef und Kreszentia Hierl übernimmt den Zengerbräu in der Burgstraße. Zuvor führt die Familie bereits in vierter Generation die Gänsstaller-Brauerei in Dachau.

Mit der Übernahme beginnt für den Zengerbräu ein neuer Abschnitt unter der erfahrenen Brauerfamilie Hierl.


Um 10. 9 1899 - Es regnet sechs Tage und Nächte

München * Im September 1899 regnet es ungewöhnlich lange und stark. Gewaltige Wassermassen lassen den Pegel der Isar massiv ansteigen. Uferbefestigungen werden überspült und in Längen von zwanzig Metern aufgerissen. 

Die Ursache für die Hochwasserkatastrophe liegt nach zeitgenössischen Berichten darin, dass es sechs Tage und Nächte extreme Niederschläge gab, die man heute mit dem Begriff „Starkregen“ bezeichnet. Während der ersten Tage ging er im Gebirge als Schnee nieder, um sich nach einem deutlichen Temperaturanstieg in Regen zu verwandeln. Die Schneeschmelze und weitere schwere Niederschläge führten zu einem Ansteigen der Wasserstände in München um etwa vier Meter. 


Ab dem 31. 5 1940 - 1.440 Kubikmeter Wasser in der Sekunde durch das Isar-Flussbett

München * Durch das Flussbett der Isar strömt eines der stärksten jemals in München gemessenen Hochwasser. Bei seinem Höhepunkt erreicht der Fluss mit 1.440 Kubikmeter reißendes Wasser in der Sekunde. Das übertrifft das bisher dagewesene und zeigt deutlich die Grenzen des Hochwasserschutzes auf. 

Auslöser sind mehrtägige Starkregenfälle im gesamten Isareinzugsgebiet (Alpen und Voralpen), wodurch enorme Wassermengen gleichzeitig in Richtung München abfließen. Besonders betroffen sind die Au, Thalkirchen, die Isarauen und die Bereiche nahe der Isarinseln. Zeitgenössische Berichte beschreiben die Auswirkungen:

  • Überschwemmte Uferbereiche und tiefer liegende Stadtteile, 
  • Schlamm- und Schlickablagerungen in Straßen und Häusern, 
  • große hygienische Probleme durch stehendes Wasser und
  • deutliche Schäden an Infrastruktur und Wohnungen. 


1522 - Die Brautätigkeit kommt zum Erliegen

München-Graggenau * In seinem letzten Braujahr wird Jörg Hafner von Sigmund Hafner unterstützt. Ob dieser sein Bruder, Sohn oder Neffe ist, lässt sich heute nicht mehr feststellen.

Nach dem Tod Jörg Hafners ruht die Brautätigkeit auf dem Anwesen Burgstraße 16 [B] [= Kempterbräu]. Sein Erbe Sigmund Hafner ist zwar ebenfalls Brauer und besitzt das Brauereianwesen, übt das Handwerk dort jedoch offenbar nicht mehr aus.


1700 - Johann Georg Kempter übernimmt den Kempterbräu

München-Graggenau * Nach dem Tod von Leonhard Kempter geht der Kempterbräu [B] an seinen Sohn Johann Georg Kempter über, der die Brauerei als Erbe übernimmt.


1776 - Gabriel Zistl wird Miteigentümer der Brauerei

München-Graggenau * Maria Anna Grandauer heiratet den Brauer Gabriel Zistl, der damit Miteigentümer der beiden Brauhäuser in der Burgstraße 16 wird. Gemeinsam führen sie den Braubetrieb weiter. Gabriel Zistl braut hier bis zum Jahr 1786.


1860 - Übergabe des Zengerbräus an Franz Xaver Hierl

München-Graggenau * Josef Hierl überträgt seine gesamten Gewerbeimmobilien auf seinen Sohn Franz Xaver Hierl. Damit geht der Zengerbräu-Komplex in dessen Besitz über, und Franz Xaver übernimmt die maßgebliche Verantwortung für den Familienbetrieb.


1582 - Beide Brauereien in einer Hand

München-Graggenau * Der Brauer Georg Hainmiller, Eigentümer des Zengerbräu [A], erwirbt den Braubetrieb von Simon Päl im Haus B der Burgstraße 16, den späteren Kempterbräu [B].


1667 - Der Kempterbräu erhält seinen Namen

München-Graggenau * Nach dem Tod von Pankraz Nottenstein heiratet seine Witwe Magdalena den Augsburger Brauer Leonhard Kempter. Mit ihm erhält die Brauerei in der Burgstraße 16 [B] den Namen „Kemptersche Bräustatt“, aus dem sich die spätere Bezeichnung Kempterbräu ableitet. Leonhard Kempter führt die Brauerei bis zu seinem Tod im Jahr 1700.


1703 - Johann Georg Zenger übernimmt den Zengerbräu

München-Graggenau * Martin Zenger führt den Zengerbräu [A] bis 1703. Anschließend geht die Brauerei an seinen Sohn Johann Georg Zenger über, der den väterlichen Betrieb übernimmt.


1705 - Sofie Kempter bleibt Eigentümerin des Kempterbräu

München-Graggenau * Nach dem Tod von Johann Georg Kempter geht der Kempterbräu [B] an seine Witwe Sofie Kempter über. Noch im selben Jahr heiratet sie den Brauer Hans Georg Karg. Trotz ihrer Wiederverheiratung bleibt Sofie Kempter selbst Eigentümerin der Brauerei.


1766 - Maria Anna Grandauer führt die Brauerei weiter

München-Graggenau * Nach dem Tod des Brauers Franz Xaver Bernhard Grandauer übernimmt seine Witwe Maria Anna Grandauer die Leitung der beiden Brauhäuser in der Burgstraße 16 und führt den Braubetrieb weiter.


1850 - Xaver Hierl erwirbt das historische Braurecht des Angerklosters

München-Graggenau * Franz Xaver Hierl erbt den Anteil seiner Mutter am Zengerbräu und erwirbt zugleich die alte Braugerechtigkeit des Angerklosters. Mit ihr ist ein bis ins 13. Jahrhundert zurückreichendes Braurecht verbunden, das als eines der ältesten Münchens gilt. Seit der Säkularisation des Klosters wechselt dieses historische Braurecht mehrfach den Besitzer und wird zeitweise zum Gegenstand geschäftlicher Spekulationen. 

Für Franz Xaver Hierl bildet der Erwerb der Angerkloster-Braugerechtigkeit die Grundlage, an der Kellerstraße eine eigene Brauerei aufzubauen. Damit führt er mehrere traditionsreiche Münchner Braulinien zusammen und schafft die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Zengerbräu.


1857 - Xaver Hierl sichert die Brennstoffversorgung

München-Graggenau - Eichenried * Franz Xaver Hierl erwirbt in Eichenried ein Anwesen mit Wohnhaus, Stall und Stadel. Mit dem Kauf sichert er sich zugleich den Zugang zu den dortigen Torfvorkommen. 

Torf dient zu dieser Zeit als wichtiger Brennstoff für die Münchner Brauereien und wird auch für den Betrieb des Zengerbräu benötigt. Der Erwerb trägt damit zur langfristigen Sicherung der Energieversorgung der Brauerei bei.


1862 - Xaver Hierls letztes Braujahr

München-Graggenau  * Für Franz Xaver Hierl endet 1862 die aktive Brautätigkeit. Auslöser ist ein Streit mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank über zu entrichtende Hypothekenzinsen. Der finanzielle Konflikt führt dazu, dass 1862 zu seinem letzten Braujahr wird.


17. 9 1868 - Die Braugerechtsame fällt an die Bank

München-Graggenau * Das Stadtgericht rechts der Isar entscheidet, dass die mit dem Zengerbräu verbundene Braugerechtsame für den Standort an der Kellerstraße an die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank übergeht. Damit verliert die Familie Hierl zunächst die rechtliche Grundlage, den Braubetrieb an der Kellerstraße unter dieser Braugerechtsame fortzuführen.


10. 6 1530 - Begrüßung mit Prachtentfaltung und lebenden Bildern

München - Haidhausen * Nach der Schlacht bei Haidhausen setzt sich der Festzug wieder in Richtung München in Bewegung. Als die hochrangigen Persönlichkeiten von der Stadt aus sichtbar werden, beginnt ein aufwendig inszenierter Empfang:

  • In ganz München läuten die Glocken.
  • Von Türmen und Stadtmauern werden Salutschüsse abgefeuert.
  • Auf der Isarbrücke findet ein Fischerstechen statt.
  • Über dem Isartor schwebt ein Ballon in Gestalt eines fliegenden Drachens.
  • Noch darüber ziehen weiß-blaue Fahnen mit dem bayerischen Wappen vorbei – getragen von einem Schwarm Tauben.

Entlang des weiteren Weges erwarten die Gäste die damals beliebten „lebenden Bilder“ – aufwendig inszenierte Schauspiele mit drastischen Szenen. Je blutiger die Darstellung, desto größer offenbar das Interesse. An diesem Pfingstfreitag bekommen die Münchner reichlich Spektakel geboten.

  • Auf einer Bühne bei der Hochbrücke im Tal wird die Geschichte der biblischen Königin Esther gezeigt, die als Gemahlin des persischen Königs Xerxes I. ihrem jüdischen Volk zur blutigen Rache verhilft.
  • Das zweite Bild zeigt die Skythenkönigin Tomyris, wie sie das abgeschlagene Haupt des Perserkönigs Cyrus in einen Eimer voller Blut stößt. „Der Schauplatz bei den städtischen Fleischbänken war dafür nicht übel gewählt“, bemerkt der Historiker Siegmund Riezler trocken.
  • Auf einer dritten Bühne in der Burgstraße lässt der Perserkönig Cambyses II. einen ungerechten Richter hinrichten, dessen Haut abziehen und damit einen Sessel beziehen. Auf diesem muss der Sohn des Verurteilten Platz nehmen – als Mahnung, künftig gerecht zu urteilen.
  • Weitere Darstellungen zeigen das Herausreißen eines Herzens aus der geöffneten Brust eines Opfers und ähnliche Grausamkeiten, die vom Publikum offenbar mit Zustimmung aufgenommen werden. Lediglich der Kaiser zeigt sich laut einem Augenzeugen „ein wenig befremdet ob des vielen Blutes“.

Der päpstliche Legat Lorenzo Campeggi soll dazu angemerkt haben, die Szenen seien nicht ohne versteckte Anspielung inszeniert worden: Man könne sie als Warnung an die „Ketzer“ verstehen – für den Fall, dass diese den von Seiner Majestät angebotenen Gottesfrieden nicht annähmen, werde man zu härteren Mitteln greifen. 


1573 - Das Anwesen geht an die Familie Hainmiller

München-Graggenau * Der Bäcker und Stadtrat Sigmund Hainmiller erwirbt das Anwesen in der Burgstraße 16 [A]. Noch im selben Jahr verkauft er es an seinen Sohn, den Brauer Simon Hainmiller, weiter.


1618 - Die Brüder Hainmiller teilen die beiden Brauereien

München-Graggenau * Nach dem Tod des Brauers Georg Hainmiller gehen die beiden Brauereien in der Burgstraße 16 an seine Söhne über. 

  • Wolf Hainmiller erbt das Zengerbräu [A], das er bereits zuvor bewirtschaftet. 
  • Sein Bruder Jörg Hainmiller übernimmt den Kempterbräu [B].

Fortan führen die Brüder ihre Brauereien unabhängig voneinander. Diese Aufteilung besteht bis 1635, als Wolf und Jörg Hainmiller während einer Pestepidemie sterben.


1650 - Verkauf des Kempterbräu an Georg Schwedler

München-Graggenau * Philipp Hainmiller, Sohn des 1635 verstorbenen Jörg Hainmiller, verkauft den Kempterbräu [B] an Georg Schwedler, Braumeister im kurfürstlichen Braunen Bräuhaus. 

Da Schwedler die Brauerei nicht selbst bewirtschaftet, führt Philipp Hainmiller den Betrieb weiter – nun jedoch nicht mehr als Eigentümer, sondern als Pächter. 


1713 - Zengerbräu und Kempterbräu wieder in einer Hand

München-Graggenau * Sofie Karg, Eigentümerin des Kempterbräu [B], verkauft die Braustätte an ihren Nachbarn Johann Georg Zenger, den Besitzer des Zengerbräu [A]. Damit befinden sich beide Brauhäuser in der Burgstraße 16 wieder in einer Hand. Johann Georg Zenger betreibt fortan sowohl den Zengerbräu [A] als auch den Kempterbräu [B].


12. 1 1883 - Tod von Franz Xaver Hierl

München * Der Zengerbräu Franz Xaver Hierl stirbt im Alter von 53 Jahren. Mit seinem Tod endet seine Ära als Inhaber des traditionsreichen Münchner Brauereibetriebs.


1876 - Walburga Hierl verkauft das Anwesen Burgstraße 16

München-Graggenau * Walburga Hierl verkauft das Anwesen Burgstraße 16. Als Käufer kommen vermutlich die Kaufleute Emil Wilhelm oder Adolph Brougier infrage, die im benachbarten Anwesen Burgstraße 17 die Firma Franz Kathreiner’s Nachfolger betreiben. Durch den Erwerb des Nachbaranwesens können sie ihre Geschäftsräume erweitern.


1635 - Das Zengerbräu wechselt den Besitzer

München-Graggenau * Nach dem Tod von Wolf Hainmiller geht das Zengerbräu [A] über seine Tochter Eva an deren Ehemann Hans Ulrich Baur über.

Nach dessen Tod gelangt die Brauerei schließlich in den Besitz des Brauers Georg Caspar Piberger.


1746 - Magdalena Zenger übernimmt die Leitung beider Brauereien

München-Graggenau * Nach dem Tod von Johann Georg Zenger übernimmt seine Witwe Magdalena Zenger die Leitung der beiden vereinten Braubetriebe in der Burgstraße 16. Sie führt fortan den Zengerbräu [A] und den Kempterbräu [B].


1. 8 1871 - Franz Xaver Hierl verlässt auch die Burgstraße

München-Graggenau * Franz Xaver Hierl, der Zengerbräu, zieht nun auch aus der Wohnung im Anwesen Burgstraße 16 aus. Damit vollzieht sich die bereits Ende 1870 erkennbare räumliche Trennung von seiner Ehefrau Walburga Hierl weiter.


1654 - Der Zengerbräu erhält seinen Namen

München-Graggenau * Die Bräuwitwe Eva Piberger heiratet 1654 in dritter Ehe den Brauknecht Martin Zenger. Mit ihm erhält die Brauerei ihren später überlieferten Namen „Zum Zenger“ und wird fortan als Zengerbräu bekannt.


1574 - Zwei Brauereien in der Burgstraße 16

München-Graggenau * Mit Simon Päl, einem nachgeborenen Sohn des Fuchsbräus Jörg Päl, ist nun auch im Haus B der Burgstraße 16, dem späteren Kempterbräu, wieder ein Brauer ansässig. 

Damit wird in beiden Häusern der Burgstraße 16 gleichzeitig gebraut: im Kempterbräu [B] und im Zengerbräu [A] bestehen die Braubetriebe fortan parallel. 


1659 - Der Kempterbräu geht an die Familie Nottenstein

München-Graggenau * Nach dem Tod von Georg Schwedler, dem Eigentümer des Kempterbräu [B], macht seine Tochter Magdalena Schwedler, die mit dem Brauer Pankraz Nottenstein verheiratet ist, ihre Ansprüche auf die Brauerei geltend. 

Der bisherige Pächter Philipp Hainmiller muss daraufhin den Betrieb aufgeben. Damit übernimmt die Familie Nottenstein den Kempterbräu.


1496 - Erste Erwähnung des späteren Zengerbräu

München-Graggenau * Im Steuerbuch des Jahres 1496 erscheint in der Burgstraße 16 [A], dem späteren Zengerbräu, erstmals ein „Streicher Prew“. Er entrichtet lediglich einen geringen Steuerbetrag von sechs Schillingen. 

In den folgenden Jahren wechseln die Besitz- und Eigentumsverhältnisse mehrfach und entwickeln sich zu einer nur schwer nachvollziehbaren Abfolge verschiedener Besitzer und Eigentümer.


11. 7 1896 - Im Panoptikum werden erstmals lebende Bilder gezeigt

München-Hackenviertel * In der bayerischen Haupt- und Residenzstadt werden erstmals „lebende Bilder“ gezeigt. Die Aufführung findet - „unter lebhafter Anteilnahme des Münchner Publikums“ - in Carl Gabriels und Emil Eduard Hammers Panoptikum statt. Der Vorführapparat wird mit Theaterkulissen umspannt und dann „drauflos gekurbelt“. Die Vorführungen richtet Carl Gabriel nach französischem Vorbild ein.

Das ganze Programm ist circa 100 Meter lang und läuft innerhalb von einer Viertelstunde ab. Drei bis fünf kleine Filme werden gezeigt:

  • Ein heranbrausener Eisenbahnzug,
  • Eine Schlangendomteuse,
  • Ein Kettensprenger und
  • Das Aufziehen der Hauptwache.

Schon einer der ersten Filme verursacht einen Skandal. Er heißt „Endlich allein“ und zeigt ein Brautpaar am Hochzeitstag. Die Schlussszene wird umgehend zensiert.


1842 - Eine Feuersbrunst zerstört die beiden Braustätten

München-Graggenau * Eine schwere Feuersbrunst zerstört die beiden Braustätten des Brauerehepaars Josef und Kreszentia Hierl in der Burgstraße 16. Teile der Produktion müssen daraufhin in den zur Brauerei gehörenden Zengerbräukeller an der Kellerstraße verlegt werden. 

Unter diesen erschwerten Bedingungen kann der Braubetrieb nur noch stark eingeschränkt aufrechterhalten werden. Dieses Provisorium besteht bis zum Jahr 1853.


10. 3 1894 - Das Internationale Handels-Panoptikum wird eröffnet

München-Hackenviertel * Der Schausteller Carl Gabriel eröffnet gemeinsam mit dem Wachsplastiker Emil Eduard Hammer im ehemaligen Vogl'schen Kaufhaus in der Neuhauser Straße 1/Ecke Färbergraben das „I. Internationale Handels-Panoptikum“. Es ist das größte und bedeutendste Panoptikum Münchens und wird als „ein Bedürfnis der werdenden Großstadt“ bezeichnet. 

Es gibt rund 2.000 Exponate zu betrachten, davon etwa 500 Wachsfiguren und Wachspräparate. Der Eintrittspreis beträgt 50 Pfennig, Kinder und Soldaten zahlen die Hälfte. Das Panoptikum ist täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.

Als besondere Attraktion befindet sich in der dritten Etage das Anatomische Museum und ein Extrakabinett mit über 600 Exponaten. Das Extrakabinett dürfen nur Personen über 18 Jahren betreten. Personen beiderlei Geschlechts ist die gemeinsame Besichtigung polizeilich verboten. Am Dienstag und Freitag ist die Anatomische Abteilung ab 14 Uhr nur für Damen geöffnet.

Im Keller befindet sich die Inquisitionsabteilung mit einer Sammlung von Folterwerkzeugen, deren Anwendung an lebensgroßen Wachsfiguren dargestellt werden. In der angeschlossenen Verbrecher-Galerie werden hauptsächlich zeitgenössische Massenmörder als Wachsimitate gezeigt.


1899 - „Echte“ Sioux-Indianer im Handels-Panoptikum

München-Hackenviertel * Emil Eduard Hammer und sein Geschäftsfreund Carl Gabriel inszenieren im „Internationale Handels-Panoptikum“ an der Ecke Neuhauser Straße / Färbergraben eine umjubelte Sioux-Schau mit „echten“ Indianern. 


Sommer 1902 - Im Internationalen Handels-Panoptikum bricht ein Brand aus

München-Hackenviertel * Im Internationalen Handels-Panoptikum in der Neuhauser Straße 1 bricht im 4. Stock ein Brand aus. Die städtische Feuerwehr schließt daraufhin seine Pforten.


7. 9 2005 - Oberbürgermeister Christian Ude eröffnet das Bier & Oktoberfestmuseum

München-Angerviertel * Das Bier & Oktoberfestmuseum wird im ältesten noch erhaltenen Bürgerhaus Münchens, in der Sterneckerstraße 2, durch Oberbürgermeister Christian Ude eröffnet. 

Den finanziellen Grundstock für die Ausstellung hat der inzwischen verstorbene Wiesnwirt und langjährige Sprecher der Wiesnwirte und Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Xaver Heilmannseder gelegt, nachdem er dem Verein Münchner Oktoberfestmuseum eine großzügige Erbschaft hinterlassen hat. Einige der in den 1980er-Jahren geschlossenen Deutschen Brauereimuseum e.V. finden sich nun im Bier & Oktoberfestmuseum wieder. 


3. 8 1871 - Vorlesungsverbot für Münchner Theologiestudenten

München * Das Münchner Ordinariat untersagt den Theologiestudenten den Besuch der Vorlesungen von Ignaz von Döllinger.


1805 - Josef Stegmayr übernimmt die verschuldete Zengerbrauerei

München-Graggenau * Die inzwischen verschuldete Zengerbrauerei geht an den aus Hohenwart stammenden Brauer Josef Stegmayr über. Damit beginnt für den Zengerbräu ein neuer Abschnitt unter einem neuen Eigentümer.


1. 7 1840 - Auswärtige Mütter entbinden in der Münchner Gebäranstalt

München * In München werden in der Zeit von 1826 bis 1840 insgesamt 19.222 eheliche und 16.015 uneheliche Kinder geboren. Fast die Hälfte der unehelichen Geburten geht auf das Konto der von auswärts kommenden Mütter, die in der Münchner Gebäranstalt entbinden. 


6. 1 1926 - Fritz und Margarethe Kreutzkamm übernehmen die Leitung 

Dresden * Max Kreutzkamm, der die traditionsreiche Conditorei Kreutzkamm seit Beginn der 1890er-Jahre in dritter Generation führt, stirbt. Sein Sohn Fritz übernimmt das Unternehmen gemeinsam mit seiner Mutter Margarethe. Damit geht die Leitung des Familienbetriebs am Dresdner Altmarkt auf die vierte Generation über. 

Fritz Kreutzkamm hat zuvor in Erfurt eine Ausbildung zum Konditor absolviert. In den folgenden Jahren erschließt er neue Absatzwege und beliefert zunehmend Feinkostgeschäfte wie Dallmayr in München. Zugleich spezialisiert sich der Betrieb stärker auf die Herstellung von Baumkuchen, Pralinen und Marzipan. Margarethe Kreutzkamm kümmert sich vor allem um die interne Führung des Unternehmens. 


1763 - Eine jüdische Betstube im Tal 13

München * Die Münchner jüdische Gemeinde hat eine Betstube in einem Privathaus im Tal 13. 


2 1815 - Bemühungen um ein offizielles jüdisches Gotteshaus

München * Das Generalkommissariat der Münchner jüdischen Gemeinde bemüht sich frühzeitig um den Erwerb geeigneter Räumlichkeiten, „worin die kirchliche Gemeinde versammelt werden kann“.

Dieses Vorhaben wird von der Stadt unterstützt – allerdings weniger aus Fürsorge für die jüdischen Bürgerinnen und Bürger, sondern vielmehr, um die damals noch mit Misstrauen betrachtete Religionsgemeinschaft in einem „offiziellen“ Gotteshaus besser kontrollieren zu können.

Die seit 1763 in einem Privathaus im Tal 13 eingerichtete Betstube ist inzwischen für die Gottesdienste deutlich zu klein geworden. 


15. 10 1829 - Walburga Veitl wird geboren

Hohenschambach * Walburga „Wally“ Veitl wird geboren. Sie stammt aus Hohenschambach und wird später durch ihre Heirat mit Franz Xaver Hierl zu einer der prägenden Persönlichkeiten in der Geschichte des Münchner Zengerbräu. 


6. 8 1829 - Geburt von Franz Xaver Hierl

Dachau * In Dachau wird Franz Xaver Hierl geboren. Er übernimmt später den Zengerbräu und führt die Brautradition der Familie Hierl fort. 


2 1951 - Eröffnung des Cafés „Guglhupf“ in München

München-Graggenau * Fritz Kreutzkamm übernimmt ein Café in einer Baracke in der Burgstraße und eröffnet es unter dem Namen „Guglhupf“. Das Café entwickelt sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt. Gleichzeitig erweitert er sein Angebot: Seine handgedrehten Käsestangen finden im nahegelegenen Hofbräuhaus großen Zuspruch und werden später auch auf dem Münchner Oktoberfest erfolgreich verkauft.


1904 - Hans Wagner erwirbt das Hotel Treffler in der Sonnenstraße

München-Ludwigsvorstadt * Kommerzienrat Hans Wagner erwirbt das Hotel Treffler in der Sonnenstraße 23 und benennt es in Hotel Wagner um. 


25. 1 1815 - 39 jüdische Männer gründen die Israelitische Kultusgemeinde

München * 39 jüdische Männer gründen in der Wohnung von Judith Wertheimer, der Witwe des kurfürstlichen Hoffaktors Abraham Wolf Wertheimer, die Israelitische Kultusgemeinde. Sie ist die erste anerkannte jüdische Gemeinde Münchens nach der Vertreibung der Juden im Jahr 1442. 


4. 11 1578 - Die Salvator-Kirche am Äußeren Gottesacker wird eingeweiht

München-Isarvorstadt * Die Salvator-Kirche auf dem „Äußeren-Gottesacker“, dem heute Alter Südfriedhof genannten Beerdigungsplatz, wird eingeweiht. Salvator heißt Erlöser, Erretter oder Heiland. 

Zum Unterhalt der Salvator-Kirche sind mehrere Bauernhöfe notwendig. Drei davon liegen in Ober- beziehungsweise Untergiesing. Einer der Höfe ist der Lambacher-Bauernhofes in Obergiesing. 

Herzog Albrecht V. hat das „Beneficium ad sanctum Salvatorum“ oder die „Salvator-Stiftung“ mit der im Jahr 1578 geweihten Sankt-Salvator-Kirche verbunden.


7 1952 - Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb

München-Graggenau * Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb.


1951 - Im Keller der Burgstraße 5 wird der „Pfälzer Weinkeller“ eingerichtet

München-Graggenau * Nach der notdürftigen Instandsetzung des Hauses Burgstraße 5 wird in den weitläufigen Kellergewölben der „Pfälzer Weinkeller“ eingerichtet. Es ist die erste Gastwirtschaft in diesem Haus.


1989 - Das Lokal in der Burgstraße 5 heißt jetzt Weinstadel

München-Graggenau * Das Lokal in der Burgstraße 5 heißt jetzt nur noch Weinstadel.


15. 9 1796 - Die Bauarbeiten für die heutige Rumfordstraße beginnen

München-Isarvorstadt * Graf Rumford lässt durch Militärkolonnen mit Arbeiten an einer Ringstraße, die heutige Rumfordstraße, beginnen. Er will das Gelände im unmittelbaren Vorfeld der Wälle räumen und zur leichteren Umfahrung der Stadt eine breite, verkehrstüchtige Straße anlegen lassen. 

Noch bevor die Besitzer protestieren und ihre bewegliche Habe in Sicherheit bringen können, werden die auf der geplanten Trasse liegenden Gartengrundstücke enteignet. Nicht einmal die Ernte ihrer Anpflanzungen dürfen sie noch einholen. 

So entsteht vor den Stadttoren die erste Umfahrung Münchens. Weil die Ringstraße als militärisch Straßenanlage begründet worden war, wehrt sich der Magistrat erfolgreich gegen jede finanzielle Beteiligung. Auch, als man die Straßenanlage als wesentlichen Beitrag zur Verschönerung Münchens ansah.


12. 9 1919 - Adolf Hitler als Reichswehr-Spitzel im Sterneckerbräu

München-Angerviertel * Der arbeitslose Gefreite Adolf Hitler erhält von Hauptmann Karl Mayr den Befehl, als Spitzel der Reichswehr eine Versammlung der Deutschen Arbeiterpartei - DAP im Sterneckerbräu im Tal zu besuchen, Informationen zu sammeln und Kontakt mit der Partei aufzunehmen. Die neue Partei gehört zwar der völkischen Bewegung an, doch der Namensteil Arbeiter lässt in nationalistischen Kreisen Verdacht aufkommen.

Auf der Versammlung referiert Gottfried Feder im Leiberzimmer über das Thema: „Wie und mit welchen Mitteln beseitigt man den Kapitalismus?“. Feder ist Mitglied der Thule-Gesellschaft und steigt später zum Parteiideologen der NSDAP auf. Anwesend sind 43 Personen, darunter als Begleiter Hitlers der Feldwebel Alois Grillmeier und zwei Propagandamänner des Gruko. Hinter diesem Kürzel verbirgt sich das Bayerische Reichswehr Gruppenkommando Nr. 4 - Gruko, das unter der Führung des Generalmajors Arnold von Möhl steht.

Als am Ende der Diskussion ein Teilnehmer bemerkt, dass sich Bayern vom Reich lösen sollte, schreitet Adolf Hitler ein. Noch am gleichen Abend bietet ihm der DAP-Vorsitzende Anton Drexler den Parteieintritt an. 


13. 10 1559 - Die ersten zwei Jesuitenpater kommen in München an

München - Au * Die ersten zwei Jesuitenpater treffen in München ein, um hier im Auftrag von Herzog Albrecht V. eine Schule zu eröffnen. Sie bewohnen zunächst einen Teil des Augustinerklosters. 

Albrecht V. möchte den Jesuiten die Mönchsunterkunft ganz überlassen und die drei verbliebenen Augustinermönche in ein neues Kloster in der Au umsiedeln. Doch Papst Pius IV. untersagt dem Herzog in einer päpstlichen Bulle die Vertreibung der Augustiner außerhalb der Münchner Stadtmauern. So muss alles beim Alten bleiben, weshalb die Jesuiten - ab dem Jahr 1591 - ein eigenes, durch Herzog Wilhelm V. erbautes, repräsentatives Kloster bekommen werden. 

Aber die Idee eines Klosters in der Au war geboren. 


30. 9 1803 - Die Augustiner-Klosterkirche wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die Augustiner-Klosterkirche wird gesperrt. Die Klosterinsassen müssen das Kloster am nächsten Tag räumen. 


10. 10 1812 - Das Königliche Theater am Isartor wird eröffnet

München-Angerviertel * Das Königliche Theater am Isartor wird nach rekordverdächtiger Bauzeit eröffnet. Es fasst 1.200 Personen und verfügt über eine geräumige Bühne. Die Konzeption des Grundrisses des neuen Vorstadttheaters ging auf das Pariser Odeon zurück. 

Zur Theaterpremiere führt das Weinmüller-Ensemble ein historisch-musikalisches Drama auf, bei dem 105 Personen auf der Bühne stehen. Es wird zugunsten jener Familien aufgeführt, deren Angehörige beim Einsturz der Isarbrücke am 13. September 1813 verunglückten oder ums Leben kamen. 


20. 10 1803 - Altäre und Gerätschaften der Augustiner-Kirche werden versteigert

München-Kreuzviertel * Die Altäre und Gerätschaften der Augustiner-Kirche werden öffentlich versteigert. 


8. 8 1691 - Kurfürst Max Emanuel bricht zu einem Feldzug nach Savoyen auf

München-Hackenviertel - Turin * Nach einem Gottesdienst in der Herzogspitalkirche bricht Kurfürst Max Emanuel zu einem kaiserlichen Feldzug nach Savoyen auf. 


3. 9 1917 - Michael von Faulhaber besetzt den Münchner Erzbischofsstuhl

München-Kreuzviertel * Die Inthronisation des neuen Erzbischofs von München-Freising, also die liturgische Einführung in sein Amt und die rechtliche Besitzergreifung seiner Diözese, erfolgt. Angesichts des Krieges verzichtet Michael von Faulhaber auf die sonst üblichen großen Feierlichkeiten sowie den Festzug durch die Stadt. Stattdessen fährt er direkt vom Palais Holnstein zum Dom. Äußeres Zeichen für die Besitzergreifung der Erzdiözese durch den Oberhirten ist die Übernahme der Kathetra und des Bischofsstabes. 

Als Faulhaber seinen Münchner Bischofsstuhl besetzt, ist er 48 Jahre alt. Dreieinhalb turbulente Jahrzehnte übt er das Amt des Erzbischofs von München und Freising aus. Sie bringen das Ende der Monarchie durch eine unblutige Revolution und führen von der Räterepublik über die Weimarer Republik zur nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und schließlich zum mühsamen Wiederaufbau nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg. 


2. 7 2019 - Eine Sparversion des Königsdenkmals auf der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Der Stadtrat beschäftigt sich mit der Detailplanung für das neue König-Ludwig-Zwo-Denkmal auf dem Isarbalkon der Corneliusbrücke. Die neue Denkmalanlage soll 500.000 Euro kosten, wovon ein Drittel eine private Initiative um Dietmar Holzapfel zahlen wird.


11. 9 1789 - Schriften mit revolutionären Inhalten

München * Kurfürst Carl Theodor verbietet alle Schriften mit möglicherweise revolutionären Inhalten. Ein im Herzogspital gefundenes Flugblatt in Form eines Gebetes wünscht sich sogar die französische Revolutionsarmee herbei.


10. 8 1899 - Initiative für ein Ludwig II.-Denkmal

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Generalversammlung des „Vereins zur Erbauung eines Monuments für Weiland Seine Majestät König Ludwig II. von Bayern e.V.“ beschließt die Errichtung eines Denkmals für König Ludwig II. auf der damals noch geplanten Corneliusbrücke. Der Verein sammelt dafür rund 185.000 Mark und beauftragt den Bildhauer Ferdinand von Miller mit Entwurf und Guss des 3,40 Meter hohen Denkmals. Das Monument wird später auf der Corneliusbrücke verwirklicht. 


19. 6 1910 - Die Einweihung des Ludwig II.-Denkmals

München-Au - München-Isarvorstadt * Un­ter Glockengeläut und Kanonendonner findet die feierliche Enthüllung des Ludwig-II.-Monuments auf der Corneliusbrücke als förmlicher Staatsakt statt. 

Der Erste Bürgermeister Wilhelm von Borscht verspricht bei der Feier, das Denkmal „heilig und in Ehren“ zu halten und „als das Symbol der einem Naturrechte vergleichbaren Bande, die das bayerische Volk seit fast dreivierteltausend Jahren mit seiner angestammten Dynastie unlöslich verknüpfen.“ 

Nachdem die Denkmalvereinigung ihr bei der Gründung ins Auge gefasste Vereinsziel erreicht hat, löst sie sich nach der Enthüllungsfeier satzungsgemäß selbst auf.


18. 3 2013 - CSU beantragt Wiedererrichtung des Ludwig-II.-Denkmals 

München-Au – München-Isarvorstadt * Die CSU-Stadträte Josef Schmid, Richard Quaas, Georg Schlagbauer und Mario Schmidbauer beantragen die Wiedererrichtung des König-Ludwig-II.-Denkmals auf der Corneliusbrücke. Damit gelangt die von Dietmar Holzapfel, dem Wirt der „Deutschen Eiche“, unterstützte Initiative in den Stadtrat. 

Der CSU-Spitzenkandidat und spätere 2. Bürgermeister, Josef „Seppi“ Schmid, bringt - gegen die Intention Diet­mar Holzapfels - die Idee des König Ludwig II.-Denkmals auf der Corneliusbrücke vorschnell in den Stadtrat ein. 

Und dann passiert, was passieren muss: Die Partei­en im Rathaus rüsten sich zum Wahlkampf - und wie nicht anders zu erwarten, prall­en jetzt die unterschiedlichen Sichtweisen und Positionen auf­einander.


2014 - Das Ludwig-II.-Denkmal wird zum Wahlkampfthema 

München-Au – München-Isarvorstadt * Im Kommunalwahlkampf besuchen Vertreter verschiedener Parteien die „Deutsche Eiche“, einen traditionsreichen Treffpunkt der LGBT-Gemeinschaft. Auch die von Wirt Dietmar Holzapfel unterstützte Wiedererrichtung des Ludwig-II.-Denkmals auf der Corneliusbrücke wird zum politischen Thema. 

  • Die CSU befürwortet eine Rekonstruktion in historischer Größe einschließlich der monumentalen Architektur. Zusätzlich soll geprüft werden, ob im Unterbau ein Café entstehen kann.
  • Aus SPD und Grünen kommt Kritik: Ein originalgetreues Königsmonument sei nicht mehr zeitgemäß; andere kommunale Aufgaben hätten Vorrang. 
  • Das Stadtarchiv untersucht die bestehenden Ludwig-II.-Erinnerungsorte in München und führt nach der vorliegenden Darstellung neun Stein- und Bronzebildnisse auf. 


16. 3 2014 - Der Widerstand gegen das Königs-Denkmal schwindet

München-Au - München-Isarvorstadt * Bei der Stadtratswahl wird die CSU stärkste Fraktion und geht mit der SPD eine Koalition ein. Damit verändert sich auch die Einstellung zum Lud­wig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke.

Noch immer wollen weder die Stadträte der SPD noch der Grünen den meterhohen Kini neu aus Bronze gießen lassen, da derartige figür­liche Darstellungen „zu Beginn des 21.Jahrhunderts eigentlich nicht mehr die Ausdrucksform einer demokratischen Gesellschaft“ sind.


31. 5 2016 - Die Wiedererstehung des Ludwig II.-Denkmals

München-Au - München-Isarvorstadt * Im Bauausschuss wird eine 120.000 Euro teure Machbarkeitsstudie zum Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke beschlossen. Eine Klausel im Bündnisvetrag zwischen CSU und SPD macht es möglich, dass jeder der beiden Partner über ein limitiertes „Konto“ mit städtischem Geld verfügen kann, aus dem ohne Veto des Koalitionspartners Wunsch­projekte - wie etwa die Ludwig-Studie - ermöglicht werden können. 

  • Die CSU betont zum Denkmal des vom Absolutismus träumen­den Monarchen: „Wir wollen das weiterhin haben.“ 
  • Dagegen bemerkt die SPD: „Unsere Begeisterung ist nicht größer geworden. Wozu braucht man ein seit über 70 Jahren verschwundenes Denkmal?“ Noch dazu für einen König, der bekanntlich nicht gerade als München-Fan gelten kann und im Stadtgebiet nur wenige Spuren hinterlassen hat.


21. 2 1919 - Anhänger Eisners erzwingen das Trauergeläut an der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Nach der Ermordung Kurt Eisners verlangen Anhänger der Revolution ein öffentliches Trauergeläut für den ersten demokratischen Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern. An der Frauenkirche setzen Revolutionäre das Läuten der Glocken gegen den Protest des Dompfarrers durch. Die Trauerbekundung wird damit zugleich zum Ausdruck des Konflikts zwischen der revolutionären Bewegung und der katholischen Kirchenleitung. 

Erzbischof Michael von Faulhaber verurteilt den Mord zunächst nicht öffentlich. Unter Anhängern der Revolution kursiert der Verdacht, er stehe hinter dem Attentat. Für eine Beteiligung des Erzbischofs gibt es jedoch keinen belastbaren Nachweis. Sein Schweigen und die Auseinandersetzungen um öffentliche Trauerbekundungen verstärken das Misstrauen gegenüber der Kirchenleitung. 

Faulhaber hält später in seinem Tagebuch fest, dass seine Ablehnung eines politischen Mordes selbstverständlich sein müsse. Eine solche private Äußerung erreicht die aufgebrachte Öffentlichkeit jedoch nicht. Der Streit um Glockengeläut und Trauerbeflaggung setzt sich bis zu Eisners Beisetzung am 26. Februar fort. 


13. 9 1803 - Das Augustiner-Kloster wird säkularisiert

München-Kreuzviertel * Durch ein kurfürstliches Reskript wird das Augustiner-Kloster säkularisiert. 


Ab 1907 - Vom Monumentalprojekt zum Brückendenkmal

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Überarbeitung des Entwurfs des Monuments für König Ludwig II. nehmen nun der Münchner Stadtbaurat Hans Grässel und der Bildhauer und Akade­mieprofessor Adolf von Hildebrand vor. 

  • Das Denkmal wird um die Hälfte niedriger und vereinfacht. 
  • Das große Relief schrumpft zu einer drei Quadratmeter großen Gedenktafel zusammen. 
  • Auch der Standort wird von der Nord- auf die Südseite der Corneliusbrücke - in die bereits vorhandene Bastion - verlegt. 
  • Nach der Genehmigung durch Prinzregent Luitpold wird die Statue bei dem Bildhauer und Erzgießer Ferdinand von Miller in Auftrag gegeben. 
  • Nun konnte ein gewaltiger, elf Meter hoher Überbau aus rosafarbenem Untersberger Marmor entstehen, der ein Denkmal für den bayerischen König Ludwig II. enthalten sollte. 
  • Es ist 3,20 Meter hoch und mehr als zwei Tonnen schwer. 
  • Das Standbild zeigt den jun­gen König im Krönungsornat, wie er von seinem Thron heruntersteigt. 
  • Das ist - wie sich sehr bald zeigen sollt - eine äußerst symbolträchtige Geste.


7 1910 - Zeitgenössische Kritik am Ludwig-II.-Monument

München-Au - München-Isarvorstadt * Das Ludwig-II.-Denkmals ist bereits zu seiner Bauzeit umstritten, wie ein Leserbrief in der Zeitschrift „Der Profanbau“ zeigt: 

„Die neueste bauliche Tat auf hiesigem Boden ist eine Untat und heißt Denkmal König Ludwig II.. Auf der Corneliusbrücke, dem monumentalen, schönen Werke des erfolgreichen Friedrich von Thiersch, das als Architektenscherze Porträts von Halbweltdamen, Zuhältern und anderen Bewohnern bedenklicher Viertel eingemeißelt bekam, erhebt sich dies neueste Denkmal, das die Form einer schlecht kopierten Altarnische hat und eine überlebensgroße Figur aus der privilegierten Künstlerhand des Reichsrates und kgl. Erzgießers Ferdinand v. Miller vor dem Regen und bösen Wettern schützt. Fast einmütig lehnt man hier diese Mache ab. […].“


19. 3 2013 - Denkmal-Pläne im Bezirksausschuss

München-Au - München-Isarvorstadt * Der Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel trägt seine Pläne zur Wiedererrichtung des Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke im zuständi­gen Bezirksausschuss 2 vor, wo sich nach anfänglichen Bedenken eine grundsätzliche Zustimmung heraus­kristallisiert. 


13. 6 2026 - Das Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke wird eingeweiht

München-Au - München-Isarvorstadt * Das König Ludwig II.-Denkmal im Rosengarten der Corneliusbrücke wird eingeweiht. Auf der Bastion wird aus einem Teil der vorhandenen Natur­stein-Elemente des ursprünglichen Denkmals eine romantische Ruine realisiert. Darin steht anstelle der über drei Meter hohen Skulptur des Königs eine Nachbildung der Büste und des Oberkörpers. 

Verwendung für das Märchenkönig-Denkmal finden die Stufen der einstigen Nische und der Podestbereich des ursprünglichen Denkmals. Auch die Rückwand der ehemaligen Nische wird in Brüstungshöhe wieder aufgebaut. Ebenso die sechs Einzelpostamente mit Säulenfragmenten bis zu einer Höhe von 2,50 Metern. Auf dem ehemaligen Abschluss­stein thront eine Nachbildung der Büste. Der technikbegeisterte König blickt heute nicht mehr auf seine geliebten Berge, sondern direkt auf das Deutsche Museum.


5. 11 1921 - Die Beisetzung des Königspaars wird zur monarchistischen Demonstration

München * Ludwig III. und seine bereits 1919 verstorbene Ehefrau Maria Theresia werden in der Frauenkirche beigesetzt. Der Trauerzug führt von der Ludwigskirche über den Königs- und Karolinenplatz zum Dom. Hoftrauerwagen, Gugelmänner und Hartschiere lassen das Zeremoniell der Monarchie nochmals aufleben. 

An den Feierlichkeiten beteiligen sich Angehörige des Königshauses, die Staatsregierung, Reichswehr und Veteranenvereine sowie Beamte und Abordnungen aus allen acht bayerischen Regierungsbezirken. Monarchistische Kreise nutzen die öffentliche Trauer als Bekenntnis zum gestürzten Königshaus und als Gegenbild zum revolutionären Gedenken an Kurt Eisner. 

Trotz kursierender Putschgerüchte kommt es nicht zur Wiederherstellung der Monarchie. Kronprinz Rupprecht lehnt einen gewaltsamen Umsturz ab, hält jedoch an seinen Thronansprüchen fest. 


4 2021 - Die Ludwig-Büste wird in die Isar gestürzt

München-Au - München-Isarvorstadt * Unbekannte stoßen die auf der Corneliusbrücke aufgestellte Ludwig-II.-Büste von der Säule in die Isar. Die Feuerwehr kann die beschädigte Replik wieder bergen. 


24. 8 1322 - Königin Beatrix von Baiern stirbt in München

München - München-Kreuzviertel * Königin Beatrix von Baiern, die erste Ehefrau von König Ludwig IV. dem Baiern, stirbt in München. Ihre Grabstätte befindet sich in der heutigen Münchner Frauenkirche. Mit ihrer Bestattung wird die Marienkapelle zur Hofkirche erhöht. 


1891 - Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

München-Kreuzviertel * Der Kenotaph für Kaiser Ludwig dem Baiern wird in das Eingangsjoch der Frauenkirche verlegt.


1901 - Wachsende Unterstützung für das Ludwig II.-Denkmal

München-Au - München-Isarvorstadt * Der „Verein zur Erbauung eines Monuments für König Ludwig II. von Bayern“ steigert seine Mitgliederzahl innerhalb eines Jahres von 3.000 auf 7.000. Da das Vorhaben als bayerisches Landesdenkmal präsentiert wird, gehen Spenden aus allen Bevölkerungsschichten sowie von Vereinen, Städten und Gemeinden ein.

Die benötigten 185.000 Mark kommen jedoch langsamer zusammen als erhofft. 1901 übernimmt deshalb Gustav Freiherr von und zu der Tann den Vorsitz und verleiht dem Verein ein stärker aristokratisches Profil. Auch Mitglieder des Hauses Wittelsbach treten nun bei und unterstützen das Projekt - auch durch Spenden.

Als Standort wählen Verein und Stadtmagistrat die Corneliusbrücke, die als einzige Münchner Isarbrücke noch keinen figürlichen Schmuck besitzt.


13. 6 1936 - Kranzniederlegung zu Ehren König Ludwigs II.

München-Au - München-Isarvorstadt * Anlässlich des 50. Todestags von König Ludwig II. wird am Denkmal auf der Corneliusbrücke ein Kranz niedergelegt.


5 1942 - Das Ludwig II.-Denkmal wird eingeschmolzen

München-Au - München-Isarvorstadt * Aufgrund des Erlasses des Reichsministerium des Innern vom 3. Mai 1942 wird das König- Ludwig II.-Denkmal demontiert und als Metallreserve für die Roh­stoffversorgung des Reiches nach Hamburg gebracht werden. Nur der Kopf entgeht - durch Rettung der Hafenarbeiter - der Einschmelzung. 

Der Deutsche-Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel stellt sich die Frage: Warum ist Ludwig II. der einzige König, der von den Nazis eingeschmolzen wurde? Und: Hat das was mit der Verschärfung des Paragrafen 175 durch Hitler im Jahr 1935 zu tun? Immerhin stellte der Paragraf 175 des Strafgesetzbuches bis zum Jahr 1994 sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe.


1973 - Eine Kopie des Königskopfes auf der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Eine Kopie des vor der Einschmelzung geretteten Kopfes des König- Ludwig II.-Denkmals wird im Rosengarten der Corneliusbrücke auf einer Marmorstele aufgestellt. Dass diese Installation auf dem Isarbalkon überhaupt entstehen konnte, ist dem Münchner König-Ludwig-Club und dessen Vorsitzenden Hannes Heindl zu ver­danken. 

Mit der Errichtung einer 2,60 Meter hohen Bronzestatue zu Ehren des bayerischen Märchenkönigs im Jahr 1967 in den Maximiliansanlagen verstummen die Denkmal-Forderungen. 


2012 - Initiative zum Wiederaufbau des Ludwig II.-Denkmals

München-Au - München-Isarvorstadt * Es kommt wieder Bewegung in die Diskussion um das Ludwig-II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke, nachdem der Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel im Steinlager der Stadt die Original-Natursteine aus Untersberger Marmor für die Konche für das Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke entdeckt und identifiziert hat. Die Konche, das ist die halbrunde, muschelartig überwölbte Nische, in dem das Denkmal untergebracht war. Es sind rund 470 Einzelteile der Steinnische, was einem Anteil von etwa 97 Prozent des Gesamt­denkmals entspricht. 

Dabei entsteht aus Anlass der 150-Jahr-Feier des „Hotels Deutsche Eiche“ in der Reichenbachstraße 13 die Initiative für den Wiederaufbau des Denkmals. Dietmar Holzap­fel und dessen Ehemann Sepp Sattler stellen dafür eine Spende von 150.000 Euro in Aussicht.


5 2017 - Keine ausreichende Statik für die Konche

München-Au - München-Isarvorstadt * Eine Fachfir­ma führt zehn Aufschlussbohrungen für die Wiederaufstellung der Konche im Rosengarten der Corneliusbrücke durch. Das Resultat ist, dass die vorgefundenen Fundamentreste im Untergrund nicht mehr tragfähig sind. 

Außerdem entspricht das zur ersten Erstellung des Denkmals im Jahr 1910 angewendete Statikkon­zept nicht mehr den heutigen Anforderungen. Für die Wiedererrich­tung des Denkmals müsste daher ein neues Fundament konzipiert und errichtet werden. Die Gesamtkosten würden 5 Millionen Euro betragen. 


13. 6 1956 - Forderung nach Wiedererrichtung des Ludwig II.-Denkmals

München-Nymphenburg * Am 70. Todestag von König Ludwig II. bildet sich in Schloss Nymphenburg ein Komitee, das den Freistaat und die Stadt auf den leeren Platz an der Corneliusbrücke hinweisen soll, wo sich bis Mai 1942 das Ludwig-II.-Monument befand und das auf Anordnung des Reichsministeriums des Inneren - als einziges Königsdenkmal Münchens - abgebaut und in Hamburg zur Gewinnung von kriegswichtiger Munition eingeschmolzen worden war.


9. 3 2026 - Beginn der Bauarbeiten am Denkmal auf der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Bauarbeiten im Rosengarten auf der Corneliusbrücke für das neue Ludwig II.-Denkmal beginnen. Die Arbeiten umfassen die Errichtung der vereinfachten „romantischen Ruine“ mit Originalsteinen des historischen Denkmals. 


1. 10 1803 - Aufhebung des Zentralklosters der Augustiner

München-Kreuzviertel * Die Aufhebung des Zentralklosters der Augustiner wird vollzogen. Bis auf drei alte Patres übernimmt nun auch der Rest des Konvents seelsorgerische Aufgaben außerhalb des Ordens. 

Die Insassen des Augustiner-Klosters sollen umgehend die Gebäude verlassen. Weil die Augustiner in kein Aussterbekloster gebracht werden sondern Anstellungen als Weltgeistliche annehmen, müssen sie in der Stadt eine Unterkunft suchen. Dadurch verzögert sich die Räumung des Klosters bis Anfang November. Die Kirche wird in der Folge zur Mauthalle, zum Zollamt, umgebaut. Die dazu notwendigen Arbeiten werden umgehend begonnen.

Das heimatlose Augustiner Christkindl findet Obhut bei den Barmherzigen Schwestern der heiligen Elisabeth, die die Tradition der weihnachtlichen Verehrung des Gnadenbildes in ihrer Spitalkirche an der heutigen Mathildenstraße fortsetzen. 


8. 10 1969 - Die Konche des Ludwig II.-Denkmals wird entfernt

München-Au - München-Isarvorstadt * Aufgrund eines Beschlusses des Stadtrats vom 8. Oktober 1969 werden die Reste des Denkmalbaus (Konche) auf der Corneliusbrücke im Winter 1969/70 samt aufgestockter Terrasse und Treppenanlage abge­baut. Das geschieht freilich gegen den Protest der „Königstreuen“.


17. 10 1854 - Dankgottesdienst zur Überwindung der Cholera

München-Kreuzviertel * Nachdem König Max II. mit seiner Familie wieder nach München zurückgekehrt war, musste auf seinen Befehl hin nochmals ein Dankgottesdienst zur Überwindung der Cholera in der Frauenkirche abgehalten werden. Hierzu haben alle Beamten in ihrer Uniform zu erscheinen.


30. 6 1972 - Zwei neue Brunnen vor der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Ein Brunnen mit der technokratischen Bezeichnung „Schwerer Granit und zarte Wasserglocken“ wird im Schatten der Türme der Frauenkirche in Betrieb genommen. Die Wasserglocken werden 1980 durch Bronzepilze ersetzt. 

Gleichzeitig wird auch der Bennobrunnen aufgestellt und angeschlossen.


1773 - Der Frauenfriedhof wird aufgelöst

München-Kreuzviertel - München * Der Frauenfriedhof wird - wie alle anderen innerstädtischen Gottesäcker - offiziell aufgelöst.


1607 - Neugestaltung des Chorraumes der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Der alte Drei­flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert wird im Rahmen der Neugestaltung des Chorraumes der Frauenkirche abgerissen. An seine Stelle tritt ein Provisorium, für das die von Hubert Gerhard geschaffene Madonna mit dem Kind, die sich heute auf der Mariensäule befindet, verwendet wird. Allerdings fehlt dieser Lösung die absolut nötige Monumentalität für den Chorabschluss der Frauenkirche. 


12 1906 - Skandale führen zu massivem Mitgliederschwund

München-Au - München-Isarvorstadt * Der „Verein zur Erbauung eines Monuments für König Ludwig II. von Bayern e.V.“ ist in die Krise geraten, weil Vorwürfe der Unterschlagung, Feindseligkeiten und Misswirt­schaft mit dem nicht unerheblichen Vereinsvermögen zu einer Welle von Ausschlüssen und Austritten führen. Der Mitgliederstand sinkt auf nur noch 3.000 Mitglieder. 


17. 7 1704 - München gelobt den Bau einer Dreifaltigkeitskirche 

München * In der Frauenkirche legen Vertreter der drei Stände – Geistlichkeit, Adel und Bürgerschaft – ein feierliches Gelübde ab. Wenn München im Spanischen Erbfolgekrieg von Plünderung, Zerstörung und Seuchen verschont bleibt, soll zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit eine Kirche errichtet werden. 

Den unmittelbaren Anstoß geben die Visionen Maria Anna Lindmayrs. Sie erklärt, Gott werde die Stadt nur unter der Voraussetzung eines solchen Kirchenbaus vor den schlimmsten Gefahren bewahren. Im offiziellen Text des „Gelübdes der drei Stände“ werden jedoch weder Lindmayr noch ihre Prophezeiungen erwähnt. Der Bau der heutigen Dreifaltigkeitskirche beginnt erst 1711. 


18. 3 1905 - Das gescheiterte Denkmalprojekt für Ludwig II.

München-Au - München-Isarvorstadt * Prinzregent Luitpold zeigt sich vom Denkmalentwurf für Ludwig II. auf der Corneliusbrücke begeistert und äußert: „Ich genehmige gerne, die Arbeit ist in guten Händen.“ 

Der Entwurf kommt aber nicht zur Ausführung, da er nicht die Zu­stimmung der „Kommission für staatliche Monumentalbauten“ erhält. 


5. 11 1921 - Kardinal Faulhaber stellt das Gottesgnadentum gegen die Volkssouveränität 

München-Kreuzviertel * Bei der Beisetzung Ludwigs III. und Maria Theresias in der Frauenkirche bekennt sich Kardinal Michael von Faulhaber ausdrücklich zur Monarchie. Ludwig sei „kein König von Volkes Gnaden“, sondern ein „König von Gottes Gnaden“ gewesen. 

Seine Trauerrede verbindet die Würdigung des Königspaars mit einer Absage an die demokratische Volkssouveränität: „Könige von Volkes Gnaden sind keine Gnade für das Volk, und wo das Volk sein eigener König ist, wird es über kurz oder lang auch sein eigener Totengräber.“ 

Zugleich erklärt Faulhaber, die kirchliche Weihe erhebe die Feier „himmelhoch hinauf über alles Trauertheater, das auf dem Straßenpflaster von München jemals gewesen ist“. Diese Abwertung richtet sich insbesondere gegen die Trauerfeierlichkeiten für Kurt Eisner. Das religiöse Gedenken wird damit zur politischen Stellungnahme gegen Revolution und Republik. 


11. 7 1864 - Einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands

München * Die I. Ordentliche Generalversammlung des Konsumvereins von 1864 findet statt. Er ist einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands. Der Mitgliedsbeitrag wird auf 4 Gulden festgesetzt. Das erste Lager eröffnen die Gründungsmitglieder am Frauenplatz. 


1905 - Das nie geplante Großdenkmal für König Ludwig II.

München-Au - München-Isarvorstadt * Mit der Ausführung des königlichen Monuments auf der Corneliusbrücke wird zunächst der Architekt Michael Dosch beauftragt. Sein Entwurf sieht den Standort nördlich der Corneliusbrücke vor. Es soll ein 22 Meter hohes Denkmal mit einer bronzenen Königsfigur in zweieinhalbfacher Lebensgröße entstehen. Mit seinem pylonartigen Aufbau erinnert es an das im Jahr 1896 vollendete „Kyffhäuser-Denkmal“. 

Ludwig II. sollt also über die Cornelius- zur Reichenbachbrücke und weiter in Richtung seiner geliebten Berge blicken. Auf der Rückseite ist ein 23 Quadratmeter großes Bronzerelief geplant, das die Parade vom 16. Juli 1871 in München mit der Begrüßung der Truppen durch den König darstellt und an die Reichsgründung während der Regierungszeit des „Märchenkönigs“ erinnern soll. 


18. 10 1921 - Bayerns letzter König Ludwig III. stirbt in Ungarn 

Sárvár - München * Ludwig III., Bayerns letzter König, stirbt im Alter von 76 Jahren auf seinem ungarischen Gut Sárvár. Die Revolution vom November 1918 beendet seine Herrschaft; auf seinen Thronanspruch verzichtet er jedoch nie ausdrücklich. 

Sein Tod bietet monarchistischen und rechtskonservativen Kreisen Anlass, die Verbundenheit mit dem Königshaus öffentlich zu demonstrieren. Sie wollen die bevorstehenden Trauerfeierlichkeiten nutzen, um den monarchischen Gedanken zu stärken und ein politisches Zeichen gegen die Republik und die Linke zu setzen. 

Ludwigs Leichnam wird über Schloss Wildenwart nach München überführt. Dort findet am 5. November die gemeinsame Beisetzung mit seiner bereits 1919 verstorbenen Ehefrau Maria Theresia in der Frauenkirche statt. 


7. 6 1936 - Ein Vaterunser für das Leben des Führers

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber schließt seine Predigt in der Münchner Frauenkirche mit den Worten „Katholische Männer, wir beten jetzt zusammen ein Vaterunser für das Leben des Führers.“  


27. 5 1875 - Prinz Otto I. entkommt seinen Bewachern

Schloss Nymphenburg - München-Kreuzviertel * Prinz Otto ist seinen Bewachern auf Schloss Nymphenburg entkommen. Er durcheilt die Frauenkirche bis zum Altar, wirft sich auf die Knie und bittet laut schreiend um Vergebung seiner Sünden. 


28. 5 1977 - Joseph Ratzinger empfängt die Bischofsweihe

München-Kreuzviertel * Joseph Ratzinger empfängt die Bischofsweihe durch den Bischof von Würzburg, Josef Stangl, in der Münchner Frauenkirche. 


1920 - Carl Gabriel eröffnet die Rathaus-Lichtspiele an der Weinstraße 8

München-Kreuzviertel * Carl Gabriel eröffnet die Rathaus-Lichtspiele an der Weinstraße 8, Ecke Filserbräu- und Albertgasse mit 670 Plätzen.


6. 9 1786 - Johann Wolfgang von Goethe besteigt den Turm der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Johann Wolfgang von Goethe stillt seine Neugierde durch die Besteigung des nördlichen Turms der Frauenkirche, von wo aus neun Monate zuvor die 16-jährige Fanny von Ickstatt in den Tod gestürzt ist. Goethe hat auf der Durchreise nach Italien im Hotel Schwarzer Adler in der Kaufingergasse Quartier genommen. 


Ab 1468 - Münchens Bauvorhaben schaffen Arbeit 

München - Haidhausen - Au * Mit dem Neubau der Frauenkirche wächst Münchens Bedarf an Ziegeln und Arbeitskräften. Zugleich wird die Stadtbefestigung mit Zwingermauer und Vortoren weiter ausgebaut. In den folgenden Jahrzehnten kommen der Umbau des Alten Rathauses sowie der Bau des Zeughauses und der Salvatorkirche hinzu. Haidhauser Ziegeleien verarbeiten örtlichen Lehm zu Baumaterial; in der Au entwickeln sich weitere Gewerbebetriebe am Auer Mühlbach. Die Arbeitsmöglichkeiten fördern den allmählichen Zuzug in beide Orte. 


1. 8 1883 - Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird eingeweiht

Mangfalltal - München * Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird - mit den üblichen Gottesdiensten in der katholischen Frauenkirche, der evangelischen Matthäuskirche und in der Synagoge - offiziell eingeweiht.


Ab 17. 3 1392 - Das erste Gnadenjahr außerhalb Roms ist in München

Rom-Vatikan - München * Papst Bonifaz IX. gewährt für die Zeit vom 17. März bis zum 1. August 1392 einen auf München und seinen Burgfriedensbezirk beschränkten Ablass. Er gilt für alle Sünden, außer für vorsätzliche Tötungen. Es war das erste Gnadenjahr außerhalb Roms. Die Ablasserbitter müssen in dieser Zeit  

  • nach München pilgern,  
  • dort sieben Tage verweilen,  
  • je dreimal die Frauenkirche,  
  • die Peterskirche,  
  • die Jakobskirche am Anger und  
  • die Spitalskapelle besuchen und  
  • mindestens einmal die ausgestellten Reliquien verehren,  
  • beichten und  
  • ein vom Beichtvater festgelegtes Almosen spenden.  

Die ganze Aktion ist nur darauf angelegt, dieses Almosen, eine versteckte Steuer, den Gläubigen aus der Tasche zu ziehen. Der Zugang zum Himmel muss mit barem Geld erkauft werden. Der Kirche ist es höchst effektvoll gelungen, den um ihre arme Seele fürchtenden Gläubigen einzureden, sie könnten sich durch Beichte und milde Gabe von der Strafe des Fegefeuers loszukaufen: „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!“  

Nonnen wollen trotz Klausur nach München. Ihre Kirchenoberen können es ihnen nur unter Androhung der Exkommunikation und des Kerkers verbieten. Damit die Pilger ihr Geld nur an die vorbestimmte Stelle bringen, wird eine eigene Straßenpolizei gegründet.  

Die Masse der kleinen Leute ist es, die das Geld nach München bringt. Die Geschäftsleute Münchens machen einen enormen Schnitt. Auch die Jakobidult erlebt ab dem Gnadenjahr einen ungeheueren Aufschwung.  

Ursprünglich hat man geplant, die Einnahmen je zur Hälfte den genannten Kirchen und dem Papst zuzugestehen. Später wird auch Herzog Stephan ein Viertel zugesprochen. Da die Münchner einen Teil der Einnahmen abzweigen und der Papst dadurch leer ausgeht, werden über die „ruchlose Stadt“ die höchsten Kirchenstrafen verhängt: Bann und Interdikt. Das gesamte kirchliche Leben der Stadt muss solange ruhen, bis die Gelder zurückerstattet werden. 


1490 - Die Salveglocke wird im Nordturm der Frauenkirche aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die Salveglocke wird im Nordturm der Frauenkirche aufgehängt.


21. 9 1662 - Der Kurprinz wird auf die Namen Maximilian Emanuel getauft

München • Kurprinz Max Emanuel wird in der Frauenkirche vom Salzburger Fürsterzbischof Guidobald von Thun und Hohenstein auf die Namen Maximilian Emanuel Ludwig Maria Joseph Cajetan Antonius Nikolaus Franziskus Ignatius Felix getauft. Er stellt sich damit als Erbe der bedeutendsten Vertreter der Häuser Wittelsbach und Savoyen vor. Als Taufpaten werden der Cousin Ferdinand Marias, der Erzbischof und Kurfürst von Köln, Maximilian Heinrich, sowie Henriette Adelaides Bruder, Carl Emanuel, erwählt. 


4 1824 - Das Synagogen-Projekt Lederergasse ist gescheitert

München * Weitere Interventionen der Israelitischen Kultusgemeinde an die die Gremien der Stadtregierung zum Bau der Synagoge in der Lederergasse bleiben erfolglos.


Um 3 1824 - Pläne für eine Synagoge in der Lederergasse

München * Die Gruppe der Israelitischen Kultusgemeinde, die für den Bau der Synagoge in der Lederergasse eintritt, macht nochmal einen Vorstoß für den von ihr gewünschten Bauplatz. 

Während der Stadtmagistrat dem Vorschlag positiv gegenüber steht, lehnt das Gremium der Gemeindebevollmächtigten das Ansinnen ab und verweist auf die Erweiterung des Viktualienmarkts und städtischen Neubauten. 


20. 7 2014 - Eine Demonstration für die Aufhebung des innerstädtischen Badeverbots

München * Mit einem „Big Jump“ demonstrieren Münchnerinnen und Münchner für die Aufhebung des innerstädtischen Badeverbots.  


14. 4 1789 - Der Friedhof vor dem Sendlinger Tor wird eingeweiht

München-Isarvorstadt * Der neue Teil des Friedhofs vor dem Sendlinger Tor wird zwar eingeweiht, aber noch nicht für Bestattungen freigegeben, weil die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind. 


3. 5 1844 - Zwischen Königsjubel und Bierrevolte 

München-Graggenau * Am Vormittag des 3. Mai 1844 macht sich die Menge erneut daran, den Bockkeller zu verwüsten. Mitten in den Unruhen ereignet sich ein bemerkenswerter Stimmungswechsel, der auswärtige Beobachter in Erstaunen versetzt. Der preußische Gesandte von Küster berichtet einige Tage später: 

„Was nun aber am 3. Mai sich tat, gehört zu den großen Denkwürdigkeiten der Landeshauptstadt! Vorher noch hatte es die schlimmsten Ausschreitungen gegeben, dann rief der königliche Hochzeitszug stürmische Begeisterung hervor, und am Abend desselben Tages wurde weiterrandaliert. Zwischen loderndem Kampfe gab es ebensolche Begeisterung für das Königshaus!“ 

Auch der Münchner Stadtchronist beschreibt diesen Gegensatz. Die Straßen entlang der Strecke des Hochzeitszuges sind festlich geschmückt. Immer wieder ertönen Hochrufe auf das Königshaus. Angesichts dieser Begeisterung erscheint es kaum vorstellbar, dass dieselbe Stadt nur wenige Stunden zuvor Schauplatz schwerer Ausschreitungen ist: „Der festliche Umzug ging somit ohne alle Störung vorbei, ja, er erinnerte vielmehr an die schönste Zeit wahrer Volksbegeisterung für das erlauchte Haus Wittelsbach.“ 

Noch am selben Nachmittag flammen die Unruhen wieder auf. Im Bockkeller zertrümmern die Aufständischen Krüge, Gläser, Bänke und Tische oder werfen sie in den nahen Kanal. In der Nacht werden auch die Hofpfisterei und das Königliche Hofbräuhaus mit Steinen beworfen. Fenster gehen zu Bruch, und weitere Schäden entstehen. 

Trotz der starken Präsenz von Militär und Polizei und obwohl München Sitz des Königshofes ist, dauern die Ausschreitungen mehrere Tage an. Verschont bleiben lediglich das Eberlbräu und das Menterbräu, die den Bierpreis nicht erhöht haben. 


1 1885 - Die Au drängt auf eine eigene Isarbrücke

München-Au * Um die wirtschaftliche Entwicklung der Vorstadt Au zu fördern, wird der Antrag gestellt, eine Brücke über die Isar in Verlängerung der Corneliusstraße bis zum Mariahilfplatz zu errichten. Bereits beim Bau der Corneliusstraße ist ein solcher Brückenanschluss vorgesehen gewesen.

Die Stadtverwaltung scheut jedoch die hohen Kosten, da neben dem Brückenbau auch umfangreiche Veränderungen am Flussbett und am Wehr erforderlich sind. Es wird eine Verbreiterung der Ludwigsbrücke vorgeschlagen und der neue Isarübergang südlich der Museumsinsel auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Die Bewohner der Au sind mit dieser Entscheidung unzufrieden, da sich die Verkehrsverhältnisse auf den Brücken und Zufahrtsstraßen weiter verschlechtern. Verschiedene Initiativen forderten deshalb seit Jahren zusätzliche Isarübergänge im Münchner Burgfrieden.


1939 - Die Hitlerjugend übernimmt die Räume der Volkshochschule

München-Graggenau * Die Räume der Volkshochschule im Isartor übernimmt ab dem Jahr 1939 die Hitlerjugend. 


1. 11 2004 - Sabine Rinberger wird Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums

München-Graggenau - München-Angerviertel * Sabine Rinberger folgt Gudrun Köhl als neue Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums. 


21. 5 1973 - Das Volkssänger-Museum im Isartor wird eröffnet

München-Graggenau - München-Angerviertel * Das Volkssänger-Museum im nördlichen Turm des Isartores wird eröffnet. 


1974 - Das Valentin-Musäum kann den Nordturm für Ausstellungen nutzen

München-Graggenau * Das Valentin-Musäum bekommt Zuwachs und kann seither auch den nördlichen Turm für Ausstellungen und das Archiv nutzen.


24. 7 2008 - Das neugestaltete Valentin-Karlstadt-Musäum wiedereröffnet

München-Graggenau * Mit einem Festakt im Innenhof des Isartors wird das völlig neu gestaltete Valentin-Karlstadt-Musäum eröffnet. 


6. 10 1903 - Die Corneliusbrücke wird dem Verkehr übergeben

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Corneliusbrücke wird - wegen der Opfer des Brückeneinsturzes - ohne besondere Feierlichkeiten dem allgemeinen Verkehr übergeben.


26. 7 2017 - Stadtrat beschließt Umwandlung des Valentin-Karlstadt-Musäums

München-Graggenau * Der Stadtrat beschließt in seiner Vollversammlung, dass das Valentin-Karlstadt-Musäum zum 1. Januar 2018 ein städtischer Betrieb wird. Damit kommt das Valentin-Karlstadt-Musäum dorthin, wo es eigentlich schon immer hingehört - in die Hände der Münchner Stadtgesellschaft. 


31. 12 1924 - Volkshochschule im Isartor eröffnet

München-Graggenau * Aufgrund der nicht ausreichenden finanziellen Unterstützung der Landeshauptstadt verzögert sich der Eröffnungsbeginn für das erste Heim der Münchner Volkshochschule bis zum 31. Dezember 1924. 

Zum Glück wird das Vorhaben durch eine private Gönnerschaft und Mithilfe insbesondere durch die Familie Riemerschmid, die ja bereits mit der Riemerschmid Handelsschule im Jahr 1862 eine Bildungseinrichtung für Mädchen geschaffen hatte, massiv unterstützt. 


10. 7 2026 - Das Valentin-Karlstadt-Musäum wird wieder eröffnet

München-Graggenau * Das Valentin-Karlstadt-Musäum wird wieder eröffnet. Es treten auf: Lippentriller, Hasemanns Töchter, G.Rag & die Landlergschwister, Hippie Kammerorchester, Widersacher aller Liedermacher und der Loisach Marci.


20. 4 1691 - Die Englischen Fräulein bitten die Stadt um einen Zuschuss

München-Graggenau * Die Englischen Fräulein bitten die Stadt um einen Zuschuss für ihr neu zu erbauendes Haus an der Weinstraße. Da auch Kurfürst Max Emanuel eine großzügige finanzielle Unterstützung zugesagt hat, beschließt der Rat der Stadt, ihnen 20.000 Ziegelsteine mit dem Transport durch den städtischen Fuhrdienst zuzugestehen. 


25. 9 1799 - Franz Xaver Zacherl ist Braumeister und Münchner Bürger

München * Franz Xaver Zacherl ist berechtigt, seine Briefe mit dem Zusatz „Münchner Bürger und Hallerbräu allhier” zu unterzeichnen. Er hat an diesem Tag den Brauerbrief und gleichzeitig das Münchner Bürgerrecht übertragen bekommen. Bei der Übernahme der Hallerbrauerei durfte er noch nicht brauen. Er musste erst die Gesellenprüfung auch die Meisterprüfung im Brauerhandwerk ablegen. 


4. 2 1800 - Zwei Neffen werden zu Söhnen

Vorstadt Au * In ihrer 42 Jahre bestehenden Ehe haben Maria Elisabeth und Franz Xaver Zacherl nur ein einziges Kind, das aber nur vierzehn Monate - bis zum 10. April 1801 - lebt. Aus diesem Grund nehmen die Eheleute zwei ihrer Neffen - Ludwig und Heinrich Schmederer an Leibesstatt an. 


1930 - Das Isartor als Sitz der wichtigsten Bildungseinrichtung Münchens

München-Graggenau * Das Isartor ist für viele Jahre der Sitz der wichtigsten Bildungseinrichtung Münchens. Im Sommerlehrgang 1930 werden rund einhundert Veranstaltungen mit neunzig Dozenten angeboten. Dabei kann auch Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Ungarisch gelernt werden. 

Es gibt bereits ein Frauenprogramm, das zehn Kurse umfasst und die Not und Tradition der Zeit widerspiegelt: „Die Frau als Herrscherin in Haus und Küche“, „Wie erhalte ich mir trotz sparsamster Wirtschaftsführung meine Lebensfreude?“ oder „Die Frau als seelischer Mittelpunkt des Hauses.“ Solche Titel klingen für uns heute eher kurios, werden damals aber stark nachgefragt.  


Ab 3 1933 - Die Volkshochschule im Dienst des NS-Regimes

München * Die Volkshochschule der Hauptstadt der Bewegung ist die erste Volkshochschule in Deutschland, die sich in den Dienst des nationalsozialistischen Staates stellt. Dennoch kann die Bildungseinrichtung ihre Gleichschaltung und - damit verbunden - ihre Auflösung nicht verhindern. 


19. 9 1959 - Hannes König eröffnet das Valentin-Musäum

München-Graggenau - München-Angerviertel * Um 11:01 Uhr eröffnet Hannes König im südlichen Turm des Isartores das Valentin-Musäum. 


10 1921 - Die Volkshochschule München will ins Isartor

München-Graggenau * Die Volkshochschule München Akademische Arbeiterkurse e.V. nimmt Verhandlungen mit dem Münchner Stadtrat auf, um im lsartor ein festes Zentrum einrichten zu können. 


26. 8 1902 - Schweres Unglück beim Bau der Corneliusbrücke

München-Au - München-Isarvorstadt * Der östliche Bogen der Corneliusbrücke stürzt um 14 Uhr, kurz vor der Fertigstellung des Bogens, ein. „Im Augenblick des Zusammensturzes befanden sich auf dem Bogen und den Gerüsten nur etwa 20 Arbeiter, weil die meisten Arbeiter eben wegen der Vollendung dieses Bogens auf den zweiten dirigiert wurden und zwar kaum eine Minute vor dem Sturz. Jene 20 Arbeiter wurden in die Tiefe gerissen. Zwei Tote, zwei Schwerverletzte und 14 Leichtverwundete waren das Ergebnis.”


1634 - Die Paulaner erhalten die Brauerlaubnis und Protest

München-Hackenviertel * Mit kurfürstlicher Genehmigung dürfen die Paulaner-Mönche ihren Haustrunk brauen und - nach jährlich neu einzuholender Erlaubnis - am Namenstag ihres Ordensgründers den Klosterbesuchern ihr Bier anbieten.

„Allein es wurde dies nicht so genau genommen: Die Paulaner schenkten das ganze Jahr hindurch aus purer Charitative und gratis Bier aus. Selbstverständlich auch an die die Religiosen besuchenden Verwandten und vielen Freunde aus Pflicht der Höflichkeit!“

So viel [un]christliche Konkurrenz der Paulanerpatres bringt die Münchner Brauer in Rage. Sie wenden sich an den Bürgermeister und die Räte der kurfürstlichen Hauptstadt, mit der Bitte um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens. Also keine Gründungsurkunde, sondern dieser Protestbrief gegen die „pfäffische Konkurrenz“ gilt als Geburtsurkunde der Paulaner-Brauerei. 


10. 8 1797 - Franz Xaver Zacherl heiratet Maria Elisabeth Schmederer

München * Franz Xaver Zacherl heiratet Maria Elisabeth Schmederer. Durch diese „vorteilhafte Eheschließung” erhält er die Voraussetzung für eine Münchner Braugerechtsame - und mit der Aussteuer der Braut von 7.000 und seiner eigenen in Höhe von 3.000 Gulden steht der geplanten Übernahme der Hallerbrauerei in der Neuhauser Gasse - gleich gegenüber der Michaelskirche - noch im Jahr der Hochzeit nichts mehr im Wege. 


Ab 7 1923 - Das Isartor wird für die Volkshochschule umgebaut

München-Graggenau * Die Umbauarbeiten im südlichen Zwingerturm des Isartors, des alten östlichen Stadttores, beginnen. Dort, wo heute das Valentin-Karlstadt-Musäum untergebracht ist, wird die erste Geschäftsstelle eingerichtet. 

  • Die drei Etagen des Isartores werden mit einer neuen Hotztreppe erschlossen, 
  • im Untergeschoss befinden sich lediglich der Eingangsbereich und eine Toilette. 
  • Im ersten Obergeschoss wird ein großer und ein kleiner Raum für Kurse und Veranstaltungen geschaffen. 
  • Im zweiten Obergeschoss befinden sich das Geschäftszimmer der Volkshochschulleitung, eine Bibliothek und ein Lesezimmer. 
  • Das oberste Stockwerk wird zu einem einzigen großen Raum für Veranstaltungen und Vorträge ausgebaut. Dort werden vier Dachfenster eingebaut. 
  • In jedem Stockwerk gibt es einen Nebenraum zur Kleiderablage und Toiletten mit Waschgelegenheit. 


Nach dem 14. 9 1899 - Neue Impulse für den Münchner Brückenbau

Nach dem 14. September 1899: 

München-Au - München-Isarvorstadt * Das Jahrhunderthochwasser beschädigt alle Münchner Brücken schwer oder lässt sie sogar einstürzen. Die Hochwasserkatastrophe führt zum Umdenken und zu einem neuen Brückenbauprogramm, das auch dem Bau der Corneliusbrücke zugute kommt. 


Um 1700 - Marianische Kongregationen prägen das katholische Stadtleben 

München * Rund jeder achte Einwohner Münchens gehört als Sodale einer der sechs Marianischen Kongregationen der Stadt an. Die von jesuitischer Frömmigkeit geprägten Laiengemeinschaften besitzen damit erheblichen Einfluss auf das religiöse und gesellschaftliche Leben.  

Neue Mitglieder legen zunächst eine umfassende Lebensbeichte ab und verpflichten sich in einem feierlichen Weiheakt zum lebenslangen Dienst an der Gottesmutter. Von den Sodalen werden regelmäßige Beichte und Kommunion, tägliches Gebet und Gewissenserforschung sowie Bußübungen an den kirchlichen Fast- und Abstinenztagen erwartet. 

Auch in der Öffentlichkeit treten die Kongregationen deutlich hervor: Ihre Mitglieder nehmen geschlossen an Prozessionen, Wallfahrten, Festgottesdiensten und religiösen Theateraufführungen teil. Zugleich verpflichten sie sich, einander in Notlagen beizustehen und verstorbene Mitbrüder auf ihrem letzten Weg zu begleiten. 


1634 - Die Paulaner-Mönchen dürfen in der Lärchlbrauerei ihren Haustrunk brauen

München-Angerviertel * Die Paulaner-Mönche aus der Au dürfen mit kurfürstlicher Genehmigung in der Lärchlbrauerei in der Neuhauser Gasse ihren Haustrunk brauen. Daraus resultieren Auseinandersetzungen mit den Münchner Brauern.

Es wundert nicht, dass ausgerechnet ein mehrseitiger Beschwerdebrief der Münchner Brauer - mit der Bitte um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens - als Geburtsurkunde der Paulaner-Brauerei gilt. 


1843 - Der Münchner Bierkrawall von 1843

München-Graggenau * Ausführlichere Nachrichten liegen erstmals über den Münchner Bierkrawall von 1843 vor. Der Maler und Schriftsteller Friedrich Pecht erinnert sich später: „Ganz charakteristisch für München hatten sie als Veranlassung eine unbedeutende Erhöhung des Bierpreises, welche aber die Massen sehr verbitterte.“ 

Der Preisanstieg beendet eine längere Phase guter Ernten, niedriger landwirtschaftlicher Rohstoffpreise und weitgehend ausgebliebener Naturkatastrophen. Nun verteuert sich das Getreide so stark wie seit den Hungerjahren 1816/17 nicht mehr. 

Getreidehändler aus Württemberg, Baden und sogar aus der Schweiz kommen zur Münchner Schranne und bieten hohe Preise für Gerste, Roggen, Weizen und Hafer. In ihren Herkunftsregionen führen schwere Unwetter, anhaltender Regen, Hagelschlag und frühe Nachtfröste zu erheblichen Ernteausfällen und Getreidemangel. 

Für die Münchner Biertrinker sind dennoch schnell Schuldige gefunden: die Brauer. Dass diese für Gerste plötzlich bis zu dreimal so viel bezahlen müssen wie noch im Vorjahr und die gestiegenen Rohstoffkosten an ihre Kunden weitergeben, findet in der aufgebrachten Bevölkerung wenig Beachtung. 

Im Bockkeller an der Münzgasse kommt es schließlich zum ersten überlieferten Münchner Bierkrawall. Bei den Ausschreitungen wird mindestens eine Person schwer verletzt. 


14. 3 1901 - Neue Gestaltungsprinzipien für Münchens Brücken

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Durchführung eines Wettbewerbs für die neu zu errichtende Corneliusbrücke und die durch einen Neubau zu ersetzende Reichenbachbrücke wird vom Magistrat beschlossen.

Verlangt werden konstruktive Vorschläge und ein Preisangebot. Ausdrücklich wird betont, dass bei der architektonischen Ausstattung der Brückenbauwerke größte Zurückhaltung zu üben ist. Auf die bis dahin so beliebten schmü­ckenden Elemente wie Türme, Tore, Pylone und Obelisken muss verzichtet werden. Betont werden soll die Funktion und Konstruktion der Brücken. Schmuckelemente finden sich aber im Brückengeländer.


17. 9 1633 - Die Paulanermönche kommen in den Besitz der Lärchlbrauerei

München-Hackenviertel * Zum Bier kommen die Paulanermönche durch das Erbe einer dankbaren Brauerwitwe aus der Neuhauser Gasse.

Die Besitzerin der Lärchlbrauerei hat ihren schwachsinnigen Sohn Andreas, der „ein toreter Tropf“ ist, in die Obhut der Paulanerpatres gegeben. Und da sie nach dem Tod ihres Mannes nichts mit dem Braurecht anfangen kann, überträgt sie es - mit Dreingabe einiger Grundstücke, 1.450 Gulden Barvermögen, Schmuckstücken, einer Wohnungseinrichtung sowie Brauereiutensilien und Vorräten - an die Eremiten vom Heiligen Francesco di Paola. 


21. 7 1773 - Das Aufhebungsdokument für den Jesuitenorden

Rom-Vatikan * Papst Clemens XIV. stellt das Aufhebungsdokument für den Jesuitenorden aus. Es tritt einen Monat später in Kraft.


10. 6 1882 - Valentin Ludwig Fey wird getauft

München-Ludwigsvorstadt * Valentin Ludwig Fey wird in der Matthäuskirche nach evangelischem Ritus getauft.


Um 1450 - Das Isartor erhält sein größtes Ausmaß

München-Graggenau - München-Angerviertel * Das Isartor erreicht seine größte Ausdehnung. Diese Erweiterung und Verstärkung wird notwendig, weil sich die Waffentechnik der Angreifer grundlegend verändert hat. Die neuen Pulvergeschütze entwickeln sich zu einer ernsthaften Bedrohung für die herkömmlichen Burg- und Stadtmauern.

  • Um die Befestigung zu stärken, errichtet man in einem Abstand von sieben bis neun Metern eine zweite Mauer parallel vor der bestehenden Stadtmauer. Diese sogenannte Zwingermauer ist mit durchschnittlich vier bis fünf Metern nur etwa halb so hoch wie die Hauptmauer. Der Zwischenraum zwischen beiden Mauern, der bis zu zwei Meter hoch aufgeschüttet ist, wird als Zwinger bezeichnet.
  • Nach demselben Prinzip werden auch die Haupttore verstärkt. Dem bestehenden Hauptturm werden – im Zuge des Baus der Zwingermauer – zwei Vortürme vorgelagert. Die beiden achteckigen, drei Geschosse hohen Flankentürme sind durch ein hohes Mauerwerk, die sogenannte Barbakane, miteinander verbunden. So entsteht eine nach innen und außen abgeschlossene Torburg.
  • Wer diesen Torzwinger betritt, muss damit rechnen, eingeschlossen zu werden: Vor ihm fällt das Fallgatter im Torturm herab, hinter ihm im Vortor.
  • Statt der heutigen drei Torbögen gab es ursprünglich ein zentrales Mittelportal als Zugang beziehungsweise Zufahrt sowie je eine seitliche Schlupfpforte. Vor dem Isartor führte eine Brücke über den Stadtgrabenbach. Rechts der Tordurchfahrt befand sich das städtische Zollhaus.
  • Die am Isartor erhobenen Abgaben – Brückenzoll, Wasserzoll, Salzzoll, Pflasterzoll und Zoll für Trockengüter – zählten zu den einträglichsten Einnahmequellen der Stadt.
  • Im Gebäude links der Tordurchfahrt war der Stadtwagner untergebracht. Er war für die Instandhaltung zuständig und bediente auch die vor dem Isartor gelegene Zugbrücke.
  • Die mit Eisen beschlagenen Torflügel wurden bei Tagesanbruch geöffnet und bei Sonnenuntergang verriegelt. Ab dem Vesperläuten galt die „kleine Torsperre“: Wer danach die Stadt betreten oder verlassen wollte, musste eine Gebühr entrichten.
  • Mit dem Läuten der Glocken der Frauenkirche – im Sommer um 22 Uhr, im Winter eine Stunde früher – begann die „große Torsperre“. In der Nacht war München vollständig verriegelt.


9. 7 2026 - Der Saubandenabend vor der großen Wiedereröffnung

München-Graggenau * Am Abend vor der Wiedereröffnung des Valentin-Karlstadt-Musäums im Isartor findet der von der SAUBANDE organisierte „Saubandenabend“ statt.

Es treten auf: Luise Kinseher, Teresa Reichl und Christian Springer, Bele Turba, und Johann Anzenberger mit bestem Valentin-Karlstadt-Theater, dazu Günter Grünwald mit der Band Rad Gumbo sowie die Hochzeitskapelle. 


1338 - Der erste Beleg für die Bezeichnung Isartor

München * Eine Kammerrechnung vermerkt erstmals das Kapitel „Ysertor in custodia“, also für die Bewachung des Isartores. Das ist zugleich auch der erste Beleg für die Bezeichnung Isartor. 


1337 - Das Isartor vollendet den zweiten Münchner Mauerring 

München * Unter Kaiser Ludwig dem Baiern wird das Isartor fertiggestellt. Damit ist der Ausbau des zweiten Mauerrings abgeschlossen, der auch die Talvorstadt in das befestigte Stadtgebiet einbezieht. 


1625 - Der Zöllner vom Isartor 1.000 Gulden Kaution stellen

München-Graggenau - München-Angerviertel * Gemäß der „Zollordnung“ muss der Zöllner vom Isartor eintausend Gulden Kaution stellen. 


1811 - Pläne für einen Abbruch des Isartors

München-Graggenau - München-Angerviertel * Da das Isartor den modernen Verkehrsanforderungen nicht mehr genügt, entstehen konkrete Abbruchpläne. Die Durchfahrten sind zu eng und noch auf den Verkehr des Mittelalters ausgelegt – zwei entgegenkommende Fuhrwerke können das Tor nicht gleichzeitig passieren.

Nach ersten Überlegungen sollen lediglich die beiden Flankentürme aus denkmalpflegerischen Gründen erhalten bleiben. Entfernt man die verbindende Portalwand, könnte der Verkehr künftig ungehindert in beide Richtungen fließen.

Für Carl Friedrich von Wiebeking, den Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, geht selbst das nicht weit genug. Er hält den Erhalt des Isartors insgesamt für überflüssig. Stattdessen schlägt er vor, das Tor vollständig abzubrechen und auf dem rechten Isarufer eine neue Empfangsstation für den nach München einströmenden Verkehr zu errichten. Auch die Wach- und Zollstation soll dorthin verlegt werden.

Auf diese Weise, so sein Plan, ließe sich zugleich eine stärkere Verbindung zwischen dem historischen Stadtkern und den Siedlungen in der Flussniederung herstellen. 


7. 2 2025 - Wissenschaftsvertreter regen ein Gedenken an Wilhelm von Ockham an 

München-Graggenau * In einem Schreiben an Oberbürgermeister Dieter Reiter setzen sich die Präsidenten Münchner Universitäten und einer Akademie für eine Würdigung Wilhelm von Ockhams bei der Umgestaltung des Max-Joseph-Platzes ein. Sie bezeichnen ihn als „historisch bedeutendsten Philosophen des Mittelalters unserer Stadt“ und betonen die Bedeutung seines Denkens für die Entwicklung der modernen Wissenschaften. 

Reiter lehnt die Anregung später unter Hinweis auf fehlenden Platz und die bereits bestehende Occamstraße ab.


Um 8 1901 - Die Bauarbeiten an der Corneliusbrücke beginnen

München-Au - München-Isarvorstadt * Die Bauarbeiten an der Corneliusbrücke beginnen.


25. 9 2026 - Gedenktafel für Wilhelm von Ockham am Alten Hof angebracht 

München-Graggenau * Beim „Affenturm“ des Alten Hofes wird eine Gedenktafel für den mittelalterlichen Philosophen Wilhelm von Ockham angebracht. Der Bildhauer Josef Henselmann gestaltet die Tafel, der Philosoph Wilhelm Vossenkuhl verfasst den Text. Der Rotary Club München initiiert und finanziert das Vorhaben.


1818 - Planungen für eine evangelische Kirche

München-Ludwigsvorstadt * Leo von Klenze hat Pläne für den Neubau einer evangelischen Kirche in München entwickelt. Da seine Planungen mindestens 280.000 Gulden gekostet hätten, einigt man sich auf auf eine günstigere Variante. Das betrifft auch den Bauplatz an der Sonnenstraße. 


19. 6 1886 - Der Leichnam König Ludwigs II. wird beigesetzt

München-Kreuzviertel * Der Leichnam König Ludwigs II. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.


18. 7 1901 - Münchens Brückenoffensive an der Isar

München * Die beiden Gemeindekollegien beschließen den Neubau von sechs Brücken. Es sind dies 

  • die Corneliusbrücke, 
  • die Reichenbachbrücke, 
  • die Wittelsbacherbrücke, 
  • die Maximiliansbrücke und 
  • die Max-Joseph-Brücke. 
  • Auch die Luitpoldbrücke muss neu errichtet werden - die Kosten hierfür werden aber vom Prinzregenten getragen.


6. 8 2026 - Gedenktafel für Wilhelm von Ockham im Alten Hof genehmigt

München-Graggenau * Die Untere Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt München genehmigt die Anbringung einer Gedenktafel für Wilhelm von Ockham im Alten Hof. Die Initiative geht vom Rotary Club München aus, nachdem die vorgeschlagene Würdigung am Max-Joseph-Platz abgelehnt worden ist. 

Mit dem Standort will der Club an Ockhams Wirken als Philosoph und Berater Kaiser Ludwigs des Baiern erinnern. Seine Wohnstätte befindet sich im Mittelalter im Franziskanerkloster am heutigen Max-Joseph-Platz.


1796 - Tagelöhner aus der Au suchen täglich Arbeit in München 

Au - Giesing - Haidhausen - München * Viele Erwerbstätige aus der Au und den benachbarten Vororten ziehen täglich über die Isarbrücke und durch das Isartor nach München, um Arbeit zu finden. Eine Stadtbeschreibung von 1796 bemerkt, abends entstehe der Eindruck, „die ganze Au sei in der Stadt gewesen“. 

Tagelöhner werden auf der „Mietstatt“, einem Anwerbeplatz, für die Arbeit ausgewählt. Als auswärtige Arbeitskräfte erhalten sie sogenannte Toleranzzettel und müssen die Stadt rechtzeitig vor dem Schließen der Tore verlassen. Wer dies versäumt, muss nach der vorliegenden Darstellung eine Strafe bezahlen, die bis zu drei Fünfteln seines Tageslohns beträgt.


15. 11 1208 - Ludwig der Kelheimer erhält die Erblichkeit des Herzogtums Baiern

München * Herzog Ludwig der Kelheimer erhält von König Otto IV., den Sohn von Heinrich dem Löwen, die Erblichkeit des Herzogtums Baiern. 


11 1472 - Der Ausbau der Zwingeranlage wird abgeschlossen 

München * Nach jahrzehntelangen Arbeiten ist der Ausbau der Zwingeranlage abgeschlossen. Die vorgelagerte Mauer, der Zwischenraum zur Hauptmauer und die verstärkten Tore bilden nun einen zusätzlichen Verteidigungsbereich um München. 


1380 - Das Isartor wird nun auch Zolltor genannt

München-Graggenau - München-Angerviertel * Aufgrund seiner Zweckbestimmung als Zollstätte für den Einfuhrzoll wird das Isartor nun auch Zolltor genannt.  

  • Das Isartor besteht zunächst nur aus dem vierzig Meter hohen, sechsgeschossigen Turm.
  • Die spitzbogigen Torgewölbe sind gerade so breit, dass ein Planwagen die Durchfahrt passieren kann.
  • Der Zugang zum Turm befindet sich, leicht erhöht, innerhalb der gewölbten Torhalle.
  • Vor dem Tor muss erst der von Bächen bewässerte Stadtgraben überwunden werden.
  • Über die Wasserfläche führen hölzerne Brücken, deren letztes Stück - unmittelbar vor dem Portal - als Zugbrücke hochgeklappt werden kann.  

Beim Turm des Isartores kann man noch heute sehr gut den ins Mauerwerk eingelassenen Führungsschacht eines Fallgitters erkennen, dessen Einzelstäbe aus jeweils 10 bis 15 Zentimetern starkem Eichenholz bestanden haben. 


28. 6 1938 - Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

München-Ludwigsvorstadt * Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt. 


9. 10 1685 - Kurfürst Max Emanuel zieht mit Maria Antonia in München ein

München * Kurfürst Max Emanuel zieht mit der neuen baierischen Landesherrin Maria Antonia in München ein. 


21. 8 1773 - Papst Clemens XIV. hebt den Jesuitenorden auf

Rom-Vatikan * Papst Clemens XIV. hebt - auf Drängen mehrerer katholischer Monarchien - den Jesuitenorden auf.


25. 12 1705 - Das Massaker vor München nimmt seinen Lauf

München * Ein von vornherein aussichtsloser Kampf beginnt. Der Angriffsplan der Aufständischen zeigt zugleich die Unfähigkeit ihrer Anführer.  

Wie sollen die Oberländer - ohne Unterstützung der Münchner Bevölkerung und der wesentlich zahlreicheren Unterländer - die mit starken Befestigungen versehene Stadt stürmen?

  • Die Münchner Befestigung besteht aus den beiden 10 und 7 Meter hohen Mauerringen. 
  • Denen vorgelagert liegt ein 25 Meter breiter Wassergraben mit gemauerten Böschungen. 
  • Jenseits des Grabens befindet sich ein 5 bis 7 Meter hoher Erdwall mit Palisadenwand. 
  • Das Isartor wird zudem durch einen vorgeschobenen Ravelin gesichert. 


25. 8 1833 - Die evangelische Matthäuskirche wird eingeweiht

München-Ludwigsvorstadt * An König Ludwigs I. Geburtstag wird die evangelische Matthäuskirche in Anwesenheit der Königinmutter Caroline eingeweiht. Der katholische König selbst bleibt der Zeremonie allerdings fern. 


3. 7 1938 - Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

München-Ludwigsvorstadt * Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt. 


13. 9 1813 - Ein Grabmal erzählt vom Einsturz der Isabrücke

München-Isarvorstadt * Am Alten Südlichen Friedhof findet sich ein Grabmal der Familiengrabstätte des Lohnkutschers Strehle und der Kornkäufler Ostermayr und Reuther. Sie beschreibt den Tod des Kornkäufler Josef Reuther: 

„Zum Andenken 
Des Herrn Josef Reuther bürgerlicher Kornkäufler in München,
der den 13. September 1813 im 73. Jahres Alter
sein Leben leider kläglich vollenden mußte. 
Mein Lieber Leser, fasse dich !
Steh still !
Und lies jetzt mein Trauer- und Todesgeschicht !!!
Im Jahre achtzehnhundert und dreizehn mußten die Bewohner Münchens 
Der schaudernden Geschichte 
Jammernsvoll entgegen sehen: 
Wo am dunklen Abend des Septembers 
Zum Schreckensbild an dem dreizehnten Tag 
Die Isarbrücke jäh nach 6 Uhr Schlag 
Mit vielen Menschen durch des Stromes Wuth 
Scheußlich-grausam unter Schutt und Wellen lag. 
Entrissen war dem Weib der Mann !
Vermißt auf ewig hin ein Vater. 
Den fünfen seiner theuren Kinder. 
Nun Freund und wer du immer bist: 
Und wenn dein Herz noch edel und gefühlvoll ist, 
So weine. 
Um diesen seltnen Mann, den edlen Baier 
Bei seinem Leichensteine: 
Und werde auch wie Er ein Mann !
So tugendhaft - so gut - und dann, 
Dann wird auch einst dein Leichenstein 
Mit Thränen von den wenig Edlern 
Sicher und gewiß umflossen sein“. 


9. 6 1938 - Die evangelische Matthäuskirche soll umgehend abgerissen werden

München - München-Ludwigsvorstadt * Gegen 18:00 Uhr wird auf einer Besprechung im Bayerischen Innenministerium dem Pfarrer Friedrich Loy mitgeteilt, dass die evangelische Matthäuskirche umgehend abgerissen werden soll.

Um 22:00 berät die Kirchenverwaltung der Matthäuskirche, unter welchen Bedingungen sie sich zum Abbruch der Kirche bereit erklären kann. 


1597 - Die Bauarbeiten an der Michaelskirche sind vollendet

München-Kreuzviertel * Die Bauarbeiten an der Michaelskirche sind vollendet. Es ist das erste Jesuiten-Colleg mit einer Kirche nördlich der Alpen.


28. 10 1877 - Die evangelische Markuskirche wird eingeweiht

München * Es leben 25.000 Protestanten in München. Da die evangelische Matthäuskirche in der Sonnenstraße mit ihren 1.500 Plätzen für die stetig wachsende Gemeinde zu klein geworden ist, hat man ein zweites Gebetshaus, die Markuskirche gebaut und an diesem Tag eingeweiht.  


3. 12 1933 - Michael von Faulhabers Adventspredigt in der Michaelskirche

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber hält seine Adventspredigt in der Michaelskirche. Darin weist er darauf hin, dass sich in der deutschen Kultur seit dem frühen Mittelalter zahlreiche Einflüsse aus dem Alten Testament, also aus der jüdischen Kultur, finden:

„Im Besonderen verdanken die menschliche Kultur und christliche Religion dem Alten Testament einen reinen und erhabenen Gottesgedanken.“ Und weiter: „Wir müßten unsere deutschen Klassiker Lügen strafen, wollten wir das Alte Testament mißachten und aus den Schulen und Volksbüchereien verbannen. Wir müßten die Geistesgeschichte unseres Volkes verleugnen.“

Über die Juden sagt er: „Bei keinem anderen Volk findet sich eine solche Schriftenreihe, worin so klar, so bestimmt, so einheitlich die Grundwahrheiten des religiösen Lebens dargeboten werden.“  

Diese und noch andere Worte des Respekts machte er zunichte mit den dann kommenden Sätzen: „Nach dem Tode Christi wurde Israel aus der Offenbarung entlassen. Sie hatten die Stunde der Heimsuchung nicht erkannt. Sie hatten den Gesalbten des Herrn verleugnet und verworfen, zur Stadt hinausgeführt und ans Kreuz geschlagen. Damals zerriß der Vorhang im Tempel auf Sion und damit der Bund zwischen dem Herrn und seinem Volk. Die Tochter Sion erhielt den Scheidebrief, und seitdem wandert der ewige Ahasver ruhelos über die Erde.“ 

Mit solchen Schuldzuweisungen und Verleumdungen geht es weiter. Faulhaber spricht immer wieder von den Israeliten, auf denen der Zorn Gottes ruhe. Solche Worte sind in normalen Zeiten schon bedenklich. In Zeiten, in denen staatlich verordnete „Judenschelte“ und Boykottmaßnahmen an der Tagesordnung, in denen Verhaftungen, Beschimpfungen, ja sogar Morde nichts Außergewöhnliches sind, verschlimmern solche Worte die Situation nur noch. 


19. 5 2009 - Eine Kunstaktion fordert einen Kurt-Eisner-Platz am Marienhof 

München-Graggenau * Wolfram P. Kastner und Ruth Oppl führen um 11 Uhr am Marienhof eine Kunstaktion zur symbolischen Umbenennung des Platzes in „Kurt-Eisner-Platz“ durch. Sie fordern, den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten mit einem zentralen Erinnerungsort hinter dem Rathaus zu würdigen. 

Auch das geplante Kurt-Eisner-Denkmal soll nach ihrem Vorschlag hier entstehen. Die Initiative für die Umbenennung unterstützt unter anderem Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. 

Darüber hinaus fordern die Beteiligten die Bayerische Staatsregierung auf, ein Porträt Eisners in der Staatskanzlei anzubringen und den 7. November zum Gedenk- und Feiertag zu erklären. Dieser soll an die Revolution von 1918 und die Gründung des Freistaats Bayern erinnern. 


10. 5 1590 - Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein

München-Kreuzviertel * Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein. Für die Jesuiten ist es eindeutig und naheliegend, dass das Unglück von den Hexen beeinflusst ist: „Ist vergangene Tage so ein grewlich wetter abgegangen, dem Thurm und gebew nitt wenig befürderung mechte geben haben; dann vill die meinung, daß sollich ungewonliche gewütter von den maledeutten bösen Weibern gemacht werden.“ 


27. 7 1813 - Maria Ellenrieder, erste Münchner Kunststudentin an der Akademie

München-Kreuzviertel * Maria Ellenrieder schreibt sich als erste Münchner Kunststudentin an der Akademie ein. Bis 1841 weisen die Matrikelbücher insgesamt 47 Kunststudentinnen aus.


6. 7 1597 - Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht. 


25. 9 1665 - Kurfürstin Maria Anna von Baiern stirbt

München • Die Kurfürstin-Witwe Maria Anna stirbt. Sie wird in der Münchner Michaelskirche beigesetzt. Durch den Tod der Kaisertochter gelingt es Kurfürst Ferdinand Maria und Henriette Adelaide ihren Wirkungskreis am Münchner Hof deutlich auszudehnen und zu festigen. 


18. 7 1815 - Bitte um die „Raffael-Gobelins“ für die Kunst-Akademie

München * Johann Peter von Langer, der Direktor der Akademie der Bildenden Künste, richtet an König Max I. Joseph ein Schreiben, in dem er um die Übereignung der „Raffael-Gobelins“ an die Akademie bittet. Er begründet den Antrag damit, dass deren „höchster Wert in der Komposition und dichterischen Erfindung ganz unschätzbar für das Kunststudium und den Unterricht“ sein würden. 

Die „Raffael-Gobelins“ sind im Alten Rathaus gelagert. Dort sind sie weder für die Öffentlichkeit sichtbar, noch ihre Erhaltung gesichert. Da sie keine Gold- und Silberfäden enthalten, ist ihr materieller Wert als gering einzuschätzen. 


1811 - Neue Säle für die Kunstakademie

München-Kreuzviertel * Die neuen Säle im Hof der Kunstakademie werden eröffnet. Später wird hier auch die Sammlung der Gipsabgüsse hier untergebracht. 


6 1811 - Erste Kunstausstellung der Münchner Akademie

München-Kreuzviertel * Johann Peter von Langer, Direktor der Akademie der Bildenden Künste, kündigt die erste Ausstellung der neu gegründeten Institution an. Die Erwartungen sind hoch, können jedoch nicht erfüllt werden. Zwar listet ein 24-seitiger Katalog 402 Werke auf, doch stammen diese überwiegend von Studierenden und Lehrenden der Münchner Akademie.

Mangelnde Ausstellungsräume und fehlende finanzielle Mittel - etwa für den Transport externer Werke - führen dazu, dass diese Ausstellung wie auch die folgenden zunächst lokal geprägt blieb. Dennoch zieht die Akademie eine positive Bilanz und berichtet von großem Publikumsinteresse sowie anerkennendem Feedback.

Zugleich wird beschlossen, künftig alle zwei Jahre eine „allgemeine baierische Kunstausstellung“ auszurichten, die ausschließlich an der Akademie stattfinden soll.


16. 10 1815 - Die Raffael-Gobelins gehen an die Akademie

München * Da die Teppiche nur einen vergleichsweise unbedeutenden Teil des höfischen Kunstbesitzes darstellen und ihr Verlust für die Krone kaum ins Gewicht fällt, stimmt König Max I. Joseph der Übereignung der „Raffael-Gobelins“ an die Akademie der Bildenden Künste zu.


19. 10 1815 - Der Erhalt der „Raffael-Gobelins“ wird quittiert

München-Kreuzviertel * Johann Peter von Langer quittiert dem Obersthofmeisterstab den Erhalt der „Raffael-Gobelins“. 


5. 8 1827 - Grundsteinlegung für die evangelische Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Der Grundstein für die evangelische Matthäuskirche in der Sonnenstraße, der ersten protestantischen Kirche Münchens, wird gelegt. 


23. 5 2017 - Umbenennung des Marienhofs vom Stadtrat abgelehnt

München * Die Forderung der Stadtratsfraktion Die Linke und des Vereins Das andere München, den Marienhof in Kurt-Eisner-Platz umzubenennen, wird vom Stadtrat der LH München abgelehnt. 


1781 - Die „Münchner Zeichnungsschule“ zieht in das Jesuitenkolleg

München-Kreuzviertel * Die „Münchner Zeichnungsschule“ zieht vom „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 in das ehemalige Jesuitenkolleg an der heutigen Neuhauser Straße um.


1809 - Der Lehrbetrieb der Kunstakademie startet

München-Kreuzviertel * Die Akademie der Bildenden Künste nimmt ihren Lehrbetrieb in den neu gestalteten Räumen des ehemaligen Jesuitenkollegs auf. Gleichzeitig wird im Hof ein neuer Bau errichtet. 

 


1816 - Die „Raffael-Gobelins“ werden in der Alten Akademie aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die „Raffael-Gobelins“ werden in der Alten Akademie - in der heutigen Neuhauser Straße - in den Antikensälen aufgehängt


10. 6 1938 - Trotz Verhandlungen eine Abrissfirma beauftragt

München - München-Ludwigsvorstadt * Am Vormittag beschäftigt sich der Landeskirchenrat mit den Abrissplanungen der Matthäuskirche und bestätigt und ergänzt die Beschlüsse der Kirchenverwaltung der Matthäuskirche. In einer Besprechung im Innenministerium um 13 Uhr werden die Beschlüsse dargelegt.

Am Abend wird die evangelische Gemeinde benachrichtigt, dass das Innenministerium bereits eine Abrissfirma beauftragt hat. Die Abbrucharbeiten sollen am 13. Juni beginnen. 


21. 2 2017 - Ein 40 Meter langes Transparent fordert einen Kurt-Eisner-Platz 

München-Graggenau * Am 98. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners rollt der Verein „Das andere Bayern e. V.“ auf dem Marienhof ein 40 Meter langes Transparent mit der Aufschrift „Kurt-Eisner-Platz“ aus. 

Mit der Aktion bekräftigt der Verein die Forderung, den Platz hinter dem Rathaus nach dem Gründer des Freistaats Bayern und dessen erstem demokratischen Ministerpräsidenten zu benennen. Die Initiative knüpft an frühere Aktionen zur Umbenennung des Marienhofs an und verlangt einen zentralen, weithin sichtbaren Erinnerungsort für Eisner. 


11. 6 1938 - Landesbischof Meiser interveniert gegen den Abriss der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Der evangelische Landesbischof Dr. Hans Meiser interveniert am Vormittag gegen den Abriss der evangelischen Matthäuskirche. Da Meiser unter den gegebenen Umständen sich weiteren Verhandlungen verweigert, zieht das Innenministerium den Auftrag an die Baufirma vorläufig zurück. 

