Koordinaten: lat: 48.14622, lng: 11.57818

1960 - Die Volkshochschule in der Rheinbergerstraße

München-Maxvorstadt * Die Büros der Münchner Volkshochschule befinden sich im Neuen Rathaus, bis sie im Jahr 1960 in der Rheinbergerstraße in der Maxvorstadt eigene Räume beziehen kann. 


21. 6 1831 - Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt. 


13. 10 1831 - Das Herzog-Max-Palais wird bezogen

München-Maxvorstadt * Herzog Max in Bayern und seine Ehefrau Ludovica beziehen das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße. 


1. 10 1933 - Wilhelm Adam wird Kommandierender General im Wehrkreis VII

München * Kommandierender General im Wehrkreis VII wird Wilhelm Adam.


1. 10 1935 - General Walter von Rückenau übernimmt den Wehrkreis VII

München * Nachfolger von Wilhelm Adam als Kommandierender General im Wehrkreis VII wird General Walter von Rückenau, der als einer der wenigen Vertrauten Adolf Hitlers im Generalstab gilt.


28. 9 1921 - Generalleutnant Otto Hermann von Lossow übernimmt die 7. Division

München * Generalleutnant Otto Hermann von Lossow übernimmt die Befehlsgewalt über die in Bayern stationierte 7. Division.


25. 8 1919 - Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der Reichswehr

Berlin - München * Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der Reichswehr.


21. 10 1918 - Lieber ein Kapitulationsfriede als den Zusammenbruch

München - Königreich Bayern * Das Kriegsministerium erhält anonyme „Stimmen aus dem Mittelstande Bayerns“ zugeschickt. Darin wird unter der Berufung auf die allgemeine Volksmeinung gefordert: „Der Friede muss sobald als möglich herbei geführt werden, gleich ob günstig oder ungünstig.“ Ein Kapitulationsfriede sei immer noch besser als der unausweichliche Zusammenbruch. 


1861 - Königin Marie gründet das Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern

München * Königin Marie von Bayern ruft das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“ ins Leben und wird in der Ludwigstraße 14 untergebracht. 


18. 8 1853 - Kaiser Franz Joseph I. und Herzogin Elisabeth „Sisi“ verloben sich

Wien - München * An seinem 23. Geburtstag hält der österreichisch-ungarische Kaiser Franz Joseph I. um die Hand seiner Cousine Herzogin Elisabeth „Sisi“ in Bayern an. In der Überzeugung „einem Kaiser von Österreich gibt man keinen Korb“ stimmt das herzogliche Haus der Verlobung zu. Herzog Max in Bayern und die kaiserliche Administration einigen sich auf eine Mitgift in Höhe von 50.000 Gulden, dazu Kleider und Schmuck.


29. 5 1960 - Das Kavallerie-Denkmal vor dem Hauptstaatsarchiv wird enthüllt

München-Maxvorstadt * Das Kavallerie-Denkmal vor dem Hauptstaatsarchiv wird enthüllt. Der Wehrmachtsgeneral a.D. Dietrich von Saucken lobt dabei die Eigenschaft der „Deutschen Soldatenpferde“ und die sich daraus ergebenden Charaktereigenschaften: „Fromm, willig und ausdauernd bis zum letzten Atemzug“, lautet seine Analyse.

Der Entwurf zu dem überlebensgroßen, ungesattelten Bronzepferd stammt von dem Bildhauer Bernhard Bleeker, der schon den toten Soldaten im Kriegerdenkmal im Hofgarten geschaffen hat. 


31. 7 1888 - Die Elefanten-Katastrophe

München * Zum Höhepunkt der Centenarfeier, dem drei Kilometer langen Festzug, formieren sich tausende Menschen und Tiere. Der „Künstler- und Handwerkerzug“ beginnt am Karlsplatz-Stachus, führt zum Marienplatz und von da durch die Dienerstraße zum Max-Joseph-Platz. Von hier aus bewegte er sich über den Odeonsplatz zum Siegestor, wo der Zug wendet, um auf der westlichen Straßenseite wieder zurück zur Briennerstraße zu gelangen, von wo aus der Weg weiter zum Königsplatz führen soll. 

Die Festzugsgruppe der „Kauf- und Handelsleute“ präsentiert sich dabei mit einem Wagen, zu dem acht indische Elefanten gehören. Diese entstammen einer Leihgabe des Zirkusdirektors Carl Hagenbeck. Beim Umzug durch die Ludwigstraße trotteen die exotischen Tiere gelassen und brav einher. Als der Festzug jedoch am Siegestor eine Schleife macht, treffen die von Berbern berittenen Elefanten auf die als feuerspeienden Drachen dekorierte Straßenlokomotive in der Gruppe der Eisenindustrie. Die Elefanten erschrecken durch ein unachtsames Dampfablassen und von dem Rattern und Gezische des grotesken Vehikels derart, dass sie scheuten und wild trompetend davonrasen. Die aufgescheuchten Elefanten lösen wiederum eine Massenpanik unter den Besuchern aus. 

Den Anfang macht ein Elefantenbulle, der wild zu trompeten beginnt, durch die Ludwigstraße nach Norden trampelt und vor der Staatsbibliothek randaliert. Drei Tiere folgen ihm, Panik bricht aus, im Gedränge sterben Menschen. Die Zirkuswärter brauchen die Hilfe der schweren Reiterei, um die Elefanten zu bändigen. 

Vier weitere Elefanten nehmen in die entgegengesetzte Richtung Reißaus und verbreiten Angst und Schrecken. Im ungezügelten Galopp rennen sie über die Ludwig- in die Maximilianstraße, steuern den Hofgraben zu, wo sie an der Königlichen Münze das Hauptportal einrennen. Über den Alten Hof laufen sie weiter zum Viktualienmarkt und richten unter den Verkaufsständen verheerende Verwüstungen an. Ein Elefant soll sogar ins Hofbräuhaus gerannt sein, bei denen Münchner Wirtshausbrüder und Elefanten einander Rüssel an Nase begegnen. 

Ihr weiterer Weg führt zum Gärtnerplatztheater und von dort zur Auenstraße 46, wo sie sich im Hof einfangen und beruhigen lassen. Später bringt man einen an die Vorgänge erinnernden Gedenkstein an. Immerhin verlieren durch die „Elefanten-Katastrophe“ und der damit verbundenen Massenpanik zwei, nach anderer Quelle vier Menschen ihr Leben. Zudem verursacht sie 42 Verletzte. 


1832 - Grundsteinlegung für die Bayerische Staatsbibliothek

München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für die 172 x 78 x 24 Meter umfassende Bayerische Staatsbibliothek.


3 1943 - Phosphor- und Sprengbomben zerstören die Bayerische Staatsbibliothek

München-Maxvorstadt * Phosphor- und Sprengbomben zerstören 85 Prozent der Bausubstanz und 25 Prozent des Bücherbestands der Bayerischen Staatsbibliothek.


Um 10 2002 - Der Giftschrank in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet

München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der Bayerischen Staatsbibliothek wird geöffnet. Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.


1843 - Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek wird vollendet

München-Maxvorstadt * Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird vollendet. Er kostet 1,3 Millionen Gulden.


1966 - Die Bayerische Staatsbibliothek bekommt einen Erweiterungsbau

München-Maxvorstadt * Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau wird der Bayerischen Staatsbibliothek ein Erweiterungsbau aus Stahl und Glas angefügt.


1827 - Friedrich von Gärtner soll die Bayerischen Staatsbibliothe bauen

München-Maxvorstadt * König Ludwig I. erteilt Friedrich von Gärtner den Auftrag zum Bau der Bayerischen Staatsbibliothek, deren Bestände auf Herzog Albrecht V. ins 16. Jahrhundert zurückgehen.

Schon bevor sie die rund 200.000 Bände aus den säkularisierten Klöstern aufnehmen musste, war die Staatsbibliothek eine der umfangreichsten Sammlungen ihrer Art in Europa.


8. 7 1832 - Der Grundstein für die Staatsbibliothek wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Bayerische Staatsbibliothek an der Ludwigstraße wird gelegt. 


1837 - Die Staatsbibliothek wird bezogen

München-Maxvorstadt * Die von Friedrich von Gärtner geplante Staatsbibliothek wird bezogen.


1842 - Die Staatsbibliothek ist endgültig fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Die Staatsbibliothek in der Ludwigstraße ist endgültig fertiggestellt. 


19. 1 1988 - Verwaltungsgerichtshof erklärt Bebauungsplan für nichtig

München-Maxvorstadt * Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärt den Bebauungsplan „Westlicher Taxöldener Forst“ für nichtig. Die nuklearspezifischen Risiken der geplanten Wiederaufarbeitungsanlage sind zwar erkannt, aber nicht ausreichend in die bauleitplanerische Abwägung einbezogen worden. Nach Auffassung des Gerichts dürfen diese Fragen nicht vollständig in das parallele atomrechtliche Genehmigungsverfahren verlagert werden. 

Das Urteil bedeutet jedoch keinen automatischen vollständigen Baustopp. Die Arbeiten auf dem WAA-Gelände werden auf der Grundlage bereits erteilter Einzelgenehmigungen fortgesetzt. Dennoch erhöht die Entscheidung die rechtliche Unsicherheit des Projekts erheblich. 


28. 8 1658 - Ein Festumzug zu Ehren des neugekrönten Kaisers

München-Maxvorstadt * Kurfürst Ferdinand Maria veranstaltet zu Ehren des neu gekrönten Kaisers Leopold I. den Festumzug „Applausi festivi barriera“ mit anschließendem Turnier. Kaiser Leopold I. macht auf seiner Rückreise von den Krönungsfeierlichkeiten in Frankfurt vom 26. August bis 4. September in München Station. 


24. 1 1998 - Fußweg nach Walter Klingenbeck benannt

München-Maxvorstadt * Der Fußweg zwischen der Kaulbachstraße und der Ludwigstraße wird nach Walter Klingenbeck benannt.


1868 - Die Königlich-Ethnographische Sammlung wird öffentlich

München-Graggenau * Die Königlich-Ethnographische Sammlung zieht in das Galeriegebäude der Hofgartenarkaden und wird erstmals öffentlich zugänglich. Damit entwickelt sie sich zu einem Museum im heutigen Sinn. Fast sechs Jahrzehnte bleibt sie dort, doch die stetig wachsenden Bestände machen die Räume bald zu klein. Ein neuer Standort wird notwendig.


20. 1 1890 - Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

München-Graggenau * In der Galeriestraße 15a eröffnet die Berliner Firma Siemens & Halsk" mit zwei Mitarbeitern seine erste Niederlassung außerhalb Preußens. Das Zwei-Personen-Büro teilen sich der Ingenieur Adalbert Planck, ein Bruder des späteren Nobelpreisträgers Max Planck, und eine Sekretärin. 


10. 4 1806 - Johann Peter von Langer wird Direktor der Kunstakademie

München * Johann Peter von Langer, der bis dahin die Akademie in Düsseldorf geleitet und gerade die Sicherstellung der Kunstschätze in Düsseldorf und in Schloss Bensberg überwacht hat, wird zum Direktor der neu zu gründenden Akademie der Bildenden Künste berufen und erhält zugleich den Auftrag, deren Verfassung auszuarbeiten.


1. 6 1808 - Gründung der Königlichen Akademie der Bildenden Künste

München * Die Königliche Akademie der Bildenden Künste wird in München gegründet. Als ihr erster Direktor wird der inzwischen in den Adelsstand erhobene und aus Düsseldorf stammende Johann Peter von Langer ernannt. 


Ab 1778 - Öffentliche Zugänglichkeit zur Kunst jetzt auch in München

München * Nach seinem Amtsantritt als pfalz-baierischer Kurfürst führt Carl Theodor sein Konzept zur Zugänglichkeit von Kunst für ein breiteres Publikum auch in München ein. 


4. 11 1788 - Erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie

München-Graggenau * Im Galeriegebäude am Hofgarten wird die erste Kunstausstellung der Zeichnungsakademie, einer Vorläuferin der späteren Kgl. Akademie der bildenden Künste, abgehalten. 


14. 5 1808 - Konstitutionsurkunde für die Akademie der Bildenden Künste

München * König Max I. Joseph unterzeichnet die Konstitutionsurkunde, mit der die bestehende Akademie der Bildenden Künste [= Zeichnungsschule] reformiert werden soll.


1783 - Eine öffentlich zugängliche Galerie

München-Graggenau * Die von Kurfürst Carl Theodor eingerichtete Gemäldegalerie im Galeriegebäude des Hofgarten bietet Platz für rund 700 Werke. Per Erlass legt er fest, dass die Sammlung frei zugänglich ist und damit allen Interessierten offen steht.


Um 3 1799 - Kurfürst Max IV. Joseph fördert die Künstlerausbildung

München-Graggenau * Kurz nach seinem Regierungsantritt beabsichtigt Kurfürst Max IV. Joseph die Neuordnung der Künstlerausbildung. 


Ab 1777 - Ein modernes Museumskonzept im 18. Jahrhundert

München-Graggenau * Der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor lässt für seine umfangreichen, aus baierischem und pfälzischem Besitz vereinten Gemäldesammlungen im mittleren Abschnitt der nördlichen Arkaden des Hofgarten ein Galeriegebäude errichten: die Hofgarten-Galerie, die als öffentliches Museum dient.

Der rund 175 Meter lange Bau ist schmal und funktional gehalten. Sein Architekt, Karl Albrecht von Lespilliez, konzipiert im Obergeschoss ausreichend tiefe Räume für die Präsentation der Gemälde. Anders als zuvor üblich entsteht hier kein einzelner, langgestreckter Saal, sondern eine Abfolge unterschiedlich großer Ausstellungsräume.

Auch bei der Beleuchtung geht Lespilliez neue Wege: Hoch an beiden Längsseiten angebrachte Fenster sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung und einen steilen Lichteinfall. Dadurch lassen sich die Bilder nahezu ohne störende Reflexionen betrachten.

Neben der Gemäldegalerie bietet das Gebäude Raum für einen Graphiksaal, Teile der kurfürstlichen Bibliothek sowie eine Mal- und Zeichenschule. So verwirklicht Carl Theodor sein Ziel, am Hofgarten einen zentralen Ort für Kunstförderung und öffentliche Bildung zu schaffen. 


1779 - Die Gemäldegalerie an der Nordseite des Hofgartens

München-Graggenau - München-Maxvorstadt * Zwischen 1779 und 1783 lässt Kurfürst Carl Theodor durch Karl Albrecht von Lespilliéz, dem Nachfolger von François Cuvilliés d.Ä., an der Nordseite des Hofgartens eine Gemäldegalerie anbringen. Davon hat die Galeriestraße ihren Namen. 


16. 3 1919 - Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Minister Hans Unterleitner halten die Gedenkrede.

Heinrich Mann sagt: „Der verewigte Kurt Eisner wird beispielhaft in unserer Mitte weilen, seinen Tod überdauernd gewiss durch seine Taten, aber noch mehr durch das, was er war.

Wir danken ihm nicht einfach den Sturz eines verworfenen Regiments, sondern dass dieses Regiment, das selbst in seinen weniger schändlichen Zeiten nichts anderes gewesen war als geistlose Gewalt, unvermittelt und in sinnbildlicher Art abgelöst wurde von der Menschenart, die Geist will und Geist schafft“.

Dann folgen die berühmten Worte des Schriftstellers: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernuft, mehr Bewegung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher. Sein Glaube an die Kraft des Gedankens, sich in Wirklichkeit zu verwandeln, ergriff selbst Ungläubige.

In jeder Handlung sah er neben ihrer praktischen Wirkung ihr geistiges Gepräge. Achtstundentag, Demokratisierung des Heeres, eine befreite Schule, die wirtschaftliche Erfüllung der politischen Revolution: durch solche Taten dachte er, gleichwie in seinen Reden, die bis dahin verfemten Wahrheiten zu bezeugen. […]

In Bern, auf der Sozialistentagung, hatte, solange er sprach, Deutschland keinen Feind mehr. […]

Er ging aus einer Zeit des Wahnsinns und Verfalles mit ungebrochener Vernunft hervor. Er liebte die Menschen, traute ihnen die Kraft zur Wahrhaftigkeit zu und erwartete daher noch so viel von ihnen, dass er sich hütete, alles auf einmal zu verlangen. […]

Der erste wahrhaft geistige Mensch an der Spitze eines deutschen Staates erschien jenen, die über die zusammengebrochene Macht nicht hinwegkamen, als Fremdling und als schlecht. Dass er am Quell der Macht doch lauter blieb, widerstrebte ihren Begriffen. Seine Güte, die um keinen Preis, nicht einmal um den seines eigenen Lebens, Blut vergießen wollte, ihnen war sie Schwäche. […]

Bewahren wir sein unversehrtes Bild! Solange er da war, hatte die Revolution einen Sammelpunkt, in dem sie einig und ihrer frohen Zukunft gewiss war.“ 


10 1987 - Gauweilers RAF-Vergleich verschärft den Konflikt

München * Der bayerische Innenstaatssekretär Peter Gauweiler stellt öffentlich eine Verbindung zwischen militanten Teilen des Widerstands gegen die WAA und der terroristischen Roten Armee Fraktion (RAF) her. Vertreter der Bürgerinitiativen weisen den Vergleich zurück und betrachten ihn als Versuch, die Protestbewegung zu kriminalisieren. Die Äußerungen heizen die ohnehin angespannte Stimmung vor der Großdemonstration am 10. Oktober zusätzlich an und vertiefen die politische Konfrontation zwischen Staatsregierung und WAA-Gegnern.


26. 9 1662 - Die Fortsetzung der Festtriologie mit einem Turnierspiel

München-Graggenau * Die Fortsetzung der Festtriologie findet mit dem Turnierspiel „Antiopa Giustificata“ statt, das im überdachten Brunnenhof der Residenz beginnt und am Nachmittag im Turnierhaus am Hofgarten fortgesetzt wird. Dort hat man zwei gegenüberliegende Bühnen aufgebaut:

  • Eine männliche mit dem baierischen Wappen und
  • eine weibliche mit dem Wappen von Savoyen.  

Eine Sphinx tritt mit einem Spiegel auf, in dem Kurfürst Ferdinand Maria die „herrlichen Taten“ seines Sohnes erkennen könne, mit denen Max Emanuel „die Welt überraschen“ werde: Die „Siege über die Barbaren“ und den „Triumph über die Türken“, der den „Untergang des Halbmondes“ zur Folge haben wird. 


16. 3 1919 - Heinrich Mann würdigt Kurt Eisner bei einer Trauerfeier im Odeon 

München-Maxvorstadt * Im Odeon findet eine Trauerfeier für den ermordeten Ministerpräsidenten Kurt Eisner statt. Der Schriftsteller Heinrich Mann und Sozialminister Hans Unterleitner halten Gedenkreden. 

Heinrich Mann würdigt Eisner als einen Politiker, der geistige Freiheit, soziale Gerechtigkeit und Menschlichkeit miteinander verbindet. Seine Bedeutung liegt für ihn weit über dem Sturz der Monarchie: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernunft, mehr Belebung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher.“ 

Als Ausdruck dieses Aufbruchs nennt Mann den Achtstundentag, die Demokratisierung des Heeres, eine von obrigkeitlicher Bevormundung befreite Schule und das Streben nach einer wirtschaftlichen Ergänzung der politischen Revolution. 

Besonders hebt er Eisners Gewaltlosigkeit hervor: Was dessen Gegner als Schwäche betrachten, versteht Mann als menschliche Größe. Mit dem Appell „Bewahren wir sein unversehrtes Bild!“ fordert er dazu auf, Eisners humanistische Ziele und seine politische Leistung im Gedächtnis zu bewahren. 


14. 9 1949 - Die Internationale Jugendbibliothek öffnet seine Pforten

München-Maxvorstadt * Die Internationale Jugendbibliothek in der Kaulbachstraße 11 öffnet seine Pforten. Sie ist das Werk der Kinderbuchautorin und Journalistin Jella Lepmann, die als Jüdin 1936 Deutschland verlassen muss.


25. 8 1829 - Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt

München-Maxvorstadt * Am Geburstag König Ludwigs I. wird der Grundstein für die Ludwigskirche gelegt.


4. 11 1921 - Die sterblichen Überreste werden in die Ludwigskirche gebracht

München * Schon die Rückkehr des toten Ex-Königs Ludwig III. - in einem Sonderzug - soll zu einer Triumphfahrt werden. Seit der Überschreitung der bayerischem Grenze läuteten entlang der Strecke die Kirchenglocken und auf den Bahnhöfen versammeln sich Amtsträger, Honoratioren und Vereine in der Landestracht. 

Der Sonderzug mit den sterblichen Überresten des Ex-Königs Ludwigs III. macht in Wildenwart Zwischenstation, um den Sarg der Ex-Königin aufzunehmen. Um Mitternacht trifft der Zug schließlich in München ein, wo man noch in der selben Nacht die beiden Särge in die Ludwigskirche bringt.


15. 8 1829 - Grundsteinlegung für die Ludwigskirche

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt. 


Seit dem Jahr 1955 - Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt

München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt.


8 1825 - Simon von Eichthal kauft das „Kaffeehaus an der Hofgartenmauer“

München-Maxvorstadt * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verkauft die an Luigi Tambosi verpachtete „reale Kaffeeschenk- und Traiteurgerechtigkeit“ an den Hofbankier Simon von Eichthal und an den Architekten und Unternehmer Ulrich Himbsel. 


1828 - Im Bazargebäude ist das Hofgarten-Café untergebracht

München-Graggenau * Das Bazargebäude wird eröffnet. 

  • Im Erdgeschoss befinden sich Ladengeschäfte.
  • Im südlichen Eckbau wird das von Luigi Tambosi betriebene Hofgarten-Café untergebracht. 


8. 9 1844 - Die Ludwigskirche wird eingeweiht

München-Maxvorstadt * Die Ludwigskirche wird - nach 15-jähriger Bauzeit - durch Erzbischof Lothar Anselm von Gebsattel eingeweiht. Der ursprüngliche Weihetermin war für den 25. August 1844 vorgesehen, konnte aber nicht eingehalten werden, weshalb weder der sich inzwischen auf einer Badereise befindliche König Ludwig I., noch der Architekt Friedrich von Gärtner und der Innenminister Karl August von Abel daran teilnehmen können. 


1922 - Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli bewohnt das Seyssel-Palais

München-Maxvorstadt * Bis 1925 bewohnt der päpstliche Nuntius“Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., während des Umbaus der Nuntiatur in der Brienner Straße die Räume des Seyssel-Palais in der Kaulbachstraße 13.


1950 - Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13

München-Maxvorstadt * Ein Jahr nach der Gründung der BRD werden offizielle diplomatische Beziehungen mit Frankreich aufgenommen. Das Französische Konsulat bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13, die zuvor der NS-Ministerpräsident Ludwig Sieber bewohnt hat.

Das Französische Konsulat sieht ihre Hauptaufgabe in der Wiederbelebung der durch den Krieg zerrissenen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.


8. 6 1933 - Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord

München-Maxvorstadt * Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung im Gartenhaus der Kaulbachstraße 12 Selbstmord. Nach den Reichstagswahlen im März 1933 wurden viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Schutzhaft genommen. Auch Toni Pfülf war vorübergehend wegen „Aufforderung der Arbeiterschaft zum Widerstand gegen das NS-Regimes“ verhaftet worden.


8. 6 1945 - Der Soldatensender AFN nimmt seinen Betrieb auf

München-Maxvorstadt * Der Soldatensender American Forces Network - AFN nimmt von der Kaulbachstraße 15 aus seinen Betrieb auf. Die technischen Einrichtungen sind vorhanden, weil die Gauleiter Adolf Wagner und Paul Giesler ihre Informationen von hier aus über Kabel direkt zum Sender Ismaning übertragen haben.


3 1826 - Straßen nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenannt

München * König Ludwig I. lässt Straßen in München nach siegreichen Schlachten gegen Napoleon umbenennen. 

  • Aus der Karolinenstraße bzw. Wilhelminenstraße wird die Barer Straße,
  • aus der Ludwigstraße die Arcisstraße, die die heutige Katharina-von-Bora-Straße mit einschließt, die vor 1826 den Namen Amalienstraße trägt.
  • Die Königsstraße, die ab dem Königsplatz Kronprinzenstraße heißt und aus dem ehemaligen Fürstenweg nach Nymphenburg entstanden sind, wird zur Brienner Straße.

Diese Straßennamen erinnern an die in Frankreich gelegenen Orte Brienne-La-Rothiére, Arcis sur Aube sowie Bar sur Aube, bei denen das V. Armeekorps unter General Carl Philipp Wrede im Februar und März 1814 siegreich aus den Napoleonischen Befreiungskriegen hervorging.


31. 8 1914 - Zum Patriotischen Abend erscheinen nur mehr 25 Leute

München-Maxvorstadt * Zu einem Patriotischen Abend ins Café Luitpold erscheinen nur mehr 25 Leute. 


1818 - Das Eichthal-Palais an der Brienner Straße 12 wird von Klenze erbaut

München-Maxvorstadt * Das Eichthal-Palais an der Brienner Straße 12 wird von Leo von Klenze erbaut.


4. 7 1966 - Steine und Tintenfässer fliegen gegen das US-Generalkonsulat

München-Maxvorstadt * Am amerikanischen Unabhängigkeitstag demonstrieren Kriegsgegner gegen den Vietnamkrieg, in den Amerika 1963 militärisch eingegriffen hat. Steine und Tintenfässer fliegen gegen das Gebäude. Das Generalkonsulat in München wird zum Symbol eines US-Imperialismus und damit zur Zielscheibe zahlreicher Protestaktionen.


4. 10 1803 - Das denkmalartige Standbild des „Harmlos“ wird enthüllt

München-Graggenau * Auf dem Weg vom Hofgarten in den Englischen Garten wird das denkmalartige Standbild des „Harmlos“ von Franz Jakob Schwanthaler d.Ä. enthüllt. Es ist eine Stiftung des Ministers Theodor Graf von Morawitzky.


24. 5 1804 - Der Grundstein für das Palais Salabert wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das Palais Salabert, dem heutigen Prinz-Carl-Palais, wird gelegt. Das Gartenpalais wird nach Plänen von Carl von Fischer erbaut.


25. 8 1914 - In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird ausgestellt

München-Graggenau * In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird am Odeonsplatz ausgestellt. 


24. 9 1662 - Der Auftakt einer Festtriologie im Opernhaus am Salvatorplatz

München * Auch das Volk darf sich an den Feierlichkeiten aus Anlass der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel beteiligen. Von Mittag bis zum Abend fließt aus eigens vor der Residenz aufgestellten Brunnen weißer und roter Wein. Brot wird verteilt. Und Hofleute werfen Geldstücke und Schaumünzen unters Volk. Das kurfürstliche Herrscherpaar verfolgt zeitgleich im Opernhaus am Salvatorplatz die Oper „Fedra Incoronata“. Sie bildet den Auftakt einer Festtriologie.  

Noch vor der eigentlichen Opernaufführung erscheinen Iris, Hebe sowie Lucina und verkünden, dass die Zeit der finsteren unwirtlichen Wetter zu Ende geht und jetzt heitere Tage anbrechen würden. Sie sind gekommen, um die Sorgen und Schmerzen, die sich mit der schweren Geburt des Prinzen eingestellt haben, zu vertreiben. Dem neuen Helden [Max Emanuel] wünschen sie alles Gute und dass er wachsam und Kühn das Schwert führen werde.

In dem folgenden Spektakel treten nahezu alle griechischen Götter und Helden auf und huldigen dem Kurprinzen. Selbst der Kriegsgott Mars prophezeit, dass die unbesiegbare Rechte Max Emanuels die „Türken zähmen und bezwingen“ werde. Dem drei Monate alten Kurprinzen wird von den Göttern eine großartige Zukunft vorausgesagt. 


2 1900 - Akku-Lokomotiven ziehen die Trambahn durch die Innenstadt 

München * Sechs Akku-Lokomotiven nehmen den Schleppbetrieb auf dem oberleitungsfreien Abschnitt vom Schillerdenkmal über den Odeonsplatz bis zur Ludwigstraße an der Galeriestraße auf. Weil der königliche Hof hier keine Fahrdrähte duldet, ziehen die batteriebetriebenen Loks die elektrischen Trambahnzüge über die Strecke. An beiden Endpunkten werden sie an- und abgekuppelt; während der Wartezeiten laden sie ihre Akkus über die Oberleitung. Der aufwändige Betrieb bleibt bis März 1906 bestehen. 


26. 3 1946 - Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus erhält seinen Namen

München-Kreuzviertel * Auf der 6. Sitzung des Münchner Stadtrats wird - knapp zehn Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des Zusammenbruchs des Dritten Reichs - für das Rondell zwischen Brienner Straße und Maximiliansplatz der Name „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ beschlossen.

Seine Lage inmitten der Stadt und „vor allem die Tatsache, dass  das Denkmal des großen deutschen Dichters Friedrich von Schiller trägt, der Freiheit und Menschenwürde in seinen Werken feierte“, lassen diesen Ort „als Erinnerungsstätte besonders geeignet erscheinen“. Der Standort wird bewusst gewählt, denn schräg gegenüber - im 1944 zerstörten ehemaligen Wittelsbacher Palais an der Brienner Straße 50 - befand sich das gefürchtete Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei - das Zentrum der politischen Verfolgung.

Die Länge des Platznamens macht sein Aussprechen zwar praktisch unmöglich. Doch das macht nichts, denn der Platz dient nicht als Adresse. Er ist einfach ein Verkehrsknoten mit Grünfläche. Der Form halber hat er aber trotzdem eine Postleitzahl erhalten: 80333. 


3. 6 1989 - Letzte große Anti-WAA-Kundgebung in München

München-Graggenau * Auf dem Odeonsplatz findet wenige Tage nach dem Baustopp die letzte große Münchner Anti-WAA-Kundgebung statt. Bürgerinitiativen, Umweltverbände und langjährige Aktivisten feiern das Ende des Projekts in Wackersdorf. 

Zugleich warnen die Teilnehmer davor, das Problem lediglich ins Ausland zu verlagern. Der Protest richtet sich deshalb auch gegen die geplante Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im französischen La Hague und im britischen Sellafield. Die Kundgebung verbindet Siegesfeier und Forderung nach einem grundsätzlichen Ausstieg aus der Atomenergie.


31. 7 1914 - Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

München-Maxvorstadt * Voller Stolz beschreibt die Königstochter Wiltrud die Situation: „Wie herrlich sticht hervor, dass Bayern doch die größte Selbstständigkeit besitzt gegenüber anderen Staaten, denn im Reiche außer Bayern verhängte den Kriegszustand Kaiser Wilhelm II., hier aber Papa.“ 


31. 7 1960 - Der 37. Eucharistische Weltkongress tagt in München

München-Graggenau * Der 37. Eucharistische Weltkongress findet vom 31. Juli bis 7. August 1960 in München statt. Er wird mit einem feierlichen Pontifikalamt auf dem Odeonsplatz eröffnet, an dem rund 80.000 Gläubige teilnehmen.

Unter dem Leitwort „Pro Mundi Vita“ („Für das Leben der Welt“) versammelt der Kongress etwa eine Million Teilnehmer und ist damit das erste internationale Großereignis in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er gilt zugleich als wichtiger Impuls für die liturgische Erneuerung unmittelbar vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil. 


5. 10 1864 - Wagners Huldigungsmarsch für den Märchenkönig

München-Graggenau * Unter den Fenstern der königlichen Wohnung in der Münchner Residenz wird der von Richard Wagner komponierte „Huldigungsmarsch“ zur Aufführung gebracht. Die Uraufführung dieses Werkes war ursprünglich am 25. August 1864, dem 19. Geburtstag des Märchenkönigs in Schloss Hohenschwangau geplant, musste dann aber aus verschiedenen Gründen vertagt werden.


7. 10 1867 - König Ludwig II. löst die Verlobung mit Herzogin Sophie Charlotte

München * König Ludwig II. löst in einem Schreiben die Verlobung mit seiner Großcousine Sophie Charlotte, Herzogin in Bayern. Er schreibt in sein Tagebuch: „Sophie ist abgeschrieben. Das düstere Bild verweht; nach Freiheit verlangt mich, nach Freiheit dürstet mich, nach Aufleben von qualvollem Alp.“ Das ist ein fast wortgleiches Zitat aus Richard Wagners „Thannhäuser“. 


28. 4 1919 - Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais

München * Am Nachmittag besetzen Kommunisten das Wittelsbacher Palais, den Sitz des Aktionsausschusses. 


13. 1 1965 - Ein provisorisches Denkmal aus Flossenbürger Granit

München-Maxvorstadt * Nach einem Stadtrats-Beschluss soll auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus ein provisorisches Denkmal errichtet werden. Als Mahnmal wird ein 2,50 Meter hoher und 1,10 Meter breiter Findling aus Flossenbürger Granit aufgestellt, den der Bildhauer Karl Oppenrieder mit der Inschrift „Den Opfern des Nationalsozialismus“ versehen hat. 


1724 - Der Comte de Bavière heiratet die Gräfin von Hohenfels

München ??? * Maximilien Emmanuel François Joseph Comte de Bavière und Gräfin Maria Josepha von Hohenfels, der „natürlichen Tochter“ seines Halbbruders Carl Albrecht, heiraten. 


27. 9 1765 - François Cuvilliés legtden Plan für die Fassade der Theatinerkirche vor

München-Kreuzviertel * François Cuvilliés d.Ä. legt den Theatinern den Plan für die Fassade der Theatinerkirche vor. 


10. 10 1867 - Die Auflösung der Verlobung wird bekannt

München * Die Auflösung der Verlobung zwischen König Ludwig II. und Sophie in Bayern vom 7. Oktober 1867 wird in München bekannt.  


25. 8 1662 - Das erste Haus auf dem Bauplatz der Theatinerkirche gekauft

München-Kreuzviertel • Für das erste Haus auf dem künftigen Bauplatz für die Theatinerkirche zahlt Kurfürstin Henriette Adelaide 7.000 Gulden. 


13. 10 1766 - Don Ferdinand von Sterzinger hält Reden gegen den Hexenwahn

München * Der Theatiner-Pater Don Ferdinand von Sterzinger hält eine Rede gegen den Hexenwahn. Sein Vortrag befasst sich mit „dem gemeinen Vorurteil der wirkenden und tätigen Hexen“. Er geht als Vertreter der Aufklärung gegen Aberglauben und Unwissenheit vor.

Seine Schriften gegen Hexen sowie das Zauber- und Gespensterwesen bringen ihm grenzüberschreitende Achtung und Anerkennung ein. Der Theatinerpater bricht damit eine langwierige Diskussion vom Zaun, die als Baierischer Hexenkrieg bekannt wird. Im weiteren Verlauf streitet man in 28 Streitschriften um das Für und Wider.

Als besondere Gegner des Theatinerpaters offenbaren sich die Benediktiner von Scheyern, deren Kreuzreliquie angeblich gegen Verhexung wirksam ist und die in der Demontage des Zauberei-Tatbestands ihr Geschäft mit den von ihnen vertriebenen heiligen Gegenständen gefährdet sehen. 

Doch Dank der Stellungnahme der Akademie der Wissenschaften kommt es in Churbaiern zu keinen Hexenverfolgungen mehr. Auch in anderen süddeutschen Territorien erlahmen schließlich die Hexenverfolgungen. 


24. 7 1703 - Graf Ferdinand von Arco wird anstelle des Kurfürsten erschossen 

Martinsbühel bei Zirl * Während des Rückzugs der baierischen Truppen aus Tirol gerät Graf Ferdinand von Arco in einen Hinterhalt. Ein Tiroler Schütze hält den prächtig gekleideten Kammerherrn und Titularoberst offenbar für Kurfürst Max Emanuel und erschießt ihn. 

Arco ist seit 1694 mit Agnès Françoise Le Louchier verheiratet, der langjährigen Mätresse Max Emanuels und Mutter eines gemeinsamen Sohnes des Kurfürsten. Die Ehe besteht anscheinend nur zum Schein und soll vor allem Le Louchiers gesellschaftliche Stellung absichern. Sie nimmt nicht an Arcos Beisetzung in der Münchner Theatinerkirche teil; im dortigen Totenbuch wird er sogar als ledig bezeichnet. Diese Hinweise unterstreichen den formalen Charakter der Verbindung, beweisen ihn für sich genommen jedoch nicht.


16. 10 1865 - Richard Wagner fordert von König Ludwig II. 200.000 Gulden

München * Richard Wagner fordert von König Ludwig II. 200.000 Gulden. Davon 40.000 sofort und 160.000 Gulden als Anlage auf Lebenszeit bei einer jährlichen Verzinsung von fünf Prozent.


21. 9 1662 - Salzburg soll eine Kajetan-Kapelle erhalten

München • Aus Anlass der Taufe des Kurprinzen Max Emanuel äußert sich der Salzburger Fürstbischof Guidobald von Thun und Hohenstein gegenüber dem baierischen Kurfürsten Ferdinand Maria, dass er die Verehrung des seligen Kajetan von Thiene auch in Salzburg einführen und dazu dem Ordensgründer eine Kapelle in seiner Kathedrale weihen lassen wird. 


11 1986 - Die Ewige Flamme darf am Tag und in der Nacht brennen

München-Maxvorstadt * Der Stadtrat hebt die Sparmaßnahme, wonach die „Ewige Flamme“ im neuen Mahnmals auf dem Patz der Opfer des Nationalsozialismus nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll, wieder auf, weil damit die „wesentliche Symbolik des Mahnmals außer Kraft gesetzt“ würde. 

Damit wird eine mehr als peinlich zu bezeichnende Diskussion beendet. 


19. 7 1655 - Heiligsprechung des Ordensgründers Kajetan von Thiene unterstützt

München - Wien • In einem Brief der Kurfürstin Henriette Adelaide an Kaiser Ferdinand III. unterstützt sie die Bitte des Theatinerordens, die Heiligsprechung des Ordensmitbegründers Kajetan von Thiene zu unterstützen. 


Ab dem 21. 10 1918 - Fluchtpläne für die königliche Familie werden erarbeitet

München * Fluchtpläne für die königliche Familie werden erarbeitet. Der Zufluchtsort für die königliche Familie soll Würzburg sein. Dorthin will sie sich begeben, falls die bayerische Haupt- und Residenzstadt München beschossen oder gar von Feinden besetzt werden sollte. Alle beweglichen Kostbarkeiten aus der Schatzkammer und der Reichen Kapelle der Residenz werden zum Abtransport verpackt. 

Bei einer Revolution könnte nach Einschätzung von Prinzessin Wiltrud alles verloren sein. Dann „sind wir sehr, sehr arm, denn Barvermögen ist wenig da“.


12 1985 - Die „Ewige Flamme“ soll nur noch an besonderen Gedenktagen brennen

München-Maxvorstadt * Knapp drei Wochen nach der Einweihung des neuen Mahnmals auf dem Patz der Opfer des Nationalsozialismus beschließt der Münchner Stadtrat, dass die „Ewige Flamme“ nur an besonderen Gedenktagen beziehungsweise nur nachts brennen soll. 


6. 8 1955 - Ex-Kronprinz Rupprecht wird in der Theatinerkirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Der bayerische Ex-Kronprinz Rupprecht wird als letzter Wittelsbacher im Rahmen eines Staatsbegräbnisses - mit allen königlichen Ehren - in der Theatinerkirche beigesetzt.

Bis 1918 lautete sein vollständiger Titel: Seine Königliche Hoheit Rupprecht Maria Luitpold Ferdinand Kronprinz von Bayern, Herzog von Bayern, Franken und in Schwaben, Pfalzgraf bei Rhein. 


Ab dem 12. 7 1675 - Die Seitenaltäre der Theatinerkirche werden eingeweiht

München-Kreuzviertel • Zwischen dem 12. und dem 18. Juli 1675 werden die Seitenaltäre der Theatinerkirche eingeweiht. 


7. 8 1671 - Das Heiligenfest für Kajetan von Thiene wird erstmals begangen

München • Das Heiligenfest für Kajetan von Thiene wird am Todestag des Heiligen in München erstmals begangen. 


12 2008 - Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus soll würdiger gestaltet werden

München * Der Ältestenrat des Münchner Stadtrats spricht sich einstimmig für eine würdigere Gestaltung des Platzes der Opfer des Nationalsozialismus aus. 

Es besteht Einvernehmen darüber, dass dieser Ort die zentrale Gedenkstätte bleiben müsse. 


28. 8 1918 - Österreichs Kaiser Karl sieht den Krieg verloren

München * Der österreichisch-ungarische Kaiser Karl besucht König Ludwig III. und schildert diesem „die verzweifelte Lage unserer Mächtegruppe“, was der König mit den Worten „Also haben wir den Krieg verloren“ bestätigt. Der habsburgische Kaiser bittet den König „inständig, in seiner Eigenschaft als ältester und mächtigster deutscher Bundesfürst, Kaiser Wilhelm die Lage klipp und klar zu schildern und kategorisch auf einen möglichst baldigen Friedensschluss zu drängen“. Bayerns König Ludwig III. erklärt sich damit einverstanden. 


10. 9 1649 - Ferdinand Maria soll eine savoyische Prinzessin heiraten

München - Wien • In einem Brief informiert Kurfürst Maximilian I. den in Wien residierenden Kaiser Ferdinand III. über seine Absicht, seinen ältesten Sohn Ferdinand Maria mit einer Prinzessin von Savoyen zu verheiraten. Begründung: „Im Deutschland unserer Tage gibt es keine katholische Prinzessin mehr, die nicht nicht nur von ihrer Person, sondern auch von ihrem Haus her besser geeignet wäre, um das Ansehen [des Hauses Baiern] zu erhöhen.“ 


7. 8 1547 - Kajetan von Thiene stirbt in Neapel

Neapel • Kajetan von Thiene, der Mitbegründer des Theatinerordens, stirbt in Neapel. 


11. 7 1675 - Die Theatinerkirche wird feierlich eingeweiht

München-Kreuzviertel • Die Theatinerkirche wird feierlich eingeweiht. Die Aufgabe übernimmt der Freisinger Weihbischof Johann Kaspar Kühner, weil der Fürstbischof Albrecht Sigismund kurzfristig erkrankt ist. 


31. 8 1765 - Kurfürst Max III. Joseph will die Fassade der Theatinerkirche fertigstellen

München * Kurfürst Max III. Joseph informiert den Probst der Theatiner, Johannes Edlweckh, dass er die Fassade der Theatinerkirche fertigstellen möchte. 


30. 9 1638 - Prinz Maximilian Philipp Hieronymus wird geboren

München • Herzog Maximilian Philipp Hieronymus, der zweitgeborene Sohn des Kurfürsten Maximilian I. und der Kaisertochter Maria Anna, wird in München geboren. 


Um 8 1662 - Agostino Barelli wird als Architekt für die Theatinerkirche verpflichtet

Bologna - München • Für den Bau der Theatinerkirche wird der Architekt Agostino Barelli - noch während in Bologna die Arbeiten an der Theatinerkirche Santi Bartolomeo e Gaetano in vollem Gange sind - nach München verpflichtet. Kurfürstin Henriette Adelaide lehnt einheimische Baumeister ab, da sie „piu idioti nell’ edificare una fabrica di tanta importanza“ oder freundlich gesagt: „zu unerfahren [seien], um auch nur eine Werkstätte von größerer Bedeutung zu bauen.“ 


19. 11 1841 - Ein Trauergottesdienst für Königin Caroline in der Theatinerkirche

München-Kreuzviertel * Der Trauergottesdienst für die verstorbene evangelische Königin Caroline findet in der noch immer ungeschmückten Theatinerkirche statt. Erzbischof Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel untersagt auch hier Gebete, Gesang, Kerzen und geistliches Ornat.


26. 7 1867 - König Otto von Griechenland stirbt in Bamberg

Bamberg - München-Kreuzviertel * Otto, der ehemalige König von Griechenland, stirbt in Bamberg. Er wird in der Fürstengruft der Theatinerkirche beigesetzt.

Prinz Ludwig, der spätere König Ludwig III. von Bayern, verzichtet auf den griechischen Thron. 


20. 8 1675 - Die Särge der Theatiner kommen in die neue Gruft

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste der bis dahin in der Kapelle des Palazzo Kurz in der Vorderen Schwabinger Gasse beigesetzen Theatinerpatres werden in die Theatinerkirche überführt. 


8. 10 1619 - Herzog Maximilian I. wird großzügig entschädigt

München * Herzog Maximilian I. von Baiern sichert Kaiser Ferdinand II. im Münchner Vertrag die Unterstützung der Liga - unter seinem Oberbefehl - gegen das aufständische Böhmen zu. Kaiser Friedrich II. sagt dem Baiernherrscher

  • das uneingeschränkte Direktorium über die katholische Liga zu 
  • und garantiert ihm Ersatz für alle Unkosten, die er beim Krieg gegen Böhmen haben würde. 
  • Bis zur endgültigen Abrechnung sind ihm pfandweise österreichische Länder zu übertragen.

Nur mündlich erhält Herzog Maximilian I. das kaiserliche Versprechen, dass Kurfürst Friedrich V. geächtet und die pfälzische Kurwürde nach Baiern verlagert wird.


5. 5 1688 - Die Heilige Treppe in der Theatinerkirche wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Heilige Treppe in der Theatinerkirche wird in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel von seinem Bruder, Joseph Clemens, dem Fürstbischof und Kurfürsten von Köln, feierlich eingeweiht. 


5. 10 1869 - König Ludwig II. gibt erneuten Auftrag für einen Wintergarten

München-Graggenau * König Ludwig II. gibt Carl von Effner den Auftrag für einen neuen königlichen Wintergarten auf dem Dach des Festsaalbaus der Residenz, mit den Ausmaßen 69,50 x 17,20 x 9,50 Metern. Um der Längenausdehnung entgegen zu wirken, wird der Dachgarten im Süden durch einen Quertrakt erweitert. Dazu wird im Kaiserhof ein dreiachsiger Unterbau errichtet.  

Der für den neuen Wintergarten angefertigte Maurische Pavillon [Beauftragt im Herbst 1868] findet keine Verwendung. Er wird stattdessen im Park von Schloss Berg am Starnberger See aufgestellt. 


1. 8 1914 - König Ludwig III. gibt die Mobilmachung bekannt

München-Maxvorstadt * Gegen 19:30 Uhr tritt der greise König Ludwig III. auf den Balkon des Wittelsbacher Palais und gibt die Mobilmachung bekannt. Jubelnd und hüteschwenkend versammeln sich begeisterte Bürger, die den Kriegsausbruch feiern.  

Der versammelten Menschenmenge ruft er zu, er sei zuversichtlich, dass sich seine Soldaten „im Verein mit ihren deutschen Bundesgenossen ebenso wie vor 44 Jahren tapfer schlagen werden und [er] hoffe zu Gott, er möge sie ehrenvoll mit Sieg gekrönt wieder in die Heimat zurückkehren lassen“.  

Als erster Mobilmachungstag wird der 2. August bestimmt. Die vollziehende Gewalt geht damit von den Zivilbehörden auf die kommandierenden Generale der drei bayerischen Armeekorps in München, Nürnberg und Würzburg über. In der Pfalz übernimmt der Kommandeur der 3. Division diese Aufgabe. Auch die öffentliche Sicherheit wird den Militärbefehlshabern anvertraut.  

Für die bayerische Regierung sind weitreichende Anordnungen der Militärs auch dann „statthaft, wenn sie im Widerspruch mit bestehenden Gesetzen stehen und sich nicht auf einen gesetzlichen Vorbehalt gründen“. Damit ist das öffentliche Leben weitgehend unter militärischer Kontrolle.


6. 10 1918 - König Ludwig III. ermutigt das bayerische Heer zum weiteren Kampf

München * König Ludwig III. ermutigt das Bayerische Heer zum weiteren Kampf. In den katholischen Kirchen der Stadt werden außerordentliche Kriegsandachten für einen „baldigen und ehrenvollen Frieden“ abgehalten.


2007 - Das Mahnmal für die Opfer der Sinti und Roma wird erneuert

München-Maxvorstadt * Das Mahnmal für die Opfer der Sinti und Roma auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus wird erneuert und erhöht.


28. 7 1918 - König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

München * König Ludwig III. verkündet in einem Aufruf: „Kein Deutscher denkt an einen schimpflichen Frieden. […] Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“. 


2009 - Ein Film über die Surfszene am Eisbach

München-Englischer Garten - Lehel * Bjoern Richie präsentiert seinen Dokumentarfilm „Keep surfing“ über die Surfszene am Eisbach. 


21. 6 1652 - Die savoyanische Prinzessin Henriette Adelaide trifft in München ein

München * Die savoyanische Prinzessin Henriette Adelaide trifft nach einer gut fünfwöchigen Reise in München ein, wo sie mit dem Donnern von 170 Geschützen begrüßt wird. 


4. 8 1914 - Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

München * Gleichzeitig richtet die Königin Marie Therese einen „landesmütterlichen“ Aufruf an die Frauen und Jungfrauen Bayerns!, damit auch diese ihren solidarischen Beitrag leisten:  

„Euch aber, denen es nicht vergönnt ist, mit Blut und Leben für des Vaterlandes Ehre einzutreten, bitte ich innigst, nach Kräften mitzuwirken zur Linderung der Not jener Braven, welche das feindliche Geschoss oder die Beschwerden des Krieges verwunden oder sich zu Boden werfen. So stellt euch denn, die ihr wohl alle liebe Angehörige bei der Armee wisst, in den Dienst des Roten Kreuzes, gleich Meinen Töchtern Hildegard, Helmtrud und Gundelinde.  

Draußen fließt Blut, herinnen fließen Tränen, am bittersten da, wo zur Sorge der Seele die Not des Leidens kommt.
Auch hier muss und wird geholfen werden. Das Notwendige bereiten wir eben vor [...].  

Soldaten, die ihr ins Feld zieht, Ich, die Königin, sage euch, euere tapferen Frauen und eure lieben Kinder sollen nicht Not leiden; schaut voraus gegen den Feind, euren Lieben gehört nun unsere Sorge.“ 


Um den 8. 8 1914 - König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

München * Nur wenige Tage nach Kriegsbeginn fordert König Ludwig III. - im Falle eines deutschen Sieges - die Angliederung des Elsass an Bayern. In einem Brief an den Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg verlangt er ein Kriegsergebnis, das die schweren Blutopfer aufwiege.


4. 8 1918 - König Ludwig III. rudert zurück

München * Obwohl König Ludwig III. noch wenige Tage zuvor (28. Juli) „Voller Zuversicht“ in die Zukunft geschaut hatte, gesteht er am 4. August seinem Sohn Kronprinz Ruppert, dass er bisher zu optimistisch gewesen sei.

Deshalb „werden wir unsere militärischen und politischen Ziele erheblich begrenzen müssen, wenn wir, was auch nach meiner Ansicht dringend anzustreben ist, in nicht zu ferner Zeit zu einem annehmbaren Frieden kommen wollen“. 


1841 - Das Georgianum zieht in den Neubau an der Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Das Georgianum, das weltweit einzige staatliche Priesterseminar, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.


31. 7 1914 - König Ludwig III. verhängt den Kriegszustand

München-Maxvorstadt * Am Nachmittag wendet sich der 69-jährige König Ludwig III. am Nachmittag an die Kundgebungsteilnehmer vor dem Wittelsbacher Palais. Er bedankt sich zunächst für die Huldigungen, die er als „Ausdruck der Treue und der Vaterlandsliebe“ betrachtet.  

Im Wissen, auf welche Katastrophe das Deutsche Reich zusteuert, weist der Bayernherrscher auf die ernste und schwere Zukunft hin und erklärt: „Es sind [...] sehr schwere und ernste Zeiten, denen wir entgegen gehen. Aber ich vertraue darauf, dass das bayerische Volk wie seit vielen Jahrhunderten auch jetzt in Treue zu seinem Herrscherhaus stehen wird.“  Dann verhängt auch König Ludwig III. den Kriegszustand, verbunden mit der Anordnung des Standrechtes und den Übergang der vollziehenden Gewalt auf die Militärbehörden. 

Der Text seiner Verordnung lautete kurz und bündig: „Wir finden uns bewogen, auf Grund des Artikels I des Gesetzes über den Kriegszustand vom 5. November 1912 zu verordnen: Über das Gesamtgebiet des Königreichs wird der Kriegszustand verhängt.
Gegeben zu München, den 31. Juli 1914. Ludwig.“ 


4. 8 1914 - König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

München * König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein.  In seiner Bekanntmachung „An meine Bayern!“ wendet er sich nicht nur an die Soldaten, sondern vor allem an die Menschen in der Heimat:  

„Deutschland hat den Kampf nach zwei Fronten aufgenommen. Der Druck der Ungewissheit ist von uns gewichen, das deutsche Volk weiß, wer seine Gegner sind. In ruhigem Ernst, erfüllt von Gottvertrauen und Zuversicht, Scharen unsere wehrhaften Männer sich um die Fahnen. Es ist kein Haus, das nicht teil hätte an diesem uns frevelhaft aufgedrungenen Krieg.  

Bewegten Herzens sehen wir unsere Tapferen ins Feld ziehen. Der Kampf, der unser Heer erwartet, geht um die heiligsten Güter, um unsere Ehre und Existenz. Gott hat das deutsche Volk in vier Jahrzehnten rastloser Arbeit groß und stark gemacht, er hat unser Friedenswerk sichtbar gesegnet. Er wird mit unserer Sache sein, die gut und gerecht ist.  

Wie unsere tapferen Soldaten draußen vor dem Feind, so stelle auch zu Hause jeder seinen Mann. Wollen wir, jeder nach seiner Kraft, im eigenen Land Helfer sein für die, die hinausgezogen sind, um mit starker Hand den Herd der Väter zu verteidigen. Tu jeder freudig die Pflicht, die sein vaterländisches Empfinden ihn übernehmen heißt. [...]  

Bayern! Es gilt das Reich zu schützen, das wir in blutigen Kämpfen mit erstritten haben. Wir kennen unsere Soldaten und wissen, was wir von ihrem Mut, ihrer Manneszucht und Opferwilligkeit zu erwarten haben.  

Gott segne unser tapferes deutsches Heer, unsere machtvolle Flotte und unsere treuen österreichisch-ungarischen Waffenbrüder! Er Schütze den Kaiser, unser großes deutsches Vaterland, unser geliebtes Bayern!“. 


27. 5 1866 - König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag

München-Graggenau * König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag im Thronsaal der Residenz. Er will zur Eröffnung des Landtags eine Rede zu halten, in der er  

  • Bayerns Eintreten für ein frei gewähltes Parlament befürwortet,  
  • die Volksbewaffnung anstelle eines stehenden Heeres empfiehlt und  
  • die Militärgerichtsbarkeit abschaffen will.  

Der Bayerische Ministerrat kann gerade noch rechtzeitig die eindeutig auf Richard Wagner zurückgehenden radikaldemokratischen Vorschläge aus der Thronrede streichen.


1. 8 1914 - Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee

München - Berlin * Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee. König Ludwig III. telegraphiert an Kaiser Wilhelm II. die folgenden Zeilen: „Das bayerische Heer ist heute mit dem Beginn der Mobilisierung unter deinen Befehl als Bundesfeldherr getreten. [...] In dieser Erwartung heiße ich Bayerns Söhne, sich um ihre Fahnen zu scharen, und bitte zu Gott, er möge, wenn der Kampf entbrennt, den deutschen Waffen den Sieg verleihen“.

An die Armee richtete er das Manifest „An mein Heer!“ 


11. 6 1530 - Ein 70.000 Gulden teuerer Prunk und Glanz für den Kaiser

München-Graggenau * Danach gibt es im Lusthaus im Hofgarten ein Menü. „Um ein Uhr nachts“, nach dem 32. Gang, gibt der Kaiser das Zeichen zum Aufbrechen. Man verlässt den Hofgarten, um anschließend am Tanz im Rathaus teilzunehmen, wo „die schönsten Frauen des Landes bis gegen vier Uhr früh morgens im Reigen sich schwangen“.

Der 70.000 Gulden teuere Prunk und Glanz soll beim Habsburger Kaiser den Eindruck entstehen lassen, dass bei den Wittelsbachern kein Mangel besteht. Das dazu notwendige Geld hat der Baiernherzog Wilhelm IV. ein Jahr zuvor dem Volk als Türkenkriegssteuer abgepresst. 


2. 8 1918 - König Ludwig III. will dem Reich die Treue beweisen

München-Maxvorstadt * Ludwig III. erklärt auf dem Balkon des Wittelsbacher-Palais: „Niemand soll je sagen dürfen, Bayerns König habe auch nur einen Augenblick gezaudert, die Treue zum Reich durch die Tat zu beweisen“. 


17. 10 1918 - Drohungen und Drohbriefe an die königliche Familie

München * Prinzessin Wiltrud sieht der politischen Realität ganz bewusst ins Auge, als sie schreibt: „Die politische und militärische Lage ist seit einigen Wochen sehr beunruhigend für uns. […] Unsere Truppen sollen nicht mehr recht kämpfen mögen. Wenn der Geist von 1914 noch in ihnen wäre, würden sie dem Feind besser standhalten können. Die 18-jährigen halten eben viel weniger aus als die Männer von dazumal. […]

Man muss jetzt mit allem rechnen,

  • dass der Kaiser und der Kronprinz abdanken müssen,
  • dass vielleicht Papa und der Kaiser Karl abdanken müssen,
  • dass es Revolution gibt,
  • dass die gekrönten Häupter nur eine Rolle der Repräsentation spielen dürfen wie König Georg von England. […]  

Die Ungerechtigkeit wird diesmal wohl siegen. […] Deutschland wird sich demokratisieren, Österreich im besten Falle Staatenbund werden. […] Vielleicht ist die Demütigung Deutschlands zum Heil des Volkes, und wenn sich dies in dieser ernsten Zeit fängt, dann kann aus der Rückkehr zur Einfachheit viel Gutes entstehen.“

Vorausgegangen war eine erlebte Situation. Als sie mit ihrem Vater durch die Maximilianstraße fährt, schreit ein Arbeiter: „Dank ab!“. Eine neben ihm stehende Frau hält dem Rufer den Mund zu, um weitere Gefühlsausbrüche zu unterbinden. 


18. 10 1918 - Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief

München * Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief ist an „Prinzessin Wiltrud oder Prinzessin Trudl“ adressiert. Wer auch immer den Brief verfasst hat, will der Prinzessin endlich einmal die Wahrheit sagen über ihren Vater König Ludwig III., „den alten Wucherer. Nicht das Land lebt von Euch, sondern ihr lebt vom Land. Gehängt gehört die alte Bande. Geht zu den Preißn […], da gehört ihr hin oder nach Ungarn, Mausefallen verkaufen.“ 

Prinzessin Wiltrud ist „erschüttert“. 


18. 10 1864 - Wagners „Ring der Nibelungen“ wird Eigentum des Bayernkönigs

München * Richard Wagners „Ring der Nibelungen“ geht in das Eigentum des Bayernkönigs über.


21. 3 1868 - Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II.

Graggenau * Eduard von Riedel legt die Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II. auf dem Dach des Festsaalbaus vor. 


19. 8 1677 - Die ersten Novizen beziehen das Theatinerkloster

München-Kreuzviertel * Die ersten Theatinernovizen können in das Obergeschoss des Westflügels des Klosters ziehen. 


1890 - Der Eisbach vor dem Prinz-Carl-Palais wird überwölbt

München-Graggenau * Der Eisbach vor dem Prinz-Carl-Palais wird überwölbt.


22. 9 1621 - Herzog Maximilian I. erhält die pfälzische Kurwürde

Wien - München • Herzog Maximilian I. von Baiern erhält von Kaiser Ferdinand II. die pfälzische Kurwürde. Die Übertragung wird aber geheim gehalten. 


24. 8 1657 - Kurfürst Ferdinand Maria verzichtet auf die Kaiserkrone

München - Wien • Der baierische Kurfürst Ferdinand Maria lässt - die Vor- und Nachteile der Kaiserkrone abwägend - die politische Vernunft siegen und erklärt gegenüber Wien, dass er die Krone zurückweisen und seine Stimme nur einem Habsburger geben werde. Die Begründung fasst er in einem Brief zusammen:

  • die „zur Erhaltung der Kays. Hochheit und Reputation“ unumgänglichen Kosten,
  • die heillosen Zustände im Reich,
  • die Verantwortung, die dabei auf den Kaiser falle und  die Gefahren für das eigene Land.
  • Den zu erwartenden Kampf mit Habsburg auf sich zu nehmen, lohnt sich nicht.

Das heißt allerdings nicht, dass man begeistert ist, dass wieder ein Habsburger die Krone bekommen soll und Österreich seine Macht behaupten oder gar erweitern kann. 


17. 10 1626 - Kurfürst Maximilian I. ruft Wallenstein zu Hilfe in Oberösterreich

München - Oberösterreich * Kurfürst Maximilian I. schreibt an Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, genannt „Wallenstein“, er möge einen Teil seiner Armee „zur Stillung der Unruhen nach Oberösterreich“ senden. 


9. 11 1923 - Ein Maximilianeer beim Hitler-Ludendorff-Putsch

München-Graggenau * Ein Maximilianeer, der sich dem braunen System verschrieben hat und beim Hitler-Ludendorff-Putsch vor der Feldherrnhalle den Tod findet, ist Theodor von der Pfordten.


28. 5 1867 - Pläne für die Neugestaltung der Appartements und des Wintergartens

München-Graggenau * Der Hofbauinspektor Eduard von Riedel legt Pläne für die Neugestaltung der Appartements Ludwigs II. vor. Der König ist mit den Planungen nicht zufrieden und gibt die Aufgabe an Franz Seitz weiter.  

Riedel legt auch seine Pläne für die Herstellung eines Dachpavillons auf dem Dach des Festsaalbaus vor. Der Dachgarten ist nur ein kleines, zimmergroßes Häuschen aus Eisen und Glas mit einem rechteckigen Grundriss. 


23. 9 1995 - Kardinal Wetter heizt die Stimmung gegen das Intoleranzedikt an

München-Graggenau • Bei der an der Feldherrnhalle stattfindenden Demonstration gegen das Karlsruher Kruzifix-Urteil unterzieht sich Kardinal Friedrich Wetter nicht der Mühe, die Debatte zu versachlichen. Im Gegenteil, er heizt die emotional eh schon aufgeheizte Stimmung gegen das vermeintliche Karlsruher Intoleranzedikt noch an. 


12. 3 1892 - Das Bayerische Armeedenkmal in der Feldherrnhalle wird enthüllt 

München-Graggenau * An seinem 71. Geburtstag übergibt Prinzregent Luitpold um 11 Uhr das von ihm gestiftete Bayerische Armeedenkmal in der Feldherrnhalle. Die monumentale Bronzegruppe stammt vom Bildhauer und Erzgießer Ferdinand von Miller dem Jüngeren und erinnert an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. 

Auf einem hohen Sockel verbindet die Figurengruppe militärische Stärke mit dem Schutz des Friedens: Ein antikisierender Krieger hält mit der linken Hand eine Fahne empor und schützt mit seinem Schild eine, den Frieden darstellende weibliche  Figur. Palmzweig und Lorbeerkranz stehen für Frieden und Sieg. Ein liegender Löwe stellt den Bezug zu Bayern her. 

Die Sockelinschrift lautet: „Dem treuen tapferen bayerischen Heere in Dankbarkeit und Anerkennung / Luitpold Regent von Bayern / 1892.“ 

Die Übergabe findet als militärische Feier statt, Zivilpersonen werden nicht eingeladen. Mitglieder des Königshauses, Generäle, Truppen der Münchner Garnison sowie Abordnungen der bayerischen Armee und der Veteranen- und Kriegervereine nehmen teil. Unter Geschützsalut und den Klängen des Präsentiermarsches fällt die Hülle. Anschließend dankt der Kriegsminister dem Prinzregenten im Namen der Armee. Ein Vorbeimarsch der Truppen am Ludwigsdenkmal beschließt die Feier. 

Pazifistisch eingestellte Münchner deuteten das Standbild so um: „De Fahna könnt‘s ham, aba s’Madl lasst‘s ma!“ - oder eher militärverachtend: „Raffa bis d‘Fetzn fliagn, d´Fahna auf d’Höh, aba s’Mensch ned aus‘m Arm lassen!“  


1. 9 1895 - Sedan-Feier an der Feldherrnhalle

München-Graggenau * Mit der „Gedenkfeier an die ruhmreichen Jahre 1870/71 am Tage des 25-jährigen Jubiläums der Schlacht von Sedan“ nehmen die Gedenkfeiern an den Deutsch-Französischen Krieg ihren Anfang. 21 Veteranen- und Kriegervereine - unterstützt von einem großen Aufgebot an Männergesangsvereinen, Schützen- und Turnvereinen - organisieren die Feier bei der Feldherrnhalle.


Um den 12. 7 1662 - Der Kurfürst lässt ein Churbaierisches Freudenfest organisieren

München * Unverzüglich nach der Geburt des Kurprinzen Max Emanuel befiehlt Kurfürst Ferdinand Maria die Vorbereitung „underschidlich herrliche[r] freuden- und jubel festiviteten mit ainer herrlich magnificenz und schöne niemahln vorher gesechnen inventionen ins werkh zubringen“. Die Konzeption des Festes, das Oper, Turnier und Feuerwerk erstmals zur thematischen Einheit verschmilzt, macht den kurbaierischen Hof zum Vorreiter europäischer Hofkultur. 


17. 8 1704 - Therese Kunigunde übernimmt die Regentschaft 

Baiern - München * Vier Tage nach der vernichtenden Niederlage bei Höchstädt überträgt Kurfürst Max Emanuel seiner Gemahlin Therese Kunigunde die politische und militärische Regierungsgewalt über das Kurfürstentum Baiern. Während sich der Kurfürst mit den Resten seiner Armee nach Westen zurückzieht und später ins Exil nach Brüssel geht, bleibt sie mit ihren Kindern in München. Damit wird Therese Kunigunde zur ersten Regentin des Kurfürstentums Baiern. 

Sie übernimmt die Herrschaft in einer nahezu aussichtslosen Lage: Die kurbaierische Armee ist geschlagen, die verbündeten französischen Truppen ziehen sich zurück und die siegreichen Kaiserlichen besetzen große Teile des Landes. Im Vertrag von Ilbesheim muss Therese Kunigunde am 7. November 1704 schließlich die Besetzung Baierns anerkennen; unter ihrer eingeschränkten Regierung verbleiben lediglich die Residenzstadt München und das Rentamt München. 


2. 3 1775 - Dritte Aufführung von Mozarts Oper „La finta giardiniera“

München-Kreuzviertel * Die Oper „La finta giardiniera“ von Wolfgang Amadeus Mozart wird im Opernhaus am Salvatorplatz zum dritten Mal aufgeführt.


2. 1 1804 - Das Mobiliar des Theatiner-Klosters wird versteigert

München-Kreuzviertel * Im ehemaligen Theatiner-Kloster findet die erste öffentliche Versteigerung von Mobiliar des Klosters statt. 


5. 6 1962 - Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und rund 2.000 Personen

München-Maxvorstadt * Im Anschluss an ein Jazzkonzert kommt es an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und rund 2.000 Personen, als nach dem Ende des Konzerts in der Aula der Universität zahlreiche Konzertbesucher die Musiker auffordern, auf dem Geschwister-Scholl-Platz weiterzuspielen.

Als die mit Buhrufen begrüßte Polizei eintrifft, kommt es zu Rangeleien und zwei Festnahmen. Die Polizei wird von den Protestierern durch eine Blockade am Wegfahren gehindert. Dabei werden auch die Reifen des Einsatzwagens zerstochen. 

Die bedrängten Polizisten rufen Verstärkung, die mit zwei Funkstreifenwagen, dem Kleinen und Großen Überfallkommando sowie dem Bereitschaftszug der Stadtpolizeischule am Ort der Auseinandersetzung eintrifft. Der Polizeimacht gelingt es an diesem Abend die Menge zu zerstreuen. Es kommt zu weiteren sieben Festnahmen. Die so Festgesetzten werden alle wegen Auflauf und Landfriedensbruch angezeigt.

Dieses Geplänkel geht als „Unikrawall“ in die Geschichte ein.


24. 8 1679 - Westflügel des Theatinerkloster fertiggestellt

München-Kreuzviertel * Der Westflügel des Theatinerkloster ist nun gänzlich vollendet. 


Nach dem 25. 8 1801 - Kurfürst Max IV. Joseph nimmt die Reform Baierns in Angriff

München * Mit tatkräftiger Unterstützung seines Ministers Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas nimmt Kurfürst Max IV. Joseph eine Reform seines Landes in Angriff. Zur dauerhaften Stabilisierung des Staates ist eine Umverteilung von Rechten, Pflichten und Chancen notwendig.

Zu dieser Revolution von oben gehört auch die revolutionäre Gleichbehandlung aller Baiern, mit dem Anspruch des Herrschers, „allen Untertanen, Reichen und Armen, Witwen und Waisen, Geistlichen und Weltlichen, gleiches Recht und Schirm zu verschaffen“.

Durch diese Reformen kann der Baiernregent einen Großteil der Kritik, die zu Beginn seiner Regierung die öffentliche Debatte geprägt hatte, den Boden entziehen. Vieles von dem wird beseitigt, was unter der Regentschaft des Kurfürsten Carl Theodor als willkürlich und korrupt angegriffen worden ist.

Gleichzeitig lässt er energisch eingreifen und setzt sich mit Militärgewalt durch, wenn seiner Politik offene Auflehnung entgegen schlägt. Beides, die umfangreichen und weitreichenden Reformen sowie das energische und harte Durchgreifen, lassen die heftige Kritik der Anfangsjahre und jedes Auflehnen gegen seine Politik allmählich verstummen.

Durch sein leutseliges Verhalten kann Kurfürst Max IV. Joseph sogar die Zuneigung der Münchnerinnen und Münchner erringen und sich so zu einer der beliebtesten Persönlichkeiten der Wittelsbacher hocharbeiten. Schon bald gehören die anfänglichen Differenzen zwischen dem Herrscher und dem baierischen Volk der Vergangenheit an. 


26. 10 1801 - Der Theatiner-Konvent wird aufgehoben

München-Kreuzviertel * Das Theatinerkloster wird durch eine kurfürstliche Entschließung aufgehoben und das Vermögen eingezogen. Nach der Klosteraufhebung geht die Nutzung der Gebäude zunächst an das kurfürstliche Minsterial-Département und das Oberste Justiz-Kollegium über. 


29. 12 1830 - König Ludwig I. lässt die Universität schließen

München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die Universität schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer Randale von Münchner Studenten gekommen ist. 


29. 6 1962 - Das Studentenparlament missbilligt das Verhalten der Protestierer

München-Maxvorstadt * Das Studentenparlament der Ludwig-Maximilians-Universität missbilligt das „teilweise kriminelle Verhalten“ einzelner Protestierer. Es schreibt aber die Hauptschuld an den Ausschreitungen bei den Schwabinger Krawallen dem „unklugen und rücksichtslosen Vorgehen der Polizei“ zu.


1. 9 1962 - Der AStA veröffentlicht seinen Untersuchungsbericht zu den Krawallen

München-Maxvorstadt * Der Allgemeine Studenten-Ausschuss der Ludwig-Maximilians-Universität veröffentlicht seinen Untersuchungsbericht zu den Schwabinger Krawallen. Er stellt fest, dass es sich dabei insgesamt um keine Studentenunruhen gehandelt hat. Nur an den ersten Protestabenden waren Studenten führend beteiligt. Der Stadtpolizei wird ein „taktisch unkluges Vorgehen“ bescheinigt. 


1861 - Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

München-Maxvorstadt * Da die Gemälde Adolf Friedrich von Schacks an ihrem Aufstellungsort aufgrund der Feuchtigkeit „dem sicheren Verderben“ ausgesetzt sind, lässt der Kunstmäzen von Eduard Gerhardt ein neues Galeriegebäude im Garten seines Anwesens an der Brienner Straße 19 erbauen.


27. 5 1993 - Ministerpräsident Max Streibl muss wegen der Amigo-Affäre zurücktreten

München-Graggenau * Ministerpräsident Max Streibl muss wegen der sogenannten „Amigo-Affäre“ zurücktreten. Den Ministerpräsidenten-Sessel übernimmt sein Parteifreund Edmund Stoiber.


29. 7 1871 - Die Universität wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem Rektor

München-Maxvorstadt * Die Universität wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem Rektor.


Ab 1941 - Professor Walther Wüst ist Rektors der Universität München

München-Maxvorstadt * Professor Walther Wüst bekleidet von 1941 bis 1945 das Amt des Rektors der Universität München.


8. 9 1800 - Marschall Moreau kündigt den Waffenstillstand von Parsdorf

München * General Jean-Victor-Marie Moreau kündigt den Waffenstillstand von Parsdorf. Nun sammeln sich in München erneut die französischen Truppen. Da die Kasernen sofort voll sind, quartiert man die Mannschaften im kurfürstlichen Seidenhaus, im ehemaligen Jesuiten-Seminar und in den Klöstern der Franziskaner, Theatiner und Karmeliter ein.

Neben den Besatzungssoldaten bevölkern auch zunehmend immer mehr Deserteure der kaiserlichen Armee die Stadt. Auch pfalz-baierische Soldaten, die sich schlecht behandelt fühlen und aus diesem Grund nicht mehr unter österreichischem Befehl kämpfen wollen, laufen den Kaiserlichen reihenweise davon. Zeitweise halten sich etwa 500 dieser Fahnenflüchtigen in München auf. 


3. 10 1662 - Das kurbayerische Freudenfest endet 

München * Mit der Abreise der Gäste endet das kurbayerische Freudenfest zur Geburt und Taufe des Erbprinzen Max Emanuel. Kurfürst Ferdinand Maria und seine Gemahlin Henriette Adelheid feiern den lang ersehnten Thronfolger mit aufwendigen höfischen Festlichkeiten. 


26. 7 1847 - Dem Korps Alemannia werden alle Rechte garantiert

München * Dem Korps Alemannia werden alle Rechte garantiert, die auch die anderen Korps haben. Die neue Studentenverbindung Alemannia steht unter dem Schutz der Lola Montez - und versteht sich umgekehrt als ihre Garde. Angeblich sind ihre roten Mützen aus den Unterröcken der Tänzerin geschneidert.  

Es wird nicht lange dauern, bis man die Alemannen als „Lolamannen“ diffamiert. Mehr wie achtzehn Mitglieder zählt die Verbindung nie. Wenn sie die Hörsäle betreten, ertönt ein gellendes Pfeifkonzert, weshalb sie sich bevorzugt im Kaffeehaus Rottmann treffen. Es befindet sich gegenüber dem Hofgartencafé von Luigi Tambosi, am anderen Ende des Bazargebäudes.  

Der 23-jährige Jurastudent Elias [genannt Fritz] Peißner aus Vilseck in der Oberpfalz ist der leitende Senior der Verbindung. Er hat eine Art Büro im Palais Montez eingerichtet und ist verdächtigt, Lolas Liebhaber zu sein. 


21. 2 2009 - Ein Kurt-Eisner-Porträt für die Bayerische Staatskanzlei 

München-Lehel * Am 90. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners übergeben Wolfram P. Kastner, Frieder Köllmayr und weitere Mitglieder des Vereins „Das andere Bayern e. V.“ der Bayerischen Staatskanzlei ein Porträt des Freistaatsgründers und ersten demokratischen Ministerpräsidenten als Geschenk. 

Der Pförtner nimmt das Bild entgegen. Eine Aufhängung folgt jedoch nicht. In einem anschließenden Schreiben an Ministerpräsident Horst Seehofer kritisieren die Initiatoren, dass die Staatskanzlei nur die Ministerpräsidenten seit 1945 mit Porträts würdigt. Sie fordern, auch Eisner sichtbar zu ehren und die gesamte Geschichte der bayerischen Regierungschefs mit den notwendigen historischen Erläuterungen darzustellen. 


8. 9 2014 - Uli Hoeneß gibt den Bayerischen Verdienstorden zurück

München * Die Frau und die Kinder von dem in der Strafvollzugsanstalt Landsberg wegen Steuerhinterziehung zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe einsitzenden Ex-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß geben seinen Bayerischen Verdienstorden persönlich bei Ministerpräsident Horst Seehofer zurück.  

Die Bayerische Staatskanzlei soll Hoeneß zu diesem Schritt bedrängt haben. Es sei ein ungeschriebenes Gesetz, dass zu einer Strafe ohne Bewährung Verurteilte den Orden zurückgeben müssen. Der Bayerische Verdienstorden wurde Uli Hoeneß im Jahr 2002 verliehen. 


1. 6 2018 - Ein Kreuz im Eingangsbereich der bayerischen Dienstgebäude

Freistaat Bayern * In jedem Dienstgebäude des Freistaats Bayern muss ein Kreuz angebracht werden. Das löst Proteste und deutschlandweit eine kontroverse Diskussion aus. Selbst Vertreter der christlichen Kirchen widersprechen dem Beschluss. Auch deshalb, weil Ministerpräsident Markus Söder erklärt: „Das Kreuz ist nicht ein Zeichen einer Religion.“ Im Kreuz spiegle sich vielmehr „unsere bayerische Identität und Lebensart“. 


1. 7 2014 - Sensationeller Fund im Apothekenhof der Münchner Residenz

München-Graggenau * Die Süddeutsche Zeitung berichtet über einen sensationellen Fund im Apothekenhof der Münchner Residenz. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um das fast unversehrte Grab einer 40- bis 60-jährigen Frau, die nach ihrem Tod an anderer Stelle verbrannt und im späteren Apothekenhof beigesetzt wurde.  

Die Archäologen fanden einen stattlichen Scherbenhaufen an Feinkeramik, die zum Teil kunstvoll mit in den Ton geritzten Schraffuren, Bändern und Zickzack-Mustern. Auch verschiedene Bronzeutensilien haben die Forscher entdeckt, darunter zwei Vasenknopfnadeln. Die Ur-Münchnerin hat vor mehr als 3.000 Jahren in der späten Bronzezeit (1350 bis 1200 vor Christi) nahe der Isar und ihren Seitenarmen gelebt. Nach der wissenschaftlichen Auswertung sollen die schönsten Fundstücke in der Residenz ausgestellt werden. 


2. 8 1675 - Der Bau des Westflügels des Theatinerklosters beginnt

München-Kreuzviertel * Der Bau des Westtrakts des Theatinerklosters wird auf dem Gelände des ehemaligen Falkenhofs begonnen. 


29. 9 1616 - Das Landrecht stellt die Rechtseinheit in Baiern her

München * Mit dem Landrecht Herzog Maximilians I. wird die endgültige Rechtseinheit in Baiern hergestellt, die alle Rechtsgebiete umfasst. Damit ist Baiern eines der wenigen deutschsprachigen Territorien, das über eine systematisch erfasste und in allen Rechtsangelegenheiten abgestimmte Landesgesetzgebung verfügt.  

Die Landes- und Polizeiordnung enthält:  

  1. Eine Polizeiordnung.  
  2. Das Landrecht, das einheitlich für Ober- und Niederbaiern gültige Zivilrecht, das bis 1756 in Kraft bleibt. 
  3. Eine Gerichtsordnung, die den ordentlichen Prozess auf der Grundlage der Gerichtsordnung von 1520 regelt.  
  4. Die summarische Prozessordnung, die bis 1753 Gültigkeit hat.  
  • Sie schreibt unter anderem das Wandern der Handwerksgesellen als Grundlage für den Erwerb der Meisterschaft vor.  
  • Sie enthält eine allgemeine Fischordnung für Donau, Salzach, Isar und den Inn usw..  
  • Sie schafft in der Malefizordnung die Strafe des Ertränkens ab.


19. 9 1918 - Die Gründe, warum Kurt Eisner als Kandidat aufgestellt wurde

München * Die Zentralpolizeistelle Bayern berichtet dem Kriegsministerium: 

„Die Gründe, warum Eisner als Kandidat aufgestellt werden soll, sind folgende:

1.) Man will erreichen, dass Eisner für die Zeit des Wahlkampfes, nachdem er noch nicht verurteilt ist, freigesprochen werde. Die Wahlversammlungen könnten nach Ansicht der Vereinsmitglieder [der USPD] vom Generalkommando nicht verboten werden.
Man werde Veranlassung nehmen, den Massen die Ziele der Unabhängigen klarzulegen; zu dem Zweck kämen als Redner von Berlin Leute, gegen welche die Polizei sich nicht vorzugehen traue, wie Haase,
[Adolph] Hoffmann, Ledebour, von Nürnberg der Gauvorsitzende Baier.

2.) Man will gegen die Mehrheitssozialisten opponieren. Diesbezüglich sei eine Weisung aus Berlin da.“ 


7. 4 1701 - Max Emanuel kehrt nach Baiern zurück 

Brüssel - München * Kurfürst Max Emanuel verlässt Brüssel und kehrt mit seiner Familie und einem Teil des Hofstaats nach Baiern zurück. Am 15. April hält er seinen feierlichen Einzug in München. Sein Amt als Generalstatthalter der Spanischen Niederlande behält er zunächst bei. 

Die Rückkehr erfolgt wenige Wochen nach seinem geheimen Bündnis mit Frankreich. Von München aus will Max Emanuel seine Armee stärken, die süddeutschen Reichsstände zur Neutralität bewegen und seine dynastischen Ziele im beginnenden Spanischen Erbfolgekrieg verfolgen. Damit wird die baierische Hauptstadt wieder zum Mittelpunkt seiner Politik. 


2. 8 1914 - Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München

München * An den Münchner Hochschulen, wozu die Ludwig-Maximilians-Universität, die Technische Hochschule, die Königliche Akademie der Künste und die Königliche Akademie der Tonkünste gehören, sind

  • 412 Studierende aus Österreich-Ungarn,
  • 376 aus Russland und
  • 50 Studenten aus dem Königreich Serbien eingeschrieben.  

Diese verlassen die Stadt - aus unterschiedlichen Gründen - umgehend. 


11. 8 1790 - Der Friedhof an der Salatorkirche wird eine bequeme Zu- und Abfahrt

München-Kreuzviertel * Der vom Baierischen Staat aufgekaufte Friedhof an der Salatorkirche soll als bequemere Zu- und Abfahrt zum Nationaltheater im alten Opernhaus hergerichtet werden. 


24. 5 1705 - Die Entfernung der kurbaierischen Prinzen wird geplant 

München - Wien * Landesadministrator Maximilian Karl von Löwenstein-Wertheim-Rochefort schlägt Kaiser Joseph I. vor, die Söhne Kurfürst Max Emanuels aus München in die österreichischen Erblande zu bringen. Als Begründung nennt er die „Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung“ in Baiern. 

Durch ihre Entfernung soll verhindert werden, dass die jungen Wittelsbacher zu Symbolfiguren des Widerstands gegen die kaiserliche Besatzung werden. Der Vorschlag wird zunächst nicht umgesetzt. Erst im Mai 1706 werden Kurprinz Carl Albrecht und drei seiner Brüder unter kaiserlicher Aufsicht nach Klagenfurt gebracht; ihre Schwester und die jüngeren Brüder bleiben in München. 


1893 - Wird München zur Kaffeestadt ?

München-Lehel * Aus Anlass der Eröffnung des Café Prinzregent in der Prinzregentenstraße 4 dichtete ein namentlich nicht überlieferter Münchner Volkssänger folgende Zeilen: 

„Jetzt werd, wohin man schaut,
Kaffeehaus um Kaffeehaus baut.
Den Ruf als Bierstadt büaß ma ein,
bald wern ma a Kaffeestadt sein!“


30. 6 2013 - Die Confiserie Rottenhöfer Café Hag schließt seine Pforten

München-Graggenau * Die Confiserie Rottenhöfer Café Hag in der Residenzstraße 26 schließt seine Pforten. 


1492 - Die Salvatorkirche als Friedhofskirche für die Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Die Salvatorkirche wird als Friedhofskirche für die Frauenkirche von Lukas Rottaler erbaut.


6. 10 1577 - Ferdinand, der spätere Kurfürst von Köln, wird in München geboren

München * Ferdinand, der spätere Kurfürst und Erzbischof von Köln, wird in München geboren. Er ist ein Sohn von Herzog Wilhelm V. und dessen Ehefrau Renata von Lothringen. Sein Onkel ist der Kölner Erzbischof Ernst. Sein ältester Brüder ist der spätere Kurfürst Maximilian I.. 


Ab 2. 11 1700 - Die spanische Erbfolge bringt Max Emanuel in Bedrängnis 

Brüssel - München * Nach dem Tod Carls II. und der Bekanntgabe seines Testaments befindet sich der baierische Kurfürst Max Emanuel in einer schwierigen Lage. Der zum spanischen König bestimmte Philipp von Anjou ist zwar sein Neffe, wird aber von Kaiser Leopold I. und anderen europäischen Mächten nicht als rechtmäßiger Erbe anerkannt. 

Als Generalstatthalter der Spanischen Niederlande muss Max Emanuel entscheiden, ob er dem neuen bourbonischen König dient oder sich auf die Seite seiner bisherigen habsburgischen Verbündeten stellt. Zugleich hofft er weiterhin auf eine Königskrone, territoriale Gewinne und eine dauerhafte Sicherung seiner Statthalterschaft. Der Tod seines Sohnes Joseph Ferdinand, der zeitweise als Erbe Spaniens vorgesehen war, hat seine ursprünglichen Aufstiegspläne bereits 1699 zunichtegemacht. 

In den folgenden Monaten nähert sich Max Emanuel Frankreich an. Im März 1701 schließt er schließlich ein geheimes Militärbündnis mit Ludwig XIV. und stellt Baiern damit auf die Seite der Bourbonen. 


18. 3 1983 - Michael Käfer übernimmt das P1 im Haus der Kunst

München-Lehel * Michael Käfer übernimmt das „P1“ im Ostflügel des Hauses der Kunst. Er macht den Club durch eine außergewöhnliche Publikumsauswahl und extravaganten Partys zu Deutschlands Tanztempel Nr. One. 


27. 9 1864 - Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

München-Maxvorstadt * Richard Wagner mietet für sich das Haus in der Brienner Straße 21, nahe der Propyläen. Bereits bei der ersten Audienz hat der Komponist dem Märchenkönig Ludwig II. erklärt, dass er sich in München nur dann „heimisch und zur Arbeit angeregt“ fühlen kann, wenn er „ein Häuschen in einem Garten allein bewohne“.


5. 10 1796 - Kurfürst Carl Theodor wieder in München

München * Kurfürst Carl Theodor kehrt von seiner Flucht nach Pillnitz wieder in seine baierische Haupt- und Residenzstadt zurück und wird von einer großen Menschenmenge - aber ohne jeden Beifall und Jubel - begrüßt.


7. 3 1389 - Erstmals wird die Neuveste genannt

München-Graggenau * Erstmals wird die „neue veste“, die künftige Residenz, genannt. 


13. 10 1832 - Eine griechische Delegation huldigt dem künftigen König

München * Eine zwölfköpfige Delegation trifft in München ein, um dem künftigen König die Huldigung der Griechen darzubringen und ihn anschließend nach Griechenland zu begleiten. 


16. 4 1803 - Die Salvatorkirche wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die Salvatorkirche wird gesperrt und wenig später in eine Wagen- und Salpeter-Remise umgewandelt. 


6. 10 1796 - Das Landesdirektorium wird vom Kurfürsten wieder entlassen

München * Kurfürst Carl Theodor entlässt das Landesdirektorium, das in seiner Abwesenheit die Regierungsgeschäfte führte, wieder aus seiner Verantwortung.


11. 12 1806 - Die Protestanten erhalten die Salvatorkirche

München-Graggenau - München-Kreuzviertel * Nachdem die Hofkapelle in der Residenz für die inzwischen über 1.200 evangelischen Gemeindemitglieder zu klein geworden ist, übergibt König Max I. Joseph den Protestanten die Salvatorkirche.Da dieses Gotteshaus von Anfang an zu klein ist, wird es jedoch nie als evangelische Kirche benutzt. 


11. 7 1715 - Die kurfürstliche Familie hält feierlichen Einzug in München 

München * An seinem 53. Geburtstag zieht Kurfürst Max Emanuel mit seiner Frau Therese Kunigunde und ihren Kindern feierlich in München ein. Die Stadt empfängt die Familie mit Triumphbögen, Glockengeläut und Salutschüssen. Den offiziellen Festzug veranstalten der Münchner Magistrat und die Landstände: Die Familie ist bereits am 10. April ohne große Feierlichkeiten zurückgekehrt. 


15. 10 1597 - Das Herzogtum Baiern steht vor dem Staatsbankrott

München * Herzog Wilhelm V. verzichtet zugunsten seines Sohnes Maximilian I. auf die Regierung des Herzogtums. Der Grund ist hauptsächlich in der Verschuldung Baierns zu suchen. Das Land steht kurz vor dem Generalanstand, also dem Staatsbankrott.


13. 10 1810 - Zahnweh in der Hochzeitsnacht

München * Die Kronprinzessin ist durch die Aufregungen der letzten Tage erschöpft und will den Ball frühestmöglich verlassen. Das liegt aber nicht nur an den anstrengenden Festivitäten, sondern vor allem an ihren seit Tagen anhaltenden Zahnschmerzen, die ihr schon die Hochzeitsnacht verleidet hatten.

Therese verlässt den Hofball sehr zeitig. Ludwig begleitet seine Frau in die Residenz, kehrt aber alleine noch einmal zu den Tanzenden zurück. Seinem Tagebuch vertraut der Bayernprinz am Morgen danach seine entlarvenden und berechnenden Gedanken an, indem er schreibt: „Mir machte es wenig Vergnügen, aber ich tat es, um meine Freiheit zu zeigen und damit meine Frau nicht glaube, ich müsse, weil sie es getan, wegbleiben. […] So tue ich schon jetzt so viel möglich, bei Nacht schlafe ich in meinem Zimmer, nur zu Besuch zu meiner Frau kommend. […]  Man muß sich gleich anfangs auf den Thron setzen, wie man ihn für die Folge will. So schicke ich mich in den Ehestand, fühle mich nicht unglücklich“.

Und seiner Lieblingsschwester Charlotte bekennt Ludwig: „Ausgezeichnet ist Therese durch ihr Herz, durch Vernunft, Schönheit, keine bessere Frau würde ich mir wünschen, aber leidenschaftslos verehelichte ich mich, es mag vorteilhafter sein für die Zukunft.“

Vertraute Kreise sehen die Zukunft der Ehe weniger rosig und trauen ihr - ganz im Gegenteil - nur sehr wenig Bestand zu. 


2. 5 1865 - Die Kabinettskasse kauft eine Wohnung für Richard Wagner

München-Maxvorstadt * Auf Wunsch König Ludwigs II. wird Richard Wagners Wohnhaus an der Brienner Straße 21 von der Kabinettskasse angekauft und dem Komponisten kostenlos zur Verfügung gestellt.


1861 - Exotische Tiere von König Max II. abgelehnt

München * Graf Emil von Bentheim bietet dem Bayernkönig Max II. eine Sammlung an, die er unter anderem auf Java und Borneo zusammengetragen hat. Zur Sammlung gehören neben Kartenmaterial, Mineralien, getrockneten Pflanzen und ausgestopften auch lebende Tiere, nämlich ein Orang-Utan, ein Affe, zwei Sumpfhirsche und eine Boa. 

Nach der erfolgten Ablehnung schreibt der Graf, „dass dieselben in Deutschland nirgends fruchtbarer für die Wissenschaft werden könnten, als in der Hauptstadt eines Königreiches, dessen erhabener Herrscher im Ruhm eines hochherzigen Protektors der Wissenschaften glänzt“. 

Zu dieser Zeit ist in München das wissenschaftliche Interesse der Zoologie eben mehr auf tote als auf lebende Tiere ausgerichtet.


Anfang 5 1701 - Therese Kunigunde und der Hofstaat kehren nach München zurück 

Brüssel - München * Kurfürstin Therese Kunigunde folgt ihrem Gemahl Max Emanuel nach Baiern und kehrt mit ihren Kindern sowie dem umfangreichen kurfürstlichen Hofstaat aus Brüssel nach München zurück. Damit wird die baierische Hauptstadt nach beinahe einem Jahrzehnt wieder zum dauerhaften Mittelpunkt der Hofhaltung. 

Die Rückkehr steht im Zusammenhang mit der sich zuspitzenden europäischen Krise um die spanische Erbfolge. Max Emanuel richtet seine politische und militärische Aufmerksamkeit nun verstärkt auf Baiern, während Therese Kunigunde am Münchner Hof zunehmend öffentlich hervortritt.


21. 12 1704 - Therese Kunigunde verpflichtet sich zur Neutralität 

München * In einem ergänzenden Revers zum Vertrag von Ilbesheim verpflichtet sich Regentin Therese Kunigunde, in dem ihr verbliebenen Herrschaftsgebiet keine gegen Kaiser Leopold I. oder das Heilige Römische Reich gerichteten Handlungen zu dulden oder zu unterstützen. 

Damit bekräftigt sie die Neutralität des Rentamts München und erkennt die im Ilbesheimer Vertrag festgelegte neue Machtordnung an. Die Erklärung schränkt ihren politischen Handlungsspielraum weiter ein und trennt ihre Regierung endgültig von der anhaltenden Kriegspolitik ihres im Exil lebenden Gemahls Max Emanuel.


4 1972 - Auf einer Insel im See entsteht das Japanische Teehaus

München-Englischer Garten - Lehel * Hinter dem Haus der Kunst entsteht auf einer Insel im See das Japanische Teehaus. 


1959 - Das Schiller-Denkmal kommt in die gegenüberliegende Grünanlage

München-Maxvorstadt * Das Schiller-Denkmal, das bis dahin auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus gestanden hat, kommt in die gegenüberliegende Grünanlage. 


1972 - Dr. Soshitsu Sen stiftet das Japanische Teehaus

München-Englischer Garten - Lehel * Im Olympiajahr stiftet Dr. Soshitsu Sen, der Großmeister der Urasenke Teeschule aus Kyoto/Japan, das Japanische Teehaus, verbunden mit der Auflage, dass dort die japanische Teezeremonie unterrichtet und vorgeführt wird.


1856 - König Max II. lehnt die Gründung eines zoologischen Gartens ab

München * König Max II. lehnt die Gründung eines zoologischen Gartens ab, da „die Gründung einer solchen Anstalt als zu kostspielig und von wenig Nutzen für die Wissenschaft nicht zu befürworten ist“.


24. 4 1729 - Kurfürst Carl Albrecht gründet den Georgi-Ritterorden neu

München-Graggenau * Kurfürst Carl Albrecht gründet in einer feierlichen Zeremonie mit dem ersten Ritterschlag den „Georgi-Ritterorden“ neu.


17. 8 1702 - Kaiser Leopold weist Max Emanuels Forderungen zurück 

München - Wien * Am Münchner Hof trifft die lange erwartete Antwort Kaiser Leopolds I. auf die Forderungen des baierischen Kurfürsten ein. Max Emanuel verlangt für ein Bündnis mit dem Kaiser weitreichende Gegenleistungen: die Anerkennung einer Königswürde für das Haus Wittelsbach, die Abtretung der Markgrafschaft Burgau und mehrerer Tiroler Herrschaften sowie das Herzogtum Mailand oder die Königreiche Neapel und Sizilien als Tauschobjekt für Baiern. 

Kaiser Leopold lehnt diese Forderungen ab und erinnert Max Emanuel an seine Pflichten als Kurfürst und Reichsstand. Damit scheitert der letzte ernsthafte Versuch, ihn auf die Seite des Kaisers und der Haager Allianz zu ziehen. 


18. 8 1702 - Max Emanuel entscheidet sich für Frankreich 

München - Versailles * Einen Tag nachdem Kaiser Leopold I. seine weitreichenden Forderungen nach einer Königskrone und territorialen Zugewinnen zurückweist, entscheidet sich Kurfürst Max Emanuel mit seinen Beratern endgültig für die französische Seite. Er nimmt das bereits ausgehandelte Offensivbündnis mit König Ludwig XIV. an. 

Damit wird das seit März 1701 bestehende Defensiv- und Neutralitätsabkommen zu einem Angriffsbündnis erweitert. Frankreich verspricht Subsidien, militärische Unterstützung und Entschädigung für den Fall, dass Baiern im Krieg besetzt wird. Max Emanuel erhofft sich Gebietserweiterungen und die Erhebung seines Hauses in den Königsrang. 

Die Entscheidung führt Baiern in den Krieg gegen Kaiser und Reich. Wenige Wochen später lässt Max Emanuel die Reichsstadt Ulm überraschend besetzen und beginnt damit den sogenannten baierisch-deutschen Krieg.


Nach dem 11. 4 1715 - Max Emanuel ordnet die Ausweisung von Juden an 

München - Kurfürstentum Baiern * Nach seiner Rückkehr nach München ordnet Kurfürst Max Emanuel an, die im Land lebenden Juden auszuweisen. Er knüpft damit an eine seit dem 15. Jahrhundert betriebene Politik der Vertreibung und Ausgrenzung an. Die Anordnung steht im Widerspruch zu Aufenthaltszusagen, die Vertreter der baierischen Landstände nach einer Münchner Chronik jüdischen Geldgebern während der kaiserlichen Besatzung bis zur Rückzahlung ihrer Darlehen gemacht haben. Für einzelne jüdische Hoffaktoren, die den Hof mit Krediten und Waren versorgen, gelten später Ausnahmen vom Aufenthaltsverbot. 


1704 - Die ersten Kaffeesieder schenken in München aus 

München * Der französische Schauspieler Brieder gilt als erster namentlich bekannter Kaffeesieder Münchens. Er bietet das in der Stadt noch weitgehend unbekannte dunkle Getränk an und bringt damit französische Kaffeehauskultur an die Isar. 

Aus derselben Zeit stammt die älteste bekannte Darstellung eines Münchner Kaffeehauses. Das abgebildete Lokal liegt in der damaligen Schwabinger Gasse, der heutigen Residenzstraße, und gehört dem Hofzuckerbäcker Claudi Surat. Dieser ist ab 1708 ausdrücklich als Kaffeeschenk belegt.


9. 2 1915 - Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

München-Lehel * Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6. 


18. 7 1937 - Der Festumzug Zweitausend Jahre deutsche Kultur

München-Lehel - München * Knapp vier Jahre nach der Grundsteinlegung wird das Haus der Deutschen Kunst mit der ersten Großen Deutschen Kunstausstellung eröffnet. Höhepunkt des drei Tage währenden „Tages der Deutschen Kunst“ ist der Festumzug „Zweitausend Jahre deutsche Kultur“.


3. 2 1795 - Das Cuvilliés-Theater wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

München-Graggenau * Kurfürst Carl Theodor macht das von François Cuvilliés erbaute Opernhaus für die Öffentlichkeit zugänglich. 


6. 9 1915 - Franz Josef Strauß wird in München geboren

München * Franz Josef Strauß, der spätere Bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende, wird in München, in der Schellingstraße 49, geboren. 


2009 - Wasserschaden im gerade renovierten Cuvilliès-Theater

München-Graggenau * 8.000 Liter Wasser ergießen sich nach einer Vorstellung im Cuvilliès-Theater über Beleuchtungskörper, die Tonanlage und die Bühnenmaschinerie sowie die elektronischen Schaltschränke. 


1476 - Die Befestigung bei der Neuveste wird geschlossen 

München-Graggenau * Herzog Albrecht IV. genehmigt, die letzte Lücke der Befestigung zwischen dem Wurzertor und dem Äußeren Schwabinger Tor mit einer Zwingeranlage zu schließen. Damit wird auch der Bereich bei der herzoglichen Neuveste in den Ausbau einbezogen. 


4 1971 - Das „KEKK“ bereichert die Kleinkunstszene

München-Maxvorstadt * Mit dem „KEKK“ [= Kabarett & Engagierte Kleinkunst] entsteht im Saal der legendären Gaststätte „Witwe Bolte“ in der Amalienstraße 87 eine neue Kleinkunstbühne. Initiator ist Helmut Wagner, genannt Helmuth von der Vogelweide. 

Junge Kabarettisten, Liedermacher und Schauspieler finden hier eine Auftrittsmöglichkeit abseits der etablierten Bühnen. Das KEKK entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Kleinkunstszene und bringt zahlreiche Künstler hervor, die später weit über München hinaus bekannt werden.


10. 8 1662 - Kurfürst Ferdinand Maria lehnt die Bitten der Theatiner ab

München-Kreuzviertel • Da die Rochus-Kapelle seit ihrer Niederlassung den Augustiner-Eremiten anvertraut worden war, galten ihre Vorrechte auch noch, als die Theatinerpatres die Kirche für ihre Zwecke nutzen. Denn die Augustiner lesen hier wöchentlich zwei Messen. Dass das die Theatiner als störend empfinden, kann nachvollzogen werden. Entsprechend unzufrieden sind sie deshalb auch mit dieser Situation. Deshalb bitten sie den Ferdinand Maria um Erweiterung der Kirche und des Wohnhauses. Der Kurfürst verweigert in Anbetracht des geplanten Neubaus dieses Ansinnen. 


17. 12 1554 - Herzog Ernst von Baiern kommt zur Welt

München * Herzog Ernst, der jüngste Sohn Herzog Albrechts V. und dessen Ehefrau Anna von Österreich, wird geboren. 

Um ihn standesgemäß zu versorgen, wird für ihn seit seiner frühsten Jugend eine kirchliche Laufbahn vorgesehen. Seine theologische und humanistische Ausbildung erhielt er von den Jesuiten in Ingolstadt und Rom. Als Sekundogenitur wird der Kölner Bischofsstuhl ins Auge gefasst. 


30. 11 1487 - Das Münchner Braugesetz: Bierpreis und Qualität unter Kontrolle 

München * Herzog Albrecht IV. erlässt ein Braugesetz, das ausschließlich in München gilt. Bier ist für die einfache Bevölkerung in Baiern - neben dem täglichen Brot - ein Grundnahrungsmittel. Deshalb stehen sowohl Bäcker als auch Brauer unter besonderer Beobachtung. Der erste Paragraf regelt drei zentrale Punkte: 

  • Der erste Teilsatz legt den Preis für eine Mass Bier fest. 
  • Der zweite bestimmt, dass Bier ausschließlich aus Gerste, Hopfen und Wasser gebraut werden darf. 
  • Der dritte nennt die Voraussetzungen für die Erlaubnis zum Ausschank: Das Bier muss zuvor beschaut beziehungsweise geprüft und sein Preis von den im Gesetz bestimmten Prüfern festgesetzt werden. 

Zur Begründung der Vorschriften heißt es, dass „im Bräuwerk in unserer Stadt allhie bisher etwas Unordnung gehalten, auch die Bier so teuer [aus]geschenkt worden, daß solches gemeinen Inwohnern nit eine kleine Beschwerung und Hinderung ihres Aufnehmens gewesen.“ 

Den unmittelbaren Anlass für das Münchner Braugesetz bilden somit die hohen Bierpreise, die das wichtigste Getränk der Bevölkerung für viele Menschen kaum noch erschwinglich machen. 


14. 10 1872 - Die Kreislehrerinnenbildungsanstalt zieht in die Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Die Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern hat im Gebäude des Damenstifts an der Ludwigstraße ihre neue Unterkunft gefunden. Die Lehramtsaspirantinnen müssen eine höhere Erziehungs- und Unterrichtsanstalt besuchen und anschließend eine zweijährige Fachausbildung durchlaufen, werden aber nicht in den gleichen Fächern ausgebildet wie die Männer.

Behörden und Lehrer sehen die Frau in der Schule - zwar als einen hübschen, aber dennoch - als Ärgernis erregenden Fremdkörper an. Kritiker betonen, dass der Körper der Lehrerinnen „den Anstrengungen des Schulberufs weniger gewachsen ist als der der Männer. Wir Deutsche aber, die dem konzentrischen Drucke aller Völker Europas ausgesetzt sind, können die Verweiblichung am allerwenigsten brauchen. Wir können uns in unserer Stellung nur halten aufgrund jener harten Männertugenden, die das schönste Erbteil des deutschen Volkes sind.“

  • Die Lehrerinnen werden von ihrem männlichen Kollegen verteufelt, obwohl ihr Lohn sowieso schon geringer als der ihrer männlichen Kollegen ist.
  • Außerdem haben die meisten weiblichen Lehrkräfte keine feste Anstellung und kommen über die untersten Stufen der Hierarchie nicht hinaus.
  • Hinzu kommt noch ein strenges Zölibat, ein Heiratsverbot. 
  • Das verordnete Eheverbot für die Lehrerinnen ist ein wirksames Mittel, die Quote der weiblichen Lehrkräfte niedrig zu halten.  

Die Unvereinbarkeit zwischen Ehe und Lehrberuf wird begründet und verteidigt. So kommt der Bayerische Landtag zur Erkenntnis, dass das Eheverbot „einem dem Interesse der Schule schädlichen Widerstreit zwischen den Pflichten einer Frau als Lehrerin und als Ehefrau“ zuvorkomme. 


24. 8 1776 - Maria Elisabeth Schmederer kommt zur Welt

München-Lehel * Maria Elisabeth Schmederer kommt als zehntes und jüngstes Kind ihrer Eltern zur Welt. Sie stammt aus einer Münchner Müller-Dynastie, die sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. 


30. 9 1777 - Die fehlende Vakatur verhindert Mozarts Anstellung in München

München-Graggenau * Wolfgang Amadeus Mozart antichambriert mit Kurfürst Max III. Joseph in der Residenz. Den Verlauf des Gesprächs schreibt Wolfgang Amadé an seinen Vater:

„Als der Kurfürst an mich herankam, sagte ich:
„Euer Kurfürstliche Durchlaucht erlauben, daß ich mich untertänigst zu Füßen lege und meine Dienste antragen darf“ –
„Ja, völlig weg von Salzburg? –
„Ja, Euer Kurfürstliche Durchlaucht“ –
„Ja, warum denn, habts enck z‘kriegt?“ –
„Ei, beileibe, Eurer Durchlaucht: ich habe nur um eine Reise gebeten, er
[der Salzburger Fürstbischof] hat sie mir abgeschlagen, mithin war ich gezwungen, diesen Schritt zu machen; obwohl ich schon lange im Sinn hatte, wegzugehen, denn Salzburg ist kein Ort für mich.“ -
„Mein Gott, ein junger Mensch! Aber der Vater ist noch in Salzburg?“ -
„Ja, Euer Kurfürstliche Durchlaucht. Ich bin schon dreimal in Italien gewesen, habe drei Opern geschrieben, bin Mitglied der Akademie in Bologna, habe müssen eine Probe ausstehen, wo viele Maestri 4 bis 5 Stunden gearbeitet und geschwitzt haben, ich habe es in einer Stund verfertigt: das mag zum Zeugnis dienen, daß ich im Stande bin, in einem Hofe zu dienen.“ –
„Ja, mein liebes Kind, es ist keine Vakatur da. Mir ist es leid, wenn nur eine Vakatur da wäre“ –
„Ich versichere Euer Durchlaucht, ich würde München gewiß Ehre machen“ –
„Ja, das nutzt alles nichts. Es ist keine Vakatur da“ -
Dies sagte er gehend. Nun empfahl ich mich zu höchsten Gnaden.“

Gerade weil der Kurfürst so musikverständig war, müssen andere Gründe als die fehlende Planstelle der Anstellung Mozarts im Wege gestanden haben. Hätte Baierns Kurfürst Max III. Joseph die Anstellung Wolfgang Amadeus Mozarts wirklich gewollt, so hätte er die Planstelle für den Hofmusiker auch durchgesetzt und Mittel und Wege der Finanzierung gefunden. Es trifft freilich zu, dass im Bereich der Hofmusik damals die Ämter des Kapellmeisters, des Kammerkompositeurs und der Konzertmeister besetzt waren. 

Und dennoch war die Aussage mit der fehlenden Vakatur eine typische Sachzwang-Argumentation. Guten Willen vorausgesetzt, hätte der baierische Herrscher den Komponisten aus seiner Kabinettskasse bezahlen können, wie er es schon mehrmals bei bedeutenden Sängerinnen und Sängern machte. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, Mozart den Auftrag für eine Oper zu erteilen.

Es scheint naheliegend, dass Mozarts Musik nicht dem kurfürstlichen Geschmack entsprochen hat. Kurfürst Max III. Joseph war ein überzeugter Anhänger der älteren neapolitanischen Virtuosenoper. Mozarts Musik dürfte ihm zu wenig traditionell, zu reich, zu vielschichtig, kurz - zu modern gewesen sein. Seine eigenen, etwas altväterlichen Kompositionen scheinen dies zu bestätigen.

Die Ursachen liegen aber zweifellos am Salzburger Bischofshof. Denn wer, wie Mozart, gegen den Bischof von Salzburg aufmümpfige Reden führt und es nicht versteht sich den hergebrachten ständischen Normen und hierarchischen Strukturen zu unterwerfen, für den ist auch am baierischen Hof kein Platz. Da kommt Kurfürst Max III. Joseph die Argumentation, dass er jeden ausgegebenen Gulden seinen Untertanen vom Mund absparen muss, nur gelegen.


3. 6 1864 - Der Nibelungen-Gang in der Residenz entsteht

München-Graggenau * König Ludwig II. gibt den Auftrag für einen repräsentativeren offiziellen Zugang zu seiner Wohnung im nordwestlichen Pavillon des Festsaalbaues. Dazu müssen Bedienstetenwohnungen entfernt werden. Der dadurch entstehende 31 Meter lange Gang [= Nibelungen-Gang] mit 14 Fenstern zur Theatinerstraße wird ausgebaut. 


13. 5 1553 - Die festgelegte Brauzeit

München * Eine baierische Brauordnung von 1539, spätestens jedoch ein herzogliches Dekret vom 13. Mai 1553, legt fest, dass untergäriges Bier nur während des Winterhalbjahres gebraut werden darf. Die Brausaison beginnt am 29. September, dem Michaelistag, und endet am 23. April, dem Georgstag. 

Die zeitliche Beschränkung ist notwendig, weil die untergärige Hefe für den Gärungsprozess niedrige Temperaturen benötigt. Dabei geht man davon aus, dass die durchschnittliche Außentemperatur während dieses Zeitraums kaum über 10,4 Grad Celsius steigt. 


19. 9 1805 - Erzherzog Ferdinand trifft in München ein

München * Erzherzog Ferdinand, der den Oberbefehl über die österreichischen Truppen hat, trifft in München ein und nimmt im Gasthof Zum Goldenen Hirsch in der Theatinerstraße Quartier. 


21. 7 1732 - Andreas Schmederer ist Inhaber der Köglmühle

München-Lehel * Andreas Schmederer, der Vater von Maria Elisabeth, ist Inhaber der Köglmühle im Lehel. 


25. 5 1985 - Friedrich Wetter wird zum Kardinal erhoben

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Der München-Freisinger Erzbischof Friedrich Wetter wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 


3. 7 1961 - Kardinal Julius Döpfner wird 10. Erzbischof von München und Freising

Rom-Vatikan - München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner wird zum 10. Erzbischof von München und Freising ernannt. 


6. 5 2019 - Eine Gedenktafel für die ermordeten Kolpinggesellen

München-Maxvorstadt * Am Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5, dem Sitz des Sparkassenverbands Bayern, wird eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Ermordung von 21 Kolpinggesellen am 6. Mai 1919 enthüllt.

Das Andenken an die grausamen Vorgänge vor 100 Jahren kam aufgrund einer Initiative von Frau Dr. Hella Schlumberger zustande. Zur Realisierung des Denkmals trägt das Kolpingwerk, die Versicherungskammer Bayern, der Sparkassenverband Bayern und die Landeshauptstadt München bei. 


1933 - Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

München-Englischer Garten - Lehel * Durch den Bau des Hauses der Deutschen Kunst verliert der Englische Garten an seiner Südseite erneut Grund und Boden.


26. 2 1919 - Bewaffnete Männer erzwingen die Trauerbeflaggung am Erzbischöflichen Palais 

München-Kreuzviertel * Am Landestrauertag für Kurt Eisner bleibt das Erzbischöfliche Palais zunächst ohne Trauerbeflaggung. Erzbischof Michael von Faulhaber betrachtet sein Wohnhaus als Privatgebäude, das von der Anordnung für öffentliche Gebäude nicht betroffen ist. 

Nach seinem Tagebuchbericht dringen gegen 11 Uhr sechs Männer, darunter vier Soldaten mit Gewehren, in das Palais ein und verlangen die Beflaggung. Sie halten sich in den Räumen auf und treten bewaffnet an die Fenster. Schließlich werden zwei Fahnen angebracht. 

Faulhaber erlebt den Tag als Bedrohung. Den politischen Mord lehnt er nach eigener Aussage ab, hält eine öffentliche Erklärung jedoch für überflüssig: „Daß der Erzbischof einen politischen Mord verabscheut, das braucht er doch nicht zu beteuern, das wird man hoffentlich wissen.“ 


24. 7 1934 - Faulhaber: „Gott erhalte unseren Reichskanzler“

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber schreibt an Adolf Hitler:

„Was die alten Parlamente und Parteien in sechzig Jahren nicht fertigbrachten, hat Ihr staatsmännischer Weitblick in sechs Monaten weltgeschichtlich verwirklicht. […] 
Uns kommt es aufrichtig aus der Seele: Gott erhalte unseren Reichskanzler“. 


15. 10 1835 - Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Stift an der Ludwigstraße

München-Maxvorstadt * Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Stift an der Ludwigstraße.


28. 7 1917 - Offene Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen

München - Berlin * Der Feldprobst der bayerischen Armee, der Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber, schreibt an Kaiser Wilhelm II., dass „auch die Seelsorge mit dem Schwert des Geistes, das ist mit dem Wort Gottes, das heilige Recht unseres treuen Vaterlandes zu verteidigen und die Seelen zum höchsten Kraftaufgebot zu wecken bemüht war“.

Der deutsche Klerus hat sich damit in die Kriegsrhetorik eingefügt und betreibt offen Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen. Faulhaber predigt den bayerischen Truppen. Und diese Rhetorik geht so: „Ein Mann nach dem Herzen Gottes handelt nach dem Willen Gottes. Hat man einmal klar erkannt: ‚Das ist Gottes Wille, das ist meine Pflicht, bei dieser Fahne ist mein Platz‘, dann bleibt‘s dabei, heute und morgen und übermorgen.“ 


30. 9 1961 - Kardinal Julius Döpfner wird inthronisiert

München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner wird als Erzbischof von München und Freising inthronisiert. Er gehört - neben Papst Johannes XXIII. - zu den vier leitenden Persönlichkeiten des Zweiten Vatikanischen Konzils und bemüht sich um eine Annäherung an die SPD. 


9. 9 1930 - Brandbrief an Kardinal Faulhaber und die Bischofskonferenz

München * Pater Rupert Mayer schreibt einen Brief an Kardinal Michael Faulhaber und die Bischofskonferenz, in dem sich der Jesuit wiefolgt äußert: 

„Die völkischen Hetzereien können wir uns nicht groß genug vorstellen. So herrscht in unserem katholischen Volk eine beispielslose Verwirrung. Unbegreiflich, aber wahr ist es, daß der Hitlerschwindel wieder die weitesten, auch katholischen Volkskreise erfasst hat“.


30. 8 1922 - Konrad Adenauer widerspricht Kardinal Michael von Faulhaber

München * Der Präsident des Katholikentages, der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer, widerspricht Kardinal Michael von Faulhaber zwar erst drei Tage später, verwahrt sich aber immerhin öffentlich gegen diese Aussagen: „Es sind hie und da Äußerungen gefallen, die man sich aus Verhältnissen örtlicher Natur erklären kann, hinter denen aber die Gesamtheit der deutschen Katholiken nicht steht. [...] Es verrät Mangel an historischem Blick, die heutige Verfassung verantwortlich zu machen für die heutigen Zustände“. 

Denn, so Adenauer weiter: „Wenn im Herbste der Wind die Blätter von den Bäumen fegt, so ist der Wind nur der Anstoß, denn die Blätter waren alt und müde, und wenn der Sturm Äste und Bäume bricht, so war der Sturm bloß der Anstoß, denn die Bäume und Äste waren alt, denn wären sie nicht morsch und lebensschwach gewesen, so hätten sie den Sturm überdauert.“  Und der Rheinländer setzte noch einen drauf, als er sagte: „Wie ich an das Walten einer Gerechtigkeit glaube, so glaube ich auch daran, daß etwas, was gut und stark ist, nicht untergehen kann“.  

Jetzt wird Kardinal Faulhaber richtig zornig. „Herr Oberbürgermeister“, herrscht der Münchner Erzbischof den späteren Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wie einen Schuljungen an: „Sie haben unserem König nicht die schuldige Achtung erwiesen“.  

In einer Denkschrift hält Konrad Adenauer die Gefährlichkeit der Haltung und Auffassung des Kardinals in aller Deutlichkeit fest: „Die Haltung des Kardinals Faulhaber ist unverträglich mit den Interessen des deutschen Katholizismus. Er muß entweder eine grundsätzliche Schwenkung einnehmen oder dazu angehalten werden, sich jeder politischen Betätigung auf das Strikteste zu enthalten“. 


12. 6 1952 - Kardinal Michael von Faulhaber stirbt

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber stirbt. Der Tod der nicht unumstrittenen Persönlichkeit ruft bei den Gläubigen Münchens nicht nur Bestürzung hervor.


Nach dem 12. 6 1952 - Die Münchner Jüdische Zeitung würdigt Faulhabers Eintreten

München * Es ist und bleibt ein ewiges Rätsel, warum ausgerechnet die Münchner Jüdische Zeitung zum Schluss kommt, dass Kardinal Michael von Faulhaber an dem denkwürdigen 3. Dezember 1933 „gegen den Rassenwahn der nationalsozialistischen Machthaber so furchtlos Stellung nahm“.


Nach dem 26. 8 1944 - Faulhabers Treueverhältnis gegenüber dem Führer

München-Kreuzviertel * Das Attentat vom 20. Juli 1944 bezeichnet Kardinal Michael von Faulhaber als „furchtbares Verbrechen“. In seiner Vernehmung vom 26. August „überschlug er sich geradezu in der Ablehnung und Verurteilung des Anschlags [...] und in seinem Treueverhältnis gegenüber dem Führer“.


9. 11 1849 - Das bayerische Nationalgefühl des Volkes heben und kräftigen

München * König Max II. beauftragt seinen Innenminister Theodor von Zwehl ein „Gutachten patriotisch gesinnter Männer aus sämtlichen Kreisen des Königreichs und aus den verschiedenen Ständen“ einzuholen und „nichts zu unterlassen, was das Nationalgefühl des Bayern - für Bayern - zu heben und zu festigen vermag“. 

Mit diesem Programm will er die Monarchie in Bayern sichern. Ihm ist klar, dass fast die Hälfte seines Staatsgebiets und seiner Bevölkerung nicht das Geringste mit Bayern zu tun hatte. Die revolutionären Ereignisse haben gezeigt, dass besonders von Franken, das keinerlei geschichtlichen Bezug zu Bayern hatte, der stärkste Widerstand gegen die Monarchie ausging. 

Durch die Förderung von Tracht, Brauchtum und Geschichte, durch Geschichtszyklen und dynastische Feste, durch Denkmäler, Nationalhymne und den Ausgleich der Religionen sowie durch gezielte Unterstützung aller konservativen, monarchiefreundlichen Institutionen und Vereinigungen, soll die gesamtbayerische Identitätsstiftung gesteuert werden.

All diese Maßnahmen schlagen sich nicht zuletzt auch in Fragen der Architektur nieder. Denn zum Ziel zur Förderung einer bayerisch-monarchischen Gesinnung zählen auch die Bemühungen des Bayernregenten um einen neuen Baustil, bei dem programmatisch gotische und bäuerliche Architekturformen, also letztlich deutsche und bayerische Elemente verschmolzen werden sollen.

Darüber hinaus verfolgt Max II. mit einem neuen, in Bayern erfundenen Baustil außenpolitische Ziele.

  • Er will damit für Bayern eine Vorrangstellung unter den deutschen Mittelstaaten erreichen und so das Land als dritte Kraft zwischen Preußen und Österreich etablieren und zumindest in der Architektur und im Städtebau eine führende Rolle einnehmen.
  • Daneben hätte er mit der Erfindung eines neuen Baustils auch seinen Vater, den dominierenden Kunstkönig, in dessen ureigenstem Gebiet übertroffen.


7. 2 1815 - Heinrich Schmederer wird geboren

München-Lehel * Heinrich Schmederer wird geboren.


11. 10 1933 - Adolf Hitler legt den Grundstein für das Haus der Deutschen Kunst

München-Lehel * Reichskanzler Adolf Hitler legt, begleitet vom Geläute sämtlicher Münchner Kirchenglocken, den Grundstein für das Haus der Deutschen Kunst. Dabei bricht der Zeremonienhammer in zwei Teile. Ein böses Omen.

Zugleich verleiht der „Führer“ der bayerischen Hauptstadt den Ehrentitel Hauptstadt der Deutschen Kunst.


26. 5 1917 - Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

München * Die Ernennung Michael von Faulhabers zum Kandidaten für das Amt des Erzbischofs von München und Freising wird amtlich verkündet. 


27. 6 1977 - Joseph Ratzinger wird Kardinal

Vatikan * Münchens Erzbischof Joseph Ratzinger wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 


19. 9 1922 - Faulhaber verhindert Ordensverleihung an Adenauer

München-Kreuzviertel - Rom-Vatikan * Kardinal Michael von Faulhaber schreibt an den Unterstaatssekretär im Vatikan, Giuseppe Pizzardo, über die öffentliche Auseinandersetzung mit Konrad Adenauer: 

„Er behauptete, die Revolution sei organisch geworden, die gestürzten Herrscherhäuser seinen morsche Bäume gewesen, der deutsche Katholizismus sei auf das deutsche Vaterland angewiesen. [...] Ich bitte darum Eure Exzellenz, es möge keine päpstliche Kundgebung erfolgen, die von den Katholiken als Zustimmung zur Politik des Zentrums und zu einer Koalition mit der Sozialdemokratie ausgelegt werden könnte. Präsident Adenauer wird die päpstliche Auszeichnung, die früher für den Präsidenten üblich war, nicht erhalten können“.  

Damit verhindert Kardinal Faulhaber, dass Konrad Adenauer den sonst üblichen päpstlichen Orden bekommt.  

In einer eigenwilligen Rechtfertigung gegenüber dem bayerischen Gesandten beim Vatikan schreibt Faulhaber am selben Tag: „[...] Damit habe ich nicht die Verfassung von Weimar und die republikanische Staatsform an sich verurteilt; denn eine Verfassung kann rechtmäßig zustandegekommen sein, ohne daß dadurch die vorausgehende Revolution legitimiert wird. Ein unehelich Geborener kann ein ordentlicher Mensch werden, ohne daß damit die uneheliche Mutterschaft als solche Rechtsdasein erhält.“ 


Um den 5. 9 1919 - Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung ab

München * Alle acht bayerischen Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung mit der Begründung ab: „Halte sich wenigsten der Priesterstand das Gewissen rein und frei gegenüber einer Republik und ihrer Verfassung, die aus der Sünde der Revolution und damit aus dem Fluche geboren sind und diesen Fluch bis in das dritte und vierte Geschlecht vererben werden“. 


30. 8 1917 - Michael von Faulhaber trifft in München ein

München * Der designierte Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber trifft - von Speyer kommend - in München ein. 


24. 7 1976 - Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet

München-Kreuzviertel * Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet im Pförtnerzimmer des Erzbischöflichen Palais an einem Herzinfarkt. 


27. 2 1919 - Faulhaber reagiert mit einem antijudaistischen Vorwurf auf Landauers Trauerrede 

München-Kreuzviertel * Erzbischof Michael von Faulhaber weist Gustav Landauers Würdigung Kurt Eisners zurück. Landauer vergleicht den Ermordeten in seiner Trauerrede mit Jesus und Jan Hus – Menschen, die wegen ihrer Überzeugungen verfolgt und getötet werden. 

Faulhaber empfindet diesen Vergleich als Gotteslästerung. In seinem Tagebuch schreibt er über Eisner, dieser „war ein Teil von jener Kraft, die Jesus gekreuzigt hat, nicht aber von Jesus selber“. 

Damit greift Faulhaber auf den traditionellen antijudaistischen Vorwurf einer kollektiven jüdischen Schuld am Tod Jesu zurück und richtet ihn gegen den ermordeten Ministerpräsidenten jüdischer Herkunft. Seine Reaktion verdeutlicht, wie eng sich seine Ablehnung der Revolution mit religiös begründeten judenfeindlichen Vorstellungen verbindet. 


Nach dem 4. 8 1914 - Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

München * Als an allen Fronten Katholiken auf Katholiken schießen und ihre Stoßgebete an den gleichen Gott schicken, ist es Michael von Faulhaber, der mit „Durchhalteparolen“ und „Hurra-Patriotismus“ den deutschen Soldaten in den Schützengräben den „Kampfesmut“ vorbetet.


24. 7 1917 - Michael von Faulhaber wird 8. Erzbischof von München und Freising

Vatikan * Der Bischof von Speyer, Michael von Faulhaber, wird durch Papst Benedikt XV. zum 8. Erzbischof von München und Freising ernannt. Zuvor hat Nuntius Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., die Eignung und Würdigkeit des Kandidaten festgestellt. 


1. 7 1982 - Eine neue Nacktbadeverordnung für einen hüllenfreien Aufenthalt

München-Englischer Garten * Der Stadtrat beschließt die Nacktbadeverordnung. Ab sofort darf man legal auf der Schönfeldwiese [= „Poebene“] und in der Schwabinger Bucht komplett hüllenfrei liegen, sitzen und herumtollen.


5. 5 1844 - König Ludwig I. nimmt die Preiserhöhung zurück

München * Nach vier Tagen anhaltender Unruhen gibt König Ludwig I. schließlich nach und nimmt die Erhöhung des Bierpreises per Dekret zurück. Damit ist das wichtigste Ziel der Münchner Bierrevolution erreicht, die Unruhen klingen ab und die Lage in der Stadt beruhigt sich. 

An den Ausschreitungen haben sich vor allem Angehörige der unteren Bevölkerungsschichten beteiligt. Zugleich stößt ihr Vorgehen offenbar auch in wohlhabenderen und gebildeten Kreisen auf Zustimmung. Dort herrscht vielfach die Ansicht, „die Leute [hätten] recht daran getan, es den Brauern einmal zu zeigen, da eine Bittschrift kaum einen vergleichbaren Erfolg erzielt hätte.“ 


7. 1 1800 - Aus den Militärgärten wird die Schönfeldwiese

München-Englischer Garten * Das Gelände der Militärgärten wird wieder mit dem Englischen Garten vereinigt und daraus eine ausgedehnte längliche Wiesenfläche, die Schönfeldwiese, angelegt.


13. 10 1846 - Lola Montez zieht in den Gasthof Zum Goldenen Hirschen

München-Kreuzviertel * Die Spanische Tänzerin Lola Montez zieht vom Hotel Zum Bayerischen Hof in den näher an der Residenz gelegenen Gasthof Zum Goldenen Hirschen an der Theatinergasse um. 


23. 4 1844 - Soziale Not und wachsender Volkszorn

München * Neben der schleichenden Geldentwertung trägt auch eine neue, von König Ludwig I. eingeführte Biersteuer zur Preiserhöhung bei. Gleichzeitig streichen der König und seine Regierung den Soldaten die Teuerungszulage von zwei Pfennigen. Auch der Tagelohn der Arbeiter auf den königlichen Baustellen sinkt von 48 auf 44 Kreuzer - eine Kürzung um 16 Pfennige. Zusätzlichen Unmut löst die kurz zuvor verfügte deutliche Erhöhung des Brotpreises aus. 

Für viele Menschen ist damit die Belastungsgrenze erreicht. Ihr Zorn richtet sich gegen den König und seine Regierung, vor allem aber gegen die Brauer. Diese stehen im Ruf, „wie Fürsten und Grafen herumzustolzieren“, gewaltige „Bierfestungen“ zu errichten und ihren neu gewonnenen Reichtum stolz zur Schau zu stellen. 

Dieses harsche Urteil trifft zwar nur auf wenige Brauereibesitzer zu und wird auch innerhalb des Braugewerbes kritisch gesehen. In der aufgeheizten Stimmung findet eine solche Differenzierung jedoch kaum noch Gehör. Das sprichwörtliche Fass läuft über: Die Münchner entschließen sich, „Revoluzzion“ zu machen.


8. 10 1846 - Der König und die Skandalnudel Lola Montez

München * Die spanische Tänzerin Lola Montez hat einen Termin bei König Ludwig I.. Dieser fordert zur Audienz einen Bericht über das Vorleben der Tänzerin an, in dem er lesen kann: 

„Dem allerhöchste Befehle vom 6. d.M. pflichtschuldige Folge leistend berichtet der treugehorsamst Unterzeichnete Euer Koeniglichen Majestät allerdevotest, wie die spanische Tänzerin Lola Montez dadurch öffentlich Anstoß erregte, dass sie, den Mitheilungen mehrerer Zeitungen zufolge, in einem Gasthofe zu Berlin einem ihr gegenüber sitzenden Offizier, der ihr mit übergroßer Freundlichkeit zu begegnen bemüht war, ein Champagnerglas an den Kopf warf, dass sie ferner, ebenfalls Nachrichten zufolge, einem bei der Revue in Berlin sie zurechtweisenden Polizeicommisär mit der Reitgerte übers Gesicht hieb, worauf sie mit 14-tägigem Arrest bestraft wurde, und dass sie endlich in Warschau dem Publikum, das ihren Kunstleistungen den gewünschten Beifall nicht zollte, von der Bühne herab mit begleitendem Gestikulieren den hinteren Theil ihres Körpers zuwandt".

Der König will sich von der Skandalnudel ein eigenes Bild machen. Bei dieser Audienz soll sich Lola Montez, „als der König einigen Zweifel über die Realität der ersichtlichen Wölbung ihres Busens andeutet", eine Schere genommen und sich damit „das Kleid vor der Brust aufgeschnitten“ haben. Der 60-jährige Bayernkönig ist augenblicklich Feuer und Flamme für die exotische Schönheit.

  • Er engagiert die als erotisches Feuerwerk bekannte Tänzerin unverzüglich und
  • erlässt eine Anweisung, dass die Tänzerin in den Zwischenaufzügen des Lustspiels „Der verschwundene Prinz" spanische Tänze in spanischer Tracht darbieten soll.


11 1799 - Die Militärgärten werden vom Englischen Garten abgetrennt

München-Englischer Garten * Die Militärgärten werden abgeschafft, dem Hoffuttermeisteramt unterstellt und vom Englischen Garten abgetrennt.


2007 - Der Ältestenrat lehnt das Trümmerfrauen-Denkmal ab

München-Graggenau * Der Ältestenrat beschäftigt sich abschließend mit der Erstellung eines Trümmerfrauen-Denkmals und befindet, dass es den Begriff der Trümmerfrauen in München nie gegeben hat. Einzig die CSU äußert sich positiv zum neuen Denkmal. 

Fraktionschef und Oberbürgermeisterkandidat Josef Schmid sieht die Argumente gegen ein Denkmal als nicht schwerwiegend genug an: „Natürlich wollen wir keine Nationalsozialisten ehren“, so Schmid. „Doch es gibt keine Kollektivschuld des deutschen Volkes, und die Aufbauarbeit der Zivilbevölkerung muss gewürdigt werden“.  


1826 - Der Königsbau der Residenz entsteht

München-Graggenau * Auf der Nordseite des Max-Joseph-Platzes entsteht der Königsbau der Residenz. 

Als städtebauliche Aufgabe verbleibt für Leo von Klenze die Südseite des Platzes, die durch die wenig repräsentative Seitenfassade des Palais Toerring-Jettenbach gebildet wird. Das spielte auch lange Zeit keine Rolle, da diese Seite dem Friedhof des Franziskanerklosters zugewandt war.

Mit der Neugestaltung des Toerring-Palais will König Ludwig I. aber nicht nur den Platz verschönern, sondern auch die der königlichen Wohnung gegenüberliegende Front ästhetisch aufwerten. Diese Investition kann aber dem Grafen weder zugemutet noch aufgezwungen werden.


Ab 1827 - König Ludwig I. lässt Nibelungensäle der Residenz ausmalen

München-Graggenau * König Ludwig I. lässt von Julius Schnorr von Carolsfeld die Nibelungensäle im Königsbau der Residenz ausmalen. 


16. 10 1836 - Die Alte Pinakothek wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Die Alte Pinakothek an der Barer Straße wird eröffnet. Aus dem überreichen Gemäldebestand können nur 1.300 Bilder gezeigt werden. 


9 2013 - Das Trümmerfrauen-Denkmal wird eingeweiht

München-Graggenau * Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ am Marstallplatz wird vom Münchner CSU-Vorsitzenden Ludwig Spaenle und kirchlichen Würdenträgern eingeweiht. 


6. 9 1847 - Jetzt gerät Königin Therese in Rage

München * Erst jetzt beauftragt König Ludwig I. seinen Staatsrat und Innenminister Franz von Berks mit der Veröffentlichung der Ernennung Lola Montez zur Gräfin Landsfeld im Regierungsblatt. Dadurch gerät jetzt allerdings die Königin Therese in Rage. 


14. 1 1806 - Die kirchliche Trauung in der Hofkirche

München-Graggenau * Erst als die kirchliche Trauung in der Hofkirche folgt, sind die Brautleute Auguste Amalie und Eugène Beauharnais aus baierischer Sicht „richtig“ verheiratet. Der Erzbischof von Regensburg, Karl Theodor von Dahlberg, übernimmt die Trauungszeremonie. Am Abend läuten wieder alle Glocken und Kanonenböller werden vor den Toren der Stadt gezündet. Auch die Straßen Münchens sind erneut illuminiert. 


21. 9 1848 - König Max II. beklagt sich über seinen schweren Job

München - Berlin • In einem Brief an seinen Onkel, dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., schreibt König Max II.: „Schwer ist unser Beruf, wir trugen, ich wenigstens trug bisher nur eine Dornenkrone.“ 


22. 5 1849 - Pfälzischen Abgeordneten wird die Sitzungsteilnahme verboten

München-Kreuzviertel * Die Regierung verweigert den pfälzischen Abgeordneten die Teilnahme am Landtag, woraufhin die Linke geschlossen das Parlament verlässt. 


1770 - Die „Münchner Zeichnungsschule“ wird gegründet

München-Kreuzviertel * Die „Münchner Zeichnungsschule“ wird gegründet. Diese Maler- und Bildhauer-Akademie ist im „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 untergebracht. Interessanterweise erhält diese Unterkunft nach dem Auszug der Zeichungsschule im Jahr 1781 den Namen „Alte Akademie“. 


4. 6 1848 - Die Landtagsabgeordneten erhalten das Recht der Initiative

München-Kreuzviertel * Ein weiteres wichtiges Vorschriftenwerk ist das Gesetz über die ständische Initiative. Es gibt den Abgeordneten beider Kammern des Landtags das Recht der Initiative, also das Recht, Gesetzesentwürfe einzubringen.  

Immerhin wird damit aus der Stände-Versammlung eine wirkliche Volksvertretung. Und aus dem Ständehaus wird das Landtagsgebäude. 


14. 7 1849 - Die Landtagswahlen sollen andere Mehrheiten ermöglichen

Königreich Bayern * Die für diesen Tag angesetzten Landtagswahlen werden von der Staatsregierung sorgfältig vorbereitet. Sie setzt dabei vor allem auf den Einfluss der kirchlichen Oberhirten und Pfarrer sowie auf das Engagement der(höheren) Beamtenschaft. Der Regierung genehme Vereine werden gefördert; nach den Wahlen jedoch alle politischen Vereine wieder verboten.  

Die Wahlkreise werden erstmals von der Regierung nach wahltaktischen Gesichtspunkten gebildet. Eine Praxis, die die Regierung von nun an bis zur Wahlrechtsreform von 1906 beibehalten wird. Mit den so gewonnenen neuen Mehrheitsverhältnissen kann König Max II. eine Politik der Reaktion verfolgen und versuchen, die Änderungen der Bayerischen Verfassung wieder rückgängig zu machen. 


26. 5 1818 - Die Ständeversammlung hat über die Post mitzubestimmen

München * Seit der Verfassung vom 26. Mai 1818 sind im Königreich Baiern Fragen der Post nicht mehr alleine Angelegenheit des Landesherrn und seiner Regierung. Die Ständeversammlung hat das Recht über die Staatsausgaben und damit auch über die Post mitzubestimmen.

Zu den bevorzugt diskutierten Themen in der Ständeversammlung gehört unter anderem die Frage, ob die Post, als Öffentliche Anstalt die Bedürfnisse der Öffentlichkeit zu befriedigen hat oder ob sie vorwiegend Geld in die immer leeren Staatskassen bringen soll. Immer wieder prangern die Abgeordneten

  • die katastrophalen Dienstleistungen der Post,
  • die Grobheit der Postillione und
  • den miserablen Zustand der baierischen Straßen an.


4. 6 1848 - Ein neues Wahlgesetz bringt entscheidende Verbesserungen

München-Kreuzviertel * Das Gesetz über die Wahl der Landtags-Abgeordneten bringt einige Neuerungen, die als „entscheidend“ bezeichnet werden müssen. Es beseitigt das ständische Element der Verfassungsurkunde von 1818. In diesem bestand die Kammer der Abgeordneten zu einem Achtel aus der Klasse der adeligen Großgrundbesitzer, ebenfalls ein Achtel aus der Geistlichkeit der christlichen Konfessionen, ein Viertel stellten die Vertreter der Städte und Märkte und die verbliebene Hälfte die Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.  

  • Im neuen Gesetz errechnet sich die Anzahl der Landtags-Abgeordneten nach dem Verhältnis von je Einem Abgeordneten auf 31.500 Seelen der Gesamtbevölkerung des Königreichs, die auf die „einzelnen Kreise vertheilt“ werden.  
  • Die Wahl ist indirekt. Das heißt, dass in einer Urwahl zunächst Wahlmänner gewählt werden, die dann in einem zweiten Wahlgang die Abgeordneten wählen.
  • Zum Abgeordneten kann jeder gewählt werden, der das 30. Lebensjahr vollendet hat.
  • Für das aktive Wahlrecht genügt die Zahlung einer direkten Steuer, und sei sie auch noch so klein.
  • Weder das aktive noch das passive Wahlrecht ist an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis“gebunden. Damit kommt auch die staatsbürgerliche Gleichberechtigung der Juden einen Schritt weiter.
  • Und die nicht an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis gebundenen Angehörigen nichtchristlicher Konfessionen dürfen den Verfassungseid unter Weglassung des Bezugs auf das Evangelium schwören.
  • Die Wahl der Landtags-Abgeordneten ist öffentlich, die Stimmzettel müssen jedoch noch vom Wähler unterschrieben werden. Die Geheime Wahl wird erst im Jahr 1881 eingeführt.
  • Außerdem werden noch keine amtlichen Stimmzettel ausgegeben. Diese gibt es erst - mit dem Frauenwahlrecht - im Januar 1919.
  • Das bisherige Ausschließungsrecht des Königs, mit dem er gewählten Abgeordneten den Urlaub für die Teilnahme am Landtag verweigern konnte, wird beseitigt.  

Das Gesetz, das als Bestandteil der Verfassungs-Urkunde angesehen wird, tritt mit der nächsten Wahl in Wirksamkeit. 


29. 9 1885 - Bei den Konservativen besteht keine Neigung für eine Finanzhilfe

München-Kreuzviertel * Die Sitzungsperiode des Bayerischen Landtags beginnt.  

Nachdem Reichskanzler Otto von Bismarck die Übernahme der Schulden von König Ludwig II. durch den Landtag vorgeschlagen hat, entwickelt sich bei den Abgeordneten der Patriotenpartei eine für den König sehr ungünstige Stimmung. Pläne zur Erhöhung der Zivilliste, um König Ludwig II. - unter strengen Auflagen - die Abzahlung seiner Schulden zu ermöglichen, werden zwar diskutiert, aber nicht weiter verfolgt.  

Bei den Konservativen besteht keine Neigung für eine Finanzhilfe. „Wir halten fest zu unserem angestammten Fürstenhause, zu unserem Könige, aber was auch kommen möge, wir werden auch die Interessen des Volkes hoch halten, Wünschen gegenüber, die mit dem Volkswohl nicht im Einklang stehen“. Eine Diskussion des Themas im Landtag wird sogar als gefährlich bezeichnet, „denn die Stimmung im Lande sei der Art, daß jede Discussion die Aufregung bis zum Überlaufen steigern und Dinge ans Licht bringen könne, über die man sich entsetzen würde“. 


17. 9 1831 - Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags beraten über das Budget

München-Kreuzviertel * Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags beraten über das Budget. Um die Abgeordneten zur Eile und damit zu nicht allzu gründlicher Beratung der Einzelposten zu zwingen, lässt König Ludwig I. - angesichts der herannahenden Cholera - verkünden, die Abgeordneten hätten so lange auszuharren, bis das Budget vereinbart ist.

  • Die Abgeordneten kürzen den Gesamtetat von 28 auf 26,8 Millionen Gulden,
  • die Zivilliste des Königs von 3,15 Millionen auf 2,5 Millionen Gulden 
  • und den Heeresetat von 6,7 auf 5 Millionen.  

Innerhalb dieser Kürzungen beschließen sie zahllose Umverteilungen von Ausgabeposten sowie neue Ausgaben. Gekürzt wird bei den königlichen Prestigeobjekten Alte Pinakothek, Staatsbibliothek und Odeon sowie den Ausgaben für die zahlreichen wiedererrichteten Klöster. Mehr Geld soll dagegen in die Rechtspflege, die innere Verwaltung und das Bildungswesen fließen.

Für den König bedeutet dieses Verhalten „Anmaßung und Eingriff in die Exekutive“. Zum Glück gibt es noch die Erste Kammer, die Kammer der Reichsräte, die umgehend ihr Veto gegen die Kürzungen und Umverteilungen einlegt - und damit die Regierung rettet.

Unter dem Druck der Regierung, die sogar mit der Auflösung der Abgeordnetenkammer droht, knicken viele Abgeordnete ein. Dabei werden die Kürzungen der königlichen Zivilliste weitestgehend zurückgenommen. Die anderen Etatkürzungen fallen nicht so extrem aus, sodass immerhin noch 2 Millionen Gulden eingespart werden. 


7. 11 1918 - Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt - die bayerische Republik gegründet

München-Kreuzviertel * Gegen 22:30 Uhr steht Kurt Eisner am Präsidentenpodium und erklärt im Namen des Arbeiter- und Soldatenrats die Dynastie Wittelsbach für abgesetzt und die bayerische Republik für gegründet.

Er fährt fort: „Jetzt müssen wir zur Bildung einer Regierung fortschreiten. […] Der, der in diesem Augenblick zu Ihnen spricht, setzt Ihr Einverständnis voraus, dass er als provisorischer Ministerpräsident fungiert.“

Der anschließend einsetzende begeisterte Applaus bestätigt ihm die Annahme. Kurt Eisner ist damit bayerischer Ministerpräsident. 


1. 7 1834 - Die Ständeversammlung genehmigt den Ludwig-Main-Donau-Kanal

München-Kreuzviertel * Die bayerische Ständeversammlung genehmigt den Bau eines Kanals zwischen Main und Donau, den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 


4. 6 1848 - Die ständischen Privilegien des Adels werden endgültig gebrochen

München-Kreuzviertel * Mit einem weiteren Reformgesetz werden auch die letzten Elemente der feudalen Grundherrschaft im Königreich Bayern beseitigt. Im I. Abschnitt des Gesetzes über die Aufhebung der standes- und gutsherrlichen Gerichtsbarkeit, dann die Aufhebung, Fixierung und Ablösung von Grundlasten hebt König Max II. die standes- und gutsherrliche Gerichtsbarkeit auf.

Das Gesetz entzieht den Gutsherren die Gerichtsbarkeit und die Polizeigewalt ohne Entschädigung und überträgt diese Befugnisse auf den Staat. Damit sind die letzten Reste des feudalen Staatsaufbaus abgeschafft worden. Dem Aufbau einer modernen einheitlichen Justizverwaltung steht nun nichts mehr im Weg. 


15. 8 1908 - Das neue Bayerische Gemeindewahlrecht bringt die Verhältniswahl

München * Mit dem neuen Bayerischen Gemeindewahlrecht wird die Verhältniswahl eingeführt.


Um 1979 - Das erste frei zugängliche innerstädtische Nacktbadegebiet der Welt

München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird für seine Nacktbadenden bekannt. Aus anfänglichen Verboten wird schnell eine offizielle Duldung – damit entsteht das erste frei zugängliche innerstädtische Nacktbadegebiet der Welt.


9. 3 1923 - Vermögensausgleich mit dem Haus Wittelsbach 

München * Der Bayerische Landtag schafft mit dem „Gesetz über die vermögensrechtliche Auseinandersetzung des Bayerischen Staates mit dem vormaligen Bayerischen Königshause“ den Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF). Die Stiftung des öffentlichen Rechts übernimmt unter anderem Kunstsammlungen, Schlösser, land- und forstwirtschaftliche Flächen, Wohnrechte und Kapital. Das Vermögen geht damit nicht unmittelbar in das Privateigentum einzelner Familienmitglieder über und muss als Fondsvermögen erhalten bleiben. 

Die erwirtschafteten Erträge dienen der Bewahrung der Kulturgüter sowie der Versorgung anspruchsberechtigter Angehöriger des Hauses Wittelsbach. Im Gegenzug verzichtet das ehemalige Königshaus auf weitere vermögensrechtliche Forderungen und künftige Unterhaltszahlungen durch den Freistaat. 


Ab dem 22. 9 1870 - Bayern und Württemberg verhandeln auf der Münchner Konferenz

München • In der sogenannten Münchner Konferenz, die vom 22. bis zum 26. September 1870 in München stattfindet, besprechen die Vertreter Bayerns und Württembergs den von Rudolph von Delbrück vorgelegten Beitritts-Vorschlag zum Deutschen Reich. 


21. 6 1886 - Die Kammer der Reichsräte stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Reichsräte gibt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Prinzen Luitpold. 


11. 9 1825 - Das Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Mit dem Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung verfolgt der Staat vier Ziele:

  • Vermehrung der Bevölkerung,
  • Hebung des allgemeinen Wohlstands,
  • Verbesserung der Sittlichkeit und
  • Verringerung der Zahl der unehelichen Kinder.

Ansässigmachung ist ein Rechtsverhältnis, das zwischen einem (männlichen) Individuum und einer Gemeinde begründet wird. Voraussetzung für die Ansässigmachung ist

  • der Besitz eines Grundvermögens,
  • der Besitz eines realen, radizierten oder konzessionspflichtigen Gewerbes oder
  • die definitive Einstellung in einem öffentlichen Amt des Staates, der Kirche oder einer Gemeinde oder
  • ein anderweitig gesicherter Nahrungsstand.
  • Die Erfüllung der Bestimmungen des Militärkonskriptsionsgesetzes,
  • ein guter Leumund und
  • den vorschriftsmäßigen Besuch des Schul- und Religionsunterrichts.

Der Ansässigmachungstitel beinhaltet die Erlaubnis zur Verehelichung. Bei Wiederverehelichung oder wenn zwischen Ansässigmachung und dem Heiratsgesuch ein längerer Zeitraum verstrichen ist, wird überprüft, ob die Voraussetzungen für die erteilte Ansässigmachung noch gegeben sind. So ist es möglich, auch einen Ansässigen Bewerber die Heiratserlaubnis zu verweigern. 


Um den 10. 10 1863 - Eisenbahnstrecke über Mühldorf nach Österreich genehmigt

München-Kreuzviertel * Der Bayerische Landtag genehmigt die für die Stadtviertel des Münchner Ostens so wichtig werdende Eisenbahnstrecke über Mühldorf zur österreichischen Landesgrenze. Zeitgleich bewilligt er 15,4 Millionen Gulden für den Bau der Linie. Die genaue Streckenführung ist zu diesem Zeitpunkt allerdings an mindestens zwei Stellen noch offen.

  • Einmal, weil auf österreichischer Seite die rund fünfzig Kilometer lange Teilstrecke von der Grenze in Richtung Linz nicht von der Eisenbahnverwaltung, sondern von einem privaten Konsortium aus Großgrundbesitzern, Unternehmern und Bankiers finanziert wird und
  • sich als Alternativen der Grenzübergang bei Braunau oder das vierzig Kilometer innabwärts gelegene Schärding anbieten.
  • Von einem dieser Grenzübergänge soll die Eisenbahn das oberösterreichische Neumarkt und darüber hinaus Linz erreichen. 
  • Die zweite ungeklärte Streckenführung war gleich am Beginn der Bahnlinie.

Die Generaldirektion der Kgl. Bayerischen Staatseisenbahnen - als zuständige Planungsbehörde - will jedenfalls die Strecke unmittelbar nach der Großhesseloher Brücke - der seit dem Jahr 1858 bestehenden Hauptverkehrsstrecke München - Holzkirchen - Rosenheim - Salzburg - abzweigen lassen. In einem weiten Bogen soll die Bahntrasse dann durch den Perlacher Forst, weiter über das Obergiesinger Feld, südlich an Haidhausen vorbeiführend das Stadtgebiet in östlicher Richtung verlassen. So jedenfalls sieht die grobe Planung lange Zeit aus.

Nun ist aber in Obergiesing, östlich der Tegernseer Landstraße, ein großes Neubaugebiet geplant. Und um zu verhindern, dass die Bahnverwaltung baureife oder möglicherweise schon bebaute Grundstücke teuer erwerben muss, verweigert das Ministerium des Inneren, das bei allen Bauvorhaben in der Haupt- und Residenzstadt ein Planungs- und Einspruchsrecht besitzt, ihre Zustimmung zum Wohnungsbau so lange, bis eine detaillierte Bahnplanung vorliegt. Erst danach will das Innenministerium den künftigen Baulinien zustimmen. 


21. 6 1918 - Der Landtag beschließt Bau des Walchensee-Kraftwerkes

München-Kreuzviertel * Der Landtag beschließt die von Oskar von Miller angestrebte landesweite staatliche Stromversorgung und den Bau des Walchenseewerkes. 


4. 6 1848 - Eine Absichtserklärung zur Rechtspflege

München-Kreuzviertel * Im Artikel 1 des Grundlagengesetzes wird erklärt: „Die Rechtspflege soll von der Verwaltung, selbst in den untersten Behörden, gänzlich getrennt werden“.  Es dauert jedoch bis zum 10. November 1861, bis der verkündete Grundsatz verwirklicht wird.


4. 6 1848 - Das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur

München-Kreuzviertel * Außerdem tritt das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur in Kraft. In dem vom König erlassenen Edikt über die Freiheit der Presse und des Buchhandels ist festgelegt worden, dass das Erscheinen von Presseerzeugnissen nicht „von obrigkeitlicher Prüfung und Genehmigung des Inhalts oder überhaupt von irgend einer obrigkeitlichen Erlaubniß abhängig“ sei. „Die Strafgerichtsbarkeit [steht] nicht den Polizeibehörden, sondern den Gerichten zu.“ 


4. 6 1848 - Die Ministerverantwortlichkeit wird Gesetz

München-Kreuzviertel * Ein weiteres Reformgesetz von König Max II. ist das Gesetz, die Verantwortlichkeit der Minister betreffend. Kernpunkt dieses Verfassungsgesetzes ist, dass Regierungsanordnungen des Königs nur durch die Gegenzeichnung des verantwortlichen Ressortministers Geltung erhalten. Damit ist der Spätabsolutismus eines König Ludwigs I. mit einem Gesetz beseitigt.  

Freilich verliert damit der König letztlich seine Verantwortlichkeit gegenüber der Bevölkerung, aber das Parlament hat immer jemanden, den es zur Verantwortung ziehen kann. 


26. 9 1870 - Eine Einigung mit Preußen liegt in der Luft

München * Die Münchner Konferenz, bestehend aus Vertretern Württembergs und Bayerns, erkennen die Bedingungen der Norddeutschen Bundesverfassung über Bundesoberhaupt, Bundesrat und Reichsrat als annehmbar an. Eine Einigung mit Preußen liegt in der Luft. 


9. 6 1852 - König Max II. schafft die Vereidigung der Armee auf die Verfassung ab

München * König Max II. lässt die Vereidigung der Armee auf die Verfassung abschaffen. Diese hatte sein Vater König Ludwig I. mit Ausrufung der Proklamation am 6. März 1848 eingeführt. Im neuen Eid ist von der Verfassung keine Rede mehr. 


23. 11 1870 - Reichsrecht stärkt den Schutz arbeitender Kinder 

Königreich Bayern * Bayern schließt mit dem Norddeutschen Bund einen Bündnisvertrag und schafft damit eine Grundlage für die Gründung des Deutschen Reichs. Mit dem Beitritt übernimmt das Königreich auch reichsweit geltende gewerberechtliche Schutzbestimmungen. 

  • Das Mindestalter für die regelmäßige Beschäftigung von Kindern in Fabriken steigt auf zwölf Jahre. 
  • Jugendliche unter 14 Jahren dürfen höchstens sechs Stunden täglich arbeiten und 
  • müssen mindestens drei Stunden Unterricht erhalten. 
  • An Sonn- und Feiertagen ist ihre Beschäftigung verboten. 

Gegenüber den bisherigen bayerischen Vorschriften bedeutet dies eine deutliche Verbesserung des gesetzlichen Kinderschutzes. 


10. 7 1819 - Ein Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung legt einen Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels vor. 


11. 9 1825 - Die Ständeversammlung verabschiedet drei Sozialgesetze

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Die Ständeversammlung verabschiedet drei Gesetze, die als die ersten von einer bayerischen Volksvertretung verabschiedeten Sozialgesetze angesehen werden:

  • Das Gesetz über die Heimat,
  • das Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung und
  • das Gesetz über das Gewerbewesen. 


Um den 30. 9 1847 - Beschlüsse in der der Ständeversammlung gegen die Zensur

München-Kreuzviertel * Die willkürliche Verweigerung und Entziehung des Postdebits wird nun auch auf dem außerordentlichen Landtag vom September/November 1847 diskutiert. Die beiden Kammern der Ständeversammlung fassen dabei einen Beschluss, mit dem sie die Regierung auffordern, von der „Verweigerung bzw. Entziehung der Postbeförderung für Zeitungen“ Abstand zu nehmen.


1. 7 1834 - Gesetzesvorlagezur Begrenzung des Bevölkerungswachstums

München-Kreuzviertel * Innenminister Ludwig Fürst von Oettingen-Wallerstein bringt in die Ständeversammlung einen Gesetzentwurf zur Revision des Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetzes ein.

Ziel der Gesetzesvorlage ist die Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch Verhinderung der Verehelichung und Familiengründung durch Besitzlose. Damit sollen gleichzeitig

  • die Lasten der Armenkasse gesenkt sowie
  • die Unzufriedenheit der sozialen Unterschichten und die damit verbundene Revolutionsbereitschaft unterbunden werden.

Der Innenminister kommt damit der überwältigenden Mehrheit der Abgeordnetenkammer entgegen, die bereits am 13. September 1831 derartige Schritte forderte. Fürst Ludwig von Oettingen-Wallenstein schafft mit diesem Deal auch die Zustimmung zu anderen Gesetzesvorlagen wie die Zivilliste, den Festungsbau in Ingolstadt und den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 


28. 7 1914 - Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

München-Kreuzviertel * Trotz der drohenden Kriegsgefahr wird im Bayerischen Landtag der bevorstehende Krieg nur indirekt zum Thema erhoben. Wenigstens der SPD-Abgeordnete Max Süßheim aus Nürnberg erklärt: „Wir Sozialdemokraten erwarten, dass der Friede erhalten und Europa vor den Gräueln und Schrecknissen eines Weltkriegs bewahrt werde“. Das war auch schon die einzige kritische und nachdenkliche Stimme im Bayerischen Landtag. 


15. 10 1918 - Die Liberale Fraktion stellt ihre Forderungen vor

München * Die Liberale Fraktion der Bayerischen Abgeordnetenkammer fordert

  • die Abschaffung des bisherigen Beamtenministeriums,
  • die Bildung einer Volksregierung auf parlamentarischer Grundlage unter Beschränkung der königlichen Gewalt und Beiziehung der Sozialdemokraten.
  • Die sofortige Beschlussfassung über die nötigen verfassungsrechtlichen Umgestaltungen und Verwaltungsreformen, insbesondere auch
  • die Einführung des Verhältniswahlrechts.


20. 9 1847 - In der Stände-Versammlung werden weitreichende Forderungen erhoben

München-Kreuzviertel * Vom 20. September bis 30. November 1847 wird eine Außerordentliche Stände-Versammlung einberufen, bei der es im Grunde nur um eine Anleihe zur Finanzierung der Eisenbahn geht. 

In beiden Stände-Kammern werden lautstark liberale Forderungen wie die Ausweitung der Pressefreiheit und weitere Reformen, die die Märzforderungen des darauffolgenden Jahres vorwegnehmen, erhoben. 


28. 8 2022 - Klimaaktivisten kleben sich an Rubens-Gemälde

München-Maxvorstadt * Zwei Aktivisten der „Letzten Generation“ kleben sich in der Alten Pinakothek an das Gemälde „Der bethlehemitische Kindermord“ von Paul Rubens aus dem 17. Jahrhundert.


2. 8 1914 - SPD-Abgeordneten stimmen gegen die Haushaltsgesetze

München * Anfang August schließt die Münchner Börse kurzfristig, um Panikverkäufe zu verhindern. Und selbst das bayerische Finanzministerium zeigte sich alarmiert: Es warnt davor, dass die Bürger die Banknoten zum Teil nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren würden.  

Bei der Sitzung des Bayerischen Landtags stimmen die 21 anwesenden SPD-Abgeordneten gegen die Haushaltsgesetze. Das ist aber auch schon die einzige Reaktion gegen den Krieg.

Die beiden Kammern des Landtags befassen sich ebenfalls nicht mit dem Krieg sondern mit ungleich wichtigeren Fragen, wie beispielsweise dem Verbot des freireligiösen Unterrichts oder der Beschneidung des Streikrechts der Staatseisenbahner.


18. 9 1917 - Die SPD bringt den Antrag Auer-Süßheim ein

München-Kreuzviertel * Ein von der SPD in der Bayerischen Abgeordnetenkammer eingebrachter Reformantrag, genannt  „Antrag Auer-Süßheim“, fordert:  

  1. Ersetzung des Zweikammersystems durch das Einkammersystem.
  2. Aufhebung der Kammer der Reichsräte.
  3. Einführung des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts zum Landtag für alle volljährigen Staatsangehörigen ohne Unterschied des Geschlechts nach den Grundsätzen der Verhältniswahl.
  4. Ausbau der Gesetzesinitiative des Landtags.
  5. Beseitigung des königlichen Sanktionsrechts.
  6. Ernennung der Minister und Bundesratsmitglieder nach Vorschlag des Landtags.
  7. Selbstbestimmungsrecht des Landtags in Bezug auf Zusammentritt und Vertagung.
  8. Einjähriger Staatshaushalt.
  9. Beseitigung aller Vorrechte der Geburt und des Standes, Aufhebung der bisherigen Privilegien der Standesherren, Abschaffung des Adels.
  10. Verbot der Bildung neuer und der Vergrößerung bisheriger Fideikommisse. Auflösung der bestehenden Fideikommisse.
  11. Aufhebung der bisherigen Privilegien des Königs und der Mitglieder der königlichen Familie, insbesondere der Steuer- und Portofreiheit, der Unverantwortlichkeit und des besonderen Gerichtsstandes.
  12. ​Trennung der Kirche vom Staat, Aufhebung der Privilegien der anerkannten Religionsgemeinschaften. Vollkommene Durchführung der Gewissens-, Religions- und Kultusfreiheit. 


11. 9 1825 - Jeder Staatsangehörige hat eine Heimat

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Bedeutete bis dahin der Begriff „Heimat“ im wesentlichen Haus- und Grundbesitz, so wird jetzt das Recht auf Heimat, also Angehöriger einer Gemeinde zu sein, einklagbar.

Der Heimatberechtigte hat Anspruch auf Unterstützung durch seine Heimatgemeinde, wenn er sich selbst nicht mehr unterhalten kann. Das Gesetz besagt: „Jeder Staatsangehörige soll eine bestimmte Heimat haben.“ Jedermann besitzt entweder eine erworbene, eine ursprüngliche oder eine angewiesene Heimat. Durch das Heimatgesetz soll die „Heimatlosigkeit“ und damit die Zahl der Nichtsesshaften, der Vaganten und der „Gauner“ beseitigt werden.

Gleichzeitig entfällt der Erwerb des Heimatrechts nach einem Aufenthalt von zehn Jahren an einem Ort. Diese Vorgabe hat oftmals dazu geführt, dass Anwärter nach neun Jahren abgeschoben wurden. Ebenso wird die Geburt als Rechtstitel des Heimatrechts abgeschafft. Dies hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass Schwangere abgeschoben wurden oder sogar kurz vor der Niederkunft aus dem Ort getrieben wurde. 


31. 5 1907 - Landtagswahlen mit dem neuen Mehrheitswahlrecht

Königreich Bayern * Die Wahlen werden erstmals nach dem neuen Wahlgesetz durchgeführt. Durch das Mehrheitswahlrecht erreicht  

  • das Zentrum mit 44 Prozent der Stimmen 60 Prozent der Mandate,  
  • die Liberalen erhalten 16 Prozent der Mandate bei 24 Prozent der Stimmen,  
  • die SPD benötigt für zwölf Prozent der Mandate 17,7 Prozent der Stimmen. 


27. 9 1907 - Der 35. Landtag will das Verhältniswahlrecht durchsetzen

München-Kreuzviertel * Der 35. Landtag dauert vom 27. September 1907 bis zum 14. November 1911. Die SPD will gemeinsam mit den Liberalen und dem Bauernbund das Verhältniswahlrecht durchsetzen. Doch so weit kommt es nicht. 


1. 7 1834 - Ein neues Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung beschließt ein Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz, in dem den Gemeinden ein „absolut hindernder Widerspruch (Vetorecht)“ zugestanden wird. Das gilt in all den Fällen, wo das Gesuch auf Ansässigmachung lediglich auf dem Nachweis eines „anderweitig gesicherter Nahrungsstandes“ gestützt ist.

Damit liegt das Schicksal der Bewerber, für die kein Anspruch auf Ansässigmachung besteht, ausschließlich in der Hand der Gemeinde. Davon betroffen sind in erster Linie besitzlose Lohnabhängige, die dadurch auch von der Verehelichung ausgeschlossen werden. 


18. 9 1837 - König Ludwig I. legt sich mit der Stände-Versammlung an

München-Kreuzviertel * König Ludwig I. argumentiert vor der Stände-Versammlung so:

„Die Verfassungsurkunde räumt den Ständen keineswegs das Recht ein, die einzelnen Positionen der Einnahmen und Ausgaben unabänderlich mit verbindender Kraft für die Regierung festzustellen, nur zum Zwecke der Steuerbewilligung wird denselben das Budget vorgelegt; ein Finanzgesetz ist in der Verfassung nicht vorgeschrieben, sondern nur durch eine gezwungene Interpretation ist die bisherige Übung eingeführt worden. Zwingen lasse ich mich nicht, dafür meyne ich, sollte ich zu gut bekannt seyn. [...].“ 

Die Kammer der Abgeordneten wollte einen derartigen Angriff des Königs freilich nicht akzeptieren und selbst die Kammer der Reichsräte ist von den Argumenten des Innenministers Oettingen-Wallerstein überzeugt. Es kommt, was kommen musste: wer dem König nicht nach dem Mund spricht, hat mit Sanktionen zu rechnen, weshalb Ludwig I. seinen liberal geltenden Innenminister Ludwig Fürst zu Oettingen-Wallerstein am 4. November 1837 entlässt. 


25. 7 1819 - Die erste Sitzungsperiode des Baierischen Landtags wird beendet

München-Kreuzviertel * Die erste Sitzungsperiode des Baierischen Landtags wird nach weniger als einem halben Jahr beendet. 


16. 10 1918 - Keine Hindernisse für eine fortschrittliche bayerische Verfassung

München-Kreuzviertel * Ministerpräsident Otto von Dandl legt in der Abgeordnetenkammer in seiner Programmrede dar, dass die Regierung und der König einer fortschrittlichen Entwicklung der bayerischen Verfassung keine Hindernisse in den Weg legen wollen. Der Fraktionsvorsitzende des Zentrums, Heinrich Held, unterstützt die Reformen, wenn sie die Monarchie erhalten und stärken. Auf die Anliegen der Beamtenschaft vom 5. Oktober geht der Ministerpräsident mit keinem Wort ein. 


1961 - Umzug des Cafés Guglhupf zum Monopteros

München-Maxvorstadt * Nach der Schließung des „Café Guglhupf“ verlegt Fritz Kreutzkamm den Cafébetrieb in einen Behelfsbau an der Königinstraße nahe dem Englischen Garten. Unter dem Namen „Café Monopteros“ entwickelt sich das Kaffeehaus zu einem beliebten Treffpunkt, insbesondere für Studierende. Nachdem für die Königinstraße ein Baustopp verhängt wird und der Fortbestand des Gebäudes gesichert ist, investiert Kreutzkamm in den Standort und führt das Café bis 1975.


2. 8 1918 - Durchhalteparolen von Kriegsminister Philipp von Hellingrath

München-Kreuzviertel * In einer Rede vor der Kammer der Reichsräte erklärt Kriegsminister Philipp von  Hellingrath: „Die schweren Kämpfe zwischen Aisne und Marne beweisen, daß der Kampf- und Siegeswille der Entente noch nicht gebrochen ist, dass wir ihm die Überlegenheit des härteren und stärkeren Willens entgegensetzen müssen, wenn wir die Friedensbereitschaft unserer Feinde erzwingen wollen.

Diesen einheitlichen unbeirrbaren Willen im ganzen deutschen Volk zu wecken und zu festigen, das ist die vornehmste Aufgabe, vor die das fünfte Kriegsjahr die Heimat stellt“. 


26. 2 1919 - Bayern nimmt am Landestrauertag Abschied von Kurt Eisner 

München * Der Zentralrat erklärt den Tag der Beisetzung Kurt Eisners zum „Landestrauertag“. Geschäfte und Betriebe bleiben geschlossen. Öffentliche Gebäude tragen Trauerbeflaggung; auch zahlreiche Privat- und Geschäftshäuser sind mit schwarzen und roten Fahnen geschmückt. Städtische Bedienstete sollen Gelegenheit erhalten, an den Trauerfeierlichkeiten teilzunehmen. 

Annähernd 100.000 Menschen nehmen Abschied vom ermordeten Ministerpräsidenten. Die Feierlichkeiten gehören damit zu den größten Massenkundgebungen, die München bis dahin erlebt. Ihre Gestaltung greift auf Formen zurück, die während der Monarchie für königliche Staatsbegräbnisse vorgesehen sind. 


9. 8 1923 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Großfeuer“

München-Maxvorstadt * Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Großfeuer“ im Steinickesaal in der Adalbertstraße 15. Das Stück wird 67 Mal aufgeführt.


17. 8 1919 - Die Regierung und der Landtag sind in München zurück

Bamberg - München * Das Gesamtministerium und der Landtag kehren nach München zurück. 


12. 7 1808 - Staatliche Vorschriften zur Verehelichung

München - Königreich Baiern * In einer erlassenen Verordnung zur Beförderung der Heiraten auf dem Lande wird die Verehelichung von der Bewilligung der ordentlichen Polizeiobrigkeit des Ortes abhängig gemacht, wo die Heiratenden mit hinreichender Aussicht auf ihre Nahrung den Wohnsitz nehmen.  Damit wird den Gemeinden auch in Fragen der Verehelichung die Mitwirkung entzogen. 

Zusätzliche Haftungsbestimmungen gegenüber den entscheidenden Beamten schränken die Wirksamkeit der Verordnung stark ein. Sollte sich die Familie doch nicht selbst ernähren können, fällt der Unterhalt der genehmigenden Behörde zur Last.

Wenn Geistliche eine Eheschließung ohne die vorherige staatliche Heiratsbewilligung vornehmen, haften sie für Schäden und Kosten, welche hieraus irgendeiner Gemeinde zuwachsen.

Eheschließungen außerhalb Baierns werden für ungültig erachtet und sind strafbar. 


21. 2 1919 - Generalstreik und Belagerungszustand in München

München * Nach der Ermordung Kurt Eisners bestätigt der Zentralrat den dreitägigen Generalstreik. Über München wird der Belagerungszustand verhängt; eine nächtliche Ausgangssperre soll weitere Gewalt verhindern. Geschäfte und Vergnügungsstätten müssen schließen, der Zug- und Straßenbahnverkehr wird eingestellt. 

Eine Bekanntmachung droht Menschen, die rauben, plündern oder stehlen, mit der Erschießung. Unterzeichnet ist sie von Vertretern der Arbeiter- und Soldatenräte, Polizeipräsident Josef Staimer und Stadtkommandant Oskar Dürr. Dennoch kommt es vereinzelt zu Schießereien und Plünderungen. 


31. 5 1907 - Ergebnis der bayerischen Landtagswahlen 1907

Königreich Bayern * Bei den bayerischen Landtagswahlen erhalten

  • das Zentrum 98 (- 4),
  • die Fortschrittspartei 25 (- 3) und
  • die Sozialdemokratische Partei 20 (+ 8) Mandate.


28. 9 1905 - Große Veränderung bringt die Landtags-Sitzungsperiode

München-Kreuzviertel * Große Veränderung bringt die Sitzungsperiode des 34. Landtags, der vom 28. September 1905 bis zum 23. März 1907 tagt. 


13. 9 1831 - Überarbeitung des Ansässigkeitsgesetzes gefordert

München-Kreuzviertel * Eine überwältigende Mehrheit der Abgeordnetenkammer fordert, dass bei der Verleihung eines Gewerbes „nicht bloß der Nahrungsstand des Bewerbers, sondern auch jener der bereits Berechtigten berücksichtigt werde“. 


26. 5 1818 - Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung

München * Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung. Baiern ist damit unter den großen deutschen Staaten der erste Verfassungsstaat. Baden erreicht diesen Status drei Monate und Württemberg ein Jahre später.  

Der König vereinigt alle Rechte der Staatsgewalt in seiner Person, unterliegt aber in der Ausübung seiner Rechte einigen Beschränkungen.

Es gibt ein Zweikammersystem.

  • Die Erste Kammer sind die Reichsräte,
  • die Zweite Kammer setzt sich zusammen zu je einem Achtel aus adeligen Gutsbesitzern und Geistlichen, ein Viertel kommt von Städten und Märkten, die restliche Hälfte sind Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.
  • Es gibt eine Legislaturperiode und
  • außerdem werden die Mitglieder der Abgeordnetenkammer gewählt.  

    Dennoch ist der Weg zu demokratischen Strukturen noch sehr, sehr weit!  
  • Die adeligen Gutsbesitzer stellen ein Achtel, die katholischen und evangelischen Geistlichen ebenfalls ein Achtel, die Städte, Märkte und Gemeinden ein Viertel und die übrigen Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit die Hälfte.  
  • Dazu kommen zusätzlich drei Vertreter der Universitäten.  
  • Es gibt keinen Parlamentarismus,  
  • die Mehrheitsverhältnisse in der Abgeordnetenkammer haben keinen Einfluss auf die Arbeit des Ministerrats,
  • die Abgeordneten haben kein Initiativrecht, dürfen also selbst keine Gesetzentwürfe einbringen und  dürfen nicht über ihren Zusammentritt selbstständig entscheiden.  

Im Vergleich zu den Vorgaben der Deutschen Bundesakte ist die Baierische Verfassung jedoch sehr modern ausgefallen. Sie legt das Fundament für das System einer konstitutionellen Monarchie.  

Erneut ist das neue Staatsgrundgesetz aber keine Vertragskonstruktion zwischen dem Fürsten und dem Volk, sondern ein einseitiger verfassungsgebender Akt des Königs. Man nennt das auch eine oktroyierte Verfassung, die vom König in freier Selbstbeschränkung erlassen wird und somit nicht das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Fürst und Volksvertretung darstellt.  

Im Gegenteil, der Baiernkönig begründet seine Herrschermacht mit der Verfassung nicht, sondern unterwirft sich vielmehr nur in bestimmten Punkten seinen selbst erlassenen Beschränkungen. 


24. 6 1922 - Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag vertagt

München-Kreuzviertel * Die ursprünglich geplante Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag wird wegen der Ermordung des Außenministers Walther Rathenau verschoben. Das Finanzministerium fürchtet um die erforderliche Mehrheit im Landtag. Die Delegationen nutzen die Zwangspause zu Vertragsveränderungen. Nun werden neben dem Kunstbesitz auch die ehemaligen kurfürstlichen Kunstsammlungen mit einbezogen. Dazu wird die „Wittelsbachische Landesstiftung für Kunst und Wissenschaft“ geschaffen. 


1855 - Anton Riemerschmid wird Landtagsabgeordneter

München-Kreuzviertel * Anton Riemerschmid wird Mitglied der Zweiten Kammer des Bayerischen Landtags.


26. 6 1886 - Auch die Abgeordnetenkammer stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Abgeordneten erteilt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Bayernprinzen Luitpold. 


28. 9 1893 - Der 32. Landtag beginnt

München-Kreuzviertel * Der 32. Landtag dauert vom 28. September 1893 bis zum 10. Juni 1899. 


12. 7 1893 - In Bayern finden Landtagswahlen statt

Königreich Bayern * Bei der Neuwahl zum Bayerischen Landtag können zwei neue Parteien in die Abgeordnetenkammer einziehen.  

  • Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD erhält fünf Mandate,
  • der Bayerische Bauernbund - BBB stellt sogar neun Abgeordnete.  
  • Das Zentrum, das aus der Patriotischen Partei hervorgegangen ist, verfügt nur noch über 74 Mandate.  

Aufgrund der unterschiedlichen Bestimmungen in Reich, Land und Stadt sind

  • bei der Landtagswahl 56.100, hingegen
  • bei der Reichstagswahl 106.800, und
  • bei der Kommunalwahl aber nur 19.292 Münchner wahlberechtigt. 


Um 1855 - Franz Joseph Völk fordert gesetzlichen Kinderschutz 

Königreich Bayern * Rund 15 Monate nach dem Inkrafttreten der zweiten bayerischen Kinderschutzverordnung fordert der Friedberger Abgeordnete Dr. Franz Joseph Völk in der Kammer der Abgeordneten, Kinderarbeit und Arbeitszeiten in Fabriken nicht länger nur durch eine Verordnung, sondern durch ein Gesetz zu regeln. Der selbst ernannte „Anwalt der Kinder“ erklärt: „Das Kind hat ein Recht auf seine Kindheit, auch seinen Eltern gegenüber; und dieses Recht hat der Staat zu schützen.“ 

Nach einer kontroversen Debatte lehnt die Mehrheit der Abgeordneten den Antrag ab. Die bestehenden Schutzbestimmungen seien ausreichend; zudem gehöre es zum „heiligsten Recht der Eltern“, über ihre Kinder zu verfügen. In dieser Haltung zeigt sich das damals verbreitete Verständnis elterlicher Verfügungsgewalt. Völks Forderung weist dagegen bereits auf die spätere Vorstellung hin, dass Kinder eigene Rechte besitzen, die der Staat auch gegenüber den Eltern schützen muss.


21. 2 1919 - Der neue Landtag tritt im Schatten des Eisner-Mordes zusammen

München-Kreuzviertel * Alterspräsident Dr. Eugen Jäger eröffnet um 10:10 Uhr in der Prannerstraße die erste Sitzung des neu gewählten Bayerischen Landtags. Die Nachricht von der Ermordung Ministerpräsident Kurt Eisners prägt den Beginn der parlamentarischen Arbeit. 

Jäger verurteilt das Attentat aufs Schärfste und erhält Zustimmung aus allen Parteien. Zu diesem Zeitpunkt geht er irrtümlich davon aus, dass auch der Attentäter Anton Graf von Arco auf Valley getötet worden ist. 

Angesichts der Ereignisse wird die Sitzung unterbrochen und ihre Fortsetzung für elf Uhr angesetzt. 


21. 2 1919 - Erhard Auer würdigt Kurt Eisner und mahnt zur Besonnenheit

München-Kreuzviertel * Nach der Wiedereröffnung der Landtagssitzung spricht Innenminister und MSPD-Vorsitzender Erhard Auer um 11:10 Uhr zum Gedenken an Kurt Eisner. Er verurteilt den Mord als feige Tat, die bei jedem anständigen Menschen tiefsten Abscheu hervorrufen müsse. 

Über seinen politischen Gegenspieler erklärt Auer: „Wir beklagen in dem Ermordeten den Führer der Revolution in Bayern und zugleich den vom reinsten Idealismus und von treuer Sorge für das Proletariat erfüllten Menschen.“ 

Zugleich warnt er vor weiterer Gewalt und Anarchie. Er fordert Besonnenheit und die Zusammenarbeit aller politischen Kräfte, um die anstehenden Aufgaben im Interesse der gesamten bayerischen Bevölkerung zu bewältigen. 


21. 2 1919 - Militärminister Albert Roßhaupter taucht unter

München * Nach der Ermordung Kurt Eisners und dem Attentat auf Innenminister Erhard Auer gerät die provisorische Staatsregierung in eine schwere Krise. Albert Roßhaupter, der mehrheitssozialdemokratische Minister für militärische Angelegenheiten, taucht unter. Auch Justizminister Johannes Timm entzieht sich der aufgeheizten Situation. 

Mit dem Tod des Ministerpräsidenten, der schweren Verwundung Auers und dem Ausfall weiterer Regierungsmitglieder verliert das Kabinett seine Handlungsfähigkeit. Einige Minister führen ihre Amtsgeschäfte jedoch weiter. In das entstandene politische Machtvakuum tritt der neu gebildete Zentralrat der Bayerischen Republik. 


1759 - Das „Cottahaus“ von François Cuvilliés

München-Kreuzviertel * Das „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 wird von François Cuvilliés erbaut. 


21. 2 1919 - Schüsse im Landtag – Auer schwer verletzt, zwei Menschen getötet

München-Kreuzviertel * Als sich der Landtag gegen 11 Uhr wieder versammelt, ergreift Erhard Auer das Wort zu einer Gedenkrede: 

„Damen und Herren!
Der provisorische Ministerpräsident Kurt Eisner hat soeben durch Mörderhand den Tod gefunden. [...] Die Tat wurde von ruchloser Hand in feiger Weise verübt [...]. Diese Handlung muss bei jedem anständigen Menschen tiefsten Abscheu hervorrufen. [...]  Wir beklagen in dem Ermordeten den Führer der Revolution in Bayern und zugleich den vom reinsten Idealismus und von treuer Sorge für das Proletariat erfüllten Menschen. 

Auf diesem Weg kann und darf nicht fortgefahren werden, wenn nicht vollkommene Anarchie eintreten soll. Angesichts dieser wahnsinnigen Mordtat, gegen deren Urheber mit rücksichtsloser Strenge vorgegangen wird, gilt es nunmehr, die Besonnenheit zu wahren und alle Kräfte zusammenzufassen, um die ungeheuere Aufgabe der nächsten Zeit so zu lösen, wie es das Interesse des gesamten bayerischen Volkes erfordert.“ 

Auer hatte seine Rede gerade beendet, da stürzt ein schnauzbärtiger junger Mann, bekleidet mit einem grauen Mantel und Hut, durch einen Seiteneingang in den Sitzungssaal, läuft direkt auf Auer zu, tituliert ihn mit „Du Lump!“, zieht eine Pistole aus seinem Mantel und drückt zweimal ab. Erhard Auer sinkt - in die Brust getroffen - zu Boden.  

Der Major Paul Ritter von Jahreiß, ein Referent des Ministeriums für militärische Angelegenheiten, stellt sich dem fliehenden Attentäter in den Weg und wird durch einen Schuss in den Hals tödlich getroffen. 

Der Täter ist der im Jahr 1887 in Kelheim geborene Metzger Alois Lindner. Er ist Mitglied in der USPD und im Revolutionären Arbeiterrat. Lindner ist von Auers Schuld an Eisners Ermordung überzeugt. 

Inzwischen betreten weitere Mitglieder des Revolutionären Arbeiterrats den Saal. Auch sie glauben an Auers Schuld und fordern „Rache für Eisner!“.  Es kommt zu einer wilden Schießerei, bei der einer der Mitbegründer der Bayerischen Volkspartei - BVP, Heinrich Osel, ums Leben kommt. In der allgemeinen Panik fliehen die übrigen Anwesenden. 

Auch Lindner gelingt die Flucht. Unterstützt durch Freunde geht er nach Ungarn.  


11. 10 1918 - Forderung nach einem gerechten Wahlrecht

München * Der fortschrittliche Volksverein Münchens fordert die „Schaffung eines gerechten, die wahren Kräfteverhältnisse wiedergebenden Wahlrechts als unerlässliche Voraussetzung für die Bildung einer wahren Volksregierung“.


21. 2 1919 - Münchner Kommunisten fordern die sofortige Ausrufung der Räterepublik

München * Nach der Ermordung Kurt Eisners und den Schüssen im Landtag entsteht ein politisches Machtvakuum. Die provisorische Regierung ist kaum noch handlungsfähig. Die Räte gewinnen an Einfluss, während der geplante Übergang zu einer parlamentarisch legitimierten Regierung zunächst blockiert ist. 

Die Münchner Kommunisten um Max Levien drängen darauf, die Situation für die sofortige Ausrufung einer Räterepublik zu nutzen. Eine Regierungsbildung unter Führung der Mehrheitssozialdemokraten lehnen sie ab. Stattdessen soll die politische Macht auf die Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte übergehen. 

Zugleich verändert sich ihr öffentliches Verhältnis zu Eisner. Obwohl sie seinen politischen Kurs zu Lebzeiten scharf bekämpfen, würdigen sie nach seiner Ermordung sein aufrichtiges Streben nach der Verwirklichung des Sozialismus. Sie beanspruchen, sein Vermächtnis durch die Fortführung der Revolution einzulösen. 

Die Forderung nach einer sofortigen Räterepublik setzt sich jedoch zunächst nicht durch. Auch innerhalb der Arbeiterbewegung bleiben die Vorstellungen über die künftige Staatsordnung umstritten. Die Mehrheitssozialdemokraten halten am parlamentarischen Weg fest; der neu gebildete Zentralrat versteht sich vorerst als Übergangsorgan. Die Räterepublik wird erst am 7. April 1919 ausgerufen. 


21. 2 1919 - Ein Zentralrat übernimmt unter Ernst Niekisch die politische Führung

München-Kreuzviertel * Nach der Ermordung Kurt Eisners und den Schüssen im Landtag bildet sich ein zunächst elfköpfiger „Zentralrat der Bayerischen Republik“. Ihm gehören Vertreter der Mehrheitssozialdemokraten, der USPD, der KPD und des Bayerischen Bauernbunds aus den verschiedenen Rätegremien an. 

Zum Vorsitzenden wird Ernst Niekisch gewählt. Der 29-jährige Volksschullehrer und Mehrheitssozialdemokrat ist als Vorsitzender des Augsburger Arbeiter- und Soldatenrats sowie als Mitglied des Landesarbeiterrats hervorgetreten. Trotz seiner Parteizugehörigkeit befürwortet er eine starke Stellung der Räte und soll zwischen den unterschiedlichen Strömungen vermitteln. 

Der auch als „Elfmännerausschuss“ bezeichnete Zentralrat versteht sich als Übergangsorgan. Er beansprucht, bis zur politischen Neuordnung die Regierungsgewalt auszuüben und die Errungenschaften der Revolution zu sichern. Zu seinen ersten Maßnahmen gehören ein dreitägiger Generalstreik, die Bewaffnung des Proletariats und die Einberufung eines bayernweiten Rätekongresses. 

Damit entsteht eine neue Machtzentrale neben den verbliebenen Ministerien. Über das künftige Verhältnis zwischen Räten und gewähltem Landtag ist jedoch noch nicht entschieden. Eine Räterepublik wird an diesem Tag noch nicht ausgerufen.


11. 9 1825 - Das Gesetz über das Gewerbewesen

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Als drittes Gesetz wird zu den Bestimmungen über Heimat, Ansässigmachung und Verehelichung noch das Gesetz über das Gewerbewesen beschlossen, um „die Hindernisse des Kunstfleißes zu beseitigen“ und „die Ausbildung in den Gewerben zu befördern“. Während die Fabrikbesitzer die völlige Gewerbefreiheit fordern, wollen die Vertreter des Handwerks letztlich die bestehende Zunftverfassung behalten und sogar noch erweitern.

Die Ständeversammlung beschließt einen Kompromiss, in dem ein Konzessionssystem im Mittelpunkt steht. Danach ist die Ausübung eines Gewerbes von der Erteilung einer Gewerbekonzession abhängig. Diese wird von der staatlichen Polizeibehörde erstellt. Sie darf nicht versagt werden, wenn

  • der Bewerber die erforderlichen Fähigkeiten besitzt und
  • der Unterhalt der anderen Gewerbetreibenden durch die Erteilung der Konzession nicht gefährdet wird.

Die bestehenden Realrechte, worunter man die Verkäuflichkeit und Vererbbarkeit des Handwerks versteht, bleiben von dieser Reform ebenso wie die radizierten Gewerbe unberührt. 


28. 9 1899 - Beginn der Sitzungsperiode des 33. Landtags

Kreuzviertel * Die Sitzungsperiode des 33. Landtags dauert vom 28. September 1899 bis zum 11. August 1904. Ein erneuter Versuch der Änderung des Wahlrechts scheitert in beiden Kammern. 


24. 5 1965 - Der Brunnen im Hof des Hauses des Rechts

München-Maxvorstadt * Das Hauptwerk des Dichters Dante Alighieri heißt „La Divina Commedia - Die göttliche Komödie“. Den gleichen Namen trägt der neu gestaltete Brunnen im Hof des Hauses des Rechts in der Veterinärstraße 1.


8. 7 1789 - Die ersten Pflanzungen werden im Militärgarten vorgenommen

München-Englischer Garten * Unter dem Kommando von Benjamin Thompson nehmen Soldaten die ersten Pflanzungen für den Militärgarten vor.


1924 - Der Wintergarten Königs Max II. wird abgerissen

München-Graggenau * Der 62 Meter lange, 33 Meter breite und acht Meter hohe Wintergarten Königs Max II. - zwischen dem Königsbau der Residenz, dem Cuvilliés-Theater und dem Nationaltheater - wird abgerissen. 


18. 10 1833 - Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt. Er ist ein Denkmal für die im Russlandfeldzug Napoleons umgekommenen bayerischen Soldaten.


28. 1 1951 - Das neue Residenztheater wird eröffnet

München-Graggenau * Mit Ferdinand Raimunds Zaubermärchen „Der Verschwender“ wird das Neue Residenztheater am Max-Joseph-Platz feierlich eröffnet. Der nach Plänen des Architekten Karl Hocheder errichtete Bau entsteht auf den Grundmauern des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Alten Residenztheaters. Das Haus bietet mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz und verfügt über eine der modernsten und wandlungsfähigsten Bühnenanlagen seiner Zeit. Mit seiner Eröffnung erhält das Bayerische Staatsschauspiel wieder eine feste Hauptspielstätte im Zentrum Münchens. Eine Gedenktafel formuliert den Anspruch des Nachkriegsbaus: Das Theater soll „dem ganzen Volke Freude und Besinnung schenken“. 


13. 10 1810 - Ganz München erstrahlt im Lichterschmuck

München * Am Abend findet eine große Festbeleuchtung statt. Ganz München erstrahlt im Lichterschmuck. Mit den Aufbauten zur Illumination auf dem Max-Joseph-Platz ist bereits sechs Wochen zuvor begonnen worden. An den öffentlichen und privaten Gebäuden der Stadt leuchteten „transparente Gemälde und Inschriften“. So trägt die Fassade des Rathauses ein allegorisches, zur Vermählung passendes Bild mit den Wappen des Brautpaares.

Am Gebäude der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Künste leuchtet „Hymens Fackel, und Ludwigs und Theresens Namenszüge von Blumen“ mit den Worten: „Der neuen Hoffnung des alten Hauses der Wittelsbacher huldigen Wissenschaft und Kunst.“ Soweit die staatlich verordnete Fürstenhuldigung.  

Unter den Adelspalais erregt das des Freiherrn Maximilian Joseph von Montgelas besondere Aufmerksamkeit. „Letzteres war eigentlich hinter einem prächtigen dorischen Tempel verschwunden, der um dasselbe ausgeführt reichlich mit Grün und Blumengirlanden geschmückt, und durch die Lichtmassen wie in eine Feuerwohnung verwandelt war.“

Auch der Bankier Andreas von Dall’Armi hatte sein Haus am Rindermarkt festlich ausstaffiert. Die Fassade trägt „eine kolossale Bavaria mit einem ruhenden Löwen und […] mit der Inschrift, die den ganzen oberen Stock einnahm: Wittelsbachs Stamm blühe ewig!“ 

Auch die anderen privaten Gebäude sind, soweit es sich die Bewohner finanziell leisten können, aufwändig geschmückt und erleuchtet. Für Kaufleute, Gastwirte, Cafétiers, Weinhändler, Juweliere und Bierbrauer, kurz gesagt, für die besonders gut situierten Kreise der Münchner Bewohnerschaft, bietet sich hier die einmalige Gelegenheit, miteinander mit prunkvollen Illuminationen zu Ehren des Königshauses sich gegenseitig zu übertreffen und nur das Beste vom Besten zu zeigen. 


1. 9 1833 - Leo von Klenze legt die Grundzüge seiner Planungen vor

München-Graggenau * Leo von Klenze legt dem König die Grundzüge seiner Planungen für den Platz vor der Oper in Form von zwei Baulinienalternativen vor.

  • Die eine führt zu einer symmetrischen Platzgestalt, indem der Königsbau und die geplante neue Fassade der Hauptpost zwei gleich große Flächen beidseitig der Mittelachse begrenzen, die ihrerseits durch die Längsachse des Nationaltheaters und den geplanten Aufstellungsort des Max-Joseph-Denkmals festgelegt ist.
    Diese Symmetrie ist allerdings nur um den Preis einer „ganz in die Karikatur fallende Breite“ des Postgebäudes von etwa vier Metern zu erreichen.
  • Der zweite Vorschlag rückt die Bauflucht weiter in den Platz, ausgerichtet auf die Südecke der Perusagasse, was erheblichen Gewinn an Raumtiefe für das Postgebäude bedeuten würde.

König Ludwig I. entscheidet sich für die erste Lösung, da im anderen Falle das Denkmal für seinen Vater aus der Platzmitte geraten würde.

Mit der Hauptpost soll ein markantes Beispiel für die hauptsächlich auf Stadtverschönerung ausgerichtete Baupolitik Ludwigs I. entstehen. Es ist aber zugleich ein Musterbeispiel dieser höchst fragwürdigen Baupolitik. Um seine Planungen verwirklichen zu können, braucht der König öffentliche und private Investoren, die seine gestalterischen Ideen unter Vernachlässigung von wirtschaftlichen und funktionalen Überlegungen akzeptieren. Private Bauherren lassen sich unter solchen Bedingungen kaum noch finden. Das haben nicht zuletzt die Erfahrungen in der Ludwigstraße gezeigt.

Doch auch die Veranlassung öffentlicher Bauaufträge gestaltet sich zunehmend schwierig. Die staatlichen Aufwendungen für königliche Luxusbauten geraten immer stärker in die Kritik. Insbesondere im Umgang mit der Ständeversammlung, die die Ausgaben bewilligen oder, wie bei der Hauptpost, im Hinblick auf weitere Bauaufgaben zumindest akzeptieren soll, findet Ludwig eigene Wege. Im Fall des Postgebäudes ist dies eine Mischung aus Täuschungsmanövern, neoabsolutistischer Herrscherwillkür sowie einer Instrumentalisierung von teils opportunistischen, teils ahnungslosen Beteiligten.

Denn letztlich werden bei den äußerst komplizierten und kaum durchschaubaren Vorgängen, bei denen man auch den Einsatz eines Strohmannes und die bewusste Verfälschung und Verschleierung wichtiger Tatsachen nicht scheut, nahezu alle mit den Plänen befassten Instanzen, von der Postadministration über das Ministerium des Königlichen Hauses, des Innen-, Außen- und Finanzministeriums und der Ständevertretung, in unterschiedlicher Form und in jeweils anderen Punkten getäuscht und ausgenutzt.


21. 7 1804 - Auf dem Franziskaner-Friedhof stampfen Soldatenstiefel

München-Kreuzviertel - München-Graggenau * In einem kurfürstliches Reskript an die Oberbaierische Militär-Inspektion“heißt es:

  • „Wir haben gnädigst beschlossen, den bisherigen Parade-Platz dem Vergnügen des Publikums allein zu widmen, und zu diesem Zwecke verschönern zu lassen.
  • Dagegen bestimmen Wir den Platz des ehemaligen Franziskaner-Klosters zur Zeit als Parade-Platz, und eröffnen solches Unserer oberbaierischen Militär-Inspektion zu Anweisung der hiesigen Kommandantschaft“.

Das Franziskanerkloster ist inzwischen abgerissen und der dazugehörige Friedhof eingeebnet worden. Der dadurch entstandene große Raum erhält bald darauf die Bezeichnung Max-Joseph-Platz. Über den Gräbern des Franziskanerfriedhofs stampfen seither Soldatenstiefel, vor allem aus der Kosttor-Kaserne und der Kreuzkaserne. Bis zum Frühjahr 1826 dient der heutige Max-Joseph-Platz als Exerzierplatz der Münchner Garnison, um sich auf einen potenziellen Einsatz sorgfältig vorbereiten zu können. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts gibt es keine militäreigenen großen Truppenübungsplätze. Die eigentliche Truppenausbildung muss daher auf den Kasernenhöfen und auf Exerzierplätzen stattfinden.


Ab dem 15. 9 1950 - Produktion im Münchner Lehel

München-Lehel * Fritz Kreutzkamm führt die Produktion in neuen Räumen in der Christophstraße im Münchner Stadtteil Lehel fort. Damit beginnt der Aufbau des Unternehmens am neuen Standort in München.


Vor dem 29. 5 1432 - Den Franziskanern fließt ein stattliches, ständig wachsendes Vermögen zu

München-Graggenau * Den bei der Münchner Einwohnerschaft beliebten Franziskaner Barfüßern fließt innerhalb weniger Generationen ein stattliches, ständig wachsendes Vermögen zu. Zahlreiche Adelige und Bürger stiften dem Kloster sogenannte Jahrtage mit regelmäßigen Reichnissen in Naturalien und Bargeld. Das führt schnell zur Verwahrlosung der Klostersitten, sodass sich der Münchner Rat zum Einschreiten veranlasst sieht. 


13. 10 1825 - König Ludwigs I. Lieblingsidee vom thronenden König

München-Graggenau * Nach dem Tod König Max I. Josephs kehrt der neue Bayernregent Ludwig I. sofort wieder zu seiner Lieblingsidee des thronenden Königs auf dem Platz vor dem Hof- und Nationaltheater zurück. Auch in der Frage welcher Künstler das Monument ausführen soll, setze sich Ludwig durch. Der junge König hat bedeutende Künstler in seinem Blickfeld, die er zudem gerne an München binden will.


13. 10 1835 - Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal

München-Graggenau * Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal findet statt. Es ist der zehnte Todestag des Königs. Seit dem Beschluss des Magistrats bis zur Einweihung des Monuments sind fünfzehn Jahre vergangen und selbst die Grundsteinlegung liegt schon elf Jahre zurück. Das Max-Joseph-Denkmal gilt schon der Kunstkritik des 19. Jahrhunderts als das künstlerisch herausragendste Herrscherdenkmal der Epoche.


1833 - Das Max-Joseph-Denkmal wird fertig gestellt

München-Maxvorstadt * Der nun in mehrere Teile aufgetrennte Guss für das Max-Joseph-Denkmal kann doch noch hergestellt werden. Das letzte Sockelrelief wird anno 1835 fertig. Vermutlich werden jetzt alle Teile im Sandgussverfahren hergestellt, da das Denkmal aus vielen, zum Teil beachtlich großen Einzelgussstücken besteht.

Das Denkmal wird in der Erzgießerei komplett zusammengebaut und danach in der Gänze auf den Max-Joseph-Platz gebracht. Das ist eine enorme Leistung, denn alleine die Königsfigur wiegt 7.800 Kilogramm.


16. 2 1824 - Grundsteinlegung für das Max-Joseph-Denkmal

München-Graggenau * Am Tag des 25. Regierungsjubiläums von König Max I. Joseph wird der Grundstein für ein freistehendes Standbild, das Max-Joseph-Denkmal, gelegt. Dabei wird nochmals gefordert, dass „das Monument vorzugsweise den Typus der Regierung unseres allergnädigsten Königs darstellen“ soll, „den die Geschichte seiner Zeit ganz zuverlässig in der väterlichen Liebe erkennen wird“.


6 1826 - Die Kostenvoranschläge für das Max-Joseph-Denkmal liegen vor

München-Graggenau * Die Kostenvoranschläge für das Max-Joseph-Denkmal liegen vor.

Für die Herstellung der Modelle und deren Transport von Berlin nach München sind 72.121 Gulden veranschlagt worden. Für den Guss hat man 150.485 Gulden ausgerechnet.

Mit dem Guss des „Denkmals für König Max I. Joseph“ wird der Goldschmied, Bildhauer und Münzschneider Johann Baptist Stiglmaier beauftragt. Er hat sich, nachdem die Tradition der bedeutenden Münchner Erzgießerei des 17. und 18. Jahrhunderts längst abgerissen war, in Neapel und Berlin zum Bronzegießer ausbilden lassen.

Gefördert hat ihn der „Leiter der Königlichen Münze“, Heinrich Joseph von Leprieur, der ihm auch im Jahr 1810 einen Studienplatz an der „Kgl. Akademie der Bildenden Künste“ verschafft hat.


9. 8 1832 - Mit dem Guss der Königsfigur kann begonnen werden

München-Maxvorstadt * Mit dem Guss der Königsfigur auf dem Max-Joseph-Platz kann begonnen werden. Stiglmaier hat erstmals beim Guss des „Max-Joseph-Denkmals“ die Form mit der sogenannten Schwarzen Masse, einer Mischung aus angefeuchtetem Sand, Lehm und Holzkohle hergestellt und will die Figur in einem Stück gießen.

Das Metall wird mehrere Tage lang in einem mit Holz gespeisten sogenannten Flammofen bis zum Schmelzen erhitzt. Zuerst wird das Kupfer geschmolzen, zuletzt das leicht verbrennende Zinn untergerührt. Nach Entfernen des Tonpfropfens aus dem Flammofen, fließt die flüssige Bronze in einem schmalen, feuerfesten Kanal in ein größeres Reservoir über der fertigen Gussform. Auf ein Kommando öffnen die Arbeiter alle mit eisernen Pfropfen verschlossenen Zuflussöffnungen, sodass das flüssige Material aus dem Reservoir in die Gussform stürzen kann.

Der Guss der Königsstatue ist ein derart außergewöhnliches Ereignis, dass daran der komplette Magistrat der Haupt- und Residenzstadt München, der Finanzministe, der Direktor der Königlichen Münze und Leo von Klenze teilnehmen. An den Guss einer auch nur annähernd gleichwertigen Bronzeplastik kann sich keiner der Gäste erinnern. Er lag viele Generationen zurück. 

Doch der Versuch, die Figur in einem Stück zu gießen, missglückt. Fünfzehn Personen werden bei diesem Unglück verletzt und das Werk von achtzehn Monaten Arbeit vernichtet. Ferdinand Miller beziffert den Schaden auf 8 bis 10.000 Gulden.


14. 6 1838 - Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt

München-Maxvorstadt * Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt in seinem Haus am Karolinenplatz 2. 


30. 5 1820 - Vorschlag: Ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Die künstlerische Konzeption des Max-Joseph-Denkmals liegt von Anfang an bei Kronprinz Ludwig I. und Leo von Klenze, der ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz vorschlägt. Das steht wiederum in einem engen Zusammenhang mit einem groß angelegten Wasserleitungs- und Brunnenprogramm, das für die Stadt eingerichtet werden soll und ihr Vorbild in dem napoleonischen Brunnenprogramm für Paris hat.


31. 5 1820 - Beschwerden über das Exerzieren auf dem Max-Joseph-Platz

München-Graggenau * Drei Hausbesitzer beschweren sich bei der Kgl. Polizeidirektion München über das Exerzieren der Artillerie auf dem Max-Joseph-Platz, da wegen des „quälenden Geschreies der Soldaten“ schon einige gute Mieter gekündigt haben.


1815 - Der Große Wasserfall wird von Menschenhand erschaffen

München-Englischer Garten - Lehel * Der Große Wasserfall an der Kreuzung des Schwabinger Bachs und des Eisbachs wird geschaffen. Seither stürzen die durch ein Stauwehr zurückgehaltenen Wassermassen über von Menschenhand platzierte Felsen. Die Szenerie erinnert an ein romantisches Landschaftsgemälde.


Nach dem 7 1817 - Montgelas lässt sich ein Palais am Karolinenplatz 2 bauen

München-Maxvorstadt * Nach seiner Pensionierung lässt sich Graf Maximilian Joseph von Montgelas ein Palais am Karolinenplatz 2 nach den Plänen von Jean Baptiste Métivier erbauen. 


Bis 1945 - Der Schwabinger Bach wird zum Eisbach - und umgekehrt

München-Englischer Garten - Lehel * Der Zusammenfluss aller äußeren Stadtbäche wird - bis zur Kreuzung mit dem Eisbach - als Schwabinger Bach bezeichnet. Dieser Bachabschnitt wird seither Eisbach genannt. Er beginnt unter der Prinzregentenstraße mit der Vereinigung des Stadtmühlbachs und des Stadtsägmühlbachs.

Genau umgekehrt ist es beim jetzigen Schwabinger Bach. Er hieß bis 1945 Eisbach. Schwabinger Bach heißt nun der Bachabschnitt ab der Galeriestraße nach dem Zusammenfluss von Kögelmühlbach und Kainzmühlbach.

Ab der Kreuzung zwischen Eisbach und Schwabinger Bach besteht wieder die alte Namensgebung.


Um den 16. 5 1705 - Der wittelsbachische Hausschatz wird bei den Franziskanern verborgen

München-Graggenau * Nach der Niederlage Kurfürst Max Emanuels und der Besetzung Baierns bringen Vertraute den wittelsbachischen Hausschatz in Sicherheit. Kostbare Gegenstände aus dem Besitz des Herrscherhauses werden im Münchner Franziskanerkloster verborgen und bleiben dort während der kaiserlichen Besatzungszeit bis 1715 verwahrt. 