Um 16 Uhr erklärt sich Gauleiter Adolf Wagner bereit, auf die vom Landeskirchenrat erarbeiteten Forderungen einzugehen. Als vorläufiger Versammlungsraum wird der Matthäus-Kirchengemeinde der Weiße Saal in der ehemaligen Augustinerkirche, der inzwischen zum Polizeipräsidium gehört, zugesichert. 


1862 - Die Kunstakademie platzt aus allen Nähten

München-Kreuzviertel * Der Nordflügel des ehemaligen Jesuitenkollegs wird zur Unterbringung weiterer Räume für die Kunstakademie aufgestockt. 


27. 9 1651 - Kurfürst Maximilian I. stirbt in Ingolstadt

Ingolstadt - München-Kreuzviertel * Kurfürst Maximilian I. stirbt in Ingolstadt. Er wird in der Münchner Michaelskirche beigesetzt. 

Sein Nachfolger wird Kurprinz Ferdinand Maria, dessen Regentschaft bis zu seiner Volljährigkeit seine Mutter, die Kaisertochter Maria Anna, übernimmt.


13. 6 1938 - Zweiter Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Um 20 Uhr wird der Abschiedsgottesdienst für die evangelische Matthäus-Kirchengemeinde mit einer Predigt des Pfarrers Friedrich Loy abgehalten. Noch während des Gottesdienstes werden die Abbruchgerüste aufgebaut. 


6. 7 1938 - Die evangelische Matthäuskirche ist abgerissen

München-Ludwigsvorstadt * Die Abbrucharbeiten an der evangelischen Matthäuskirche sind beendet. Auf dem Gelände befindet sich jetzt ein Parkplatz.


20. 6 1953 - 10.000 Münchner protestieren gegen die Samstagsöffnung

München * Die Firmen C&A Brenninkmeyer und Salamander halten ihre Geschäfte - wie angekündigt - auch an diesem Samstag bis 17:00 Uhr offen. Etwa 10.000 Münchner protestieren gegen diese Maßnahme. Es kommt zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen.

Vier Hundertschaften der Bayerischen Bereitschaftspolizei - wieder mit Stahlhelm und Karabiner bewaffnet - versuchen unter Zuhilfenahme eines Wasserwerfers die Aufständischen zu vertreiben. Die Protestierer flüchten zwar beim Anblick des Wasserwerfers, doch wenn dieser nach fünf Minuten wieder zum Befüllen der Wassertanks in die Ettstraße fahren muss, sind die Demonstranten schon wieder da.

Nach Auffassung der Polizei ist der Wasserwerfer „das humanste Zwangsmittel der Polizei, er schafft keine Märtyrer, wie das vielleicht beim Gebrauch des Gummiknüppels der Fall wäre, sondern er macht lächerliche Gestalten aus den Demonstranten“. 


12. 6 1938 - Erster Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Am Abend findet ein Abschiedsgottesdienst der evangelischen Gesamtgemeinde in der Matthäuskirche statt. Der evangelische Landesbischof Dr. Hans Meiser hält die Predigt. 


14. 6 1938 - Die Abrissarbeiten an der evangelischen Matthäuskirche beginnen

München-Ludwigsvorstadt * Die Kult- und Kunstgegenstände werden aus der evangelischen Matthäuskirche entfernt. Die Abrissarbeiten beginnen. 


1394 - In München leben 23 jüdische Familien

München * In München leben 23 jüdische Familien. 


Ab 1813 - Zulassung zur Kunstakademie

München-Kreuzviertel * Die Konstitution der Akademie der Bildenden Künste von 1808 regelt auch die Aufnahme der Studierenden: Bewerber („Eleven“) müssen mindestens 13 Jahre alt sein. Frauen werden dabei nicht erwähnt. 

Dennoch zeigen die Matrikelbücher, dass zwischen 1813 und 1841 knapp fünfzig Kunstschülerinnen an der Akademie eingeschrieben sind - ein deutlicher Hinweis auf eine Praxis, die über die offiziellen Bestimmungen hinausgehen. 


21. 12 1551 - Herzog Albrecht V. erlässt die Vertreibung aller Juden

München * Der streng katholische Herzog Albrecht V. erlässt aus eigener Machtvollkommenheit die Vertreibung aller Juden aus dem Herzogtum. 


1866 - Ausbau und neue Standorte entlasten die Akademie

München-Kreuzviertel * Um der anhaltenden Raumnot der Akademie der Bildenden Künste zu begegnen, wird am Chor der Michaelskirche ein Querbau errichtet. Zusätzlich werden externe Räume angemietet und mehrere Ateliers in den 1854 erbauten Glaspalast verlegt. 


13. 6 1953 - Kundgebung für den Samstag-Nachmittag-Ladenschluss

München * Die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen - HBV und die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft - DAG haben zur Kundgebung für den Samstag-Nachmittag-Ladenschluss aufgerufen.

Der Protestmarsch bewegt sich vom Arbeitsamt in der Maistraße über den Sendlinger-Tor-Platz zum Stachus und von dort weiter in die Altstadt, wo er sich in der Kaufingerstraße vor C&A Brenninkmeyer staut. Demonstranten blockieren im Inneren des Geschäfts die neumodernen Rolltreppen.


1403 - Eine Chronik nennt 13 jüdische Familien in München 

München * Einer Münchner Stadtchronik zufolge leben 1403 noch 13 jüdische Familien in der Stadt. Die jüdische Gemeinde besteht weiterhin und verfügt über eine Synagoge.


1349 - Die Pest mündet in Pogrome

München - Herzogtum Baiern * Die Pest tobt im ganzen Land. Die Mattseer Annalen sprechen von einem Drittel der Menschen, die von der grauenvollsten Pest hingerafft werden. Unter den am meisten heimgesuchten Orten werden Braunau, München und Landshut genannt.

Deshalb werden in Salzburg und München, aber auch in anderen Städten, „aus ruchloser übler Nachrede, die Juden verbrannt, geschlachtet, zerstückelt und auf sonstige Weise abgeschlachtet und getötet“.


14. 9 1442 - Herzog Albrecht III. überträgt die Münchner Synagoge an Hans Hartlieb 

München-Graggenau * Nach der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus München schenken Herzog Albrecht III. und Herzogin Anna die Synagoge in der Judengasse dem herzoglichen Leibarzt Johannes „Hans“ Hartlieb. Damit endet das mittelalterliche Gemeindeleben an diesem Ort. Hartlieb lässt um 1442/44 im Untergeschoss des Gebäudes eine Marienkapelle einrichten. 


1381 - Die Synagoge wird erbaut

München-Graggenau * In den Jahren 1380/81 wird in der Judengasse, der späteren Gruftgasse, auf dem heutigen Marienhof, eine Synagoge errichtet - auf dem südlichen Areal des heutigen Marienhofes. Wenig später kommt noch ein rituelles Bad und eine Fleischbank dazu. 


1873 - Holzkohle aus Tölz

Tölz - München * Alleine in diesem Jahr kommen aus Tölz auf Flößen 32.223 Zentner Holzkohle. Die wegen ihrer Heizkraft sehr begehrte Holzkohle wurde von vielen gewerblichen Betrieben in und um München benötigt. Seit wann diese Fracht auf der Kohleninsel gelagert wurde, ist nicht bekannt. 


Um 1379 - Zusatzabgaben zum Bau der Synagoge

München-Graggenau * Um die Kosten für den Bau einer Synagoge und eines Spitals für die jüdische Armenfürsorge zu finanzieren, beschließen die Münchner Juden, für einen Zeitraum von drei Jahren jährlich einen zusätzlichen halben Zehnten zu zahlen.


1553 - Juden ist der Aufenthalt im Herzogtum Baiern verboten

München * Die Vertreibung aller Juden aus dem Herzogtum Baiern wird von den versammelten baierischen Landständen in der neuen „Landesordnung“ aufgenommen. Die „Landschaft“ besteht aus Vertretern des Klerus mit Grundherrschaft, des Adels sowie der Städte und Märkte mit niederer Gerichtsbarkeit.

Weil der Landtag in der Regel nur alle drei Jahre zusammenkommt, ist es für Herzog Albrecht V. die erste Gelegenheit, seinen Erlass zur Vertreibung aller Juden vom 21. Dezember 1551 gesetzlich zu verankern.


1346 - Ein sich aufbauendes Pogrom wird verhindert

München * Ein gewaltsamer Übergriff auf die jüdische Bevölkerung Münchens, der als Pogrom bezeichnet wird. Erneut werden Juden des Ritualmordes beschuldigt. Durch das entschlossene Eingreifen Kaiser Ludwigs des Baiern können sie gerettet werden. Dabei spielen auch finanzielle Interessen eine wichtige Rolle.


4 1705 - Das Niederlassungsverbot für Juden besteht weiter

München * Das Niederlassungsverbot für Juden im Herzogtum Baiern gilt auch während der kaiserlichen Administration. Dennoch halten sich einzelne Juden mit Sondergenehmigungen in München auf, vor allem Hoffaktoren und Hoffinanziers, Lieferanten des Hofes oder Militärs und durchreisende Kaufleute. Es handelt sich aber nur um wenige Einzelpersonen oder einzelne Familien, nicht um eine organisierte Gemeinde. 

Die habsburgische Verwaltung hebt die antijüdischen Bestimmungen nicht auf, obwohl in Wien und anderen habsburgischen Territorien bereits größere jüdische Gemeinden existieren. Bayern bleibt auch unter österreichischer Verwaltung konfessionell und rechtlich weitgehend bei seinen bisherigen Regelungen. 


15. 9 1967 - Der Zierbrunnen im Alten Hof wird wieder in Betrieb gesetzt

München-Graggenau * Der Zierbrunnen im Alten Hof wird wieder in Betrieb gesetzt.


12. 10 1285 - Ein Münchner Jude soll einen christlichen Knaben ermordet haben

München * In München ereignet sich ein Judenpogrom, bei dem nach Angaben des zeitgenössischen „Nürnberger Marmorbuchs“ 67 Menschen ums Leben kommen. Auslöser ist der Vorwurf eines Ritualmords: Den Juden wird unterstellt, sie hätten „von einem alten Weib“ ein christliches Kind gekauft, anschließend ermordet und sein Blut für rituale Zwecke missbraucht. 

Daraufhin erschlägt ein aufgebrachter Mob zahlreiche Mitglieder der jüdischen Gemeinde. Die übrigen suchen Schutz in einem Haus, einem Betsaal oder einer Synagoge, die von der Menge in Brand gesetzt wird. 

Ob damals tatsächlich bewusst ein Feuer gelegt wurde ist fragwürdig, da das die ganze - in der Regel aus Holz erbaute - Stadt gefährdet hätte. Andererseits ist vorstellbar, dass die antisemitisch aufgeheizte Stimmung und die Dynamik kollektiver Gewalt die bestehenden Hemmschwellen erheblich gesenkt haben. 


29. 9 1616 - Aufenthalts-, Handels- und Gewerbeverbot für Juden erneuert

München * Herzog Maximilian I. bestätigt im sogenannten „Codex Maximilianeus“ die seit dem 16. Jahrhundert geltenden Aufenthalts-, Handels- und Gewerbeverbote für Juden in Baiern. Die Grundlagen dieser Politik reichen bis zur Vertreibung der jüdischen Bevölkerung unter Herzog Albrecht V. in den Jahren 1551/53 zurück. 

Juden ist es damit weiterhin untersagt, sich dauerhaft in Bayern niederzulassen, Handel zu treiben oder ein Gewerbe auszuüben. Nur in Ausnahmefällen können einzelne sogenannte „Schutzjuden“ mit besonderer Genehmigung zeitweise im Land leben oder wirtschaftlich tätig sein.


9. 8 1380 - Die Judengasse wird erstmals genannt

München-Graggenau * Die „Judengasse“ wird erstmals genannt.


14. 10 1916 - König Otto I. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste König Ottos I. werden in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.


20. 7 1785 - Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb

München-Graggenau * Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb.


5. 9 1325 - Ludwig der Baier und Friedrich der Schöne werden Doppelregenten

München * Im Münchner Vertrag vereinbaren König Ludwig der Baier und Herzog Friedrich der Schöne eine gleichberechtigte Doppelregentschaft, der den Habsburger zum Mitregenten macht.


1. 9 1891 - Arnold Ritter von Zenetti stirbt im Alter von 67 Jahren

München * Arnold Ritter von Zenetti stirbt im Alter von 67 Jahren in München. Seine Grabstelle befindet sich im Alten südlichen Friedhof.


27. 9 1589 - Das Hofbräuhaus wird gegründet

München-Graggenau * Die Hofkammer will die Geldverschwendung für den Durst der Hofschranzen eingeschränkt sehen, weshalb sie einen Antrag für den Bau eines „aigen Preuhaus“ formuliert. Das Datum gilt seither als offizieller Gründungstermin des Hofbräuhauses.

Einen Brand beim alten Hennen- und Badhaus im Alten Hof erkennt man als Zeichen des Himmels und umgehend beginnen die Arbeiter in der Nähe des Zerwirkgewölbes die Wände einzureißen, die Keller einzuschachten und Sudanlagen zu installieren. Der Keller diente zuvor dem Herzogshof als Vorratsraum. Der Standort am Alten Hof kam den Verantwortlichen aufgrund der „besseren Überwachung bezüglich der möglichen Veruntreuungen“ gerade recht.

Darin wird zunächst nur braunes Bier gebraut. 


1. 10 1844 - König Ludwig I. senkt den Bierpreis im Hofbräuhaus

München * König Ludwig I. reagiert auf die angespannte Lage. Im königlichen Hofbräuhaus lässt er den Preis für das weniger gehaltvolle Winterbier auf fünf Kreuzer je Maß senken. Damit will er, wie es in der Begründung heißt, „der arbeitenden Klasse und dem Militär einen gesunden und wohlfeilen Trunk […] bieten“. 

Die Preissenkung beruhigt die Lage zunächst, kann die wachsende politische und soziale Unzufriedenheit jedoch nicht dauerhaft beseitigen. Vier Jahre später gerät die Monarchie während der Revolution von 1848 erneut unter starken Druck. Am 20. März 1848 dankt Ludwig I. zugunsten seines Sohnes Max II. ab.


12. 9 1888 - Das erste serienmäßig gebaute Benzinautomobil der Welt

München-Lehel * Ein herausragendes Ereignis bei der ersten Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung ist die öffentliche Vorführung des „Benz Pa­tent-Motorwagens Modell 3“ durch Carl Benz. Dieses erste serienmäßig gebaute Benzinautomobil der Welt wird mit einer Goldmedaille prämiert. 


26. 5 1896 - Der letzte Biersud wird im alten Hofbräuhaus am Platzl gebraut

München-Graggenau * Der letzte Biersud wird im alten Hofbräuhaus am Platzl gebraut.


17. 9 1873 - Der letzte Weißbiersud im Königlichen Hofbräuhaus 

München-Graggenau * Im Königlichen Hofbräuhaus wird zum letzten Mal Weißbier gebraut. Die private Brauerei „G. Schneider & Sohn“ stellt zu diesem Zeitpunkt bereits seit fast einem Jahr eigenes Weißbier her. Mit dem Ende der höfischen Produktion geht die Münchner Weißbiertradition endgültig in private Hände über.


4 1886 - Die Orthodoxen ziehen in die Hartmannstraße um

München-Kreuzviertel * Der Verein Ohel Jakob zieht in die Hartmannstraße 3 um. Dort befindet sich ein Betsaal für die Gottesdienste. Da die bestehenden Betsäle zu klein und nur eine Übergangslösung darstellen, bemühen sich die Orthodoxen um eine eigene Synagoge. 


Um den 6. 12 1389 - Die Andechser Heiltümer kommen in die Lorenzkirche

München-Graggenau * Die Andechser Heiltümer kommen nach München und werden in die Lorenzkirche im Alten Hof gebracht. Die Reliquien werden zeitweise der Öffentlichkeit gezeigt. Zahlreiche päpstliche und bischöfliche Ablässe werden erteilt. 


28. 11 1921 - Pater Rupert Mayer wird Präses der Marianischen Männerkongregation

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird durch Kardinal Michael von Faulhaber zum Präses der Marianischen Männerkongregation am Bürgersaal in München ernannt. Unter seiner Leitung steigt die Mitgliederzahl auf 7.000 an. 


26. 6 1950 - Kardinal Faulhaber leitet die Seligsprechung von Rupert Mayer ein

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet den „Diözesanen Informationsprozess für die Seligsprechung“ von Pater Rupert Mayer.


25. 12 1705 - Die Aufständischen eröffnen das Feuer in Richtung Isartor

München * Gegen 4 Uhr verschanzen sich die Aufständischen hinter Erdwällen und Baumstämmen und eröffnen das Feuer auf das Isartor. Die kaiserlichen Verteidiger antworten mit zwei Salven. Daraufhin bricht der Angriff der Oberländer zusammen; der Zugang zur Stadt bleibt ihnen versperrt.


1898 - Der Weg zum neuen Schauspielhaus

München-Graggenau * Das Münchner Schauspielhaus erlebt unter der Direktion von Ignaz Georg Stollberg einen starken Aufschwung. Der Erfolg von Gerhart Hauptmanns „Der Biberpelz“ führt zu steigenden Besucherzahlen und macht bereits nach drei Jahren den Bau eines neuen Theatergebäudes notwendig. 


27. 7 1888 - Die I. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Lehel * Die erste Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung wird eröffnet. Parallel dazu wird die Deutsch-Na­tionale Kunstgewerbe-Ausstel­lung am Isarquai abgehalten. Sie markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Industrialisierung Bayerns und dauert bis zum 16. Oktober 1888.

Die Ausstellung steht unter dem Protektorat des Prinzregenten Luitpold von Bayern und wird von der Staatsregierung, der Stadt und dem polytechnischen Verein auch in finanzieller Hinsicht unterstützt. Sie wird aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Allgemeinen Gewerbe­vereins im Rahmen des All­gemeinen Deutschen und Bayerischen Handwerkerta­ges abgehalten und ist eine Ausstellung von Kraft- und Arbeitsmaschinen für den Handwerksbetrieb. 

Der Ausstellungsbau steht am Isartorplatz und erhebt sich dort „mehr ge­mütlich als prunkend“. Er ist „dem schlichten Handwerks­mann gleichend, welcher ein braves und gutes Herz in sich trägt“. Die Pläne zum Ausstellungsgebäude hat der  Architekt Franz Brochier gefertigt. 

Beteiligt sind an der Maschinen-Messe 217 Aussteller, welche eine Bodenfläche von 1.664 Quadratmeter und eine Wandfläche von 113 Quadratmeter belegt haben. Präsentiert werden 67 Motoren mit einer Gesamtkraft von 184 Pferdestärken und zwar

  • 20 Dampfmotoren, 
  • 13 Wassermotoren, 
  • 31 Gasmotoren und 
  • 3 Petroleummotoren. 
  • Die Zahl der ausgestellten Arbeitsmaschinen beträgt 563 und umfasst alle Gewerbebranchen. 

Nach Bundesstaaten verteilten sich die Aussteller folgendermaßen: 

  • Aus Bayern kommen 90, 
  • aus Preußen und Sachsen jeweils 44, 
  • aus Baden elf, 
  • aus Württemberg 16, 
  • aus Reuß sechs, 
  • aus Hamburg zwei und aus Hessen, Braunschweig, Elsass-Lothringen und Bremen jeweils ein Aussteller. 

An Flächenraum nimmt am meisten Sachsen mit 368 Boden- und 68 Quadratmeter Wandfläche ein, während die Freie Stadt Hamburg sich mit lediglich einem qm Bodenfläche begnügt. 

Insgesamt werden 136 Aussteller mit Diplomen und Medaillen ausgezeichnet. 


19. 2 1929 - Auf der Bühne verboten, im Kino zu sehen 

München * Nur wenige Tage nach dem Verbot ihres Gastspiels im Deutschen Theater ist Josephine Baker in München auf der Kinoleinwand zu sehen. Die „Münchner Zeitung“ kündigt an: „Josefine Baker, das umstrittene, farbige Tanzwunder, tanzt ab heute in ihrem ersten Großfilm ‚Papitou, die Sirene der Tropen‘ im Münchner Lichtspielhaus.“ Klenzestraße 103. 

In dem französischen Stummfilm „La Sirène des tropiques“ aus dem Jahr 1927 spielt Baker ihre erste große Filmrolle: Papitou, eine junge Frau aus einer fiktiven Karibikkolonie, die nach Paris gelangt und dort zum Revuestar aufsteigt. Während die Münchner Behörden Baker den persönlichen Bühnenauftritt verwehren, darf das Publikum ihre Tänze im Kino sehen. 


21. 7 1773 - Die Marianische Männerkongregation unter weltlicher Obhut

München-Kreuzviertel * Bis zur Auflösung der Gesellschaft Jesu durch Papst Clemens XIV. liegt die geistliche Leitung der Marianischen Männerkongregation unter jesuitischer Obhut. Die Betreuung geht nun auf Weltgeistliche über. 


11 1897 - Gründung des Theaterunternehmens „Münchner Schauspielhaus“ 

München-Graggenau * Das Theaterunternehmen „Münchner Schauspielhaus“ wird gegründet, nachdem sich das Deutsche Theater in der Schwanthalerstraße zunehmend dem Varieté zuwendet. Ziel der neuen Gesellschaft ist die Förderung eines künstlerisch anspruchsvollen Sprechtheaters in München. 

Ausgangspunkt der Gründung ist der Wunsch, dem ernsthaften Schauspiel eine eigene Bühne zu schaffen. Ein Teil des Ensembles und der künstlerischen Kräfte des Deutschen Theaters sucht hierfür neue Perspektiven. Zu den maßgeblichen Initiatoren und Trägern des Unternehmens zählen der Theaterdirektor Ignaz Georg Stollberg sowie der Brauereibesitzer und Mäzen Cajetan Schmederer. Gemeinsam prägen sie die Entwicklung des Hauses und legen den Grundstein für eine der bedeutendsten Schauspielbühnen Münchens. 

Der Spielbetrieb findet zunächst in den „Zentralsälen“ in der Neuturmstraße 1 statt. 


6. 8 1628 - Die Feuermadonna der Marianischen Männerkongregation

Köln - München-Kreuzviertel * Der Kölner Kurfürst und Erzbischof Ferdinand, ein Bruder des baierischen Kurfürsten Maximilian I., schenkt der Münchner Marianischen Männerkongregation ein Stück jener Eiche, in deren Inneren im Jahr 1609 im flandrischen Foy eine Marienfigur gefunden worden war.

Der Hofbildhauer Hans Krumper formt daraus die sogenannte „Feuermadonna“, die noch heute von der Marianischen Männerkongregation in Ehren gehalten wird. 


16. 9 1888 - Probefahrten mit Carl Benz‘ benzinbetriebenem Automobil

München-Lehel * Die Neues­ten Nachrichten berichten: „In der Kraft- und Arbeitsmaschi­nen-Ausstellung finden seit gestern mehrere kurze Probe­fahrten mit dem patentierten Motorwagen der Firma Benz & Co. in Mannheim statt. Der Wagen ist eine viersitzige komfortable Kalesche mit umlegbarem Regendach und ruht auf drei Rädern, deren vorderes durch eine äußerst einfache Vorrichtung, ähnlich wie bei den Tricycles, gesteuert werden kann. 

Hinter dem Rücksitz im Wagenkasten ist ein kleiner zierlich gearbeiteter Benzinmotor angebracht, der mit den Hinterrädern in Verbindung steht. Durch einen Druck auf einen unter der Steu­ervorrichtung angebrachten Hebel setzt sich der Wagen in Bewegung. Derselbe kann auf verhältnismäßig kleiner Fläche umkehren und sofort zum Stehen gebracht werden. Seine größte Fahrschnelligkeit ist die eines in scharfen Trabe fahrenden Fuhrwerkes.“


18. 9 1888 - Die Jugend bestaunt den Benz-Motorwagen

München-Lehel * Die Neuesten Nachrichten schreibt über die erste Probefahrt des Benz Pa­tent-Motorwagens Modell 3 in den Straßen der Stadt: „Das seltsame Fahrzeug wurde allgemein angestaunt und die liebe Jugend verfolgte es in dichten Scharen. Von nun ab finden täglich von 2 bis 4 Uhr Probefahrten in den Straßen statt.“


17. 2 1808 - Die Regierung genehmigt die Ausfallstraße übers Isartor

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Die Regierung genehmigt die Ausführung der Ausfallstraße übers Isartor. Denn seit der Erhebung Bayerns zum Königreich, am 1. Januar 1806, stellt man andere Anforderungen an die Stadteinfahrt zur Königlichen Haupt- und Residenzstadt München. Bislang stand die Verbesserung der Verkehrsführung durch Erweiterung und Begradigung der alten Torstraße im Vordergrund. Jetzt aber ist eine breit ausgebaute Via Triumphalis das Ziel.  

Vom Isartor selbst ist noch wenig die Rede. Doch zu einer würdigen Stadtzufahrt gehört auch ein entsprechendes Stadtportal, das wie ein Triumphtor die Straße überspannen und von Ferne sichtbar sein soll. Dazu muss das Isartor umgestaltet werden. Der hohe Mittelturm soll abgetragen werden, seine mittelalterliche Gestalt aber noch erhalten bleiben.  

Die Entscheidung über die dringend erforderliche Erweiterung des Isartores unterbleibt aber noch. Das liegt auch daran, dass die Stadt nicht über die erforderlichen Geldmittel verfügt und auch die vom Staat zur Verfügung gestellten Gelder nicht abruft. Damit ist die gesamte Neugestaltung des Gebiets um das Isartor erneut gescheitert.  

Dennoch steht das Schicksal des Isartores auch weiterhin im Mittelpunkt zahlreicher Diskussionen. Für viele Zeitgenossen ist jedoch das inzwischen zur Ruine verkommene Stadttor ein ärgerliches Verkehrshindernis, das den Eingang in die Hauptstadt des Königreichs Bayern verschandelt. Auch wenn das Bauwerk als romantische Staffage und Motiv vieler Gemälde und Zeichnungen einen gewissen Reiz ausübt. 


3. 10 1945 - Pater Rupert Mayer legt sein Amt als Präses nieder 

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber entbindet Pater Rupert Mayer auf dessen eigenen Wunsch vom Amt des Präses der Marianischen Männerkongregation am Bürgersaal. Der gesundheitlich geschwächte Jesuit gibt damit die Aufgabe ab, die er seit 1921 wahrnimmt. 


17. 10 1810 - Nationalgardisten beten für die königliche Familie

München-Kreuzviertel * Andreas Michael von Dall’Armi legt den Ablauf des Festtages in einer „Disposition des Festes“ bis ins Einzelne fest. Um 9 Uhr beginnt im Bürgersaal eine Messe. Dort sollen die Angehörigen der Nationalgarde für ein langes Leben des Königs, der Königin und der gesamten königlichen Familie beten. Erst anschließend ziehen sie zum Pferderennen auf die Wiesen vor dem Sendlinger Berg.


1709 - Der Bürgersaal entsteht nach Plänen Viscardis 

München-Kreuzviertel * Die Marianische Männerkongregation „Mariä Verkündigung“, die von Jesuiten geistlich betreut wird, lässt an der Neuhauser Straße einen eigenen Bet- und Versammlungssaal errichten. Giovanni Antonio Viscardi entwirft den rund 46 Meter langen Saalbau; Stadtmaurermeister Johann Georg Ettenhofer führt die Arbeiten aus. Der Bau wird 1710 vollendet.  

Zu dieser Zeit ist das Gebäude noch keine Kirche. Erst 1778 wird der Bürgersaal geweiht und seitdem auch als Bürgersaalkirche bezeichnet. Die Kaiserliche Administration hat Viscardi 1706 zum Oberhofbaumeister erhoben; ein unmittelbarer Einfluss der Besatzungsmacht auf die Gestaltung des von der Bürgerkongregation beauftragten Saals ist jedoch nicht belegt. 


16. 7 1926 - Pater Rupert Mayer wird Präfekt am Bürgersaal in München

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird zum Präfekten und Kirchenvorstand am Bürgersaal in München ernannt. 


1. 5 1782 - Papst Pius VI. besucht den Bürgersaal

München-Kreuzviertel * Mit Papst Pius VI. besucht erstmals ein Papst München. Er sucht den Bürgersaal zum Gebet auf. 


1. 10 1939 - Für die Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern wird Gott gedankt

München * Zum Erntedankfest wird in den evangelischen Kirchen eine „Kanzelabkündigung des Geistlichen Vertrauensrates“ verlesen. Darin wird für „die Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern Gott gedankt“. 


4. 7 1897 - Karl May begeistert die Münchner*innen

München-Ludwigsvorstadt * Der berühmte Schriftsteller und Verfasser von Wild-West-Romanen, Karl May, kommt mit seiner Ehefrau nach München und wohnt im noblen Hotel Trefler in der Sonnenstraße. 

Seine Vorträge, die er im Kleinen Saal hält, sind von der staunenden Zuhörerschaft gut besucht. Sie hängen an seinen Lippen, als er von seiner Freundschaft mit dem Apachenhäuptling Winnetou, von tapferen Westmännern wie Old Surehand, Old Firehand oder Sam Hawkens erzählt. Diese sind inzwischen alle in die Ewigen Jagdgründe eingegangen, nur er, Karl May alias Old Shatterhand, hat überlebt und ist „im Wilden Westen ein bekannter Mann“.


15. 8 1710 - Die Marianische Männerkongregation nutzt den neuen Bürgersaal

München-Kreuzviertel * Die Marianische Männerkongregation der Herren und Bürger hält erstmals eine offizielle Zusammenkunft in ihrem neuen Bürgersaal an der Neuhauser Straße ab. Der nach Plänen Giovanni Antonio Viscardis errichtete Saal bietet der gewachsenen Gemeinschaft einen eigenen Raum für ihre Konvente und Andachten. Das Gebäude ist noch keine geweihte Kirche; diese Weihe erfolgt erst 1778.


25. 12 1705 - Kaiserlicher Gegenangriff am Isartor und am Roten Turm

München * Oberst Johann Baptist de Wendt befiehlt um 8 Uhr einen Ausfall aus dem Isartor. Die überraschten Oberländer weichen zurück. Ein Teil flieht ins Lehel und sucht dort Deckung. Unter den dort gefangenen 32 Aufständischen befindet sich Leutnant Johann Georg Aberle. Hofkoch Sebastian Engelhart und Adam Schöttl, genannt „Jägeradam“, können entkommen. 

  • Die etwa 100 Mann starke Besatzung des Roten Turms leistet erbitterten Widerstand, wird jedoch überwältigt und niedergemacht. 
  • Für die Kämpfe am Roten Turm und vor dem Isartor werden rund 400 getötete und 200 gefangene Aufständische genannt. Die genaue Verlustzahl bleibt unsicher.


23. 6 2019 - Barbusige Frauen an das Nacktbadeverbot erinnert

München * Mehrere Männer eines Sicherheitsdienstes haben barbusige Frauen am Isarufer zwischen Wittelsbacherbrücke und Reichenbachbrücke angesprochen und sie an das Nacktbadeverbot erinnert, das mit einigen Ausnahmen überall in der Landeshauptstadt gilt, obwohl der Wachdienst angewiesen worden war, das textilfreie Baden an der Isar auch außerhalb der FKK-Zonen nicht von sich aus zu verfolgen.

Die Badeverordnung verlangt etwas unpräzise: „Wer öffentlich badet, muss im Stadtgebiet der Landeshauptstadt München Badekleidung tragen“. Der Stadtrat muss sich nun in seiner Sitzung am 26. Juni damit beschäftigen, wie viel Nacktheit München verträgt und was unter „nackt“ überhaupt zu verstehen sei. 


5. 5 1925 - Festumzug zur Museumsinsel

München-Isarvorstadt * Festlich geschmückt präsentiert sich die Stadt, als ein großer Umzug vom Alten Nationalmuseum durch die Münchner Innenstadt zur Museumsinsel zieht. Aufwendig gestaltete Festwagen stehen jeweils für eine technische Disziplin, ein Handwerk oder eines der vier Elemente und machen den Umzug zu einem viel beachteten Ereignis.


1874 - Bäckerei Karl in einem Haus mit jahrhundertealter Geschichte

München-Graggenau * Im Münchner Adressbuch von 1874 findet sich der bislang früheste bekannte Nachweis der Bäckerei Karl am Platzl 2. Der Eintrag lautet: „Karl - Bäcker und Melber - Platzl 2.“

Damit ist die Bäckerei an diesem Standort erstmals eindeutig belegt. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte entwickelt sie sich zu einer der bekanntesten Bäckereien Münchens und wird unter dem Namen „Bäcker Karl“ weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Die Bäckerei befindet sich im Haus Platzl 2, einem der ältesten erhaltenen Bürgerhäuser Münchens. Sein mittelalterlicher Kern reicht bis in das 13. oder 14. Jahrhundert zurück. Umbauten aus der Renaissance und dem Barock prägen das Erscheinungsbild bis heute. Gemeinsam mit dem benachbarten Haus Platzl 3 zählt das Gebäude zu den bedeutendsten historischen Bürgerhäusern der Münchner Altstadt. 


Um 1900 - Die Dampfbäckerei Franz Karl am Platzl 

München-Graggenau * Um 1900 firmiert der Betrieb als „Dampfbäckerei und Mehlhandlung Franz Karl“. Aus dieser Zeit sind mehrere Reklamemarken erhalten. Sie tragen die Aufschrift „Älteste Bäckerei am Platze“ und belegen, dass das Unternehmen gezielt mit seiner langen Tradition wirbt. Auch wenn sich diese Werbeaussage heute nicht eindeutig überprüfen lässt, deutet sie darauf hin, dass die Familie Karl ihre Bäckerei bereits um die Jahrhundertwende als alteingesessenen und traditionsreichen Handwerksbetrieb versteht.


1972 - Franz Karl erfindet die Olympia-Brezn

München-Graggenau * Zu den Olympischen Spielen in München entwickelt Kultbäcker Franz Karl eine außergewöhnliche Idee: Er verbindet fünf Laugenbrezen zu den Olympischen Ringen und schafft damit die „Olympia-Brezn“. Das ungewöhnliche Laugengebäck wird zum Publikumserfolg und macht den Bäcker Karl weit über München hinaus bekannt. 


27. 4 1984 - Abschied vom Bäcker Karl

München-Graggenau * Nach mehr als einem Jahrhundert schließt der legendäre Bäcker Karl am Platzl 2, schräg gegenüber dem Hofbräuhaus, seine Backstube und den Verkaufsladen. Anlass ist die umfassende Sanierung der historischen Häuser am Platzl sowie die Neugestaltung des Areals zu den heutigen Platzlgassen. Mit der Schließung verschwindet eine der traditionsreichsten Bäckereien der Münchner Altstadt. Heute befindet sich an ihrer Stelle ein Irish Pub. 


26. 9 1806 - Auf der Suche für ein Gefängnis

München-Graggenau * Der Lueg-ins-Land und der daneben stehende Scheibling werden als Fronfeste ins Auge gefasst. 


1960 - Erweiterung des Münchner Stammhauses 

München-Kreuzviertel * Das Münchner Kreutzkamm-Stammhaus in der Maffeistraße wird erweitert und mit einer neuen Inneneinrichtung ausgestattet. Die Gestaltung knüpft bewusst an das ehemalige Stammhaus in Dresden an und erinnert an dessen traditionsreiche Geschichte. Auch die beim Luftangriff auf Dresden verlorenen Canaletto-Stiche werden nach und nach auf dem Antiquitätenmarkt wiederbeschafft.


26. 6 1938 - Erste Planungen für eine neue Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Die evangelische Matthäus-Kirchengemeinde erfährt davon, dass der Architekt German Bestelmeyer mit Planungen für eine neue Matthäuskirche beauftragt worden ist. 


15. 10 1954 - Eröffnung des Café Eyerich und Ausbau der Produktion

München-Kreuzviertel * Fritz Kreutzkamm übernimmt das Café Eyerich in der Maffeistraße.


6. 5 1925 - Festabend vor der Museumseröffnung

München * Am Vorabend der Eröffnung des Deutschen Museums auf der Museumsinsel lädt der Magistrat der Stadt München zu einem festlichen Begrüßungsabend ein. Zum Unterhaltungsprogramm gehören auch Tanz- und Bühnendarbietungen mit leicht bekleideten Tänzerinnen – ganz im Stil der Revuekultur der 1920er Jahre.


23. 5 1905 - Das Deutsche Museum erhält den Südteil der Kohleninsel

München-Isarvorstadt * Am 23. und 31. Mai 1905 erweitern die Gremien dem Deutschen Museum die Zusage, den südlichen Teil der Kohleninsel im Wege des Erbbaurechts zu überlassen, auch in Richtung Norden, womit nun auch der südliche Bereich der Alten Isarkaserne einbezogen wird. Damit erscheint eine dauerhafte und sinnvolle Nutzung des verbleibenden, im städtischen Besitz befindlichen Teils der ehemaligen Kaserne als unrealistisch. Mit der Einrichtung des Bauplatzes für das Deutsche Museum müssen erste Nebengebäude weichen. 


2019 - Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller übernimmt die Unternehmensleitung

München-Kreuzviertel * Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller übernimmt die Leitung der Conditorei Kreutzkamm in fünfter Generation. Gemeinsam mit ihrem Team führt sie die traditionsreiche Familien-Conditorei in München und Dresden in die Zukunft.


27. 6 1938 - Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt

München-Ludwigsvorstadt * Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt. 


18. 10 2015 - Die Modernisierungsarbeiten für das Deutsche Museum beginnen

München-Isarvorstadt * Nach dem Ende der „Langen Nacht der Museen“ beginnen die Modernisierungsarbeiten für das Deutsche Museum. Etwa die Hälfte des Hauses wird bis 2019 geschlossen. Danach wird die zweite Hälfte saniert, sodass bis 2025 alles fertig sein soll.


6. 10 2015 - Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe entdeckt

München-Isarvorstadt * Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um einen sogenannten Zerscheller, also den Überrest einer nicht detonierten, aber in der Luft oder beim Aufschlag zerbrochenen amerikanischen Bombe.  

Es ist der erste Bombenfund auf der im Krieg schwer getroffenen Museumsinsel. 


14. 3 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger wird eröffnet

München-Kreuzviertel * Das Kaufhaus Oberpollinger wird „früh 8 Uhr“ eröffnet. Die Menschen strömen in das neue Kaufhaus, „durch das der Atem der großen weiten Welt weht“. 


5 1925 - Das Deutsche Museum zieht auf die Kohleninsel um

München-Isarvorstadt * Die Sammlungen des Deutschen Museums ziehen von der Maximilianstraße 42 auf die inzwischen in Museumsinsel umbenannte Kohleninsel. Anschließend werden die Räume umfassend renoviert, um das Völkerkundemuseum – das heutige Museum Fünf Kontinente – dort unterzubringen. 


15. 2 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger ist fertiggestellt

München-Kreuzviertel * Das Kaufhaus Oberpollinger der hanseatischen Kaufmannsfamilie Emden & Söhne ist fertiggestellt.


14. 10 1589 - Kostenvoranschlag für den Bau des Hofbräuhauses

München-Graggenau * Ein Kostenvoranschlag für den Bau des Hofbräuhauses wird vorgelegt. 


16. 10 1888 - Die erste Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung endet

München-Lehel * Die erste Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung endet. Spätestens jetzt hat die Industrialisierung auch die Zwei-Mann-Handwerksbetriebe in den Hinterhöfen der Stadt erobert. Ziel der Ausstellung war es, dem Kleingewerbe und den Handwerksbetrieben moderne Maschinen und Technologien näherzubringen. Das ist geglückt. 


26. 7 1914 - Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das Café Fahrig

München-Kreuzviertel * Am 25. Juli, nur wenige Stunden nachdem Serbien das Ultimatum für Österreich-Ungarns nicht ausreichend devot umgesetzt hat, berauschen sich im Café Fahrig, in der Neuhauser Straße, die Gäste an der Aussicht, dass jetzt Krieg droht. Die Menschen - im Café Fahrig und sonst wo - lassen Bayerns König Ludwig III. und Deutschlands Kaiser Wilhelm II. hochleben. Die Kapelle spielt die „Wacht am Rhein“, „Heil Dir im Siegerkranz“ und viele andere patriotische Lieder. Es wird viel gelacht, gefeiert, gesungen und natürlich getrunken.  

Weil der Sohn des Gaststättenhabers Franz Fahrig einen Streit unter Gästen schlichten will, lässt er die Musik kurz unterbrechen. Doch plötzlich fliegen Stühle durchs Lokal. Die Polizei wird angefordert und räumt das Café gegen zwei Uhr früh. Die sozialdemokratische Münchener Post schreibt über die Vorgänge: „Durch ungeschicktes Benehmen des Kapellmeisters wurde die betrunkene und fanatisierte Menge wild und demolierte das ganze Lokal“.  

Doch das ist noch nicht das Ende der Affäre. Wilde Gerüchte sind im Umlauf. Einer erzählt, eine serbische Kapelle hätte den Kaiser und das Reich geschmäht. Der andere hat Spione im Café Fahrig gesehen. Da ist es zu dem Schritt, der Café-Inhaber Franz Fahrig steht mit dem Feind im Bunde nicht mehr weit. Die Volksseele kocht. Um kurz vor drei Uhr fliegt der erste Pflasterstein in eine der Fensterscheiben des Lokals. Am Morgen ist das Café Fahrig innen und außen verwüstet. 


28. 7 1914 - Der Kaffeehaus-Besitzer Franz Fahrig verteidigt sich im Staatsanzeiger

München-Kreuzviertel * Im Bayerischen Staatsanzeiger erklärt der Kaffeehaus-Besitzer Franz Fahrig,  

  • dass er kein Ausländer sei,  
  • dass es im Café Fahrig keinen Serbenstammtisch gibt und  
  • dass er kein Verbot ausgesprochen hat, patriotische Lieder zu spielen.  

Der Café-Betreiber wird dennoch auch weiterhin von den Patrioten angefeindet. 


1869 - Die Postamtsnummer „1“ wird für die Residenzpost erteilt

München-Graggenau * Die Postamtsnummer „1“ wird für die Residenzpost erteilt.


14. 10 1934 - Liesl Karlstadt investiert in Karl Valentins „Panoptikum“

München * Liesl Karlstadt übergibt ihrem Bühnenpartner Karl Valentin 4.000.- Mark - zinsfrei - für das „Panoptikum“. Dafür erhält das „Frl. Karlstadt von den Einnahmen auf die Zeitdauer des Unternehmens ein Drittel Gewinnanteil“.


1889 - Die Residenzpost erhält eine lichtdurchflutete Schalterhalle

München-Graggenau * Das Postamt in der Residenzpost erhält eine lichtdurchflutete, neubarocke Schalterhalle durch die Firma Heilmann & Littmann eingebaut.


Um 1896 - München in bewegten Bildern – frühe Filmaufnahmen der Pferdetrambahn 

München-Kreuzviertel * Einige der frühesten Filmaufnahmen Münchens entstehen. Sie zeigen eine Pferdetrambahn am Promenadeplatz und am Maximiliansplatz und halten damit einen Ausschnitt des städtischen Verkehrs am Ende des 19. Jahrhunderts fest.


1. 10 1973 - Das bayerische Denkmalschutz-Gesetz tritt in Kraft

München * Das Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler des Freistaats Bayern tritt in Kraft. Es bildet die gesetzliche Grundlage für den Denkmalschutz.


7 1876 - Der Gleisbau für Münchens erste Pferdetrambahn beginnt 

München * Die Bauarbeiten für die erste Teilstrecke der Münchner Pferdetrambahn beginnen. Sie führt vom Promenadeplatz über den Stachus und den Bahnhofsplatz zum Stiglmaierplatz und weiter durch die Nymphenburger Straße. Ihr westlicher Endpunkt liegt auf Höhe der heutigen Maillingerstraße an der damaligen Burgfriedensgrenze, der Grenze des Münchner Stadtgebiets. 

Damit nimmt das Pferdebahnprojekt des Brüsseler Unternehmers Edouard Otlet Gestalt an. Die Strecke bildet den ersten Abschnitt des geplanten Liniennetzes. 


21. 10 1876 - Münchens erste Pferdetrambahn nimmt den Betrieb auf 

München * Die erste Pferdetrambahnlinie Münchens wird eröffnet. Die rund 2,8 Kilometer lange Strecke führt vom Promenadeplatz über den Stachus, den Bahnhofsplatz und den Stiglmaierplatz zur Nymphenburger Straße. Sie endet an der damaligen Stadtgrenze auf Höhe der heutigen Maillingerstraße. 

Zur Eröffnung versammeln sich am Promenadeplatz die geladenen Gäste, darunter Bürgermeister Alois von Erhardt, Polizeidirektor Friedrich von Feilitzsch sowie Vertreter der Stadtverwaltung, Journalisten und Techniker. 

Sieben elegant ausgestattete und weiß-blau lackierte Pferdebahnwagen stehen für die Eröffnungsfahrt bereit. Sie bieten Platz für jeweils 24 Fahrgäste, davon zwölf auf Sitzplätzen. Der geschlossene Fahrgastraum besitzt an beiden Enden eine offene Plattform.

Die blau uniformierten Schaffner geben mit ihren Signalpfeifen das Zeichen zur Abfahrt. Nach rund zwanzig Minuten erreichen die Wagen die Endstation an der Burgfriedensgrenze in der Nymphenburger Straße. Dort werden die Pferde umgespannt, anschließend geht es zurück zum Promenadeplatz. 

Mit Beginn des öffentlichen Betriebs sind die Wagen rasch besetzt. Bei der Pferdetrambahn entscheidet die Körpergröße über die kostenlose Mitfahrt: Kinder unter einem Meter Größe werden - in Begleitung eines Erwachsenen - unentgeltlich befördert.

Das neue Verkehrsmittel findet großen Zuspruch: Bereits am ersten Tag werden 5.092 Fahrgäste befördert. 


6 1834 - Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung

München-Graggenau * Monatelang ziehen sich die Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung des Palais Toerring-Jettenbach hin. Die Ministerien haben wegen der Unzweckmäßigkeit und Unglaubwürdigkeit des Projekts erheblich Vorbehalte. Der teuere Vorbau bringt kaum einen Zugewinn an Raum und ist außerdem durch mangelnde Belichtung nur sehr schlecht nutzbar. Was also soll die entstehenden Kosten rechtfertigen?

Schon deshalb holen die befassten Ministerien einen Gegenentwurf des Maurermeisters Höchl ein, der anstelle der Bogenhalle eine einfache Fassade vorsieht. Doch das steht den Interessen des Königs diametral entgegen. Ludwig I. geht es einzig und alleine um die Gestaltung der Fassade, die er von den Wohnräumen seines Schlosses aus zu sehen bekommt. 

Einen letzten Vermittlungsversuch unternehmen die Minister Maximilian Emanuel Freiherr von Lerchenfeld und Friedrich August Freiherr von Gise im Juni 1834. Wenn der König schon nicht auf den kostspieligen Arkadenvorbau verzichten will, soll er dessen Errichtung doch durch einen Zuschuss aus seinen Mitteln unterstützen, „damit, wenn in künftiger Ständeversammlung dieser Bau zur Sprache kommt und dem Ministerium zum Vorwurf gemacht wird, es habe denselben mit Vernachlässigung des Raums nur im Sinne architektonischer Schönheit geführt, alle Klagen einzelner Mitglieder der Ständeversammlung dadurch beseitigt werden können“.

Der König reagiert rigoros, selbstherrlich und schroff: „Die Stände über Fassaden von Gebäuden zu hören ist der Verfassung nicht gemäß. Einmischung derselben in die Administration leide ich nicht. Dieses ist Mein letztes Wort in Betreff dieses Gegenstandes.“ Da der Generalpostadministrator Lippe nichts weiter als ein opportunistischer Erfüllungsgehilfe des Königs ist, genügt ein Machtwort und die Postdirektion bezahlt den gesamten Umbau des Palais - einschließlich der nicht nur unbrauchbaren, sondern für ihre Belange geradezu unfunktionalen Säulenhalle - aus dem eigenen Haushalt.


25. 4 2005 - Die Eisner-Gedenktafel weicht dem Montgelas-Denkmal 

München-Kreuzviertel * Die seit 1976 am Promenadeplatz an einem unwürdigen Platz liegende Gedenktafel für Kurt Eisner wird im Zuge der Errichtung des Montgelas-Denkmals entfernt. Die Bronzeplatte erinnert an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten, der am 21. Februar 1919 vor dem nahe gelegenen Palais Montgelas ermordet wird. 

Die Tafel kommt in den Bestand des Münchner Stadtmuseums und verschwindet damit aus dem öffentlichen Straßenraum. Während Maximilian Joseph von Montgelas am Promenadeplatz ein monumentales Standbild erhält, verliert Eisner hier seinen Erinnerungsort. Das 1989 eingeweihte Bodendenkmal an der Ermordungsstelle in der Kardinal-Faulhaber-Straße bleibt bestehen. 


1. 7 1869 - Die Bayerische Vereinsbank wird eröffnet

München * Die Bayerische Vereinsbank öffnet erstmals ihre Schalterhalle. Die ersten Geschäfte werden noch in Bayerischen Gulden abgewickelt. 


1954 - Deutschlands größte Telefonvermittlungszentrale in der Residenzpost

München-Graggenau * Die größte Telefonvermittlungszentrale Deutschlands nimmt in der Residenzpost den Betrieb auf.


1883 - In die „Residenzpost“ kommt eine „Fernsprechvermittlungsanlage“

München-Graggenau * Im dritten Stock der „Residenzpost“ wird das „Umschaltbüro“ für die „Fernsprechvermittlungsanlage“ untergebracht.

Dazu wird auf dem Dach der „Hauptabspannständer“ aufgestellt.


Um 1285 - Der Bau des zweiten Münchner Mauerrings beginnt 

München * Unter Herzog Ludwig II. dem Strengen beginnen die Arbeiten an einem zweiten, weiter gefassten Mauerring. Die neue Befestigung soll die Siedlungsgebiete schützen, die durch das Wachstum Münchens außerhalb der ersten Stadtmauer entstehen. Der Ausbau zieht sich über Jahrzehnte hin und wird unter Ludwig dem Baiern 1337 mit der Fertigstellung des Isartors abgeschlossen. 


8. 11 1976 - Die Eisner-Gedenktafel wird am Promenadeplatz enthüllt 

München-Kreuzviertel * Am Promenadeplatz wird eine Gedenktafel für Kurt Eisner enthüllt, den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten. Die Bronzeplatte wird einige Meter vom Tatort entfernt in einen Rasenstreifen zwischen Trambahngleisen und Gehweg eingelassen – auf einer vorwiegend von Hundehaltern beachteten Fläche. Diese Ersatzlösung entsteht, weil der Eigentümer des Palais Montgelas die Anbringung der Bronzeplatte an der Fassade verweigert. 

Der unscheinbare Standort stößt auf Kritik: Statt Eisners politische Bedeutung sichtbar zu würdigen, erinnert die bodennahe Platte neben den Gleisen für Kritiker eher an ein „Marterl“ für ein Unfallopfer der Straßenbahnlinie 19. 

Die Inschrift lautet: „Zur Erinnerung an den Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, der am 21. Februar 1919 vor dem Montgelas-Palais ermordet wurde.“ 

Die Tafel bleibt bis zum 25. April 2005 an dieser Stelle. Im Zuge der Errichtung des Denkmals für Maximilian Joseph von Montgelas wird sie entfernt und im Depot des Münchner Stadtmuseums eingelagert. Damit verschwindet sie aus dem öffentlichen Raum.


13. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. legt den Grundstein für das Deutsche Museum

München-Isarvorstadt - Museuminsel * Kaiser Wilhelm II. legt im Beisein des Prinzen Ludwig III. von Bayern den Grundstein für das Deutsche Museum.


21. 1 1959 - Eintragung der Marke „Chillup“

München-Isarvorstadt * Die Wort-Bild-Marke „Chillup“ wird unter der Nummer 721319 als Warenzeichen für „Spezial-Soße“ in die Zeichenrolle des Deutschen Patentamts eingetragen. Herta Heuwer spricht häufig von einem Patent. Tatsächlich ist jedoch nicht das Rezept geschützt, sondern die Bezeichnung „Chillup“ als Marke. Ein Patent auf die Rezeptur hätte zudem die Offenlegung ihrer genauen Zusammensetzung vorausgesetzt. 

Das Rezept bleibt geheim. Nach eigener Darstellung vernichtet Heuwer die schriftlichen Aufzeichnungen bereits Jahre vor ihrem Tod. Auch ein Lebensmittelunternehmen soll sich vergeblich um die Rezeptur und die Markenrechte bemühen.


24. 8 1838 - Das Kgl. General-Postamts-Bureau wird eröffnet

München-Graggenau * Nach vier Jahren Bauzeit kann das Kgl. General-Postamts-Bureau in der heutigen Residenzstraße 2 endlich für die Allgemeinheit geöffnet werden. Die Gesamtkosten sind in der Zwischenzeit auf 369.000 Gulden gestiegen. Kein Wunder also, dass in der Öffentlichkeit Beschwerden laut werden.

Da kann auch die damals hervorgehobene Funktion der Loggia, „welche den Abreisenden oder den Freunden der ankommenden Reisenden einen angenehmen Aufenthaltsort zum Abwarten darbietet“, die Kosten kaum rechtfertigen und die Mängel aufwiegen.


4. 6 1902 - Die Neue Isarkaserne wird an die Garnisonverwaltung übergeben

München-Isarvorstadt * Die Neue Isarkaserne an der Zweibrückenstraße wird an die Garnisonverwaltung übergeben.


23. 2 1904 - Südteil der Kohleninsel für das Deutsche Museum vorgesehen

München-Isarvorstadt * Die städtischen Kollegien beschließen am 23. Februar und am 17. März 1904, dem neu gegründeten „Deutschen Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik“ den südlichen Teil der Kohleninsel im Wege des Erbbaurechts zu überlassen.


Bis 1959 - Die Posttrambahn versorgt auch das Postamt 1 

München * Die Münchner Poststraßenbahn transportiert Postsendungen zwischen verschiedenen Poststandorten. Zu den von ihr bedienten Einrichtungen gehört auch das Postamt 1. Im Jahr 1959 endet der Betrieb der Posttrambahn. 


11. 9 1834 - Graf Toerring-Gutenzell senkt den Verkaufspreis

München-Graggenau * Nach einem ersten Verkaufsangebot über 250.000 Gulden senkt Graf Toerring-Gutenzell - auf Einspruch König Ludwigs I. - den Preis für seinen Besitz an der Stelle der späteren Residenzpost aus „patriotischer Gesinnung“ auf 185.000 Gulden, um dann einen um weitere 5.000 Gulden gedrückten Vertrag zu unterzeichnen.


Um den 5. 9 1833 - Klenze legt einen Vorschlag für die Fassade der Residenzpost vor

München-Graggenau * Leo von Klenze legt - unaufgefordert und ohne „Anspruch auf diesen Bau zu begründen“ - einen Vorschlag für die Fassadengestaltung der Residenzpost vor, die er zur Kaschierung der 292 Fuß [90 Meter] langen und 70 bis 80 Fuß hohen Front auf dem nur 18 bis 19 Fuß tiefen bebaubaren Grundstück für geeignet hält. Dabei verfällt er „auf den Gedanken eines offenen Portikus - eines so schönen Gedankens der alten und neuen Zeiten, wozu hier der Bauplatz und seine Lage nach Norden und sein Verhältnis wie geschaffen scheint“. 

Da das „Törringsche Palais in seiner ganzen Höhe bedeckt werden müßte, so schien es beßer, die Analogie einer Anlage aus dem Cinquecento als aus der Antike zu nehmen, und Florenz bietet dazu die schönsten Beispiele dar“. Beigefügt sind wieder zwei alternative Vorschläge. Sie sehen über einer in Anlehnung an Filippo Brunelleschis Findelhaus gestalteten Bogenhalle ein wahlweise in kleine Fenster oder Arkaden geöffnetes Obergeschoss vor.

Das florentinische Vorbild dürfte Klenze nicht allein im Hinblick auf Dimensionen und Proportionen gewählt haben. So wie er den Königsplatz als ein hellenisch-antikes Forum gestaltete, konnte mit dem an den Palazzo Pitti erinnernden Königsbau und die Angleichung des Toerring-Palais an das „Ospedale degli Innocenti“ ein Platz entstehen, der einen Eindruck der florentinischen Renaissance vermittelt.

Die Rückwand der Arkaden ist schmucklos: „Ich habe in diesen Skizzen den Grund der Arkaden ganz glatt und ungeziert gelaßen, jedoch würde sich eine paßliche, vom Königsbaue aus vorzüglich anzusehende Zierde [...] leicht finden laßen. [...]
Es scheint mir hier eine der seltenen Gelegenheiten die Großartigkeit und Einfachheit der Florentinischen Gebäude, welche ich soviel wie irgendjemand kenne und schätze, ohne Manier, Gewalt und Opfer dessen, was Vernunft und architectonische Consequenz erheischen anzuwenden und zu erreichen.“

Dem möglichen Wunsch des Königs nach einer dem Königsbau ähnlichen Fassade begegnete Klenze im Voraus mit dem Hinweis auf die völlig unterschiedlichen Größenverhältnisse. König Ludwig I. akzeptiert die Idee der Bogenhalle, gibt aber zu bedenken, wie ein Gebäudeteil finanziert werden könne, der „nur Zierde“ und deshalb der Postkasse kaum aufzubürden sei. Klenze wiegelt ab: „Da dieser Bau namentlich im oberen Stock nicht blos Zierde, sondern für den Nutzen der Post eingerichtet würde, so glaube ich nicht, daß ein Grund vorliegt, ihn nicht von dieser Administration bestreiten zu laßen“.

In den folgenden Monaten wird diese Frage zum zentralen Streitpunkt. König Ludwig I. verteidigt die Idee gegenüber dem Finanzminister Maximilian Emanuel Freiherr von Lerchenfeld und dem Minister des königlichen Hauses Gise. Die beiden Minister machen etatrechtliche Bedenken insbesondere im Hinblick auf die Ständeversammlung geltend, die ihrerseits bei der Entscheidungsfindung völlig übergangen worden ist.


23. 7 1964 - „A Hard Day‘s Night“ kommt in Deutschland in die Kinos

Bundesrepublik Deutschland * Der synchronisierte Beatles-Film „A Hard Day‘s Night“ kommt in Deutschland unter dem Titel „Yeah, Yeah, Yeah“ in die Kinos. 


21. 2 1958 - „Chillup“ wird als Marke angemeldet

München-Isarvorstadt * Knapp neun Jahre nach der mutmaßlichen Erfindung der Currywurst meldet Herta Heuwer beim Deutschen Patentamt die Fantasiebezeichnung „Chillup“ als Marke an. Der Name ist ein Kofferwort aus „Chili“ und „Ketchup“.


1994 - Die Fassade der Residenzpost am Max-Joseph-Platz wird renoviert

München-Graggenau * Die Fassade der Residenzpost am Max-Joseph-Platz wird renoviert.


18. 3 1791 - Die Schleifung der Neuhauserbastion beginnt

München * Mit der angeordneten Schleifung der Neuhauser-Bastion bildet sich umgehend eine Initiativgruppe, die mit den Unterschriften mehrerer Hundert Münchner Bürger gegen die „gänzliche Schleifung der Wallanlagen“ protestiert. Sie betrachten es nun als „unverantwortlich, Wälle, welche fast eineinhalb Jahrhunderte stehen, und deren Herstellung mehr als drei Millionen gekostet hatte, ohne gewichtigen Nutzen, oder besondere Notwendigkeit einzuwerfen“. 


5 1302 - Das Neuhauser Tor wird erstmals urkundlich erwähnt 

München - westliche Stadtbefestigung * Das Neuhauser Tor, das heutige Karlstor, wird erstmals urkundlich genannt. Es bildet den westlichen Zugang durch den zweiten Mauerring. Seinen Namen erhält es von der Straße, die nach Neuhausen führt. 


13. 10 1810 - Am Abend gibt es die bei Fürstenhochzeiten übliche Ausspeisung

München * An diesem Abend ist die bei Fürstenhochzeiten übliche Ausspeisung, die die Bevölkerung in großen Scharen herbeilockt. Es gibt dabei natürlich deutliche Unterschiede.

Denn während „die angesehenen Bürger, d.h. welche zur Nationalgarde gehörten, […] mit ihren Familien in vier großen Gasthäusern, bei 6.000 an der Zahl, auf königliche Kosten zum Tanz und Abendessen versammelt“ sind, hat man für „die herbeygeströmten Volkshaufen“ am Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz, am Promenadeplatz, in der Neuhauser Gasse und am Anger „Tische und Bänke hergerichtet, wo man ihnen zu essen und trinken bot“. Aktenbelegen zufolge werden an diesem Abend

  • 32.065 Laibln Semmelbrod, 3.992 Pfund Schweizerkäse über 80 Zentner gebratenes Schaffleisch, 8.120 Cervelat-Würste und 13.300 Paar geselchte Würste ausgegeben.
  • Brauknechte verzapften rund 232 Hektoliter Bier. Aus sieben Fässern werden knapp vier Hektoliter österreichischer Weißwein ausgeschenkt.
  • 150 Musikanten sorgen für Stimmung und
  • in zwei Volkstheatern wurden Vorstellungen zu freiem Eintritt gegeben.
  • Sogar die Münchner Gefängnisinsassen erhalten eine - von der Israelitischen Gemeinde finanzierte - Ausspeisung. 


10. 4 1715 - Max Emanuel kehrt still nach München zurück 

München * Kurfürst Max Emanuel zieht mit Therese Kunigunde und ihren Kindern nachts um 23 Uhr durch das Neuhauser Tor in die Residenzstadt ein. Freudenbezeugungen sind zuvor verboten worden. Nach den Jahren des Exils bleibt die Ankunft ohne öffentliche Feier. Ein festlicher Einzug folgt erst am 11. Juli 1715. 


24. 10 1805 - Napoleon Bonaparte zieht triumphal in München ein

München * Napoleon zieht triumphal durch das Karlstor in München ein. Kurfürst Max IV. Joseph befindet sich noch in seinem Exil in Würzburg. Die Kurpfalzbaierische Staats-Zeitung von München berichtet am 25. Oktober 1805: „Endlich hatten wir gestern das sehnlich erwartete Vergnügen, Se. Majestät Napoleon Kaiser in Frankreich und König in Italien hier eintreffen zu sehen.

Se. Majestät kamen von Augsburg, fuhren in einem 6-spännigen Reisewagen, welchen der Herr Reichs-Marschall Bernadotte, nebst noch einigen H.H. Reichsmarschallen zu Pferde begleitete, unter dem Donner der Kanonen, und dem Zusammengeläute aller Glocken durch die Neuhauser-Kaufinger- über den Platz durch die Diener- in die Residenz-Gasse heran, und stiegen […] in der kurfürstl. Residenz ab.

Die ganze Stadt war zur Tageshelle beleuchtet, und die Mittags zuvor angekommenen kaiserl. königl. Garde-Regimenter hatten sich durch die ganze Einzugsstrecke à la haie aufgestellt. Es war ½ 8 Uhr Abends, und die Menge des hier befindlichen, zum Theile noch mit der Einquartierung beschäftigten Militärs nebst dem zusammenströmenden Volke zeigte das Bild eines durch Ströme aufgetriebenen Meeres, das sich schwer und langsam dahinwälzt.“ 


24. 7 1964 - Der Beatles-Film Yeah, Yeah, Yeah im City-Palast

München-Ludwigsvorstadt * Die Abendzeitung kauft alle Eintrittskarten für die Aufführung des Beatles-Filmes Yeah, Yeah, Yeah im City-Palast an der Sonnenstraße auf und verschenkt sie an Beatles-Fans. Dabei ist das Interesse so gewaltig, dass sich die ersten Liebhaber bereits in aller Frühe einfinden, obwohl die Kartenverteilung erst um zwölf Uhr Mittag beginnt.

Polizisten in Zivil mischen sich unter die Jugendlichen, um nötigenfalls ordnend einzugreifen. Das Verhalten der adrett und brav gekleideten weiblichen und der - mit den damals modischen, eng geknoteten Krawatten ausstaffierten - männlichen Jugendlichen macht dies aber nicht notwendig. Sollte es zu einem gefährlichen Gedränge kommen, würde ein Lautsprecherwagen bereitstehen, über den man - vom Stadtjugendamt ausgeliehene - Beatles-Platten abspielt, um die Fans vom Kinoeingang wegzulocken. Man will sie dann zur Theresienwiese lotsen, wo genügend Platz zur Umsetzung von Musik in Bewegung vorhanden wäre. So weit kommt es allerdings nicht. 

Doch als die Beatles schließlich auf der Leinwand erschienen, kennt die Begeisterung keine Grenzen; Tränen fließen, Schreie ertönen, es wird gestampft, geklatscht und mitgesungen. - Die Beatles sind einfach die Größten. 


1853 - Die Kohleninsel erhält ihren Namen

München * Das Eiland zwischen den beiden Isarbrücken wird als „sogenannte Kohleninsel“ bezeichnet. Sicherlich erhält sie ihren Namen aufgrund ihrer Funktion als Lände für den Floßverkehr und als Lagerplatz für Kalksteine und Holzkohle. 


1977 - Die Fresken in der Bogenhalle der Residenzpost werden erneuert

München-Graggenau * Die Fresken in der Bogenhalle der Residenzpost werden durch Max Lacher erneuert. Der inzwischen schadhafte „Klenze-Portikus“ wird in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege unter Berücksichtigung von Befunduntersuchungen und unter Benutzung der farbigen Pläne Klenzes erneuert.


5. 9 1660 - Die Karmeliten-Kirche wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Karmeliten-Kirche neben der Wilhelminischen Veste wird eingeweiht. Die von Kurfürst Maximilian I. noch zu seinen Lebzeiten gestiftete Votivkirche ist die erste baierische Barockkirche.


15. 8 1900 - München verabschiedet die Pferdetrambahn 

München * Mit einer Feier verabschieden Münchner Künstlerinnen und Künstler sowie Bürgerinnen und Bürger die Pferdetrambahn. Anlass ist die Umstellung der Strecke vom Promenadeplatz nach Schwabing auf elektrischen Betrieb. Damit endet ein prägendes Kapitel der Münchner Verkehrsgeschichte. Auf der kurzen Verbindung zwischen dem Schwabinger Großwirt und dem Nordfriedhof verkehren allerdings noch bis zum 1. November Pferdebahnwagen. 


15. 9 1857 - Explosion führt zur Zerstörung des Hauptturms des Karlstores

München-Kreuzviertel - Hackenviertel * Gegen 22:30 Uhr explodiert das rechts am Haupttorturm des Karlstores anschließende Haus des Eisenhändlers Rosenlehner. Auf dem Anwesen war Schwarzpulver gelagert, das detoniert. Bei diesem Unglück kommen fünf Menschen ums Leben, das Haus wird völlig zerstört und der Turm in seinen Grundfesten so stark erschüttert, dass er anschließend abgetragen werden muss. 


1. 8 1914 - Der Bundesrat stimmt für die Kriegserklärung an Russland

München-Kreuzviertel - Berlin * Der Bayerische Ministerrat führt einen einstimmigen Beschluss zur Frage herbei, wie sich Bayern im Bundesrat zur Kriegserklärung an Russland verhalten soll. Entsprechend ermächtigt stimmt der Bundesratsbevollmächtigte - wie alle anderen deutschen Länder - der Kriegserklärung an Russland ohne jede Diskussion zu.

Die dazu notwendigen Gesetze und Verordnungen nimmt der Ministerrat sogar ohne nähere Kenntnis der Inhalte an. 


23. 8 1890 - Die Instandsetzungsarbeiten an der Neuen Isarkaserne beginnen

München-Isarvorstadt * Die Instandsetzungsarbeiten an der Neuen Isarkaserne beginnen. Die Reparaturen sind bis zum Frühjahr 1893 abgeschlossen.


27. 5 1811 - Grundsteinlegung für die Neue Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Grundsteinlegung für die Neue Isarkaserne an der Zweibrückenstraße. Auf dem Baugelände befinden sich noch die Obst- und Gemüsegärten des Stifts der Englischen Fräulein. In der Nachbarschaft liegen der Holzlagerplatz der Münchner Kistlerzunft und eine Werkstatt der Stadt, in der die hölzernen Wasserleitungsrohre gebohrt werden.

Der Flurname An den Schweineställen, in früherer Zeit auch Plärrer, kommt vom Verbot der Schweinehaltung in der inneren Stadt.


21. 2 1919 - Bruno Merkle erlebt die Ermordung Kurt Eisners

München-Kreuzviertel * Bruno Merkle begleitet Ministerpräsident Kurt Eisner auf dessen Weg zum Landtag. Eisner geht zwischen Merkle zu seiner Rechten und Felix Fechenbach zu seiner Linken. Der Wach­soldat Klebsch schließt sich der Gruppe an. Merkle weist ihn an, hinter ihnen zu bleiben; nach wenigen Schritten geht Klebsch jedoch neben Fechenbach. 

Kurz nach dem Einbiegen in die Promenadestraße, die heutige Kardinal-Faulhaber-Straße, fallen die tödlichen Schüsse. Merkle geht zu diesem Zeitpunkt einen halben Schritt voraus. Er blickt zunächst nach vorne und nach rechts, ohne den Angreifer zu erkennen. Als er sich umdreht, sieht er drei Menschen in die Straßenrinne fallen. Links neben ihm liegt Eisner am Boden. 

In seinem späteren handschriftlichen Lebensbericht beschreibt Merkle Eisners letzte Bewegung: „[…] wo Eisner am Boden lag und eben den Kopf etwas einzog – es war seine letzte Regung.“


21. 2 1919 - Auch Eisners Mörder wird niedergeschossen

München-Kreuzviertel - Ludwigsvorstadt * Unmittelbar nach der Ermordung Kurt Eisners wird auch der Attentäter Anton Graf von Arco auf Valley niedergeschossen. Zwei Kugeln treffen ihn und verletzen ihn lebensgefährlich. Zunächst bleibt er regungslos auf der Straße liegen. 

Soldaten ziehen den Schwerverletzten in eine Toreinfahrt und versperren den Zugang, um ihn vor einer Verschleppung durch die aufgebrachte Menge zu schützen. Dort misshandeln ihn jedoch Soldaten mit Tritten und Gewehrkolben. Forderungen werden laut, den Mörder zu erschießen. 

Der Polizeiarzt Dr. Steudemann greift ein und bringt die Soldaten dazu, von Arco abzulassen. Gegen den Widerstand der Umstehenden setzt er durch, dass der Schwerverletzte zur Behandlung in die Chirurgische Universitätsklinik gebracht wird. 

Deren Direktor, Professor Ferdinand Sauerbruch, operiert Arco erfolgreich und rettet ihm das Leben. Das Eingreifen der Ärzte verhindert damit die Tötung des Attentäters nach seiner Überwältigung. Arco überlebt seine Verletzungen und kann später wegen der Ermordung Kurt Eisners vor Gericht gestellt werden.

Die Schüsse von hinten auf Kurt Eisner hat Graf Arco übrigens sein Leben lang geleugnet. Soldaten tragen den toten Ministerpräsidenten ins Portierszimmer des Ministeriums des Äußeren. 


21. 2 1919 - Kurt Eisners Rechenschaftsbericht

München-Kreuzviertel * Die aufgrund von Kurt Eisners Ermordung nicht mehr gehaltene Rücktrittsrede beginnt mit den Worten: „Meine Herren und verehrte Frauen!“. In seinem Tätigkeitsbericht führt er zu seiner 105 Tage andauernden Regierungszeit folgendes aus:

„[…] Am 8. November kam die revolutionäre Regierung zustande, die heute vor den von ihr versprochenen neuen Landtag tritt. In diesem Augenblick ist es uns ein Bedürfnis, Rechenschaft abzulegen, was wir gewollt, was wir getan.  

In einer Zeit der schwersten Erschütterungen, des drohenden Zusammenbruchs übernahmen wir die Regierung und führten sie bis hierher durch Monate aufreibender Arbeit, ernster Gefahr und leidenschaftlicher Erregungen. Wir waren uns bewusst, dass  wir die Aufgabe von ungeheuerer Verantwortlichkeit auf uns genommen hatten, trotz der verhängnisvollen Erbschaft eines unter den Flüchen des Volkes zusammengebrochenen Systems das im tiefsten Grunde kranke Leben der Gemeinschaft allmählich der Genesung näherzuführen. Genesung auf dem Wege, dass das Volk in dem es im Aufschwung revolutionärer Kraft zur Selbstbestimmung emporwuchs, mit dem neuen Bewusstsein der eigenen Macht, im Kampf um die Sicherung seiner Freiheit, im Glauben an den endgültigen Sieg der Demokratie und des Sozialismus, durch das Elend der Gegenwart sich in die Zuversicht künftiger Größe rettete.[…].“ 

Kurt Eisner geht in seiner Abschiedsrede als Ministerpräsident auf die Erfolge in den verschiedenen Ressorts ein. So hebt er seinen Kampf um die „föderative Grundlage unseres deutschen Staatenbundes“ hervor, da „ein großes Staatswesen sich um so reicher und gesünder entfalte, je lebendiger und selbstständiger die einzelnen Glieder sich zu gestalten vermöchten.“ 

Zu seiner Friedenspolitik führt er aus: „Nur eine Politik der unbedingten Wahrhaftigkeit, der kühnen Offenheit und des gegenseitigen Vertrauens führt zu jenem Frieden, nach dem die zertretende Menschheit schmachtet.“ 

Er hebt seine Anstrengungen zur Wiederherstellung der durch den Krieg zertrümmerten „Internationale der Arbeiter“ hervor, denn nur wenn sie erstarkt, ist die Freiheit jeden Volkes verbürgt. In Eisners Redemanuskript liest sich das so: „So fasste ich - wenn mir eine mehr persönliche Zwischenbemerkung gestattet ist - meine Arbeit jüngst in Bern auf, wo ich erreichte, dass die Vertreter aller Völker, Hass und Erbitterung vergessend, für die Erlösung der deutschen und österreichischen Gefangenen sich vereinigten.“ 

Der Passus zu den „Räten“ ist vergleichsweise kurz gehalten, obwohl sie die Stütze der Eisner‘schen Politik bilden. Er verleiht seiner Hoffnung Ausdruck, „dass die Räte sich in jenen Grenzen, in denen sie sich bei uns entwickelt haben, als unentbehrlich für die Schaffung einer tätigen Demokratie erweisen werden“. 

Ein weiteres von Kurt Eisner angesprochenes Thema ist die „Ernährungslage“. Dabei stellt er fest: „Im allgemeinen sind die Ernährungsverhältnisse nach der Revolution bei uns in Bayern zum mindesten nicht schlechter geworden. Sehr ungünstig ist nach wie vor unsere Versorgung mit Kohlen und sonstigen Rohstoffen.“ Dabei stellt er dar, welche Maßnahmen von der Regierung eingeleitet worden sind. 

Breit behandelt Eisner das Thema „Demokratisierung“, die auch in der „Gemeinde, Distrikt und Kreis beachtet werden, deren Selbstverwaltung […] durchgeführt werden wird“. Und weiter: „Das Kriegsministerium hat sich nach der Revolution in ein Ministerium für militärische Angelegenheiten, in ein Ministerium zur Liquidierung des Krieges gewandelt. […] Die Demokratisierung der Armee […] wurde durchgeführt. […] Die Änderung der Militärgerichtsordnung war eine wichtige Errungenschaft des neuen Geistes.“ 

Nun folgt eine Beschreibung über die politischen Umwälzungen und Demokratisierung in der Justizverwaltung und die Einrichtung von Volksgerichten. Auch auf Fragen der Amnestie und Begnadigungen geht Kurt Eisner in seinem Redeentwurf ein.  Ein weiterer Punkt seines Tätigkeitsberichts ist die Tätigkeit des Kultusministeriums, das „die Erneuerung des gesamten Volksbildungs- und Erziehungswesen“ vorbereitet hat. Im Verhältnis von „Schule und Kirche“ erklärt er: „Für jede Demokratie kann nur der unantastbare Grundsatz gelten, dass die Dreiheit der Schule zugleich mit der Freiheit der Kirche gesichert werden müsse.“ Eisner erklärt die „Aufhebung der geistlichen Schulaufsicht“ und die „Aufhebung des Zwangs zur Teilnahme am Religionsunterricht“ den Grundsatz, dass „ein Kind gegen den Willen der Erziehungsberechtigten nicht zur Teilnahme am Religionsunterricht oder Gottesdienst angehalten werden dürfe. Das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern wurde durch die Errichtung von Schülerausschüssen und Schülerversammlungen freier gestaltet“. Außerdem erklärt der Ministerpräsident, dass „die Entwürfe des Volksschullehrergesetzes und des Schulbedarfsgesetzes einer gründlichen Durcharbeitung unterzogen wurden“. 

Ein weiterer kultureller Bereich sind die staatlichen Theater. Dazu führt Kurt Eisner aus: „Infolge der Revolution kamen die ehemaligen Hoftheater in den Bereich des Kultusministeriums. In dem jetzigen Nationaltheater vollzog sich zugleich die Demokratisierung des gesamten Betriebes.“

Nun folgen Kurt Eisners Ausführungen zur bayerischen Verkehrsverwaltung und der Finanzverwaltung. 

Sehr ausführlich geht er auf die Tätigkeit des am 14. November 1918 neu geschaffenen Ministeriums für soziale Fürsorge ein. Er hebt dabei hervor, „die Schaffung neuer Referate, um die sozialen und wirtschaftlichen Interessen der Arbeiter und Arbeiterinnen mit allen staatlichen Mitteln wahrzunehmen. Es wurde ein Referat für Arbeitsrecht geschaffen, für Angestelltenfragen, für Beamtenfragen usw..  

Die Einrichtungen der Erwerbslosenfürsorge, Arbeitsvermittlung und im Wohnungswesen wurden ausgebaut und durchgeführt, soweit es unter den bestehenden Verhältnissen möglich war. Leider konnten in dieser kurzen, unruhigen Zeit nicht alle Pläne, die das Ministerium entworfen hatte, befriedigend ausgeführt werden.  

Der Gewerbeaufsicht, dem Gesundheitswesen, den Kriegsbeschädigten wandte das Ministerium seine größte Aufmerksamkeit zu. Es sind auch hier Erfolge zu verzeichnen, doch nicht in so großem Maße, wie es im Interesse der leidenden Volksgenossen unbedingt notwendig gewesen wäre. Für die Parias [= jemand, der unterprivilegiert, von der Gesellschaft ausgestoßen ist] unter dem arbeitenden Volk, für die sogenannten Dienstboten, wurde ein neues Recht geschaffen. Ein Landarbeiterrecht ist in Ausarbeitung, wobei alle beteiligten Kreise der Landwirtschaft mitarbeiten.  

Der Kleinwohnungsbau, das Siedlungswesen wurden in weitgehendem Maße gefördert. Notstandsarbeiten wurden angeregt und Zuschüsse wurden zur Verfügung gestellt, um Arbeitsgelegenheiten zu schaffen, denn das Problem der Arbeitslosen kann nur durch Arbeitsbeschaffung gelöst werden.  

Die sozialpolitische wichtigste Tat des Ministeriums war die Proklamierung des Achtstundentages, die von der Erkenntnis ausging, das die rationelle Verkürzung der Arbeitszeit der Ausgangspunkt aller sozialpolitischen Maßnahmen, die auf die physische, geistige und moralische Hebung der Arbeiterklasse abzielen, sein muss. 

Für Erwerbslosenunterstützung wurden im Dezember rund zwei Millionen, im Januar rund zehn Millionen verausgabt. Zur Deckung der Kosten der Notstandsarbeiten wurde dem Haushalt des Ministeriums die Summe von zwölf Millionen Mark bewilligt und für überschreitbar erklärt. Nach den bisher eingelaufenen Meldungen wurden im ganzen rund zwei Millionen Mark Reichszuschüsse und eine Million Staatszuschüsse zugesichert.“ Soweit seine Ausführungen zum Sozialministerium. 

Kurt Eisners Rede, die er aufgrund seiner Ermordung nicht mehr im bayerischen Landtag vortragen könnte, endet mit den Worten: „Die revolutionäre Regierung hat einstimmig beschlossen, ihre Ämter dem auf dem revolutionären Wahlrecht beruhenden Landtag zur Verfügung zu stellen. Sie ist zugleich bereit, die Geschäfte bis zur Bildung einer neuen Regierung weiterzuführen. 

Um die Neubildung zu beschleunigen, wird die Regierung unverzüglich dem Landtag den Entwurf eines vorläufigen Staatsgrundgesetzes zur Beratung und Beschlussfassung zugehen lassen, das bis zur Vollendung der Verfassung die Grundlage für die Arbeiten des Parlaments und der Regierung bieten soll.  

Ein Entwurf der Verfassung selbst ist gleichfalls fertig gestellt; wir wollen ihn noch als Vermächtnis unserer demokratischen und sozialistischen Gesinnung der Öffentlichkeit übergeben, bevor die bisherige revolutionäre Regierung von dem Werk zurück tritt, über das das letzte Urteile die Geschichte fällen wird.“ 


21. 2 1919 - Eisners Ermordung löst Trauer, Racherufe und offenen Jubel aus

München * Die Nachricht von der Ermordung Kurt Eisners verbreitet sich innerhalb kürzester Zeit in der Stadt. Unter den Anhängern der Revolution löst sie Entsetzen, Trauer und Wut aus. Menschen strömen zum Tatort, Rufe nach Vergeltung werden laut. Die Empörung richtet sich gegen die Gegner der Revolution, denen viele eine Mitverantwortung für den Mord zuschreiben. 

Oskar Maria Graf schildert die aufgewühlte Stimmung später in seinem autobiografischen Werk „Wir sind Gefangene“: „Ich sah Zitternde, ich sah Wutblasse und Blutgierige. Überall wiederholte sich das gleiche Schreien nach Rache. Die Massen kamen ins Treiben, der Strom floss durch die Stadt.“ 

Graf erlebt die Atmosphäre als wesentlich bedrohlicher als beim weitgehend unblutigen Umsturz vom 7. November 1918. Seine rückblickende Schilderung vermittelt die Angst, dass die Empörung über den Mord in unkontrollierte Gewalt umschlagen könnte. 

Zugleich begrüßen manche Gegner Eisners das Attentat mit unverhohlener Freude. Auch in Teilen des Bürgertums findet der Mord Zustimmung. An der Münchner Universität jubeln Studenten über die Todesnachricht so laut, dass der Physiker und Nobelpreisträger Wilhelm Conrad Röntgen seine Vorlesung unterbrechen muss. Thomas Mann hält in seinem Tagebuch fest: „Die Schulkameraden unserer Jungen haben bei der Nachricht applaudiert und getanzt.“ 

Diese Reaktionen zeigen, wie tief die politische Spaltung Münchens reicht. Während die einen um den Gründer des Freistaats trauern und Vergeltung verlangen, feiern andere seine gewaltsame Beseitigung. Die Ermordung Eisners verschärft die Spannungen zwischen den politischen Lagern und erschüttert den ohnehin unsicheren Übergang zur parlamentarischen Demokratie. 


21. 2 1919 - Kurt Eisner wird in seinem Amtssitz aufgebahrt

München-Kreuzviertel * Auf Veranlassung von Benno Merkle, dem Leiter des Ministerpräsidentenbüros, wird Kurt Eisners Leichnam in das Ministerium für äußere Angelegenheiten im Palais Montgelas gebracht. Im Portierzimmer wird er auf einem Sofa aufgebahrt. 

Der diensthabende Polizeiarzt Dr. Steudemann untersucht den Leichnam und stellt fest, „dass die hinter dem Ohr aus allernächster Nähe ins Gehirn eingedrungenen Kugeln den sofortigen Tod Eisners herbeigeführt haben“. Der Ministerpräsident stirbt demnach bereits am Ort des Attentats. 


21. 2 1919 - Eisners Ermordung verschärft die politische Krise

München * Mit der Ermordung Kurt Eisners verhindert Anton Graf von Arco auf Valley dessen angekündigten Rücktritt vor dem neu gewählten Landtag. Obwohl Eisners USPD bei der Wahl nur wenige Stimmen erhält, bleibt er bis zur Bildung einer neuen Regierung Ministerpräsident. 

Das Attentat erschüttert den geplanten Übergang zu einer parlamentarisch legitimierten Regierung. Weitere Gewalttaten im Landtag und die Radikalisierung der politischen Auseinandersetzungen folgen. Der gewählte Landtag bleibt bestehen, kann seine Arbeit jedoch zunächst nicht geordnet aufnehmen. Im April wird in München die Räterepublik ausgerufen – eine Entwicklung, die Arcos erklärtem Ziel, die Revolution zu bekämpfen, entgegensteht. 

Ob Arco allein handelt oder Mitwisser und Hintermänner hat, bleibt umstritten. Nach einer nicht abschließend bewiesenen Darstellung sollen Offiziere am Vorabend durch das Los bestimmen, wer Eisner erschießt. 


21. 2 1919 - Am Tatort entsteht eine erste Gedenkstätte für Kurt Eisner

München-Kreuzviertel * Noch am Tag der Ermordung Kurt Eisners entsteht in der damaligen Promenadestraße, der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße, ein provisorisches Totenmal. Ein großer Trauerkranz umrahmt ein Fotoporträt des Ministerpräsidenten, das auf einer Gewehrpyramide befestigt ist. Zahlreiche Menschen versammeln sich am Tatort und legen Blumen und Kränze nieder. 

Zu den Kränzen gehören ein weiß-blauer des Bayerischen Landtags und ein roter der Sozialdemokratischen Frauen Münchens. Wachposten sichern die Stelle. Ein Anschlag am Ministerium des Äußeren im Palais Montgelas fordert die Vorübergehenden auf: „Proletarier! Hut ab vor dem Blute Eisners!“ 

Der Tatort wird zu einem öffentlichen Ort der Trauer und der politischen Erinnerung. Für viele Anhänger der Revolution wird der zuletzt auch innerhalb der Arbeiterbewegung umstrittene USPD-Politiker zum „Märtyrer der Revolution“. Angesichts seiner Ermordung treten bisherige politische Gegensätze vorübergehend zurück. 

Erich Mühsam deutet diese Solidarisierung später als Reaktion auf einen Angriff gegen die Revolution selbst. Gerade Menschen, die Eisners Politik zuvor erbittert bekämpfen, sehen im Ermordeten nun ein Symbol ihrer gemeinsamen Sache. Das spontane Gedenken verbindet persönliche Trauer mit dem Willen, die Errungenschaften der Revolution zu verteidigen. 


21. 2 1919 - Kurt Eisner wird auf dem Weg zum Landtag ermordet

München-Kreuzviertel * Kurz vor zehn Uhr verlässt Ministerpräsident Kurt Eisner an diesem föhnigen Vorfrühlingstag seinen Amtssitz im Palais Montgelas am Promenadeplatz. Er macht sich zu Fuß auf den Weg zum Landtagsgebäude in der nahe gelegenen Prannerstraße. Dort soll der neu gewählte Bayerische Landtag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentreten. In der Aktentasche führt Eisner seine Rede und die unterschriebene Rücktrittserklärung mit sich. Er will dabei jedoch nicht seinen Rückzug aus der Politik signalisieren. 

Knapp sechs Wochen zuvor, bei der Landtagswahl vom 12. Januar 1919, erhält seine Partei, die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands – USPD –, lediglich 2,5 Prozent der Stimmen. Eisner zieht daraus die Konsequenz und will sein Amt einer parlamentarisch legitimierten Regierung überlassen. Der Gründer des Freistaats Bayern und dessen erster demokratischer Ministerpräsident erreicht den Landtag jedoch nicht. 

Begleitet wird Eisner von seinem Sekretär Felix Fechenbach und dem Leiter des Ministerpräsidentenbüros, Bruno Merkle. Bewaffnete Ordonnanzen sollen die Gruppe schützen. Wegen der zahlreichen Morddrohungen und der aufgeheizten politischen Stimmung drängen Vertraute Eisner dazu, einen geschützteren Weg durch das Hotel Bayerischer Hof zu nehmen. Er lehnt dies ab. Nach Fechenbachs späterem Bericht erklärt er: „Man kann einem Mordanschlag auf die Dauer nicht ausweichen, und man kann mich ja nur einmal totschießen.“ 

Eisner geht zwischen Merkle zu seiner Rechten und Fechenbach zu seiner Linken. Die Männer unterhalten sich über die weitere politische Entwicklung. In der damaligen Promenadestraße, der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße, nähert sich ihnen der 22-jährige Leutnant und Student Anton Graf von Arco auf Valley von hinten. Er hat in einem nahe gelegenen Hauseingang gewartet. Aus unmittelbarer Nähe zieht er eine Pistole und feuert zweimal auf den Ministerpräsidenten. 

Die Kugeln treffen Eisner im Nacken und im Bereich hinter dem rechten Ohr. Der Ministerpräsident bricht tödlich getroffen zusammen. Fechenbach erinnert sich später: „Eisner schwankt einen Augenblick, er will etwas sprechen, aber die Zunge versagt ihm.“ 

Nach seiner eigenen Schilderung packt Fechenbach den Attentäter am Arm und schleudert ihn zu Boden. Bewaffnete Begleiter schießen auf Arco und verletzen ihn schwer. Eisner wird in das Ministerium zurückgebracht. Ein Arzt stellt fest, dass die aus nächster Nähe abgegebenen Schüsse seinen sofortigen Tod verursacht haben. 

Arcos Tat richtet sich gegen den sozialistischen und jüdischen Politiker, den er als Verräter an Bayern und Deutschland betrachtet. Seine am Vortag niedergeschriebenen Äußerungen dokumentieren die antisemitischen und antibolschewistischen Feindbilder, mit denen er den Mord rechtfertigt. Der schwer verletzte Attentäter überlebt. 

Die Ermordung Eisners erschüttert München und verschärft die politische Krise. Noch am selben Vormittag folgen weitere Gewalttaten im Landtag. Der geplante Übergang von der provisorischen Revolutionsregierung zu einer parlamentarisch legitimierten Regierung wird dadurch jäh unterbrochen. 


1 1974 - Die Eisner-Gedenktafel soll am Palais Montgelas angebracht werden 

München-Kreuzviertel * Der Ältestenrat des Münchner Stadtrats stimmt dem Entwurf des Baureferats für eine Gedenktafel zur Erinnerung an Kurt Eisner zu. Als Standort ist das Palais Montgelas vorgesehen, die frühere Staatskanzlei und Eisners Amtssitz. Die Tafel soll unmittelbar am Ort seiner Ermordung in der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten erinnern. 


14. 6 1985 - Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung eröffnet 

München-Kreuzviertel * Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung öffnet in der Theatinerstraße ihre Türen. Sie verfügt über rund 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche. 

Den Auftakt bildet die Ausstellung „Deutsche Romantiker – Bildthemen der Zeit von 1800 bis 1850“, die gemeinsam mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen entsteht. Bis zum 1. September sind rund 100 Gemälde und 40 Arbeiten auf Papier aus öffentlichen und privaten Sammlungen zu sehen, darunter Werke von Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge und Moritz von Schwind. 


1891 - Der Magistrat beschließt einen elektrischen Probebetrieb auf den Gemeindelinien

München * Nach Verhandlungen beschließt der Magistrat, den elektrischen Trambahnbetrieb auf den beiden Gemeindelinien probeweise einzuführen. Bevor das Vorhaben umgesetzt werden kann, folgen langwierige Abstimmungen mit den zuständigen Behörden, den Haus- und Grundbesitzern sowie dem Königlichen Staatsministerium des Königlichen Hauses und des Äußeren. 

Die „Allerhöchste Genehmigung“ erfolgt unter Vorbehalt: Die königliche Seite behält sich vor, jederzeit die Umstellung vom Oberleitungsbetrieb auf Akkumulatorenbetrieb zu verlangen. Die Trambahnen müssten dann ihren Strom aus mitgeführten Batterien beziehen. 


Um 15. 8 1918 - Ludwig III. befürwortet einen möglichst schnellen Friedensschluss

München * Bayernkönig Ludwig III. bevollmächtigt Ministerpräsident Otto von Dandl zu Verhandlungen mit den deutschen Bundesfürsten über ein gemeinsames Vorgehen bei der Reichsregierung. Ludwig III. befürwortet nach der verheerenden Niederlage der deutschen Militärs bei Amiens einen möglichst schnellen Friedensschluss. 


2 1973 - Siegmar Geiselberger regt eine Gedenktafel für Kurt Eisner an 

München-Kreuzviertel * Ein Jahr vor dem 55. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners regt Stadtrat Siegmar Geiselberger, ein Vertreter des linken SPD-Flügels und früherer Vorsitzender der Münchner Jungsozialisten, die Errichtung einer Gedenktafel für Kurt Eisner an. Sie soll an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten erinnern. Eisner rief in der Revolution vom November 1918 den demokratischen Freistaat aus und leitete nach dem Ende der Monarchie die provisorische Staatsregierung. 

Am 21. Februar 1919 ermordete ihn der rechtsradikale Graf Anton von Arco auf Valley in der damaligen Promenadestraße, der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße, vor dem Palais Montgelas. Das Palais diente Eisner und der Staatsregierung als Amtssitz. Mit seiner Rücktrittsrede in der Tasche befand sich der Ministerpräsident auf dem Weg zum Landtag in der Prannerstraße. Dort wollte er nach der schweren Niederlage seiner Partei bei der Landtagswahl seinen Rücktritt erklären. 


25. 4 1811 - Festgelegte Mengen und Brauerträge

München * Das Bierregulativ bestimmt außerdem, welche Biermenge ein bayerischer Brauer aus einem Scheffel trockenem Malz herstellen muss. Ein Scheffel entspricht 222,34 Litern. Daraus sind sieben Eimer Sommerbier oder acht Eimer Winterbier zu brauen. 

Ein baierischer Eimer umfasst 60 Mass. Bei einem Inhalt von 1,069 Litern je Mass entspricht dies rund 64 Litern. Für jeden Scheffel Malz sind zudem drei Pfund Hopfen vorgesehen. Aus 225 Scheffeln Malz müssen demnach 1.800 Eimer Winterbier oder 1.575 Eimer Sommerbier entstehen. Umgerechnet sind dies 108.000 Mass Winterbier beziehungsweise 94.500 Mass Sommerbier. 


21. 2 1919 - Eisners Ermordung gibt der Revolution neuen Auftrieb

München * Die Nachricht von der Ermordung Kurt Eisners verbreitet sich in Windeseile. Zahlreiche Menschen strömen zum Tatort in der damaligen Promenadestraße, der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße. Für viele Anhänger der Revolution wird der zuvor heftig angefeindete und bei der Landtagswahl politisch geschwächte Ministerpräsident zum „Märtyrer der Revolution“. Trauer und Empörung verleihen seinem politischen Vermächtnis neue Bedeutung. 

Die Schriftstellerin Richarda Huch beschreibt diesen Stimmungsumschwung rückblickend: „Jedermann verdammte und beklagte nun die verhängnisvolle Kugel des jungen Arco. Es war gerade, als ob sie nur gefallen, um der stockenden Revolution einen neuen Auftrieb zu geben.“ 

Ihre Worte drücken die Wahrnehmung einer Zeitzeugin aus. Tatsächlich reagieren keineswegs alle Münchnerinnen und Münchner mit Trauer: Manche Gegner Eisners begrüßen den Mord offen. 

Eisners geplanter Rücktritt und die konstituierende Sitzung des neu gewählten Landtags sollen den Übergang von der provisorischen Revolutionsregierung zu einer parlamentarisch legitimierten Regierung ermöglichen. Ob damit auch die revolutionären Auseinandersetzungen enden, bleibt jedoch offen. Zwischen den Anhängern einer parlamentarischen Demokratie und den Befürwortern eines Rätesystems bestehen weiterhin erhebliche Spannungen. 

Der Mord an Eisner und die anschließenden Schüsse im Landtag verhindern zunächst diesen geordneten Regierungswechsel. Die provisorische Regierung verliert ihre Handlungsfähigkeit, während die Räte in das entstehende Machtvakuum vorstoßen. Damit beginnt eine neue Phase der revolutionären Entwicklung, die als „Zweite Revolution“ bezeichnet wird. Arcos Versuch, die Revolution durch die Ermordung ihres bekanntesten Vertreters zu bekämpfen, trägt somit zu ihrer erneuten Radikalisierung bei. 


28. 2 1809 - Eine einheitliche Mass für Bayern 

München * Durch die territorialen Erweiterungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts wächst Bayern zu einem Königreich aus Regionen mit unterschiedlichen Traditionen und Wirtschaftssystemen zusammen. Besonders unübersichtlich ist das Maßwesen: Schätzungen zufolge bestehen bis zu 93 verschiedene Flüssigkeitsmaße. Zwar heißen sie fast überall „Maß“, doch ihr Inhalt unterscheidet sich erheblich. Im oberfränkischen Lauenstein fasst eine Maß knapp einen halben Liter, im ehemals salzburgischen Laufen dagegen rund 1,6 Liter. 

Diese Unterschiede erschweren Handel, Besteuerung und Preiskontrolle. Am 28. Februar 1809 erlässt König Max I. Joseph auf maßgebliche Initiative seines Reformministers Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas eine Verordnung zur Vereinheitlichung der bayerischen Maße und Gewichte. Als verbindliche Norm für Flüssigkeiten dient künftig die Münchner Maß mit einem Inhalt von rund 1,069 Litern. 

Zur Durchsetzung der neuen Regelung lässt die Regierung kupferne Messzylinder mit dem bayerischen Staatswappen und der Aufschrift „BAIER. MAAS. 1809“ an Landgerichte, Rentämter, Städte und Märkte versenden. Diese sogenannten Muttermaße sind amtliche Vergleichs- und Eichgefäße. Als Trinkgefäße dürfen sie ausdrücklich nicht verwendet werden. Mithilfe der Muttermaße stellen die örtlichen Behörden weitere geprüfte Gefäße her und verbreiten sie in ihren Amtsbezirken. 

Eine allgemeine Eichpflicht für die Trinkkrüge besteht zunächst jedoch nicht. Viele Gäste bringen ihre eigenen Gefäße mit in das Wirtshaus. Neben Holzkannen und Zinngefäßen kommen zunehmend große Krüge aus Steinzeug auf. Um 1820 entwickelt sich daraus die charakteristische Form des bayerischen Masskrugs. 

Die neue Maß setzt sich allmählich im gesamten Königreich durch. Sie vereinheitlicht nicht nur den Ausschank, sondern wird auch zu einem sichtbaren Zeichen für das Zusammenwachsen von Altbayern, Franken und Schwaben. Obwohl die alte Maßeinheit 1872 durch den Liter ersetzt wird, bleibt ihr Name erhalten: Bis heute bezeichnet die „Mass“ einen Liter Bier und gilt als Symbol bayerischer Lebensart.


25. 4 1811 - Zweifel am staatlichen Bierregulativ

München * Das königlich-baierische Bierregulativ von 1811 erweist sich in der Praxis als wenig realitätsnah. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es eine bestimmte Menge Malz einem daraus herzustellenden Bierertrag gegenüberstellt. Die Qualität des Malzes ist dabei nicht näher definiert; vorgeschrieben ist lediglich, dass es trocken sein muss. 

Malzmenge und Bierertrag lassen sich jedoch nicht gleichzeitig überprüfen, sondern nur vor beziehungsweise nach dem Brauvorgang. Sind aus einem Scheffel Malz erst einmal sieben Eimer Sommerbier gebraut, ist das Malz aufgebraucht. Fehlt anschließend auch noch ein Teil des Bieres – etwa aufgrund des Durstes der Brauer und ihrer Knechte –, ist für die „Ausmittelung der tarifmäßigen Zusammenhänge“ kaum noch eine verlässliche Grundlage vorhanden. 

Trotz des staatlichen Bierregulativs bleibt die durstige Bevölkerung misstrauisch. Viele Menschen verdächtigen die Brauer, bei der Herstellung zu betrügen und für ihr „Gwasch“, also vermeintlich dünnes oder minderwertiges Bier, einen zu hohen Preis zu verlangen. Die Obrigkeit beteuert zwar immer wieder, das Bierregulativ sei von „kristallener Klarheit“. Die Bevölkerung teilt diese Auffassung jedoch nur bedingt. Das Misstrauen der Biertrinker gegenüber den Brauern bleibt deshalb auch im 19. Jahrhundert stark ausgeprägt. 

Bier gilt in dieser Zeit vor allem als Nahrungs- und Alltagsgetränk, nicht als Luxusgut. Selbst Gegner des Branntwein- und Kaffeekonsums empfehlen es als Alternative zu hochprozentigem Alkohol und bekämpfen den „Fusel“ gewissermaßen mit Bier. 


25. 4 1811 - Staatliche Festsetzung des Bierpreises

München * König Max I. Joseph erlässt eine Verordnung über die künftige Regulierung des Biersatzes im Königreich Bayern. Das sogenannte Bierregulativ ist somit eine königliche Verordnung und kein vom Landtag verabschiedetes Gesetz. 

Bis zur Aufhebung des Bierregulativs im Jahr 1865 bestimmen die Obrigkeit und die Regierung maßgeblich über den bayerischen Bierpreis. Dieser richtet sich daher nicht nach den Grundsätzen des freien Marktes und kann auch von den Brauern nicht eigenständig festgesetzt werden. 


26. 5 1922 - Der Ministerrat befasst sich erstmals mit der Fürstenabfindung

München-Kreuzviertel * Der Entwurf der Fürstenabfindung wird dem Ministerrat vorgelegt. 


Um 7 1611 - Der Hexenrichter Dr. Gottfried Sattler muss in den Falkenturm

München * Der aus Ingolstadt stammenden Dr. Schober mit der Untersuchung der Prozess-Umstände von Wemding beauftragt. Schobers Urteil ist für den Hexenrichter Dr. Gottfried Sattler niederschmetternd, woraufhin alle in München und Wemding Angeklagten auf Befehl des Hofrats freigelassen werden müssen.

  • Dafür wird Dr. Sattler verhaftet und in den Falkenturm nach München gebracht.
  • Die Kosten der Untersuchung durch Dr. Schober und die Unterbringung der vier Verdächtigen im Falkenturm werden dem Hexenrichter Sattler und dem Gerichtsschreiber aufgebrummt.

Bei den Vernehmungen kommen nicht nur die Unterschlagungen und Veruntreuungen in Höhe von 3.000 Gulden ans Tageslicht, sondern auch ein „adulterium“, eine unzüchtige sexuelle Handlung. Damit ist die Geduld des Hofes erschöpft und das Todesurteil über den Hexenrichter schnell gefällt. Und das, obwohl er aus dem Kreis der Hofräte, die sich zur Partei der Hexenprozess-Befürworter zählen, massive Unterstützung erhält. 


2. 2 1989 - Der Bauausschuss stimmt dem Eisner-Bodendenkmal am Tatort zu

München * Der Bauausschuss stimmt dem Entwurf für ein ebenerdiges Bodendenkmal zur Erinnerung an Kurt Eisner auf öffentlichen Grund und Boden zu. Die Metallplatte soll am Ort seiner Ermordung in der Kardinal-Faulhaber-Straße in den Gehweg eingelassen werden. 

Bedenken, dass Passanten den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten buchstäblich mit Füßen treten oder einfach „übergehen“ können, treten gegenüber verkehrspolitischen Erwägungen zurück: Die Straßenführung bleibt unverändert, und es entfallen keine Parkplätze. 


25. 4 1811 - Das Bierregulativ von 1811

München * Unter Minister Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas entwickelt die Regierung eine Formel, mit der sich der Bierpreis jederzeit und für jedermann nachvollziehbar berechnen lassen soll: das sogenannte „Bierregulativ“. Als Grundlage dient die Braubilanz des Königlichen Hofbräuhauses in München. 

Aus dieser Bilanz leitet die Regierung drei feste Kostenbestandteile ab. Sie geht davon aus, dass sich diese über Jahrzehnte hinweg nicht verändern werden. Alle drei fließen in den Bierpreis ein. 

Die erste feste Größe ist die sogenannte „Mannsnahrung“. Darunter versteht man den Unternehmergewinn je Mass Bier. Die Regierung setzt diesen auf 1,47 bayerische Pfennige fest. Der Betrag bildet eine Obergrenze, die keinesfalls überschritten werden darf. Den Brauern steht es jedoch frei, teilweise auf diesen Gewinn zu verzichten. Nach dem Willen der Regierung darf ihr Unternehmergewinn bei steigenden Bierpreisen nicht ebenfalls zunehmen. 

Als zweite feste Größe berücksichtigt das Bierregulativ die laufenden Ausgaben der Brauer. Dazu zählen die Instandhaltung der Brauereigebäude und Sudanlagen, die Personalkosten, die Verzinsung des Grundkapitals sowie das für den Betrieb der Brauerei erforderliche Verlagskapital. Für diese Aufwendungen setzt die Regierung insgesamt 4,53 bayerische Pfennige je Mass Bier an. 

Hinzu kommt als dritter Bestandteil ein „Malzaufschlag“ von vier Pfennigen je Mass, der die Kosten des Rechnungswesens der Brauereien decken soll. 

Damit belaufen sich die festen Kosten über Jahrzehnte hinweg auf insgesamt zehn baierische Pfennige beziehungsweise zweieinhalb Kreuzer je Mass Bier. 


16. 6 1919 - Erste Verhandlungen zur Fürstenabfindung

München-Kreuzviertel * Bei der ersten Zusammenkunft der Verhandlungsführer fordert die Kommission zur Fürstenabfindung einen Katalog der Wittelsbachischen Gesamtforderungen. 


8. 9 1914 - Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

München * Auf Druck der betroffenen Wirtschaftskreise, insbesondere des Baugewerbes, verlässt die bayerische Staatsregierung ihren Sparkurs und ordnet eine Fortführung der Staatsbaumaßnahmen an. Mit Kriegsbeginn hatte der Staat - zur Schonung des von kriegsbedingten Einnahmeausfällen Betroffenen Haushalts - seine Aufträge weitestgehend storniert. 


Nach 6 1945 - Kurt Eisner bleibt im öffentlichen Gedenken eine Randfigur 

München * Nach dem Zweiten Weltkrieg findet Kurt Eisner als Gründer des Freistaats Bayern und dessen erster demokratischer Ministerpräsident zunächst wenig Anerkennung in Politik und Öffentlichkeit. Ältere Zerrbilder prägen weiterhin die Erinnerung an ihn. 

Bereits während der Weimarer Republik stellen politische Gegner Eisner als Anarchisten und weltfremden Schwabinger Bohemien dar. Die nationalsozialistische Propaganda verschärft diese Angriffe durch antisemitische Hetze und diffamiert ihn als Bolschewisten und Pazifisten. Diese Feindbilder erschweren auch nach 1945 eine angemessene Würdigung seiner Rolle bei der Entstehung der bayerischen Demokratie. 


13. 9 1817 - Eine Verordnung über den Getreidehandel und Notmagazine

München-Kreuzviertel * Die Regierung erlässt eine Verordnung über den Getreidehandel, in der alle Vorschriften zusammengefasst werden. Außerdem wird die Anlegung von Notmagazinen mit einem Sechstel des Jahresbedarfs für die Städte angeordnet. 


8. 9 1808 - Die Bestrafung der einfachen Unzucht wird abgeschafft

München - Königreich Baiern * Mit dem organischen Edikt wird die Fornikationsstrafe, die Bestrafung der einfachen Unzucht, abgeschafft. Dadurch sollen vor allem Abtreibungen und Kindermorde verhindert werden. 


20. 8 1985 - Alfred Lottmann fordert ein würdiges Denkmal für Kurt Eisner 

München * SPD-Stadtrat Alfred Lottmann richtet an Oberbürgermeister Georg Kronawitter einen Antrag zur „Würdigen Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner“. Anlass sind die bevorstehenden 70. Jahrestage der Revolution vom November 1918 und der Ermordung Eisners am 21. Februar 1919, die 1988 beziehungsweise 1989 anstehen. 

Lottmann kritisiert entschieden die 1976 gefundene Lösung mit einer unscheinbaren Gedenkplatte im Rasen am Promenadeplatz. Er regt an, die Straßenführung in der Kardinal-Faulhaber-Straße zu verändern, um am Tatort Platz für eine „Säule oder ähnliches“ zu schaffen. Damit soll der Gründer des Freistaats Bayern und dessen erster demokratischer Ministerpräsident ein seiner historischen Bedeutung angemessenes Denkmal erhalten. 


21. 2 1986 - „Das andere Bayern“ schafft ein unsichtbares Denkmal für Kurt Eisner 

München-Kreuzviertel * Am 67. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners setzt der Verein „Das andere Bayern“ mit einer Kunstaktion ein Zeichen gegen die jahrelange Verzögerung eines würdigen Denkmals. 

Um 10 Uhr entfalten die Beteiligten am Tatort in der Kardinal-Faulhaber-Straße ein 2,50 Meter hohes, grell gelb-grünes Eisner-Porträt auf Plastikfolie. Der Künstler Eckhard Zylla versieht sein Bild mit einer roten Zielscheibe und signiert es. Anschließend wird eine Gehsteigplatte zerschlagen. Die Beteiligten falten das Bild zusammen und vergraben es im entstandenen „Denkloch“. 

Das „unsichtbare Denkmal“ hält der städtischen Erinnerungspolitik einen satirischen Spiegel vor: Es beansprucht keinen Platz, stört keine Geschäftsinteressen und löst keinen Streit über eine Inschrift aus. Gerade seine Unsichtbarkeit macht die mangelnde öffentliche Würdigung Eisners zum Thema. 


10. 1 1919 - Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

München-Kreuzviertel * Gegen 15 Uhr beginnen die entsetzten Versammelten einen Demonstrationszug zum Montgelas-Palais, in dem Ministerpräsident Kurt Eisner residiert, und fordert die Freilassung der Verhafteten. Eisner erklärt sich zum Empfang einer Abordnung am nächsten Tag bereit, wenn sie ruhig und ohne Massendemonstration käme. Die Demonstranten werden immer erregter. 

Oskar Maria Graf berichtet: „Hin und her drängte sich alles. Hinter dem verschlossenen Tor, hieß es, stünden schussbereite Maschinengewehrschützen. Man ratschlagte einige Minuten. Auf einmal kletterte ein Matrose auf dem Kandelaber zum Balkon empor, schwang sich drüber und verschwand unter lautem Jubel in der Tür.  
Kurz darauf erschien er mit Eisner, der fürchterregt auf uns herunter schrie: ‚So holt sie euch, in Gottes Namen! Sie sind enthaftet!‘“
  Daraufhin ziehen sich die Demonstranten zurück. 


19. 2 1919 - Siemens stellt Pläne für zwei Münchner U-Bahn-Linien vor 

München * Dr. Helmreich stellt im Namen der Berliner Siemenswerke der Münchner Öffentlichkeit einen Plan für zwei unterirdische Bahnlinien vor: Eine Nord-Süd- und eine Ost-West-Verbindung sollen das Verkehrsnetz ergänzen. 

Der Vorstoß bleibt ohne Umsetzung. Zwei Tage später erschüttert die Ermordung Ministerpräsident Kurt Eisners die Stadt. In den folgenden Jahren steht zunächst die Wiederherstellung und Weiterentwicklung des Straßenbahnverkehrs im Vordergrund. 


13. 12 1973 - Der Ältestenrat unterstützt eine Gedenktafel für Kurt Eisner

München * Der Ältestenrat des Münchner Stadtrats spricht sich für die Errichtung einer Gedenktafel für Kurt Eisner aus. Sie soll an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten erinnern, den der rechtsradikale Graf Anton von Arco auf Valley am 21. Februar 1919 ermordet. 

Damit findet die im Februar von Stadtrat Siegmar Geiselberger angeregte Initiative Unterstützung im Ältestenrat. 


7. 6 1886 - Die entscheidenden Schritte zur Entmündigung werden eingeleitet

München * In den Ministerrats-Sitzungen vom 7., 8. und 9.Juni 1886 werden - unter dem Vorsitz des Bayernprinzen Luitpold - die entscheidenden Schritte zur Entmündigung von König Ludwig II. und der Übernahme der Regentschaft durch Prinz Luitpold in die Wege geleitet. 


27. 2 1986 - Der Bauausschuss lehnt ein Kurt-Eisner-Denkmal am Tatort ab 

München * Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats lehnt die Errichtung eines Kurt-Eisner-Denkmals in der Kardinal-Faulhaber-Straße ab. 

Zuvor streitet der zuständige Bezirksausschuss darüber, ob der Gehweg am vorgesehenen Standort verbreitert werden soll. Dafür müssten zehn Parkplätze entfallen. Die Frage nach dem Platz für die Erinnerung an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten wird damit auch zum Konflikt um Parkraum. 


11. 8 1600 - Agnes Klostermüller wird elfmal aufgezogen

München-Graggenau * Die zwanzigjährige Agnes Klostermüller wird elfmal „aufgezogen“, davon zehnmal belastet mit einem fünfzig Pfund schweren Stein. Das Mädchen bleibt standhaft, obwohl ihm alle Glieder zerrissen werden. Nichts, außer der Beteuerung ihrer Unschuld, ist aus ihr herauszubringen.

Vor dem Beginn der Folter spricht Hofrat Dr. Johann Simon Wagnereckh lateinische Verse und Psalme über sie, um sie zu „entzaubern“. Da hier der Name Jesus vorkommt, sagt Agnes Klostermüller: „sie wolle diesen Jesus nit [in dessen Namen man Unschuldige martert] sondern wolle den haben, der sie erschaffen und für sie am Stamme des Kreuzes gelitten“.

Nach der Folter lässt man Agnes für etwa zehn Wochen in Ruhe. 


21. 7 1874 - Solidarität zwingt den Wirt zum Einlenken 

München-Au * Der Bierboykott zeigt Wirkung. Der Wirt „Zum Bereiter Anger“ bietet den Arbeitern der Lederfabrik Seiler und Bromberger den Liter Bier zunächst für acht Kreuzer an. Alle übrigen Gäste sollen weiterhin neun Kreuzer bezahlen. 

Die Arbeiter lehnen diesen Preisnachlass für ihre eigene Gruppe ab. Sie erklären, den Boykott fortzusetzen, solange der niedrigere Preis nicht für sämtliche Gäste gilt. Daraufhin gibt der Wirt nach und senkt den Bierpreis allgemein auf acht Kreuzer. 

Die „Süddeutsche Volksstimme“ würdigt am 21. Juli 1874 die solidarische Haltung: „Die Arbeiter erklärten jedoch, unter diesen Umständen den Streik aufrecht erhalten zu müssen. Der Wirt gab nun nach und verkauft jetzt durchgängig das Bier nur um 8 kr. Es ist sehr zu wünschen, dass andere Stände von diesem Gemeinsinn der Arbeiter lernen, statt wie bisher über diese loszuziehen.“ 

Der Vorgang macht deutlich, dass es den Arbeitern nicht nur um einen persönlichen Preisvorteil geht. Ihr gemeinsames Vorgehen soll eine Preissenkung für alle Gäste erreichen. 


26. 9 1923 - Gustav Ritter von Kahr wird zum Generalstaatskommissar ernannt

München * Die bayerische Regierung ernennt Gustav Ritter von Kahr - aus Protest gegen den Abbruch des Ruhrkampfes durch die Reichsregierung - zum Generalstaatskommissar, auf den die gesamte exekutive [= vollziehende] Gewalt übergeht. Er hat damit diktatorische Vollmachten.

Gustav von Kahr, Otto von Lossow, der Befehlshaber des Wehrkreises VII, und der Chef der Landespolizei, Hans Ritter von Seisser, regieren den Freistaat Bayern als Triumvirat und bereiten zusammen mit Rechtsradikalen in Norddeutschland den Staatsstreich in München und Berlin vor. 


1976 - Falk Volkhardt verhindert die Eisner-Gedenktafel am Palais Montgelas 

München-Kreuzviertel * Der Münchner Stadtrat beschließt, eine Gedenktafel für Kurt Eisner am Palais Montgelas in der Kardinal-Faulhaber-Straße anzubringen. Sie soll am Ort seiner Ermordung an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten erinnern. 

Doch der Eigentümer Falk Volkhardt verweigert die Zustimmung zur Anbringung an der Fassade des inzwischen zum Hotel Bayerischer Hof gehörenden Palais. Er befürchtet geschäftliche Nachteile sowie mögliche Sprengstoffanschläge und Beschädigungen. Das will natürlich keiner der Verantwortlichen, weshalb die Anbringung der Gedenktafel am authentischen Gebäude scheitert. Als Ersatz wird noch im selben Jahr eine Erinnerungstafel in den Grünstreifen am Promenadeplatz eingelassen. 


7. 11 1989 - Das Bodendenkmal für Kurt Eisner wird eingeweiht 

München-Kreuzviertel * In der Kardinal-Faulhaber-Straße wird am Ort der Ermordung Kurt Eisners das Bodendenkmal der Münchner Künstlerin Erika Maria Lankes eingeweiht. Die Festrede hält - am 71. Jahrestag der Revolution - Bürgermeister Klaus Hahnzog. 

Die 260 mal 105 Zentimeter große Metallplatte ist bündig in den Gehweg eingelassen. Sie zeigt die vereinfachten Umrisse eines am Boden liegenden Menschen und erinnert an die Markierung eines Mordopfers am Tatort. Damit macht sie Eisners gewaltsamen Tod unmittelbar am historischen Schauplatz sichtbar. 

Die Gestaltung greift zugleich die Tradition der Grabplatten in mittelalterlichen Kirchen auf. Wie diese liegt das Denkmal unter den Füßen der Vorübergehenden und kann als Mahnung an die Vergänglichkeit des Lebens verstanden werden. Es begegnet den Menschen auf ihrem alltäglichen Weg und erreicht dadurch auch diejenigen, die sonst kaum vor einem Denkmal stehen bleiben. 

Die Darstellung des verletzlichen Menschen verzichtet auf die heroische Überhöhung klassischer Herrscherdenkmäler. Darin lässt sich eine Verbindung zu den humanistischen und pazifistischen Überzeugungen des Freistaatgründers erkennen. 


8. 8 1914 - Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft

München * Das bayerische Außenministerium beauftragt die Kreisregierungen, innerhalb von sechs Wochen über die Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft zu berichtigen. 


12 1918 - Kohle- und Strommangel erschweren die Wiederherstellung des Trambahnverkehrs 

München * Nach den Belastungen des Ersten Weltkriegs bemühen sich die Stadt und ihre Verkehrsbetriebe, den stark beeinträchtigten Straßenbahnbetrieb wieder zu stabilisieren. Verschlissene Fahrzeuge, die vernachlässigte Infrastruktur und der Mangel an Betriebsmitteln erschweren die Arbeiten. 

Auch unter der neuen Regierung Kurt Eisners bleibt die Energieversorgung unsicher. Kohlenknappheit und die dadurch eingeschränkte Stromerzeugung führen immer wieder zu erheblichen Einschränkungen des Trambahnverkehrs. 


1. 7 1631 - Der Gründungsbrief für den Karmeliter-Orden

München * Kurfürst Maximilian I. erlässt einen Gründungsbrief für die Niederlassung des Karmeliter-Ordens in München. Sie sollen für ihren Klosterbau ein Gelände außerhalb der Stadtmauern erhalten, gelegen zwischen Angertor und Schiffertor. Doch diese Pläne zerschlagen sich im Verlauf des Krieges.


29. 11 1985 - Bürgerversammlung lehnt ein Kurt-Eisner-Denkmal ab 

München * Eine Bürgerversammlung spricht sich gegen die Errichtung eines Kurt-Eisner-Denkmals in der Kardinal-Faulhaber-Straße aus. 

Die Diskussion entwickelt sich rasch zu einer grundsätzlichen politischen Auseinandersetzung über Kurt Eisner und die Revolution von 1918/19, weniger um eine Debatte um den Ort für das angeregte Denkmal. Im Mittelpunkt steht damit auch die Frage, wie München den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten im öffentlichen Raum würdigt. 


31. 12 1881 - Völkerschau: „Die Wilden der Feuerlands-Inseln“

München-Lehel * Bis zum 4. Februar 1882 können die Münchnerinnen und Münchner die „Wilden der Feuerlands-Inseln“ bewundern. Für sie wird extra eine Schaubude an der Zweibrückenstraße errichtet. Sie liegt gegenüber der Neuen Isarkaserne, dem heutigen Patent- und Markenamt. 

Die „Feuerländer-Völkerschau“ ist trotz der hohen Eintrittspreise ein voller Erfolg. Der reservierte Platz kostet immerhin eine Mark, erste Plätze 50 Pfennig und zweite Plätze 25 Pfennig. 


21. 2 1988 - Ein Ein „Stein des Anstoßes“ erinnert an Kurt Eisner 

München-Kreuzviertel * Am 69. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners greifen Aktive des Vereins „Das andere Bayern“ erneut mit einer Kunstaktion in die verschleppte Denkmaldebatte ein. Unter dem Titel „Stein des Anstoßes“ stellen sie einen eigens gestalteten Gedenkstein mitten auf den Gehweg der Kardinal-Faulhaber-Straße – unmittelbar am Tatort. 

Die Aktion fordert eine sichtbare und würdige Erinnerung an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten. Doch die Polizei beschlagnahmt den Stein als Beweismittel. Daraufhin schenken ihn die Beteiligten der Landeshauptstadt München. 


5. 3 1986 - Die Planung für das Eisner-Denkmal geht in eine neue Beratungsrunde 

München-Graggenau * Der Münchner Stadtrat verwirft die bisherigen Planungen für ein Kurt-Eisner-Denkmal in der Kardinal-Faulhaber-Straße. Anschließend befasst sich die Kommission „Kunst am Bau“ in insgesamt neun Sitzungen mit der Frage, wie eine angemessene Erinnerung an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten gestaltet werden kann. 

Die Suche nach einer tragfähigen Lösung setzt sich damit trotz des grundsätzlichen Stadtratsbeschlusses vom Oktober 1985 weiter fort. 


8. 11 1993 - Theo Waigel lehnt die Teilnahme am Festakt zur Freistaatgründung ab 

München * CSU-Vorsitzender Theo Waigel sagt seine Teilnahme am Festakt der bayerischen SPD zum 75-jährigen Bestehen des Freistaats Bayern in der Münchner Residenz ab. Der SPD-Landesvorsitzenden Renate Schmidt schreibt er, dass er „die Geburtsstunde des demokratisch verfassten Bayern nicht mit der Ausrufung der Räterepublik durch Kurt Eisner in Verbindung zu bringen vermag“. 

Diese Begründung vermischt zwei unterschiedliche historische Ereignisse: Eisner ruft in der Revolution vom November 1918 den Freistaat Bayern aus und wird dessen erster demokratischer Ministerpräsident. Die Münchner Räterepublik entsteht dagegen erst am 7. April 1919 – mehr als sechs Wochen nach seiner Ermordung durch den rechtsradikalen Grafen Anton von Arco auf Valley. 

Unter Eisners provisorischer Regierung bestehen zwar Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte, eine Räterepublik wird jedoch nicht ausgerufen. 


1808 - Die Gruft unterhalb der Karmeliten-Kirche wird geräumt

München-Kreuzviertel * Die Gruft unterhalb der Karmeliten-Kirche wird geräumt. Das Gebäude wird klassizistisch überarbeitet und dient als Studienkirche. Der Teil des Klosters hin zur heutigen Pacellistraße dient dem Erzbischöflichen Ordinariat. 


22. 2 1802 - Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Der Aufhebungskommissär Bernmiller begibt sich zur Bestandsaufnahme ins Karmelitinnenkloster. Im Konvent leben zwanzig Schwestern vom regulierten Dritten Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen und zwei Novizinnen. 


22. 2 1989 - Der Stadtrat streitet über „Freistaat“ und „Volksstaat“ auf dem Eisner-Denkmal 

München-Graggenau * Der Münchner Stadtrat berät über die Inschrift des geplanten Kurt-Eisner-Bodendenkmals. Rasch besteht Einigkeit darüber, das zunächst vorgesehene Wort „erschossen“ durch „ermordet“ zu ersetzen. Um die Begriffe „Freistaat“ und „Volksstaat“ entbrennt dagegen eine scharfe politische Auseinandersetzung. 

Beide Bezeichnungen stehen 1918 für die republikanische Staatsordnung. Im Streit um die Inschrift geht es deshalb auch darum, ob Eisner ausdrücklich als Begründer des heutigen Freistaats Bayern gewürdigt wird. 

Die SPD schlägt vor: „Kurt Eisner. 1867–1919. Begründer des Freistaats Bayern und Ministerpräsident wurde am 21. Februar 1919 hier vor seinem Amtssitz ermordet.“ Durchsetzen kann sich jedoch der Vorschlag von Bürgermeister Winfried Zehetmeier (CSU). CSU, FDP und Grüne/ALM stimmen dafür, die SPD dagegen. Die beschlossene Inschrift vermeidet den Begriff „Freistaat“ und lautet: 

„Kurt Eisner, der am 8. November 1918 die Bayerische Republik ausrief, nachmaliger Ministerpräsident des Volksstaates Bayern, wurde an dieser Stelle am 21. Februar 1919 ermordet.“ 


30. 10 1985 - Der Stadtrat stimmt für ein würdiges Kurt-Eisner-Denkmal 

München * In der Vollversammlung des Münchner Stadtrats erläutert SPD-Stadtrat Alfred Lottmann ein weiteres Anliegen seiner Denkmalinitiative: Er will den fortwirkenden Verleumdungen Kurt Eisners entgegentreten. 

Dazu gehören die antisemitisch geprägte, falsche Darstellung Eisners als „galizischer Ostjude“ und die Behauptung, er sei für die Opfer der revolutionären Auseinandersetzungen nach seiner Ermordung im Februar 1919 verantwortlich. Lottmann sieht in einem würdigen Denkmal und der dadurch angestoßenen öffentlichen Debatte eine Möglichkeit, diese Geschichtsbilder zu korrigieren und Eisners historische Bedeutung anzuerkennen. 

Gegen die Stimmen von CSU und FDP stimmt der Stadtrat dem Antrag zu, Kurt Eisner ein „würdiges Denkmal in der Kardinal-Faulhaber-Straße“ zu errichten. Die Umsetzung bleibt jedoch umstritten; im Bauausschuss zeichnet sich weiterer Widerstand ab.


3. 10 1988 - Der Bauausschuss empfiehlt den Entwurf für das Kurt-Eisner-Denkmal 

München * Der Bauausschuss empfiehlt, den Entwurf der Bildhauerin Erika Maria Lankes für das Kurt-Eisner-Denkmal anzunehmen. Er sieht eine in den Gehweg eingelassene Metallplatte am Tatort in der Kardinal-Faulhaber-Straße vor. Die Umrisse eines am Boden liegenden Menschen erinnern an die Ermordung des Gründers des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten am 21. Februar 1919. 

Lankes orientiert sich bei der Gestaltung an historischen Polizeifotos und eingelassenen Grabplatten. Nach jahrelangen politischen Auseinandersetzungen wird das Bodendenkmal 1989 eingeweiht. 

Die Zustimmung zu einem Bodendenkmal für den jüdischen Politiker Kurt Eisner steht in einem Spannungsverhältnis zur späteren Ablehnung von Stolpersteinen in München. Gegen diese Gedenkform wird eingewandt, dass die Namen der ermordeten Menschen mit Füßen getreten werden könnten. 


16. 11 1993 - Klaus Warnecke würdigt Eisners Regierung als Kraft gegen das Chaos 

München * Der ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Warnecke verteidigt in einem Leserbrief an die „Süddeutsche Zeitung“ die historische Bedeutung der Regierung Kurt Eisners. 

Warnecke beschreibt den politischen, militärischen und sozialen Zusammenbruch im Winter 1918/19 als Erbe der Monarchie und ihrer Kriegsführung. Während die Verantwortlichen sich zurückziehen und die Niederlage mit der Dolchstoßlegende erklären, übernehmen Sozialdemokraten und die USPD unter Eisner Verantwortung.

 Nach Warneckes Einschätzung gelingt es Eisners Kabinett mit Innenminister Erhard Auer und Militärminister Albert Roßhaupter, gestützt auf die Arbeiterräte, unter schwierigsten Bedingungen ein Mindestmaß an Ordnung aufrechtzuerhalten. Die Regierung habe Bayern „einen Winter lang vor dem totalen Chaos bewahrt“. 

Den entscheidenden Einschnitt sieht Warnecke in Eisners Ermordung: „Das wahre Chaos begann erst, als der rechtsradikale Offizier Graf Arco den Pazifisten Kurt Eisner am 21. Februar 1919 auf offener Straße ermordete.“ 


22. 6 1657 - Ferdinand Maria legt den Grundstein für die Karmelitenkirche

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Kirche des Karmelitenklosters neben der Wilhelminischen Veste wird vom jugendlichen Kurfürsten Ferdinand Maria gelegt.


1967 - Nachnutzung des ehemaligen Synagogengeländes 

München-Kreuzviertel * Unter Teilen des ehemaligen Grundstücks der 1938 zerstörten Hauptsynagoge wird eine Tiefgarage für den Karstadt-Konzern errichtet. Die kommerzielle Nutzung des Areals steht exemplarisch für den lange Zeit zurückhaltenden Umgang mit den Erinnerungsorten jüdischen Lebens in München. Erst allmählich rückt die historische Bedeutung des Geländes wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein.


26. 7 1600 - Die Hofkommissare fällen ihr Urteil im Pappenheimer-Prozess

München * Die Hofkommissare unter der Leitung von Dr. Johann Simon Wagnereckh fällen ihr Urteil. Nachdem sie es ausformuliert haben, begeben sie sich in den Falkenturm, wo sie den Malifikanten die Geständnisse vorlesen.

Es ist üblich, den Delinquenten drei Tage vor der Hinrichtung diese sogenannten Urgichten noch einmal zur Kenntnis zu geben, damit sie die Gelegenheit zur Korrektur haben und eventuell Denunziationen zu widerrufen. Aus panischer Angst vor weiteren Folterungen verzichten die Pämbs und ihre Mitangeklagten darauf, den Urgichten zu widersprechen. Danach gewährt man ihnen eine Henkersmahlzeit, die auch gebratenes Fleisch und Wein umfasst. 


29. 12 1881 - Die Feuerländer-Völkerschau wird unter Auflagen genehmigt

München-Lehel * Die Polizeidirektion München erteilt das „Erlaubnisschreiben“ für die öffentliche Vorstellung von vier Feuerländer mit vier Frauen und zwei Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren bei gleichzeitiger Erhebung von Eintrittsgeldern. An Gebühren entstehen einmalig drei Mark sowie pro Tag 1,80 Mark, insgesamt 71,80 Mark, die an den Armenfonds zu entrichten sind. 

Es ist alles zu vermeiden, was gegen „öffentlichen Anstand, Schicklichkeit und Sittlichkeit verstößt oder feuergefährlich sein könnte“. 


3 1716 - Maria Anna Lindmayr wird Priorin

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr wird für drei Jahre zur Priorin des Karmelitinnenklosters bei der Dreifaltigkeitskirche gewählt. Als Oberin übernimmt sie die Leitung der klösterlichen Gemeinschaft. 1719 wird sie für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. 


30. 10 1802 - Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Die Klostergebäude an der Rochusstraße sind für den 30. Oktober 1802 zur öffentlichen Versteigerung ausgeschrieben, werden dann aber um 34.000 Gulden dem Staat als Pfand- und Leihhaus überlassen. Lediglich das Nutzungsrecht der Dreifaltigkeitskirche erhält die Lateinische Kongregation, von der das Muttergottes-Gnadenbild stammt. 


1882 - Grundstück für die neue Hauptsynagoge gesichert

München-Kreuzviertel * Die Bauplatzsuche für die neue Synagoge ist von Erfolg gekrönt. Auf persönliche Intervention von König Ludwig II. stellt die Königliche Krongutsverwaltung eines der begehrtesten Grundstücke im innerstädtischen Bereich der Haupt- und Residenzstadt dafür zur Verfügung. Es kostet 348.000 Mark und ermöglicht den Bau eines freistehenden und repräsentativen Sakralbaus.

Damit hat die jüdische Gemeinde erreicht, was den protestantischen Gläubigen bis zum heutigen Tag verwehrt blieb: Ein Gotteshaus innerhalb der alten Stadtmauern. 


23. 8 1883 - Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft

München-Lehel * Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft kommt zunächst provisorisch im Café Metropol am Frauenplatz unter, bis sie am 23. August 1883 in dem neu errichteten Betriebshof an der Fabrikstraße, der heutigen Thierschstraße, eine neue Heimat findet. 


16. 9 1985 - Der Bezirksausschuss lehnt ein Kurt-Eisner-Denkmal ab 

München-Kreuzviertel * Der Bezirksausschuss des 1. Münchner Stadtbezirks spricht sich gegen die Errichtung eines Denkmals für Kurt Eisner aus. Er behandelt das Vorhaben unter dem abwertenden Tagesordnungspunkt „Denkmal für einen Bürgerschreck“. 

Damit stößt die Initiative von SPD-Stadtrat Alfred Lottmann für eine würdige Erinnerung an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten auf Widerstand. 


10. 9 1918 - Das Ordinariat erlässt einen Aufruf zum Kauf der 9. Kriegsanleihe

München * Das Ordinariat des Erzbistums München und Freising erlässt im Amtsblatt einen Aufruf in dem es den Seelsorgeklerus zur kräftigen Werbetätigkeit für die 9. Kriegsanleihe auffordert. Sie selbst sollen aus Pfründen- und Stiftungsmitteln zeichnen.


5. 10 1846 - Lola Montez trifft in München ein

München * Die Spanische Tänzerin Lola Montez trifft im biedermeierlichen München ein. Die 25-jährige Künstlerin, die in ganz Europa für ihre zahlreichen Skandale und stürmischen Affären berühmt ist, steigt in Münchens erster Adresse - dem Hotel Bayerischer Hof am Promenadeplatz - ab und bemüht sich umgehend um ein Engagement.  

Vom Intendanten des Theaters wird ihr mitgeteilt, dass für ihre Tanzaufführungen das Hof- und Nationaltheater nicht infrage kommt, weil dafür ihr Können nicht ausreichend gut sei. 


18. 7 1802 - Aufhebung des Karmelitenklosters

München-Kreuzviertel * Die Regierung Montgelas ordnet die Aufhebung des Karmelitenklosters an. Anfangs bezieht das Militär die aufgelassenen und leerstehenden Klosterräume, bis Teile für das Neue Gymnasium, das spätere Ludwigs-Gymnasium, eingerichtet und andere Teile zum Königlichen Erziehungsinstitut für Studierende, dem sogenannten Hollandeum, ausgebaut werden können.


24. 3 1864 - Richard Wagner hält sich in München auf

München-Kreuzviertel * Richard Wagner hält sich bis 26. März in München auf und wohnt im Hotel Bayerischer Hof. Er ist wieder auf der Flucht, da er in Österreich wegen seiner hohen Schulden täglich mit Inhaftierung rechnen muss.


1888 - Die Nebengebäude der Hauptsynagoge entstehen

München-Kreuzviertel * Der Bau des Verwaltungs- und Wohnungsgebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 und 5 - neben der Hauptsynagoge - beginnt. 


1884 - Verhandlungen über den Verkauf der Alten Isarkaserne

Isarvorstadt - Museumsinsel * Die Verhandlungen über den Verkauf der Alten Isarkaserne auf der Kohleninsel mit der Münchner Stadtverwaltung werden aufgenommen und 1888 abgeschlossen.


1955 - Rückgabe des Synagogengrundstücks 

München-Kreuzviertel * Das ehemalige Grundstück der Hauptsynagoge wird 1955 an die Israelitische Kultusgemeinde zurückgegeben. Da ein Wiederaufbau oder Neubau einer Synagoge an dieser Stelle aus verschiedenen Gründen nicht realisierbar erscheint, veräußert die Gemeinde Teile des Areals an den Karstadt-Konzern. 

Den Bereich, auf dem sich die Hauptsynagoge befunden hat, erwirbt die Stadt München. Dort entsteht eine Grünanlage. Zugleich vereinbaren die Stadt und die Israelitische Kultusgemeinde, an dem historischen Ort ein Denkmal zur Erinnerung an die zerstörte Synagoge und die Verfolgung der Münchner Juden zu errichten.


1889 - Gemeindezentrum an der Herzog-Max-Straße 3 eröffnet

München-Kreuzviertel * Der Bau des Gebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 ist fertiggestellt. Er beherbergt - bis zur Enteignung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1938 - neben Wohnungen und zwei Betsälen das Wohlfahrts- und Jugendamt sowie die Israelitische Armenpflege, das Rabbinat und die Kanzlei der Münchner Kultusgemeinde.


7. 11 1918 - Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

München-Kreuzviertel * Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein. Sie nehmen den dort einquartierten Offizieren des Oberkommandos Süd das Ehrenwort ab, nichts gegen den Arbeiter- und Soldatenrat zu unternehmen. 


1871 - Das Hotel Bayerischer Hof wird an die Vereinsbank verkauft

München-Kreuzviertel * Nach Joseph Anton Ritter von Maffei's Tod wird das Anwesen des Hotels zum Bayerischen Hof für 580.000 Gulden an die Bayerische Vereinsbank verkauft.


31. 1 2014 - Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz

München-Kreuzviertel * Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz.


23. 6 1966 - Die Beatles kommen nach München

London - München * Um 11:20 Uhr heben die Beatles mit dem Flug BE502 mit der BEA-Linienmaschine Comet IV vom Londoner Flughafen ab, um um 12:56 Uhr in München-Riem zu landen. Endlich sind sie da. George Harrison, Paul McCartney, John Lennon und Ringo Starr treffen erstmals und höchstpersönlich in München ein.

Und als „die vier Sängerknaben mit der Mädchenfrisur“ das Flugzeug verlassen, werden sie „von lustigen Teenagern zumeist“ begeistert empfangen. Man hat sie bis zur Landung des Flugzeugs mit Beatmusik bei Laune gehalten. Die Mädchen tragen Pony, die Haare hochtoupiert, sowie bonbonfarbene, schenkelkurze Op-Art-Kleidchen und Pumps. Die Burschen bekleiden sich mit hautengen Jeans und schwarzen T-Shirts oder geblümten Hemden. Ihre Haare bedecken zwar die Ohren, reichen aber noch nicht bis zur Schulter. Dazwischen sind auch „einige wüstere Typen mit verfilztem, schulterlangem Haar, im obligatorischen Snow Coat mit aufgemalten Atomwaffengegner-Abzeichen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Die Mädchen halten bemalte Schilder hoch und alles sieht friedlich aus. Doch es muss schon ein sehr trügerischer Friede sein, denn auf je fünf Fans kommt ein Polizist. 200 Staatliche Ordnungskräfte sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Außerdem ist die Straße rechts vom Hauptgebäude auf einer Länge von fast einhundert Metern abgesperrt worden.  

Noch auf der Rolltreppe werden die Fab Four mit extrem saublöden Fragen interviewt. Ringo Starr antwortet auf dem Flughafen auf die Frage eines Reporters: „Warum stehen Sie immer so spät auf?“ mit der Gegenfrage: „Wollen Sie schon in aller Frühe unseren Lärm hören?“ Total unverständlich findet der Münchner Merkur die Popularität der Beatles, da die Vier doch nur Nachteile vorzuweisen hätten: „Der kurzsichtige John Lennon, der Linkshänder Paul McCartney, George Harrison mit den abstehenden Ohren und Ringo Starr mit der übergroßen Nase.“ 

Außerdem überreicht man ihnen Lederhosen mit Hirschknöpfen und weiße leinene Trachtenhemden. Schon während des Flugs hat man ihnen einen Tirolerhut übergeben, den der „großnasige“ Ringo beim Verlassen des Flugzeugs zu seiner braunen Lederjacke trägt.  

„Machen Sie Platz für die Beatles!“. Die Ampeln sind für die vier Musiker auf Grün gestellt. So fahren sie über die Prinzregentenstraße, vorbei an den Vieltausenden, Fähnchen schwenkenden, „Yeah-yeah-yeah!“ kreischenden Münchner Beatles-Fans. Es herrscht einfach eine freundliche Stimmung an diesem 23. Juni 1966. 

In dem Auto mit dem Kennzeichen M-TX 107 sitzen die Beatles. Um den wartenden Fans zu entkommen, fährt der Mercedes die Tiefgarage von hinten an, sodass die Gruppe um 13:45 Uhr das Hotel durch den Lieferanteneingang betreten kann. Während die Musiker durch den Hintereingang verschwinden, warten auf dem Promenadeplatz etwa 3.000 Fans und Neugierige mit Transparenten. Neun Hausdiener und eine Handvoll Polizisten sollen den Bayerischen Hof gegen den Ansturm der Beatles-Fans verteidigen. „Die Scheiben sind vorsorglich beim Glaser bestellt“, diktiert Hotelchef Falk Volkhardt einem Reporter in den Block. 

Nichts passiert. Nur junge Frauen und Männer warten auf dem Promenadeplatz sehnsüchtig auf den Augenblick, dass sich ihre Idole an einem der Fenster zeigen. Oben im fünften Stock tun diese den Fans ein einziges Mal den Gefallen und treten ans Fenster, um ein paar Autogramme auf die Straße zu werfen.  

Für 16:00 Uhr ist im Nachtclub des Hotels Bayerischer Hof eine Pressekonferenz anberaumt. Diese beginnt 20 Minuten später, weil der Fahrstuhl stecken bleibt. Statt der erlaubten 10 haben sich 15 Personen in den Aufzug gequetscht. Zuerst werden Fotos der Fab Four geschossen, danach dürfen die Journalisten die Beatles 13 Minuten befragen. Dazwischen bekommen sie noch den „Goldenen BRAVO Otto“ in der Kategorie Beste Beatband überreicht.  

Zur gleichen Zeit tagt im Polizeipräsidium an der Ettstraße ein Krisenstab, denn den deutschen Behörden und der Polizei waren Popstars samt den kreischenden Fans ausgesprochen befremdlich. Aus Anlass des Beatles-Gastspiels richtet man in München einen Krisenstab ein, dem der Polizeipräsident, zwei Einsatzleiter und ein erst kurz zuvor installierter psychologischer Fachmann angehören. Deeskalation fordert der Psychologe, was natürlich umfangreiche polizeiliche Vorbereitungen notwendig macht, um Massenaufläufe möglichst zu verhindern oder zumindest unter Kontrolle zu halten. 

So bekommen die Beatles die Kehrseite ihres Ruhmes zu spüren. Ihnen wird ein abendlicher Schwabing-Bummel aus Sicherheitsgründen verboten, weshalb sie die ganze Zeit ihres München-Aufenthaltes im Bayerischen Hof verbringen müssen. Die Abendzeitung schreibt beschwichtigend: „Die Herren tragen zwar unorthodoxe Haartracht und veranstalten einen für musikalische Ohren beschwerlichen Lärm, aber im Grunde sind sie harmlos und übermütig, und in ihren Liedern kommt nichts Unanständiges vor.“ Die Polizei hat eine Fälscherbande hochgenommen, die 125 gefälschte Eintrittskarten für die Beatles-Konzerte zu Horror-Preisen verkauft hat.  

Am frühen Abend machen die Beatles eine Generalprobe auf ihrem Zimmer, da sie bis zum 21. Juni 1966 jeden Tag mit den Aufnahmen zur LP „Revolver“ beschäftigt waren. Gegen 21:30 Uhr betreten die vier Beatmusiker das 16 Meter lange Schwimmbad auf dem Dach des Hotels Bayerischer Hof, das extra für die Beatles reserviert und eigens für diesen Zweck mit neuem Wasser gefüllt worden war. Der einzige Schwimmer ist Paul, der sich mit einer geliehenen Badehose in die Fluten stürzt, während die drei anderen „kühles Nass aus Whiskeyflaschen“ vorziehen. 

Fortsetzung folgt !


23. 7 1802 - Die Karmeliten werden nach Straubing gebracht

München-Kreuzviertel * Dreißig Karmeliten und vier Laienbrüder werden in das ehemalige Franziskaner-Kloster nach Straubing gebracht. 


5. 9 1937 - Letztes Jubiläum der Hauptsynagoge 

München-Kreuzviertel * Die Israelitische Kultusgemeinde München begeht den 50. Jahrestag der Einweihung der Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Damit jährt sich die feierliche Eröffnung des Gotteshauses von 1887 zum letzten Mal. 

Die bei der Einweihung geäußerte Hoffnung, die Synagoge möge „vor widrigen Schicksalen bewahrt bis in ferne Jahrhunderte übergehen“, erfüllt sich nicht. Bereits wenige Monate später wird das Gebäude auf Anordnung des NS-Regimes abgebrochen. Offiziell erfolgt die Maßnahme aus „städtebaulichen und verkehrstechnischen Gründen“, tatsächlich wird die Hauptsynagoge als erste Synagoge Deutschlands gezielt von den Nationalsozialisten zerstört. Ihr Abriss markiert einen weiteren Schritt der systematischen Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung.


8. 6 1938 - Die jüdische Gemeinde wird vor vollendete Tatsachen gestellt

München-Kreuzviertel * Am Tag nach Hitlers Befehl setzt die Stadt die Repräsentanten der Israelitischen Kultusgemeinde von der Entscheidung zum Abriss der Hauptsynagoge in Kenntnis. Zugleich erfahren sie, dass das Grundstück an der Herzog-Max-Straße 3–7 für 185.000 Reichsmark an die Stadt zu veräußern ist. Ein Einspruch gegen die Maßnahme oder gar Widerstand kommen unter den politischen Bedingungen des NS-Regimes nicht in Betracht. 

Noch am selben Abend organisiert die Gemeinde einen letzten Gottesdienst in der Synagoge. Zahlreiche Gemeindemitglieder nehmen Abschied von ihrem religiösen und kulturellen Zentrum, dessen bevorstehende Zerstörung das Ende einer Epoche jüdischen Lebens in München symbolisiert.


15. 10 1841 - Das Hotel Bayerischer Hof wird eröffnet

München-Kreuzviertel * Das Hotel Bayerischer Hof kann seine Eröffnung feierlich begehen. Zu den ersten Gästen gehört die Großherzogin Stephanie von Baden, die unter dem Namen einer Gräfin von Malberg aus Karlsruhe absteigt.


31. 7 1899 - Die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München endet

München-Isarvorstadt * Die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München endet.


16. 9 1887 - Die neue Hauptsynagoge wird feierlich eingeweiht

München-Kreuzviertel * Um 17 Uhr erfolgt - unter interessierter Beteiligung der Münchner Öffentlichkeit und der offiziellen Repräsentanten von Stadt und Staat - die feierliche Einweihung der neuen, nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellten Münchner Haupt-Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7. Ausgestattet mit 1.000 Männer- und 800 Frauen-Betstühlen ist sie - nach der Berliner und der Breslauer Synagoge - das drittgrößte deutsche jüdische Gotteshaus. 

Architekt der Münchner Synagoge ist Albert Schmidt, der zuvor schon die Planungen für die protestantische Lukas-Kirche, die Deutsche Bank und den Löwenbräukeller ausgeführt hat. 

Der gesamte Kostenaufwand von über 1,5 Millionen Mark für die Kirche und das danebenstehende Gemeindehaus hat die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Jüdischen Kultusgemeinde bis an die Grenzen des 

Erträglichen belastet. Die Finanzierung des ehrgeizigen Bauvorhabens erfolgt in erster Linie durch Geld- und Sachspenden, aber auch durch den Verkauf von Betstühlen, die zwischen 200 und 1.700 Mark kosten. Der Preis richtet sich nach seinem Platz innerhalb des Sakralraums und der Nähe zur Heiligen Lade. 

Die neue Haupt-Synagoge entwickelte sich rasch zu einem Mittelpunkt des religiösen und kulturellen Lebens der Münchner Juden. Neben den Gottesdiensten wird das Haus auch für Konzerte und Vorträge genutzt. Das Anwachsen der Kultusgemeinde und der damit verbundene erhöhte Verwaltungsaufwand macht den Bau eines neuen Gemeindehauses notwendig. 


7. 6 1938 - Hitler ordnet den Abriss der Hauptsynagoge an

München-Kreuzviertel * Nach dem Besuch einer Veranstaltung im benachbarten Künstlerhaus ordnet Reichskanzler und NSDAP-Führer Adolf Hitler persönlich den Abriss der Münchner Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße an. Die Nationalsozialisten begründen die Maßnahme offiziell mit „städtebaulichen und verkehrstechnischen Gründen“. Tatsächlich handelt es sich um einen ideologisch motivierten Akt gegen die jüdische Gemeinde und eines der frühesten sichtbaren Zeichen der verschärften Verfolgungspolitik des NS-Regimes. 

Mit der Zerstörung der Hauptsynagoge verliert die Israelitische Kultusgemeinde ihr bedeutendstes religiöses und repräsentatives Zentrum. Der Abriss markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg zur vollständigen Entrechtung und Verdrängung der jüdischen Bevölkerung aus dem öffentlichen Leben.


26. 6 1938 - Öffentliche Zustimmung und weitere Nutzung des Synagogen-Geländes

München-Kreuzviertel * Während der Abriss der Hauptsynagoge voranschreitet, feiert die nationalsozialistische Propaganda die Zerstörung des Gotteshauses. Die NS-Zeitung „Der Stürmer“ kommentiert den Vorgang am 26. Juni 1938 mit den Worten: „Ein Schandfleck verschwindet.“ 

Anders als beim wenige Tage später beginnenden Abriss der evangelischen Matthäuskirche regt sich gegen die Zerstörung der Synagoge in der Öffentlichkeit kein nennenswerter Protest. Die Beseitigung des jüdischen Sakralbaus zur Schaffung neuer Verkehrs- und Freiflächen wird weitgehend widerspruchslos hingenommen. 

Der ebenfalls vorgesehene Abriss des jüdischen Gemeindehauses in der Herzog-Max-Straße 3–5 wird jedoch nicht umgesetzt. Stattdessen übernimmt das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS die Gebäude. Ab 1940 befindet sich dort eine Dienststelle des Lebensborn e. V., einer nationalsozialistischen Organisation zur Förderung der bevölkerungspolitischen Ziele des Regimes.


8. 7 1938 - Abriss der Hauptsynagoge unter Zeitdruck 

München-Kreuzviertel * Die Abbrucharbeiten an der Hauptsynagoge erfolgen unter erheblichem Zeitdruck. Adolf Hitler verlangt, dass sie spätestens bis zum „Tag der Deutschen Kunst“ am 8. Juli 1938 vollständig beseitigt ist. Die Zerstörung des Gotteshauses soll rechtzeitig vor den repräsentativen Feierlichkeiten des NS-Regimes abgeschlossen sein und aus dem Stadtbild verschwinden. 

Der beschleunigte Abriss unterstreicht den symbolischen Charakter der Maßnahme, mit der die Nationalsozialisten die jüdische Präsenz im Zentrum Münchens demonstrativ tilgen wollen.


30. 1 1866 - Mittelersuchen für einen Synagogen-Neubau

München * Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde bittet den Münchner Stadtmagistrat um finanzielle Unterstützung für den Neubau einer größeren Synagoge. Doch erst muss ein geeigneter Bauplatz gefunden werden, wobei sich diese Suche sich als ebenso schwierig gestaltet wie die weitere Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Die Verhandlungen ziehen sich in die Länge.


14. 2 1884 - Die Bauarbeiten an der Hauptsynagoge beginnen

München-Kreuzviertel * Die Bauarbeiten an der neuen Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7 beginnen und lassen das jüdische Gotteshaus in die Höhe wachsen.

Zwischenzeitlich hat die Israelitische Kultusgemeinde den Beschluss gefasst, die nahezu sechzig Jahre alte Synagoge an der Westenriederstraße nicht zu erhalten und statt dessen die finanziellen Mittel für die erforderlichen Sanierungsarbeiten in den Bau der neuen Haupt-Synagoge zu investieren. 


Ab 3. 10 1864 - Richard Wagner wohnt vorübergehend im Bayerischen Hof 

München-Kreuzviertel * Richard Wagner wohnt vorübergehend im Hotel Bayerischer Hof, während seine Villa in der Maxvorstadt nach seinen Wünschen eingerichtet wird. Das Haus trägt damals die Adresse Brienner Straße 21. 


Um 8 1887 - Münchens neue Hauptsynagoge prägt das Stadtbild

München-Kreuzviertel * Im Sommer 1887 können die Außen- und Innenarbeiten an der Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7 abgeschlossen und der Sakralbau seiner Bestimmung übergeben werden. 

Die zeitgenössischen Kritiker würdigen den Bau als „ein völlig selbstständiges Werk von ausgeprägter Eigenart, ein Denkmal, nicht nur des Meisters, der es geschaffen hat, sondern auch der Zeit, in der es entstand“. 

Das „Münchener Tagblatt“ vermerkt überschwänglich, dass das „architektonische Schmückkästchen München“ nun wieder „um eine köstliche Perle reicher geworden“ sei. „Besonders markant und in die Augen springend ist der Turm, der an der westlichen Front über der Vorhalle des Männerraumes und einem Teile der Frauen-Empore errichtet ist. Den Hauptteil der Synagoge bildet der dreischiffige, in 5 Joche gegliederte Hallenbau, der bei einer Länge von 50 Metern rund 30 Metern Breite hat. Das Mittelschiff hat eine Höhe von 18 Metern, die Seitenschiffe von 15 Metern.“

Über die Ausgestaltung im Inneren schreibt der Rabbiner Leo Baerwald: Sie ist „von wohtuender Harmonie in Farbe und Proportionen und wirkt, ohne überladen zu sein, prächtig, da die Synagoge sonst Schlichtheit ausweist“. Und tatsächlich entstand mit der neuen Synagoge ein Bauwerk, das das gewachsene Selbstverständnis der jüdischen Gemeinde Münchens für jedermann weithin sichtbar macht. Das imposante Bauwerk an prominenter Stelle ist ein Symbol und die stolze Demonstration der Zugehörigkeit der jüdischen Mitbürger zur Münchner Stadtgesellschaft. 

Die nichtjüdische Gesellschaft hat die jüdische Religiosität und Kultur inzwischen weitgehend respektiert. Bis zur Akzeptanz ist es allerdings noch ein weiter Weg. Das zeigt auch die Formensprache der Synagoge. War schon das Gebäude an der Westenriederstraße äußerlich ein schlichtes, architektonisch unauffälliges Gotteshaus, so lehnt sich auch der Neubau in seiner gestalterischen Orientierung stark an christliche Sakralbauten an. Selbst wenn das Bauwerk beeindruckender ausfiel, so musste die Israelitische Kultusgemeinde dennoch weitgehend auf eine eigenständige architektonische Ausdrucksweise verzichten. 


9. 6 1938 - Beginn des Abrisses der Hauptsynagoge 

München-Kreuzviertel * Die Abbrucharbeiten an der Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße beginnen. Mit den Arbeiten wird die Baufirma Leonhard Moll beauftragt. Der Abriss erfolgt auf Anordnung des NS-Regimes und markiert die erste gezielte Zerstörung einer Synagoge in Deutschland durch die Nationalsozialisten noch vor den Novemberpogromen von 1938. 

Für die jüdische Gemeinde Münchens bedeutet der Verlust ihres bedeutendsten Gotteshauses einen schweren Einschnitt. Die Zerstörung der Synagoge wird öffentlich inszeniert und macht die zunehmende Entrechtung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.


5. 9 1801 - Die Kurfürsten-Witwe Maria Leopoldine kehrt nach München zurück

Laibach * Die inzwischen 24-jährige Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine kehrt aus ihrem Exil in Laibach nach München zurück. 


1901 - Das Arbeitsamt kümmert sich um Arbeitsunfähige

München-Isarvorstadt * Das Städtische Arbeitsamt bemüht sich, um für erwerbsbeschränkte Personen und durch Unfälle, Krankheit oder Alter arbeitsunfähig gewordene Personen eine geeignete Tätigkeit zu finden. 

Das Arbeitsamt kümmert sich zudem um die Arbeitsvermittlung für Entlassene aus der Trin­kerheilanstalt sowie um freigelassene Strafgefangene. 

Um die Stadt von der Zahlung von Armengeld zu entlasten, hat das Arbeitsamt darauf zu achten, dass Menschen ohne ausreichende Absicherung eine Tätigkeit erhalten, die ihr Überleben sichert. 


1775 - Der Friedhof des Franziskanerklosters wird geschlossen

München-Graggenau - München-Isarvorstadt * Der Friedhof des Franziskanerklosters wird lange vor dem Spezialreskript von Kurfürst Carl Theodor aus dem Jahr 1788, das die Auflösung aller innerstädtischen Friedhöfe vorschreibt, geschlossen. 

Die Gebeine der Verstorbenen bringt man auf den neuen Gesamtfriedhof, der weit vor den Toren der Stadt liegt, dem Südlichen Friedhof an der Thalkirchner Straße.


1914 - Die Pferde-Aushebungs-Vorschrift

München-Isarvorstadt * Die Pferde-Aushebungs-Vorschrift verlangt vom Städtischen Wehramt die Aufzeichnung und alljährliche Vormusterung fast sämtlicher im Stadtbezirk vorhandenen kriegsbrauchbaren Pferde, sowie die ständige Fortführung der aufgrund des Vormusterungsergebnisses erstellten Vorführlisten, eine bei der lebhaften Bewegung im Pferdebestand einer Großstadt recht ansehnliche Arbeitsleistung. 

Die Zahl der Pferde geht in München ständig zurück, was eine Folge der steigenden Verwendung von Kraftwagen ist. 


15. 4 1799 - Maria Leopoldine erhält die Herzog-Max-Burg als Witwensitz

München * In einem Zusatzvertrag zum Ehevertrag wird von Kurfürst Max IV. Joseph festgelegt, dass die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine

  • die Herzog-Max-Burg als Witwensitz nutzen kann. 
  • Als Sommersitz erhält sie Schloss Berg am Starnberger See mit dem dazugehörigem Garten, Grund und Gebäude sowie die kurfürstlichen Fahrzeuge „zur Lustfahrt auf dem See“. 
  • Außerdem bekommt sie einen jährlichen Unterhalt von 100.000 Gulden, bezahlbar in Monatsraten von 8.333 Gulden 20 Kreuzern. 


Um 4 1800 - Münchens Kavallerie auf der Isarinsel

München * Einer Beschreibung der Isarkaserne ist zu entnehmen: „Die Kaserne liegt außerhalb der Stadt, jenseits des Isar-Flusses, auf einer sogenannten Insel.“ 

  • Das zweigeschossige Hauptgebäude ist rund 140 Meter lang; das Erdgeschoss dient größtenteils als Pferdestall. 
  • Die Isarkaserne bietet Platz für insgesamt 954 Mann. 
  • Dafür stehen 62 Zimmer und 14 Küchen zur Verfügung. 
  • Die Isarkaserne ist über viele Jahrzehnte die zentrale Kavallerieunterkunft Münchens. 
  • Als Kavallerie - auch Reiterei genannt - bezeichnet man jene Waffengattung der Landstreitkräfte, die zu Pferd kämpft und bis ins späte 19. Jahrhundert hinein eine bedeutende Rolle in der militärischen Taktik spielt. 

Erst die fortschreitende Entwicklung von Feuerwaffen führte allmählich zum Niedergang der Reiterei als schlagkräftigem Truppenteil. Südlich des Hauptgebäudes befindet sich ein Exerzierplatz, der für die Ausbildung der berittenen Truppen genutzt wurde.


3. 5 1813 - Aus der Isarkasere wird die "Alte Isarkaserne"

München-Isarvorstadt * Den Namen „Alte Isarkaserne“ erhält die Truppenunterkunft, als am Standort des heutigen Deutschen Marken- und Patentamts an der Zweibrückenstraße die „Neue Isarkaserne“ bezogen wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass der ältere Kasernenbau fortan ungenutzt bleibt - auch wenn er zeitweise leer steht oder nur von einigen Stallwachen und Pferden belegt ist. 

Aufgrund der wiederholter Aufnahme und Verlegung wechselnder Truppenteile muss die Anlage mehrfach umgebaut werden. 


22. 11 1902 - Mit der Heerordnung wird die Musterung einfacher

Königreich Bayern * Mit dem Inkrafttreten der Heerordnung für das Königreich Bayern wird die Aushebung und die Musterung einfacher und zweckmäßiger gestaltet. 


1821 - Exerzierübungen vor dem neuen Hof- und Nationaltheater

München-Graggenau * Auch nach dem Bau des neuen Hof- und Nationaltheaters bleibt der Max-Joseph-Platz groß genug für Exerzierübungen. Ein Antrag des Generalkommandos München, „die öde Fläche in einen regulären Exerzierplatz umzugestalten“, wird abgelehnt.


7. 7 1884 - Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren

Lehel * Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren. Die Familie Feuchtwanger lebt in der Thierschstraße 9. 


Nach dem 4. 8 1914 - Die Maria-Theresia-Schule kommt in die Kreislehrerinnenbildungsanstalt

München-Au * Die Maria-Theresia-Kreisrealschule wird - kriegsbedingt - bis 1919 im Gebäude der Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern in der Frühlingstraße [heute: Eduard-Schmid-Straße] untergebracht. 


1839 - Die Maximilianstraße wird entwickelt

Haidhausen - München-Lehel - München-Graggenau * Der Standort des heutigen Maximilianeums wird erst ins Auge gefasst, nachdem Thronanwärter Max II. mit dem Gedanken einer vom Max-Joseph-Platz ausgehenden und zur „Akropole“ führenden Prachtstraße spielt. Damals notiert er unter „Auszuführendes in München” den Plan einer „Verbindung der Stadt mit der Isar von der Neuen Residenz aus über das Lehel”.

Max‘ II. Vision wird später von Friedrich Bürklein folgendermaßen beschrieben: „Die Anlage eines großen öffentlichen Gartens mit Vergnügungsplätzen, ausgestattet mit schönen Alleen zwischen Fahr- und Fußwegen, mit Blumenbosquetts, ist ein Bedürfniß. In der Hauptform eines römischen Forums angelegt ein würdiger Bauplatz für öffentliche Bauten und Monumente, ein Corso, ein Sammelplatz der gebildeten Welt.

Gleich den Champs-Elysées in den entfernten Theilen zwischen Privatgebäuden: Conditoreien, Kaffee- und Speisehäuser, Säle für Musikfeste und Cirkus. Für die Anlage eines Objektes auf der Isaranhöhe wird ein Garten um so maßgebender, als durch diese Disposition genanntes Objekt gleichsam als Akropole für die Stadt erscheint.”

Der künftige König will eine - dem großstädtischen Charakter der Residenzstadt angemessene - Ausfallstraße nach Osten errichten lassen und befindet sich damit in vollkommener Übereinstimmung mit Münchens Stadtrat, der die Aufwertung dieses Stadtbereichs nach der ins Auge gefassten Eingemeindung der Vororte Haidhausen und Giesing sowie der Vorstadt Au schon seit längerer Zeit favorisiert.

Außerdem spielen militärische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle, da über die Straße die Armee zum Schutz der Residenz und zur Verhinderung von Zusammenrottungen aufständischer Bürger schnellstens aufmarschieren kann.


1968 - Der Teil der Herrnstraße wird zur Falckenbergstraße

München-Graggenau * Der Teil der Herrnstraße zwischen Hildegardstraße und Maximilianstraße wird nach dem langjährigen Intendanten der Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus, Otto Falckenberg, in Falckenbergstraße umbenannt.


1806 - Platzmangel in der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * In den Jahren 1806/07 ist auch das Depot des 4. Chevaulegers-Regiments Bubenhofen hier stationiert. Aufgrund akuten Platzmangels müssen einzelne Eskadronen in die provisorisch eingerichtete Lehel-Kaserne ausweichen, während auf der Kohleninsel zusätzlich Teile eines Fuhrwerksbataillons einquartiert werden.


1833 - Einsturzgefahr bei der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Die Stallungen der Alten Isarkaserne befinden sich in einem derart schlechten Zustand, dass 1833 eine der Baracken wegen akuter Einsturzgefahr evakuiert werden muss. 


31. 5 1820 - Beschwerden über das Exerzieren auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Drei Hausbesitzer beschweren sich bei der Kgl. Polizeidirektion München über das Exerzieren der Artillerie auf dem Max-Joseph-Platz, da wegen des „quälenden Geschreies der Soldaten“ schon einige gute Mieter gekündigt haben.


1. 9 1870 - Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren

München * Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren. Sein Neffe Hugo Alois von Maffei führt die Firma weiter.


28. 4 1910 - München muss ein Wehramt unterhalten

München * Der Verwaltungsgerichtshof entscheidet in der Frage, warum die Stadt München verpflichtet ist, ein Städtisches Wehramt zu unterhalten, zu Ungunsten der Stadt. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, eine Entscheidung der städtischen Kollegien für einen neuen Standort für das Städtische Wehramt herbeizuführen. 


9. 11 1969 - Enthüllung des Synagogen-Denkmals

München-Kreuzviertel * Münchens Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel enthüllt im Rahmen einer feierlichen Zeremonie den Gedenkstein auf dem ehemaligen Gelände der Hauptsynagoge. Das Denkmal erinnert an die 1938 zerstörte Synagoge an der Herzog-Max-Straße sowie an die Verfolgung und Ermordung der Münchner Jüdinnen und Juden während der Zeit des Nationalsozialismus. 

Mit der Einweihung des Mahnmals erhält der historische Ort erstmals eine sichtbare Form des öffentlichen Gedenkens. Der Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 verleiht der Zeremonie dabei eine besondere symbolische Bedeutung.


13. 10 1835 - Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal

München-Graggenau * Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal findet statt. Es ist der zehnte Todestag des Königs. Seit dem Beschluss des Magistrats bis zur Einweihung des Monuments sind fünfzehn Jahre vergangen und selbst die Grundsteinlegung liegt schon elf Jahre zurück. Das Max-Joseph-Denkmal gilt schon der Kunstkritik des 19. Jahrhunderts als das künstlerisch herausragendste Herrscherdenkmal der Epoche.


1833 - Das Max-Joseph-Denkmal wird fertig gestellt

München-Maxvorstadt * Der nun in mehrere Teile aufgetrennte Guss für das Max-Joseph-Denkmal kann doch noch hergestellt werden. Das letzte Sockelrelief wird anno 1835 fertig. Vermutlich werden jetzt alle Teile im Sandgussverfahren hergestellt, da das Denkmal aus vielen, zum Teil beachtlich großen Einzelgussstücken besteht.

Das Denkmal wird in der Erzgießerei komplett zusammengebaut und danach in der Gänze auf den Max-Joseph-Platz gebracht. Das ist eine enorme Leistung, denn alleine die Königsfigur wiegt 7.800 Kilogramm.


16. 2 1824 - Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Denkmal

München-Graggenau * Am Tag des 25. Regierungsjubiläums von König Max I. Joseph wird der Grundstein für ein freistehendes Standbild, das Max-Joseph-Denkmal, gelegt. Dabei wird nochmals gefordert, dass „das Monument vorzugsweise den Typus der Regierung unseres allergnädigsten Königs darstellen“ soll, „den die Geschichte seiner Zeit ganz zuverlässig in der väterlichen Liebe erkennen wird“.


6 1826 - Die Kostenvoranschläge für das Max-Joseph-Denkmal liegen vor

München-Graggenau * Die Kostenvoranschläge für das Max-Joseph-Denkmal liegen vor.

Für die Herstellung der Modelle und deren Transport von Berlin nach München sind 72.121 Gulden veranschlagt worden. Für den Guss hat man 150.485 Gulden ausgerechnet.

Mit dem Guss des „Denkmals für König Max I. Joseph“ wird der Goldschmied, Bildhauer und Münzschneider Johann Baptist Stiglmaier beauftragt. Er hat sich, nachdem die Tradition der bedeutenden Münchner Erzgießerei des 17. und 18. Jahrhunderts längst abgerissen war, in Neapel und Berlin zum Bronzegießer ausbilden lassen.

Gefördert hat ihn der „Leiter der Königlichen Münze“, Heinrich Joseph von Leprieur, der ihm auch im Jahr 1810 einen Studienplatz an der „Kgl. Akademie der Bildenden Künste“ verschafft hat.


9. 8 1832 - Mit dem Guss der Königsfigur kann begonnen werden

München-Maxvorstadt * Mit dem Guss der Königsfigur auf dem Max-Joseph-Platz kann begonnen werden. Stiglmaier hat erstmals beim Guss des „Max-Joseph-Denkmals“ die Form mit der sogenannten Schwarzen Masse, einer Mischung aus angefeuchtetem Sand, Lehm und Holzkohle hergestellt und will die Figur in einem Stück gießen.

Das Metall wird mehrere Tage lang in einem mit Holz gespeisten sogenannten Flammofen bis zum Schmelzen erhitzt. Zuerst wird das Kupfer geschmolzen, zuletzt das leicht verbrennende Zinn untergerührt. Nach Entfernen des Tonpfropfens aus dem Flammofen, fließt die flüssige Bronze in einem schmalen, feuerfesten Kanal in ein größeres Reservoir über der fertigen Gussform. Auf ein Kommando öffnen die Arbeiter alle mit eisernen Pfropfen verschlossenen Zuflussöffnungen, sodass das flüssige Material aus dem Reservoir in die Gussform stürzen kann.

Der Guss der Königsstatue ist ein derart außergewöhnliches Ereignis, dass daran der komplette Magistrat der Haupt- und Residenzstadt München, der Finanzministe, der Direktor der Königlichen Münze und Leo von Klenze teilnehmen. An den Guss einer auch nur annähernd gleichwertigen Bronzeplastik kann sich keiner der Gäste erinnern. Er lag viele Generationen zurück. 

Doch der Versuch, die Figur in einem Stück zu gießen, missglückt. Fünfzehn Personen werden bei diesem Unglück verletzt und das Werk von achtzehn Monaten Arbeit vernichtet. Ferdinand Miller beziffert den Schaden auf 8 bis 10.000 Gulden.


1715 - Münchens Kasernen bieten Platz für 1.568 Soldaten 

München * Die Kasernen der Stadt bieten nach der vorliegenden Angabe insgesamt Unterkunft für 1.568 Soldaten. Ein Teil der Garnison ist weiterhin bei Bürgern untergebracht. 


30. 5 1820 - Vorschlag: Ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Die künstlerische Konzeption des Max-Joseph-Denkmals liegt von Anfang an bei Kronprinz Ludwig I. und Leo von Klenze, der ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz vorschlägt. Das steht wiederum in einem engen Zusammenhang mit einem groß angelegten Wasserleitungs- und Brunnenprogramm, das für die Stadt eingerichtet werden soll und ihr Vorbild in dem napoleonischen Brunnenprogramm für Paris hat.


1968 - Wettbewerb für das Synagogen-Denkmal

München-Kreuzviertel * Für das geplante Denkmal auf dem Gelände der 1938 zerstörten Hauptsynagoge schreibt die Stadt München Anfang 1968 einen Künstlerwettbewerb aus. Den mit 6.000 D-Mark dotierten ersten Preis erhält der Münchner Bildhauer Herbert Peters. Sein Entwurf bildet die Grundlage für das künftige Mahnmal, das an die Zerstörung der Hauptsynagoge und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in München erinnern soll.


13. 10 1825 - König Ludwigs I. Lieblingsidee vom thronenden König

München-Graggenau * Nach dem Tod König Max I. Josephs kehrt der neue Bayernregent Ludwig I. sofort wieder zu seiner Lieblingsidee des thronenden Königs auf dem Platz vor dem Hof- und Nationaltheater zurück. Auch in der Frage welcher Künstler das Monument ausführen soll, setze sich Ludwig durch. Der junge König hat bedeutende Künstler in seinem Blickfeld, die er zudem gerne an München binden will.


30. 6 1972 - Die 199 Wasserstrahlen des Springbrunnens am Stachus

München-Kreuzviertel - München-Hackenviertel * Die 199 Wasserstrahlen des Springbrunnens am Stachus ergießen sich zum ersten Mal und schaffen an dem verkehrsgeplagten Platz an heißen Tagen eine Oase der Kühle.


6. 10 1742 - Die österreichischen Truppen verlassen München

München * Die österreichischen Truppen verlassen München. Sie legen noch Feuer an das Tor des Roten Turms und an die Isarbrücke.


1. 7 1908 - Karl Valentin tritt erstmals im Frankfurter Hof auf

München-Ludwigsvorstadt * Josef Durmer, der Besitzer des Hotels Frankfurter Hof, Schillerstraße 49, besuchte eine Veranstaltung von Karl Valentin und engagiert ihn umgehend für ein dauerhaftes Engagement an seiner renommierten Volkssängerbühne. Am 1. Juli tritt der 26-jährige Künstler erstmals im Frankfurter Hof für eine Gage von 5.- Mark am Abend auf.

Zum gleichen Zeitpunkt meldet er sein Gewerbe als „Singen im Stadtbezirk“ an. Nun ist er „amtlich gemeldeter Volkssänger“.


12. 12 1705 - De Wendt wird Stadtkommandant von München

Wasserburg - Burghausen - München * Die Kaiserliche Administration verstärkt die Besatzung Wasserburgs auf rund 1.700 Mann und überträgt Generalwachtmeister Georg Friedrich Freiherr von Kriechbaum den Oberbefehl. Mit den bisherigen Operationen des Obersten Johann Baptist de Wendt gegen die Aufständischen im Raum Burghausen ist die Verwaltung unzufrieden. 

De Wendt wird deshalb nach München zurückbeordert und zum Stadtkommandanten ernannt. Wenige Tage später übernimmt er eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung der Hauptstadt gegen die anrückenden Oberländer. 


Um den 10. 12 1705 - Gerüchte über eine Verschleppung der Kurprinzen

München * In der Stadt verbreitet sich zunehmend das Gerücht, die in der Residenz lebenden Söhne des im Exil befindlichen Kurfürsten Max Emanuel sollten nach Österreich gebracht werden. Ein unmittelbar bevorstehender Abtransport lässt sich nicht belegen; Überlegungen zu einer Verlegung der Prinzen hat es innerhalb der Kaiserlichen Administration jedoch bereits gegeben. 

Die Nachricht verstärkt die Angst vor einem endgültigen Ende der wittelsbachischen Herrschaft. Die Aufstandsführung greift das Gerücht auf und nutzt es in den folgenden Tagen, um weitere Unterstützer für den geplanten Marsch auf München zu gewinnen. 


16. 5 1705 - München gerät unter kaiserliche Besatzung und Verwaltung

München * Kaiserliche Truppen ziehen vor München auf und drohen mit Beschuss. Die Stadt gibt nach und lässt die Besatzung ein. Mit dem zugehörigen Rentamt fällt damit auch der letzte der Kurfürstin verbliebene Herrschaftsbereich unter unmittelbare kaiserliche Kontrolle. Als Rechtfertigung dient unter anderem der Vorwurf, die im Ilbesheimer Vertrag vereinbarten Abrüstungsmaßnahmen würden nicht ausreichend umgesetzt. 

Die Kaiserliche Administration unter Reichsgraf Maximilian Carl von Löwenstein-Wertheim-Rochefort übernimmt die zivile Verwaltung. Sie verlegt ihren Sitz anschließend von Landshut in die Münchner Herzog-Max-Burg. Von dort aus organisiert sie die Landesverwaltung und die Erhebung von Abgaben. 


18. 10 1796 - Die Isarbrücke und der Rote Turm werden zerstört

München * Die Isarbrücke wird bei der Kanonade zwischen den Österreichern und den Franzosen beschädigt und der anschließende Rote Turm zerstört. 

Bei der Äußeren Brücke über die Kleine Isar hat man inzwischen Gefährdungen festgestellt, da ihre Bogen großen Wassermassen zu wenig Durchlass bieten.


1. 7 1897 - Räumung der Kohleninsel für die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Isarvorstadt * Zwischen dem Ausstellungs-Direktorium und den städtischen Behörden wird die totale Freigabe der Kohleninsel für die Zwecke der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung ab 1. Juli 1897 erwirkt. 

  • Sämtliche auf dem Ausstellungsgelände vorhandenen Bauten müssen, mit Ausnahme der früheren Alten Isarkaserne, vor Beginn der Bauarbeiten beseitigt werden. 
  • Die vorhandenen Bäume sollen erhalten bleiben. Für die freibleibenden Plätze und neu angelegten Wege wird gärtnerische Ausschmückung angeordnet. 


Um den 1. 12 1705 - De Wendt verstärkt sein Korps 

München * Oberst Freiherr Johann Baptist de Wendt verfügt inzwischen über rund 1.300 Soldaten, darunter etwa 400 Reiter. Mit diesem beweglichen und militärisch erfahrenen Verband kann die Kaiserliche Administration rasch gegen die nur unzureichend ausgebildeten und bewaffneten Aufständischen vorgehen. 

De Wendts Korps wird damit zu einem der wichtigsten Instrumente bei der militärischen Bekämpfung der baierischen Volkserhebung. 


12. 12 1705 - Die Administration bedroht auch die Familien der Aufständischen

München * Die Kaiserliche Administration erlässt ein Abmahnungsmandat gegen die Aufstandsbewegung. Es droht nicht nur den Aufständischen selbst, sondern auch ihren Familien mit staatlichen Strafen. Selbst Angehörige, die nicht persönlich an der Erhebung beteiligt sind, sollen damit für das Verhalten ihrer Verwandten haftbar gemacht werden. 

Durch diese Form der Kollektivhaftung versucht die Verwaltung, die Bevölkerung einzuschüchtern, den Aufständischen jede Unterstützung zu entziehen und ihre Bewegung gesellschaftlich zu isolieren. Am 19. Dezember werden die Drohungen in einem weiteren Mandat noch erheblich verschärft. 


1776 - Der Franziskaner-Friedhof wird eingeebnet

München-Graggenau * Der Franziskaner-Friedhof wird eingeebnet. Dieser Friedhof, auf den sich auch Bürger und Adelige begraben lassen konnten, stellte ein außergewöhnliches Privileg der Patres dar. Für die Klosterangehörigen stehen eigene Grüfte zur Verfügung.


9. 11 1867 - Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft

Berlin * Das neue Wehrgesetz für den Norddeutschen Bund tritt in Kraft. Es wird nach der Reichswerdung auch auf Bayern übertragen.


11 1802 - Auch das Franziskaner-Klostergebäude verschwindet

München-Graggenau * Mit dem Abbruch der Franziskaner-Klostergebäude verschwindet auch der Friedhof mit seinen Gruftkapellen und den Gräbern zahlreicher Persönlichkeiten. Einige Grabplatten werden vorsorglich als historische Monumente an die Frauenkirche übergeben. Graf Törring-Gronsfeld lässt drei Epitaphen von Familienangehörigen in die Bogenhauser Georgskirche bringen.

Das Epitaph des im Jahr 1594 verstorbenen Renaissancekomponisten Orlando di Lasso befindet sich im Nationalmuseum, den Schädel des Wilhelm von Occam erhielt die Bayerische Akademie der Wissenschaften. 

Und noch beim Bau der Tiefgarage auf dem Max-Joseph-Platz beförderten die Bagger eine große Zahl von Knochen zutage.


28. 12 1705 - Gnadenzusage für fast alle Aufständischen 

München * Die kaiserliche Administration sagt den Teilnehmern des Aufstands Gnade zu. Ausgenommen bleiben die als „Rädelsführer“ bezeichneten Anführer, gegen die die Verfolgung fortgesetzt wird. Die Zusage soll die übrigen Beteiligten zur Aufgabe des Widerstands bewegen.


25. 12 1705 - Die Aufständischen besetzen den Roten Turm und die Isarbrücke

München * Gegen 1 Uhr besetzen die oberländischen Aufständischen den Roten Turm und die Isarbrücke. Die kaiserliche Besatzung vermeidet einen Kampf und zieht sich zum stärker befestigten Isartor zurück. 

Die gleichzeitig erwartete Erhebung der Münchner Bürgerschaft bleibt aus. Die kaiserlichen Truppen sind auf den Angriff gut vorbereitet und sichern die Zugänge zur Stadt. Trotz ihres ersten Erfolgs stehen die Oberländer damit weiterhin vor verschlossenen Toren.


11. 6 1898 - Der Prinzregent eröffnet die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Isarvorstadt * Am Samstag, dem 11. Juni 1898, eröffnet Prinzregent Luitpold die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung 1898 auf der Kohleninsel, die auch „zu etwas anderem gut sei als zu schmutzigen Schuppen, nächtlichem Aufenthalt lichtscheuen Gesindels und ab und zu einer verschwiegenen Mord- oder Gewalttat“. München ist damit Gastgeber eines der bedeutendsten technischen Ereignisse des ausgehenden 19. Jahrhunderts. 

  • Die Ausstellung ist als Leistungsschau konzipiert, die einem breiten Publikum die technischen Neuerungen, industriellen Errungenschaften und den Fortschritt der Maschinenbauindustrie zugänglich machen soll. 
  • Sie ist sowohl für Fachbesucher, als auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich und stellt eine bedeutende Leistungspräsentation für moderne Technik und Industrie dieser Zeit dar. 
  • Dadurch wird sie zu einem Meilenstein für die Technik und zu einem Symbol des technischen Fortschritts im Deutschen Kaiserreich. 
  • Als ein Spiegelbild der Industrialisierung und des Innovationsgeists der damaligen Zeit zieht die Ausstellung Ingenieure, Unternehmer, Wissenschaftler und Technikinteressierte aus ganz Europa an. 
  • Sie präsentiert die gesamte Bandbreite der modernen Maschinen und Arbeitsgeräte - von Dampfmaschinen und Elektromotoren über Werkzeugmaschinen bis hin zu landwirtschaftlichen und industriellen Maschinen. 

Viele der vorgestellten Maschinen finden rasch Eingang in den industriellen Alltag und tragen zur Steigerung der Produktivität und maßgeblich zur Entwicklung des Maschinenbaus im Deutschen Kaiserreich bei. Sie bietet zudem den heimischen Unternehmen die Gelegenheit, ihre Produkte international zu vermarkten und so die Exportwirtschaft zu stärken. 

Der Ausstellungsbau ist ein gewaltiges Gebäude im neoklassizistischen Stil mit einer imponierenden, säulengeschmückten Eingangshalle, einem 45 Meter hohen Rundturm, dessen Aussichtsgalerie über einen elektrischen Fahrstuhl erreicht werden kann, und weiteren Nebengebäuden. Zusammen mit der integrierten Isarkaserne stehen rund 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Architektonisch folgt man zwar den großen Vorbildern der Weltausstellungen, doch der schöne Schein ist trügerisch, denn die Bauten bestehen aus zusammengenagelten und weiß getünchten Brettern, die Säulen und der üppige Figurenschmuck sind lediglich Gips und Stuck - und damit nur für eine begrenzte Dauer konzipiert. 

Im südlichen Teil der Insel erreicht man über einen Park das Hauptrestaurant. Dem gegenüber befindet sich das Automatenrestaurant, in dem man sich - eine absolute Neuheit für die Münchner - gegen Geldeinwurf verpflegen kann. Im Park gibt es außerdem eine große Gartenschau und täglich stattfindende Standkonzerte.

Eine weitere Attraktion der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung ist die Wasserrutschbahn am östlichen Ufer der Kohleninsel. Für 20 Pfennige kann man von der Plattform eines Turmes - in 13 ½ Metern über dem Wasserspiegel und auf einer schiefen Ebene von 67 Metern Länge - in zwei, auf Schienen laufenden flachen, durch ihre eigene Schwerkraft angetriebenen Boote in die Isar hineinrutschen. Das Abenteuer ist völlig harmlos und ohne Gefahr, und ruft sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Zuschauern das „unbändigste“ Vergnügen hervor. 


10. 10 1898 - Die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung erbringt ein Defizit

München-Isarvorstadt * Die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung endet. Die Veranstalter müssen trotz einer der höchsten bisher erreichten Besucherzahlen von 600.000 Zahlenden ein Defizit von 200.000 Mark zur Kenntnis nehmen, was man von den 700.000 Mark betragenden Baukosten herleitet. Die Entstehungskosten der Bauten waren angesichts ihrer nur kurzzeitigen Verwendbarkeit viel zu hoch und trugen so zu den defizitären Abschlüssen der Veranstaltung bei. 

  • Ein Fakt, das der Stadt später einerseits die Abhaltungen solcher Veranstaltungen als zu kostspielig erscheinen lässt, 
  • andererseits den Ruf nach dauerhaften Ausstellungsbauten verstärkt.


9. 9 1705 - Jeder dritte Mann der Landfahnen soll einrücken 

München - Baiern * Die Kaiserliche Administration verschärft die Zwangsrekrutierungen: Jeder dritte Mann der baierischen Landfahnen soll zum Militärdienst eingezogen werden. Diese örtlichen Aufgebote sind ursprünglich zur Verteidigung des eigenen Landes aufgestellt worden und nicht für den Einsatz in der kaiserlichen Armee vorgesehen. 

Die Anordnung greift tief in das Leben der Landbevölkerung ein und verstärkt den Widerstand gegen das Besatzungsregime. Viele der betroffenen Männer entziehen sich der Einberufung durch Flucht oder schließen sich später dem Aufstand an. 


Bis 1849 - Modernisierung der Stallungen der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Zwei Stallungen der Alten Isarkaserne werden abgerissen, drei weitere saniert oder neu errichtet. Die umfassende Modernisierung der Stallungen bietet nun Platz für 415 Pferde.


14. 1 1841 - Im Münchner Hof- und Nationaltheater findet ein Ringkampf statt

München-Graggenau * Im Münchner Hof- und Nationaltheater findet ein Ringkampf statt. Gegen den bislang unbesiegten „französischen Herkules“ Jean Dupuis tritt der Meisinger Simmerl an - er ist Hausknecht beim Faberbräu. Der Simmerl zwingt den Franzosen auf den Boden und kassiert die als Belohnung ausgesetzten 1.000 bayerischen Gulden. 


18. 1 1715 - Die letzten kaiserlichen Truppen verlassen München 

München * Die letzten kaiserlichen Besatzungstruppen ziehen aus der bayerischen Haupt- und Residenzstadt ab. Damit endet die militärische Besetzung Münchens nach dem Spanischen Erbfolgekrieg. Kurfürst Max Emanuel kehrt erst später im Jahr 1715 zurück. 


14. 1 1823 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater brennt bis auf die Grundmauern nieder

München-Graggenau * Das erst am 12. Oktober 1818 eingeweihte Kgl. Hof- und Nationaltheater brennt bis auf die Grundmauern nieder. Während der Aufführung der komischen Oper „Die beyden Füchse“ fängt die Dekoration Feuer. Weil das Löschwasser gefroren ist, müssen die Münchner zusehen, wie eines der größten und modernsten Opernhäuser Europas ein Opfer der Flammen wird. Mit dem Wiederaufbau - nach den Plänen von Carl von Fischer - wird Leo von Klenze betraut. 


16. 1 1706 - Löwenstein meldet die Niederschlagung des Aufstands

München - Wien * Der kaiserliche Landesadministrator Maximilian Carl von Löwenstein-Wertheim-Rochefort berichtet Kaiser Joseph I. über die Niederschlagung des baierischen Aufstands. Bei Sendling und Aidenbach, bei der Rückeroberung von Kelheim und Vilshofen sowie in weiteren Kämpfen seien nach seiner Darstellung „gegen 10.000 Mann massakriert worden“. Die Aufständischen hätten nun kein kampffähiges Heer mehr. 

Die Zahl von 10.000 ist Löwensteins Angabe, keine gesicherte Zahl der Getöteten. Das Wort „massakriert“ stammt aus seinem Bericht und macht deutlich, wie er selbst die Gewalt beschreibt.


1759 - Das „Cottahaus“ von François Cuvilliés

München-Kreuzviertel * Das „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 wird von François Cuvilliés erbaut. 


28. 11 1705 - Die Administration stellt ein Ende der Zwangsrekrutierungen in Aussicht

München * Auf Drängen der Landschaftsverordnung, der ständigen Vertretung der baierischen Landstände, sagt die Kaiserliche Administration zu, die Zwangsrekrutierungen einzustellen. Die Landschaftsverordnung distanziert sich zwar ausdrücklich vom Aufstand der Bauern, erkennt deren Beschwerden über Abgaben, Einquartierungen und gewaltsame Aushebungen jedoch als berechtigt an. 

Gegenüber dem Kaiser beklagt sie das seit Langem auf dem Land lastende Elend und wirbt für eine Verständigung zwischen der Obrigkeit und den Aufständischen. Die Zusage beruhigt die Lage allerdings nicht: Die Rekrutierungen enden vorerst nicht vollständig, und der bewaffnete Aufstand breitet sich weiter aus. 


Bis zum 20. 3 1802 - Die letzten Franziskaner haben das Münchener Kloster verlassen

München-Graggenau * Auch die letzten Franziskaner haben das Münchener Kloster verlassen.


1906 - Warum soll die Stadt ein Wehramt finanzieren?

München * Die Stadtverwaltung stellt sich die Frage, warum die Stadt München überhaupt verpflichtet ist, auf ihre Kosten oder doch zum größten Teil auf ihre Kosten ein Städtisches Wehramt zu unterhalten, also eine Einrichtung, die ausschließlich militärischen Zweck dient? 


1375 - Eine Renovierung der Franziskaner-Klosterkirche wird abgeschlossen

München-Graggenau * Mit großzügiger finanzieller Unterstützung des Münchner Patriziersohns Vinzenz Ridler kann eine umfassende Renovierung der Franziskaner-Klosterkirche abgeschlossen werden.


Ab 1714 - Die Baierische Franziskanerprovinz wächst 

München * Die Baierische Franziskanerprovinz vom heiligen Antonius erlebt im 18. Jahrhundert eine Blütezeit. Vom Münchner Kloster aus, dem Sitz ihres Provinzials, betreut sie ihre Niederlassungen und erweitert ihre Tätigkeit in Seelsorge und Wallfahrt. Die Provinz ist zu diesem Zeitpunkt nicht neu: Sie besteht bereits seit 1625. 


1711 - Die Isarkaserne entsteht auf der Kohleninsel 

München-Isarvorstadt * Auf dem südlichen Teil der späteren Kohleninsel entsteht eine Kaserne für die Kavallerie. Sie wird auch „Isarwörthkaserne“ genannt. Den Bau veranlasst die kaiserliche Verwaltung, da ich Kurfürst Max Emanuel nach seiner Niederlage im Spanischen Erbfolgekrieg im französischen Exil befindet, während kaiserliche Truppen Baiern besetzt halten. Die Kaserne soll die Einquartierung von Soldaten in Münchner Bürgerhäusern verringern. Der Adel, der fürstliche Hof und der Klerus sind von diesen Belastungen befreit. 

Während der Besatzungszeit sind durchschnittlich rund 3.000 Soldaten in München einquartiert. 


Um den 2. 10 1705 - Die Zwangsaushebungen treiben das Land zum Widerstand 

München - Baiern * Da sich zahlreiche junge Männer der Einberufung durch Flucht oder Verstecken entziehen, verschärft die Kaiserliche Administration ihre Rekrutierungspolitik. Verwaltungsbeamte und militärische Kommandos erhalten den Auftrag, wehrfähige Männer aufzuspüren und zur Auffüllung der kaiserlichen Regimenter einzuziehen. 

Bauernsöhne und Knechte werden bei der Arbeit oder in ihren Häusern festgenommen und teilweise gefesselt abtransportiert. Dadurch verlieren viele Höfe dringend benötigte Arbeitskräfte. Die gewaltsamen Aushebungen verschärfen die Not und den Unmut der Landbevölkerung. Aus Beschwerden und passiver Verweigerung entwickelt sich zunehmend offener Widerstand – eine entscheidende Voraussetzung für die wenige Wochen später beginnende baierische Volkserhebung.


18. 10 1590 - Der Alchemist Marco Bragadino trifft in München ein

München-Kreuzviertel * Der Alchemist Marco Bragadino trifft in München ein. Vermutlich wohnt der Goldmacher mit seinem Gefolge wie sein Auftraggeber in der Wilhelminischen Veste, der heutigen Herzog-Max-Burg. Dadurch kann der Herzog viele Stunden mit seinem neuen Günstling verbringen, ohne dass dies großes Aufsehen erregt. 


Um den 16. 5 1705 - Der wittelsbachische Hausschatz wird bei den Franziskanern verborgen

München-Graggenau * Nach der Niederlage Kurfürst Max Emanuels und der Besetzung Baierns bringen Vertraute den wittelsbachischen Hausschatz in Sicherheit. Kostbare Gegenstände aus dem Besitz des Herrscherhauses werden im Münchner Franziskanerkloster verborgen und bleiben dort während der kaiserlichen Besatzungszeit bis 1715 verwahrt. 

Das Datum 16. Mai 1705 bezieht sich auf den Tag, an dem kaiserliche Truppen München besetzen. Es ist ein naheliegender Bezugspunkt, kann aber nicht abschließend als Datum der Verbergung angesetzt werden. 


10. 8 1910 - Magistrat stimmt für einen neuen Wehramt-Standort

München-Graggenau * Der Magistrat beschäftigt sich mit dem neuen Standort für das Städtische Wehramt und beschließt: „Der Erwerbung oder Erbauung eines eigenen Wehrgebäudes wird grundsätzlich zugestimmt."


21. 7 1804 - Auf dem Franziskaner-Friedhof stampfen Soldatenstiefel

München-Kreuzviertel - München-Graggenau * In einem kurfürstliches Reskript an die Oberbaierische Militär-Inspektion“heißt es:

  • „Wir haben gnädigst beschlossen, den bisherigen Parade-Platz dem Vergnügen des Publikums allein zu widmen, und zu diesem Zwecke verschönern zu lassen.
  • Dagegen bestimmen Wir den Platz des ehemaligen Franziskaner-Klosters zur Zeit als Parade-Platz, und eröffnen solches Unserer oberbaierischen Militär-Inspektion zu Anweisung der hiesigen Kommandantschaft“.

Das Franziskanerkloster ist inzwischen abgerissen und der dazugehörige Friedhof eingeebnet worden. Der dadurch entstandene große Raum erhält bald darauf die Bezeichnung Max-Joseph-Platz. Über den Gräbern des Franziskanerfriedhofs stampfen seither Soldatenstiefel, vor allem aus der Kosttor-Kaserne und der Kreuzkaserne. Bis zum Frühjahr 1826 dient der heutige Max-Joseph-Platz als Exerzierplatz der Münchner Garnison, um sich auf einen potenziellen Einsatz sorgfältig vorbereiten zu können. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts gibt es keine militäreigenen großen Truppenübungsplätze. Die eigentliche Truppenausbildung muss daher auf den Kasernenhöfen und auf Exerzierplätzen stattfinden.


13. 10 1810 - Ganz München erstrahlt im Lichterschmuck

München * Am Abend findet eine große Festbeleuchtung statt. Ganz München erstrahlt im Lichterschmuck. Mit den Aufbauten zur Illumination auf dem Max-Joseph-Platz ist bereits sechs Wochen zuvor begonnen worden. An den öffentlichen und privaten Gebäuden der Stadt leuchteten „transparente Gemälde und Inschriften“. So trägt die Fassade des Rathauses ein allegorisches, zur Vermählung passendes Bild mit den Wappen des Brautpaares.

Am Gebäude der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Künste leuchtet „Hymens Fackel, und Ludwigs und Theresens Namenszüge von Blumen“ mit den Worten: „Der neuen Hoffnung des alten Hauses der Wittelsbacher huldigen Wissenschaft und Kunst.“ Soweit die staatlich verordnete Fürstenhuldigung.  

Unter den Adelspalais erregt das des Freiherrn Maximilian Joseph von Montgelas besondere Aufmerksamkeit. „Letzteres war eigentlich hinter einem prächtigen dorischen Tempel verschwunden, der um dasselbe ausgeführt reichlich mit Grün und Blumengirlanden geschmückt, und durch die Lichtmassen wie in eine Feuerwohnung verwandelt war.“

Auch der Bankier Andreas von Dall’Armi hatte sein Haus am Rindermarkt festlich ausstaffiert. Die Fassade trägt „eine kolossale Bavaria mit einem ruhenden Löwen und […] mit der Inschrift, die den ganzen oberen Stock einnahm: Wittelsbachs Stamm blühe ewig!“ 

Auch die anderen privaten Gebäude sind, soweit es sich die Bewohner finanziell leisten können, aufwändig geschmückt und erleuchtet. Für Kaufleute, Gastwirte, Cafétiers, Weinhändler, Juweliere und Bierbrauer, kurz gesagt, für die besonders gut situierten Kreise der Münchner Bewohnerschaft, bietet sich hier die einmalige Gelegenheit, miteinander mit prunkvollen Illuminationen zu Ehren des Königshauses sich gegenseitig zu übertreffen und nur das Beste vom Besten zu zeigen. 


1. 9 1833 - Leo von Klenze legt die Grundzüge seiner Planungen vor

München-Graggenau * Leo von Klenze legt dem König die Grundzüge seiner Planungen für den Platz vor der Oper in Form von zwei Baulinienalternativen vor.

  • Die eine führt zu einer symmetrischen Platzgestalt, indem der Königsbau und die geplante neue Fassade der Hauptpost zwei gleich große Flächen beidseitig der Mittelachse begrenzen, die ihrerseits durch die Längsachse des Nationaltheaters und den geplanten Aufstellungsort des Max-Joseph-Denkmals festgelegt ist.
    Diese Symmetrie ist allerdings nur um den Preis einer „ganz in die Karikatur fallende Breite“ des Postgebäudes von etwa vier Metern zu erreichen.
  • Der zweite Vorschlag rückt die Bauflucht weiter in den Platz, ausgerichtet auf die Südecke der Perusagasse, was erheblichen Gewinn an Raumtiefe für das Postgebäude bedeuten würde.

König Ludwig I. entscheidet sich für die erste Lösung, da im anderen Falle das Denkmal für seinen Vater aus der Platzmitte geraten würde.

Mit der Hauptpost soll ein markantes Beispiel für die hauptsächlich auf Stadtverschönerung ausgerichtete Baupolitik Ludwigs I. entstehen. Es ist aber zugleich ein Musterbeispiel dieser höchst fragwürdigen Baupolitik. Um seine Planungen verwirklichen zu können, braucht der König öffentliche und private Investoren, die seine gestalterischen Ideen unter Vernachlässigung von wirtschaftlichen und funktionalen Überlegungen akzeptieren. Private Bauherren lassen sich unter solchen Bedingungen kaum noch finden. Das haben nicht zuletzt die Erfahrungen in der Ludwigstraße gezeigt.

Doch auch die Veranlassung öffentlicher Bauaufträge gestaltet sich zunehmend schwierig. Die staatlichen Aufwendungen für königliche Luxusbauten geraten immer stärker in die Kritik. Insbesondere im Umgang mit der Ständeversammlung, die die Ausgaben bewilligen oder, wie bei der Hauptpost, im Hinblick auf weitere Bauaufgaben zumindest akzeptieren soll, findet Ludwig eigene Wege. Im Fall des Postgebäudes ist dies eine Mischung aus Täuschungsmanövern, neoabsolutistischer Herrscherwillkür sowie einer Instrumentalisierung von teils opportunistischen, teils ahnungslosen Beteiligten.

Denn letztlich werden bei den äußerst komplizierten und kaum durchschaubaren Vorgängen, bei denen man auch den Einsatz eines Strohmannes und die bewusste Verfälschung und Verschleierung wichtiger Tatsachen nicht scheut, nahezu alle mit den Plänen befassten Instanzen, von der Postadministration über das Ministerium des Königlichen Hauses, des Innen-, Außen- und Finanzministeriums und der Ständevertretung, in unterschiedlicher Form und in jeweils anderen Punkten getäuscht und ausgenutzt.


1. 7 1899 - Die erste Münchner Sportartikelschau

München-Isarvorstadt * Um das Defizit der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung etwas zu mindern, findet in der Ausstellungsanlage auf der Kohleninsel die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München statt. Es ist die erste Sportartikelschau, die in München durchgeführt wird.


1805 - Die Isarkaserne wird zum Versorgungsstützpunkt

München-Isarvorstadt * Während des Dritten Koalitionskriegs - ist das Depot des 1. Dragoner-Regiments in der Isarkaserne untergebracht, ebenso ein Pferdelazarett.


25. 5 1705 - Eine neue Kriegssteuer verschärft die Not 

München - Baiern * Aus Geldnot erhebt die Kaiserliche Administration eine weitere außerordentliche Kriegssteuer. Sie kommt zu einer bereits von jedem Hof geforderten Kriegsanleihe von 43 Gulden hinzu und muss innerhalb von acht Tagen entrichtet werden. 

Obwohl viele Untertanen durch Einquartierungen, Truppendurchzüge und frühere Abgaben bereits weitgehend ausgezehrt sind, wird die Zahlung vielfach mit Gewalt eingetrieben. Missbrauch und überhöhte Forderungen örtlicher Amtsträger können die Belastung zusätzlich verschärfen. Die wachsende Steuerlast verstärkt die Unzufriedenheit mit der kaiserlichen Herrschaft. 


1. 10 1900 - Das Arbeitsamt konzentriert sich auf Oberbayern

München-Isarvorstadt * Das Arbeitsamt Augsburg nimmt seinen Betrieb auf. Nun kann München die Bezirke Schwaben und Neuburg abgeben und sich auf den Regierungsbezirk Oberbayern konzentrieren. 

Nun kümmert sich das Städtische Arbeitsamt auch um die Vermittlung von Lehrstellen. 


19. 12 1705 - Die kaiserliche Verwaltung droht mit kollektiver Bestrafung

München * Die kaiserliche Administration fordert die Aufständischen zur Niederlegung ihrer Waffen und zur Anzeige ihrer Anführer auf. 

Wer weiter bewaffnet Widerstand leistet, muss mit Hinrichtung und dem Verlust seines Besitzes rechnen. Auch die Zerstörung von Dörfern, Höfen und Häusern wird angedroht. Die Drohungen richten sich ausdrücklich gegen Angehörige der Aufständischen. Selbst eine unter Zwang erfolgte Teilnahme soll nicht als Entschuldigung gelten. 

Das Mandat soll die Bevölkerung einschüchtern und den Aufstand von seiner Unterstützung in den Gemeinden abschneiden.


1792 - Das Franziskaner-Kloster muss dem Bau eines neuen Theaters weichen

München-Graggenau * Ungeachtet ihrer Loyalität gegenüber dem Hause Wittelsbach hat die kurfürstliche Hofbauintendanz den Abbruch des Franziskaner-Klosters für den Bau eines neuen Theaters ins Auge gefasst.


1. 2 1868 - Die Geburtsstunde des Städtischen Wehramtes

München * Die magistratische Aushebungsbehörde übernimmt die Aufgaben des polizeilichen Militärbüros in München. Das ist die Geburtsstunde des Städtischen Wehramtes, das zunächst den Namen Militärkonskriptionsbureau beibehält. Es bildet den Gegensatz zum Zivilkonskriptionsbureau, dem späteren Einwohneramt. Die Heeresergänzung ist seither die wichtigste Aufgabe der Gemeinde auf militärischem Gebiete. 


1877 - Die Alte Isarkaserne wird entbehrlich

München-Isarvorstadt * Durch die seit 1877 auf dem Marsfeld und dem Oberwiesenfeld errichteten militärischen Neubauten wird die Alte Isarkaserne für die Militärverwaltung entbehrlich. 


Um den 16. 5 1705 - Der Kurfürstin wird die Rückkehr nach Baiern verweigert

Venedig - München * Die kaiserliche Seite verweigert Kurfürstin Therese Kunigunde die Rückkehr aus Italien nach Baiern. Damit kann sie ihre im Ilbesheimer Vertrag von 1704 zugesicherte Regierungsgewalt über das Rentamt München nicht mehr ausüben. 

Ihre Kinder bleiben in München zurück. Aus der vorübergehend geplanten Reise zur Begegnung mit ihrer Mutter wird ein langjähriges Exil. 


28. 9 1933 - Die Münchner Brockensammlung wird aufgelöst

München-Isarvorstadt * Der Verein Münchner Brockensammlung e. V. löst sich als Träger und Organisator des Brockenhauses auf. Dieser Schritt ist aber keine Folge innerer Schwäche, sondern die direkte Konsequenz der nationalsozialistischen Gleichschaltungspolitik. 

Die Brockensammlung wird Opfer einer gezielten Ausschaltung unabhängiger sozialer Initiativen im Zuge der antisemitisch und ideologisch motivierten Repression, die keinerlei abweichendes gesellschaftliches Engagement mehr duldet.


2. 5 1844 - Unruhen vor dem Nationaltheater

München-Graggenau * Am Abend des 2. Mai 1844 besucht König Ludwig I. gemeinsam mit der Hochzeitsgesellschaft das Theater. Nach dem ersten Akt versammelt sich eine Menschenmenge vor dem Gebäude und droht, es zu stürmen. Daraufhin verlassen zahlreiche Zuschauer ihre Plätze, um das Geschehen zu beobachten. Schließlich folgen auch der König und seine hochrangigen Gäste. 

Die französische Presse berichtet, Ludwig I. habe dem vor dem Theater stationierten Militär befohlen, auf die Menschenmenge zu schießen. Die Soldaten sollen diesen Befehl verweigert haben. In der deutschen Presse findet sich keine entsprechende Meldung, was sich möglicherweise mit der damals herrschenden Zensur erklären lässt. 

Ob sich der Vorfall tatsächlich so ereignet, bleibt ungewiss. Ausländische Zeitungen sind über die Ereignisse in München nicht immer zuverlässig informiert, und weitere Belege für den angeblichen Schießbefehl fehlen. Fest steht jedoch, dass die Unruhen König Ludwig I. in eine äußerst bedrängte politische Lage bringen. 


Um 7 1899 - Der Trambahn-Betriebshof an der Thierschstraße wird aufgegeben 

München-Lehel * Der Trambahn-Betriebshof an der Thierschstraße wird aufgelassen. Das Gelände wird anschließend für den Bau von Wohnhäusern an der Liebherrstraße genutzt. 


30. 9 1830 - Die Leihanstalt in städtischer Verwaltung

München * Die Leihanstalt wird dem Magistrat der Stadt München zur eigenen Verwaltung übergeben. 


20. 6 1802 - Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet

München-Graggenau * Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet. 


Nach 9 1870 - 2.200 französischen Kriegsgefangene in der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Nach den ersten Siegen des deutschen Heeres im Deutsch-Französischen Krieg wird die Kaserne vorübergehend zur Unterbringung von rund 2.200 französischen Kriegsgefangenen genutzt. Zu diesem Zweck werden nicht nur die Kaserne selbst, sondern auch sämtliche Baracken bewohn- und beheizbar gemacht. 


7. 11 2018 - Söder erwähnt Freistaatsgründer Kurt Eisner beim Staatsakt nicht 

München-Graggenau * Im Nationaltheater findet der Staatsakt zum 100-jährigen Bestehen des Freistaats Bayern statt. Ministerpräsident Markus Söder hält die Festrede, nennt darin jedoch den Gründer des Freistaats und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner mit keinem Wort. 

Stattdessen würdigt Söder die Wittelsbacher und die Verfassung von 1818. Seine Ausführungen über eine mögliche „Sowjetrepublik“ lassen die Unterscheidung zwischen Eisners Revolutionsregierung und der erst nach dessen Ermordung ausgerufenen Räterepublik vermissen. 

Die Rede stößt auf scharfe Kritik. SPD-Politiker Markus Rinderspacher wirft Söder Geschichtsklitterung und Geschichtsvergessenheit vor. Die erhoffte ausdrückliche Würdigung Eisners durch den Ministerpräsidenten bleibt aus. 

Ein Leserbrief in der SZ bezeichnet Söders Rede „dem Anlass in keiner Weise angemessen“, da er seine Rede in scherzhaft-launigem Stil vortrug, passend eher zum „Jubiläum eines Trachtenvereins“. 


26. 10 1811 - Der Grundstein für das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird gelegt. 


2. 9 1754 - Münchens erstes Pfandhaus wird eröffnet

München * Das erste Münchner Pfandleihhaus wird eröffnet, nachdem Kurfürst Max III. Joseph seinem Kammerdiener Sebastian Hueber die Erlaubnis erteilt, Geld gegen Pfänder auszuborgen. Es befindet sich in der Hofstetterschen Behausung an der Rosengasse.

Es ist noch keine städtische Einrichtung, sondern untersteht der kurfürstlichen Verwaltung. Später zieht das Versatzamt in das Haus in der Löwengasse 6, bis der Standort im Jahr 1803 aufgelöst und an die Rochusstraße verlegt wird. 


12. 10 1818 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird eingeweiht

München-Graggenau * Am Namenstag von König Max I. Joseph kann das von Carl von Fischer geplante neue Hof- und Nationaltheater mit dem Festspiel „Die Weihe“, einem Stück mit 160 Rollen, eingeweiht werden. Erst als der König - nach langem Zögern - in die Finanzierung eingegriffen hatte, gingen die Arbeiten zügig voran. 


26. 6 1870 - Die Walküre wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt

München-Graggenau * Die „Walküre“ von Richard Wagner wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt.


30. 1 1868 - Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft

München *  Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft, das eine aktive Armee mit dreijähriger Dienstzeit, Reserve und Landwehr erschaffen hat und das Einstehersystem sowie die bisherige Landwehr älterer Ordnung beseitigt. Damit gibt es auch in Bayern eine wirkliche Wehrpflicht. 

Das Gesetz beinhaltet auch, dass Frei-Gewordene oder Untaugliche drei Jahre lang ein Wehrgeld in Höhe von drei bis 100 Gulden zu entrichten haben. Diese Regelung bleibt aber nur bis 1872 bestehen. 


29. 11 1918 - Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

München-Graggenau * Die Revolutionsfeier im Nationaltheater wird für die Verwundeten wiederholt. 


1770 - Die „Münchner Zeichnungsschule“ wird gegründet

München-Kreuzviertel * Die „Münchner Zeichnungsschule“ wird gegründet. Diese Maler- und Bildhauer-Akademie ist im „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 untergebracht. Interessanterweise erhält diese Unterkunft nach dem Auszug der Zeichungsschule im Jahr 1781 den Namen „Alte Akademie“. 


1908 - Das Städtische Arbeitsamt braucht einen neuen Standort

München-Isarvorstadt *  Der Neubau für das Deutsche Museums macht einen erneuten Umzug vom Süd- in den Nordtrakt der ehemaligen Alten Isarkaserne notwendig. 

Da der Museumsbau den Großteil der Insel einnehmen wird, braucht das Städtische Arbeitsamt nun einen neuen Standort. 


20. 6 1869 - Hans von Bülow bringt „Tristan und Isolde“ erneut zur Aufführung

München-Graggenau * Vor seinem endgültigen Weggang aus München bringt Hofkapellmeister Hans von Bülow „Tristan und Isolde“ am 20. und 22. Juni im Nationaltheater erneut zur Aufführung.


1963 - Der übriggebliebene Königskopf

München-Graggenau * Der vor der Einschmelzung gerettete Kopf des König- Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke liegt jahrelang im Städtischen Bauhof herum, bis er zunächst im Stadtmuseum und ab 1963 im Na­tionaltheater seinen Platz findet.


14. 1 1823 - Der Brand des Hof- und Nationaltheaters und seine Auswirkungen

München-Graggenau * Der Brand des Hof- und Nationaltheaters bringt einen herben Rückschlag für den Bau eines Max-Joseph-Denkmals, da nun die notwendigen Mittel vordringlich in den Wiederaufbau der Schaubühne gesteckt werden müssen.


11. 2 1908 - Münchner*innen werden bei der Stellenvergabe bevorzugt

München-Isarvorstadt * Der Magistrat bewilligt die Einrichtung eines gemeindlichen Arbeitsnachweises. Der Grundsatz dieser neuen Abteilung ist die Bevorzugung eingesessener Bürger bei der Stellenvergabe. Die Forderung war schon seit längerer Zeit durch städtische Arbeiter erhoben worden, die ihre Arbeitsplätze durch Zugezogene in Gefahr gebracht sahen. 


1890 - Die Bauarbeiten an beiden Isarbrücken beginnen

München * Die Bauarbeiten an beiden Isarbrücken beginnen. Eine der ersten Maßnahmen ist die Beseitigung des Roten Turm-Wirtshauses, das viele Jahre ein beliebter Treffpunkt der Flößer und der in unmittelbarer Umgebung stationierten Schweren Reiter war. 


Vor dem 29. 5 1432 - Den Franziskanern fließt ein stattliches, ständig wachsendes Vermögen zu

München-Graggenau * Den bei der Münchner Einwohnerschaft beliebten Franziskaner Barfüßern fließt innerhalb weniger Generationen ein stattliches, ständig wachsendes Vermögen zu. Zahlreiche Adelige und Bürger stiften dem Kloster sogenannte Jahrtage mit regelmäßigen Reichnissen in Naturalien und Bargeld. Das führt schnell zur Verwahrlosung der Klostersitten, sodass sich der Münchner Rat zum Einschreiten veranlasst sieht. 


10. 10 1846 - Lola Montez' erster Auftritt im Hof- und Nationaltheater

München-Graggenau * Am 36. Hochzeitstag von König Ludwig I. und Königin Therese findet Lola Montez' erster Auftritt im Hof- und Nationaltheater statt. Die angebliche Spanierin tanzt einen Cachucca und in der zweiten Pause - zusammen mit einem Ensemble-Tänzer - einen Fandango genannten Tanz.


12. 2 2014 - Die Pink Panthers überfallen Chopard in der Maximilianstraße 11

München-Graggenau * Vermutlich die Pink Panthers, die erfolgreichste Diebesbande der Welt, überfällt gegen 11 Uhr das Juweliergeschäft Chopard in der Maximilianstraße 11. Der Überfall dauert nur Sekunden. Die Räuber zertrümmern mit einer Stoff umwickelten Axt die versperrte Eingangstüre, bedrohen den Sicherheitsmann mit einem Schraubenzieher, schlagen vier Vitrinen ein und erbeuten hauptsächlich Uhren und Schmuck von noch unbekanntem Wert. Anschließend flüchten die fünf Männer zu Fuß in verschiedene Richtungen.

Die Räuber haben aber nicht mit den Münchnern gerechnet, die sofort die Verfolgung aufnehmen und über ständigem Handy-Kontakt mit der Einsatzzentrale der Polizei kommunizieren. Nur knapp 20 Minuten später werden vier Jugendliche in der Nähe des Viktualienmarktes festgenommen. Dem fünften Täter gelingt scheinbar die Flucht. Die Polizei nimmt zusätzlich zwei Serben fest. 

Die Räuber sind noch halbe Kinder: ein 14-jähriger Ukrainer und drei 15 und 16 Jahre alte Moldawier, dazu die 27 und 32 Jahre alten Serben. Ob die Tat wirklich den Pink Panthers zugeordnet werden kann, ist unter den gegebenen Umständen fraglich. 


16. 6 1861 - Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin

München-Graggenau * Kronprinz Ludwig II. erlebt Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin.


14. 10 1846 - Zweiter Auftritt der Lola Montez im Hof- und Nationaltheater

München-Graggenau * Die Solotänzerin Lola Montez tritt zum zweiten und gleichzeitig letzten Mal im Münchner Hof- und Nationaltheater auf. Luise von Kobell schreibt über den Auftritt: „Lola Montez stellte sich inmitten der Bühne, nicht im Trikot, mit dem üblich kurzen Ballettröckchen, sondern in spanischer Tracht, mit Seide und Spitzen angetan, da und dort schimmerte ein Diamant. 

Sie blitzte mit ihren wunderbaren Augen und verbeugte sich wie eine Grazie vor dem König, der in seiner Loge saß. Dann tanzte sie Nationaltänze, wobei sie sich in den Hüften wiegte und bald diese, bald jene Haltung einnahm, voll unerreichter Schönheit. Solange sie tanzte, fesselte sie alle Zuschauer.“


1704 - Maria Anna Lindmayr warnt vor einem Strafgericht 

München * Die Münchner Mystikerin Maria Anna Lindmayr leidet unter rätselhaften körperlichen Beschwerden und berichtet wiederholt von religiösen Visionen. Unter dem Eindruck des Spanischen Erbfolgekriegs und der militärischen Bedrohung Baierns verstärken sich diese Erfahrungen. 

Im Jahr 1704 erreichen ihre prophetischen Warnungen einen vorläufigen Höhepunkt. Lindmayr kündigt ein göttliches „Strafgericht“ an, falls die Menschen – insbesondere die Angehörigen des kurfürstlichen Hofes – ihr Leben nicht bessern und sich nicht erneut dem Glauben zuwenden. Ihre Botschaften finden in der verunsicherten Bevölkerung und bis in höfische Kreise hinein Beachtung.


9 1712 - Richtfest für die Dreifaltigkeitskirche 

München-Kreuzviertel * Knapp ein Jahr nach der Grundsteinlegung steht der Rohbau der Dreifaltigkeitskirche unter Dach. Die Zimmerleute haben die Dachkonstruktion errichtet; nun kann Richtfest gefeiert werden. Die Kuppel und die Ausstattung der Kirche folgen in den nächsten Jahren. 


10. 6 1865 - Richard Wagners Tristan und Isolde feiert Premiere

München-Graggenau * Im Hof- und Nationaltheater wird Richard Wagners „Tristan und Isolde“ uraufgeführt. Auch hier führt Hans von Bülow den Dirigentenstab. Die Oper ist ein weiterer Höhepunkt im Leben des Komponisten.

Die Frankfurter Rundschau schreibt darüber:„Das schönste und erhabenste Werk, welches die Welt besitzt“. Dagegen meint Der Volksbote, eine bayerische Provinzzeitung: „Musik ein Tollsinn, Text ein Unsinn, das Ganze ein Irrsinn“. Doch der Märchenkönig ist wieder einmal begeistert.