Das Datum 16. Mai 1705 bezieht sich auf den Tag, an dem kaiserliche Truppen München besetzen. Es ist ein naheliegender Bezugspunkt, kann aber nicht abschließend als Datum der Verbergung angesetzt werden. 


14. 6 1985 - Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung eröffnet 

München-Kreuzviertel * Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung öffnet in der Theatinerstraße ihre Türen. Sie verfügt über rund 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche. 

Den Auftakt bildet die Ausstellung „Deutsche Romantiker – Bildthemen der Zeit von 1800 bis 1850“, die gemeinsam mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen entsteht. Bis zum 1. September sind rund 100 Gemälde und 40 Arbeiten auf Papier aus öffentlichen und privaten Sammlungen zu sehen, darunter Werke von Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge und Moritz von Schwind. 


1821 - Exerzierübungen vor dem neuen Hof- und Nationaltheater

München-Graggenau * Auch nach dem Bau des neuen Hof- und Nationaltheaters bleibt der Max-Joseph-Platz groß genug für Exerzierübungen. Ein Antrag des Generalkommandos München, „die öde Fläche in einen regulären Exerzierplatz umzugestalten“, wird abgelehnt.


Ab 1714 - Die Baierische Franziskanerprovinz wächst 

München * Die Baierische Franziskanerprovinz vom heiligen Antonius erlebt im 18. Jahrhundert eine Blütezeit. Vom Münchner Kloster aus, dem Sitz ihres Provinzials, betreut sie ihre Niederlassungen und erweitert ihre Tätigkeit in Seelsorge und Wallfahrt. Die Provinz ist zu diesem Zeitpunkt nicht neu: Sie besteht bereits seit 1625. 


1839 - Die Maximilianstraße wird entwickelt

Haidhausen - München-Lehel - München-Graggenau * Der Standort des heutigen Maximilianeums wird erst ins Auge gefasst, nachdem Thronanwärter Max II. mit dem Gedanken einer vom Max-Joseph-Platz ausgehenden und zur „Akropole“ führenden Prachtstraße spielt. Damals notiert er unter „Auszuführendes in München” den Plan einer „Verbindung der Stadt mit der Isar von der Neuen Residenz aus über das Lehel”.

Max‘ II. Vision wird später von Friedrich Bürklein folgendermaßen beschrieben: „Die Anlage eines großen öffentlichen Gartens mit Vergnügungsplätzen, ausgestattet mit schönen Alleen zwischen Fahr- und Fußwegen, mit Blumenbosquetts, ist ein Bedürfniß. In der Hauptform eines römischen Forums angelegt ein würdiger Bauplatz für öffentliche Bauten und Monumente, ein Corso, ein Sammelplatz der gebildeten Welt.

Gleich den Champs-Elysées in den entfernten Theilen zwischen Privatgebäuden: Conditoreien, Kaffee- und Speisehäuser, Säle für Musikfeste und Cirkus. Für die Anlage eines Objektes auf der Isaranhöhe wird ein Garten um so maßgebender, als durch diese Disposition genanntes Objekt gleichsam als Akropole für die Stadt erscheint.”

Der künftige König will eine - dem großstädtischen Charakter der Residenzstadt angemessene - Ausfallstraße nach Osten errichten lassen und befindet sich damit in vollkommener Übereinstimmung mit Münchens Stadtrat, der die Aufwertung dieses Stadtbereichs nach der ins Auge gefassten Eingemeindung der Vororte Haidhausen und Giesing sowie der Vorstadt Au schon seit längerer Zeit favorisiert.

Außerdem spielen militärische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle, da über die Straße die Armee zum Schutz der Residenz und zur Verhinderung von Zusammenrottungen aufständischer Bürger schnellstens aufmarschieren kann.


20. 2 1919 - Arco kündigt den Mord an Kurt Eisner an 

München-Lehel * Am Tag vor dem Attentat hält Anton Graf von Arco auf Valley seine Feindschaft gegen Ministerpräsident Kurt Eisner schriftlich fest. Seine Notizen verbinden Antisemitismus, die Ablehnung des Bolschewismus und monarchistische Überzeugungen. Er bezeichnet Eisner als „Landesverräter“ und erklärt: „Ich hasse den Bolschewismus, ich liebe mein Bayernvolk, ich bin ein treuer Monarchist und guter Katholik.“ 

Nach der späteren Aussage des Zimmermädchens Walburga Kästele kündigt Arco am Abend auch ausdrücklich seine Mordabsicht an. Kästele betreut seine Räume in der Pension Prinz-Regent an der Prinzregentenstraße 18. Gegen sechs Uhr sagt er zu ihr: „Morgen erschieße ich den Eisner.“ 

Die Zeugin berichtet, Arco lache dabei. Als sie ihm entgegnet, dass er sich das nicht traue, bekräftigt er seine Absicht: „Doch, doch, ich mache es, der muss weg er ist ein Bolschewik und Jude.“ 


20. 6 1802 - Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet

München-Graggenau * Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet. 


16. 9 1985 - Der Bezirksausschuss lehnt ein Kurt-Eisner-Denkmal ab 

München-Kreuzviertel * Der Bezirksausschuss des 1. Münchner Stadtbezirks spricht sich gegen die Errichtung eines Denkmals für Kurt Eisner aus. Er behandelt das Vorhaben unter dem abwertenden Tagesordnungspunkt „Denkmal für einen Bürgerschreck“. 

Damit stößt die Initiative von SPD-Stadtrat Alfred Lottmann für eine würdige Erinnerung an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten auf Widerstand. 


24. 7 1798 - Die Rumford-Mühlen am Eisbach

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor lässt 2.000 Gulden zum Bau der an der Kreuzung von Schwabinger Bach und Eisbach gelegenen Militär-Mühlen oder Rumford-Mühlen zur Verfügung stellen. Es handelt sich um eine Sägemühle und eine Mahlmühle für das Getreide des von Benjamin Thompson Verbesserten Kommissbrotes.


3. 10 1988 - Der Bauausschuss empfiehlt den Entwurf für das Kurt-Eisner-Denkmal 

München * Der Bauausschuss empfiehlt, den Entwurf der Bildhauerin Erika Maria Lankes für das Kurt-Eisner-Denkmal anzunehmen. Er sieht eine in den Gehweg eingelassene Metallplatte am Tatort in der Kardinal-Faulhaber-Straße vor. Die Umrisse eines am Boden liegenden Menschen erinnern an die Ermordung des Gründers des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten am 21. Februar 1919. 

Lankes orientiert sich bei der Gestaltung an historischen Polizeifotos und eingelassenen Grabplatten. Nach jahrelangen politischen Auseinandersetzungen wird das Bodendenkmal 1989 eingeweiht. 

Die Zustimmung zu einem Bodendenkmal für den jüdischen Politiker Kurt Eisner steht in einem Spannungsverhältnis zur späteren Ablehnung von Stolpersteinen in München. Gegen diese Gedenkform wird eingewandt, dass die Namen der ermordeten Menschen mit Füßen getreten werden könnten. 


14. 1 1823 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater brennt bis auf die Grundmauern nieder

München-Graggenau * Das erst am 12. Oktober 1818 eingeweihte Kgl. Hof- und Nationaltheater brennt bis auf die Grundmauern nieder. Während der Aufführung der komischen Oper „Die beyden Füchse“ fängt die Dekoration Feuer. Weil das Löschwasser gefroren ist, müssen die Münchner zusehen, wie eines der größten und modernsten Opernhäuser Europas ein Opfer der Flammen wird. Mit dem Wiederaufbau - nach den Plänen von Carl von Fischer - wird Leo von Klenze betraut. 


Bis zum 20. 3 1802 - Die letzten Franziskaner haben das Münchener Kloster verlassen

München-Graggenau * Auch die letzten Franziskaner haben das Münchener Kloster verlassen.


1776 - Der Franziskaner-Friedhof wird eingeebnet

München-Graggenau * Der Franziskaner-Friedhof wird eingeebnet. Dieser Friedhof, auf den sich auch Bürger und Adelige begraben lassen konnten, stellte ein außergewöhnliches Privileg der Patres dar. Für die Klosterangehörigen stehen eigene Grüfte zur Verfügung.


1806 - Die Militärmühlen werden stillgelegt

München-Englischer Garten - Lehel * Auf Friedrich Ludwig Sckells Wunsch hin werden die Militärmühlen an der Kreuzung von Schwabinger Bach und Eisbach stillgelegt und der Befehl zum Abbruch gegeben.


16. 11 1993 - Klaus Warnecke würdigt Eisners Regierung als Kraft gegen das Chaos 

München * Der ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Warnecke verteidigt in einem Leserbrief an die „Süddeutsche Zeitung“ die historische Bedeutung der Regierung Kurt Eisners. 

Warnecke beschreibt den politischen, militärischen und sozialen Zusammenbruch im Winter 1918/19 als Erbe der Monarchie und ihrer Kriegsführung. Während die Verantwortlichen sich zurückziehen und die Niederlage mit der Dolchstoßlegende erklären, übernehmen Sozialdemokraten und die USPD unter Eisner Verantwortung.

 Nach Warneckes Einschätzung gelingt es Eisners Kabinett mit Innenminister Erhard Auer und Militärminister Albert Roßhaupter, gestützt auf die Arbeiterräte, unter schwierigsten Bedingungen ein Mindestmaß an Ordnung aufrechtzuerhalten. Die Regierung habe Bayern „einen Winter lang vor dem totalen Chaos bewahrt“. 

Den entscheidenden Einschnitt sieht Warnecke in Eisners Ermordung: „Das wahre Chaos begann erst, als der rechtsradikale Offizier Graf Arco den Pazifisten Kurt Eisner am 21. Februar 1919 auf offener Straße ermordete.“ 


1375 - Eine Renovierung der Franziskaner-Klosterkirche wird abgeschlossen

München-Graggenau * Mit großzügiger finanzieller Unterstützung des Münchner Patriziersohns Vinzenz Ridler kann eine umfassende Renovierung der Franziskaner-Klosterkirche abgeschlossen werden.


21. 2 1919 - Arco bereitet sich am Morgen auf das Attentat vor

München-Lehel * Nach der späteren Aussage des Zimmermädchens Walburga Kästele lässt sich Anton Graf von Arco auf Valley in der Pension Prinz-Regent an der Prinzregentenstraße 18 um sieben Uhr wecken. Anders als gewöhnlich steht er sofort auf und nimmt anschließend ein ausgedehntes Bad. 

Als Kästele gegen 8:15 Uhr anklopft, ruft er: „Sakrament, jetzt bin ich zu spät dran.“ Er fragt sie, ob es im Gefängnis kalt sei, und lässt sich einen dicken Anzug bereitlegen. Danach frühstückt er. 

Seine Frage nach den Haftbedingungen deutet darauf hin, dass er bereits vor dem angekündigten Mord an Kurt Eisner mit seiner Festnahme rechnet. 

 


21. 2 1919 - Arcos Attentat – schriftliche Tatmotive werden gefunden

München-Kreuzviertel - Lehel * Anton Graf von Arco auf Valley nähert sich Ministerpräsident Kurt Eisner in der Promenadestraße von hinten und gibt aus kürzester Entfernung zwei Schüsse ab. Die Kugeln treffen Eisner im Genick und am rechten Hinterkopf nahe dem Ohr. Er stirbt noch am Tatort. 

Während Arcos Abwesenheit findet das Zimmermädchen Walburga Kästele beim Aufräumen seiner Räume in der Pension Prinz-Regent einen Umschlag mit drei beschriebenen Blättern. Darin legt Arco seine Beweggründe für die Ermordung Eisners dar. Nach ihrer späteren Aussage hält Kästele auch diese Aufzeichnungen zunächst für einen Scherz. Weitere schriftliche Äußerungen Arcos werden später gefunden. 

Die Notizen dokumentieren seine antisemitische und gegen die Revolution gerichtete Feindschaft gegenüber Eisner. 


30. 10 1985 - Der Stadtrat stimmt für ein würdiges Kurt-Eisner-Denkmal 

München * In der Vollversammlung des Münchner Stadtrats erläutert SPD-Stadtrat Alfred Lottmann ein weiteres Anliegen seiner Denkmalinitiative: Er will den fortwirkenden Verleumdungen Kurt Eisners entgegentreten. 

Dazu gehören die antisemitisch geprägte, falsche Darstellung Eisners als „galizischer Ostjude“ und die Behauptung, er sei für die Opfer der revolutionären Auseinandersetzungen nach seiner Ermordung im Februar 1919 verantwortlich. Lottmann sieht in einem würdigen Denkmal und der dadurch angestoßenen öffentlichen Debatte eine Möglichkeit, diese Geschichtsbilder zu korrigieren und Eisners historische Bedeutung anzuerkennen. 

Gegen die Stimmen von CSU und FDP stimmt der Stadtrat dem Antrag zu, Kurt Eisner ein „würdiges Denkmal in der Kardinal-Faulhaber-Straße“ zu errichten. Die Umsetzung bleibt jedoch umstritten; im Bauausschuss zeichnet sich weiterer Widerstand ab.


8. 11 1993 - Theo Waigel lehnt die Teilnahme am Festakt zur Freistaatgründung ab 

München * CSU-Vorsitzender Theo Waigel sagt seine Teilnahme am Festakt der bayerischen SPD zum 75-jährigen Bestehen des Freistaats Bayern in der Münchner Residenz ab. Der SPD-Landesvorsitzenden Renate Schmidt schreibt er, dass er „die Geburtsstunde des demokratisch verfassten Bayern nicht mit der Ausrufung der Räterepublik durch Kurt Eisner in Verbindung zu bringen vermag“. 

Diese Begründung vermischt zwei unterschiedliche historische Ereignisse: Eisner ruft in der Revolution vom November 1918 den Freistaat Bayern aus und wird dessen erster demokratischer Ministerpräsident. Die Münchner Räterepublik entsteht dagegen erst am 7. April 1919 – mehr als sechs Wochen nach seiner Ermordung durch den rechtsradikalen Grafen Anton von Arco auf Valley. 

Unter Eisners provisorischer Regierung bestehen zwar Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte, eine Räterepublik wird jedoch nicht ausgerufen. 


1775 - Der Friedhof des Franziskanerklosters wird geschlossen

München-Graggenau - München-Isarvorstadt * Der Friedhof des Franziskanerklosters wird lange vor dem Spezialreskript von Kurfürst Carl Theodor aus dem Jahr 1788, das die Auflösung aller innerstädtischen Friedhöfe vorschreibt, geschlossen. 

Die Gebeine der Verstorbenen bringt man auf den neuen Gesamtfriedhof, der weit vor den Toren der Stadt liegt, dem Südlichen Friedhof an der Thalkirchner Straße.


21. 2 1919 - Arcos Attentat – schriftliche Tatmotive werden gefunden

München-Lehel * Während Arcos Abwesenheit findet das Zimmermädchen Walburga Kästele beim Aufräumen seiner Räume in der Pension Prinz-Regent einen Umschlag mit drei beschriebenen Blättern. Darin legt Arco seine Beweggründe für die Ermordung Eisners dar. Nach ihrer späteren Aussage hält Kästele auch diese Aufzeichnungen zunächst für einen Scherz. Weitere schriftliche Äußerungen Arcos werden später gefunden. 

Die Notizen dokumentieren seine antisemitische und gegen die Revolution gerichtete Feindschaft gegenüber Eisner. 


5. 3 1986 - Die Planung für das Eisner-Denkmal geht in eine neue Beratungsrunde 

München-Graggenau * Der Münchner Stadtrat verwirft die bisherigen Planungen für ein Kurt-Eisner-Denkmal in der Kardinal-Faulhaber-Straße. Anschließend befasst sich die Kommission „Kunst am Bau“ in insgesamt neun Sitzungen mit der Frage, wie eine angemessene Erinnerung an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten gestaltet werden kann. 

Die Suche nach einer tragfähigen Lösung setzt sich damit trotz des grundsätzlichen Stadtratsbeschlusses vom Oktober 1985 weiter fort. 


22. 2 1989 - Der Stadtrat streitet über „Freistaat“ und „Volksstaat“ auf dem Eisner-Denkmal 

München-Graggenau * Der Münchner Stadtrat berät über die Inschrift des geplanten Kurt-Eisner-Bodendenkmals. Rasch besteht Einigkeit darüber, das zunächst vorgesehene Wort „erschossen“ durch „ermordet“ zu ersetzen. Um die Begriffe „Freistaat“ und „Volksstaat“ entbrennt dagegen eine scharfe politische Auseinandersetzung. 

Beide Bezeichnungen stehen 1918 für die republikanische Staatsordnung. Im Streit um die Inschrift geht es deshalb auch darum, ob Eisner ausdrücklich als Begründer des heutigen Freistaats Bayern gewürdigt wird. 

Die SPD schlägt vor: „Kurt Eisner. 1867–1919. Begründer des Freistaats Bayern und Ministerpräsident wurde am 21. Februar 1919 hier vor seinem Amtssitz ermordet.“ Durchsetzen kann sich jedoch der Vorschlag von Bürgermeister Winfried Zehetmeier (CSU). CSU, FDP und Grüne/ALM stimmen dafür, die SPD dagegen. Die beschlossene Inschrift vermeidet den Begriff „Freistaat“ und lautet: 

„Kurt Eisner, der am 8. November 1918 die Bayerische Republik ausrief, nachmaliger Ministerpräsident des Volksstaates Bayern, wurde an dieser Stelle am 21. Februar 1919 ermordet.“ 


7. 11 1989 - Das Bodendenkmal für Kurt Eisner wird eingeweiht 

München-Kreuzviertel * In der Kardinal-Faulhaber-Straße wird am Ort der Ermordung Kurt Eisners das Bodendenkmal der Münchner Künstlerin Erika Maria Lankes eingeweiht. Die Festrede hält - am 71. Jahrestag der Revolution - Bürgermeister Klaus Hahnzog. 

Die 260 mal 105 Zentimeter große Metallplatte ist bündig in den Gehweg eingelassen. Sie zeigt die vereinfachten Umrisse eines am Boden liegenden Menschen und erinnert an die Markierung eines Mordopfers am Tatort. Damit macht sie Eisners gewaltsamen Tod unmittelbar am historischen Schauplatz sichtbar. 

Die Gestaltung greift zugleich die Tradition der Grabplatten in mittelalterlichen Kirchen auf. Wie diese liegt das Denkmal unter den Füßen der Vorübergehenden und kann als Mahnung an die Vergänglichkeit des Lebens verstanden werden. Es begegnet den Menschen auf ihrem alltäglichen Weg und erreicht dadurch auch diejenigen, die sonst kaum vor einem Denkmal stehen bleiben. 

Die Darstellung des verletzlichen Menschen verzichtet auf die heroische Überhöhung klassischer Herrscherdenkmäler. Darin lässt sich eine Verbindung zu den humanistischen und pazifistischen Überzeugungen des Freistaatgründers erkennen. 


21. 2 1988 - Ein Ein „Stein des Anstoßes“ erinnert an Kurt Eisner 

München-Kreuzviertel * Am 69. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners greifen Aktive des Vereins „Das andere Bayern“ erneut mit einer Kunstaktion in die verschleppte Denkmaldebatte ein. Unter dem Titel „Stein des Anstoßes“ stellen sie einen eigens gestalteten Gedenkstein mitten auf den Gehweg der Kardinal-Faulhaber-Straße – unmittelbar am Tatort. 

Die Aktion fordert eine sichtbare und würdige Erinnerung an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten. Doch die Polizei beschlagnahmt den Stein als Beweismittel. Daraufhin schenken ihn die Beteiligten der Landeshauptstadt München. 


29. 11 1985 - Bürgerversammlung lehnt ein Kurt-Eisner-Denkmal ab 

München * Eine Bürgerversammlung spricht sich gegen die Errichtung eines Kurt-Eisner-Denkmals in der Kardinal-Faulhaber-Straße aus. 

Die Diskussion entwickelt sich rasch zu einer grundsätzlichen politischen Auseinandersetzung über Kurt Eisner und die Revolution von 1918/19, weniger um eine Debatte um den Ort für das angeregte Denkmal. Im Mittelpunkt steht damit auch die Frage, wie München den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten im öffentlichen Raum würdigt. 


27. 2 1986 - Der Bauausschuss lehnt ein Kurt-Eisner-Denkmal am Tatort ab 

München * Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats lehnt die Errichtung eines Kurt-Eisner-Denkmals in der Kardinal-Faulhaber-Straße ab. 

Zuvor streitet der zuständige Bezirksausschuss darüber, ob der Gehweg am vorgesehenen Standort verbreitert werden soll. Dafür müssten zehn Parkplätze entfallen. Die Frage nach dem Platz für die Erinnerung an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten wird damit auch zum Konflikt um Parkraum. 


26. 6 1870 - Die Walküre wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt

München-Graggenau * Die „Walküre“ von Richard Wagner wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt.


11 1802 - Auch das Franziskaner-Klostergebäude verschwindet

München-Graggenau * Mit dem Abbruch der Franziskaner-Klostergebäude verschwindet auch der Friedhof mit seinen Gruftkapellen und den Gräbern zahlreicher Persönlichkeiten. Einige Grabplatten werden vorsorglich als historische Monumente an die Frauenkirche übergeben. Graf Törring-Gronsfeld lässt drei Epitaphen von Familienangehörigen in die Bogenhauser Georgskirche bringen.

Das Epitaph des im Jahr 1594 verstorbenen Renaissancekomponisten Orlando di Lasso befindet sich im Nationalmuseum, den Schädel des Wilhelm von Occam erhielt die Bayerische Akademie der Wissenschaften. 

Und noch beim Bau der Tiefgarage auf dem Max-Joseph-Platz beförderten die Bagger eine große Zahl von Knochen zutage.


14. 1 1841 - Im Münchner Hof- und Nationaltheater findet ein Ringkampf statt

München-Graggenau * Im Münchner Hof- und Nationaltheater findet ein Ringkampf statt. Gegen den bislang unbesiegten „französischen Herkules“ Jean Dupuis tritt der Meisinger Simmerl an - er ist Hausknecht beim Faberbräu. Der Simmerl zwingt den Franzosen auf den Boden und kassiert die als Belohnung ausgesetzten 1.000 bayerischen Gulden. 


13. 12 1973 - Der Ältestenrat unterstützt eine Gedenktafel für Kurt Eisner

München * Der Ältestenrat des Münchner Stadtrats spricht sich für die Errichtung einer Gedenktafel für Kurt Eisner aus. Sie soll an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten erinnern, den der rechtsradikale Graf Anton von Arco auf Valley am 21. Februar 1919 ermordet. 

Damit findet die im Februar von Stadtrat Siegmar Geiselberger angeregte Initiative Unterstützung im Ältestenrat. 


1792 - Das Franziskaner-Kloster muss dem Bau eines neuen Theaters weichen

München-Graggenau * Ungeachtet ihrer Loyalität gegenüber dem Hause Wittelsbach hat die kurfürstliche Hofbauintendanz den Abbruch des Franziskaner-Klosters für den Bau eines neuen Theaters ins Auge gefasst.


2. 5 1844 - Unruhen vor dem Nationaltheater

München-Graggenau * Am Abend des 2. Mai 1844 besucht König Ludwig I. gemeinsam mit der Hochzeitsgesellschaft das Theater. Nach dem ersten Akt versammelt sich eine Menschenmenge vor dem Gebäude und droht, es zu stürmen. Daraufhin verlassen zahlreiche Zuschauer ihre Plätze, um das Geschehen zu beobachten. Schließlich folgen auch der König und seine hochrangigen Gäste. 

Die französische Presse berichtet, Ludwig I. habe dem vor dem Theater stationierten Militär befohlen, auf die Menschenmenge zu schießen. Die Soldaten sollen diesen Befehl verweigert haben. In der deutschen Presse findet sich keine entsprechende Meldung, was sich möglicherweise mit der damals herrschenden Zensur erklären lässt. 

Ob sich der Vorfall tatsächlich so ereignet, bleibt ungewiss. Ausländische Zeitungen sind über die Ereignisse in München nicht immer zuverlässig informiert, und weitere Belege für den angeblichen Schießbefehl fehlen. Fest steht jedoch, dass die Unruhen König Ludwig I. in eine äußerst bedrängte politische Lage bringen. 


21. 2 1986 - „Das andere Bayern“ schafft ein unsichtbares Denkmal für Kurt Eisner 

München-Kreuzviertel * Am 67. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners setzt der Verein „Das andere Bayern“ mit einer Kunstaktion ein Zeichen gegen die jahrelange Verzögerung eines würdigen Denkmals. 

Um 10 Uhr entfalten die Beteiligten am Tatort in der Kardinal-Faulhaber-Straße ein 2,50 Meter hohes, grell gelb-grünes Eisner-Porträt auf Plastikfolie. Der Künstler Eckhard Zylla versieht sein Bild mit einer roten Zielscheibe und signiert es. Anschließend wird eine Gehsteigplatte zerschlagen. Die Beteiligten falten das Bild zusammen und vergraben es im entstandenen „Denkloch“. 

Das „unsichtbare Denkmal“ hält der städtischen Erinnerungspolitik einen satirischen Spiegel vor: Es beansprucht keinen Platz, stört keine Geschäftsinteressen und löst keinen Streit über eine Inschrift aus. Gerade seine Unsichtbarkeit macht die mangelnde öffentliche Würdigung Eisners zum Thema. 


1976 - Falk Volkhardt verhindert die Eisner-Gedenktafel am Palais Montgelas 

München-Kreuzviertel * Der Münchner Stadtrat beschließt, eine Gedenktafel für Kurt Eisner am Palais Montgelas in der Kardinal-Faulhaber-Straße anzubringen. Sie soll am Ort seiner Ermordung an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten erinnern. 

Doch der Eigentümer Falk Volkhardt verweigert die Zustimmung zur Anbringung an der Fassade des inzwischen zum Hotel Bayerischer Hof gehörenden Palais. Er befürchtet geschäftliche Nachteile sowie mögliche Sprengstoffanschläge und Beschädigungen. Das will natürlich keiner der Verantwortlichen, weshalb die Anbringung der Gedenktafel am authentischen Gebäude scheitert. Als Ersatz wird noch im selben Jahr eine Erinnerungstafel in den Grünstreifen am Promenadeplatz eingelassen. 


1963 - Der übriggebliebene Königskopf

München-Graggenau * Der vor der Einschmelzung gerettete Kopf des König- Ludwig II.-Denkmal auf der Corneliusbrücke liegt jahrelang im Städtischen Bauhof herum, bis er zunächst im Stadtmuseum und ab 1963 im Na­tionaltheater seinen Platz findet.


20. 8 1985 - Alfred Lottmann fordert ein würdiges Denkmal für Kurt Eisner 

München * SPD-Stadtrat Alfred Lottmann richtet an Oberbürgermeister Georg Kronawitter einen Antrag zur „Würdigen Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner“. Anlass sind die bevorstehenden 70. Jahrestage der Revolution vom November 1918 und der Ermordung Eisners am 21. Februar 1919, die 1988 beziehungsweise 1989 anstehen. 

Lottmann kritisiert entschieden die 1976 gefundene Lösung mit einer unscheinbaren Gedenkplatte im Rasen am Promenadeplatz. Er regt an, die Straßenführung in der Kardinal-Faulhaber-Straße zu verändern, um am Tatort Platz für eine „Säule oder ähnliches“ zu schaffen. Damit soll der Gründer des Freistaats Bayern und dessen erster demokratischer Ministerpräsident ein seiner historischen Bedeutung angemessenes Denkmal erhalten. 


2. 2 1989 - Der Bauausschuss stimmt dem Eisner-Bodendenkmal am Tatort zu

München * Der Bauausschuss stimmt dem Entwurf für ein ebenerdiges Bodendenkmal zur Erinnerung an Kurt Eisner auf öffentlichen Grund und Boden zu. Die Metallplatte soll am Ort seiner Ermordung in der Kardinal-Faulhaber-Straße in den Gehweg eingelassen werden. 

Bedenken, dass Passanten den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten buchstäblich mit Füßen treten oder einfach „übergehen“ können, treten gegenüber verkehrspolitischen Erwägungen zurück: Die Straßenführung bleibt unverändert, und es entfallen keine Parkplätze. 


22. 9 1869 - Ludwig II. lässt „Das Rheingold“ im Hof- und Nationaltheater uraufführen

München-Graggenau • Gegen den erklärten Willen von Richard Wagner lässt König Ludwig II. die Oper „Das Rheingold“ im Hof- und Nationaltheater uraufführen.


Nach 6 1945 - Kurt Eisner bleibt im öffentlichen Gedenken eine Randfigur 

München * Nach dem Zweiten Weltkrieg findet Kurt Eisner als Gründer des Freistaats Bayern und dessen erster demokratischer Ministerpräsident zunächst wenig Anerkennung in Politik und Öffentlichkeit. Ältere Zerrbilder prägen weiterhin die Erinnerung an ihn. 

Bereits während der Weimarer Republik stellen politische Gegner Eisner als Anarchisten und weltfremden Schwabinger Bohemien dar. Die nationalsozialistische Propaganda verschärft diese Angriffe durch antisemitische Hetze und diffamiert ihn als Bolschewisten und Pazifisten. Diese Feindbilder erschweren auch nach 1945 eine angemessene Würdigung seiner Rolle bei der Entstehung der bayerischen Demokratie. 


13. 6 1865 - Die zweite Aufführung von „Tristan und Isolde“

München-Graggenau * Die zweite Aufführung von „Tristan und Isolde“ im Hof- und Nationaltheater.


2 1973 - Siegmar Geiselberger regt eine Gedenktafel für Kurt Eisner an 

München-Kreuzviertel * Ein Jahr vor dem 55. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners regt Stadtrat Siegmar Geiselberger, ein Vertreter des linken SPD-Flügels und früherer Vorsitzender der Münchner Jungsozialisten, die Errichtung einer Gedenktafel für Kurt Eisner an. Sie soll an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten erinnern. Eisner rief in der Revolution vom November 1918 den demokratischen Freistaat aus und leitete nach dem Ende der Monarchie die provisorische Staatsregierung. 

Am 21. Februar 1919 ermordete ihn der rechtsradikale Graf Anton von Arco auf Valley in der damaligen Promenadestraße, der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße, vor dem Palais Montgelas. Das Palais diente Eisner und der Staatsregierung als Amtssitz. Mit seiner Rücktrittsrede in der Tasche befand sich der Ministerpräsident auf dem Weg zum Landtag in der Prannerstraße. Dort wollte er nach der schweren Niederlage seiner Partei bei der Landtagswahl seinen Rücktritt erklären. 


8. 8 1914 - Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft

München * Das bayerische Außenministerium beauftragt die Kreisregierungen, innerhalb von sechs Wochen über die Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft zu berichtigen. 


10. 10 1846 - Lola Montez' erster Auftritt im Hof- und Nationaltheater

München-Graggenau * Am 36. Hochzeitstag von König Ludwig I. und Königin Therese findet Lola Montez' erster Auftritt im Hof- und Nationaltheater statt. Die angebliche Spanierin tanzt einen Cachucca und in der zweiten Pause - zusammen mit einem Ensemble-Tänzer - einen Fandango genannten Tanz.


21. 2 1919 - Eisners Ermordung gibt der Revolution neuen Auftrieb

München * Die Nachricht von der Ermordung Kurt Eisners verbreitet sich in Windeseile. Zahlreiche Menschen strömen zum Tatort in der damaligen Promenadestraße, der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße. Für viele Anhänger der Revolution wird der zuvor heftig angefeindete und bei der Landtagswahl politisch geschwächte Ministerpräsident zum „Märtyrer der Revolution“. Trauer und Empörung verleihen seinem politischen Vermächtnis neue Bedeutung. 

Die Schriftstellerin Richarda Huch beschreibt diesen Stimmungsumschwung rückblickend: „Jedermann verdammte und beklagte nun die verhängnisvolle Kugel des jungen Arco. Es war gerade, als ob sie nur gefallen, um der stockenden Revolution einen neuen Auftrieb zu geben.“ 

Ihre Worte drücken die Wahrnehmung einer Zeitzeugin aus. Tatsächlich reagieren keineswegs alle Münchnerinnen und Münchner mit Trauer: Manche Gegner Eisners begrüßen den Mord offen. 

Eisners geplanter Rücktritt und die konstituierende Sitzung des neu gewählten Landtags sollen den Übergang von der provisorischen Revolutionsregierung zu einer parlamentarisch legitimierten Regierung ermöglichen. Ob damit auch die revolutionären Auseinandersetzungen enden, bleibt jedoch offen. Zwischen den Anhängern einer parlamentarischen Demokratie und den Befürwortern eines Rätesystems bestehen weiterhin erhebliche Spannungen. 

Der Mord an Eisner und die anschließenden Schüsse im Landtag verhindern zunächst diesen geordneten Regierungswechsel. Die provisorische Regierung verliert ihre Handlungsfähigkeit, während die Räte in das entstehende Machtvakuum vorstoßen. Damit beginnt eine neue Phase der revolutionären Entwicklung, die als „Zweite Revolution“ bezeichnet wird. Arcos Versuch, die Revolution durch die Ermordung ihres bekanntesten Vertreters zu bekämpfen, trägt somit zu ihrer erneuten Radikalisierung bei. 


1 1974 - Die Eisner-Gedenktafel soll am Palais Montgelas angebracht werden 

München-Kreuzviertel * Der Ältestenrat des Münchner Stadtrats stimmt dem Entwurf des Baureferats für eine Gedenktafel zur Erinnerung an Kurt Eisner zu. Als Standort ist das Palais Montgelas vorgesehen, die frühere Staatskanzlei und Eisners Amtssitz. Die Tafel soll unmittelbar am Ort seiner Ermordung in der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten erinnern. 


29. 11 1918 - Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

München-Graggenau * Die Revolutionsfeier im Nationaltheater wird für die Verwundeten wiederholt. 


26. 9 1923 - Gustav Ritter von Kahr wird zum Generalstaatskommissar ernannt

München * Die bayerische Regierung ernennt Gustav Ritter von Kahr - aus Protest gegen den Abbruch des Ruhrkampfes durch die Reichsregierung - zum Generalstaatskommissar, auf den die gesamte exekutive [= vollziehende] Gewalt übergeht. Er hat damit diktatorische Vollmachten.

Gustav von Kahr, Otto von Lossow, der Befehlshaber des Wehrkreises VII, und der Chef der Landespolizei, Hans Ritter von Seisser, regieren den Freistaat Bayern als Triumvirat und bereiten zusammen mit Rechtsradikalen in Norddeutschland den Staatsstreich in München und Berlin vor. 


12 1918 - Kohle- und Strommangel erschweren die Wiederherstellung des Trambahnverkehrs 

München * Nach den Belastungen des Ersten Weltkriegs bemühen sich die Stadt und ihre Verkehrsbetriebe, den stark beeinträchtigten Straßenbahnbetrieb wieder zu stabilisieren. Verschlissene Fahrzeuge, die vernachlässigte Infrastruktur und der Mangel an Betriebsmitteln erschweren die Arbeiten. 

Auch unter der neuen Regierung Kurt Eisners bleibt die Energieversorgung unsicher. Kohlenknappheit und die dadurch eingeschränkte Stromerzeugung führen immer wieder zu erheblichen Einschränkungen des Trambahnverkehrs. 


19. 2 1919 - Siemens stellt Pläne für zwei Münchner U-Bahn-Linien vor 

München * Dr. Helmreich stellt im Namen der Berliner Siemenswerke der Münchner Öffentlichkeit einen Plan für zwei unterirdische Bahnlinien vor: Eine Nord-Süd- und eine Ost-West-Verbindung sollen das Verkehrsnetz ergänzen. 

Der Vorstoß bleibt ohne Umsetzung. Zwei Tage später erschüttert die Ermordung Ministerpräsident Kurt Eisners die Stadt. In den folgenden Jahren steht zunächst die Wiederherstellung und Weiterentwicklung des Straßenbahnverkehrs im Vordergrund. 


21. 2 1919 - Kurt Eisner wird auf dem Weg zum Landtag ermordet

München-Kreuzviertel * Kurz vor zehn Uhr verlässt Ministerpräsident Kurt Eisner an diesem föhnigen Vorfrühlingstag seinen Amtssitz im Palais Montgelas am Promenadeplatz. Er macht sich zu Fuß auf den Weg zum Landtagsgebäude in der nahe gelegenen Prannerstraße. Dort soll der neu gewählte Bayerische Landtag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentreten. In der Aktentasche führt Eisner seine Rede und die unterschriebene Rücktrittserklärung mit sich. Er will dabei jedoch nicht seinen Rückzug aus der Politik signalisieren. 

Knapp sechs Wochen zuvor, bei der Landtagswahl vom 12. Januar 1919, erhält seine Partei, die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands – USPD –, lediglich 2,5 Prozent der Stimmen. Eisner zieht daraus die Konsequenz und will sein Amt einer parlamentarisch legitimierten Regierung überlassen. Der Gründer des Freistaats Bayern und dessen erster demokratischer Ministerpräsident erreicht den Landtag jedoch nicht. 

Begleitet wird Eisner von seinem Sekretär Felix Fechenbach und dem Leiter des Ministerpräsidentenbüros, Bruno Merkle. Bewaffnete Ordonnanzen sollen die Gruppe schützen. Wegen der zahlreichen Morddrohungen und der aufgeheizten politischen Stimmung drängen Vertraute Eisner dazu, einen geschützteren Weg durch das Hotel Bayerischer Hof zu nehmen. Er lehnt dies ab. Nach Fechenbachs späterem Bericht erklärt er: „Man kann einem Mordanschlag auf die Dauer nicht ausweichen, und man kann mich ja nur einmal totschießen.“ 

Eisner geht zwischen Merkle zu seiner Rechten und Fechenbach zu seiner Linken. Die Männer unterhalten sich über die weitere politische Entwicklung. In der damaligen Promenadestraße, der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße, nähert sich ihnen der 22-jährige Leutnant und Student Anton Graf von Arco auf Valley von hinten. Er hat in einem nahe gelegenen Hauseingang gewartet. Aus unmittelbarer Nähe zieht er eine Pistole und feuert zweimal auf den Ministerpräsidenten. 

Die Kugeln treffen Eisner im Nacken und im Bereich hinter dem rechten Ohr. Der Ministerpräsident bricht tödlich getroffen zusammen. Fechenbach erinnert sich später: „Eisner schwankt einen Augenblick, er will etwas sprechen, aber die Zunge versagt ihm.“ 

Nach seiner eigenen Schilderung packt Fechenbach den Attentäter am Arm und schleudert ihn zu Boden. Bewaffnete Begleiter schießen auf Arco und verletzen ihn schwer. Eisner wird in das Ministerium zurückgebracht. Ein Arzt stellt fest, dass die aus nächster Nähe abgegebenen Schüsse seinen sofortigen Tod verursacht haben. 

Arcos Tat richtet sich gegen den sozialistischen und jüdischen Politiker, den er als Verräter an Bayern und Deutschland betrachtet. Seine am Vortag niedergeschriebenen Äußerungen dokumentieren die antisemitischen und antibolschewistischen Feindbilder, mit denen er den Mord rechtfertigt. Der schwer verletzte Attentäter überlebt. 

Die Ermordung Eisners erschüttert München und verschärft die politische Krise. Noch am selben Vormittag folgen weitere Gewalttaten im Landtag. Der geplante Übergang von der provisorischen Revolutionsregierung zu einer parlamentarisch legitimierten Regierung wird dadurch jäh unterbrochen. 


12. 10 1818 - Das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird eingeweiht

München-Graggenau * Am Namenstag von König Max I. Joseph kann das von Carl von Fischer geplante neue Hof- und Nationaltheater mit dem Festspiel „Die Weihe“, einem Stück mit 160 Rollen, eingeweiht werden. Erst als der König - nach langem Zögern - in die Finanzierung eingegriffen hatte, gingen die Arbeiten zügig voran. 


8. 9 1914 - Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

München * Auf Druck der betroffenen Wirtschaftskreise, insbesondere des Baugewerbes, verlässt die bayerische Staatsregierung ihren Sparkurs und ordnet eine Fortführung der Staatsbaumaßnahmen an. Mit Kriegsbeginn hatte der Staat - zur Schonung des von kriegsbedingten Einnahmeausfällen Betroffenen Haushalts - seine Aufträge weitestgehend storniert. 


21. 2 1919 - Eisners Ermordung verschärft die politische Krise

München * Mit der Ermordung Kurt Eisners verhindert Anton Graf von Arco auf Valley dessen angekündigten Rücktritt vor dem neu gewählten Landtag. Obwohl Eisners USPD bei der Wahl nur wenige Stimmen erhält, bleibt er bis zur Bildung einer neuen Regierung Ministerpräsident. 

Das Attentat erschüttert den geplanten Übergang zu einer parlamentarisch legitimierten Regierung. Weitere Gewalttaten im Landtag und die Radikalisierung der politischen Auseinandersetzungen folgen. Der gewählte Landtag bleibt bestehen, kann seine Arbeit jedoch zunächst nicht geordnet aufnehmen. Im April wird in München die Räterepublik ausgerufen – eine Entwicklung, die Arcos erklärtem Ziel, die Revolution zu bekämpfen, entgegensteht. 

Ob Arco allein handelt oder Mitwisser und Hintermänner hat, bleibt umstritten. Nach einer nicht abschließend bewiesenen Darstellung sollen Offiziere am Vorabend durch das Los bestimmen, wer Eisner erschießt. 


21. 2 1919 - Am Tatort entsteht eine erste Gedenkstätte für Kurt Eisner

München-Kreuzviertel * Noch am Tag der Ermordung Kurt Eisners entsteht in der damaligen Promenadestraße, der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße, ein provisorisches Totenmal. Ein großer Trauerkranz umrahmt ein Fotoporträt des Ministerpräsidenten, das auf einer Gewehrpyramide befestigt ist. Zahlreiche Menschen versammeln sich am Tatort und legen Blumen und Kränze nieder. 

Zu den Kränzen gehören ein weiß-blauer des Bayerischen Landtags und ein roter der Sozialdemokratischen Frauen Münchens. Wachposten sichern die Stelle. Ein Anschlag am Ministerium des Äußeren im Palais Montgelas fordert die Vorübergehenden auf: „Proletarier! Hut ab vor dem Blute Eisners!“ 

Der Tatort wird zu einem öffentlichen Ort der Trauer und der politischen Erinnerung. Für viele Anhänger der Revolution wird der zuletzt auch innerhalb der Arbeiterbewegung umstrittene USPD-Politiker zum „Märtyrer der Revolution“. Angesichts seiner Ermordung treten bisherige politische Gegensätze vorübergehend zurück. 

Erich Mühsam deutet diese Solidarisierung später als Reaktion auf einen Angriff gegen die Revolution selbst. Gerade Menschen, die Eisners Politik zuvor erbittert bekämpfen, sehen im Ermordeten nun ein Symbol ihrer gemeinsamen Sache. Das spontane Gedenken verbindet persönliche Trauer mit dem Willen, die Errungenschaften der Revolution zu verteidigen. 


26. 10 1811 - Der Grundstein für das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird gelegt. 


16. 6 1919 - Erste Verhandlungen zur Fürstenabfindung

München-Kreuzviertel * Bei der ersten Zusammenkunft der Verhandlungsführer fordert die Kommission zur Fürstenabfindung einen Katalog der Wittelsbachischen Gesamtforderungen. 


16. 7 1871 - Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen durchs Siegestor

Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.


1938 - Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.


21. 2 1919 - Bruno Merkle erlebt die Ermordung Kurt Eisners

München-Kreuzviertel * Bruno Merkle begleitet Ministerpräsident Kurt Eisner auf dessen Weg zum Landtag. Eisner geht zwischen Merkle zu seiner Rechten und Felix Fechenbach zu seiner Linken. Der Wach­soldat Klebsch schließt sich der Gruppe an. Merkle weist ihn an, hinter ihnen zu bleiben; nach wenigen Schritten geht Klebsch jedoch neben Fechenbach. 

Kurz nach dem Einbiegen in die Promenadestraße, die heutige Kardinal-Faulhaber-Straße, fallen die tödlichen Schüsse. Merkle geht zu diesem Zeitpunkt einen halben Schritt voraus. Er blickt zunächst nach vorne und nach rechts, ohne den Angreifer zu erkennen. Als er sich umdreht, sieht er drei Menschen in die Straßenrinne fallen. Links neben ihm liegt Eisner am Boden. 

In seinem späteren handschriftlichen Lebensbericht beschreibt Merkle Eisners letzte Bewegung: „[…] wo Eisner am Boden lag und eben den Kopf etwas einzog – es war seine letzte Regung.“


21. 2 1919 - Kurt Eisners Rechenschaftsbericht

München-Kreuzviertel * Die aufgrund von Kurt Eisners Ermordung nicht mehr gehaltene Rücktrittsrede beginnt mit den Worten: „Meine Herren und verehrte Frauen!“. In seinem Tätigkeitsbericht führt er zu seiner 105 Tage andauernden Regierungszeit folgendes aus:

„[…] Am 8. November kam die revolutionäre Regierung zustande, die heute vor den von ihr versprochenen neuen Landtag tritt. In diesem Augenblick ist es uns ein Bedürfnis, Rechenschaft abzulegen, was wir gewollt, was wir getan.  

In einer Zeit der schwersten Erschütterungen, des drohenden Zusammenbruchs übernahmen wir die Regierung und führten sie bis hierher durch Monate aufreibender Arbeit, ernster Gefahr und leidenschaftlicher Erregungen. Wir waren uns bewusst, dass  wir die Aufgabe von ungeheuerer Verantwortlichkeit auf uns genommen hatten, trotz der verhängnisvollen Erbschaft eines unter den Flüchen des Volkes zusammengebrochenen Systems das im tiefsten Grunde kranke Leben der Gemeinschaft allmählich der Genesung näherzuführen. Genesung auf dem Wege, dass das Volk in dem es im Aufschwung revolutionärer Kraft zur Selbstbestimmung emporwuchs, mit dem neuen Bewusstsein der eigenen Macht, im Kampf um die Sicherung seiner Freiheit, im Glauben an den endgültigen Sieg der Demokratie und des Sozialismus, durch das Elend der Gegenwart sich in die Zuversicht künftiger Größe rettete.[…].“ 

Kurt Eisner geht in seiner Abschiedsrede als Ministerpräsident auf die Erfolge in den verschiedenen Ressorts ein. So hebt er seinen Kampf um die „föderative Grundlage unseres deutschen Staatenbundes“ hervor, da „ein großes Staatswesen sich um so reicher und gesünder entfalte, je lebendiger und selbstständiger die einzelnen Glieder sich zu gestalten vermöchten.“ 

Zu seiner Friedenspolitik führt er aus: „Nur eine Politik der unbedingten Wahrhaftigkeit, der kühnen Offenheit und des gegenseitigen Vertrauens führt zu jenem Frieden, nach dem die zertretende Menschheit schmachtet.“ 

Er hebt seine Anstrengungen zur Wiederherstellung der durch den Krieg zertrümmerten „Internationale der Arbeiter“ hervor, denn nur wenn sie erstarkt, ist die Freiheit jeden Volkes verbürgt. In Eisners Redemanuskript liest sich das so: „So fasste ich - wenn mir eine mehr persönliche Zwischenbemerkung gestattet ist - meine Arbeit jüngst in Bern auf, wo ich erreichte, dass die Vertreter aller Völker, Hass und Erbitterung vergessend, für die Erlösung der deutschen und österreichischen Gefangenen sich vereinigten.“ 

Der Passus zu den „Räten“ ist vergleichsweise kurz gehalten, obwohl sie die Stütze der Eisner‘schen Politik bilden. Er verleiht seiner Hoffnung Ausdruck, „dass die Räte sich in jenen Grenzen, in denen sie sich bei uns entwickelt haben, als unentbehrlich für die Schaffung einer tätigen Demokratie erweisen werden“. 

Ein weiteres von Kurt Eisner angesprochenes Thema ist die „Ernährungslage“. Dabei stellt er fest: „Im allgemeinen sind die Ernährungsverhältnisse nach der Revolution bei uns in Bayern zum mindesten nicht schlechter geworden. Sehr ungünstig ist nach wie vor unsere Versorgung mit Kohlen und sonstigen Rohstoffen.“ Dabei stellt er dar, welche Maßnahmen von der Regierung eingeleitet worden sind. 

Breit behandelt Eisner das Thema „Demokratisierung“, die auch in der „Gemeinde, Distrikt und Kreis beachtet werden, deren Selbstverwaltung […] durchgeführt werden wird“. Und weiter: „Das Kriegsministerium hat sich nach der Revolution in ein Ministerium für militärische Angelegenheiten, in ein Ministerium zur Liquidierung des Krieges gewandelt. […] Die Demokratisierung der Armee […] wurde durchgeführt. […] Die Änderung der Militärgerichtsordnung war eine wichtige Errungenschaft des neuen Geistes.“ 

Nun folgt eine Beschreibung über die politischen Umwälzungen und Demokratisierung in der Justizverwaltung und die Einrichtung von Volksgerichten. Auch auf Fragen der Amnestie und Begnadigungen geht Kurt Eisner in seinem Redeentwurf ein.  Ein weiterer Punkt seines Tätigkeitsberichts ist die Tätigkeit des Kultusministeriums, das „die Erneuerung des gesamten Volksbildungs- und Erziehungswesen“ vorbereitet hat. Im Verhältnis von „Schule und Kirche“ erklärt er: „Für jede Demokratie kann nur der unantastbare Grundsatz gelten, dass die Dreiheit der Schule zugleich mit der Freiheit der Kirche gesichert werden müsse.“ Eisner erklärt die „Aufhebung der geistlichen Schulaufsicht“ und die „Aufhebung des Zwangs zur Teilnahme am Religionsunterricht“ den Grundsatz, dass „ein Kind gegen den Willen der Erziehungsberechtigten nicht zur Teilnahme am Religionsunterricht oder Gottesdienst angehalten werden dürfe. Das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern wurde durch die Errichtung von Schülerausschüssen und Schülerversammlungen freier gestaltet“. Außerdem erklärt der Ministerpräsident, dass „die Entwürfe des Volksschullehrergesetzes und des Schulbedarfsgesetzes einer gründlichen Durcharbeitung unterzogen wurden“. 

Ein weiterer kultureller Bereich sind die staatlichen Theater. Dazu führt Kurt Eisner aus: „Infolge der Revolution kamen die ehemaligen Hoftheater in den Bereich des Kultusministeriums. In dem jetzigen Nationaltheater vollzog sich zugleich die Demokratisierung des gesamten Betriebes.“

Nun folgen Kurt Eisners Ausführungen zur bayerischen Verkehrsverwaltung und der Finanzverwaltung. 

Sehr ausführlich geht er auf die Tätigkeit des am 14. November 1918 neu geschaffenen Ministeriums für soziale Fürsorge ein. Er hebt dabei hervor, „die Schaffung neuer Referate, um die sozialen und wirtschaftlichen Interessen der Arbeiter und Arbeiterinnen mit allen staatlichen Mitteln wahrzunehmen. Es wurde ein Referat für Arbeitsrecht geschaffen, für Angestelltenfragen, für Beamtenfragen usw..  

Die Einrichtungen der Erwerbslosenfürsorge, Arbeitsvermittlung und im Wohnungswesen wurden ausgebaut und durchgeführt, soweit es unter den bestehenden Verhältnissen möglich war. Leider konnten in dieser kurzen, unruhigen Zeit nicht alle Pläne, die das Ministerium entworfen hatte, befriedigend ausgeführt werden.  

Der Gewerbeaufsicht, dem Gesundheitswesen, den Kriegsbeschädigten wandte das Ministerium seine größte Aufmerksamkeit zu. Es sind auch hier Erfolge zu verzeichnen, doch nicht in so großem Maße, wie es im Interesse der leidenden Volksgenossen unbedingt notwendig gewesen wäre. Für die Parias [= jemand, der unterprivilegiert, von der Gesellschaft ausgestoßen ist] unter dem arbeitenden Volk, für die sogenannten Dienstboten, wurde ein neues Recht geschaffen. Ein Landarbeiterrecht ist in Ausarbeitung, wobei alle beteiligten Kreise der Landwirtschaft mitarbeiten.  

Der Kleinwohnungsbau, das Siedlungswesen wurden in weitgehendem Maße gefördert. Notstandsarbeiten wurden angeregt und Zuschüsse wurden zur Verfügung gestellt, um Arbeitsgelegenheiten zu schaffen, denn das Problem der Arbeitslosen kann nur durch Arbeitsbeschaffung gelöst werden.  

Die sozialpolitische wichtigste Tat des Ministeriums war die Proklamierung des Achtstundentages, die von der Erkenntnis ausging, das die rationelle Verkürzung der Arbeitszeit der Ausgangspunkt aller sozialpolitischen Maßnahmen, die auf die physische, geistige und moralische Hebung der Arbeiterklasse abzielen, sein muss. 

Für Erwerbslosenunterstützung wurden im Dezember rund zwei Millionen, im Januar rund zehn Millionen verausgabt. Zur Deckung der Kosten der Notstandsarbeiten wurde dem Haushalt des Ministeriums die Summe von zwölf Millionen Mark bewilligt und für überschreitbar erklärt. Nach den bisher eingelaufenen Meldungen wurden im ganzen rund zwei Millionen Mark Reichszuschüsse und eine Million Staatszuschüsse zugesichert.“ Soweit seine Ausführungen zum Sozialministerium. 

Kurt Eisners Rede, die er aufgrund seiner Ermordung nicht mehr im bayerischen Landtag vortragen könnte, endet mit den Worten: „Die revolutionäre Regierung hat einstimmig beschlossen, ihre Ämter dem auf dem revolutionären Wahlrecht beruhenden Landtag zur Verfügung zu stellen. Sie ist zugleich bereit, die Geschäfte bis zur Bildung einer neuen Regierung weiterzuführen. 

Um die Neubildung zu beschleunigen, wird die Regierung unverzüglich dem Landtag den Entwurf eines vorläufigen Staatsgrundgesetzes zur Beratung und Beschlussfassung zugehen lassen, das bis zur Vollendung der Verfassung die Grundlage für die Arbeiten des Parlaments und der Regierung bieten soll.  

Ein Entwurf der Verfassung selbst ist gleichfalls fertig gestellt; wir wollen ihn noch als Vermächtnis unserer demokratischen und sozialistischen Gesinnung der Öffentlichkeit übergeben, bevor die bisherige revolutionäre Regierung von dem Werk zurück tritt, über das das letzte Urteile die Geschichte fällen wird.“ 


10. 1 1919 - Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

München-Kreuzviertel * Gegen 15 Uhr beginnen die entsetzten Versammelten einen Demonstrationszug zum Montgelas-Palais, in dem Ministerpräsident Kurt Eisner residiert, und fordert die Freilassung der Verhafteten. Eisner erklärt sich zum Empfang einer Abordnung am nächsten Tag bereit, wenn sie ruhig und ohne Massendemonstration käme. Die Demonstranten werden immer erregter. 

Oskar Maria Graf berichtet: „Hin und her drängte sich alles. Hinter dem verschlossenen Tor, hieß es, stünden schussbereite Maschinengewehrschützen. Man ratschlagte einige Minuten. Auf einmal kletterte ein Matrose auf dem Kandelaber zum Balkon empor, schwang sich drüber und verschwand unter lautem Jubel in der Tür.  
Kurz darauf erschien er mit Eisner, der fürchterregt auf uns herunter schrie: ‚So holt sie euch, in Gottes Namen! Sie sind enthaftet!‘“
  Daraufhin ziehen sich die Demonstranten zurück. 


13. 9 1817 - Eine Verordnung über den Getreidehandel und Notmagazine

München-Kreuzviertel * Die Regierung erlässt eine Verordnung über den Getreidehandel, in der alle Vorschriften zusammengefasst werden. Außerdem wird die Anlegung von Notmagazinen mit einem Sechstel des Jahresbedarfs für die Städte angeordnet. 


7 1954 - Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.


8. 9 1808 - Die Bestrafung der einfachen Unzucht wird abgeschafft

München - Königreich Baiern * Mit dem organischen Edikt wird die Fornikationsstrafe, die Bestrafung der einfachen Unzucht, abgeschafft. Dadurch sollen vor allem Abtreibungen und Kindermorde verhindert werden. 


28. 2 1809 - Eine einheitliche Mass für Bayern 

München * Durch die territorialen Erweiterungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts wächst Bayern zu einem Königreich aus Regionen mit unterschiedlichen Traditionen und Wirtschaftssystemen zusammen. Besonders unübersichtlich ist das Maßwesen: Schätzungen zufolge bestehen bis zu 93 verschiedene Flüssigkeitsmaße. Zwar heißen sie fast überall „Maß“, doch ihr Inhalt unterscheidet sich erheblich. Im oberfränkischen Lauenstein fasst eine Maß knapp einen halben Liter, im ehemals salzburgischen Laufen dagegen rund 1,6 Liter. 

Diese Unterschiede erschweren Handel, Besteuerung und Preiskontrolle. Am 28. Februar 1809 erlässt König Max I. Joseph auf maßgebliche Initiative seines Reformministers Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas eine Verordnung zur Vereinheitlichung der bayerischen Maße und Gewichte. Als verbindliche Norm für Flüssigkeiten dient künftig die Münchner Maß mit einem Inhalt von rund 1,069 Litern. 

Zur Durchsetzung der neuen Regelung lässt die Regierung kupferne Messzylinder mit dem bayerischen Staatswappen und der Aufschrift „BAIER. MAAS. 1809“ an Landgerichte, Rentämter, Städte und Märkte versenden. Diese sogenannten Muttermaße sind amtliche Vergleichs- und Eichgefäße. Als Trinkgefäße dürfen sie ausdrücklich nicht verwendet werden. Mithilfe der Muttermaße stellen die örtlichen Behörden weitere geprüfte Gefäße her und verbreiten sie in ihren Amtsbezirken. 

Eine allgemeine Eichpflicht für die Trinkkrüge besteht zunächst jedoch nicht. Viele Gäste bringen ihre eigenen Gefäße mit in das Wirtshaus. Neben Holzkannen und Zinngefäßen kommen zunehmend große Krüge aus Steinzeug auf. Um 1820 entwickelt sich daraus die charakteristische Form des bayerischen Masskrugs. 

Die neue Maß setzt sich allmählich im gesamten Königreich durch. Sie vereinheitlicht nicht nur den Ausschank, sondern wird auch zu einem sichtbaren Zeichen für das Zusammenwachsen von Altbayern, Franken und Schwaben. Obwohl die alte Maßeinheit 1872 durch den Liter ersetzt wird, bleibt ihr Name erhalten: Bis heute bezeichnet die „Mass“ einen Liter Bier und gilt als Symbol bayerischer Lebensart.


25. 4 1811 - Das Bierregulativ von 1811

München * Unter Minister Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas entwickelt die Regierung eine Formel, mit der sich der Bierpreis jederzeit und für jedermann nachvollziehbar berechnen lassen soll: das sogenannte „Bierregulativ“. Als Grundlage dient die Braubilanz des Königlichen Hofbräuhauses in München. 

Aus dieser Bilanz leitet die Regierung drei feste Kostenbestandteile ab. Sie geht davon aus, dass sich diese über Jahrzehnte hinweg nicht verändern werden. Alle drei fließen in den Bierpreis ein. 

Die erste feste Größe ist die sogenannte „Mannsnahrung“. Darunter versteht man den Unternehmergewinn je Mass Bier. Die Regierung setzt diesen auf 1,47 bayerische Pfennige fest. Der Betrag bildet eine Obergrenze, die keinesfalls überschritten werden darf. Den Brauern steht es jedoch frei, teilweise auf diesen Gewinn zu verzichten. Nach dem Willen der Regierung darf ihr Unternehmergewinn bei steigenden Bierpreisen nicht ebenfalls zunehmen. 

Als zweite feste Größe berücksichtigt das Bierregulativ die laufenden Ausgaben der Brauer. Dazu zählen die Instandhaltung der Brauereigebäude und Sudanlagen, die Personalkosten, die Verzinsung des Grundkapitals sowie das für den Betrieb der Brauerei erforderliche Verlagskapital. Für diese Aufwendungen setzt die Regierung insgesamt 4,53 bayerische Pfennige je Mass Bier an. 

Hinzu kommt als dritter Bestandteil ein „Malzaufschlag“ von vier Pfennigen je Mass, der die Kosten des Rechnungswesens der Brauereien decken soll. 

Damit belaufen sich die festen Kosten über Jahrzehnte hinweg auf insgesamt zehn baierische Pfennige beziehungsweise zweieinhalb Kreuzer je Mass Bier. 


25. 4 1811 - Zweifel am staatlichen Bierregulativ

München * Das königlich-baierische Bierregulativ von 1811 erweist sich in der Praxis als wenig realitätsnah. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es eine bestimmte Menge Malz einem daraus herzustellenden Bierertrag gegenüberstellt. Die Qualität des Malzes ist dabei nicht näher definiert; vorgeschrieben ist lediglich, dass es trocken sein muss. 

Malzmenge und Bierertrag lassen sich jedoch nicht gleichzeitig überprüfen, sondern nur vor beziehungsweise nach dem Brauvorgang. Sind aus einem Scheffel Malz erst einmal sieben Eimer Sommerbier gebraut, ist das Malz aufgebraucht. Fehlt anschließend auch noch ein Teil des Bieres – etwa aufgrund des Durstes der Brauer und ihrer Knechte –, ist für die „Ausmittelung der tarifmäßigen Zusammenhänge“ kaum noch eine verlässliche Grundlage vorhanden. 

Trotz des staatlichen Bierregulativs bleibt die durstige Bevölkerung misstrauisch. Viele Menschen verdächtigen die Brauer, bei der Herstellung zu betrügen und für ihr „Gwasch“, also vermeintlich dünnes oder minderwertiges Bier, einen zu hohen Preis zu verlangen. Die Obrigkeit beteuert zwar immer wieder, das Bierregulativ sei von „kristallener Klarheit“. Die Bevölkerung teilt diese Auffassung jedoch nur bedingt. Das Misstrauen der Biertrinker gegenüber den Brauern bleibt deshalb auch im 19. Jahrhundert stark ausgeprägt. 

Bier gilt in dieser Zeit vor allem als Nahrungs- und Alltagsgetränk, nicht als Luxusgut. Selbst Gegner des Branntwein- und Kaffeekonsums empfehlen es als Alternative zu hochprozentigem Alkohol und bekämpfen den „Fusel“ gewissermaßen mit Bier. 


1840 - Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zum Siegestor

München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.


21. 2 1919 - Auch Eisners Mörder wird niedergeschossen

München-Kreuzviertel - Ludwigsvorstadt * Unmittelbar nach der Ermordung Kurt Eisners wird auch der Attentäter Anton Graf von Arco auf Valley niedergeschossen. Zwei Kugeln treffen ihn und verletzen ihn lebensgefährlich. Zunächst bleibt er regungslos auf der Straße liegen. 

Soldaten ziehen den Schwerverletzten in eine Toreinfahrt und versperren den Zugang, um ihn vor einer Verschleppung durch die aufgebrachte Menge zu schützen. Dort misshandeln ihn jedoch Soldaten mit Tritten und Gewehrkolben. Forderungen werden laut, den Mörder zu erschießen. 

Der Polizeiarzt Dr. Steudemann greift ein und bringt die Soldaten dazu, von Arco abzulassen. Gegen den Widerstand der Umstehenden setzt er durch, dass der Schwerverletzte zur Behandlung in die Chirurgische Universitätsklinik gebracht wird. 

Deren Direktor, Professor Ferdinand Sauerbruch, operiert Arco erfolgreich und rettet ihm das Leben. Das Eingreifen der Ärzte verhindert damit die Tötung des Attentäters nach seiner Überwältigung. Arco überlebt seine Verletzungen und kann später wegen der Ermordung Kurt Eisners vor Gericht gestellt werden.

Die Schüsse von hinten auf Kurt Eisner hat Graf Arco übrigens sein Leben lang geleugnet. Soldaten tragen den toten Ministerpräsidenten ins Portierszimmer des Ministeriums des Äußeren. 


1. 11 1852 - Ex-König Ludwig I. schenkt der Stadt München das Siegestor

München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.


21. 2 1919 - Eisners Ermordung löst Trauer, Racherufe und offenen Jubel aus

München * Die Nachricht von der Ermordung Kurt Eisners verbreitet sich innerhalb kürzester Zeit in der Stadt. Unter den Anhängern der Revolution löst sie Entsetzen, Trauer und Wut aus. Menschen strömen zum Tatort, Rufe nach Vergeltung werden laut. Die Empörung richtet sich gegen die Gegner der Revolution, denen viele eine Mitverantwortung für den Mord zuschreiben. 

Oskar Maria Graf schildert die aufgewühlte Stimmung später in seinem autobiografischen Werk „Wir sind Gefangene“: „Ich sah Zitternde, ich sah Wutblasse und Blutgierige. Überall wiederholte sich das gleiche Schreien nach Rache. Die Massen kamen ins Treiben, der Strom floss durch die Stadt.“ 

Graf erlebt die Atmosphäre als wesentlich bedrohlicher als beim weitgehend unblutigen Umsturz vom 7. November 1918. Seine rückblickende Schilderung vermittelt die Angst, dass die Empörung über den Mord in unkontrollierte Gewalt umschlagen könnte. 

Zugleich begrüßen manche Gegner Eisners das Attentat mit unverhohlener Freude. Auch in Teilen des Bürgertums findet der Mord Zustimmung. An der Münchner Universität jubeln Studenten über die Todesnachricht so laut, dass der Physiker und Nobelpreisträger Wilhelm Conrad Röntgen seine Vorlesung unterbrechen muss. Thomas Mann hält in seinem Tagebuch fest: „Die Schulkameraden unserer Jungen haben bei der Nachricht applaudiert und getanzt.“ 

Diese Reaktionen zeigen, wie tief die politische Spaltung Münchens reicht. Während die einen um den Gründer des Freistaats trauern und Vergeltung verlangen, feiern andere seine gewaltsame Beseitigung. Die Ermordung Eisners verschärft die Spannungen zwischen den politischen Lagern und erschüttert den ohnehin unsicheren Übergang zur parlamentarischen Demokratie. 


7. 6 1886 - Die entscheidenden Schritte zur Entmündigung werden eingeleitet

München * In den Ministerrats-Sitzungen vom 7., 8. und 9.Juni 1886 werden - unter dem Vorsitz des Bayernprinzen Luitpold - die entscheidenden Schritte zur Entmündigung von König Ludwig II. und der Übernahme der Regentschaft durch Prinz Luitpold in die Wege geleitet. 


11. 6 1999 - Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen.


10. 6 1865 - Richard Wagners Tristan und Isolde feiert Premiere

München-Graggenau * Im Hof- und Nationaltheater wird Richard Wagners „Tristan und Isolde“ uraufgeführt. Auch hier führt Hans von Bülow den Dirigentenstab. Die Oper ist ein weiterer Höhepunkt im Leben des Komponisten.

Die Frankfurter Rundschau schreibt darüber:„Das schönste und erhabenste Werk, welches die Welt besitzt“. Dagegen meint Der Volksbote, eine bayerische Provinzzeitung: „Musik ein Tollsinn, Text ein Unsinn, das Ganze ein Irrsinn“. Doch der Märchenkönig ist wieder einmal begeistert.

Wegen der „Schweinehunde-Affäre“ und den deshalb befürchteten Ausschreitungen befindet sich die Polizei im Zuschauerraum.


19. 6 1865 - „Tristan und Isolde“ wird zum dritten Mal aufgeführt

München-Graggenau * „Tristan und Isolde“ wird im Hof- und Nationaltheater zum dritten Mal aufgeführt. König Ludwig II. wohnt der Aufführung nicht bei, da er die Anwesenheit seines Onkels und Taufpaten Otto, des entthronten Königs von Griechenland, und seines Onkels Luitpold, dem späteren Prinzregenten, in seiner Loge als störend empfindet.


20. 6 1869 - Hans von Bülow bringt „Tristan und Isolde“ erneut zur Aufführung

München-Graggenau * Vor seinem endgültigen Weggang aus München bringt Hofkapellmeister Hans von Bülow „Tristan und Isolde“ am 20. und 22. Juni im Nationaltheater erneut zur Aufführung.


18. 7 1854 - Ein neuer Fall von Cholera

München-Graggenau * Ein Theaterbesucher aus der Schweiz bricht während der Vorstellung zusammen und wird in die Klinik gebracht. Vermutlich ist auch er bereits vom Cholera-Erreger angesteckt.


25. 4 1811 - Festgelegte Mengen und Brauerträge

München * Das Bierregulativ bestimmt außerdem, welche Biermenge ein bayerischer Brauer aus einem Scheffel trockenem Malz herstellen muss. Ein Scheffel entspricht 222,34 Litern. Daraus sind sieben Eimer Sommerbier oder acht Eimer Winterbier zu brauen. 

Ein baierischer Eimer umfasst 60 Mass. Bei einem Inhalt von 1,069 Litern je Mass entspricht dies rund 64 Litern. Für jeden Scheffel Malz sind zudem drei Pfund Hopfen vorgesehen. Aus 225 Scheffeln Malz müssen demnach 1.800 Eimer Winterbier oder 1.575 Eimer Sommerbier entstehen. Umgerechnet sind dies 108.000 Mass Winterbier beziehungsweise 94.500 Mass Sommerbier. 


25. 4 1811 - Staatliche Festsetzung des Bierpreises

München * König Max I. Joseph erlässt eine Verordnung über die künftige Regulierung des Biersatzes im Königreich Bayern. Das sogenannte Bierregulativ ist somit eine königliche Verordnung und kein vom Landtag verabschiedetes Gesetz. 

Bis zur Aufhebung des Bierregulativs im Jahr 1865 bestimmen die Obrigkeit und die Regierung maßgeblich über den bayerischen Bierpreis. Dieser richtet sich daher nicht nach den Grundsätzen des freien Marktes und kann auch von den Brauern nicht eigenständig festgesetzt werden. 


1826 - Erste Planungsvorstellungen zum Bau des Siegestores

München-Maxvorstadt - Schwabing * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.


15. 10 1850 - Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht

München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.


26. 5 1922 - Der Ministerrat befasst sich erstmals mit der Fürstenabfindung

München-Kreuzviertel * Der Entwurf der Fürstenabfindung wird dem Ministerrat vorgelegt. 


1891 - Der Magistrat beschließt einen elektrischen Probebetrieb auf den Gemeindelinien

München * Nach Verhandlungen beschließt der Magistrat, den elektrischen Trambahnbetrieb auf den beiden Gemeindelinien probeweise einzuführen. Bevor das Vorhaben umgesetzt werden kann, folgen langwierige Abstimmungen mit den zuständigen Behörden, den Haus- und Grundbesitzern sowie dem Königlichen Staatsministerium des Königlichen Hauses und des Äußeren. 

Die „Allerhöchste Genehmigung“ erfolgt unter Vorbehalt: Die königliche Seite behält sich vor, jederzeit die Umstellung vom Oberleitungsbetrieb auf Akkumulatorenbetrieb zu verlangen. Die Trambahnen müssten dann ihren Strom aus mitgeführten Batterien beziehen. 


1. 7 1865 - König Ludwig II. ordnet einen 4. Aufführungstermin an

München-Graggenau * Da König Ludwig II. die Aufführung von „Tristan und Isolde“ am 19. Juni nicht miterleben wollte, ordnet er einen vierten Termin an. Er hatte die Anwesenheit seines Onkels und Taufpaten Otto, des entthronten Königs von Griechenland, und seines Onkels Luitpold, dem späteren Prinzregenten, in seiner Loge als störend empfunden. 

Für die Zusatzaufführung muss Ludwig II. extra beim sächsischen König eine Verlängerung des Urlaubs für das Ehepaar Schnorr von Carolsfeld erwirken. 


Um 15. 8 1918 - Ludwig III. befürwortet einen möglichst schnellen Friedensschluss

München * Bayernkönig Ludwig III. bevollmächtigt Ministerpräsident Otto von Dandl zu Verhandlungen mit den deutschen Bundesfürsten über ein gemeinsames Vorgehen bei der Reichsregierung. Ludwig III. befürwortet nach der verheerenden Niederlage der deutschen Militärs bei Amiens einen möglichst schnellen Friedensschluss. 


14. 1 1823 - Der Brand des Hof- und Nationaltheaters und seine Auswirkungen

München-Graggenau * Der Brand des Hof- und Nationaltheaters bringt einen herben Rückschlag für den Bau eines Max-Joseph-Denkmals, da nun die notwendigen Mittel vordringlich in den Wiederaufbau der Schaubühne gesteckt werden müssen.


Um 12 1945 - Der Abriss des Siegestores wird beschlossen

München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.


21. 1 1975 - „Der lange Weg nach Sacramento“

München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata. 


16. 6 1861 - Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin

München-Graggenau * Kronprinz Ludwig II. erlebt Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin.


23. 6 1966 - Die Beatles kommen nach München

London - München * Um 11:20 Uhr heben die Beatles mit dem Flug BE502 mit der BEA-Linienmaschine Comet IV vom Londoner Flughafen ab, um um 12:56 Uhr in München-Riem zu landen. Endlich sind sie da. George Harrison, Paul McCartney, John Lennon und Ringo Starr treffen erstmals und höchstpersönlich in München ein.

Und als „die vier Sängerknaben mit der Mädchenfrisur“ das Flugzeug verlassen, werden sie „von lustigen Teenagern zumeist“ begeistert empfangen. Man hat sie bis zur Landung des Flugzeugs mit Beatmusik bei Laune gehalten. Die Mädchen tragen Pony, die Haare hochtoupiert, sowie bonbonfarbene, schenkelkurze Op-Art-Kleidchen und Pumps. Die Burschen bekleiden sich mit hautengen Jeans und schwarzen T-Shirts oder geblümten Hemden. Ihre Haare bedecken zwar die Ohren, reichen aber noch nicht bis zur Schulter. Dazwischen sind auch „einige wüstere Typen mit verfilztem, schulterlangem Haar, im obligatorischen Snow Coat mit aufgemalten Atomwaffengegner-Abzeichen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Die Mädchen halten bemalte Schilder hoch und alles sieht friedlich aus. Doch es muss schon ein sehr trügerischer Friede sein, denn auf je fünf Fans kommt ein Polizist. 200 Staatliche Ordnungskräfte sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Außerdem ist die Straße rechts vom Hauptgebäude auf einer Länge von fast einhundert Metern abgesperrt worden.  

Noch auf der Rolltreppe werden die Fab Four mit extrem saublöden Fragen interviewt. Ringo Starr antwortet auf dem Flughafen auf die Frage eines Reporters: „Warum stehen Sie immer so spät auf?“ mit der Gegenfrage: „Wollen Sie schon in aller Frühe unseren Lärm hören?“ Total unverständlich findet der Münchner Merkur die Popularität der Beatles, da die Vier doch nur Nachteile vorzuweisen hätten: „Der kurzsichtige John Lennon, der Linkshänder Paul McCartney, George Harrison mit den abstehenden Ohren und Ringo Starr mit der übergroßen Nase.“ 

Außerdem überreicht man ihnen Lederhosen mit Hirschknöpfen und weiße leinene Trachtenhemden. Schon während des Flugs hat man ihnen einen Tirolerhut übergeben, den der „großnasige“ Ringo beim Verlassen des Flugzeugs zu seiner braunen Lederjacke trägt.  

„Machen Sie Platz für die Beatles!“. Die Ampeln sind für die vier Musiker auf Grün gestellt. So fahren sie über die Prinzregentenstraße, vorbei an den Vieltausenden, Fähnchen schwenkenden, „Yeah-yeah-yeah!“ kreischenden Münchner Beatles-Fans. Es herrscht einfach eine freundliche Stimmung an diesem 23. Juni 1966. 

In dem Auto mit dem Kennzeichen M-TX 107 sitzen die Beatles. Um den wartenden Fans zu entkommen, fährt der Mercedes die Tiefgarage von hinten an, sodass die Gruppe um 13:45 Uhr das Hotel durch den Lieferanteneingang betreten kann. Während die Musiker durch den Hintereingang verschwinden, warten auf dem Promenadeplatz etwa 3.000 Fans und Neugierige mit Transparenten. Neun Hausdiener und eine Handvoll Polizisten sollen den Bayerischen Hof gegen den Ansturm der Beatles-Fans verteidigen. „Die Scheiben sind vorsorglich beim Glaser bestellt“, diktiert Hotelchef Falk Volkhardt einem Reporter in den Block. 

Nichts passiert. Nur junge Frauen und Männer warten auf dem Promenadeplatz sehnsüchtig auf den Augenblick, dass sich ihre Idole an einem der Fenster zeigen. Oben im fünften Stock tun diese den Fans ein einziges Mal den Gefallen und treten ans Fenster, um ein paar Autogramme auf die Straße zu werfen.  

Für 16:00 Uhr ist im Nachtclub des Hotels Bayerischer Hof eine Pressekonferenz anberaumt. Diese beginnt 20 Minuten später, weil der Fahrstuhl stecken bleibt. Statt der erlaubten 10 haben sich 15 Personen in den Aufzug gequetscht. Zuerst werden Fotos der Fab Four geschossen, danach dürfen die Journalisten die Beatles 13 Minuten befragen. Dazwischen bekommen sie noch den „Goldenen BRAVO Otto“ in der Kategorie Beste Beatband überreicht.  

Zur gleichen Zeit tagt im Polizeipräsidium an der Ettstraße ein Krisenstab, denn den deutschen Behörden und der Polizei waren Popstars samt den kreischenden Fans ausgesprochen befremdlich. Aus Anlass des Beatles-Gastspiels richtet man in München einen Krisenstab ein, dem der Polizeipräsident, zwei Einsatzleiter und ein erst kurz zuvor installierter psychologischer Fachmann angehören. Deeskalation fordert der Psychologe, was natürlich umfangreiche polizeiliche Vorbereitungen notwendig macht, um Massenaufläufe möglichst zu verhindern oder zumindest unter Kontrolle zu halten. 

So bekommen die Beatles die Kehrseite ihres Ruhmes zu spüren. Ihnen wird ein abendlicher Schwabing-Bummel aus Sicherheitsgründen verboten, weshalb sie die ganze Zeit ihres München-Aufenthaltes im Bayerischen Hof verbringen müssen. Die Abendzeitung schreibt beschwichtigend: „Die Herren tragen zwar unorthodoxe Haartracht und veranstalten einen für musikalische Ohren beschwerlichen Lärm, aber im Grunde sind sie harmlos und übermütig, und in ihren Liedern kommt nichts Unanständiges vor.“ Die Polizei hat eine Fälscherbande hochgenommen, die 125 gefälschte Eintrittskarten für die Beatles-Konzerte zu Horror-Preisen verkauft hat.  

Am frühen Abend machen die Beatles eine Generalprobe auf ihrem Zimmer, da sie bis zum 21. Juni 1966 jeden Tag mit den Aufnahmen zur LP „Revolver“ beschäftigt waren. Gegen 21:30 Uhr betreten die vier Beatmusiker das 16 Meter lange Schwimmbad auf dem Dach des Hotels Bayerischer Hof, das extra für die Beatles reserviert und eigens für diesen Zweck mit neuem Wasser gefüllt worden war. Der einzige Schwimmer ist Paul, der sich mit einer geliehenen Badehose in die Fluten stürzt, während die drei anderen „kühles Nass aus Whiskeyflaschen“ vorziehen. 

Fortsetzung folgt !


21. 6 1868 - Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden uraufgeführt

Graggenau * Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden im Hof- und Nationaltheater für München uraufgeführt.


14. 10 1846 - Zweiter Auftritt der Lola Montez im Hof- und Nationaltheater

München-Graggenau * Die Solotänzerin Lola Montez tritt zum zweiten und gleichzeitig letzten Mal im Münchner Hof- und Nationaltheater auf. Luise von Kobell schreibt über den Auftritt: „Lola Montez stellte sich inmitten der Bühne, nicht im Trikot, mit dem üblich kurzen Ballettröckchen, sondern in spanischer Tracht, mit Seide und Spitzen angetan, da und dort schimmerte ein Diamant. 

Sie blitzte mit ihren wunderbaren Augen und verbeugte sich wie eine Grazie vor dem König, der in seiner Loge saß. Dann tanzte sie Nationaltänze, wobei sie sich in den Hüften wiegte und bald diese, bald jene Haltung einnahm, voll unerreichter Schönheit. Solange sie tanzte, fesselte sie alle Zuschauer.“


21. 2 1919 - Kurt Eisner wird in seinem Amtssitz aufgebahrt

München-Kreuzviertel * Auf Veranlassung von Benno Merkle, dem Leiter des Ministerpräsidentenbüros, wird Kurt Eisners Leichnam in das Ministerium für äußere Angelegenheiten im Palais Montgelas gebracht. Im Portierzimmer wird er auf einem Sofa aufgebahrt. 

Der diensthabende Polizeiarzt Dr. Steudemann untersucht den Leichnam und stellt fest, „dass die hinter dem Ohr aus allernächster Nähe ins Gehirn eingedrungenen Kugeln den sofortigen Tod Eisners herbeigeführt haben“. Der Ministerpräsident stirbt demnach bereits am Ort des Attentats. 


7. 10 1864 - Vollendung des „Ring des Nibelungen“ innerhalb von drei Jahren

München * König Ludwig II. vereinbart mit Richard Wagner die Vollendung und Aufführung des „Ring des Nibelungen“ innerhalb der nächsten drei Jahre.


9. 7 1865 - „Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld

München * Die Richard-Wagner-Oper „Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld als Erik wird in München aufgeführt. König Ludwig II. fährt zu jeder Aufführung im Sonderzug von Starnberg nach München und wieder zurück.


16. 10 1852 - Nach dem Aufsetzen der Quadriga wird das Siegestor feierlich eröffnet

München-Maxvorstadt - Schwabing * Nach dem Aufsetzen der Quadriga wird das Siegestor feierlich eröffnet.


12. 8 1855 - Premiere der Wagner-Oper „Thannhäuser“ in München

München-Graggenau * Die Richard-Wagner-Oper „Thannhäuser“ wird im Münchner Hof- und Nationaltheater aufgeführt.

 


7. 11 2018 - Söder erwähnt Freistaatsgründer Kurt Eisner beim Staatsakt nicht 

München-Graggenau * Im Nationaltheater findet der Staatsakt zum 100-jährigen Bestehen des Freistaats Bayern statt. Ministerpräsident Markus Söder hält die Festrede, nennt darin jedoch den Gründer des Freistaats und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner mit keinem Wort. 

Stattdessen würdigt Söder die Wittelsbacher und die Verfassung von 1818. Seine Ausführungen über eine mögliche „Sowjetrepublik“ lassen die Unterscheidung zwischen Eisners Revolutionsregierung und der erst nach dessen Ermordung ausgerufenen Räterepublik vermissen. 

Die Rede stößt auf scharfe Kritik. SPD-Politiker Markus Rinderspacher wirft Söder Geschichtsklitterung und Geschichtsvergessenheit vor. Die erhoffte ausdrückliche Würdigung Eisners durch den Ministerpräsidenten bleibt aus. 

Ein Leserbrief in der SZ bezeichnet Söders Rede „dem Anlass in keiner Weise angemessen“, da er seine Rede in scherzhaft-launigem Stil vortrug, passend eher zum „Jubiläum eines Trachtenvereins“. 


1. 8 1914 - Der Bundesrat stimmt für die Kriegserklärung an Russland

München-Kreuzviertel - Berlin * Der Bayerische Ministerrat führt einen einstimmigen Beschluss zur Frage herbei, wie sich Bayern im Bundesrat zur Kriegserklärung an Russland verhalten soll. Entsprechend ermächtigt stimmt der Bundesratsbevollmächtigte - wie alle anderen deutschen Länder - der Kriegserklärung an Russland ohne jede Diskussion zu.

Die dazu notwendigen Gesetze und Verordnungen nimmt der Ministerrat sogar ohne nähere Kenntnis der Inhalte an. 


Ab 3. 10 1864 - Richard Wagner wohnt vorübergehend im Bayerischen Hof 

München-Kreuzviertel * Richard Wagner wohnt vorübergehend im Hotel Bayerischer Hof, während seine Villa in der Maxvorstadt nach seinen Wünschen eingerichtet wird. Das Haus trägt damals die Adresse Brienner Straße 21. 


15. 10 1841 - Das Hotel Bayerischer Hof wird eröffnet

München-Kreuzviertel * Das Hotel Bayerischer Hof kann seine Eröffnung feierlich begehen. Zu den ersten Gästen gehört die Großherzogin Stephanie von Baden, die unter dem Namen einer Gräfin von Malberg aus Karlsruhe absteigt.


1871 - Das Hotel Bayerischer Hof wird an die Vereinsbank verkauft

München-Kreuzviertel * Nach Joseph Anton Ritter von Maffei's Tod wird das Anwesen des Hotels zum Bayerischen Hof für 580.000 Gulden an die Bayerische Vereinsbank verkauft.


5. 10 1846 - Lola Montez trifft in München ein

München * Die Spanische Tänzerin Lola Montez trifft im biedermeierlichen München ein. Die 25-jährige Künstlerin, die in ganz Europa für ihre zahlreichen Skandale und stürmischen Affären berühmt ist, steigt in Münchens erster Adresse - dem Hotel Bayerischer Hof am Promenadeplatz - ab und bemüht sich umgehend um ein Engagement.  

Vom Intendanten des Theaters wird ihr mitgeteilt, dass für ihre Tanzaufführungen das Hof- und Nationaltheater nicht infrage kommt, weil dafür ihr Können nicht ausreichend gut sei. 


31. 1 2014 - Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz

München-Kreuzviertel * Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz.


7. 11 1918 - Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

München-Kreuzviertel * Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein. Sie nehmen den dort einquartierten Offizieren des Oberkommandos Süd das Ehrenwort ab, nichts gegen den Arbeiter- und Soldatenrat zu unternehmen. 


1797 - Ein Weiher in der Nähe des heutigen Wasserfalls

München-Englischer Garten - Lehel * In der Nähe des heutigen Wasserfalls im Englischen Garten wird ein Weiher angelegt.


24. 3 1864 - Richard Wagner hält sich in München auf

München-Kreuzviertel * Richard Wagner hält sich bis 26. März in München auf und wohnt im Hotel Bayerischer Hof. Er ist wieder auf der Flucht, da er in Österreich wegen seiner hohen Schulden täglich mit Inhaftierung rechnen muss.


1. 9 1870 - Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren

München * Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren. Sein Neffe Hugo Alois von Maffei führt die Firma weiter.


1. 7 1869 - Die Bayerische Vereinsbank wird eröffnet

München * Die Bayerische Vereinsbank öffnet erstmals ihre Schalterhalle. Die ersten Geschäfte werden noch in Bayerischen Gulden abgewickelt. 


2019 - Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller übernimmt die Unternehmensleitung

München-Kreuzviertel * Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller übernimmt die Leitung der Conditorei Kreutzkamm in fünfter Generation. Gemeinsam mit ihrem Team führt sie die traditionsreiche Familien-Conditorei in München und Dresden in die Zukunft.


15. 10 1954 - Eröffnung des Café Eyerich und Ausbau der Produktion

München-Kreuzviertel * Fritz Kreutzkamm übernimmt das Café Eyerich in der Maffeistraße.


1994 - Die Fassade der Residenzpost am Max-Joseph-Platz wird renoviert

München-Graggenau * Die Fassade der Residenzpost am Max-Joseph-Platz wird renoviert.


1960 - Erweiterung des Münchner Stammhauses 

München-Kreuzviertel * Das Münchner Kreutzkamm-Stammhaus in der Maffeistraße wird erweitert und mit einer neuen Inneneinrichtung ausgestattet. Die Gestaltung knüpft bewusst an das ehemalige Stammhaus in Dresden an und erinnert an dessen traditionsreiche Geschichte. Auch die beim Luftangriff auf Dresden verlorenen Canaletto-Stiche werden nach und nach auf dem Antiquitätenmarkt wiederbeschafft.


11. 9 1834 - Graf Toerring-Gutenzell senkt den Verkaufspreis

München-Graggenau * Nach einem ersten Verkaufsangebot über 250.000 Gulden senkt Graf Toerring-Gutenzell - auf Einspruch König Ludwigs I. - den Preis für seinen Besitz an der Stelle der späteren Residenzpost aus „patriotischer Gesinnung“ auf 185.000 Gulden, um dann einen um weitere 5.000 Gulden gedrückten Vertrag zu unterzeichnen.


15. 8 1900 - München verabschiedet die Pferdetrambahn 

München * Mit einer Feier verabschieden Münchner Künstlerinnen und Künstler sowie Bürgerinnen und Bürger die Pferdetrambahn. Anlass ist die Umstellung der Strecke vom Promenadeplatz nach Schwabing auf elektrischen Betrieb. Damit endet ein prägendes Kapitel der Münchner Verkehrsgeschichte. Auf der kurzen Verbindung zwischen dem Schwabinger Großwirt und dem Nordfriedhof verkehren allerdings noch bis zum 1. November Pferdebahnwagen. 


1977 - Die Fresken in der Bogenhalle der Residenzpost werden erneuert

München-Graggenau * Die Fresken in der Bogenhalle der Residenzpost werden durch Max Lacher erneuert. Der inzwischen schadhafte „Klenze-Portikus“ wird in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege unter Berücksichtigung von Befunduntersuchungen und unter Benutzung der farbigen Pläne Klenzes erneuert.


8. 11 1976 - Die Eisner-Gedenktafel wird am Promenadeplatz enthüllt 

München-Kreuzviertel * Am Promenadeplatz wird eine Gedenktafel für Kurt Eisner enthüllt, den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten. Die Bronzeplatte wird einige Meter vom Tatort entfernt in einen Rasenstreifen zwischen Trambahngleisen und Gehweg eingelassen – auf einer vorwiegend von Hundehaltern beachteten Fläche. Diese Ersatzlösung entsteht, weil der Eigentümer des Palais Montgelas die Anbringung der Bronzeplatte an der Fassade verweigert. 

Der unscheinbare Standort stößt auf Kritik: Statt Eisners politische Bedeutung sichtbar zu würdigen, erinnert die bodennahe Platte neben den Gleisen für Kritiker eher an ein „Marterl“ für ein Unfallopfer der Straßenbahnlinie 19. 

Die Inschrift lautet: „Zur Erinnerung an den Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, der am 21. Februar 1919 vor dem Montgelas-Palais ermordet wurde.“ 

Die Tafel bleibt bis zum 25. April 2005 an dieser Stelle. Im Zuge der Errichtung des Denkmals für Maximilian Joseph von Montgelas wird sie entfernt und im Depot des Münchner Stadtmuseums eingelagert. Damit verschwindet sie aus dem öffentlichen Raum.


1883 - In die „Residenzpost“ kommt eine „Fernsprechvermittlungsanlage“

München-Graggenau * Im dritten Stock der „Residenzpost“ wird das „Umschaltbüro“ für die „Fernsprechvermittlungsanlage“ untergebracht.

Dazu wird auf dem Dach der „Hauptabspannständer“ aufgestellt.


Bis 1959 - Die Posttrambahn versorgt auch das Postamt 1 

München * Die Münchner Poststraßenbahn transportiert Postsendungen zwischen verschiedenen Poststandorten. Zu den von ihr bedienten Einrichtungen gehört auch das Postamt 1. Im Jahr 1959 endet der Betrieb der Posttrambahn. 


13. 7 1957 - Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet

München-Maxvorstadt * Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet. 


25. 4 2005 - Die Eisner-Gedenktafel weicht dem Montgelas-Denkmal 

München-Kreuzviertel * Die seit 1976 am Promenadeplatz an einem unwürdigen Platz liegende Gedenktafel für Kurt Eisner wird im Zuge der Errichtung des Montgelas-Denkmals entfernt. Die Bronzeplatte erinnert an den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten, der am 21. Februar 1919 vor dem nahe gelegenen Palais Montgelas ermordet wird. 

Die Tafel kommt in den Bestand des Münchner Stadtmuseums und verschwindet damit aus dem öffentlichen Straßenraum. Während Maximilian Joseph von Montgelas am Promenadeplatz ein monumentales Standbild erhält, verliert Eisner hier seinen Erinnerungsort. Das 1989 eingeweihte Bodendenkmal an der Ermordungsstelle in der Kardinal-Faulhaber-Straße bleibt bestehen. 


2010 - Das Eisbach-Surfen ist offiziell erlaubt - Das Baden verboten!

München-Englischer Garten - Lehel * Das Eisbach-Surfen auf der stehenden Welle beim Eintritt des Eisbachs an der Prinzregentenstraße in den Englischen Garten ist offiziell erlaubt. Das Baden ist dagegen verboten!

Die Surfer reisen aus der ganzen Welt an. Und die Passanten können das ganze Jahr von der Brücke aus dem nassen Vergnügen zusehen.


1954 - Deutschlands größte Telefonvermittlungszentrale in der Residenzpost

München-Graggenau * Die größte Telefonvermittlungszentrale Deutschlands nimmt in der Residenzpost den Betrieb auf.


1889 - Die Residenzpost erhält eine lichtdurchflutete Schalterhalle

München-Graggenau * Das Postamt in der Residenzpost erhält eine lichtdurchflutete, neubarocke Schalterhalle durch die Firma Heilmann & Littmann eingebaut.


1972 - In München wird das Fluss-Surfen erfunden

München-Englischer Garten - Lehel * In München wird das Fluss-Surfen erfunden. 


24. 8 1838 - Das Kgl. General-Postamts-Bureau wird eröffnet

München-Graggenau * Nach vier Jahren Bauzeit kann das Kgl. General-Postamts-Bureau in der heutigen Residenzstraße 2 endlich für die Allgemeinheit geöffnet werden. Die Gesamtkosten sind in der Zwischenzeit auf 369.000 Gulden gestiegen. Kein Wunder also, dass in der Öffentlichkeit Beschwerden laut werden.

Da kann auch die damals hervorgehobene Funktion der Loggia, „welche den Abreisenden oder den Freunden der ankommenden Reisenden einen angenehmen Aufenthaltsort zum Abwarten darbietet“, die Kosten kaum rechtfertigen und die Mängel aufwiegen.


Um 1896 - München in bewegten Bildern – frühe Filmaufnahmen der Pferdetrambahn 

München-Kreuzviertel * Einige der frühesten Filmaufnahmen Münchens entstehen. Sie zeigen eine Pferdetrambahn am Promenadeplatz und am Maximiliansplatz und halten damit einen Ausschnitt des städtischen Verkehrs am Ende des 19. Jahrhunderts fest.


Um den 5. 9 1833 - Klenze legt einen Vorschlag für die Fassade der Residenzpost vor

München-Graggenau * Leo von Klenze legt - unaufgefordert und ohne „Anspruch auf diesen Bau zu begründen“ - einen Vorschlag für die Fassadengestaltung der Residenzpost vor, die er zur Kaschierung der 292 Fuß [90 Meter] langen und 70 bis 80 Fuß hohen Front auf dem nur 18 bis 19 Fuß tiefen bebaubaren Grundstück für geeignet hält. Dabei verfällt er „auf den Gedanken eines offenen Portikus - eines so schönen Gedankens der alten und neuen Zeiten, wozu hier der Bauplatz und seine Lage nach Norden und sein Verhältnis wie geschaffen scheint“. 

Da das „Törringsche Palais in seiner ganzen Höhe bedeckt werden müßte, so schien es beßer, die Analogie einer Anlage aus dem Cinquecento als aus der Antike zu nehmen, und Florenz bietet dazu die schönsten Beispiele dar“. Beigefügt sind wieder zwei alternative Vorschläge. Sie sehen über einer in Anlehnung an Filippo Brunelleschis Findelhaus gestalteten Bogenhalle ein wahlweise in kleine Fenster oder Arkaden geöffnetes Obergeschoss vor.

Das florentinische Vorbild dürfte Klenze nicht allein im Hinblick auf Dimensionen und Proportionen gewählt haben. So wie er den Königsplatz als ein hellenisch-antikes Forum gestaltete, konnte mit dem an den Palazzo Pitti erinnernden Königsbau und die Angleichung des Toerring-Palais an das „Ospedale degli Innocenti“ ein Platz entstehen, der einen Eindruck der florentinischen Renaissance vermittelt.

Die Rückwand der Arkaden ist schmucklos: „Ich habe in diesen Skizzen den Grund der Arkaden ganz glatt und ungeziert gelaßen, jedoch würde sich eine paßliche, vom Königsbaue aus vorzüglich anzusehende Zierde [...] leicht finden laßen. [...]
Es scheint mir hier eine der seltenen Gelegenheiten die Großartigkeit und Einfachheit der Florentinischen Gebäude, welche ich soviel wie irgendjemand kenne und schätze, ohne Manier, Gewalt und Opfer dessen, was Vernunft und architectonische Consequenz erheischen anzuwenden und zu erreichen.“

Dem möglichen Wunsch des Königs nach einer dem Königsbau ähnlichen Fassade begegnete Klenze im Voraus mit dem Hinweis auf die völlig unterschiedlichen Größenverhältnisse. König Ludwig I. akzeptiert die Idee der Bogenhalle, gibt aber zu bedenken, wie ein Gebäudeteil finanziert werden könne, der „nur Zierde“ und deshalb der Postkasse kaum aufzubürden sei. Klenze wiegelt ab: „Da dieser Bau namentlich im oberen Stock nicht blos Zierde, sondern für den Nutzen der Post eingerichtet würde, so glaube ich nicht, daß ein Grund vorliegt, ihn nicht von dieser Administration bestreiten zu laßen“.

In den folgenden Monaten wird diese Frage zum zentralen Streitpunkt. König Ludwig I. verteidigt die Idee gegenüber dem Finanzminister Maximilian Emanuel Freiherr von Lerchenfeld und dem Minister des königlichen Hauses Gise. Die beiden Minister machen etatrechtliche Bedenken insbesondere im Hinblick auf die Ständeversammlung geltend, die ihrerseits bei der Entscheidungsfindung völlig übergangen worden ist.


1869 - Die Postamtsnummer „1“ wird für die Residenzpost erteilt

München-Graggenau * Die Postamtsnummer „1“ wird für die Residenzpost erteilt.


8. 7 1938 - Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

München * Martin Bormann, Stabsleiter im Braunen Haus, verlangt die genaue

  • Erfassung jüdischer Hauseigentümer,
  • an Nicht-Juden vermietete Wohnungen von jüdischen Hauseigentümern,
  • an Juden vermietete Wohnungen,
  • eigenen Wohnraum und leerstehende Wohnungen,
     
  • um so eine planmäßige Lösung von Mietverhältnissen mit Juden möglich zu machen,
  • eine Einengung zu erreichen,
  • mehrere Familien in größere jüdische Wohnungen zusammenzulegen,
  • Juden von Nicht-Juden zu trennen und
  • dabei möglichst keine Ghettobildung zuzulassen“.


30. 4 2015 - Das NS-Dokumentationszentrum wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Das NS-Dokumentationszentrum an der Brienner Straße wird als Lern- und Erinnerungsort eröffnet. An diesem Tag jährt sich die „Befreiung Münchens“ vom NS-Terror durch die US-Streitkräfte zum 70. Mal. 


9. 4 2014 - Die Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum muss verschoben werden

München-Maxvorstadt * Die bisher für den 9. November 2014 vorgesehene Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum als Lern- und Erinnerungsort muss auf den 30. April 2015 verschoben werden. 


7. 8 1946 - Umbenennung in Staatliche Hochschule für Musik

München * Die Akademie der Tonkunst wird in Staatliche Hochschule für Musik umbenannt. 


13. 10 1810 - Am Abend gibt es die bei Fürstenhochzeiten übliche Ausspeisung

München * An diesem Abend ist die bei Fürstenhochzeiten übliche Ausspeisung, die die Bevölkerung in großen Scharen herbeilockt. Es gibt dabei natürlich deutliche Unterschiede.

Denn während „die angesehenen Bürger, d.h. welche zur Nationalgarde gehörten, […] mit ihren Familien in vier großen Gasthäusern, bei 6.000 an der Zahl, auf königliche Kosten zum Tanz und Abendessen versammelt“ sind, hat man für „die herbeygeströmten Volkshaufen“ am Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz, am Promenadeplatz, in der Neuhauser Gasse und am Anger „Tische und Bänke hergerichtet, wo man ihnen zu essen und trinken bot“. Aktenbelegen zufolge werden an diesem Abend

  • 32.065 Laibln Semmelbrod, 3.992 Pfund Schweizerkäse über 80 Zentner gebratenes Schaffleisch, 8.120 Cervelat-Würste und 13.300 Paar geselchte Würste ausgegeben.
  • Brauknechte verzapften rund 232 Hektoliter Bier. Aus sieben Fässern werden knapp vier Hektoliter österreichischer Weißwein ausgeschenkt.
  • 150 Musikanten sorgen für Stimmung und
  • in zwei Volkstheatern wurden Vorstellungen zu freiem Eintritt gegeben.
  • Sogar die Münchner Gefängnisinsassen erhalten eine - von der Israelitischen Gemeinde finanzierte - Ausspeisung. 


6 1834 - Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung

München-Graggenau * Monatelang ziehen sich die Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung des Palais Toerring-Jettenbach hin. Die Ministerien haben wegen der Unzweckmäßigkeit und Unglaubwürdigkeit des Projekts erheblich Vorbehalte. Der teuere Vorbau bringt kaum einen Zugewinn an Raum und ist außerdem durch mangelnde Belichtung nur sehr schlecht nutzbar. Was also soll die entstehenden Kosten rechtfertigen?