Wegen der „Schweinehunde-Affäre“ und den deshalb befürchteten Ausschreitungen befindet sich die Polizei im Zuschauerraum.


22. 9 1869 - Ludwig II. lässt „Das Rheingold“ im Hof- und Nationaltheater uraufführen

München-Graggenau • Gegen den erklärten Willen von Richard Wagner lässt König Ludwig II. die Oper „Das Rheingold“ im Hof- und Nationaltheater uraufführen.


18. 7 1854 - Ein neuer Fall von Cholera

München-Graggenau * Ein Theaterbesucher aus der Schweiz bricht während der Vorstellung zusammen und wird in die Klinik gebracht. Vermutlich ist auch er bereits vom Cholera-Erreger angesteckt.


12. 8 1855 - Premiere der Wagner-Oper „Thannhäuser“ in München

München-Graggenau * Die Richard-Wagner-Oper „Thannhäuser“ wird im Münchner Hof- und Nationaltheater aufgeführt.

 


Ab 8 1870 - Französische Kriegsgefangene auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt - Museumsinsel * Zusätzliche Baracken neben der Alten Isarkaserne werden zur Unterbringung von französischen Kriegsgefangenen genutzt.


7. 10 1864 - Vollendung des „Ring des Nibelungen“ innerhalb von drei Jahren

München * König Ludwig II. vereinbart mit Richard Wagner die Vollendung und Aufführung des „Ring des Nibelungen“ innerhalb der nächsten drei Jahre.


24. 7 1705 - Der Rekrutierungsdruck auf ledige Bauernburschen wächst 

München - Baiern * Da die Anordnung vom 16. Juni kaum Rekruten einbringt, ändert die Kaiserliche Administration das Verfahren. Statt vier müssen nun jeweils zwölf Höfe gemeinsam bis zum 10. August einen wehrfähigen Mann stellen. Gelingt dies nicht, werden 16 Gulden Ersatzgeld fällig; unter mehreren geeigneten Männern soll notfalls das Los entscheiden. 

Ledige und umherziehende Bauernburschen geraten dabei besonders ins Visier der Behörden und können zum Militärdienst eingezogen werden. Trotz der herabgesetzten Quote bleibt die Zwangsrekrutierung eine schwere Belastung für die Landbevölkerung. 


13. 6 1865 - Die zweite Aufführung von „Tristan und Isolde“

München-Graggenau * Die zweite Aufführung von „Tristan und Isolde“ im Hof- und Nationaltheater.


19. 6 1865 - „Tristan und Isolde“ wird zum dritten Mal aufgeführt

München-Graggenau * „Tristan und Isolde“ wird im Hof- und Nationaltheater zum dritten Mal aufgeführt. König Ludwig II. wohnt der Aufführung nicht bei, da er die Anwesenheit seines Onkels und Taufpaten Otto, des entthronten Königs von Griechenland, und seines Onkels Luitpold, dem späteren Prinzregenten, in seiner Loge als störend empfindet.


9. 7 1865 - „Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld

München * Die Richard-Wagner-Oper „Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld als Erik wird in München aufgeführt. König Ludwig II. fährt zu jeder Aufführung im Sonderzug von Starnberg nach München und wieder zurück.


12 1904 - Bewahrung traditioneller Handwerkstechniken

München-Kreuzviertel * Der „Verein für Volkskunst und Volkskunde“ präsentiert im Rahmen des Christkindlmarkts im Hof des Künstlerhauses vor allem oberbayerische Handwerkskunst, darunter Arbeiten der Oberammergauer Schnitzer und der Berchtesgadener Schachtelmaler. Ziel ist es, traditionelle Handwerkstechniken zu bewahren und zu fördern - als bewusster Gegenpol zur industriellen Massenproduktion.


13. 10 1846 - Lola Montez zieht in den Gasthof Zum Goldenen Hirschen

München-Kreuzviertel * Die Spanische Tänzerin Lola Montez zieht vom Hotel Zum Bayerischen Hof in den näher an der Residenz gelegenen Gasthof Zum Goldenen Hirschen an der Theatinergasse um. 


2001 - Das Künstlerhaus in der Verantwortung einer Stiftung

München-Kreuzviertel * Seit 2001 befindet sich das Münchner Künstlerhaus im Besitz einer Stiftung. Sie trägt den Betrieb und den Erhalt des denkmalgeschützten Hauses ohne öffentliche Zuschüsse. Mit seinen Restaurants, dem historischen Festsaal sowie den Club- und Veranstaltungsräumen verfügt das Künstlerhaus zwar über eine außergewöhnliche Immobilie in zentraler Münchner Lage. Gleichzeitig stellen hohe Verbindlichkeiten sowie erhebliche Kosten für Instandhaltung, Personal und den Kulturbetrieb die Stiftung vor große wirtschaftliche Herausforderungen.


4. 1 1710 - Die Münchner bitten um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche 

München-Kreuzviertel * In München wird die Kaiserliche Administration um Erlaubnis gebeten, eine Dreifaltigkeitskirche zu errichten. Damit soll das Gelübde eingelöst werden, das Vertreter von Adel, Geistlichkeit und Bürgerschaft 1704 angesichts des Spanischen Erbfolgekriegs abgelegt haben. Über den Antrag und die weiteren Schritte zum Kirchenbau müssen sich die Münchner nun mit der kaiserlichen Verwaltung verständigen. Der Bau beginnt 1711.


8. 1 1710 - Kaiser Joseph I. unterstützt den geplanten Kirchenbau 

München - Wien * Die Kaiserliche Administration unterrichtet Kaiser Joseph I. über den Wunsch der Münchner, die gelobte Dreifaltigkeitskirche zu bauen. Der Kaiser zeigt Interesse an dem Vorhaben, stellt die Entsendung von Vertretern zu den Beratungen in Aussicht und kündigt finanzielle sowie materielle Unterstützung an. Die in München ansässige Administration übernimmt die Abstimmung zwischen dem kaiserlichen Hof, der Stadt, der Landschaft und den kirchlichen Stellen. 


17. 9 1711 - Das Münchner Karmelitinnenkloster wird gegründet 

München * Das Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen nimmt seine Gründungsgeschichte auf. Bis zur Fertigstellung des Klosterbaus leben die Schwestern in einer vorläufigen Unterkunft. Der Neubau neben der geplanten Dreifaltigkeitskirche wird erst 1714 bezogen. 


21. 10 1711 - Grundsteinlegung für die Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Dreifaltigkeitskirche wird gelegt. Mit dem Bau beginnen die Münchner Stände, ihr Gelübde von 1704 einzulösen: Sie haben eine Kirche zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit versprochen, als sie während des Spanischen Erbfolgekriegs um die Verschonung der Stadt fürchteten. Giovanni Antonio Viscardi entwirft das Gotteshaus, das mit dem neuen Karmelitinnenkloster verbunden wird. 


22. 5 1713 - Maria Anna Lindmayr legt ihre Ordensgelübde ab

München * Maria Anna Lindmayr legt im Karmelitinnenkloster an der entstehenden Dreifaltigkeitskirche ihre feierliche Profess ab. Als Schwester Maria Anna Josepha a Jesu gehört sie nun dauerhaft dem Konvent an.


8 1714 - Stuckarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche beginnen 

München-Kreuzviertel * Der Stuckateur Johann Georg Baader beginnt mit der plastischen Ausschmückung des Innenraums der Dreifaltigkeitskirche. Seine Stuckarbeiten gehören zur barocken Ausstattung des seit 1711 errichteten Gotteshauses. 


6. 10 1714 - Die Dreifaltigkeitskirche wird gesegnet 

München-Kreuzviertel * Dekan Johann Martin Constante von Vestenburg segnet die Dreifaltigkeitskirche. Ihre Ausstattung ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollendet: Altäre, Kanzel und Abschlussgitter entstehen in den folgenden Jahren. Die feierliche Kirchweihe findet erst 1718 statt. 


29. 5 1718 - Die Einweihung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die offizielle Weihe der Dreifaltigkeitskirche vollzieht der Freisinger Fürstbischof Franz von Eckher von Kapfenberg und Lichteneck. Das Gelöbnis der „drey Stände, Der Bürger, Edelleith, und gesamter Geistlichkeit“ vom 17. Juli 1704 ist damit endgültig erfüllt worden. Vierzehn Jahre hat es gedauert, wobei alleine die Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Dreifaltigkeitskirche über sieben Jahre in Anspruch nahm. Dabei standen insgesamt zwölf Bauplätze zur Diskussion. 


1. 7 1865 - König Ludwig II. ordnet einen 4. Aufführungstermin an

München-Graggenau * Da König Ludwig II. die Aufführung von „Tristan und Isolde“ am 19. Juni nicht miterleben wollte, ordnet er einen vierten Termin an. Er hatte die Anwesenheit seines Onkels und Taufpaten Otto, des entthronten Königs von Griechenland, und seines Onkels Luitpold, dem späteren Prinzregenten, in seiner Loge als störend empfunden. 

Für die Zusatzaufführung muss Ludwig II. extra beim sächsischen König eine Verlängerung des Urlaubs für das Ehepaar Schnorr von Carolsfeld erwirken. 


28. 9 1946 - Nur leichte Kriegsbeschädigungen bei der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche bleibt tatsächlich als einzige Kirche der Münchner Innenstadt von der Wucht der Bomben des Zweiten Weltkriegs weitestgehend verschont.

Der Bericht des Dompfarrers K. Abenthum vom 28. September 1946 führt folgende Beschädigungen auf: „Dach über dem Querschiff abgebrannt; Sakristeianbauten größtenteils zerstört. […] Kleinere Splitterschäden und Beschädigungen an der Putzarchitektur. Im Inneren: […] Altargemälde ernsthaft beschädigt.“ 


Ab 6 1945 - Ein amerikanisches Offizierskasino im Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmt die amerikanische Militärverwaltung den gesamten Gebäudekomplex. Im weitgehend erhaltenen Westflügel richtet sie ein Offizierskasino ein, während im Keller mit der historischen Kegelbahn eine Snackbar entsteht. 


1958 - Bayerischer Hof steigt im Künstlerhaus ein

München-Kreuzviertel * Der Künstlerverein-Präsident Theo Lechner gewinnt die Wirte Falk Volkhardt und Benno Spremberg vom Hotel Bayerischer Hof als Pächter für einen Gaststättenbetrieb im Künstlerhaus. Dank einer großzügigen Pachtvorauszahlung können die Restauranträume zügig instand gesetzt werden. 


1. 7 1868 - Die private Job-Vermittlung wird immer lukrativer

Königreich Bayern * Die private Job-Vermittlung wird spätestens seit der Einführung der Gewerbefreiheit immer lukrativer.


16. 8 1932 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die verkaufte Braut“

München * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die verkaufte Braut“ im Phoebus-Palast und im Gloria-Filmpalast. 


1878 - Das Gasteiger-Brunnhaus wird aufgelassen

München-Kreuzviertel * Das Gasteiger-Brunnhaus nördlich des Neuhauser Tores wird aufgelassen. An seiner Stelle entsteht ab 1896 das Künstlerhaus.


Ab 15. 11 1906 - Die Erste bayerische Geweih-Ausstellung auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt * Vom 15. bis 30. November 1906 findet unter dem Allerhöchsten Protektorat Seiner Königlichen Hoheit, des Prinzregenten Luitpold, die Erste bayerische Geweih-Ausstellung im Pavillon an der Ludwigsbrücke statt.


14. 7 1944 - Zerstörung des Münchner Künstlerhauses 

München-Kreuzviertel * Bei einem Luftangriff am 14. Juli 1944 wird das Münchner Künstlerhaus schwer getroffen und brennt nahezu vollständig aus. Das Gebäude bleibt als Ruine zurück.


29. 3 1900 - Feierliche Eröffnung des Münchner Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Nach siebenjähriger Bauzeit eröffnet Prinzregent Luitpold das Münchner Künstlerhaus feierlich. 


31. 3 1900 - Ein „Prunkfest“ im Münchner Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Im Münchner Künstlerhaus findet ein glanzvolles Festbankett statt, zu dem der Prinzregent seinen Enkel, Prinz Rupprecht, als offiziellen Vertreter entsendet. Fanfaren und eine festliche Illumination des Künstlerhauses sowie zahlreicher repräsentativer Gebäude prägen den festlichen Abend. 

Die Eröffnung gilt als eines der bedeutendsten gesellschaftlichen Ereignisse Münchens. Die „Münchner Neuesten Nachrichten“ würdigen das Fest als „Prunkfest“, das den Ruf der Münchner Künstlerschaft als Ausrichter glanzvoller Veranstaltungen eindrucksvoll bestätigt. 

Auch die künstlerische Gestaltung des Hauses findet große Anerkennung. Gabriel von Seidl entwirft das Gebäude im Stil der italienischen Hochrenaissance und stattet die Innenräume mit außergewöhnlicher Sorgfalt aus. Edle Materialien, kunstvolle Möbel, Wandmalereien, Spiegel, Gobelins und Stuckdecken verleihen dem Künstlerhaus seine repräsentative Ausstrahlung. 

Von der ursprünglichen Ausstattung sind bis heute das fünfjochige Foyer sowie das sogenannte Venezianische Zimmer – der ehemalige Muschelsaal des Restaurants – im Original erhalten geblieben.


10. 7 1934 - Kardinal Faulhaber traut den Eisner-Mörder

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber traut den Kurt-Eisner-Mörder Anton Graf von Arco auf Valley mit Gabrielle Gräfin von Arco-Zinneberg in der Dreifaltigkeitskirche.

Arco hatte den Gründer des Freistaats Bayern am 21. Februar 1919 hinterrücks ermordet, war zunächst zum Tode verurteilt, aber am nächsten Tag zu lebenslänglicher Festungshaft begnadigt worden. Nach fünf Jahren wurde er aus der Haft entlassen. Anton Graf von Arco auf Valley war durch seine Tat in monarchistischen und konservativen Kreisen hoch angesehen. Deshalb ist es dem Münchner Erzbischof und Kardinal ein persönliches Anliegen, die Trauung durchzuführen. 


2. 5 1902 - Der heutige „Isartalverein“ wird im Künstlerhaus gegründet

München-Kreuzviertel * Der „Verein zur Erhaltung landschaftlicher Schönheiten der Umgebung Münchens, besonders des Isarthales“, der heutige „Isartalverein“, wird im Künstlerhaus gegründet. Vorsitzender des Vereins wird der Architekt Gabriel von Seidl. 


1929 - Trotz Krise – Das Künstlerhaus bleibt bestehen 

München-Kreuzviertel * Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 und die vorausgehende Hyperinflation von 1923 verschärfen die finanzielle Lage erheblich. Einnahmen aus Vermietungen, Veranstaltungen und Mitgliedsbeiträgen reichen häufig nicht aus, den Betrieb zu sichern. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bleibt das Künstlerhaus bestehen. 


1938 - Gleichschaltung des Künstlerhauses

München * Der Münchner Künstlerverein im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung aufgelöst. Sein Vermögen geht auf die „Kameradschaft der Künstler e. V.“ über, die ausschließlich sogenannte „arische“ Kunstschaffende aus München und dem Umland aufnimmt. 

Die „Kameradschaft der Künstler“ ist Teil der nationalsozialistisch kontrollierten Reichskulturkammer. Für Künstlerinnen und Künstler ist die Mitgliedschaft in dieser Organisation Voraussetzung, um ihren Beruf weiterhin ausüben zu dürfen. 

Die Auflösung und Enteignung des Künstlerhaus-Vereins erfolgt aus politischen und ideologischen Gründen und ist Teil der umfassenden Gleichschaltung des kulturellen Lebens durch das NS-Regime.


27. 9 1955 - Rückgabe des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Die amerikanische Militärverwaltung gibt die seit zehn Jahren beschlagnahmten Räume des Künstlerhauses an die Eigentümer zurück. Die Rückgabe markiert einen wichtigen Schritt für den Wiederaufbau des kulturellen Lebens in München. 

Um weitere Schäden zu verhindern, lässt der Künstlerhaus-Verein zunächst ein Notdach über der Ruine des Hauptgebäudes errichten. Für den vollständigen Wiederaufbau fehlen jedoch die finanziellen Mittel. Als gemeinnütziger Verein verfügt er über kein eigenes Vermögen, sodass umfangreiche Baumaßnahmen zunächst nicht möglich sind. 


1958 - Spenden für den Wiederaufbau des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau leistet 1958 eine Spendenaktion im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Stadt München. Mit einem eindrucksvollen Aufruf wirbt der Künstlerhaus-Verein um Unterstützung der Münchner Bevölkerung - mit Erfolg. 


1962 - Aufbruch in die Moderne

München-Kreuzviertel * In den folgenden Jahren entwickelt sich das Künstlerhaus erneut zu einem bedeutenden Ort zeitgenössischer Kunst. 1962 findet im Gewölbekeller die deutsche Erstaufführung von Pablo Picassos einzigem Theaterstück „Wie man Wünsche beim Schwanz packt“ statt. 


1997 - Ein Neuanfang für das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Peter und Maja Grassinger gelingt es, den langjährigen Dauernutzungsvertrag mit dem Hotel Bayerischer Hof aufzulösen. Damit schaffen sie die Voraussetzung, das Münchner Künstlerhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung als Ort der Kunst, Kultur und Begegnung zuzuführen. 


12 2003 - Die Verkaufspläne für das Deutsche Theater zerschlagen sich

München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat beschließt, vier Millionen Euro für die Notsanierung des Deutsche Theaters zur Verfügung zu stellen, um dort bis Ende 2007 spielen zu können und in der Zwischenzeit einen privaten Investor zu finden.

Doch alle Verkaufspläne zerschlagen sich. Es wird klar, die Stadt müsste ihre Bühne herschenken und einem Käufer für die Sanierung sogar noch 30 Millionen Euro drauflegen.


5 2008 - Die Sanierung für das Deutsche Theater soll 79,5 Millionen € kosten

München-Ludwigsvorstadt * Die vom Stadtrat gebilligte Mindestsanierung für das Deutsche Theater soll 79,5 Millionen Euro kosten, inklusive Risikoreserve.

Später wird das Budget wegen der Preisentwicklung auf 86 Millionen Euro aufgestockt. Bis zum Herbst 2011 soll alles fertig sein.


11. 5 1711 - Zustimmung zum Bau des Karmelitinnenklosters 

Wien - München * Kaiserinwitwe Eleonore Magdalena Theresia stimmt der Gründung eines Münchner Klosters für zwanzig Unbeschuhte Karmelitinnen zu. Es soll mit der 1704 gelobten Dreifaltigkeitskirche verbunden werden. Für die Planung ist Giovanni Antonio Viscardi vorgesehen; noch 1711 beginnen die Bauarbeiten. 


22. 5 1712 - Maria Anna Lindmayr beginnt ihr Noviziat 

München-Kreuzviertel * Am Dreifaltigkeitssonntag wird Maria Anna Lindmayr im Konvent der Unbeschuhten Karmelitinnen eingekleidet und zum Noviziat zugelassen. Damit beginnt für sie die Probezeit vor der endgültigen Aufnahme in den Orden. 


11. 9 1896 - Der Kunstsaustall der Schwanthaler Bagage

München-Ludwigsvorstadt * Gut zwei Wochen vor der Eröffnung des Deutschen Theaters und der Schwanthaler Passage steht das Unternehmen am Rande des Bankrotts. Eine Gläubigerversammlung mit rund 120 Handwerkern und Lieferanten mahnt ihre ausstehenden Zahlungen an. Theaterdirektor Alexander Bluhm schafft es gerade noch, die Gläubiger zu einem Stillhaltabkommen zu überreden und sie für sechs Monate von Pfändungen abzuhalten.

Denn wenn der Theaterbetrieb erst einmal laufen würde, so argumentiert der optimistische Theaterdirektor, dann wären auch alle finanziellen Probleme gelöst. Doch nur wenige Stunden vor der Premiere muss er eine größere Summe Geld auftreiben, weil der Lieferant der roten Teppiche im Foyer ansonsten mit einem Skandal droht.

Zum Glück gibt es aber im Hintergrund noch den reichen Kommerzienrat Friedrich Haenle, der für sechzig Prozent aller offen stehenden Forderungen eintreten will. Dieses Angebot führt allerdings in der Familie des Unternehmers zu Überlegungen, den Patriarchen „entmündigen“ zu lassen, um dadurch weiteres Unheil zu verhindern.

Aber nicht nur die verschwenderische Ausgestaltung der Schwanthaler Passage bringt die Unternehmung an den Rand des Desasters. Theaterdirektor Alexander Bluhm hat auch beim Künstlerpersonal kräftig hingelangt. Neben dem üppig besetzten Schauspieler-Ensemble leistet er sich ein mit fünfzig Musikern besetztes Orchester und ein stattliches Ballett: 36 Tänzerinnen, 16 Tänzer, 48 Figuranten und 60 Komparsen gehören zum festengagierten Stammpersonal.  
Weil aber Direktor Bluhm schon zwei Monate vor der Premiere kein Geld mehr für Gagen besitzt, müssen die Proben abgesagt werden.

In München machen die Probleme des neuen Theaters schnell die Runde. Für die hiesigen Lästermäuler wird aus der Schwanthaler Passage ganz schnell die „Schwanthaler Blamage“, während man die Betreiber des Etablissements als „Schwanthaler Bagage“ verhöhnt.

Die erzkonservative Zeitung Das Bayerische Vaterland blickt sowieso mit Schaudern auf die Programmankündigung des Unterhaltungstempels an der Schwanthalerstraße und sieht schon dadurch die „moralischen Grundsätze des christlichen Abendlands“ als gefährdet an. Die Zeitung befürchtet, dass es sich bei dem neuen Theater um ein „Institut für moralische Schweinezüchterei“, ja sogar um einen „Kunstsaustall“ handelt.  

Neben der veröffentlichten Meinung bereiten aber auch die genehmigenden staatlichen Behörden dem Theaterdirektor Alexander Bluhm große Probleme, indem sie ihm zunächst „die ortspolizeiliche Productionsbewilligung für theatralische Vorstellungen“ verweigern. Im Hintergrund agiert hier der einflussreiche Münchner Hoftheaterdirektor Ritter Ernst von Possart, der in dem neuen Theater in der Schwanthaler Passage eine „dauernde schwere Schädigung der materiellen Interessen der königlichen Hofbühne“ sieht.  

Aber nicht nur die Angst vor einer unliebsamen Konkurrenz, die den Hoftheatern die Zuschauer abspenstig machen könnten, sondern auch eine tief empfundene Abneigung gegen alles Moderne bringen Ritter Ernst von Possart gegen das neue Theater in Rage. Der den Traditionalisten angehörende Hoftheaterintendant pflegt auf seinen Hofbühnen einen antiquierten, stark verstaubten Stil, der kaum mit dem zeitgenössischen Theater der Naturalisten zu vereinbaren ist.


1851 - Erste Entwürfe und Standortsuche für das Künstlerhaus

München-Graggenau * Als einer der ersten ernsthaft geprüften Standorte für das Künstlerhaus rückt die Maximilianstraße in den Fokus. Ihr Architekt, Oberbaurat Friedrich Bürklein, legt einen ersten Entwurf für das geplante Künstlerhaus vor. Das Projekt wird jedoch nicht umgesetzt. Die veranschlagten Baukosten betragen rund 70.000 Gulden - für die damalige Zeit eine beachtliche Summe. 

In den folgenden Jahren steht die Suche nach einem geeigneten, repräsentativen Bauplatz im Mittelpunkt der Bemühungen der Münchner Künstlerschaft. 


1852 - Der Startschuss für das Bauprojekt Künstlerhaus

München * Ein Baukomitee gründet sich und legt damit den Grundstein für die eigentliche Baugeschichte des Münchner Künstlerhauses. Bis zur Verwirklichung des Projekts vergeht jedoch mehr als ein halbes Jahrhundert. Die Künstlerelite jener Zeit verfolgt das Ziel, ein repräsentatives Künstlerhaus an einem möglichst zentral gelegenen Standort zu errichten. 

Mehrere Standorte für das geplante Künstlerhaus werden geprüft. Zunächst fällt die Wahl auf ein Grundstück nahe der Harmlos-Statue am Englischen Garten, das jedoch nicht erworben werden kann. 


1887 - Die Allotria bekommt ein neues Vereinsheim

München-Maxvorstadt * Das Vereinshaus „Beim Leinfelder“ genügt den Anforderungen der Künstlergesellschaft Allotria nicht mehr. Gabriel von Seidl errichtet deshalb in der Barer Straße ein neues Vereinsheim, das als „Weißes Lamm“ bekannt wird.


2 1892 - Die Standortfrage für das Künstlerhauses ist geklärt

München-Kreuzviertel * Die Entscheidung als Standort „Beim Leinfelder“ als endgültigen Bauplatz des Münchner Künstlerhauses. Die Künstlergenossenschaft übernimmt selbst die Bauherrschaft. Mit der Planung wird der Architekt Gabriel von Seidl beauftragt. Er entwirft ein repräsentatives Gebäude im Stil der italienischen Renaissance – ein architektonisches Bekenntnis zum kulturellen Selbstverständnis und hohen Anspruch der Münchner Künstlerschaft.

Zur Finanzierung des Bauvorhabens leisten Veranstaltungen wie das „Winterfest der Münchner Künstler“ und das „Arkadienfest“ einen wichtigen Beitrag. Gemeinsam mit zahlreichen Spenden kommen rund 320.000 Mark zusammen. Den Vorsitz der Baukommission übernehmen Ferdinand von Miller und Franz von Lenbach.


3. 7 1893 - Grundsteinlegung für das Münchner Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * In Anwesenheit des Prinzregenten wird der Grundstein für das Münchner Künstlerhaus gelegt. In der eingemauerten Urkunde heißt es: „Das Haus soll allen Künstlern Münchens ein Sammelplatz sein, ein Mittelpunkt für Frohsinn, Rat und erste Tat.“ Gemeinsam mit Silber- und Schaumünzen wird sie im Fundament des Gebäudes hinterlegt. 


1899 - Die Münchner Künstlergenossenschaft bezieht das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Die Münchner Künstlergenossenschaft kann ihre Büroräume im neuen Künstlerhaus beziehen.


Um 1900 - Die Künstlergenossenschaft pachtet das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Die Künstlergenossenschaft pachtet das Münchner Künstlerhaus. 


1911 - Die Künstlergenossenschaft besitzt das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Das Münchner Künstlerhaus geht in den Besitz der Künstlergenossenschaft über. 


Ab 8 1914 - Krisenjahre und wirtschaftliche Herausforderungen

München-Kreuzviertel * Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs enden die glanzvollen Anfangsjahre des Münchner Künstlerhauses. Große Feste und gesellschaftliche Veranstaltungen bleiben aus, da es sowohl an den Anlässen als auch an den finanziellen Mitteln fehlt.


Nach 12 1918 - Das Künstlerhaus als bedeutender kultureller Treffpunkt

München-Kreuzviertel * Nach dem Ende der Monarchie verliert das Künstlerhaus zwar seine enge Verbindung zum Königshaus, behauptet jedoch seinen Platz als bedeutender kultureller Treffpunkt im republikanischen München. 


Ab 3 1933 - Das Künstlerhaus unter nationalsozialistischer Herrschaft

München-Kreuzviertel * Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 beginnt auch für das Münchner Künstlerhaus ein tiefgreifender Einschnitt. Im Zuge der sogenannten Gleichschaltung werden unabhängige Vereine und kulturelle Institutionen aufgelöst oder unter die Kontrolle des NS-Regimes gestellt.

Als freier Zusammenschluss von Künstlern und Kulturschaffenden entspricht der Künstlerhaus-Verein nicht den kulturpolitischen Vorstellungen der Nationalsozialisten. Sie verfolgen das Ziel, Kunst und Kultur vollständig in den Dienst ihrer Ideologie zu stellen. 

Das Künstlerhaus verliert seine Unabhängigkeit und wird für regimetreue Ausstellungen und propagandistische Veranstaltungen genutzt. Jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie politisch missliebige oder als „entartet“ diffamierte Kunstschaffende werden ausgeschlossen, verfolgt oder zur Emigration gezwungen. Damit endet der ursprünglich offene und pluralistische Charakter des Künstlerhauses.


1937 - Umbau im Zeichen der NS-Architektur

München-Kreuzviertel * In den Jahren 1937 und 1938 wird das Künstlerhaus im Bereich des vorgelagerten Restaurantflügels nach Plänen des Architekten und Reichskultursenators Woldemar Brinkmann umgebaut. Die Neugestaltung der Innenräume orientiert sich am Deutschen Pavillon der Pariser Weltausstellung von 1937, den Albert Speer entworfen hat. Damit spiegelt der Umbau die architektonischen und ideologischen Vorstellungen des nationalsozialistischen Regimes wider.


16. 12 1948 - Neugründung des Künstlerhaus-Vereins

München-Kreuzviertel * Im Jahr 1948 gründet sich der Künstlerhaus-Verein unter der Leitung von Professor Julius Diez neu. Vorrangiges Ziel ist es, das Künstlerhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung als Ort der Kunst und Begegnung zuzuführen. 

Bis dieses Vorhaben verwirklicht werden kann, vergehen jedoch noch zehn Jahre, da das Künstlerhaus weiterhin von der amerikanischen Militärverwaltung genutzt wird. Im Westflügel befindet sich der Soldatenclub „The American Way“, der als Ort der Freizeitgestaltung und kulturellen Begegnung für US-amerikanische Soldaten dient und zugleich Teil der Demokratisierungs- und Kulturarbeit im Nachkriegs-München ist.


19. 4 1959 - Feierliche Eröffnung der restaurierten Gasträume

München-Kreuzviertel * Die restaurierten Gasträume im Künstlerhaus können feierlich wiedereröffnet werden. 


1963 - Präsentation der „Schießbilder“ von Niki de Saint Phalle

München-Kreuzviertel * Die neue Galerie im Obergeschoss des Künstlerhauses sorgt mit einer Ausstellung der „Nouveaux Réalistes“ für großes Aufsehen. Zu den Höhepunkten zählt auch die Präsentation der „Schießbilder“ von Niki de Saint Phalle, bei der die Künstlerin während der Vernissage ihre mit Farbbeuteln präparierten Reliefs durch gezielte Schüsse vollendet. 


2006 - Maja Grassinger übernimmt die Präsidentschaft

München-Kreuzviertel * Peter Grassinger, Gründer der Stiftung Münchner Künstlerhaus, beendet seine Präsidentschaft. Anschließend übernimmt Maja Grassinger dieses Amt. 


29. 7 2014 - Nach Wasserschaden: Das Deutsche Theater wieder eröffnet

München-Ludwigsvorstadt * Das nach einem Wasserschaden geschlossene Deutsche Theater wird mit dem „Alvin Ailey American Dance Theater“ wiedereröffnet. 


27. 9 1713 - Giovanni Antonio Viscardi stirbt

München * Giovanni Antonio Viscardi stirbt.

Den Bau der Dreifaltigkeitskirche beenden sein Palier Johann Georg Ettenhofer und der neue Hofbaumeister Enrico Zucalli. 


5. 8 1714 - Maria Anna Lindmayr hält ihre Vision schriftlich fest 

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr beschreibt schriftlich ihre Vision zur Rettung Münchens durch den Bau einer Dreifaltigkeitskirche. Eine von ihr verfasste Darstellung der Entstehungsgeschichte ist aus dem Jahr 1714 überliefert. Im Gelübde der drei Stände vom 17. Juli 1704 wird ihre Vision dagegen nicht erwähnt.  

Ob Lindmayr das Gelübde von 1704 angeregt hat, lässt sich aus dessen Wortlaut allein weder belegen noch widerlegen. Die spätere Überlieferung schreibt ihr diese Rolle zu; der zeitliche Abstand ihrer schriftlichen Darstellung zum Gelübde sollte dabei kenntlich bleiben. 


8. 10 1714 - Die Karmelitinnen beziehen ihr neues Kloster 

München-Kreuzviertel * Vierzehn Karmelitinnen ziehen in einer feierlichen Prozession vom Palais Perusa in ihr neues Kloster an der Dreifaltigkeitskirche. Dort leben sie künftig als Konvent der Unbeschuhten Karmelitinnen. 


Ab 8 1914 - Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im Deutschen Theater

München-Ludwigsvorstadt * Mit Beginn des Ersten Weltkrieges treten im Deutschen Theater nur noch deutsche Unterhaltungskünstler auf. 


Um den 14. 10 1918 - Aus Bronzefiguren soll Kriegsmaterial werden

München * In zwei Listen werden Bronzefiguren aufgeführt, die den Metallbedarf der Rüstungsbetriebe geopfert werden sollen. Die erste Liste beinhaltet Werke, auf die man ersatzlos und für immer verzichten will. Dazu gehört unter anderem die Schwind-Büste auf der Praterinsel, das Senefelder-Denkmal, ein Germaniabrunnen und das Brunnenbuberl, das sich seinerzeit noch in der Anlage in der Sonnenstraße befindet.

Auf der zweiten Liste stehen Werke die nach dem Krieg wieder rekonstruiert werden sollen. Dazu zählt unter anderem das Maxmonument, Standbilder von Schiller und Goethe und der Wolfsbrunnen am Kosttor. Die nur wenig verbleibende Zeit bis zur Revolution rettet die Bronzeplastiken und macht sie zu den Gewinnern der Revolution und der neu entstandenen Demokratie. 


9. 3 1943 - Bomben zerstören das Deutsche Theater nahezu vollständig

München-Ludwigsvorstadt * Bomben zerstören das Deutsche Theater nahezu vollständig. 


1860 - Die Suche nach dem richtigen Standort für das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Der Münchner Künstlerschaft wird am Maximiliansplatz ein Grundstück für das geplante Künstlerhaus als Schenkung angeboten. Für diesen Standort entwickelt der Professor für Baukunst an der Königlichen Akademie der Künste, Ludwig Lange, einen Entwurf. Noch während der Kostenplan entsteht, scheitert das Vorhaben: König Max II. lehnt es ab, die Eschenanlage am Maximiliansplatz für den Bau des Künstlerhauses aufzugeben.

Daraufhin bietet der Münchner Magistrat ein Palais in der Sonnenstraße an, das damals als Gebärklinik genutzt wird und später das Postscheckamt beherbergt. Doch auch diese Lösung erweist sich letztlich als nicht realisierbar. 


6. 2 1902 - Das „Don-Juan-Fest“ im Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Künstler und Münchner Bürgertum treffen sich erneut im großen Festsaal des Künstlerhauses - diesmal zum „Don-Juan-Fest“. 


15. 6 1902 - Gründung des „Vereins für Volkskunst und Volkskunde“ 

München-Kreuzviertel * Der „Verein für Volkskunst und Volkskunde“ wird im Künstlerhaus gegründet. Gabriel von Seidl soll zunächst den Vorsitz des neuen Vereins übernehmen, verzichtet jedoch wegen seiner bereits bestehenden Verpflichtungen beim Isartalverein. Den Vorsitz übernimmt schließlich der Architekt und Hochschullehrer August Thiersch. 


4 1956 - Neue Finanzierung für den Wiederaufbau des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Mitte der 1950er-Jahre entsteht die Idee, den Wiederaufbau des Künstlerhauses durch ein eigenes Theater finanziell zu unterstützen. Geplant ist ein Theater im Festsaal mit rund 420 Plätzen. Für die künstlerische Leitung werden unter anderem Trude Kolman, Gerhard Metzner und Paul Verhoeven in Betracht gezogen. Im April 1956 erhält Trude Kolman den Zuschlag und gründet gemeinsam mit Paul Verhoeven die „Theater-im-Künstlerhaus GmbH“. Das Projekt stößt bei Presse und Publikum auf große Resonanz, scheitert jedoch bereits nach kurzer Zeit an der Finanzierung. 


1. 10 1961 - Wiedereröffnung des Münchner Künstlerhauses 

München-Kreuzviertel * Das Münchner Künstlerhaus wird nach seinem Wiederaufbau feierlich wiedereröffnet. Das Festspiel zur Eröffnung stammt - wie bereits 1900 - aus der Feder von Eugen Roth.


Ab 1967 - Wirtschaftliche Zwänge und Verlust der kulturellen Rolle 

München-Kreuzviertel * Die umfangreichen Bauarbeiten führen zu einer wachsenden Verschuldung des Künstlerhaus-Vereins. Zwar gelingt der Wiederaufbau des kriegszerstörten Gebäudes, doch dessen dauerhafte Finanzierung überfordert den Verein. 

Das Künstlerhaus wird deshalb an das Hotel Bayerischer Hof verpachtet. Hotelier Falk Volkhardt nutzt das Gebäude in den folgenden Jahrzehnten vor allem für gastronomische und wirtschaftliche Zwecke. Der Künstlerhaus-Verein bleibt zwar Eigentümer, tritt jedoch kaum noch öffentlich in Erscheinung. Das Künstlerhaus verliert seine Bedeutung als kultureller Treffpunkt und gerät für lange Zeit weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein.


1554 - Die Stadt lässt ein zweites Brunnwerk errichten

München-Kreuzviertel * Die Stadt lässt nördlich des Neuhauser Tores ein zweites Brunnwerk errichten, das sogenannte Gasteiger Brunnhaus am heutigen Künstlerhaus. 


9 1714 - Cosmas Damian Asam beginnt die Fresken der Dreifaltigkeitskirche 

München-Kreuzviertel * Der 28-jährige Cosmas Damian Asam beginnt mit der Ausmalung der noch im Bau befindlichen Dreifaltigkeitskirche. Er gestaltet die Deckenfresken, während Johann Georg Bader an den Stuckarbeiten arbeitet. Für Asam ist es einer seiner ersten eigenständigen Freskenaufträge nach seiner Rückkehr aus Italien. 


12. 2 1704 - Lindmayr deutet den Tod eines Prinzen als göttliche Strafe 

München * Prinz Wilhelm, ein Sohn des Kurfürsten Max Emanuel und der Kurfürstin Therese Kunigunde, stirbt im Alter von zweieinhalb Jahren. Die Münchner Mystikerin Maria Anna Lindmayr, im Volksmund die „fromme Jungfer Marianndl“ genannt, deutet den Tod des Kindes als göttliche Strafe für die ausgelassenen Faschingsfeiern am kurfürstlichen Hof. Ihre religiöse Auslegung verstärkt die angespannte Stimmung in der von Krieg und Zukunftsängsten geprägten Stadt.


14. 10 1711 - Maria Anna Lindmayr schließt sich den Karmelitinnen an 

München-Kreuzviertel * Maria Anna Lindmayr wird in die junge Gemeinschaft der Unbeschuhten Karmelitinnen aufgenommen. Sie lebt zunächst als Terziarin in der vorläufigen Unterkunft nahe dem heutigen Promenadeplatz. Erst 1712 beginnt sie ihr Noviziat.


27. 9 2012 - Irgendeiner muss den Hut nehmen

München-Isarvorstadt * Dem Chef des Deutschen Theaters, Werner Steer, platzt in einem Interview der Süddeutschen Zeitung der Kragen. Er erhebt schwere Vorwürfe gegen die für die Sanierung Verantwortlichen und fordert - ohne Namen zu nennen - Konsequenzen. „Irgendwas muss jetzt passieren, ein Signal. Irgendeiner muss den Hut nehmen, und nicht der Pförtner, einer von denen, die Verantwortung tragen“.


16. 9 1711 - Die ersten Karmelitinnen treffen in München ein 

München * Vier Unbeschuhte Karmelitinnen kommen aus Prag nach München und werden feierlich empfangen. Sie beziehen zunächst eine vorläufige Unterkunft. Das geplante Kloster neben der Dreifaltigkeitskirche können die Schwestern erst 1714 beziehen. 


1850 - Der lange Weg zum Künstlerhaus

München * Die Idee eines eigenen Hauses für die Münchner Künstlerschaft begleitet die Kunstszene über viele Jahrzehnte. Zahlreiche Künstlervereinigungen – darunter die „Künstlergenossenschaft“, der „Künstlersängerverein“, „Jung-München“, „Fidelio“ und der „Künstlerunterstützungsverein“ - greifen die Vision eines gemeinsamen Künstlerhauses immer wieder auf und entwickeln dazu konkrete Pläne und Vorstellungen.

Erstmals werden diese Überlegungen bereits 1850 in einem Protokoll schriftlich festgehalten. Darin formulieren die Initiatoren das Ziel, „dem deutschen Künstler für alle Zeiten eine Heimat in München bereiten und zugleich der Wissenschaft eine Unterkunft bieten“.


1883 - Die Allotria schafft neue Perspektiven

München-Kreuzviertel * Die Künstlergesellschaft Allotria findet auf der Suche nach einem geeigneten Treffpunkt einen Ort an der ehemaligen Stadtmauer. Dort steht das historische Hofbrunnenhaus „Beim Leinfelder“, ein Relikt der früheren Hofleinwandkammer. Der Architekt und Kunsthandwerker Lorenz Gedon entwirft ein Vereinshaus, das ganz auf die Bedürfnisse der Künstler zugeschnitten ist – mit Ateliers, Gesellschaftsräumen und Raum für das gesellige Vereinsleben.

Durch die Initiative des langjährigen Allotria-Präsidenten und Malerfürsten Franz von Lenbach gewinnt auch das Projekt eines Münchner Künstlerhauses entscheidend an Dynamik. Die Stadt München und das Königshaus überlassen der Künstlerhauskommission ihre Grundstücke am Maximiliansplatz zu einem symbolischen Kaufpreis. Darüber hinaus stellt die Stadt einen Zuschuss zu den Baukosten bereit und schafft damit die finanzielle Grundlage für die weitere Planung. 


1897 - Der Rohbau des Münchner Künstlerhauses ist vollendet

München-Kreuzviertel * Vier Jahre nach der Grundsteinlegung ist der Rohbau des Münchner Künstlerhauses vollendet. 


19. 5 1901 - Das Künstlerhaus wird zum gesellschaftlichen Mittelpunkt 

München-Kreuzviertel * Mit dem „Münchner Frühlingsfest“ etabliert sich das Künstlerhaus als bedeutender Treffpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Die Berliner Zeitschrift „Moderne Kunst“ beschreibt die Münchner Künstlerschaft als „die Blüte des gesamten Lebens der Stadt“, die in allen Bevölkerungsschichten verwurzelt sei.

Prinzregent Luitpold zeigt großes Interesse am künstlerischen Leben und nimmt – trotz seines hohen Alters – nach Möglichkeit persönlich an den Künstlerfesten teil. Sein regelmäßiger Austausch mit etablierten Künstlern ebenso wie mit jungen Talenten unterstreicht seine enge Verbundenheit mit der Münchner Kunstszene.

Beim Frühlingsfest findet erstmals eine Versteigerung von Gemälden statt. Zu den Stiftern zählen namhafte Künstler wie Franz von Lenbach und Franz von Defregger. Die Auktion leitet der Volksschauspieler Konrad Dreher, Gründer des Schlierseer Bauerntheaters. Der Erlös kommt dem chronisch unterfinanzierten Künstlerhausverein zugute, der das Gebäude seit 1900 von der Künstlergenossenschaft gepachtet hat.


14. 4 1902 - Feier zum 70. Geburtstag von Wilhelm Busch

München-Kreuzviertel * Im großen Festsaal des Künstlerhauses wird der 70. Geburtstag von Wilhelm Busch gefeiert. 


1. 9 1926 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Senderaum“

München-Ludwigsvorstadt * Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Rundfunkszene“, später „Der Antennendraht/Im Senderaum“ im Deutschen Theater in der Schwanthalerstraße 13. Das Stück wird insgesamt 498 Mal aufgeführt.


21. 6 1868 - Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden uraufgeführt

Graggenau * Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden im Hof- und Nationaltheater für München uraufgeführt.


Um 2020 - Zwischen Tradition und Zukunft

München-Kreuzviertel * Der Künstlerhaus-Verein zählt rund 180 Mitglieder, überwiegend aus der älteren Generation. Auch die traditionsreichen Vereinigungen mit Hausrecht - darunter die „Geselligen“, der „Altertumsverein“ und die „Freunde Alt-Münchens“ – nutzen das Künstlerhaus und prägen sein Vereinsleben.

Das Münchner Künstlerhaus blickt auf eine außergewöhnliche Geschichte zurück. Als gerettetes Baudenkmal und lebendiger Kulturort steht es heute vor der Aufgabe, seine historische Tradition zu bewahren und zugleich neue Impulse für die Zukunft zu setzen. 


25. 6 2014 - Großer Wasserschaden durch die Sprinkler-Anlage im Deutschen Theater

München-Ludwigsvorstadt * Nach der Vorstellung von „The Wiz“ löst sich die Sprinkleranlage in neu renovierten Deutschen Theater aus ungeklärten Gründen aus. Es entstehen große Schäden an der Bühnentechnik, weshalb die fünf Produktionen The Wiz, Ewig jung, Dylan, Alice und Der kleine Drache Kokosnuss ersatzlos gestrichen werden. 


18. 5 1704 - Lindmayrs Prophezeiungen beunruhigen die Stadt 

München * Die Berichte über Maria Anna Lindmayrs Visionen und ihre Warnung vor einem göttlichen Strafgericht verbreiten sich in München. Am Dreifaltigkeitssonntag führen die Kriegsangst und zahlreiche Gerüchte zu einem größeren Volksauflauf. 

Der Kurfürstliche Geheime Rat weist daraufhin die Prediger an, den „Ausstreuungen einer gewissen Person“ entgegenzutreten und die Bevölkerung stattdessen zu „Buße, Tugend und Frömmigkeit“ aufzurufen. Lindmayr wendet sich an den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck, der ihre Aussagen durch eine Kommission angesehener Geistlicher prüfen lässt. Diese gelangt zu dem zeittypisch formulierten Urteil, Lindmayr besitze „in etlichen Sachen eine mehr als natürliche Erkenntnis“. 

Das Gutachten stärkt Lindmayrs Ansehen in München. Sie erklärt, Gott werde die Stadt nur dann vor den schlimmsten Kriegsfolgen bewahren, wenn ihm der Bau einer Kirche zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit gelobt werde. Ihre Forderung bereitet das feierliche Gelübde vor, das die baierischen Landstände und die Münchner Bürgerschaft am 17. Juli 1704 ablegen. 


16. 2 1929 - Josephine Bakers Gastspiel fällt aus 

München-Ludwigsvorstadt * An diesem Tag soll Josephine Bakers fünftägiges Gastspiel im Deutschen Theater beginnen. Doch die Münchner Polizeidirektion hat ihre Auftritte bereits am 14. Februar wegen einer angeblich drohenden „Verletzung des öffentlichen Anstandes“ verboten. Daher findet bis zum vorgesehenen Ende des Engagements am 20. Februar kein einziger Auftritt Bakers statt. 


1981 - Friederike Kreutzkamm übernimmt die Geschäftsführung

München-Kreuzviertel * Nach dem Tod von Fritz Kreutzkamm übernimmt seine Frau Friederike die Geschäftsführung des Familienunternehmens. In der Maxburg an der Pacellistraße eröffnet sie zudem eine kleine Confiserie, die sich erfolgreich etabliert.


26. 9 1896 - Eröffnung des „Deutschen Theaters“

München-Ludwigsvorstadt * Der Vorhang des „Deutschen Theaters“ in der Schwanthalerstraße öffnet sich fünf Jahre vor der Eröffnung des Prinzregententheaters. München erhält damit eine neue große Bühne für Schauspiel und Unterhaltung. 

Rund 2.400 Zuschauerinnen und Zuschauer erleben die feierliche Eröffnung, die mit Ludwig van Beethovens „Die Weihe des Hauses“ beginnt. Zeitgenössische Berichte schildern die besondere Atmosphäre des Abends: „Als die Musik geendet, erloschen die tausend elektrischen Lichter, der mächtige Saal, an dessen überreichen Prunk das Auge sich fast wund gesehen, wurde vom Dunkel verschluckt und langsam ging der Vorhang in die Höhe. Ein bedeutungsvoller Moment.“


15. 10 1691 - Maria Anna Lindmayr wird Tertiarin

München * Maria Anna Lindmayr wird am Fest der großen Theresia von Avila, vom Prior des Karmeliterklosters als Tertiarin in die Ordensgemeinschaft aufgenommen. Sie erhält das Drittordenskleid und führt fortan für sich ein strenges Büßerleben. 


20. 11 1918 - Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

München * Ein aus Künstler- und Bürgerkreisen gebildeter Ausschuss berät im Künstlerhaus über die Empfangsfeierlichkeiten zu Ehren der nach München zurückkehrenden 60.000 bayerischen Soldaten. Die Stadt stellt dafür 50.000 Mark zur Verfügung. Damit sollen der Bahnhof und Ehrenpforten ausgeschmückt werden.


18. 9 2012 - Das Deutsche Theater muss einen Vertrag platzen lassen

München-Ludwigsvorstadt * In einer Aufsichtsratssitzung sagen die Fachleute, der Termin Juni 2013 für die Wiedereröffnung des Deutschen Theaters ist „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ nicht zu halten. Das Deutsche Theater muss daraufhin einen unterschriftsreifen Vertrag für ein großes Musical wieder platzen lassen.

Als offizielle Gründe für die neuerliche Verzögerung werden angegeben: „die Komplexität des Bauvorhabens, Anpassung von Vertragsterminen, Wechsel von Firmen und Ausführungsdefizite“. Inklusive Zeltmiete wird die Sanierung mehr als 100 Millionen Euro kosten.


19. 6 1802 - Die restlichen Karmelitinnen werden ins Zentralkloster gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh werden die restlichen Karmelitinnen in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht. 


2000 - Wie gehts mit dem Deutschen Theater weiter?

München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat will wissen, wie es um das Deutsche Theater steht. Rund zwei Dutzend Experten begutachten in der folgenden Zeit nahezu jeden Winkel des Gebäudes.


15. 6 1802 - Die Karmelitinnen werden nach Neuburg an der Donau gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh wird ein Teil der zwanzig Karmelitinnen und zwei Novizinnen auf Wägen gesetzt und in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht, wo sie am späten Abend ankommen. Zu Protesten der Bevölkerung kommt es nicht. 


8. 10 1982 - Das Deutsche Theater nach 5-jähriger Sanierung wiedereröffnet

München-Ludwigsvorstadt * Das Deutsche Theater kann nach Abschluss der fast fünfjährigen Generalsanierung unter der Leitung von Reinhard Riemerschmid, wieder feierlich eröffnet werden. Die Kosten sind explodiert. Aus den ursprünglich angesetzten drei Millionen sind 54 Millionen geworden. Bei der Eröffnung spricht „Loriot“ vom „schönsten Theater in der Schwanthalerstraße“. Das ist aber kein Wunder, denn es gibt ja nur eines.

Die Landeshauptstadt München hat das Deutsche Theater übernommen, nachdem sich kein privater Betreiber finden lässt. 


14. 2 1929 - München verbietet Josephine Baker den Auftritt 

München * Zwei Tage vor Beginn ihres fünftägigen Gastspiels im Deutschen Theater verbietet die Münchner Polizeidirektion Josephine Baker den Auftritt. Zur Begründung heißt es, durch ihr Auftreten sei eine „Verletzung des öffentlichen Anstandes und damit der öffentlichen Ordnung“ zu erwarten. 

Die Behörde stützt ihre Entscheidung vor allem auf Bakers Ruf und ihre freizügigen Auftritte in anderen europäischen Städten. Obwohl in München weder ein Nackttanz noch der berühmte „Bananentanz“ vorgesehen ist, bleibt eine Beschwerde des Theaterdirektors Hans Gruß erfolglos. Das Verbot ist Ausdruck der rassistischen und moralischen Vorurteile, mit denen Baker auf ihrer Tournee konfrontiert ist. 


19. 9 1926 - Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus

München-Graggenau * Mit der Eröffnungspremiere von Georg Büchners „Dantons Tod“ ist der Übergang der Münchner Kammerspiele in das ehemalige Münchner Schauspielhaus abgeschlossen. Die Kammerspiele verlassen ihre bisherige Spielstätte in der Augustenstraße 89 und beziehen den traditionsreichen Theaterbau in der Maximilianstraße. 

Mit dem Einzug in den bedeutenden Jugendstilbau verbinden sich die Traditionen des Münchner Schauspielhauses und der Münchner Kammerspiele. Das Theater trägt fortan den offiziellen Namen „Münchener Kammerspiele im Schauspielhaus“. 

Unter der Leitung von Otto Falckenberg entwickelt sich das Haus in den folgenden Jahren zu einer der führenden Bühnen des deutschsprachigen Theaters. Die Verbindung von künstlerischer Innovation, anspruchsvollem Repertoire und der besonderen Atmosphäre des Schauspielhauses prägt die weitere Geschichte der Münchner Kammerspiele nachhaltig.


1 1939 - Die Kammerspiele im Schauspielhaus werden städtisch

München-Graggenau * Das Schauspielhaus geht in den Besitz der Stadt München über. Die Entscheidung erfolgt auf Initiative des NS-Regimes und wird von Adolf Hitler persönlich unterstützt. Damit werden die Münchner Kammerspiele zu einem städtischen Theater. 

Gleichzeitig gerät das von Richard Riemerschmid gestaltete Jugendstilgebäude zunehmend unter Druck. Die nationalsozialistischen Machthaber lehnen den Jugendstil als Ausdruck einer unerwünschten Kunstrichtung ab und planen umfassende bauliche Veränderungen. Erste Eingriffe beginnen bereits, Teile der ursprünglichen Gestaltung werden überdeckt oder entfernt. 

Die Pläne für einen grundlegenden Umbau des Schauspielhauses werden jedoch nicht verwirklicht. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs verschieben sich die Prioritäten des Regimes, sodass die vorgesehenen Umgestaltungen ausbleiben. Dadurch bleibt das Gebäude in seinen wesentlichen historischen Strukturen erhalten und entgeht einer weitreichenden Zerstörung seines Jugendstilcharakters.


19. 3 1933 - Liesl Karlstadt steht für Therese Giehse auf der Bühne

München-Graggenau * Liesl Karlstadt steht in den Kammerspielen für Therese Giehse auf der Bühne, weil diese - aufgrund ihrer jüdischen Abstammung - in die Schweiz emigrieren musste.


Ab 1970 - Originalgetreue Wiederherstellung 1970/71

München-Graggenau * 1970/71 leitet der Architekt Reinhard Riemerschmid die Wiederherstellung des Münchner Schauspielhauses nach den ursprünglichen Plänen seines Onkels Richard Riemerschmid. Ziel der Maßnahme ist es, die bei früheren Umbauten und Restaurierungen verlorengegangenen Jugendstilelemente wieder sichtbar zu machen und den ursprünglichen Charakter des Hauses zurückzugewinnen. 

Da die Häuserfront der Maximilianstraße Teil einer von Friedrich Bürklein entworfenen architektonischen Gesamtanlage ist, erhält das Schauspielhaus keine eigene repräsentative Fassade. Der Zugang erfolgt vielmehr über die Hauseingänge Maximilianstraße 26 und 28, die direkt in die Kassenhalle und das untere Foyer führen. Die Wiederherstellung trägt wesentlich dazu bei, das Schauspielhaus als eines der bedeutendsten Jugendstiltheater Europas zu bewahren.


23. 3 2003 - Wiedereröffnung nach der Generalsanierung 

München-Graggenau * Nach dreijähriger Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus der Münchner Kammerspiele im März 2003 wiedereröffnet. Die umfassende Sanierung erneuert die historische Bausubstanz und moderne Theatertechnik und nähert das Jugendstiltheater wieder seinem ursprünglichen Zustand an. Die erste Premiere im wiedereröffneten Haus ist Shakespeares „Othello“.


24. 7 1917 - Michael von Faulhaber wird 8. Erzbischof von München und Freising

Vatikan * Der Bischof von Speyer, Michael von Faulhaber, wird durch Papst Benedikt XV. zum 8. Erzbischof von München und Freising ernannt. Zuvor hat Nuntius Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., die Eignung und Würdigkeit des Kandidaten festgestellt. 


19. 9 1805 - Erzherzog Ferdinand trifft in München ein

München * Erzherzog Ferdinand, der den Oberbefehl über die österreichischen Truppen hat, trifft in München ein und nimmt im Gasthof Zum Goldenen Hirsch in der Theatinerstraße Quartier. 


1950 - Restaurierung und bauliche Veränderungen

München-Graggenau * Bei der Restaurierung des Schauspielhauses erfolgen wesentliche Eingriffe in die historische Bausubstanz. Im Zuge des Wiederaufbaus werden zahlreiche originale Gestaltungselemente verändert, vereinfacht oder entfernt. Die Maßnahmen orientieren sich weniger am ursprünglichen Jugendstilkonzept als an den funktionalen und ästhetischen Vorstellungen der Nachkriegszeit. Dadurch verliert das Gebäude einen Teil seines ursprünglichen Charakters, bleibt jedoch als bedeutende Spielstätte der Münchner Kammerspiele erhalten.


4 2022 - Erinnerung an die verfolgten und ermordeten Mitarbeiter

München-Graggenau * Eine Gedenktafel am Eingang des Schauspielhauses wird enthüllt. Sie erinnert an 28 ehemalige Angehörige des Hauses, die zwischen 1911 und 1943 an den Kammerspielen wirkten und Opfer von Verfolgung, Entrechtung, Flucht oder Ermordung wurden.

Die Tafel ergänzt die bereits 2020 angebrachten Erinnerungszeichen für fünf ermordete Mitarbeiter. Sie steht für eine aktive Erinnerungskultur, mit der die Kammerspiele ihre eigene Geschichte aufarbeiten und das Gedenken dauerhaft im Haus verankern. Alles aufgearbeitet ist mit diesen 28 Namen noch lange nicht.


Nach dem 4. 8 1914 - Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

München * Als an allen Fronten Katholiken auf Katholiken schießen und ihre Stoßgebete an den gleichen Gott schicken, ist es Michael von Faulhaber, der mit „Durchhalteparolen“ und „Hurra-Patriotismus“ den deutschen Soldaten in den Schützengräben den „Kampfesmut“ vorbetet.


14. 12 1930 - Liesl Karlstadt spielt in den Kammerspielen im Schauspielhaus

München-Graggenau * Otto Falckenberg holt Liesl Karlstadt an die Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus an der Maximilianstraße, wo sie die Rolle der um ihren Hund kämpfenden Frau Vogl in der Komödie „Sturm im Wasserglas“ schlüpft. Liesl Karlstadt vertritt Therese Giehse, die zu diesem Zeitpunkt ein Engagement in Berlin hat.


2000 - Generalinstandsetzung des Schauspielhauses 

München-Graggenau * Mit einer umfassenden Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus zwischen 2000 und 2003 grundlegend saniert. Wiener Architekten erneuern die teilweise marode Bausubstanz und modernisieren die veraltete Bühnentechnik. Ziel ist es, den ursprünglichen Charakter des Jugendstilbaus von 1901 wieder stärker sichtbar zu machen. 

Trotz aller Modernisierungen bleibt das Haus seinem ursprünglichen Konzept treu: Richard Riemerschmid versteht das Schauspielhaus nicht als repräsentativen Theaterpalast, sondern als einen intimen Theaterraum – „eigentlich ein Gartenpavillon“. 


27. 2 1919 - Faulhaber reagiert mit einem antijudaistischen Vorwurf auf Landauers Trauerrede 

München-Kreuzviertel * Erzbischof Michael von Faulhaber weist Gustav Landauers Würdigung Kurt Eisners zurück. Landauer vergleicht den Ermordeten in seiner Trauerrede mit Jesus und Jan Hus – Menschen, die wegen ihrer Überzeugungen verfolgt und getötet werden. 

Faulhaber empfindet diesen Vergleich als Gotteslästerung. In seinem Tagebuch schreibt er über Eisner, dieser „war ein Teil von jener Kraft, die Jesus gekreuzigt hat, nicht aber von Jesus selber“. 

Damit greift Faulhaber auf den traditionellen antijudaistischen Vorwurf einer kollektiven jüdischen Schuld am Tod Jesu zurück und richtet ihn gegen den ermordeten Ministerpräsidenten jüdischer Herkunft. Seine Reaktion verdeutlicht, wie eng sich seine Ablehnung der Revolution mit religiös begründeten judenfeindlichen Vorstellungen verbindet. 


30. 8 1917 - Michael von Faulhaber trifft in München ein

München * Der designierte Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber trifft - von Speyer kommend - in München ein. 


1925 - Krise des Münchner Schauspielhauses

München-Graggenau * Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb.

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus.

Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb. Und da elf Prozent der Einnahmen laut Pachtvertrag an die Familie Riemerschmid zu zahlen sind, kommt das teure Privattheater nicht mehr auf einen grünen Zweig. 

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus. 

 


24. 7 1976 - Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet

München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet im Pförtnerzimmer des Erzbischöflichen Palais an einem Herzinfarkt. 


27. 6 1977 - Joseph Ratzinger wird Kardinal

Vatikan * Münchens Erzbischof Joseph Ratzinger wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 


29. 10 1892 - Auch die steinerne Isarbrücke wird verbreitet

München * Die steinerne Innere Brücke erhält eine Breite von 18 Metern.

An den Brückenenden werden Pylone errichtet, die mit allegorischen Figuren geschmückt waren. 

  • Auf der Auer Seite ist dies die Kunst und die Industrie. 
  • Auf der westlichen, zur Stadt hin ausgerichteten Seite befinden sich die Verkörperung der Floßfahrt und der Fischerei. 
  • Durch den Brückenschmuck wird der Flussübergang zu einer Einheit zusammengefasst. 
  • Auch der Name für beide Brücken ist nun gleich und wird nur durch die Innere für den Überweg der Großen Isar und der Äußeren über die Kleine Isar unterschieden. 
  • In beide Brücken wurden auf Wunsch des Königlichen Kriegsministeriums Sprengkammern eingebaut.


19. 9 1922 - Faulhaber verhindert Ordensverleihung an Adenauer

München-Kreuzviertel - Rom-Vatikan * Kardinal Michael von Faulhaber schreibt an den Unterstaatssekretär im Vatikan, Giuseppe Pizzardo, über die öffentliche Auseinandersetzung mit Konrad Adenauer: 

„Er behauptete, die Revolution sei organisch geworden, die gestürzten Herrscherhäuser seinen morsche Bäume gewesen, der deutsche Katholizismus sei auf das deutsche Vaterland angewiesen. [...] Ich bitte darum Eure Exzellenz, es möge keine päpstliche Kundgebung erfolgen, die von den Katholiken als Zustimmung zur Politik des Zentrums und zu einer Koalition mit der Sozialdemokratie ausgelegt werden könnte. Präsident Adenauer wird die päpstliche Auszeichnung, die früher für den Präsidenten üblich war, nicht erhalten können“.  

Damit verhindert Kardinal Faulhaber, dass Konrad Adenauer den sonst üblichen päpstlichen Orden bekommt.  

In einer eigenwilligen Rechtfertigung gegenüber dem bayerischen Gesandten beim Vatikan schreibt Faulhaber am selben Tag: „[...] Damit habe ich nicht die Verfassung von Weimar und die republikanische Staatsform an sich verurteilt; denn eine Verfassung kann rechtmäßig zustandegekommen sein, ohne daß dadurch die vorausgehende Revolution legitimiert wird. Ein unehelich Geborener kann ein ordentlicher Mensch werden, ohne daß damit die uneheliche Mutterschaft als solche Rechtsdasein erhält.“ 


15. 8 1945 - Neubeginn der Kammerspiele nach 1945

München-Graggenau * Die neu gegründete „Schaubude“ gibt ihre erste Vorstellung in den Münchner Kammerspielen. Das Schauspielhaus ist zu diesem Zeitpunkt der einzige Münchner Theatersaal, der die Bombenangriffe so weit überstanden hat, dass er unmittelbar wieder bespielt werden kann. 

  • Obwohl der Saal zunächst von der amerikanischen Besatzungsmacht als Kino für ihre Soldaten genutzt wird, ermöglicht der Theater- und Musikoffizier Walter Behr die Freigabe für deutsche Aufführungen. 
  • Wenige Wochen später spielt auch das ausgebombte Volkstheater in den Kammerspielen. Das Haus entwickelt sich damit zu einem wichtigen Treffpunkt und Ausgangsort des kulturellen Neubeginns in München. 
  • Außerdem entwickelte sich der Hof der Kammerspiele schnell zur Kontaktbörse für Theaterleute. Erich Kästner schlug später scherzhaft vor, dort eine Tafel mit der Inschrift „Hof des Wiedersehens 1945“ anzubringen.


Um den 5. 9 1919 - Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung ab

München * Alle acht bayerischen Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung mit der Begründung ab: „Halte sich wenigsten der Priesterstand das Gewissen rein und frei gegenüber einer Republik und ihrer Verfassung, die aus der Sünde der Revolution und damit aus dem Fluche geboren sind und diesen Fluch bis in das dritte und vierte Geschlecht vererben werden“. 


Nach dem 12. 6 1952 - Die Münchner Jüdische Zeitung würdigt Faulhabers Eintreten

München * Es ist und bleibt ein ewiges Rätsel, warum ausgerechnet die Münchner Jüdische Zeitung zum Schluss kommt, dass Kardinal Michael von Faulhaber an dem denkwürdigen 3. Dezember 1933 „gegen den Rassenwahn der nationalsozialistischen Machthaber so furchtlos Stellung nahm“.


Nach dem 26. 8 1944 - Faulhabers Treueverhältnis gegenüber dem Führer

München-Kreuzviertel * Das Attentat vom 20. Juli 1944 bezeichnet Kardinal Michael von Faulhaber als „furchtbares Verbrechen“. In seiner Vernehmung vom 26. August „überschlug er sich geradezu in der Ablehnung und Verurteilung des Anschlags [...] und in seinem Treueverhältnis gegenüber dem Führer“.


26. 5 1917 - Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

München * Die Ernennung Michael von Faulhabers zum Kandidaten für das Amt des Erzbischofs von München und Freising wird amtlich verkündet. 


Ab 1900 - Bau des Münchner Schauspielhauses 

München-Graggenau * Für das Theaterunternehmen „Münchner Schauspielhaus“ entsteht zwischen 1900 und 1901 ein eigener Theaterbau im rückwärtigen Gartenbereich der Anwesen Maximilianstraße 26 und 28, die zum sogenannten Riemerschmid-Block gehören. Initiator und Bauherr ist Dr. phil. Carl Riemerschmid, Enkel des Unternehmers Anton Riemerschmid. Der theaterbegeisterte Mäzen finanziert den Bau auf eigene Kosten und stellt ihn dem Theaterunternehmen langfristig zur Verfügung. 

Mit Planung und Ausführung wird das Münchner Architekturbüro Heilmann & Littmann beauftragt. Max Littmann entwirft einen modernen Theaterbau, der mit der fortschrittlichsten Bühnentechnik seiner Zeit ausgestattet wird. Die künstlerische Gestaltung übernimmt Richard Riemerschmid. Mit seiner konsequenten Jugendstil-Ausstattung schafft er eines der bedeutendsten Theaterinterieurs seiner Zeit. 

Das Theater entsteht im rund 6.800 Quadratmeter großen Innenhof des Gebäudekomplexes. Die Freiflächen dienen im Sommer als Gartenfoyer. Der Zuschauerraum umfasst 511 Parkettplätze, 152 Plätze im Rang sowie 64 Logensitze. Die auf insgesamt 727 Plätze begrenzte Kapazität schafft eine intime Atmosphäre und stärkt die Nähe zwischen Bühne und Publikum. 

Das neue Schauspielhaus verbindet moderne Theaterarchitektur mit künstlerischem Reformanspruch und entwickelt sich rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands.


12. 6 1952 - Kardinal Michael von Faulhaber stirbt

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber stirbt. Der Tod der nicht unumstrittenen Persönlichkeit ruft bei den Gläubigen Münchens nicht nur Bestürzung hervor.


Ab 4 1933 - Gleichschaltung und Anpassung der Kammerspiele

München-Graggenau * Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 geraten auch die Münchner Kammerspiele unter den Einfluss der neuen Kulturpolitik. Wie alle bedeutenden Theaterinstitutionen werden sie schrittweise gleichgeschaltet. Jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie politisch missliebige Mitarbeiter müssen das Haus verlassen, während die Spielpläne zunehmend staatlicher Kontrolle unterliegen.

Trotz dieser Anpassung entwickeln sich die Kammerspiele jedoch nicht zu einem Vorzeigetheater nationalsozialistischer Propaganda. Im Vergleich zu anderen Bühnen werden offen ideologische Propagandastücke hier nur selten aufgeführt. Stattdessen prägen vor allem Klassiker, literarische Werke und weitgehend unpolitische Stoffe das Programm. Die Kammerspiele bewegen sich damit in einem Spannungsfeld zwischen politischer Anpassung, institutionellem Fortbestand und dem Bemühen, wesentliche Teile ihres künstlerischen Profils zu bewahren.


30. 9 1961 - Kardinal Julius Döpfner wird inthronisiert

München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner wird als Erzbischof von München und Freising inthronisiert. Er gehört - neben Papst Johannes XXIII. - zu den vier leitenden Persönlichkeiten des Zweiten Vatikanischen Konzils und bemüht sich um eine Annäherung an die SPD. 


24. 7 1934 - Faulhaber: „Gott erhalte unseren Reichskanzler“

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber schreibt an Adolf Hitler:

„Was die alten Parlamente und Parteien in sechzig Jahren nicht fertigbrachten, hat Ihr staatsmännischer Weitblick in sechs Monaten weltgeschichtlich verwirklicht. […] 
Uns kommt es aufrichtig aus der Seele: Gott erhalte unseren Reichskanzler“. 


9. 9 1930 - Brandbrief an Kardinal Faulhaber und die Bischofskonferenz

München * Pater Rupert Mayer schreibt einen Brief an Kardinal Michael Faulhaber und die Bischofskonferenz, in dem sich der Jesuit wiefolgt äußert: 

„Die völkischen Hetzereien können wir uns nicht groß genug vorstellen. So herrscht in unserem katholischen Volk eine beispielslose Verwirrung. Unbegreiflich, aber wahr ist es, daß der Hitlerschwindel wieder die weitesten, auch katholischen Volkskreise erfasst hat“.


30. 8 1922 - Konrad Adenauer widerspricht Kardinal Michael von Faulhaber

München * Der Präsident des Katholikentages, der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer, widerspricht Kardinal Michael von Faulhaber zwar erst drei Tage später, verwahrt sich aber immerhin öffentlich gegen diese Aussagen: „Es sind hie und da Äußerungen gefallen, die man sich aus Verhältnissen örtlicher Natur erklären kann, hinter denen aber die Gesamtheit der deutschen Katholiken nicht steht. [...] Es verrät Mangel an historischem Blick, die heutige Verfassung verantwortlich zu machen für die heutigen Zustände“. 

Denn, so Adenauer weiter: „Wenn im Herbste der Wind die Blätter von den Bäumen fegt, so ist der Wind nur der Anstoß, denn die Blätter waren alt und müde, und wenn der Sturm Äste und Bäume bricht, so war der Sturm bloß der Anstoß, denn die Bäume und Äste waren alt, denn wären sie nicht morsch und lebensschwach gewesen, so hätten sie den Sturm überdauert.“  Und der Rheinländer setzte noch einen drauf, als er sagte: „Wie ich an das Walten einer Gerechtigkeit glaube, so glaube ich auch daran, daß etwas, was gut und stark ist, nicht untergehen kann“.  

Jetzt wird Kardinal Faulhaber richtig zornig. „Herr Oberbürgermeister“, herrscht der Münchner Erzbischof den späteren Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wie einen Schuljungen an: „Sie haben unserem König nicht die schuldige Achtung erwiesen“.  

In einer Denkschrift hält Konrad Adenauer die Gefährlichkeit der Haltung und Auffassung des Kardinals in aller Deutlichkeit fest: „Die Haltung des Kardinals Faulhaber ist unverträglich mit den Interessen des deutschen Katholizismus. Er muß entweder eine grundsätzliche Schwenkung einnehmen oder dazu angehalten werden, sich jeder politischen Betätigung auf das Strikteste zu enthalten“. 


1901 - Innenausstattung des Schauspielhauses im Jugendstil

München-Graggenau * Richard Riemerschmid gestaltet den Innenraum des Schauspielhauses im Riemerschmid-Block als geschlossenes Gesamtkunstwerk. Organische Formen, sorgfältig abgestimmte Farben und hochwertige Materialien prägen das Erscheinungsbild. Rot- und Grüntöne dominieren den Zuschauerraum, ergänzt durch Messingdetails und florale Ornamente. 

Besonders bemerkenswert ist die Deckengestaltung: Statt eines Kronleuchters sorgen zahlreiche Lichtquellen für eine gleichmäßige Beleuchtung und erzeugen den Eindruck eines Sternenhimmels. Die organische Formensprache zieht sich durch alle Bereiche des Hauses und macht das Schauspielhaus zu einem herausragenden Beispiel des Münchner Jugendstils. 

Mit der Verbindung von moderner Theaterarchitektur, innovativer Bühnentechnik und künstlerischem Reformanspruch entwickelt sich das neue Schauspielhaus rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands. 


28. 7 1917 - Offene Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen

München - Berlin * Der Feldprobst der bayerischen Armee, der Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber, schreibt an Kaiser Wilhelm II., dass „auch die Seelsorge mit dem Schwert des Geistes, das ist mit dem Wort Gottes, das heilige Recht unseres treuen Vaterlandes zu verteidigen und die Seelen zum höchsten Kraftaufgebot zu wecken bemüht war“.

Der deutsche Klerus hat sich damit in die Kriegsrhetorik eingefügt und betreibt offen Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen. Faulhaber predigt den bayerischen Truppen. Und diese Rhetorik geht so: „Ein Mann nach dem Herzen Gottes handelt nach dem Willen Gottes. Hat man einmal klar erkannt: ‚Das ist Gottes Wille, das ist meine Pflicht, bei dieser Fahne ist mein Platz‘, dann bleibt‘s dabei, heute und morgen und übermorgen.“ 


25. 5 1985 - Friedrich Wetter wird zum Kardinal erhoben

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Der München-Freisinger Erzbischof Friedrich Wetter wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 


3. 7 1961 - Kardinal Julius Döpfner wird 10. Erzbischof von München und Freising

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner wird zum 10. Erzbischof von München und Freising ernannt. 


14. 9 1918 - Käthe Bierbaumer wird Eigentümer des Verlags Franz Eher Nachfolger

München * Käthe Bierbaumer, die Freundin von Rudolf von Sebottendorf [= Thule-Gesellschaft], wird als Eigentümerin des Verlags Franz Eher Nachfolger ins Handelsregister eingetragen. 


26. 2 1919 - Bewaffnete Männer erzwingen die Trauerbeflaggung am Erzbischöflichen Palais 

München-Kreuzviertel * Am Landestrauertag für Kurt Eisner bleibt das Erzbischöfliche Palais zunächst ohne Trauerbeflaggung. Erzbischof Michael von Faulhaber betrachtet sein Wohnhaus als Privatgebäude, das von der Anordnung für öffentliche Gebäude nicht betroffen ist. 

Nach seinem Tagebuchbericht dringen gegen 11 Uhr sechs Männer, darunter vier Soldaten mit Gewehren, in das Palais ein und verlangen die Beflaggung. Sie halten sich in den Räumen auf und treten bewaffnet an die Fenster. Schließlich werden zwei Fahnen angebracht. 

Faulhaber erlebt den Tag als Bedrohung. Den politischen Mord lehnt er nach eigener Aussage ab, hält eine öffentliche Erklärung jedoch für überflüssig: „Daß der Erzbischof einen politischen Mord verabscheut, das braucht er doch nicht zu beteuern, das wird man hoffentlich wissen.“ 


30. 9 1919 - Der Verlag Franz Eher Nachfolger wird eine GmbH

München * Aus dem Verlag Franz Eher Nachfolger wird die Franz Eher Nachfolger GmbH. Gesellschafterinnen sind nun Käthe Bierbaumer, die Freundin von Rudolf von Sebottendorff, und Sebottendorffs Schwester Dora Kunze. 


20. 4 1901 - Das neue Schauspielhaus wird eröffnet

München-Graggenau * Das neue Schauspielhaus in der Maximilianstraße wird mit Hermann Sudermanns Tragödie „Johannes“ eröffnet. Unter der Leitung von Ignaz Georg Stollberg und Cajetan Schmederer entwickelt sich die Bühne rasch zu einem der bedeutendsten Theater Deutschlands. 

Das Haus widmet sich insbesondere dem modernen Drama und präsentiert Werke zeitgenössischer Autorinnen und Autoren. Stücke von Henrik Ibsen, August Strindberg, Gerhart Hauptmann, Arthur Schnitzler und Frank Wedekind prägen den Spielplan.

Mit seinem anspruchsvollen Repertoire etabliert sich das Schauspielhaus als wichtiges Zentrum des Naturalismus und der modernen Dramatik und setzt maßgebliche Impulse für das Münchner Theaterleben. Das Haus genießt bald einen hervorragenden Ruf weit über München hinaus. 


8. 10 1846 - Der König und die Skandalnudel Lola Montez

München * Die spanische Tänzerin Lola Montez hat einen Termin bei König Ludwig I.. Dieser fordert zur Audienz einen Bericht über das Vorleben der Tänzerin an, in dem er lesen kann: 

„Dem allerhöchste Befehle vom 6. d.M. pflichtschuldige Folge leistend berichtet der treugehorsamst Unterzeichnete Euer Koeniglichen Majestät allerdevotest, wie die spanische Tänzerin Lola Montez dadurch öffentlich Anstoß erregte, dass sie, den Mitheilungen mehrerer Zeitungen zufolge, in einem Gasthofe zu Berlin einem ihr gegenüber sitzenden Offizier, der ihr mit übergroßer Freundlichkeit zu begegnen bemüht war, ein Champagnerglas an den Kopf warf, dass sie ferner, ebenfalls Nachrichten zufolge, einem bei der Revue in Berlin sie zurechtweisenden Polizeicommisär mit der Reitgerte übers Gesicht hieb, worauf sie mit 14-tägigem Arrest bestraft wurde, und dass sie endlich in Warschau dem Publikum, das ihren Kunstleistungen den gewünschten Beifall nicht zollte, von der Bühne herab mit begleitendem Gestikulieren den hinteren Theil ihres Körpers zuwandt".

Der König will sich von der Skandalnudel ein eigenes Bild machen. Bei dieser Audienz soll sich Lola Montez, „als der König einigen Zweifel über die Realität der ersichtlichen Wölbung ihres Busens andeutet", eine Schere genommen und sich damit „das Kleid vor der Brust aufgeschnitten“ haben. Der 60-jährige Bayernkönig ist augenblicklich Feuer und Flamme für die exotische Schönheit.

  • Er engagiert die als erotisches Feuerwerk bekannte Tänzerin unverzüglich und
  • erlässt eine Anweisung, dass die Tänzerin in den Zwischenaufzügen des Lustspiels „Der verschwundene Prinz" spanische Tänze in spanischer Tracht darbieten soll.


1926 - Die Münchner Kammerspiele ziehen in die Maximilianstraße

München-Graggenau * Die wirtschaftliche Krise des Münchner Schauspielhauses eröffnet den Münchner Kammerspielen die Möglichkeit, ihre inzwischen zu klein gewordene Spielstätte in der Augustenstraße 89 zu verlassen und in das renommierte Theatergebäude an der Maximilianstraße umzuziehen.

Die häufig als „Fusion“ bezeichnete Verbindung der beiden Bühnen erfolgt dabei nicht als Zusammenschluss gleichberechtigter Theaterunternehmen. Vielmehr übernehmen die wirtschaftlich und künstlerisch erfolgreichen Münchner Kammerspiele die Rolle des zahlungsunfähig gewordenen Schauspielhauses und beziehen dessen traditionsreichen Theaterbau.

Mit dem Umzug unter der Leitung von Otto Falckenberg im Jahr 1926 endet die Geschichte der Augustenstraße 89 als Spielstätte der Münchner Kammerspiele. Gleichzeitig verschmelzen die Traditionen des 1912 gegründeten Kammerspieltheaters und des 1901 eröffneten Schauspielhauses zu einer neuen Einheit. Das Jugendstiltheater in der Maximilianstraße wird fortan zur Heimat der Münchner Kammerspiele und zu einem der bedeutendsten Theaterstandorte Deutschlands.


19. 6 1997 - Baugenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Baugenehmigung des Referats für Stadtplanung für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 liegt vor. 


Ab 1827 - König Ludwig I. lässt Nibelungensäle der Residenz ausmalen

München-Graggenau * König Ludwig I. lässt von Julius Schnorr von Carolsfeld die Nibelungensäle im Königsbau der Residenz ausmalen. 


1924 - Der Wintergarten Königs Max II. wird abgerissen

München-Graggenau * Der 62 Meter lange, 33 Meter breite und acht Meter hohe Wintergarten Königs Max II. - zwischen dem Königsbau der Residenz, dem Cuvilliés-Theater und dem Nationaltheater - wird abgerissen. 


7. 6 1993 - Gesuch für eine Abbruchgenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Beim Planungsreferat wird um eine Abbruchgenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 ersucht. 


13. 8 1993 - Der Heimatpfleger fordert den Erhalt des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Heimatpfleger fordert den Erhalt des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 


13. 10 1995 - Zusätzliche Probleme tauchen auf

München-Au * Probleme der Stellplatzablöse, der baurechtlichen Genehmigungen einer Hofüberdachung und des Umfangs der Gaststättennutzung tauchen auf. Inzwischen will der Modemacher Rudolf Moshammer in dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 auch eine Schule für männliche Mannequins unterbringen. Einen konkreten, greifbaren Plan legt Rudolph Moshammer - trotz mehrerer Aufforderungen - nie vor. 


7. 3 1938 - Liesl Karlstadt muss ihre Wohnung verlassen 

München-Graggenau * Wegen der geplanten Sanierung des Hauses wird Liesl Karlstadt ihre Wohnung in der Herzog-Rudolf-Straße 51, im zweiten Stock, gekündigt. Sie zieht in die Maximilianstraße 24 und bewohnt dort eine Wohnung im dritten Stock links. 


1953 - Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den Karosseriebau auf

München-Au * Der in der Zwischenzeit weltweit angesehene Auto-Designer Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den Karosseriebau auf und zieht sich ins Privatleben zurück. Ludwig Weinberger hat - nach eigenesn Angaben - insgesamt etwa zehn Bugattis und fast 300 BMW- Fahrgestelle karossiert.  

Das Anwesen in der Zeppelinstraße 41 bleibt auch weiterhin in Weinbergers Familienbesitz. 


29. 8 1869 - Johann Valentin Fey heiratet Johanna Maria Schatte

München-Au - Herwigsdorf * Der 36-jährige Tapezierer Johann Valentin Fey heiratet die 24-jährige Köchin Johanna Maria Schatte aus Zittau in Herwigsdorf in Sachsen nach evangelischem Ritus. Sie möchten ganz bewusst der selben Zeremonie im erzkatholischen München entgehen.


Um den 15. 12 1998 - Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus sind fertig gestellt

München-Au * Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 sind fertig gestellt. Die Baumaßnahme hat rund 7 Millionen DMark verschlungen.


21. 4 1997 - Die Fundamentierungsarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus beginnen

München-Au * Beginn der Fundamentierungsarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41. 


1954 - Eine Gedenktafel am Geburtshaus des großen Komikers

München-Au * Am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird eine Gedenktafel für den großen Komiker angebracht und von seiner langjährigen Partnerin Liesl Karlstadt eingeweiht. Anwesend ist auch Schorsch Blädel und viele Fahnenabordnungen.

Die Tafel ist eine Stiftung der Freunde des Nationaltheaters unter Federführung der Süddeutschen Zeitung. Anlass ist die 100-jährige Eingemeindung der Au, Haidhausens und Giesings nach München. 


27. 4 1993 - Schwierigkeiten mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus werden dargelegt

München-Au * Die Stadtbaurätin Christiane Thalgott teilt dem Dipl.-Ing. Klaus Schmidt die Schwierigkeiten mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 mit. 


Um den 30. 5 1993 - Kein innerstädtisches Interesse am Erwerb des Valentin-Geburtshauses

München * Die Münchner Wohnungsbau-Gesellschaften und die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS haben kein Interesse am Erwerb des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 


7. 9 1994 - Der Vertragsentwurf geht an den Modeschöpfer Rudolph Moshammer

München-Au * Der Vertragsentwurf für den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 geht an den Modeschöpfer Rudolph Moshammer. 


5. 8 1902 - „Ich heiße jetzt und für immer KARL VALENTIN“

München-Au * In einem Liebesbrief an seine spätere Ehefrau Gisela Royes schreibt Valentin Ludwig Fey: „Ich heiße jetzt und für immer KARL VALENTIN - Münchner Original Humorist“.

Wirklich unveränderlich wird sein Name allerdings erst ab 1907.


1898 - Ludwig Weinberger gründet eine Wagnerei

München-Au * Ludwig Weinberger senior gründet eine Wagnerei in der Brunnthaler Straße und beschäftigt sich zunächst mit der Herstellung von Pferdefuhrwerken. 


1904 - Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen

München-Au * Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen. Damals sind Automobile überlicherweise noch zweigeteilt:

  • Es gibt einerseits das Fahrgestell mit Motor und Kühler - das Chassis - und dann noch
  • die Karosserie als zweiten Bestandteil.

Meistens werden beide Komponenten nicht vom selben Hersteller produziert, weshalb es den Beruf des Wagenbauers gibt. Eineinhalb Jahrzehnte lang gestaltet Ludwig Weinberger senior verschiedenste Fahrgestelle mit einzelgefertigten Aufbauten, ganz nach Wunsch des Kunden. 


1932 - Ludwig Weinberger designet Dr. Joseph Fuchs' Bugatti Royale

München-Au * Ludwig Weinberger junior macht den Zwanzig-Mann-Betrieb in der Zeppelinstraße 41 in der Autowelt über Nacht berühmt. Der Nürnberger Modearzt Dr. Joseph Fuchs, der bereits auch einige Rennen mit kleineren Bugatti-Rennwagen gefahren ist, lässt in der Werkstatt in der Au sein Bugatti Royale-Fahrgestell (Typ 41) mit einer imposanten Karosserie versehen.

  • Das Chassis 41-121 ist das erste Fahrgestell der Bugatti-Royale-Serie, das nur einen Aufbau erhält.
  • Das Luxusauto erhält eine Cabriolet-Karosserie mit langer Motorhaube und knapp geschnittenem Fahrgastabteil.
  • Das Auto wird mit einer schwarzen Lackierung, die auch die postgelb abgefassten Tür- und Seitenbänder aufweist, und hellem Verdeck ausgeliefert.
  • Die Sitze werden mit grobporigem Schweinsleder bezogen.
  • Die Kühlermaske und die Stoßstangen sind verchromt.
  • Drei Monate dauert die Herstellung der „Karosserie“, die etwa 7.000 RM kostet.

Das Fahrgestell für das Auto der Luxusklasse war rund 75.000 RM teuer. Der Gesamtpreis entspricht dem Wert von mehr als acht Einfamilienhäusern. 


11. 9 1906 - Der etablierte Spediteur Jean Hopp stirb

München - München-Au * Der etablierte Spediteur Jean Hopp stirb im Alter von 39 Jahren. Er kaufte kurz vor seinem Tod die Firma Falk & Fey samt Inventar um 2.000 Mark. Der erst 1903 aus der damals bayerischen Rheinpfalz nach München zugewanderte Unternehmer will durch den Firmenkauf als „lange eingeführte Firma“ erscheinen.


2. 6 1999 - Die Gartenanlagen im Valentin-Geburtshaus sind abgeschlossen

München-Au * Die Freiflächen, der Garten, des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 werden amtlicherseits abgenommen. Damit ist das Bauvorhaben endgültig abgeschlossen. 


Um den 10. 2 1999 - Amtliche Abnahme der Baumaßnahme Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Amtliche Abnahme der Baumaßnahme Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41. 


1. 7 1997 - Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus beginnen

München-Au * Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 beginnen. 


4. 6 1882 - Valentin Ludwig Fey (= Karl Valentin) wird in der Vorstadt Au geboren

München-Au * Valentin Ludwig Fey wird als Sohn des Tapeziermeisters Johann Valentin Fey und seiner Ehefrau Johanna Maria in der Entenbachstraße 64/I, heute: Zeppelinstraße 41, geboren.


1. 10 1851 - Karl Falk erhält die Genehmigung zum Neubau seines Wohnhauses

Vorstadt Au * Die Baubehörde der K. Haupt- und Residenzstadt München erteilt dem bürgerlichen Tapezierermeister Karl Falk die Genehmigung zum Neubau seines Wohn- und Waschhauses in der Unteren Isargasse 45. Die Pläne stammen von dem Maurermeister Johann Babenstuber und dem Zimmermeister Peter Erlacher. 

Der für München typische verputzte Ziegelsteinbau umfasst ein Erdgeschoss und zwei Geschosse mit vier Fensterachsen. Nur der ältere Teil des Hauses ist unterkellert. Der Eingang befindet sich - über drei Stufen - an der rechten Seite des Wohnhauses. Das Treppenhaus befindet sich im rückwärtigen Teil des Gebäudes. Die drei Wohnetagen besitzen identische Grundrisse. In jedem Stockwerk befindet sich eine Wohnung mit jeweils drei Zimmern, Küche, Abort und Abstellkammer. 


1855 - Nie ausgeführte Ausbaupläne für das Anwesen von Karl Falk

München-Au * Pläne zum Ausbau des Dachgeschosses für das Wohnhaus des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk werden zwar erstellt, aber nie ausgeführt. Die Höhe der zusätzlichen Wohnung hätte wegen des Satteldachs nur rund 2.30 Meter betragen.


4. 3 1864 - Johann Valentin Fey will eine persönliche Tapeciererconzession

München * Der aus Darmstadt stammende Johann Valentin Fey stellt beim Münchner Magistrat im Alter von 30 Jahren den Antrag für eine persönliche Tapeciererconzession. Er tritt dabei gegen den Tapeziergehilfen Voll in Konkurrenz.

  • Als persönliches Vermögen gibt er 1.000 Gulden Elterngut und 550 Gulden Ersparnisse an.
  • Des weiteren legt er ein notariell beglaubigtes Zeugnis des Tapezierers Karl Falk vor, bei dem er elf Jahre gearbeitet hat,  
  • und sein in Freising absolviertes Prüfungszeugnis vom 25. November 1863, in dem ihm die Note I „vorzüglich“ attestiert wird. 


16. 9 1864 - Johann Valentin Fey kann nach München übersiedeln

Darmstadt * Das Großherzogliche Hessische Kreisamt Darmstadt erteilt dem Tapezierer Johann Valentin Fey die Entlassung aus dem Großherzoglich Hessischen Unterthanen-Verbande. Damit steht seiner endgültigen Übersiedlung nach München nichts mehr im Wege. 


29. 10 1864 - Johann Valentin Fey erwirbt das Münchner Bürgerrecht

München-Au - München * Johann Valentin Fey, der Vater von Karl Valentin, erwirbt das kostenpflichtige und mit einem direkten Steuersatz verbundene Münchner Bürgerrecht, das nur etwa 5 Prozent der Münchner Einwohnerschaft besitzen. Damit verbunden ist beispielsweise das kommunale Wahlrecht. (siehe auch 5. Dezember 1893)


8. 8 1874 - Karl Valentins Geburtshaus wird um drei Fensterachsen erweitert

München-Au * Unter der Bauherrschaft des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk wird von den Maurermeistern Muckenthaler & Sepp an das vier Fensterachsen umfassende Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 ein Neubau mit drei Fensterachsen angefügt. In diesem Teil der heutigen Zeppelinstraße 41 befindet sich der Geburtsort von Karl Valentin. 


16. 7 1875 - Karl Falks Ausbauarbeiten werden von der Baupolizei abgenommen

München-Au * Der Anbau für das Wohnhaus des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk an der Entenbachstraße 63 wird von der Baupolizei abschließend besichtigt. Mit der Umbaumaßnahme ergibt sich ein Raumgewinn von zwei größeren Zimmern pro Etage, die als Wohnungen vermietet werden. Der Eingang ist auf die Rückseite verlegt worden. Das Dach ist zur Hofseite hin abgewalmt. 


18. 4 1984 - Das Karl-Valentin-Geburtshaus soll abgerissen werden

München-Au * Die Eigentümer des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41, Bernhard Sprenger und Evelyn Hofer, wollen das Haus abreißen und durch einen Neubau ersetzen. 


2. 4 1992 - Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses nicht finanzierbar

München-Au * Der Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 wird beschlossen, nachdem man den Sanierungsbedarf berechnet hat. Er ist mit 6 Millionen DMark für die Stadt München nicht finanzierbar. 


18. 4 1992 - Verkaufsinserat für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der SZ abgedruckt

München-Au * Ein Verkaufsinserat für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird in der Süddeutschen Zeitung abgedruckt. 


5. 4 1993 - Die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung legt ihr Gutachten vor

München-Au * Das Sanierungsgutachten der Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS listet die Kosten für die weitere Vorgehensweise mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 auf. 

  • Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes würde 6 Millionen DMark kosten,
  • ein Teilabbruch und Sanierung kämen auf 5,5 Millionen DMark,
  • ein Abbruch und anschließender Neubau würde mit 5 Millionen DMark zu Buche schlagen. 


30. 6 1993 - Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt will die Verkaufskonditionen wissen

München-Au * Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt tritt an das Referat für Stadtplanung und Bauordnung heran, um die Konditionen für einen möglichen Erwerb des  Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 zu erfahren. 


5. 5 1995 - Löwenbräu will sich am Karl-Valentin-Geburtshaus beteiligen

München-Au * Löwenbräu will sich am Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 beteiligen, wenn die Stadt die Gaststättennutzung genehmigt. 


24. 1 1995 - Rudolph Moshammer verliert seinen Investor

München-Au * Der Investor des Modeschöpfers Rudolph Moshammer hat von dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 Abstand genommen, weil sein Investor abgesprungen ist. Ein neuer Investor wird gesucht, was etwa zwei bis drei Monate dauern wird. 


Um den 10. 9 1995 - Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt reicht ein Angebot ein

München -München-Au * Die Bewerbung von Dipl.-Ing. Klaus Schmidt für das Karl-Valentin-Geburtshaus wird eingereicht. Er erhöht sein Kaufangebot von damals 800.000 DMark auf die valentieske Summe von 888.888,88 DMark. 


27. 9 1851 - Karl Falks Bauantrag wird vom Auer Magistrat genehmigt

Vorstadt Au * Der Magistrat der Vorstadt Au genehmigt den Antrag des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk für ein neuzuerbauendes Wohn- und Waschhaus in der Unteren Isargasse 45, später Entenbachstraße 63, heute: Zeppelinstraße 41. Es handelt sich dabei um das spätere Geburtshaus der Münchner Volkssängers Karl Valentin. 


Um den 1. 9 1996 - Die Verkaufsverhandlungen sind kurz vorm scheitern

München-Au * Beinahe wären die Verkaufsverhandlungen für das Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 gescheitert. Dipl.-Ing. Klaus Schmidt: „Ich war schon kurz vor dem Hinschmeißen - wegen der Auflagen und der Kosten“.

Nun scheint alles perfekt. Und höchste Zeit ist es geworden. Das Gebäude ist schon 20 Zentimeter in den sandigen Kiesboden eingesackt. Risse durchziehen die Wände. Damit das Haus nicht auseinander fällt, mussten von außen Quer- und Stützbalken angebracht werden.


14. 11 1883 - Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63

München-Au * Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63 [später:Zeppelistraße 41] vom Tapezierer Karl Falk um 50.000 Mark. 


6. 2 1884 - Das Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 wird erneut umgebaut

Au * Der Anbau am Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 [später: Zeppelistraße 41] wird seit Dezember 1883 erneut umgebaut. In jedem der drei Stockwerk werden Wände eingezogen, die die Errichtung einer separaten Küche ermöglichen. Die Herde und Öfen müssen einen Mindestabstand zu den mit Lehm verputzten Lattenwänden aufweisen. 


7. 10 1906 - Das Fey-Anwesen wird an den Spediteur Adolf Weiß verkauft

München-Au * Das Fey-Anwesen in der Entenbachstraße 63 [später: Zeppelinstraße 41] wird um 74.018 Mark an den Spediteur Adolf Weiß und seine Ehefrau Maria über. Nach Abzug aller ausstehenden Forderungen und Hypotheken, die noch der verstorbene Vater „infolge schlechten Geschäftsganges“ aufgenommen hat, verbleiben Karl Valentin und seiner Mutter etwa 6.000 Mark.


1910 - Die Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger sen. über

München-Au * Das Anwesen in der Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger senior über. Er lässt das Rückgebäude der ehemaligen Spedition Falk & Fey abreißen und baut dort neue Werkstätten ein. 


1826 - Der Königsbau der Residenz entsteht

München-Graggenau * Auf der Nordseite des Max-Joseph-Platzes entsteht der Königsbau der Residenz. 

Als städtebauliche Aufgabe verbleibt für Leo von Klenze die Südseite des Platzes, die durch die wenig repräsentative Seitenfassade des Palais Toerring-Jettenbach gebildet wird. Das spielte auch lange Zeit keine Rolle, da diese Seite dem Friedhof des Franziskanerklosters zugewandt war.

Mit der Neugestaltung des Toerring-Palais will König Ludwig I. aber nicht nur den Platz verschönern, sondern auch die der königlichen Wohnung gegenüberliegende Front ästhetisch aufwerten. Diese Investition kann aber dem Grafen weder zugemutet noch aufgezwungen werden.


17. 1 1997 - Antrag auf Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Dipl. Ing. Klaus Schmidt stellt den Antrag auf Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 


1914 - Im Karl-Valentin-Geburtshaus wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

München-Au * Im Vordergebäude des Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird ein Ausstellungsraum für Kraftfahrzeuge der Firma Weinberger eingerichtet. Der Hauseingang wird wieder an die Vorderseite verlegt. 


17. 7 1985 - Abriss des Karl-Valentin-Geburtshauses abgelehnt

München - München-Au * Der Planungsausschuss des Stadtrats lehnt den Antrag auf Abriss des „Karl-Valentin-Geburtshaues“ in der Zeppelinstraße 41 ab und tritt mit den Eigentümern, Bernhard Sprenger und Evelyn Hofer, in Verkaufsverhandlungen ein. 


1. 10 1987 - Die Landeshauptstadt München kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Landeshauptstadt München [Kulturreferat] kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 um 1,6 Millionen DMark und lässt es sofort unter Denkmalschutz stellen. 


23. 1 1992 - Das Karl-Valentin-Geburtshaus soll verkauft werden

München - München-Au * Weil die Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 nicht finanziert werden kann, beschließt der zuständige Kultur-Ausschuss den Verkauf des Anwesens. 


1. 10 1992 - Das Valentin-Geburtshaus soll an Rudolph Moshammer verkauft werden

München-Au * In einer Beschlussvorlage des Stadtrats wird der Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 an den Modemacher Rudolph Mooshammer vorgeschlagen, wenn der zuständige Bezirksausschuss dem Vorhaben zustimmt. 


21. 7 1994 - Der Stadtrat beschließt den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Stadtrat beschließt mit schwarz-grüner Mehrheit den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 an Rudolph Moshammer. Sein Konzept sieht folgendermaßen aus: Moshammer will im Valentin-Haus die „längste Theke Münchens“ einrichten. Eine Gaststätte im Vorderhaus mit etwas Wohnraum darüber, ein weiteres Lokal im Bistrostil samt Terrasse, ein Kino oder Theaterraum im Rückgebäude. 


1. 12 1994 - Moshammer mit der Unterbringung der Freunde der Au einverstanden

München-Au * Der Modeschöpfer Rudolph Moshammer erklärt sich mit der Unterbringung der Freunde der Vorstadt Au in den Räumen des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 einverstanden. Der Passus wird in dem Vertrag aufgenommen. 


Um den 5. 7 1996 - Spitzengespräch beim Oberbürgermeister Christian Ude

München-Au * Die letzten Hürden für das Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 sollen in einem Gespräch zwischen dem Dipl.-Ing. Klaus Schmidt, Oberbürgermeister Christian Ude und der Stadtspitze beseitigt werden.

Der Au-Haidhauser Bezirksausschuss-Vorsitzende Hermann Wilhelm fordert „alles Nötige zu unternehmen, damit der schon zugesagte Verkauf des Valentinhauses an das Architekturbüro Klaus Schmidt noch vor der Sommerpause notariell abgeschlossen werden kann“. 


18. 9 1996 - Klaus Schmidt kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus um 888.888,88 DM

München-Au * Klaus Schmidt kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 um die valentinieske Summe von 888.888,88 DMark. Die 890 Quadratmeter werden anschließend vollständig saniert und in neue Wohnungen umgewandelt. Schmidt setzt auf eine stadtteilbezogene Nutzung des Valentin-Hauses. 

Einer der ersten Mieter wird der Verein der Freunde der Vorstadt Au sein. Auch ein kleiner Kunstverlag soll einziehen. Insgesamt fünf Wohnungen sollen vermietet werden. Im Hof sollen vier Stadthäuser und ein modernes, verglastes turmartiges Architekturbüro entstehen. 


25. 9 1852 - Johann Valentin Fey beginnt beim Auer Tapezierer Karl Falk zu arbeiten

Vorstadt Au * Johann Valentin Fey beginnt beim Auer Tapezierer Karl Falk in der Entenbachstraße 63 zu arbeiten. 


8. 7 1864 - Johann Valentin Fey wird als Bürger und Tapezierer aufgenommen

München - München-Au * Durch Beschluss des Magistrats wird Johann Valentin Fey, der spätere Vater von Karl Valentin, „als Bürger und Tapezierer dahier aufgenommen“. Das kostet dem Neubürger 75 Gulden Bürgeraufnahmsgebühren. 


21. 8 1876 - Max Fey, der zweitälteste Bruder von Valentin Ludwig, wird geboren

München-Au * Max Fey, der zweitälteste Bruder von Valentin Ludwig, wird geboren.


13. 7 1869 - Ein Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses

München - München-Au * Johann Valentin Fey stellt ein „Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses“. Der verwitwete Tapezierer möchte Johanna Maria Schatte heiraten.


15. 8 1899 - Gisela Royes wird im Hause Fey als Köchin angestellt

München-Au * Gisela Royes, Karl Valentins spätere Ehefrau, wird im Hause Fey als Dienstmädchen [Köchin] angestellt.


1931 - Ludwig Weinberger jun. tritt in das väterliche Karosserie-Unternehmen ein

München-Au * Ludwig Weinberger junior, der zuvor sein Studium am Technikum in Köthen abgeschlossen hat, tritt in das väterliche Karosserie-Unternehmen in der Au ein.

Fast gleichzeitig übernimmt Weinberger eine BMW-Vertretung. Seit dieser Zeit werden fast nur noch BMW-Fahrgestelle mit Aufbauten – häufig offene Zweisitzer – versehen. Bis zum Zweiten Weltkrieg entstehen etwa 300 Karosserien.

Dr. Joseph Fuchs, der rennfahrende Chirurg aus Nürnberg, lässt sich von Ludwig Weinberger jun. einen Bugatti Typ 50 mit 4,9-Liter-Maschine karossieren. Die schwarze Lackierung und die postgelb abgefassten Tür- und Seitenbänder lassen das ohnehin niedrige Zweitüren-Cabriolet noch gestreckter erscheinen. Die Gestaltung dieses Autos weist schon eine große Ähnlichkeit mit dem Bugatti Royale auf. 


23. 10 1992 - Bezirksausschuss lehnt Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses ab

München-Au * Der Bezirksausschuss Au-Haidhausen lehnt den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 ab und beantragt die Erstellung eines Sanierungsgutachtens durch die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS. Bis zur Erstellung des Gutachtens sind alle Verkaufsabsichten zu stoppen. 


30. 9 1994 - Bürgerversammlung fordert Räume für die Freunde der Vorstadt Au

München-Au * In der Bürgerversammlung des Bezirksausschusses Au-Haidhausen werden Räume für die Freunde der Vorstadt Au gefordert. 


1. 2 1996 - Rudolph Moshammer zieht sich vom Projekt Valentin-Geburtshaus zurück

München-Au * Der Modeschöpfer Rudolph Moshammer zieht sich - völlig frustriert und regelrecht verbittert sowie unter einem Wust von Vorwürfen gegenüber der Landeshauptstadt München - von dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 zurück.

Den Bezirksausschussvorsitzenden Hermann Wilhelm bezeichnet er in diesem Zusammenhang als „Vereinsmeier ohne Durchblick“. Er selbst empfindet sich als ein „Opfer von Zauderern“ im Planungsreferat. Der Herrenschneider wörtlich: „Das ganze Land befindet sich in der schwersten wirtschaftlichen Krise, seit seinem Bestehen. Eine Krise, die sich in Zukunft nur noch verschlimmern wird.“ Und weiter: „Angesichts einer solchen Zukunft dürfte man eigentlich gar nichts mehr investieren.“  

Zuvor war in mehreren Anträgen des Bezirksausschusses und verschiedenen Bürgerversammlungen gefordert worden, die Verhandlungen mit dem Münchner Modezaren wegen „offensichtlichem Desinteresse“ einzustellen. Die bereits im Herbst 1993 eingereichte Bewerbung des Nachbarn Klaus Schmidt wird an den Planungsausschuss weitergeleitet. 


5. 10 1902 - Karl Valentin über seinen Nürnberger Auftritt im Zeughaus

Nürnberg - München-Au * Karl Valentin schreibt an seine Eltern über seinen Auftritt im Nürnberger Zeughaus:

„Mir geht es sehr gut. Ich bin unberufen sehr gesund und habe mir den ersten Abend Asthma geholt. Ein Zimmer habe ich, da ist unser Knechtzimmer ein Salon dagegen. - Das Programm besteht aus 8 Damen (keine Angst haben) und aus mir.“ 


1898 - Die Stadt übernimmt die Riemerschmid-Handelsschule

München-Graggenau * Die Stadt München übernimmt die Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer. 


1310 - Münchens Floßordnung regelt Weintransporte und bestraft Verstöße 

München * Die älteste erhaltene Münchner Floßordnung legt Beförderungspreise für Wein fest und regelt den Umgang mit der Fracht. Wer ein Weinfass beschädigt oder sich unerlaubt am transportierten Wein bedient, muss mit Strafen rechnen. Die Vorschriften sollen die Waren der Händler schützen und einen verlässlichen Transport auf der Isar gewährleisten. 


23. 4 1844 - Soziale Not und wachsender Volkszorn

München * Neben der schleichenden Geldentwertung trägt auch eine neue, von König Ludwig I. eingeführte Biersteuer zur Preiserhöhung bei. Gleichzeitig streichen der König und seine Regierung den Soldaten die Teuerungszulage von zwei Pfennigen. Auch der Tagelohn der Arbeiter auf den königlichen Baustellen sinkt von 48 auf 44 Kreuzer - eine Kürzung um 16 Pfennige. Zusätzlichen Unmut löst die kurz zuvor verfügte deutliche Erhöhung des Brotpreises aus. 

Für viele Menschen ist damit die Belastungsgrenze erreicht. Ihr Zorn richtet sich gegen den König und seine Regierung, vor allem aber gegen die Brauer. Diese stehen im Ruf, „wie Fürsten und Grafen herumzustolzieren“, gewaltige „Bierfestungen“ zu errichten und ihren neu gewonnenen Reichtum stolz zur Schau zu stellen. 

Dieses harsche Urteil trifft zwar nur auf wenige Brauereibesitzer zu und wird auch innerhalb des Braugewerbes kritisch gesehen. In der aufgeheizten Stimmung findet eine solche Differenzierung jedoch kaum noch Gehör. Das sprichwörtliche Fass läuft über: Die Münchner entschließen sich, „Revoluzzion“ zu machen.


15. 9 1870 - Karl Valentins älteste Schwester Elisabeth wird geboren

München-Au * Karl Valentins älteste Schwester Elisabeth wird geboren. Sie stirbt kurz nach der Geburt.


1862 - Gründung der ersten deutschen Mädchen-Handelsschule

München-Graggenau * Anton Riemerschmid gründet auf eigene Kosten - gemeinsam mit Matthias Reischle - die „Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer“. Die Schule eröffnet im Wohn- und Geschäftshaus Riemerschmids an der Ecke Kanalstraße (heute Stollbergstraße) und Hildegardstraße und bietet erstmals in Deutschland eine kaufmännische Ausbildung für Mädchen an. 

Matthias Reischle übernimmt die Leitung der Schule und ist zugleich Prokurist der Firma Anton Riemerschmid. Ziel der Einrichtung ist es, insbesondere Töchtern weniger begüterter Familien neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.


5. 5 1844 - König Ludwig I. nimmt die Preiserhöhung zurück

München * Nach vier Tagen anhaltender Unruhen gibt König Ludwig I. schließlich nach und nimmt die Erhöhung des Bierpreises per Dekret zurück. Damit ist das wichtigste Ziel der Münchner Bierrevolution erreicht, die Unruhen klingen ab und die Lage in der Stadt beruhigt sich. 

An den Ausschreitungen haben sich vor allem Angehörige der unteren Bevölkerungsschichten beteiligt. Zugleich stößt ihr Vorgehen offenbar auch in wohlhabenderen und gebildeten Kreisen auf Zustimmung. Dort herrscht vielfach die Ansicht, „die Leute [hätten] recht daran getan, es den Brauern einmal zu zeigen, da eine Bittschrift kaum einen vergleichbaren Erfolg erzielt hätte.“ 


3. 6 1864 - Der Nibelungen-Gang in der Residenz entsteht

München-Graggenau * König Ludwig II. gibt den Auftrag für einen repräsentativeren offiziellen Zugang zu seiner Wohnung im nordwestlichen Pavillon des Festsaalbaues. Dazu müssen Bedienstetenwohnungen entfernt werden. Der dadurch entstehende 31 Meter lange Gang [= Nibelungen-Gang] mit 14 Fenstern zur Theatinerstraße wird ausgebaut. 


1310 - Die Untere Floßlände an der Isar ist erstmals belegt 

München-Lehel * Die Untere Floßlände nördlich der heutigen Ludwigsbrücke wird erstmals erwähnt. Die Anlegestelle dient dem Umschlag von Holz und anderen Waren, die auf Flößen aus dem Oberland nach München gelangen. Sie gewinnt große Bedeutung für die Versorgung und den Handel der wachsenden Stadt. 


17. 8 1918 - Einweihung der Germanenloge im Hotel Vier Jahreszeiten

München-Graggenau * Am 17./18. August 1918 findet die Einweihung der Germanenloge im noblen Hotel Vier Jahreszeiten an der Maximilianstraße statt. Auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft war die Thule-Gesellschaft auf die gerade freigewordenen Sitzungszimmer des ehemaligen Marine-Offiziers-Club aufmerksam geworden. Die anvisierten Räumlichkeiten bieten Platz für 300 Personen und haben eine für die Zwecke des Geheimordens gediegene Ausstrahlung. 

Nachdem die Bewerbung von der Hotelleitung akzeptiert wurde, konnten die gepflegten und herrschaftlich wirkenden Sitzungssäle mit den dazugehörenden Büros mit Hakenkreuzfahnen sowie Kranz und Schwertern dekoriert werden. 

Das Hakenkreuz, das auch den Briefkopf des Ordens ziert, symbolisiert den „Siegeszug des Ariers“ und steht für das Motto der Loge: „Denke daran, daß du ein Deutscher bist! Halte dein Blut rein!“. Mitglieder und Gäste begrüßen sich mit „Heil und Sieg“, aus dem wenig später das berüchtigte „Sieg Heil !“ wird.


28. 1 1951 - Das neue Residenztheater wird eröffnet

München-Graggenau * Mit Ferdinand Raimunds Zaubermärchen „Der Verschwender“ wird das Neue Residenztheater am Max-Joseph-Platz feierlich eröffnet. Der nach Plänen des Architekten Karl Hocheder errichtete Bau entsteht auf den Grundmauern des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Alten Residenztheaters. Das Haus bietet mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz und verfügt über eine der modernsten und wandlungsfähigsten Bühnenanlagen seiner Zeit. Mit seiner Eröffnung erhält das Bayerische Staatsschauspiel wieder eine feste Hauptspielstätte im Zentrum Münchens. Eine Gedenktafel formuliert den Anspruch des Nachkriegsbaus: Das Theater soll „dem ganzen Volke Freude und Besinnung schenken“. 


Um 10. 10 1918 - Karl Harrer ruft einen nationalistischen Arbeiter-Ring ins Leben

München * Karl Harrer wird von der Thule-Gesellschaft beauftragt, Arbeiter für die völkische Politik zu gewinnen. Zu diesem Zweck ruft er einen Arbeiter-Ring ins Leben. Noch vor dem Sturz der Monarchie in Bayern - gründen Harrer und Anton Drexler gemeinsam den Politischen Arbeiterzirkel, der sich - laut seiner erst am 24. März 1919 festgelegten Satzung - als „eine Vereinigung ausgewählter Persönlichkeiten zwecks Besprechung und Studium politischer Angelegenheiten“ versteht. 

Die vom Vorstand zu Mitgliedern des Zirkels ernannten Personen werden zum Stillschweigen über die Tätigkeit und die personelle Zusammensetzung der Gruppe verpflichtet, woraus alleine schon der Einfluss der exklusiven und elitären Thule-Gesellschaft erkennbar ist. 

Die dominierende Figur und der geistige Führer dieses Politischen Arbeiterzirkels, dem zum größten Teil Arbeitskollegen Drexlers angehören, ist demzufolge auch nicht Drexler, sondern Karl Harrer, der vor diesem zwar vorwiegend, aber nicht ausschließlich im Hotel Vier Jahreszeiten tagenden kleinen Kreis - besonders im Winter 1918/19 - auch ständig Vorträge zu verschiedenen aktuellen Themen hält. 


9. 11 1849 - Das bayerische Nationalgefühl des Volkes heben und kräftigen

München * König Max II. beauftragt seinen Innenminister Theodor von Zwehl ein „Gutachten patriotisch gesinnter Männer aus sämtlichen Kreisen des Königreichs und aus den verschiedenen Ständen“ einzuholen und „nichts zu unterlassen, was das Nationalgefühl des Bayern - für Bayern - zu heben und zu festigen vermag“. 

Mit diesem Programm will er die Monarchie in Bayern sichern. Ihm ist klar, dass fast die Hälfte seines Staatsgebiets und seiner Bevölkerung nicht das Geringste mit Bayern zu tun hatte. Die revolutionären Ereignisse haben gezeigt, dass besonders von Franken, das keinerlei geschichtlichen Bezug zu Bayern hatte, der stärkste Widerstand gegen die Monarchie ausging. 

Durch die Förderung von Tracht, Brauchtum und Geschichte, durch Geschichtszyklen und dynastische Feste, durch Denkmäler, Nationalhymne und den Ausgleich der Religionen sowie durch gezielte Unterstützung aller konservativen, monarchiefreundlichen Institutionen und Vereinigungen, soll die gesamtbayerische Identitätsstiftung gesteuert werden.

All diese Maßnahmen schlagen sich nicht zuletzt auch in Fragen der Architektur nieder. Denn zum Ziel zur Förderung einer bayerisch-monarchischen Gesinnung zählen auch die Bemühungen des Bayernregenten um einen neuen Baustil, bei dem programmatisch gotische und bäuerliche Architekturformen, also letztlich deutsche und bayerische Elemente verschmolzen werden sollen.

Darüber hinaus verfolgt Max II. mit einem neuen, in Bayern erfundenen Baustil außenpolitische Ziele.

  • Er will damit für Bayern eine Vorrangstellung unter den deutschen Mittelstaaten erreichen und so das Land als dritte Kraft zwischen Preußen und Österreich etablieren und zumindest in der Architektur und im Städtebau eine führende Rolle einnehmen.
  • Daneben hätte er mit der Erfindung eines neuen Baustils auch seinen Vater, den dominierenden Kunstkönig, in dessen ureigenstem Gebiet übertroffen.


1877 - Anton Riemerschmid erhält die goldene Bürgermedaille

München-Graggenau * Der Magistrat der Haupt- und Residenzstadt verleiht Anton Riemerschmid die goldene Bürgermedaille. 


6. 9 1847 - Jetzt gerät Königin Therese in Rage

München * Erst jetzt beauftragt König Ludwig I. seinen Staatsrat und Innenminister Franz von Berks mit der Veröffentlichung der Ernennung Lola Montez zur Gräfin Landsfeld im Regierungsblatt. Dadurch gerät jetzt allerdings die Königin Therese in Rage. 


Ab 1859 - Der Riemerschmid-Block entsteht

München-Graggenau * Zwischen 1859 und 1863 lässt Anton Riemerschmid die Häuser an der Maximilianstraße nach Entwürfen des Architekten Friedrich Bürklein im Maximilianstil errichten. Den Anfang macht das Eckhaus Maximilianstraße/Falckenbergstraße (Nr. 22) mit seinem markanten Gusseisenerker. Als Gegenstück entsteht anschließend das Eckhaus Maximilianstraße/Stollbergstraße (Nr. 30), bevor die Häuser Nr. 24, 26 und 28 folgen. 

Die fünf Gebäude bilden eine symmetrische Baugruppe. Der erhöhte Mittelteil mit seinen Seitenrisaliten ermöglicht den Einbau eines zusätzlichen Geschosses und verleiht dem Ensemble seine charakteristische Gliederung. Prägend für alle Häuser sind zudem das durchlaufende Entresol sowie die einheitliche Fassadengestaltung im Maximilianstil. 

Die Wohnungen spiegeln die soziale Hierarchie ihrer Zeit wider. Die repräsentativsten Einheiten befinden sich im ersten und zweiten Obergeschoss und verfügen über hochwertige Parkettböden, aufwendigen Stuck und reich gestaltete Türen. Die Wohn- und Empfangsräume orientieren sich zur Maximilianstraße, während Nebenräume, Küche und Bad zum Hof oder Garten liegen. Balkone sind zu dieser Zeit noch unüblich.


9. 11 1878 - Tod Anton Riemerschmids und Fortführung des Familienbesitzes

München-Graggenau * Mit dem Tod Anton Riemerschmids gehen eine international renommierte Fabrik und die von ihm gegründete Handelsschule als bleibendes Vermächtnis in die Münchner Stadtgeschichte ein. Der Hausbesitz der Familie wird fortan durch Erbverträge an die jeweiligen Nachkommen weitergegeben.


1837 - Anton Riemerschmid tritt in die Fabrikleitung ein

München-Graggenau * Anton Riemerschmid übernimmt gemeinsam mit Joseph Vigl die Leitung der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ auf dem Gelände an der heutigen Maximilianstraße.


1 1852 - Anton Riemerschmid wird Alleininhaber des Unternehmens

München-Graggenau * Anton Riemerschmid erwirbt von Johann Baptist Vigl, dem Erben des bisherigen Mitinhabers Joseph Vigl, für 28.000 Gulden das Anwesen in der Herrnstraße 13 (heute Falckenbergstraße) sowie das Haus Nr. 4b in der ehemaligen Wurzerstraße (heute Maximilianstraße 30). Damit wird er Alleininhaber der Firma und Eigentümer des gesamten Grundstückskomplexes. Dieser bildet den Ausgangspunkt der späteren „Anton Riemerschmid Weinbrennerei und Likörfabrik, gegr. 1835“.


1835 - Eigentümerwechsel auf der ehemaligen Schanze 

München-Graggenau * Der Besitz des Kommerzienrats Heinrich von Dall’Armi auf dem Gelände der ehemaligen Schanze an der heutigen Maximilianstraße geht an die Fabrikanten Johann Joachim Tipp und Joseph Vigl über, die als Inhaber der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ zu den bedeutenden Münchner Unternehmern ihrer Zeit zählen.

Anton Riemerschmid tritt im selben Jahr in das Unternehmen als Teilhaber ein. 


1. 6 1915 - Valentin/Karlstadt übernehmen die Direktion des Kabarett Wien-München

München-Ludwigsvorstadt * Karl Valentin und Liesl Karlstadt übernehmen gemeinsam die Direktion des Kabarett Wien-München im Hotel Wagner in der Sonnenstraße. Das Engagement dauert bis 15. Dezember 1916. Das sind fast eineinhalb Jahre. 


1968 - Ein Teil der Kanalstraße wird zur Stollbergstraße

München-Graggenau * Ein Teil der Kanalstraße zwischen Herrnstraße und Maximilianstraße wird nach dem Theaterleiter und Regisseur Ignaz Georg Stollberg in Stollbergstraße umbenannt. 


11. 9 1825 - Das Gesetz über das Gewerbewesen

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Als drittes Gesetz wird zu den Bestimmungen über Heimat, Ansässigmachung und Verehelichung noch das Gesetz über das Gewerbewesen beschlossen, um „die Hindernisse des Kunstfleißes zu beseitigen“ und „die Ausbildung in den Gewerben zu befördern“. Während die Fabrikbesitzer die völlige Gewerbefreiheit fordern, wollen die Vertreter des Handwerks letztlich die bestehende Zunftverfassung behalten und sogar noch erweitern.

Die Ständeversammlung beschließt einen Kompromiss, in dem ein Konzessionssystem im Mittelpunkt steht. Danach ist die Ausübung eines Gewerbes von der Erteilung einer Gewerbekonzession abhängig. Diese wird von der staatlichen Polizeibehörde erstellt. Sie darf nicht versagt werden, wenn

  • der Bewerber die erforderlichen Fähigkeiten besitzt und
  • der Unterhalt der anderen Gewerbetreibenden durch die Erteilung der Konzession nicht gefährdet wird.

Die bestehenden Realrechte, worunter man die Verkäuflichkeit und Vererbbarkeit des Handwerks versteht, bleiben von dieser Reform ebenso wie die radizierten Gewerbe unberührt. 


11. 10 1918 - Forderung nach einem gerechten Wahlrecht

München * Der fortschrittliche Volksverein Münchens fordert die „Schaffung eines gerechten, die wahren Kräfteverhältnisse wiedergebenden Wahlrechts als unerlässliche Voraussetzung für die Bildung einer wahren Volksregierung“.


28. 9 1899 - Beginn der Sitzungsperiode des 33. Landtags

Kreuzviertel * Die Sitzungsperiode des 33. Landtags dauert vom 28. September 1899 bis zum 11. August 1904. Ein erneuter Versuch der Änderung des Wahlrechts scheitert in beiden Kammern. 


21. 2 1919 - Ein Zentralrat übernimmt unter Ernst Niekisch die politische Führung

München-Kreuzviertel * Nach der Ermordung Kurt Eisners und den Schüssen im Landtag bildet sich ein zunächst elfköpfiger „Zentralrat der Bayerischen Republik“. Ihm gehören Vertreter der Mehrheitssozialdemokraten, der USPD, der KPD und des Bayerischen Bauernbunds aus den verschiedenen Rätegremien an. 

Zum Vorsitzenden wird Ernst Niekisch gewählt. Der 29-jährige Volksschullehrer und Mehrheitssozialdemokrat ist als Vorsitzender des Augsburger Arbeiter- und Soldatenrats sowie als Mitglied des Landesarbeiterrats hervorgetreten. Trotz seiner Parteizugehörigkeit befürwortet er eine starke Stellung der Räte und soll zwischen den unterschiedlichen Strömungen vermitteln. 

Der auch als „Elfmännerausschuss“ bezeichnete Zentralrat versteht sich als Übergangsorgan. Er beansprucht, bis zur politischen Neuordnung die Regierungsgewalt auszuüben und die Errungenschaften der Revolution zu sichern. Zu seinen ersten Maßnahmen gehören ein dreitägiger Generalstreik, die Bewaffnung des Proletariats und die Einberufung eines bayernweiten Rätekongresses. 

Damit entsteht eine neue Machtzentrale neben den verbliebenen Ministerien. Über das künftige Verhältnis zwischen Räten und gewähltem Landtag ist jedoch noch nicht entschieden. Eine Räterepublik wird an diesem Tag noch nicht ausgerufen.


26. 6 1886 - Auch die Abgeordnetenkammer stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Abgeordneten erteilt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Bayernprinzen Luitpold. 


28. 9 1893 - Der 32. Landtag beginnt

München-Kreuzviertel * Der 32. Landtag dauert vom 28. September 1893 bis zum 10. Juni 1899. 


25. 7 1819 - Die erste Sitzungsperiode des Baierischen Landtags wird beendet

München-Kreuzviertel * Die erste Sitzungsperiode des Baierischen Landtags wird nach weniger als einem halben Jahr beendet. 


26. 2 1919 - Bayern nimmt am Landestrauertag Abschied von Kurt Eisner 

München * Der Zentralrat erklärt den Tag der Beisetzung Kurt Eisners zum „Landestrauertag“. Geschäfte und Betriebe bleiben geschlossen. Öffentliche Gebäude tragen Trauerbeflaggung; auch zahlreiche Privat- und Geschäftshäuser sind mit schwarzen und roten Fahnen geschmückt. Städtische Bedienstete sollen Gelegenheit erhalten, an den Trauerfeierlichkeiten teilzunehmen. 

Annähernd 100.000 Menschen nehmen Abschied vom ermordeten Ministerpräsidenten. Die Feierlichkeiten gehören damit zu den größten Massenkundgebungen, die München bis dahin erlebt. Ihre Gestaltung greift auf Formen zurück, die während der Monarchie für königliche Staatsbegräbnisse vorgesehen sind. 


Ab dem 22. 9 1870 - Bayern und Württemberg verhandeln auf der Münchner Konferenz

München • In der sogenannten Münchner Konferenz, die vom 22. bis zum 26. September 1870 in München stattfindet, besprechen die Vertreter Bayerns und Württembergs den von Rudolph von Delbrück vorgelegten Beitritts-Vorschlag zum Deutschen Reich. 


12. 7 1808 - Staatliche Vorschriften zur Verehelichung

München - Königreich Baiern * In einer erlassenen Verordnung zur Beförderung der Heiraten auf dem Lande wird die Verehelichung von der Bewilligung der ordentlichen Polizeiobrigkeit des Ortes abhängig gemacht, wo die Heiratenden mit hinreichender Aussicht auf ihre Nahrung den Wohnsitz nehmen.  Damit wird den Gemeinden auch in Fragen der Verehelichung die Mitwirkung entzogen. 

Zusätzliche Haftungsbestimmungen gegenüber den entscheidenden Beamten schränken die Wirksamkeit der Verordnung stark ein. Sollte sich die Familie doch nicht selbst ernähren können, fällt der Unterhalt der genehmigenden Behörde zur Last.

Wenn Geistliche eine Eheschließung ohne die vorherige staatliche Heiratsbewilligung vornehmen, haften sie für Schäden und Kosten, welche hieraus irgendeiner Gemeinde zuwachsen.

Eheschließungen außerhalb Baierns werden für ungültig erachtet und sind strafbar. 


21. 2 1919 - Münchner Kommunisten fordern die sofortige Ausrufung der Räterepublik

München * Nach der Ermordung Kurt Eisners und den Schüssen im Landtag entsteht ein politisches Machtvakuum. Die provisorische Regierung ist kaum noch handlungsfähig. Die Räte gewinnen an Einfluss, während der geplante Übergang zu einer parlamentarisch legitimierten Regierung zunächst blockiert ist. 

Die Münchner Kommunisten um Max Levien drängen darauf, die Situation für die sofortige Ausrufung einer Räterepublik zu nutzen. Eine Regierungsbildung unter Führung der Mehrheitssozialdemokraten lehnen sie ab. Stattdessen soll die politische Macht auf die Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte übergehen. 

Zugleich verändert sich ihr öffentliches Verhältnis zu Eisner. Obwohl sie seinen politischen Kurs zu Lebzeiten scharf bekämpfen, würdigen sie nach seiner Ermordung sein aufrichtiges Streben nach der Verwirklichung des Sozialismus. Sie beanspruchen, sein Vermächtnis durch die Fortführung der Revolution einzulösen. 

Die Forderung nach einer sofortigen Räterepublik setzt sich jedoch zunächst nicht durch. Auch innerhalb der Arbeiterbewegung bleiben die Vorstellungen über die künftige Staatsordnung umstritten. Die Mehrheitssozialdemokraten halten am parlamentarischen Weg fest; der neu gebildete Zentralrat versteht sich vorerst als Übergangsorgan. Die Räterepublik wird erst am 7. April 1919 ausgerufen. 


31. 5 1907 - Ergebnis der bayerischen Landtagswahlen 1907

Königreich Bayern * Bei den bayerischen Landtagswahlen erhalten

  • das Zentrum 98 (- 4),
  • die Fortschrittspartei 25 (- 3) und
  • die Sozialdemokratische Partei 20 (+ 8) Mandate.


13. 9 1831 - Überarbeitung des Ansässigkeitsgesetzes gefordert

München-Kreuzviertel * Eine überwältigende Mehrheit der Abgeordnetenkammer fordert, dass bei der Verleihung eines Gewerbes „nicht bloß der Nahrungsstand des Bewerbers, sondern auch jener der bereits Berechtigten berücksichtigt werde“. 


26. 5 1818 - Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung

München * Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung. Baiern ist damit unter den großen deutschen Staaten der erste Verfassungsstaat. Baden erreicht diesen Status drei Monate und Württemberg ein Jahre später.  

Der König vereinigt alle Rechte der Staatsgewalt in seiner Person, unterliegt aber in der Ausübung seiner Rechte einigen Beschränkungen.

Es gibt ein Zweikammersystem.

  • Die Erste Kammer sind die Reichsräte,
  • die Zweite Kammer setzt sich zusammen zu je einem Achtel aus adeligen Gutsbesitzern und Geistlichen, ein Viertel kommt von Städten und Märkten, die restliche Hälfte sind Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.
  • Es gibt eine Legislaturperiode und
  • außerdem werden die Mitglieder der Abgeordnetenkammer gewählt.  

    Dennoch ist der Weg zu demokratischen Strukturen noch sehr, sehr weit!  
  • Die adeligen Gutsbesitzer stellen ein Achtel, die katholischen und evangelischen Geistlichen ebenfalls ein Achtel, die Städte, Märkte und Gemeinden ein Viertel und die übrigen Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit die Hälfte.  
  • Dazu kommen zusätzlich drei Vertreter der Universitäten.  
  • Es gibt keinen Parlamentarismus,  
  • die Mehrheitsverhältnisse in der Abgeordnetenkammer haben keinen Einfluss auf die Arbeit des Ministerrats,
  • die Abgeordneten haben kein Initiativrecht, dürfen also selbst keine Gesetzentwürfe einbringen und  dürfen nicht über ihren Zusammentritt selbstständig entscheiden.  

Im Vergleich zu den Vorgaben der Deutschen Bundesakte ist die Baierische Verfassung jedoch sehr modern ausgefallen. Sie legt das Fundament für das System einer konstitutionellen Monarchie.  

Erneut ist das neue Staatsgrundgesetz aber keine Vertragskonstruktion zwischen dem Fürsten und dem Volk, sondern ein einseitiger verfassungsgebender Akt des Königs. Man nennt das auch eine oktroyierte Verfassung, die vom König in freier Selbstbeschränkung erlassen wird und somit nicht das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Fürst und Volksvertretung darstellt.  

Im Gegenteil, der Baiernkönig begründet seine Herrschermacht mit der Verfassung nicht, sondern unterwirft sich vielmehr nur in bestimmten Punkten seinen selbst erlassenen Beschränkungen. 


15. 10 1918 - Die Liberale Fraktion stellt ihre Forderungen vor

München * Die Liberale Fraktion der Bayerischen Abgeordnetenkammer fordert

  • die Abschaffung des bisherigen Beamtenministeriums,
  • die Bildung einer Volksregierung auf parlamentarischer Grundlage unter Beschränkung der königlichen Gewalt und Beiziehung der Sozialdemokraten.
  • Die sofortige Beschlussfassung über die nötigen verfassungsrechtlichen Umgestaltungen und Verwaltungsreformen, insbesondere auch
  • die Einführung des Verhältniswahlrechts.


12. 7 1893 - In Bayern finden Landtagswahlen statt

Königreich Bayern * Bei der Neuwahl zum Bayerischen Landtag können zwei neue Parteien in die Abgeordnetenkammer einziehen.  

  • Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD erhält fünf Mandate,
  • der Bayerische Bauernbund - BBB stellt sogar neun Abgeordnete.  
  • Das Zentrum, das aus der Patriotischen Partei hervorgegangen ist, verfügt nur noch über 74 Mandate.  

Aufgrund der unterschiedlichen Bestimmungen in Reich, Land und Stadt sind

  • bei der Landtagswahl 56.100, hingegen
  • bei der Reichstagswahl 106.800, und
  • bei der Kommunalwahl aber nur 19.292 Münchner wahlberechtigt. 


22. 5 1849 - Pfälzischen Abgeordneten wird die Sitzungsteilnahme verboten

München-Kreuzviertel * Die Regierung verweigert den pfälzischen Abgeordneten die Teilnahme am Landtag, woraufhin die Linke geschlossen das Parlament verlässt. 


9. 6 1852 - König Max II. schafft die Vereidigung der Armee auf die Verfassung ab

München * König Max II. lässt die Vereidigung der Armee auf die Verfassung abschaffen. Diese hatte sein Vater König Ludwig I. mit Ausrufung der Proklamation am 6. März 1848 eingeführt. Im neuen Eid ist von der Verfassung keine Rede mehr. 


17. 8 1919 - Die Regierung und der Landtag sind in München zurück

Bamberg - München * Das Gesamtministerium und der Landtag kehren nach München zurück. 


Um 1855 - Franz Joseph Völk fordert gesetzlichen Kinderschutz 

Königreich Bayern * Rund 15 Monate nach dem Inkrafttreten der zweiten bayerischen Kinderschutzverordnung fordert der Friedberger Abgeordnete Dr. Franz Joseph Völk in der Kammer der Abgeordneten, Kinderarbeit und Arbeitszeiten in Fabriken nicht länger nur durch eine Verordnung, sondern durch ein Gesetz zu regeln. Der selbst ernannte „Anwalt der Kinder“ erklärt: „Das Kind hat ein Recht auf seine Kindheit, auch seinen Eltern gegenüber; und dieses Recht hat der Staat zu schützen.“ 

Nach einer kontroversen Debatte lehnt die Mehrheit der Abgeordneten den Antrag ab. Die bestehenden Schutzbestimmungen seien ausreichend; zudem gehöre es zum „heiligsten Recht der Eltern“, über ihre Kinder zu verfügen. In dieser Haltung zeigt sich das damals verbreitete Verständnis elterlicher Verfügungsgewalt. Völks Forderung weist dagegen bereits auf die spätere Vorstellung hin, dass Kinder eigene Rechte besitzen, die der Staat auch gegenüber den Eltern schützen muss.


21. 2 1919 - Der neue Landtag tritt im Schatten des Eisner-Mordes zusammen

München-Kreuzviertel * Alterspräsident Dr. Eugen Jäger eröffnet um 10:10 Uhr in der Prannerstraße die erste Sitzung des neu gewählten Bayerischen Landtags. Die Nachricht von der Ermordung Ministerpräsident Kurt Eisners prägt den Beginn der parlamentarischen Arbeit. 

Jäger verurteilt das Attentat aufs Schärfste und erhält Zustimmung aus allen Parteien. Zu diesem Zeitpunkt geht er irrtümlich davon aus, dass auch der Attentäter Anton Graf von Arco auf Valley getötet worden ist. 

Angesichts der Ereignisse wird die Sitzung unterbrochen und ihre Fortsetzung für elf Uhr angesetzt. 


21. 2 1919 - Schüsse im Landtag – Auer schwer verletzt, zwei Menschen getötet

München-Kreuzviertel * Als sich der Landtag gegen 11 Uhr wieder versammelt, ergreift Erhard Auer das Wort zu einer Gedenkrede: 

„Damen und Herren!
Der provisorische Ministerpräsident Kurt Eisner hat soeben durch Mörderhand den Tod gefunden. [...] Die Tat wurde von ruchloser Hand in feiger Weise verübt [...]. Diese Handlung muss bei jedem anständigen Menschen tiefsten Abscheu hervorrufen. [...]  Wir beklagen in dem Ermordeten den Führer der Revolution in Bayern und zugleich den vom reinsten Idealismus und von treuer Sorge für das Proletariat erfüllten Menschen. 

Auf diesem Weg kann und darf nicht fortgefahren werden, wenn nicht vollkommene Anarchie eintreten soll. Angesichts dieser wahnsinnigen Mordtat, gegen deren Urheber mit rücksichtsloser Strenge vorgegangen wird, gilt es nunmehr, die Besonnenheit zu wahren und alle Kräfte zusammenzufassen, um die ungeheuere Aufgabe der nächsten Zeit so zu lösen, wie es das Interesse des gesamten bayerischen Volkes erfordert.“ 

Auer hatte seine Rede gerade beendet, da stürzt ein schnauzbärtiger junger Mann, bekleidet mit einem grauen Mantel und Hut, durch einen Seiteneingang in den Sitzungssaal, läuft direkt auf Auer zu, tituliert ihn mit „Du Lump!“, zieht eine Pistole aus seinem Mantel und drückt zweimal ab. Erhard Auer sinkt - in die Brust getroffen - zu Boden.  

Der Major Paul Ritter von Jahreiß, ein Referent des Ministeriums für militärische Angelegenheiten, stellt sich dem fliehenden Attentäter in den Weg und wird durch einen Schuss in den Hals tödlich getroffen. 

Der Täter ist der im Jahr 1887 in Kelheim geborene Metzger Alois Lindner. Er ist Mitglied in der USPD und im Revolutionären Arbeiterrat. Lindner ist von Auers Schuld an Eisners Ermordung überzeugt. 

Inzwischen betreten weitere Mitglieder des Revolutionären Arbeiterrats den Saal. Auch sie glauben an Auers Schuld und fordern „Rache für Eisner!“.  Es kommt zu einer wilden Schießerei, bei der einer der Mitbegründer der Bayerischen Volkspartei - BVP, Heinrich Osel, ums Leben kommt. In der allgemeinen Panik fliehen die übrigen Anwesenden. 

Auch Lindner gelingt die Flucht. Unterstützt durch Freunde geht er nach Ungarn.  


21. 2 1919 - Militärminister Albert Roßhaupter taucht unter

München * Nach der Ermordung Kurt Eisners und dem Attentat auf Innenminister Erhard Auer gerät die provisorische Staatsregierung in eine schwere Krise. Albert Roßhaupter, der mehrheitssozialdemokratische Minister für militärische Angelegenheiten, taucht unter. Auch Justizminister Johannes Timm entzieht sich der aufgeheizten Situation. 

Mit dem Tod des Ministerpräsidenten, der schweren Verwundung Auers und dem Ausfall weiterer Regierungsmitglieder verliert das Kabinett seine Handlungsfähigkeit. Einige Minister führen ihre Amtsgeschäfte jedoch weiter. In das entstandene politische Machtvakuum tritt der neu gebildete Zentralrat der Bayerischen Republik. 


21. 6 1886 - Die Kammer der Reichsräte stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Reichsräte gibt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Prinzen Luitpold. 


28. 9 1905 - Große Veränderung bringt die Landtags-Sitzungsperiode

München-Kreuzviertel * Große Veränderung bringt die Sitzungsperiode des 34. Landtags, der vom 28. September 1905 bis zum 23. März 1907 tagt. 


Um den 30. 9 1847 - Beschlüsse in der der Ständeversammlung gegen die Zensur

München-Kreuzviertel * Die willkürliche Verweigerung und Entziehung des Postdebits wird nun auch auf dem außerordentlichen Landtag vom September/November 1847 diskutiert. Die beiden Kammern der Ständeversammlung fassen dabei einen Beschluss, mit dem sie die Regierung auffordern, von der „Verweigerung bzw. Entziehung der Postbeförderung für Zeitungen“ Abstand zu nehmen.


7. 11 1918 - Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt - die bayerische Republik gegründet

München-Kreuzviertel * Gegen 22:30 Uhr steht Kurt Eisner am Präsidentenpodium und erklärt im Namen des Arbeiter- und Soldatenrats die Dynastie Wittelsbach für abgesetzt und die bayerische Republik für gegründet.

Er fährt fort: „Jetzt müssen wir zur Bildung einer Regierung fortschreiten. […] Der, der in diesem Augenblick zu Ihnen spricht, setzt Ihr Einverständnis voraus, dass er als provisorischer Ministerpräsident fungiert.“

Der anschließend einsetzende begeisterte Applaus bestätigt ihm die Annahme. Kurt Eisner ist damit bayerischer Ministerpräsident. 


18. 9 1837 - König Ludwig I. legt sich mit der Stände-Versammlung an

München-Kreuzviertel * König Ludwig I. argumentiert vor der Stände-Versammlung so:

„Die Verfassungsurkunde räumt den Ständen keineswegs das Recht ein, die einzelnen Positionen der Einnahmen und Ausgaben unabänderlich mit verbindender Kraft für die Regierung festzustellen, nur zum Zwecke der Steuerbewilligung wird denselben das Budget vorgelegt; ein Finanzgesetz ist in der Verfassung nicht vorgeschrieben, sondern nur durch eine gezwungene Interpretation ist die bisherige Übung eingeführt worden. Zwingen lasse ich mich nicht, dafür meyne ich, sollte ich zu gut bekannt seyn. [...].“ 

Die Kammer der Abgeordneten wollte einen derartigen Angriff des Königs freilich nicht akzeptieren und selbst die Kammer der Reichsräte ist von den Argumenten des Innenministers Oettingen-Wallerstein überzeugt. Es kommt, was kommen musste: wer dem König nicht nach dem Mund spricht, hat mit Sanktionen zu rechnen, weshalb Ludwig I. seinen liberal geltenden Innenminister Ludwig Fürst zu Oettingen-Wallerstein am 4. November 1837 entlässt. 


20. 9 1847 - In der Stände-Versammlung werden weitreichende Forderungen erhoben

München-Kreuzviertel * Vom 20. September bis 30. November 1847 wird eine Außerordentliche Stände-Versammlung einberufen, bei der es im Grunde nur um eine Anleihe zur Finanzierung der Eisenbahn geht. 

In beiden Stände-Kammern werden lautstark liberale Forderungen wie die Ausweitung der Pressefreiheit und weitere Reformen, die die Märzforderungen des darauffolgenden Jahres vorwegnehmen, erhoben. 


24. 6 1922 - Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag vertagt

München-Kreuzviertel * Die ursprünglich geplante Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag wird wegen der Ermordung des Außenministers Walther Rathenau verschoben. Das Finanzministerium fürchtet um die erforderliche Mehrheit im Landtag. Die Delegationen nutzen die Zwangspause zu Vertragsveränderungen. Nun werden neben dem Kunstbesitz auch die ehemaligen kurfürstlichen Kunstsammlungen mit einbezogen. Dazu wird die „Wittelsbachische Landesstiftung für Kunst und Wissenschaft“ geschaffen. 


2. 8 1914 - SPD-Abgeordneten stimmen gegen die Haushaltsgesetze

München * Anfang August schließt die Münchner Börse kurzfristig, um Panikverkäufe zu verhindern. Und selbst das bayerische Finanzministerium zeigte sich alarmiert: Es warnt davor, dass die Bürger die Banknoten zum Teil nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren würden.  

Bei der Sitzung des Bayerischen Landtags stimmen die 21 anwesenden SPD-Abgeordneten gegen die Haushaltsgesetze. Das ist aber auch schon die einzige Reaktion gegen den Krieg.

Die beiden Kammern des Landtags befassen sich ebenfalls nicht mit dem Krieg sondern mit ungleich wichtigeren Fragen, wie beispielsweise dem Verbot des freireligiösen Unterrichts oder der Beschneidung des Streikrechts der Staatseisenbahner.


12. 7 1414 - Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke

München * Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke. 


4. 6 1848 - Das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur

München-Kreuzviertel * Außerdem tritt das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur in Kraft. In dem vom König erlassenen Edikt über die Freiheit der Presse und des Buchhandels ist festgelegt worden, dass das Erscheinen von Presseerzeugnissen nicht „von obrigkeitlicher Prüfung und Genehmigung des Inhalts oder überhaupt von irgend einer obrigkeitlichen Erlaubniß abhängig“ sei. „Die Strafgerichtsbarkeit [steht] nicht den Polizeibehörden, sondern den Gerichten zu.“ 


4. 6 1848 - Die Ministerverantwortlichkeit wird Gesetz

München-Kreuzviertel * Ein weiteres Reformgesetz von König Max II. ist das Gesetz, die Verantwortlichkeit der Minister betreffend. Kernpunkt dieses Verfassungsgesetzes ist, dass Regierungsanordnungen des Königs nur durch die Gegenzeichnung des verantwortlichen Ressortministers Geltung erhalten. Damit ist der Spätabsolutismus eines König Ludwigs I. mit einem Gesetz beseitigt.  

Freilich verliert damit der König letztlich seine Verantwortlichkeit gegenüber der Bevölkerung, aber das Parlament hat immer jemanden, den es zur Verantwortung ziehen kann. 


26. 9 1870 - Eine Einigung mit Preußen liegt in der Luft

München * Die Münchner Konferenz, bestehend aus Vertretern Württembergs und Bayerns, erkennen die Bedingungen der Norddeutschen Bundesverfassung über Bundesoberhaupt, Bundesrat und Reichsrat als annehmbar an. Eine Einigung mit Preußen liegt in der Luft. 


1855 - Anton Riemerschmid wird Landtagsabgeordneter

München-Kreuzviertel * Anton Riemerschmid wird Mitglied der Zweiten Kammer des Bayerischen Landtags.


14. 7 1849 - Die Landtagswahlen sollen andere Mehrheiten ermöglichen

Königreich Bayern * Die für diesen Tag angesetzten Landtagswahlen werden von der Staatsregierung sorgfältig vorbereitet. Sie setzt dabei vor allem auf den Einfluss der kirchlichen Oberhirten und Pfarrer sowie auf das Engagement der(höheren) Beamtenschaft. Der Regierung genehme Vereine werden gefördert; nach den Wahlen jedoch alle politischen Vereine wieder verboten.  

Die Wahlkreise werden erstmals von der Regierung nach wahltaktischen Gesichtspunkten gebildet. Eine Praxis, die die Regierung von nun an bis zur Wahlrechtsreform von 1906 beibehalten wird. Mit den so gewonnenen neuen Mehrheitsverhältnissen kann König Max II. eine Politik der Reaktion verfolgen und versuchen, die Änderungen der Bayerischen Verfassung wieder rückgängig zu machen. 


21. 2 1919 - Erhard Auer würdigt Kurt Eisner und mahnt zur Besonnenheit

München-Kreuzviertel * Nach der Wiedereröffnung der Landtagssitzung spricht Innenminister und MSPD-Vorsitzender Erhard Auer um 11:10 Uhr zum Gedenken an Kurt Eisner. Er verurteilt den Mord als feige Tat, die bei jedem anständigen Menschen tiefsten Abscheu hervorrufen müsse. 

Über seinen politischen Gegenspieler erklärt Auer: „Wir beklagen in dem Ermordeten den Führer der Revolution in Bayern und zugleich den vom reinsten Idealismus und von treuer Sorge für das Proletariat erfüllten Menschen.“ 

Zugleich warnt er vor weiterer Gewalt und Anarchie. Er fordert Besonnenheit und die Zusammenarbeit aller politischen Kräfte, um die anstehenden Aufgaben im Interesse der gesamten bayerischen Bevölkerung zu bewältigen. 


31. 5 1907 - Landtagswahlen mit dem neuen Mehrheitswahlrecht

Königreich Bayern * Die Wahlen werden erstmals nach dem neuen Wahlgesetz durchgeführt. Durch das Mehrheitswahlrecht erreicht  

  • das Zentrum mit 44 Prozent der Stimmen 60 Prozent der Mandate,  
  • die Liberalen erhalten 16 Prozent der Mandate bei 24 Prozent der Stimmen,  
  • die SPD benötigt für zwölf Prozent der Mandate 17,7 Prozent der Stimmen. 


21. 6 1918 - Der Landtag beschließt Bau des Walchensee-Kraftwerkes

München-Kreuzviertel * Der Landtag beschließt die von Oskar von Miller angestrebte landesweite staatliche Stromversorgung und den Bau des Walchenseewerkes. 


16. 10 1918 - Keine Hindernisse für eine fortschrittliche bayerische Verfassung

München-Kreuzviertel * Ministerpräsident Otto von Dandl legt in der Abgeordnetenkammer in seiner Programmrede dar, dass die Regierung und der König einer fortschrittlichen Entwicklung der bayerischen Verfassung keine Hindernisse in den Weg legen wollen. Der Fraktionsvorsitzende des Zentrums, Heinrich Held, unterstützt die Reformen, wenn sie die Monarchie erhalten und stärken. Auf die Anliegen der Beamtenschaft vom 5. Oktober geht der Ministerpräsident mit keinem Wort ein. 


4. 6 1848 - Eine Absichtserklärung zur Rechtspflege

München-Kreuzviertel * Im Artikel 1 des Grundlagengesetzes wird erklärt: „Die Rechtspflege soll von der Verwaltung, selbst in den untersten Behörden, gänzlich getrennt werden“.  Es dauert jedoch bis zum 10. November 1861, bis der verkündete Grundsatz verwirklicht wird.


2. 8 1918 - Durchhalteparolen von Kriegsminister Philipp von Hellingrath

München-Kreuzviertel * In einer Rede vor der Kammer der Reichsräte erklärt Kriegsminister Philipp von  Hellingrath: „Die schweren Kämpfe zwischen Aisne und Marne beweisen, daß der Kampf- und Siegeswille der Entente noch nicht gebrochen ist, dass wir ihm die Überlegenheit des härteren und stärkeren Willens entgegensetzen müssen, wenn wir die Friedensbereitschaft unserer Feinde erzwingen wollen.

Diesen einheitlichen unbeirrbaren Willen im ganzen deutschen Volk zu wecken und zu festigen, das ist die vornehmste Aufgabe, vor die das fünfte Kriegsjahr die Heimat stellt“. 


4. 6 1848 - Die ständischen Privilegien des Adels werden endgültig gebrochen

München-Kreuzviertel * Mit einem weiteren Reformgesetz werden auch die letzten Elemente der feudalen Grundherrschaft im Königreich Bayern beseitigt. Im I. Abschnitt des Gesetzes über die Aufhebung der standes- und gutsherrlichen Gerichtsbarkeit, dann die Aufhebung, Fixierung und Ablösung von Grundlasten hebt König Max II. die standes- und gutsherrliche Gerichtsbarkeit auf.

Das Gesetz entzieht den Gutsherren die Gerichtsbarkeit und die Polizeigewalt ohne Entschädigung und überträgt diese Befugnisse auf den Staat. Damit sind die letzten Reste des feudalen Staatsaufbaus abgeschafft worden. Dem Aufbau einer modernen einheitlichen Justizverwaltung steht nun nichts mehr im Weg. 


18. 9 1917 - Die SPD bringt den Antrag Auer-Süßheim ein

München-Kreuzviertel * Ein von der SPD in der Bayerischen Abgeordnetenkammer eingebrachter Reformantrag, genannt  „Antrag Auer-Süßheim“, fordert:  

  1. Ersetzung des Zweikammersystems durch das Einkammersystem.
  2. Aufhebung der Kammer der Reichsräte.
  3. Einführung des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts zum Landtag für alle volljährigen Staatsangehörigen ohne Unterschied des Geschlechts nach den Grundsätzen der Verhältniswahl.
  4. Ausbau der Gesetzesinitiative des Landtags.
  5. Beseitigung des königlichen Sanktionsrechts.
  6. Ernennung der Minister und Bundesratsmitglieder nach Vorschlag des Landtags.
  7. Selbstbestimmungsrecht des Landtags in Bezug auf Zusammentritt und Vertagung.
  8. Einjähriger Staatshaushalt.
  9. Beseitigung aller Vorrechte der Geburt und des Standes, Aufhebung der bisherigen Privilegien der Standesherren, Abschaffung des Adels.
  10. Verbot der Bildung neuer und der Vergrößerung bisheriger Fideikommisse. Auflösung der bestehenden Fideikommisse.
  11. Aufhebung der bisherigen Privilegien des Königs und der Mitglieder der königlichen Familie, insbesondere der Steuer- und Portofreiheit, der Unverantwortlichkeit und des besonderen Gerichtsstandes.
  12. ​Trennung der Kirche vom Staat, Aufhebung der Privilegien der anerkannten Religionsgemeinschaften. Vollkommene Durchführung der Gewissens-, Religions- und Kultusfreiheit. 


23. 11 1870 - Reichsrecht stärkt den Schutz arbeitender Kinder 

Königreich Bayern * Bayern schließt mit dem Norddeutschen Bund einen Bündnisvertrag und schafft damit eine Grundlage für die Gründung des Deutschen Reichs. Mit dem Beitritt übernimmt das Königreich auch reichsweit geltende gewerberechtliche Schutzbestimmungen. 

  • Das Mindestalter für die regelmäßige Beschäftigung von Kindern in Fabriken steigt auf zwölf Jahre. 
  • Jugendliche unter 14 Jahren dürfen höchstens sechs Stunden täglich arbeiten und 
  • müssen mindestens drei Stunden Unterricht erhalten. 
  • An Sonn- und Feiertagen ist ihre Beschäftigung verboten. 

Gegenüber den bisherigen bayerischen Vorschriften bedeutet dies eine deutliche Verbesserung des gesetzlichen Kinderschutzes. 


17. 9 1831 - Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags beraten über das Budget

München-Kreuzviertel * Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags beraten über das Budget. Um die Abgeordneten zur Eile und damit zu nicht allzu gründlicher Beratung der Einzelposten zu zwingen, lässt König Ludwig I. - angesichts der herannahenden Cholera - verkünden, die Abgeordneten hätten so lange auszuharren, bis das Budget vereinbart ist.

  • Die Abgeordneten kürzen den Gesamtetat von 28 auf 26,8 Millionen Gulden,
  • die Zivilliste des Königs von 3,15 Millionen auf 2,5 Millionen Gulden 
  • und den Heeresetat von 6,7 auf 5 Millionen.  

Innerhalb dieser Kürzungen beschließen sie zahllose Umverteilungen von Ausgabeposten sowie neue Ausgaben. Gekürzt wird bei den königlichen Prestigeobjekten Alte Pinakothek, Staatsbibliothek und Odeon sowie den Ausgaben für die zahlreichen wiedererrichteten Klöster. Mehr Geld soll dagegen in die Rechtspflege, die innere Verwaltung und das Bildungswesen fließen.

Für den König bedeutet dieses Verhalten „Anmaßung und Eingriff in die Exekutive“. Zum Glück gibt es noch die Erste Kammer, die Kammer der Reichsräte, die umgehend ihr Veto gegen die Kürzungen und Umverteilungen einlegt - und damit die Regierung rettet.

Unter dem Druck der Regierung, die sogar mit der Auflösung der Abgeordnetenkammer droht, knicken viele Abgeordnete ein. Dabei werden die Kürzungen der königlichen Zivilliste weitestgehend zurückgenommen. Die anderen Etatkürzungen fallen nicht so extrem aus, sodass immerhin noch 2 Millionen Gulden eingespart werden. 


21. 2 1919 - Generalstreik und Belagerungszustand in München

München * Nach der Ermordung Kurt Eisners bestätigt der Zentralrat den dreitägigen Generalstreik. Über München wird der Belagerungszustand verhängt; eine nächtliche Ausgangssperre soll weitere Gewalt verhindern. Geschäfte und Vergnügungsstätten müssen schließen, der Zug- und Straßenbahnverkehr wird eingestellt. 

Eine Bekanntmachung droht Menschen, die rauben, plündern oder stehlen, mit der Erschießung. Unterzeichnet ist sie von Vertretern der Arbeiter- und Soldatenräte, Polizeipräsident Josef Staimer und Stadtkommandant Oskar Dürr. Dennoch kommt es vereinzelt zu Schießereien und Plünderungen. 


10. 7 1819 - Ein Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung legt einen Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels vor. 


11. 9 1825 - Die Ständeversammlung verabschiedet drei Sozialgesetze

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Die Ständeversammlung verabschiedet drei Gesetze, die als die ersten von einer bayerischen Volksvertretung verabschiedeten Sozialgesetze angesehen werden:

  • Das Gesetz über die Heimat,
  • das Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung und
  • das Gesetz über das Gewerbewesen. 


11. 9 1825 - Jeder Staatsangehörige hat eine Heimat

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Bedeutete bis dahin der Begriff „Heimat“ im wesentlichen Haus- und Grundbesitz, so wird jetzt das Recht auf Heimat, also Angehöriger einer Gemeinde zu sein, einklagbar.

Der Heimatberechtigte hat Anspruch auf Unterstützung durch seine Heimatgemeinde, wenn er sich selbst nicht mehr unterhalten kann. Das Gesetz besagt: „Jeder Staatsangehörige soll eine bestimmte Heimat haben.“ Jedermann besitzt entweder eine erworbene, eine ursprüngliche oder eine angewiesene Heimat. Durch das Heimatgesetz soll die „Heimatlosigkeit“ und damit die Zahl der Nichtsesshaften, der Vaganten und der „Gauner“ beseitigt werden.

Gleichzeitig entfällt der Erwerb des Heimatrechts nach einem Aufenthalt von zehn Jahren an einem Ort. Diese Vorgabe hat oftmals dazu geführt, dass Anwärter nach neun Jahren abgeschoben wurden. Ebenso wird die Geburt als Rechtstitel des Heimatrechts abgeschafft. Dies hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass Schwangere abgeschoben wurden oder sogar kurz vor der Niederkunft aus dem Ort getrieben wurde. 


15. 8 1908 - Das neue Bayerische Gemeindewahlrecht bringt die Verhältniswahl

München * Mit dem neuen Bayerischen Gemeindewahlrecht wird die Verhältniswahl eingeführt.


1. 7 1834 - Gesetzesvorlagezur Begrenzung des Bevölkerungswachstums

München-Kreuzviertel * Innenminister Ludwig Fürst von Oettingen-Wallerstein bringt in die Ständeversammlung einen Gesetzentwurf zur Revision des Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetzes ein.

Ziel der Gesetzesvorlage ist die Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch Verhinderung der Verehelichung und Familiengründung durch Besitzlose. Damit sollen gleichzeitig

  • die Lasten der Armenkasse gesenkt sowie
  • die Unzufriedenheit der sozialen Unterschichten und die damit verbundene Revolutionsbereitschaft unterbunden werden.

Der Innenminister kommt damit der überwältigenden Mehrheit der Abgeordnetenkammer entgegen, die bereits am 13. September 1831 derartige Schritte forderte. Fürst Ludwig von Oettingen-Wallenstein schafft mit diesem Deal auch die Zustimmung zu anderen Gesetzesvorlagen wie die Zivilliste, den Festungsbau in Ingolstadt und den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 


1. 7 1834 - Ein neues Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung beschließt ein Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz, in dem den Gemeinden ein „absolut hindernder Widerspruch (Vetorecht)“ zugestanden wird. Das gilt in all den Fällen, wo das Gesuch auf Ansässigmachung lediglich auf dem Nachweis eines „anderweitig gesicherter Nahrungsstandes“ gestützt ist.

Damit liegt das Schicksal der Bewerber, für die kein Anspruch auf Ansässigmachung besteht, ausschließlich in der Hand der Gemeinde. Davon betroffen sind in erster Linie besitzlose Lohnabhängige, die dadurch auch von der Verehelichung ausgeschlossen werden. 


28. 7 1914 - Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

München-Kreuzviertel * Trotz der drohenden Kriegsgefahr wird im Bayerischen Landtag der bevorstehende Krieg nur indirekt zum Thema erhoben. Wenigstens der SPD-Abgeordnete Max Süßheim aus Nürnberg erklärt: „Wir Sozialdemokraten erwarten, dass der Friede erhalten und Europa vor den Gräueln und Schrecknissen eines Weltkriegs bewahrt werde“. Das war auch schon die einzige kritische und nachdenkliche Stimme im Bayerischen Landtag. 


9. 3 1923 - Vermögensausgleich mit dem Haus Wittelsbach 

München * Der Bayerische Landtag schafft mit dem „Gesetz über die vermögensrechtliche Auseinandersetzung des Bayerischen Staates mit dem vormaligen Bayerischen Königshause“ den Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF). Die Stiftung des öffentlichen Rechts übernimmt unter anderem Kunstsammlungen, Schlösser, land- und forstwirtschaftliche Flächen, Wohnrechte und Kapital. Das Vermögen geht damit nicht unmittelbar in das Privateigentum einzelner Familienmitglieder über und muss als Fondsvermögen erhalten bleiben. 

Die erwirtschafteten Erträge dienen der Bewahrung der Kulturgüter sowie der Versorgung anspruchsberechtigter Angehöriger des Hauses Wittelsbach. Im Gegenzug verzichtet das ehemalige Königshaus auf weitere vermögensrechtliche Forderungen und künftige Unterhaltszahlungen durch den Freistaat. 


26. 5 1818 - Die Ständeversammlung hat über die Post mitzubestimmen

München * Seit der Verfassung vom 26. Mai 1818 sind im Königreich Baiern Fragen der Post nicht mehr alleine Angelegenheit des Landesherrn und seiner Regierung. Die Ständeversammlung hat das Recht über die Staatsausgaben und damit auch über die Post mitzubestimmen.

Zu den bevorzugt diskutierten Themen in der Ständeversammlung gehört unter anderem die Frage, ob die Post, als Öffentliche Anstalt die Bedürfnisse der Öffentlichkeit zu befriedigen hat oder ob sie vorwiegend Geld in die immer leeren Staatskassen bringen soll. Immer wieder prangern die Abgeordneten

  • die katastrophalen Dienstleistungen der Post,
  • die Grobheit der Postillione und
  • den miserablen Zustand der baierischen Straßen an.


Um 1870 - In München befindet sich der größte Floßhafen Europas

München * Die Flößerei hat ihren Höhepunkt erreicht. In München befindet sich zu dieser Zeit der größte Floßhafen Europas - jährlich landeten etwa 12.000 Flöße an der Insel an, das Holz wird vorrangig als Brennholz, aber auch als Bauholz verwendet.


4. 6 1848 - Die Landtagsabgeordneten erhalten das Recht der Initiative

München-Kreuzviertel * Ein weiteres wichtiges Vorschriftenwerk ist das Gesetz über die ständische Initiative. Es gibt den Abgeordneten beider Kammern des Landtags das Recht der Initiative, also das Recht, Gesetzesentwürfe einzubringen.  

Immerhin wird damit aus der Stände-Versammlung eine wirkliche Volksvertretung. Und aus dem Ständehaus wird das Landtagsgebäude. 


21. 9 1848 - König Max II. beklagt sich über seinen schweren Job

München - Berlin • In einem Brief an seinen Onkel, dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., schreibt König Max II.: „Schwer ist unser Beruf, wir trugen, ich wenigstens trug bisher nur eine Dornenkrone.“ 


1867 - Mit der Errichtung der Frühlingsanlagen wird begonnen

München-Au - München-Untergiesing * Mit der Errichtung der Frühlingsanlagen ober- und unterhalb der Reichenbachbrücke wird begonnen. Das Gelände verbindet die rechtsseitigen Isarauen mit der Stadt, wobei es sich zunächst lediglich um einen Spazierweg mit Begleitbepflanzung in den ehemaligen Wiesen handelt.

Erst nach der Fertigstellung der Wittelsbacher Brücke - im Jahr 1876 - werden auch die Wege durch die Birkenleitenau - in Verlängerung der Frühlingsanlagen - bis nach Harlaching angelegt.

Die Stadtgärtner wollen damit die rechtsseitigen Isaranlagen - unter Einbeziehung der„Gasteig- und Maximiliansanlagen - in eine zusammenhängende Promenade von Harlaching bis nach Bogenhausen verwandeln. Eine Idee, die bereits auf eine Initiative König Max II. zurückgeht, der ganz München mit einem Ring von Anlagen umgeben wollte.


29. 9 1885 - Bei den Konservativen besteht keine Neigung für eine Finanzhilfe

München-Kreuzviertel * Die Sitzungsperiode des Bayerischen Landtags beginnt.  

Nachdem Reichskanzler Otto von Bismarck die Übernahme der Schulden von König Ludwig II. durch den Landtag vorgeschlagen hat, entwickelt sich bei den Abgeordneten der Patriotenpartei eine für den König sehr ungünstige Stimmung. Pläne zur Erhöhung der Zivilliste, um König Ludwig II. - unter strengen Auflagen - die Abzahlung seiner Schulden zu ermöglichen, werden zwar diskutiert, aber nicht weiter verfolgt.  

Bei den Konservativen besteht keine Neigung für eine Finanzhilfe. „Wir halten fest zu unserem angestammten Fürstenhause, zu unserem Könige, aber was auch kommen möge, wir werden auch die Interessen des Volkes hoch halten, Wünschen gegenüber, die mit dem Volkswohl nicht im Einklang stehen“. Eine Diskussion des Themas im Landtag wird sogar als gefährlich bezeichnet, „denn die Stimmung im Lande sei der Art, daß jede Discussion die Aufregung bis zum Überlaufen steigern und Dinge ans Licht bringen könne, über die man sich entsetzen würde“. 


11. 9 1825 - Das Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Mit dem Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung verfolgt der Staat vier Ziele:

  • Vermehrung der Bevölkerung,
  • Hebung des allgemeinen Wohlstands,
  • Verbesserung der Sittlichkeit und
  • Verringerung der Zahl der unehelichen Kinder.

Ansässigmachung ist ein Rechtsverhältnis, das zwischen einem (männlichen) Individuum und einer Gemeinde begründet wird. Voraussetzung für die Ansässigmachung ist

  • der Besitz eines Grundvermögens,
  • der Besitz eines realen, radizierten oder konzessionspflichtigen Gewerbes oder
  • die definitive Einstellung in einem öffentlichen Amt des Staates, der Kirche oder einer Gemeinde oder
  • ein anderweitig gesicherter Nahrungsstand.
  • Die Erfüllung der Bestimmungen des Militärkonskriptsionsgesetzes,
  • ein guter Leumund und
  • den vorschriftsmäßigen Besuch des Schul- und Religionsunterrichts.

Der Ansässigmachungstitel beinhaltet die Erlaubnis zur Verehelichung. Bei Wiederverehelichung oder wenn zwischen Ansässigmachung und dem Heiratsgesuch ein längerer Zeitraum verstrichen ist, wird überprüft, ob die Voraussetzungen für die erteilte Ansässigmachung noch gegeben sind. So ist es möglich, auch einen Ansässigen Bewerber die Heiratserlaubnis zu verweigern. 


Um den 10. 10 1863 - Eisenbahnstrecke über Mühldorf nach Österreich genehmigt

München-Kreuzviertel * Der Bayerische Landtag genehmigt die für die Stadtviertel des Münchner Ostens so wichtig werdende Eisenbahnstrecke über Mühldorf zur österreichischen Landesgrenze. Zeitgleich bewilligt er 15,4 Millionen Gulden für den Bau der Linie. Die genaue Streckenführung ist zu diesem Zeitpunkt allerdings an mindestens zwei Stellen noch offen.

  • Einmal, weil auf österreichischer Seite die rund fünfzig Kilometer lange Teilstrecke von der Grenze in Richtung Linz nicht von der Eisenbahnverwaltung, sondern von einem privaten Konsortium aus Großgrundbesitzern, Unternehmern und Bankiers finanziert wird und
  • sich als Alternativen der Grenzübergang bei Braunau oder das vierzig Kilometer innabwärts gelegene Schärding anbieten.
  • Von einem dieser Grenzübergänge soll die Eisenbahn das oberösterreichische Neumarkt und darüber hinaus Linz erreichen. 
  • Die zweite ungeklärte Streckenführung war gleich am Beginn der Bahnlinie.

Die Generaldirektion der Kgl. Bayerischen Staatseisenbahnen - als zuständige Planungsbehörde - will jedenfalls die Strecke unmittelbar nach der Großhesseloher Brücke - der seit dem Jahr 1858 bestehenden Hauptverkehrsstrecke München - Holzkirchen - Rosenheim - Salzburg - abzweigen lassen. In einem weiten Bogen soll die Bahntrasse dann durch den Perlacher Forst, weiter über das Obergiesinger Feld, südlich an Haidhausen vorbeiführend das Stadtgebiet in östlicher Richtung verlassen. So jedenfalls sieht die grobe Planung lange Zeit aus.

Nun ist aber in Obergiesing, östlich der Tegernseer Landstraße, ein großes Neubaugebiet geplant. Und um zu verhindern, dass die Bahnverwaltung baureife oder möglicherweise schon bebaute Grundstücke teuer erwerben muss, verweigert das Ministerium des Inneren, das bei allen Bauvorhaben in der Haupt- und Residenzstadt ein Planungs- und Einspruchsrecht besitzt, ihre Zustimmung zum Wohnungsbau so lange, bis eine detaillierte Bahnplanung vorliegt. Erst danach will das Innenministerium den künftigen Baulinien zustimmen. 


1704 - Die ersten Kaffeesieder schenken in München aus 

München * Der französische Schauspieler Brieder gilt als erster namentlich bekannter Kaffeesieder Münchens. Er bietet das in der Stadt noch weitgehend unbekannte dunkle Getränk an und bringt damit französische Kaffeehauskultur an die Isar. 

Aus derselben Zeit stammt die älteste bekannte Darstellung eines Münchner Kaffeehauses. Das abgebildete Lokal liegt in der damaligen Schwabinger Gasse, der heutigen Residenzstraße, und gehört dem Hofzuckerbäcker Claudi Surat. Dieser ist ab 1708 ausdrücklich als Kaffeeschenk belegt.


4. 6 1848 - Ein neues Wahlgesetz bringt entscheidende Verbesserungen

München-Kreuzviertel * Das Gesetz über die Wahl der Landtags-Abgeordneten bringt einige Neuerungen, die als „entscheidend“ bezeichnet werden müssen. Es beseitigt das ständische Element der Verfassungsurkunde von 1818. In diesem bestand die Kammer der Abgeordneten zu einem Achtel aus der Klasse der adeligen Großgrundbesitzer, ebenfalls ein Achtel aus der Geistlichkeit der christlichen Konfessionen, ein Viertel stellten die Vertreter der Städte und Märkte und die verbliebene Hälfte die Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.  

  • Im neuen Gesetz errechnet sich die Anzahl der Landtags-Abgeordneten nach dem Verhältnis von je Einem Abgeordneten auf 31.500 Seelen der Gesamtbevölkerung des Königreichs, die auf die „einzelnen Kreise vertheilt“ werden.  
  • Die Wahl ist indirekt. Das heißt, dass in einer Urwahl zunächst Wahlmänner gewählt werden, die dann in einem zweiten Wahlgang die Abgeordneten wählen.
  • Zum Abgeordneten kann jeder gewählt werden, der das 30. Lebensjahr vollendet hat.
  • Für das aktive Wahlrecht genügt die Zahlung einer direkten Steuer, und sei sie auch noch so klein.
  • Weder das aktive noch das passive Wahlrecht ist an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis“gebunden. Damit kommt auch die staatsbürgerliche Gleichberechtigung der Juden einen Schritt weiter.
  • Und die nicht an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis gebundenen Angehörigen nichtchristlicher Konfessionen dürfen den Verfassungseid unter Weglassung des Bezugs auf das Evangelium schwören.
  • Die Wahl der Landtags-Abgeordneten ist öffentlich, die Stimmzettel müssen jedoch noch vom Wähler unterschrieben werden. Die Geheime Wahl wird erst im Jahr 1881 eingeführt.
  • Außerdem werden noch keine amtlichen Stimmzettel ausgegeben. Diese gibt es erst - mit dem Frauenwahlrecht - im Januar 1919.
  • Das bisherige Ausschließungsrecht des Königs, mit dem er gewählten Abgeordneten den Urlaub für die Teilnahme am Landtag verweigern konnte, wird beseitigt.  

Das Gesetz, das als Bestandteil der Verfassungs-Urkunde angesehen wird, tritt mit der nächsten Wahl in Wirksamkeit. 


1723 - Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

München * Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer dauerhaften, steinernen Brücke über die Isar. Dabei sollen zwei getrennte Brücken und nicht mehr eine durchgehende Brücke entstehen.


27. 9 1907 - Der 35. Landtag will das Verhältniswahlrecht durchsetzen

München-Kreuzviertel * Der 35. Landtag dauert vom 27. September 1907 bis zum 14. November 1911. Die SPD will gemeinsam mit den Liberalen und dem Bauernbund das Verhältniswahlrecht durchsetzen. Doch so weit kommt es nicht. 


1. 7 1834 - Die Ständeversammlung genehmigt den Ludwig-Main-Donau-Kanal

München-Kreuzviertel * Die bayerische Ständeversammlung genehmigt den Bau eines Kanals zwischen Main und Donau, den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 


16. 10 1744 - Die Isarbrücke wird von einem gewaltigen Feuer zerstört

München * Bei einem erneuten Abzug österreichischer Truppen wird die Äußere Isarbrücke von einem gewaltigen Feuer zerstört. Dazu müssen die Münchner zehn Zentner Pech und weiteres Brandzeug beschaffen.


1902 - Der Vergnügungsteil der Auer Dult auf der Kohleninsel

München-Lehel - Kohleninsel * Auf dem nördlichen Teil der „Kohleninsel“ findet der Vergnügungsteil der Auer Dult statt. Gegenüber dem Münchner Arbeitsamt war ein Karussell und das Schichtl-Varieté aufgestellt worden. Durch ihre Musik fühlten sich besonders die Arbeitgebervertreter gestört.


10 1891 - Die Ludwigsbrücke wird erweitert und geschmückt

München * Die Ludwigsbrücke wird erweitert. Sie erhält plastischen Schmuck in Form von je zwei Pylonen, die die Allegorien der Fischerei, der Flößerei, der Industrie und der Kunst aufnehmen. 


Um 1705 - Eine Kiesinsel teilt den Münchner Isarübergang 

München - Au * Wasserbauliche Eingriffe und natürliche Ablagerungen lassen im Flussbett der Isar eine zunehmend feste Kiesinsel entstehen, aus der sich die heutige Museumsinsel entwickelt. Westlich davon fließt der wasserreiche Hauptarm, die Große Isar, zur Unteren Floßlände. Östlich verlaufen die meist wasserärmere Kleine Isar und der Auer Mühlbach. 

Die Insel ermöglicht es, den bisher zusammenhängenden Isarübergang künftig in zwei kürzere Brückenabschnitte zu gliedern. Damit beginnt die Entwicklung der späteren Inneren und Äußeren Isarbrücke. Die häufig von Hochwasser beschädigten Holzkonstruktionen bleiben zunächst bestehen. Erst zwischen 1723 und 1725 erhält die äußere Brücke über die Kleine Isar und den Auer Mühlbach gemauerte Pfeiler; ihr Überbau besteht weiterhin aus Holz. Der schrittweise Ausbau zu vollständig steinernen Bogenbrücken erfolgt erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

 


Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Müllerstraße 12
78 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuck, 1902 von Heilmann und Littmann. Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 10.</p>
Blumenstraße 26
85 m Route
<p>Schule der Armen Schulschwestern, sog. Angergymnasium, barockisierende Dreiflügelanlage mit Mittelrisalit samt Dreiecksgiebel und Uhrturm, 1914/16 von Franz Xaver Boemmel (vgl. Unterer Anger 1).</p>
Luitpold-Gymnasium
Architekt: Adelung
Erstellung: 1891
Müllerstraße 33
88 m Route
Doppelhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Blumenstraße 11
90 m Route
Blumenstraße 11/13; Doppelhaus, Bauteil Nr. 11 um Mitte 19.Jh., mit dem zwischen 1850 und 1865 angebautem Haus Nr. 13 später unter Aufstockung mit gemeinsamer spätklassizistischer Fassadengestaltung vereinigt; Instandsetzung 1986.
Wohnhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Müllerstraße 9
95 m Route
<p>Wohnhaus, spätklassizistisch, wohl 2. Viertel 19. Jh.</p>
Walmdachhaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Müllerstraße 24
101 m Route
<p>Walmdachhaus, klassizistisch, 1829 von Josef Höchl.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Müllerstraße 10
103 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erkern und Stuck, um 1900; Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 12.</p>
Miets- und Geschäftshaus
Architekt: Loew Julius
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1897
Blumenstraße 23
106 m Route
<p>Miets- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger neuklassizistischer Bau mit schmalen Mittelrisalit und Flachgiebel, 1897 von Julius Loew.</p>
Mietshaus mit Walmdach
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Müllerstraße 11
118 m Route
<p>Mietshaus mit Walmdach, klassizistisch, 1829 von Josef Höchl.</p>
Kleines Walmdachhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1905
Müllerstraße 13
120 m Route
<p>Kleines, zurückgesetztes Walmdachhaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Müllerstraße 15
125 m Route
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, Anfang 19. Jh.</p>
Städtische Gaswerke
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Unterer Anger 3
126 m Route
<p>Unterer Anger 3/4; Städtische Gaswerke (Verwaltung), monumentaler, neuklassizistischer Bau mit Portikus vor dem Portal, 1913-17 von Robert Rehlen.</p> <p> </p>
Fronveste
Architekt: Pertsch Johann Nepomuk
Erstellung: 1824
Unterer Anger
134 m Route
<ul> <li>1913 - Abgebrochen</li> </ul>
Wohnhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Blumenstraße 7
143 m Route
Wohnhaus, ehem. viergeschossiger klassizistischer Walmdachbau, um 1826, nach Kriegsschäden von Reinhard Riemerschmid 1948 reduziert wiederaufgebaut; rechts anschließend Tor in klassizistischen Formen.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Müllerstraße 1
149 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1890; Gruppe mit Rumfordstraße 2.</p>
Hochbunker
Architekt: Meitinger Karl
Erstellung: 1941
Blumenstraße 22
150 m Route
<p>Hochbunker, freistehender sechsgeschossiger Turm über quadratischem Grundriss mit Zeltdach und Laterne, Eckrustizierung und Freitreppe an der Nordseite, 1941 nach Plänen von Karl Meitinger als Luftschutzturm für 1200 Personen errichtet.</p>
Ehem. Technisches Rathaus
Architekt: Leitenstorfer Hermann
Erstellung: 1924
Blumenstraße 28
152 m Route
<p>Blumenstraße 28/28a/28b; Ehem. Technisches Rathaus (Städtisches Hochhaus), zwölfgeschossiger funktionaler Bau (Nr. 28b) im städtebaulichen Bezugssystem, mit anschließendem sechsgesschossigen Verwaltungsgebäude (Nr. 28/28a), von Herrmann Leitenstorfer, 1924-29.</p>
Mietshaus
Architekt: Seybold Joseph, Stitzinger Karl
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1863
Corneliusstraße 3
155 m Route
<p>Mietshaus, romantisch-biedermeierlich, mit stichbogigen Verdachungen und Stuck am Gurtgesims, 1863 von Joseph Seybold und Karl Stitzinger.</p>
Mietshaus
Architekt: Deissböck Max
Erstellung: 1896
Fraunhoferstraße 3
161 m Route
<p>Mietshaus, mit Lisenengliederung, 1896 von Max Deissböck, stark vereinfacht.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1902
Unterer Anger 15
163 m Route
Mietshaus, 1902 umgebaut, mit neubarocker Fassade.
Nebengebäude des Hauptfeuerhauses
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1906
Unterer Anger 8
167 m Route
<p>Unterer Anger 8/9/12; Nebengebäude des Hauptfeuerhauses (siehe An der Hauptfeuerwache 8), historisierender Verwaltungs- und Wohnbau, 1906-07 von Robert Rehlen.</p>
Mietshaus
Architekt: Hennek Charles
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Fraunhoferstraße 5
169 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Fassade, reich gegliedert, 1893 von Charles Hennek.</p>
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1823
Am Einlaß 4
169 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, klassizistisch, 1823 von Josef Höchl.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Unterer Anger 16
173 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.
Angertor
Erstellung: 1319

174 m Route
<ul><li>1806/08 - Abbruch des Hauptturmes</li><li>1869/71 - Abbruch der Zwingertürme</li></ul>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Fraunhoferstraße 7
182 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1873.</p>
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Fraunhoferstraße 4
184 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, bez. 1905, von Heinrich Hilgert.</p>
Ehem. Gaststätte und Mietshaus in Ecklage
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Blumenstraße 29
185 m Route
<p>Ehem. Gaststätte und Mietshaus in Ecklage, sog. Blumensäle, fünfgeschossiger Neurenaissancebau, 1889 von Ludwig Deiglmayr.</p>
Kloster- und Institutskirche St. Jakob
Architekt: Haindl Friedrich
Unterer Anger 1
186 m Route
Kloster- und Institutskirche St. Jakob, schlichter Sichtziegelbau mit Glockengaube, 1955-56 von Friedrich Haindl; lichter, hallenartiger Innenraum mit freskierter Flachdecke, dreiseitiger Empore und zweigeschossigem Oratorium; mit Ausstattung;
St. Jakob am Anger
Architekt: Haindl Friedrich
Erstellung: 1956
Unterer Anger 1
186 m Route
Mietshaus
Architekt: Kalb Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
An der Hauptfeuerwache 4
187 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau in Ecklage mit straßen- und hofseitiger Eckabschrägung, von Josef Kalb, 1885-87.</p>
Gastwirtschaft Straubinger Hof
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Blumenstraße 5
187 m Route
<p>Gastwirtschaft Straubinger Hof, viergeschossiger freistehender klassizistischer Walmdachbau, wohl von Josef Höchl um 1826 erbaut, nach Kriegsschäden z. T. vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Rumfordstraße 2
193 m Route
<p>Rumfordstraße 2; Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Resten von Putzgliederung, 1887-88 von Zwisler und Baumeister; Gruppe mit Müllerstraße 1.</p>
Unterer Anger 1
196 m Route
<p>Unterer Anger 1/2; Kloster der Armen Schulschwestern</p>
Mietshaus
Architekt: Mayr Xaver, Steinbauer Thomas
Erstellung: 1830
Fraunhoferstraße 9
197 m Route
<p>Mietshaus, erbaut 1830 von Maurermeister Xaver Mayr und Zimmermeister Stitzinger, 1890-91 aufgestockt und in Neurenaissanceformen umgestaltet von Thomas Steinbauer; z. T. vereinfacht. Gaststätte mit neubarocker Einrichtung von 1896.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Müllerstraße 32
197 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, bez. 1892; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 34 einen Block.</p>
Ignaz-Günther-Haus
Architekt: Günther Ignaz
St.-Jakobs-Platz 20
200 m Route
Altmünchner Bürgerhaus, sog. Ignaz-Günther-Haus, ehem. Wohnhaus Ignaz Günthers von 1761-75, viergeschossiger schmaler Satteldachbau mit Mittelerker, durch seitliche Flügel mit viergeschossigem Satteldachrückgebäude mit Ohrwaschlgaube und Hausmadonna (Kopie) am Oberanger verbunden, im Kern spätmittelalterlich, Mitte 19. Jh. erneuert, 1975-77 wiederhergestellt.
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Am Einlaß 3
201 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1889-90 von Georg Guinin.</p>
Einlass
Erstellung: 1350
Viktualienmarkt
202 m Route
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Angertorstraße 1
202 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888/89 von Ludwig Deiglmayr
Marionettentheater
Architekt: Fischer Theodor, Schmid Joseph Leonhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1900
Blumenstraße 32
202 m Route
<p>Marionettentheater, eingeschossiger Walmdachbau mit Portikus und Dreiecksgiebel, neuklassizistisch, mit Gedenktafel für den Gründer Joseph Leonhard Schmid (+ 1912), von Theodor Fischer, 1900; auf dem Gelände der ehemaligen Stadtbefestigung.</p>
Jüdisches Museum
Architekt: Wandel, Hoefer und Lorch
Erstellung: 2007
Jakobsplatz
205 m Route
<p>Das Jüdische Museum München am St.-Jakobs-Platz ist ein moderner Bau, der jüdische Geschichte, Kultur und Gegenwart präsentiert. Es ist Teil des Jüdischen Zentrums, das auch die Ohel-Jakob-Synagoge und ein Gemeindehaus umfasst. Entworfen vom Architekturbüro Wandel Hoefer Lorch, besticht das Gebäude durch seine schlichte, kubische Form und eine helle Kalksteinfassade, die es harmonisch in den Platz integriert. Der Bau, abgeschlossen 2007, symbolisiert Offenheit und Begegnung.</p><p>Das Museum bietet eine Dauerausstellung, die jüdisches Leben in München von seinen Anfängen bis in die Gegenwart beleuchtet, und stellt Alltagsgegenstände, historische Exponate sowie multimediale Installationen aus. Ergänzend gibt es Wechselausstellungen, die aktuelle Themen, Kunst und Geschichte behandeln. Das Jüdische Museum ist mehr als ein Ausstellungsort – es ist ein Ort der Reflexion, des Lernens und des Dialogs, der Menschen aller Kulturen und Religionen einlädt, jüdische Vielfalt zu entdecken.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmidt Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Fraunhoferstraße 8
205 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissancefassade, reich gegliedert, 1888 von Carl Schmidt.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1910
Müllerstraße 23
205 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.; Fassade 1910 neuklassizistisch bereichert.</p>
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Rumfordstraße 1
209 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, 1889 von Ludwig Deiglmayr.</p>
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Erstellung: 1843
Fraunhoferstraße 11
211 m Route
<p>Mietshaus, mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, 1843 von Gottfried Fischer.</p>
Wohn- und Geschäftshauskomplex
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Angertorstraße 2
213 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshauskomplex, vier- bzw. fünfgeschossiger Jugendstilbau in Ecklage, mit Mansardwalmdach und reich gegliederter Fassade, 1907/08 und 1912/13 von Gebrüder Rank.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Müllerstraße 34
215 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, um 1892; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 32 einen Block.
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Am Einlaß 1
216 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, spätklassizistisch, um 1860; Einheit mit Utzschneiderstraße 2 und Blumenstraße 3. Gedenktafel, an das 1844 abgebrochene Äußere Einlasstor erinnernd.</p>
Ehem. Mietshaus
Erstellung: 1854
Blumenstraße 31
218 m Route
Ehem. Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Walmdach, von 1854, Neurenaissancefassade von 1880, im ersten Stock Erker von 1889.
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Erstellung: 1830
Fraunhoferstraße 13
221 m Route
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, 1830 von Rudolf Röschenauer.</p>
Klosterhofstraße
221 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 15
222 m Route
<p>Die Hauptsynagoge <strong>Ohel Jakob</strong> in München, eingeweiht 2006, verbindet symbolträchtige Architektur mit tiefem historischem Bezug. Der massive Sockel aus Travertin erinnert an die <strong>Klagemauer</strong> in Jerusalem, einen zentralen Ort jüdischen Glaubens, und symbolisiert Beständigkeit sowie die Verbindung zur Geschichte. Gleichzeitig steht er für die Zerstörung jüdischer Synagogen während der NS-Zeit. Darüber erhebt sich die lichtdurchlässige Glaskonstruktion, die wie ein Zelt geformt ist und Offenheit, Transparenz sowie spirituelle Wiederbelebung darstellt. Der Innenraum ist schlicht gestaltet, mit Holzvertäfelungen und Platz für rund 600 Personen. Die Synagoge am St.-Jakobs-Platz ist Teil des Jüdischen Zentrums und ein beeindruckendes Zeichen für das wiederauflebende jüdische Leben in München.</p>
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Angertorstraße 3
223 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1888-90 von Ludwig Deiglmayr
Mietshaus
Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Rumfordstraße 6
225 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit zwei Erkern, Balkongittern und Ornamentik, 1902-03 von den Gebrüdern Rank.</p>
Gasthof zum Blauen Bock
Erstellung: 1814
Sebastiansplatz 9
226 m Route
<p>Gasthof zum Blauen Bock, schlichter Putzbau mit abgeschrägter Ecke, entstanden um 1814/22 durch Umbau der profanierten spätgotischen Sebastianskapelle, 1946-48 aufgestockt; zugehörig Blumenstraße 16.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Klenzestraße 32
227 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, erbaut 1864.</p>
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Fraunhoferstraße 12
228 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit reicher Gliederung, 1877 von Johann Grübel.</p>
Eckhaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sebastiansplatz 11
230 m Route
<p>Eckhaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Doppelmietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Klenzestraße 40
231 m Route
<p>Klenzestraße 40/42; Doppelmietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung, 1864, wohl von Ludwig Deiglmayr; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 38.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Blumenstraße 3
231 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Bau, in spätklassizistischer Stiltradition, Mitte 19. Jh.; bildet eine Einheit mit Utzschneiderstraße 2 und Am Einlaß 1.</p>
Schrannenhalle
Architekt: Muffat Karl
Erstellung: 1853
Blumenstraße 6
232 m Route
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 4
234 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1876 von Johann Grübel.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 12
234 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, 1863, vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Klenzestraße 38
235 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung, 1864 von Franz Kil; Gruppe mit dem gleichartigen Doppelmietshaus Nr. 40/42.</p>
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Angertorstraße 5
237 m Route
Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Josef Höchl
Schrannenhalle - Neu
Architekt: Stefan A. Schumer, Wien
Erstellung: 2005

238 m Route
<p>Die Schrannenhalle wurde 1854 in München erbaut, um den wachsenden Getreidemarkt aufzunehmen, der zuvor auf dem Marienplatz stattfand. Mit einer Länge von 430 Metern war sie ein technisches Meisterwerk aus Gusseisenträgern, Glas und Oberlichtern. Ursprünglich waren die Seiten offen, wurden aber 1871 verglast. Trotz ihrer beeindruckenden Konstruktion war die weite Entfernung zum Bahnhof ein Schwachpunkt, da der Großteil des Getreides mit der Bahn transportiert wurde. Der Handel ging gegen Ende des 19. Jahrhunderts zurück, und 1912 zog der Großhandel in die neue Großmarkthalle. Teile der Halle wurden zwischen 1914 und 1927 abgebaut, ein Brand zerstörte weitere Abschnitte. Ein verbliebenes Teilstück wurde Jahrzehnte später wiederentdeckt, was den Stadtrat 1980 dazu bewog, die Halle am Originalstandort wieder aufzubauen. Der Wiederaufbau dauerte bis 2005 und wurde durch politische Kontroversen und finanzielle Hürden verzögert.</p><p>Nach der Wiedereröffnung 2005 wurde die Halle zunächst als Markthalle genutzt, scheiterte jedoch finanziell und ging 2009 in Insolvenz. 2011 erfolgte eine zweite Eröffnung mit einem neuen Konzept, das ebenfalls nicht erfolgreich war. Seit 2015 wird die Schrannenhalle von der italienischen Feinkostkette Eataly betrieben. Auf 3800 Quadratmetern bietet sie hochwertige Lebensmittel italienischer und bayerischer Produzenten, ein Restaurant mit wechselnden Spezialitäten und eine Kochschule. Trotz anfänglicher Zweifel ist die Schrannenhalle heute ein attraktiver Ort für Feinschmecker und ein bedeutender Bestandteil der Münchner Marktszene.</p>
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Fraunhoferstraße 14
239 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit vereinfachter Gliederung, 1877 von Johann Grübel.</p>
Mietshaus
Architekt: Lerchmüller Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 14
240 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1863 von Johann Lerchmüller.</p>
Sebastiansplatz 7
240 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus mit zwei Ohrwascheln, die beiden unteren Geschosse z.T. noch 15. Jh., um 1600 aufgestockt, Dachstuhl um 1735, Hoflauben 1863, mit späteren Veränderungen; Rückgebäude spätmittelalterlich, um 1600 und um 1735 verändert.</p>
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Erstellung: 1830
Fraunhoferstraße 15
241 m Route
<p>Mietshaus, 1830 von Rudolf Röschenauer, mit Fensterrahmungen von ca. 1920.</p>
Mietshaus
Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Reichenbachstraße 16
244 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau am Gärtnerplatz, mit Lisenen, 1862 von M.</p>
Hauptfeuerhaus
Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Rehlen Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
An der Hauptfeuerwache 8
246 m Route
Mietshaus
Architekt: Seybold Joseph
Erstellung: 1861
Rumfordstraße 8
246 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, mit Ecklisenen und Hausmadonna an der Ecke, 1861 von Joseph Seybold; vgl. auch Ensemble Gärtnerplatzviertel.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Reichenbachstraße 10
247 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Lisenen, 1862 von Franz Kil.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1851
Utzschneiderstraße 8
248 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1851 von Johann Nepomuk Bürkel; z. T. vereinfacht; Block mit Nr. 6.</p>
Mietshaus
Architekt: Lütge August
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Kolosseumstraße 3
248 m Route
Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, 1876 vom Besitzer Maurermeister August Lütge.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 1
249 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Pilastern und sparsamem Stuck, 1876.</p>
Mietshaus
Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1863
Klenzestraße 46
249 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1863 von Reinhold Hirschberg.</p>
Feuerhaus am Anger
Architekt: Greifenstein Schedel von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1805
Anger 8
250 m Route
Mietshaus
Erstellung: 1845
Utzschneiderstraße 2
251 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau, um 1845.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1851
Utzschneiderstraße 10
251 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1851 von Johann Nepomuk Bürkel.</p>
Jüdisches Gemeindezentrum
Architekt: Wandel Hoefer Lorch
Erstellung: 2006
Jakobsplatz
253 m Route
Ehem. neues Landschaftsgebäude
Architekt: Cuvillies d. J. Francois de
Erstellung: 1775
Roßmarkt 15
253 m Route
Sebastiansplatz 5
253 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, Kernbestand wohl 15. oder 16. Jh., in der Barockzeit aufgestockt, später verändert; Rückgebäude (mit Nr. 6 gemeinsam) um 1880 erneuert.</p>
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1846
Utzschneiderstraße 4
254 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1846 von Gottfried Fischer.</p>
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1846
Utzschneiderstraße 6
255 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1846 von Gottfried Fischer; z. T. vereinfacht; Block mit Nr. 8.</p>
Sebastiansplatz 8
256 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, Eckbau mit Ohrwaschel, spätestens im 18. Jh. entstanden oder umgebaut.</p>
Staatstheater am Gärtnerplatz
Architekt: Reiffenstuel Franz Michael
Erstellung: 1865
Gärtnerplatz 3
257 m Route
<p>Das Staatstheater am Gärtnerplatz, 1865 in der Münchner Isarvorstadt eröffnet, gehört zu den bedeutendsten kulturellen Einrichtungen Bayerns. Ursprünglich als „Actien-Volkstheater“ für die breite Bevölkerung geplant, wurde es von König Ludwig II. unterstützt und 1870 in den Besitz der Wittelsbacher überführt. Seit 1955 trägt es den Titel „Staatstheater“. Heute ist es eines von drei Bayerischen Staatstheatern und das zweite Opernhaus Münchens neben der Bayerischen Staatsoper.</p><p>Der Bau im klassizistischen Stil wurde von Franz Michael Reiffenstuel entworfen. Die Giebelfigur Thalia, Muse des Theaters, ziert die Fassade, die sich durch ihre klare, bürgernahe Architektur auszeichnet. Von Beginn an standen Operetten im Fokus, darunter Uraufführungen wie Carl Zellers <i>Die Fornarina</i> und später auch Musicals wie <i>Kiss Me, Kate</i>. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Theater beschädigt, aber bereits 1948 wiedereröffnet. Es erlebte mehrere Umbauten, darunter die Erneuerung der Fassade (1980) und der Bühnentechnik (1999).</p><p>Von 2012 bis 2017 wurde das Theater umfassend generalsaniert. Währenddessen spielte das Ensemble in verschiedenen Münchner Interims-Spielstätten. Heute präsentiert es ein vielfältiges Programm aus Oper, Operette, Musical und Tanz und ist ein Zentrum für künstlerische Vielfalt. Unter der Leitung von Josef E. Köpplinger als Intendant und Rubén Dubrovsky als Chefdirigent verbindet das Haus Tradition mit zeitgenössischer Theaterkunst. Der denkmalgeschützte Bau ist ein Symbol für Münchens reiches kulturelles Erbe und ein lebendiger Ort für Musik- und Theaterliebhaber.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Utzschneiderstraße 12
257 m Route
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1850 von Johann Nepomuk Bürkel.</p>
Sebastiansplatz 6
257 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, die beiden ersten Geschosse im Kern vielleicht noch spätmittelalterlich oder 16. Jh., später aufgestockt, nochmals 1856 samt rückseitigem Treppenhaus; Rückgebäude siehe Nr. 5.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1850
Fraunhoferstraße 17
258 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau mit Erkern, 19. Jh., 1890 aufgestockt; vereinfacht. Vgl. Ensemble Gärtnerplatzviertel.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 17
259 m Route
<p>Mietshaus, 1863 von Franz Kil, Fassade nach 1900 durch Putzdekor bereichert.</p>
Sebastiansplatz 4
259 m Route
<p>Sebastiansplatz 4; Altmünchner Bürgerhaus, Kernbestand 15./16. Jh., in der Barockzeit umgebaut, mit Holzlauben im Hof; 1854 umgebaut und aufgestockt; Rückgebäude 15./16. Jh., im 18. und 19. Jh. umgebaut.</p>
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Utzschneiderstraße 14
260 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, um 1850; verändert.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1862
Reichenbachstraße 19
260 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau auf trapezförmigem Grundriss am Gärtnerplatz, mit Lisenen, 1862 von Franz Kil, die Platzfront 1889 bereichert; mit Klenzestraße 24.</p>
Jakobsplatz
261 m Route
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1820
Blumenstraße 35
261 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger freistehender klassizistischer Bau mit Mittelrisalit und Walmdach, reich gegliedert, von Rudolf Röschenauer, 1819/20.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1863
Reichenbachstraße 15
262 m Route
<p>Mietshaus, 1863 von Franz Kil, später verändert.</p>
Reichenbachstraße 13
265 m Route
Prälat-Zistl-Straße 14
267 m Route
<p>Prälat-Zistl-Straße 14; Altmünchner Bürgerhaus mit Giebel, vorbarock, im 18. Jh. aufgestockt.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Blumenstraße 37
268 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger klassizistischer Bau in der Art Leo von Klenzes, wohl 1829.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Joseph
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Klenzestraße 49
272 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Blendengliederung, 1862 von Joseph Hönig; Einheit mit Eckhaus Fraunhoferstraße 19.</p>
Sebastiansplatz 3
273 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, Eckgebäude mit hölzernen Hoflauben, um 1761.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1843
Utzschneiderstraße 5
274 m Route
<p>Mietshaus, mit zierlichem Erker, im Kern 1843, 1919 verändert; z. T. vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Jahnstraße 5
274 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Stuckdekor, um 1875.</p>
Altkatholische Kirche
Architekt: Bergthold Heinrich
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1912
Blumenstraße 36
275 m Route
<p>Ehem. Englische Kirche St. Georg, jetzt Altkatholische Kirche St. Willibrord, kleiner neugotischer Rohbacksteinbau, 1912/13 von Heinrich Bergthold, nach Kriegsschäden teilerneuert; in Anlage im Bereich der ehem. Stadtbefestigung.</p>
St.-Jakobs-Platz 15
276 m Route
Ehem. Wohnhaus Ignaz Günthers von 1761-75, jetzt Teil des Stadtmuseums; Altmünchner Bürgerhaus mit sog. Himmelsleiter; z. T. noch spätmittelalterliche Gebäudeteile (Saal mit gotischer Balkendecke im Rückgebäude); im mittleren 19. Jh. erneuert, 1975-77 wiederhergestellt.
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Hans-Sachs-Straße 1
278 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor am Erker, bez. 1900, von Karl Stöhr; z. T. verändert.
Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1844
Blumenstraße 1
281 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Bau in Ecklage in klassizistischen Formen, 1843/44 von Johann Nepomuk Bürkl nach Plänen von Friedrich Bürklein errichtet, nach Kriegsschäden teilerneuert; bildet Gruppe mit Frauenstraße 2.</p>
Neubau
Architekt: Berthold Hermann
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 2
282 m Route
Neubau, anschließend Rest vom Altbau, 1897 von Hermann Berthold, siehe Müllerstraße 31.
Ehem. Optisches Institut
Architekt: Höchl Josef, Fraunhofer Joseph, Utzschneider Joseph von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Müllerstraße 40
282 m Route
<p>Ehem. Optisches Institut, palastartiger, klassizistischer Bau, reich gegliedert und dekoriert, 1829 von Josef Höchl; mit Marienfigur und Büsten Fraunhofers und Utzschneiders.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Joseph
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Jahnstraße 7
284 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition mit Stuckdekor, um 1875 von Joseph Hönig.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1862
Klenzestraße 24
284 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau auf trapezförmigem Grundriss am Gärtnerplatz, mit konkav gewölbter Platzfront und Lisenen, 1862 von Franz Kil, Platzfront mit üppigem Stuckdekor bereichert, 1889.</p>
Orag-Haus
Architekt: Graessel Johann ,Graessel Adam, Krauss Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Oberanger 9
285 m Route
Orag-Haus, stattliches, dreiseitig freistehendes Neubarockhaus, 1896-97 von Johann und Adam Graessel und Max Krauss.
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Roßmarkt 8
285 m Route
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1898 von Wolfgang Schreiner.
Östlicher Bauteil
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Müllerstraße 31
286 m Route
Östlicher Bauteil neubarock mit Eckerker, 1897 von Hermann Berthold (Rest des ehem. Hauses Hans-Sachs-Straße 2); vgl. auch Ensemble Hans-Sachs-Straße.
Mietshaus
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 21
287 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau am Gärtnerplatz, vor 1865, später aufgestockt.</p>
Taschenturm
Erstellung: 1328
Prälat-Zistl-Straße 8
290 m Route
Rosipalhaus
Architekt: Hönig Joseph, Metzger Julius
Erstellung: 1863
Buttermelcherstraße 2
295 m Route
<p>Rosipalhaus, Eckbau, im Kern 1863 von Joseph Hönig, 1923 durch Julius Metzger grundlegend umgestaltet; mit Figurenportal an der Ecke.</p>
Mietshaus
Architekt: Wimmer Ludwig
Erstellung: 1875
Rumfordstraße 10
296 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau am Reichenbachplatz, 1875 von Ludwig Wimmer; vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 18
297 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1865 von Franz Kil.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Joseph
Erstellung: 1862
Fraunhoferstraße 19
298 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau mit Lisenengliederung, 1862 von Joseph Hönig; zusammen mit Klenzestraße 49.</p>
Mietshaus
Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 9
298 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1876 von M. Fleschhut; bildet mit Nr. 11 und 13 eine Gruppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Blumenstraße 43
298 m Route
Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Mittelerker, deutsche Renaissance, 1899/1900 von Paul Böhmer.
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Müllerstraße 42
298 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1898 von Karl Stöhr; z. T. vereinfacht; Abschluss der Holzstraße.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Müllerstraße 33
300 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Lisenen und Stuckdekor, um 1860.</p>
Erweiterung Münchner Stadtmuseum
Architekt: Leitenstorfer Hermann
Sankt-Jakobs-Platz 1
300 m Route
Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1846
Frauenstraße 2
303 m Route
<p>Mietshaus, um 1846, von Friedrich Bürklein; Gruppe mit Blumenstraße 1.</p>
Miets- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Prälat-Zistl-Straße 6
304 m Route
<p>Prälat-Zistl-Straße 6; Miets- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1872/73; 1921 durch die Gebrüder Rank umgestaltet.</p>
Markthalle
Architekt: Muffat Karl
Erstellung: 1851
Viktualienmarkt 15
307 m Route
Markthalle, nördlicher Kopfbau der sog. Schranne, zweigeschossiger Satteldachbau in reduzierten klassizistischen Formen, von Karl Muffat, 1851-53.
Mietshaus
Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 11
309 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1876 von M. Fleschhut; Gruppe mit Nr. 9 und 13.</p>
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1875
Fraunhoferstraße 16
312 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit rhythmischer Blendengliederung, um 1875.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1861
Fraunhoferstraße 21
313 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, 1861.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Klenzestraße 16
315 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1872, mit Putzgliederung von 1914.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1860
Frauenstraße 4
315 m Route
Mietshaus, um 1860, mit Lisenen und Stichbogenfenstern
Mietshaus
Architekt: Pfann Paul, Blumentritt Günther
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Müllerstraße 44
315 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1896 von Paul Pfann und Günther Blumentritt.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1875
Buttermelcherstraße 1
317 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, 1875.</p>
Mietshaus
Architekt: Moll Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 4
318 m Route
Mietshaus, neubarock, malerisch gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1899-1900 von Leonhard Moll.
Mietshaus
Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Corneliusstraße 15
319 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau am Gärtnerplatz, viergeschossiger Bau mit spätklassizistischer Fassadengliederung, mit konkav gewölbter Platzfront, Blendengliederung und geraden Verdachungen der Fenster in den Hauptgeschossen, von M. Heuberger, 1862; Rückgebäude, als eingeschossiger Bau gleichzeitig errichtet, Aufstockung, 1871.</p>
Mietshaus
Architekt: Fleschhut M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Jahnstraße 13
321 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1876 von M. Fleschhut; mit Marienfigur; Gruppe mit Nr. 9 und 11.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürkel Hanno
Erstellung: 1874
Prälat-Zistl-Straße 4
321 m Route
<p>Mietshaus, 1873/74 von Hanno Bürkel, 1933 vereinfacht; mit Gedenktafel an das ehem. Schiffertor.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1865
Corneliusstraße 18
322 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Fraunhoferstraße 18
325 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit sparsamem Dekor, um 1860.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1882
Frauenstraße 6
326 m Route
Mietshaus, Eckbau, mit Putzgliederung, 1882.
Mietshaus
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 29
328 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, um 1865, vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Holzstraße 1
331 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878 von Ferdinand Hönig, nachträglich reduziert.</p>
Eckhaus
Architekt: Kuppelmayr Max, Schmidt Albert
Erstellung: 1844
Müllerstraße 39
331 m Route
<p>Eckhaus, romanisierend, 1844 von Max Kuppelmayr, Erdgeschossarkaden 1878 von Albert Schmidt erweitert.</p>
Kaufhaus Uhlfelder
Erstellung: 1878
Oberanger
332 m Route
<p>Das Kaufhaus Heinrich Uhlfelder GmbH war ein bedeutendes Warenhaus in der Münchner Altstadt. Es wurde 1878 von Heinrich Uhlfelder (1853–1928) als Haushalts- und Galanteriewarengeschäft im Rosental 9 gegründet . Bis um 1930 wuchs das Geschäft auf einen ganzen Häuserblock zwischen Oberanger, Rosental und Nieserstraße, mit etwa 7.000 m² Verkaufsfläche und rund 1.000 Mitarbeitern  . Damit war es nach dem Kaufhaus Hermann Tietz das zweitgrößte Warenhaus Münchens .</p><p>1931 installierte das Kaufhaus als erstes Münchner Warenhaus Rolltreppen über drei Stockwerke. Nach dem Tod von Heinrich Uhlfelder 1928 übernahm sein Sohn Max Uhlfelder. 1933 wurde er im Zuge des nationalsozialistischen Boykotts inhaftiert . In der Pogromnacht am 9./10. November 1938 wurden Schaufenster zerstört, das Gebäude geplündert und in Brand gesetzt, während Max und sein Sohn Heinz im KZ Dachau saßen.</p><p>Die Familie floh 1939 nach Indien. Ihre Firma wurde “arisiert” und liquidiert. Bei Luftangriffen 1944 wurde das Gebäude stark beschädigt  . Max Uhlfelder kehrte 1953 zurück, errang Rückerstattungen, verkaufte 1954 fast alle Grundstücke – bis auf Rosental 9 – an die Stadt München  . Dort wurde später das Münchner Stadtmuseum erweitert. Eine Gedenktafel am Rosental erinnert heute an das Kaufhaus und seine Eigentümer.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürkel Hanno
Erstellung: 1873
Rosental 8
332 m Route
Mietshaus, über Ladenzone dreigeschossiger Putzbau mit Kniestock und Pultdach, in schlichter, spätklassizistischer Formgebung, von Hanno Bürkel, 1873, Anbau der linken, leicht abgewinkelten Gebäudeachse, 1874, Fassadenglättung, 1933.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Buttermelcherstraße 3
333 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1876.</p>
Mietshaus
Architekt: Moll Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 6
336 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1899-1900, von Leonhard Moll.
Mietshaus
Architekt: Heuberger M.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1864
Reichenbachstraße 24
336 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert und stuckiert, 1864 von M. Heuberger.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1869
Reichenbachstraße 31
337 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, 1869, vereinfacht.</p>
Münchner Stadtmuseum
Baustil: Gotik
Erstellung: 1500
Rosental 16
338 m Route
<p>Münchner Stadtmuseum, architektonisch heterogen gruppierter Komplex um zwei Innenhöfe; südöstlich ehem. Stadtzeughaus, dreigeschossiger stattlicher Satteldachbau der Spätgotik, von Lukas Rottaler, 1491-93, nach Kriegsschäden teilerneuert; nördlich Erweiterungstrakt, dreigeschossiger Satteldachbau mit übergiebeltem Eingangsrisalit in Neurenaissaceformen, von Ludwig Grässel, 1926-28, von Herrmann Leitenstorfer 1930/31 in Winkelform nach Osten fortgesetzt; nördlicher Erweiterungstrakt, fünfgeschossige, flachgedeckte Dreiflügelanlage um großen Innenhof mit Brunnen, von Gustav Gsaenger, 1959-1964; Zierbrunnen "Schwimmende Nixen", von Schwarzkopf und , 1965; mit Rosental 16</p>
Mietshaus
Architekt: Grimm Johann
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1875
Rumfordstraße 14
342 m Route
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, 1875 von Johann Grimm.</p>
Mietshaus
Architekt: Lehmpuhl Heinrich
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Holzstraße 3
344 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, 1876 von Heinrich Lehmpuhl.</p>
Rosental 1
345 m Route
<p>Ruffini-Block, siehe Rindermarkt 10</p>
Drächselturm
Erstellung: 1319
Rosental 5
347 m Route
Mietshaus
Architekt: Grimm Johann
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1875
Rumfordstraße 16
347 m Route
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, 1875 von Johann Grimm.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Atzenbeck Hanns
Baustil: Historismus
Erstellung: 1925
Sendlinger Straße 27
349 m Route
<p>Geschäftshaus, fünfgeschossiges historistisches Eckhaus mit Spitzbogenarkaden in der Ladenzone und reicher Bauplastik in den Formen des Art Decor, von Hanns Atzenbeck, 1924/25.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1874
Klenzestraße 25
349 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit sparsamem Stuck, 1874.</p>
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Holzstraße 2
350 m Route
<p>Mietshaus, reich gegliederte Neurenaissancefront in klassizistischer Tradition, 1874-75 von Johann Widmann.</p>
Mietshaus
Architekt: Strelin Oskar
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1887
Fraunhoferstraße 25
351 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1887 von Oskar Strelin.</p>
Postamt an der Fraunhoferstraße
Architekt: Buchner Georg Wilhelm
Fraunhoferstraße 22
351 m Route
Haus zum Singlspieler
Architekt: Baudrexel Jakob, Grässel Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Sendlinger Straße 29
353 m Route
<p>Sendlinger Straße 29/31; Wohn- und Geschäftshaus, sog. Haus zum Singlspieler, symmetrisches vierflügeliges Doppelhaus in Manier der deutschen Renaissance mit straßenseitig je zwei hohen Volutengiebeln und reich skulptierten Erkern sowie Wandmalereien und neugotischen Steinfiguren, von Jakob Baudrexel nach Fassadenplänen von Hans Grässel, 1897/98, 1986/87 entkernt.</p>
Synagoge
Architekt: Meyerstein Gustav, Synagoge, Bürkles Werner, Motschmann Kurt
Baustil: Bauhaus, Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1931
Reichenbachstraße 27
353 m Route
<p>Synagoge, Saalbau mit Empore und eingezogener, erhöhter Ostnische, in Formen des Neuen Bauens, von Gustav Meyerstein, 1931, Wiederherstellung nach Plänen Werner Bürkles und Kurt Motschmann, 1946-48; mit Ausstattung.</p><ul><li>1931 - Einweihung</li><li>9.11.1938 - Reichsprogromnacht, in Brand gesetzt, aber wegen der umliegenden Häusern wieder gelöscht</li><li>1939 - Wird als Werkstatt genutzt</li><li>20.5.1947 - Wiedereinweihung</li></ul>
Schule
Architekt: Voit August d. J., Hocheder Carl d. Ä.
Erstellung: 1877
Sendlinger-Tor-Platz 14
354 m Route
<p>Schule, siehe An der Hauptfeuerwache 15, langgestreckter monumentaler viergeschossiger Block mit flachem Walmdach in strengen Renaissanceformen, von August Voit d. J., 1876/77; südöstlich Turnhallenanbau mit Flachsatteldach im gleichen Stil, von Carl Hocheder d. Ä., 1891.</p>
Mietshaus
Architekt: Spenger Anton
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 8
354 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert, bez. 1897, von Anton Spenger.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Hans-Sachs-Straße 18
354 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1898 von R. Barbist; Pendant zu Nr. 16, mit dem es eine Gruppe bildet.</p>
Mietshäuser
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Ickstattstraße 2
355 m Route
<p>Ickstattstraße 2/2 a; Mietshäuser, symmetrische Gruppe in deutscher Renaissance, mit Erkern, Balkongittern und reichem Stuckdekor, um 1898 von R. Barbist.</p>
Scheibling
Erstellung: 1525
Viktualienmarkt
356 m Route

356 m Route
<ul> <li>1320 - Erste Erwähnung als „domus iuguli“</li> <li>1444 - wird im Salbuch der Stadt als „Hacherhaus“ bezeichnet</li> </ul>
Büro- und Geschäftshaus am Löwenturm
Architekt: Architekturbüro von Seidlein,
Erstellung: 2001
Rosental 4
357 m Route
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Hans-Sachs-Straße 7
358 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern und reichem plastischem Dekor (figürlichem Stuck, Reliefs), 1898 von R. Barbist.</p>
Schule
Architekt: Voit August d. J., Hocheder Carl d. Ä.
Erstellung: 1877
An der Hauptfeuerwache 15
358 m Route
Mietshaus
Architekt: Hartl Hans, Schmidbauer Johann Baptist
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Frauenstraße 8
358 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, 1911 von Hans Hartl und Johann Baptist Schmidbauer.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Klenzestraße 23
359 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in spätklassizistischer Tradition, um 1875.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmid Johann
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 18
360 m Route
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1876 von Johann Schmid.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1882
Holzstraße 4
361 m Route
<p>Mietshaus, romantisch im Rundbogenstil mit Maßwerkbalkonbrüstungen, 1882 von Franz Kil.</p>
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Holzstraße 5
361 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Max Sautter, vereinfacht.</p>
Bürgerhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Sendlinger Straße 35
362 m Route
<p>Bürgerhaus, fünfgeschossiger klassizistischer Satteldachbau mit rhythmisierter Fensteranordnung und Hausmadonnentondo, um 1800, umgebaut 1900.</p>
Fischerturm
Erstellung: 1507
Viktualienmarkt
362 m Route
Bürgerhaus
Erstellung: 1788
Sendlinger Straße 11
363 m Route
<p>Bürgerhaus, viergeschossiger Walmdacheckbau mit frühklassizistischer Putzgliederung in spätbarocker Tradition, um 1788, im Kern älter; an Hausecke spätbarocke Marienbüste, bez. 1731.</p>
Mietshaus
Architekt: Dix Otto
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Sendlinger Straße 33
365 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger vorspringender Neurenaissancebau mit Stuckfassade und polygonalem Erker, von Otto Dix, 1889.</p>
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 35
366 m Route
<p>Mietshaus, mit Lisenen, 1865 von Michael Reifenstuel d.J., vereinfacht.</p>
Hans-Sachs-Straße
Erstellung: 1897