Schon deshalb holen die befassten Ministerien einen Gegenentwurf des Maurermeisters Höchl ein, der anstelle der Bogenhalle eine einfache Fassade vorsieht. Doch das steht den Interessen des Königs diametral entgegen. Ludwig I. geht es einzig und alleine um die Gestaltung der Fassade, die er von den Wohnräumen seines Schlosses aus zu sehen bekommt. 

Einen letzten Vermittlungsversuch unternehmen die Minister Maximilian Emanuel Freiherr von Lerchenfeld und Friedrich August Freiherr von Gise im Juni 1834. Wenn der König schon nicht auf den kostspieligen Arkadenvorbau verzichten will, soll er dessen Errichtung doch durch einen Zuschuss aus seinen Mitteln unterstützen, „damit, wenn in künftiger Ständeversammlung dieser Bau zur Sprache kommt und dem Ministerium zum Vorwurf gemacht wird, es habe denselben mit Vernachlässigung des Raums nur im Sinne architektonischer Schönheit geführt, alle Klagen einzelner Mitglieder der Ständeversammlung dadurch beseitigt werden können“.

Der König reagiert rigoros, selbstherrlich und schroff: „Die Stände über Fassaden von Gebäuden zu hören ist der Verfassung nicht gemäß. Einmischung derselben in die Administration leide ich nicht. Dieses ist Mein letztes Wort in Betreff dieses Gegenstandes.“ Da der Generalpostadministrator Lippe nichts weiter als ein opportunistischer Erfüllungsgehilfe des Königs ist, genügt ein Machtwort und die Postdirektion bezahlt den gesamten Umbau des Palais - einschließlich der nicht nur unbrauchbaren, sondern für ihre Belange geradezu unfunktionalen Säulenhalle - aus dem eigenen Haushalt.


24. 3 1789 - Platzsuche für den geplanten Militärgarten

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor fordert den Münchner Magistrat auf, für die Verwirklichung eines Militärgartens einen geschützten Platz ausfindig zu machen. Da es der Stadtverwaltung mit der Durchführung des von Thompson vorgelegten Planes nicht eilig ist, schreitet der Minister selbst zur Tat. 

Er hält die Gegend um den Hirschanger vor dem Schwabinger Tor, ein bisher lediglich zur kurfürstlichen Jagd genutztes Stück Land, das zum Teil außerhalb des Münchner Burgfriedens liegt und damit dem Einfluss und der Polizeigewalt des Münchner Magistrats entzogen ist, als am besten geeignet.


1 1876 - Beginn der Baumaßnahmen für die Kunstakademie

München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen. 


12. 7 1948 - Im ehemaligen Führerbau wird das Amerikahaus eröffnet

München-Maxvorstadt * In der Arcisstraße 12, im ehemaligen sogenannten Führerbau, wird das Amerikahaus eröffnet. Nach dem am 27. Januar 1948 in den USA verabschiedeten „Smith-Mundt Act“ sollte auch den Deutschen die amerikanische Lebensweise und die damit verbundenen politischen Ideale näher gebracht werden.

Die Amerikahäuser sehen sich als Zentren der Positiven Propaganda und sollen dem Loslösen von nationalsozialistischen, später auch kommunistischen Leitbildern dienen und die Völkerverständigung fördern. 


7 1876 - Der Gleisbau für Münchens erste Pferdetrambahn beginnt 

München * Die Bauarbeiten für die erste Teilstrecke der Münchner Pferdetrambahn beginnen. Sie führt vom Promenadeplatz über den Stachus und den Bahnhofsplatz zum Stiglmaierplatz und weiter durch die Nymphenburger Straße. Ihr westlicher Endpunkt liegt auf Höhe der heutigen Maillingerstraße an der damaligen Burgfriedensgrenze, der Grenze des Münchner Stadtgebiets. 

Damit nimmt das Pferdebahnprojekt des Brüsseler Unternehmers Edouard Otlet Gestalt an. Die Strecke bildet den ersten Abschnitt des geplanten Liniennetzes. 


Ab 1886 - Die „Raffael-Gobelins“ im neu erbauten Akademiegebäude

München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich. 


21. 7 1895 - Franz Stuck und die Königliche Akademie der bildenden Künste

München-Maxvorstadt * Franz Stuck wird an der Königlichen Akademie der bildenden Künste Nachfolger von Wilhelm von Lindenschmitt. 


21. 10 1876 - Münchens erste Pferdetrambahn nimmt den Betrieb auf 

München * Die erste Pferdetrambahnlinie Münchens wird eröffnet. Die rund 2,8 Kilometer lange Strecke führt vom Promenadeplatz über den Stachus, den Bahnhofsplatz und den Stiglmaierplatz zur Nymphenburger Straße. Sie endet an der damaligen Stadtgrenze auf Höhe der heutigen Maillingerstraße. 

Zur Eröffnung versammeln sich am Promenadeplatz die geladenen Gäste, darunter Bürgermeister Alois von Erhardt, Polizeidirektor Friedrich von Feilitzsch sowie Vertreter der Stadtverwaltung, Journalisten und Techniker. 

Sieben elegant ausgestattete und weiß-blau lackierte Pferdebahnwagen stehen für die Eröffnungsfahrt bereit. Sie bieten Platz für jeweils 24 Fahrgäste, davon zwölf auf Sitzplätzen. Der geschlossene Fahrgastraum besitzt an beiden Enden eine offene Plattform.

Die blau uniformierten Schaffner geben mit ihren Signalpfeifen das Zeichen zur Abfahrt. Nach rund zwanzig Minuten erreichen die Wagen die Endstation an der Burgfriedensgrenze in der Nymphenburger Straße. Dort werden die Pferde umgespannt, anschließend geht es zurück zum Promenadeplatz. 

Mit Beginn des öffentlichen Betriebs sind die Wagen rasch besetzt. Bei der Pferdetrambahn entscheidet die Körpergröße über die kostenlose Mitfahrt: Kinder unter einem Meter Größe werden - in Begleitung eines Erwachsenen - unentgeltlich befördert.

Das neue Verkehrsmittel findet großen Zuspruch: Bereits am ersten Tag werden 5.092 Fahrgäste befördert. 


1825 - Friedrich Gärtner soll einen Neubau für die Akademie errichten

München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste. 


1 1881 - Die ersten Künstler beziehen die Akademiegebäude

München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben. 


1885 - Der Umzug in die Kunstakademie ist abgeschlossen

München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen. 


1873 - Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues

München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein. 


20. 6 1789 - Kurfürst Carl Theodor ordnet die Verwirklichung der Militärgärten an

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor beauftragt Sir Benjamin Thompson mit der Verwirklichung der Militärgärten. Er soll den Platz bestimmen, ausstecken, unter die Regimenter aufteilen und von ihnen bearbeiten lassen. Die Grundstückseigentümer werden finanziell entschädigt. 


1826 - Leo von Klenze durchkreuzt Gärtners Akademie-Pläne

München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.


1387 - Das Jagdrevier des baierischen Herrscherhauses wird erstmals erwähnt

München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Aw vor dem Schwäbinger Tor“, das unmittelbar an die Münchner Residenz anschließende Jagdrevier des baierischen Herrscherhauses, wird erstmals erwähnt.

  • Der stadtnahe Teil führt den Namen Hirschanger mit dem Hirschangerwald.
  • Flussabwärts, auf der Höhe von Schwabing, schließt sich die Hirschau an.


3 1881 - 14 weitere Atelierräume beziehbar

München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben. 


1874 - Finanzmittel für den Neubau der Akademie bereitgestellt

München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt. 


18. 10 1875 - Erste Entwürfe für den Akademie-Neubau

München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein. 


15. 6 1802 - Die Karmelitinnen werden nach Neuburg an der Donau gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh wird ein Teil der zwanzig Karmelitinnen und zwei Novizinnen auf Wägen gesetzt und in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht, wo sie am späten Abend ankommen. Zu Protesten der Bevölkerung kommt es nicht. 


30. 5 1934 - Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst

München-Maxvorstadt * Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst. 


31. 5 1934 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit

München * Der päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit in München. 


22. 1 1875 - Neureuther wird mit dem Akademie-Neubau beauftragt

München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.


2011 - Der Englische Garten, eine der weltweit größten Parkanlagen

München-Englischer Garten * Wenn man die Maximiliansanlage, den Hofgarten und den Finanzgarten hinzu zählt, umfasst der Englische Garten eine Fläche von über 417 Hektar.

  • Die drei Bäche (Schwabinger Bach, Eisbach und Oberstjägermeisterbach) haben eine Länge von 8,5 Kilometern.
  • Von den 16 Hektar Wasserflächen ist der Kleinhesseloher See mit acht Hektar das größte Gewässer.
  • Das 78 Kilometer lange Wegenetz (davon 12 Kilometer Reitwege) beinhaltet auch über 100 Brücken und Stege.


31. 12 1988 - Der Englische Garten hat eine Größe von 373,44 Hektar

München-Englischer Garten * Der Englische Garten hat eine Größe von 373,44 Hektar. Zum Vergleich: 

  • Central-Park in New York = 335 Hektar,
  • Hyde-Park in London = 125 Hektar.


19. 6 1802 - Die restlichen Karmelitinnen werden ins Zentralkloster gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh werden die restlichen Karmelitinnen in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht. 


28. 2 1990 - Der Orkan Wiebke wütet über Deutschland

Deutschland - Schweiz - Österreich - München-Englischer Garten * Der Orkan „Wiebke“ wütet über Deutschland, Teilen der Schweiz und Österreichs. In der Folge fallen rund 70 Millionen Festmeter Sturmholz an, was ungefähr der doppelten Holzmenge entspricht, die üblicher Weise im normalen Holzeinschlag erarbeitet wird. Auch der Baumbestand im Englischen Garten ist stark betroffen. 


19. 5 2014 - Markus Söder eröffnet das Jubiläum des Englischen Gartens

München-Englischer Garten - Lehel * Heimatminister Markus Söder eröffnet am Chinesischen Turm - als Chef der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen - an diesem absolut unhistorischen Datum - die Feierlichkeiten zum 225. Jubiläum des Englischen Gartens.  


15. 10 1691 - Maria Anna Lindmayr wird Tertiarin

München * Maria Anna Lindmayr wird am Fest der großen Theresia von Avila, vom Prior des Karmeliterklosters als Tertiarin in die Ordensgemeinschaft aufgenommen. Sie erhält das Drittordenskleid und führt fortan für sich ein strenges Büßerleben. 


17. 9 1711 - Das Münchner Karmelitinnenkloster wird gegründet 

München * Das Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen nimmt seine Gründungsgeschichte auf. Bis zur Fertigstellung des Klosterbaus leben die Schwestern in einer vorläufigen Unterkunft. Der Neubau neben der geplanten Dreifaltigkeitskirche wird erst 1714 bezogen. 


8. 10 1714 - Die Karmelitinnen beziehen ihr neues Kloster 

München-Kreuzviertel * Vierzehn Karmelitinnen ziehen in einer feierlichen Prozession vom Palais Perusa in ihr neues Kloster an der Dreifaltigkeitskirche. Dort leben sie künftig als Konvent der Unbeschuhten Karmelitinnen. 


12. 2 2014 - Die Pink Panthers überfallen Chopard in der Maximilianstraße 11

München-Graggenau * Vermutlich die Pink Panthers, die erfolgreichste Diebesbande der Welt, überfällt gegen 11 Uhr das Juweliergeschäft Chopard in der Maximilianstraße 11. Der Überfall dauert nur Sekunden. Die Räuber zertrümmern mit einer Stoff umwickelten Axt die versperrte Eingangstüre, bedrohen den Sicherheitsmann mit einem Schraubenzieher, schlagen vier Vitrinen ein und erbeuten hauptsächlich Uhren und Schmuck von noch unbekanntem Wert. Anschließend flüchten die fünf Männer zu Fuß in verschiedene Richtungen.

Die Räuber haben aber nicht mit den Münchnern gerechnet, die sofort die Verfolgung aufnehmen und über ständigem Handy-Kontakt mit der Einsatzzentrale der Polizei kommunizieren. Nur knapp 20 Minuten später werden vier Jugendliche in der Nähe des Viktualienmarktes festgenommen. Dem fünften Täter gelingt scheinbar die Flucht. Die Polizei nimmt zusätzlich zwei Serben fest. 

Die Räuber sind noch halbe Kinder: ein 14-jähriger Ukrainer und drei 15 und 16 Jahre alte Moldawier, dazu die 27 und 32 Jahre alten Serben. Ob die Tat wirklich den Pink Panthers zugeordnet werden kann, ist unter den gegebenen Umständen fraglich. 


18. 5 1704 - Lindmayrs Prophezeiungen beunruhigen die Stadt 

München * Die Berichte über Maria Anna Lindmayrs Visionen und ihre Warnung vor einem göttlichen Strafgericht verbreiten sich in München. Am Dreifaltigkeitssonntag führen die Kriegsangst und zahlreiche Gerüchte zu einem größeren Volksauflauf. 

Der Kurfürstliche Geheime Rat weist daraufhin die Prediger an, den „Ausstreuungen einer gewissen Person“ entgegenzutreten und die Bevölkerung stattdessen zu „Buße, Tugend und Frömmigkeit“ aufzurufen. Lindmayr wendet sich an den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck, der ihre Aussagen durch eine Kommission angesehener Geistlicher prüfen lässt. Diese gelangt zu dem zeittypisch formulierten Urteil, Lindmayr besitze „in etlichen Sachen eine mehr als natürliche Erkenntnis“. 

Das Gutachten stärkt Lindmayrs Ansehen in München. Sie erklärt, Gott werde die Stadt nur dann vor den schlimmsten Kriegsfolgen bewahren, wenn ihm der Bau einer Kirche zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit gelobt werde. Ihre Forderung bereitet das feierliche Gelübde vor, das die baierischen Landstände und die Münchner Bürgerschaft am 17. Juli 1704 ablegen. 


11. 5 1711 - Zustimmung zum Bau des Karmelitinnenklosters 

Wien - München * Kaiserinwitwe Eleonore Magdalena Theresia stimmt der Gründung eines Münchner Klosters für zwanzig Unbeschuhte Karmelitinnen zu. Es soll mit der 1704 gelobten Dreifaltigkeitskirche verbunden werden. Für die Planung ist Giovanni Antonio Viscardi vorgesehen; noch 1711 beginnen die Bauarbeiten. 


22. 8 1925 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa nimmt seine Tätigkeit auf

München-Maxvorstadt * Der päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa nimmt seine Tätigkeit in München auf.


30. 9 1830 - Die Leihanstalt in städtischer Verwaltung

München * Die Leihanstalt wird dem Magistrat der Stadt München zur eigenen Verwaltung übergeben. 


28. 4 1847 - Lola Montez kann ihr Palais an der Barer Straße beziehen

München-Maxvorstadt * Lola Montez kann das für sie vom König angekaufte, neu gestaltete und standesgemäße Palais an der Barer Straße 7 beziehen. 


5. 8 1714 - Maria Anna Lindmayr hält ihre Vision schriftlich fest 

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr beschreibt schriftlich ihre Vision zur Rettung Münchens durch den Bau einer Dreifaltigkeitskirche. Eine von ihr verfasste Darstellung der Entstehungsgeschichte ist aus dem Jahr 1714 überliefert. Im Gelübde der drei Stände vom 17. Juli 1704 wird ihre Vision dagegen nicht erwähnt.  

Ob Lindmayr das Gelübde von 1704 angeregt hat, lässt sich aus dessen Wortlaut allein weder belegen noch widerlegen. Die spätere Überlieferung schreibt ihr diese Rolle zu; der zeitliche Abstand ihrer schriftlichen Darstellung zum Gelübde sollte dabei kenntlich bleiben. 


2. 9 1754 - Münchens erstes Pfandhaus wird eröffnet

München * Das erste Münchner Pfandleihhaus wird eröffnet, nachdem Kurfürst Max III. Joseph seinem Kammerdiener Sebastian Hueber die Erlaubnis erteilt, Geld gegen Pfänder auszuborgen. Es befindet sich in der Hofstetterschen Behausung an der Rosengasse.

Es ist noch keine städtische Einrichtung, sondern untersteht der kurfürstlichen Verwaltung. Später zieht das Versatzamt in das Haus in der Löwengasse 6, bis der Standort im Jahr 1803 aufgelöst und an die Rochusstraße verlegt wird. 


9 1714 - Cosmas Damian Asam beginnt die Fresken der Dreifaltigkeitskirche 

München-Kreuzviertel * Der 28-jährige Cosmas Damian Asam beginnt mit der Ausmalung der noch im Bau befindlichen Dreifaltigkeitskirche. Er gestaltet die Deckenfresken, während Johann Georg Bader an den Stuckarbeiten arbeitet. Für Asam ist es einer seiner ersten eigenständigen Freskenaufträge nach seiner Rückkehr aus Italien. 


26. 7 1792 - Kaiser Franz II. besichtigt den neu angelegten Englischen Garten

München-Englischer Garten * Kaiser Franz II. besichtigt den neu angelegten Englischen Garten.


14. 10 1711 - Maria Anna Lindmayr schließt sich den Karmelitinnen an 

München-Kreuzviertel * Maria Anna Lindmayr wird in die junge Gemeinschaft der Unbeschuhten Karmelitinnen aufgenommen. Sie lebt zunächst als Terziarin in der vorläufigen Unterkunft nahe dem heutigen Promenadeplatz. Erst 1712 beginnt sie ihr Noviziat.


27. 9 1713 - Giovanni Antonio Viscardi stirbt

München * Giovanni Antonio Viscardi stirbt.

Den Bau der Dreifaltigkeitskirche beenden sein Palier Johann Georg Ettenhofer und der neue Hofbaumeister Enrico Zucalli. 


16. 9 1711 - Die ersten Karmelitinnen treffen in München ein 

München * Vier Unbeschuhte Karmelitinnen kommen aus Prag nach München und werden feierlich empfangen. Sie beziehen zunächst eine vorläufige Unterkunft. Das geplante Kloster neben der Dreifaltigkeitskirche können die Schwestern erst 1714 beziehen. 


14. 7 1925 - Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli übersiedelt nach Berlin

München - Berlin * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli gibt nach dem erfolgreichen Abschluss des Bayerischen Konkordats sein Amt in München auf, um sich auf seine Aufgaben in Berlin zu konzentrieren. 


22. 5 1712 - Maria Anna Lindmayr beginnt ihr Noviziat 

München-Kreuzviertel * Am Dreifaltigkeitssonntag wird Maria Anna Lindmayr im Konvent der Unbeschuhten Karmelitinnen eingekleidet und zum Noviziat zugelassen. Damit beginnt für sie die Probezeit vor der endgültigen Aufnahme in den Orden. 


12. 2 1704 - Lindmayr deutet den Tod eines Prinzen als göttliche Strafe 

München * Prinz Wilhelm, ein Sohn des Kurfürsten Max Emanuel und der Kurfürstin Therese Kunigunde, stirbt im Alter von zweieinhalb Jahren. Die Münchner Mystikerin Maria Anna Lindmayr, im Volksmund die „fromme Jungfer Marianndl“ genannt, deutet den Tod des Kindes als göttliche Strafe für die ausgelassenen Faschingsfeiern am kurfürstlichen Hof. Ihre religiöse Auslegung verstärkt die angespannte Stimmung in der von Krieg und Zukunftsängsten geprägten Stadt.


22. 5 1713 - Maria Anna Lindmayr legt ihre Ordensgelübde ab

München * Maria Anna Lindmayr legt im Karmelitinnenkloster an der entstehenden Dreifaltigkeitskirche ihre feierliche Profess ab. Als Schwester Maria Anna Josepha a Jesu gehört sie nun dauerhaft dem Konvent an.


7. 3 1793 - Der Englische Garten wird offiziell eröffnet

München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird für die Bevölkerung offiziell zum allgemeinen Besuch geöffnet.


3 1799 - Der Englische Garten ist dem kurfürstlichen Kabinett unterstellt

München-Englischer Garten * Der Englische Garten ist inzwischen nicht mehr der Militärbehörde, sondern dem kurfürstlichen Kabinett unterstellt.

  • Reinhard Freiherr von Werneck ist hauptamtlicher Direktor des 375 Morgen großen Englischen Gartens.
  • Er untersteht aber dem zum Gartenbaudirektor für die Rheinpfalz und ganz Baiern ernannten Friedrich Ludwig Sckell. 

Werneck achtet hauptsächlich auf die wirtschaftliche Rentabilität der Gartenanlage. Durch landwirtschaftliche Einrichtungen soll sich das Gartenprojekt selbst tragen - und möglichst sogar einen Gewinn erwirtschaften.

Dies will Werneck durch die Erweiterung der Wiesen- und Waldflächen, durch eine Vergrößerung des Viehbestandes und den Ausbau der Ökonomie und der Mühlen erreichen. Die Ökonomie und die Schweizerey wird dem Englischen Garten einverleibt.


1947 - Eine Ulmen-Krankheit vernichtet 6.000 Bäume

München-Englischer Garten * Eine Ulmen-Krankheit vernichtet im Englischen Garten 6.000 Bäume.


Bis 1982 - Pferdehaltung zur Bewirtschaftung der Baumschule

München-Englischer Garten * Zur Bewirtschaftung der Baumschule und zum Einsammeln von Abfällen werden im Englischen Garten Pferde gehalten.


7. 8 1789 - Hofgärtner Friedrich Ludwig Sckell wird nach München berufen

München * Der Schwetzinger Hofgärtner Friedrich Ludwig Sckell wird von Kurfürst Carl Theodor nach München berufen, um unter der Oberaufsicht von Sir Benjamin Thompson Entwürfe zur Anlage des Englischen Gartens zu entwerfen. Sckell zeichnet „gleich in der Natur selbst“ den Verlauf des ersten Weges und steckt die Grenzen der Ehren Pflanzungen aus. 


1803 - Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die Oberaufsicht über das Gartenwesen

München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig Sckell wird die Oberaufsicht über das gesamte Gartenwesen übertragen. Der von Rumford angelegte Theodor-Park war - wenn auch dem allgemeinen Publikum gestiftet - in seiner Ausstattung doch auf eine Gesellschaft abgestimmt, die eher im höfischen Leben beheimatet ist.


18. 8 1925 - Nuntius Eugenio Pacelli beendet seine Tätigkeit in München

München * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli beendet seine Tätigkeit in München. Seine Aufgabe übernimmt Alberto Vassallo di Torregrossa. 


10. 7 1934 - Kardinal Faulhaber traut den Eisner-Mörder

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber traut den Kurt-Eisner-Mörder Anton Graf von Arco auf Valley mit Gabrielle Gräfin von Arco-Zinneberg in der Dreifaltigkeitskirche.

Arco hatte den Gründer des Freistaats Bayern am 21. Februar 1919 hinterrücks ermordet, war zunächst zum Tode verurteilt, aber am nächsten Tag zu lebenslänglicher Festungshaft begnadigt worden. Nach fünf Jahren wurde er aus der Haft entlassen. Anton Graf von Arco auf Valley war durch seine Tat in monarchistischen und konservativen Kreisen hoch angesehen. Deshalb ist es dem Münchner Erzbischof und Kardinal ein persönliches Anliegen, die Trauung durchzuführen. 


1797 - Freiherr Werneck wird die Intendanz des Englischen Gartens übertragen

München-Englischer Garten * „Zur Ausfüllung seiner Mußestunden“ erhält Reinhard Freiherr von Werneck die Intendanz des Englischen Gartens übertragen.


4. 1 1710 - Die Münchner bitten um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche 

München-Kreuzviertel * In München wird die Kaiserliche Administration um Erlaubnis gebeten, eine Dreifaltigkeitskirche zu errichten. Damit soll das Gelübde eingelöst werden, das Vertreter von Adel, Geistlichkeit und Bürgerschaft 1704 angesichts des Spanischen Erbfolgekriegs abgelegt haben. Über den Antrag und die weiteren Schritte zum Kirchenbau müssen sich die Münchner nun mit der kaiserlichen Verwaltung verständigen. Der Bau beginnt 1711.


8. 1 1710 - Kaiser Joseph I. unterstützt den geplanten Kirchenbau 

München - Wien * Die Kaiserliche Administration unterrichtet Kaiser Joseph I. über den Wunsch der Münchner, die gelobte Dreifaltigkeitskirche zu bauen. Der Kaiser zeigt Interesse an dem Vorhaben, stellt die Entsendung von Vertretern zu den Beratungen in Aussicht und kündigt finanzielle sowie materielle Unterstützung an. Die in München ansässige Administration übernimmt die Abstimmung zwischen dem kaiserlichen Hof, der Stadt, der Landschaft und den kirchlichen Stellen. 


21. 10 1711 - Grundsteinlegung für die Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Dreifaltigkeitskirche wird gelegt. Mit dem Bau beginnen die Münchner Stände, ihr Gelübde von 1704 einzulösen: Sie haben eine Kirche zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit versprochen, als sie während des Spanischen Erbfolgekriegs um die Verschonung der Stadt fürchteten. Giovanni Antonio Viscardi entwirft das Gotteshaus, das mit dem neuen Karmelitinnenkloster verbunden wird. 


8 1714 - Stuckarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche beginnen 

München-Kreuzviertel * Der Stuckateur Johann Georg Baader beginnt mit der plastischen Ausschmückung des Innenraums der Dreifaltigkeitskirche. Seine Stuckarbeiten gehören zur barocken Ausstattung des seit 1711 errichteten Gotteshauses. 


6. 10 1714 - Die Dreifaltigkeitskirche wird gesegnet 

München-Kreuzviertel * Dekan Johann Martin Constante von Vestenburg segnet die Dreifaltigkeitskirche. Ihre Ausstattung ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollendet: Altäre, Kanzel und Abschlussgitter entstehen in den folgenden Jahren. Die feierliche Kirchweihe findet erst 1718 statt. 


29. 5 1718 - Die Einweihung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die offizielle Weihe der Dreifaltigkeitskirche vollzieht der Freisinger Fürstbischof Franz von Eckher von Kapfenberg und Lichteneck. Das Gelöbnis der „drey Stände, Der Bürger, Edelleith, und gesamter Geistlichkeit“ vom 17. Juli 1704 ist damit endgültig erfüllt worden. Vierzehn Jahre hat es gedauert, wobei alleine die Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Dreifaltigkeitskirche über sieben Jahre in Anspruch nahm. Dabei standen insgesamt zwölf Bauplätze zur Diskussion. 


28. 9 1946 - Nur leichte Kriegsbeschädigungen bei der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche bleibt tatsächlich als einzige Kirche der Münchner Innenstadt von der Wucht der Bomben des Zweiten Weltkriegs weitestgehend verschont.

Der Bericht des Dompfarrers K. Abenthum vom 28. September 1946 führt folgende Beschädigungen auf: „Dach über dem Querschiff abgebrannt; Sakristeianbauten größtenteils zerstört. […] Kleinere Splitterschäden und Beschädigungen an der Putzarchitektur. Im Inneren: […] Altargemälde ernsthaft beschädigt.“ 


31. 12 1825 - Der Englische Garten hat eine Größe von 231 Hektar

München-Englischer Garten * Der Englische Garten hat eine Größe von 231 Hektar.


9 1712 - Richtfest für die Dreifaltigkeitskirche 

München-Kreuzviertel * Knapp ein Jahr nach der Grundsteinlegung steht der Rohbau der Dreifaltigkeitskirche unter Dach. Die Zimmerleute haben die Dachkonstruktion errichtet; nun kann Richtfest gefeiert werden. Die Kuppel und die Ausstattung der Kirche folgen in den nächsten Jahren. 


10. 8 1807 - Friedrich Ludwig Sckell ist unzufrieden mit dem Englischen Garten

München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig Sckell fertigt für den Englischen Garten einen Plan B, den er gemeinsam mit Plan A samt einer erläuternden Denkschrift dem König überreicht. Darin drückt er seine Unzufriedenheit mit der Art der Bepflanzung, der er das Fehlen von „pittoresken Ansichten“ vorwirft, und der architektonischen Gestaltung der zumeist aus Holz errichteten Parkbautenaus. Diese sind nach seiner Meinung weder stabil genug gebaut, noch entsprechen sie der „reinen Baukunst“.

Den Chinesischen Turm will er sofort abreißen lassen, da „der Chinesische Geschmack der Baukunst keine Nachahmung verdienet, und wenn einst dieser ganz faul seyn wird, und abgebrochen werden muß, Kein anderer mehr erbauet werden dürfte“.


9. 8 1380 - Die Judengasse wird erstmals genannt

München-Graggenau * Die „Judengasse“ wird erstmals genannt.


6. 8 1877 - Die Polytechnische Schule wird zur Technischen Hochschule

München-Maxvorstadt * Die Polytechnische Schule wird in Technische Hochschule in München umbenannt. 


24. 7 1988 - Ein bisher noch nie erlebter Verlust von Altbäumen

München-Englischer Garten * Ein Gewittersturm und das große Ulmen-Sterben fordert im Englischen Garten einen bisher noch nie erlebten Verlust von Altbäumen. Die Abendzeitung ruft anschließend zu einer Baumspendeaktion auf. Damit können über 4.000 Bäume gepflanzt werden. 


1. 10 1973 - Das bayerische Denkmalschutz-Gesetz tritt in Kraft

München * Das Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler des Freistaats Bayern tritt in Kraft. Es bildet die gesetzliche Grundlage für den Denkmalschutz.


1704 - Maria Anna Lindmayr warnt vor einem Strafgericht 

München * Die Münchner Mystikerin Maria Anna Lindmayr leidet unter rätselhaften körperlichen Beschwerden und berichtet wiederholt von religiösen Visionen. Unter dem Eindruck des Spanischen Erbfolgekriegs und der militärischen Bedrohung Baierns verstärken sich diese Erfahrungen. 

Im Jahr 1704 erreichen ihre prophetischen Warnungen einen vorläufigen Höhepunkt. Lindmayr kündigt ein göttliches „Strafgericht“ an, falls die Menschen – insbesondere die Angehörigen des kurfürstlichen Hofes – ihr Leben nicht bessern und sich nicht erneut dem Glauben zuwenden. Ihre Botschaften finden in der verunsicherten Bevölkerung und bis in höfische Kreise hinein Beachtung.


17. 10 1918 - Für Nuntius Eugenio Pacelli kommt die Revolution nicht überraschend

München - Vatikan * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli berichtet an den Kardinalsstaatssekretär Pietro Gasparri mit großer Sorge über „sozialistische Propaganda und Wühlarbeit“ in Deutschland und bei den Frontsoldaten. Die folgende Revolution ist für Pacelli deshalb nicht überraschend. 


4 1705 - Das Niederlassungsverbot für Juden besteht weiter

München * Das Niederlassungsverbot für Juden im Herzogtum Baiern gilt auch während der kaiserlichen Administration. Dennoch halten sich einzelne Juden mit Sondergenehmigungen in München auf, vor allem Hoffaktoren und Hoffinanziers, Lieferanten des Hofes oder Militärs und durchreisende Kaufleute. Es handelt sich aber nur um wenige Einzelpersonen oder einzelne Familien, nicht um eine organisierte Gemeinde. 

Die habsburgische Verwaltung hebt die antijüdischen Bestimmungen nicht auf, obwohl in Wien und anderen habsburgischen Territorien bereits größere jüdische Gemeinden existieren. Bayern bleibt auch unter österreichischer Verwaltung konfessionell und rechtlich weitgehend bei seinen bisherigen Regelungen. 


12. 10 1285 - Ein Münchner Jude soll einen christlichen Knaben ermordet haben

München * In München ereignet sich ein Judenpogrom, bei dem nach Angaben des zeitgenössischen „Nürnberger Marmorbuchs“ 67 Menschen ums Leben kommen. Auslöser ist der Vorwurf eines Ritualmords: Den Juden wird unterstellt, sie hätten „von einem alten Weib“ ein christliches Kind gekauft, anschließend ermordet und sein Blut für rituale Zwecke missbraucht. 

Daraufhin erschlägt ein aufgebrachter Mob zahlreiche Mitglieder der jüdischen Gemeinde. Die übrigen suchen Schutz in einem Haus, einem Betsaal oder einer Synagoge, die von der Menge in Brand gesetzt wird. 

Ob damals tatsächlich bewusst ein Feuer gelegt wurde ist fragwürdig, da das die ganze - in der Regel aus Holz erbaute - Stadt gefährdet hätte. Andererseits ist vorstellbar, dass die antisemitisch aufgeheizte Stimmung und die Dynamik kollektiver Gewalt die bestehenden Hemmschwellen erheblich gesenkt haben. 


29. 9 1616 - Aufenthalts-, Handels- und Gewerbeverbot für Juden erneuert

München * Herzog Maximilian I. bestätigt im sogenannten „Codex Maximilianeus“ die seit dem 16. Jahrhundert geltenden Aufenthalts-, Handels- und Gewerbeverbote für Juden in Baiern. Die Grundlagen dieser Politik reichen bis zur Vertreibung der jüdischen Bevölkerung unter Herzog Albrecht V. in den Jahren 1551/53 zurück. 

Juden ist es damit weiterhin untersagt, sich dauerhaft in Bayern niederzulassen, Handel zu treiben oder ein Gewerbe auszuüben. Nur in Ausnahmefällen können einzelne sogenannte „Schutzjuden“ mit besonderer Genehmigung zeitweise im Land leben oder wirtschaftlich tätig sein.


1793 - Der erste Führer des neu angelegten Englischen Gartens erscheint

München-Englischer Garten * Der erste Führer des neu angelegten englischen Gartens oder Theodors Park zu München erscheint.


9. 8 1795 - Eine festliche Veranstaltung im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Aus Anlass der Vermählung des 70-jährigen pfalz-baierischen Kurfürsten Carl Theodor mit der 18-jährigen Erzherzogin Maria Leopoldine aus dem Hause Österreich-Este hält der kurfürstliche Hof im Englischen Garten eine festliche Veranstaltung ab. Ausgerichtet wird das Fest vom Reichsgrafen von Rumford.

Es gibt Lustfahrten auf dem See, einen „Tanz der neun Musen“ im Apollotempel, die „Vorstellung einer baierisch-ländlichen Nationalhochzeit“, Musik und Tanz und viele andere Vergnügungen. Zum Ausklang wird der ganze Park mit tausenden Lampions beleuchtet. Außerdem hält ein „Chinese im Nationalkostüm“ eine Huldigungsrede für das Kurfürstenpaar.

Die jugendliche „Landesmutter“ ist jedoch durch „eine Unpässlichkeit an der Teilnahme verhindert“.


1809 - Pläne für eine Walhalla im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Pläne für eine zum Andenken der „großen Teutschen“, einer Walhalla im Englischen Garten entstehen.


1346 - Ein sich aufbauendes Pogrom wird verhindert

München * Ein gewaltsamer Übergriff auf die jüdische Bevölkerung Münchens, der als Pogrom bezeichnet wird. Erneut werden Juden des Ritualmordes beschuldigt. Durch das entschlossene Eingreifen Kaiser Ludwigs des Baiern können sie gerettet werden. Dabei spielen auch finanzielle Interessen eine wichtige Rolle.


Um 1379 - Zusatzabgaben zum Bau der Synagoge

München-Graggenau * Um die Kosten für den Bau einer Synagoge und eines Spitals für die jüdische Armenfürsorge zu finanzieren, beschließen die Münchner Juden, für einen Zeitraum von drei Jahren jährlich einen zusätzlichen halben Zehnten zu zahlen.


8 1964 - Ein Sturm entwurzelt 450 alte Bäume im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Ein Sturm entwurzelt 450 alte Bäume im Englischen Garten.


1553 - Juden ist der Aufenthalt im Herzogtum Baiern verboten

München * Die Vertreibung aller Juden aus dem Herzogtum Baiern wird von den versammelten baierischen Landständen in der neuen „Landesordnung“ aufgenommen. Die „Landschaft“ besteht aus Vertretern des Klerus mit Grundherrschaft, des Adels sowie der Städte und Märkte mit niederer Gerichtsbarkeit.

Weil der Landtag in der Regel nur alle drei Jahre zusammenkommt, ist es für Herzog Albrecht V. die erste Gelegenheit, seinen Erlass zur Vertreibung aller Juden vom 21. Dezember 1551 gesetzlich zu verankern.


9. 12 1799 - Der Wirtschaftsbetrieb Englischer Garten

München-Englischer Garten * Die beiden im Jahr 1798 errichteten Säge- und Mahlmühlen werden ebenfalls dem Wirtschaftsbetrieb Englischer Garten einverleibt.


Nach 6 1945 - Der Englische Garten wird intensiv landwirtschaftlich genutzt

München-Englischer Garten * Der Englische Garten wird noch lange Zeit nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs intensiv landwirtschaftlich genutzt.

  • Auf dem Hirschanger werden 93.000 Kubikmeter Schutt gelagert.
  • Die Schönfeldwiese ist von Splitterschutzgräben durchzogen.
  • 680 Bombentrichter hat der Bombenkrieg alleine im Englischen Garten hinterlassen.


1972 - Erneute Erweiterung des Englischen Gartens

München-Englischer Garten * Das 3,6 Hektar große Rattenhuber-Grundstück wird als Parkfläche im Englischen Garten angelegt.


1381 - Die Synagoge wird erbaut

München-Graggenau * In den Jahren 1380/81 wird in der Judengasse, der späteren Gruftgasse, auf dem heutigen Marienhof, eine Synagoge errichtet - auf dem südlichen Areal des heutigen Marienhofes. Wenig später kommt noch ein rituelles Bad und eine Fleischbank dazu. 


Um 1965 - Eine eigene Kuh für die Beschäftigten des Englischen Gartens

München-Englischer Garten * Bis zur Mitte der 1960er Jahre wird für die Milchversorgung der Beschäftigten des Englischen Gartens eine eigene Kuh gehalten.


1889 - Das Fahren mit dem Rad ist im Englischen Garten verboten

München-Englischer Garten - München-Graggenau - München-Haidhausen - Bogenhausen * Das Rad fahren im Englischen Garten, in den Maximiliansanlagen und im Hofgarten ist untersagt. Auch viele Straßen der Innenstadt sind für Velocipedisten tagsüber nur zu Fuß zu benutzen, das Rad muss geschoben werden.


14. 9 1442 - Herzog Albrecht III. überträgt die Münchner Synagoge an Hans Hartlieb 

München-Graggenau * Nach der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus München schenken Herzog Albrecht III. und Herzogin Anna die Synagoge in der Judengasse dem herzoglichen Leibarzt Johannes „Hans“ Hartlieb. Damit endet das mittelalterliche Gemeindeleben an diesem Ort. Hartlieb lässt um 1442/44 im Untergeschoss des Gebäudes eine Marienkapelle einrichten. 


31. 12 1893 - Der Englische Garten umfasst 272,40 Hektar

München-Englischer Garten * Der Englische Garten umfasst 272,40 Hektar.


Um das Jahr 1820 - „Hier will das Volk gesehen, gefallen und bewundert werden“

München-Englischer Garten * Friedrich Ludwig von Sckell schreibt über den Englischen Garten: „Hier will das Volk gesehen, gefallen und bewundert werden, alle Stände müssen sich also da versammeln und in langen bunten Reihen bewegen und die frohe Jugend unter ihnen hüpfen können“. 


1403 - Eine Chronik nennt 13 jüdische Familien in München 

München * Einer Münchner Stadtchronik zufolge leben 1403 noch 13 jüdische Familien in der Stadt. Die jüdische Gemeinde besteht weiterhin und verfügt über eine Synagoge.


1. 7 1631 - Der Gründungsbrief für den Karmeliter-Orden

München * Kurfürst Maximilian I. erlässt einen Gründungsbrief für die Niederlassung des Karmeliter-Ordens in München. Sie sollen für ihren Klosterbau ein Gelände außerhalb der Stadtmauern erhalten, gelegen zwischen Angertor und Schiffertor. Doch diese Pläne zerschlagen sich im Verlauf des Krieges.


13. 8 1789 - Der Auftrag zur umgehenden Verwirklichung des Englischer Gartens

München-Englischer Garten - Hirschanger * Kurfürst Carl Theodor unterzeichnet ein Dekret, wonach er „den hiesigen Hirsch-Anger [...] zur allgemeinen Ergötzung für Dero Residenzstadt München herstellen zu lassen, und diese schönste Anlage der Natur dem Publikum in ihrem Erholungs-Stunden nicht länger vor zu enthalten gnädigst gesonnen“ sei. 

Sir Benjamin Thompson erhält den Auftrag, den Landschaftspark unverzüglich zu verwirklichen. Der geplante Volksgarten wird zunächst Theodors-Park, später Englischer Garten genannt.


1349 - Die Pest mündet in Pogrome

München - Herzogtum Baiern * Die Pest tobt im ganzen Land. Die Mattseer Annalen sprechen von einem Drittel der Menschen, die von der grauenvollsten Pest hingerafft werden. Unter den am meisten heimgesuchten Orten werden Braunau, München und Landshut genannt.

Deshalb werden in Salzburg und München, aber auch in anderen Städten, „aus ruchloser übler Nachrede, die Juden verbrannt, geschlachtet, zerstückelt und auf sonstige Weise abgeschlachtet und getötet“.


1794 - Großes Fest im Englischen Garten

München-Englischer Garten * Widerwillig kehrt Sir Benjamin Thompson Graf von Rumford von seinem Erholungsurlaub von Italien nach München zurück. Da ihn eine - hauptsächlich aus Bettlern bestehende - Menschenmenge freundlich empfängt, organisiert er zum Dank eine großes Fest im Englischen Garten. 30.000 Besucher kommen. Ochsen werden gebraten und Bierfässer angezapft, Musikkapellen spielen und Lampions brennen.


22. 6 1657 - Ferdinand Maria legt den Grundstein für die Karmelitenkirche

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Kirche des Karmelitenklosters neben der Wilhelminischen Veste wird vom jugendlichen Kurfürsten Ferdinand Maria gelegt.


1808 - Die Gruft unterhalb der Karmeliten-Kirche wird geräumt

München-Kreuzviertel * Die Gruft unterhalb der Karmeliten-Kirche wird geräumt. Das Gebäude wird klassizistisch überarbeitet und dient als Studienkirche. Der Teil des Klosters hin zur heutigen Pacellistraße dient dem Erzbischöflichen Ordinariat. 


19. 8 1798 - Rumford wird Bevollmächtigter Minister Baierns am Großbritannischen Hof

München - London * Sir Benjamin Thompson Reichsgraf von Rumford wird zum Bevollmächtigten Minister Baierns am Kgl. Großbritannischen Hofe ernannt und verlässt deshalb Baiern. Die Oberaufsicht über den Ausbau des Englischen Gartens gibt er gleichzeitig an seinen Nachfolger Reinhard Freiherr von Werneck ab.


21. 12 1551 - Herzog Albrecht V. erlässt die Vertreibung aller Juden

München * Der streng katholische Herzog Albrecht V. erlässt aus eigener Machtvollkommenheit die Vertreibung aller Juden aus dem Herzogtum. 


18. 7 1802 - Aufhebung des Karmelitenklosters

München-Kreuzviertel * Die Regierung Montgelas ordnet die Aufhebung des Karmelitenklosters an. Anfangs bezieht das Militär die aufgelassenen und leerstehenden Klosterräume, bis Teile für das Neue Gymnasium, das spätere Ludwigs-Gymnasium, eingerichtet und andere Teile zum Königlichen Erziehungsinstitut für Studierende, dem sogenannten Hollandeum, ausgebaut werden können.


22. 2 1802 - Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Der Aufhebungskommissär Bernmiller begibt sich zur Bestandsaufnahme ins Karmelitinnenkloster. Im Konvent leben zwanzig Schwestern vom regulierten Dritten Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen und zwei Novizinnen. 


1394 - In München leben 23 jüdische Familien

München * In München leben 23 jüdische Familien. 


30. 10 1802 - Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Die Klostergebäude an der Rochusstraße sind für den 30. Oktober 1802 zur öffentlichen Versteigerung ausgeschrieben, werden dann aber um 34.000 Gulden dem Staat als Pfand- und Leihhaus überlassen. Lediglich das Nutzungsrecht der Dreifaltigkeitskirche erhält die Lateinische Kongregation, von der das Muttergottes-Gnadenbild stammt. 


23. 7 1802 - Die Karmeliten werden nach Straubing gebracht

München-Kreuzviertel * Dreißig Karmeliten und vier Laienbrüder werden in das ehemalige Franziskaner-Kloster nach Straubing gebracht. 


3 1716 - Maria Anna Lindmayr wird Priorin

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr wird für drei Jahre zur Priorin des Karmelitinnenklosters bei der Dreifaltigkeitskirche gewählt. Als Oberin übernimmt sie die Leitung der klösterlichen Gemeinschaft. 1719 wird sie für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. 


Um 7 1611 - Der Hexenrichter Dr. Gottfried Sattler muss in den Falkenturm

München * Der aus Ingolstadt stammenden Dr. Schober mit der Untersuchung der Prozess-Umstände von Wemding beauftragt. Schobers Urteil ist für den Hexenrichter Dr. Gottfried Sattler niederschmetternd, woraufhin alle in München und Wemding Angeklagten auf Befehl des Hofrats freigelassen werden müssen.

  • Dafür wird Dr. Sattler verhaftet und in den Falkenturm nach München gebracht.
  • Die Kosten der Untersuchung durch Dr. Schober und die Unterbringung der vier Verdächtigen im Falkenturm werden dem Hexenrichter Sattler und dem Gerichtsschreiber aufgebrummt.

Bei den Vernehmungen kommen nicht nur die Unterschlagungen und Veruntreuungen in Höhe von 3.000 Gulden ans Tageslicht, sondern auch ein „adulterium“, eine unzüchtige sexuelle Handlung. Damit ist die Geduld des Hofes erschöpft und das Todesurteil über den Hexenrichter schnell gefällt. Und das, obwohl er aus dem Kreis der Hofräte, die sich zur Partei der Hexenprozess-Befürworter zählen, massive Unterstützung erhält. 


Um 10. 10 1918 - Karl Harrer ruft einen nationalistischen Arbeiter-Ring ins Leben

München * Karl Harrer wird von der Thule-Gesellschaft beauftragt, Arbeiter für die völkische Politik zu gewinnen. Zu diesem Zweck ruft er einen Arbeiter-Ring ins Leben. Noch vor dem Sturz der Monarchie in Bayern - gründen Harrer und Anton Drexler gemeinsam den Politischen Arbeiterzirkel, der sich - laut seiner erst am 24. März 1919 festgelegten Satzung - als „eine Vereinigung ausgewählter Persönlichkeiten zwecks Besprechung und Studium politischer Angelegenheiten“ versteht. 

Die vom Vorstand zu Mitgliedern des Zirkels ernannten Personen werden zum Stillschweigen über die Tätigkeit und die personelle Zusammensetzung der Gruppe verpflichtet, woraus alleine schon der Einfluss der exklusiven und elitären Thule-Gesellschaft erkennbar ist. 

Die dominierende Figur und der geistige Führer dieses Politischen Arbeiterzirkels, dem zum größten Teil Arbeitskollegen Drexlers angehören, ist demzufolge auch nicht Drexler, sondern Karl Harrer, der vor diesem zwar vorwiegend, aber nicht ausschließlich im Hotel Vier Jahreszeiten tagenden kleinen Kreis - besonders im Winter 1918/19 - auch ständig Vorträge zu verschiedenen aktuellen Themen hält. 


15. 5 1705 - München wird von den Kaiserlichen belagert

München * Feldmarschall Johann Franz Graf von Gronsfeld rückt mit rund 8.000 kaiserlichen und verbündeten Soldaten sowie Belagerungsgeschützen vor München. Er fordert die sofortige Übergabe und droht andernfalls mit der Beschießung der Stadt. Teile der Bürgerschaft wollen Widerstand leisten, doch Regierung und Stadtmagistrat erkennen die militärische Übermacht und nehmen Verhandlungen auf. 

Gronsfeld sichert schriftlich zu, die in München lebenden Söhne Kurfürst Max Emanuels nicht anzutasten und die Rechte der Bürgerschaft zu wahren. Außerdem sollen die Kosten der Einquartierung nicht allein den Bürgern auferlegt, sondern auch vom Hofpersonal, vom Adel und von der Geistlichkeit getragen werden. Daraufhin stimmt die Stadt der kampflosen Übergabe zu. 


10. 9 1918 - Das Ordinariat erlässt einen Aufruf zum Kauf der 9. Kriegsanleihe

München * Das Ordinariat des Erzbistums München und Freising erlässt im Amtsblatt einen Aufruf in dem es den Seelsorgeklerus zur kräftigen Werbetätigkeit für die 9. Kriegsanleihe auffordert. Sie selbst sollen aus Pfründen- und Stiftungsmitteln zeichnen.


17. 8 1918 - Einweihung der Germanenloge im Hotel Vier Jahreszeiten

München-Graggenau * Am 17./18. August 1918 findet die Einweihung der Germanenloge im noblen Hotel Vier Jahreszeiten an der Maximilianstraße statt. Auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft war die Thule-Gesellschaft auf die gerade freigewordenen Sitzungszimmer des ehemaligen Marine-Offiziers-Club aufmerksam geworden. Die anvisierten Räumlichkeiten bieten Platz für 300 Personen und haben eine für die Zwecke des Geheimordens gediegene Ausstrahlung. 

Nachdem die Bewerbung von der Hotelleitung akzeptiert wurde, konnten die gepflegten und herrschaftlich wirkenden Sitzungssäle mit den dazugehörenden Büros mit Hakenkreuzfahnen sowie Kranz und Schwertern dekoriert werden. 

Das Hakenkreuz, das auch den Briefkopf des Ordens ziert, symbolisiert den „Siegeszug des Ariers“ und steht für das Motto der Loge: „Denke daran, daß du ein Deutscher bist! Halte dein Blut rein!“. Mitglieder und Gäste begrüßen sich mit „Heil und Sieg“, aus dem wenig später das berüchtigte „Sieg Heil !“ wird.


21. 2 2017 - Ein 40 Meter langes Transparent fordert einen Kurt-Eisner-Platz 

München-Graggenau * Am 98. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners rollt der Verein „Das andere Bayern e. V.“ auf dem Marienhof ein 40 Meter langes Transparent mit der Aufschrift „Kurt-Eisner-Platz“ aus. 

Mit der Aktion bekräftigt der Verein die Forderung, den Platz hinter dem Rathaus nach dem Gründer des Freistaats Bayern und dessen erstem demokratischen Ministerpräsidenten zu benennen. Die Initiative knüpft an frühere Aktionen zur Umbenennung des Marienhofs an und verlangt einen zentralen, weithin sichtbaren Erinnerungsort für Eisner. 


23. 5 2017 - Umbenennung des Marienhofs vom Stadtrat abgelehnt

München * Die Forderung der Stadtratsfraktion Die Linke und des Vereins Das andere München, den Marienhof in Kurt-Eisner-Platz umzubenennen, wird vom Stadtrat der LH München abgelehnt. 


19. 5 2009 - Eine Kunstaktion fordert einen Kurt-Eisner-Platz am Marienhof 

München-Graggenau * Wolfram P. Kastner und Ruth Oppl führen um 11 Uhr am Marienhof eine Kunstaktion zur symbolischen Umbenennung des Platzes in „Kurt-Eisner-Platz“ durch. Sie fordern, den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten mit einem zentralen Erinnerungsort hinter dem Rathaus zu würdigen. 

Auch das geplante Kurt-Eisner-Denkmal soll nach ihrem Vorschlag hier entstehen. Die Initiative für die Umbenennung unterstützt unter anderem Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. 

Darüber hinaus fordern die Beteiligten die Bayerische Staatsregierung auf, ein Porträt Eisners in der Staatskanzlei anzubringen und den 7. November zum Gedenk- und Feiertag zu erklären. Dieser soll an die Revolution von 1918 und die Gründung des Freistaats Bayern erinnern. 


20. 10 1600 - Agnes Klostermüller wird erneut zur Tortur geschleppt

München-Graggenau * Agnes Klostermüller wird erneut zur Tortur geschleppt. Dann, nach viermaligen Aufziehen ist ihre Kraft endgültig gebrochen.


1796 - Das Rumford-Denkmal im Englischen Garten

München-Englischer Garten - Lehel * Das Rumford-Denkmal im Englischen Garten wird noch zu Lebzeiten Benjamin Thompson durch Franz Schwanthaler d.Ä. aus Kalktuff, Sandstein und Marmor geschaffen und befindet sich im Südteil des Parks.


Um den 14. 10 1918 - Aus Bronzefiguren soll Kriegsmaterial werden

München * In zwei Listen werden Bronzefiguren aufgeführt, die den Metallbedarf der Rüstungsbetriebe geopfert werden sollen. Die erste Liste beinhaltet Werke, auf die man ersatzlos und für immer verzichten will. Dazu gehört unter anderem die Schwind-Büste auf der Praterinsel, das Senefelder-Denkmal, ein Germaniabrunnen und das Brunnenbuberl, das sich seinerzeit noch in der Anlage in der Sonnenstraße befindet.

Auf der zweiten Liste stehen Werke die nach dem Krieg wieder rekonstruiert werden sollen. Dazu zählt unter anderem das Maxmonument, Standbilder von Schiller und Goethe und der Wolfsbrunnen am Kosttor. Die nur wenig verbleibende Zeit bis zur Revolution rettet die Bronzeplastiken und macht sie zu den Gewinnern der Revolution und der neu entstandenen Demokratie. 


Um den 6. 12 1389 - Die Andechser Heiltümer kommen in die Lorenzkirche

München-Graggenau * Die Andechser Heiltümer kommen nach München und werden in die Lorenzkirche im Alten Hof gebracht. Die Reliquien werden zeitweise der Öffentlichkeit gezeigt. Zahlreiche päpstliche und bischöfliche Ablässe werden erteilt. 


1. 8 2014 - Vertreter von 16 Surf-Initiativen- und Verbänden treffen sich

München-Englischer Garten * Im Café Fräulein Grüneis im Englischen Garten treffen sich Vertreter von 16 Surf-Initiativen- und Verbänden. Sie wollen sich über ihre regionalen Projekte austauschen. 


12. 6 1895 - Der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht

München-Maxvorstadt * Der vom Bildhauer Adolf von Hildebrand entworfene Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht.


4 1876 - Orthodoxe Münchner Juden setzen auf Tradition

München * Die Einführung eines neuen Gebetbuchs und der - traditionell nicht üblichen - Neugestaltung des Gottesdienstes mit Orgelbegleitung und Chorgesang veranlasst eine kleinere Gruppe orthodoxer Gemeindemitglieder zur Gründung des Vereins Ohel Jakob. 

Die Traditionalisten wollen „einen permanenten Gottesdienst nach früheren, in der hiesigen Synagoge üblich gewesenen Ritus“ abhalten. Aus diesem Grunde treffen sich die Orthodoxen in verschiedenen, über das ganze Stadtgebiet verteilten Betsälen, darunter in der Kanalstraße 29, heute Herzog-Rudolf-Straße. 

Trotz der Differenzen spalten sie sich nicht von der Israelitischen Kultusgemeinde ab.


4 1886 - Die Orthodoxen ziehen in die Hartmannstraße um

München-Kreuzviertel * Der Verein Ohel Jakob zieht in die Hartmannstraße 3 um. Dort befindet sich ein Betsaal für die Gottesdienste. Da die bestehenden Betsäle zu klein und nur eine Übergangslösung darstellen, bemühen sich die Orthodoxen um eine eigene Synagoge. 


1893 - Erweiterung der Ohel-Jakob-Synagoge

München-Graggenau * Die Ohel-Jakob-Synagoge wird um eine gemauerte Laubhütte ergänzt. Sie dient der Feier des jüdischen Laubhüttenfestes [= Sukkot] und erweitert die religiösen Nutzungsmöglichkeiten des Synagogenensembles.


1874 - Orthodoxe Münchner Juden erhalten eigenen Betsaal

München-Graggenau * Orthodoxe Münchner Juden treffen sich in einem Betsaal, den der Bankier Emil Neustädter in seinem Privathaus in der Kanalstraße 29, heute Herzog-Rudolf-Straße, eröffnet hat. 


25. 3 1892 - Einweihung der Ohel-Jakob-Synagoge

München-Graggenau * Die Ohel-Jakob-Synagoge in der Kanalstraße 23, später Herzog-Rudolf-Straße 3, wird feierlich eingeweiht. Der Name „Ohel Jakob“ bedeutet „Zelt Jakobs“ und verweist auf das biblische Bild des Zeltes als Ort der Gegenwart Gottes. Errichtet wird die Synagoge vom Verein Ohel Jakob, der die orthodoxen Juden Münchens vertritt und den Bau vollständig durch Spenden finanziert.

Das von August Exter entworfene Gotteshaus bietet Platz für rund 150 Gläubige und verfügt über eine Frauenempore. Mit einer Höhe von etwa 19 Metern und seiner vergleichsweise schlichten Dimension wirkt der Bau eher wie eine kleine Pfarrkirche als wie die monumentale Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Dennoch entwickelt sich die Synagoge rasch zum religiösen Zentrum der orthodoxen jüdischen Gemeinde Münchens. 

Architektonisch verbindet das Gebäude verschiedene historische Stilrichtungen. Die Straßenfassade orientiert sich an romanischen Kirchenbauten und wird durch frühgotische Elemente ergänzt. Besonders prägend sind das große Rundfenster mit Davidsstern sowie die zentrale Kuppel, die von byzantinischen Vorbildern inspiriert ist. Auch im Inneren spiegelt die Architektur die religiösen Funktionen wider: Über dem Thoraschrein erhebt sich ein neugotisches Rippengewölbe, während die zentrale Kuppel den Blick auf den Almemor, das Lesepult für die Toralesung, lenkt. 

Die Errichtung der Synagoge kostet rund 250.000 Mark. Zum Ensemble gehört außerdem eine Israelitische Volksschule in den benachbarten Gebäuden. Sie besitzt den Status einer öffentlichen Konfessionsschule.


9. 11 1938 - Zerstörung der Ohel-Jakob-Synagoge in der Reichspogromnacht 

München-Graggenau * In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wird die Ohel-Jakob-Synagoge in der Herzog-Rudolf-Straße während der reichsweiten Novemberpogrome von Angehörigen der SA in Brand gesetzt. Das Gotteshaus brennt vollständig aus, die gesamte Inneneinrichtung wird zerstört. 

Als Rabbiner Ernst Ehrentreu versucht, die wertvollen Thorarollen zu retten, wird er von den Tätern bedroht und gezwungen, das Gebäude zu verlassen. Die Synagoge, die seit ihrer Einweihung 1892 das religiöse Zentrum der orthodoxen Juden Münchens bildet, wird damit vernichtet. 

Nach dem Brand muss die Israelitische Kultusgemeinde sogar die Kosten für den Abriss der Ruine tragen. Die zur Synagoge gehörende Schule wird geschlossen. Heute erinnert eine Gedenktafel an der Herzog-Rudolf-Straße an die Zerstörung des Gotteshauses und an die Auslöschung eines bedeutenden Zentrums jüdischen Lebens in München.


1891 - Der Grundstein für die Ohel-Jakob-Synagoge wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für die neue Ohel-Jakob-Synagoge in der Kanalstraße 23, später Herzog-Rudolf-Straße 3, kann gelegt werden. Die Finanzierung des Gebetshauses erfolgt vollständig aus den eigenen Mitteln der orthodoxen Gemeinde, die durch großzügige Spenden gesammelt werden konnten.


20. 4 1691 - Die Englischen Fräulein bitten die Stadt um einen Zuschuss

München-Graggenau * Die Englischen Fräulein bitten die Stadt um einen Zuschuss für ihr neu zu erbauendes Haus an der Weinstraße. Da auch Kurfürst Max Emanuel eine großzügige finanzielle Unterstützung zugesagt hat, beschließt der Rat der Stadt, ihnen 20.000 Ziegelsteine mit dem Transport durch den städtischen Fuhrdienst zuzugestehen. 


16. 5 1705 - München gerät unter kaiserliche Besatzung und Verwaltung

München * Kaiserliche Truppen ziehen vor München auf und drohen mit Beschuss. Die Stadt gibt nach und lässt die Besatzung ein. Mit dem zugehörigen Rentamt fällt damit auch der letzte der Kurfürstin verbliebene Herrschaftsbereich unter unmittelbare kaiserliche Kontrolle. Als Rechtfertigung dient unter anderem der Vorwurf, die im Ilbesheimer Vertrag vereinbarten Abrüstungsmaßnahmen würden nicht ausreichend umgesetzt. 

Die Kaiserliche Administration unter Reichsgraf Maximilian Carl von Löwenstein-Wertheim-Rochefort übernimmt die zivile Verwaltung. Sie verlegt ihren Sitz anschließend von Landshut in die Münchner Herzog-Max-Burg. Von dort aus organisiert sie die Landesverwaltung und die Erhebung von Abgaben. 


19. 3 1725 - Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten im Lehel. Im Gegenzug verlangt der Baiernherrscher von den Hieronymiten  

  • einen Nachweis über ihr Vermögen,  
  • Mitteilungen über den Bauplatz für Kirche und Kloster,  
  • den Baufonds,  
  • den Verzicht auf das Almosensammeln und  
  • die Festlegung, dass im Kloster nie mehr als sechs Patres und zwei bis drei Laienbrüder wohnen sollen.  

Als vorläufige Unterkunft stellt der kurfürstliche Kammerdiener von Delling sein - rechts neben der späteren Sankt-Anna-Kirche liegendes - Wohnhaus zur Verfügung. 


1976 - Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche wird wieder hergestellt

München-Lehel * Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche und das Fresko über der Orgel werden wieder hergestellt. 


12. 12 1705 - De Wendt wird Stadtkommandant von München

Wasserburg - Burghausen - München * Die Kaiserliche Administration verstärkt die Besatzung Wasserburgs auf rund 1.700 Mann und überträgt Generalwachtmeister Georg Friedrich Freiherr von Kriechbaum den Oberbefehl. Mit den bisherigen Operationen des Obersten Johann Baptist de Wendt gegen die Aufständischen im Raum Burghausen ist die Verwaltung unzufrieden. 

De Wendt wird deshalb nach München zurückbeordert und zum Stadtkommandanten ernannt. Wenige Tage später übernimmt er eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung der Hauptstadt gegen die anrückenden Oberländer. 


Ab dem Jahr 1967 - Die Anna-Klosterkirche erhält ihren ursprünglichen Formenreichtum

München-Lehel * In einem zehn Jahre andauernden Prozess erhielt die Anna-Klosterkirche nun langsam ihren ursprünglichen Formen- und Farbenreichtum wieder. Während der Wiederaufbauarbeiten gibt es aber nicht nur wohlmeinende Unterstützung, sondern auch herbe und ablehnende Kritik, da statt eines Neubeginns wieder mit den alten, überkommenen Formen gespielt wird.  

Die Handwerker beginnen mit der Stuckierung der Kirche und der Ausmalung mit Fresken. 


28. 11 1705 - Die Administration stellt ein Ende der Zwangsrekrutierungen in Aussicht

München * Auf Drängen der Landschaftsverordnung, der ständigen Vertretung der baierischen Landstände, sagt die Kaiserliche Administration zu, die Zwangsrekrutierungen einzustellen. Die Landschaftsverordnung distanziert sich zwar ausdrücklich vom Aufstand der Bauern, erkennt deren Beschwerden über Abgaben, Einquartierungen und gewaltsame Aushebungen jedoch als berechtigt an. 

Gegenüber dem Kaiser beklagt sie das seit Langem auf dem Land lastende Elend und wirbt für eine Verständigung zwischen der Obrigkeit und den Aufständischen. Die Zusage beruhigt die Lage allerdings nicht: Die Rekrutierungen enden vorerst nicht vollständig, und der bewaffnete Aufstand breitet sich weiter aus. 


1965 - Die Anna-Klosterkirche soll ihre ursprüngliche Rokokofassade erhalten

München-Lehel * Da man die im April 1944 ausgebrannten Kirchtürme der Anna-Klosterkirche bereits kurz nach dem Krieg bis auf die Höhe des Dachstuhles abgetragen hat, korrigiert man zwischen 1965 und 1966 die neoromanischen Eingriffe des Architekten August von Voigt. In diesem Zusammenhang entschließt man sich zur Wiederherstellung der ursprünglichen Rokokofassade. 


1810 - Die Lehel-Kaserne muss vergrößert werden

München-Lehel * Um die Unterbringungskapazität der Lehel-Kaserne zu vergrößern, realisiert man den Kasernenanbau an der Kirchen-Nordseite des ehemaligen Hieronymiten-Klosters. 


5. 9 1325 - Ludwig der Baier und Friedrich der Schöne werden Doppelregenten

München * Im Münchner Vertrag vereinbaren König Ludwig der Baier und Herzog Friedrich der Schöne eine gleichberechtigte Doppelregentschaft, der den Habsburger zum Mitregenten macht.


11. 10 1725 - Die neue Münchner Burgfriedensgrenze

München * Eine Hofkommission und Vertreter der Stadt umreiten die neue Münchner Burgfriedensgrenze. 


16. 1 1706 - Löwenstein meldet die Niederschlagung des Aufstands

München - Wien * Der kaiserliche Landesadministrator Maximilian Carl von Löwenstein-Wertheim-Rochefort berichtet Kaiser Joseph I. über die Niederschlagung des baierischen Aufstands. Bei Sendling und Aidenbach, bei der Rückeroberung von Kelheim und Vilshofen sowie in weiteren Kämpfen seien nach seiner Darstellung „gegen 10.000 Mann massakriert worden“. Die Aufständischen hätten nun kein kampffähiges Heer mehr. 

Die Zahl von 10.000 ist Löwensteins Angabe, keine gesicherte Zahl der Getöteten. Das Wort „massakriert“ stammt aus seinem Bericht und macht deutlich, wie er selbst die Gewalt beschreibt.


Um 12 1724 - Die Lechler wollen die Hieronymiten vom Walchensee haben

München-Lehel * Der kurfürstliche Aumeister Johann von Daiser und weitere sieben hochangesehene Lechler stellen ein Gesuch an Kurfürst Max Emanuel. Sie haben erfahren, dass die Hieronymiten vom Walchensee eine andere Niederlassung suchen und beantragen deshalb die Verlegung der Patres in die Münchner Vorstadt. 


Um 7 1945 - Ein neuer Dachstuhl für die Anna-Klosterkirche

München-Lehel * Nach der ersten Sicherung der Bausubstanz beginnt man nach dem Ende des Krieges mit der Eindeckung des neuen Dachstuhls der Anna-Klosterkirche. Anschließend wird das Gewölbe, das sich durch die Hitzeeinwirkung um 25 Zentimeter gesenkt hat, stabilisiert und die zerstörten Kapitelle nachgegossen.

  • Aus den verbliebenen Resten komponieren die Mitglieder der Pfarrgemeinde einen fragmentarischen Hochaltar.  
  • Auch die Seitenaltäre werden in vereinfachter Form neu gestaltet.


1972 - Das große Fresko der Anna-Klosterkirche wird fertiggestellt

München-Lehel * Das große Fresko im Mittelraum der Anna-Klosterkirche wird fertiggestellt. 


7. 11 1724 - Münchens Burgfriedensgrenze wird neu geregelt 

München * Kurfürst Max Emanuel bestätigt den Münchner Burgfrieden mit veränderten Grenzen. 

Ursprünglich reicht der zum Hoheitsgebiet der Stadt zugerechnete Burgfrieden im Norden bis unmittelbar vor das Dorf Schwabing. Das Leprosenhaus am heutigen Nicolaiplatz gehörte noch zum Stadtgebiet. Von dort aus zieht sich die Stadtgrenze etwas südöstlich zur heutigen Veterinärstraße, überquert hier den Schwabinger Bach und in schnurgerader Richtung die Hirschau bis zur Isar. Da aber Kurfürst Max Emanuel souverän über die Hirschau als Jagdgebiet verfügen will, klammert er das Gebiet aus dem Münchner Burgfrieden aus und erklärt: „Wür aber ersagte Hirschau Uns zu Unseren fürstlichen Jagden und Lust specialiter gnädigst reserviert haben.“ 

Mit der Ausgemeindung der Hirschau aus dem Burgfrieden der Stadt verläuft nun die Stadtgrenze vom Schwabinger Bach aus stark südöstlich bis etwa an die Stelle des heutigen Monopteros, in dessen Nähe sich heute auch die Burgfriedenssäule mit der Nummer 12/13 befindet. Für die Ausgemeindung der Hirschau aus dem Stadtgebiet Münchens wird die Stadt durch die Eingemeindung der drei Mühlen am Dreimühlenbach, der Schwalbensteinmühle, der Au- oder Papiermühle und der Brudermühle entschädigt. Gleichzeitig wird das Lehel der städtischen Gewalt unterstellt. Eine schriftliche Fixierung des Münchner Burgfriedens erfolgt aber erst zwölf Jahre später. 


9. 9 1705 - Jeder dritte Mann der Landfahnen soll einrücken 

München - Baiern * Die Kaiserliche Administration verschärft die Zwangsrekrutierungen: Jeder dritte Mann der baierischen Landfahnen soll zum Militärdienst eingezogen werden. Diese örtlichen Aufgebote sind ursprünglich zur Verteidigung des eigenen Landes aufgestellt worden und nicht für den Einsatz in der kaiserlichen Armee vorgesehen. 

Die Anordnung greift tief in das Leben der Landbevölkerung ein und verstärkt den Widerstand gegen das Besatzungsregime. Viele der betroffenen Männer entziehen sich der Einberufung durch Flucht oder schließen sich später dem Aufstand an. 


15. 8 1802 - Die Hieronymiten-Mönche sollen nach Indersdorf versetzt werden

München-Lehel * Es wird beschlossen, dass die Hieronymiten-Mönche am 21. August nach Indersdorf versetzt werden. 


Um den 2. 10 1705 - Die Zwangsaushebungen treiben das Land zum Widerstand 

München - Baiern * Da sich zahlreiche junge Männer der Einberufung durch Flucht oder Verstecken entziehen, verschärft die Kaiserliche Administration ihre Rekrutierungspolitik. Verwaltungsbeamte und militärische Kommandos erhalten den Auftrag, wehrfähige Männer aufzuspüren und zur Auffüllung der kaiserlichen Regimenter einzuziehen. 

Bauernsöhne und Knechte werden bei der Arbeit oder in ihren Häusern festgenommen und teilweise gefesselt abtransportiert. Dadurch verlieren viele Höfe dringend benötigte Arbeitskräfte. Die gewaltsamen Aushebungen verschärfen die Not und den Unmut der Landbevölkerung. Aus Beschwerden und passiver Verweigerung entwickelt sich zunehmend offener Widerstand – eine entscheidende Voraussetzung für die wenige Wochen später beginnende baierische Volkserhebung.


28. 12 1705 - Gnadenzusage für fast alle Aufständischen 

München * Die kaiserliche Administration sagt den Teilnehmern des Aufstands Gnade zu. Ausgenommen bleiben die als „Rädelsführer“ bezeichneten Anführer, gegen die die Verfolgung fortgesetzt wird. Die Zusage soll die übrigen Beteiligten zur Aufgabe des Widerstands bewegen.


18. 10 1590 - Der Alchemist Marco Bragadino trifft in München ein

München-Kreuzviertel * Der Alchemist Marco Bragadino trifft in München ein. Vermutlich wohnt der Goldmacher mit seinem Gefolge wie sein Auftraggeber in der Wilhelminischen Veste, der heutigen Herzog-Max-Burg. Dadurch kann der Herzog viele Stunden mit seinem neuen Günstling verbringen, ohne dass dies großes Aufsehen erregt. 


19. 12 1705 - Die kaiserliche Verwaltung droht mit kollektiver Bestrafung

München * Die kaiserliche Administration fordert die Aufständischen zur Niederlegung ihrer Waffen und zur Anzeige ihrer Anführer auf. 

Wer weiter bewaffnet Widerstand leistet, muss mit Hinrichtung und dem Verlust seines Besitzes rechnen. Auch die Zerstörung von Dörfern, Höfen und Häusern wird angedroht. Die Drohungen richten sich ausdrücklich gegen Angehörige der Aufständischen. Selbst eine unter Zwang erfolgte Teilnahme soll nicht als Entschuldigung gelten. 

Das Mandat soll die Bevölkerung einschüchtern und den Aufstand von seiner Unterstützung in den Gemeinden abschneiden.


19. 5 1727 - Kaisertochter Marie Amalie legt den Grundstein zur Anna-Kirche

München-Lehel * Die österreichische Kaisertochter Marie Amalie, die Schwiegertochter des inzwischen verstorbenen Kurfürsten Max Emanuel, legt den Grundstein für das Kloster im Lehel. Die Anna-Kirche wird zur Dankvotivkirche für den am 28. März 1727 geborenen Kurprinzen Max Joseph. Dadurch erfreut sich der Kirchbau besonderer Fürsorge des kurfürstlichen Hofes, was zur Folge hat, dass die besten und angesehensten Künstler engagiert werden und zusammenwirken können.

Es entsteht einer der kostbarsten Sakralräume Münchens und die erste Rokokokirche von München und Baiern. An diesem verhältnismäßig kleinen Bau erfindet der 35-jährige Architekt Johann Michael Fischer eine ganz neue Lösung. Er benutzt keine der bisher gültigen Elemente: keine Wandsäulen, kein durchgehendes Gebälk, keine Halbkugelkuppel, keine ebenen Begrenzungen und keinen rechten Winkel, keinen stabilisierten Grundriss und Aufriss. Fischers Konzeption zielt auf eine geschmeidige Innenverbindung von Längs- und Zentralräumlichkeit. Es ist Fischers dritter Kirchenbau von den 32 Kirchen und Klöstern seines Lebenswerkes. Den Kirchenbau selbst führte der Maurermeister Philipp Zwerger aus.  

Den größten Teil der Innenausstattung besorgen die nicht weniger bedeutenden Gebrüder Asam. Egid Quirin Asam schafft die sämtlichen Altaraufbauten, Plastiken und Stuckaturen; Cosmas Damian Asam malt die Fresken und die Altarblätter. Für die Asambrüder ist es die zweite Kirchenarbeit in München. Das Herzstück des Hochaltars, den Tabernakelbau mit den beiden Engeln, und die Kanzel stammen von dem jungen Johann Baptist Straub. 


1740 - Im Hieronymiten-Kloster leben acht Patres und drei Laienbrüder

München-Lehel * Entgegen der Abmachung leben in dem kleinen Hieronymiten-Kloster neben der Sankt-Anna-Kirche acht Patres und drei Laienbrüder.  

Zu dieser Zeit ist die Ausstattung der Rokoko-Kirche fast vollendet. Über dem Tabernakel des Hochaltars ist eine Marien-Ikone aus den Türkenkriegen aufgestellt worden, vor dem die Mönche täglich die Lauretanische Litanei beten, wofür sie als kurfürstliche Stiftung jeden Tag zwölf Maß Weißes Bier erhielten. 


2 1802 - Das Hieronymiten-Kloster soll säkularisiert werden

München-Lehel * Der mit der Klosteraufhebung betraute Rechnungskommissär Ilg findet Anfang Februar 1802 im Leheler Kloster zehn Patres und einen Frater vor. Die Hieronymiten werden den Bettelorden zugerechnet, weshalb man sie konsequenterweise in die Aufhebung der nicht-ständischen Klöster mit einbezieht.

Weil aber die Hieronymiten im Lehel auch die Seelsorge versehen, können sie die allgemeine Klosteraufhebung - trotz einiger Probleme - einige Jahre überdauern. 


21. 8 1802 - Die ehemaligen Hieronymiten werden zu Weltpriester

München-Lehel * Entgegen der bisherigen Pläne können die ehemaligen Hieronymiten als Weltpriester in ihrem Kloster bleiben und auch weiterhin die Seelsorge im Lehel versehen. Das ist auch der Grund, weshalb die Paramente und Kirchengeräte nicht versteigert, sondern später der Pfarrkirche zugeteilt werden. 


Anno 1804 - Die kurfürstliche Leibjägerei soll in das Hieronymiten-Kloster

München-Lehel * Die Regierung hat beschlossen, in den ehemaligen Klostergebäuden der Hieronymiten die kurfürstliche Leibjägerei und die Gewehrkammer unterzubringen. 


25. 4 1805 - Das Kloster der Hieronymiten soll endgültig aufgehoben werden

München-Lehel * Durch ein Dekret wird das Kloster der Hieronymiten endgültig aufgehoben. Dennoch gibt es eine neue Verzögerung in der Ausführung. 


21. 12 1807 - Die verbliebenen Hieronymiten-Patres müssen das Kloster räumen

München-Lehel * Die drei noch im Lehel verbliebenen Hieronymiten-Patres vom alten Konvent erhalten den Befehl „auf der Stelle die Wohnung zu räumen, indem noch diese Woche 236 Mann Militär einziehen“. Das Anna-Kloster wird nun für das Fuhrwesen benutzt. 


20. 7 1785 - Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb

München-Graggenau * Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb.


22. 3 1805 - Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der Hyronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max IV. Joseph überträgt der Militärbehörde das säkularisierte Kloster „der Hyronymitaner im Lehel nebst dem Garten, jedoch mit Ausnahme der Kirche, welche Wir zur Pfarrkirche bestimmt haben“. Der Regent will das Kadetten-Korps vom Wilhelminum hierher verlegen. Doch dazu müssen erst für die das Kloster noch bewohnenden drei Hieronymiten und drei kurfürstliche Jäger eine Unterkunft gefunden werden.  

Und selbst dann ist das Gebäude noch höchst ungeeignet, da zwischen dem südlich der Kirche liegenden Konventtrakt und dem an der Kirchen-Nordwand neu anzubauenden Erweiterungsbau das Gotteshaus liegt. Die vorgelegten Baupläne stoßen auch wegen  

  • der zu gering bemessenen Kadettenplätze,  
  • der nicht ausreichenden Unterrichtsräume und  
  • des fehlenden Zimmers „für die physikalischen Apparaturen“ auf Kritik.  

Vor allem missfällt dem Kadettenerzieher, dass die Schlafräume für die zivilen Dienstmägde mitten im Unterkunftsbereich der Kadetten liegen und so „die skandalösesten Auftritte und Ausschweifungen“ zu befürchten wären.  

Langsam setzt sich aber die Erkenntnis durch, dass „die Lage des Hieronymitaner-Klosters, sowohl wegen dessen Verbindung zu den übrigen Kasernen, und hauptsächlich wegen dem nahe vorbeifließenden Wasser ungemein vorteilhaft zu einer Kaserne“ ist. 


4 1806 - Ins Hieronymiten-Kloster soll ein Dragoner-Regiment

München-Lehel * Eine Entscheidung über die künftige Verwendung des Anna-Klosterareals erfolgt jedoch erst, nachdem sich das Dragoner-Regiment über die zerstreute Unterbringung seiner Pferde beklagt. In der folgenden Entscheidung heißt es, dass „inwendig an die Garten Mauer des Hieronymitanerklosters eine doppelte Stallung, welche wenigstens für 250 Pferde, oder womöglich mehrere Platz geben kann, erbaut [...] werden soll. -  
Das Kloster selbst ist alsdann zu der Unterbringung der Mannschaft zu verwenden“
. 


25. 5 1705 - Eine neue Kriegssteuer verschärft die Not 

München - Baiern * Aus Geldnot erhebt die Kaiserliche Administration eine weitere außerordentliche Kriegssteuer. Sie kommt zu einer bereits von jedem Hof geforderten Kriegsanleihe von 43 Gulden hinzu und muss innerhalb von acht Tagen entrichtet werden. 

Obwohl viele Untertanen durch Einquartierungen, Truppendurchzüge und frühere Abgaben bereits weitgehend ausgezehrt sind, wird die Zahlung vielfach mit Gewalt eingetrieben. Missbrauch und überhöhte Forderungen örtlicher Amtsträger können die Belastung zusätzlich verschärfen. Die wachsende Steuerlast verstärkt die Unzufriedenheit mit der kaiserlichen Herrschaft. 


26. 7 1600 - Die Hofkommissare fällen ihr Urteil im Pappenheimer-Prozess

München * Die Hofkommissare unter der Leitung von Dr. Johann Simon Wagnereckh fällen ihr Urteil. Nachdem sie es ausformuliert haben, begeben sie sich in den Falkenturm, wo sie den Malifikanten die Geständnisse vorlesen.

Es ist üblich, den Delinquenten drei Tage vor der Hinrichtung diese sogenannten Urgichten noch einmal zur Kenntnis zu geben, damit sie die Gelegenheit zur Korrektur haben und eventuell Denunziationen zu widerrufen. Aus panischer Angst vor weiteren Folterungen verzichten die Pämbs und ihre Mitangeklagten darauf, den Urgichten zu widersprechen. Danach gewährt man ihnen eine Henkersmahlzeit, die auch gebratenes Fleisch und Wein umfasst. 


13. 6 1951 - Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet Anna-Klosterkirche wieder

München-Lehel * Nachdem die Anna-Klosterkirche „für den praktischen Gebrauch“ weiß getüncht worden ist, kann sie Kardinal Michael von Faulhaber feierlich wiedereröffnen. 


Um den 16. 5 1705 - Der Kurfürstin wird die Rückkehr nach Baiern verweigert

Venedig - München * Die kaiserliche Seite verweigert Kurfürstin Therese Kunigunde die Rückkehr aus Italien nach Baiern. Damit kann sie ihre im Ilbesheimer Vertrag von 1704 zugesicherte Regierungsgewalt über das Rentamt München nicht mehr ausüben. 

Ihre Kinder bleiben in München zurück. Aus der vorübergehend geplanten Reise zur Begegnung mit ihrer Mutter wird ein langjähriges Exil. 


12. 12 1705 - Die Administration bedroht auch die Familien der Aufständischen

München * Die Kaiserliche Administration erlässt ein Abmahnungsmandat gegen die Aufstandsbewegung. Es droht nicht nur den Aufständischen selbst, sondern auch ihren Familien mit staatlichen Strafen. Selbst Angehörige, die nicht persönlich an der Erhebung beteiligt sind, sollen damit für das Verhalten ihrer Verwandten haftbar gemacht werden. 

Durch diese Form der Kollektivhaftung versucht die Verwaltung, die Bevölkerung einzuschüchtern, den Aufständischen jede Unterstützung zu entziehen und ihre Bewegung gesellschaftlich zu isolieren. Am 19. Dezember werden die Drohungen in einem weiteren Mandat noch erheblich verschärft. 


23. 10 1823 - Die Franziskaner erhalten das Kloster im Lehel

München-Lehel * Noch bevor die Zentralklöster völlig aussterben, verhilft König Ludwig I. der bayerischen Franziskanerprovinz zum heiligen Antonius von Padua zu neuem Leben. Im Einvernehmen mit Erzbischof Anselm von Gebsattel erhalten die Franziskaner in München die Pfarr- und ehemalige Hieronymitenkloster-Kirche Sankt Anna im Lehel als neuen Sitz.

Über die massiven Bedenken, ob man die Bettelmönche überhaupt wieder in München ansiedeln soll, setzt sich der klösterrestaurierende Bayernherrscher - sehr zur Freude seiner konservativ eingestellten Untertanen - einfach hinweg. Als Begründung für seine Entscheidung zugunsten der Franziskaner gibt er an: „Eingedenk, daß Mitglieder dieses Hauses Unsern erhabenen Vorfahren Kaiser Ludwig den Bayern zu einer Zeit vertheidigt haben, in welcher dieses mit größter Gefahr verbunden war.“

Kurz und bündig gibt er an das Ministerium des Innern die Weisung: „Am Allerheiligentage sollen die Franciscaner von Ingolstadt in ihrem hiesigen Kloster eintreffen, daselbst Hochamt halten.“


4. 7 1725 - Die Hieronymiten-Mönche beziehen das zur Verfügung gestellte Wohnhaus

München-Lehel - Benediktbeuern * Nachdem die Regularien abgestimmt waren, beziehen die Hieronymiten-Mönche das vom kurfürstlichen Kammerdiener von Delling zur Verfügung gestellte Wohnhaus. Das Haus enthält einen Saal, für den der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck die Erlaubnis erteilt, diesen als provisorische Kirche einzurichten und darin die Messe zu feiern. Die Zimmer dienen drei Patres und einem Bruder als Wohnung.  

Das Klösterl am Walchensee geht anschließend um 6.000 Gulden in den Besitz des Klosters Benediktbeuern über. 


19. 6 1805 - Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche müssen ausziehen

München-Lehel * Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche erhalten die Weisung, das Gebäude, „welches sie dermal bewohnen, weil es zu einem Staatszweck bestimmt ist“, schnellstmöglich zu räumen. Zum Unterhalt erhält der Prior eine Jahrespension von 300 Gulden, die übrigen Patres jeweils 275 Gulden. Zur Auflage wird ihnen gemacht, „die pfarrlichen Verpflichtungen im Lehel“ bis zur anderweitigen Verfügung pflichtgemäß zu versehen. 


Um den 23. 12 1807 - 250 Soldaten und 220 Pferde beziehen die neue Lehel-Kaserne

München-Lehel * Nachdem die Geistlichen aus dem Hieronymiten-Kloster ausgezogen sind, können schließlich 250 Soldaten und 220 Pferde die neue Lehel-Kaserne beziehen. Sie ist zwar nach der Bettenzahl die kleinste der fünf Münchner Kasernen, jedoch - mit Ausnahme der Alten Isarkaserne - die einzige Truppenunterkunft mit militäreigenen Stallungen. 


1803 - Das Dianabad beim Englischen Garten öffnet seine Pforten

München-Englischer Garten * Das Dianabad beim Englischen Garten öffnet seine Pforten. Zur luxuriösen Ausstattung gehören neben 51 Hotelzimmern auch zwei geräumige und mit viel Pomp ausgestattete Festsäle. Die Badewannen bestehen aus innen verzinktem Kupfer.


18. 1 1715 - Die letzten kaiserlichen Truppen verlassen München 

München * Die letzten kaiserlichen Besatzungstruppen ziehen aus der bayerischen Haupt- und Residenzstadt ab. Damit endet die militärische Besetzung Münchens nach dem Spanischen Erbfolgekrieg. Kurfürst Max Emanuel kehrt erst später im Jahr 1715 zurück. 


Um den 10. 12 1705 - Gerüchte über eine Verschleppung der Kurprinzen

München * In der Stadt verbreitet sich zunehmend das Gerücht, die in der Residenz lebenden Söhne des im Exil befindlichen Kurfürsten Max Emanuel sollten nach Österreich gebracht werden. Ein unmittelbar bevorstehender Abtransport lässt sich nicht belegen; Überlegungen zu einer Verlegung der Prinzen hat es innerhalb der Kaiserlichen Administration jedoch bereits gegeben. 

Die Nachricht verstärkt die Angst vor einem endgültigen Ende der wittelsbachischen Herrschaft. Die Aufstandsführung greift das Gerücht auf und nutzt es in den folgenden Tagen, um weitere Unterstützer für den geplanten Marsch auf München zu gewinnen. 


Um den 1. 12 1705 - De Wendt verstärkt sein Korps 

München * Oberst Freiherr Johann Baptist de Wendt verfügt inzwischen über rund 1.300 Soldaten, darunter etwa 400 Reiter. Mit diesem beweglichen und militärisch erfahrenen Verband kann die Kaiserliche Administration rasch gegen die nur unzureichend ausgebildeten und bewaffneten Aufständischen vorgehen. 

De Wendts Korps wird damit zu einem der wichtigsten Instrumente bei der militärischen Bekämpfung der baierischen Volkserhebung. 


1. 8 1828 - Den Franziskanern werden die pfarrherrlichen Aufgaben übertragen

München-Lehel * Den Franziskanern werden die pfarrherrlichen Rechte und Aufgaben im Lehel übertragen. Nun ist die Anna-Kirche zugleich Pfarr- und Klosterkirche der Franziskaner.

Nachdem ein Jahrhundert an dem Kloster und der Kirche genagt hatte, war eine Renovierung der Gebäude unumgänglich. Die dafür erforderlichen 34.319 Gulden sparen sich die über wenig Einkommen verfügenden Lechler vom Mund ab. 


15. 9 1967 - Der Zierbrunnen im Alten Hof wird wieder in Betrieb gesetzt

München-Graggenau * Der Zierbrunnen im Alten Hof wird wieder in Betrieb gesetzt.


1920 - Carl Gabriel eröffnet die Rathaus-Lichtspiele an der Weinstraße 8

München-Kreuzviertel * Carl Gabriel eröffnet die Rathaus-Lichtspiele an der Weinstraße 8, Ecke Filserbräu- und Albertgasse mit 670 Plätzen.


1891 - Der Lenbachplatz erhält seinen Namen

München-Kreuzviertel * Der Platz vor dem künftigen Künstlerhaus erhält zu Ehren des Malerfürsten Franz von Lenbach seinen Namen. 


11. 8 1600 - Agnes Klostermüller wird elfmal aufgezogen

München-Graggenau * Die zwanzigjährige Agnes Klostermüller wird elfmal „aufgezogen“, davon zehnmal belastet mit einem fünfzig Pfund schweren Stein. Das Mädchen bleibt standhaft, obwohl ihm alle Glieder zerrissen werden. Nichts, außer der Beteuerung ihrer Unschuld, ist aus ihr herauszubringen.

Vor dem Beginn der Folter spricht Hofrat Dr. Johann Simon Wagnereckh lateinische Verse und Psalme über sie, um sie zu „entzaubern“. Da hier der Name Jesus vorkommt, sagt Agnes Klostermüller: „sie wolle diesen Jesus nit [in dessen Namen man Unschuldige martert] sondern wolle den haben, der sie erschaffen und für sie am Stamme des Kreuzes gelitten“.

Nach der Folter lässt man Agnes für etwa zehn Wochen in Ruhe. 


1. 10 1808 - Das Lehel wird selbstständiger Pfarrsitz und Pfarrsprengel

München-Lehel * Die neue Anna-Pfarrei wird mit ihren etwa dreitausend Seelen an einen Weltpriester übertragen und das Lehel damit zu einem selbstständigen Pfarrsitz und Pfarrsprengel. Das ist in München die erste Neuerrichtung einer Pfarrei seit dem 13. Jahrhundert. Der Pfarrhof entsteht an der heutigen Pfarrstraße, die dadurch ihren Namen ändert. Bis dahin hieß sie Große Badstraße. Zwanzig Jahre versehen weltgeistliche Pfarrer die neue Pfarrei St. Anna. 


15. 11 1208 - Ludwig der Kelheimer erhält die Erblichkeit des Herzogtums Baiern

München * Herzog Ludwig der Kelheimer erhält von König Otto IV., den Sohn von Heinrich dem Löwen, die Erblichkeit des Herzogtums Baiern. 


1981 - Friederike Kreutzkamm übernimmt die Geschäftsführung

München-Kreuzviertel * Nach dem Tod von Fritz Kreutzkamm übernimmt seine Frau Friederike die Geschäftsführung des Familienunternehmens. In der Maxburg an der Pacellistraße eröffnet sie zudem eine kleine Confiserie, die sich erfolgreich etabliert.


21. 9 1662 - Der Kurprinz wird auf die Namen Maximilian Emanuel getauft

München • Kurprinz Max Emanuel wird in der Frauenkirche vom Salzburger Fürsterzbischof Guidobald von Thun und Hohenstein auf die Namen Maximilian Emanuel Ludwig Maria Joseph Cajetan Antonius Nikolaus Franziskus Ignatius Felix getauft. Er stellt sich damit als Erbe der bedeutendsten Vertreter der Häuser Wittelsbach und Savoyen vor. Als Taufpaten werden der Cousin Ferdinand Marias, der Erzbischof und Kurfürst von Köln, Maximilian Heinrich, sowie Henriette Adelaides Bruder, Carl Emanuel, erwählt. 


7. 3 1938 - Liesl Karlstadt muss ihre Wohnung verlassen 

München-Graggenau * Wegen der geplanten Sanierung des Hauses wird Liesl Karlstadt ihre Wohnung in der Herzog-Rudolf-Straße 51, im zweiten Stock, gekündigt. Sie zieht in die Maximilianstraße 24 und bewohnt dort eine Wohnung im dritten Stock links. 


28. 5 1977 - Joseph Ratzinger empfängt die Bischofsweihe

München-Kreuzviertel * Joseph Ratzinger empfängt die Bischofsweihe durch den Bischof von Würzburg, Josef Stangl, in der Münchner Frauenkirche. 


1. 8 1883 - Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird eingeweiht

Mangfalltal - München * Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird - mit den üblichen Gottesdiensten in der katholischen Frauenkirche, der evangelischen Matthäuskirche und in der Synagoge - offiziell eingeweiht.


Ab 17. 3 1392 - Das erste Gnadenjahr außerhalb Roms ist in München

Rom-Vatikan - München * Papst Bonifaz IX. gewährt für die Zeit vom 17. März bis zum 1. August 1392 einen auf München und seinen Burgfriedensbezirk beschränkten Ablass. Er gilt für alle Sünden, außer für vorsätzliche Tötungen. Es war das erste Gnadenjahr außerhalb Roms. Die Ablasserbitter müssen in dieser Zeit  

  • nach München pilgern,  
  • dort sieben Tage verweilen,  
  • je dreimal die Frauenkirche,  
  • die Peterskirche,  
  • die Jakobskirche am Anger und  
  • die Spitalskapelle besuchen und  
  • mindestens einmal die ausgestellten Reliquien verehren,  
  • beichten und  
  • ein vom Beichtvater festgelegtes Almosen spenden.  

Die ganze Aktion ist nur darauf angelegt, dieses Almosen, eine versteckte Steuer, den Gläubigen aus der Tasche zu ziehen. Der Zugang zum Himmel muss mit barem Geld erkauft werden. Der Kirche ist es höchst effektvoll gelungen, den um ihre arme Seele fürchtenden Gläubigen einzureden, sie könnten sich durch Beichte und milde Gabe von der Strafe des Fegefeuers loszukaufen: „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!“  

Nonnen wollen trotz Klausur nach München. Ihre Kirchenoberen können es ihnen nur unter Androhung der Exkommunikation und des Kerkers verbieten. Damit die Pilger ihr Geld nur an die vorbestimmte Stelle bringen, wird eine eigene Straßenpolizei gegründet.  

Die Masse der kleinen Leute ist es, die das Geld nach München bringt. Die Geschäftsleute Münchens machen einen enormen Schnitt. Auch die Jakobidult erlebt ab dem Gnadenjahr einen ungeheueren Aufschwung.  

Ursprünglich hat man geplant, die Einnahmen je zur Hälfte den genannten Kirchen und dem Papst zuzugestehen. Später wird auch Herzog Stephan ein Viertel zugesprochen. Da die Münchner einen Teil der Einnahmen abzweigen und der Papst dadurch leer ausgeht, werden über die „ruchlose Stadt“ die höchsten Kirchenstrafen verhängt: Bann und Interdikt. Das gesamte kirchliche Leben der Stadt muss solange ruhen, bis die Gelder zurückerstattet werden. 


15. 4 1799 - Maria Leopoldine erhält die Herzog-Max-Burg als Witwensitz

München * In einem Zusatzvertrag zum Ehevertrag wird von Kurfürst Max IV. Joseph festgelegt, dass die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine

  • die Herzog-Max-Burg als Witwensitz nutzen kann. 
  • Als Sommersitz erhält sie Schloss Berg am Starnberger See mit dem dazugehörigem Garten, Grund und Gebäude sowie die kurfürstlichen Fahrzeuge „zur Lustfahrt auf dem See“. 
  • Außerdem bekommt sie einen jährlichen Unterhalt von 100.000 Gulden, bezahlbar in Monatsraten von 8.333 Gulden 20 Kreuzern. 


27. 5 1875 - Prinz Otto I. entkommt seinen Bewachern

Schloss Nymphenburg - München-Kreuzviertel * Prinz Otto ist seinen Bewachern auf Schloss Nymphenburg entkommen. Er durcheilt die Frauenkirche bis zum Altar, wirft sich auf die Knie und bittet laut schreiend um Vergebung seiner Sünden. 


7. 6 1936 - Ein Vaterunser für das Leben des Führers

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber schließt seine Predigt in der Münchner Frauenkirche mit den Worten „Katholische Männer, wir beten jetzt zusammen ein Vaterunser für das Leben des Führers.“  


7. 2 2025 - Wissenschaftsvertreter regen ein Gedenken an Wilhelm von Ockham an 

München-Graggenau * In einem Schreiben an Oberbürgermeister Dieter Reiter setzen sich die Präsidenten Münchner Universitäten und einer Akademie für eine Würdigung Wilhelm von Ockhams bei der Umgestaltung des Max-Joseph-Platzes ein. Sie bezeichnen ihn als „historisch bedeutendsten Philosophen des Mittelalters unserer Stadt“ und betonen die Bedeutung seines Denkens für die Entwicklung der modernen Wissenschaften. 

Reiter lehnt die Anregung später unter Hinweis auf fehlenden Platz und die bereits bestehende Occamstraße ab.


6. 8 2026 - Gedenktafel für Wilhelm von Ockham im Alten Hof genehmigt

München-Graggenau * Die Untere Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt München genehmigt die Anbringung einer Gedenktafel für Wilhelm von Ockham im Alten Hof. Die Initiative geht vom Rotary Club München aus, nachdem die vorgeschlagene Würdigung am Max-Joseph-Platz abgelehnt worden ist. 

Mit dem Standort will der Club an Ockhams Wirken als Philosoph und Berater Kaiser Ludwigs des Baiern erinnern. Seine Wohnstätte befindet sich im Mittelalter im Franziskanerkloster am heutigen Max-Joseph-Platz.


25. 9 2026 - Gedenktafel für Wilhelm von Ockham am Alten Hof angebracht 

München-Graggenau * Beim „Affenturm“ des Alten Hofes wird eine Gedenktafel für den mittelalterlichen Philosophen Wilhelm von Ockham angebracht. Der Bildhauer Josef Henselmann gestaltet die Tafel, der Philosoph Wilhelm Vossenkuhl verfasst den Text. Der Rotary Club München initiiert und finanziert das Vorhaben.


24. 7 1705 - Der Rekrutierungsdruck auf ledige Bauernburschen wächst 

München - Baiern * Da die Anordnung vom 16. Juni kaum Rekruten einbringt, ändert die Kaiserliche Administration das Verfahren. Statt vier müssen nun jeweils zwölf Höfe gemeinsam bis zum 10. August einen wehrfähigen Mann stellen. Gelingt dies nicht, werden 16 Gulden Ersatzgeld fällig; unter mehreren geeigneten Männern soll notfalls das Los entscheiden. 

Ledige und umherziehende Bauernburschen geraten dabei besonders ins Visier der Behörden und können zum Militärdienst eingezogen werden. Trotz der herabgesetzten Quote bleibt die Zwangsrekrutierung eine schwere Belastung für die Landbevölkerung. 


Ab 1468 - Münchens Bauvorhaben schaffen Arbeit 

München - Haidhausen - Au * Mit dem Neubau der Frauenkirche wächst Münchens Bedarf an Ziegeln und Arbeitskräften. Zugleich wird die Stadtbefestigung mit Zwingermauer und Vortoren weiter ausgebaut. In den folgenden Jahrzehnten kommen der Umbau des Alten Rathauses sowie der Bau des Zeughauses und der Salvatorkirche hinzu. Haidhauser Ziegeleien verarbeiten örtlichen Lehm zu Baumaterial; in der Au entwickeln sich weitere Gewerbebetriebe am Auer Mühlbach. Die Arbeitsmöglichkeiten fördern den allmählichen Zuzug in beide Orte. 


1607 - Neugestaltung des Chorraumes der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Der alte Drei­flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert wird im Rahmen der Neugestaltung des Chorraumes der Frauenkirche abgerissen. An seine Stelle tritt ein Provisorium, für das die von Hubert Gerhard geschaffene Madonna mit dem Kind, die sich heute auf der Mariensäule befindet, verwendet wird. Allerdings fehlt dieser Lösung die absolut nötige Monumentalität für den Chorabschluss der Frauenkirche. 


18. 10 1921 - Bayerns letzter König Ludwig III. stirbt in Ungarn 

Sárvár - München * Ludwig III., Bayerns letzter König, stirbt im Alter von 76 Jahren auf seinem ungarischen Gut Sárvár. Die Revolution vom November 1918 beendet seine Herrschaft; auf seinen Thronanspruch verzichtet er jedoch nie ausdrücklich. 

Sein Tod bietet monarchistischen und rechtskonservativen Kreisen Anlass, die Verbundenheit mit dem Königshaus öffentlich zu demonstrieren. Sie wollen die bevorstehenden Trauerfeierlichkeiten nutzen, um den monarchischen Gedanken zu stärken und ein politisches Zeichen gegen die Republik und die Linke zu setzen. 

Ludwigs Leichnam wird über Schloss Wildenwart nach München überführt. Dort findet am 5. November die gemeinsame Beisetzung mit seiner bereits 1919 verstorbenen Ehefrau Maria Theresia in der Frauenkirche statt. 


17. 7 1704 - München gelobt den Bau einer Dreifaltigkeitskirche 

München * In der Frauenkirche legen Vertreter der drei Stände – Geistlichkeit, Adel und Bürgerschaft – ein feierliches Gelübde ab. Wenn München im Spanischen Erbfolgekrieg von Plünderung, Zerstörung und Seuchen verschont bleibt, soll zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit eine Kirche errichtet werden. 

Den unmittelbaren Anstoß geben die Visionen Maria Anna Lindmayrs. Sie erklärt, Gott werde die Stadt nur unter der Voraussetzung eines solchen Kirchenbaus vor den schlimmsten Gefahren bewahren. Im offiziellen Text des „Gelübdes der drei Stände“ werden jedoch weder Lindmayr noch ihre Prophezeiungen erwähnt. Der Bau der heutigen Dreifaltigkeitskirche beginnt erst 1711. 


5. 11 1921 - Kardinal Faulhaber stellt das Gottesgnadentum gegen die Volkssouveränität 

München-Kreuzviertel * Bei der Beisetzung Ludwigs III. und Maria Theresias in der Frauenkirche bekennt sich Kardinal Michael von Faulhaber ausdrücklich zur Monarchie. Ludwig sei „kein König von Volkes Gnaden“, sondern ein „König von Gottes Gnaden“ gewesen. 

Seine Trauerrede verbindet die Würdigung des Königspaars mit einer Absage an die demokratische Volkssouveränität: „Könige von Volkes Gnaden sind keine Gnade für das Volk, und wo das Volk sein eigener König ist, wird es über kurz oder lang auch sein eigener Totengräber.“ 

Zugleich erklärt Faulhaber, die kirchliche Weihe erhebe die Feier „himmelhoch hinauf über alles Trauertheater, das auf dem Straßenpflaster von München jemals gewesen ist“. Diese Abwertung richtet sich insbesondere gegen die Trauerfeierlichkeiten für Kurt Eisner. Das religiöse Gedenken wird damit zur politischen Stellungnahme gegen Revolution und Republik. 


25. 5 1790 - Die erste groß angelegte Besichtigungsfahrt durch den Englischen Garten

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor unternimmt eine erste groß angelegte Besichtigungsfahrt im offenen Gartenwagen durch den neu angelegten Englischen Garten. Doch noch ist der Park für die Öffentlichkeit gesperrt.

Der Bericht der ersten Spazierfahrt erwähnt eine Vieharzneyschule, eine Baumschule, eine Schweizerey, eine Schäferey und eine Ackerbauschule. Diese Einrichtungen sind als Lehr- und Musterbetriebe konzipiert und sollen die Landbevölkerung mit den neuesten Anbau- und Zuchtmethoden vertraut machen.


10. 8 1790 - Die Verwaltung und Benutzung des Englischen Gartens wird geregelt

München-Englischer Garten * Kurfürst Carl Theodor erlässt eine „Spezialresolution“, die die Verwaltung und Benutzung des Englischen Gartens und aller darin befindlichen Grundstücke und Gebäude regelt. 


1891 - Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

München-Kreuzviertel * Der Kenotaph für Kaiser Ludwig dem Baiern wird in das Eingangsjoch der Frauenkirche verlegt.


17. 10 1854 - Dankgottesdienst zur Überwindung der Cholera

München-Kreuzviertel * Nachdem König Max II. mit seiner Familie wieder nach München zurückgekehrt war, musste auf seinen Befehl hin nochmals ein Dankgottesdienst zur Überwindung der Cholera in der Frauenkirche abgehalten werden. Hierzu haben alle Beamten in ihrer Uniform zu erscheinen.


14. 7 1789 - Der Sturm auf die Bastille fördert den Englischen Garten

Paris * Mit dem Sturm auf die Bastille beginnt in Paris die Französische Revolution. Durch dieses Ereignis wird das Militärgarten-Projekt in München [= Englischer Garten] zu einem Politikum, das in aller Eile realisiert werden muss.


24. 8 1322 - Königin Beatrix von Baiern stirbt in München

München - München-Kreuzviertel * Königin Beatrix von Baiern, die erste Ehefrau von König Ludwig IV. dem Baiern, stirbt in München. Ihre Grabstätte befindet sich in der heutigen Münchner Frauenkirche. Mit ihrer Bestattung wird die Marienkapelle zur Hofkirche erhöht. 


5. 11 1921 - Die Beisetzung des Königspaars wird zur monarchistischen Demonstration

München * Ludwig III. und seine bereits 1919 verstorbene Ehefrau Maria Theresia werden in der Frauenkirche beigesetzt. Der Trauerzug führt von der Ludwigskirche über den Königs- und Karolinenplatz zum Dom. Hoftrauerwagen, Gugelmänner und Hartschiere lassen das Zeremoniell der Monarchie nochmals aufleben. 

An den Feierlichkeiten beteiligen sich Angehörige des Königshauses, die Staatsregierung, Reichswehr und Veteranenvereine sowie Beamte und Abordnungen aus allen acht bayerischen Regierungsbezirken. Monarchistische Kreise nutzen die öffentliche Trauer als Bekenntnis zum gestürzten Königshaus und als Gegenbild zum revolutionären Gedenken an Kurt Eisner. 

Trotz kursierender Putschgerüchte kommt es nicht zur Wiederherstellung der Monarchie. Kronprinz Rupprecht lehnt einen gewaltsamen Umsturz ab, hält jedoch an seinen Thronansprüchen fest. 


23. 4 1816 - Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt. 


3. 9 1917 - Michael von Faulhaber besetzt den Münchner Erzbischofsstuhl

München-Kreuzviertel * Die Inthronisation des neuen Erzbischofs von München-Freising, also die liturgische Einführung in sein Amt und die rechtliche Besitzergreifung seiner Diözese, erfolgt. Angesichts des Krieges verzichtet Michael von Faulhaber auf die sonst üblichen großen Feierlichkeiten sowie den Festzug durch die Stadt. Stattdessen fährt er direkt vom Palais Holnstein zum Dom. Äußeres Zeichen für die Besitzergreifung der Erzdiözese durch den Oberhirten ist die Übernahme der Kathetra und des Bischofsstabes. 

Als Faulhaber seinen Münchner Bischofsstuhl besetzt, ist er 48 Jahre alt. Dreieinhalb turbulente Jahrzehnte übt er das Amt des Erzbischofs von München und Freising aus. Sie bringen das Ende der Monarchie durch eine unblutige Revolution und führen von der Räterepublik über die Weimarer Republik zur nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und schließlich zum mühsamen Wiederaufbau nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg. 


21. 2 1919 - Anhänger Eisners erzwingen das Trauergeläut an der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Nach der Ermordung Kurt Eisners verlangen Anhänger der Revolution ein öffentliches Trauergeläut für den ersten demokratischen Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern. An der Frauenkirche setzen Revolutionäre das Läuten der Glocken gegen den Protest des Dompfarrers durch. Die Trauerbekundung wird damit zugleich zum Ausdruck des Konflikts zwischen der revolutionären Bewegung und der katholischen Kirchenleitung. 

Erzbischof Michael von Faulhaber verurteilt den Mord zunächst nicht öffentlich. Unter Anhängern der Revolution kursiert der Verdacht, er stehe hinter dem Attentat. Für eine Beteiligung des Erzbischofs gibt es jedoch keinen belastbaren Nachweis. Sein Schweigen und die Auseinandersetzungen um öffentliche Trauerbekundungen verstärken das Misstrauen gegenüber der Kirchenleitung. 

Faulhaber hält später in seinem Tagebuch fest, dass seine Ablehnung eines politischen Mordes selbstverständlich sein müsse. Eine solche private Äußerung erreicht die aufgebrachte Öffentlichkeit jedoch nicht. Der Streit um Glockengeläut und Trauerbeflaggung setzt sich bis zu Eisners Beisetzung am 26. Februar fort. 


Um 1900 - Die Dampfbäckerei Franz Karl am Platzl 

München-Graggenau * Um 1900 firmiert der Betrieb als „Dampfbäckerei und Mehlhandlung Franz Karl“. Aus dieser Zeit sind mehrere Reklamemarken erhalten. Sie tragen die Aufschrift „Älteste Bäckerei am Platze“ und belegen, dass das Unternehmen gezielt mit seiner langen Tradition wirbt. Auch wenn sich diese Werbeaussage heute nicht eindeutig überprüfen lässt, deutet sie darauf hin, dass die Familie Karl ihre Bäckerei bereits um die Jahrhundertwende als alteingesessenen und traditionsreichen Handwerksbetrieb versteht.


1972 - Franz Karl erfindet die Olympia-Brezn

München-Graggenau * Zu den Olympischen Spielen in München entwickelt Kultbäcker Franz Karl eine außergewöhnliche Idee: Er verbindet fünf Laugenbrezen zu den Olympischen Ringen und schafft damit die „Olympia-Brezn“. Das ungewöhnliche Laugengebäck wird zum Publikumserfolg und macht den Bäcker Karl weit über München hinaus bekannt. 


1. 5 1791 - Im Englischen Garten wird ein Manöver abgehalten

München-Englischer Garten * Im Englischen Garten wird ein Manöver abgehalten. Aus ganz Baiern beteiligen sich von jedem Regiment eine Kompanie. Das sind 1.500 Mann, davon 300 zu Pferd. Das Manöver dauert bis zum 29. Juni. 


1874 - Bäckerei Karl in einem Haus mit jahrhundertealter Geschichte

München-Graggenau * Im Münchner Adressbuch von 1874 findet sich der bislang früheste bekannte Nachweis der Bäckerei Karl am Platzl 2. Der Eintrag lautet: „Karl - Bäcker und Melber - Platzl 2.“

Damit ist die Bäckerei an diesem Standort erstmals eindeutig belegt. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte entwickelt sie sich zu einer der bekanntesten Bäckereien Münchens und wird unter dem Namen „Bäcker Karl“ weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Die Bäckerei befindet sich im Haus Platzl 2, einem der ältesten erhaltenen Bürgerhäuser Münchens. Sein mittelalterlicher Kern reicht bis in das 13. oder 14. Jahrhundert zurück. Umbauten aus der Renaissance und dem Barock prägen das Erscheinungsbild bis heute. Gemeinsam mit dem benachbarten Haus Platzl 3 zählt das Gebäude zu den bedeutendsten historischen Bürgerhäusern der Münchner Altstadt. 


27. 4 1984 - Abschied vom Bäcker Karl

München-Graggenau * Nach mehr als einem Jahrhundert schließt der legendäre Bäcker Karl am Platzl 2, schräg gegenüber dem Hofbräuhaus, seine Backstube und den Verkaufsladen. Anlass ist die umfassende Sanierung der historischen Häuser am Platzl sowie die Neugestaltung des Areals zu den heutigen Platzlgassen. Mit der Schließung verschwindet eine der traditionsreichsten Bäckereien der Münchner Altstadt. Heute befindet sich an ihrer Stelle ein Irish Pub. 


1 1852 - Anton Riemerschmid wird Alleininhaber des Unternehmens

München-Graggenau * Anton Riemerschmid erwirbt von Johann Baptist Vigl, dem Erben des bisherigen Mitinhabers Joseph Vigl, für 28.000 Gulden das Anwesen in der Herrnstraße 13 (heute Falckenbergstraße) sowie das Haus Nr. 4b in der ehemaligen Wurzerstraße (heute Maximilianstraße 30). Damit wird er Alleininhaber der Firma und Eigentümer des gesamten Grundstückskomplexes. Dieser bildet den Ausgangspunkt der späteren „Anton Riemerschmid Weinbrennerei und Likörfabrik, gegr. 1835“.


27. 8 1922 - Der Deutsche Katholikentag in München wird eröffnet

München - München-Maxvorstadt * Der Deutsche Katholikentag in München wird eröffnet. Für die anreisenden Zehntausenden von Gläubigen wird ein großer Festgottesdienst auf dem Königsplatz abgehalten, bei dem sich die katholische Kirche mit eindrucksvollem Gepränge darstellt. Die Straßen der Stadt sind mit Fahnen geschmückt, nur das Schwarz-Rot-Gold der Weimarer Republik ist demonstrativ vergessen worden.

Kardinal Michael von Faulhaber enthält sich bei dieser zur politischen Kundgebung umgestalteten Veranstaltung weder politischer noch demokratiefeindlicher Äußerungen und ruft in seiner Ansprache zum Kampf der Kirche gegen den Staat auf:

„Wehe dem Staat,

  • der seine Rechtsordnung und Gesetzgebung nicht auf den Boden der Gebote Gottes stellt,
  • der eine Verfassung schafft ohne den Namen Gottes,
  • der die Rechte der Eltern in seinem Schulgesetz nicht kennt,
  • der die Theaterseuche und die Kinoseuche nicht fernhält von seinem Volk,
  • der Gesetze gibt, die die Ehescheidung erleichtern,
  • die die uneheliche Mutterschaft in Schutz nehmen“.

Diesem Satz folgt ein - von den dicht gedrängten Besuchern stürmisch bejubelter - rhetorischer Tiefschlag gegen die Republik und ihrer Gründer: „Die Revolution war Meineid und Hochverrat und bleibt in der Geschichte erblich belastet und mit dem Kainsmal gezeichnet“. Diese Worte wirken, wie Faulhaber später einmal recht zufrieden feststellt, wie eine Bombe. Der Kardinal versagt sich damit wieder einmal - mit seiner ganzen Autorität und in der Öffentlichkeit - der Weimarer Republik und bereitet damit - ohne das möglicherweise direkt zu beabsichtigen - Adolf Hitler den Weg.

Schon damals stellt die sozialdemokratische Münchener Post unter der Überschrift „Wohin des Wegs, Herr Kardinal?“ fest: „Seine Ansichten sind ein Beweis für den Machthunger der römischen Kirche und ihres Klerus, die nicht mit dem Staat in Frieden und Verträglichkeit zusammenleben, sondern ihn um jeden Preis beherrschen wollen.“  

Die in Anwesenheit der Spitzen von Kirche, Staat und Gesellschaft gemachten Aussagen des Kardinals führen allerdings auch zu einem „weltweit hallenden Eklat“ und veranlasst die - konservative - Reichsregierung, sich bei Papst Pius XI. zu beschweren. Damit, dass sich ein Widerstand derjenigen Katholiken formiert, die im neuen Staat ehrlich mitarbeiten wollen, hat Faulhaber nicht gerechnet. 


1837 - Anton Riemerschmid tritt in die Fabrikleitung ein

München-Graggenau * Anton Riemerschmid übernimmt gemeinsam mit Joseph Vigl die Leitung der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ auf dem Gelände an der heutigen Maximilianstraße.


1877 - Anton Riemerschmid erhält die goldene Bürgermedaille

München-Graggenau * Der Magistrat der Haupt- und Residenzstadt verleiht Anton Riemerschmid die goldene Bürgermedaille. 


1490 - Die Salveglocke wird im Nordturm der Frauenkirche aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die Salveglocke wird im Nordturm der Frauenkirche aufgehängt.


6. 9 1786 - Johann Wolfgang von Goethe besteigt den Turm der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Johann Wolfgang von Goethe stillt seine Neugierde durch die Besteigung des nördlichen Turms der Frauenkirche, von wo aus neun Monate zuvor die 16-jährige Fanny von Ickstatt in den Tod gestürzt ist. Goethe hat auf der Durchreise nach Italien im Hotel Schwarzer Adler in der Kaufingergasse Quartier genommen. 


Ab 1859 - Der Riemerschmid-Block entsteht

München-Graggenau * Zwischen 1859 und 1863 lässt Anton Riemerschmid die Häuser an der Maximilianstraße nach Entwürfen des Architekten Friedrich Bürklein im Maximilianstil errichten. Den Anfang macht das Eckhaus Maximilianstraße/Falckenbergstraße (Nr. 22) mit seinem markanten Gusseisenerker. Als Gegenstück entsteht anschließend das Eckhaus Maximilianstraße/Stollbergstraße (Nr. 30), bevor die Häuser Nr. 24, 26 und 28 folgen. 

Die fünf Gebäude bilden eine symmetrische Baugruppe. Der erhöhte Mittelteil mit seinen Seitenrisaliten ermöglicht den Einbau eines zusätzlichen Geschosses und verleiht dem Ensemble seine charakteristische Gliederung. Prägend für alle Häuser sind zudem das durchlaufende Entresol sowie die einheitliche Fassadengestaltung im Maximilianstil. 

Die Wohnungen spiegeln die soziale Hierarchie ihrer Zeit wider. Die repräsentativsten Einheiten befinden sich im ersten und zweiten Obergeschoss und verfügen über hochwertige Parkettböden, aufwendigen Stuck und reich gestaltete Türen. Die Wohn- und Empfangsräume orientieren sich zur Maximilianstraße, während Nebenräume, Küche und Bad zum Hof oder Garten liegen. Balkone sind zu dieser Zeit noch unüblich.


9. 11 1878 - Tod Anton Riemerschmids und Fortführung des Familienbesitzes

München-Graggenau * Mit dem Tod Anton Riemerschmids gehen eine international renommierte Fabrik und die von ihm gegründete Handelsschule als bleibendes Vermächtnis in die Münchner Stadtgeschichte ein. Der Hausbesitz der Familie wird fortan durch Erbverträge an die jeweiligen Nachkommen weitergegeben.


9. 5 1897 - Friedensfeier der Münchner Schuljugend am Königsplatz

München-Maxvorstadt * Am Vortag der Grundsteinlegung für das Friedensmonument findet die Friedensfeier der Münchner Schuljugend mit 20.000 beteiligten Kindern auf dem Königsplatz statt. 


1835 - Eigentümerwechsel auf der ehemaligen Schanze 

München-Graggenau * Der Besitz des Kommerzienrats Heinrich von Dall’Armi auf dem Gelände der ehemaligen Schanze an der heutigen Maximilianstraße geht an die Fabrikanten Johann Joachim Tipp und Joseph Vigl über, die als Inhaber der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ zu den bedeutenden Münchner Unternehmern ihrer Zeit zählen.

Anton Riemerschmid tritt im selben Jahr in das Unternehmen als Teilhaber ein. 


11. 7 1864 - Einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands

München * Die I. Ordentliche Generalversammlung des Konsumvereins von 1864 findet statt. Er ist einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands. Der Mitgliedsbeitrag wird auf 4 Gulden festgesetzt. Das erste Lager eröffnen die Gründungsmitglieder am Frauenplatz. 


1773 - Der Frauenfriedhof wird aufgelöst

München-Kreuzviertel - München * Der Frauenfriedhof wird - wie alle anderen innerstädtischen Gottesäcker - offiziell aufgelöst.


1926 - Die Münchner Kammerspiele ziehen in die Maximilianstraße

München-Graggenau * Die wirtschaftliche Krise des Münchner Schauspielhauses eröffnet den Münchner Kammerspielen die Möglichkeit, ihre inzwischen zu klein gewordene Spielstätte in der Augustenstraße 89 zu verlassen und in das renommierte Theatergebäude an der Maximilianstraße umzuziehen.

Die häufig als „Fusion“ bezeichnete Verbindung der beiden Bühnen erfolgt dabei nicht als Zusammenschluss gleichberechtigter Theaterunternehmen. Vielmehr übernehmen die wirtschaftlich und künstlerisch erfolgreichen Münchner Kammerspiele die Rolle des zahlungsunfähig gewordenen Schauspielhauses und beziehen dessen traditionsreichen Theaterbau.

Mit dem Umzug unter der Leitung von Otto Falckenberg im Jahr 1926 endet die Geschichte der Augustenstraße 89 als Spielstätte der Münchner Kammerspiele. Gleichzeitig verschmelzen die Traditionen des 1912 gegründeten Kammerspieltheaters und des 1901 eröffneten Schauspielhauses zu einer neuen Einheit. Das Jugendstiltheater in der Maximilianstraße wird fortan zur Heimat der Münchner Kammerspiele und zu einem der bedeutendsten Theaterstandorte Deutschlands.


1862 - Gründung der ersten deutschen Mädchen-Handelsschule

München-Graggenau * Anton Riemerschmid gründet auf eigene Kosten - gemeinsam mit Matthias Reischle - die „Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer“. Die Schule eröffnet im Wohn- und Geschäftshaus Riemerschmids an der Ecke Kanalstraße (heute Stollbergstraße) und Hildegardstraße und bietet erstmals in Deutschland eine kaufmännische Ausbildung für Mädchen an. 

Matthias Reischle übernimmt die Leitung der Schule und ist zugleich Prokurist der Firma Anton Riemerschmid. Ziel der Einrichtung ist es, insbesondere Töchtern weniger begüterter Familien neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.


1898 - Die Stadt übernimmt die Riemerschmid-Handelsschule

München-Graggenau * Die Stadt München übernimmt die Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer. 


14. 10 1589 - Kostenvoranschlag für den Bau des Hofbräuhauses

München-Graggenau * Ein Kostenvoranschlag für den Bau des Hofbräuhauses wird vorgelegt. 


20. 10 1894 - Der Sankt-Anna-Brunnen

München-Lehel * Der Sankt-Anna-Brunnen an der Südwestecke des Kirchenvorplatzes wird enthüllt. Gabriel von Seidl hat den Brunnen entworfen, Professor Anton Pruska ausgeführt. 


Ab 1900 - Bau des Münchner Schauspielhauses 

München-Graggenau * Für das Theaterunternehmen „Münchner Schauspielhaus“ entsteht zwischen 1900 und 1901 ein eigener Theaterbau im rückwärtigen Gartenbereich der Anwesen Maximilianstraße 26 und 28, die zum sogenannten Riemerschmid-Block gehören. Initiator und Bauherr ist Dr. phil. Carl Riemerschmid, Enkel des Unternehmers Anton Riemerschmid. Der theaterbegeisterte Mäzen finanziert den Bau auf eigene Kosten und stellt ihn dem Theaterunternehmen langfristig zur Verfügung. 

Mit Planung und Ausführung wird das Münchner Architekturbüro Heilmann & Littmann beauftragt. Max Littmann entwirft einen modernen Theaterbau, der mit der fortschrittlichsten Bühnentechnik seiner Zeit ausgestattet wird. Die künstlerische Gestaltung übernimmt Richard Riemerschmid. Mit seiner konsequenten Jugendstil-Ausstattung schafft er eines der bedeutendsten Theaterinterieurs seiner Zeit. 

Das Theater entsteht im rund 6.800 Quadratmeter großen Innenhof des Gebäudekomplexes. Die Freiflächen dienen im Sommer als Gartenfoyer. Der Zuschauerraum umfasst 511 Parkettplätze, 152 Plätze im Rang sowie 64 Logensitze. Die auf insgesamt 727 Plätze begrenzte Kapazität schafft eine intime Atmosphäre und stärkt die Nähe zwischen Bühne und Publikum. 

Das neue Schauspielhaus verbindet moderne Theaterarchitektur mit künstlerischem Reformanspruch und entwickelt sich rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands.


20. 4 1901 - Das neue Schauspielhaus wird eröffnet

München-Graggenau * Das neue Schauspielhaus in der Maximilianstraße wird mit Hermann Sudermanns Tragödie „Johannes“ eröffnet. Unter der Leitung von Ignaz Georg Stollberg und Cajetan Schmederer entwickelt sich die Bühne rasch zu einem der bedeutendsten Theater Deutschlands. 

Das Haus widmet sich insbesondere dem modernen Drama und präsentiert Werke zeitgenössischer Autorinnen und Autoren. Stücke von Henrik Ibsen, August Strindberg, Gerhart Hauptmann, Arthur Schnitzler und Frank Wedekind prägen den Spielplan.

Mit seinem anspruchsvollen Repertoire etabliert sich das Schauspielhaus als wichtiges Zentrum des Naturalismus und der modernen Dramatik und setzt maßgebliche Impulse für das Münchner Theaterleben. Das Haus genießt bald einen hervorragenden Ruf weit über München hinaus. 


1901 - Innenausstattung des Schauspielhauses im Jugendstil

München-Graggenau * Richard Riemerschmid gestaltet den Innenraum des Schauspielhauses im Riemerschmid-Block als geschlossenes Gesamtkunstwerk. Organische Formen, sorgfältig abgestimmte Farben und hochwertige Materialien prägen das Erscheinungsbild. Rot- und Grüntöne dominieren den Zuschauerraum, ergänzt durch Messingdetails und florale Ornamente. 

Besonders bemerkenswert ist die Deckengestaltung: Statt eines Kronleuchters sorgen zahlreiche Lichtquellen für eine gleichmäßige Beleuchtung und erzeugen den Eindruck eines Sternenhimmels. Die organische Formensprache zieht sich durch alle Bereiche des Hauses und macht das Schauspielhaus zu einem herausragenden Beispiel des Münchner Jugendstils. 

Mit der Verbindung von moderner Theaterarchitektur, innovativer Bühnentechnik und künstlerischem Reformanspruch entwickelt sich das neue Schauspielhaus rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands. 


1968 - Der Teil der Herrnstraße wird zur Falckenbergstraße

München-Graggenau * Der Teil der Herrnstraße zwischen Hildegardstraße und Maximilianstraße wird nach dem langjährigen Intendanten der Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus, Otto Falckenberg, in Falckenbergstraße umbenannt.


15. 8 1945 - Neubeginn der Kammerspiele nach 1945

München-Graggenau * Die neu gegründete „Schaubude“ gibt ihre erste Vorstellung in den Münchner Kammerspielen. Das Schauspielhaus ist zu diesem Zeitpunkt der einzige Münchner Theatersaal, der die Bombenangriffe so weit überstanden hat, dass er unmittelbar wieder bespielt werden kann. 

  • Obwohl der Saal zunächst von der amerikanischen Besatzungsmacht als Kino für ihre Soldaten genutzt wird, ermöglicht der Theater- und Musikoffizier Walter Behr die Freigabe für deutsche Aufführungen. 
  • Wenige Wochen später spielt auch das ausgebombte Volkstheater in den Kammerspielen. Das Haus entwickelt sich damit zu einem wichtigen Treffpunkt und Ausgangsort des kulturellen Neubeginns in München. 
  • Außerdem entwickelte sich der Hof der Kammerspiele schnell zur Kontaktbörse für Theaterleute. Erich Kästner schlug später scherzhaft vor, dort eine Tafel mit der Inschrift „Hof des Wiedersehens 1945“ anzubringen.


31. 7 1911 - Karl Valentin (Fey) heiratet Gisela Royes

München-Lehel * Karl Valentin (Fey) heiratet Gisela Royes in der St.-Anna-Basilika im Lehel.


30. 6 1972 - Zwei neue Brunnen vor der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Ein Brunnen mit der technokratischen Bezeichnung „Schwerer Granit und zarte Wasserglocken“ wird im Schatten der Türme der Frauenkirche in Betrieb genommen. Die Wasserglocken werden 1980 durch Bronzepilze ersetzt. 

Gleichzeitig wird auch der Bennobrunnen aufgestellt und angeschlossen.


1925 - Krise des Münchner Schauspielhauses

München-Graggenau * Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb.

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus.

Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb. Und da elf Prozent der Einnahmen laut Pachtvertrag an die Familie Riemerschmid zu zahlen sind, kommt das teure Privattheater nicht mehr auf einen grünen Zweig. 

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus. 

 


1 1939 - Die Kammerspiele im Schauspielhaus werden städtisch

München-Graggenau * Das Schauspielhaus geht in den Besitz der Stadt München über. Die Entscheidung erfolgt auf Initiative des NS-Regimes und wird von Adolf Hitler persönlich unterstützt. Damit werden die Münchner Kammerspiele zu einem städtischen Theater. 

Gleichzeitig gerät das von Richard Riemerschmid gestaltete Jugendstilgebäude zunehmend unter Druck. Die nationalsozialistischen Machthaber lehnen den Jugendstil als Ausdruck einer unerwünschten Kunstrichtung ab und planen umfassende bauliche Veränderungen. Erste Eingriffe beginnen bereits, Teile der ursprünglichen Gestaltung werden überdeckt oder entfernt. 

Die Pläne für einen grundlegenden Umbau des Schauspielhauses werden jedoch nicht verwirklicht. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs verschieben sich die Prioritäten des Regimes, sodass die vorgesehenen Umgestaltungen ausbleiben. Dadurch bleibt das Gebäude in seinen wesentlichen historischen Strukturen erhalten und entgeht einer weitreichenden Zerstörung seines Jugendstilcharakters.


10. 5 1933 - Die Bücherverbrennung auf dem Königsplatz

München-Maxvorstadt * Um 19:45 Uhr beginnt im Lichthof der Universität München eine „Feier der nationalen Revolution“ statt. Die Festrede hält Kultusminster Hans Schemm. Eingerahmt von der „Egmont-Ouvertüre“ folgt die Übergabe des neuen Studentenrechts, ein Treuegelöbnis, ein „Appell an die studentische Verantwortung“ und schließlich das Absingen des „Horst-Wessel-Liedes“. Im Anschluss an die Feier beginnt ein Großer Fackelzug. Dazu werden ab 20:30 Uhr am rückwärtigen Ausgang der Universität gegen Gutschein Fackeln ausgegeben.

Um 22:00 Uhr bewegt sich der Fackelzug in Richtung Königsplatz. Die freiwilligen und begeisterten Teilnehmer in Uniform oder dunklem Anzug ziehen an der mit einer roten Flammenkette geschmückten Feldherrnhalle vorbei zum mit Flaggen und Pylonen festlich ausgestatteten Königsplatz, wo um 23:30 Uhr circa 50.000 überwiegend akademisch gebildete Nationalsozialsten und ihre Sympathisanten einen großen „Verbrennungsakt“ beginnen.

Auf dem Rasen vor der heutigen Antikensammlung am Königsplatz ist ein riesiger Scheiterhaufen aus Holz und Stroh errichtet worden. Zunächst hält ein studentischer Funktionär eine Ansprache zur „Ausmerzung undeutscher Schriften“. Danach werfen uniformierte Studenten unter Verlesung von „Feuersprüchen“ die mitgeführten Bücher ins Feuer. In Anlehnung an das Wartburgfest verbrennen sie die „volkszersetzenden Schriften kommunistischer, marxistischer, pazifistischer Haltung (vielfach aus jüdischer Feder stammend) als Symbol der Abkehr vom undeutschen Geist“. 


Ab 4 1933 - Gleichschaltung und Anpassung der Kammerspiele

München-Graggenau * Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 geraten auch die Münchner Kammerspiele unter den Einfluss der neuen Kulturpolitik. Wie alle bedeutenden Theaterinstitutionen werden sie schrittweise gleichgeschaltet. Jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie politisch missliebige Mitarbeiter müssen das Haus verlassen, während die Spielpläne zunehmend staatlicher Kontrolle unterliegen.

Trotz dieser Anpassung entwickeln sich die Kammerspiele jedoch nicht zu einem Vorzeigetheater nationalsozialistischer Propaganda. Im Vergleich zu anderen Bühnen werden offen ideologische Propagandastücke hier nur selten aufgeführt. Stattdessen prägen vor allem Klassiker, literarische Werke und weitgehend unpolitische Stoffe das Programm. Die Kammerspiele bewegen sich damit in einem Spannungsfeld zwischen politischer Anpassung, institutionellem Fortbestand und dem Bemühen, wesentliche Teile ihres künstlerischen Profils zu bewahren.


1950 - Restaurierung und bauliche Veränderungen

München-Graggenau * Bei der Restaurierung des Schauspielhauses erfolgen wesentliche Eingriffe in die historische Bausubstanz. Im Zuge des Wiederaufbaus werden zahlreiche originale Gestaltungselemente verändert, vereinfacht oder entfernt. Die Maßnahmen orientieren sich weniger am ursprünglichen Jugendstilkonzept als an den funktionalen und ästhetischen Vorstellungen der Nachkriegszeit. Dadurch verliert das Gebäude einen Teil seines ursprünglichen Charakters, bleibt jedoch als bedeutende Spielstätte der Münchner Kammerspiele erhalten.


4 2022 - Erinnerung an die verfolgten und ermordeten Mitarbeiter

München-Graggenau * Eine Gedenktafel am Eingang des Schauspielhauses wird enthüllt. Sie erinnert an 28 ehemalige Angehörige des Hauses, die zwischen 1911 und 1943 an den Kammerspielen wirkten und Opfer von Verfolgung, Entrechtung, Flucht oder Ermordung wurden.

Die Tafel ergänzt die bereits 2020 angebrachten Erinnerungszeichen für fünf ermordete Mitarbeiter. Sie steht für eine aktive Erinnerungskultur, mit der die Kammerspiele ihre eigene Geschichte aufarbeiten und das Gedenken dauerhaft im Haus verankern. Alles aufgearbeitet ist mit diesen 28 Namen noch lange nicht.


10. 3 1790 - Gründung der Thier-Arzney-Schule

München-Englischer Garten - Schwabing * Kurfürst Carl Theodor ruft in einem Dekret die „Thier-Arzney-Schule“ ins Leben. Sie soll nicht nur Viehseuchen erforschen und bekämpfen, sondern auch Tierärzte und Schmiede für die Kavallerie ausbilden.


14. 12 1930 - Liesl Karlstadt spielt in den Kammerspielen im Schauspielhaus

München-Graggenau * Otto Falckenberg holt Liesl Karlstadt an die Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus an der Maximilianstraße, wo sie die Rolle der um ihren Hund kämpfenden Frau Vogl in der Komödie „Sturm im Wasserglas“ schlüpft. Liesl Karlstadt vertritt Therese Giehse, die zu diesem Zeitpunkt ein Engagement in Berlin hat.


Ab 1970 - Originalgetreue Wiederherstellung 1970/71

München-Graggenau * 1970/71 leitet der Architekt Reinhard Riemerschmid die Wiederherstellung des Münchner Schauspielhauses nach den ursprünglichen Plänen seines Onkels Richard Riemerschmid. Ziel der Maßnahme ist es, die bei früheren Umbauten und Restaurierungen verlorengegangenen Jugendstilelemente wieder sichtbar zu machen und den ursprünglichen Charakter des Hauses zurückzugewinnen. 

Da die Häuserfront der Maximilianstraße Teil einer von Friedrich Bürklein entworfenen architektonischen Gesamtanlage ist, erhält das Schauspielhaus keine eigene repräsentative Fassade. Der Zugang erfolgt vielmehr über die Hauseingänge Maximilianstraße 26 und 28, die direkt in die Kassenhalle und das untere Foyer führen. Die Wiederherstellung trägt wesentlich dazu bei, das Schauspielhaus als eines der bedeutendsten Jugendstiltheater Europas zu bewahren.


2000 - Generalinstandsetzung des Schauspielhauses 

München-Graggenau * Mit einer umfassenden Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus zwischen 2000 und 2003 grundlegend saniert. Wiener Architekten erneuern die teilweise marode Bausubstanz und modernisieren die veraltete Bühnentechnik. Ziel ist es, den ursprünglichen Charakter des Jugendstilbaus von 1901 wieder stärker sichtbar zu machen. 

Trotz aller Modernisierungen bleibt das Haus seinem ursprünglichen Konzept treu: Richard Riemerschmid versteht das Schauspielhaus nicht als repräsentativen Theaterpalast, sondern als einen intimen Theaterraum – „eigentlich ein Gartenpavillon“. 


24. 4 1944 - Bomben treffen die Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Fliegerangriffe der alliierten Streitkräfte bringen die ersten Bomben über dem Lehel zum Abwurf. In der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 wird der Turm und das linke Seitenschiff der neuen Anna-Pfarrkirche beschädigt, Chor und Mittelschiff erschüttert und dem Mauerwerk große Risse zugefügt.


19. 3 1933 - Liesl Karlstadt steht für Therese Giehse auf der Bühne

München-Graggenau * Liesl Karlstadt steht in den Kammerspielen für Therese Giehse auf der Bühne, weil diese - aufgrund ihrer jüdischen Abstammung - in die Schweiz emigrieren musste.


1989 - Mosaike der Anna-Pfarrkirche werden wieder freigelegt

München-Lehel * In der Anna-Pfarrkirche werden die Mosaike in der Nische des Marienaltars und des Herz-Jesu-Altars wieder freigelegt. 


19. 9 1926 - Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus

München-Graggenau * Mit der Eröffnungspremiere von Georg Büchners „Dantons Tod“ ist der Übergang der Münchner Kammerspiele in das ehemalige Münchner Schauspielhaus abgeschlossen. Die Kammerspiele verlassen ihre bisherige Spielstätte in der Augustenstraße 89 und beziehen den traditionsreichen Theaterbau in der Maximilianstraße. 

Mit dem Einzug in den bedeutenden Jugendstilbau verbinden sich die Traditionen des Münchner Schauspielhauses und der Münchner Kammerspiele. Das Theater trägt fortan den offiziellen Namen „Münchener Kammerspiele im Schauspielhaus“. 

Unter der Leitung von Otto Falckenberg entwickelt sich das Haus in den folgenden Jahren zu einer der führenden Bühnen des deutschsprachigen Theaters. Die Verbindung von künstlerischer Innovation, anspruchsvollem Repertoire und der besonderen Atmosphäre des Schauspielhauses prägt die weitere Geschichte der Münchner Kammerspiele nachhaltig.


23. 3 2003 - Wiedereröffnung nach der Generalsanierung 

München-Graggenau * Nach dreijähriger Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus der Münchner Kammerspiele im März 2003 wiedereröffnet. Die umfassende Sanierung erneuert die historische Bausubstanz und moderne Theatertechnik und nähert das Jugendstiltheater wieder seinem ursprünglichen Zustand an. Die erste Premiere im wiedereröffneten Haus ist Shakespeares „Othello“.


1995 - Reliefdarstellungen der Anna-Pfarrkirche werden rekonstruiert

München-Lehel * Die Reliefdarstellungen der Anna-Pfarrkirche mit den in der Nymphenburger Porzellanmanufaktur in gebrannter Tonerde hergestellten vier griechischen und vier lateinischen Kirchenvätern werden ohne Kriegseinwirkungen zerstört. Zwei bleiben hinter der Orgel erhalten, die restlichen sechs werden in den Jahren 1995 und 1996 wieder rekonstruiert. 


1910 - Die Krönung der Portalhalle der Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Die Portalhalle des Haupteingangs wird von einer überlebensgroßen apokalyptischen Reiterfigur Christi bekrönt, die Ferdinand von Miller im Jahr 1910 in Bronze gegossen hat.


1843 - Der Münchner Bierkrawall von 1843

München-Graggenau * Ausführlichere Nachrichten liegen erstmals über den Münchner Bierkrawall von 1843 vor. Der Maler und Schriftsteller Friedrich Pecht erinnert sich später: „Ganz charakteristisch für München hatten sie als Veranlassung eine unbedeutende Erhöhung des Bierpreises, welche aber die Massen sehr verbitterte.“ 

Der Preisanstieg beendet eine längere Phase guter Ernten, niedriger landwirtschaftlicher Rohstoffpreise und weitgehend ausgebliebener Naturkatastrophen. Nun verteuert sich das Getreide so stark wie seit den Hungerjahren 1816/17 nicht mehr. 

Getreidehändler aus Württemberg, Baden und sogar aus der Schweiz kommen zur Münchner Schranne und bieten hohe Preise für Gerste, Roggen, Weizen und Hafer. In ihren Herkunftsregionen führen schwere Unwetter, anhaltender Regen, Hagelschlag und frühe Nachtfröste zu erheblichen Ernteausfällen und Getreidemangel. 

Für die Münchner Biertrinker sind dennoch schnell Schuldige gefunden: die Brauer. Dass diese für Gerste plötzlich bis zu dreimal so viel bezahlen müssen wie noch im Vorjahr und die gestiegenen Rohstoffkosten an ihre Kunden weitergeben, findet in der aufgebrachten Bevölkerung wenig Beachtung. 

Im Bockkeller an der Münzgasse kommt es schließlich zum ersten überlieferten Münchner Bierkrawall. Bei den Ausschreitungen wird mindestens eine Person schwer verletzt. 


31. 10 1887 - Der Grundstein für die Anna-Basilika im Lehel wird gelegt

München-Lehel * Der Grundstein für die Anna-Basilika im Lehel wird gelegt.


10. 4 1941 - Die Anna-Pfarrkirche verliert sechs Glocken an den Krieg

München-Lehel * Sechs der sieben Glocken der Anna-Basilika werden für kriegswichtiges Rüstungsmaterial eingeschmolzen. Am Gründonnerstag des Jahres 1941 werden sie abtransportiert. 

Die beiden größten Glocken - Sankt-Anna und Sankt Joachim - können aufgrund ihres Umfanges nicht abgeseilt werden und werden deshalb im Glockenstuhl zertrümmert. Während dieser Prozedur hallen die schaurigsten Töne durch das Lehel. 


7 1952 - Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb

München-Graggenau * Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb.


1880 - Die Kirchengemeinde Lehel erbt ein Grundstück

München-Lehel * Der Privatier Georg Herndl stirbt und vermacht der Kirchengemeinde ein Grundstück gegenüber der Klosterkirche. Vorsorglich hat Herndl eine Bedingung an die Erbschaft geknüpft. 

In seinem Testament heißt es, dass die Entscheidung über den Kirchenbau innerhalb einer Frist von fünf Jahren erfolgen muss, ansonsten fällt der Bauplatz an seine Erben zurück. Damit setzt der Verstorbene die Kirchenplaner und Entscheider gehöhrig unter Druck. 


22. 9 1892 - Die neue Anna-Pfarrkirche erhält ihre Glocken

München-Lehel * Festlich geschmückte Wägen bringen insgesamt sieben Glocken für die neue Anna-Pfarrkirche. Sie sollen die Lechler künftig zum Gottesdienst rufen und ihnen viertelstündlich - weithin hörbar - mitteilen, wie viel es geschlagen hat. 

Auch für die Glocken haben die Vorstädter wieder fleißig gespendet. Die Analen sprechen von Einzelpersonen oder anonym von Wohltätern der Pfarrei, daneben vom örtlichen Jungfrauenverein, vom Frauenbund und Mütterverein St. Anna und von der Sankt-Anna-Bruderschaft. 


1972 - Ein Volksaltar für die Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Die Anna-Pfarrkirche erhält eine Umgestaltung, als man in der Vierung eine Altarinsel mit einem Volksaltar einrichtet. Die Kirchenbänke, die früher zu beiden Seiten eines breiten Mittelgangs aufgestellt waren und ein Stück in die Seitenschiffe hineinragten, werden erneuert und zu einem geschlossenen Block im Mittelschiff zusammengefasst. Dadurch können die Gläubigen das Geschehen am Altar nun von allen Plätzen aus gut verfolgen und wahrnehmen. 


3. 8 1871 - Vorlesungsverbot für Münchner Theologiestudenten

München * Das Münchner Ordinariat untersagt den Theologiestudenten den Besuch der Vorlesungen von Ignaz von Döllinger.


22. 10 1892 - Die Anna-Basilik ist die neue Pfarrkirche des Lehels

München-Lehel * Mit der Einweihung der neuen Anna-Basilika wird die alte Anna-Kirche nur mehr Franziskaner-Klosterkirche. Die Vorstadtbasilika ist nun die Pfarrkirche des Lehels.


22. 10 1892 - Die neue Anna-Kirche im Lehel wird eingeweiht

München-Lehel * Im fünf Uhr in der Frühe reißen Böllerschüsse die Lechler aus den Bettfedern. Für acht Uhr ist die Einweihung der neuen Anna-Kirche anberaumt; sie dauerte bis nachmittags um drei Uhr.


6 1885 - Gabriel von Seidl gewinnt den Kirchenbau-Wettbewerb

München-Lehel * Aus den eingereichten Planungen für den Bau der neuen Anna-Kirche im Lehel wird einstimmig das Projekt einer Vorstadt-Basilika des damals 37-jährigen Gabriel von Seidl ausgewählt. 

Die Anna-Kirche ist der erste Sakralbau des in München geborenen Architekten. Gabriel von Seidl führt in den 1880er-Jahren mehrere Bauten in und um Worms aus. Die von ihm dort gesammelten Eindrücke der rheinischen Romanik spiegeln sich in den Entwürfen zur neuen Anna-Basilika wieder. 

Da Sparsamkeit für die Leheler das oberste Gebot bleibt und ein Baukostenlimit von 550.000 Mark festgeschrieben worden ist, muss Gabriel von Seidl einige Änderungswünsche akzeptieren. 

Nach den Umarbeitungen der Pläne kann noch im selben Jahr mit den notwendigen Vorarbeiten begonnen werden. Dazu gehört die Überwölbung des durch das Grundstück fließenden Stadtsägmühlbaches. 


1885 - Architekten-Wettbewerb für die neue Anna-Kirche

München-Lehel * Für den Bau der neuen Anna-Kirche im. Lehel wird ein auf Münchner Architekten beschränkte Wettbewerb ausgeschrieben. 


Ab 6 1945 - Die Anna-Pfarrkirche wird renoviert und erneuert

München-Lehel * Sofort nach dem Krieg setzten umfangreiche Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten an der Anna-Pfarrkirche im Lehel ein, die sich bis zum Jahr 1955 hinziehen. Dabei verzichtet man im Kircheninneren auf die nachträglich vorgenommene Bemalung der Vierung, der Pfeiler und der Bögen. Der Raum soll künftig nur durch seine architektonische Gliederung wirken. 


Ab 1890 - Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München

München *  Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20. 


Ab 1881 - Spenden sammeln für den Kirchbau

München-Lehel * Unter dem Vorsitz des Kunstmalers und Akademieprofessors Rudolf von Seitz findet sich ein Bauausschuss für den neuen Kirchenbau im Lehel zusammen, der zunächst die wichtigsten Fragen klärt. 

  • Es wird ein Kirchenbauverein gegründet, der sich vordringlich um die Organisation der erforderlichen Geldmittel kümmert. 
  • Durch Spenden kommen 105.000 Mark zusammen, 
  • die Stadt legte nochmals 100.000 Mark drauf, 
  • auch die Staatskasse gewährt, weil ja ein sichtbarer Grundstock gelegt ist, einen Zuschuss von 500.000 Mark. Mit dieser scheinbar großzügigen Summe entledigt sich der Staat jedoch aller künftigen Verpflichtungen der baulichen Unterhaltung der Kloster- und Pfarrkirche. 

Da das geerbte Grundstück für ein solch großes Vorhaben als Baugrund aber nicht ausreichend war, kauft die Kirchenverwaltung noch das benachbarte Montgelas-Schlösschen und das Hofbad dazu. Dafür müssen die Lechler natürlich einen Teil ihres Baukapitals opfern.


26. 5 1896 - Der letzte Biersud wird im alten Hofbräuhaus am Platzl gebraut

München-Graggenau * Der letzte Biersud wird im alten Hofbräuhaus am Platzl gebraut.


17. 9 1873 - Der letzte Weißbiersud im Königlichen Hofbräuhaus 

München-Graggenau * Im Königlichen Hofbräuhaus wird zum letzten Mal Weißbier gebraut. Die private Brauerei „G. Schneider & Sohn“ stellt zu diesem Zeitpunkt bereits seit fast einem Jahr eigenes Weißbier her. Mit dem Ende der höfischen Produktion geht die Münchner Weißbiertradition endgültig in private Hände über.


3. 5 1844 - Zwischen Königsjubel und Bierrevolte 

München-Graggenau * Am Vormittag des 3. Mai 1844 macht sich die Menge erneut daran, den Bockkeller zu verwüsten. Mitten in den Unruhen ereignet sich ein bemerkenswerter Stimmungswechsel, der auswärtige Beobachter in Erstaunen versetzt. Der preußische Gesandte von Küster berichtet einige Tage später: 

„Was nun aber am 3. Mai sich tat, gehört zu den großen Denkwürdigkeiten der Landeshauptstadt! Vorher noch hatte es die schlimmsten Ausschreitungen gegeben, dann rief der königliche Hochzeitszug stürmische Begeisterung hervor, und am Abend desselben Tages wurde weiterrandaliert. Zwischen loderndem Kampfe gab es ebensolche Begeisterung für das Königshaus!“ 

Auch der Münchner Stadtchronist beschreibt diesen Gegensatz. Die Straßen entlang der Strecke des Hochzeitszuges sind festlich geschmückt. Immer wieder ertönen Hochrufe auf das Königshaus. Angesichts dieser Begeisterung erscheint es kaum vorstellbar, dass dieselbe Stadt nur wenige Stunden zuvor Schauplatz schwerer Ausschreitungen ist: „Der festliche Umzug ging somit ohne alle Störung vorbei, ja, er erinnerte vielmehr an die schönste Zeit wahrer Volksbegeisterung für das erlauchte Haus Wittelsbach.“ 

Noch am selben Nachmittag flammen die Unruhen wieder auf. Im Bockkeller zertrümmern die Aufständischen Krüge, Gläser, Bänke und Tische oder werfen sie in den nahen Kanal. In der Nacht werden auch die Hofpfisterei und das Königliche Hofbräuhaus mit Steinen beworfen. Fenster gehen zu Bruch, und weitere Schäden entstehen. 

Trotz der starken Präsenz von Militär und Polizei und obwohl München Sitz des Königshofes ist, dauern die Ausschreitungen mehrere Tage an. Verschont bleiben lediglich das Eberlbräu und das Menterbräu, die den Bierpreis nicht erhöht haben. 


1951 - Im Keller der Burgstraße 5 wird der „Pfälzer Weinkeller“ eingerichtet

München-Graggenau * Nach der notdürftigen Instandsetzung des Hauses Burgstraße 5 wird in den weitläufigen Kellergewölben der „Pfälzer Weinkeller“ eingerichtet. Es ist die erste Gastwirtschaft in diesem Haus.


6. 1 1926 - Fritz und Margarethe Kreutzkamm übernehmen die Leitung 

Dresden * Max Kreutzkamm, der die traditionsreiche Conditorei Kreutzkamm seit Beginn der 1890er-Jahre in dritter Generation führt, stirbt. Sein Sohn Fritz übernimmt das Unternehmen gemeinsam mit seiner Mutter Margarethe. Damit geht die Leitung des Familienbetriebs am Dresdner Altmarkt auf die vierte Generation über. 

Fritz Kreutzkamm hat zuvor in Erfurt eine Ausbildung zum Konditor absolviert. In den folgenden Jahren erschließt er neue Absatzwege und beliefert zunehmend Feinkostgeschäfte wie Dallmayr in München. Zugleich spezialisiert sich der Betrieb stärker auf die Herstellung von Baumkuchen, Pralinen und Marzipan. Margarethe Kreutzkamm kümmert sich vor allem um die interne Führung des Unternehmens. 


14. 10 1916 - König Otto I. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste König Ottos I. werden in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.


1989 - Das Lokal in der Burgstraße 5 heißt jetzt Weinstadel

München-Graggenau * Das Lokal in der Burgstraße 5 heißt jetzt nur noch Weinstadel.


22. 3 2026 - Dominik Krause wird Oberbürgermeister von München

München * Bei der Stichwahl der Oberbürgermeisterkandidaten erhält

  • Dieter Reiter [SPD] 43,7 Prozent. 
  • Sein Kontrahent Dominik Krause [GRÜNE] kommt auf 56,3 Prozent der Stimmen.

Gewählter neuer Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München ist damit der 35-jährige Dominik Krause. 


1. 10 1844 - König Ludwig I. senkt den Bierpreis im Hofbräuhaus

München * König Ludwig I. reagiert auf die angespannte Lage. Im königlichen Hofbräuhaus lässt er den Preis für das weniger gehaltvolle Winterbier auf fünf Kreuzer je Maß senken. Damit will er, wie es in der Begründung heißt, „der arbeitenden Klasse und dem Militär einen gesunden und wohlfeilen Trunk […] bieten“. 

Die Preissenkung beruhigt die Lage zunächst, kann die wachsende politische und soziale Unzufriedenheit jedoch nicht dauerhaft beseitigen. Vier Jahre später gerät die Monarchie während der Revolution von 1848 erneut unter starken Druck. Am 20. März 1848 dankt Ludwig I. zugunsten seines Sohnes Max II. ab.


5. 9 1660 - Die Karmeliten-Kirche wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Karmeliten-Kirche neben der Wilhelminischen Veste wird eingeweiht. Die von Kurfürst Maximilian I. noch zu seinen Lebzeiten gestiftete Votivkirche ist die erste baierische Barockkirche.


27. 9 1589 - Das Hofbräuhaus wird gegründet

München-Graggenau * Die Hofkammer will die Geldverschwendung für den Durst der Hofschranzen eingeschränkt sehen, weshalb sie einen Antrag für den Bau eines „aigen Preuhaus“ formuliert. Das Datum gilt seither als offizieller Gründungstermin des Hofbräuhauses.

Einen Brand beim alten Hennen- und Badhaus im Alten Hof erkennt man als Zeichen des Himmels und umgehend beginnen die Arbeiter in der Nähe des Zerwirkgewölbes die Wände einzureißen, die Keller einzuschachten und Sudanlagen zu installieren. Der Keller diente zuvor dem Herzogshof als Vorratsraum. Der Standort am Alten Hof kam den Verantwortlichen aufgrund der „besseren Überwachung bezüglich der möglichen Veruntreuungen“ gerade recht.

Darin wird zunächst nur braunes Bier gebraut. 


1. 8 1874 - Der Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Graggenau * Der im Neubau des Münchner Ratshauses eingebaute Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben. Die Weinkarte umfasst 231 Weine aus aller Welt. Die Stadtgemeinde wird zum größten Weinwirt Münchens. Der Pächter wird verpflichtet, bis zu 6 Sorten Regiewein zu einem vom Stadtmagistrat festgelegten Preis abzugeben.


30. 6 1948 - Die Amtszeit von OB Karl Scharnagel [CSU] endet

München • Die Amtszeit von Karl Scharnagel [CSU] als Münchner Oberbürgermeister endet. 


14. 1 1969 - Der Stadtrat beschließt die Kurt-Eisner-Straße nach heftiger Debatte 

München * Die geplante Benennung einer Straße in Neuperlach nach Kurt Eisner löst im Stadtrat eine heftige Auseinandersetzung aus. Während die CSU einer Ehrung von Karl Marx weitgehend zustimmt, bestehen gegen den Gründer des Freistaats Bayern erhebliche Vorbehalte. 

CSU-Stadtrat Franz Josef Delonge fordert Rücksicht auf die noch lebende Witwe des Eisner-Mörders Anton Graf von Arco auf Valley. Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel hält dagegen: Arco ermordet Eisner, nicht umgekehrt. 

Centa Haas von der CSU bezeichnet Eisner als Kommunisten und macht ihn auch für Ereignisse nach seinem Tod verantwortlich. Vogel widerspricht ihrer Gleichsetzung von Eisners Revolutionsregierung mit der erst nach seiner Ermordung ausgerufenen Räterepublik. SPD-Stadtrat Hans Fried kritisiert das Fortwirken älterer Geschichtsverfälschungen. Auch Eisners Angehörige hätten Anspruch darauf, dass München den Ermordeten endlich öffentlich würdigt. 

Schließlich stimmt die CSU-Fraktion mehrheitlich zu. Ihr Sprecher Hans Stützle erklärt: „Mit der Namensnennung erfolgt keine Wertung der Revolution, sondern nur eine Würdigung der Persönlichkeit Eisners, der humanitäre Ziele verfolgte.“ 

Die Benennung der Kurt-Eisner-Straße wird gegen die Stimmen von Centa Haas und Ludwig Schmid vom Münchener Block beschlossen. 


2 1951 - Eröffnung des Cafés „Guglhupf“ in München

München-Graggenau * Fritz Kreutzkamm übernimmt ein Café in einer Baracke in der Burgstraße und eröffnet es unter dem Namen „Guglhupf“. Das Café entwickelt sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt. Gleichzeitig erweitert er sein Angebot: Seine handgedrehten Käsestangen finden im nahegelegenen Hofbräuhaus großen Zuspruch und werden später auch auf dem Münchner Oktoberfest erfolgreich verkauft.


25. 9 2003 - 29 Straßennamen werden gutachterlich überprüft

München * Mit den Stimmen der SPD und der GRÜNEN beschließt der Stadtrat, dass 29 Straßennamen gutachterlich überprüft werden, die einen unmittelbaren Zusammenhang mit der Kolonialzeit haben. 

Noch am gleichen Tag spricht die CSU von einem „Entkolonisierungs-Feldzug“ und davon, dass „es überhaupt keine Notwendigkeit gibt [...] die Straßenumbenennungen aus der Kolonialzeit [...] intensiver zu durchleuchten“. 


25. 8 1867 - Der Grundstein für das Neue Rathaus wird gelegt

München-Graggenau * In Vertretung König Ludwigs II. wird im Beisein von Prinz Adalbert der Grundstein für das Neue Rathaus gelegt.


1. 5 2026 - Erster Arbeitstag von Oberbürgermeister Dominik Krause

München * Die sechsjährige Amtszeit des neu gewählten Münchner Oberbürgermeisters Dominik Krause von den GRÜNEN beginnt.


30. 6 1993 - Die zweite Amtszeit von Georg Kronawitter [SPD] als OB endet

München • Die zweite Amtszeit von Georg Kronawitter [SPD] als Münchner Oberbürgermeister endet. 


1. 5 1790 - Die Thierartzney-Schule wird in der Gemeinde Schwabing eröffnet

München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Thierartzney-Schule“ wird unter der Leitung des Medizinalrats Professor Dr. med. Anton Will in der sogenannten Jesuitenwasch in der damals noch selbstständigen Gemeinde Schwabing eröffnet. 

Die Tierarzneischule beschäftigt sich mit der Bekämpfung einbrechender Viehseuchen sowie der Ausbildung geschickter Tierärzte und guter Huf- und Kurier-Schmiede für die Kavallerie-Regimenter. Der Lehrbetrieb wird aber erst am 1. November aufgenommen. 


20. 9 2004 - Die Allegorie Monachia im Großen Rathaussaal wird wieder eingeweiht

München-Graggenau * Carl von Pilotys Monumentalgemälde „Allegorie Monachia“ im Großen Rathaussaal wird wieder eingeweiht. Das überdimensionierte Bild entstand 1879 und misst 15,30 mal 4,60 Meter. Es zeigt 128 Personen der Münchner Stadtgeschichte, unter deutlicher Vernachlässigung des Wittelsbacher Herrscherhauses. Das Bild ruhte viele Jahre im Depot. 


6. 8 1829 - Geburt von Franz Xaver Hierl

Dachau * In Dachau wird Franz Xaver Hierl geboren. Er übernimmt später den Zengerbräu und führt die Brautradition der Familie Hierl fort. 


10. 6 1972 - Hans-Jochen Vogel [SPD] beenddet seine Amtszeit als Münchner OB

München • Die Amtszeit von Hans-Jochen Vogel [SPD] als Münchner Oberbürgermeister endet. 


12. 9 1993 - Christian Ude [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister

München • Christian Ude [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister. 


25. 7 1933 - Die Machtergreifung der Nazis in München ist abgeschlossen

München * Durch das Verbot der KPD und SPD sowie der Auflösung der BVP wird das Stadtratsgremium auf 40 Sitze reduziert. Aus dem Kreis der NSDAP rücken 17 Stadträte in den nun rein nationalsozialistischen Stadtrat nach. Damit ist die Machtergreifung der Nazis in München abgeschlossen. 


9. 10 1996 - München beschließt ein Taubenfütterungsverbot 

München * Der Stadtrat beschließt ein Fütterungsverbot für verwilderte Tauben im gesamten Stadtgebiet. Auch das Auslegen von Lebensmitteln, die Tauben gewöhnlich aufnehmen, ist untersagt. Die Verordnung tritt am 1. November in Kraft. 


18. 9 1989 - Münchens Städtepartnerschaft mit Cincinnati

München - Cincinnati * Die amerikanische Stadt Cincinnati wird zur Münchner Partnerstadt erwählt. In Cincinnati findet jährlich rund um den Davidson-Brunnen das größte Oktoberfest der Vereinigten Staaten statt. 


1. 7 1948 - Thomas „Dammerl“ Wimmer [SPD] wird Oberbürgermeister

München • Thomas „Dammerl“ Wimmer [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister. 


1. 6 1867 - Die Arbeiten am Neuen Rathaus beginnen

München-Graggenau * Die Arbeiten am Neuen Rathaus beginnen. Der erste Bauabschnitt ist bis 1874 fertig gestellt.


26. 6 1919 - Eduard Schmid (SPD) wird Erster Bürgermeister von München

München * Wahl von Eduard Schmid (SPD) zum Ersten Bürgermeister von München. 


11. 6 1972 - Georg Kronawitter [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister

München • Georg Kronawitter [SPD] wird erstmals Münchner Oberbürgermeister. 


16. 6 2003 - Kolonalgeschichte in den Münchner Straßennamen

München-Graggenau * Stadtrat Siegfried Benker forderte im Namen der Fraktion der GRÜNEN in einem Antrag, sich mit der Kolonalgeschichte in den Münchner Straßennamen und dem Umang mit diesem Erbe verstärkt zu befassen: 

  • Dem Stadtrat wird dargestellt, welche Straßennamen nach Personen, Ereignissen und Orten aus der Geschichte der ehemaligen deutschen Kolonien benannt sind.
  • Dem Stadtrat wird ein Vorschlag unterbreitet, wie mit diesem Kolonialerbe umgegangen werden soll.

Die Diskussion drehte sich im Vorfeld um die Von-Trotha-Straße, die Von-Gravenreuth-Straße, die Dominikstraße und die Wißmannstraße.


7. 9 1874 - Der Münchner Stadtmagistrat tagt erstmals im Neuen Rathaus

München-Graggenau * Erstmals tagt der Münchner Stadtmagistrat in einem provisorisch ausgestatteten Saal im 3. Stock des Neuen Rathauses. 


15. 10 1829 - Walburga Veitl wird geboren

Hohenschambach * Walburga „Wally“ Veitl wird geboren. Sie stammt aus Hohenschambach und wird später durch ihre Heirat mit Franz Xaver Hierl zu einer der prägenden Persönlichkeiten in der Geschichte des Münchner Zengerbräu. 


11. 6 1992 - Antrag zu den zur Sanierung anstehenden Herbergshäuser

München-Haidhausen - München-Au - München-Giesing * Die Haidhauser Bezirksausschussvorsitzende und Münchner Stadträtin, Adelheid Dietz-Will, stellt den Antrag, dass die zur Sanierung anstehenden Herbergshäuser bevorzugt an Haidhauser Handwerker vergeben werden. Oberbürgermeister Christian Ude setzt den sogenannten Herbergen-Beschluss im Jahr 1994 um.


8. 9 1891 - Kaiser Wilhelm II. besucht die Stadt München

München-Graggenau * Kaiser Wilhelm II. besucht - verkleidet in der Uniform seines bayerischen Ulanenregiments - die Stadt München. Im Neuen Rathaus trägt er sich mit den Worten „Suprema lex regis voluntas“ [= Das höchste Gesetz ist der Wille des Königs] ins Goldene Buch der Stadt ein. Der mit einer Adlerfeder geschriebene - völlig unzeitgemäße - Satz erregt bei vielen Bayern Ärger. 


27. 9 1651 - Kurfürst Maximilian I. stirbt in Ingolstadt

Ingolstadt - München-Kreuzviertel * Kurfürst Maximilian I. stirbt in Ingolstadt. Er wird in der Münchner Michaelskirche beigesetzt. 

Sein Nachfolger wird Kurprinz Ferdinand Maria, dessen Regentschaft bis zu seiner Volljährigkeit seine Mutter, die Kaisertochter Maria Anna, übernimmt.


6. 6 1946 - Der erste frei gewählte Münchner Stadtrat der Nachkriegszeit

München-Graggenau * Der erste frei gewählte Münchner Stadtrat der Nachkriegszeit kommt im provisorisch eingerichteten Großen Sitzungssaal zusammen.


28. 5 1889 - Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2

München-Lehel * Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2. 


1870 - Der Mittelbereich des Neuen Rathauses wird von Bildhauern gestaltet

München-Graggenau * Der Mittelbereich des Neuen Rathauses wird von Bildhauern gestaltet. Er zeigt in Standbildern die bürgerlichen Tugenden: Gewerbefleiß, Häuslichkeit, Wehrhaftigkeit und Mildtätigkeit.


Um den 3. 6 1962 - Der Slogan: „München - Weltstadt mit Herz“

München * Das Ergebnis eines vom Münchner Verkehrsverein ausgeschriebenen Wettbewerbs für ein neues München-Image steht fest. Der Slogan lautet: „München - Weltstadt mit Herz.“


1805 - Josef Stegmayr übernimmt die verschuldete Zengerbrauerei

München-Graggenau * Die inzwischen verschuldete Zengerbrauerei geht an den aus Hohenwart stammenden Brauer Josef Stegmayr über. Damit beginnt für den Zengerbräu ein neuer Abschnitt unter einem neuen Eigentümer.


18. 2 1909 - Das Glockenspiel des Neuen Rathauses nimmt seinen Betrieb auf 

München-Graggenau * Das Glockenspiel im Turm des Neuen Rathauses ist erstmals vollständig öffentlich zu hören und wird von der Stadt offiziell in Betrieb genommen. Seine 43 Glocken begleiten 32 nahezu lebensgroße Figuren, die zwei Szenen aus der Münchner Stadtgeschichte darstellen: die Hochzeit Herzog Wilhelms V. mit Renata von Lothringen im Jahr 1568 und den traditionellen Schäfflertanz. Das Glockenspiel entwickelt sich zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Münchens. 


1904 - Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein Glockenspiel am Neuen Rathaus

München-Graggenau * Karl Rosipal, ein vermögender und exzentrischer Münchner Kaufmann, spendet aus Anlass des hundertjährigen Bestehens seiner Modewarenfirma der Stadt München über 30.000 Mark für ein Glockenspiel am Neuen Rathaus. Er trägt damit zu einer der bekanntesten und meistfotografiertesten Sehenswürdigkeit Münchens bei.


25. 2 1905 - Der „Verein Zoologischer Garten“ wird gegründet

München-Graggenau * Im Ratskeller wird der „Verein Zoologischer Garten“ von einflussreichen Honoratioren gegründet. Dringendste Aufgabe des Clubs ist es, „die erforderlichen Mittel zu beschaffen und dann an die praktische Durchführung des Projektes heranzutreten“. 

Da der zoologische Garten in sehr fortschrittlichen Überlegungen als gemeinnütziges Unternehmen betrachtet wird, bei dem es in erster Linie nicht um die Gewinnmaximierung gehen soll, wird - im Gegensatz zu anderen Städten in Deutschland - auf die Gründung einer Aktiengesellschaft verzichtet. 


1597 - Die Bauarbeiten an der Michaelskirche sind vollendet

München-Kreuzviertel * Die Bauarbeiten an der Michaelskirche sind vollendet. Es ist das erste Jesuiten-Colleg mit einer Kirche nördlich der Alpen.


10. 5 1590 - Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein

München-Kreuzviertel * Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein. Für die Jesuiten ist es eindeutig und naheliegend, dass das Unglück von den Hexen beeinflusst ist: „Ist vergangene Tage so ein grewlich wetter abgegangen, dem Thurm und gebew nitt wenig befürderung mechte geben haben; dann vill die meinung, daß sollich ungewonliche gewütter von den maledeutten bösen Weibern gemacht werden.“ 


15. 9 2014 - Alt-Oberbürgermeister Christian Ude wird Ehrenbürger

München * Alt-Oberbürgermeister Christian Ude wird zum Ehrenbürger ernannt. 


1. 11 1790 - Der Lehrbetrieb in der Veterinärschule wird aufgenommen

München-Englischer Garten - Schwabing * Der Lehrbetrieb in der Veterinärschule wird durch den Professor der Tierarzneikunst und Medizinalrat Anton Joseph Will aufgenommen. 


3. 12 1933 - Michael von Faulhabers Adventspredigt in der Michaelskirche

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber hält seine Adventspredigt in der Michaelskirche. Darin weist er darauf hin, dass sich in der deutschen Kultur seit dem frühen Mittelalter zahlreiche Einflüsse aus dem Alten Testament, also aus der jüdischen Kultur, finden:

„Im Besonderen verdanken die menschliche Kultur und christliche Religion dem Alten Testament einen reinen und erhabenen Gottesgedanken.“ Und weiter: „Wir müßten unsere deutschen Klassiker Lügen strafen, wollten wir das Alte Testament mißachten und aus den Schulen und Volksbüchereien verbannen. Wir müßten die Geistesgeschichte unseres Volkes verleugnen.“

Über die Juden sagt er: „Bei keinem anderen Volk findet sich eine solche Schriftenreihe, worin so klar, so bestimmt, so einheitlich die Grundwahrheiten des religiösen Lebens dargeboten werden.“  

Diese und noch andere Worte des Respekts machte er zunichte mit den dann kommenden Sätzen: „Nach dem Tode Christi wurde Israel aus der Offenbarung entlassen. Sie hatten die Stunde der Heimsuchung nicht erkannt. Sie hatten den Gesalbten des Herrn verleugnet und verworfen, zur Stadt hinausgeführt und ans Kreuz geschlagen. Damals zerriß der Vorhang im Tempel auf Sion und damit der Bund zwischen dem Herrn und seinem Volk. Die Tochter Sion erhielt den Scheidebrief, und seitdem wandert der ewige Ahasver ruhelos über die Erde.“ 

Mit solchen Schuldzuweisungen und Verleumdungen geht es weiter. Faulhaber spricht immer wieder von den Israeliten, auf denen der Zorn Gottes ruhe. Solche Worte sind in normalen Zeiten schon bedenklich. In Zeiten, in denen staatlich verordnete „Judenschelte“ und Boykottmaßnahmen an der Tagesordnung, in denen Verhaftungen, Beschimpfungen, ja sogar Morde nichts Außergewöhnliches sind, verschlimmern solche Worte die Situation nur noch. 


1968 - Ein Teil der Kanalstraße wird zur Stollbergstraße

München-Graggenau * Ein Teil der Kanalstraße zwischen Herrnstraße und Maximilianstraße wird nach dem Theaterleiter und Regisseur Ignaz Georg Stollberg in Stollbergstraße umbenannt. 


5. 10 1830 - Glyptothek mit 9 Jahren Verspätung fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Endlich kann der Architekt der Glyptothek, Leo von Klenze, den Schlüssel für das Plastiken-Museum an König Ludwig I. übergeben. 


6. 7 1597 - Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht. 


18. 8 1918 - Demonstrierende Verwundete, Kriegsinvaliden und Kriegsurlauber

München * In einem Schreiben des Innenministers Dr. Friedrich Ritter von Brettreich an den Kriegsminister Philipp von Hellingrath hebt dieser hervor: „Es ist wohl ohne weiteres klar, dass schon die bloße Anwesenheit Verwundeter das Einschreiten der Polizei [bei Aufläufen] erschwert und unter Umständen hindert. Ich brauche nur an den Fall zu denken, welche Folgen es haben könnte, wenn etwa ein Verwundeter überritten oder eine Beschädigung erleiden würde“.

Der Kriegsminister hat jedoch keine Überwachungsmöglichkeiten. Verwundete, Kriegsinvaliden und Kriegsurlauber nehmen meist in Uniform an den zahlreichen Demonstrationen teil. Sie sind nicht kaserniert und so dem disziplinären Zugriff der Militärbehörden entzogen. 


1865 - An der Stelle des Landschaftsgebäudes entsteht das Neue Rathaus

München-Graggenau * Die Stadt München kauft das ehemalige Landschaftsgebäude, um an seiner Stelle den ersten Bauabschnitt des Neuen Rathauses zu errichten.


1842 - Eine Feuersbrunst zerstört die beiden Braustätten

München-Graggenau * Eine schwere Feuersbrunst zerstört die beiden Braustätten des Brauerehepaars Josef und Kreszentia Hierl in der Burgstraße 16. Teile der Produktion müssen daraufhin in den zur Brauerei gehörenden Zengerbräukeller an der Kellerstraße verlegt werden. 

Unter diesen erschwerten Bedingungen kann der Braubetrieb nur noch stark eingeschränkt aufrechterhalten werden. Dieses Provisorium besteht bis zum Jahr 1853.


5. 9 1801 - Die Kurfürsten-Witwe Maria Leopoldine kehrt nach München zurück

Laibach * Die inzwischen 24-jährige Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine kehrt aus ihrem Exil in Laibach nach München zurück. 


1968 - Wettbewerb für das Synagogen-Denkmal

München-Kreuzviertel * Für das geplante Denkmal auf dem Gelände der 1938 zerstörten Hauptsynagoge schreibt die Stadt München Anfang 1968 einen Künstlerwettbewerb aus. Den mit 6.000 D-Mark dotierten ersten Preis erhält der Münchner Bildhauer Herbert Peters. Sein Entwurf bildet die Grundlage für das künftige Mahnmal, das an die Zerstörung der Hauptsynagoge und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in München erinnern soll.


25. 9 1665 - Kurfürstin Maria Anna von Baiern stirbt

München • Die Kurfürstin-Witwe Maria Anna stirbt. Sie wird in der Münchner Michaelskirche beigesetzt. Durch den Tod der Kaisertochter gelingt es Kurfürst Ferdinand Maria und Henriette Adelaide ihren Wirkungskreis am Münchner Hof deutlich auszudehnen und zu festigen. 


14. 8 1918 - Wieder Demonstrationen wegen der Lebensmittelversorgung

München * Arbeiterinnen, Hausfrauen und Soldaten demonstrieren. Wieder stehen Kriegsinvaliden in den ersten Reihen. Auch das erschwert der Polizei einen massiveren Einsatz. Auf Kriegsinvaliden und Frauen mit Kindern im Arm kann man nicht so ohne Weiteres einprügeln. 


4. 10 1777 - Weinwirt Franz Joseph Albert will Mozart an München binden

München-Kreuzviertel * Im Weingasthof Zum schwarzen Adler kommen unter Wolfgang Amadeus Mozarts Leitung mehrere Werke zur Aufführung. Mit einem vorgetragenen Violinsolo beeindruckt Mozart ganz besonders: „Da schaute alles groß drein, ich spielte, als wenn ich der größte Geiger in ganz Europa wäre.“ Mozart und Albert sind zufrieden.

Der Musik liebende Weinwirt Franz Joseph Albert hat schon lange erkannt, welcher Gewinn Mozart für München wäre und entwickelt ein interessantes Projekt, das er dem stellenlosen Musiker unterbreitet:

  • Er solle in München bleiben und von guten Freunden monatlich mit 50 Gulden unterstützt werden.
  • Wenn er für Kompositionen vom Hofintendanten Graf Joseph Anton von von Seeau nur 200 Gulden bekäme, so wären das 800 Gulden im Jahr.

Wolfgang Amadé ist begeistert, nur sein Vater nicht einverstanden, da er seinen Sohn in einer gesicherten Stellung wissen will.


Herzog-Max-Palais
Erstellung: 1830
Ludwigstraße
44 m Route
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von, Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 15
50 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Teil des Bayer. Landessozialgerichts, dreigeschossiger Eckbau mit Attikageschoss, klassizistische Fassadengestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Joseph Höchl, 1830, umgebaut zusammen mit Nr. 17 vom Landbauamt München, 1979; symmetrische palastartige Baugruppe mit Nr. 17 als betontem Mittelteil und Nr. 19 als Pendant.</p>
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Ludwigstraße 17
61 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Teil des Bayer. Landessozialgerichts, viergeschossiger Putzbau mit reicher klassizistischer Gestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1829, umgebaut zusammen mit Nr. 15 vom Landbauamt München, 1979; betonter Mittelteil der symmetrischen palastartigen Baugruppe mit Nr. 15 und 19.</p>
Ehem. Landeszentralbank
Architekt: Wolf Heinrich, Sattler Carl
Erstellung: 1941
Ludwigstraße 13
69 m Route
<p>Rheinbergerstraße 2; Rheinbergerstraße 4; Ehem. Landeszentralbank von Bayern, jetzt Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank, dreigeschossiger monumentaler Vierflügelbau, teils mit zusätzlichem Attikageschoss, neuklassizistisch dem Straßenbild angepasst, nach revidierten Plänen von Heinrich Wolf begonnen, 1938-41, von Carl Sattler vollendet, 1948-51; mit Ausstattungsdetails des Vorgängerbaues, u. a. Schwanthaler-Reliefs von 1828/29.</p>
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Historismus
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 3
74 m Route
<p>Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 5.</p>
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: Historismus
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 5
86 m Route
<p>Mietshaus, in Frühform des Maximilianstils, 1843 von Gottfried Fischer; Block mit Nr. 3.</p>
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1836
Ludwigstraße 19
88 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Bürogebäude, dreigeschossiger Eckbau mit Attikageschoss, klassizistische Fassadengestaltung, nach Fassadenplänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, um 1836; Teil der symmetrischen palastartigen Baugruppe mit Nr. 17 als betontem Mittelteil und Nr. 15 als Pendant.</p>
Mietshaus
Architekt: Rheinberger Joseph
Baustil: romanisierend
Erstellung: 1850
Fürstenstraße 6
92 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher, romanisierender Eckbau, reich gegliedert, gegen 1850; 1867-1901 Wohnhaus des Komponisten Joseph Rheinberger (Gedenktafel).</p>
Häusergruppe
Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1843
Fürstenstraße 9
93 m Route
<p>Fürstenstraße 9/11/15/17; Häusergruppe, schlicht biedermeierlich, mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jh.; Nr. 11 1843 von Joseph Höchl.</p>
Herzog Karl Theodor-Palais
Architekt: Klenze Leo von
Ludwigstraße 8
106 m Route
ehem. Kriegsministerium
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Frührenaissanceform
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 14
112 m Route
<p>ehem. Kriegsministerium, jetzt Staatsarchiv, dreigeschossiger Mittelbau mit Arkadenhalle und zweigeschossigen Seitenflügeln, in italienischen Frührenaissanceformen, von Leo von Klenze, 1823-30, nach schwerer Kriegszerstörung nur Außenmauern und Vestibül erhalten, Wiederaufbau als Archivgebäude durch das Landbauamt München, 1964-67; Ostflügel, einen Ehrenhof umschließender zweigeschossiger Trakt mit Attikageschoss und Säulenportal, von Leo von Klenze, 1823-30, weitgehende Rekonstruktion nach Kriegszerstörung, 1976/77. (Geschütztes Kulturgut)</p>
Mietshaus
Erstellung: 1850
Theresienstraße 15
115 m Route
Mietshaus, mit Gurtgesimsen und Stichbogen-Verdachungen, um 1850/60.
Haslauer-Block
Architekt: Schleich Erwin
Erstellung: 1968
Ludwigstraße 6
116 m Route
<p>Ludwigstraße 6/8/10; Haslauer-Block, zu einheitlicher Palastfront zusammengezogene Reihe klassizistischer Häuser, 1960-68 von Erwin Schleich errichtete Rekonstruktion eines kriegszerstörten Komplexes von Leo von Klenze (1827/28).</p>
Mietshaus
Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1828
Ludwigstraße 6
116 m Route
<p>Ludwigstraße 6/8/10; Haslauer-Block, zu einheitlicher Palastfront zusammengezogene Reihe klassizistischer Häuser, 1960-68 von Erwin Schleich errichtete Rekonstruktion eines kriegszerstörten Komplexes von Leo von Klenze (1827/28).</p>
Mietshaus
Architekt: Kuppelmayr Max, Petzmayr Johann
Erstellung: 1862
Fürstenstraße 10
121 m Route
<p>Mietshaus, breite Fassade, schlicht mit eingeritzter Quaderung und Gurtgesimsen, 1862 von Max Kuppelmayr; gotisierender Hof; der Zithervirtuose Johann Petzmayr starb hier 1884 (Gedenktafel).</p>
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1830
Ludwigstraße 11
122 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, klassizistisch, Entwurf 1823 von Leo von Klenze, ausgeführt 1829/30; nach Kriegszerstörung des nördlichen Nachbarhauses (Eckhaus von Klenze) und Straßenverbreiterung in gleicher Form nach Norden erweitert.</p>
Ehem. Bayerische Versicherungsbank
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Ludwigstraße 21
122 m Route
<p>Ehem. Bayerische Versicherungsbank, jetzt Bürogebäude, viergeschossiges Vieflügelanlage in Ecklage mit rustizierter Fassade und Attikageschoss, neuklassizistisch, erbaut von Jakob Heilmann und Max Littmann, 1910/11; Erweiterungsbau, vgl. Theresienstraße 2/4/6.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Theresienstraße 14
136 m Route
Mietshaus, klassizistisch im Klenze-Stil, um 1828; Gruppe mit Nr. 16.
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Theresienstraße 16
140 m Route
Mietshaus, klassizistisch, um 1828; Erdgeschoss 1891 umgebaut, sonst gleich Nr. 14.
Ehem. Schule
Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: klassizistisch
Erstellung: 1829
Von-der-Tann-Straße 2
144 m Route
<p>Ehem. Schule, dreigeschossiger, klassizistischer, stuckierter Walmdachbau mit rustizierten Erdgeschossarkaden, Rundbogenfenstergruppen und kräftigem Kranzgesims, von Johann Ulrich Himbsel, 1827-29, nach Kriegsschäden 1950/51 weitgehend erneuert, 1962 umgebaut.</p>
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Höchl Joseph, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 9
144 m Route
Erweiterungsbau
Architekt: Bergthold Heinrich
Erstellung: 1937
Theresienstraße 2
145 m Route
Theresienstraße 2/4/6; Erweiterungsbau der Bayerischen Versicherungsbank, 1937-38 von Heinrich Bergthold; dem Altbau (siehe Ludwigstraße 21) angepasst.
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr, Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Erstellung: 1844
Amalienstraße 22
151 m Route
<p>Mietshaus, 1844 von Maurermeister Deiglmayr, Umbau, Aufstockung und Fassadenneugestaltung 1899 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann.</p>
Mietshaus
Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1851
Amalienstraße 24
155 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1851 wohl nach Entwurf von Baumeister Johann Ulrich Himbsel, 1956 z. T. verändert.</p>
Säulenportal
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Schönfeldstraße 3
159 m Route
<p>Säulenportal des ehem. Kriegsministeriums (vgl. Ludwigstraße 14), jetzt Staatsarchiv, 1823-26/30 von Leo von Klenze; sonst Wiederaufbau mit Teilrekonstruktion nach Kriegszerstörung.</p>
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Röschenauer Rudolf, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1823
Ludwigstraße 7
160 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus, jetzt Büro- und Geschäftshaus, viergeschossiger Bau mit klassizistischer Rustikafassade, erbaut durch Rudolf Röschenauer nach Plänen von Leo von Klenze, 1823.</p>
Mietshaus mit Gaststätte
Architekt: Fischer Gottfried
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1852
Amalienstraße 26
161 m Route
<p>Mietshaus mit Gaststätte Schwarzer Adler, spätbiedermeierlich, mit Lisenengliederung, 1852 von Gottfried Fischer, 1895 aufgestockt.</p>
Ehem. Zentralministerium
Architekt: Gablonsky Fritz
Erstellung: 1939
Ludwigstraße 2
163 m Route
<p>Ehem. Zentralministerium des Landes Bayern, jetzt Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, palastartiger viergeschossiger Bau mit zwei unregelmäßig großen Höfen, in Anpassung an das klassizistische Straßenbild, von Fritz Gablonsky, 1938/39, Behebung von Kriegsschäden, 1946-52, Umfassende Adaptierungs- und Instandsetzungsarbeiten bei der Übergabe des Gebäudes von der US-Militärregierung an das Land, 1959/60; Brunnen im südlichen sog. Schmuckhof, Schalenbrunnen aus Bronze, nach Entwurf von Ernst Andreas Rau, gegossen von Hans Mayr, 1961.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1847
Amalienstraße 10
168 m Route
<p>Mietshaus, in frühem Maximilianstil, 1847 von Friedrich Bürklein.</p>
Mietshaus
Architekt: Berger Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1853
Amalienstraße 15
173 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, mit Kolossallisenen am Mittelrisalit, 1853 von Matthias Berger, beim Wiederaufbau 1949 z. T. verändert. Freistehendes Rückgebäude, zweigeschossig mit Mezzanin und Erker, um 1870.</p>
Mietshaus
Architekt: Maurer Jordan
Baustil: Historismus
Erstellung: 1853
Amalienstraße 11
178 m Route
<p>Mietshaus, Maximilianstil, 1853 von Jordan Maurer.</p>
Ehem. Wohnhaus Gampenrieder
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Ludwigstraße 5
183 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus Gampenrieder, klassizistisch, 1821/22 von Leo von Klenze; jetzt Teil des Finanzministeriums.</p>
Lamplgarten
Architekt: Spannagel W.
Erstellung: 1900
Glückstraße 3
187 m Route
<p>Glückstraße 3 und Iägerstratze 16</p>
Vorstadthaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1814
Von-der-Tann-Straße 3
193 m Route
<p>Kleines, freistehendes Vorstadthaus des Klassizismus, 1814 von Rudolf Röschenauer; hinter Vorgarten weit von der Straße zurückgesetzt.</p>
Ehem. Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Ludwigstraße 3
193 m Route
<p>Ehem. Wohn- und Geschäftshaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiger Bau mit nordseitigem Rückflügel, Fassadengestaltung klassizistisch, von Leo von Klenze, 1825/26, Umbau des Rückflügels durch Karl Stöhr, 1912, Behebung von Kriegsschäden, nach 1945.</p>
Kardinal-Döpfner-Straße
200 m Route
Ehem. Damenstift
Architekt: Gärtner Friedrich von, Gießl Franz
Baustil: Rundbogenstil
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 23
218 m Route
<p>Ehem. Damenstift, jetzt Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, langgestreckter dreigeschossiger Putzbau mit erhöhten Mittel- und Seitenpavillons, im nüchternen Rundbogenstil, von Friedrich von Gärtner, 1835-39, Wiederherstellung nach Kriegsbeschädigung durch das Landbauamt München, 1953; ehem. Wohnhaus, jetzt Bürogebäude, nördlich im Hof freistehender, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, klassizistisch, erbaut von Franz Gießl, 1823/24.</p>
Ehem. Doppelwohnhaus
Architekt: Klenze Leo von, Höchl Josef, Stöhr Karl
Erstellung: 1818
Ludwigstraße 1
225 m Route
<p>Ehem. Doppelwohnhaus, jetzt Teil des Finanzministeriums, viergeschossiges Eckhaus mit rustiziertem Erdgeschoss, Eckrustika und Gurtgesimsen, in französisch-klassizistischer Stilisierung, nach Plänen von Leo von Klenze erbaut durch Josef Höchl, 1817/18, Umbau als Bürogebäude durch Karl Stöhr, 1912, Wiederherstellung nach Kriegsschäden, nach 1945.</p>
Stattliches Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Von-der-Tann-Straße 7
242 m Route
<p>Stattliches Mietshaus, klassizistisch, mit reich gegliederter Fassade, 1829 von Rudolf Röschenauer.</p>
Privatklinik Josefinum
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Schönfeldstraße 16
242 m Route
<p>Privatklinik Josefinum, barockisierender Jugendstil, 1902-03 von Heilmann und Littmann.</p>
Schulhaus
Architekt: Loewel Friedrich
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1886
Amalienstraße 36
248 m Route
<p>Schulhaus, jetzt Fremdspracheninstitut der Landeshauptstadt München, deutsche Backstein-Renaissance, 1886-87 von Friedrich Loewel.</p>
Palais Leuchtenberg
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1832
Odeonsplatz 4
249 m Route
<p>Odeonsplatz 4; Palais Leuchtenberg</p>
Bayerische Staatsbibliothek
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 16
250 m Route
<p>Bayerische Staatsbibliothek, 1832-39 von Friedrich von Gärtner; Vestibül, Treppenhaus und gewölbte Säle an den Enden des Westflügels. (Geschütztes Kulturgut)</p>
Ludwigstraße
Baustil: Klassizismus
Ludwigstraße
260 m Route
Die klassizistische Monumentalstraße, mit der die aus dem Ring der mittelalterlichen Befestigung befreite Stadt an der Stelle des ehemaligen Schwabinger Tors sich nach Norden öffnet, ist als städtebaulich spektakulärste Straßenschöpfung des neuen Königreichs ein Ensemble. Die Idee dieser Monumentalstraße ist zweifellos eigenste Leistung Ludwig I., der sie als Kronprinz 1816 beginnt und als nachmaliger König 1850 beendet; sie trägt seinen Namen.
Mietshaus
Architekt: Fatz Michael
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Amalienstraße 39
269 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1873 von Michael Fatz.</p>
Palais Holnstein
Architekt: Mayr Franz Xaver sen., Himbsel Johann Heinrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Amalienstraße 38
270 m Route
<p>Sog. Palais Holnstein, klassizistisches Mietshaus mit palastartiger Fassade, 1827 von Franz Xaver Mayr sen. (und Johann Heinrich Himbsel ?); 1990-93 im Inneren weitgehend umgebaut und erneuert.</p>
Eckbau
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schönfeldstraße 22
273 m Route
<p>Eckbau, Neurenaissance, 1889; mit Südflügel an der Hahnenstraße, erbaut 1926 von Paul Böhmer für das Corps Arminia.</p>
Büro- und Verwaltungsgebäude
Architekt: Lippe Eduard von der, Maurer Hans
Erstellung: 1956
Jägerstraße 8
275 m Route
<p>Ehem. Verwaltungsgebäude der Siemens AG, Stahlbetonskelettbau mit zurückgesetztem fünftem Obergeschoss und konkav geschwungenem Dach in städtebaulicher Ecklage am neu angelegten Osakr-von-Miller-Ring, über quadratischem Grundriss um einen Innenhof errichtet, mit Arkadengänge zur Straße, Fassadengliederung durch vor die Fensterflucht gestellte Stahlbetonpfeiler und in diese sichtbar eingespannte Geschossdecken, Fassadenflächen aus Sichtbeton und weißer Glasmosaikverkleidung, von Eduard von der Lippe und Hans Maurer, 1954-56.</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Von-der-Tann-Straße 9
276 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, um 1910.</p>
Markuskirche
Architekt: Gottgetreu Rudolf, Gsaenger Gustav
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1873
Gabelsbergerstraße 6
283 m Route
<p>Evang.-Luth. Markuskirche, neugotisch mit Fassadenturm, 1873-77 von Rudolf Gottgetreu, vollendet von Eberlein; 1955-57 von Gustav Gsaenger umgestaltet.</p>
Doppelhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Hahnenstraße 1
283 m Route
Hahnenstraße 1/3; Doppelhaus, schlicht klassizistisch, um 1800.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 41
286 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Amalienstraße 40
289 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.</p>
Reiterstandbild Ludwigs I.
Architekt: Widmann Max
Erstellung: 1862
Odeonsplatz
291 m Route
<p>Reiterstandbild Ludwigs I., 1862 von Max Widmann.</p>
Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Wittelsbacherplatz 4
292 m Route
<p>Ehem. Ludwig-Ferdinand-Palais (Alfonspalais), jetzt Verwaltung der Siemens AG, 1825/26 von Leo von Klenze, der 25 Jahre lang im Hause wohnte; um 1850 um drei Achsen nach Westen verlängert. Eingangsfassade im Osten an der Kardinal-Döpfner-Straße 1.</p>
Mansarddachhaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Kaulbachstraße 11
294 m Route
<p>Mansarddachhaus, barockisierend, mit Mittelrisalit, um 1900.</p>
Jägerstraße
297 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 43
300 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>
Bazar
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Odeonsplatz 6
300 m Route
Odeonsplatz 6–18; Bazar, langgestreckte, zweigeschossige Ladenzeile mit erhöhten Eckpavillons und Mittelrisalit, im Erdgeschoss Integration der Hofgartenarkaden und zum Odeonsplatz Bogenstellungen mit Schaufenstern, in klassizistischen Formen gestaltet, von Leo von Klenze, 1825/26, Erhöhung der Eckpavillons, nach Plänen von Eduard Riedel, 1855, Wiederaufbau nach starker Kriegszerstörung, bis 1956.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Theresienstraße 33
302 m Route
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, Mitte 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Schönfeldstraße 24
304 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau mit Satteldach, Mitte 19. Jh.</p>
Wohnhaus Friedrich von Gärtner
Architekt: Gärtner Friedrich von, Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1839
Ludwigstraße 18
308 m Route
<p>Walter-Klingenbeck-Weg 1; Rekonstruktion des Wohnhauses von Friedrich von Gärtner als Universitätsbauamt, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, nach Friedrich von Gärtner und Rudolf Röschenauer (1839) in veränderter Form errichtet, 1960-62; Pendant zu Nr. 22, Baugruppe mit diesem und der Kirche (Nr. 20) samt den verbindenden Arkaden; südlich entlang der Straße verputzte Mauer mit Durchfahrt bis Nr. 16.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Herrmann Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Theresienstraße 40
312 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor und Eisenbalkon, 1899-1900 von Ludwig Herrmann.
Hofgartenarkaden, Nordtrakt
Architekt: Lespilliez Karl Albert von, Wiedemann Josef
Erstellung: 1779
Galeriestraße 2
312 m Route
Galeriestraße 2/2 a/2 b/4/4 a/6/6 a; Hofgartenarkaden, Nordtrakt (vgl. Hofgarten) nebst darübergebautem, langgestrecktem Gebäude (der ehem. Gemäldegalerie), 1779-83 von Karl Albert von Lespilliez; nach dem 2. Weltkrieg Wiederaufbau 1952 nach Plänen von Josef Wiedemann (u. a. Kunstverein, Nr. 4, Deutsches Theatermuseum, Nr. 4 a)
Galeriestraße
315 m Route
Galeriestraße 4
315 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Amalienstraße 44
316 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Architekt: Seemüller Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Amalienstraße 45
317 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1894 von Ludwig Seemüller.</p>
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Kaulbachstraße 1
319 m Route
<p>Eckhaus mit Walmdach, klassizistisch, um 1800.</p>
Mietshaus
Architekt: Kreuter Franz Jakob
Erstellung: 1845
Türkenstraße 30
326 m Route
<p>Mietshaus, in weißen und roten Ziegeln, reich gegliedert mit Lisenen, Rundbogenfenstern und Terrakottaornamenten, um 1845 wohl nach Entwurf von Franz Jakob Kreuter; vgl. Nr. 4.</p>
Odeon
Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1928
Odeonsplatz
327 m Route
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1842
Türkenstraße 34
329 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, mit Gurtgesimsen, 1842 von Maurermeister Karl Deiglmayr.</p>
Ehem. Blindeninstitut
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1835
Ludwigstraße 25
338 m Route
<p>Ehem. Blindeninstitut, jetzt Institute der Ludwig-Maximilians-Universität, 1833-35 von Friedrich von Gärtner; Inneres und Mittelteil der Rückseite 1967-69.</p>
Finanzgarten
Architekt: Stadler Toni
Franz-Josef-Strauß-Ring 5
340 m Route
hinter Franz-Josef-Strauß-Ring 5; Zugehöriger Garten, als Finanzgarten öffentlich zugänglich; darin Rest der Wallbefestigung der 1. Hälfte des 17. Jh., deren grottenartiger Gewölberaum 1962 als Heinrich-Heine-Gedenkstätte eingerichtet mit Bronzeplastik (1957/58) von Toni Stadler.
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Schönfeldstraße 28
341 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, mit reichem Stuckdekor in den Bogenfeldern der Fenster, 2. Viertel 19. Jh., wohl von Rudolf Röschenauer.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Amalienstraße 51
346 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>
Mietshaus
Architekt: Weiß Friedrich, Stuck Franz
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1856
Schellingstraße 5
352 m Route
<p>Schellingstraße 5; errichtet, mit vereinfachter spätklassizistischer Fassade, hofseitiger Flügel 1895; 1896-98 Wohnung von Franz Stuck; Baugruppe mit Nr. 7 und 9.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1853
Schellingstraße 7
357 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, wohl 1853 errichtet; Fassade vereinfacht; Baugruppe mit Nr. 5 und 9.</p>
Museum Brandhorst
Architekt: Architektenbüro Sauerbruch Hutton
Erstellung: 2009

358 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Amalienstraße 53
361 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Türkenkaserne
Architekt: Roche Friedrich von
Erstellung: 1823
Türkenstraße 17
364 m Route
<p>Ehem. Türkenkaserne, 1823-26 von Friedrich von La Roche; erhalten nur ein Rest des Mittelrisalits, mit dem einstigen Hauptportal, einer neubarocken Gedenktafel des Kgl. bayerischen Infanterie-Leibregiments darüber und viersäuligem Vestibül.</p>
St. Ludwig
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1844
Ludwigstraße 20
366 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche St. Ludwig, ein Hauptwerk der romantischen Sakralbaukunst, mit zweitürmiger Fassade, 1829-44 von Friedrich von Gärtner; mit Ausstattung; durch offene Arkaden mit den benachbarten Häusern Nr. 20 und 22 verbunden; in den Arkadengängen neue Denkmalbrunnen samt Bildnisplaketten für die Architekten Klenze und Gärtner (1964).</p>
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Sauermann Johann
Erstellung: 1853
Schellingstraße 9
366 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage zur Amalienstraße, 1853 für den Schreinermeister Johann Sauermann errichtet, Fassade im Rundbogenstil (vereinfacht), in der Nachfolge Friedrich von Gärtners; 1893 Ladeneinbau an der Amalienstraße; 1925 Gaststätteneinbau; Baugruppe mit Nr. 5 und 7.</p>
Institut Francais
Architekt: Gebrüder Rank
Erstellung: 1914
Kaulbachstraße 13
367 m Route
<p>Kaulbachstraße 13; Institut Francais, Villa im Stil eines französischen Rokoko-Palais, bez. 1914, von Gebrüder Rank für Graf E. von Seyssel d'Aix; flankiert von Gittertoren; im Hof Remisen gleichen Stils; an der Rückseite Garten.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Schönfeldstraße 17
368 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance mit Stuckdekor, um 1900.
Mietshaus in Ecklage
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1890
Amalienstraße 55
369 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, Backstein-Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erkern, um 1890.</p>
Palais Dürckheim
Architekt: Kreuter Franz Jakob
Erstellung: 1843
Türkenstraße 4
371 m Route
<p>Ehem. Palais Dürckheim, später Preußische Gesandtschaft, freistehender, kubischer Bau in italianisierender Neurenaissance, Fassade in verschiedenfarbigem Backstein mit Sandsteingliederungen und Reliefs, 1843-44 von Franz Jakob Kreuter.</p>
Palais Eichthal
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Brienner Straße 12
375 m Route
<p>Palastartiges Mietsgebäude, später Palais Eichthal, jetzt Büro- und Geschäftshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; erhalten lediglich die Fassade in florentinischen Frührenaissanceformen.</p>
Wohnhochhaus
Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1952
Theresienstraße 46
376 m Route
<p>Wohnhochhaus, achtgeschossiger zurückgesetzter Stahlbetonbau in Schottenbauweise mit zurücktretendem Ostteil und erdgeschossiger Ladenzone, Flachdachüberstand auf Metallstützen in Blockhöhe, durchgehende Balkonzonen und raumhohen Fensterelementen, von Sep Ruf, 1950-52; mit Garagen.</p>
Galeriestraße 8
376 m Route
Galeriestraße 8/10; Nördliche Randbebauung des Unteren Hofgartens; mehrere Bauphasen seit der 2. Hälfte des 16. Jhs., zuletzt (1866) vom Neurenaissancebau des Kunstvereins überbaut, nach dessen Kriegszerstörung nur in Teilen überliefert. Vom Lusthaus Albrecht V. (Baumaßnahmen seit ca. 1560) Teile samt westlichem Eckturm und gewölbtem Gang mit Säulenarkaden erhalten; mit Resten von Rollwerkmalerei. Darüber Pfeilerarkadenreihe der ehemaligen Hofgartenarkaden (später in den ehem. Kunstverein integriert). An das Untergeschoss anschließend in unteren Partien erhaltenes Brunnhaus Maximilian I. (1613-17) samt Erweiterung Leo von Klenzes von 1847/48 (u. a. gewölbter Turbinenraum mit Kolbenpumpen und Turbinen).;
Mietshaus
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Türkenstraße 23
377 m Route
<p>Mietshaus, bewegte Neubarockfassade, mit Erker, um 1900.</p>
Kaulbach-Villa
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1887
Kaulbachstraße 15
382 m Route
<p>Villa des Malers Friedrich August von Kaulbach, im Stil italienischer Renaissancevillen, 1887-89 von Gabriel von Seidl; an der Rückseite Garten.</p>
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Odeonsplatz 1
383 m Route
Ehem. Wohnhaus, jetzt Miets- und Geschäftshaus, klassizistisch, 1828/29 von Leo von Klenze, nach Kriegsschäden 1952 wiederaufgebaut; mit Nr. 2 zu einem palastartigen, symmetrischen Block zusammengefasst.
Palais Mejan
Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Brienner Straße 6
383 m Route
Hofgarten
Erstellung: 1617
Hofgarten
387 m Route
<p>Hofgarten, rechteckiges Areal nördlich der Residenz mit geometrischer, auf den Hofgartentempel in der Mitte bezogenem Wegesystem, angelegt 1613-17, nach Entwürfen von Kurt Hentzen erfolgte 1948-57 eine durchgreifende Neugestaltung des oberen Hofgartens, die weitgehend Elemente der originalen Konzeption von 1613 ff. aufnimmt, Schalenbrunnen aus dieser Zeit. - Hofgartentempel, auch sog. Dianatempel, auf der Kuppel Kopie der "Tellus Bavaria" (Bronze, um 1590 von Hubert Gerhard mit Putten und Attributen des frühen 17. Jh.), wohl von Heinrich Schön d. Ä. 1615; - Reiterstandbild Herzog Ottos von Wittelsbach (Bronze), Entwurf und Guss von Ferdinand von Miller, 1911; - Kriegerdenkmal, von Karl Knappe, Thomas Wechs und Eberhard Finsterwalder, 1924-26; mit Gruftraum, darin Liegefigur, ehem. aus Rotmarmor, von Bernhard Bleeker, 1972 durch Bronzekopie von Hans Wimmer ersetzt. - Brunnen, fälschlich auch als Loreleybrunnen bezeichnet, mit Bronzereplik einer Wassernymphe ("Nymphe von Anif"), von Ludwig Schwanthaler, 1852; - Ägyptischer Obelisk, 1./2. Jh. n. Chr., 1972 vor dem Eingang der Ägyptischen Staatssammlung (Hofgartenstraße 2) aufgestellt; - Begrenzungen: südliche Begrenzung, Festsaalbau der Residenz, siehe Hofgartenstraße 2; östliche Begrenzung, Bayerische Staatskanzlei (ehem. Armeemuseum), siehe Franz-Josef-Strauß-Ring 1; westliche und nördliche Begrenzung, Hofgartenarkaden und Hofgartentor, siehe Odeonsplatz 6-18, Galeriestraße 2/2 a/2 b/4/4 a/6/6 a und 8/10.</p>
Ehem. Bergwerks- und Salinen-Administration
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1843
Ludwigstraße 27
389 m Route
<p>Ehem. Bergwerks- und Salinen-Administration, jetzt Teil der Ludwig-Maximilians-Universität, dreigeschossiger, langgestreckter Eckbau mit farbiger, Terrakotta verblendeter Fassade, ein Hauptwerk von Friedrich von Gärtner, 1838-43, Wiederaufbau 1949-59; anschließend Mauer an der Schellingstraße, gleichzeitig.</p>
Hofgartentempel
Architekt: Schön Heinrich d. Ä.
Erstellung: 1615