368 m Route
Als malerischer Straßenraum des späten Historismus, der sein ursprüngliches Erscheinungsbild noch weitgehend bewahrt hat und in dieser Form in München keine Parallele hat, ist die Hans-Sachs-Straße ein Ensemble. Es handelt sich um einen zwischen der Isar-Vorstadt und dem Glockenbachviertel gelegenen Straßenzug, der 1897 durch älteres und unregelmäßig strukturiertes Bebauungsgebiet durchgebrochen wurde und eine Verbindung herstellte zwischen Angertor- und Westermühlstraße. Innerhalb von drei Jahren, zwischen 1897 und 1900, wurden durch acht Architekten und Baumeister in geschlossener Bauweise fünfgeschossige stattliche Mietshäuser errichtet, wobei häufig die Baumeister auch die Hausbesitzer waren oder für andere Baumeister als Besitzer bauten. Die in leichter Krümmung geführte Hans-Sachs-Straße zeigt beidseitig Fassaden im Stile der Deutschen Renaissance und des Neubarock, die durch ihre stark vorspringenden Erker mit den Zwerchhäusern und hohen Giebelaufsätzen eine stark plastische Wirkung erzielen, was durch reiche Stuckornamentik und Stuckgliederungen noch gesteigert wird. Die Portal- und Fensteröffnungen der Erdgeschosse sind häufig rund- oder segmentbogig, die Eingangsportale selbst zum Teil reich geschnitzt. Im Zusammenspiel der aufwendigen Gestaltungselemente entsteht ein eindrucksvoll geschlossenes und lebendiges Raumbild von stark malerischem Charakter. Von besonderer städtebaulicher Bedeutung ist das den südlichen Abschluss der Straße bildende spitzwinklig zulaufende Eckhaus Nr. 17 mit seinen über Eck gestellten Erkern und seiner reichen Gliederung in Stilformen des Neubarock.
Schiffertor
Erstellung: 1318
Viktualienmarkt
370 m Route
Volksschule
Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1910
Klenzestraße 48
370 m Route
<p>Volksschule, Eckbau, 1910 von Robert Rehlen.</p>
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 10
371 m Route
<p>Mietshaus, Doppelerkerhaus in deutscher Renaissance, mit Stuckdekor und baugeschichtlicher Inschrift, 1897 von Hermann Berthold.</p>
Priesterhaus St. Johann Nepomuk
Architekt: Krinner Matthias
Baustil: Spätbarock
Erstellung: 1771
Sendlinger Straße 30
372 m Route
<p>Priesterhaus St. Johann Nepomuk, fünfgeschossiger schmaler Spätbarockbau mit stuckierten Fensterrahmungen, ornamentalen Scheitelsteinen und reich profilierten Gurtgesimsen, wohl von Matthias Krinner, 1771-73.</p>
Mietshaus
Architekt: Schramm Ludwig, Rank Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Corneliusstraße 24
372 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, gegliedert mit reichem Stuckdekor, 1865 von Ludwig Schramm und Josef Rank.</p>
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Erstellung: 1869
Reichenbachstraße 37
372 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, 1869 von Michael Reifenstuel d.J., 1938 vereinfacht.</p>
Mietshausblock
Architekt: Wollmann Stefan
Erstellung: 1908
Frauenstraße 10
373 m Route
<p>Frauenstraße 10/12; Mietshausblock, langgestreckte, barockisierende Fassade, mit vier Erkern, 1908-09 von Stefan Wollmann; in Medaillons gemalte Ansichten von München.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sendlinger Straße 41
374 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, breiter fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit Hofflügel und rustizierter, rhythmisch gegliederter Stuckfassade, von J. G. Mayer, 1890/91.</p>
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Hans-Sachs-Straße 9
375 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedertes Doppelerkerhaus, mit Stuckdekor, 1897-98 von Heinrich Volbehr.</p>
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Holzstraße 7
375 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Max Sautter.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmelzle A.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Holzstraße 6
377 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1877 von A. Schmelzle.</p>
Mietshaus
Architekt: Seybold Joseph
Erstellung: 1865
Corneliusstraße 21
377 m Route
<p>Mietshaus, mit in Naturstein verkleidetem, reich gegliedertem, rustiziertem Erdgeschoss und Bronzeportal, 1865 von Joseph Seybold.</p>
Altes Hackerbräuhaus
Erstellung: 1830
Sendlinger Straße 14
378 m Route
<p>Altes Hackerbräuhaus, Eckbau mit prächtiger klassizistischer Fassade, bez. 1830; Einbau des sog. Silbersalons und anderer Stilräume um 1885; Gruppe mit Nr. 10.</p>
Löwenturm
Baustil: Gotik
Rosental 3
380 m Route
<p>Der Löwenturm, im 19. Jahrhundert benannt, galt als Teil der ersten Münchner Stadtmauer. Seine heutige Erscheinung ist das Ergebnis spätmittelalterlicher und neuzeitlicher Umbauten. Historisierende Zinnen und das sechste Obergeschoss stammen aus dem späten 19. Jahrhundert. Bauarchäologische Untersuchungen von 1998/99 zeigen, dass der Turm eher als spätmittelalterlicher Wohnturm genutzt wurde und nicht in die hochmittelalterliche Stadtbefestigung integriert war.</p>
Geschäfts- und Mietshaus
Architekt: Strelin Oscar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Sendlinger Straße 43
381 m Route
<p>Geschäfts- und Mietshaus, fünfgeschossiger schmaler Neurenaissancebau mit reich gegliederter Klinkerfassade und polygonalem Mittelerker, von Oscar Strelin, 1884/85.</p>
Postgebäude mit Postamt
Architekt: Vorhoelzer Robert, Schmidt Walter
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1930
Fraunhoferstraße 20
381 m Route
<p>Fraunhoferstraße 20/22/24/26; Postgebäude mit Postamt München 5 und Wohnblock. Neue Sachlichkeit, 1929-30 von Robert Vorhoelzer und Walter Schmidt.</p>
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1899
Sendlinger Straße 45
384 m Route
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, fünfgeschossiger stattlicher Satteldachbau des Historismus mit asymmetrischer Fassade, zwei Natursteinerkern und Mittelloggia, von Heinrich Volbehr, 1898/99, 1973 Erdgeschoss modernisiert.</p>
St. Johannes von Nepomuk
Architekt: Asam Cosmas Damian, Asam Egid Quirin
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1733
Sendlinger Straße 32
385 m Route
<p>Kath. Kirche St. Johannes von Nepomuk, sog. Asamkirche, langgestreckte, zweigeschossige, tonnengewölbte Saalkirche mit umlaufender Empore und querovalem Vorraum, von Cosmas Damian und Egid Quirin Asam, 1733-46, nach Kriegsschäden teilweise erneuert; durch Kolossalpilaster eingefasste schmale Fassade mit geschweiftem Giebel; mit Ausstattung. Eingang 4 letzten Dinge: Tod, Gericht, Himmel und Hölle</p>
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 12
389 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit drei Erkern und Stuckdekor, bez. 1899, von Hermann Berthold.</p>
Ehem. Bierbrauerhaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1834
Sendlinger Straße 50
390 m Route
<p>Sendlinger Straße 50-52; Ehem. Bierbrauerhaus, Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger klassizistischer Satteldachbau mit stuckierten Fensterrahmungen und langgestreckter viergeschossiger Hofbebauung, von Georg Meister, bez. 1834, 1912/13 Um-, Aus-, bzw. Neubau der Rückgebäude.</p>
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Holzstraße 8
392 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Max Sautter.</p>
Mietshaus
Architekt: Bischoff Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Sendlinger Straße 54
392 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit Stuckfassade und zwei Achsen breitem Mittelerker, von Alois Bischoff, 1884.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1897
Klenzestraße 50
394 m Route
<p>Mietshaus, klassizisierender Eckbau, reich gegliedert, 1897</p>
Mietshaus
Architekt: Seybold Joseph
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1867
Corneliusstraße 23
394 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1867 von Joseph Seybold.</p>
Klosterkirche Herz Jesu
Architekt: Branca Alexander von, Groethuysen Herbert
Erstellung: 1953
Buttermelcherstraße 10
395 m Route
<p>Klosterkirche Herz Jesu der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern), steil proportionierte, dreischiffige, tonnengewölbte Halle mit eingeschnürtem, von oben belichtetem Chorraum, Stahlbetonskelett mit Trümmerziegel-Ausfachungen, 1953-54 von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen; mit Ausstattung; Glockenturm, an der Südecke.</p>
Asamhaus
Architekt: Asam Egid Quirin
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1735
Sendlinger Straße 34
398 m Route
<p>Wohnhaus, sog. Asamhaus, viergeschossiger spätbarocker Satteldachbau mit profilierten Fensterrahmungen, erhöhtem Erker über der Durchfahrt und die gesamte Fassade überdeckendem größtenteils figualen Stuckdekor, von Egid Quirin Asam, um 1735, im Kern älter, nach Kriegsschäden teilerneuert; im Hof barocke Blendarchitektur mit großer Stuckfigur des hl. Johannes von Nepomuk (Kopie).</p>
Wohn- und Geschäftshaus Krafft
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1899
Sendlinger Straße 56
398 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus Krafft, fünfgeschossiger, schmaler, neugotischer Walmdachbau mit reicher Natursteingliederung und rippengewölbter Loggia in prächtigem Erker, von Max Ostenrieder, 1899.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 32
398 m Route
<p>Mietshaus, mit Wechsel von Glatt- und Rauhputz, um 1865.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Sendlinger Straße 3
399 m Route
<p>Geschäftshaus, fünfgeschossiger später Jugendstilbau mit dekorloser Fassade, die durch Fensterarkaden sowie hohe kleinversprosste Rundbogenfenster vertikal gegliedert wird, von Eugen Hönig und Karl Söldner, 1902/03, Erweiterung und Redaktion der Fassade von Eugen Hönig und Karl Söldner, bez. 1910, 1964/65 und 2000/01 umfassender Umbau und Erweiterung.</p>
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Hans-Sachs-Straße 11
400 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, malerisches, reich gegliedertes Doppelerkerhaus, mit Giebel und plastischem Dekor, 1897-98 von Heinrich Volbehr.</p>
Ehem. Haus der Münchener Neuesten Nachrichten
Architekt: Littmann Max
Baustil: Historismus
Erstellung: 1906
Sendlinger Straße 8
400 m Route
<p>Ehem. Haus der Münchener Neuesten Nachrichten, jetzt Süddeutsche Zeitung, Geschäftshaus in frei historisierenden Formen, 1905-06 von Max Littmann.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sendlinger Straße 60
400 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit sandsteinverkleideter Fassade, geplant von Georg Müller, 1896.</p>
Sendlinger Straße 10
402 m Route
Mietshaus
Architekt: Moll Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 14
406 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliederter Giebelbau, mit zwei Erkern und reichem Stuckdekor, 1898-99 von Leonhard Moll.</p>
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Jahnstraße 20
406 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Ädikulaportal, 1900 von Hermann Berthold; vereinfacht.</p>
Buttermelcherstraße
407 m Route
Mietshaus
Erstellung: 1865
Fraunhoferstraße 31
409 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, mit Lisenen, 1865.</p>
Mietshaus
Architekt: Zeh August, Zeh Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Müllerstraße
409 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Corneliusstraße 25
409 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1872-73.</p>
Mietshaus
Architekt: Zeh Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Müllerstraße 56
409 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau mit breitem, überhöhtem Mittelteil, zwei mehrgeschossigen Kastenerkern und reicher, dichter Putzgliederung, Jugendstil, von Karl Zeh 1907/08.</p>
Sendlinger Straße 1
409 m Route
<p>Ruffini-Block, siehe Rindermarkt 10</p>
Sendlinger Tor
Architekt: Zenetti Arnold, Bertsch Wilhelm
Baustil: Gotik
Erstellung: 1319
Sendlinger Straße 49
412 m Route
<p>Sendlinger Tor, Stadttor, Toranlage mit zwei sechseckig vorgeschobenen Flankentürme, großem Durchfahrtsbogen in der Schildmauer sowie seitlichen Zwingermauern in z. T. neugotischer Gliederung, im Kern 15. Jh., durch Arnold Zenetti 1860 restauriert, von Wilhelm Bertsch 1906 Durchfahrtsbogen und -gänge, nach Kriegsschäden teilerneuert.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1878
Pestalozzistraße 8
412 m Route
<p>Mietshaus, klassizistische Renaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Josef Hönig.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Frauenstraße 14
412 m Route
<p>Frauenstraße 14; Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; Gruppe mit Nr. 16.</p>
Geschäfts- und Wohnhaus Kustermann
Architekt: Eggers Hartwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Viktualienmarkt 8
413 m Route
<p>Geschäfts- und Wohnhaus Kustermann, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876-78 von Albert Schmidt.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
Hackenstraße 3
413 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit erhöhtem Mittelbau und Stuckdekor, 1874; Gruppe mit Nr. 5.
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa, Schmalschläger Johann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 16
415 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1898-99 von R. Barbist und Johann Schmalschläger; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 18 eine symmetrische Gruppe.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Kroneder Josef , Bayer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Sendlinger Straße 62
417 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, stattlicher Neurenaissance-Eckbau mit prächtiger Stuckfassade und abgeschrägter, durch polygonalen Erker akzentuierter Ecke, von Josef Kroneder, 1884, und Ludwig Bayer, 1884-86.</p>
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1897
Klenzestraße 52
418 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Stuckdekor, 1879 von Michael Reifenstuel d.J..</p>
Inneres Sendlinger Tor
Erstellung: 1289
Rindermarkt 10
420 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Corneliusstraße 27
420 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1872.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Frauenstraße 16
420 m Route
<p>Frauenstraße 16; Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; Gruppe mit Nr. 14.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
Hackenstraße 5
421 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Stuckdekor, 1874/75; Gruppe mit Nr. 3.
Mietshaus
Architekt: Moll Leonhard
Erstellung: 1900
Hans-Sachs-Straße 13
422 m Route
<p>Mietshaus, Doppelerkerhaus, um 1897-1900 von Leonhard Moll; vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Stoff Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pestalozzistraße 11
424 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1877 von Johann Stoff; bildet mit Nr. 9 eine Einheit.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1905
Dreifaltigkeitsplatz 4
426 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jh., oberstes Geschoss mit Eckerkern Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Stoff Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pestalozzistraße 9
426 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1877 von Johann Stoff; bildet mit Nr. 11 eine Einheit.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1866
Reichenbachstraße 36
426 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, 1866 von Franz Kil, vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Jahnstraße 22
427 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert und stuckiert, 1900 von Hermann Berthold.</p>
Mietshaus
Architekt: Lottermann Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Ickstattstraße 5
428 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1878 von Anton Lottermann.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Baaderstraße 60
428 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878; z. T. vereinfacht.</p>
Ruffini-Block
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1905
Rindermarkt 10
428 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, sog. Ruffini-Block, viergeschossiger, annähernd dreieckiger, einen gemeinsamen Hof umschließender, Neubarock-Komplex mit reich stuckierten, mehrfarbigen Fassaden, erbaut von Gabriel von Seidl, 1903-05; gestalterische Einheit mit Rosental 1 und Sendlinger Straße 1.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Ickstattstraße 12
431 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit karyatidenförmigen Verdachungskonsolen, um 1875.</p>
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Pestalozzistraße 12
431 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1885 von Carl Wilhelm Warmbach</p>
Mietshaus
Erstellung: 1865
Reichenbachstraße 38
432 m Route
Mietshaus, schlicht, 1865.
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 54
433 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Ädikulafenstern und Stuckdekor, 1877 von Jakob Freundorfer.</p>
Geschäftshaus Zum Rappeneck
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Baustil: Historismus
Erstellung: 1911
Sendlinger Straße 4
436 m Route
<p>Geschäftshaus Zum Rappeneck, historisierend, 1911 von Eugen Hönig und Karl Söldner.</p>
Herzog-Wilhelm-Straße 31
437 m Route
<p>Kleinhaus, im dreigeschossiger Bau mit konvex abgerundeter Südfassade, im Kern wohl 17. Jh., um 1984 wurde das Erdgeschoss dem Café Nachbarhaus Nr. 29 angeschlossen; Rückgebäude, dreigeschossiger Bau mit trapezförmigem Grundriss, umgebaut 1865, im Kern älter; Gruppe mit Nr. 29 und Kreuzstraße 23/25/27.</p>
Schlossereck
Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1831
Sendlinger Straße 2
437 m Route
<p>Sog. Schlossereck, klassizistisches Wohn- und Geschäftshaus, 1831 von Joseph Höchl, 1876 in gleicher Form nach Südwesten (Bauteil an der Ecke zum Färbergraben) erweitert.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Frauenstraße 9
438 m Route
<p>Frauenstraße 9; Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Pestalozzistraße 14
442 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1885 von Carl Wilhelm Warmbach.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Dreifaltigkeitsplatz 2
443 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1896, von Heilmann und Littmann.</p>
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Rumfordstraße 23
443 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1880 von Johann Thomas.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Hans-Sachs-Straße 15
446 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedertes Doppelerkerhaus, mit Stuckdekor, 1899 von Hans Thaler.</p>
Mietshaus
Architekt: Stoff Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Pestalozzistraße 17
446 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1875 von Johann Stoff.
Kleinhaus
Erstellung: 1570
Herzog-Wilhelm-Straße 29
447 m Route
Kleinhaus, dreigeschossiger Bau, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl vor 1570, um 1857 aufgestockt, Erdgeschoss 1926 zum Konditorei-Café grundlegend umgebaut, Umbau und Erweiterung 1984, baulich mit Nr. 31 verbunden; Gruppe mit Nr. 31 und Kreuzstraße 23/25/27.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Frauenstraße 20
447 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1875, 1904 teilweise umgestaltet.</p>
Mietshaus
Architekt: Dürr G.
Erstellung: 1868
Reichenbachstraße 40
447 m Route
Mietshaus, schlicht, 1868 von G. Dürr, vereinfacht.
Mietshaus
Architekt: Dietz Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 28
448 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 wohl von Johann Dietz.</p>
Viktualienmarkt 5
449 m Route
<p>malerischer Eckbau, 1899.</p>
Mietshaus
Architekt: Hauberger M.
Baustil: Nachbiedermeier
Erstellung: 1862
Holzstraße 14
450 m Route
<p>Mietshaus, schlicht nachbiedermeierlich, 1862 von M. Hauberger.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1851
Thalkirchner Straße 5
452 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1851.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Ickstattstraße 9
453 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Heinrich Müller.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Fraunhoferstraße 37
454 m Route
<p>Mietshaus, schlicht-spätklassizistisch, 1861.</p>
Kreuzstraße 27
455 m Route
Kreuzstraße 27; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger schlichter Putzbau, im Kern wohl 17. Jh., nach Kriegsschäden zum Teil erneuert, nach 1945; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 23, 25 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.
Kreuzstraße 27
455 m Route
Kreuzstraße 27; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger schlichter Putzbau, im Kern wohl 17. Jh., nach Kriegsschäden zum Teil erneuert, nach 1945; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 23, 25 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.
Mietshaus
Architekt: Schratz Rudolph
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Baaderstraße 46
455 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878 von Rudolph Schratz.</p>
Petersplatz 8
455 m Route
Stattliches Eckhaus mit klassizistischer Fassadengestaltung des frühen 19. Jh.; zum Viktualienmarkt vorgelagerte Terrasse von 1887; vgl. Viktualienmarkt 14.
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1819
Westenriederstraße 13
456 m Route
<p>Mietshaus, klassizistischer Eckbau, im Kern 1819-20.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Wölker Josef
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1892
Hackenstraße 4
456 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, langgestreckter viergeschossiger Neubarockbau mit Zwerchhäusern, Fassadengliederung durch flache Risalite und Kolossallisenen, von Josef Wölker, bez. 1892 und bez. 1893.
Mietshaus
Architekt: Grimm Conrad
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 56
456 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Lisenen, 1877-78 von Conrad Grimm.</p>
Mietshaus
Architekt: Exter August
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1890
Frauenstraße 11
456 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1890 von August Exter.</p>
Kreuzstraße 23
458 m Route
Kreuzstraße 23; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Satteldachbau mit schlichter klassizistischer Fassadengestaltung, im Kern etwa um 1600, Aufstockung 1812; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 25, 27 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.
Mietshaus
Architekt: Könyves Emerich
Erstellung: 1897
Thalkirchner Straße 7
460 m Route
<p>Mietshaus, im Übergangsstil von Spätgotik zu Renaissance, erbaut vom Besitzer, Architekt Emerich Könyves; reich mit steinernen Skulpturen und Reliefs (bez. A. Kaindl 1897) dekoriert.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Hans-Sachs-Straße 17
461 m Route
<p>Mietshaus, spitzwinkliger, reich gegliederter Neubarock-Eckbau, mit Erkern und Stuckdekor, 1899-1900 von Hans Thaler.</p>
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Aventinstraße 2
461 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, 1889 von Georg Meister.</p>
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Pestalozzistraße 16
461 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in schlichter Neurenaissance, 1884 von Carl Wilhelm Warmbach, die Aufstockung 1894.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1865
Pestalozzistraße 18
461 m Route
<p>Mietshaus, schlichter, biedermeierlicher Eckbau mit profilierten Fensterrahmungen, 1865 von Franz Kil, Dachausbau und Ecktürme 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Rumfordstraße 25
461 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkern, 1877 von Johann Thomas.</p>
Palais Rechberg oder Radspielerhaus
Architekt: Métivier Jean Baptiste, Boos Roman Anton
Erstellung: 1678
Hackenstraße 7
462 m Route
<p>Ehem. Palais Rechberg oder Radspielerhaus, stattlicher viergeschossiger Vierseitkomplex mit Treppenturm und nach Süden verlängertem Westflügel, erbaut 1678 und später erweitert, verändert um 1817 durch Jean-Baptiste <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Baptiste_M%C3%A9tivier">Métivier</a> (der hier wohnte), 1871/75 weitgehend umgebaut und aufgestockt (neue straßenseitige Fassaden), Nordflügel 1874/75 nach Osten durch Anbau mit straßenseitigem Schweifgiebel verlängert, Fassadengestaltung von Peter (?) Berger; mit Garten; im Garten Brunnen von Roman Anton Boos, 18. Jh. und Säulenbrunnen von etwa 1780.</p>
Geschäftshaus mit Rosen-Apotheke
Architekt: Rank Franz
Erstellung: 1909
Rosenstraße 6
462 m Route
Geschäftshaus mit Rosen-Apotheke, Eckbau in barockisierenden Formen, 1909-10 von Franz Rank.
Mietshaus
Architekt: Brockfeld Erich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Ickstattstraße 18
463 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Ädikulafenstern und Stuckdekor, 1877 von Erich Brockfeld.</p>
Spätbarockes Bürgerhaus
Baustil: Spätbarock
Erstellung: 1730
Fürstenfelder Straße 13
463 m Route
<p>Spätbarockes Bürgerhaus mit konvex gebogener, reich stuckierter Fassade, um 1730/40; Erdgeschoss 1910 verändert; städtebaulicher Abschluss der Sendlinger Straße.</p>
Hotterstraße 18
463 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus mit Gaststätte zur Hundskugel, dreigeschossiger Eckbau mit Pultdach bzw. Halbgiebel und Flacherker, im Kern vielleicht spätmittelalterlich, um 1496, wohl um 1640 umgebaut und aufgestockt.</p>
Mietshaus
Architekt: Marckert Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Heiliggeiststraße 6
463 m Route
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reiche Giebelseite zum Viktualienmarkt, 1897 von Ludwig Marckert.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Pestalozzistraße 20
464 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1865.</p>
Mietshaus
Architekt: Lorentzen Christian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Jahnstraße 24
467 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Hausteingliederungen, 1888 von Christian Lorentzen.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Petersplatz 9
467 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1898 von Ludwig Grothe.
Vorstadthaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1883
Jahnstraße 23
468 m Route
<p>Vorstadthaus, in spätklassizistischer Tradition, 1883 von Alois Barbist.</p>
Mietshaus
Architekt: Strelin Oscar
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1893
Hotterstraße 13
468 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Neubarockbau mit verschieden großen Zwerchhäusern, von Oscar Strelin, 1893; seit 1992 mit dem nördlich anschließenden Haus (erbaut 1977) im Inneren verbunden.</p>
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1860
Pestalozzistraße 23
468 m Route
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, um 1860.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Klassizismus
Petersplatz 10
468 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, klassizistisch mit Stuckdekor, Anfang 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1880
Frauenstraße 22
469 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1880/90.</p>
Brunnstraße 1
470 m Route
<p>Teil des Radspielerhauses, 1875 diesem angeglichen; siehe Hackenstraße 7.</p>
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Baaderstraße 44
470 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, mit flachem Mittelrisalit, 1878 von Michael Reifenstuel d.J..</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Westenriederstraße 15
472 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1860.</p>
Kreuzstraße 15
472 m Route
Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Putzbau mit schlichter spätklassizistischer Fassadengestaltung, im Kern vor 1570, Umbau, 1701, doppelte Aufstockung und Fassadenredaktion, durch A. Huber, 1863, Aufstockung, 2005.
St. Peter
Baustil: Gotik
Erstellung: 1278
Petersplatz 1
472 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche St. Peter, freistehende, dreischiffige Basilika mit Dreikonchenchor und mächtiger Westturmanlage, über romanischem Vorgängerbau gotische Kirche, 13.-15. Jh., Turmneugestaltung, 1607-1621, Chorumbau, von Isaak Bader, 1630-36, Langhauserweiterung, von Heinrich Schön d. J. und Hans Heiß, 1640/41 und 1653/54, Innenraumredaktion, von Ignaz Anton Gunetzrhainer, 1730-56, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung, durch Rudolf Esterer und Erwin Schleich, 1946-54; mit Ausstattung</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Thalkirchner Straße 14
473 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, stuckierte Doppelerkerfassade, 1899 von R. Barbist.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 38
473 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, mit Seitenrisaliten, um 1877.</p>
Bürgerhaus
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1800
Dreifaltigkeitsplatz 1
473 m Route
<p>Bürgerhaus, frühklassizistisch, um 1800, auf älterer Grundlage.</p>
Schmales Bürgerhaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1879
Hackenstraße 6
474 m Route
Schmales Bürgerhaus, schmaler fünfgeschossiger Bau, zwischen alten Kommunmauern erbaut von Johann Thomas 1879/80, Fassade im Stil des Frühklassizismus wohl Redaktion der frühen Nachkriegszeit; mit Nr. 8 seit 1879 baulich verbunden.
Synagoge an der Westenriederstraße
Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Westenriederstraße
475 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Frauenstraße 13
476 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern; 1902; große Hausmadonna.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 30
476 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, 1876.</p>
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Baaderstraße 36
477 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, 1877 von Jakob Freundorfer; vgl. Nr. 32.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Dreifaltigkeitsplatz 3
477 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1902.</p>
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Doll Anton
Hackenstraße 8
478 m Route
Altmünchner Bürgerhaus viergeschossiger Bau mit Mansarddach, reich gegliederte Putzfassade des späteren 18. Jh.; Geburtshaus des Malers Anton Doll (1826-87); seit 1879 z. T. baulich mit Nr. 6 verbunden.
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Stephansplatz 1
479 m Route
Mietshaus, schlichter Eckbau, Neurenaissance, um 1884 von Carl Wilhelm Warmbach; östlicher Abschluss des Platzes.
Haus zur Hundskugel
Architekt: Straub Johann Baptist, Boos Roman Anton
Erstellung: 1741
Hackenstraße 10
482 m Route
<p>Haus zur Hundskugel, Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger Bau mit Putzgliederung, mit Hauszeichen "Hundskugel", entstanden 1741 durch Um- oder weitgehenden Neubau, vielleicht um 1759 verändert; Wohnhaus der Bildhauer Johann Baptist Straub und Roman Anton Boos.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Buttermelcherstraße 18
482 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889-90 von Anton Spenger.</p>
Mietshaus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Thalkirchner Straße 11
483 m Route
<p>Mietshaus, stattliches Doppelhaus in Ecklage am Stephansplatz, reich stuckiert, in deutscher Renaissance mit Eckerkern und Giebeln, 1899 von Max Ostenrieder; mit Stephansplatz 3.</p>
Mietshaus
Architekt: Griner Kaspar
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Fraunhoferstraße 41
483 m Route
<p>Mietshaus, schlichter, spätklassizistischer Eckbau, 1875 von Kaspar Griner; Block mit Baaderstraße 78.</p>
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Aventinstraße 1
484 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, 1891 von Georg Meister.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmeyer Josef
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1880
Rumfordstraße 27
484 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern, 1880 von Josef Heilmeyer.</p>
Pfarrhaus von St. Peter
Architekt: Krinner Matthias
Erstellung: 1788
Rindermarkt 1
485 m Route
<p>Rindermarkt 1; Pfarrhaus von St. Peter (Petersplatz 1), Eckbau mit Putzgliederung des späten 18. oder frühen 19. Jh.</p>
Stattlicher Geschäftshausblock
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Sendlinger-Tor-Platz 10
486 m Route
Sendlinger-Tor-Platz 10/11; Stattlicher Geschäftshausblock, Jugendstil, 1913-14 von Heilmann und Littmann.
Hausfragment im Neo-Louis-Seize-Stil
Architekt: Seebach Christian, Köpf Josef
Baustil: Neo-Louis-XVI-Stil
Erstellung: 1907
Fraunhoferstraße 38
487 m Route
<p>Fragment eines früher höheren Hauses im Neo-Louis-Seize-Stil, mit Erker und plastischem Dekor, 1907 von Christian Seebach, die Portalplastik von Josef Köpf.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1882
Westermühlstraße 7
488 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, im Kern 1882.</p>
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jacob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1879
Baaderstraße 27
488 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition 1879 von Jacob Freundorfer; Mansarddach mit Gauben 1894.</p>
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Brunnstraße 5
489 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Bau mit Neurenaissancefassade, Umbau Ende 19. Jh. durch Johann Thomas, im Kern wohl älter.</p>

490 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Baaderstraße 74
490 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit reicher Gliederung, 1876.</p>
Mietshaus
Architekt: Grimm Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Ickstattstraße 17
491 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit hohen Fensterverdachungen, 1876 von Georg Grimm.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Baaderstraße 49
491 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1895 von Alois Barbist.</p>
Mietshaus
Architekt: Heindl Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Ickstattstraße 13
492 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1876 von Georg Heindl.</p>
Teil eines Doppelmietshauses
Architekt: Grübel Johann
Erstellung: 1884
Rumfordstraße 29
493 m Route
<p>Teil eines Doppelmietshauses mit Nr. 31, in klassizistischer Tradition, 1884 von Johann Grübel.</p>
Mietshaus
Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Fliegenstraße 16
493 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit gebändertem Erdgeschoss, von Ludwig Bayer, 1875, Fassadendekoration 1956 reduziert.</p>
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1882
Westermühlstraße 3
494 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, im Kern 1882.</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1900
Frauenstraße 15
494 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, um 1900, im Kern wohl älter.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1878
Westenriederstraße 21
496 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Fassade in klassizistischer Tradition, 1877-78 umgebaut; Geburtshaus Lorenz von Westenrieder (1748; Gedenktafel).</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1882
Westermühlstraße 5
496 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, im Kern 1882, Jugendstil-Erkerfassade 1908.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Baaderstraße 53
496 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1895 von Georg Müller.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Aventinstraße 8
497 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Alois Barbist.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Westenriederstraße 14
498 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissancefassade, 2. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Spenger Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Baaderstraße 30
498 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit sparsam verteilten Diamantquadern, 1889 von Anton Spenger.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Frauenstraße 26
498 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.</p>
Viktualienmarkt
499 m Route
Miets- und Geschäftshaushaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Heiliggeiststraße 2
500 m Route
<p>Heiliggeiststraße 2a; Miets- und Geschäftshaushaus, viergeschossiger klassizistischer Pultdachbau, um 1810.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Brunnstraße 7
501 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau, Neubau von 1898/99, auf spätmittelalterlicher Grundlage (Kelleranlagen).</p>
Terrassenvorbau
Erstellung: 1887
Viktualienmarkt 4
502 m Route
Viktualienmarkt 4; Terrassenvorbau, zweigeschossiger putzgegliederter Eckvorbau mit Terrassenbalustrade, 1887; zu Petersplatz 8.
Metzgerzeile
Architekt: Eggers Hartwig
Erstellung: 1860
Viktualienmarkt 2
503 m Route
Ladenzeile, sog. Metzgerzeile, eingeschossige, neugotische, flachgedeckte Arkadenfolge mit Blendmaßwerkbrüstung und Filialen, von Hartwig Eggers, 1880/81, nach Kriegsschäden 1979-81 Rekonstruktion mit Hilfe ausgelagerter Details.
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1887
Baaderstraße 32
503 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, 1877-78 von Jakob Freundorfer; vgl. Nr. 36.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Westermühlstraße 23
506 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger, traufständiger Mansarddachbau mit Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit flachem Mittelrisalit, rustiziertem Erd- und 1. Obergeschoss und Ädikulafenstern im 2. Obergeschoss, von Karl Schmidt, 1888.</p>
Mietshaus
Architekt: Spenger Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Baaderstraße 57
506 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung, 1893 von Anton Spenger.</p>

506 m Route
<p>Der sogenannte „Alte Raum“ unter dem Alten Peter (St. Peter, München) ist ein tonnengewölbter Rechteckraum unter dem östlichen Ende des heutigen nördlichen Seitenschiffes der Kirche. Er wurde bei den archäologischen Untersuchungen 1952/53 entdeckt und gehört zu den frühesten nachgewiesenen Bauteilen von St. Peter. Seine Einordnung ist nicht ganz eindeutig:</p><ul><li><strong>Erwin Schleich</strong> datierte den „Alten Raum“ in das <strong>11. Jahrhundert</strong> und brachte ihn mit der Zeit vor der Gründung Münchens (1158) in Verbindung. Damit wäre der Raum möglicherweise der älteste erhaltene Baubestand in der Münchner Altstadt.</li><li>Andere Interpretationen sehen ihn eher als <strong>Keller eines Nachbargebäudes</strong>, das dem späteren Kirchenbau weichen musste. Das Bruchstein- und Quadermauerwerk stammt vermutlich aus mehreren Bauphasen, während das Tonnengewölbe wohl jüngeren Datums ist.</li></ul><p>Somit handelt es sich beim „Alten Raum“ um ein historisch bedeutendes, aber in der Deutung umstrittenes Bauwerk – möglicherweise ein Überbleibsel aus der Zeit vor der Stadtgründung, möglicherweise ein Teil späterer mittelalterlicher Bebauung.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1878
Westenriederstraße 23
507 m Route
<p>Mietshaus, 1877-78 umgebaut; vgl. Nr. 16.</p>
Mietshaus in Ecklage
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Baaderstraße 78
507 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, in spätklassizistischer Tradition, mit Lisenengliederung, 1875 von Kaspar Griner; Gruppe mit Fraunhoferstraße 41.</p>
Mietshaus
Architekt: Spenger Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Aventinstraße 10
508 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, 1888 von Anton Spenger.</p>
Mietshaus
Architekt: Kampferseck Josef
Baustil: Historismus
Erstellung: 1894
Westermühlstraße 10
509 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1894 von Josef Kampferseck; ähnlich dem anschließenden Eckhaus Jahnstraße 30.</p>
Spätbarockes Bürgerhaus
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1782
Brunnstraße 9
509 m Route
<p>Spätbarockes Bürgerhaus, tiefer viergeschossiger spätbarocker Bau, errichtet 1782 unter Verwendung mittelalterlicher Bestandteile; Rückgebäude, zweigeschossiger Mansarddachbau von 1788.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Klenzestraße 58
510 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkerturm an der abgeschrägten Ecke, 1882; bildet eine symmetrische Gruppe mit Jahnstraße 25.</p>
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Westenriederstraße 16
511 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1824 von Josef Höchl.</p>
Teil eines Doppelmietshauses
Architekt: Lutz Josef
Erstellung: 1882
Rumfordstraße 31
511 m Route
<p>Teil eines Doppelmietshauses mit Nr. 29, in klassizistischer Tradition, 1882 von Josef Lutz.</p>
Ehem. Verlagshaus der Münchener Neuesten Nachrichten
Architekt: Littmann Max
Erstellung: 1906
Färbergraben 14
513 m Route
<p>Ehem. Verlagshaus der Münchener Neuesten Nachrichten, jetzt Süddeutsche Zeitung, fünfgeschossiger stattlicher Geschäftshausblock in frei historisierenden Formen mit Natursteinfassade, großen Erdgeschossarkaden und teilweise zurückgesetzter von polygonalen Erkern flankierter oberer Fassadenhälfte, geplant von Max Littmann, 1905/06, nach Kriegsschäden weitgehend erneuert; mit rückwärtig angebautem ehem. Druckereigebäude, vier bzw. fünfgeschossiger weitläufiger Zweckbau, nach Entwurf von Max Littmann, 1926-29, mit späteren Veränderungen.</p>
Mietshaus
Architekt: Warmbach, Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Baaderstraße 17
513 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, mit Ädikulafenstern, 1886 von Carl Wilhelm Warmbach.</p>
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Historismus
Erstellung: 1898
Westermühlstraße 6
515 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1898 von Michael Mayer; Gruppe mit Nr. 4.</p>
Bürgerhaus
Erstellung: 1750
Brunnstraße 11
515 m Route
<p>Bürgerhaus, fünfgeschossiger tiefer Bau mit Madonnenrelief, straßenseitig vor dem Zweiten Weltkrieg aufgestockt, Fassade z. T. vereinfacht, 18./19. Jh.</p>
Roiger-Haus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Kreuzstraße 1
516 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, sog. Roiger-Haus, über in Muschelkalk verkleideter Ladenzone viergeschossiger, langgestreckter Eckbau, mit turmbekröntem polygonalem Eckerker, darunter Baumskulptur mit Madonna, in Formen der Deutschen Renaissance mit spätgotischen Anklängen, von Max Ostenrieder mit Bauplastik von Anton Pruska, 1904/05, vereinfachter Wiederaufbau, nach 1945; vgl. auch Ensemble Altstadt, Straßenbild Kreuzstraße (s. o.) sowie Straßenbildfolge Hackenstraße-Brunnstraße.
Mietshaus
Baustil: neubarock, Jugendstil
Erstellung: 1900
Fliegenstraße 3
516 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Traufseitbau im barockisierenden Jugendstil, mit Lisenen, Gaube mit geschweiftem Dach und Stuckdekor, um 1900.</p>
Bürgerhaus
Erstellung: 1850
Westenriederstraße 27
519 m Route
<p>Bürgerhaus, viergeschossiger zurückgesetzter Eckbau mit Halbwalmdach und schlichter Fassade in neuklassizistischer Tradition, wohl 17. Jh., Fassadengestaltung Mitte 19. Jh.; Mietshaus, viergeschossiges Rückgebäude mit Satteldach und vorgesetztem, hölzernen Treppenturm, 1. Hälfte 18. Jh.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Brunnstraße 6
519 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, neubarock, mit Erker, bez. 1894; vgl. Damenstiftstraße 11.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Historismus
Erstellung: 1889
Westermühlstraße 21
519 m Route
<p>Mietshaus, langgestreckter, viergeschossiger, traufständiger Mansarddachbau mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit flachem Mittelrisalit, Fensterrahmungen und -verdachungen in den Hauptgeschossen, gebändertem Erdgeschoss und reichem Stuckdekor (u. a. Reiterrelief), von Karl Schmidt, 1889; Rückgebäude, ehem. dreigeschossiger verputzter Walmdachbau, gleichzeitig, vereinfachende um ein Geschoss reduzierte Wiederherstellung nach Schäden im Zuge des 2. Weltkriegs.</p>
Mietshaus
Architekt: Kampferseck Josef
Erstellung: 1895
Jahnstraße 30
519 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau mit Balkongittern, 1895 von Josef Kampferseck; Gruppe mit Westermühlstraße 10.</p>
Mietshaus
Architekt: Fink Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Corneliusstraße 42
519 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Franz Fink.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Frauenstraße 28
520 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.</p>
Frauenstraße 28
520 m Route
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1873
Westenriederstraße 18
521 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1873.</p>
Westenriederstraße 27
521 m Route
Mietshaus, bis zum 2. Stock im Kern gotisch (wohl 16. Jh.), später aufgestockt; Fassadengliederung von etwa 1860; 1969 restauriert.
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Westermühlstraße 4
521 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1898 von Michael Mayer; Gruppe mit Nr. 6.</p>
Kath. Friedhofskirche St. Stephan
Architekt: Zwerger Georg
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1677
Stephansplatz 2
523 m Route
<p>Kath. Friedhofskirche St. Stephan am Nordende des Südlichen Friedhofs, Frühbarockbau mit Dachreiter, 1674-77 wohl von Georg Zwerger; mit Ausstattung; die nördliche Längsseite flankieren je zwei klassizistische Torpfeiler als Zugänge zum Südlichen Friedhof (siehe Thalkirchner Straße 17); zwei neuromanische Grabdenkmäler, auf dem Rasenstück zwischen Kirche und Pestalozzistraße 18.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Jahnstraße 25
523 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkerturm an der abgeschrägten Ecke, 1882 von Alois Barbist; bildet mit Klenzestraße 58 eine symmetrische Gruppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Moser Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Aventinstraße 9
523 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, mit Erker, bez. 1898, von Hans Moser; Gruppe mit Nr. 11.</p>
Heiliggeiststraße 2
523 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, Rückgebäude, im Kern wohl noch 16. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1878
Baaderstraße 61
524 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, 1879.</p>
Mietshaus
Architekt: Lindemann Lothar
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Pestalozzistraße 50
524 m Route
Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, mit sieben Halbkreisreliefs, 1911 von Lothar Lindemann; Gruppe mit Nr. 48.
Mietshaus
Architekt: Strelin Oskar
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Holzstraße 29
525 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, 1896 von Oskar Strelin; z. T. vereinfacht.</p>
Mietshäuser
Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Klenzestraße 60
525 m Route
<p>Klenzestraße 60/62; Mietshäuser, zu palastartiger Neurenaissancefront mit Seitenrisaliten vereinigt, Rohbackstein mit Hausteingliederungen, 1883 von Franz Rattenhuber.</p>
Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Frauenstraße 19
525 m Route
<p>Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule, stattlicher Bau im barockisierenden Jugendstil, 1900-01 von Robert Rehlen; mit Westenriederstraße 20.</p>
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Erstellung: 1885
Pestalozzistraße 32
526 m Route
Mietshaus, 1885–86 von Michael Reifenstuel d.J., vereinfacht.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Aventinstraße 12
527 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1888.</p>
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Baaderstraße 13
530 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1886 von Johann Grübel.</p>
Allerheiligenkirche am Kreuz
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1485
Kreuzstraße 10
531 m Route
<p>Kath. Allerheiligenkirche am Kreuz, dreijochiger spätgotischer Saalbau mit hohem Chorturm in schlichtem Sichtziegelmauerwerk, um 1485, Chorturm, nach 1493, An- und Umbau, 17. und 18. Jh., Wiederaufbau in reduzierten Formen, 1947-49; mit Ausstattung.</p>
Roman-Mayr-Haus
Erstellung: 1912
Marienplatz
531 m Route
<p>Das Roman-Mayr-Haus war ein repräsentatives historistisches Geschäftshaus von 1912 am Marienplatz/Kaufingerstraße in München. Errichtet wurde es im Auftrag der Textilfirma Roman Mayr, gegründet 1827, und entworfen von Josef Heilmann & Max Littmann. Es galt als eine der ältesten und architektonisch bedeutendsten Kaufhausfassaden in München  .</p><p>Während etlicher Jahre ertrug das Gebäude Kriegsschäden, blieb aber weitgehend erhalten – es überstand die Bombardements des Zweiten Weltkriegs (). Doch 1969–1972 fiel es dem Zeitgeist „moderner Stadtentwicklung“ zum Opfer, um Platz für ein Kaufhof-Warenhaus zu schaffen – ein Abriss, den viele Münchner später als städtebauliche Fehlentscheidung bezeichneten</p>
Katzenturm
Erstellung: 1417
Westenriederstraße
532 m Route
Ehem. Elektrotechnische Fabrik Alois Zettler
Architekt: Zettler Alois, Weber Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Holzstraße 28
534 m Route
<p>Holzstraße 28/30; Ehem. Elektrotechnische Fabrik Alois Zettler, Jugendstilbau mit Stuckdekor, 1906 von Georg Weber; vgl. Pestalozzistraße 31.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Damenstiftstraße 11
534 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; an der Ecke Marienfigur; Fortsetzung vgl. Brunnstraße 6.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Färbergraben 11
534 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1876.
Mietshaus
Architekt: Schneider Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Aventinstraße 11
535 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein und Haustein, mit Erker, 1897-98 von Georg Schneider; Gruppe mit Nr. 9.</p>
Westenriederstraße 29
536 m Route
<p>Bürgerhaus, mit Krüppelwalmdach, wohl 17. Jh., Fassadengestaltung des mittleren 19. Jh., 1969 restauriert.; hierzu Rückgebäude: Mietshaus, viergeschossiger Satteldachbau mit vorgesetztem, hölzernen Wendeltreppenturm, 1. Hälfte 18.Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Westermühlstraße 20
537 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Traufseitbau mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit Wechsel aus Einfach- und Doppelachsen, Fensterverdachungen in den Hauptgeschossen und reichem Stuckdekor, von Heinrich Hilgert, 1886; Rückgebäude, dreigeschossiger Pultdachbau, gleichzeitig.</p>
Militärgefängnis
Erstellung: 1883
Corneliusstraße 33
537 m Route
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Pestalozzistraße 36
537 m Route
Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, 1886 von Ludwig Deiglmayr.
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Erhardtstraße 6
537 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und Stuck, 1895 von Alois Barbist.</p>
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Corneliusstraße 46
539 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889-90 von Hermann Berthold; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 48 und dem Eckhaus Erhardtstraße 15.</p>
Mietshaus
Architekt: Perger Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Pestalozzistraße 25
541 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Georg Perger.</p>
Mietshaus
Architekt: Eisele Joseph
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Fliegenstraße 6
541 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit flachem, rustiziertem Mittelrisalit, von Joseph Eisele, 1889.</p>
Heilig-Geist-Kirche
Architekt: Löwel Friedrich, Ettenhofer Johann Georg
Baustil: Gotik
Erstellung: 1350
Prälat-Miller-Weg 1
543 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche Hl. Geist (ehem. Spitalkirche), Wandpfeilerkirche mit polygonalem Chorschluss, Chorscheitelturm und repräsentativ gestalteter Westfassade, im Kern gotische Staffelhalle des 14. Jhs., barocke Umgestaltung durch Johann Georg Ettenhofer, 1724-30, Erweiterung nach Westen in neubarocken Formen, von Friedrich Löwel, 1885-88, etappenweiser Wiederaufbau nach schwerer Kriegsbeschädigung, 1946-1991; mit Ausstattung.</p>
Marienplatz 18
544 m Route
Kaufingerstraße 5
545 m Route
Marienplatz 17
545 m Route
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Baustil: Historismus
Erstellung: 1911
Marienplatz 21
546 m Route
fünfgeschossiger Eckbau mit Arkaden im natursteinverkleideten Erdgeschoss und Naturstein-Eckerker, in historisierenden Formen, von Georg Meister und Oswald Eduard Bieber, 1911.
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Erhardtstraße 9
547 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Mittelerker und reichem Stuckdekor, bez. 1899, von Georg Müller.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1572
Damenstiftstraße 18
548 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Fassade mit Kern wohl barock.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Erstellung: 1893
Erhardtstraße 4
548 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Doppelerkerbau, mit Stuckdekor, 1893 von Franz Hammel; in Giebelnische Bronzefigur.</p>
Tal 4
549 m Route
<p>Zugehöriges Rückgebäude, im Kern wohl noch 16. Jh., Treppenhaus 18. Jh.</p>
Westenriederstraße 20
550 m Route
<p>Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule, siehe Frauenstraße 19.</p>
Mietshaus
Architekt: Walch Leonhard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1887
Westermühlstraße 24
551 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Traufseitbau mit flachen Seitenrisaliten und reicher Gliederung in Formen der Neurenaissance, von Leonhard Walch, 1886/87; Rückgebäude, Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau, gleichzeitig .</p>
Mietshaus
Architekt: Hatzl Anton, Berndl Richard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Erhardtstraße 8
552 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher, neuklassizistischer Jugendstil, mit drei Erkern und Stuckdekor, 1912 von Anton Hatzl mit Fassade von Richard Berndl.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Westenriederstraße 31
553 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1897.</p>
Bürgerhaus
Erstellung: 1780
Josephspitalstraße 2
553 m Route
Bürgerhaus mit Putzrahmen um die Fenster, vor 1780; Erdgeschoss verändert; an der Ecke Sebastiansfigur.
Radlsteg 2
553 m Route
Radlsteg 2; Ehem. Radlbad (seit dem 14. Jh.), dreigeschossiges, langgestrecktes altes Bürgerhaus, umgebaut 1878 (Mansarddach) und 1897 (Erdgeschoss mit Schaufenstern).
Rathausturm
Erstellung: 1301
Marienplatz 15
554 m Route
<p>Das Untere Tor, am östlichen Rand der Münchner Altstadt gelegen, war neben dem Oberen Tor das wichtigste Zolltor für Salztransporte aus Reichenhall und Hallein. Um 1392/94 wurde das Tor in das Rathaus integriert und zum Ratsturm umgebaut, der später eine Ratsglocke erhielt. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr der Turm mehrere Umgestaltungen, darunter den barocken Umbau um 1670 und eine Regotisierung in den 1860er Jahren. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Turm stark beschädigt und 1971-1974 wiederaufgebaut. Heute beherbergt der Turm das Spielzeugmuseum und ein Ehrenbürgerzimmer für Münchens Ehrenbürger.</p>
Mietshaus
Architekt: Hagel Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Ickstattstraße 32
554 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1884 von Friedrich Hagel.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Damenstiftstraße 16
554 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Klenzestraße 79
555 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, 1884 von Heinrich Hilgert.</p>
Zweite Stadtmauer
Erstellung: 1337

556 m Route
Geschäfts- und Mietshaus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Altheimer Eck 5
557 m Route
<p>Geschäfts- und Mietshaus, deutsche Renaissance, mit geschnitztem Erker, bez. 1899, von Max Ostenrieder.</p>
Ehem. Högerbräu
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Tal 6
558 m Route
<p>Ehem. Högerbräu, jetzt Geschäftshaus, Natursteinfassade in deutscher Renaissance, 1901-02 von Max Ostenrieder, Fragment nach Kriegszerstörung in Neubau von 1980 einbezogen und in den oberen Geschossen frei ergänzt.</p>
Schmales Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Josephspitalstraße 4
558 m Route
Schmales Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.
Erste Stadterweiterung
Erstellung: 1280

560 m Route
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Damenstiftstraße 12
561 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, um 1880; mit Madonnenrelief.</p>
Gautsch-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1902
Tal 8
561 m Route
Mariensäule
Architekt: Gerhard Hubert
Erstellung: 1638
Marienplatz
562 m Route
<p>Säule in korinthischem Stil mit Immakulata, Unterbau mit vier Puttengruppen, alle Figuren in Bronze, Immakulata von Hubert Gerhard, 1593, errichtet 1638, erneuert 1970, Putti, 1639-41</p>
Erste Stadtmauer
Erstellung: 1173

562 m Route
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Lehn Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1929
Auenstraße 2
563 m Route
<p>Auenstraße 2/2 a; Mietshaus in Ecklage am Isarkai, neuklassizistisch, 1929 von Ludwig Lehn.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Rumfordstraße 34
563 m Route
<p>Geschäftshaus, Neurenaissance, mit Risaliten, Rohbackstein und Naturstein, 1889-90 von Georg Meister.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Erhardtstraße 11
564 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und Stuckdekor (Büsten), 1892-93 von Franz Hammel.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Altheimer Eck 13
565 m Route
<p>Geschäftshaus, Jugendstil, Südteil mit Tor und Giebel von Heilmann und Littmann, 1908; Nordteil 1913.</p>
Mietshaus
Architekt: Albrecht Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Rumfordstraße 36
565 m Route
<p>Rumfordstraße 36/38; Mietshaus, breite Doppelerkerfront in deutscher Renaissance, mit prächtigem Portal, bez. 1895, von Max Albrecht.</p>
Geschäfts- und Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Altheimer Eck 9
566 m Route
Altheimer Eck 9; Geschäfts- und Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1890.
Zwingerstraße
567 m Route
Marienplatz 1
568 m Route
<p>ehem. Hauptwache, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, sechsgeschossiger Eckbau mit Stuckdekor am ersten bis dritten Obergeschoss, Rokoko, weitgehender Neubau vermutlich über älterem Kern, von François de Cuvillies d. J., 1769-71, zwei Geschosse aufgestockt und mit Nr. 2 vereinigt, 1870, z. T vereinfachter Wiederaufbau nach Kriegsschäden, 1950</p>
Altes Rathaus
Architekt: Halsbach Jörg von
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1470
Marienplatz 15
568 m Route
Kaufingerstraße 12
568 m Route
Mietshaus
Architekt: Wimmer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Auenstraße 10
568 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Pilastern, 1874 von Ludwig Wimmer, 1887 verändert, jetzt reduziert.</p>
Singer-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Kaufingerstraße 11
569 m Route
Kaufingerstraße 11 a; Singer-Haus, Geschäftshaus mit Natursteinfassade im späten Jugendstil, 1907-08 von Heilmann und Littmann (um 1980 nach Westen verlängert).
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Auenstraße 14
569 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Lisenen, 1865.</p>
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Klenzestraße 64
569 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1884 von Michael Mayer.</p>
Neubarockportal samt Ädikulafenster
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1889
Kaufingerstraße 8
569 m Route
Kaufingerstraße 8; Neubarockportal samt Ädikulafenster mit Reliefbüste der hl. Maria in Muschelnische darüber, 1889 (?).
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Corneliusstraße 48
569 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Hermann Berthold; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 46 und dem Eckhaus Erhardtstraße 15.</p>
Befestigungsmauer
Erstellung: 1300

570 m Route
Mietshaus
Architekt: Heindl Georg
Baustil: Historismus
Erstellung: 1886
Westermühlstraße 37
570 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Traufseitbau, von Georg Heindl, 1876, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfachend wiederhergestellt.</p>
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Westermühlstraße 26
571 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger, traufständiger Mansarddachbau mit Fassadengliederung im Stil der klassischen Neurenaissance, mit flachem Mittelrisalit, Fensterverdachungen in den Hauptgeschossen und gebändertem Erdgeschoss, von Michael Mayer, 1887; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 28.</p>
Rechtshaus
Erstellung: 1255
Marienplatz
572 m Route
<p>werwewew</p>
Mietshaus
Erstellung: 1875
Auenstraße 8
574 m Route
<p>Mietshaus, mit reduzierter Front, 1875; Gruppe mit Nr. 10.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Lersch Georg, Hirsch Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Kaufingerstraße 10
574 m Route
<p>Geschäftshaus, Natursteinfassade im Jugendstil, laut Inschrift 1904 von Georg Lersch und Paul Hirsch.</p>
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rumfordstraße 37
575 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, 1876 von Johann Thomas.
Mietshaus
Architekt: Hessemer Fritz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1915
Herzog-Wilhelm-Straße 17
576 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Erkern und Balkonen, errichtet in den Formen des späten Jugendstils, mit angeschlossenem Rückflügel, von Fritz Hessemer, bez. 1915.</p>
Thalkirchner Straße
576 m Route
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Erhardtstraße 15
576 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1885 von Johann Grübel.</p>
Nordflügel des Damenstiftes
Architekt: Böhm Theobald
Baustil: spätbarock
Altheimer Eck 15
577 m Route
<p>Nordflügel des Damenstiftes zu St. Anna (vgl. Damenstiftstraße 3), langgestreckter Spätbarockbau des 18. Jh.; Wohnhaus des Musikinstrumentenbauers Theobald Böhm (Gedenktafel); Gedenktafel zur Baugeschichte.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Pestalozzistraße 31
577 m Route
<p>Mietshaus, schlichter Jugendstilbau, 1909 von Heilmann und Littmann; vgl. Holzstraße 28/30.</p>
U-Bahnhof Marienplatz
Erstellung: 1971

579 m Route
Rückgebäude
Architekt: Albrecht Max
Erstellung: 1908
Sparkassenstraße 1
579 m Route
Rückgebäude von Burgstraße 2 (siehe dort), Fassade 1908 von Max Albrecht.
Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl
Erstellung: 1914
Kaufingerstraße 14
579 m Route
<p>Kaufingerstraße 14/16; Geschäftshaus, barockisierende Natursteinfassade, 1913/14 von Karl Stöhr.</p>
Bürgerhaus
Erstellung: 1770
Kaufingerstraße 2
580 m Route
<p>Bürgerhaus mit reich gegliederter und stuckierter Fassade, um 1770; jetzt mit Marienplatz 1 verbunden, siehe dort.</p>
Kaufingerstraße
580 m Route
Ehem. Damenstift
Architekt: Widmann Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1784
Damenstiftstraße 3
581 m Route
<p>Ehem. Damenstift, jetzt Schulgebäude, langgestreckte, reich gegliederte frühklassizistische Fassade, 1784-85 von Matthias Widmann; vgl. Altheimer Eck 15.</p>
Fischbrunnen
Architekt: Henselmann Josef, Knoll Konrad
Erstellung: 1954
Marienplatz
582 m Route
<p>Muschelkalk-Becken mit Reliefs und Bronze-Karpfen, von Josef Henselmann, 1954, drei Bronzefiguren vom Vorgängerbrunnen, von Konrad Knoll, 1862-66</p>
Palais Lerchenfeld
Architekt: Gunetzrhainer Ignaz Anton
Baustil: Barock
Erstellung: 1726
Damenstiftstraße 8
583 m Route
<p>Palais Lerchenfeld, jetzt Städtisches Bestattungsamt, Barockfassade mit reichem Stuckdekor, nach 1726 wohl von Ignaz Anton Gunetzrhainer, nach Kriegszerstörung neu hinterbaut 1957.</p>
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Westermühlstraße 28
584 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Traufseitbau mit Fassadengliederung im Stil der klassischen Neurenaissance, mit flachem Mittelrisalit und Fensterverdachungen in den Hauptgeschossen, von Michael Mayer, 1887; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 26.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Erhardtstraße 12
584 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, Putz- und Stuckdekor, 1899-1900 von Franz Hammel.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Jahnstraße 36
585 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1887 von Alois Barbist.</p>
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Tal 18
587 m Route
<p>Eckhaus, klassizistische Fassade, um 1800.</p>
Mietshaus
Architekt: Exter August, Specht Bruno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kohlstraße 3
589 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederung, 1888 von August Exter und Bruno Specht; Gruppe mit Nr. 5.</p>
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1865
Frauenstraße 34
589 m Route
Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1865 von Michael Reifenstuel; Innenbau 1992/93 weitgehend erneuert.
Wohnhaus
Erstellung: 1750
Westenriederstraße 37
590 m Route
<p>Wohnhaus, ehem. Rückgebäude von Tal 28, mit schlichter Fassade, 18. Jh.</p>
Gollierkapelle
Erstellung: 1295
Marienplatz
590 m Route
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Augsburgerstraße 11
592 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879 von Michael Reifenstuel d.J..</p>
Geschäfts- und Mietshaus
Architekt: Reifenstuel, M.
Altheimer Eck 6
593 m Route
Geschäfts- und Mietshaus, ursprünglich dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, 1861 von M. Reifenstuel aufgestockt und spätklassizistisch umgestaltet.
ehem. Stadtbauamt
Architekt: Grassel Hans
Sparkassenstraße 2
593 m Route
Bürgerhaus
Erstellung: 1877
Burgstraße 2
594 m Route
<p>1877 umgebaut, mit vereinfachter Fassade; zugehörig Rückgebäude Sparkassenstraße 1 , 1908 umgestaltet.</p>
Mietshausgruppe
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1912
Baaderstraße 9
595 m Route
<p>Baaderstraße 9/9 a; Mietshausgruppe, deutsche Renaissance, mit ungleichen, malerisch angeordneten Erkern, 1912 vom Kgl. Landbauamt München nach einem Entwurf von Hermann Buchert als Dienstwohngebäude für die Schutzmannschaft erbaut (ursprünglich vier Häuser).</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Damenstiftstraße 6
596 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, mit klassizistischem Stuckdekor, um 1800; Ladeneinbau und Mittelerker um 1900.</p>
St. Matthäus
Architekt: Gsaenger Gustav
Erstellung: 1953
Nußbaumstraße 1
596 m Route
<p>Nußbaumstraße 1; Evang.-Luth. Bischofskirche St. Matthäus, in städtebaulich hervorragender Lage am Sendlinger-Tor-Platz, 1953–55 von Gustav Gsaenger über asymmetrischem, stark gekurvtem Grundriss aufgeführter Baukörper, dessen geschwungenes Dach Kirchenraum, Gemeindesaal, Brauthalle und Mesnerwohnung gemeinsam überspannt, Stahlbetonkonstruktion: Geschlossene Mauerpartien (Sichtbeton und gemauerte Teile mit rot gefärbtem Putz) im Wechsel zu großflächigen Fenstern mit Betonlamellen; kampanilartiger Glockenturm an der Südostseite, Glockenwand nördlich; Innenraum über sechs Stützen, Marmormosaik der Apsis von Angela Gsaenger, Kruzifix von Andreas Schwarzkopf.</p>
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1890
Westermühlstraße 41
598 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau mit palastartiger Neurenaissancefront, mit Wechsel aus Einfach- und Doppelachsen, Ädikulafenstern im 2. Obergeschoss, gebändertem Erd- und 1. Obergeschoss, 1890.</p>
Eckhaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Tal 20
599 m Route
<p>Eckhaus, neubarock, 1897.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Wimmer Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kaufingerstraße 24
599 m Route
<p>Eingang I. Geschäftshaus, Neurenaissance-Eckbau mit reich gegliederter Natursteinfassade, 1888-90 von Lorenz Wimmer; früher Gruppe mit Bauteil II = ehem. Liebfrauenstraße 2.</p>
Mietshaus
Architekt: Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Pestalozzistraße 35
601 m Route
Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1906 von Eduard Herbert.
Geschäftshausfassade in deutscher Renaissance
Architekt: Wölker Josef
Baustil: Deutsche Renaissance
Erstellung: 1809
Josephspitalstraße 11
603 m Route
Marienplatz 2
604 m Route
sechsgeschossiger Putzbau mit Fassadenmalerei, seit 1865 zu Nr. 1 gehörig, um zwei Geschosse aufgestockt, 1870, beim Wiederaufbau neugestaltet, 1951.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Klenzestraße 68
604 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1884.</p>
Kaufingerstraße 15
605 m Route
Mietshaus
Architekt: Exter August, Specht Bruno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kohlstraße 5
605 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederung, 1888 von August Exter und Bruno Specht; etwas vereinfacht; Gruppe mit Nr. 3.</p>
Reisingerstraße 10
606 m Route
<p>Städtisches Sozialreferat, Eckbau, mit sehr reichem plastischem Dekor in den Portalachsen beider Seiten, bez. 1927, vom Architekturbüro des Bayer. Bauvereinskartells (Regierungsbaumeister Stärk).</p>
Bürgerhaus
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1775
Damenstiftstraße 4
607 m Route
<p>Bürgerhaus, frühklassizistisch, reich gegliederte Fassade mit Stuckdekor, letztes Viertel des 18. Jahrhunderts.</p>
Eckhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1903
Tal 7
607 m Route
<p>Eckhaus, in schlicht barockisierenden Formen, 1903 von Heilmann und Littmann; ehemals mit Giebel; Block mit Maderbräustraße 5.</p>
Reichenbachbrücke
Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1903
Reichenbachbrücke
607 m Route
<p>Über die Isar, 1902-03 von Friedrich von Thiersch, vierjochig mit zwei allegorischen Liegefiguren an den beiden Brückenköpfen.</p>
Europäisches Patentamt
Architekt: Gerkan-Marg und Partner
Erstellung: 1975
Erhardtstraße 27
607 m Route
Mietshaus
Architekt: Deiglmayer Ludwig
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1869
Frauenstraße 36
608 m Route
Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Lisengliederung, von Ludwig Deiglmayer 1869.
Eckhaus
Erstellung: 1857
Tal 24
609 m Route
<p>Eckhaus mit Fassadengestaltung von 1857.</p>
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1827
Pettenkoferstraße 1
610 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1827 von Josef Höchl, 1877 Fassade vom Besitzer, dem Stuckateur Karl Huber, reich dekoriert.</p>
Mietshaus
Architekt: Gerstner Simpert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Jahnstraße 40
611 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Simpert Gerstner.</p>
Damenstiftskirche St. Anna
Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1735
Damenstiftstraße 1
612 m Route
<p>Kath. Damenstiftskirche St. Anna, im Innern kräftig gegliederter, überkuppelter Spätbarockbau, 1732-35 von Johann Baptist Gunetzrhainer; mit Ausstattung; vgl. Nr. 3 und Altheimer Eck 15.</p><p>Die römisch-katholische Damenstiftskirche St. Anna ist eine Filialkirche der Stadtpfarrkirche St. Peter in München. Sie befindet sich im Hackenviertel der Altstadt an der Damenstiftstraße 1. 1671 gründete Henriette Adelheid von Savoyen das Kloster, das später durch Kurfürst Karl Albrecht gefördert wurde. Die heutige spätbarocke Kirche wurde zwischen 1732 und 1735 nach Plänen von Johann Baptist Gunetzrhainer errichtet, die Ausstattung übernahmen die Brüder Asam. 1783 übersiedelten die Salesianerinnen nach Indersdorf, und das Kloster wurde säkularisiert.</p><p>Während der Luftangriffe 1944 wurde die Kirche weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau unter Erwin Schleich dauerte bis 1980. Da nur Schwarzweißfotos als Vorlagen existierten, entschied man sich für Sepiatöne bei der Gestaltung der Deckenfresken und Altarbilder. Auffällig ist die Darstellung des Abendmahls in figürlicher Form, eine Seltenheit in Bayern. Heute ist die Kirche ein Beispiel für den behutsamen Umgang mit barocker Architektur im 20. Jahrhundert.</p>
Taeckentor
Erstellung: 1360
Westenriederstraße
612 m Route
Kaltenbachtor
Erstellung: 1319
Tal
613 m Route
<p>Abbruchsjahr ist nicht bekannt</p>
Josephspitalstraße 11
613 m Route
Schöner Turm
Erstellung: 1239
Neuhauser Straße 28
614 m Route
<p>Das Obere Tor in der heutigen Kaufingerstraße 28, vor dem Geschäftshaus der Firma Hirmer, war neben dem Unteren Tor eines der wichtigsten Zolltore Münchens. Nach dem Bau der äußeren Stadtmauer verlor es seine Funktion und wurde 1479/84 neu gebaut, mit einem Spitzhelm und aufwendiger Bemalung, die ihm den Namen „Schöner Turm“ einbrachte. 1508/10 wurde die dritte öffentliche Uhr Münchens installiert. Nach schweren Schäden durch eine französische Granate wurde das Tor 1807 abgerissen. Heute erinnert eine Pflastermarkierung und eine Statue am Geschäftshaus an den Standort und die Geschichte des Tors.</p>
Stadtsparkasse
Architekt: Grässel Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Sparkassenstraße 2
615 m Route
<p>Sparkassenstraße 2/4; Stadtsparkasse (und ehem. städt. Verwaltungsgebäude), langgestreckter malerischer Bau in deutscher Renaissance, Putzbau mit Natursteingliederungen, polygonalem Eckerker und reichem plastischem Dekor, 1898-99 (Nordteil) und 1906-08 von Hans Grässel.</p>
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Augsburgerstraße 15
616 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, bez. 1882, von Heinrich Hilgert.</p>
Indanthren-Haus
Architekt: Spreng Blasius, Winkler Georg Helmut, Mikorey Franz
Erstellung: 1954
Weinstraße 3
616 m Route
Indanthren-Haus, Geschäfts-und Verwaltungsgebäude für die Farbwerke Hoechst, Stahlbetonkonstruktion mit Verkleidung aus farbigen Ziegeln in abstrakter Flächenmusterung (Entwurf Blasius Spreng), 1954 von Georg Helmut Winkler; Passage mit hofartiger Erweiterung, Wandrelief und Brunnen 1956 von Franz Mikorey.
Ehem. Büro- und Wohnhaus
Architekt: Heilmann Jakob
Baustil: Neurenaissance
Sparkassenstraße 3
617 m Route
Ehem. Büro- und Wohnhaus, jetzt städt. Verwaltungsgebäude, breite Neurenaissancefassade, 1891 von Jakob Heilmann, umgebaut 1909/10 von Eugen Hönig und Karl Söldner.
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1870
Frauenstraße 38
618 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, 3. Viertel 19. Jh.</p>
Spätbarocke Fassade
Baustil: Spätbarock
Dienerstraße 22
619 m Route
Spätbarocke Fassade eines Kaufmannshauses mit reicher Stuckgliederung und Muttergottesrelief, 18. Jh.
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Westenriederstraße 45
621 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1900 von Heilmann und Littmann.</p>
Neues Rathaus - Dritter Bauabschnitt
Architekt: Hauberrisser Georg von
Erstellung: 1905
Marienplatz
621 m Route
Stadtsteueramt
Erstellung: 1953
Josephspitalstraße 8
621 m Route
<p>Stadtsteueramt, siehe Herzog-Wilhelm-Straße 11</p>
Mietshaus
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Nußbaumstraße 6
624 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, geschnitzten Holzteilen und Fachwerkgiebel, 1900–01 von Eugen Drollinger.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Westenriederstraße 43
625 m Route
<p>Westenriederstraße 43; Mietshaus, Neurenaissance, 1899; z. T. vereinfacht, Fassade an der Sterneckerstraße noch unverändert.</p>
Mietshaus
Architekt: Gerstner Simpert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Jahnstraße 42
625 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1890 von Simpert Gerstner.</p>
Ehem. Metzgerbräu
Erstellung: 1907
Tal 26
626 m Route
<p>Ehem. Metzgerbräu, jetzt Geschäfts- und Wohnhaus, zwei 1907 vereinigte Häuser; der niedrigere Ostteil im Kern wohl 16. Jh., später mehrfach umgebaut, der höhere Westteil Ende 19. Jh.</p>
Ehem. Geschäftshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Weinstraße 4
626 m Route
<p>Ehem. Geschäftshaus, jetzt Bankhaus, mit neuklassizistischer Natursteinfassade, 1908/09 von Max Neumann.</p>
Geschäfts- und Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Herzogspitalstraße 1
629 m Route
<p>Geschäfts- und Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, bez. 1893.</p>
Mietshaus
Architekt: Lindemann Lothar
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Pestalozzistraße 48
629 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Reliefs, 1911 von Lothar Lindemann; Gruppe mit Nr. 50.
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Frauenlobstraße 2
630 m Route
Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1914 von der Baugesellschaft J. Burger und Co.
Altmünchner Bürgerhaus
Baustil: spätgotisch
Sterneckerstraße 2
631 m Route
Altmünchner Bürgerhaus mit vier niedrigen Geschossen, bis zum 1. Stock wohl im Kern spätgotisch, im 17./18. Jh. umgebaut und aufgestockt, Treppe vom Typ Himmelsleiter.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kohlstraße 9
631 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Geschäftshaus Zum Schönen Turm
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl, Seidler Julius
Baustil: Historismus
Erstellung: 1914
Kaufingerstraße 28
632 m Route
<p>Geschäftshaus Zum Schönen Turm, jetzt Hirmer-Haus, stattlicher historisierender Eckbau, bez. 1914, von Eugen Hönig und Karl Söldner mit Bildhauerarbeiten von Julius Seidler; an der Ecke Modell des ehemals hier stehenden Schönen Turms.</p>
Mietshaus
Architekt: Wimmer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Liebfrauenstraße 2
632 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Natursteinfassade, 1888-90 von Ludwig Wimmer.
Ehem. Bürgerhaus
Erstellung: 1790
Tal 28
633 m Route
<p>Ehem. Bürgerhaus, jetzt Geschäfts- und Wohnshaus, bis zum zweiten Stock im Kern spätmittelalterlich, im späten 18. Jh. aufgestockt, Fassadengestaltung frühklassizistisch; Umbau 1874; vgl. Westenriederstraße 37.</p>
Fassade eines Mietshauses
Architekt: Hartl Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Rumfordstraße 43
633 m Route
<p>Fassade eines Mietshauses, Neurenaissance, 1890 von Hans Hartl.</p>
Neues Rathaus
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1897
Marienplatz 8
634 m Route
<p>mehrere Höfe umschließender fünfgeschossiger Sichtziegelstein-Komplex mit Natursteingliederung, umlaufenden Arkaden, Erkern, Türmen und Ziergiebeln, außen wie innen reiche architektonisch-plastische Ausstattung in neugotischen Formen, von Georg von Hauberrisser, Osthälfte 1867-74, rückseitig 1889-93, Westteil mit Turm und Prunkhof 1899-1908/09 (Geschütztes Kulturgut)</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rumfordstraße 42
634 m Route
<p>Mietshaus, Doppelerkerhaus in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor, 1898 von R. Barbist.</p>
Pathologisches Institut
Architekt: Kollmann Theodor
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1929
Thalkirchner Straße 36
637 m Route
<p>Pathologisches Institut der Universität, neuklassizistischer, palastartiger Dreiflügelbau mit Säulenhalle im Süden und plastisch ausgestaltetem Portal im Osten, 1927-29 von Theodor Kollmann.</p><h3>Köpfe</h3><ul><li>Bacon Francis (1561-1626)</li><li>Harvey William (1578-1657)</li><li>Haller Albrecht von (1708-1777)</li><li>Malphigi Marcello (1628-1694)</li><li>Morgagni Giovanni Battista (1682-1771)</li><li>Bichat Xavier (1771-1802)</li><li>Schwann Theodor (1810-1882)</li><li>Müller Johannes (1801-1858</li><li>Virchov Rudolf (1821-1902)</li></ul>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Westenriederstraße 47
638 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.</p>
Wohnhaus mit Friedenskirche
Architekt: Moll Leonhard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1914
Frauenlobstraße 5
638 m Route
<p>Wohnhaus mit evang.-methodistischer Friedenskirche, klassizistischer Jugendstil, 1914 von Leonhard Moll.</p>
Postscheckamt
Architekt: Muffat Karl, Bürklein Friedrich, Vorhoelzer Robert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Sonnenstraße 26
641 m Route
<p>Ehem. Frauenklinik, jetzt Postscheckamt, 1853-56 von Karl Muffat; Fassade von Friedrich Bürklein im Maximilianstil; 1920-22 von Robert Vorhoelzer umgestaltet.</p>
Miets- und Wirtshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Maderbräustraße 2
641 m Route
deutsche Renaissance, bez. 1901; Block mit Tal 10.
Ehem. Städtisches Wohnungsamt
Architekt: Fick Roderich, Röder Rudolf
Erstellung: 1953
Burgstraße 4
643 m Route
<p>Burgstraße 4 / Sparkassenstraße 5; Ehem. Städtisches Wohnungsamt, Verwaltungsbau mit langgestrecktem Gebäudeflügel entlang der Burgstraße und kurzem, über ein Treppenhaus verbundenem Flügel an der Sparkassenstraße, 1952/53 vom Wiederaufbaureferat der Stadt München nach Plänen von Roderich Fick und Rudolf Röder errichtet; Knickpunkt der gekrümmten Bauflucht durch Erker gegliedert, Fassade mit Kunststeinverblendung und mit kleinteilig-historisierender Bemalung von Hermann Kaspar.</p>
Rotmarmorepitaph
Erstellung: 1550
Maderbräustraße 4
643 m Route
Mitte 16. Jh.; im Durchgang.
Sparkassenstraße 5
643 m Route
Sparkassenstraße 5; Teil des Städtischen Wohnungsamtes an der Burgstraße 4, siehe dort.
Mietshaus
Architekt: Büchold Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Lindwurmstraße 15
643 m Route
Mietshaus, reiche Neurenaissancefassade, 1883 von Franz Büchold, 1898 aufgestockt.
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Nußbaumstraße 8
645 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1901, von Heinrich Volbehr.
Josephspitalstraße
647 m Route
Mietshaus
Architekt: Sailer Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Klenzestraße 89
648 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1885 von Georg Sailer.</p>
Doppelhaus des mittleren 19. Jh.
Architekt: Barth Gabriel
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1855
Herzogspitalstraße 5
649 m Route
<p>Doppelhaus des mittleren 19. Jh., Westhälfte neugotisch von 1855, Osthälfte Neurenaissance, mit Gedenktafel für Gabriel Barth.</p>
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Baumstraße 4
650 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1886 von Georg Meister.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1700
Burgstraße 3
651 m Route
<p>Kernbestand barock, um 1700; Umbau und Fassadengestaltung spätklassizistisch, 2. Viertel 19. Jh.</p>
Burgstraße
651 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Reisingerstraße 9
652 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878.</p>
Eckhaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Tal 19
653 m Route
<p>Tal 19; Eckhaus, neubarock, 1894; Hauptfront z. T. vereinfacht.</p>
Ehem. Hebammenschule
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Pettenkoferstraße 4
655 m Route
<p>Ehem. Hebammenschule, jetzt HNO-Klinik der Universität, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Pathologisches Institut
Architekt: Kollmann Theodor
Erstellung: 1927
Frauenlobstraße 7
657 m Route
Frauenlobstraße 7/7 a; Pathologisches Institut, Westflügel, 1927-29 von Theodor Kollmann; siehe Thalkirchner Straße 36.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Jahnstraße 46
659 m Route
<p>Mietshaus, Giebelbau im barockisierenden Jugendstil, 1904.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl, Kreittmayr Wiguläus Freiherr von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Burgstraße 6
660 m Route
<p>neubarock, 1909/10 von Karl Stöhr (mit Rückgebäude Sparkassenstraße 11, siehe dort); Gedenktafel für Wiguläus Freiherr von Kreittmayr, der 1790 im Vorgängerhaus starb.</p>
Burgstraße 5
661 m Route
Pfarrkirche St. Maximilian
Architekt: Schmidt Heinrich von
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1908
Auenstraße 1
661 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche St. Maximilian, monumentaler, neuromanischer Bau, mit seinen beiden Türmen den Isarkai beherrschend, 1895-1908 von Heinrich von Schmidt; mit Ausstattung.</p>
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Kil Franz, Freundorfer Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Lindwurmstraße 17
661 m Route
Mietshaus in Ecklage, Neurenaissance, 1881-82 von Franz Kil, Fassadentektur von Jakob Freundorfer, 1913 aufgestockt.
Dürnbräu
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Tal 21
663 m Route
<p>Tal 21; Dürnbräu, klassizistischer Bau, um 1828; Erdgeschoss etwa 1930 verändert (mit Malereien).</p>
Stattliches Eckhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Tal 38
664 m Route
<p>Stattliches Eckhaus, deutsche Renaissance, 1901 von Heilmann und Littmann.</p>
Ehem. Geschäftshaus Dr. H. Ehrlicher
Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1963
Neuhauser Straße 17
664 m Route
<p>Ehem. Geschäftshaus Dr. H. Ehrlicher, jetzt Kaufhaus Zweiflers, schmaler, sechsgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit vollständig verglaster, zweischaliger Fassade, 1961-63 von Sep Ruf; horizontale Bänder der Geschossdecken durch feingliedrige Verstäbung vernetzt; Dachausbau mit Terrassen unter Aluminiumträger-Lamellen in Dachschrägenimitation.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Baaderstraße 1
664 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, Rohbackstein mit Putzgliederung, Erker, 1896 von Rosa Barbist.</p>
Mietshaus
Architekt: Ried Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Pettenkoferstraße 5
665 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1902 von Franz Ried.</p>
Teil eines Mietshauses
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lindwurmstraße 19
666 m Route
Teil eines Mietshauses, Jugendstil, mit Erker, bez. 1910, über Kern von 1831.
Mietshaus mit klassizistischer Fassade
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Herzogspitalstraße 8
667 m Route
<p>Mietshaus mit klassizistischer Fassade von 1806, im Kern z.T. älter, Gaststätte 1898 neugotisch ausgestattet.</p>
Spätmittelalterliches Bürgerhaus
Architekt: Müelich Hans
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1500
Burgstraße 5
668 m Route
<p>Spätmittelalterliches Bürgerhaus, 15./16. Jahrhundert, als Stadtschreiberhaus und Weinstadl 1550-52 umgebaut, mit reicher Fassadenmalerei von Hans Müelich und mit Rest des Arkadenhofes.</p>
Marienplatz
669 m Route
Ehem. Augustinerkirche St. Johannes
Architekt: Schmidt Veit, Fischer Theodor
Baustil: Gotik
Erstellung: 1328
Neuhauser Straße 2
669 m Route
<p>Ehem. Augustinerkirche St. Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist, gotische Basilika (Ende 13.-15. Jh.), 1619/20 von Veit Schmidt frühbarock umgestaltet, 1803 profaniert (sog. Augustinerstock), 1914/15 von Theodor Fischer verändert und umgebaut; enthält das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum, Läden und Amtsräume des Polizeipräsidiums (siehe Ettstraße 2/4, ehem. Augsutinerkloster).</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Lutz Ludwig C.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Dienerstraße 19
670 m Route
neubarock (vereinfacht), mit Erker und Eisenbalkonen, 1898 (bez.) von Ludwig C. Lutz.
Palais Au
Architekt: Zuccalli Henrico
Erstellung: 1678
Herzogspitalstraße 7
670 m Route
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1615
Burgstraße 8
671 m Route
<p>Wohn- und Sterbehaus von Francois de Cuvilliés d. Ä.; im Kern spätgotisch, um 1615 Aufstockung und Dachstuhl, Fassadengestaltung barock, wohl 1. Hälfte 18. Jh.; nördlich anschließend der die Ledererstraße überbrückende, von Hausannexen zweifach überbaute Schlichtingerbogen, der bereits auf dem Stadtmodell von 1570 existiert.</p>
Stadtsteueramt
Architekt: Delisle Karl, Panitz Max, Rauch Ernst Andreas, Hoffmann Erich
Erstellung: 1953
Herzog-Wilhelm-Straße 11
673 m Route
&lt;p&gt;Stadtsteueramt, Verwaltungsbau, 1953/54 vom Stadtbauamt nach Plänen von Karl Delisle und Max Panitz in städtebaulich wichtiger Altstadtrandlage als mehrflügelige, fünf- bis siebengeschossige Anlage in Stahlbetonkonstruktion mit in Backstein ausgefachten Rasterfassaden errichtet; Haupttrakt mit vorkragendem Flachdach über eingezogenem Obergeschoss, Portalgestaltung mit Figurenfries von Andreas Rauch; großer Gartenhof, mit umlaufender verglaster Schalterhalle; Tierplastik von Hoffmann.&lt;/p&gt;
Frauenkirche (12.Jhd. - 1468)
Baustil: romanisch
Erstellung: 1250
Frauenplatz
673 m Route
Turm der Kath. Herzogspitalkirche
Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Herzogspitalstraße 7
675 m Route
&lt;p&gt;Turm der Kath. Herzogspitalkirche, nach Kriegszerstörung der Kirche moderner Neubau, vom alten Bau ist nur der im Hof stehende barocke Turm erhalten, 1727 von Johann Baptist Gunezrainer; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Bronzebüste für König Ludwig II.
Architekt: König Ludwig II., Miller Ferdinand d. J.
Erstellung: 1910
Corneliusbrücke
676 m Route
Südlich auf der Inselspitze Balustrade und Denkmal für Ludwig II., Bronzebüste, 1910 von Ferdinand Miller d. J., 1973 wiederaufgestellt; nördlich gegenüber vier Torpfeiler mit Kugeln als Zugang zum Bereich des Deutschen Museums.
Josephspitalstraße
677 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Pettenkoferstraße 6
677 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Ostseite in deutscher Renaissance mit Steinportal, um 1900.&lt;/p&gt;
Dienerstraße 18
678 m Route
Eckbau, im Kern spätmittelalterlich, Schopfwalmdach und ehemalige Fassadengliederung wohl frühklassizistisch, Ende 18. Jahrhundert; vereinfacht.
Mietshaus
Architekt: Kracher Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Augsburgerstraße 23
678 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, 1899 von Ludwig Kracher, über Kern von 1831.&lt;/p&gt;
Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau
Architekt: Halsbach Jörg von
Baustil: Gotik
Erstellung: 1488
Frauenplatz 1
678 m Route
&lt;p&gt;Kath. Metropolitan- und Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau (Dom, Frauenkirche), mächtige backsteingotische Hallenkirche mit Umgangschor, von Jörg von Halsbach 1468-88, mit zwei Westtürmen, deren charakteristische Kuppelhauben 1524/25 aufgesetzt wurden; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/geschichte/baugeschichte/&quot;&gt;Baugeschichte&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Herzogspitalstraße 10
680 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1806; Fassade z. T. leicht verändert.&lt;/p&gt;
Altmünchner Bürgerhaus
Baustil: spätgotisch
Altenhofstraße 4
681 m Route
spätgotisch, mit zwei Flacherkern, wohl 15./16. Jh., 1949 stark erneuert.
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Erstellung: 1908
Jahnstraße 48
682 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht im barockisierenden Jugendstil, 1908 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.&lt;/p&gt;
Kath. Pfarrhaus St. Maximilian
Architekt: Schmidt Heinrich von
Erstellung: 1902
Wittelsbacherstraße 2
683 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrhaus St. Maximilian, viergeschossiger Eckbau mit barockisierender Fassadengliederung, mit von Volutengiebeln bekrönten Zwerchhäusern, Lisenen, rustiziertem Erdgeschoss und Stuckdekor, von Heinrich von Schmidt, 1901/02; mit Toreinfahrt, gleichzeitig&lt;/p&gt;
Sog. Gablerhaus
Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Erstellung: 1911
Theatinerstraße 8
684 m Route
&lt;p&gt;Sog. Gablerhaus, Geschäftshaus mit historisierender Natursteinfassade, 1910/11 von Georg Meister und Bieber Oswald Eduard; 1998-2001 Umbau im Zusammenhang der sog. Fünf Höfe.&lt;/p&gt;
Walmdachhaus
Erstellung: 1710
Ledererstraße
686 m Route
freistehend, um 1715/20 umgebaut und aufgestockt.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Morassistraße 20
686 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1877.&lt;/p&gt;
Falkenhaus
Erstellung: 1700
Burgstraße 10
687 m Route
Sog. Falkenhaus, Bürgerhaus des 17./18. Jahrhunderts, mit schlichter, mehrfach überarbeiteter Fassade.
Nußbaumstraße
687 m Route
Im 19. Jh. angelegter Park, begrenzt von Sendlinger-Tor-Platz und Lindwurmstraße, Ziemssenstraße und Nußbaumstraße.
Isartortheater
Erstellung: 1811
Westenriederstraße 1
688 m Route
Zerwirkgewölbe
Erstellung: 1726
Ledererstraße 3
689 m Route
&lt;p&gt;herzoglicher Bau der 2. Hälfte des 13. Jh. (Umfassungswände?), später mehrfach erneuert, vor allem nach 1726, mit zwei gewölbten Hallen übereinander. Westlich anschließend der die Straße überbrückende Schlichtingerbogen, siehe Burgstraße 8.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ledererstraße 3. Zerwirkgewölbe.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bis vor kurzem galt das sog. Zerwirkgewölbe zusammen mit Teilen des Alten Hofes als das älteste profane Bauwerk Münchens. Auf mittelalterlichen Ursprung weist lediglich die Bezeichnung als „Herzog Ludwigs Haus“ 1589 und 1590 hin, was auf Ludwig II. den Strengen (reg. 1253-94), Bauherrn auch des benachbarten Alten Hofes (s. dort), zu beziehen ist. Für das traditionell - so auch in den Bauinschriften von 1927/37 - genannte Baujahr 1264 gibt es keinerlei Beleg. Besitzgeschichtlich (vgl. Häuserbuch I, 1958; Stahleder 1992, 1995, Stahleder 2006) war das Haus im 16. Jh. rückwärtiges Nebengebäude des u. a. vom herzogl. Falkner bewohnten Eckhauses Burgstraße 10 (s. dort). Vom Kauf durch Hofbaumeister Wendel Dietrich um 1590 bis zum Rückerwerb durch Kurfürst Karl Albrecht 1733 war das vom Vorderhaus getrennte einstige Rückgebäude ein Wohnhaus in Privatbesitz. Nach der Besitzerfamilie Schlichtinger (1639-1733) wird der westlich benachbarte Bogen über dem Beginn der Ledererstraße benannt. Das ab 1733 kurfürstliche (bzw. später staatliche), um diese Zeit baulich (völlig?) erneuerte Gebäude wurde zunächst dem nördlich benachbarten Hofbräuhaus (Braunbräuhaus, vgl. Alter Hof/Ostflügel) angeschlossen; 1808 nahm es das von der Herzog-Max-Burg (s. dort) hierher verlegte Hof-Zerwirkgewölbe auf. Hier wurde das erlegte Wild zerwirkt (zerteilt) und bearbeitet; nach Plänen des 19. Jh. diente die untere Halle dem Verkauf, die obere als Lager, das 3. Geschoss als Wohnung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der sich südöstlich an den Vierseitkomplex des Alten Hofes an- schließende, dreiseitig freistehende Satteldachbau an der Westseite des erst im frühen 20. Jh. überwölbten Pfisterbaches ist bereits auf Sandtners Stadtmodell von 1570 dargestellt, allerdings mit anderen, eher auf Wohnnutzung hindeutenden Fensterformaten als heute, mit Flacherker im 1. Stock der Südgiebelseite und Aborterkern im Osten. Ähnlich erscheint der Bau auf Volckmers Ledererstraße 3, ehern. Zerwirkgewölbe; Aufn. 1995 Vogelschau-Stadtplan von 1613 und auf den flüchtigen Skizzen Stimmelmayrs gegen 1800.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die beiden übereinanderliegenden zweischiffigen und vierjochigen Hallen mit ihren Viereckpfeilern und Kreuzgratgewölben (nicht spitzbogig, ohne Scheidbogen) sind wegen der schlichten Details zwar nicht näher zu datieren, doch jedenfalls nachmittelalterlich - eher im Zusammenhang mit Bräuhauszwecken als solchen erst des Zerwirkgewölbes entstanden. Ein zumindest weitgehender Neubau kurz vor oder um 1733 ist anzunehmen; ob Teile der Umfassungswände verwendet wurden, wäre noch nachzuweisen (z. B. vermauerte Fenster?). Gemäß kürzlichen Untersuchungen stehen Gewölbe und Wände in bauzeitlichem Zusammenhang; Grabungen weisen auf einen Neubau auf z. T. leicht verschobener Baulinie hin. Durch dendrochronologische Daten (Untersuchung 1991) von Dachstuhlbalken (1719?, 1725, 1726) ist das zweigeschossige Kehlbalkendach mit Hängewerkkonstruktion in etwa datiert. Wohl um diese Zeit wurde auch das niedrigere 2. Obergeschoss als flachgedeckte Halle mit Längsunterzug und Mittelstütze ausgebildet, doch noch im 18. Jh. zur zweibündig angelegten Wohnung ausgebaut, in der noch einzelne Füllungstüren, Fenster, Beschläge und eine gewundene Holzsäule zwischen zwei Fensternischen im Westen erhalten sind.&lt;br&gt;Der Anbau mit zweiläufiger (1965 erneuerter) Treppe am Nordteil der Westseite stammt wohl auch aus dem 18. Jh. (auf dem Stadtplan von J. Consoni 1806 vorhanden). Im Inneren wurden im Laufe des 19. und 20. Jh. mehrfach kleinere Grundrissänderungen (Zwischenwandeinbauten) vorgenommen. Ein Aufriss der Südgiebelfront von 1867 (aus Anlass von „Adapturarbeiten für Bureaulokale der koenigl. Hofjagd-Intendanz“) zeigt um die Öffnungen wohl barockzeitliche geohrte Putzrahmen, die später beseitigt wurden - vielleicht bei einer Renovierung im Zusammenhang mit der Anlage der Sparkassenstraße nach Überwölbung des Pfisterbaches. Das barockisierende Wandbild in der Mitte der Südseite (mit unzutreffender Bauinschrift) stammt nach A. Alckens (1935) von H. Landgrebe und A. Klingshirn, 1927; das Wandbild an der Ostseite trägt die Signatur Heinr. Landgrebe 1937. Renovierungsmaßnahmen außen fanden 1955 und 1966 (Nagelfluhsockel) statt; Gitter des Tores zum schmalen Nordhof 1967; Schließung des (seit Jahrzehnten privaten) Wildgeschäftes 1999. In den beiden Obergeschossen wurde 1994 eine Studiobühne des Gärtnerplatztheaters eingerichtet. Um 2006 Bauarbeiten im Gange; derzeit gastronomische Nutzung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Archäologische Befunde: Untertägige Reste spätmittelalterlicher/frühneuzeitlicher und neuzeitlicher Bebauung (Fundst.-Nr.: 7835/0356). Im Zuge der Umbaumaßnahmen 2005 fanden baubegleitende archäologische Untersuchungen statt. An mehreren Stellen konnte der zur jüngeren Ausbauphase gehörende Plattenbelag des 19. Jh. aufgedeckt werden. In drei Sondagen stieß man auf Mauerzüge aus Backsteinen mit dazugehörigen Plattenfußböden, vermutlich des 15./16. Jh. Auf diesen Mauern wurde der bestehende Bau des 17./18. Jh. errichtet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte 2&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
Dienerstraße 17
690 m Route
Eckbau, mit Turmerker, 1900.
Fassade des Mietshauses
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1864
Frauenstraße 44
691 m Route
Fassade des Mietshauses, fünfgeschossig, mit gotisierender Gliederung, von Franz Kil, bez. 1864, Zinnenbekrönung Rekonstruktion von 1926; Abbruch des Hauses 1989/90.
Herzogspitalkirche St. Elisabeth
Architekt: Branca Alexander von, Groethuysen Herbert
Erstellung: 1955
Herzogspitalstraße 9
692 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Kath. Herzogspitalkirche, im Hof barocker Turm von Johann Andrea Trubillio erhalten, 1727/28, sonst Neubau von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55; mit Ausstattung; Klostergebäude mit ehem. Mädchenwohnheim, fünfgeschossiger Backsteinbau mit Turm, von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55.&lt;/p&gt;
Giebelhaus
Erstellung: 1550
Ledererstraße 10
693 m Route
&lt;p&gt;Ledererstraße 10/12; Giebelhaus, z.T. 15./16. Jh. (schon auf Sandtner-Modell von 1570), 1726 (?) umgebaut und aufgestockt, wieder mit Giebel; 1980/81 entkernt.&lt;/p&gt;
Volkstheater
Erstellung: 1812
Westenriederstraße 1
693 m Route
&lt;p&gt;Das Isartortheater, offiziell Königliches Hoftheater am Isarthor, war ein klassizistisches Theatergebäude in München, erbaut 1811–1812 von Emanuel Herigoyen. Es lag westlich des Isartors, an der heutigen Grünfläche zwischen Frauenstraße und Westenriederstraße. Das Theater wurde am 10. Oktober 1812 in Anwesenheit von König Maximilian I. und Kronprinz Ludwig eröffnet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ursprünglich als zweites königliches Hoftheater gedacht, geriet das Isartortheater ab 1822 in Schwierigkeiten. Direktor Carl Carl setzte auf volkstümliche Unterhaltung, stieß jedoch auf Kritik und finanzielle Kürzungen zugunsten des Hof- und Nationaltheaters. 1825 schloss er das Theater und zog mit seinem Ensemble nach Wien, wo er am Theater an der Wien erfolgreich wurde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von 1844 bis 1931 diente das Gebäude als städtisches Leihhaus. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der südliche Seitenflügel abgerissen. 1931 erfolgte der Umbau zu einem Kino, dem „Atlantik-Palast“, mit 1.000 Sitzplätzen. Bis 1944 wurden dort auch amerikanische Filme gezeigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während des Zweiten Weltkriegs brannte das Gebäude bei Luftangriffen aus. Die Ruine blieb bis 1953 stehen und wurde schließlich abgetragen. Heute erinnert nichts mehr an das einst bedeutende Theater.&lt;/p&gt;
Denkmalbrunnen für Friedrich Bezold
Architekt: Bezold Friedrich, Hoepf Karl, Mattes Georg
Erstellung: 1914
Nußbaumstraße
693 m Route
Denkmalbrunnen für Friedrich Bezold, 1914 von Karl Hoepf, Büste von Georg Mattes.
Vereinshaus Scholastika
Architekt: Ullmann Ludwig
Erstellung: 1915
Ledererstraße 5
695 m Route
&lt;p&gt;Vereinshaus Scholastika mit Gaststätte, barockisierend, 1914-15 von Heilmann und Littmann nach Entwurf von Ludwig Ullmann; mit historischen Räumen der Erbauungszeit, u.a. Theatersaal; Einheit mit Münzstraße 2.&lt;/p&gt;
Ehem. Gesandtenhaus, sog. Palais Woronzow
Architekt: Kirchgrabner Franz Ignaz
Erstellung: 1808
Herzogspitalstraße 12
695 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Gesandtenhaus, sog. Palais Woronzow, 1830-1877 Gymnasium, jetzt Verwaltungsgebäude, Zweiflügelanlage mit schmalen Hof an der Westseite, dreigeschossiges klassizistisches Hauptgebäude von Franz Ignaz Kirchgrabner 1807/08, Fassade später leicht vereinfacht.&lt;/p&gt;
Ehem. Bürgerhaus
Erstellung: 1611
Burgstraße 12
697 m Route
z. T. wohl noch 17. Jh. (nach 1611), um 1780 sechsgeschossig erneuert, die frühklassizistische Fassade 1947 vereinfacht; 1976/77 weitgehende Entkernung.
Bürgerhaus
Erstellung: 1350
Ledererstraße 7
699 m Route
&lt;p&gt;dreigeschossiger Satteldachbau mit stark vereinfachter Fassade, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl noch spätmittelalterlich, Aufstockung in der 1. H. 19. Jh., weitere Umbauten in der 2. H. 19. Jh. und 1. H. 20. Jh.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Bayer Ludwig
Erstellung: 1877
Ledererstraße 9
699 m Route
1877 von Ludwig Bayer; 1950 vereinfachend umgestaltet.
Herzogspitalstraße
699 m Route
Dienerstraße 16
700 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, Altmünchner Bürgerhaus, wohl im mittleren 18. Jahrhundert erneuert, klassizistisch und neubarock verändert.
Ledererstraße 11
700 m Route
Ledererstraße 11; Wandverkleidung aus Kacheln mit Jugendstilornamenten, z.T. mit alpinen Motiven, Anfang 20. Jh.; in den Erdgeschossräumen einer ehem. Käsehandlung.
Corneliusbrücke
Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1903
Corneliusbrücke
700 m Route
Mietshaus
Architekt: Mack Jakob d.J.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Jahnstraße 50
701 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Giebelbau in deutscher Renaissance, 1902 von Jakob Mack d.J.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Joseph
Erstellung: 1807
Herzogspitalstraße 9
703 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, erbaut 1807 von Hofmaurermeister Joseph Deiglmayr; Fassade später z. T. verändert; vgl. Nr. 11.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Baumstraße 11
703 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit reichem Stuckdekor, 1889.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Morassistraße 16
703 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit flachen Seitenrisaliten, 1880 erbaut von M. Reifenstuel d. J.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Herzogspitalstraße 14
704 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., im unteren Teil mittelalterlich.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Maistraße 3
704 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Balkongittern, 1901 von J. und M. Könyves; bildet mit Nr. 5 eine malerische Gruppe.
Mietshaus
Architekt: Philip Adam
Baustil: Historismus
Erstellung: 1890
Wittelsbacherstraße 3
709 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Eckbau mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, zur Hauptfront mit drei Erkern, Rustizierungen, Sichtziegel und Hausteingliederungen sowie Ädikulafenstern in den Hauptgeschossen und reichem Stuckdekor, von Philipp Adam, 1889/90, nach dem Zweiten Weltkrieg oberstes Geschoss vereinfachend wiederhergestellt; mit Gittertoreinfahrt, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 2
709 m Route
Orlandostraße 2; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; bildet eine Gruppe mit Nr. 4 und 6.
Frauenplatz
709 m Route
Geschäftshaus
Architekt: Rank Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Neuhauser Straße 25
710 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, historisierend, mit Skulpturen am Erker, bez. 1909, von Franz Rank.&lt;/p&gt;
Eckpavillon
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Jahnstraße 45
711 m Route
&lt;p&gt;Eckpavillon Jahn-/Baumstraße, neubarock, 1896 von Heilmann und Littmann; nördlich anschließend mit Kugeln besetzte Mauer und Tor.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Herzogspitalstraße 16
712 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Herzog-Wilhelm-Straße 7
713 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Moradellihaus
Architekt: Schleich Erwin, Kaspar Hermann
Erstellung: 1650
Hochbrückenstraße 8
714 m Route
&lt;p&gt;Bürgerhaus aus dem 17. Jahrhundert, nach Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs von Erwin Schleich rekonstruiert, Fassadenbemalung nach einem Entwurf von Hermann Kaspar.&lt;/p&gt;
Augustinerstraße
714 m Route
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Joseph, Edlinger Josef Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1807
Herzogspitalstraße 11
716 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, um 1807 von Joseph Deiglmayr; vereinfacht; Sterbehaus des Malers Josef Georg Edlinger 1819, (Gedenktafel); vgl. Nr. 9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Xaver
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1821
Herzogspitalstraße 18
716 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1821 von Xaver Widmann; Erdgeschoss und 1. Stock modernisiert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 4
717 m Route
Orlandostraße 4; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; Gruppe mit Nr. 2 und 6.
Augustinerbräu
Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1897
Neuhauser Straße 27
717 m Route
&lt;p&gt;Augustinerbräu, malerisches Neurenaissance-Doppelhaus, reich gegliedert, 1896-97 von Emanuel von Seidl; im Erdgeschoss Gaststätte mit historistischer Ausstattung.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Maistraße 5
717 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit zwei Erkern, 1901 von J. und M. Könyves; Gruppe mit Nr. 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1913
Orlandostraße 3
718 m Route
Mietshaus, Übergang vom historisierenden Jugendstil zur Neuen Sachlichkeit, mit z. T. mehrfarbiger Fassade, im 1. Stock geschnitzte Fensterstöcke, 1913-14 von Franz Deininger.
Mietshaus
Architekt: Noll Josef, Spenger Anton
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Jahnstraße 52
720 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1905 von Josef Noll, Fassade von Anton Spenger; schließt sich der Jugendstil-Häuserreihe Am Glockenbach an.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rumfordstraße 48
721 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert in verschiedenfarbigem Backstein, mit Eisenbalkonen, 1892 von Heilmann und Littmann.
Alter Hof
722 m Route
Torbräu
Architekt: Hamann Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Tal 41
723 m Route
&lt;p&gt;Hotel Torbräu, deutsche Renaissance, 1899-1900 von Georg Hamann; nach Kriegsschäden 1946-51 vereinfacht wiederaufgebaut.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus Dallmayr
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1912
Dienerstraße 14
724 m Route
Dienerstraße 14/15; Geschäftshaus Dallmayr, 1912 von Eugen Hönig und Karl Söldner, langgestreckte Front mit aufwendiger Gliederung in der Art eines frühklassizistischen Vorgängerbaus, mit Bauplastik von Julius Seidler; 1945-48 wiederhergestellt.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Neumann Max
Erstellung: 1914
Weinstraße 11
724 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Bau mit barockisierende Sandsteinfassade und polygonalem Erker, von Max Neumann, 1914, nach Kriegszerstörung weitgehend erneuert; Rest des ehem. Doppelhauses, dessen nördlicher Fassadenabschnitt nach Kriegsschäden 1951/52 verändert errichtet.
Isartor
Architekt: Gärtner Friedrich von, Neher Bernhard d. J.
Erstellung: 1337
Tal 50
727 m Route
&lt;p&gt;Isartor, stattlicher querrechteckiger Tortum mit von Mauern umschlossenem Vorhof, achteckigen Flankentürmen und dreibogiger Stirnfront, von 1337, 1833-35 durch Friedrich von Gärtner restauriert, nach Kriegsschäden 1946-57 wiederhergestellt; Wandfresko von Bernhard Neher d. J., 1835; neue Turmuhren 2005.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Am Glockenbach 5
728 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Putzgliederung, 1909 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Kaufhaus Hettlage
Architekt: Wiedemann Josef, Kaspar Hermann
Erstellung: 1955
Neuhauser Straße 10
729 m Route
&lt;p&gt;Kaufhaus Hettlage, schlichter, fünfgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit weiträumiger Erdgeschossarkade, anstelle des kriegszerstörten Westflügels der sog. Alten Akademie (vgl. Neuhauser Straße 8) 1953-55 von Josef Wiedemann errichtet; Baukubus mit verputzter Lochfassade, deren lineare Fassadenbemalung durch Hermann Kaspar mit dem historischen Giebelbau der Alten Akademie korrespondiert; Fußgängerarkade mit der Erdgeschosshalle dieses Giebelbaus verbunden.&lt;/p&gt;
Weinstraße 13
730 m Route
Polizeiamt Nord
Architekt: Pfister Rudolf
Erstellung: 1923
Hochbrückenstraße 7
733 m Route
&lt;p&gt;Polizeiamt Nord. Polizeidienstgebäude, in städtebaulich wirkungsvoller Position, in sachlich-reduziert historisierenden Formen errichteter Komplex; fünfgeschossiger Längstrakt im Osten, mit klinkerverblendetem Erdgeschoss, Flachbogen und abgestuftem Südgiebel; viergeschossiger südlicher Seitenflügel; rückwärtiger Querbau im Norden; erbaut nach Plänen von Rudolf Pfister und Landbauamt München, 1923/25.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Ilg Franz Xaver
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Herzogspitalstraße 20
733 m Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Wohnhaus, neubarock, mit zwei Erkern, Stuckdekor und Madonnenrelief, 1899 für Baumeister Franz Xaver Ilg, wohl nach eigenem Entwurf.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Rank Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 31
733 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, schmale Jugendstilfassade in Naturstein, 1910-12 von Franz Rank.&lt;/p&gt;
Eorpshaus (Cisaria Regensburger Wurstküche)
Architekt: Schachner Richard
Erstellung: 1909
Münzstraße 2
734 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 6
735 m Route
Orlandostraße 6; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; Gruppe mit Nr. 2 und 4.
Mietshaus
Architekt: Noll Josef, Evora Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Am Glockenbach 4
735 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Putzgliederungen und -dekor, um 1910 von Josef Noll, Fassadentektur von Carl Evora. Bildet mit den Nrn. 2 und 3 eine Gruppe.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Metzger Julius
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Löwengrube 18
736 m Route
Geschäftshaus, im Kern Neurenaissance von 1899, umgebaut 1923 von Julius Metzger (von damals der stuckierte Neurokoko-Erker), nach Kriegsschäden um 1950 ausgebaut.
Altenheim Mathildenstift
Architekt: Loewel Friedrich, Grässel Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Mathildenstraße 3
736 m Route
&lt;p&gt;Altenheim Mathildenstift (Städtisches Pensionat), Neurenaissance-Komplex, Nordteil 1881–82 von Friedrich Loewel, Südteil (an der Ost und Südseite des Ehrenhofes) 1895–96 von Hans Grässel.&lt;/p&gt;
Alter Hof
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1255
Alter Hof
737 m Route
Nikolauskapelle
Erstellung: 1302