389 m Route
<p>Hofgartentempel, auch sog. Dianatempel, auf der Kuppel Kopie der "Tellus Bavaria" (Bronze, um 1590 von Hubert Gerhard mit Putten und Attributen des frühen 17. Jh.), wohl von Heinrich Schön d. Ä. 1615</p>
Brienner Straße 18
389 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Gabelsbergerstraße 9
393 m Route
<p>Mietshaus, stattliche Neurenaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1880.</p>
Odeonsplatz
395 m Route
Palais Arco-Zinneberg
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Wittelsbacherplatz 1
396 m Route
Fotostudio Elvira
Architekt: Endell August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1887
Von-der-Tann-Straße 22
399 m Route
Palastartiges Doppelmietshaus
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1824
Brienner Straße 10
399 m Route
Palastartiges Doppelmietshaus, 1824/25 von Leo von Klenze; nach Kriegszerstörungen in ähnlicher Form, doch mit starken Veränderungen wiederaufgebaut.
Mietshaus in Ecklage
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1864
Amalienstraße 57
402 m Route
<p>Amalienstraße 57/59; Mietshaus in Ecklage, im Kern klassizistisch, 1864 aufgestockt, neubarocke Stuckdekoration bez. 1924.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 52
405 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Ehem. Palais Moy
Architekt: Klenze Leo von, Winkler Georg Helmut
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Brienner Straße 1
406 m Route
<p>Ehem. Palais Moy, jetzt Geschäftshaus, klassizistischer Vierflügelbau (Doppelhaus) mit Innenhof, 1824/25 von Leo von Klenze, nach Kriegsschäden um 1950/52 von Georg Helmut Winkler äußerlich annähernd wiederaufgebaut; mit Theatinerstraße 23.</p>
Zugehöriges Gartenhaus
Architekt: Bleeker Bernhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Kaulbachstraße 29
408 m Route
<p>Zugehöriges Gartenhaus, 1922 durch Ausbau eines erdgeschossigen Remisen- und Stallgebäudes in neuklassizistischen Formen entstanden; Aufstockung der Seitenflügel nachträglich; u. a. bewohnt durch den Bildhauer Bernhard Bleeker.</p>
Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Brienner Straße 5
409 m Route
<p>Geschäftshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
U-Bahnhof Odeonsplatz
Erstellung: 1971

410 m Route
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Jugendstil
Brienner Straße 7
411 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, neuklassizistischer Jugendstil, Anfang 20. Jh.
Pfarrhaus der Ludwigskirche
Architekt: Gärtner Friedrich von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Ludwigstraße 22
412 m Route
<p>Professor-Huber-Platz 1; Pfarrhaus der Ludwigskirche, dreigeschossiger, kubischer Walmdachbau, von Friedrich von Gärtner, 1829-44; Pendant zu Nr. 18, Baugruppe mit diesem und der Kirche (Nr. 20) samt den verbindenden Arkaden; nördlich entlang der Straße verputzte Mauer mit Tordurchfahrt bis Professor-Huber-Platz 1</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1863
Schellingstraße 17
413 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Satteldachbau mit schlichter Stuckfassade und kräftigem Kranzgesims, errichtet 1862/63, Ladeneinbau 1886.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 54
416 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Kuppelmayr Max
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1853
Schellingstraße 19
416 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger spätbiedermeierlicher Satteldachbau, von Max Kuppelmayr, 1853.</p>
Hofgartentor
Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1818
Hofgarten
417 m Route
<p>Das Hofgartentor am Odeonsplatz in München, erbaut von 1816 bis 1818 unter König Ludwig I., wurde von Leo von Klenze im Stil eines römischen Triumphbogens gestaltet. Es ehrt König Max Joseph, Ludwigs Vater, mit Medaillons an den Säulen, die von Lorbeerkränzen und bayerischen Löwen geschmückt sind. Ursprünglich waren Skulpturen für die Nischen geplant, die jedoch nie umgesetzt wurden. Auf dem Dach des Tors befinden sich Bleitrophäen von Ernst Mayer und an der Fassade Genienreliefs zu Kunst, Landwirtschaft, Wissenschaft und Kriegswesen. Das Tor markiert den Eingang zur Hofgartenstraße und den Beginn der klassizistischen Umgestaltung Münchens. Heute ist die Hofgartenstraße größtenteils Fußgängerzone, mit begrenztem Verkehr ab der Alfons-Goppel-Straße.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Türkenstraße 33
419 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit genutetem Erdgeschoss, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Erstellung: 1894
Schellingstraße 21
425 m Route
<p>Mietshaus, reich stuckierte Fassade mit Louis-Seize-Dekor auf älterem Bau, 1894-95 von Martin Dülfer.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 35
427 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.</p>
Mietshausgruppe
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 11
427 m Route
<p>Gabelsbergerstraße 11, 13, 15; Mietshausgruppe, biedermeierlich, zu Walmdachblock zusammengefasst, mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, um 1850/60.</p>
Palais Almeida
Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1824
Brienner Straße 14
427 m Route
<p>Das Palais Almeida in der Brienner Straße wurde 1824 von Jean Baptiste Métivier im Stil des französischen Klassizismus erbaut. Es entstand an der Stelle der ehemaligen Georgskirche und folgt der traditionellen Fassadengestaltung mit drei Geschossen, neun Fensterachsen und einem rustizierten Erdgeschoss. Die Fassade ist durch Pilaster und prunkvolle Kandelaber neben dem Haupteingang verziert.</p><p>Erbaut von Baronin Sophie von Bayrstorff, gelangte es durch ihre Tochter Sophie und deren Ehemann, Graf Paolo d’Almeida, zu seinem Namen. Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude 1952/53 mit vereinfachtem Dach wiederaufgebaut. Heute dient es als Büro- und Geschäftshaus, dessen Innenhof seit 2013 für die Öffentlichkeit zugänglich ist.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Türkenstraße 37
428 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1880.
Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten
Architekt: Seitz Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1938
Amiraplatz 1
428 m Route
Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten, neuklassizistischer Eckbau, nördlicher Bauteil als palastartiger Rechteckblock ausgebildet, westlich langgestreckter Seitentrakt, im Erdgeschoss große Schaufensterarkaden mit Natursteinverblendung, von Robert Seitz, 1938-40.
Herzogliches Georgianum
Architekt: Gärtner Friedrich von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1840
Ludwigstraße 24
428 m Route
<p>Professor-Huber-Platz 1; Herzogliches Georgianum (Priesterseminar), Komplex aus dreigeschossigem Zweiflügelbau und erhöhtem Kopfbau, von Friedrich von Gärtner, 1835-40, Wiederaufbau, 1948/49; südlich anschließende Mauer bis Ludwigstraße 22, vgl. dort.</p>
Forstliche Forschungsanstalt
Architekt: Schulze Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Amalienstraße 52
429 m Route
<p>Forstliche Forschungsanstalt, monumentaler Institutsbau, 1898/99 in neubarocken Formen nach Entwurf von Adolf Schulze durch das Landesbauamt errichtet, Fassade kräftig gegliedert, z. T. vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Amalienstraße 63
433 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 3. Viertel 19. Jh.</p>
Café Luitpold
Architekt: Lasne Otto
Erstellung: 1888
Brienner Straße 8
433 m Route
Palaisartiger Bau
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Königinstraße 11
434 m Route
Palaisartiger Bau, im Kern klassizistisch, 1913-14 von Heilmann und Littmann neuklassizistisch umgebaut.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 43
436 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Kuppelmayr Max, Dülfer Martin
Erstellung: 1844
Schellingstraße 23
436 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Mansarddachbau mit reich stuckierter, neuklassizistisch anklingender Jugendstilfassade, im Kern von Max Kuppelmayr, 1844, umgebaut und neugestaltet von Martin Dülfer, 1896.</p>
Prinz-Carl-Palais
Architekt: Fischer Karl von, Gablonsky Fritz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Franz-Josef-Strauß-Ring 5
437 m Route
<p>Ehem. Adelspalais, sog. Prinz-Carl-Palais, klassizistischer Walmdachbau mit Portikus und Dreiecksgiebel, erbaut für Abbé Pierre de Salabert von Karl von Fischer, 1804-06, von Fritz Gablonsky 1937 nach Westen erweitert, 1971-75 durch das Landbauamt München zum Dienstsitz des Bayerischen Ministerpräsidenten umgebaut; mit Ausstattung; westlicher Abschluss der Prinzregentenstraße.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Amalienstraße 65
439 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich stuckiert, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 60
441 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Schellingstraße 26
442 m Route
<p>Mietshaus, mit Doppelerkerfront und sehr reichem Jugendstil-Stuckdekor, 1897-1900 von Martin Dülfer.</p>
Kaulbachstraße 31
449 m Route
Wittelsbacher Palais
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1848
Brienner Straße 50
449 m Route
Pinakothek der Moderne
Architekt: Braunfels Stephan
Erstellung: 2002
Barer Straße 40
449 m Route
Klassizistisches Wohnhaus
Baustil: Klassizismus
Theatinerstraße 23
449 m Route
Theatinerstraße 23; Klassizistisches Wohnhaus, jetzt Geschäftshaus, bildet eine Einheit mit dem Eckhaus, ehem. Nr. 25, jetzt Brienner Straße 1/ehem. Palais Graf Moy, siehe dort.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Amalienstraße 67
451 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Erker, bez. 1897.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 45
453 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Heilige Stiege
Erstellung: 1688
Theatinerstraße
455 m Route
<ul><li>5. Mai 1688 - Einweihung durch Fürstbischof Joseph Clemens in Gegenwart des Kurfürsten Max Emanuel</li><li>8. Juni 1820 - Abbruch</li></ul>
Hofgartenarkaden
Erstellung: 1560
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
457 m Route
nördliche Randbebauung des Unteren Hofgartens, vom Lusthaus Albrecht V. Teile samt westlichem Eckturm und gewölbtem Gang mit Säulenarkaden erhalten, mit Resten von Rollwerkmalerei, um 1560; darüber Pfeilerarkadenreihe der ehemaligen Hofgartenarkaden, 1866 vom Neurenaissancebau des Kunstvereins überbaut; nach dessen Kriegszerstörung nur in Teilen überliefert; an das Untergeschoss anschließend in unteren Partien erhaltenes Brunnhaus Maximilian I., 1613-17, Erweiterung von Leo von Klenze, 1847/48; mit technischer Ausstattung.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Amalienstraße 69
460 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Türkenstraße 47
462 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, Ende 19. Jh.</p>
Ehem. herrschaftliche Villa
Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Königinstraße 17
466 m Route
<p>Ehem. herrschaftliche Villa, jetzt Bayer. Landesanstalt für Aufbaufinanzierung (LfA), stattlicher, palaisartiger Bau mit Natursteinfassade und großem Säulenbalkon, neuklassizistisch, 1907-09 von Franz Deininger.</p>
Residenzstraße 1
471 m Route
<p>Residenzstraße 1; Residenz, ausgedehntes Stadtschloß, ab 1348 über Jahrhunderte gewachsen, acht Höfe umschließend. Der mittelalterliche Kern (Neuveste) in Resten unter dem Nordostpavillon des Festsaalbaues und dem umgebenden Bereich verborgen. Kern der bestehenden Anlage die westlich an die Residenzstraße grenzende Alte oder Maximilianische Residenz des frühen 17. Jh. mit der Hofkapelle (1601) und älteren Teilen des 16. Jh. (Grottenhof mit Perseusbrunnen, 1595 von Hubert Gerhard; Antiquarium, 1569-71). Im Brunnenhof Wittelsbacherbrunnen, um 1600. Zu Nr. 1 gehört das Alte Residenztheater, Rokokobau, 1751-53 von Fran¿ois de Cuvilli¿s, 1956 an neuer Stelle (Apothekenflügel) wiederaufgebaut; mit Ausstattung; Königsbau, siehe Max-Joseph-Platz 3, Festsaalbau siehe Hofgartenstraße 2 und Marstallplatz 8, Allerheiligen-Hofkirche siehe Marstallplatz. Vgl. auch Hofgarten.</p>
Tonhalle Kaim
Architekt: Dülfer Martin
Erstellung: 1895
Türkenstraße 5
476 m Route
Bayerische Landesbank
Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Brienner Straße 16
476 m Route
Ehem. Disconto-Gesellschaft, jetzt Bayerische Landesbank (Altbau), palastartiger neuklassizistischer Bau, 1922-23 von Max Littmann.
Ehem. öffentl. Bedürfnisanstalt
Architekt: Schwiening Adolf, Eggers Hartwig
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1901
Schellingstraße 28
477 m Route
<p>Ehem. öffentl. Bedürfnisanstalt, kleiner pavillonartiger Neubarockbau, 1901 von Adolf Schwiening und Hartwig Eggers in städtebaulich wichtiger Ecklage errichtet; 1950 nach Osten erweitert.</p>
Mietshäuser
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kaulbachstraße 22
478 m Route
<p>Kaulbachstraße 22/22 a/24; Zusammenhängende Gruppe von drei Mietshäusern, Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900 von Martin Dülfer; Nr. 22 a bez. 1900; beiderseits am Ende anschließender Torbogen.</p>
Theatinerkirche St. Cajetan
Architekt: Barelli Agostino, Zuccali Enrico, Cuvilliés Francois d. Ä.
Erstellung: 1663
Theatinerstraße 22
478 m Route
<p>Theatinerkirche St. Cajetan, kreuzförmig-basilikale Anlage mit Zweiturmfront und Vierungskuppel, 1663-68 von Agostino Barelli und Enrico Zuccali, Fassade 1765-68 von Francois Cuvilliés d. Ä. vollendet; mit Ausstattung.</p>
Abgegangenes Haus Schwann
Architekt: Brüder Ludwig
Erstellung: 1911
Königinstraße 19
479 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Gabelsbergerstraße 19
482 m Route
Mietshaus, stattliche, spätklassizistische Fassade, reich gegliedert und stuckiert, um 1870.
Mietshaus
Erstellung: 1860
Gabelsbergerstraße 17
485 m Route
<p>Mietshaus, mit Lisenen und Stichbogenfenstern, um 1860.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Amalienstraße 71
494 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliederte Doppelerkerfront, um 1900.
Ehem. Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1904
Königinstraße 23
498 m Route
<p>Ehem. Mietshaus, jetzt Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1903-04 von Ludwig Grothe.</p>
Feldherrnhalle
Architekt: Miller d. J. Ferdinand von, Rümann Wilhelm von, Gärtner Friedrich von, Schwanthaler Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1844
Residenzstraße
499 m Route
<ul><li>Loggia mit dreiseitig offenen Rundbogenarkaden und großer Freitreppe im Norden, Kalksteinquaderbau mit reichem bauplastischem Dekor, von Friedrich von Gärtner, 1841-44,</li><li>Behebung der Kriegsschäden, 1950-1962;</li><li>Bronzestandbilder auf Granitpostamenten der Heerführer Johann Tzerklas Graf von Tilly und Carl Philipp Fürst von Wrede, nach Entwürfen von Ludwig Schwanthaler, gegossen von Ferdinand von Miller d. Ä., enthüllt 1844;</li><li>Bayerisches Armeedenkmal, Bronzefigurengruppe auf Granitsockel, von Ferdinand von Miller d. J., bez. 1892;</li><li>zwei Löwen, neuklassizistische Tierplastiken in Marmor, von Wilhelm von Rümann, 1906.<br><br> </li></ul><h4>Restaurierung 2025</h4><p><strong>TAFEL 1: Geschichte</strong></p><p>Die Feldherrnhalle wurde 1841 bis 1844 im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern (er regierte 1825–1848) nach Plänen des Architekten Friedrich von Gärtner (1791–1847) errichtet. Den Bauschmuck – die bekrönenden Waffentrophäen, die Königswappen über den mittleren Pfeilern der Hauptfassade sowie die Standbilder der Frontseite – entwarf der Bildhauer Ludwig von Schwanthaler (1802–1848). Architektonisches Vorbild ist die „Loggia dei Lanzi“ aus dem 14. Jahrhundert in Florenz, die den zentralen Platz der Stadt schmückt und für öffentliche Zeremonien genutzt wurde. Später diente die Halle als Aufstellungsort für Skulpturen und als Wachlokal.</p><p>Mit dem Bau der Münchner Feldherrnhalle setzte Ludwig I. der bayerischen Armee und ihren siegreichen Heeresführern ein Denkmal. Ihre Bestimmung reiht sie in die bayerisch-deutschen Nationaldenkmäler des Königs ein, zu denen auch die Münchner Ruhmeshalle, die Walhalla bei Regensburg sowie die Befreiungshalle über Kelheim zählen. Zugleich bildet die Halle den Blickpunkt der Ludwigstraße, die durch das ebenfalls von Gärtner geplante Siegestor verläuft und mit ihren klassizistischen Monumentalbauten symbolträchtig auf die Königliche Residenz sowie die benachbarte Theaterkirche zuführt.</p><p>Die bronzenen Feldherren-Standbilder des Grafen Tilly (1559–1632) und des Fürsten Wrede (1767–1838) wurden durch Ferdinand von Miller in der königlichen Erzgießerei gegossen und dienten der Inszenierung der bayerischen Nation. Tillys Statue verweist auf Bayern als Verteidiger des katholischen Glaubens im Dreißigjährigen Krieg, Wredes Standbild auf die Teilnahme an der siegreichen nationalen Erhebung gegen Napoleon in den deutschen Befreiungskriegen. Anstatt weiterer Feldherren, wie noch von Ludwig I. gewünscht, ließ später Prinzregent Luitpold in der Halle 1892 zusätzlich das Denkmal der bayerischen Armee aufstellen. Seit 1905 bewachen die beiden Marmorlöwen des Bildhauers Wilhelm von Rümann den zentralen Treppenaufgang.</p><p>Am 9. November 1923 war hier der Marsch von Adolf Hitler und seinen Anhängern, die den Sturz der Demokratie beabsichtigten, auf dem Weg zum Kriegsministerium von der Landpolizei aufgehalten worden. Auf beiden Seiten gab es Tote und Verletzte. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde die Feldherrnhalle zu einem Kultort der „Bewegung“. Ein 1933 in der Halle errichtetes Mahnmal für die Putschisten und regelmäßige „Gedenkfeiern“ dienten der Selbstdarstellung des Regimes. Heute erinnert eine Gedenktafel an der benachbarten Residenzfassade an die vier bei der Abwehr des Putschversuchs von 1923 getöteten Landpolizisten.</p><p>---</p><p><strong>TAFEL 2: Architektur</strong></p><p>Das Podium der Feldherrnhalle enthält mehrere niedrige gewölbte Räume, die in der Raumnot nach dem Zweiten Weltkrieg genutzt wurden. Zuletzt war hier eine Veranstaltungszone eingerichtet, die 2019 geschlossen hat. Die Kellerräume werden deshalb auf ihre ursprüngliche Form zurückgebaut und dienen künftig Lagerzwecken.</p><p>Das Dach der Feldherrnhalle war im Zweiten Weltkrieg abgebrannt und nur in einfacher Form erneuert worden. Die Eindeckung in verzinktem Eisenblech ist durch Witterung und Ausführung an den Anschlüssen als Unfallschwachstelle. Wasserschäden in den kaum zugänglichen Gewölberäumen schließen. Neben einer praktikablen Erschließung dieser Räume und Dachflächen zu Revisionszwecken wird eine neue Dacheindeckung aus dauerhaftem Kupferblech geschaffen. Ihre Tragsubkonstruktion aus Holz wird ebenfalls geprüft und ertüchtigt. Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten ist auf dem Dach der Feldherrnhalle auch die Montage einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung vorgesehen.</p><p>Die Statik der Feldherrnhalle ist kompliziert, da die weitgespannten Bögen sich mit dem Fiorentiner Vorbilds mit Hilfe robuster Zugstangen aus Eisen im Gleichgewicht gehalten werden. Deutliche Rostausblühungen und Risse deuten auf Verfallsspuren hin. Erst durch vertiefte Schadenskarte und baustatischen Untersuchungen können Aussagen getroffen werden.</p><p>Für die dauerhafte Standsicherheit von Gewölbe und Pfeiler ist daher eine statische Ertüchtigung der Eisenkonstruktion durch Einbau eines Stahlträgersystems im Dachraum erforderlich.</p><p>Die Feldherrnhalle ist heute ein attraktiver Treffpunkt für die Münchner und Touristen. Das Hallenpodium bietet eindrucksvolle Perspektiven auf einige der schönsten Stadträume der Landeshauptstadt an Odeonsplatz und Ludwigstraße. Dennoch war dieser Ort bisher nicht ohne jedes Risiko auf den etwa 3 Meter hohen Hallenpodium begehbar. Nachdem wirkungsarme und abgehende Warnhinweise keine nachhaltige Wirkung gezeigt haben, wird im Zuge der Restaurierungsmaßnahme eine denkmalverträgliche Absturzsicherung erarbeitet.</p><p>Das Denkmalpodium, das derzeit nur provisorisch abgedichtet ist, erhält wieder in Anlehnung an den historischen Asphaltbelag einen neuen, dichten Belag aus geschliffenem Gussasphaltestrich. Der historische Boden war von dem Architekten F. J. Kreuter als einer der ersten Terdecken Bayerns gestaltet worden.</p><p>---</p><p><strong>TAFEL 3: Restaurierung – Oberflächen aus Naturstein und Putz</strong></p><p>Die Hauptwirkung der Feldherrnhalle ist auf die beim Bau verwendeten Natursteine zurückzuführen. Für den Sockel fand ein Muschelkalk, für das aufgehende Mauerwerk ein Kalkstein aus Kelheim Verwendung. Die beiden Löwen selbst sowie das Auflagerungsmassiv wurden aus weißem Laaser Marmor gefertigt.</p><p>Die Natursteinoberflächen werden gereinigt, Verschwartungen und Rostfahnen reduziert, morbide Bereiche wieder gefestigt. Kleinere Ausbrüche werden in originalgetreuen Ergänzungen geschlossen, zerstörte Bereiche und schadhafte Betonganzierungen in der vorgegebenen Form von Steinmetz nachgearbeitet oder abgegossen.</p><p>Auch der selten feine Fugenschnitt zwischen Werksteinen müssen auf Fehlstellen untersucht und mit dem gleichen Mörteln dauerhaft verschlossen werden. Häufig wird eine Steinersatzierung mit der Aufbringung einer Opferschicht an Orten belasteten, leicht zu entfernenden „Schale-Schlämmen“ bestehen aus ähnlichem Grundstoff wie der originale Stein, bleiben jedoch bewusst weicher und werden mit einem gegenüberliegenden Farbwert aufgebracht, um Unterscheidbarkeit und die Ablesbarkeit des Regenwassers verbessern.</p><p>Die Pfeiler der Feldherrnhalle waren schon immer größtenteils weiß gestrichen, die Putzflächen der Loggia-Rückwand durch eine aufgemalte, farblich dezent voneinander abgesetzte graue Quadergliederung gestaltet.</p><p>Die Architekten der Erbauungszeit – Friedrich von Gärtner und auch Leo von Klenze – haben solche Lösungen immer wieder verwendet, wenn die Ausführung von echten Natursteinen zu aufwendig erschien (wie an den meisten Fassaden der Residenz).</p><p>Durch Alterung und eindringende Feuchtigkeit sind die Putzoberflächen jedoch geschädigt. Es ist zu klären, welche und an welchen Stellen noch Putzteile historisch sind und erhalten bleiben können. Soweit möglich, sollen die Schadenspotenziale durch angereicherte Schadsalze im Vorfeld eines Neuauftrags neutralisiert werden.</p><p>Dabei stellt die Hallenrückwand besondere Anforderungen, da sie die eigentliche Schaufand in der Nachsicht vom Odeonsplatz aus bildet. Sie soll mit den übrigen Kunstwerken harmonisieren und muss mit ruhiger, aber zugleich moderner Farbenspiel den eigentlichen einfarbig grauen Naturstein imitieren soll.</p><p>---</p><p><strong>TAFEL 4: Restaurierung – Bildwerke aus Bronze</strong></p><p>Die in der Feldherrnhalle aufgestellten Bronzedenkmäler weisen unterschiedliche Erhaltungszustände auf. Während die oben auf dem Podium aufgestellten übergroßen Standbilder der bayerischen Heerführer der Witterung ausgesetzt sind, sind das an der Hallenrückwand positionierte Denkmal für das Bayerische Heer und die seitlich angebrachten Schrifttafeln durch ihre Lage besser geschützt.</p><p>Die Standbilder werden gereinigt und Korrosionsprodukte reduziert. Mögliche Schadstellen wie Risse oder Löcher werden mit traditionellen Mitteln der Metallbearbeitung geschlossen.</p><p>Durch pflegende Schutzüberzüge, meist Spezialwachse, wird das Gesamterscheinungsbild vereinheitlicht und die weitere Oxidation der Oberflächen verlangsamt. Die Standfestigkeit der Figuren wird geprüft und gegebenenfalls das Innengerüst verstärkt. Schließlich muss speziell an der rückwärtigen Monumentalgruppe – ein wirkungsvoller und dabei möglichst wenig sichtbarer Tauchschutz angebracht werden, um einer Verschmutzung der wertvollen Oberflächen vorzubeugen.</p><p><i>Quelle: Infotafeln am Bauzaum vor Ort</i></p><p> </p>
Volksschule
Architekt: Frauenholz Hermann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Türkenstraße 68
500 m Route
<p>Volksschule, Nordflügel neubarock, 1900-01 von Hermann Frauenholz; 1951 Hauptbau von 1871 stark erneuert.</p>
Festsaalbau der Residenz
Architekt: Schwanthaler Ludwig, Klenze Leo von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1842
Hofgartenstraße 2
504 m Route
<p>(siehe Residenzstraße 1 und Marstallplatz 8), langgestreckter Neurenaissancebau, 1832-42 von Leo von Klenze, im Westteil unter Verwendung des Vorgängerbaues (Kaisersaaltrakt) des frühen 17. Jh. Vor dem Mittelrisalit Loggia mit Figuren von Ludwig Schwanthaler, vgl. Hofgarten.</p>

511 m Route
Die Brienner Straße ist die erste der großen Straßenanlagen des 19. Jahrhunderts in München und innerhalb der rationalen Schematik der Maximilians-Vorstadt als Ost-West-Achse mit besonderer Absicht angelegt, erstmalige residenzstädtische Planungs-Aktion und radikale Neubebauung auf freiem Gelände. Vorgegeben war dem Verlauf der Brienner Straße eine als Fürstenweg bezeichnete Chaussee, welche die Residenz mit Nymphenburg verband; die Gestaltung blieb auf die Strecke vom Odeonsplatz bis zum Königsplatz beschränkt. Die in einem ersten Abschnitt zwischen 1808 und 1824 entstehende Max-Vorstadt sucht man durch ein System von Achsen an die Altstadt zu binden. Die Brienner Straße geht vom Hofgarten aus. Senkrecht zu ihr steht die Arcisstraße, ausgerichtet auf den 1813/14 angelegten Alten Botanischen Garten. Ihre östliche Parallele ist die Barerstraße. Im Schnitt von Barer- und Brienner Straße ist der kreisrunde Karolinenplatz angelegt. Dieser nimmt eine Schräglinie auf, die Max-Joseph-Straße, die als Anschlussachse zur Altstadt bereits besteht. Das Ensemble umfasst sowohl die gesamte Brienner Straße zwischen Odeons- und Königsplatz als auch das Grundsätzliche des Achsensystems (wobei die Max-Joseph-Straße als dem Ensemble Maxvorstadt I zugehörig behandelt wird).
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 68
512 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Satteldachbau mit Terrakotta-Platten verkleideter Neurenaissancefassade, um 1860/70, 1885 und danach um je ein Geschosse erhöht.</p>
Westteil des ehem. Theatinerklosters
Architekt: Perti Lorenzo, Palais Minucci
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1675
Salvatorplatz 2
512 m Route
Salvatorplatz 2/2 a; Westteil des ehem. Theatinerklosters (siehe Theatinerstraße 20/21), jetzt Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst, langgestreckter Frühbarockbau, um 1675/76 von Lorenzo Perti, 1938-41 aufgestock und umgebaut; südlich anschließend spätbarocker Eckbau von ca. 1731, Teil des ehem. Palais Minucci, um 1939 umgebaut.
Palais Berchem
Erstellung: 1677
Theatinerstraße 20
513 m Route
Kaulbachstraße
515 m Route
Künstlerwohnhaus Defregger
Architekt: Defregger Hans, Pixis Oskar
Baustil: Historismus
Erstellung: 1924
Kaulbachstraße 26
515 m Route
<p>Kaulbachstraße 26 a/b; Künstlerwohnhaus des Bildhauers Hans Defregger, 1924 von Oskar Pixis, mit Ateliertrakt, beide in Formen des reduzierten Historismus; zugehörig Garten mit Ateliergebäude des Malers Franz Defregger, Ende 19. Jh. von Georg von Hauberrisser unter Verwendung einer aus Südtirol übertragenen Vertäfelung.</p>
Kaiserhoftrakt
Erstellung: 1616

515 m Route
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Schellingstraße 32
520 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch mit ionischen Kolossalpilastern und Stuckdekor, um 1910/20</p>
Mietshaus
Architekt: Heuberger M., Bleibinhaus Georg
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1865
Amalienstraße 77
521 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit schlichter Putzgliederung, 1865 von M. Heuberger und Zimmermeister Georg Bleibinhaus, 1879 aufgestockt; Gruppe mit Nr. 79, 81 und 83; Rückgebäude spätklassizistisch mit reicher Gliederung.</p>
LMU - Friedrich von Gärtner
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1840

523 m Route
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Schellingstraße 32
523 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch mit ionischen Kolossalpilastern und Stuckdekor, um 1910/20</p>
Ludwig-Maximilians-Universität
Architekt: Gärtner Friedrich von, Bestelmeyer German
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1840
Geschwister-Scholl-Platz 1
523 m Route
<p>Ludwig-Maximilians-Universität, Dreiflügelbau im sog. Rundbogenstil, von Friedrich von Gärtner 1835-40; Erweiterungsbau nach Westen mit Vorhof in reduziert historisierenden Formen, von German Bestelmeyer, 1906-09; mit Lichthof, Vestibüle, Aula, Auditorium Maximum; nach Kriegsschäden Wiederaufbau bis 1955, nicht mehr erhalten ist der Nordtrakt von 1897/98 an der Adalbertstraße; - Pavillon mit Eulenbrunnen, von Eduard Beyrer 1915; im Südhof.</p>
Ehem. Preysing-Palais
Architekt: Effner Joseph
Baustil: Regence-Stil
Erstellung: 1728
Residenzstraße 27
524 m Route
Theatinerkloster
Erstellung: 1690
Theatinerstraße 20
525 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1881
Türkenstraße 55
526 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1881.</p>
Kithan-Haus
Erstellung: 1953
Maximiliansplatz 12
526 m Route
<p>Sog. Kithan-Haus, repräsentatives Geschäfts-und Bürogebäude mit filigraner Fassade zum Maximiliansplatz, vollständig verglaster, siebengeschossiger Stahlbetonskelettbau mit nach Osten abgeknickter Fassadenachse, durch zweigeschossige Ladenzone, darüber umlaufenden Balkon und durch zurückgesetztes Terrassengeschoss mit einschwingendem Flachdach strukturiert, 1953 von Georg Brenninger.</p>
Römische Brunnen
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1840
Ludwigstraße 14
529 m Route
&lt;p&gt;Brunnen römischen Typs, momunentaler Doppelschalenbrunnen aus Eisen gegossen, Becken aus Hauzenberger Granit, von Friedrich von Gärtner 1840-44;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heuberger M., Bleibinhaus Georg
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1865
Amalienstraße 79
531 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, 1865 von M. Heuberger und Zimmermeister Georg Bleibinhaus; Rückgebäude Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 77, 81 und 83.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Berchem
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neoklassizismus
Erstellung: 1898
Brienner Straße 22
533 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Berchem, jetzt Verwaltungsgebäude der Bayerischen Landesbank, 1897-98 von Gabriel von Seidl; vereinfachte Wiederherstellung nach Kriegsschäden; Treppenhaus mit Stuckdekor erhalten; 1927 und 1933 erweitert.&lt;/p&gt;
Defregger-Haus
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Königinstraße 27
534 m Route
&lt;p&gt;Defregger-Haus, deutsche Renaissance, malerischer Rohbacksteinbau mit reichen Kalksteingliederungen, 1893-94 von Georg von Hauberrisser.&lt;/p&gt;
Barer Straße
534 m Route
Alter Simpl
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Türkenstraße 57
539 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus mit Gaststätte Alter Simpl (seit 1903 Künstlerlokal Simplizissimus), Neubarockbau mit Stuckdekor, 1894.&lt;/p&gt;
LMU - Erweiterungsbau Bestelmeyer
Architekt: Bestelmeyer German
Erstellung: 1909
Amalienstraße
539 m Route
Ehem. Salvatorschule
Architekt: Loewel Friedrich, Kiessler Uwe
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Salvatorplatz 1
540 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Salvatorschule, jetzt Literaturhaus, freistehender dreigeschossiger Neurenaissancebau mit Seitenrisaliten, von Friedrich Loewel 1886/87, nach Kriegsschäden in reduzierter Höhe wiederaufgebaut, von Uwe Kiessler 1995-97 Wiederaufstockung in moderner Form.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Türkenstraße 72
541 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, um 1870; in sackgassenartiger Erweiterung.&lt;/p&gt;
Rest der ehemaligen inneren Stadtmauer
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1300
Jungfernturmstraße
541 m Route
&lt;p&gt;Jungfernturmstraße; An der Südseite der letzte oberirdisch anschauliche Rest der ehem. inneren Stadtmauer; Rohziegelbau, um 1300 / 15. Jh., mit stadtseitiger Wand des ehem. Jungfernturmes aus dem späten 15. Jh. und an diesen erinnernde Gedenktafel der 2. Hälfte des 19. Jhs.&lt;/p&gt;
ehem. Bayerischen Armeemuseums
Architekt: Mellinger Ludwig von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1905
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
542 m Route
&lt;p&gt;Mittelteil des ehem. Bayerischen Armeemuseums (Torso nach Kriegszerstörung), 1900-1905 von Ludwig von Mellinger, Neurenaissance, mit Portikus im Westen und mit Kuppel (einbezogen in den Neubau der Bayerischen Staatskanzlei von 1990-93); vom nördlichen Kopfbau z. T. die Reste der Hofgartenarkaden überfangen, siehe Galeriestraße 8/10.&lt;/p&gt;
Jungfernturmstraße
542 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Theresienstraße 72
543 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit Terrakotta-Platten verkleideter Fassade, um 1860/70, 1889 aufgestockt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Türkenstraße 59
544 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.
Universität Erweiterungsbau
Architekt: Bestelmeyer German
Erstellung: 1906
Amalienstraße 58
545 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Prinz-Ludwig-Straße 7
547 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erkern und reichem Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
U-Bahnhof Universität
Erstellung: 1971

548 m Route
Hofgartenkaserne
Erstellung: 1808

548 m Route
&lt;p&gt;Die Hofgartenkaserne – auch als Max‑Joseph‑Kaserne bekannt – wurde von 1801 bis 1808 am östlichen Rand des Münchner Hofgartens errichtet. Der klassizistische Riegelbau mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen bot Platz für bis zu 2 150 Soldaten&amp;nbsp; . Entworfen von Joseph Frey, stand die Kaserne auf feuchtem Boden – früher ein Zierteich und Teil des Köglmühlbach-Sammlers. Diese nasse Lage förderte Krankheiten wie Typhus, was ab den 1850er Jahren zu immer heftigeren Epidemien führte. Erst 1893 bewog eine besonders schwere Typhusepidemie zur Schließung, 1899 folgte der Abriss&amp;nbsp; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf dem Gelände entstand bis 1905 das Bayerische Armeemuseum. Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurden die Ruinen in den Neubau der Bayerischen Staatskanzlei integriert, der 1993 fertiggestellt wurde&amp;nbsp; . Heute markiert die Kuppel der Staatskanzlei die historische Position der Kaserne, nahe dem Eingang zum Hofgarten.&lt;/p&gt;
Bayerische Staatskanzlei
Architekt: Diethard J. Siegert und Reto Gansser
Erstellung: 1993
Franz-Josef-Strauß-Ring
549 m Route
Denkmäler vor der Universität
Architekt: Hahn Hermann
Erstellung: 1908
Amalienstraße
553 m Route
Amalienstraße vor der Universität; Denkmäler, auf hohen Pfeilern zwei allegorische Figuren, 1908 von Hermann Hahn; zur Universitätsanlage gehörig, siehe Geschwister-Scholl-Platz 1.
Neuveste
Erstellung: 1385

553 m Route
Bürohaus und Parkgarage
Architekt: Hart Franz
Erstellung: 1965
Salvatorplatz 3
554 m Route
&lt;p&gt;Bürohaus und Parkgarage für die ehem. Bayer. Staatsbank, jetzt Hypo-Vereinsbank, Baugruppe aus schmalem Bürotrakt und nach Westen anschließendem Parkhaus, Stahlbetonskelettbauten, mit dunklem Klinkermauerwerk verkleidet, 1964/65 von Franz Hart; Ostfront des Bürotraktes durch kräftig vortretende Pfeiler gegliedert, Parkhaus mit Lüftungsschlitzen.&lt;/p&gt;
Neufeste
Erstellung: 1385

557 m Route
Salvatorkirche
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1492
Salvatorstraße 17
557 m Route
&lt;p&gt;Salvatorkirche, ehem. Friedhofskirche, seit 1829 Griechisch-orthodoxe Kirche, spätgotischer Saalbau mit polygonalem Chor aus Backstein mit Turm, 1492-94; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Pfalz-Gedenkstein
Architekt: Bleeker Bernhard
Erstellung: 1924
Maximiliansplatz
558 m Route
&lt;p&gt;Pfalz-Gedenkstein, Granit Kubus mit Reliefs und Inschrift am Rande der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8, von Bernhard Bleeker, 1924, vom Odeonsplatz versetzt, 1934;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 34
559 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Reifenstuel N.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Residenzstraße 26
562 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, in klassizistischen Neurenaissanceformen, 1872 von N. Reifenstuel.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Erstellung: 1882
Königinstraße 31
563 m Route
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Erstellung: 1865
Barer Straße 46
564 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossig, ursprünglich in den Formen des späten Maximilansstil errichtet, von Johann Widmann, 1864/65, aufgestockt 1876 durch Martin Vornehm, 1909 Fassadenerneuerung und Madonnenrelief, nach 1945 Vereinfachung der Fassade; Rückgebäude, dreigeschossiges traufseitiges Wohnhaus mit Satteldach, von Johann Widmann, 1864/65.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Türkenstraße 63
566 m Route
Mietshaus, neubarock, mit flächiger Gliederung, um 1900.
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1865
Amalienstraße 83
567 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, biedermeierlich, schlichte Putzgliederung, 1865-66; bauliche Einheit mit Nr. 81, Gruppe mit Nr. 77, 79 und 81.&lt;/p&gt;
Ehem. Haus der Deutschen Ärzte
Architekt: Fick Roderich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1936
Brienner Straße 23
567 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Haus der Deutschen Ärzte, jetzt Oberösterreichhaus (Bank), dreigeschossiger historisierender Walmdachbau, die niedrigeren, zweigeschossigen Nebenflügel umschließen einen unregelmäßig fünfeckigen Hof, von Roderich Fick, 1935/36; im Hof Brunnen &quot;Windspiele&quot;, von Bernhard Bleeker, 1935..&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Prinz-Ludwig-Straße 9
569 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Liebergesell, Lehmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Türkenstraße 76
571 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern und sehr reichem Stuckdekor, 1901 von Liebergesell und Lehmann.&lt;/p&gt;
Marstallplatz 8
575 m Route
&lt;p&gt;Marstallplatz 8; Bayerische Akademie der Wissenschaften, im Ostteil des Festsaalbaus der Residenz (siehe Hofgartenstraße 2); im sogenannten&amp;nbsp;Apothekenstock 1956-58 das Cuvilliéstheater eingebaut (siehe Residenzstraße 1/ Altes Residenztheater).&lt;/p&gt;
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Residenzstraße 25
575 m Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Wohnhaus, neubarock, mit Stuckdekor am Erker, 1899-1900 von Eugen Drollinger.&lt;/p&gt;
Hofkapelle
Erstellung: 1603

576 m Route
Wohnhaus
Architekt: Kuppelmayr Max
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1864
Türkenstraße 78
577 m Route
Dreigeschossiges, langgestrecktes Wohnhaus, schlicht klassizistisch, Mitte 19.Jh.; nördliches Rückgebäude, 1864 von Max Kuppelmayr.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Cube Gustav von
Erstellung: 1911
Brienner Straße 26
577 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger, palastartiger Walmdachbau mit neuklassizistischer Fassadengestaltung, von Gustav von Cube 1910/11.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Veterinärstraße 6
579 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, Fassadengestaltung um 1828 von Karl Deiglmayr; vgl. Nr. 8.&lt;/p&gt;
Schiller-Denkmal
Architekt: Widnmann Max von, Miller Ferdinand von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1863
Maximiliansplatz
579 m Route
&lt;p&gt;Schiller-Denkmal, Bronzefigur auf Granitsockel mit Kalksteinstufen, am Ostende der Anlagen, von Max Widnmann entworfen und Ferdinand von Miller gegossen, 1863;&lt;/p&gt;
Salvatorstraße
581 m Route
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Veterinärstraße 8
584 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, Fassadengestaltung um 1828 von Karl Deiglmayr, neuklassizistisch aufgestockt; vgl. Nr. 6.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Strelin Oskar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kardinal-Faulhaber-Straße 5
584 m Route
Eckhaus, Neurenaissance, 1889 von Oskar Strelin; nur z. T. erhalten.
Sog. Aenaniahaus
Architekt: Gebrüder Rank
Erstellung: 1912
Schellingstraße 44
584 m Route
&lt;p&gt;Sog. Aenaniahaus, ehem. Verbindungshaus, in barockisierenden Formen, 1912 von den Gebrüdern Rank; Rückgebäude zu Schellingstraße 44.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1865
Amalienstraße 81
585 m Route
Mietshaus, biedermeierlich, schlichte Putzgliederung, 1865; bauliche Einheit mit Nr. 83; Gruppe mit Nr. 77, 79 und 83. Ateliergebäude im Hof, 1888.
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Residenzstraße 24
585 m Route
&lt;p&gt;Geschäfts- und Wohnhaus, neuklassizistisch mit Jugendstilanklängen, reich gegliedert, 1906-07 von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Ehem. Fritz-Beck-Studentenhaus
Architekt: Beck Fritz, Faller Max
Erstellung: 1952
Veterinärstraße 1
586 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Fritz-Beck-Studentenhaus, jetzt Institute der Ludwig-Maximilians-Universität, 1952/53 von Harald Roth unter Zurücknahme der Bauflucht und Verwendung von Trümmerziegeln errichtet; Fassaden aus geschlämmtem Sichtziegelmauerwerk, gewölbtes Vordach auf Eisenstützen; Gedenktafel an Fritz Beck, der 1934 den Nationalsozialisten zum Opfer fiel, im Foyer. Brunnenskulptur, reliefierte Bronzesäule mit Szenen aus Dante Alighieri&#039;s Göttlicher Komödie, 1965 von Max Faller; im Gartenhof.&lt;/p&gt;
Ehem. Galerie Böhler
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1905
Brienner Straße 25
592 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Galerie Böhler, viergeschossiger freistehender Walmdachbau mit palastartiger, italianisierender Fassade, von Gabriel von Seidl 1904/05, 1905-09 rückseitig um Ausstellungshallen und Ateliergebäude erweitert, sowie Umbauten 1914 durch Karl Stöhr, nach Kriegsschäden 1946 durch Max Ott wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
Palastartiger Bau
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Brienner Straße 28
592 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Matuschka, viergeschossiger Walmdachbau mit palastartiger barockisierender Fassade, im Kern 1812, 1872 mehrfach verändert, grundlegende Überformung 1895/96 durch Emanuel von Seidl, z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Hauskapelle des kath. Mädchenschutzverein
Architekt: Ruf Sep, Leukert Erich
Erstellung: 1953
Schellingstraße 47
592 m Route
&lt;p&gt;Hauskapelle für den kath. Mädchenschutzverein e.V., eingeschossiger, flach gedeckter Bau mit weitem Dachüberstand auf hufeinsenförmigem Grundriss, aufgeglaste Westwand und Fensterband unterhalb der Decke, Umgang mit Natursteinplatten, von Sep Ruf unter Mitarbeit von Erich Leukert, 1953/54; über Vordach mit dem Wohnheim verbunden; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
vorstädtisches Haus
Erstellung: 1800
Kaulbachstraße 41
593 m Route
&lt;p&gt;Niedriges, ländlich-vorstädtisches Haus, um 1800; Block mit dem Eckhaus Veterinärstraße 10.&lt;/p&gt;
Wohnhausblock
Architekt: Neumeyer Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Königinstraße 35
597 m Route
&lt;p&gt;Königinstraße 35/35 a; Wohnhausblock, Neurenaissance, mit zwei Bodenerkern, Ende 19. Jh.; Nr. 35 a Anfang 20. Jh. nach Norden erweitert. Gedenktafel für Karl und Anna Neumeyer.&lt;/p&gt;
Büro- und Verwaltungsgebäude
Architekt: Berberich Franz
Erstellung: 1955
Prinz-Ludwig-Straße 11
598 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Verwaltungsgebäude des Bayerischen Gemeinde-Unfall-Versicherungsverbandes, u-förmige Anlage, fünfgeschossiger Betonbau mit weitüberstehendem Dach, mit zurückversetztem Geschoss mit Walmdach, Rasterfassade mit Betonpfeilern und figürlichen Zierformen, von Franz Berberich, 1954/55; Unterstand, erdgeschossig mit sechs Tonnendächern und segmentbogigen Kragarmen, gleichzeitig.&lt;/p&gt;
langgestreckter Bau
Erstellung: 1800
Veterinärstraße 10
601 m Route
Niedriger, langgestreckter Bau ländlich- vorstädtischen Charakters, um 1800; bildet eine Einheit mit Kaulbachstraße 41.
Ehem. Max-Joseph-Stift
Architekt: Gärtner Friedrich von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1840
Ludwigstraße 28
601 m Route
&lt;p&gt;Professor-Huber-Platz 2; Ehem. Max-Joseph-Stift, jetzt zur Ludwig-Maximilians-Universität gehörig, Komplex aus dreigeschossigem Zweiflügelbau und erhöhtem kubischem Kopfbau, von Friedrich von Gärtner, 1837-40, nach Kriegszerstörung durch das Universitätsbauamt verändert wiederaufgebaut, 1961; nördlich Verbindungsbau mit Ludwigstraße 28, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Theatinerstraße 32
603 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, mit (zur Residenzstraße verbindender) sog. Theatiner-Passage, 1954/55 von Jean Ehrhard, und mit Theatiner-Filmkunst-Lichtspieltheater, 1956 von Hanns Atzenbeck
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Veterinärstraße 7
604 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance in klassizistischer Tradition, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Veterinärstraße 9
608 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Spreti
Baustil: Barock
Erstellung: 1730
Kardinal-Faulhaber-Straße 6
613 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Spreti, jetzt Bankgebäude, spätbarock, wohl um 1730, mit reicher Stuckgliederung im ersten Stock, sonst stark verändert.&lt;/p&gt;
Ehemaliges Prinz-Georg-Palais
Architekt: Deiglmayr Ludwig sen.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Karolinenplatz 5
615 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais, jetzt Sparkassenverband Bayern, in klassizistischen Neurenaissanceformen, 1895/96 von Ludwig Deiglmayr sen.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Freyberg
Architekt: Helbig und Haiger
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Karolinenplatz 5
616 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Freyberg, jetzt Müllerhaus, klassizistischer Jugendstil, 1901/02 von Helbig und Haiger als Umbau eines klassizistischen Nebengebäudes von Nr. 5; samt Vorgarten-Pfeilerzaun.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Barer Straße 33
617 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1875 von Johann Thomas.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Blütenstraße 1
618 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger Neurenaissancebau, von Nikolaus Debold 1889/90.&lt;/p&gt;
Barer Straße 19
618 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Veterinärstraße 11
619 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Bayerische Staatsbank (ehem. königliche Filialbank)
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
619 m Route
&lt;p&gt;Ehem. königliche Filialbank, ab 1918 Bayerische Staatsbank, dann Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, monumentaler Neubarockbau, 1893-94 (Südteil) und 1907-08 von Albert Schmidt; zugehörig Salvatorstraße 11, siehe auch Prannerstraße 2.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1892 - Kauf der Grundstücke durch die Königlich Bayerische Bank&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1893/1894 - Neubau nach Plänen des Architekten Albert Schmidt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1907/1908 - Erweiterung des Gebäudes in Fortschreibung des Baustils. Anlage eines neuen Haupteingangs.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1956-1958 - Wiederaufbau nach Entwürfen des Münchner Architekten Erwin Schleich.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1952 - Wiederaufbau nach Kriegszerstörung und Neugestaltung im Inneren durch den Münchner Architekten Sep Ruf.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1971 - Fusion der Bayerischen Staatsbank mit der Bayerischen Vereinsbank&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1998 - Fusionierung der Bayerischen Vereinsbank mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank&lt;/li&gt;&lt;li&gt;2000-2005 - Entfernung und Erneuerung des Gesamten Baukomplexes nach Plönen der Architekten Guido Canali und Gilberto Botti.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Info auf Bauzaun vor Ort&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
Antiquarium
Erstellung: 1571

622 m Route
Freistehender kubischer Bau
Architekt: Klumpp Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Ottostraße 17
623 m Route
Freistehender kubischer Bau, im Kern klassizistisch, 1812-13 von Karl Klumpp, 1889 in klassischen Renaissanceformen umgestaltet.
Hofgartenstraße 8
623 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Kaulbachstraße 36
625 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1882.&lt;/p&gt;
Börse München
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Karolinenplatz 6
627 m Route
&lt;p&gt;Börse München, ehemaliges Wohnhaus, neubarock, mit gerundeter Ecke, 1894-95 von Ludwig Deiglmayr sen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stützel Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Barer Straße 37
630 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 von Kilian Stützel.&lt;/p&gt;
Ridlerkloster
Erstellung: 1295
Max-Joseph-Platz
632 m Route
&lt;p&gt;1295 stiftete Heinrich Ridler in der Münchner Vorstadt ein Seelhaus für Frauen, das 1395 von Gabriel Ridler an den Max-Joseph-Platz verlegt wurde. In unmittelbarer Nähe zu Püttrichkloster und Franziskanern entstand ein geistlich geprägtes Stadtviertel. Ab 1409 besaßen die „Ridlerfrauen“ eine eigene Kirche „Auf der Stiege“. Die ursprünglich weltlich geführte Stiftung wurde 1396 dem Dritten Orden der Franziskaner übergeben; die Frauen mussten ehelos leben und unterlagen zunehmend strengen Ordensregeln. Ab 1621 lebten sie in strenger Klausur, pflegten Hofdamen und sangen das Brevier. Das Kloster gewann hohes Ansehen und verfügte über großen Grundbesitz. 1782 wurde es im Zuge der Säkularisation aufgelöst, offiziell wegen zu großer Nähe zur Residenz – faktisch aus finanziellen Interessen des Kurfürsten Karl Theodor. Die meisten Nonnen fanden Aufnahme in andere Klöster. Das Gebäude wurde ab 1783 abgetragen; 1835 entstand an seiner Stelle der Königsbau der Residenz.&lt;/p&gt;
Haus der Kunst
Architekt: Troost Paul Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1933
Prinzregentenstraße 1
633 m Route
&lt;p&gt;Haus der Kunst, ehem. Haus der Deutschen Kunst, monumentaler, neuklassizistischer Ausstellungsbau, 1933-37 von Paul Ludwig Troost; Freitreppe 1971 abgetragen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Türkenstraße 90
634 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.
Bauerngirgl
Architekt: Seidl Gabriel von
Residenzstraße 19
637 m Route
Mietshaus
Architekt: Stützel Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Barer Straße 39
638 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1876 von Kilian Stützel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Türkenstraße 71
639 m Route
Mietshaus, stattlicher, breitgelagerter Eckbau, neubarock mit reicher Gliederung und Stuckdekor, um 1890/1900.
Mietshaus
Architekt: Schöpke Friedrich
Erstellung: 1830
Adalbertstraße 14
639 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossig, um 1827/30 von Friedrich Schöpke, die ursprünglich klassizistische Fassade vereinfacht; Bestandteil der frühen Maxvorstadt-Bebauung in ihrer Begrenzung nach Norden.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Adalbertstraße 7
640 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60; Gruppe mit Nr. 9.
Ehem. Palais Holnstein
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1737
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
640 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Holnstein, ursprünglich Adelswohnsitz, seit 1818 Erzbischöfliches Palais, mit um einen Innenhof gruppierten Flügeln, dreigeschossiger Bau mit reicher Rokokogliederung und Dreiecksgiebel, von Francois de Cuvilliés d. Ä., 1735/37; mit Innenausstattung. (Geschütztes Kulturgut)&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;März 2012 - Kardinal Reinhard Marx zieht in das renovierte Palais ein&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Ehem. Haus für Handel und Gewerbe
Architekt: Thiersch Friedrich von, Taschner Ignatius
Baustil: historisierend
Erstellung: 1899
Maximiliansplatz 8
643 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Haus für Handel und Gewerbe und Börse, jetzt Industrie- und Handelskammer, dreiseitig freistehender, reich gestalteter Bau in frei historisierenden Formen mit polychromer Fassade, 1899-1901 von Friedrich Thiersch; erhaltene Innenräume, u.a.: Treppe mit Relief von Ignatius Taschner, Haupttreppe, vertäfelter Sitzungssaal; bildet einen Block mit Max-Joseph-Straße 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adalbertstraße 9
644 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60; Gruppe mit Nr. 7.&lt;/p&gt;
Palais Perusa
Architekt: Unbekannt
Erstellung: 1685
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
644 m Route
Mietshaus
Architekt: Seemüller G.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Adalbertstraße 12
646 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reich dekoriertem Erker, bez. 1899, von G. Seemüller.&lt;/p&gt;
Königsbau der Residenz
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Max-Joseph-Platz 3
646 m Route
&lt;p&gt;Max-Joseph-Platz 3; Königsbau der Residenz, zweigeschossiger Südflügel mit erhöhtem Mittelteil und seitlichen Dachterrassen, im Palaststil des Quattrocento, von Leo von Klenze, 1826-35, nach Kriegszerstörung 1956-80 instandgesetzt; vgl. Residenzstraße 1.&lt;/p&gt;
Bayer. Landesbausparkasse
Architekt: Wiedemann Josef
Erstellung: 1956
Karolinenplatz 1
647 m Route
&lt;p&gt;Bayer. Landesbausparkasse, kubischer, fünfgeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, symmetrischer Platzfassade mit ädikulaartiger Travertinrahmung der Fenster über betontem Sockelgeschoss und Rundfenstern im obersten Geschoss, von Josef Wiedemann, 1955/56.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 45
648 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;

648 m Route
Das Ensemble umfasst den nordwestlichen Altstadtrand und die erste aus der Altstadt herausführende Straßenachse, die Max-Joseph-Straße. Sowohl Maximiliansplatz wie auch Lenbachplatz sind aus dem Gelände der ehemaligen Wallbefestigung hervorgegangen. Mit der Anlage beider Plätze wurde um 1800 - nach den Entfestigungsmaßnahmen - begonnen. Der Maximiliansplatz wurde in seiner ersten Entstehungsphase zwischen 1802 und 1805 dem rationalen Gestaltungskonzept der Maxvorstadt unterworfen. Die Max-Joseph-Straße - vom Karolinenplatz aus mit Blickbezug auf die Türme der Frauenkirche - ist als rechtwinklige Achse zur Basislinie des Platzes angesetzt, die sich aus dem Verlauf der alten Stadtmauer ergibt. Als Symmetriekonzeption erfolgte die Platzgestaltung: Das aus der Altstadt führende Max-Tor ist direkt auf die Max-Joseph-Straße als Achse bezogen. Die Eingangssituation zur neuen Maxvorstadt wurde durch zwei flankierende Bauten mit Grünbepflanzung am Anfang der Max-Joseph-Straße betont. Diese annähernd quadratischen Grundstücke sind mit der heutigen Bebauung von Maximiliansplatz 5 und dem Doppelbaublock Maximiliansstraße 8/Max-Joseph-Straße 2 annähernd identisch. Von den zwei weiteren, ebenfalls symmetrisch, dabei schräg in die Platzecken gesetzten Baublöcken ist der westliche in die Bebauung am Lenbachplatz eingegangen, der östliche als Neubau in eine Linie mit der nordöstlichen Grünanlage gerückt worden. Beidseitig des Max-Tors wurden Mietshauszeilen erstellt, deren rückwärtige Grundstücksgrenzen dem Verlauf der alten Stadtmauer folgten. Diese Grenze ist gegenwärtig noch ablesbar. 1841 war die Auffüllung des einstigen Stadtgrabens in der Gesamtlänge beendet und man begann mit einer gärtnerischen Ausgestaltung, die 1876-78 von Karl Effner zum Abschluss gebracht wurde. 1881 entstand in diesen Anlagen Michael Wagmüllers Liebig-Denkmal, als Randbebauung des Platzes 1899-1901 die Neue Börse von Friedrich Thiersch. Überleitend zum Lenbachplatz ist der Wittelsbacherbrunnen situiert. Der unregelmäßig und auf malerische Wirkung hin angelegte Lenbachplatz ist geprägt durch den wirkungsvollen Neurenaissancebau des Künstlerhauses, mehr noch durch die Reihe monumentaler Geschäftshäuser des späten 19. Jahrhunderts an seiner Nordwestseite.
Ehem. Mietshaus
Architekt: Herrmann Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Ludwigstraße 29
648 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Mietshaus, jetzt Institut der Ludwig-Maximilians-Universität, fünfgeschossiger Eckbau mit flachem Mittelrisalit und breitem Balkon über Säulen, aufwändige Fassadengestaltung in Formen der Neurenaissance, erbaut von Ludwig Herrmann, um 1889; Gruppe mit Nr. 31 und 33 und Akademiestraße 1, 3 und 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Türkenstraße 92
650 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.
Allerheiligen-Hofkirche
Architekt: Klenze Leo von
Erstellung: 1837
Marstallplatz
652 m Route
&lt;p&gt;Die Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz, erbaut 1826–1837 von Leo von Klenze im neoromanischen Stil, gilt als erster neobyzantinischer Kirchenbau Europas. Inspiriert von der Palastkapelle in Palermo ließ König Ludwig I. sie für die königliche Familie und die Öffentlichkeit errichten. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, blieb sie lange eine Ruine. Hans Döllgast sicherte sie 1972 als Mahnmal; ein vollständiger Umbau folgte 2000–2003 durch Guggenbichler und Netzer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute sind die Wände unverputzt, Schäden und restaurierte Bereiche bewusst sichtbar. Der Raum dient als Konzert- und Vortragssaal für bis zu 399 Personen. Mit schlichten Stahl-, Glas- und Betonelementen integriert, bewahrt die Kirche ihren Charakter als Denkmal der Kriegszerstörungen und beeindruckt durch ihre reduzierte Ästhetik.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Neuhaus-Preysing
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1750
Prannerstraße 2
652 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Neuhaus-Preysing, jetzt Teil der Bayerischen Vereinsbank (vgl. Kardinal-Faulhaber-Straße 1), prächtig stuckierte, streng gegliederte Rokokofassade, um 1740/50, Francois de Cuvilliés d. Ä. zugeschrieben; nur Fassade original&lt;/p&gt;
Neue Pinakothek
Architekt: Branca von
Erstellung: 1975
Barer Straße 29
652 m Route
Felsenbrunnen
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1790
Marstallplatz
654 m Route
Marstallplatz; Felsenbrunnen, klassizistisch, bez. 1790.
Doppelmietshausblock
Architekt: Svoboda Felix
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Kaulbachstraße 38
655 m Route
&lt;p&gt;Kaulbachstraße 38/38 a; Doppelmietshausblock, Neurenaissance, 1883 von Felix Svoboda.&lt;/p&gt;
Schwarzer Saal
Erstellung: 1600

655 m Route
Schlichter klassizistischer Bau
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Maximiliansplatz 15
661 m Route
Maximiliansplatz 15; Schlichter klassizistischer Bau, um 1812, modern aufgestockt; Rest der ursprünglichen Bebauung des Platzes.
Adalbertstraße 15
663 m Route
Prannerstraße 20
664 m Route
Ehem. Bürgerhaus
Architekt: Steinmetz Max, Strulberger Franz
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1869
Residenzstraße 17
665 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bürgerhaus, jetzt Geschäftshaus, mehrfach (u.a. 1869) umgebaut, abermals 1890 von Max Steinmetz, Neurokoko-Fassade mit reichem Stuckdekor und Balkongittern nach Entwurf von Franz Strulberger.&lt;/p&gt;
Schelling-Salon
Architekt: Grübel Johann, Grübel Lorenz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Schellingstraße 54
665 m Route
&lt;p&gt;Schelling-Salon, neubarock, reich stuckiert, mit Eckturm, um 1898 von Johann und Lorenz Grübel; vgl. Barerstraße 43.&lt;/p&gt;
Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank
Architekt: Schmidt Emil, Kaufmann Hugo
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Kardinal-Faulhaber-Straße 10
666 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, jetzt HypoVereinsbank, Westflügel, monumentaler Neubarockbau, 1895-96 von Emil Schmidt, mit reichem plastischem Schmuck von Hugo Kaufmann (Ostbau siehe Theatinerstraße 11).&lt;/p&gt;
Landtagsgebäude
Architekt: Siebert
Baustil: Deutsch-Renaissancestil
Erstellung: 1823
Prannerstraße 20
667 m Route
&lt;p&gt;1885 umgebaut durch Siebert&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prannerstraße 1
669 m Route
Wohn- und Geschäftshaus 2, ehem. Rückgebäude von Promenadeplatz 2, schmaler viergeschossiger Satteldachbau mit Stuckdekor, in Formen des Jugendstils, um 1900.
Geschäftshaus
Architekt: Littmann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Theatinerstraße 38
670 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, konkav-konvexe Jugendstil-Hausteinfassade, 1903 von Max Littmann.&lt;/p&gt;
Ehem. Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Seidl Gabriel von, Naager Franz, Düll Heinrich, Pezold Georg
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Max-Joseph-Straße 2
672 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Wohn- und Geschäftshaus A. S. Drey, jetzt Industrie-und Handelskammer, dreiseitig freistehender historisierender Bau, 1911-12 von Gabriel von Seidl; mit reichem plastischem Dekor (Terrakottafriese von Franz Naager, Figuren von Heinrich Düll und Georg Pezold); bildet mit Maximiliansplatz 8 (siehe dort) einen Block.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Barer Straße 66
672 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit Lisenengliederung, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmitz H.
Baustil: Nürnberger Renaissance
Erstellung: 1897
Prannerstraße 10
673 m Route
Mietshaus viergeschossiges Eckhaus mit polygonalem Eckerker und Kastenerkern über erdgeschossiger Arkadenzone, in sog. Nürnberger Renaissance, von H. Schmitz, 1897-99.
Kardinal-Faulhaber-Straße
674 m Route
Ehem. Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Ludwigstraße 31
674 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Mietshaus, jetzt Institute der Ludwig-Maximilians-Universität, Neurenaissance, um 1881; Mittelteil der Baugruppe mit Nr. 29 und 33.&lt;/p&gt;
Ehem. Haus des deutschen Rechts
Architekt: Bieber Oswald
Erstellung: 1939
Ludwigstraße 28
675 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Haus des deutschen Rechts, jetzt Institut der Ludwig-Maximilians-Universität, Komplex bestehend aus langgestrecktem dreigeschossigem Walmdachbau und zweigeschossigem, zurückliegendem Verbindungsbau zum ehem. Max-Joseph-Stift Professor-Huber-Platz Nr. 2, im Stil der Ludwigstraße angepasst, von Oswald Eduard Bieber, 1936-39; Einfriedung, im Hof nordseitig Sichtbacksteinmauer mit Stichbogennischen, um 1840.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Residenzstraße 16
675 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, Neurenaissance, 1869-70 von Franz Kil; mit älterem Kern.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Barer Straße 43
675 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880/90; mit Schellingstraße 54 verbunden.&lt;/p&gt;
Neue Pinakothek (Alt)
Erstellung: 1836
Theresienstraße
676 m Route
Tor der Tierärztlichen Fakultät
Architekt: Thurn Franz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1790
Veterinärstraße 13
681 m Route
&lt;p&gt;Tor am südlichen Ende des Komplexes der Tierärztlichen Fakultät, klassizistisch, 1790 von Franz Thurn vielleicht nach Entwurf von Friedrich Ludwig Sckell.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Maurer Jordan, Hirschberg Reinhold, Demmer Wilhelm
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
682 m Route
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger Eckbau, errichtet im Maximilianstil nach Plänen von Jordan Maurer (†1854) und Reinhold Hirschberg, 1855-57, nach Kriegsschäden Wiederaufbau durch Wilhelm Demmer, 1948-50.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Barer Straße 45
684 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit reicher Gliederung, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Max-Joseph-Platz
685 m Route
&lt;p&gt;weweew&lt;/p&gt;
Wintergarten
Architekt: Kreuther
Erstellung: 1856
Max-Joseph-Platz
685 m Route
Das gußeiserne Säulengerippe stammt aus der Fabrik von Cramer-Klett
Residenztheater
Erstellung: 1951
Max-Joseph-Platz
689 m Route
Alte Pinakothek
Architekt: Döllgast Hans, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1836
Barer Straße 27
690 m Route
&lt;p&gt;Alte Pinakothek, repräsentativer Galeriebau mit Eckrisaliten in Formen der italienischen Hochrenaissance, von Leo von Klenze, 1826-36, nach Kriegsschäden von Hans Döllgast 1952-57 wiederhergestellt bzw. in schlichter Form ergänzt; mit Ausstattung; ringsum (erneuerte) Gartenanlage&lt;/p&gt;
Obelisk
Erstellung: 1833
Obelisk
692 m Route
Max-Joseph-Platz
693 m Route
Ehem. Palais Graf Seinsheim
Architekt: Höchl Josef, Landauer Herbert
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1764
Prannerstraße 7
694 m Route
Ehem. Palais Graf Seinsheim, jetzt Bayerischer Städteverband, dreigeschossiger Satteldachbau mit reicher Stuckgliederung in frühklassizistischen Formen, ehem. zwei Häuser, um 1764/70 um- oder neugebaut, Umbau beider Häuser, von Josef Höchl, 1809, nach Kriegszerstörung Wiederaufbau mit einheitlich nach Westen verlängerter Palastfassade, durch Herbert Landauer, 1949.
Residenzstraße 13
697 m Route
&lt;p&gt;Eilles-Haus, Fassade mit erneuerter Putzgliederung, an zwei Hofseiten viergeschossige Arkaden der 1. Hälfte des 16. Jh. erhalten.&lt;/p&gt;
Laternen, klassizistische Kandelaber
Architekt: Gärtner Friedrich von, Sickinger Anselm
Erstellung: 1846
Max-Joseph-Platz
697 m Route
&lt;p&gt;Laternen, acht klassizistische Kandelaber, in Kreisform um das Denkmal gruppiert, 1845-46, nach Entwurf von Friedrich von Gärtner, von Bildhauer Anselm Sickinger modelliert, von Maffei gegossen; wohl Probekandelaber für die Gasbeleuchtung, die 1846 in Betrieb genommen worden ist.&lt;/p&gt;
Palais Arco bzw. Giese
Architekt: Lespilliez Carl Albert von, Uecker Hans
Baustil: Spätrokoko
Erstellung: 1760
Prannerstraße 9
697 m Route
Palais Arco bzw. Giese, jetzt Teil des Erzbischöflichen Ordinariats, viergeschossiger Satteldachbau mit reich stuckierter Spätrokoko-Fassade, wohl von Carl Albert von Lespilliez, um 1760, nach schwerer Kriegszerstörung insbesondere im Inneren Wiederaufbau durch Hans Uecker, 1949.
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Christophstraße 2
697 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, im Kern klassizistisch, 1828 von Josef Höchl.&lt;/p&gt;
Ehem. Mietshaus
Architekt: Weideneder Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Ludwigstraße 33
702 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Mietshaus, jetzt Institut der Ludwig-Maximilians-Universität, fünfgeschossiger Eckbau mit flachem Mittelrisalit und breitem Balkon über Pfeilern, aufwändige Fassadengestaltung in Formen der Neurenaissance, von Franz Weideneder, 1877/78; Gruppe mit Nr. 29 und 31, gestalterische Einheit mit Akademiestraße 1.&lt;/p&gt;
Maximiliansplatz
Architekt: Effner Carl von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1802
Maximiliansplatz
702 m Route
Maximiliansplatz; Freifläche, städtebauliche Schöpfung des Klassizismus auf dem Gelände der ehem. Wallbefestigung, 1802-05 angelegt, zusammen mit der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8 und dem Abschnitt westlich von Maximiliansplatz 5 als Park gestaltet, durch Carl Joseph von Effner, 1876-78;
Mietshaus
Architekt: Vasek Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Akademiestraße 1
703 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1878 erbaut, 1897 von Josef Vasek aufgestockt; Einheit mit dem Haus Ludwigstraße 33, Teil einer Baugruppe mit Nr. 3, 5 und Ludwigstraße 29/31/33.
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Christophstraße 4
703 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Josef Höchl.&lt;/p&gt;
Englischer Garten
704 m Route
Wasserfallbrücke nördlich des Wasserfalls.
Mietshaus
Architekt: Heinefetter Johann Baptist
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Akademiestraße 3
704 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1877-78 von Johann Baptist Heinefetter; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 1 und 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Prannerstraße 13
705 m Route
Mietshaus, viergeschossiger, schmaler Putzbau mit schlichter, biedermeierlicher Fassadengestaltung, 1850.
Mietshaus
Architekt: Heinefetter Johann Baptist
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Akademiestraße 5
707 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance in der Art von Ludwigstraße 29/31/33, 1878 von Johann Baptist Heinefetter; Gruppe mit Nr. 1 und 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wintergerst Martin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schellingstraße 58
707 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Erkerfassade, reich gegliedert, 1887 von Martin Wintergerst.&lt;/p&gt;
Staatliche Lottoverwaltung
Architekt: Kergl Carl
Erstellung: 1954
Karolinenplatz 4
708 m Route
&lt;p&gt;Staatliche Lottoverwaltung, Neubau 1953/54 von Carl Kergl in Anlehnung an das ehemalige Törring-Palais Karl von Fischers von 1812. Zugehörig zwei freistehende Nebengebäude, das linke an der Brienner Straße noch klassizistisch, das rechte an der Barer Straße um 1954 um erneuert.&lt;/p&gt;
Denkmal - Max I. Joseph König von Bayern
Architekt: Klenze Leo von, Rauch Christian Daniel
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Max-Joseph-Platz
709 m Route
&lt;p&gt;Max-Joseph-Platz; Denkmal König Max I. Joseph, enthüllt 1835, von Christian Daniel Rauch nach Entwurf von Leo von Klenze, gegossen von Johann Baptist Stiglmaier. Laternen, acht klassizistische Kandelaber, in Kreisform um das Denkmal gruppiert, 1845-46, nach Entwurf von Friedrich von Gärtner, von Bildhauer Anselm Sickinger modelliert, von Maffei gegossen; wohl Probekandelaber für die Gasbeleuchtung, die 1846 in Betrieb genommen worden ist.&lt;/p&gt;
Maxtor
Architekt: Schedel von Greiffenstein Nikolaus, Schleich Erwin
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1804
Maximiliansplatz 18
709 m Route
&lt;p&gt;bei Maximiliansplatz 18; Maxtor, mit Vasen bekrönte Torpfeiler und seitliche Durchgänge zwischen Nr. 17 und Nr. 18, zugehörig in den Winkel zwischen Nr. 18 und Nr. 19 eingefügte Blendarchitektur mit Brunnennische, von Nikolaus Schedel von Greiffenstein, 1804-05, Rekonstruktion des östlichen Torteils, durch Erwin Schleich, 1983-85.&lt;/p&gt;
Effner-Denkmal
Architekt: Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von, Effner Joseph
Erstellung: 1886
Maximiliansplatz
710 m Route
&lt;p&gt;Effner-Denkmal, für den Schöpfer der Anlagen, Weißmarmorbank und -büste, nahe dem Ostende der Anlage, von Wilhelm von Rümann und Friedrich Thiersch, 1886;&lt;/p&gt;
Pettenkofer-Denkmal
Erstellung: 1909
Maximiliansplatz
710 m Route
&lt;p&gt;Pettenkofer-Denkmal, als Gegenstück zum Liebig-Denkmal, von Wilhelm von Rümann, 1909;&lt;/p&gt;
Wasserfall
Architekt: Sckell Friedrich Ludwig von, Gärtner Andreas von
Erstellung: 1813
Englischer Garten
711 m Route
Wasserfall, künstliche Anlage mit Felsblöcken, von Friedrich Ludwig von Sckell und Andreas von Gärtner, 1813-15; an der Kreuzung des Schwabinger und des Eisbaches;
ehem. Palais (Fugger-) Portia
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Barock
Erstellung: 1694
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
711 m Route
&lt;p&gt;Fassade des ehem. Palais (Fugger-) Portia, reich gegliederte und stuckierte Barockfassade, von Philipp Zwerger nach Entwurf von Enrico Zuccali, 1693/94, umgestaltet von François de Cuvilliés der Ältere, 1737.&lt;/p&gt;
Ehem. Hofreitschule
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1822
Marstallplatz 4
713 m Route
&lt;p&gt;Marstallplatz 4; Ehem. Hofreitschule, 1819-22 von Leo von Klenze, klassizistischer Monumentalbau als Mittelteil der ehemals den Marstallplatz im Osten dreiseitig umfassenden Gebäudegruppe des Hofmarstalls, von dem nur noch Reste erhalten sind; siehe Maximilianstraße 15.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Schrenck-Notzing
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1904
Max-Joseph-Straße 9
714 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Schrenck-Notzing, jetzt Bayerischer Bauernverband, 1904-06 von Gabriel von Seidl in italienischen Neurenaissanceformen, mit plastischem Dekor von Anton Pruska; innen Vestibül und Treppe erhalten; Vorgartenzaun.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Christophstraße 6
714 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, um 1829.&lt;/p&gt;
Karolinenplatz 2
717 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kaulbachstraße 44
719 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wintergerst Martin
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Schellingstraße 60
719 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1887 von Martin Wintergerst.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Türkenstraße 85
721 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit reicher, flächiger Gliederung, um 1860/70.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Adalbertstraße 31
722 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Hausteingliederung und Balkon, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Christophstraße 8
723 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, im Kern klassizistisch, um 1829.&lt;/p&gt;
Franziskanergruft
Erstellung: 1733
Max-Joseph-Platz
726 m Route
Mietshaus
Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1830
Christophstraße 7
726 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, in der Art Klenzes, um 1829-30 von Joseph Höchl.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kaulbachstraße 46
727 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, schlichte Neurenaissance, späteres 19. Jh.&lt;/p&gt;
Liebig-Denkmal
Architekt: Wagmüller Max, Liebig Justus von
Erstellung: 1883
Maximiliansplatz
727 m Route
&lt;p&gt;Liebig-Denkmal, Sitzfigur aus Carraramarmor auf Granitsockel über Treppen-Rampen-Anlage, flankiert die den Park in der Mitte durchschneidende Fortsetzung der Max-Joseph-Straße, von Max Wagmüller, 1883;&lt;/p&gt;
Anthropologische Staatssammlung
Architekt: Fischer Karl von, Lippe Eduard von der
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Karolinenplatz 2
729 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Stall- und Remisengebäude des nicht erhaltenen Asbeck-Palais (siehe Nr. 3), jetzt Anthropologische Staatssammlung, Satteldachbau bestehend aus erhöhtem Mittelteil mit Dreiecksgiebeln und eingezogenen Flügelbauten mit Quergiebeln, Eckquaderung, klassizistisch, von Karl von Fischer, 1809/10, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung mit starken Veränderungen im Inneren, von Georg Alexander Roemmich und Eduard von der Lippe, 1947/48.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Königinstraße 51
732 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh., bei Wiederaufbau stark erneuert.
Ehem. Bayerische Vereinsbank
Architekt: Thiersch Friedrich von, Martens Wilhelm, Sattler Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
732 m Route
Ehem. Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1885-86 von Wilhelm Martens, 1891-93 in gleichen Formen nach Norden erweitert; 1948-52 Wiederaufbau durch Carl Sattler, 1977 umgestaltet; an der Südseite die Maffeistraße überspannender Maffeibogen, 1923 von Friedrich Thiersch, mit Dekoration von Wilhelm Nida-Rümelin
Rochuskirchlein
Erstellung: 1589
Rochusstraße
732 m Route
&lt;p&gt;Erbaut von Herzog Wilhelm V.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Rank Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Maximiliansplatz 18
733 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, dreiseitig freistehender Bau mit dezentralem Mittelrisalit, Bronzereliefs, Neurenaissance, von Franz Rank, um 1897.
Akademie der bildenden Künste
Architekt: Neureuther Gottfried von, Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1874
Akademiestraße 2
735 m Route
Mietshaus
Architekt: Lihm Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schellingstraße 62
735 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit Stuckfassade, polygonalem Eckerkerturm und Zwerchhaus, von Johann Lihm, 1889/90.&lt;/p&gt;
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
736 m Route
Teil des Palais Montgelas, siehe Promenadeplatz 2.
Eckhaus
Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Schackstraße 2
737 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, mit polygonalem Risalit an der Leopoldstraße und plastischem Dekor, 1896/97 von Leonhard Romeis.&lt;/p&gt;
Nationaltheater
Architekt: Fischer Karl von, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1818
Max-Joseph-Platz 2
738 m Route
&lt;p&gt;Max-Joseph-Platz 2; Nationaltheater, monumentaler Opernbau mit Eckrisaliten und erhöhtem Bühnenhaus in klassizistischen Formen, von Karl von Fischer, 1811-18, nach Brand mit Portikus und Satteldach über dem Bühnenhaus als Doppelgiebelfront von Leo von Klenze wiederhergestellt, 1823/24, Teilerhöhung und Verlängerung nach Osten der Südfassade im Zuge der Gestaltung der Maximilianstraße, Friedrich Bürklein, 1857-59; Wiederaufbau nach Zerstörung 1943, von Gerhard Graubner und Karl Fischer, 1958-63; vgl. auch Ensembles Altstadt und Maximilianstraße.&lt;/p&gt;
Ehem. Palais Montgelas
Architekt: Herigoyen Emanuel Joseph von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Promenadeplatz 2
742 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Palais Montgelas, jetzt Teil des Hotels Bayerischer Hof, stattlicher, klassizistischer Eckbau, 1810-13 von Emanuel Joseph von Herigoyen, innen von Jean Baptiste Métivier ausgestaltet; im 2. Stock Repräsentationsräume der Bauzeit (sog. Königssaal u. a.); 1876 aufgestockt. Zugehörig Kardinal-Faulhaber-Straße 14 a, Rückgebäude Prannerstraße 1, siehe dort.&lt;/p&gt;
Siegestor
Architekt: Gärtner Friedrich von, Metzger Eduard, Roth Otto, Wiedemann Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Leopoldstraße 2
743 m Route
Mietshaus
Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Schackstraße 4
744 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1895-96 von Leonhard Romeis.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Steinmetz Max
Erstellung: 1878
Bruderstraße 6
744 m Route
Mietshaus, viergeschossiger Eckbau in klassischen Renaissanceformen, von Max Steinmetz um 1878.
Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1898
Promenadeplatz 6
748 m Route
&lt;p&gt;Promenadeplatz 6; Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck, 1897-98, aus dem Vorgängerbau in den Neubau des Hotels Bayerischer Hof integriert.&lt;/p&gt;
Fassaden-Oberteil des Residenztheater
Baustil: neuklassizistisch
Max-Joseph-Platz 1
749 m Route
&lt;p&gt;Max-Joseph-Platz 1; Fassaden-Oberteil der Eingangsfront am jetzigen Residenztheater und reich profilierte Gebälke an der Rückseite vom ehem. Alten Residenztheater, in neuklassizistischen Formen, 1921; vgl. Residenzstr. 1.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus mit Gaststätte zum Franziskaner
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Historismus
Erstellung: 1910
Perusastraße 5
750 m Route
Geschäftshaus mit Gaststätte zum Franziskaner, 1910 von Heilmann und Littmann, historisierende Natursteinfassde in Fortsetzung von Residenzstraße 10, vgl. dort.
Rosselenker
Erstellung: 1931
Arcisstraße
750 m Route
Rosselenker, ursprünglich zwei Bronzefigurengruppen im ehem. Ehrenhof der Technischen Universität (vgl. Arcisstraße 21), 1931 aufgestellt; daselbst an der Westseite der Straße die allein erhaltene männliche Figur der einen Gruppe von Bernhard Bleeker (Pferd kriegszerstört); östlich der Straße bei der Alten Pinakothek die Gruppe von Hermann Hahn.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Maximiliansplatz 19
751 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Mansarddachbau in Ecklage, Gliederung in Formen der Neurenaissance mit Türeinfassungen in Naturstein, von Karl Stöhr, 1896; Grabplatte, über der Tür an der Rückseite (Rochusstraße 2), wohl 1647.
Mietshaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Bruderstraße 1
752 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau, mit zwei kuppelgekrönten Erkern an der abgeschrägten Ecke und pyramidalem Dach, erbaut von Max Häußler 1885/86, Aufstockung von Carl Vent 1908; städtebaulicher Abschluß der Liebigstraße.&lt;/p&gt;
Zechbauerhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1911
Residenzstraße 10
756 m Route
&lt;p&gt;Zechbauerhaus, Geschäftshaus in markanter Ecklage, reich gegliederte historisierende Natursteinfassaden, 1910/11 von Heilmann und Littmann; gestalterische Einheit mit Perusastraße 5.&lt;/p&gt;
Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters
Architekt: Köglsperger Philipp Jakob, Schorn Georg
Erstellung: 1711
Rochusstraße 5
756 m Route
Rochusstraße 5, 7; Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters, jetzt Erzbischöfliches Ordinariat, weitläufiger Komplex mit gewölbten Gängen und stattlicher Haupttreppe, 1711-14 von Frater Domenicus a S. Euphrosina (Georg Schorn), ausgeführt von Philipp Jakob Köglsperger; ab 1724 nach Osten erweitert. Im Haupthof (ehem. Garten) Reste barocker Mauern mit Brunnenaufbauten und Büste des Herzogs Maximilian Philipp. Vgl. Pacellistraße 12 (Dreifaltigkeitskirche).
Ehem. Nebengebäude
Architekt: Fischer Karl von
Erstellung: 1809
Karolinenplatz 3
759 m Route
Ehem. Nebengebäude des abgebrochenen Asbeck- (Lotzbeck-) Palais (siehe Nr. 3), später Lotzbeck-Galerie, 1809/10 von Karl von Fischer.
Palais Maffei
Architekt: Gunezrhainer Martin
Baustil: Barock
Erstellung: 1685
Promenadeplatz 8
761 m Route
Eckhaus
Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Schackstraße 1
761 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, neubarock, reich gegliedert mit Säulenbalkon an der Leopoldstraße und reichem Stuckdekor, bez. 1897, von Leonhard Romeis; Gruppe mit Leopoldstraße 4 und 6.&lt;/p&gt;
Amerika-Haus
Architekt: Fischer Karl, Simm Franz
Erstellung: 1955
Karolinenplatz 3
763 m Route
&lt;p&gt;Amerika-Haus, freistehender, viergeschossiger Baublock über quadratischem Grundriss, mit trommelförmig kupferverschalter Flachkuppel über kreisförmigem Lichthof, flächige, orthogonal verputzte Fassade mit rasterartiger Durchfensterung, das Erdgeschoss mit Kelheimer Muschelkalk verkleidet, die Fenster des ersten Obergeschosses durch ädikulaartige Rahmung betont, zur Gartenseite hin niedriger Saalbau, von Karl Fischer und Franz Simm, 1955-57.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Liebigstraße 1
765 m Route
Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit beidseitigen Mittelrisaliten und säulengestütztem Polygonalerker vor abgeschrägter Ecke, Neurenaissance, von Michael Stitzinger, 1875, in jüngerer Zeit aufgestockt.
Ehem. Technische Hochschule
Architekt: Neureuthers Gottfried von, Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1865
Arcisstraße 21
765 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Technische Hochschule, jetzt Technische Universität; ein großes Geviert ausfüllender Komplex aus verschiedenen Bauzeiten. Vom ursprünglichen Bau Gottfried von Neureuthers (1865-68, Neurenaissance) nur das Rustika-Erdgeschoss an zwei Seiten des Südblocks (südlich an der Gabelsbergerstraße, östlich zum Hof) erhalten; der restliche Südtrakt an der Gabelsbergerstraße (mit Ausnahme des Ostendes) samt dem plastisch reich ausgestalteten Mittelbau mit Turm, 1910-16 von Friedrich von Thiersch, in frei historisierenden Formen; Fortsetzung westlich an der Luisenstraße (Südhälfte); Maschinenhalle im Hof, 1912; die palastartigen Blöcke im Nordosten und Südosten nebst westlich anschließenden Fortsetzungen 1923-28 von German Bestelmeyer; Mitte des Nordtraktes an der Theresienstraße Neurenaissance (1898/99); übrige Teile modern; im Vorhof des Neubaus nördlich der Theresienstraße Ohm-Denkmal, siehe Theresienstraße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Rinke Paul jun.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Unsöldstraße 7
766 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocke Doppelerkerfassade, reich gegliedert und stuckiert, 1897 von Paul Rinke jun.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1897
Schackstraße 3
770 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Baukörper neubarock, um 1897, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Loggia der ehem. Hauptpost
Architekt: Bürklein Friedrich, Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1835
Maximilianstraße 2
771 m Route
Maximilianstraße 2; Loggia der ehem. Hauptpost mit 13 Bogenöffnungen und Obergeschoss, angelehnt an das Findelhaus von Brunelleschi in Florenz, von Leo von Klenze, 1835-38, nach Osten und Süden Fassadengestaltung fortgesetzt, von Friedrich Bürklein, 1858-60.
Reichsrevisionsamt
Erstellung: 1933
Karolinenplatz 3
772 m Route
Palais Preysing
Erstellung: 1681
Promenadeplatz 12
772 m Route
Residenzstraße
775 m Route
Brücke über den Eisbach
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Prinzregentenstraße
775 m Route
Brücke über den Eisbach, neubarocke Brüstung, bez. 1890; östlich von Nr. 1.
Promenadeplatz
Erstellung: 1780
Promenadeplatz
775 m Route
Promenadeplatz, 1780 durch Abbruch der Salzstädel freigelegt. In der Mitte Grünanlage von 1901 mit ursprünglich fünf (jetzt noch vier) Bronzestandbildern: (von Westen) Lorenz Westenrieder, 1854 von Max Widmann; Christoph Willibald Gluck, 1848 von Friedrich Brugger; Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger; Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann; ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.
Sog. Arco-Palais
Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Theatinerstraße 7
776 m Route
Sog. Arco-Palais, Geschäftshaus im barockisierenden Jugendstil, mit abgerundeter Ecke, 1910 von Georg Meister und Bieber Oswald Eduard; zugehörig Maffeistraße 4.
Parcus-Haus
Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Promenadeplatz 12
779 m Route
&lt;p&gt;Parcus-Haus, stattlicher fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit einspringender Ecke und (reduzierter) Kuppel, 1887-88 von Friedrich von Thiersch; Hausteinfassade z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Arcisstraße 19
780 m Route
Mietshaus, freistehender, spätklassizistischer Eckbau, um 1850/60.
Bronzestatue von Orlando di Lasso
Architekt: Widmann Max, Lasso Orlando di
Erstellung: 1849
Promenadeplatz
781 m Route
Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann
Mietshaus
Architekt: Wintergerst J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Schraudolphstraße 14
782 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1884 von J. Wintergerst, 1914 z. T. vereinfacht.
Karl-Scharnagl-Ring
783 m Route
Max-Mannheimer-Platz 1
784 m Route
Palais Hörwarth
Architekt: Feichtmayr Caspar
Erstellung: 1650
Promenadeplatz 12
788 m Route
Bronzestandbild von Kurfürst Max II. Emanuel
Architekt: Brugger Friedrich, Kurfürst Max II. Emanuel
Erstellung: 1861
Promenadeplatz
789 m Route
&lt;p&gt;Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger&lt;/p&gt;
ehemals Bronzestatue des Wiguläus Kreittmayr
Architekt: Schwanthaler Ludwig, Kreittmayr Wiguläus
Erstellung: 1845
Promenadeplatz
789 m Route
ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.
Hauptpost
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Residenzstraße 2
791 m Route
&lt;p&gt;Residenzstraße 2; Hauptpost, 1834-38 von Leo von Klenze als Umbau und Erweiterung des ehem. Toerring-Palais aus dem mittleren 18. Jh.; Nordseite am Max-Joseph-Platz im Stil des florentinischen Quattrocento mit Loggia; die barocke Westfront zerstört und 1953 wiederaufgebaut, mit dem alten Portal in der Vorhalle; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.&lt;/p&gt;
Marstallplatz
Architekt: Gewers Kühn und Kühn
Erstellung: 2003

794 m Route
Palais Barlow
Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1828
Brienner Straße 34
795 m Route
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Seitzstraße 5
795 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht klassizistisch, um 1826.&lt;/p&gt;
Dreifaltigkeitskirche
Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Erstellung: 1718
Pacellistraße 12
796 m Route
&lt;p&gt;Die katholische Dreifaltigkeitskirche in der Münchner Altstadt wurde 1711–1718 im bayerischen Barockstil nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi als Votivkirche der Münchner Stände erbaut. Sie war Klosterkirche der Karmelitinnen und ist heute eine Nebenkirche der Metropolitanpfarrei zu Unserer Lieben Frau. Das Patrozinium wird am Dreifaltigkeitssonntag nach Pfingsten gefeiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kirche ist Münchens erster spätbarocker Zentralbau mit oktogonalem Grundriss, Kuppel und prächtiger Südfassade. Die Figur des Erzengels Michael und das „Allsehende Auge“ prägen die Ikonografie. Während des Zweiten Weltkriegs blieb sie unzerstört. Das angrenzende, säkularisierte Kloster beherbergt heute das Erzbischöfliche Ordinariat. Die Kirche markiert den Beginn des Spätbarocks in München.&lt;/p&gt;
Technische Universität
Architekt: Eichberg Werner, Hart Franz
Erstellung: 1957
Theresienstraße 90
797 m Route
(N2) Institut für Hochspannungs-und Anlagentechnik der Technischen Universität, sog. Hochvolthaus, kubischer Gebäudeblock aus Hochspannungshalle im südlichen und Institutsräumen im nördlichen Teil, 1957-63 von Werner Eichberg und Franz Hart; Experimentierhalle mit geschlossener Sichtmauerwerksfläche zur Theresienstraße, an der Ost-und Westseite sägezahnförmig angeordnete Sichtmauerwerksscheiben mit senkrechten Fensterschlitzen und freistehende Treppentürme; Institutsräume in Stahlbetonskelettbauweise mit Sichtmauerwerksausfachungen; Bau aus Sicherheitsgründen durch einen Kiesgraben von der Straße abgesetzt.
Erweiterungsbau Akademie der Bildenden Künste
Architekt: coopHimmelb(l)au, Wien
Erstellung: 2005

803 m Route
Stattliches Doppelhaus
Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: Historismus
Erstellung: 1872
Hildegardstraße 3
803 m Route
Hildegardstraße 3/5; Maximilianstil, mit Flachgiebel an gemeinsamem Mittelrisalit, 1872-74 von Baumeister Reinhold Hirschberg; Gruppe mit Stollbergstraße 11.
Ehem. herrschaftliches Wohnhaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Leopoldstraße 4
803 m Route
&lt;p&gt;Ehem. herrschaftliches Wohnhaus, jetzt Kanzlei für Patentanwälte, palastartiger Bau im klassizistischen Jugendstil, mit Stuckdekor und mächtigem Portikus, 1896-97 von Martin Dülfer; Mittelteil einer durch niedrige Zwischenbauten verbundenen Häusergruppe, siehe Nr. 6 und Schackstraße 1.&lt;/p&gt;
Palais Pappenheim
Architekt: Fischer Karl
Brienner Straße
805 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kurfürstenstraße 4
807 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes
Architekt: Gärtner Andreas
Erstellung: 1810
Maximilianstraße 13
810 m Route
Maximilianstraße 13; Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes, dreischiffige Erdgeschosshalle (ehem. Stallung) mit Säulen und Gewölben, von Andreas Gärtner, um 1810/12, 2003 mit Restaurant-Nutzung in den Neubau der "Maximilianhöfe" (Nordwestblock) einbezogen.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adalbertstraße 62
811 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus Falkeneck
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1904
Residenzstraße 3
811 m Route
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;objekt/falkeneck/falkeneck.php&quot;&gt;Zeitleiste&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Wohn- und Geschäftshaus befindet sich seit 1905 und bis heute im Familienbesitz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus Falkeneck. Der Komplex Törring-Palais/Hauptpost (s. Residenzstraße 2) füllte im 18./19. Jh. schließlich fast den gesamten Block aus mit Ausnahme eines südwestlichen Eckbereiches von früher drei Anwesen, deren Stelle das bestehende Eckhaus einnimmt. Die besonders in der Dachzone vielgestaltige spätmittelalterliche Bebauung zeigt Sandtners Stadtmodell (um 1570); Stimmelmayrs z.T. widersprüchliche Skizzen geben den in den Umrissen beruhigten Zustand der damals viergeschossigen Baugruppe im späten 18. Jh. wieder.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach einem Foto um 1900 bestand die viergeschossige Vorgängerbebauung aus dem schmalen, dreiachsigen Haus Residenzstraße 3* südlich neben der Hauptpost-Westfassade, nach Stimmelmayr ein Schusterhaus mit Flacherker in der Mitte, zuletzt mit spätklassizistischer Putzfassade, aus dem stattlichen Eckhaus Nr. 4* (drei Achsen im Westen, sieben im Süden) mit rustizierten Ecklisenen und ziemlich reicher Putzgliederung wohl des späten 18. Jh. sowie dem (seit 1847 zum Eckhaus gehörigen) schmucklosen Haus Hofgraben 1* (im 2. Viertel des 19. Jh. zeitweise im Besitz des Vedutenmalers Michael Neher).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Eckhaus - schon seit der 2. Hälfte des 18. Jh. meist im Besitz von Hofsattlern - erwarb 1854 (samt Hofgraben 1*) der erfolgreiche Hofsattler und Hofwagenfabrikant &lt;a href=&quot;../personenverzeichnis/d_person.php?id=7315&quot;&gt;Johann Michael Mayer&lt;/a&gt; († 1873), der u. a. für Ludwig II. arbeitete.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sein Sohn und Nachfolger &lt;a href=&quot;../personenverzeichnis/d_person.php?id=7316&quot;&gt;Ignaz Magnus Mayer&lt;/a&gt; erwarb 1903 noch das Haus Residenzstraße 3 und ließ 1904-05 (Datum am Süderker; nach MB I 1903/04) nach Plänen von Hofoberbaurat Eugen Drollinger - ehedem einem der Baumeister Ludwigs II. - an der Stelle der drei abgebrochenen Häuser ein Geschäfts- und Wohnhaus errichten, das sich stilistisch im Hinblick auf das benachbarte Törring-Palais an Vorbildern des mittleren 18. Jh. orientierte. Charakteristisch sind die fein abgestufte, rhythmisierte Oberflächenmodellierung der Putzfassade und ein reicher, Schwerpunkte interpretierender, qualitätvoller Stuckdekor, dessen künstlerischer Höhepunkt die Halbfigur der Patrona Bavariae (Inschrift) über dem reich gerahmten Mittelfenster im 1. Stock der Westseite und die flankierenden Bäumchen mit Puttengruppen darunter bilden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An dem sich heraushebenden westlichen Eckbaukörper mit jeweils drei Fensterachsen zu Seiten der gerundeten, städtebaulich wirkungsvollen Eckachse mit dem Geschäftseingang ist jeweils die Mittelachse dekorativ betont, das verkröpfte Gesims über dem 2. Stock durch steile Volutenkonsolen bereichert. Abweichend behandelt ist der leicht zurückgesetzte Ostteil der langen Südfassade, mit Erker in der Mittelachse. Das Erdgeschoss mit den Schaufensterarkaden ist in steinmetzmäßig bearbeitetem Kunststein verkleidet, mit der prächtigen Säulenädikula des Hauseingangs an der Südseite. Das 3. Obergeschoss über dem kräftigen Gurtgesims ist formal zurückhaltender ausgebildet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach schweren Kriegsschäden 1944/45 wurde das Haus 1946-58 in äußerlich weitgehend originaler Form mitsamt dem Mansarddach wiederhergestellt (Daten auf dem Scheitelstein des mittleren Schaufensters der Westseite). Verzichtet wurde auf die Giebelbekrönungen der betonten Mittelachsen des Eckbaukörpers und des Erkers sowie auf einzelne Stuckornamente im 3. Stock. In den Obergeschossen, ehemals zwei Wohnungen zu sieben bzw. vier Zimmern, hat sich z. T. der Rahmenstuck an den Decken erhalten (letzte Instandsetzung der Fassade 1990).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Hausname Falkeneck (richtiger: Falknereck) über der Eckfenstergruppe im 1. Stock ist (nach Stahleder 1992) für 1621 und 1725 belegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Barer Straße 67
813 m Route
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Giebelaufsatz und reichem Stuckdekor, um 1860/70.
Dresdner Bank
Architekt: Heilmann und Littmann, Wiedemann Josef
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Promenadeplatz 7
814 m Route
&lt;p&gt;Dresdner Bank, stattlicher, vierflügeliger Eckkomplex mit überhöhtem Eckrisalit, viergeschossige Stahlbetonkonstruktion mit Kalksteinverkleidung in neuklassizistischer Formgebung, 1906/07 von Max Littmann und Jakob Heilmann, Umbau und Modernisierung durch Josef Wiedemann, 1960-62.&lt;/p&gt;
Union-Hotel
Architekt: Berndl Richard
Barer Straße 7
815 m Route
Postgebäude mit Postamt
Architekt: Vorhoelzer Robert, Schmidt Walter, Klier Josef, Pflugfelder Georg
Erstellung: 1927
Unsöldstraße 9
816 m Route
Unsöldstraße 9/11; Postgebäude mit Postamt, leicht klassizisierender Walmdachbau mit terrassenförmig abgestuftem Rückflügel, 1927-29 von Robert Vorhoelzer und Walter Schmidt, zusammen mit Josef Klier und Georg Pflugfelder.
Ehem. Führerbau der NSDAP
Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1933
Arcisstraße 12
816 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Führerbau der NSDAP, jetzt Staatliche Hochschule für Musik, repräsentativer, neuklassizistischer Bau, 1933-37 nach Plänen von Paul Ludwig Troost; mit Sockel (Torso) des ehem. nördlichen Ehrentempels, erbaut 1935, gesprengt 1947; Pendant zu Katharina-von-Bora-Straße 10.&lt;/p&gt;
Ehem. Ballin-Haus
Architekt: Cube Gustav von, Stöhr Karl, Düll Heinrich, Pezold Georg
Erstellung: 1910
Promenadeplatz 9
817 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Ballin-Haus, jetzt Bankhaus, Geschäftshaus in Ecklage, mit reich gegliederter Natursteinfassade in barockisierenden Formen, 1909-10 von Gustav von Cube und Karl Stöhr; Portalplastik von Heinrich Düll und Georg Pezold.&lt;/p&gt;
Maximilianstraße
818 m Route
Haylerblock
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1864
Maximilianstraße 10
819 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 10/12/14/16; Haylerblock, Maximilianstil, 1864 von Friedrich Bürklein; Nr. 10 und 16 Eckhäuser, Nr. 14 erhöhter Mittelteil.&lt;/p&gt;
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Matthias Martin
Erstellung: 1570
Promenadeplatz 13
819 m Route
&lt;p&gt;Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger, schmaler Satteldachbau mit Putzgliederung in barocker Tradition, im Kern vor 1570, Aufstockung wohl im letzten Viertel des 18. Jh., Wiederherstellung nach Kriegsschäden durch Matthias Martin, 1952.&lt;/p&gt;
Stattliches Eckhaus
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Prinzregentenstraße 24
820 m Route
&lt;p&gt;Stattliches Eckhaus, neubarock, mit reicher Gliederung, 1897/98 von Müller und Kollmus (Entwurf von Gabriel von Seidl ?); Dachzone reduziert und durch Aufstockung verändert.&lt;/p&gt;
Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus
Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Erstellung: 1730
Promenadeplatz 15
821 m Route
&lt;p&gt;Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus, reich stuckierte Fassade, um 1730 von Johann Baptist Gunetzrhainer als eigenes Wohnhaus erbaut; nach Kriegszerstörung rekonstruiert; jetzt zur Deutschen Bank gehörig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Adalbertstraße 64
822 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Flacherker, um 1899; vereinfacht; vgl. Nr. 49 und 51.&lt;/p&gt;
Münzarkaden
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1857
Maximilianstraße 6
823 m Route
Maximilianstraße 6/8; Münzarkaden, nördlicher Erweiterungsbau der ehem. Münze, mit Figuren bekrönte Arkadenfront zwischen erhöhten Eckbauten, 1857-63 von Friedrich Bürklein; vgl. Hofgraben 4.
Eckhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 15
824 m Route
Maximilianstraße 15; Eckhaus, Maximilianstil, 1858-60 von Friedrich Bürklein; bildete mit den zerstörten Häusern Nr. 11 und 13 einen Block; zugehörig Rest des ehem. Hofmarstall-Komplexes, um 1810/12 von Andreas Gärtner; erhalten dreischiffige Erdgeschosshalle (ehem. Stallung) mit Säulen und Gewölben, 2003 mit Restaurant-Nutzung in den Neubau der Maximilianshöfe (Nordwestblock) einbezogen.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Seitzstraße 4
825 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Mansardwalmdach, reich gegliederter Stuckfassade und mächtigem Kranzgesim, um 1880.&lt;/p&gt;
Ehem. Staatsbauschule
Architekt: Seifert Adolf Peter, Haerst Rolfter, Ruf Franz
Erstellung: 1956
Karlstraße 6
826 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Staatsbauschule, jetzt Fachhochschule, nach Plänen der Architektenarbeitsgemeinschaft Adolf Peter Seifert, Rolfter Haerst und Franz Ruf in zwei Bauabschnitten 1954-56 und 1968-70 erstellt; mehrflügelige Anlage unterschiedlicher hoher Gebäudetrakte in offener Anordnung, mit zwei Kopfbauten an der Karlstraße; Stahlskelettbauten, z.T. mit Naturstein verkleidet; erster Bauabschnitt mit fünfgeschossigem Kopfbau an der Karl-/Barer Straße, annähernd quadratisch, mit großem Lichthof und umlaufenden Galeriefluren; von der Barer Straße zurückgesetzter dreigeschossiger Trakt, an die Barer Straße vorgerückt das Aulagebäude, straßenseitig ausgefacht, zum Hof hin verglast; der zweite Bauabschnitt (Ecke Karl/Ottostraße) in der äußeren Erscheinung dem ersten angepasst.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1884
Liebigstraße 7
826 m Route
Mietshaus, italienische Renaissance, reich gegliedert, 1884 von Heinrich Neumann.
Ehem. Hofmarstall und Kunstkammer
Architekt: Egckl Wilhelm
Baustil: Renaissance
Erstellung: 1563
Hofgraben 4
830 m Route
&lt;p&gt;sog. Alte Münze, jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Vierflügelbau mit dreigeschossigem Arkadenhof, errichtet unter der Bauleitung von Wilhelm Egckl 1563-67, Umbau zur Münze durch Andreas Gärtner (mit Franz Thurn) 1807-09, klassizistische Fassadengestaltung von 1807-09, nach schweren Kriegsschäden Wiederaufbau 1950-52; siehe auch die zugehörigen Häuser Pfisterstraße 3 und 5 sowie den nördlichen Erweiterungsbau der Münze Maximilianstraße 6/8.&lt;/p&gt;
Ehem. herrschaftliches Wohnhaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Leopoldstraße 6
830 m Route
&lt;p&gt;Ehem. herrschaftliches Wohnhaus, jetzt Allianz-Versicherungs-AG, 1896-97 von Martin Dülfer in klassizistischem Jugendstil errichtet; nach vereinfachendem Wiederaufbau (1950/51) Fassaden- und Dachrekonstruktion (Sanierung von 1998); siehe Nr. 4.&lt;/p&gt;
Falkenturm
Erstellung: 1470
Falkenturmstraße
830 m Route
&lt;p&gt;Der Falkenturm war ein spätmittelalterlicher Wehr- und später Gefängnisturm der zweiten Münchner Stadtmauer, nahe der heutigen Maximilianstraße gelegen. Er wurde erstmals 1470 urkundlich erwähnt und diente ursprünglich zur Aufbewahrung von Falken für die höfische Jagd. Ab etwa 1500 wurde er als Gefängnis für adlige und politisch bedeutende Gefangene genutzt, darunter Teilnehmer der Adelsverschwörung von 1564 und Kämpfer des Oberländer Aufstands von 1705. Der Turm lag strategisch über dem Pfisterbach, der durch eine Wasserbrücke geführt wurde. Im Zuge der Umgestaltung Münchens unter König Maximilian II. wurde der Falkenturm 1863 abgerissen, um Platz für die neue Maximilianstraße zu schaffen. An ihn erinnert heute nur noch die Falkenturmstraße, die seinen früheren Standort markiert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Liebigstraße 9
833 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.
Dienerstraße
834 m Route
St.-Anna-Volksschule
Architekt: Werz Helmut von, Ottow Johann-Christoph
Erstellung: 1953
St.-Anna-Straße 22
836 m Route
&lt;p&gt;St.-Anna-Volksschule, differenziert gegliederter Baukörper mit leicht konvex gebogener Front an der Liebigstraße, Stahlbetonskelettbau, teilweise verputzt, mit Flachdächern, 1953-55 von Helmut von Werz und Johann-Christoph Ottow; fünfgeschossiger Klassentrakt, im Westen (zur St.-Anna-Straße) durch niedrigeren, kubischen Kopfbau mit Arkaden abgeschlossen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Kaulbachstraße 60
837 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1882.&lt;/p&gt;
Hofgraben
839 m Route
Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1894
Falkenturmstraße 8
842 m Route
Neurokoko, reich stuckiert, 1894 von Ernst Dressler.
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Herzog-Rudolf-Straße 9
842 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau, im Kern klassizistisch, 2. Viertel 19. Jh., Rückflügel von Johann Widmann 1883, Aufstockung und Umbau in Neurenaissance-Formen 1889/90.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1905
Lenbachplatz 6
844 m Route
&lt;p&gt;Geschäftshaus, Eckbau mit barockisierender Natursteinfassade und reichem plastischem Dekor, 1904-05 von Emanuel von Seidl.&lt;/p&gt;
Weinstraße 13
846 m Route
Ehrentempel
Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1935
Katharina-von-Bora-Straße
846 m Route
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: historisierend
Erstellung: 1902
Kaulbachstraße 61
847 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, mit dekoriertem Erker und Laubenhof, 1901-02 von Wilhelm Spannagel.&lt;/p&gt;
Denkmal für Franz Xaver Gabelsberger
Architekt: Gabelsberger Franz Xaver, Eberle Syrius
Erstellung: 1890
Ottostraße
848 m Route
Denkmal für Franz Xaver Gabelsberger, Bronze-Sitzbild, 1890 von Syrius Eberle; auf platzartiger Erweiterung am Südwestende der Straße.
Ehem. palastartiges Wohnhaus
Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pacellistraße 16
850 m Route
1616; Ehem. palastartiges Wohnhaus, jetzt Bank, klassizistisch, um 1827 von Johann Ulrich Himbsel; nur Fassade original; mit Gedenktafel an das ehem. Ballhaus (Haus für Ballspiele).
Dienerstraße 12
851 m Route
Westlicher Annex des Alten Hofes, sog. Estererbau; siehe Alter Hof, Lorenzistock.
Mietshaus
Architekt: Schreyer Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Kurfürstenstraße 7
852 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896-97 von Josef Schreyer; vgl. Nordendstraße 12.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Neumann Max
Erstellung: 1914
Weinstraße 11
852 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Bau mit barockisierende Sandsteinfassade und polygonalem Erker, von Max Neumann, 1914, nach Kriegszerstörung weitgehend erneuert; Rest des ehem. Doppelhauses, dessen nördlicher Fassadenabschnitt nach Kriegsschäden 1951/52 verändert errichtet.
Bedürfnisanstalt
Erstellung: 1904

853 m Route
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 70
853 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung und Erkerturm, um 1884-87 von Johann Widmann; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 72, 76, 78 und 80.&lt;/p&gt;
St. Lorenz
Erstellung: 1324

853 m Route
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Aufbewahrungsort der Reichskleinodien bis 1350&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;
Hotel Vier Jahreszeiten
Architekt: Gottgetreu Rudolf
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 17
854 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 17/19; Hotel Vier Jahreszeiten, Maximilianstil, 1856-58 von Rudolf Gottgetreu, 1903-04 von Heilmann und Littmann umgebaut (Erdgeschoss) und an der Rückseite erweitert; an der monumentalen Fassade Steinfiguren.&lt;/p&gt;
Wittelsbacherbrunnen
Architekt: Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor
Erstellung: 1891
Maximiliansplatz
854 m Route
&lt;p&gt;Wittelsbacherbrunnen, breitgelagerter Doppelschalenbrunnen aus Muschelkalkstein mit zwei seitlichen Figurengruppen in Marmor, am Westende des Parks, spätklassizistisch, von Adolf von Hildebrand, 1891-1895, Wiederherstellung der kriegsbeschädigten linken Figurengruppe, durch Theodor Georgii, 1951/52;.&lt;/p&gt;
Ehem. Schlößl- oder Gschlößlbräu
Architekt: Grübel Johann
Hartmannstraße 8
856 m Route
Ehem. Schlößl- oder Gschlößlbräu, 1846 zu Wohnhaus umgebaut, Aufstockung und neubarocke Fassadengestaltung 1891-92 von Johann Grübel.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Nordendstraße 12
857 m Route
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1896; vgl. Kurfürstenstraße 7.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Liebigstraße 13
858 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.
Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1813
Pfisterstraße 3
859 m Route
Pfisterstraße 3; Ehem. Scheidhaus der Münzanstalt, klassizistisch, 1813; jetzt zum Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege gehörig, siehe Hofgraben 4.
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1887
Barer Straße 69
859 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Backstein-Renaissance, mit Putzgliederungen und Erkerturm, um 1884-87 von Johann Widmann; Gruppe mit Adalbertstraße 70/72/76/78/80.&lt;/p&gt;
Bayer. Notarkasse
Architekt: Freymuth Emil, Lippl L. R.
Erstellung: 1951
Ottostraße 10
859 m Route
&lt;p&gt;Bayer. Notarkasse, repräsentatives Verwaltungs-, Geschäfts- und Wohngebäude, dreiteiliger, sechs- bis achtgeschossiger Baukomplex in städtebaulich wichtiger Ecklage, Stahlbetonskelettbau mit Werksteinverkleidung (Marchinger Kalkstein), 1951 nach Plänen von Emil Freymuth; Hauptblock hervorgehoben durch Balkone und auf zarten Stützen vorkragendes Flachdach; Fassadenrelief von L. R. Lippl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1899
Adalbertstraße 49
860 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus mit Doppelerkerfassade, Neurenaissance, um 1899; vgl. Nr. 51 und 64.&lt;/p&gt;
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Strelin Oscar
Hartmannstraße 1
861 m Route
Altmünchner Bürgerhaus, vielleicht 17. Jh., Fassade 1893 von Oscar Strelin historisierend übergangen (vor allem Dachausbauten).
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 72
863 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung und Flacherker, um 1884-87 von Johann Widmann; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 70, 76, 78 und 80.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstilklassizismus
Erstellung: 1904
Lenbachplatz 5
863 m Route
&lt;p&gt;Fassade der ehem. Galerie Heinemann, jetzt Geschäftshaus, sechsgeschossige Gliederung als erhöhter Mittelrisalit zu den angrenzenden Eckhäusern, historisierende Formgebung mit Anklängen an den Jugendstilklassizismus, von Emanuel von Seidl, 1903-04, Wiederherstellung der im wesentlichen unzerstörten Fassade, nach 1945, Abriss und Neubau des Gebäudes unter Erhalt der Fassade, 1997.&lt;/p&gt;
Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt
Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Leopoldstraße 8
863 m Route
&lt;p&gt;Leopoldstraße 8/10; Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt, neuklassizistisch, um 1909-11 von Friedrich Thiersch; Nr. 8 bildet mit Nr. 10 einen hakenförmigen Komplex; Nr. 10 mit Kolossalpilastern und mit plastischem Dekor an den Zaunpfeilern, Fassadenpreisträger 2005.&lt;/p&gt;
Karmeliterstraße
864 m Route
Englischer Garten
Erstellung: 1789
Englischer Garten
865 m Route
Englischer Garten. ab 1789 in den Isarauen durch Benjamin Thompson Graf von Rumford und Friedrich Ludwig von Sckell angelegter Volksgarten (bis 1799 mit Militärgärten verbunden), 1792 eröffnet, ab 1799 von Reinhard Freiherr von Werneck weiterentwickelt (Anlage des Sees), 1799 um die Hirschau nach Norden erweitert, ab 1804 von Friedrich Ludwig von Sckell gartenkünstlerisch umgestaltet. Klassischer Landschaftsgarten, sich über fünf Kilometer in den Isarauen erstreckend, mit geschwungenen Wasserläufen und Wegen sowie weiten Sichtflächen zwischen dem Baumbestand; Nordteil (Hirschau) rein landschaftlich, Südteil (zwischen Prinzregentenstraße und Isarring) mit Parkbauten und Denkmälern; Brücken in großer Zahl über die Bachläufe, vielfach mit Eisen- oder Steingeländern vor allem des späten Historismus;
Ehern. Bürogebäude Deutsche Lloyd-Lebens- versicherungs-AG
Architekt: Zieseniß Fritz
Erstellung: 1956
Karlstraße
865 m Route
Geschäftshaus
Architekt: Metzger Julius
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Löwengrube 18
868 m Route
Geschäftshaus, im Kern Neurenaissance von 1899, umgebaut 1923 von Julius Metzger (von damals der stuckierte Neurokoko-Erker), nach Kriegsschäden um 1950 ausgebaut.
Klassizistisches Wohnhaus
Architekt: Küßwetter Mathias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Pfisterstraße 5
870 m Route
&lt;p&gt;Klassizistisches Wohnhaus, 1838 von Mathias Küßwetter, seit 1846 zur Münze (jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) gehörig; siehe Hofgraben 4 und Pfisterstraße 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Unsöldstraße 15
871 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Adalbertstraße 51
872 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus mit Doppelerkerfassade, Neurenaissance, um 1899 von Johann Widmann; vgl. Nr. 49 und 64.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Kaulbachstraße 62
872 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1878-79 von Johann Grübel.&lt;/p&gt;
Neue Maxburg
Architekt: Pabst Theo, Ruf Sep
Erstellung: 1954
Pacellistraße 1
872 m Route
Pacellistraße 1, 5; Neue Maxburg, Verwaltungszentrum der Justizbehörden zwischen Lenbachplatz, Pacelli- und Maxburgstraße, sowie erzbischöfliches Ordinariat als östlich bis zur Karmeliterstraße anschließende Baugruppe, 1954-57 nach Entwurf von Theo Pabst und Sep Ruf auf dem Gelände der kriegszerstörten Herzog-Max-Burg nach modern städtebaulischen Prinzipien errichteter weitläufiger Komplex aus freistehenden, unterschiedlich großen kubischen Flachdachbauten in offener Anordnung
Wohnhaus von 1899
Erstellung: 1899
Falkenturmstraße 12
874 m Route
&lt;p&gt;Rückgebäude von Platzl 4, 4a, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Neubarockbau
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1898
Prinzregentenstraße 26
874 m Route
&lt;p&gt;Neubarockbau (Stuckdecken), 1898 von Emanuel von Seidl, später im Stil von Nr. 28 umgebaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Steffan Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Türkenstraße 99
877 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit überkuppeltem Eckrisalit, reicher Gliederung und Stuckdekor, 1886-87 von Friedrich Steffan; einheitlicher Block mit Nr. 101.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Pfisterstraße 7
877 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1894 von Ernst Dressler.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1860
Maximilianstraße 20
878 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus samt Mittelrisalit, 1859-60 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 18.&lt;/p&gt;
Ehem. Karmeliterkirche St. Nikolaus
Architekt: Schedel von Greifenstein Nikolaus, Ruf Sep
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1660
Karmeliterstraße 1
878 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Karmeliterkirche St. Nikolaus (profaniert), Frühbarockbau 1657-60 von Marx Schinnagl, Äußeres 1802 von Nikolaus Schedel von Greifenstein klassizistisch umgestaltet; Inneres 1955-57 durch Sep Ruf umgebaut und unterteilt; vgl. auch Ensemble Altstadt, Platzbild Promenadeplatz.&lt;/p&gt;
Häuserblock
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1850
Gabelsbergerstraße 45
878 m Route
&lt;p&gt;Gabelsbergerstraße 45, 47; Häuserblock, klassizisierend, mit eisernen Fensterbrüstungen, Mitte 19. Jh.; westlich an Nr. 47 anschließend Tor mit prächtigem Gitter.&lt;/p&gt;
St.-Anna-Straße 19
878 m Route
&lt;p&gt;Franziskanerkloster St. Anna, Altbau, im Kern 1727-37, jedoch erneuert; vgl. Seitzstraße 6; flankiert die Kirche (siehe St.-Anna-Straße 21).&lt;/p&gt;
Haylerhaus
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Am Kosttor 3
879 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage, 1880-81 von Georg von Hauberrisser.&lt;/p&gt;
Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna
Architekt: Fischer Johann Michael
Erstellung: 1727
St.-Anna-Straße 21
880 m Route
&lt;p&gt;Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna in Lehel, längsovaler Zentralbau, 1727-33 von Johann Michael Fischer; die Fassade Rekonstruktion von 1965/66; mit Ausstattung; Kloster siehe Nr. 19.&lt;/p&gt;
Geschäftshaus Dallmayr
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1912
Dienerstraße 14
881 m Route
Dienerstraße 14/15; Geschäftshaus Dallmayr, 1912 von Eugen Hönig und Karl Söldner, langgestreckte Front mit aufwendiger Gliederung in der Art eines frühklassizistischen Vorgängerbaus, mit Bauplastik von Julius Seidler; 1945-48 wiederhergestellt.
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 76
881 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung und Flacherker, um 1884-87 von Johann Widmann; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 70, 72, 78 und 80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Wagmüllerstraße 20
882 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliederte Fassade mit plastischem Dekor (Büsten, Masken), wohl 1897, von Emanuel von Seidl.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1909
Sparkassenstraße 11
882 m Route
Wohn- und Geschäftshaus in deutscher Renaissance, mit Erker, 1909/10 von Karl Stöhr; Einheit mit Burgstraße 6.
Pfistermühle
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1579
Pfisterstraße 4
885 m Route
&lt;p&gt;Pfisterstraße 4; Pfistermühle. Erhalten nur das Vorderhaus, um 1573/79; mit z. T. gewölbten Erdgeschossräumen.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Grässel Hans , Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Pfisterstraße 9
885 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, deutsche Renaissance, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 11.&lt;/p&gt;
Wolfsbrunnen
Architekt: Düll Heinrich, Pezold Georg
Erstellung: 1904
Am Kosttor
886 m Route
&lt;p&gt;(oder Rotkäppchenbrunnen), 1904 von Heinrich Düll und Georg Pezold; in Platzmitte.&lt;/p&gt;
Doppel-Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich, Lachner Franz von
Baustil: Historismus
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 22
886 m Route
Maximilianstraße 22/24; Doppel-Mietshaus mit Gußeisenerker an der Ecke, Maximilianstil, Nr. 22 erbaut 1862-65 (mit niedrigen Seitenflügeln an der Falckenbergstraße), Nr. 24 erbaut 1865-67, beide von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 26/28 und 30/30a (siehe jeweils dort) eine symmetrische Gruppe, den sog. Riemerschmid-Block; 1890 starb hier Franz Lachner (Gedenktafel).
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Erstellung: 1883
Adalbertstraße 53
888 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit Erkerturm, 1883 von Johann Widmann.&lt;/p&gt;
Eckhausfassade
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 21
888 m Route
&lt;p&gt;Eckhausfassade (1971-73 modern hinterbaut), Maximilianstil, 1860-61 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 23, 25 und 27 (siehe dort) einen symmetrischen Block.&lt;/p&gt;
Kloster St. Anna
Erstellung: 1725

888 m Route
Frauenplatz
888 m Route
Pacellistraße 5
889 m Route
Pacellistraße 5; Turm der in den 1590er Jahren erbauten Herzog-Max-Burg; einziger Rest der weitläufigen Schloßanlage (an deren Stelle jetzt Neubauten, vgl. Pacellistraße 1, 5).
Kosttor
Erstellung: 1325
Am Kosttor
889 m Route
Bayerische Bank
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Lenbachplatz 4
890 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerische Bank, jetzt Geschäftshaus, repräsentativer, fünfgeschossiger Eckbau mit kolossaler Pilastergliederung, Eckachsen mit kolossalen Säulen und Segmentbogengiebeln als flacher Eckpavillon ausgebildet, Sandsteinfassaden mit reichem plastischem Dekor in neubarocken Formen, von Albert Schmidt, 1898-1901, Wiederaufbau nach Kriegsschäden, Wilhelm Linder, 1946-51.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 78
891 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, nordische Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung und Erker, um 1884-87 von Johann Widmann; seit dem Wiederaufbau veränderte Stockwerkseinteilung; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 70, 72, 76 und 80.&lt;/p&gt;
St.-Anna-Gymnasium
Architekt: Rehlen Robert, Leitenstorfer Hermann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Liebigstraße 4
891 m Route
&lt;p&gt;St.-Anna-Gymnasium (Nordflügel), historisierend, mit plastischem Dekor im Portalbereich, 1911-12 von Robert Rehlen, nach Westen erweitert 1929-30 von Hermann Leitenstorfer; vgl. St. Anna-Straße 20.&lt;/p&gt;
Ohm-Denkmal
Architekt: Rümann Wilhelm von, Ohm Gerorg Simon
Erstellung: 1895
Theresienstraße
891 m Route
Ohm-Denkmal, Marmorsitzbild, 1895 von Wilhelm von Rümann; im Vorhof des Neubaus der Technischen Universität; vor Nr. 90.
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Am Kosttor 1
892 m Route
Neurenaissance, 1881 von Alois Barbist.
Sog. Gablerhaus
Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Erstellung: 1911
Theatinerstraße 8
892 m Route
&lt;p&gt;Sog. Gablerhaus, Geschäftshaus mit historisierender Natursteinfassade, 1910/11 von Georg Meister und Bieber Oswald Eduard; 1998-2001 Umbau im Zusammenhang der sog. Fünf Höfe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Steffan Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Türkenstraße 101
893 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit überkuppeltem Eckrisalit, reicher Gliederung und Stuckdekor, 1886-87 von Friedrich Steffan; einheitlicher Block mit Nr. 99.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Falkenturmstraße 14
894 m Route
Neurenaissance-Eckbau, um 1887.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Liebigstraße 6
894 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, um 1900; Oberteil verändert.
Mietshaus
Architekt: Lasne Otto
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1903
Königinstraße 69
894 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit barockisierenden Anklängen, 1903 von Otto Lasne, mit Annex im Hof.&lt;/p&gt;
St.-Anna-Gymnasium
Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1912
St.-Anna-Straße 20
894 m Route
&lt;p&gt;St.-Anna-Gymnasium, Südflügel, 1911-12 von Robert Rehlen; vgl. Liebigstraße 4.&lt;/p&gt;
Alte Synagoge Ohel Jakob
Architekt: Exter August
Erstellung: 1887
Herzog-Rudolf-Straße
895 m Route
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Alte Synagoge Ohel Jakob&lt;/strong&gt; in München war die Synagoge des orthodoxen Teils der Israelitischen Kultusgemeinde. Sie befand sich in der Herzog-Rudolf-Straße (früher Kanalstraße) und wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Hintergrund ihrer Entstehung war ein Konflikt innerhalb der jüdischen Gemeinde: Eine Gruppe orthodoxer Mitglieder lehnte Reformen im Gottesdienst – etwa Orgelmusik und Chorgesang – ab und organisierte eigene religiöse Zusammenkünfte. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem ihnen keine bestehende Synagoge zur Verfügung gestellt wurde, finanzierten die orthodoxen Gläubigen den Bau eines eigenen Gotteshauses. Die Grundsteinlegung erfolgte 1891, die Einweihung bereits 1892. Das Gebäude war im neuromanischen Stil gehalten, eher schlicht und bot Platz für etwa 150 Personen. Zur Synagoge gehörte auch eine jüdische Schule, die später erweitert und organisatorisch in die Kultusgemeinde integriert wurde. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Synagoge zerstört: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 (Reichspogromnacht) setzten Nationalsozialisten das Gebäude in Brand. Anschließend wurde die Ruine abgerissen, und die Kosten dafür mussten sogar von der jüdischen Gemeinde getragen werden. Gleichzeitig wurde auch die angeschlossene Schule geschlossen. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute erinnert nur noch eine Gedenktafel am ehemaligen Standort an die Synagoge. Der Name „Ohel Jakob“ lebt jedoch weiter: Die 2006 eröffnete neue Hauptsynagoge am Jakobsplatz in München trägt bewusst wieder diesen historischen Namen und knüpft damit an die zerstörte Tradition an. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Pfisterstraße 6
895 m Route
&lt;p&gt;Pfisterstraße 6; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger Putzbau, Umfassungsmauern vielleicht zum Teil 16. Jh., wohl barockzeitlich und im 19. Jahrhundert verändert, beim Wiederaufbau 1954 aufgestockt und stark erneuert, 1987/88 eingreifend saniert.&lt;/p&gt;
Erhöhter Mittelteil
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 23
897 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 23; Erhöhter Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 21, 25 und 27, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein.&lt;/p&gt;
Erhöhter Mittelteil
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 25
897 m Route
&lt;p&gt;Erhöhter Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 21, 23 und 27, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Grässel Hans, Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Pfisterstraße 11
897 m Route
&lt;p&gt;Wohn- und Geschäftshaus, malerisch in deutscher Renaissance, mit zwei Erkern und reichem plastischem Dekor, 1895-96 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 9.&lt;/p&gt;
Orlando-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1898
Platzl 4
899 m Route
Platzl 4,4a; Orlando-Haus, Mietshaus mit Gastronomie, fünfgeschossiger Eckbau mit rustikagerahmten Erdgeschossarkaden, Flacherker besetztem Südrisalit, und Volutengiebeln, Gestaltung in Formen der deutschen Renaissance, erbaut von Jakob Heilmann und Max Littmann, 1898/99; mit Rückgebäude Falkenturmstraße 12.
Mietshaus
Architekt: Burkhard H.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Gabelsbergerstraße 49
899 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance mit klassizistischen Anklängen, 1872 von Berger und H. Burkhard; gleich Nr. 51.&lt;/p&gt;
Alter Hof
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1255
Alter Hof
900 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Liebigstraße 8
901 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, um 1900, aufgestockt.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1952
Heßstraße 28
902 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus, fünfgeschossiges Laubenganghaus, nach Plänen von 1952 von Sep Ruf für eine Miteigentümergemeinschaft errichtet, Schotten als Teilungselement für die durchgehenden Balkonzonen, davor Stahlsäulen.&lt;/p&gt;
Ehem. Verwaltungsbau der NSDAP
Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1934
Katharina-von-Bora-Straße 10
903 m Route
&lt;p&gt;(vormals Meiserstraße 10); Ehem. Verwaltungsbau der NSDAP, jetzt Haus der Kulturinstitute, repräsentativer, neuklassizistischer Bau, 1934-37 nach Plänen von Paul Ludwig Troost; mit Sockel (Torso) des ehem. südlichen Ehrentempels, erbaut 1935, gesprengt 1947; Gegenstück zu Arcisstraße 12.&lt;/p&gt;
Pfisterstraße 10
903 m Route
Pfisterstraße 10; Bürgerhaus, im Kern wohl 16. Jh. (ursprünglich mit Giebel), Fassade im 18. Jh. verändert.
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1887
Adalbertstraße 80
904 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in nordischer Renaissance, Rohbackstein mit Putzgliederung, Turm- und Flacherker, um 1884-87 von Johann Widmann; malerische Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 70, 72, 76 und 78.&lt;/p&gt;
Bürgerhaus
Erstellung: 1790
Pfisterstraße 8
904 m Route
&lt;p&gt;Pfisterstraße 8; Bürgerhaus, wohl Ende des 18. Jhs. umgebaut, mit älterem Kern, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht und aufgestockt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seemüller S.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Türkenstraße 104
905 m Route
Mietshaus, neubarock, 1895 von S. Seemüller; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 106 und Georgenstraße 19.
Ehem. Corpshaus Bavaria
Architekt: Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 5
905 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Corpshaus Bavaria, Eckhaus am Kosttor, deutsche Renaissance, 1899 von Max Littmann.&lt;/p&gt;
Dienerstraße 16
908 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, Altmünchner Bürgerhaus, wohl im mittleren 18. Jahrhundert erneuert, klassizistisch und neubarock verändert.
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Wagmüllerstraße 18
908 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1898 von Georg Guinin.
Glyptothek
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1816
Königsplatz 3
908 m Route
&lt;p&gt;Glyptothek, klassizistische Vierflügelanlage mit ionischem Säulen-Portikus und Skulpturenschmuck, Ziegelmauerwerk mit teilweiser Marmorverkleidung, von Leo von Klenze, 1816-30, am Entwurf des Skulpturenschmucks waren eine Vielzahl von Künstlern beteiligt, darunter Johann Martin Wagner, Johann Nepomuk Haller, Ludwig Schwanthaler, Joseph Ernst von Bandel, Johann Leeb, Ernst Mayer, Ernst Rietschel und Francesco Sanguinetti, 1836-1862, nach Kriegszerstörung sukzessiver Wiederaufbau, 1945-53; Innenkonzeption und Gestaltung des Hofraums, nach Plänen von Josef Wiedemann, 1967-72; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.&lt;/p&gt;
Palais Pringsheim
Baustil: Neorenaissance
Erstellung: 1889
Arcisstraße
909 m Route
Mietshaus
Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 19
910 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit reich dekoriertem Erker, 1882 von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 21.&lt;/p&gt;
Polizeipräsidium
Architekt: Fischer Theodor, Bleeker Bernhard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1913
Ettstraße 2
910 m Route
&lt;p&gt;Polizeipräsidium, weitläufiger, historisierender Komplex, mit Anklängen an Altmünchner Bauformen, von Theodor Fischer, 1910-13; mit Ausstattung; an der Ettstraße Einfriedung und Portal mit liegenden Löwenfiguren von Bernhard Bleeker, bauzeitlich; baulich im Zusammenhang mit der ehem. Augustinerkirche (Neuhauser Straße 2).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Roth Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Am Kosttor 2
911 m Route
viergeschossiger Neurenaissancebau mit vereinfachter Fassade, von Anton Roth, 1879/80; mit selbständigem Rückgebäude Falckenbergstraße 9
Alter Hof
912 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Gabelsbergerstraße 51
913 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance mit klassizistischen Anklängen, 1872 von Berger und H. Burkhard; gleich Nr. 49.&lt;/p&gt;
Doppel-Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1869
Maximilianstraße 26
915 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 26/28; Doppel-Mietshaus, Mittelteil einer symmetrischen Baugruppe mit Nr. 22/24 und 30/30a, Maximilianstil, mit erhöhten Seitenrisaliten, 1869-71 von Friedrich Bürklein; an der Rückseite anschließend das Schauspielhaus, Jugendstil, 1900-01 von Max Littmann und Richard Riemerschmid, vgl. Falckenbergstraße.&lt;/p&gt;
Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau
Architekt: Halsbach Jörg von
Baustil: Gotik
Erstellung: 1488
Frauenplatz 1
916 m Route
&lt;p&gt;Kath. Metropolitan- und Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau (Dom, Frauenkirche), mächtige backsteingotische Hallenkirche mit Umgangschor, von Jörg von Halsbach 1468-88, mit zwei Westtürmen, deren charakteristische Kuppelhauben 1524/25 aufgesetzt wurden; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/geschichte/baugeschichte/&quot;&gt;Baugeschichte&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Dienerstraße 17
917 m Route
Eckbau, mit Turmerker, 1900.
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Unsöldstraße 20
917 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckkuppel, 1902-03 von Hans Thaler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Roth Anton
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Falckenbergstraße 9
918 m Route
reich gegliedert, 1879/80 von Anton Roth; verbunden mit Am Kosttor 2 (siehe dort).
Mietshaus
Architekt: Sprenger Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Kaulbachstraße 64
918 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1875 von Jakob Sprenger.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 27
919 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, Maximilianstil, 1860-62 von Friedrich Bürklein, symmetrischer Block mit Nr. 21 (Pendant), 23 und 25 (siehe dort).&lt;/p&gt;
Frauenkirche (12.Jhd. - 1468)
Baustil: romanisch
Erstellung: 1250
Frauenplatz
919 m Route
Neurenaissancebau
Architekt: Riemerschmid Richard
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Georgenstraße 7
919 m Route
&lt;p&gt;Villenartiger Neurenaissancebau, Rohbackstein mit Putzgliederungen, spätes 19. Jh.; innen u. a. Vestibül, Raum mit Jugendstil-Vertäfelung von Richard Riemerschmid.&lt;/p&gt;
Marienplatz
920 m Route
Villa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Georgenstraße 9
920 m Route
&lt;p&gt;Villa, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederungen, 1882; bildet mit dem gleichartigen Nr. 11 einen Block.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seemüller S.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Türkenstraße 106
921 m Route
Mietshaus, neubarocker Eckbau, 1895 von S. Seemüller; z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 104 und Georgenstraße 19.
Maxburgstraße 1
921 m Route
Restteil des ehem. Jesuitenkollegiums aus dem späten 16. Jh., östlich an den fragmentarisch (ohne Oberteil) erhaltenen Turm von St. Michael an die Ecke der Ettstraße grenzend; siehe Neuhauser Straße 6 (St. Michael) und 8 (ehem. Kollegium/Alte Akademie).
Villa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Georgenstraße 11
921 m Route
&lt;p&gt;Villa, Neurenaissance, in Rohbackstein mit Hausteingliederungen, 1882; Block mit dem gleichartigen Nr. 9.&lt;/p&gt;
Platzl 2
923 m Route
&lt;p&gt;22; Altmünchner Bürgerhaus, ehem. Platzl-Bäckerei, viergeschossiger Putzbau mit Ohrwaschl und steilem Satteldach, 16. Jh. über Kern des 13./14. Jh., Umbau von Leonhard Matthäus Gießl und Philipp Jakob Köglsberger, 1732, Umbau 1904; Mittelgebäude, viergeschossig mit dem Vorderhaus durch Holzlaubengang verbunden, 17. Jh.; Rückgebäude, viergeschossig, 1. Hälfte 18. Jh.; insgesamt zusammen mit Nr. 3 eingreifend saniert, 1987/88.&lt;/p&gt;
Ehem. Corpshaus Makaria
Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Platzl 6
923 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Corpshaus Makaria, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1898-99 von Adolf Ziebland.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 18
925 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; einheitliche, symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 20 und 22.&lt;/p&gt;
Bernheimer-Haus
Architekt: Thiersch Friedrich von, Dülfer Martin
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Lenbachplatz 3
925 m Route
&lt;p&gt;Bernheimer-Haus, Geschäftshaus, fünfgeschossiger, natursteinverkleideter Skelettbau, Fassade durch drei Risalite mit Kolossalordnung gegliedert, in repräsentativen neubarocken Formen, von Friedrich von Thiersch und Martin Dülfer, 1887-89, teilrekonstruiert, 1993; Erweiterungsbau, über Arkaden dreigeschossiger, langgestreckter Putzbau mit erhöhtem Mittelrisalit in Kolossalordnung, den reich dekorierten sog. Italienischen Hof einfassend, neubarocke Fassadengestaltung, von Friedrich von Thiersch, 1909/10; mit Innenausstattung, u. a. Gobelinsaal.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Troost Paul Ludwig, Rath Felix von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Georgenstraße 3
925 m Route
&lt;p&gt;Villa von 1885; 1905-06 im Jugendstil-Klassizismus von Paul Ludwig Troost für den Komponisten Felix von Rath völlig umgebaut; mit Säulenvorbau und Madonnenrelief nach Michelangelo.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Türkenstraße 103
926 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, in farbigen Backsteinschichten, mit Eckerker, 1889 (Dachzone reduziert).
Neurenaissancehaus
Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Georgenstraße 15
926 m Route
&lt;p&gt;Neurenaissancehaus, mit zwei Erkern, 1892 von Nikolaus Debold.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schraudolphstraße 30
926 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1889.
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Georgenstraße 17
927 m Route
&lt;p&gt;Villa, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seemüller S.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Georgenstraße 19
927 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von S. Seemüller, gehört zur Wohnhausgruppe Türkenstraße 104 und 106.&lt;/p&gt;
St.-Anna-Platz
928 m Route
St.-Anna-Platz. Der St.-Anna-Platz mit der Pfarrkirche St. Anna, der gleichnamigen barocken Klosterkirche und der Platzrandbebauung ist als gelungene Platzschöpfung des späten 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Die relativ kleine Platzanlage ist repräsentativ für den Versuch, innerhalb eines ehemals vorstädtischen und nur locker bebauten Bereichs einen neuen städtebaulichen Akzent zu setzen. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts waren an älteren Strukturen lediglich der Straßenraum der St.-Anna-Straße und die Klosterkirche St. Anna vorgegeben. Der Klosterkirche, die im Auftrag der Hieronymiten 1727-33 durch Johann Michael Fischer entstand, 1827 den Franziskanern übergeben worden war und zwischen 1807 und 1892 als Pfarrkirche diente, wurde 1852/53 durch August Voit eine neuromanische Zweiturmfassade vorgeblendet. Ein 1885 auf Münchner Architekten beschränkter Wettbewerb für eine neue Pfarrkirche im Lehel wurde zugunsten der Pläne Gabriel von Seidls entschieden. Weitgehend von Formen rheinischer Romanik inspiriert, entstand zwischen 1887 und 1892 die neue Pfarrkirche als aufwendiger, malerischer Sakralbau in neuromanischem Stil, der alten Pfarrkirche direkt gegenübergestellt. Die etwa zur gleichen Zeit erfolgte Platzrandbebauung ist im Nordosten, Osten und Südosten relativ eng an den neuen Kirchenbau herangezogen und hier dem niedrigeren Chorbereich entsprechend, auch optisch niedriger gehalten. Dem Portalbereich mit der hohen Einturmfassade im Westen ist dagegen mehr Platzraum zugeordnet und die Platzrandbebauung ist hier etwas höher gehalten. Von der auf sehr unregelmäßigem Grundriss erfolgten Randbebauung ist die im Neurenaissancestil gehaltene Häuserzeile auf der Südseite geschlossen erhalten. Der in der Platzmitte stehende Sakralbau ist durch die ihn umgebende Terrasse aus dem profanen Bereich deutlich abgesetzt. Wichtiger Bestandteil der malerischen Platzkonzeption ist der große Schalenbrunnen auf der Terrasse westlich der Kirche.
Dienerstraße 18
929 m Route
Eckbau, im Kern spätmittelalterlich, Schopfwalmdach und ehemalige Fassadengliederung wohl frühklassizistisch, Ende 18. Jahrhundert; vereinfacht.
Herzog-Max-Burg
Erstellung: 1597
Maxburgstraße
929 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Kaulbachstraße 69
931 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit erhöhtem Mittelteil und Stuckdekor, bez. 1901.&lt;/p&gt;
Altmünchner Bürgerhaus
Baustil: spätgotisch
Altenhofstraße 4
932 m Route
spätgotisch, mit zwei Flacherkern, wohl 15./16. Jh., 1949 stark erneuert.
Stattliches Eckhaus
Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Barer Straße 3
932 m Route
&lt;p&gt;Stattliches Eckhaus, spätklassizistisch, mit reicher Gliederung, 1860-62 von Reinhold Hirschberg; mit Arcostraße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Leopoldstraße 18
932 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1899-1900; Vorgartenzaun mit Hermenpfeilern und Gittertor.&lt;/p&gt;
Gabelsbergerstraße 53
932 m Route
Mietshaus, mit Konsolgesims, 3. Viertel 19. Jh.
Lenbachplatz 7
933 m Route
Ehem. Corpshaus Frankonia
Architekt: Littmann Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Platzl 7
933 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Corpshaus Frankonia, deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1899 von Max Littmann.&lt;/p&gt;
Corpshaus Rheno-Palatia
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1899
Platzl 8
933 m Route
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Lutz Ludwig C.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Dienerstraße 19
934 m Route
neubarock (vereinfacht), mit Erker und Eisenbalkonen, 1898 (bez.) von Ludwig C. Lutz.
Mietshaus
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
St.-Anna-Platz 9
934 m Route
Mietshaus, neubarock mit Zwerchhaus, bez. 1891, wohl von Gabriel von Seidl; mit Vorgartenzaun.
Platzl 3
935 m Route
Platzl 3; Bürgerhaus des 16. Jhs., aufgestockt um 1700, mit Resten des historischen Bestandes (u. a. Schwarzküchen), und Eckhaus, Fassade 1877; Sanierung 1988.
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 20
936 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; bildet den breiteren, reicher gegliederten Mittelteil einer Gruppe mit Nr. 18 und 22.&lt;/p&gt;
Evang.-Luth. Landeskirchenrat,
Architekt: Bieber Oswald, Stöhr Karl
Erstellung: 1928
Katharina-von-Bora-Straße 13
936 m Route
(vormals Meiserstraße 13); Evang.-Luth. Landeskirchenrat, in Form eines italianisierenden Palazzo, 1928-29 von Oswald Edaurd Bieber und Karl Stöhr.
Münzstraße
936 m Route
Leopoldstraße
937 m Route
Leopoldstraße (Forum) mit Schackstraße. Der Beginn der Leopoldstraße hinter dem Siegestor bildet ein verbreitertes Forum, dessen Westseite von der Akademie der bildenden Künste eingenommen und dessen Ostseite mit einer einheitlich konzipierten Gruppe palastartiger Gebäude - ehemals herrschaftlichen Mietshäusern - begrenzt wird, die in den Jahren um 1900 von namhaften Architekten (Friedrich Thiersch, Martin Dülfer, Leonhard Romeis) entworfen wurden. Die beiden südlichen Häuser der Gruppe flankieren die völlig einheitlich von Romeis gestaltete kurze Schackstraße. Typisch für den Bereich ist die freistehende Bauweise samt Vorgärten. Zusammen mit der Akademie bildet das Siegestor zusammen mit dem Forum eine städtebaulich bedeutende Gelenkstelle zwischen Ludwigstraße und Leopoldstraße.
Englischer Garten
938 m Route
Burgfriedenssäule Nr. 12/13, von 1724; südwestlich des Monopteros;
Institut für Elektrotechnik
Architekt: Eichberg Werner, Hart Franz
Erstellung: 1963
Theresienstraße 90
939 m Route
&lt;p&gt;(N3) Institut für Elektrotechnik der Technischen Universität, mit Maschinenhalle entlang der Luisenstraße, 1959-64 von Gustav Hassenpflug; sechsgeschossiger, kubischer Institutsbau mit zurückgesetztem Dachgeschoss und gelber Klinkerausmauerung zwischen sichtbaren Betonfertigteilen; langgestreckte, fensterlose Maschinenhalle, Rasterfassade mit Klinkerverkleidung im Sockelbereich.&lt;/p&gt;
Eorpshaus (Cisaria Regensburger Wurstküche)
Architekt: Schachner Richard
Erstellung: 1909
Münzstraße 2
939 m Route
Eckhaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 29
940 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 31 und 33.&lt;/p&gt;
Fassade
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 33
941 m Route
&lt;p&gt;Maximilianstraße 33; Fassade, über Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1862; zurückgesetzter Teil eines Blocks mit Nr. 29 und 31.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 21
942 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit reich dekoriertem Erker und umlaufenden Balkonen am runden Eckturm, bez. 1882, von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 19.&lt;/p&gt;
Ehem. Bürgerhaus
Erstellung: 1611
Burgstraße 12
944 m Route
z. T. wohl noch 17. Jh. (nach 1611), um 1780 sechsgeschossig erneuert, die frühklassizistische Fassade 1947 vereinfacht; 1976/77 weitgehende Entkernung.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Straße 15
945 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger breiter Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Miets- und Geschäftshaus
Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Arcostraße 1
947 m Route
Miets- und Geschäftshaus, spätklassizistisch, 1862-63 von Reinhold Hirschberg; Block mit Ottostraße 3.
Erweiterungsbau Bernheimer-Haus
Architekt: Thiersch Friedrich von, Dülfer Martin
Erstellung: 1889
Ottostraße 4
947 m Route
&lt;p&gt;Ottostraße 4/6/8; Rückwärtiger Trakt (Erweiterungsbau, sog. Neubau) des Bernheimer-Hauses (siehe Lenbachplatz 3), stuckierte Neubarockfassade, 1909-10 von Friedrich von Thiersch; mit Innenräumen, u.a. Gobelinsaal.&lt;/p&gt;
St.-Anna-Brunnen
Architekt: Pruska Anton, Seidl Gabriel von
Erstellung: 1894
St.-Anna-Platz
949 m Route
St.-Anna-Platz; St.-Anna-Brunnen, Schalenbrunnen, 1894 von Anton Pruska nach Entwurf von Gabriel von Seidl; an der Terrassenecke südwestlich der Kirche.
Königsplatz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Königsplatz
949 m Route
&lt;p&gt;Königsplatz in München ist ein prägnantes Beispiel des europäischen Klassizismus und wurde ab 1815 auf Geheiß von König Ludwig I. nach Entwürfen von Karl von Fischer und Leo von Klenze errichtet&amp;nbsp; . Der rechteckige Platz im Maxvorstadt-Stadtteil bildet das architektonische Herzstück der Brienner Straße und verkörpert das Konzept des „Isar-Athen“, bei dem Kultur, Verwaltung, Religion und Grünflächen harmonisch verschmelzen&amp;nbsp; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Markante Bauwerke definieren das Ensemble: Auf der Nordseite steht die Glyptothek, ein Tempel für antike Skulpturen, entworfen von Leo von Klenze und 1830 eröffnet&amp;nbsp; . Der Südseite gegenüber befindet sich das korinthische Gebäude der Staatlichen Antikensammlungen, das 1848 erbaut wurde&amp;nbsp; . Die Westseite wird von den monumentalen Propyläen dominiert, einem Torbau im dorischen Stil, der als Denkmal für die griechische Unabhängigkeit diente und zwischen 1846 und 1862 ebenfalls von Klenze umgesetzt wurde&amp;nbsp; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute ist der Königsplatz ein lebendiger Treffpunkt im Kunstareal – ein Museumshof offen zur Stadt. Die weiten Freiflächen und die stufenförmigen Gliederung ermöglichen regelmäßige Großveranstaltungen wie Konzerte, Festivals oder Sportevents in beeindruckendem Ambiente&amp;nbsp; . Der Platz repräsentiert Münchens klassizistische Architektur und fasziniert durch seine klare Linienführung, die antiken Vorbilder und die harmonische Stadtsilhouette – ein blendendes Zeugnis für Ludwig I.s kulturelle Vision.&lt;/p&gt;
Neues Rathaus
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1897
Marienplatz 8
950 m Route
&lt;p&gt;mehrere Höfe umschließender fünfgeschossiger Sichtziegelstein-Komplex mit Natursteingliederung, umlaufenden Arkaden, Erkern, Türmen und Ziergiebeln, außen wie innen reiche architektonisch-plastische Ausstattung in neugotischen Formen, von Georg von Hauberrisser, Osthälfte 1867-74, rückseitig 1889-93, Westteil mit Turm und Prunkhof 1899-1908/09 (Geschütztes Kulturgut)&lt;/p&gt;
Ehem. Geschäftshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Weinstraße 4
950 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Geschäftshaus, jetzt Bankhaus, mit neuklassizistischer Natursteinfassade, 1908/09 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Falkenhaus
Erstellung: 1700
Burgstraße 10
951 m Route
Sog. Falkenhaus, Bürgerhaus des 17./18. Jahrhunderts, mit schlichter, mehrfach überarbeiteter Fassade.
Spätmittelalterliches Bürgerhaus
Architekt: Müelich Hans
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1500
Burgstraße 5
952 m Route
&lt;p&gt;Spätmittelalterliches Bürgerhaus, 15./16. Jahrhundert, als Stadtschreiberhaus und Weinstadl 1550-52 umgebaut, mit reicher Fassadenmalerei von Hans Müelich und mit Rest des Arkadenhofes.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 22
952 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; einheitliche, symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 18 und 20.&lt;/p&gt;
Rückgebäude
Erstellung: 1896
Kaulbachstraße 68
952 m Route
Rückgebäude, dreigeschossiges Atelierhaus, erbaut 1896; u.a. bewohnt und genutzt durch den Dichter Klabund (1904), den Maler Franz Marc (1905-07) und den Regisseur Rainer Werner Fassbinder.
Ehem. Wohnhaus
Architekt: Seybold Ambrosius, Neureuther Gottfried von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Luisenstraße 22
955 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus des Dichters Paul Heyse, villenartiger Neurenaissancebau in Garten, 1872-74 von Gottfried von Neureuther; nach Kriegsschäden z. T. vereinfacht aufgebaut.</p> <ul> <li>1830 - erbaut durch A.&nbsp;Seybold</li> <li>1872-74 - Umbau durch&nbsp;Gottfried von&nbsp;Neureuther</li> <li>1874-1914 - Wohnort des Dichters Paul Heyse</li> <li>1946 - Wiederaufbau</li> </ul> <p>&nbsp;</p>
Augustinerstraße
956 m Route
Staatliche Antikensammlung
Architekt: Ziebland Georg Friedrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Königsplatz 1
957 m Route
&lt;p&gt;Königsplatz 1/1a; Ehem. Kunst- und Industrie-Ausstellungsgebäude, jetzt Staatliche Antikensammlungen, Mittelrisalit mit korinthischem Säulenportikus und Freitreppe flankiert von Seitenflügeln mit Lisenengliederung, von Georg Friedrich Ziebland, 1838-45, Reliefs nach Entwurf von Ludwig Schwanthaler, 1836-1844, Wiederaufbau nach Plänen von Johannes Ludwig, 1963-67; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Nordendstraße 15
957 m Route
Mietshaus, neubarockes Erkerhaus, mit Putzdekor, um 1890.
Renaissancevilla
Architekt: Thiersch August
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Georgenstraße 4
957 m Route
&lt;p&gt;Freistehender Bau in Art einer italienischen Renaissancevilla, 1892-93 von August Thiersch.&lt;/p&gt;
Neues Rathaus - Dritter Bauabschnitt
Architekt: Hauberrisser Georg von
Erstellung: 1905
Marienplatz
958 m Route
Eckhaus
Architekt: Ibsen Henrik, Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Maximilianstraße 32
958 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus im Maximilianstil, mit Gliederungen in Terrakotta, 1854/55 und (südlicher Erweiterungsbau) 1860 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 34 und 36; 1885-91 Wohnhaus von Henrik Ibsen (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Gartenmauer und Brunnentempel
Architekt: Wackerle Joseph
Erstellung: 1937
Prinzregentenstraße 28
958 m Route
&lt;p&gt;Gartenmauer und Brunnentempel mit dem Pinienzapfenbrunnen, 1937/38 von Joseph Wackerle.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus Kaut
Architekt: Ostenrieder Max
Erstellung: 1896
Platzl 1
959 m Route
Platzl 1a; Wohn- und Geschäftshaus Kaut, reiche, gotisierende Fassade mit Hausteingliederung und breitem Erker, 1896-97 von Max Ostenrieder.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Georgenstraße 22
959 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh. Rückgebäude neuklassizistisch, um 1900.&lt;/p&gt;
Indanthren-Haus
Architekt: Spreng Blasius, Winkler Georg Helmut, Mikorey Franz
Erstellung: 1954
Weinstraße 3
960 m Route
Indanthren-Haus, Geschäfts-und Verwaltungsgebäude für die Farbwerke Hoechst, Stahlbetonkonstruktion mit Verkleidung aus farbigen Ziegeln in abstrakter Flächenmusterung (Entwurf Blasius Spreng), 1954 von Georg Helmut Winkler; Passage mit hofartiger Erweiterung, Wandrelief und Brunnen 1956 von Franz Mikorey.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Kurfürstenstraße 19
961 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Burgstraße 5
962 m Route
Kammerspiele - Probengebäude
Architekt: Peichl Gustav, Achatz Walter, Schumer Stefan A.
Erstellung: 2001
Falckenbergstraße
963 m Route
Zerwirkgewölbe
Erstellung: 1726
Ledererstraße 3
964 m Route
&lt;p&gt;herzoglicher Bau der 2. Hälfte des 13. Jh. (Umfassungswände?), später mehrfach erneuert, vor allem nach 1726, mit zwei gewölbten Hallen übereinander. Westlich anschließend der die Straße überbrückende Schlichtingerbogen, siehe Burgstraße 8.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ledererstraße 3. Zerwirkgewölbe.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bis vor kurzem galt das sog. Zerwirkgewölbe zusammen mit Teilen des Alten Hofes als das älteste profane Bauwerk Münchens. Auf mittelalterlichen Ursprung weist lediglich die Bezeichnung als „Herzog Ludwigs Haus“ 1589 und 1590 hin, was auf Ludwig II. den Strengen (reg. 1253-94), Bauherrn auch des benachbarten Alten Hofes (s. dort), zu beziehen ist. Für das traditionell - so auch in den Bauinschriften von 1927/37 - genannte Baujahr 1264 gibt es keinerlei Beleg. Besitzgeschichtlich (vgl. Häuserbuch I, 1958; Stahleder 1992, 1995, Stahleder 2006) war das Haus im 16. Jh. rückwärtiges Nebengebäude des u. a. vom herzogl. Falkner bewohnten Eckhauses Burgstraße 10 (s. dort). Vom Kauf durch Hofbaumeister Wendel Dietrich um 1590 bis zum Rückerwerb durch Kurfürst Karl Albrecht 1733 war das vom Vorderhaus getrennte einstige Rückgebäude ein Wohnhaus in Privatbesitz. Nach der Besitzerfamilie Schlichtinger (1639-1733) wird der westlich benachbarte Bogen über dem Beginn der Ledererstraße benannt. Das ab 1733 kurfürstliche (bzw. später staatliche), um diese Zeit baulich (völlig?) erneuerte Gebäude wurde zunächst dem nördlich benachbarten Hofbräuhaus (Braunbräuhaus, vgl. Alter Hof/Ostflügel) angeschlossen; 1808 nahm es das von der Herzog-Max-Burg (s. dort) hierher verlegte Hof-Zerwirkgewölbe auf. Hier wurde das erlegte Wild zerwirkt (zerteilt) und bearbeitet; nach Plänen des 19. Jh. diente die untere Halle dem Verkauf, die obere als Lager, das 3. Geschoss als Wohnung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der sich südöstlich an den Vierseitkomplex des Alten Hofes an- schließende, dreiseitig freistehende Satteldachbau an der Westseite des erst im frühen 20. Jh. überwölbten Pfisterbaches ist bereits auf Sandtners Stadtmodell von 1570 dargestellt, allerdings mit anderen, eher auf Wohnnutzung hindeutenden Fensterformaten als heute, mit Flacherker im 1. Stock der Südgiebelseite und Aborterkern im Osten. Ähnlich erscheint der Bau auf Volckmers Ledererstraße 3, ehern. Zerwirkgewölbe; Aufn. 1995 Vogelschau-Stadtplan von 1613 und auf den flüchtigen Skizzen Stimmelmayrs gegen 1800.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die beiden übereinanderliegenden zweischiffigen und vierjochigen Hallen mit ihren Viereckpfeilern und Kreuzgratgewölben (nicht spitzbogig, ohne Scheidbogen) sind wegen der schlichten Details zwar nicht näher zu datieren, doch jedenfalls nachmittelalterlich - eher im Zusammenhang mit Bräuhauszwecken als solchen erst des Zerwirkgewölbes entstanden. Ein zumindest weitgehender Neubau kurz vor oder um 1733 ist anzunehmen; ob Teile der Umfassungswände verwendet wurden, wäre noch nachzuweisen (z. B. vermauerte Fenster?). Gemäß kürzlichen Untersuchungen stehen Gewölbe und Wände in bauzeitlichem Zusammenhang; Grabungen weisen auf einen Neubau auf z. T. leicht verschobener Baulinie hin. Durch dendrochronologische Daten (Untersuchung 1991) von Dachstuhlbalken (1719?, 1725, 1726) ist das zweigeschossige Kehlbalkendach mit Hängewerkkonstruktion in etwa datiert. Wohl um diese Zeit wurde auch das niedrigere 2. Obergeschoss als flachgedeckte Halle mit Längsunterzug und Mittelstütze ausgebildet, doch noch im 18. Jh. zur zweibündig angelegten Wohnung ausgebaut, in der noch einzelne Füllungstüren, Fenster, Beschläge und eine gewundene Holzsäule zwischen zwei Fensternischen im Westen erhalten sind.&lt;br&gt;Der Anbau mit zweiläufiger (1965 erneuerter) Treppe am Nordteil der Westseite stammt wohl auch aus dem 18. Jh. (auf dem Stadtplan von J. Consoni 1806 vorhanden). Im Inneren wurden im Laufe des 19. und 20. Jh. mehrfach kleinere Grundrissänderungen (Zwischenwandeinbauten) vorgenommen. Ein Aufriss der Südgiebelfront von 1867 (aus Anlass von „Adapturarbeiten für Bureaulokale der koenigl. Hofjagd-Intendanz“) zeigt um die Öffnungen wohl barockzeitliche geohrte Putzrahmen, die später beseitigt wurden - vielleicht bei einer Renovierung im Zusammenhang mit der Anlage der Sparkassenstraße nach Überwölbung des Pfisterbaches. Das barockisierende Wandbild in der Mitte der Südseite (mit unzutreffender Bauinschrift) stammt nach A. Alckens (1935) von H. Landgrebe und A. Klingshirn, 1927; das Wandbild an der Ostseite trägt die Signatur Heinr. Landgrebe 1937. Renovierungsmaßnahmen außen fanden 1955 und 1966 (Nagelfluhsockel) statt; Gitter des Tores zum schmalen Nordhof 1967; Schließung des (seit Jahrzehnten privaten) Wildgeschäftes 1999. In den beiden Obergeschossen wurde 1994 eine Studiobühne des Gärtnerplatztheaters eingerichtet. Um 2006 Bauarbeiten im Gange; derzeit gastronomische Nutzung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Archäologische Befunde: Untertägige Reste spätmittelalterlicher/frühneuzeitlicher und neuzeitlicher Bebauung (Fundst.-Nr.: 7835/0356). Im Zuge der Umbaumaßnahmen 2005 fanden baubegleitende archäologische Untersuchungen statt. An mehreren Stellen konnte der zur jüngeren Ausbauphase gehörende Plattenbelag des 19. Jh. aufgedeckt werden. In drei Sondagen stieß man auf Mauerzüge aus Backsteinen mit dazugehörigen Plattenfußböden, vermutlich des 15./16. Jh. Auf diesen Mauern wurde der bestehende Bau des 17./18. Jh. errichtet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte 2&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Neurenaissance
Georgenstraße 24
964 m Route
Neurenaissance-Eckhaus, Ende 19. Jh.
Kath. Pfarrkirche St. Anna
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Historismus
Erstellung: 1892
St.-Anna-Platz 5
965 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrkirche St. Anna, errichtet 1887-1892 nach Plänen Gabriel von Seidls, ist die Hauptpfarrkirche des Lehels gilt als eines der besten Beispiele des Historismus in München.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Werke&lt;/h3&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Hochaltarfresko (Rudolf von Seitz, 1898)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Seitenaltäre (Gabriel von Seidl, 1912)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kreuzwegstationen (Martin von Feuerstein, 1898)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Reiterstatue Christi (Westwerk) (Ferdinand von Miller, 1910)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das Weltgericht. Tympanon-Relief mit Skulpturen (Westwerk) (Anton Pruska, 1892)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1615
Burgstraße 8
967 m Route
<p>Wohn- und Sterbehaus von Francois de Cuvilliés d. Ä.; im Kern spätgotisch, um 1615 Aufstockung und Dachstuhl, Fassadengestaltung barock, wohl 1. Hälfte 18. Jh.; nördlich anschließend der die Ledererstraße überbrückende, von Hausannexen zweifach überbaute Schlichtingerbogen, der bereits auf dem Stadtmodell von 1570 existiert.</p>
Arcisstraße 11
967 m Route
Mietshaus
Architekt: Thommen Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
St.-Anna-Straße 13
967 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, nach Plänen von Heinrich Thommen, 1887.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 13
968 m Route
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896-97 von Andreas Eisele.
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1700
Burgstraße 3
969 m Route
&lt;p&gt;Kernbestand barock, um 1700; Umbau und Fassadengestaltung spätklassizistisch, 2. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Jesuitenkirche St. Michael
Architekt: Sustris Friedrich, Miller Wolfgang, Dietrich Wendel
Erstellung: 1597
Neuhauser Straße 6
969 m Route
&lt;p&gt;Jesuitenkirche St. Michael, kath. Filialkirche, mächtiger, tonnengewölbter Saalbau, dreigeschossige Südfassade mit Volutengiebel, Seitenkapellen zwischen Wandpfeilern, Emporen, Querschiff und nach Norden gerichteter Chor, von Friedrich Sustris, Wolfgang Miller und Wendel Dietrich, 1583-1589, mehrfache Renovierungen, durch Johannes Hörmann, 1697/98, Friedrich Bürklein, 1852-57 u. a., Wiederaufbau nach schweren Kriegsschäden, 1946-53; Erweiterung um nordwestlich angrenzende Kreuzkapelle, Kollegstrakt und Turm an der Ecke Ettstraße/Maxburgstraße, 1593-97; mit Ausstattung der Kirche und Kreuzkapelle; ehem. Kollegium vgl. Neuhauser Straße 8/10 und Maxburgstraße 1.&lt;/p&gt;
Börse München
Architekt: Schmidt Albert, Lehner Jac
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Lenbachplatz 2
970 m Route
&lt;p&gt;Lenbachplatz 2/2a; Bankgebäude, auch Börse München, freistehender, viergeschossiger Block mit gerundeten Eckrisaliten, reich gegliederte Sandsteinfassade und plastischer Dekor in neubarocken Formen, von Albert Schmidt, 1896-98, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung durch Jac Lehner, 1948/49.&lt;/p&gt;
Herzog-Max-Burg
Erstellung: 1590
Maxburgstraße 2
970 m Route
&lt;p&gt;Maxburgstraße 2/4; Neue Maxburg, siehe Pacellistraße 1, 5.&lt;/p&gt;
Lenbachplatz
970 m Route
Rückgebäude
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: englischer Landhausstil
Erstellung: 1897
Georgenstraße 30
971 m Route
Rückgebäude, Villa im englischen Landhausstil, mit Fachwerk, 1897-98 von Martin Dülfer.
Burgstraße
971 m Route
Marienplatz 2
972 m Route
sechsgeschossiger Putzbau mit Fassadenmalerei, seit 1865 zu Nr. 1 gehörig, um zwei Geschosse aufgestockt, 1870, beim Wiederaufbau neugestaltet, 1951.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 17
973 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 13 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.&lt;/p&gt;
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl, Kreittmayr Wiguläus Freiherr von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Burgstraße 6
975 m Route
&lt;p&gt;neubarock, 1909/10 von Karl Stöhr (mit Rückgebäude Sparkassenstraße 11, siehe dort); Gedenktafel für Wiguläus Freiherr von Kreittmayr, der 1790 im Vorgängerhaus starb.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wimmer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Liebfrauenstraße 2
976 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Natursteinfassade, 1888-90 von Ludwig Wimmer.
Fassade des Eckhauses
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 34
977 m Route
Fassade des Eckhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Kopfbau erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1861/62; Pendant zu Nr. 31 gegenüber und Block mit Nr. 32 und 36.
Villenartiger Bau
Baustil: klassizistischer Renaissance
Erstellung: 1870
Katharina-von-Bora-Straße 9
979 m Route
(vormals Meiserstraße 9); Villenartiger Bau in klassizistischer Renaissance, um 1870/80.
Vereinshaus Scholastika
Architekt: Ullmann Ludwig
Erstellung: 1915
Ledererstraße 5
979 m Route
&lt;p&gt;Vereinshaus Scholastika mit Gaststätte, barockisierend, 1914-15 von Heilmann und Littmann nach Entwurf von Ludwig Ullmann; mit historischen Räumen der Erbauungszeit, u.a. Theatersaal; Einheit mit Münzstraße 2.&lt;/p&gt;
Bürgerhaus
Erstellung: 1350
Ledererstraße 7
983 m Route
&lt;p&gt;dreigeschossiger Satteldachbau mit stark vereinfachter Fassade, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl noch spätmittelalterlich, Aufstockung in der 1. H. 19. Jh., weitere Umbauten in der 2. H. 19. Jh. und 1. H. 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Marckert Ludwig, Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1887
St.-Anna-Platz 2
983 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit stuckierter Doppelerkerfassade, von Ludwig Marckert, 1887 nach Fassadenentwurf von Gabriel von Seidl, nach Kriegsschäden 1951 weitgehend erneuert bzw. Fassade vereinfacht, mit Gedenktafel an Lion Feuchtwanger.&lt;/p&gt;
Hofbräuhaus-Kunstmühle
Architekt: Stützel Johann Kilian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Neuturmstraße 3
984 m Route
Neuturmstraße 3/3 a; Hofbräuhaus-Kunstmühle, Neurenaissance, 1875 wohl von Johann Kilian Stützel.
Archäologische Staatssammlung München
Architekt: Werz, Ottow
Erstellung: 1975
Lerchenfeldstraße 2
985 m Route
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 1
985 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stuckierter Neurenaissancebau mit viergeschossigem Haupttrakt und einem am linken Ende vortretenden dreigeschossigen Annex, von Michael Reifenstuel, 1887/88.&lt;/p&gt;
Spätbarocke Fassade
Baustil: Spätbarock
Dienerstraße 22
986 m Route
Spätbarocke Fassade eines Kaufmannshauses mit reicher Stuckgliederung und Muttergottesrelief, 18. Jh.
Ehem. Gartenhaus
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1800
Hildegardstraße 1
986 m Route
sog. Dall’Armi-Haus, heute Betriebsgebäude der Kammerspiele, schlichte ungegliederte Westfassade mit profiliertem Traufgesims, Ostfassade mit frühklassizistischer Putzgliederung und geohrten Fensterfaschen, um 1800.
Mietshaus
Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 11
987 m Route
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1896, von Andreas Eisele.
Mietshaus
Architekt: Mayer I. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Platz 1
987 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit stuckierter Fassade und abgeschrägter Ecke mit Balkon, von J. G. Mayer, 1879/80.&lt;/p&gt;
Ehem. Städtisches Wohnungsamt
Architekt: Fick Roderich, Röder Rudolf
Erstellung: 1953
Burgstraße 4
988 m Route
&lt;p&gt;Burgstraße 4 / Sparkassenstraße 5; Ehem. Städtisches Wohnungsamt, Verwaltungsbau mit langgestrecktem Gebäudeflügel entlang der Burgstraße und kurzem, über ein Treppenhaus verbundenem Flügel an der Sparkassenstraße, 1952/53 vom Wiederaufbaureferat der Stadt München nach Plänen von Roderich Fick und Rudolf Röder errichtet; Knickpunkt der gekrümmten Bauflucht durch Erker gegliedert, Fassade mit Kunststeinverblendung und mit kleinteilig-historisierender Bemalung von Hermann Kaspar.&lt;/p&gt;
Georgenstraße 14
988 m Route
Rest des Gartens des ehem. Prinz-Leopold-Palais; siehe Leopoldstraße 11/13a.
Gollierkapelle
Erstellung: 1295
Marienplatz
989 m Route
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Bayer Ludwig
Erstellung: 1877
Ledererstraße 9
990 m Route
1877 von Ludwig Bayer; 1950 vereinfachend umgestaltet.
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1913
Orlandostraße 3
990 m Route
Mietshaus, Übergang vom historisierenden Jugendstil zur Neuen Sachlichkeit, mit z. T. mehrfarbiger Fassade, im 1. Stock geschnitzte Fensterstöcke, 1913-14 von Franz Deininger.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1872
Orlandostraße 6
990 m Route
Orlandostraße 6; Mietshaus, Neurenaissance, 1872; Gruppe mit Nr. 2 und 4.
Mietshaus
Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1880
Stollbergstraße 15
990 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassischen Renaissanceformen reich gegliedert, mit Dreiecksgiebel am flachen Mittelrisalit, 1880 von Maurermeister Ludwig Bayer; geschnitztes Portal; vgl. Nr. 13 und 17.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Stollbergstraße 22
990 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1860-61 von Friedrich Bürklein, mit Balkon von 1875; 1946 aufgestockt.&lt;/p&gt;
Ehemaliges Palais Bissing
Architekt: Fiechter R.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Georgenstraße 10
991 m Route
&lt;p&gt;Ehemaliges Palais Bissing, im Kern neubarock, 1902-03 von R. Riechter umgebaut; bildet mit Nr. 8 einen Block.&lt;/p&gt;
Ledererstraße 11
993 m Route
Ledererstraße 11; Wandverkleidung aus Kacheln mit Jugendstilornamenten, z.T. mit alpinen Motiven, Anfang 20. Jh.; in den Erdgeschossräumen einer ehem. Käsehandlung.
Villenartiger Bau
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Königinstraße 22
995 m Route
&lt;p&gt;Villenartiger Bau, Neurenaissance, Rohbackstein, Ende 19. Jh.; Block mit dem gleichartigen Nr. 24.&lt;/p&gt;
Luitpold-Kreisoberrealschule
Architekt: Reuter
Erstellung: 1891

996 m Route
Bürgerhaus
Erstellung: 1770
Kaufingerstraße 2
996 m Route
&lt;p&gt;Bürgerhaus mit reich gegliederter und stuckierter Fassade, um 1770; jetzt mit Marienplatz 1 verbunden, siehe dort.&lt;/p&gt;
Jugendstil-Eckhaus
Baustil: Jugendstil
Georgenstraße 46
996 m Route
Jugendstil-Eckhaus, mit asymmetrisch angeordneten Erkern, Balkonen und Laubwerkstuck, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ohmstraße 16
996 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Karlstraße 21
997 m Route
Ehem. stattliches Mietshaus mit Frohsinns-Saal, jetzt Finanzamt für Körperschaften, klassizistisches Eckgebäude, 1829 von Joseph Höchl; nur die (z.T. veränderte) Fassade original; mit Katharina-von-Bora-Straße 4.
Mietshaus
Architekt: Lorentzen Christian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 3
997 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigschossiger Mansarddachbau mit Putzgliederung in Neurenaissanceformen und Blankziegelverkleidung in den Obergeschossen, von Christian Lorentzen, 1888.&lt;/p&gt;

Tondi mit Reliefbüste - Palladio
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
70 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Bartolo
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
70 m Route
Ludwigstraße 17
70 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Bramante
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
70 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Tiepolo
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
70 m Route
Tondi mit Reliefbüste - Michelangelo
Tondi mit Reliefbüste
1829
Ludwigstraße 17
70 m Route
Gedenktafel für Sissy
Gedenktafel
2001
Ludwigstraße 13
74 m Route
Rheinberger Josef
Gedenktafel
1909
Fürstenstraße 6
92 m Route
Theresienstraße 9
102 m Route
Fürstenstraße 13
109 m Route
Johann Petzmayer
Gedenktafel
1903
Fürstenstraße 10
112 m Route
Kardinal-Döpfner-Straße 2
172 m Route
Ludwigstraße 2
183 m Route
Hippokrates
Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29
194 m Route
Ludwigstraße
195 m Route
Aristoteles
Sitzstatue
1966
Ludwigstraße
199 m Route
Homer
Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29
208 m Route
Thukydides
Sitzstatue
1966
Ludwigstraße 29
209 m Route
Schönfeldstraße 16
237 m Route
Odeonsplatz 4
248 m Route
Frederic Chopin
Standbild
2010

271 m Route
Gabelsbergerstraße
281 m Route
Ludwigstraße
287 m Route
Ludwigstraße
287 m Route
Oskar-von-Miller-Ring 18
288 m Route
Odeonsplatz
289 m Route
Galeriestraße
290 m Route
Odeonsplatz
293 m Route
Odeonsplatz
293 m Route
Odeonsplatz
293 m Route
Odeonsplatz
293 m Route
Schellingstraße 3
299 m Route
Gedenktafel - Odeon
Gedenktafel
1952
Odeonsplatz
302 m Route
Schellingstraße 3
307 m Route
Gabelsbergerstraße 1
311 m Route
Von-der-Tann-Straße 11
313 m Route
Schellingstraße 3
318 m Route
Schellingstraße 3
321 m Route
Odeonsplatz
323 m Route
Werner-von-Siemens-Straße
326 m Route
Ludwigstraße 22
327 m Route
Ludwigstraße 20
327 m Route
Theresienstraße 46
328 m Route
Galeriestraße
329 m Route
Hofgarten
335 m Route
Walter-Klingenbeck-Weg
335 m Route
St. Luzia
Statue
1835
Ludwigstraße
336 m Route
Ludwigstraße
336 m Route
Kaulbachstraße 7
337 m Route
Hofgarten
340 m Route
Türkenstraße 17
343 m Route
Türkenstraße
349 m Route
Galeriestraße
352 m Route
Kaulbachstraße 11
353 m Route
Türkenstraße 17
356 m Route
Wittelsbacherplatz
356 m Route
Theresienstraße 46
360 m Route
Wittelsbacherplatz
362 m Route
Odeonsplatz 2
365 m Route
Ludwigstraße 14
365 m Route
Ludwigstraße 20
365 m Route
Wittelsbacherplatz 1
369 m Route
Glasbrunnen
Brunnen
1985
Brienner Straße 18
372 m Route
Kaulbachstraße
377 m Route
Gaberlsbergerstraße
381 m Route
Wittelsbacherplatz
384 m Route
Ludwigstraße 20
389 m Route
Kaulbachstraße 15
389 m Route
Kaulbachstraße 15
392 m Route
Brienner Straße 12
397 m Route
Odeonsplatz
406 m Route
Hofgartenstraße
416 m Route
Hofgartenstraße
416 m Route
Kunst

1818
Hofgartenstraße
416 m Route
Hofgartenstraße
416 m Route
Hofgartenstraße
417 m Route
Hofgartenstraße
417 m Route
Gustav Landauer
Gedenktafel
1997
Amalienstraße 52
420 m Route
Brunnen
Brunnen
1999
Schellingstraße 4
420 m Route
Galeriestraße
422 m Route
Schellingstraße
426 m Route
Oscar-von-Miller-Ring 3
428 m Route
Schalenbrunnen
Brunnen
1951
Brienner Straße 1
429 m Route
Hofgartenstraße
438 m Route
Residenzstraße
441 m Route
Kaulbachstraße 25
441 m Route
Oskar-von-Miller-Ring
441 m Route
Brienner Straße 13
442 m Route
Brienner Straße 11
445 m Route
Hofgartenstraße
445 m Route
Hofgartenstraße
445 m Route
Hofgartenstraße
445 m Route
Hofgartenstraße
445 m Route
Hofgartenstraße
445 m Route
Hofgartenstraße
445 m Route
Hofgartenstraße
445 m Route
Hofgartenstraße
445 m Route
Hofgartenstraße
445 m Route
Hofgartenstraße
445 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
453 m Route
Königinstraße
458 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
463 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
468 m Route
Theatinerstraße
468 m Route
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
469 m Route
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
474 m Route
Odeonsplatz
474 m Route
Theatinerstraße
476 m Route
Gabelsbergerstraße 25
479 m Route
Mariane-von-Werefkin-Weg
481 m Route
Theatinerstraße
487 m Route
Eulenbrunnen
Brunnen
1915
Ludwigstraße
487 m Route
Hofgartenstraße
487 m Route
Luitpolds Tod
Stuckrelief
Hofgartenstraße
487 m Route
Hofgartenstraße
487 m Route
Theatinerstraße
487 m Route
Sebastian Kneipp
Gedenktafel
1969
Professor-Huber-Platz
490 m Route
Brienner Straße 20
490 m Route
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
490 m Route
Hofgartenstraße
493 m Route
Hofgartenstraße
493 m Route
Hofgartenstraße
493 m Route
Hofgartenstraße
493 m Route
Hofgartenstraße
493 m Route
Kaulbachstraße 31
494 m Route
Amalienstraße
494 m Route
Türkenstraße 7
494 m Route
Hofgartenstraße
496 m Route
Odeonsplatz
502 m Route
Residenzstraße
503 m Route
Residenzstraße
503 m Route
Otto der Erlauchte
Standbild
1837

503 m Route
Feldherr Tilly
Statue
1844
Odeonsplatz
507 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
508 m Route
Odeonsplatz
509 m Route
Amalienstraße
510 m Route
Odeonsplatz
510 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
510 m Route
Juden kehrt zurück
Gedenktafel
1990
Residenzstraße
511 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
512 m Route
Odeonsplatz
513 m Route
Amalienstraße
513 m Route
Mut
Relief
Amalienstraße
515 m Route
Amalienstraße
515 m Route
Herakles
Pfeilerfigur
Geschwister-Scholl-Platz
516 m Route
Brienner Straße
516 m Route
Prometheus
Pfeilerfigur
Geschwister-Scholl-Platz
517 m Route
Türkenstraße 68
518 m Route
Hofgarten
518 m Route
Residenzstraße
519 m Route
Residenzstraße
519 m Route
Residenzstraße
519 m Route
Residenzstraße
519 m Route
Residenstraße
519 m Route
Residenzstraße
519 m Route
Amalienstraße
520 m Route
Amalienstraße
520 m Route
Theatinerstraße 22
521 m Route
Amalienstraße
523 m Route
Residenzstraße
523 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
524 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
528 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
529 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
529 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
530 m Route
Amalienstraße
531 m Route
Barer Straße
531 m Route
Amalienstraße
532 m Route
Krieg
Mosaik
Franz-Josef-Strauß-Ring
532 m Route
Georg Elser - „8. November 1939“
Fassadeninstallation
2009
Georg-Elser-Platz
533 m Route
Residenzstraße
533 m Route
Residenzstraße
533 m Route
Residenzstraße
533 m Route
Residenzstraße
533 m Route
Franz-Josef-Strauß-Ring
533 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
534 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
534 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
534 m Route
Jungfernturmstraße
534 m Route
Franz-Josef-Strauß-Ring
534 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
535 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
535 m Route
Doryphoros
Statue
1912
Geschwister-Scholl-Platz
535 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
535 m Route
Glasfenster LMU
Glasfenster
Geschwister-Scholl-Platz
535 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
535 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
536 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
536 m Route
Inschrift 2
Texttafel
Amalienstraße
536 m Route
Brienner Straße 19
537 m Route
Franz-Josef-Strauß-Ring
537 m Route
Geschwister-Scholl-Platz 1
537 m Route
Türkenstraße 57
537 m Route
Friede
Mosaik
Franz-Josef-Strauß-Ring
538 m Route
Geschwister-Scholl-Platz 1
538 m Route
Salvatorplatz
539 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
540 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
540 m Route
Windspiel
Brunnen
1935
Brienner Straße 23
541 m Route
Amalienstraße
541 m Route
Weisheit
Relief
Amalienstraße
542 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
542 m Route
Salvatorplatz 1
543 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
545 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
547 m Route
Amalienstraße 58
547 m Route
Amalienstraße
548 m Route
Franz-Josef-Strauß-Ring
548 m Route
Alfons-Goppel-Straße 11
548 m Route
Amalienstraße 58
548 m Route
Amalienstraße
550 m Route
Amalienstraße
550 m Route
Residenzstraße
552 m Route
Residenzstraße
552 m Route
Residenzstraße
552 m Route
Residenzstraße
552 m Route
Argumente (Drückebergergasse)
Bodeninstallation aus Bronze
1995
Viscardigasse
552 m Route
Türkenstraße 78
552 m Route
Prinzregentenstraße 1
553 m Route
Residenzstraße
554 m Route
Franz-Josef-Strauß-Ring
554 m Route
Amalienstraße
555 m Route
Amalienstraße
556 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
557 m Route
Amalienstraße 58
559 m Route
Franz-Josef-Ring 1
560 m Route
Amalienstraße
561 m Route
Ottostraße
564 m Route
Salvatorkirche
Gedenktafel
Salvatorplatz
565 m Route
Residenzstraße 1
568 m Route
Salvatorplatz
569 m Route
Salvatorplatz 17
571 m Route
Prinzregentenstraße 28
571 m Route
Alfons-Goppel-Straße
572 m Route
Neptun
Bronzefigur
1555

573 m Route
Amalienstraße
573 m Route
Amalienstraße
576 m Route
Am Hirschanger
578 m Route
Maximiliansplatz
580 m Route
Stärke
Relief
Amalienstraße
582 m Route
Amalienstraße
583 m Route
Barer Straße 29
584 m Route
Briennerstraße 23
585 m Route
Brienner Straße 26
585 m Route
Salvatorstraße
585 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
586 m Route
Veterinärstraße 5
586 m Route
Barer Straße 29
588 m Route
Barer Straße 27
589 m Route
Maximiliansplatz
590 m Route
Veterinärstraße 1
590 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
593 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
594 m Route
Ellen Ammann
Gedenktafel
2023
Schellingstraße 47
596 m Route
Residenzstraße 23
Gedenktafel
1958
Residenzstraße 23
597 m Route
Königinstraße 35
598 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
598 m Route
Maximiliansplatz 13
600 m Route
Türkenstraße
601 m Route
Geschwister-Scholl-Platz
602 m Route
Salvatorstraße 3
603 m Route
Prinzregentenstraße 1
606 m Route
Theatinerstraße 16
608 m Route
Steinbrunnen 1
Brunnen
1977
Adalbertstraße 12
610 m Route
Theresienstraße
612 m Route
Theresienstraße
613 m Route
Relief
Relief
Maximiliansplatz 13
614 m Route
Nornenbrunnen
Brunnen
1907
Maximiliansplatz
615 m Route
Max-Joseph-Platz
616 m Route
Max-Joseph-Platz
616 m Route
Max-Joseph-Platz
616 m Route
Max-Joseph-Platz
616 m Route
Neptun
Bronzefigur
1628
Max-Joseph-Platz
617 m Route
Türkenstraße
617 m Route
Alfons-Goppel-Straße
618 m Route
Satyr 1
Bronzestatue
1578

619 m Route
Satyr 2
Bronzestatue
1578

619 m Route
Türkenstraße 86
620 m Route
Löwenbrunnen
Brunnen
1977
Adalbertstraße 12
622 m Route
Never Ever
Installation
2012
Barer Straße 21
627 m Route
Steinbrunnen 2
Brunnen
1977
Adalbertstraße
630 m Route
Alfons-Goppel-Straße
630 m Route
Heßstraße 3
631 m Route
Heßstraße 3
631 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
631 m Route
Barer Straße 37
634 m Route
Löwin
Skulptur
1968
Seitzstraße
634 m Route
Alfons-Goppel-Straße
634 m Route
Hofgartenstraße 8
634 m Route
Barer Straße 21
635 m Route
Bernd-Eichinger-Platz
636 m Route
Bernd-Eichinger-Platz
636 m Route
Bernd-Eichinger-Platz
636 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
636 m Route
Votiv 68
Plastik
1969
Max-Joseph-Platz 3
637 m Route
Hofgartenstraße 8
641 m Route
Industrie
Skulptur
Kardinal-Faulhaber-Straße
643 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
643 m Route
Kugelbrunnen
Brunnen
1977
Adalbertstraße 12
644 m Route
Barer Straße 29
644 m Route
Niobe

1974
Barer Straße 27
645 m Route
Barer Straße
653 m Route
Arcisstraße
655 m Route
Adalbertstraße 23
655 m Route
Prinzregentenstraße
656 m Route
Barer Straße 27
657 m Route
Marstallplatz
660 m Route
Marstallplatz
660 m Route
Carl Georg Steinicke
Gedenktafel
1972
Adalbertstraße 15
668 m Route
Prannerstraße 8
669 m Route
Ludwigstraße 29
671 m Route
Blütenstraße 10
671 m Route
Ludwigstraße 28
672 m Route
Max-Joseph-Straße 2
673 m Route
Theatinerstraße 12
675 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
679 m Route
Bouquet II
Skullptur
1967
Max-Joseph-Platz 1
680 m Route
Maximiliansplatz
680 m Route
Barer Straße 27
684 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
686 m Route
Theatinerstraße 10
689 m Route
Max-Joseph-Platz 1
689 m Route
Obelisk
Obelisk
1833
Karolinenplatz
690 m Route
Residenstraße 15
690 m Route
Wandgrafik
Grafik
2015
Barer Straße 19
692 m Route
Theresienstraße
703 m Route
Gabelsbergerstraße
703 m Route
Felicitas Publica
Bronzestatue
1835
Max-Joseph-Platz
709 m Route
Marstallplatz
710 m Route
Max-Joseph-Platz
711 m Route
Max-Joseph-Platz
711 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
712 m Route
Schraudolphstraße 1
713 m Route
Theresienstraße
714 m Route
Prannerstraße 15
716 m Route
Max-Joseph-Platz
722 m Route
Arcisstraße
723 m Route
Rochusstraße 19
726 m Route
Max-Joseph-Platz 2
728 m Route
Theatinerstraße
729 m Route
Theatinerstraße
729 m Route
Theatinerstraße 8
730 m Route
Perusastraße 15
733 m Route
Maximiliansplatz
733 m Route
Kurt Eisner
Bodenplatte
1989
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
739 m Route
Arcisstraße 21
742 m Route
Leopoldstraße
742 m Route
Leopoldstraße
742 m Route
Ludwigstraße
742 m Route
Leopoldstraße
742 m Route
Leopoldstraße
742 m Route
Leopoldstraße
742 m Route
Ludwigstraße
744 m Route
Ludwigstraße
745 m Route
Kaulbachstraße 48
749 m Route
Arcisstraße
754 m Route
Promenadeplatz 4
756 m Route
Max-Joseph-Platz
760 m Route
Max-Joseph-Platz
760 m Route
Max-Joseph-Platz
760 m Route
Max-Joseph-Platz
760 m Route
Max-Joseph-Platz
760 m Route
Max-Joseph-Platz
760 m Route
Arcisstraße
766 m Route
Castor
Reiterstandbild
1868
Akademiestraße
769 m Route
Pollux
Reiterstandbild
1858

769 m Route
Arcisstraße 12
772 m Route
Akademiestraße 4
772 m Route
Castor und Pollux
Reiterstandbild
1886
Akademiestraße
773 m Route
Arcisstraße
779 m Route
Theatinerstraße 45
780 m Route
Akademiestraße
780 m Route
Orlando di Lasso
Bronzestandbild
1849
Promenadeplatz
781 m Route
Karlstraße 6
785 m Route
Promenadeplatz
786 m Route
Pacellistraße
787 m Route
Residenzstraße 6
787 m Route
Arcisstraße 21
788 m Route
Promenadeplatz
791 m Route
Wurzerstraße 10
791 m Route
Promenadeplatz
792 m Route
Promenadeplatz
792 m Route
Eisner Kurt
Gedenktafel
1976
Promenadeplatz
793 m Route
Akademiestraße
794 m Route
Maximilianstraße
795 m Route
Maximilianstraße
795 m Route
Maximilianstraße
795 m Route
Maximilianstraße
795 m Route
Maximilianstraße
795 m Route
Maximilianstraße
795 m Route
Maximilianstraße
795 m Route
Residenzstraße 5
796 m Route
Arcisstraße
799 m Route
Windenmacherstraße
801 m Route
Promenadeplatz 15
801 m Route
Maximiliansplatz
803 m Route
Madonna
Relief
1904

803 m Route
Residenzstraße 3
805 m Route
Residenzstraße 3
805 m Route
Schäfflerstraße 2
808 m Route
Georg Lankensperger
Gedenktafel
1982
Pacellistraße 8
810 m Route
Promenadeplatz 9
810 m Route
Hofgraben 4
815 m Route
Promenadeplatz 21
816 m Route
Hofgraben
816 m Route
Residenzstraße 3
817 m Route
Pacellistraße
818 m Route
Promenadeplatz
818 m Route
Promenadeplatz
818 m Route
Promenadeplatz
818 m Route
Promenadeplatz
818 m Route
Promenadeplatz
818 m Route
Promenadeplatz
818 m Route
Promenadeplatz
818 m Route
1961

1960
Promenadeplatz
818 m Route
Zerbrochene Figur
Gußmodell
1996
Hofgraben
819 m Route
Arcisstraße 17
824 m Route
Pacellistraße 6
827 m Route
Pacellistraße
827 m Route
Dienerstraße
831 m Route
Dienerstraße
831 m Route
Dienerstraße
831 m Route
Schutt &amp; Ehre
Installation
2022
Königsplatz
833 m Route
Schäffler-Straße 1
833 m Route
Ottostraße 8
838 m Route
Max-Mannheimer-Platz
843 m Route
Pacellistraße 14
844 m Route
Theresienstraße
848 m Route
Lenbachplatz
850 m Route
Brienner Straße
851 m Route
Brienner Straße
851 m Route
Bayerischer Löwe
Brunnen
1900
Platzl 9
856 m Route
Alter Hof
857 m Route
Prinzregentenstraße
859 m Route
Rambergstraße 2
860 m Route
Sparkassenstraße
861 m Route
Arcisstraße 21
862 m Route
Pfisterstraße
880 m Route
Prinzregentenstraße 1
880 m Route
Dienerstraße 14
880 m Route
Sankt-Anna-Straße
882 m Route
Sankt-Anna-Straße
882 m Route
Schlangenbrunnen
Brunnen
1958
Königinstraße 12
883 m Route
Leopoldstraße 10
885 m Route
Löwengrube
885 m Route
Maximilianstraße 24
887 m Route
Maximilianstraße 32
888 m Route
Karlstraße 14
888 m Route
Alter Hof
888 m Route
Theresienstraße
888 m Route
Lerchenfeldstraße
889 m Route
Am Kosttor
889 m Route
Kaulbachstraße 62
892 m Route
Herzog-Rudolf-Straße 1
893 m Route
Löwengrube 25
894 m Route
Heßstraße 26
895 m Route
Frauenplatz
895 m Route
Königsplatz
896 m Route
Sankt-Anna-Straße
897 m Route
Am Kosttor
898 m Route
Königsplatz
898 m Route
Frauenplatz
900 m Route
Lenbachplatz 7
901 m Route
Löwengrube
901 m Route
Alter Hof
Gedenkstein und Gedenktafel
1966
Alter Hof 2
902 m Route
Weinstraße
902 m Route
Maximilianstraße 26
903 m Route
Alter Hof
903 m Route
St. Benno
Büste
1602
Frauenplatz
905 m Route
Löwengrube 1
905 m Route
Frauenplatz 1
906 m Route
Frauenplatz
906 m Route
Arcisstraße
907 m Route
Maxburgstraße 2
909 m Route
Gedenktafel - Kosttor
Gedenktafel
1872
Platzl 5
909 m Route
Barer Straße
911 m Route
Königsplatz
911 m Route
Frauenplatz
912 m Route
Alter Hof
913 m Route
Frauenplatz 1
913 m Route
Maximilianstraße 28
914 m Route
Maxburgstraße 1
914 m Route
Alter Hof
914 m Route
Frauenplatz
916 m Route
Weinstraße
918 m Route
Weinstraße
918 m Route
Marienplatz
919 m Route
Maxburgstraße
919 m Route
Königsplatz
921 m Route
Altenhofstraße
922 m Route
Gedenktafel - Maltheser
Gedenktafel
1786
Maxburgstraße
922 m Route
Frauenplatz
924 m Route
Frauenplatz 10
924 m Route
Frauenplatz
926 m Route
Frauenplatz
926 m Route
Sankt-Anna-Straße
927 m Route
Joseph von Fraunhofer
Gedenktafel
1983
Thiereckstraße 3
927 m Route
Frauenplatz
928 m Route
Sankt-Anna-Straße 19
929 m Route
Frauenplatz 10
929 m Route
Südgiebel
Giebelfeld
1836
Königsplatz
931 m Route
Prinzregentenstraße
933 m Route
Frauenplatz
934 m Route
Vier Wasserbecken
Brunnen
2022
Augustinerstraße
934 m Route
Frauenplatz
935 m Route
Wolfgang Amadeus Mozart
Gedenktafel
1966
Burgstraße 7
936 m Route
Maxburgstraße
936 m Route
Arcisstraße
938 m Route
Frauenkirche
941 m Route
Gesetz
Standfigur
Marienplatz
941 m Route
Marienplatz
941 m Route
Arcisstraße
942 m Route
Marienplatz
942 m Route
Marienplatz
942 m Route
Schellingstraße 79
943 m Route
Hermann Frieb
Gedenktafel
1987
Schellingstraße 79
943 m Route
Weinstraße
943 m Route
Weinstraße
943 m Route
Frauenplatz
944 m Route
Frauenplatz
944 m Route
Frauenplatz
944 m Route
Frauenplatz
944 m Route
Frauenplatz
944 m Route
Frauenplatz
945 m Route
St.-Anna-Platz
945 m Route
Arcisstraße
946 m Route
Künstlergrab - Detail
Bronzerelief
1878
Arcisstraße
946 m Route
Gabelsbergerstraße
946 m Route
Frauenplatz
947 m Route
Narziss-Brunnen
Brunnen
1896
Prinzregentenstraße 3
948 m Route
Weinstraße
950 m Route
Frauenplatz
951 m Route
Herzog Wilhelm IV. von Bayern
Bronzestandbild
1619
Frauenplatz
951 m Route
Marienplatz
952 m Route
Heßstraße
952 m Route
Burgstraße 5
954 m Route
Königsplatz
954 m Route
Königsplatz
954 m Route
Königsplatz
954 m Route
Königsplatz
954 m Route
Königsplatz
954 m Route
Königsplatz
954 m Route
Kindheit
Skulptur
Marienplatz
955 m Route
Jugend
Skulptur
Marienplatz
955 m Route
Erwachsener
Skulptur
Marienplatz
955 m Route
Greis
Skulptur
Marienplatz
955 m Route
Königsplatz
955 m Route
Hofbräuhaus
Gedenktafel
1897
Platzl 9
957 m Route
Stier als Sitzplastik
Sitzplastik
1957
Lenbachplatz 7
957 m Route
Königsplatz
957 m Route
Königsplatz
957 m Route
Königsplatz
957 m Route
Königsplatz
957 m Route
Königsplatz
957 m Route
Königsplatz
957 m Route
Königsplatz
957 m Route
Königsplatz
957 m Route
Marienplatz
958 m Route
Marienplatz
959 m Route
Neuhauser Straße 23
961 m Route
Weinstraße 3
961 m Route
Heßstraße
962 m Route
Brunnenskulptur
Brunnen
1964
Karlstraße
962 m Route
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Peter von Osterwald
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Georg von Lori
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Lorenz Hübner
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Wiguläus Hundt
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Nikolaus Kratzer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Johann Hartlieb
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Aegidius Albertinus
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans Georg Hörwarth
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Franz Xaver Kefer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Jakob Balde
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Johann Baptist Nießer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Hans der Heseloher
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Dienerstraße 21
963 m Route
Lorenz von Westenrieder
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Ulrich Fuetrer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Otto von Freising
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Wilhelm von Ockham
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Kaspar Ett
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Johann Caspar von Kerll
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Franz Seraph Destouches
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Peter von Winter
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Eusebius Amort
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Konrad Sendlinger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Grünwalder
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Orlando di Lasso
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Heinrich Braun
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Conrad Paumann
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph Weigl
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
N. Grunenwald
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Tulbeck
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Roman Anton Boos
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Franz Joachim Beich
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Friedrich Sustris
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Christoph Schwarz
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans von der Biest
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Josef Chedeville
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Franz Schwanthaler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Cosmas Damian Asam
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Egid Quirin Asam
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Nikolaus Prugger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Agostino Barelli
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Wolfgang Miller
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Georg Edlinger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Peter Candid
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans Krumper
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Christoph Angermaier
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Hubert Gerhard
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans Mielich
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Wendel Dietrich
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Aegidius Trautenwolf
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Gabriel Angler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Jörg Ganghofer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans der Steinmeissel
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Herzog Sigmund
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Heinrich von Straubing
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph Pschorr
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Seyfried Schweppermann
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Floßmeister Heiß
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Kaspar Winzerer D. J.
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Lorenz Schrenck
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Heinrich III. Bart
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Tuchmacher
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans III. Bart
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Johann Graf von Werth
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Jörg Katzmair
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Martin Ridler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Sebastian Senser
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Jäger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Schmid von Kochel
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Renata von Lothringen
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Anna Wölfl
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Hailwich die Wadlerin
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Maria Amalia
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Schiltberger
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Rapote
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans Schobser
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Leonhard von Eck
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Heinrich V. Bart
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Sigmund von Haimhausen
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph von Utzschneider
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Erasmus Fend
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Heinrich Ridler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Gabriel Ridler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Ferdinand Bart
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Simon Reiffenstuel
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Friedrich Ligsalz
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Georg von Hauberrisser
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Benjamin Thompson
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Monachia
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Joseph Marius Babo
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Bartholomäus Schrenck
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Zacherias Ridler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Franz Xaver von Häberl
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph Gallmayer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Georg von Reichenbach
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph von Fraunhofer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Alois Senefelder
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Hermann Josef Mitterer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph Nockher
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Christof Nussbaum
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Michael Pöppel
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Ludwig I. der Kelheimer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Otto II. der Erlauchte
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Rudolf I. der Stammler
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Ludwig II. der Strenge
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Albrecht IV. der Weise
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Wilhelm V. der Fromme
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Marienplatz
963 m Route
Kaiser Karl VII.
Ölgemälde
1875
Marienplatz
963 m Route
Falckenbergstraße 2
964 m Route
Maria Magdalena
Skulptur
1595
Neuhauser Straße 23
967 m Route
Augustinerstock
Gedenktafel
1913
Ettstraße 2
968 m Route
Bayerischer Löwe
Brunnen
1900
Platz 9
968 m Route
Neuhauser Straße 52
969 m Route
Maxburgstraße 4
969 m Route
Denkmal Sinti und Roma
Bodendenkmal
2023
Frauenplatz
970 m Route
Lehel
Gedenktafel
1952
Bürkleinstraße 14
971 m Route
Marienplatz
971 m Route
Burgstraße 6
973 m Route
Marienplatz 8
974 m Route
Neuhauser Straße 23
974 m Route
Königsplatz
976 m Route
Prinzregentenstraße
977 m Route
Neuhauser Straße
977 m Route
Königsplatz 1
978 m Route
Therese Gieshe
Wandbeschriftung
Falkenbergstraße
978 m Route
Liebfrauengasse
981 m Route
Weinstraße 1
983 m Route
Marienplatz
983 m Route
Marienplatz
986 m Route
Burgstraße 4
988 m Route
St.-Anna-Platz 2
989 m Route
Marienplatz
990 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Marienplatz
992 m Route
Neues Rathaus
Infotafel
Marienplatz
993 m Route
Marienplatz
993 m Route
Dienerstraße
994 m Route
Marienplatz 1
994 m Route
Marienplatz 8
994 m Route
Heunensäule
Säule
1975
Lerchenfeldstraße 2
996 m Route
Marienplatz 8
996 m Route
Marienplatz 8
997 m Route
Luisenstraße 37
997 m Route
Marienplatz 5
998 m Route