738 m Route
Salvatortheater
Erstellung: 1657

741 m Route
&lt;p&gt;Das &lt;strong&gt;Salvatortheater am Salvatorplatz&lt;/strong&gt; nimmt in der Münchner Musikgeschichte eine herausragende Stellung ein. Es war eines der frühesten großen, freistehenden Opernhäuser im deutschen Sprachraum und wurde zu einem wichtigen Zentrum der italienisch geprägten Hofoper des 17. und 18. Jahrhunderts. Die erhaltenen Darstellungen, insbesondere die Kupferstiche von &lt;strong&gt;Melchior Kusell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Michael Wening&lt;/strong&gt;, vermitteln heute einen Eindruck von seiner Architektur und der aufwendigen Bühnengestaltung.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Entstehung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Anfänge reichen in die Regierungszeit &lt;strong&gt;Kurfürst Maximilians I.&lt;/strong&gt; zurück. Der Hof wollte die in Italien entstandene neue Kunstform des Musiktheaters dauerhaft in München etablieren. Dazu wurde am Salvatorplatz ein vorhandenes &lt;strong&gt;Kornhaus&lt;/strong&gt; zu einem Theater umgebaut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Arbeiten begannen im Zusammenhang mit der geplanten Vermählung des Kurprinzen Ferdinand Maria mit Henriette Adelaide von Savoyen im Jahr &lt;strong&gt;1651&lt;/strong&gt;. Nach dem Tod Maximilians I. wurden die Bauarbeiten zunächst unterbrochen. Erst &lt;strong&gt;1654&lt;/strong&gt; nahm man den Umbau wieder auf. Unter der Leitung des italienischen Theaterfachmanns &lt;strong&gt;Francesco Santurini&lt;/strong&gt; wurde das Gebäude weiter ausgebaut; nach Zengers Darstellung war die endgültige Fertigstellung wahrscheinlich &lt;strong&gt;1657&lt;/strong&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit erklärt sich auch eine häufig anzutreffende unterschiedliche Datierung: &lt;strong&gt;1654&lt;/strong&gt; bezeichnet den frühen Spielbetrieb beziehungsweise die Eröffnung, während &lt;strong&gt;1657&lt;/strong&gt; mit der Fertigstellung des erweiterten Theaterbaus verbunden wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die ersten Aufführungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch bevor das neue Haus vollständig fertiggestellt war, musste der &lt;strong&gt;Herkulessaal der Residenz&lt;/strong&gt; als Ausweichspielstätte dienen. Dort wurde im August &lt;strong&gt;1653&lt;/strong&gt; Giovanni Battista Maccionis &lt;i&gt;L’arpa festante&lt;/i&gt; aufgeführt. Es handelte sich nicht mehr lediglich um ein Schauspiel mit musikalischen Einlagen, sondern um ein eigenständiges Musikdrama mit Rezitativen, Soli, Duetten und Schlusschor.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach der Wiederaufnahme der Bauarbeiten konnte das neue Opernhaus seine eigentliche Funktion übernehmen. Als frühe Aufführung wird &lt;strong&gt;Pietro Zamboninis &lt;/strong&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;La ninfa ritrosa&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; am &lt;strong&gt;12. Februar 1654&lt;/strong&gt; genannt. Bei dieser Aufführung zeigten sich allerdings noch Mängel des Gebäudes, die weitere Arbeiten notwendig machten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die endgültige Fertigstellung wird in der Darstellung des Münchner Hoforchesters mit einer weiteren bedeutenden Aufführung verbunden: Am &lt;strong&gt;13. Februar 1657&lt;/strong&gt; kam &lt;strong&gt;Johann Kaspar Kerlls &lt;/strong&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;L’Oronte&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; zur Aufführung.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Johann Kaspar Kerll und das Salvatortheater&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit &lt;strong&gt;Johann Kaspar Kerll&lt;/strong&gt; begann eine besonders bedeutende Phase. Kerll war 1656 zum Hofkapellmeister aufgestiegen und prägte das Münchner Musikleben über viele Jahre. Unter seiner Leitung wuchs die Hofkapelle erheblich; Sänger und Instrumentalisten aus Deutschland und Italien wirkten zusammen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kerll komponierte mehrere Opern für München. Die Partituren sind allerdings verloren gegangen. Erhalten sind unter anderem Libretti und bildliche Zeugnisse. Zu seinen Münchner Bühnenwerken gehören &lt;i&gt;L’Oronte&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;L’Erinto&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Atalanta&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Le pretensioni del Sole&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Colori geniali&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;L’amor della patria&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Amor tiranno&lt;/i&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besonders eindrucksvoll ist die für &lt;strong&gt;1661&lt;/strong&gt; nachgewiesene Aufführung von &lt;i&gt;L’Erinto&lt;/i&gt;. Sie wurde zum Geburtsfest der Prinzessin Maria Anna veranstaltet. Die Hauptrollen waren mit neu engagierten italienischen Sängern besetzt; Kostüme, Dekorationen, Maschinen und weiteres Bühnenzubehör wurden teilweise aus Italien bezogen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Bühnenbild zu &lt;i&gt;L’Erinto&lt;/i&gt; von 1661 ist erhalten und gehört zu den wichtigen bildlichen Zeugnissen des frühen Münchner Operntheaters. Das entsprechende Bildmaterial wird in &lt;i&gt;Ein altehrwürdiges Orchester&lt;/i&gt; ausdrücklich als „Bühnendekoration für die Oper L’Erinto von Johann Caspar Kerll, 1661“ bezeichnet.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Theater für das barocke Gesamtkunstwerk&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Salvatortheater war weit mehr als ein Ort, an dem Sänger auf einer Bühne auftraten. Die barocke Oper verband &lt;strong&gt;Musik, Gesang, Schauspiel, Tanz, Bühnenmalerei, Maschinenkunst, Kostüme und höfische Repräsentation&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besonders spektakulär waren die großen Festveranstaltungen von 1662. Der Dichter &lt;strong&gt;Pietro Paolo Bissari&lt;/strong&gt; wirkte an den sogenannten &lt;i&gt;Applausi festivi&lt;/i&gt; mit. Die Veranstaltungen verbanden Oper, Turnier und Feuerwerk. Drei große „attioni“ wurden an verschiedenen Orten Münchens aufgeführt; die erste, &lt;i&gt;Fedra incoronata&lt;/i&gt;, fand im Opernhaus statt. Die Bühnenbilder und Maschinen sind durch die zeitgenössischen Stiche von Matthäus Küssel überliefert.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Theater im 18. Jahrhundert&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch unter den späteren bayerischen Kurfürsten blieb das Opernhaus am Salvatorplatz eine zentrale Spielstätte. Besonders während der Regierungszeit &lt;strong&gt;Karl Albrechts&lt;/strong&gt; wurde die italienische Oper weiterhin intensiv gepflegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bühnenbildner &lt;strong&gt;Peter Jakob Horemans&lt;/strong&gt; arbeitete von 1722 bis 1747 für den Münchner Hof und stattete im Salvatorplatz-Theater &lt;strong&gt;nicht weniger als 22 Opern&lt;/strong&gt; aus. Ein Entwurf für eine neue Innendekoration des Theaters mit üppigen Rocailleformen unter der Kaiserkrone Karl Albrechts zeigt, wie stark sich auch die Gestaltung des Hauses dem Rokoko annäherte.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Theaterbetrieb war aufwendig. Die Opernaufführungen konnten &lt;strong&gt;fünf bis sechs Stunden&lt;/strong&gt; dauern. Vor einer Vorstellung wurde mehrfach geprobt, zuletzt mit Kostümen. Das Haus war damit ein Mittelpunkt der höfischen Fest- und Opernkultur Münchens.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Brand von 1730&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;5. Februar 1730&lt;/strong&gt; entging das Theater nur knapp einer Katastrophe. Nach einer Aufführung entzündete sich im ersten Stock ein Balken. Ursache war ein Ofen, der dort offenbar unbemerkt aufgestellt worden war. Der Brand konnte noch rechtzeitig eingedämmt werden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Ende&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im späten 18. Jahrhundert verlor das alte Opernhaus zunehmend an Bedeutung. Mit dem Bau des &lt;strong&gt;Cuvilliés-Theaters&lt;/strong&gt; besaß der Münchner Hof seit 1753 eine wesentlich repräsentativere neue Spielstätte. Dennoch wurde das Salvatortheater weiterhin genutzt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schließlich war das Gebäude baulich so problematisch geworden, dass es &lt;strong&gt;1795 wegen Einsturzgefahr endgültig geräumt&lt;/strong&gt; werden musste. Vorstellungen wurden unter anderem in den Redoutensaal an der Prangersgasse verlegt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Gebäude wurde &lt;strong&gt;1802 abgebrochen&lt;/strong&gt;. Damit endete die Geschichte des Salvatortheaters nach rund eineinhalb Jahrhunderten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;musikalische_spielstaetten_muenchen.sql&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bedeutung für die Münchner Musikgeschichte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Salvatortheater war ein entscheidender Ausgangspunkt für die Entwicklung Münchens zur &lt;strong&gt;Opernstadt&lt;/strong&gt;. Hier wurde die aus Italien kommende Opernkultur dauerhaft institutionalisiert. Unter Ferdinand Maria und Henriette Adelaide von Savoyen, vor allem aber durch Musiker wie Johann Kaspar Kerll, entwickelte sich München zu einem bedeutenden Zentrum des europäischen Musiktheaters.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bemerkenswert ist, dass die Erinnerung an das längst verschwundene Gebäude bis heute durch historische Bildquellen erhalten blieb. Ein Kupferstich von &lt;strong&gt;Melchior Kusell aus dem April 1665&lt;/strong&gt; zeigt das Salvatortheater; ein weiterer wichtiger Blick in den Zuschauerraum stammt von &lt;strong&gt;Michael Wening&lt;/strong&gt;. Beide Darstellungen gehören zu den zentralen visuellen Quellen für die Geschichte des Hauses.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Feuerwache 5
Erstellung: 2025

741 m Route

741 m Route
&lt;p&gt;Das Schwabylon war ein außergewöhnliches Einkaufs- und Freizeitzentrum an der Münchner Leopoldstraße, entworfen vom Schweizer Architekten Justus Dahinden. Am 9. November 1973 eröffnet, beeindruckte der terrassenförmige Bau mit seiner farbenfrohen Fassade, die eine aufgehende Sonne darstellte. Das Konzept verband Geschäfte, Restaurants, Diskotheken, eine Eislaufhalle und einen tropischen Palmengarten. Als visionäre „Stadt in der Stadt“ sollte es Einkaufen und Freizeit neu verbinden. Doch hohe Mieten, mangelnde Kundschaft, Baukostenüberschreitungen und finanzielle Schwierigkeiten führten zum raschen Niedergang. Bereits Ende 1974 schloss das Einkaufszentrum. 1979 wurde das Hauptgebäude abgerissen. Das Schwabylon gilt heute als Symbol visionärer, aber gescheiterter Münchner Architektur der 1970er-Jahre.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zeitpunkt&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Situation&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;November 1973 Eröffnung mit großem Publikumsandrang&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Januar 1974 Erste Geschäfte wegen Zahlungsunfähigkeit geschlossen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Februar 1974 Nur noch 44 Geschäfte geöffnet&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Juli 1974 Laut &lt;i&gt;Abendzeitung&lt;/i&gt; waren nur noch etwa zwölf Geschäfte in Betrieb&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oktober 1974 Nur noch sieben Geschäfte geöffnet; viele zahlten nur noch symbolische Mieten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ende 1974 Kündigung der letzten sechs Ladenmieter&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1978/79 Abriss des leerstehenden Einkaufszentrums&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Ehemaliges Café Fürstenhof
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 33
741 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Café Fürstenhof, jetzt Geschäftshaus, neuklassizistische Natursteinfassade, 1911/12 von Karl Stöhr; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1916
Maistraße 9
741 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, mit Relief, um 1913-16; zur Frauenklinik (Nr. 11) gehörig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Noll Josef, Evora Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Am Glockenbach 3
743 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Putzgliederungen und -dekor, um 1910 von Josef Noll, Fassadentektur von Carl Evora. Bildet mit den Nrn. 2 und 4 eine Gruppe.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tal 43
743 m Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Mietshaus, deutsche Renaissance, dreigeschossig (früher höher), um 1900.&lt;/p&gt;
Cafe-Pavillon
Architekt: Nestle Paolo
Erstellung: 1970
Herzog-Wilhelm-Straße 8
743 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Marienstraße 10
744 m Route
&lt;p&gt;spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Philip Adam
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Wittelsbacherstraße 5
745 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Eckbau mit Fassadengliederung im Stil der deutschen Neurenaissance, mit Eck-, Flach- und Runderker, Jugendstil-Balkongeländern und rustiziertem Sockel, von Philipp Adam, 1890, nach dem Zweiten Weltkrieg Fassade stark vereinfacht; mit Gittertoreinfahrt, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Rasch Sebastian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Maistraße 8
745 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von Sebastian Rasch.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Marienstraße 2
746 m Route
&lt;p&gt;Neurenaissance-Eckbau, 1882 von Michael Reifenstuel.&lt;/p&gt;
Polizeipräsidium
Architekt: Fischer Theodor, Bleeker Bernhard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1913
Ettstraße 2
746 m Route
&lt;p&gt;Polizeipräsidium, weitläufiger, historisierender Komplex, mit Anklängen an Altmünchner Bauformen, von Theodor Fischer, 1910-13; mit Ausstattung; an der Ettstraße Einfriedung und Portal mit liegenden Löwenfiguren von Bernhard Bleeker, bauzeitlich; baulich im Zusammenhang mit der ehem. Augustinerkirche (Neuhauser Straße 2).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Rose Felix
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Wittelsbacherstraße 6
747 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, ehemals viergeschossig, Eckbau mit Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit zwei Erkern, Rustikalisenen, reicher Putzgliederung und Masken, von Felix Rose, 1889/90, nach Schäden im Zweiten Weltkrieg vereinfachend instandgesetzt und aufgestockt; mit Gittertoreinfahrt, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Ehem. Jesuitenkolleg (Alte Akademie)
Architekt: Sustris Friedrich
Baustil: Renaissance
Erstellung: 1585
Neuhauser Straße 8
748 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Jesuitenkolleg (sog. Alte Akademie), 1585-90 (und später) wohl nach Entwurf von Friedrich Sustris; von dem weitläufigen Renaissance-Komplex nur Teile erhalten: die westlich an die Michaelskirche (siehe Neuhauser Straße 6) anschließende Fassade (1953-57 mit dem Statistischen Landesamt hinterbaut), der im rechten Winkel westlich daneben vorspringende Trakt mit hohem Südgiebel sowie die nordöstlichen Bauteile Maxburgstraße 1 (siehe dort) mit Turmstumpf; auf dem übrigen Gelände des ehem. Kollegs Neubauten, u.a. Kaufhaus Hettlage (siehe Neuhauser Straße 10).&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Neuhauser Straße 35
749 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, schmale Spätjugendstilfassade in Naturstein, 1911/12.&lt;/p&gt;
Jesuitenkirche St. Michael
Architekt: Sustris Friedrich, Miller Wolfgang, Dietrich Wendel
Erstellung: 1597
Neuhauser Straße 6
749 m Route
&lt;p&gt;Jesuitenkirche St. Michael, kath. Filialkirche, mächtiger, tonnengewölbter Saalbau, dreigeschossige Südfassade mit Volutengiebel, Seitenkapellen zwischen Wandpfeilern, Emporen, Querschiff und nach Norden gerichteter Chor, von Friedrich Sustris, Wolfgang Miller und Wendel Dietrich, 1583-1589, mehrfache Renovierungen, durch Johannes Hörmann, 1697/98, Friedrich Bürklein, 1852-57 u. a., Wiederaufbau nach schweren Kriegsschäden, 1946-53; Erweiterung um nordwestlich angrenzende Kreuzkapelle, Kollegstrakt und Turm an der Ecke Ettstraße/Maxburgstraße, 1593-97; mit Ausstattung der Kirche und Kreuzkapelle; ehem. Kollegium vgl. Neuhauser Straße 8/10 und Maxburgstraße 1.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus Kaut
Architekt: Ostenrieder Max
Erstellung: 1896
Platzl 1
753 m Route
Platzl 1a; Wohn- und Geschäftshaus Kaut, reiche, gotisierende Fassade mit Hausteingliederung und breitem Erker, 1896-97 von Max Ostenrieder.
Mietshaus
Architekt: Noll Josef, Evora Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Am Glockenbach 2
753 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Putzgliederungen und -dekor, um 1910 von Josef Noll, Fassadentektur von Carl Evora. Bildet mit den Nrn. 3 und 4 eine Gruppe.&lt;/p&gt;
Dienerstraße 12
754 m Route
Westlicher Annex des Alten Hofes, sog. Estererbau; siehe Alter Hof, Lorenzistock.
Münzstraße
755 m Route
Isartorplatz
757 m Route
Kath. Elisabethkirche
Architekt: Gießl Leonhard Matthäus
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1760
Mathildenstraße 10
759 m Route
&lt;p&gt;Kath. Elisabethkirche, Rokoko-Zentralbau, 1758-60 wahrscheinlich von Leonhard Matthäus Gießl, nach Kriegszerstörung 1963-65 wiederaufgebaut; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Berthold Hermann, Hägele Leonhard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1904
Bräuhausstraße 8
760 m Route
historisierende Fassade mit Reliefdekor (u. a. Ansicht von München im Jahre 1750), bez. 1904, von Hermann Berthold und Leonhard Hägele.
Boschbrücke
Architekt: Blössner August
Erstellung: 1925
Boschbrücke
760 m Route
&lt;p&gt;Betonbrücke zur Museumsinsel, mit laternenbesetztem Stahl-Balustergeländer, 1924-25 von August Blössner; vgl. Zenneckbrücke.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dreier Hugo
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Zweibrückenstraße 10
762 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1892-93 von Hugo Dreier.&lt;/p&gt;
Krankenhaus links der Isar
Architekt: Schedel von Greifenstein Nikolaus, Fischer Karl von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1809
Ziemssenstraße 1
763 m Route
&lt;p&gt;Krankenhaus links der Isar, im Kern klassizistische Anlage um zwei Höfe, erbaut 1809–13 von Nikolaus Schedel von Greifenstein und Karl von Fischer durch Umbau des Klosters der Barmherzigen Brüder von 1751 bis 54; Vestibül und Gänge (mit Gedenktafeln) noch original. Beim Umbau von 1896 bis 1902 Fassade neubarock umgestaltet; neubarocke Hauskapelle mit Ausstattung. Westlich anschließend (im Hof) Kloster und Kirche der Barmherzigen Schwestern, siehe Nußbaumstraße 5.&lt;/p&gt;
U-Bahnhof Kolumbusplatz
Erstellung: 1980

764 m Route
Mietshaus
Architekt: Rasch Sebastian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Rothmundstraße 3
766 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1896 von Sebastian Rasch.
Dienerstraße
768 m Route
Dermatologische Klinik
Architekt: Schachner Richard, Grässel Hans
Erstellung: 1928
Thalkirchner Straße 48
770 m Route
&lt;p&gt;Dermatologische Klinik/Städtisches Krankenhaus, langgestreckter Monumentalbau mit Risaliten, Erkern und Gurtgesimsen, 1926-28 von Richard Schachner und Hans Grässel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Marienstraße 18
771 m Route
&lt;p&gt;Neurenaissance, um 1870.&lt;/p&gt;
Hofbräuhaus
Architekt: Littmann Max, Goebel Erich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Platzl 9
773 m Route
&lt;p&gt;Staatl. Hofbräuhaus, malerischer Gruppenbau in deutscher Renaissance, 1896-97 von Max Littmann mit Erich Goebel, unter Einbeziehung älterer Bauteile (Südflügel); im Hof Biergarten, Brunnen mit Löwenfigur.&lt;/p&gt;
Stadtmauer
Erstellung: 1494
Thomas-Wimmer-Ring 1
775 m Route
&lt;p&gt;Stadtmauer; am Südende der Westseite des Thomas-Wimmer-Ringes auf etwa 50 m erhalten die untere Zone der Zwingermauer, spätestens 1494/99, aus Nagelfluhquadern und Füllmauerwerk; die Verblendung der ehemals gegen den Graben offenliegenden Feldseite aus Nagelfluh-Bossenquadern noch teilweise vorhanden.&lt;/p&gt;
Alter Südfriedhof
Erstellung: 1840

775 m Route
&lt;p&gt;Ursprünglich 1563 als Pestfriedhof außerhalb der Stadtmauern angelegt, diente er über Jahrhunderte als Hauptfriedhof Münchens. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Friedhof zu einer historischen Stätte, die zahlreiche Grabstätten bekannter Persönlichkeiten beherbergt, darunter Künstler, Wissenschaftler und Politiker wie Joseph von Fraunhofer, Justus von Liebig und Franz von Stuck. Der Friedhof besticht durch seine zahlreichen kunstvollen Grabdenkmäler und seinen alten Baumbestand, was ihm eine besondere, fast parkähnliche Atmosphäre verleiht. Heute ist der Alte Südfriedhof ein beliebter Ort für Spaziergänge und steht als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Friedhofsportal -&lt;a href=&quot;https://stadtgeschichte-muenchen.de/friedhof/d_friedhof.php?id=1&amp;amp;friedhof=Alter%20S%C3%BCdlicher%20Friedhof&quot;&gt; Alter Südfriedhof&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Ehem. Schlößl- oder Gschlößlbräu
Architekt: Grübel Johann
Hartmannstraße 8
776 m Route
Ehem. Schlößl- oder Gschlößlbräu, 1846 zu Wohnhaus umgebaut, Aufstockung und neubarocke Fassadengestaltung 1891-92 von Johann Grübel.
Erhardstraße
777 m Route
Universitäts-Augenklinik
Architekt: Stempel Ludwig von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1908
Mathildenstraße 8
777 m Route
&lt;p&gt;Universitäts-Augenklinik, neubarock, 1905–08 von Ludwig von Stempel.&lt;/p&gt;
Lueg ins Land
779 m Route
&lt;p&gt;Reste der zweiten Stadtmauer, Fundamentierung aus vermörtelten Tuffquadern mit darüberliegenden Ziegeln, modern abgedecktes ungleichmäßig niedriges Ziegelmauerfragment&lt;/p&gt;
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Strelin Oscar
Hartmannstraße 1
779 m Route
Altmünchner Bürgerhaus, vielleicht 17. Jh., Fassade 1893 von Oscar Strelin historisierend übergangen (vor allem Dachausbauten).
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Zweibrückenstraße 1
781 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1870.&lt;/p&gt;
St. Lorenz
Erstellung: 1324

783 m Route
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Aufbewahrungsort der Reichskleinodien bis 1350&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;
Miets- und Geschäftshaus
Architekt: Stützel Johann Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Neuturmstraße 1
785 m Route
Miets- und Geschäftshaus, repräsentativer, langgestreckter Neurenaissance-Eckbau, um 1875/80 von Johann Kilian Stützel; mit Rest der historischen Stadtmauer von 1285-1337.
Bürgersaalkirche
Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Baustil: Barock
Erstellung: 1709
Neuhauser Straße 14
785 m Route
&lt;p&gt;Bürgersaal (Kath. Bürgersaalkirche), zweigeschossiger, barocker Sakralbau, 1709-10 nach Entwurf von Giovanni Antonio Viscardi; Fassade in der Häuserreihe; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Elisabeth-Spital
Erstellung: 1760
Mathildenstraße
786 m Route
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Eduard-Schmid-Straße 9
787 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliederter Eckbau, 1888 von Korbinian Schmid.&lt;/p&gt;
Frauenklinik der Universität
Architekt: Kollmann Theodor
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1916
Maistraße 11
788 m Route
&lt;p&gt;Maistraße 11/19; Frauenklinik der Universität, stattlicher, neuklassizistischer Risalitbau, 1913-16 von Theodor Kollmann; bildet mit Nr. 9 und Frauenlobstraße 20 einen Vierflügelkomplex.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Eduard-Schmid-Straße 11
789 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1886; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hennek Charles
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Frauenlobstraße 22
790 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erkern, Giebel und Stuckdekor, 1909 von Charles Hennek; stattlicher Block mit Nr. 24 und 26.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1909
Sparkassenstraße 11
791 m Route
Wohn- und Geschäftshaus in deutscher Renaissance, mit Erker, 1909/10 von Karl Stöhr; Einheit mit Burgstraße 6.
Malerisches Mietshaus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Körnerstraße 1
791 m Route
&lt;p&gt;Malerisches Mietshaus mit Städtischer Säuglings- und Kleinkinderkrippe, deutsche Renaissance, mit Eckkerker und reichem Dekor, bez. 1901, von Max Ostenrieder.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Eduard-Schmid-Straße 10
792 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 11.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Erstellung: 1710
Neuhauser Straße 16
794 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus, viergeschossiger Putzbau um 1710, erneuert 1892; Fassade nach 1945 verändert; zum Bürgersaal (siehe Nr. 14) zugehörig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schneider Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1862
Ohlmüllerstraße 2
795 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, erbaut 1862, 1899 durch Georg Schneider in deutscher Renaissance mit Eckerker umgestaltet.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hartl Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Zweibrückenstraße 8
796 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Doppelgiebel, skulptiertem Steinerker und Wandmalerei, bez. 1903, von Hans Hartl.&lt;br&gt;Inschriftentafel über gefundene Kanonenkugel [nach der Beschießung des roten Tores durch Marschall Condè am 8. Sept. D.J. 1796 hier gefunden]&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1850
Mathildenstraße 6
799 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1850.&lt;/p&gt;
Pfistermühle
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1579
Pfisterstraße 4
800 m Route
&lt;p&gt;Pfisterstraße 4; Pfistermühle. Erhalten nur das Vorderhaus, um 1573/79; mit z. T. gewölbten Erdgeschossräumen.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1865
Neuhauser Straße 20
800 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, ehem. Hotel, neugotisch, mit Eckerker und hohem Ostgiebel, um 1865, umgebaut und erweitert 1882, 1897 und 1901-03, nach 1945 verändert wiederaufgebaut; nördlich an das Karlstor (siehe Karlstor) anschließend; Nordflügel an der Herzog-Max-Straße neubarock, 1907-08 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Sog. Arco-Palais
Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Theatinerstraße 7
800 m Route
Sog. Arco-Palais, Geschäftshaus im barockisierenden Jugendstil, mit abgerundeter Ecke, 1910 von Georg Meister und Bieber Oswald Eduard; zugehörig Maffeistraße 4.
Platzl 2
801 m Route
&lt;p&gt;22; Altmünchner Bürgerhaus, ehem. Platzl-Bäckerei, viergeschossiger Putzbau mit Ohrwaschl und steilem Satteldach, 16. Jh. über Kern des 13./14. Jh., Umbau von Leonhard Matthäus Gießl und Philipp Jakob Köglsberger, 1732, Umbau 1904; Mittelgebäude, viergeschossig mit dem Vorderhaus durch Holzlaubengang verbunden, 17. Jh.; Rückgebäude, viergeschossig, 1. Hälfte 18. Jh.; insgesamt zusammen mit Nr. 3 eingreifend saniert, 1987/88.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Bereiteranger 1
801 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.&lt;/p&gt;
Platzl 3
802 m Route
Platzl 3; Bürgerhaus des 16. Jhs., aufgestockt um 1700, mit Resten des historischen Bestandes (u. a. Schwarzküchen), und Eckhaus, Fassade 1877; Sanierung 1988.
Wohn- und Geschäftshaus Falkeneck
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1904
Residenzstraße 3
804 m Route
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;objekt/falkeneck/falkeneck.php&quot;&gt;Zeitleiste&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Wohn- und Geschäftshaus befindet sich seit 1905 und bis heute im Familienbesitz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus Falkeneck. Der Komplex Törring-Palais/Hauptpost (s. Residenzstraße 2) füllte im 18./19. Jh. schließlich fast den gesamten Block aus mit Ausnahme eines südwestlichen Eckbereiches von früher drei Anwesen, deren Stelle das bestehende Eckhaus einnimmt. Die besonders in der Dachzone vielgestaltige spätmittelalterliche Bebauung zeigt Sandtners Stadtmodell (um 1570); Stimmelmayrs z.T. widersprüchliche Skizzen geben den in den Umrissen beruhigten Zustand der damals viergeschossigen Baugruppe im späten 18. Jh. wieder.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach einem Foto um 1900 bestand die viergeschossige Vorgängerbebauung aus dem schmalen, dreiachsigen Haus Residenzstraße 3* südlich neben der Hauptpost-Westfassade, nach Stimmelmayr ein Schusterhaus mit Flacherker in der Mitte, zuletzt mit spätklassizistischer Putzfassade, aus dem stattlichen Eckhaus Nr. 4* (drei Achsen im Westen, sieben im Süden) mit rustizierten Ecklisenen und ziemlich reicher Putzgliederung wohl des späten 18. Jh. sowie dem (seit 1847 zum Eckhaus gehörigen) schmucklosen Haus Hofgraben 1* (im 2. Viertel des 19. Jh. zeitweise im Besitz des Vedutenmalers Michael Neher).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Eckhaus - schon seit der 2. Hälfte des 18. Jh. meist im Besitz von Hofsattlern - erwarb 1854 (samt Hofgraben 1*) der erfolgreiche Hofsattler und Hofwagenfabrikant &lt;a href=&quot;../personenverzeichnis/d_person.php?id=7315&quot;&gt;Johann Michael Mayer&lt;/a&gt; († 1873), der u. a. für Ludwig II. arbeitete.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sein Sohn und Nachfolger &lt;a href=&quot;../personenverzeichnis/d_person.php?id=7316&quot;&gt;Ignaz Magnus Mayer&lt;/a&gt; erwarb 1903 noch das Haus Residenzstraße 3 und ließ 1904-05 (Datum am Süderker; nach MB I 1903/04) nach Plänen von Hofoberbaurat Eugen Drollinger - ehedem einem der Baumeister Ludwigs II. - an der Stelle der drei abgebrochenen Häuser ein Geschäfts- und Wohnhaus errichten, das sich stilistisch im Hinblick auf das benachbarte Törring-Palais an Vorbildern des mittleren 18. Jh. orientierte. Charakteristisch sind die fein abgestufte, rhythmisierte Oberflächenmodellierung der Putzfassade und ein reicher, Schwerpunkte interpretierender, qualitätvoller Stuckdekor, dessen künstlerischer Höhepunkt die Halbfigur der Patrona Bavariae (Inschrift) über dem reich gerahmten Mittelfenster im 1. Stock der Westseite und die flankierenden Bäumchen mit Puttengruppen darunter bilden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An dem sich heraushebenden westlichen Eckbaukörper mit jeweils drei Fensterachsen zu Seiten der gerundeten, städtebaulich wirkungsvollen Eckachse mit dem Geschäftseingang ist jeweils die Mittelachse dekorativ betont, das verkröpfte Gesims über dem 2. Stock durch steile Volutenkonsolen bereichert. Abweichend behandelt ist der leicht zurückgesetzte Ostteil der langen Südfassade, mit Erker in der Mittelachse. Das Erdgeschoss mit den Schaufensterarkaden ist in steinmetzmäßig bearbeitetem Kunststein verkleidet, mit der prächtigen Säulenädikula des Hauseingangs an der Südseite. Das 3. Obergeschoss über dem kräftigen Gurtgesims ist formal zurückhaltender ausgebildet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach schweren Kriegsschäden 1944/45 wurde das Haus 1946-58 in äußerlich weitgehend originaler Form mitsamt dem Mansarddach wiederhergestellt (Daten auf dem Scheitelstein des mittleren Schaufensters der Westseite). Verzichtet wurde auf die Giebelbekrönungen der betonten Mittelachsen des Eckbaukörpers und des Erkers sowie auf einzelne Stuckornamente im 3. Stock. In den Obergeschossen, ehemals zwei Wohnungen zu sieben bzw. vier Zimmern, hat sich z. T. der Rahmenstuck an den Decken erhalten (letzte Instandsetzung der Fassade 1990).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Hausname Falkeneck (richtiger: Falknereck) über der Eckfenstergruppe im 1. Stock ist (nach Stahleder 1992) für 1621 und 1725 belegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Klenzestraße 105
804 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern, Balkongittern und plastischem Dekor, Rohbackstein mit Putzgliederungen, bez. 1896.&lt;/p&gt;
Dresdner Bank
Architekt: Heilmann und Littmann, Wiedemann Josef
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Promenadeplatz 7
804 m Route
&lt;p&gt;Dresdner Bank, stattlicher, vierflügeliger Eckkomplex mit überhöhtem Eckrisalit, viergeschossige Stahlbetonkonstruktion mit Kalksteinverkleidung in neuklassizistischer Formgebung, 1906/07 von Max Littmann und Jakob Heilmann, Umbau und Modernisierung durch Josef Wiedemann, 1960-62.&lt;/p&gt;
Vindelikerhaus
Erstellung: 1802
Marienstraße 21
805 m Route
&lt;p&gt;viergeschossiges Traufseithaus, nach 1802, mit ehemaliger Nordmauer des Wachtturms Lueg ins Land.&lt;/p&gt;
Volksschule
Architekt: Loewel Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Herrnstraße 21
806 m Route
&lt;p&gt;stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau, 1881-82 von Friedrich Loewel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Rothmundstraße 6
806 m Route
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und (z. T. figürlichem) Stuckdekor, 1897 von Franz Hammel.
Deutsches Patentamt
Architekt: Hart Franz, Winkler Georg Helmuth
Erstellung: 1959
Zweibrückenstraße 12
808 m Route
&lt;p&gt;Deutsches Patent- und (seit 1998) Markenamt, städtebaulich markante, zur Isar hin ausgerichtete Gebäudegruppe, bestehend aus dem Scheibenhochhaus entlang der Erhardtstraße mit der ihm vorgelagerten flachen Patentauslegehalle, sowie dem blockhaft geschlossenen Atriumbau an der Zweibrückenstraße, 1953-59 nach Plänen von Franz Hart und Georg Helmuth Winkler in drei Bauabschnitten errichtet; charakteristischer Konstruktions- und Materialwechsel von massiven Ziegel-Lochfassaden (Atriumbau), Ziegelausfachung einer feingliedrigen Stahlbetonkonstruktion (Hochhaus) und Natursteinverkleidung (Auslegehalle); Gliederung der Innenhoffassaden durch farbig behandelte Putzflächen; mit Ausstattung; Supraporte mit Schlangenrelief aus Basaltlava, am Hofeingang Zweibrückenstraße, sowie Brunnen aus Nagelfluh, im Innenhof, von Fritz Koenig; Freiflächen, von Gartenarchitekt Ludwig Roemer; Generalsanierung 1991-2001; mit Erhardtstraße 38 und Morassistraße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schneider Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Eduard-Schmid-Straße 13
808 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich stuckiert, 1898-99 von Georg Schneider.&lt;/p&gt;
Pfisterstraße 6
809 m Route
&lt;p&gt;Pfisterstraße 6; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger Putzbau, Umfassungsmauern vielleicht zum Teil 16. Jh., wohl barockzeitlich und im 19. Jahrhundert verändert, beim Wiederaufbau 1954 aufgestockt und stark erneuert, 1987/88 eingreifend saniert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Bereiteranger 2
809 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, sehr reich gegliedert, mit geschnitzten Zwerchgiebeln, um 1880/1890.&lt;/p&gt;
Maxburgstraße 1
809 m Route
Restteil des ehem. Jesuitenkollegiums aus dem späten 16. Jh., östlich an den fragmentarisch (ohne Oberteil) erhaltenen Turm von St. Michael an die Ecke der Ettstraße grenzend; siehe Neuhauser Straße 6 (St. Michael) und 8 (ehem. Kollegium/Alte Akademie).
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Rothmundstraße 8
809 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Stuckdekor, bez. 1897, von Georg Müller.
Residenzstraße
810 m Route
Mietshaus
Architekt: Hennek Charles
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Frauenlobstraße 24
810 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erkern, Giebel und Stuckdekor, 1904 von Charles Hennek; stattlicher Block mit Nr. 22 und 26.
Thomas-Wimmer-Ring 1
811 m Route
&lt;p&gt;Thomas-Wimmer-Ring 1a (im Innenhof); Prinzessturm; Nagelfluhfundament des Rundturms mit angrenzenden Teilen der Zwingermauer&lt;/p&gt;
Bürgerhaus
Erstellung: 1790
Pfisterstraße 8
812 m Route
&lt;p&gt;Pfisterstraße 8; Bürgerhaus, wohl Ende des 18. Jhs. umgebaut, mit älterem Kern, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht und aufgestockt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Bereiteranger 3
814 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1877.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Eduard-Schmid-Straße 14
814 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Frauenklinik
Architekt: Kollmann Theodor
Erstellung: 1913
Frauenlobstraße 20
814 m Route
Frauenklinik, Ostflügel, barockisierender Gruppenbau, 1913-16 von Theodor Kollmann; siehe Maistraße 9 und 11/19.
Pfisterstraße 10
815 m Route
Pfisterstraße 10; Bürgerhaus, im Kern wohl 16. Jh. (ursprünglich mit Giebel), Fassade im 18. Jh. verändert.
Mietshaus
Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Drollinger Eugen, Thiersch August
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Isartorplatz 5
816 m Route
Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1896; Teil einer Gruppe mit Nr. 3 (erneuert) und Nr. 4, von August Thiersch, Carl Hocheder d. Ä. und Eugen Drollinger.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Ohlmüllerstraße 3
816 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, um 1880.&lt;/p&gt;
Matthäuskirche (Alte)
Architekt: Pertsch Johann Nepomuk
Erstellung: 1835
Sonnenstraße
817 m Route
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeier
Erstellung: 1850
Landwehrstraße 8
817 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1850.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Isartorplatz 4
818 m Route
Mietshaus, neubarocker Giebelbau, 1896 von Carl Hocheder d. Ä.; Gruppe mit Nr. 5.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Eduard-Schmid-Straße 15
818 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, abgeschrägter Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Ehem. Ballin-Haus
Architekt: Cube Gustav von, Stöhr Karl, Düll Heinrich, Pezold Georg
Erstellung: 1910
Promenadeplatz 9
818 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Ballin-Haus, jetzt Bankhaus, Geschäftshaus in Ecklage, mit reich gegliederter Natursteinfassade in barockisierenden Formen, 1909-10 von Gustav von Cube und Karl Stöhr; Portalplastik von Heinrich Düll und Georg Pezold.&lt;/p&gt;
Klassizistisches Wohnhaus
Architekt: Küßwetter Mathias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Pfisterstraße 5
821 m Route
&lt;p&gt;Klassizistisches Wohnhaus, 1838 von Mathias Küßwetter, seit 1846 zur Münze (jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) gehörig; siehe Hofgraben 4 und Pfisterstraße 3.&lt;/p&gt;
Corpshaus Rheno-Palatia
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1899
Platzl 8
821 m Route
Kaufhaus Oberpollinger
Architekt: Littmann Max, Düll Heinrich, Pezold Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Neuhauser Straße 18
823 m Route
&lt;p&gt;Kaufhaus Oberpollinger (Karstadt), früher Warenhausbau, Eisenbeton mit Natursteinfassaden in abgewandelter deutscher Renaissance, 1904-05 von Max Littmann; plastischer Dekor von Heinrich Düll und Georg Pezold.&lt;/p&gt;
Ehem. Karmeliterkirche St. Nikolaus
Architekt: Schedel von Greifenstein Nikolaus, Ruf Sep
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1660
Karmeliterstraße 1
826 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Karmeliterkirche St. Nikolaus (profaniert), Frühbarockbau 1657-60 von Marx Schinnagl, Äußeres 1802 von Nikolaus Schedel von Greifenstein klassizistisch umgestaltet; Inneres 1955-57 durch Sep Ruf umgebaut und unterteilt; vgl. auch Ensemble Altstadt, Platzbild Promenadeplatz.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Schweigerstraße 2
827 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit barockisierender Putzgliederung, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1858
Hochbrückenstraße 14
828 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Eckbau mit Lisenen, 1855-58.&lt;/p&gt;
Hofbräuhaus-Kunstmühle
Architekt: Stützel Johann Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Neuturmstraße 3
828 m Route
Neuturmstraße 3/3 a; Hofbräuhaus-Kunstmühle, Neurenaissance, 1875 wohl von Johann Kilian Stützel.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Grässel Hans , Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Pfisterstraße 9
828 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, deutsche Renaissance, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 11.&lt;/p&gt;
Hofgraben
829 m Route
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Maistraße 25
830 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Neo-Louis-XVI-Stuckdekor und zwei Erkern, bez. 1908, von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Matthias Martin
Erstellung: 1570
Promenadeplatz 13
830 m Route
&lt;p&gt;Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger, schmaler Satteldachbau mit Putzgliederung in barocker Tradition, im Kern vor 1570, Aufstockung wohl im letzten Viertel des 18. Jh., Wiederherstellung nach Kriegsschäden durch Matthias Martin, 1952.&lt;/p&gt;
Kapellenstraße
831 m Route
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Pfisterstraße 7
831 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1894 von Ernst Dressler.&lt;/p&gt;
Ehem. Corpshaus Frankonia
Architekt: Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 7
832 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Corpshaus Frankonia, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1899 von Max Littmann.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Grässel Hans, Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Pfisterstraße 11
833 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, malerisch in deutscher Renaissance, mit zwei Erkern und reichem plastischem Dekor, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 9.&lt;/p&gt;
Kreuzkaserne
Erstellung: 1670
Herzogspitalstraße
834 m Route
Hauptpost
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Residenzstraße 2
834 m Route
&lt;p&gt;Residenzstraße 2; Hauptpost, 1834-38 von Leo von Klenze als Umbau und Erweiterung des ehem. Toerring-Palais aus dem mittleren 18. Jh.; Nordseite am Max-Joseph-Platz im Stil des florentinischen Quattrocento mit Loggia; die barocke Westfront zerstört und 1953 wiederaufgebaut, mit dem alten Portal in der Vorhalle; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.&lt;/p&gt;
Liebherrstraße
834 m Route
Leonigarten
Erstellung: 1700
Herrnstraße
834 m Route
Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus
Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Erstellung: 1730
Promenadeplatz 15
834 m Route
&lt;p&gt;Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus, reich stuckierte Fassade, um 1730 von Johann Baptist Gunetzrhainer als eigenes Wohnhaus erbaut; nach Kriegszerstörung rekonstruiert; jetzt zur Deutschen Bank gehörig.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus mit Gaststätte zum Franziskaner
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Historismus
Erstellung: 1910
Perusastraße 5
835 m Route
Geschäftshaus mit Gaststätte zum Franziskaner, 1910 von Heilmann und Littmann, historisierende Natursteinfassde in Fortsetzung von Residenzstraße 10, vgl. dort.
Mietshaus
Baustil: Neurokoko
Herrnstraße 36
836 m Route
Ende 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1892
Frauenlobstraße 28
836 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1892 von Albin Lincke und Max Littmann; stark erneuert.
Ehem. Hofmarstall und Kunstkammer
Architekt: Egckl Wilhelm
Baustil: Renaissance
Erstellung: 1563
Hofgraben 4
838 m Route
&lt;p&gt;sog. Alte Münze, jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Vierflügelbau mit dreigeschossigem Arkadenhof, errichtet unter der Bauleitung von Wilhelm Egckl 1563-67, Umbau zur Münze durch Andreas Gärtner (mit Franz Thurn) 1807-09, klassizistische Fassadengestaltung von 1807-09, nach schweren Kriegsschäden Wiederaufbau 1950-52; siehe auch die zugehörigen Häuser Pfisterstraße 3 und 5 sowie den nördlichen Erweiterungsbau der Münze Maximilianstraße 6/8.&lt;/p&gt;
Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1813
Pfisterstraße 3
838 m Route
Pfisterstraße 3; Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt, klassizistisch, 1813; jetzt zum Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege gehörig, siehe Hofgraben 4.
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Bereiteranger 5
838 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1880 von Jakob Freundorfer.&lt;/p&gt;
Zechbauerhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1911
Residenzstraße 10
838 m Route
&lt;p&gt;Zechbauerhaus, Geschäftshaus in markanter Ecklage, reich gegliederte historisierende Natursteinfassaden, 1910/11 von Heilmann und Littmann; gestalterische Einheit mit Perusastraße 5.&lt;/p&gt;
Bronzestatue von Orlando di Lasso
Architekt: Widmann Max, Lasso Orlando di
Erstellung: 1849
Promenadeplatz
838 m Route
Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann
Chirurgische Klinik
Architekt: Zenetti Arnold Fischer, Theodor, Kollmann Theodor
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Nußbaumstraße 20
839 m Route
&lt;p&gt;Chirurgische Klinik, der Altbau Neurenaissance, 1889–91 von Arnold Zenetti, der Eingangsbau neubarock, 1894 von Theodor Fischer, der Westtrakt 1914–15 und 1920–21 von Theodor Kollmann. Vgl. Schillerstraße 53.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hennek Charles
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Frauenlobstraße 26
839 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, Giebel und Stuckdekor, 1902 von Charles Hennek; stattlicher Block mit Nr. 22 und 24.
Ehem. Schwesternhaus
Architekt: Eggers Hartwig, Meitinger Karl
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1902
Pettenkoferstraße 9
840 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Schwesternhaus der Chirurgischen Klinik (siehe Nußbaumstraße 20), langgestreckter Trakt in Neubarockformen, 1902 von Hartwig Eggers, 1936 von Karl Meitinger nach Westen erweitert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 1
841 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, Plan 1900 von Heilmann und Littmann, Ausführung 1902-03.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 20
842 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkertürmchen, bez. 1903, von Heinrich Volbehr.&lt;/p&gt;
Alte Isarkaserne
Erstellung: 1762

842 m Route
Ehem. Corpshaus Makaria
Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Platzl 6
843 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Corpshaus Makaria, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1898-99 von Adolf Ziebland.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Hanno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Zweibrückenstraße 15
844 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, 1, 1875-76 von Hanno Bürkel; Gruppe mit Nr. 17.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Thierschstraße 4
845 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Ziegler Oskar
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Bereiteranger 7
847 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1877 von Oskar Ziegler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1855
Hochbrückenstraße 16
848 m Route
&lt;p&gt;viergeschossiger, schlichter Bau im Maximilianstil, um 1855/58, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 18.&lt;/p&gt;
Loggia der ehem. Hauptpost
Architekt: Bürklein Friedrich, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Maximilianstraße 2
849 m Route
Maximilianstraße 2; Loggia der ehem. Hauptpost mit 13 Bogenöffnungen und Obergeschoss, angelehnt an das Findelhaus von Brunelleschi in Florenz, von Leo von Klenze, 1835-38, nach Osten und Süden Fassadengestaltung fortgesetzt, von Friedrich Bürklein, 1858-60.
Maximilianstraße
849 m Route
Karlstor
Architekt: Zenetti Arnold
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1300
Karlsplatz
850 m Route
&lt;p&gt;Karlstor (München), bis 1791 Neuhauser Tor, im Kern um 1300, nach Abtragung des Hauptturmes von Arnold Zenetti neugotisch 1861/62 umgestaltet; in der mittleren Durchfahrt rechts jetzt drei Bronzefiguren vom ehem. Fischbrunnen am Marienplatz, 1866 (vgl. dort).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1881
Bereiteranger 6
850 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1881.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Maistraße 29
850 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zahlreichen Balkonen, Ziergiebel und Stuckdekor, 1901 von J. und M. Könyves.&lt;/p&gt;
Karmeliterstraße
850 m Route
Bronzestandbild von Kurfürst Max II. Emanuel
Architekt: Brugger Friedrich, Kurfürst Max II. Emanuel
Erstellung: 1861
Promenadeplatz
850 m Route
&lt;p&gt;Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger&lt;/p&gt;
ehemals Bronzestatue des Wiguläus Kreittmayr
Architekt: Schwanthaler Ludwig, Kreittmayr Wiguläus
Erstellung: 1845
Promenadeplatz
850 m Route
ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Thierschstraße 3
852 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Steinerkern, Plan von Heilmann und Littmann, ausgeführt 1902-03.&lt;/p&gt;
Orlando-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1898
Platzl 4
852 m Route
Platzl 4,4a; Orlando-Haus, Mietshaus mit Gastronomie, fünfgeschossiger Eckbau mit rustikagerahmten Erdgeschossarkaden, Flacherker besetztem Südrisalit, und Volutengiebeln, Gestaltung in Formen der deutschen Renaissance, erbaut von Jakob Heilmann und Max Littmann, 1898/99; mit Rückgebäude Falkenturmstraße 12.
Mariahilfstraße 8
852 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus mit Mansarddach, 2. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1884
Bereiteranger 8
853 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1884.&lt;/p&gt;
Deutsches Museum
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1925

854 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 2
854 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Neue Maxburg
Architekt: Pabst Theo, Ruf Sep
Erstellung: 1954
Pacellistraße 1
855 m Route
Pacellistraße 1, 5; Neue Maxburg, Verwaltungszentrum der Justizbehörden zwischen Lenbachplatz, Pacelli- und Maxburgstraße, sowie erzbischöfliches Ordinariat als östlich bis zur Karmeliterstraße anschließende Baugruppe, 1954-57 nach Entwurf von Theo Pabst und Sep Ruf auf dem Gelände der kriegszerstörten Herzog-Max-Burg nach modern städtebaulischen Prinzipien errichteter weitläufiger Komplex aus freistehenden, unterschiedlich großen kubischen Flachdachbauten in offener Anordnung
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ohlmüllerstraße 7
855 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 8
858 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Ehem. Bayerische Vereinsbank
Architekt: Thiersch Friedrich von, Martens Wilhelm, Sattler Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
858 m Route
Ehem. Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1885-86 von Wilhelm Martens, 1891-93 in gleichen Formen nach Norden erweitert; 1948-52 Wiederaufbau durch Carl Sattler, 1977 umgestaltet; an der Südseite die Maffeistraße überspannender Maffeibogen, 1923 von Friedrich Thiersch, mit Dekoration von Wilhelm Nida-Rümelin
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Eduard-Schmid-Straße 20
859 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich stuckiert, bez. 1895.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kanalstraße 2
861 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1894
Falkenturmstraße 8
861 m Route
Neurokoko, reich stuckiert, 1894 von Ernst Dressler.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Zweibrückenstraße 17
861 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1875-76; Gruppe mit Nr. 15.&lt;/p&gt;
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
861 m Route
Teil des Palais Montgelas, siehe Promenadeplatz 2.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ohlmüllerstraße 9
861 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, durch Fensterädikulen reich gegliedert, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Fischer Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 18
863 m Route
&lt;p&gt;viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, erbaut von Georg Fischer, 1854, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 16.&lt;/p&gt;
Promenadeplatz
Erstellung: 1780
Promenadeplatz
863 m Route
Promenadeplatz, 1780 durch Abbruch der Salzstädel freigelegt. In der Mitte Grünanlage von 1901 mit ursprünglich fünf (jetzt noch vier) Bronzestandbildern: (von Westen) Lorenz Westenrieder, 1854 von Max Widmann; Christoph Willibald Gluck, 1848 von Friedrich Brugger; Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger; Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann; ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.
Volksschule
Architekt: Eggers Hartwig
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1888
Wittelsbacherstraße 10
864 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Volksschule, palastartiger Dreiflügelbau mit Fassadengliederung in nordischer Neurenaissance, mit Mittelrisalit, prächtiger Portalzone, gekuppelten Fenstern in den Obergeschossen und rustiziertem Erdgeschoss, von Hartwig Eggers, bez. 1888, Verlängerung der Seitenflügel, 1900, Bau nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg vereinfachend wiederhergestellt; an der Auenstraße Gitterzaun mit Rustikapfeilern, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
Ehem. Corpshaus Bavaria
Architekt: Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 5
864 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Corpshaus Bavaria, Eckhaus am Kosttor, deutsche Renaissance, 1899 von Max Littmann.&lt;/p&gt;
Kammerspiele - Probengebäude
Architekt: Peichl Gustav, Achatz Walter, Schumer Stefan A.
Erstellung: 2001
Falckenbergstraße
867 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Falkenturmstraße 14
867 m Route
Neurenaissance-Eckbau, um 1887.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 4
867 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Mittelrisalit, reich gegliedert, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Montgelas
Architekt: Herigoyen Emanuel Joseph von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Promenadeplatz 2
867 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Montgelas, jetzt Teil des Hotels Bayerischer Hof, stattlicher, klassizistischer Eckbau, 1810-13 von Emanuel Joseph von Herigoyen, innen von Jean Baptiste Métivier ausgestaltet; im 2. Stock Repräsentationsräume der Bauzeit (sog. Königssaal u. a.); 1876 aufgestockt. Zugehörig Kardinal-Faulhaber-Straße 14 a, Rückgebäude Prannerstraße 1, siehe dort.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Eduard-Schmid-Straße 21
868 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Falkenturm
Erstellung: 1470
Falkenturmstraße
868 m Route
&lt;p&gt;Der Falkenturm war ein spätmittelalterlicher Wehr- und später Gefängnisturm der zweiten Münchner Stadtmauer, nahe der heutigen Maximilianstraße gelegen. Er wurde erstmals 1470 urkundlich erwähnt und diente ursprünglich zur Aufbewahrung von Falken für die höfische Jagd. Ab etwa 1500 wurde er als Gefängnis für adlige und politisch bedeutende Gefangene genutzt, darunter Teilnehmer der Adelsverschwörung von 1564 und Kämpfer des Oberländer Aufstands von 1705. Der Turm lag strategisch über dem Pfisterbach, der durch eine Wasserbrücke geführt wurde. Im Zuge der Umgestaltung Münchens unter König Maximilian II. wurde der Falkenturm 1863 abgerissen, um Platz für die neue Maximilianstraße zu schaffen. An ihn erinnert heute nur noch die Falkenturmstraße, die seinen früheren Standort markiert.&lt;/p&gt;
Wohnhaus von 1899
Erstellung: 1899
Falkenturmstraße 12
869 m Route
&lt;p&gt;Rückgebäude von Platzl 4, 4a, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Leoniweiher
Erstellung: 1700
Herrnstraße
869 m Route
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: Historismus
Erstellung: 1891
Waltherstraße 10
870 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, mit Eckerker, 1891 von Albin Lincke und Max Littmann.&lt;/p&gt;
Ehem. Gartenhaus
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1800
Hildegardstraße 1
871 m Route
sog. Dall’Armi-Haus, heute Betriebsgebäude der Kammerspiele, schlichte ungegliederte Westfassade mit profiliertem Traufgesims, Ostfassade mit frühklassizistischer Putzgliederung und geohrten Fensterfaschen, um 1800.
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1892
Zweibrückenstraße 19
872 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, repräsentativer Neubarockbau, 1892-93 von Emanuel von Seidl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 7
872 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1897
Schwanthalerstraße 9
873 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Backstein-Renaissance, 1897 von Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 11.&lt;/p&gt;
Bürgerhaus
Erstellung: 1828
Kanalstraße 4
874 m Route
Münzarkaden
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1857
Maximilianstraße 6
874 m Route
Maximilianstraße 6/8; Münzarkaden, nördlicher Erweiterungsbau der ehem. Münze, mit Figuren bekrönte Arkadenfront zwischen erhöhten Eckbauten, 1857-63 von Friedrich Bürklein; vgl. Hofgraben 4.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 5
875 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Asamstraße 4
876 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition um 1860/70; Gruppe mit Nr. 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Carl
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 20
877 m Route
&lt;p&gt;viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, errichtet von Carl Deiglmayr 1854, Fassade vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Ohlmüllerstraße 10
877 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, (bis zum 2. Stock vielleicht spätklassizistisch), 2. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 10
879 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
ehem. Palais (Fugger-) Portia
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Barock
Erstellung: 1694
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
880 m Route
&lt;p&gt;Fassade des ehem. Palais (Fugger-) Portia, reich gegliederte und stuckierte Barockfassade, von Philipp Zwerger nach Entwurf von Enrico Zuccali, 1693/94, umgestaltet von François de Cuvilliés der Ältere, 1737.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Maistraße 20
881 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckerker und reichem Stuckdekor, 1889 von Franz Hammel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Arndtstraße 4
883 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1888 von Michael Reifenstuel d. J.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Boosstraße 9
884 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Franziskanergruft
Erstellung: 1733
Max-Joseph-Platz
884 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Asamstraße 2
886 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition um 1860/70; Gruppe mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Kosttor
Erstellung: 1325
Am Kosttor
886 m Route
Mietshaus
Architekt: Bluhm Alexander
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Landwehrstraße 20
887 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1895-96 von Alexander Bluhm als Teil der Schwanthaler-Passage; siehe Schwanthalerstraße 13.&lt;/p&gt;
Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1898
Promenadeplatz 6
887 m Route
&lt;p&gt;Promenadeplatz 6; Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck, 1897-98, aus dem Vorgängerbau in den Neubau des Hotels Bayerischer Hof integriert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Marckert Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Waltherstraße 12
888 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und aufwendigem Portal, 1889 von Ludwig Marckert.&lt;/p&gt;
Ehem. elektrische Unterstation
Architekt: Hocheder Carl
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1899
Schillerstraße 53
890 m Route
&lt;p&gt;Ehem. elektrische Unterstation, barockisierend, 1899 von Carl Hocheder (Nebengebäude der Chirurgischen Klinik (Nußbaumstraße 20)).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Ohlmüllerstraße 11
890 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Küßwetter Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Kanalstraße 6
891 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht klassizistisch, mit profiliertem Traufgesims, 1828 von Matthias Küßwetter.&lt;/p&gt;
Haylerhaus
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Am Kosttor 3
893 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage, 1880-81 von Georg von Hauberrisser.&lt;/p&gt;
Palais Maffei
Architekt: Gunezrhainer Martin
Baustil: Barock
Erstellung: 1685
Promenadeplatz 8
893 m Route
Kanalstraße
894 m Route
Kreislehrerinnenanstalt
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1910
Schweigerstraße
894 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Thierschstraße 7
895 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Könyves Emerich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Ringseisstraße 14
895 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Eckerker und reichem Stuckdekor, 1895 von Emerich Könyves; Gruppe mit Maistraße 22.
Haylerblock
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1864
Maximilianstraße 10
896 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 10/12/14/16; Haylerblock, Maximilianstil, 1864 von Friedrich Bürklein; Nr. 10 und 16 Eckhäuser, Nr. 14 erhöhter Mittelteil.&lt;/p&gt;
Residenzstraße 13
897 m Route
&lt;p&gt;Eilles-Haus, Fassade mit erneuerter Putzgliederung, an zwei Hofseiten viergeschossige Arkaden der 1. Hälfte des 16. Jh. erhalten.&lt;/p&gt;
Alte Hauptsynagoge
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1887
Herzog Maxstraße 7
898 m Route
Wolfsbrunnen
Architekt: Düll Heinrich, Pezold Georg
Erstellung: 1904
Am Kosttor
899 m Route
&lt;p&gt;(oder Rotkäppchenbrunnen), 1904 von Heinrich Düll und Georg Pezold; in Platzmitte.&lt;/p&gt;
Karlsplatz
899 m Route
Fassaden-Oberteil des Residenztheater
Baustil: neuklassizistisch
Max-Joseph-Platz 1
900 m Route
&lt;p&gt;Max-Joseph-Platz 1; Fassaden-Oberteil der Eingangsfront am jetzigen Residenztheater und reich profilierte Gebälke an der Rückseite vom ehem. Alten Residenztheater, in neuklassizistischen Formen, 1921; vgl. Residenzstr. 1.&lt;/p&gt;
Karlsplatz-Rondell
Architekt: Seidl Gabriel von, Strelin Oscar
Baustil: Neubarock
Karlsplatz 10
900 m Route
Karlsplatz 7/8/10/11/12; Karlsplatz-Rondell, etwa halbkreisförmige Folge von Geschäftshäusern beiderseits des Karlstores (siehe Karlstor), an Stelle der klassizistischen Vorgängerbauten von 1792-96 neu erbaut 1899-1901 von Gabriel von Seidl (Fassaden) und Oscar Strelin in repräsentativem Neubarock; Mittelteil einer wesentlich längeren Baugruppe.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Boosstraße 8
901 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit abgeschrägter Ecke und Putzgliederung, bez. 1898.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Könyves Emerich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Maistraße 22
901 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1894 von Emerich Könyves; bildet eine Gruppe mit Ringseisstraße 14.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ohlmüllerstraße 13
901 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Roth Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Am Kosttor 2
902 m Route
viergeschossiger Neurenaissancebau mit vereinfachter Fassade, von Anton Roth, 1879/80; mit selbständigem Rückgebäude Falckenbergstraße 9
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1895
Schwanthalerstraße 11
903 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Backstein-Renaissance, 1895 von Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 9.&lt;/p&gt;
Denkmal - Max I. Joseph König von Bayern
Architekt: Klenze Leo von, Rauch Christian Daniel
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Max-Joseph-Platz
904 m Route
&lt;p&gt;Max-Joseph-Platz; Denkmal König Max I. Joseph, enthüllt 1835, von Christian Daniel Rauch nach Entwurf von Leo von Klenze, gegossen von Johann Baptist Stiglmaier. Laternen, acht klassizistische Kandelaber, in Kreisform um das Denkmal gruppiert, 1845-46, nach Entwurf von Friedrich von Gärtner, von Bildhauer Anselm Sickinger modelliert, von Maffei gegossen; wohl Probekandelaber für die Gasbeleuchtung, die 1846 in Betrieb genommen worden ist.&lt;/p&gt;
Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1839
Nußbaumstraße 5
904 m Route
&lt;p&gt;Nußbaumstraße 5; Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern mit Klosterkirche St. Vinzenz von Paul, Vierflügelbau, 1837-39 nach Plänen von Friedrich von Gärtner, um 1949 verändert wiederaufgebaut; im Hof hinter Ziemssenstraße 1; mit Ausstattung; drei neubarocke Portale mit plastischem Dekor, um 1900, in der Vorgartenmauer an der Nußbaumstraße.&lt;/p&gt;
Herzog-Max-Burg
Erstellung: 1597
Maxburgstraße
906 m Route
Palais Hörwarth
Architekt: Feichtmayr Caspar
Erstellung: 1650
Promenadeplatz 12
907 m Route
Geschäftshaus
Architekt: Littmann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Theatinerstraße 38
909 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, konkav-konvexe Jugendstil-Hausteinfassade, 1903 von Max Littmann.&lt;/p&gt;
Palais Preysing
Erstellung: 1681
Promenadeplatz 12
910 m Route
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Am Kosttor 1
913 m Route
Neurenaissance, 1881 von Alois Barbist.
Mietshaus
Architekt: Roth Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Falckenbergstraße 9
913 m Route
reich gegliedert, 1879/80 von Anton Roth; verbunden mit Am Kosttor 2 (siehe dort).
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kanalstraße 11
913 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1888.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Böhm Konrad, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1906
Liebherrstraße 4
914 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert mit zwei Risaliten, Balkonbändern und plastischem Dekor, 1905-06 von Konrad Böhm nach modifiziertem Vorentwurf von Adolf Wentzel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Spies August, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 8
914 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, malerische, kräftig gegliederte Front mit Erkern und reichem plastischem Dekor, um 1904 von August Spies und Adolf Wentzel.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Maurer Jordan, Hirschberg Reinhold, Demmer Wilhelm
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
914 m Route
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger Eckbau, errichtet im Maximilianstil nach Plänen von Jordan Maurer (†1854) und Reinhold Hirschberg, 1855-57, nach Kriegsschäden Wiederaufbau durch Wilhelm Demmer, 1948-50.
Parcus-Haus
Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Promenadeplatz 12
915 m Route
&lt;p&gt;Parcus-Haus, stattlicher fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit einspringender Ecke und (reduzierter) Kuppel, 1887-88 von Friedrich von Thiersch; Hausteinfassade z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Nationaltheater
Architekt: Fischer Karl von, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1818
Max-Joseph-Platz 2
916 m Route
&lt;p&gt;Max-Joseph-Platz 2; Nationaltheater, monumentaler Opernbau mit Eckrisaliten und erhöhtem Bühnenhaus in klassizistischen Formen, von Karl von Fischer, 1811-18, nach Brand mit Portikus und Satteldach über dem Bühnenhaus als Doppelgiebelfront von Leo von Klenze wiederhergestellt, 1823/24, Teilerhöhung und Verlängerung nach Osten der Südfassade im Zuge der Gestaltung der Maximilianstraße, Friedrich Bürklein, 1857-59; Wiederaufbau nach Zerstörung 1943, von Gerhard Graubner und Karl Fischer, 1958-63; vgl. auch Ensembles Altstadt und Maximilianstraße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 9
916 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in schlichter klassizistischer Tradition, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Spreither Ludwig Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Thierschstraße 14
917 m Route
&lt;p&gt;&amp;nbsp;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert und dekoriert, bez. 1907, von Ludwig Franz Spreither.&lt;/p&gt;
Stattliches Doppelhaus
Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: Historismus
Erstellung: 1872
Hildegardstraße 3
917 m Route
Hildegardstraße 3/5; Maximilianstil, mit Flachgiebel an gemeinsamem Mittelrisalit, 1872-74 von Baumeister Reinhold Hirschberg; Gruppe mit Stollbergstraße 11.
Geschäftshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Residenzstraße 16
917 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, Neurenaissance, 1869-70 von Franz Kil; mit älterem Kern.&lt;/p&gt;
Laternen, klassizistische Kandelaber
Architekt: Gärtner Friedrich von, Sickinger Anselm
Erstellung: 1846
Max-Joseph-Platz
917 m Route
&lt;p&gt;Laternen, acht klassizistische Kandelaber, in Kreisform um das Denkmal gruppiert, 1845-46, nach Entwurf von Friedrich von Gärtner, von Bildhauer Anselm Sickinger modelliert, von Maffei gegossen; wohl Probekandelaber für die Gasbeleuchtung, die 1846 in Betrieb genommen worden ist.&lt;/p&gt;
Thalkirchner Straße 17
918 m Route
&lt;p&gt;Südlicher Friedhof, bestehend seit dem 16. Jh. Zweiteilige Anlage: 1) Im Norden der langgestreckte Alte Südliche Friedhof, seit 1788 Hauptfriedhof der Stadt, durch Gustav Vorherr um 1820/30 erweitert und im Süden halbkreisförmig abgeschlossen. Die umgebende, niedrige Mauer stark erneuert. Nordportale siehe Stephansplatz 2 (St. Stephan). 2) Im Süden der fast quadratische Neue Südliche Friedhof, 1844-50 von Friedrich von Gärtner, umgeben von hoher Rohbacksteinmauer mit Blendengliederung an der Außenseite; die innen vorgelegten Arkadengänge zerstört. Am Nordende zwischen Altem und Neuem Friedhof gewölbte Pfeilerhalle von Gärtner. Zahlreiche Gräber von Bedeutung, verzeichnet bei Max Josef Hufnagel, Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1969).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Lindwurmstraße 49
918 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Doppelerkerfront in Neurenaissance-Formen, 1899 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Kardinal-Faulhaber-Straße
919 m Route
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 2
919 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, 1904 von Georg Hagn.&lt;/p&gt;
Roter Turm
Erstellung: 1421
Zweibrückenstraße
920 m Route
Wandbrunnen mit Faungruppe
Architekt: Fischer Carl
Erstellung: 1896
Schwanthalerstraße 13
921 m Route
&lt;p&gt;Im Hof neubarocker Wandbrunnen mit Faungruppe, 1896 von Carl Fischer.&lt;/p&gt;
Arbeitsamt
Architekt: Grässel Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1913
Thalkirchner Straße 54
921 m Route
&lt;p&gt;Thalkirchner Straße 54/60; Arbeitsamt, neubarocker Gruppenbau, 1912-13 von Hans Grässel; Brunnen im Vorhof.&lt;/p&gt;
Kerschensteiner-Gewerbeschule
Architekt: Grässel Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1905
Liebherrstraße 13
922 m Route
&lt;p&gt;Kerschensteiner-Gewerbeschule, stattlicher Eckbau, weitgehend sachlich, mit einzelnen Neurenaissance-Schmuckelementen in Steinmetzarbeit (Portale, Breiterker, u. a.), 1903-04 von Hans Grässel.&lt;/p&gt;
Kaufhaus Kaufhof
Architekt: Pabst Theo
Erstellung: 1951
Karlsplatz 21
922 m Route
&lt;p&gt;Kaufhaus &lt;strong&gt;„&lt;/strong&gt;Kaufhof&lt;strong&gt;“&lt;/strong&gt;, Stahlskelettbau mit Werksteinverkleidung, achtgeschossiger kubischer Haupttrakt mit aufgeglaster Rasterfassade und gestelztem Flachdach entlang der Sonnenstraße, und niedrigerer, der Geschoßhöhe der Bayerstraße angeglichener walmdachgedeckter Eingangsbau, die unterschiedlichen Baublöcke durch geschwungenen flachen Vorbau verklammert, erster Münchner Kaufhausneubau der Nachkriegszeit in städtebaulich markanter Ecklage am Rande der Altstadt, von Theo Pabst, 1950/51; Erweiterung nach Westen, sechsgeschossiger Frackdachbau mit Dachüberstand, Natursteinfassade und auskragendem Vordach zwischen dem vollständig verglasten Erd- und Obergeschoss, darüber aus der Fassade hervortretende Fensterbänder, von Franz Ried, 1956.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 10
923 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor, 1903 von Adolf Wentzel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kanalstraße 15
924 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Corpshaus Germania
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Stollbergstraße 12
924 m Route
&lt;p&gt;Corpshaus Germania, frei abgewandelte deutsche Renaissance, 1906-07 von Gabriel von Seidl. An der Fassade befinden sich drei Reliefs von Anton Pruska.&lt;/p&gt;
Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank
Architekt: Schmidt Emil, Kaufmann Hugo
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Kardinal-Faulhaber-Straße 10
924 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, jetzt HypoVereinsbank, Westflügel, monumentaler Neubarockbau, 1895-96 von Emil Schmidt, mit reichem plastischem Schmuck von Hugo Kaufmann (Ostbau siehe Theatinerstraße 11).&lt;/p&gt;
Max-Joseph-Platz
925 m Route
Ehem. Bürgerhaus
Architekt: Steinmetz Max, Strulberger Franz
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1869
Residenzstraße 17
926 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bürgerhaus, jetzt Geschäftshaus, mehrfach (u.a. 1869) umgebaut, abermals 1890 von Max Steinmetz, Neurokoko-Fassade mit reichem Stuckdekor und Balkongittern nach Entwurf von Franz Strulberger.&lt;/p&gt;
Herzog-Max-Burg
Erstellung: 1590
Maxburgstraße 2
927 m Route
&lt;p&gt;Maxburgstraße 2/4; Neue Maxburg, siehe Pacellistraße 1, 5.&lt;/p&gt;
Künstlerhaus
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Lenbachplatz 8
928 m Route
&lt;p&gt;Künstlerhaus, malerischer, städtebaulich wirkungsvoller Neurenaissancebau, 1896-1900 von Gabriel von Seidl; besteht aus dem hohen, zurückgesetzten Hauptbau und niedrigem Vorbau mit Restaurant; dazwischen malerischer Hof; Innenräume nur z. T. original erhalten, u. a. Treppenhaus sowie das Venezianische Zimmer im Nordpavillon des Restaurants.&lt;/p&gt;
Deutsches Theater
Architekt: Bluhm Alexander, Rank Josef
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Schwanthalerstraße 13
929 m Route
&lt;p&gt;Deutsches Theater, mehrteiliger Gebäudekomplex mit Schwanthaler-Passage; Vordergebäude, Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Traufseitbau, Straßen- und Hoffassade in reichen Neubarockformen, mit Pilastern, Lisenen, Balkonen und gebändertem Erdgeschoss mit hohen Rundbogenöffnungen, mit breiter, korbbogiger Tordurchfahrt; Rückgebäude, Theater, drei- und viergeschossiger Saalbau mit Querbau mit Durchfahrt, mit reicher neubarocker Fassadengliederung, mit repräsentativer, neubarocker Treppe, mit Silbersaal in prächtigem Neurokoko; von Alexander Bluhm und Josef Rank, 1895/96, nach Schäden im Zweiten Weltkrieg vereinfacht wiederaufgebaut, von Willy und Ludwig Reiber, 1951; im Hof neubarocker Wandbrunnen mit Faungruppe, von Carl Fischer, 1896; vgl. Landwehrstraße 20.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kanalstraße 14
932 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1850/60.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prannerstraße 1
932 m Route
Wohn- und Geschäftshaus 2, ehem. Rückgebäude von Promenadeplatz 2, schmaler viergeschossiger Satteldachbau mit Stuckdekor, in Formen des Jugendstils, um 1900.
Lenbachplatz 7
934 m Route
Frauenklinik der Universität
Architekt: Schachner Richard
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1915
Lindwurmstraße 2
934 m Route
II. Frauenklinik der Universität, Neubarockbau mit Risaliten, 1915–16 von Richard Schachner; auf der neubarocken Gartenmauer an der Straße nordöstlich von Nr. 2 a große Barockfigur mit Amor, 18. Jh.
Max-Joseph-Platz
935 m Route
&lt;p&gt;weweew&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 14
935 m Route
&lt;p&gt;Stollbergstraße 14; Mietshaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Pacellistraße 5
935 m Route
Pacellistraße 5; Turm der in den 1590er Jahren erbauten Herzog-Max-Burg; einziger Rest der weitläufigen Schloßanlage (an deren Stelle jetzt Neubauten, vgl. Pacellistraße 1, 5).
Steinsdorfstraße
937 m Route
Eckhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1860
Maximilianstraße 20
938 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus samt Mittelrisalit, 1859-60 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 18.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Schweigerstraße 10
939 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, mit Eckerker, 1910 -11 von Franz Deininger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Liebherrstraße 1
939 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit Lisenengliederung, um 1900; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1870
Stollbergstraße 11
939 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Maximilianstil, mit erhöhtem Eckrisalit, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1870; Gruppe mit Hildegardstraße 3/5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Ohlmüllerstraße 14
939 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, im spätromantischen Stil (Maximilianstil), mit Erker und reicher Gliederung, 1863; einheitlicher Block mit Nr. 16.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Perger Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Lindwurmstraße 51
940 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, bez. 1896, von Georg Perger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1900
Liebherrstraße 3
942 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Erker und Pilasterportal, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1895
Waltherstraße 11
944 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern, 1895; Gruppe mit Tumblingerstraße 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Hildegardstraße 8
945 m Route
spätklassizistischer Eckbau, um 1860/70.
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1910
Liebherrstraße 5
945 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, klassizisierend am Übergang zur Moderne, 1909/10 von Eugen Hönig und Karl Söldner; langgestreckte Front im Anschluss an Thierschstraße 11.&lt;/p&gt;
Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes
Architekt: Gärtner Andreas
Erstellung: 1810
Maximilianstraße 13
945 m Route
Maximilianstraße 13; Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes, dreischiffige Erdgeschosshalle (ehem. Stallung) mit Säulen und Gewölben, von Andreas Gärtner, um 1810/12, 2003 mit Restaurant-Nutzung in den Neubau der "Maximilianhöfe" (Nordwestblock) einbezogen.
Anatomie (Anatomisches Theater)
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Schillerstraße 24
945 m Route
Mietshaus
Erstellung: 1900
Kanalstraße 8
946 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Doppel-Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich, Lachner Franz von
Baustil: Historismus
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 22
948 m Route
Maximilianstraße 22/24; Doppel-Mietshaus mit Gußeisenerker an der Ecke, Maximilianstil, Nr. 22 erbaut 1862-65 (mit niedrigen Seitenflügeln an der Falckenbergstraße), Nr. 24 erbaut 1865-67, beide von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 26/28 und 30/30a (siehe jeweils dort) eine symmetrische Gruppe, den sog. Riemerschmid-Block; 1890 starb hier Franz Lachner (Gedenktafel).
Ehem. Palais Holnstein
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1737
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
948 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Holnstein, ursprünglich Adelswohnsitz, seit 1818 Erzbischöfliches Palais, mit um einen Innenhof gruppierten Flügeln, dreigeschossiger Bau mit reicher Rokokogliederung und Dreiecksgiebel, von Francois de Cuvilliés d. Ä., 1735/37; mit Innenausstattung. (Geschütztes Kulturgut)&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;März 2012 - Kardinal Reinhard Marx zieht in das renovierte Palais ein&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmidt Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Zeppelinstraße 6
949 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1896 von Carl Schmidt.&lt;/p&gt;
Bauerngirgl
Architekt: Seidl Gabriel von
Residenzstraße 19
950 m Route
Palais Perusa
Architekt: Unbekannt
Erstellung: 1685
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
950 m Route
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Waltherstraße 18
951 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Alois Barbist; vgl. Nr. 20.&lt;/p&gt;
Zenneckbrücke
Architekt: Blössner August
Erstellung: 1925
Zenneckbrücke
952 m Route
&lt;p&gt;Betonbrücke mit Stahl-Balustergeländer, 1924-25 von August Blössner; vgl. Dr.-Bosch-Brücke.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Lindwurmstraße 55
952 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1898 von Müller und Kollmus.&lt;/p&gt;
Dreifaltigkeitskirche
Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Erstellung: 1718
Pacellistraße 12
953 m Route
&lt;p&gt;Die katholische Dreifaltigkeitskirche in der Münchner Altstadt wurde 1711–1718 im bayerischen Barockstil nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi als Votivkirche der Münchner Stände erbaut. Sie war Klosterkirche der Karmelitinnen und ist heute eine Nebenkirche der Metropolitanpfarrei zu Unserer Lieben Frau. Das Patrozinium wird am Dreifaltigkeitssonntag nach Pfingsten gefeiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kirche ist Münchens erster spätbarocker Zentralbau mit oktogonalem Grundriss, Kuppel und prächtiger Südfassade. Die Figur des Erzengels Michael und das „Allsehende Auge“ prägen die Ikonografie. Während des Zweiten Weltkriegs blieb sie unzerstört. Das angrenzende, säkularisierte Kloster beherbergt heute das Erzbischöfliche Ordinariat. Die Kirche markiert den Beginn des Spätbarocks in München.&lt;/p&gt;
Doppelhaus
Architekt: Pfistermeister Franz Seraph von
Erstellung: 1881
Knöbelstraße 2
954 m Route
&lt;p&gt;Doppelhaus, breite, durch Lisenen gegliederte Front, Mitte 19. Jh.; 1881-1912 Wohnhaus des bayerischen Staatsmannes Franz Seraph von Pfistermeister (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Mietshaus in Ecklage
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Auenstraße 72
954 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, Neurenaissance, um 1885.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Graf Seinsheim
Architekt: Höchl Josef, Landauer Herbert
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1764
Prannerstraße 7
954 m Route
Ehem. Palais Graf Seinsheim, jetzt Bayerischer Städteverband, dreigeschossiger Satteldachbau mit reicher Stuckgliederung in frühklassizistischen Formen, ehem. zwei Häuser, um 1764/70 um- oder neugebaut, Umbau beider Häuser, von Josef Höchl, 1809, nach Kriegszerstörung Wiederaufbau mit einheitlich nach Westen verlängerter Palastfassade, durch Herbert Landauer, 1949.
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Zeppelinstraße 2
955 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Rustikafassade, mit zwei reichen Stuckfriesen und Konsolgesims, 1888 von Karl Schmidt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 13
955 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, dem Charakter der Maximilianstraße nahestehend, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 17 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Neuhaus-Preysing
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1750
Prannerstraße 2
955 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Neuhaus-Preysing, jetzt Teil der Bayerischen Vereinsbank (vgl. Kardinal-Faulhaber-Straße 1), prächtig stuckierte, streng gegliederte Rokokofassade, um 1740/50, Francois de Cuvilliés d. Ä. zugeschrieben; nur Fassade original&lt;/p&gt;
Städtisches Magazin
Erstellung: 1850
Nußbaumstraße
955 m Route
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1911
Thierschstraße 11
956 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, historisierender Eckbau, 1910/11 von Eugen Hönig und Karl Söldner; z. T. vereinfacht; baugeschichtliche Gedenktafel; Gruppe mit Liebherrstraße 5.&lt;/p&gt;
Knöbelstraße
Erstellung: 1859
Knöbelstraße 6
956 m Route
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Ohlmüllerstraße 19
956 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888 von Karl Schmidt.&lt;/p&gt;
Residenztheater
Erstellung: 1951
Max-Joseph-Platz
959 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zeppelinstraße 37
960 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, um 1900.&lt;/p&gt;
Kongressbau
Erstellung: 1935
Museumsinsel
961 m Route
Mietshaus
Architekt: Schretzmayr J., Hering Alphons
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Ringseisstraße 1
961 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1885 von J. Schretzmayr und Alphons Hering.
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Historismus
Erstellung: 1892
Waltherstraße 20
962 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Alois Barbist; vgl. Nr. 18.&lt;/p&gt;
Ehem. palastartiges Wohnhaus
Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pacellistraße 16
963 m Route
1616; Ehem. palastartiges Wohnhaus, jetzt Bank, klassizistisch, um 1827 von Johann Ulrich Himbsel; nur Fassade original; mit Gedenktafel an das ehem. Ballhaus (Haus für Ballspiele).
Wintergarten
Architekt: Kreuther
Erstellung: 1856
Max-Joseph-Platz
963 m Route
Das gußeiserne Säulengerippe stammt aus der Fabrik von Cramer-Klett
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1866
Schwanthalerstraße 19
964 m Route
Mietshaus
Architekt: Behles Eugen
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1910
Schillerstraße 36
965 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reduzierte deutsche Renaissance, 1910 von Eugen Behles.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schrank Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Waltherstraße 15
965 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1895 von Josef Schrank.&lt;/p&gt;
Doppel-Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1869
Maximilianstraße 26
966 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 26/28; Doppel-Mietshaus, Mittelteil einer symmetrischen Baugruppe mit Nr. 22/24 und 30/30a, Maximilianstil, mit erhöhten Seitenrisaliten, 1869-71 von Friedrich Bürklein; an der Rückseite anschließend das Schauspielhaus, Jugendstil, 1900-01 von Max Littmann und Richard Riemerschmid, vgl. Falckenbergstraße.&lt;/p&gt;
Mietshaus in Ecklage
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1868
Lindwurmstraße 57
966 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, spätklassizistisch-biedermeierlich, 1868, 1885 verändert.&lt;/p&gt;
Königliche Anatomie
Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Pettenkoferstraße 11
966 m Route
&lt;p&gt;Königliche Anatomie, neuklassizistischer Flügelbau, in der Mitte kuppelgekrönte Zentralanlage, 1905-08 von Max Littmann. Als erster Eisenbetonbau in München war er richtungsweisend für das moderne Bauen.&lt;/p&gt;
schlichtes Vorstadthaus
Architekt: Valentin Karl
Erstellung: 1874
Zeppelinstraße 41
967 m Route
&lt;p&gt;schlichtes Vorstadthaus, mit Stichbogenfenstern, erbaut 1851, 1874 in gleichen Formen zu drei Fensterachsen nach Süden erweitert; Geburtshaus von Karl Valentin (1882; Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Mannhardtstraße 4
967 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1880
Stollbergstraße 15
967 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassischen Renaissanceformen reich gegliedert, mit Dreiecksgiebel am flachen Mittelrisalit, 1880 von Maurermeister Ludwig Bayer; geschnitztes Portal; vgl. Nr. 13 und 17.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Ohlmüllerstraße 16
967 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im spätromantischen Stil (Maximilianstil), mit Erker und reicher Gliederung, 1863; einheitlicher Block mit Nr. 14.&lt;/p&gt;
Palais Arco bzw. Giese
Architekt: Lespilliez Carl Albert von, Uecker Hans
Baustil: Spätrokoko
Erstellung: 1760
Prannerstraße 9
968 m Route
Palais Arco bzw. Giese, jetzt Teil des Erzbischöflichen Ordinariats, viergeschossiger Satteldachbau mit reich stuckierter Spätrokoko-Fassade, wohl von Carl Albert von Lespilliez, um 1760, nach schwerer Kriegszerstörung insbesondere im Inneren Wiederaufbau durch Hans Uecker, 1949.
Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters
Architekt: Köglsperger Philipp Jakob, Schorn Georg
Erstellung: 1711
Rochusstraße 5
968 m Route
Rochusstraße 5, 7; Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters, jetzt Erzbischöfliches Ordinariat, weitläufiger Komplex mit gewölbten Gängen und stattlicher Haupttreppe, 1711-14 von Frater Domenicus a S. Euphrosina (Georg Schorn), ausgeführt von Philipp Jakob Köglsperger; ab 1724 nach Osten erweitert. Im Haupthof (ehem. Garten) Reste barocker Mauern mit Brunnenaufbauten und Büste des Herzogs Maximilian Philipp. Vgl. Pacellistraße 12 (Dreifaltigkeitskirche).
Ridlerkloster
Erstellung: 1295
Max-Joseph-Platz
970 m Route
&lt;p&gt;1295 stiftete Heinrich Ridler in der Münchner Vorstadt ein Seelhaus für Frauen, das 1395 von Gabriel Ridler an den Max-Joseph-Platz verlegt wurde. In unmittelbarer Nähe zu Püttrichkloster und Franziskanern entstand ein geistlich geprägtes Stadtviertel. Ab 1409 besaßen die „Ridlerfrauen“ eine eigene Kirche „Auf der Stiege“. Die ursprünglich weltlich geführte Stiftung wurde 1396 dem Dritten Orden der Franziskaner übergeben; die Frauen mussten ehelos leben und unterlagen zunehmend strengen Ordensregeln. Ab 1621 lebten sie in strenger Klausur, pflegten Hofdamen und sangen das Brevier. Das Kloster gewann hohes Ansehen und verfügte über großen Grundbesitz. 1782 wurde es im Zuge der Säkularisation aufgelöst, offiziell wegen zu großer Nähe zur Residenz – faktisch aus finanziellen Interessen des Kurfürsten Karl Theodor. Die meisten Nonnen fanden Aufnahme in andere Klöster. Das Gebäude wurde ab 1783 abgetragen; 1835 entstand an seiner Stelle der Königsbau der Residenz.&lt;/p&gt;
Marstallplatz
Architekt: Gewers Kühn und Kühn
Erstellung: 2003

971 m Route
Knöbelstraße
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 6
971 m Route
Ehem. Palais Spreti
Baustil: Barock
Erstellung: 1730
Kardinal-Faulhaber-Straße 6
972 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Spreti, jetzt Bankgebäude, spätbarock, wohl um 1730, mit reicher Stuckgliederung im ersten Stock, sonst stark verändert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schrank Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Tumblingerstraße 2
974 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1895 von Josef Schrank; Gruppe mit Waltherstraße 11.
Königsbau der Residenz
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Max-Joseph-Platz 3
974 m Route
&lt;p&gt;Max-Joseph-Platz 3; Königsbau der Residenz, zweigeschossiger Südflügel mit erhöhtem Mittelteil und seitlichen Dachterrassen, im Palaststil des Quattrocento, von Leo von Klenze, 1826-35, nach Kriegszerstörung 1956-80 instandgesetzt; vgl. Residenzstraße 1.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 15
974 m Route
Maximilianstraße 15; Eckhaus, Maximilianstil, 1858-60 von Friedrich Bürklein; bildete mit den zerstörten Häusern Nr. 11 und 13 einen Block; zugehörig Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes, um 1810/12 von Andreas Gärtner; erhalten dreischiffige Erdgeschosshalle (ehem. Stallung) mit Säulen und Gewölben, 2003 mit Restaurant-Nutzung in den Neubau der Maximilianshöfe (Nordwestblock) einbezogen.
Mietshaus
Architekt: Steinbauer Thomas
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Boosstraße 14
974 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Thomas Steinbauer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wagner Anton
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Eduard-Schmid-Straße 27
974 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Jugendstilbau, mit zwei Erkern und zwei Portalfiguren, 1911-12 von Anton Wagner.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Ländstraße 6
975 m Route
Mietshaus, neubarock, 1891-92 von Albin Lincke und Max Littmann.
Bayerische Staatsbank (ehem. königliche Filialbank)
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
975 m Route
&lt;p&gt;Ehem. königliche Filialbank, ab 1918 Bayerische Staatsbank, dann Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, monumentaler Neubarockbau, 1893-94 (Südteil) und 1907-08 von Albert Schmidt; zugehörig Salvatorstraße 11, siehe auch Prannerstraße 2.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1892 - Kauf der Grundstücke durch die Königlich Bayerische Bank&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1893/1894 - Neubau nach Plänen des Architekten Albert Schmidt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1907/1908 - Erweiterung des Gebäudes in Fortschreibung des Baustils. Anlage eines neuen Haupteingangs.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1956-1958 - Wiederaufbau nach Entwürfen des Münchner Architekten Erwin Schleich.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1952 - Wiederaufbau nach Kriegszerstörung und Neugestaltung im Inneren durch den Münchner Architekten Sep Ruf.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1971 - Fusion der Bayerischen Staatsbank mit der Bayerischen Vereinsbank&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1998 - Fusionierung der Bayerischen Vereinsbank mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank&lt;/li&gt;&lt;li&gt;2000-2005 - Entfernung und Erneuerung des Gesamten Baukomplexes nach Plönen der Architekten Guido Canali und Gilberto Botti.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Info auf Bauzaun vor Ort&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1858
Stollbergstraße 18
978 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neugotisch, dreigeschossig in Rohbackstein mit reicher Naturstein-Gliederung und -Bauplastik, 1857-58 von Erlacher, Windwart und Bleibinhaus; Schnitzportale; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Theatinerstraße 32
978 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, mit (zur Residenzstraße verbindender) sog. Theatiner-Passage, 1954/55 von Jean Ehrhard, und mit Theatiner-Filmkunst-Lichtspieltheater, 1956 von Hanns Atzenbeck
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Ländstraße 1
981 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1894-95 von Karl Stöhr.
Hotel Vier Jahreszeiten
Architekt: Gottgetreu Rudolf
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 17
981 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 17/19; Hotel Vier Jahreszeiten, Maximilianstil, 1856-58 von Rudolf Gottgetreu, 1903-04 von Heilmann und Littmann umgebaut (Erdgeschoss) und an der Rückseite erweitert; an der monumentalen Fassade Steinfiguren.&lt;/p&gt;
Landtagsgebäude
Architekt: Siebert
Baustil: Deutsch-Renaissancestil
Erstellung: 1823
Prannerstraße 20
981 m Route
&lt;p&gt;1885 umgebaut durch Siebert&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Geyerstraße 18
982 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896 von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 17
983 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 13 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Thierschstraße 20
984 m Route
Mietshaus, stattlicher Eckbau in Backstein-Neurenaissance, reich gegliedert, laut Inschrift 1894 von Karl Stöhr.
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ländstraße 3
984 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893-94 von Karl Stöhr.
Mietshaus
Architekt: Berger Matthias
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Stollbergstraße 20
984 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, 1856 von Matthias Berger, ursprünglich im Maxmimilianstil, 1890/91 aufgestockt und verändert, flacher Mittelerker mit Spitzhelm.&lt;/p&gt;
Prannerstraße 20
984 m Route
Mietshaus
Architekt: Steinbauer Thomas, Schneider Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Boosstraße 16
986 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederung, 1898-1900 von Thomas Steinbauer mit Fassaden-Tektur von Georg Schneider.&lt;/p&gt;
Knöbelstraße
987 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Asamstraße 18
987 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern und Balkongittern, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Eduard-Schmid-Straße 28
988 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit zwischen zwei Erkern eingespannten Balkonen und Stuckdekor, um 1909 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Stollbergstraße 22
989 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1860-61 von Friedrich Bürklein, mit Balkon von 1875; 1946 aufgestockt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lang Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Entenbachstraße 6
989 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich stuckierte Giebelfassade, 1900 von Johann Lang.&lt;/p&gt;
Ölbergkapelle
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1904
Eduard-Schmid-Straße 29
990 m Route
&lt;p&gt;Ölbergkapelle, kleiner, auf zwei Seiten offener Bau, 1904-05 von Hans Grässel mit Holzfiguren von 1840; in den Anlagen westlich gegenüber Haus Nr. 29.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ölbergkapelle in der Frühlingsstraße wurde ursprünglich 1835 als Holzkapelle vom angesehenen Kunstmaler Joseph Schlotthauer (1789–1869) errichtet. Die Kapelle beherbergt eine vom Bildhauer J. Fidelis Schönlaub gestaltete und in Stein gegossene Skulpturengruppe, die den leidenden Heiland am Ölberg mit einem tröstenden Engel darstellt. Aufgrund des ruinösen Zustands der ursprünglichen Holzkapelle ließ Stadtpfarrer Simon Knoll den Bau durch eine neue Kapelle aus Stein ersetzen, die nach den Plänen von Baurat Grässel errichtet wurde. Diese neue Kapelle wurde harmonisch in eine Baumgruppe und entlang des vorbeiführenden Weges integriert. Im vorderen Teil der Kapelle befindet sich ein Altar mit Veroneser und ungarischen Marmorplatten, auf dessen Predella die Christusfigur von Schönlaub ruht, während der Engel darüber schwebt. Der Giebel der Kapelle ist mit einem „Lamm Gottes“ geschmückt. Die Pfeiler sind durch Brüstungen mit der Vorderwand verbunden, das Dach ist mit rot gestrichenen Schindeln gedeckt, und die Mauer ist mit rauem Verputz in einem sanften Gelbton versehen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hörger Ch.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1887
Baldestraße 8
990 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1887 von Ch. Hörger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Ländstraße 5
991 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, 1886 von Emanuel von Seidl.
Mietshaus
Architekt: Sievers Fritz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Albanistraße 7
991 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus in Ecklage, fünfgeschossiger Satteldachbau, reich gegliedert&amp;nbsp;mit Erkern und Balkonen, Jugendstil, von Fritz Sievers, 1912/13.Jugendstil&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Architekt: Hönig Joseph, Steinheil Adolf
Baustil: spätbiedermeier
Erstellung: 1860
Landwehrstraße 31
991 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus in Ecklage, spätbiedermeierlich, 1860 von Joseph Hönig; Gedenktafel von 1894 für den Optiker Adolf Steinheil.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Prannerstraße 13
992 m Route
Mietshaus, viergeschossiger, schmaler Putzbau mit schlichter, biedermeierlicher Fassadengestaltung, 1850.
Psychiatrische Klinik
Architekt: Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1904
Nußbaumstraße 7
992 m Route
&lt;p&gt;Psychiatrische Klinik der Universität (Nervenklinik), neubarocker Risalitbau, am Mittelrisalit Stuckdekor und steinerner Balkonvorbau, 1902-04 von Max Littmann; Prunktreppenhaus; vgl. auch Ensemble Wiesenviertel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 22
993 m Route
Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, bez. 1900, von Ludwig Grothe.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Mannhardtstraße 5
993 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Hamann Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Auenstraße 23
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Giebeln, Erkern und Blendmaßwerkdekor, 1899-1900 von Georg Hamann; mit rechts anschließendem Tor; Gruppe mit Nr. 25/27.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kreuzplätzchen 6
994 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Konsolgesims, um 1860&lt;/p&gt;
Eckhausfassade
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 21
995 m Route
&lt;p&gt;Eckhausfassade (1971-73 modern hinterbaut), Maximilianstil, 1860-61 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 23, 25 und 27 (siehe dort) einen symmetrischen Block.&lt;/p&gt;
Schwarzer Saal
Erstellung: 1600

996 m Route
Eckhaus
Architekt: Strelin Oskar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kardinal-Faulhaber-Straße 5
997 m Route
Eckhaus, Neurenaissance, 1889 von Oskar Strelin; nur z. T. erhalten.
Mietshaus
Architekt: Hörger Ch.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1888
Baldestraße 10
997 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, mit Eckaufsatz, 1888 von Ch. Hörger.
Bellevue-Hotel
Architekt: Müller-Erkelenz
Erstellung: 1912
Karlsplatz
998 m Route
Rochuskirchlein
Erstellung: 1589
Rochusstraße
998 m Route
&lt;p&gt;Erbaut von Herzog Wilhelm V.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmitz H.
Baustil: Nürnberger Renaissance
Erstellung: 1897
Prannerstraße 10
998 m Route
Mietshaus viergeschossiges Eckhaus mit polygonalem Eckerker und Kastenerkern über erdgeschossiger Arkadenzone, in sog. Nürnberger Renaissance, von H. Schmitz, 1897-99.
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Geyerstraße 20
999 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1898, von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Residenzstraße 24
1,00 km Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Wohnhaus, neuklassizistisch mit Jugendstilanklängen, reich gegliedert, 1906-07 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Rank Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Maximiliansplatz 18
1,00 km Route
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, dreiseitig freistehender Bau mit dezentralem Mittelrisalit, Bronzereliefs, Neurenaissance, von Franz Rank, um 1897.