Marcuse, Julian
Biographisches Gedenkbuch
Ludwigstraße 17
73 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Nußbaum, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Ludwigstraße 19
87 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldmann, Felix
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 3
89 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Netzer, Georg Gedalia
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 16
137 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ascheneller, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Amalienstraße 18
153 m Route
Bein, Flora
Gedenkort
Theresienstraße 30
228 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bein, Hugo
Gedenkort
Theresienstraße 30
228 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sax, Max
Stolperstein
Von-der-Tann-Straße 7
249 m Route
Bautler, Georg
Erinnerungsstele
Oskar-von-Miller-Ring 18
250 m Route
Rosenberger, Hedwig
Stolperstein
Türkenstraße 26
300 m Route
Ambrunn, Dorothea
Stolperstein
Türkenstraße 26
302 m Route
Ambrunn, Joseph
Stolperstein
Türkenstraße 26
302 m Route
Goldmann, Ruth
Stolperstein
Türkenstraße 26
302 m Route
Slusar, Wassily
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 3
313 m Route
Meister, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 3
313 m Route
Obermeier, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 3
313 m Route
Boxhorn, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplazu 3
313 m Route
Ruf, Katharina
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 3
313 m Route
Sandlein, Wolfgang
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 3
313 m Route
Klingenbeck, Walter Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Amalienstraße 44
320 m Route
Klingenbeck, Walter
Erinnerungstafel
Amalienstraße 44
321 m Route
Bamberger, Adelheid
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 28
323 m Route
Bamberger, Adolf
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 28
323 m Route
Bamberger, Sylvia
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 28
323 m Route
Buki, Margarete
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 50
351 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Haimann, Eugenie
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 2
353 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pregler, Franz
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 17
353 m Route
Klingenbeck, Walter
Stolperstein
Ludwigstraße 22
358 m Route
Pfülf, Antonie
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 12
377 m Route
Krieger, Benno
Biographisches Gedenkbuch
Von-der-Tann-Straße 14
378 m Route
Kalb, Bella (Isabella)
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 4
389 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schönfeld, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 4
389 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Hans Albert
Biographisches Gedenkbuch
Odeonsplatz 1
390 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Caspari, Aniela (Anna)
Erinnerungsstele
Brienner Straße 12
414 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heymann, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 52
417 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heymann, Moritz
Erinnerungstafel
Türkenstraße 52
427 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mauch, Theodora von
Biographisches Gedenkbuch
Schellingstraße 24
434 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ursell, Herbert (Jakob Josef H.)
Biographisches Gedenkbuch
Schellingstraße 24
434 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gambel, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 14
435 m Route
Stimmer, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 14
435 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Nemec, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 14
435 m Route
Tischmacher, Thekla
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 23
443 m Route
Volke, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 23
443 m Route
Erhardt, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 23
443 m Route
Buisson, Willi
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 18
473 m Route
Thannhauser, Josepha
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 6
476 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kitzinger, Emma
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 6
476 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
, Charlotte
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 6
476 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sterr, Peter
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 60
480 m Route
Lichtwitz-Düren, Marta Maria
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 35
483 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Höllenreiner, Alma Notschga
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Höllenreiner, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Höllenreiner, Anna Weichsla
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Höllenreiner, Christoph Thomas
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Höllenreiner, Emil Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Höllenreiner, Friedrich Friedla
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Höllenreiner, Georg
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Höllenreiner, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Höllenreiner, Katharina
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Höllenreiner, Maria Lolitschai
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Höllenreiner, Pauline Paulina
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Höllenreiner, Pauline Paulina
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Höllenreiner, Philippine
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Höllenreiner, Werna Musla
Biographisches Gedenkbuch
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
488 m Route
Röschlein, Sidonie Toni
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 21
494 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Agathe
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 33
498 m Route
van Wien, Anneliese Nora
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 33
498 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wien, Agathe van
Erinnerungsstele
Kaulbachstraße 33
498 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Jaffé, Alice
Erinnerungsstele
Kaulbachstraße 33
498 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cosmann, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 33
498 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Buttermilch, Else
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 33
506 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maurus, Johanna
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 6
517 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Graf, Willi
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Platz 1
535 m Route
Scholl, Hans
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Platz 1
535 m Route
Probst, Christoph
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Pl. 1
535 m Route
Schmorell, Alexander
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Pl. 1
535 m Route
Scholl, Sophie
Biographisches Gedenkbuch
Geschwister-Scholl-Pl. 1
535 m Route
Farnbacher, Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
540 m Route
Loeb, Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
540 m Route
Loeb, Gertrud
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
540 m Route
Farnbacher, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
540 m Route
Wolf, Minna
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
540 m Route
Herrmann, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
540 m Route
Raff, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
540 m Route
,
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
540 m Route
Herrmann, Margot
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
540 m Route
Einstein, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Barerstraße 27
540 m Route
Müller, Hans Karl Max
Biographisches Gedenkbuch
Schellingstraße 36
543 m Route
Mendle, Elsa
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 10
544 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mendle, Theodor Hugo
Erinnerungstafel
Prinz-Ludwig-Straße 10
544 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stiebel, Amalie
Biographisches Gedenkbuch
Theresienstraße 72
549 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hermann, Marx
Biographisches Gedenkbuch
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
557 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Hermann
Erinnerungsstele
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
557 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Spitzauer, Amalie Mathilde
Erinnerungsstele
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
557 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Badenschneider, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Prinz-Ludwig-Straße 9
560 m Route
Billinger, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Prinz-Ludwig-Straße 9
560 m Route
Pulfer, Valentin
Biographisches Gedenkbuch
Prinz-Ludwig-Straße 9
560 m Route
Konn, Berta
Erinnerungsstele
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
560 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wallach, Emma
Erinnerungsstele
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
561 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mosbacher, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 30
562 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Huber, Kurt Ivo Theodor
Biographisches Gedenkbuch
Professor-Huber-Platz 2
562 m Route
Carney, Charlotte (Lotte)
Erinnerungsstele
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
564 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Carney, Charlotte Luise
Biographisches Gedenkbuch
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
571 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sänger, Alfred
Biographisches Gedenkbuch
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
571 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Walter, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 23
572 m Route
Nöll, Elise
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 23
572 m Route
Ballin, Bella
Biographisches Gedenkbuch
Residenzstraße 25
573 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumeyer, Anna Louise
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 35
588 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumeyer, Karl Alexander
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 35
588 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumeyer, Karl
Erinnerungsstele
Königinstraße 35
590 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schimmer, Therese
Biographisches Gedenkbuch
Hofgartenstraße 8
616 m Route
Hirschberg, Minna
Erinnerungsstele
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
630 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Alfred, Sänger
Erinnerungsstele
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
630 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weinstein, Joseph
Biographisches Gedenkbuch
Adalbertstraße 16
642 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kraus, Hans Erich
Biographisches Gedenkbuch
Prinzregentenstraße 14
659 m Route
Goldschmidt, Annemarie Louise
Biographisches Gedenkbuch
Prinzregentenstraße 14
659 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldschmidt, Elfriede Karoline Ida
Biographisches Gedenkbuch
Prinzregentenstraße 14
659 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Elser, Georg
Erinnerungstafel
Türkenstraße 94
662 m Route
Bonfig, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Blütenstraße 19
664 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Spiegelberg, Erich Ephraim
Biographisches Gedenkbuch
Max-Joseph-Straße 6
669 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Drey, Luise
Biographisches Gedenkbuch
Max-Joseph-Straße 2
672 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Löwenthal, Fanny (Franziska)
Biographisches Gedenkbuch
Sigmundstraße 1
681 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Winterhalter, Marie
Biographisches Gedenkbuch
Residenzstraße 15
681 m Route
Eberstadt, Hermine
Biographisches Gedenkbuch
Heßstraße 8
682 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stern, Franziska (Fanny)
Biographisches Gedenkbuch
Seitzstraße 17
686 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schick, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Königinstraße 49
719 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mannheimer, Gustav Theodor Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 18
729 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mannheimer, Theodora
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 18
729 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolfsthal, Marga (Gretchen)
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 18
729 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Porsche, Malwine Emilie Katharina
Biographisches Gedenkbuch
Akademiestraße 19
731 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holzer, Paula
Biographisches Gedenkbuch
Christophstraße 10
733 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schmid, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Blütenstraße 20
736 m Route
Gerig, Anna (Anni)
Biographisches Gedenkbuch
Akademiestraße 21
737 m Route
Bach, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
739 m Route
Bernheim, Marie
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
739 m Route
Bernheim, Wolfgang
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
739 m Route
Bingen, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
739 m Route
Bollack, Josefine
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
739 m Route
Bollack, Pauline
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
739 m Route
Einstein, Isak
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
739 m Route
Einstein, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
739 m Route
Einstein, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
739 m Route
Einstein, Lydia
Biographisches Gedenkbuch
Gabelsbergerstraße 35
739 m Route
Dobriner, Georg Hermann
Stolperstein
Gabelsbergerstraße 35
742 m Route
Dobriner, Konrad
Stolperstein
Gabelsbergerstraße 35
742 m Route
Weinberg, Hedwig Sally
Biographisches Gedenkbuch
Christophstraße 9
744 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rothschild, Imanuel Samuel
Biographisches Gedenkbuch
Bruderstraße 12
749 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Billmann, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Schackstraße 4
750 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Liebenthal, Lucie
Biographisches Gedenkbuch
Christophstraße 10
755 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Oster, Armand
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 46
761 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Haunschild, Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Schackstraße 6
764 m Route
Cohen, Rosa
Stolperstein
Arcisstraße 12
770 m Route
Cohen, Heinrich
Stolperstein
Arcisstraße 12
770 m Route
Picard, Maximilian Sigmund
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 7
771 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Lilli
Erinnerungsstele
Theatinerstraße 7
771 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Jaffé, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Theatinerstraße 47
778 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Katzenstein, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Adalbertstraße 54
779 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stark, Rita Irmgard
Biographisches Gedenkbuch
Seitzstraße 5
780 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gollner, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Max-Mannheimer-Platz 1
782 m Route
Niedermeier, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Max-Mannheimer-Platz 1
782 m Route
Grohe, Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Arcisstraße 31
799 m Route
Rosenthal, Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 21
801 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Meixner, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Türkenstraße 95
805 m Route
Wallach, Max
Erinnerungsstele
Residenzstraße 3
806 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fellner, Franz
Erinnerungsstele
Barer Straße 86
808 m Route
Koppel, Hans
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstr. 15
825 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lewin, Else
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 61
832 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lewin, Gertrud Fanny
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 61
832 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sporer, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 14
840 m Route
Steiger, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 11
840 m Route
Flora, Richard
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 14
840 m Route
Wilhelmi, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 11
840 m Route
Karl, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 14
840 m Route
Hartard, Barbara
Erinnerungsstele
Unsöldstraße 13
842 m Route
Stern, Albert
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Rudolf-Straße 9
845 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiefer, Meta
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 18
865 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Abraham Joseph
Biographisches Gedenkbuch
Wagmüllerstr. 21
868 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Menges, Walter
Biographisches Gedenkbuch
Arcisstraße 50
871 m Route
Steinberg, Rudolf
Biographisches Gedenkbuch
Kaulbachstraße 62
876 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stern, Rudolf Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Karlstraße 14
887 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwarzschild, Lotte
Erinnerungsstele
St.-Anna-Straße 20
889 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stark, Rita Irmgard
Erinnerungsstele
St.-Anna-Straße 20
889 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bing, Benno
Erinnerungstafel
Maximilianstraße 26
891 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bing, Benno
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 26
891 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lißmann, Bertha
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 8
892 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Zieglwallner, Fritz
Erinnerungsstele
Karl-Scharnagl-Ring
899 m Route
Finkelscherer, Bruno
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Rudolf-Straße 1
903 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mayer, Elisabeth Charlotte (Lieselotte)
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Rudolf-Straße 1
903 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Caspari, Aniela (Anna)
Biographisches Gedenkbuch
Ottostraße 6
915 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dünkelsbühler, Alexander Ludwig
Erinnerungsstele
Katharina-von-Bora-Straße 10
916 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rowohlt, Emilie (Emmy)
Erinnerungstafel
Maximilianstraße 26
916 m Route
Weil, Edgar
Erinnerungstafel
Maximilianstraße 26
916 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Seger, Julius Peter
Erinnerungstafel
Maximilianstraße 26
916 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Tintner, Hans
Erinnerungsstele
Maximilianstraße 26
916 m Route
Perutz, Samson Felix
Erinnerungstafel
Königinstraße 69
917 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Helbing, Hugo
Erinnerungstafel
Liebigstraße 21
936 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Helbing, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 21
936 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinbach, Venantius
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
940 m Route
Bamberger, Robert
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
940 m Route
Held, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
940 m Route
Held, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
940 m Route
Held, Josefa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
940 m Route
Held, Josefa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
940 m Route
Held, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
940 m Route
Pohl, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
940 m Route
Pohl, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
940 m Route
Herzensberger, Eduard
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
940 m Route
Dimpfl, Mathilde
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
940 m Route
Schneider, Balbine
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
940 m Route
Danzig, Emanuel
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 29
941 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gunz, Eva
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 10
942 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gunz, Hermine
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 10
942 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gunz, Max Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 10
942 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marschall, Rosina
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
947 m Route
Strauß, Heinrich (Heini)
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
947 m Route
Maier, Olga
Erinnerungstafel
Arcostraße 1
947 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Winter, Mathilde Berta
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
947 m Route
Held, Amalie
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
947 m Route
Pohl, Maria Ilka
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
947 m Route
Rosenthal, Nathan Norbert
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 23
947 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schmidt, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
947 m Route
Bernstein, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 3
957 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Masser, Gertrude
Biographisches Gedenkbuch
Georgenstraße 26
959 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bodenheimer, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Georgenstraße 27
959 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schwarz, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
961 m Route
Lachner, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
961 m Route
Grünsteidl, Gerhard
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
961 m Route
Sanftl, Anton
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 8
961 m Route
Finkelscherer, Israel
Biographisches Gedenkbuch
Arcostraße 3
962 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bermeister, Franz
Biographisches Gedenkbuch
Wagmüllerstraße 14
966 m Route
Kissinger, Julius
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
970 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Bitja Debora
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
972 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Menni
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
972 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Moritz (Moritz)
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
972 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Ruth Regina
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
972 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenbusch, Samuel
Biographisches Gedenkbuch
Maximilianstraße 32
972 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schäfer, Sigmund
Biographisches Gedenkbuch
Triftstraße 13
974 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Münzesheimer, Margit
Biographisches Gedenkbuch
Ohmstraße 8
980 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Robinet, Lysiane
Erinnerungsstele
Ohmstraße 1
987 m Route
Coulaud, André Abel
Erinnerungsstele
Ohmstraße 1
987 m Route
Liebmann, Alexander
Biographisches Gedenkbuch
Ohmstraße 1
988 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kissinger, Simon
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
990 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kissinger, Jenny
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
990 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kissinger, Albert
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
992 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kissinger, Manfred
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
992 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kocherthaler, Emanuel
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
993 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kocherthaler, Rosa
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
993 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lipcowitz, Henriette
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
993 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Silber, Ida
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
994 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Silber, Salomon
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
994 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Silber
Kissinger, Ferdinand
Erinnerungsstele
Bürkleinstraße 20
995 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Herz, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Triftstraße 9
998 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schild, Elfriede(Friedl) Chawa
Biographisches Gedenkbuch
Hildegardstraße 1
998 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schild, Paula Breindel
Biographisches Gedenkbuch
Hildegardstraße 1
998 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

Fürstenstraße
34 m Route
Bronzerelief - ehemaliges Herzog-Max-Palais
Gedenktafel für Sissy
Fromm Josef
2001
Ludwigstraße 13
74 m Route
Gedenktafel für Sissy
Fürstenstraße 6
92 m Route
Rheinberger Josef
Theresienstraße 9
102 m Route
Schmeller Johann Andreas
Vögel-Brunnens
Frick Konstantin
Fürstenstraße 13
109 m Route
Vögel-Brunnens
Fürstenstraße 10
112 m Route
Johann Petzmayer
PS (Horsepower)
Bircken Alexandra
2024

112 m Route
PS (Horsepower)
Hockende
Uhlig Wilhelm
1980
Kardinal-Döpfner-Straße 2
172 m Route
Hockende
Schönfeldstraße
173 m Route
Denkmal der deutschen Kavallerie
Schönfeldstraße 3
175 m Route
Pferdestandbild für die deutsche Kavallerie
Ludwigstraße 2
183 m Route
Gedenktafel für die letzten Opfer der Nazis
Hippokrates
Kroher Karl
1966
Ludwigstraße 29
194 m Route
Hippokrates
Akanthusblüten-Brunnen
Rauch Ernst Andreas
1961
Ludwigstraße
195 m Route
Akanthusblüten-Brunnen
Aristoteles
Bohr
1966
Ludwigstraße
199 m Route
Aristoteles
Homer
Mayer J. E.
1966
Ludwigstraße 29
208 m Route
Homer
Thukydides
Vogl Hans, Bohr Roland
1966
Ludwigstraße 29
209 m Route
Thukydides
Schönfeldstraße 16
237 m Route
Joseph von Görres
Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)
Rauch Ernst Andreas
1968
Odeonsplatz 4
248 m Route
Isargott-Brunnen (Neptunbrunnen)
Frederic Chopin
Nowak Józek
2010

271 m Route
Frederic Chopin
Gabelsbergerstraße
281 m Route
Gedenktafel - Karl Richter
Hl. Benno
Eberhard Konrad
1835
Ludwigstraße
287 m Route
Hl. Benno
Hl. Raspo
Eberhard Konrad
1835
Ludwigstraße
287 m Route
Hl. Raspo
Lichtpartitur
Kowanz Brigitte
2000
Oskar-von-Miller-Ring 18
288 m Route
Lichtpartitur
Odeonsplatz
289 m Route
Reiterstandbild König Ludwig I.
Galeriestraße
290 m Route
Konfuzius
Allegorie - Religion
Widnmann Max von
1862
Odeonsplatz
293 m Route
Allegorie - Religion
Allegorie - Kunst
Widnmann Max von
1862
Odeonsplatz
293 m Route
Allegorie - Kunst
Allegorie - Poesie
Widnmann Max von
1862
Odeonsplatz
293 m Route
Allegorie - Poesie
Allegorie - Industrie
Widnmann Max von
1862
Odeonsplatz
293 m Route
Allegorie - Industrie
Exzentrische Pyramide
Lechner Alf
1978
Schellingstraße 3
299 m Route
Exzentrische Pyramide
Odeonsplatz
302 m Route
Gedenktafel - Odeon
Liegende Form
Saalmann Karin
1979
Schellingstraße 3
307 m Route
Liegende Form
Löwe
Görig Alfred
Gabelsbergerstraße 1
311 m Route
Löwe
Von-der-Tann-Straße 11
313 m Route
Johann Ignaz von Döllinger
Brunnenplastik
Münz Thomas Otto
1972
Schellingstraße 3
318 m Route
Brunnenplastik
Bronzeplastik
Saalmann Karin
1972
Schellingstraße 3
321 m Route
Bronzeplastik
Odeonsplatz
323 m Route
Gedenktafel - Odeon
Brunnen im Hof des Innenministeriums
Krieger Emil, Kolb Anton
1952
Odeonsplatz 3
324 m Route
Brunnen im Hof des Innenministeriums
Ludwigstraße 20
324 m Route
Gedenkrelief für Leo von Klenze
Odeonsplatz
326 m Route
Zehn Büsten berühmter Tonsetzer
The Wings
Libeskind Daniel
2016
Werner-von-Siemens-Straße
326 m Route
The Wings
Ludwigstraße 22
327 m Route
Friedrich-von-Gärtner-Brunnen
Leo-von-Klenze-Brunnen
Mikorey Franz
1964
Ludwigstraße 20
327 m Route
Leo-von-Klenze-Brunnen
Theresienstraße 46
328 m Route
Wilhelm Bauer
Galeriestraße
329 m Route
Fjodor Tjuttschew
Nymphe (Loreley-Brunnen)
Schwanthaler Ludwig von
1853
Hofgarten
335 m Route
Nymphe (Loreley-Brunnen)
???
???
Walter-Klingenbeck-Weg
335 m Route
???
St. Luzia
Eberhard Konrad, Sanguinetti Francesco
1835
Ludwigstraße
336 m Route
St. Luzia
Hl. Otilie
Eberhard Konrad, Sanguinetti Francesco
1835
Ludwigstraße
336 m Route
Hl. Otilie
Delphin-Brunnen
Hoffmann Erich
1962
Kaulbachstraße 7
337 m Route
Delphin-Brunnen
Vier Schalenbrunnen
Klenze Leo von
1822
Hofgarten
340 m Route
Vier Schalenbrunnen
Türkentor
Thurn Franz von
Türkenstraße 17
343 m Route
Türkentor
Large Red Sphere
Maria Walter De
2010
Türkenstraße
349 m Route
Large Red Sphere
Heinrich-Heine-Brunnen
Stadler junior Toni
1962
Galeriestraße
352 m Route
Heinrich-Heine-Brunnen
Kaulbachstraße 11
353 m Route
Jella Lepman
Türkenstraße 17
356 m Route
Wappenkartusche am Türkentor
Wittelsbacherplatz
356 m Route
Reiterdenkmal für Kurfürst Maximilian I.
Wunden der Erinnerung - Ehemaliges Salinengebäude
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von
1993
Schellingstraße
360 m Route
Wunden der Erinnerung - Ehemaliges Salinengebäude
Theresienstraße 46
360 m Route
Gedenktafel - Hans Carossa
4th Plinth Munich
Hall Stephen , Ren Li Li
2013
Wittelsbacherplatz
362 m Route
4th Plinth Munich
Z-Antl-Brunnen
Hacker Walter
1985
Odeonsplatz 2
365 m Route
Z-Antl-Brunnen
Ludwigstraße 14
365 m Route
Gedenktafel - Romano Guardini
Ludwigstraße 20
368 m Route
Gesellschaft der Münchner Landeshistoriker e.V.
Wittelsbacherplatz 1
369 m Route
Arcor-Palais
Glasbrunnen
Lechner Florian
1985
Brienner Straße 18
372 m Route
Glasbrunnen
Die Traumstadt
Malura Oswald
1983
Kaulbachstraße
377 m Route
Die Traumstadt
Gaberlsbergerstraße
381 m Route
Fliegender Mann
Schöner Wohnen
Laner Alexander
2013
Wittelsbacherplatz
384 m Route
Schöner Wohnen
Ludwigstraße 20
389 m Route
Gedenkrelief für Friedrich von Gärtner
Kaulbachstraße 15
389 m Route
Kaulbach-Villa
Tellus Bavarica
Gerhard Hubert, Krumpper Hans
1590

389 m Route
Tellus Bavarica
Kaulbachstraße 15
392 m Route
Friedrich August von Kaulbach
Brienner Straße 12
397 m Route
Quardersteinbrunnen Brienner Straße
Odeonsplatz
406 m Route
Mosaik im U-Bahnhof Odeonsplatz
Kriegswesen
Stiglmaier Johann Baptist
1818
Hofgartenstraße
416 m Route
Kriegswesen
Landwirtschaft
Stiglmaier Johann Baptist
1818
Hofgartenstraße
416 m Route
Landwirtschaft
Kunst
Stiglmaier Johann Baptist
1818
Hofgartenstraße
416 m Route
Kunst
Wissenschaft
Stiglmaier Johann Baptist
1818
Hofgartenstraße
416 m Route
Wissenschaft
Hofgartenstraße
417 m Route
Genien - Hofgartentor
Hofgartenstraße
417 m Route
Genien - Hofgartentor
Gustav Landauer
Fromm Josef
1997
Amalienstraße 52
420 m Route
Gustav Landauer
Brunnen
Peters Heerbert
1999
Schellingstraße 4
420 m Route
Brunnen
Harmlos
Schwanthaler Franz Jakob
1803
Galeriestraße
422 m Route
Harmlos
Schellingstraße
426 m Route
Karl Gayer
Oscar-von-Miller-Ring 3
428 m Route
Relief - Haus des Bieres - Gilgamesh
Schalenbrunnen
Winkler Georg Hellmuth
1951
Brienner Straße 1
429 m Route
Schalenbrunnen
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
438 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 3
Der kleine Bär
Nida-Rümelin Rolf
1958
Kaulbachstraße 25
441 m Route
Der kleine Bär
Bierbrunnen
Berthold Joachim
1958
Oskar-von-Miller-Ring
441 m Route
Bierbrunnen
Prinzregent-Luitpold-Brunnen
Henselmann Josef
1983
Brienner Straße 13
442 m Route
Prinzregent-Luitpold-Brunnen
Brienner Straße 11
445 m Route
Brunnen fürs Leben
It's Never Too Late To Say Sorry
Elmgreen &amp; Dragset
2013
Odeonsplatz
445 m Route
It's Never Too Late To Say Sorry
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 1
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 2
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 4
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 5
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 6
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 7
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 8
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9
Monten Dietrich
1829
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 9
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 10
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 11
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 12
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 13
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 14
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 15
Hofgartenstraße
445 m Route
Wittelsbacher-Zyklus - Bild 16
Gedenktafel - Katholischer Widerstand
Faller Maximilian Andreas
1996
Kaulbachstraße 31
447 m Route
Gedenktafel - Katholischer Widerstand
Archimedes
Neubauer-Woerner Marlene
1955

452 m Route
Archimedes
Futuro-Haus
Suuronen Matti

453 m Route
Futuro-Haus
Geschwister-Scholl-Platz
453 m Route
alma mater monacencis
Berliner Mauer
Hoppe Joachim Maria, Karpat Berkan, Ludwig Rainer
1996
Königinstraße
458 m Route
Berliner Mauer
Geschwister-Scholl-Platz
463 m Route
Eingangstüre zur Großen Aula
Hofgarten
464 m Route
Bayerischer Ehrenweg
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Helios mit dem Sonnenwagen
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Maximilian I. Joseph König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Ludwig I. König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Maximilian II. König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Ludwig II. König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Otto I. König von Bayern
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Prinzregent Luitpold
Ludwig III. König von Bayern
Barry-Bossin Jenny von
Geschwister-Scholl-Platz
465 m Route
Ludwig III. König von Bayern
Theatinerstraße
467 m Route
Kurfürst Ferdinand Maria
Geschwister-Scholl-Platz
468 m Route
Astronomische Uhr
St. Maximilian
Boos Roman Anton
1767
Theatinerstraße
468 m Route
St. Maximilian
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
469 m Route
Denkmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft
Neptun
Hubert Gerhard
1584

474 m Route
Neptun
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
474 m Route
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
Odeonsplatz
474 m Route
Fahnenstangen
Theatinerstraße
476 m Route
Theatinerkirche
Schellingstraße
477 m Route
Fenster zur Erinnerung an den Türkengraben
Gabelsbergerstraße 25
479 m Route
Franz Xaver Gabelsberger
Mariane-von-Werefkin-Weg
481 m Route
Münchner Kugel
Hofgartenstraße
486 m Route
Skulpturen Festsaalbau
Hl. Adelheid von Burgund
Boos Roman Anton
1767
Theatinerstraße
487 m Route
Hl. Adelheid von Burgund
Eulenbrunnen
Beyrer Eduard
1915
Ludwigstraße
487 m Route
Eulenbrunnen
Hofgartenstraße
487 m Route
Vermählung des Langobardenkönigs Auhari mit Theodolinde
Hofgartenstraße
487 m Route
Herzog Theodo läßt sein Volk taufen
Hofgartenstraße
487 m Route
Die Kirchenordnung unter Herzog Odilo (739)
Hofgartenstraße
487 m Route
Luitpolds Einsetzung als Markgraf der Ostmark
Luitpolds Tod
Schwanthaler Ludwig von
Hofgartenstraße
487 m Route
Luitpolds Tod
Hofgartenstraße
487 m Route
Otto von Wittelsbach wird mit Bayern belehnt
Krönung Kaiser Ludwig von Bayern
Schwanthaler Ludwig von
Hofgartenstraße
487 m Route
Krönung Kaiser Ludwig von Bayern
St. Kajetan
Boos Roman Anton
1767
Theatinerstraße
487 m Route
St. Kajetan
Sebastian Kneipp
Reidel Karl
1969
Professor-Huber-Platz
490 m Route
Sebastian Kneipp
Brienner Straße 20
490 m Route
Ein Ort. Seine Geschichte
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
490 m Route
Mahnmal - Sinti und Roma
Allegorie für Schwaben (Weber)
Schwanthaler Ludwig von
1837
Hofgartenstraße
493 m Route
Allegorie für Schwaben (Weber)
Hofgartenstraße
493 m Route
Allegorie für Niederbayern (Bauernmädchen)
Allegorie für Oberpfalz (Schmid)
Schwanthaler Ludwig von
1837
Hofgartenstraße
493 m Route
Allegorie für Oberpfalz (Schmid)
Hofgartenstraße
493 m Route
Allegorie für Mittelfranken (Ährenträgerin)
Allegorie für Oberfranken (Bergknappe)
Schwanthaler Ludwig von
1837
Hofgartenstraße
493 m Route
Allegorie für Oberfranken (Bergknappe)
Allegorie für Unterfranken (Winzerin)
Schwanthaler Ludwig von
1837
Hofgartenstraße
493 m Route
Allegorie für Unterfranken (Winzerin)
Allegorie für Rheinpfalz (Winzerin)
Schwanthaler Ludwig von
1837
Hofgartenstraße
493 m Route
Allegorie für Rheinpfalz (Winzerin)
Faun-Brunnen
Unbekannt
1897
Kaulbachstraße 31
494 m Route
Faun-Brunnen
Magdeburger Halbkugeln
Neubauer-Woerner Marlene
1955
Amalienstraße
494 m Route
Magdeburger Halbkugeln
Kaims Tonhalle
Wankmüller Eugen
1969
Türkenstraße 7
494 m Route
Kaims Tonhalle
Allegorie für Oberbayern (Schäferin)
Schwanthaler Ludwig von
1837
Hofgartenstraße
496 m Route
Allegorie für Oberbayern (Schäferin)
Der Gefallene Soldat
Bleeker Bernhard
1924

500 m Route
Der Gefallene Soldat
Zwei Löwen
Rümann Wilhelm von
1906

500 m Route
Zwei Löwen
Kriegerdenkmal im Hofgarten
Bleeker Bernhard, Knappe Karl, Wechs Thomas, Finst
1924
Hofgarten
501 m Route
Kriegerdenkmal im Hofgarten
Carl Philipp von Wrede
Schwanthaler Ludwig von
1844
Odeonsplatz
502 m Route
Carl Philipp von Wrede
Feldherrnhalle - Wappen
Schwanthaler Ludwig von
1843
Residenzstraße
503 m Route
Feldherrnhalle - Wappen
Feldherrnhalle - Wappen
Schwanthaler Ludwig von
1843
Residenzstraße
503 m Route
Feldherrnhalle - Wappen
Otto der Erlauchte
Schwanthaler Ludwig von
1837

503 m Route
Otto der Erlauchte
Ludwig IV. der Bayer,
Schwanthaler Ludwig von
1837

503 m Route
Ludwig IV. der Bayer,
König Ruprecht von der Pfalz I.
Schwanthaler Ludwig von
1837

503 m Route
König Ruprecht von der Pfalz I.
Friedrich der Siegreiche
Schwanthaler Ludwig von
1837

503 m Route
Friedrich der Siegreiche

503 m Route
Herzog Albrecht IV. der Weise von Bayern
Friedrich von der Pfalz Kurfürst II.
Schwanthaler Ludwig von
1837

503 m Route
Friedrich von der Pfalz Kurfürst II.
Albrecht V. von Bayern
Schwanthaler Ludwig von

503 m Route
Albrecht V. von Bayern
Maximilian I. Kurfürst Bayern
Schwanthaler Ludwig von
1837

503 m Route
Maximilian I. Kurfürst Bayern
König Karl XI. von Schweden
Schwanthaler Ludwig von
1837

503 m Route
König Karl XI. von Schweden
Johann Wilhelm Kurfürst Pfalz
Schwanthaler Ludwig von
1837

503 m Route
Johann Wilhelm Kurfürst Pfalz
König Karl XII. von Schweden
Schwanthaler Ludwig von
1837

503 m Route
König Karl XII. von Schweden
Feldherr Tilly
Schwanthaler Ludwig von
1844
Odeonsplatz
507 m Route
Feldherr Tilly
Salvatorplatz
507 m Route
Gedenktafel - Schulhaus/Markthalle
Geschwister-Scholl-Platz
508 m Route
Büste - Heinrich Wölfflin
Odeonsplatz
509 m Route
Feldherrnhalle
Wasser (Vier Elemente - LMU)
Seidler Julius
1909
Amalienstraße
510 m Route
Wasser (Vier Elemente - LMU)
Odeonsplatz
510 m Route
Feldzug 1870/71
Geschwister-Scholl-Platz
510 m Route
Gedenktafel - Röntgenstrahlen
Römische Wölfin
Janssen Ulfert

511 m Route
Römische Wölfin
Juden kehrt zurück
Herz Rudolf, Lehnerer Thomas
1990
Residenzstraße
511 m Route
Juden kehrt zurück
Göttin Minerva
Janssen Ulfert
Geschwister-Scholl-Platz
512 m Route
Göttin Minerva
Kriegerdenkmal
Wackerle Joseph
1931
Odeonsplatz
513 m Route
Kriegerdenkmal
Erde (Vier Elemente - LMU)
Seidler Julius
1909
Amalienstraße
513 m Route
Erde (Vier Elemente - LMU)
Bayerisches Armeedenkmal
Miller Ferdinand von
1892
Odeonsplatz
513 m Route
Bayerisches Armeedenkmal
Karyatidenreliefs
Janssen Ulfert

514 m Route
Karyatidenreliefs
Mut
Albertshofer Georg
Amalienstraße
515 m Route
Mut
Luft (Vier Elemente - LMU)
Seidler Julius
1909
Amalienstraße
515 m Route
Luft (Vier Elemente - LMU)
Herakles
Janssen Ulfert
Geschwister-Scholl-Platz
516 m Route
Herakles
Brienner Straße
516 m Route
Wittelsbacher Palais
Odeonsplatz
517 m Route
Kriegerdenkmal 1870/71
Prometheus
Janssen Ulfert
Geschwister-Scholl-Platz
517 m Route
Prometheus
5.02 /9.03
Dörner Michael
2003
Türkenstraße 68
518 m Route
5.02 /9.03
Reiterdenkmal Otto I.von Wittelsbach
Miller d.J. Ferdinand Freiherr von
1911
Hofgarten
518 m Route
Reiterdenkmal Otto I.von Wittelsbach
Residenzstraße
519 m Route
Wappenschild - Löwe
Residenzstraße
519 m Route
Wappenschild - Löwe
Residenzstraße
519 m Route
Wappenschild - Löwe
Residenzstraße
519 m Route
Wappenschild - Residenzportal
Residenzstraße
519 m Route
Wappenschild - Löwe
Feuer (Vier Elemente - LMU)
Seidler Julius
1909
Amalienstraße
520 m Route
Feuer (Vier Elemente - LMU)
Amalienstraße
520 m Route
Archimedes
Theatinerstraße 22
521 m Route
Konkave und konvexe Form
Wissensdurst
Albertshofer Georg
Amalienstraße
523 m Route
Wissensdurst
Patrona Bavariae
Krumpper Hans
1615
Residenzstraße
523 m Route
Patrona Bavariae
Geschwister-Scholl-Platz
524 m Route
Abwurfstelle der Flugblätter - Weiße Rose
Sitzfigur - Luitpold von Bayern
Bleeker Bernhard
1911
Geschwister-Scholl-Platz
528 m Route
Sitzfigur - Luitpold von Bayern
Büste von Sophie Scholl
Tregor Nikolai
2005
Geschwister-Scholl-Platz
529 m Route
Büste von Sophie Scholl
Geschwister-Scholl-Platz
529 m Route
Flugblattaktion der „Weißen Rose“
Geschwister-Scholl-Platz
530 m Route
Mosaik - Herkules
Amalienstraße
531 m Route
Aristoteles
Buscando la Luz
Chillida Eduardo
1997
Barer Straße
531 m Route
Buscando la Luz
Folgsamkeit
Albertshofer Georg
Amalienstraße
532 m Route
Folgsamkeit
Krieg
Marr Carl von
Franz-Josef-Strauß-Ring
532 m Route
Krieg
Georg-Elser-Platz
533 m Route
Georg Elser - „8. November 1939“
Liegefigur - Prudentia
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
533 m Route
Liegefigur - Prudentia
Liegefigur - Justitia
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
533 m Route
Liegefigur - Justitia
Liegefigur - Fortitudo
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
533 m Route
Liegefigur - Fortitudo
Liegefigur - Temperantia
Krumpper Hans
1616
Residenzstraße
533 m Route
Liegefigur - Temperantia
Eintracht
Kaufmann Hugo
Franz-Josef-Strauß-Ring
533 m Route
Eintracht
Geschwister-Scholl-Platz
534 m Route
Wappenmosaik
Geschwister-Scholl-Platz
534 m Route
Kraft ohne Weisheit
Geschwister-Scholl-Platz
534 m Route
Erkenne Dich selbst
Jungfernturmstraße
534 m Route
Gedenktafel - Jungfernturm
Bayerischer Löwe
Marr Carl von
Franz-Josef-Strauß-Ring
534 m Route
Bayerischer Löwe
Geschwister-Scholl-Platz
535 m Route
Medusa
Geschwister-Scholl-Platz
535 m Route
Bild - Wissenschaften
Doryphoros
Polyklet
1912
Geschwister-Scholl-Platz
535 m Route
Doryphoros
Lichthoflampen
Bestelmeyer German
Geschwister-Scholl-Platz
535 m Route
Lichthoflampen
Geschwister-Scholl-Platz
535 m Route
Glasfenster LMU
Geschwister-Scholl-Platz
535 m Route
Bronzebüste - Josep Görres
Gedenktafel - Weiße Rose
Georgii Theodor
1957
Geschwister-Scholl-Platz
536 m Route
Gedenktafel - Weiße Rose
Geschwister-Scholl-Platz
536 m Route
Weiße-Rose-Orgel
Amalienstraße
536 m Route
Inschrift 2
Brienner Straße 19
537 m Route
Schack-Galerie
Stärke
Kaufmann Hugo
Franz-Josef-Strauß-Ring
537 m Route
Stärke
Geschwister-Scholl-Platz 1
537 m Route
Gedenkplatte  - Hörsaal
Türkenstraße 57
537 m Route
Gedenktafel - Künstlerkneipe Simplicissimus
Friede
Marr Carl von
Franz-Josef-Strauß-Ring
538 m Route
Friede
Geschwister-Scholl-Platz 1
538 m Route
Bayerische Verfassung
Strassen Namen Leuchten
Coers Albert
2025
Salvatorplatz
539 m Route
Strassen Namen Leuchten
Zwei Schalenbrunnen
Gärtner Friedrich von
1840
Geschwister-Scholl-Platz
540 m Route
Zwei Schalenbrunnen
Geschwister-Scholl-Platz
540 m Route
Ein Mahnmal treuen Gedenkens
Windspiel
Bleeker Bernhard
1935
Brienner Straße 23
541 m Route
Windspiel
Amalienstraße
541 m Route
Die Säende
Weisheit
Albertshofer Georg
Amalienstraße
542 m Route
Weisheit
Freiheitsdenkmal
Dietz Lothar
1958
Geschwister-Scholl-Platz
542 m Route
Freiheitsdenkmal
Oskar Maria Graf-Denkmal
Holzer Jenny
1997
Salvatorplatz 1
543 m Route
Oskar Maria Graf-Denkmal
Ingolstädter Gnad
Mikorey Franz
1955
Geschwister-Scholl-Platz
545 m Route
Ingolstädter Gnad
Geschwister-Scholl-Platz
547 m Route
Sitzfigur - König Ludwig I.
Amalienstraße 58
547 m Route
Reiterfigur Ludwig der Reiche
Amalienstraße
548 m Route
Hippokrates
Franz-Josef-Strauß-Ring
548 m Route
Ehemaliges Armee-Museum
Alfons-Goppel-Straße 11
548 m Route
Büste der Therese von Bayern
Sieg der Wahrheit
Hahn Hermann
1907
Amalienstraße 58
548 m Route
Sieg der Wahrheit
Amalienstraße
550 m Route
???
Amalienstraße
550 m Route
???
Portal-Löwe 2 - Justitia
Krumpper Hans
1595
Residenzstraße
552 m Route
Portal-Löwe 2 - Justitia
Portal-Löwe 3 - Fortitudo
Pallagio Carlo
1595
Residenzstraße
552 m Route
Portal-Löwe 3 - Fortitudo
Portal-Löwe 4 - Mäßigung
Pallagio Carlo
1595
Residenzstraße
552 m Route
Portal-Löwe 4 - Mäßigung
Portal-Löwe 1 - Prudentia
Krumpper Hans
1595
Residenzstraße
552 m Route
Portal-Löwe 1 - Prudentia
Viscardigasse
552 m Route
Argumente (Drückebergergasse)
Türkenstraße 78
552 m Route
Pumpbrunnen mit Trog
Prinzregentenstraße 1
553 m Route
17. „Weltkulturen und moderne Kunst“
Residenzstraße
554 m Route
Residenz - Portal
Zehnflammiger Leuchter
Brenninger Georg
1969
Franz-Josef-Strauß-Ring
554 m Route
Zehnflammiger Leuchter
Amalienstraße
555 m Route
Inschrift 1
Lebensfreude
Albertshofer Georg
Amalienstraße
556 m Route
Lebensfreude
Geschwister-Scholl-Platz
557 m Route
Büste - Karl Vossler
Sieg der Wissenschaft
Hahn Hermann
1907
Amalienstraße 58
559 m Route
Sieg der Wissenschaft
Franz-Josef-Ring 1
560 m Route
Den deutschen Vertriebenen
Amalienstraße
561 m Route
Solon
Pfalzstein
Bleeker Bernhard
1924
Ottostraße
564 m Route
Pfalzstein
Salvatorplatz
565 m Route
Salvatorkirche
Salvatorplatz 17
571 m Route
Gedenktafel - Salvatorkirche
Prinzregentenstraße 28
571 m Route
Haus der Kunst - Hackenkreuzmosaik
Alfons-Goppel-Straße
572 m Route
Archäologie München - Tafel 3
Neptun
Petel Georg
1555

573 m Route
Neptun
Amalienstraße
573 m Route
Papinian
Idealismus
Albertshofer Georg
Amalienstraße
576 m Route
Idealismus
Am Hirschanger
578 m Route
Japanisches Teehaus
Schiller-Denkmal
Widnmann Max von
1863
Maximiliansplatz
580 m Route
Schiller-Denkmal
Stärke
Albertshofer Georg
Amalienstraße
582 m Route
Stärke
Amalienstraße
583 m Route
Augustinus
Große Zwei V
Koenig Fritz
1973
Barer Straße 29
584 m Route
Große Zwei V
Windspiele-Brunnen
Bleeker Bernhard
1936
Briennerstraße 23
585 m Route
Windspiele-Brunnen
Perseus-Brunnen
Gerhard Hubert
1585

585 m Route
Perseus-Brunnen
Globus-Brunnen
Kraus Werner
1956
Brienner Straße 26
585 m Route
Globus-Brunnen
Salvatorstraße
585 m Route
Relief - König Otto
Tugend &amp; Fleiß
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
586 m Route
Tugend &amp; Fleiß
Veterinärstraße 5
586 m Route
Neumeyer Karl
Kontinente
Brenninger Georg
1984
Barer Straße 29
588 m Route
Kontinente
Trojanisches Pferd
Wimmer Hans
1978
Barer Straße 27
589 m Route
Trojanisches Pferd
Karl von Effner
Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von
1886
Maximiliansplatz
590 m Route
Karl von Effner
Dante-Brunnen
Faller Max
1965
Veterinärstraße 1
590 m Route
Dante-Brunnen
Merkur
Palagio Carlo die Cesare del
1587

591 m Route
Merkur
Geschwister-Scholl-Platz
593 m Route
Büste - Otto von Bismarck
Landwirtschaft
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
594 m Route
Landwirtschaft
Schellingstraße 47
596 m Route
Ellen Ammann
Residenzstraße 23
Hoene Max
1958
Residenzstraße 23
597 m Route
Residenzstraße 23
Königinstraße 35
598 m Route
Neumeyer Karl und Anna
Kardinal-Faulhaber-Straße
598 m Route
Relief - Maximilian II. König von Bayern
Maximiliansplatz 13
600 m Route
Relief am Haus Maximiliansplatz 13
Türkenstraße
601 m Route
Zierbrunnen
Büste von Thomas Mann
Fischer Gottfried Bermann
1970
Geschwister-Scholl-Platz
602 m Route
Büste von Thomas Mann
Tauben-Marie-Brunnen
Henselmann Josef
1958
Salvatorstraße 3
603 m Route
Tauben-Marie-Brunnen
Juno

1611

607 m Route
Juno
Wittelsbacher Brunnen (Residenz)
Sustris Friedrich, Gerhard Hubert, Krumpper Hans
1611
Residenz
607 m Route
Wittelsbacher Brunnen (Residenz)

607 m Route
Vulkan

607 m Route
Neptun
Putti mit Schildkröte
Gerhard Hubert
1584

607 m Route
Putti mit Schildkröte
Ceres

1611

607 m Route
Ceres
Alfons-Goppel-Straße
608 m Route
Justitia - Kronprinz-Rupprecht-Brunnen
Sphere
Elíasson Ólafur
2003
Theatinerstraße 16
608 m Route
Sphere
Adalbertstraße 12
610 m Route
Steinbrunnen 1
Zueinander
Lechner Alf
1996
Theresienstraße
612 m Route
Zueinander
Aglaia
Stadler junior Toni
1961
Theresienstraße
613 m Route
Aglaia
Relief
Mikorey Franz
Maximiliansplatz 13
614 m Route
Relief
Nornenbrunnen
Netzer Hubert
1907
Maximiliansplatz
615 m Route
Nornenbrunnen
Max-Joseph-Platz
616 m Route
Putti - (Königsbauhof)
Max-Joseph-Platz
616 m Route
Putti - (Königsbauhof)
Putti - (Königsbauhof)
Palagio Carlo die Cesare del
1574
Max-Joseph-Platz
616 m Route
Putti - (Königsbauhof)
Max-Joseph-Platz
616 m Route
Putti - (Königsbauhof)
Neptun
Petel Georg
1628
Max-Joseph-Platz
617 m Route
Neptun
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
617 m Route
Prinzregent in der ehemaligen königlichen Filialbank
Türkenstraße
617 m Route
3 Löwenköpfe
Kronprinz-Rupprecht-Brunnen
Bleeker Bernhard
1961
Alfons-Goppel-Straße
618 m Route
Kronprinz-Rupprecht-Brunnen
Satyr 1
Palagio Carlo die Cesare del
1578

619 m Route
Satyr 1
Satyr 2
Palagio Carlo die Cesare del
1578

619 m Route
Satyr 2
Türkenstraße 86
620 m Route
Brunnen
Löwenbrunnen
Kagerer Karl
1977
Adalbertstraße 12
622 m Route
Löwenbrunnen
Never Ever
Bergmann Benjamin
2012
Barer Straße 21
627 m Route
Never Ever
Adalbertstraße
630 m Route
Steinbrunnen 2
Alfons-Goppel-Straße
630 m Route
Wasserbecken im Kabinettsgarten
Sockelobjekt
Gutbub Edgar
1990
Heßstraße 3
631 m Route
Sockelobjekt
Fassadenskulptur
Kern Stephan
1990
Heßstraße 3
631 m Route
Fassadenskulptur
Erzengel Gabriel mit Madonna
Zimmermann Johann Baptist
Kardinal-Faulhaber-Straße 7
631 m Route
Erzengel Gabriel mit Madonna
Oskar Maria Graf
Preis Toni
1988
Barer Straße 37
634 m Route
Oskar Maria Graf
Löwin
Fischer Alexander
1968
Seitzstraße
634 m Route
Löwin
Flora III
Koenig Fritz
1971
Alfons-Goppel-Straße
634 m Route
Flora III
Wunsch und Gedächtnis
Jara Fernando de la
1999
Hofgartenstraße 8
634 m Route
Wunsch und Gedächtnis
Steinerner Baum
Knappe Karl
1968
Barer Straße 21
635 m Route
Steinerner Baum
Bernd-Eichinger-Platz
636 m Route
Stern für Helmut Jedele
Bernd-Eichinger-Platz
636 m Route
Stern für Helmut Oeller
Bernd-Eichinger-Platz
636 m Route
Stern für Albert Scharf
Kardinal-Faulhaber-Straße
636 m Route
Relief - Ludwig I. König von Bayern
Votiv 68
Koenig Fritz
1969
Max-Joseph-Platz 3
637 m Route
Votiv 68
Minerva
Jara Fernando de la
1999
Hofgartenstraße 8
641 m Route
Minerva
Industrie
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
643 m Route
Industrie
Hermes
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
643 m Route
Hermes
Adalbertstraße 12
644 m Route
Kugelbrunnen
Barer Straße 29
644 m Route
Zweiteilige liegende Figur
Niobe
Guerrini Lorenzo
1974
Barer Straße 27
645 m Route
Niobe
Max-Joseph-Platz
646 m Route
Archäologie München - Tafel 4
Synagoge
Szymansky Rolf
1963
Barer Straße
653 m Route
Synagoge
Arcisstraße
655 m Route
Alte Pinakothek
Adalbertstraße 23
655 m Route
Brunnen Adalbertstraße
Marstallplatz 1
656 m Route
Löwenbrunnen (Felsenbrunnen)
Christophorus
Henselmann Josef
1970
Prinzregentenstraße
656 m Route
Christophorus
Miracolo
Marini Marino
1960
Barer Straße 27
657 m Route
Miracolo
Marstallplatz
660 m Route
Bogenfeld - Christis mit Maria und Johannes
Petrus
Eberhard Konrad
Marstallplatz
660 m Route
Petrus
Paulus
Eberhard Konrad
Marstallplatz
660 m Route
Paulus
Carl Georg Steinicke
Luttner Eberhard
1972
Adalbertstraße 15
668 m Route
Carl Georg Steinicke
Prannerstraße 8
669 m Route
Gedenktafel ehemaliger Landtag
Maximiliansplatz
670 m Route
Karl-Amadeus-Hartmann-Gedächtnisbrunnen
Bodenbrunnen in Sitzform
Schwalbach Karl Jakob
1977
Ludwigstraße 29
671 m Route
Bodenbrunnen in Sitzform
Blütenstraße 10
671 m Route
Maximilian Dasio
Ludwigstraße 28
672 m Route
Figur (ehem. Haus des deutschen Rechts)
Vernetzungen
Bergmeister Manfred
1993
Max-Joseph-Straße 2
673 m Route
Vernetzungen
Theatinerstraße 12
675 m Route
Johann Ulrich Loth
Kardinal-Faulhaber-Straße
679 m Route
Relief - Prinregent Luitpold
Bouquet II
Koenig Fritz
1967
Max-Joseph-Platz 1
680 m Route
Bouquet II
Justus von Liebig
Wagmüller Michael, Rümann Wilhelm von
1883
Maximiliansplatz
680 m Route
Justus von Liebig
Große Biga
Koenig Fritz
2000
Barer Straße 27
684 m Route
Große Biga
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
686 m Route
Pfründhaus
Theatinerstraße 10
689 m Route
Gedenktafel - Hans Mielich
Max-Joseph-Platz 1
689 m Route
Residenztheater
Obelisk
Klenze Leo von
1833
Karolinenplatz
690 m Route
Obelisk
Residenstraße 15
690 m Route
Ulrich Fueterer
Barer Straße 19
692 m Route
Wandgrafik
Doppelsäule 23/70
Hauser Erich
1970
Theresienstraße
703 m Route
Doppelsäule 23/70
Present Continuous
Visch Henk
2011
Gabelsbergerstraße
703 m Route
Present Continuous
Marstallplatz 5
708 m Route
Königliche Reitschule
Förderung von Justiz und Ackerbau
Rauch Christian Daniel
1835
Max-Joseph-Platz
709 m Route
Förderung von Justiz und Ackerbau
Felicitas Publica
Rauch Christian Daniel
1835
Max-Joseph-Platz
709 m Route
Felicitas Publica
Kampf der zentauren
Wagner Johann Martin von
1822
Marstallplatz
710 m Route
Kampf der zentauren
Marstallplatz
711 m Route
Pferdeköpfe-Relief
Bavaria
Rauch Christian Daniel
1835
Max-Joseph-Platz
711 m Route
Bavaria
Förderung der Religion und Künste
Klenze Leo von, Rauch Christian Daniel, Cornelius Peter
1835
Max-Joseph-Platz
711 m Route
Förderung der Religion und Künste
Denkmal für König Max I. Joseph
Rauch Christian Daniel
1835
Max-Joseph-Platz
711 m Route
Denkmal für König Max I. Joseph
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
712 m Route
Portia-Palais
Schraudolphstraße 1
713 m Route
Gedenktafel - Ellen Ammann
Grosse Liegende
Moore Henry
1957
Theresienstraße
714 m Route
Grosse Liegende
Prannerstraße 15
716 m Route
Gedenktafel - Lauffinger Haus
Trojanische Pferd
Hirn Sebastian
2014
Max-Joseph-Platz
722 m Route
Trojanische Pferd
For Leonardo
Paolozzi Eduardo
1986
Arcisstraße
723 m Route
For Leonardo
Rochusstraße 19
726 m Route
Sebastian Sedelmair
Apollo und die neun Musen
Brenninger Georg
1964
Max-Joseph-Platz 2
728 m Route
Apollo und die neun Musen
Geistiger Arbeiter
Friederichsen Roland
1951
Theatinerstraße
729 m Route
Geistiger Arbeiter
Theatinerstraße
729 m Route
Frauengestalt mit Ähre (Landwirtschaft)
Handwerker mit Zirkel
Dietz Elmar
1951
Theatinerstraße
729 m Route
Handwerker mit Zirkel
Frau, Geld darreichend
Dietz Elmar
1951
Theatinerstraße 8
730 m Route
Frau, Geld darreichend
Biodiversität
Dietl Foragedstyle Alexandra
2024
Perusastraße 15
733 m Route
Biodiversität
Grottenbrunnen
Lallinger Adolf
1886
Maximiliansplatz
733 m Route
Grottenbrunnen
Denkmal für Max von Pettenkofer
Rümann Wilhelm von
1909
Maximiliansplatz
739 m Route
Denkmal für Max von Pettenkofer
Kurt Eisner
Lankes Erika Maria
1989
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
739 m Route
Kurt Eisner
Rossebändiger
Hahn Hermann
1928
Arcisstraße 21
742 m Route
Rossebändiger
Gefecht zwischen Fußvolk
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
742 m Route
Gefecht zwischen Fußvolk
Gefecht zwischen Reitern
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
742 m Route
Gefecht zwischen Reitern
Siegestor
Gärtner Friedrich von
1850
Ludwigstraße
742 m Route
Siegestor
Kampfszene
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
742 m Route
Kampfszene
Bezwingung einer Feste
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
742 m Route
Bezwingung einer Feste
Leopoldstraße
742 m Route
Gefecht zwischen Reitern und Fußvolk
Eroberung einer Anhöhe
Wagner Johann Martin von
Leopoldstraße
742 m Route
Eroberung einer Anhöhe
Wunder der Erinnerung - »Rosselenker«
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von, Hahn Hermann
1993
Arcisstraße
744 m Route
Wunder der Erinnerung - »Rosselenker«
Rochusstraße 7
744 m Route
Büste von Herzog Maximilian Philipp
Victory Spikes
Steinbrener, Dempf &amp; Huber
2022
Ludwigstraße
744 m Route
Victory Spikes
Quadriga
Brugger Friedrich, Halbig Johann von
1852
Ludwigstraße
745 m Route
Quadriga
Gabelsbergerstrße
747 m Route
Perspektivwechsel - Das nackte Leben
Kaulbachstraße 48
749 m Route
Gedenktafel - James Loeb
Arcisstraße
754 m Route
Luminous Link
Promenadeplatz 4
756 m Route
Franz Graf von Pocci
Rossebändiger 1
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
760 m Route
Rossebändiger 1
Rossebändiger 2
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
760 m Route
Rossebändiger 2
Rossebändiger 3
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
760 m Route
Rossebändiger 3
Rossebändiger 4
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
760 m Route
Rossebändiger 4
Rossebändiger 5
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
760 m Route
Rossebändiger 5
Rossebändiger 6
Hiltensperger Johann Georg
Max-Joseph-Platz
760 m Route
Rossebändiger 6
Rossebändiger
Bleeker Bernhard
1931
Arcisstraße
766 m Route
Rossebändiger
Castor
Wiedemann Josef
1868
Akademiestraße
769 m Route
Castor
Pollux
Wiedemann Josef
1858

769 m Route
Pollux
Arcisstraße 12
772 m Route
Büste - Max Reger
Akademiestraße 4
772 m Route
Kanalmuseum München
Castor und Pollux
Widnmann Max von
1886
Akademiestraße
773 m Route
Castor und Pollux
Promenadeplatz
778 m Route
Standbild von Maximilan von Montgelas
Vitruvius
Nida-Rümelin Rolf
1985
Arcisstraße
779 m Route
Vitruvius
Wolfgang Amadeus Mozart
Pilgrim Hubertus von
Theatinerstraße 45
780 m Route
Wolfgang Amadeus Mozart
Akademiestraße
780 m Route
Prinzregent Luitpold
Orlando di Lasso
Widnmann Max von
1849
Promenadeplatz
781 m Route
Orlando di Lasso
Maffeistraße 3
783 m Route
Jeder Ort ist heterotopisch
Martius
Fries Hermann
1968
Karlstraße 6
785 m Route
Martius
Promenadeplatz 9
785 m Route
Bronzestandbild für Kurfürst Maximilian II. Emanuel
Bubblesplatz
Shrigley David
2013
Promenadeplatz
786 m Route
 Bubblesplatz
Schalenbrunnen
Hentrich Helmuth
1984
Pacellistraße
787 m Route
Schalenbrunnen
Alexander Marchese von Maffei
Deller Ludwig Ferdinand
1992
Residenzstraße 6
787 m Route
Alexander Marchese von Maffei
Arcisstraße 21
788 m Route
Brunnen
Promenadeplatz
791 m Route
Wiguläus Kreittmayr
Wurzerstraße 10
791 m Route
Ulrich von Destouches
Lorenz von Westenrieder
Widnmann Max von
1854
Promenadeplatz
792 m Route
Lorenz von Westenrieder
Christoph Willibald Gluck
Brugger Friedrich
1848
Promenadeplatz
792 m Route
Christoph Willibald Gluck
Eisner Kurt
Weiß Eugen
1976
Promenadeplatz
793 m Route
Eisner Kurt
Akademiestraße
794 m Route
Kriegergedenktafel
Maximilianstraße
795 m Route
Neue Münze - Künstlerische Invention
Neue Münze - Prägekunst
Kirchmayer Friedrich
1865
Maximilianstraße
795 m Route
Neue Münze - Prägekunst
Neue Münze - Handel
Gröbmer Joseph Anton
1865
Maximilianstraße
795 m Route
Neue Münze - Handel
Neue Münze - Gewerbefleiß
Gröbmer Joseph Anton
1865
Maximilianstraße
795 m Route
Neue Münze - Gewerbefleiß
Neue Münze - Stempelschneiderei
Kirchmayer Friedrich
1865
Maximilianstraße
795 m Route
Neue Münze - Stempelschneiderei
Neue Münze - Chemie
Gröbmer Joseph Anton
1865
Maximilianstraße
795 m Route
Neue Münze - Chemie
Neue Münze - Bergbau
Kirchmayer Friedrich
1865
Maximilianstraße
795 m Route
Neue Münze - Bergbau
Residenzstraße 5
796 m Route
Wiguläus Hund
Schrammerstraße 3
797 m Route
Christus als Weltenrichter
Windenmacherstraße
801 m Route
Joseph Anton von Destouches
Promenadeplatz 15
801 m Route
Johann Baptist Gunetzrhainer
Akademie der Bildenden Künste
Neureuther Gottfried von
1885

802 m Route
Akademie der Bildenden Künste
Maximiliansplatz
803 m Route
Johann Wolfgang von Goethe
Residenzstraße 3
805 m Route
Merkur (Falken Eck)
Schäfflerstraße 2
808 m Route
Börse
Georg Lankensperger
Weiß Eugen
1982
Pacellistraße 8
810 m Route
Georg Lankensperger
Aufsteigendes Pferd mit Reiter
Düll Heinrich, Pezold Georg
1909
Promenadeplatz 9
810 m Route
Aufsteigendes Pferd mit Reiter
Pacellistraße
813 m Route
Hochaltarbild - Dreifaltigkeitskirche
Hofgraben 4
815 m Route
Alte Münze
Promenadeplatz 21
816 m Route
Kalteneggerbräu
Residenzstraße 3
817 m Route
Pallas Athene (Falken Eck)
Pacellistraße
818 m Route
Kriegerdenkmal
Tafeln zur Geschichte des Geldes
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
818 m Route
Tafeln zur Geschichte des Geldes
Promenadeplatz
818 m Route
Römischer Denar - 45 v. Chr - 14 n. Chr.
Augustalis - Goldmünze 1215-1250
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
818 m Route
Augustalis - Goldmünze 1215-1250
Keltisch 2. Jhr. v. Chr.
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
818 m Route
Keltisch 2. Jhr. v. Chr.
China - Pu Münze / Tao Messermunze
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
818 m Route
China - Pu Münze / Tao Messermunze
Azteken / Inka
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
818 m Route
Azteken / Inka
Promenadeplatz
818 m Route
Joachimstaler -- Böhmen / 16. Jahrhundert
Goldgewichte der Aschanti
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
818 m Route
Goldgewichte der Aschanti
Kaiser Friedrich - 1152 / 1190
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
818 m Route
Kaiser Friedrich - 1152 / 1190
Jacob Fugger
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
818 m Route
Jacob Fugger
naturalwirtschaft ägypten
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
818 m Route
naturalwirtschaft ägypten
Promenadeplatz
818 m Route
Perspectiv des Churfurstl. Schlosses zu Nymphenburg
Promenadeplatz
818 m Route
wittenpfennig 1379 -- hamburg wismar lübeck
1961
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
818 m Route
1961
Zerbrochene Figur
Lindenberg Erich, Rauch Christian Daniel
1996
Hofgraben
819 m Route
Zerbrochene Figur
Marienhof
821 m Route
METRO-Net Transportable Subway Entrance
Windenmacherstraße
823 m Route
Joseph Anton von Destouches
Große Landschaft I
Koenig Fritz
1964
Arcisstraße 17
824 m Route
Große Landschaft I
Pacellistraße 6
827 m Route
Dreifaltigkeitskirche
Hl. Michael
Fichtl Josef
Pacellistraße
827 m Route
Hl. Michael
Schutt &amp; Ehre
Springer Christian
2022
Königsplatz
833 m Route
Schutt &amp; Ehre
Schäffler-Straße 1
833 m Route
Eck-Bäck
Mädchen mit Krug
Nida-Rümelin Rolf
1956
Ottostraße 8
838 m Route
Mädchen mit Krug
Max-Mannheimer-Platz
843 m Route
Das Biotop auf dem Nazisockel
Pacellistraße 14
844 m Route
Gedenktafel
DIVENIRE
Mangiarotti Angelo
1995
Theresienstraße
848 m Route
DIVENIRE
Rumford-Denkmal
Schwanthaler Franz Jakob
1796

848 m Route
Rumford-Denkmal
Alter Hof
849 m Route
Reiterstandbild Ludwig der Bayer
Wittelsbacher Brunnen
Hildebrand Adolf von
1895
Lenbachplatz
850 m Route
Wittelsbacher Brunnen
Brienner Straße
851 m Route
Infotafel
Brienner Straße
851 m Route
Infotafel
Bayerischer Löwe
Korn Simon
1900
Platzl 9
856 m Route
Bayerischer Löwe
Alter Hof
857 m Route
Laurentius-Kapelle
Fischfrau
Rauch Josef
1900
Prinzregentenstraße
859 m Route
Fischfrau
Rambergstraße 2
860 m Route
Wohnort Thomas Mann
Große Blattfigur
Koenig Fritz
1996
Arcisstraße 21
862 m Route
Große Blattfigur
Frauenplatz
877 m Route
Ludwig Berberich
Wunden der Erinnerung - Haus der Kunst
Passow Beate, Weizsäcker Andreas von
1993
Prinzregentenstraße 1
880 m Route
Wunden der Erinnerung - Haus der Kunst
Brunnen im Geschäftshaus Dallmayr
Albertshofer Georg
1912
Dienerstraße 14
880 m Route
Brunnen im Geschäftshaus Dallmayr
Dienerstraße
880 m Route
Knabe mit geschultertem Früchtekorb
Sankt-Anna-Straße
882 m Route
Votivbild - 1682
Sankt-Anna-Straße
882 m Route
Votivbild - 1944
Schlangenbrunnen
Dietz Lothar
1958
Königinstraße 12
883 m Route
Schlangenbrunnen
Maximilianstraße 24
887 m Route
Franz Lachner
Maximilianstraße 32
888 m Route
Gedenktafel  - Henrik Ibsen
Karlstraße 14
888 m Route
Franz von Kobell
Rotmarmorbunnen
Unbekannt
1785
Alter Hof
888 m Route
Rotmarmorbunnen
Georg Simon Ohm
Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von
1895
Theresienstraße
888 m Route
Georg Simon Ohm
Liegender Hirsch
Nida-Rümelin Rolf
1955
Lerchenfeldstraße
889 m Route
Liegender Hirsch
Rotkäppchen und der Wolf
Düll Heinrich, Pezold Georg
1904
Am Kosttor
889 m Route
Rotkäppchen und der Wolf
Kaulbachstraße 62
892 m Route
Ruth Schaumann
Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob
Mayer-Fassold Eugen
1969
Herzog-Rudolf-Straße 1
893 m Route
Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob
Löwengrube 25
894 m Route
Johann Jäger
Heßstraße 26
895 m Route
Brunnen Diakoniewerk
Benvenuto Cellini
Brugger Friedrich
1839
Königsplatz
896 m Route
Benvenuto Cellini
Sankt-Anna-Straße
897 m Route
Franziskus als Friedensbote
Canova Antonio
Widnmann Max von
Königsplatz
898 m Route
Canova Antonio
St.-Benno-Brunnen
Henselmann Josef
1972
Frauenplatz
900 m Route
St.-Benno-Brunnen
Moses-Brunnen
Henselmann Josef
1954
Lenbachplatz 7
901 m Route
Moses-Brunnen
Löwengrube
901 m Route
Relief - Salus Puploa
Alter Hof 2
902 m Route
Alter Hof
Heart - Durchlöchertes Herz
Pendry. Michael
2025
Frauenplatz
902 m Route
Heart - Durchlöchertes Herz
Bibliothek der Schicksale
Bauer Elke, Friedrich Felicitas, Valdés-Stauber Martin, Weinzierl Janne, Weinzierl Klaus
Maximilianstraße 26
903 m Route
Bibliothek der Schicksale
Gedenktafel - Wilhelm von Ockham
Henselmann Josef Alexander, Vossenkuhl Wilhelm
2026
Alter Hof
903 m Route
Gedenktafel - Wilhelm von Ockham
Löwengrube
904 m Route
Die sechs Todsünden der Polizei
Frauenplatz
905 m Route
St. Benno
Löwengrube 1
905 m Route
Raff Anton
Giovanni da Bologna
Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
905 m Route
Giovanni da Bologna
Frauenplatz 1
906 m Route
Thronender Papst Pius X
Kenotaph Döpfner
Wimmer Hans
1980
Frauenplatz
906 m Route
Kenotaph Döpfner
Trauernde
Knecht E.
1894
Arcisstraße
907 m Route
Trauernde
Domfenster
Lacher Max
1963

907 m Route
Domfenster
Steinprisma und Steinriegel
Peters Herbert
1990
Heßstraße
908 m Route
Steinprisma und Steinriegel
Frauenplatz 1
909 m Route
Ephitaph - Franz Joseph von Stein
Heiliger Korbinian
Backmund Klaus
1989
Maxburgstraße 2
909 m Route
Heiliger Korbinian
Franz Xaver Gabelsberger
Eberle Syrius
1890
Barer Straße
911 m Route
Franz Xaver Gabelsberger
Königsplatz
911 m Route
Martin von Wagner
Bronzerelief - Ratzinger
Henselmann Josef Alexander
Frauenplatz
912 m Route
Bronzerelief - Ratzinger
Alter Hof
913 m Route
Alter Hof
Platzl 4
913 m Route
400. Todestag von Orlando di Lasso
Frauenplatz 1
913 m Route
Papst Johannes Pauls II.
Maximilianstraße 28
914 m Route
MK: Schicksale
Rupert Mayer
Beck Lisa
1989
Maxburgstraße 1
914 m Route
Rupert Mayer
Mozart-Stele
Wimmer Hans
1965
Alter Hof
914 m Route
Mozart-Stele
Frauenplatz
916 m Route
Frauenkirche
Maurer
Korn Simon
Weinstraße
918 m Route
Maurer
Zimmermann
Korn Simon
Weinstraße
918 m Route
Zimmermann
Marienplatz
919 m Route
Geiz
Das Paar
Henselmann Josef Alexander
Maxburgstraße
919 m Route
Das Paar
Frauenplatz
920 m Route
Grabmal für Erzbischof Antonius von Thoma
Glypthotek
Klenze Leo von
1830
Königsplatz
921 m Route
Glypthotek
Altenhofstraße
922 m Route
Gedenktafel - Wellendorff
Maxburgstraße
922 m Route
Gedenktafel - Maltheser
Handwerker
Korn Simon

922 m Route
Handwerker
Handwerker
Korn Simon

922 m Route
Handwerker
Frauenplatz
924 m Route
Martin Ridler
Frauenplatz 10
924 m Route
Johann Paulus Hirn
Frauenplatz
926 m Route
Kriegerdenkmal
Frauenplatz
926 m Route
Kriegerdenkmal
Christus als apokalyptischen Reiter
Miller Ferdinand von
1910
Sankt-Anna-Straße
927 m Route
Christus als apokalyptischen Reiter
Joseph von Fraunhofer
Geiger Hans
1983
Thiereckstraße 3
927 m Route
Joseph von Fraunhofer

928 m Route
Relief - U-Bahnhof Lehel

928 m Route
Relief - U-Bahnhof Lehel
Bronzemodell Altstadt
Broerken Egbert
2005
Frauenplatz
928 m Route
Bronzemodell Altstadt
Sankt-Anna-Straße 19
929 m Route
Kriegerdenkmal
Frauenplatz 10
929 m Route
Reiche Almosen_Stiftung
Südgiebel
Wagner Johann Martin von
1836
Königsplatz
931 m Route
Südgiebel
Maxburgstraße
933 m Route
Theodo (Agilofinger)
Lampenbaum
Froese-Peek Florian
2013
Prinzregentenstraße
933 m Route
Lampenbaum
Frauenplatz
934 m Route
Teufelstritt
Vier Wasserbecken
Winkler Bernhard
2022
Augustinerstraße
934 m Route
Vier Wasserbecken
Frauenplatz
935 m Route
Kriegerdenkmal
Wolfgang Amadeus Mozart
Lippl Robert
1966
Burgstraße 7
936 m Route
Wolfgang Amadeus Mozart
Maxburgstraße
936 m Route
Otto (Agilofinger)
Arcisstraße
938 m Route
Medaillion - Grab von Julius Braun
Frauenkirche
941 m Route
Paumann Conrad
Gesetz
Fritsch Joseph, Kiene Hygin
Marienplatz
941 m Route
Gesetz
Religion
Kühn Friedrich, Kiene Hygin
Marienplatz
941 m Route
Religion
Trauernde
Waderé Heinrich
Arcisstraße
942 m Route
Trauernde
Monachia
Bergmann Adolf, Kiene Hygin
Marienplatz
942 m Route
Monachia
Geschichte und Geographie
Menges Joseph, Kiene Hygin
Marienplatz
942 m Route
Geschichte und Geographie
Gedenktafel - Frieb
Preis Toni
2009
Schellingstraße 79
943 m Route
Gedenktafel - Frieb
Hermann Frieb
Scharf Dietmar
1987
Schellingstraße 79
943 m Route
Hermann Frieb
Parlament und Zeitungswesen
Nida-Rümelin Wilhelm
Marienplatz
943 m Route
Parlament und Zeitungswesen
Weinstraße
943 m Route
Niederbayern
Rheinpfalz
Pezold Georg

943 m Route
Rheinpfalz
Weinstraße
943 m Route
Oberpfalz
Frauenplatz
944 m Route
Herzog Albrecht V.
Frauenplatz
944 m Route
Grabwächter 1
Frauenplatz
944 m Route
Grabwächter 2
Frauenplatz
944 m Route
Grabwächter 3
Frauenplatz
944 m Route
Grabwächter 4
Frauenplatz
945 m Route
Kenotaph - Kaiser Ludwig der Bayer
Sankt-Anna-Brunnen
Pruska Anton, Seidl Gabriel von
1894
St.-Anna-Platz
945 m Route
Sankt-Anna-Brunnen
Frauenplatz
945 m Route
Genius der guten Herrschaft im Frieden
Künstlergrab - Detail
Dennerlein Thomas
1878
Arcisstraße
946 m Route
Künstlergrab - Detail
Künstlergrab - Detail
Dennerlein Thomas
1878
Arcisstraße
946 m Route
Künstlergrab - Detail
Der Goldene Engel
Dasio Ludwig
Gabelsbergerstraße
946 m Route
Der Goldene Engel
Frauenplatz
946 m Route
Wappenschild Herzogin Anna von Habsburg
Frauenplatz
946 m Route
Wappenschild Herzog Albrecht V.
Frauenplatz
946 m Route
Wappenschild Herzog Wilhelm IV.
Frauenplatz
946 m Route
Wappenschild Maria Jacobäa von Baden
Wasserpilze-Brunnen
Winkler Bernhard
1972
Frauenplatz
947 m Route
Wasserpilze-Brunnen
Narziss-Brunnen
Netzer Hubert
1896
Prinzregentenstraße 3
948 m Route
Narziss-Brunnen
Lichtaktion im Kunstareal
Mü Betty, Kurig Raphael, Gasteiger Christian, Zeser Yul, Eding Helmut
2020

950 m Route
Lichtaktion im Kunstareal
Die Kunst
Dennerlein Thomas
Weinstraße
950 m Route
Die Kunst
Frauenplatz
951 m Route
Herzog Wilhelm IV. von Bayern
Marienplatz
952 m Route
Wasserspeier
Heßstraße
952 m Route
Kunstwerk
Genießer-Brunnen
Goetz Guido
1952
Burgstraße 5
954 m Route
Genießer-Brunnen
Hephaistos
Schöpf Peter
Königsplatz
954 m Route
Hephaistos
Phidias
Schaller Ludwig
Königsplatz
954 m Route
Phidias
Perikles
Lazzarini Guiseppe, Leeb Johannes, Faltermeier Heinrich
Königsplatz
954 m Route
Perikles
Kaiser Hadrian
Haller, Leeb Johannes
Königsplatz
954 m Route
Kaiser Hadrian
Prometheus
Schaller Ludwig
Königsplatz
954 m Route
Prometheus
Daedalus
Lazzarini Guiseppe
Königsplatz
954 m Route
Daedalus
Kindheit
Schreyögg
Marienplatz
955 m Route
Kindheit
Jugend
Drumm August
Marienplatz
955 m Route
Jugend
Erwachsener
Drechsler
Marienplatz
955 m Route
Erwachsener
Greis
Burger
Marienplatz
955 m Route
Greis
Never Again
Kuhn Walter
Königsplatz
955 m Route
Never Again
Das Kunstgewerbe
Rauch Josef
Weinstraße
955 m Route
Das Kunstgewerbe
Hofbräuhaus
Littmann Max
1897
Platzl 9
957 m Route
Hofbräuhaus
Stier als Sitzplastik
Hiller Anton
1957
Lenbachplatz 7
957 m Route
Stier als Sitzplastik
Ghiberti
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
957 m Route
Ghiberti
Donatello
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
957 m Route
Donatello
Peter Vischer
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
957 m Route
Peter Vischer
Michelangelo
Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
957 m Route
Michelangelo
Thorwaldsen Bertel
Widnmann Max von
Königsplatz
957 m Route
Thorwaldsen Bertel
Rauch Daniel
Widnmann Max von
Königsplatz
957 m Route
Rauch Daniel
Tenerani
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
957 m Route
Tenerani
Gibson
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
957 m Route
Gibson
Ludwig von Schwanthaler
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
957 m Route
Ludwig von Schwanthaler
Neues Rathaus
Hauberrisser Georg von
Marienplatz
958 m Route
Neues Rathaus
Wohn- und Sterbehaus Cuvilliés
Blössner August
1908
Burgstraße
959 m Route
Wohn- und Sterbehaus Cuvilliés
Glockenspiel
Franz Ringer, Frey, ReithmannChristian
Marienplatz
959 m Route
Glockenspiel
Prinzregentenstraße
959 m Route
Pinienzapfenbrunnen, Zirbelnuß Brunnen
Kandelaber
Palagio Carlo die Cesare del
1597
Neuhauser Straße 23
961 m Route
Kandelaber
Vater-und-Sohn-Brunnen
Mikorey Franz
1956
Weinstraße 3
961 m Route
Vater-und-Sohn-Brunnen
Zierbrunnen aus Nagelfluh
Blasius Gerg
1967
Heßstraße
962 m Route
Zierbrunnen aus Nagelfluh
Brunnenskulptur
Peters Herbert
1964
Karlstraße
962 m Route
Brunnenskulptur
Katharina von Schneeweiss
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Katharina von Schneeweiss
Marienplatz
963 m Route
Maria Anna Franziska Gräfin Seysssel d'Aix
Johann Georg Dominikus von Linprun
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Georg Dominikus von Linprun
Peter von Osterwald
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Peter von Osterwald
Johann Georg von Lori
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Georg von Lori
Lorenz Hübner
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Lorenz Hübner
Baader Josef Freiherr von
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Baader Josef Freiherr von
Wiguläus Hundt
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Wiguläus Hundt
Nikolaus Kratzer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Nikolaus Kratzer
Andreas Felix von Oefele
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Andreas Felix von Oefele
Michael Adam von Bergmann
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Michael Adam von Bergmann
Johann Hartlieb
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Hartlieb
Aegidius Albertinus
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Aegidius Albertinus
Hans Georg Hörwarth
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans Georg Hörwarth
Maximus Ritter von Imhof
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Maximus Ritter von Imhof
Mathias Bartholomäus von Flurl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Mathias Bartholomäus von Flurl
Franz Xaver Kefer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Franz Xaver Kefer
Johann Adlzreiter von Tettenweis
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Adlzreiter von Tettenweis
Jakob Balde
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Jakob Balde
Joseph August von Toerring
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph August von Toerring
Johann Baptist Nießer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Baptist Nießer
Wiguläus von Kreittmayr
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Wiguläus von Kreittmayr
Lipowsky Felix Joseph von
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Lipowsky Felix Joseph von
Jakob Pütrich von Reichertshausen
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Jakob Pütrich von Reichertshausen
Hans der Heseloher
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans der Heseloher
Dienerstraße 21
963 m Route
Rosner &amp; Seidl
Lorenz von Westenrieder
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Lorenz von Westenrieder
Ignaz Christoph Döllinger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Ignaz Christoph Döllinger
Ulrich Fuetrer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Ulrich Fuetrer
Otto von Freising
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Otto von Freising
Wilhelm von Ockham
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Wilhelm von Ockham
Kaspar Ett
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Kaspar Ett
Carlo Broschi (Farinelli)
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Carlo Broschi (Farinelli)
Johann Caspar von Kerll
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Caspar von Kerll
Franz Seraph Destouches
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Franz Seraph Destouches
Peter von Winter
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Peter von Winter
Joseph Clemens von Bayern
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph Clemens von Bayern
Rudolph Volkart von Häringen
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Rudolph Volkart von Häringen
Eusebius Amort
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Eusebius Amort
Konrad Sendlinger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Konrad Sendlinger
Johann Grünwalder
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Grünwalder
Orlando di Lasso
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Orlando di Lasso
Franz Graf von Wartenberg
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Franz Graf von Wartenberg
Heinrich Braun
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Heinrich Braun
Conrad Paumann
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Conrad Paumann
Joseph Weigl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph Weigl
N. Grunenwald
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
N. Grunenwald
Johann Tulbeck
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Tulbeck
Roman Anton Boos
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Roman Anton Boos
Franz Joachim Beich
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Franz Joachim Beich
Friedrich Sustris
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Friedrich Sustris
Christoph Schwarz
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Christoph Schwarz
Hans von der Biest
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans von der Biest
Josef Chedeville
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Josef Chedeville
Franz Schwanthaler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Franz Schwanthaler
Cosmas Damian Asam
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Cosmas Damian Asam
Egid Quirin Asam
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Egid Quirin Asam
Nikolaus Prugger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Nikolaus Prugger
Agostino Barelli
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Agostino Barelli
François de Cuvilliés der Ältere
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
François de Cuvilliés der Ältere
François de Cuvilliés d. J.
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
François de Cuvilliés d. J.
Wolfgang Miller
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Wolfgang Miller
Johann Georg Edlinger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Georg Edlinger
Peter Candid
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Peter Candid
Hans Krumper
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans Krumper
Christoph Angermaier
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Christoph Angermaier
Hubert Gerhard
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Hubert Gerhard
Hans Mielich
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans Mielich
Wendel Dietrich
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Wendel Dietrich
Aegidius Trautenwolf
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Aegidius Trautenwolf
Gabriel Angler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Gabriel Angler
Jörg Ganghofer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Jörg Ganghofer
Hans der Steinmeissel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans der Steinmeissel
Herzog Sigmund
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Herzog Sigmund
Heinrich von Straubing
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Heinrich von Straubing
Joseph Pschorr
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph Pschorr
Seyfried Schweppermann
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Seyfried Schweppermann
Floßmeister Heiß
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Floßmeister Heiß
Kaspar Winzerer D. J.
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Kaspar Winzerer D. J.
Lorenz Schrenck
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Lorenz Schrenck
Heinrich III. Bart
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Heinrich III. Bart
Tuchmacher
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Tuchmacher
Hans III. Bart
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans III. Bart
Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim
Alexander Freiherr von Hasslang
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Alexander Freiherr von Hasslang
Johann T’Serclaes von Tilly
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann T’Serclaes von Tilly
Johann Graf von Werth
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Graf von Werth
Jörg Katzmair
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Jörg Katzmair
Martin Ridler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Martin Ridler
Sebastian Senser
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Sebastian Senser
Johann Jäger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Jäger
Schmid von Kochel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Schmid von Kochel
Renata von Lothringen
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Renata von Lothringen
Anna Wölfl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Anna Wölfl
Hailwich die Wadlerin
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Hailwich die Wadlerin
Marienplatz
963 m Route
Friedrich Adolf Heinrich von Schlichtegroll
Maria Amalia
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Maria Amalia
Johann Schiltberger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Schiltberger
Rapote
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Rapote
Hans Schobser
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Hans Schobser
Leonhard von Eck
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Leonhard von Eck
Heinrich V. Bart
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Heinrich V. Bart
Franz Xaver Josef Freiherr von Unertl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Franz Xaver Josef Freiherr von Unertl
Sigmund von Haimhausen
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Sigmund von Haimhausen
Joseph von Utzschneider
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph von Utzschneider
Maria Anna von Pfalz-Sulzbach
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Maria Anna von Pfalz-Sulzbach
Erasmus Fend
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Erasmus Fend
Heinrich Ridler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Heinrich Ridler
Gabriel Ridler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Gabriel Ridler
Ferdinand Bart
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Ferdinand Bart
Simon Reiffenstuel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Simon Reiffenstuel
Friedrich Ligsalz
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Friedrich Ligsalz
Georg von Hauberrisser
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Georg von Hauberrisser
Benjamin Thompson
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Benjamin Thompson
Monachia
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Monachia
Maximilian von Montgelas
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Maximilian von Montgelas
Friedrich Ludwig von Sckell
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Friedrich Ludwig von Sckell
Joseph Marius Babo
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph Marius Babo
Bartholomäus Schrenck
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Bartholomäus Schrenck
Zacherias Ridler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Zacherias Ridler
Franz Xaver von Häberl
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Franz Xaver von Häberl
Joseph Gallmayer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph Gallmayer
Georg von Reichenbach
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Georg von Reichenbach
Joseph von Fraunhofer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph von Fraunhofer
Alois Senefelder
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Alois Senefelder
Franz Xaver Gabelsberger
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Franz Xaver Gabelsberger
Hermann Josef Mitterer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Hermann Josef Mitterer
Joseph Nockher
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Joseph Nockher
Christof Nussbaum
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Christof Nussbaum
Johann Michael Pöppel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Johann Michael Pöppel
Heinrich der Löwe
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Heinrich der Löwe
Ludwig I. der Kelheimer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Ludwig I. der Kelheimer
Otto II. der Erlauchte
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Otto II. der Erlauchte
Rudolf I. der Stammler
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Rudolf I. der Stammler
Ludwig II. der Strenge
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Ludwig II. der Strenge
Kaiser Ludwig der Bayer
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Albrecht IV. der Weise
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Albrecht IV. der Weise
Albrecht V. der Großmütige
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Albrecht V. der Großmütige
Wilhelm V. der Fromme
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Wilhelm V. der Fromme
Kurfürst Maximilian von Bayern
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Kurfürst Maximilian von Bayern
Kurfürst Maximilian II. Emanuel
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Kurfürst Maximilian II. Emanuel
Kaiser Karl VII.
Piloty Carl Theodor von
1875
Marienplatz
963 m Route
Kaiser Karl VII.
Lichtobjekt
Hoover Nan
1999
Falckenbergstraße 2
964 m Route
Lichtobjekt
Platzl
965 m Route
Hofbräuhaus- Hakenkreuzfahne
„Die Krönung der Monachia“
Lindenschmit d. J. Wilhelm
1888

965 m Route
„Die Krönung der Monachia“
Maria Magdalena
Reichle Hans
1595
Neuhauser Straße 23
967 m Route
Maria Magdalena
Augustinerstock
Fischer Theodor
1913
Ettstraße 2
968 m Route
Augustinerstock
Platz 9
968 m Route
Bayerischer Löwe
Neuhauser Straße 52
969 m Route
Wolfgang Miller
Maxburgstraße 4
969 m Route
Engel mit Weltkugel
Denkmal Sinti und Roma
Gažiová Ladislava
2023
Frauenplatz
970 m Route
Denkmal Sinti und Roma
Lehel
Grassmann Günter
1952
Bürkleinstraße 14
971 m Route
Lehel
Marienplatz
971 m Route
Unterfranken
Löwen an der Donislfassade
Neubauer-Woerner Marlene
Weinstraße 1
972 m Route
Löwen an der Donislfassade
Burgstraße 6
973 m Route
Wiguläus von Kreittmayr
Büste Dr. Hans-Jochen Vogel
Freiesleben Bertrand
2026
Marienplatz 8
974 m Route
Büste Dr. Hans-Jochen Vogel
Neuhauser Straße 23
974 m Route
Gruftplatte Herzog Wilhelm V.
Marienplatz 1
975 m Route
Gedenkraum im Neuen Rathaus
Königsplatz
976 m Route
The Blacklist / Die Schwarze Liste
Verkündigung
Uhlig Wilhelm
2000
Prinzregentenstraße
977 m Route
Verkündigung
Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais
Thorwaldsen Bertel, Tenerani Pietro, Mayer Ernst, Klenze Leo von
1830
Neuhauser Straße
977 m Route
Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais
Falkenbergstraße
978 m Route
Therese Gieshe
Liebfrauengasse
981 m Route
Liebfrauengäßchen
Weinstraße 1
983 m Route
Sgraffito - Wirtshausszene
Justitia
Buscher Thomas
Marienplatz
983 m Route
Justitia
Oktoberfestattentat
Preis Toni
2019
Marienplatz
986 m Route
Oktoberfestattentat
Burgstraße 4
988 m Route
Stadtverwaltung
Münchner Kindl
Schmid Anton
Marienplatz
989 m Route
Münchner Kindl
Die grauen Busse
Hoheisel Horst, Knitz Andreas
2013

989 m Route
Die grauen Busse
Lion Feuchtwanger
Oppenrieder Karl
1966
St.-Anna-Platz 2
989 m Route
Lion Feuchtwanger
Lindwurm
Kaindl, Anton, Kiene Hygin
1906
Marienplatz
990 m Route
Lindwurm
Marienplatz
992 m Route
Herzog Otto II. der Erlauchte
Marienplatz
992 m Route
Herzog Ludwig VI.
Marienplatz
992 m Route
Herzog Heinrich XIII. (1253-1255)
Marienplatz
992 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer (1328-1347)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Stephan II. (1375-1413)
Gewerbefleiß
Hess Anton
Marienplatz
992 m Route
Gewerbefleiß
Häuslichkeit
Hess Anton
Marienplatz
992 m Route
Häuslichkeit
Bürgermut
Hess Anton
Marienplatz
992 m Route
Bürgermut
Wohltätigkeit
Hess Anton
Marienplatz
992 m Route
Wohltätigkeit
Marienplatz
992 m Route
Oberbayern
Marienplatz
992 m Route
Niederbayern
Marienplatz
992 m Route
Oberpfalz
Marienplatz
992 m Route
Oberfranken
Marienplatz
992 m Route
Mittelfranken
Marienplatz
992 m Route
Unterfranken
Marienplatz
992 m Route
Schwaben
Marienplatz
992 m Route
Kolonialkriege
Marienplatz
992 m Route
Geschwätzigkeit
Marienplatz
992 m Route
Humor (Narr)
Marienplatz
992 m Route
Der Protz
Marienplatz
992 m Route
Die Freiheit
Marienplatz
992 m Route
Der Zopf
Marienplatz
992 m Route
Die Hausfrau
Marienplatz
992 m Route
Caritas (Nonne)
Marienplatz
992 m Route
Der Turner
Marienplatz
992 m Route
Schule
Marienplatz
992 m Route
Hygiene
Marienplatz
992 m Route
Baukunst
Marienplatz
992 m Route
Armenpflege
Marienplatz
992 m Route
Mittelfranken
Marienplatz
992 m Route
Schwaben
Marienplatz
992 m Route
Herzog Ernst (1337-1438)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Wilhelm III. (1397-1435)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Albrecht III. (1438-1460)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Albrecht IV. der Weise (1465-1508)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Christoph der Starke
Herzog Wolfgang
Hahn Hermann
Marienplatz
992 m Route
Herzog Wolfgang
Marienplatz
992 m Route
Herzog Albrecht V. (1550-1579)
Marienplatz
992 m Route
Kurfürst Maximilian I. (1598-1651)
Kurfürst Ferdinand Maria (1651-1679)
Düll Heinrich, Erber Josef
Marienplatz
992 m Route
Kurfürst Ferdinand Maria (1651-1679)
Marienplatz
992 m Route
Kurfürst Max III. Joseph (1745-1777)
Kurfürst Karl Theodor (177-1799)
Heilmeier Max, Frick Konstantin
Marienplatz
992 m Route
Kurfürst Karl Theodor (177-1799)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Wilhelm I. (1347-1349)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Albrecht I. (1347-1349)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Otto V. (1347-1349)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Friedrich II. (1375-1393)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Johann II. (1375-1397)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Ludwig der Gebardete (1413-1443)
Burgstraße 4
992 m Route
Städtisches Verwaltungsgebäude
Marienplatz
992 m Route
Herzog Johann IV. (1460-1463)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Wilhelm IV. der Standhafte
Herzog Ludwig X.
Dasio Ludwig
Marienplatz
992 m Route
Herzog Ludwig X.
Marienplatz
992 m Route
Max II. Emanuel Kurfürst von Bayern (1680-1726)
Kaiser Karl VII.
Fromm Josef
Marienplatz
992 m Route
Kaiser Karl VII.
Marienplatz
992 m Route
König Max I. Joseph
Marienplatz
992 m Route
König Ludwig I.
Marienplatz
992 m Route
König Maximilian II.
König Ludwig II.
Waderé Heinrich
Marienplatz
992 m Route
König Ludwig II.
Marienplatz
992 m Route
Herzog Otto I. (1180-1183)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Rudolf I. (1294-1317)
Marienplatz
992 m Route
Herzog Ludwig I. der Kelheimer
Marienplatz 8
993 m Route
Landschaftsgebäude
Marienplatz
993 m Route
Neues Rathaus
Marienplatz
993 m Route
Nachtwächter
Fresko - Alte Wache
Lacher Max
1955
Marienplatz 1
994 m Route
Fresko - Alte Wache
Marienplatz 8
994 m Route
Feldzug 1870/71
Marienplatz
996 m Route
Herzog Mainhard (1361-1363)
Lerchenfeldstraße 2
996 m Route
Heunensäule
Marienplatz 8
996 m Route
Olympische Spiele in München
Marienplatz 8
997 m Route
1. Ein Besuch mit Folgen
Nuklidentür
Virl Hermann
Luisenstraße 37
997 m Route
Nuklidentür
Marienplatz
997 m Route
Kriegerdenkmal - Neues Rathaus
Marienplatz 5
998 m Route
Gustav Adolf

Entfernung Straße Name Von Bis Route
68 m Ludwigstraße 13 Reichsbank-Hauptstelle 0 1945
70 m Ludwigstraße 13 Elisabeth von Österreich-Ungarn 1837 1854
71 m Fürstenstraße 6 Rheinberger Joseph 1867 1901
102 m Theresienstraße 9 Schmeller Johann Andreas 1836 1852
174 m Schönfeldstraße 4 Dülfer Martin 0 0
179 m Ludwigstraße 2 Zentralministerium 0 1945
197 m Amalienstraße 25 Café Stefanie 0 0
228 m Theresienstraße 23 Morgenstern Christian 0 0
250 m Schönfeldstraße 9 Spitzeder Adele 1871 0
252 m Galeriestraße 4 Ausstellung Entartete Kunst 0 0
305 m Ludwigstraße 18 Scheffel Joseph Viktor 0 0
311 m Ludwigstraße 18 Gärtner Friedrich von 1914 0
321 m Amalienstraße 44 Klingenbeck Walter 1924 1942
326 m Türkenstraße 30 Wedekind Frank 0 0
340 m Türkenstraße 36 Thoma Ludwig 0 0
344 m Schellingstraße 3 Keyserling Eduard von 1900 1900
346 m Von-der-Tann-Straße 15 Fotostudio Elvira 1897 1944
360 m Theresienstraße 46 Carossa Hans 1914 1929
364 m Amalienstraße 48 Walser Robert 1900 1901
368 m Schönfeldstraße 17 Ibsen Henrik 1875 0
368 m Schönfeldstraße 17 Ibsen Henrik 0 0
370 m Kaulbachstraße 10 Kaulbach Wilhelm von 0 0
372 m Galeriestraße 15 Feuchtwanger Lion 1900 1908
372 m Galeriestraße 15 Feuchtwanger Lion 1908 1908
375 m Kaulbachstraße 10 Troost Paul Ludwig 1912 1934
379 m Kaulbachstraße 12 Augsburg Anita 0 0
379 m Kaulbachstraße 12 Pfülf Toni 0 1933
398 m Briener Straße 8 Rosenberg Alfred 1918 1919
404 m Kaulbachstraße 15 Kaulbach Friedrich August von 0 0
404 m Kaulbachstraße 15 Wagner Adolf 0 0
408 m Türkenstraße 52 Endell August 0 0
421 m Türkenstraße 35 Mann Heinrich 0 0
441 m Schellingstraße 23 Ringelnatz Joachim 1909 0
462 m Schellingstraße 27 Wedekind Frank 0 0
480 m Brienner Straße 18 Wittelsbacher Palais 0 0
507 m Theresienstraße 66 Reventlow Franziska zu 0 0
513 m Schellingstraße 43 Walser Robert 1901 1902
514 m Kaulbachstraße 35 Dauthendey Max 0 0
519 m Kaulbachstraße 35 Huch Ricarda 0 0
520 m Königinstraße 25 Ziegler Klara 0 0
521 m Schellingstraße 33 Marc Franz 0 0
538 m Türkenstraße 57 Simplicissimus 1903 1913
549 m Briennerstraße 22 Wagner Richard 1864 1965
556 m Amalienstraße 81 Dietz Elmar 1923 0
557 m Schellingstraße 39 Druckerei des Völkischen Beobachters 0 0
567 m Briennerstraße 23 Haus der Deutschen Ärzte 0 1945
586 m Schellingstraße 44 Strauss Franz Josef 1931 0
593 m Kaulbachstraße 41 Bierbaum Otto Julius 0 0
597 m Barer Straße 19 Montez Lola 1847 1848
604 m Schellingstraße 49 Strauss Franz Josef 1915 1931
614 m Türkenstraße 69 Wedekind Frank 0 0
614 m Schellingstraße 50 Parteizentrale der NSDAP 1925 1931
617 m Schellingstraße 50 Fotoatelier Heinrich Hoffmann 0 0
624 m Prinzregentenstraße 1 Haus der Deutschen Kunst 0 1945
627 m Barer Straße 37 Graf Oskar Maria 1919 1931
632 m Schellingstraße 53 Ibsen Henrik 0 0
641 m Adalbertstraße 4 Brenninger Georg 0 0
650 m Karolinenplatz 1 Tjutschews Fjodor Iwanowitsch 1832 1835
651 m Heßstraße 5 Nietsche Friedrich 0 0
652 m Karolinenplatz 1 Kirchmaier Joseph 1812 0
663 m Blütenstraße 8 Rilke Rainer Maria 0 0
664 m Türkenstraße 94 Elser Georg 0 0
670 m Theatinerstraße 38 Faistenberger Andreas 1684 1735
671 m Adalbertstraße 34 Wedekind Frank 0 0
676 m Luwigstraße 28 Haus des Deutschen Rechts 0 1945
684 m Türkenstraße 81 Reventlow Franziska zu 0 0
703 m Heßstraße 9 George Stefan 1893 1894
709 m Akademiestraße 7 Toller Ernst 1918 0
716 m Zieblandstraße 1 May Karl 0 0
717 m Akademiestraße 15 Brecht Bertold 1923 0
719 m Akademiestraße 11 Toller Ernst 1917 0
725 m Akademiestraße 15 Zuckmayer Carl 0 0
733 m Schellingstraße 62 Osteria Bavaria 0 0
744 m Kardinal-Faulhaber-Straße Schelling Friedrich Wilhelm Joseph 0 0
745 m Schackstraße 4 Münter Gabriele 0 0
749 m Bruderstraße 12 Lamm Heinrich 0 1937
759 m Akademiestraße 9 Mühsam Erich 0 0
785 m Maximilianstraße 5 Gregorovius Ferdinand 0 0
801 m Leopoldstraße 4 Schröder Rudolf Alexander 0 0
801 m Leopoldstraße 4 Heymel Alfred Walter 0 0
803 m Leopoldstraße 4 Die Insel 0 0
807 m Arcisstraße 12 Führerbau 1933 1945
809 m Residenzstraße 3 Mayer Johann Michael 0 0
809 m Residenzstraße 3 Mayer Ignaz Magnus 0 0
815 m Barer Straße 7 Montez Lola 1847 0
815 m Promenadeplatz 15 Thoma Ludwig 1899 0
819 m Promenadeplatz 15 Gunetzrhainer Johann Baptist 0 0
819 m Wurzerstraße 16 Giehse Therese 1954 1975
826 m Arcisstrasse 4 Böcklin Arnold 0 0
829 m Arcisstraße 44 Keyserling Eduard von 1895 1895
838 m Arcisstraße 46 Ringelnatz Joachim 0 0
839 m Rambergstraße 3 Keyserling Eduard von 1895 1899
839 m Maximilianstraße 17 Thule-Gesellschaft 0 0
841 m Rambergstraße 3 Althaus Peter Paul 0 0
842 m Wurzerstraße 17 Sommer Sigi 1961 1996
851 m Kaulbachstraße 63 Reventlow Franziska zu 1903 1906
866 m Kaulbachstraße 63 Brecht Bertold 1918 0
874 m Leopoldstraße 10 Herzog Wilhelm 0 0
875 m Kaulbachstraße 62 Schaumann Ruth 0 0
877 m Leopoldstraße 10 Nemes Marzell 0 0
884 m Leopoldstraße 10 Hausenstein Wilhelm 1919 1919
886 m Katharina-von-Bora-Straße 10 Verwaltungsbau der NSDAP 0 1945
889 m Arcisstraße 12 Pringsheim Alfred 0 1933
894 m Königinstraße 69 Althaus Peter Paul 0 0
899 m Maximilianstraße 24 Lachner Franz Paul 0 1890
900 m Platzl 4 Spitzeder Adele 1872 0
911 m Zieblandstraße 11 Karlstadt Liesl 1892 0
912 m Gabelsbergerstraße 51 Lenin Iljitsch Uljanow 0 0
920 m Sankt-Anna-Platz 10 Britting Georg 0 0
921 m Kaulbachstraße 69 Defregger Franz von 0 0
923 m Georgenstraße 3 Brenninger Georg 0 0
925 m Weinstraße 16 Muxel Johann Nepomuk 1834 0
933 m Barerstraße 3 Gregorovius Ferdinand 0 0
937 m Karlstraße 20 Roth Eugen 1933 0
940 m Kaulbachstraße 68 Klabund 1904 1904
940 m Kaulbachstraße 68 Marc Franz 1905 1907
943 m Georgenstraße 16 Thiersch Friedrich von 1889 1921
947 m Münzstraße 4 Privat-Bürgerschule 0 0
951 m Heßstraße 34 Pension Fuchs 0 0
952 m Kaulbachstraße 68 Fassbinder Rainer Werner 0 0
956 m Georgenstraße 24 Feuchtwanger Lion 1917 0
957 m Georgenstraße 24 Brecht Bertold 1920 0
958 m Heßstraße 34 Klages Ludwig 1893 0
960 m Friedrichstraße 1 Münter Gabriele 0 1904
960 m Georgenstraße 27 Reventlow Franziska zu 0 0
960 m Georgenstraße 29 Reventlow Franziska zu 1897 1898
961 m Friedrichstraße 1 Kandinsky Wassily 1901 1904
962 m Georgenstraße 35 Kandinsky Wassily 1898 1901
963 m Maximilianstraße 32 Ibsen Henrik 1885 1891
967 m Leopoldstraße 20 Moshammer Rudolph 0 0
968 m Ohmstraße 20 Hausenstein Wilhelm 1926 1932
970 m Georgenstraße 34 Heymann Werner Richard 0 0
972 m Luisenstraße 22 Heyse Paul von 1874 1914
983 m St. Anna-Platz 2 Feuchtwanger Lion 1889 1900
986 m Luisenstraße 62 May Karl 0 0
987 m Schraudolphstraße 36 München 36 Graf Oskar Maria 0 0
995 m Ohmstraße 3 Brecht Bertold 1922 0