Müllerstraße 18
35 m Route
Müllerstraße 18
43 m Route
Müllerstraße 5
54 m Route
Blumenstraße 28
65 m Route
Müllerstraße 11
100 m Route
Müllerstraße 5
114 m Route
Blumenstraße
117 m Route
Blumenstraße 28
151 m Route
Blumenstraße 28
151 m Route
Blumenstraße 28
151 m Route
Blumenstraße 28
151 m Route
Unteranger 2
163 m Route
Jakobsplatz
168 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
179 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
180 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 2
189 m Route
Unterer Anger 2
194 m Route
Blumenstraße 32
196 m Route
Sebastiansplatz 12
199 m Route
Am Einlaß 1
200 m Route
Blumenstraße 32
203 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 16
206 m Route
Prälat-Zistl-Straße 8
209 m Route
Zehn Gebote
Eingangstor
2006
Sankt-Jakobs-Platz
223 m Route
Gang der Erinnerung
Gedenkraum
2006
Sankt-Jakobs-Platz
227 m Route
An der Hauptfeuerwache 8
228 m Route
„Airborne“
Brunnen
2008
Oberanger 33
231 m Route
Gärtnerplatz / Klenzestraße
240 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
241 m Route
Leo von Klenze
Büste
1867
Gärtnerplatz
248 m Route
Roßmarkt 3
255 m Route
Gäertner
255 m Route
Sebastiansplatz
255 m Route
Gärtnerplatz
258 m Route
Reichenbachstraße 13
258 m Route
Deutsche Eiche
Gedenktafel
Reichenbachstraße 13
258 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
262 m Route
Gärtnerplatz
265 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
269 m Route
Roßmarkt 15
271 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
276 m Route
Altkatholische Kirche
Gedenktafel
1913
Blumenstraße 36
277 m Route
Müllerstraße 40
285 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 1
287 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
287 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
292 m Route
Nieserstraße
293 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 1
306 m Route
Oberanger 38
310 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
313 m Route
Reichenbachstraße 27
318 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
320 m Route
Prälat-Zistl-Straße 4
320 m Route
Reichenbachstraße 27
327 m Route
Viktualienmarkt
332 m Route
Sendlinger Straße 29
338 m Route
Rosental 16
347 m Route
Sendlinger Straße 23
348 m Route
Stadtansicht
Mosaik
1964
Rosental 16
350 m Route
Reichenbachstraße
353 m Route
Sendlinger Straße
359 m Route
Sendlinger Straße 19
359 m Route
Viktualienmarkt
360 m Route
Sendlinger Straße 22
368 m Route
Viktualienmarkt
368 m Route
Klenzestraße 48
370 m Route
Sendlinger Straße 34
372 m Route
Sendlinger Straße
375 m Route
Sendlinger Straße 75
378 m Route
Sendlinger Straße
379 m Route
Viktualienmarkt
384 m Route
Sendlinger Straße 2
386 m Route
St. Nepomuk
Statue
1746
Sendlinger Straße 34
390 m Route
Klenzestraße 46
391 m Route
Paar

1983
Asamstraße
392 m Route
Klenzestraße 27
393 m Route
Klenzestraße 46
408 m Route
Buttermelcherstraße 10
409 m Route
Pettenbeckstraße 6
413 m Route
Rindermarkt
414 m Route
Asamstraße
415 m Route
Sendlinger Straße 89
415 m Route
Rindermarkt 5
416 m Route
Pettenbeckstraße
418 m Route
Rindermarkt 18
424 m Route
Johann Sebastian Senser
Gedenktafel
1982
Sendlinger Straße 4
424 m Route
Sendlinger Straße 2
425 m Route
Rindermarkt
425 m Route
Sendlinger Tor
427 m Route
Ruffinihaus
Stuckaturen und Flachreliefs
Sendlinger Straße 1
427 m Route
Rindermarkt
432 m Route
Sendlinger Straße
432 m Route
Sendlinger-Tor-Platz
434 m Route
Sendlinger Straße 2
435 m Route
Asamstraße
436 m Route
Sendlinger Straße 86
436 m Route
Alois Senefelder
Gedenktafel
1862
Sendlinger-Tor-Platz 5
436 m Route
Gebrüder Asam
Gedenktafel
1983
Asamhof
438 m Route
Herzog-Wilhelm-Straße 30
440 m Route
Kiem Pauli
Gedenktafel
1984
Corneliusstraße 36
440 m Route
Viktualienmarkt
446 m Route
Viktualienmarkt
453 m Route
Dreifaltigkeitsplatz
453 m Route
Kreuzstraße 29
457 m Route
Rosen-Apotheke
Gedenktafel
Rosenstraße 6
459 m Route
Buttermelcherstraße 16
462 m Route
Rosenstraße
463 m Route
Kreuzstraße 3
467 m Route
Hackenstraße 7
469 m Route
Rosenstraße 8
472 m Route
Rosenstraße
475 m Route
Hackenstraße 10
475 m Route
Viktualienmarkt 15
478 m Route
Kriegerdenkmal
Gedenktafel
Petersbergl
486 m Route
Petersplatz
490 m Route
Gedenktafel
Gedenktafel
Petersplatz
491 m Route
Gedenktafel Maria Anna Lindmayr
Gedenkstein und Gedenktafel
Petersplatz 1
491 m Route
Holzstraße
492 m Route
Petersplatz 1
492 m Route
Petersplatz
493 m Route
Lorenz von Westenrieder
Gedenktafel
1848
Westenriederstraße 21
493 m Route
Stephansplatz
495 m Route
Hackenstraße 12
496 m Route
Prälat-Miller-Weg 3
498 m Route
Stephansplatz
499 m Route
Waterfall
Brunnen
Stephanstraße 3
501 m Route
Viktualienmarkt
503 m Route
Kreuzstraße 10
510 m Route
Hotterstraße
515 m Route
Prälat-Miller-Weg
519 m Route
Stephansplatz
519 m Route
Prälat-Miller-Weg 3
523 m Route
Sendlinger-Tor-Platz
526 m Route
Heiliggeistspital
Gedenktafel
1852
Tal
529 m Route
Prälat-Miller-Weg 3
530 m Route
Prälat-Miller-Weg 3
531 m Route
Corneliusstraße
535 m Route
Aventinstraße 7
539 m Route
Onuphrius
Mosaik
1951
Marienplatz 17
543 m Route
Kaufingerstraße 37
544 m Route
Marienplatz 18
544 m Route
Marienplatz 18
545 m Route
Damenstiftstraße 18
546 m Route
Marienplatz 13
548 m Route
Radlsteg
548 m Route
Kaufingerstraße
548 m Route
Kaufingerstraße 7
552 m Route
#JulietToo
AR
2023
Marienplatz
553 m Route
Julia
Statue
1974
Marienplatz
553 m Route
Marienplatz
559 m Route
Mariensäule
Gedenksäule
1638
Marienplatz
560 m Route
Marienplatz
562 m Route
Herzog-Wilhelm-Straße 24
563 m Route
Marienplatz
563 m Route
Marienplatz
563 m Route
4S

1997
Erhardtstraße
567 m Route
Tal 1
567 m Route
Oberanger 11
568 m Route
Pestalozzistraße 40
568 m Route
Sparkassenstraße
569 m Route
Donisl
Gedenktafel
1980
Weinstraße 1
570 m Route
Marienplatz
572 m Route
Ludwig der Bayer
Statue
1863
Tal
572 m Route
Marienplatz
572 m Route
Tal
573 m Route
Altheimer Eck 15
576 m Route
Fischreiher
Brunnen
1955
Tal 12
576 m Route
Altes Rathaus
Infotafel
2022
Marienplatz
576 m Route
Marienplatz 11
577 m Route
Herzog-Wilhelm-Straße 13
578 m Route
Marienplatz 5
578 m Route
Josephspitalstraße 6
579 m Route
Damenstiftstraße 3
581 m Route
Marienplatz 1
581 m Route
Marienplatz
582 m Route
Marienplatz
583 m Route
Damenstiftstraße 8
583 m Route
Theobald Böhm
Gedenktafel
1964
Altheimer Eck 15
583 m Route
Altheimer Eck 15
583 m Route
Marienplatz 8
584 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
586 m Route
Marienplatz
587 m Route
Marienplatz
587 m Route
Marienplatz 8
587 m Route
Marienplatz
588 m Route
Westenriederstraße
588 m Route
Marienplatz
588 m Route
Neues Rathaus
Infotafel
Marienplatz
589 m Route
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Marienplatz
590 m Route
Marienplatz
590 m Route
Marienplatz
590 m Route
Marienplatz
590 m Route
Weinstraße 1
593 m Route
Marienplatz
593 m Route
Marienplatz 8
594 m Route
Supraporte
Glasurkeramik

595 m Route
Marienplatz
595 m Route
Heilige Barbara
Steinskulptur
1954
Kaufingerstraße 23
598 m Route
Marienplatz
598 m Route
Kaufingerstraße 15
602 m Route
Baum

2005
Herzog-Wilhelm-Straße 15
603 m Route
Richard Strauss
Gedenktafel
1963
Altheimer Eck 16
604 m Route
Altheimer Eck
604 m Route
Marienplatz
605 m Route
Marienplatz 8
606 m Route
Dienerstraße
607 m Route
Erhardtstraße
610 m Route
Erhardtstraße
613 m Route
Weinstraße 3
615 m Route
Tal 13
616 m Route
Pfarrer-Rosenberger-Straße
618 m Route
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Peter von Osterwald
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Georg von Lori
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Lorenz Hübner
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Wiguläus Hundt
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Nikolaus Kratzer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Johann Hartlieb
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Aegidius Albertinus
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans Georg Hörwarth
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Franz Xaver Kefer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Jakob Balde
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Johann Baptist Nießer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Hans der Heseloher
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Lorenz von Westenrieder
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Ulrich Fuetrer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Otto von Freising
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Wilhelm von Ockham
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Kaspar Ett
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Johann Caspar von Kerll
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Franz Seraph Destouches
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Peter von Winter
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Eusebius Amort
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Konrad Sendlinger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Grünwalder
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Orlando di Lasso
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Heinrich Braun
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Conrad Paumann
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph Weigl
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
N. Grunenwald
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Tulbeck
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Roman Anton Boos
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Franz Joachim Beich
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Friedrich Sustris
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Christoph Schwarz
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans von der Biest
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Josef Chedeville
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Franz Schwanthaler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Cosmas Damian Asam
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Egid Quirin Asam
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Nikolaus Prugger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Agostino Barelli
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Wolfgang Miller
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Georg Edlinger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Peter Candid
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans Krumper
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Christoph Angermaier
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Hubert Gerhard
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans Mielich
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Wendel Dietrich
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Aegidius Trautenwolf
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Gabriel Angler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Jörg Ganghofer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans der Steinmeissel
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Herzog Sigmund
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Heinrich von Straubing
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph Pschorr
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Seyfried Schweppermann
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Floßmeister Heiß
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Kaspar Winzerer D. J.
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Lorenz Schrenck
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Heinrich III. Bart
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Tuchmacher
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans III. Bart
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Johann Graf von Werth
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Jörg Katzmair
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Martin Ridler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Sebastian Senser
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Jäger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Schmid von Kochel
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Renata von Lothringen
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Anna Wölfl
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Hailwich die Wadlerin
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Maria Amalia
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Schiltberger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Rapote
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans Schobser
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Leonhard von Eck
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Heinrich V. Bart
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Sigmund von Haimhausen
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph von Utzschneider
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Erasmus Fend
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Heinrich Ridler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Gabriel Ridler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Ferdinand Bart
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Simon Reiffenstuel
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Friedrich Ligsalz
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Georg von Hauberrisser
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Benjamin Thompson
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Monachia
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Joseph Marius Babo
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Bartholomäus Schrenck
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Zacherias Ridler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Franz Xaver von Häberl
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph Gallmayer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Georg von Reichenbach
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph von Fraunhofer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Alois Senefelder
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Hermann Josef Mitterer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph Nockher
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Christof Nussbaum
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Michael Pöppel
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Ludwig I. der Kelheimer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Otto II. der Erlauchte
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Rudolf I. der Stammler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Ludwig II. der Strenge
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Albrecht IV. der Weise
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Wilhelm V. der Fromme
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Marienplatz
620 m Route
Kaiser Karl VII.
Ölgemälde
1875
Marienplatz
620 m Route
Kaufingerstraße 28
621 m Route
Sonnenstraße 21
621 m Route
Liebfrauengasse
623 m Route
Sonnenstraße 23
624 m Route
Kindheit
Skulptur
Marienplatz
624 m Route
Jugend
Skulptur
Marienplatz
624 m Route
Erwachsener
Skulptur
Marienplatz
624 m Route
Greis
Skulptur
Marienplatz
624 m Route
Marienplatz
626 m Route
Marienplatz
626 m Route
Weinstraße
627 m Route
Deutingerstraße
628 m Route
Kaufingerstraße
631 m Route
Weinstraße
634 m Route
Weinstraße
634 m Route
Auenstraße
635 m Route
Dienerstraße 21
638 m Route
Frauenlobstraße 5
638 m Route
Marienplatz
638 m Route
Gesetz
Standfigur
Marienplatz
638 m Route
Marienplatz
638 m Route
Marienplatz
638 m Route
Burgstraße 4
639 m Route
Erhardtstraße 27
641 m Route
Thalkirchner Straße
643 m Route
Nußbaumstraße
645 m Route
Neuhauser Straße 2
645 m Route
Frauenplatz 10
648 m Route
Herzogspitalstraße 5
649 m Route
Joseph von Fraunhofer
Gedenktafel
1983
Thiereckstraße 3
649 m Route
Neuhauser Straße 2
650 m Route
Neuhauser Straße 2
651 m Route
Frauenplatz
655 m Route
Herzog Wilhelm IV. von Bayern
Bronzestandbild
1619
Frauenplatz
655 m Route
Frauenplatz
656 m Route
Frauenplatz 10
656 m Route
Maderbräugasse 4
656 m Route
Reichenbachbrücke
656 m Route
Reichenbachbrücke
656 m Route
Reichenbachbrücke
656 m Route
Reichenbachbrücke
656 m Route
Marienplatz
657 m Route
Weinstraße
658 m Route
Weinstraße
658 m Route
Burgstraße 6
659 m Route
Burgstraße 5
659 m Route
Brunnen
Brunnen
Herzog-Wilhelm-Straße
659 m Route
Neuhauser Straße 11
659 m Route
Neuhauser Straße 11
659 m Route
Frauenplatz
662 m Route
Frauenplatz
662 m Route
Frauenplatz
662 m Route
Frauenplatz
662 m Route
Frauenplatz
662 m Route
Frauenplatz
662 m Route
Frauenkirche
666 m Route
Frauenplatz
667 m Route
Liegendes Kreuz
Brunnen
1955
Herzogspitalstraße 7
668 m Route
Herzogspitalstraße 7
672 m Route
Weinstraße
674 m Route
Frauenplatz
674 m Route
Frauenplatz
675 m Route
Frauenplatz
676 m Route
Sendlinger-Tor-Platz
676 m Route
Corneliusbrücke
676 m Route
Denkmal Sinti und Roma
Bodendenkmal
2023
Frauenplatz
676 m Route
Frauenplatz
677 m Route
Frauenplatz
678 m Route
St. Benno
Büste
1602
Frauenplatz
681 m Route
Altenhofstraße
683 m Route
Frauenplatz
686 m Route
Herzogspitalstraße 12
687 m Route
Frauenplatz
687 m Route
Frauenplatz 1
688 m Route
Wolfgang Amadeus Mozart
Gedenktafel
1966
Burgstraße 7
689 m Route
Nußbaumstraße
692 m Route
Frauenplatz
694 m Route
Frauenplatz
696 m Route
Vier Wasserbecken
Brunnen
2022
Augustinerstraße
696 m Route
Frauenplatz 1
700 m Route
Neuhauser Straße 23
701 m Route
Neuhauser Straße 6
703 m Route
Frauenplatz
704 m Route
Neuhauser Straße 52
709 m Route
Neuhauser Straße
709 m Route
Neuhauser Straße
710 m Route
Neuhauser Straße
710 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Pettenkoferstraße 9
718 m Route
Augustinerstock
Gedenktafel
1913
Ettstraße 2
719 m Route
Museumsinsel 1
720 m Route
Alter Hof
722 m Route
Alter Hof
722 m Route
Herzogspitalstraße 11
724 m Route
Neuhauser Straße
725 m Route
Alter Hof
Gedenkstein und Gedenktafel
1966
Alter Hof 2
726 m Route
Dienerstraße 14
726 m Route
Neuhauser Straße 8
727 m Route
Neuhauser Straße 8
727 m Route
Alter Hof
727 m Route
Isartorplatz
728 m Route
Isartorplatz
728 m Route
Isartorplatz
729 m Route
Neuhauser Straße
729 m Route
Neuhauser Straße 51
736 m Route
Neuhauser Straße 51
737 m Route
Reichenbachbrücke
742 m Route
Neuhauser Straße 23
742 m Route
Schäffler-Straße 1
743 m Route
Neuhauser Straße 8
744 m Route
Löwengrube 25
745 m Route
Herzogspitalstraße 13
745 m Route
Reichenbachbrücke
746 m Route
Herzogspitalstraße 13
748 m Route
Neuhauser Straße 33
749 m Route
Museumsinsel
751 m Route
Alter Hof
752 m Route
Neuhauser Straße 52
753 m Route
Boschbrücke
753 m Route
Reichenbachbrücke
755 m Route
Zweibrückenstraße 8
756 m Route
Zweibrückenstraße
760 m Route
Neuhauser Straße
761 m Route
Maria Magdalena
Skulptur
1595
Neuhauser Straße 23
761 m Route
Löwengrube
762 m Route
Löwengrube
762 m Route
Neuhauser Straße 23
765 m Route
Ziemssenstraße 1
765 m Route
Zweibrückenstraße 8
765 m Route
Dienerstraße
769 m Route
Dienerstraße
769 m Route
Dienerstraße
769 m Route
Ziemssenstraße 1
769 m Route
Reichenbachbrücke
770 m Route
Eduard-Schmid-Straße
771 m Route
Ziemssenstraße 1
771 m Route
Corneliusbrücke
773 m Route
Schäfflerstraße 2
774 m Route
Hofbräuhaus
Gedenktafel
1897
Platzl 9
776 m Route
Holzsammler
Steinfigur
Eduard-Schmid-Straße 11
776 m Route
Mathildenstraße 8
776 m Route
Ziemssenstraße 1
777 m Route
Löwengrube 1
780 m Route
Maxburgstraße
783 m Route
Reichenbachbrücke
783 m Route
Reichenbachbrücke
783 m Route
Alter Hof
784 m Route
Eduard-Schmid-Straße 15
784 m Route
Windenmacherstraße
785 m Route
Pettenkoferstraße 8
787 m Route
Residenzstraße 3
790 m Route
Neuhauser Straße
791 m Route
Gedenktafel - Maltheser
Gedenktafel
1786
Maxburgstraße
793 m Route
Neuhauser Straße
796 m Route
Pfisterstraße
797 m Route
Prinzregentenstraße 1
797 m Route
Theatinerstraße 45
797 m Route
Ziemssenstraße
797 m Route
Residenzstraße 3
798 m Route
Residenzstraße 3
798 m Route
Lueg ins Land
Gedenktafel
1853
Marienstraße 21
799 m Route
Madonna
Relief
1904

800 m Route
Ringseistraße 6
801 m Route
Residenzstraße 5
802 m Route
Bayerischer Löwe
Brunnen
1900
Platz 9
803 m Route
Thomas-Wimmerring 1
806 m Route
Pettenkoferstraße
808 m Route
Maxburgstraße 1
809 m Route
Neuhauser Straße 18
810 m Route
Neuhauser Straße 18
810 m Route
Residenzstraße 6
811 m Route
Zweibrückenstraße
813 m Route
Neuhauser Straße
814 m Route
Eisner Kurt
Gedenktafel
1976
Promenadeplatz
817 m Route
Isartorplatz
820 m Route
Sparkassenstraße
821 m Route
Promenadeplatz 9
824 m Route
Hofgraben
832 m Route
Hofgraben 4
833 m Route
Zerbrochene Figur
Gußmodell
1996
Hofgraben
834 m Route
Albertus Magnus
Portraitbüste
Museumsinsel 1
835 m Route
Stadtbefestigung
Gedenktafel
Herrnstraße 15
835 m Route
Galileo Galilei
Portraitbüste
Museumsinsel 1
836 m Route
Zweibrückenstraße 12
836 m Route
Nikolaus Kopernikus
Portraitbüste
Museumsinsel 1
837 m Route
Maxburgstraße 2
838 m Route
Museumsinsel 1
839 m Route
Orlando di Lasso
Bronzestandbild
1849
Promenadeplatz
840 m Route
Nussbaumstraße 20
841 m Route
Brunnenbuberl
Brunnen
1895
Neuhauser Straße 20
842 m Route
Theatinerstraße 8
847 m Route
Theatinerstraße
847 m Route
Theatinerstraße
847 m Route
Neuhauser Straße
848 m Route
Neuhauser Straße
849 m Route
Promenadeplatz 15
849 m Route
Neuhauser Straße
850 m Route
Neuhauser Straße
850 m Route
Promenadeplatz
851 m Route
Perusastraße 15
852 m Route
Promenadeplatz
852 m Route
Promenadeplatz
852 m Route
Promenadeplatz
852 m Route
Promenadeplatz
852 m Route
Promenadeplatz
852 m Route
Promenadeplatz
852 m Route
Promenadeplatz
852 m Route
1961

1960
Promenadeplatz
852 m Route
Max-Joseph-Platz
853 m Route
Max-Joseph-Platz
853 m Route
Max-Joseph-Platz
853 m Route
Max-Joseph-Platz
853 m Route
Max-Joseph-Platz
853 m Route
Max-Joseph-Platz
853 m Route
Kar-Heinrich-Ulrichs-Platz
853 m Route
Neuhauser Straße
854 m Route
Gedenktafel - Kosttor
Gedenktafel
1872
Platzl 5
858 m Route
Promenadeplatz 21
860 m Route
Zerberus
Relief
1956
Zweibrückenstraße
860 m Route
Promenadeplatz
861 m Route
Kurt Eisner
Bodenplatte
1989
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
861 m Route
Promenadeplatz
863 m Route
Promenadeplatz 4
864 m Route
Adler
Bronze
Zweibrückenstraße 12
869 m Route
Therese Gieshe
Wandbeschriftung
Falkenbergstraße
871 m Route
Eduard-Schmid-Straße 1
876 m Route
Promenadeplatz
878 m Route
Maximilianstraße
878 m Route
Maximilianstraße
878 m Route
Maximilianstraße
878 m Route
Maximilianstraße
878 m Route
Maximilianstraße
878 m Route
Maximilianstraße
878 m Route
Maximilianstraße
878 m Route
Lenbachplatz 7
882 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
882 m Route
Karlsplatz
883 m Route
Theatinerstraße 10
887 m Route
Falckenbergstraße 2
887 m Route
Am Kosttor
892 m Route
Max-Joseph-Platz
893 m Route
Am Kosttor
894 m Route
Maxburgstraße 4
898 m Route
Thalkirchner Strasse 54
899 m Route
Thalkirchner Straße
899 m Route
Ludwigsbrücke
900 m Route
Ludwigsbrücke
Gedenktafel
1935
Ludwigsbrücke
900 m Route
Theatinerstraße 12
901 m Route
Schlosserstraße 2
901 m Route
Herzog-Max-Straße
901 m Route
Maxburgstraße
903 m Route
Max-Joseph-Platz
903 m Route
Max-Joseph-Platz
903 m Route
Residenstraße 15
903 m Route
Felicitas Publica
Bronzestatue
1835
Max-Joseph-Platz
904 m Route
Sonnenuhr
Wandgemälde
1951
Zenneckbrücke
908 m Route
Museumsinsel 1
908 m Route
Ludwigsbrücke
908 m Route
Turm

1985
Thomas-Wimmer-Ring 9
910 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
910 m Route
Georg Lankensperger
Gedenktafel
1982
Pacellistraße 8
912 m Route
Liebherrstraße 13
913 m Route
Drei Hände
Brunnen
1961
Maistraße 43
913 m Route
Max-Joseph-Platz 2
914 m Route
Schillerstraße 29
915 m Route
Lindwurmstraße
916 m Route
LIVIN LAYERS
Skullptur
2026
Thalkirchner Straße 17
916 m Route
Ludwigsbrücke
919 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
919 m Route
Maxburgstraße
920 m Route
Faunbrunnen
Brunnen
1896
Schwanthalerstraße 13
923 m Route
Kunstwerk
Sitzflächen
Nußbaumstraße
923 m Route
Pacellistraße 6
924 m Route
Pacellistraße
924 m Route
Pacellistraße
927 m Route
Ludwigsbrücke
932 m Route
Lindwurmstraße
937 m Route
Schillerstraße 35
939 m Route
Thierschstraße 11
940 m Route
Pacellistraße
941 m Route
Florentina
Plastik
2022
Ziemssenstraße 5
944 m Route
Pacellistraße 14
945 m Route
Lindwurmstraße 2
949 m Route
Industrie
Skulptur
Kardinal-Faulhaber-Straße
950 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
950 m Route
Stier als Sitzplastik
Sitzplastik
1957
Lenbachplatz 7
954 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
955 m Route
Maximilianstraße 32
956 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
957 m Route
Max-Joseph-Platz 1
958 m Route
Maximilianstraße 24
959 m Route
Herabsetzung als Kunst - Eine Analyse
Plakatflächen im Stadtraum
2022
Wittelsbacher Straße
962 m Route
Karlsplatz
963 m Route
Schillerstraße 36
966 m Route
Zeppelinstraße 41
967 m Route
Theatinerstraße 16
968 m Route
Bouquet II
Skullptur
1967
Max-Joseph-Platz 1
969 m Route
Pettenkoferstraße
970 m Route
Salvatorstraße 3
973 m Route
Votiv 68
Plastik
1969
Max-Joseph-Platz 3
977 m Route
Maximilianstraße 26
979 m Route
Thalkirchner Straße 7
982 m Route
Maximilianstraße 28
983 m Route
Prannerstraße 8
985 m Route
Landwehrstraße 31
988 m Route
Max-Joseph-Platz
989 m Route
Max-Joseph-Platz
989 m Route
Max-Joseph-Platz
989 m Route
Max-Joseph-Platz
989 m Route
Neptun
Bronzefigur
1628
Max-Joseph-Platz
990 m Route
Eruard-Schmid-Straße 29
990 m Route
Residenzstraße 23
Gedenktafel
1958
Residenzstraße 23
990 m Route
Prannerstraße 15
991 m Route
Tumblingerstraße 4
994 m Route
Satyr 1
Bronzestatue
1578

995 m Route
Satyr 2
Bronzestatue
1578

995 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
995 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
997 m Route

Wambold, Babette (Barbara)
Biographisches Gedenkbuch
Theklastraße 1
9 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Freimann, Max
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 14
49 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bensinger, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 14
49 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Allersheimer, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Blumenstraße 23
104 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Julius
Erinnerungsstele
Corneliusstraße 2
126 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 2
130 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Franziska (Fanny)
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 2
130 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 1
144 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holz, Rudolf
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 1
144 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eismann, Helene
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 30
169 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Oppenheimer, Gitta
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 2
174 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levi, Edith
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 4
182 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gern, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 4
182 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gern, Günther Karl Heinz
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 4
182 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schuster, Hedwig
Erinnerungsstele
Corneliusstraße 12
189 m Route
Schuster, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 12
189 m Route
Sternau, Alfred Joseph
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 6
190 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sternau, Hannelore (Lore) Eva
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 6
190 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stöhr, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Unterer Anger 19
192 m Route
Subiski, Hirsch
Biographisches Gedenkbuch
Angertorstraße 1
200 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Subiski, Rebekka
Biographisches Gedenkbuch
Angertorstraße 1
200 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rauchwerk, Ignaz Jitzchak
Biographisches Gedenkbuch
Angertorstraße 1
200 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koester, Erich
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 9
200 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gänswein, August
Erinnerungstafel
Müllerstraße 34
227 m Route
Schwager, Sabine
Erinnerungsstele
Klenzestraße 26
228 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Leopold
Erinnerungsstele
Klenzestraße 26
228 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Borodowitsch, Dora (Doris)
Biographisches Gedenkbuch
Rumfordstraße 3
228 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Sabine (Sabina)
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 26
228 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 26
228 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Traub, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 14
236 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Traub, Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 14
236 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wojczak, Hans
Biographisches Gedenkbuch
Sebastiansplatz 9
240 m Route
Winter, Jette Ida
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 37
242 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Blumenfeld, Hanna
Biographisches Gedenkbuch
Blumenstraße 33
242 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Winter, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 37
242 m Route
Reischl, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
St.-Jakobs-Platz 12
243 m Route
Friedrich, Eduard
Biographisches Gedenkbuch
Sebastiansplatz 3
248 m Route
Fischl, Mathilde
Biographisches Gedenkbuch
Kolosseumstraße 6
250 m Route
Moebs, Rudolf (Rudi)
Biographisches Gedenkbuch
Kolosseumstraße 6
250 m Route
Eckert, Max
Biographisches Gedenkbuch
Kolosseumstraße 6
250 m Route
Cheikowsky, Elsa
Biographisches Gedenkbuch
Jahnstraße 1
252 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mayer, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Utzschneiderstraße 10
259 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koronczyk, Charlotte
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 1
268 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Emma
Stolperstein
Reichenbachstraße 21
277 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Josef
Stolperstein
Reichenbachstraße 21
277 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenfeld, Moritz
Stolperstein
Buttermelcherstraße 4
317 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenfeld, Maximiliane
Stolperstein
Buttermelcherstraße 4
317 m Route
Rosenfeld, Beate
Stolperstein
Buttermelcherstraße 4
317 m Route
Rosenfeld, Hildegard
Stolperstein
Buttermelcherstraße 4
317 m Route
Kupfer, Erich
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 27
319 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fleischer, Meta
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 27
319 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiesler, Rachel
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 27
319 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Berthold
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 14
325 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eisenberg, Alfred
Biographisches Gedenkbuch
Rosental 9
325 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wegner, Reisa (Retza, Therese)
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 46
326 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hartmann, Hans Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 20
335 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mandelbaum, Kurt
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 57
339 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kluckert, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Reichenbachstraße 24
345 m Route
Kohn, Lucy
Biographisches Gedenkbuch
Rosental 4
346 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Obarzanek, Josef Leib
Biographisches Gedenkbuch
Corneliusstraße 22
349 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wassermann, Laura
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 43
350 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Epstein, Hugo
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 1
351 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weiss, Elisabeth
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
351 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Springer, Max
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
353 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Springer, Dorline
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
356 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weiss, Joseph
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
356 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Körber, Bella
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
374 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Körber, Hedwig
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
374 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Körber, Jakob
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
374 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adelsberger, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 12
377 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sundheimer, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Pestalozzistraße 3
382 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hummel, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 9
383 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wassermann, Paul Franz
Erinnerungstafel
Fraunhoferstraße 26
385 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolff, Milli
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 47
387 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Häbich, Walter
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 30
387 m Route
Einstein, Thekla
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 47
387 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Häbich, Walter
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 32
388 m Route
Wassermann, Paul Franz
Biographisches Gedenkbuch
Fraunhoferstraße 26
401 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grünzeug, Albert
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
401 m Route
Grünzeug, Eva
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
401 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grünzeug, Max
Stolperstein
Hans-Sachs-Straße 11
401 m Route
Hechinger, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 14
402 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hechinger, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 14
402 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heilbronner, Henriette
Erinnerungsstele
Hans-Sachs-Straße 13
403 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hausner, Bernhard
Erinnerungsstele
Hans-Sachs-Straße 13
403 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steidle, Karolina
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 8
410 m Route
Diepold, Gabriele
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 8
410 m Route
Rehfeldt, Julie
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 16
416 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hausner, Josef
Erinnerungsstele
Hans-Sachs-Straße 13
419 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kahn, Erwin
Erinnerungstafel
Hans-Sachs-Straße 18
422 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Strauß, Erna
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Godlewsky, Bella
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Godlewsky, Ilse
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Godlewsky, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Ascher, David
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Ascher, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Bacharach, Dora
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Bacharach, Emil
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Weinschenk, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Weinschenk, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Haymann, Fanny
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Zechermann, Adolf
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Zechermann, Martha Amalie
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Bacharach, Klara
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Bruno
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Bloch, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Bloch, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Isner, Benno
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
429 m Route
Kahn, Erwin Elias
Biographisches Gedenkbuch
Hans-Sachs-Straße 18
435 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Roschätzky, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Westenriederstraße 9
436 m Route
Schlang, Ilse
Biographisches Gedenkbuch
Viktualienmarkt 6
440 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schindler, Abraham Jitzchak
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
441 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schindler, Necha
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
441 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinberg, Judith (Jehudit)
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
441 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinberg, Eli
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
441 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinberg, Klara Kela
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
441 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dow, Issachar
Erinnerungstafel
Buttermelcherstraße 14
441 m Route
Steinberg, Issachar Dow
Erinnerungsstele
Buttermelcherstraße 14
441 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feibusch, Emilie
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 4
442 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hess, Leo
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 4
442 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schindler, Abraham Jitzchak
Biographisches Gedenkbuch
Buttermelcherstraße 14
445 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kronheimer, Hermine
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Wilhelm-Straße 29
447 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Reis, Emanuel
Erinnerungsstele
Hackenstraße 4
448 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Reis, Rosa
Erinnerungstafel
Hackenstraße 4
451 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pfeifer, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 46
456 m Route
Neuburger, Pauline
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Wilhelm-Straße 29
459 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Metzger, Jakob Eduard
Stolperstein
Rumfordstraße 28
460 m Route
Wolff, Israel
Stolperstein
Rumfordstraße 28
460 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppmair, Irmgard
Stolperstein
Rumfordstraße 28
460 m Route
Maier, Martha
Stolperstein
Rumfordstraße 28
460 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Leimberg, Bernhard
Stolperstein
Rumfordstraße 28
460 m Route
Leimberg, Fanny
Stolperstein
Rumfordstraße 28
460 m Route
Leimberg, Erna
Stolperstein
Rumfordstraße 28
460 m Route
Feder, Herbert
Stolperstein
Rumfordstraße 28
460 m Route
Gaber, Alfred
Stolperstein
Rumfordstraße 28
460 m Route
Mendl, Arnold
Stolperstein
Rumfordstraße 28
460 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Röhrl, Rosina
Biographisches Gedenkbuch
Rindermarkt 1
462 m Route
Gerstner, Matthias
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 22
465 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fahrmeier, Karoline
Biographisches Gedenkbuch
Rosenstraße 5
468 m Route
Bauer, Else
Stolperstein
Baaderstraße 45
468 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaiser, Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 38
470 m Route
Epstein, Babette (Betty)
Biographisches Gedenkbuch
Westemühlstraße 7
473 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Epstein, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Westemühlstraße 7
473 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stern, Aron Armin
Stolperstein
Ickstattstraße 13
485 m Route
Stern, Henriette Lotte
Stolperstein
Ickstattstraße 13
485 m Route
Stern, Wilhelm
Stolperstein
Ickstattstraße 13
485 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stern, Wilhelm
Stolperstein
Ickstattstraße 13
485 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Isaak
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 24
485 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 24
485 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Karoline (Lina)
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 24
485 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbaum, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 24
485 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Isaak
Erinnerungsstele
Frauenstraße 24
485 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Julius
Erinnerungsstele
Frauenstraße 24
485 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bacharach, Klara
Erinnerungstafel
Frauenstraße 24
485 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stern, Abraham Adolft
Biographisches Gedenkbuch
Ickstattstraße 13
485 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosner, Erna
Stolperstein
Ickstattstraße 13
486 m Route
Rosner, Henriette
Stolperstein
Ickstattstraße 13
486 m Route
Rosner, Rosa Leonora
Stolperstein
Ickstattstraße 13
486 m Route
Rosner, Samuel
Stolperstein
Ickstattstraße 13
486 m Route
Rosner, Gusta
Stolperstein
Ickstattstraße 13
486 m Route
Grünbaum, Miriam
Stolperstein
Ickstattstraße 13
487 m Route
Petermann, Paulus
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 47
488 m Route
Steinheimer, Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Rumfordstraße 29
492 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Prölsdorfer, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Rumfordstraße 29
492 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gojmerac, Joseph
Biographisches Gedenkbuch
Westermühlstraße 3
493 m Route
Büttner, Georg
Biographisches Gedenkbuch
Augsburgerstraße 2
500 m Route
Kern, Eva
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 21
500 m Route
Michalski, Anna Julie
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 28
505 m Route
Müller, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Fliegenstraße 5
505 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Großer, Beila (Berta)
Stolperstein
Ickstattstraße 26
508 m Route
Großer, Salomon
Stolperstein
Ickstattstraße 26
508 m Route
Daffner, Hugo
Erinnerungstafel
Ickstattstraße 17
511 m Route
Schwarz, Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Holzstraße 26
513 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaufmann, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Holzstraße 26
513 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Meyer, Karolina
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 22
520 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Altmann, Fajwel Philipp
Stolperstein
Holzstraße 29
520 m Route
Altmann, Maier Max
Stolperstein
Holzstraße 29
520 m Route
Feder, Betty (Bajla, Barbara)
Biographisches Gedenkbuch
Westermühlstraße 21
522 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Polzmacher, Otto
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 28
528 m Route
Steinitz, Emma
Erinnerungsstele
Marienplatz 22
534 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinitz, Emma
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 22
534 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinitz, Erich Emanuel
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 22
534 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinitz, Hertha
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 22
534 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weis, Otto Karl
Stolperstein
Pestalozzistraße 36
535 m Route
Heynemann, Walter
Biographisches Gedenkbuch
Jahnstraße 27
537 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Emilie
Biographisches Gedenkbuch
Josephspitalstraße 1
539 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Langohr, Margarethe
Biographisches Gedenkbuch
Färbergraben 5
551 m Route
Kaufmann, Otto
Biographisches Gedenkbuch
Pestalozzistraße 27
551 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Blumenberg, Mina (Mirl)
Erinnerungstafel
Westermühlstraße 37
554 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mandel, Eva Chawa
Erinnerungstafel
Westermühlstraße 37
554 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mandel, Leon (Arie Leib)
Erinnerungstafel
Westermühlstraße 37
554 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Krippel, Klara Chana
Erinnerungsstele
Westermühlstraße 37
554 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lassmann, Julie
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Stahl, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Stern, Theodor
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Grünfeld, Dorothea
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Grünfeld, Irma
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Manstein, Ernst von
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Hanover, Ruth
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Neustädter, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Obermayer, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Hecht, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Oppenheimer, Klara
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Bergmann, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Rein, Marianne
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Kastanienbaum, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Katzmann, Ingeborg
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Eckmann, Gerhard
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Schönwiesner, Adolf
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Schuster, Siegbert
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Schwabacher, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
565 m Route
Langenegger, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Pestalozzistraße 40
567 m Route
Spitzer, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Pestalozzistraße 40
567 m Route
Oertel, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Erhardtstraße 12
571 m Route
Oertel, Maria Sophie
Biographisches Gedenkbuch
Erhardtstraße 12
571 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Loeb, Leo Friedrich/Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Kaufingerstraße 14
572 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Gabriele
Biographisches Gedenkbuch
Kaufingerstraße 14
572 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Betz, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Sparkassenstraße 2
573 m Route
Obereder, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Tal 1
577 m Route
Fried, Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Färbergraben 4
591 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fried, Max
Biographisches Gedenkbuch
Färbergraben 4
591 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heymann, Olga
Biographisches Gedenkbuch
Kohlstraße 3
591 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hiller, Rosa
Erinnerungstafel
Burgstraße 1
599 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holzer, Irma
Biographisches Gedenkbuch
Rumfordstraße 38
605 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weber, Philippine
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 1
606 m Route
Schwarz, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
616 m Route
Lachner, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
616 m Route
Grünsteidl, Gerhard
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
616 m Route
Sanftl, Anton
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
616 m Route
Bernstein, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 3
619 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fischler, Georg
Biographisches Gedenkbuch
Baumstraße 4
621 m Route
Fischler, Georg
Stolperstein
Baumstraße 4
621 m Route
Blum, Simon
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Wilhelm-Straße 18
625 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frank, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Frauenlobstraße 2
632 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frank, Martin
Biographisches Gedenkbuch
Frauenlobstraße 2
632 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Oster, Lina
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 13
633 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hermann, Anton
Biographisches Gedenkbuch
Josephspitalstraße 12
635 m Route
Michaelis, Emma Selma
Biographisches Gedenkbuch
Frauenstraße 40
637 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Harburger, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 8
644 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weißblüth, Sofie
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 8
644 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ansorge, Max
Stolperstein
Lindwurmstraße 17
649 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwaiger, Katharina
Biographisches Gedenkbuch
Holzstraße 43
656 m Route
Frey, Charlotte
Biographisches Gedenkbuch
Pettenkoferstraße 6
669 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feldmeier, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 1
677 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lißmann, Bertha
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 8
684 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marschall, Rosina
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
686 m Route
Strauß, Heinrich (Heini)
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
686 m Route
Winter, Mathilde Berta
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
686 m Route
Held, Amalie
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
686 m Route
Pohl, Maria Ilka
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
686 m Route
Schmidt, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
686 m Route
Gift (künstlername: Grifft), Emil
Biographisches Gedenkbuch
Bob-van-Benthem-Platz 1
687 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fellheimer, Lore Luise
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 19
688 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Beck, Irma
Biographisches Gedenkbuch
Baumstraße 9
691 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ruthenburg, Ingeborg Berta
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 12
702 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ruthenburg, Margot Klara
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 12
702 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schnapp, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Baumstraße 11
702 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Moritz, Maximilian
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 9
705 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Moritz, Clara Hermine
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 9
705 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schmal, Isidor
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 14
717 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grafenberg, Karoline
Biographisches Gedenkbuch
Jahnstraße 52
718 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Laurent, Charlotte
Biographisches Gedenkbuch
Tal 50
731 m Route
Steiger, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 11
736 m Route
Wilhelmi, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 11
736 m Route
Mannheimer, Louise
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sturmband, Marie Julie
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steiner, Oskar Ernst
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Berlé, Otto
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinmeier, Jakob
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Landauer, Helene
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hamburger, Frieda
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Max
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sommer, Babette
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sommer, Sofie
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolfsheimer, Otto
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumetzger, Leo
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolfsheimer, Hans Heinz
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Louise
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mannheimer, Julius
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mayer, David
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pistiner, Moritz
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
738 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinbach, Venantius
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
742 m Route
Bamberger, Robert
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
742 m Route
Held, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
742 m Route
Held, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
742 m Route
Held, Josefa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
742 m Route
Held, Josefa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
742 m Route
Held, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
742 m Route
Pohl, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
742 m Route
Pohl, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
742 m Route
Herzensberger, Eduard
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
742 m Route
Dimpfl, Mathilde
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
742 m Route
Schneider, Balbine
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
742 m Route
Wainschel, Adeline (Adelina)
Biographisches Gedenkbuch
Auenstraße 13
748 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wainschel, Lothar
Biographisches Gedenkbuch
Auenstraße 13
748 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hofeller, Leonore
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstrsße 10
748 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaltenbacher, Josef
Erinnerungstafel

751 m Route
Spira, Salomon
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 6
755 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirschmann, Thekla
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 6
755 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levi, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 8
757 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kühner, Therese
Erinnerungsstele
Auenstraße 15
760 m Route
Esslinger, Max
Biographisches Gedenkbuch
Sonnenstraße 13
766 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwager, Thea
Biographisches Gedenkbuch
Am Glockenbach 8
776 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Strauß, August
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 8
777 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pollak, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 8
777 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bravmann, Samuel
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 8
777 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Klaber, Ellen Gitla
Biographisches Gedenkbuch
Landwehrstraße 5
778 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lövenstein, Arno
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 1
784 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stettner, Sophie
Biographisches Gedenkbuch
Am Glockenbach 7
789 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wallach, Max
Erinnerungsstele
Residenzstraße 3
797 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Jaffé, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 47
799 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Götz, Lina Jetti
Biographisches Gedenkbuch
Maistraße 10
802 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Picard, Maximilian Sigmund
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 7
805 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Lilli
Erinnerungsstele
Theatinerstraße 7
805 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bak, Zygmund
Biographisches Gedenkbuch
Am Glockenbach 10
806 m Route
Haberl, Alois
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 21
808 m Route
Schoemann, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 105
809 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Oster, Armand
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 46
818 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gern, Ernst
Stolperstein
Schweigerstraße 2
819 m Route
Hughes, Theres
Stolperstein
Schweigerstraße 2
819 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gern, Artur
Stolperstein
Schweigerstraße 2
819 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Brader, Elise
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 17
822 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Berge, Emanuel
Stolperstein
Mariahilfstraße 3
824 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Antonie
Stolperstein
Mariahilfstraße 3
824 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Mathilde
Stolperstein
Mariahilfstraße 3
824 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Nathan
Stolperstein
Mariahilfstraße 3
824 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Edlmann, Joseph (Josef)
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 33
825 m Route
Edlmann, Josef
Stolperstein
Lindwurmstraße 33
826 m Route
Hahn, Jenny
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 13
830 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wipplinger, Franz
Erinnerungstafel
Maistraße 31
842 m Route
Epstein, Anita
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 38
842 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Epstein, Beate
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 38
842 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fleischmann, Margarethe (Gretl)
Biographisches Gedenkbuch
Frauenlobstraße 28
843 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaufmann, Jenny
Biographisches Gedenkbuch
Liebherrstraße 20
845 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schosser, Katharina
Biographisches Gedenkbuch
Palmstraße 12
848 m Route
Bender, Amalie
Stolperstein
Liebherrstraße 20
851 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bender, Justin
Stolperstein
Liebherrstraße 20
851 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bender, Moritz
Stolperstein
Liebherrstraße 20
851 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rothschild, Raphael Abraham
Biographisches Gedenkbuch
Herrnstraße 48
862 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stiefel, Ruth
Biographisches Gedenkbuch
Isartorplatz 3
864 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Strauss, Siegfried
Biographisches Gedenkbuch
Schweigerstraße 6
871 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinitz, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Sonnenstraße 2
874 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinitz, Kurt
Biographisches Gedenkbuch
Sonnenstraße 2
874 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fabian, Margarete
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 5
876 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schild, Elfriede(Friedl) Chawa
Biographisches Gedenkbuch
Hildegardstraße 1
877 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schild, Paula Breindel
Biographisches Gedenkbuch
Hildegardstraße 1
877 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Farntrog, Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Sigall, Esther
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Lilienfeld, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Stodel, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Michel, Carl Jacob
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Naß, Abraham
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Weinschenk, Sophie
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Oberdorfer, Simon
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Heiß, Alice
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Heller, Isidor
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Bloch, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Prugg, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Brandis, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Holzinger, Daniela
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Holzinger, Ottmar
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
882 m Route
Scherz, Susanne
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Max-Straße 4
884 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hamberger, Josefine
Stolperstein
Mariahilfstraße 7
886 m Route
Helbing, Dora
Stolperstein
Mariahilfstraße 9
886 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kirschner, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Neuhauser Straße 18
886 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kirschner, Emanuel Menachem Ben Aron
Biographisches Gedenkbuch
Neuhauser Straße 18
886 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Foulon, Henri
Biographisches Gedenkbuch
Thalkirchner Straße 54
887 m Route
Michailowa, Rita
Biographisches Gedenkbuch
Thalkirchner Straße 54
887 m Route
Winogradowa, Xenia
Biographisches Gedenkbuch
Thalkirchner Straße 54
887 m Route
Pagano, Renato
Biographisches Gedenkbuch
Thalkirchner Straße 54
887 m Route
Polinewskaja, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Thalkirchner Straße 54
887 m Route
Bernheimer, Hermine
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße
888 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Dittmar
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
892 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Gertraud Babette
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
892 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Else
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
892 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Max
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
892 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
892 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Jost Joachim
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
892 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Leo (Loebel Leopold)
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
892 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppel, Judis
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
892 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppel, Ruth
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
892 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lewy, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Hildegardstraße 4
897 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldlust, Leopold Paul
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße 7
898 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kirschner, Emanuel
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße 7
898 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kirschner, Ida
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße 7
898 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldlust, Gisela
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße 7
898 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Winterhalter, Marie
Biographisches Gedenkbuch
Residenzstraße 15
911 m Route
Sporer, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 14
912 m Route
Flora, Richard
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 14
912 m Route
Karl, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 14
912 m Route
Dingfelder, Leo
Biographisches Gedenkbuch
Bereiteranger 15
919 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Schlosserstraße 4
923 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weil, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Ringseisstraße 10
929 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiefer, Meta
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 18
929 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gordin, Malia
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
938 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rothschild, Samuel
Biographisches Gedenkbuch
Liebherrstraße 1
939 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fuldauer, Julie
Biographisches Gedenkbuch
Zeppelinstraße 8
940 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Henle, Gustav
Biographisches Gedenkbuch
Schillerstraße 35
940 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gordin, Isaak
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
942 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gordin, Jakob
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
942 m Route
Malia, Jakob
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
942 m Route
Malia, Wolfgang
Stolperstein
Zeppelinstraße 16
942 m Route
Stark, Martin
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 5
944 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Strauß, Alfred
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 4
947 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppel, Hans
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstr. 15
947 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Flank, Albert Julius
Biographisches Gedenkbuch
Zeppelinstraße 33
963 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Harburger, Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Adolf-Kolping-Straße 10
965 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eckl, Gustav
Biographisches Gedenkbuch
Adolf-Kolping-Straße 10
965 m Route
Steinberger, Justin
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
974 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiesler, Alexander
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
974 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiesler, Jeanette
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
974 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Abraham (gen. Adolf)
Biographisches Gedenkbuch
Thomas-Wimmer-Ring 17
975 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rowohlt, Emilie (Emmy)
Erinnerungstafel
Maximilianstraße 26
983 m Route
Weil, Edgar
Erinnerungstafel
Maximilianstraße 26
983 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Seger, Julius Peter
Erinnerungstafel
Maximilianstraße 26
983 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Tintner, Hans
Erinnerungsstele
Maximilianstraße 26
983 m Route
Stahl, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Steinsdorfstraße 15
984 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 21
989 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bing, Benno
Erinnerungstafel
Maximilianstraße 26
990 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bing, Benno
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 26
990 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dobmeier, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 7
993 m Route
Hutzler, Simon
Biographisches Gedenkbuch
Maistraße 26
995 m Route
Berliner, Jakob (Jacob)
Biographisches Gedenkbuch
Asamstraße 17
998 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

Wasserträgerinnen
Wrede Christian
1955
Müllerstraße 18
35 m Route
Wasserträgerinnen
Müllerstraße 18
43 m Route
Graf von Platen
Blumenstraße 28
65 m Route
Georg C. Marshall
Müllerstraße 11
100 m Route
Franz Stelzhammer
Müllerstraße 5
114 m Route
Gedenktafel  - Geiselopfer
Blumenstraße
117 m Route
Christophorus
Blumenstraße 28
151 m Route
Büste - Hans Grässel
Blumenstraße 28
151 m Route
Büste - Theodor Fischer
Blumenstraße 28
151 m Route
Büste - Carl Hocheder
Eulenbrunnen
Henselmann Josef
1958
Unteranger 2
163 m Route
Eulenbrunnen
Kreuz
Henselmann Josef Alexander
Jakobsplatz
168 m Route
Kreuz
Jakobsplatz
173 m Route
Denkmal - Karolina Gerhardinger
Sankt-Jakobs-Platz
179 m Route
Fresko - Johannes der Täufer
Sankt-Jakobs-Platz
180 m Route
Archäologie München - Tafel 13
Sankt-Jakobs-Platz
182 m Route
Decxkenfresko - Sankt Jakob am Anger
St. Jakobus
Rückel Anton
1956
Sankt-Jakobs-Platz 2
189 m Route
St. Jakobus
Sankt-Jakobs-Platz
192 m Route
Bronzeportal des Angerklosters
Unterer Anger 2
194 m Route
Maria Theresia von Jesu Gerhardinger
Blumenstraße 32
196 m Route
Graf Franz von Pocci
Sebastiansplatz 12
199 m Route
Käuzchen-Brunnen
Am Einlaß 1
200 m Route
Einlaßtor
Gedenktafel - Papa Schmid
Brandl Jakob
1909
Blumenstraße 32
203 m Route
Gedenktafel - Papa Schmid
Speaking Germany
Lifschitz Sharone
2004
Sankt-Jakobs-Platz 16
206 m Route
Speaking Germany
Prälat-Zistl-Straße 8
209 m Route
Taschenturm
Sankt-Jakobs-Platz
223 m Route
Zehn Gebote
Gang der Erinnerung
Soanca-Pollak Georg
2006
Sankt-Jakobs-Platz
227 m Route
Gang der Erinnerung
Floriansbrunnen
Nida-Rümelin Rolf
1991
An der Hauptfeuerwache 8
228 m Route
Floriansbrunnen
„Airborne“
Klein Christopher
2008
Oberanger 33
231 m Route
„Airborne“
Müllerstraße 34
237 m Route
Hofpassage Angertorblock
Gedenktafel - Rudolf Seibold
Wandinger Herman
1957
Gärtnerplatz / Klenzestraße
240 m Route
Gedenktafel - Rudolf Seibold
Sankt-Jakobs-Platz
241 m Route
Regenbogenbank
Leo von Klenze
Brugger Friedrich
1867
Gärtnerplatz
248 m Route
Leo von Klenze
Ohne Titel
Thomas Florian
2002
Roßmarkt 3
255 m Route
Ohne Titel
Thalia
Widnmann Max von
1869
Gäertner
255 m Route
Thalia
Sebastiansplatz
255 m Route
Gedenktafel für Carl Spitzweg
Gärtnerplatz 3
256 m Route
Büste der Komponisten Jaques Offenbach
Gärtnerplatz
258 m Route
Gärtnerplatz Brunnen
Rainer Werner Fassbinder
Notonica Franco
2025
Reichenbachstraße 13
258 m Route
Rainer Werner Fassbinder
Reichenbachstraße 13
258 m Route
Deutsche Eiche
Freddie Mercury
Notonica Franco
2024

261 m Route
Freddie Mercury
Sankt-Jakobs-Platz
262 m Route
Nie wieder ist jetzt
Friedrich von Gärtner
Widnmann Max von
1867
Gärtnerplatz
265 m Route
Friedrich von Gärtner
Sankt-Jakobs-Platz
269 m Route
Sankt-Jakobs-Platz Brunnen
Zwei Bronzepferde
Nageler Claus
1982
Roßmarkt 15
271 m Route
Zwei Bronzepferde
Fresko für ehemaliges Gighanbad
Brandenburg Ulla von
2017
Dultstraße
275 m Route
Fresko für ehemaliges Gighanbad
Sankt-Jakobs-Platz
276 m Route
Schwedenstein
Altkatholische Kirche
Bergtholdt Heinrich
1913
Blumenstraße 36
277 m Route
Altkatholische Kirche
Kurt-Eisner-Denkmal
Fischer Rotraut
2010
Oberanger
281 m Route
Kurt-Eisner-Denkmal
Büste - Joseph Fraunhofer
Halbig Johann von
1866
Müllerstraße 40
285 m Route
Büste - Joseph Fraunhofer
Sankt-Jakobs-Platz 1
287 m Route
16. „Bayern – Kunst und Kultur“
Sankt-Jakobs-Platz
292 m Route
Pyramide aus Steinkugeln
Büste - Joseph von Utzschneider
Halbig Johann von
1866
Müllerstraße 40
293 m Route
Büste - Joseph von Utzschneider
Fragmente vom Siegestor
Henkel Gabriele
1995
Nieserstraße
293 m Route
Fragmente vom Siegestor
Oberanger 28
294 m Route
Mädchen auf der Schildkröte
Wassernixen-Brunnen
Schwarzkopf Andreas
1965
Sankt-Jakobs-Platz 1
306 m Route
Wassernixen-Brunnen
Sankt-Jakobs-Platz
313 m Route
Ein-Mann-Bunker
Eulen am Stadtmuseum
Rauch Ernst Andreas
1961
Oberanger
318 m Route
Eulen am Stadtmuseum
Sankt-Jakobs-Platz
320 m Route
Gitter zur Hauptsynagoge
Prälat-Zistl-Straße 4
320 m Route
Schifferthor
Karl-Valentin-Brunnen
Rauch Ernst Andreas
1953
Viktualienmarkt
332 m Route
Karl-Valentin-Brunnen
Gorgonen-Brunnen
Gwiazada Viktor, Strobl Johann
1987
Sendlinger Straße 29
338 m Route
Gorgonen-Brunnen
Kaufhaus Uhlfelder
Oppenrieder Karl
1964
Rosental 16
347 m Route
Kaufhaus Uhlfelder
Sendlinger Straße 23
348 m Route
Carl Maria von Weber/Giovanni Valesi
Stadtansicht
Gsaenger Angela
1964
Rosental 16
350 m Route
Stadtansicht
Reichenbachstraße
353 m Route
Gedenktafel an die Opfer der Shoa
Moriskentänzer
Baumgartner Josef
1972
Sendlinger Straße
359 m Route
Moriskentänzer
Atlántida Trinkbrunnen
Batlle Enric, Roig Juan
2019
Sendlinger Straße 19
359 m Route
Atlántida Trinkbrunnen
Made in Dresden
Chong Han
2013
Viktualienmarkt
360 m Route
Made in Dresden
Sendlinger Straße 22
368 m Route
Reiterbäck
Ida-Schumacher-Brunnen
Neubauer-Woerner Marlene
1977
Viktualienmarkt
368 m Route
Ida-Schumacher-Brunnen
unsichten
Kunz Dieter
2001
Klenzestraße 48
370 m Route
unsichten
Asamhaus - Fassade
Asam Egid Quirin
Sendlinger Straße 34
372 m Route
Asamhaus - Fassade
Cenodoxus
Asam Egid Quirin
Sendlinger Straße
375 m Route
Cenodoxus
Sendlinger Straße 75
378 m Route
Hackerbräu
Lichtmuschel
Rucker Hans
1973
Sendlinger Straße
379 m Route
Lichtmuschel
Viktualienmarkt
384 m Route
Liesl-Karlstadt-Brunnen
Ebenböckhaus
Nida-Rümelin Rolf
1965
Sendlinger Straße 2
386 m Route
Ebenböckhaus
St. Nepomuk
Asam Egid Quirin
1746
Sendlinger Straße 34
390 m Route
St. Nepomuk
Aschenputtelrelief
Neubauer-Woerner Marlene
1952
Klenzestraße 46
391 m Route
Aschenputtelrelief
Paar
Schultze Klaus
1983
Asamstraße
392 m Route
Paar
Highway
Cornell Baird
1999
Klenzestraße 27
393 m Route
Highway
Hänsel und Gretel Relief
Neubauer-Woerner Marlene
Klenzestraße 46
408 m Route
Hänsel und Gretel Relief
Altarstein
Koenig Fritz
1954
Buttermelcherstraße 10
409 m Route
Altarstein
Pettenbeckstraße 6
413 m Route
Maria von Pettenbeck
Rindermarkt-Brunnen
Henselmann Josef
1964
Rindermarkt
414 m Route
Rindermarkt-Brunnen
Liebesharfe
Hämmerle Franz
1996
Asamstraße
415 m Route
Liebesharfe
Sendlinger Straße 89
415 m Route
Schloßer-Eck
Rindermarkt 5
416 m Route
Drei Rosen
Ruffini-Turm
Wahler Karl
Pettenbeckstraße
418 m Route
Ruffini-Turm
Rindermarkt 18
424 m Route
Ruffiniturm
Sendlinger Straße 4
424 m Route
Johann Sebastian Senser
Sendlinger Straße 2
425 m Route
Sigi Sommer (Der Spaziergänger)
Rindermarkt
425 m Route
Ruffini-Turm
Hackenstraße 7
426 m Route
Putto auf Waller reitend
AIDS-Memorial
Tillmans Wolfgang
2001
Sendlinger Tor
427 m Route
AIDS-Memorial
Ruffinihaus
Seidler Julius, Widmer Philipp
Sendlinger Straße 1
427 m Route
Ruffinihaus
Atlántida Trinkbrunnen
Batlle Enric, Roig Juan
2015
Rindermarkt
432 m Route
Atlántida Trinkbrunnen
Sendlinger Straße
432 m Route
Himmelschäffler-Haus
Sendlinger-Tor-Platz
434 m Route
Trinkwasserbrunnen
Sendlinger Straße 2
435 m Route
Ebenböck-Haus
Die kalte Nacht
Závory Emese
1982
Asamstraße
436 m Route
Die kalte Nacht
Sendlinger Straße 86
436 m Route
Rappeneck
Alois Senefelder
Zumbusch Julius
1862
Sendlinger-Tor-Platz 5
436 m Route
Alois Senefelder
Gebrüder Asam
Goebl Hans
1983
Asamhof
438 m Route
Gebrüder Asam
Brunnen der Basler Versicherung
Oppenrieder Karl
1983
Frauenstraße 7
439 m Route
Brunnen der Basler Versicherung
Auffliegende Vögel
Potzler Karl
1967
Herzog-Wilhelm-Straße 30
440 m Route
Auffliegende Vögel
Kiem Pauli
Scharf Dietmar
1984
Corneliusstraße 36
440 m Route
Kiem Pauli
Roider-Jackl-Brunnen
Osel Hans
1977
Viktualienmarkt
446 m Route
Roider-Jackl-Brunnen
Weiß-Ferdl-Brunnen
Erber Josef
1953
Viktualienmarkt
453 m Route
Weiß-Ferdl-Brunnen
Dreifaltigkeitsplatz
453 m Route
Dreifaltigkeit mit Maria
Kreuzstraße 29
457 m Route
Kreuzstraße
Rosenstraße 6
459 m Route
Rosen-Apotheke
Buttermelcherstraße 16
462 m Route
Kälbl-Mühle
Rosenstraße
463 m Route
Am Roseneck
Holzstraße
466 m Route
Barbara Valentin
Brunnen Strandgut
Ladner Hans
1984
Kreuzstraße 3
467 m Route
Brunnen Strandgut
Gedenktafel - Heinrich Heine
Ehmckes Fritz, Erber Josef
1956
Hackenstraße 7
469 m Route
Gedenktafel - Heinrich Heine
Rosenstraße 8
472 m Route
Rosen-Eck
Schusterhaus
Lippl Robert
1973
Rosenstraße
475 m Route
Schusterhaus
Hackenstraße 10
475 m Route
Hundskugel
Viktualienmarkt 15
478 m Route
Heiliggeistspital
Kreuzstraße
480 m Route
SUV - Vermatschen &amp; Gsundwerdn
Petersplatz
483 m Route
Grabmal für Wilhelm de Lasso
Petersplatz
484 m Route
Taufstein mit Bronzeappliken
Petersbergl
486 m Route
Kriegerdenkmal
Petersplatz
491 m Route
Gedenktafel
Holzstraße
492 m Route
Pissoir
Petersplatz 1
492 m Route
Alter Peter
Westenriederstraße 21
493 m Route
Lorenz von Westenrieder
Spitzweg-Brunnen
Frick Konstantin
1980
Stephansplatz
495 m Route
Spitzweg-Brunnen
Legend
Hirst Damien
2011

495 m Route
Legend
Radspielerbrunnen
Rauch Ernst Andreas
1967
Hackenstraße 12
496 m Route
Radspielerbrunnen
Prälat-Miller-Weg 3
498 m Route
Kriegerdenkmal
Stephansplatz
499 m Route
Kriegerdenkmal
Waterfall
Trouvé Tatiana
Stephanstraße 3
501 m Route
Waterfall
Süddeutsche Zeitung
Reidel Karl
1994
Hofstatt
503 m Route
Süddeutsche Zeitung
Elise-Aulinger-Brunnen
Rückel Anton
1977
Viktualienmarkt
503 m Route
Elise-Aulinger-Brunnen
Zierbrunnen
Mayerle Manfred, Sobeck Andreas
1977

504 m Route
Zierbrunnen
Stephansplatz
507 m Route
Reserve-Feldartillerie-Regiment Nr. 6
Hofstatt
507 m Route
Gedenktafel - Dr. Fritz Gerlich
Hofstatt
507 m Route
Gedenktafel - Der gerade Weg
Epitaph für Philipp Götz
Krumpper Hans
1627
Kreuzstraße 10
510 m Route
Epitaph für Philipp Götz
Hotterstraße
515 m Route
Auge
Prälat-Miller-Weg
519 m Route
Heilig-Geist-Spital
Perennant
Boos Roman Anton
Stephansplatz
519 m Route
Perennant
Prälat-Miller-Weg 3
523 m Route
Kriegerdenkmal
Kreuzstraße
524 m Route
Madonna im Birnbaum
Sendlinger-Tor-Platz
526 m Route
Brunnen am Sendlinger-Tor-Platz
Prälat-Miller-Weg 3
530 m Route
Kriegerdenkmal
Prälat-Miller-Weg 3
531 m Route
Kriegerdenkmal
Petersplatz
532 m Route
Grabplatte für Ferdinand von Bayern
Frauenstraße 19
532 m Route
Riemerschmid'sche Handelsschule
Kugel und Kugelkalotten
Volten Andre
1980
Corneliusstraße
535 m Route
Kugel und Kugelkalotten
Aventinstraße 7
539 m Route
Brunnen Aventinstraße
Onuphrius
Lacher Max
1951
Marienplatz 17
543 m Route
Onuphrius
Kaufingerstraße 37
544 m Route
Rechthaus
Marienplatz 18
544 m Route
Croendel-Haus
Rischart
Lill Hansjakob
1953
Marienplatz 18
545 m Route
Rischart
Damenstiftstraße 18
546 m Route
Gedenktafel Bergerhaus
Marienplatz 13
548 m Route
Kräutlmarkt
Der Radlsteg um 1880
Wissmeyer Hans
1993
Radlsteg
548 m Route
Der Radlsteg um 1880
Kaufingerstraße
548 m Route
Fußgängerzone
Kaufingerstraße 7
552 m Route
Pesthaus
#JulietToo
Thiel Tamiko
2023
Marienplatz
553 m Route
#JulietToo
Kaufingerstraße 7
553 m Route
Mann mit schwarzer Hose und weißem Hemd
Julia
Costantini Nereo
1974
Marienplatz
553 m Route
Julia
Kräutlmarktbrunnen
Hirtreiter Wolf
1972
Marienplatz
559 m Route
Kräutlmarktbrunnen
Mariensäule
Gerhard Hubert
1638
Marienplatz
560 m Route
Mariensäule
Marienplatz
562 m Route
Altes Rathaus
Springende Pferde
Mikorey Franz
1974
Herzog-Wilhelm-Straße 24
563 m Route
Springende Pferde
Marienplatz
563 m Route
Inschrift Mariensäule
Marienplatz
563 m Route
Mariensäule - Inschrift
Mariensäule - Marienstatue
Gerhard Hubert
1593
Marienplatz
563 m Route
Mariensäule - Marienstatue
Mariensäule - Putti mit Löwe
Murmann Ferdinand
1641
Marienplatz
563 m Route
Mariensäule - Putti mit Löwe
Marienplatz
563 m Route
Mariensäule - Putti mit Baselisk
Marienplatz
563 m Route
Mariensäule - Putti mit Schlange
Mariensäule - Putti mit Drache
Murmann Ferdinand
1641
Marienplatz
563 m Route
Mariensäule - Putti mit Drache
Zwingerstraße
564 m Route
Turm der zweiten Stadtmauer
Westenriederstraße 20
564 m Route
Ehemaliger Standort eines Zwingerturmes
4S
Hinz Christian
1997
Erhardtstraße
567 m Route
4S
Anwesen Ignaz
Oppenrieder Karl
1977
Oberanger 11
568 m Route
Anwesen Ignaz
Pestalozzistraße 40
568 m Route
Gedenktafel - Gewerkschaftshaus
Sparkassenstraße
569 m Route
Hans Grässel
Donisl
Mekusint
1980
Weinstraße 1
570 m Route
Donisl
Ludwig der Bayer
Knoll Konrad
1863
Tal
572 m Route
Ludwig der Bayer
Reiterstandbild Luitpold von Bayern
Miller d.J. Ferdinand Freiherr von
1905
Marienplatz
572 m Route
Reiterstandbild Luitpold von Bayern
Heinrich der Löwe
Knoll Konrad
1863
Tal
573 m Route
Heinrich der Löwe
Altheimer Eck 15
576 m Route
Altheimer Eck
Fischreiher
Dietz Elmar
1955
Tal 12
576 m Route
Fischreiher
Marienplatz
576 m Route
Altes Rathaus
Marienplatz 11
577 m Route
Sgraffito - Ludwig Beck
Gockel, Hinkel und Gackeleia
Fazekas Angelika
1981
Herzog-Wilhelm-Straße 13
578 m Route
Gockel, Hinkel und Gackeleia
Marienplatz 5
578 m Route
Gustav Adolf
Altes Rathaus - Deckenfresco
Wackerle Joseph
1934
Marienplatz
579 m Route
Altes Rathaus - Deckenfresco
Josephspitalstraße 6
579 m Route
Knabe mit Murmeltier
Tauben-Brunnen
Nida-Rümelin Rolf
1964
Damenstiftstraße 3
581 m Route
Tauben-Brunnen
Fresko - Alte Wache
Lacher Max
1955
Marienplatz 1
581 m Route
Fresko - Alte Wache
Fischbrunnen
Knoll Konrad, Henselmann Josef
1884
Marienplatz
582 m Route
Fischbrunnen
Fisch (Fischbrunnen)
Kallenbach Otto, Henselmann Josef
Marienplatz
583 m Route
Fisch (Fischbrunnen)
St.-Georgs-Brunnen
Laurenty Ernst
1958
Damenstiftstraße 8
583 m Route
St.-Georgs-Brunnen
Altheimer Eck 15
583 m Route
Theobald Böhm
Altheimer Eck 15
583 m Route
Damenstift
Marienplatz 8
584 m Route
1. Ein Besuch mit Folgen
Bronzerelief
Miller Ferdinand von d. J.
1888

584 m Route
Bronzerelief
Marienplatz
586 m Route
Herzog Otto II. der Erlauchte
Marienplatz
586 m Route
Herzog Ludwig VI.
Marienplatz
586 m Route
Herzog Heinrich XIII. (1253-1255)
Marienplatz
586 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer (1328-1347)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Stephan II. (1375-1413)
Gewerbefleiß
Hess Anton
Marienplatz
586 m Route
Gewerbefleiß
Häuslichkeit
Hess Anton
Marienplatz
586 m Route
Häuslichkeit
Bürgermut
Hess Anton
Marienplatz
586 m Route
Bürgermut
Wohltätigkeit
Hess Anton
Marienplatz
586 m Route
Wohltätigkeit
Marienplatz
586 m Route
Oberbayern
Marienplatz
586 m Route
Niederbayern
Marienplatz
586 m Route
Oberpfalz
Marienplatz
586 m Route
Oberfranken
Marienplatz
586 m Route
Mittelfranken
Marienplatz
586 m Route
Unterfranken
Marienplatz
586 m Route
Schwaben
Marienplatz
586 m Route
Geschwätzigkeit
Marienplatz
586 m Route
Humor (Narr)
Marienplatz
586 m Route
Der Protz
Marienplatz
586 m Route
Die Freiheit
Marienplatz
586 m Route
Der Zopf
Marienplatz
586 m Route
Die Hausfrau
Marienplatz
586 m Route
Caritas (Nonne)
Marienplatz
586 m Route
Der Turner
Marienplatz
586 m Route
Schule
Marienplatz
586 m Route
Hygiene
Marienplatz
586 m Route
Baukunst
Marienplatz
586 m Route
Armenpflege
Marienplatz
586 m Route
Mittelfranken
Marienplatz
586 m Route
Schwaben
Marienplatz
586 m Route
Herzog Ernst (1337-1438)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Wilhelm III. (1397-1435)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Albrecht III. (1438-1460)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Albrecht IV. der Weise (1465-1508)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Christoph der Starke
Herzog Wolfgang
Hahn Hermann
Marienplatz
586 m Route
Herzog Wolfgang
Marienplatz
586 m Route
Herzog Albrecht V. (1550-1579)
Marienplatz
586 m Route
Kurfürst Maximilian I. (1598-1651)
Kurfürst Ferdinand Maria (1651-1679)
Düll Heinrich, Erber Josef
Marienplatz
586 m Route
Kurfürst Ferdinand Maria (1651-1679)
Marienplatz
586 m Route
Kurfürst Max III. Joseph (1745-1777)
Kurfürst Karl Theodor (177-1799)
Heilmeier Max, Frick Konstantin
Marienplatz
586 m Route
Kurfürst Karl Theodor (177-1799)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Wilhelm I. (1347-1349)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Albrecht I. (1347-1349)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Otto V. (1347-1349)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Friedrich II. (1375-1393)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Johann II. (1375-1397)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Ludwig der Gebardete (1413-1443)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Johann IV. (1460-1463)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Wilhelm IV. der Standhafte
Herzog Ludwig X.
Dasio Ludwig
Marienplatz
586 m Route
Herzog Ludwig X.
Marienplatz
586 m Route
Max II. Emanuel Kurfürst von Bayern (1680-1726)
Kaiser Karl VII.
Fromm Josef
Marienplatz
586 m Route
Kaiser Karl VII.
Marienplatz
586 m Route
König Max I. Joseph
Marienplatz
586 m Route
König Ludwig I.
Marienplatz
586 m Route
König Maximilian II.
König Ludwig II.
Waderé Heinrich
Marienplatz
586 m Route
König Ludwig II.
Marienplatz
586 m Route
Herzog Otto I. (1180-1183)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Rudolf I. (1294-1317)
Marienplatz
586 m Route
Herzog Ludwig I. der Kelheimer
Marienplatz
587 m Route
Herzog Mainhard (1361-1363)
Marienplatz 8
587 m Route
Landschaftsgebäude
Lindwurm
Kaindl, Anton, Kiene Hygin
1906
Marienplatz
587 m Route
Lindwurm
Marienplatz
587 m Route
Nachtwächter
Marienplatz 8
587 m Route
Feldzug 1870/71
Marienplatz
588 m Route
Kolonialkriege
Die öffentliche Rose
Szymanski Rolf
1969
Westenriederstraße
588 m Route
Die öffentliche Rose
Marienplatz
589 m Route
Neues Rathaus
Skulptur - Tiefbau
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Skulptur - Tiefbau
Emblem - Tiefbau
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Emblem - Tiefbau
Skulptur - Gesundheitswesen
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Skulptur - Gesundheitswesen
Emblem - Gesundheitswesen
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Emblem - Gesundheitswesen
Skulptur - Maschinenbau
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Skulptur - Maschinenbau
Emblem - Maschinenbau
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Emblem - Maschinenbau
Skulptur - Hochbau
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Skulptur - Hochbau
Emblem - Hochbau
Düll Heinrich, Pezold Georg
Sparkassenstraße 2
589 m Route
Emblem - Hochbau
Marienplatz
590 m Route
Phlegmatiker
Marienplatz
590 m Route
Choleriker
Marienplatz
590 m Route
Melancholiker
Marienplatz
590 m Route
Sanguiniker
Münchner Kindl
Schmid Anton
Marienplatz
591 m Route
Münchner Kindl
Marienplatz
592 m Route
Kriegerdenkmal - Neues Rathaus
Weinstraße 1
593 m Route
Sgraffito - Wirtshausszene
Marienplatz
593 m Route
Hl. Georg
Marienplatz
593 m Route
Münchner Kindl
Marienplatz 8
594 m Route
Olympische Spiele in München
Supraporte
Lacher Max

595 m Route
Supraporte
Oktoberfestattentat
Preis Toni
2019
Marienplatz
595 m Route
Oktoberfestattentat
Heilige Barbara
Hoene Max
1954
Kaufingerstraße 23
598 m Route
Heilige Barbara
Justitia
Buscher Thomas
Marienplatz
598 m Route
Justitia
Kaufingerstraße 15
602 m Route
Ettaler Klosterhof
Baum
Rösel Peter
2005
Herzog-Wilhelm-Straße 15
603 m Route
Baum
Richard Strauss
Hart Franz
1963
Altheimer Eck 16
604 m Route
Richard Strauss
Löwen an der Donislfassade
Neubauer-Woerner Marlene
Weinstraße 1
604 m Route
Löwen an der Donislfassade
Altheimer Eck
604 m Route
Richard Strauss
Marienplatz
605 m Route
Unterfranken
Büste Dr. Hans-Jochen Vogel
Freiesleben Bertrand
2026
Marienplatz 8
606 m Route
Büste Dr. Hans-Jochen Vogel
Moses und das Goldene Kalb
Pfeffer Sebastian, Pfeffer Stephan
Frauenstraße
606 m Route
Moses und das Goldene Kalb
Marienplatz 1
607 m Route
Gedenkraum im Neuen Rathaus
Bavaria
Kwade Alicja
2020
Erhardtstraße
610 m Route
Bavaria
Cross Bend
King, Phillip
1978
Erhardtstraße
613 m Route
Cross Bend
Vater-und-Sohn-Brunnen
Mikorey Franz
1956
Weinstraße 3
615 m Route
Vater-und-Sohn-Brunnen
Merkurbrunnen
Thiersch Friedrich von, Kaufmann Hugo
1902
Tal 13
616 m Route
Merkurbrunnen
Pfarrer-Rosenberger-Straße
618 m Route
Tabernakeltür - Luftangriff
Glockenspiel
Franz Ringer, Frey, ReithmannChristian
Marienplatz
620 m Route
Glockenspiel
Katharina von Schneeweiss
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Katharina von Schneeweiss
Marienplatz
620 m Route
Maria Anna Franziska Gräfin Seysssel d'Aix
Johann Georg Dominikus von Linprun
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Georg Dominikus von Linprun
Peter von Osterwald
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Peter von Osterwald
Johann Georg von Lori
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Georg von Lori
Lorenz Hübner
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Lorenz Hübner
Baader Josef Freiherr von
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Baader Josef Freiherr von
Wiguläus Hundt
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Wiguläus Hundt
Nikolaus Kratzer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Nikolaus Kratzer
Andreas Felix von Oefele
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Andreas Felix von Oefele
Michael Adam von Bergmann
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Michael Adam von Bergmann
Johann Hartlieb
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Hartlieb
Aegidius Albertinus
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Aegidius Albertinus
Hans Georg Hörwarth
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans Georg Hörwarth
Maximus Ritter von Imhof
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Maximus Ritter von Imhof
Mathias Bartholomäus von Flurl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Mathias Bartholomäus von Flurl
Franz Xaver Kefer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Franz Xaver Kefer
Johann Adlzreiter von Tettenweis
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Adlzreiter von Tettenweis
Jakob Balde
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Jakob Balde
Joseph August von Toerring
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph August von Toerring
Johann Baptist Nießer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Baptist Nießer
Wiguläus von Kreittmayr
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Wiguläus von Kreittmayr
Lipowsky Felix Joseph von
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Lipowsky Felix Joseph von
Jakob Pütrich von Reichertshausen
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Jakob Pütrich von Reichertshausen
Hans der Heseloher
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans der Heseloher
Lorenz von Westenrieder
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Lorenz von Westenrieder
Ignaz Christoph Döllinger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Ignaz Christoph Döllinger
Ulrich Fuetrer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Ulrich Fuetrer
Otto von Freising
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Otto von Freising
Wilhelm von Ockham
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Wilhelm von Ockham
Kaspar Ett
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Kaspar Ett
Carlo Broschi (Farinelli)
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Carlo Broschi (Farinelli)
Johann Caspar von Kerll
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Caspar von Kerll
Franz Seraph Destouches
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Franz Seraph Destouches
Peter von Winter
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Peter von Winter
Joseph Clemens von Bayern
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph Clemens von Bayern
Rudolph Volkart von Häringen
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Rudolph Volkart von Häringen
Eusebius Amort
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Eusebius Amort
Konrad Sendlinger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Konrad Sendlinger
Johann Grünwalder
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Grünwalder
Orlando di Lasso
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Orlando di Lasso
Franz Graf von Wartenberg
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Franz Graf von Wartenberg
Heinrich Braun
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Heinrich Braun
Conrad Paumann
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Conrad Paumann
Joseph Weigl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph Weigl
N. Grunenwald
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
N. Grunenwald
Johann Tulbeck
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Tulbeck
Roman Anton Boos
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Roman Anton Boos
Franz Joachim Beich
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Franz Joachim Beich
Friedrich Sustris
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Friedrich Sustris
Christoph Schwarz
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Christoph Schwarz
Hans von der Biest
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans von der Biest
Josef Chedeville
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Josef Chedeville
Franz Schwanthaler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Franz Schwanthaler
Cosmas Damian Asam
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Cosmas Damian Asam
Egid Quirin Asam
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Egid Quirin Asam
Nikolaus Prugger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Nikolaus Prugger
Agostino Barelli
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Agostino Barelli
François de Cuvilliés der Ältere
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
François de Cuvilliés der Ältere
François de Cuvilliés d. J.
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
François de Cuvilliés d. J.
Wolfgang Miller
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Wolfgang Miller
Johann Georg Edlinger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Georg Edlinger
Peter Candid
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Peter Candid
Hans Krumper
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans Krumper
Christoph Angermaier
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Christoph Angermaier
Hubert Gerhard
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Hubert Gerhard
Hans Mielich
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans Mielich
Wendel Dietrich
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Wendel Dietrich
Aegidius Trautenwolf
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Aegidius Trautenwolf
Gabriel Angler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Gabriel Angler
Jörg Ganghofer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Jörg Ganghofer
Hans der Steinmeissel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans der Steinmeissel
Herzog Sigmund
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Herzog Sigmund
Heinrich von Straubing
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Heinrich von Straubing
Joseph Pschorr
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph Pschorr
Seyfried Schweppermann
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Seyfried Schweppermann
Floßmeister Heiß
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Floßmeister Heiß
Kaspar Winzerer D. J.
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Kaspar Winzerer D. J.
Lorenz Schrenck
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Lorenz Schrenck
Heinrich III. Bart
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Heinrich III. Bart
Tuchmacher
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Tuchmacher
Hans III. Bart
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans III. Bart
Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim
Alexander Freiherr von Hasslang
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Alexander Freiherr von Hasslang
Johann T’Serclaes von Tilly
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann T’Serclaes von Tilly
Johann Graf von Werth
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Graf von Werth
Jörg Katzmair
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Jörg Katzmair
Martin Ridler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Martin Ridler
Sebastian Senser
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Sebastian Senser
Johann Jäger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Jäger
Schmid von Kochel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Schmid von Kochel
Renata von Lothringen
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Renata von Lothringen
Anna Wölfl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Anna Wölfl
Hailwich die Wadlerin
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Hailwich die Wadlerin
Marienplatz
620 m Route
Friedrich Adolf Heinrich von Schlichtegroll
Maria Amalia
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Maria Amalia
Johann Schiltberger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Schiltberger
Rapote
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Rapote
Hans Schobser
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Hans Schobser
Leonhard von Eck
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Leonhard von Eck
Heinrich V. Bart
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Heinrich V. Bart
Franz Xaver Josef Freiherr von Unertl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Franz Xaver Josef Freiherr von Unertl
Sigmund von Haimhausen
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Sigmund von Haimhausen
Joseph von Utzschneider
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph von Utzschneider
Maria Anna von Pfalz-Sulzbach
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Maria Anna von Pfalz-Sulzbach
Erasmus Fend
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Erasmus Fend
Heinrich Ridler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Heinrich Ridler
Gabriel Ridler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Gabriel Ridler
Ferdinand Bart
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Ferdinand Bart
Simon Reiffenstuel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Simon Reiffenstuel
Friedrich Ligsalz
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Friedrich Ligsalz
Georg von Hauberrisser
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Georg von Hauberrisser
Benjamin Thompson
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Benjamin Thompson
Monachia
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Monachia
Maximilian von Montgelas
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Maximilian von Montgelas
Friedrich Ludwig von Sckell
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Friedrich Ludwig von Sckell
Joseph Marius Babo
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph Marius Babo
Bartholomäus Schrenck
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Bartholomäus Schrenck
Zacherias Ridler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Zacherias Ridler
Franz Xaver von Häberl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Franz Xaver von Häberl
Joseph Gallmayer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph Gallmayer
Georg von Reichenbach
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Georg von Reichenbach
Joseph von Fraunhofer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph von Fraunhofer
Alois Senefelder
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Alois Senefelder
Franz Xaver Gabelsberger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Franz Xaver Gabelsberger
Hermann Josef Mitterer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Hermann Josef Mitterer
Joseph Nockher
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Joseph Nockher
Christof Nussbaum
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Christof Nussbaum
Johann Michael Pöppel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Johann Michael Pöppel
„Die Krönung der Monachia“
Lindenschmit d. J. Wilhelm
1888

620 m Route
„Die Krönung der Monachia“
Heinrich der Löwe
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Heinrich der Löwe
Ludwig I. der Kelheimer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Ludwig I. der Kelheimer
Otto II. der Erlauchte
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Otto II. der Erlauchte
Rudolf I. der Stammler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Rudolf I. der Stammler
Ludwig II. der Strenge
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Ludwig II. der Strenge
Kaiser Ludwig der Bayer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Albrecht IV. der Weise
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Albrecht IV. der Weise
Albrecht V. der Großmütige
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Albrecht V. der Großmütige
Wilhelm V. der Fromme
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Wilhelm V. der Fromme
Kurfürst Maximilian von Bayern
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Kurfürst Maximilian von Bayern
Kurfürst Maximilian II. Emanuel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Kurfürst Maximilian II. Emanuel
Kaiser Karl VII.
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
620 m Route
Kaiser Karl VII.
Gedenktafel - Schöner Turm
Vezerfi-Clemm Carl
1983
Kaufingerstraße 28
621 m Route
Gedenktafel - Schöner Turm
Springbrunnen
Reich Alfred
1959
Sonnenstraße 21
621 m Route
Springbrunnen
Das Kunstgewerbe
Rauch Josef
Weinstraße
621 m Route
Das Kunstgewerbe
Liebfrauengasse
623 m Route
Liebfrauengäßchen
Kristalline Komposition
Spreng Blasius
1964
Sonnenstraße 23
624 m Route
Kristalline Komposition
Kindheit
Schreyögg
Marienplatz
624 m Route
Kindheit
Jugend
Drumm August
Marienplatz
624 m Route
Jugend
Erwachsener
Drechsler
Marienplatz
624 m Route
Erwachsener
Greis
Burger
Marienplatz
624 m Route
Greis
Marienplatz
626 m Route
Wasserspeier
Neues Rathaus
Hauberrisser Georg von
Marienplatz
626 m Route
Neues Rathaus
Die Kunst
Dennerlein Thomas
Weinstraße
627 m Route
Die Kunst
Kaufingerstraße
631 m Route
Kaufingertor
Weinstraße
634 m Route
Niederbayern
Rheinpfalz
Pezold Georg

634 m Route
Rheinpfalz
Weinstraße
634 m Route
Oberpfalz
Burgstraße 4
635 m Route
Städtisches Verwaltungsgebäude
Dienerstraße 21
638 m Route
Rosner &amp; Seidl
Der Weg nach Emmaus
Schuster Steffen
Frauenlobstraße 5
638 m Route
Der Weg nach Emmaus
Monachia
Bergmann Adolf, Kiene Hygin
Marienplatz
638 m Route
Monachia
Gesetz
Fritsch Joseph, Kiene Hygin
Marienplatz
638 m Route
Gesetz
Geschichte und Geographie
Menges Joseph, Kiene Hygin
Marienplatz
638 m Route
Geschichte und Geographie
Parlament und Zeitungswesen
Nida-Rümelin Wilhelm
Marienplatz
638 m Route
Parlament und Zeitungswesen
Religion
Kühn Friedrich, Kiene Hygin
Marienplatz
638 m Route
Religion
Burgstraße 4
639 m Route
Stadtverwaltung
Die grauen Busse
Hoheisel Horst, Knitz Andreas
2013

641 m Route
Die grauen Busse
Chronos 10b
Schöffer Nicolas
1980
Erhardtstraße 27
641 m Route
Chronos 10b
Denkmal für die Oberländer Bauern
Schwanthaler Franz Xaver
1831
Thalkirchner Straße
643 m Route
Denkmal für die Oberländer Bauern
tetrARENA
Scheuerer Robert
2024
Nußbaumstraße
645 m Route
tetrARENA
Sitzender Keiler
Mayer Martin
1960
Neuhauser Straße 2
645 m Route
Sitzender Keiler
Frauenplatz 10
648 m Route
Reiche Almosen_Stiftung
Herzogspitalstraße 5
649 m Route
Barthsches Seelhaus
Joseph von Fraunhofer
Geiger Hans
1983
Thiereckstraße 3
649 m Route
Joseph von Fraunhofer
Waller
Nageler Claus
1982
Neuhauser Straße 2
650 m Route
Waller
Neuhauser Straße 2
651 m Route
Gedenktafel - Augustinerkirche
Frauenplatz
655 m Route
Herzog Wilhelm IV. von Bayern
Handwerker
Korn Simon

655 m Route
Handwerker
Handwerker
Korn Simon

655 m Route
Handwerker
Frauenplatz
656 m Route
Martin Ridler
Frauenplatz 10
656 m Route
Johann Paulus Hirn
Maderbräugasse 4
656 m Route
Grabsteinplatte
Fischer
Gedon Fridolin
1925
Reichenbachbrücke
656 m Route
Fischer
Wassernymphe
Gedon Fridolin
1925
Reichenbachbrücke
656 m Route
Wassernymphe
Reichenbachbrücke
656 m Route
Wassermann
Reichenbachbrücke
656 m Route
Badende mit Muschel
Marienplatz
657 m Route
Geiz
Maurer
Korn Simon
Weinstraße
658 m Route
Maurer
Zimmermann
Korn Simon
Weinstraße
658 m Route
Zimmermann
Burgstraße 6
659 m Route
Wiguläus von Kreittmayr
Genießer-Brunnen
Goetz Guido
1952
Burgstraße 5
659 m Route
Genießer-Brunnen
Herzog-Wilhelm-Straße
659 m Route
Brunnen
Neuhauser Straße 11
659 m Route
Pschorr-Bräu
Neuhauser Straße 11
659 m Route
Pschorr-Bräu
Frauenplatz
661 m Route
Wappenschild Herzogin Anna von Habsburg
Frauenplatz
661 m Route
Wappenschild Herzog Albrecht V.
Frauenplatz
661 m Route
Wappenschild Herzog Wilhelm IV.
Frauenplatz
661 m Route
Wappenschild Maria Jacobäa von Baden
Frauenplatz
662 m Route
Herzog Albrecht V.
Frauenplatz
662 m Route
Grabwächter 1
Frauenplatz
662 m Route
Kenotaph - Kaiser Ludwig der Bayer
Frauenplatz
662 m Route
Genius der guten Herrschaft im Frieden
Frauenplatz
662 m Route
Grabwächter 2
Frauenplatz
662 m Route
Grabwächter 3
Frauenplatz
662 m Route
Grabwächter 4
Frauenkirche
666 m Route
Paumann Conrad
Frauenplatz
667 m Route
Kriegerdenkmal
Liegendes Kreuz
Gerg Blasius
1955
Herzogspitalstraße 7
668 m Route
Liegendes Kreuz
Herzogspitalstraße 7
672 m Route
Glasgemälde mit Kreuzmotiv
Wohn- und Sterbehaus Cuvilliés
Blössner August
1908
Burgstraße
674 m Route
Wohn- und Sterbehaus Cuvilliés
Frauenplatz
674 m Route
Teufelstritt
Frauenplatz
675 m Route
Kriegerdenkmal
Frauenplatz 1
675 m Route
Ephitaph - Franz Joseph von Stein
Frauenplatz
676 m Route
Kriegerdenkmal
Ernst von Grossi
Schwanthaler Ludwig von
1831
Sendlinger-Tor-Platz
676 m Route
Ernst von Grossi
König Ludwig II.
Miller d.J. Ferdinand Freiherr von, Dorsch Michael, Grässel Hans
1910
Corneliusbrücke
676 m Route
König Ludwig II.
Denkmal Sinti und Roma
Gažiová Ladislava
2023
Frauenplatz
676 m Route
Denkmal Sinti und Roma
Frauenplatz
677 m Route
Frauenkirche
Wasserpilze-Brunnen
Winkler Bernhard
1972
Frauenplatz
678 m Route
Wasserpilze-Brunnen
Platzl 9
679 m Route
Hofbräuhaus
Frauenplatz
681 m Route
St. Benno
Frauenplatz
681 m Route
Grabmal für Erzbischof Antonius von Thoma
Heart - Durchlöchertes Herz
Pendry. Michael
2025
Frauenplatz
682 m Route
Heart - Durchlöchertes Herz
Altenhofstraße
683 m Route
Gedenktafel - Wellendorff
Herzogspitalstraße 12
687 m Route
Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew
Kenotaph Döpfner
Wimmer Hans
1980
Frauenplatz
687 m Route
Kenotaph Döpfner
Herzogspitalstraße 7
688 m Route
Eisengitter mit den apokalyptischen Engeln
Frauenplatz 1
688 m Route
Papst Johannes Pauls II.
Wolfgang Amadeus Mozart
Lippl Robert
1966
Burgstraße 7
689 m Route
Wolfgang Amadeus Mozart
Bezold-Brunnen
Hoepf Karl, Mattes Georg
1914
Nußbaumstraße
692 m Route
Bezold-Brunnen
Domfenster
Lacher Max
1963

694 m Route
Domfenster
Bronzemodell Altstadt
Broerken Egbert
2005
Frauenplatz
694 m Route
Bronzemodell Altstadt
Bronzerelief - Ratzinger
Henselmann Josef Alexander
Frauenplatz
696 m Route
Bronzerelief - Ratzinger
Vier Wasserbecken
Winkler Bernhard
2022
Augustinerstraße
696 m Route
Vier Wasserbecken
Frauenplatz 1
700 m Route
Thronender Papst Pius X
Bayerisches Wappen
Pallago Carlo
1599
Neuhauser Straße 23
701 m Route
Bayerisches Wappen
Neuhauser Straße 6
703 m Route
Ahnentafel des Hauses Wittelsbach
St.-Benno-Brunnen
Henselmann Josef
1972
Frauenplatz
704 m Route
St.-Benno-Brunnen
Neuhauser Straße 52
709 m Route
Infantrie-Regiment Nr. 1
Weihwasserengel
Gerhard Hubert
1593
Neuhauser Straße
709 m Route
Weihwasserengel
Neuhauser Straße
710 m Route
Kriegerdenkmal
Neuhauser Straße
710 m Route
Kantelaber
Frauenplatz
711 m Route
Ludwig Berberich
Christus Salvator
Gerhard Hubert
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Christus Salvator
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Otto (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Theodo (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Theodovalde (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Tassilo (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Otto I. von Wittelsbach
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Kaiser Karl der Große
Herzog Albrecht IV. der Weise
Gerhard Hubert, Faltermeier Heinrich
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Herzog Albrecht IV. der Weise
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Rupprecht von der Pfalz
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Herzog Albrecht V.
Gerhard Hubert
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Herzog Albrecht V.
Herzog Wilhelm V.
Gerhard Hubert
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Herzog Wilhelm V.
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Kaiser Karl V. von Habsburg
Erzengel Michael
Gerhard Hubert
1588
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Erzengel Michael
Neuhauser Straße 52
715 m Route
Infantrie-Regiment Nr. 1
Pettenkoferstraße 9
718 m Route
Hygieia
Augustinerstock
Fischer Theodor
1913
Ettstraße 2
719 m Route
Augustinerstock
Museumsinsel 1
720 m Route
Herkules-Brunnen
Alter Hof
722 m Route
Alter Hof
Mozart-Stele
Wimmer Hans
1965
Alter Hof
722 m Route
Mozart-Stele
Herzogspitalstraße 11
724 m Route
Johann Georg Edlinger
Richard-Strauss-Brunnen
Wimmer Hans
1962
Neuhauser Straße
725 m Route
Richard-Strauss-Brunnen
Alter Hof 2
726 m Route
Alter Hof
Brunnen im Geschäftshaus Dallmayr
Albertshofer Georg
1912
Dienerstraße 14
726 m Route
Brunnen im Geschäftshaus Dallmayr
Dienerstraße
726 m Route
Knabe mit geschultertem Früchtekorb
Neuhauser Straße 8
727 m Route
Alte Akademie - Gedenktafel 1
Neuhauser Straße 8
727 m Route
Alte Akademie - Gedenktafel 2
Gedenktafel - Wilhelm von Ockham
Henselmann Josef Alexander, Vossenkuhl Wilhelm
2026
Alter Hof
727 m Route
Gedenktafel - Wilhelm von Ockham
Fresko - Einzug Ludwig des Bayern
Neher Bernhard d. J., Kögl Clemens, Cornelius Peter von
1835
Isartorplatz
728 m Route
Fresko - Einzug Ludwig des Bayern
Isartorplatz
729 m Route
»Alles rief Heil«
Neuhauser Straße
729 m Route
St. Michael
Neuhauser Straße 51
736 m Route
Akademie der Wissenschaften
Max von Pettenkofer
Stuhlberger Franz Paul, Hildebrand Adolf von
1899
Neuhauser Straße 51
737 m Route
Max von Pettenkofer
Reichenbachbrücke
742 m Route
Wasserschöpfender Mann
Neuhauser Straße 23
742 m Route
Gruftplatte Herzog Wilhelm V.
Schäffler-Straße 1
743 m Route
Eck-Bäck
Neuhauser Straße 8
744 m Route
Alte Akademie Gedenktafel III
Löwengrube 25
745 m Route
Johann Jäger
Herzogspitalstraße 13
745 m Route
Gedenktafel - Clemens Brentano
Sonnenstraße
746 m Route
Kriegerdenkmal (Alte Matthäuskirche)
Badende
Koelle Fritz
1925
Reichenbachbrücke
746 m Route
Badende
Herzogspitalstraße 13
748 m Route
Inschrift - Clemens Brentano
Neuhauser Straße 33
749 m Route
Gottfried Keller
Die vier Winde
Lösche Karl
Museumsinsel
751 m Route
Die vier Winde
Rotmarmorbunnen
Unbekannt
1785
Alter Hof
752 m Route
Rotmarmorbunnen
Neuhauser Straße 52
753 m Route
Wolfgang Miller
Boschbrücke
753 m Route
Denkmal für Otto von Bismarck
Fluß abwärts
Pritt &amp; Gaffa
2024
Reichenbachbrücke
755 m Route
Fluß abwärts
Zweibrückenstraße 8
756 m Route
Gedenktafel - Kanonenkugel
Marienhof
757 m Route
METRO-Net Transportable Subway Entrance
Löwengrube
757 m Route
Die sechs Todsünden der Polizei
Zweibrückenstraße
760 m Route
Fresko - Zum Postgarten
Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais
Thorwaldsen Bertel, Tenerani Pietro, Mayer Ernst, Klenze Leo von
1830
Neuhauser Straße
761 m Route
Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais
Maria Magdalena
Reichle Hans
1595
Neuhauser Straße 23
761 m Route
Maria Magdalena
Löwengrube
762 m Route
Relief - Salus Puploa
Windenmacherstraße
763 m Route
Joseph Anton von Destouches
Kandelaber
Palagio Carlo die Cesare del
1597
Neuhauser Straße 23
765 m Route
Kandelaber
Ziemssenstraße 1
765 m Route
Allgemeines Krankenhaus
Ben-Chorin Schalom
Wilchfort Blanka
2011
Zweibrückenstraße 8
765 m Route
Ben-Chorin Schalom
Ziemssenstraße 1
769 m Route
Allgemeines Krankenhaus
Der reißende Fluss
Miller Rupert von
1925
Reichenbachbrücke
770 m Route
Der reißende Fluss
Eduard-Schmid-Straße
771 m Route
 Wasserschöpfender Mann
Herzogspitalstraße
771 m Route
Großer sitzender weiblicher Torso
Ziemssenstraße 1
771 m Route
Allgemeines Krankenhaus
Gedenktafel Muffatwehr
Thiersch Friedrich von
1903
Corneliusbrücke
773 m Route
Gedenktafel Muffatwehr
Herzog-Wilhelm-Straße
773 m Route
ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht
Maistraße
774 m Route
Gedenktafel - Erbauung Frauenklink
Schäfflerstraße 2
774 m Route
Börse
Platzl
775 m Route
Hofbräuhaus- Hakenkreuzfahne
Hofbräuhaus
Littmann Max
1897
Platzl 9
776 m Route
Hofbräuhaus
Holzsammler
Miller Rupert von
Eduard-Schmid-Straße 11
776 m Route
Holzsammler
Ziemsenstraße 1
776 m Route
Gedenktafel für Franz Xaver Häberl
Mathildenstraße 8
776 m Route
Augenklinik
Hl. Elisabeth
Knecht Richard
Ziemssenstraße 1
777 m Route
Hl. Elisabeth
Löwengrube 1
780 m Route
Raff Anton
Maxburgstraße
783 m Route
Otto (Agilofinger)
Badender weiblicher Ak
Koelle Fritz
1925
Reichenbachbrücke
783 m Route
Badender weiblicher Ak
Wasserkraft
Pfeiffer Mauritius
1925
Reichenbachbrücke
783 m Route
Wasserkraft
Industrie und Landwirtschaft
Mayer-Fassold Eugen
Reichenbachbrücke
783 m Route
Industrie und Landwirtschaft
Alter Hof
784 m Route
Laurentius-Kapelle
Frischwasserbrunnen
Hirtreiter Wolf
1972
Eduard-Schmid-Straße 15
784 m Route
Frischwasserbrunnen
Maxburgstraße
785 m Route
Theodo (Agilofinger)
Windenmacherstraße
785 m Route
Joseph Anton von Destouches
Pettenkoferstraße 8
787 m Route
Poliklinik - Relief Cosimas und Damian
Pettenkoferstraße 8
787 m Route
Poliklinik - Relief Aeskulap und Hippokrates
Alter Hof
789 m Route
Reiterstandbild Ludwig der Bayer
Residenzstraße 3
790 m Route
Pallas Athene (Falken Eck)
Schutzengel
Günther Ignaz
Neuhauser Straße
791 m Route
Schutzengel
Schrammerstraße 3
791 m Route
Christus als Weltenrichter
Maxburgstraße
793 m Route
Gedenktafel - Maltheser
Pater Rupert Mayer
Kalckreuth Barbara von
Neuhauser Straße
796 m Route
Pater Rupert Mayer
Wunden der Erinnerung - Haus der Kunst
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von
1993
Prinzregentenstraße 1
797 m Route
Wunden der Erinnerung - Haus der Kunst
Wolfgang Amadeus Mozart
Pilgrim Hubertus von
Theatinerstraße 45
797 m Route
Wolfgang Amadeus Mozart
einander
Weis Albert
2021
Ziemssenstraße
797 m Route
einander
Maffeistraße 3
798 m Route
Jeder Ort ist heterotopisch
Residenzstraße 3
798 m Route
Merkur (Falken Eck)
Marienstraße 21
799 m Route
Lueg ins Land
Ringseistraße 6
801 m Route
Nasenschild - Stiefel
Residenzstraße 5
802 m Route
Wiguläus Hund
Personifikation der Nacht
Beyrer Eduard
1898

802 m Route
Personifikation der Nacht
Platz 9
803 m Route
Bayerischer Löwe
Thomas-Wimmerring 1
806 m Route
Reste des Prinzessturm
Brunnen
Gollwitzer Josef
1961
Pettenkoferstraße
808 m Route
Brunnen
Rupert Mayer
Beck Lisa
1989
Maxburgstraße 1
809 m Route
Rupert Mayer
Hammonia
Düll Heinrich
1904
Neuhauser Straße 18
810 m Route
Hammonia
Hanse-Koggen
Düll Heinrich
1904
Neuhauser Straße 18
810 m Route
Hanse-Koggen
Alexander Marchese von Maffei
Deller Ludwig Ferdinand
1992
Residenzstraße 6
811 m Route
Alexander Marchese von Maffei
Magdeburger Halbkugeln
Lippl Robert
1958
Zweibrückenstraße
813 m Route
Magdeburger Halbkugeln
Harmonia
Rümann Wilhelm von, Schmitt Balthasar
1905
Neuhauser Straße
814 m Route
Harmonia
Eisner Kurt
Weiß Eugen
1976
Promenadeplatz
817 m Route
Eisner Kurt
Fortunabrunnen
Killer Karl , Manetsstätter Karl Andreas
1907
Isartorplatz
820 m Route
Fortunabrunnen
Aufsteigendes Pferd mit Reiter
Düll Heinrich, Pezold Georg
1909
Promenadeplatz 9
824 m Route
Aufsteigendes Pferd mit Reiter
Neuhauser Straße 18
825 m Route
Giebelbekrönung Kaufhaus Oberpollinger
Promenadeplatz
831 m Route
Standbild von Maximilan von Montgelas
Platzl 4
832 m Route
400. Todestag von Orlando di Lasso
Hofgraben 4
833 m Route
Alte Münze
Zerbrochene Figur
Lindenberg Erich, Rauch Christian Daniel
1996
Hofgraben
834 m Route
Zerbrochene Figur
Museumsinsel 1
835 m Route
Albertus Magnus
Herrnstraße 15
835 m Route
Stadtbefestigung
Museumsinsel 1
836 m Route
Galileo Galilei
Quellbrunnen
Koenig Fritz
1956
Zweibrückenstraße 12
836 m Route
Quellbrunnen
Museumsinsel 1
837 m Route
Nikolaus Kopernikus
Heiliger Korbinian
Backmund Klaus
1989
Maxburgstraße 2
838 m Route
Heiliger Korbinian
Museumsinsel 1
839 m Route
Deutsches Museum
Orlando di Lasso
Widnmann Max von
1849
Promenadeplatz
840 m Route
Orlando di Lasso
Nussbaumstraße 20
841 m Route
Engel, einen Kranken aufrichtend
Brunnenbuberl
Gasteiger Mathias
1895
Neuhauser Straße 20
842 m Route
Brunnenbuberl
Pettenkoferstraße
843 m Route
Kampf des Herkules gegen die Hydria
Frau, Geld darreichend
Dietz Elmar
1951
Theatinerstraße 8
847 m Route
Frau, Geld darreichend
Geistiger Arbeiter
Friederichsen Roland
1951
Theatinerstraße
847 m Route
Geistiger Arbeiter
Theatinerstraße
847 m Route
Frauengestalt mit Ähre (Landwirtschaft)
Handwerker mit Zirkel
Dietz Elmar
1951
Theatinerstraße
847 m Route
Handwerker mit Zirkel
Neuhauser Straße
848 m Route
Karls-Thor
Herbert Jensen
Oppenrieder Karl
1972
Neuhauser Straße
849 m Route
Herbert Jensen
Promenadeplatz 15
849 m Route
Johann Baptist Gunetzrhainer
Neuhauser Straße
850 m Route
Franz Xaver Krenkl
Neuhauser Straße
850 m Route
Hofnarr Prangerl
Bubblesplatz
Shrigley David
2013
Promenadeplatz
851 m Route
 Bubblesplatz
Promenadeplatz 9
851 m Route
Bronzestandbild für Kurfürst Maximilian II. Emanuel
Fischbrunnen-Figuren
Knoll Konrad
1865

852 m Route
Fischbrunnen-Figuren
Biodiversität
Dietl Foragedstyle Alexandra
2024
Perusastraße 15
852 m Route
Biodiversität
Tafeln zur Geschichte des Geldes
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
852 m Route
Tafeln zur Geschichte des Geldes
Promenadeplatz
852 m Route
Römischer Denar - 45 v. Chr - 14 n. Chr.
Augustalis - Goldmünze 1215-1250
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
852 m Route
Augustalis - Goldmünze 1215-1250
Keltisch 2. Jhr. v. Chr.
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
852 m Route
Keltisch 2. Jhr. v. Chr.
China - Pu Münze / Tao Messermunze
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
852 m Route
China - Pu Münze / Tao Messermunze
Azteken / Inka
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
852 m Route
Azteken / Inka
Promenadeplatz
852 m Route
Joachimstaler -- Böhmen / 16. Jahrhundert
Goldgewichte der Aschanti
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
852 m Route
Goldgewichte der Aschanti
Kaiser Friedrich - 1152 / 1190
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
852 m Route
Kaiser Friedrich - 1152 / 1190
Jacob Fugger
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
852 m Route
Jacob Fugger
naturalwirtschaft ägypten
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
852 m Route
naturalwirtschaft ägypten
Promenadeplatz
852 m Route
Perspectiv des Churfurstl. Schlosses zu Nymphenburg
Promenadeplatz
852 m Route
wittenpfennig 1379 -- hamburg wismar lübeck
1961
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
852 m Route
1961
Rossebändiger 1
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
853 m Route
Rossebändiger 1
Rossebändiger 2
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
853 m Route
Rossebändiger 2
Rossebändiger 3
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
853 m Route
Rossebändiger 3
Rossebändiger 4
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
853 m Route
Rossebändiger 4
Rossebändiger 5
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
853 m Route
Rossebändiger 5
Rossebändiger 6
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
853 m Route
Rossebändiger 6
Kar-Heinrich-Ulrichs-Platz
853 m Route
Bordsteinplakette
Neuhauser Straße
854 m Route
Kapellmeister Sulzbeck
Karlsplatz
857 m Route
Neuhauser-Thor
Promenadeplatz 21
860 m Route
Kalteneggerbräu
Zerberus
Koenig Fritz
1956
Zweibrückenstraße
860 m Route
Zerberus
Christoph Willibald Gluck
Brugger Friedrich
1848
Promenadeplatz
861 m Route
Christoph Willibald Gluck
Kurt Eisner
Lankes Erika Maria
1989
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
861 m Route
Kurt Eisner
Mädchenstatue
Stangl Hans

862 m Route
Mädchenstatue
Lorenz von Westenrieder
Widnmann Max von
1854
Promenadeplatz
863 m Route
Lorenz von Westenrieder
Promenadeplatz 4
864 m Route
Franz Graf von Pocci
Adler
Lippl Robert
Zweibrückenstraße 12
869 m Route
Adler
Falkenbergstraße
871 m Route
Therese Gieshe
Lehrerinnenbildungsanstalt
Hoerhager Lorenz
1987
Eduard-Schmid-Straße 1
876 m Route
Lehrerinnenbildungsanstalt
Promenadeplatz
878 m Route
Wiguläus Kreittmayr
Maximilianstraße
878 m Route
Neue Münze - Künstlerische Invention
Neue Münze - Prägekunst
Kirchmayer Friedrich
1865
Maximilianstraße
878 m Route
Neue Münze - Prägekunst
Neue Münze - Handel
Gröbmer Joseph Anton
1865
Maximilianstraße
878 m Route
Neue Münze - Handel
Neue Münze - Gewerbefleiß
Gröbmer Joseph Anton
1865
Maximilianstraße
878 m Route
Neue Münze - Gewerbefleiß
Neue Münze - Stempelschneiderei
Kirchmayer Friedrich
1865
Maximilianstraße
878 m Route
Neue Münze - Stempelschneiderei
Neue Münze - Chemie
Gröbmer Joseph Anton
1865
Maximilianstraße
878 m Route
Neue Münze - Chemie
Neue Münze - Bergbau
Kirchmayer Friedrich
1865
Maximilianstraße
878 m Route
Neue Münze - Bergbau
Moses-Brunnen
Henselmann Josef
1954
Lenbachplatz 7
882 m Route
Moses-Brunnen
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
882 m Route
Portia-Palais
Schalen-Brunnen
Friederichsen Roland
1970
Karlsplatz
883 m Route
Schalen-Brunnen
Theatinerstraße 10
887 m Route
Gedenktafel - Hans Mielich
Lichtobjekt
Hoover Nan
1999
Falckenbergstraße 2
887 m Route
Lichtobjekt
Trojanische Pferd
Hirn Sebastian
2014
Max-Joseph-Platz
893 m Route
Trojanische Pferd
Rotkäppchen und der Wolf
Düll Heinrich, Pezold Georg
1904
Am Kosttor
894 m Route
Rotkäppchen und der Wolf
Maxburgstraße 4
898 m Route
Engel mit Weltkugel
Große Flora V
Koenig Fritz
1991
Thalkirchner Strasse 54
899 m Route
Große Flora V
Thalkirchner Straße
899 m Route
Gedenktafel - Hans Grässel
Sitzallegorie »Flößer«
Kaufmann Hugo
1894
Ludwigsbrücke
900 m Route
Sitzallegorie »Flößer«
Ludwigsbrücke
900 m Route
Ludwigsbrücke
Theatinerstraße 12
901 m Route
Johann Ulrich Loth
Springbrunnen am Stachus
Winkler Bernhard
1972
Karlsplatz
901 m Route
Springbrunnen am Stachus
Schlosserstraße 2
901 m Route
Rodenstock
Gedenkstein - Hauptsynagoge
Peters Herbert
1969
Herzog-Max-Straße
901 m Route
Gedenkstein - Hauptsynagoge
Das Paar
Henselmann Josef Alexander
Maxburgstraße
903 m Route
Das Paar
Ludwigsbrücke
903 m Route
Sitzallegorie »Industrie«
Bavaria
Rauch Christian Daniel
1835
Max-Joseph-Platz
903 m Route
Bavaria
Förderung der Religion und Künste
Klenze Leo von, Rauch Christian Daniel, Cornelius Peter
1835
Max-Joseph-Platz
903 m Route
Förderung der Religion und Künste
Residenstraße 15
903 m Route
Ulrich Fueterer
Denkmal für König Max I. Joseph
Rauch Christian Daniel
1835
Max-Joseph-Platz
903 m Route
Denkmal für König Max I. Joseph
Förderung von Justiz und Ackerbau
Rauch Christian Daniel
1835
Max-Joseph-Platz
904 m Route
Förderung von Justiz und Ackerbau
Felicitas Publica
Rauch Christian Daniel
1835
Max-Joseph-Platz
904 m Route
Felicitas Publica
Sonnenuhr
Kaspar Hermann
1951
Zenneckbrücke
908 m Route
Sonnenuhr
Die vier Elemente
Zizler Zenta, Vogl Hans
Museumsinsel 1
908 m Route
Die vier Elemente
Ludwigsbrücke
908 m Route
Ludwigsbrücke
Turm
Glass Ingo
1985
Thomas-Wimmer-Ring 9
910 m Route
Turm
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
910 m Route
Pfründhaus
Georg Lankensperger
Weiß Eugen
1982
Pacellistraße 8
912 m Route
Georg Lankensperger
Liebherrstraße 13
913 m Route
Kerschensteiner Schulzentrum
Auferstehung
Schwanthaler Franz Jakob
1807

913 m Route
Auferstehung
Thanatos
Niesen Wilhelm Joseph

913 m Route
Thanatos
Psyche
Schwanthaler Franz Jakob
1807

913 m Route
Psyche
Paulus
Stiglmaier Johann Baptist

913 m Route
Paulus
Puto
Schwanthaler Franz Jakob
1810

913 m Route
Puto
Drei Hände
Gerg Blasius
1961
Maistraße 43
913 m Route
Drei Hände
Apollo und die neun Musen
Brenninger Georg
1964
Max-Joseph-Platz 2
914 m Route
Apollo und die neun Musen
Vom Kubus zur Kugel
Kornbrust Leo
1978
Schillerstraße 29
915 m Route
Vom Kubus zur Kugel
Rotkäppchen und der Wolf
Spengler Ingram
1934
Lindwurmstraße
916 m Route
Rotkäppchen und der Wolf
LIVIN LAYERS
Nkrumah Nando
2026
Thalkirchner Straße 17
916 m Route
LIVIN LAYERS
Sitzallegorie »Kunst«
Dietz Elmar, Kaufmann Hugo
1979
Ludwigsbrücke
919 m Route
Sitzallegorie »Kunst«
Kardinal-Faulhaber-Straße
919 m Route
Relief - Prinregent Luitpold
Konrad-Dreher-Brunnen
Waderé Heinrich
1994
Maxburgstraße
920 m Route
Konrad-Dreher-Brunnen
Faunbrunnen
Blum Alexander, Rank Josef, Fischer Carl
1896
Schwanthalerstraße 13
923 m Route
Faunbrunnen
Nußbaumstraße
923 m Route
Kunstwerk
Pacellistraße 6
924 m Route
Dreifaltigkeitskirche
Hl. Michael
Fichtl Josef
Pacellistraße
924 m Route
Hl. Michael
Pacellistraße
927 m Route
Kriegerdenkmal
Fischerei
Hahn Hermann
Ludwigsbrücke
932 m Route
Fischerei
Heinrich von Breslau
Halbig Johann von
1831

933 m Route
Heinrich von Breslau
Lindwurmstraße
937 m Route
Kunstobjekt
Pacellistraße
937 m Route
Hochaltarbild - Dreifaltigkeitskirche
Schillerstraße 35
939 m Route
Franz Marc
Simon Walser’s Mühle
Fischer Ernst
1910
Thierschstraße 11
940 m Route
Simon Walser’s Mühle
Schalenbrunnen
Hentrich Helmuth
1984
Pacellistraße
941 m Route
Schalenbrunnen
Knöbelstraße 4
942 m Route
Franz Seraph von Pfistermeister
Florentina
Pittroff Susanne
2022
Ziemssenstraße 5
944 m Route
Florentina
Pacellistraße 14
945 m Route
Gedenktafel
Max-Joseph-Platz
949 m Route
Archäologie München - Tafel 4
Der gestiefelte Kater
Spengler Ingram
1934
Lindwurmstraße 2
949 m Route
Der gestiefelte Kater
Industrie
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
950 m Route
Industrie
Hermes
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
950 m Route
Hermes
Stier als Sitzplastik
Hiller Anton
1957
Lenbachplatz 7
954 m Route
Stier als Sitzplastik
Kardinal-Faulhaber-Straße
955 m Route
Relief - Ludwig I. König von Bayern
Maximilianstraße 32
956 m Route
Gedenktafel  - Henrik Ibsen
Erzengel Gabriel mit Madonna
Zimmermann Johann Baptist
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
957 m Route
Erzengel Gabriel mit Madonna
Max-Joseph-Platz 1
958 m Route
Residenztheater
Maximilianstraße 24
959 m Route
Franz Lachner
Herabsetzung als Kunst - Eine Analyse
Künstlerkollektiv Department
2022
Wittelsbacher Straße
962 m Route
Herabsetzung als Kunst - Eine Analyse
Rochusstraße 7
963 m Route
Büste von Herzog Maximilian Philipp
Johann Wolfgang von Goethe
Widnmann Max von
1869
Karlsplatz
963 m Route
Johann Wolfgang von Goethe
Zeppelinstraße 41
967 m Route
Gedenktafel - Valentinhaus
Zeppelinstraße 41
967 m Route
Geburtshaus Karl Valentin
Sphere
Elíasson Ólafur
2003
Theatinerstraße 16
968 m Route
Sphere
Bouquet II
Koenig Fritz
1967
Max-Joseph-Platz 1
969 m Route
Bouquet II
Pettenkoferstraße
970 m Route
Kampf eines Jünglings mit zwei Sphingen
Pettenkoferstraße
970 m Route
Sphinx - Neue Anatomie
Tauben-Marie-Brunnen
Henselmann Josef
1958
Salvatorstraße 3
973 m Route
Tauben-Marie-Brunnen
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
976 m Route
Prinzregent in der ehemaligen königlichen Filialbank
Votiv 68
Koenig Fritz
1969
Max-Joseph-Platz 3
977 m Route
Votiv 68
Bibliothek der Schicksale
Bauer Elke, Friedrich Felicitas, Valdés-Stauber Martin, Weinzierl Janne, Weinzierl Klaus
Maximilianstraße 26
979 m Route
Bibliothek der Schicksale
Thalkirchner Straße 7
982 m Route
Polnische Freiheitskämpfer
Maximilianstraße 28
983 m Route
MK: Schicksale
Prannerstraße 8
985 m Route
Gedenktafel ehemaliger Landtag
Landwehrstraße 31
988 m Route
Hugo Adolph Steinheil
Bayerstraße
988 m Route
Gedenktafel - Kurt Eisner
Max-Joseph-Platz
989 m Route
Putti - (Königsbauhof)
Max-Joseph-Platz
989 m Route
Putti - (Königsbauhof)
Putti - (Königsbauhof)
Palagio Carlo die Cesare del
1574
Max-Joseph-Platz
989 m Route
Putti - (Königsbauhof)
Max-Joseph-Platz
989 m Route
Putti - (Königsbauhof)
Neptun
Petel Georg
1628
Max-Joseph-Platz
990 m Route
Neptun
Gedenktafel - Ölbergkapelle
Schönlaub Fidelis
1905
Eruard-Schmid-Straße 29
990 m Route
Gedenktafel - Ölbergkapelle
Residenzstraße 23
Hoene Max
1958
Residenzstraße 23
990 m Route
Residenzstraße 23
Prannerstraße 15
991 m Route
Gedenktafel - Lauffinger Haus
Brause
Stadtbäumer Alix
2001
Tumblingerstraße 4
994 m Route
Brause
Satyr 1
Palagio Carlo die Cesare del
1578

995 m Route
Satyr 1
Satyr 2
Palagio Carlo die Cesare del
1578

995 m Route
Satyr 2
Kardinal-Faulhaber-Straße
995 m Route
Relief - Maximilian II. König von Bayern
Landwirtschaft
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
997 m Route
Landwirtschaft

Entfernung Straße Name Von Bis Route
189 m Corneliusstraße 12 Geschäftsstelle der DAP 1920 1923
260 m Reichenbachstraße 13 Fassbinder Rainer Werner 1974 1978
297 m Oberanger 11 Günther Ignaz 0 0
313 m Reichenbachstraße 27 Synagoge Reichenbachstraße 1921 0
352 m Sendlinger Straße 23 Walleshausen Johann 1775 1800
371 m Hackenstrasse 1 1 Destouches Franz von 1841 1844
372 m Sendlinger Straße 30 Ende Michael 1987 1995
399 m Sendlinger Straße 75 Pschorr (Familie) 0 0
421 m Sendlingerstraße 76 Faberbräu 0 0
422 m Hackenstraße 5 Feuchtwanger Lion 1908 0
458 m Hackenstraße 7 Heine Heinrich 1827 1828
467 m Hackenstraße 8 Doll Anton 0 0
478 m Hackenstraße 10 Straub Johann Baptist 0 0
484 m Fürstenfelder Straße 8 Ringseis Johann Nepomuk 0 0
486 m Fürstenfelder Straße 8 Schelling Friedrich Wilhelm Joseph 0 0
487 m Fürstenfelder Straße 8 Cornelius von Peter 0 0
499 m Färbergraben 31 Schaidenreisser Simon 0 0
501 m Hofstatt 5 Der gerade Weg 0 0
503 m Rosenstraße 11 Brentano Bettina 0 0
514 m Westenriederstraße 16 Westenrieder Lorenz von 0 0
550 m Georgenstraße Busch Georg 1888 1891
552 m Kaufingerstraße 7 Göschl Heinrich 0 0
567 m Pestalozzistraße 40 Gewerkschaftshaus 1912 0
590 m Altheimer Eck 15 Böhm Theobald 0 0
612 m Kaufingerstraße 26 Landauer Kurt 0 0
651 m Weinstraße 16 Muxel Johann Nepomuk 1834 0
659 m Jahnstraße 46 Schmid Eduard 1914 1933
667 m Tal 38 Gaststätte Sterneckerbräu 0 0
728 m Herzogspitalstraße 18 Sustris Friedrich 0 0
737 m Münzstraße 4 Privat-Bürgerschule 0 0
745 m Herzogspitalstraße 13 Brentano Clemens 1840 1842
768 m Mathildenstraße 8 Lebensborn e.V. 0 1944
795 m Residenzstraße 3 Mayer Johann Michael 0 0
795 m Residenzstraße 3 Mayer Ignaz Magnus 0 0
829 m Landwehrstraße 10 Hebbel Friedrich 1938 1939
830 m Platzl 4 Spitzeder Adele 1872 0
841 m Promenadeplatz 15 Thoma Ludwig 1899 0
849 m Promenadeplatz 15 Gunetzrhainer Johann Baptist 0 0
851 m Kardinal-Faulhaber-Straße Schelling Friedrich Wilhelm Joseph 0 0
870 m Thierschstraße 9 Feuchtwanger Lion 1884 1886
873 m Maximilianstraße 5 Gregorovius Ferdinand 0 0
908 m Theatinerstraße 38 Faistenberger Andreas 1684 1735
925 m Stollbergstraße 9 Fassbinder Rainer Werner 1969 1970
926 m Thierschstraße 14 Feuchtwanger Lion 1915 1917
939 m Schillerstraße 35 Marc Franz 1880 0
946 m Kanalstraße 8 Valentin Karl 1913 1932
949 m Schillerstraße 31 Graf Oskar Maria 1911 0
949 m Thierschstraße 11 Zentralverlags der NSDAP 0 1945
961 m Hildegardstraße 9 Feuchtwanger Lion 1886 1889
965 m Maximilianstraße 24 Lachner Franz Paul 0 1890
967 m Zeppelinstraße 41 Valentin Karl 1882 1906